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26 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

fantasy, schwerttanzsaga, humorvoll, paranormal romance, zeitreise

Herausgelesen

Kay Noa
E-Buch Text: 274 Seiten
Erschienen bei Publz oHG, 28.10.2015
ISBN B017AUT1FC
Genre: Sonstiges

Rezension:

Cover:
Das Cover des Buches gefällt mir persönlich gut. Es ist ansprechend durch die auffallende Farbgestaltung und spricht auf jeden Fall schon einmal die richtige Zielgruppe an, da man sich schon ein wenig unter der Geschichte vorstellen kann. 

Inhalt:
Prinzipiell fand ich die Grundidee der Geschichte nicht schlecht, auch wenn die Idee natürlich nichts Neues mehr ist, dass Buchfiguren in unserer Welt erscheinen. 
Die magischen Hintergründe dessen fand ich in "Herausgelesen" jedoch wirklich gut und ich fand es sehr spannend, Jos Ermittlungen in dieser Hinsicht zu verfolgen und die Geschehnisse im Untergrund aufzudecken. 
Die Autorin Kay Noa verknüpfte dies zusätzlich mit einer Liebesgeschichte, die einen erheblichen Teil des Buches ausmacht. Darin bestand auch mein erstes Problem, was ich mit der Geschichte hatte. Nicht, dass die Liebesgeschichte so bedeutend war, sondern dass sie mich dafür einfach nicht überzeugte. Aus meiner Sicht verliebte sich Jo so schnell bzw. gab sich diesem Tatsache mehr als fremden Mann so schnell hin, dass es für mich einfach nicht wirklich nachvollziehbar war. Deswegen wurde für mich die Liebesgeschichte leider nicht greifbar. 




Eine weitere Schwäche des Buches sehe ich einfach in logischen Sachen. Jo reagierte für mich so merkwürdig auf die Enthüllungen über die Schattenwelt. Einerseits kannte sie die mysteriöse SE Schatten nicht und auf der anderen Seite, akzeptierte sie nach meinem Empfinden jegliche magischen Geschehnisse sofort. Einige Situationen wurden für mich einfach unlogisch gelöst, was ich schade fand. 
Manchmal waren es mir persönlich auch zu viele Anspielungen auf andere Bücher, die ich leider nicht verstand. Ich als Bücherfreak bin durchaus belesen, doch konnte ich mir auf viele Dinge leider keinen Reim machen, weil ich die Bücher einfach nicht kannte. Dabei fand ich die Idee dahinter sehr cool.
Denn prinzipiell ist die Geschichte durchaus lesenswert und unterhaltsam. Man findet gut rein und bis zum Ende ist es von der Autorin spannend durchdacht. Auch wenn das Ende für mich ebenso in geringen Maße zu den unlogischen Geschehnissen gehört, macht es dennoch neugierig auf Jos Erlebnisse in Band 2. 

Charaktere:
Die Autorin stattete ihre Geschichte mit einer überschaubaren Anzahl an vielseitigen Charakteren ausgestattet. 
Ich persönlich konnte sie mir alle sehr gut vorstellen und ihr Handeln größtenteils auch nachvollziehen. Einige Charaktere überzeugten da natürlich mehr als andere. Es wurde vielen Figuren Raum gegeben, dem Leser im Gedächtnis zu bleiben, weswegen mir viele sehr authentisch erschienen. Z.B. Jos Kollegen jeglicher Einheit, die Journalistin der Schattenwelt oder auch Saro und einige mehr. 
Aufgrund der inhaltlichen für mich unlogischen Stellen wurde ich mit Jo in vielen Situationen nicht so ganz warm, weil ich ihr Handeln einfach nicht nachvollziehen konnte! Also wirklich absolut nicht. Deswegen ist sie mir als Protagonistin etwas fad geblieben. 
Ein weiteres Manko ist für mich die Figur des Frodo. Er taucht nur in einer kurzen Sequenz auf, aber ist mir einfach im Gedächtnis geblieben, sodass ich es erwähnen muss. Wenn die Buchfiguren in unsere Welt geraten, sind sie vielleicht neben der Spur, aber sein Verhalten bzw. seine Ausdrucksweise hat für mich keinen Sinn gemacht. Er war nicht mit dem literarischen Frodo zu vereinbaren, was ich sehr schade fand. 

Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin gefiel mir von den einzelnen Beurteilungspunkten am besten. Es ist ihr auf jeden Fall gelungen, mich mit ihrem flüssigen und leichten Stil abzuholen und mitzunehmen. 
Ich persönlich kam sehr gut mit der Geschichte voran und konnte mir gleichzeitig alles sehr gut vorstellen, wie es aus meiner Sicht auch spannend geschrieben war. 
Man verfolgt dabei Jo aus der personalen Erzählperspektive, was ich sehr passend und unterhaltsam fand, da man besonders zu ihr eine Verbindung herstellen konnte und es natürlich spannend war, mit ihr gemeinsam hinter die Hintergründe der merkwürdigen Geschehnisse zu kommen. 
In diesem Punkt konnte mich die Autorin auf jeden Fall überzeugen.

Fazit:
Mit "Herausgelesen" hat die Autorin Kay Noa unsere Lieblinge in unsere Welt geholt. Vielen beliebten Buchfiguren wurde hier auf abenteuerliche, interessante Weise eine Stimme gegeben. Abgerundet wird die Geschichte durch die mitreißende Hartnäckigkeit der Protoganistin Jo. Ihre Erlebnisse mit Saro und der magischen Welt konnten mich unterhalten, wenn auch nicht immer überzeugen und begeistern, da ich in einigen Punkten einiges an Potenzial nach oben sehe. Für mich war "Herausgelesen" eine solide, unterhaltsame Geschichte, aber leider nicht mehr.

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4 sterne, historischer roman, band 1

Von den Grenzen der Erde

Rebekka Mand
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 17.11.2015
ISBN 9783739208589
Genre: Historische Romane

Rezension:


Cover:
Das Cover des Trilogie-Auftakts ist sehr schlicht gehalten. Es deutet nur wenig auf die Thematik des Buches hin, sodass man sich vorerst nichts unter der Geschichte vorstellen kann. Doch finde ich, dass es einen deshalb neugierig macht. Aus meiner Sicht ist es ein Cover, das man als "okay" bezeichnen würde.


Inhalt:
"Von den Grenzen der Erde" entführt einen in den Norden, in die Zeit und Welt der Wikinger. Aus meiner Sicht baut die Geschichte auf einer sehr kreativen Grundidee, die mich fesseln konnte. Beide Geschichten begannen für mich sehr interessant, sodass ich vor allem den Anfang aufgeregt verfolgte. Schon der Einstieg fiel mir da sehr leicht. 
Insgesamt empfand ich die Handlung größtenteils als durchdacht und spannend, wenn man sie gesamt betrachtet. Zwischendurch verlor es für mich ab und zu an Spannung, sodass die Geschichte für mich nur sehr träge voran kam und mich nicht in ihrem Bann behalten konnte. Teilweise waren derartige Abschnitte für die Handlung auch notwendig, doch irgendwie ergaben sich für mich zwischendrin immer wieder Sequenzen, die mich einfach nicht packen konnten. 
Jedoch fand ich es gut, dass die geschichtliche Seite mit Fantasieelementen verbunden wurde, sodass mich "Von den Grenzen der Erde" als Fantasyfan dahingehend begeistern konnte.


Charaktere:
Rebekka Mand gestaltete ihre Geschichte mit einigen überzeugenden Charakteren. Vor allem die Protagonisten Lynn und Eirik stehen hier natürlich im Fokus. 
Man begleitet sie über eine lange Zeit, weswegen man bei ihnen eine starke Entwicklung miterlebt und sie einem auch ans Herz wachsen, da man sie bei allen Herausforderungen begleitet. 
Vor allem Lynn gefiel mir dabei sehr gut, da ich mich sehr gut in sie hineinversetzen konnte.
Ebenso konnten mich alle weiteren Charaktere überzeugen, wobei die Nebenfiguren natürlich nicht so intensiv dargestellt werden wie Lynn, Eirik oder auch Ture, aber dennoch empfand ich sie als sehr authentisch.


Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin fand ich sehr gut. Für einen historischen Roman ließ es sich wirklich angenehm lesen, wo mich besonders der Einstieg begeistern konnte, da ich von den beiden Handlungssträngen, die mit dem Fokus auf jeweils Lynn bzw. Eirik erzählt werden, sehr in den Bann gezogen wurde. 
Rebekka Mand erzählt die Geschichte der beiden sehr locker und leicht, sodass ich prinzipiell ihren Stil sehr gut und angenehm zu lesen fand. 
Manchmal gelang es ihr für mich nicht so recht, die Spannung aufrecht zu erhalten, sodass sich manche Stellen sowohl inhaltlich als auch stilistisch sehr zäh lesen ließen. 
Stilistisch sehr ich dahingehend noch Potenzial nach oben, dass ich als Leser den Wälzer nicht als Wälzer wahrnehme, was hier leider noch der Fall war.


Fazit:
"Von den Grenzen der Erde" erzählt auf jeden Fall eine durchaus spannende Geschichte, die einen in eine andere Welt entführt. In erster Linie ist es ein historisches Buch, das ich Fans von so etwas durchaus empfehlen kann. Ich fand es prinzipiell gut, jedoch ließ es sich für mich nicht sehr angenehm lesen. Es zog sich teilweise und hatte einige Längen, weswegen es sich für mich irgendwie zäh gelesen hat. 
Die Idee wie auch die Charaktere sind spannend, jedoch konnte es mich nicht gänzlich fesseln und begeistern beim Lesen.

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fantasy, geister, königin, magie, kampf

Die Blutkönigin

Sarah Beth Durst , Michaela Link
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 30.10.2017
ISBN 9783764531881
Genre: Fantasy

Rezension:

Cover:Das Cover hat sofort mein Interesse geweckt. Es ist trotz seiner Schlichtheit auffällig, sodass man es in der Buchhandlung definitiv in die Hand nimmt, um es sich genauer anzuschauen. Es verrät nicht viel über die Geschichte, doch verbinde ich mit dem Cover Fantasy, sodass ich sagen kann, dass es die richtige Zielgruppe anspricht. 
Inhalt:Inhaltlich würde ich "Die Blutkönigin" als spannend beschreiben! Bereits mit den ersten Seiten konnte mich Daleinas Geschichte begeistert, denn man wird sofort in eine bedrohliche Situation geworfen, die schon einiges an Fantasy-Elementen geboten hat. Meine Neugierde war definitiv geweckt, sodass ich das Buch geradezu verschlungen habe. Der Klapptext klang für mich interessant, aber nicht sooo berauschend, doch ich muss sagen, dass meine Erwartungen übertroffen wurden. 
Das Buch überzeugte mich mit einer spannenden, komplexen Handlung, die Überraschungen bot und mich wirklich zum mitfiebern zwang. Bis zum Ende verfolgte ich aufgeregt das Geschehen und muss sagen, dass der Autorin hier ein sehr gutes Fantasy-Abenteuer gelungen ist, dass die Thematik Geister mal auf andere Weise aufgreift. Kämpfe, Magie, Freundschaft, Liebe und Intrigen hat dieses Buch zu bieten und das auch noch sehr überzeugend!
Charaktere:Die Charakter wurden aus meiner Sicht sehr überzeugend gestaltet! Es kamen verschiedene Typen zusammen, die das Geschehen spannend machten und ich empfand sie auch als sehr authentisch, das die Autorin mich mit sehr guten Beschreibungen dahingehend überzeugte. Daleina hat mich vor allem mit ihrem Kampfgeist begeistert. Sie ist nicht nur eine sehr starke Persönlichkeit, in die ich mich gut hinein versetzen konnte, sondern sie war gleichzeitig auch eher eine schwache "Heldin", wenn man es so nennen kann. Sie war nicht der Typ Protagonistin, dem alles gelang und die für ihre besondere Gabe oder sonst irgendetwas in der Richtung bewundert wurde. Nein, Daleina war da ganz anders. Hatte Makel, machte Fehler und ist magisch schwach. Schon allein dadurch wurde das Buch für mich zu einem Abenteuer sowie zu etwas Besonderem.Ebenso konnten mich die anderen Charaktere wie zum Beispiel ihr Mentor Ven oder ihre Freundinnen überzeugen!
Schreibstil:Ich mochte den Schreibstil der Autorin sehr gerne. Im ersten Moment dachte ich, dass es doch ein ganz schöner Wälzer ist und befürchtete, dass es Sicht nicht so fließend lesen lassen würde, doch ich würde überrascht und das sehr positiv!Ich war sofort mitten im Geschehen und Sarah Beth Durst erzählt ihre komplexe Geschichte auf sehr angenehme und leichte Art und Weise, sodass ich förmlich durch die Geschichte raste und schneller am Ende war, als ich gedacht habe. Die Autorin beschreibt sowohl Personen und Orte ausreichend als dass sie gleichzeitig keine unnötigen Längen eingeflochten hat, sondern das Geschehen stetig spannend beschrieben wird, während man es sich gut vorstellen kann. Geschrieben ist die Geschichte aus der auktorialen Erzählweise, wobei Sarah B. Durst ab und zu auch den Fokus wechselte, sodass man andere Handlungseinheiten verfolgen konnte. Das gefiel mir wirklich gut!
Fazit:Insgesamt war "Die Blutkönigin" für mich ein überraschendes Fantasy-Abenteuer, das meine Erwartungen übertroffen hat. Ich war sofort mitten drin und habe das Buch kaum aus der Hand gelegt. Aus meiner Sicht sind hier wenige spannende Stunden für Fantasyfans garantiert. Die Grundidee hat mich sehr begeistert und meiner Meinung nach wurde sie ebenso sehr gelungen umgesetzt!Ich kann es empfehlen und freue mich sehr auf die Fortsetzung!

