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46 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

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Der Duft des Lebens

Clara Maria Bagus
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Ullstein Leben, 10.08.2018
ISBN 9783963660016
Genre: Romane

Rezension:

          Auch wenn die Magie dieser Geschichte durch Worte entstanden ist, weiß ich nicht, ob ich in Worte fassen kann, wie magisch-schön die Lektüre dieses Buchs ist.
Der Inhalt, der weit darüber, dass irgendein dahergelaufener Idiot die Welt retten müsste, hinaus geht, hat mich fasziniert und erst traurig und fann hoffnungsvoll gestimmt. Mich erinnerte das Lesefeeling ein klein wenig an "Der kleine Prinz", was aber weder bedeuten soll, die Autorin hätte etwas nachgeahmt, noch, dass jemand, der "Der kleine Prinz" nicht mochte, dieses Buch nicht lesen sollte. Ich war eher begeistert davon, wie poetisch C.M. Bagus Wahrheiten in leichte Lektüre einfließen lässt - mich hat echt überrascht, wie die Dinge, die sie ausgesprochen hat, schon lange in meinem Kopf gelauert hatten und nun Worte bekamen, die mich sie ausdrücken lassen.
In Avivs kleiner großer Welt gibt es nur Charaktere, die so detailreich beschrieben sind, dass man meint, man kenne sie schon sein ganzes Leben lang, obwohl man die Geschichte größtenteils aus der Sicht des Pro- und Antagonisten (Aviv und Kaminski) erlebt.
Was den Lesefluss angeht: Spannung wie in einem Thriller kam natürlich nicht auf, aber das Hauptaugenmerk der Geschichte liegt auf dem "Duft des Lebens", wodurch überhaupt nicht auffällt, dass es nicht die Storyline selbst ist, die einen zum Weiterlesen zwingt, sondern das Drumherum, das doch das eigentliche Kernthema ist.
Was aber in diesem Fall super war - manchmal habe ich das Buch zur Seite gelegt und mir etwas Zeit genommen, um das Gelesene zu verdauen, ohne, dass ich auf Leben und Tod wissen musste, wie es weitergeht.
Also: Volle 5 Sterne & absolute Lesepflicht, v.a. für Psychologie- oder Kreativitätsfans.
        

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31 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Der Garten der Düfte

Kirsty Manning , Sonja Rebernik-Heidegger
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 03.04.2018
ISBN 9783426521533
Genre: Romane

Rezension:

Das Cover finde ich gut, schon allein, weil es mir von der Gestaltung her ganz subjektiv zusagt, aber auch, weil es gut zur Atmosphäre, zur Thematik und zur Protagonistin des Romans passt.

Anfangs hatte ich einige Schwierigkeiten, in die Geschichte einzutauchen, da durch die vielen Zeitsprünge vor allem zwischen der modernen Welt, also Pips Welt in Australien, und der Vergangenheit, also Artemisias Welt im Château de Boschaud der Lesefluss gestört wurde. Die einzige Verbindung dieser beiden Welten war die Rolle offensichtlich mittelalterlicher Rezepte, die Pip bei ihren Hochzeitsgeschenken findet. Ob und inwiefern diese Rezepte von Artemisia stammen, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar.
Auch zog sich der Schwerpunkt der Handlung, der in Pips Welt stattfand, durch viele eher langweilige Probleme, die für mich noch nicht wirklich nachvollziehbar waren.

Dann wurde es aber wirklich besser: Wenn auch etwas spät, wird die Storyline spannend, die Geschichte nimmt plötzlich unerwartete und der Leser wird von Artemisia und Pip vollends verzaubert. Ich wollte nicht mehr aufhören, zu lesen, hatte ich mich doch vorher dazu zwingen müssen, weiterzulesen.

