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49 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

beethoven, wien, thriller, musik, symphonie

Die 10. Symphonie

Joseph Gelinek , Johanna Wais
Flexibler Einband: 424 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 30.03.2009
ISBN 9783426663523
Genre: Krimi und Thriller

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(301)

529 Bibliotheken, 3 Leser, 7 Gruppen, 83 Rezensionen

berlin, thriller, serienmörder, krimi, engel

Die Reinheit des Todes

Vincent Kliesch
Flexibler Einband: 317 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 10.05.2010
ISBN 9783442374922
Genre: Krimi und Thriller

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(807)

1.523 Bibliotheken, 15 Leser, 11 Gruppen, 118 Rezensionen

thriller, mord, england, david hunter, forensik

Die Chemie des Todes

Simon Beckett , Andree Hesse (Übersetz.) ,
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 10.02.2006
ISBN 9783805208116
Genre: Krimi und Thriller

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(15)

24 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

salzkammergut, anni bürkl, krimi, gmeiner verlag

Ausgetanzt

Anni Bürkl
Flexibler Einband: 321 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 12.07.2010
ISBN 9783839211014
Genre: Krimi und Thriller

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(786)

1.384 Bibliotheken, 7 Leser, 14 Gruppen, 165 Rezensionen

berlin, thriller, geiselnahme, radiosender, radio

Amokspiel

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.04.2007
ISBN 9783426637180
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Es handelt sich bei „Amokspiel“ um einen sehr guten Thriller, der nur an zwei Punkten krankt:
Einerseits hat man beim lesen durchgehend den Eindruck, dass der Autor immer noch eine Schicht auf sein Gerüst draufpappt, wodurch es unter zu viel Gewicht am Ende fast zusammenkracht. Die Grundidee – Ein Mann nimmt in einer Radiostation Geiseln und spielt live mit einer ganzen Stadt Cash Call, wobei ein zufällig angerufener Mensch sich am Telefon mit der richtigen Parole melden muss, sonst stirbt eine Geisel – ist super. Auch die zusätzliche Ebene, dass der Mann damit seine scheinbar bei einem Unfall ums Leben gekommene Verlobte wiederfinden will, ist ein sehr gelungener Einfall. Auch die folgende Verstrickung mit der psychologischen Verhandlerin, deren eigene tragische Familiengeschichte und die daraus resultierenden live übertragenen Gespräche sind äußerst gut geschrieben und dramaturgisch clever inszeniert. Aber je weiter die Handlung fortschreitet, desto mehr Krimi- und Thrillerklischees werden dazugemischt, und die letzten Kapitel steigern sich zu einem riesigen Haufen an Unglaubwürdigkeiten, der so gerade noch nicht in sich zusammenstürzt. Mit Ach und Krach hält das Werk, man fühlt sich auch wirklich gut unterhalten und hatte viel Spannung, Spiel, nur etwas zu viel Schokoladeguss.
Der zweite Punkt ist der Vergleich zu Fitzeks ersten beiden Romanen „Die Therapie“ und „Der Seelenbrecher“ an deren enorme Qualität er mit „Amokspiel“ nicht herankommt.
Dennoch vergebe ich gute vier Spannungspfeile, weil mir nie langweilig wurde und Fitzek in ungewöhnlichen Ideen und genialem Aufbau einsame Spitze ist. Ein bisschen weniger wäre oft mehr am Ende, dennoch eine Leseempfehlung von mir!

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(35)

65 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 11 Rezensionen

familie, weihnachten, lili, marie, besinnlich

Verliebt, verschneit, verzaubert

Stefan Rogall
Flexibler Einband: 255 Seiten
Erschienen bei Diana TB, 19.10.2010
ISBN 9783453355644
Genre: Romane

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(194)

307 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

musik, england, liebe, roman, beziehung

High Fidelity

Nick Hornby , Clara Drechsler , Harald Hellmann
Fester Einband: 335 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch
ISBN 9783462025248
Genre: Romane

Rezension:

