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einhörner, drachen, erzengel, engel

Die Erzengel - deine mächtigen Helfer

Diana Cooper , Tim Whild , Manfred Miethe
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Ansata, 05.10.2015
ISBN 9783778775097
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Buch „Die Erzengel, Deine mächtigen Helfer“ von Diana Cooper und Tim Whild ist eine sehr umfangreich und detaillierte Anleitung, mehr Licht und Liebe in das eigene Leben zu bringen. Es enthält eine Fülle von Informationen über geistige Wesen wie Drachen und Einhörner sowie über Engel, Erzengel und aufgestiegene Meister. Vieles davon war auch für mich neu, obwohl ich mich regelmäßig mit der geistigen Welt befasse. Insgesamt sind es 55 kleine Kapitel, die Informationen zu einem Thema enthalten und ein oder mehrere Übungen.

Wenn man alle Übungen machen will, kann man sich gut ein paar Monate damit beschäftigen, denn es braucht schon Ruhe und ist wie Meditation. Einige sehr umfangreiche Übungen, die alle Chakras einbeziehen, können schon mal eine Stunde dauern oder länger. Zumindest bei mir war das so. Das sind aber die wenigsten. Wenn man das Buch einmal komplett durchlesen will, empfiehlt es sich, die Übungen erstmal wegzulassen oder nur die zu machen, die sich gerade richtig anfühlen. Ich bin irgendwann dazu übergegangen, nicht mehr chronologisch zu lesen sondern einfach zu blättern oder eine Seite aufzuschlagen und zu lesen, was mich gerade interessierte bzw. was gerade passte. So kann man das Buch auch als Orakel nutzen, was ich mit Büchern sowieso gerne tue.

Insgesamt würde ich das Buch beschreiben als eine Anleitung, mehr Licht und Liebe, hochfrequente Energien und geistige Helfer ins eigene Leben und Energiefeld zu bringen. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass das auch funktioniert. Ein schönes Erlebnis mit diesem Buch für mich war, dass es mich wieder mit meinem persönlichen Einhorn und Drachen in Kontakt gebracht hat. Und die sind seitdem regelmäßig Gast in meinen Meditationen oder ich rufe sie in Heilungsritualen zur Unterstützung. Darüber habe ich mich gefreut wie ein kleines Kind.  Außerdem macht sich die lichtvolle Arbeit im Innen auch im Außen bemerkbar, wird sozusagen dann im Leben reflektiert und man hat mehr lichtvolle Erlebnisse und auch Menschen im Leben.

Ein großer Teil des Buches „Die Erzengel, Deine mächtigen Helfer“ von Diana Cooper und Tim Whild dreht sich um ziemlich viele Erzengel. Nicht alle davon sind allgemein bekannt. Sie werden jeweils vorgestellt mit ihren Aufgabenbereichen und es wird erklärt, wie man mit ihnen arbeiten und sie zu Hilfe rufen kann. Nicht nur für sich selbst sondern auch um Heilung in bestimmte Gebiete der Erde zu bringen.

Super spannend fand ich auch, dass man Drachen zur Hilfe rufen kann, um alte schwere Energien zu verbrennen. Das hab ich gleich ausprobiert. Funktioniert super. Die Übungen, in denen es um die Aktivierung der Chakren geht, sind häufig etwas umfangreicher. Andere Übungen sind Heilrituale, die z.B. helfen, die Beziehung zu bestimmten Menschen im eigenen Leben zu verbessern.

Für mich war das Buch eine Bereicherung. Es hat mir viele neue Informationen geliefert und wunderschöne Erlebnisse ermöglicht. Ich kann es nur empfehlen.

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Tags: drachen, einhörner, engel, erzengel   (4)
 

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seele, abenteue, spiritualität, kabbala, gott

Der Kabbala-Code

Phil Gruber , James F. Twyman
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei KOHA-Verlag, 14.01.2010
ISBN 9783867281225
Genre: Sachbücher

Rezension:

Der Kabbala-Code von James F. Twyman – Ein wahres Abenteuer, so der Untertitel des Buches, und das ist es wirklich. Ein spirituelles Abenteuer, das James Twyman zusammen mit seinem Freund Philip Gruber in Paris und Chartres erlebt. Dabei wissen sie die meiste Zeit nicht, worum es eigentlich geht und was sie da eigentlich tun. Sie folgen der Führung ihrer Neugier und der Führung verschiedener Zeichen und Geistiger Führer.

James hatte Jahre zuvor den Moses-Code in einer Vision gezeigt bekommen, der den wahren Namen Gottes entschlüsselte. Ein Komma, das einer lange bekannten Textzeile plötzlich neuen Sinn gab. Bei der Veröffentlichung des Films der Moses-Code bezichtigt ihn eine Jüdin der Gotteslästerung, weil dieses Komma ein heiliger Buchstabe der Kabbala sei und nicht ausgesprochen werden dürfe. Peinlich berührt wird James F. Twyman neugierig und beginnt zu forschen. Dabei kommt es sehr gelegen, dass sein langjähriger Freund Philip Gruber eine Art wandelndes Lexikon in Sachen Kabbala, Kirchenhistorie, Templerorden und spiritueller Historie ist und ebenfalls Führung und Visionen empfängt. James bittet Philip um Hilfe, insbesondere um Informationen bezüglich dieses Kommas, das Yod genannt wird.

Sie treffen sich in der Schweiz und dort eröffnet Phil seinem Freund James F. Twyman, dass es um die vielen Namen Gottes geht, mit denen man Zugang zu seiner Kraft bekommt und dass es ihrer beider Aufgabe sei, diese Namen zu benutzen, um an verschiedenen Orten gebundene Energien freizusetzen. Und zwar in Paris. James hat Schwierigkeiten zu verstehen, worum es geht und weiß nicht so recht, worauf er sich da einlässt und ob das, was sie da tun möglicherweise gefährlich ist und ihnen oder anderen schaden könnte.

In Paris angekommen, hat er jedoch einen Traum, in dem ihm ein Heiliger erscheint und Informationen zu ihrem Auftrag übermittelt. Und dann beginnt das Abenteuer „Der Kabbala Code“ erst richtig. Phil Gruber hat verschiedene historisch bedeutende Orte in Paris ausgewählt, die sie besuchen sollen, um dort jeweils einen der Namen Gottes zu chanten und damit Energien zu befreien, von denen sie selbst nicht wissen, was oder wer sie sind. Sie beginnen in Sacré Coeur und arbeiten sich in Paris von Kirche zu Kirche, beziehen noch zwei geschichtsträchtige Plätze mit ein und beenden ihre Reise in Chartres in der Cathédrale Notre-Dame des Chartres. In den Kirchen und an den Plätzen singen sie einen der Namen Gottes und dann verändert sich jedes Mal die Energie um sie herum. Sie bekommen plötzlich Zugang zu Gottes Kraft, es scheinen sich Tore in andere Dimensionen und vielleicht sogar Welten zu öffnen und sie sehen und spüren tatsächlich Energien, die sich lösen, befreit werden und manchmal auch nicht.

Was das Buch für mich so spannend und ab einem bestimmten Punkt zu einem freudigen Erlebnis macht, sind die Energien, die ich dabei spüre. Ich kann die Energien spüren, die die beiden dort gespürt haben. Das ist an einigen Stellen nicht so angenehm, aber als Maria Magdalena und Mutter Maria ins Spiel kommen, ändert sich das. An dem Punkt ändert sich auch das komplette Gefühl des Buches und die Erlebnisse werden weniger mystisch und geheimnisvoll sondern mehr heilig. Und das ist zumindest für mich ein sehr schönes Gefühl. Dazu kommt, dass Mutter Maria mich schon länger begleitet und ich ihre Energie immer wiedererkenne und mich darin einfach geborgen fühle.

Das Buch „Der Kabbala Code“ von James F. Twyman endet damit, dass beide verstehen, worum es bei dieser Reise eigentlich ging. Die eigene Seele weiterzuentwickeln und mehr über sich selbst und die eigene Aufgabe in der Welt zu lernen.

