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Reise ins Blau

Frederic Di Meglio , Charles Baudelaire
Fester Einband
Erschienen bei Bucher, München, 01.01.1997
ISBN 9783765811562
Genre: Sonstiges

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Optische Illusionen

Brad Honeycutt , Andreas Hoffmann
Fester Einband
Erschienen bei Ars Edition, 03.07.2013
ISBN 9783845800424
Genre: Kinderbuch

Rezension:

*Unabhängig, wie sie entstanden sind, vermögen alle optischen Täuschungen den Betrachter zu erheitern, zu verwirren oder zu narren.*

Optische Täuschungen faszinieren jung und alt. Ob die perspektivische Wahrnehmung genarrt wird oder Bilder mehrere Deutungen zulassen. Ob zweidimensionales plötzlich dreidimensional erscheint oder gar anfängt sich zu bewegen. Ob Zeichnung, Grafik oder Fotografie - das Buch vereint eine interessante Auswahl an Werken, die sich den optischen Täuschungen widmen.


Lieber klassiche als Bild des Gemüsehändlers, der unmöglichen Treppe oder der psychedelosch anmutenden Kreise oder doch etwas Neues. Das Buch bietet eine Auswahl an - zumindest mir - Bekanntem aber auch an Neuem. Die Bilder sind dabei nach der Art der Täuschung in Kapitel geordnet, ihnen ist eine kurze Vorstellung - oft inklusive Frage, die auf die Täuschung hinweist - an die Seite gestellt. Zudem kann die Auflösung und eine Zusatzinformation am Ende des Buches nachgelesen werden.

Ich besitze dieses Buch schon lange und bin fasziniert davon, wie oft ich es wieder zur Hand nehmen kann um immer wieder was Neues daran zu finden. Neben den vielen Täuschungen, die ich bereits aus anderen Büchern und dem Internet kannte, empfinde ich die Fotografien hier als etwas Besonderes. Seien es die von Ausstellungen oder dem "Haus auf dem Kopf", als auch solche von dreidimensional wirkenden Bilden auf Gebäuden oder der Straße. Sehr gelungen ist auch das Kapitel natürliche Täuschungen, in denen die Täuschungen zwar nicht perfekt, aber aus der Natur selbst und damit nicht gewollt sind.

Fazit: Ein faszinierendes Buch, das ich immer mal wieder zur Hand nehme und mit dem es mir auch immer wieder gelingt, die Familie, Bekannte aber besonders auch Kinder zu begeistern.

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Tags: bilder, fotografien, kunst, optische täuschungen, sachbuch   (5)
 

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Keine Helden - Piraten des Mahlstroms

Nils Krebber
Flexibler Einband: 301 Seiten
Erschienen bei Amrun Verlag, 05.09.2017
ISBN 9783958692961
Genre: Fantasy

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11 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Steampunk Soldiers

McCullough Joseph , Philip Smith , Diana Bürgel , Mark Stacey
Fester Einband: 156 Seiten
Erschienen bei Zauberfeder Verlag, 16.11.2015
ISBN 9783938922927
Genre: Sachbücher

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Das Mammut aus der Tiefkühltruhe

Britt Wray
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei TERRA MATER BOOKS, 11.10.2018
ISBN 9783990550021
Genre: Sachbücher

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Ozeanopädie

Tom Hird , Nadine Lipp
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei TERRA MATER BOOKS, 11.10.2018
ISBN 9783990550045
Genre: Sachbücher

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Der Veilchengraf (Inselreich-Saga 5)

Jona Dreyer
E-Buch Text: 609 Seiten
Erschienen bei null, 02.10.2018
ISBN B07HRN1WWD
Genre: Fantasy

Rezension:

*Ich muss mehr von dir erfahren, dachte Arved. Aber diesmal von dir selbst. Diesmal ohne dass andere meinen Blick trüben. Gilbert.*


Der Heiler Arved hat seine Heimat verlassen, um mehr von der Welt zu sehen. Als er den Auftrag annimmt, den Grafen Gilbert de Aryet zu helfen, verschlägt es ihn nach Aryet Manoir. Dort trifft er auf einen verschlossenen Mann, der seine Narben hinter einer Maske versteckt und sich in seine Kammer zurückgezogen hat. Die Hochzeitsvorbereitungen des Grafen sind in vollem Gange, als Arved unheilvolle Gerüchte zu Ohren kommen. Er ist sich nicht mehr sicher, was er glauben soll und will der ängstlichen Braut helfen. Schon bald muss er aber feststellen, dass nichts so ist, wie es scheint.



Die Geschichte gehört zur Inselreich Saga, kann aber unabhängig davon gelesen werden – auch wenn hier einige Protagonisten der anderen Bücher eine Nebenrolle einnehmen. Dieses Mal verschlägt es den Leser nach Thumbria. Arved gehört den Alvaei an, einem Volk, das zurückgezogen in den Wäldern lebt, langlebiger und schöner ist, als die restlichen Menschen. Dadurch bekommt er außerhalb des Waldes so manche Probleme, sei es durch die Begehrlichkeit, die er in den Menschen weckt als auch den Neid und das Misstrauen. Dennoch gelingt es ihm, sich als Heiler zu etablieren.


Gilbert scheint vorerst ein distanzierter Mann zu sein, der aber nicht immer nur diszipliniert erscheint. Sein Temperament bricht aus ihm heraus, sodass Arved dazu geneigt ist, die Gerüchte um ihn zu glauben. Bald aber stellt er fest, dass es um Gilbert ganz anders aussieht und die Beiden nähern sich einander an. Auf Grund der Tatsache, dass sich Gilbert jahrelang zurückgezogen hat, besteht diese Annäherung allerdings aus kleinen Schritten und kostet Zeit.


Der erste Teil der Geschichte ist Arved gewidmet. Man lernt ihn kennen, erfährt wie er auf seine neuen Lebensumstände in Aryet Manoir reagiert. Danach stehen er und Gilbert und der Kampf, den dieser mit seinem Glauben und seinen Gefühlen führt, im Mittelpunkt. Ihre hart errungene Beziehung wird im Laufe der Geschichte von außen beeinflusst. Politik und die harten Zeiten im Land nehmen ihre Rolle ein und beeinträchtigen die persönlichen Bedürfnisse, sodass düstere Zeiten anbrechen – auch für die Liebenden.


