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1.153 Bücher, 322 Rezensionen

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16 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Tote Helden

Michael Peinkofer
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Piper, 20.03.2017
ISBN 9783492703420
Genre: Fantasy

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

thriller

Die Hatz

J.M. Peace , Sina Hoffmann
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Piper, 03.04.2017
ISBN 9783492310475
Genre: Krimi und Thriller

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Ein Grab in den Wellen

Abby Geni , Urban Hofstetter
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Pendo Verlag, 03.04.2017
ISBN 9783866124233
Genre: Romane

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25 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.

JP Delaney , Karin Dufner
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Penguin, 25.04.2017
ISBN 9783328100997
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wieder einmal bekam ich von Amazon Vine ein Rezensionsexemplar aus einem meiner Lieblingsgenres (Thriller/Krimis) angeboten. Obwohl es mittlerweile zu Hause durchaus hin und wieder aufgrund von Platzproblemen im Bücherregal – kaum ein bei uns eingezogenes Buch verlässt den Haushalt wieder - Spannungen gibt, konnte ich nicht widerstehen und orderte es mir.

Als Referenz war in dem Angebot ein Psychothriller angegeben (Girl on the Train) welches ich vor geraumer Zeit regelrecht verschlungen hatte. Allerdings weiß ich nicht, ob dessen Autorin (Paula Hawkins) mit dem/der AutorIn von „The Girl before“ identisch ist. Da ist als Autor JP Delany angegeben, wobei es sich bei dem Namen offensichtlich um ein Pseudonym handelt. Den Verlagsinformationen konnte ich jedoch lediglich entnehmen, dass der/die Autorin bereits vorher Romane erfolgreich unter anderem Namen veröffentlichte, nicht aber welcher Name und welche Romane. Auf jeden Fall klang die Inhaltsangabe für mich so interessant, dass ich das Buch einfach lesen musste. Und gleich vorweg, ich habe es nicht bereut.

The Girl before

Jane hat einen schweren Schicksalsschlag erlitten und fühlt sich in ihrer bisherigen Umgebung nun völlig fehl am Platze und ist todunglücklich. Die Suche nach einer neuen bezahlbaren Wohnung in London gestaltet sich jedoch als sehr schwieriges Unterfangen. Nachdem ihr die Maklerin fast alle verfügbaren Wohnungen gezeigt hat und diese aber alle aus den verschiedensten Gründen nicht in Frage kommen, bleibt noch ein regelrechtes Traumhaus. Allerdings hat bei diesem der Architekt das letzte Wort, ob Jane überhaupt einziehen darf. Ihre Bewerbung ist mit der Beantwortung von hunderten von Fragen und der Mietvertrag mit ebenso vielen Regeln verbunden. Doch Jane darf einziehen. Jedoch weiß sie zum Zeitpunkt des Einzugs noch nicht, dass es in diesem Haus in der Vergangenheit bereits zu sehr mysteriösen Unfällen kam…

Wiederholt sich hier alles?

Dieser für mich wirklich sehr ansprechende Psychothriller ist in der ersten Person aus den Perspektiven der beiden Hauptfiguren Jane (Gegenwart) und Emma (Vergangenheit) verfasst. Der Schreibstil ist flüssig, die Story beginnt jedoch relativ gemächlich und erst im Laufe der Zeit zieht das Tempo an. Beide Frauen hatten vor ihrem Einzug in das technisch aufs modernste ausgestatte Traumhaus ein traumatisches Erlebnis, allerdings ganz unterschiedlicher Natur. Beide führen irgendwann eine „perfekte“ Beziehung mit ein und demselben Mann. Und obwohl es beim Fortschreiten der Geschichte in den verschiedenen Handlungssträngen immer wieder zu scheinbaren Wiederholungen kommt, empfand ich dabei keine Längen, sondern wurde nur interessierter und ließ mich von dem/der AutorIn auf die geschickt gelegte falsche Fährte locken, um dann im Showdown die totale Überraschung zu erleben.

Als schade empfinde ich hier jedoch wieder, dass im sowohl im Titel, als auch im sogenannten Klappentext wieder eine Information im Vorfeld preisgegeben wurde, die ich persönlich mir liebend gern selbst erlesen hätte und die im Moment des Bekanntwerdens in der Geschichte mir noch einmal einen zusätzlichen Spannungskick gegeben hätte. Aber mittlerweile ist man das ja leider schon fast gewohnt. Auch wäre es dem Spannungsbogen vielleicht auch noch besser bekommen, wenn die Story um den nur kurz eingebrachten Stalker noch etwas ausgebaut worden wäre.

Alles in allem war „The Girl before“ für mich jedoch ein guter Psychothriller mit sehr interessanten Haupt- und Nebencharakteren, für den ich sehr gern eine Leseempfehlung abgebe.

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6 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

krimi

Schlaflied

Cilla Börjlind , Rolf Börjlind
E-Buch Text: 576 Seiten
Erschienen bei btb Verlag, 20.02.2017
ISBN 9783641201333
Genre: Sonstiges

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Die Gerechte

Peter Swanson
E-Buch Text: 417 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 16.01.2017
ISBN 9783641167486
Genre: Krimi und Thriller

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Die Erzfeinde

J.A. Konrath
E-Buch Text: 385 Seiten
Erschienen bei AmazonCrossing, 27.10.2015
ISBN 9781477872772
Genre: Sonstiges

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73 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

jojo moyes, paris, liebesroman, eshort, 2016

Nachts an der Seine

Jojo Moyes
E-Buch Text
Erschienen bei Rowohlt E-Book, 11.03.2016
ISBN 9783644223615
Genre: Liebesromane

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54 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

insassen, mordfall, sonderbar, mädchen, joseph carter

Schsch!

Karen Rose
E-Buch Text
Erschienen bei Knaur eBook, 02.10.2013
ISBN 9783426431399
Genre: Krimi und Thriller

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48 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

thriller, karin slaughter, pretty girls, vorgeschichte, entführung

Tote Blumen

Karin Slaughter
E-Buch Text: 67 Seiten
Erschienen bei HarperCollins Germany GmbH, 01.11.2015
ISBN 9783959679787
Genre: Krimi und Thriller

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23 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

thriller, private ermittlun, spannung

Schmutzige Tränen: Psychothriller

Ilona Bulazel
E-Buch Text: 280 Seiten
Erschienen bei null, 17.06.2016
ISBN B01H92SI1Y
Genre: Krimi und Thriller

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

amerikanische autoren, kurzthriller, harper collins verlag, karin slaughter, e-book

Kaltes Herz, blanker Hass

Karin Slaughter
E-Buch Text: 79 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 26.09.2016
ISBN 9783959676878
Genre: Sonstiges

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34 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

roman

Die Liebe in diesen Zeiten

Chris Cleave , Susanne Goga-Klinkenberg
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 07.04.2017
ISBN 9783423261401
Genre: Romane

Rezension:

Als ich dieses Buch als Rezensionsexemplar von Amazon Vine angeboten bekam, faszinierte mich sofort das Cover. Die Inhaltsangabe fand ich interessant, besonders wegen der Zeit (2. Weltkrieg) und der Örtlichkeit (London/England). Als ich dann auch noch den Namen des Autors - Chris Cleave – las, wusste ich, dass ich es wirklich haben möchte. Von dem in London als Journalist lebendem Schriftsteller hatte ich doch bereits zwei Bücher gelesen (Gold, Lieber Osama) und beide haben mir auf verschiedene Art und Weise sehr gut gefallen.