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Tags: abenteue, gott, kabbala, persönliches wachstum, seele, spiritualität   (6)
 

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seele, geistige welt, übergang, bewusstsein, meditation

Abenteuer Seelenreise

James Van Praagh , Jochen Lehner null
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Ansata, 30.03.2015
ISBN 9783778775035
Genre: Sachbücher

Rezension:

James Van Praaghs Buch „Abenteuer Seelenreise“ ist eine gute Einführung in die Themen, die unserer Seele auf ihrer Reise auf der Erde und zurück in die Geistige Welt begegnen.

Im ersten Teil des Buches erklärt James Van Praagh, wie er Körper, Seele und Geist definiert und was Spiritualität in diesem Zusammenhang bedeutet und wie bereichernd sie sein kann. Er schreibt über Bewusstsein und was das eigentlich ist und wie man sein Bewusstsein erweitern kann. Er erklärt, dass alles Energie ist, immer in Bewegung und dass Energie niemals stirbt. Er erzählt von seinen eigenen Erfahrungen mit dem Wahrnehmen von Energien und am Ende des Buches gibt es drei Meditationen, mit denen jeder selbst das üben und seine Erfahrungen sammeln kann.

Im zweiten Teil des Buches geht es um den Tod, den James Van Praagh als Heimweg der Seele in die Geistige Welt beschreibt und er sagt klar, dass es „Tod“ nicht gibt, da die Seele weiterlebt. Er berichtet vom Übergang der Seele in die Geistige Welt, erzählt das Beispiel seiner guten Freundin Debbie Ford, deren Sterben er begleitet hat und erklärt, dass die Seele immer von ihr vorausgegangenen Lieben erwartet wird. Am Ende dieses Buchteils wird sehr ausführlich die Geistige Welt und verschiedene Ebenen beschrieben, so wie James Van Praagh sie aus seiner persönlichen Erfahrung, aus seiner Arbeit als Medium kennt.

Im dritten Teil des Buches „Abenteuer Seelenreise“ von James Van Praagh geht es um das „Warum“ unseres Hierseins, darum warum die Seele eigentlich überhaupt in einem menschlichen Körper inkarniert. Um zu lernen und Erfahrungen zu sammeln, die sie als reiner Geist nicht machen kann. Es wird beschrieben, wie Seelen in Gruppen inkarnieren, die hier auf der Erde als Familien, Freunde, Paare miteinander in Beziehung stehen und sich gemeinsam entwickeln, gemeinsam lernen. James Van Praagh beschreibt einige typische Seelenlektionen zu Themen wie Neid, Schuldgefühle, Urteile, Angst, Liebe, Verzeihen. Er erklärt, dass jede Seele Willensfreiheit besitzt und zu jeder Zeit eigene Entscheidungen treffen kann. Er betont, wie wichtig es ist, auf die Stimme der eigenen Seele zu hören und beschreibt, was zu einem seelenvollen Leben gehören kann, z.B. Dankbarkeit, klare Intentionen, Sitzen in Stille.

Am Ende des Buches finden sich drei geführte Meditationen, mit denen man die Tiefen und Facetten seiner eigenen Seele entdecken kann.

Fazit: Das Buch ist eine sehr gute Einführung in das komplette Thema Seele, Tod, Geistige Welt, Spiritualität, Reinkarnation und sehr zu empfehlen für jemanden, der gerade anfängt, sich mit diesen Themen zu befassen. Aber auch jemand, für den diese Themen nicht mehr neu sind und vielleicht schon zum Leben gehören, findet hier noch neue Informationen oder Anstöße. So ging es mir.

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Tags: bewusstsein, geistige welt, leben, meditation, seele, übergang   (6)
 

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buddhismus, lebenshilfe, glück, kurzgeschichten, buddha

Der Elefant, der das Glück vergaß

Ajahn Brahm , Karin Weingart
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Lotos, 14.04.2015
ISBN 9783778782514
Genre: Sachbücher

Rezension:

„Der Elefant, der das Glück vergaß“ von Ajahn Brahm ist ein weiteres Buch mit buddhistischen Geschichten. Ich mag es sehr. Irgendwie gehen diese Geschichten mir direkt ins Herz. Sie sind voller Liebe, Weisheit und Mitgefühl und laden uns ein, das Leben und alltägliche Situationen und Herausforderungen anders zu betrachten. Die Geschichten helfen, Einstellungen und Betrachtungsweisen zu ändern dahingehend, das Leben und was passiert, positiv zu betrachten, zu lachen und Drama und Leiden aus den eigenen Gedanken zu entfernen.

Die Geschichten in „Der Elefant, der das Glück vergaß“ decken das ganze Spektrum des Lebens ab. Da gibt es einen Hund, der sich ein Retreat sucht, die Katzenstreichel“strafe“ im Kloster, die Vorteile, bei einer Flugzeugexplosion ums Leben zu kommen  , eine junge Frau mit Angstattacken, die sich mit Hilfe selbst heilt, alte Mönche, die nicht lügen und noch viel mehr. Es geht um Schuldgefühle, Heilige Scheiße  , übernatürliche Musik und die Lizenz zum Glücklichsein, die als Urkunde auf einer der letzten Seiten des Buches abgedruckt ist. Eine meiner Lieblingsgeschichten ist „Jeden Morgen zwanzig Push-Ups“ mit den Mundwinkeln. 

Die Geschichten haben vor allem eines gemeinsam: sie bringen mich immer zum Lächeln oder Lachen. Momentan liegt „Der Elefant, der das Glück vergaß“ immer griffbereit auf der Fensterbank. Ich nutze das Buch oft als Aufheiterung und Hilfe im alltäglichen Leben. Dazu schlage ich es auf einer beliebigen Seite auf und die Geschichte, die sich mir dann präsentiert passt immer.

Wer ein Buch sucht, das ihn zum Schmunzeln bringt und hilft, das Leben mit mehr Leichtigkeit zu leben, dem empfehle ich „Der Elefant, der das Glück vergaß“ von Ajahn Brahm.

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Tags: buddhismus, freude, glück, liebe   (4)
 

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

seele, spiritualität, mythologie, rituale, naturverbundenheit

Die alte Göttin und ihre Pflanzen

Wolf-Dieter Storl , Christine Teufel
E-Buch Text: 160 Seiten
Erschienen bei Kailash, 23.06.2014
ISBN 9783641121709
Genre: Sachbücher

Rezension:

„Die alte Göttin und ihre Pflanzen“ von Wolf-Dieter Storl ist ein Märchenbuch für Erwachsene. Und das nicht nur zu Weihnachten. Wolf-Dieter Storl erzählt die Jahrtausende alten Märchen, Sagen, Mythen, die wir zum großen Teil aus Märchenbüchern kennen etwas anders. Er geht zurück zu den Ursprüngen der Märchen und erläutert deren spirituelle und rituelle Bedeutung im Leben unserer Ahnen. So lesen wir von Frau Holle, Schneewittchen, Aschenputtel, Schneeweißchen und Rosenrot und von anderen, uns vielleicht weniger bekannten Märchen. Er erläutert, dass die Hexe oft eine kräuterkundige Frau war, dass Frau Holle das Totenreich bewacht und das nichts Gruseliges ist und dass die Kinderseelen aus der Anderswelt zu uns kommen und noch vieles mehr.

„Die alte Göttin und ihre Pflanzen“ beleuchtet aber auch die Bedeutung bestimmter Pflanzen, Büsche und Bäume im Leben unserer Ahnen und zeigt, wie diese Pflanzen in den Märchen verarbeitet sind. Das ist ganz spannend und ich glaube den wenigsten bekannt. So schreibt Wolf-Dieter Storl über den Holunder, die Brennessel, den Weißdorn, Beifuß, Johanniskräuter, Wacholder und Haselstrauch. Und das alles immer eingewoben in die Märchen.

