badwoman

badwomans Bibliothek

197 Bücher, 198 Rezensionen

Zu badwomans Profil
Filtern nach
197 Ergebnisse
Wähle einen Buchstaben, um nur die Titel anzuzeigen, die mit diesem beginnen.



LOVELYBOOKS-Statistik

(14)

22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

gedächtnisverlust, thriller, siegfried langer, verbrechen, mord

Aus dem Koma

Siegfried Langer
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Independently published, 18.06.2017
ISBN 9781521531877
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Sebastian Fuchs, aus dessen Perspektive dieser Thriller geschrieben ist, erwacht aus einem Koma. Er hat keinerlei Erinnerung an sein bisheriges Leben und muss sich seine Geschichte von Susanne, die an seinem Bett sitzt, erzählen lassen. Susanne – attraktiv und liebevoll, doch irgendetwas stimmt nicht, Sebastian hat das Gefühl, dass sich hinter der hübschen Fassade ein dunkles Geheimnis verbirgt. Und dann erscheint ein Kommissar, um Sebastian in einer Mordermittlung zu vernehmen – was ist passiert? Sebastian versteht gar nichts mehr und weiß nicht, wem er trauen kann, sogar an seiner eigenen Wahrnehmung kommen ihm Zweifel.

Der Autor Siegfried Langer hat mit „Aus dem Koma“ einen kleinen feinen Thriller geschrieben. Die 182 Seiten des Buches sind in 48 Kapitel aufgeteilt, der Leser eilt also von Kapitel zu Kapitel. Auch der flüssige Schreibstil  trägt zum schnellen Lesen bei. Lange weiß man als Leser nicht, was hier eigentlich vor sich geht, der Autor versteht es zu verwirren. Auch die Protagonisten kann man lange nicht wirklich einordnen – wer sagt hier die Wahrheit, wer lügt? Und dann kommt doch alles ganz anders als man denkt…

Auf dem Cover ist ein Kopf dargestellt, als Gehirn sieht man Zahnräder, die ineinander greifen. Unter der Lupe ist eines blutbesudelt. Diese Bild ist sehr gut gemacht und passt auch recht gut zum Buch. Der Titel sagt erstmal alles, was der Leser wissen muss.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(100)

132 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 74 Rezensionen

thriller, mord, hamburg, brünhilde blum, totenrausch

Totenrausch

Bernhard Aichner
Fester Einband: 380 Seiten
Erschienen bei btb, 09.01.2017
ISBN 9783442756377
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Brünhilde Blum ist mit ihren beiden Kindern auf der Flucht, sie wird wegen Mordes gesucht. Die Österreicherin beschließt nach einem Aufenthalt in Norwegen sich in Hamburg eine neue Identität zu verschaffen. Hierzu benötigt sie die Hilfe einer Unterweltgröße, dem sie in ihrer Notlage verspricht,  notfalls für ihn sogar einen Mord zu begehen. Es fügt sich alles sehr gut, die kleine Familie bezieht ein schönes Haus, die Kinder gehen zur Schule und Brünhilde knüpft vorsichtig neue Kontakte. Sie findet sogar eine Anstellung in ihrem Beruf als Bestatterin. Doch dann kommt der Tag, an dem sie für ihr schönes neues Leben bezahlen muss.

„Totenrausch“ von Bernhard Aichner ist der letzte Teil einer Trilogie um die Bestatterin Brünhilde Blum. Die ersten beiden Teile „Totenfrau“ und „Totenhaus“ habe ich leider nicht gelesen, das war aber für das Verständnis auch nicht zwingend notwendig. Der Autor hat „Totenrausch“ in einem besonderen Schreibstil verfasst, z.B. gibt es keine Anführungszeichen in der wörtlichen Rede, was anfangs etwas seltsam anmutete. Ansonsten schreibt Herr Aichner sehr flüssig und spannend, man mag das Buch kaum aus der Hand legen. Brünhilde Blüm ist eine Mörderin, aber eine sehr sympathische! Als Leser fiebert man mit ihr und ihren Lieben. Die Geschichte ist originell, sie unterscheidet sich sehr von mir bisher bekannten Thrillern. Schon alleine der Name der Protagonistin ist sehr ungewöhnlich so wie auch ihr Beruf. Man könnte einwenden, dass es einige unrealistische Situationen im Buch gab – ok, das ist so, ist aber in anderen Büchern auch üblich… Mir hat das Buch sehr gut gefallen! Übrigens auch das Cover, das blutrot sofort den Thriller erkennen lässt. Auch der Titel passt zum Buch, aber auch zu den anderen beiden Titeln der Trilogie.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(16)

19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

pornografie, wahrhei, strippen, bordel, missbrauch

Pornographie

Shelley Lubben
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Ruhland, 05.09.2016
ISBN 9783885091073
Genre: Biografien

Rezension:

Shelley Lubben hat ein sehr bewegtes Leben hinter sich. Schon als Kind wurde sie missbraucht und später aus ihrem Elternhaus verstoßen. Sie gerät in einen Teufelskreis von Alkohol, Drogen und dann auch Prostitution. Zu guter Letzt wird sie Pornodarstellerin, ein Star der Branche. Doch dieses Geschäft ist hinter den Kulissen grausam und erniedrigend. Zum Glück schafft sie den Absprung, heiratet einen netten Kerl und versucht dann, mit Gottes Hilfe, die Machenschaften der Pornoindustrie aufzudecken.

Shelley Lubben hat mit „Pornographie. Die größte Illusion der Welt“ einen Erfahrungsbericht geschrieben, der den Leser erstmal schockiert, obwohl die meisten Menschen wohl doch vermuten, dass die Pornoindustrie so funktioniert. Erschreckend ist vor Allem, wie Frau Lubben in diese Maschinerie hinein geraten ist: Missbrauch, Drogensucht und auch ein gutes Maß Naivität haben wohl dazu geführt. Den Blick hinter die Kulissen fand ich sehr interessant, man leidet mit den missbrauchten Frauen. Doch als die Autorin dann von ihrem Ausstieg mit Gottes Hilfe berichtete, wurden mir ihre Gespräche mit Gott schnell zuviel. Ich bin als Christin erzogen worden und bin völlig tolerant anderen Religionen gegenüber, aber dass Gott andauernd mit der Autorin redet – nein, zuviel des Guten. Da habe ich das Buch dann auch für eine Zeit weggelegt, ich mochte einfach nicht mehr weiter lesen. Frau Lubbens sehr einfacher Schreibstil passt zu dem etwas naiven Eindruck, den sie auf mich macht. Einige Aussagen haben mich sehr erschreckt, z.B., dass sie kein „hässliches asiatisches Kind“ bekommen möchte, ich habe keine Stelle gefunden, wo sie diese Aussage relativiert hätte. Und dieses Kind hatte dann ja wohl eine noch viel schwerere Kindheit als die Autorin selber. Nein, mit Frau Lubben kann ich mich nicht anfreunden. Gut, dass sie den Absprung geschafft hat und darüber berichtet, aber sympathisch ist sie mir leider nicht und die Gespräche mit Gott kann ich ihr  so nicht abnehmen. Ich hatte mehr von diesem Buch erwartet!

