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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Geborene des Schicksals

E.F. v. Hainwald
E-Buch Text: 384 Seiten
Erschienen bei GedankenReich Verlag, 10.10.2018
ISBN 9783947147298
Genre: Fantasy

Rezension:

Cover:

Auf den ersten Blick ist das Cover sehr ... eindrucksvoll bzw. farbgewaltig. Das Rot ist schon sehr stechend, woran man sich ein wenig gewöhnen muss, aber als Print ist es wesentlich matter und sieht wirklich cool aus. Es ist ein starker Kontrast zu den anderen, aber in der Gesamtheit geben alle drei zusammen ein sehr gutes Bild ab.



Inhalt:
 
Wow! Bereits Band 1 und 2 haben mir sehr gut gefallen, aber in Band 3 hat der Autor noch einen draufgesetzt. Jahre sind vergangen seit dem letzten Abenteuer der Lichtgeborenen Zeemira, dem Flammentänzer Najim und dem Soldaten Jal und ihren Freunden. Jeder hat seinen Weg gefunden, doch die Risse im Machtgefüge der östlichen und westlichen Lande führen sie wieder zusammen und in einen Krieg, der ihnen alles abverlangen wird. Durch den leichten, aber spannenden Einstieg war ich sofort wieder mitten drin. Ich habe festgestellt, wie sehr Zeemira und ihre Freunde mir gefehlt haben. Ich kann meine Gefühle zum Inhalt des dritten Bandes gar nicht genau beschreiben, denn es war Gefühlsachterbahn pur! Von der Aufregung in Kämpfen bis hin zu romantischen Seufzern war alles dabei! Es ist so unglaublich viel passiert. Obwohl es so einige Seitenzahlen hat, wird dem Leser zu keinem Zeitpunkt langweilig! Es ist aber auch nicht so, dass rund um die Uhr was passiert, sodass man sich überfordert fühlt. Es ist absolut perfekt in seiner Abwechslung und mitreißend pur! Sowohl was die Gefühlswelt der Figuren angeht, als auch die Geschehnisse in Madina und ihre Intrigen. Rundum ist es inhaltlich ein absolutes Abenteuer, dass einen am Ende wirklich fertig macht! 




Charaktere:
Wie haben sie mir gefehlt! Zeemira mit ihrer kämpferischen herzlichen Art, Jal mit seinem einzigartigen Charakter und Najim, der zurückhaltende, raue Kämpfer mit weichem Kern! Sie waren mir von Anfang an wieder sehr nah, als wären sie nie weg gewesen. Ich hab sofort wieder mit ihnen mitgefiebert und mitgelitten. Und ich muss sagen, dass sie sich trotzdem weiterentwickelt haben, was ich sehr beeindruckend fand. Denn gerade in Folgebänden ist es schwer, den Protagonisten noch eine authentische Entwicklung zu ermöglichen. Das ist dem Autor jedoch absolut gelungen. Auch mit den Nebenfiguren erging es mir so, dass einige in einem anderen Licht erschienen, sich in der Geschichte veränderten und und und. Auch von den Figuren her, die alle sehr authentisch sind, im Guten wie im Bösen, ist die Geschichte richtig toll gestaltet und sorgt für sehr viel Lesespaß!

Schreibstil:
Ich habe bisher alle Geschichten des Autors gelesen und bin wirklich ein Fan seines Schreibstils. Er hat sich von Band 1 der Trilogie, seinem Debüt, bis heute sehr weiterentwickelt. Er schreibt bildlich und mitreißend, sodass man sich sehr in seinen Geschichten verliert. Auch "Geborene des Schicksals" habe ich in einem Rutsch durchgelesen, obwohl es ein wenig dicker ist als seine Vorgänger. Ich konnte mir durch seine Worte alles gut vorstellen und durch den auktorialen Erzählstil, dessen Fokus immer mal zwischen den Figuren wechselt, auch das Denken und Handeln der Figuren sehr gut vorstellen. Stilistisch empfand ich auch sein neues Buch als sehr gelungen.

Fazit:
Ich kann euch auch den dritten Band der Trilogie absolut empfehlen! Es ist eine Geschichte voller Emotion und Spannung, die euch einige Stunden begeistern wird. E.F. v. Hainwald hat mit seiner Debütgeschichte gleich ein kleines Meisterwerk geschaffen, in der sein bildlicher und mitreißendr Stil sehr gut zur Geltung kommt. Absolute Leseempfehlung für diese Trilogie! Vor allem für den dritten Band mit seiner enormen Spannung und seiner Vielzahl an Überraschungen. "Die Legende der Lichtgeborenen" gehört zu meinen Lieblingstrilogien mit einer spannenden Welt, authentischen Protas und einer mitreißenden Handlung! 

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36 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Varia: City of Magic

Anika Ackermann
E-Buch Text: 543 Seiten
Erschienen bei null, 08.08.2018
ISBN B07FKL6ZKR
Genre: Sonstiges

Rezension:

Cover:
Die äußere Gestaltung der Geschichte hat mich von Anfang an verzaubert. Es sieht einfach nur toll aus und passt damit mehr als gut zu der ebenso magischen Geschichte.

Inhalt:
Die Sage von Tristan und Isolde gehört zu den beliebtesten Erzählungen, doch ich muss zugeben, dass ich sie bisher nicht kannte. Durch Recherche nach dem Lesen war ich umso beeindruckter von der Geschichte, in der es der Autorin gelungen ist, unglaublich nah an der Sage zu bleiben und dabei doch etwas komplett Neues in gewisser Weise zu erschaffen. Eine unglaublich fesselnde Liebe, die zwischen die Fronten eines Krieges zweier Rasssen gerät ... In Varia leben Meschen und Magique, die den Menschen nicht unähnlich sind, gemeinsam. Doch ihre magischen Fähigkeiten machen sie anders und was anders ist, erzeugt Furcht. Ich fand die neue Geschichte von Anika Ackermann aus vielerlei Hinsicht total faszinierend. Zum einen der Fantasyanteil, denn die Magique beherrschen eins der vier Elemente oder auch Körper oder Geist. Was die Autorin daraus gemacht hat, fesselte mich die ganze Geschichte über. Die Eigenschaften, Arten und Konsequenzen von Magie wurden liebevoll und spannend ausgearbeitet. Genauso verhielt es sich mit der Politik Varias. Ganz dezent werden Organisationen und Intrigen eingeflochten, die der Geschichte Tiefe verliehen. Und dann ist da noch die eigentliche Handlung - wahnsinnig gut durchdacht, spannend von Anfang bis Ende mit Überraschungen und Schockmomenten. Ich möchte nicht zu viel verraten außer dass es eins der lesenswertesten Fantasyabenteuer des Jahres für mich ist.


Charaktere:
Nicht nur die Handlung wurde von der Autorin liebevoll tiefgreifend gestaltet, sondern auch alle Figuren - sei es Haupt- oder Nebencharakter. Letztere waren so vielseitig und authentisch gestaltet, dass sie keinswegs "Nebensache" waren. Sie waren genauso greifbar, genauso echt, dass man sie ebenfalls ins Herz schloss. Besonders toll fand ich, dass es nicht unbedingt ein Gut oder Böse gab. Wirklich jeder hatte seine dunklen wie hellen Seiten. Das kam besonders durch den Hauptcharakter Dristan zur Geltung, dessen Ansichten von seiner Vergangenheit geprägt waren. Seine Kühle, Coolness und Stärke soll jedoch Risse bekommen ... die gutherzige und kämpferische Essylt war das Herz der Geschichte. Charakteristisch war die Geschichte einfach nur stark.

Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin ist auch in ihrem neuesten Buch sehr angenehm zu lesen. Man liest sich förmlich in die Geschichte hinein und das bereits auf den ersten Seiten. Man bekommt ein sehr umfangreiches Bild von der Welt aber in ganz dezenten Mengen, sodass zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommt. Die auktoriale Perspektive mit dem wechselnden Fokus auf Dristan und Essylt dabei sehr nützlich und hat mir sehr gefallen.

Fazit:
"Varia - City of Magic" konnte mich mehr als 100% überzeugen. Diese Geschichte ist mit all ihren verschiedenen Facetten, sowohl von der Handlung als auch von den Charakteren her ein unglaubliches Abenteuer. Ich kann es von Herzen mehr als empfehlen! Für mich ein "Must have" für jedes Fantasyregal.

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43 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

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BeastSoul

Juliana Fabula
Flexibler Einband: 456 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 27.07.2018
ISBN 9783743107984
Genre: Fantasy

Rezension:

Cover:
 
Die Gestaltung ist bereits magisch angehaucht, sodass man auf jeden Fall ein gutes Gefühl dafür bekommt, was einen erwartet. Auch die gewählten Elemente tragen sehr gut dazu bei, sodass es aus meiner Sicht alles in allem ein gelunges Cover ist, dass sich sehen lassen kann.


Inhalt:
Die Welt ist nicht, wie sie scheint ... Zumindest ist sie nicht die Einzige. Einst kamen die Sterne auf die Erde, um die Menschen zu schützen ... Was sich daraus ergab, sollte etwas Unglaubliches sein. Finya glaubt, sie sei ein ganz normales Mädchen, doch ein abendlicher Sturm soll ihr Leben ganz schön auf den Kopf stellen. Nicht nur, dass sie magische Fähigkeiten haben soll, sondern auch eine neue Schule und weitere Hindernisse erwarten sie. Insgesamt empfand ich die Grundidee der Geschichte sehr gut. Besonders der Werdegang der Sterne und die Entstehung der Beasts und ihrer Tamer, zu denen nun auch Finya gehört, faszinierten mich. Man wird leicht aber konsequent in die Geschichte eingeführt und es erwartet den Leser eine doch recht spannende Handlung mti Überraschungen, einer ordentlichen Portion Gefühle, Konflikte und heikle Situationen. Aus meiner Sicht ist es sehr gut gestaltet und lesenswert. Einige Schwächen sah ich jedoch in manchen kleinen Logikfehlern der Details von Situationen sowie darin, dass für mich im Hinblick auf manche Hintergründe zu viele Fragen offen bliebem. Dennoch bin ich sehr neugierig auf Band 2 und hoffe da auf eine Weiterentwicklung.


Charaktere:
Im Fokus der Geschichte steht die junge Protagonistin Finya. Mit ihren 17 Jahren ist sie noch jung und selbstverständlich überfordert mit der Situation. Ich persönlich fand es nicht schlecht, mal eine nicht so starke, kämpferische Protagonistin zu haben. Dennoch fehlte mir eine Entwicklung ihrerseits bis zum Ende etwas. Manchmal war sie mir tatsächlich zu naiv und machte sich über nichts so richtig Gedanken. Zumindest nicht so wirklich über ihren Partner, ihr Biest, sondern nur über mehr oder minder Belangloses. Ich konnte sie nicht immer verstehen, wodurch der Lesespaß etwas litt. Da erging es mir mit den Nebenfiguren wie Finyas neu gewonnenen Freunden an der Akademie schon besser. Sie waren zum Großteil wesentlich greifbarer. Nur Finays Partner Léonel nicht und das fand ich bei seiner Rolle unglaublich schade. Man merkte zwar eine kleine Entwicklung, aber er kam einfach nicht richtig zur Geltung und hin ein ziemlich unter.

Schreibstil:
Mit ihrem DEbütroman hat Juliana Fabula auf jeden Fall einen sehr guten Grundstein gelegt. Insgesamt ließ sich die Geschichte auch gut lesen. Jedoch störten mich manche REchtschreib- und Grammatikfehler sowie manchmal ein etwas zu umgangssprachöicher Ausdruck, aber letzteres ist Geschmackssache. Zum Großteil war die Perspektive auf Finya konzentriert, was ich als gut gewählt empfand. Die seltenen Wechsel zu Léonelh hätten gut und nützlich sein können, waren mir aber immer etwas zu plötzlich und leider ohne günstige Konsistenz. 

Fazit:
Insgesamt ist dieser Auftakt eine gute Geschichte. Bis auf einige Schwächen hat es mir Spaß gemacht, von Finyas Abenteuer zu lesen. Auf jeden Fall bin ich sehr neugierig und hoffe, dass sich die Autorin in der Fortsetzung mit der Geschichte weiterentwickelt.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Hope 3-7 (Zeit des Wandels 1)

Jo Hallberg
E-Buch Text: 350 Seiten
Erschienen bei null, 18.10.2018
ISBN B07HFDTKNS
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Cover:
Das Cover hat mich auf den ersten Blick sehr angesprochen. Es ist meiner Meinung nach dynamisch gestaltet und hat schon ein wenig den aufregenden Touch einer Dystopie. Es verkörpert die Atmosphäre der Geschichte sehr gut und spricht dadurch genau die richtige Zielgruppe an. 

