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Die Chronik des Eisernen Druiden - Verhext

Kevin Hearne
E-Buch Text: 362 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 26.04.2014
ISBN 9783608106619
Genre: Fantasy

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86 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 57 Rezensionen

thriller, eden, sydney, candice fox, mord

Eden

Candice Fox , Anke Caroline Burger
Flexibler Einband: 476 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 11.09.2016
ISBN 9783518467145
Genre: Krimi und Thriller

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

thriller, kinder, müllkippe, gewalt, australien

Hades

Candice Fox
E-Buch Text: 350 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp Verlag, 08.05.2016
ISBN 9783518744444
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Noch immer bin ich auf dem Thriller-Trip. Mitten in diese Phase platzte das Angebot eines Rezensionsexemplares von „Eden“ hinein. Da die Inhaltsangabe sehr interessant klang, nahm ich das Angebot gern an, stellte aber gleichzeitig fest, dass es sich dabei bereits um den zweiten Teil einer Trilogie handelt. Da ich sowieso gerade ein neues Buch beginnen wollte, kaufte ich mir den ersten Teil „Hades“ als Ebook für den Kindle und konnte sofort mit dem Lesen in der richtigen Reihenfolge beginnen.

Frank Bennet lässt sich nach dem Selbstmord seiner Partnerin zu Sydneys Metro Police versetzen und bekommt als Partnerin Detektiv Eden Archer zugeteilt, deren Partner vor nicht allzu langer Zeit im Dienst erschossen wurde. Von Eden selbst ist er anfangs ganz angetan, aber der Rest des Teams scheint ihm sehr gewöhnungsbedürftig. Allen voran ein Detektiv namens Eric, der ein nervig arroganter Zeitgenosse und wie sich herausstellt, auch noch Edens Bruder ist. Schnell stellt Frank fest, dass sich die Geschwister sehr eigenartig verhalten. Allerdings treten alle Befindlichkeiten angesichts eines neuen Falls erst einmal in den Hintergrund. Im Hafen werden mehrere versenkte Leichen gefunden, die darauf hinweisen, dass ein Serienkiller sein Unwesen treibt…

Wow, ich bin begeistert. In kürzester Zeit habe ich diesen wirklich sehr düsteren Thriller verschlungen und nun hoffe ich, dass der zweite Teil ganz schnell bei mir eintrifft und ich diese auf morbide Weise ungeheuer faszinierende Geschichte weiter lesen kann. Der flüssige Schreibstil und die punktuell gesetzten Szenenwechsel sorgten dafür, dass ich zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Längen verspürte.

Ungewöhnlich war für mich die Tatsache, dass eine Autorin die ICH-Perspektive für einen männlichen Hauptprotagonisten gewählt hat. Allerdings ist ihr aus meiner Sicht dieser Part mit einer sehr neutralen und fast distanzierten Herangehensweise hervorragend und glaubhaft gelungen. Allerdings muss ich im Nachgang feststellen, dass ich über die Person Frank selbst doch noch immer ziemlich wenig weiß, sich für mich aber durch seine Sicht auf die Dinge, das Bild der anderen Hauptprotagonisten abgerundet hat.

Obwohl die titelgebende Figur „Hades“ - Heinrich Archer - in der Gegenwart kein ein einziges Mal aktiv in Erscheinung trat, war er doch die ganze Zeit über präsent. Denn neben dem aus Frank Bennets Perspektive erzählten Handlungsstrang in der Gegenwart und einigen Wortmeldungen des Täters und eines Opfers im aktuellen Fall, über die dann in der dritten Person erzählt wird, sind auch die Erinnerungen von „Hades“, ab dem Zeitpunkt, an dem er eher zufällig und ungewollt zum Vater wird, niedergeschrieben. Und obwohl von Anfang an keinerlei Hehl daraus gemacht wird, welche Rolle dieser Mann in Sydneys Unterwelt spielt, faszinierte mich diese Figur ganz besonders. Außerdem erklärte dieser Handlungsstrang natürlich auch den Werdegang des eigenartigen Geschwisterpaares.

Von der Autorin Candice Fox hatte ich bis dato noch nichts gelesen. Kein Wunder, denn „Hades“ ist ihr Debüt. Ich freue mich jetzt ganz sehr auf das Lesen von „Eden“ und habe mir den voraussichtlich im April 2017 erscheinenden Teil 3 „Fall“ vorgemerkt. Für Freunde von düsteren Geschichten, mit Hauptprotagonisten die nicht schwarz oder weiß denken und deren dunkle Geheimnisse es zu ergründen gibt, spreche ich sehr gern eine Leseempfehlung aus.

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Tags: australien, gewalt, kinder, morde, mülldeponie, sidney   (6)
 

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

familiengeschichte

Ein Märchen im Winter: Roman

Kate Lord Brown
E-Buch Text: 496 Seiten
Erschienen bei Piper ebooks, 02.11.2016
ISBN 9783492975223
Genre: Sonstiges

Rezension:

Manchmal, besonders wenn es wieder Zeiten bei mir gab, in denen ich arg gestresst war und nichts so richtig klappen wollte, brauche ich ein Stückchen heile Welt. Gern greife ich da auch mal zu sogenannten Frauenromanen, von denen ich eigentlich bereits im Vorfeld weiß, dass die Protagonisten zwar teils heftige Schicksalsschläge erleiden müssen, am Ende dann aber alles gut wird. Als mir „Ein Märchen im Winter“ von Amazon Vine als Rezensionsexemplar angeboten wurde, versprach ich mir von Cover, Titel und Inhaltsangabe genau DAS.

Nun habe ich in meinem Leben ja schon so viele Bücher gelesen, dass ich sie nicht mehr zählen kann. Im ersten Moment konnte ich zwar mit dem Namen der Autorin Kate Lord Brown nichts anfangen, als ich das Buch dann jedoch in der Hand hielt und die Verlagsinformationen las, klingelte es. Vor mehr als zwei Jahren hatte ich bereits von ihr „Das Haus der Tänzerin“ gelesen und fand es gut.