An Kirsty Mannings Schreibstil ist nichts auszusetzten; sie beschreibt die Gedanken der Charaktere sehr realitätsnah und lebendig. Die beiden kreativen, klugen und starken Protagonistinnen, die ich sofort ins Herz schließen musste, verleihen dem Buch eine frische, natürliche und inspirierende Atmosphäre, die mir ein sommerlich-schönes Leseerlebnis beschert hat. Ich muss auch betonen, wie gut mir die Ausarbeitung der Nebencharaktere gefallen hat.

Des Weiteren ist dieses Buch verdammt. gut. recherchiert. Ich war begeistert von den Informationen über die Orte, die Pip besucht (und das sind immerhin einige) und den wahnsinnig vielen Details zu den Gerichten, die abwechselnd von Artemisia und Pip zubereitet werden.

Als Fazit kann ich den Roman empfehlen. Er hat seine Längen und man braucht einiges an Durchhaltevermögen, aber die sympathischen Charaktere und vor allem die tolle Stimmung im Buch werten die Geschichte auf.
Ich gebe 3,5 von 5 Sternen.

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41 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 35 Rezensionen

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Das Erbe von Juniper House: Roman

Sophia Herzinger
E-Buch Text
Erschienen bei Forever, 02.07.2018
ISBN 9783958183025
Genre: Historische Romane

Rezension:

'Das Erbe von Juniper House' erzählt zwei Geschichten: die von Sara, einer erwachsenen Frau, die einige Probleme auszufechten hat, und die ihrer Großmutter Emma, die im England des 20. Jahrhunderts ein turbulentes Leben lebt.

Während Sara vor einer Entscheidung steht, die ihr Leben verändern könnte und Emma immer wieder besucht, um sich um sie zu kümmern, Rat zu erbitten und ihrer Geschichte zu lauschen, erlebt der Leser, wie Emma im ersten Weltkrieg aufwächst, erwachsen wird und ihre eigenen spannenden und dramatischrn Erfahrungen macht.

Ich mochte den Schreibstil der Autorin sehr - sie wechselt zwischen Saras Sicht im sie-Stil und Emmas Sicht im ich-Stil. Einzutauchen in ihrer beider Welten ist problemlos möglich. Auch Motivation zum weiterlesen fehlt an keiner Stelle und der Plot ist nicht klischeebehaftet. Familiäre Probleme werden im Schluss wunderbar abgerundet und ergänzen die Geschichte zu einem wirklich guten, historisch angehauchten Roman mit einer schönen Location und vielschichtigen Protagonisten und der exakt richtigen Menge an Charakteren.

Sara und Emma sind als Protagonisten sehr sympathisch und der Leser kann sich leicht in sie hineinfühlen - mit der richtigen Portion Emotionalität an den richtigen Stellen und genug Hintergrundinformationen, um die Entscheidungen der Protagonisten nachvollziehbar zu machen. Die Geschichte kommt auch nicht zu kurz, auch Handlungsorte werden genau beschrieben.

Ich kann Sophia Herzingers Werk nur empfehlen - so einen entspannten und gleichzeitig nie langweiligen oder gefühlsmäßig übertriebenen Roman findet man selten!

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27 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

berlin, beziehungen, fantasy, leon sommer, liebe, magie, probleme, von elben und smartphones, zwei welten

Von Elben und Smartphones

Leon Sommer
E-Buch Text
Erschienen bei Independently published, 02.05.2018
ISBN B07C15GDRJ
Genre: Sonstiges

Rezension:

"Von Elben und Smartphones" ist eine Geschichte mit sehr viel Potential, vielschichtigen Charakteren und gewissem Witz. Allerdings hatte ich mit dem Spannungsaufbau meine Probleme.