Die Liebe in diesen Zeiten

Mary ist eine verwöhnte junge Dame, die bislang eigentlich immer nur Tochter war. Nun ist der Krieg ausgebrochen und in London werden überall Helfer gesucht. Aus einer Laune heraus, die gleichzeitig auch eine kleine Rebellion gegen ihre Eltern ist, meldet sie sich, wird als Lehrerin eingesetzt und eigentlich auch gleich wieder gefeuert. Das empfindet sie als himmelschreiende Ungerechtigkeit und sucht die Schulbehörde auf, um ihre Stelle zurück zu fordern. Dort lernt sie den Leiter Tom kennen und verliebt sich in ihn, obwohl er eigentlich nicht standesgemäß ist. Später unterrichtet Mary in London einige der wenigen Kinder, die nicht aufs Land evakuiert wurden oder von dort bereits zurückgekehrt sind. Es handelt sich dabei fast ausschließlich um Kinder mit Behinderungen oder anderen Eigenschaften, die sie aus der „normalen“ Gesellschaft ausgrenzen. Erstaunlicherweise merkt Mary bald, dass ihr das Unterrichten wirklich liegt und sie „ihren“ Kindern außer lesen, schreiben und rechnen noch viel mehr beibringen und auch von ihnen lernen kann. Doch einer der vielen Bombenangriffe auf London, macht alles zunichte…

Eine ziemlich authentisch erzählte Kriegsgeschichte

Hätte ich den Klappentext zu diesem Buch schreiben müssen, wäre dieser so oder zumindest so ähnlich ausgefallen. Denn da wird, im Gegensatz zu der vom Verlag veröffentlichten Inhaltsangabe, meiner Meinung nach nicht zu viel im Vorfeld verraten und es werden auch keine falschen Vorstellungen geweckt. Ich hatte aufgrund der Inhaltsangabe doch tatsächlich eine Ménage à trois erwartet, die so nie stattfand und mir wurden auch wieder Details im Vorfeld verraten, die ich mir aus so einer Geschichte wirklich gern selbst erlesen möchte. Ich finde das immer sehr ärgerlich!

Leicht und flüssig ließ sich jedoch auch dieser in der dritten Person aus der Perspektive von verschiedenen Charakteren erzählte Roman wieder lesen. Etwas ungewöhnlich empfand ich den recht lockeren Anfang, der jedoch im Nachgang wirklich passend wirkt. Zu Beginn der Geschichte sind die Schrecken des Krieges natürlich noch ganz weit weg von London und irgendwie kann sich kein Mensch vorstellen, dass die irgendwann überhaupt so nahe kommen und wie unermesslich menschliches Leid innerhalb kürzester Zeit werden kann. Nehmen die handelnden Personen anfangs die Geschehnisse noch auf die leichte Schulter, werden die Motivationen nach und nach ernsthafter. Dementsprechend ist auch die Entwicklung der Charaktere, die ich als durchaus authentisch empfand.

Obwohl natürlich die Liebe und entsprechende Irrungen und Wirrungen die damit zu tun haben, auch eine Rolle in der Gesamthandlung spielen, würde ich dieses Buch jedoch keinesfalls als Liebesroman abtun. Für mich war es eher ein interessanter Einblick darüber, wie normale Menschen einer anderen Nation die Schrecken des 2. Weltkrieges wahrnahmen und wie verschieden Menschen überhaupt mit furchtbaren Dingen umgehen. Schlimm finde ich immer, dass die Menschheit aus diesem Wahnsinn nicht lernt und dass es nach wie vor in vielen Teilen der Erde Kriege gibt. Ein bisschen hoffnungsfroh stimmt dagegen das relativ offene Ende der Geschichte – das Leben und die Liebe könnten eines Tages ja vielleicht doch Oberhand gewinnen.

Ich persönlich habe diese interessante Geschichte gern gelesen und gebe eine Leseempfehlung ab. Hätte der Verlag nicht so eine komische Inhaltsangabe verzapft, hätte ich jedoch Teile der Geschichte bestimmt noch wesentlich gespannter verfolgt.

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53 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 34 Rezensionen

thriller, cia, agenten, flucht, james rayburn

Sie werden dich finden

James Rayburn , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Tropen, 11.03.2017
ISBN 9783608503784
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Obwohl ich eigentlich in Sachen Bücher etwas kürzer treten wollte - wir haben zwar eine große Wohnung haben, ich bekomme jedoch aufgrund der Tatsache, dass kaum ein Buch diese wieder verlässt, langsam wirklich ein Platzproblem – konnte ich dem Angebot eines Rezensionsexemplars von Amazon Vine zu diesem Buch aus meinem Lieblingsgenre (Thriller) wieder einmal nicht widerstehen.

Sie werden Dich finden

Kate Swift lebt mit ihrer kleinen Tochter Suzie als alleinerziehende Mutter in einem kleinen verschlafenen amerikanischen Nest seit zwei Jahren unter dem Namen Holly Brenner. Als sie eines Tages ihre Tochter zur Schule bringt, verhindert sie zwar einen Amoklauf und tötet die beiden Täter, lenkt damit jedoch die Aufmerksamkeit der Behörden und somit auch der Feinde, die sie sich nach dem gewaltsamen Tod ihres Ehemannes durch Enthüllungen über korrupte Machenschaften machte, wieder auf sich.

Ihre erneute Flucht führt sie über einen früheren Mentor in Berlin nach Thailand, wo sie sich Hilfe von einem ehemaligen Superagenten erhofft. Dieser ist jedoch inzwischen ein versoffenes Wrack und Kates Gegenspieler sind ihr dicht auf den Fersen…

Tatsächlich habe ich diesen Thriller innerhalb kürzester Zeit ausgelesen. In relativ kurzen Kapiteln und mit einer durchaus überschaubaren Anzahl an Protagonisten, geht es von Anfang an sehr temporeich, blutig und brutal zur Sache. Regelmäßige Perspektivwechsel (jeweils in der dritten Person aus Sicht der gerade agierenden Figuren erzählt) lassen keinerlei Längen aufkommen und die Handlung wirkt durchaus stimmig, wenn man sich als Leser vom Tempo mitnehmen lässt und nicht weiter darüber nachdenkt. Tut man das jedoch – ich machte das gerade glücklicherweise erst im Nachhinein um diese Rezension zu schreiben– findet man natürlich viele Punkte, die nicht wirklich toll sind. Da ist zum einen die Sprache, die ich teilweise sogar als Gossenjargon bezeichnen würde. Als Mutter sträuben sich mir natürlich auch alle Haare, wenn ich darüber nachdenke, was dem kleinen Mädchen da so alles zugemutet wurde. Naja und zur Thematik um die Whistleblower gibt es letztendlich auch keine neuen Erkenntnisse. Das Ende ist durchaus ein Ausgang, mit dem ich leben kann.