Nick Hornby ist gelungen, was nur wenigen Autoren gelingt. Er hat mit Rob Fleming eine Figur erschaffen, mit der sich eine ganze Männergeneration identifizieren kann. Verblüfft folgt man den Gedankengängen des fünfunddreißigjährigen Rob, der einen schlecht gehenden Plattenladen in London besitzt und dessen Freunde gar keine richtigen Freunde sind, sondern "Leute, deren Telefonnummer ich nicht verloren habe". Eben hat sich seine Freundin Laura von ihm getrennt, und im Zuge dieser Trennung denkt er über sein Leben und seine bisherigen gescheiterten Beziehungen nach. Und das tut er mit einer solch liebevollen Portion Sarkasmus, dass man unweigerlich als Dauergast in seinem Kopf landet, sehr oft verständnisvoll nickt, ihn aber manchmal auch gehörig zwicken will, um ihn dazu zu bringen, endlich das Richtige zu tun. Ein Roman für Menschen, die Musik lieben, Musik hassen, gerne ihre Plattensammlung sortieren und den Zustand kennen, in dem man sich nach einer Beziehungsbruchlandung befindet. Danke Nick Hornby und danke Rob Fleming! 5 Sterne uneingeschränkt.

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(59)

121 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

nikolaus, thriller, horror, thomas finn, knecht ruprecht

Weißer Schrecken

Thomas Finn
Flexibler Einband: 492 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.11.2011
ISBN 9783492267595
Genre: Fantasy

Rezension:

Der Roman "Weißer Schrecken" von Thomas Finn hat mir recht gut gefallen. Ich hätte wohl auch mit 4 Sternen bewertet, wäre da nicht der Anspruch des Verlages, in dem das Buch erschienen ist. Denn ausgerechnet den Vergleich zu Stephen King zu bemühen, noch dazu mit dessen grösstem Wurf "Es", sorgt dafür, dass man enttäuscht sein muss. Stellenweise merkt man dem Autor an, dass er sich bemüht, sich diesem großen Vorbild anzunähern. Da ist das eingeschneite Bergdorf mit mystischer Geschichte, die Gruppe Jugendlicher, die ein Band verbindet und das große Etwas, gegen das sie kämpfen. Da ist sogar ein leider nicht ganz gelungener Versuch, diesen Wechsel zwischen den Erlebnissen der Jugendlichen und der Erwachsenen (wie grandios hat King das einst gelöst!) zu wechseln. Das liest sich alles gut und flüssig, wenn man nur nicht immer das große Vorbild im Kopf hätte. Denn die Hauptakteuere bleiben sehr, sehr blass und damit meilenweit hinter dem Club der Verlierer aus Derry zurück, die Bösewichte und Verräter sind hart an der Grenze zu Klischees und daher für den geübten Thrillerleser sehr schnell auszumachen, womit das große Finale nicht wirklich überraschend ist. Manche Kapitel sind so voller Informationen, noch eine Perchtalegende, noch eine Ruprecht Geschichte, noch ein christlicher Mythos, noch, noch, noch, dass man es nicht mehr erfassen kann und die Logik ein wenig auf der Strecke bleibt. Man merkt, das ist alles super recherchiert, aber fühlt sich vom Recherchematerial wie unter einer Lawine begraben. Und, schlussendlich, war auch die Lektoratsarbeit nicht die feinste, ich bin bestimmt über zehn Tippfehler gestolpert, und das obwohl ich kein Profi bin und mir sonst selten was auffällt. Die Abschnitte mit bayerischem Dialekt fand ich holprig und viele Dialoge voller Information aber ohne Zug. Und, ganz am Ende noch: Dass ein fünfzehnjähriges Mädchen Tiefenhypnose beherrscht, nachdem sie so etwas "irgendwann mal bei Schreinemakers" gesehen hat, ist Unsinn!
Wie gesagt, ich wäre weniger kritisch gewesen, wenn man es mir nicht als "der ultimative Thriller für Stephen-King-Fans" verkauft hätte. So aber muss ich ganz klar sagen: In dieser Liga spielt der Roman nicht!