Unbedingt erwähnen muss ich die wunderschöne Gestaltung des Buchs. Mir gefiel es auf Anhieb, noch bevor ich überhaupt einen Satz gelesen hatte. Das Format ist kleiner als üblich, fast quadratisch, was ich sehr gerne mag. Das gesamte Buch ist farblich einheitlich gestaltet, d.h. die Farbe des Einbands findet sich im Buch in verschiedenen Abstufungen in Überschriften, Bildern und Ornamenten wieder. Die Gestaltung innen ist einfach nur toll. Wirklich wie ein Märchenbuch. Wunderschöne Zeichnungen finden sich zu Beginn jedes Kapitels. Die Überschriften sind farbig und innerhalb der Kapitel werden bestimmte Abschnitte mit Hintergrundfarbe hervorgehoben. Überall an den Seiten finden sich tolle, zierliche Ornamente. Und ein Lesebändchen, farblich passend in grün, gibt es auch. Ein echtes Kunstwerk.

Wer sich ein schönes Märchenbuch wünscht und neugierig ist, was hinter unseren Märchen so alles verborgen ist, dem empfehle ich dieses Buch.

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Tags: anderswelt, heilpflanzen, rituale, seele, spiritualität   (5)
 

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schottland, katze, liebe, geist, andrea schacht

MacTiger - Ein Highlander auf Samtpfoten

Andrea Schacht
Flexibler Einband: 349 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 10.03.2008
ISBN 9783442368105
Genre: Fantasy

Rezension:

Mac Tiger – Ein Highlander auf Samtpfoten von Andrea Schacht ist voll spannend und lustig. Lange habe ich kein Buch mehr in nur zwei Tagen so verschlungen. 

MacTiger lebte einst auf Drumnadruid Castle in Schottland zur Zeit der Highlander Clans. Weil sich sein jugendliches Frauchen in den Sohn eines Clanführers verliebte, der damit nicht einverstanden war, wurde sie gemeinsam mit ihrer Familie und MacTiger dahingemetzelt. Leider fand MacTiger den Weg in den Himmel nicht und spukt nun im heutigen Highland-Hotel Drumnadruid Castle. 

Margita und ihre Tante Henrietta machen während einer Busreise Station im Highland-Hotel. Weil es Tante Henrietta nicht gut geht, streichen sie ihre Weiterreise mit dem Bus und bleiben zwei Wochen auf Drumnadruid Castle. Margita begeistert sich für die Geschichte von Drumnadruid Castle und während sie immer tiefer darin eintaucht, sieht und erlebt sie plötzlich bestimmte Ereignisse der Vergangenheit. Mehr und mehr bekommt sie das Gefühl, irgendwie mit diesem Schloss verbunden zu sein.

Da lernt sie Ken kennen, einen der snobistischen Jungmanager, die ebenfalls im Hotel Urlaub machen oder zumindest so tun, während permanent mindestens einer von ihnen am Handy hängt oder am Laptop arbeitet. Nachdem sie sich anfangs ziemlich biestig kabbeln, verbringen Ken und Margita zunehmend mehr Zeit miteinander und verlieben sich. In der Zwischenzeit entdeckt MacTigers Geist, dass er mit den Energiefeldern von Laptop und Handy ganz tollen Unfug stiften kann und sorgt begeistert für Verwirrung.

Gemeinsam mit Arthur, dem geheimnisvollen, Balladen singenden Gärtner kommen Margita und Ken den grausamen Geschehnissen auf Drumnadruid Castle auf die Spur und entdecken über viele Umwege ihre eigene Verbindung zu diesem Schloss. Und am Ende gibt’s ein Happy End für alle und MacTiger kehrt zurück unter die Lebenden. 

Fazit: Lesenswert. Ober-mega-spannend. Und mystisch.

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Tags: abenteuer, geister, hellsehen   (3)
 

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buddhismus, kurzgeschichten, weisheit, buddha, glück

Die Kuh, die weinte

Ajahn Brahm , Martina Kempff
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Lotos, 15.02.2006
ISBN 9783778781838
Genre: Sachbücher

Rezension:

„Die Kuh, die weinte – von Ajahn Brahm“ ist ein Buch gefüllt mit vielen kleinen Geschichten. Buddhistische Geschichten über den Weg zum Glück.

Ajahn Brahm ist Mönch der Waldkloster-Tradition des Theravada-Buddhismus und heute Abt des Bodhinyana Klosters in der Nähe von Perth, Westaustralien. Die Geschichten in diesem Buch hat er im Verlauf von 30 Jahren zusammengetragen und verwendet sie oft in Vorträgen und persönlichen Beratungen.

Die Geschichten sind zu Themenkreisen zusammengefasst und widmen sich zum einen den Hindernissen, die dem Glück im Wege stehen, z.B. Angst, Schmerz, Perfektion, Schuldgefühle und zeigen gleichzeitig immer einen Weg, den Fokus zu verändern, eine andere Sichtweise einzunehmen. Zum anderen zeigen sie auf, was dem Glück förderlich ist, z.B. Liebe, Vergebung, Mitgefühl, Weisheit, innere Ruhe. Die Titel der Geschichten sind sehr plastisch, so dass man sofort weiß, worum es geht, z.B. „Die Kuh, die weinte“ (da weint wirklich eine echte Kuh) oder „Der Idiotenführer zum Seelenfrieden“. Die Geschichten sind recht kurz und kurzweilig und dabei sehr erhellend und hilfreich. Und es sind viele.

Ich habe anfangs versucht, das Buch zu lesen wie ein normales Buch, also vorn anfangen und dann halt lesen. Das hat für mich aber nicht ganz gepasst. Die Geschichten sind Ratgeber für bestimmte Situationen. Deshalb macht es Sinn, die passenden Geschichten in passenden Situationen im eigenen Leben zu lesen. Dann haben sie Relevanz und Bezug und helfen. Wie macht man das? Ich benutze das Buch wie eines meiner Engelkartendecks. In einer Situation, in der ich Rat brauche, sammle ich mich kurz, konzentriere mich auf eine Fragestellung oder die Situation und schlage dann das Buch an einer „beliebigen“ Seite auf, so als würde ich eine Karte ziehen. Funktioniert immer und ganz hervorragend. So wird das Buch zu einer Art Orakel bzw. Ratgeber.

Und als solches kann ich es auch empfehlen. Bei mir liegt es griffbereit in der Nähe meiner Kartendecks, so dass ich es als Ratgeber nutzen kann, wenn mir danach ist.

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Tags: buddha, buddhismus   (2)
 

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spiritualität, tiere, engel

Venus

Diana Cooper , Manfred Miethe
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Ansata, 18.05.2015
ISBN 9783778775059
Genre: Sachbücher

Rezension:

„Venus – Ein kleiner Hund, sein Engel und seine Erlebnisse mit der Geistigen Welt“ von Diana Cooper ist ein total süßes, herzerfrischendes und witziges Buch, das ich jedem nur empfehlen kann zu lesen. Es hat mich durch eine ziemlich schwierige Zeit begleitet,  in der ich unsere krebskranke Katze gepflegt habe und in der ich dankbar war und froh für jeden gemeinsamen Tag, aber manchmal einfach auch erschöpft und traurig. Venus hat es immer geschafft, mich da rauszuholen und mir eine leichte und lustige Auszeit zu verschaffen.

Das Buch erzählt die Geschichte von Venus, der Hündin von Diana Cooper, von ihrer Welpenzeit an, von dem Tag an, an dem Diana sie mit Hilfe ihrer Engel fand und wusste, dass sie beide zusammengehören. Es ist geschrieben in Form eines Tagebuchs, Tag für Tag und aus Sicht von Venus. Was es besonders witzig macht. Denn Venus sieht einiges etwas anders als wir Menschen. In Tierkacke wälzen ist für sie das schönste Parfüm und sie versteht gar nicht, warum Diana Cooper das nicht so sieht. Hühner jagen und Meerschweinchen anbellen findet auch irgendwie nur ihre Zustimmung und nicht die der Menschen. Und dergleichen mehr.