Der Name des Autors - James Rayburn –

war mir bis dato unbekannt. Den Verlagsinformationen entnahm ich, dass es sich bei dem Namen um ein Pseudonym handelt und er ein renommierter Drehbuchautor, Regisseur und Produzent ist, der in Thailand lebt und arbeitet. Sein Alias wäre Roger Smith. Da klingelte es bei mir. Von diesem Autor steht mit „Kap der Finsternis“ tatsächlich bereits ein Thriller im Regal. Allerdings ist, neben dem identischen Geburtsjahr (1960) und den Berufsangaben, zu Smith bei den Verlagsinformationen zu diesem Buch Südafrika als Lebens- und Schaffenszentrum angegeben. Laut veröffentlichten Fotos scheint es sich jedoch tatsächlich um denselben Mann zu handeln. An die Handlung aus „Kap der Finsternis“ erinnere ich mich eigentlich nicht mehr. Hängen geblieben ist bei mir jedoch, dass ich persönlich die Sprache damals recht derb fand und ich nicht unbedingt den zwingenden Wunsch hatte, mehr von diesem Autor zu lesen.

Auch die Lektüre seines Buches unter dem Pseudonym veranlasst mich jetzt nicht unbedingt dazu, in Zukunft auf Neuerscheinungen von ihm zu warten. Ich empfand „Sie werden Dich finden“ zwar als temporeiche und kurzweilige Actionlektüre, werde mich aber in Kürze kaum noch an diese letztendlich doch flache Handlung und die blass gebliebenen Charaktere erinnern. So komme ich zu dem Schluss, dass man dieses Buch zum Abschalten vom Alltag durchaus lesen kann, ein Muss ist es jedoch keinesfalls.

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Tags: action, agenten, flucht, killer, verrat, whistleblower   (6)
 

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

schule, kinder, leistungsdruck, rektor, erziehung

Wie man seine voll verkorksten Eltern erzieht

Pete Johnson , Alexander von Knorre
Fester Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 17.06.2016
ISBN 9783845814254
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Obwohl meine Söhne im Prinzip aus dem Haus sind und ich die hin und wieder schlimmen Phasen mit pubertierenden Schulkindern glücklicherweise hinter mir habe, reizte es mich, dieses Buch zu lesen. Kann ich mich doch noch gut an die Zeiten erinnern, die mir als Mutter jede Menge graue Haare bescherten. Außerdem finde ich sehr gut, dass hier die Problematik aus der Sicht eines Jungen aufgezeigt wird. Gerade im Alter von 10 – 12 Jahren haben manche Jungen ein Problem mit Mädchen als Hauptprotagonisten und fassen eigentlich richtig gute Geschichten nur deshalb nicht an. Dass sich das irgendwann wieder gibt, kann ich auch aus eigener Erfahrung berichten.

Leicht und flüssig ließ sich diese Geschichte in Form eines Tagebuches aus der Sicht des 12-jährigen Hauptprotagonisten Luis lesen. Dieser ist aufgrund eines Jobwechsels seines Vaters mit Eltern und kleinem Bruder in die Nähe von London gezogen und muss sich nun in das neue Umfeld, besonders die neue Schule, eingewöhnen. Und in letzterer fühlt er sich überhaupt nicht wohl. Aber auch die Nachbarn sind nicht ohne. Wenn Luis neuerdings im Garten spielt, gibt es Beschwerden von der Nachbarin, dass dies deren 5-jährige Tochter beim Lernen störe. Auch Theo, der Junge in der neuen Klasse, mit dem sich Luis angefreundet hat, hat überhaupt keine Freizeit. Nach der Schule hetzt dieser von einem Förderkurs zum nächsten…

Innerhalb von 2 Stunden hatte ich dieses Buch ausgelesen. Während des Lesens wurden bei mir viele Situationen, die ich während der Schulzeit meiner Kinder erlebt habe, noch einmal wachgerufen. Meine Sympathien lagen tatsächlich die ganze Zeit komplett beim Hauptprotagonisten Luis, ich konnte mich wirklich gut in seine Empfindungen hinein versetzen. Trotzdem muss ich zugeben, dass ich mich auch in Handlungen seiner Mutter wieder entdeckte. Allerdings muss ich im Nachgang sagen, dass die Abschaffung des Fernsehens meinen Söhnen tatsächlich nicht geschadet hat.

Kindererziehung und deren Förderung ist ein heikles Thema und ein Patentrezept gibt es dafür mit Sicherheit nicht. In jedem Fall sollte man jedoch ein gesundes Maß walten lassen und den Terminplan eines Kindes so gestalten, dass es tatsächlich auch noch Zeit für sich selbst hat. Eltern wie die von Theo kannte ich auch einige. Das wirklich Schlimme an der Sache ist, sie meinen es tatsächlich gut. Zu gut, wie man dann auch bei den Auswirkungen auf Theo in der Geschichte lesen kann.

Obwohl das Buch tatsächlich wirklich witzig ist und wahrscheinlich erst einmal nur dadurch auch die eigentliche Zielgruppe erreichen wird, legt es gekonnt den kritischen Finger in Wunden unserer Gesellschaft. Meiner Meinung nach hat der Autor mit dieser Geschichte ein kleines satirisches Meisterwerk geschaffen, welches sich auch Eltern von Kindern im Schulalter gönnen sollten. Es könnte durchaus helfen, einige Probleme im Umgang mit den Sprösslingen zu lösen.

Der Autor Pete Johnson (Jahrgang 1965) arbeitete als Filmkritiker und Lehrer für Englisch, Drama und Medienkunde. Den Verlagsinformationen konnte ich weiterhin entnehmen, dass er inzwischen zu den bekanntesten und beliebtesten Autoren Englands gehört und er für seine Kinder- und Jugendbücher auch schon mehrfach ausgezeichnet wurde. In Deutschland ist diese Geschichte von Luis übrigens im Jahr 2010 schon einmal als Taschenbuch erschienen, da allerdings unter dem Titel „Wie man seine Eltern erzieht“. Inzwischen sind in deutscher Übersetzung auch noch weitere Bücher des Autors erschienen. Da werde ich mit Sicherheit auch noch einige lesen.