Inhalt:
Wow! Diese Buch hat inhaltlich wahnsinnig viel Spaß gemacht, möchte ich an dieser Stelle bereits sagen. Ich kam bereits am Anfang sehr gut in Dawns Leben rein, weil das Gefühl der Endgültigkeit so gut vermittel wurde. Dawn hat einen Tumor im Kopf un ihre einzige Rettung ist eine Studie und die ERprobung eines neuen Medikaments. Doch was sie dort erlebt und erfährt, wird die gesamte Menschheit auf den Kopf stellen. Ich habe mich schnell in Dawns Erlebnissen im Institut verloren, muss ich gestehen. Es machte mir Spaß, sie bei ihren Erlebnissen zu begleiten. Seien es neue Bekanntschaften, die Untersuchungen oder Ausflüge. Doch langsam aber sicher häuften sich die mysteriösen Ereignisse und ich hatte irgendwie keine so richtige Ahnung, wohin ich geföhrt werde. Als mehr und mehr klar wurde, welch großes Geheimnis Dawn entdeckte, war ich total gefesselt. Ich fand die Geschichte bis dahin schon unterhaltsam, doch der Spannungsbogen wurde hier nochmal höher und höher getrieben, in eine Richtung, die ich nicht vorhergesehen habe. Ich fand es bis zum Ende total faszinierend, was sich der Autor da ausgedacht hat und bin wahnsinnig gespannt, was uns noch erwartet! Inhaltlich kann ich dieses Abenteuer total empfehlen!


Charaktere:
Auch hinsichtlich der Charaktere hat der Autor sehr gute Arbeit geleistet. Allen voran die Protagonistin Dawn hat mir sehr gefallen. Anfangs ist sie resigniert, kämpft nur noch für das Glück ihrer Familie. Doch in New York verändert sie sich. Sie entwickelt Kampfgeist für das Richtige, beweist Mut in den heikelsten Situationen. Sie ist eine tolle Protagonistin gewesen, die das Buch genauso zu einem Abenteuer gemacht hat wie der Inhalt selbst. Die Nebenfiguren waren dabei sehr gut gewählt und ausgearbeitet. Allen voran die anderen Studienteilnehmer und Mitarbeiter des Institus. Ich fand die Verstrickungen bzw. wie Dawn mit den Nebenfiguren teilweise zusammengeführt wurde richtig genial und muss sagen, dass die "Nebencharaktere" da keineswegs hinten abgefallen sind. Jeder bekam genug Raum, um zu wirken, sodass ich von jedem ein gutes Bild im Kopf hatte und ihr Verhalten für mich authentisch was. Richtig gut!

Schreibstil:
Jo Hallberg hat noch nicht sehr viel veröffentlicht, schreibt aber meiner Meinung nach so. Seinem Stil habe ich recht schnell angemerkt, dass er in der Literaturwelt Zuhause ist. Sein Buch ließ sich von Anfang bis Ende sehr gut lesen. Er hat eine erfrischende art und Weise zu erzählen, die sehr gut zu der jungen Protagonistin Dwan gepasst hat. Dennoch legt er eine besondere Ernsthaftigkeit und Spannung und seine Worte, die bei dem behandelten Thema Klimaerwärmung mir schon einen Schauer über den Rücken jagen konnte. Alles in allem wunderbar fließend, authentisch und ermöglicht sehr gut, in die Geschichte abzutauchen! Es war definitiv nicht mein letztes Buch von ihm.

Fazit:
"Hope 3-7" konnte mich ehrlich gesagt sehr von sich überraschen. Ich fand mich sehr schnell in die Geschichte rein, wurde gut von den Geschehnissen unterhalten und war mehr als überrascht. als sich die Geschichte in eine ganz andere Richtung entwickelte. In allen Punkt wurde das Buch wirklich richtig gut ausgearbeitet, muss ich sagen, weswegen ich es absolut empfehlen kann. Es ist eine erschreckend realistische Dystopie, die nicht nur spannende Lesestunden, sondern auch Anregungen zum Nachdenken bietet. Für mich ein absolut lesenswertes Buch!

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169 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

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Das Mädchen aus Feuer und Sturm

Renée Ahdieh , Martina M. Oepping
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei ONE, 28.09.2018
ISBN 9783846600696
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Cover:
Das Cover finde ich sehr gelungen. Es spricht genau die richtige Zielklasse an mit seinem Stil, auch wenn es nichts über die Geschichte verrät. Ich finde es sehr schön anzusehen und wurde auch dadurch neugierig auf die Geschichte, weswegen ich es als sehr gelungen empfinde.

Inhalt:
Marikos Leben wird allein schon durch ihr Dasein bestimmt, doch die kluge junge Frau ist alles andere als gewillt sich dem zu beugen und nutzt die Gunst der Stunde, ihren eigenen Weg zu finden. Dass ihr auf diesem große Gefühle und Intrigen Steine in den Weg legen, hätte sie so nicht gedacht ... Die Leseprobe und damit den Einstieg des Buches fand ich richtig gut. Der Prolog sorgte gleich für Spannung und Neugierde, sodass ich mich nur zu gerne auf Marikos Geschichte stürzte, die für mich sehr vielversprechend klang. Mariko verkleidet sich als Junge, um ihrem Schicksal zu entkommen, was allein schon eine spannende Handlung verspricht. Insgesamt wurde ich in dieser Hinsicht nicht enttäuscht, muss ich sagen, begeistert aber leider auch nicht. Die Geschichte ist gut. Die Handlung an sich ist gut durchdacht, jedoch hatte ich manchmal das Gefühl, dass sie ein wenig vor sich hinplätschert. Sie ist nicht unspannend, aber so richtig einen durchweg roten, spannenden Faden fand ich nicht. Zumal manche Wendungen zwar richtig cool gedacht waren, jedoch nicht überraschend kamen, da der Verlauf recht zügig ersichtlich wird. Trotzdem hatte ich Spaß an der Geschichte, weil vereinzelte Situationen und auch die Idee der Geschichte mich doch unterhalten konnte. Es hätte dem Buch jedoch gut getan, in manchen Punkten ins Details zu gehen. Allem voran was die Magie angeht. Der Fanatsyanteil war passend, kam aber viel zu kurz, was für mich maßgeblich war, denn so konnte ich vieles nicht so richtig verstehen. Auch in anderen Punkte konnte ich manches Geschehen nicht so recht nachvollziehen, weil es entweder untypisch war und demnach nicht passte oder die Erklärungen fehlte. Es ist sehr schade, denn die Geschichte ist gut, wurde aber zu oberflächlich umgesetzt.


Charaktere:
Insgesamt fand ich die Charaktere eigentlich am besten an der Geschichte. Mariko fand ich als Protagonistin sehr gut gewählt, denn durch ihre Herkunft fällt ihr das plötzliche Leben außerhalb ihres schönen Hauses alles andere als leicht und sie muss einiges lernen. Auf der anderen Seite scheut sie davor nicht zurück und zeigt sich als mutige junge Frau, die sich von ihrem Herzen leiten lässt, dass vielleicht manchmal schneller ist als der Kopf. Aber gerade das mochte ich an ihr und hat für Spaß an der Geschichte gesorgt. Die ominösen Mitglieder des schwarzen Clans, zu dem Mariko gerät, haben es mir besonders angetan. Ich mochte die verschiedenen Persönlichkeiten und vor allem die geheimnisvollen Anführer wenn man so will fand ich richtig toll! Manche Figuren wie der König beispielsweise und seine Familie blieben zwar etwas blass, aber da wird mit Sicherheit in der Fortsetzung einiges kommen, was ich auch in Ordnung finde. Lediglich mit Marikos Zwillingsbruder Kenshin kam ich nicht so zurecht, weil ich seine Beweggründe und sein Handeln manchmal nicht ganz nachvollziehen konnte. Ansonsten wurde ich in diesem Punkt jedoch überzeugt!

Schreibstil:
Auch vom Schreibstil her bin ich etwas zwiegespalten. Grundsätzlich hat mir der Stil der Autorin gefallen, denn das Buch ließ sich meines Erachtens sehr gut lesen. Jedoch kenne ich die vorherige Dilogie der Autorin und bin vielleicht deswegen enttäuscht, denn dort konnte sie mich sehr begeistern. In ihrem neuen Buch schrieb sie für mich etwas leserunfreundlich. Es gab überraschende Szenenwechsel, was ich prinzipiell gut fand, jedoch wurde in den Szenen entweder zu langatmig und gegen Ende zu überhastet geschrieben. Es fehlte an vielen Stellen an Erklärungen, um sowohl über die Personen als auch das Geschehen den Überblick zu behalten. Man konnte sich durch ihre Beschreibungen jedoch durchaus ein Bild des Geschehens machen, nur nachvollziehen konnte ich es oft nicht. Was ich an den Wechseln jedoch sehr gut fand, waren die gewählten Perspektiven, die teilweise sehr überraschend waren und meine Neugierde doch schon anfachten, was die Hintergründe von allem angeht.

Fazit:
Insgesamt fand ich die Geschichte gut. Ich wurde unterhalten und die Idee war alles andere als schlecht. Jedoch war mir die Umsetzung in einigen Punkten zu oberflächlich und schwach, weswegen ich einiges nicht nachvollziehen konnte, was einfach nur schade war. Ich kann es nur teilweise empfehlen, denn wie gesagt: Eigentlich ist es cool, aber in der Umsetzung alles andere als perfekt gelungen.

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45 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

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Bereit zu fliegen

Nina Miller
Flexibler Einband: 328 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 28.09.2018
ISBN 9783752821932
Genre: Romane

Rezension:

Cover:
Die äußere Gestaltung des Buches fand ich auf den ersten Blick sehr ansprechend. Es ist schlicht, aber schön gehalten und passt damit sehr gut zu dieser Liebesgeschichte

Inhalt:
Was tust du, wenn du jahrelang mit ihm gemeinsam gekämpft und Höhen und Tiefen überstanden hast? Dann ist doch jede Herausforderung schaffbar, denn es lohnt sich zu kämpfen, oder nicht? Nina Miller erzählt in "Bereit zu fliegen" Leonas mitreißende Geschichte. Es ist eine Geschichte, in der Welten aufeinander prallen, woran das eigene Selbst nicht kaputt gehen sollte, wo Freundschaft ihren Wert beweist und Kampfgeist nicht immer der beste aller Wege ist. Die Geschichte begeisterte mich von Anfang bis Ende mit alltäglichen Sorgen, nervenaufreibenden Problemen und einer mitreißenden Gefühlsachterbahn. Es gibt viele Liebesgeschichten, weswegen ich es toll finde, wenn sie wie hier einen ganz ureigenen Charme besitzt, auch wenn die Geschehnisse nicht neu sind. Die Geschichte um Leonas Konflikt hat mir einfach wahnsinnig Spaß gemacht, denn ich habe auf jeder Seite mitgefiebert, mitgelitten und mitgefühlt. Sie ist aus dem Leben gegriffen und gerade diese Authentizität hat sie für mich zu einem emotionalen Abenteuer gemacht.


Charaktere:
Leona, Barkeeperin in einem Stripclub und schon viele Jahre lang mit ihrem Freund zusammen, ist die Hauptfigur dieser Geschichte. Für mich war sie eine tolle Protagonistin, eben weil sie nicht perfekt ist und nicht immer die richtigen Entscheidungen trifft. Sie war für mich eine authentische Person, die mit ihren Ecken und Kanten, Ängsten und Zweifeln die Geschichte genauso zu einem Abenteuer gemacht hat wie der Inhalt selbst. So verhielt es sich auch mit den anderen Figuren, an denen mir als Leser authentische Probleme auf mitreißende Weise aufgezeigt wurden, die jedem von uns passieren könnten. Sie alle waren für mich ein großer Spiegel der Gesellschaft, was zeigt, der es der Autorin gelungen ist, die Charaktere wirklich sprechen zu lassen mit ihrem Denken und Handeln. Das fand ich richtig toll!

Schreibstil:
Auch stilistisch fand ich das Buch sehr gelungen. Es liest sich von Anfang an sehr fließend, sodass man gut reinkommt. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Leona erzählt, was ich sehr gut gewählt fand, da die Problematik des Buches und die Gefühlswelt der Hauptfigur dadurch besser zur Geltung kamen. Allgemein war ich sehr begeistert davon, wie es der Autorin gelungen ist, mit ihren Worten diese geballte Ladung an Gefühlen rüberzubringen. Mit ihrem Debütroman hat Nina Miller einen sehr großen Schritt gemacht. Ich freue mich darauf, mehr von ihr zu lesen.

Fazit:
"Bereit zu fliegen" ist ein hochemotionales Abenteuer, das mich von Anfang bis Ende in jeglicher Hinsicht mitgerissen hat. Besonders die gewaltige Ladung an Authentizität der Geschichte hat mich beeindruckt und tief bewegt. Ich kann diese Geschichte, die einen auf eine emotionale Achterbahn mitnimmt, nur empfehlen. Für mich ist es mehr als eine Liebesgeschichte, die durchweg überzeugt.

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Die Lichtstein-Saga 1: Aquilas

Nadine Erdmann
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 27.09.2018
ISBN 9783958342965
Genre: Fantasy

Rezension:

Cover:
Ich persönlich mag das Cover. Es ist nicht so pompös gestaltet, was meinem persönlichen Geschmack entspricht und verrät auch nicht viel, obwohl es schon eine gewisse Nuance der Richtung angibt. Das man hier auf Fantasy trifft, sollte ich eigentlich klar sein. Ich finde es auch sehr schön, dass man bereits hier sieht, dass es sich nicht um einen Einzelband handelt. Ich bin auf jeden Fall auf das Gesamtbild gespannt. Eine Besonderheit in der Aufmachung ist auf jeden Fall die tolle Karte, die ich als sehr nützlich für die Geschichte empfinde!