Venus erzählt die täglichen Abenteuer ihres Lebens als Hund. Und sie erzählt von ihren Engeln, die sie begleiten und beschützen und lehren und von den Elementarwesen, denen sie im Wald immer begegnet. Ich finde es ganz wunderbar, wie selbstverständlich die Engel, die Geistige Welt und Energien einfach zu ihrem Leben dazu gehören. Es hat mir unheimlich gut getan, das zu lesen und mitzuerleben, weil ich es auch so erlebe, aber eben nicht unbedingt von anderen oder aus meinem Umfeld kenne.

Sie erzählt von den vielen Erlebnissen mit Dianas Kindern und Enkelkindern, für die sie sich auch erst mit der Zeit begeistern kann. Und von Ash-Ting, der Katze Diana Coopers, die von Venus betüttelt aufwächst. Es ist schön mitzuerleben, das hier eine Katze und ein kleiner Hund beste Freunde oder gar Geschwister sind. Einfach süß. Und auch viele Erlebnisse mit Hundefreunden und in der Hundeschule sind Teil ihrer Erzählungen.

„Venus – von Diana Cooper“ ist wirklich ein schönes Buch. Unbedingt lesen.

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Tags: engel, spiritualität, tiere   (3)
 

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mönche, buddhismus, lustig, buddha, achtsamkeit

Die Mönche und ich

Mary Paterson , Jochen Lehner
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Lotos, 25.03.2013
ISBN 9783778782408
Genre: Sachbücher

Rezension:

Nach dem Tod ihrer Mutter entdeckt Mary Paterson Yoga und Meditation für sich. Beides zu praktizieren, erweist sich für sie als heilend. Dennoch gelingt es ihr nicht, die Praxis in ihren Alltag zu übertragen. Als dann auch ihr Vater stirbt, hat sie das Gefühl, den Halt in ihrem Leben zu verlieren, ihr “vertrautes inneres Zuhause”. Sie beschließt, sich ein neues inneres Zuhause zu suchen und sich dafür Zeit für sich und eine Auszeit vom Alltag zu nehmen.

Mary entscheidet sich, am Winter-Retreat im buddhistischen Kloster Plum Village in Frankreich, das von Thich Nhat Hanh geführt wird, teilzunehmen. Sie verbringt 40 Tage gemeinsam mit den dort lebenden Nonnen und Mönchen sowie mit anderen Pilgern, die am Retreat teilnehmen. Sie meditiert, gärtnert, kocht, nimmt an den Vorträgen Thich Nhat Hanhs teil und führt Gespräche mit Mönchen, Nonnen und anderen Pilgern.

Sie lernt, dass es bei den Praktiken des Buddhismus darum geht, Zuflucht in sich selbst zu suchen. Sie erfährt, dass Achtsamkeit und Konzentration Grundpfeiler der täglichen Praxis sind und übt, wenn sie Tee trinkt wirklich nur Tee zu trinken und nicht noch über etwas nachzudenken. Sie erhält einen Einblick in den Alltag der Mönche und Nonnen, die jeden Morgen von 5.30 Uhr bis 7.30 Uhr meditieren und fragt sich, ob diese nicht die Intimität einer Partnerbeziehung vermissen. Irgendwann fragt sie das auch einen Mönch und eine Nonne.

Jedem der 40 Tage, die Mary im Retreat verbringt, ist ein eigenes Kapitel gewidmet, in welchem sie erzählt, was an dem Tag passiert und welche Erfahrung sie macht, was sie lernt. Sie flechtet außerdem häufig Erklärungen zum Buddhismus und zu Thich Nhat Hanhs Lehren ein und durchdenkt vieles sehr detailliert. Das ist nicht unbedingt leicht zu lesen und auch nicht leicht zu verdauen. Man muss sich schon die Zeit nehmen, um ihre Gedankengänge nachzuvollziehen, wenn man etwas verstehen und für sich mitnehmen will.

Ich fand die Anregungen zu Achtsamkeit im Alltag und einige andere sehr hilfreich als Erinnerung. Es war nicht mein erstes Buch mit buddhistischen Inhalten. Aber die Art der Erzählung empfand ich häufig als sehr zäh. Persönliche Erlebnisse werden unterbrochen mit Erläuterungen über die Lehren des Buddhismus. Da stockt für mich häufig der Lesefluss. Dazu kommt, dass ich mit dem Buddhismus Thich Nhat Hanhs nicht klar komme. Vieles im Buch fühlt sich für mich sehr Klosterleben spezifisch an und fern meiner täglichen Realität.

Fazit: Wer sich für Thich Nhat Hanh und sein Kloster oder die Lehren des Buddhismus interessiert, der findet im Buch sicher viel Spannendes. Aber wer eine flüssig lesbare, spannende spirituelle Lebensgeschichte erwartet, sollte nach einem anderen Buch Ausschau halten.

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Tags: achtsamkeit, buddha, buddhismus   (3)
 

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delfin, freundschaft

JoJo und ich

Dean Bernal , Jochen Lehner
Fester Einband: 319 Seiten
Erschienen bei Integral, 02.04.2012
ISBN 9783778792322
Genre: Sachbücher

Rezension:

“JoJo und Ich” ist die tief bewegende Geschichte einer seltenen Freundschaft zwischen einem wild lebenden Großen Tümmler namens JoJo und Dean Bernal, einem Tauchlehrer, die in den Gewässern der Turks- und Caicosinseln spielt. Diese Freundschaft begann Mitte der 1980er Jahre und dauert bis heute an. Initiiert wurde sie von JoJo.

Dean erzählt von ihren ersten Begegnungen und vielen gemeinsamen Ausflügen und Abenteuern im Meer, ebenso wie von den Zeiten, die JoJo für sich verbringt als wilder Delfin. Wenn er Nahrung jagen geht oder schläft. JoJo bringt Abwechslung in den Tauchunterricht, die nicht immer willkommen ist und macht Späße mit Touristen. Er zeigt Dean das Meer um die Turks- und Caicosinseln, Unterwasserhöhlen, Riffs und was er gerne spielt. Die Verbindung, die sich im Laufe der Zeit entwickelt, ist so intensiv, dass Dean auf Tausende Kilometer Entfernung spürt, wenn es JoJo schlecht geht und er seine Hilfe braucht.

Als der Tourismus in dem kleinen Inselstaat ausgebaut wird, fahren zunehmend mehr Motorboote und Wasserskifahrer in den Gewässern, in denen JoJo schwimmt. Und so kommt es immer wieder zu Zusammenstößen, bei denen er durch Schiffsschrauben z.T. große Verletzungen erleidet. Dean beginnt die örtliche Bevölkerung, Kinder in Schulen und auch Hotels und Touristen gezielt über JoJo zu informieren und bittet um dessen Schutz. Auch bei der Regierung der Turks und Caicos. Es dauert Jahre, braucht viel Kraft, viele Freunde und zusätzliche ausländische Hilfe bis letztendlich sowohl JoJo als auch die Gewässer, in denen er lebt, unter Schutz gestellt werden.

Der Einsatz, den Dean Bernal für JoJo gezeigt hat und heute noch zeigt, finde ich bewundernswert. Im Prinzip ist JoJo sein Lebensgefährte und er ist immer für ihn da und hat ihm wahrscheinlich mehr als einmal das Leben gerettet. Bemerkenswert ist für mich auch, wie Dean JoJos Grenzen und Wildheit respektiert und sich zurückzieht, wenn JoJo seine Zeit für sich braucht. Dean legt sehr viel Wert darauf, dass JoJo ein wilder Delfin bleibt und lehnt es ab, ihn zu trainieren. Damit stößt er nicht überall auf Zustimmung. Die Berichte über JoJos Verletzungen waren für mich schwierig zu lesen, taten mir geradezu weh und ich bin froh, dass JoJo heute nationales Kulturgut ist und sicher leben kann.