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(36)

39 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

freundschaft, hass, psychothriller, liebe, astrid korten

WO IST JAY?

Astrid Korten
Flexibler Einband: 344 Seiten
Erschienen bei Independently published, 18.05.2017
ISBN 9781521310021
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Tierärztin Mia hat mit ihrem Mann Leon und den beiden Kindern Esther und Benny ein recht beschauliches Leben, bis ihre Freundin Jay plötzlich spurlos verschwindet. Mia befürchtet das Schlimmste und fordert ihren gemeinsamen Freundeskreis auf, Maßnahmen zu ergreifen, um Jay zu finden. Doch die Freunde reagieren seltsam teilnahmslos und plötzlich hat Mia das Gefühl, dass Jay vielleicht doch nicht bei allen so beliebt ist, wie sie immer vermutet hat. Langsam erscheint Mia die schöne, schlaue und charmante Jay in einem ganz anderen Licht, doch wem von ihren Freunden kann sie wirklich noch trauen? Haben sie eventuell gar kein Interesse daran, dass Jay wieder auftaucht? Mia nimmt den Wettlauf mit der Zeit auf und sucht verzweifelt nach ihrer Freundin.

Der Thriller „Wo ist Jay“ von Astrid Korten besticht durch eine unterschwellige Spannung, die den Leser durch das ganze Buch begleitet. Der flüssige, schnell lesbare Schreibstil lässt den Leser atemlos durch das Buch eilen, besonders in der zweiten Hälfte, wo die Spannung steigt.  Und manch einer wird sich fragen, wie es in seinem eigenen Freundeskreis ist: Steht da wirklich jeder für jeden ein? Oder frisst Neid und Eifersucht schon Löcher in die schöne Fassade? Ja, die Autorin versteht es, Zweifel zu säen, da kommt der Begriff „Psychothriller“ ins Spiel, das Buch lebt von dunklen Geheimnissen, nicht von grausamen blutrünstigen Bildern. Dieses Spiel mit den Gefühlen der Leser ist der Autorin sehr gut gelungen.

Das Cover mit dem Nachtfalter (er symbolisiert die verborgene Seite des Menschen) ist ansprechend gestaltet. Der Titel könnte nicht passender sein, denn diese Frage „Wo ist Jay?“ beschäftigt den Leser unentwegt.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(107)

170 Bibliotheken, 9 Leser, 2 Gruppen, 80 Rezensionen

thriller, rainer löffler, martin abel, brutal, spannend

Der Näher

Rainer Löffler
Flexibler Einband
Erschienen bei Bastei Lübbe, 24.04.2017
ISBN 9783404174546
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Marin Abel, Fallanalytiker beim LKA in Stuttgart, ermittelt in der Nähe von Köln in zwei Fällen, in denen schwangere Frauen verschwunden sind. Und dann werden auch noch die Leichen einer Frau und ihres neugeborenen Kindes gefunden. Diese Frau war schon sehr viel früher verschwunden. Können diese Morde in Zusammenhang mit den kürzlich verschwundenen Frauen stehen? Abel stürzt sich in die Arbeit und muss feststellen, dass die Polizei vor Ort nicht soviel Enthusiasmus an den Tag legt…

Der Thriller „Der Näher“ von Rainer Löffler ist der dritte Band der Reihe um den Fallanalytiker Martin Abel. Doch auch, wenn man die ersten beiden Bände nicht gelesen hat, kann man diesen problemlos verstehen. Abel ist ein engagierter, mitfühlender Ermittler, der niemals aufgibt, wenn es noch eine Chance gibt, ein vermeintliches Opfer zu retten. Ein sehr einnehmender Wesenszug, wie ich finde. Auch seine Frau Hannah wirkt sympathisch. Zu den anderen Charakteren in diesem Buch hatte ich eher ein zwiespältiges „Verhältnis“. Die Geschichte dieses Buches ist  originell und ziemlich grausam, manchmal fast etwas bizarr. Als Leser leidet man jedenfalls mit den Opfern. Die Spannung im Buch wird gut aufgebaut und auch recht gut über die 439 Seiten gehalten, wobei sie zum überraschenden Schluss nochmals richtig gesteigert wird.

Das Cover und der Titel passen perfekt zueinander und zum Buch. Die etwas erhabene Schrift in Form einer Naht fällt auf und macht neugierig. Die Buchklappe, die über den Buchschnitt reicht, macht das Cover besonders interessant.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(30)

41 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

thriller, wissenschaftliches experiement, mord, religio, religiöse morde

Totenengel

Mark Roberts , Angela Koonen
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 26.05.2017
ISBN 9783404175444
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Detective Eve Clay ermittelt in Liverpool in einem spektakulären Mordfall. Ein greiser Kunstprofessor wurde grausam ermordet, von einem Speer durchbohrt und wie ein Stück Vieh aufgehängt. Seine Tochter bricht, nachdem sie ihren Vater so vorgefunden hat, zusammen. Was steckt hinter diesem bizarren „Kunstwerk“? Bei ihren Ermittlungen stößt Clay auf mehrere Motive, religiöser Fanatismus ist nur eines von ihnen.

Der Autor Mark Roberts hat mit „Totenengel“ einen rasanten, actionreichen Thriller geschrieben. Es ist  die Fortsetzung von „Totenprediger“, dem ersten Band der Reihe um Eve Clay. Man kann dieses Buch aber unabhängig davon lesen, ob man „Totenprediger“ gelesen hat, nur die Hintergründe von Eve Clays Vergangenheit werden nicht ganz klar. Nachdem es im Prolog einige Andeutungen auf eine schwierige Kindheit gab, erfährt man nicht wirklich, wie Eve aufgewachsen ist – leider.  Der Schreibstil in „Totenengel“ ist klar und flüssig. Das Buch ist in viele kurze Kapitel unterteilt, was mir persönlich sehr gut gefällt, so hat man immer das Gefühl, es passiert gleich was Neues, man muss schnell weiter lesen. Für den Leser sind anfangs die relativ vielen Namen eine Herausforderung, gerade, weil manchmal der Vorname, manchmal aber auch der Nachname genannt wird. Vielleicht erschien das aber auch nur mir mit meinem mangelnden Namensgedächtnis so…  Thematisch empfinde ich das Buch als etwas überladen, etwas weniger wäre hier für meinen Geschmack mehr gewesen. Nichtsdestotrotz  ist es ein spannendes Buch, das die Bezeichnung „Thriller“ verdient, besonders auch, weil die Auflösung des Falls mich völlig überrascht hat.