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liebe, e-mail, email, freundschaft, e-mails

Gut gegen Nordwind

Daniel Glattauer
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 30.04.2012
ISBN 9783442478019
Genre: Romane

Rezension:

Cover:Ich kann schon jetzt ankündigen, dass das Cover das Einzige ist, was mit nicht gefällt. Es ist schade, dass es so unscheinbar gestaltet ist, dass es in der Buchhandlung nicht auffallen würde, denn die Geschichte ist unglaublich! Die gewählten Elemente passen zwar zu der Geschichte, jedoch hätte man aus meiner Sicht mehr rausholen können. Dies ist jedoch ebenso Geschmackssache, weswegen es für mich keinen Abzug gibt.

Inhalt:Hier kann ich einfach nur sagen: Wow!!! Eine Geschichte der ganze anderen Art. Man findet sich sofort rein und ich muss sagen, dass es einen auch nicht mehr loslässt.
Die Handlung war mehr als spannend und ich konnte gar nicht aufhören zu lesen. Daniel Glattauer brachte hier nicht nur eine zarte, echte Liebesgeschichte zu Papier, sondern verarbeitete auch tiefgründige Themen wie das eigene Glück, Verantwortung gegenüber Familie und anderes ein!
Eine unglaubliche Geschichte, die unter die Haut geht!


Charaktere:Nachdem ich "Gut gegen Nordwind" beendet habe, kann ich behaupten, die Protagonisten Leo und Emmi sehr gut zu kennen!
Das zeigt, dass es dem Autor hier mit Bravour gelungen ist, die Figuren authentisch und lebensecht darzustellen, obwohl er auf Beschreibungen aufgrund des Email-Stils verzichtet hatte.
Emmi ist mit ihrer temperamentvollen, geradezu flippigen Persönlichkeit einfach herzallerlliebst. Sie ist eine seht emotionale Frau, die mit ihrem großen Herz und auch ihrer Offenheit mein Herz gewinnen konnte.
Leo ist eher von der kühleren Sorte, was mich aber genauso begeisterte, da man allein an den Mails bemerkte, wie Leo gegenüber Emmi auftaute und immer mehr sein Herz an sie verlor.
Ich war am Ende emotional zerstört und traurig, dass ich diese beiden so authentischen Figuren verlassen musste. Ich freue mich auf das Wiedersehen!

Schreibstil:So einen fließenden, aber mit so viel Witz versehenen Schreibstil habe ich bisher selten erlebt. 
Zuerst ist zu sagen, dass "Gut gegen Nordwind" in einem Email-Stil gehalten ist. Es liegt also kein Fließtext vor, sondern nur die einzelnen Emails der Protagonisten.
Das sorgt natürlich dafür, dass sich das Buch sehr gut lesen ließ. Man kommt nicht nur schnell voran, sondern es sind keine Beschreibungen drumherum. Man verfolgt lediglich das Gespräch von Leo und Emmi und das hat mir total gefallen!
Dabei wechselt der Autor auch sehr gelungen zwischen den Personen. Man merkt sozusagen auch dem Stil an, dass Leo schreibt und nicht Emmi, da ihre Persönlichkeiten sich auch in ihrem Stil wiederspiegeln. 
Besonders hat mir der Witz gefalle, den Daniel Glattauer in seine Erzählung reingebracht hat! Er hat so viel Humor in seinen Stil eingebaut, dass ich sehr oft am Lachen war. Großartig!

Fazit:
"Gut gegen Nordwind" scheint auf den ersten Blick ein unscheinbares Buch zu sein, doch das ist es in keinem Fall! 
Die Geschichte von Emmi und Leo ist eine ganz besondere. Dies liegt nicht nur an dem mehr als angenehmen und witzigen Schreibstil, sondern auch an der sehr tiefgründigen Geschichte dahinter. Es gelang Daniel Glattauer, so große Emotionen und auch alltägliche Problemfelder in sein Buch einzubinden, dass ich es euch einfach empfehlen muss! Ich liebe die Geschichte abgöttisch! 
Und ich bin so nett, euch auf den zweiten Teil hinzuweisen, den ihr danach definitiv braucht!

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schattenjäger, lady midnight, cassandra clare, dämonen, die dunklen mächte

Lady Midnight - Die Dunklen Mächte

Cassandra Clare , Franca Fritz , Heinrich Koop
Flexibler Einband: 832 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.09.2017
ISBN 9783442487042
Genre: Fantasy

Rezension:


Cover:
Ich mochte das Cover auf Anhieb. Es ist düster und geheimnisvoll gestaltet, was mich sofort neugierig gemacht hat und gleichzeitig mit den schlichten gewählten Elementen auch die Geschichte dahinter bildlich gut einfängt. Es ist im Regal sehr hübsch anzusehen und erfüllt gänzlich die Aufgaben eines gelungenen Covers.


Inhalt:
Ich liebe es! Das beschreibt am besten, was ich über die neue Geschichte über die Schattenjäger zu sagen habe. 
Die Geschichte konnte mich von Anfang an in ihren Bann ziehen, da mich bereits die Szenen auf den ersten Seiten sehr neugierig machten. Wir befinden uns im Institut in Los Angeles und auch da passieren spannende Dinge rund um die Familie Blackthorn. 
Die Handlung war von Anfang bis Ende gut durchdacht und begeisterte mit einem angenehmen Wechsel von spannenden Höhepunkten und Kämpfen und emotionalen Szenen. 
Ich habe die Reihe "Chroniken der Unterwelt" von der Autorin nur teilweise gelesen, was sich aber nicht störend auswirkte. Man wird ausreichend über die vorherigen Geschehnisse informiert, die für diese Geschichte von Bedeutung sind, sodass man es auch ohne dieses Wissen sehr gut lesen kann. Vielleicht sollte man dennoch schon ein wenig von der Welt der Schattenjäger und auch von Clare und Jacke gehört haben, aber das Wissen aus den ganzen sechs Bänden sowie der weiteren Bücher ist nicht von Nöten. 
Mich ließ das Buch restlos begeistert zurück. Dazu zählt ein befriedigendes Ende, aber trotzdem große Neugier auf den nächsten Band. 






Charaktere:
Hinsichtlich der Charaktere ist dieses Buch wahnsinnig stark. Man lernt jeden Charakter sehr gut kennen, sodass sie sich im Verlauf der Geschichte immer mehr in mein Herz schlichen. Es ist, als würde man sie wirklich persönlich kennen.
Emma war für mich eine sehr angenehme Protagonistin, da ich mich sehr gut in sie hineinführen konnte. Ihr mutiger, draufgängerischer, aber auch liebevoller Charakter hat mich sehr begeistert. 
Genauso erhält es sich mit ihrem Parabatai Julian. Er ist eine beeindruckende Persönlichkeit, deren Geschichte mir sehr ans Herz ging.
Man kann nicht anders, als die gesamte Familie Blackthorn ins Herz zu schließen. Vor allem die Geschwister sind so unterschiedlich und tragen jeweils ihren Teil zur Familie bei. 
Auch alle anderen Charaktere wie zum Beispiel Christina überzeugten mich sehr!


Schreibstil:
Glaubt mir, wenn ich euch sage, dass sich dieses Buch nicht wie ein 800-Seiten-Wälzer liest. Ich habe es aufgrund des angenehmen und leichten Stils geradezu verschlungen in wenigen Stunden. Es gelang Cassandra Clare, mich mit ihren Wirten zu verzaubern. 
Schöne, aber knappe Beschreibungen, emotionale Gedankengänge, witzige Dialoge -  "Lady Midnight" bot mir alles, was mein Fantasyherz begehrte. 
Geschrieben ist die Geschichte aus der auktorialen Erzählperspektive. Das hat mir persönlich sehr gut gefallen, da man dadurch nicht nur Emma als Protagonistin sehr gut kennenlernen konnte, sondern die gesamte Familie Blackthorn. Dabei war ich nicht von den Figuren überfordert, sondern der Fokus wechselte immer sehr angenehm zwischen den einzelnen Charakteren. 
Das fand ich sehr passend und sehr gut gewählt für die Geschichte.


Fazit:
Nachdem mich die Reihe "Chroniken der Unterwelt" nur bis zu einem gewissen Grad begeistern konnte, hat mich Cassandra Clare mit "Lady Midnight" total in ihren Bann gezogen! Ich hab die 800 Seiten geradezu verschlungen, weil mich die Geschichte so mitgenommen hat. Sowohl die Charaktere als auch die Handlung konnten restlos überzeugen. Ich kann es jedem Fantasy-Fan nur empfehlen. Auch denen, die mit der vorherigen Reihe nicht so ganz warm wurden wie ich. Man wird zwar gesponsert zu den "Chroniken der Unterwelt", aber man versteht das Buch auch so sehr gut, ohne alle Bände gelesen zu haben. 
Für mich ist "Lady Midnight" definitiv ein Jahreshighlight.

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522 Bibliotheken, 44 Leser, 0 Gruppen, 83 Rezensionen

schattenjäger, fantasy, cassandra clare, lord of shadows, liebe

Lord of Shadows - Die dunklen Mächte

Cassandra Clare , Franca Fritz , Heinrich Koop
Fester Einband: 831 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 09.10.2017
ISBN 9783442314256
Genre: Fantasy

Rezension:

Cover:Das Cover des Zeiten Bandes konnte mich ebenso überzeugen! Vor allem, dass es zum Vorgänger passt, gefällt mir sehr. Doch auch im einzelnen ist es ein schlichtes, schönes Cover, dass zum Genre Fantasy passt und der Geschichte ein gutes Gewand gibt.
Inhalt:Ich liebe die Geschichte rund um Emma, Julian, ihre Familie sowie die Geschehnisse um das schwarze Buch! Der Einstieg in die Fortsetzung gelang mir augenblicklich, da alle Ereignisse sofort wieder präsent waren und die Geschichte mich sofort wieder in ihren Bann zog. Da ich euch nichts über die Handlung verraten will, lässt sich zum Inhalt nur sagen, dass es sehr spannend weitergeht. Im Nachhinein lässt sich sagen, dass "Lord of Shadows" wahrlich ein Zwischenband ist, denn es geschieht von der Handlung her gar nicht so viel, da die Autorin den Fokus dieses Bandes auf die Entwicklung und auch Gefühlswelt der Charaktere legte. 