Inhalt:
Inhaltlich war die Geschichte für mich einfach wow ... Der Leser gerät mit Liv in eine ganz andere Welt, in der sie eine Prophezeiung erfüllen muss, die es in sich hat. Das Schicksal dieser Welt lastet auf ihren Schultern. Ist sie dem gewachsen? Nadine Erdmann bietet mit dem Auftakt ihrer "Lichtstein-Saga" ein wahres Abenteuer. Ich war super schnell in der Geschichte drin und muss sagen, dass sie mich nicht mehr losgelassen hat! Sie lebt nicht nur von den spannenden Erlebnissen, Kämpfen und Orten, denen sich Liv und ihre Begleiter zu stellen haben, sondern auch von den Hintergründen der Prophezeiung und der Charakter sowie ihre Beziehungen zueinander. Es ist einfach rundum ein Abenteuer, dass Action und Emotion gleichermaßen zu bieten hat. Es macht süchtig, sodass man unbedingt weiterlesen will!


Charaktere:
Auch in ihrem neuen Buch gelingt es ihr, den Charakteren irgendwie auf ganz besondere Weise Leben einzuhauchen. Von der ersten Seite an sind sie so authentisch unperfekt und dabei einfach so sympathisch mit all ihren Ecken und Kanten, dass man sie einfach nur ins Herz schließen kann. Liv hat mir mit ihrem Kampfgeist und ihrer Unerschrockenheit angesichts einer neuen Welt sehr gefallen. Es ist nicht so, dass sie es einfach akzeptiert und feritg, sondern die Auseinandersetzung damit ist sehr überzeugend gestaltet. Sie ist nicht sofort die Heldin, die der anderen Welt noch fehlt, sondern sie wächst in diese Rolle hinein und lässt neue Bekanntschaften immer mehr an sich heran. Auch die weiteren Charaktere, die man aus der anderen Welt kennenlernt, haben mich überzeugt. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber ihr werdet sie lieben!!! Es ist eine für die Autprin typisch authentische, vielseitige Mischung, die aus dem Leben gegriffen sein könnte. Und dabei sind die Charaktere so liebevoll gestaltet, dass sie einen einfach nur mitreißen.

Schreibstil:
Ich gestehe, dass ich ein Fan der Autorin bin und damit auch ihrem Schreibstil jedes Mal wieder total erliege. Sie schafft es mit der auktorialen Erzählweise, wo immer mal eine andere der Hauptfiguren im Fokus steht, trotzdem, dass du dich jeder Figur so nahe fühlst! Man rast nicht nur wegen des angenehm fließenden Schreibstils durch die Geschichte, sondern auch weil der Stil die Charaktere so zum Leben erweckt, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann. Dabei werden aber wichtige Beschreibungen nicht vergessen, sodass man gänzlich in der Geschichte abtaucht. Stilistisch macht es mir einfach immer wieder Spaß, Bücher von der Autorin zu lesen.

Fazit:
Da kommt etwas Großes auf uns zu! Bereits der erste Band der vierteiligen Reihe hat mich so extrem begeistert und in seine Bann gezogen. Sogar zum Weinen hat er mich gebracht! Der Auftakt der "Lichtstein-Saga" ist für mich ein rundum perfektes Buch und Fantasyabenteuer schlecht hin. Ein besonderer Weltenaufbau, sympathische und mitreißende Charaktere und ein mehr als unterhaltsamer Schreibstil, der einen wahrlich in die Welt entführt. Ich kann dieses Buch jedem Fantasy-Fan nur ans Herz legen! Es ist eine so tolle Geschichte, die süchtig macht und meiner Meinung nach bei jedem ins Regal gehört.

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205 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

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Izara - Stille Wasser

Julia Dippel , Carolin Liepins
Flexibler Einband: 540 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 19.06.2018
ISBN 9783522506229
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Cover:
Prinzipiell finde ich das Cover sehr schön gestaltet. Es hat durch den ähnlichen Stil einen Widererkennungswert und fängt die Fantasy-Atmosphäre sehr schön ein. Nur das Zusammenpassen mit Band 1 finde ich etwas unglücklich, da dies nicht mit der Reihenfolge übereinstimmt, was ich schade finde und woran ich persönlich mich leider störe. Aber ansonsten ist es ein sehr gelungenes Cover!

Inhalt:
Ich bin ein großer Fan davon, wenn besonders bei Reihen die Fortsetzung mit einer kleinen Erinnerungsauffrischung beginnt. So wird man auch im zweiten Band von "Izara" mit wenigen Zeilen an das bisherige Geschehen erinnert, sodass ich persönlich wieder sehr schnell in die Geschichte einsteigen konnte und was mich da erwartete, sorgte bei mir für ziemlich Überraschung. Vom Spannungsbogen ist die Fortsetzung sehr spannend gestaltet, denn während zu Beginn die Folgen vom Ende vom Band 1 greifen und alles eher ruhig von statten geht, ändert sich dies sehr schnell. Es folgt Geschehen auf Geschehen, was ein Grund dafür war, dass ich das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Die Handlung überzeugte mich mit so vielen Überraschungen, Intrigen, spannenden Momenten - Bis zum Ende fieberte ich mit den Charakteren mit und wünschte mir vor allem auf den letzten Seiten sofort Band 3 herbei! Inhaltlich ist Band 2 wirklich ein fesselndes Abenteuer!


Charaktere:
Nicht nur den Inhalt empfand ich in "Stille Wasser" sehr gelungen, sondern auch die Mischung an Charakteren in diesem Band. Es war von allem etwas dabei und durch diese Vielseitigkeit habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt. Ich fand es nicht nur toll, dass Ari aus meiner Sicht eine stärkere Entwicklung durchgemacht hat und mit mehr Tiefe gestaltet wurde, sondern auch die Nebencharaktere fand ich besonders toll. Ob Bell, Lucian oder Victorius - Die Autorin steckte in jeglichen Charakter sehr viel Liebe und Authentizität, was mich als Leser noch mehr in die Geschichte hineingezogen hat.

Schreibstil:
Mir persönlich gefällt der Schreibstil von Julia Dippel sehr gut. Sie schreibt sehr schön bildlich, aber spannend, sodass man förmlich durch die Geschichte fliegt, weil sie einen wirklich in die Geschichte um Ari entführt. Auch Aris Perspektive hat mir hier wieder sehr gut gefallen, da sie für mich eine unterhaltsame Protagonistin ist und durch ihre Art Charme und Witz reinbringt. Stilistisch wurde ich ebenso überzeugt wie in allen anderen Punkten!

Fazit:
Ich fand den Auftakt der Reihe sehr gut, aber ein bisschen fehlte mir damals noch. Von Band 2 dagegen bin ich wirklich restlos überzeugt. Ich war sofort wieder in der Geschichte drin und ich muss sagen, sie war von der Handlung her so spannend gestaltet, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte! Das Ende ist mehr als fies, muss ich sagen, weswegen ich mehr als gespannt auf den dritten Band bin. Von mir gibt es für die Fortsetzung von "Izara" auf jeden Fall eine Leseempfehlung, weil mir das Buch einfach sehr viel Spaß gemacht hat.

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116 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 64 Rezensionen

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Aura 2: Aura – Der Verrat

Clara Benedict , Eva Schöffmann-Davidov
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 19.06.2018
ISBN 9783522202428
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Cover:
Das Cover ist genauso schlicht gehalten wie der erste Band und dabei recht ähnlich, sodass der Wiedererkennungswert auf jeden Fall gegeben ist. Ich finde, das Cover macht neugierig, weil es nicht wirklich etwas über die Geschichte verrät. Dabei ist es noch sehr ansehnlich, weswegen es für mich gelungen ist.

Inhalt:
Inhaltlich setzen wir sofort am dramatischen Ende von Band 1 ein, der mich persönlich sehr verwirrt zurückgelassen hat. Die Autorin bedient sich der nun recht großen Offenheit und zieht die Geschichte in den Strang der geheimnisvollen und ominösen Akademie, an der sich Hannah als Gwendolyn zu behaupten hat. Wie sie sich an der Akademie so macht, welche Gefahren dort lauern und warum ihre Gefühle immer stärker ein kleines Chaos verursachen, erfahrt ihr in der Geschichte selbst. Ich empfand die Handlung des zweiten Bandes auf jeden Falls als spannender als im Auftakt. Es passiert einiges, was doch recht fesselnd ist und gute Unterhaltung bietet. Die Geschichte dreht sich mehr um die Gefühle und sozialen Beziehungen der Figuren als um die Fantasyelemente, was für ein Jugendbuch nicht schlecht ist. Aber dennoch hat mir so das gewisse Etwas und die Tiefe gefehlt. Auch die Entwicklungen, was die Liebesgeschichten angeht, waren mir zu schnell und zu haltlos. Ebenso empfand ich das Prinzip der Akademie als etwas unglaubwürdig. Also es war eine coole Idee, aber so richtig logisch war das nicht, dass dieses elitäre Vorgehen keinen interessiert und quasi ein Gefängnis darstellt ohne Kontakt nach draußen. Also so richtig rein kam ich nicht, obwohl ich die Handlung wie gesagt recht spannend fand.

Charaktere:
Mit den Charakteren hatte ich auch im zweiten Band so meine Probleme bzw. vorrangig mit der Protagonistin. Erstaunlicherweise fand ich die Nebencharaktere in Band 2 richtig gelungen, weil sie vielseitig gestaltet waren und der Geschichte viel Inhalt gaben, wenn man so will. Ob Hannahs neue Freunde oder Feinde oder der ominöse Raphael und die Akademieleitung - die Figuren fand ich sehr interessant gestaltet und genoss die Überraschungen, die sie boten. Mit Hannah hingegen wurde ich nicht so richtig warm. Bereits im ersten Band konnte ich ihre Handlungen nicht so ganz nachvollziehen und so ging es mir auch mit der Fortsetzung. Ich hätte mich gerade im Angesicht der bisherigen Geschehnisse eine stärkere Entwicklung bei ihr gewünscht, doch so wirklich ändern tut sie sich nicht. Sie erschien mir immer eher wie ein Spielball, der von allen in die eine oder andere Richtung gelenkt wurde, je nachdem wie es gerade dramaturgisch am besten war. Somit konnte ich ihre Gefühle wie Taten oft nicht so ganz verstehen bzw. erschienen sie mir oberflächlich, was ich schade fand, da die Nebenfiguren damit die Geschichte halten mussten.

Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin ist prinzipiell sehr gut. Er ist angenehm für die Zielgruppe und lässt sich auch im Allgemeinen sehr gut lesen. Hannas Perspektive gefiel mir hier recht gut, weil man mit ihr gemeinsam hinter die geheimnisse der Akademie und der Former kommt. Ansonsten konnte die Autorin mich mit ausreichenden Beschreibungen und einem zügigen Tempo gut durch die Geschichte führen.

Fazit:
Ich muss sagen, dass Band 2 mich auf jeden Fall mehr von sich überzeugen konnte als der Reihenauftakt. Die Story war für mich spannender und damit fesselnder aber auch schlüssiger, da man so langsam in die Welt der Former eingeführt wurde und mehr verstanden hat. Trotzdem hat mir nach wie vor das gewisse Etwas gefehlt und ich empfand es nach wie vor nicht so wirklich als durchgängig logisch. Ich kann durchaus empfehlen zu Band 2 zu greifen, weil es eine recht schöne Unterhaltung ist, aber auch hier fehlt es mir in einigen Punkten. Der Band ist besser als der Auftakt, aber so richtig als sehr gut empfinde ich ihn leider nicht.

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92 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

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Soul of Stars: Wenn Sterne fallen

Anika Ackermann
E-Buch Text: 328 Seiten
Erschienen bei Independently published, 17.07.2017
ISBN B073NDQXMR
Genre: Fantasy

Rezension:

Cover:
Das Cover ist ein Traum! Mir persönlich gefällt der Stil und die schöne Gestaltung mit dem Universum und den Sternen. Damit passt es sehr gut zur Geschichte und verrät dabei nicht viel, was neugierig macht. Mir gefällt es!

Inhalt:
Inhaltlich empfand ich "Soul of Stars" als eine besondere Geschichte. Der Klapptext verrät nicht allzu viel, was einen da erwartet, weswegen ich umso neugieriger war. Die Geschichte beginnt mit dem Eintreten einer Prophezeiung, dem Zerfall des Universums. Sola wird von ihrem Vater auf ein Abenteuer geschickt, von der sie nicht weiß, was das Ende für sie bereithält. Sie nimmt dem Leser mit auf eine malerische Reise durch ein Universum, das wir so noch nie gesehen haben. Der Prolog weckte sofort meine Neugierde, muss ich gestehen. Ich war schon immer fasziniert von den Sternen und unserem Universum, sodass ich nur zu gerne mich auf dieses Buch eingelassen habe. Der Anfang gestaltete sich dann etwas zäh. Sola ist auf dem schiff ihre Vaters auf dem Weg ins Unbekannte und hat dabei nur Luki an ihrer Seite. Dieser Part der Geschichte war für mich etwas lang. Ich fand ihn inhaltlich gut gedacht, aber es zog sich an dieser Stelle etwas. Erst als Solas Reise auf einem unbekannten Planeten endet und sie auf scheinbar Gleichgesinnte trifft, nimmt die Geschichte an Fahrt auf. Ab diesem Zeitpunkt hat mich die Handlung mehr und mehr gefesselt. Ich war total neugierig, was mich erwartet und habe es nicht mehr aus der Hand gelegt. Bis zum Ende wurde es immer spannender und für mich zu einem richtig guten Buch. Die Handlung war sehr gut durchdacht und hat Spaß gemacht. Einzige Schwäche ist es für mich der fehlende Hintergrund gewesen. An manchen Stellen hätte ich mir einfach mehr über den Weltenaufbau und die Organisation gewünscht, da das für mich etwas zu kurz kam. Ansonsten ist es jedoch eine richtig tolle Geschichte gewesen!


