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131 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 100 Rezensionen

dirty, entführung, erotik, freunde, freundschaft, gewalt, in seiner gewalt, liebe, liebesroman, lösung, love, sarah saxx, sex, spannung, vergangenheit

Dirty

Sarah Saxx
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 27.03.2018
ISBN 9783746043586
Genre: Erotische Literatur

Rezension:


Dirty – In seiner Gewalt von Sarah Saxx stand schon lange auf meiner Lese – Wunschliste.
Vor ein paar Tagen habe ich nun Dirty und seine Freunde kennengelernt und bin ganz begeistert.

Klappentext:
»Eigentlich müsste ich Angst vor ihm haben. Es ist falsch, dass ich mich so zu ihm hingezogen fühle. Aber er hat mich aus meiner persönlichen Hölle entführt. Und dafür werde ich ihm ewig dankbar sein.«

Dirty liebt es, mit der Lust der Frauen zu spielen. In seiner eigens hierfür eingerichteten Spielhöhle lässt er nur »Auserwählte«, die er über seine speziell dafür angelegte Website findet. Er entscheidet, welche der Bewerberinnen in den Genuss kommen, von ihm beglückt zu werden.
Bis eine Frau auf ganz anderem Weg in seinem Bett landet und ihm völlig unerwartet unter die Haut geht.
Olivia hat mit ihrem Leben abgeschlossen, seit sie von Ernesto Castellano, gefürchteter Geschäftsmann und Drogenboss, entführt wurde und in dessen Villa Tag für Tag unglaubliches Leid erfährt. Als eines Nachts ein geheimnisvoller Fremder ihr Gefängnis betritt, schöpft sie neuen Lebensmut. Obwohl er sie mit einer Waffe bedroht, bringt er sie von dem Anwesen weg und nimmt sie mit zu sich. Als dieser Mann sich dann auch noch um ihre körperlichen sowie seelischen Wunden kümmert, wird sie sich seiner ungeahnten Anziehungskraft bewusst. Doch bringt er ihr wirklich die lang ersehnte Freiheit?


Wir lernen hier Benedict „Dirty“ Davenport und seine Freunde kennen. Seinen Spitznamen hat er nicht von ungefähr. Hat er doch ganz spezielle sexuelle Vorlieben. Aber wir werden erfahren das das nur eine Seite von ihm ist. Und hinter einem Namen auch noch eine ganze Menge andere Dinge stecken können. Er ist ein sehr vielschichtiger Charakter. Freundlich, loyal und mit einem ausgeprägtem Beschützerinstinkt. Außerdem wahnsinnig Sexy! Ich mochte ihn von Anfang an. 

"Ich wollte sie ihm wegnehmen, sie ihm entreißen, sie für ihn verderben. Ich wollte sie heilen, für sie da sein, sie beschützen."
Als Rich, einer seiner besten Freunde, beim Pokern das Auto seines Vaters verliert, schmieden die drei einen wahnwitzigen Plan um es wieder zurück zu bekommen.
Dabei läuft nicht alles wie geplant und es fällt ihnen Olivia in die Hände, die dort gefangen gehalten wird. Das sie sie mit jemandem verwechseln macht es nicht besser.
Zwischen Ben und Olivia besteht, trotz dieser bizarren Umstände, gleich eine besondere Verbindung.
Olivia hat unglaubliches durchgemacht und ich halte sie für unglaublich stark. Das geht Ben ebenso, er ist fasziniert von ihr. Und das hat noch keine andere Frau vor ihr geschafft.
Die beiden harmonieren ganz toll. Wie sie miteinander umgehen hat mir so gut gefallen.
Natürlich ist nun nicht alles „Friede, Freude, Eierkuchen“. Denn Olivias Entführer Castellano will sie unbedingt zurück.

Mir hat Sarahs Schreibstil sehr gut gefallen. Modern, fließend und immer spannend. Das die Kapitel aus beiden Sichten geschrieben sind finde ich toll. Bens Sicht gefällt mir dabei etwas besser.
Ich finde Sarah hat es geschafft hier eine tolle Balance reinzubringen. Aus Spannung, Drama und Erotik.
Nichts ist zu viel oder zu wenig.
Ich hatte erst Befürchtungen was das Thema sexuelle Gewalt angeht und wie das Opfer damit umgeht Aber das wurde hier meiner Meinung nach sehr gut gelöst.

Fazit: Ben ist auf jeden Fall Bookboyfried tauglich. :D
Ein toller Auftakt ich bin schon sehr auf die anderen beiden Bücher gespannt. Und da ehrlich gesagt noch etwas mehr auf Thug als auf Rich. ;)

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187 Bibliotheken, 15 Leser, 0 Gruppen, 53 Rezensionen

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Palace of Silk - Die Verräterin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 29.05.2018
ISBN 9783764531973
Genre: Fantasy

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34 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

ubahn, verbrennungen

Eigentlich nur dich

Kristina Moninger
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei FeuerWerke Verlag, 11.06.2018
ISBN 9783945362396
Genre: Romane

Rezension:


Manchmal gelingt es einem Buch, dich schon im ersten Kapitel gefangen zu nehmen.
Dich in Gefühle und Gedanken einzuwickeln. Genauso geht es mir bei „ Eigentlich nur dich“ von Kristina Moninger.
Dies ist mein erstes Buch von Kristina, aber den anderen werde ich auch ein schönes Zuhause geben. :)
Sie sind schon auf dem Weg!

Klappentext:
Mona ist nicht auf der Suche nach der großen Liebe. Eigentlich ist sie ganz zufrieden mit ihrem unkomplizierten Leben – bis sie Milan begegnet. Aber noch bevor die beiden, die so perfekt füreinander scheinen, sich wirklich kennenlernen können, reißt ein fatales Ereignis Mona für Monate aus dem Alltag. Eine Zeit, in der Milan glaubt, dass Mona ihn vergessen hat, und dabei keine Ahnung hat, dass er der seidene Faden ist, an dem Monas Leben hängt. Als sie sich endlich wiedersehen, hat sich vieles verändert. Nur die Anziehungskraft ist ungebrochen. Doch das Schicksal hat anderes mit ihnen vor, denn manchmal steht zwischen Glück und unerfüllter Liebe nur ein kleines, zerstörerisches Wort: Eigentlich …

Ich könnte diese Rezension schreiben, indem ich einfach alle Zitate aufschreibe die ich mir markiert habe. Und glaubt mir das sind eine Menge! Kristina hat einen wunderbaren Schreibstil! Fließend, wunderbar zu lesen und poetisch bis tiefgründig. Er nimmt dich gefangen, versetzt dich in die Protagonisten und du kannst einfach alles mitfühlen.

Wir lernen hier Mona und Milan kennen. Beide sind mir absolut sympathisch. Kristina hat da zwei wunderbare Charaktere erschaffen.
Mona ist lustig und auf der Suche nach Abenteuern. Nicht nach der Liebe! Milan ist so süß, wie er mit Mona umgeht.
Position 1739: „ Lebensretter, Glücklichmacher, Stimmwunder, Zum-lachen-bringer, Wohlfühlmensch, Lieblingsmensch...“
Er ist jemand bei dem man sich wohlfühlen muss. Da kann ich Mona gut verstehen.
Ihr kennenlernen ist schon was ganz besonderes ohne besonders zu sein. Und sie spüren schon da die ganz besondere Verbindung zwischen ihnen. Natürlich hat das Leben andere Pläne und die beiden müssen eine ganze Menge Hürden nehmen. Vor allem Mona passiert etwas wirklich schreckliches. Aber mit Milans Hilfe gelingt es ihr sich wieder zu finden beziehungsweise neu zu finden.
Position 1059: „Was war das nur an ihm, das sie rettete? Immer wieder.“
Wir beschreiten mit den beiden zusammen einen schweren Weg. Beiden ist klar was sie füreinander fühlen und doch ist es nicht so einfach. Mir als Leser war das zwischendurch ein kleines bisschen zu viel. Ich hätte die beiden gerne geschüttelt und ihnen klar gemacht was wirklich wichtig ist. Und doch gehört es genauso zu diesem Buch. Es zeigt uns das das Leben nicht einfach ist. Das es Dinge gibt die vielleicht richtig sein können ohne das Beste für uns zu sein. Die Frage ist nur ob wir das auch wollen.

Fazit:
Dieses Buch hat mich unglaublich berührt, mich in seinen Bann gezogen. Diese Geschichte ist ganz besonders. Es werden so viele Gefühle transportiert. Ich bin froh es gelesen zu haben und kann es euch unbedingt empfehlen.

Position 4514: „Liebe wurde doch nicht kleiner, wenn man sie teilte, sie wurde größer.“

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Der Fluch von Thunderland: Roman

Petra Winter
E-Buch Text: 186 Seiten
Erschienen bei Schardt Verlag, 23.05.2018
ISBN 9783961521333
Genre: Sonstiges

Rezension:



Das Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
Der Klappentext klingt vielversprechend, nach einem mysteriösem Abenteuer im „wilden Westen“.
Ok ok auf einer wunderschönen Ranch, inmitten beeindruckender Natur.
Dazu passt das Cover perfekt.

Klappentext:
Patricia Voss führte ein ruhiges, routiniertes und vorhersehbares Leben in Deutschland bis zu dem Tag, an dem sie erfährt, dass ihre beste Freundin Susan im Koma liegt. Sofort steht fest: Sie muss zu ihr nach Thunderland! Liebevoll in Susans Familie aufgenommen, fühlt Patricia sich wie im Traum. Ein Leben auf einer Ranch nur ein paar Meilen von L.A. entfernt, inmitten der unangetasteten, wilden Natur, Ausritte mit dem Pferd und Weiden so weit das Auge blicken kann und dann ist da noch Steve, der gutaussehende Bruder ... Doch bald schon wendet sich das Blatt, und sie wird buchstäblich von einem Albtraum zum nächsten gejagt. Bilder und Visionen von fremden Menschen verfolgen sie bis in ihren Schlaf. Aber wer sind diese Personen? Warum sieht sie sie? Und vor allem, was wollen sie ihr sagen? 

Gemeinsam mit ihrer neuen Familie, versucht Patricia den mysteriösen Träumen nachzugehen und muss feststellen, dass je näher sie der Wahrheit kommen, desto düsterer und verrückter scheinen die Antworten auf all die Fragen.