Die Goldschmiedin Grace hat ihren Mann, ihr Haus sowie ihr Geschäft verloren und wohnt mit ihrer 10-jährigen Tochter Harriet wieder bei den Eltern. Um neu durchzustarten, tritt sie eine Sekretärinnenstelle bei Fraser Stratton, einem exzentrischen ehemaligen Diplomaten im Ruhestand, an, der seine Memoiren schreiben möchte und dafür Unterstützung benötigt. Grace zieht in ein Cottage auf dessen Landgut und lernt auch Jack, seinen Verwalter und Patensohn kennen. Obwohl ein Schmuckstück ihrer Großmutter einer der Gründe war, warum Grace die Stelle bei Fraser Stratton wollte, ahnt sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass es ein Verbindungsstück zur Geschichte ihrer beiden Familien ist…

Bereits im kurzen Prolog, der aus der Perspektive von Grace in der ersten Person geschrieben ist, wusste ich, dass ich mich mit dem guten Ende nicht getäuscht hatte. So ließ ich mich dann auch gern auf die weitere Geschichte ein, die in der Silvesternacht zum Jahr 1979 begann, aber jetzt in der Erzählperspektive verfasst wurde. Wieder empfand ich erst einmal den Schreibstil als bildhaft flüssig und konnte mich gut einlesen. Um den Spannungsbogen aufzubauen arbeitete die Autorin auch hier mit wechselnden Perspektiven der Protagonisten. Die Memoiren von Fraser reichen dabei sogar noch viel weiter in die Vergangenheit zurück. Neben vielen interessanten Aspekten in der Geschichte, hatte ich hin und wieder aber das Gefühl, dass sich die Autorin ein bisschen verzettelte und verspürte doch immer mal Längen. Sehr gut gefiel mir das Zusammengehörigkeitsgefühl von Fraser und seinen Angestellten. Die Konflikte mit dem Rest der Familie Stratton empfand ich ein bisschen konstruiert, ebenso ging es mir bei Grace, als eine vermisste Person plötzlich auftauchte. Zum Ende hin wurde es dann aber alles wieder flüssig und im Nachgang habe ich eine schöne Familiengeschichte mit genau dem Ausgang gelesen, den ich mir gewünscht hatte.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

agenten, selbstjustiz, resozialisierung, action

HUNTER – Ich bin das Recht

Robert Bidinotto
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 14.06.2016
ISBN 9783865524683
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zurzeit habe ich wieder einmal eine regelrechte Buchverschlingphase. So konnte ich es als Fan des Genres natürlich nicht lassen, mir eines der letzten Rezensionsexemplare dieses Action-Thrillers bei Amazon Vine zu ordern.

Die CIA Agentin Annie Woods stellt einen Doppelagenten. Doch bevor sie diesen verhören kann, wird er in einem sicheren Haus erschossen. Annie ist nun auf der Suche nach dem ominösen Scharfschützen, dreht sich bei ihren Ermittlungen allerdings seit geraumer Zeit im Kreis.

Dylan Hunter ist Journalist und enthüllt in einer Reihe von Artikeln Fälle aus dem amerikanischen Rechtssystem, in denen es unnötige weitere Opfer gab, weil den Tätern Hafturlaub gewährt wurde oder ihnen durch diverse Kuhhandel gar ein Teil des Strafmaßes zur Bewährung ausgesetzt wurde.

Annie und Dylan begegneten sich erstmals auf der Beerdigung eines Arztes, der Selbstmord beging. Der Verstorbene konnte den brutalen Überfall, bei dem er die Vergewaltigung seiner Frau durch mehrere Männer mit ansehen musste, nicht verwinden. Beim Treffen eines der Täters mit der Witwe des Arztes im Rahmen eines Resozialisierungsprogrammes des Gefängnisses, bei dem Annie ihre beste Freundin moralisch unterstützt, begegnen sich Dylan – der wegen Recherchen anwesend ist - und Annie erneut. Es knistert heftig zwischen den Beiden.

Dylan veröffentlicht mehrere Artikel, die das Justizsystem anprangern und den Werdegang rückfällig gewordener Mehrfachtäter enttarnen. Damit tritt er sehr hochrangigen Mitgliedern der Gesellschaft gehörig auf die Füße. Die in den Artikeln erwähnten Kriminellen werden meist kurze Zeit später an aufsehenerregenden Orten eliminiert aufgefunden.

Annie und sogar die in den Fällen der getöteten Kriminellen ermittelnden Beamten finden es großartig, dass mit Dylan endlich mal jemand die Wahrheit ans Licht bringt. Doch in seinen nächsten Artikel nimmt Dylan das Resozialisierungsprogramm und seine Verantwortlichen auseinander. Allerdings ahnt er nicht, dass der größte Befürworter und Geldgeber des Programms Annies Vater ist...

Dieser Thriller hat mich tatsächlich von der ersten bis zu letzten Seite gefesselt. Der Schreibstil in der dritten Person, mit einer gelungenen Mischung verschiedener Perspektiven, gefiel mir sehr gut. Allerdings habe ich ihn nicht atemlos in einem Rutsch verschlungen, sondern musste ihn in den ersten beiden Dritteln hin und wieder zur Seite legen und das Gelesene reflektieren. Dabei empfand ich jedoch keine Längen, sondern erwischte mich immer wieder dabei, dass ich dem ominösen Rächer beipflichtete und es in diesen Fällen überhaupt nicht als schlimm empfand, dass dieser Abschaum der Gesellschaft für immer von der Bildfläche verschwand. Das gab mir ordentlich Nachdenkstoff, denn eigentlich bin ich kein Verfechter von Selbstjustiz.

Die beiden Hauptcharaktere fand ich sehr sympathisch und konnte mich in vielen Dingen mit ihnen identifizieren. Das ließ mich natürlich, besonders als ich im letzten Drittel das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen konnte, ordentlich mit ihnen fiebern.

Das Einzige was ich an dem Buch wirklich kritisieren muss ist der Klappentext. Dass es sich bei dem Rächer der Opfer, der das Recht selbst in die Hand nimmt, ebenfalls um Dylan Hunter handelt, bleibt in der Geschichte selbst nämlich lange Zeit durchaus unklar. Da es jedoch bereits im Vorfeld verraten wurde, las ich die Kapitel natürlich unter dieser Maßgabe, fragte mich jedoch hin und wieder ob da in der Inhaltsangabe nicht evtl. was Falsches steht. Mir hätte es bestimmt gut gefallen, wenn das langsame erkennen, dass es sich dabei auch um Hunter handelt, als zusätzlicher Kick hinzu gekommen wäre.