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Tags: casting, erfolg, erziehung, kinder, leistungsdruck, schule, schulprobleme   (7)
 

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94 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

alter, liebe, tod, frankreich, liebe im alter

Und jetzt lass uns tanzen

Karine Lambert , Pauline Kurbasik
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Diana, 06.03.2017
ISBN 9783453291911
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Mein Herz hat keine Falten“ ist ein Zitat aus dem wunderschönen, aber auch sehr nachdenklich stimmenden Roman, den ich soeben beendet habe. Es ist die Geschichte über eine unerwartete große Liebe im Alter, die mich sehr tief berührt hat.

„Und jetzt lass uns tanzen“ (Originaltitel "Eh bien, dansons maintenant!")

Marguerite (78) und Marcel (72) haben beide ihre langjährigen Ehepartner verloren. Obwohl sie gar nicht weit voneinander entfernt wohnen, treffen sie erstmals, Monate nachdem sie Witwe und Witwer geworden sind, bei einer Kur in den Bergen, mehrere hundert Kilometer von ihrem Wohnort entfernt, aufeinander. Eigentlich sind beide charakterlich komplett gegensätzlich und auch ihre Lebenswege verliefen ganz unterschiedlich. Und trotzdem berühren sich ihre Herzen und Gedanken…

Sehr einfühlsam und in schöner Sprache erzählt die Autorin in der dritten Person anfangs noch in unterschiedlichen Handlungssträngen die Geschichten der beiden Hauptfiguren aus den jeweiligen Perspektiven. Begrabene und gelebte Träume, ein Unterschied wie Tag und Nacht und trotzdem konnte ich als Leserin beiden Hauptfiguren große Sympathien und viel Verständnis entgegenbringen. Persönlich hätte ich zwar Marguerites Leben auch zu Lebzeiten ihres Mannes nicht ertragen. Aber es wurde von der Autorin so realistisch dargestellt, dass ich durchaus ihre Motivation verstehen konnte, noch besser dann aber auch ihren Wunsch jetzt endlich aus diesem Einerlei auszubrechen.

Die Schwierigkeiten, die ihr dabei von der eigenen Familie entgegengebracht wurden, erinnern mich an Reaktionen, die ich im realen Leben bei Menschen die ich kenne erlebt habe. Statt glücklich darüber zu sein, dass der jeweilige ältere Mensch noch sein eigenes Leben gestalten möchte, führen unbegründete Eifersucht oder auch Ängste um das evtl. Erbe dazu, das zu verurteilen. Dahingehend war mir die Tochter von Marcel wesentlich sympathischer und lag auch viel mehr auf meiner Wellenlänge. Irgendwann fügt sich dann alles natürlich zu einem Großen und Ganzen zusammen.

Mir hat die Geschichte mit der Message, dass die Liebe und das Leben in jedem Alter wunderschön sein können, wenn man es denn nur zulässt und auch selbst ein bisschen dafür kämpft, richtig gut gefallen und ich spreche sehr gern eine 100%ige Leseempfehlung aus.

Dieses Buch ist, wie ich aus den Verlagsinformationen erfuhr, bereits der zweite Roman der belgischen Autorin und Fotografin

Karine Lambert.

Ihr erster Roman „L’immeuble des femmes qui ont renoncé aux hommes“ wurde bislang nicht ins Deutsche übersetzt, war jedoch in Frankreich ein Bestseller und wurde 2014 mit dem Prix Saga Café für das beste belgische Debüt ausgezeichnet. Der zweite Roman wird nun in neun Sprachen und 21 Ländern veröffentlicht.

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Tags: alter, liebe, neuanfang, tod, verlust   (5)
 

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284 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 148 Rezensionen

mord, psychologie, krimi, roman, manuskript

Das Buch der Spiegel

E.O. Chirovici , Werner Schmitz , Silvia Morawetz
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 27.02.2017
ISBN 9783442314492
Genre: Romane

Rezension:

Literaturagent Peter Katz erhält per Mail mehrere Seiten eines Manuskripts des ihm bislang unbekannten Autors Richard Flynn. Katz druckt es zwar sofort aus, trotzdem bleibt es mehrere Wochen liegen. Als er es dann endlich liest, ist er sofort gefesselt. Es handelt von dem noch immer ungeklärten Mord an dem damals berühmten PsychologenProfessor Joseph Wieder im Dezember 1987. Nach dem abrupten Ende versucht er sofort sich mit dem Autor Richard Flynn in Verbindung zu setzen. Doch dieser ist inzwischen verstorben und der Rest des Manuskripts scheint verschollen. Daher beauftragt Katz einen befreundeten Journalisten Recherchen zu dem ungeklärten Mord aufzunehmen. Dieser fördert nach dieser langen Zeit erstaunlich viele neue Erkenntnisse zu Tage, die jedoch auch immer wieder neue Fragen aufwerfen…

Der Autor E. O. Chirovici war mir bis dato gänzlich unbekannt. Der aus Transsilvanien stammende Schriftsteller mit rumänisch-ungarisch-deutschen Wurzeln leitete in der Vergangenheit in seiner Heimat eine Zeitung, einen Fernsehsender und veröffentlichte schon da erfolgreich Romane. Seit 2013 betreibt die Schreiberei hauptberuflich. „Das Buch der Spiegel“ ist sein erster in englischer Sprache veröffentlichter Roman und sorgte international für Aufsehen. Die Übersetzungsrechte wurden in 38 Länder verkauft.

Das Buch besteht aus 3 Teilen und wird in jedem Teil aus der Perspektive einer anderen Person in der ersten Person erzählt, wobei der erste Teil aus der Sicht von Katz eben auch das besagte Manuskript enthält. Der Schreibstil ist flüssig und die Sprache sehr angenehm. Doch richtig gefesselt hat mich persönlich diese Geschichte tatsächlich nur im ersten Teil, bis kurz nach dem abrupten Ende des Manuskripts. Bis dahin fiel es mir tatsächlich schwer, das Buch aus der Hand zu legen.

Als dann der Journalist John Keller das Ruder übernahm, hatte ich oft das Gefühl die Geschichte plätschert vor sich hin. Keller fördert zwar etliche neue Erkenntnisse zu Tage und gibt damit den möglichen Geschehnissen aus der Vergangenheit immer neue Richtungen, aber irgendwie empfand ich besonders dort sehr viele Längen. Mir persönlich fehlten da wohl die Sympathiefiguren, mit denen ich fiebern konnte. Keller selbst blieb mir zu unnahbar, daran änderten auch die kurz angerissenen Begebenheiten seines Privatlebens nichts.

Auch als der ehemalige und an den damaligen Ermittlungen beteiligte Polizist Roy Freeman dann den Fall übernimmt und ihn letztendlich sogar aufklärt, hielt mich lediglich noch die Neugier, wer denn nun wirklich der Mörder war, bei der Stange. Obwohl Freeman selbst mir auch durchaus sympathisch war und mir sein persönliches Schicksal nahe ging, war irgendwie die Luft raus.

