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84 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 29 Rezensionen

schwangerschaft, mocky, scheinschwangerschaft, lügen, kind

Wahrheit wird völlig überbewertet

Heike Abidi
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.02.2013
ISBN 9783426512098
Genre: Liebesromane

Rezension:

Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich neugierig auf den Roman, versprach dieser doch einen turbulenten und lustigen Inhalt. Allerdings muss ich gestehen, dass ich beim Lesen dann doch ziemlich ernüchtert und enttäuscht war. Turbulent ist dieser Roman auf jeden Fall und hat auch ein paar wenige Spannungsspitzen.

Jedoch war mir der Hauptcharakter Friederike so unsympathisch, dass ich mich nicht so recht in sie hineinversetzen konnte und so auch nicht mit ihr mitfühlen konnte. Ich muss auch gestehen, dass ich zwischendurch so von ihr und ihrem Verhalten genervt war, dass ich kurz davor war das Buch abzubrechen.

 

Das Thema des Romans an sich ist nicht schlecht. Allerdings hätte man viel mehr daraus machen können. Irgendwie habe ich mich die ganze Zeit gefragt, dass es doch zwischendurch einigen Personen auffallen muss, dass Friederike nicht wirklich schwanger ist. Insbesondere als der Zeitpunkt der Niederkunft gekommen ist und sie ein Kind (welches sie als Tagesmutter annimmt?) als ihr eigenes ausgibt fand ich dann irgendwann ziemlich unrealistisch.

Friederike schlittert für meine Begriffe in zu viele Missverständnisse hintereinander, so dass es auf mich irgendwann einfach nur noch übertrieben wirkte. Interessanterweise (bzw. für mich eher unverständlicherweise) übersteht sie sämtliche Turbulenzen relativ unbeschadet. Erst am Ende des Romans kommt es zum Super-Gau. Allerdings löst dieser sich am Ende auch wieder auf wundersame Weise zum kleinen Lüftchen auf. Ich muss auch gestehen, dass ich vom Ende nicht besonders angetan war. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber der Mann mit dem sie am Ende zusammenkommt ist zuvor noch liiert.

Man hätte viel mehr aus der ganzen Thematik rausholen können, indem man sich einfach nur auf einzelne Ereignisse während der Schwangerschaft konzentriert hätte. Heike Abidi lässt Friederike aber von einem Fettnäpfchen ins andere treten, so dass ich irgendwann das Buch teilweise quergelesen habe und trotzdem dem Handlungsverlauf problemlos folgen konnte.

 

Dieses Buch ist generell kein schlechter Roman, allerdings wäre er einer sympathischeren Hauptperson und der Konzentration auf einzelne Fettnäpfchen und Problemen durchaus lesenswertet gewesen.

Da mich dieser Roman nicht wirklich überzeugen konnte, bekommt er leider nur 2 Punkte (mit leichter Tendenz zu 3 Punkten)!

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53 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

liebe, verwechslung, irland, verrat, london

Ich schenk dir was von Tiffany's

Holly Greene , Sabine Schulte , ,
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.11.2012
ISBN 9783499259579
Genre: Liebesromane

Rezension:

Als großer Melissa Hill – Fan wollte ich diesen Roman (der hier in Deutschland unter dem Namen Holly Greene veröffentlicht wurde) natürlich auch lesen, als ich ihn in die Hände bekam. Und ich kann sagen, dass dieser Roman erneut gelungen ist.

Melissa schreibt mit so viel Hingabe und Liebe, dass man nicht anders kann, als tief in die Geschichte einzutauchen und sich ihr ganz hinzugeben.

 

Im Mittelpunkt des Romans steht zum einen Ethan, der seiner Freundin zu Weihnachten in New York einen Hochzeitsantrag machen möchte und ihr daher einen Verlobungsring von Tiffany’s schenken möchte. Zum anderen ist da Rachel, die sich zur gleichen Zeit mit ihrem Freund Gary in New York aufhält, der ihr ebenfalls etwas von Tiffany’s besorgt hat, allerdings keinen Ring, sondern ein Bettlerarmband.

Durch einen unglücklichen Zufall werden die beiden Einkaufstüten von Ethan und Gary vertauscht, so dass Rachel plötzlich den Ring, der eigentlich Vanessa erhalten sollte, auspackt. Sie ist sich zwar nicht sicher, ob Gary sie wirklich so sehr liebt, ist aber dennoch überwältigt und beginnt ihre Hochzeit zu planen.

Ethan versucht den Ring zurück zu bekommen, was sich gar nicht als so einfach herausstellt. Zumal er als er auf Rachel trifft ihr den Ring nicht einfach so entreißen will, da er sich seinen eigenen Gefühlen auf einmal nicht mehr so sicher ist, als er sie sieht. Verkompliziert wird die Situation von Ethans Tochter Daisy, die der Ansicht ist, dass ihre tote Mutter mit Magie dafür sorgen will, dass der Ring an die Hand der richtigen Hand gelangt.

Am Ende heißt es sowohl für Ethan, als auch für Rachel sich zu entscheiden. Aber wie werden sie sich entscheiden? Dies bleibt bis zum Ende total offen und dadurch bleibt die ganze Geschichte super spannend. Aber so viel sei schon mal verraten: Das Ende ist ganz anders, als man es sich vorgestellt hat, wodurch man angenehm überrascht wird.

 

Obwohl dieser Roman fast 500 Seiten hat, lässt es sich sehr leicht lesen und zieht einen schnell in seinen Bann, so dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag. Es ist so wie fast alle anderen Melissa Hill-Romane zuvor mit so viel Gefühl und Emotionen gepackt, dass einen sofort warm ums Herz wird.

Allerdings muss ich auch gestehen, dass mir die ganze Zeit nicht so recht klar war, warum Rachel mit Gary zusammen ist, der ein ziemliches Ekelpaket ist (Hallo??? Er hat auf einmal einen Ring im Wert von über 20.000€ in der Tasche und tut so, als habe er ihn selbst gekauft?!). Während Rachel total herzensgut ist, ist Gary total rücksichtslos und egozentrisch, was nicht so recht zusammen passte. Rachel bzw. ihr Charakter hätten etwas mehr Ecken und Kanten verdient. Irgendwie sprang mir bei der Liebesgeschichte der Beiden nicht immer so ganz der Funke über, weshalb ich auch einen Punkt abziehen muss.

 

Kritisieren möchte ich auch erneut die Tatsache, dass der Roman hier in Deutschland unter einem Pseudonym veröffentlicht wurde. Ich kann es ja verstehen, dass man es bei neuen Autoren macht, aber bei etablierten???

 

Insgesamt ist es aber ein sehr toller Roman, den ich wahrlich genossen habe. Daher bekommt dieser Roman von mir auch 4 Punkte, mit starker Tendenz zu 5 Punkten.

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Tags: ehrlichkeit, hochzeit, liebe, tiffany's, verrat, verwechslung   (6)
 

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9 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

kinder, vergangenheit, vergebung, betrug, famili

Wenn du nicht wärst

Jennifer Weiner , Manuela Thurner
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 20.08.2012
ISBN 9783442476299
Genre: Romane

Rezension:

Als ich den Klappentext gelesen habe, wurde ich direkt neugierig auf den Inhalt. Irgendwie erinnerte mich das Ganze an Bücher von Maryann MacFadden, Patti Callahan Henry & Kristin Hannah, deren Bücher ich gerne lese. Also beschloss ich diesem Roman und der Autorin (dies war mein erstes Buch von ihr) eine Chance zu geben. Allerdings muss ich geschehen, dass dieser Roman um Längen nicht an die von MacFadden oder Henry heranreicht. Ich empfand den Schreibstil der Autorin als ziemlich teilnahmslos und emotionsarm.

Der Klappentext gaukelt einem mehr vor, als wirklich drin steckt und übertreibt ziemlich. Der Roman hat knapp 450 Seiten und weniger als die letzten 100 Seiten spielen wirklich am Haus der Familie in Connecticut und auch die Affäre von Sylvies Mann ist bereits längst vorbei. Die ersten drei Viertel handeln im Grunde davon wie die drei Frauen mit der Affäre umgehen. Jede hat ihre eigene Art und Weise mit dem Ganzen umzugehen. Während die ältere Tochter (die erfolgreich als Ärztin arbeitet) selbst eine Affäre hat ihren Vater total verurteilt (??? … schon mal von im Glashaus sitzen und den ersten Stein werfen gehört???!), hat die jüngste Tochter (die gerade einen Drogenentzug hinter sich hat und nicht so recht weiß, was sie vom Leben will) ihrem Vater schnell vergeben und stellt sich auf seine Seite.

 

In diesem Roman geht es vor allen Dingen um die Aufarbeitung von alten Gefühlen und Ansichten, die sich bei allen Charakteren aufgestaut haben. Das Thema an sich ist sehr interessant, allerdings hat die Autorin in meinen Augen zu wenig daraus gemacht. Mir gelang es nicht mit den Frauen wirklich mitzufühlen, geschweige denn mich so recht in sie hineinzuversetzen. Lediglich die jüngere der beiden Töchter schaffte es bei mir zwischenzeitlich bei mir ein paar Emotionen zu wecken.

Insgesamt kommen allerdings sehr wenige Gefühle auf. Selbst wenn es zwischendurch zu Spannungen zwischen den Charakteren kommt, springt der Funke nicht so recht über. Ich hatte zeitweilig das Gefühl, als würde die Autorin das Ganze aus weiter Ferne betrachten und beschreiben.

