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drogen, sucht, drogentod, leid, sterben

47 Minuten und 11 Sekunden im Leben der Marie Bender

Rainer Juriatti
Fester Einband: 154 Seiten
Erschienen bei Müller, Otto, 01.02.2008
ISBN 9783701311408
Genre: Romane

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Tags: beziehung, drogen, drogentod, elend, leid, not, schmerhaft, schmutz, sterben, sucht, tod, traurig, verwirrung   (13)
 

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Et signum magnum paruit

Walter Buder , Rainer Juriatti , Johannes Kaufmann , Bruno Oberhammer
Flexibler Einband: 96 Seiten
Erschienen bei Fink, Josef, 01.10.2003
ISBN 9783898701402
Genre: Sachbücher

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Projekt KunstKirche

Walter L. Buder , Walter Schmolly , Walter L Buder , Walter Schmolly
Medienkombination: 141 Seiten
Erschienen bei Matthias-Grünewald
ISBN 9783786724018
Genre: Sachbücher

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"Dieses bisschen Glück..."

Elisabeth Amann , Günter Müller , Günter Müller
Fester Einband: 260 Seiten
Erschienen bei Böhlau Wien, 28.10.2009
ISBN 9783205784319
Genre: Sachbücher

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Tags: berührend, biographie, biographisches, eltern, feldkirch, großeltern, gut erzählt, historiches, ihre geschwister, intressant, katharina (erzählerin), katharina erzählt die geschichte ihrer kindheit bis zu ihrem 18 lebensjahr., pongau, salzburg, sozialgeschichte, spannend, vorarlberg   (17)
 

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frankreich, marseille, krimi, roman, mafia

Die Marseille-Trilogie

Jean-Claude Izzo
Fester Einband: 666 Seiten
Erschienen bei Unionsverlag, 25.02.2004
ISBN 9783293003323
Genre: Krimi und Thriller

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wien, neugröschl, unterhaltung, kaffeehaus, roman

Verlangen nach Drachen

Verena Rossbacher
Fester Einband: 442 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 20.02.2009
ISBN 9783462040975
Genre: Romane

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Messe für Eine

Katharina Tiwald
Flexibler Einband: 52 Seiten
Erschienen bei edition lex liszt 12, 30.03.2009
ISBN 9783901757891
Genre: Gedichte und Drama

Rezension:

Katharina Tiwald: Messe für Eine

Heiligengebrüll und Herzwinken
Die katholische Messe ist ein uraltes Ritual, ehrwürdig und radikal. Es ist weit mehr als geheimnisvoll, weil es zutiefst und zuinnerst mit der Präsenz des Geheimnisses in der Welt verbunden ist. Darüber hinaus ist seine Wahrheit und Wirklichkeit in der Person jedes Menschen geahnt und gewusst – unabhängig von jeder Form – als Beziehung zum geheimnisvollen Grund des Leben einfach da. Katharina Tiwald hat sich diesen „Messekomplex“ – der einleitende Begriff ihrer Wahl für das Thema – in der von ihr persönlich römisch-burgenländisch-katholischen Erlebnisgestalt vorgenommen. Respektvoll, engagiert und persönlich (das heißt auch und wohl vor allem: als Frau) – dem modernen Ethos literarischen Denkens, essayistischer und Intellektualität ebenso verpflichtet wie ihrem poetischen Talent und der fraulichen Emotionalität – ist sie seiner traditionellen (nicht nur, aber auch: ekklesiogenen) Komplexhaftigkeit auf der Spur, die sich durch die Tage der Kindheit bis in die persönliche Gegenwart zieht.

