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Harte Zeiten für echte Kerle

Safia Monney
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.07.2018
ISBN 9783499291647
Genre: Humor

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Die Suche (Sternenflut-Trilogie 2)

Ainoah Jace
E-Buch Text: 218 Seiten
Erschienen bei Amazon EU S.à r.l., 16.09.2018
ISBN B07GH762PJ
Genre: Sonstiges

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Herz aus Dornen (Historisch, Liebesroman): Das Geheimnis von Coal Manor

Anna Jane Greenville
E-Buch Text: 172 Seiten
Erschienen bei dp DIGITAL PUBLISHERS, 27.09.2018
ISBN 9783960874126
Genre: Sonstiges

Rezension:

*Manche Menschen waren schwerer zu lesen als andere, doch hatte mich noch keine Berührung so kraftlos zurückgelassen, nach nur einem kurzen Einblick in die Gedankenwelt. Ich wollte nicht mit ihm gehen. Im Vergleich zu seinem Herzen war die Anstalt ein Süßwarengeschäft.*


London, 1879: Love kann durch Berührung die Gefühle und Geschichte von Menschen erkennen. Ihrer Erfahrung nach ist dies mehr Fluch als Gabe. Eingesperrt in eine Irrenanstalt wird sie von John Coal freigekauft. Ihm soll sie helfen, seine verschwundene Frau zu finden. Coal ist der erste Mensch, dessen Berührung sie nicht ertragen kann – so viel Dunkelheit liegt auf seinen Gedanken. So häufen sich die Rätsel um das Verschwinden seiner Frau und Love weiß nicht, ob sie sich in Coals Händen nicht auch selbst in Gefahr begibt.



Die Geschichte wird von Love erzählt, die ein sehr interessanter Charakter war. Geprägt durch immerwährende Abneigung hat sie sich mit ihrer Gabe arrangiert. Sie sieht ihren Aufenthalt im Irrenhaus als ehrlicher an, als die Welt draußen. Obwohl sie auch Schwäche zeigen kann und immer wieder Angst verspürt, ist sie sehr willensstark. Im Grunde ihres Herzens hat sie sehr viel Mitgefühl. Durch ihre Erfahrungen zeigt sie im Umgang mit anderen viel Selbstironie und nutzt ihre Fähigkeiten auch um diese einzuschüchtern. So war sie witziger, als ich mir das von einer Anstaltsinsassin erwartet hatte. Dabei zeigte sie Stärke, in dem sie sich Coal widersetzt und immer wieder eigene Entscheidungen trifft.


Coal bleibt sehr geheimnisvoll. Er schwankt in seiner Haltung Love gegenüber. Dadurch, dass sie ihn nicht wie andere lesen kann, bleibt er auch ihr ein Geheimnis. Geschickt gelingt es der Autorin dabei immer wieder Zweifel zu säen. Diese werden manchmal nur durch Kleinigkeiten angedeutet, dann wiederum scheinen die Beweise eindeutig. Dabei wartet die Geschichte mit so mancher Überraschung auf. Gerade diese waren es aber, die mir die Erzählung versüßt haben. Bis zum Ende macht der Charakter Coal die größte Entwicklung durch. So musste ich meine Meinung über ihn immer wieder ändern und konnte viele von Loves Bedenken, Handlungen und Gedanken sehr gut nachvollziehen.


Die vielen Wendungen in der Geschichte haben mich spekulieren lassen und mir immer wieder alternative Handlungsstränge ausdenken lassen. So war ich ehrlich überrascht, dass es der Autorin ausnahmslos immer gelungen ist, die Überraschungen so zu erzählen, dass mir ihre Variante der Ereignisse besser gefallen hat als all jene, die ich mir selbst ausgemalt habe.


Fazit: Eine Geschichte voller starker Charakter, überraschender Wendungen, Geheimnissen und spannenden Szenen. Hat mich sehr gut unterhalten!

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Tags: historischer roman, london 19.jhd, spannung   (3)
 

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Die Magie des ersten Dates: Gay Romance

Gabriella Queen
E-Buch Text: 221 Seiten
Erschienen bei null, 10.03.2018
ISBN B07B4638BX
Genre: Sonstiges

Rezension:

*Er war heute ein ziemlicher Feigling, aber das war okay, schließlich wusste er, wofür er seinen Mut-Vorrat aufgebraucht hatte. Für etwas, das es absolut wert war. Sein erster eigenes erstes Date seit über vier Jahren.*


Ben kennt sich mit ersten Dates aus – seine Agentur vermittelt nicht nur passende Partner an Singles, sondern auch magische erste Dates. Nur leider scheint das Interesse an einem langsamen Kennenlernen zu sinken und jeder sich nur noch auf computergesteuerte Matches zu verlassen. So kriselt es in seiner Agentur. Ausgerechnet in diesen schlechten Zeiten zweifelt Ben auch noch an seiner Beziehung und wird mit einer harten Wahrheit konfrontiert. Nur gut, dass es da noch seinen neuen Kunden Milo gibt – auch wenn er bisher noch nie ein magisches erstes Date für sich selbst in Anspruch genommen hat.



Die Geschichte erzählt einen Abschnitt aus Bens Leben. Sie startet mit einer Zeit, die nicht leicht für ihn ist. Die finanzielle Krise der Agentur belastet ihn zwar auch, aber da zeigt er seinen Kampfwillen. In Bezug auf seine Beziehung und seinen Freund allerdings lässt das stark zu wünschen übrig. Ben will so manches dafür geben, seine Beziehung noch zu kitten, lässt sich dabei aber viel zu viel von seinem Freund gefallen. Zusammen mit den starken Selbstzweifeln, die er auf Grund der negativen Erfahrungen in Bezug auf sein Körpergewicht gemacht hat, war der erste Teil der Geschichte nicht immer einfach zu lesen.