Das Cover lässt keinen Zweifel daran, dass es sich hier um einen Thriller handelt: Schwarz und der Titel als Kreuz arrangiert, das gefällt mir sehr gut. Und der Titel? Ja, der passt auch, und macht neugierig auf dieses Buch.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(44)

53 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 42 Rezensionen

abenteuer, freundschaft, kinderbuch, mädchen, abenteue

Lilo auf Löwenstein

Mara Andeck , Eleni Livanios
Fester Einband
Erschienen bei Boje ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 16.02.2017
ISBN 9783414824776
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Lilo zieht mit ihren Eltern und ihrem Bruder Ben endlich in die dringend benötigte größere Wohnung und diese entpuppt sich als Teil eines Schlosses! Das ist die richtige Umgebung für die Abenteuerin Lilo, da kann sie ihrem Forscherdrang nachgeben. Doch der Schlossherr und sein Enkel scheinen nicht so glücklich zu sein, außerdem benehmen sie sich etwas merkwürdig. Dann gibt es noch eine chaotische Familie im Haus, die Lilo nun auch kennenlernt. Und natürlich einige Abenteuer, die das Leben niemals langweilig werden lassen.

„Lilo auf Bodenstein – Ab ins Schloss“ ist das erste Buch, dass ich von der Autorin Mara Andeck gelesen habe, und es wird für mich und meine Enkel bestimmt nicht das Letzte sein. Die Autorin beschreibt sehr einfühlsam Lilos Gefühle, bzw. lässt Lilo sie in „feelies“ selber beschreiben. Lilo ist ein ganz normales und liebenswertes Kind, voller Bewegungs- und Abenteuerdrang. Dass sie in ein Schloss zieht, spricht sicher nicht nur Mädchen an, überhaupt ist es nicht unbedingt ein Mädchenbuch, eher ein Abenteuer-Kinderbuch. Die Autorin schreibt flüssig und mit einer guten Prise Humor.

Das Cover und die Illustrationen im Buch sind sehr ansprechend und liebevoll gestaltet. Die besondere Erzählart, der Dialog zwischen Lilo und X ist originell.

Das Buch kann ich für LeserInnen ab acht Jahren wärmstens empfehlen.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(22)

49 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

thriller, australien, abschluss, band 3, trilogie

Fall

Candice Fox , Anke Caroline Burger
Flexibler Einband: 470 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 10.04.2017
ISBN 9783518467657
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Frank Bennett ermittelt zusammen mit seiner Partnerin Eden in einem grausamen Mordfall, in dem dem Opfer das Gesicht zerschlagen wurde. Die Tote war zu Lebzeiten jung und schön. Was treibt einen Menschen dazu, einen anderen so brutal zu zerstören? Und wird diese Frau das einzige Opfer sein oder folgen noch weitere? Ein schwieriger Fall für die beiden Top-Cops bei der Polizei in Sydney, zumal Eden nach dem voraus gegangenen Fall körperlich noch angeschlagen ist und trotzdem schon wieder Jagd auf gefährliche Psychopathen und Mörder macht. Frank ahnt, was sie nachts treibt und weiß nicht, wie er damit umgehen soll. Ungünstige Umstände, die bei der Polizeiarbeit nicht gerade hilfreich sind.

„Fall“ ist der letzte Teil der Trilogie um Eden, Frank und Hades von Candice Fox. Ein Buch voller Action, das den Leser nicht loslässt. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und leicht lesbar. Auch in diesem dritten Teil gelingt es der Autorin, den Spannungsbogen bis zum unerwarteten Ende zu halten. Die handelnden Charaktere sind nicht gut oder böse, sie sind immer ein bisschen von beidem, das gefällt mir sehr gut. Die Handlungsstränge, zwischen denen man anfangs keinen Zusammenhang herstellen kann, werden nach und nach verständlich zusammen geführt.

Das Cover ist düster und passt gut zu den zwei vorherigen Bänden. Man erahnt sofort den Thriller zwischen den Buchdeckeln. Der Untertitel „Bestimmt fragt sie sich jeden Tag, ob sie mich nicht doch töten soll.“ sagt viel über die verzwickte Beziehung zwischen Frank und Eden aus.

Man kann dieses Buch sicher auch lesen, wenn man “Hades“ und „Eden“ nicht gelesen hat, ich war jedoch froh, diese Bücher zu kennen, weil sich doch ab und zu darauf bezogen wurde und man dann einfach das Gefühl hat, die Protagonisten zu kennen und ihr Handeln besser nachvollziehen kann.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(26)

54 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

depression, depression abzugeben, uwe hauck, klapse, klaps

Depression abzugeben

Uwe Hauck
Flexibler Einband: 427 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 13.01.2017
ISBN 9783404609222
Genre: Sachbücher

Rezension:

Uwe Hauck hat eine liebenswerte Familie – eine Frau, die ihn liebt, und drei tolle Kinder. Eigentlich könnte er ein beneidenswertes Leben führen, wenn da nicht diese Angst und Panikattacken wären. Irgendwann hält er es nicht mehr aus und versucht sich das Leben zu nehmen. Zum Glück wird er rechtzeitig gefunden und kommt in psychiatrische Behandlung. Die beginnt in der geschlossenen Abteilung, setzt sich aber sehr schnell auf der offenen Station fort. Viele Therapien werden hier angeboten, manche hilfreich, andere weniger. Auch Rückschläge muss Uwe verkraften – was für ein Glück, dass seine Familie hinter ihm steht! Und wie gut, dass er sich entschließt, seine Erfahrungen „aus der Klapse“ mit uns zu teilen, denn so bekommt man als Leser Einblicke nicht nur in den Tagesablauf in der Psychiatrie sondern auch in die Gedankenwelt eines Patienten mit gebrochener Seele. Für mich waren das sehr interessante Einblicke, die mir hoffentlich helfen, etwas gelassener mit depressiven Menschen umzugehen, denn da bin ich, wie viele andere auch, oft unsicher. Einerseits möchte man alles tun, um dem Betroffenen Verständnis entgegen zu bringen, aber wenn der Kranke sich nicht öffnen möchte, ist das schwierig. Uwe Hauck macht mit seiner offenen Art und dem Humor, den ich sehr erfrischend finde, klar, dass sich Betroffene nicht scheuen sollten, professionelle Hilfe anzunehmen – bevor es zu spät ist und man in seiner Depression versinkt.

Das Buch „Depression abzugeben“ ist flüssig geschrieben und leicht zu lesen. Es ist, obwohl  ein Sachbuch, spannend, auch wenn sich im Laufe der Therapien natürlich Einiges wiederholt, das liegt in der Natur der Sache. Mich hat die Offenheit des Autors sehr beeindruckt, er lässt tiefe Einblicke in seine Seele zu. Und die witzigen Einlassungen nehmen dem Buch die Schwere, das gefällt mir gut. Das Cover ist sehr schön gestaltet, dieser verlorene Mensch, der im strahlenden Sonnenschein allein unter einer Regenwolke sitzt, trifft das Thema für mein Empfinden sehr gut. Der Untertitel „Erfahrungen #aus der Klapse“ weist schon auf den teilweise witzigen Schreibstil hin. Dieses Buch ist eine gelungene Lektüre für Betroffene, deren Angehörige und alle, die sich für dieses Thema interessieren.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(31)

43 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

missbrauch, psychothriller, hypnose, rache, psychiater

Jasper - Das Böse in dir

Astrid Korten
Flexibler Einband: 330 Seiten
Erschienen bei Independently published, 26.02.2017
ISBN 9781520704173
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Anna leidet immer noch an den Folgen eines Verbrechens, bei dem sie vor Jahren von einem Psychopathen brutal missbraucht wurde. Sie hat allerdings nur bruchstückhafte Erinnerungen an das Geschehen. Ihr Psychiater Jörg Kreiler möchte ihrer Erinnerung  mittels Hypnose auf die Sprünge helfen, doch kann Anna das wirklich durchstehen?