Als sehr düsteren Part der Geschichte habe ich in diesem Band auch die Parallelen zu unserer Geschichte gesehen. Ich fühlte mich immer wieder ins Mittelalter zurückversetzt. Der Einfluss des Allvaters (des einen, einzigen Gottes, der die alten Götter verdrängt) war größer als in den Vorgängerbänden, was viele moralische Konflikte mit sich brachte. Die strenge Auslegung seiner Schrift, die Kompromisslosigkeit der Geistlichen und ihre Macht und Beeinflussung waren nicht immer leicht zu lesen. Hinzu kam das Auftauchen der Pest mit all ihren Nebenerscheinungen, die dem Buch durch die realistischen Beschreibungen eine dunklere Stimmung gegeben haben.


Fazit: Durch die historischen Parallelen empfand ich das Buch düsterer und immer wieder melancholisch gestimmter, als die Vorgängerbände. Nichtsdestotrotz habe ich mich sehr gut unterhalten.

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Tags: gay fantasy, inselreichsaga, liebesgeschichte   (3)
 

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Infam

André Wegmann
Flexibler Einband: 247 Seiten
Erschienen bei Redrum Books, 17.11.2018
ISBN 9783959576895
Genre: Sonstiges

Rezension:

*Sarah spürte, wie sich Fassungslosigkeit und pures Entsetzen in ihr breitmachten. Ihre Augen weiteten sich und ein Schrei drängte aus ihrer Kehle.*


Sarahs Leben verläuft endlich wieder in eine gute Richtung. Als sie und ihre neue Freundin einen Job als Babysitter im ländlichen Delaware annehmen scheint alles perfekt: Der Vater des Jungen ist nett, das Haus ruhig und abgelegen und Sarah freut sich auf die Zeit, die sie mit ihrer neuen Liebe verbringen kann. Aber merkwürdige Dinge tragen sich im Haus zu. Bald schon wird klar, dass sie und Denise sich in Gefahr befinden – denn etwas lauert auf sie. Etwas, das hungrig nach Menschenfleisch ist.



Der Beginn stellt Sarah vor. Sie erschien mir recht sympathisch, wenn auch sehr naiv. Im Gegensatz zu ihr, wird von ihrer neuen Freundin Denise noch nicht so viel preis gegeben. Die Einleitung ist kurz, sodass die Beiden bald schon zusammen im Haus landen. Auch dort lassen die unheimlichen Momente nicht lange auf sich warten. Waren sie zuerst nur im Kleinen sichtbar – sodass sich Sarah fragen muss, ob sie sich das Ganze nicht einbildet – wechselt die Handlung rasch zu klassischen Horrorszenen, menschenfleisch-fressendes „Monster“ inklusive. So beginnt die Jagd, in der Sarah um ihr Leben kämpfen muss.


Der Klappentext und dieser erste Teil der Geschichte deuten noch auf ein horror-typisches Szenario hin. Allerdings ist nichts so, wie es scheint und schon bald kam eine sehr interessante Komponente in die Handlung (die ich hier allerdings nicht verraten werde). Dadurch gewann das Buch in meinen Augen sehr an Wert, wich es doch von der Vielzahl anderer Horrorgeschichten ab und zeigte eine neue Situation, bei der ich mir immer wieder die Frage stellen musste, wie viel „Monster“ in jedem von uns steckt.


Fazit: Ein Horrorroman, der es in sich hat. Mich haben die Wendungen überraschen können und die Mischung aus Klassischem und Neuem überzeugte mich.

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Tags: blutig, horror, menschenfleisch   (3)
 

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JOSH CARTER und der Meister des Labyrinths

Markus Schütte
E-Buch Text: 380 Seiten
Erschienen bei Independently published, 30.09.2018
ISBN B07H73PXYN
Genre: Jugendbuch

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Postmoderne Aphorismen: Gedankenfetzen zum Paradoxon der Postmoderne

Ralph Kremer
E-Buch Text: 232 Seiten
Erschienen bei null, 13.07.2016
ISBN B01IFN46KS
Genre: Sonstiges

Rezension:

*Der postmoderne Mensch hat keine existenziellen Probleme mehr und leidet bitterlich darunter.*


Die Aphorismensammlung bietet Sprüche zu den unterschiedlichsten Themen. Ob Gesellschaft, Menschenbild oder Religion – hier findet sich das passende für jeden Anlass. In Anlehnung an die Zweisprachigkeit der heutigen virtuellen Welt ist diese Sammlung ein deutsch-englisches Werk. Das Original steht an erster Stelle, die Übersetzung folgt.



Die Aphorismen fand ich sehr ansprechend, da sie immer wieder kritisch waren (was schon das Vorwort vorausahnen lässt). Während manche humorvoll daherkamen waren andere überraschend ironisch. Auch die Einteilung in einzelne Kapitel fand ich ansprechend – besonders da die Titel dieser jede Seite zieren. Zu Beginn standen allerdings einige Aussagen, die ich schon kannte und die von bekannten Personen stammen. Da die Aphorismen hier nicht als Zitat gekennzeichnet waren und damit auch eine kurze Aussage in welchem Zusammenhang sie ausgesprochen wurden, hatte ich manchmal das Gefühl, mir würden passende Zusatzinformationen vorenthalten. Zudem fand ich sehr bedenklich, die Zitate nicht als solche zu kennzeichnen. Daher auch der Bewertungsabzug von einem Stern.

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Tags: aphorismen, gedanken, gedankensplitter   (3)
 

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Westlake Haven: Ron Kramers Geschichte. Eine Chronik der virtuellen Welt

Marc Späni
Fester Einband: 196 Seiten
Erschienen bei tredition, 15.09.2017
ISBN 9783743944107
Genre: Sachbücher

Rezension:  
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Am Abend vor dem Meer

Khaled Hosseini , Henning Ahrens , Dan Williams
Fester Einband: 48 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 29.08.2018
ISBN 9783103974096
Genre: Romane

Rezension:

*Du, Marwan, du bist eine kostbare Fracht, die kostbarste Fracht, die es jemals gab. Das soll das Meer wissen, dafür bete ich.*


Inspiriert vom Schicksal Alan Kurdis, des ertrunkenen Jungen, dessen Bild im September 2015 um die Welt ging, ist dieses Buch ein Tribut an alle Flüchtlinge, an all jene, die ihre Heimat verlassen müssen und einen gefahrvollen Weg auf sich nehmen um einer ungewissen Zukunft ins Auge zu sehen.