Ben hat eine Menge sehr liebenswerter Eigenschaften an sich, pflegt seine Ideale, was seine Arbeit angeht und kann gut mit Menschen umgehen – zumindest bei der Arbeit und mit Kindern. Sein Freund und so manche vor ihm haben es aber durch ihre Sticheleien und Kritiken geschafft, dass er sich selbst und besonders seinen Körper in einem sehr schlechten Licht sieht. Das kann auch sein Date und das langsame Kennenlernen von Milo nicht ändern.


Die Geschichte war weniger Liebesgeschichte als ich mir das gedacht hatte. Sicher, Bens Beziehungen und auch seine Annäherung zu Milo spielen eine Rolle in der Erzählung. Allerdings geht es viel mehr darum, wie sich Ben fühlt, wie er mit sich selbst aber auch mit so manchem was ihm von außen in den Weg gelegt wird zu kämpfen hat. So ist ein Hauptthema auch die Schwierigkeiten der Agentur und sein Kampf für sie. Noch mehr im Vordergrund steht allerdings der innere Kampf, den Ben mit sich selbst und seinen Zweifeln ausfechten muss.


Fazit: Die Geschichte legte mir den sehr sympathischen, wenn auch wenig selbstbewussten, Ben ans Herz und hat mir daher gut gefallen, da sie sich nicht nur auf die Liebesgeschichte konzentriert, sondern vielmehr einen Abschnitt aus Bens Leben zeigte, der durch Tiefen und Höhen führte und in dem es nicht nur um die Liebe ging.

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Tags: gay roamance, liebesgeschichte, romanze   (3)
 

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P?rigord Prehistory by Brigitte and Gilles Delluc

Brigitte and Gilles Delluc;Alain Roussot;Julia Roussot-Larroque
Flexibler Einband
Erschienen bei SUD OUEST EDITIONS, 01.01.1750
ISBN B01F7Y9MM0
Genre: Sonstiges

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Die Höhle von Rouffignac

Marie-Odile Plassard , Jean Plassard
Flexibler Einband: 32 Seiten
Erschienen bei Editions Sud Ouest, 10.05.2012
ISBN 9782879011868
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ausgestattet mit vielen Fotografien gibt dieses Buch einen kurzen Einblick in die Höhlenmalereien von Rouffignac. Nach einer Einführung in die Geologie und Entstehung des Höhlensystems widmet sich der Großteil des Textes den Höhlenmalereien - von denen ein Großteil aus Ritzzeichnungen besteht. Ergänzt wird das Ganze durch eine (kurze) Übersicht über die Kulturstufen und die zeitlichen Einteilungen.


Das Buch ist in erster Linie ein Führer durch die dem Tourismus zugängliche Höhle. Die Felszeichnungen werden nicht nur durch Fotos gezeigt, sondern auch ausführlich beschrieben. Dabei geht der Text auch auf die Methoden der frühen Künstler ein und gibt einen Überblick über die Entwicklung, die die Kunst im Paläoloithikum durchgemacht hat. Von einer Deutung der Bilder wird abgesehen - außer dem Wenigen, das eindeutig gesagt werden kann. Am Ende wird auch auf den Tourismus und seine Risiken eingegangen.

Das Buch war für mich eine Möglichkeit einen früheren Besuch der Höhle in Erinnerung zu rufen. Es bietet die Möglichkeit einen Teil der Höhlenbilder über Fotos kennenzulernen. In Bezug auf den Hintergrund der Bilder (die Kultur und menschliche Besiedelung der Zeit) ist es allerdings nur bedingt informativ, da es sich in dem Teil sehr kurz hält.

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Tags: höhlenmalerei, prähistorische kunst, rouffignac   (3)
 

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Berühmte & Wenig Bekannte Vulkane in Zentralmasiv

Francis Debaisieux , Noël Graveline
Geheftet: 128 Seiten
Erschienen bei Debaisieux Editions, 01.04.2004
ISBN 9782913381124
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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Chinas Geschichte im Comic - China durch seine Geschichte verstehen

Jing Liu
Flexibler Einband: 290 Seiten
Erschienen bei Chinabooks E. Wolf, 28.08.2018
ISBN 9783905816792
Genre: Comics

Rezension:  
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Chinas Geschichte im Comic - China durch seine Geschichte verstehen - Band 1

Jing Liu
Buch: 320 Seiten
Erschienen bei Chinabooks E. Wolf, 28.08.2018
ISBN 9783905816785
Genre: Kinderbuch

Rezension:

*Nachdem die fünftausendjährige chinesische Zivilisation 17.434 Naturkatastrophen, 3.791 Kriege, 663 Kaiser und 95 Dynastien erlebt hat, schreitet sie weiter vorwärts.*


China durch seine Geschichte verstehen Band 1


Der erste Band entführt in die chinesische Antike. Nach einem Überblick über fünftausend Jahre chinesische Geschichte werden die mythische Dynastie der Shang und die historischen Dynastien der Zhou, der Qin und der Han behandelt. Die Grundlagen der Zivilisation die damals gelegt wurden – inklusive Gedankengut und wirtschaftliche Zentralisierung wirken bis heute in der chinesischen Kultur nach.



Der Autor Jing Liu gibt in seinen vier Comicbänden einen Überblick über die Geschichte Chinas. Dabei berücksichtigt er auch die Geografie, geht auf die Philosophie und die Wirtschaft ein. Während manches überblicksmäßig behandelt wird – und dabei mehr auf Errungenschaften und neuen System als auf die Menschen eingegangen wird – werden bekannte Kaiser und Philosophen auch näher vorgestellt.