Auf jeden Fall lohnt es sich auch, wenn das Ende des Thrillers erreicht ist, noch weiter zu lesen. Da erfährt man als Leser dann nämlich noch, dass die Geschichte durchaus reale Hintergründe hat. Ich selbst möchte von dem Autor Robert Bidinotto, der sich, wie ich aus den Verlagsinformationen erfuhr, als Enthüllungsjournalist und Sachbuchautor bereits einen Namen gemacht hat, gern noch mehr lesen. Ein grandioses Thrillerdebüt!

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Tags: action, agenten, resozialisierung, selbstjustiz   (4)
 

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44 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

playground, mutterliebe, fantasie, nahtod, zwischen leben und tod

Playground – Leben oder Sterben

Lars Kepler , Christel Hildebrandt
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Piper, 04.10.2016
ISBN 9783492060462
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nachdem ich schon einige Bücher aus der Reihe des schwedischen Autorenduos Lars Kepler um Kommissar Joona Linna gelesen hatte und diese bei mir immer für ein unterhaltsames Lesevergnügen und Abschalten vom Alltag sorgten, freute ich mich sehr, dass mir von Amazon Vine ein Rezensionsexemplar ihres neusten Werkes „Playground“ angeboten wurde und nahm dieses natürlich gern an.

Die Inhaltsangabe verriet mir zwar schon, dass die Geschichte diesmal nichts mit dem mir mittlerweile ans Herz gewachsenen Ermittler zu tun hat, allerdings ging ich einfach irgendwie davon aus, dass ich wieder ein hochspannendes Leseerlebnis vor mir habe. Im Nachgang muss ich sagen, dass meine Erwartungshaltung da wohl auch ein bisschen zu hoch war.

Während eines Spezialauftrages wird Leutnant Jasmin Pascal Andersson im Kosovo schwer verletzt. Bei ihrer Rettung erleidet sie einen Herzstillstand, kann aber reanimiert werden. Sie erholt sich zwar körperlich, allerdings muss sie wegen eines posttraumatischen Stress-Syndroms aus dem Militärdienst ausscheiden.

Wieder in Stockholm arbeitet sie als Sekretärin im Verteidigungsministerium. Sie bringt einen Sohn zur Welt und scheint das Kriegstrauma überwunden zu haben. Doch ein Vorfall in Dantes Kindergarten bringt sie dazu, jemanden vor der chinesischen Hafenstadt, in der sie während ihres Herzstillstandes gewesen sein will, zu warnen. Sie wird in eine geschlossene Abteilung eingewiesen. Nachdem sie dort entlassen wurde und ihr Leben sich gerade wieder etwas stabilisiert, möchte der Vater ihres Sohnes das Sorgerecht.

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf dem Weg zur Gerichtsverhandlung erleidet sie einen erneuten Herzstillstand. Plötzlich befindet sie sich wieder in dieser Hafenstadt, kommt zurück und erfährt, dass bei ihrem ebenfalls bei dem Unfall schwer verletztem Sohn bei einer Operation das Herz zum Stillstand gebracht werden muss…

Die Geschichte bewegt sich in zwei Ebenen – in der Jetztzeit und im Totenreich. Sie wird aus Jasmins Perspektive in der dritten Person erzählt. Der Schreibstil ist sehr bildhaft und nicht so flüssig wie ich es sonst von Lars Kepler kenne.

Jasmin war mir als Hauptprotagonistin durchaus sympathisch. Obwohl ich mich nicht gänzlich mit ihr identifizieren konnte, verstand ich in jedem Fall die große Angst um ihr Kind und das, was sie dafür alles auf sich nahm. Unverständlich blieb mir teilweise die Art- und Weise, wie sie ihrem Sohn die Situation in der sie sich beide befanden erklärte bzw. nicht erklärte. Klar will man vom eigenen Kind so viel wie möglich Unbill fernhalten, aber ein paar Erklärungen hätte auch ein Fünfjähriger verstanden und verdient.

Im Totenreich - dort handelt auch der größte Teil der Geschichte - wurde mir persönlich zu viel Nebensächliches ausgeschmückt, so dass ich immer wieder Längen empfand. Wiederum kamen nach solchen Längen dann auf einmal wie aus der Luft gegriffen Lösungen ins Spiel, die zwar die Handlung wieder voran brachten, auf mich aber zurechtgebogen und konstruiert wirkten. Der sehr aufregende und blutige Showdown ließ bei mir noch allerhand Fragen offen, ohne dass die Geschichte jedoch nach einer Fortsetzung schreit.

Der Ansatz der Geschichte ist sehr interessant, die Umsetzung als Mystery-Thriller ließ meiner Meinung nach zu wünschen übrig. Ich glaube Krimis schreiben kann Lars Kepler besser.

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Hänschen klein: Thriller von Andreas Winkelmann (11. Januar 2010) Taschenbuch


Flexibler Einband
Erschienen bei null, 01.01.1600
ISBN B010IL0CYE
Genre: Sonstiges

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hannover, insekten, schreckliche kindheit

Blinder Instinkt: Psychothriller

Andreas Winkelmann
E-Buch Text: 410 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 18.02.2011
ISBN 9783641041014
Genre: Sonstiges

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Wassermanns Zorn

Andreas Winkelmann
E-Buch Text: 416 Seiten
Erschienen bei Rowohlt E-Book, 17.08.2012
ISBN 9783644209718
Genre: Sonstiges

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lokalkrimi, krim

Höllental: Psychothriller

Andreas Winkelmann
E-Buch Text: 353 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 18.02.2013
ISBN 9783641081546
Genre: Krimi und Thriller

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

abschlussband, eleria-trilogie, dystopie, jugendbuch, lieblinge

Die Vernichteten

Ursula Poznanski
E-Buch Text: 528 Seiten
Erschienen bei Loewe Verlag, 14.07.2014
ISBN 9783732001941
Genre: Jugendbuch

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

ursula poznanski, eleria-trilogie, 2. teil, dystopie, jugendbuch

Die Verschworenen

Ursula Poznanski
E-Buch Text: 464 Seiten
Erschienen bei Loewe Verlag, 16.10.2013
ISBN 9783732000166
Genre: Jugendbuch

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29 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

pehov, piper, fantasy

Sturm

Alexey Pehov , Christiane Pöhlmann
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.10.2013
ISBN 9783492702720
Genre: Fantasy