 

Das Buch ist mit knapp 450 Seiten nicht so kurz und lässt sich auch leicht lesen. Ich habe es zwar nicht wirklich bereut es gelesen zu haben. Das Buch ist nicht wirklich schlecht. Allerdings hat es aufgrund mangelnder Emotionen nicht mehr als drei Punkte verdient.

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Tags: betrug, famili, kinder, vergangenheit, vergebung   (5)
 

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

reue, kater, neuanfan, liebe, vergebun

Happy End für Anfänger

Lucy Robinson , Kristina Lake-Zapp
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 18.02.2013
ISBN 9783442477043
Genre: Liebesromane

Rezension:

Als ich den Klappentext las, wurde ich sofort neugierig. Verspricht dieser doch einen wundervollen Frauenroman voller Wirrungen und Herzschmerz. Allerdings muss ich gestehen, dass mich der Roman schon etwas enttäuscht hat.

Irgendwie bin ich nicht richtig in die Geschichte reingekommen. Am Anfang dachte ich noch, dass dies am etwas holprigen Start liegen würde. Man war irgendwie sofort mitten im Geschehen, ohne dass man so recht wusste, was man davon halten sollte.

 

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Fran, die von ihrem Freund Michael verlassen wurde (bzw. der eine Beziehungspause eingeläutet hat) und nun am Rande der Verzweiflung ist. Um über Michael hinweg zu kommen und wieder zurück ins Leben zu finden, legen ihre Freunde ihr auf, sich mit acht anderen Männern treffen zu müssen, bevor sie wieder mit Michael in Kontakt treten darf.

Im Grunde hätte dies ja auch eine überaus turbulente Geschichte sein können, allerdings war mir Fran als Hauptperson die meiste Zeit ziemlich unsympathisch und konnte somit nicht richtig mit ihr mitfühlen. Die meisten Charaktere wirkten auf mich ziemlich überzeichnet und hatten zu viele übertriebene Attribute, die sie „besonders“ machen sollten. Allerdings sorgte dies zumindest bei mir dazu, dass ich mich nicht so recht mit den Personen anfreunden konnte und mich dadurch auch nicht auf die Geschichte einlassen konnte.

 

Ich will  die Geschichte aber auf keinen Fall verteufeln. Er hat auf jeden Fall Potential aus dem man hätte mehr machen können. Wer auf überaus schrille und überzogene Charaktere in einem Roman steht, wird diesen Roman auf jeden Fall lieben. Mir war es aber alles ein wenig too much!

Die Tatsache, dass Fran einen Kater hat und mit dem sie Zwiegespräche hält, der sie aber scheinbar nicht leiden kann und ihr dies auch durch Missachtung zeigt, fand ich wiederum lustig und liebenswert.

Das Ende des Romans ist auch überaus gelungen, da es mehr als eine Überraschung parat hält, mit der man beim Lesen nicht gedacht hätte. Wäre insbesondere Fran etwas sympathischer und die Nebencharaktere nicht so übertrieben skurril, dann könnte dies auch ein Spitzenroman sein.

Da ich jedoch die ganze Zeit leicht genervt von Frans Verhalten war und nie so recht in die Geschichte reingekommen bin, bekommt dieser Roman von mir 3 Punkte (mit leichter Tendenz zu 4 wegen des guten Endes).

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Tags: kater, liebe, neuanfan, reue, vergebun   (5)
 

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117 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

liebe, familie, adoption, polizei, hannah

Der 48-Stunden-Mann

Susan Mallery ,
Flexibler Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.11.2012
ISBN 9783862784745
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ich muss gestehen, dass ich zunächst ein wenig skeptisch war, was diesen Roman betraf. Ich habe zwar schon einige Mallery-Romane gelesen und fand sie auch alle gut. Allerdings schien mir dieser Roman doch ein wenig zu fern der Realität, als ich den Klappentext gelesen hatte. Ich war aber dennoch neugierig und wurde dann beim Lesen auch positiv überrascht. Der Roman braucht zwar etwa 50 Seiten, um so richtig in Fahrt zu kommen.

Die ersten Seiten erschienen mir ein wenig holprig und ich hatte das Gefühl, dass die Autorin ein wenig zu sehr bemüht war, die beiden Hauptcharaktere so unterschiedlich wie nur möglich zu gestalten. Wenn man aber die ersten Seiten überwunden hat, dann wird man sofort in den Mittelpunkt der Geschichte und in dessen Bann gezogen.

 

Im Mittelpunkt der Geschichte steht die junge Polizistin Hannah, die den wie es scheint zwielichtigen Grundstücksmakler Nick Archer dazu bringt für ein Wochenende ihren Mann zu spielen, um ihre leibliche Mutter, die sie damals zur Adoption freigegeben hat. Nick hat schon lange ein Auge auf Hannah geworfen und hofft ihr so nun nahezukommen.

Während Hannah nicht nur ihre Mutter kennenlernt, sondern mit ihr auch noch vier Brüder samt Ehefrauen und Kindern dazugewinnt, entwickeln sich zwischen Nick und Hannah Gefühle, auch wenn Hannah sich diesen nicht hingeben mag, zumal Nick nicht der zu sein scheint, für den er sich ausgibt.

 

Dieses Hin und Her zwischen Hannah und Nick macht die Geschichte lesenswert. Der Roman weckt eine Vielzahl von Gefühlen: Man lacht, schmunzelt, fühlt und fiebert mit … kurzum man ist schnell mitten im Geschehen.

Die beiden Hauptpersonen sind sehr sympathisch gezeichnet, auch wenn sie nicht so lebensnah geschrieben sind, wie sie es verdient hätten. Die Tatsache, dass Hannah auf einmal nicht nur ihrer leiblichen Mutter gegenübersteht, sondern auch noch vier Brüdern, bei denen sofort der Beschützerinstinkt geweckt ist und die sich auch dementsprechend verhalten, sorgt für wundervolle Turbulenzen.

Auch wenn man als Leser Nicks Geheimnis von Anfang an kennt, sorgt dies nicht für ein geringeres Lesevergnügen. Man wartet regelrecht auf den Moment, wo Hannah herausfindet, wer Nick wirklich ist, nur damit Hannah sich ihren wahren Gefühlen hingeben kann. Und als das Geheimnis dann in einem spannenden Höhepunkt gelüftet wird, ist es als würde alles ein Sinn ergeben.

 

Mir hat dieser Roman auf jeden Fall mit leichten Abzügen gefallen. Da ich mir die ersten Seiten jedoch ein wenig zu holprig waren und die Charaktere nicht immer besonders lebensnah erschienen, bekommt dieser Roman von mir 4 Punkte.

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Tags: dunkles geheimnis, familie, liebe, polizistenfamilie, susan mallery   (5)
 

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32 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

Und doch flüstert leise das Glück

Lisa Jewell , Carola Kasperek , ,
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 02.04.2013
ISBN 9783499221552
Genre: Romane

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11.275 Bibliotheken, 172 Leser, 6 Gruppen, 840 Rezensionen

liebe, sterbehilfe, behinderung, jojo moyes, unfall

Ein ganzes halbes Jahr

Jojo Moyes , Karolina Fell
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 21.03.2013
ISBN 9783499267031
Genre: Romane

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

The Wanderer (Thunder Point)

Robyn Carr
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Harlequin MIRA, 26.03.2013
ISBN 9780778314479
Genre: Sonstiges

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47 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

mode, freundschaft, münchen

Männerschlussverkauf

Natascha Sagorski
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 18.02.2013
ISBN 9783442379903
Genre: Liebesromane

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51 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

gavin

Jeden Tag ein Happy End

Devan Sipher ,
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.02.2013
ISBN 9783423214216
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ich bin auf dieses Buch aufgrund des Covers und des Klappentexts gestoßen. Das Cover mutet leicht romantisch an und der Klappentext verspricht eine turbulente Geschichte. Ich muss allerdings gestehen, dass ich einen Moment gebraucht habe, um in die Geschichte hineinzufinden. Aber je mehr ich von der Geschichte las, umso mehr gefiel mir diese.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Gavin, der als Hochzeitskolumnist einer großen New Yorker Zeitung arbeitet. Er selbst hat aber seine Braut noch nicht gefunden. Zwar scheint er schon mal kurz davor gewesen zu sein, aber es hat scheinbar nicht sollen sein.
Auf einer Silvesterparty, zu der er eigentlich nicht gehen wollte, trifft er auf Melinda und verliebt sich augenblicklich in sie. Er unterhält sich eine Weile mit ihr, aber bevor er sie nach ihrem vollen Namen und ihrer Rufnummer fragen kann, ist sie weg.
Verzweifelt versucht er sie zu finden, aber mehr als ihren Vornamen hat er nicht, was die ganze Geschichte erschwert. Als er im Grunde schon aufgegeben hat, begegnet er Melinda wieder: Er soll über ihre Hochzeitsfeier berichten. Am Ende stellt sich die Frage: Gibt es für ihn ein Happy End?

Aufgrund des Klappentexts könnte man meinen, dass die ganze Geschichte nur um die Suche nach Melinda handelt. Aber dies nimmt nur etwa ein Drittel des Romans aus. Der Rest des Romans ist geschmückt mit herrlich lustigen Hochzeitsfeiern und Gavins super chaotisch und verrückte Familie (insbesondere seine Mutter ist so herrlich bestimmend und versucht sich immer einzumischen). Ich musste beim Lesen mehrfach loslachen, da der Roman das Thema Hochzeit und neurotische Bräute und Bräutigame ein wenig auf die Schippe nimmt.
Gut gefallen hat mir auch Gavins innere Unsicherheit, ob er als 37jähriger Single und Mann überhaupt qualifiziert genug ist, um über Hochzeiten zu berichten. Außerdem zweifelt Gavin auch ein wenig an dem Sinn von Hochzeiten und sieht manches ziemlich zynisch.