Die Comiczeichnungen variieren zwischen stilisierten, manchmal auch vermischt mit Grafiken und mitunter sogar Tabellen, und detailreichen Zeichnungen. Menschen und Gesichter werden öfters „verniedlicht“ dargestellt, sodass ich immer wieder das Gefühl hatte, der Comic wäre auch für ein jüngeres Publikum geeignet. Kriege, Eroberungen und Herrscherstürze werden angesprochen, bildlich aber vorwiegend über schwertschwingende Figuren angedeutet. Erst im Kapitel über die Handynastie geben die Bilder über die Aufstände und Intrigen auch ihre gewalttätigeren Seiten wieder. Unterdrückung und Neid sowie Ungerechtigkeit tauchen öfters auf.


Den Darstellungen, gemischt mit den immer wieder längeren Texten, gelingt es viele Informationen weiterzugeben. Wichtige Namen (z.B. der philosophischen Schulen und deren Werke) sind doppelsprachig dargestellt. Für jene, die des Chinesischen mächtig sind, befindet sich der Originalcomic im zweiten Teil des Buches.


Fazit: Die Reihe ist nicht umsonst in mehrere Sprachen übersetzt worden. Selten habe ich einen so guten Überblick über eine so lange Zeit bekommen, bei dem ich das Gefühl hatte, das Wichtigste erzählt bekommen zu haben. Dabei haben mir besonders die Zeichnungen gefallen, die die überblicksmäßigen Infos gegeben haben. Als Mischung zwischen Grafik und Comic fand ich sie besonders informativ.

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Tags: china, chinas antike, chinesische kaiser, konfuzius   (4)
 

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15 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Aeternitas - Die komplette Trilogie

Sabina S. Schneider
E-Buch Text
Erschienen bei null, 30.06.2018
ISBN B07F5XQWR7
Genre: Sonstiges

Rezension:

*Mein märchenhaftes Eden verliert seinen zauberhaften Glanz, verwandelt sich in ein buntes Gefängnis und ich würde am liebsten wegrennen.*


Eva ist auf der Flucht vor denjenigen, die sie als verrückt abstempeln und in eine Klinik sperren wollen. Obdachlos schlägt sie sich mit einigen Jobs durch, als ein Übergriff auf sie dazu führt, dass sie kopflos flieht, ins Dunkle gerissen wird und im Paradies erwacht. Dieses erweist sich als weniger perfekt, als gedacht: Eva wird Teil eines Programms zur Erhaltung der Menschheit, muss sich gegen die Übergriffe der Adams wehren und stellt sich immer wieder die Frage ob sie wirklich den Übertritt in eine andere Welt oder die Zukunft geschafft hat, oder ob alles nur eine Ausgeburt ihres verrückten Gehirns ist.



Der erste Band fokussiert sich nur auf Eva. Da diese genauso in die neue Umgebung geworfen wird, wie der Leser, bleibt das Paradies geheimnisvoll. Die Hintergründe und Details eröffnen sich langsam und manchmal nur in Andeutungen. Dadurch war ich mir selbst nie sicher, ob Eva wirklich in einer neuen Umgebung ist oder ihre Wahnvorstellungen zugeschlagen haben. Die Unsicherheit hat für mich aber einen besonderen Reiz ausgemacht.


Nicht ganz einfach waren auch die Charaktere. Eva als Hauptpart ist durch ihre „Verrücktheit“ geprägt. Sie weiß von ihren Wahnvorstellungen und der Tatsache, dass Realität und Vorstellung für sie immer wieder verschwimmen. Durch ihr Leben auf der Straße will sie wehrhaft erscheinen, ist dann aber wieder sehr nachgiebig und bereit zu verzeihen. Und das hat sie bei vielen in ihrer neuen Umgebung auch nötig. Im Programm werden Männer und Frauen gesammelt, die die Zukunft der Menschen sichern sollen. Das führt auch dazu, dass von den „Adams“ eine mehr oder weniger offen gezeigte Bedrohung ausgeht, die sich auf sexuelle Übergriffe bezieht. So hatten auch die Männer, die in der Geschichte eine Rolle spielen, sehr unterschiedliche Seiten an sich, die es schwierig machten, sie einzuschätzen.


Das Paradies heißt zwar so, ist aber auf Grund der unterschwelligen Bedrohung, die schon von Beginn an mitschwingt nie so perfekt, wie es sich gibt. Der zweite Teil der Trilogie bringt so einige Erklärungen mit sich und gibt Antworten auf all die offenen Fragen des ersten Bandes. Er führt vom Paradies aber auch von Eva weg und die weiteren Charaktere rücken in den Vordergrund. „Die ewig Verdammten“ werden sie genannt. In abwechselnden Kapiteln wird ihr Schicksal beleuchtet, das es nicht gut mit ihnen meint. Immer wieder kommt Gewalt (auch in Form von sexueller Gewalt) vor – aber auch die verzweifelten Varianten der Liebe. Dabei wandeln sich die Personen, versuchen auf ihre Art mit den Traumata, die sie durchlebt haben, fertig zu werden. Tragisch fand ich vieles davon. Allerdings konnte ich mir dadurch ein sehr viel umfangreicheres Bild der Charaktere machen, sodass ich ihre Handlungen viel besser verstehen konnte. Der dritte Band führt wieder zu Eva zurück und bringt die bisherigen Ereignisse zusammen um sie dann – anders als erwartet – abzuschließen.



