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210 Bücher, 180 Rezensionen

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6 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

unheimlich, geheimnis, mystery, suchen, tod

Antarctica

Steve Berry , Barbara Ostrop
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 21.11.2016
ISBN 9783734103926
Genre: Krimi und Thriller

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2 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Trump verrückt die Welt

Ansgar Graw
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Herbig, F A, 06.07.2017
ISBN 9783776628074
Genre: Sachbücher

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154 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 25 Rezensionen

meer, dystopie, zukunft, tiefsee, dunkle gabe

Das Leuchten

Kat Falls , Petra Koob-Pawis
Fester Einband: 319 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 08.06.2011
ISBN 9783473400690
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Jugendbuch Roman „das Leuchten“ wurde von der amerikanischen Schriftstellerin Kat Falls geschrieben. Es handelt sich dabei um eine Geschichte, welche in der Zukunft der Menschheit spielt und in jener manche Menschen auf dem Meeresboden leben müssen, weil es auf dem Land nicht genug Platz gibt. Es wird nicht nur das Leben dort anschaulich beschrieben, sondern es gibt auch einige Sachen, welche die Geschichte spannend machen. Auf Deutsch ist das Buch am 08.06.2011 im Ravensburg Buchverlag (https://ravensbuch.de/junior/das-leuchten) erschienen und umfasst 319 Seiten. Das Buch ist in der ersten Person Singular aus der Sicht von Ty, eines der Meeresbewohner, geschrieben.

Als der Meeresspiegel stieg, versanken ganze Städte unter Wasser. Plötzlich gab es nicht mehr genug Land für all die Menschen. Glücklicherweise ist es jedoch Wissenschaftler gelungen die Unterwasserwelt für Menschen bewohnbar zu machen. Ty lebt hier auf der Farm seiner Eltern und sein größter Traum ist es eines Tages ebenfalls eine Farm auf dem Meeresboden zu besitzen. Auf dem Land will er nicht leben, denn es gefällt ihm im Meer und außerdem gefällt es ihm nicht, dass die Leute auf dem Festland denken, dass die Kinder, welche unten geboren werden, dunkle Gaben haben. Genug Plätze würde es geben, aber wie es nun einmal ist, mischt sich die Politik ein und kann Träume zerstören. Als ob dies nicht schon schlimm genug wäre, greift eine Gang von entflohenen Sträflingen Versorgungsschiffe an.  

Es hat mir sehr gefallen, dass ich gleich einen Draht zu Ty hatte, denn dies hilft mir sehr beim Lesen. Er ist ein sehr interessanter Charakter mit einigen Geheimnissen und zudem sehr mutig. Klasse, fand ich, dass man mit ihm jemanden gefunden hat, welcher auf dem Meeresboden geboren wurde, aber zugleich die Welt oben ein wenig kennt. Zudem gibt es da noch das Mädchen Gemma, in seinem Alter, welche von oben stammt und durch deren Augen, konnte man die Welt auf dem Meeresboden sich noch besser vorstellen. Auch die Nebencharaktere sind der Autorin sehr gut gelungen. Vor allem fand ich die Überraschungen einfach klasse, denn dadurch lernt man meiner Meinung nach das der erste Blick täuschen kann.

Das Buch lässt sich sehr angenehm und flüssig lesen, denn die Schriftstellerin besitzt einen sehr guten Schreibstil und vor allem lernt man gleich im Anfang die Welt auf dem Meeresgrund kennen und erlebt gleich am Anfang eine spannende Szene, welche einen in die Geschichte hineinzieht. Insgesamt fand ich es sehr gelungen wie sie das Leben dort unten beschrieben hat, wobei es mich sehr gefreut hat, dass es nicht zu technisch wurde, sondern man es sich leicht gut und bildhaft vorstellen konnte und wie sie durch die Geschichte Spannung reinbrachte. Auch die überraschenden Wendungen, mit denen ich meistens nicht gerechnet habe, haben noch mal Pfeffer in die Geschichte gebracht. Ein wenig wurde auch dargestellt wie die Politik den Siedlern zu schaffen machte und auch Geheimnisse von dieser wurden aufgedeckt. Es ist alles in allem ein spannendes Jugendbuch, welches an einem ungewöhnlichen Ort spielt und ich hätte dem Buch liebend gern fünf Sterne gegeben. Allerdings mag ich es nicht, wenn Fragen offenbleiben und da mir das Ende zudem viel zu schnell und abgehackt war, damit meine ich den Epilog, muss ich dem Buch leider einen Stern abziehen.

Ich empfehle das Buch gerne weiter. Es lohnt sich vor allem für Leser des Jugendbuchgenres, welches gerne einen spannenden Roman in der Zukunft, aber ohne Raumschiffe, lesen wollen.

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61 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

neuanfang, vergangenheit, fotografie, spannung, serienmörder

Die Stunde der Schuld

Nora Roberts , Theda Krohm-Linke
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 22.05.2017
ISBN 9783764506087
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Thriller „Die Stunde der Schuld“ wurde von der amerikanischen Schriftstellerin Nora Roberts geschrieben. Das Buch ist am 22.05.2017 auf Deutsch im Blanvalet Verlag erschienen und umfasst 608 Seiten. Es ist in der dritten Person Singular geschrieben und hauptsächlich aus der Sicht von Naomi Carson.

Als die elfjährige Naomi eines Nacht aufwachte und sah wie ihr Vater in den Wald ging, folgte sie ihm, denn sie war sich sicher, dass er sie zu ihrem Geburtstagsgeschenk führen würde. Doch im Wald fand sie nicht das gewünschte Fahrrad, sondern eine junge Frau, welche von Naomis Vater gequält und vergewaltigt worden war. In jener Nacht traf die Elfjährige eine Entscheidung, welche ihr ganzes Leben ändern sollte. Sie rettete die junge Frau und brachte ihren Vater hinter Gittern. Nun ist Naomi erwachsen und bisher wollte sie nirgends lange bleiben. Doch nun hat sie sich in ein Haus verliebt und kauft dieses. Langsam wird sie ein Teil der Ortschaft und lernt den attraktiven Mechatroniker Xander Keaton kennen. Sie hofft dortbleiben und glücklich werden zu können, doch dann wird eine Frauenleiche im Wald vor ihrem Haus gefunden. Hat die Vergangenheit sie etwa eingeholt?

Erst einmal ziehe ich vor der Hauptperson meinen Hut. Vom ersten Augenblick an hat Naomi mein Herz berührt. Es hat mich überrascht wie stark und mutig sie als Elfjährige war. Ich weiß nicht ob ich das in dem Alter gekonnte hätte oder jemand den ich kenne. Die Vergangenheit prägt einen, aber genau dies fast ich so faszinierend an ihr. Auch als Erwachsene hat sie mich berührt, ich konnte mit ihr lachen, mit ihr leiden und mit ihr wütend sein. Ihre Situation hat mich teilweise auch zu Tränen gehört. Zudem war sie ein faszinierender, vielschichtiger Charakter, wie überigens auch Xander. Schon alleine wegen ihr war dieses Buch einfach grandios.

Die Nebencharaktere sind ebenfalls sehr gelungen. Xander hat mein Herz schon bei der ersten Begegnung für sich gewonnen. Wobei ich mich eher in Manson, Naomis Bruder verliebt hätte. Es sind beide mutige, starke Männer. Wobei mich Xander doch ein paar Mal überrascht hat, denn manches hätte ich gar nicht von ihm erwartet. Auch die anderen Leute, vor allem die Bewohner der Ortschaft, von denen man ein paar kennen lernt waren klasse und ich konnte diese in mein Herz schließen. Zugleich gab es neben dem Mörder einige Personen, welche ich überhaupt nicht ausstehen konnte. Auf den Mörder bin ich auch nicht gekommen, aber ich fand gut wie die Autorin ihn beschrieben hat und erklärt hat wieso er dies tat. Doch ich hoffe, dass man ihn in eine Anstalt schließt und nie wieder auf freien Fuß lässt. Soll er doch diesen schrecklichen Ruhm haben, wie Naomis Vater, aber mehr auch nicht.

Wie alle Bücher von Nora Roberts konnte man auch dieses flüssig lesen und es war sehr spannend erzählt. Von der ersten Seite des Buches war ich drin und litt mit dem kleinen Mädchen, welches so eine schwere Entscheidung treffen musste. Den Cut der Geschichte fand ich sehr gut gewählt, aber mir hat auch sehr gefallen, dass man im Laufe des Buches auch erfahren hat, was in den Jahren vom Cut bis zur Gegenwart geschehen ist. Die verschiedenen Ortschaften werden sehr gut beschrieben, so dass man sich diese bildhaft vorstellen kann. Ich zumindest konnte vom ersten Moment an verstehen wieso Naomi genau dort ein Haus gekauft hat. Es fängt spannend an, dann kommt eine Liebesgeschichte und dann wird es nochmal richtig spannend. Genau dieser Faden gefällt mir sehr gut. Es ist zwar in einem leichten Stil geschrieben, aber ich bevorzuge solche Bücher, anstatt jene bei denen ich sehr viel nachdenken muss um diese zu verstehen. Ich fand klasse, dass dieses Bücher bei mir während dem Lesen alle Gefühle geweckt wurden. Ich konnte bei dem Kopfkino, welches bei Büchern von Nora Roberts bei mir automatisch erscheint, lachen, weinen, Angst haben und noch jede Menge andere Gefühle spüren.

Dieses wunderbare Buch, welches absolut grandios gelungen ist, empfehle ich gerne weiter. Es lohnt sich für Fans von Thrillern, aber nicht von Psychothrillern, Krimis und von Liebesgeschichten, wenn man es mag, wenn es auch spannend wird. Außerdem natürlich für alle Nora Roberts Fans.

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taub, liebe, autorin, viking moon, buchverfilmung

Among the Stars

Samantha Joyce , Nicole Hölsken
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.06.2017
ISBN 9783442486236
Genre: Liebesromane

Rezension:

Der Liebesroman „Among the Stars“ wurde von der amerikanischen Autorin Samantha Jocy geschrieben. Das Buch ist auf Deutsch am 19.06.2017 beim Goldmann Verlag (https://www.randomhouse.de/Verlag/Goldmann/4000.rhd) erschienen und umfasst 350 Seiten. Das Buch ist in der ersten Person Singular aus der Sicht von Elise Jameson geschrieben.

Als Elise Jameson im Krankenhaus lag, fing sie an zu schreiben um nicht mehr an den Unfall und ihre Narben wie auch an ihr verlorenes Gehör zu denken. Das ihre Bücher bald die weltberühmte Bestsellerserie „Viking Moon“ sein würde, daran hatte sie nicht einen mal in ihren Träumen gedacht. Nun sollen ihre Bücher auch noch mit ihrem Lieblingsschauspieler verfilmt werden. Dummerweise hat sich jedoch damals nicht ihr Bild, sondern das einer anderen Person an den Verlag geschickt. Da man am Set auf die Anwesenheit der Autorin besteht, sucht sie die wunderschöne Unbekannte und beauftragt diese ihren Platz einzunehmen, während sie sich als deren Assistentin ausgibt. Doch bald findet sie Freunde und kommt dem Schauspieler Gavin näher, da will sie diesen natürlich die Wahrheit erzählen, aber so leicht kommt sie nicht mehr von diesen Lügen los.

Insgesamt fand ich die Charaktere einfach wunderbar und damit meine ich nicht nur die Beiden Hautpersonen, sondern auch die wunderbaren Nebencharaktere wie Jin, Reggie und den wunderbaren Clint. Doch wie Elise hätte ich mein Herz an Gavin verloren. Auf den ersten Blick wechselt er seine Frauen schneller, als mancher seine Socken, aber ob er wirklich so ist oder doch eher ein sympathischer Kerl, muss der Leser selbst herausfinden. Zumindest kann ich vertraten, dass ich vom ersten Moment an in ihn verliebt war, wobei ich auch Clint einfach klasse fand. Obwohl das Buch in der ersten Person Singular geschrieben war, hatte ich mit Elise schon eher meine Probleme. Ich fand sie zwar super süß und sympathisch, aber ich konnte sie nicht verstehen besonders nicht als sie die Unbekannte suchte und sie bat sie selbst zu spielen. Das war mir dann doch ein wenig zu schräg, aber dann auf dem Set und in der Uni ist mit Elisa näher gekommen und ich konnte sie dann das ganze Buch an verstehen und mit ihr mitfühlen. Ich war zusammen mit ihr verletzt, leidete mit ihr und freute mich mit ihr. Es war ein Wechselbad der Gefühle, aber dank ihr lernt man das man das Leben so leben muss wie es nun einmal ist. Wie sagte mir ein Texander mal „wenn wir das Leben Zitronen gibt, dann mach Libonade draus“ und genau dies lernt man zusammen mit ihr.

Der Schreibstil war flüssig zu lesen, angenehm und erinnerte mich mehr an ein Jugendbuch als an einen erwachsenen Liebesroman. Vielleicht liegt dies auch daran, dass Elise gerade einmal 19 Jahre alt ist. Doch es macht Spaß zusammen mit ihr das Leben auf der Uni kennen zu lernen, was ziemlich großen Spaß gemacht hat, da es genial beschrieben wurde. Dank Filmen weiß ich ungefähr wie eine Universität in den USA aussieht, aber auch das Buch hat es bildhaft verschrieben. Auch das Set war wunderbar beschrieben, so dass ich mir die Serie, welche Elise geschrieben hatte sehr gut vorstellen konnte. Es hat mir Spaß gemacht von der Serie und von ihrem Leben wie auch ihrer Liebesgeschichte zu lesen. Ganz großes Lieb gibt es mir für die Geschichte von dem Unfall und das was darazs folgt als sie endlich die Wahrheit darüber sagt. Da hatte sie mein Herz wie auch mein Mitgefühl vollkommen für sich gewonnen.

Ich empfehle diesen wunderbaren Liebesroman bei dem man auch noch etwas lernen kann sehr gerne. Es lohnt sich für Leser von Liebesromanen egal ob sie nun eher zu erwachsenen oder zu Jugendbücheren greifen in denen eine Liebesgeschichte im Vordergrund steht.

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174 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 26 Rezensionen

mord, liebe, vergangenheit, usa, zeugin

Die letzte Zeugin

Nora Roberts , Margarethe van Pée
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Verlag, 25.03.2013
ISBN 9783764504694
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Roman „die letzte Zeugin“ wurde von der amerikanischen Schriftstellerin Nora Roberts geschrieben. Es handelt sich dabei um eine Mischung aus Thriller und Liebesbuch. Das Buch ist am 25.03.2013 im Blanvalet Verlag (https://www.randomhouse.de/Verlag/Blanvalet/1000.rhd) erschienen und umfasst 576 Seiten. Der Roman ist in der dritten Person Singular hauptsächlich aus der Sicht von Abigail Lowery geschrieben.