Die einzelnen Charaktere mögen zwar etwas überzeichnet bzw. oberflächlich sein und manchmal nicht ganz realistisch rüberkommen. Aber gerade das ist es, was diese Geschichte gut macht: Alles ist so herzlich unnormal und bietet beim Lesen eine perfekte Flucht fern der Realität.

Allerdings muss ich auch gestehen, dass mir die Geschichte ab etwa Mitte des Romans ein wenig bekannt vorkam. Irgendwie erinnerte Gavin mich an Kevin Doyle alias James Marsden aus dem Film „27 Dresses“, der ebenfalls als männlicher Single über Hochzeiten berichtet hat.
Insgesamt ist es ein gut geschriebener Roman. Vielleicht keine hohe Literatur, aber ein lustiger Roman, der einem auflachen lässt.
Da ich jedoch einen Moment gebraucht habe, um in die Geschichte hineinzukommen muss ich leider auch einen Punkt abziehen. Daher bekommt der Roman von mir 4 Punkte.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Sunrise Point

Robyn Carr
Fester Einband
Erschienen bei Wheeler Pub Inc, 02.05.2012
ISBN 9781410446350
Genre: Sonstiges

Rezension:

Dieser Roman ist nun schon der 19. Teil der Virgin River-Reihe. Nachdem mich der letzte Teil ein wenig enttäuscht hat, da dieser vor sich hin plätscherte, war ich auf diesen natürlich gespannt. Beim Lesen wurde ich dann ziemlich positiv überrascht. Dieser Roman ist einfach nur super, wenn nicht sogar der Beste der ganzen Virgin River-Reihe.

In diesem Roman entführt Robyn Carr die Leser auf die Apfelplantage von Tom Cavanaugh, der diese nach seinem Militärdienst von seiner Großmutter, die ihn auch großgezogen hat, übernommen hat und nun sesshaft werden möchte. Er wünscht sich eine Frau, mit der er sein Leben auf Plantage verbringen kann. Er hat auch genaue Vorstellung wie diese Frau sein muss. Als die junge alleinerziehende Mutter Nora Crane (die bereits in den beiden vorherigen Bänden jeweils einen kurzen Auftritt hatte) auf seiner Plantage auftaucht und als Apfelpflückerin arbeiten möchte, lehnt er sie zunächst ab und will sie zunächst auch nicht einstellen, da er denkt, dass sie mit ihrer zierlichen Statur nicht belastbar genug für den Job ist. Toms Großmutter jedoch legt ihrem Enkel nah Nora einzustellen.
Es kommt wie es kommen muss: Tom entwickelt Gefühle für Nora, obwohl sie nicht so ganz seiner Traumfrau entspricht und sogar zwei kleine Kinder hat. Nora wiederum hegt zwar auch Gefühle für Tom, möchte jedoch keine neue Beziehung, da die letzte zum Vater ihrer Kinder katastrophal endete (nachzulesen im vorherigen Band "Hidden Summit"). Verkompliziert wird die Situation der beiden auch noch durch die Frau von Toms verstorbenen Militärkameraden, die ihn an den Wochenenden besucht und Interesse an ihm bekundet.
Toms Großmutter mischt sich dann auch noch ein, da sie ihren Enkel in den richtigen Händen sehen möchte und hat auch so ihre eigenen Vorstellungen wie sie dies bewerkstelligen kann.

Dieser Roman ist alleine schon aufgrund des herrlichen Liebeswirrwarrs lesenswert. Tom und Nora entwickeln zwar sehr schnell Gefühle für einander, wollen sich aber beiden diese nicht eingestehen. Dadurch entsteht ein Gefühl von ständiger Spannung, bei der man nur so darauf wartet, dass sie sich entlädt. Wunderbar sind auch die indirekten Vermittlungsversuche von Toms Großmutter Maxi, die mit spitzer Zunge und sehr viel Elan immer wieder einmischt. Beim Lesen kommt man immer wieder ins Schmunzeln und taucht tief ins Geschehen ein. Obwohl Tom und Nora im Grunde total unterschiedlich sind, sind sie sich doch ähnlicher, als sie ahnen. Die beiden mögen etwas unterschiedliche Vorstellungen zu ihrer Zukunft haben, aber irgendwann müssen auch die Beiden erkennen, dass das Leben manchmal Überraschungen bereithält.

Das Einzige, was ich an diesem Roman kritisieren möchte, ist die Tatsache, dass rund um Jack Sheridan, eine kurze Nebengeschichte entwickelt wird, die total sinnlos ist: In Virgin River taucht ein alter Freund von Luke Riordan auf, der Jack als den Mann identifiziert, der ihn vor Jahren fälschlicherweise der Körperverletzung an einer Frau beschuldigte. Wie sich schnell rausstellt, war das Ganze ein Missverständnis.
Diese Nebenhandlung machte für mich jedoch keinen Sinn, da es zum Einen nicht in die Gesamthandlung passt und sich die ganze Angelegenheit auch viel zu schnell in Wohlgefallen auflöst.

Trotz dieser kleinen Kritik finde ich, dass dies der beste Roman der Reihe ist, da die beiden Hauptpersonen hier sich nicht Knall auf Fall ihren Gefühlen hingeben, sondern immer wieder mit sich und ihren Gefühlen hadern. Die Charaktere sind bei Gott nicht perfekt und gerade das macht die ganze Geschichte glaubwürdig.
Und sind wir doch mal ehrlich: Wer findet eine Lovestory mit dem Thema "arme junge Frau trifft ihren (reichen) Prinzen" nicht wunderbar romantisch. Jeder der als Kind Cinderella geliebt hat, wird diesen Roman als Erwachsene lieben. Ich für meinen Teil jeden Falls habe diesen Roman beim Lesen geliebt.

Dieser Roman bekommt von mir total verdiente 5 Punkte.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Fireside

Susan Wiggs
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Harlequin Books, 26.06.2012
ISBN 9780778314899
Genre: Sachbücher

Rezension:

Nachdem ich nicht herausfinden konnte wann die beiden verbleibende Bände (Nr. 5 & 9) der Lakeshore Chronicles auf Deutsch erscheinen und ich diese aber unbedingt lesen wollte, habe ich beschlossen, dass ich sie einfach im englischen Original lese. Wer weiß, wann und ob diese überhaupt erscheinen (nachdem die Reihenfolge schon nicht eingehalten wurde).
Susan Wiggs ist auch mit dem 5. Buch der Romanserie wieder eine wunderschöne Fortsetzung gelungen, die es sich zu lesen lohnt.

Im Mittelpunkt dieses Romans steht der Baseballspieler BO Crutcher, der kurz davor ist Spieler bei den New York Yankees (Team in der Major League, gleichzusetzen mit unserer 1. Fußballbundesliga) zu werden, als er plötzlich die Verantwortung für seinen zwölfjährigen Sohn A.J. übernehmen muss, den er nie zuvor gesehen hatte. A.J. Mutter eine Hispano-Amerikanerin ist wegen fehlender Papiere verhaftet worden und droht abschoben zu werden. Während BO sich nun eigentlich auf seine Kariere als Profispieler vorbereiten muss, muss er sich nun zeitgleich um seinen Sohn kümmern (der nicht sehr erfreut darüber ist, bei ihm leben zu müssen) und versuchen A.J. Mutter wieder freizubekommen.
Unterstützung in Sachen Profikariere bekommt er von Kimberly van Dorn, die mit Profiathleten umgehen kann, es aber eigentlich nicht mehr machen wollte. Sie hat sich nach einem peinlichen öffentlichen Desaster mit ihrem Ex-Freund, einem NBA-Spieler, ins Haus ihrer Mutter an den Willow Lake zurückgezogen und will mit der ganzen Sportwelt eigentlich nichts mehr zu tun haben. Aber A.J. tut ihr letztendlich so leid, dass sie BO dabei unterstützt in Medientauglich zu machen. Es kommt wie es kommen muss, die beiden entwickeln Gefühle füreinander, welche aber insbesondere Kim sich nach dem vorherigen Desaster nicht eingestehen möchte. Hatte sie sich doch geschworen, nie wieder etwas mit einem Profisportler anzufangen? Aber kann sie sich selbst treu bleiben?

Susan Wiggs schafft es in diesem Roman ohne viel Aktion trotzdem so viel Spannung und Dramatik aufzubauen, dass man trotzdem von der Geschichte gefesselt sind. Alleine die einzelnen Charaktere sorgen dafür, dass man weiterlesen möchte. Man möchte erfahren, ob A.J. wieder mit seiner Mutter vereint wird und ob Bo und Kim zueinander finden, die obwohl sie unterschiedliche Sichtweisen aufs Leben haben, sich doch so ähnlich sind. Beim Lesen fühlt man mit den einzelnen Charakteren. Man fühlt ihre Ängste und Sorgen, dass man nicht anders kann, als sich in sie hineinzuversetzen und mit ihnen zu leiden.

Dies ist definitiv ein Roman der Serie, die ans Herz geht. Wer die Romanserie mag und nicht warten möchte, ob bzw. wann die verbleibende Bände auf Deutsch erscheinen, sollte sich diesen beschaffen und im englischen Original lesen. Dieser Roman zumindest war sehr leicht zu lesen und auch mit normalen Schulenglischkenntnissen (meine sind auch nur unwesentlich besser) verständlich zu lesen und tief in die Geschichte einzutauchen.
Da dieser Roman es geschafft hat mich auch ohne viel Aktion in seinen Bann zu ziehen, bekommt er von mir 5 Punkte.

