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111 Bibliotheken, 5 Leser, 3 Gruppen, 9 Rezensionen

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Von Ratlosen und Löwenherzen

Rebecca Gablé
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 25.09.2010
ISBN 9783404642427
Genre: Sachbücher

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26 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Flammendes Eis

Clive Cussler , Paul Kemprecos , Thomas Haufschild
Flexibler Einband: 475 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 14.04.2009
ISBN 9783442372850
Genre: Krimi und Thriller

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263 Bibliotheken, 2 Leser, 5 Gruppen, 27 Rezensionen

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Chroniken der Weltensucher - Die Stadt der Regenfresser

Thomas Thiemeyer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Loewe, 01.03.2012
ISBN 9783785574096
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Jugendbuch „Chroniken der Weltensucher – die Stadt der Regenfresser“ wurde von Thomas Thiemeyer geschrieben und es handelt sich dabei um das erste Buch der neuen Jugendbuch Fantasy Serie „Chroniken der Weltensucher“. Das Buch ist am 01.03.2012 im Loewe Verlag erschienen und umfasst 448 Seiten. Das Jugendbuch ist in der dritten Person Singular aus der Sicht der Mitglieder der Weltensucher geschrieben und dabei hauptsächlich aus der Sicht von Oskarund Carl Friedrich Donhauser geschrieben.

 

Ein Fotograf verschwindet spurlos in Peru. Nur seine Fotografien erreichen die USA und Deutschland. Der Besitzer der Zeitung für welcher der Fotograf arbeitet, schickt ein Team bestehend aus zwei Leuten nach Peru um den Fotografen und die Stadt in den Wolken, welche er scheinbar entdeckt hat zu finden. Doch eine Fotografie hat den Weg nach Deutschland gefunden und Carl Friedrich Donhauser, welcher von sich behauptet der nicht anerkannte Sohn von Humboldt zu sein, kauft diese. Auch er und sein Team machen sich auf den Weg nach Peru. Die Reise dorthin ist spannend und voller Gefahren. Werden sie die Stadt tatsächlich entdecken? Und wenn ja, was werden sie dort finden? Was für Menschen haben diese Stadt erbaut?

 

Bei diesem Jugendbuch hat es mir so viel Spaß gemacht die Charaktere am Anfang kennen zu lernen und einige Überraschungen erlebt zu haben, deshalb habe ich mich entschieden nichts zu verraten. Es sind wunderbare Charaktere, welche ich schnell in mein Herz geschlossen habe und bei denen es mir sehr viel Spaß machte mit diesen auf die Reise zu gehen. Es gab aber auch natürlich Charaktere die man gerne dorthin geschickt hätte wo der Pfeffer wuchs, aber sehr schön fand ich auch die Tatsache, dass Charaktere sich ändern können. Denn auch wir normale Menschen ändern uns je nachdem was wir erlebt haben und ich finde es wundervoll, wenn so etwas in ein Buch eingearbeitet wird. Die Mischung fand ich klasse und werde diese Jugendbuch Serie auf jeden Fall weiterlesen.

 

Ich kannte schon Bücher von Thomas Thiemeyer aus dem Jugendbuch Genre und wie ich es von ihm gewohnt war, hat er mich sehr schnell in die Geschichte verwickelt, so dass ich das Gefühl hatte alles live und in Farbe zu erleben. Er hat einen wunderbaren Schreibstil, welcher sich flüssig lesen lässt und bei dem es einen schwer fällt das Buch aus der Hand zu legen. Nur gegen Ende des Buches habe ich Alpträume bekommen und musste somit das Ende um einige Tage aufschieben. Die Fantasy war grandios und so bildlich dargestellt, dass sie auch in meinen Träumen aufgetaucht ist. Fasziniert und begeistert war ich davon wie er die Vergangenheit mit der Fantasie verwoben hat. Vielleicht passte nicht alles hundertprozentig, aber diese Erwartung habe ich bei Fantasie Büchern sowieso nicht und deshalb war ich restlos begeistert.

 

Ich empfehle dieses Buch liebend gern weiter. Es geht um faszinierende, sehr unterschiedliche Charaktere, welche sich auf einer spannenden, riskanten Reise durch Peru zur Stadt in den Wolken, sollte es sie tatsächlich geben, begeben. Lesern von Jugendbüchern aus Fantasyromanen die nicht gleich ein Herr der Ringe Format erwarten liege ich dieses Buch sehr gerne ans Herz.

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327 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 40 Rezensionen

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Mörderische Angst

Linda Castillo , Helga Augustin
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.07.2015
ISBN 9783596032402
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Thriller „mörderische Angst“ wurde von Linda Castillo geschrieben. Bei dem Buch handelt es sich um den sechsten Band der Reihe „Kate Burkholder“. Man muss die Bücher nicht in der richtigen Reihe lesen, aber ich würde es dennoch empfehlen, weil man somit Kate wie auch ihren Freund deutlich besser verstehen kann. Das erste Buch der Reihe trägt den Namen „die Zahlen der Toten“. „Mörderische Angst“ ist am 23.07.2015 auf Deutsch im Fischer Taschenbuch Verlag erschienen und umfasst 352 Seiten. Das Buch ist hauptsächlich in der ersten Person Singular geschrieben und zwar aus der Sicht von Kate Burkholder. Einige Kapitel sind jedoch in der dritten Person Singular geschrieben und zwar aus verschiedenen Sichten.

 

Vor 35 Jahren passierte tragisches einer amischen Familie. Der Vater der Familie wurde getötet und bis auf ein Kind starben alle Kinder in den Flammen, als das Haus verbrannte. Die Mutter der Familie wurde von den Tätern entführt und nie wiedergesehen. Bis heute weiß niemand wer die Täter waren, aber dann sterben plötzlich „englische“ Leute und da an den Tatorten etwas gefunden wird, was an jenen Fall damals erinnert, fragt man sich was diese Morde mit der Tat von damals zu tun hatten. Nimmt jemand Rache? Und wer? Etwa der einzige Überlebende der Familie oder hat die Mutter doch überlebt und nimmt nun Rache? Und wer könnte zu den weiteren Opfern unter den "englischen" gehören? 

 

Ich begleite Kate und ihren Freund Tomasetti schon durch einige Bücher und die beiden sind mir trotz oder vielleicht auch gerade wegen ihren dunklen Seiten ans Herz gewaschen. Beide haben das Gesetz gebrochen und sind dennoch sehr gute Polizisten, welche man auf seiner Seite haben möchte. Nach wie vor finde ich es faszinierend, dass Kate selber einst zu den Amish gehört hat und man durch sie einiges Neues über diese Welt lernen darf. Die Nebenpersonen bei der Polizei sind mir ans Herz gewaschen und ich freue mich immer wieder auch von ihnen zu lesen. Die neuen Nebenpersonen sind interessant, manche davon konnte ich so gleich in mein Herz fassen und andere wiederum fand ich einfach nur abstoßend. Bei dem Täter oder der Täterin habe ich einige Zeit gebraucht um der richtigen Person auf die Spur zu kommen und die Geschichte dahinter hat mich entsetzt, aber zugleich konnte ich diese verstehen, auch wenn es mir nach dem Verhör am Schluss immer noch eiskalt über den Rücken läuft.