Charaktere:
Sola ist eine interessante Protagonistin. Bei ihr habe ich während der Geschichte eine starke Entwicklung erlebt. Während sie am Anfang ängstlich, verzweifelt und voller Trauer ist, wagt sie auf dem neuen Planeten, den sie nicht kennt, immer mehr. Sie beginnt wieder zu kämpfen und entdeckt neue Gefühle für sich. Für mich war sie eine tolle Protagonistin, deren Handlungen und Gedanken ich gut nachvollziehen konnte. Auch die weiteren Charaktere wie Luki, die Androidin, die Sola auf ihrer Reise begleitet, der liebenswürdige und zurückhaltende Leander oder der kleine E,mling Walter. Anika Ackermann stattete die Geschichte mit interessanten und vielseitigen Charakteren aus, die für Spaß an der Geschichte gesorgt haben!

Schreibstil:
Vom Schreibstil her ist "Soul of Stars" besonders am Anfang sehr malerisch. Die Autorin entführt uns in ein anderes Universum, in eine Welt voller verschiedener Planeten. Auch wenn sie teilweise in der Beschreibung der Hintergründe etwas oberflächlich ist, ist es ihr gelungen, Bilder vom Geschehen vor mein inneres Auge zu zaubern. Der auktoriale Erzählstil ermöglicht es, nicht nur von der Protagonistin, sondern von allem rundherum sehr viel zu erfahren, was mir persönlich gefallen hat. 

Fazit:
Trotz dass mich der zähe Anfang nicht ganz begeistern konnte, obwohl er wunderbar malerisch geschrieben ist, konnte mich die Story noch richtig packen. Die Handlung wird nach dem ersten Viertel richtig spannend und konnte mich mit der Hintergrundidee und dem Weltenaufbau überzeugen. Manchmal hätte ich mir etwas mehr Hintergrundinfos gewünscht, aber im Großen und Ganzen empfand ich das Buch als sehr gelungen. Es ist ein besonderes Abenteuer, meiner Meinung nach, das ich empfehlen kann!

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15 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

Into the Woods 1: Königin der Diebe

Annie J. Dean
E-Buch Text: 357 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 30.08.2018
ISBN 9783646301359
Genre: Sonstiges

Rezension:

Cover:
Das Cover gefällt mir im Großen und Ganzen recht gut. Es ist passend zur Geschichte gestaltet, fängt die Atmosphäre sehr gut ein und macht neugierig. Ich finde die Übergänge der einzelnen Bildelemente an manchen Stellen ziemlich unsauber aber ansonsten ist es eingelungenes Cover.

Inhalt:
Ein junges Mädchen, das sich als Königin der Diebe behaupten und die Diebe beschützen muss - doch dafür wagt sie sehr viel. Die Idee einer Königin der Diebe empfand ich nicht wirklich als neu, aber ich habe auf eine spannende Geschichte gehofft, die hoffentlich das Potenzial der Idee genutzt hat. Prinzipiell wurde ich nicht enttäuscht, weil ich die Geschichte von Anfang bis Ende recht interessant fand. Am Anfang brauchte ich zwar etwas, um rein zu kommen bzw. mich für die Geschichte zu erwärmen, aber von Seite zu Seite fand ich die Handlung spannender. Es kommt ist zwar im Großen und Ganzen recht vorhersehbar, aber dennoch sehr unterhaltsam. Es gab einige interessante Punkte in der Geschichte wie z.B. Shonas Vergangenheit oder wie die Magie funktioniert. Leider kam von jeglichen Hintergründen recht wenig. Es steht nur Shonas Vorhaben und die Geschehnisse um Levian im Fokus, was ich als schade empfand, weil die Geschichte noch so schön hätte ausgebaut werden können. So blieb das Geschehen recht oberflächlich, aber gut unterhaltsam für zwischendurch. Vor allem gegen Ende hatte ich die Handlung dann erstaunlich lieb gewonnen und bin auf jeden Fall gespannt, was uns in der Fortsetzung erwartet, in die ich große Erwartungen lege!


Charaktere:
Insgesamt empfand ich die Charaktere als gut, aber mehr leider auch nicht. Erstaunlicherweise haben es mir vor allem Shonas Jungs angetan! Ich fand sie so vielseitig, unterhaltsam und authentisch gestaltet, dass ich von ihnen am liebsten gelesen habe. Durch Livian lernt man die Königsfamilie kennen, die einige ... interessante Züge an den Tag legt, was für sehr viel Unterhaltung sorgte. Eigentlich haben mir die Nebencharaktere an der Geschichte am besten gefallen! Die Protagonisten Shona und Livian waren für mich leider zu oberflächlich oder unspektakulär. Shona ist die typische "Königin der Diebe", wie man sie sich vorstellt. Ein junges Mädchen, was lieber Hosen als Kleider trägt und eine wahre Kämpferin ist, die man natürlich unterschätzt. Von Anfang bis Ende blieb sie so, wie man sie am Anfang kennengelernt hat. Außer dass sie sich plötzlich zu einem Mann hingezogen fühlt. Mehr passiert da nicht und das hat mich sehr enttäuscht. Ähnlich verhielt es sich mit Livian. Er ist der aufsteigende Ritter aus ärmlichen Verhältnissen, der sich selbst hochgekämpft hat und sich vor allem durch seine Rechtschaffenheit und sein gutes Herz auszeichnet. Punkt. Mehr passiert da nicht. Der Leser erfährt ein ganz klein wenig über die Vergangenheit der beiden, aber so richtig greifbar wurden. Hier wurde leider Potenzial ungenutzt.

Schreibstil:
Anfangs empfand ich den Schreibstil als unangenehm. In dem mittelalterlichen Setting haben die Figuren einen Stil an den Tag gelegt, der unserem heutzutage recht ähnlich war. Das empfand ich besonders am Anfang als befremdlich und irgendwie auch nervig. Es ist natürlich sehr subjektiv, inwieweit man sich daran stört. Irgendwann hatte mich daran gewöhnt und konnte die Geschichte mehr genießen. Erzählt wird die Geschichte aus den Perspektiven von Livian und Shona, was ich als sehr unterhaltsam und gut gewählt empfunden habe. Ansonsten liest sich die Geschichte recht leicht und fließend, sodass man schneller am Ende ist als man denkt.

Fazit:
Insgesamt empfand ich den Trilogieauftakt als solide. Anfangs kam ich nicht so gut in die Geschichte rein, die beiden Protagonisten konnten mich nicht erwärmen und der Schreibstil sagte mir erst langsam zu, aber gegen Ende fieberte ich doch noch sehr mit, was mich sehr überraschte. Für ein leichtes, nicht allzu tiefgreifendes Abenteuer für zwischendruch eignet sich "Into the Woods" sehr gut. Ich bin auf jeden Fall neugierig auf die Fortsetzung und hoffe, dass diese mich etwas mehr begeistern kann.

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30 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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Wahre Helden

Nadine Erdmann
Flexibler Einband: 295 Seiten
Erschienen bei Angelwing Verlag, 05.09.2018
ISBN 9783962610579
Genre: Romane

Rezension:

Cover:
Das Cover war für mich aufgrund der tollen Kritzeleien sofort ein Hingucker! Es verkörpert den Charme der Geschichte bestens und macht damit die Jugendbuch-Interessierten sofort auf sich aufmerksam. Ganz besonders hierbei ist, dass die Kritzeleien von der Autorin höchstpersönlich stammen und damit dem Buch nochmal eine ganz besondere Note gegeben wird.

Inhalt:
"Wahre Helden" erzählt eine Geschichte, die an jeder Straßenecke geschehen könnte. Wir erleben das alltägliche Leben der Jugendlichen Svea, Jona und Nik und wie bei jedem Teenager folgt einem Problem das nächste. Nadine Erdmann erzählt nicht nur die Geschichte vond en ersten großen Gefühlen, wie man sie hundertfach heutzutage liest, sondern wesentlich mehr. Ernstzuunehmende, drastische Konstrontationen stehen dem Leser in diesem Buch bevor! Es ist so bewegend und mitreißend geschrieben und durchdacht. Die Handlung, die einen zu Anfang mit einer großen Veränderung in Sveas Leben lockt, ist bis zum Ende genauso spannend wie emotional. Es gibt so viele Momente, die mich emotional tierisch aufgewühlt haben. Es war unglaublich, wie sehr dieses Buch zum Nachdenken anregte, aber auch bewegte. Rundum eine grandiose Geschichte, die für mich in jedes Regal gehört!


Charaktere:
Ist es normal, dass man die Protagonistin schon nach 3 Kapiteln total ins Herz schließt? Bei Svea kann man nicht anders, denn ihre sarkastische, humorvolle und ämpferische Art ist so grandios! Das verleiht der Geschichte so viel Herz, dass man gleich noch mehr mitfiebert. Auch mit den anderen Charakteren, die neu in Sveas Leben treten, wurde ich überraschend schnell warm. Ob ihre neuen WG-Mitbewohner oder der erst kratzbürstige Nik - alle Charaktere wurden mit so viel Authentizität versehen und mit Liebe gestaltet. Doch man wird ihrerseits ncht nur mit Liebe und Freundschaft konfrontiert. Man lernt als Leser auch Figuren kennen, die es wirklich in sich haben! Nicht nur von der Handlung, sondern auch hinsichtlich der Figuren ist die Geschichte wahnsinnig überzeugend! 

Schreibstil:
Es ist nicht mein erstes Buch der Autorin, aber ich muss sagen, dass mich hier überzeugen konnte, obwohl sie sich in neue Gefilde gewackt hat. Erstmals liest man eine ihrer Geschichten aus der Ich-Perspektive und das ist ihr sehr genial gelungen! Denn trotz dass man das Geschehen aus der Perspektive von Svea erlebt, hatte ich zu allen anderen Hautpfiguren eine genauso enge Bindung. Genauso sehr hat mir der Humor gefallen, der durch Sveas Art und den Schreibstil der Autorin so toll zur Geltung kommt. Ich habe mich entweder genauso aufgeregt wie die Charaktere oder sehr gelacht wegen den tollen Dialogen. Rund um ist dieses Buch toll geschrieben, ohne in den Jugendslang abzurutschen, der Rechtschreibung vernachlässigt zugunsten des "Jugendstils". Nadine Erdmann ist es gelungen, die Geschichte mit einem erfrischenden jugendlichen Stil aber mit Niveau zu erzählen!

Fazit:
"Wahre Helden" ist für mich nicht nur das beste Jugendbuch des Jahres, sondern auch ein besonderes Buch. Es erzählt die dramatische wie authentische Geschichte einer Gruppe Jugendlicher mit so viel Liebe, dass es mich sehr bewegt und aufgeregt hat! Ich habe so mitgefühlt wie selten bei einem Jugendbuch, dass mal nicht nur von der ersten großen Liebe erzählt. Diese Geschichte deckt auf, was teilweise im Leben von Jugendlichen sehr falsch laufen kann und macht auf bewegende Art und Weise klar, was in diesem Alter wirklich zählt und wichtig ist. Ich kann es jedem nur ans Herz legen, sich Svea, Jona und Nik zu widmen und ihre Geschichte zu erleben!

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16 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Bestias

Greg Walters
Fester Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 20.07.2018
ISBN 9783752823950
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Cover:
Ich mag das Cover von "Bestias" sehr. Nicht nur mit der hellen Gestaltung trifft es meinen Geschmack, sondern auch mit der doch dezenten Aufmachung, obwohl es bereits einiges vom Inhalt verrät. Im Regal sieht es toll aus und weckt immer wieder Neugierde. Für mich ist es ein gelungenes Cover!

Inhalt:
Eine neue Welt, in der nur die Stadt Kol Sicherheit vor Monstern bietet durch die hochrangigen Magier ... doch die Stadt verkörpert nicht das gänzlich Gute, wie sie immer zu verbergen versucht. Der Leser erlebt in "Bestias" die Geschichte von verschiedenen Figuren, deren Weg nach Kol geführt hat. Ihr Weg führt sie zusammen auf ein Abenteuer, dem sie sich zusammen stellen müssen und das den Leser von Anfang bis Ende auf eine aufregende Reise mitnimmt. Ich habe durch den interessanten Einstieg schnell in die Geschichte reingefunden und der Funke ist fast sofort übergesprungen. Die Handlung begeisterte mich von Seite zu Seite mehr, denn es wurde immer spannender. Die Wege der Charaktere liefen zusammen, Tücke um Tücke galt es zu überstehen, ... Für mich war "Bestias" einfach nur ein monstermäßiges Abenteuer, das mir sehr viel Spaß gemacht hat! Ich bin schon sehr auf die Fortsetzung gespannt, von der ich mir ein bisschen mehr über die Hintergründe und eine genauso aufregende Handlung erwarte!


Charaktere:
Die Charaktere haben sich sehr in mein Herz geschlichen. Man erfährt die Geschichte von vier gänzlich verschiedenen Persönlichkeiten und erlebt von einigen bereits die prägendsten Momente mit. Ob Balger, der schlaue "Barbar", die niedliche stotternde Magierin Ceres, der sehr liebenswürdige und blauäugige Tarl oder der Lieblingsarenen-Narr Magnus. Sie sind alle wahrlich Außenseiter in der Welt um Kol und bestechen dabei mit Witz und Charme, jeder auf seine Art würde ich sagen. Für mich hat der Autor seine Charaktere liebevoll gestaltet, ohne bereits zu viel von ihnen zu verraten. Zumindest bei einigen bin ich sehr gespannt, was die Fortsetzungen für uns bereit halten. Ansonsten empfand ich auch die Nebenfiguren als gut gewählt, da sie der Geschichte genau die richtige Stimmung und Aufregung verliehen.