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271 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 49 Rezensionen

liebe, freundschaft, tod, verlust, familie

Wie Blüten im Wind

Kristin Hannah , Marie Rahn
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 14.01.2013
ISBN 9783548284774
Genre: Romane

Rezension:

Als Fan von Kristin Hannah wollte ich diesen Roman natürlich auch unbedingt lesen. Und was soll ich sagen? Er ist mal wieder super. In gewohnter Manier entführt Kristin Hannah die Leser in eine Welt, die auf den ersten Blick traumhaft erscheint, aber dunkle Geheimnisse birgt.

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen zum einen die ungleichen Freunde Lexi, die von ihrer Mutter verlassen in ärmlichen Verhältnissen bei ihrer Tante aufwächst und den Zwillingen Mia (Lexis Freundin) und Zack (mit dem Lexi zusammenkommt), die wohlbehütet als Kinder eines Chirurgen und einer übervorsichtigen Mutter aufwachsen. Zum anderen ist da Mias und Zacks Mutter Jude, die immer nur das Beste für ihre Kinder wollte, und die Lexi wie ihre Tochter behandelt.
Obwohl die drei total unterschiedlich sind, sind sie unzertrennlich. Doch alles ändert sich, als es nach der Abschlussfeier zu einem tragischen Unfall kommt, bei dem Mia ums Leben kommt. Lexi, die am Steuer saß und unter Alkoholeinfluss fuhr (wobei sie nur gefahren ist, weil Mia und Lexi noch mehr getrunken hatte und sie keinen Ärger von Jude bekomme wollten), wird wegen fahrlässiger Tötung und Fahrens unter Alkoholeinfluss zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Damit ist ihre harterarbeitete Zukunft zunichte gemacht. Man könnte jetzt meinen, dass wäre das Ende der Geschichte, aber nein, hier fängt die Geschichte erst richtig an, wobei ich aber auch nicht zu viel verraten möchte. Lexi stellt fest, dass sie schwanger ist und gibt Zach das Kind, unter der Bedingung, dass er sie nicht mit ihr besucht, da sie nicht möchte, dass ihre Tochter das durchmachen muss, was sie als Kind durchmachen musste. Sie gibt ihre Tochter in die Hände der Familie, die Lexi so viel Liebe und Geborgenheit hat spüren lassen. Was Lexi jedoch nicht ahnt ist, dass diese Familie nicht mehr die Gleiche ist, wie vor dem Unfall.

In diesem Roman geht es um mehr als nur Freundschaft, Liebe und Familie. Vielmehr geht es um Vergebung sich selbst und anderen gegenüber und um Vergangenheitsbewältigung.
Als Lexi ins Gefängnis kommt, denkt sie, dass sie genau wie ihre Mutter ist, dass sie ihr Leben genauso verpfuscht hat.
Dieser Roman geht mit so viel Sensibilität und Einfühlungsvermögen mit den Themen unterschiedliche Herkunft, jugendliche Fahrer unter Alkoholeinfluss, Tod und Vergessen um, dass es schon fast unheimlich ist. Kristin Hannah lässt jeden einzelnen Charakter unterschiedlich mit den Ereignissen umgehen. Während Zach sich selbst die größte Schuld gibt (immerhin war er der eigentliche Fahrer) und Lexi nicht vergessen kann und zwar sein Bestes als Vater gibt, jedoch mit der Doppelbelastung von Studium und Familie etwas überfordert ist, gerät Jude in einen Strudel der Verbitterung. Sie gibt sich selbst die Schuld, da sie den Kindern die Party nicht vergeben kann und kann das Erlebte kaum verarbeiten. Die einst so liebevolle Frau ist kaum noch zu Emotionen in der Lage und zieht sich immer wieder total verrückt. Das was ihr zuvor total wichtig war, verwahrlost nun wie ihr Garten oder soziale Kontakte.

Während des Lesen wünscht man sich immer wieder die Charaktere würden alles überwinden. Aber dies scheint für alle ein sehr harter Prozess zu sein. Jeder gibt sich selbst die Schuld an den Ereignissen, wobei es im Grund die Dummheit dreier Teenager war, die leider in einer Tragödie geendet hat.
Man sollte beim Lesen auf jeden Fall ein Taschentuch bereit halten, da dies ein Roman voller Emotionen und Dramatik ist, bei dem das Herz auf jeden Fall in Mitleidenschaft gezogen wird. Kristin Hannah hat ein schwieriges Thema in eine wunderschöne Geschichte verpackt, die einen total in seinen Bann zieht und einen kaum loslässt. Beim Lesen kommt man immer wieder ins Grübeln, sei es über die Ereignisse, aber auch über die Handlungen der einzelnen Charaktere. Man kann nicht alle Handlungsweisen immer ganz persönlich nachvollziehen (was ich aber auch normal und menschlich finde), aber letztendlich versteht man, warum es Jude beispielsweise schwer fällt ihre Enkelin in die Arme zu nehmen, weil diese aussieht wie Mia.

Ich halte dieses Buch auf jeden Fall für ein absolutes Lesemuss. Es bekommt von mir wohlverdiente 5 Punkte.

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17 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Mit einer Prise Glück und Liebe

Barbara O'Neal , Andrea Brandl
Flexibler Einband: 476 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 19.11.2012
ISBN 9783442478682
Genre: Liebesromane

Rezension:

Nachdem ich bereits den Roman Das Glücksrezept" (welchen ich unbedingt nochmals lesen möchte) der Autorin vor einiger Jahren gelesen habe und es wirklich super fand, wollte ich diesen Roman natürlich auch lesen. Barbara O'Neal ist erneut ein wunderbarer Roman gelungen, bei dem es um Vergangenheitsbewältigung und Vergebung (anderen und sich selbst gegenüber) geht. Sie schreibt mit so viel Herzblut und Emotionen, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag.

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen im Grunde drei verschiedene Generationen von Frauen (auch wenn sie altersmäßig sehr nah beieinander liegen):
Ramona, die vor einer Weile eine Boulangerie eröffnet hat und mit diesem nun zu kämpfen hat. Sie hat als Teenager gegen alle Widerstände zum Trotz ihr Tochter Sophia zur Welt gebracht und behalten. Sie hat kein besonders gutes Verhältnis zu ihrer Familie. Alte dunkle Geheimnisse umgeben sämtliche Familienmitglieder der Familie Gallagher, die es gilt zu entlüften.
Sophie ist mit einem Soldaten verheiratet, selbst ist kurz davor Mutter zu werden und hat sich nun auch noch dazu verpflichtet ihre Stieftochter Katie bei sich aufzunehmen, nachdem deren Mutter wegen Chrystal Meth-Abhängigkeit verhaftet wurde und in die Entzugsklinik muss. Kurz bevor es jedoch soweit ist, bekommt sie die Nachricht, dass ihr Mann verwundet wurde und sie reist zu ihm ans Krankenbett und verpflichtet Ramona dazu sich um Katie zu kümmern.
Katie wiederum reist zwar mit nur wenig Gepäck an, dafür aber mit einem Hund und sehr vielen Ängsten. Sie ist zwar nicht besonders offen, aber auch nicht unbedingt rebellisch.

Während Sophie sich um ihren Mann kümmert, kommen sich Ramona und Katie immer näher und das Mädchen taut nach und nach auf. Der Roman blickt während der Handlung immer wieder zurück in die Zeit von Ramonas Schwangerschaft, wodurch das Handeln der Personen im Jetzt verständlich und glaubwürdig wurde. Die einzelnen Charaktere sind sich, obwohl es doch auf den ersten Blick nicht so scheint, ähnlicher, als wie sie denken. Nach und nach wird das Verhältnis zwischen Ramona und ihrer Mutter, die sie damals zur Adoption bringen wollte besser. Es scheint fast so, als würde Katie alte Wunden zwar aufreißen, dadurch aber auch sorgen, dass die Personen über das erlebte hinwegkommen.
Außerdem stößt Ramona unerwartet auf den Mann, der ihr während ihrer Schwangerschaft wie kein anderer zur Seite stand, der jedoch aufgrund des Altersunterschieds von gut zehn Jahren von ihren Verwandten vertrieben wurde.

Mir hat der Roman sehr gut gefallen, auch wenn ich Kleinigkeiten daran auszusetzen habe: Sophie steht kurz vor der Niederkunft und darf im Grunde nicht mehr fliegen vor allem kein Langstreckenflug USA-Deutschland. Selbst wenn sie ihren Mann so sehr liebt, würde ihr jeder davon abraten dies noch zu tun?! Außerdem gefiel mir nicht so recht, dass insbesondere Katie am Anfang des Romans als extrem rebellisch dargestellt wurde, obwohl sie dies im Grunde gar nicht ist. OK, Sophie hatte bisher kaum Kontakt mit ihr, aber sie kann auch nicht erwarten, dass die Tochter, die ihren Vater bisher ohnehin kaum gesehen hatte, diesen auch noch problemlos mit jemand anderen als ihrer Mutter zu teilen gedenkt. Seit ihrer Ankunft bei Ramona kam Katie mir eigentlich die meiste Zeit eher wie das Traumkind vor ... vielleicht ein wenig verschlossen und traumatisiert, was angesichts ihres bisherigen Lebens mit einer drogenabhängigen Mutter auch kein Wunder ist!