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36 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

fantasy, funkenträger, saga, reise, mehrteiliges werk

Die Chroniken von Hara - Donner

Alexey Pehov , Christiane Pöhlmann
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Piper, 14.05.2013
ISBN 9783492702713
Genre: Fantasy

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135 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

tod, freundschaft, selbstmord, schweden, trauer

Ein Mann namens Ove

Fredrik Backman ,
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.07.2015
ISBN 9783596197804
Genre: Romane

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131 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 47 Rezensionen

ballett, russland, tanz, roman, russland, 1900, ballett

Die Schwester des Tänzers

Eva Stachniak , Peter Knecht
Flexibler Einband: 570 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 29.10.2016
ISBN 9783458361787
Genre: Historische Romane

Rezension:

Immer wieder finde ich Geschichten, die in den Anfängen des 20. Jahrhunderts in Russland spielen, faszinierend. Und dass russisches Ballett etwas ganz besonderes ist, weiß ich eigentlich auch schon seit Kindertagen. Trotzdem habe ich mich noch nie intensiv damit beschäftigt. Nachdem ich auf vorablesen.de die Leseprobe von „Die Schwester des Tänzers“ gelesen hatte, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Die Glücksfee war mir wohlgesonnen und bescherte mir sogar ein Rezensionsexemplar des neuesten Romans der im polnischen Wrocław geborenen und heute in Toronto lebenden Autorin Eva Stachniak.

Die Hauptprotagonistin Bronislawa Nijinska – gab es, wie auch ihren Bruder Waslaw Nijinsky und die meisten anderen Protagonisten, tatsächlich. Wirkliche Ballettkenner haben von den Nijinskys ganz sicher auch schon vor diesem Roman gehört. Ich persönlich las in diesem Roman erstmals über diese beiden wohl sehr prägenden Persönlichkeiten des modernen russischen Balletts und verfolgte ihre Spuren dann auch noch ein bisschen im Nachgang.

1939 befindet sich die inzwischen 48-jährige Bronislawa Nijinska auf einem Schiff nach New York. Um sich von ihren Ängsten bezüglich der Schiffsreise abzulenken – erst kürzlich ist ein anderes Schiff gesunken – greift sie zu Stift und Notizbüchern und bringt ihre Geschichte zu Papier…

Leicht und flüssig konnte ich mich von Anfang an in die Familiengeschichte der Nijinskys einlesen. In der ersten Person aus der Perspektive von Bronia geschrieben, ist es eine chronologische Erzählung ihres Lebens. Ein Leben, in dem besonders ihr nur zwei Jahre älterer Bruder Waslaw immer präsent war. Selbst zu Zeiten, in denen er nicht persönlich anwesend war, kreisten Bronias Gedanken um ihn. Denn bei allem, was sie mit dem Ballett und der Kunst verband, war er ihr Vorbild und Wegbereiter. Auch noch, als er selbst schon lange nicht mehr in der Lage war, künstlerisch tätig zu sein.

Wie gebannt verfolgte ich den keinesfalls ebenmäßig verlaufenden Weg Bronias, auf dem sie, auch wenn sie es selbst noch nicht begriffen hatte, längst aus dem Schatten ihres Bruders herausgetreten war und sich selbst Achtung und Anerkennung verschaffte. Mir gefiel, wie sie in Krisenzeiten die Verantwortung für ihre Familie übernahm und auch, dass der Blickwinkel zum 1. Weltkrieg und zur Oktoberrevolution in Russland aus ihrer Sicht ganz anders war, als alles was ich bisher darüber gelesen habe. Das offene Ende fand ich sehr passend. Immerhin hatte die Künstlerin da noch etwas mehr als 32 Lebens- und Schaffensjahre vor sich.

Diese Geschichte der Tänzerin und späteren Choreographin Bronia, die sich ihren Ruhm viel härter erarbeiten musste als ihr nur zwei Jahre älterer Bruder Waslaw, diesen aber trotz aller Widrigkeiten des Lebens im Sinne der Kunst ausleben und sich weiterentwickeln konnte, hat mir sehr gut gefallen und spreche nicht nur für Ballettliebhaber gern eine Leseempfehlung aus. Ein interessanter historischer Roman aus einem ganz anderen Blickwinkel als alle bislang von mir gelesenen aus dieser Zeit. Inzwischen stehen auch die beiden bereits 2012 und 2013 veröffentlichten Romane von Eva Srachniak - „Der Winterpalast“ und „Die Zarin der Nacht“ – auf meiner Wunschliste.

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Die Löwen von Luzern

Brad Thor
Flexibler Einband: 672 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 26.09.2016
ISBN 9783865524768
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Als Fan des Thriller-Genres kam ich an dem mir von Amazon Vine angebotenen Rezensionsexemplar natürlich nicht vorbei. Obwohl ich mir mit dem 9.11.2016 einen eigentlich denkbar ungünstigen Tag für den Lesebeginn ausgesucht hatte, konnte mich dieser Action-Thriller so fesseln, dass er die aktuell politischen Bilder aus den Staaten im Kopf erst mal vertrieb und ich alles um mich herum vergaß.

Der amerikanische Präsident macht zusammen mit seiner Tochter einen Ski-Urlaub auf den Pisten von Utah. Mit an Bord ist ein bestens ausgebildetes Personenschutz-Team des Secret Service. Dann geschieht das Unglaubliche. Der Präsident wird entführt und alle der ihn begleitenden Secret Service Agenten werden getötet. Einzig der ehemalige Navy-SEAL Scot Harvath, der zu diesem Zeitpunkt für den Schutz der Präsidententochter verantwortlich war, überlebt.

Von den Ermittlungen ausgeschlossen, kann er den Erklärungen, dass eine Vereinigung aus dem Nahen Osten dahinter steckt, keinen Glauben schenken. Er beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und kommt dabei auf die Spur eines tödlichen Teams professioneller Killer…

Wer tiefgründige Charaktere und ein realitätsnahes Lesevergnügen sucht,
ist hier ganz sicher fehl am Platze. Ja, dieser Thriller ist mitsamt
seinen Protagonisten absolut klischeebehaftet und ja, er ist auch fernab
jeder Realität. Doch obwohl mir das Muster bekannt war – ein Held der
im Alleingang mit seiner attraktiven Begleiterin (fast) jede gefährliche Situation meistert – konnte das
Buch mich durch den flüssigen Schreibstil und den durch das rasante
Tempo erst mal stimmig wirkenden Handlungsverlauf von Anfang bis Ende
komplett bei der Stange halten, ohne dass ich auch nur ein einziges Mal
irgendwelche Längen verspürte.