Mit einer Mischung aus Gedanken, die ein Vater an seinen Sohn richtet, geprägt durch Erinnerungen an die schönen Zeiten aber auch an die Schattenseiten des Krieges, durch die Angst vor dem Meer und der gefahrvollen Überfahrt, aber auch die Hoffnung, die jenseits davon liegt, haben die kurzen Texte einen Hauch von Lyrik an sich. Zusammen mit den wundervollen Illustrationen zeigen sie sich sehr atmosphärisch. Die Stimmung kommt besonders durch die wunderbaren Aquarelle zustande. Der Künstler Dan Williams versteht es seine Bilder den Worten anzupassen. So wechseln sie von sanften, von grün dominierten, Landschaftsbildern, die die Sehnsucht nach den alten Zeiten zeigen, zu Eindrücken aus Homs vor der Zeit des Krieges. Die Zeit der Zerstörung wirkt durch die dunklen Farben düster. Details fehlen zwar, dennoch kommt die Stimmung eindrücklich an. Gerade auch, weil der Text darauf eingeht, dass der Junge nichts anderes als diese zerstörte, angstbeherrschte Stadt kennt. Das Meer und die Gebete, die Flüchtlinge, die sich ihm anvertrauen werden dadurch beeinflusst, dass der Leser das Schicksal des Jungen Alan kennt (auch wenn hier ein anderer Junge angesprochen wird, dessen Schicksal im Dunkeln liegt). Insgesamt ergab sich daraus ein sehr melancholisches aber – besonders durch die Bilder – eindrucksvolles Werk.


Fazit: Das Foto des dreijährigen syrischen Alan Kurdi haben wohl alle im Kopf. Gerade weil wir durch die Medien von Schockbildern überflutet werden und dazu tendieren sie sehr bald schon aus unserem Bewusstsein zu verdrängen bildet dieses Buch eine Möglichkeit uns das Schicksal vieler Bewohner Syriens und aller Flüchtlinge wieder in Erinnerung zu rufen.

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Tags: flucht, flüchtlinge, syrien   (3)
 

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WetGrave

Alf Stiegler
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 23.09.2016
ISBN 9783741255816
Genre: Science-Fiction

Rezension:

„Selbst wenn WetGrave kein Märchen ist, wenn es Colombo wirklich gegeben hat und diese geheime Frequenz tatsächlich existieren solle... Wie gering wäre dann die Chance, diese Frequenz zu finden?“


Das 24. Jahrhundert: Die Erde wurde zerstört, ein Teil der Menschheit hat sich auf Stationen rund um sie zurückgezogen, während der Rest auf der verseuchten Welt verharren muss. Die Bases werden vom Kartell HypCon in fester Hand gehalten. Alle Bewohner müssen sich an strikte Regeln halten. Nur Pressure, ein Abtrünniger aus der Oberschicht, traut dem Ganzen nicht. Er jagt einer alten Legende nach. Viel schneller als ihm lieb ist kommt er der Wahrheit auf die Spur und bringt sich selbst in Gefahr.



Die Welt, die hier beschrieben wird, wird einerseits von einer neuen Technologie reguliert, die Dimensionssprünge erlaubt, andererseits werden die Menschen in Unwissenheit gehalten, sodass die veraltete Technik wertvoll wird. Wie es sich als untergebener Arbeiter in den Bases lebt zeigt das erste Kapitel. Dieses wird aus der Sicht eines Technikers beschrieben, der das Auftauchen von Pressure und seinem Mitstreiter beobachtet. Erste Einblicke in die neuen Umstände der Erde werden gegeben, allerdings sind diese im ganzen Buch nicht überladen, sodass sich der Leser viel selbst erschließen muss.


Dadurch, dass Pressure erst einmal von einem anderen beschrieben wird und er erst im zweiten Kapitel als Akteur auftritt, musste ich mich erst einmal an ihn als Hauptcharakter gewöhnen. Seine Vergangenheit wird nur kurz angesprochen und sein Charakter – abseits von seinen akuten Gedanken und Handlungen – blieb geheimnisvoll. So konzentrierte sich die Geschichte auf das aktuelle Geschehen und das Aufspüren der Geheimnisse rund um das legendäre WetGrave und verschollene Missionsmitglieder.


Die Geschichte war manchmal nicht einfach zu verstehen, da sie wenige Hintergründe erklärte. Wenn diese aufgedeckt wurden, dann waren sie oftmals technischer Natur, sodass ich sie nicht immer nachvollziehen konnte. Der Charakter von Pressure war für mich auch nicht so leicht zu durchschauen. Dennoch übte die Geschichte einen bestimmten Reiz auf mich aus, der besonders durch die Andersartigkeit der Welt entstand.


Fazit: Ein science fiction Roman, der sich zwischen Dystopie und Horror bewegt – die Auseinandersetzung mit den Charakteren fand ich nicht immer leicht, die Idee aber sehr gut

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Tags: horror, science fiction, zukünftige technologien, zukunftsvision   (4)
 

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Die Birmingham-Akten: Nymphenreigen

Sonja Amatis
E-Buch Text: 218 Seiten
Erschienen bei null, 19.11.2018
ISBN B07KQJPXHJ
Genre: Fantasy

Rezension:

„Wird es jemals einfach? Diese Einfachheit könnte sich mal bei uns vorstellen, ich wüsste gerne, wie sie aussieht. So für fünf Minuten wenigstens. Dann kann ich sie bewundern und mich an sie erinnern, wenn ihre große Schwester Kompliziertheit wieder das Regime übernimmt und mit ihrer weltberühmten Keule namens Schicksal aus uns einprügelt.“


Die Birmingham Akten 3


Tami, Jardeen und der Golem Willarth sind wieder vereint in Birmingham. Noch geknickt und ausgelaugt von ihren Abenteuern nehmen sie ihre Polizeiarbeit wieder auf um einem blutigen Mord auf den Grund zu gehen. Das Opfer erweist sich bald schon als niederträchtiger als gedacht. Die Ermittlungen laufen in die magische Richtung, sodass auch die Hexe Isolda wieder mit von der Partie ist. Neben der Erkenntnis, dass zwei Murphy-Flüche auf die Beiden wirken – einer, der sie tot sehen will und einer, der alles gibt um sie am Leben zu halten – finden sich die Gefährten bald schon inmitten magischer Begegnungen wieder.