Generell kann ich aber sagen, dass dies ein hervorragender Roman ist und auch absolut lesenswert. Ich habe ihn zumindest von der ersten bis zur letzten Seite wahrlich verschlungen. Der Schreibstil der Autorin ist so herzerwärmend und lebensnah, dass man sich die Handlung bildlich vor dem geistigen Auge vorstellen kann.
Insbesondere die Rückblicke in Ramonas Vergangenheit lassen die Geschichte immer wieder glaubwürdig erscheinen und dienen mehr als nur der Vergangenheitsaufarbeitung. Sie sind es, was die die Geschichte zu einem Ganzen macht.

Da ich jedoch ein paar wenige Punkte leicht unglaubwürdig fand, kann ich nicht anders, als dem Roman starke 4 Punkte zu geben.

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35 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

trauer, tod, verlust, liebe, schwangerschaft

Mit dir in meinem Herzen

Nicola Moriarty , Christine Mössel
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 17.12.2012
ISBN 9783442478569
Genre: Romane

Rezension:

Als ich den Klappentext gelesen habe, wurde ich neugierig auf den Roman. Ich muss allerdings gestehen, dass ich beim Lesen schon ein wenig enttäuscht wurde. Der Klappentext schafft es nicht so recht, den Inhalt wirklich korrekt weiterzugeben und ich kam irgendwie auch nicht so richtig in die Geschichte rein.
Eigentlich mag ich Geschichten, bei denen die Protagonisten Schicksalsschläge zu bewältigen habe. Und dieser Roman ist auch nicht grundsätzlich schlecht. Er hat auf jeden Fall auch seine guten Momente und man kann auch erkennen, dass der Autorin die Geschichte am Herzen liegt.

Im Mittelpunkt dieser Geschichte stehen Belinda, deren Verlobter Andy bei einem Überfall erschossen wurde, und dessen Mutter Evelyn, die Belinda die alleinige Schuld an diesem Überfall gibt. Würde es Belinda nicht geben, dann wäre Andy nicht gestorben. Selbst Belinda gibt sich die Schuld dafür, hatte sie ihn doch versetzt, indem sie ihn nicht zum vereinbarten Zeitpunkt abgeholt hat.
Die Art und Weise, wie die Beiden jeweils mit ihrem Verlust umgehen, war zwar ansatzweise noch nachvollziehbar. Insbesondere die Tatsache, dass Belinda zunächst so sehr neben sich steht, dass sie ihr Leben nicht mehr bewältigen kann, wirkt ja noch glaubhaft und auch die Tatsache, dass Evelyn schnell einen Schuldigen ausmacht. Aber das was danach passiert ist doch etwas zu merkwürdig: Belinda stellt fest, dass sie von Andy schwanger ist (und geht dabei ziemlich fahrlässig mit ihrer Schwangerschaft um) und ihr passieren immer wieder wundersame Dinge, so dass man das Gefühl bekommt, dass Andy über sie wacht (wobei man schnell herausbekommt, wer hinter den ganzen Wundern" steckt). Evelyn, die sonst immer so sehr auf ihr Bild nach Außen bedacht ist und nie etwas Gefährliches machen würde, beginnt auf einmal mit dem Fallschirmspringen.
Das Schicksal bringt die beiden Frauen auch erst wieder zum Ende des Romans wieder zusammen. Fast die gesamte Zeit ahnt Evelyn nichts von der Schwangerschaft und Belinda verrät es ihr auch nicht. Die Art und Weise, wie plötzlich alles wieder eitel Sonnenschein ist, fand ich etwas merkwürdig.

Generell hat mir der Schreibstil der Autorin gefallen. Lediglich die Figuren waren mir noch etwas zu unausgegoren und unstet. Da es sich aber hier um den Debutroman der Autorin handelt, sehe ich hier durchaus noch Steigerungspotential. Ich bin auf jeden Fall nicht abgeneigt einen weiteren Roman der Autorin zu lesen.

Für mich gehört dieser Roman auf jeden Fall in die Kategorie "Kann man lesen, muss man aber nicht". Ich habe es aber auch nicht wirklich bereut das Buch gelesen zu haben. Von mir bekommt das Buch 3 Punkte mit leichter Tendenz zu 4 Punkten.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Redwood Bend

Robyn Carr
Fester Einband: 457 Seiten
Erschienen bei Wheeler Pub Inc, 06.04.2012
ISBN 9781410445636
Genre: Sonstiges

Rezension:

Bei diesem Roman handelt es sich um den 18. Band der Virgin River-Reihe. Ich muss gestehen, dass mir dieser Band bisher am wenigsten gefallen hat. Irgendwie habe ich hier einen richtigen Spannungsbogen vermisst und die sonst immer so großartig ausfallende Liebesgeschichte dümpelt so vor sich hin. Die Handlung wirkt teilweise etwas übertrieben und an den Haaren herbeigezogen.

Im Mittelpunkt dieser Geschichte stehen Katie Malone (Conner Dansons Schwester aus dem vorherigen Band), die nach einem Liebesfiasko mit ihren vierjährigen Zwillingen den Sommer bei ihrem Bruder in Virgin River verbringen, um sich darüber klar zu werden, wie die Zukunft für sie und die Jungs aussehen kann, und Dylan Childress, einem ehemaligem Kinderstar, der mittlerweile ein etwas schlecht laufendes Charterunternehmen führt und der sich gemeinsam mit Freunden auf einem Motoradtrip in Virgin River befindet.
Die beiden treffen aufeinander, als bei Katie unterwegs ein Reifen platzt. Dylan steht ihr beim Radwechsel hilfreich zur Seite und verliebt sich sofort in sie. Als es Zeit wird wieder aufzubrechen, bleibt Dylan noch etwas länger in Virgin River. Er behauptet zwar, dass er sich in der Gegend um weitere Kontakte für seine Chartergesellschaft umhören möchte (was er auch ein wenig macht). Die meiste Zeit verbringt er damit Katie zu umgarnen, die ihn jedoch nicht so recht an sich ranlassen möchte. Zum einen weiß Katie, wen sie da vor sich hat (den Schwarm ihrer Jugend), zum anderen hat sich der letzte Mann, in den sie sich verliebt hatte, als verkappter Schwuler entpuppt.
Verkompliziert wird die ganze Geschichte noch durch Katies Bruder, der als großer Bruder, ständig seine Schwester beschützen möchte und der die Ansicht hat, dass Dylan nur ein kurzes Abenteuer sucht, zumal er auf der Durchreise ist.

Irgendwie fand ich das Hin und Her zwischen den beiden etwas unglaubwürdig. Klar, für Katie kommen ihre Jungs immer an erster Stelle. Aber irgendwie jammerte sie mir zu sehr herum, dass sie den perfekten Mann schon mal gefunden hatte (der Vater der Zwillinge, der kurz vor der Geburt, bei einem Auslandseinsatz als Soldat gestorben ist). Sie scheint alle Männer an ihm zu messen und geht dadurch zu sehr mit Scheuklappen durch die Welt. Des Weiteren kam Dylan mir auch nicht beständig genug vor. Er hat die Schauspielerei bereits seit ewigen Zeiten an den Nagel gehangen und will jetzt wieder einen Film drehen, um seine Chartergesellschaft am Leben halten zu können. Mal abgesehen davon, dass es für ihn schwer sei dürfte schnell ein Engagement zu bekommen, dürfte dieses wahrscheinlich nicht so viel einbringen, dass er die Chartergesellschaft dadurch am Lesen erhalten kann. Welcher Ex-Kinderstar bekommt bitte schön Millionen, wenn er seit über 10 Jahren keinen Film mehr gedreht hat.

Außerdem fehlte mir auch ein wenig die Dramatik in diesem Roman. Lediglich kurz vor Schluss, als einer der Jungs im Wald verloren ging und Dylan sich aufmacht ihn zu suchen, kam annähernd so etwas wie Spannung auf.
Ich empfand das Lesen dieses Romans eher als Pflichtprogramm (als ansonsten großer Virgin River-Fan). Ich hoffe, dass der nächste Band wieder besser wird. Ich werde ihn auf jeden Fall lesen. Dieser hat mich zumindest ein wenig enttäuscht, daher bekommt dieser Roman von mir auch nur 3 Punkte.

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111 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

weihnachten, london, freundschaft, weihnachtsgeschichte, liebe

All I want for Christmas

Amy Silver , Alexandra Hinrichsen
Flexibler Einband: 319 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 01.11.2011
ISBN 9783499257315
Genre: Romane

Rezension:

Dies ist das erste Buch, das von Amy Silver in Deutschland erschienen ist und wahrscheinlich auch nicht das letzte bleibt. Mir jedenfalls gefiel der Roman und der Schreibstil der Autorin.
Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich anfangs ein wenig gebraucht habe, um so richtig in die Geschichte reinzufinden. Erzählt wird die gesamte Handlung aus der Sicht von drei verschiedenen Frauen, die zugleich auch die Hauptpersonen des Romans sind:
Da ist zum einen die junge Witwe Bea, die alleine ein gutbesuchtes Café führt und sich zugleich um ihren kleinen Sohn kümmern muss, der kurz nach dem Tod ihren Mannes geboren wurde. Sie liebt ihren Sohn auch, wenn es nicht immer leicht ist ihn anzusehen, zumal er genauso aussieht wie sein Vater. Unterstützt wird sie von ihrer Mutter und ihrem Nachbar, der bereits seit langem Gefühle für sie hegt, ihr seine wahren Gefühle aber nicht gesteht.
Zum anderen ist da Journalistin Olivia, die immer wieder sich und ihre Ehe hinterfragt.
Des Weiteren ist da die Anwältin Chloe, die geradezu versessen nach einem perfekten Körper und Aussehen ist und in einer zum Scheitern verurteilte Beziehung mit einem verheirateten Mann steckt.
Diese drei Frauen treffen immer wieder in Beas Café aufeinander und lernen sich immer besser kennen. Allerdings dauert es eine Weile bis sie wirklich Freunde werden, insbesondere bei Chloe und Olivia, deren erstes Zusammentreffen nicht positiv verläuft und sie sich zunächst nicht sonderlich sympathisch sind.
Die drei Frauen scheinen auf den ersten Blick nicht allzu viel gemeinsam zu haben, außer dass sie alle etwas in ihrem Leben vermissen. Während sie nacheinander zueinander finden, lernen sie jedoch ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen und wegweisende Entscheidungen für ihr Leben zu treffen.