 

Ich liebe den Schreibstil von Linda Castillo, welcher mich immer sehr schön in die Geschichte reinziehen kann und so dass es mir immer Spaß macht zusammen mit Kate den Mörder oder die Mörderin zu suchen und bisher immer zu finden. Diesmal fand ich den Wechsel zwischen den Schreibstilen am Anfang anstrengend, aber da es gut gepasst hat und ich nicht lange brauchte um mich daran zu gewöhnen, hat es mich nicht weiter gestört. Die Beschreibungen haben sehr gut gepasst und waren für mich nicht zu ausführlich. Obwohl der Fall schrecklich war und einfach nur grausam, konnte ich es gut lesen, man kann es also auch mit schwachen Nerven lesen. Da ich gebraucht habe um dahinter zu kommen und die falsche Person in Verdacht hatte, war es für mich spannend zusammen mit Kate die einzelnen Puzzlestücke zusammen zu Setzen. Für mich hatte der Fall und der Abschluss Hand und Fuß, deshalb kann ich dem Buch die volle Punktzahl geben, außerdem blieben für mich keine Fragen offen. Nur eine Sache fand ich schlimm wie der eine amische Bischoff reagiert hat, aber auch dies gehört wohl zu der Sicht mancher Amish, die doch mehr anders sind als ich gedacht habe.

 

Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter und werde auf jeden Fall die weiteren Bänder der Reihe lesen.

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211 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

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Schenk mir deine Träume

Marie Force , Lena Kraus
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.03.2017
ISBN 9783596297245
Genre: Liebesromane

Rezension:

Der Liebesroman „Schenk mir deine Träume“ wurde von Marie Force geschrieben. Es handelt sich dabei um den vierten Band der „Green Mountain“ Reihe. Das erste Buch heißt „alles, was du suchst“. Man muss die Bücher nicht in der richtigen Reihenfolge lesen, aber um die Familie besser zu verstehen, würde ich es dennoch empfehlen. Das Buch ist am 23.03.2017 auf Deutsch im Fischer Taschenbuch Verlag erschienen und wurde in der dritten Person Singular geschrieben.

 

Hunter, der Finanzchef des Green-Mountain-Country-Store“ könnte fast jede Frau in Butler haben, aber schon seit einer Ewigkeit will er nur eine einzige Frau haben und zwar Megan. Blöderweise hat diese jedoch bisher nur für Will, seinen kleinen Bruder geschwärmt. Und er will ja auch nicht der Ersatz für seinen Bruder sein. Doch dann muss er alles auf eine Karte setzen um überhaupt eine Chance bei ihr zu haben. Denn ihre Schwester Nina und deren Mann Brett wollen das Diner verkaufen in welchem Megan bisher als Kellner gearbeitet hat und nach Frankreich ziehen. Was sollte die junge Frau dann noch alleine in Butler halten? Als Hunter ihr eine Schulter zum Anlehen bietet, kommen sie sich näher. Doch sie will nur eine Affäre und nichts Ernstes, während er sich sicher ist, dass er in ihr die Eine gefunden hat und sie natürlich unbedingt an ihrer Seite halten möchte.

 

Bei Liebesromanen erzähle ich ungern etwas zu den Charakteren, da ich finde, dass es bei den Büchern dazu gehört die Charaktere selber kennen zu lernen. Dennoch muss ich zu Hunter und zu Megan etwas sagen. Hunter ist in meinen Augen zu perfekt, wer so einen Mann tatsächlich kennt, denn will ich kennen lernen. Und nein, mein Typ ist eher nicht, sondern weil ich dann mit eigenen Augen sehen will, dass es so einen Mann doch geben kann. Übrigens nach wie vor bleibt Will mein Traummann. Megan kann man vielleicht nur verstehen, wenn man in jungen Jahren die wichtigsten Menschen oder einen wichtigen Menschen verloren hat und das einen den Boden unter den Füßen weggezogen hat. Es gab Momente wo ich sie selber nicht verstehen konnte, aber ich mochte sie wie auch Hunter. Dennoch hat es mich sehr gefreut, dass auch die anderen Mitglieder der Familie Abbott im Buch auftauchen.

 

Ich liebe den Schreibstil von Marie Force einfach und auch ihre wunderbaren Liebesgeschichten. Diese sind war kitschig und ich glaube auch nicht, dass so etwas im realen Leben passieren kann, aber ab und zu liebe ich es einfach solche Bücher zu lesen. Die Beschreibungen von der schönen Ortschaft Butler, die ich sehr gerne einmal sehen würde, haben mir gefallen und auch die Liebesgeschichte, welche im Buch erzählt wurde.

 

Für mich gehört das Liebesbuch zu meinen Lieblingsbüchern und natürlich empfehle ich das gerne weiter.

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131 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

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Falsche Opfer

Arne Dahl ,
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.04.2005
ISBN 9783492243766
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Krimi „Falsche Opfer“ wurde von Arne Dahl geschrieben und ist der dritte Teil der Krimiserie „A-Team“. Das erste Buch der Reihe trägt den Titel „Misterioso“. Der Krimi ist auf Deutsch am 01.04.2005 auf Deutsch im Piper Verlag erschienen und umfasst 400 Seiten. Alle Bücher der Reihe sind in der dritten Person Singular geschrieben.

 

Achtung – Spoiler aus Band zwei

 

Nach dem zweiten Fall der A-Gruppe wurde diese aufgelöst und die Mitarbeiter arbeiten an verschiedenen Fällen und in verschiedenen Teams. Kerstin Holm und Paul Hjelm arbeiten an einer Kneipenschlägerei, welche tödlich ausgegangen ist. Viggo Norlander und Arto Söderstedt untersuchen einen Fall in einem Gefängnis, wo nur eine Zelle gesprengt wurde und es somit nur einen Toten gibt. Jorge Chavez untersucht einen Fall der an ein Schlachtfeld im Krieg erinnert und bei dem man auf die Idee kommt, dass zwei Gangs aufeinander geknallt sind. Hultin hatte man in Pension geschickt und Gunnar Nyberg, der einzige der sich am Ende des Kentucky Falls zurückgehalten hatte, wurde in eine andere Abteilung versetzt. Doch langsam merkt man das mehr hinter den Fällen steckt, als man auf den ersten Blick denkt. Ob die Fälle vielleicht zusammengehören?

 

Die Charaktere kenne ich nach zwei Büchern schon Recht gut und nachdem Ende des zweiten Buches hat es mich sehr freut, dass nun Gunnar Nyberg ein wenig in den Mittelpunkt gestellt wird und ich noch mehr über seine Vergangenheit lernen konnte. Für mich ist er eine der interessantesten Personen des A-Teams. Durch seinen Wechsel in ein anderes Team lernen wir auch andere Polizisten kennen, unter anderem Sara Svenhagen, mit welcher ich erst langsam warm wurde. Das A-Team kannte ich wie gesagt schon Recht gut, dennoch hat es mich sehr gefreut, dass ich auch einige überraschende neue Sachen über die einzelnen Personen erfahren durfte. Denn beim Lesen dieser Krimireihe machen mir die Charaktere manches Mal mehr Freude als die einzelnen Fälle, wie es auch in diesem Buch der Fall war. Das Böse diesmal ließ sich nicht so leicht fassen, aber ich fand es spannend und konnte es verstehen, auch wenn ich manche Taten weder nachvollziehen kann noch möchte. Die Mischung ist dem Autor auf jeden Fall sehr gut gelungen.

 

Das Buch ist in zwei verschiedenen Schreibstilen geschrieben. Der Schreibstil mit dem die Handlungen des A-Teams beschrieben werden, lassen sich für mich leicht und flüssig lesen. Doch für den Schreibstil mit denen die Handlungen der anderen Charaktere beschrieben werden, muss ich einfach einen Stern abziehen, da für mich dieser Teil sehr schwer lesbar war. Der Fall an sich war anfangs enorm langweilig und wurde viel zu sehr in die Länge gezogen, auch dafür ziehe ich dem Buch einen Stern ab. Es dauert für mich sehr lange bis endlich mal der spannende Teil des Buches anfing und ich mehr als nur drei lose Fälle sehen konnte und dann spannend zusammen mit den Polizisten überlegt habe wie das alles zusammenhängen könnte. Das Thema im Buch ist groß und vielleicht ein wenig zu viel, weil es zwei sehr komplexe, schwierigere Themen verbindet und für mich blieben am Ende noch Fragen offen. Außerdem wurden manche Orte im Buch für mich einfach zu deutlich beschrieben, so dass es mich gestört hat. All diese kleinen Macken haben mich jedoch insgesamt so gestört, dass ich noch einen dritten Stern abziehen muss.