Patricia wird buchstäblich aus ihrem Leben gerissen als sie erfährt das ihre beste Freundin einen Autounfall hatte. Was diese Reise für eine Entwicklung nimmt hat sie sicher nicht geahnt.

Mir gefällt die Idee die in diesem Buch steckt wirklich gut. Ein ominöser Fluch und Visionen, das klingt einfach viel verprechend.
Das Setting ist toll gewählt, ich hatte die Ranch immer vor Augen. Auch die Familie mochte ich sofort. Ich würde gerne einmal selbst nach Thunderland reisen.
Allerdings denke ich das aufgrund der geringen Seitenanzahl die Spannung und das Gefühl für die Geschichte nicht richtig rüber kommt. Zumindest geht mir das so. Ich finde man hätte sich wesentlich mehr Zeit für den Aufbau lassen müssen. Mehr über das drum herum erzählen und so den Spannungsbogen aufbauen. Den Schreibstil finde ich gut, er ist flüssig zu lesen. Wenn auch etwas sprunghaft.
Die Visionen von Patricia hingegen fand ich gut beschrieben. Ihre Angst war greifbar.
Zweimal war ich kurz auf einer falschen Fährte, aber diese beiden Möglichkeiten wären auch zu einfach gewesen.

Fazit: Eine gute Idee, die mir mit ein paar mehr Seiten sicher noch besser gefallen hätte.

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113 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

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Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden

Genki Kawamura , Ursula Gräfe
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 23.04.2018
ISBN 9783570103357
Genre: Romane

Rezension:


„Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden“ von Genki Kawamura

Klappentext:
Ein junger Briefträger erfährt überraschend, dass er einen unheilbaren Hirntumor hat. Als er nach Hause kommt, wartet auf ihn der Teufel in Gestalt seines Doppelgängers. Er bietet ihm einen Pakt an: Für jeden Tag, den er länger leben möchte, muss eine Sache von der Welt verschwinden. Welche, entscheidet der Teufel. Der Briefträger lässt sich auf dieses Geschäft ein. Am Tag darauf verschwinden alle Telefone. Am zweiten Tag die Filme, am dritten alle Uhren. Als am vierten Tag alle Katzen verschwinden sollen, gebietet der Briefträger dem Teufel Einhalt. Und macht etwas völlig Überraschendes 

Mal abgesehen von dem wirklich schönen Cover hat mich bei diesem Buch in aller erster Linie der Titel angesprochen. Ich finde den so unglaublich gut gelungen. Gerade für jemanden dessen Lieblingstiere Katzen sind, ist es unvorstellbar in einer Welt ohne sie leben zu müssen.
Seite 144: „Und je länger ich sie um mich habe, umso klarer ist mir geworden, nicht die Katzen brauchen uns, wir brauchen sie.“

Genki Kawamura hat hier ein wirklich besonderes Buch geschrieben. Zu Anfang hatte ich ein paar Probleme mit dem Schreibstil. Er besteht aus vielen kurzen Sätzen, aber man gewöhnt sich daran.
Ich muss gestehen das ich bis zum Schluss nicht mit dem Protagonisten warm geworden bin. Und das obwohl dieses Buch genauso jemanden gebraucht hat. Jemanden der so unglaublich durchschnittlich ist, und sein Leben lebt ohne besonders darüber nachzudenken.
Erst als ihm klar wird das er nur noch wenige Tage zu leben hat beginnt er sich zu fragen ob er der Welt seinen Stempel aufgedrückt hat. Was er hinterlassen wird wenn er nicht mehr da ist.
Da erscheint der Teufel auf der Bildfläche und bietet ihm einen Handel an. Für jeden Tag den er weiterleben darf verschwindet eine Sache von der Welt. Und das sind meiner Meinung nach wirklich wichtige Dinge. Es ist wunderbar beschrieben was passiert nachdem die Dinge verschwinden. Gerade die Telefone waren interessant.
Seite 48: „Ich hatte all meine Beziehungen ganz uns gar dem Mobiltelefon anvertraut und mein Gedächtnis ebenso.“
Ich habe so manches Mal drüber nachdenken müssen und ganz neue Einsichten gewonnen. Würde ich genauso handeln wie der junge Briefträger? Welche Dinge wären mir tatsächlich zu wichtig als das ich sie verschwinden lassen würde?
Und genau das macht diese Buch aus. Es ist weder voller Action noch Drama oder besonders Lustig.
Es regt den Leser einfach zum nachdenken an. Wer bin ich, und ist das genug? Muss ich der Welt meinen Stempel aufdrücken?
Die Erkenntnis des jungen Mannes ist auf jeden Fall sehr wichtig!

Fazit:
Hätte ich das Buch gleich nach beenden bewerten sollen, hätte es wohl vier Sterne bekommen. Aber mit ein bisschen Abstand und Zeit bekommt es tatsächlich 5 Sterne. Dafür das es mich nachdenken lässt.
Ich weiß es ist nur 189 Seiten lang aber es lohnt sich total, also lest es!

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Tokyo Sins

Sarah Schwartz
Buch
Erschienen bei Plaisir d'Amour Verlag, 16.04.2018
ISBN 9783864953163
Genre: Romane

Rezension:



Tokyo Sins von Sarah Schwartz aus dem Plaisir d`Amour Verlag ist bereits mein zweites Buch aus diesem Verlag. Hier hat mich vor allem das Cover und der Klappentext angesprochen. Das die Geschichte mal ein anderes Setting hat, in diesem Fall Japan hat es umso interessanter gemacht.

Klappentext:
Mega-City Tokio - Konsum, Sex und ausschweifendes Nachtleben. 

In diese pulsierende Metropole verschlägt es Laura, die ihre Zwillingsschwester Jessica in Japan besucht. In Tokio angekommen stellt die zurückhaltende Laura zu ihrem Entsetzen fest, dass Jessica Inhaberin des "Palastes der Wünsche" ist - einem exklusiven Etablissement, das die sexuellen Wünsche der reichen und schönen Frauen Tokios stillt.
Abgestoßen und gleichermaßen fasziniert beobachtet Laura, wie die Gäste zusammen mit den heißen Gigolos des Clubs die zügellosesten Fantasien ausleben.

Lauras Gefühle geraten endgültig in Verwirrung, als sie sich in Jessicas hinreißend schönen Mitarbeiter Takeo verliebt, der jedoch kein Interesse an einer festen Beziehung hat. Als Jessica bei einem Unfall verletzt wird, soll ausgerechnet Laura sie bei einem Millionärspaar vertreten, das Jessicas Liebesdienste für eine Nacht ersteigert hat. Damit der Schwindel nicht auffliegt, muss Laura sexuell aus der Reserve gelockt werden. 

Unter Takeos Anleitung beginnt für Laura eine Schule der Lust in den Armen der aufregenden Hosts des "Palastes der Wünsche" ...


Als Laura nach Tokyo reist um ihre Zwillingsschwester zu besuchen weiß sie noch nicht, das diese ein exklusives Etablissement leitet in dem sexuelle Wünsche jeder Art erfüllt werden. Sie ist geschockt aber gleichzeitig unglaublich neugierig. Als Jessica verletzt wird, muss Laura an ihre Stelle treten.
Das fällt ihr alles andere als leicht, hat sie doch kein so offenes Verhältnis zu sich und ihrem Körper. Doch bekommt sie Hilfe von ihrer Schwester, deren Freunden und natürlich Takeo. Der eine ganz besondere Anziehungskraft auf sie ausübt.

Die beiden haben es hier wirklich nicht leicht. Von Beginn an haben sie Gefühle füreinander. Aber Takeos Stolz und Lauras Neugier, bzw Loyalität ihrer Schwester gegenüber, stehen den beiden im Weg. Ich fand es schwierig ihre Handlungen nachzuvollziehen. Und habe so manches Mal mit den Augen gerollt.

Sarah Schwartz ist mit Tokyo Sins eine sexy und aufregende Geschichte gelungen. Man kommt gut in die Geschichte und die Seiten fliegen nur so dahin. Ich war zumindest genauso neugierig wie Laura.
Man könnte sie kurzweilig nennen, aber im positiven Sinne. Wer dieses Genre liest erwartet hier sicher auch keine super anspruchsvolle Story die einem zum nachdenken anregen soll. Nichts tiefschürfendes, aber trotzdem gibt es ein paar Elemente die in die Richtung gehen. Das hat mich positiv überrascht.

Das Setting hätte meiner Meinung nach noch mehr genutzt werden können. Denn da hatte ich mich besonders drauf gefreut.
Alles in allem wurde ich gut unterhalten.  

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106 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

4 sterne, fantasy, gefängnis, hass, hexen, höllenkönig, #jamesabbott, james abbott, kämpfen, krieg, misstrauen, orden, pengaligon verlag, penhaligon, rezension

Höllenkönig

James Abbott , Ole Johan Christiansen
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 23.04.2018
ISBN 9783764531997
Genre: Fantasy

Rezension:  
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18 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

bepolar, familie, martha kindermann, politik, roya

BePolar

Martha Kindermann
E-Buch Text
Erschienen bei Selfpublishing, 01.06.2018
ISBN B07D1DC5HY
Genre: Jugendbuch

Rezension:


BePolar ist das Erstlingswerk von Martha Kindermann. Der Klappentext hat mich sofort angesprochen, verspricht er doch einiges an Spannung. Ich muss aber gestehen das ich ein bisschen was anderes erwartet hatte. Das liegt aber wohl größtenteils am Titel. Den ich auf jeden Fall unglaublich gut und originell finde.
Da es Marthas erstes Buch ist kann ich den Schreibstil nicht vergleichen. Aber er ist sehr erfrischend, locker und leicht. Und passt so super zu der jungen Protagonistin. Das hat mich ziemlich begeistert. Vielleicht ist er ja auch anders, bei einem anderen Genre bzw Protagonisten. Aber ich bin mir sicher das er trotzdem gut ist.

Klappentext:
Wenn du in eine liebevolle Familie hineingeboren wirst, in der es zu viele Geheimnisse gibt...
Wenn du im Land der Zufriedenheit aufwächt und die Fassade Risse bekommt...
Wenn du zum Werkzeug der Revolte wirst, ohne es zu wissen...
Wenn deine große Liebe einer nächtlichen Fantasie entspringt und es nahezu unmöglich scheint, die Grenze zwischen Wahn und Wirklichkeit zu erkennen...
...dann hast du eine vage Vorstellung, wie es sich anfühlt tagtäglich in Royas Haut zu stecken.