Im Nachgang muss ich ganz ehrlich sagen, dass mir persönlich die vielen und immer neuen Theorien der verschiedenen Protagonisten dann doch zu wirr konstruiert waren und irgendwann auch anfingen mich zu nerven. Das Ende war mir dann auch irgendwie zu verkopft. Für mich persönlich war ab ca. der Hälfte der Geschichte das Potential erschöpft und meine anfängliche Begeisterung konnte nicht wieder aufflackern. Eine aufrichtige Leseempfehlung kann ich daher leider nicht geben.

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Tags: alter fall, aufklärung, mord, psychologie   (4)
 

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(23)

41 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

dolomiten, thriller, krimi, debüt, verbrechen

Der Tod so kalt

Luca D'Andrea , Verena Koskull
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei DVA, 06.03.2017
ISBN 9783421047595
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Bücher sind noch immer meine große Leidenschaft. Und da ich im Bereich Belletristik dem Genre Krimis und Thriller sehr geneigt bin, konnte ich dem Amazon Vine Angebot eines Rezensionsexemplars für dieses Debüt des italienischen Autors Luca D'Andrea nicht widerstehen.

Der 1979 geborene Autor hat vorher, ähnlich wie sein Hauptprotagonist, fürs italienische Fernsehen mit „Mountain Heroes“ die Bergrettung proträtiert. Sein Krimi mit dem deutschen Titel „Der Tod so kalt“ stürmte gleich bei Erscheinen die Top Ten der italienischen Bestsellerliste und führt den Leser in seine Heimat nach Südtirol. Die Übersetzungsrechte wurden lt. Verlagsinformationen in mittlerweile ca. 35 Länder verkauft.

Jeremiah Salinger ist ein aufstrebender New Yorker Drehbuchautor, der gemeinsam mit seinem Partner dem Regisseur Mike McMellan mit einer Dokumentationsreihe große Erfolge gefeiert hat. Da die bisherige Reihe keinen weiteren Stoff mehr hergibt, fühlen sich die beiden ausgelaugt und müssen sich neu orientieren. Jeremiah reist dazu für ein paar Monate mit seiner Frau Annelise und Tochter Clara in Annelises alte Heimat Siebenhoch, einem kleinen Bergdorf in den Dolomiten in Südtirol.

Dort fühlt er sich erst einmal sehr wohl und beschließt dann, zusammen mit Mike einen Dreh über die Bergrettung in den Dolomiten in Südtirol zu machen. Die Geldgeber sind begeistert und anfangs scheint auch alles prächtig zu laufen, bis es eines Tages zu einem verhängnisvollen Unglück kommt. Danach ist Jeremiah nicht mehr der Selbe, er ist depressiv und nicht in der Lage weiter zu arbeiten. Gerade als seine Tochter Clara es geschafft hat, ihn wieder ins Leben zu holen, erfährt er von einem äußerst grausamen, aber nie aufgeklärten Verbrechen aus der Vergangenheit des Ortes. Obwohl er seiner Frau versprochen hatte, die Arbeit für mindestens ein Jahr ruhen zu lassen, stürzt er sich mit regelrechter Besessenheit in Recherchen, die kurze Zeit später nicht nur ihn, sondern auch seine Familie in Gefahr bringen…

Leicht und flüssig konnte ich diesen in einfacher, aber doch sehr bildhafter Sprache erzählten Kriminalroman lesen. Der sympathische Hauptprotagonist Jeremiah erzählt in der ersten Person. Der Autor legt dabei den Fokus auf die Bergwelt und relativ viele lebende und auch bereits verblichene Protagonisten. Er schafft es damit, zusammen mit den beschriebenen Örtlichkeiten, ein sehr glaubhaftes Bild vom Leben in diesem kleinen Bergdorf zu vermitteln. Trotzdem verspürte ich, besonders bei den doch recht detaillierten Einführungen der Protagonisten, hin und wieder leichte Längen.

Allerdings zerrten sich diese nie so, dass ich die Lust am Weiterlesen verloren hätte und die interessanten Wendungen im Handlungsverlauf glichen das dann auch immer wieder aus. Mit Geheimnissen, einer ausgewogenen Schilderung von Geschehnissen aus der Vergangenheit und Begebenheiten in der Gegenwart sowie hin- und wieder sogar sehr humorvollen Auflockerungen gelingt es dem Autor, einen atmosphärischen Spannungsbogen aufzubauen, der mitreißend ist. Am Ende gibt es dann sogar noch einen richtigen Showdown und die Auflösung war für mich eine tatsächliche Überraschung.

Alles in allem hat mir dieses Debüt sehr gut gefallen und an Fans von ruhigen und atmosphärischen Kriminalromanen gebe ich gern eine Leseempfehlung.

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Tags: bergdorf, bergrettung, dolomiten, geheimnis, massaker, südtirol, verbrechen   (7)
 

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

datingseiten, tattoos, verschwundene leiche, rechtsmedizin, thriller

Mooresschwärze

Catherine Shepherd
E-Buch Text: 340 Seiten
Erschienen bei Kafel Verlag, 27.10.2016
ISBN B01LYCYTGQ
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eigentlich war es ein Versehen, dass ich mir dieses Buch als ebook für den Kindle überhaupt kaufte. Ende vorigen Jahres bestellte ich ein Probe-Abo für Kindle Unlimited. Da die Inhaltsangabe von „Mooresschwärze“ ganz interessant klang, sollte das mein erstes geliehenes Buch von Amazon werden. Doch klickte ich dann, statt auf kostenlos lesen, versehentlich auf den mit 1-Click kaufen Button. Naja, es gibt Schlimmeres, als 2,99 € in den Sand zu setzen.

Die Rechtsmedizinerin Julia Schwarz wird von Kriminalkommissar Florian Kessler zu einem Leichenfund im Moor gerufen. Das  junge Mädchen wurde ermordet und trägt eine eigenartige Tätowierung auf dem Bauch. Julia möchte sie schnellstmöglich obduzieren. Doch die Leiche kommt nie im gerichtsmedizinischen Institut an. Auf der Suche nach Spuren stoßen sie auf ein weiteres totes Mädchen mit einer ähnlichen Tätowierung. Dafür gibt es nur eine logische Schlussfolgerung, hier ist ein Serienmörder am Werk. Können Julia und Florian diesen stoppen, bevor es weitere Opfer zu beklagen gibt?

Die Ermittler stolpern von einem Zufall zum nächsten. Das Gefühl einer ordentlichen Ermittlungsarbeit, bei der ich mit fiebern und auch mit rätseln kann, kam bei mir überhaupt nicht auf. Bei der Rechtsmedizinerin hatte ich den Hintergrund, warum sie ihren Beruf ergriffen hat, durchaus schon bei der ersten Erwähnung verstanden.

Die ständigen Wiederholungen dessen, wenn sie in einer scheinbar kritischen Situation war, wirkten für mich dann immer wie an den Haaren herbei gezogen und nervten, da sie mit der aktuellen Handlung letztendlich überhaupt nichts gemein hatten. Auch die Art- und Weise, wie sie dann letztendlich ihren Mörder finden, ist mir aufgestoßen. Die Theorie, über die Florian Kessler im Vorfeld schon einmal über ein Opfer stolperte, wurde wie aus dem Nichts wieder hervorgezaubert und tada!