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Tags: delfin, freundschaft   (2)
 

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233 Bibliotheken, 13 Leser, 5 Gruppen, 22 Rezensionen

taliban, pakistan, bildung, friedensnobelpreis, swat-tal

Ich bin Malala

Malala Yousafzai , Christina Lamb , Sabine Längsfeld , Margarete Längsfeld
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.10.2014
ISBN 9783426786895
Genre: Biografien

Rezension:

Ich bewundere Malala seit ihrer Rede vor den Vereinten Nationen 2013 und habe mich riesig gefreut, dass sie letztes Jahr den Friedensnobelpreis erhalten hat. Und seit damals wollte ich immer auch mal ihr Buch lesen. Jetzt habe ich es getan. Und das war eine ganz schöne Herausforderung.

“Ich bin Malala” erzählt Malalas Leben von ihrer Kindheit in Pakistan bis zur Zeit ihrer Genesung in Birmingham. Was mir so nicht bewusst war, macht einem das Buch bewusst. Von ihrer Geburt an war sie in ihrem Land, in ihrer Kultur benachteiligt. Sie ist ein Mädchen. Mädchen werden in ihrer Kultur meist nicht in die Schule geschickt. Sie sollen Kinder kriegen und den Haushalt machen. Mehr nicht.

Malala hatte Glück. Ihr Vater ist anders. Er freut sich über die Tochter, trägt sie entgegen der Tradition in den Familienstammbaum ein und sorgt dafür, dass sie zur Schule geht. Er gründet selbst eine Schule und betreibt sie, auch noch zur Zeit der Taliban.

Malala beschreibt die geschichtliche Entwicklung Pakistans, das von Volksstämmen bewohnt wird, ebenso wie das benachbarte Afghanistan. Sie erzählt von Korruption in der Politik des Landes, Armut im Volk während sich Politiker bereichern und macht deutlich, wie leicht es ist, Ideologien in einem Volk zu verbreiten, das nie Bildung erhalten hat und noch nach uralten Stammestraditionen lebt, zu denen auch die Blutrache zählt.

Ich musste das Buch mehrfach beiseite legen, tief ein- und ausatmen und mich mal kräftig schütteln. Manchmal hatte ich das Gefühl, ein Terrorakt folgt dem nächsten und überall in Malalas Leben war Gewalt. Umso mehr erstaunt es, wie sie damit umging und heute umgeht. Es scheint, als hätte sie nie Angst gehabt. Schon als Kind hat sie sich dafür eingesetzt, dass Mädchen zur Schule gehen dürfen. Ihr Vater tat das auch. Später taten sie es zusammen. Dafür war sie im ganzen Land bekannt. Und seit Talibanzeiten auch weltweit, denn sie bloggte unter einem Pseudonym über den Alltag eines Mädchens unter den Taliban. Von all dem hatte ich keine Ahnung.

Diese Bekanntheit sollte ihr nach dem Anschlag der Taliban auf sie das Leben retten. Denn obwohl Malala schnell intensivmedizinisch versorgt wurde, verschlechterte sich ihr Zustand rapide, weil niemand ausgebildet war, ihre Art  der Kopfverletzung professionell zu behandeln. Zwei gerade im Land befindliche britische Ärzte retteten ihr das Leben und sorgten später dafür, dass sie einen Platz im Krankenhaus in Birmingham erhielt und dort weiter behandelt werden konnte.

Fazit: Lesenwert. Das Buch gibt einen Insider-Einblick in die Geschehnisse in Pakistan, den man aus den westlichen Medien nicht erhält. Und es erzählt die spannende Lebensgeschichte einer für mich bewundernswerten jungen Frau.

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

seele, schamanismus, liebe

Seelenwege

Ina Ruschinski
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Schirner Verlag, 12.11.2009
ISBN 9783897678644
Genre: Romane

Rezension:

Das Buch “Seelenwege – Die magische Reise einer Frau zu sich selbst” von Ina Ruschinski ist geradezu faszinierend und hat mich regelrecht in seinen Bann gezogen. Es liest sich wunderbar leicht, ist spannend und zumindest ich konnte es kaum aus der Hand legen.

Der Ärztin Nida Janusz fehlen plötzlich 3 Stunden ihres Tages. Sie sind wie weg. Sie hat keine Erinnerung, was sie in dieser Zeit gemacht hat. Und auf einmal überschlagen sich die Ereignisse. Sie entdeckt, dass sie einen Flug in die Mongolei gebucht hat. Für den nächsten Tag. Nida kann sich nicht erinnern wieso oder warum und was sie dort will. Aber ihr derzeitiges Leben als Ärztin auf der Intensivstation, ohne soziales Umfeld, ohne Kontakt zu ihren Eltern ist leer. Was sie tut, macht sie fast mechanisch. Und so befindet sie, dass sie nichts zu verlieren hat, wenn sie sich auf Arbeit für 2 Wochen wegen eines vorgegebenen familiären Notfalls beurlaubt und in die Mongolei fliegt.

Am Flughafen in Ulan Bator erwartet Nida die nächste Überraschung. Ein junger Mann, der ihren Namen kennt und sie abholen soll. Sie hat keine Ahnung, woher er weiß, dass sie kommt. Aber es ist ihr egal. Sie ist froh über das Abenteuer. Froh, raus aus ihrem Leben zu kommen. Nach einigen Stunden Autofahrt sind sie am Ziel: in der Jurte der berühmtesten Schamanin der Mongolei, Guai Yaga. Hier erfährt sie auch, was sie hier will. Antworten finden auf die Fragen “Wer bin ich? Was ist meine Aufgabe in diesem Leben?” Nida wird für 17 Tage bleiben und täglich Aufgaben von der Schamanin erhalten.

In dieser Zeit erlebt sie die wunderbare Schönheit der mongolischen Steppe, der Tiere, der Erde. Sie lernt die Erdseele kennen und mit den Tieren und Pflanzen zu sprechen. Sie spürt die Erde und ist zum ersten Mal in ihrem Leben einfach nur da. Sie darf einfach sein und spürt, wie glücklich sie das macht. Langsam Schritt für Schritt entdeckt sie sich selbst wieder. Sie begegnet alten Ängsten, Traumen aus der Kindheit. Die alte Schamanin hilft ihr mit Heilbehandlungen. Und sie beobachtet die schamanische Heilarbeit, die täglich in der Jurte stattfindet und so völlig anders ist als die “Medizin”, die sie als Ärztin kennt. Sie lernt die Energierkörper kennen und die Bedeutung von Emotionen und persönlichen Situationen für die Heilung eines Menschen. Sie lernt, wie wichtig es ist, ganzheitlich zu heilen und ihr wird klar, dass sie bisher immer nur die Körper der Menschen behandelt hat.

Irgendwann gibt Nidas Seele ihr zu verstehen, dass sie hier ist, weil sie heilen will. Sie erhält eine schamanische Einweihung. Und als sie einem Jungen das Leben rettet, ist Nida plötzlich die berühmte Heilerin aus Deutschland, von der alle Leute behandelt werden wollen. In der Steppe spricht sich sowas schnell herum. Sie behandelt die Menschen und spürt, dass es das ist, was sie tun will und was sie erfüllt. Sie weiß noch nicht, wie sie das neu Gelernte zuhause umsetzen will, aber ihr ist klar, dass sich ihr Leben geändert hat. Und kurz vor ihrer Abreise löst sich auch noch das Rätsel um die verlorenen 3 Stunden und wie sie überhaupt darauf kam, die Reise zu Guai Yaga zu buchen.

EIn sehr spannendes Buch. Wunderschön geschrieben. Sehr zu empfehlen.

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Tags: liebe, schamanismus, seele   (3)
 

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schamanismus, rituale, krafttier, schamanen, naturgeister

Fay und die andere Welt

Sabrina Dengel
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Schirner Verlag, 16.09.2013
ISBN 9783843430432
Genre: Romane

Rezension:

Was für ein schönes Buch. Ich habe es jetzt schon zweimal gelesen innerhalb nur weniger Wochen. Und ich glaube, ich lese es auch noch mindestens ein drittes Mal.