Einmal in ihrem Leben wollte sie richtig gegen ihre Mutter, welche ihr Leben komplett verplant hatte, rebellieren. Abigail hatte sich zwar schon eine Jeans gekauft und dies war schon eine Rebellion für die 16-Jährige, aber dies reichte ihr nicht. Eigentlich wollte sie nur shoppen gehen und mit einer ehemaligen Mitschülerin in einem angesagten Club feiern. Doch dann lässt sie sich durch diese und durch den Alkohol, welchen sie getrunken hat, davon überreden mit dieser und den beiden Männern, welche sie kennen gelernt haben, zu dem Haus des einen zu gehen. Ab diesem Zeitpunkt geht alles schief. Zwölf Jahre später lebt sie in einer Kleinstadt im Süden in einem Haus, welches durch seine Sicherheitssysteme fast schon an Fort Knox erinnert. Die Leute fragen sich wer diese einsame, unfreundliche Frau wohl ist. Diese Frage stellt sich auch der Polizeichef des Ortes, doch diesen kann sie mit ihrer unfreundlichen Art nicht verjagen. Viel zu sehr fasziniert ihn diese geheimnisvolle junge Frau.

In meinen Rezis schreibe ich gerne etwas zu den Hauptcharakteren, aber bei Abigail will ich kaum etwas schreiben. Man muss sie durch dieses Buch selber kennen lernen und sich durch ihre Art nicht abschrecken lassen. Denn ihre Mutter gab ihr keine Liebe, plante ihr ganzes Leben und war doch nur stolz in manchen Momenten auf ihre Tochter. Stolz bekam Abigail als Mädchen, aber keine Liebe und sie durfte auch nicht mit jungen Leuten abhängen, ihre Mutter plante nicht nur ihren Lebensweg, ihren zukünftigen Beruf, sondern suchte ihr auch die Kontakte, die Kleidung und das richtige Essen aus. Da kann man einfach nicht so eine normale 16Jährige sein und auch später braucht sie um sich zu Recht zu finden. Doch ich muss zugeben, dass sie mir später deutlich näherstand, obwohl ich mit der Jugendlichen großes Mitleid hatte.

Brooks Gleason, der Polizeichef der Kleinstadt, wuchs dagegen in einer liebevollen Familie auf. Seine Familie wuchs mir genauso schnell ans Herz wie er. Besonders die ehemalige Hippie, welche seine Mutter ist, war schon ein Traum als zukünftige Schwiegermama. Auch seinen eher ruhigen Vater und seine unterschiedlichen zwei Schwestern haben mir sehr gefallen. Da wundert es wohl kaum, dass nicht nur Brooks mein absoluter Traummann ist, sondern seine Familie auch die perfekte Schwiegerfamilie in meinen Augen ist. Er ist mutig, ehrlich, direkt und stur. Mitfühlend kann er auch sein, aber wenn Mitleid und Mitgefühl nicht angebracht ist, dann fühlt er dieses auch nicht. Obwohl er nur wegen seinem damals erkrankten Vater zurückgekommen ist, liebt er seine Heimatstadt und will diese beschützen. Dass er zudem noch gut aussieht, ist nur ein schöner Nebeneffekt.

Die Nebencharaktere waren faszinierend, eine ganz tolle Mischung. Obwohl es in dem Buch viele üble, brutale Menschen gab, habe ich jedoch nur gegen die Mutter von Abigail einen gewissen Hass entwickelt. Wenn man so jemanden als alleinerziehende Mutter hat, dann braucht man keine Feinde mehr und sollte versuchen so schnell wie möglich ans andere Ende des Landes und falls dies noch nicht reicht ans andere Ende der Welt zu fliehen. Die Menschen im ersten Teil, als Abigail noch jung war, sind interessant. Faszinierend fand ich, dass sich die Menschen nicht so einfach in die Schubladen Gut und Böse haben stecken lassen. Im zweiten Teil des Buches spielen natürlich die Bewohner der Kleinstadt eine große Rolle und nicht alle sind so nett wie man es vielleicht von den Leuten im Süden der USA erwarten würde.

Ich hatte Schwierigkeiten ins Buch hinein zu finden, weil Abigail so anders war und ich keinen Bezug zu ihr fand. Dass ich dennoch durchgehalten habe, freut mich sehr, denn ansonsten hätte ich ein wunderbares Buch verpasst. Auch der erste Teil des Buches hat sich wunderbar weiterentwickelt, so dass ich bald begonnen habe mit Abigail mitzufühlen. Ganz nah kam sie mir jedoch erst als Erwachsene. Nora Roberts ist sehr gut gelungen die junge Frau darzustellen und ihre Versuche so normal wie jeder andere zu sein. Anfangs fand ich das Buch holprig zu lesen, aber dann als es mich gepackt hat, habe ich es fast verschlungen. Denn ich fand es sehr interessiert. Der erste Teil des Buches nach den ersten Anlaufschwierigkeiten wurde hochinteressant und spannend erzählte. Dann im zweiten Teil lernte man Abigail zwölf Jahre später kennen und es freut mich sehr, dass man im Buch erfährt was sie in den fehlenden Jahren vom ersten bis zum zweiten Teil gemacht hat. Faszinierend fand ich es die für mich normale Welt zusammen mit ihr zu entdecken. Auch die Liebesgeschichte, welche sich eher langsam entwickelt hat, denn Brooks brauchte sehr viel Geduld mit ihr, hat mir sehr gefallen. Auch die Orte, welche im Buch genannt wurden, sind so gut beschrieben worden das man sich diese bildlich vorstellen konnte. Der Schriftstellerin ist es zudem gelungen mich ins Buch hinein zu ziehen, so dass es mir vorkam, als ob ich es live mitbekommen würde.

Da es eines meiner Lieblingsbücher von Nora Roberts ist, empfehle ich es liebend gerne weiter.

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325 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 103 Rezensionen

liebe, the last ones to know, rock my soul, rockstar, musik

Rock my Soul

Jamie Shaw , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.06.2017
ISBN 9783734103568
Genre: Liebesromane

Rezension:

Der Liebesroman „Rock my Soul“ wurde von der amerikanischen Schriftstellerin Jamie Shaw geschrieben. Das Buch ist der dritte Teil der Reihe The-Last-Ones-To-Know. Man kann diesen Roman lesen ohne die anderen Bücher zu kennen, wer jedoch mit dem ersten Band anfangen möchte, dem ich teile ich hiermit mit, dass dieser den Titel „Rock my Heart“ trägt. Das Buch ist am 19.06.2017 im Blanvalet Verlag (https://www.randomhouse.de/Verlag/Blanvalet/1000.rhd) erschienen und umfasst 448 Seiten. Der Roman ist in der ersten Person Singular aus der Sicht der Gitarristin Kit Larson geschrieben.  

Schon in der Schulzeit hat Kit für Shawn geschwärmt. Wegen ihm hat sie einst anfangen Gitarre zu spielen und ist nun verdammt gut darin. Doch in der Vergangenheit ist noch mehr passiert. Auf einer verhängnisvollen Party ist sie dem damals umschwärmten 18-Jährigen nähergekommen und dabei war sie gerade einmal 15 Jahre alt. Doch schnell verstand sie, dass sie nie mehr als ein One-Night-Stand für ihn sein würde. Dennoch meldet sie sich sechs Jahre später, zum Vorspielen, als seine Band einen neuen Gitarristen sucht und wird genommen. Kann sie ihr Herz wirklich so einfach zur Seite schieben wie sie sich das vorgenommen hat? Und wie wird der Musiker Shawn auf sie reagieren?

Ich habe Zeit gebraucht um mit Kit mitfühlen zu können und sie zu verstehen. Zwar fand ich sie von Anfang an sehr sympathisch, aber beim Prolog habe ich oft gedacht „oh my god“. Oft habe ich auch gedacht, nimm dich zusammen und mache den Mund auf. Obwohl sie richtig cool ist, habe ich sie anfangs und am Ende nicht verstanden. Doch keine Sorge sie ist tatsächlich cool und kein richtiges zimperliches Mädchen. Wenn man mit vier Brüdern und davon drei ältere wie einem Zwillingsbruder aufwächst dann hat man was auf dem Kasten und ist nicht auf den Mund gefallen. Ich habe ihre sarkastische Ader und ihren Humor sehr geliebt. Zudem versucht sie einen harten Kern nach außen zu zeigen, aber innerlich ist sie ziemlich weich. Für mich trifft sie bis auf ein Erlebnis die Rockmusikerin, welche ich mir bei dem Begriff vorstelle.

Ich gehöre zu den Lesern für diese das Buch gewidmet wurde, denn ich habe mich in Shawn verliebt. Heiraten würde ich zwar jemand anderen, aber von diesem Mann kann man einfach träumen. Er ist ehrlich, hilfsbereit und ein toller Freund. Ich fand es einfach grandios wie er an seine Mitmenschen denkt und so zum Beispiel seinem Freund den Leadsänger vor Konzerten Honig in den Whiskey mischt und den Roadies Kaffee bringt. So habe ich mir einen Rockstar wirklich nicht vorgestellt. Er ist so schrecklich normal und auf den Boden geblieben. Vor allem seine Ansichten über das Musikgeschäft konnte ich nachvollziehen. Er ist stur, liebevoll und leidenschaftlich. Nur leider bekommt er manchmal wie Kit einfach den Mund nicht auf. Das Drama wäre wahrscheinlich nicht so schlimm verlaufen, wenn sie einfach ehrlich und offen miteinander geredet hätten, aber dann wäre das Buch wohl um ca. 100 Seiten kürzer gewesen.

Die Nebencharaktere waren einfach der Hammer. Seine Bandkollegen musste man einfach mitsamt ihren Freundinnen genauso ins Herz schließen wie Kit und Shawn. Verliebt habe ich mich nicht nur in Shawn, sondern auch in die älteren Brüder von Kit und ich weiß gar nicht ob ich Bryce oder Ryan nun besser finde. Mir hat im Buch auch sehr gefallen das man auch die Leute trifft, auf welche ein Musiker wohl bei jedem Konzert trifft. Groupies, welche ich nicht so schlimm fand wie die Tochter eines Label Besitzers und auch ein paar Rockmusiker, wie ich sie mir diese einfach vorgestellt habe.

Der Schreibstil der Autorin lässt sich flüssig lesen und passt perfekt zu der 21jährigen Kit. Klasse fand ich vor allem, dass wir erfahren wie es Kit in den sechs Jahren ging und ein absolutes Highlight war für mich der Epilog. Sehr interessant war vor allem, dass man zusammen mit Kit das Leben auf Tournee kennen lernen durfte von einem Konzert zum Nächsten, das Leben im Tour Bus. Hut ab muss ich jedoch dafür sagen, dass die Jungs sich anständig gegenüber Kit benommen haben, denn ihr Bett war im Bereich der Jungs und keiner von denen kam auf dumme Ideen. Das sich Shawn und Kit näherkamen, ist nun mal die wundervolle, leicht komplizierte Liebesgeschichte im Buch. Auch die Partys unterwegs wurden sehr gut beschrieben. Dank dem Schreibstil in der ersten Person Singular kam es einem so vor, als ob man Kit tatsächlich begleiten würden. Für Leute wie mich die keine Sexszenen lesen mögen, kann ich sagen, dass es davon im Buch ziemlich wenige gibt und man diese gut überblättern kann.

Ich habe lange überlegt und mich am Ende dennoch entschieden dem grandiosen Buch einen Stern abzuziehen. Der Grund dafür ist vor allem der Prolog, nach dem ich das Buch fast wieder abgebrochen hätte wie auch das ich Kits Verhalten manchmal einfach nicht nachvollziehen konnte. Vielleicht liegt dies auch daran, dass ich zehn Jahre älter bin und schon immer ein sehr direkter Mensch war.

Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter. Es lohnt sich für Leser die gerne Liebesbücher lesen die im Musikbusiness spielen wie auch für Leser die gerne Liebgeschichten über junge Leute lesen wollen.

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34 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

beschattung, falschgeld, familie, orcas island, verrat

Das Geheimnis von Orcas Island

Nora Roberts , Tatjana Lénárt-Seidnitzer
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 13.04.2011
ISBN 9783899418514
Genre: Romane

Rezension:

Der Roman „Das Geheimnis von Orcas Island“ wurde von der amerikanischen Autorin Nora Roberts geschrieben. Das Buch ist am 01.06.2005 im Mira Taschenbuch Verlag (https://www.harpercollins.de/mira-taschenbuch/) erschienen und umfasst 300 Seiten. Das Buch ist in der dritten Person Singular geschrieben und hauptsächlich aus der Sicht von Charity und Ronald. Es handelt sich bei diesem Buch um einen Liebesroman mit einer größeren Prise Krimi.

Der FBI Agent Ronald DeWinter kommt auf die idyllische Insel Orcas Island, welche vor der Küste von Kanada liegt, um herauszufinden wer zum Verberring gehört, welcher Falschgeld nach Kanada schmuggelt. Vor allen Charity Ford, welcher eine Pension gehört, scheint zu diesem Ring zu gehören. Doch je näher Roland ihr kommt und sie kennen lernt umso weniger kann er glauben, dass sie da mitmachen soll. Doch spielt ihm sein Herz einen Streich oder ist sie tatsächlich unschuldig?

Da das Buch nur 300 Seiten umfasst, möchte ich nur wenig über die Charaktere erzählen um dem Leser eine Chance zu geben die Beiden von alleine kennen zu lernen. Charity ist sehr sympathisch, liebevoll und man schließt sie sehr schnell in sein Herz. Sie nimmt gerne verloren Menschen auf und versucht zu helfen wo sie nur kann, genau dies jedoch ist ihr Fehler. Roland kann mit der Liebe nichts anfangen und weiß auch gar nicht was seine seltsamen Gefühle gegenüber Charity bloß bedeuten sollen, denn eigentlich lebt er doch nur für seinen Job. In diesem ist er richtig gut, deshalb ist er hart und das sieht man ihm auf den ersten Blick an und zudem ist er auch sehr misstrauisch. Auch mit ihm kann mehr sehr schön mitfühlen und er kommt einem näher. Auch die anderen Leute der Person die Mitarbeiter wie auch die Gäste wachsen einen schnell ans Herz.