Einigermaßen überzeugend fand ich anfangs den Handlungsstrang um das potentielle Opfer eines Fakeaccounts im Chatportal. Aber auch hier konnte mich dann das Ende nicht so richtig überzeugen, da dort auf einmal Dinge in einer Klarheit ausgesprochen wurden, die es zu diesem Zeitpunkt eigentlich noch nicht gab.

Leider konnte mich dieser Thriller nicht so richtig begeistern. Zu viele Klischees, flach gebliebene Charaktere und zu viel konstruiertes und nicht logisch wirkendes Wirrwarr standen trotz eines relativ flüssigen Schreibstils meiner Meinung nach einem wirklichen Lesespaß im Wege.

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kurzgeschichten, anna gavalda, erzählungen, hoffnung, ab morgen wird alles anders

Ab morgen wird alles anders

Anna Gavalda , Ina Kronenberger
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 30.01.2017
ISBN 9783446250499
Genre: Romane

Rezension:  
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rassismus, schweden, krimi, mord, tom stilton

Die Strömung

Cilla Börjlind , Rolf Börjlind , Christel Hildebrandt
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei btb, 08.03.2016
ISBN 9783442753956
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nachdem mich auch „Die dritte Stimme“, der zweite Teil der Rönning/Stilton Reihe des schwedischen Autorenduos Cilla und Rolf Börjlind enorm gefesselt hatte, konnte ich mich wieder einmal keinem Buch aus dem heimischen SuB zuwenden. Ich wollte die Geschichte weiterlesen. Und da ich wusste, dass mit „Die Strömung“ noch ein weiterer Teil auf dem deutschen Buchmarkt zu haben war, hatte die liebe Seele erst Ruhe, als ich das Ebook gekauft und ausgelesen hatte.

Olivia hat ihre Identitätskrise überwunden und ist nun doch wieder Polizistin. Allerdings nicht in Stockholm. Wegen der Nähe zu ihrem Freund hat sie sich für 6 Monate Dienst auf einer kleinen Insel verpflichtet. Gerade dort geschieht ein ganz abscheulicher Mord an einem dreijährigen Mädchen. Die Großmutter hatte das Kind wegen eines Telefonats nur für wenige Minuten im Sandkasten vor dem Haus allein gelassen. Vom Täter erst mal keine Spur.

Aufgrund der Herkunft des Kindes – ein Adoptivkind aus Ghana – und der engagierten Arbeit des Vaters in einer Flüchtlingsunterkunft, vermutet Olivia einen rassistischen Hintergrund. Auf der Insel ist außerdem eine rechtsradikale Gruppe aktiv.

Kurze Zeit später wird in der Nähe von Stockholm ein weiteres Kind auf die gleiche Weise getötet. Allerdings konnte sich der Junge wehren und die unter seinen Fingernägeln sichergestellte DNA ist bereits im Zusammenhang mit dem unaufgeklärten Mord an einer schwangeren Prostituierten in den Polizeiakten vermerkt. Tom Stiltons letzter Fall als Kriminalkommissar vor seinem Absturz…

Obwohl ich mir sicher bin, dass ein Neueinsteiger die Rahmenhandlung der Geschichte trotzdem versteht, rate ich, diese interessante Krimi-Reihe in der richtigen Reihenfolge zu lesen: 1. „Die Springflut“, 2. „Die dritte Stimme“, 3. „Die Strömung“. Die Charaktere der Ermittler, deren Privatleben in der Handlung eine zentrale Rolle spielt, entwickeln sich fortlaufend weiter. In den Folgeteilen werden dann Handlungsstränge wieder aufgenommen und an wichtige Entwicklungsschritte erinnert. Da diese in den jeweiligen Teilen für den Leser jedoch einen heftigen AHA-Effekt hatten, würde dieser beim späteren Lesen wohl ziemlich verpuffen.

Die Hauptthematik dieser Geschichte „Rassismus“ ist für mich aktueller denn je. Die Autoren zeichnen hier ein – leider - sehr realistisches Bild über diese beängstigende gesellschaftliche Entwicklung und teils extrem verquere Denkweisen. Ansonsten nutzen sie für den Spannungserhalt wie gewohnt wechselnde Handlungsstränge und Begebenheiten aus dem Privatleben der Hauptprotagonisten. Am Ende nimmt die Handlung noch einmal richtig Tempo auf. Die Lösung des Falles mag etwas übertrieben konstruiert wirken. Jedoch ist Überhöhung in der Kunst – und auch gute Krimis schreiben ist für mich Kunst – ein sehr gutes Stilmittel für Anschaulichkeit.

Für mich persönlich war dieser Teil der Reihe, der bislang Stärkste. Ich freue mich nun schon ganz sehr auf den bald erscheinenden neuen und lt. Inhaltsangabe wieder brisant aktuellen Fall „Schlaflied“.

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Tags: kindermord, mord, rassismus, rechtsradikalismus   (4)
 

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mord, selbstmord, schweden, korruption, krimi

Die dritte Stimme

Cilla Börjlind , Cilla Börjlind
E-Buch Text: 544 Seiten
Erschienen bei btb Verlag, 10.11.2014
ISBN 9783641123185
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kaum zu glauben, dass es bereits mehr als 3 Jahre her ist, dass ich mit „Die Springflut“ den Auftakt dieser schwedischen Krimireihe gelesen habe. Nach einigen sehr heftigen und langandauernden Leseflauten, die mich auch vom Ausschauhalten nach Neuerscheinungen abhielten, stöberte ich in den letzten Wochen wieder einmal gezielt und war baff erstaunt, dass von dem schwedischen Autorenduo Cilla und Rolf Börjlind in Deutschland mit „Die dritte Stimme“ und „Die Strömung“ inzwischen schon zwei Nachfolgeteile erschienen sind und mit „Schlaflied“ in Kürze auch Teil 4 erscheinen wird. Obwohl mein Bücherbudget bereits zum Jahresanfang arg strapaziert ist, konnte ich es mir nicht verkneifen, den 2. Teil als Kindle ebook zu kaufen und sofort loszulesen.

Ein Jahr ist seit den dramatischen Eröffnungen über Olivias wahre Herkunft vergangen. Die einst so taffe angehende junge Polizistin durchlebte eine tiefe seelische Krise und weiß noch immer nicht genau, was sie zukünftig mit ihrem Leben anfangen möchte. Als sie gerade von einem Selbstfindungstrip aus Mexiko zurückkehrt, wird in ihrer Nachbarschaft ein Mann tot aufgefunden. Zunächst deutet alles auf Suizid hin.