Die Handlung an sich - zwei Elben, die ihre geliebte Heimat verlassen, um in der fremden Menschenwelt etwas zu finden, um ihr Zuhause vor den Bösewichten zu schützen. Dort haben sie natürlich einige amüsante "Begegnungen" mit der modernen, technicküberfüllten Welt. Und eine junge Frau, die Probleme hat mit der Liebe und dem Leben, bis sie dann den attraktiven und überaus charmanten Elben Márwyn trifft und ihre Männerabstinenzvorsätze über Bord wirft - ist eine echt süße Idee.
Doch die Handlung hat durch Probleme wie Alkoholismus bei einem der Elben und psychische Probleme bei der weiblichen Protagonistin Lara einige Längen, die dem interessanten Höhepunkt der Geschichte etwas den Platz wegnehmen.
Die Protagonisten waren realistisch dargestellt und auch größtenteils sympathisch, aber manchmal fehlte mir die Verbindung zu ihnen: Ihre Emotionen wurden teilweise nicht lebendig genug dargestellt, um ihre Beweggründe komplett nachvollziehen und vor allem mit ihnen fühlen zu können.
Eigentlich interessante Gespräche und die Alltagsprobleme der Protagonisten stehen der Handlung teils noch mehr im Weg - so ist die Begegnung Márwyns & Laras ziemlich spät.
Trotzdem war das Leben der Elben in der Menschenwelt wirklich witzig und hat ein ernstes Thema gute-Laune-fördernd hochgenommen, was ein großes Plus ist.

Kurzum: Die Idee & Grundlagen sind gut, auch die Protagonisten waren facettenreich charakterisiert, aber die Handlung zog sich wirklich. Da ziehe ich zwei Sterne ab. Vielleicht kein Buch für die, die sich eine Young/New Adult- Geschichte für zwischendurch erhoffen, aber doch durchaus empfehlenswert für Leser mit einer Portion Geduld.

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797 Bibliotheken, 18 Leser, 2 Gruppen, 217 Rezensionen

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Beautiful Liars - Verbotene Gefühle

Katharine McGee , Franziska Jaekel
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 23.08.2017
ISBN 9783473401536
Genre: Jugendbuch

Rezension:

In "Beautiful Liars" verknüpfen sich die Erlebnisse fünf fast grundverschiedener Proagonisten zu einer einzigartigen, futuristischen und atemberaubenden Geschichten.

Der Roman spielt im New York des 22. Jahrhunderts - doch nicht irgendwo in New York, nein, im gigantischen Tower, der 2000 Stockwerke hoch und so breit ist wie ganze Stadtviertel. Die reichsten leben im Luxus der oberen Stockwerke, die ärmsten kämpfen in Etage 50 ums Überleben.  Der Leser wird von den coolen SciFi-Entwicklungen beeindruckt und kann sich wunderbar in die Welt von Avery, Leda, Eris, Watt und Rylin einfinden.

Avery ist perfekt, ihre Eltern ließen sie aus der besten Genkombination ihrer DNA züchten. Doch Avery will gar nicht perfekt sein, sich will nur einen - und eine Beziehung mit ihm ist unmöglich.
Leda ist hinterfotzig und drogenabhängig. Sie ist unglaublich egoistisch und spielt ihrer (ehemals) besten Freundin Avery echt übel mit...
Eris, die selbstbewusste und Spaßbombe, wird unsanft aus ihrem sorgenlosen Leben gerissen, als ein unglaublicher Schwindel auffliegt.
Seit Rylins Mutter gestorben ist, muss sie sich und ihre Schwester mit dem wenigen Geld, das sie sich täglich hart erarbeitet, über die Runden bringen. Doch da erhält sie von einem reichen Highlier ein unglaubliches Angebot.
Watt ist ein kluger Hacker, der seine ebenfalls arme Familie mit illegalen Hackerjob über Wasser hält. Auch er bekommt ein ertragreiches Angebot, das ihn in die Welt der Highliers katapultiert.

