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fantasy, hexen, magie, sachbuch

Witches Diaries, Hexentagebücher Teil 1: aus dem Hexennähkästchen geplaudert

Sabine Claudia
Flexibler Einband: 57 Seiten
Erschienen bei Independently published, 28.03.2018
ISBN 9781980676287
Genre: Sonstiges

Rezension:

 Witches Diary von Sabine Claudia - da dreht es sich um … Hexen. Was genau macht eine Hexe aus, wie wird man eine Hexe und gibt es überhaupt Hexen? Sind Hexen nicht grundsätzlich böse? All diese Fragen, da geht Sabine Claudia drauf ein.  In 21 Kapitel erklärt die Autorin was es mit Hexen und Hexentum auf sich hat. Der Schreibstil ist leicht und in Ich Form von einer Hexe geschrieben.  Am Ende kommt immer eine Anekdote aus der Praxis, um das gelesene bildlich zu machen. Das finde ich sehr interessant und lockert ein wenig das Sachliche auf. Viel kann ich bei dem 57 Seiten Büchlein nicht verraten. Nur das eben auch ein paar Fragen offenbleiben. Aber das ist schon okay, sonst würde es ja nicht Teil 1 heißen. Somit kann man sich auf weitere Teile freuen und noch mehr Einblick in das Leben und Wirken einer Hexe.

 

Das Cover, ja auf eine Art interessant, aber auf der anderen Art fehlt mir etwas. Und da liegt mein Problem, ich kann es nicht genau sagen, was 😊. Mir gefällt die Schlichtheit des Covers uns die Farbgebung. Aber das Muster gefällt mir jetzt nicht so. Dem Inhalt tut aber dieses Cover keinen Abbruch.

Ich persönlich fand Witches Diary: aus dem Hexennähkästchen schon sehr interessant, hätte mir aber vielleicht ein wenig mehr Tiefe in das Leben und Wirken einer Hexe gewünscht. Aber vielleicht hat gibt es das ja in Teil 2 oder 3.

Jedenfalls kann ich dieses kleine bescheidene Büchlein jedem empfehlen, der gerne genaueres über das Hexen da sein und ein wenig über Magie wissen möchte.
Und nach der Lektüre bin ich überzeugt, dass ich keine Hexe bin 😊 Bzw. keine Hexenfähigkeiten besitze und diese lernen müsste. Das kann man nämlich auch, sagt die Autorin 😊.

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biggi, dominik, kim rylee, mia, olli, psychotriller, stalker, stalking, theater, thriller

Das Dienstverhältnis

Kim Rylee
Flexibler Einband: 296 Seiten
Erschienen bei epubli, 21.12.2017
ISBN 9783745072792
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mia ist beim Theater in Hamburg angestellt und tätigt dort die Büroarbeiten. Als sie eine Rose hinter ihren Scheibenwischer entdeckt, denkt sie erst an einen heimlichen Verehrer. Doch dann bleibt es nicht bei der Rose. Mia bekommt langsam Angst. Wer ist der heimliche Verehrer und was will der von ihr?

Kim Rylee hat sich hier mit einem Thema beschäftigt, das jeden von uns betreffen kann: Stalking. Und Stalking ist nicht so harmlos wie es sich anhört. Immer wieder hört und sieht man im Fernsehen die schrecklichen Folgen von Stalking.

Bei „Dem Dienstverhältnis“ geht es um so ein Stalking, welches sich steigert. Und die Kulisse des ganzen ist das Theater in Hamburg. Denn in einem Theater sind ja viele Individuen vertreten: Diven, Machos, angehende Künstler, aber auch Fans. Alles in allem ene interessante Mischung. Die Autorin schafft hier eine gute Story gespickt mit Spannung rund ums Besessene.

Der Schreibt ist gut und man kommt gut voran mit der Lesung. Ein Spannungsbogen wir d hier aufgebaut, der sich hält.  Auch ein gewisser Humor ist hier vertreten, z. B. „Krankenhäuser waren mir schon immer ein Gräuel. Schon allein der Geruch nach Desinfektionsmitteln, der das Todesaroma zu überdecken versuchte,….“

Sehr mag ich auch, wenn die Geschichte des Protagonisten in Ich Form geschrieben ist, denn so kann man sich noch mehr einfinden in dieser.  Der Deuteragonist und Antagonist ist dagegen in dritter Form geschrieben.

Das Ende… ja das Ende ist ein wenig überraschend offen und so hundertprozentig bin ich nicht zufrieden damit. Aber bei der Leserunde bei lovelybooks hat mir Kim Rylee geschrieben, das ja eigentlich die Zukunft von Mia – der Protagonistin – vorhersehbar ist. Und das hat mich eigentlich zufriedengestellt 😊. Jedenfalls ist es mal eine andere Art von einem Ende und vielleicht gibt es ja so auch eine Fortsetzung. Das würde mich freuen, denn irgendwie ist mir Mia ans Herz gewachsen und …. Ich kann hier nicht zu viel verraten 😊

Jedenfalls trotz dem „offenen“ Ende ein guter Thriller, der Lust aufs Lesen macht

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37 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 36 Rezensionen

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»Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« und »Einladung zum Klassentreffen«

Martin Schörle
Flexibler Einband
Erschienen bei Engelsdorfer Verlag, 06.12.2016
ISBN 9783960084082
Genre: Romane

Rezension:

Normalerweise lese ich gerne Krimis und Thriller, aber Marin Schörle hat mich angeschrieben., ob ich nicht mal was anderes lesen möchte. Gerne, denn ich bin offen für fast alles. Also kam bei mir das Kleine Büchlein an mit zwei Theaterstücken.

In dem ersten geht es um ein Beamten und sein Dasein. Herr Fredenbeck erzählt von seiner Arbeit, sein Leben und das mit einem Humor und Witz, wie es im Theaterstück vorhanden sein soll. Und trotzdem herrscht hier aber auch ein gewisser Hang zur Dramatik und Sarkasmus bei. Manchmal ist es etwas schwer, dem Endvierziger gedanklich zu folgen. So findet er z. B. ein perfekter Urlaubstag in einer italienischen Bahnhofstoilette.

Aber auch Rückblicke gibt es in Herrn Fredenbecks Erzählungen. Das Ende ist ein wenig traurig bzw. tragisch und macht nachdenklich. Aber der Schreibstil ist flott und liest sich schnell, so wie die Gedanken des Beamten sind.

Das Zweite Stück ist eine Einladung zum Klassentreffen und ist – anders als die Ein Personen Vorstellung von Herrn Fredenbeck – mit mehren Mitspielern. Dadurch wird es ein wenig gelockerter und interessanter. In diesem Stück geht es um zwei Hauptpersonen- Marina und Carsten -  wovon sie in einen Zug sitzt und er vor der Haustür steht. Früher waren beide ein Paar. Bei diesem Telefonat zwischen den beiden kommt es zu alten Gefühlen und Erinnerungen.

Witzig daran ist das einige Zugmitfahrer diesen Dialog mitverfolgen und dementsprechend ihre Kommentare abgeben.

 

Beide Theaterstücke sind interessant und och so verschieden. Das Buch ist halt mal was anderes, als was ich sonst lese. Der Schreibstil ist soweit gut, aber beim ersten Stück – Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten – muss man sich schon ein wenig konzentrieren, damit man dem „Ich“ Dialog verfolgen kann. Oder die oft kuriosen Gedanken.  Trotzdem habe ich mich persönlich ein wenig schwer getan mit dem Lesen, da ich festgestellt habe, dass so eine Art von Buch nicht ganz so mein Fall ist. Aber das tut dem Witz und Charme des Buches keinen Abbruch. Denn wer Theater liebt und Witz und Charme, der ist vollkommen wichtig mit den beiden Theaterstücken. Eigentlich ist hier alles stimmt und ein leichter lustiger Lesemoment für Zwischendurch. Ich dagegen würde diese Theaterstücke gerne mal auf der Bühne sehen. Martin Schörle hat mit diesem Buch etwas geschaffen, was nicht alltäglich ist und mal was ganz anderes ist. Als Leseratte sollte man sich hier mal drauf einlassen und wird erstaunt sein, dass das auch gut sein kann. Und wenn es nur eben für zwischendurch ist. Ich kann mir dieses Buch auch gut als Geschenk vorstellen. Gerade für die Leser, die keine Krimis oder Thriller mögen, kann ich diese beiden Theaterstücke wärmstens empfehlen.