 

Ich empfehle das Buch nicht weiter. Für mich ist es das schlechteste Buch der Reihe, zumindest von denen die ich bisher gelesen habe, und auch wenn es einige gute Ansätze gab, konnte mich das Buch einfach nicht überzeugen. Da meine Bücherei jedoch weitere Bücher der Reihe hat, werde ich weiterlesen, auch wenn Band vier übersprungen werden muss, weil dieses nicht mehr vorhanden ist.

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20 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 4 Rezensionen

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Ausgestorben, um zu bleiben

Bernhard Kegel
Fester Einband: 270 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag, 16.04.2018
ISBN 9783832198701
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Sachbuch „Ausgestoben um zu bleiben“ wurde von Bernhard Kegel geschrieben. In dem Buch geht es um „Dinosaurier und ihre Nachfahren“. Das Sachbuch ist am 16.04.2018 im DuMont Buchverlag erschienen und umfasst 270 Seiten.

 

Bernhard Alexander Kegel erblickte am 23.12.1953 in Berlin das Licht der Welt. Nach seiner Schulzeit studierte er Chemie und Biologie an der Freien Universität Berlin. Danach arbeitete er erst einmal als wissenschaftlicher Mitarbeiter an dieser Universität. Seit 1996 arbeitete er hauptberuflich als Schriftsteller. Er veröffentlicht Romane mit naturwissenschaftlichem Hintergrund und zudem fachlich kompetente Sachbücher. Er greift dabei immer wieder auf Fachwissen von Kollegen zurück. (Quelle Wikipedia). Laut seiner Danksagung bekam er für dieses Buch Hilfe von Kollegen die beim Berliner Museum für Naturkunde arbeiten.

 

Gleicht zuerst möchte ich erklären wieso ich dem Buch einen Stern abgezogen habe. Das Buch ist nämlich interessant und bildet einen weiter, aber der Schreibstil war schwierig. Für mich war dieser so anstrengend, dass ich das Buch mit einem Lineal Zeile für Zeile gelesen habe. Normalerweise hätte ich aufgegeben, aber da er mich mit der Einleitung gepackt hat, wollte ich dies nicht tun. Denn das Thema interessierte mich sehr und nicht nur dank den grandiosen Zeichnungen im Buch blieb ich gespannt. Der Autor erzählt die Geschichte von Beginn an, von den ersten Funden und den ersten Wissenschaftlern und Laien die sich damit beschäftigten. Dann geht es um die aktuellen Informationen zu den Dinosauriern und dabei erzählt er von den früheren Informationen und wie sich die Sicht über die Dinosaurier im Laufe der Zeit dank neuer Funde geändert hat. Den Höhepunkt nimmt das Buch mit China und den Dinosauriern mit Federn. Was die Wissenschaft dazu brachte die Vögel als die Nachfahren diesen Wesen zu sehen.

 

Obwohl das Buch für mich in einem schwierigen Stil geschrieben wurde, empfehle ich es gerne weiter. Denn zum einen ist es das erste Buch über Dinosaurier das sich an Erwachsene richtet und es ist informativ und interessant geschrieben.

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

Oxen. Das erste Opfer

Jens Henrik Jensen , Friederike Buchinger
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 26.10.2018
ISBN 9783423217651
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Bei dem Thriller „Oxen – das erste Opfer“ handelt es sich um eine Thriller Serie, welche „Oxen“ heißt und von Jens Henrik Jensen geschrieben wird. Das Buch ist 2017 in der dtv Verlagsgesellschaft erschienen und umfasst 464 Seiten. Der Thriller ist in der dritten Person Singular geschrieben und zwar aus der Sicht des ehemaligen Elitesoldaten Niels Oxen.

 

Der Elitesoldat lebt als Penner auf der Straße, im Wald und versucht vor den sieben zu flüchten. Die sieben sind Erinnerungen an Menschen aus dem Krieg, welche dazu geführt haben, dass er heute schwer traumatisiert ist. Als er jedoch zusammen mit seinem Hund einen Spaziergang durch einen Wald nimmt, welcher zu einem Schloss gehört, wird er auf einem Video aufgenommen und da in der Nacht jemand in dem Schloss ums Leben kommt, hält man ihn für den Täter. Oxen hätte sogar laut der Polizei einen Grund diesen Mann zu töten, aber der Geheimdienst, will dass Oxen mitmischt und versucht den wahren Täter zu finden. So kehrt er in das „normale“ Leben zurück und muss zusammen mit der Geheimdienstmitarbeiterin Margrethe Frank helfen den wahren Täter zu finden, wenn er nicht unschuldig im Gefängnis landen will. Doch es wird noch schwieriger als gedacht, denn die Spur führt zu einem übermächtigen Geheimbund.

 

Normalerweise erzählte er etwas über die Hauptpersonen, aber da ich reingelegt wurde und mein Bild ändern musste, mache ich dies diesmal nicht. Denn jeder soll Niels Oxen selber kennen lernen, das Wichtige habe ich bereits genannt und zwar dass er ein Elitesoldat war, ein Jäger um genau zu sein und nach dem Krieg nun sehr schwer traumatisiert ist. Was vielleicht noch wichtig ist, er hat mehrere Orden verliehen bekommen, es wurde sogar extra für ihn einer geschaffen. Doch es gibt Gerüchte, welche kein so gutes Bild von ihm malen. Was stimmt nun? Frank mochte ich anfangs, dann wieder nicht und nun mag ich sie wieder. Ein sympathischer Charakter, der mehr kann als ich anfangs dachte. Doch neben Oxen, von dem ich auf den ersten Seiten wirklich kein Fan war, liebe ich Axel Mossman, den Chef des Geheimdienstes und dabei weiß ich nicht einmal ob man ihm trauen kann und ob er nun gut oder böse ist oder etwas dazwischen.

 

Das Buch ist zwar in einem angenehmen Schreibstil geschrieben, aber der Anfang hat mich einfach nicht überzeugt und wenn ich mir nicht vorgenommen hätte, jedes Buch zu Ende zu lesen, dann hätte ich es nach den ersten 100 Seiten aufgeben und deshalb ziehe ich dem Thriller einen Stern ab. Die Geschichte fängt meiner Meinung nach erst langweilig an, nimmt dann Fahrt auf und dennoch konnte sie mich erst auf den letzten 50 Seiten überzeugen. Es ist einfach faszinierend sich die Sache mit dem Geheimbund vorzustellen, aber zugleich auch so erschreckend, dass man hofft, dass es so etwas nicht gibt. Die verschiedenen Orte wurden gut und klar beschrieben, so dass man sich dies sehr gut vorstellen konnte. Meinen Hut ziehe ich vor den sieben und den Blitzlichterinnerungen aus dem Krieg, denn dadurch konnte ich noch mehr verstehen was Niels Oxen durchmachen musste. Für mich war nicht alles logisch, aber als ich am Ende fast das ganze „Puzzle“ zusammengesetzt hatte, war es für mich klar und deutlich zu verstehen. Eine Frage blieb zwar offen, aber ich bin mir sicher, dass ich in den weiteren Bänden eine Antwort finden werde.