Wieder einmal ist es der Murphy-Fluch – der nun verstärkt durch seinen Gegenpart – auf Tami und Jardeen wirkt. Das Eingreifen von Isolda bewirkt aber dass Willarth neue Fähigkeiten entwickelt um ihnen zu helfen und sie sich soweit wieder regenerieren können, um ihre Arbeit wieder aufzunehmen. Damit steht hier der aktuelle Fall wieder mehr im Mittelpunkt – auch wenn so manche Information zu ihrer persönlichen Situation durchsickert.


Der Fall erweist sich dieses Mal als magischer – und grausamer – als die bisherigen. Dabei begegnen die Gefährten und damit auch der Leser neuen magischen Kreaturen, die neben den für die Umgebung typischen alltäglichen auftauchten. Natürlich fehlt auch hier eine gefährliche Trollbegegnung nicht. Brobro ist nicht der einzige der Nebencharaktere, die wieder in die Geschichte finden, was ich sehr sympathisch fand, da für mich viele von ihnen einfach dazugehören.


Fazit: Wieder ein spannender Teil, der nicht nur die Hauptcharaktere fordert, sondern mit all den Nebencharakteren aufwartet, die mir mittlerweile ans Herz gewachsen sind.

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Tags: gay fantasy, magie, urban fantasy   (3)
 

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Kreatürliches - Kunstvolle Tierportraits

Henry Horenstein , Elke Heidenreich
Fester Einband: 88 Seiten
Erschienen bei Frederking & Thaler, 01.01.2000
ISBN 9783894054168
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der Band zeigt über fünfzig künstlerische Tierfotografien. Die schwarz-weiß bzw. manchmal mit Brauntöne eingefärbten Bilder zeigen die Tiere nicht auf herkömmlich „schöne“ Weise. Das Niedliche oder Liebenswerte wird hier bewusst nicht zur Schau gestellt. Die Fotos zeigen selten das gesamte Tier, sondern konzentrieren sich meist auf ausgewählte Körperteile. Während manche Bilder gestochen scharf jedes Detail wiedergeben, sind andere verschwommen, lassen die Form eher erahnen als wirklich erkennen.


Das Vorwort von Elke Heidenreich habe ich nur überlesen. Viel zu sehr bemühte es sich darum schon vorab bestimmte Stimmungen und Interpretationen auf die folgenden Bilder zu legen. Lieber habe ich die Bilder selbst auf mich wirken lassen. Manche der Fotografien waren für mich auf den ersten Blick schon ästhetisch. Andere waren auf den ersten Blick sogar verstörend – und das obwohl ich keine Tiere kenne, deren Abbildungen ich eklig oder dergleichen finde. Hier wurde aber mit dem Ausdruck der Augen gespielt, eine Fotografie eines Dromedarfötus gezeigt aber auch Aufnahmen aus besonderen Blickwinkeln gemacht. Auch die Tiere, die wir als Haus- und Heimtiere halten (wie Hunde, Chinchilla, Pferde und Küken) wirken hier anders als unsere netten Mitbewohner. Einige der Bilder machten auf mich einen sehr düsteren Eindruck, andere wirkten geheimnisvoll. Besonders bei denen, wo nur kleine Details des Tieres gezeigt werden war ich froh um die beschriftete Kleinvariante am Ende des Buches, wo die Tierart nachgeschlagen werden konnte.


Fazit: Tiere werden hier ästhetisch aber nicht von ihrer schönen/netten Seite vorgestellt. Bei mir haben die Bilder ganz andere Eindrücke hinterlassen als ich erwartet hätte – gerade deshalb habe ich mir einige Gedanken dazu gemacht, sodass die Fotografien nachgewirkt haben.

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Tags: kunst, kunstfotografie, tierfotografie   (3)
 

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Spiele-Comic Noir: Loup-Garou


Fester Einband
Erschienen bei Pegasus Spiele GmbH, 19.10.2018
ISBN 9783957892195
Genre: Sonstiges

Rezension:

*Unheimliches lauert im Wald!*


Als Zauberlehrling machst du dich auf in den dunklen Wald – und wirst gleich schon von einem Werwolf angefallen. Nun musst du mit dem neu erworbenen Fluch umgehen und dabei noch deinen Meister finden. Dabei wird dir klar – Unheimliches geht um in Weissendorn.


Als Spielecomic ist es der Leser/Spieler, der hier das Sagen hat und bestimmt, wie es weiter geht. Nach einem kurzen Prolog bekommt man gleich schon die Spielregeln dazu. Diese sind in Kurzform gegeben, erläutern erst einmal den wichtigen Teil für den Einstieg. Dabei wird der Charakterbogen vorgestellt. Neben Fähigkeiten und Fertigkeiten waren es hier zwei Besonderheiten die mich gleich aufmerksam gemacht haben. Zum einen bekommt man im Laufe des Abenteuers Erfahrungspunkte, die man für verschiedene Fähigkeiten „ausgeben“ kann. Dabei kann unter einer Reihe gewählt werden, die das Abenteuer immer wieder anders gestalten. Zum anderen wird hier nicht – wie ich es aus Spielbüchern gewohnt war – auf die Möglichkeit hingewiesen, wann man Gegenstände mitnehmen kann. Als Leser musste ich die Bilder genau unter die Lupe nehmen und konnte selbst entscheiden was in meiner Tasche landet.


Ebenso wird hier nicht jedes Mal im Text beschrieben, wie es weitergehen soll. Die Nummern der neuen Abschnitte waren Teil der Comictafeln. Manche davon waren nicht auf den ersten Blick zu sehen, sodass ich gut schauen musste. Gerade das hat mir aber gefallen, da ich mich umso mehr drüber gefreut habe versteckte Möglichkeiten zu entdecken. Auch die Möglichkeit öfters zu einem Bildabschnitt zurückzukehren und damit alles genau zu erkunden war super. Bei anderen Spielbüchern bin ich dabei immer auf sperrige Abschnitte gestoßen, die sprachlich so neutral gehalten wurden, dass sie zu den unterschiedlichsten Situationen, in denen man zurückkehrt, passen. Dabei wurde der Lesefluss deutlich eingeschränkt. Durch den Comiccharakter ist dieses Manko hier komplett entfallen.


Bei Kampfregeln bin ich immer sehr skeptisch. Hier waren sie erfreulicherweise sehr einfach zu handhaben. Auch die Möglichkeit eine beiliegende Scheibe anstatt eines Würfels zu nehmen fand ich angenehm. Zudem konnte im Kampf nicht nur das eigene Überleben gewonnen werden zusätzlich gab es immer noch eine Belohnung. Schwierig war es allerdings mit den wenigen Lebenspunkten zu haushalten, da die Kämpfe doch so manchen Schaden hinterließen. So musste ich ab und zu wieder zurück zum Anfang und meinen Weg aufs Neue finden. Auch hier hat mir der Comic die Enttäuschung darüber genommen, da es bei Bildern angenehmer war, sie erneut zu betrachten.


