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Der Engelmacher von Frankfurt

Alexander Schaub
Buch: 210 Seiten
Erschienen bei MainBook, 15.07.2015
ISBN 9783944124827
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Engelmacher von Frankfurt lässt schon drauf schließen, dass es hier um Mord geht. Und zwar nicht um einen Mord. Mehrere Frauen werden als Engel tot drapiert und mit einer Schlange, aber ohne Zunge zurückgelassen.

Und hier kommt dann das Ermittlerteam von Andrea Lamprecht und Stefan Carsten auf. Doch nicht allein die beiden haben an der Aufklärung Interesse, sondern auch der Privatermittler Tom Martini, Ex Kollege von den beiden.  Denn er hat zu allen toten Frauen Kontakt gehabt. Dabei gerät er immer mehr ins Fadenkreuz der Ermittler.

Das Buch selber beginnt in der Vergangenheit. Dann geht es in die Gegenwart. Diese sind in Tages und Uhrzeiten unterteilt.

Hauptperson ist hier der Privatermittler Tom Martini, wobei seine Geschichte in der Ich Form erzählt wird.  Der Täter selber wird nur als ER bezeichnet, was die ganze Sache geheimnisvoll macht.

Der Schreibstil ist gut und lässt einen flüssig lesen. Auch die Geschichte selber fesselt einen und man kann nicht aufhören zu lesen. Denn hier rätselt man mit, wer den der Täter sein könnte und warum er dies tut. Das Ende ist sehr überraschend und auch die Vergangenheit im Prolog wird somit aufgeklärt. Trotzdem endet dieser Krimi hier mit einem Cliffhanger. Man müsste also den Folgeband lesen, damit man weiß, wie es weitergeht. Aber das finde ich diesmal nicht schlimm, weil dieser Krimi echt gut ist. Rasant und Spannend.

 Auch die Protagonisten sind gut dargestellt. Aber mir fehlt es ein klein bisschen an Tiefe. Es ist nur so ein Gefühl, aber da fehlt halt was. Mein Fazit allerdings, für ein Debütroman von Alexander Schaub ist „Der Engelmacher“ von Frankfurt“ echt gut gelungen und ich habe schon läuten gehört, dass es bald den zweiten Teil gibt.


 

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frankfurt, mobbing, kommissa steiner, psychotherapheuthin, abgründe

Alleingang

Sonja Rudorf
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Societäts-Verlag, 01.08.2016
ISBN 9783955422165
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Jona Hagen ist Psychotherapeutin in Frankfurt. Sie teilt sich die Räume mit Alexander Tesch, ihren Mitarbeiter. Doch dann findet sie ihn schwerverletzt in der Praxis.  Ihr kommt vieles Spanisch vor und so fängt sie an zu recherchieren, was überhaupt passiert ist. Mit der Zeit muss sie dann feststellen, dass sie einem Hochstapler aufgesessen ist. Jedenfalls übernimmt sie einige Patienten von ihm und es kommen immer mehr fragen zu seiner Arbeit auf.  So auch bei dem 16järhigen Hendrik, dem Mobbingopfer. Dabei spielt sein Vater eine große Rolle, doch warum sucht der immer die Nähe zu Jona?
Ich habe den Krimi angefangen zu lesen und war eigentlich begeistert. Der Schreibstil ist recht flüssig und ein Spannungsbogen ist auch aufgebaut. Die Protagonisten sind gut dargestellt und mehr oder weniger symphytisch. Man kann sich gut in sie hineinversetzen. Allerdings ist mir Jona eine von den weniger sympathischen.  Ihre ganze Art ist nicht so meins. Die Handlung ist an sich gut ausgedacht und man kommt lange nicht  darauf, wer der Täter ist. Doch am Schluss geht es rasant zu und … tja und dann bleibt man hängen, den das Ende ist so gar nicht meines. Undurchsichtig und unschlüssig würde ich jetzt mal so nennen. Eine Art Cliffhanger. Man erfährt wenig über Jona zum Beispiel und was mit ihr jetzt ist. Oder wie es mit Alex weitergeht. Was passiert mit dem Alleingang von Jona, hat das Konsequenten? Fragen über Fragen. Sonja Rudorf hat das Ende so gelassen, das man sich wohl seine eigenen Gedanken machen soll / kann. Oder gibt es hier eine Fortsetzung und es ist wirklich ein Cliffhänger. Keine Ahnung. Au ch das Cover sagt mir nicht ganz zu und ich gestehe, ich blicke da nicht so recht durch. Es ist mir, als ob ich durch eine milchige Glastür gucke und nichts recht erkennen kann. Also ich kenne die andere Bücher von der Autorin nicht, aber ich finde, dieser hat auf jeden Fall noch Potential für eine gute Fortsetzung. Und ist etwas steigerungsfähig.

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chiemgau, krimi, chiemsee, aida, gardasee

Tod am Gardasee

Marta Donato
Flexibler Einband
Erschienen bei edition tingeltangel, 19.10.2016
ISBN 9783944936314
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mattias Holzinger ist zum Urlaub in seiner Villa am Gardasee. Auch ein bayerischer Bürgermeister braucht mal seinen Urlaub. Doch daraus wird er nicht wieder zurück kommen, denn er wird erschossen. Die Kommissare jaus Verona und aus Traunstein ermitteln wieder zusammen, um den Täter von Matthias Holzinger zu finden. Und beliebt war der gerade nicht, da kommen viele Täter in Frage.
Marta Donato schafft hier eine Atmospähre, die einen reinzieht in das Geschehen. 
Gut, wer hier Spannung sucht, liegt falsch. Aber es ist ja auch kein Psychokrimi. Trotzdem finde ich diesen Krimi echt lesenswert, aber man hat das Gefühl, man ist entweder am Gardasee oder in Baynern. Die Protagonisten sind realistisch und gut dargestellt, bis auf den Kommissar Georg Breitwieser. Der scheint ja ein Muffel zu sein. Aber nach und nach lernt man auch den Grantler lieben.
Das Cover ist sehr gut gelungen und zieht schon die Blicke an sich. Eine Hand ruft um "Hilfe" in dem See. Der Titel ist in klassischen friedhofsschwarz gehalten und nur die Schriftstellerin hat sich der See angepasst und ist ist einen Blauton.  Dieses Cover ist voll stimmig und macht Lust aufs lesen. 
Das witzigste ist daran (denn auch ein wenig Humor ist in diesem Krimi) an der rechten Seite oben winkt die Hand von Tom Tingeltangel mit seinen Zylinder. Wer ist das denn jetzt? Tom Tingeltangel ist ein Verlag und der gehört Thomas Endl.Aber ich denke, darüber werde ich demnächst mal mehr schreiben und Tingeltangel mal vorstellen.
Was ist noch besonderes an dem Buch und dem Cover. Die Innenklappen!! Klappt man das Buch vorne auf, zeigt es ein Gebäude in der Nacht, das spärlich beleuchtet ist. Ich vermute es ist das Theater. Hinten in der Innenklappe zeigt es den Gardasee an einen sonnigen Tag. 
 Zusätzlich ist jedes Kapitel mit einer Zeichnung entweder im bayerischen Stil oder im intaliensichen Stil versehen. Die einzelnen Kapitel sind in Uhrzeit und Daten aufgeteilt. Wie gesagt, alles ist hier sehr stimmig.
Wer also einen gemütlichen Krimi mag und sich ein wenig Urlaubsfeeling holen möchte, trotz Tod, der sollte das Buch lesen. und schaut Euch mal den tollen Trailer bei Youtube an. Einfach genial, genauso wie das Cover.