 

Ich empfehle das Buch gerne weiter. Gebt dem Buch eine Chance, denn es muss erst Fahrt aufnehmen um gut zu werden und wenn die restlichen Bände so werden wie die letzten 50 Seiten bin ich hellauf begeistert.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

Australien

Alessandra Mattanza
Fester Einband: 299 Seiten
Erschienen bei Travel House Media, 01.08.2006
ISBN 9783939128465
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der Bildband „Australien – Traumziel Down Under“ wurde von Alessandra Mattanza geschrieben. Das Buch ist am 01.08.2006 im Travel House Media Verlag erschienen und umfasst 299 Seiten. Im Buch geht es nicht nur um Australien, sondern auch um Tasmanien, einen Bundesstaat von Australien, welcher zugleich eine Insel ist.  

 

Laut Google handelt es sich bei Alessandra Mattanza um eine Fotografin, Schriftstellerin und Journalistin.

 

Ich selber träume von Australien, seitdem ich einen Onkel aus der Familie meiner Mama mit 8 Jahren zum ersten Mal gesehen habe. Er lebte sehr lange in diesem Land. Seitdem wollte ich dort unbedingt mal hin und werde mir Ende Januar diesen Traum endlich erfüllen. Deshalb hatte ich keine großen Erwartungen an das Buch, wollte mich eher überraschen lassen und deshalb gefällt es mir wohl auch so sehr.

 

Das Buch ist in fünf verschiedene Themenbereiche aufgeteilt. Im ersten gibt es eine Einführung um Australien ein wenig kennen zu lernen. Dann geht es um die Geschichte von Down Under, wie es sich von eine Sträflingskolonie zu einem interessanten Staat entwickelt hat. Das dritte Thema ist natürlich de Zauber der Natur gewidmet. Denn für die meisten Urlauber macht dies wohl den meisten Reiz aus. In diesem Thema geht es um die rote Erde, grüne Wälder und natürlich um das blaue Meer. Das vierte Thema behandelt dann die Städte und im letzten Thema geht es um die multiethnische Welt. Unter dieses Thema fallen die Aborigines, die neuen Pioniere und es geht auch ein wenig um die „Seele“ der Australier.

 

Die Texte sind nicht zu lange, lassen sich flüssig lesen und waren für mich informativ. Die Bilder waren einfach wunderschön, haben mich sprachlos zurückgelassen und seitdem nerve ich meine Familie damit das ich täglich sage wie lange es noch dauert bis wir endlich in Down Under sind. Manche Bilder haben mich sehr überrascht und ich fand die Mischung aus Natur und Menschen sehr gut gelungen.

 

Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter. Denn bei mir hat es das Ziel, welches das Buch wohl hatte, deutlich erfüllt.  

 

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1 Bibliothek, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

Schokolade macht schlau und andere Medizinmythen

Marleen Finoulst , Patrik Vankrunkelsven
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Stiftung Warentest, 18.09.2018
ISBN 9783868511710
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Sachbuch „Schokolade macht schlau und andere Medizinmythen“ wurde von Marleen Finoulst und Patrik Vankrunkelsven geschrieben. Es ist am 18.09.2018 im Stiftung Warentest Verlag erschienen und umfasst 224 Seiten. Das Thema des Sachbuches passt perfekt zum Titel.

 

Bei Marleen Finoulst handelt es sich laut Google um eine Ärztin und ist Chefredakteurin des Gesundheitsmagazin „Bodytalk“. Patrik Vankrunkelsven ist ein belgischer Arzt und Professor für Medizin.

 

Im Sachbuch werden 70 Medizinmythen behandelt. Dabei geht es um sehr verschiedene Themen, welche Eltern, alte und junge Menschen interessieren. Wie schon im Titel genannt geht es zum Beispiel darum um Schokolade schlau macht. Eltern dürfte interessieren ob vier Monate alte Kinder alleine schlafen sollen und ältere Leute interessiert vielleicht ob Saunabesuche das Demenzrisiko senken.

 

Am Anfang jeder Mythe stand ein angeblicher Beleg, zum Beispiel dass Musik eine Rolle dabei spiele wie etwas schmeckt. Dann kam ein etwas längere Text, welcher jedoch flüssig geschrieben war in welchem die Studie genannt wurde, wie diese verlaufen ist und ob man dies ernst nehmen kann. Dann am Ende jedes Mythos stand dann in kurzen Worten zusammengefasst ob der Beleg davor wahr war oder eher nicht.

 

Für mich war das Buch sehr interessant zu lesen, auch jene Themen, welche mich nicht interessieren, wie zum Beispiel jene über die Babys. Zugleich gab es jedoch auch Themen über die ich gerne mehr gelernt habe, denn diese bringen mich weiter und in bestimmten Punkten möchte ich mein Leben anpassen.

 

Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter, als Nachschlagewerk oder für Leute wie mich die sich für solche Medizinmythen interessieren und gerne die Wahrheit dahinter wissen möchten. Denn träumen wir nicht alle davon, dass uns Schokolade schlau macht? Ob dies so ist, müsst ihr beim Lesen feststellen, denn so einfach kann man dies nicht in Worte fassen.

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367 Bibliotheken, 4 Leser, 3 Gruppen, 44 Rezensionen

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Teuflisches Spiel

Linda Castillo , Helga Augustin
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 26.06.2014
ISBN 9783596196135
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Thriller „Teuflisches Spiel“ wurde von Linda Castillo geschrieben. Es handelt sich dabei um den fünften Teil der Reihe „Kate Burkholder“. Man muss die Bücher nicht in der richtigen Reihenfolge lesen um sie genießen zu können, wer jedoch mit dem ersten Buch anfangen will, dem sage ich nun, dass dieses den Titel „die Zahlen der Toten“ trägt. „Teuflisches Spiel“ ist am 26.06.2014 auf Deutsch im Fischer Taschenbuch Verlag und umfasst 352 Seiten. Alle Bücher der Reihe sind in der ersten Person Singular und zwar aus der Sicht von Kate Burkholder geschrieben.

 

Es scheint ein tragischer Autounfall gewesen zu sein zwischen einem Auto und einem Buggy. Doch nicht nur der Vater und zwei der Kinder sind tot, sondern der Fahrer verschwindet spurlos und schon bald scheint es so auszusehen, als ob der Unfall Absicht war. Doch wer sollte den Vater und die Kinder tot sehen wollen? Was noch dazu kommt ist die Tatsache, dass es sich dabei um den Mann und die Kinder von Mattie, Kates einstiger bester Freundin handelt.

 

Kate Burkholder fand ich vom ersten Augenblick an faszinierend, obwohl ich Zeit gebraucht habe um sie zu verstehen. Doch wenn man weiß das sie eine tragische Vergangenheit hat und wegen dieser einst die Amish und somit ihre geliebte Familie verlassen hat, wird einem vieles verständlicher. Ich mag sie sehr, auch wenn ich sie manchmal am liebsten schütteln und ihr einen Tritt geben würde damit sie in die richtige Richtung geht. Ihre mutige und sture Art musste ich einfach mögen. Auch die anderen Charakteren, welche öfters auftauchen, habe ich langsam in mein Herz geschlossen und freue mich noch auf viele Fälle mit diesen interessanten Charakteren. Bei dem Mörder muss ich sagen, dass ich niemals darauf gekommen bin. Jetzt nachdem lesen ist mir klar, dass ich schon viel früher darüber hätte stolpern können, aber bis zum Ende konnte ich dies einfach nicht glauben und doch macht es für mich letztendlich Sinn.