Fazit: Im ersten Teil wird man eiskalt in die Geschichte geworfen – und nicht immer konnte ich Evas Handlungen verstehen. Dennoch hat mich die Geschichte gefangen. Der zweite Teil brachte zwar mehr Gewalt, aber auch tiefere Erkenntnisse zu den Hintergründen und den Charakteren, sodass mir der besonders gefallen hat. Das Ende war anders – aber durchaus passend.

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Tags: dystopie, fantasy, urban fantasy   (3)
 

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Gibt es auf der dunklen Seite vom Mond Aliens?

Ben Moore , Katharina Blansjaar , Katharina Blansjaar
Fester Einband: 120 Seiten
Erschienen bei Kein & Aber, 29.03.2017
ISBN 9783036957623
Genre: Kinderbuch

Rezension:

*Der Weltraum ist ein magischer, wunderschöner und unheimlich interessanter Ort.*


Wie viele Planeten gibt es im Universum? Warum ist die Sonne so hell? Gibt es Aliens auf dem Mars? 55 Kinderfragen rund ums Universum werden hier beantwortet – mit Vergleichen versehen, wissenschaftlich fundiert in leicht verständlicher Sprache erklärt. Mit Bildern versehen und von einem Glossar abgerundet klären sich hier viele Fragen rund um unser Sonnensystem, das Universum, den Mond, die Sterne, die Raumfahrt und Außerirdische.



Das interessante am Buch sind die authentischen Kinderfragen, die von zwei Grundschulklassen an den Astrophysikprofessor Ben Moore gestellt wurden. Eingeteilt in unterschiedliche Kapitel bauen die Fragen aufeinander auf, sind zum Teil „typisch“ kindliche Fragen die aber immer wieder den Autor dazu verleitet haben interessante Details zum Universum (und allem rund herum) mitzuteilen.


Sehr gut gefallen haben mir die anschaulichen Vergleiche, die dazu verwendet wurden die unvorstellbar großen Zahlen und Dimensionen zu verdeutlichen. Ab und zu waren auch Anleitungen zu einfachen Versuchen mit dabei um diese zu verstehen. Die Bilder fand ich schön, da sie die Fragen illustrierten, ohne durch zu viele Details von den Antworten abzulenken.


Fazit: Das Buch hat einen sehr guten Eindruck bei mir hinterlassen, da es auf die Kinderfragen eingegangen ist und es zudem geschafft hat mehr Informationen zu geben und jedes Kapitel abzurunden.

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Tags: aliens, mond, raumfahrt, sterne, universum   (5)
 

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Keiner ist so toll wie wir

Markus Huber , Robert Treichler
Flexibler Einband: 159 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter, C
ISBN 9783800038008
Genre: Humor

Rezension:

*So sind sie, unsere Mit-Europäer: Unansehlich, abartig, kindisch und kulturlos. Gewarnt wird man aber nirgends. Aber damit ist jetzt schluss.*


Ein österreichischer Blick auf die Völker Europas. Alphabetisch geordnet werden das Aussehen, die Sprache, die Geographie und die kulturellen Errungenschaften der einzelnen Völker beleuchtet – sarkastisch und mitunter bitterböse.



Von den alberenen Albanern zu den zimperlichen Zyprioten – Österreicher scheinen einen ganz eigenen Blick auf den Rest Europas zu haben. Ausgestattet mit reichlich Hintergrundwissen – das allerdings nur dazu verwendet wird, das jeweilige Volk so schlecht wie möglich dastehen zu lassen – muss man einen Hang zum schwarzen Humor aufweisen um dieses Buch genießen zu können. Mein erster Eindruck jedenfalls war kurzes Entsetzen darüber, wie böse sich das Ganze entwickelt hat. Mit Klischees habe ich gerechnet – und diese sind aus meiner Sicht auch sehr witzig. Hier aber sind es weniger Klischees, die herangezogen werden, als vielmehr Tatsachen die verdreht wiedergegeben werden. Mein Einstieg ins Buch war zwiegespalten, da ich viele der Aussagen gemein fand. Allerdings stellte sich bei genauerer Betrachtung heraus, dass hier mit Humor nicht nur andere Völker niedrig gemacht wurden, sondern sich im Sarkasmus auch immer mal wieder Kritik versteckte und das eigene „in den Himmel loben“ doch zynischer war, als auf den ersten Blick angenommen.


Fazit: Erst einmal mit dem bitterbösen Humor angefreundet fand ich die Beschreibungen dann doch amüsant.

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Tags: europa, europäische völker, humor, klischees, sarkasmus   (5)
 

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4 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Warum küssen wir uns?

Hubert Filser
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.03.2017
ISBN 9783426788462
Genre: Sachbücher

Rezension:  
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283 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 30 Rezensionen

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Wolfszeit

Nina Blazon
Fester Einband: 567 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 24.02.2012
ISBN 9783473400706
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

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88 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Die List der Wanderhure

Iny Lorentz
Flexibler Einband: 688 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.12.2015
ISBN 9783426504109
Genre: Historische Romane

Rezension:  
Tags:  
 

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Erklär mir die Liebe!: Gefühle, Körper, Sex - Worüber Frauen mit Mädchen sprechen sollten

Dr. med. Esther Schoonbrood , Barbara Dobrick
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 14.02.2011
ISBN 9783442172009
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Das Gehirn in 30 Sekunden

Anil Seth
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Librero b.v., 18.02.2015
ISBN 9789089984913
Genre: Sonstiges

Rezension:

*Unser Verständnis des menschlichen Gehirns steckt noch immer in den Kinderschuhen...*


Vom Aufbau des Gehirns, über die unterschiedlichsten Theorien werden die Themen Bewusstsein, Wahrnehmung, Emotionen und das sich verändernde Gehirn angesprochen. Eingeleitet durch ein Glossar hängen die Beiträge jedes Kapitels zwar thematisch zusammen, jede Doppelseite behandelt aber in Kürze ein eigenes dazu passendes Thema. Neben einem 3-Sekunden-Überblick und dem 30-Sekunden- Textteil gibt es Kurzbiografien, Querverweise und einen weiterführenden Beitrag. Jede Doppelseite wird von einem Bild begleitet und jedes Kapitel stellt einen bedeutenden Wissenschaftler näher vor.