Zeitgleich ermittelt Hauptkommissar Lion Breckendorf in einem anderen bestialischen Verbrechen. Das scheint seine Ursache in der Vergangenheit zu haben, was die Arbeit der Polizei natürlich erschwert.

Die Autorin Astrid Korten hat mit ihrem Thriller „Jasper Das Böse in dir“ eine Fortsetzung zu „Eiskalte Umarmung“ geschrieben. Das Buch ist einer flüssigen Sprache geschrieben, es ist schnell und einfach zu lesen, was die Spannung nochmals steigert. –Denn spannend ist diese Geschichte um Missbrauch und Gewalt allemal, nach ersten kurzen Einstiegsschwierigkeiten konnte ich das Buch kaum weglegen, die Autorin versteht es, den Spannungsbogen bis zum Finale zu halten. Das Kopfkino ist pausenlos im Einsatz, allerdings würde ich Lesern, die keine Gewaltdarstellungen mögen, von diesem Buch abraten. Für mich als Thrillerleserin war es aber wirklich gut. Sehr gelungen finde ich die Themenauswahl in diesem Buch, von Machtmissbrauch über psychischen bis zu körperlichem Missbrauch ist hier alles vertreten und in eine gelungene Rahmenhandlung verpackt.

Das Cover ist recht auffällig gestaltet, der am Stacheldraht hängende Teddybär weckt direkt schlimme Befürchtungen, die Blutspuren tun ihr Übriges. Das alles schwarz eingerahmt und der Name „Jasper“ in blutroter, „zerbröselnder“ Schrift – fertig ist das beunruhigende Gesamtbild, dass mir ebenso wie der Titel sehr gut gefällt und auch zum Buch passt.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(23)

23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

eier, ei, sprüche, ostern, geschenk

Ei, Ei, Ei, was seh ich da?

Mathias Siebel
Fester Einband: 32 Seiten
Erschienen bei Baumhaus Verlag ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 16.03.2017
ISBN 9783833904844
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Ei, Ei, Ei, was seh ich da?“ aus dem Baumhaus Verlag ist ein nettes kleines Geschenkbüchlein zur Osterzeit. Es ist wirklich nicht umfangreich, ist aber ansprechend gestaltet. Auf jeder Doppelseite steht links ein netter (manchmal auch frecher oder einfach witziger) Spruch, auf der rechten Seite sind passend gestaltete (Oster)eier zu sehen. Die Abbildungen sind gleichzeitig Bastelanregungen, die leicht nachzumachen sind. Als kleines Ostergeschenk kann ich das Buch empfehlen, obwohl der Preis mit 6,90€ schon recht happig ist. Aber es macht Spaß, dieses Buch durchzublättern.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(26)

26 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

malen, postkarten, malbuch für erwachsene, umschläge, detailreich

Blütenpracht und Schmetterlingszauber

Rebecca Jones
Flexibler Einband: 74 Seiten
Erschienen bei Boje ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 16.03.2017
ISBN 9783414824837
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Bastelbuch "Blütenpracht und Schmetterlingszauber" ist ein wunderschön gestaltetes Buch. Schon das Cover zieht alle Blicke auf sich. Der Inhalt besteht aus 24 schönen Karten, die man ausmalen kann, 24 Umschlägen, die man ebenfalls selbst gestalten kann und 24 Stickern zum Verschließen der Umschläge. Die Motive sind frühlingshaft heiter. Das Ausmalen der filigranen Muster ist nicht ganz einfach, wenn man den Anspruch hat, dass es wirklich gut aussehen soll. Kinder, die schnell frustriert sind, haben wohl kaum genug Geduld, diese Vorlagen auszumalen. Deshalb halte ich dieses Buch eher für Erwachsene und ältere Kinder geeignet. Die aber werden sehr viel Freude an diesem Buch haben.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(17)

25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

westerwald, koblenz, entführung, psycho, serienmörder

Der Schacht

Volker Dützer
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei KBV, 10.10.2016
ISBN 9783954413164
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Helen Stein ist Profilerin beim Koblenzer LKA. Nach einem schrecklichen Erlebnis, bei dem sie sich drei Tage, an die sie keinerlei Erinnerung hat,  in der Gewalt eines äußerst brutalen Serienmörders befand, schickt ihr Vorgesetzter sie in eine Auszeit in den Westerwald. In der kleinen Polizeiinspektion trifft sie auf Ben Funke, den Dienststellenleiter, der ebenfalls an einem traumatischen Ereignis leidet und mehr und mehr dem Alkohol verfällt. Doch dann taucht auch hier eine Mädchenleiche auf und es stellt sich die Frage, ob es sich um den gleichen Täter handelt, den Helen schon aus Koblenz kennt. Nun müssen Helen und Ben sich zusammenreißen und –raufen, wenn sie erfolgreich ermitteln wollen. Doch ob das gelingen kann?

Der Thriller „Der Schacht“ von Volker Dützer führt uns in den ländlichen Westerwald. Die Protagonisten sind zwei angeschlagene Polizisten, die sich nur schwer im Alltagsleben behaupten können, zu furchtbar sind ihre Geschichten. Nicht immer wirken sie nur sympathisch, aber das macht sie menschlich. Der Autor schreibt sehr flüssig und schnell lesbar, das gefällt mir sehr gut. Der Spannungsbogen wird recht gut gehalten, bis es nach 398 Seiten zu einem furiosen Finale kommt. An wenigen Stellen spielt vielleicht ein wenig zuviel der Zufall mit, aber das ist für einen fiktiven Thriller soweit ok.

Das Cover passt sehr gut zum Buch, es wirkt düster und bedrohlich. Der Titel ist knapp und prägnant.

Mir hat dieser Thriller sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf die Nachfolgebände, die es ja, wie im Nachwort angekündigt, geben wird.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(319)

598 Bibliotheken, 20 Leser, 1 Gruppe, 208 Rezensionen

krimi, nele neuhaus, mord, taunus, wald

Im Wald

Nele Neuhaus
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 14.10.2016
ISBN 9783550080555
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Oliver von Bodenstein und Pia Sander ermitteln in ihrem neuen Fall in Ruppertshain, einem kleinen Ort im Taunus. Hier wird in den Trümmern eines ausgebrannten Wohnwagens eine Leiche gefunden. Kurze Zeit später wird eine kranke alte Frau ermordet, die Bodenstein noch aus seiner Kindheit kannte. Die Ermittlungen bringen immer mehr Geschehnisse aus der Vergangenheit ans Licht, die die Dorfgemeinschaft lieber vergessen hätte. Auch Bodenstein erinnert sich an schreckliche Vorkommnisse seiner Kindheit, an die er lange nicht mehr gedacht hatte. Doch in welchem Zusammenhang stehen die alten Geschichten mit den aktuellen Verbrechen? Für Bodenstein und Sander beginnt eine emotionale Ermittlungsarbeit.