Zusammenfassend habe ich festgestellt, dass die Verbindung des Comics mit einem Spielbuch sehr angenehm und spannend war. Ich hätte nicht gedacht, dass in das handliche (da nicht zu dicke) Buch so viel Abenteuer und Spannung verpackt werden kann. In dieser Hinsicht wurde ich positiv überrascht.


Fazit: Ich mag Comics und ich mag Spielbücher – die Mischung war grandios!

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Tags: comic, spielbuch, vampire, werwölfe   (4)
 

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Teilchenphysik

Tom Whytie , Oliver Pugh , Wilfried Stascheit , Wilfried Stascheit
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei TibiaPress, 01.11.2014
ISBN 9783935254441
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Aus was sind wir gemacht?“


Der Info-Comic gibt einen Überblick über die Geschichte der Atomtheorie und den vielen Entdeckungen, die seit der Zeit der antiken Griechen bis zum modernen Physikverständnis gemacht wurden. Da werden die Teilchen und die jeweiligen Modelle vorgestellt. Auch ihre Entdecker kommen zu Wort.



Ich muss gestehen, dass ich mir den Comic als solchen anders vorgestellt habe. Zeichnungen und einen klassischen Comic sucht man hier vergeblich. Die Illustrationen bestehen großteils aus Fotografien (mit vergrößerten Köpfen/Gesichtern was manchmal skurril aussieht) von Wissenschaftlern, denen Worte zu ihren Theorien und Entdeckungen in den Mund gelegt wurden. Dass man sich dazu ein Bild von den Physikern machen kann war für mich in Ordnung. Manchmal hätte ich mir aber zum besseren Verständnis eine schematische Darstellung der Entdeckung oder des Experimentaufbaus gewünscht. Diese kamen eher spärlich vor.


Die Geschichte der Teilchenphysik mit all ihren Neuentdeckungen und Weiterentwicklungen fand ich interessant und – da sie sich auf die jeweilige Kernaussage konzentrierte – lange verständlich. Allerdings wurde die Forschung rund um die allerkleinsten Teilchen im Laufe der Zeit immer komplexer. So wurde ich nicht nur mit einer sehr großen Anzahl an Forschern (durchgehend mehr als ein neuer Name pro Doppelseite) sondern auch mit einer großen Zahl an neu entdeckten Teilchen konfrontiert. Obwohl ich diese Entwicklung interessiert verfolgt habe wäre es gelogen zu behaupten, dass ich nach der Lektüre alles verstanden hätte. So konnte ich zwar einen Einblick in dieses Teilgebiet der Physik gewinnen, allerdings blieben die Details nicht bei mir haften. Dafür waren es einfach zu viele.


Fazit: Wissen in einen Comic zu verfrachten empfand ich als gute Idee – auch wenn ich mir den Comiccharakter des Buches anders vorgestellt hatte. Das Wissen mit dem man hier konfrontiert wird ist sehr reichhaltig und immer wieder komplex. So war es für mich sehr interessant aber nicht in dem Sinne informativ als dass sich mir die Zusammenhänge immer erschlossen hätten und ich mir die Infos merken hätte können.

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Tags: geschichte der physik, physik, sachbuch, sachcomic, teilchenphysik, wissen im comic   (6)
 

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Tanze mit Raketenschuhen - Dance with Rocket Shoes

Alex Dreppec
Flexibler Einband: 180 Seiten
Erschienen bei chiliverlag, 26.11.2016
ISBN 9783943292503
Genre: Gedichte und Drama

Rezension:

*Er jongliert mit Begriffen und wirft sie dir zu, er, der da geistig die Schranken nicht anerkennt...*


Wissenschaftsgedichte


Unterteilt in die Bereiche Sozial, Geist & Kunst, Natur und Technik vereint dieser zweisprachige Band eine Sammlung an Gedichten aus dem Bereich der komischen Lyrik. Gewidmet den Vertretern nimmt Alec Dreppec so manchen Wissenschaftszweig aufs Korn.



Wissenschaftsgedichte klang für mich spannend, besonders der englische Titel und der Zusatz „science slam poetry“ haben es mir angetan. Bereits des Vorwort verweist aber darauf, dass die vorliegenden Gedichte nicht dem poetry slam zuzuordnen sind. Gemeinsam war ihnen ein bestimmter Grad an Ironie und manchmal auch Kritik und der Bezug zur Wissenschaft. Ansonsten empfand ich sie als sehr unterschiedlich. Bezogen sich die einen auf Konkretes waren die anderen Wortspiele und voller Andeutungen. So bestanden manche Werke aus Wörtern, die immer den selben Anfangsbuchstaben hatten, andere deuteten Begriffe und Fachwörter um oder änderten sie minimal so ab, dass sie eine neue Bedeutung bekamen. Wenige waren mehr Grafik als Wörter.


Nicht alle Gedichte des Buches entsprachen meinem Geschmack. Mit denen aus dem Kapitel Natur konnte ich mehr anfangen, als mit anderen. Besonders die kritisch/ironischen fand ich gut (so auch die, die sich an die Juristen, an die Psychologen aber auch an die Archäologen und Historiker wendeten). Meinem Geschmack entsprechen eher Gedichte mit Sprachrhythmus. So fand ich die Wortspielereien zwar interessant aber nicht so eingehend zu lesen wie andere, deren Rhythmus für mich gleich ersichtlich war. Das Buch beinhaltet englischsprachige Übersetzungen (nicht immer wortwörtlich) für (fast) alle Werke. Nur sehr selten fand ich die englische Version besser als die deutsche – allerdings war es interessant zu sehen, welche davon schon veröffentlicht wurden. Besonders auch, da es sich dabei nicht immer um meine Lieblingswerke handelte.


Fazit: Die Sammlung beinhaltete eine gute Auswahl an Wissenschaftsgedichten, die sehr unterschiedlich waren und von denen mir viele gut gefallen haben.