Übrigens finde ich das Cover voll gelungen. Es zeigt diesen Beamten mit seinen zwiegespältigten Gefühlen in Sepiatönen gezeichnet. Es ist auf jeden Fall ein Blickfang!

 

 

 

 

 

 

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

afrika, agent, bürgerkrieg, debüt, frachtpilot, gewalt, herzschlag der gewalt, matthias soeder, mord, romantdebüt, thriller, thriller politthriller

Herzschlag der Gewalt

Matthias Soeder
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Söder, Matthias, 22.11.2017
ISBN 9783000508769
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Alexander Hartmann ist Frachtpilot und bereist so die Welt.  Aber er hat was zu verbergen. Denn er ist auch beim Geheimdienst tätig und kann so Undercover als Schmuggler arbeiten. Denn niemand kontrolliert ihn am Flughafen.

Doch dann will Alexander aussteigen und soll nur noch einen einzigen Auftrag übernehmen. Und somit beginnt der Kampf übers überleben. Schafft Alexander es, die somalischen Terroristen aufzuhalten und den Massenmord zu verhindern?

Herzschlag der Gewalt ist mehr ein Politthriller und eigentlich mag ich keine Politthriller. Aber dieser hat mich in Gewalt genommen.

Die Geschichte selber führt durch einzelne Handlung stränge. Einmal ist da die Sicht aus Alexander und dann die Sicht von Chibala, dem Terroristen.

Alexanders und Chibalas Leben waren am Anfang nicht einfach. Der Frachtpilot hat sich erst sein jetziges Leben erkämpfen müssen, da er in früheren Jahren mit  Drogen gedealt hat, Überfälle begangen usw.

Chibala ist als Kind schon mit Krieg und Tod konfrontiert worden und hat da schon die Waffe in die Hand gedrückt bekommen. Die Kindheit und die Jugend ist mit Gewalt geprägt und so wird sein Leben bestimmt. Mit Gewalt, Brutalität und Hass.

Ja und dann kommt der Zeitpunkt, wo beide zusammentreffen. Und obwohl sie beide nicht unterschiedlicher sein könnten, sind sie sich doch ähnlich.

Herzschlag der Gewalt ist heftig, und teilweise musste ich das Gelesene erst einmal verdauen. Obwohl es ein fiktiver Thriller ist, steckt soviel Wahrheit darin. Nach der Gewalt und den Beschreibungen sollte dieses Buch nicht von Lesern mit schwachen Nerven gelesen werden.

Trotzdem kann man den Thriller nicht aus der Hand legen, denn der Spannungsbogen ist enorm. Gut, in der Mitte des Buches flacht er ein wenig ab aber am Ende steigt er wieder rasant an.

Schon der Prolog lässt einen schlucken und man ahnt, was auf einen zu kommt. Und das ist es, was einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen lässt.

Dazu kommen noch kurze Sätze und detailliert geschriebene Szenen, wo das Kopfkino eine große Rolle spielt.

Das Cover ist sehr gut dargestellt und zeigt einen Jumbo beim Flug. Im Hintergrund eine Karte von Afrika. Dazu oben links drei Terroristen im Sonnenuntergang. Herzschlag der Gewalt – der Titel prangt über das halbe Cover. Ein Cover, das Anspricht.

Matthias Soeder, der Autor hat mit diesen „Polit“Thriller ein Werk erschaffen, das der Realität verdammt nahekommt. Teilweise sind hier auch wahre Handlungen eingebaut wie z. B. mit den Kriegsschiffen auf Piratenfang. Oder das mit dem deutschen Seglerehepaar. Klar sind die Handlungen so umschrieben, dass sie nicht mehr ganz der Realität entsprechen, aber trotzdem hat es einen Hintergrund.


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Ein Herz für Franken

Steffen Radlmaier
Fester Einband: 168 Seiten
Erschienen bei ars vivendi, 07.10.2013
ISBN 9783869132822
Genre: Romane

Rezension:

Franken hat viel zu bieten, Burgen, Seen, Landschaften …und Autoren. Und daraus ist dann eine Anthologie entstanden: „Ein Herz für Franken“. Geschrieben von gebürtigen Franken und Wahlfranken.  All diese Autoren erzählen über ihr Franken und das persönliche Verhältnis dazu. In dieser Anthologie sind witzige, lustige, launische und kritische Geschichten. Vielfältig und auch abwechslungsreich. Ich habe diese Anthologie gelesen, weil ich auf meinen Blog vor kurzen Fränkische Autoren vorstelle.  Vielleicht lerne ich noch den ein oder anderen Autor kennen und auch was über Franken, was ich als Neigschmeckte (oder wie das heißt) nicht kenne. Ja, ich habe was aus dem Buch gelernt und zwar, das Franken hauptsächlich aus Nürnberg und Bamberg besteht und sich oft in Mittelfranken oder Oberfranken abspielt. Leider kommt hier Unterfranken nicht oft vor. Vielleicht liegt es daran das die meisten Autoren in Bamberg und Umgebung wohnen. Nun gut, zurück zum Buch. Ich gestehe, ich habe so einiges darin nicht verstanden, zumindest den Humor nicht. Die oft hier angewandten Vergleiche von Franken zu anderen Ländern kann ich schon zustimmen, da ich oft in anderen Ländern als das Frankenland gewohnt habe. Eigentlich lieben die Autoren alle ihr Franken und doch gibt es den ein oder andern Kritikpunkt. Auch habe ich schon selber am Anfang vor über 20 Jahren erlebt als Zugezogene. Trotzdem fehlt es mir hier ein wenig, vielleicht das lobhudeln über und von Franken. aber wie am Anfang ja gesagt wird, es wird über Lob nicht viel gesprochen, ein einfaches Bassd scho abgetan.  Und das ist schon viel gesagt für ein Franke. Ich gestehe, die Erfahrung habe ich auch schon gemacht 😊. Trotzdem haben mich nur drei Autoren richtig überzeugen können. Tommie Goerz, Thomas Kastura und Tanja Kinkel.  Nein, nicht weil ich sie schon vorgestellt habe, sondern weil mir ihre Geschichte angefallen haben.  Alle anderen Geschichten finde ich ein wenig verworren. Vielleicht verstehe ich es auch nicht als Neigschmeckte. Keine Ahnung, ich habe mir jedenfalls mehr versprochen. Achja und ich habe erfahren, dass Hans Wilhelm Geißendörfer Franke ist, Augsburger. Na, der von der Lindenstraße, der Regisseur. Das Cover dagegen gefällt mir gut. Schlicht und einfach in weiß, der Titel in schwarz und na klar das Herz in rot. Im Hintergrund sozusagen als Wasserzeichen die Autoren. Finde ich gut. DAs kleine Buch "Ein Herz für Franken" ist beim Verlag ars vivendi erschienen, 9783869132822, und kostet 16.90€

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

ausstieg, fesselnd, hoffnung, mutterliebe, schwierige mutter-tochter-beziehung, sekte, spannend, thriller

Aus dem Dunkel: Psychothriller

Leonie Haubrich
Flexibler Einband: 210 Seiten
Erschienen bei Independently published, 10.12.2017
ISBN 9781973508434
Genre: Sonstiges

Rezension:

  Annegret Wiesel hat nach dem Verschwinden ihrer Tochter Riccarda mit Kommissar Steffen Noack den Verein „Schattenkinder“ gegründet, der sich um Eltern verschwundener Kinder kümmert.  Die Tochter von Steffen ist auch verschwunden, daher haben sie beide eine Gemeinsamkeit. Doch wie ist das, wenn plötzlich die jahrelang verschwundene Tochter vor der Tür steht und ohne eine Erklärung einem das Baby in die Hand drückt und wieder verschwindet? Für Annegret bricht zunächst wieder die Welt zusammen. ‚Und dann findet die Polizei Tage später Riccardas Kleidung an einer Rheinbrücke! War es wirklich Suizid, wie die Polizei glaubt? Doch für Annegret ist das keine Grund die Suche nach Riccarda aufzugeben.
„Aus dem Dunkel“ ist ein Thriller, der mit reellen Ängsten spielt, wie es sie fast jeden Tag vorkommen. Ein Kind verschwindet spurlos und lässt die Eltern hilflos und allein zurück mit einer gewissen Hoffnung. Leonie Haubrich schafft es gut, die ganzen <>Ängste, Emotionen und Hoffnungen von Annegret Wiesel einzufangen und darzustellen. Man wird hineinversetzt in die Gefühle der Mutter. Aber wie in einen guten Thriller wird hier die Spannung aufgebaut und gehalten. Man erlebt die Situationen mit und kann nicht aufhören zu lesen. Förmlich hineingesogen wird man ins Geschehen, spürt die Ängste, die Spannung. Das Ende ist rasant und ein wenig vorhersehbar. Aber trotzdem spannend. Was ich ein wenig bemängele ist vielleicht der Hintergrund des ganzen Thrillers, der nicht ganz so die Tiefe hat, wie ich es mir vielleicht gewünscht hätte. Gerade das Warum, Wieso ist mir hier ein bisschen zu seicht. Aber das tut dem Allgemeinbild des Psychothrillers keinen Abbruch. Wieder ist es Leonie Haubrich gelungen, einen fesselnden Thriller zu schreiben, den man fast nicht aus der Hand legen kann. Die mitwirkenden Personen sind gut und realistisch dargestellt. Der Schreibstil flüssig und wie gesagt fesselnd. Das Cover finde ich auch sehr passend. Düster, eindringlich und geheimnisvoll. Der Titel klar blutrot, wie es bei einem dunklen Cover gehört 😊 Ich kann diesen Thriller empfehlen, denn diesen wird man beim Lesen nicht so schnell aus der Hand legen.

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Der Mann mit den zarten Händen

Gerd Fischer
Flexibler Einband: 268 Seiten
Erschienen bei MainBook, 29.10.2010
ISBN 9783981357110
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Anfang beginnt mit der Ich-Erzählung eines Protagonisten, wie er ein kleines Mädchen so sehr „streichelt“, dass es total verängstigt ist. Und es wird nur angedeutet, was dort passiert. Da beginnt die Spannung. -danach geht es weiter mit einer Frauenleiche, wo Kommissar Rauscher und sein Team gerufen werden. Es ist Frau Bonner, die in Scheidung lebt und mit 3 anderen einen Club - den Club der verlassenen Frauen - gegründet hat.

 

Abwechselnd wird dann die Story in der Ich form erzählt, dann aus der Sicht des Kommissar Rauscher und die dritte Form von den geschiedenen Frauen. Unterteilt sind die Kapitel in Datum und Uhrzeit und so kann man die Ermittlungen gut mitverfolgen.

Die mitwirkenden in diesem Krimi kommen realistisch und sympathetisch rüber. Nichts ist gestellt und sie sind menschlich. Auch das Privatleben von Rauscher und seiner Kollegin bzw. Freundin Elke kommt hier nicht zu kurz aber auch nicht zu viel drin vor.
 Der Schreibstil ist gut und flüssig und lässt sich so leicht lesen. Auch die Handlung ist nicht zu kompliziert und so leicht zu verfolgen.

Das Cover ist schlicht in schwarz gehalten. Aber hervortreten tut die Zeichnung von Händen, die einen Körper streicheln. So was von passend. Schlicht, einfach aber wirkunsvoll!

„Der Mann mit den zarten Händen“ war mein erstes Buch von Gerd Fischer und ich bin recht begeistert. Gut es ist jetzt nicht der total spannende Thriller, aber ein guter solider Krimi, den man gerne liest. Und wo die Mitwirkenden einen symphytisch sind.

 



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Aus dem Dunkel

Leonie Haubrich
Flexibler Einband: 236 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 17.01.2018
ISBN 9783746061986
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

     Annegret Wiesel hat nach dem Verschwinden ihrer Tochter Riccarda mit Kommissar Steffen Noack den Verein „Schattenkinder“ gegründet, der sich um Eltern verschwundener Kinder kümmert.  Die Tochter von Steffen ist auch verschwunden, daher haben sie beide eine Gemeinsamkeit. Doch wie ist das, wenn plötzlich die jahrelang verschwundene Tochter vor der Tür steht und ohne eine Erklärung einem das Baby in die Hand drückt und wieder verschwindet? Für Annegret bricht zunächst wieder die Welt zusammen. ‚Und dann findet die Polizei Tage später Riccardas Kleidung an einer Rheinbrücke! War es wirklich Suizid, wie die Polizei glaubt? Doch für Annegret ist das keine Grund die Suche nach Riccarda aufzugeben.

 

„Aus dem Dunkel“ ist ein Thriller, der mit reellen Ängsten spielt, wie es sie fast jeden Tag vorkommen. Ein Kind verschwindet spurlos und lässt die Eltern hilflos und allein zurück mit einer gewissen Hoffnung. Leonie Haubrich schafft es gut, die ganzen <>Ängste, Emotionen und Hoffnungen von Annegret Wiesel einzufangen und darzustellen. Man wird hineinversetzt in die Gefühle der Mutter.

Aber wie in einen guten Thriller wird hier die Spannung aufgebaut und gehalten. Man erlebt die Situationen mit und kann nicht aufhören zu lesen. Förmlich hineingesogen wird man ins Geschehen, spürt die Ängste, die Spannung.

Das Ende ist rasant und ein wenig vorhersehbar. Aber trotzdem spannend.

Was ich ein wenig bemängele ist vielleicht der Hintergrund des ganzen Thrillers, der nicht ganz so die Tiefe hat, wie ich es mir vielleicht gewünscht hätte. Gerade das Warum, Wieso ist mir hier ein bisschen zu seicht. Aber das tut dem Allgemeinbild des Psychothrillers keinen Abbruch.

Wieder ist es Leonie Haubrich gelungen, einen fesselnden Thriller zu schreiben, den man fast nicht aus der Hand legen kann.

Die mitwirkenden Personen sind gut und realistisch dargestellt. Der Schreibstil flüssig und wie gesagt fesselnd.

Das Cover finde ich auch sehr passend. Düster, eindringlich und geheimnisvoll. Der Titel klar blutrot, wie es bei einem dunklen Cover gehört 😊

Ich kann diesen Thriller empfehlen, denn diesen wird man beim Lesen nicht so schnell aus der Hand legen.

 

 

 

 

        

 

 

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amanda, amoklauf, beste freundin, drogen, gefängnis, gericht, jugendliche, lehrer, mitschüler, mord, prozess, schweden, stockholm, thriller, verhandlung

Im Traum kannst du nicht lügen

Malin Persson Giolito , Thorsten Alms
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 26.10.2017
ISBN 9783431039931
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Buch beginnt mit der beginnenden Verhandlung in der Sache Der Staat gegen Maria Norberg. Sie wird beschuldigt an dem Amoklauf an ihrer Schule mit beteiligt gewesen zu sein. Nach ein paar Seiten will man unbedingt wissen, was den wirklich passiert ist und ob Maja wirklich schuldig ist.

 

Die Autorin Malin Persson Giolito greift ein heikles Thema auf und geht damit in die Tiefe der einzelnen Protagonisten.  Hier kommen die Ängste, Emotionen und Gedanken hervor, die solch eine Tat mit sich bringt.

 

Maja steckt voller Wut und man fragt sich, warum dieses. Auch gegen ihre Eltern ist sie wütend und man hat das Gefühl, sie mag diese nicht so. Auch kommt die Protagonistin am Anfang ein wenig menschenverachtend rüber. Aber umso mehr in dem Buch liest, umso mehr versteht man den Zorn und die Haltung gegenüber andere Menschen von Maja. Auch eine gewisse Schuld lässt diese Gefühle zu.

 

Der Roman ist in mehreren Abschnitten aufgeteilt, worin einmal das Klassenzimmer, wo die Tat gegangen worden ist vorkommt. Aber auch die Hauptverhandlung und das Frauengefängnis ist hier Thema. Und selbstverständlich Sebastian und Maja mit einem eigenen Abschnitt.

 

Dann wird das jetzige Leben beschrieben und das Leben danach, bzw. wie es soweit kommen konnte, der Amoklauf. Immer wieder mit Rückblenden, was gewesen ist.

 

Sehr gut sind auch die Nebenprotakonisten wie ihre Freundin Amanda oder Samir, der Lehrer Christer, die aber trotzdem eine wichtige Rolle spielen.

 

Man gerät immer tiefer in die Beziehung von Sebastian und Maja und irgendwie ist Maja auch ein Opfer trotz ihrer Schuld.

 

 

Es gibt viele Bücher über Amoklauf und alle sind auf ihre Art gut. Doch dieser unterscheidet sich, weil er aus der Sicht einer "Täterin" geschrieben ist. mit all den Facetten und Gefühlen und Gedanken.