Dennoch kam es zu einigen, vor allem krassen, Überraschungen, die einen teilweise wirklich die Boden unter den Füßen wegrissen. Folglich ließ es sich nicht ganz so flink lesen, wie der Reihenauftakt, da der Spannungsbogen nicht rund um die Uhr konstant weit oben angesiedelt war, aber es ist auf jeden Fall lesenswert und eine spannende Fortsetzung noch dazu! Das Ende verlangt sofort nach der Fortsetzung, kann ich euch sagen!
Charaktere:

Wenn es überhaupt möglich ist, habe ich mich durch den zweiten Band noch mehr in die Charaktere verliebt, als sowieso schon.Auch hier überzeugen sie mit Vielseitigkeit, Witz, Charme und Authentizität!Vor allem Emma begeistert mich mit ihrer herzensguten, aber auch temperamentvollen Persönlichkeit immer wieder! Genauso Julian mit seiner ruhigeren, durchdachteren Art!Doch umso mehr schloss ich hier die "Nebencharaktere", wenn man sie denn so nennen kann ins Herz. Cassandra Clare gab allen Charakteren sehr viel Raum, um auf den Leser zu wirken, sodass ich sie mittlerweile alle mehr als gut zu kennen scheine. Die Figuren der Geschichte begeistern auch in der Fortsetzung genauso wie die Geschichte selbst!
Schreibstil:Ich mag den Schreibstil von Cassandra Clare sehr gerne. In "Lord of Shadows" begeisterte sie mich ein weiteres Mal mit ihrer lockeren, einfachen aber auch sehr bildlichen Art zu schreiben.Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen und auch die Gedankengänge und Gefühlsentwicklungen der Charaktere sehr gut nachvollziehen. Besonderen Fokus hat sie in diesem Band auch auf die innere Entwicklung der Charaktere gelegt, was durch ihre auktoriale Erzählweise auch sehr gut zur Geltung kommt.Man kann quasi in jeden Charakter mal reinschnuppern und lernt so alle etwas näher kennen, sodass man sie immer mehr ins Herz schließt. Hierbei werden vor allem Emma, Julian, Mark und Christina größtenteils herangezogen, was mir sehr gefiel. 
Fazit:Auch der zweite Band zu "Die dunklen Mächte" konnte mich prächtig unterhalten! Es war zum größten Teil spannend und ich fieberte mit allen Charakteren extrem mit, weil mich die Geschichte absolut begeistert. Für mich konnte "Lord of Shadows" nicht mit dem Reihenauftakt "Lady Midnight" mithalten, da es es sich zu,ondest für mich nicht so schnell lies, weil nicht so viel geschehen ist. Dennoch liebe ich die Geschichte rund um Emma und Julian und kann vor allem nach diesem grausamen Ende Band 3 nicht erwarten!

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500 Bibliotheken, 22 Leser, 0 Gruppen, 85 Rezensionen

bianca iosivoni, soul mates, fantasy, seelen, liebe

Soul Mates - Flüstern des Lichts

Bianca Iosivoni
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 09.01.2018
ISBN 9783473585144
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Cover:
Die Gestaltung des Covers passt meiner Meinung nach sehr gut zur Geschichte. Und gleichzeitig ist es ein Blickfang, der genau die richtige Zielgruppe anspricht. Rund um gelungen aus meiner Sicht!


Inhalt:
Die Idee, eine Welt mit Licht- und Dunkelseelen zu erschaffen, hat mich auf Anhieb begeistert. Diesen Konflikt von Gut und Böse derart mit Fantasyelementen zu versehen, ist Bianca Iosivoni hier sehr gut gelungen, denn insgesamt verfolgte ich die Handlung sehr neugierig und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. 
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht, da es bereits auf den ersten Seiten sehr spannend wird und auch Raynes Leben mich sofort begeistern konnte. Ich tauchte mehr und mehr in die Geschichte ab und dann die Konzeption der Licht-, Dunkel- wie Nebelseelen sehr faszinierend. 
Insgesamt empfand ich die Handlung als sehr durchdacht und spannend gestaltet. 
Probleme hatte ich jedoch damit, dass sich die Autorin sowohl hinsichtlich des Inhalts als auch der Charaktere einiger Klischees bedient, was die Geschichte auf der einen Seite vorhersehbar macht in einigen Punkten und auf der anderen Seite mir persönlich an manchen Stellen zu oberflächlich bleibt. Es fehlte mir manchmal an tiefgreifenderen Erklärungen. 
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es inhaltlich unterhaltsam und durchaus mitreißend, aber gleichzeitig auch vorhersehbar war. 




Charaktere:
Mir haben es eigentlich besonders die Nebencharaktere, nämlich die anderen Mitglieder des Clans um Colt angetan. Sie empfand ich als besonders kreativ und überzeugend gestaltet, sodass ich mit ihnen in besondere Maße mitfieberte. 
Prinzipiell fand ich die Protagonistin Rayne auch sehr gut gestaltet, da mich ihre liebevolle, aufopferungsvolle wie aber auch ängstliche Persönlichkeit begeisterte. Ich konnte ihre Gefühlswelt und ihr Handeln größtenteils, jedoch war sie mir manchmal zu willig. Damit meine ich, dass sie alles Sonderbare aus meiner Sicht zu schnell akzeptierte, ohne Fragen zu stellen. 
Mit Colt hatte ich so meine Schwierigkeiten, da er absolut dem Klischee eines Bad Boys entspricht, wie man ihn in so einer Geschichte erwartet. Unnahbar, aber mit einem weichem, liebevollem Kern. Er konnte mich nicht unterhalten, weil er nichts "Besonderes" an sich hatte, wenn man so will. Dahingehend war die Geschichte gut, aber leider nicht mehr.


Schreibstil:
Ich bin mittlerweile ein Fan des Schreibstils der Autorin geworden. Ich mag ihren lockeren und leichten Stil, wodurch sich die Geschichten wunderbar fließend lesen lassen. Es gelingt ihr auch in ihrem neuen Buch, ein Bild des Geschehens vor dem inneren Auge des Lesers zu erzeugen durch ihre knappen, aber ausreichenden Beschreibungen.
Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Rayne, der Protagonistin der Geschichte. Das hat mir persönlich sehr gut gefallen, da ich mich dadurch gut in die Geschichte hineinversetzen konnte und es auch spannend war, die Welt der Licht- und Dunkelseelen durch Raynes unwissenden Augen kennenzulernen.


Fazit:
"Soul Mates" ist aus meiner Sicht eine gelungene Geschichte, die einiges an Unterhaltung bietet. In einigen Punkten greift sie sowohl inhaltlich aus auch die Charaktere betreffend Klischees auf, sodass die Geschichte vorhersehbar für mich wurde. Und ebenso blieben manche Aspekte für mich oberflächlich, was ich sehr schade fand.
Dennoch kann ich euch die Geschichte empfehlen, da ich ein Fan des Schreibstils der Autorin geworden bin und die Grundidee der Handlung mich sehr neugierig auf die Fortsetzung zurück lässt.

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fantasy, die gabe der auserwählten, liebe, kaden, mary e. pearson

Die Gabe der Auserwählten

Mary E. Pearson , Barbara Imgrund
Fester Einband: 350 Seiten
Erschienen bei ONE, 26.10.2017
ISBN 9783846600528
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Cover:Die Cover könnte ich mir den ganzen Tag anschauen. Auch die Gestaltung des dritten Bandes trifft genau meinen Geschmack und passt noch dazu sehr gut zu den anderen Teilen der Reihe.  Sie sind immer wieder ein Blickfang, den man gerne im Regal hat.
Inhalt:Nach dem zweiten Band war ich sehr neugierig, wie es mit Lia weiter geht. Ich hatte große Erwartungen an das Buch und für mich wurden sie auch erfüllt. Man ist sofort wieder mitten im Geschehen und fiebert richtig mit. "Die Gabe der Auserwählten" ist ebenso ein Zwischenband wie der Vorgänger, doch konnte mich dieser mehr überzeugen. Trotz dass die Spannungskurve nicht allzu groß ist, fand ich die Geschehnisse sehr spannend und konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Bis zum Schluss fand ich die Handlung schlüssig, gut durchdacht und unterhaltsam gemacht, weswegen ich euch empfehlen kann, Lias Geschichte weiter zu verfolgen.

Charaktere:Mir gefiel an diesem Teil besonders, dass vor allem Rafe mehr Raum bekommt. Zwar wächst auch unsere Protagonistin Lia an den Geschehnissen und ich bin nach wie vor ein Fan ihres Temperaments und ihrer Dickköpfigkeit, doch fand ich es toll, dass Rafe endlich mehr Substanz bekommt, indem wir mehr über ihn erfahren. Auch Kaden sorgt nach wie vor für ordentlich Gefühlschaos und er ist aus meiner Sicht ein sehr spannender Charakter, bei dem man nie weiß, woran man ist. Ich finde, dass die Charaktere auch im dritten Band sehr überzeugend gestaltet sind und immer noch für Überraschungen sorgen. Ich finde, dass es Mary E. Pearson gelungen ist, ihren Charaktere Leben einzuhauchen, da ich richtig mit ihnen mit fieberte und mich nur ungern von ihrer Geschichte löse. Auch die Nebenfiguren wie Rates Gefolgsleute fand ich sehr authentisch und unterhaltsam.
Schreibstil:Ich bin ein großer Fan des Schreibstils der Autorin! Auch im dritten Band hat sie mich mit ihrem fließenden, lockeren Stil sofort in ihren Bann gezogen. Es ist ihr gelungen, sofort wieder den Zauber von Lias Geschichte herzustellen, sodass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte.Des Weiteren finde ich es toll, dass die Autorin weiterhin die wechselnden Perspektiven nutzt, denn dadurch können wir weiterhin unsere geliebten Jungs und ihre Motive im Auge behalten. Das gefällt mir nach wie vor sehr gut! Vor allem, dass wir Paulines Perspektive erleben, fand ich sehr gut.
Fazit:Mich konnte der dritte Band der vierteiligen Reihe mehr begeistern als der Zweite, muss ich ehrlich sagen. Das Buch riss mich sofort mit und Mary E. Pearson hielt neben ihrem fesselnden Schreibstil eine sehr spannende Handlung bereit. Mit Lia, Rafe und Kaden geht es sehr mitreißend weiter, sodass ich euch die Fortsetzung auf jeden Fall empfehlen kann! Ich freue mich riesig auf den vierten Band!

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1 Bibliothek, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Erinner mich zu leben

Julia Beylouny
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 09.11.2017
ISBN 9783746014302
Genre: Romane

Rezension:  
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306 Bibliotheken, 16 Leser, 1 Gruppe, 95 Rezensionen

snow, danielle paige, fantasy, magie, schnee

Snow

Danielle Paige , Anne Brauner , Eva Schöffmann-Davidov
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Thienemann ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 19.09.2017
ISBN 9783522202374
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Cover:
Mir persönlich gefiel das Cover auf Anhieb! Es  zieht sofort den Blick des Lesers auf sich und weckt die Erwartungen einer frostigen Fantasygeschichte. Zum Inhalt passt es damit auch sehr gut, sodass es die Aufgaben eines guten Covers aus meiner Sicht erfüllt.


Inhalt:
Ich finde, dass die Geschichte auf einer guten Idee basierte, die Potenzial hat, ihre Leser zu begeistern. Jedoch sah ich vor allem im Inhalt große Schwächen. Der Einstieg fiel mir leicht, auch wenn ich durchaus etwas irritiert war und Zeit braucht, mich daran zu gewöhnen. Gepackt hat mich die Geschichte dennoch, weil sie meine Neugierde weckte. 
Mir fällt es nicht besonders leicht, meine Meinung zum Inhalt in Worte zu fassen. Während man anfangs in Snows Leben in unserer Welt eintaucht, das von einigen Problemen gekennzeichnet ist, tut sich bald der Fantasyanteil auf und dieser konnte mich nicht so recht überzeugen. Die Idee einer magischen Parallelwelt gefiel mir und ich fand es ebenso spannend, dass die seltene Kraft des Schnees eingebracht wird.






Aus meiner Sicht wies die Geschichte dabei jedoch einige unlogische Stellen auf. Während aus meiner Sicht merkwürdige, riesige böse Bienen aus Schnee nicht in die Geschichte passten und Snow an allen Ecken mit irgendeinem Jungen anbandelt, den sie nicht kennt, fand ich es vor allem schade, dass die magischen Aspekte lediglich angekratzt wurden. Es steckten so viele magische Wesen mit besonderen Gaben in der Geschichte, dass ich irgendwann gänzlich überfordert war mit den Besonderheiten, da diese auch nur kurz und knapp erklärt wurden. Selbst die Auflösung am Ende, wo einige Geheimnisse gelüftet wurden, kam für mich unerwartet... aber aus dem Grund, dass ich es an den Haaren herbeigezogen fand. Ich saß vor dem Buch und dachte: Hä? Ernsthaft jetzt?
In vielen Punkten war die Geschichte für mich einfach nicht stimmig und zeigte kein besonders hohes Niveau. 
Dennoch sind es für mich keine zwei Sterne, weil man es durchaus lesen kann, wenn man die Geschichte nicht zu ernst nimmt und bereits mit wenig Erwartungen rangeht.