Ich fand es allerdings ein wenig verwirrend, dass alleine Beas Sicht auf die Handlung in der Ich-Form erzählt wurde. Dadurch bekam man zwar einen klaren Einblick in ihre Gefühlswelt. Allerdings fiel es mir dadurch auch etwas schwer Olivias und Chloes Handlungen immer so ganz nachvollziehen zu können.
Generell kann ich jedoch sagen, dass mir das Buch ziemlich gut gefiel. Amy Silver schreibt in einem lockeren Schreibstil, der einen sehr schnell in weihnachtliche Stimmung versetzt. Der Roman erzählt vom wahren Leben: Freundschaft, Familie, Liebe, Verlust und Neuanfang. Beim Lesen bekommt man immer wieder das Gefühl, dass alles genauso passieren kann.
Der Roman hält immer wieder Überraschungen bereit und bietet die volle Bandbreite der echten Gefühle: Drama, Romantik, Humor, Traurigkeit, Ängste u.v.m.

Angesichts dessen, dass ich jedoch einen Moment brauchte, um so richtig in die Geschichte reinzukommen und dass mir ein etwas tieferer Einblick ins Chloes und Olivias Seelenleben gefehlt hat, muss ich einen leichten Punktabzug vollziehen. Somit bekommt das Buch von mir 4 Punkte.

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65 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

liebe, weihnachten, romantik, bibliothek, maureen davenport

Weihnachtsengel gibt es doch

Susan Wiggs
Flexibler Einband
Erschienen bei Mira Taschenbuch im Cora Verlag, 01.11.2012
ISBN 9783862784738
Genre: Romane

Rezension:

Dieser Roman ist als 6. Band der Romanserie „Lakeshore Chronicles“ erschienen. Vorab muss ich leider bemängeln, dass dieser Band mal wieder nicht in der richtigen Reihenfolge in Deutschland erschienen ist, was ich echt schade finde (wofür die Autorin natürlich nichts kann). In Deutschland erschien dieser 6. Band noch vor dem 4. & 5. Band, jedoch erst nach dem 7. & 8. Band. Klar es handelt sich hier um eine Weihnachtsgeschichte, aber muss man deshalb unbedingt die Reihenfolge so durcheinanderbringen, so dass man beim Lesen so manches Mal ein wenig verwirrt zurückgelassen wird???
Nichtsdestotrotz handelt es sich hier um einen wunderschönen Weihnachtsroman, der auch ein wenig geheimnisvoll daherkommt.

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Maureen Davenport, die örtliche Bibliothekarin, die das Krippenspiel an Weihnachten organisieren darf. Ungewollte Hilfe bekommt sie dabei von Eddie Haven, einem ehemaligen Kinderstar, und wie er selbst von sich behauptet großen Weihnachtsmuffel.
Die beiden sind sich wirklich uneins über alles und zoffen sich in einer Tour. Dabei geht es nicht nur darum, welches Kind die Hauptrolle im Krippenspiel spielen soll, sondern auch wie die jeweilige Lebensgestaltung des anderen aussieht. Eddie hält Maureen für eine Bibliothekarien, wie sie im Buche steht: frigide, unzeitgemäß und streng. Maureen glaubt, dass Eddie sich immer noch für einen großen Star hält (obwohl er die Schauspielerei bereits seit Jahren an den Nagel gehängt hat) und hinter jeder Frau auf zwei Beinen hinterher ist.
Die beide lernen sich erst richtig kennen (und lieben) als Maureens geliebte Bücherei auf einmal aufgrund von Geldmangel droht geschlossen zu werden. Als Bindeglied und scheinbar rettender Engel zwischen den Beiden fungiert dabei immer wieder ein geheimnisvoller Junge, der die Hauptrolle im Krippenspiel erhält, den aber niemand wirklich zu kennen scheint.

Am Ende stellt sich heraus, dass nichts und niemand so ist, wie es auf den ersten Blick scheint und das Wunder da geschehen, wo man sie am dringendsten braucht. Jeder trägt (teils dunkle) Geheimnisse mit sich, die man manchmal anderen anvertrauen muss, um sich weiterzuentwickeln.

Susan Wiggs ist ein toller Roman gelungen, der einen sofort in Weihnachtsstimmung versetzt und einen daran glauben lässt, dass echte Weihnachtswunder wirklich passieren können. Mich hat dieser Roman auf jeden Fall an die wunderschön kitschigen Weihnachtsfilme im adventlichen Fernsehprogramm erinnert, die ich dieses Jahr ein wenig vermisst hatte.
Das Wechselbad der Gefühle zwischen Eddie und Maureen lässt einen kaum los und man will wissen, wie es mit ihnen, dem Krippenspiel und der Bücherei weitergeht.

Von mir bekommt der Roman auf jeden Fall total verdiente 5 Punkte.

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Hidden Summit

Robyn Carr
Fester Einband: 425 Seiten
Erschienen bei Wheeler Pub Inc, 01.02.2012
ISBN 9781410445087
Genre: Sonstiges

Rezension:

Dies ist nun schon der 17. Teil der Virgin River-Reihe und ich bin die Bücher immer noch nicht leid geworden. Also habe ich mir auch diese Fortsetzung wieder vorgenommen und wurde überhaupt nicht enttäuscht. Ich halte diesen Roman für einen der besten in der Virgin River-Reihe. Robyn Carr schreibt erneut mit so viel Hingabe und Leidenschaft, dass man das Gefühl hat mitten vor Ort zu sein. Mein leidet mit den Charakteren und fiebert mit ihnen mit.

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Leslie Petruso, die einen Job bei ihrem alten Boss Paul Haggerty in dessen Baufirma in Virgin River angenommen hat, um ihrem intriganten Exmann und dessen neuer Frau nicht mehr über den Weg laufen zu müssen, und Conner Danson, der sich unter falschem Namen als Kronzeuge eines Mordprozesses in Virgin River versteckt und einen Job in Haggerty’s Baufirma annimmt.
Die Beiden kommen sich schnell näher, wollen sich jedoch die Gefühle für einander nicht eingestehen. Conner, zum Einen, weil er Leslie nicht sein wahres Ich verraten kann und sie in seine Probleme reinziehen und zum anderen, weil er in Sachen Liebe ein gebranntes Kind ist. Leslie ignoriert ihre Gefühle für Conner zunächst auch total, dass sie das Desaster mit ihrem Exmann immer noch nicht überwunden hat und dieser ihr immer noch hinterherstellt.
Es kommt jedoch wie es kommen muss und die beiden gestehen sich irgendwann ihre Gefühle ein. Damit ist jedoch nicht alles eitel Sonnenschein. Schwebt über den beiden doch immer noch der für Conner anstehende Prozess und die damit verbundene Lebensgefahr. Und Leslies Exmann will auch nicht so recht von der Bildschirmfläche verschwinden.

Als Nebengeschichte kommen hier auch die Lebensumstände der jungen Mutter, Nora, die im vorherigen Band angedeutet wurden, mehr zum Vorschein. Als ihr gewalttätiger und drogenabhängige Exfreund auf einmal auftaucht, zeigt die Stadt wieder einmal, was es heißt Bewohner dieser Stadt zu sein und steht ihr bei.

Der Roman ist ein Wechselbad der Ereignisse, was ihn extrem spannend macht. Man kann das Buch kaum aus den Händen legen. Jedes Mal, wenn man das Gefühl hat, die Geschichte läuft in eine bestimmte Richtung, wird man durch plötzliche Ereignisse immer wieder überrascht.
Die ständig unsichtbare Angst Conners entdeckt zu werden schwebt über allem und man fiebert mit ihm mit, dass er (bzw. seine Schwester und deren Söhne, die in einem anderen geheimen Ort untergebracht wurden) nicht entdeckt werden.
Die Entscheidungen, die die einzelnen Charaktere sind von vorne bis hinten total durchdacht. Und auch wenn man nicht jede Entscheidung gut heißt, so kann man diese dennoch verstehen und akzeptieren.

Da ich an diesem Buch nichts auszusetzen habe, bekommt es von mir vollkommen verdiente 5 Punkte.

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Bring Me Home for Christmas

Robyn Carr
Flexibler Einband: 331 Seiten
Erschienen bei Harlequin Books, 25.10.2011
ISBN 9780778312710
Genre: Sonstiges

Rezension:

Dies ist nun bereits der 16. Teil der Virgin River-Reihe und man könnte denken, dass alle Geschichten rund um Virgin River langsam aber sicher erzählt sind. Aber weit gefehlt. Robyn Carr schafft es wieder neue Charaktere ins Leben zu rufen, die das Leben in Virgin River durcheinanderbringen und dadurch perfekt in diese kleine Stadt passen.