“Fay  und die andere Welt” ist eine wunderschöne Geschichte über eine junge Frau, die mithilfe eines Freundes, der schamanisch praktiziert, ihre Lebensfreude und ihren Lebenstraum wiederfindet. Sie lernt die Anderswelt kennen und erfährt, dass sie Krafttiere hat, die ihr zur Seite stehen und Seelenessenzen, von denen ihr einige im Laufe ihrer Kindheit verloren gegangen sind. Es ist witzig zu lesen, wie diese Seelenessenzen sich in der Anderswelt treffen und über ihren Menschen unterhalten und soooo gern zu ihr zurück wollen.

Es ist schön zu sehen, wie Fay sich auf den schamanischen Weg und damit auf den Weg zu sich selbst macht und entdeckt, dass alles miteinander verwoben ist. Das Buch ist spannend und sehr liebevoll und lustig geschrieben. Und Informationen über die Anderswelt, schamanische Praktiken und den Energiekörper des Menschen sind in die Geschichte eingebaut.

Mir tut das Buch unheimlich gut. Es lädt mich regelrecht auf. Und während ich Fays Geschichte lese, merke ich, dass bei mir quasi im Hintergrund auch etwas passiert. Ich stelle mir die gleichen Fragen wie Fay und erinnere mich, während sie sich erinnert. Ich treffe andere Entscheidungen als sie. Aber irgendwie hilft auch mir, das was sie erlebt, auf meinem Weg.

Ich würde das Buch sehr empfehlen. Es ist wirklich wunderschön.

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engel, persönliche entwicklung

Die heilende Kraft deiner Engel

Isabelle von Fallois , Isabelle Fallois
Buch: 352 Seiten
Erschienen bei KOHA-Verlag, 10.10.2011
ISBN 9783867281713
Genre: Sachbücher

Rezension:

Aktuell arbeite ich mich gerade wieder durch das 28-Tage-Programm mit den Engeln, das im Buch “Die heilende Kraft deiner Engel” von Isabelle von Fallois enthalten ist. Das Buch ist quasi ein Arbeitsbuch zur persönlichen Entwicklung. Jeden Tag steht einem ein anderer Engel zur Seite und hilft, alte Muster zu erkennen, Traumata aufzulösen, Seelenanteile zurückzuholen, Schatten zu erkennen und anzunehmen und neue Verhaltensweisen in das eigene Leben zu integrieren. Es gibt jeden Tag eine Seelenreise (Meditation) mit dem jeweiligen Engel, die ich als sehr wohltuend, entspannend und heilsam empfinde. Es gibt Fragen zur Reflexion, kleine Aufgaben und Berichte von Menschen, die Lebensveränderndes mit Engeln erlebt haben.

Dieses Buch ist ein Arbeitsbuch, kein Lesebuch. Und man muss sich schon verändern wollen, wenn man es in die Hand nimmt. Vermutlich deshalb gibt es zu Anfang des Buches einen Vertrag mit sich selbst, den man schriftlich abschließen sollte und in dem man sich verpflichtet, durch dieses Programm zu gehen und während dieser Zeit gut für sich zu sorgen und sich Hilfe zu holen, wenn man sie braucht.

Ich habe letztes Jahr während der größten Krise meines bisherigen Lebens ernsthaft angefangen, mit diesem Buch zu arbeiten. Und ich muss gestehen, ich hatte Angst. Ich hatte Angst, welche schrecklichen Dinge die Arbeit mit den Engeln mir wohl enthüllen würde, die mir nicht bewusst waren. Und ich gebe zu, es war nicht immer schön, was mir bewusst und klar wurde, aber es hat mir immer geholfen, mich unglaublich weiter gebracht und es war immer sehr sanft und liebevoll.

Ich habe das Programm letztes Jahr 2 Mal durchgemacht und jetzt wieder damit angefangen und kann aus Erfahrung sagen, man sollte nicht unterschätzen, was da plötzlich alles passiert und in Bewegung kommt, wenn man diesen Vertrag mit sich selbst unterschreibt.  Da fühle ich mich plötzlich innerhalb eines Tages wackelig und so als würde ich innerlich ausmisten und wenn ich mich dann frage, was denn mit mir los ist, fällt mir ein ‘Ach ja, ich habe das 28-Tage-Program angefangen. Ich sollte eigentlich wissen, dass es so schnell und nachhaltig wirkt.’ Naja. Man lernt nie aus.

Es gibt übrigens eine Facebook-Seite von Isabelle von Fallois. Dort startet sie jedes Jahr am 1. Dezember dieses 28-Tage-Programm und jeder, der möchte, kann mitmachen und seine Erfahrungen auf der Seite mit den anderen teilen, die das Programm ebenfalls durchlaufen. Diesen Anlass habe ich dieses Jahr genutzt, um mit dem Programm zu starten. Auch wenn ich mich nicht auf Facebook über meine Erfahrungen austausche, ist es für mich leichter, durch das Programm zu gehen, wenn ich weiß und fühlen kann, dass da ganz viele andere Menschen sind, die parallel das gleiche für sich machen. Es ist ein schöner Jahresabschluss und eine Vorbereitung auf das neue Jahr.

Ich kann das Buch “Die heilende Kraft deiner Engel” von Isabelle von Fallois sehr empfehlen.

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liebe, babys, kinder, segen

Willkommen auf der Erde

Jeanne Ruland
Flexibler Einband: 112 Seiten
Erschienen bei Schirner Verlag, 09.12.2011
ISBN 9783843450393
Genre: Sachbücher

Rezension:

Es ist schon ein paar Jahre her, das ich dieses kleine Büchlein aus dem Schirner Verlag zum ersten Mal in den Händen hielt. Aber mein Eindruck und meine Meinung dazu haben sich nicht geändert. Ich finde es einfach wunderschön. Es strahlt so viel Liebe aus, schon wenn man sich den Umschlag anschaut. Und im Inneren setzt es sich genauso fort.

Jeanne Ruland beschreibt in diesem Büchlein Segenszeremonien, mit denen wir Kinder auf der Erde liebevoll willkommen heißen können. Alternativen zur kirchlichen Taufe in meinen Augen, auch wenn das nirgendwo erwähnt wird. Die im Buch beschriebenen Willkommenszeremonien sind für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre gedacht. Ich muss sagen, dass mir besonders gut gefällt, wie beschrieben wird, wie ältere Kinder ihre Zeremonie mitgestalten können, ihre Paten auswählen und ihre Lieblingsdinge mit in die Zeremonie einfließen lassen können. Ebenso schön finde ich zu lesen, wie der gesamte Familien- und Freundeskreis in die Vorbereitungen mit einbezogen werden kann.

Das Buch enthält eine schöne Meditationsreise, die man für sich machen kann und viele Fragen, mit deren Hilfe man sich annähern kann an die Gestaltung einer Segenszeremonie, an das, was einem selbst und dem Kind wichtig ist. Die Planungsschritte einer Zeremonie werden ebenso beschrieben wie der Ablauf und die Bedeutung von Lebenskerze, Geschenken und Segenssprüchen. Abgerundet wird das Büchlein durch wunderschöne Erfahrungsberichte einiger Eltern und Teilnehmer von Segenszeremonien sowie einige nützliche Checklisten.

Ich nehme es immer wieder gern in die Hand und blättere darin, weil es so viel Liebe ausstrahlt. Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen.

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rezepte mit kräutern, kochen und backen

Elfenkraft-Kochbuch

Jeanne Ruland , Sabrina Dengel , Diana Holzschuster
Flexibler Einband: 221 Seiten
Erschienen bei Schirner Verlag, 01.10.2007
ISBN 9783897673243
Genre: Sachbücher

Rezension:

Dieses Buch ist mein allerliebstes Lieblingskochbuch seit Jahren. Und dabei ist es keineswegs nur ein Kochbuch. Und ein Backbuch. Es ist ein Buch über die Natur, die Jahreszeiten, die Elemente, die Wesenheiten der Natur, die Jahreskreisfeste und Rituale. Es ist ein Buch mit Geschichten und vielen Bildern, wunderschön gestaltet, farbig, liebevoll.