Da in dieser Geschichte in
Erzählperspektive fast jedes Kapitel mit einem Cliffhanger endete, fiel
es mir unglaublich schwer, das Buch für die eigentlich dringend
benötigte Nachtruhe aus der Hand zu legen. Und als ich es dann doch
endlich getan hatte, fieberte ich dem Weiterlesen in der ersten freien
Minute schon freudig gespannt entgegen und legte das Buch erst aus den
Händen, als das gefällige Ende mit allen Aufklärungen erreicht war. Für
so gute Unterhaltung kann ich Freunden des Genres nur eine
Leseempfehlung geben.

Von Brad Thor hatte ich bislang noch nie gehört. Aus den Verlagsinformationen erfuhr ich, dass der 1969 in Chicago geborene Schriftsteller in den USA inzwischen zu den erfolgreichsten Autoren zählt und dieser Roman dort bereits 2002 (Originaltitel The Lions of Luzern) veröffentlicht wurde und der Auftakt einer inzwischen 15-teiligen Thriller-Reihe um den den Hauptprotagonisten Scot Harvath ist. Im Blanvalet Verlag wurden sogar die Teile 4 (Blowback 2007 – Originaltitel Blowback 2005), 5 (Overkill 2008 – Originaltitel Takedown 2006) und 11 (Schwarze Liste 2015 – Originaltitel Black List 2012) bereits in deutscher Übersetzung veröffentlicht, waren aber komplett an mir vorbeigegangen. So begann ich diese Reihe tatsächlich von vorn und freue mich schon jetzt auf den für 2017 geplanten Erscheinungstermin von Teil 2 (Der Pfad des Mörders – Originaltitel Path of the Assassin 2003).

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512 Bibliotheken, 25 Leser, 0 Gruppen, 134 Rezensionen

nina mackay, plötzlich banshee, banshee, fantasy, feen

Plötzlich Banshee

Nina MacKay
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.09.2016
ISBN 9783492703932
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Es ist zwar schon eine ganze Weile her, dass ich mit jungen Lesern (die werden viel zu schnell erwachsen) regelmäßigen Austausch über deren gelesenen Büchern betrieb und selbst ganz begeistert mitlas, aber hin und wieder greife ich doch immer noch ins Jugendbuchregal. Bei „Plötzlich Banshee“ hatte ich die Gelegenheit eines der letzten Rezensionsexemplare zu bestellen und nahm sie erst mal gern wahr. Leider war ich dann schon auf den ersten Seiten von der Hauptprotagonistin Alana so angenervt, dass das Lesen dieses Buches für mich mehr lästig als lustig war.

Die 20-jährige Alana ist Privatdetektivin und wohnt zusammen mit ihrem Sandkastenfreund Clay (sie sind zusammen in einem Kinderheim aufgewachsen) in einer WG. Bereits seit ihrer Kindheit kann sie die verbleibende Lebenszeit der Menschen, denen sie begegnet, sehen. Plötzlich machen ihr Clay und eine andere Freundin die Eröffnung, dass sie deswegen eine Banshee (irische Todesfee) ist. Gleichzeitig geschehen in ihrer Stadt auf einmal grausame Morde. Da Alana mit jedem der Opfer kurz vor deren Tod irgendwie in Kontakt stand, gerät sie schnell ins Visier von Detective Dylan Shane…

Ohne großartige Erläuterungen warf die Autorin den Leser direkt ins Geschehen hinein. In für einen Jugendroman gewohnt einfacher Sprache und in der ersten Person aus der Perspektive der Hauptprotagonistin. Und diese sprang dann auch gleich im Minikleid und mit Keilabsatzsandalen auf einen fahrenden Zug und entrüstete sich erst mal darüber, dass sie die sauteuren Schuhe wegwerfen musste, weil sie mit ihnen auf dem Zug nicht laufen konnte... Überhaupt erfuhr ich immer wieder so viel über das, was sie gerade anzieht, dass sich bei mir im Kopf schnell das Bild einer gesichtslosen Schaufensterpuppe manifestierte. Einen Mund hatte diese Puppe auch. Und dieser gab sehr viel Dünnes von sich.

Ganz ehrlich, ich habe wirklich schon viel Jugendfantasy gelesen, aber an so eine zickige, egoistische und gleichzeitig tollpatschige Hauptfigur mit 20 Jahren kann ich mich gerade nicht erinnern. Hätte die Autorin über eine 14-jährige geschrieben, hätte ich für viele ihrer Verhaltensweisen wahrscheinlich sogar Verständnis aufbringen können. Das hätte dann aber natürlich nicht in den Rest der Storyline hineingepasst, der ich durchaus ein paar nette Grundideen zugestehe, die dann allerdings mehr schlecht als recht zusammenkonstruiert wurden.

Zwischenrein wechselte die Autorin immer mal die Perspektive. Dann wurden Handlungen oder Gedanken anderer Protagonisten - deren Name auch über dem jeweiligen Absatz stehen -in der dritten Person erzählt. Hin und wieder finde ich das bei anderen Büchern gar nicht so schlecht, aber hier empfand ich auch das schwach konstruiert und nur der Abwechslung halber zurechtgebastelt.

Als die Erläuterungen zur magischen Welt und zum Umfeld von Alana folgten, sträubte sich in mir auch wieder alles und ich schüttelte so oft den Kopf, dass ich mich wundere, keine Kopfschmerzen davon bekommen zu haben. Jede, aber auch jede meiner Vermutungen, wohin das Ganze führen würde, bestätigte sich. Es war alles vorhersehbar und es gab keinerlei überraschende Wendungen, die mich hätten begeistern können.

Die Idee mit Banshees und anderen Feen und Elfenwesen aus der irischen Mythologie finde ich an sich ja nicht schlecht. Auch Privatdetektive und Polizisten haben vielen Romanen die ich bislang gelesen habe, nicht geschadet. Allerdings verleihen die Tätigkeiten der Protagonisten dann den Geschichten meistens auch den realistischen Anstrich, der dann auch die fantastischen Elemente glaubhaft erscheinen lässt. Hier konnte ich das nicht finden.