Bereits das Vorwort spricht die Komplexität des Themas an – so nimmt das Buch nicht für sich in Anspruch einen vollständigen Einblick in die Gehirnforschung zu geben. Das Basiswissen wird hier allerdings abgedeckt. Die einführenden Kapitel zum Aufbau des Gehirns und seiner Funktionsweise (zumindest das was bekannt ist) hätte ich mir in einer anderen Form gewünscht. Durch den Aufbau des Buches kann zwar zu den Themen gewechselt werden, die den Leser interessieren, aber dadurch standen die einzelnen Beiträge auch etwas isoliert da. Die Zusammenhänge musste ich mir also öfters selbst aufbauen.


Die weiterführenden Kapitel allerdings waren sehr interessant. Besonders das um die Wahrnehmung brachte mir eine Reihe neuer Informationen. Auch „Das Bewusstsein“ und das Kapitel um die Emotionen haben das Gehirn aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, der für mich von Interesse war. Die Bilder dabei hatten zwar weniger informativen als vielmehr dekorativen Charakter, dennoch haben sie einen guten Eindruck bei mir hinterlassen.


Fazit: Der Aufbau des Buches lädt dazu ein, sich auf die Themen zu konzentrieren, die einem am meisten interessieren. Für mich hat es viele neue Informationen gebracht, allerdings hätte ich mir manchmal mehr davon gewünscht.

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Tags: bewusstsein, gehirn, gehirnforschung   (3)
 

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Vagant-Trilogie 2

Peter Newman , Helga Parmiter
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 30.04.2018
ISBN 9783959814973
Genre: Fantasy

Rezension:

*Vesper hört auf zu zeichnen. „Wir haben immer noch das Schwert... und uns.“ „Eine Babyziege! Ein Kind! Und...“ Duett sucht nach Worten, um sich selbst zu beschreiben und verfällt ins Murmeln. „Wir sind tot!“*


Vagant 2


Im Bruch brütet es – das Verlangen dringt an die Oberfläche und bietet selbst der Höllenbrut einen nicht zu unterschätzenden Gegner. Gammas Schwert erwacht zum Leben und schreit nach dem Vaganten. Dieser aber hat sich von seinem alten Leben abgewandt und will sich und seiner Familie Ruhe gönnen. Die Rufe des Schwertes werden anders erhört als erwartet: Das Mädchen Vesper nimmt das Schwert an sich, schließt sich den Rittern der Auges an und findet sich bald alleine mit ihrem Ziegenböckchen und der Harmonisierten Duett wieder – auf dem Weg nach Süden und dem Bruch entgegen.



Wie im ersten Band bringt das Buch einen eigenen Schreib- und Erzählstil mit sich. Einzelne Handlungsstränge wechseln sich ab, wobei zwischen den unterschiedlichsten Parteien gewechselt wird. Erklärungen bleiben aus, wobei hier durch den ersten Band mehr bekannt war. Die Geschichte wird über kurze, sachliche Sätze erzählt was den Eindruck einer Distanziertheit erschafft – passend zu einer kühlen Welt der Gefahren.


Dieser zweite Teil bringt einen Wechsel der Charaktere mit sich. Seit den Ereignissen des ersten Bandes ist genug Zeit vergangen, dass aus dem Baby die junge Vesper herangewachsen ist. Sie übernimmt die neue Rolle des Schwertträgers, sodass der Vagant in den Hintergrund rückt. Im Gegensatz zum schweigenden Vaganten hat sie sehr viel zu sagen und zeigt auch deutlicher ihre Gefühle. Vielleicht auf Grund ihrer jungen Jahre erschien mir ihr Part auch von einer Naivität begleitet, die die wirkliche Beschaffenheit der Welt abschwächen konnte. So werden die Gefahren, die Verderbnis, die Höllenbrut und die Zerstörung der Welt eher in anderen Handlungssträngen beschrieben. Dadurch wirkte das Buch weniger düster auf mich, als sein Vorgänger.


Im ersten Band war es die Kombination schweigsamer Vagant mit Baby und Ziege, denen beiden mehr Wissen und Reaktion auf die Umwelt zugeschrieben wurde als üblich, die mich fasziniert hat und die mich auch immer wieder – trotz Düsternis – zum Schmunzeln gebracht hat. Da hier der Vagant durch Vesper ersetzt wird und auch das Ziegenböckchen die bösartige Ziege nicht wirklich ersetzen kann, habe ich etwas gebraucht um in die Geschichte zu finden.


Erst langsam bin ich mit Vesper, dem Böckchen und Duett warm geworden. Dann aber fand ich die Geschichte immer spannender. Im Laufe der Erzählung entwickeln die einzelnen Handlungsstränge Berührungspunkte und führen zum Ende hin zueinander. So gelingt es Vesper das Schicksal der Erde zu verändern und bedeutendere Entwicklungen in Gang zu bringen. Das Ende birgt die Hoffnung auf einen spannenden dritten Band.


Fazit: Der Charakterenwechsel hat dazu geführt, dass ich nicht gleich in die Geschichte einsteigen konnte – dennoch hat es der eigene Schreib- und Erzählstil wieder einmal geschafft mich zu unterhalten.