Wir lernen Roya und ihre Familie kennen, die in Polar wohnen und ein scheinbar ganz normales Leben führen. Aber ihre Welt steht plötzlich Kopf als sie sich in einem Traum wiederfindet in dem sie ausgebildet wird eine zukünftige Rolle in der Politik Polars zu spielen. Zu erst scheint ihr das alles nicht real, aber die Träume kehren immer wieder und knüpfen nahtlos an den vorigen an.
Roya muss sich fragen was das auf sich hat, sind es wirklich nur Träume und wer ist alles involviert?

Roya ist eine typische 17jährige und Martha hat es geschafft sie authentisch rüber zu bringen. Mit einem schönen Sinn für Humor. Ich musste so manches mal schmunzeln.
Auch interessant ist der männliche Protagonist, mehr als man am Anfang vermuten kann.
Alle anderen Charaktere blieben für mich etwas blass. Und gerade Royas beste Freundin konnte mich irgendwie nicht überzeugen.

Fazit:
Marthas Idee hinter diesem Buch gefällt mir. Vor allem auch die Art wie es erzählt wird. Allerdings bleiben eine Menge Fragen offen, und wenn das Ende des ersten Teils nur etwas weniger spannend gewesen wäre, würde ich warscheinlich nicht weiter lesen. Aber gerade der Schluss hat es noch mal in sich.
Mir war im übrigen nicht klar das es der Anfang einer Reihe ist. ;)

Von mir gibt es 3,5 Sterne!


Lieblingssätze:
Position 1412: „Es ist ein schönes hilflos, aber eben ein hilflos und ich bin überfordert.“
Position 2984: „Manchmal muss dein Herz wehtun, damit du weißt das es noch schlägt.“

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35 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

liebesroman, lucy score, mr. fixer upper

Mr Fixer Upper

Lucy Score , Uta Hege
Flexibler Einband: 408 Seiten
Erschienen bei Forever , 06.07.2018
ISBN 9783958189676
Genre: Romane

Rezension:


Lucy Score war mir bisher als Autorin nicht bekannt aber das wird sich nun ändern. Mir hat die Geschichte um Paige und Gannon gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und irgendwie total angenehm. Ich habe mich gleich wohlgefühlt. Bei diesem Cover komme ich außerdem unweigerlich ins Grübeln was bei mir wohl repariert werden müsste. :D

Klappentext:

Wo gehobelt wird, sprühen Funken 

Dank seiner talentierten Hände ist Tischler Gannon King der Star der angesagtesten Reality-Renovierungs-Show. 
Er ist sexy und leidenschaftlich.
Er ist temperamentvoll.
Und er treibt seine Aufnahmenleiterin Paige in den Wahnsinn.
Ihr Job ist es, die Show am Laufen zu halten und sie hat keine Zeit für Gannons Wutausbrüche. Und schon gar nicht für eine Affäre mit ihm, egal wie heiß er ist. Privates und Berufliches trennt sie strikt. Denn eigentlich will sie weg vom Reality TV, wo eh alle Gefühle fake sind und nur die Einschaltquote zählt. Doch Gannon King könnte die Ausnahme von der Regel sein...


Wir lernen in dieser Geschichte Paige und Gannon kennen. Paige arbeitet als Aufnahmeleiterin in einer Reality Renovierungs Show. Solche Shows gucke ich mir tatsächlich selber gerne an. Dies ist aber nicht ihr Traum, sie möchte Regie führen und anspruchsvolles Fernsehen machen. Und auch Gannon liebt es nicht gerade vor der Kamera zu stehen. Seine Leidenschaft ist es neue Möbel zu erschaffen.
Die beiden sind wahrlich starke Charaktere. Mir waren alle beide unglaublich sympathisch.
Paige ist stark, selbstbewusst und hat klare Ziele. Gannon scheint das alles zu gefährden und so will sie sich erst garnicht auf ihn einlassen.
Gannon ist der Typ harte Schale weicher Kern. Sexy und stark, aber nicht leicht zu händeln. Er zieht einfach sein Ding durch. Dabei ist gerade er mein Liebling in dieser Geschichte!
Jeder der beiden hat so seine Vorurteile dem anderen gegenüber und so ist es kein Wunder das am Set immer wieder die Fetzen fliegen. Als ihnen dann klar wird das sie mehr für einander empfinden wird es ziemlich heiß.

Fazit:
Lucy Score hat es geschafft ein leidenschaftliches Buch zu schreiben. Etwas das voller Spannung ist, spritzig und mit einem Hauch Erotik. Doch bietet es auch Tiefgang. Wenn wir über die Familien lesen denen geholfen wird. Und über das Thema „Frauen bzw deren Gleichberechtigung in der Film und Fernsehbranche“ das Paige sehr am Herzen liegt.
Ich bin ein Fan von Paige und Mitglied im Gannon Fan Club! Gerne hätte ich mehr von den beiden gelesen. 

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203 Bibliotheken, 37 Leser, 1 Gruppe, 58 Rezensionen

afrika, children of blood and bone, fantasy, goldener zorn, götter, inan, jugendbuch, magie, maji, orisha, ritual, sonnenstein, stab, tomi adeyemi, zelie

Children of Blood and Bone – Goldener Zorn

Tomi Adeyemi , Andrea Fischer
Fester Einband: 624 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 27.06.2018
ISBN 9783841440297
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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16 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

hexe, hexenjäger, kampf, liebe, malefica, wächterin

Thyra und die Hexenjäger

Catherina E. Grimm
Flexibler Einband: 244 Seiten
Erschienen bei TWENTYSIX, 16.04.2018
ISBN 9783740745943
Genre: Fantasy

Rezension:


„Thyra und die Hexenjäger“ habe ich im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks gelesen.
Das Cover ist hübsch, bietet aber keinen Ausblick auf den Inhalt des Buches. Der Klappentext weckt dafür aber das Interesse.

Klappentext:
Wie wäre es, wenn du wüsstest, dass neben der realen Welt, in der die Menschen leben, noch eine andere existiert? Eine Welt voll magischer Wesen. Dein Zuhause.
In deinem Blut fließen besondere, magische Kräfte. Du bist eine Hexe. Sie nennen dich Wächterin.
Dein Schicksal ist verknüpft mit einem Mann, der alles hasst, was du darstellst. Geblendet von dem Gedanken an Rache, schließt er mit dir einen Pakt und begibt sich in eine Welt, in der er der Feind ist.
In dieser Welt wütet ein Krieg, angeführt von dem Grausamsten seiner Art. Es ist an dir, ihn zu besiegen, um dein Zuhause vor dem Untergang zu retten.
Kannst du einem Mann vertrauen, der deinesgleichen tötet?
Wird sein Sinn nach Rache und dein Wunsch nach Frieden ausreichen, um die magische Welt zu retten?


Der Einstieg war für mich nicht ganz so einfach. Der Prolog bietet einen guten Einstieg, er wirft eine Menge Fragen auf, die der Leser unbedingt beantwortet haben möchte. Das hat mich zu Anfang aber etwas verwirrt und ich brauchte ein paar Seiten um mich zurecht zu finden.
Auch mag ich in diesem Fall die gewählte Erzählperspektive nicht so gerne. Der allwissende Erzähler nimmt meiner Meinung nach zu viel vorweg, und darunter leidet leider etwas die Spannung. Es wäre tatsächlich schöner die einzelnen Charaktere nach und nach kennenzulernen, ohne jeden Gedanken von vorne herein zu kennen.

Thyra ist eine Hexe, aber nicht nur das, sie ist eine Wächterin die über ihr Volk wacht. Um einen Krieg zu beenden, verbündet sie sich mit den Hexenjägern. Eine Allianz der man kaum zutraut das sie bestand haben könnte. Aber zusammen bilden sie eine Einheit. Das wurde hier ganz toll dargestellt. Wie beide Seiten ihre Vorurteile überwinden und zusammen arbeiten.
Das müssen auch Thyra, und vor allem Tristan versuchen. Die beiden mögen sich, stehen aber auf unterschiedlichen Seiten. Ich mochte beide eigentlich ganz gerne. Auch wenn ihre Geschichte schon etwas vorhersehbar war.

Meiner Meinung nach hätten dem Buch 100 – 150 Seiten mehr sehr gut getan. Der Grundgedanke gefällt mir nämlich. Aber hier fehlen mir einfach etwas die Details und das Gefühl für die Geschichte. Vor allem was die beiden Welten angeht. Mir fehlt die Vorstellung davon, die Landschaft und die Menschen. Auch die Liebesgeschichte hätte mehr Spielraum verdient. Das Ende kam etwas plötzlich und war weniger Spektakulär als erwartet. Gerade was die Magie angeht.

Fazit: Eine Geschichte mit Spielraum nach oben!

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128 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 72 Rezensionen

ehe, ex-ehefrau, florida, hochzeit, liebe, new york, protagonist: weiblich, psycho drama, psychospielchen, rache, roman, spannung, stalker, thriller, usa

The Wife Between Us

Greer Hendricks , Sarah Pekkanen , Alice Jakubeit
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 15.05.2018
ISBN 9783499291173
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


„The wife between us“ - Wer ist sie wirklich
Ich habe dieses Cover gesehen und fühlte mich gleich angesprochen. Der Klappentext hat dann alles klar gemacht. Ich habe schon länger keinen Thriller, in diesem Fall Psycho Thriller, gelesen und bin selbst nach ein paar Tagen, nachdem ich es beendet habe, immer noch ganz gefesselt.

Klappentext:
Drei Frauen, ein Mann. Viele Geheimnisse. Und nur eine Wahrheit.

Vanessa: Das perfekte Leben, das war einmal. Seit der Scheidung von Richard ist sie ein Wrack. Nur ein Gedanke hält sie aufrecht: seine Hochzeit mit der anderen zu verhindern.
Nellie schwebt im siebten Himmel: Ausgerechnet sie, die alles andere als ein aufregendes Leben führt, hat sich der attraktive, charismatische Richard ausgesucht. Alles wäre perfekt, gäbe es da nicht Dinge, die aus dem neuen Heim verschwinden. Und diese Frau, die sie beobachtet.
Emma: «Ich weiß, du wirst mir nicht glauben, aber du musst die Wahrheit über Richard erfahren.» So beginnt der Brief, den sie eines Tages erhält. Emma ist skeptisch, jeder weiß, dass Nellie von Richard besessen ist. Und wohin das führen könnte …

Mein erster Eindruck, nach ein paar gelesenen Seiten, war das dieses Buch Ähnlichkeiten mit „Girl on the Train“ aufweist. Ich muss zu meiner Schande gestehen das ich nur den Film gesehen habe. ;)
Aber auch da mochte ich dieses verwirrende, was ist Einbildung und was Wahrheit.
Hier fühlte ich mich gleich ganz genauso. Der Schreibstil ist total angenehm zu lesen. Sehr flüssig und mitreißend. Und das ist gut so, denn es ist unglaublich spannend, und das obwohl nicht allzu viel passiert. Wirklich sehr gekonnt!