Der Krimi „Im Wald“ von Nele Neuhaus ist mit 556 Seiten ein eher schwergewichtiger Roman, der nach meinem Empfinden  gut auf 100 Seiten hätte verzichten können. Manche langatmigen Erklärungen der Autorin oder auch Fragen, die die Protagonisten sich selber stellen, sind der Spannung nicht unbedingt zuträglich. Nur gut, dass Frau Neuhaus einen flüssigen Schreibstil hat, so dass der Leser schnell durch das Buch kommt. Erschwerend kommen allerdings noch die vielen Namen der handelnden Personen hinzu, die zwar am Anfang in einem Personenregister vorgestellt werden, aber wer möchte schon während der Lektüre hin- und herblättern, wenn man einen Namen nicht mehr zuordnen kann. Die Geschichte an sich ist aber schon spannend und bekommt durch den Bezug zu Bodensteins Vergangenheit eine sehr persönliche Note. Schön finde ich auch die Karte zu Beginn des Buches, so kann man sich gut vorstellen, wo gerade etwas passiert. Das Cover finde ich wirklich toll, es passt mit dem roten Fuchs im Wald perfekt und strahlt eine gewisse Unheimlichkeit aus. Auch der Titel ist super, knapp und passend.

Für mich war es das erste Buch dieser Autorin und ich muss leider sagen, dass es mich nicht ganz überzeugt hat, ich hatte mir nach Allem, was ich über Frau Neuhaus gelesen hatte, etwas mehr erwartet.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(141)

201 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 94 Rezensionen

entführung, thriller, baby, kindesentführung, lügen

The Couple Next Door

Shari Lapena , Rainer Schumacher
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.03.2017
ISBN 9783785725856
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Marco und Anne leben mit ihrer kleinen Tochter Cora in einem Reihenhaus, Wand an Wand mit ihren Nachbarn Graham und Cynthia. An einem Abend, an dem Graham mit seinen Nachbarn seinen Geburtstag feiern will, sagt Coras Babysitter plötzlich und kurzfristig ab. Nach einigen Diskussionen entscheiden sich Marco und Anne das Babyfon mit zu ihren Nachbarn zu nehmen und regelmäßig nach Cora zu sehen, sie aber alleine in ihrem Bettchen schlafen zu lassen. Als sie nach einem sehr wechselvollen Abend mit Streit und Eifersüchteleien nach Hause kommen, ist Coras Bett leer, von dem Baby fehlt jede Spur. Und auch von dem Entführer gibt es keinerlei Spuren. Was mag an diesem Abend nur passiert sein?  Detective Rasbach ermittelt in diesem undurchsichtigen Fall.

Mit „The Couple next door“ hat die Autorin Shari Lapena einen sehr guten Thriller vorgelegt. Es gibt einige unvorhersehbare Wendungen, die den Leser lange im Unklaren über das wahre Geschehen lassen. So ist es ihr gelungen, den Spannungsbogen über den größten Teil des Buches zu halten und das bis zum spektakulären Finale.  Die Story ist eher ungewöhnlich für einen Thriller, gefällt mir aber sehr gut. Shari Lapena schreibt sehr flüssig, das Buch ist schnell zu lesen. Die Protagonisten sind menschlich dargestellt, mit Stärken und Schwächen, wie es eben auch in der realen Welt ist. Allerdings konnte ich einige Handlungen nicht nachvollziehen, nicht alles wirkt realistisch. Und doch habe ich mit den Eltern gelitten und um ihr Kind gebangt. Und ich habe mich bestens unterhalten gefühlt!

Das Cover ist relativ nichtssagend, man sieht durch eine beschlagene Fensterscheibe auf das Haus des Nachbarn. Auch der Titel hätte mich jetzt nicht unbedingt gereizt, dieses Buch zu kaufen. Der Untertitel „Jedes Paar hat seine Geheimnisse. Manche sind tödlich“ trifft da schon eher meinen Geschmack und weckt Neugier.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(21)

19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

thriller, schatzsuche, gerhard wegne, u-boot-wrack, katz- und maus spiel

18 Das Vermächtnis

Gerhard Wegner
Flexibler Einband: 344 Seiten
Erschienen bei Wegner, Gerhard , 01.01.2017
ISBN 9783981680935
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mitch und Samson, Wissenschaftler des Odyssee-Bergungsteams, stoßen beim Tauchen im Ärmelkanal auf ein U-Boot-Wrack aus dem zweiten Weltkrieg – bestückt mit Unmengen von Gold. Nachdem die beiden den Fund den Behörden in  Jersey ordnungsgemäß gemeldet haben, ist das U-Boot plötzlich verschwunden. Als die Polizei sich wenig kooperativ zeigen, beschließt das Team, selber zu ermitteln und gerät in einen verhängnisvollen Strudel von Terror und Gewalt. Eine nationalsozialistische Gruppe versucht mit allen Mitteln, die Arbeit des Teams zu unterbinden und schreckt auch vor schwersten Verbrechen nicht zurück. Ein atemberaubendes Wettrennen gegen die Zeit beginnt – denn die Nazis drängen in ganz Europa in die Politik, und es stehen wichtige Wahlen an…

Der Thriller „18 Das Vermächtnis“ von Gerhard Wegner beschreibt die verbrecherischen Machenschaften einer mächtigen nationalsozialistischen Vereinigung. Manches erinnert an die aktuelle Situation in Europa, auch in diesem Buch sind die rechten Parteien auf dem Vormarsch, so dass den Leser ein ungutes Gefühl beschleicht bei dem Gedanken an das, was möglich wäre. Der Thriller ist in einem flüssigen Stil geschrieben, er ist schnell und leicht verständlich zu lesen. Die fiktiven Komponenten der Geschichte sind überraschend und einfallsreich, wenn der Leser sich darauf einlassen kann, hat er ein actionreiches und spannendes Lesevergnügen vor sich. Gut gefällt mir auch das letzte Kapitel „Wahr? Möglich? Erfunden?“. Hier erfährt man, was in diesem Buch real ist und was der Fantasie des  Autoren entspringt – sehr interessant!

