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verbrechen, gedächtnisverlust, misstrauen, thriller

Aus dem Koma

Siegfried Langer
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Independently published, 18.06.2017
ISBN 9781521531877
Genre: Sonstiges

Rezension:

Sebastian wacht auf und hat keinerlei Erinnerungen. Nur starke Kopfschmerzen. Nach und nach entdeckt er, dass er im Krankenhaus liegt. Aber warum? Und was ist passiert? Nur Schemenhaft nicht er das Treiben um sich herum war. Seine Freundin Susanne ist immer für ihn da und unterstütz ihn. Doch immer wieder verliert er das Bewusstsein. Stets wacht er in einer anderen Gegend auf – mal im Krankenhaus, mal bei sich zuhause. Und warum will ihn unbedingt die Kriminalpolizei sprechen? Er versucht sich zu erinnern, was überhaupt passiert ist und warum er im Krankenhaus liegt. Doch umso intensiver er sich versucht zu erinnern, um so verwirrender wird die Situation. Dann der erste Erinnerungsfetzten….

 

Aus dem Koma von Siegfried Langer ist ein gut durchdachter Krimi. Wie würde es uns gehen, wenn wir aus dem Koma erwachen und jegliche Erinnerung verloren hätten. Wenn diese auch nur verschwommen ist und nur kurze Segmente als Fetzen zum Vorscheinen kommen, die einen noch verwirrter zurücklassen?

Genauso das passiert Sebastian Fuchs. Dieser Krimi ist ein typischer Siegfried Langer Krimi. Einer der fesselnd und man nicht aufhören kann, zu lesen. Man wird hineingezogen in die Story und will unbedingt wissen, was geschehen ist, genauso wie Sebastian. Man stellt sich fragen, hinterfragt und verwirft. Letzten endlich ist man oft nicht schlauer als vorher und rätselt weiter.  Alles wissen verschwimmt und am Ende weiß man gar nicht, was wahr ist und was Wahn ist.

Die Geschichte selber ist in Ich Form, was auch noch mal hineintauchen lässt in dem Krimi. So kann man sich mit den Hauptprotagonisten identifizieren. Schreibstil flüssig und nicht zu verschachtelt. Die Kapitel sind kurz und knackig.

Das Buch selber ist in drei Teile aufgebaut.  Und das Cover gefällt mir sehr gut. Es zeigt einen Kopf mit Zahnräder als Gehirn. Und genau darum geht es hier in dem Krimi. Die Zahnräder im Hirn, die sich drehen und die Wahrheit aufzudecken.

Chapeau Herr Langer, wieder ist ihnen gelungen, ihre Leserschaft zu fesseln und auf eine verschwommene Story mitzunehmen, die mit einem überraschenden Ende gespickt ist.

 







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debüt, 1. band, krimi

Tödliche Abgründe

Alex S. Judge
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 16.06.2017
ISBN 9783741272813
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Auf dem Gelände der abgebrannten Disco entsteht ein Nobel Swinger Club. Trotz des Widerstandes einiger Anwohner. Monatelang laufen die Geschäfte gut, doch dann passiert ein Todesfall. Der Besitzer wird tot aufgefunden, am Andreaskreuz gefesselt und das Word „Sünder“ in der Brust eingeritzt.

DA der Todesumstand nicht ganz klar ist, vermitteln der Würzburger Hauptkommissar Peter Pfeiffer und seine neue Kollegin Nina Schätzlein im Swinger Club. Die Ermittlungen erweisen sich nicht als einfach und sie treffen oft auf Schweigen oder Verheimlichungen. Und je mehr sie ermitteln, um so tiefer geraten sie in der Szene von Sex und Lust.

 

Der Fall ist gut und realistisch dargestellt. Man kommt gut rein und kann sich gut drin vertiefen. Ermittlungsarbeit hat nichts mit totaler Action zu tun, sondern so wie hier dargestellt mit Befragungen, Hinterfragen und „von Tür zu Tür“.

Die Protagonisten erscheinen auch gut und symphytisch und jeder von sich ist eine Persönlichkeit mit privaten Hintergrund. Peter Pfeiffer ist ein erfahrener Polizist, der seine Arbeit liebt. Doch Privat läuft alles nicht so rund.

Seine neue Kollegin ist noch jung und von Ehrgeiz gepackt. Auch ihr Privatleben kommt hier nicht zu kurz.

Da ja der „Mord“ in einen Swinger Club geschehen ist, fehlt es hier nicht an Erotik und sex. Eine gelungene Mischung zu dem Kriminalfall. Bei manchen Protagonisten kommt daher sogar mal der ein oder andere Gedanke 😊. Auch der Humor kommt hier nicht zu kurz.

Die Ermittlung ist so gestrickt, dass man oft auf eine Falsche Spur geführt wird und lange nicht weiß, wer war jetzt wirklich der Täter

Obwohl es manchmal für mich ein Ticken zu viel an Privates ist. Aber das ist meine persönliche Meinung und tut dem eigentlichen Geschehen keinen Bruch.  Was mir auch ein wenig fehlt, ist Würzburg. Die Stadt kommt hier ein wenig zu kurz in der Beschreibung. Anders in anderen regionalen Krimis, wo man zumindest die Fahrtstrecke ein wenig beschreibt, die dortigen Sehenswürdigkeiten usw. Das könnte man im nächsten Krimi ein wenig verbessern.

Mein Fazit ist, das hier gute reale Ermittlungsarbeit, Erotik und Humor gut miteinander verknüpft werden. Leider leidet ein wenig darunter die Spannung. Trotzdem ist der Krimi lesenswert. Ich sag mal, ein guter Tatortkrimi kann da durchaus mithalten. Schließlich geht es da auch nicht um Spannung, sondern um gute Unterhaltung, Und das schafft die Autorin Alex. S Judge hier vollkommen.

Schließlich war es ihr Debütroman und man kann sich schließlich noch steigern. Ich jedenfalls freue mich auf den nächsten Krimi von Alex S. Judge. Nicht allein, weil sie Würzburgerin ist, also Unterfränkin wie ich, sondern weil ich auch den Ort kenne, wo diese ehemalige reale Disco gestanden hat.