Fangen wir mit dem Schlechten an, weshalb ich einen Punkt abziehen muss. Die Geschichte entwickelt sich meiner Meinung nach zu schnell. Zwar glaube ich an die Liebe auf den ersten Blick, aber das die Geschichte im Buch nur eine Woche braucht um sich so zu entwickeln, ist für mich einfach nicht zu glauben. Außerdem ist es nicht der Schreibstil von Nora Roberts den ich liebe und ich habe schnell gemerkt, dass dies ein früheres Buch von ihr ist. Leider konnte ich das Buch nicht so flüssig lesen wie die anderen Bücher und etwas hat mit einfach gefehlt. Die Leute wie auch die Landschaft werden wunderbar beschrieben. Ich kann mir die Insel sehr gut vorstellen und bin neidisch das ich durch das Buch nicht dorthin reisen konnte um die Wale zu sehen. Denn diese würde ich liebend gern eines Tages sehen.

Ich kann das Buch weiterempfehlen, aber nicht für Leute welche schon viele Bücher von ihr gelesen haben, welche später erschienen sind.

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38 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

usa, thriller, panik, kathryn dance, jeffery deaver

Wahllos

Jeffery Deaver , Thomas Haufschild
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 24.10.2016
ISBN 9783764505738
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Thriller „Wahllos“ wurde von dem amerikanischen Autor Jeffery Deaver geschrieben. Es handelt sich dabei um den vierten Band der Kathryn Dance Reihe. Man kann das Buch lesen auch ohne die anderen Bücher zu kennen, dennoch möchte ich mitteilen, dass das erste Buch der Reihe „Die Menschenleserin“ heißt. „Wahllos“ ist am 24.10.2016 erschienen und umfasst 576 Seiten. Das Buch ist in der dritten Person Singular geschrieben und hauptsächlich aus der Sicht von Kathryn Dance.

Heute hat man wohl am meisten vor Terroristen und Panik Angst, dennoch versucht man nicht immer daran zu denken, denn dies würde einen verrückt machen. Während einem Konzert bricht plötzlich Feuer aus und die Notausgänge sind blockiert. Die Menschen verwandeln sich in ein Tier, welches ausbrechen will und jeder denkt nur noch an sich. Man steigt auf Menschen und tötet sie ohne dies genau mitzubekommen. Ein tragischer Anschlag, aber es kommt noch viel schlimmer. Die Agentin Kathryn Dance bemerkt, dass es kein Feuer gab, sondern das nur ein Fass vor dem Club gebrannt hat. Wieso hat der Täter so gehandelt und wird es einen neuen Anschlag geben?

Kathryn Dance ist eine faszinierende Agentin. Nicht nur dass sie eine alleinerziehende Mutter ist seitdem ihr Mann bei einem Unfall ums Leben kam, sondern sie kann die Menschen auch lesen. Sie ist eine Verhörspezialistin und taucht tief in die Psyche der Menschen ein, welche sie verhört. Es ist hoch interessiert zu lesen wie sie mit scheinbar einfachen Fragen die Leute dazu bringt mehr zu erzählen als sie wollen und wie sie das Benehmen der Leute erklärt. Ich kann ihrem besten Freund Michael O’Neil nur zustimmen sie ist viel zu mutig und manchmal zu intelligent, so dass sie denkt das sie den Mörder finden kann ohne das ihr großartig etwas passieren könnte. Manchmal hätte ich ihr gerne gesagt, dass ihre Kinder sie doch brauchen. Sie ist loyal und eine sehr sympathische Person. Mit ihr kann man wunderbar mitfühlen und endlich entwickelt sich ihr Privatleben in jene Richtung, welche ihr mir schon immer gewünscht habe.

Auch die anderen Nebencharaktere, hauptsächlich ihre Freunde, ihr Partner, ihre Familie und die anderen Agenten geben eine gute Mischung aus mit denen man auch mitfühlen kann. Vor allem fand ich den Mörder hochinteressiert und bis zu Letzt kam ich nicht darauf wer er ist. 

Nach dem Abschließen des Buches konnte ich einfach nur Wow sagen und habe das Buch meiner Mum in die Hände gedrückt und dabei mag sie eigentlich andere Autoren wie z.B. Karen Rose. Doch diesen grandiosen Thriller muss man einfach lesen. Der Schreibstil des Autors ist einfach faszinierend, lässt sich flüssig lesen und je nachdem wer im Vordergrund steht ändert sich perfekt die Rede und die Taten. Hut ab vor allem dafür wie toll er die Kinder getroffen hat, denn solche zu schreiben stelle ich mir sehr schwer vor. Die Gedanken von Kathryn, wenn sie mit Menschen zu tun hat und diese teilweise unbewusst analysiert ist auch hoch interessiert. Auf der einen Seite würde ich dies auch liebend gern tun können, aber auf der anderen Seite möchte ich dann doch nicht wissen was die Menschen von mir denken und ich denke mein Umfeld wäre auch nicht glücklich, wenn ich dies könnte. Grandios finde ich auch, dass im Buch drei Fälle verstrickt sind und auch wenn diese nicht zusammengehören, so stört es einen nicht, sondern kommt einem am Ende, wenn man alle Puzzlestücke in den Händen hält, einfach genial vor. Sehr interessant fand ich auch den Mörder, welchen man kennen lernt, aber dennoch bis zum Ende nicht weiß wer er ist und wieso er tatsächlich mordet. Ich fand den Mann schon erschreckend, wobei ich ihn nicht ins Gefängnis, sondern in die Psychiatrie bringen würde. Auch die Mischung zwischen den einzelnen Fällen und Kathryns Privatleben ist einfach klasse. Schade fand ich nur, dass ich mir die Umgebung nicht so gut vorstellen konnte, dieser Fall hätte überall spielen können, dennoch ziehe ich dafür keinen Punkt ab.

Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter. Es lohnt sich für Thriller Leser und wie oben gesagt habe ich das Buch auch meiner Mum, welche gerne Karen Rose liest, zu lesen gegeben.

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95 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 13 Rezensionen

irland, magie, nora roberts, hexen, liebe

Wege der Liebe

Nora Roberts , Katrin Marburger
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.04.2015
ISBN 9783453417946
Genre: Liebesromane

Rezension:

Der Roman „Wege der Liebe“ wurde von der amerikanischen Schriftstellerin Nora Roberts geschrieben. Die Liebe und die Fantasie sind bei diesem Roman sehr wichtig, so dass sich dieses Buch nur für Leser lohnt, welche beide Genres mögen. Das Buch ist das dritte Buch der Cousins O’Dwyer Reihe. Der erste Roman der Reihe heißt „Spuren der Hoffnung“ und es ist wichtig mit diesem zu beginnen. „Wege der Liebe“ ist am 14.04.2015 auf Deutsch im Heyne Verlag (https://www.randomhouse.de/Verlag/Heyne/30000.rhd) erschienen und umfasst 416 Seiten, sowie 20 Kapitel. Das Buch ist in der dritten Person Singular geschrieben und sowohl aus Brannas wie auch aus Fins Sicht.

Zweimal schon haben die Cousins O’Dwyer und ihre Freunde versucht den schwarzen Magier Cabhan zu töten, denn nur dann können sie ein normales Leben führen. Doch der Magier lebt seit 800 Jahren und somit hat er deutlich mehr Erfahrung als die Freunde. Doch sie bekommen Hilfe aus der Vergangenheit von den Kindern von Sorcha. Doch wird dies reichen oder braucht es nicht viel eher die Liebe um das Böse zu zerstören? Branna und Fin lieben sich, doch er stammt von Cabhan ab und somit hat sie ihre Beziehung damals, welche sie mit 17 Jahren hatten, beendet als er auf der Schulter das Zeichen von dem schwarzen Magier bekam. Doch kann man ihm wirklich nicht vertrauen? Bisher hat er bei allen Kämpfen auf der Seite seiner Freunde gestanden und sein größer Wunsch ist es den Magier umzubringen um endlich frei zu werden und sich dann auf die Suche machen zu können um das Zeichen loszuwerden. Wird Branna endlich bereit sein sich und ihm nicht mehr im Weg zu stehen und sich für die Liebe und das Glück entscheiden? Und wie wird der finale Kampf gegen Cabhan ausgehen?

Ich habe in den letzten zwei Bändern lange gebraucht um Branna zu mögen. Anfangs war sie mir zu kalt, zu arrogant, aber in jenem Roman wo ihr Bruder der Hauptcharakter war, ist sie mir nähergekommen. Sie ist loyal und würde sich für ihre Freunde opfern, wenn dies helfen würde. Sie ist viel zu stur und manches Mal hätte ich sie am liebsten geschüttelt und sie gefragt wieso sie sich selbst im Weg steht. Sie kann aus tiefsten Herzen lieben, aber sie schafft es zugleich ohne diese Liebe und mit dem Schmerzen zu leben und sich einzureden das dies der einzige Weg ist. Sie ist sehr klug und von den Magiern die Beste, nur sie kann den Weg finden Cabhan zu töten, aber nur zusammen mit Fin. Sie kann warmherzig und offen sein, zudem ist sie eine Schönheit die zudem noch gut kochen kann. Das einzig wirklich Negative mit dem ein Mann bei dieser Traumfrau leben müsste, wäre die Tatsache, dass sie ein ziemlicher Morgenmuffel ist.

Fin habe ich gleich am Anfang ins Herz geschlossen und er hat mir so leidgetan. Vielleicht habe ich auch aus diesem Grund so lange gebraucht um Branna zu mögen. Er ist tief traurig, dass er nur wegen seinem Zeichen und der Tatsache das er von Cabhan abstammt, nicht mit seiner großen Liebe zusammen sein kann. Aus diesem Grund reist er viel durch die Welt und versucht nur selten nach Hause zu kommen, aber ganz weggehen kann er nicht. Die Liebe zu Irland und zu Branna ziehen ihn einfach immer wieder nach Hause. Er ist klug und mutig, manchmal viel zu mutig und ich vermute er versucht somit zu beweisen, dass er auf der richtigen Seite, auf der Seite des Lichtes steht. Auch er ist ziemlich stur und vor allem Iona hat einen Draht zu ihm, denn auch wenn sie ihn anfangs kaum kannte war sie es, welche ihn in die Familie gezogen hat und bis heute nicht zulässt das er wieder geht, denn sie brauchen dringend seine Hilfe, wenn sie gegen Cabhan gewinnen wollen.

Die Nebencharaktere waren in den vorherigen Romanen Hauptcharaktere und so stehen sie einem ziemlich nah und ich zumindest habe mich gefreut sie wieder zu treffen. Denn alle sechs Charaktere sind wichtig, auch wenn immer nur zwei in einem Buch im Vordergrund stehen. Doch wir lernen auch andere interessante Charaktere kennen vor allem durch Branna und ihren Laden. Cabhan ist ein sehr interessanterer Charakter, auch wenn er auf der falschen Seite steht und es hat mir sehr gefallen, dass man im Buch erfährt wie er so mächtig und böse werden konnte.

Das Nora Roberts einen wunderbaren Schreibstil hat, ist bekannt, wenn man mehrere Bücher von ihr gelesen hat. Für mich zählt sie eindeutig zu meinen Lieblingsschriftstellerinnen egal ob es ein Liebesbuch ist oder wie hier die Fantasie eine große Rolle spielt. Denn ihre Bücher lassen sich flüssig lesen und ziehen einen mitten ins Geschehen hinein. Man kann mit den Charakteren mitfühlen, in diesem Fall auch mit den anderen vier Freunden des Zirkels. Wie ich schon mehrfach erwähnt habe ist Irland für diese Geschichte einfach perfekt geeignet. Denn mit dem Glauben an Feenhügel und Kobolde passt es einfach. Außerdem kann ich berichten, da ich selbst schon auf der grünen Insel war, dass man dort außerhalb von Dublin die Magie spüren kann, wenn man dafür offen ist. Die Geschichte ist faszinierend und die Verbindung mit der Vergangenheit und der Gegenwart hat mir sehr gefallen. Zudem fand ich die Mischung aus Normalität, Fantasie, Abenteuer und Nervenkitzel einfach perfekt. In diesem Buch lernt man dann noch den fehlenden Rest über die Magie und dies fand ich einfach sehr interessant.

Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter. Es lohnt sich vor allem für Leser von Liebesromanen und Fantasie Romanen. Um das Buch jedoch wirklich genießen zu können, muss man unbedingt mit dem ersten Roman der Reihe „Spuren der Hoffnung“ anfangen.

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irland, nora roberts, liebe, iona, hexerei

Pfade der Sehnsucht

Nora Roberts , Katrin Marburger
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.11.2014
ISBN 9783453417939
Genre: Liebesromane

Rezension:

Der Roman „Pfade der Sehnsucht“ wurde von der amerikanischen Schriftstellerin Nora Roberts geschrieben. Die Liebe und die Fantasie sind bei diesem Roman sehr wichtig, so dass sich dieses Buch nur für Leser lohnt, welche beide Genres mögen. Das Buch ist das zweite Buch der Cousins O’Dwyer Reihe. Der erste Roman der Reihe heißt „Spuren der Hoffnung“. „Pfade der Sehnsucht“ ist am 10.11.2014 auf Deutsch im Heyne Verlag (https://www.randomhouse.de/Verlag/Heyne/30000.rhd) erschienen und umfasst 416 Seiten, sowie 20 Kapitel. Das Buch ist in der dritten Person Singular geschrieben und sowohl aus Connors wie auch Mearas Sicht.

Das letzte Mal konnte weder Cabhan noch der Zirkel um Branna, Connor und Iona gewinnen. Doch entweder muss das Gute oder das Böse gewinnen, denn so kann es auf jeden Fall nicht weitergehen, denn Cabhan, der Schwarzmagier, würde sie niemals in Ruhe lassen. Iona ist glücklich mit Boyle verlobt und plant mit diesem ihr Leben. Connor, ihr Cousin, war bisher ein Lebemann der das Leben und die Frauen genossen hat. Dennoch glaubt er an die Liebe und schwört sich treu zu bleiben, sobald er die Eine für sich gefunden hätte. Dass er diese in der besten Freundin seiner Schwester Branna, welche ebenfalls eng mit ihm befreundet ist, finden würde, damit hatte er jedoch nicht gerettet. Meara dagegen will von der Liebe nichts wissen. Viel zu viel Angst hat sie davor wie ihr Vater zu sein oder am Ende so zu leiden wie ihre Mutter es tut. Denn ihr Vater verschwand eines Tages mit allen Wertsachen und ließ seine Frau mit den Kindern zurück in Armut und der Fall von einem Leben mit Bediensteten bis ganz nach unten war für diese ein schwerer Fall. Da Meara damals noch sehr jung war, kommt sie mit dem normalen Leben deutlich besser zurecht.