 

 

Das Cover sagt mir jetzt nicht so zu. Es scheint ein Schwimmbad zu sein, aber ehrlich ist mir nicht so ganz klar, was es mit der Tat zu tun hat. Vielleicht weil es im "reichen" Milieu abspielt und gehört ein privater Pool dazu? Wegen der Partys, die stet stattfanden? Keine Ahnung.

Ich finde „In Traum kannst Du nicht lügen“ ein sehr spannender Roman. Spannungsbogen ist von Anfang an da, denn man möchte wissen, wie es so weit gekommen ist und was mit Maja ist. Jedenfalls hat der Roman nordischen Krimipreis verdient. Ich habe gedacht, es ist sogar ein Hinweis – bewu0ßt oder unbewusst – auf einen anderen Amoklauf Roman zu lesen darin (S. 60).  19 Minuten seit dem Anschlag. Es gibt einen Roman, der heißt 19 Minuten von Jodi Picoult.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Alle Wetter!

Thomas Ranft , Tim Staeger
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Waldemar Kramer ein Imprint von Verlagshaus Römerweg, 21.03.2017
ISBN 9783737404761
Genre: Sachbücher

Rezension:

 Ich habe Thomas Ranft und Sein Buch durch Zufall auf der Frankfurter Buchmesse getroffen und kam mit ihm ins Plaudern. Eigentlich ist ja Fridolin und das Sofa „Schuld“ Im Nachhinein habe ich erfahren, mit welchen „Fernsehstar“ ich da überhaupt gesprochen habe

Und so durfte ich sein Buch lesen, das. Alle Wetter ist von den Autoren Thomas Ranft, Fernsehmoderator beim hr Fernsehen und Diplom Meteorologe Dr. Tim Staeger.

In einen Dialog erzählen die beiden vom Wetter, bzw. Beschreiben dieses. In 9   Hier wird die Frage „Warum gibt es das Wetter“ beantwortet, aber auch Wetterphänomene beschrieben.  Es wird die Wettervorhersehbarkeit analysiert und auch ganz wichtig Klima im Wandel.

Mit Witz und Humor, aber auch fachlich kommt hier alles zur Sprache.  Kleine Grafiken und Statistiken unterstreichen die Erklärungen und Wetterfotos locken das Buch auf. Fridolins Checkboxen dazu sind nochmals eine Bereicherung.

Ich finde das ganze Buch sehr informativ und für einen Laien verständlich. Es sind nicht die langatmigen Erklärungen über das Wetter, sondern spritzig und kurzweilig. Und der Humor kommt hier nicht zu kurz.

 

In einem Kapitel fragt Thomas Ranft den Leser: „Mögen sie Wolken?“.  Ich finde den Abschnitt sehr interessant, zumal ich oft im Sommer auf der Wiese liege und Figuren in den Wolken sehe, Dazu rät der Autor auch. Und er verrät uns, dass er Mitglied in der Gesellschaft zur Wertschätzung der Wolken ist. Aha, das wusste ich gar nicht, dass es sowas gibt! Sehr interessant. Tim Staeger erklärt darauf hin, was es überhaupt für Wolken gibt und welchen Sinn diese haben. Ich finde diese Erklärung gut und einfach für den Laien.

 

Am Ende wird dann nochmals über die Sendung im hr Fernsehen um 19:15 gesprochen. Hier wird in der Woche 15 Minuten rund um das Wetter gesprochen und jedes Mal ist ein anderer Gast dazu eingeladen.  Thomas Ranft führt wie in dem Buch mit Witz und Charme durch die Sendung. Ich habe diese inzwischen auch ein paar Mal angeschaut und finde diese gut. An dem Tag, wo ein Dermatologe zu Gast war und über die Haut gesprochen hat und die Auswirkung des Wetters auf diese, habe ich mir doch glatt in der Drogerie eine reichhaltige Gesichtscreme gekauft. Denn der Dermatologe meinte, im Winter bzw. im Herbst bräuchte die Haut mehr Pflege.

Ich kann das Buch jeden empfehlen, der das Wetter mag in all seinen Facetten, egal ob gut oder schlecht, warm oder kalt. Das Buch ist einfach informativ und gut für einen Laien geschrieben, so dass er es gut versteht. Außerdem gibt es hier auch eine gewisse Spannung und viel Humor.

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74 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 29 Rezensionen

angst, deutschland, fotografieren, geister, geisterjäger, ghost discoverer, grusel, horror, hotel, lost place, lost places, luxushotel, spannung, thriller, urban explorer

Schattentour

Jessica Swiecik
Buch: 263 Seiten
Erschienen bei MainBook, 08.10.2015
ISBN 9783944124841
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Shannon, Malte, Lara und Adam Vom Urban Explorer Team sind auf Erkundungstour in der Nähe von Frankfurt. Fotografisch wollen sie die Schönheit des verfallenen Hotels Urus. Doch sie sind nicht die einigten in dem verlassenen Gebäude, denn die Ghost Discoverers, sowie sich Elin, Carly und Fynn nennen, wollen das Hotel auf Geister untersuchen. Trotzdem verbirgt das verfallenen Gebäude ein Geheimnis, ein böses Geheimnis, denn auf ihrer Tour begegnen die 7 nicht nur sich als Team, sondern auch sehr gruselige merkwürdige Dinge. Was verbirgt das einstige Luxushotel Unus und gibt es aus dem Alptraum ein Entkommen?

 

Schattentour von Jessica Swiecik beginnt harmlos mit der Vorbereitung beider Teams. Noch wissen sie nichts voneinander, aber das wird sich bald ändern. Auf der Erkundungstour entdecken sie allerhand interessantes, aber auch merkwürdiges.

Der Schreibstil ist gut und so konzipiert, dass man mit den beiden Teams abwechselnd auf Entdeckung geht.  Gut beschrieben die einzelnen Protagonisten, dem Ort selber und den Geschehnissen darin. So kann man das richtig miterleben.

Erzählt wird die Geschichte abwechselnd vom Team Urband Explorer und den Ghost Discoverers. Zeitlich sind die einzelnen Kapitel eingeteilt.

Am Ende geht es rasant zu. Und das fand ich jetzt nicht so originell, denn es war mir etwas zu klischeehaft. Am liebsten hätte ich teilweise die Protagonisten geschüttelt und gerufen, Mensch, warum macht ihr nicht das oder das. Aber ich glaub, das ist bei solchen Romanen oder auch Filmen so .

Das Cover ist gut, denn es zeigt ein Bett mir Schuhe davor. Alles etwas heruntergekommen und verlassen.  

Des Weiteren ist es ein guter spannender, gruseliger Roman, den ich gut an nebligen Tagen oder jetzt in der Herbstzeit empfehlen kann. Gerade wenn der Wind um das Haus pfeift

Erschienen ist Schattentour beim mainbook Verlag.





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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

adoption, roman

Brunnenkind

Renate Eckert
Buch: 280 Seiten
Erschienen bei MainBook, 25.08.2017
ISBN 9783946413844
Genre: Romane

Rezension:

Ilka erfährt bei einem Unfall von ihrem Vater eine Lüge über ihr Leben. Dieses zerbricht in tausend Teile und nun versucht sie, die Wahrheit über ihre Kindheit und Adaption herauszufinden. Die Spur führt nach Bad Kissingen, der Kurstadt von einst Sissi. Auf der Suche nach ihrer Vergangenheit hilft ihr der charismatischen Dr. Paul Lindwasser. Doch dann will sie jemand umbringen und sie weiß nicht, auf wen sie sich nun verlassen kann.

Der Roman beginnt im Jahr 1934. Schon da wird auf ein Geheimnis hingewiesen. Dann geht es mit dem ersten Kapitel im Jahr 2016 weiter. Ilka Maurer erfährt nach 27 Jahren, das sie adoptiert wurde. Und auf der Suche nach ihrer Vergangenheit kommt sie in Bad Kissingen an. Die räumliche Trennung tut auch ihrer Partnerschaft gut.

Die Protagonisten sind hier auch wieder gut und realistisch dargestellt. Aber auch die Gegend rund um Bad Kissingen und Bad Kissingen selber sind gut beschrieben und man kann sich in den Ort reinversetzten.

Der Schreibstil ist flüssig und verständlich. Wie auch die Hintergrundsgeschichten einzelner Bauwerke und geschichtlichen Geschehnisse in Bad Kissingen.