 

 

 

 

 

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krimi, der 6. geburtstag, kriminalroman, nika lubitsch, zahlenkrimis

Der 6. Geburtstag

Nika Lubitsch
E-Buch Text: 216 Seiten
Erschienen bei null, 30.07.2016
ISBN B01JEOP7L4
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Joleen macht mit ihren beiden Zwillingen einen Ausflug nach White Mountain. In dem Feriencamp ist ihr Sohn Robin und den möchte die Mutter zu seinem Geburtstag überraschen. Doch dann kommt es zu einem Vorfall und Joleen hat auf den Rückweg einen schweren Autounfall. Sie fällt in Koma und auch die beiden vierjährigen Zwillinge sind schwer verletzt. Und dann wird Joleen noch angeklagt wegen versuchten Mord. Denn sie hat eine dunkle Vergangenheit. Nur ihr Mann Robert glaubt an ihre Unschuld und tut alles, um Joleens Unschuld zu beweisen. „Der 6. Geburtstag“ fängt mit einem Prolog an, wo ein Haus brennt und drin ein schreiendes Baby liegt. Er endet damit, dass sie sich in das brennende Haus stürzt. Um das Baby zu retten?  Dann gibt es einen Sprung und Joleen kommt ins Spiel bei den Vorbereitungen zum Geburtstagskuchen für ihren Sohn Robin, den sie im Sommercamp überraschen möchte. Die Fahrt dahin ist anstrengend für die Mutter der vierjährigen Zwillinge. Joleen ist gestresst und leidet an Migräne und lässt sie somit in keinen guten Licht erscheinen. Schon allein wegen dem Prolog hat man den Verdacht, das an den „Mordversuch“ was dran sein könnte.
Mich hat dieses Buch nicht gerade gefesselt, so wie „die 12. Nacht“, aber trotzdem habe ich es mit Begeisterung gelesen. Man wird trotz allem in die Story hineingezogen und ich wollte nun endlich wissen, ob da was Wahres dran ist an der Mordbeschuldigung. Denn schließlich hat Joleen eine dunkle Vergangenheit. Nach und nach gräbt ihr Mann Robert Details auf, wobei man oft auf eine falsche Spur gelenkt wird. Das hat die Autorin Nika Lubitsch gut gemacht. Das Ende ist ein wenig überraschend, aber doch vorhersehbar. Trotzdem ist dieser Thriller sehr gut und lesenswert. Die Kapitel sind kurz – was ich mag – und der Schreibstil flüssig. Nika Lubitsch zeigt uns z. B., wie es ist mit der Krankenversicherung in Amerika. So ganz anders als bei uns. Sehr schön finde ich auch die Beschreibung der Landschaft. Man wird da richtig ein wenig hineinversetzt. Am Ende ein Making of, wie es eben mit der Krankenversicherung ist in Amerika. Außerdem verrät uns Nika Lubitsch, dass dieses Buch auf einen wahren Fall beruht. DAS ist ja voll meines!! Und man kann alles Plätze in diesem Roman im Internet besuchen (hab ich gemacht 😊) Also ich kann diesen Thriller nur empfehlen. Zwar keine Spannung pur, aber durchaus interessant.

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fürchte die nacht, klassenfahr, mord, jugendthriller, claudie puhlfürst

Fürchte die Nacht

Claudia Puhlfürst
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 16.02.2017
ISBN 9783649671275
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schulklasse von Lena und Anne macht eine Woche lang einen Ausflug ins Nirgendwo. Rund um das Landschulheim gibt es nichts als Bäume und Dickicht, schlechten Handyempfang und Öde ohne Ende. Doch nicht mit der Klasse, die die Herausforderung sucht und mitternächtliche Ausflüge macht. Dabei wird Anne gleich in der ersten Nacht überfallen und gewürgt. Die weitere Nacht bleibt auch nicht ohne Folgen und es kommt ein Mädchen aus der Gruppe zu Tode. Erdrosselt! Traumatisiert bricht die Klasse den Ausflug ab – doch irgendwie scheint der Täter den Jugendlichen nach Hause gefolgt zu sein, denn die Ereignisse geschehen auch hier. Wer ist derjenige, der Angst und Schrecken verbreitet und gibt es ein nächstes Opfer?
Claudia Puhlfürst hat wieder einmal einen spannenden Jugendkrimi geschrieben.  Hier ist alles drin vorhanden, was für mich einen guten Thriller ausmacht.  Überraschungsmomente, Spannung, die sich hält und ein Ende, womit man nicht rechnet. Der Nervenkitzel lässt hier jedenfalls richtig grüßen Die Protagonisten sind gut dargestellt, wenn auch manchmal ein wenig nervig. Halt wie im richtigen Leben. Die Story selber wird hauptsächlich aus der Sicht von den beiden 16-jährigen Teenager Lena und Anne erzählt. Das Umfeld kann man sich dank der guten Beschreibung gut vorstellen und man ist teilweise selber nachts im Wald mit all seinen Geräuschen. Wer hat nicht schon mal gezeltet und sich vor den nächtlichen Geräuschen ein wenig gefürchtet und Angst gehabt, es könnte ja jemand ums Zelt schleichen. Ich schon. Die Kapitel sind kurzgehalten, was ich mag. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sic h somit gut lesen. Das Besondere am Buch, die einzelnen Kapitel sind am Anfang mit Ästen verziert, was das ganze noch ein wenig spannender macht.  Diese sind aufgeteilt in Monaten. Danach teilen sich jene Kapitel nochmals, wieder verziert mit jeweils einen Ast über der Zahl. Das Cover selber gefällt mir sehr gut. Dunkel ist es gehalten, nachtblau der Hintergrund, davor ein Mädchen das „flüchtet“?! Der Titel in mondhell, wobei das Besondere daran ist, das Wort Nacht fluoriert“.  Genauso wie auf dem Rücken des Buches. DAS ist ja mal eine geniale Idee und schon allein deswegen hat dieser Krimi ein Extrapunkt bekommen. Ich kann „Fürchte die Nacht“ nur wärmstens empfehlen, auch wenn es ein Jugendthriller ist.