Schreibstil:
Bereits in seiner Farbseher-Saga konnte mich Greg Walters mit seinem Stil überzeugen. Dies setzte sich in seinem neuen Werk restlos fort. Er hat nicht nur einen angenehm fließenden Stil, durch den man quasi an den Zeilen hängt, um dem Geschehen zu folgen, sondern auch seine auktoriale Erzählweise, wie er die Charaktere darstellt, gefiel mir auch hier wieder sehr gut. Dadurch lernt man die verschiedenen Charaktere viel besser kennen, wenn immer mal jemand anderes in den Fokus rückt. Besonders die kurzen eingeschobenen Rückblicke fand ich total interessant! Insgesamt hat der Autor dem Buch eine stilistisch tolle Aufmachung verliehen.

Fazit:
Auch das neue Werk von Greg Walters konnte mich überzeugen! Mich hat seine neue antike und dystopische Welt gefallen und besonders die Charaktere und die spannende Handlung haben es mir angetan. Ich hatte sehr viel Freude an diesem Buch, weswegen es kein Wunder ist, dass ich es in einem Rutsch gelesen habe. Ich kann es auf jeden Fall empfehlen und das, obwohl ich eigentlich nicht so der Monster-Fan bin!

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Die Schicksalsknüpferin - Das Blaue Amulett

Marlene von Hagen
Flexibler Einband: 684 Seiten
Erschienen bei epubli, 31.12.2017
ISBN 9783745075748
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Cover:
Im Großen und Ganzen finde ich das Cover passend gestaltet, da es eine mystische Atmosphäre rüberbringt und damit schon Hinweise auf dne Inhalt gibt. Ansonsten verrät es nicht viel über das, was einen erwartet. Ich finde es gelungen, auch wenn es in den Details nicht ganz meinen Geschmack trifft.

Inhalt:
Bereits der Klapptext hat meine Neugierde auf die Geschichte und die Schicksalsknüpferin geweckt und ich muss sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Die Dicke des buches hat mich auf den ersten Blick schon etwas abegschreckt, weil ich Sorge hatte, dass man die Spannung dabei rund um die Uhr hochalten kann. Doch erstaunlicherweise ist es der Autorin definitiv gelungen! Der Einstieg beginnt erst sehr leicht, aber doch bereits aufregend gestaltet, sodass ich neugierig wurde, was es mit allem auf sich hatte. Und diese Neugier hielt rund um die Uhr an, denn es passiert gefühlt rund um die Uhr so viel und davon konnte ich als Leser so wenig vorhersehen. Manchmal empfand ich es als etwas anstrengend, dass die Handlung nicht wirklich zu Ruhe kam und das bei dem Umfang. Dennoch muss ich sagen, dass die Überraschungen schon etwas wettgemacht haben, weil ich es richtig toll fand, dass es immer wieder zu Wendungen kam. Insgesamt fand ich die Handlung wahnsinnig gut durchdacht, da die anfänglich getrennten Handlungsstränge gekonnt zusammengeführt wurden und ein beeindruckendes Abenteuer bieten. Einziger Kritikpunkt für mich persönlich war auch manchmal die Brutalität, aber das obliegt meinem persönlichen Geschmack. 


Charaktere:
Für mich lebte die Geschichte viel von der Entwicklung der Charaktere. Ich fand es wirklich stark, wie die Autorin die Veränderungen der Figuren in dem Rahmen der Geschichte gestaltete. Man konnte sowohl Tavian, als auch Finnar und Brunja sehr gut kennenlernen und ich persönlich habe sehr mit ihnen mitgefiebert und hatte daran sehr viel Freude. Die drei sind so unterschiedlich und bieten damit sehr viel Unterhaltung. Mag es Tavian sein mit seiner unbedarften Art, die sich in Strenge und Stärke wandelt oder Finnar, die in ihrer Weitsicht gegenüber anderen meiner Meinung nach sehr dazulernt. Brunja gefiel mir als Ruhigste der drei am besten, weil ich mich in sie besonders gut hineinversetzen konnte und ich die Besonderheiten ihrer Person natürlich sehr faszinierend fand. Insgesamt muss ich sagen, dass die Charaktere der Geschichte für mich einen großen Reiz ausgemacht haben. Sie waren vielseitig gestaltet, was ich immer sehr wichtig finde! 

Schreibstil:
Stilstisch empfand ich die Geschichte als sehr angenehm. Es ließ sich erstaunlich leicht und fließend lesen, sodass man trotz einer Seitenzahl von fast 700 Seiten sehr leicht durch die Seiten fliegt. Dazu trägt auch die Abwechslung bei, die durch den Perspektivenwechsel zwischen den drei Hauptprotagonisten geboten wird. Dadurch konnte man anfänglich die einzelnen Figuren sehr gut kennenlernen, bevor ihre HAndlungsstränge zusammengeführt werden. Ansonsten empfand ich den Stil der Autorin als sehr malerisch, bildhaft und trotzdem unterhaltsam!

Fazit:
Insgesamt konnte mich Marlene von Hagen mit der Geschichte überzeugen. Die Autorin konnte mich durch die drei Hauptcharaktere in eine faszinierende Welt und ein spannendes wie brutales Abenteuer entführen. Trotz der nicht zu verachtenden Dicke kam es nur sehr selten zu Längen, fand ich die Spannung gut gestaltet. Insgesamt erwartet euch auf jeden Fall eine kompakte Geschichte, die Spaß macht und besonders durch ihre Charaktere sehr an Leben gewinnt sowie auch die Freude auf die Fortsetzung weckt.  Macht euch gefasst auf Wendungen und Überraschungen, authentische und liebevoll gestaltete Charaktere, aber auch auf eine gewisse Brutalität, die vielleicht nicht jedem zusagt.

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41 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

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CyberWorld 6.0: Anonymous

Nadine Erdmann
E-Buch Text: 284 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 29.08.2018
ISBN 9783958343108
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Cover:
Ich mag den Stil der CyberWorld-Cover sehr und wurde auch beim sechsten Band nicht enttäsucht! Die Cover deuten immer schon ein wenig auf den Inhalt hin, ohne zu viel zu verraten. Für mich sehr gelungen.

Inhalt:
Inhaltlich erleben wir in diesem Band unglaublich viel! Nicht vorrangig in der Cyberworld, aber die fehlt auf jeden Fall auch nicht! Ich war von der ersten Seite an wieder in dem Leben unserer geliebten Cyberkids drin, sodass ich sofort von der Geschichte abgeholt wurde. Die Handlung ist spannend durchdacht und bietet emotionale Momente in der realen Welt, aber auch aufregende in der Cyberworld, vor allem in dem neuen Testspiel, was die Freunde zusammen hergestellt haben. Allein diese kurzen Abenteuer machen schon wahnsinnig viel Spaß! Es ist nicht nur so, dass die alltäglichen Erlebnisse der Jugendlichen einen sehr mitreißen, sondern auch das Geheimnis um Anonymous, was es zu lüften gilt, begeisterte mich von Seite zu Seite mehr! Inhaltlich wurde ich wirklich auf ein Abenteuer mitgenommen, das alles beinhaltete, was ein Abenteuer braucht! Bis zum Ende hing ich an den Zeilen! 


Charaktere:
Jedes Mal, wenn ich in das Leben von Jamie, JEmma, Will, Ned und Charlie eintauche, ist es wie das Wiedersehen mit alten Freunden. Ich habe die Charaktere in denvorherigen Bänden bereits so ins Herz geschlossen, dass es doch eigentlich irgendwann langweilig werden würde, weil man sie schon so gut kennt. Fehlanzeige! In "Anonymous" steht besonders das Privatleben der Jugendlichen im Fokus, was für emotionalgeladene Momente beim Leser sorgt, denn man leidet so sehr mit ihnen mit! Ob es der Mobber aus der Schule ist, mehr als grausame Eltern, ... Man erlebt in diesem Band so viel mit den Charakteren! Sie sind so authentisch und detailliert gestaltet, dass man sie vor Augen sehen kann. Dabei hat keiner nur positive Seiten. Jeder hat so seine Fehlerchen und auch davor scheut die Autorin nicht zurück. Neben den Jugendlichen rücken auch ihre Eltern mehr in den Fokus, die man lieben oder hassen lernt. Faszinierend fand ich vor allem den ominösen Gegenspieler dieses Bandes, der euch mit Sicherheit aus den Socken hauen wird!

Schreibstil:
Ich mag den Schreibstil der Autorin total! Sie schafft es, dass man sich schon auf den ersten Seiten Zuhause fühlt und gar nicht anders kann, als die Charaktere als seine Freunde anzusehen. Nadine Erdmann haucht ihnen mit so viel Herz Liebe ein, dass man schon allein deswegen das Buch lieben wird! Durch die auktoriale Erzählweise, deren Fokus zwischen den Charakteren angenehm wechselt, erlebt man wieder wahnsinnig viel und kommt ihnen wie immer sehr nahe, ohne überfordert zu werden. Stilstisch top, denn man kann es definitiv nicht aus der Hand legen, wenn man einmal angefangen hat! 

Fazit:
Auch der sechste Band konnte mich restlos begeistern! Es ist vielleicht der ruhigste von allen bisher, was so die actionreichen Geschehnisse angeht, aber das heißt nicht, dass man nicht weniger mitfiebert. Ich habe in "Anonymous" so mit den Charakteren mitgeweint und mitgeliebt, dass ich gefühlsgeladen hoch hundert war! Fans der Reihe wird es aus den Socken hauen und Neuleser werden die Charaktere ins Herz schließen und nie wieder loslassen wollen! Emotionales Abenteuer pur!

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Das Herz des Berges: Gemstone Caverns 2

Elvira Zeißler
E-Buch Text: 286 Seiten
Erschienen bei null, 24.08.2018
ISBN B07FMVS3Y6
Genre: Sonstiges

Rezension:

Cover:
Auch das Cover des zweiten Bandes finde ich toll gestaltet. Es bringt die Atmosphäre und den Inhalt der Geschichte toll zum Ausdruck und sieht dabei im Regal noch richtig toll aus! Ein sehr gelungenes Cover!

Inhalt:
"Das Herz des Berges" geht genauso aufregend weiter wie sein Vorgänger! Nells Schwester schwebt in Lebensgefahr, Joseph zieht sich immer mehr in sich selbst zurück und über der gesamten Welt schwebt eine Bedrohung, der nur Nell und ihre Freunde Einhalt gebieten können. Elvira Zeißler setzt die Geschichte über den Hütstein spannend fort, sodass man den zweiten Band nicht aus der Hand legen kann! Bis zum Ende habe ich mitgefiebert, war zwischendurch überrascht, fühlte sehr mit! Für mich war es ein rasantes Abenteuer, das ich jedem ans Herz legen kann!


Charaktere:
Ich mochte die Charaktere von Gemstone Caverns schon in Band 1 sehr gerne! Da erging es mir mit "Das Herz des Berges" nicht anders. Nell mit ihrer sympathischen, abenteuerlustigen, aber doch fürsorglichen und besonnenen Art gefiel mir auch hier als Protagonistin wieder sehr gut. Und Joseph mit seiner zurückhaltenden, aber starken Art gehörte definitiv zu meinen Lieblingen. Eigentlich kommt man gar nicht drum herum, die verschiedenen Charaktere aus dem Camp zu mögen. Sogar die Nebenfiguren wie Chloes Schwarm konnte mich überzeugen und sich in mein Herz schleichen, weil die Autorin ihren Charakteren in dieser Dilogie so liebevoll Leben einhaucht. Den Campbewohnern wurde ein überzeugender Gegensüieler geliefert, der mich ebenso überzeugen konnte. Rundum wurde die Geschichte mit sympathischen und mitreißenden Charakteren ausgestattet, die es umso mehr zu einem tollen Leseerlebnis gemacht haben.

Schreibstil:
Elvira Zeißler konnte mich auch in "Das Herz des Berges" mit ihrem Schreibstil überzeugen. Sie schreibt leicht und fließend, sodass man sich sehr schnell in der Geschichte verliert. Sie zaubert das Geschehen vor das innere Auge und man erlebt das spannende Geschehen mit den sympathischen Charakteren mit. Nells Perspektive hat mir dabei sehr gut gefallen, da sie eine authentische Protagonistin ist. Stilistisch empfand ich auch die Fortsetzung als sehr gelungen!

Fazit:
Elvira Zeißler hat ihre Gemstone Cavern-Dilogie mit einem beeindruckenden Abschluss zu Ende gebracht. Auch der zweite Band konnte mit den charmanten Charakteren, einer spannenden Handlung und einem interessanten Setting. Diese Dilogie ist ein Rundum-Abenteuer mit Gefühlen, Abenteuercharakter und Magie! Ich kann sie euch definitiv empfehlen.

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26 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Heart Beat

M. D. Grand , S. M. Gruber
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Eisermann Verlag, 22.06.2018
ISBN 9783961731152
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Cover:
Das Cover hat mich auf jeden Fall sofort angesprochen! Es hat die Atmosphäre eines Jugendbuches und ist dabei so ansprechend gestaltet, dass man neugierig wird. Für mich ist es ein gelungenes Cover, das im Regal einen sehr guten Eindruck macht. 