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Tags: gedichte, lyrik, moderne lyrik, wissenschaftsgedichte   (4)
 

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American Gods

Neil Gaiman
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Harpercollins, 01.01.2013
ISBN 9780062080233
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags:  
 

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White Tiger: A Hero's Compulsion (English Edition)

Tamora Pierce , Timothy Liebe
E-Buch Text: 152 Seiten
Erschienen bei Marvel
ISBN 9781302484538
Genre: Comics

Rezension:

*The amulets are changing me...*


Angela des Toro hat ihren Onkel, ihren FBI Partner und ihre Arbeit verloren. Geblieben sind ihr die Amulette, die es bereits ihrem Onkel erlaubt haben seine Kräfte zu finden. So macht sie sich als neuer Superheld White Tiger auf, gegen die Yakuza, die Gangs der Bronx aber auch gegen einen legendären Kriminellenring zu arbeiten.



Die Ausgabe beinhaltet die Nummern 1-6 der White Tiger Reihe, die dem Daredevil – Universum entsprungen ist. Nicht nur er auch andere Avengers tauchen in diesem Comic an der Seite von Angela auf. Angelas Wandlung zu White Tiger ist recht schnell vollzogen und auch die erste Auseinandersetzung im typischen Superheldenkampf lässt nicht lange auf sich warten. Während mir der Part voller Superhelden-Superschurken-Kämpfe – aber auch das Zusammentreffen mit den anderen Superhelden – war nicht so ganz mein Geschmack aber in einem Marvel-Comic wohl nicht anders zu erwarten. Überraschend gut fand ich hingegen die Einblicke, die in Angelas Leben gegeben werden, ihre neue Arbeit als Security aber auch ihre Ermittlungen gegen die Yakuza und ihre verbündeten Gangs. So konnte ich so manchen Superheldenkampf überstehen um wieder zu dem zu kommen, was mir gefallen hat. Alles in allem fand ich die Reihe gut – auch wenn sie mir ohne Superhelden besser gefallen hätte :-)

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Tags: avengers, daredevil, marvel comic, superheldencomic, white tiger   (5)
 

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Um der Liebe Willen (Liebe, Fantasy) (Palast der Träume-Reihe 1)

Nicole Lange
E-Buch Text: 215 Seiten
Erschienen bei dp DIGITAL PUBLISHERS, 25.12.2018
ISBN 9783960874874
Genre: Fantasy

Rezension:

„Endlich ereilt dich das Schicksal, das dir schon so lange zusteht.“


Die einundzwanzigjährige Jaislyn wird von Träumen und Visionen geplagt. Sind manche der Eindrücke noch sehr positiv, machen ihr andere Angst. Als unglaubliche Gestalten auftauchen und nach ihr suchen werden ihre Träume zur Realität. Gemeinsam mit Lorius – dem Mann aus ihren Träumen – lässt sie sich auf ein Abenteuer ein und flieht mit ihm in ihre Traumwelt nur um festzustellen, dass sie auch dort nicht sicher ist.



Obwohl der Beginn mit den Beschreibungen der Visionen vielversprechend war, wurde ich von Jaislyn bald enttäuscht. Sie übernimmt selbst die Erzählerrolle, schaffte es aber nicht mir sympathisch zu werden. Dafür rutsche sie viel zu oft in banale Gedankengänge ab und konnte mich auch nicht davon überzeugen, dass die Träume für sie so ein großes Problem darstellen. Auch wenn das immer mal wieder angesprochen wird lebt sie ihr Leben weiter, sodass ich mir den Einfluss ihrer Träume auf ihr Leben nur schwer vorstellen konnte.


Auch das Auftauchen der Wesen aus der Traumwelt war mir zu bunt. Aus vielen fantastischen Elementen bestehend (von übernatürlichen Wesen über mehrere historische Anlehnungen und dem Auftauchen fliegender Gondeln) war mir die Mischung einfach zu viel. Lorius als Traumprinz im wahrsten Sinne des Wortes – schließlich ist er sowohl Thronfolger als auch ihren Träumen entsprungen – brachte nicht die von mir erhofften Informationen mit sich, sondern eine Menge Kitsch was die Liebesgeschichte angeht und einige erotische Szenen, bei denen mir lieber gewesen wäre die Beiden hätten sich auf Erklärungen und die aktuelle Gefahr besonnen. Dadurch, dass Lorius wenig von sich preis gibt konnte ich ihn mir nicht wirklich vorstellen.


Der Wechsel in die Parallelwelt brachte einige Nebencharaktere mit sich, was mir die Geschichte sympathischer gemacht hat. Jaislyns Visionen zeigen nun mehr von ihrer Vergangenheit, sodass ich die Möglichkeit bekam ihr früheres Leben aber auch die restlichen Charaktere und die Beweggründe für ihr Handeln besser kennen zu lernen. So konnte ich mir endlich ein Bild von Lorius aber auch von Jaislyn machen. Ab diesem Zeitpunkt fiel es mir leichter in die Geschichte zu tauchen. Die Handlung ging langsamer voran und gab mir die Zeit die neue Welt zu verstehen. Am Ende kam noch einmal Spannung auf. Neue Enthüllungen brachten eine unerwartete Situation für Jaislyn mit sich.


Fazit: Ich hatte zu Beginn einiges am Buch auszusetzen und bin erst langsam in die Geschichte gekommen. Bis zum Ende hin wurde es besser, sodass ich Teile der Geschichte doch noch genießen konnte.

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Tags: fantasy, liebesgeschichte, parallelwelt, traumprinz   (4)
 

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Nelson Mandela

Christian Nürnberger , Stephan Kaußen , Irmela Schautz
Fester Einband: 112 Seiten
Erschienen bei Gabriel in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 12.03.2018
ISBN 9783522305006
Genre: Biografien

Rezension:

*Wenn ein Land eine Ikone hervorbringt, die mindestens auf einer Stufe mit Legenden wie Mahatma Ghandi oder dem Dalai Lama steht, ist es dann nicht die Pflicht dieses Landes, seiner Gesellschaft und Politik, dessen Erbe hochzuhalten?*


Nelson Mandela, gefeierter Held und friedlicher Revolutionär, hat Südafrika in eine neue zukunft geführt. Neben seiner Lebensgeschichte beschäftigt sich dieses Buch auch mit Mandelas Südafrika gestern und heute.



Etwa ein Drittel des Buches enthält die Biografie Nelson Mandelas – in einer kurzen Fassung. Dieser, von Christian Nürnberger geschriebene Teil ist sprachlich einfacher gehalten und zielt auf ein jüngeres Publikum ab. Problematiken in seinem Lebenslauf, die man weniger positiv werten könnte, werden großteils umschifft und in ein gutes Licht gerückt, sodass die Vorbildstellung Mandelas erhalten bleibt.