Charaktere:
Insgesamt fand ich die Charaktere ganz gut. Die Autorin hat sich bemüht, die Geschichte mit vielseitigen Charakteren auszustatten, jedoch war das dahingehend nicht ganz erfolgreich, dass man kein tiefgründiges Bild von den Figuren kam. Jagger und Kai z.B. sind für mich so oberflächlich gestaltet gewesen, dass ich sie nach dem Lesen förmlich bereits aus meinem Gedächtnis gelöscht waren und so ging es mir mit einigen der Nebenfiguren. 
Snow hingegen fand ich ganz gut dargestellt, da sie auch im Fokus der Geschichte steht. Ich konnte ihre Gedanken und Handlungen weitestgehend nachvollziehen und fand auch, dass sie durchaus eine Entwicklung vollzog. 
Manches konnte ich jedoch nicht verstehen, wie zum Beispiel der Umgang mit den Jungen der Geschichte. 


Schreibstil:
Den Schreibstil der Autorin Danielle Paige fand ich ganz gut. Sie konnte mich in ihre Geschichte entführen und mir das Geschehen vor Augen rufen. Sie erzählt Snows Geschichte leicht und fließend, sodass es sich gut lesen lässt und man sich auch alles bildlich vorstellen kann. 
Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Snow, was mir ganz gut gefiel, da dadurch Spannung geschaffen wurde. Man lebte einerseits ihr Leben und auf der anderen Seite lernt man die magische Welt Algid mit ihr gemeinsam kennen und kommt hinter einige Geheimnisse. 


Fazit:
"Snow-Die Prophezeiung von Feuer und Eis" würde ich als strittiges Buch bezeichnen. Meiner Meinung nach kann man es durchaus lesen, weil die Idee der Geschichte prinzipiell ganz interessant ist. Dennoch konnte es mich in einigen Punkten einfach nicht überzeugen. Stilistisch ist es gut geschrieben, jedoch sind im Inhalt einige unlogische Punkte zu finden, die mir persönlich den Spaß an der Geschichte raubten.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Ja, man kann es lesen und Unterhaltung bietet es auch. Dennoch ist sollte man nicht allzu viele Erwartungen an den Inhalt stellen.

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686 Bibliotheken, 19 Leser, 1 Gruppe, 118 Rezensionen

fantasy, liebe, attentäter, prinzessin, verrat

Das Herz des Verräters

Mary E. Pearson
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei ONE, 26.05.2017
ISBN 9783846600429
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Cover:


Ich bin ein Fan der Cover dieser Reihe! Auch die Gestaltung des zweiten Bandes begeistert mich, sodass sie meiner Meinung nach im Regal wunderschön anzusehen sind und man in der Buchhandlung auch nicht daran vorbeigehen kann. Zusätzlich finde ich sie passend zur Geschichte gestaltet.



Inhalt:


Die Schwächen der Geschichte sah ich persönlich im Inhalt. 

Während mir der Einstieg noch sehr leicht fiel, da man sofort wieder mitten drin ist und auch alles Bisherige sofort wieder im Kopf hat, war ich von der ersten Hälfte des Buches etwas enttäuscht. 

Dies lag vor allem daran, dass ich das Gefühl hatte, es kommt nichts so wirklich in die Gänge. Es kam zu unnötigen Längen, da sich meiner Meinung nach vieles wiederholte. Rafe und vor allem Lia vegetierten für mich irgendwie vor sich hin in der Gefangenschaft des Komziars, sodass bei mir etwas Langeweile aufkam. 

So langsam entwickelte sich dann jedoch der Spannungsbogen, sodass mich die Geschichte nicht nur um der Gesamthandlung der Reihe wegen mitnahm. 

Bis zum Ende begeisterte mich die Fortsetzung immer mehr und endete natürlich wie erwartet so, dass man sofort den nächsten Teil bräuchte. 

Inhaltlich war "Das Herz des Verräters" für mich nicht ganz so stark wie der Auftakt der Reihe, dennoch machte es größtenteils Spaß, es zu lesen, da ich neugierig war, was weiterhin geschah.




Charaktere:


Besonders Lia stand in diesem Zwischenband im Fokus. Ich bewunderte ihr Geschick, ihren Mut und ihre Raffinesse, die sie in der Gefangenschaft des Komizars zeigte. 

Sie entwickelt sich zum Ende hin zu einer sehr starken Figur, die Herz und Mut zugleich hat. Mich konnte sie in diesem Band trotz der etwas trägen Geschichte sehr begeistern. 

Etwas zu kurz kamen mir tatsächlich Kaden und Rafe. Über Kaden erfährt man zwar noch einiges, aber ich fand es etwas schade, dass vor allem Rafe nicht viel Raum in der Fortsetzung bekam. 

Dennoch überzeugten mich alle Figuren in ihrem Handeln, weswegen ich die  Geschichte in diesem Punkt gelungen finde.



Schreibstil:


Ich empfand die fortsetzende Geschichte im zweiten Band der Reihe gelungen erzählt. Nach wie vor begeistern mich hier vor allem die wechselnden Perspektiven, sodass man auch einen Blick hinter die Kulissen und in die Gedanken des Verräters wie Prinzen werfen kann. Das gefällt mir an der Geschichte besonders.

Insgesamt fand ich die weiteren Vorkommnisse spannend erzählt, da ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Stilistisch gefiel mir die Geschichte aus jeden Fall sehr.



Fazit:


Der zweite Band der Reihe fungiert wahrlich als Zwischenband der Reihe. Inhaltlich wird man durchaus auf Trapp gehalten, jedoch gab es meiner Meinung nach zwischendurch einige Längen, wo ich das Gefühl hatte, dass Lia sich immer wieder nur die gleichen Gedanken macht. 

Dennoch finde ich, dass man auch den zweiten Band unbedingt lesen muss, weil ich die Geschichte insgesamt wahnsinnig spannend finde und unbedingt wissen muss, wie es weitergeht. Trotz mancher Schwächen bot "Das Herz des Verräters" Unterhaltung!



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33 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

sabine schulter, vampire, dark diamonds, melody of eden, vorgeschichte

Vampires of Eden: Bluterwachen

Sabine Schulter
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 30.11.2017
ISBN 9783646300390
Genre: Sonstiges

Rezension:

Cover:
Das Cover des Spin-Offs ist im gleichen Stil wie die dazugehörige Reihe "Melody of Eden" gehalten, was mir sehr gut gefällt. Dennoch ist es durch den Titel abgegrenzt, sodass man weiß, dass es ein Zusatzgeschichte ist. Mir gefällt das Cover auf jeden Fall sehr!

Inhalt:
Aus meiner Sicht, erzählt dieses Spin-Off mehrere kleine spannende Geschichten. Jede der Hintergrundgeschichten zu den Vampiren der Nachtwache überzeugte mit einem anderen Setting und spannenden Geschehnissen. Ich fieberte bei jeder mit und auch die Rahmenhandlung durch Melody und Eden gefiel mir sehr! Insgesamt fand ich die Zusatzgeschichten sehr gut durchdacht und kann jedem nur dazu raten!
Am Ende war ich sehr betrübt, dass ich mich endgültig von den Vampiren verabschieden musste. 

Charaktere:
Die Kunst bei diesem Spin-Off war es, mehreren Charakteren eine authentische Stimme zu verleihen und jedem genug Raum zu geben. Das ist der Autorin Sabine Schulter auf jeden Fall gelungen! Jede Figur, deren Geschichte erzählt wird, konnte mich überzeugen. Man schlüpfte immer wieder in eine andere Rolle, da die Charaktere gänzlich unterschiedlich gestaltet sind.
Da man nun die Hintergründe der Vampire der Nachtwache wie zum Beispiel Rich oder Ivy kennt, kann man sie auch besser verstehen und sieht sie manchmal sogar in einem anderen Licht.


Schreibstil:
Ich liebe den Schreibstil der Autorin. Das kann ich immer wieder sagen! Von vorne bis hinten taucht man gänzlich in die Geschichte ein, sodass sie einen gar nicht loslässt. 
Im Spin-Off ist es der Autorin vor allem sehr gut gelungen, den Leser in die Ich-Perspektive der einzelnen Vampire mitzunehmen. Sie passte sich stilistisch sehr gut an die jeweilige Figur an!
Rahmen gab sie der Geschichte durch ein Gespräch unserer Lieblingsvampire Melody und Eden.
Mir hat diese Aufmachung sehr gut gefallen!

Fazit:
Sabine Schulter konnte mich ein weiteres Mal restlos begeistern. Ihre Reihe "Melody of Eden" erzählte eine emotionale, spannende Vampirgeschichte und das Spin-Off "Vampires of Eden" steht dem in nichts nach. Ich hatte sehr viel Spaß daran, auch in das Leben der anderen Vampire der Nachtwache reinzuschnuppern. Inhaltlich und stilistisch top und für Fans der Geschichte um Melody und Eden absolut empfehlenswert!


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aliens, liebe, flüchtlinge, alien, fantasy

Starfall. So nah wie die Unendlichkeit

Jennifer Wolf
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 07.12.2017
ISBN 9783646603255
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Cover:Mich hat das Cover auf den ersten Blick verzaubert! Ich mag die düstere, geheimnisvolle Stimmung, die es vermittelt. Damit passt es meiner Meinung nach sehr gut zu der gefährlicheren Handlung. Noch dazu macht es auf die Geschichte aufmerksam, weil es durch die schöne Gestaltung in der Masse auffällt.
Sehr gelungen!

Inhalt:
Inhaltlich hat mich "Starfall" enorm mitgerissen und tatsächlich zu Tränen gerührt. Es bringt solch gewaltige Emotionen rüber, dass man sich nicht von der Geschichte losreißen kann.
Ich war sehr schnell in der Geschichte drin, da mich Melodys Alltag sofort mitgenommen hat, denn ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen. 
Es ging auch sehr schnell mit den dystopischen Geschehnissen los, sodass die Spannung sehr schnell steigt und man definitiv an der Geschichte hängt. 
Für mich war "Starfall" nicht nur eine Geschichte über Aliens, sondern sie transportiert viel mehr, was einen nachdenklich stimmt. Wie gehen wir mit etwas oder jemandem uns Fremden um? Meiner Meinung nach so, wie es Jennifer Wolf in ihrer neuen Geschichte vermittelt. 
Ich habe Rotz und Wasser geheult bei dieser Geschichte und gleichzeitig kann ich mir für mein Leben und meine Einstellungen, wie ich sie mir auch von anderen wünsche, etwas mitnehmen. 


Charaktere:
Mich konnten die Charaktere in „Starfall“ definitiv überzeugen. Alen voran die Protagonistuin Melody, da man ihr besonders nahe stand als Leser. Ich mochte ihre Art, aber ebenso die Entwicklung, die sie im Buch vollzogen hat, was für mich in jedem Moment nachvollziehbar und authentisch war. Besonders ihre Gewüflhswelt konnte ich sehr schön nachempfinden. Auch ihre Familie fand ich toll! Ihren Bruder Felix schloss ich sofort ins Herz, während ich mit ihrer Mutter erst nach und nach warm wurde. Was ich aber als sehr passend für die Geschichte empfand.Neven ist natürlich eine Nummer für sich, zu dem ich nur sagen kann, dass er der Geschichte ihren Charme verleiht. Ich fand seine Charakter großartig!Alle weiteren Charaktere konnten ebenso durch  Individualität und Authentizität bestechen.Ich fand großartig! 
Schreibstil:
Ich habe bereits die „Jahreszeiten-Reihe“ der Autorin abgöttisch geliebt. Auch in ihrem neuen Buch konnte sie mich mit ihrem lockeren, leichten Stil überzeugen. Sie schafft es, mich mit ihren Worten in die Welt ihrer Protagonisten zu entführen und mich ein wahres Abenteuer erleben zu lassen. Dies war auch bei "Starfall“ wieder der Fall.
Erzählt wird die Geschichte komplett aus der Perpsektive von Melody, der Hauptfigur des Buches. Das hat mir persönlich sehr gefallen, da man dadurch das Geschehen als Melody erlebt und auch ihren Wandel hinsichtlich der Geschehnisse ebenso durchmacht. Ich persönlich konnte wirklich Melody sein und die Geschichte quasi hautnah erleben.