Inhalt:
Die Geschichte der drei Freunde Sam, Beccie und James hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Man schlüpft sofort in den Alltag der drei Freunde und erlebt jegliche aufregende Momente ihres aufregenden Teeangeralters. Schule, Dates, Partys, Ausflüge - alles reingepackt in eine niedliche Liebesgeschichte, die einen in das Buch entführt und man viel zu schnell am Ende der Geschichte ist. Ich empfand die Geschichte meistens sehr spannend bzw. mitreißend, weil man die drei Figuren und ihre Geschichten ins Herz geschlossen hat. Für mich ist es eine zarte Strandlektüre, die zwar an manchen Stellen von der Spannung her etwas verlor, aber im Großen und Ganzen gut durchdacht war und als leichte Lktüre schön zu lesen war.


Charaktere:
Von den Charakteren her hat mir Beccie besonders gut gefallen. Ich mochte ihre erfrischende und abenteuerliche Art, die ich gut nachvollziehen konnte. Dagegen empfand ich es bei James und Sam recht spannend, dass bei ihnen verschiedene Stereotypen vermischt wurden. Das war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber irgendwie auch interessant. Bei ihnen fehlte es mir manchmal an der Entwicklung, aber im Großen und Ganzen hatte ich auch mit ihnen Spaß beim Lesen, trotz dass sie für mich manchmal etwas oberflächlich. Dagegen fand ich die Nebencharaktere als gut durchdacht und schön in Szene gesetzt, was die Geschichte schön ausschmückte. 

Schreibstil:
Vom Schreibstil her konnte mich das Autorenduo überzeugen. Es erzählt "Heart Beat" leicht und locker, sodass man sofort gut reinkommt und und die Geschichte gut verfolgen kann. Dabei liest man die Geschichte aus der auktorialien Erzählperspektive, wo der Fokus immer mal zwischen den drei Hauptfiguren wechselt, sodass man sie besonders gut verstehen kann, wenn man so will. Man erlebt verschiedene Momente, was mir persönlich Spaß gemacht hat. Stilistisch hat entsprach es ebenfalls leichter Lektüre, die schön zu lesen war.

Fazit:
Insgesamt hat mir "Heart Beat" sehr gut gefallen. Trotz kleiner Schwächen in den männlichen Protas und der Spannung konnte mich das Buch den Großteil der Zeit verzaubern, weil man das alltägliche Leben der Figuren hautnah miterlebt. Es ist aus dem Leben gegriffen und erzählt von Gefühlen, die mein Herz ebenfalls zum Falltern gebracht haben, weil es einfach niedlich war. Mir hat es trotzdem sehr viel Spaß gemacht und wer Lust auf ein leichtes Teenagerabenteuer hat, hälz miz "Heart Beat" die richtige Lektüre in der Hand.

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Das Ministerium der Welten - Band 1: Der Riss

Luzia Pfyl
E-Buch Text: 150 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 22.08.2018
ISBN 9783958343092
Genre: Sonstiges

Rezension:

Cover:
Das Cover ist schlicht, aber durch die Farbwahl auffällig gestaltet und verrät, wenn man genau hinschaut, bereits auf kleine Elemente der Geschichte. Ich finde es passend gestaltet, sodass man neugierig wird, was sich dahinter verbirgt.

Inhalt:
Luzia Pfyl entführt uns in eine Welt, die so ist wie unsere, aber doch irgendwie nicht, denn da stehen Monster und Geister wahrlich mitten im Leben, mitten unter uns. Mit "Der Riss" ist nicht nur "typische" Fantasy, sondern entführt mit mit dem alternativ-historischen Touch in ein ganz besonderes Abenteuer. Ich kam bereits auf den ersten Seiten schnell in die Geschichte rein, weil man sofort mit historischen Tagebucheinträgen angelockt wird und kurz darauf bereits die Geisterjäger des Ministeriums der Welten kennenlernt, was natürlich mit Spannung verbunden sein muss. Sobald ich die Geschichte begonnen habe, ließ sie mich nicht mehr los. Nicht nur ein mysteriöser Monsterfall macht unseren Hauptprotagonisten zu schaffen, sondern auch die persönlichen Geschichten rund um die Figuren haben mich immer mehr in ihren Bann gezogen. Ich fand es toll herauszufinden, wie die einzelnen Momente und Personen letzten Endes in Verbindung stehen, was die Geschichte zu einem tiefgründigen und komplexen Abenteuer macht, das hohe Erwartungen an die Fortsetzungen aufkommen lässt. Der Handlungsstrang war durchweg spannend und hat mich das Buch nicht weglegen lassen. Lediglich das Ende hat mir nicht gefallen, aber das ist bei einem Cliffhanger auch kein Wunder. Dieser wurde so ... beeindruckend von der Autorin gestaltet, weil er auf geradezu allen Ebenen stattfindet, dass die Fortsetzung nicht schnell genug erscheinen kann.


Charaktere:
Für einen Serienauftakt erlebt man in "Der Riss" charakterlich schon sehr viel! Im Fokus steht eine Gruppe von Hauptfiguren, deren Zusammenhänge sich dem Leser zum Teil erst nach und nach erschließen. Da sind z.b. die Geisterjäger vom Ministerium, die man auf ihren Einsätzen wie auch ein wenig im privaten Leben begleitet. Eine junge Detective mit Biss, die akribisch einen geisterhaften Fall zu erforschen versucht. Eine junge Frau, die sich gegen die Geister und das Ministerium zu erheben versucht ... Die Autorin stattete ihre Geschichte mit überzeugenden und vielseitigen Charakteren aus! Ich erlebte viele Momenten aus diesen ganzen verschiedenen Leben, was mir das Gefühl gegeben hat, auf 150 Seiten schon wahnsinnig viel gesehen zu haben. Man hat das Gefühl, die Charaktere schon recht gut zu kennen durch die liebevolle Darstellung, aber ich vermute, dass da noch einige Überraschungen in den Folgebänden auf uns zukommen werden. Charakterlich empfand ich es für einen Serienauftakt als sehr stark und bin schon so gespannt, was noch alles kommen wird!

Schreibstil:
Der Schreibstil von Luzia Pfyl konnte mich in ihrem neuen Serienauftakt sehr begeistern. Was war mein erstes Buch von ihr, aber mit Sicherheit nicht das letzte. Auf gerade einmal 150 Seiten ist es ihr gelungen, schon so viel zu erzählen und mich dabei so in die Geschichte zu entführen, dass das Ende für mich total abrupt kam. Mit Charme und Leichtigkeit erzählte sie für mich die Geschichte einer anderen Welten voller Geister und Monster, in der sich unsere Charaktere bewähren müssen. Diese lernt man durch den Schreibstil der Autorin schon im ersten Serienband sehr gut kennen, denn die auktoriale Erzählperspektive wechselt immer mal, sodass man eine Vielzahl von Charakteren kennenlernt. Dabei habe ich mich jedoch zu keinem Zeitpunkt überfordert gefühlt, sondern litt bereits schnell mit den Charakteren mit und hatte sehr viel Spaß daran, sie näher kennenzulernen. Für mich konnte die Autorin stilistisch auf jeden Fall überzeugen, weil ich das Buch viel zu schnell beendet habe und mich schon darauf freue, im nächsten Band abzutauchen.

Fazit:
Ihr habt Lust auf ein geisterreiches, aufregendes Abenteuer? Dann ist "Das Ministerium der Welten" auf jeden Fall das Richtige. Der erste Band der Serie überzeugt für einen Serienauftakt schon mit einigem spannende Geschehen, sodass man sich sofort Band 2 herbeiwünscht. Die Grundidee des Buches sowie die Charaktere wurden von der Autorin sehr gut durchdacht, sodass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Ich kann es auf jeden Fall empfehlen, auch wenn ich auf die wirklich bösen Cliffhanger am Ende hinweisen möchte!

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56 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

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Das Erbe der Macht - Die Chronik der Archivarin: Der verschollene Mentiglobus

Andreas Suchanek
Fester Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 16.07.2018
ISBN 9783958342927
Genre: Fantasy

Rezension:

Cover:
Auch die Gestaltung des Covers des Spin-Offs kann mich definitiv begeistern. Ich liebe die Machart der Cover der Serie und bin immer wieder froh, sie im Schrank zu haben.

Inhalt:
Was soll ich sagen? Jedes Mal begeistert Andreas Suchanek in einem Band seiner Serie "Das Erbe der Macht" mit ungeheuer spannenden Geschehnissen. Neben dem Fortschritt der gegenwärtigen Geschehnisse, erlebt man als Leser vor allem Abenteuer wie erschreckende Momente aus dem Leben der beiden Unsterblichen. Ich empfand das als sehr aufregend und wieder einmal war ich beeindruckt von der unglaublichen Komplexität der gesamten Serie! Wie die Dinge zusammenhängen und was uns alles noch erwartet, mag ich mir echt nicht vorstellen. Das ist wirklich immer wieder so beeindruckend. Auch das Spin-Off steht dem in nichts nach und konnte mich rundweg inhaltlich begeistern! Ich kann euch auch dieses Abenteuer nur empfehlen. 


Charaktere:
Ich war so froh, endlich wieder unter den Lichtkämpfern zu verweilen. Ich komme auf jeden Fall nicht drumherum, die guten wie weniger guten Charaktere zu lieben. Hier stehen besonders Leonardo da vinci und Johanna von Orleans im Fokus, die man bereits aus Staffel 1 kennt. Mit dem Blick in ihre Vergangenheit lernt man noch einige Charaktere kennen, was ich bei dieser Serie immer wieder spannend finde. Einziger Schwachpunkt aus meiner Sicht ist, dass hier keine so starke und mitreißende Entwicklung der Charaktere zu bemerken war, trotz der Rückblicke. Dahingehend konnten mich die vorherigen Bände mehr begeistern. Aber dennoch sorgten alle Figuren für Unterhaltung und wirkten auf mich sehr überzeugend. 

Schreibstil:
Ich liebe den Schreibstil von Andreas Suchanek. Er entführt einen mit Witz und Charme in die Welt der Licht- und Schattenkämpfer. Besonders an diesem Spin-Off sind die Zeitwechsel, denn man springt in der Vergangenheit von Leonardo und Johanna und der Gegenwart nach den Ereignissen aus Staffel 1. Aber die Sprünge wurden vom Autor sehr fließend und angenehm gestaltet, sodass man in beiden Handlungssträngen aufregend mitfiebert. Die charakteristische auktoriale Erzählweise, die immer wieder mal den Fokus wechselt, konnte mich auch hier sehr begeistern, da man als Leser so unglaublich viel erlebt. Es macht einfach nur Spaß!

Fazit:
Trotz dass die Entwicklung der Charaktere nicht ganz so stark und berauschend war wie in der ersten Staffel konnte mich auch das Spin-Off sehr begeistern. Es erwarten einen spannende Geschehnisse, die einen wie immer überraschen. Man kann auch diese Zusatzgeschichte absolut nicht aus der Hand legen. Ich kann euch die komplette Reihe, auch diese aufregende Geschichte, von Herzen empfehlen.

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240 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 74 Rezensionen

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Immerwelt - Der Anfang

Gena Showalter , Tess Martin
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 02.05.2018
ISBN 9783959672092
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Cover:
Das schlichte, aber doch eindrucksvolle Cover hat mich sofort neugierig gemacht! Ich mag derartige Cover und war deshalb umso mehr gespannt auf die Geschichte dahinter. In der Aufmachung konnte es schon einmal überzeugen.

Inhalt:
Myriad und Troika, zwei gegensätzliche Reiche, deren Ziel es ist, die junge Tenley für sich zu gewinnen. Doch welche Anschauung ist die ihre? Wie möchte sie ihr Leben verbringen? Im ersten Band der "Everlife"-Reihe erwartet Tenley sowohl ein Gefühlschaos als auch Grausamkeit. Von ihren Eltern in eine Anstalt gesteckt mit dem Ziel, sich einer Seite zu verpflichten unterliegt sie den Einflüssen der beiden Reiche und weiß nicht, wie sie sich entscheiden soll. Und dann verdrehen ihr auch noch zwei Jungs gehörig den Kopf. Prinzipiell hat mich diese Idee sehr fasziniert, doch leider wurde sie nicht so umgesetzt, wie ich gehofft hatte. Die spannenden Details über die Hintergründe der Reiche, der Streit mit Tenleys Elter, ... einiges kam mir davon einfach zu kurz, weil die Geschichte zum Großteil auf Tenleys Gefühlschaos mit den beiden Jungs reduziert wurde. Außerdem empfand ich es dadurch als sehr gestreckt, sodass die Spannung nur mäßig vorhanden war. Ich erhoffte mir beim Lesen immer noch einiges und gab nicht auf, aber ein Höhepunkt trat für mich nicht mehr wirklich ein. Alles in allem hatte die Idee einiges an Potenzial, was mit einer besseren Ausarbeitung und einem etwas besseren Fokus auch gelungener gewesen wäre.