Trotzdem hat mir hier diesmal ein wenig gefehlt. War es die Spannung, die mich in „Novemberfeuer“ gefesselt hat? Oder doch das ich nicht so mit Bad Kissingen vertraut bin, wie mit Schweinfurt?

 Trotzdem habe ich „Brunnenkind“ gerne gelesen. Vielleicht sehe ich ja demnächst Bad Kissingen mit anderen Augen.

Das Cover ist jedenfalls wieder total passend und zeigt die Wandelhalle in Bad Kissingen am Abend, wie sie erleuchtet. 

Novemberfeuer und Brunnenkind sind unabhängig voneinander zu lesen. Erschienen sind beide Romane beim mainbook Verlag.

 

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2 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Der Mörder heißt Sranelli

Erik Kiwitter
Buch: 8 Seiten
Erschienen bei Edition Wannenbuch, 15.09.2017
ISBN 9783981787078
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ein Unfall, so scheint es beim ausgebrannten Auto mit dem Toten darin zu sein. Doch Schein ist nicht gleich Sein, denn hier stimmt was ganz und gar nicht.
Dieser Krimi basiert auf einen wahren Fall und den musste ich selbstverständlich lesen. auch wenn es nur 15 min. dauert, bis man weiß, wer der Täter ist und warum dieser diesen Mord begangen hat, ist hier das Lesevergnügen keineswegs getrübt.   Der autor Erik Kiwitter ist eigentlich Zeitungsreporter, hat aber für Wannenbuch.de recherchiert und diesen kleinen Krimi herausgebracht.
Mich hätten ja die Hintergründe von diesem wahren Fall interessiert :)
Mich hat dieses kleine Wannenbuch voll überzeugt. Spannend geschrieben.

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badebuch, deutsch, deutscher, edition wannenbuch, einhorn, einhörner, fabelwesen, krimi, kurzgeschichte, mini-krimi, mordversuch, schwarzer humor, unicorn, wannenbuch, wasserfest

Ein Einhorn taucht unter

Claudia Puhlfürst
Buch: 8 Seiten
Erschienen bei Edition Wannenbuch, 23.03.2018
ISBN 9783981787061
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Stefan ist genervt von Julias Einhorn Wahn und will dem ein Ende setzten. Doch er hat nicht mit Julia und ihren Wahn gerechnet....
Die Erwachsenen Wannenbücher sind ein kurzweiliger Lesespaß. In diesem Kurzbuch geht es um eine Beziehung, die von Einhörnern bestimmt wird. Doch Stefan ist dieser Einhorn Wahn zuviel und er will sich wehren. Julia denkt genau andersrum  und so kommt es Eklat. Viel kann ich hier nicht verraten, denn sonst wäre die Spannung raus. Und das hat hier die Crime Queen Claudia Puhlfürst geschafft, trotz Minigeschichte. Spannung aufzubauen mit einem überraschenden Ende. Mir gefällt dieser Kurzkrimi sehr gut, denn ich mag überhaupt keine Einhörner und der Wahn geht mir auch persönlich ganz schon auf dem Keks.  Das Cover ist spo richtig passend in pink mit Regenbogen, Sternchen, aber auch Gewitterwolke und Blitz. Na klar darf bei dem Cover ds Einhorn hier nicht fehlen, auch wenn es etwas böse guckt.
Ein kurzweiliger Lesespaß für alle, die Krimis und Einhörner lieben. Oder auch nicht, Oder nur das eine :-D

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Madame Missou lebt gesund

Madame Missou , Isabel Große Holtforth
Fester Einband: 120 Seiten
Erschienen bei GABAL, 29.09.2017
ISBN 9783869367880
Genre: Sachbücher

Rezension:

Madame Missou hat Ratgeber geschrieben. Unter anderen eines, wie man gesünder lebt. Man hört es immer wieder und überall: Superfood, Low Carb, Sport oder Feng Shui. Da blickt doch keiner mehr durch, meinte Madame Missou und will ab sofort gesünder leben. Und sie möchte uns dran teilhaben und erzählt uns von ihren Erfahrungen.
In ihren Buch "Madamme Missou lebt gesund" beschäftigt sich die Autorin mit dem Älterwerden und den kleinen auftretenden Wehwehchen und wie man doch gesund lebt und diese entgegenwirkt.
Dabei kommt sie auf die wichtigsten "Gesundmacher" zu sprechen, wie z. B. Ölziehen,grüne Smoothies, Wasser trinken. Aber auch Superfoods sind hier aufgeführt. Unter anderem Kokoswasser, Grüntee und Fasten. Und ganz wichtig ist einfach mal lächeln!

Gespickt ist dieses kleine Büchlein mit Alors (französisch für Notizen?) und eigene Tipps von Madame Missou. Die liebevolle lustigen Zeichnungen lockern das Buch zusätzlich auf. Auch an Rezepten mangelt es hier nicht,wie z. b. ein Advocado Bananen Mango Smootie. Aber auch Platz für eigene Rezepte, Tipps oder ähnlichen ist immer hier vorhanden.
Das ganze Buch ist in gesunden grünweiß gestaltet und kommt frisch rüber.
Mein Fazit ist, das ich das kleine Büchlein schon mag, aber mir die Tipps für die Gesundheit nicht so zusagen. Die Aufmachung ist Top und fröhlich, frisch, keine Frage. Aber das Thema scheint halt nicht ganz so meines sein. Zumal ich Ölziehen absolut nicht mag und fasten garnichts für mich ist :-)
Aber es gibt ja noch 5 andere frischfröhliche Bücher von Madame Missou. Vielleicht ist eines davon besser für mich geeignet.
Ich selber habe ja Mádame Missou auf der Buchmesse live erlebt und fand ihre Spritzigkeit schon ansteckend.
Am Ende vom Buch verabschiedet sich die Autorin und hat einen Tipp für uns Leser. Das kleine Büchlein eignet sich ganz toll zum Verschenken. Stimme ich ihr voll zu, aber ich gestehe, der Preis von 14.- Euro für das kleine Büchlein schon ein wenig viel.

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sachbuch hobby & lifestyle

Trick 17 - 365 Alltagstipps

Benjamin Behnke , Kai Daniel Du
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Frech, 06.09.2014
ISBN 9783772475146
Genre: Sachbücher

Rezension:


Trick 17 - 365  geniale Alltagstipss ist gespickt mit vielen Tricks und Tipps für den Alltag.  Sogenannte Lifehacks heißen die Ideen und hier ist alles dabei. Egal ob Garten, Haushalt,Arbeit oder Gäste. Die 4 Jahreszeiten oder Essen und Trinken, nichts ist ausgelassen. Dazu kommen viele Farbfotos und Illustrationen, die das ganze Buch auflockern.
Das Buch selber ist einfach aufgebaut und gut zu verstehen.  In dem Vorwort erzählen uns Ben und Kai,warum sie gerade das Buch schreiben. Und raten zum Nachahmen.
Gut, nicht immer sind dort neue Lifehacks vorgestellt, aber auch für mich unbekannte Tipps sind dabei gewesen
Auch sind nicht alle Tipps praktisch, finde ich. Eier in´m Backofen für 30 min.? Naja,  Dagegen finde ich den Tipp auf Seite 206 ( wie man Stapelchips am besten serviert) eine gute Idee. Aber auch die Halloween Leuchtaugen habe ich noch nicht gekannt und ich bin ja ein totaler Fan und kenne viele Halloweenideen. Viele geniale Tricks sind dabei, wei Kaffeeuhr, Kragenglätter usw.
Ich finde Trick 17- 365 geniale Alltagstipps ein gutes informatives Buch, auch wenn der ein oder andere Lifehack bekannt ist. Am Ende ist Platz für eigenen Tipps und Tricks.
Von diesen Trick 17 Bücher gibt es noch etliche mehr. z. B. Handarbeit, Küche oder Fashion und Beauty. Ganz interessant wird bestimmt dieses Trick 17 Buch sein: Advent und Weihnachten.
Erschienen sind die Livehack Bücher beim frechverlag (topp-kreativ). Auch eine eigene Seite gibt es von Trick 17.
Alles im allen - eine gute Idee, zum selber lesen oder zum Verschenken.

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Zwei Pfund Sonne, bitte!