Zu den Kultur-Heroen der säkularisierten und früher so genannten: liberalisierten heute eher: globalisierten Zivilisation unserer Tage gehören – neben Wissenschaftlern/innen und Künstlern/innen – vor allem Schriftsteller/innen. Diese Schreiber/innen sind antibürgerlich und antiliberal gleichzeitig, sie sind immer lästig und in ihrer Widerspenstigkeit oft obsessiv unangepasst. Sie beeindrucken uns durch ihre schöpferische Gestaltungskraft, mit dem „Feuer“ ihres Geistes und in ihrer eigenartigen Liebe zur Wahrheit durch alle historischen und intellektuellen Widersprüche hindurch. Wir verfolgen mit aller Kraft das Ziel der Gesundheit während wir an die Realität der Krankheit glauben. Und Wahrheiten sind meist nur respektiert, wenn sie aus der Not geboren sind.

Katarina Tiwalds „Messe für Eine“ ist (auch) ein unverhohlen offener, erstaunlich initimer und poetisch-literarischer Gang durch den „Dornenwald“ weiblich-menschlicher Entwicklung, wie er sich tagtäglich millionenfach konzentriert in den Eucharistiefeiern dieser Welt abspielt. Zwischen verbaler Auflehnung (gegenüber dem institutionellen Aspekt) und geahnter Radikalität im Gegenüber und Miteinander des Lebensgeheimnisses hangelt sich der Text durch die rituellen Schritte der Messe. Das sind spannende Miniaturen moderner Spiritualität und damit auch eines verunsicherten Wissens um das Ewige, Göttliche in den Freuden und Leiden menschlichen Daseins. Schuldbekenntnis, Tagesgebet und die Lesung aus der Apokalypse, das "heilige Evangelium nach Katharina" - in dem die "Vorhänge des häuslichen Tempels" (wenigstens) eingerissen werden – provoziert eine Predigt, in der die frohe Botschaft definitiv, fast mustergültig in das Leben hinein (besser: hinaus) ausgelegt wird. Das Glaubensbekenntnis versammelt all die Zweifel an Gott, Christus, dem menschlichen Verhalten und der kirchlichen Performance der lebensträchtiger Hoffnungen.

Ein wunderschönes Stück inspirierter, spiritueller und lebenspraktischer Literatur bietet die Phase des Hochgebetes. Es geht um "die" Wandlung, das Geheimnis der Geheimnisse, die zentralste Phase des katholischen Rituales, das Lebenszentrum allen Glaubens. Das "letzte Geheimnis" ist die Wandlung, "eigentlich ein Splattermovie...die ruhige, verlangsamte Erzählung eines Splattermovies" (37). Man täusche sich nicht, angesichts dieses Zitates, da wird nicht geistig-geistlich-spirituell geschludert um irgendwelcher Effekte willen, neinnein. Da wird mit Sorgfalt Übersetzungsarbeit geleistet, ideenreich und kreativ und das Beten und Bitten, das Flehen und Schweigen in den Zeilen und zwischen den Abatzbrüchen - das ist ernst gemeint, klar gedacht, bewusster Einsatz der Mittel. Da ist kein(e) pietätlose(r) antikatholischer Glaubensmuffel am Werk, der/die sich am Eingemachten katholischen Glaubens vergreifen möchte, aber auch keine verspannte Wellness-Religions-Pädagogin mit literarischen Anflügen - im Gegenteil!

Die Bigotterie, Hysterie und Selbstzerstörung unserer Zeit - auch und gerade in der Kirche dieser Tage – machen die Lektüre dieses Textes zu einer Betrachtung der "Glaubensgeheimnisse". Katharina Tiwalds "Messe" ist irgendwie phänomenal (wie das Thema, dem er sich widmet) so seltsam fromm, so aufrichtig schräg und von einer selten leichten Tiefsinnigkeit in Form und Sprache. Er hat meinen Respekt als Gläubiger und auch den des Theologen, der ich bin. Er ist ganz sicher eine Wohltat für modernitätsgepeinigte, geborsams- und klerusüberfütterte katholische Seelen und eine oasenhafte Labsal für jene Sorte von (katholischen) Gläubigen, die suchend, zweifelnd und müdegewandert in den Wüsten und Schluchten ihrer Tradition auf Pilgerschaft sind.

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