Connor ist anfangs niemand dem ich mein Herz schenken würde wollen, denn im ersten Buch ist er mit viel zu sehr als Weiberheld aufgefallen, dennoch habe ich ihn vom ersten Buch an sehr gemocht. Er liebt das Leben, ist optimistisch und strahlt Lebensfreude aus. Solche Menschen hat man gerne in seiner Nähe. Zudem ist er ehrlich, loyal, hilfsbereit und mutig. Fast schon zu perfekt um wahr zu sein, aber da einem Liebesbuch sollte dies einen nicht weiter stören und wer weiß vielleicht gibt es irgendwo auf dieser Welt solch perfekte Männer. Dass er dann auch noch sehr gut aussieht, war schon fast zu viel, genau wie seine starke Zauberkraft. Doch die Magie ist in dem Buch sowohl Segen wie auch Fluch, so dass man Connor um diese Gabe nicht beneiden kann.

Als Iona im letzten Buch auf die Pferdefarm kam und Meara gesehen hat, musste sie zugleich an eine Amazone denken und ich finde dies passt ganz gut zu ihr. Sie kann perfekt mit dem Schwert umgehen und ist sehr mutig. Obwohl sie keine Magie beherrscht ist es für sie klar, dass sie ihre Freunde unterstützen wird und mit diesen in die Schlacht gegen Cabhan ziehen wird. Niemals würde diese loyale Frau zulassen, dass man sie in Sicherheit zurücklässt. Sie ist ehrlich, hat eine harte Schale und einen weichen Kern und nur dank ihrer Launenhaftigkeit kann man diese wunderschöne Frau nicht als zu perfekt bezeichnen. Nur vor einer Sache hat sie Angst und versucht ihr Herz davor zu verschließen und das ist die Liebe.

Iona, Boyle, Branna und Fin spielen natürlich auch in diesem Roman wichtige Rollen, obwohl sie nicht im Mittelpunkt stehen. Diese sechs Freunde oder der Zirkel, wie sie sich nennen, haben verschiedene wichtige Charaktereigenschaften, welche jedoch zusammen eine stimmige Gruppe abgeben. Cabhan dagegen ist der perfekte Bösewicht, nur mir fehlt die Information wieso er so böse wurde. Zu gerne würde ich wissen was ihn zur schwarzen Magie getrieben hat. Ich würde mich sehr freuen, wenn man dazu im dritten Buch wo es um Fin und Branna gehen wird, mehr erfahren würde.

Wie ich schon in der Rezitation zum ersten Buch geschrieben habe, finde ich das Irland mit seiner Magie und seinen Geschichten wie auch den Glauben an Feenhügel und Kobolde perfekt als Schauplatz passt. Im ersten Buch haben wir Irland und die wichtigen Schauplätze kennen gelernt. Nun bewegen wir uns in altbekannten Plätzen, aber lernen auch andere kennen wie Mearas Wohnung und das kleine Cottage ihrer Mutter. Es ist als ob man einen Blick in das Leben einer normalen irischen Familie werfen würde. Die Magie in dem Buch würde wie beim ersten Buch schön beschrieben und die Träume, welche nun dazu kommen, fand ich einfach magisch. Diese haben mich jedes Mal aufs Neue erfreut. Man lernt dann auch einiges über die Vorgeschichte in uralten Zeiten. Das der Schreibstil von Nora Roberts einfach grandios ist und sich nicht fließend lesen lässt, sondern einen auch in die Geschichte hineinzieht, ist selbstverständlich, wenn man mehrere Bücher von dieser fabelhaften Autorin gelesen hat. Zudem finde ich es bei ihren Romanen wunderbar, dass sie das Abenteuer, den Nervenkitzel, die Magie und die Liebe in einem Gleichgewicht hält. Für mich, die beide Genres sehr mag, macht es deshalb besonderen Spaß diese Reihe zu lesen.

Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter. Man sollte jedoch unbedingt den ersten Roman zuerst lesen, damit man dieses Buch genießen kann. Zudem finde ich es sehr wichtig, dass man sowohl Liebesromane wie auch Fantasie Romane mag.

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E-Nummern, Zusatzstoffe

Dorothee Hahne
Flexibler Einband
Erschienen bei Stiftung Warentest, 13.04.2017
ISBN 9783868514513
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Sachbuch „E-Nummern, Zusatzstoffe“ wurde von Dorothee Hahne geschrieben. Es handelt sich dabei um einen Ratgeber, fast schon um ein Lexikon. Das Buch ist am 13.04.2017 im Stiftung Warentest Verlag (https://www.test.de/) und umfasst 167 Seiten.

Leider konnte ich zu der Autorin keine Informationen finden.

Wie der Titel schon hinweist geht es im Buch um E-Nummern. Es macht keinen Spaß das Buch von der ersten bis zur letzten Seite zu lesen, aber ich ziehe dafür keinen Punkt ab. Denn meiner Meinung nach sollte man das Buch als Lexikon nutzen. Also, wenn man etwas über einen bestimmten Zusatzstoff lesen möchte, kann man diesen suchen und dann wird dieser wunderbar erklärt. Es gibt bestimmte Punkte, welche jedem Zusatzstoff zugeordnet werden. Zum Beispiel kann dieser von Tieren kommen, kann er Schwangeren oder Kindern schaden, ist er gesund oder doch eher gefährlich. Sehr gefährliche Stoffe werden jedoch nicht erklärt, denn diese werden angeblich in Deutschland in den verkauften Lebensmitteln nicht vorkommen, da sie verboten sind. Zu jedem Stoff wird etwas zur Herstellung geschrieben, zur Verwendung, dann gibt es einen Kommentar und abschließend wird die Tageshöchstdosis von EFSA beschrieben und erklärt. Das alles ist sehr angenehm und gut verständlich geschrieben. Besonders die Tageshöchstdosis wurde klasse erklärt, z.B. gibt es bei der E-Nummer E 132 (Indogotin) eine Höchstdosis von 5mg/kg Körpergewicht pro Tag. Dies entspricht 1 Kilo Süßigkeiten, welche mit Indigotin gefärbt sind, die ein Erwachsener pro Tag höchstens essen durfte. Durch diese Erklärung habe ich dann genau verstanden wie viel man essen darf und fand dies sehr gut erklärt.

Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter, wenn man es zum Nachschlagen nutzen möchte und es nicht von der ersten bis zur letzten Seite in einem Rutsch durchlesen möchte.

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nora roberts, hexen, irland, liebesroman, pferde

Spuren der Hoffnung

Nora Roberts ,
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Heyne, 21.04.2014
ISBN 9783453414877
Genre: Romane

Rezension:

Der Roman „Spuren der Hoffnung“, wurde von der amerikanischen Autorin Nora Roberts geschrieben. Es handelt sich bei diesem Buch um eine Mischung aus Liebes- und Fantasieroman. Dieses Buch ist der erste Band der „Cousins O’Dwyer“ Reihe und ist am 21.04.2014 auf Deutsch im Heyne Verlag (https://www.randomhouse.de/Verlag/Heyne/30000.rhd) erschienen und umfasst 448 Seiten.

Eines Tages entschließt Iona alles hinter sich zu lassen und Baltimore sowie die USA zu verlassen. Zu ihrer über alles geliebten Großmutter Nan will sie jedoch Kontakt halten, denn diese hat ihr gezeigt was sie ist und ihr ein wichtiges Erbstück gegeben, welches sie vor dem Böse beschützen soll. In Irland trifft sie dann auf ihre Cousine Branna und ihren Cousin Connor, welche sie mit offenen Armen in der Familie willkommen heißen, nachdem sie ihr eine Bedenkzeit gegeben haben. Denn wenn sie wirklich zu dieser Familie gehören will und mit ihnen zusammenwohnen will, dann muss sie auch bereit sein gegen das Böse, genauer gesagt gegen Cabhan zu kämpfen, einen mächtigen Zauberer, der scheinbar nicht sterben kann. Dank ihrer Cousine bekommt Iona auf einem Pferdehof einen Job und verliebt sich gleich im ersten Augenblick in einen der Besitzer. Der attraktive Boyle fühlt sich auch zu ihr hingezogen, besonders als er sie sieht, dass sie die Gabe hat Pferde zu verstehen, doch die Magie und die Tatsache das er es mit einer Frau noch nie ernst gemeint hat, stehen den Beiden im Weg.

Ich muss dem Buch gleich am Anfang einen Punkt abziehen. Einen halben Punkt für den Anfang, mir war die Fantasie Geschichte einfach zu lang und wenn ich noch nie ein Buch von Nora Roberts gelesen hätte, dann hätte ich das Buch wohl zur Seite gelegt. Im Buch selber spielt die Magie und der Kampf gegen Cabhan eine wichtige Rolle, aber nicht so extrem wie am Anfang.

Den anderen halben Punkt muss ich dem Buch wegen Iona abziehen. Ich habe sehr lange gebraucht bis ich eine Verbindung zu ihr gefunden habe. Vor allem hat es mich enorm gestört, dass sie am Anfang dauernd "Entschuldigung, es tut mir leid", gesagt hat. Im Nachhinein verstehe ich dies und ich vermute es liegt an der lieblosen, kalten Erziehung ihrer Eltern. Doch in ihrer Familie, bei ihrer Cousine und ihrem Cousin blüht sie auf. Sie hat ein offenes, warmes Herz und will nicht mehr tun als dieses zu verschenken und genauso geliebt zu werden. Dank ihrem weichen Herz fällt es ihr auch nicht schwer neue Freundschaften zu schließen und einem zu verzeihen. Mit ihrer Klugheit, Loyalität und vor allem ihrem Mut hat sie mich dann doch überrascht. Denn anfangs hätte ich nie gedacht, dass dies in ihr drin ist.

Bei Boyle bin ich mir immer noch nicht so sicher was ich nun von ihm halten soll. Mein Traummann ist er absolut nicht, da hätten schon Connor und Fin größere Chancen. Doch er passt zu Iona. Er ist eher mürrisch, wo sie sehr nett und aufmerksam ist. Er hat einen ziemlichen Dickschädel und mehr Mut als gut für ihn ist. Zudem ist er kampferprobt und zögert nicht sich in einen Kampf zu stürzen. Er liebt Pferde und dass er auch ein weiches Herz besitzt, zeigt sich bei dem Pferd, welches er gerettet hat. Er könnte meiner Meinung nach nur nicht immer so schlechte Laune haben und einfach freundlicher sein. Dann hätte er tatsächlich das Zeug zum Traummann.

Die Nebencharaktere finde ich auch klasse. Nan hat mich an meine eigene Oma erinnert. Branna war mir anfangs zu kalt, aber im Laufe des Buches wurde sie wärmer und ich bin schon gespannt auf das dritte Buch, im welchem sie die Hauptrolle spielen wird. Connor, ihren Bruder, muss man dagegen einfach lieben. Er hat fast immer gute Laune, ist sehr sympathisch, offen und lustig. Ein Ire, welchen ich sehr gerne treffen würde. Meara ist auch sehr nett und Amazone, wie sie von Iona mal genannt wurde, passt perfekt. Dann gibt es noch Fin. Er ist dunkler, trauriger, aber sehr interessant und ein loyaler Freund, auch wenn er aus der falschen Familie stammt.

Der Schreibstil von Nora Roberts ist einfach wundervoll. Man kann ihre Bücher fließend lesen und mit den Charakteren mitfühlen und es kommt einem so vor, als ob man das Abenteuer mit diesen zusammen erleben würde. Schade find ich bei diesem Buch nur, dass es mich zu sehr an die drei Schwestern Trilogie erinnert, auch wenn die Charaktere ganz anders sind. Ich finde es klasse, dass die Geschichte mit Iona anfängt und diese aus den USA stammt. Zusammen mit ihr kann man somit nicht nur Irland kennen lernen, sondern auch in die Welt der Magie einsteigen. Das Irland, außerhalb Dublins, für diese Geschichte der perfekte Ort ist, war mir klar. Denn ich war schon dort und habe die Magie gefühlt und den (Aber)glauben der Menschen mitbekommen. Obwohl ich hoffe, dass es solch böse Magie wie bei Cabhan nicht gibt, hätte ich ansonsten mit Magie in der Welt kein Problem.

Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter, aber man sollte schon sowohl Fantasie- wie auch Liebesromane gerne lesen, wenn man mit dem Buch glücklich werden möchte.

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Hör auf deinen Körper und werde gesund

Alexandra Stross
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei riva, 13.02.2017
ISBN 9783742302366
Genre: Sachbücher

Rezension:

Bei dem Sachbuch „Hör auf deinen Körper und werde gesund“, welches von Alexandra Stross geschrieben wurde, handelt es sich meiner Meinung nach um einen Ratgeber für die Gesundheit. Das Buch ist am 13.02.2017 im riva Verlag (https://www.m-vg.de/riva/shop/home/) erschienen und umfasst 176 Seiten.

Alexandra Stross wurde 1972 in Österreich, genauer gesagt in Salzburg geboren. Sie studierte Tiermedizin und arbeitete einige Jahre als Tierärztin. Diesen Beruf liebte sie sehr. Doch dann wurde sie selbst chronisch krank und die Schulmedizin konnte ihn nicht helfen. Nachdem sie bei einer Heilerin war und diese ihr helfen konnte, trennte sie sich von der klassischen Medizin sowohl privat wie auch beruflich. Seit 2005 arbeitet sie als Körperdolmetscherin.

Meine Tante hat mir schon lange erzählt, dass Krankheiten vom Gehirn kommen, weil etwas im Leben falsch läuft. Ich habe dies bisher nicht geglaubt und somit wusste ich nicht so Recht was ich von dem Buch halten sollte. Die Einführung fand ich zwar sehr interessiert und manchen konnte ich auch verstehen wie auch glauben. Doch es war teilweise zu seltsam für mich. Obwohl mich die Schulmedizin schon mal im Stich gelassen hat und mir nur Apotheker in Marokko helfen konnten, glaubte ich doch eher an die Schulmedizin wie auch an die Naturmedizin aus Marokko, China, Korea, etc. Dennoch fand ich das Buch sehr interessiert und konnte es auch sehr flüssig lesen, weil die Autorin einen sehr angenehmen Schreibstil hat. Auch die verschiedenen Krankheiten von hoher Blutdruck, Übergewicht, Darmprobleme und vieles mehr waren gut beschrieben. Es wurde immer ein Fall beschrieben und dann ein wenig über das Organ und wie sie helfen konnte. Es gab einiges über das ich nachdenken muss.