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Nibbels

Emma Yarlett , Kathrin Burke
Fester Einband: 28 Seiten
Erschienen bei Bachem, J P, 01.10.2016
ISBN 9783761631607
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Er ist klein, sieht knuffig aus, hat es aber faustdick hinter den Ohren. Und ist ein Nimmersatt. Seine Lieblingsspeise sind Bücher! Nibbels macht vor nichts halt, egal ob dickes Lexikon oder Märchenbuch, er frisst einfach alles.

 

Ich habe den Nibbels auf der Frankfurter Buchmesse kennen gelernt und trotz seiner Gefräßigkeit liebgewonnen. Emma Yarlett, die Autorin führt uns mit dieser Geschichte durch altbekannte Märchen und lässt uns turbolent hinter dem Nibbel, der ausgebrochen ist, hinterher jagen.

Interessant wird dieses Buch durch seine vielen Klappen, Gucklöcher und extra Märchenbuchseiten.

Es ist eigentlich ein Kinderbuch, aber gerade wir Leseratten werden dieses Buch auch lieben. Wengistens ging es mir so. Dieses Buch ist schnell durchgelesen ,aber man entdeckt immer wieder neues beim Durchblättern.

Auf dem Klappendeckel vorne wird gewarnt: "Bitte nicht füttern". Doch wie gesagt, er bricht aus und so wird hinten aufgefordert: "Bring das Monster hinter Gitter!" Übrigens, kennt Ihr das mit dem Nicht füttern? Ich sag nur Gremlins und die waren ja auch so süß.

Erschienen ist das Nibbels Buch beim J.P. Bachem Verlag. ISBN 978-3-761631607.

Ich kann es nur wärmstens empfehlen für Groß und Klein. Für Leseratten oder Vorleser. Oder als Weihnachtsgeschenk. Schließlich sind es ja nur noch knapp 1,5 Monate!


 

 

 

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märchen, kurzgeschichten, modern, aschenputtel, fee

Das Größenwahn Märchenbuch

Edit Engelmann
Fester Einband: 120 Seiten
Erschienen bei Größenwahn Verlag, 04.11.2013
ISBN 9783942223300
Genre: Sonstiges

Rezension:

Es war einmal.... so fangen viele Märchen an. Und enden tun sie meistens mit ... "und wenn sie nicht gestorben sind, ......
Aber was, wenn sie wirklich nicht gestorben sind, all die Hexen, Prinzessinnen, Könige und Frösche und heute weiterleben. Wie sähe ihr Leben aus in der Zeit von Facebook, Whatsup und PC? Und dazu kamen 12 Autoren / Innen, uns das moderne Leben der Märchenfiguren uns mal vorzuzeigen. Hier kommen die Grimms Märchen in moderner Form zu Wort.
Die Hexe von Hänsel und Gretel hat es mit der schnodderigen Jugend nicht leicht und jung ist sie ja auch nicht mehr.  Und Gleichberechtigung ist ja heutzutage in aller Munde und darum gibt es den Dornroserich. In der Welt der Bürokratie ist es gar nicht so einfach mit einem Goldessel und einen Tischlein deck dich.
Diese und noch viele andere Märchen werden hier modern erzählt und man muss dabei oft schmunzeln. Das Märchenbuch ist selber mit liebevollen gemalten Zeichnungen zu jedem Märchen gestaltet.  Entstanden ist diese moderne Mär aus einer Ausschreibung vom Größenwahn Verlag und eine Jury aus vier Märchenexperten suchte die besten davon aus. Entstanden ist also das Größenwahn Märchenbuch Teil 1. 
Ich mag es sehr, denn ich mag sowieso gerne Märchen. Und oft habe ich mich gefragt, was wäre denn, wenn sie überlebt hätten, die Märchenfiguren.

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Der Blick fremder Augen

Andrea Sawatzki
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Droemer Taschenbuch, 01.12.2016
ISBN 9783426305058
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Prolog beginnt mit der Ermordung einer Joggerin. Geplante Tat, aber Hinweise gibt es nicht, wer denn diese Frau getötet haben könnte.

Dann geht es weiter mit Katrin Minkus. Sie ist Anfang 20 und verheiratet. Angestellte in einer Drogeriefiliale. Alles scheinbar ganz normal, doch beim weiteren Lesen merkt man, dass nicht alles schöne heile Welt ist. Denn Katrin ist tablettensüchtig und die Beziehung zum Ehemann hat vor zwei Jahren stark gelitten. Nach und nach erfährt man, was vor zwei Jahren geschehen ist.

Zusätzlich gehen die Erzählungen immer in den Rückblick von Katrins Kindheit.

Auf der anderen Seite wird die Geschichte von Melanie Fallersleben erzählt. Sie ist Anfang 50 und mit sich selber nicht im Reinen. Vor kurzem hat sie sich von ihren Lebensgefährten getrennt. Unterstützt wird Mel von ihren 30järhigen Kollegen Steffen Müller, der total auf Bio und ´ähnlichem steht.

Nach und nach kommen die beiden dem Täter auf der Spur und dabei spielt Katrin auch ihre Rolle.

Dieser Krimi wird in kurzen knappen Kapiteln erzählt. Dadurch ist der Schreibstil flüssig und lässt sich leicht und schnell lesen.

Andrea Sawatzi legt hier auch viel Wert auf die Hintergründe der einzelne Personen, was dem Krimi bzw. Roman aber keinen Abbruch tut. Im Gegenteil, so lernt man die einzelnen Protagonisten gut kennen. Ich muss gestehen, dass mir eigentlich die privaten Probleme oftmals auf den Keks gehen, aber hier ist alles natürlich und ohne Allüren geschrieben, so dass sie erträglich sind und überhaupt nicht nerven. Im Gegenteil, das macht die Personen irgendwie symphytisch und realistisch.

ein paar Mal musste ich sogar bei diesen Krimi / Roman schmunzeln. Da wird Kaufland erwähnt. Witzig, denn ich arbeite im Kaufland und weiß daher, was es heißt: Ich gehe mal auf die 17. DAS hatte ich jetzt hier in den Roman nicht gedacht und hat mich echt positiv überrascht.

Die Aufmachung des Buches bzw., das Cover gefällt mir auch sehr gut. Es hat einem milchigen Schutzumschlag, von dem dahinter einen eine Frau anschaut. Der Titel ist im blutrot geschrieben.

Alles in allem ist dieser Roman / Krimi sehr stimmig, trotz der üblichen fehlenden Spannung, den man sonst bei vielen Krimis hat. Er fesselt einen schon allein Weggen der Geschichte.



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Piepst du ganz allein, kleine Maus?