So erlebt man bei Lesen mit, wie Intrigen gesponnen, Beziehungen begonnen oder beendet und Partys gefeiert werden. Auch ein großer Unterschied zwischen arm und reich wird gezeigt. Trotz Armut bei manchen Protagonisten handelt der YA-Roman doch ausschiließlich von deren Teenagerzeit und der ersten Liebe usw.
Aber auch ein Schock auf der Zielgeraden des Buches fehlt natürlich nicht, aber dazu verrate ich nichts ;)

Mir hat das Buch gut gefallen, es ist leicht zu lesen und nicht zu tiefgründig, was ich als sehr entspannend empfunden habe. Mich hat die Verharmlosung von Drogen etwas gestört und auch das Ende war irgendwie etwas zu knapp für die Spannung, die aufgebaut wurde und den Emotionenstrudel, in den man als Leser gerissen wurde. Man lernt einige Protagonisten lieben ein(ig)e hassen.
Ich vergebe 3,75 von 5 Sternen. Ich empfehle das Buch vor allem Teenagern, die eine Auszeit vom Alltag brauchen ;)

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79 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Winterkartoffelknödel

Rita Falk
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 08.12.2017
ISBN 9783423253918
Genre: Romane

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221 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 101 Rezensionen

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Das Mädchen, das in der Metro las

Christine Féret-Fleury , Sylvia Spatz
Fester Einband: 176 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 27.06.2018
ISBN 9783832198862
Genre: Romane

Rezension:

Ein Buch über den Weg zu sich selbst.
Ein magisches Buch.
Ein Buch über Bücher
Eine Geschichte von einer jungen Frau, die zu sich selbst findet.

Ich liebe es! Die wundervolle Atmosphäre, die sympathische Protagonistin Juliette, die liebevoll gestalteten Nebencharaktere und die überraschende und herzerwärmende Handlung des Romans.

Juliette ist eine schüchterne junge Frau, die in einem Pariser Büro als Maklerin arbeitet. In ihrer kleinen Welt gibt es nur Platz für ihren Alltag - die Arbeit, die zwei Kollegen und die Fahrten mit der Metro, die sie zur Arbeit und wieder zurück bringt - und für Bücher.
Doch eines Tages steigt sie eine Station früher aus der Metro aus und lernt jemanden kennen, der noch eine höhere Meinung von Büchern hat als sie. Von da an ändert sich vieles in ihrem Leben, was der Leser auf den Seiten dieses Buches erlebt.

Der Schreibstil wirkt teils etwas altmodisch, was den Zeitgeist des Buches zu einem ganz Besonderem macht, obwohl es eigentlich- ich bin mir immer noch nicht ganz sicher- im 21. Jhdt spielt.
Manchmal waren mir die Handlungssprünge zu krass, vielleicht ist es aber gerade das, was dieses Buch ausmacht. Langeweile kommt beim Leser auf jeden Fall nicht auf.

Ich kann euch nur ans Herz legen, dieser Geschichte einen Teil eurer Freizeit zu widmen, da sie echt etwas wertvolles ist. Deshalb vergebe ich hier auch 5 von 5 Sternen.

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61 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 50 Rezensionen

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MUTIG

Rose McGowan , Regina Schneider
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 03.04.2018
ISBN 9783959672535
Genre: Biografien

Rezension:

In "MUTIG" erzählt Rose McGowan von ihrem höchst interessanten Leben und ihrer Motivation, für Gerechtigkeit zu kämpfen.
Sie erzählt mit einem sehr flüssigen und tatsächlich ziemlich spannenden Schreibstil. Ich habe wenige derart mitreißende Biografien gelesen. Der Roman war aber nicht nur spannend, sondern auch erschütternd. Rose McGowan erzählt von der Brutalität und Grausamkeit, der ihr und ihren Bekannten in ihrem Leben widerfahren ist. Und von der Respektlosigkeit gegenüber Frauen, die in Hollywood herrscht.
Anfangs fand ich, dass das Buch etwas übertrieben wirkt. Jetzt, nach der kompletten Lektüre des Romans, bin ich einfach nur froh, die Welt wieder durch eine andere Perspektive gesehen zu haben. Und Rose McGowans Perspektive ist eine, in die ich mich hier gut einfinden konnte und aus der ich einige Lehren gezogen habe.
Ich kann nur bemängeln, dass die Autorin etwas unsensibel mit ihren Äußerungen gegenüber Männern umgeht. Sie hat viel Schlechtes von deren Seite Kommendes erlebt, aber ich weiß, dass definitiv nicht jeder Mann ein solcher Mistkerl ist, wie sie manche beschrieben hat. Andererseits erklärt McGowan auch, dass sie auch eine Schwulenkampagne unterstützt, also ist das vielleicht nur falsch rübergekommen.
Ich kann das Buch wirklich empfehlen. Vor allem für Frauen, die sich manchmal nicht trauen, sich gegen Ungerechtigkeiten gegen sie aufzulehnen. Oder auch gerade für stolze Feministinnen, die hier eine Seelenverwandte finden. Rose McGowan ist eine starke Frau, die viele schwere Zeiten überstanden hat und jetzt ihre Botschaft in die Welt trägt. Und ich hoffe, nach mir werden sie noch viele hören.