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80 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

thriller, mord, fbi, entführung, verlust

Kein Sterbenswort

Harlan Coben , Gunnar Kwisinski
Fester Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Stern Krimibibliothek, 20.03.2006
ISBN 9783570068274
Genre: Krimi und Thriller

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(728)

1.362 Bibliotheken, 21 Leser, 10 Gruppen, 156 Rezensionen

thriller, mord, insel, krimi, david hunter

Kalte Asche

Simon Beckett , Andree Hesse
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Wunderlich, 20.07.2007
ISBN 9783805208123
Genre: Krimi und Thriller

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

new york, world trade center, amerika, ausweg, 11. september

21st Century Thrill: We all fall down

Eric Walters
Flexibler Einband: 204 Seiten
Erschienen bei Kosmos, 07.08.2009
ISBN 9783440120958
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich war sehr gespannt auf diesen Roman. Ein Jugendbuch über die Ereignisse des 11.Septembers, die Geschichte des Jungen Will, der an dem schicksalshaften Tag mit seinem Vater ins Büro geht und beim Einschlag des zweiten Flugzeugs über dem Feuer eingeschlossen ist. Ich mag auch Geschichten, die auf realen Ereignissen beruhen und Katastrophenszenarien, wobei man in diesem Fall, den man damals selbst im Fernsehen live gesehen hat, viel persönlicher betroffen ist und es fast als Voyeurismus empfindet, was Eric Walters macht.

Die Grundidee ist jedenfalls interessant, die Geschichte funktioniert auch so weit, aber aufgrund der wirklich unfassbar schlechten Dialoge konnte ich mich nicht begeistern. Da sagt ein Jugendlicher mit ca fünfzehn Jahren Sätze wie "Da werde ich dir bestimmt nicht widersprechen" oder "Ich bin froh, dass du mir gesagt hast, ich solle oben in deinem Büro noch etwas trinken", letzteres sogar mitten in der nervenaufreibenden Flucht durch das Treppenhaus.

Überhaupt sind die Vater-Sohn Gespräche schrecklich aufgesetzt und, trotz der Dramatik drumherum, nie emotional, man kann sich zu keinem Zeitpunkt vorstellen, das alles aus der Perspektive eines Teenagers zu erleben, der ums nackte Überleben kämpft. Mitten im großen Finale, als durch die Rettung einer verletzten Frau und den niedriger werdenden Etagenzahlen endlich Spannung aufkommt, besprechen die beiden ganz nüchtern die möglichen Gründe für den Terroranschlag, wie es ein Lehrer mit seinen Schülern Monate später im Unterricht tun würde, in hölzerner Sprache. Das macht es selbst im Finale unmöglich, mit ihnen mitzufühlen. Man bleibt außen vor, relativ unberührt, was bei diesem Thema und dieser Geschichte eigentlich eine große Niederlage ist.

Ich vergebe noch drei Spannungspfeile, weil ich die Themenwahl für Jugendliche und stellenweise die Story gut fand. Aber in der Gestaltung ließ es doch sehr zu wünschen übrig.

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(239)

421 Bibliotheken, 1 Leser, 7 Gruppen, 63 Rezensionen

krimi, bayern, mord, deutschland, mariaseeon

Der Sünde Sold

Inge Löhnig
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 09.10.2008
ISBN 9783548268644
Genre: Krimi und Thriller

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(10)