Christa Vogl
Flexibler Einband
Erschienen bei Buch- & Kunstverlag Oberpfalz, 19.09.2017
ISBN 9783955870584
Genre: Comics

Rezension:

„Zwei Pfund Sonne, bitte“ sind kleine kurze Geschichte mit viel Humor und eine gewisse Satire.  Hier in den 40 Geschichten kommt alles vor – die Liebe, das Grauen, der Humor und Krankheiten. Nichts bleibt verschont. Ob es nun die Spinne ist, die wider aus dem Staubsauerrohr krabbelt und sich rächt, oder einen die Windpocken plagen. Es wird vorgeglüht, was man früher anders verstand und man geht auf die Spuren von Rosamunde Pilcher. Ob der neue Zaun hier bei dem anderen Anklang findet, erfährt man, wenn man das Buch liest. Und auch, ob das Geschenk, der Mähroboter gut ankommt. Und eigentlich ist ja doch alles ganz einfach, auch wenn mal die ein oder andere Bagatellschaden entsteht, Leider macht sich die Bügelwäschen nicht von allein, aber mit dem richtigen Fernsehprogramm ist diese ruckzuck erledigt.  Fesselspiele ala Fifty Shades of Grey sind hier ebenso vertreten, wie der gewünschte Dankesbrief.

Aber ich möchte Euch nicht zu viel verraten, denn sonst geht es ans Spoilern. Und damit würde ich die Lust aufs Lesen vermiesen. denn das Buch „Zwei Pfund Sonne, bitte „von Christa Vogl lädt ein zum Lesen. Die einzelnen Geschichten sind gutgeschrieben, damit man richtig abtauchen kann und entspannen. Das ein oder andre hat man vielleicht auch selber ein wenig erlebt.

das Ganze wird eingeleitet mit so netten Worten von der Autorin. Schließlich wäre doch ein neues Buch zu Weihnachten was Feines. Aber unter Druck gesetzt mag Christa Vogel nicht, denn dann kommt die Schreibblockade. Und dann meinte sie, Kurzgeschichten kommen immer bei den Lesern gut an. Damit hat sie recht.

Mir hat das Buch mit dem sonnigen Cover sehr gut gefallen. Ein schönes warmes orange mit vielen kleinen Sonnen.  Die Geschichten laden zum Schmunzeln ein, aber auch ein bisschen zu Gänsehaut, Romantik – einfach zu allen.

Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen für zwischendurch. Das ist einfach Sonne für den Leser und die Zeit, die man damit verbringe.


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Das Fünfzig Jahre Schwert

Mark Z. Danielewski , Christa Schuenke
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Tropen, 23.09.2013
ISBN 9783608501261
Genre: Romane

Rezension:

Es ist wieder Halloween und Belinda, die Rivalin von Chintana hat sie zur Geburtstagsparty eingeladen. Zusammen mit einer Sozialarbeiterin und fünf Waisenkindern kommt fast zeitgleich ein Geschichtenerzähler ins Haus. Dabei hat dieser Erzähler einen schwarzen langen Kasten mit geheimnisvollen Inhalt. Und dann fängt er an zu erzählen und die Dinge nehmen seinen Lauf. Nicht immer so, wie es sein sollte, sondern auch grausige.

Denn eigentlich ist die Geschichte vom Fünfzig Jahr Schwert eine Gruselgeschichte.

Der Roman ist ein typischeres Mark Z. Danielewski Roman. Die Aufmachung gleicht dem Buch „Das Haus“ und hat seinen ganz eigenen Charakter.

Man braucht schon eine kleine Weile um hier den Durchblick zu haben, aber dann geht es rasant weiter und man kann nicht aufhören zu lesen.

Eigentlich wird diese Geschichte aus der Sicht von Chintana erzählt, aber die Weisenkinder kommen hier auch zu Wort und fallen sich sogar darin gegenseitig rein. Wie im Klappentext geschrieben „purzeln fünf Weisenkinder durcheinander“ so purzeln die Erzählungen durcheinander.

Die Textlänge auf den einzelnen Seiten, der immer nur links steht, ist unterschiedlich. Mal ist es ein langer Text, mal nur ein Satz auf der Seite. Mal ist er normal, manchmal steht er längs. Die Rechten Seiten sind entweder leer oder dort sind Zeichnungen vorhanden.

Das Cover selber ist sehr interessant. Am Anfang dachte ich, dass es sowas wie Schneeflocken oder so ist. Aber nein, es sind Nadelstiche. Klappt man das Buch auf, erscheint ein Wirrwarr aus endlosen Fäden. Darin auch teilweise blutrote. Beeindruckend auch die Anführungszeichen in genähter Form am Anfang vom Titel drinnen. Diese Anführungszeichen findet man im ganzen Buch wider und sind in verschiedenen Farben. Verschiedene Farben deswegen, weil jede Farbe zu einem Erzähler gehört.

Ich vermute, dass diese Fäden und das Genähte in Bezug mit der Näherin Chintana zusammenhängt.

Das Buch liest sich schnell und trotz der kuriosen Aufmachung fesselt es einen. Das Ende hätte ich jetzt nicht so erwartet. Ich mag dieses Buch, denn es ist, wie „Das Haus“ ein Erlebnis und gleichzeitig spannend und ein gewisses Teil gruselig. Mark Z. Danielewski weiß, wie man seine Leser fesselt. Jedenfalls steht sein Buch „Only Revolutions“ auf meine Wunschliste.

Die Bücher des Autors sind schon eine Herausforderung, denn man liest nicht einfach, man erlebt. Gewiss ist das nicht jedermanns Sache, aber ich finde diese mal was anderes. 

 

 

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Der Näher

Rainer Löffler
Flexibler Einband
Erschienen bei Bastei Lübbe, 24.04.2017
ISBN 9783404174546
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Fallanalytiker Martin Abel ist. nach zwei schweren Fällen erst mal zur Ruhe verdonnert worden. Denn sein Gemütszustand ist nicht der beste. Doch wieder einmal wird er zu einem Fall gerufen und zwar sind in Gummersbach zwei schwangere Frauen verschwunden. Abel soll die hiesige Polizei dort nur unterstützen, mehr nicht.

Doch dann findet man die erste Leiche, eine Mutter, die gerade ein Kind geboren hat. Und schon wird Abel wieder hineingesogen in die Grausamkeit der Menschheit. Er kommt dabei wieder an seine Grenzen und vieles steht auf dem Spiel – auch privat.

 

„Der Näher“ ist der dritte Teil, mit dem Fallanalytiker Martin Abel.

Ich habe schon die Vorgänger „Blutsommer“ und „Blutdämmerung2 gelesen und war gefesselt in der kriminalistischen Geschichte.

Und auch diesmal hat es mich gefangen. Die Spannung baut von Anfang an auf, hält sich. Das Ende ist ein wenig zu dramatisch, wie auch in den beiden andere teilen, aber tut dem Gesamtbild keinen Abbruch.

Abel ist mir von Anfang an sympathisch und auch die anderen Charaktere sind hier gut beschrieben. Privates kommt hier auch zur Sprache und zwar im richtigen Maße.

Der Schreibstil ist schon gut und flüssig, aber teilweise auch heftig.  Jedenfalls finde ich, dass Rainer Löffler sich mit dem dritten Teil noch ein Tick gesteigert hat, wenn ich so meine vorigen Rezensionen zu beiden Büchern lese.

Den Stil, die einzelnen Kapitel in Tage zu unterteilen hat der Autor beibehalten. Dann gibt es auch die Rückblende in die Vergangenheit. Zu Wort kommen hier abwechselnd der Täter oder Abel. Eine gut gelungene Mischung.

Gut finde ich wieder die Erklärung am Ende des Buches, das in diesem Thriller ein wahrer Kern steckt.

Das Cover ist diesmal ganz anders als bei den ersten teilen. Hintergrund scheint eine Stoffart zu sein, worauf der Titel gestickt ist „Der Näher“ in schwarzen Garn. Rainer Löffler ist in blutrot geschrieben. Das Besondere daran ist diesmal der Einband an der Seite, der auch aussieht wie genäht. Sehr interessantes Cover.

Also ich war wieder begeistert von dem dritten Teil mit Fallanalytiker Abel und freue mich auf weitere Fälle mit ihm.