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eifersucht, familie, tierheim, katzen, hunde

CanGu und die Kuchenkrümel

Audrey Harings
Flexibler Einband: 204 Seiten
Erschienen bei AH Tales and Stories S.L., 29.03.2017
ISBN 9788494667329
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Sylvester! Gespannt wartet Familie Jansen auf den Nachwuchs von Hündin Coco.  Nun kommt der Sommer und damit die Urlaubszeit. Mutter Jaqueline, Vater Jonas und die beiden Söhne wollen ans Meer. Aber Hunde sind dort nicht erlaubt. Nur wohin mit Coco und dem Nachwuchs. Zum Glück gibt es Pflegefamilien und so kommen alle Hunde unter. Die kleine Gucci kommt auf einen Bauernhof, wo sie sich jedoch mit dem Kater Canello nicht versteht.

 

Als ich das Buch anfing zu lesen, habe ich mich auf eine schöne Tiergeschichte gefreut. So ist es auch gekommen. Trotzdem fand ich diese Geschichte ein wenig seicht. Vielleicht weil es doch ein Kinderbuch ist. Für ein Kinderbuch ist es ein gutes Buch. Es lässt sich leicht und flüssig lesen und die mitwirkenden Tiere sind gut dargestellt. Die Geschichte ist hauptsächlich aus der Sicht von Gucci geschrieben.

 

Ein paar Stellen finde ich hier für ein Kinderbuch etwas zu krass beschrieben. Und so schlimm, wie es hier im Tierheim beschrieben wird, ist es gar nicht. Da finde ich, hat die es Autorin etwas zu hart angefasst.

Alles im Allen ein gutes Kinderbuch mit großer Schrift zum selber lesen, aber auch gut zum Vorlesen. Allerdings ist dieses Buch für größere Kinder bestimmt zu langweilig. Schlecht ist es nicht, aber eben ein wenig zu seicht, zu extrem in Sachen Tierheim.  Was mich auch eigentlich sehr gestört hat, ist die Suche nach Pflegefamilien für die Hunde. Familie will unbedingt in den Urlaub, also müssen die Hunde irgendwie untergebracht werden und sei es aufgeteilt in mehreren Pflegefamilien! Ich bin selber Hundebesitzerin und gestehe ehrlich, das ich – wenn ich mehrere hätte – diese nie auf verschiedene Pflegefamilien verteilen würde. Entweder würde ich auf den Urlaub verzichten oder so einen Urlaub buchen, dass ich die Hunde mitnehmen könnte.  Und solche Möglichkeiten gibt es in der Urlaubs Branche zu genüge. Dafür bekommt das Buch mindestens zwei Punkte abgezogen.

Das Cover ist eigentlich gutgewählt und gefällt mir. Himmel im Hintergrund und im Vordergrund Katze und Hund, die sich „streiten“. Im Rahmen eine Wise.  Ein gutes Cover für ein Kinderbuch.

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die 12. nacht, krimi, thriller, kriminalroman, weihnachtsthriller

Die 12. Nacht

Nika Lubitsch
E-Buch Text
Erschienen bei null, 11.11.2016
ISBN B01MTM6SWE
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Was gibt es schöneres als die Weihnachtsferien im verschneiten Thüringer Wald zu verbringen. Nicole und Sarah wollen diese auf den abgelegenen Hof machen. Am Heiligabend lädt Sarah die ganze Familie dazu ein und es kommt zum Eklat, wobei einige der Familienmitglieder das Haus verlassen. Nur die Mutter und die Schwester bleiben bei den zwei Frauen. Diese werden eingeschneit und so vertreiben sich die Frauen die Zeit mit Märchen und Sagen aus dem Thüringer Wald. Gruselige Geschichten, wie die 12 Raunächte.  Dabei sind es nicht die Geschichten, die die vier ängstigen, sondern die sonderbaren Vorkommnisse in der Nacht, die Gänsehaut erzeugen. Plötzlich ist Sarahs Schwester verschwunden und schon wird die Angst zur Panik. Was ist geschehen?

 

Nika Lubisch hat mit „Die 12. Nacht“ einen spannenden fesselnden Thriller geschrieben. Beginnen tut dieser mit Auffinden der Leichen in der Gegenwart. Danach gibt es eine Rückblende, wie alles begann mit der Ankunft von Nicole auf Sarahs geerbten Hof. Zwischendurch immer wieder polizeiliche Verhöre bzw. Befragungen von Nicole in der Gegenwart. Langsam aber stets wird hier die Spannung aufgebaut und hält fast bis zum Schluss. Ich sage fast, denn das Ende hat mich nicht ganz so überzeugt und ist ein wenig „Kurios“ würde ich mal ausdrücken. Einfach ein ticken „to much“. Trotzdem bringt es dem Lesevergnügen keinen Einbruch. Ich mag solche Krimis, wo es abwechselnd in die Vergangenheit geht als Rückblende und die Gegenwart, wo der Sache auf den Grund gegangen wird. Eben wie das hier mit dem Verhör. Das allein bringt schon Spannung in dem Buch auf.

Der Schreibstil ist somit auch gut und flüssig.  Die Kapitel sind nicht zu lang, so wie ich es mag. Aber auch die Protagonisten sind gut und realistisch dargestellt. Sie wirken echt und nicht so gestelzt, wie in manch anderen Romanen. Nicht nur die Tat kommt hier zu Wort, sondern auch die Persönlichkeiten von den Mitwirkenden.

Das Cover finde ich sehr gut. Schlicht und einfach und doch sehr wirkungsvoll. Wirkungsvoll deswegen, weil der Titel hervorsticht, besonders die Zahl 12 in blutrot, wo es auch noch runterfliest. Der Hintergrund ist in grauweißtönen, passt zur Jahreszeit Winter und eher schlicht. Aber das ist es gerade, was das Bild ausmacht. Ich würde sofort in der Buchhandlung danach greifen.