Fazit:
Jennifer Wolf hat mich ein weiteres Mal zu Tränen gerührt. Nicht nur, dass ich mich mal wieder nicht von einer ihrer Geschichten losreißen konnte, sondern es gelingt ihr genauso, riesige Emotionen in ihre Bücher reinzupacken! Die Geschichte der Autorin gehen ans Herz, sodass ich euch nur empfehlen kann, auch einmal in "Starfall" reinzulesen, denn es ist definitiv etwas anderes, aber gleichzeitig auch etwas Besonderes. 
Deswegen kann ich es euch nur empfehlen, denn mich hat es bestens unterhalten. Die Tatsache, dass es ein Einzelband ist, finde ich ebenfalls sehr überzeugend.

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elementarmagie, weltenwechsel, magier, weltentor, elementare

Die Elementarsturm-Chroniken: Die Kinder des Windes: Fantasy Roman

Kieran L. McLeod
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Independently published, 29.09.2017
ISBN 9781549623073
Genre: Sonstiges

Rezension:

Cover:Die äußere Gestaltung des Buches gefällt mit persönlich ganz gut. Es ist geheimnisvoll gestaltet, da es einerseits nicht viel verrät und andererseits eine düstere, unheimliche, vernebelte Stimmung vermittelt, die neugierig macht auf die Geschichte dahinter. Insgesamt ein gelungenes, wenn auch nicht eins der besten Cover.

Inhalt:"Die Elementarsturm-Chroniken" basieren auf einer komplexen, gut durchdachten Idee. Mit einer guten Umsetzung hätte mir die Geschichte aus Spaß gemacht, denn gerade am Anfang fand ich die Geschichte spannend und habe sie gerne gelesen. Doch umso weiter ich gelesen habe, desto verwirrter und unmotivierter wurde ich. Grund dafür war die mangelhafte Umsetzung, die sich auch inhaltlich bemerkbar machte. Die Geschichte ist mit vier Handlungssträngen in zwei verschiedenen Zeiten sehr komplex, sodass es eine wahre Kunst ist, diese dem Leser gut und unterhaltsam zu vermitteln. Dies ist hier leider nicht gelungen, da mit manche Szenen absolut nicht logisch erschienen, ich das Gefühl hatte, sie in der falschen Reihenfolge zu lesen und und und ...
Teilweise sind Logikfehler drin, die das Lesen zum Stocken bringen und auf die Dauer einfach nervig sind. 
Zusammenfassen lässt sich über den Inhalt sagen, dass die Grundidee sehr gut ist und der Autor sich auch spürbar viele Gedanken gemacht hat, doch die Umsetzung hat in diesem Punkt zahlreiche Schwächen reingebracht.

Charaktere:Die Charaktere haben aus meiner Sicht durch die Umsetzung ebenso sehr gelitten. Es treten durch die Komplexität der Geschichte zahlreiche Charaktere auf, die ich am Anfang noch ganz gut auseinanderhalten konnte. Doch umso weiter die Geschichte fortschritt, desto mehr entfernten sich die Charaktere von mir. Es wurde undurchsichtig, die Figuren waren nicht mehr greifbar für mich und oft verstand ich die Beziehungen untereinander überhaupt nicht mehr und konnte teilweise die Personen nicht mal mehr zuordnen.Ich fand die Charaktere durchaus vielseitig und auch nicht schlecht konzipiert, doch litten sie aus meiner Sicht durch die Umsetzung.
Schreibstil:Prinzipiell finde ich den Schreibstil des Autors nicht schlecht. Er zeigt Talent darin, bildlich und auch spannend zu erzählen. Ich fand auch die Perspektivenwechsel und auch verschiedenen Zeiten grundsätzlich ganz cool. Doch auch stilistisch fehlte hier an zählreichen Stellen in höchsten Maßen das Lektorat! Es türmen sich Rechtschreib- und Kommafehler, die das Lesen für mich sehr anstrengend machen. Manche Sätze waren inhaltlich einfach falsch oder so verwirrend, dass ich mit der Geschichte auch aus diesem Grund überfordert war.In diesem Punkt besteht ebenso viel Handlungsbedarf wie inhaltlich.
Fazit:Jede Geschichte verdient es, erzählt zu werden, doch sollte man sie nicht irgendwie erzählen. Denn das hat keine Geschichte verdient. "Die Elementarsturm-Chroniken" ist für mich ein Buch, dem nicht genug Arbeit geschenkt wurde. Es fehlt massiv am Lektorat an vielen Stellen und wurde auch zu komplex und für mich unübersichtlich gestaltet, als dass man Spaß am lesen hat. Diese Geschichte braucht sehr viel Zeit und die hat sie sich auch verdient, denn in diesem Zustand wird sie von vielen definitiv nicht gehört und gänzlich gemocht werden.

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33 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

verpflichtung, schicksal, liebe, familiengeschichte

Funkenflug

Izabelle Jardin
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Tinte & Feder, 31.10.2017
ISBN 9781503946804
Genre: Historische Romane

Rezension:

Cover:
Ich finde das Cover wahnsinnig schön. Durch die feurige, auffällige Gestaltung macht definitiv auf die Geschichte dahinter neugierig, sodass es im Regal ein Blickfang ist und gleichzeitig mit andere Büchern mithalten kann.
Inhalt:Inhaltlich ist "Funkenflug" in auf jeden Fall gewaltig. Die Autorin greift vor allem Problematiken der Vergangenheit auf durch Claras Geschichte wie die Stellung der Frau aber auch gesellschaftliche Situationen auf. Auch Problemen der Gegenwart schenkt sie Gehör. 
Dadurch war die Geschichte für mich auf jeden Fall sehr spannend gestaltet. Auch insgesamt war Claras Geschichte sehr durchdacht und unerwartet! Ich fieberte bis zum Ende enorm mit der jungen Frau und flog regelrecht durch ihren Handlungsstrang.


Fayes Geschichte konnte da nicht wirklich mithalten. Die Geschehnisse in ihrem Leben waren aus meiner Sicht auf jeden Fall auch interessant, aber als spannend empfand ich sie nicht wirklich. 
Die Grundidee, historische Gegebenheiten auf diese Art und Weise in die Gegenwart einzubinden, fand ich jedoch wirklich grandios, weswegen ich das Buch auf jeden Fall empfehlen kann. 

Charaktere:Izabelle Jardin hat ihren Charakteren aus meiner Sich definitiv Leben eingehaucht. Sie wirkten auf mich vielseitig, authentisch und überzeugten damit auf ganzer Linie! Ich mochte sowohl die Charaktere aus Claras als auch Fayes Geschichte sehr gerne, weil sehr unterschiedliche Typen aufeinander trafen. 
Besonders Clara mochte ich mit ihrem emotionalen, temperamentvollen Charakter besonders gerne. Ihre Persönlichkeit und Geschichte riss mich mit und beeindruckte mich sehr. 
Dagegen erschien mir Faye immer etwas blasser und oberflächlicher, umso weiter ich mit der Geschichte fortschritt. Ich wurde nicht wirklich mit ihr warm, weil sie mir dadurch in einigen Situationen naiv oder auch übertrieben vorkam. 
Ansonsten fand ich die Charaktere jedoch sehr gut dargestellt, da zum Beispiel Henry, Constantin oder dessen Vater ausführlich beschrieben wurden, um auch authentisch zu handeln.

Schreibstil:Der Schreibstil von Izabelle Jardin ist sehr anschaulich, sodass man sich wunderbar in die Geschichte hineinversetzen kann. Besonders die Geschichte von Clara fand ich stilistisch richtig gut, weil es der damaligen Zeit angepasst ist und dadurch das geschichtliche Flair sehr gut rübergebracht wurde. 
Ich fand auch die Perspektivenwechsel immer sehr schön, wodurch man zwischen der Vergangenheit, Claras Geschichte, und der Gegenwart  mit Fayes Leben wechseln konnte.
Ich fand beide Frauen sehr unterhaltsam und man konnte sich gut in sie hineinfühlen. Durch den sehr gehobenen und wirklich beeindruckenden Schreibstil kam mir die Gegenwart sehr flach vor vom Erzählstil vor. Ich konnte mich ab der Mitte des Buches nicht mehr so wirklich mit Faye und der Erzählweise erwärmen.

Fazit:
Insgesamt hat mir dieser historische Ausflug sehr gut gefallen! "Funkenflug" ist ein historischer Roman, der Spaß macht, denn Clara Henriettes Geschichte konnte mich sehr begeistern. Ich genoss es, in die Vergangenheit zu reisen und auch die damaligen Umstände auf diese Weise kennenzulernen. Manchmal konnte mich die gegenwärtige Handlung nicht so recht begeistern, aber dennoch empfand ich das Buch als sehr unterhaltsam! Ich kann es euch auf jeden Fall empfehlen!

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182 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 37 Rezensionen

fantasy, laura labas, der verwunschene gott, hexen, götter

Der verwunschene Gott

Laura Labas
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 05.10.2017
ISBN 9783959913348
Genre: Fantasy

Rezension:


Cover:
Der Covergott war hier am Werk! Mittlerweile erkennt man ein Kunstwerk von Alexander Kopainski auf den ersten Blick. Zumindest geht es mir so. Die Gestaltung von "Der verwunschene Gott" ist ihm meisterhaft gelungen, denn das Cover ist nicht nur ein wahrer Blickfang, den ich mir immer wieder anschauen kann, sondern er hat auch das Flair der Geschichte eingefangen. Ein mehr als gelungenes Cover!

Inhalt:
Ich liebe die Geschichte über Morgan, den vergessenen Prinzen und den verwunschenen Gott! Schon an dieser Stelle kann ich sagen, dass ich es nicht erwarten kann, den zweiten Band lesen zu können!
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht, da der Prolog bereits den Märchencharakter aufweist und einen sehr neugierig auf die Geschichte macht.
Danach geht es genauso spannend weiter! Die Handlung verläuft anfangs in drei Handlungssträngen, die ich alle sehr unterhaltsam fand. Morgan hatte es mir besonders angetan, sodass ich ihre Geschichte am liebsten verfolgte. Doch auch die Geschehnisse um Rhea und Aithan verfolgte ich geradezu mit angehaltenem Atem!
Bis zum Ende wurde ich mehrmals von der Handlung überrascht, aber die ganze Zeit über mitgerissen! Mich hat der Auftakt der planmäßig vierteiligen Reihe auf jeden Fall sehr begeistert und auch zufrieden gestellt, auch wenn ich am liebsten jetzt schon weiterlesen würde.

Charaktere:
Laura Labas stattete die spannende Handlung aus meiner Sicht auf jeden Fall mit vielseitigen, authentischen Charakteren aus.
Vor allem die Protagonistin Morgan gefiel mir persönlich sehr gut. Ihre feuriger, kämpferischer Charakter verlieh der Handlung Charme und ich muss sagen, dass ich mich sehr gut mit ihr identifizieren konnte.
Auch die ruhige Rhea mochte ich sehr gerne. Sie wurde vom Schicksal bereits schwer gezeichnet und ihr Leben nahm mich persönlich sehr mit, da sie ein wesentlich emotionalerer Charakter ist als Morgan, die aufgrund ihres Schmugglerdaseins etwas abgebrühter wirkt.
Aithan war ebenso eine Persönlichkeit, die mir gefiel, da ich ihn als den Zweifelnden beschreiben würde. Er kämpft mit der Verantwortung, die ihm von Geburt an auferlegt wurde, während er aber gleichzeitig versucht, seinen Weg zu gehen und seinen Gefühlen zu folgen.
Ich empfand sowohl diese drei Hauptfiguren als auch die Nebenfiguren als authentisch und konnte sie mir durch die schönen Beschreibungen sehr gut vorstellen und ihr Handeln nachvollziehen. 

Schreibstil:

Laura Labas hat sich in ihrem neuen Buch meiner Meinung nach sehr gesteigert. Ich mochte ihren bildlichen, mitreißenden Stil bereits in ihren vorherigen Büchern sehr gern, doch hier hat sie sich wahrlich übertroffen.