Das Buch beginnt mit den vier Abschnitten ‘Die Küche der Naturgeister’, ‘Die 5 Elemente’, ‘Kontakt mit Natur- und Pflanzengeistern’ und ‘Kräuter und essbare Blüten’. Hier werden verschiedene Naturgeister vorgestellt, z.B. Kobolde, Elfen, Zwerge, und ihre bevorzugten Speisen. Gespickt ist das alles mit Geschichten, Fotos, Illustrationen und Rezepten. Außerdem werden Rituale zur Kontaktaufnahme mit Naturgeistern und zum Danksagen beschrieben. Die Fünf Elemente Wasser, Feuer, Erde, Luft, Äther werden erläutert und zugehörige Naturgeister und Rezepte vorgestellt. Im Abschnitt ‘Kräuter und essbare Blüten’ werden ziemlich detailliert einige ausgewählte Kräuter vorgestellt, jeweils mit einer Art Affirmationsspruch, Geschmack, Verwendung, Wirkung auf den Körper, Wirkung auf das Bewusstsein und Saison. Ähnlich für einige Blüten verbunden mit blumigen Rezepten für Rosenwasser, Rosentee, kandierte Blüten. Schon allein der Anblick der Seiten und Rezepte ist ein Genuss für die Sinne.

Der zweite Teil des Buches ist nach Monaten eingeteilt, Januar bis Dezember. Davon war und bin ich absolut begeistert. Natürlich bekommen wir heute im Supermarkt fast jedes Gemüse zu jeder Zeit. Aber hier im Buch kann man mal nachschauen, welches Gemüse, Obst, welche Kräuter im jeweiligen Monat tatsächlich unsere Natur, unser Garten bereitstellt. Jeder Monat wird vorgestellt mit einer bestimmten Qualität, die er hat. Zum Beispiel ‘Februar – Rast, Reinigung, Erwachen’. Der Monat wird beschrieben aus der Geschichte heraus und was in diesem Monat in der Natur passiert. Und es werden jeweils die ‘Feste und Feiertage dieser Zeit’, ‘Naturgeister des Monats’, Jahreskreisfeste mit Anregungen zur Gestaltung und ‘Wissenswertes über die Natur’ wie Pflanzen, die auszusäen oder zu ernten sind, vorgestellt. Meist wird zusätzlich ein Kraut, z.B. die Brennessel, detailliert vorgestellt und dann schließen sich diverse Rezepte für den Monat an.

Im Anhang finden sich nochmal bebilderte Grundrezepte für Biskuit, Mürbeteig und süßen Hefeteig und zwei Tabellen, die zeigen, wann im Jahr es welches Obst und Gemüse gibt.

Ich bin von dem Buch echt begeistert, nicht nur wegen der wunderschönen und liebevollen Gestaltung. Sondern auch weil es so vielfältig nutzbar ist. Wenn ich nur ein Rezept nachschlagen will, dann kann ich das ganz schnell tun. Ebenso kann ich stöbern, lesen und lernen, wenn ich Lust und Zeit dazu habe. Mir hat das Elfenkraft-Kochbuch schon unheimlich viel gegeben und ich kann es nur empfehlen. Außerdem haben die Rezepte auch noch so nette Namen. Meine Lieblingsrezepte sind u.a. Winterfeen-Kuchen (Lauch-Hirse-Kuchen), Feuerelbensuppe (Brennesselsuppe), Osterspirale (Spinat-Brennessel-Strudel), Süßes Hasenbrot, Feen-Feuerrad (Kirschkuchen).

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yoga

Hotelzimmer-Yoga

Stefanie Arend
Flexibler Einband: 112 Seiten
Erschienen bei Schirner Verlag, 07.02.2013
ISBN 9783843450652
Genre: Sachbücher

Rezension:

Yoga, Yoga, Yoga – ich konnte es nicht mehr hören. Überall wird Yoga angepriesen, wie gut es einem tut, bei allen möglichen Beschwerden. Überall schießen Yogakurse und Yogazentren wie Pilze aus dem Boden. Mir war das alles zu viel. Ich konnte dem nichts abgewinnen.

Und doch stieß ich immer wieder auf Yoga. Irgendetwas in mir sagte mir, dass es da auch etwas für mich gäbe. Bei diesem Yoga. Aber ich mag weder Gruppenkurse noch stundenlange Sportprogramme. Für mich muss es einfach sein. Mal eben so in meinen Alltag zu integrieren. Ohne extra Zubehör. Ohne extra Klamotten. Ohne irgendwohin fahren zu müssen. Mir war klar, dass ich suchte nach dem Yoga oder der Art von Yoga für mich.

Und ich wurde fündig. Als ich den Sommerkatalog des Schirner-Verlags durchblätterte, sprang es mich an. Das Büchlein"Hotelzimmer-Yoga - Improvisieren auf kleinstem Raum" von Stefanie Arend. Denn meine Wohnung bzw. mein Zimmer, das für mich Wohnzimmer, Schlafzimmer, Arbeitszimmer und Küche ist, ist winzig. Da ist nicht viel Platz auf dem Boden oder im Raum für große Sportveranstaltungen.

Das Büchlein ist toll. Stefanie Arend erklärt und vor allem zeigt auf vielen Fotos unglaublich viele Yogaübungen. Und zwar mit allen möglichen alltäglichen Gegenständen. Auf dem Bett, auf dem Boden, auf dem Stuhl, an der Wand. Mit Türklinke, Handtuchhalter und Bademantelgürtel. Ich war total begeistert. Das war genau das, was ich gesucht hatte.

Sogleich suchte ich mir ein paar Übungen raus und begann mit Yoga. Dabei wurde mir auch klar, dass ich einige Übungen schon länger bei meinem täglichen Stretching machte. Das hatte bisher nur niemand “Yoga” genannt. Seitdem habe ich zahlreiche der von Stefanie Arend gezeigten Übungen ausprobiert und gelernt und integriere sie bei Bedarf in meinen Alltag. Das heißt, ich mache sie zuhause, mal eben tagsüber, wenn ich das Gefühl habe, irgendwie brauche ich etwas Bewegung oder Ausgleich. Und genauso mache ich sie auch unterwegs, z.B. beim Walken in meiner Pause mal eben Malasana – die Hocke.

Immer mal wieder greife ich zu diesem kleinen Büchlein, das man auch super praktisch einfach überallhin mitnehmen kann und suche mir ein paar neue Übungen raus.

Wer einen einfachen Zugang zu Yoga sucht und wie ich Kurse und extra Zubehör nicht mag, dem kann ich dieses Büchlein sehr empfehlen. Und natürlich auch all jenen, die es wirklich brauchen für Yogaübungen im Hotelzimmer oder in kleinen Räumen. Ich bin total begeistert. Danke Stefanie Arend für dieses Buch.

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liebe, sinn des lebens

Die Insel der Linkshänder

Alexandre Jardin , Eliane Hagedorn , Barbara Reitz
Flexibler Einband: 318 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 01.04.2009
ISBN 9783548608822
Genre: Romane

Rezension:

Mmh, wie soll ich sagen? Ein schräges Buch, aber doch mit interessanten und wie ich glaube aktuellen Denk- und Lebensansätzen. Natürlich ziemlich ins Extrem getrieben. Aber vielleicht auch nicht. Wer weiß.

Wie schafft man es, wirklich zu lieben? Diese Frage stellt sich die Hauptfigur Lord Jeremy Stork, dessen Ehe mit seiner geliebten Frau Emily nicht das ist, was er sich wünscht. Er hat das Gefühl, sie zu verlieren, kein richtiger Ehemann zu sein und sie ist frustriert, weil er sie nicht kennt. Sie stellen fest, dass alle um sie herum, im London der 1920er Jahre sich damit arrangieren, dass die Liebe verfliegt oder dem Alltag weicht, sobald man verheiratet ist. Aber Jeremy ist nicht bereit, das zu akzeptieren. Man könnte sagen, er hat die Schnauze voll von all den griesgrämigen und grauen Leuten in Europa und ihrer Negativität und auch von seinen recht extravaganten Eigenheiten, die er im Laufe seines Lebens entwickelt hatte. Auf seiner Suche stößt er auf eine Geschichte von einer Insel im Südpazifik, auf der sich eine Gruppe Auswanderer eingerichtet hat, die ihr Leben der Liebe verschrieben haben. Für ihn ist klar, da will er hin. Und so machen sie sich gemeinsam mit ihren Kindern auf den Weg zur ‘Insel der Linkshänder’.