Olivia und Maria Rönning kümmern sich vorerst um die 17-jährige Sandra, die ihren Vater fand und deren Mutter schon vor vielen Jahren verunglückt ist. Als Olivia auf Sandras Wunsch in das Haus des Toten geht, um den Laptop zu holen, ist dieser verschwunden. Nach intensiver Suche und der Entdeckung von diversen kleinen Details ist sich Olivia nicht mehr sicher, ob Sandras Vater wirklich Selbstmord beging.

Abbas liest in einer französischen Zeitung vom grauenvollen Mord an einer Frau. Das wirft ihn völlig aus der Bahn. Als er wieder einigermaßen klare Gedanken fassen kann, erkennt er, dass er sich seiner Vergangenheit stellen muss und bittet seinen Freund Tom Stilton mit ihm zusammen nach Marseille zu fahren.

Mette kümmert sich nach einem Gespräch mit Olivia um den Fall des vermeintlichen Selbstmörders. Nach der Obduktion steht fest, es war Mord. Der Ermordete war leitender Beamter in der Zollbehörde, aus der vor kurzem eine große Partie beschlagnahmter Drogen verschwand. Gibt es zwischen den verschwundenen Drogen und dem Mord etwa einen Zusammenhang? Nach einem Streit zwischen Mette und Olivia, ermittelt Letztere auf eigene Faust weiter…

Schnell hatte ich mich auch in diesen Kriminalroman wieder eingelesen. Wieder halten die Autoren von Anfang an durch wechselnde Handlungsstränge die Spannung. Im ersten Viertel bringen sie dazu bei den handelnden und mir aus Teil 1 lieb gewordenen Charakteren viele Erinnerungen an die Vorfälle des ersten Bandes mit ein. Da es bei mir schon so lange her war, dass ich diesen gelesen hatte, holte das natürlich längst Vergessenes wieder hervor und half mir bei der Orientierung. Neueinsteigern hilft es ganz sicher auch beim Kennenlernen der Protagonisten, nimmt ihnen allerdings, falls sie vorhaben „Die Springflut“ später dann doch noch zu lesen, dort wirklich wichtige Überraschungsmomente.

So würde ich persönlich raten, die Reihenfolge der Serie unbedingt einzuhalten. Neben den interessanten und am Ende dann auch abgeschlossenen Kriminalfällen, in denen jede Menge Ermittlungsarbeit gefragt ist, werden in dieser Serie auch ganz viele Themen behandelt, die das Privatleben und die großen und kleinen Sorgen der Ermittler betreffen. Im Zuge von beidem wird auch so ganz nebenbei wieder der Finger in die Wunden gesellschaftlicher Missstände gelegt.

Mir hat auch dieser atmosphärische Schwedenkrimi wieder sehr gut gefallen. Bei den Fällen gab es immer wieder unerwartete Wendungen, die mich spannungstechnisch bei der Stange hielten. Die Charaktere haben sich weiter entwickelt, Fragen die am Ende des ersten Teils noch offen waren, wurden beantwortet und es sind jede Menge neue Fragen hinzu gekommen. Ich freue mich auf die Fortsetzungen und konnte es nicht lassen, mir auch gleich noch „Die Strömung“ zu kaufen.

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Tags: altenheime, drogen, mord, pornografie, selbstmord   (5)
 

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46 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

berlin, terror, spezialeinheit, verraten, thriller

Verraten

Florian Schwiecker
Geheftet: 312 Seiten
Erschienen bei Edel Germany, 02.02.2017
ISBN 9783841905055
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Als ich dieses Buch von Amazon Vine angeboten bekam, dachte ich zuerst, dass es sich um eine Fortsetzung handelt. Der Untertitel „Der neue Luk Krieger Thriller“ assoziierte mir, dass man den Namen Luk Krieger bereits kennen müsste. Da ich mich in den letzten 3 Jahren wegen anhaltenden Leseflauten nicht so mit den Neuerscheinungen des deutschsprachigen Buchmarktes beschäftigt hatte, wie in den Jahren davor, suchte ich also erst mal nach den vorherigen Teilen und musste natürlich feststellen, dass es keine gab.

Bei „Verraten“ handelt es sich um ein Debüt. Die Verlagsinformationen über den deutschen Autor Florian Schwiecker sagen, dass er durch seine langjährige Tätigkeit als Strafverteidiger die Welt des Verbrechens und der Ermittlungsbehörden aus erster Hand kennen würde. Da ich sehr gern Thriller lese, orderte das Rezensionsexemplar.

Im Nachgang kann ich auch sagen, dass ich das Buch tatsächlich fast in einem Rutsch durchgeschnurpst habe. Der flüssige und ungemein temporeiche Schreibstil in einfacher, bildhafter Sprache ließen tatsächlich zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Längen aufkommen. Der Fall an sich, Terroranschläge in Berlin und anderen Städten Deutschlands ging mir nah und das nicht nur wegen der geographischen Nähe, sondern auch wegen der jüngsten tatsächlichen Ereignisse. Allerdings vermisste ich bei den Hauptprotagonisten jeglichen menschlichen Tiefgang.

Luk Krieger ist der absolute Superheld, der immer sofort das Richtige tut. Das personifizierte Gute ohne jegliche Ecken und Kanten. Ähnlich Anna Cole, die Kriminalkommissarin. Gut, diese durfte als Frau von den Strapazen der Arbeit wenigstens mal ein bisschen müde sein, aber auch sie wurde im Prinzip komplett fehlerlos dargestellt und unterwarf sich letztendlich auch vollkommen Kriegers Führung. Die wenigen Male, bei denen sie selbstständig agierte, gingen in der Übermacht von Kriegers Coolness regelrecht unter. Sie wurde im Prinzip auf den Part eines schmückenden Anhängsels reduziert. Die Auflösung ahnte ich übrigens lange bevor der Hauptprotagonist selbst darauf kam, aber es ist ja auch schön, am Ende festzustellen, dass man recht hatte.

Alles in allem hat mich dieser Action-Thriller während der Lesezeit wirklich in Atem gehalten und mir einige Stunden spannend-entspannendes Lesevergnügen bereitet. Das Ende schreit natürlich nach einer Fortsetzung. Und tatsächlich scheint der Autor auf seiner Website luk-krieger.com da mit „Kampf ums Öl“ bereits an der Fortsetzung zu arbeiten und hat dort auch schon 12 Teile davon veröffentlicht. Da ich im Moment jedoch in Form von ungelesenen Büchern und ebooks noch sehr viel für mich derzeit reizvolleren Lesestoff zur Verfügung habe und mich die Hauptprotagonisten menschlich nicht so berührt haben, drängt es mich nicht, diese nun unbedingt lesen zu müssen.