Der zweite Teil – der vom Südafrikaexperten Stephan Kaußen verfasst wurde – war zwar sprachlich anspruchsvoller, da er sich auch Fachwörter aus der Politik und Wirtschaft bediente, aus meiner Sicht aber interessanter. Er beschäftigte sich mit Südafrikas Entwicklung seit den Achtziger Jahren bis heute. So wurden der Umsturz und Mandelas Rolle dabei noch einmal aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, die Weltpolitik und ihr Einfluss auf das Land aufgezeigt, die Situation aller beteiligter Südafrikaner (um nicht von Rassen/Ethnien zu sprechen) beleuchtet aber auch Vergleiche zu uns Europäern bekannteren Umstürzen gezogen.


Der Autor setzte dabei häufig sprachliche Stilmittel ein um seine Aussagen hervorzuheben. Nicht nur stellte er viele rhetorische Fragen, die immer wieder von kritischer Natur waren, auch setzte er immer wieder Wörter mit mehreren Bedeutungen ein, die dann hinterfragt wurden. Da die Fragen nicht nur in den Raum geworfen wurden, sondern letztendlich – zumindest wo möglich – beantwortet wurden fand ich sowohl seine Aussagen als auch seinen Schreibstil ansprechend.


Gut bei mir angekommen ist auch die Tatsache, dass sich der Südafrikaexperte nicht scheut manches auch einmal hart und realistisch anzusprechen (z.B. die Frage, warum sich die Armen nicht vermehrt krimineller Mittel bedienen als sie es tun). Auch Mandela bekommt bei ihm menschlichere Züge, da auch er nicht vor Fehlern gefeit ist.


Fazit: Die einleitende Biografie zeigte ein gutes Bild von Mandelas Leben – ich aber fand den Sachbuchteil des Buches, der sich mit Südafrika beschäftigte bei weitem interessanter, da die Betrachtung immer wieder auch kritisch war.

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Tags: apartheid, mandela, rassenkonflikt, südafrika   (4)
 

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Bergparadiese

Eugen E. Hüsler , Bernd Ritschel
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Bruckmann, 10.10.2018
ISBN 9783734313042
Genre: Sonstiges

Rezension:

*Wer Natur erlebt, wird sie schützen.*


Die dreizehn Nationalparks der Alpen bilden mit zahlreichen Schutzgebieten eine kleine Bastion an geschützter Natur gegenüber der fünfmal größeren Fläche, die sich nachhaltigen Eingriffen gegenüber sieht. Der starke Tourismus im Gebirge wird in den Parks in eine andere Richtung gelenkt, die – hoffentlich – einen anderen Blick auf die Natur erlaubt. In diesem Buch werden die Parks mit ihren Besonderheiten vorgestellt. Ob der älteste oder der neuste, ob Waldreichtum, Gletscherfülle oder adlige Vergangenheit bringt das Buch viele Aspekte der Schutzzonen zur Sprache und entführt in die schweizerischen, deutschen, italienischen, slowenischen, französischen und österreichischen Alpen.



Nach einer ansprechenden – da den Naturschutz kritisch ansprechenden – Einleitung werden die dreizehn Nationalparks nacheinander vorgestellt. Neben vielen Fotografien gibt es jeweils eine Karte die mit Daten und Fakten ergänzt ist, Beschreibungen durchgeführter Wanderungen, Informationen aus der Geschichte (sei es die des Schutzgebietes als auch zur Geologie) aber auch Fakten und Beschreibungen zu besonderen tierischen Bewohnern. Abgeschlossen wird jeder Abschnitt vom Teil „Entdecken und Erleben“ in dem ausgewählte Wanderung (sehr) kurz vorgeschlagen werden.


Als Bewohnerin der Alpen mit zwei der dreizehn Parks (fast) vor der Haustür bin ich selbst jemand, der die Sommer in den Bergen genießt. So habe ich selbst so manchen Wandertag in einem Alpennationalpark verbracht. Damit war das Buch für mich ein „must-have“ - auch weil ich hoffte neue (Urlaubs-) Ziele zu finden.


Das Buch ließ mich allerdings mit einem zwiespältigem Gefühl zurück. Der angesprochenen Schutzbedarf der Alpen und die damit einhergehende kritische Betrachtung vieler Eingriffe (die zwar nicht überwiegen aber immer wieder angeschnitten werden) sind bei mir gut angekommen. Das Eintauchen in die Beschreibungen war unterschiedlich – einmal hat es mich zusammen mit den Fotografien in eines der Bergparadiese entführt, dann wieder war es nicht ganz so intensiv wie ich mir das vorgestellt hatte. Der Schreibstil erinnerte mich an Wanderbeschreibung gespickt mit Zitaten (aus Infomaterial des Parks oder historischen Beschreibungen), an Tierbücher und Wanderführer. So werden viele Aspkete der Nationalparks angeschnitten, wenn sie im Rahmen des Buches auch immer nur ein kurzer Einblick bleiben können.


Das Buch ist voller Fotografien, die als kleinere Abbildungen die Seiten schmücken aber auch als großformatige Bilder ganze Seiten oder Doppelseiten zieren und einen besseren Einblick in die Parks verschaffen. Bei ihnen bin ich auf solche gestoßen, die mich sehr beeindruckt haben. Sie zeigen die Schönheiten der Natur auf sehr eindrucksvolle Weise. Andere wiederum spiegelten für mich die Realität wieder, da das Licht nicht immer perfekt war, der ein oder andere Schatten oder „Schönheitsfleck“ mit dabei war. Erwähnen muss ich – leider – auch die wenigen Bilder, deren Qualität für die Größe des Drucks nicht ausreichend waren und die „verpixelt“ daherkamen. Allerdings standen ihnen eine Vielzahl an eindrucksvollen Bildern gegenüber, die nicht nur unglaubliche Aussichten und Stimmungen mitbrachten, sondern immer wieder auch von der Weite ins kleinste Detail übergingen. So gab es wunderschöne Blütennahaufnahmen neben Gipfelblicken, die die Schönheit der Natur vom Kleinsten zum Größten wiedergaben.


Fazit: Das Buch gibt einen Überblick über die dreizehn Nationalparks der Alpen. Dabei nimmt es nicht in Anspruch einen ausführlichen Einblick in die jeweiligen Parks zu geben. Zusammen mit den unterschiedlichsten Informationen und großteils sehr beeindruckenden Fotografien hinterließ es bei mir aber einen guten Eindruck und die Hoffnung, den ein oder anderen genaueren Wanderführer zu besorgen, um in neue Gefilde aufzubrechen um mir das Ganze in Natura anzusehen.