Anita Bijsterbosch
Buch: 14 Seiten
Erschienen bei Bachem, J P, 01.09.2016
ISBN 9783761630174
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Ein Bauernhof ist ja bekanntlich voller Tiere. Es grunzt, blökt, mäht wiehert und piepst auch.

Und keiner tut es halt allein. In diesem kleinen Aufklappbuch  erfährt man, mit wem den diese kleine Maus alles piepst und wer da überhaupt alles grunzt, wiehert und blökt.

Dieses kleine Buch hat wenige Seiten, dafür sind es aber Doppelseiten, die man aufklappen kann. Und darauf entdeckt man eine Menge. Z. B. wird gefragt, ob den die kleine Ziege den ganzen Tag alleine meckert. Klappt man dann diese Doppelseite auf, sieht man dann das Mama und Papa mit meckert.

Liebevoll gestaltete Bilder lassen hier entdecken und sehen. Kleine Texte sind vorlesegerecht gestaltet und wenn man das Büchlein zu Ende hat, kann man wieder von vorne anfangen, denn es gibt immer neues, was man in den Bildern entdecken kann.

Ein sehr schönes toll aufgemachtes Kinderbuch zum Vorlesen, für den Abend oder einfach mal 5 Gerade mit seinen Kind sein zu lassen und auf Entdeckungsreise zu gehen.

Piepst du ganz allein, leine Maus ist von J.P. Bachem Verlag.

Das Cover ist so richtig einstimmend auf den Bauernhof. Es tummelt sich Schwein, Hahn, Küken und Vögel in einer grünen Landschaft.  Man kann förmlich die Lebhaftigkeit bei den Tieren spüren.

Ein liebevoll gestaltetes Kinderbuch, das ich nur wärmstens empfehlen kann. Nicht nur Landkindern, sondern auch Stadtkinder, die vielleicht dann Lust bekommen,  mal einen Bauernhof zu besuchen

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Udo, das neunte Rentier: Wie Udo Weihnachten in Gefahr bringt und dann doch noch die Bescherung rettet.

Ole Comet
Flexibler Einband: 38 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 23.10.2016
ISBN 9781539673118
Genre: Sonstiges

Rezension:


Udo das neunte Rentier

jeder weiß, dass Rudolf das wahre Rentier ist. Aber weiß einer auch, wie diese Geschichte zustande gekommen ist. Das erzählt uns Ole Comet, einer von den acht Rentieren des Weihnachtsmannes.

In dem kleinen, aber feinen Weihnachtsbüchlein „Wie Udo Weihnachten in Gefahr bringt und dann doch noch die Bescherung rettet „  geht es um die acht Rentiere , die jedes Jahr zu Weihnachten mit dem Weihnachten die Geschenke ausliefern. Aber dann kommt Udo dazu und somit sind es 9 Rentiere. Das kann ja nicht gut gehen und es geschieht ein Unglück nach dem anderen mit dem jungen Rentier. Aber weil Weihnachten ist, geht es ja alles gut aus.

Mehr kann man eigentlich nicht zu der kurzen Geschichte sagen. Jedenfalls ist es eine zuckersüße Weihnachtsgeschichte, die man toll den kleinen Kindern unterm Tannenbaum oder zur Adventszeit vorlesen kann.

Das Cover ist sehr hübsch gestaltet, denn es zeigt die 9 Rentiere, wie sie mit dem Schlitten über die Wolken galoppieren.

Außerdem ist die Geschichte so schön dargestellt, dass man sich das Geschehen bildlich vorstellen kann. Der Satzbau ist einfach und verständlich.

Alles in allem ein tolles Weihnachtsbuch, das ruhig unter dem Tannenbaum liegen darf. Oder die Wartezeit bis zum Heiligen Abend versüßen kann.

Übrigens, kennt Ihr die Namen der ganzen Rentiere?



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Grimms Gruselgeschichten

Brüder Grimm , Febe Homrighausen
Flexibler Einband: 132 Seiten
Erschienen bei LOTUS-PRESS, 01.12.2015
ISBN 9783945430507
Genre: Sonstiges

Rezension:

Wer kennt sie nicht, die Märchen von den Gebrüdern Grimm.  Aschenputtel, Schneewittchen oder Rumpelstilzchen sind allen ein Begriff. Aber kennt Ihr auch die andere Seite von den Brüdern? Die dunkle Seite der Märchen? Dann solltet Ihr mal Grimms Gruselgeschichten  lesen. Darin enthalten sind 11 schaurige bisher unveröffentlichte Geschichten von den beiden. Hier kommt der arme Junge im Grab vor oder man weilt unter dem Machandelboom. Oder man begegnet dem Gevatter Tod oder dem eigensinnigen Kind.

kurz und knapp sind die Geschichten, aber sie haben es in sich. Am Anfang jeder Gruselgeschichte ist ein Bild gezeichnet, das passend zu dem jeweiligen Thema ist. Eine schaurige Schwarzweißzeichnung mit oftmals rot wie Blut. Die Seiten selber sind märchenhaft verziert.  Auch der  Buchschnitt ist dadurch in schwarzweiß gehalten.

Ich gestehe einige Gruselmärchen habe ich sogar gekannt, z. b. Gevatter Tod oder Von dem Machjandelboom. Aber auch den Blaubart kannte ich. Trotzdem finde ich die Sammlung gelungen und macht meine eigene Sammlung vollständiger. Die Illustrationen stammen von Febe Homrighausen,  Die Grimms Gruselgeschichten  sind vom Verlag Lotus Press

Wer Märchen liebt und mal die andere Seite von den Gebrüdern Grimm kennen lernen möchte, der sollte dieses Buch unbedingt lesen.

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Blutbad zur Geisterstunde

Christian Feldmann
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei MZ Buchverlag, 30.08.2005
ISBN 9783934863309
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Warum beginnen Menschen verbrechen? Was versprechen sie sich davon und welchen Hintergrund hat so manch eine Tat. Wie kommt es zu solchen Abgründen der Menschlichkeit. In „Blutbad zur Geisterstunde“  wird hier aufgezeigt, warum es zu solchen Taten kommt, auch wenn sie sich nicht erklären lassen. Gibt es eigentlich ein Warum? 22 erschütternde Fälle werden in diesem Tatsachenbericht erzählt und man blickt hinter Leid und Tod und Unverständlichkeit.  Man wird nicht verstehen, warum 4 der 5 Stammtischbrüder sterben mussten. Oder wieso tötet ein 15 jähriger einen siebenjährigen.  Jeder dieser 22 Geschichten lässt und eine Gänsehaut verspüren und unglaublich mit dem Kopf schütteln. Man versteht diese Taten nicht, die teilweise so sinnlos sind. Gespickt sind „Blutbad zur Geisterstunde“ Mit Fotos von Tatorten, Schauplätzen und andere Fotos. Mich hat dieses Buch nachdenklich hinterlassen. Auch wenn die Fälle schon länger zurück liegen, bleibt immer noch die Unverständlichkeit und ein gewisses Grauen zurück.  Man mag es teilweise nicht glauben, aber wann ist man schneller ein Opfer und wann wird man zum Täter. Die Grenze ist manchmal so dünn Dieses Buch ist gut geschrieben. Wie gesagt, man fühlt mit den Opfern und schüttelt unglaublich den Kopf. Wer Tatsachenberichte mag  - und ich kenne einige, die die Genre genauso mögen wie ich – dem empfehle ich diesen Krimi. Aber auch andere, die Verbrechen nicht verstehen und hier doch mal hinter den „Kulissen“ schauen wollen, die sollten das Buch lesen. Denn hier wird auch ein wenig zu den Hintergründen der Tat geschrieben. Ein sehr einfühlsames Buch Eigentlich kann nicht gar nicht viel zu dem „True Crime“ Buch sagen, denn was will man über sinnlose Gewalt viel sagen. Da fehlen einen die Worte. Genauso ist es hier bei dem Buch- oftmals so sinnlos, aber trotzdem wichtig, um aufzuklären.