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705 Bibliotheken, 12 Leser, 5 Gruppen, 53 Rezensionen

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Flavia de Luce - Mord ist kein Kinderspiel

Alan Bradley , Gerald Jung , Katharina Orgaß
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.10.2011
ISBN 9783442378258
Genre: Krimi und Thriller

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323 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

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Godspeed - Die Ankunft

Beth Revis , Simone Wiemken
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.05.2015
ISBN 9783841502537
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(196)

437 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 15 Rezensionen

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Godspeed - Die Suche

Beth Revis , Simone Wiemken , null
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.08.2014
ISBN 9783841502520
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(601)

1.278 Bibliotheken, 18 Leser, 4 Gruppen, 85 Rezensionen

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Godspeed - Die Reise beginnt

Beth Revis , Simone Wiemken
Buch: 448 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.09.2013
ISBN 9783841502513
Genre: Jugendbuch

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(41)

71 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 40 Rezensionen

gesundheit, heilung, hirnforschung, hoffnung, krankheit, krankheiten, limbisches system, märz 2018, medizin, mosaik verlag, psyche, psychologie, sachbuch, seele, trauma

Das geheime Leben der Seele

Sabine Wery von Limont
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Mosaik , 12.03.2018
ISBN 9783442393299
Genre: Sachbücher

Rezension:

          In "Das geheime Leben der Seele" informiert Sabine Wery von Limont über alles, was man über seine "Seele" wissen muss - aber nicht nur das: sie erklärt auch Hormonfunktionen, psychische Krankheiten/Störungen, wie die Seele Einfluss auf die Gesundheit unseres Körpers nimmt, wie man selbst auf sie achten kann und welche Grundbedürfnisse man durch sie hat, welche Therapiemethoden es gegen seelische Probleme gibt und vieles mehr.

Durch dieses keinesfalls langweilige Sachbuch hat sich meine Sicht auf unsere Gesellschaft, Menschen und auch die auf meine besten Freunde geändert. Es ist unglaublich wichtig, zu erfahren, wie und weshalb Menschen nunmal so sind, wie sie sind - warum sie wütend werden, traurig, fröhlich, ehrgeizig sind und warum sie Mensch zu Mensch so unterschiedlich auf die selben Situationen reagieren - der eine höchst panisch und der andere nur genervt. Und der dritte sogar amüsiert.

Psychologie ist eine sehr wichtige und vielfältige Wissenschaft und die Autorin des Buches hat viele wichtige Informationen schön in ein Buch mit einem tollen Cover verpackt. Ich kann dieses Buch echt nur empfehlen!

Früher, wenn ich jemanden getroffen habe, der beispielsweise sehr stolz war und keine Hilfe annehmen wollte, wenn er irgendwas nicht alleine bewältigen konnte (sei es nur eine Aufgabe in der Arbeit) und den die Hilfe Anbietenden unwirsch angefahren hatte, hätte mich genervt oder aufgeregt. Jetzt, nach der Lektüre dieses Buches, hätte ich mich gefragt, was dem/der Armen wiederfahren ist, dass er/sie so geworden ist. Und hätte ihm dann mit einer anderen Taktik doch noch irgendwie helfen können.