Alles in allem hat mir dieses Buch also überhaupt nicht gefallen. Ich erwarte in einem Jugendbuch definitiv keine immer und absolut braven Hauptprotagonisten. Und wenn hin und wieder mal ein Malheur passiert, kann ich da eigentlich auch lachen, so wie ich mich auch selbst gern mal auf die Schippe nehme. Immerhin sind wir alles nur Menschen. Aber eine kleine Vorbildwirkung erwarte ich doch, besonders wenn die Protagonisten auch schon wesentlich älter sind, als die Zielgruppe der Leserschaft. Hier bestand aber die ganze Geschichte aus einer Aneinanderreihung von Tolpatschigkeiten und verbalen Verfehlungen der Hauptprotagonistin, die ich mit Menschlichkeit und Humor einfach nicht mehr entschuldigen kann.

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(64)

121 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

thriller, entführung, misshandlung, flucht, verfolgung

Das Falsche in mir

Christa Bernuth
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.01.2014
ISBN 9783423249928
Genre: Krimi und Thriller

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245 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 50 Rezensionen

schweden, lars kepler, entführung, joona linna, krimi

Der Sandmann

Lars Kepler , Paul Berf
Fester Einband: 574 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 14.02.2014
ISBN 9783431038873
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In den letzten Jahren konnten mich etliche skandinavische Krimis begeistern. Auch von Lars Kepler hatte ich von anderen Leseratten bislang nur Gutes gehört. Doch obwohl in den Untiefen meines riesigen SuBs auch schon seit längerer Zeit die ersten beiden Bücher „des Autors“ stehen, habe ich diese noch nicht gelesen.

Nun bekam ich vor einiger Zeit die Gelegenheit mir ein Rezensionsexemplar von „Der Sandmann“ bei Amazon Vine zu bestellen. Diese nahm ich gern wahr und so konnte ich mir endlich auch selbst ein erstes Bild machen.

Bei Lars Kepler

handelt es sich übrigens um ein Pseudonym. Dahinter verbirgt sich das schwedische Ehepaar Alexander Ahndoril und Alexandra Coelho Ahndoril. Die beiden veröffentlichten mit „Der Hypnotiseur“ im Jahr 2009 ihren ersten Kriminalroman und Serienauftakt um Kommissar Joona Linna. Im Jahresrhythmus erschienen dann in Originalsprache „Paganinis Fluch“, „Flammenkinder“ und „Der Sandmann“. Die deutschen Fans mussten auf den vierten Roman allerdings bis 2014 warten.

Ich selbst bekam erst während des Lesens kurz durch eine Erwähnung mit, dass es sich bei „Der Sandmann“ um keinen ganz eigenständigen Roman handelt. Die Ähnlichkeit der Cover hätte mir das zwar auch schon sagen können, doch irgendwie bin ich nach einer bösen, ziemlich langen Leseflaute etwas unvorbereitet an das Buch gegangen. Allerdings hatte ich während der gesamten Lesezeit nicht das Gefühl, irgendwelche Informationslücken zu haben.

Worum geht’s?

Mitten in einer Winternacht irrt ein verletzter junger Mann auf Eisenbahngleisen herum. Als ein Lokführer den Vorfall meldet und die Polizei daraufhin den Mann rettet und in ein Krankenhaus bringt, stellt sich heraus, dass dieser vor 13 Jahren, als 10-jähriger, zusammen mit seiner 8-jährigen Schwester verschwand und vor sieben Jahren für tot erklärt wurde. Die verwirrenden Aussagen des jungen Mannes veranlassen durchaus zum Hoffen, dass auch die Schwester noch leben könnte.

Der mutmaßliche Entführer sitzt jedoch auch schon seit 13 Jahren in einer geschlossenen Anstalt. Kommissar Joona Linna war damals, gemeinsam mit einem Kollegen, als Einziger der Ansicht, dass ein Komplize existieren müsse. Der Kollege, der diese Vermutung bitter bezahlte, lebt nicht mehr. Die anderen Kollegen räumen nun ein, dass sie sich damals irrten. Nun gilt es schnell zu handeln. Doch wie, wenn man so überhaupt keine Anhaltspunkte hat?

Kurzweilige Spannung

In verschiedenen Handlungssträngen, die anfangs etwas verwirren, sich später jedoch verständlich zusammenfügen, erzählen die Autoren eine Geschichte, die thematisch sicher nicht neu ist und in der Vergangenheit mit realen Fällen auch in den Medien war (wurde sogar erwähnt). Gleichzeitig weiten Sie die Hintergründe auf internationale Ebenen aus.

Obwohl ich von den Vorgängerbüchern der Reihe, wie bereits erwähnt, noch keins gelesen habe, fiel es mir nicht schwer, mich einzulesen. Ich konnte mich gut in die Hauptcharaktere hineinversetzen und fieberte mit ihnen. Gleichzeitig schauderte ich angesichts der kranken und bösartigen Vorgehensweisen der Gegenparts.

Sicher ist die Geschichte konstruiert und im Nachgang wirkt auch manches übertrieben. Beim Lesen selbst dominierte jedoch der konstant gehaltene Spannungsbogen, der es schaffte, mich komplett in die Handlung hinein zu ziehen und mir keine Zeit zum Nachdenken ließ. Der einfache, flüssige Schreibstil und die kurz gehaltenen Kapitel sorgten dafür, dass ich das Buch nahezu in einem Rutsch weg schnurpste.

Es handelt sich hierbei definitiv nicht um Weltliteratur. Die Geschichte selbst werde ich sicher auch in kurzer Zeit wieder vergessen haben. Was bleibt ist das herrliche Gefühl, dass ich ein paar Stunden komplett von meinem Alltag abschalten konnte und mich dabei auch noch gut unterhalten fühlte. Die derzeit in meinem SuB stehenden Vorgängerbücher des Autorenpaares werden sicher nicht mehr lange ungelesen bleiben.

29. August 2014

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27 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

jennifer estep, killer, love, eis, magie

Spinnenkuss: Elemental Assassin 1 (Paperback) - Common

von Jennifer Estep und Vanessa Lamatsch von Piper Taschenbuch
Flexibler Einband
Erschienen bei Piper Taschenbuch, 01.01.2013
ISBN 0884176232843
Genre: Sonstiges

Rezension:

Urbanfantasy gehört seit längerer Zeit zu von mir gern gelesener Lektüre. Als ich bei Amazon Vine die Möglichkeit bekam, „Spinnekuss“ den Auftakt der auf 12 Bände ausgelegten „Elemental Assassin“ Serie der Autorin Jennifer Estep als Rezensionsexemplar zu bekommen, griff ich daher gern zu.