 

Die Schriftstellerin hat einen wunderbaren Schreibstil, dank dem sich die Bücher flüssig lesen lassen und das Kopfkino angeht. Vor allem die fremde Welt der Amish bringt sie mir mit den Büchern näher und beschreibt diese so fabelhaft, dass ich mich letztens sehr darüber gefreut habe, dass meine Fantasie dank der Beschreibung in die richtige Richtung geht, nachdem ich über Bilder der Amish in unserer Fernsehzeitung gestolpert bin. Doch auch die restlichen Orte, sei es die Polizei, Werkstätten oder andere Orte beschreibt sie klar, aber nicht zu detailliert, aber mir reicht es um mir ein Bild davon machen zu können. Im Buch gibt es noch einen zusätzlichen Fall der direkt etwas mit Kate zu tun hat und fast hätte ich dem Buch wegen diesem einen Stern abgezogen, aber diese wurde wunderbar ins Buch eingeflochten und hat gut gepasst, weil man dank Mattie noch einiges Neues über Kates Vergangenheit gelernt hat. Für den Fall kann ich glatte fünf Sterne geben, es war spannend, überraschend und ich bin auf viele verschiedene Lösungen gekommen, aber bis zum Ende nicht auf die Richtige. Dies macht für mich einen richtig guten Krimi aus, denn ich will erst am Ende wissen wer der Täter ist.

 

Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter, eigentlich sogar fast alle Bücher der Reihe. Nur den ersten Roman kann ich nicht empfehlen, da ich ihn selber nie gelesen habe.

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291 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 11 Rezensionen

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Böses Blut

Arne Dahl ,
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.12.2004
ISBN 9783492242851
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Krimi „Böses Blut“ wurde von Arne Dahl geschrieben. Es handelt sich dabei um den zweiten Teil der „A-Team“ Reihe. Man kann das Buch ohne Probleme lesen ohne das erste Buch zu kennen, aber wer die Charaktere der Sonderkommission verstehen will, sollte die Bücher in der richtigen Reihenfolge lesen und somit mit „Misterioso“ anfangen. „Böses Blut“ ist am 01.12.2004 auf Deutsch im Piper Verlag erschienen und umfasst 384 Seiten. Die Bücher der Reihe sind in der dritten Sicht Singular geschrieben und zwar aus der Sicht von Paul Hjelm aus dem A-Team, der Stockholmer Sonderkommission.

 

Man weiß nicht ob es eine gute Idee war das Sonderkommision am „Leben“ zu lassen, denn es gibt einfach nichts zu tun. Als sich das FBI meldet, weil ein schwedischer Literaturkritiker tot am New Yorker Flughafen gefunden wird und der Mörder scheinbar auf dem Weg nach Stockholm ist, meldet man sich bei der Kommission. Auch dies scheint leicht zu lösen zu sein. Da man den Namen jedoch zu spät erfährt, können sie den Mörder nicht davon abhalten das Land zu betreten. Der Fall wird immer seltsamer, denn die Spur führt zu einer Mordserie vor 15 Jahren und außerdem kommt noch hinzu, dass der Täter von einst tot ist. Wer mordet dann?

 

Da es der zweite Roman über das A-Team ist, welches ich lese, kenne ich natürlich die Polizisten der Sonderkommission schon aus dem ersten Roman und da mir am Anfang des Buches nochmal das wichtigste in Erinnerung gerufen wurde, hatte ich ein klares Bild von dem Team vor Augen. Ich mag inzwischen fast alle aus der Kommission und habe keine Lieblinge, dennoch freut es mich, dass ich die Charaktere immer näher kennen lernen darf und somit ein größeres Bild über die einzelnen Personen bekomme. Bei dem Mörder muss ich einfach Wow sagen. Die Geschichte um diesen ist einfach grandios und in meinen Augen ganz große Klasse, vor allem weil ich damit nicht gerechnet habe. Doch zugleich muss ich wegen dem Charakter leider einen Stern abziehen, denn es bleiben Fragen offen und ich kann das einfach nicht leiden. Wenn ich ein Buch zu Ende gelesen habe, möchte ich keine offenen Fragen mehr haben, aber das ist bekanntlich Geschmackssache.

 

Für den Anfang des Buches muss ich dem Buch leider den zweiten Stern abziehen. Denn bis zur Mitte habe ich mich quasi durchgequält und bin richtig stolz auf mich, dass ich das Buch nicht aufgegeben habe. Vor allem hat es sich gelohnt, denn in der zweiten Hälfte nimmt die Geschichte rasant Fahrt auf und wird für mich immer spannender, zudem kommt man dem Mörder und seiner Geschichte immer näher. Die Geschichte im zweiten Teil hat mich gefesselt und war für mich sehr interessant. Obwohl ich mit dem Ende nicht glücklich bin, wegen den offenen Fragen, finde ich auch dieses gut und bei diesem Mörder wohl auch perfekt passend. Arne Dahl hat einen wunderbaren Schreibstil. Dank diesem lassen sich für mich die Bücher flüssig lesen und ich kann eine Beziehung zu den Charakteren, selbst zu dem Mörder, was ich sehr erschreckend fand, aufbauen. Außerdem schreibt er sehr bildlich, ob nun in Schweden oder in den USA, ich konnte mir die Schauplätze bildhaft vorstellen, so dass dieses Buch wie ein Film vor meinem inneren Auge beim Lesen abgelaufen ist und wer meine Rezis kennt, weiß, dass ich das bekanntlich sehr liebe.

 

Ich empfehle das Buch weiter, obwohl man bis zur Mitte durchhalten muss. Da ich die Reihe weiterlesen werde, hoffe ich sehr, dass die nächsten Romane von Anfang an spannend sind.

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Der Welt geht es besser, als Sie glauben

Jacques Lecomte , Monika Köpfer
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Gütersloher Verlagshaus, 23.04.2018
ISBN 9783579086989
Genre: Sachbücher

Rezension:

Um den Teufelskreis aus Hoffnungslosigkeit und Untertätigkeit zu durchbrechen, sollten wir lieber Optimismus verbreiten, indem wir uns engagieren.

(S. 242)

 

Das Sachbuch „Der Welt geht es besser, als sie glauben“ wurde von Jacques Lecomte geschrieben. Das Buch ist am 23.04.2018 auf Deutsch im Gütersloher Verlagshaus erschienen und umfasst 256 Seiten. Der Titel verrät schon um was es geht.

 

Jacques Lecomte erblickte am 14 Dezember 1955 in Saint-Foy-les-Lyon, Frankreich, das Licht der Welt. Er hat nicht nur zahlreiche Bücher veröffentlicht, sondern der Psychologe, gilt als Experte für Positive Psychologie. Zudem ist er Dozent an der Universität in Paris.

 

Immer mehr Menschen schauen keine Nachrichten mehr an, weil sie keine Lust haben sich mit schlechten Nachrichten zu quälen und schon wieder hören zu müssen wie schlecht es um die Welt steht. Ich gehöre nicht zu diesen Leuten, aber ich kenne genug Leute die so denken und kann es verstehen. Deshalb fand ich den Titel auch so interessant, dass ich das Buch gleich in der Bücherei mitnehmen musste. Und der Titel hat mich nicht enttäuscht.

 

Das Buch ist in einem angenehmen Schreibstil geschrieben, welcher sich flüssig lesen lässt. Die Einführung in das Thema Positive Nachrichten fand ich spannend auch das Thema „gute Gründe um den Untergangspropheten nicht allzu viel Gehört zu schenken.“ Ich fand es nicht nur interessant zu lesen wieso bestimmte Völker untergingen, sondern vor allem hat mich die Geschichte mit den Schmetterlingen in Großbritannien erschreckt. Denn in den Nachrichten stand das es sehr schlecht um die Schmetterlinge stehen würde. Doch was war die Wahrheit hinter der Geschichte? Es ging nur um eine einzige Falterart aus Eurasien die in Großbritannien heimisch geworden war und nicht um alle Schmetterlinge in Großbritannien. In dem Kapitel habe ich dann auch erfahren, wieso die meisten Medien immer so dramatische Geschichten bringen und dass man vorsichtig sein muss, besonders wenn es um die Berichte aus der Forschung geht. Schon alleine für dieses Thema hätte sich das Buch für mich gelohnt.