 

 

 

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Ins Herz

Markus Richter
Flexibler Einband: 372 Seiten
Erschienen bei edition tingeltangel, 18.09.2017
ISBN 9783944936321
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Man schreibt das19. Jahrhundert.  Der König von Bayern lässt sich eine neue Burg errichten. Mitten in den Bergen. Dabei kommt der Bauführer Herold ums Leben. Alles deutet auf Selbstmord hin.  Nebenbei erfährt man, dass ein geheimnisvolles Päckchen vom König verschwunden ist, das wichtige, informative Dokument enthält, was den König stürzen könnte. Auf der Suche nach dem Päckchen gerät Lenz in den Visier der Jäger des Päckchens. Und auch sein Augenstern, Klara wird mit hineingesogen. Doch was hat es auf sich mit den geheimnisvollen Dokumenten? Dieser Krimi ist nicht so wie ich die Krimis bisher kenne. Es ist ein  historischer Krimi. Er spielt im tiefsten Bayern und die Gegend ist sehr eindrucksvoll und realistisch geschrieben. Man wird richtig hineinversetzt in das 1900 Jahrhundert und damit in Bayern dieser Zeit. Auch die Personen sind realistisch dargestellt und sind gut charakterisiert.  Der Spannungsbogen baut sich hier allmählich auf und hält sich. Man fiebert richtig mit mit Lenz und Klara.
Am Ende hat Markus Richter eine Postscriptum verfasst, wo er ein wenig über das Schloß  und seinem Fluch bzw. Segen erzählt.  Das Cover ist auch gut dargestellt. Neuschwanstein als  Silhouette. in dunkler Nacht, nur der Mond scheint hell. Wenn man dann das Cover aufklappt, kommt innen erstmal eine Biographie von Markus Richter hervor, dann weiter eine Zeichnung vom Schloß mit Hinweisen, wo was ist. Das Ende vom Cover verbirgt eine Chronik von Neuschwanstein. Ein sehr interessantes Cover!! Und na klar der Zylinder von Edition tingeltangel, ohne dem geht gar nichts und er würde echt fehlen! Der Titel ist mir nicht ganz so logisch, aber er verweist bestimmt auf den Tod des Bauführers hin. Oder auf die Folgen, die das geheime Päckchen hat, wenn es auftaucht und in falsche Hände gerät. Alles in Allem ist es ein guter historischer Roman, der gut recherchiert ist und sehr anschaulich dargestellt wird. Wer Krimis mag und auch das Historische, der ist hier ganz aufgehoben. Viel Spaß bei einem Besuch im Schloss Neuschwanstein.

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Fratzenstein

Tanja Bruske
Buch: 265 Seiten
Erschienen bei MainBook, 09.09.2017
ISBN 9783946413851
Genre: Historische Romane

Rezension:

Lisa reist wieder in die Vergangenheit – na klar ungewollt. 1807 haben die Franzosen Gelnhausen besetzt und dort muss sie sich durchschlagen. Auf dem Weg zur Apotheke begegnet sie keinen anderen als --- Faust, ihre große Liebe. Prompt wird geheiratet. Doch nicht nur Lisa ist in die Vergangenheit gereist, sondern auch ihr ganz spezieller Freund Raben Stephan, hier bekannt als Georg Helmstedter. Und so lässt die erste tote nicht lange auf sich warten. Und dann sind ja noch die Geheimnisse rund um den Hexenturm und die unheimliche Frau, die ihr immer nachts begegnet.  Welches Geheimnis verbirgt diese Vergangenheit?

Fratzenstein ist der dritte Teil der Trilogie von Tanja Bruske. Hier Endet die Geschichte um Lisa und Faust.

Am Anfang muss man sich mit Lisa im „neuen“ Jahr, wo sie gelandet ist, orientieren. Doch dann kommt man schnell in die Geschichte rein und es geht Schlag auf Schlag. Spannung baut sich zwar nicht so recht auf, aber dafür wird man trotzdem in die Vergangenheit mit reingezogen. Gut recherchiert und erklärt, kann man sich die Zeit um 1807 hineinversetzten.

Auch Gelnhausen ist hier wieder gut beschrieben. Die Liebe kommt diesmal auch nicht zu kurz und das drumherum sowieso. Ich finde, dieser dritte Teil ist ein guter Abschluss, auch wenn ich mit dem Ende gerechnet habe. Bin ich damit zufrieden? Ganz ehrlich, ich weiß es nicht, auf eine Art Ja, auf der anderen nein. Zuviel kann ich hier nicht verraten, sonst Spoiler ich 😊.

Die Trilogie besteht aus den Krimis „Leuchte“, Tod am Teufelsloch“ und eben „Fratzenstein“. Ich bin der Meinung, man sollte mit Teil eins „Leuchte“ beginnen, damit man noch besser in die Geschichte eintauchen kann. Denn gerade im letzten Teil kommt viel aus der „Vergangenheit“ zu Wort und wenn man die beiden anderen Teile nicht kennt, steht man ein wenig auf dem Schlauch. 

Wie immer ist das Cover mit dem Hexenturm bebildert und der Rufenden. Ein Zusammenhang aus der Kinzig Trilogie Band III. Diesmal in Sandsteinfarbend gehalten, zeugt es ein wenig antike hervor.

Ich persönlich finde es schade, nichts mehr von Lisa und Jonas zu hören. Aber vielleicht gibt es bald eine neue „Lisa“ Erschienen ist dieser dritte Band beim mainbook Verlag.

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abenteuer, brian sewell, britisch, england, esel, gentleman, loyalität, pakista, pakistan, reise, reisegefährten, reise von pakistan nach england, rettung, tierliebe, überzeugungstäter

Pawlowa

Brian Sewell , Claudia Feldmann
Fester Einband: 172 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 06.03.2017
ISBN 9783458177005
Genre: Romane

Rezension:

Ein Mann entdeckt bei seiner Reise in Pakistan eine kleine geschundene Eselin. Sofort geht sein Herz auf und er nimmt sich dem jungen Tier an und will es mit nach England nehmen. Doch wie bekommt Mr. B – wie er genannt wird – Pawlowa ins Flugzeug? Gar nicht, und so macht sich der Mann mit seiner kleinen Eselin auf den beschwerlichen Weg von Pakistan nach England – zu Fuß. Unterwegs begegnen die beiden den unterschiedlichsten Leuten. Wird Mr. B es schaffen, Pawlowa nach England zu bringen?

 

In meiner Jugend habe ich ein ähnliches Buch gelesen. Es ging dort um einen Esel namens Bellissimo. Dort geht es zwar nur von Jülich in Richtung Schweiz, aber auch da kann der Esel nichts ins Flugzeug. Aber zurück zu „Pawlowa“.  Mr. B hat sich auf Anhieb in die kleine geschundene Eselin verliebt und möchte nun ihr Leben retten. Daher nimmer er die beschwerliche Reise auf sich.

Das Buch beginnt mit der Begegnung von Mr. B und der Eselin. Und dann gehen wir mit den beiden auf Reisen und erleben ein Abenteuer nach dem anderen.

Trotzdem, das Buch hat mich nicht so recht überzeugt. Die Geschichte ist gut, keine Frage, aber mir fehlt es hier an Tiefe und an den Gefühlen. Die Reise ist eine Abhandlung von Reiseerzählungen und geschichtlichen Hintergründen, die kurz in dem einzelnen Kapitel zu dem jeweiligen Land oder Gebäude angeschnitten werden. Alles hier ist irgendwie Friede, Freude Eierkuchen, aber sonst …. nichts. Das Ende wird relativ schnell abgehandelt und die beiden leben viele Jahre mit der ganzen Familie zusammen. Aus!

Gespickt ist der Roman mit liebevollen Zeichnungen von der Eselin. Finde ich schön gemacht, aber die Tiefe kriegt die Geschichte trotzdem nicht.

Wenn ich nun zu meinem Jugendbuche „Aus Liebe zu Bellissimo“ zurückdenke, ist da schon ein großer Unterschied. Bei Bellissimo gibt es Unmengen an Gefühlen bei der beschwerlichen Reise, viele Gedanken und Tiefe. Hier hätte ich der Autor Brian Sewell ein Beispiel nehmen können.

Eine seichte Geschichte ohne Tiefgang. Für müde Abende, schlecht Wetter Tage, aber nicht um einzutauchen in diesem Roman.