Die Autorin vermittelt die Fakten über unsere Psyche und Seele mit einem lockeren, aber informellen Schreibstil. Man wird klar strukturiert und objektiv über die Themen in Kenntnis gesetzt. Wie man bei Therapien dem Therapeuten vertrauen muss, fasst man hier schnell Vertrauen in die Autorin.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich wünsche ihm sehr viele Leser.
       

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125 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 74 Rezensionen

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Höllenjazz in New Orleans

Ray Celestin , Elvira Willems
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2018
ISBN 9783492060868
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Krimi "Höllenjazz in New Orleans" handelt von den vier grundverschiedenen sympathischen Ermittlern Lewis, Ida, Michael und Luca, die einem grausamen Mörder, der New Orleans in Aufruhr versetzt, das Handwerk legen wollen - wenn auch anfangs aus den unterschiedlichsten Gründen.

Die relativ vielen Protagonsten sind der Ex-Cop und Mafiahandlanger Luca di Angela, der nicht rein fiktionale Jazztrompeter Lewis Armstrong, die selbsternannte Detektivin Ida und Detective Michael Talbot von der Polizei New Orleans'. Man lernt sie alle mit ihren Geheimnissen kennen und lieben.

Der Bösewicht ist der "Axeman", der auf realen Begebenheiten basiert und der brutal mordet. Doch seine Opferauswahl scheint kein Muster aufzuweisen - wieso geht er vor, wie er vorgeht? Das fragen sich alle vier Spürnasen.

Der Autor beschreibt die Location, das New Orleand des frühen 20 Jahrhunderts, lebendig und faszinierend; auch Jazz und Louis Armstrong (im Buch Lewis), einer der Protagonisten, spielen dabei eine große Rolle. Doch neben Musij weden auch die verschiedenen Bevölkerngsgruppe und die Rassentrennung thematisiert. Durch die vielen Perspektivenwechsek der Hauptcharaktere kann man die Stadt aus einigen verschiedenen Blickwinkeln betrachten.

Das Cover ist zum Thema passend gestaltet und gefällt mir relativ gut, wenn es auch nicht überragend schön ist. Doch das sind reine Oberflächlichkeiten, ich will dem überaus gelungenen Buch hier keine Punkte wegen einer reinen Geschmackssache abziehen.

Der Roman ist gefüllt von überraschenden Wendungen und vielfältigen, interessanten Charakteren. Er umfasst knappe 500 Seiten, auf denen die Spannung nach anfänglichen Startschwierigkeiten bis zur letzten Seite nicht nachlässt. Der Leser lernt sehr viel über die Stadt NO und die Zeit des frühen 20. jahrhunderts. Ich kann den Krimi nur empfehlen und werde mir auch den im Frühjahr 2019 erscheinenden zweiten Band kaufen.

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(47)

50 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 46 Rezensionen

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Deichfürst

Heike van Hoorn
E-Buch Text: 330 Seiten
Erschienen bei beTHRILLED by Bastei Entertainment, 30.01.2018
ISBN 9783732544714
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

COVER
Das Cover passt gut zum Roman und lässt einen auch gleich rätseln, wessen Schatten man dort sieht und warum der Schatten auf Sand fällt.

HANDLUNG
Der Ostfriesland-Krimi "Deichfürst" von Heike van Hoorn erzählt von dem Kriminalhauptkomissar Stephan Möllenkamp, der mithilfe seines Teams der Kriminalpolizei Leer, seiner (mir) sympathischen Ehefrau Meike und der hartnäckigen Lokalreporterin Gertrud Boekhoff einen Mord aufklären muss:
Bei der Wiederaufnahme der Bauarbeiten auf einer Baustelle wird die Leiche des unbeliebten Tadeus de Vries aufgefunden. Möllenkamp und sein Team ermitteln, doch der Fall stellt sich als immer komplizierter heraus: Neben politischen Feinden gibt es noch viel mehr Menschen, die ein Mordmotiv haben. Nach einer Woche erfolgloser Ermittlungsarbeit nimmt der Fall eine (mehr oder weniger) überraschende Wendung.
Außerdem wird in jedem zweiten Kapitel etwas aus der Perspektive eines Fremden erzählt, dessen Verbindung zum Getöteten zunächst unklar ist, doch dann werden dem Leser weitere Hinweise vorgelegt und man bekommt so eine Ahnung, was es mit dem Fremden auf sich haben könnte.
Die Handlung gefiel mir sehr gut; besonders am Schluss wurde es nochmal schön spannend.