Aus meiner Sicht erschuf sie hier eine geradezu märchenhafte Atmosphäre, die mich von den ersten Seiten an fasziniert hat. Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen.
Die unterschiedlichen Perspektiven fand ich persönlich sehr spannend und unterhaltsam. Es hat die Geschichte spannend und vielseitig gemacht und immens dazu beigetragen, dass ich an nichts anderes denken konnte, wenn ich ehrlich bin.


Fazit:
"Der verwunschene Gott" zählt für mich ganz klar zu meinen Highlights. Mich hat die Geschichte von Anfang bis Ende in ihren Bann gezogen. Nachdem ich von der Autorin bereits "Ein Käfig aus Rache und Blut" gelesen habe, war ich von ihrem neuen Buch umso begeisterter. Ihr Schreibstil hat mich gefangen genommen, sodass ich Morgans Geschichte in einem Rutsch durchgelesen habe!
Diese Geschichte gehört zu meinen Lieblingen aus dem Drachenmondverlag, da sie aus meiner Sicht jeden Fantasyfan begeistern wird.

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268 Bibliotheken, 16 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

historischer roman, kingsbridge, ken follett, england, spanien

Das Fundament der Ewigkeit

Ken Follett , Dietmar Schmidt , Rainer Schumacher , Markus Weber
Fester Einband: 1.200 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 12.09.2017
ISBN 9783785726006
Genre: Historische Romane

Rezension:


Cover:
Ich mag auch das Cover des neuen Werkes von Ken Follett sehr gerne! ich liebe den schlichten, aber doch beeindruckenden Stil, der Wiederkennungswert hat und in gewisser Weise auch auf Geschichte einstimmt. Zumindest ist das mein persönliches Empfinden.
Inhalt:
"Das Fundament der Ewigkeit" entführte mich wirklich in die damaligen geschichtlichen Ereignisse. Man merkt die intensive Recherche dahinter und wer sich auf unterhaltsamere Art und Weise, will ich es mal nennen, mit diesem Zeitalter und Konflikt befassen will, sollte zu diesem Buch greifen.
Ich wollte sowohl das Geschichtliche als auch ein spannendes, mitreißendes Buch erleben und dabei wurde ich leider enttäuscht. Ich war ein großer Fan von "Die Säulen der Erde", doch das neue Werk des Autors kann in meinen Augen damit nicht mithalten. 

Er gestaltete die Handlung mit sehr vielen verschiedenen Handlungssträngen, sodass auch viele Themen aufgegriffen wurden. Dabei aber keines so wirklich intensiv, kam es mir vor. Es ließ sich für mich kein roter Faden finden und dieses Fehlen machte sich auch bei meiner Lesefreude bemerkbar. 
Dieses Buch ist für mich ein historischer Roman, der in Ordnung ist. Sicher nicht für jeden etwas, aber doch für Geschichtsliebhaber, um Historie mal anders zu erleben.
Charaktere:
Die Charaktere waren ein Punkt, mit dem ich meine Schwierigkeiten hatte. In seinen bisherigen Werken konnte mich nicht nur die historische Seite begeistern, sondern auch die Figuren, mit denen der Autor sie ausgestattet hat. 
In seinem neuen Werk kamen sie mir in der Ausarbeitung viel zu kurz. Sie wirkten auf mich alle oberflächlich, was für mich eine große Schwäche darstellt. Die Geschichten des Autors lebten bisher unter anderem besonders durch die spannend gestalteten Charaktere, was hier leider nicht der Fall war. Nicht nur die Nebencharaktere erfüllten für mich einfach nur ihre Aufgaben, ohne genügend Raum bekommen zu haben, um im meinem Kopf zu leben, sondern Auch die Figur Ned Willard, die besonders im Fokus steht, konnte mich absolut nicht überzeugen. So viele Punkte seines Lebens blieben für mich unklar, seine Persönlichkeit für mich nicht greifbar, ... Alles in allem war ich hier sehr enttäuscht, da es aus meiner Sicht gerade für seine historischen Romane besonders wichtig ist, dadurch zu bestechen.
Schreibstil:
Ich mag den Schreibstil des Autors prinzipiell ganz gerne, denn er versteht sich definitiv darin, Spannung reinzubringen - zumindest größtenteils. 
Ken Follett schafft es, Geschichte spannend zu erzählen und auch mein Interesse für das Geschehen zu wecken. 
Doch in seinem neuen Werk driftet er teilweise sehr in Langatmigkeit ab, wo relativ unbedeutende Szenen sehr lang und breit beschrieben werden, was mich als Leser doch ziemlich anstrengte. 
Ich mag es, wie er Geschichte erzählt, doch hier war es nicht ganz perfekt.
Fazit:
"Das Fundament der Ewigkeit" war für mich kein leichtes Werk. Ich mochte die Bücher von Ken Follett bisher sehr gerne, vor allem "Die Säulen der Erde" fand ich wirklich großartig. Mit seinem neuen Werk tat ich mich aufgrund der Konzeption sehr schwer. Es waren mir zu viele Handlungsstränge und zu viele Personen, sodass ich nicht wirklich in die Geschichte rein kam und auch nicht warm mit ihr wurde. Es mag historisch richtig und auch wertvoll sein, doch für einen guten Roman brauch es mehr als das und umso enttäuschter bin ich, da Ken Follett mich schon einmal wahrlich begeistern konnte und damit bewiesen hat, dass er mehr aus Geschichte machen kann.
Dennoch hielt die Geschichte mich fest, weswegen ich sie dennoch empfehlen kann, auch wenn definitiv Luft nach oben gegeben ist. Man kann es lesen, aber man muss nicht.

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201 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 65 Rezensionen

fantasy, königreich, liebe, amy tintera, 5 sterne

Die Legende der vier Königreiche - Ungekrönt

Amy Tintera , Milena Schilasky
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 09.10.2017
ISBN 9783959671316
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Cover:

Das Cover hat sofort mein Interesse für die Geschichte geweckt. Es ist sehr schlicht gehalten, doch durch den goldenen Farbton und die mysteriösen Ornamente, wurde ich neugierig und musste es mir gleich näher anschauen. Über die Geschichte verrät es nichts, sodass man nicht weiß, worauf man sich einzustellen hat, aber das fachte meine Neugierde nur noch an.


Inhalt:
Ich würde "die Legende der vier Königreiche" als eine Geschichte bezeichnen, die wahnsinnig viel zu bieten hat!
Der Einstieg in die Story fiel mir sehr leicht, da man sofort in eine spannende Situation geworfen wird, die einen den Atem anhalten und Fragen aufkommen lässt. Schon ab diesem Moment konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Ich wurde in eine mittelalterähnliche Welt entführt, die aus vier Königreichen besteht, die untereinander so einige Konflikte auszutragen haben. Dieser Welt ist auch Magie nicht fremd und besonders da steckt der Knackpunkt der Geschichte.
Mich konnte die Handlung vor allem durch ihre Vielseitigkeit begeistern. Auf der einen Seite haben wir die spannenden Entwicklungen rund um die Konflikte zwischen den Reichen und die Spannungen mit den Magiebegabten, während auf der anderen Seite Emelinas ganz persönlicher Plan steht, der eine zarte Liebe auf den Plan ruft, die so nicht geplant war.
Ich klebte bis zum Ende an den Seiten des Buches und würde am liebsten sofort mit der Fortsetzung beginnen, auch wenn ich sagen muss, dass der erste Teil mich durchaus befriedigt hat.



Charaktere:
Ich mochte viele der Charaktere auf Anhieb. Sowohl die Protagonisten Emelina und Casimir, als auch die Nebencharaktere wie den Emelinas Verbündete.
Ich fand vor allem die Entwicklung von Emelina sehr stark gemacht. Am Anfang erscheint sie einem so voller Wut und Grausamkeit, was ich sehr gut nachvollziehen konnte, aber sie ist nicht festgefahren in ihrer Meinung und verteidigt diese bis aufs Blut. Sie steht hinter dem, was sie sagt, doch zeigt sie sich dabei sehr intelligent und auch einfühlsam.
Für mich war sie eine tolle Protagonistin!

Casimir konnte mich ebenso mit seiner Persönlichkeit überzeugen. An den Anfängen der Geschichte hätte ich seine Entwicklung nicht wirklich vermutet bzw. wurde ich immer wieder von seinen Handlungen und Gedanken überrascht, aber auf positive Weise.
Beide Protagonisten haben dafür gesorgt, dass mich die Story wirklich abgeholt und mitgenommen hat. Ich habe mit den beiden extrem mitgefiebert und kann es gar nicht erwarten. sie wieder zu treffen.
Auch zu den Nebencharakteren lässt sich sagen, dass diese überzeugen konnten. Ich empfand sie als sehr gut dargestellt und vielseitig gestaltet, sodass die Geschichte auch in dieser Hinsicht sehr bereichert wurde.

Schreibstil:

Ich mochte die Geschichte auch aufgrund des Schreibstils der Autorin sehr gerne.
Es gelang ihr, mich mit ihren Worten in ihre Welt zu entführen und ein Bild des Geschehens und der Charaktere vor mein inneres Auge zu zaubern. 
Ich empfand es so, dass sich ihr Stil sehr leicht lesen lässt. Er ist bildlich, aber dabei weder langweilig noch zu ausufernd geschrieben, sodass das Lesen Spaß macht.
Mir hat ebenso der Perspektivenwechsel sehr gefallen, wodurch ich die Charaktere besser verstehen konnte und auch intensiver mit ihnen mitgelitten habe.
Amy Tintera ist es hier definitiv gelungen, mich sehr mitzureißen.

Fazit:

Ich habe mich in die Geschichte verliebt und sie in einem Rutsch durchgelesen, weil ich sie nicht aus der Hand legen konnte. Mir fiel der Einstieg sehr leicht, sodass ich sofort mitten drin war und die Charaktere sich sofort in mein Herz geschlichen haben. Aus meiner Sicht eine inhaltlich, stilistisch und bezüglich der Charaktere eine liebevoll gestaltete, gelungene Geschichte.
Für mich war "Die Legende der vier Königreich" ein Abenteuer, auf dessen Fortsetzung ich mich schon immens freue!

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

Die Kinder Gaias: Verbotene Früchte

Stefanie Kullick
Flexibler Einband: 290 Seiten
Erschienen bei Independently published, 27.08.2017
ISBN 9781549571510
Genre: Sonstiges

Rezension:


Cover:
Das Cover gefiel mir auf den ersten Blick wahnsinnig gut! Es passt nicht nur perfekt zum Inhalt der Geschichte, sondern macht mit der farblich auffälligen Gestaltung auf sich aufmerksam, ohne zu viel zu verraten. Ein gelungenes Cover, das man gerne im Regal hat!


Inhalt:
Ich liebe die Welt, die Stefanie Kullick geschaffen hat. Sie errichtete mimt ihren Worten neben unserer Realität eine Welt der Natur, Magie und Berauschtheit, wenn man es so nennen kann. 
Magische Wesen befinden sich direkt unter uns und die Grundidee des Buches konnte mich von Anfang an mitreißen. Die Autorin entwickelte daraus eine spannende Handlung, die nicht vorhersehbar war, sondern mich sehr unterhalten konnte.
Jetzt fiebere ich definitiv Band 2 entgegen!


Charaktere:
Ich habe mich nicht nur in die Geschichte verliebt, sondern auch in ihre Figuren.
Lizzy mochte ich auf Anhieb, denn mit ihrer besonnen und ehrgeizigen aber auch freundlichen Art konnte ich mich sofort in sie hineinversetzen. Doch bei ihrer Persönlichkeit war auch eine Brise Hartnäckigkeit und Schlagfertigkeit dabei, was sie zu einer interessanten Protagonisten machte.
Auch Noel fand ich toll, da man besonders an ihm eine Entwicklung bemerkte beziehungsweise ich mit ihm besonders mitlitt. 
Es war erstaunlich, wie sehr mich alle Charaktere überzeugten und mitrissen.
Auch hinsichtlich dessen kann ich euch dieses Buch nur empfehlen!