Wir lernen Richard, einen charismatischen Geschäftsmann, und die Frauen in seinem Leben kennen. Da ist zum einen Nellie, eine lebenslustige Frau die als Erzieherin arbeitet. Und Vanessa, Richards Exfrau. Die scheinbar nicht mit dem Ende der Ehe klarkommt. Außerdem ist da noch Emma, die wir aber in den ersten zwei Dritteln des Buches nicht näher kennenlernen.
Die Kapitel sind unterteilt in Nellie und Vanessa. So lernen wir beide Frauen sehr gut kennen. Ich habe für beide Sympathien entwickelt und konnte mich gut in sie hineinversetzen. Mir war auch sofort klar warum beide sich in Richard verliebt hatten. Er ist reich, sieht gut aus und kümmert sich wirklich gut um seine „jeweils aktuelle Frau“ Obwohl ich gleich Zweifel gehegt habe, ob er tatsächlich so perfekt ist wie es scheint.

Aber in diesem Buch ist nichts, absolut nichts, so wie es scheint. Ich konnte diese Wendungen absolut nicht vorher sehen. Das ist brilliant insziniert. Und ich habe schon an mir selbst gezweifelt. ;)

Viele Gedanken habe ich mir darüber gemacht, wie man sich in einer Partnerschaft verändert. Ob nun gewollt, oder unbewusst und weil der Partner einen ganz subtil dazu drängt. Das hat dieses Buch wirklich wunderbar aufgezeigt. Das man sich selbst nicht verlieren sollte.

Fazit:
Wenn ihr auf Thriller ohne Morde und Blut steht. Sondern vielmehr auf Bücher wie „ Girl on the Train“ die ganz subtil vorgehen. Mit einer gehörigen Portion psychischer Raffinesse, die den Leser in die Irre führt, dann seit ihr hier absolut richtig. Ich werde dieses Autoren Duo auf jeden Fall im Auge behalten.
Eine ganz klare Empfehlung von mir! 5 Sterne!!

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Tags: psycho drama, thriller ;   (2)
 

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55 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

deutschland, emotionen, erste liebe, erste male;, familie, freunde, gay love, gay romance, hindernisse, hoffnung, homosexualität, keine akzeptanz;, keine toleranz;, liebe, probleme

Herzflüstern

Katharina B. Gross
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Forever , 08.06.2018
ISBN 9783958189713
Genre: Liebesromane

Rezension:


Herzflüstern von Katharina B. Gross ist ein weiterer Ausflug ins Gay Romance Genre, und ich habe es nicht bereut. Ich habe dieses Buch innerhalb weniger Stunden verschlungen.
Das Cover ist absolut passend zum Inhalt des Buches. Es zeigt so schön die Gefühle von Julian und Markus. Der Klappentext gibt gerade genug wieder um das Interesse zu wecken.


Klappentext:
Ein Roman über die erste große Liebe und die Kämpfe, die es für sie auszutragen gilt! 

Julian weiß, er ist ein Spätzünder was Mädchen angeht. Bisher hat ihn aber auch noch Keine so richtig interessiert. Umso mehr überrascht es ihn, als er Markus trifft, der ihm von jetzt auf gleich den Kopf verdreht. Obendrein ist Markus der neue Praktikant an seiner Schule und damit eigentlich tabu. Aber Julian ist nicht schwul, nicht mal bi, so wie sein bester Kumpel Tim. Oder? Immer öfter sucht er Markus‘ Nähe und zwischen den beiden entwickelt sich ein zartes Gefühlsband. Aber es scheint, als dürfte das leise Flüstern ihrer Herzen nicht lauter werden. Denn nicht nur Julians Mutter ist von der Idee, ihr Sohn könnte schwul sein, ganz und gar nicht begeistert. Auch Markus‘ schwierige Vergangenheit holt die beiden ein...


Katharinas Schreibstil ist wunderbar flüssig zu lesen. So locker und leicht, vermittelt dabei aber trotzdem genau die richtige Dosis an Gefühlen. Die Protagonisten sind mir allesamt ans Herz gewachsen. Allen voran natürlich „Juli“ (ist das nicht süß?!?!) und Markus. Bei beiden spürt man die widersprüchlichen Gefühle und auch die Angst.
Julian bezeichnet sich selber als Spätzünder, und hat bevor er Markus begegnet ist nicht einen Gedanken daran verschwendet, er könnte Schwul sein. Doch Markus löst Gefühle in ihm aus, wie es ein Mädchen noch nie geschafft hat.

Position 786: „Herz und Verstand kämpfen um die Vorherrschaft in meinem Körper.“

Julian muss man einfach mögen. Er hat einen starken Charakter, steht zu seiner Meinung, ist sensibel und schämt sich seiner Gefühle nicht. Ich könnte ihn die ganze Zeit knuddeln und würde ihn Hasi nennen! ;)
Markus ist so sympathisch und freundlich. Er hat mit seiner Vergangenheit zu kämpfen, kann sich seinen Gefühlen für Julian aber nicht entziehen. Außerdem müssen die beiden damit klarkommen das auch ihre Umgebung nicht unbedingt mit der Beziehung der beiden einverstanden ist. Allen voran Julians Mutter.
Die Nebencharaktere sind übrigens genauso gut gelungen. Vor allem Julians Freunde sind richtig toll. Ich mag Tim und Franzi total. Die sind total aufgeschlossen und ohne jegliche Vorurteile.
Das wurde hier sehr gut thematisiert und hat mich ein Stück weit traurig gemacht. Unglaublich das man sich heutzutage noch für Homosexualität rechtfertigen muss.

Fazit:
Katharina ist ein wundervolles Buch gelungen. Voller Gefühle! Ich konnte es nicht aus der Hand legen und habe eine Menge Stellen markiert. Worte die mich besonders berührt haben.
Es ist eine besondere Liebesgeschichte, bei der die Gefühle im Vordergrund stehen. Ich kann es nur empfehlen!!

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Tags: gay love, gay romance   (2)
 

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The Doctor Is In!: Dr. Charming

Max Monroe , Joy Fraser
Buch: 300 Seiten
Erschienen bei Plaisir d'Amour Verlag, 11.05.2018
ISBN 9783864953125
Genre: Comics

Rezension:


Ich hatte sehr lustige Textpassagen bei Instagram gesehen und wusste ich muss dieses Buch lesen.
„The doctor is in“ wird von dem Autoren Duo Max Monroe geschrieben. Anscheinend ein Duo aus zwei bekannten Autorinnen. Leider konnte ich auf Anhieb nicht herausfinden wer dahinter steckt. ;)
Vom Genre her würde ich es am ehesten aus einer Mischung von Humor und New Adult beschreiben.
Das ist gelungen. Allerdings bin ich nicht ganz sicher ob nicht nur eins von beiden besser gewesen wäre.

Klappentext:
"Es ist nur eine Reality-Show über deine Arbeit als Gynäkologe", sagten sie. 
"Dein Leben wird während und nach den Dreharbeiten in keiner Weise beeinflust", sagten sie. 
"Es ist eine Riesenchance für das Krankenhaus und deine Praxis", sagten sie. 

Sie, das sind die Verantwortlichen vom Fernsehen, die anscheinend ganz wild darauf sind, dank künstlerischer Freiheiten meine Karriere und mein Privatleben zu ruinieren. Angelogen haben sie mich, und nun muss ich mit den Folgen meiner Leichtgläubigkeit leben. 
Anstatt als Dr. Will Cummings, Leiter der Fachabteilung für Frauenheilkunde und Geburtenhilfe am St. Lukes Krankenhaus, durch die Show "The Doctor is in!" landesweit bekannt zu werden, werde ich nur noch "Dr. Obszön" genannt! 

Wie soll ein Mann der perfektesten Frau, die er jemals im Leben getroffen hat, klarmachen, dass er im wahren Leben nicht so ein Idiot ist, wie er im Fernsehen dargestellt wird?! Dank all der peinlichen Nebeneffekte der Show kommt ein ganzes Stück Arbeit auf mich zu, wenn ich Melody Marco davon überzeugen will, dass sie mehr als nur meine neue Krankenschwester sein soll. 
Ich bekomme sie nicht aus dem Kopf. 
Ich will sie. 

Zum Glück habe ich noch nie vor einer Herausforderung zurückgescheut … Also mach dich bereit, Melody, denn der Arzt ist da! 


Der Schreibstil ist flüssig zu lesen, auch wenn es den einen oder anderen Rechtschreibfehler gibt.
Die Story ist auf jeden Fall was für die Lachmuskeln.
Jeder einzelne Charakter hat seinen eigenen Sinn für Humor. So zum Beispiel Melody bei Position 1456 „Freitag war mein zweitliebstes Wort mit F. Und da mein Lieblingswort mit F auf der Arbeit nicht angebracht war, wiederholte ich das Wort, das erlaubt war. Freitag, Freitag!“
Die Protagonisten sind zwar irgendwie sympathisch, allerdings konnte ich sie teilweise nicht ernst nehmen. Ich finde Will ist sehr naiv an die Sache mit der Reality Show ran gegangen. Und für mich war er auch kein Playboy. Und auch Melody konnte mich leider nicht richtig überzeugen.
Am besten haben mir noch Goergia und Kline bzw Thatch und Cass gefallen. Die haben alles ein bisschen aufgemischt.
Leider handelt der nächste Teil nicht von ihnen. Sondern von einem weiteren Arzt auf dem St. Lukes.

Fazit:
Ich hatte ein bisschen was anderes erwartet und muss gestehen das die Mischung aus Humor und New Adult mir nicht so zusagt. Vielleicht fehlt mir auch einfach der Bad Boy..?
Wer aber gerne lacht und eine Story für zwischendurch sucht ist hier richtig. 