CHARAKTERE
Stephan Möllenkamp, der Protagonist, war mir am Anfang etwas unsympathisch, doch je länger ich gelesen habe, desto besser hat mir sein Charakter gefallen - ich will einen zweiten Band mit ihm! Er ist neu bei der Kripo Leer und lernt sein Team erst richtig kennen.
Seine Frau Meike ist Lehrerin - und verdammt klug. Sie hilft ihrem Ehemann einige Male.
Möllenkamps sehr unterschiedliches Team lernt man im Laufe des Romans auch besser kennen und ich muss sagen, mich faszineren die Charaktere jedes Einzelnen. Die missgelaunte Anja, der anständige Johann Abram, die naive Edda, der stille Wilfried Bleeker... sie alle sind einen eigenen Roman wert.
Gertrud Boekhoff ist eine Lokalreporterin, die überhaupt keine 'typische Frau' ist. Sie ist hartnäckig und mutig, hat außerdem durch ihre korpulente Figur keine Erfahrungen mit Männern. Glücklicherweise betrügt Möllenkamp nicht mir ihr seine Frau, was mich der Klappentext irgendwie vermuten ließ.
Zu guter Letzt ist (beziehungsweise war) da noch Tadeus de Vries. Er ist ein ziemliches Arschloch, wenn ich das jetzt so sagen darf. Er hat in seinem
Leben vielen Menschen großes Leid bereitet und war außerdem ein überzeugter Nazi.
Im Krimi kommen natürlich noch einige andere wichtige Personen vor, die ich jetzt aber nicht weiter beschreiben kann, ohne zu spoilern.

LOCATION
Das der Krimi in Ostfriesland spielt, ist noch ein fetter Pluspunkt. Die Autorin lässt die Einwohner manchmal mit Dialekt sprechen, was ich an Büchern
echt liebe. Dadurch und duch so viele Geschichtsinformationen über die Gegend lässt van Hoorn beim Leser das Gefühl entstehen, man hätte tatsächlich
einen Ausflug nach Ostfriesland, zu Stephan und Meike oder auf das Anwesen de Vries' gemacht.

LESEFEELING / -FAKTEN
Der Schreibstil der Autorin ist nicht perfekt, aber schon sehr packend und vor allem irgendwie anders, was schon wieder ein fetter Pluspunkt ist.
Die 340 Seiten sind eine perfekte dicke für einen spannenden Krimi ohne zähe Stellen oder unrealistische und offensichtlichte Geschehnisse.
Ein schönes Feeling ist auch da, zu Beginn zieht einen das Buch zwar kurz runter, aber dann ist man nur noch begeistert. Die Location trägt dazu auch
positiv bei.

MEIN FAZIT
Auf jeden Fall ein empfehlenswertes Buch! Klar ist es das erste der Autorin und nicht perfekt, aber spannend und schön. Das Cover und der Titel passen,
die Handlung ist spannend und behandelt auch aktuelle Themen in der Politik (links- und rechtsextremistische Verdächtige und Opfer...), die Charaktere sind vielfältig und gut beschrieben, die Location ist toll und man erfährt auch etwas über ihre Geschichte und das richtige Lesefeeling ist auch da.
Noch einen Krimi mit Möllenkamp, Meike, der Kripo Leer und vielleicht sogar Gertrud würde ich definitiv lesen :)

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89 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 61 Rezensionen

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Kühn hat Ärger

Jan Weiler
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2018
ISBN 9783492057578
Genre: Romane

Rezension:

COVER
Das Cover hat erfrischende Faben und passt auf eine verdrehte Art und Weise zum Roman. Die im Wasser eines Pools gespiegelten Schemen zweier Personen regt (auch noch, nachdem man das Buch gelesen hat) zum Nachdenken an, wer diese Personen sind, warum sie an einem Pool stehen und über was sie sich wohl unterhalten.