Ich muss dem Buch dennoch zwei Punkte abziehen, obwohl ich ein paar Tipps wie mehr Trinken nutzen werde. Zu einem war es mir teilweise zu verrückt und zum anderen fand ich das Kapitel mit dem Krebs schrecklich. Ich kann nicht verstehen wie man etwas gegen die Chemotherapie schreiben kann. Ich kenne Leute die nur dank dieser überlebt haben. 

Ich weiß nicht ob ich das Buch weiterempfehle oder nicht. Man muss selber wissen ob dieses Buch zu einem passt oder nicht.

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Regeln zum Leben

Notker Wolf , Matthias Drobinski
Flexibler Einband: 157 Seiten
Erschienen bei Verlag Herder, 01.12.2008
ISBN 9783451030178
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Sachbuch „Regeln zum Leben“ wurde von Notker Wolf geschrieben. In meinen Augen handelt es sich um einen Ratgeber, denn die Christen sollen schließlich nach den 10 Geboten leben und hier wird ein Versuch gemacht zu zeigen wie dies in der heutigen Zeit gelingen kann. Das Buch ist am 01.12.2008 im Verlag Herder (https://www.herder.de) erschienen und umfasst 157 Seiten.

Der Autor erblickte als Werner Wolf am 21.06.1940 in Grönenbach das Licht der Welt. Nach seinem Abitur trat er ins Benediktinerkloster Sankt Ottilien ein, wo er den Ordensnamen Notker erhielt. Nachdem er die Profess erhalten hatte, studierte er Philosophie, Theologie, Zoologie, Anorganische Chemie und Astronomie Geschichte. 1968 erhielt er die Priesterweihe. 1971 wurde er an der Päpstlichen Hochschule in Rom zum Professor für Naturphilosophie und Wissenschaftstheorie ernannt. 1974 promovierte er zum Dr. phil. mit dem zyklischen Weltmodell der Stoa. Drei Jahre später wurde er zum fünften Erzabt der Erzabtei St. Ottilien ernannt und wurde somit Abtpräses der Kongregation der Missionsbenediktiner. Mit dieser Aufgabe betraut baute er jeweils ein Krankenhaus in China mit 500 Betten und eins mit 200 Betten in Nordkorea. Während er diese Aufgabe innehatte, gab es Neugründungen auf den Philippinen, in Indien, Uganda und Togo. Notker Wolf ist sowohl im interreligiösen Dialog engagiert und gibt auch immer wieder politische Meinungen von sich, mit denen er teilweise aneckt. Die Band Feedback, welche sich musikalisch an den Rolling Stones anlehnt, spielt sowohl Eigenkompositionen wie auch Coversionen. Mit dieser Band tritt er gelegentlich auf und spielt dann E-Gitarre oder Querflöte.

Ich fand die Einführung wo er ein bisschen über sein Leben berichtet und seinen Weg zu Gott, sehr interessant. Insgesamt war das Buch sehr angenehm geschrieben, so dass es sich flüssig lesen ließ. Da ich katholisch bin, auch wenn ich nicht zu den strenggläubigen zähle, war für mich klar, dass ich solch ein Buch von einem Katholiken geschrieben, lesen wollte. Schon in der Einführung überraschte er mich sehr, als er ein Erlebnis von Margot Käßmann nannte, welche diese mit einer Schulklasse hatte. Sie wollte damals den Jugendlichen die 10 Gebote näherbringen, aber dies fanden diese viel zu langweilig und in ihren Augen waren diese doch eh uralt und somit in der heutigen Zeit nicht mehr zu gebrauchen. Also sagte sie ihnen, dass sie für ein kleines, abgeschiedenes Bergdorf Regeln entwerfen sollte um ein gutes Zusammenleben, wenn man sich denn an die Regeln hielt, zu garantieren. Überraschend war für die Jugendlichen wohl sehr, dass ihre Vorschläge den 10 Geboten ziemlich ähnlich waren.

Über jedes Gebot gibt es ein eigenes Thema. Seine Gedanken zu dem jeweiligen Thema haben auch mich dazu angeregt über das jeweilige Gebot nachzudenken. Absolut grandios fand ich, dass er auch Atheisten nannte. Amüsant fand ich nur, dass er der Meinung ist, dass diese sich von einem anderen Mann als Richard Dawkins vertreten lassen sollten. Vor allem hat mich bei diesem Mann überrascht wie offen und teilweise modern er war. Auch deswegen las sich das Buch sehr angenehm. Bei vielen Themen konnte ich ihm zustimmen und bei manchen Geboten brachte er Themen zur Sprache, welche ich mit dem jeweiligen Gebot gar nicht in Verbindung gebracht hätte. Bei dem zweiten Gebot „du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen“ erzählte er auch über den Islam, denn dort darf man weder Gott noch Mohammed malen und auch über das Bilderverbot im damaligen Byzanz berichtete er. Sehr überraschend, aber klasse, fand ich, dass im Buch immer wieder die Verbindung zwischen Judentum, Christentum und Islam gesucht wurde. Außerdem erklärte er wie die Gebote damals entstanden waren und was sie damals bewirken sollte. Teilweise etwas ganz anderes als heute. Zum Beispiel beim vierten Gebot (du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren) war es wichtig, dass die Kinder später für die Eltern sorgten, damit diese nicht in Armut fielen. Denn damals gab es noch kein Rentensystem.

Einen Punkt muss ich dem Buch jedoch abziehen, da ich Notker Wolfs Meinung bei dem vierten Gebot und fünften Gebot teilweise nicht verstehen konnte. Dass er und ich beim Töten eine andere Meinung haben, liegt wohl daran, dass ich gesehen habe wie ein geliebter Mensch der dem Tod geweiht war, zu lange leiden musste, anstatt das man ihm einen einfacheren Weg in den Tod bereiten konnte. In meinen Augen darf man niemand einem anderen Menschen sagen wie viel Leid und Schmerz dieser ertragen muss.

 Ich empfehle den Ratgeber gerne weiter. Es lohnt sich nicht nur für Christen (ja auch für nicht katholische Menschen, obwohl einem Protestanten manches vielleicht aufstoßen lassen wird), sondern auch für offene Menschen die solche Bücher gerne lesen.

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atlantis-trilogie, evolution, atlantis, gefahr, genforschung

Das Atlantis-Gen

A. G. Riddle , Marcel Häußler
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Heyne, 15.06.2015
ISBN 9783453534759
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Bei dem Roman „Das Atlantis-Gen“ von A. G. Riddle, handelt es sich um einen Science Fiction Roman, welcher als Thriller anfängt und sich erst dann in ein Science Fiction Buch entwickelt. Das Buch ist am 15.06.2015 beim Heyne Verlag (https://www.randomhouse.de/Verlag/Heyne/30000.rhd) erschienen und umfasst 640 Seiten. Zudem ist es der erste Roman der Atlantis-Trilogie.

Eines Tages passieren in Jakarta zwei Vorgänge, welche scheinbar nicht zusammengehören. Eine Niederlassung von Clocktower wird überfallen und langsam geht diese Geheimorganisation, welche zu keinem Land gehört, unter. Doch ein Agent David überlebt und ist sich sicher dass der Angriff mit dem mysteriösen Großkonzern Iummari zusammenhängt. Zugleich wird in der Stadt aus einem Labor zwei Kinder entführt und eine Ärztin, welche für die Kinder zuständig war, landet im Gefängnis. Kate, die Ärztin, wird von David gerettet und zusammen mit ihr möchte er die Kinder retten und zugleich den Großkonzern zerstörten, weil dieser am Tod seiner Verlobten schuld ist. Doch nie hätte er gedacht, dass dieser eine Seuche auslösen will um einen neuen Typus Mensch zu erschaffen, welcher gegen die Atlanter kämpfen soll. Wer wird diesen Kampf gewinnen? Können David und Kate überhaupt etwas ausrichten?

Ich liebe Bücher in denen es keinen Hauptcharakter gibt, sondern es mehrere wichtige Charas gibt und in manchen Momenten Charaktere wichtig sind, auf welche man bisher nicht geachtet hat. Doch einige wenige Charas will ich beschreiben, genauer gesagt drei. Da ist die Ärztin Kate, welche nach einem schrecklichen Erlebnis die USA verlassen wollte und von ihrem Stiefvater nach Jakarta geschickt wurde, wo sie Autistischen Kindern helfen soll ein möglichst normales Leben zu leben. Doch in ihr steckt viel mehr und sie selbst weiß nur sehr wenig über ihre Herkunft. Dann gibt es David, meinen absoluten Lieblingscharakter, auch wenn ich Kate sehr mag. Er ist ein mutiger Soldat, vor 11.09 wollte er ein normales Leben führen und studierte, aber seine Verlobte starb an jenem Tag in den Türmen und so ging er zu der CIA, weil er wollte Rache. Dann jedoch passierte etwas, weshalb er seinen Namen ändern musste und zu Clocktower wechselte und mehr ein Soldat wurde als ein Geheimagent. Kate und David sind beide kluge, sympathische, loyale und sehr mutige Charaktere. Mit diesen Beiden kann mehr sehr gut mitfühlen, auch wenn es mich immer wieder gewundert hat was sie alles überlebt haben. Und natürlich darf in solch einem Buch ein Bösewicht nicht fehlen. In diesem Buch heißt er Dorian Sloane ist eiskalt, arrogant und besessen davon seinen Vater zu finden. Auch wenn ich manches im Laufe des Buches verstanden habe, konnte ich ihn doch nie verstehen, denn ihm hat die Menschlichkeit einfach gefehlt.

Auch die vielen Nebencharaktere die im Buch auftauchen sind faszinierend. Vor allem hat mir sehr gut gefallen, dass ich bei vielen Charakteren nicht wusste ob ich sie nun in die Schublade der Bösen oder der Guten stehen sollte. Am Ende kommen dann noch weitere faszinierende Menschen dazu und vor allem hat mir die Täuschung sehr gefallen. Eine tolle, fantastische Idee.

Das Buch eignet sich wohl am meisten für Leser die noch nie ein Science Fiction Buch gelesen haben. Ich habe es bisher noch nie geschafft ein Buch aus diesem Genre zu Ende zu lesen. Mit diesem Buch ist es mir gelungen und dies liegt wohl vor allem daran, dass es wie ein Thriller anfängt und erst im Laufe des Buches einige fantastische Sachen passieren. Erst ganz am Ende des Buches, ungefähr in den letzten 100 Seiten wird es ganz zum Science Fiction Roman. Dies hat es mir sehr leicht gemacht das Buch zu lesen. Dennoch muss ich dem Buch einen Stern abziehen, denn es gab Längen im Buch wo ich einfach mit Lesen aufhören wollte, aber ich habe glücklicherweise durchgehalten und bin nun auch bereit die nächsten zwei Bände zu lesen. Doch manches hätte der Autor nicht erzählen brauchen und wenn doch dann nicht so ausführlich.

Der Schriftsteller hat einen wunderbaren Schreibstil, welcher sich eigentlich bis auf die oben genannten Längen flüssig lesen lässt. Im Buch sind mehrere Mythen, Verschwörungen, etc. eingewebt, aber mich stört dies nicht weiter. Bei einem solchen Buch habe ich schon fast damit gerechnet. Die Sci Fiction Elemente am Ende haben mich dann überzeugt die nächsten Bände zu lesen. Mir hat die Fantasie des Autors sehr gefallen und ich bin gespannt wie es weitergeht. Außerdem fand ich es klasse, dass die Kapitel eher kurz waren und man das Buch somit zwischendurch auf die Seite legen konnte. Auch die Orte, welche im Buch vorkommen, fand ich sehr passend ausgewählt und diese wurden sehr gut beschrieben.

Ich empfehle das Buch gerne weiter. Jedoch glaube ich, dass eher Erstleser dieses Genres mit diesem Buch glücklich werden können.

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Die Stunde der Populisten: Wie sich unsere Politik trumpetisiert und was wir dagegen tun können

Florian Hartleb
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Wochenschau Verlag, 16.03.2017
ISBN 9783734404641
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Sachbuch „Die Stunde der Populisten: wie sich unsere Politik trumpetisiert und was wir dagegen tun können“ wurde von Florian Hartleb geschrieben. Dieses Buch ist am 16.03.2017 auf Deutsch im Wochenschau Verlag erschienen und umfasst 240 Seiten.

Der Politikwissenschaftler Florian Hartleb erblickte 1979 in Passau das Licht der Welt. Bevor er an der Universität in seiner Heimatstadt Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft sowie Psychologie studierte, hatte er einen Auslandsaufenthalt an der Eastern Illinois University in Charleston. Zudem war er Stipendiat der journalistischen Nachwuchsförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung. 2004 promovierte er zum Dr. phil. mit dem Thema Recht- und Linkspopulismus. Von 2012 bis 2016 mit einem Jahr Pause lehrte er am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie in Bonn, an der Hochschule für Politik in München und an der Katholischen Universität Eichstätt. Im Jahr 2015 war er in Estland und lebte in Tallin, wo er als Politikberater arbeitete. Neben seinen Lehraufgaben war er 2012 Sprecher des Arbeitskreises für Vergleichende Diktatur- und Extremismus Forschung und 2013 arbeitete er als Koordinator für Politikanalysen und Parteienforschung bei der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin. 2015/2016 war er der persönliche Berichterstatter für Wolfgang Reinhart (CDU - Minister für Bundes-, Europa- und internationale Angelegenheiten) und arbeitete für den Bundesverband mittelständischer Wirtschaft als Manager Public Affairs. 2016 kehrte er dann nach Tallin zurück, wo er als Politikberater zu den Themen Flüchtlinge und Digitalisierung (u.a. für die Bertelsmann-Stiftung) arbeitet. Im Fernsehen zum Beispiel bei Phönix tritt er zu seinen Forschungsschwerpunkten (Populismus, Parteien, Rechtsextremismus, politische Führung und Digitalisierung) auf. Außerdem er schreibt er unter anderem für die Wiener Zeitung regelmäßig Kommentare zu aktuellen politischen Themen.

Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und ist sehr interessant geschrieben. Schon die Einführung fand ich genial, denn sie hat mich gut an das Thema herangeführt. Es ging in dieser um Trump und die Verbindungen zwischen Europa und den USA, aber auch Russland und die Türkei kamen in dieser vor. Das nächste Kapitel fand ich dann noch besser, denn es kamen die verschiedenen europäischen Politiker, welche man zu den Populisten zählen kann, vor. Leider wurden die Linkspopulisten nur in diesem Kapitel erwähnt. Nun gut, der amerikanische Präsident, auf welchen sich auch der Titel bezieht, kann man eher zu den Rechten als zu den Linken zählen. Im nächsten Kapitel ging es dann natürlich um Trump. Die Wahlschlacht wurde erklärt und auch der Versuch gemacht zu erklären wie dieser Mann gewinnen konnte. Wobei ich sagen muss, dass ich immer noch nicht verstanden habe wieso Schwarze und Latinos diesen Mann zum Präsidenten gewählt haben. Dann wurde erklärt wie Trump die USA umbaut und auch ein Versuch gemacht zu zeigen was da noch auf die Vereinigten Staaten und die restliche Welt zukommt. Meiner Meinung war dies noch zu nett, wenn man bedenkt, dass Bannon immer noch zu den Beratern gehört. Vielleicht male ich dies alles aber auch zu schwarz.

Dann wurde der Populismus in Europa zum Thema des Buches. Absolut grandios! Meiner Meinung nach hat er nichts vergessen. Es ging um das „wir gegen die da oben“, die mediale Parallelwelt (wir erinnern uns an die junge Deutschrussin, welche doch nicht vergewaltigt wurde, wie es im Internet und in russischen Medien hieß), die EU, die Flüchtlinge und die Angst vor Terror wie auch um die Terroranschläge, welche wir erleben mussten. Grandios fand ich in dem Kapitel über Terror, dass auch die früheren Terroranschläge wie zum Beispiel von der ETA erwähnt wurden. Sehr überrascht hat mich dabei, dass es damals wohl mehr Anschläge als heute gab. Deshalb fand ich es so interessant, dass bis auf einen Freund von meiner Mum alle Altersgenossen von ihr sagen, dass es heute mehr Gewalt als früher gibt. Ich werde mal versuchen herauszufinden woran dies liegt. Ich kann mich an das Meiste nicht erinnern, denn immerhin bin ich nur Jahrgang 1986.

Ein weiteres großes Thema war Deutschland. Und genau hier fand ich es sehr schade, dass die Linkspopulisten nicht vorkamen. Doch die AFD wurde meiner Meinung gut dargestellt. Interessant fand ich auch, dass Parteien die es nicht mehr gibt wie zum Beispiel die Schill Partei auch Erwähnung fanden. Am Ende wurde dann die Folgen für die Demokratie erläutert, wobei ich ihm nicht ganz zustimme und interessante Vorschläge als Gegenstrategien genannt. Nur leider keine die auch den einzelnen Haushalt betreffen, außer die Populisten nicht zu wählen, wobei dies eigentlich klar sein sollte. Ganz zum Schluss gab es dann noch ein Plädoyer für eine nachhaltige Politik.

Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter. Obwohl ich wegen den Kleinigkeiten in den einzelnen Kapiteln einen Punkt abziehen muss. Es lohnt sich für Leser die mehr über den rechten Populismus in Deutschland wissen wollen.

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nora roberts, im licht des mondes, liebe, fluch, wunderschön geschrieben

Im Licht des Mondes

Nora Roberts , Ingrid Klein
Flexibler Einband: 415 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.08.2011
ISBN 9783442377312
Genre: Liebesromane

Rezension:

Bei dem Roman „Im Licht des Mondes“, welcher von Nora Roberts geschrieben wurde, handelt es sich um einen Liebesroman und einen Fantasie Roman. Zudem ist es der dritte Roman der Insel Trilogie. Es ist wichtig zuerst den ersten Band der Reihe, welcher „Im Licht der Sterne“ lautet zu lesen und dann den zweiten Band, welcher „Im Licht der Sonne heißt“. Man braucht dieses Vorwissen um das Buch genießen zu können. Während im ersten Band der Trilogie die Magie nur eine etwas größere Prise war, spielt sie im zweiten Roman eine größere Rolle und in dem dritten Roman ist die Fantasie teilweise wichtiger als die Liebesgeschichte. „Im Licht des Mondes“ ist am 01.01.2002 auf Deutsch im Blanvalet Verlag (https://www.randomhouse.de/Verlag/Blanvalet/1000.rhd) erschienen und umfasst 415 Seiten. Das Buch ist in der dritten Person Singular geschrieben und hauptsächlich aus der Sicht von Mia Devlin und Sam Logan. Es spielt auf der imaginären Insel „Insel der drei Schwestern“, welche für die Freundinnen und Schwestern im Geiste Nell, Ripley und Mia eine große Bedeutung hat.

Vor zehn Jahren hat Sam Logan Mia Devlin das Herz gebrochen als er nicht nur die Insel, sondern auch sie verließ und ihr sagte, dass er niemals wieder zurückkommen würde. Doch nun ist er zurück auf der Insel der Drei Schwestern und will seine große Liebe wieder zurückgewinnen. Diese jedoch will davon nichts wissen, auch wenn ihre Gefühle für ihn wieder erwachen. Denn sie hat Angst ihm wieder zu vertrauen, zu tief hat er sie einst verletzt. Außerdem muss sie ihre geliebte Insel retten, denn sie gehört zu den drei Frauen, welche den Fluch, welcher auf der Insel lastet, besiegen können. Wenn Sam schon nicht ihr Herz wieder erobern kann, so will er doch mindestens dafür sorgen, dass sie am Ende die richtige Wahl treffen wird um am Leben zu bleiben. Doch wird sie seine Hilfe zulassen und braucht es am Ende die Liebe um den Fluch zu besiegen?

Mia Devlin ist einer reichen, aber lieblosen Familie aufgewachsen. Ihre Eltern haben sie an das Kindermädchen abgeschoben und zu Lulu hat Mia noch heute einen innigen Kontakt. Sie liebt diese wie ein Familienmitglied. Nachdem Tod ihrer Großmutter und als Mia alt genug war, gingen die Eltern fort und kamen nicht mehr zurück. Dennoch ist die taffe Frau in der Lage innig zu lieben, dass sie sich bei Sam zurückhält ist nach der Vorgeschichte jedoch klar. Sie ist loyal und mutig, intelligent und mitfühlend. Mia gehört zu jenen Frauen die man gerne als Freundin hätte. Wunderbar finde ich auch das sie einen kleinen, wunderschönen Bücherladen hat und ihr Haus auf den Klippen sehr gut pflegt und dort einen wunderbaren Garten hat, welchen ich gerne sehen würde. Außerdem steht sie sehr offen dazu, dass sie eine Hexe ist. Von den Dreien hat sie auch die meiste Ahnung davon.

Anfangs wusste ich nicht was ich von Sam halten sollte, denn ohne ihn zu kennen hatte ich mir durch die letzten Bücher eine gewisse Meinung über ihn gebildet. Für mich ist bekanntlich Zack ein absoluter Traummann, einen besseren Mann kann man sich einfach nicht wünschen. Doch für Mia ist Sam perfekt. Er ist genauso stur, mutig und gibt einfach nicht auf wie sie. Obwohl er gehofft hatte, dass sie ihm in die Arme springt und ihn sofort zurücknimmt, wird er bis zum Schluss um ihre Liebe kämpfen. Dabei lernt man auch andere Seiten von ihm kennen, er ist klug, warmherzig und kann auch romantisch sein, obwohl er das lieber als richtiger Mann nicht hören möchte. Wie Mia kommt auch er aus einer reichen, aber nicht einfachen Familie. So das er früher als der Junge mit den traurigen Augen bekannt war.

Da mir die Bewohner von der Insel schon ans Herz gewachsen sind, hat es mich sehr gefreut, dass ich diese wiedertreffen konnte. Das Nell, Zack, Ripley, Mac und Lulu auftauchen würden, war natürlich klar, aber ich habe mich dennoch jedes Mal darüber gefreut von Ihnen zu lesen. Remington dagegen hat mich extrem entsetzt, ich fand er war in diesem Buch noch schlimmer als in den letzten Bänden. Dafür lernt man im Buch neue, liebenswerte Nebencharaktere kennen.

Das die Fantasie im Buch eine große Rolle spielen würde, wurde mir schon klar, als ich den Gegner von Mia kennen lernte. Es war kein Mensch, sondern ein dunkler Nebel, welcher sich manchmal in einem Wolf manifestierte. Es war spannend zu lesen und das Buch hat einen von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Obwohl ich mir bei Nora Roberts sicher war, dass ich am Ende ein Happy End erwarten durfte, war ich mir teilweise nicht sicher ob Mia dies alles überleben würde. Die Liebesgeschichte war schwieriger, aber interessant zu lesen. Der Autorin ist es nicht nur gelungen ein spannendes Buch, welches sich flüssig lesen lässt, zu schreiben, sondern auch eine wunderschöne Liebesgeschichte mit einer Fantasie Geschichte zu verbinden. Dieses Buch besteht für mich aus 50% Fantasie und aus 50% Liebe. Die Ideen, welche die Autorin entwickelte um Mia das Leben schwer zu machen, waren faszinierend und ich fand auch klasse, dass man mit Sam eine andere Art von Magie kennen lernen durfte. Die drei Bücher geben einen guten Einblick in die Magie der Insel der drei Schwestern, welcher meiner Meinung nach, nicht nur der perfekte Schauplatz für die Geschichte war, sondern auch wunderschön ist. Schade, dass es diese Insel nicht wirklich gibt, ich würde gerne dorthin reisen.

Da mir das Buch sehr gefallen hat, empfehle ich es gerne weiter. Allerdings sollte man sowohl Fantasie wie auch Liebesromane gerne lesen, ansonsten wird man mit dem Buch nicht glücklich.

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Pausen machen munter

Julia Scharnhorst
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Haufe-Lexware, 12.05.2017
ISBN 9783648094013
Genre: Sachbücher

Rezension:

Der Ratgeber „Pausen machen munter“ wurde von Julia Scharnhorst geschrieben. Das Buch ist am 12.05.2017 im Haufe Lexware Verlag erschienen und umfasst 128 Seiten.

Julia Scharnhorst erblickte am 29.06.1960 in Hamburg das Licht der Welt. Sie hat mehrere Qualifikationen unter anderem ist sie Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin und Fachpsychologin Diabetes. Von 1991 bis 1999 arbeitete sie in Kliniken. Danach war sie für drei Jahre die Leiterin des Gesundheitsmanagements der HanseMerkur Krankenversicherung. 2003 wurde sie selbstständig und ist eine Selbstständige Unternehmens- und Organisationsberaterin für Gesundheit und Wellness. Sie gehört mehreren Verbänden an und ist seit 2005 die Vizepräsidentin der BDP. Seit 2003 leitete sie von diesem Verband des Fachbereich Gesundheitspsychologie.

In dem Buch geht es um Pausen und wie wichtig diese für den Menschen sind. Es fängt damit an, dass jeder seinen eigenen Biorhythmus finden muss und es wird ein Biorhythmus gezeigt. Es gibt Menschen die eher morgens fit sind, andere eher abends. Dies kann man zumindest in meiner Firma sehr gut daran erkennen wer wie ich um 06:30Uhr anfängt und wer eher um 09:30Uhr auftaucht. Sehr gut fand ich das Kapitel im Buch wo beschrieben wurde wie wichtig Pausen sind und was mit dem Körper passieren kann, wenn man keine Pausen macht. Da ich diese Symptome kenne, wenn ich auf Seminaren bin, wo ich meine Pausen nicht selbst festlegen kann, konnte ich diese gut nachvollziehen. Sehr gut fand ich auch die SOS Pausen, welche nach einem stressigen Telefongespräch oder nach einem Streit mit dem Chef wichtig sind. Ich habe unter den Vorschlägen auch welche gefunden, welche ich selbst ausprobieren werde.

Für mich war das Buch dennoch zu lang, Sicher es gab gute Vorschläge wie man seine Pausen verbringen kann. Wobei ich sagen muss, dass es mit dem Spazierengehen schlecht klappt, wenn man keine Natur um die Firma hat und auch jeden Tag zur Arbeit läuft und auch wieder zurück nach Hause. Mich hat gestört, dass der Vorschlag mit einem Buch in eine andere Welt oder Zeit zu reisen, was mir in Pausen sehr hilft, nicht erwähnt wurde. Dafür muss ich dem Buch einen Punkt abziehen. Noch einen Punkt ziehe ich dem Buch dafür ab das es mich trotz den tollen Übungen vor allem an Ende des Buches nicht fesseln konnte. Es hat mich ziemlich gelangweilt die meiste Zeit, vor allem am Anfang und würde ich das Buch nicht für eine Challenge brauchen, dann hätte ich es nicht zu Ende gelesen.

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TRUMPLAND - Donald Trump und die USA

Walter Niederberger
Flexibler Einband
Erschienen bei Orell Füssli, 26.08.2016
ISBN 9783280056387
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Sachbuch „TRUMPLAND – Donald Trump und die USA“ wurde von Walter Niederberger geschrieben. Dieses Buch ist am 26.08.2016 auf Deutsch im Orell Füssli Verlag erschienen und umfasst 224 Seiten.

Leider konnte ich über den Autor nur sehr wenig herausfinden. Zusammen mit seiner Ehefrau, welche Amerikanerin zu sein scheint, lebt er in San Francisco. Er arbeitete unter anderem als politischer Redakteur für die Tageszeitung „der Bund“ und für die Nachrichtenagentur Associated Press (AP). Seit 2002 arbeitet er für den Tages-Anzeiger als US-Korrespondent.

Donald Trump wurde bereits von den Amerikanern gewählt, so scheint dieses Buch auf den ersten Blick recht wertlos zu sein. Doch dies ist es nicht. Nach dem Buch kann ich zwar diese Wahl immer noch nicht verstehen, aber die Amerikaner sind mir in diesem Punkt  nähergekommen. Dieses Buch eignet sich, wie der Autor selber schreibt, nicht für Leser die begeisterte Trump Anhänger sind oder diesen für einen Clown halten. Ich würde sagen es lohnt sich auch nicht für Leser, welche die Amerikaner hassen oder diese nicht leiden können.