Die Auftragskillerin Gin Blanco ist in beruflichen Kreisen nur als die Spinne bekannt. Sie hat sich unter diesem Namen in ihrem Metier Respekt verschafft und ist gefürchtet. Doch plötzlich wendet sich das Blatt. Ein leicht zu erledigen scheinender Auftrag erweist sich als Falle, ihr Mentor wird auf bestialische Art und Weise getötet und sowohl die Spinne, als auch ihre wenigen engen Vertrauten finden sich auf der Seite der Gejagten wieder. Um dem Ganzen auf den Grund zu gehen, ist sogar eine Zusammenarbeit mit Detective Donovan Caine notwendig, den Gin durchaus attraktiv findet, der sie jedoch wegen ihres Berufes verachtet…

Sehr temporeich ist die Geschichte um die Auftragskillerin, die ihre Erlebnisse in der ersten Person aus ihrer Perspektive erzählt geschrieben. So ist man bereits am Anfang mitten im knallharten Geschehen und empfindet Gin Blanco – die Spinne – als knallhart und mitleidslos, die einfach ihren Job erledigt. Gleichzeitig ist durch die Erwähnung der elementaren Magie auch hier schon der fantastische Aspekt vorhanden.

Schade finde ich, dass die Strukturen dieser fantastischen Welt meiner Meinung nach nicht verständlich rüber kommen. Ich erfahre zwar, dass es Elementare mit verschiedenen Kräften gibt, Zwerge und auch Vampire, aber irgendwie wird das alles wie nebenbei eingestreut, mit ziemlich wenig Informationsgehalt.

Die Hauptprotagonistin bleibt mir lange Zeit ziemlich fremd. Auch zu ihr erhalte ich wichtige Informationen erst nach und nach. So lebt die Story lange Zeit nur von den Gräueltaten, die Gin entweder anderen antut oder die ihr oder ihren Begleitern angetan werden. Natürlich sind auch einige wohl erotisch angedachte Szenen vorhanden, die ich persönlich aber als ziemlich plump empfinde.

Das Konzept harte Kämpferin mit weichem Kern ging mir in dieser Story aufgrund fehlender Informationen fast auf die Nerven, so dass ich nach anfänglichem Kleben am Buch, es immer öfter kopfschüttelnd aus der Hand legen musste. Eigenartigerweise blieb die Neugierde, wer hinter dem ganzen Komplott steckt, aber doch erhalten, so dass ich irgendwann auch das Ende erreichte.

Mein Fazit ist, dass mir die Grundidee der Geschichte mit der taffen Auftragskillerin, die selbst zur Gejagten wird, durchaus gefällt. Die Umsetzung und die Darstellung der Charaktere konnten mich aber nicht dazu bewegen, den Wunsch zu entwickeln, diese Reihe unbedingt weiter verfolgen zu müssen.

7. Oktober 2014

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710 Bibliotheken, 10 Leser, 5 Gruppen, 153 Rezensionen

zeitreise, liebe, zeitreisen, zeitsplitter, dystopie

Zeitsplitter - Die Jägerin

Cristin Terrill , Barbara Imgrund
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Boje, 14.02.2014
ISBN 9783414823908
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Sowohl Zeitreiseromane, als auch Dystopien konnten mich in der Vergangenheit begeistern. Daher freute ich mich, dass ich die Möglichkeit bekam, den Serienauftakt „Zeitsplitter – die Jägerin“ für das Amazon Vine Programm testlesen zu dürfen. Es ist gleichzeitig das Romandebüt der in Texas aufgewachsenen und heute in der Nähe von Washington D.C. lebenden Autorin Christin Terrill. Die studierte Theaterwissenschaftlerin hat sogar die Filmrechte zu diesem Roman bereits vor der Veröffentlichung verkauft und schreibt derzeit an einer Fortsetzung der Geschichte.

Marina ist ein reiches und sehr beliebtes Mädchen, welches in ihren Nachbarsjungen verliebt ist. Em war lange Zeit auf der Flucht und ist nun seit Ewigkeiten in einer winzigen Zelle eingesperrt. Kaum zu glauben, dass es sich bei beiden um ein und dieselbe Person handelt. Doch es ist so, denn inzwischen sind Zeitreisen möglich und Em, das ältere ICH von Marina, muss dabei eine Aufgabe erfüllen, die das Herz ihres jüngeren ICHs brechen könnte...

Ziemlich schnell hatte ich diesen dystopischen Jugendroman ausgelesen. Die einfache Sprache, der flüssige Schreibstil und die mir entgegenkommenden verschiedenen Handlungsstränge sorgten für einen optimalen Lesefluss. Im Prinzip hat mir die Geschichte – zumindest deren Ansatz – auch gefallen. Allerdings hätte ich gern mehr viel mehr über die Zustände und Hintergründe der politischen Lage erfahren, die Em und Finn zur ständigen Flucht zwangen. Es wurde zwar immer wieder erwähnt, dass alles schlimm und furchtbar wäre, aber was da so genau im Land geschah, konnte ich aus diesen Allgemeinheiten nicht entnehmen.

Auch konnte ich dadurch den Wandel von der zwar lieben, aber sehr naiven Marina zu der sympathischen, leidgeprüften Em nicht richtig nachvollziehen. Die Hintergründe wurden am Ende zwar kurz erläutert, waren mir aber teilweise nicht logisch genug. So blieb die Geschichte für mich zu oberflächlich. Eine Fortsetzung möchte ich eher nicht lesen.

7. Oktober 2014

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69 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 29 Rezensionen

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Bis wir uns wiedersehen

Dinah Jefferies , Angela Koonen
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 20.09.2013
ISBN 9783785760970
Genre: Romane

Rezension:

In den letzten Jahren haben sich die von mir gelesenen Genres erheblich erweitert. Als ich den Roman "Bis wir uns wiedersehen" aus dem Amazon Vine Programm als Rezensionsexemplar angeboten bekam und in der Kurzbeschreibung vom exotischen Panorama des kolonialen Malaysia die Rede war, konnte ich einfach nicht widerstehen.