 

Doch meiner Meinung ging es spannend weiter. Die Welt aus positiver Sicht beschrieben war in vier große Blöcke gefasst und zwar in folgende:

 

1)      Die Menschheit lebt besser (zum Beispiel ging es da um das Thema Hunger und wieso man es vielleicht schaffen kann im Jahr 2030 endlich das „null-Hunger-Ziel“ zu erreichen)

2)      … und erfreut sich besserer Gesundheit (hier möchte ich als Beispiel die Pocken nennen, welche man früher dachte niemals besiegen zu können. Doch Bill Gates und seine Frau haben etliche Millon in diesen Kampf reingesteckt und der Kampf ist fast gewonnen)

3)      Umwelt: man kommt voran (hier fand ich vor allem spannend zu erfahren, dass die meisten Tierarten zum Beispiel (Bisons, Große Panda) sich erholen und wieso man von Artensterben spricht und von welchen Arten man da spricht)

4)      Noch nie gab es so wenig Gewalt in der Welt (hier fand ich vor allem das Thema Terrorismus interessant, denn niemals hätte ich gedacht, dass es da auch nur eine Kleinigkeit positives zu erzählen gibt. Mehr möchte ich nicht sagen, außer dass mich das Thema sehr überrascht hat)

 

Jedes Unterthema dieses vier Hauptthemen ist gleich aufgebaut. Erst gibt es schöne Skizzen und Schaubilder, dann wird erklärt um was es geht. Anschließend erzählt der Autor wie dies gelingen konnte, aber dann am Ende des Untertitels geht es dann noch um die Tatsache, wieso Vorsicht geboten ist. Ganz am Ende des Buches gibt es dann das Kapitel 50 Gründe, optimtisch zu sein, in welchen viele Punkte aus den oben genannten Themenblöcken sich wiederholen, aber es gibt auch ein paar Neue. 

 

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, deshalb empfehle ich es nicht nur gerne weiter, sondern es gewinnt bei mir im Regal auch den Platz „Highlights“. Gute Nachrichten brauchen wir einfach, aber das heißt noch lange nicht das der Kampf gegen Malaria, Krieg, Umweltzerstörung, etc. gewonnen ist. Sondern meiner Meinung nach zeigt das Buch viel mehr was schon geschafft ist und was wir erreichen können, wenn wir als Gesellschaft nicht aufgeben, sondern weitermachen.

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Der Skandal der Skandale

Manfred Lütz , Arnold Angenendt
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Verlag Herder, 27.02.2018
ISBN 9783451379154
Genre: Sachbücher

Rezension:

„Es soll also hier darum gehen, auf dem heutigen Stand der historischen Wissenschaft all den sogenannten Skandalen der Kirche kritisch auf den Grund zu gehen und damit für Aufklärung über die geheime Geschichte des Christentums zu sorgen. Machen Sie sich auf spektakuläre Ergebnisse gefasst. Denn was die Wissenschaft heute angesichts der gängigen Vorstellungen über das Christentum zu sagen hat, ist wirklich unglaublich, aber wahr.“ (S. 20)

 

Das Sachbuch „der Skandal der Skandale“ trägt meiner Meinung nach dem falschen Untertitel. Der Untertitel lautet nämlich „die geheime Geschichte des Christentums“, aber da es im Buch fast nur um die Wahrheit über die katholische Kirche geht, sollte anstatt Christentum dort katholische Kirche stehen, denn dann würden die Leute nicht so enttäuscht sein. Das Buch wurde von Manfred Lütz geschrieben, umfasst 288 Seiten und ist am 27.02.2018 im Herder Verlag erschienen.

 

Manfred Lütz erblickte am 18 März des Jahres 1954 in Bonn das Licht der Welt. Nach seinem Schulabschluss studierte er Medizin, Philosophie und katholische Theologie in Bonn wie auch in Rom. 2003 wurde er von Papst Johannes Paul II zum Konsultor der Kongregation für den Klerus ernannt und organisierte noch im selben Jahr einen Kongress zum Thema „Missbrauch von Kindern und Jugendliche durch katholische Priester und Ordensleute“ im Vatikan. Seit 2006 gehört er im Erzbistum Köln zum Arbeitsstab des Seelsorgeamtes für die Bearbeitung und Prüfung von solchen Fällen. Bis 2016 war er Mitglied des Päpstlichen Rates für die Laien und ab 2004 ist er ordentliches Mitglied der Päpstlichen Akademie für das Leben. Außerdem wurde er von Papst Franziskus am 6 Oktober 2018 zum Mitglied des Dikasteriums für Laien, Familie und Leben ernannt. In seinem Beruf leitet er seit 1997 das Alexianer-Krankenhaus in Köln. Denn er ist nicht nur Theologe, Vatikanberater und Buchautor, sondern euch Psychiater und Psychotherapeut.

 

Das Buch ist einem angenehmen Schreibstil geschrieben und nur wenige Kapitel waren mir persönliche zu lang. Ob das Buch Freunden von mir die evangelisch sind und die katholische Kirche für das Böse halten, gefallen würde, bezweifele ich stark. Ich bin katholisch und zurzeit nicht besonders glücklich über die Skandale, welche ich einfach unmöglich finde. Deshalb fand ich dieses Buch auch so spannend, denn hier wo ich unter lauter evangelischen Leuten aufgewachsen bin, habe ich ein falsches Bild von der katholischen Kirche bekommen. Was mich sehr überrascht hat war die Tatsache, dass die katholische Kirche versucht hat die Juden zu beschützen und zwar schon im Mittelalter und teilweise Bischöfe und Priester in den Tod gegangen sind um diese zu beschützen. Was mich auch sehr überrascht hat war die Tatsache, dass dort wo die katholische Kirche stark war wie zum Beispiel in Italien weniger Frauen als Hexen verbrannt wurden. Dieses Buch hat mein Bild über die katholische Kirche auf den Kopf gestellt und ich bin nun doch ein wenig Stolz auf deren Geschichte. Zudem habe ich nun die Wahrheit über den Papst in der Nazizeit gehört und auch woher das falsche Bild kam. Dennoch muss ich dem Buch einen Punkt abziehen und zwar liegt dies daran, dass ein paar Sachen nicht erzählt wurden und diese hätten auf die katholische Kirche eventuell kein gutes Licht geworfen. Hier gehören für mich die Tempelritter wie auch Nostradamus dazu. Was evangelischen Lesern wohl auch bitter aufstoßen würde, war die Tatsache, dass die evangelische Kirche in keinem so guten Licht steht, vor allem bitter, wenn es um die Nazizeit in Deutschland geht.

 

Ich empfehle das Buch, welches ich sehr interessant fand, katholischen Lesern. Keinem meiner evangelischen Freunde würde ich das Buch jedoch nahe legen, von daher möchte ich für diese Leute auch keine Leseempfehlung aussprechen, dennoch kann es natürlich sein, dass es auch Leser evangelischen Glaubens gibt die das Thema interessant finden und auch mit der Wahrheit über die evangelische Kirche leben können.