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Tags: dark fantasy, höllenwesen, zukunft   (3)
 

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12 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 10 Rezensionen

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L.i.o.S. Hinter der Welt

JoMu Art
Flexibler Einband: 170 Seiten
Erschienen bei Independently published, 16.03.2018
ISBN 9781980566502
Genre: Sonstiges

Rezension:

*Ich sehe ein seltsames Tagebuch vor mir. Da ist Geschriebenes und Gezeichnetes, Persönliches und Allgemeines, Klares und Unklares...*


Ein Unfall, ein Ringen um das Bewusstsein und die eigenen Erinnerungen, ein Suchen seiner Selbst und der wichtigen Personen im Leben – umgesetzt als Geschichte in einer Mischung aus Zeichnungen und Texten.


Die Geschichte – und das Buch – beginnen mit Leere. Aus dieser stellen sich für den Ich-Erzähler (und den Leser) langsam Bilder und vermeintliche Erinnerungen zusammen. In einer Mischung aus Zeichnungen und Texten - unterteilt durch kurze Ausflüge in die Realität – wird der Leser/Betrachter in die Gedanken des Erzählers entführt. Dabei ergibt sich die Geschichte aus der Einheit zwischen den Bildern und dem „Gesprochenen“. Der Text fügt sich nicht nur inhaltlich den Bildern an, sondern ist Teil von ihnen. Zum Teil bilden die Texte selbst grafische Darstellungen, ergänzen das Bild oder sind verschwommen, geschwungen und auf den Kopf gestellt – und geben damit genau die Stimmungen wieder, die der Erzähler gerade fühlt.


Absolut sehenswert sind auch die Zeichnungen, die diesen KunstBuchRoman zu etwas Besonderem machen. In Teilen voller kleiner Details, dann wieder zu einem großen Ganzen verschwimmend, bauen die Bilder die Geschichte auf. Immer wieder geht ein Bild ins nächste über, wird mit neuen Details bereichert oder bildet selbst ein Detail der nachfolgenden Zeichnung. Mich jedenfalls haben sie dazu gebracht immer wieder aufs Neue durch das Buch zu blättern und meine Favoriten noch mal auf mich wirken zu lassen. Besonders auch, da der Text immer wieder Hinweise auf verborgene Teile des Bildes bietet, die sich erst durch einen zweiten und dritten Blick offenbaren. So waren nicht nur Worte in ihnen versteckt, sondern auch Silhouetten.


Die Gedanken des Erzählers schweifen zu Geschichten innerhalb der Geschichte ab, bilden Botschaften, die sich in Verbindung mit den „Besucherschleusen“ – die in die Realität einer Intensivstation entführen – zwischen Hoffen und Bangen bewegen. Vermischt mit poetischen Abschnitten greift das Buch ein ernstes Thema auf und bringt zum Nachdenken.


Fazit: Ich bin beeindruckt, wie sich hier Text, Zeichnungen und grafische Gestaltung miteinander verflechten, welche Harmonie sie miteinander bilden – aber auch welch ernste Geschichte sich daraus spinnt. Eindeutige Leseempfehlung!

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Tags: graphic novell, illustrationen, koma, kunst-buch, leben & tod, zeichnungen   (6)
 

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Die wilde Rose (Historisch, Liebe) (Historical Love-Reihe)

Patricia Cabot
E-Buch Text: 168 Seiten
Erschienen bei dp DIGITAL PUBLISHERS, 02.08.2018
ISBN 9783960873396
Genre: Liebesromane

Rezension:

*Eine Liberale! Gott behüte ihn vor gebildeten Frauen! Was hatte sich der Vikar dabei gedacht, seine Tochter die Zeitung lesen zu lassen?*


Yorkshire, 1860: Edward Rawlings will nur eins – das zügellose Leben eines Zweitgeborenen Adeligen genießen. Dazu muss er allerdings die seinen jungen Neffen finden um ihn zum Herzog zu machen. Jeremy aber weigert sich nach Rawlings Manor zu kommen, wenn ihn seine Tante Pegeen MacDougal nicht begleitet. Als Edward aufbricht um beide zu sich zu holen, rechnet er mit einer alten, jungfräulichen Matrone und ist erstaunt auf die junge, hübsche Pegeen zu stoßen, die ihm gleich über ihre liberalen Ansichten aufklärt. Durch ihren Einzug in sein Heim bringt die stürmische Pegeen sein Leben ganz schön durcheinander. Dennoch muss er sich eingestehen, von der jungen Frau fasziniert zu sein.



Ein adeliger Lebemann trifft auf sture Pfarrerstochter. Da formen sich schon so manche Bilder im Kopf. Allerdings waren weder Edward so, wie ich ihn mir erwartet hatte, noch Pegeen. Ich hatte mir vorgestellt, wie das gemeinsame Leben sie zueinanderführen würde. Hier wurde ich aber vom Temperament der Beiden überrascht. Edward lebt ein Leben in Ausschweifungen und ist es gewohnt, alles zu bekommen, was er will. Dadurch erscheint er manchmal unerwartet jähzornig und immer wieder sehr arrogant. Im ersten Moment war ich davon nicht sehr angetan. Allerdings ist Pegeen niemand, der sich davon einschüchtern lässt. Im Gegenteil zettelt sie so manchen Streit an, tut ihre Meinung lauthals kund und nimmt kein Blatt vor den Mund. Dadurch kam es selten zu einer gefühlvollen Begegnung, da Pegeens Stolz es nicht zuließ, ihre Gefühle zu zeigen. Im Gegenteil fielen die Begegnungen der Beiden immer sehr stürmisch aus.