Schreibstil:
Ich habe mich sehr in den lockeren, leichten und humorvollen Stil der Autorin verliebt. 
Stefanie Kullick erzählt Lizzys Geschichte so liebevoll und bildhaft, dass man gänzlich in die Geschichte abtauchen kann und Spaß am Lesen hat.
Mich als Ich-Perspektiven-Fan konnte sie mit ihrer auktorialen Erzählweise überzeugen und auch hier gefiel es mir sehr, dass sie den Fokus abwechselnd auf Lizzy bzw. Noel legte und man damit beide sehr gut kennenlernen konnte.
Mich konnte sie mit ihrem Stil restlos überzeugen, sodass ich mich darauf freue, mehr von ihr zu lesen.


Fazit:
Wann kommt Teil 2??? Mich konnte diese Geschichte sowohl inhaltlich als auch sprachlich gänzlich überzeugen! Ich habe es in nur wenigen Stunden durchgelesen, weil mich die Geschichte so gefesselt hat und es so humorvoll und amüsant geschrieben ist, dass man es einfach nicht aus der Hand legen kann.
Für mich steckte eine besondere Idee dahinter, was für großen Lesespaß an der Geschichte sorgte!
Ich kann es euch definitiv empfehlen, auch wenn ihr danach unbedingt Band zwei lesen wollt.

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

fantasy, glück, high fantas, freundschaften, aufgabe

Auf dem Pfad des Schicksals

Brienne Brahm
E-Buch Text: 195 Seiten
Erschienen bei Independently Published, 24.06.2017
ISBN B0738LXQ4M
Genre: Fantasy

Rezension:

Cover:
Beim Cover wurde tolle Arbeit geleistet und für mich ist es das Einzige, was an diesem Buch überzeugen konnte. Es macht neugierig auf die Geschichte und farblich definitiv ein Hingucker, der die Aufmerksamkeit des Lesers auf sich zieht.


Inhalt:
Inhaltlich gefiel mir die Geschichte anfangs recht gut. Man wird schön eingeführt, es stellen sich Fragen und ich wurde neugierig, was passieren wird.
Doch umso mehr ich gelesen haben, desto enttäuschter wurde ich. Teilweise waren Logiklücken drin, ich verstand Zusammenhänge nicht, es wurden Szenen dazwischen geschoben, die für mich keine Funktion hatten und und und. 
Das Buch basiert auf einer spannenden Grundidee, daran habe ich keinen Zweifel, doch leider hapert es enorm in der Umsetzung. Mir passiert auf diesen knapp 400 Seiten viel zu wenig! Ich kann das Geschehene in 5 Sätzen zusammenfassen und da hilft es leider nicht, dass es erst auf den letzten Seiten überhaupt einmal richtig spannend wird. Man kann es lesen und es langweilt auch nicht wirklich, aber Spaß macht es auch inhaltlich leider nicht aus meiner Sicht.



Charaktere:
Die Charaktere fand ich ganz gut ausgearbeitet. Zumindest in der Hinsicht, dass sie vielseitig gestaltet wurden und man sie gut auseinanderhalten kann. 
Doch hier fehlten für mich die Beschreibungen. Einerseits vom äußeren ein wenig als auch von ihren so genannten Gefährten, Tiere, die sie ein Leben lang begleiten.
Manchmal waren mir auch die Beziehungen der Figuren zueinander absolut nicht logisch. Da dachte ich manchmal, derjenige ist der Vater oder die Mutter und dann plötzlich doch nicht... Für mich fehlte es sehr an Tiefgründigkeit. 
Auch hier fand sich die eine oder andere Logiklücke, da die Charaktere für mich nicht ihrem Alter gemäß handelten und man auch dadurch kein richtiges Bild der Personen bekam.
Leider wurde ich auch hier sehr enttäuscht.


Schreibstil:

Stilistisch ist es nicht schlecht. Es wird anschaulich und einfach erzählt, sodass man dem Geschehen gut folgen kann. Es ist in der auktorialen Erzählperspektive geschrieben, was mir persönlich gefiel, da dadurch nicht nur ein Charakter im Fokus stand, sondern man alle in gewisser Weise kennenlernen konnte. 
Auf jeden Fall kann man es fließend und schnell lesen. Probleme hatte ich jedoch damit, dass manche Formulierungen einfach nicht passten. Erstens reden sich gefühlt alle Personen mit "meine Liebe", "mein Freund", "mein ..." an, was sehr an meinen Nerven zehrte und gerade bei den jungen Protas einfach nicht passte. Noch dazu blieb die Autorin im Stil ihrem Setting nicht treu, denn da dürften Wörter wie Geburtstag oder fluoreszierend nicht vorkommen. Teilweise waren mir auch die beschreibenden Erzählungen von Handlungen nicht logisch bzw. wirkten eher als Raumfüller, als das sie was wichtiges aussagten. Dadurch zog es sich sehr in die Länge, was wirklich schade war.


Fazit:
"Pfad des Schicksals" stellt mich wirklich vor eine Herausforderung. Es basiert auf einer guten Grundidee, aus der man eine sehr gute Geschichte machen kann, doch bei diesem Debüt mangelt es aus meiner Sicht in erheblichen Maßen in der Umsetzung. Man müsste wirklich vieles überarbeiten, da es so wie es ist, leider alles andere als Lesespaß bringt, aber ich denke, dass es das wert wäre.

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887 Bibliotheken, 46 Leser, 0 Gruppen, 130 Rezensionen

fantasy, fae, rhysand, das reich der sieben höfe, feyre

Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 720 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 04.08.2017
ISBN 9783423761826
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Cover:
Mit der Gestaltung des 2. Bandes ist nicht nur der starke Wiedererkennungswert gegeben, sondern löste ein weiteres Mal Begeisterung in mir aus. Ich mag den besonderen Effekt einfach sehr und bin ein Fan der liebevollen Aufmachung des Buches.


Inhalt:
Besonders in diesem Band hat mich die Autorin mit der Komplexität in der von ihr geschaffenen Welt beeindruckt. Mich fasziniert die Welt der Menschen und Fae, wie sie von Sarah J. Maas erzählt und beschrieben wird. Ich kann gar nicht genug von den sieben Höfen und ihren Konflikten bekommen.
Ich empfand Band 2 sogar noch stärker als den Auftakt. Aus meiner Sicht ist die Beschreibung "überraschende Wendungen" allein für dieses Buch gemacht. Selten kam eine Handlung für mich so unerwartet wie hier!


einerseits kam ich aus dem Staunen und ungläubig vor mich hin starren nicht mehr raus und andererseits kam ich meinem Gefühlschaos gar nicht hinterher. Die Handlung ist so spannend, dass man das Buch definitiv nicht aus der Hand legen kann! Auch hier sammelte die Autorin Sympathiepunkte, indem sie den einzelnen Band in gewisser Weise abschloss, wenn auch nicht so sehr wie in Band 1. Selbstverständlich ist Feyres Geschichte nicht zu Ende, bei weitem nicht, jedoch hängt man am Ende nicht gänzlich in der Lust, was bei heutige Reihen fast schon eine Seltenheit ist.
Die Handlung war für mich an Spannung nicht zu übertreffen!

Charaktere:
Band 1 war für mich auch insbesondere von den Charakteren her spannend und wahnsinnig stark. Dass die Autorin auch hier noch einen draufsetzen kann, hätte ich niemals gedacht. Um nicht zu spoilern, kann ich nur sagen, dass mir einige Figuren plötzlich in einem ganz anderen Licht erschienen und andere wiederrum sorgten für große Überraschunge. Es kamen neue Gesichter hinzu, die den Charakteren des ersten Bandes in Vielseitigkeit und Authentizität in nichts nachstanden.
Feyre begeisterte mich weiterhin als Protagonistin sehr, da sie nach wie vor an so manchem Ereignis zu knabbern hat. An ihrem feurigen Charakter ist nichts verloren gegangen und sie kämpft nach wie vor für jene, die sie liebt, mit Haut und Haaren. Besonders ihre starke Gefühlswelt, in die ich mich sehr gut hineinversetzen konnte, riss mich mit.

Schreibstil:
Was soll ich sagen? Sarah J. Maas hat das Talent, einen zu entführen. Ich war so in Feyres Geschichte drin, dass ich die Zeit total vergessen habe. Noch dazu habe ich die Geschichte in nur wenigen Stunden verschlungen. Ich konnte mir alles haargenau vorstellen und durch den lockeren und auch humorvollen Schreibstil kommt man gar nicht drum herum, sich in die Geschichte zu verlieben.
Ein weiteres Mal erleben wir das aus der Sicht von Feyre, was mir sehr gefällt und auch der Geschichte den spannenden Touch verleiht.

Fazit:
Wenn man die Reihe schon wegen Band 1 nicht gelesen hat, dann sollte man es wenigstens für Band 2 tun! "Flammen und Finsternis" ist für mich ein unglaubliches Abenteuer, dessen Handlung man nicht erwartet hat. Spannend ist da noch eine Untertreibung. Selten hat mich eine Fortsetzung so enorm mitgerissen! Mehr als lesenswert!

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fantasy, fae, liebe, das reich der sieben höfe, sarah j. maas

Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 10.02.2017
ISBN 9783423761635
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Cover:
Die Gestaltung des Covers ist vor allem durch den 3D-Effekt des Umschlags besonders. Allein dadurch fällt das Buch im Regal schon auf. Gleichzeitig passt es für mich zu der besonderen Geschichte, die es zwischen den Seiten verbirgt. Für mich wa die Aufmachung des Buches auch ohne Umschlag wunderschön anzusehen. Aus meiner Sicht definitiv ein grandioses Cover!


Inhalt:
Feyres Geschichte ist genauso besonders und fesselnd, wie ich es durch die bisherigen begeisterten Meinungen erwartet habe. Alle schwärmten extren davon und jetzt jann ich sagen: Ich verstehe, wieso! Ich verstehe es wirklich.


Sarah J. Mass ist hier ein wahres Abenteuer gelungen, was nur schwer an Abenteuercharakter, Magie und Romantik zu übertreffen ist. Schon zu Anfang wird man in eine nervenaufreibende Situation geworfen, die das Leben von Feyre vollkommen auf den Kopf stellen soll.
Ich war sofort mitten drin und die Geschichte ließ mich dann auch nicht mehr los! Sie hielt für mich so viel an spannendem Geschehen bereit, dass ich mit meinen Gefühlen gar nicht hinterher kam.
Viele von euch sorgen sich vielleicht vor einem Cliffhanger, doch da kann ich euch beruhigen.
Ich habe wahnsinnige Lust auf Band 2, doch es ist nicht so, dass Band 1 mich unbefriedigt zurückgelassen hat. Im Gegenteil: Dieses Buch gehört für mich zu der Art von Geschichten, die nach dem Lesen das euphorische Gefühl hinterlassen, erwas magisch Meisterhaftes erlebt zu haben.

Charaktere:
Auch charakterlich konnte die Autorin auf ganzer Linie überzeugen. Eine starke, leidenschaftliche Protagonistin, vielseitige Nebencharaktere und die eine oder andere offene Frage am Schluss. Nicht inhaltlich wird man von Band 2 gelockt, sondern vor allem auf die Beweggründe und Entwicklung einiger Figuren bin ich wahnsinnig gespannt!
Die 17-jährige Feyre konnte mich mit ihrem feurigen Charakter sofort begeistern. Sie ist ein aufopferungsvoller, herzensguter aber doch verbitterter und trauriger Mensch, der eine starle Entwicklung durchmachte. Sie handelte für mich in jeder Situation authentisch, was sie für mich so greifbar machte.
Vor allem die Nebenfiguren haben mich fasziniert wie bei kaum einer anderen Geschichte. Manche riefen in mir puren Hass aber auch Unglaube und Begeisterung hervor. Unter anderem die Charaktere machen die Geschichte aus meiner Sicht so stark.

Schreibstil:
Sarah J. Maas hat einen bildlichen aber auch wahnsinnig fesselnden Stil. Von der ersten Seite an hatte ich das Geschehen bildlich vor Augen und zu jedem Zeitpunkt war die Handlung so von Spannung durchzogen, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Feyres Perspektive gefiel mir dabei besonders gut, da man mit ihr die Welt der Fae und auch sie selbst gut kennenlernt.
Sicher wäre manch andere Perspektive interessant gewesen, doch gerade durch das fehlende Wissen über Tamlins Beweggründe beispielsweise machen den Reiz der Geschichte aus.