Alles in allen ein sehr lesenswerter Trailer, der einen nicht loslässt. Vor allem die Handlung ist gut erzählt. Ich glaub, ich habe eine gute Thrillerautorin wieder für mich entdeckt!

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pangolin, mainau, tierschmuggel, umweltkrimi, insel mainau

Ausgerottet

Biggi Rist , Liliane Skalecki
Flexibler Einband: 374 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 08.02.2017
ISBN 9783839220528
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mali ist Gärtnerin auf der Bodenseeinsel Mainau. Eines Tages findet sie dort ein artgeschütztes Schuppentier in der schmetterlingshalle. Wie ist es da hingekommen, fragt sie sich. Dann lernt sie die Tierschützerin Lioba kennen und geht dann mit ihr gemeinsam auf die Spur des Schuppentieres. Die Ereignisse überschlagen sich, als ein chinesischer Arzt ermordet und bei Mali eingebrochen wird. Nach und nach kommen Mali und Lioba einen Tierschmuggel auf die Schliche. Doch das schlimmste ist, dabei ist ein sehr naher Bekannter von Mali involviert. Ein Katz und Mausspiel beginnt und es wird gefährlich.

Ausgerottet von Liliane Skalecki und Biggi Rist beginnt harmlos und steigert sich dann in der Spannung. Man erfährt am Anfang viel von Mali und dessen Familie. Aber auch über berufliche Hintergründe z. B. von Lioba und auch Mali. Und über seltene bedrohte Tierarten.

Aber auch finde ich die Schilderung der Schmuggelwege interessant und wie verzweigt so ein -handel überhaupt ist.

Der Schreibstil ist hier gut und flüssig, Aber auch verständlich. Gut finde ich das Personenverzeichnis am Anfang des Buches, da doch viele Protagonisten hier mitwirken.

Auch sind mir hier der ein oder andere Mitwirkende symphytisch, wobei Lioba als Umwelt Aktivistin gut dargestellt wird. Denn diese sind oft schon sehr extrem in ihrem Handeln.

Durch kurze Briefausschnitte sind die Täter zwar schon bekannt, aber trotzdem ist die Handlung und Spannung dadurch keineswegs beeinträchtigt.

Das Cover – ja es zeigt einen Urwald – der Lebensraum eines Schuppentieres? – und ich finde es echt passend.

Alles im allen ein guter solider Ökokrimi mit einem brisanten Thema. Man sollte diesen lesen und sich dann mal Gedanken über die Tierwelt machen. Vielleicht nicht nur über die seltenen und die hoch bezahlten geschmuggelten. Ich finde, der Krimi rüttelt auch ein wenig was. Sehr empfehlenswert, in allem Spannung, Handlung und Protagonisten. Ach ja und die schöne Bodenseegegend, aber auch der Leipziger Zoo. Übrigens geht 1.- Euro von dem Buchpreis an den Leipziger Zoo zum Artenschutz. Den der Leipziger Zoo ist der einzigste, der diese Tiere hält.

Kauft das Buch und helft dem Artenschutz und dem Tierschmuggel!!

 

 

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Zwei Brüder - Zwei Kriege

Wolfgang Wiedland
Flexibler Einband: 278 Seiten
Erschienen bei Primär Verlag, 23.10.2016
ISBN 9783981715446
Genre: Historische Romane

Rezension:

. Ende des 19. Jahrhundert erblicken die beiden Brüder Ernst und Herrmann Passerel das Licht der Welt.  Und beide müssen in den ersten Weltkrieg mitkämpfen. Doch Ernst wird auf einem Minenräumboot schwer verletzt und entkommt so dem weiteren Krieg. Währenddessen muss Herrmann als Infanterist weiterkämpfen. Und dabei erlebt er schreckliches von Grabenkämpfen bis hin zu Giftgaseinsätzen. Nach dem Krieg kehrt er gebrochen zurück. Doch bald schon wartet der 2. Weltkrieg und es geht von vorne los.

Für Ernst jedoch ist  das Grauen des Kämpfens vorbei, denn als Lokführer ist er nicht für den Kriegsdienst vorgesehen.

 

Zwei Kriege, Zwei Brüder ist eine wahre Begebenheit. Es ist das erste Buch von Wolfgang Wiedland und beschreibt die Biographie von der Familie Passerel in drei Generationen. Nicht nur der Krieg und seine Grausamkeit kommt hier zu Wort, nein auch das Schicksal der Familie Passerel und deren Zusammenhalt.

Auch soll das Buch gegen das Vergessen der Grausamkeiten von Kriegen hindeuten. Und eben dem Zusammenhalt in sehr schwierigen Zeiten.

Ich habe das Buch gelesen und war - trotz, dass es eigentlich nicht meine Genre ist, Genre gelesen. Der Schreibstil ist einfach, kurz aber trotzdem interessant und bildlich. Man wird hineinversetzt in das Geschehen Man fiebert, trauert und freut sich mit der Familie.

Vieles wie es heute ist, kann man sich von früher nicht mehr vorstellen. Ich finde, heute ist vieles so selbstverständlich. Gerade da kommt dieses Buch richtig, denn es zeigt, was für Auswirkungen es hat, wenn man jeden Tag um sein Leben kämpfen muss, wenn man oft „allein“ dasteht und man aufpassen muss, was man sagt. Es ist ein Buch – wie schon viele gesagt haben – gegen das Vergessen, gerade jetzt, gerade heute. Wo eh alles so schlimm in der Welt ist.

Ich finde, das Buch „Zwei Brüder, zwei Kriege“ sollte als Pflicht Lektüre in der Schule genommen werden.

Den Roman kann ich nur empfehlen, gerade für Leute die sagen, es ist ja alles in Ordnung in dieser Welt!