Charaktere:
Meine hohen Erwartungen an das Buch schlossen ebenso die Charaktere mit ein. Prinzipiell fand ich die Zusammenstellung der Charaktere recht passend und spannend, aber auch hier machte sich die Oberflächlichkeit bemerkbar. Die Protagonistin Tenley konnte mich da vor allem nicht überzeugen. Sie wirkte auf mich wie ein Spielball des Geschehens ohne richtige Emotionen, ohne richtiges gedankliches Eigenleben. Sie wirkte auf mich einfach nicht authentisch und dabei recht willenlos. Unter dieser nicht überzeugenden Figur litt leider auch die Geschichte. Die beiden Agenten Archer und Kilian waren darin leider nicht besser. Jeder hat so seine Eigenarten, aber zum Großteil konnte ich sie einfach nicht nachvollziehen. Keiner konnte mich so richtig überzeugen. Nur die Nebencharaktere fand ich recht passend gestalte, aber das war leider nicht genug. 

Schreibstil:
Am Anfang konnte mich die Geschichte mit einem unterhaltsamen Email-Austausch für sich gewinnen, da mich das sehr neugierig gemacht hat. Stilistisch konnte Gena Showalter in der Perspektive von Tenley mehr oder weniger überzeugen. Von dem Handlungsgeschehen her, konnte die Autorin ausreichend Beschreibungen liefern, sodass man sich schon recht gut hinein versetzen konnte. Auf der anderen Seite hat es mir leider an Erklärungen gefehlt, sodass vieles mich einfach nur verwirrte. Hier hat sich die Autorin leider etwas zu sehr zurückgenommen, was ich ebenso sehr schade für die Geschichte finde.

Fazit:
Mich hat die Geschichte neugierig macht und ich bin immer noch der Meinung, dass sie auf einer spannenden Grundidee aufbaut. In der Umsetzung konnte ich jedoch nicht überzeugt werden. Mir fehlte es an der Entwicklung der Charaktere, an Emotionen und an Hintergründen. Das Konzept war durchaus von Anfang bis Ende spannend und mitgefiebert durchaus, aber leider war es mir zu oberflächlich, was ich sehr schade finde. Ich kann es leider nicht weiterempfehlen.

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122 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

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Witchborn

Nicholas Bowling , Eva Riekert
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 31.05.2018
ISBN 9783551521057
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Cover:
Das Cover finde ich sehr ansprechend. Es verrät nicht wirkliche viel über die Geschichte, gibt aber durchaus einen Hauch ihrer Atmosphäre weiter und macht mit der Schlichten gestaltung neugierig. Mir persönlich gefällt vor allem die Farbwahl auch sehr, muss ich sagen.

Inhalt:
Alyce verliert durch die Hexenverfolgung ihre Mutter und ist nun auf sich allein gestellt selbst den Gefahren ihrer Zeit ausgesetzt. Auf ihrer FLucht muss sie sich aus so einigen brenzligen Situationen retten, trifft auf Unterstützer und kommt so langsam dahinter, was für eine wichtige Rolle ihr eigentlich zusteht, denn diese ist größer, als sie dachte ... Prinzipiell klingt das ziemlich gut. Zumindest waren meine Erwartungen durch den Klapptext sehr hoch. Ich erhoffte mir eine magische, tiefgreifende Geschichte mit Spannung und allem drum und dran. Das habe ich leider nur teilweise bekommen. Im Großen und Ganzen empfand ich die Geschichte schon als spannend und war neugierig und gespannt, was Alyce so alles erwartete. Es kam zu einigen Überraschungen und Wendungen, die ich als sehr gelungen empfand, jedoch täuschten sie nicht über tiefgreifende Mankos hinweg. Denn was so wirklich hinter allem steckte, sowohl hinter der Magie als auch Alyce, Solomon und Co. weiß ich immer noch nicht. Die Handlung folgte zwar grob einem roten Faden, aber es fehlte mir an einigen Stellen an Erklärungen und Tiefe, da die junge Protagonistin selbst wirklich keine Ahnung von allem hatte. Dadurch konnte auch ich als Leser das Setting nicht wirklich aus den Augen des Autors sehen und nachvollziehen. Ich war in vielen Momenten verwirrt und unbefriedigt, weil die wenigen Infos auch eine ganze WEile auf sich warten ließen. Insgesamt keine schlechte Idee, aber die Umsetzung sorgte bei mir leider nur bedingt für Lesespaß.


Charaktere:
Wie bereits angedeutet, hatte ich so meine Probleme mit der Protagonistin Alyce. Mit ihren 14 Jahren ist sie noch recht jung, doch keineswegs zu jung, um nicht wneigstens ein wenig über ihre Magie mit allem drum und dran zu wissen. Sie ist eine kleine Kämpfernatur, aber ihre Neugerig auf die Wahrheit war alles andere als überzeugend für mich. Selbst wo sich die Ereignisse des Buches dem Ende zuneigen, will sie nichts mehr wissen oder interessiert sich gefühlt kaum dafür. Für mich war es mit ihr ein anstrengender Weg, da sie hin und her wuselte auf ihrer Flucht und für mich nicht so richtig greifbar wurde. Durch sie wurde ich durch die Geschichte und EReignisse geleitet, aber mehr leider auch nicht. Anders verhielt es sich mit Solomon, in dem sie einen treuen Unterstützer und Freund findet. Mit seiner aufgeweckten, freundlichen und hilfsbereiten wie authentischen Art hat er mich sofort begeistert und für mich lebte die Geschichte durch ihn, muss ich sagen! Umso mehr ich las, desto mehr ging Alyce für mich velroren und machte Solomon Platz, was glaube ich nicht wirklich Sinn der Sache war. Die Nebencharaktere waren prinzipiell gut durchdacht, aber auch hier fehlte es mir besonders seitens der Verfolger und "Bösen" der Geschichte. Ihre Motive wirkten auf mich nicht authentisch genug und auch die Figuren an sich kamen mir einfach zu oberflächlich vor. 

Schreibstil:
Vom Schreibstil her empfand ich das Buch noch am überzeugendsten. Er ließ sich leicht und fließend lesen, sodass man wirklich sehr gut voran kommt. Besonders das historische Flair hat der Autor in seinem Debüt fast rund um die Uhr sehr gut rübergebacht. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen und zeitweilen wirklich in der Geschichte abtauchen. Gegen Ende wurde es zwar teilweise für mich etwas hektisch, sodass sich das etwas verlor, aber im Großen und Ganzen konnte mich der Autor mit seinem Stil durchaus überzeugen. Das lag auch daran, dass der Leser durch die auktoriale Erzählperspektive recht viel vom Geschehen mitbekommt, da der Fokus nicht nur auf Alyce lag, sondern man auch mal ihre Verfolger und andere Personen im Blick hatte. 

Fazit:
Insgesamt basierte "Wichtborn" für mich auf einer guten Idee, die aber leicht nicht so richtig ausgeschpöft wurde. Trotz Spannung zu großen Teil und guter Atmosphäre, fehlte es mir an den Fantasyelemente. Die Magie wurde sehr vernachlässigt, was mich sehr enttäuschte. Auch die Grundessenz der Handlung kam nicht wirklich an, weil es für mich einem recht zielloses Hin und Her glich, dem man als Leser nicht so wirklich folgen konnte. Dennoch hatte das Buch seine guten Stellen und ließ sich durchaus gut lesen, weswegen ich es umso mehr schade finde, dass es dann doch an den wichtigen Stellen fehlte. Ich kann es leider nicht empfehlen.

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97 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 62 Rezensionen

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Tell me three things

Julie Buxbaum , Anja Malich
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei ONE, 29.06.2018
ISBN 9783846600726
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Cover:
Mir gefällt das schlichte Cover! Dadurch dass es nicht viel verrät vom Inhalt, zeigt es nicht unbeding,was für ein leichtes, begeisterndes Jugendbuch dahinter steckt, aber dennoch passt es von den einzelnen Elementen sehr gut und weckt individuell Neugierde. 

Inhalt:
Jessie stehen in "Tell me three things" einige Herausfoderungne bevor mit dem Umzug zu der neuen Freundin ihres Vaters. Nicht nur, dass da zwei WElten förmlich aufeinanderprallen, sondern auch die typischen Probleme einer neuen Schule müssen gemeistert werden und das fällt Jessie alles andere als leicht. Nur gut, dass sie recht schnell ein doch recht sonderbares Hilfsangebot durch "Somebody Nobody" bekommt, der sie mit seinen Tipps utnerstützen will. Doch wer er ist, verrät er nicht ... Mag sein, dass euch mit diesem Buch eine typische Chat-Liebesgeschichte erwartet, aber das macht sie nicht weniger schön. Mich hat es von Anfanng bis Ende des Buches Spaß gemacht, mit Jessie den Schul- wie Familienalltag zu meistern und aucg´h den ominösen Chatpartner immer mehr kennenzulernen.Man kommt zwar recht schnell dahinter, wer Jessie da mit Rat und Tat zur Seite steht, aber es hat deswegen nicht weniger Spaß gemacht, mit ihr mitzufiebern! Es war einfach ein tolles Erlebnis, ihr bei der Eingewönung in die neue Umgebung, dem Finden von Freunden und dem Wirrwarr der großen Gefühle beizustehen. Es mag sein, dass der superreiche Touch der dortigen Kids etwas klischeehaft und nicht ganz vielseitig ist, aber das stand für mich auch nicht im Vordergrund. Ich habe mich toll unterhalten gefühlt und konnte das Buch nicht aus der Hand legen, auch wenn es von der Handlung her vorherhsehbar war.


Charaktere:
Im Fokus der Geschichte steht besonders die Hauptfigur Jessie. Mit ihren 16 Jahren war Jessie mir sehr sympathisch. Sie war bodenständig und schlug sich mit ihrer netten aber schlagfertigen Art durch die typischen Probleme eines Teenagers. Sie lässt sich nicht unterkriegen und hat mich damit sehr begeistert. Ich war überrascht, wie leicht ich mich in sie hineinversetzen konnte und wie extrem ich mit ihr mitgefühlt habe. Ich denke schon, dass diese Geschichte vor allem durch Jessies mitreißenden Charakter lebt, der einen förmlich in das Buch entführt und ihre Gefühle selbst erleben lässt. Nebenbei treten noch einige interessante Figuren auf, die nicht intensiv aber ausreichend beleuchtet werden, wie zum Beispiel Jessies Mitschüler und ihre Familie. Ganz wichtig ist da vor allem der mysteriöse Somebody Nobody, den man doch erstaunlich gut kennenlernt, ohne ihn zu kennen. Von den Figuren her, konnte mich die Geschichte überzeugen!

Schreibstil:
Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Jessie und wird immer wieder unterbrochen von Emails bzw. dem Chatverlauf mit dem mysteriösen Unbekannten. In erster Linie bin ich ein großer Fan davon, wenn Bücher in Brief-, Email- oder Chat-Form geschrieben sind. Da sliest sich wunderbar leicht und trotzdem kann der jeweilige Autor einen tiefgründigen und schönen Stil an den Tag legen. In diesem Fall wurde ich auf jeden Fall von dem angenehm leichten und humorvollen Stil der Autorin mitgerissen. Es ist nicht nur so, dass ich durch die Ich-Perspektive Jessies Gedanken sehr gut nachvollziehen konnte, sondern es hat sich angefühlt, als hätte man sich selbst in diese Gespräche verliebt und aufgeregt vor dem Handy gesessen. Vor allem dadurch hat mir das Buch wahnsinnig viel Spaß gemacht!

Fazit:
Insgesamt war "Tell me three things" für mich pure Unterhaltung! Es hat eine süße Grundidee, die vielleicht nicht neu ist, hier aber sehr schön umgesetzt wurde. Ich habe mich an dem klischeehaften Umfeld nicht gestört, sondern einfach mit der Protagonistin mitgelegt und mitgefühlt. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen durch den angenehmen Stil und sogar ein paar Tränchen verdrückt, weil ich von dieser zarten Liebe einfach so angesprochen wurde. Es ist eine sehr schöne Geschichte für zwischendurch, die auf jeden Fall die Aufgabe eines Buches, den Leser zu unterhalten und zu bewegen, bestens erfüllt. Ich kann es empfehlen.

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115 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

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Der Sommerdrache

Todd Lockwood , Franca Fritz , Heinrich Koop
Flexibler Einband: 656 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 25.04.2018
ISBN 9783596298600
Genre: Fantasy

Rezension:

Cover:
Das Cover ist nicht nur gestalterisch gelungen, sondern passt thematisch bestens zu dem Buch - was letztlich wenig verwunderlich ist, da die Umschlagsgestaltung auf Basis einer Illustration des Autors Todd Lockwood erfolgte, der auf lange Erfahrungen im Bereich der Illustration von Fantasy-Inhalten zurückblickt. Insofern stimmt das Cover auf die Welt, die Lockwood geschaffen hat, ein und ist gleichzeitig ein ästhetischer Blickpunkt, der besonders durch die Vielfalt der unterschiedlichen Blautöne besticht.

Inhalt:
Das zentrale Element des Buches und dessen Welt sind eindeutig die Drachen. Todd Lockwood hat eine Fantasy-Welt geschaffen, die er mit Liebe zum Detail in Leben gerufen hat. Dabei konzentriert er sich auf das Leben mit Drachen, welches er in verschiedenen Alltagsszenen ausführlich beschreibt. Dadurch erzeugt das Buch ein hohes Maß an Authentizität. Auch wenn das Buch klar in den Bereich Fantasy gehört, so kommt Lockwood ohne Elfen und Zwerge aus und auch Magie ist eine Rarität, die eher in den Bereich des Mystischen gehört. Die Handlung selbst braucht zunächst seine Zeit, um ihre volle Dynamik zu entwickeln. Als Auftakt der Trilogie „Die ewigen Gezeiten“ steht der ewige Wandel als ein thematischer Schwerpunkt im Blickpunkt des Buches. Verschiedene Zeichen, wie das Erscheinen des namengebenden Sommerdrachens, künden von Wandel, der vor allem bei den Anhängern des bestehenden Glaubens keinerlei Freude auslöst, sodass die Protagonisten Maia mit ihren Erlebnissen mit unter einen schweren Stand hat und lernen muss, sich zu behaupten. Darüber hinaus bedrohen Ungeheuer, die Skrakk, die Sicherheit der Welt, sodass gefährliche Zeiten für die Maia und ihre Familie und Freunde bevorstehen.