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Tags: alpen, berge, bildband, nationalpark, sachbuch   (5)
 

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Europas letztes Geheimnis - Albanien. Fakten und Eindrücke aus einem unbekannten Land.


Geheftet
Erschienen bei null
ISBN 9783548345222
Genre: Sonstiges

Rezension:

*Keine Bettler, keine Autos, kein Gott*

1981 – im Erscheinungsjahr dieses Buches - hat sich Albanien unter seiner kommunistischen Führung vom Rest der Welt abgewendet. Der Autor hat es sich zum Ziel gemacht, das Balkanland vorzustellen. Nach einigen Einblicken in die Geschichte Albaniens widmet er sich der Entwicklung des Kommunismus in Albanien. Neben der Politik zeichnet er ein Bild des Lebens in der kommunistischen Diktatur.



Ich habe das Buch gelesen, gerade weil es schon ein bestimmtes Alter hat. Da der Autor selbst Reisen nach Albanien angetreten hat, hatte ich mir ein Bild der Auswirkungen des Kommunismus erwartet. Die kurze Einführung der frühen Geschichte hat mich etwas skeptisch gemacht, da viele Legenden eingebaut waren und es mir insgesamt sehr unkritisch vorkam – besonders auch da viele Daten von albanischen – von der Partei beeinflussten Wissenschaftlern stammten.


Die nähere Geschichte wurde näher belegt. Allerdings erwies sich der erste Teil davon als sehr politisch. Da hatte ich mir etwas mehr Einblick in den Alltag und das Leben in Albanien zur damaligen Zeit gewünscht.


Die kurzen Kapitel waren trotz sehr kleiner Schrift leicht zu lesen, wenn auch besonders die politischen Teile sehr trocken waren. Im zweiten Teil des Buches kam dann doch noch der Teil, wegen dem ich das Buch überhaupt erst zur Hand genommen habe. Der Einblick in das kommunistische Leben war allerdings anders, als gedacht. Kritisiert der Autor zu Beginn noch die albanienfreundlichen Konkurrenten stellt er das Leben der albanische Leben dann aber doch sehr unkritisch vor. Er nutzt dazu die Daten, die ihm die Regierung zur Verfügung gestellt hat. Kritik am System muss man zwischen den Zeilen herauslesen. Dafür werden die Errungenschaften des Systems gelobt – die so vielleicht dem ausländischen Reisenden vorgeführt wurden, aber nicht den Tatsachen entsprachen. In vielerlei Hinsicht haben mich die Beschreibungen der geführten Reise und der Besuch der Vorzeigebetriebe an die ersten Eindrücke aus Nordkorea erinnert.


Fazit: Die gesuchten Einblicke in das Leben während des Kommunismus habe ich hier nur insofern gewonnen, als dass ich die vom Regime zur Schau gestellten Eindrücke erlesen konnte – da hätte ich mir mehr Kritik und einen Blick hinter die Kulissen gewünscht.

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Tags: albanien, kommunismus, sachbuch   (3)
 

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Die Steinzeit

Hansjürgen Müller-Beck , Gesine Bachmann
Flexibler Einband: 136 Seiten
Erschienen bei C.H.Beck, 05.01.2009
ISBN 9783406477195
Genre: Sachbücher

Rezension:

*Doch – auch wenn wir viele Details noch lange nicht kennen - soviel ist schon gewiss, die wahre Steinzeit war ganz anders. Mit ihr beginnen die Technik der Menschen und ihre Geschichte.*


Nach einigen Bemerkungen zur Gegenwärtigkeit der Steinzeit und einer kurzen Beschreibung der Entwicklung ihrer Erforschung stellt der Autor die drei Phasen des Alt-, Mittel- und Jungpaläolithikums in Afrika und Eurasien vor. Danach wird in drei Kapiteln auf die letzten 10.000 Jahre unserer Geschichte eingegangen. So gibt das Buch einen Überblick über die Steinzeit.



Der Autor bediente sich eines Ansatzes, den ich so noch nicht kannte. So geht er von den antiken Autoren und so manchem Mythos aus um die Geschichte der Erforschung und Zuteilung der Steinzeit anzugehen. Die Archäologie ist in seiner Zusammenfassung nur eine Wissenschaft von vielen (auch vielen naturwissenschaftlichen), die das Wissen um die Steinzeit vorangebracht haben.


Der Überblick, der hier von den einzelnen Abschnitten der Steinzeit gegeben wird, ist von einer Mischung aus Fundbeschreibungen, typischen Artefakten und paläonthologischen Ergebnissen geprägt. Überrascht haben mich die Ausführungen, die sich weder auf das eine noch auf das andere beziehen. So wurden zu Beginn auch die Vegetation und die herrschende Tierwelt beschrieben. Zusammen mit nachweislichen Klimaänderungen wurden sie herangezogen um notwendige Änderungen menschlichen Verhaltens und menschlicher Fähigkeiten zu erklären.


Kulturen, die sich durch eigene Techniken (und Fundstücke) von anderen unterscheiden und maßgeblich für die Bezeichnung einzelner zeitlicher Abschnitte waren, wurden näher beschrieben. Diese Abschnitte endeten mit einer kurzen Geschichte, die ein mögliches Leben der Menschen damals beschrieben könnte.


Auch wenn das Buch nicht mehr das jüngste ist und damit nicht dem aktuellen Stand der Forschung entsprechen kann waren ein paar interessante Informationen dabei. Der Autor spricht im Vorwort an, dass der Umfang des Buches das Beschränken auf die Hauptzüge der Ereignisabläufe vorgibt. Dennoch hat er ein recht umfangreiches Wissen dicht in das Buch verpackt. Während mir die Interpretationen und die Zusammenhänge mit dem Klima und den Beutetieren gut gefallen haben waren die Aneinanderreihung von Fundorten und Artefakten, die nicht immer näher beschrieben wurden, zu trocken. Auch gab es so manchen Abschnitt, der Vorkenntnisse voraussetzte um verständlich zu sein.


Fazit: Einiges Interessantes war mit dabei – aber um das zu finden musste man sich durch viel trockenes Wissen arbeiten.

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Tags: jungsteinzeitliche revolution, paläolithikum, steinzeit   (3)
 
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