 

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110 Gründe, Polizist zu sein

Ann-Kathrin Richter , Henry Haack
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Schwarzkopf & Schwarzkopf, 01.04.2016
ISBN 9783862653850
Genre: Sachbücher

Rezension:

In 110 Gründe Polizist zu sein erzählen Ann Kathrin Richter und Henry Haack warum es so toll ist, den Job Polizist zu haben. Das fängt an mit der Beamtung hin über das Gehalt und was man da alles erleben kann. Man ist eine große Familie und wird immer angesehen. Und überhaupt machen Uniformen was her. Mit Ann Kathrin und Henry geht man mal den Polizeialltag auf den Grund und warum es so toll ist. Nehmen Sie Platz im Revier oder im Auto

 

Ich habe das Buch gelesen, weil ich schon von Martin Meyer Pyritz die 112 Gründe Feuerwehrmann zu sein gelesen hat und ich das Buch einfach toll fand. Die Gründe waren nachvollziehbar und man konnte richtig Lust auf diesen Beruf bekommen. Bei diesem Buche mit den 110 Gründen ist es anders. Ich persönlich finde die Gründe, die hier aufgezählt sind nicht gerade so überzeugend. Gut, als Beamte hat man so viele Vorteile. Man kann schwer seinen Beruf verlieren, hat eine gute Rente und überhaupt viele Vorteile.  Bei der Polizei hat man viel Auswahl in den einzelnen Richtungen, so wie hier als ein Grund angegeben wird. Egal ob man Arzt sein will, Tiere liebt oder gerne fliegt, Die Möglichkeiten sind bei der Polizei da. Allerdings müsste dann auch ein Buch geben xxxx Gründe, Berufssoldat zu sein. –

Jedenfalls haben mich die 110 Gründe nicht überzeugt, dass man unbedingt Polizist werden sollte. Auf dem Klappentext steht: …liebevolle Hommage an den Beruf des Polizisten, die Sie eindeutig fesseln wird!“  Nein, ich bin nicht gefesselt worden, ganz anders als in den 112 Gründen der Feuerwehr.

Mich hat dieses Buch nicht so überzeugt und die Gründe die dort aufgeführt werden, kann man auch auf andere Berufe – wie oben schon genannt, Soldat, überschrieben werden.

 Das Cover, ja das ist ganz gut. Blau, wie das Blaulicht der Polizei, dazu ein Polizeihund, Blaulicht und Kelle, schon ist das Cover fertig. Passen, was mich auch – im Gegensatz zu dem Inhalt überzeugt.


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Todesdomina

Pamela Fuchs , Egon Theiner
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei EGOTH-Verlag, 27.04.2017
ISBN 9783903183018
Genre: Biografien

Rezension:

Pamela Fuchs arbeitetet in einen nicht alltäglichen Beruf- Sie ist Domina. Sie erfüllt Männern alle Wünsche, egal wie schräg sie sind.  Als Emely bietet sie ihre Dienste an und gesteht, dass es ihr dabei hauptsächlich wegen dem gut verdienten Geld geht. Doch eines Tages geht was schief und Pamela landet vor Gericht wegen Körperverletzung mit Todesfolge. Doch ist sie wirklich schuldig oder was ist bei diesem Freier schiefgegangen. In ihrem Buche „Todesdomina“ schildert Pamela Fuchs ihren „Werdegang“ und wie es zu diesem Unglück kam. Hier kommt alles zu Wort, ihre missratende Kindheit, die verpfuschte Jugend und ihr Einstieg in das Rotlichtmilieu. Ohne wirklich ein Blatt vor dem Mund zu nehmen, erzählt „Emely“ hier ihre Geschichte. Ich habe das Buch gelesen und ja, es sind meine Erwartungen schon erfüllt worden. Trotzdem fehlt es hier mir ein wenig an dem Buch und zwar die Tiefe. Die Gefühle. Es kommen ab und zu zwar Gefühle auf, aber sie gehen nicht n die Tiefe. Z. B. schreibt sie nach diesem Unglück, das sie nur noch geheult hat. aber irgendwie kommt dieses so oberflächlich rüber, dass man nicht viel Mitleid mit ihr empfindet. Gut finde ich die „Tuschezeichnungen“ zu den einzelnen Kapiteln. Sie lockern das Buch ein wenig auf und es kommt nicht ganz so „streng“ rüber. Auch Fotos sind hier mit eingebunden, von ihrer Kindheit bis hin zu die als Domina. Was mir hier allerdings wieder fehlt, sind die Bilduntertitel. Da wird eine Clique jugendlicher abgelichtet und man weiß gar nicht, wer das ist. Die Geschwister? Die beste Freundin? Das hätte man anders machen können. Mein Fazit ist, das dieses Buch einfach zur Gefühlsbewältigung von Pamela Fuchs gehört. Einfach mal aufschreiben und dann geht es mir besser, so eine Art Selbsttherapie. Es ist zwar lesenswert, flüssig geschrieben, aber wie ich oben schon sagte, ohne Tiefgang und wenig Gefühl. Und auch wie es nach ihrem Urteil geht, darauf wird nicht näher eingegangen.
Und überhaupt wird auf die Verhandlung wenig eingegangen und das ist ja eigentlich, warum dieses Buch entstanden ist. Mir persönlich ist das ein wenig zu wenig. Wie ging es mit der Verhandlung vonstatten? Warum hat ddie Richterin  so entschieden usw. Schade.
Schade, es hätte gut werden können. Das Cover finde ich dagegen passend. Vorne ist "Emely" abgebildet in einer ihrer Arbeitskleidung und hinten ist Pamela. Schwarz ist der Hintergrund, wie bei meistens von Dominas. Groß prangt der Titel darauf. Dominant und präsent. Alles in allem sehr stimmig.