Die Autorin Dinah Jefferies war mir unbekannt. Kein Wunder, handelt es sich hier doch auch um das Romandebüt der 1948 in Malakka geborenen und heute in Gloucestershire lebenden Dame, die Theaterwissenschaften und englische Literatur studierte und in der Vergangenheit als Lehrerin, Fernsehmodetatorin und Künstlerin arbeitete (Verlagsinformation).

Lydia lebt mit ihrem Mann und den beiden Töchtern Emma und Fleur im Malaysia der 50er Jahre. Als sie von einem Besuch bei ihrer kranken Freundin nach Hause zurückkehrt, findet sie das Haus verlassen vor. Alec und ihre Töchter sind verschwunden, die Telefonleitung gekappt und sie hat keinerlei Nachricht. Über Umwege erfährt sie, dass ihr Mann in einen anderen Teil des Landes versetzt wurde. Ohne Geld und in Begleitung eines ihr anvertrauten Kindes macht sie sich auf den Weg dorthin. Einfach ist das allerdings nicht. Denn Malaysia steht kurz vor der Unabhängigkeit und im ganzen Land toben die Rebellen. Doch Lydia gibt nicht auf, die Sehnsucht nach ihren Töchtern ist stärker als jegliche Gefahr. Am Ziel wartet jedoch eine furchtbare Nachricht…

Vom exotischen Panorama des kolonialen Malaysia habe ich in diesem Roman zwar recht wenig gespürt, Allerdings verstand es die Autorin schon, mich an ihre Geschichte zu fesseln. Diese beginnt mit einem geheimnisvollen Prolog und wird dann in zwei Handlungssträngen erzählt. Diese unterscheiden sich schon in der Perspektive.

Der Handlungsstrang um die Erlebnisse von Lydia wird in der Erzählperspektive geschildert, die Ereignisse um die andere Hauptprotagonistin warden aus ihrer Sicht in der ICH-Perspektive erzählt. Der Schreibstil ist durchgängig flüssig und bildhaft, die Story lebt aber nicht von einem exotischen Flair, sondern wird vielmehr über die Probleme und Sehnsüchte der Protagonisten ausgetragen.

Mit Lydia konnte ich mich wesentlich weniger identifizieren, als mit der anderen Hauptprotagonistin. Obwohl ich Lydia nicht direkt unsympathisch fand – gerade wie sie sich um den ihr anvertrauten Jungen kümmerte und der vermeintliche Schicksalsschlag, rührten mich schon – war sie für meinen Geschmack zu unselbstständig. Die andere Protagonistin – wesentlich jünger und eigentlich viel hilfebedürftiger – hat mich mit ihrer Art der Problembewältigung viel mehr beeindruckt.

Obwohl auch schon ziemlich schnell klar wurde, wohin die Geschichte letztendlich zielt, hatte ich nie das Gefühl, das Buch vorzeitig aus der Hand legen zu müssen. Am Ende musste ich dann auch vor mir selbst zugeben, dass ich durchaus nicht alles vorhergesehen hatte.

Schade fand ich, dass es in Sprache und Ausdruck sehr viele Wiederholungen gab. Hier weiß ich allerdings nicht, ob es an der Autorin selbst oder an der Übersetzung liegt. Alles in allem habe ich diese Geschichte aber trotzdem gern gelesen und vergebe 4 von 5 Sternen.

8. Oktober 2014

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90 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

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Irondead - Der zehnte Kreis

Wolfgang Hohlbein
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei INK, 06.02.2014
ISBN 9783863960667
Genre: Fantasy

Rezension:

Der Schriftsteller Wolfgang Hohlbein gehört zu den erfolgreichsten Autoren Deutschlands. Vor ca. 15 Jahren habe ich einige seiner Fantasybücher sehr gern gelesen. Irgendwann waren dann aber ein paar Bücher dabei, die ich abbrach, weil sie mich nicht fesseln konnten und ich wandte mich erst einmal anderen Autoren zu. Seit etlichen Jahren hatte ich also keines seiner Bücher mehr gelesen. Nun bekam ich vor einigen Monaten die Gelegenheit für das Amazon Vine Programm sein Buch „Irondead: Der zehnte Kreis“ als Rezensionsexemplar zu bestellen. Die Kurzbeschreibung klang für mich interessant und das Genre Steampunk hatte mich auch schon ein paar Mal begeistert.

Quinn Devlin ist ein ehemaliger Polizist und nun Privatdetektiv in Belfast. Er wurde von dem Unternehmer Stanley Jacobs engagiert, um seltsame Materialdiebstähle beim Bau der Titanic aufzuklären. Als er in einer sehr gefährlichen Gegend von Jacobs zu einem Treffen bestellt wird, taucht dieser nicht auf. Dafür bringt ein Junge Devlin einen Brief, in dem ihm der Auftrag entzogen wird. Da Devlin diese Angelegenheit höchst eigenartig findet, verfolgt er den Jungen und trifft in einem alten Schlachthaus auf ein Geschöpf, dass es eigentlich gar nicht geben sollte. Mit Mühe und Not kann er sich retten, ist aber nicht bereit, die Sache auf sich beruhen zu lassen. Er sucht das Büro von Jacobs auf, trifft dort aber lediglich auf dessen Nichte. Von ihr erfährt er, dass Jacobs vermisst wird und sie bittet ihn, ihren verschwundenen Onkel zu suchen. Gemeinsam geraten die beiden dabei in einen wahren Alptraum…

Es hätte so schön sein können. Der mysteriöse Beginn der Geschichte und die Begegnung des Detektives im Schlachthaus versprachen eine aufregende Story. Doch weit gefehlt. Dem Meister der Fantasy gelang es meiner Meinung nach nicht, seinen Charakteren Leben einzuhauchen. Er verlor sich in ausufernden Beschreibungen und begann sehr schnell mich zu langweilen. So quälte ich mich durch eine über weite Strecken sehr langatmige Geschichte, in der ich ständig das Gefühl von Wiederholungen hatte und konnte auch der aufgesetzt wirkenden Liebesgeschichte keine Freude abgewinnen. Ich glaube, die Zeiten, in denen ich den Büchern des Autors etwas abgewinnen konnte, sind endgültig vorbei.

17. Oktober 2014

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125 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

alzheimer, demenz, suche, familie, emma healey

Elizabeth wird vermisst

Emma Healey , Rainer Schumacher
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 13.03.2014
ISBN 9783785761106
Genre: Romane

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