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auftragsmörder, deutsche autoren, frauenpower, gewalt, historischer krimi england, historischer thriller, jugendthrilller, mord, papierverzierer verlag, stefanie mühlsteph, united kingdom

So brauch ich Gewalt

Stefanie Mühlsteph
E-Buch Text: 425 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 23.04.2018
ISBN 9783959626217
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Vor ein paar Minuten habe ich „So brauch ich Gewalt“ von Stefanie Mühlsteph aus dem Papierverzierer Verlag beendet. Ein historischer Krimi der im Jahr 1873 spielt.
Der Klappentext hat mich total angesprochen. Auftragsmörderinnen im historischen London. Wenn das mal nicht gut klingt. Das Cover aus der Hand von Tina Köpke ist wunderschön, und wieder einmal verfluche ich meinen Kindle für die schwarz/weiß Darstellung.

Klappentext:
"Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn
und wiegen und tanzen und singen dich ein!"


Es ist das Jahr 1837. Eine Geheimorganisation mit dem Namen Sealgair agiert in und um London, um die Machtverhältnisse der Reichen, der Krone und des Staates im Gleichgewicht zu halten.
Nicht nur um ihre Eltern zu rächen, bleibt Megan Teil der Organisation, der man nachsagt, dass sie die gesamte Londoner Unterwelt kontrollieren würde. Sie ist noch keine einundzwanzig Jahre alt und bringt trotzdem jahrelange Berufserfahrung als Auftragsmörderin mit. Unter dem Decknamen "Black Widow" führt sie ihre blutigen Aufträge im Alleingang durch.
Doch auf einmal wird "Black Widow" zum Schutz einer einflussreichen Person abgestellt, die eine andere Sealgaira mit dem Namen "Hawk" eliminieren soll. So beginnt ein Spiel aus Intrigen, Verfolgungsjagden und zu ergründenden Geheimnissen, bei dem sie doch von ihrem sonst so subtilen Vorgehen abweichen muss. Denn manchmal braucht es eben doch Gewalt …


Wir lernen Megan alias „Black Widow“ kennen.
„Meine Hände bringen den Tod, Mr Hathaway, sagte Megan schließlich. Man sollte niemals eine Person nach ihrem Aussehen beurteilen.“

Und Abigail alias „Hawk“, ihre Gegenspielerin.
„Ein mordendes Püppchen“

Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein. In Aussehen, Charakter und die Art zu töten haben sie wirklich nichts gemeinsam.
Mir hat es gefallen das Stefanie hier richtige Powerfrauen geschaffen hat. Gerade zu dieser Zeit, wo Frauen ein ganz anderes Ideal erfüllen müssen, ist das was ganz besonderes. Das war sehr erfrischend.

Aber diese beiden sind absolut nicht zu unterschätzen. Obwohl sie so harmlos aussehen, aber gerade das ist ihre größte Stärke. Der Leser kann sich in beide gut hineinversetzen. Außerdem machen sie während der Geschichte eine beachtliche Wendung durch. Hinterfragen die Aufträge die sie bekommen und erfahren etwas über ihre Vergangenheit.
Der Schreibstil ist wirklich gut. Flüssig und voller Details. Ich hatte London direkt vor meinen Augen. Und auch von Megan und Abigail konnte ich mir ein gutes Bild machen. Die einzelnen Handlungsstränge werden gut miteinander verbunden. Bis zum großen Finale.
Ich könnte mir allerdings gut einen zweiten Teil vorstellen. Denn es gibt noch genug offene Fragen die beantwortet werden könnten.

Fazit:
Mich konnte „So brauch ich Gewalt“ überzeugen. Zwischendurch musste ich ein bisschen an „Kill Bill“ von Quentin Tarantino denken. Das zusammen in einem historischem Setting ist schon ziemlich cool.
Wer also gerne eine Mischung aus historischem Krimi und Action geladener Frauenpower lesen möchte ist hier genau richtig. 

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Tags: frauenpower, historischer krimi england   (2)
 

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band 1, buch: fallende stadt, dystopie, dystopische welt, fallende stadt, flucht, freundschaft, könig, lauren destefano, mord, reihe, sehnsucht, verlobt

Fallende Stadt

Lauren DeStefano , Andreas Decker
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbt, 10.04.2018
ISBN 9783570311998
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Mich hat der Klappentext zu „ Fallende Stadt“ von Lauren DeStefano total angesprochen.
Allein der Gedanke an eine schwebende Stadt direkt über unseren Köpfen ist mal absolut genial.
Ich würde warscheinlich stundenlang mit einem Fernglas nach oben schauen und winken. ;)

Das Cover ist ziemlich hübsch, verspricht allerdings mehr Sci Fi als tatsächlich vorhanden ist. Ich bin tatsächlich nicht ganz sicher in welches Genre ich die Geschichte einordnen sollte. Vielleicht am ehesten als Dystopie.
Als Hardcover würde mir das Buch vermutlich noch etwas besser gefallen.

Klappentext:
Die schwebende Stadt Internment ist ein Paradies über der Erde – und ein gefährliches Gefängnis…

Morgan Stockhour lebt gemeinsam mit ihrer Familie, ihrer besten Freundin Pen und ihrem Verlobten Basil auf der schwebenden Stadt Internment. Noch nie hat sie die streng geschützten Grenzen ihrer Heimat überschritten. Doch dann geschieht ein Mord, der erste seit einer Generation. Auf einmal stellt Morgan die Regeln von Internment infrage - und ist völlig unvorbereitet auf das, was sie erwartet …


Der Einstieg in die Geschichte viel mir nicht ganz leicht. Es wurde vieles erwähnt und angerissen, aber nicht näher erklärt. So das ich oftmals ein bisschen verwirrt war. So auch ganz zu Anfang als es hieß Morgan sei verlobt. Und ich mir dachte, wie, sie ist doch erst 16 und geht noch zur Schule?
Nach und nach erfährt man aber mehr über die Strengen Regeln auf Internment. Diese gibt es weil die Stadt nur begrenzten Platz bietet. So steht schon am Anfang eines Lebens fest wann man „entfernt“ wird, sprich wann man stirbt. Außerdem wen man heiratet und ob man Kinder bekommt. Nichts davon wird selbstständig entschieden.
Morgan, unsere Protagonistin, scheint zufrieden zu sein. Sie träumt zwar vom Rand und was es wohl unterhalb von Internment gibt, aber erst als ein Mord geschieht beginnt sie die Welt um sich herum in Frage zu stellen. Die Charaktere werden zwar gut dargestellt, vor allem Morgans Gedanken und Gefühle, aber trotzdem habe ich keinen richtigen Zugang zu ihnen gefunden. Mir fehlt eine Art Sympathieträger.
Und ein bisschen die Spannung. Bis auf den Mord passiert nicht viel unvorhergesehenes und erst zum Ende des Buches nimmt die Geschichte ein bisschen Fahrt auf.
Um dann zu dem Schluss von Teil 1 zu führen. Es gibt keinen schlimmen Cliffhanger, aber die Autorin hat es geschafft viele Fragen unbeantwortet zu lassen. So das man sich als Leser auf jeden Fall fragt was wohl jetzt passiert. Und was aus Morgan und den anderen wird.

Fazit:

Seite 386: „Freier Wille ist nicht ganz das Gleiche wie Freiheit.“

Mich hat vor allem der Gedanke angesprochen ob man sich lieber für die „trügerische“ Sicherheit entscheidet oder für die Wahrheit! Ist man mit dem zufrieden was man kennt? Und lässt man sein Leben zu großen Teilen fremd bestimmen? Ohne Fragen zu stellen. Dieser Zwiespalt wird hier sehr gut dargestellt.
Wer also keine allzu rasante Story erwartet und den Anfang von Internments Geschichte kennenlernen möchte ist hier gut aufgehoben. Allerdings mit dem Wissen das es der erste Teil einer Trilogie ist und es noch eine Menge unbeantwortete Fragen gibt. Diese werden womöglich in „Flammendes Land“ geklärt.

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berührung, c. e. bernard, ce bernard, die wächterin, fantasy, gedanken, kampf, königshaus, london, magdalena, magdalenen, palace of glass, penhaligon, rea, seide

Palace of Glass - Die Wächterin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 19.03.2018
ISBN 9783764531959
Genre: Fantasy

Rezension:


Palace of Glass von C. E. Bernard ist ein Buch um das man in den letzten Wochen nicht drum herum kam. Der Klappentext ist unglaublich interessant, mit einer Idee, wo ich bislang noch nichts vergleichbares gelesen habe.
Nachdem ich es nun beendet habe brauchte ich ein bisschen Zeit zum überlegen was ich zu dem Buch sagen möchte und wie.

Klappentext:
Furchtlos und unantastbar - die hinreißende Trilogie für alle Fans von Sarah J. Maas, Kiera Cass und Erin Watt.

Stellen Sie sich vor… 

London wäre ein Ort, an dem Tugend und Angst regieren. Ein hartes Gesetz untersagt den Menschen, die Haut eines anderen zu berühren. Denn die Bevölkerung und insbesondere das Königshaus fürchten die Gefahr, die von den sogenannten Magdalenen ausgeht – Menschen, deren Gabe es ist, die Gedanken anderer durch Berührung zu manipulieren. Die junge Rea zeigt so wenig Haut wie möglich. Einzig während illegaler Faustkämpfe streift sie ihre Handschuhe ab. Doch wie kommt es, dass die zierliche Kämpferin ihre körperlich überlegenen Gegner stets besiegt? Und warum entführt sie der britische Geheimdienst? Bald erfährt Rea, dass sie das Leben des Kronprinzen beschützen muss. Doch am Hof ahnt niemand, dass sie selbst sein größter Feind ist.