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gesellschaft, elvis, interview mit einem dj, politik, kritik

Interview mit einem DJ

Michael Lorenz
Fester Einband: 152 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 08.11.2016
ISBN 9783741271137
Genre: Romane

Rezension:

Eigentlich ist Elvis ja tot, doch er hat die Fähigkeit, sich aus dem Himmel zu unterhalten. Dazu hat er keinen anderen ausgesucht als DJ Rolling Stock. Und als Elvis meint, er könne mit dem mittelmäßigen DJ über Musik fachsimpeln, hat sich vertan. Das Interview – ja es geht auch um Musik- dreht sich in eine Richtung, die Elvis so nicht vorhergesehen hat.  Im Laufe des Gesprächs nämlich erklärt der mittelmäßige DJ Rolling stock Elvis die jetzige Welt. Und Elvis staunt nicht schlecht…. Michael Lorenz hat mit dem Buch „Interview mit einen DJ“ ein Buch geschrieben, das zum Nachdenken anregt. In diesem Buch kommt alles vor: Musik, Weltpolitik, die Umwelt und die Menschen für sich. Was hat es mit dem so genannten Herdentrieb auf sich? Und was will die Politik von uns wirklich? Warum kann die Werbung uns beeinflussen und und und. Interview mit einem DJ ist ein Buch über unsere heutige Welt, mit all den Technologien, der heutigen Umwelt und wie all das zusammenhängt Der DJ erklärt hier, wie Menschen sich manipulieren lassen, wie sich die Welt verändert hat und das man vielleicht nicht immer mit der Masse mitrennen sollte. Dieses Buch ist mit Humor geschrieben, aber auch mit ernst. Ein paar Mal habe ich richtig herzhaft lachen müssen. Ein andersmal unterbrach ich das Lesen und dachte nach. Und ich finde, so Unrecht hat Michael Lorenz gar nicht. Muss man alle Trends mitmachen? Muss man technisch auf den neusten Stand sein. Und wie gut – und das ist eine gute Frage – ist denn unsere heutige Musik?  Ich sage nur Eurovision -contest! Ich mag das Buch „Interview mit einem DJ“, weil ich vielleicht auch oft aus der Reihe tanze 8und nicht jeden technischen Trend mitmache. Man muss auch mal auf eine Dampflokomotive fahren anstatt nur immer mit einem Schnellzug. Ans Ziel kommt man immer! Außerdem gucke ich bei der Zugfahrt oft nach links und recht. Viele Menschen haben dieses leider verlernt und fahren oft nur noch Schnellzug. Und genau das will uns der Autor mit seinem Buche sagen. Und zum Nachdenken anregen! Mit einem Satz, schaltet mal einen Gang runter, schaut was links und rechts von Euch so passiert und genießt den Dampfzug. Und mit guter Musik geht das dann nochmal so gut.

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Der Tod ist ein nicht zu unterschätzender Gegner

Martin Meyer-Pyritz
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Schwarzkopf & Schwarzkopf, 01.03.2017
ISBN 9783862655946
Genre: Sachbücher

Rezension:

Martin Meyer Pyritz ist Feuerwehrmann in Düsseldorf. Es ist sein Beruf oder viel mehr seine Berufung. In dem Buch „Der Tod ist ein nicht zu unterschätzender Gegner“ schildert er ohne was zu verschönern und unverblümt seiner belastesten Einsätze. Dieses Schreiben hilft ihn beim Verarbeiten dieser Einsätze.  In seinen Bericht ist man an seine Seite und erlebt die Fahrten und Einsätze hautnah mit. Mit all seinen Facetten, schönen Seiten aber auch schlimmen Seiten. Man ist mittendrin. Und ohne Gemeinsamkeit in einer Wache und Zusammenhalt würde das gar nicht so funktionieren. Zusätzlich erklärt Martin hier die Feuerwehr und die Gerätschaften. Im Anhang finden sich die Erklärungen dazu. Als ich das Buch anfing zu lesen, wusste ich schon in etwa, was auf mich zukommt. Aber trotzdem ist das Buch nicht „leicht“ zu lesen. Denn es sind teilweise schlimme Fälle, wo es oft an die Psyche geht und da ja Martin kein Blatt vor dem Mund nimmt, bekommt man alles mit. Schonungslos. Aber auch mit Humor, denn sonst könnte kein Feuerwehrmann / - frau überleben. Ich habe ja oft schon diese Art Bücher gelesen und nicht jedes hinterlässt bei mir so ein bedrückendes Gefühl. Noch Tage danach habe ich an die Einsätze gedacht und kann Martin Meyer Pyritz verstehen, wenn er sagt, er muss darüber reden, damit es ihm bessergeht. Wenn man nicht gerade Gaffer ist (was ich finde, viel zu leicht bestraft wird) Kriegt man solche Einsätze nicht mit. Ich bin kein Gaffer, nein ich interessiere mich für die Arbeit und möchte die Hintergründe wissen. Weil für mich sind die Feuerwehrmänner und – Frauen die Helden des Alltags. Ja, sie sagen zwar, es ihr Job, aber ist es wirklich nur ein Job? Und wissen wir – die nichts damit zu tun haben- wirklich, wie es hinter den Leuten aussieht, bei einem schweren Einsatz?  Gerade das möchte und Der Autor dieses Buches vermitteln. Und auch, dass man die Arbeit der Männer und Frauen noch wertschätzt. Genauso wie der der Polizei. Ich finde, Martin Meyer Pyritz hat es gut hinbekommen und ich habe Respekt vor der Arbeit. Eine kleine Anekdote nebenbei. Am Samstag war mein Mann und ich ja auf der Grillmesse. Dort stand auch die Freiwillige Feuerwehr Bamberg. Haha wie passend. Aber durfte dort mal ausprobieren, wie es ist, ein PA umgeschnallt zu haben, wo noch ein Schlauch drauf liegt, mit Schlauchkoffer und großer Axt in der Hand. Dieses Erlebnis macht dieses Buch nochmal etwas lebendiger. Also, wer mal hinter den Kulissen der Feuerwehr schauen möchte und verstehen will, wie die Männer und Frauen mit schwierigen Einsätzen umgehen, der sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen. Denn letzten endlich sind wir alle nur Menschen, auch die, die das Feuer bekämpfen.

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

leonie haubrich, nachtfalter, wahrnehmung, realität, spannung

Was du nicht siehst

Leonie Haubrich
Flexibler Einband: 236 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 28.04.2017
ISBN 9783743167179
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Liz ist eine angesehene Kinder und Jugendpsychologin.  Als der angebliche Kindermörder Hans Peter in ihrer Nachbarschaft zieht, gibt sie ihm eine zweite Chance. Doch mit dem Einzug geschehen merkwürdige Dinge. Liz meint, dass jemand in ihrer Abwesenheit in dessen Wohnung war. Auch bekommt sie merkwürdige Briefe. Weitere Dinge geschehen und sie wendet sich an ihren Exmann Christopher. Doch niemand glaubt ihr und ihr Ex macht sich Sorgen wegen ihr Verhalten. Dann geschieht ein Mord und Liz wird wegen Körperverletzung verhaftet. Ist sie wirklich unschuldig, wie sie behauptet?