Die Geschichte dreht sich in erster Linie um Edward und Pegeen – ihre Liebesgeschichte geht von einer gemeinsamen Anziehung aus, die sich auf Grund der Umstände zwar nicht sofort, aber dennoch auch in einigen erotischen Szenen (die mir übrigens nicht ganz so gut gefallen haben, da sie sehr schwülstig geschrieben waren) entlädt. Der Charakter der Beiden und auch Edwards bisherige Lebensvorstellungen – zusammen mit einem Geheimnis, das Pegeen bewahrt – führen zu einer guten Portion Drama, das sich den Beiden immer wieder in den Weg stellt.


Interessant fand ich auch die vielen Nebencharaktere, die die Geschichte bereichern – seinen es die wohlwollenden Freunde, die Pegeen findet, als auch ihre Widersacherin. Dadurch kam es immer wieder auch zu Szenen abseits der Edward-Pegeen Konstellation.


Fazit: Ein historischer Liebesroman, der in Manchem sympathisch, in anderem etwas übertrieben, dann wieder sehr unterhaltend war.

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Tags: erotik, historisch, historischer liebesroman, liebesroman   (4)
 

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Die Clifton-Lüge

Svea Lundberg
E-Buch Text: 237 Seiten
Erschienen bei Traumtänzer Verlag, 06.07.2018
ISBN 9783947031184
Genre: Sonstiges

Rezension:

*Plötzlich bekamen meine unkontrollierten Lautausbrüche einen Namen: Tourette-Syndrom. Von da an hatte es eine Möglichkeit gegeben, meine Aussetzer zu benennen und mit ihnen umzugehen. Aber an Tagen wie diesen hasste ich sie noch immer wie die Pest. Weil sie mich aus dem Schatten ans Licht zogen. Mich in den Mittelpunkt stellten und mich zum Beschauungsobjekt der Leute machten.*


Nach einem Schicksalsschlag zieht sich der Autor Roman nach Island zurück. Sein Plan sieht vor, dort einsam und abgeschieden zu leben – auch weil er sich auf Grund seines Tourettesyndroms in Menschenmengen unwohl fühlt. Als er jedoch auf den Tourenguide und Reiter Kristjan trifft, hofft und bangt er diesen öfter zu sehen. So findet er sich immer wieder auf dem Gestüt wieder und kommt dabei nicht nur den Pferden, sondern auch Kristjan näher – dabei sieht er aber seine Ticcs und sein großes Geheimnis als Hindernis.



Die Geschichte wird sowohl von Roman, als auch von Kristjan erzählt. Der Prolog erzählt nicht nur von Romans Verlust – seine Eltern kommen bei einem Autounfall ums Leben – sondern auch vom Tourette - Syndrom, das ihm sein Leben erschwert. Nicht nur die Beschreibungen seiner Krankheit, sondern auch die vielen Ticcs – seinen es Beschimpfungen und unkontrollierte Laute, die er von sich gibt, als auch unkontrollierte Zuckungen – erschienen mir genau als jene typischen Zeichen, die ich mit dem Namen Tourette – Syndrom in Verbindung brachte. Hier werden sie aber mit Romans Gefühlen und Erinnerungen vermischt, sodass ich sie viel emotionaler wahrgenommen habe.


Kristjan lernt der Leser erst einmal nur oberflächlich kennen. Erst langsam häufen sich seine Abschnitte und seine Gefühle und Gedanken werden offenbart. So erschien er bald als jemand, der sich durch Romans Zweifel nicht beeindrucken lässt. Neben den Beiden ist es Romans Cousine Caro, die einen erfrischenden Touch in die Geschichte bringt und durch ihr bedingungsloses Zur-Seite-Stehen von Roman besticht.


Der Titel bezieht sich auf das Geheimnis, das Roman wahren will – er schreibt Bestsellerromane unter dem Pseudonym Clifton. Dass ausgerechnet Kristian sich als einer seiner großen Fans erweist macht es Roman nicht leichter. Auch in Bezug auf sein Pseudonym wird immer wieder deutlich wie viele schlechte Erinnerungen Roman durch seine Krankheit hat und wie stark darunter sein Selbstwertgefühl zu leiden hat.


Island bietet eine idyllische Kulisse für die Romanze, die immer wieder durch Beschreibungen der Naturschönheiten, der Sehenswürdigkeiten aber auch der typischen Islandpferde (die durch Kristians Arbeit auch ihren großen Auftritt in der Erzählung bekommen) betont wird.


Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam, war dadurch aber umso schöner. Es gibt ein paar erotische Szenen, ein bisschen Drama aber auch sehr viele Emotionen.


Fazit: Die Landschaft Islands, das Tourette-Syndrom Romans, die Annäherung der Beiden, viele Emotionen und ein bisschen Drama wurden zu einer wunderbaren Romanze verwoben.


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Tags: gay romance, tourette-syndrom   (2)
 

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Gegen meinen Willen

Heidi Hassenmüller , Kerstin Schürmann
Flexibler Einband: 189 Seiten
Erschienen bei Erika Klopp, 23.07.2010
ISBN 9783781707757
Genre: Kinderbuch

Rezension:  
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Lost Boy

Johannes Groschupf , Hauptmann & Kompanie
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 13.01.2017
ISBN 9783841504470
Genre: Jugendbuch

Rezension:

*Ich ging. Neben mir die Elbe und vor mir der beginnende Morgen. Und hinter mir ein Leben, von dem ich nichts mehr wusste.*


Lennart wacht am Hamburger Hauptbahnhof auf und weiß weder wie er da hingekommen ist, noch was es mit seinem Leben auf sich hat. Als er auf Jule trifft und sich bruchstückhaft zu erinnern beginnt, zieht es ihn nach Berlin – und mitten hinein in die Szene der illegalen Raves. Damit bringt er nicht nur sich, sondern auch Jule in Gefahr.