Das Buch fängt damit an zu erzählen wie es Donald Trump schaffen konnte die Vorwahlen zu gewinnen, obwohl es andere gute Kandidaten gab. Wie zum Beispiel Marco Rubio, mein persönlicher Favorit, Jeb Bush und noch viele andere. Doch am Ende konnte es nur einen Gewinner geben und es wurde jener Mann mit dem keiner gerechnet hat. In dem Kapitel wird sehr gut erklärt wie die Republikaner sich selbst zu zerstören begannen. Sehr interessant fand ich vor allem das die Tea Party Bewegung nicht wegen Obama, sondern wegen George W. Bush entstand. Dann gibt es natürlich das große Kapitel Trump. In diesem lernt man vieles über den Mann. Man kann fast sagen, dass es eine kurz gefasste Biographie ist und andere Leute zu Wort kommen. Mein Eindruck von dem Mann hat sich leider bestätigt, bzw. es wurde schlimmer als ich dachte.

Dann geht es weiter mit der Republikanischen Partei. Wenn man bedenkt, dass diese in der Vergangenheit die Gemäßigteren waren, erschreckt einen die Entwicklung. Obwohl das Kapitel sehr interessant ist, habe ich leider immer noch nicht verstanden wieso sich die Partei so sehr geändert hat. Ich bin gespannt ob ich jemals ein Buch oder einen Artikel in die Hände bekomme wo mir dies erklärt wird. Wobei ich mich manchmal frage ob es überhaupt jemand weiß. Dann kommen die Wähler zur Sprache. Nach dem Kapitel muss ich als Hillary Fan sagen, dass es wohl besser gewesen wäre, wenn Bernie Sanders gegen Trump angetreten wäre. Er hätte vielleicht eher gewonnen, denn die normalen Menschen und vor allem die Jugend haben schließlich mehr Vertrauen in ihn gefasst als in sie. Es wurden nicht nur die Stahlarbeiter erwähnt, sondern auch die Soldatenfamilien, die Evangelikalen und noch andere Wählergruppen. Es wurde sehr gut erklärt wieso diese Trump gewinnen ließen. Nur leider werden die Latinos und die Schwarzen nicht erwähnt, denn ohne deren Stimme hätte Trump nicht Präsident werden können. Nun ja, in dem Buch geht es ja um die Vorwahlen und vielleicht haben diese Gruppen bei diesen Wahlen keine große Rolle gespielt.

Auch die Medien werden in dem Buch erwähnt. Immerhin haben sie Donald Trump großgemacht und aus ihrer Sicht wird dies erklärt. Gut finde ich auch, dass in dem Buch beschrieben ist wieso es keine staatlichen Sender wie zum Beispiel ARD und ZDF in Deutschland in den USA gibt. Vor allem das Kapitle Wahlen hat mich angewidert. Wenn man liest wie viel Wahlen kosten, erschreckt dies einen nur. Die Wahlen 2012 kosteten 6,3 Milliarden Dollar und jede vier Jahre wird die Summe größer. Wenn man bedenkt was man mit all diesem Geld Gutes in den USA tun könnte, versteht man dieses Land nicht mehr. Ich hoffe sehr, dass eines Tages ein vernünftiger Präsident an die Macht kommt, der etwas dagegen tun kann und es auch tut.

Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter. Es lohnt sich sehr, wenn man wissen will wie Donald Trump der Kandidat der Republikanischen Partei werden konnte.

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london, magie, krimi, fantasy, peter grant

Der Galgen von Tyburn

Ben Aaronovitch , Christine Blum
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 05.05.2017
ISBN 9783423216685
Genre: Fantasy

Rezension:

Bei dem Roman „der Galgen von Tyburn“, welcher von Ben Aaaronovitch geschrieben wurde, handelt es sich um einen Fantasy Roman und um einen Krimi. Das Besondere an dem Buch ist nur, dass Hexen, Zauberer oder auch Wesen aus der Demi Mode in die Kriminalfälle verwickelt sind und Peter wie auch Nachtigall Magie beherrschen. Bei diesem Roman der am 05.05.2017 in der dtv Verlagsgesellschaft auf Deutsch erschienen ist und 416 Seiten umfasst, handelt es sich um den sechsten Band der Reihe „die Flüsse von London“. Der erste Band hat denselben Namen wie die Reihe. Man muss die Bücher jedoch nicht alle gelesen haben, für den sechsten Band ist es jedoch sehr wichtig den vierten und fünften Roman gelesen zu haben, ansonsten versteht man vieles einfach nicht. Der vierte Roman heißt "der Böse Ort" und der fünfte Roman heißt „Fingerhut Sommer“. Alle Romane sind in der ersten Person Singular aus der Sicht von Police Costable Peter Grant geschrieben.

Eines Morgens wird Peter Grant von einem Anruf der Lady Ty geweckt, dass ihre Tochter Probleme hat und er sie daraus ziehen soll damit nichts an deren weißen Weste zurückbleibt. Doch so einfach ist der Fall natürlich nicht, ansonsten hätte die Lady die Aufgabe ganz einfach selbst erledigt. Doch er muss nicht nur einen Todesfall auf einer heimlichen Party der Jugend der Reichen und Schönen in der Hauptstadt Englands aufklären, sondern zudem ein verschollenes altes Buch wiederfinden, welches auf gar keinen Fall in die falschen Hände geraten darf.

Eigentlich hatte eine langweilige Zukunft auf den Police Constable Peter Grant gewartet, aber durch Zufall entdeckte ihn Nachtigall und nahm ihn untere seine Fittiche. So wurde der schwarze Londoner zum Lehrling des letzten Magiers Londons, welcher sich um alle anderen, nicht normale Fälle kümmerte. Peter hat sich gut in dieser „neuen Welt“ zurechtgefunden. Sogar so gut, dass seine Freundin Bev eine Tochter der Themse Göttin ist und somit eine Flussgöttin ist. Er ist sympathisch, obwohl er manche dumme Sprüche draufhat und ich bei manchen Worten mich frage, ob er diese wirklich benutzen muss. Er ist misstrauisch, nachdem seine beste Freundin die Seiten gewechselt hat. Doch er ist loyal, hilfsbereit und neugierig. Außerdem ist er ziemlich mutig, vielleicht sogar zu mutig, wenn man bedenkt war er in seinem Job schon alles überleben musste.

Auch die anderen Charaktere wachsen einem ans Herz. Bev mochte ich von Anfang an. Obwohl ich Peter lieber mit Lesley gesehen hätte, finde ich dennoch, dass die Beiden gut zusammenpassen. Nur ob dies für die Zukunft wirklich das Richtige ist, wird sich noch zeigen. Vom ersten Buch an hat mein Herz Nachtigall gehört, für mich ist der Magier nach wie vor der interessanteste Charakter und je mehr ich über ihn erfahre, umso mehr möchte ich noch wissen. Denn er musste schon vieles erleben und seine Vergangenheit scheint sehr interessant zu sein. Ich hätte sogar Lust eine Romanreihe über ihn zu lesen als er noch jung war und es in der magischen Abteilung mehr Zauberer als nur ihn und seinen Lehrling gab. Lesley mag ich immer noch und ich würde zu gerne wissen wieso sie genau diese Entscheidung getroffen hat. Auch die Polizisten mag man langsam, wie auch die Personen aus Bevs Familie. Und mein absoluter Liebling Zach aus der Demi Mode taucht auch mal wieder vor. Es ist eine interessante Mischung aus guten, bösen Charaktere und auch aus welchen die in keine dieser Schubladen passen wollen.

Mit dem sechsten Roman hat Ben Aaaronovitch mal wieder gezeigt was für ein fabelhafter Schriftsteller er ist. Man kann dieses Buch dank dem wunderbaren Schreibstil, nicht nur flüssig lesen, sondern es fällt einem sehr schwer das Buch aus der Hand zu legen. Denn von einem Abenteuer zum nächsten wird man quasi gejagt, so dass das Buch einen regelrecht fesselt. Mir gefällt vor allem wie all diese verschiedenen Fälle am Ende ein komplettes Bild abgeben und wie die verschiedenen Charaktere ihren Platz im Buch finden. Mit jedem Buch nimmt einen der Schriftsteller tiefer in die Welt des Demi Modes und man lernt mehr über diese wie auch über die Magie. Die Fantasie welcher er im Buch unter bringt und welche einfach perfekt nach London zu passen scheint fasziniert, mich immer wieder aufs Neue. Immer wieder bringt er etwas Neues, so dass es einem nicht langweilig wird. Es bleibt auch weiterhin spannend, denn manche Fälle lassen sich nicht so einfach schließen wie wir nachdem fünften Band wissen. Das Buch weckt in mir verschiedene Gefühle. Ich kann lachen, mache mir Sorgen und manchmal klopft mein Herz voller Aufregung ein paar Takte schneller. Man wird regelrecht in die Geschichte hineingezogen und es ist nicht nur ein Kopfkino, sondern auch ein Buch welches die Gefühle anspricht. Obwohl ich noch in London war, scheint mir diese Stadt perfekt zu passen oder vielleicht gelingt dem Autor es auch nur diese magische Welt exzellent in dieser Großstadt unterzubringen. Vielleicht glaube ich dort auch eher an Magie, weil ich mit den Harry Potter Romanen aufgewachsen bin. Doch es ist nicht nur die Magie, sondern auch die Polizeiarbeit, die mir an dem Buch so gefallen. Ich finde es immer wieder amüsant wie im Buch beschrieben wird wie sich ein Polizist zu verhalten hat und wieso. Neugierig wie ich bin würde mich interessieren wie nah dies der realen Polizeiarbeit kommt, wenn man die Magie wegnimmt.

Da ich das Buch geliebt habe und es mich von Anfang bis zum Ende gefesselt hat, empfehle ich es gerne weiter. Es ist ein interessanter Kriminalfall in einem London wo die Magie eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt. Jedoch sollte man unbedingt davor den vierten und fünften Band lesen, denn ansonsten kann man dieses Buch nicht so sehr genießen.

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113 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

magie, insel, hexe, liebe, ripley

Im Licht der Sonne

Nora Roberts , Elke Bartels , Elke Pane-Bartels
Flexibler Einband: 445 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 21.06.2011
ISBN 9783442377305
Genre: Liebesromane

Rezension:

Bei dem Roman „Im Licht der Sonne“, welcher von Nora Roberts geschrieben wurde, handelt es sich um einen Liebesroman und einen Fantasy Roman. Zudem ist es der zweite Roman der Insel Trilogie. Es ist wichtig zuerst den ersten Band der Reihe, welcher „Im Licht der Sterne“ lautet zu lesen, um das Buch besser verstehen zu können. Während im ersten Band der Trilogie die Magie nur eine etwas größere Prise war, spielt sie in diesem Roman eine deutlich größere Rolle. „Im Licht der Sonne“ ist am 01.01.2001 auf Deutsch im Blanvalet Verlag (https://www.randomhouse.de/Verlag/Blanvalet/1000.rhd) erschienen und umfasst 445 Seiten. Das Buch ist in der dritten Person Singular geschrieben und hauptsächlich aus der Sicht von Ripley Todd. Es spielt auf der imaginären Insel „Insel der drei Schwestern“, welche für Nell, Ripley und Mia eine große Bedeutung hat.

Während Nell fasziniert von der Magie ist und immer mehr lernen möchte, will ihre Schwägerin Ripley davon nichts wissen. Eines Tages hat sie für sich entschieden, dass sie ohne ihre Kräfte leben möchte, ein ganz normales und ruhiges Leben auf ihrer geliebten Heimatinsel. Doch die Magie lässt sie einfach nicht in Ruhe, denn in den Nächten hat sie schreckliche Alpträume und in diesen spielt eine ihrer Vorfahrinnen, welche Erde genannt wurde, die Hauptrolle. Als dann eines Tages der Wissenschaftler McAllister auf der Insel auftaucht, ist Ripley alles andere als begeistert. Denn er interessiert sich für das Unnormale, das Paranormale und er glaubt an die Magie, deshalb will er unbedingt mehr über die Insel und die drei Hexen wissen. Obwohl Ripley versucht ihm aus dem Weg zu gehen, klappt dies nicht und die Beiden kommen sich näher als ihr lieb ist. Doch nur weil sie sich körperlich von ihm hingezogen fühlt, muss sie ihm nicht gleich alles über sich erzählen und ihm ihr Herz schenken. Oder ist die Liebe das was ihrer Vorfahrin fehlte um das Böse zu besiegen?

Nell die Hauptfigur im ersten Roman war einfach liebenswert. Vom ersten Augenblick an mochte man sie, wollte sie beschützen vor ihrem Mann und fühlte eine gewisse Verbundenheit zu ihr. Ripley, ihre Schwägerin, welche Deputy auf der Insel der drei Schwestern ist, ähnelt ihr charakterlich gar nicht. Sie ist ruppig, direkt, misstrauisch, aufbrausend und für einen Streit fast immer zu haben, besonders wenn es sich bei der Streitpartnerin um Mia handelt, ihre einstige beste Freundin. Um Magie macht Ripley einen großen Bogen, obwohl sie weiß, dass sie Kräfte hat, welche sie zum Guten nutzen kann, will sie diese lieber tief in sich verschließen und niemals darüber reden. Ein einfacher Mensch ist sie nicht und wenn man solche Menschen nicht mag, ist es schwierig zu ihr eine Verbindung aufzubauen. Im ersten Buch mochte ich sie noch nicht so sehr, aber in dem Buch habe ich dennoch eine Verbindung zu ihr aufbauen können und sie verstanden.

Das MacAllister jemals Ripleys Typ sein könnte, daran hätte ich nie gedacht. Nun ja, vielleicht liegt dies auch daran, dass ich mich in Rips Bruder verlieben könnte, aber dieser verwirrte Wissenschaftler einfach nicht mein Typ ist. Er ist zwar sportlich wie sie und hat somit einen attraktiven Körper, aber er ist schusselig und vergisst oft Sachen. So kann es auch mal vorkommen, dass er seine Brille sucht, welche er auf seinen Haaren trägt. Dennoch darf meine seine Intelligenz und Neugierde nicht unterschätzen, er weiß vieles und steht auch vielem offen gegenüber. Das er sich dieser Suche widmen kann, liegt auch daran, dass er aus einem stinkreichen Elternhaus aus New York stammt.