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Tags: berlin, kölln, münchen, papst, terror   (5)
 

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

thriller, deutsch, pretty girls, snuff, spiegel bestseller

Pretty Girls

Karin Slaughter
E-Buch Text
Erschienen bei HarperCollins, 07.12.2015
ISBN 9783959679862
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die amerikanische Autorin Karin Slaughter zähle ich zu meinen Lieblingsautorinnen im Thriller-Genre. So habe ich ihre Grand County Reihe regelrecht verschlungen, verfolgte voller Spannung die Anfänge ihrer Atlanta Police Department bzw. Georgia Reihe und fand auch ihre Thrillerparodie „Unverstanden“ höchst amüsant. Allerdings hatte ich in den letzten 3 Jahren sehr andauernde Leseflauten, die mich auch davon abhielten, mich regelmäßig über Neuerscheinungen geschätzter Autoren zu informieren.

Das scheint jetzt überwunden. Als ich kürzlich mal wieder schaute, ob es denn von Karin Slaughter etwas Neues auf dem deutschen Buchmarkt gibt, staunte ich nicht schlecht, dass inzwischen zwei neue Bände der Georgia-Reihe erschienen sind und dazu noch dieser Thriller, der keiner Serie angehört. Und da die Kindle ebook-Version von „Pretty Girls“ bei Amazon zwischen Weihnachten und Silvester sogar zum Sonderpreis von 6,99 € zu haben war, konnte ich dem sofortigen Kauf natürlich nicht widerstehen.

Die 19-jährige Julia verschwand im März 1991 auf dem Heimweg von einer kleinen Feier mit Kommilitonen. 24 Jahre später ist das Schicksal der jungen Frau noch immer ungeklärt und ihre Familie ist an der Ungwissheit zerbrochen.
Claire ist seit mittlerweile 18 Jahren glücklich mit Paul verheiratet. Das gutsituierte Paar feierte gerade in einem Restaurant das Ende von Claires Hausarrest, als es in einer Gasse überfallen und Paul ermordet wird. Während der Beerdigung gibt es einen Einbruch in Claires Haus. Wegen dem damit verbundenen Polizeieinsatz muss der dort eigentlich geplante Leichenschmaus ausfallen.
Lydia ist stolze Mutter einer inzwischen 17-jährigen Tochter. Dem Mädchen zuliebe ist sie als ehemalige Drogensüchtige jetzt clean und hat sich aus tiefster Armut hochgearbeitet. Ricky, der seit mittlerweile 10 Jahren fester Bestandteil ihres Lebens ist, würde gern mit ihr zusammen ziehen.
Ein junges Mädchen ist erst kürzlich verschwunden. Sowohl Claire als auch Lydia verfolgen jede neue Nachricht zu dem Fall mit wachsender Besorgnis. Als Claire im Nachlass ihres Mannes brutale Snuff-Filme findet, ihr von der Polizei jedoch gesagt wird, dass diese nicht echt wären, ruft sie Lydia an…

Ein weiteres Mal haben mich der flüssige Schreibstil von Karin Slaughter und ihre spannungserzeugende Erzählweise fasziniert. Mit den Snuff-Filmen hat die Autorin in diesem Thriller eine Thematik aufgegriffen, die vor Brutalität und Ekelhaftigkeit nur so strotzt. Fakt ist jedoch, dass es eine solche Szene tatsächlich gibt. Und Fakt ist ebenso, dass es überall auf der Welt nicht nur integere Mitarbeiter in führenden Positionen gibt.

Die Geschichte startet fast gemächlich. So wurde ich anfangs vor allem durch gut gesetzte Wechsel von verschiedenen Handlungssträngen bei der Stange gehalten, die scheinbar erst einmal nichts miteinander zu tun haben. Ich lerne die Protagonisten in ihrer derzeitigen Situation kennen. Dabei bedient sich die Autorin der Erzählperspektive. Lediglich bei den Briefen des Vaters an die verschwundene Tochter wechselt sie zur ersten Person.

Erst nach und nach deckt sie die komplizierten familiären Beziehungen der handelnden Charaktere zueinander auf. Kaum war das jedoch geschehen, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Eine grauenvolle Entdeckung jagt die nächste. Unerwartete Wendungen zwingen die Hauptprotagonistinnen zu agieren, doch der Gegenpart ist immer mindestens einen Schritt voraus. Alles gipfelt in einem nervenaufreibenden Showdown.

Mir persönlich hat dieser Thriller sehr gut gefallen. Allerdings bin ich auch ein bisschen froh, dass die Geschehnisse darin weit weg von meiner eigenen Realität sind. Hoffentlich!

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Tags: snuff, spannung, thrill   (3)
 

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zauberei, deutsch, harry potter, freundschaft, brite

Harry Potter und das verwunschene Kind

J.K. Rowling , John Tiffany , Jack Thorne
E-Buch Text
Erschienen bei Pottermore from J.K. Rowling, 24.09.2016
ISBN 9781781107195
Genre: Sonstiges

Rezension:

Lange hatte ich gezögert, mir dieses Buch zu kaufen. Ich wusste ja, dass es sich hierbei nicht um einen Roman handelt, sondern um das Manuskript für ein Theaterstück. Allerdings siegte nun doch die Neugier.

Als ich vor wenigen Tagen wieder ein Buch ausgelesen hatte und vor der Frage stand, welches ich nun als nächstes beginne, konnte ich mich am Regal mit den ungelesenen Büchern und der inzwischen auch schon ziemlich umfangreich gewordenen Titelliste der ungelesenen ebooks mal wieder nicht entscheiden. Wie schon so oft in solchen Fällen stöberte ich in der Amazon-Kindle ebook Welt, stieß erneut auf „den neuen Harry Potter“, orderte ihn und begann wenige Sekunden danach auch schon mit der Lektüre.

Es ist nicht das erste Theater-Manuskript was ich las und es wird auch sicher nicht das letzte sein. Trotzdem hatte ich, als großer Fan der Harry Potter Romane, anfangs durchaus meine Schwierigkeiten mich einzulesen. Die vielen Dialoge und Regieanweisungen nervten mich anfangs ein bisschen und blockierten das Vorstellungsvermögen. Allerdings gefiel mir die Geschichte durchaus und nach einer kurzen Eingewöhnungsphase hatte sie mich dann doch gefangen und das Kopfkino kam. Ich freute mich, die neuen Charaktere kennenzulernen und natürlich auch, altbekannte wieder zu treffen. Die veränderten Welten, nach den Ausflügen der beiden Hauptprotagonisten in die Vergangenheit, machten die Geschichte in meinen Augen durchaus spannend.

Sollte Frau Rowling eine weitere Harry Potter Geschichte in die Welt bringen, werde ich auch diese ganz sicher lesen, auch wenn es wieder „nur“ ein Theater-Manuskript wäre. Dass sie noch immer genügend Phantasie hat, der Geschichte weitere Impulse zu geben, hat sie hiermit bewiesen. Allerdings bin ich mir auch sicher, dass die Geschichte in Romanform noch wesentlich mehr Potential gehabt hätte. Einige der für mich neuen Charaktere, die nur kurze Auftritte hatten, hätte ich gern noch besser kennengelernt.

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