Das Cover ist in düsteren Farben gehalten und weist auf die Ursprünge dieser Geschichte im deutschen Reich hin, passend zum Inhalt. Auch der Titel „18 Das Vermächtnis“ passt sehr gut, das wird während der Lektüre des Buches klar.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(43)

56 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 41 Rezensionen

krimi, mord, roussillon, ehebruch, eifersucht

Rabenschwarzer Winter

Philippe Georget , Corinna Rodewald
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 14.10.2016
ISBN 9783548288482
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Gilles Sebag, Inspecteur bei der Polizei in Perpignan, erlebt um die Weihnachtszeit sein ganz persönliches Fiasko: Er findet heraus, dass seine Frau Claire ihn betrügt. Wie geht man mit diesem Vertrauensbruch um, wenn man sich noch immer liebt? Das jedenfalls beteuert Claire immer wieder. Gilles ist erst einmal am Boden zerstört und wendet sich vermehrt dem Alkohol zu. Doch eigentlich muss er einen klaren Kopf bewahren, denn eine seltsame Verbrechensserie erfordert seine ganze Aufmerksamkeit. Kann er trotz aller Widrigkeiten seine berühmte Intuition nutzen und in diese Fälle, die ihn auch immer wieder persönlich tangieren, Klarheit bringen?

Der Krimi „Rabenschwarzer Winter“ von Philippe Georget ist der dritte Band einer Reihe um den Inspecteur Gilles Sebag. Die beiden ersten Bände habe ich nicht gelesen, das hat mein Leseverständnis aber in keiner Weise beeinträchtigt, man kann diesen Teil ganz ohne Vorkenntnisse lesen. Gilles ist ein recht sanftmütiger Charakter mit einem messerscharfen Verstand und einer ausgeprägten Empathie anderen Menschen gegenüber. Seine Alkoholprobleme machen ihn nicht unbedingt sympathischer, aber durchaus menschlicher. Die Thematik dieses Krimis ist eigentlich eine ganz alltägliche, die Verbrechen sind jedoch komplexer, als es anfangs den Anschein hat. Einige Abschnitte sind aus der Sicht des Täters geschrieben, ohne dass der Leser seine Identität kennt. Das macht das ganze Geschehen noch geheimnisvoller und abwechslungsreicher. Der Schreibstil ist leicht lesbar und sehr flüssig. Der Spannungsbogen wird recht gut über die 476 Seiten dieses Buches gehalten. Dieser Krimi hat mir gut gefallen, auch wenn mir manchmal die Intuition des Inspecteurs ein wenig zu weit ging.

Das Cover zeigt eine wolkenverhangene Landschaft, die recht düster wirkt, nicht besonders aussagekräftig, aber die unheilvolle Stimmung kommt beim Betrachter an. Den Titel „Rabenschwarzer Winter“ kann man nicht besser wählen – er passt genau zum Buch.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(64)

172 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

thriller, fahrerflucht, trauer, häusliche gewalt, gewalt

Meine Seele so kalt

Clare Mackintosh ,
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.01.2016
ISBN 9783404172924
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Bei einem schrecklichen Unfall im regnerischen dunklen Bristol wird ein fünfjähriger Junge getötet. Der Fahrer oder die Fahrerin begeht Unfallflucht. Der Junge stirbt in den Armen seiner Mutter. Die ermittelnden Polizisten setzten alles daran, diesen Fall zu lösen, doch es gibt keine Zeugen und keine Verdächtigen.

Jenna Gray, eine Künstlerin, zieht sich in die Einsamkeit eines walisischen Dorfes zurück. Hier hofft sie, zur Ruhe kommen zu können und möchte einen Neuanfang wagen. Doch die Schatten der Vergangenheit sind lang… Reichen sie bis nach Wales?

„Meine Seele so kalt“ ist der erste Roman der Autorin Clare Mackintosh. Sie schreibt in einem flüssigen Stil, schnörkellos und klar – das führt zu einem schnellen Leseerlebnis. Der Psychothriller beginnt relativ ruhig, die Spannung wird erst ganz allmählich aufgebaut, so richtig los geht es eigentlich erst im zweiten Teil. Da wird es dann allerdings wirklich spannend bis zum furiosen Finale. Die Protagonisten sind größtenteils sympathisch, auch wenn ich Jenna manchmal gern geschüttelt hätte, damit sie sich aktiv aus ihrer Situation befreit. Die Ermittler haben auch ihre Schattenseiten, ihr Privat- und Familienleben leidet unter den langen Arbeitszeiten und dem selbst auferlegten Druck, den Unglücksfahrer unbedingt zu schnappen.

Mir hat dieser Thriller sehr gut gefallen, einzig die lange Anlaufzeit bis zum sehr spannenden zweiten Teil sorgt dafür, dass ich einen Stern abziehe.

Das Cover gefällt mir ganz gut, der rote Farbklecks in Form eines Schirmes sticht heraus. Im Ganzen deutet die düstere Stimmung auf einen Thriller hin und animiert den Kunden in der Buchhandlung dazu, sich das Buch genauer anzuschauen. Der Titel klingt zwar etwas pathetisch, passt aber recht gut zum Inhalt, auch wenn man sich anfangs wenig darunter vorstellen kann.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(166)

259 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 121 Rezensionen

thriller, wald, junggesellinnenabschied, spannung, mord

Im dunklen, dunklen Wald

Ruth Ware , Stefanie Ochel
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.09.2016
ISBN 9783423261234
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nora wird überraschend von ihrer früheren besten Freundin Clare zu deren Junggesellinnenabschied eingeladen. Da sie seit zehn Jahren keinen Kontakt mehr zu Clare hatte, zögert sie zuzusagen. Doch dann entscheidet sie sich für eine Zusage und macht sich mit Nina, einer gemeinsamen Freundin, auf den Weg in ein imposantes Haus, das hauptsächlich aus Glas besteht und in einem Wald steht. Doch dieses Wochenende entwickelt sich immer mehr zu einem schrecklichen Desaster.

Der Debütroman „Im dunklen dunklen Wald“ von Ruth Ware ist ein temporeicher und spannender Thriller. Gerade während der ersten zwei Drittel kann man das Buch kaum aus der Hand legen. Danach fällt die Spannungskurve zwar etwas ab, bleibt jedoch auf relativ hohem Niveau. Erzählt wird in einem flüssigen Schreibstil, den man sehr schnell lesen kann. Die Hauptprotagonistin Nora ist meistens sympathisch, auch wenn man nicht alle ihre Handlungen völlig nachvollziehen kann. Die anderen Gäste dieser Party sind schon recht speziell, aber das ist ja ganz gut so, denn so kommt es nicht nur zu Spannung in der Geschichte, sondern auch zu Spannungen zwischen den handelnden Personen, was dem Buch gut tut. Die Auflösung des Verbrechens fand ich leider etwas vorhersehbar, auch wenn ich bis zum Schluss immer mal wieder daran gezweifelt habe.

Das Cover ist in düsteren Farben gehalten und vermittelt eine unheimliche Stimmung. Der Titel ist in blutroten Lettern geschrieben und lässt sofort auf einen Thriller schließen. „Im dunklen dunklen Wald“ ist ein sehr passender und neugierig machender Titel, sehr gut gewählt.