Christine ist es gelungen ein Buch zu schreiben das fasziniert. Mit einer Idee dahinter die für mich neu und erfrischend ist. Die Geschichte um Rea und den Kronprinzen Robin spielt in der Zukunft. Doch hat es überhaupt nicht den Anschein einer fortschrittlichen Zukunft. Viel mehr haben wir das Gefühl ein paar Jahrzehnte in die Vergangenheit gereist zu sein. So als wären wir in London um 1810 gelandet.
Es gibt eine Gruppe von Menschen, Magdalenen genannt, die die Gabe besitzen Gedanken zu lesen und zu beeinflussen. Aufgrundessen herrscht eine große Angst unter der normalen Bevölkerung. Jegliche Art von Hautkontakt ist seit dem verboten. Es gibt keinerlei Berührungen.
Wir erfahren wer Rea ist und was ihr Auftrag im königlichen Palast ist.
Die Protagonisten haben mir alle ziemlich gut gefallen. Selbst die, die nicht besonders sympathisch sind. Sie sind gut ausgearbeitet und man kann sich in sie hineinversetzen. Das macht sie real und ihre Handlungen nachvollziehbar. Ich habe zu jedem ein Bild vor Augen. Und das soll schon etwas heißen. :)

Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen. Er ist intensiv und lässt mich mitfühlen.
Oftmals auch bedrückend, was einfach an dem Thema liegt. Wenn ich mir vorstelle niemanden berühren zu können und auch nicht berührt zu werden, bekomme ich eine Gänsehaut. Das ist einfach unvorstellbar. Vor allem wenn man sich überlegt wie wichtig manchmal eine einfach Umarmung ist. Wie viel sie aussagt, was sie uns fühlen lässt. Ich denke nicht das wir Menschen dafür gemacht sind.
Und auch Christine streut immer wieder ein wie schwierig dadurch das Leben ist. Es gibt Szenen wo ich große Augen bekam und mit dem Kopf schütteln musste. Einfach weil es so beklemmend ist. Es erscheint obskur und kurios. Diese Gefühle wurde also wunderbar vermittelt und kamen hundertprozentig bei mir an.
Ganz toll finde ich wie das Bewusstsein der einzelnen Menschen beschrieben wurde. So wunderbar unterschiedlich. Mit so Ausdrucks starken Worten. Da habe ich wirklich Gänsehaut bekommen.

Fazit:
Ein beeindruckendes Buch das mich inhaltlich und emotional überzeugen konnte.
Ich freue mich unheimlich auf den zweiten Teil der am 29 Mai 2018 erscheint. 

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Tags: 1. teil trilogie, fantasy, romantasy, liebe, magie, all age, #palaceofglass   (3)
 

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andy weir, artemis, fantasy / science fiction, flucht, heyne-verlag, jazz, jazz bashara, kriminell, mond, mord, plan, rezension, science fiction, science fiction fantasy,         artemis

Artemis

Andy Weir , Jürgen Langowski
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Heyne, 05.03.2018
ISBN 9783453271678
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Science Fiction ist nicht unbedingt oft bei mir zu finden.
Aber selbst mir sagt der Name Andy Weir etwas. Nach seinem großen Erfolg mit „Der Marsianer“ ist dies also das zweite Buch von ihm.
Nach genauerem hinschauen dachte ich mir das „Artemis“ doch total interessant klingt. Und auch das Cover wirkt sehr stimmig auf mich. Absolut passend zum Inhalt. Der Schreibstil ist flüssig und trotz der wissenschaftlichen Elemente gut zu lesen.
Ich habe gehört das wäre typisch für Andy Weir.

Klappentext:
Jazz Bashara ist kriminell. Zumindest ein bisschen. Schließlich ist das Leben in Artemis, der ersten und einzigen Stadt auf dem Mond, verdammt teuer. Und verdammt ungemütlich, wenn man kein Millionär ist. Also tut Jazz, was getan werden muss: Sie schmuggelt Zigaretten und andere auf dem Mond verbotene Luxusgüter für ihre reiche Kundschaft. Als sich ihr eines Tages die Chance auf einen ebenso lukrativen wie illegalen Auftrag bietet, greift Jazz zu. Doch die Sache geht schief, und plötzlich steckt Jazz mitten drin in einer tödlichen Verschwörung, in der nichts Geringeres auf dem Spiel steht, als das Schicksal von Artemis selbst.

Jasmine Bashara, genannt Jazz ist für mich eine tolle Protagonistin. Sie ist Trägerin, eine Art Kurier und schmuggelt außerdem verbotene Sachen auf den Mond. Sie träumt vom großen Geld und lässt sich deswegen auf einen haarsträubenden Auftrag ein. Bei dem natürlich etwas schief geht.
Mir war Jazz sympathisch, sie ist intelligent, hat eine große Klappe und Sinn für Humor.

Ich finde dieses Buch lebt durch Artemis und Jazz.
Die Idee von einer Stadt auf dem Mond finde ich klasse. Leider musste ich oft auf der Karte nachschauen wo sich Jazz gerade befindet. Ich hatte gar keinen richtigen Überblick. Wie das Leben auf dem Mond bzw in Artemis funktionieren soll wird ausführlich erklärt. Mir war es stellenweise etwas zu wissenschaftlich und langatmig. Aber doch unterhaltsam erklärt. Wie zum Beispiel der Fakt das es im Vakuum keine Geräusche gibt

Die Spannung bleibt meiner Meinung nach auf einem konstanten Level.
Nicht besonders hoch, aber langweilig ist es auch nicht.
Wer auf Science Fiction steht wird mit diesem Buch nichts falsch machen.

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Tags: fantasy / science fiction,         artemis   (2)
 

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Prinzessin der Elfen 1: Bedrohliche Liebe

Nicole Alfa
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 03.05.2018
ISBN 9783646604221
Genre: Sonstiges

Rezension:


„Wenn du nicht auf dein Herz aufpasst, wirst du dich verbrennen“

Ich habe mich wahnsinnig auf Nicoles Buch gefreut und ich ich wurde nicht enttäuscht.
Ich habe mein Herz schon verloren. Und kann es kaum erwarten das im Juli der zweite Teil rund um Lucy und die Elfenwelt erscheint.

Vorab mein Eindruck vom Cover und Schreibstil. Ich habe das Buch als eBook gelesen und da kommen leider die wunderbaren Farben nicht so gut rüber. Ich muss sagen das ich Personen auf dem Cover oft überflüssig finde. Auch hier hätte man dem Leser selber die Phantasie überlassen können. Denn Daan stelle ich mir persönlich anders vor.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin. Nicole schafft es die Spannung konstant oben zu halten. Es gibt keine Längen und auf jeder Seite passiert etwas neues aufregendes. Mir als Leser wurde absolut nicht langweilig.

Klappentext:
**Die Elfenwelt ist nur einen magischen Sprung entfernt** 

Eben noch wurde die 16-jährige Lucy in ihrem Zuhause von Unbekannten angegriffen, als sie sich im nächsten Moment auf einer Wiese in einer fremden Welt wiederfindet. Ein Portal hat sie in ihre eigentliche Heimat, das Reich der Elfen, gebracht. Lucy will das alles nicht glauben, immerhin ist sie ein ganz normales Mädchen und soll jetzt plötzlich die verloren geglaubte Tochter des Elfenkönigs sein? Ohne mich, denkt sie. Doch die Frage nach dem Grund für den Angriff und die Sorge um ihre Familie bringen Lucy schließlich dazu, ihr Schicksal – zumindest vorübergehend – anzunehmen. Vielleicht liegt es aber auch an den eisblauen Augen von Daan, der stets überall da auftaucht, wo Lucy ist. Auch wenn in seinem Blick noch etwas liegt, das sie einfach nicht deuten kann… 

Das Buch beginnt mit einem Traum den Lucy seit einiger Zeit immer wieder hat. Das ist ein guter Einstieg und führt uns in die Geschichte ein. Man bekommt als Leser gleich schon etwas Hintergrundwissen vermittelt. Lucy scheint ein typischer Teenager zu sein. Sie lebt zusammen mit ihrem Onkel und ihre Tante. Leider ziehen die drei sehr oft um, so das Lucy kaum Anschluss findet. Hinzu kommt das sie zu Hause unterrichtet wird und kaum das Haus verlassen darf. Das geht ihr natürlich gehörig auf die Nerven. Lucy war mir von Anfang an sympathisch. Sie hat einen ganz tollen Sinn für Humor.
Als die drei plötzlich von Unbekannten angegriffen werden, sehen sich ihr Onkel und ihre Tante gezwungen Lucy die Wahrheit zu erzählen. Sie ist die „Prinzessin der Elfen“. Sie wird durch ein Portal in ihre wahre Heimat „Phoenix“ geschickt und soll fortan dort zur Schule gehen.
Lucy fällt es schwer das alles zu akzeptieren, sieht mit der Zeit aber ein das ihr vermeintlicher Traum die Wahrheit ist.
Nicole hat es geschafft mit Phoenix eine tolle Welt zu erschaffen. Und das sage ich obwohl man bislang nur die Schule bzw. Akademie kennengelernt hat. Sie ist wunderbar bildlich beschrieben und ich wäre gerne dort zu Schule gegangen.
Und auch die verschiedenen Völker: Elfen, Schattenelfen, Kobolde, Schattenkobolde und Elben sind gut gelungen. Da es einen Krieg gab ist das Verhältnis der einzelnen Völker relativ angespannt.
Aber da Lucy auf der Erde gelebt hat, ist sie frei von Vorurteilen. Das finde ich besonders schön. Sie ist gerecht und setzt sich für die Schwächeren ein, egal welchem Volk sie angehören.
Ich möchte als Charakter auch noch Daan erwähnen, einen Kobold, der mir ein Teil meines Herzens geklaut hat. Ein absolut toller Kerl, den ich von Anfang an mochte. Zwischen ihm und Lucy fliegen die Funken. Aber weil er ein Kobold ist und Lucy eine Elfe ist diese Verbindung nicht gerne gesehen.
Außerdem steckt mehr dahinter als man auf den ersten Blick denkt.
Das letzte Kapitel, aus Daans Sicht hat mir richtig gut gefallen. Da hätte ich gerne mehr von. :)

Fazit:
Ich bin so begeistert, meine Rezension könnte warscheinlich locker noch eine Seite füllen.
Nicole hat etwas großartiges geschaffen und wer zum Beispiel gerne Obsidian oder Dark Elements von Jennifer L. Armentrout gelesen hat dem dürfte „Die Prinzessin der Elfen“ auch gefallen.
Lest es und lasst euch ins Reich der Elfen und Kobolde entführen!

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Die Flüchtigkeit des Glücks

Tanja M. Sauer
E-Buch Text: 288 Seiten
Erschienen bei Buch&media, 09.03.2018
ISBN 9783957801135
Genre: Sonstiges

Rezension:


Die Flüchtigkeit des Glücks


Ein toller Titel, plus ein interessanter Klappentext. Das hat mich dazu bewogen Tanja M. Sauers erstes Buch zu lesen. Das Cover ist in warmen Farben gehalten. Der Junge mit den Luftballons ist ein schönes Element. Ich hatte erwartet das die Ballons schimmern würden, dem ist leider nicht so. Ich finde das hätte dem Buch etwas besonderes verliehen.