27 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

tee, wien, österreich, salzkammergut, anni bürkl

Schwarztee

Anni Bürkl
Flexibler Einband: 323 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 01.07.2009
ISBN 9783839210239
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nachdem die Autorin einem hier und da im Internet begegnet und ich interessiert daran bin, neue österreichischen Autoren kennenzulernen, habe ich mir diesen Krimi besorgt, der allerdings eine herbe Enttäuschung war. Das Schwächste daran war der Plot, und das ist bei einem Krimi einfach tödlich. Man merkt, dass die Autorin sich sehr bemüht hat, in der Wahl der Locations, ihrer Protagonistin und dem mit Teerezepten ausgeschmückten Rahmen originell zu sein. Stellenweise ist das auch durchaus das, was positiv auffällt. Zumindest nicht der dreihunderttausendste "Normalkrimi", sagt man sich. Allerdings wird diese Sache ausgereizt, der allgegenwärtige Tee geht einem früher oder später ähnlich auf die Nerven wie Berenike Roithner, diese seltsam esoterische Tee- und Literatursalonbesitzerin, die sich (man weiß nicht recht warum!) zur Ermittlerin berufen fühlt, als auf einer von ihr veranstalteten Lesung ein Gast ausgerechnet vergiftet wird. Die folgende Krimihandlung ist zwar - das muss man ihr zugute halten - nicht unbedingt vorhersehbar, dafür seltsam inkonsequent, relativ spannungsfrei und von Meister Zufall beherrscht. Möglichst viele hochtrabend problematische Themen wie Gewalt an Frauen oder Nationalsozialismus werden zu einem kaum existenten Plot verbunden, den nur Berenike zusammen hält. Und Berenike ist zwar, wie gesagt, nicht unoriginell, aber grauenhaft nervig. Die knappen Sätze, die permanente Selbsthinterfragung, die schmerzenden Anglizismen, all das macht ein Lese"vergnügen" unmöglich. Selbst die Hintergründe, die man über Berenikes eigene Vergangenheit erfährt, tragen nur dazu bei, dass man sich am Ende die Frage stellt: Und wofür war das jetzt gut? Ich weiß es wirklich nicht, beim besten Willen. Nur zwei Spannungspfeile, für das Bemühen um Originalität.

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(759)

1.266 Bibliotheken, 15 Leser, 16 Gruppen, 196 Rezensionen

thriller, hypnose, klinik, psychothriller, berlin

Der Seelenbrecher

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.10.2008
ISBN 9783426637920
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wahnsinn! Sicher der beste Fitzek, den ich bisher gelesen habe. Das hängt aber nicht nur (aber ein wenig auch) damit zusammen, dass in diesem Roman die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verschwimmen. Diesen faszinierenden Aspekt (den jeder selbst entdecken muss!) trägt dazu bei, dass man nach der letzten Seite erst einmal eine Zeit lang an die Wand starrt und sich fühlt, als hätte man die Ereignisse selbst miterlebt.
Und diese Ereignisse sind wirklich spektakulärer als selbst Fitzek bisher gegangen ist. Aus der Sicht des Amnesiepatienten "Caspar" und dessen "Patientenakte" erfahren wird von den Ereignissen einer Nacht in der psychiatrischen Anstalt "Teufelsbergklinik", in der eine kleine Gruppe Menschen mit dem polizeilich gesuchten Seelenbrecher eingesperrt ist und es zur hochspannenden Jagd jeder gegen jeden kommt.
Wer Geschichten mag, wo Menschen in Extremsituationen von der Außenwelt abgeschnitten sind wird ebenso gut bedient wie die Liebhaber ausgefeilter Psychothriller und die Freunde starker Gewaltszenen. Was den Roman so fesselnd macht, das ist erstens die Mischung dieser Elemente und zweitens die bis zum Schluss geschickt aufgebaute und überraschende Wende. Selbst die Danksagung enthält noch eine Auflösung.
Völlig fasziniert muss ich sagen: Allergrößte Leseempfehlung für Freunde guter Spannung!

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(78)