Allen, die gerne temporeiche, flüssig geschriebene Thriller ohne besonderen Tiefgang lesen, kann ich dieses Buch empfehlen.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(50)

78 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

thriller, afrika, jean-christophe grangé, frankreich, mord

Purpurne Rache

Jean-Christophe Grangé , Ulrike Werner-Richter
Fester Einband: 944 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 11.11.2016
ISBN 9783431039641
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Familie Morvan genießt in Paris einen zwielichtigen Ruf. Familienoberhaupt Gregoire hat in den Siebzigerjahren im damaligen Zaire einen berüchtigten Serienmörder, den „Nagelmann“,  zur Strecke gebracht, was ihm auch gegenwärtig in Frankreich noch Ruhm und Ehre einbringt. Auf der anderen Seite scheint es Schatten in seinem Leben zu geben, die auch seine Familie in Mitleidenschaft ziehen. Seine Kinder wirken mehr oder minder traumatisiert, was sich in einem exzessiven Lebenswandel niederschlägt. Nur der älteste Sohn, Erwan, scheint einigermaßen mit beiden Füßen im Leben zu stehen. Er ist Polizeikommissar in Paris und untersucht nun Mordfälle, die unheimlich den Morden des „Nagelmannes“ gleichen. Kann das ein Zufall sein oder treibt ein Unbekannter ein perfides Spiel mit Familie Morvan?

Der Autor Jean-Christophe Grangé legt mit „Purpurne Rache“ einen Thriller vor, der mich nicht ganz überzeugen konnte. Das Buch ist mit 766 Seiten ungewöhnlich umfangreich, vielleicht wäre hier etwas weniger mehr gewesen, denn die Spannung konnte nicht über die gesamte Seitenzahl gehalten werden. Trotzdem ist es ein lesenswertes Buch, das seinen Schauplatz nicht nur im bekannten Europa hat, sondern seine Leser auch ins weitgehend unbekannte Afrika, nämlich in den Kongo, führt. Hier regiert Anarchie und Korruption, was sich manch ein gut betuchter Europäer zu Nutze macht. Als Leser hat man den Eindruck, dass der Autor sich hier gut auskennt, bzw. gut recherchiert hat. Die Geschichte ist flüssig erzählt, der Schreibstil manchmal etwas „blumig“, aber durchaus gut zu lesen. Einzig die wenigen Längen stören den Lesegenuss etwas.

Das Cover gefällt mir sehr gut, es wirkt bedrohlich und fremdartig, die gedeckten Farben verstärken diesen Eindruck. Der Titel hat für mich kaum Bezug zum Buch, oder habe ich da etwas überlesen? Rache – ja, das passt, aber warum purpur?

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(57)

106 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

thriller, london, psychothriller, stalking, verfolgung

Alleine bist du nie

Clare Mackintosh , Sabine Schilasky
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 13.01.2017
ISBN 9783404174706
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zoe Walker, geschiedene Mutter von zwei erwachsenen Kindern, lebt in London und fährt täglich via U-Bahn zur Arbeit. Eines Tages sieht sie in einer Zeitung ihr eigenes Foto in einer Dating Anzeige. Verwirrt versucht sie der Sache auf den Grund zu gehen. Oder hat sie sich getäuscht? Sieht die Frau auf dem Foto ihr vielleicht nur ähnlich? Zoes Gefühl sagt ihr, dass mehr dahinter steckt und dass sie die Hintergründe erforschen sollte. Ein gefährliches Unterfangen…

„Alleine bist du nie“ ist ein Psychothriller, geschrieben von Clare Mackintosh, einer britischen Autorin, die zuvor auch schon zwölf Jahre bei der Polizei arbeitete. Mit dieser Erfahrung kann sie Polizeiarbeit sicher authentisch darstellen, was dem Buche zu Gute kommt. Aber auch ihr flüssiger Schreibstil, der schnell zu lesen ist, gefällt mir gut. Außerdem versteht sie es, eine unterschwellige Spannung aufzubauen, die lange auch ohne viel Blut vergießen auskommt. Die Thematik ist hochaktuell, denn alleine sind wir heutzutage wirklich nie, überall wird gefilmt und fotografiert. Und wir selber posten ja auch fleißig Bilder in den sozialen Netzwerken, meistens für jeden zugänglich. Wer weiß schon, was mit all diesem Bildmaterial wirklich geschieht? Nach der Lektüre dieses Buches mache ich mir wesentlich mehr Gedanken über dieses Thema, denn der Thriller wirkt auf mich ziemlich realistisch. Die Protagonisten sind recht sympathisch, wenn auch Zoes Handlungsweise für mich nicht immer ganz nachvollziehbar ist. Die Spannung steigt zum Schluss des Thrillers rapide an, mit dem Ende hätte ich nicht gerechnet, das hat mir sehr gut gefallen.

Das Cover stellt, passend zum Buch, eine Alltagsszene in einer Bahn dar. Durch die leicht verwischte Schrift und das ebenso bearbeitete Foto entsteht der Eindruck eines fahrenden Zuges, das ist ganz gut gemacht. Der Titel passt sehr gut zur Geschichte.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(20)

22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

schatten, ermordung, autounfall, geplantes attentat, mystery

Schattentäter

Jannes C. Cramer
Flexibler Einband: 296 Seiten
Erschienen bei Romanfieber Verlag, 13.10.2016
ISBN 9783981817508
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Felix ist nach dem Tod seiner Frau Leonie völlig am Ende. Er fängt an zu trinken und kann kaum noch einem geregelten Tagesablauf nachgehen. Zum Glück gibt es Melanie, seine gute Freundin, die ihn immer wieder aufrichtet. Doch als Felix einen vermeintlich tödlichen Unfall hat, verändern sich ihrer beider Leben schlagartig, denn nichts ist mehr so, wie es zu sein scheint.

„Schattentäter“ ist ein Mystery-Thriller aus der Feder von Jannes C. Cramer. Er schreibt in einem flüssigen, schnell lesbarem Schreibstil, der dem Leser die Lektüre einfach macht. Die Geschichte ist geheimnisvoll und mysteriös, als Leser muss man schon bereit sein, sich auch auf Unvorstellbares einzulassen, nur so macht das Lesen Spaß. Wer das kann, den erwartet hier ein rasanter, actionreicher Thriller, den man schnell liest. Felix und Melanie sind lebenswerte Protagonisten, die in einen wahren Strudel der Ereignisse gezogen werden und denen kaum Zeit zum Atemholen bleibt. Es gibt einige Wendungen und unvorhergesehene Ereignisse, die den Leser überraschen.

Nachdem ich mich in dieses Buch eingelesen hatte, hat es mir gut gefallen und wer Übersinnliches mag, dem sei es empfohlen!