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würzburg, tanzschule, krimi, franken, mord

Mainschatten

Anja Mäderer
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 22.09.2016
ISBN 9783954519774
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

ürzburg, eine Univesitätenstadt, barocke Stadt mit alter Geschichte, aber auch eine Stadt mit Schattenseiten zum Beispiel Mord. Und gerade dort, wo eigentlich Vergnügen und Spaß vorherrschen sollte- in einer Tanzschule. In der Tanzschule Dreher wird Sebastian tot aufgefunden. Gestorben ist er an einer Unterzuckerung, denn er war Diabetiker. Doch es stellt sich schnell heraus, dass es kein Unfall war, sondern Mord. Nadja Gontscharow taucht ein in die Welt der Tänze und nimmt undercover Tanzstunden.  Und umso mehr sie recherchiert, umso tiefer gräbt sie in die Geheimnisse der Tanzschule. Ein Netz aus Verrat und Eifersucht tritt zu Tage und dann passiert was, was Nadja nicht ganz kalt lässt. Der zweite Franken Krimi von Anja Mäderer ist wieder ein Stern am Würzburger Krimi Himmel. Mit Witz, Charme und Spannung schreibt sie wieder ein Fall für Kommissarin Nadja Gontscharowa.  Diesmal ist auch ein wenig von Würzburg selber zu lesen und man geht förmlich über die alte Mainbrücke mit oder am Theater vorbei – zumindest wenn man Würzburg kennt.  Ich habe die Protagonisten schon in dem ersten Krimi „Mainschatten“ lieb gewonnen und diesmal sind sie mir auch sehr sympathisch. Außerdem sind sie realistisch dargestellt. Auch die Handlung ist gut mit zu verfolgen. Ein paar Mal habe ich echt schmunzeln müssen oder sogar lauter kichern. Und dann die Tanzstunden – mit Lars Nauke, dem Rechtsmediziner hat sie Vorübungen – da konnte ich mich gut reinversetzten. Denn ich selber habe mal vor Jahren ca. 6 Jahre lang eine Tanzschule besucht in Schweinfurt und daher waren mir einige Figuren hier ein begriff und ich wusste, was getanzt wurde. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht, als ob ich selber tanzen würde. Und dann kommt noch eine Person hier zu Wort, wo kursiv geschrieben ist. Wer das ist, erfährt man hier nicht. Auch eine Auflösung habe ich hier nicht gefunden.  Man kann es nur erahnen, wenn man zum Ende des Buches kommt. Jedenfalls ist „Mainschatten“ wieder ein gelungener Frankenkrimi mit Witz, Charme und fast hätte ich gesagt Melone.  

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thriller, wald, junggesellinnenabschied, mord, ruth ware

Im dunklen, dunklen Wald

Ruth Ware , Stefanie Ochel
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.09.2016
ISBN 9783423261234
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Junggesellinnenabschiede sind immer mit Kitsch und Plüsch verbunden. Oder mit "nackten" Tatsachen sprich einen Stripper. Aber der Junggesellinnenabschied von Clare ist anders. Unerwartet bekommt Nora eine Einladung zu diesem ungewöhnlichen Abschied. Sie hat den allerdings den Kontakt zu Clare vor 10 Jahren abgebrochen und wundert sich deshalb über diese Einladung.  Ein idyllisches Wochenende in einen abgelegenen Haus mitten im Wald. Nora beschließt nach langer Überlegung doch hinzufahren. Mit von der Party sind nur 4 andere Gäste plus Clare, die Braut.

 

Doch es geht bei dieser Feier nicht alles so glatt wie geplant und am Ende wacht Nora schwer verletzt in einen Krankenhaus auf. Was ist an dem Wochenende passiert?

 

 

Als ich das Buch angefangen habe zu lesen, waren es schon die ersten Zeilen, die mich fesselten. Es beginnt mit einer Person, die rennt, als wäre der Teufel hinter hier. Danach schwenkt die Einstellung und die Ich Erzählerin wacht in einen Krankenhaus auf. Und so geht es hier weiter, immer wieder Rückblenden von dem Wochenende und die Gegenwart im Krankenhaus. Die ich Erzählerin ist Nora und sie spricht von dem Junggesellinnenabschied, wo so einiges schief gelaufen ist.

 

Wenn man diesen Thriller liest, denkt man unwillkürlich an all die Horrorfilme, die man in seinen Leben schon vielleicht gesehen hat. Einsames Haus, ein paar Leute in diesem und gruselige Spannung. Man ahnt, dass was passiert und man weiß, dass es wie bei vielen Filmen eigentlich der gleiche Ablauf ist. Trotzdem kann man nicht wegsehen oder hier in dem Fall weglesen. Man wird reingezogen in die Situation und ist persönlich mit im Haus. Man sitzt auf dem Sofa, trinkt Tee und starrt in die Dunkelheit in den Wald. Man hört das Rauschen von den Bäumen und sieht den Schnee fallen. Und man spürt nachts die Angst.

 

Dieser Thriller ist ein Erstlingswerg von Ruth Ware, aber er ist voll gelungen. Ich habe dieses Buch gerade zu verschlungen. Jedenfalls war es schwer, danach ein vergleichbares Buch wieder anzufangen.

 



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ostfrieslandkrimi, mord, strand, regional, ostfriesland

dollart-fuck.de

Rainer Kottke
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 23.09.2016
ISBN 9783741228308
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Jonas Buskohl ist Hausdetektiv bei Göttberg Nebenbei spielt er Gitarre bei seiner Band. Ein bisschen langweilt ihn der Job und er hofft auf richtige Aufträge als Privatdetektiv. Als im großen Meer eine Tote aufgefunden wird, fängt er an zu ermitteln. Ausschlaggebend ist seine Freundin Constanzer, die Tochter seines Chefs Hundertmark. Denn die Tote ist die Schwester ihrer Freundin.

Immer tiefer gleitet Jo in den Fall rein und kommt der Auflösung schritt für Schritt näher. Doch ist es wirklich der perfekte Auftrag oder ist die Nummer ein bisschen zu groß für den frischgebackenen Privatermittler?