„Was Du nicht hat siehst“ von Leonie Haubrich ist ein spannender Psychothriller. Am Anfang lernt man Liz kennen und ihre Lebens Situation. Nach und nach wird man in das Geschehen hineingezogen und man fragt sich, wer will was Böses für Liz. Die Spannung steigt stetig, zumal sie allein dasteht. Leonie Haubrich schafft es, dass man sich in seiner eigenen Wohnung nicht mehr sicher fühlt und man sich dort über die Schulter beim Lesen guckt. Außerdem führt sie oft auf eine falsche Fährte und so bleibt lange das Täter Aha aus.  Die Protagonisten sind einen symphytisch und auch die Verzweiflung von Liz spürt man genau. Was mich doch hier ein wenig irritiert, sind die Nachtfalter. So richtig habe ich da nicht durchgeblickt. Aber eigentlich hat es, so wie mir scheint, etwas mit ihrer Kindheit zu tun. Ich möchte hier nicht zu viel verraten, sonst geht die Spannung verloren. Das Cover ist ansprechend. Schlicht und einfach in Schwarz und Weiß Töne gehalten und mit einen schlafenden (toten) Mädchen, wo im Vordergrund ein Achtfalter ist. Dieses Cover verspricht schon allein eine spannende Lektüre. Ich jedenfalls bin in die Tiefe der Seele gereist, so wie die Widmung für mich in diesem Buch von Leonie Haubrich steht.Einfach aber wirkungsvoll, so kann ich diesen Psychokrimi beschreiben, mit überraschenden Ende.

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Das Gefühl der Kälte

Christine Bartsch
Fester Einband
Erschienen bei Orell Füssli, 01.10.2016
ISBN 9783280056103
Genre: Sachbücher

Rezension:

Charlotte Fahl ist Rechtsmediziner und ihre Patienten sind daher meistens schon tot.  Doch wie jeder Rechtsmediziner schafft es Charlotte, diese Toten zum Reden zu bringen. Und teilweise deckt sie dadurch ungeheuerliches auf.

„Das Gefühl der Kälte“ Ist ein Krimi über eben die Rechtsmedizinerin Charlotte Fahl. Angelehnt an wahre Begebenheiten sind hier eine Sammlung von Taten und Spurensuche versammelt. Die Rechtsmedizinerin lässt uns hinter den Kulissen und Abgründen sehen.

Ich habe das Buch gelesen, weil ich ja ein True Crime Fan bin. Erwartet habe ich spannende Fälle in der Rechtsmedizin und deren Aufklärung der Verbrechen. Dieses Buch ist in Romanform geschrieben und hat nicht viel mit einen True Crime zu tun. Obwohl die Fälle an wahren Begebenheiten angelehnt sind.

Und da kommen wir zum Punkt – zumindest ich. Ich habe ja viele True Crime Bücher gelesen und auch viele die mit Rechtsmedizin und Co. zu tun haben. Aber hier bei „Das Gefühl der Kälte“ kommt mehr der Krimi hervor und das noch nicht mal gut! Abgehackte Fälle, wo das Ende offen bleibt, medizinische Fachbegriffe leider nicht erklärt werden. (Achtung Spoiler)Z. B. als in dem  Meditation / Yoga Camp stirbt eine Frau und hinterlässt Charlotte einen Brief. Darin steht unter anderem, dass sie unter Friedreich Ataxie leidet. Dieses wird nicht näher erklärt und ich musste das nachschlagen.

Eine andere Sache ist das mit den Absätzen. In den einzelnen Kapiteln  kommen so gut wie keine Absätze vor. Man liest den Text und auf einmal wundert man sich, warum es eine andere Sicht bzw. Perspektive ist. Ohne großen Absatz geht der Text weiter. Man muss sich dann selber reinfinden, was gerade aktuell ist, welche Personensicht, welcher Tag etc. Das hätte man besser machen können. Auch die Protagonisten kommen nicht gut rüber. Irgendwie ist sie zweidimensional dargestellt und es fehlt mir an Tiefe. Zwar geht es hier auch um das Persönliche, aber irgendwie berührt es mich nicht. Alles so gestellt und gestelzt. Die anderen sind auch nicht gerade gut dargestellt. Es wirkt als wären alle irgendwie wie Marionetten in einen Spiel.

 

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Die wunderbare Weihnachtsreise

Lori Evert , Julia Nachtmann
Audio CD
Erschienen bei Jumbo, 14.10.2016
ISBN 9783833736599
Genre: Kinderbuch

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brutal, thriller, nackte seelen, luc deflo, serienkiller

Nackte Seelen: Thriller

Luc Deflo
E-Buch Text: 368 Seiten
Erschienen bei Knaur eBook, 02.10.2009
ISBN B004WPHXHM
Genre: Sonstiges

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thriller, psychopath, kanada, ausgesetzt, familie

Ausgesetzt

James W. Nichol , Silvia Visintini
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.06.2011
ISBN 9783426508800
Genre: Krimi und Thriller

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thriller, frankfurt, mord, serienmörder, krimi

Siebenschön

Judith Winter
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.02.2014
ISBN 9783423214896
Genre: Krimi und Thriller

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krimi, thriller, rezension, verlust, geheimnis

Mördermädchen

Elizabeth Little ,
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.12.2015
ISBN 9783442483471
Genre: Krimi und Thriller

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das böse, spannend bis zum ende

Das Böse

Alex Kava , Margret Krätzig
Flexibler Einband: 364 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.07.2013
ISBN 9783862787401
Genre: Krimi und Thriller

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amoklauf, jugendlich, amerika, familiengeschicht, nebraska