Fazit:
Ich kann mich nur anschließen, dass das "Reich der Sieben Höfe" ein unvergleichliches Abenteuer ist, das man erlebt haben muss. Fesselnde Handlung mit mehr als aufregenden Charakteren! Wirklich großartig!

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fantasy, katharina seck, bastei lübbe, liebe, natur

Tochter des dunklen Waldes

Katharina Seck
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 24.11.2017
ISBN 9783404208807
Genre: Fantasy

Rezension:


Cover:
Das Cover fand ich vom ersten Moment an großartig! Es passt perfekt zu dem märchenhaften, fantasievollen Stil der Autorin und macht sofort neugierig auf die Geschichte dahinter. Im Regal ist es trotz seiner Schlichtheit meiner Meinung nach ein Blickfang, den man sich gerne anschaut.


Inhalt:
Der Einstieg in die märchenhafte Geschichte von Lilas fiel mir recht leicht. Man bekommt immer bei den Fantasybüchern der Autorin das Gefühl, gemütlich beisammen zu sitzen und ein Märchen erzählt zu bekommen, so magisch haucht sie sowohl dem Setting als auch den Charakteren Leben ein.
Überzeugen konnte mich ihr neues Werk mit einer größtenteils gut durchdachten Handlung, die vor allem gegen Ende einige Überraschungen bereithält.
Als ich richtig mitten im Geschehen war, wurden für mich die Ereignisse teilweise sehr vorhersehbar und manches war mit zu oberflächlich, wodurch mir an manchen Stellen die Logik nicht ganz klar war.
Auch in der Liebesgeschichte sehe ich eine Schwäche, da sie mir nicht tiefgründig genug war, um wirklich greifbar zu sein.
Dennoch empfand ich "Tochter des dunklen Waldes" als ein spannendes, magisches Abenteuer, das mich sehr gefesselt hat.


Charaktere:
Die schöne Gestaltung wurde auch hinsichtlich der Charaktere fortgesetzt.
Die Protagonistin Lilah mit ihrer freundlichen, mutigen Art konnte mich das ganze Buch über sehr begeistern und mitreißen. 
Manchmal kam mir ihre Gefühlswelt etwas zu kurz, aber insgesamt mochte ich das aufgeweckte, liebevolle Mädchen sehr gerne.
Die weiteren Charaktere erschienen mir auf jeden Fall vielseitig, was mir immer sehr wichtig ist. Sie wurden nicht so intensiv dargestellt wie Lilas, wodurch die nicht ganz so greifbar waren, aber dennoch konnte ich mir von allen ein Bild machen und für ihr Handeln Verständnis aufbringen.


Schreibstil:
Bereits in "Die silberne Königin" war ich geradezu gefesselt vom märchenhaften Schreibstil von Katharina Seck. Auch in ihrem neuen Werk habe ich es geliebt, mich von ihrer besonderen Art zu erzählen begeistern zu lassen. Ich kann nicht genau sagen, wie sie es macht, aber die Geschichte nimmt mich mit ihren Worten viel mehr ein als andere Bücher, besetzt meinen Kopf und malt unglaubliche, magische Bilder vor mein inneres Auge.
Bei keinem anderen Autor habe ich bisher eine so gewaltige, wirklich märchenhafte Art zu erzählen erlebt. "Tochter des dunklen Waldes" hätte für mich auch ein Märchen aus alter Zeit sein können.
Erzählt wir die Geschichte aus der auktorialen Erzählweise, wo der Fokus ganz klar auf der Protagonistin Lilas liegt. An den Kapitelanfängen werden immer wieder mysteriöse Sequenzen dazwischen geschoben, die einen vor allem zu Beginn vor ein Rätsel stellen.


Fazit:
Katharina Seck beeindruckte mich ein weiteres Mal! Auch "Tochter des dunklen Waldes" war inhaltlich wie sprachlich eine ganz besondere Geschichte, wie ich es von der Autorin erwartet habe.
Gänzlich konnte es aufgrund von kleinen logischen Unstimmigkeiten, der einen oder anderen unnötigen Länge und der Romantik nicht ganz, doch ich kann jedem Fantasyfan nur dazu raten, zu dieser Geschichte zu greifen, weil sie für mich ein magisches Abenteuer war, dass mich aus dem Alltag entführen konnte.

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apollo, rick riordan, percy jackson, mythologie, götter

Die Abenteuer des Apollo - Das verborgene Orakel

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 31.08.2017
ISBN 9783551556882
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Cover:
Das Cover passt aus meiner Sicht sehr gut zu der Geschichte und ist vor allem für das Buch als Jugendbuch sehr ansprechend. Es ist im ähnlichen Stil gehalten wie die anderen Bücher des Autor über seine Götterwelt. Der Wiedererkennungswert gefällt mir sehr und auch insgesamt finde ich das Cover gelungen.


Inhalt:
Inhaltlich konnte Rick Riordan auf jeden Fall wieder mit überraschenden Wendungen und einer spannenden Grundstory überzeugen. 
Was den Inhalt betrifft, ist auch der Einstieg gut gemacht, denn man wird sofort in eine spannende Situation geworfen, anstatt durch Erklärungen eingeführt zu werden. Dieser Weg gefällt mir persönlich immer besser, so auch in diesem Fall.
Auf jeden Fall fand ich die Geschichte bis zum Ende sehr unterhaltsam gestaltet. 
Mehr oder weniger "gestört" haben mich hier nur die doch recht häufig vorkommenden Verweise auf die anderen Bücher aus Riordans Götterwelt. Dadurch konnte man oft mit einigen genannten Aspekten nichts anfangen, wenn man nicht alle anderen Bücher gelesen hat und das hat man leider auch deutlich gemerkt.
Ansonsten war diese neue Reihenauftakt durchaus ein unterhaltsames Abenteuer, dass Lust auf die Fortsetzung hinterlässt.


Charaktere:
Mich konnte das Buch leider vor allem durch den Protagonist Apollo nicht überzeugen. Er ging mir von Anfang an mit seiner sehr überheblichen, arroganten Art auf die Nerven, anders kann ich es nicht sagen. Ja, seine Persönlichkeit sorgt für sehr viel Witz im Buch, doch gerade in einem Jugendbuch empfand ich seine Person als zu übertrieben.
Ich zumindest habe mich sehr an ihm gestört und als Protagonist sorgt das natürlich für wenig Lesefreude.
Auch Meg als Person war mir oft nicht schlüssig. Ich wurde mit ihr ebenso wenig warm, was für mich die Schwäche noch schwerwiegender machte.  
Die anderen Charaktere fand ich passend gewählt und hier gefiel es mir, dass man auch auf bekannte Charaktere wie zum Beispiel Percy Jackson höchstpersönlich trifft, ohne das diese eine immens große Rolle einnehmen.


Schreibstil:
Rick Riordan versteht sich auf jeden Fall darin, Witz und Unterhaltsamkeit in seine Bücher einzubinden. Es wird einem auf jeden Fall nicht langweilig und das Buch liest sich sehr fließend, was mir sehr gefiel.
Ich erlebte die Geschichte aus der Sicht des Gottes Apollo, was für den Handlungsverlauf und die Grundidee natürlich immens wichtig und auch gut gewählt war. Probleme hatte ich nur mit dem Protagonisten, was dafür wiederum schwierig war.
Auch hier treten die für den Autor typischen besonderen Kapitelüberschriften auf, die immer wieder für einen Lacher sorgen.
Problematisch sah ich stilistisch jedoch manche auftretende Namen großer Stars, die heute nicht mehr in die Welt von Jugendlichen passen. Einerseits soll es ein Jugendbuch sein, aber damit können diese jedoch teilweise nichts anfangen, was schade ist. Aus meiner Sicht, ist es aber auch unnötig, diese des Witzes halber heranzuziehen. 


Fazit:
Aus meiner Sicht ist dieses Buch auf jeden Fall etwas für Fans! Jene, die sich in die Schreibart des Autor grenzenlos verliebt und auch alle anderen Geschichten kennen, kommen hier auf jeden Fall auf ihre Kosten. Mich konnte es in vielen Punkten, allen voran was den Protagonisten betrifft, nicht überzeugen. Ja, man kann es lesen, aber ich würde es definitiv nicht als "Must Have" bezeichnen.
Ich bin mir noch nicht mal sicher, ob ich die Reihe weiterlesen würde.

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sandra regnier, elfen, anderwelt, die magische pforte der anderwelt, pan

Die magische Pforte der Anderwelt (Pan-Spin-off)

Sandra Regnier
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 29.09.2017
ISBN 9783551316875
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Cover:
Das Cover hat mir auf den ersten Blick gefallen! Es passte für mich vom Stil her zu der Pan-Trilogie, sodass gleich der Wiedererkennungswert gegeben ist. Aber auch so finde ich es sehr ansprechend gestaltet, da man sofort Fantasy im Kopf hat und das Buch somit genau die Richtigen anspricht.

Inhalt:
Inhaltlich ist "Die magische Pforte der Anderwelt" auf jeden Fall unterhaltsam. Mir war zu keinem Zeitpunkt langweilig und ich muss ebenso sagen, dass ich schon ab der ersten Seite mitten im Geschehen war. 
Die Handlung war insgesamt gut durchdacht und basierte auf einer guten Grundidee. Lediglich kleine Logiklücken störten den Lesefluss. Das man so locker und leicht mit einer Quasi-Entführung umgeht fand ich schon erstaunlich. Also es waren Kleinigkeiten, die ich manchmal etwas befremdlich fand, aber ansonsten empfand ich die Geschichte als abwechslungsreich und spannend.
Ein viel größeres Manko ist für das Ende!!! Ich habe ganz ehrlicherweise eine abgeschlossene Geschichte erwartet, wie ich es bei einem Spin-Off für üblich halte. Doch da wurde ich enttäuscht, denn anscheinend handelt es sich um eine neue Reihe in der Welt der Elfen.


Charaktere:
Ehrlich gesagt mochte ich Allison ganz gerne. Sie ist keine Kämpfer-Natur oder sehr temperamentvolle Persönlichkeit, sondern auf mich wirkte sie ruhig und eher zurückhaltend und schüchtern. Es war mal eine andere Art Protagonistin. Manchmal kam sie mir etwas naiv, aber insgesamt wirkte sie unterhaltsam und wenn es drauf ankommt, auch schlagfertig auf mich.
Die anderen Charaktere wie Allisons Freundinnen oder Finn wirkten auf mich zwar passend für die Geschichte, aber sehr tiefgründig wurden sie nicht behandelt. 
Man merkte besonders hier, dass es sich um einen neuen Reihenbeginn handelt, denn viel Entwicklung passiert bezüglich der Entwicklung der Charaktere noch nicht.


Schreibstil:
Ich mag den Schreibstil der Autorin wahnsinnig gerne. Schon in der Pan-Trilogie mochte ich ihre Art zu Schreiben und mich als Leser zu unterhalten.
Sie beschreibt die Umgebung sowie Charaktere auf lustige Art und Weise und meiner Meinung nach gelingt es ihr dabei auch immer, Spannung rein zu bekommen. Ich fühlte mich die ganze Zeit bestens unterhalten.
Mir gefiel es auch sehr, die Geschichte aus der Perspektive von Allison zu erleben. Dadurch stolpert man mit ihr gemeinsam in die Welt der Elfen und das durch einen dummen Zufall. Ich empfand sie als unterhaltsame Protagonistin, aus deren Sicht ich die Geschichte gerne gelesen habe.


Fazit:
Für mich war "die magische Pforte der Anderwelt" ebenso wie die Trilogie Pan ein magisches Abenteuer, dass ich sehr gerne erlebt habe.
Ich mag den Schreibstil der Autorin wahnsinnig gerne und auch mit ihren Ideen konnte sie mich wieder begeistern.
Ich störte mich lediglich an kleinen anfänglich Logiklücken in der Handlung, aber vor allem an dem Ende. Für mich ist ein Spin-Off ein Einzelband und das ist hier absolut nicht der Fall, weswegen ich enttäuscht von dem Ende war! Meiner Meinung nach war es mehr als notwendig, darauf hinzuweisem, dass es sich um eine neue Reihe handelt, die aber in der gleichen Welt spielt. Denn so wird man am Ende bitter enttäuscht.
Natürlich freue ich mich auf die Fortsetzung, weil ich wissen will, wie es weitergeht, aber gänzlich begeistert wurde ich leider nicht.

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