Dollar Fuck.de ist der erste Ostfriesenkrimi von Rainer Kottke.  Und ich finde, der Autor hat es gut gemacht. Die Protagonisten sind realistisch dargestellt und man ermittelt hier richtig mit. Einzig allein die Spannung fehlt hier mir etwas. Aber das ist eine persönliche Meinung. Ich mag lieber spannende  KrimisJ.

Die Handlung ist gut und man kann sich auch die Orte gut vorstellen, die hier beim Lesen vorkommen.  Der Krimi selber ist aus zwei sichten geschrieben. Einmal aus der Sicht von Jo und dann aus der Sicht des Täters (mehr verrate ich hier nicht, weil es sonst spoilert). Am Ende nimmt die Story nochmals an Fahrt auf. Doch einen kleinen Nachgeschmack hat dieses auch.  Gerade mit der einen Protagonistin, der Wibke – die Schwester der Toten.

Trotzdem finde ich den Debütkrimi gelungen und er liest sich gut. Der Schreibstil ist nicht kompliziert und fließt dahin.  Aber  bestimmt kann da noch eine Steigerung entstehen, denn wie gesagt, die Protagonisten sind einen echt symphytisch. Wenn jetzt noch ein bisschen Spannung hinzukommt….

Das Cover ist jetzt nicht ganz mein Geschmack, aber es passt irgendwo zum Buch. Man sieht einen See mit einem Vorderteil eines Bootes. Darüber ist der Titel in – wie soll ich sagen, gebrochener Schrift in grün, wie Seetang. Und oben ist eine junge Frau abgebildet, die die Hände von sich streckt. Ich finde, die hätte man auch weglassen können. Schöner wäre es vielleicht, wenn man etwas Ufer gesehen hätte, so verwildert.  Oder einfach nur den See mit dem Schiffsbug.

Wer auf ruhige solide Krimis steht, für den ist „Dollart-Fuck.de“ von Rainer Kottke genau richtig. Ich jedenfalls bin  auf das Folgeband gespannt, denn gerne würde ich schon wissen, wie es weitergeht mit Jo “Blueskohl“ und seiner Privatdedektei.

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Das verfluchte Schiff

Matt Lewis , Olaf Kanter
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Ankerherz Campfire, 15.10.2015
ISBN 9783958980099
Genre: Sonstiges

Rezension:

Jeder kennt die Geschichte von der Andrea Dorian oder der Andrea Gail. Eines haben die beiden Schiffe gemeinsam – sie sind untergegangen. In dem Buch „ Das verfluchte Schiff“ von Matt Lewis geht es auch um ein gesunkenes Fischerboot – der Sudur Havid. Ein44.7 langes und 8 m breites Langleinen Trawler spezialisiert auf Schwertfisch. Im April 1998 heuert Matt Lewis dort als wissenschaftlicher Begleiter an.  Vor ein paar Monaten hat er seinen Abschluss als Meeresbiologe gemacht.  Mark wittert bei der Arbeit das Abenteuer das er sich immer ersehnt hat. Zwei Monate beobachtet er die Crew beim Fischfang und studiert Albatrosse, Wale und andere Tiere im und am Meer.  das Fanggebiet liegt in der Antarktis mit Eisbergen, Kälte und der faszinierenden Schönheit dort .Doch dann kommt im Juni ein Sturm auf, ein Sturm der nicht ohne ist und die Sudur Havid ganz schön durchschüttelt. Trotzdem wird weitergefischt, bis es nicht mehr geht und die Besatzung das sinkende Schiff verlassen muss – auf 3 Rettungsinseln verteilt.

Dieses Buch ist der Bericht über den Überlebenskampf von Matt Lewis und der Crew von dem Langfischtrawler. Ein Kampf mit allen Gefühlsregungen, von Hoffnung über Wut bis hin zum Resignieren. Matt schafft es, wie viele andere auch, gerettet zu werden.

Ich habe ja schon das Buch „Der Sturm“ gelesen und war mitgerissen von den Gefühlen der Crew und habe den Kampf gegen die Katastrophe mitgefiebert. Dies ist nun das zweite Buch über ein gesunkenes Schiff und auch hier war ich tief versunken in dem Überlebungskampf. Ich fieberte mit mit Matt und fühlte das kalte Wasser, die Angst, die Hoffnungslosigkeit. Und dann hört man das Meer brausen, sieht die Wellen und hört den Sturm brausen und heulen. Eindringlich ist dieses Buch geschrieben ohne Verschönerungen.

Am Anfang lernt man ein wenig über die Schwertfischerei kennen und wie diese nach dem Fang an Bord verarbeitet werden. Die Protagonisten werden hier beschrieben und das Leben auf einen so kleinen engen Raum. Jeder hat so seine Eigenarten und man muss doch miteinander auskommen und sich auf den Kollegen verlassen. Verschiedene Nationen treffen hier aufeinander.

Nach der Rettung ist nicht Schluss mit dem Buch – nein Matt zeigt uns dann doch die nächsten Jahre, wie er das Erlebte verarbeitet hat. Und wie sehr er den Rettern dankt.

Zusätzlich sind in dem Buch wenige Bilder, die vor dem Untergang geblieben sind. Am Ende gibt es einen Untersuchungsbericht, ein Glossar mit den Erklärungen der Wörter beim Fischfang und eine Zeichnung vom Schiff und den einzelnen Etagen.

Der Anfang macht das Buch mit der Route von der Sudur Havar und anschließend ist die Auflistung der Besatzungsmitglieder des Trawlers.

4 Kapitel enthält dieser Erfahrungsbericht: Flucht, In Seenot, Auf Drift und Rettung. Jedes Kapitel ist mit einen Bild ausgestattet, dass das Meer zeigt: Wildgewordenes Meer. Nur das letzte zeigt ein ruhiges Meer im Sonnenaufgang. Mit dabei ist immer eine Möwe.

 

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62 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

thriller, anders, psychothriller, anita terpstra, entführung

Anders

Anita Terpstra , Jörn Pinnow
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.08.2016
ISBN 9783734102578
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eine holländische glückliche Familie. Mutter, Vater , die Tochter Iris und Sohn Sander. Doch es kommt der Tag, da wird das Glück jäh zerstört und nichts ist mehr so wie es mal war. Der 11 jährige Sander verschwindet während eines Ferienlagers spurlos zusammen mit seinen Freund Maarten. Doch dann wird Maarten tot aufgefunde, aber Sander bleibt verschwunden.

6 Jahre später taucht ein junger Mann auf und behauptet Sander Mester zu sein. Alma und Linc, die Eltern sind überglücklich.   Doch irgendwas stimmt mit Sanders nicht. Ist es die Veränderung des Verschwindens, die Alma an ihren Sohn zweifeln lässt. Und dann kommen die Fragen. Was ist in der Nacht geschehen? 

Der  Thriller beginnt  mit der verzweifelten Suche nach Sander.  Dann ab dem 4. Kapitel sind 6 Jahre vergangen und Sander taucht plötzlich auf einer deutschen Polizeistation wieder auf.  Ab dem 8. Kapitel geht es tagesweise voran.  Diese Kapitel beschreiben den „Alltag“ von der Familie Meester, seit Sander wieder da ist. Alma ist am Anfang überglücklich, doch nach und nach kommen ihr Zweifel. Auch an frühere Geschehnisse, z. B. wo der Freund von Sander ertrunken ist.  Die Schwester von Sander, Iris, kennt auch ein Geheimnis von der Nacht und hofft, dass es nie ans Tageslicht kommt.