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Der Jade-Sauropsid

Helmut Vorndran
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 24.08.2017
ISBN 9783740802165
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Zauberer Markus Wild wird in dem Zimmer von einen Bamberger Hotel tot aufgefunden. Grausam zugerichtet.  An der Wand ein geheimnisvoller blutiger Schriftzug. Und schon hat das Team um Franz Haderlein wieder einen neuen Fall aufzuklären. Eine fieberhafte Suche nach dem Täter beginnt. Nebenbei wird eine Fotografin gestalkt. Doch dies bleibt nicht bei dem einen Mord. Ist da ein Serienkiller am Werk und was bezweckt der Psychopath? Der Jade Sauropsid ist mein erster Krimi mit dem Team Haderlein, Bernd "Lagerfeld" Schmitt, Huppendorfer, Fidibus, Moneypenny und natürlich Polizeischweinchen Riemenschneider. Als ich angefangen habe zu lesen, dachte ich an einen guten fränkischen Krimi, wie ich sie oft schon gelesen habe. Doch ich wurde ein wenig enttäuscht. Spannung kommt hier kaum auf und viel wird hier an Problemen der Kollegen untereinandergeschrieben. Und dann ist ja noch das Schwein Riemenschneider, wo sich sehr viel drum dreht. Mir persönlich ist dies ein wenig zu viel Geschichte drumherum. Der Humor hält sich für mich auch in Grenzen, bzw. verstehe ich ihn auch oft nicht. Eben typisch fränkischer Humor. Damit möchte ich nicht sagen, das dieser Krimi schlecht ist, aber es ist nicht meines. Wer Franken mag und seinen Humor, der liegt genau richtig mit dem Buch.  Auch habe ich nicht ganz so die Verbindung mit dem Sauropsid und dem Inhalt verstanden, daher kann nicht wenig zum Titelbild sagen. Klar, gut ist es mit dem Auge von dem Saurier. Und wenn man diesen Krimi liest, versteht man das auch mit dem Auge. Es gibt hier am Ende 3 Epiloge, was ich jetzt ehrlich witzig fand.  Den ersten Epilog habe ich nicht verstanden, da muss man wohl die Vorgänger dieses Krimis lesen, den zweiten drehte ich alles wieder um das Schwein und der dritte war Skurril. Insgesamt fand ich diesen Krimi eher etwas durchschnittlich und mir persönlich fehlt hier die Spannung. Auch mit den Protagonisten konnte ich nicht so recht warm werden. Wer auf solide einfache Krimis mit viel Hintergrundgeschehen steht, für den ist Helmut Vorndran genau richtig. Mir ist es, wie schon gesagt, zu wenig.

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Wer sagt, was böse ist?

Marius Diederichs
Flexibler Einband: 249 Seiten
Erschienen bei Independently published, 22.08.2017
ISBN 9781549562723
Genre: Sonstiges

Rezension:

Castor ist ein Auftragskiller, sein Name „Blackrock“. Er ist genau in seinen Beruf und erhält seine Aufträge von einer geheimnisvollen Organisation, die er ohne Hinterfragen annimmt. Doch bei einem Auftrag kommt es zu unterwarteten Problemen und Ayleen überlebt einen Anschlag schwer verletzt. Blackrock rettet sie und verliert sein Herz an sie. Und damit fangen die Probleme erst recht an. Als ich anfing „Wer sagt, was böse ist“ zu lesen, ging ich keinen Erwartungen an das Buch heran. Und wurde so nicht enttäuscht. Im Gegenteil, sondern positiv überrascht. Dieser Thriller ist kein Thriller im herkömmlichen Sinne, es ist vielmehr ein interessanter Thriller. Aber auch blutig und brutal. Dennoch hat mich dieses Buch und seine Geschichte gefesselt, denn die Protagonisten – vor allem Blackrock bzw. Castor – sind mir recht sympathisch. Eigentlich ist dieser Thriller mehr ein Actionsroman. Der Schreibstil ist gut und flüssig und von der Story gut dargestellt. Wie gesagt, wer es eher unblutig mag, für den ist dieses Actionbuch nichts. Das Ende lässt die ein oder andere Frage zurück, aber komischerweise stört es mir hier diesmal nicht. Denn so kann man sein eigenes Ende zurechtstecken, wie man es gerne haben möchte und es passt alles. Was mir hier besonders gefallen hat, ist das eine „Killermaschine“ doch irgendwie ein Herz hat und hier ein Mensch dahintersteckt. Marius Diedereich hat mich mit seinen „Actionsthriller“ überzeugt und ich findet „Wer sagt, was böse ist“ ist ein guter Debütroman. Das Cover finde ich sehr gelungen. Schwarz bzw. sehr dunkel ist es. Man sieht eine Person oder man ahnt eine Person, die eine Waffe in der behandschuhten Hand hält. Allein das Wort Böse ist blutrot geschrieben, der Rest - Wer sagt, was … ist? In unschuldsweis. Hinten drauf ist eine weiße Taube. Eine Friedenstaube? Das erfährt man mehr oder weniger beim Lesen.

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elite internat, intrigennetz, schweinfurt

Novemberfeuer

Renate Eckert
Buch: 230 Seiten
Erschienen bei MainBook, 30.04.2016
ISBN 9783946413035
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Franziska hat gerade eine Trennung von ihrem Manne und die damit hervorgerufenen Folgen hinter sich. Daher nimmt sie die Gelegenheit war für einen Neuanfang als Lehrerin in einem Internat.   Doch ihre 16-jährige Tochter Hannah ist gar nicht begeistert von Wetterstein bei Schweinfurt.

Alles beginnt sehr erfolgreich. Doch dann gibt es einen Todesfall beim Elite Internat. Ein Schüler stürzt vom Turm des Schlosses.  Nun ist ihr Neubeginn in Gefahr Doch so leicht lässt sich Franziska nicht unterkriegen und stellt Nachforschungen an. Dabei gerät sich in einem Labyrinth von Geheimnissen Intrigen und dubiosen Machenschaften bei dem Lehrer Kollegium.

Novemberfeuer von Renate Eckert liegt schon länger auf meine Wunschliste. Schon allein, weil es eine fränkische Autorin ist und weil dieser Krimi bei Schweinfurt spielt.

Als ich dann anfing, war ich sogleich mittendrin in dem Geschehen, denn viele Orte kenne ich selber in diesem Buch. Ich stand am Anfang gleich mit auf dem Residenzplatz in Würzburg, bin in Schweinfurt mit Einkaufen gewesen und sogar das Eiscafé kenne ich.  Als wir (mein Mann und ich9 dann letztens Richtung Hassberge / Steigerwald fuhren, kam mir gleich wieder Wetterstein und die Gegend in den Kopf.

Aber nun zu der Story selber. Bis zur Mitte des Buches passiert nicht viel, außer dass man Franziska kennenlernt und so auch ihre Mitmenschen. Man lernt die Gegend und auch die Umstände dort kennen. Renate Eckert lässt den Leser sich mit einleben in den Alltag des Internats und auch spürt man am Anfang die leichte Angst und Ungewissheit, ob Franziska es schafft, dort integriert zu werden und ob sie mit ihrer „Familie“, wie ihre Schüler dort genannt werden, zurechtkommt und sie akzeptiert wird.

Aber ich finde, diese erste Hälfte des Krimis fesselt einen trotzdem. Schon allein durch den interessanten Schreibstil. Gut Spannung kommt hier nicht auf. Dann in der zweiten Hälfte wird es noch interessanter, weil ja dort der Todesfall hinzukommt. Man kann diesen Krimi – ich sag jetzt Krimi dazu, denn für einen Psychothriller würde ich diesen Roman nicht bezeichnen, was nicht abwertend sein soll – nicht aus der Hand legen.

Die Gegend ist gut dargestellt und ich finde, auch wenn man diese Gegend nicht kennt, kann man sie sich gut vorstellen. Ich allerdings bin dort immer mitgelaufen, spazieren gegangen, einkaufen usw. Und dann das Leo – wie die Schweinfurter sagen. Ich habe beim lesen dieses Krankenhaus bildlich gesehen!

Die Protagonisten sind realistisch und gut dargestellt. Man kann sich in sie hineinversetzten und sie sind natürlich. Anders als in manchen anderen Krimis.

Das Cover finde ich zwar jetzt nicht ganz so passend, aber trotzdem toll. Es zeigt … Kirche in Schweinfurt und einen Teil des Rathauses. Novemberfeuer der Titel ist feurig und der Schriftzug Renate Eckert „bröckelig“ wie altes Gemäuer. Sehr stimmig alles zueinander, gerade mit dem schwarzen Hintergrund.

Mich hat Renate Eckert voll überzeugt mit ihrem Erstlingskrimi.

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