Nora Roberts ist für mich einfach die Königin der Liebesgeschichten. Sie zieht mich jedes Mal nach nur wenigen Seiten in eine Geschichte hinein. Ich sehe dann nicht nur ein Kopfkino, sondern lache und weine mit den Charakteren. Diese gelingen ihr immer hervorragend, außerdem hat sie ein Händchen für Nebencharaktere. Auch wenn diese keine wichtige Rolle spielen, kann man sich diese doch gut vorstellen. Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil, welcher sich sehr flüssig lesen lässt. Dieses Buch war zwar nicht so spannend wie der erste Roman, aber so lange ich ihn nicht mit diesem vergleiche, muss ich der Geschichte dennoch fünf Sterne geben. Es ist eine sehr interessante Liebesgeschichte zwischen zwei Leuten, welche auf den ersten Blick nicht zusammenpassen. Im ersten Buch lernte man mit Nell die Insel kennen und nun fühlt man sich auf der Insel der drei Schwestern geradezu heimisch und freut sich, wenn man manche Nebencharaktere aus dem ersten Buch wieder sieht. Im ersten Buch wurde man langsam in die Fantasy eingeführt und lernte diese langsam zusammen mit Nell kennen, welche vor ihrem Umzug auf die Insel nichts von ihren Kräften wusste. Nun lernen wir in diesem Buch auch die dunkle Seite der Magie kennen, ein paar Mal ist es mir schon eiskalt über den Rücken gelaufen. Dank Mac bekommt man auch eine andere, objektivere Sicht auf die Magie und diese macht es noch spannender. Ich vermute sehr stark, dass der dritte Roman ein Fantasyroman mit einer größeren Prise Liebe sein wird. Dennoch freue ich mich auf Mia.

Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter. Jedoch sollte der Leser sowohl Fantasy wie auch Liebesromane mögen, ansonsten wird er mit diesem Buch keine Freude haben. Nicht bei allen Serien von Nora Roberts muss man die Bücher in der richtigen Reihenfolge lesen, aber in diesem Fall würde ich dem Leser vor diesem Buch doch erst „Im Licht der Sterne“ empfehlen.

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köln, pater ivo, mittelalter, almut, krimi

Die elfte Jungfrau

Andrea Schacht
Flexibler Einband: 559 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 09.07.2007
ISBN 9783442367801
Genre: Historische Romane

Rezension:

Der historische Roman „die elfte Jungfrau“ wurde von der deutschen Autorin Andrea Schacht geschrieben. Das Buch ist am 09.07.2007 im Blanvalet Verlag erschienen und umfasst als Taschenbuchausgabe 559 Seiten. Es handelt sich hierbei um den fünften Band der Begine Almut Reihe. Das erste Buch der Reihe ist „der dunkle Spiegel“. Man kann dieses Buch jedoch ohne Kenntnisse von den vorherigen Büchern zu haben lesen. Das Buch ist in der dritten Person Singular geschrieben und hauptsächlich aus der Sicht der Begine Almut.

1377 in Köln zur Karnevalszeit herrscht gute Stimmung und die jungen Leute haben ihren Spaß. Doch immer wieder hört die junge Begine Almut von jungen Frauen, welche durch einen Unfall, ihr Leben verloren haben. Doch es sind zu viele, als dass dies Zufall sein könnte und die Seherin der Beginen hat auch etwas in der Zukunft gesehen, was Almut Sorgen macht. Pater Ivo und Almut entdecken, dass die meisten jungen Frauen das Genick gebrochen wurde, zwar ließe sich dies auch durch Unfälle erklären, aber doch nicht so oft. So kommen die Beiden einer schrecklichen Mordserie auf die Spur. Da die Opfer scheinbar nur eine Gemeinsamkeit haben und zwar das sie Jungenfrauen waren, ist der Mörder alles andere als leicht zu finden.

Die Begine Almut ist mir schon im letzten Buch ans Herz gewachsen. Ich mag ihre schnelle, scharfe Zunge, ihren Spott und ihre Intelligenz, welche sie auch dann nicht versteckt, wenn es gefährlich für sie werden kann. Sie ist mutig und der einzige Mensch auf den sie scheinbar ab und an hört ist Pater Ivo. Sie ist eine mitfühlende Seele, welche gerne hilft, aber es nicht mag ausgenutzt zu werden und ihre heimliche Sehnsucht nach ihrer großen Liebe, welche sie nicht lieben darf, sorgt bei ihr auch für manches Chaos.

Pater Ivo ist ein Freigeist hinter Klostermauern. Man muss ihn einfach lieben, wenn man Charaktere mit Ecken und Kanten mag. Er ist manchmal ziemlich bissig, wirkt unfreundlich, aber er hat ein wunderbares Herz und kann sehr mitfühlend sein. Außerdem ist er mutig, loyal und klug, ein Mann den man in solchen Zeiten sehr gerne an seiner Seite hätte. Inzwischen blüht er auf und zeigt Gefühle, welche er bisher noch sehr gut verstecken musste, denn es gibt die Hoffnung, dass sich sein Leben endlich wieder zum Guten wenden könnte.

Die Nebencharaktere fand ich sehr gut. Vor allem die Klosterbrüder und die Beginen wie auch Almuts Familie sind mir sehr an Herz gewachsen. Ich mag diese bunte Mischung. Grandios finde ich auch immer wieder, die neuen Personen, welche auftauchen, weil sie zu dem Fall passen. So bekommt man durch die Bücher einen guten oberflächlichen Blick über die Menschen des Mittelalters. Am Ende taucht jedoch eine Person auf, welche ich am liebsten die Pest an den Hals wünschen würde, denn so viel Boshaftigkeit wird Almut und Ivo wahrscheinlich im nächsten Buch viele Probleme bescheren.

Das Buch fängt sehr interessant an, vor allem durch das Vorwort. Denn durch dieses habe ich einiges gelernt, was ich als Wissen für diesen Fall wissen sollte. Damit war ich in der Lage mitzuraten und am Ende auch auf den Mörder zu kommen. Man lernt auch während dem Lesen viel über die Geschichte und die Lebensgewohnheiten im Mittelalter, aber das Vorwort, welches eher eine Beschreibung der Zustände ist, hilft einem jedoch bei dem Einstieg. In diesem Buch hat es mir sehr gefallen, dass Pater Ivo auch einige Kapitel für sich hatte und man somit einen Blick in sein Seelenleben bekommen konnte. Ich vermute, dass ich im nächsten Buch dann all meine Fragen beantwortet sehen werde. Das Buch ist sehr flüssig geschrieben, so dass sogar ich es an einem einzigen Tag fertiglesen konnte. Der Fall ist interessant, die Entwicklung zwischen Almut und Ivo wie auch die abenteuerhaften Szenen tragen zu einem gelungen Lesespaß zu. Es wird nicht langweilig, sondern die Spannung wird aufrechterhalten und bei den Gebeten von Almut kann man die neuen Teile des Puzzles mit ihr besser zusammensetzen. Es macht einfach sehr viel Spaß mit Almut und Ivo auf die Suche nach dem Mörder zu gehen und zusammen mit der Autorin in die interessante Welt des Mittelalters einzutauchen. In meiner Schulzeit hätte ich nie gedacht, dass diese Zeit so interessant gewesen sein könnte.

Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter. Es lohnt sich nicht nur für Leser von historischen Büchern, sondern auch für jene Leser die nichts dagegen haben einen Krimi zu lesen der nicht zu unserer Zeit spielt oder in unserer Welt.

 

 

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157 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

liebe, nora roberts, romantasy, wunderschöne geschichte, insel der 3 schwestern; nell& zack; ripley; mia; büchercafé; magie; halloween; hexen

Im Licht der Sterne

Nora Roberts , Ingrid Klein
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 18.04.2011
ISBN 9783442377299
Genre: Liebesromane

Rezension:

Der Liebesroman „Im Licht der Sterne“ wurde von der amerikanischen Schriftstellerin Nora Roberts geschrieben. Es ist der erste Roman der Insel Trilogie und ist auf Deutsch am 01.01.1985 im Blanvalet erschienen. Der Roman umfasst 380 Seiten.

Nell hieß mal Helen, doch nachdem sie offiziell gestorben ist, nannte sie sich um und floh vor ihrem Mann, welcher sie schlug und klein machte. Als sie auf der Insel der drei Schwestern landet, weiß sie sofort, dass dies der Ort ist an dem sie bleiben muss. Denn an diesen Ort gehört sie und nach diesem hat sie bisher gesucht. Doch einen neuen Mann will sie nach ihren schlimmen Erfahrungen nicht. Doch Zak, der Sheriff des Orts, findet sie interessant und kommt ihr näher, als sie dies anfangs will. Haben die Beiden jedoch überhaupt eine Chance, wenn Nell auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit ist?

Nell ist eine wunderbare Frau, welche man am liebsten beschützen möchte, nachdem was ihr passiert ist. Sie hasst Streit, weil es sie an jene Zeit erinnert, als sie noch Helen hieß. Sie ist hilfsbereit, mitfühlend und will einfach gemocht werden. Sie will ein Zuhause finden, Freunde und ein normales Leben führen. Obwohl sie an der Seite ihres Mannes in Geld geschwommen ist, will sie dies nicht mehr, viel lieber möchte sie ein normales Leben führen. Zudem ist sie eine wunderbare Köchin und Bäckerin.

Zak der Sheriff der Insel ist mutig, loyal und liebevoll. Er hasst Männer, welche Frauen schlagen und will solchen Frauen helfen. Nur leider will sich nicht jeder helfen lassen. Er ist beliebt auf der Insel, zieht laut seiner Schwester die Menschen an wie Licht Motten. Ihn schließt man sofort ins Herz und weiß, dass er der richtige für Nell ist. Denn es scheint so, als ob sie ihn und seine Liebe brauchen würde um zu sich selbst zu finden. So einen tollen Mann wünschen sich bestimmt viele Frauen an ihrer Seite.

Auch die Nebencharaktere sind sehr gelungen. Die Insel ist so wunderbar, dass ich wieder weiß wieso ich in meiner Rente in die USA will und in solch einer Kleinstadt leben will. Die Menschen auf der Insel sich unterschiedlich und nicht alle wollen von allen geliebt werden, aber die Mischung ist so genial. Denn sie erinnert mich an meine Kindheit in einem Dorf. Es gibt im Buch jedoch eine Person bei der es mir eiskalt über den Rücken gelaufen ist und wo mein Herz ein paar Takte schneller geklopft hat, so unheimlich fand ich diese Person.

Über den Schreibstil von Nora Roberts muss man eigentlich nichts sagen. Denn für mich ist sie die Königin der Liebesromane und es gibt niemanden der besseren Bücher in diesem Genre schreiben würde. Das Buch lässt sich flüssig lesen und von der ersten Seite an ist man von der Geschichte gefesselt. Es ist nicht nur ein wunderbarer Liebesroman, sondern er erhält auch ein schwieriges Thema. Wie entkommt man einem reichen, mächtigen Mann der einen schlägt und wieso brauchen manche Frauen so lange bis sie sich befreien? Anfangs hatte ich eine festgefasste Meinung zu dem Thema, aber das Buch hat mich zum Nachdenken gebracht. Inzwischen weiß ich, dass es doch nicht so einfach ist wie ich gedacht habe und man nicht aus schwierigen Familien kommen muss um so etwas erleben zu müssen. Das Buch hat auch ne großen Prise Fantasy. Ich fand dies nicht störten, sondern sehr gut in die Geschichte verbunden.

Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter. Für mich ist es eine wunderbare Liebesgeschichte mit einer großen Prise Magie und Spannung.

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Couchsurfing im Iran

Stephan Orth , Roland Wolf
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Der Hörverlag, 15.02.2016
ISBN 9783844522839
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Sachbuch „Couchsurfing im Iran“ wurde von Stephan Orth geschrieben und das Hörbuch wurde von Roland Wolf gelesen. Das Hörbuch erschien am 15.02.2016 auf Deutsch im Der Hörverlag (https://www.randomhouse.de/Verlag/der-Hoerverlag/70000.rhd) und geht 6 Stunden 45 Minuten.

Stephan Orth wurde 1979 in Münster geboren. Nach seinem Abitur studierte er Anglistik, Wirtschaftswissenschaften, Psychologie und Journalismus. Bevor er als freier Autor zu arbeiten anfing, arbeitete er acht Jahre lang von 2008 bis 2016 als Redakteur beim Spiegel, genauer gesagt im Ressort Reisen.

Einen halben Punkt musste ich dem Hörbuch abziehen, weil ich damit gerechnet habe, dass der Autor es selber vorliest. Immerhin geht es um seine Reise in den Iran. Anstatt ins Hotel zu gehen, nutzt er die Schlafmöglichkeit Couchsurfing und lernt dabei durch seine Gastgeber die verschiedensten Menschen kennen. Vor allem junge, gebildete Leute, welche englisch sprechen, lernte er dabei kennen. Er nahm sich vor jede Einladung anzunehmen und somit erlebte er vieles, was er ansonsten vielleicht nicht machen würde. Er lernte Dominas und ihre Sklaven kennen, pflückte in der Nacht Blumen auf einem Feld und reiste in einem stinkenden Schmuggelbus. Sehr amüsant anzuhören war auch sein Wohnzimmer-Date mit der gesamten Großfamilie einer Studentin. Bisher kannte ich den Iran nur durch Nachrichten und durch einen Freund, welcher unbedingt dorthin reisen möchte. Inzwischen kann ich ihn gut verstehen, wobei ich eher im Hotel schlafen würde, aber in anderen Ländern wo englisch gesprochen wird, eine Sprache die ich je nach Übung sehr gut bis perfekt beherrsche kann ich mir diese Art zu reisen gut vorstellen, aber nicht alleine. Vielleicht liegt dies aber auch daran, dass ich eine Frau bin. Durch dieses Hörbuch lernte ich nicht nur die unterschiedlichsten Menschen kennen, welche sich mehr Freiheiten wünschen, weil sie eigentlich gar nicht auswandern wollen, sondern auch ein wenig über die Geschichte, die Kultur und die verschiedenen Regionen des Irans. Ein sehr faszinierendes Land. Noch einen halben Punkt muss ich dem Buch wegen dem vielen englisch abziehen. Nicht jeder kann diese Sprache und ich hatte teilweise Mithörer, welchen ich das englisch übersetzen musste und das war für ein deutsches Hörbuch einfach viel zu viel.

Das Buch wurde von Roland Wolf, einem deutschen Schauspieler und Synchronsprecher gelesen. Als Schauspieler scheint er eher Nebenrollen beim Film wie auch im Theater zu spielen, aber man könnte ihn als Synchronsprecher kennen. Denn er sprach für Robert Sudduth (Eric) wie auch Mark Saul (Kevin) in Desperate Housewives, für Andrew Alexander (Sir John Bullock) in Downtown Abbey und für Joe Adler (Isaac) in Grey’s Anatomy. Er hat eine sehr angenehme Stimme, welcher man sehr gerne lauscht.

Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter. Es lohnt sich vor allem für Leute die mehr über den Iran und vor allem über die jungen Menschen dort wissen möchte.

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