Man wird in dieser Story reingesogen und fühlt mit Alma mit. Auch die Freude spürt man von ihr, aber auch die Angst von Iris.  Aufhören zu lesen fällt hier schwer, denn man will wissen, was denn nun an dem Abend von Sanders verschwinden passiert ist und welche Geheimnisse gehütet werden.

Die Protagonisten sind gut beschrieben und man kann sich gut in diese hineinversetzen. Aber auch in die Situationen, die gerade beim Lesen passieren.  Alles ist realistisch gehalten. Man fühlt sich beobachtet und hört das Flüstern zwischen zwei Personen.

Das Cover ist der der Hammer.  Man sieht einen Wald mit einer Hütte. Anders, der Titel ist dreidimensional in blutrot. Wenn man dann das Cover aufklappt, erscheint nur Wald – vorne wie hinten.  Innen ist dann eine Lichtspiegelung, so dass man meint, es zeigt ein verschwommenes Gesicht auf dem Boden. Jedenfalls passt das Cover zur geheimnisvollen Geschichte über Sander Meester.  

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Bin im Garten!

Susanne Wiborg , Rotraut Susanne Berner
Flexibler Einband: 181 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 20.05.2013
ISBN 9783458359340
Genre: Sachbücher

Rezension:

iele lieben das Gärtnern und man hört dann, wenn du mich suchst, ich bin im Garten. So auch Susanne Wiborg. In diesem Buch erzählt sie nun zum dritten Mal ihre Erlebnisse in ihren Garten. Der Kampf mit den rebellischen Rosensträuchern oder den wuchernden Giersch. Die Entzückung über ein Alpenveilchen oder dem Tun von Hund Kümmel. Dem ist sogar ein ganzen Kapitel gewidmet worden, als Dankeschön für all die Jahre, die er an Susannes Seite verbracht hat und bei der Gartenarbeit geholfen hat. Auch die Wegwarte kommt hier zu "Wort" eine Blume, die eigentlich "unscheinbar" (für viele) an Feldrändern usw blüht. Nachdem ich dieses Kapitel gelesen habe, bin ich gleich zur Futterweide runter und buddelte die wunderschönen Wegwarten dort unten aus und gab ihnen ein neues Plätzchen in meinen Garten.
Bei diesem kleinen Buch bekommt man richtig Lust auf das Gärtnern und außerdem auch Tipps und Hintergrundwissen über die Pflanzen. Zusätzlich sind hier sehr schöne Bilder von der Künstlerin Rotraut Sudanne Berner. Alles im Allen ein ganz tolles Gartenbuch.

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thriller, leonie haubrich, psychothriller, psychose, zwillinge

Der Zweite

Leonie Haubrich
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 16.07.2015
ISBN 9781515073062
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Vor 21 Jahren hat Bitta schlimme Zeiten durchgemacht. Ihr Sohn Tim, Zwilling von Jennifer, ist bei der Geburt gleich gestorben. Britta hat den Verlust nie weggesteckt. Inzwischen ist Jennifer 22 Jahre alt. Und sie hat einen Freund, Torben. Der sieht ihr zum Verwechseln ähnlich. In Britta wächst der Verdacht, das Tim gar nicht gestorben ist. Britta beginnt zu recherchieren und wird mit ihren größten Ängsten, Zweifel und Hoffnungen konfrontiert. Was, wenn Tim wirklich lebt und es um ein großes Geheimnis geht?  Aber worum geht es wirklich bei der Suche nach ihren verstorbenen Sohn?

"Der Zweite" ist witzigerweise  der zweite Roman von Leonie Haubrich, den ich nun gelesen habe.  Es geht um ein Thema, was sehr eindringlich ist und das bestimmt viele Mütter erleben. Beginnen tut der Krimi mit der Geburt er Zwillinge, wobei das Leben von Britta auch auf den Spiel steht. Danach geht es mit dem 1. KApitel weiter. Eine Geburtenanzeige, von ihren Exmann und seiner neuen Frau. Und damit fangen so langsam die Probleme an oder besser gesagt die Suche nach Tim. Immer mehr Hinweise tauchen auf, das Tim womöglich gar nicht tot ist. Oder steigert sich Britta da in was rein. Der Krimi ist stark geschrieben. Man kann auf eine Art mit Britt und der genervten Jennifer mitfühlen, auf der anderen Art denkt man, mensch, das ist so lang her.... und möchte Britta am liebsten schütteln. Dann habe ich mir vorgestellt, wie so was sein kann - eine "Wochenbettdepression" (wie sie im Buch erwähnt wird) nach so langer Zeit. Oder ist es, weil Britta den Tod nicht überwunden hat?
Zum Schluss her wird es ein wenig - wie soll ich sagen, unwirklich. Die Lage spitzt sich zu und -- nein mehr verrate ich nicht, sonst ist die Spannung weg. Aber trotzdem habe ich gedacht, wow, was für ein verrücktes Ende.
Der Spannungsbogen ist hier nicht steigernd, eigentlich gibt es keinen so richtigen Spannungsbogen, trotzdem ist man gefesselt von dem Buch und will unbedingt wissen, was mit Britta los ist. Oder mit Torben, Jennifer oder den anderen Protagonisten.
Auch hier ist die Gegend und das Geschehen gut dargestellt, so dass man sich z. B. auf den Weihnachtsmarkt wiederfindet. Oder auf der Treppe bei Schnee, wo dann Jennifer im Dunkeln sitzt.

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mord, vergewaltigung, thriller, leonie haubrich, drogensucht

Je schwärzer die Nacht

Leonie Haubrich
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Edition M, 12.07.2016
ISBN 9781503938380
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Pia ist angeklagt an den Mord an ihrer Mutter. Anwältin Stefanie Beck wird mit ihrer Verteidigung beauftragt. Sie nimmt sich vor, diesmal objektiv an die Sache daran zu gehen und sich nicht dort reinzuhängen. Denn das letzte Mal bei einem Fall hatte Stefanie einen fatalen Fehler gemacht.
Doch Pia kann sich an nichts mehr erinnern und so beginnt die Anwältin an zu recherchieren und dringt doch tiefer in den Fall ein, als sie wirklich will. Und tritt dabei wieder einigen Leuten mächtig auf die Fuße. Macht sie diesmal auch Fehler, die unverzeihlich sind? Oder kann sie das Familiendrama aufklären?

Dieser Thriller ist der erste von der Schriftstellerin Leonie Haubrich. Und ich kann sagen ,dieser Thriller hat mich überzeugt. Die Handlung ist nachvollziehbar, die Protagnisten realistisch dargestellt.  dieses Buch ist spannend, es ist fesselnd und man kann nicht aufhören, es zu lesen. Ich gestehe, das ich selten ein Buch innerhalb von wenigen Tagen durchlese, aber hier war es der Fall. Gut, vielleicht liegt es auch am Urlaub, aber nicht nur allein :-)
Beim Schreibstil taucht man ein in die Geschichte und man geht z. B. gedanklich auch die Wege, die Stefanie entlangläuft. Man fühlt die winterliche Kälte und und und.