162 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 27 Rezensionen

wien, augen, valentina berger, folter, serienmord

Der Augenschneider

Valentina Berger , Berta Berger (richtiger Name)
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Piper, 12.07.2010
ISBN 9783492258128
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Gleich vorneweg: Dieser Thriller ist nicht schlecht. Meine mittlere Bewertung kommt daher, dass er einfach "mittel" ist. Gleich beim Eintreffen habe ich mich erst einmal über die Seitenzahl gewundert. Er ist mit 272 Seiten sehr, sehr dünn für einen Thriller. Aber man soll ja nicht nach Äußerlichkeiten gehen! Auch in der Kürze mag die Würze stecken. Allerdings fand ich den Augenschneider eher ungewürzt im Geschmack. Die Handlung war vorhersehbar. Nicht schlecht, aber eben auch nicht neu von der Idee her. Ich hatte das Gefühl, die Geschichte schon oft gelesen zu haben. Es hat mich zwar nicht gelangweilt, aber auch nicht extrem gefesselt. Die Ermittler wurden in vielen Details vorgestellt, der Gerichtsmediziner Heinz Martin, sein Freund, der Kommissar Helmut Wagner, seine Kollegin Laura Campelli und Kommissar Moser, dem die Rolle des "bad cop" zufällt, bilden einen schönen Kreis. Dennoch hat man auch hier immer das Gefühl, mehr eine Mustergruppe denn Menschen aus Fleisch und Blut zu begegnen. Viele Szenen aus dem Privatleben der Ermittler mögen zwar hübsche Details liefern, sind aber zum großen Teil weder nötig noch spannend. Stattdessen gibt es in der Thrillerhandlung gar keine unerwarteten Wendungen. Kranker, familiär geschädigter Täter entführt Frauen aus krankem Motiv, das ich bis zum Ende eigentlich zu schwach gefunden habe. Hübsch arrangiert, aber nie mit Sog.

Der Vergleich mit Fitzek drängt sich - nicht nur wegen des Titels - auf, und Fitzek gewinnt durch seine Mal für Mal unkonventionellen, hochspannenden Plots haushoch. Dennoch kann man Valentina Berger im Auge behalten, wenn die nächsten Storys mehr Fleisch und Kraft haben als diese, denn der Schreibstil ist auf jeden Fall eine sehr positive Erwähnung wert!

Nur drei Spannungspfeile, wegen des dünnen Plots, aber ein Plus für ein solides Debüt und sprachliches Können.

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(327)

636 Bibliotheken, 7 Leser, 18 Gruppen, 113 Rezensionen

liebe, flucht, tod, london, zahlen

Numbers - Den Tod im Blick

Rachel Ward
Flexibler Einband: 362 Seiten
Erschienen bei Chicken House, 17.03.2010
ISBN 9783551520074
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eigentlich Urlaubslektüre meiner Tochter habe ich Numbers dann auch gelesen, immerhin waren die Besprechungen dazu wirklich ausgezeichnet. Anfangs hatte ich etwas Probleme mit der "Jugendsprache", die sehr intensiv und flapsig geschrieben ist. Das lässt aber später nach, außerdem bin ich ja nur bedingt Zielgruppe.
Die Jugendlichen, deren Leben hier durch Jems außergewöhnliche Gabe aus den Fugen gerät, sind von Frau ward exzellent geschrieben. Sie sind weit vom Klischee entfernt und berühren durch ihr Außenseitertum. Kein blasser Abklatsch davon wie Erwachsene sich Jugendliche vorstellen, sondern gut charakterisierte, glaubwürdige Helden, in deren Haut man bald steckt. Respekt. Der Spannungsaufbau ist nicht ganz thrillertypisch und erinnert zeitweise an Roadmovies und Fluchtstories, aber immerhin bleibt man durchgehend dran und will wissen, wie es weiter geht. Das Ende ist dann sehr kunstvoll gesetzt, die Fortsetzung auf Englisch ja schon erschienen.
Vier Spannungspfeile von mir für sehr kurzweilige und starke Lektüre!
ava2010

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(337)