Das Cover ist in düsteren Farben gehalten, da erkennt man, auch auf Grund der Kreuze,  sofort den Thriller. Es passt, ebenso wie der Titel „Schattentäter“ super zum Buch.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(18)

22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

regenwald, urvolk, holzmafia, palmöl, dschungel

Das Verschwinden der Luft

Christian Kahl
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Divan, 17.10.2016
ISBN 9783863270407
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mat Endesfelder ist ein sehr vermögender Mann, der sich zu einem Tauchurlaub auf Borneo befindet. Hier lernt er Darlene kennen, eine Mitarbeiterin des Tauch Resorts. Sie kommen sich langsam näher und er erfährt, dass der eigentliche Grund ihres Aufenthalts auf Borneo die Suche nach ihrem Bruder James ist, der hier vor einigen Jahren spurlos verschwand. James hatte sich für die Urvölker im Regenwald und damit gegen die Holzmafia und Palmölproduzenten eingesetzt. Mat entscheidet sich, Darlene auf einer Expedition in den Dschungel zu unterstützen, mit seinem Geld und auch mit seiner Begleitung. Zusammen tauchen sie in diese unbekannte und manchmal Furcht einflößende Welt ein…

„Das Verschwinden der Luft“ ist ein ungewöhnlicher Thriller aus der Feder von Christian Kahl. Schon der Ort des Geschehens ist für uns Europäer mystisch: der Regenwald Borneos. Die Atmosphäre des Dschungels  fängt der Autor gut ein, der Leser wähnt sich zwischen Zikaden und Affengeschrei. Das Ganze erzählt er uns in einem nüchternen Schreibstil, der gut und schnell zu lesen ist. Die brisante Thematik sorgt für ein Gefühl der Realität, auch wenn manche Aktionen etwas überzogen wirken. Die Spannung lässt leider im Mittelteil des Buches etwas nach, so dass es zu einigen wenigen Längen kommt. Zum Finale hin wird es dann wieder deutlich spannender mit einem etwas unvorhersehbaren Ende.

Das Cover deutet nicht unbedingt auf einen Thriller hin, gefällt mir aber, weil es durch die abgebildete Vegetation zum Buch passt. Der ungewöhnliche Titel passt, er erklärt sich durch die Lektüre des Buches. Ich finde ihn sehr gut gewählt, weil er neugierig macht.

Dieses Buch ist kein „normaler“ Thriller, hier geht es um viel mehr. Die Abholzung des Regenwaldes ist zwar ein bekanntes Problem, hier aber erfährt man, eingebettet in einen Thriller, mehr darüber. Die Aussagen dazu in diesem Buch scheinen gut recherchiert zu sein. Dafür und für die gute Idee, das Ganze in einen Roman zu verpacken, bekommt das Buch von mir den vierten Stern, den es als „Nur-Thriller“ von mir nicht bekommen hätte.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(71)

91 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 69 Rezensionen

rom, thriller, serienmörder, mord, krebs

Schattenkiller

Mirko Zilahy , Katharina Schmidt , Barbara Neeb
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 09.12.2016
ISBN 9783404174201
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Profiler Enrico Mancini steht im verregneten Rom vor einer großen Herausforderung: Nach dem Auffinden von drei grausam zugerichteten Leichen wird er von der Polizei hinzu gezogen. Mancini ist nach dem Tod seiner Frau angeschlagen und scheint nicht voll belastbar zu sein. Doch der Mörder muss gestoppt werden, und Mancini mit seinen teilweise unorthodoxen Methoden könnte eine große Hilfe sein. Doch steht er diese Belastung durch? Kann er den Mörder ermitteln und überführen? Die Zeit läuft gegen ihn und sein Team.

„Schattenkiller“ von Mirko Zilahy ist mein erster italienischer Krimi und ich muss gestehen, dieses Schmuddelwetter, das sich durch dieses Buch zieht, passt so gar nicht zu meiner Vorstellung von Italien. Allerdings passt das Wetter sehr gut zum düsteren Geschehen in diesem Thriller. Die Opfer sind schlimm zugerichtet und die Fundorte dunkle Ecken der Stadt. Rom wird ausführlich beschrieben, diese Beschreibungen waren der Spannung nicht immer förderlich, gerade wenn man noch nie in Rom war, kann man mit den Straßennamen nur wenig anfangen. Zilahys Schreibstil ist flüssig, manchmal fast ein wenig blumig und etwas ausschweifend. Die Spannung wird recht gut aufgebaut, der Spannungsbogen kann aber nicht über die kompletten 423 Seiten des Buches gehalten werden. Das furiose Ende ist aber wieder gut gelungen. Mancini als Hauptperson konnte mich nicht so ganz überzeugen, zu viel bringt er an eigenen Problemen mit in dieses Buch und zu wenig ist er teamfähig.

Der Titel „Schattenkiller“ ist gut gewählt, er trifft den Täter gut. Das Cover ist düster und passt somit auch recht gut, auch wenn man wenig anderes als Wasser erkennt.

Leider konnte mich das Buch nicht 100prozentig überzeugen trotz einiger spannender Ideen.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(157)

333 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 85 Rezensionen

thriller, ethan cross, gefängnis, ich bin der zorn, psychothriller

Ich bin der Zorn

Ethan Cross , Dietmar Schmidt
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 11.11.2016
ISBN 9783404174218
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In Arizona, in einem neuen innovativen Gefängnis, erschießt ein Wärter mehrere Menschen. Die Gründe sind völlig unklar. Deshalb wird Special Agent Marcus Williams mit seinem Team hinzugezogen. Diese Elitetruppe findet schnell heraus, dass der Mörder von einem Mann, der sich Judas nennt, zu dieser Tat erpresst wurde. Doch wer ist dieser Judas? Um das herauszufinden, wird Francis Ackerman jr., der Bruder von Marcus und ein berüchtigter Serienkiller, in das Gefängnis eingeschleust. Hier soll nun er ermitteln, während die Spezialeinheit um Marcus in alle Richtungen forscht. Werden sie Judas enttarnen und weitere Morde verhindern können?

Der Autor Ethan Cross hat mit „Ich bin der Zorn“ den vierten Band der Reihe um den Killer Francis Ackerman jr. und seinen Bruder Marcus Williams vorgelegt. Ich habe die ersten drei Bände leider nicht gelesen, hatte aber anfangs nur kurz Probleme, mich in die Geschichte einzufinden. Nachdem ich die ziemlich zahlreichen Namen einordnen konnte, begann ein sehr spannendes und actionreiches Lesevergnügen. Der flüssige Schreibstil und die grenzenlose Fantasie des Autoren sorgen für eine schnell lesbare Lektüre, die manchmal auch ganz schön blutig und brutal ist, also nichts für allzu zart besaitete Leser. Die Protagonisten sind vielschichtig, den absoluten Supermann gibt es nicht, jeder hat seine dunklen Seiten, das macht die Geschichte glaubwürdig. Manchmal jedoch kommt es dann doch zu etwas übertriebenem  Wissen und Können bei einigen Personen, doch das stört den Lesefluss nicht besonders, wenn man sich darauf einlassen kann. Das Cover dieses Bandes fügt sich nahtlos in die Reihe der Vorgängerbände ein – relativ schlicht und doch irgendwie bedrohlich, es gefällt mir. Auch der Titel passt in die Reihe und passt zum Inhalt.

Ich kann dieses actionreiche Buch gerne weiter empfehlen, vor Allem an Leser, die auch gerne blutige Thriller lesen.

  (3)
Tags:  
 
197 Ergebnisse