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Spukgeschichten aus Hessen

Martina D’Ascola
Buch: 128 Seiten
Erschienen bei Steffen Verlag, 16.03.2016
ISBN 9783957990242
Genre: Sonstiges

Rezension:

Hessen, das Land der Brüder Grimm. Wer kennt nicht die Märchen wie Dornröschen, Hänsel und Gretel oder Rumpelstilzchen von ihnen. Aber es gibt sie auch, die dunkle Seite vom schönen Hessen. Dort wo die Schattengeister, Hexen und Burggespenster zu Hause sind. Martina D'Ascola lädt uns auf eine Reise durch ihre Heimat ein und erzählt hierbei von manch gruseliger oder unheimlicher Begegnungen, die dort einst gesichtet worden sind.

 

Spukgeschichten in Hessen ist nicht das klassische Gruselbuch. Nein, es ist mehr der Reisebericht. Die Autorin führt uns durch ihr Hessen und weiß einiges an Geschichte auf den einzelnen Stationen zu erzählen. Hintergründe, Begebenheiten oder wie die oder jene Burg erstanden ist. Dass dabei auch ein wenig Grusel und Spuk mit dabei ist, macht die Sache noch interessanter. Dieses Buch lädt ein auf Erkundungstour zu gehen und selber auf Geisterjagt. Als Bonus bekommt man herrliche Aussichten, Geschichte und eine schöne Wanderung teilweise durch die tolle Natur. Ich mag diesen als Spukbuch getarnten Reisebericht und macht neugierig auf Hessen. Zumal ich doch schon das ein oder andere Örtchen wie z. B. Sonnenberg, Burg Frankenstein oder Bad Homburg kenne. Nur -- da hatte ich das Buch noch nicht....

 Zusätzlich sind von den einzelnen Orten von den Sehenswürdigkeiten Bilder mit drin. Das lockert das ganze noch ein wenig auf und macht es noch lesenswerter.


 

 

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krimi, schweden, göteborg, brücke, serie

Toter Mann

Åke Edwardson , Angelika Kutsch
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 08.09.2010
ISBN 9783548609942
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich habe ja schon einige Bücher von dem Autor Ake Edwardson gelesen, aber ich gestehe, die waren alle  irgendwie besser als "Toter Mann". Hier spielen eindeutig zu viele Personen mit, so dass man am Anfang total den Überblick verliert. Und auch die vielen Handlungstränge macht das Lesen des 538 dicke Buch nicht gerade leicht. Am Anfang sind viele Abschnitte, wo die Protagonisten mit "er" oder "sie" beschrieben sind, wo man erst überlegen muss, wer ist das denn jetzt. Die Spannung bleibt somit hier auf der Strecke, zumindest am Anfang. So ziemlich zum Schluss hin kommt ein wenig Spannung auf und man kriegt so ein klein bisschen den Durchblick. Aber ich finde immer noch, der rote Faden hat oft Knoten in sich. Dazu kommen auch noch so oft die sinnlosen Diskussionen, wie z. B. auf S. 75
"" Womöglich war das er das Opfer, das vorgesehene Opfer. oder nur die Falsche Person am falschen Ort. Die richtige Person am richtigen Ort oder die falsche Person am richtigen Ort..... Falsche Person, Richtiger Ort. oder umgekehrt""
Das kommt hier in diesem Krimi öfters vor und nervt irgendwie. Auch das hier irgendwie alle deprimiert, krank oder sonstiges negative sind, geht an die Lesesubstanz.
Ach ja und zu guter Letzt das Ende, das offene Ende.
""Winter hatte keine Kraft zu antworten"". Ja, was hat er denn nun? Migräne, einen Tumor, sonstige Krankheit.
Alles im allen ist dies ein unbefriedigter Krimi von den eigentlich guten Schriftsteller.
Und dann komme ich zum Cover. Es zeigt ein Mädchen auf schwarzen Hintergrund. Der Titel "Toter Mann" ist in blutrot. Aber ich gestehe, ich sehe den Zusammenhang nicht ganz. Gut, das mit dem Mädchen schon, wenn man das liest, aber warum toter Mann?

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spannung pur!

Und ich vergebe dir nicht (Sarah Berger Krimireihe 1)

Erasmus Herold
E-Buch Text: 381 Seiten
Erschienen bei null, 29.07.2015
ISBN B012ZHKPOQ
Genre: Sonstiges

Rezension:

Erasmus Herold ist für mich als Schriftsteller neu. Doch er hat einen guten Krimi geschrieben, denn er fesselt einen von Anfang an. Und dann ist es ein guter Krimi!
Trotz der Spannung ist hier auch ein gewisser Witz mit drin, der mir gut gefällt. Z. b. hat mir die Aussage "ein analoger Typ in einer digitalen Welt...“ total gefallen. Die Protagonisten sind mir eigentlich symphytisch, ich sage eigentlich, denn es ist ein bisschen zu viel des Guten mit der überaus freundlichen Stimmung, die da herrscht. Die neue Kollegin wird gleich super aufgenommen und man versteht sich von Anhieb an bombastisch miteinander.  Ne, too much. Trotzdem macht dieses das Gesamtbild nicht kaputt und bleibt ein spannender Krimi. Selbst die Story ist gut und man kann sich so richtig darin vertiefen. Das Ende hat mich ein wenig unbefriedigt gelassen, aber das mag Ansichtssache sein. Trotzdem bleibt man bis zum Schluss im Ungewissen, wer denn nun der Täter ist und die Auflösung ist dann doch überraschend. Die Perspektive wechselt immer zwischen den Ermittlern und dem Täter.

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tony-braun- reihe (1), totes sommermädchen

Totes Sommermädchen

B. C. Schiller
E-Buch Text: 374 Seiten
Erschienen bei null, 06.07.2015
ISBN 9783950395419
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die beiden Autoren schaffen mit dem Thriller eine düstere Szenerie. Eigentlich ist es eine schöne Zeit - Sommerzeit, Feierlaune. Aber hier kommt die düstere Seite zum Vorschein.
Tony Braun ist der ermittelnde Beamte in diesem Fall. Aber nicht nur der eine bereitet ihm Kopfzerbrechen, sondern da gibt es einen zweiten Fall. Olin, ein Medium, hat bei einem Überfall ihre ganze Familie verloren. Aber auch in den eigenen Kreisen läuft es bei Tony nicht ganz rund und sein Partner Greg Keller, der kurz vor der Pensionierung steht, gibt ihm ein paar Rätsel auf. Und dann sind ja noch die Probleme in seiner Familie.