Und dort landen sie mit ihrem Heißluftballon mitten in einer Versammlung der Kolonisten, die gerade beschlossen haben, die Nickelminen zu schließen, weil es in ihrer Gesellschaft ja nicht um materiellen Reichtum und Geld geht, sondern um die Liebe und ein sinnvolles, erfülltes Leben. Und was da in dieser Gesellschaft alles angestellt wird, um die Liebe zu erforschen, Neigungen auszuleben und das alles ohne Grenzen, das ist schon ziemlich spannend, anregend und nicht in allen Dingen mein Ding. Aber was Emily und Lord Stork dort erleben, ist vor allem eine Reise zu sich selbst und ein Auskundschaften und Herumprobieren miteinander bei der Gestaltung ihrer Ehe und Beziehung. Ein sich gegenseitig Annehmen lernen, so wie sie sind. Ein Gestalten ihres Lebens in einer Weise, dass es zu ihnen passt, obwohl sie sehr verschieden sind. Und das kam mir doch sehr bekannt vor.

Was mir im Buch irgendwann zu viel wurde, ist der Fokus darauf, dass die Männer die Frauen so lieben sollen und all die Liebesbeweise, die sie sich so ausdenken. Und dass die Frauen zufrieden gestellt werden. Und irgendwie konnte ich nicht umhin festzustellen, dass auf der ‘Insel der Linkshänder’ letztendlich genauso viele gesellschaftliche ‘Regeln’ herrschten wie im London, das sie verlassen hatten. Nur, dass die Regeln hier der Liebe geschuldet waren. Lord Stork, Emily und ihren Kindern schien das nichts auszumachen. Sie fühlten sich wohl. Und am Ende trifft sie noch ein unerwarteter Schicksalsschlag, der noch eine andere Ebene des Seins mit einbezieht.

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ernährung rohkost sachbuch, rohkost

So schmeckt Rohkost - Grüne Smoothies

Teresa-Maria Sura
Flexibler Einband: 96 Seiten
Erschienen bei Schirner Verlag, 07.12.2012
ISBN 9783843450706
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ich hatte schon vor ca. 3-4 Jahren mal einen Sommer lang Rohkost ausprobiert mit Smoothies und auch anderen Rohkostgerichten und fühlte mich damals ziemlich wohl damit. Auch wenn es irgendwie eine Umstellung war. Als der Winter kam, wurde mir damals die Rohkosternährung und mit der Rohkosternährung zu kalt und so hörte ich wieder damit auf.

Aber vor kurzem begann mein Körper mir zu signalisieren, dass es eine gute Idee wäre, mit den grünen Smoothies wieder anzufangen. Etwa zeitgleich entdeckte ich im Schirner-Katalog das Buch “Grüne Smoothies” von Teresa-Maria Sura und bestellte es. Es gehört zur kleinen Buchreihe von Schirner für 6,95 Euro und ich mag diese kleinen handlichen Büchlein sehr.

Das Buch enthält eine Einführung zu grünen Smoothies und empfohlenen Gerätschaften. Ebenso werden einige Obstsorten, Grünzutaten und verfeinernde Zutaten beschrieben. Was mir gerade am meisten geholfen hat, war eine Art Grundbauanleitung für einen Smoothie. Die besagt, dass er grundsätzlich aus Grün, Obst, Fruchtgemüse und Flüssigkeit besteht und ergänzt werden kann durch Gewürze. Natürlich enthält das Büchlein auch noch konkrete Rezepte und die klingen wirklich lecker. Aber für mich war diese Grundbauanleitung extrem hilreich, weil sie mir ermöglicht hat, meine eigenen Zutaten, die ich gerade im Bioladen kaufen konnte, zu verwenden. Und die Ergebnisse, die ich damit erzielt habe, waren wirklich lecker. Fand auch mein Mann.

Mehr in meinem Blog: www.antjeroggemann.de

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advent, weihnachten

Advents- und Weihnachtsrituale

Jeanne Ruland
Flexibler Einband: 112 Seiten
Erschienen bei Schirner Verlag, 11.10.2010
ISBN 9783897679290
Genre: Sachbücher

Rezension:

Dieses kleine Büchlein begleitet mich schon seit einigen Jahren. Es ist etwas ganz Besonderes, sich damit auf die Adventszeit einzustimmen. Ich höre zum Jahresende hin häufig, dass jetzt ja die ruhigere Zeit kommt und man mehr in sich geht. Ich kann das für mich aber nicht bestätigen. Gegen Jahresende hin ist bei mir arbeitstechnisch erst richtig viel los. Hallo, ich bin Buchhändlerin. Die Leute kaufen und kaufen jetzt. Und so komme ich eben nicht gut zur Ruhe und schon gar nicht recht in Adventsstimmung. Und das ist schade. Aber dieses Büchlein hilft mir dabei, reinzukommen und runterzukommen und zu mir zu kommen und ein Gefühl zu bekommen für die weihnachtliche Stimmung. Und sie so auch genießen zu können. Denn das kann ich nur, wenn ich sie fühlen kann.

Das Buch erzählt Geschichten von der Adventszeit, der Vorweihnachtszeit wie sie früher und im Laufe der Geschichte war, welche Bedeutung sie hatte und heute hat. Es enthält Gedichte und Rituale, Übungen und Hinweise für alle 24 Tage im Advent. Es macht aufmerksam, worauf man achten könnte. Es stellt Fragen, die man sich stellen kann. Auch Meditationen finden sich. Es erzählt auch, wie Weihnachten in anderen Ländern gefeiert wird. Das finde ich besonders spannend.

Es hilft, das alte Jahr zu reflektieren, sich Zeit zu nehmen für sich selbst und zu schauen, was ist alles passiert. Und ich stelle immer wieder fest, da war ja ganz schön viel. Und viel, dessen ich mir gar nicht mehr bewusst bin, weil ein Jahr eine ziemliche lange Zeit ist und da unheimlich viel passieren kann. Ich staune immer wieder und bin dankbar, dass mir dieses Büchlein hilft, mir Zeit zu nehmen und mich zu erinnern und dankbar zu sein für das, was war.

Ganz besonders toll und praktisch für mich, weil ich da nie den Überblick hatte in der Vergangenheit – es gibt eine Weihnachts-Checkliste am Ende des Buchs. Und da stehen dann so Dinge drin wie “Liste aller Menschen, denen man Danke sagen möchte” oder “Wer bekommt eine Weihnachtspostkarte?”, “Wer bekommt eine Weihnachts-E-Mail?”, “Wer bekommt ein Weihnachts-Päckchen?” und Dinge, die man für die Weihnachtsfeiertage vielleicht brauchen könnte oder einige Geschenkideen. Man kann das doof finden, aber ich finde es toll. Es hilft mir, mich zu erinnern ‘Stimmt, da war ja was. Karten, Mails, Päckchen. Wem will ich denn was schicken? Und wann am besten, damit es vor Weihnachten ankommt? Und so weiter.’

Das Büchlein endet mit dem 25. Dezember und einer Erklärung zu den Rauhnächten, die sich ja vom 24. Dezember bis 6. Januar an die Weihnachtszeit anschließen. Und so weißt es einen auch noch darauf hin, in dieser Zeit auf seine Träume zu achten, erklärt welche Nacht für welchen Monat des kommenden Jahres steht und hilft vielleicht, sich auf das kommende Jahr einzustimmen und zu schauen, was wünsche ich mir und sich auch zu öffnen für alles, was kommen mag.

Ich mag dieses Büchlein sehr. Es verbindet Geschichten, Poetisches, Fragen, Meditationen und Rituale mit praktischen Planungshinweisen. Es hilft zu reflektieren. Und außerdem ist es noch wunderbar liebevoll und weihnachtlich winterlich gestaltet und geschrieben. Ich kann es von Herzen empfehlen.

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