Charaktere:
Maia ist eine vielschichtige Person, die ich gerne auf ihrer Reise begleitet habe. Lockwood ist es gelungen, ein umfassendes, in sich stimmiges Bild von ihr zu zeichnen. Insofern war es ein leichtes, mit ihr mitzufiebern, sich mit ihr zu freuen und an ihrem Schmerz teilzuhaben. Insbesondere in der Interaktion mit ihren Mitmenschen und den Drachen spiegelt sich Maias Leidenschaft, ihre Liebe und ihr Mut wieder, die zu der einzigartigen Person macht, die sie ist und die man kennen und lieben lernt. Auch die anderen Charakteren geben ein stimmiges Bild ab. Wenn gleich der ein oder andere zunächst ein wenig überzeichnet wirkt, so erhalten die Personen mit fortschreitender Zeit zusätzliche Schichten, sodass sie besser zu verstehen sind und die Welt in ihren hellen und dunklen Tönen ausgestalten. 

Schreibstil:
Wenn der Schreibstil in den Hintergrund tritt, weil man sich in der Welt des Autors verliert, ist dies vermutlich das größte Kompliment. Genau das gelingt Todd Lockwood der uns an den Geschehnissen seiner Welt aus der Sicht der Protagonisten Maia teilhaben lässt. Durch die Wahl der Perspektive des Ich-Erzählers entsteht eine tiefere Bindung mit Maia und gibt sowohl den Charakteren als auch der Welt den notwendigen Tiefgang. Gelegentlich verliert sich die Erzählung in Details, aber alles in allem besticht sie durch eine Leichtigkeit, Freude und eine Verbundenheit zur Welt, sodass man sich gerne in dieser verliert und bei Rückschlägen von tiefer Traurigkeit erfüllt wird. Ein besonderes Highlight sind wunderschöne Illustrationen, die Todd Lockwood angefertigt hat, um seiner Welt Leben einzuhauchen. Besondere Ereignis sind so mit visuell ansprechend umgesetzt und ein gutes Dutzend seiner Zeichnung regen die Fantasie an. Dabei hat Lockwood auch eine gute Auswahl getroffen, welche Szenen er gezeichnet hat.

Fazit:
„Der Sommerdrache" ist ein lohnenswertes Buch, vor allem für alle, die es lieben, in fantastischen Welten abzutauchen. Der Anfang ist gelegentlich zäh, da das Erschaffen einer neuen Welt seine Zeit braucht. Doch mit der Zeit nimmt die Handlung an Tempo auf und schnell trauert man, dass das Buch nur der erste Teil ist, und hofft, dass schnell die weiteren Bände vollkommen und die Geschichte von Maia weitergeht.

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32 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

Feral Moon 2: Der schwarze Prinz

Asuka Lionera
E-Buch Text: 356 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 26.07.2018
ISBN 9783646301250
Genre: Sonstiges

Rezension:

Cover:
Ich liebe das Cover! Für mich müsste diese Trilogie eigentlich noch als Print erscheinen! Nicht nur, dass die Geschichte dahinter wahnsinnig fantastisch ist, sondern auch die Cover sind nicht nur passend zum Inhalt, sondern auch ein kleiner Augenschmaus für meinen Geschmack! Meiner Meinung nach sehr gelungen.

Inhalt:
Dachte ich, dass Band 1 schon großartig war und das wohl kaum zu übertreffen sei? Ja. Habe ich mich damit restlos geirrt? Ja. Asuka Lionera hat in der Fortsetzung "Der schwarze Prinz" tatsächlich noch einen drauf gesetzt. Die Geschichte setzt nahtlos dort an, wo "Die rote Kriegerin" endete und begeisterte mich sofort ab der ersten Seite genauso. Ich konnte die Geschichte einfach nicht aus der Hand legen und habe bis spät in die Nacht hinein gelesen, weil mich Scarlet, Ash und die Ferals einfach nicht losgelassen haben. Im zweiten Band steht nicht nur die Beziehung zwischen Ash und Scar und alle damit einhergehende Probleme im Vordergrund, sondern auch die Welt der Ferals. Manches bereits vermutete, hat sich bestätigt, wurde aber so spannend dargestellt und erzählt, dass nichts an Aufregung verloren gegangen ist, nur weil die Vermutungen eingetroffen sind. Von vorne bis hinten war die Handlung einfach unenedlich mitreißend und emotionsgeladen! Belohnt wurde man am Ende natürlich ein weiteres Mal mit einem grausamen Cliffhanger, der einem den Monat bis August wie eine Ewigkeit erscheinen lässt! Dennoch komm ich nicht darum herum, dieses Buch und seine Geschichte abgöttisch zu lieben!


Charaktere:
Das klingt wahrscheinlich total übertrieben und schwärmerisch, aber ich liebe Ash und Scarlet!!! Ich liebe auch Payne, Hazel, Caleb, Neera und Großmutter!!!! Diese Charaktere haben es geschafft, sich so arg in mein Herz zu schleichen, dass mich die Geschichte einfach nicht loslassen konnte und es immer noch nicht tut. Nur zu gerne würde ich sofort zu ihnen zurückkehren. Scarlet ist mit ihrer Stärke und ihrem Temperament eine tolle Heldin, mit der alles einfach Spaß macht. Dabei wirkt so dennoch so bodenständig und authentisch, dass man wirklich mit ihr mitfühlt und sich meiner Meinung nach sehr gut in sie hineinversetzen kann. Sie scheut auch nicht davor zurück, ihre Emotionen mal rauszulassen. Daneben ist Ash mit seiner provozierenden und doch so leidenschaftlichen Art einfach noch mitreißender. Man muss diesen Charmebolzen einfach mögen! Ich finde die verschiedenen Seiten seines Charakters unglaublich und muss schon gestehen, dass er mich mehr als begeistert hat. So verhält es sich wie angedeutet auch mit den Nebencharakteren, die eigentlich keine sind, weil sie nicht weniger überzeugend sind als die Protagonisten. Sie wirken gleicher Maßen authentisch und bekommen so viel Raum, dass ich mich ihnen genauso nah gefühlt habe. Hinsichtlich der Charaktere, hat Asuka Lionera hier ebenfalls etwas unglaubliches erschaffen, das restlos überzeugt!

Schreibstil:
Der Schreibtsil der Autorin hat mich auch hier wieder begeistert. Sie schreibt locker und leicht, sodass man schneller am Ende des Buches ist als einem lieb ist. Gleichzeitig fühlte ich mich jedoch so, als wäre ich dabei, weil ich von ihren Worten in die Buchwelt entführt wurde! Ich fühlte mit den Charakteren und sah, was sie sahen. Dass man die Geschichte sowohl aus der Perspektive von Scarlet als auch Ash erlebt, fand ich persönlich richtig toll, weil man die beiden einfach nur ins Herz schließt. Ich habe so mit ihnen mitgefiebert und gefühlt! Es ist einfach magisch, wie mich dieses Buch auch stilistisch so fesselte, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte! Richtig toll.

Fazit:
Ein großes WOW für diese fantastische Geschichte. Schon Band 1 konnte mich restlos fesseln, aber Band 2 steht dem in nichts nach. Das spannende Abenteuer rund um Scarlet und Ash geht genauso unglaublich weiter, wie es begonnnen hat. Es kommt zu überraschenden Wendungen, Kämpfen, großen Gefühlen und einem Cliffhanger, der sich gewaschen hat! Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich mich auf August freue! Ich bin so wahnsinnig gespannt, wie es weitergeht. Für mich ist "Feral Moon" eine Welt, eine Triolgie, in die Romantasy-Fans sich restlos verlieben!

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186 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

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Heliopolis - Magie aus ewigem Sand

Stefanie Hasse
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Loewe, 24.07.2018
ISBN 9783743200920
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Cover:
Das Cover hat mich sofort begeistert! Ich bin von Ägypten fasziniert und war deshalb sofort mehr als neugierig auf die Geschichte dahinter. Seitens des Covers überzeugt es meiner Meinung nach auf ganzer Linie, da es damit auch sehr gut zur Geschichte passt und durchaus ein toller Anblick ist.

Inhalt:
Eine Prinzessin aus einem magischen Reich, das auf ägyptischer Mythologie basiert ... eine junge Schülerin, der merkwürdige Dinge passieren. Für mich klang das neue Buch von Stefanie Hasse nach einer sehr spannenden Idee und hat sehr hohe Erwartungen bei mir geweckt. Leider konnte ich inhaltlich nicht überzeugt werden. Man erlebt anfangs zwei verschiedene Handlungsstränge, die augenscheinlich nichts miteinander zu tun haben. Mit Akashas Erlebnissen habe ich sehr mitgefiebert, muss ich sagen. Dagegen konnte mich Hailesy Leben sehr wenig fesseln. Die Erlebnisse an sich waren interessant, doch im Groén und Ganzen war es für mich einfach verwirrend. Teilweise war das sicher auch der Sinn der Sache, aber hier hat es für mich nicht funktioniert. Ich war verwirrt, es wirkte auf mich willkürlich. Die Idee, wie sie dann letzten Endes zusammengeführt werden, habe ich definitiv nicht erwartet, was ich prinzipiell sehr gut fand, jedoch fand ich es teilweise etwas zu weit hergeholt. Es hatte für mich nicht Hand und Fuß, weil aus meiner Perspektive die Elemente des Fantasy-Hintergrundes nicht genug beachtet wurden. Es wurde einiges erklärt, doch es wurde für mich nicht greifbar, das Gesamtbild der Welten ergab sich einfach nicht für mich, worunter die Qualität der Geschichte für mich sehr gelitten hat. So verhielt es sich für mich auch mit dem Ende, das ich einfach nicht als authentisch empfand, weil es für mich recht schnell ging und irgendwie der Showdown kein so richtiger Knaller war. Diese Geschichte macht mir eine Bewertung so unglaublich schwer. Auf der einen Seite, finde ich es inhaltlich nicht gut dargestellt. Mir hat so vieles gefehlt, allen voran irgendwie die Tiefe. Andererseits ist es nicht so, dass die Handlung schlecht ist. Sie ist schon recht spannend und man wird keineswegs gelangweilt. Es kann auch sicher gefallen, muss aber nicht. 


Charaktere:
Von den Charakteren her, fällt es mir ehrlich gesagt schwer, etwas zu sagen. Im Großen und Ganzen fand ich sie durch die vielen verschiedenen Figuren in beiden Handlungssträngen vielseitig, was mir gefallen hat. Damit war für Abwechslung gesorgt. Durch die für mich fehlende inhaltliche Tiefe, konnte ich manche Entwicklungen der Charaktere nicht so ganz nachvollziehen bzw. wirkten sie auf mich nicht so ganz authentisch. Mit den Hauptprotagonisten Akasha und Hailey kam ich dagegen sehr gut klar, weil man ihnen einfach am nächsten ist und damit ihr Handeln und Denken gut verstehen kann. Es waren auch hinsichtlich der Charaktere kleine Aspekte, die mich störten, so z.B. dass Leyla Hailyes ältere Schwester ist, mir aber warum auch immer ständig wie die jüngere vorkam. Auch hier gab es für mich Potenzial nach oben, auch wenn die Grundlage alles andere als schlecht ist. 

Schreibstil:
Man erlebt die Geschichte aus den abwechselnden Perspektiven von Akasha und Hailey. Das war notwendig für die beiden verschiedenen Handlungsstränge. Das war anfangs wie gesagt eher inhaltlich als stilistisch verwirrend. Ich kam auf jeden Fall sehr gut durch die Geschichte, was das Tempo angeht. Der Stil ist einfach gehalten, wobei man dennoch für die Vorstellung alles Nötige erfährt. Was ich etwas schade fand war, dass beide Perspektiven sich stilistisch nicht voneinander abgrenzten. Durch die ägyptische Atmosphäre wäre da durchaus Potenzial da gewesen und durch das zeitversetzte Feeling. 

Fazit:
"Helipolis - Magie aus ewigem Sand" ist für mich ein schwieriges Buch. Auf der einen Seite ließ es sich schon gut lesen und die Idee fand ich wirklich cool, doch in der Umsetzung fehlte mir vieles... Ich konnte weder die Handlung noch die Charaktere wirklich nachvollziehen in vielen Momenten. Es hatte alles nicht so wirklich Hand und Fuß für mich, was ich sehr schade fand. Denn die Idee der verschiedenen Clans, die von der ägyptologischen Mythologie inspiriert sind, und die Verbindung zur Erde fand ich prinzipiell sehr cool. Ich hätte mir nur zu gern mehr darüber gewünscht! Dadurch rückte für mich das Faszinierende eher in den Hintergrund. Dennoch lässt sich die Geschichte doch durchaus lesen, was den Stil und die Gesamtentwicklung betrifft. Für mich ist es ein Buch, das zwischen 2 und 3 Sternen schwankt. Eine Leseempfehlung kann ich leider nicht wirklich geben.

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