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liebe, berlin, freundschaft, elyas, kirschroter sommer

Kirschroter Sommer

Carina Bartsch , ,
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 25.01.2013
ISBN 9783499227844
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die schüchterne, unscheinbarer Studentin Emily trifft unverhofft auf ihre alte Jugendliebe Elyas... Für mich anfangs eine eher lahme Ausgangssituation für eine Liebesgeschichte... So wirklich vorstellen, dass das spannend werden soll, konnte ich nicht! Ich hase zu viel Kitsch, Romantik und Harmonie und war mir sicher, dass mich genau das hier erwartet!
Aber was die Autorin daraus gemacht hat, hat mich umgehauen. Ich verfluche sie dafür, dass mir seither keines meiner bisherigen Bücher mehr gefallen mag... Alles was man in Zukunft liest oder bisher gelesen hat, wirkt plötztlich nur noch wie oberflächliges Geplänkel.
Das besondere in der Geschichte ist, dass sie beiden Charaktere alles andere als die bekannte "Liebe auf den ersten Blick" erleben, sondern sich wegen ihrer gemeinsamer Vergangenheit zuerst nicht gerade grün sind. Da sich die beiden dank Emilys bester Freundin aber in Zukunft häufiger aufeinander treffen müssen, liefern sie sich dabei immer einen witzigen Schlagabtausch.

Meinung:


Noch nie konnte ich bei einem Buch so mitfühlen und da so eintauchen. Das liegt hauptsächlich daran, dass man so viel von Emilys Gefühlswelt, von dem was in ihrem Innersten vorgeht, wie sie fühlt, was für Ängst sie hat und all ihren Gedankengängen mitbekommt. Man erfährt wie sie über Elyas denkt, wie sie ihre Meinung ihm gegenüber nach der Zeit ändert, was in ihr vorgeht, wie sie Zusammentreffen mit ihm empfindet... Das ist keine einfache Erzählung über Geschehnisse, sondern die absolute Offenbarung Emilys innerer Gefühlswelt, ohne dass übertrieben kitschige Begriffe oder Metaphern dafür gewählt werden. In Momenten wo sie scharf wird (und glaubt mir, da gibt es einigen Szenen wo sie Grund dazu hat), erwähnt sie schonmal, dass sie feucht wird in der Hose... Da wird nicht lange um den heißen Brei geredet, sondern einfach beschrieben, was bei ihr passiert! Genau das, hat mir bisher bei Liebesromanen gefehlt... Emily ist ein echtes Mädchen, das normale und nachvollziehbare Gedanken und Ängste hat, ein normales Uni-Leben lebt, normale Eltern, normale Freunde und normale Gefühle hat. Genau das macht das Buch für mich so besonders... einfach weil nichts überflüssiges, übertriebenes in der Geschichte vorkommt, wie ich das sonst aus Liebesromanen kenne.

Fazit:

In beiden Teilen gab es viele Szenen, bei denen ich beim Lesen vor Ergriffenheit bitterlich weinen und schluchzen musste. Noch nie hat es ein Autor geschafft, dass ich so sehr mitfühlen konnte und so sehr mitgerissen wurde. Ich hab beide Bücher innerhalb von 2 Tagen durchgelesen und wollte gar nicht schlafen... Man wird in Emilys Erlebnisse und ihre Gefühle regelrecht reingezogen!

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liebe, abby, travis, college, freundschaft

Beautiful Disaster

Jamie McGuire , Henriette Zeltner
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Piper, 16.04.2013
ISBN 9783492303347
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ich hatte große Erwartungen an das Buch und wurde maßlos enttäuscht...Die Story klang vielversprechend: starker, weibervernaschender Käfigkämpfer Travis trifft auf ein unschuldiges Collegegirl. Dank einer Wette bringt er sie dazu, bei ihm einzuziehen und die beiden nähern sich an... "Das kann spannend werden", dachte ich mir.,..  Aber nach ein paar Seiten, hat mich die Geschichte nur noch angeekelt. Auch wenn das Buch aus Sicht von Abby geschrieben ist, wird in keinem Moment klar, was sie fühlt, was für ein Typ sie ist... Einfach was sie überhaupt für ein Charakter ist... Wieso lässt sie sich auf die Wette ein, was für eine Entwicklung durchlebt sie, dass Travis plötzlich mehr als nur ein Freund ist...? Es wird einfach nicht erwähnt, wie sie fühlt. Genau deswegen haben mich die ganzen aneinander gereihten Geschehnisse total kalt gelassen. Was genau fasziniert Travis an Abby, was fasziniert Abby an Travis ??? Wie kann man das eine Liebesgeschichte nennen, wenn man zu keinem Zeitpunkt erfährt, warum die beiden Charaktere sich anziehend und liebenswert finden? Was findet Abby so toll an Travis, was hat er für Charakterzüge, wieso ist sie so schwarf auf ihn? Man kann sich einfach völlig unmöglich in Abby hineinversetzen und mit ihr fühlen und damit auch keinerlei Erklärungen für ihr Verhalten finden, da man einfach nichts aus ihrem Innersten erfährt! Für mich bleibt sie deswegen ein total langweiliges, naives Collegegirl, das sich für einen brutalen Schlägertypen interessiert, der irgendwann total verweichlicht und sie peinlicherweise ausschließlich mit Täubchen anspricht, selbst wenn es die Situation nicht zulässt. Ich hatte mehr als einmal beim Lesen das absolute Fremdschäm-Moment!

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