Im Mittepunkt dieses Romans stehen Denny Cutler, der sich in Virgin River niedergelassen hat, auf der Suche nach seinem leiblichen Vater (das wurde bereits in einem vorherigen Roman erzählt) und Becca, dessen Ex-Freundin (und gleichzeitig Schwester seines besten Freundes), die ihrem Bruder und dessen Freunde bei einem Jagd-Wochenende begleitet, um festzustellen, ob ihre Gefühle für Denny wirklich erloschen sind, zumal sie bereits so gut wie verlobt ist. Das Zusammentreffen der Beiden verläuft dann auch weniger gut, begegnet Denny Becca doch ziemlich unterkühlt.
Während des Wochenendes bricht sich Becca bei einem Sprung aus Dennys Jeep den Fuß und muss einen längeren Zwangsurlaub in Virgin River einlegen. Geplagt von Schuldgefühlen kümmert sich Denny aufopferungsvoll um Becca. Es kommt wie es kommen muss: Alte Gefühle flammen wieder auf. Aber hat ihre Liebe wirklich eine Zukunft? Vor allem hier in Virgin River?
Dieses Hin und Her zwischen den Beiden macht die ganze Geschichte lesenswert, insbesondere als Beccas Freund auf die Spielfläche tritt und alles durcheinanderwirbelt. Dann heißt es für Becca sich zu entscheiden: Nicht nur für den wahren Mann ihrer Träume, sondern auch für ihre Zukunft.

Außerdem wird in diesem Roman auch bereits eine weitere Geschichte angedeutet, die ihre Fortsetzung erst im nächsten Band erfährt: Eine junge von ihrem gewalttätigen Ex-Freund alleingelassene Frau mit zwei kleinen Kindern erfährt ihr eigenes Weihnachtswunder, was ich total schön fand. Ich liebe (Weihnachts-) Geschichten bei denen Menschen sich auf den Sinn von Weihnachten zurückbesinnen.

Dieser Roman ist kein reiner Weihnachtsroman, den man nur während der Weihnachtszeit lesen kann. Der Roman führt einen zwar den Geist von Weihnachten vor Augen, aber er spiegelt auch die derzeitige (bzw. die bereits im Jahr 2011 bestehende, als der Roman erschienen ist) Wirtschaftskriese wieder. Ich fand es toll es Geschichte zu lesen, bei der die Menschen eines Ortes noch für einander einstehen und nicht nur an sich selbst denken.
Außerdem passt der Titel bei diesem Band perfekt zum Inhalt: Becca möchte an Weihnachten wieder zu Hause sein, so dass Denny ihr verspricht sie zu Weihnachten wieder nach Hause zu bringen. Am Ende stellt sich nur die Frage: An welchem Ort ist dieses Zuhause?

Insgesamt ist dies ein sehr schöner Roman, der obwohl er sehr einfach geschrieben ist, dennoch eine tiefe Botschaft beinhaltet, die man sehr schnell herauslesen kann.
Allerdings muss ich auch gestehen, dass mir so der Funke zum perfekten Buch gefehlt hat. Ich konnte die Probleme, die Becca und Denny hatten nicht immer ganz nachvollziehen. Daher bekommt das Buch von mir 4 Punkte.

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Harvest Moon

Robyn Carr
Fester Einband: 445 Seiten
Erschienen bei Wheeler Pub Inc, 02.03.2011
ISBN 9781410435095
Genre: Sonstiges

Rezension:

Hier handelt es sich um den 15. Teil der Virgin River-Reihe und knüpft mehr oder weniger an die Ereignisse des 14. Bands an, was ich ziemlich gut fand, da es einen zusammenhängenden Faden im Handlungsverlauf erkennen lässt. Robyn Carr entführt die Leser zurück in Jillians Garten und lässt diesen in neuem Glanz erscheinen und ihm einen weiteren Zweck zukommen.

Die Hauptpersonen dieser Geschichte sind Kelly Mattlock, Jillians Schwester, die nach einem Nervenzusammenbruch als Sous Chef in einem Edelrestaurant ihren Job kündigt und bei ihrer Schwester Ruhe finden möchte, und Lief Holbrook, der in Virgin River Ruhe für seine rebellierende Stieftochter Courtney finden möchte. Kelly findet bei ihrer Schwester, dann aber mehr, als sie erhofft hat: Sie entwickelt mit Hilfe von Jillians Garten für sich eine neue Geschäftsidee: Der Vermarktung von eingemachtem Obst und Gemüse. Außerdem entwickeln sich zwischen Lief und Kelly Gefühle, denen sie allerdings nur schwer nachgehen können. Zum einen steht ihnen Liefs Tochter Courtney im Weg, die keine neue Mutter möchte und die Liebe der beiden mit fiesen Methoden torpediert. Kelly tut sich schwer damit für Lief scheinbar nur dann an der Reihe zu sein, wenn Courtney nicht da ist. Zumal Kelly eigentlich nie Kinder wollte und hat das Gefühl, dass Courtney ihre Schwester mehr akzeptiert als sie.
Irgendwann geraten alle an einem Punkt an dem sie sich alle entscheiden müssen, wie es für sie weitergehen soll.
Die ganze Geschichte gerät dann aus den Fugen, als Courtneys leiblicher Vater plötzlich wieder auf den Plan tritt und scheinbar wieder Anspruch auf seine Tochter erheben möchte. Aber sind hegt er wirklich ernstgemeinte Gefühle? Das Ganze endet für alle in einem nervenaufregendem Drama, dessen Ende nicht besser hätte sein können.

Insgesamt ist dies eine sehr solide Fortsetzung. Allerdings muss ich auch hier gestehen, dass es Punkte gab, die mir nicht ganz glaubwürdig erschienen. Courtneys äußerlicher Wandel vom Punk zum typisch amerikanischen Teenie erschien mir etwas zu schnell, wenngleich sich ihr Verhalten dem nicht immer ganz so angepasst hat.
Außerdem möchte ich auch kritisieren, dass Kelly in meinen Augen bei Lief zu schnell aufgibt. Klar, sie ist gerade erst einer Beziehung entronnen, bei der sie auch nur die zweite Geige gespielt hat. Aber warum kehrt sie dann in das für sie verhasste San Franzisco zurück?

Generell kann ich aber sagen, dass mir das Lesen dieses Romans wirklich Spaß gemacht hat und mich auch wieder neugierig auf die weiteren Bände gemacht hat. Alles in allem ist es wieder ein toller Roman, der seine 4 Punkte wirklich verdient hat.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Wild Man Creek

Robyn Carr
Fester Einband: 515 Seiten
Erschienen bei Wheeler Pub Inc, 02.02.2011
ISBN 9781410435002
Genre: Sonstiges

Rezension:

Bei diesem Roman handelt es sich um den 14. Teil der Virgin River-Reihe, auf den ich bereits gespannt war. Beim Lesen wurde ich dann auch nicht wirklich enttäuscht. Robyn Carr ist erneut eine schöne Fortsetzung gelungen, welche Spaß machte zu lesen.

Im Mittelpunkt dieser Geschichte stehen Colin Riordan, der nach einem schrecklichen Helikopterabsturz (wurde bereits im vorherigen Band abgehandelt) seine Wunden leckt und bei seinem Bruder Luke in Virgin River zur Ruhe kommen will, und Jillian Matlock, die aufgrund einer Verleumdung eines Kollegen (und gleichzeitig auch ehemaligen Liebhaber) in den unbefristeten Urlaub geschickt wurde und nun in Virgin River (dem Ort in dem sie sich bereits im vorherigen Band während eines Urlaubs mit ihrer Schwester und Freundinnen verliebt hatte) Abstand gewinnen möchte.
Beide finden außer einander auch Dinge, die sie nie gedacht hatten zu vermissen: Colin beginnt zu malen und findet darin seinen Frieden … auch wenn er dies nicht so recht wahrhaben möchte, da er Fliegen immer für seine wahre Berufung hält. Jillian erinnert das Haus, welches sie gemietet hat, und dessen Garten an den das ihrer Großmutter bei der sie und ihre Schwester aufwuchsen. Während sie beginnt dem Garten neuen Leben einzuhauchen, erkennt sie, wie sehr sie den Obst und Gemüseanbau ihrer Großmutter vermisst hat. Jillian beginnt ihr bisheriges Leben zu überdenken und muss herausfinden, wie ihre Zukunft aussehen soll.
Beide finden sich zwar, wollen sich aber nicht eingestehen, dass es wahre Liebe ist und nicht nur ein Sommerflirt, wie sie sich gegenseitig immer einreden. Es kommt wie es kommen muss: Die beide geraten an den Punkt an, dem es heißt: Was empfinden sie wirklich füreinander?

Nachdem im vorherigen Teil zu viele neue Charaktere auf den Spielplan geworfen wurden, die nur wenig zum Gesamtgeschehen beitrugen, hielt sich dieser Band etwas zurück, was ich angenehm fand. Dadurch konnte man sich viel besser aufs Geschehen konzentrieren.
Allerdings muss ich auch eingestehen, dass mir dieser Roman bzw. dessen Charaktere nicht vollkommen gefiel. Insbesondere Colin kam mir oftmals etwas zu arrogant daher und sein Verhalten seinem Bruder Luke gegenüber war in meinen Augen ein paar Mal ziemlich rücksichtslos und undankbar (wobei Luke ihn auch nicht immer mit Sandhandschuhen angefasst hat).
Nichtsdestotrotz ist dieser Roman eine würdige Fortsetzung der Reihe und lässt einen alleine schon aufgrund der detailgenauen Beschreibungen tief ins Geschehen eintauchen. Ich konnte mir Jills Garten auf jeden Fall vor meinem geistigen Auge genau vorstellen und er erinnerte mich an den Garten meiner Oma, was Erinnerungen weckte.
Dieser Romane kann, wie auch schon viele Romane der Serie zuvor, auch als separater Roman gelesen werden. Auch wenn man keine Ahnung von der vorherigen Ereignissen hat, kommt man leicht ins Geschehen rein, da die wichtigen bisherigen Ereignisse, die für die Gesamthandlung von Bedeutung sind, immer in wenigen Sätzen zwischendurch aufgearbeitet werden.