HANDLUNG
Der Roman "Kühn hat Ärger" von Jan Weiler erzählt von Marin Kühn, einem Münchner Polizisten, seinen Problemen und einem brutalen Mordfall, der Kühn in die Welt der Reichen und in dem Fall auf den ersten Blick Netten entführt:
An einer Tramhaltestelle wird die Leiche eines grausam zugerichteten Jugendlichen gefunden, der vor seinem Tod trotz seiner ärmlichen Herkunft plötzlich Kontakt zu einer reichen und angesehenen Müncher Familie hat, bei der für Kühn alles perfekt zu sein scheint.
Doch das macht nicht einmal die Haupthandlung aus: In Kühns Privatleben geht es nämlich ziemlich ab. Er hat den Verdacht, dass ihn seine Frau betrügt, der Arzt diagnostiziert eine Tumorerkrankung und er hat Stress mit seinen Kollegen und einem rechten Aktivisten. Das alles hält den Autor aber nicht davon ab, die ganze Sache irgendwie witzig zu gestalten.

CHARAKTERE
Martin Kühn, der Protagonist, ist sehr speziell, aber hat (durch Jan Weiler) einen für den Leser großartigen Humor und ist ein intelligenter Polizist, was sich vor allem in seiner Fähigkeit zeigt, erfolgreiche Verhöre durchzuführen. Er kann aber auch sehr stur, schlechtgelaunt und einzelgängerisch sein.
Thomas Steierer ist Kühns Kollege und hat des öfteren Meinungsverschiedenheiten mit diesem.
Susanne Kühn, die Frau des Protagonisten, scheint erst etwas unsympathisch zu sein, doch als man mehr über sie erfährt, kommt doch noch Sympathie auf, denn sie ist auch klug und tapfer. Sie und Kühn sind die Eltern von Niko und Alina, einem siebzehnjährigen Teenager und einem kleinen Mädchen.
Die Familie van Hauten besteht aus den Eltern Elfie und Claus, dem Sohn Florin und der jüngeren Tochter Julia. Die Familie ist sehr vermögend und in vielen Wohltätigkeitsprojekten engagiert. Bei ihnen scheint alles perfekt zu sein.
Amir Bilal ist das jugendliche Mordopfer. Seine Eltern sind aus der Türkei. Amir macht, nachdem er die Familie van Hauten durch seine große Liebe Julia kennenlernt, einen Persönlichkeitswandel durch: Vom streitsuchenden "Asi" zum sozialen und engagierten Jungen.

LOCATION
Die Geschichte spielt in München, wobei die Unterschiede zwischen den Wohnvierteln der Mittelschicht und der Reichen seht deutlich beschrieben werden.

LESEFEELING/-FAKTEN
Der Schreibstil des Autors ist einfach super! Die Handlung könnte einen echt deprimieren und das Buch hassen lassen, aber mit seinem einzigartigen Schreibstil und seinem unvergleichbaren Humor macht Jan Weiler das Buch zu einem echten Favoriten. Auch die Spannung fehlt nicht: Der Mordfall nimmt am Ende des Romans noch einmal eine überraschende Wendung und auch in anderen Dingen fiebert man mit Kühn mit. Der Autor bringt außerdem viele eigentlich unwichtige Fakten in die Geschichte (beispielsweise über Bonsai-Boden), was der ganzen Sache einen interessanten Flair verleiht.

MEIN FAZIT
Ein Muss! Und zwar für jeden, der für Bücher was übrig hat. Ich bin begeistert. Jan Weiler hat ein weiteres Mal gezeigt, was er so drauf hat. Das Buch behandelt ernste Themen mit einer perfekt dosierten Prise Humor, die Handlung ist spannend, der Protagonist sympathisch... Ich glaube, ich muss "Kühn hat zu tun", den Vorgänger, auch lesen.

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