Dadurch, dass Lennart sich nicht an sein Leben erinnert, ist das Buch mit einem eigenen Erzählstil ausgestattet. Er übernimmt selbst die Rolle des Erzählers muss sich aber auf das beschränken, was ihn zur Zeit beschäftigt und welche Eindrücke ihn unmittelbar erreichen. So zeichnet sich die Geschichte durch mitunter nüchterne Beschreibungen aus. Langsam kehr Lennarts Gabe zurück. Er nimmt Geräusche sehr differenziert wahr. So machen sie – und seine Gedanken über experimentelle Musik – einen guten Teil der Erzählung aus. Mir selbst war nie klar, aus wie vielen ausgeblendeten Geräuschen und akustischen Signalen unser Leben besteht, sodass ich hier davon überrascht wurde.


Das Eintreffen in Berlin, Lennarts langsames erinnern aber auch sein und Jules Zusammentreffen mit der Szene bringen einen sehr düsteren und immer wieder bedrohlichen Charakter in die Geschichte. Die Spannung, die dabei aufgebaut wurde, hat mir gut gefallen. Auch die Sound Experimente, die er mit dem berüchtigten DJ Evil durchgeführt hat, die illegalen Raves, das Partyvolk mit seiner Sucht nach eigenem Sound, Drogen und Spaß trugen dazu bei, eine ganz eigene Stimmung zu schaffen. Wie Lennart selbst war ich hin- und hergerissen zwischen Faszination und großen Zweifeln am Ganzen. Aber gerade das hat den Reiz des Buches ausgemacht.


Fazit: Eine Geschichte die sich düsterer und spannender entwickelte als erwartet und mit dem nächtlichen Berlin einen faszinierend, abschreckenden Hintergrund bot, der es mir angetan hat.

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Tags: berliner clubszene, jugendbuch, raves, spannung, technomusik   (5)
 

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44 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Verrat in Skogland

Kirsten Boie , Joachim Knappe
Fester Einband: 446 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 01.08.2008
ISBN 9783789131745
Genre: Kinderbuch

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Tiger

Susie Green , Isabelle Fuchs
Geheftet
Erschienen bei Gerstenberg Verlag, 24.01.2011
ISBN 9783836926461
Genre: Sachbücher

Rezension:

*Der Tiger, dieses geschmeidige Muskelpaket, stand für fundamentalere Energien: Lust, Sinnlichkeit, Sexualität, Potenz und Fruchtbarkeit.*


Von Verehrung über Angst zu Machtsymbol und Bezwingung – das Verhältnis zwischen Mensch und Tiger reicht weit zurück. Die Bilder und Legenden, die sich um die Raubkatze gebildet haben, beeinflussen sein Schicksal noch heute. In diesem Buch wird die Rolle des Tigers betrachtet, die sie im Laufe der Zeit sowohl in den asiatischen als auch in den westlichen Kulturen gespielt hat. Dabei spricht die Autorin immer wieder auch die langsame aber stete Ausrottung des Tigers an.



Nach einer kurzen stammesgeschichtlichen Einführung, die die Biologie und das Verhalten des Tigers betrachtet geht die Autorin sehr schnell auf die Menschen und ihr Verhältnis zum Tiger ein. Die unterschiedlichsten asiatischen (Natur-)Völker werden betrachtet, das Aufgezeigte mit einer ganzen Reihe an (Farb-)Fotos unterstrichen. So zeigt sich hier der Tiger nicht als das Raubtier in der Wildnis, das ich aus anderen Dokumentationen und Büchern kenne, sondern als das, was aus ihm in Legenden und Erzählungen wurde – ein Symbol für Sinnlichkeit, für das Weibliche und das Wasser. Von dieser ursprünglichen eher positiven Einstellung wird der Tiger immer mehr in die Rolle des angsteinflößenden Raubtiers gedrängt, das der Mensch besiegen muss. Als großer Feind der Tigerpopulation zeigte sich auch die englische Kolonialmacht, die in diversen Tigerjagden eine ungeheuerliche Anzahl der Tiere schossen. Unter ihrer Herrschaft symbolisierte der Tod der Tiger die englische Macht gegenüber der unterdrückten Bevölkerung. Nicht nur dies ist ein Beispiel dafür, dass die Autorin das Schicksal der Tiger düster beschreibt und die heutigen Artenschutzbestimmungen, die Jahrzehnte (-hunderte?) der Ausrottung nun gut machen will, skeptisch sieht.


Das Buch birgt eine Vielzahl an gut fundierten Informationen, die sich hauptsächlich auf die Einstellung der Menschen gegenüber den Tigern beziehen. Die dazu passenden Fotos (oft von künstlerisch – historischen Darstellungen) fand ich eine interessante Ergänzung. Der fast hoffnungslose Unterton in Bezug auf die Arterhaltung entsprach zwar keiner wissenschaftlichen Objektivität spiegelt aber leider die Tatsachen wider.


Fazit: Ein Buch, das den Tiger aus einer anderen Sicht betrachtet – den Menschen in den Mittelpunkt stellt – und mir neben einer ganzen Menge an Informationen in Bezug auf die „Kulturgeschichte“ des Tigers auch einiges zum Nachdenken gebracht hat. Eine Leseempfehlung für alle, die sich für die majestätische Raubkatze interessieren.

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Tags: asiatische kulturen, tiger, tiger in der kultur, verhältnis mensch-tier   (4)
 
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