Mit viel Geschick werden hier die Leser oft auf die falsche Fährte gelockt. Die Protagonistgen sind gut dargestellt und realistisch.  Zum Beispiel musste ich bei der Beschreibung von Paul Adrian an einen sehr bekannten Kriminalbiologen denken. Aber auch die Assistentin Anthea Fleury erinnert mich irgendwie an Abby von Navy CIS.
Auch wenn hier zwei unterschiedliche Fälle auftauchen, die Tony bearbeitet, ist es keineswegs verwirrend und man kann die Handlung gut mitverfolgen. Auch die verschiedenen Blickwinkel der Protagonisten - hier von Braun, des Medium, dem Mörder, aber auch von Greg und den Zwillingschwestern ist gut überschaubar. Der Spannungsbogen hält sich im ganzen Thriller und steigert sich sogar noch, so dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann.
Nur mit dem Schluss bin ich nicht ganz so zufrieden, denn r weißt auf ein nächstes Buch mit Tony Braun hin und lässt in der Beziehung eigentlich einen Cliffhanger zurück. Und so was mag ich normalerweise nicht.
Der Prolog fängt mit Odin an, die mit ihrer toten Großmutter spricht. Interessant daran ist die Darstellung der Seitenzahlen, nämlich in römischen Zahlen. Dann ab den ersten Kapitel geht es mit normalen Seitenzahlen weiter. Mal was anderes, was mir echt gefällt.

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geistlicher missbrauch, charismatiker, sekte, religion, glaube

Die Gottesversprecher

Ute Aland , Sabine Schweda ,
Buch: 240 Seiten
Erschienen bei Brunnen, 01.12.2014
ISBN 9783765509117
Genre: Romane

Rezension:

Das Buch "Die Gottesversprecher" fängt an mit einer Urlaubsszene, wo Sara auf ihr altes Leben zurückblickt.  Darin erzählt sie, wie sie zu der Gruppe gekommen ist und wie sie darin Vertrauen gefunden hat. Danach wird von all dem erzählt, was sie in ihren "früheren" Leben nicht gefunden hat. Sie trifft auf Verständnis und Mitgefühl, allerdings nur bei den Leuten innerhalb der Gruppe. Diese werden ihr immer wichtiger und sie bricht mit ihren "alten" Freunden, da sie Sara nicht verstehen und ihr ins Gewissen reden wollen. Ins Gewissen warum?


Am Anfang dachte ich mir, oh Gott, das wird anstrengend das Buch zu lesen. Denn immer wieder wollte ich Sara schütteln und sagen, siehst du nicht, dass sie dich in was reinziehen, was nicht gut für dich ist. Man sieht langsam den Untergang von ihr und denkt, warum sieht Sara das nicht. Es wird viel über Gott darin geredet in dem Buch und alles so toll dargestellt. Viele Bibelzitate kommen hier zu Wort, gerade passend zu der Situation, die gegeben ist.
Als Außenstehender sieht man, das alles nicht so koscher ist, wie Sara es sieht und man kann nichts dagegen tun. Genauso wie im "wahren" Leben sehen die Leser die Sekte und denken sich beim lesen, wie kann man darauf reinfallen. Und doch ist es so, man kann!! Denn jeder - und das kann man nicht abstreiten - ist oftmals auf der Suche. Auf der Suche nach was, das weiß ich nicht, aber es gibt welche, die das herausbekommen und schon ist man drin in so einer Sekte.

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feuerwehr

Für immer im Kopf

Wolfgang Ising
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Schwarzkopf & Schwarzkopf, 01.02.2016
ISBN 9783862655380
Genre: Sachbücher

Rezension:

Die Feuerwehr ist bei Notfällen jeglicher Art sofort Einsatzbereit.  Die Männer und Frauen helfen immer und überall. Doch wie es "hinter den Kulissen" aussieht, das wissen die wenigsten. Nun hat der Feuerwehrmann Wolfgang Ising  darüber berichtet.  24 Einsätze hat er in einen  Buch veröffentlicht, schockierend und berührend. 24 Einsätze, die Wolfgang nicht mehr aus dem Kopf gehen. In diesem "Einsatzbericht"  beschreibt er, was wirklich abgeht, die Anblicke, Geräusche und auch die Gerüche, die manch so einen Einsatz begleitet. Es ist eine fremde Welt, die einen Normalbürger oft verborgen bleibt.   "Für immer im Kopf" fängt gleich schockierend an mit einem Einsatz von einer überrollten Person einer Bahn. Gleich zu Beginn erfährt man, wie es ist, so ein Unfallopfer zu sehen, zu riechen und zu "erleben". Man ist mittendrin im Geschehen und im Unfall und Wolfgang Ising beschreibt detailliert seine Gefühle und Eindrücke.  Aber auch seinen Ärger macht hier er Luft in dem Kapitel "Und alle schauen sie nur zu" und schimpft zu Recht über all die Gaffer, die um das beste "Unfallfoto" rangeln.  Selbst menschliche Tragödien machen dem Rettungssanitäter und Feuerwehrmann oft schwer zu schaffen.
 Er berichtet schonungslos und offen über seine Einsätze und lässt nichts aus. Leider ist es so, dass das Leben eines Feuerwehrmannes oder einer Feuerwehrfrau nicht nur aus Löschen eines Feuers besteht, sondern aus viel mehr. Und auch manchmal hat man einfach nur die Angst im Nacken.

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kunde, tweets, buchhänlerin, buchhandlung, anekdoten

Papiergeflüster. Aus dem Leben einer Buchhändlerin

Simone Dalbert
Flexibler Einband: 100 Seiten
Erschienen bei Acabus Verlag, 25.04.2013
ISBN 9783862822355
Genre: Romane

Rezension:

Buchhändlerin Sabine Dalbert erlebt so einiges in ihrem Job. Da kommt schon mal ein Kunde vorbei und will ein grünes Buch kaufen, der Titel ist unbekannt, aber es war grün. Oder vorbestellte Titel werden bekanntlich nach Namen einsortiert und manch ein Kunde hat sich darüber auch schon fürchterlich aufgeregt. Aber es kann auch schon mal vorkommen, das man als Buchhändlerin eine Schlafkrankheit verkaufen muss.
Dies und viele andere Erlebnisse hat nun Simone Dalbert in einen Buch veröffentlicht. Mit viel Humor erzählt sie hier von persönlichen Erlebnissen, Plüschbakterien und auch Schaufenster Yoga fehlt hier nicht.

Ich arbeite ja selber im Einzelhandel und kann oft ein Lied davon singen. Nun wollte ich doch mal lesen, mit was für Erlebnissen eine Buchhändlerin konfrontiert wird. Das Buch aus dem Leben einer Buchhändlerin ist sehr lustig geschrieben und auch plastisch kommt es gut rüber. Man hat das Gefühl ein kleines Mäuschen zu sein und die Situationen selber miterleben zu können. Die einzelnen Kapitel sind . kurz und knackig, Ein paar Mal musste ich sogar herzlichst lachen. Am Ende eines jeden Kapitels gibt es zusätzlich noch ein Bonbon in Form eines kleines "Twitter" anhanges. Witzig, lustig , mach Lust auf mehr!
Leider ist das Buch sehr dünn und man hat es somit sehr schnell durchgelesen und die Frage bleibt zurück "wars das?" Gerne würde man mehr solche lustigen Anekdoten von der Buchhändlerin lesen.

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