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Tödliche Wut

Linda Castillo , Helga Augustin
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 25.07.2013
ISBN 9783596196128
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Bei dem Thriller „Tödliche Wut“ von Lisa Castillo handelt es sich um den vierten Roman der Reihe „Kate Burkholder“. Man kann diesen Roman lesen ohne die anderen Bücher der Reihe zu kennen, wer jedoch mit dem ersten Roman anfangen will, dem möchte ich hiermit sagen, dass dieser „die Zahlen der Toten" heißt. Wie alle Bücher der Reihe ist auch dieser Thriller in der ersten Person Singular aus der Sicht von Kate Burkholder geschrieben. Der Thriller ist am 25.07.2013 auf Deutsch im Fischer Taschenbuch Verlag erschienen und umfasst 352 Seiten.

 

Es verschwinden einige junge Amisch-Teenager, welche als rebellisch gelten und die sich überlegen die Welt der Amis hinter sich zu lassen und die Freiheit zu wählen. Doch dann sind sie plötzlich verschwunden und nicht einmal die engsten Freunde wissen wo die Teenager sind. Alle drei verschwundenen Mädchen sind weiblich, rebellisch und amisch. Doch es gibt keinen Verdächtigen, kein Motiv, keine Leiche und keiner weiß wohin und wieso diese Teenager verschwunden sind. Deshalb wird Kate Burkholder, die Spezialistin für Vorfälle bei den Amischen um Hilfe gebeten, aber dann wird der Fall plötzlich sehr privat, denn auch jemand aus Kates privaten Umfalls verschwinden spurlos.

 

Kate selbst stammt aus der Welt der Amisch und hat diese hinter sich gelassen mit jedem Buch erfährt man mehr darüber und wie ihre Kindheit unter diesen war. Für mich ist sie eine starke, mutige Frau, welche jedoch Angst vor Gefühlen hat und das macht die Beziehung zu ihrem Freund sehr schwierig. Die beiden Cops sind interessanten Charakteren, welchen das Leben übel mitgespielt hat. In jedem Buch hoffe ich, dass sie endlich die Kurve bekommen und bisher bin ich immer wieder enttäuscht worden. Ob es sich in diesem Buch ändert, muss man jedoch selber lesen. Die Nebencharaktere fand ich interessant und es war eine spannende Mischung vor allem, weil ich wieder mehr über die rebellischen Teenager unter den Amisch lernen konnte. Das die Jugendlichen solch eine schwere Entscheidung treffen müssten, tut mir sehr leid, denn die Antwort auf die wichtigste Frage in ihrem Leben ist alles andere als leicht. Die Bösen im Buch fand ich interessant, vor allem, weil ich einfach dem Täter nicht auf die Spur kam, aber das Ende dann doch passend fand.

 

Das Buch ist in einem wundervollen Schreibstil geschrieben, welcher sich flüssig lesen lässt, aber dennoch hat es mich diesmal lange Zeit nicht fesseln können. Ich habe sehr lange darauf gewartet, dass das Buch die Kurve bekommt  und ziehe deshalb der Geschichte einen Stern ab. Glücklicherweise hat das Ende dann einiges gerettet, aber auch für dieses muss ich einen Stern abziehen, da es für mich zu offenblieb und so etwas mag ich einfach nicht. Die verschiedenen Orte im Buch, vor allem die verschiedenen Farmen und Geschäfte der Amisch sind sehr gut und bildlich beschrieben worden, so dass ich es mir sehr gut vorstellen konnte. Die Welt der Amish interessiert mich immer noch sehr und durch das Buch finde ich immer wieder neue faszinierende Dinge über diese heraus, welche ich bisher nicht kannte. Somit kann man sagen, dass ich beim Lesen lernen darf und dies liebe ich einfach. Der Plot ist wie gesagt eher langweilig und nur weil ich von den vorherigen Büchern so begeistert war, habe ich durchgehalten und das Ende war für mich ein Highlight, bis auf den Epilog und leider hege ich nicht die Hoffnung, dass sich die dadurch offene Frage klären wird.

 

Es gibt deutlich bessere Bücher der Reihe und somit empfehle ich das Buch nur jenen weiter die wie ich die ganze Reihe lesen wollen, ansonsten könnt ihr das Buch getrost überspringen.

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Brennendes Wasser

Clive Cussler , Paul Kemprecos , Thomas Haufschild
Flexibler Einband: 475 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 12.03.2007
ISBN 9783442367856
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Thriller „Brennendes Wasser“ wurde von Clive Cussler geschrieben. Das Buch ist am 12.03.2007 auf Deutsch im Blanvalet Taschenbuch Verlag erschienen und umfasst 475 Seiten. Es handelt sich dabei um den zweiten Band der Kurt Austin Reihe. Man kann die Bücher der Reihe ohne Probleme lesen ohne das erste Buch zu kennen, aber das erste Buch trägt den Titel „das Todeswrack.“ Die Bücher sind in der dritten Person Singular geschrieben und zwar hauptsächlich aus der Sicht von Kurt Austin.

 

Bei einem Rennen verunglücken Kurt und Joe fast, weil vor der Küste tote Wale liegen. Die zwei Mitarbeiter der NUMA können nicht so einfach darüber wegsehen und so versuchen sie den Grund zu erfahren was mit den Walen passiert ist. Doch niemals hätten sie damit gerechnet wie gefährlich die Suche nach der Wahrheit werden können und was tatsächlich dahintersteckt. Paul und Gamay Trout, zwei Kollegen von Kurt und Joe sind im venezolanischen Regenwald um dort bei einem Projekt zu hören, als sie von einer weißen Göttin hören und einen Toten ihres Stammes finden, der verblüffende technische Errungenschaften bei sich trägt.

 

Ich kenne die vier Personen aus dieser Buchreihe schon seit Jahren und habe alle vier in mein Herz geschlossen. Ich mag Kurt der mutig ist und manchen anderen Weg einschlägt als andere Leute und der vor vielen Jahren für die CIA gearbeitet hat. Joe sein bester Freund und zweiter Mann im NUMA Team von Kurt ist mein heimlicher Liebling, er stammt aus einer mexikanischen Familie, so dass er nicht nur perfekt Englisch, sondern auch fließend Spanisch sprechen kann. Seinen Charme, Witz und sein Können beim Fliegen liebe ich schon seit Jahren. Paul und Gamay sind in meinen Augen eines der schönen Ehepaare, die ich aus Büchern kenne und beide mutig, kreativ und offen für Neues. Die weiße Göttin hat mich überrascht, fasziniert und ich ziehe nach dem Buch meinen Hut vor ihr, für jenen Mut den ich niemals haben würde. Das Böse im Buch ist interessant, aber so ganz tief bin ich in die Seele des Bösen nicht eingedrungen, weshalb ich dem Buch einen halben Stern abziehen musste, denn mir fehlte da einfach etwas um es wirklich verstehen zu können. De Nebencharaktere, vor allem aus der NUMA fand ich dagegen wunderbar wie immer.

 

Die Bücher von Clive Cussler sind in einem wunderbaren Schreibstil geschrieben, welcher sich flüssig liest und natürlich schaltet sich bei den Büchern eines meiner Lieblingsautoren fast automatisch beim Lesen das Kopfkino ein. Seine Beschreibungen von den verschiedenen Schauplätzen sind so genial, dass ich mir diese perfekt vorstellen kann und beim Lesen tief eindringen kann. Anfangs fand ich hauptsächlich die Geschichte um Paul und Gamay spannend, aber die Geschichte um Kurt und Joe, hat langsam richtig Fahrt aufgenommen und wurde sehr spannend. Die beiden Geschichten im Buch fand ich faszinierend und grandios, vor allem brachte mich das Buch dazu über das kostbare blaue Gold nachzudenken und wie wertvoll es für jeden Menschen überall auf der Welt ist. Eine klitzekleine Liebesgeschichteprise steckt im Buch, aber weder habe ich diese gebraucht noch fand ich sie störend. Obwohl ich das Böse nicht verstanden habe, was ich schade fand, so muss ich sagen, dass ich den Aufbau von dem Konzern grandios fand und die Arbeit der Journalisten die versucht haben die Wahrheit herauszufinden. Das Ende war traurig und ich hätte es mir anders gewünscht, aber so passte es tatsächlich einfach am besten und sinnvollsten, auch wenn es mir leidtat. Ich muss dem Buch jedoch noch einen halben Stern abziehen, weil ich am Ende offene Frage habe und dies bin ich bei den Geschichten von Clive Cussler, die eigentlich immer mit dem Buch abgeschlossen sind, nicht gewöhnt.