602 Bibliotheken, 5 Leser, 4 Gruppen, 42 Rezensionen

horror, friedhof, tod, katze, stephen king

Friedhof der Kuscheltiere

Stephen King , Christel Wiemken
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Ullstein TB, 01.06.2005
ISBN 9783548263106
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Friedhof der Kuscheltiere ist ein Roman, den man immer wieder lesen kann und der dennoch jedesmal das Grauen erzeugt, weil die Basis der Geschichte etwas ist, das einem - besonders als Haustierbesitzer - so nahe geht. Grauen wird umso größer, wenn es aus dem Alltag kommt und nicht in Form böser Monster in unser Bewusstsein dringt, sondern als etwas, das jedem von uns zustoßen könnte. So ist es Louis Creed zwar unheimlich, den überfahrenen Kater seiner Tochter auf einem alten Tierfriedhof zu begraben und ihn ins Leben zurückkehren zu sehen - verändert, aber doch, immerhin, lebendig - doch es ist auch etwas, das wahrscheinlich die meisten von uns tun würden. Wer ist nicht gerne Herr über den Tod, wer würde nicht alles dafür geben, dem Verlust zu entkommen. So nimmt das Unheil seinen Lauf und die Creeds geraten in ein unaufhaltsames Rad des Grauens, das niemand so perfekt aufbauen und schildern kann wie Stephen King, der nicht zu unrecht Meister dieses Genres ist. Große Empfehlung für alle die, dich qualitativ hochwertige Horrorliteratur auf der Basis ungewöhnlicher Ideen zu schätzen wissen! 5 Spannungspfeile für grandiose Arbeit!
ava2010

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Requiem

Mario Lener
Flexibler Einband: 330 Seiten
Erschienen bei Pro Business, 16.02.2009
ISBN 9783868053142
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die massive Internet-Bewerbung dieses Buches hat mich dazu gebracht, es zu lesen, zum Glück war es nur ausgeliehen, denn ich habe selten schlechtere Horrorliteratur in die Hände bekommen. Trockene Dialoge ohne jede dramaturgische Komponente, entsetzlich fleischlose, uninteressante jugendliche Protagonisten und eine wirre Story, die wohl eine neue Form politischer Horrorfarce sein soll. Der Autor hat offensichtlich noch nie etwas von Spannungsaufbau gehört, geschweige denn davon, wie man lebendige Charaktere erschafft. Das ist alles so platt und uninteressant, dass man es fast schon wieder mit Humor nehmen könnte. Ich kann nur jedem empfehlen, sich lieber Klassiker des Genres oder den fünfzigsten Stephen King zu kaufen und von diesem "Werk", dem man die Mängel bereits am hässlichen Cover ansieht, die Finger zu lassen. Kein Spannungspfeil weit und breit!
ava2010

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(1.230)

2.425 Bibliotheken, 59 Leser, 16 Gruppen, 222 Rezensionen

barcelona, bücher, spanien, liebe, roman

Der Schatten des Windes

Carlos Ruiz Zafón , Peter Schwaar (Übers.)
Flexibler Einband: 562 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 01.08.2005
ISBN 9783518458006
Genre: Fantasy

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(38)

80 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 14 Rezensionen

zombies, hunger, untot, lily, gottlieb

Die Zombies

Thomas Plischke
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 09.03.2010
ISBN 9783492267465
Genre: Fantasy

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(27)

65 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

steampunk, fantasy, phantastic history, münchen, liebe

Das Obsidianherz

Ju Honisch
Buch: 809 Seiten
Erschienen bei Feder & Schwert, 01.02.2008
ISBN 9783867620284
Genre: Fantasy

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(94)

174 Bibliotheken, 3 Leser, 10 Gruppen, 29 Rezensionen

fantasy, hannover, zwerge, vampire, humor

Fledermausland

Oliver Dierssen
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Heyne HC, 09.12.2009
ISBN 9783453266636
Genre: Fantasy

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(904)

1.464 Bibliotheken, 13 Leser, 7 Gruppen, 89 Rezensionen

fantasy, mittelerde, hobbits, elben, ring

Der Herr der Ringe

J. R. R. Tolkien , Wolfgang Krege (Übersetzer)
Flexibler Einband: 1.100 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 01.05.2010
ISBN 9783608935448
Genre: Fantasy

Rezension:

Kann man zu diesem Werk noch eine Rezension schreiben? Man könnte vielleicht anmerken, dass es, wenn man auf deutsch liest, besser ist, Carroux statt Krege zu wählen. Was Tolkien betrifft: Was er mit dieser Geschichte erschaffen hat, ist in jeder Hinsicht meisterlich und hat die Fantasyliteratur maßgeblich geprägt. Ich bin froh, dass ich es lange vor den Verfilmungen lesen durfte, weil konkrete Bilder in der Erschaffung eigener Phantasie störend sind. Ich habe Frodo auf seiner Reise wieder und wieder begleitet, es ist einfach ein Lebensbuch für mich und wird es bleiben!