Klappentext:
Laurent ist zufrieden mit seinem Leben: Er ist erfolgreich in seinem Job, hat eine schöne Frau, die sich um das Haus und die Kinder kümmert und ihm noch dazu sämtliche Entscheidungen abnimmt. Er führt ein bequemes Leben, sicher und ruhig. Seine Affären hält er fein säuberlich von seiner Familie getrennt. Und so stört es die Balance ganz erheblich, als Laurent von seinem Chef kurzfristig nach Kenia versetzt wird. Nicht nur die Faszination Afrikas bringt ihn durcheinander, sondern auch Rachel, eine junge Frau, die hier ein Kind adoptieren möchte. Sie erweckt in ihm ein Gefühl des Glücks, das er bislang nicht kannte. Als Laurent denkt, sein Leben könnte turbulenter nicht werden, erreicht ihn ein Brief aus der Vergangenheit, der ein traumatisches Erlebnis aus seiner Kindheit wieder aufleben lässt. Seine heile Welt bricht in sich zusammen wie ein Kartenhaus …

Der Schreibstil ist auf jeden Fall schön zu lesen. Es ist ein Buch bei dem man sich Gedanken machen kann. Tiefgründig, und der Austausch in der Leserunde hat mir viel Freude gemacht.
Ich finde es trotzdem schwierig etwas zu dem Buch zu sagen. Vielleicht weil ich ein bisschen was anderes erwartet habe, als ich bekommen habe.

Als ich den Klappentext las dachte ich es wird eine Art „Familiendrama“ plus Selbstfindung des Protagonisten. Wir beginnen damit das wir Laurent kennenlernen als er 10 Jahre alt ist. Wir erfahren wie seine Kindheit verlief und welches dramatische Ereignis es damals gab. 25 Jahre später führt er ein scheinbar glückliches Leben. Ich muss gestehen das Laurent kein Sympathieträger ist. Und das ändert sich auch bis zum Ende des Buches nicht, vorallem dann nicht! Und auch die anderen Charaktere haben alle Ecken und Kanten. Irgendwie wie im wirklich Leben, aber mir hat jemand gefehlt dem ich gerne folge. Vielleicht mal abgesehen von Rachel.

Das Buch spielt teilweise in Afrika, genauer gesagt in Kenia. Und diese Szenen sind Tanja wirklich gut gelungen. Da bekommt man Lust selber nach Afrika auf Safari zu gehen. Allerdings ist mir nicht ganz klar in wie fern dieser Abschnitt, in dem wir Rachel kennenlernen, wichtig für das Buch ist. Mir hat das eigentlich nur klar gemacht, wie wenig der Protagonist sich verändert. 

Das Ende kann mich ehrlich gesagt nicht ganz zufrieden stellen. Dafür gibt es für mich zu viele offene Fragen, über die der Leser nachdenken muss. Das hat die Autorin bezweckt, aber in diesem Fall hätte ich mir mehr Aufklärung gewünscht. Mir scheint es hat sich nichts verändert. Vor allem für Laurent nicht und das finde ich sehr schade. Andere Menschen hätten diese Erlebnisse warscheinlich um 180 Grad verändert. 

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Satans neuer Freund

Timo Januschewski
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei epubli, 13.04.2018
ISBN 9783746716527
Genre: Gedichte und Drama

Rezension:


Vorab muss ich sagen das ich mich mit diesem Buch von Timo Januschweski ganz schön aus meiner Komfort Zone gewagt habe. Bislang habe ich kein Buch aus diesem Genre gelesen. Ich habe keinen Vergleich und das macht es für mich so schwierig eine objektive Bewertung abzugeben.
Das Cover ist wirklich sehr schön. Zusammen mit dem Klappentext weckt es auf jeden Fall das Interesse des Lesers.

Klappentext:
Im Fahrstuhl trifft Leon auf seine neue Nachbarin Gina. Als dieser stecken bleibt und die beiden auf Hilfe warten, lernen sie sich intensiver kennen. Dank einiger Gemeinsamkeiten entwickelt sich nicht nur eine gewisse Sympathie zwischen ihnen, sondern sie beginnen sogar miteinander zu flirten. 
Doch wieso kommt auch nach Stunden niemand, um die beiden aus dem Fahrstuhl zu holen? 
Gina ahnt noch nicht, welche Konsequenzen diese Begegnung mit sich bringen wird. 

Mache dich gefasst auf ein brutales, gestörtes und gleichzeitig spannendes Buch, welches dich nachts nicht mehr schlafen lässt. 
Lies es, wenn du dich traust!


Im ersten Kapitel fängt es noch ganz harmlos an. Gina und Leon begegnen sich im Fahrstuhl und finden sich ganz sympathisch. Aber der Klappentext lässt schon erahnen das es nicht dabei bleibt.
Der Schreibstil ist zwar an sich ganz gut, allerdings wird hier nicht mit Schimpfwörtern und Beleidigungen der schlimmsten Sorte gespart. Das hat mich schon etwas gehemmt und den Lesefluss gebremst.
Der Protagonist, ist wie man sich warscheinlich denken kann, kein Engel. Für mich war das schon ganz schön hart zu lesen. Gina dagegen hält sich ziemlich gut wie ich finde.

Mein Fazit:
Ich weiß nicht genau, inwiefern ich in die Bewertung einfließen lassen soll, das es überhaupt nicht mein Genre ist. Das ich warscheinlich auch nicht so schnell wieder etwas vergleichbares lesen werde.
Ich mag Thriller und Krimis sehr gerne und ich bin mir sicher das mir die Grundidee dieses Buches in einem anderen Gewand wesentlich besser gefallen hätte.
So kann ich leider nur 3 Sterne vergeben.

Aber wer auf Horror steht, und auch gerne Filme in dem Genre guckt, wird warscheinlich Spaß haben an diesem Buch.

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20 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

2., anziehung, begehren, beziehung, deutschland, doppelleben, ehe, familie, forever, frankfurt, freunde, freundschaft, fussball, gay romance, geheimnisse

Trusting You: Mike & Jeffrey

Sven Krüdenscheidt
E-Buch Text: 296 Seiten
Erschienen bei Forever, 02.04.2018
ISBN 9783958182639
Genre: Sonstiges

Rezension:


Dies ist mein erstes Buch von Sven Krüdenscheidt und ich durfte es im Rahmen einer Leserunde lesen. Vielen Dank dafür!
Ich habe vor kurzem angefangen in diesem Genre zu lesen und fühle mich sehr wohl. Es gibt unglaublich tolle Bücher in diesem Bereich.
Mich hat vor allem der Klappentext angesprochen. Es klingt einfach nach einer guten Geschichte für zwischendurch. Das Cover ist leider nicht ganz nach meinem Geschmack, vor allem deswegen, weil ich mir Mike und Jeff etwas anders vorstelle.

Klappentext:
Er liebt ihn. Doch wird er dazu stehen? 

Nachdem sein Exfreund Nick ihn betrogen hat, will Mike ihn einfach nur vergessen. Da kommt das Angebot seiner besten Freundin Kathey, für einen spontanen Urlaub in die Karibik zu fliegen, gerade recht. Kurzerhand machen sich die beiden auf den Weg. Was ein entspannter Urlaub werden sollte, bringt Mikes Gefühlswelt jedoch endgültig durcheinander. Der Grund dafür: Die Urlaubsbekanntschaft Jeffrey. Der mysteriöse Sonnyboy sucht auffällig oft die Nähe der Freunde – doch wem gelten seine Annäherungsversuche? Kathey oder vielleicht doch Mike? Und welches Geheimnis verbirgt Jeff vor den beiden?


Man kommt gut in die Geschichte rein. Der Schreibstil ist leicht, mir vielleicht ein bisschen zu einfach gehalten. Und ein paar Formulierungen haben mir nicht so gut gefallen.
Außerdem fehlt es an Beschreibungen und Ausführlichkeit. Bei mir kam zum Beispiel das Karibik Feeling gar nicht richtig an. Den Leser dürfte es zudem auch überraschen das die Story sich nur kurz in der Karibik aufhält. Aufgrund des Klappentextes erwartet man vielleicht etwas anderes.
Ich habe das Gefühl Sven möchte in diesem Buch eine ganze Menge wichtiger Themen unterbringen, und die Grundidee gefällt mir sehr, sehr gut. Vor allem weil sie so aktuell ist.
Allerdings liest sich das sehr gewollt. Es gibt viele kleinere und größere Dramen. Versteht mich nicht falsch, dagegen habe ich nichts, aber hier war es zu viel. Dieses Buch wäre besser ohne diese ganzen Ereignisse! Gerade bei dieser Thematik lebt es doch durch die Protagonisten, durch Gespräche und Gefühle. Das Zwischenmenschliche und die Emotionen haben irgendwie gefehlt.

Mein Fazit:
Eine Geschichte die Potenzial hat, aber es wirkt zu gewollt. Ich werde die weiteren Bücher von Sven sicher verfolgen und hoffe das er vielleicht etwas weniger Drama einbaut und die Charaktere, sowie die Emotionen stärker betont. 

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13, 13 - das tagebuch, blutig, carl wilckens, dark fantasy, düster, dystopie, fantasy, godric end, godric_end, piraten, reihe, tagebuch

Dreizehn. Das Tagebuch. Band 1

Carl Wilckens
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Acabus Verlag, 01.03.2017
ISBN 9783862824731
Genre: Fantasy

Rezension:


Manchmal wird man von einem Buch einfach positiv überrascht. Den Autor kennt man nicht, aber Aufmachung und Klappentext wecken das Interesse! Das ist doch schon mal die halbe Miete.
So ging es mir bei Carls Wilckens Erstlingswerk, 13 Das Tagebuch. Das Cover ist natürlich an ein Tagebuch angelehnt, ähnelt aber auch einem Notizheft. Das ist nur logisch. Aber in meinem Kopf habe ich mir ein Cover aus verschiedenen Szenen zusammen gebastelt. Teils schwarz weiß, mit wenigen bunten Elementen. Ihr denkt jetzt bestimmt, was für ein Quatsch! ; )
Allerdings würde es das Buch unheimlich gut widerspiegeln. Ist es doch so vielschichtig.
Mehr als man auf den ersten Blick erahnt.