Jeder, der nicht auf das Erscheinen der deutschen Ausgaben warten möchte, sollte sich auf jeden Fall die englischen Ausgaben besorgen und diese lesen. Auch mit Englischgrundkenntnissen (Schulenglisch) kann man alles gut verstehen.
Da mir jedoch insbesondere Colins und Lukes Verhalten einander gegenüber manchmal etwas unverständlich war, muss ich leider einen leichten Punktabzug vermerken. Daher bekommt dieser Roman von mir 4 Punkte.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Promise Canyon

Robyn Carr
Fester Einband: 463 Seiten
Erschienen bei Wheeler Pub Inc, 05.01.2011
ISBN 9781410434524
Genre: Sonstiges

Rezension:

Nach einem etwas schwachen 12. Teil der Virgin River-Reihe war ich gespannt, auf die 13. Folge der Reihe. Und ich kann sagen, dass mir dieser Teil wieder etwas besser gefallen hat, auch wenn dieser Roman ebenfalls nicht zu den besten der Reihe gehört.

Im Mittelpunkt der Geschichte sollen eigentlich Clay Tahoma, der neue Tierarzthelfer, und Lilly Yazhi, die der Klinik immer das Heu für die Pferde bringt, stehen. Die beiden treffen aufeinander und Clay beginnt auch gleich Lilly zu bezirzen. Allerdings will Lilly ihn nicht so recht an ihn ranlassen, da sie schlechte Erfahrungen mit einem Mann in der Vergangenheit gemacht hat. Zwischen den beiden stehen dann nicht nur alte Liebesgeschichten, sondern auch die Tatsache, dass sie von unterschiedlichen Indianerstämmen abstammen, was die Sache noch verkompliziert. Robyn Carr ist es sehr gut gelungen, dass Traditionsbewusstsein der Stämme hervorzubringen. Dadurch gewinnt die Liebesgeschichte zwischen den beiden an Glaubwürdigkeit.
Allerdings rücken die beiden ziemlich schnell etwas in den Hintergrund, da einzelnen Nebencharaktere mit Handlungssträngen, die erst in zukünftigen Romanen eine Rolle spielen, zu viel Raum gegeben wird. Ich fand es zwar gut, dass alteingesessene Charaktere Jack und Mel wieder mehr Handlungsspielraum bekamen, da die Beiden in meinen Augen der Angelpunkt der gesamten Reihe sind. Allerdings werden auch bereits einige Personen ins Geschehen mit reingeschmissen, die erst in weiteren Romanen die Hauptrollen spielen. Dadurch verlor die Gesamthandlung ein wenig an Übersichtlichkeit.

Am Schreibstil der Autorin gibt es hier jedoch nichts auszusetzen. Sie schreibt erneut mit so viel Liebe und Hingabe, dass man nicht anders kann, als in die Geschichte zu versinken und das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen. Ich war jedenfalls von der gesamten Geschichte gefesselt, auch wenn mir die Liebesgeschichte um Clay und Lilly ein wenig zu kurz kam.

Ich muss gestehen, dass ich ein wenig gehadert habe, ob ich diesem Roman 4 oder 5 Sterne geben sollte. Es ist wirklich gut geschrieben und größtenteils auch spannend. Allerdings rutscht die Liebesgeschichte mir etwas zu sehr in den Hintergrund und es werden zu viele neue Charaktere eingebracht, die kaum etwas zur Handlung beitragen.
Letztendlich muss ich jedoch eingestehen, dass die vielen neuen Charaktere mir dann doch ein wenig zu viel waren, weshalb dieser Roman von mir 4 Punkte bekommt.

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45 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 4 Rezensionen

schmerz, 18, 2014, neujahr, ebook

Happy New Year in Virgin River

Robyn Carr
E-Buch Text: 94 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.11.2012
ISBN 9783862786923
Genre: Liebesromane

Rezension:

Dieser Roman bzw. Kurzgeschichte ist als 12. Teil der Virgin River-Reihe erschienen und ist mit knapp 90 Seiten auch ziemlich dünn. Da es Robyn Carr schon mit "Unter dem Weihnachtsbaum in Virgin River" gut gelang neue Charaktere in die Virgin River-Reihe einzuflechten, war ich natürlich gespannt, ob es ihr hier auch so gut gelingen würde. Ich muss sagen, dass es ihr zwar gelang die Charaktere Sunny und Drew vor meinem geistigen Auge ins Leben zu rufen. Allerdings blieben die Figuren dennoch ein wenig blass.

Im Mittelpunkt dieser Geschichte stehen Sunny Archer, die zu Besuch bei ihren Onkel Nathaniel (dem Dorf-Tierarzt) ist und Drew, einem jungen Assistenzarzt, der sich in die Hütte seiner Schwester Erin zurückgezogen hat, um zu lernen. Beide sind in Liebesdingen gebrandmarkte Kinder. Auf der Silvesterparty in Jack’s Bar treffen die beiden aufeinander. Drew versucht an Sunny heranzukommen. Aber sie lässt ihn zunächst abblitzen, da sie vor genau einem Jahr von ihrem Verlobten vor dem Altar sitzen gelassen wurde und dies nie überwunden hatte. Sie hat sich selbst und ihre Träume aufgegeben.
Während der ganzen Geschichte hofft man, dass Drew es schafft sie aus ihrer Lethargie zu reißen. Aber schafft er es wirklich?

Ich denke, dass Robyn Carr das Wechselspiel der Gefühle zwischen Sunny und Drew zwar sehr gut herausgearbeitet hat. Allerdings fehlen der Handlung noch gut 10-20 Seiten, da das Hin und Her ziemlich hervorsehbar war, wodurch die Figuren etwas blass und trist blieben. Man fühlt nicht so recht mit ihnen mit. Klar hat man Mitgefühl mit Sunny. Aber der Funke springt nicht so recht über.

Als Fan der Virgin River- Reihe ist dieser Teil aber dennoch ein Muss, auch wenn er nur wenig zur Gesamthandlung der Reihe beiträgt. Man kann beim Lesen ein wenig das Gefühl bekommen, dass Robyn Carr Drew mit ins Geschehen einbringen wollte, da er in zwei vorherige Bänden auch bereits erwähnt wurde (jedoch nie als Figur live ins Geschehen eingriff).

Da mich die Handlung und die Figuren nicht so ganz überzeugen konnten, bekommt diese Fortsetzung von mir auch nur schwache 4 Punkte.

(Wie bereits "Unter dem Weihnachtsbaum in Virgin River" ist diese Kurzgeschichte nur als ebook erhältlich. Wer die Geschichte in Papierform lesen möchte, kann dies im englischen Original im Sammelroman „Midnight Kiss“ welcher auch jeweils eine Geschichte von Jean Brashear und Victoria Dahl enthält)

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Moonlight Road

Robyn Carr
Fester Einband: 513 Seiten
Erschienen bei Wheeler Pub Inc, 02.06.2010
ISBN 9781410424754
Genre: Sonstiges

Rezension:

Da ich nicht auf das Erscheinen von weiteren Virgin River-Romanen auf Deutsch warten wollte, habe ich mir den nächsten Roman auf Englisch vorgenommen. Und ich kann sagen, dass es sich sehr leicht lesen ließ und mich sofort in seinen Bann gezogen hat.

Robyn Carr entführt die Leser in dieser Folge zurück an den Schauplatz vom vierten Roman (Wintermärchen in Virgin River) der Reihe, dem alten Haus von Ian und Marcie. Marcies Schwester Erin hat das Haus von Grund auf renovieren lassen und verbringt dort ihren Sommerurlaub. Sie sehnt sich nach Ruhe, auch wenn ihr dies in der ländlichen Abgeschiedenheit zunächst schwer fällt. Als irgendwann ein ziemlich bärtiger und ungepflegter Mann aus dem Wald auf ihr Hütte zukommt, wird ihr Leben auf den Kopf gestellt. Erin muss erkennen, dass nicht so ist, wie es auf den ersten Blick erscheint ... schon gar nicht dieser bärtige Mann, der sich als Aiden Riordan (Bruder von Luke & Sean) entpuppt, der in Wirklichkeit Arzt ist und versucht in diesem Sommer herauszufinden, was er nach seinem Dienst in der Navy machen möchte. Während sich zwischen den beiden langsam doch Gefühle entwickeln, taucht plötzlich Aidens wahnsinnige Ex-Frau auf und behauptet, dass die beiden immer noch verheiratet sind. Mit Intrigen und Verleumdungen versucht sie wieder an ihn ran zu kommen.

Dieser Teil der Virgin River ist bisher einer der besten gewesen, da er neben ziemlich schönen Naturbeschreibungen, sich entwickelnden Gefühlen auch eine Menge Action und Tempo beinhaltet. Dieser Roman fesselt einen von der ersten bis zur letzten Seite. In diesem Roman ist nichts so, wie es im ersten Moment erscheint. Ständig wird die Geschichte in neue Richtungen gelenkt, so dass man immer wieder überrascht wird.

Selbst mit normalem Schulenglisch fällt es einem leicht, der Handlung zu folgend und alles verstehen können.

Da dies ein rundum gelungenes Buch ist, bekommt dieser Roman von mir wohlverdiente 5 Punkte.

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