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(94)

170 Bibliotheken, 3 Leser, 8 Gruppen, 46 Rezensionen

wald, märchen, fantasy, wolf, olivia

Jagdzeit

Claudia Toman
Flexibler Einband: 335 Seiten
Erschienen bei Diana TB, 08.04.2010
ISBN 9783453353992
Genre: Fantasy

Rezension:

Schon das Debüt Hexendreimaldrei hat mir sehr gut gefallen, kaum zu glauben, dass es sogar noch besser geht. Selten fand ich einen zweiten Band so geglückt, was unter anderem daran liegt, dass es kein "zweiter Teil" und keine "Fortsetzung" ist, sondern eine völlig neue Geschichte. Sprachlich noch versierter, dramaturgisch extrem spannend aufgebaut, gelingt der Autorin ein Kabinettstück: Sie überrascht durch ein völlig neues Setting, einen neuen Genremix und erfrischend unverbrauchte Ideen, die Jagdzeit zu einer durchgehenden Entdeckungsreise machen, die man ohne Pause von Anfang bis Ende genießt.
Die erkennbar gereifte Protagonistin Olivia gerät diesmal in einem kleinen Bergdorf mitten in die Machenschaften einer Dorfgemeinschaft und, auf der Flucht, immer tiefer in einen dunklen Märchenwald voll verlockender Geheimnisse und schrecklicher Widrigkeiten. Wie sie sich durch das Abenteuer kämpft ist manchmal zum brüllen komisch, manchmal sehr berührend, manchmal schier unglaublich und durchwegs sehr unterhaltsam. Ein geschickter Wechsel zwischen verschiedenen Szenen und Perspektiven sorgt für ständige Spannung.
Der Rezensent hat nur ein Problem: Es ist fantastisch, aber was ist es? Ein Märchen? Ein Krimi? Ein Fantasythriller? Von jedem das beste, könnte man sagen. Von mir gibt es fünf Spannungspfeile und eine große Leseempfehlung, insbesondere für Fans von Gaiman, Murakami, Rowling, Blazon und anderen Vertretern der Urban Phantastik!
ava2010

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96 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

liebe, new york, endometriose, klischee, verlagswesen

Froschkönig

Adam Davies
Fester Einband: 383 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 01.09.2007
ISBN 9783257066012
Genre: Romane

Rezension:

Adam Davies ist ein toller Geschichtenerzähler. Selbst wenn man sich mit seinem Helden Harry nicht identifizieren kann, leidet man doch mit ihm mit, wenn er in einen Strudel aus selbst verschuldeten Peinlichkeiten gerät und Job, Liebe und Würde verliert.
Froschkönig erzählt den Abstieg des Lektoratsassistenten Harry Driscoll, der seine Kollegin Evie liebt, es ihr aber nicht sagen kann, in seinem Job frustriert ist und deshalb keine Gelegenheit auslässt, an seiner Kündigung zu arbeiten und am Ende lernen muss, sich selbst zu mögen, was die härteste Lektion ist.
Davies ist ein Wortkünstler und Wortspieler. Manchem mag es zu dick aufgetragen klingen, wenn er Sätze formuliert wie "Oben ziehen ein paar aufgedunsene Wolken vorbei, und der Mond treibt sie wie billige Freier um den Kirchturm herum.", aber wer so etwas mag, wird in diesem Roman schwelgen können, den einerseits eine Lässigkeit und Brüchigkeit, andererseits eine Liebe zu Details und eine spürbare Nähe des Autors zu seinen Protagonisten auszeichnet. Dabei entwickelt die Geschichte einen Sog, der einen mit Harry mitzieht, dafür gibt es von mir fünf Spannungspfeile und den Daumen hoch für große Wort- und Schreibkunst! Viva la viva la viva!

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