Klappentext:
Godric End, Symbolfigur des Bürgerkriegs in Dustrien, ist in Gefangenschaft geraten. Für eine Zigarette pro Tag erzählt er den Insassen von Zellenblock 13 seine Geschichte:

Ich war elf, als ich zum ersten Mal tötete. Meine Jugend verbrachte ich im Rumpf der Swimming Island, fern vom Sonnenlicht. Erbarmungslose Piraten waren meine Familie. Hunger war mein einziger Freund. Worte wie Vertrauen oder Hoffnung bedeuten mir nichts. Das Leben eines Menschen ist für mich nicht mehr wert als das einer Ratte. Ich bin mehr Bestie denn Mann und ich giere nach einer Droge namens Perl.
Trotzdem nennt man mich einen Helden. Einen Freiheitskämpfer. Aber die Wahrheit über mich ist ein scheues und manchmal hässliches Tier.

Ihr glaubt, die Magie sei ein Mythos. Aber es gibt noch Alchemisten an den verborgenen Orten dieser Welt. Und ihr ahnt nicht, welche Gefahr hinter den Spiegeln lauert. Ihr habt vermutlich nicht einmal bemerkt, dass die Sterne am Himmel einfach verschwinden.

Ihr sollt meine Geschichte hören. Von meiner Zeit als Auftragsmörder und von meiner ersten Liebe. Vom Tagebuch, mit dem alles begann. Von der Suche nach meiner Schwester und dem Untergang der Welt.

Düster, abenteuerlich und unglaublich fesselnd.


Ich habe überlegt wie ich dieses Buch am Besten beschreibe. Womit ich es vergleichen kann.
Vielleicht eine Mischung aus Fluch der Karibik, nur düsterer und ein bisschen Alice im Wunderland. Auf jeden Fall sehr komplex. Ich würde es am ehesten als Dystopie ansehen.
Der Schreibstil ist flüssig, leicht zu lesen und hat bisweilen einen tollen poetischen Touch.

Auf den ersten Seiten lernen wir Godric End kennen. Er erzählt den Insassen des Gefängnisses seine Geschichte, eine Geschichte die düster und die nichts für schwache Nerven ist. Er ist kein typischer Held.

Seite 8: „Es waren Schrammen auf seiner Erinnerung.“
Seite 15: „Ich wollte nie Gerechtigkeit. Ich wollte Zerstörung.“


Und dann erscheint das Tagebuch auf der Bildfläche. Das zeigt ein anderes Bild. Es ist tiefgründig und zeigt uns das diese Welt etwas magisches an sich hat. Gerade dieser Kontrast hat mir total gut gefallen.

Da dies der erste Teil einer Reihe ist gibt es hier viele verschiedene Geschichten. Aber alle hängen miteinander zusammen. Sie werden „anerzählt“, es bleiben Fragen offen. Mehr als beantwortet werden.
Bei jedem anderen Buch hätte mich das warscheinlich wahnsinnig gemacht. Hier weckt es einfach nur das Interesse. Carls Wilckens hat es geschafft die verschiedenen Erzählstränge so miteinander zu verknüpfen das alles wichtig erscheint. Lesen wir über Godric ist er die Hauptperson. Doch dann kommen die Tagebucheinträge und die sind genauso wichtig und interessant.

Mich hat dieses Buch gepackt und entführt! In eine Welt die düster und Gefährlich ist, aber auch voller Magie. Ich kann es jedem empfehlen! Wir sehen uns in Dustrien! : )

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angst, entführung, forever yours, hilflosigkeit, kontrolle, macht, mira, morgan stern, psychothriller, rockstar, ryan, thriller

Forever Yours - Gefangen. Sein.

Morgan Stern
E-Buch Text: 320 Seiten
Erschienen bei Independently published, 23.02.2018
ISBN B07B24PSBT
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Forever Yours“ - Gefangen. Sein. – ist der Debütroman der Autorin Morgan Stern.
Ich durfte es im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks lesen. Vielen Dank dafür!


Klappentext:
Mira und der aufstrebende Rockstar Ryan lernen sich im Internet kennen. 
Aus anfänglicher Sympathie wird tiefe Vertrautheit, welche beide genießen.
Doch dann wird Ryans Band über Nacht berühmt und die Geheimnisse, die er Mira anvertraut hat, drohen, die hart erarbeitete Karriere zu zerstören.
Er fühlt sich gezwungen zu handeln.
Mira muss WEG – ein Profikiller soll ihm dabei helfen.
Aber dann ereilen Ryan Zweifel, muss es denn gleich ihr Tod sein?
Beflügelt vom Gedanken der Macht und Kontrolle über sie, schmiedet Ryan einen perfiden Plan.
Er will sie besitzen, ganz und gar. 
Für immer. Sein.


Der Schreibstil ist leicht zu lesen. Ziemlich flüssig, wenn man bedenkt das es ein Debüt ist. Nur ein paar Formulierungen und Wiederholungen haben mich etwas gestört.
Man wird gleich zu Anfang in die Geschichte hinein katapultiert. Erfährt sofort was Ryans Plan ist, aber leider nicht die Hintergründe.

----- Seite 285: „Es war SEIN Tag – jeder einzelne davon.“ -----


Mir als Leser war gar nicht klar was überhaupt sein Problem ist. Klar er sieht sie als Bedrohung, das wird immer wieder klar. Er ist wütend, reizbar und verliert schnell die Kontrolle. Und andererseits in manchen Momenten fast schon wieder nett. Er hat also zwei sehr verschiedene Seiten.
Das hat ihn zu Anfang noch vergleichsweise sympathisch gemacht. Wobei ich sowieso sagen muss das er für mich der interessantere Charaktere in diesem Buch ist. Man möchte einfach erfahren was in seinem Kopf vorgeht.
Mira dagegen konnte mich trotz allem nicht zu 100 % erreichen. Die Gefühle waren zwar greifbar aber mir hat etwas gefehlt.
Das lag vielleicht auch daran das man außer dem Aussehen nichts von ihr weiß. Mir fehlen da Informationen und Hintergrundwissen. So bleiben die Figuren alle etwas blass.

Mir hat vor allem ein Bezug zur Vergangenheit gefehlt. Wie die beiden sich kennengelernt haben.
Worüber sie geredet haben. So ist dem Leser und ja sogar Mira gar nicht klar warum das alles passiert.
Ein Kapitel als Rückblende, vielleicht mit einem Chatverlauf hätte mir sehr gut gefallen.

Da ich aber auf den letzten Seiten gemerkt habe das dies ein erster Teil ist – mein Gedanke war da ist doch nicht mehr genug Platz für ein gutes Ende :D – habe ich die Hoffnung das wir im nächsten Buch mit mehr Informationen versorgt werden. Die Geschichte hat auf jeden Fall Potential und ich möchte vor allem Ryan besser verstehen. So weit das denn möglich ist. 

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arno strobel, ermittlerduo, hamburg, invisible, kriminalkommissare, manipulation, manipuliert, mobbing, mord, nina salomon, polanski und strobel, poznanski, rache, thriller, ursula poznanski

Invisible

Ursula Poznanski , Arno Strobel
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 27.03.2018
ISBN 9783805200158
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich habe schon ein paar Bücher von Ursula Poznanskis gelesen. Und fast alle haben mir ziemlich gut gefallen. Auch das von ihr und Arno Strobel geschriebene Buch „Anonym“ habe ich gelesen und so war ich sehr auf das nächste gemeinsame Werk gespannt.

Klappentext:
Du bist so wütend auf ihn. Du hasst diesen Menschen mehr als alles auf der Welt - obwohl du ihn gar nicht kennst. Und dann schlägst du zu...

Eine Serie von grauenvollen Morden gibt den Hamburger Kriminalkommissaren Nina Salomon und Daniel Buchholz Rätsel auf: Einem Patienten wird während einer OP ins Herz gestochen, ein Mann totgeschlagen, ein anderer niedergemetzelt...Die Täter sind schnell gefasst. Nur ihre Motive sind völlig unbegreiflich, denn keiner von ihnen hat sein Opfer gekannt. Das einzige, was sie verbindet: Die unermessliche Wut auf das Opfer. Und dass sie nicht wussten, was über sie kam. 
Kann es sein, dass sie manipuliert wurden? Aber von wem und vor allem: wie?
Was Salomon und Buchholz schließlich aufdecken, wirft ein ganz neues Licht auf die Dinge, die unser Leben so bequem machen...


Der Klappentext lässt auf eine spannende Geschichte schließen. Ein Buch voller psychologischer Momente. Die Grundidee ist ziemlich klasse. Kann es gelingen Menschen so zu manipulieren das sie ihnen völlig unbekannte Personen töten?
Sie so lange zu reizen und zu verfolgen, bis die Wut sich ins unermessliche steigert, so das sie keinen anderen Ausweg mehr sehen?

Nina Salomon und Daniel Buchholz gefallen mir als Ermittler Team sehr gut. Gerade das sie so unterschiedlich sind macht es einfach interessant. Daniel sehr penibel, beinahe neurotisch und Nina, die spontan ist und zu Alleingängen neigt. Ich bin jedes Mal wieder erstaunt das es mit den beiden so gut klappt. Sie ergänzen sich. Und auch das hier viel Privates angeschnitten wurde, hat mich nicht gestört. Obwohl ich von Daniels Naivität etwas erstaunt war.
Wie im Klappentext erwähnt ist die vorherrschende Emotion Wut, und auch die Ermittler bleiben nicht davon verschont.

Ich muss gestehen das mich das Thema fasziniert. Leider fand ich das hier nicht so gut umgesetzt.
Vielleicht weil mir lange nicht der Zusammenhang klar war. Das an sich ist nicht schlimm. Gibt es doch genug Bücher bei denen erst auf den letzten 20 Seiten alles zusammengeführt und aufgelöst wird.
Aber irgendwie hatte ich mir nach „Anonym“ etwas anderes als Motiv vorgestellt. Etwas dramatischeres.
Ich war deswegen etwas enttäuscht.

Es gibt ein Kapitel das als Rückblende dient und dem Leser ermöglicht alles besser zu verstehen.
Das war sehr emotional und hat mir gut gefallen.
Seite 353 : „Dann nahm er sein Leben in die Hand und warf es weit, weit weg.“
Dieser Satz hat mich am meisten beeindruckt!

Fazit: Ein solider Krimi, aber nicht so gut wie „Anonym“
Trotzdem bin ich auf den nächsten Fall von Nina und Daniel gespannt. 

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