Straße nach Nirgendwo

Nele Löwenberg
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 12.08.2016
ISBN 9783548288239
Genre: Romane

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krimi-reihe, österr. krimi

Saukalt

Oskar Feifar
Flexibler Einband: 303 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 04.02.2013
ISBN 9783839213773
Genre: Krimi und Thriller

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Totentag

Bernd Kissero
Buch: 329 Seiten
Erschienen bei Titus Verlag, 15.03.2015
ISBN 9783944935614
Genre: Krimi und Thriller

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Der Feuerfluch von Eggersdorf

Mario Worm
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Primär Verlag, 25.03.2017
ISBN 9783981827828
Genre: Historische Romane

Rezension:

Eigentlich ist es bisher friedlich gewesen in Petershagen / Eggersdorf. Doch seit kurzen wird hier gemordet.  Und das sinnlos, denn in den Toten ist kein Muster zuerkennen. Das einzige was die Taten miteinander verbindet, ist diese geheimnisvolle Halskette mit einem Ornament als Anhänger. Fieberhaft sucht die Polizei nach dem Täter.  Und dann taucht ein Zettel auf, worauf die Namen der Opfer stehen. Darunter auch vom ermittelnden Kommissar Johannes Schubert und seiner kranken Freundin. Sind sie bald die nächsten Opfer oder kann die Polizei den Täter vorher aufhalten. Und was hat die mysteriöse Halskette damit zu tun? „Der Feuerfluch von Eggersdorf“ ist mein erstes Buch von Mario Worm und ich muss sagen, ich bin begeistert. Der Autor schafft es mit einem eigentlich leichten Krimi einen zu fesseln. Lange ist man in Unklaren, wer der Täter ist oder warum die Taten begangen worden sind. Dazu kommt noch die Geschichte von Eggersdorf, die hier geschickt mit eingewoben ist. Vergangenheit und Gegenwart Sind gut mit einander verknüpft und gut recherchiert. Auch Außenstehende, so wie ich, verstehen es gut und können sich gut hineinversetzten. Hier bleibt auch die Spannung bis zum Schluss oben und wird mit keinster Weise mal schwach. Die Protagonisten sind gut dargestellt und auf ihre Art symphytisch, also nicht so hölzern wie in oft anderen Romanen. Interessant ist der Anfang. Diesmal wird am Anfang den Personen gedankt. Danach  kommt eine Erklärung zum Sühnenkreuz von Eggersdorf mit einem Abschluss Wort von Pfarrer Giertz. Diese Erklärung finde ich interessant und wichtig. Auch Juliane Werding ist hier am Anfang vertreten mit ihren Liedertext „Weißt du wer ich bin“ Danach kommt der Prolog. Am Ende des Buches gibt es noch einen Geschichtlichen Hintergrund von Eggersdorf. Sehr interessant und passend zum Buch, da hat sich Mario Worms was einfallen lassen. So wird das Buch gut abgerundet. Das Cover: Dunkel ist es, ein hellerleuchtetes Fenster und ein voller Mond. Geheimnisvoll, undurchsichtig die Nacht. Hinten ist ein Scheiterhaufen drauf. Zu diesem Krimi finde ich das Cover voll passend.  
Mein Fazit:  Alles in allem ein guter, informativer, spannender abgerundeter Krimi.

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jack cheng, hallo leben hörst du mich, jugendbuch, leben, verlag cbt

Hallo Leben, hörst du mich?

Jack Cheng , Bernadette Ott
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei cbt, 06.03.2017
ISBN 9783570164563
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Alex ist ein 11 jähriger Junge, dessen Mutter oft krank ist und er somit viel allein. Da er totaler Raketenfan und sein großes Vorbild Carl Sagan, der Astronaut ist,  möchte er zum Raketenfesitval nach New Mexiko und dort seinen IPod mit seiner selbstgebauten Rakete ins Weltall schießen.
Zusammen mit seinen Hund Carla Sagan macht er sich auf die Reise und trifft dabei die verschiedensten Menschen und die ein oder andere Freundschaft entsteht daraus. Das Buch „Hallo Leben, hörst Du mich“ ist aus der Sicht des 11 Jährigen Alex geschrieben bzw. aus dessen Tonaufnahmen auf seinen IPod. Alex ist durch die Krankheit seiner Mutter schon sehr selbstständig, aber trotzdem oft naiv wie ein kleiner Junge.
Beim Lesen kommen hier gut die Emotionen von Alex hervor. Oft hatte ich beim Lesen einen dicken Kloß im Hals, aber auch die Freude oder Angst verspürte ich von ihm beim Lesen. Denn nicht nur die Raketen und der Weltall stehen hier im Vordergrund. Es geht vielmehr um das Leben von Alex. Die Protagonisten sind hier sehr realistisch dargestellt und man kann sich oft in sie gut hineinversetzten mit all ihren Gefühlen. Neben Alex mochte ich am meisten Zed und Terra. Wer die sind, das müsst Ihr schon selber lesen. Sonst verrate ich ja zu viel und ich habe schon viel vom Buch verraten. Das Cover gefällt mir gut. Ein türkisen färbender Sternenhimmel dominiert hier. Unten steht Alex mit seinen Hund Carl Sagan und er schießt seine Rakete in den Himmel. Der Titel ist Weiß gehalten, wie die Sterne oft leuchten. Sehr stimmig das Cover.

Mein Fazit: Ein sehr emotionales Buch mit Höhen und Tiefen. Ungewöhnlicher Schreibstil, da er in Form von Aufnahmen des IPods geschrieben ist. Aber flüssig zu lesen. Was mich ein wenig stört, ist, das der Hund Carl Sagan hier zu wenig vorkommt. Auch das Ende fand ich jetzt nicht so passend. Alles war hier so lebendig und das Ende kam mir einfach zu schnell, zu glatt.  Hier fehlt mir ein wenig die Tiefe, die den Roman die ganze Zeit ausgemacht hat. Der Titel passt sehr zum Buch. Denn Alex möchte dem Leben was mitteilen. Hinaus in die Welt bis über die Grenzen.

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