 

Trotz dem Sternabzug empfehle ich das Buch gerne weiter. Es ist eine spannende, interessante Geschichte, wobei es anfangs zwei Geschichten sind, welche langsam zu einer werden, und die mich zum Nachdenken gebracht haben.

 

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Thalamus

Ursula Poznanski
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Loewe, 13.08.2018
ISBN 9783785586143
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Jugendbuch „Thalamus“ wurde von Ursula Poznanski geschrieben. Es ist am 13.08.2018 auf Deutsch im Loewe Verlag erschienen und umfasst 446 Seiten.  Das Buch ist in der dritten Person Singular geschrieben und zwar aus der Sicht von Timo. Bei diesem Buch handelt es sich um eine schöne Mischung aus Thriller, Science-Fiction und ich gehe soweit zu behaupten, dass ein Blick in die Zukunft der Medizin geworfen wird, obwohl ich nicht glaube, dass es genau so verlaufen wird wie im Buch.

 

Nach einem schweren Unfall mit seinem Moped muss Timo wieder alles lernen. Er kann nicht gehen, auch nicht alleine essen und trinken und reden schon gar nicht. Von dem Arzt der ihn operiert hat, hört er von der Rehaklinik Markwaldhof und dass man ihm dort besonders gut helfen kann. Natürlich will er dort unbedingt hin und schafft es seine Eltern dazu zu bringen ihn dort hin zu schicken, obwohl es sehr weit weg ist und seinen Eltern ihn gerne in der Nähe gehabt hätten. Tagsüber ist es eine normale Rehaklinik, aber in der Nacht verändert sich alles. Plötzlich kann er ohne Hilfe gehen, sogar laufen und der junge Mann mit dem er sich ein Zimmer teilt kann in der Nacht reden, laufen und dabei liegt er tagsüber im Wachkoma und bekommt nichts mit. Da Timo nicht reden kann, kann er niemanden erzählen was er mitbekommen hat. Was ich bloß in dieser Rehaklinik los?

 

Ich habe Zeit gebraucht um Timo zu mögen, am Anfang hat er mich mit seiner Sehnsucht nach seiner blöden Freundin ziemlich genervt. Doch dann in der Rehaklinik wurde er „normaler“ und für mich ein interessanter Charakter, welchen ich sehr gerne begleitet habe. Mein Herz jedoch hat für Carl mit C und Mona geschlagen, diese beiden Nebencharaktere musste ich trotz ihrer verschiedenen Art sofort in mein Herz schließen. Auch die anderen Nebencharaktere fand ich klasse, obwohl ich viel zu schnell darauf kam wer der Bösewicht in der Geschichte ist, aber dafür gab es andere Leute bei denen ich mir bis zum Ende des Buches nicht sicher war in welche Schublade ich sie packen sollte. Für mich war dies deshalb eine wunderbare Mischung.

 

Das Buch ist in einem angenehmen Schreibstil geschrieben, welcher sich flüssig lesen lässt. Dennoch muss ich dem Buch einen Punkt abziehen, am Anfang habe ich immer wieder überlegt ob ich dieses Buch wirklich lesen möchte, aber da ich unbedingt wissen wollte woher die „Gaben“ kamen und wie es mit den Charakteren weitergehen würde, hielt ich durch. Es war gut, dass ich dies tat, denn ab der Mitte des Buches wurde es für mich immer interessanter und es hat mir großen Spaß gemacht das Buch zu lesen. Den Abzug gibt es übrigens für die Momente wo ich das Buch weglegen wollte. Die Rehaklinik wurde gut beschrieben, wobei ich sagen muss, dass ich schon in solchen Kliniken Leute besucht habe und somit weiß was mich erwartet. Klasse fand ich auch wie die Fantasy oder Science-Fiction, in welche Schublade ich dies schieben möchte weiß ich noch nicht so genau, langsam eingeführt wurde und diese erst im Laufe des Buches immer wichtiger wurde und man sich somit gut an diese „Gaben“ gewöhnen konnte. Die Auflösung fand ich schon während dem Lesen schlüssig, da ich schon einiges zu diesem Thema gehört habe, aber für alle anderen lohnt sich das Nachwort, welches man auch vor der Geschichte lesen kann. Laut der Autorin gibt es Leser die so etwas tun, ich zwar nicht, aber für diejenigen habe ich die Info somit gegeben. Früher habe ich immer einen weiten Bogen um die Bücher der Autorin gemacht, da ich an zwei Büchern von ihr gescheitert bin und beide sehr genervt aufgegeben habe, aber das Buch hatte einfach durch das Thema mein Interesse geweckt. Ich werde jetzt nicht alle Bücher von ihr lesen, aber zumindest keinen großen Bogen mehr um ihre Bücher machen.

 

Da mir das Buch gut gefallen hat, empfehle ich es gerne weiter. Wer übrigens auf eine Liebesgeschichte hofft, wird enttäuscht werden, denn meiner Meinung nach ist die Liebesgeschichte im Buch so klein wie die Prise Salz die man in einen Kuchen gibt. Lesern die sich für Thriller, Spannung, Medizin und Science-Fiction / Fantasy interessieren, empfehle ich das Buch aber sehr gerne weiter.

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Reichsbürger

Andreas Speit , David Begrich , Gabriela Keller , Jean-Philipp Baeck
Flexibler Einband: 216 Seiten
Erschienen bei Links, Christoph, Verlag, 20.09.2017
ISBN 9783861539582
Genre: Sachbücher

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129 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

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Royal Hearts. Wie ich mich in den Prinzen von England verliebte

Emily Albright , Anja Hansen-Schmidt , Wolfram Ströle
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 18.04.2018
ISBN 9783473401703
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Jugendbuch „Royal Hearts – wie ich mich in den Prinzen von England verliebte“ wurde von Emily Albright geschrieben und gehört zum Liebesbuch Genre. Das Buch ist am 18.04.2018 auf Deutsch im Ravensburger Buchverlag erschienen und umfasst 349 Seiten. Das Buch ist in der ersten Person Singular aus der Sicht von Evie geschrieben. Ein schöner, leicht kitschiger Liebesroman der mit seinem Geheimnis eine Prise Spannung einbringt.

 

Evies verstorbene Mutter hat ihr Briefe hinterlassen und wegen einem dieser Briefe reist die junge Amerikanerin nach England, genauer gesagt nach Oxford wo sie ab sofort studieren soll. Gleich am ersten Tag lernt sie Freunde und den Prinzen von England kennen, in welchen sie sich im ersten Moment verliebt. Auch er scheint etwas für sie zu empfinden, aber meint er es wirklich ernst mit ihr und was hat es mit der jungen Frau zu tun, welche als seine Freundin in der Presse gilt? Und dann steht noch die Frage im Raum was für einem Geheimnis ihrer Mutter Evie dank den Briefen und den darin erhaltenen Aufgaben auf der Spur ist?

 

Bei Liebesromanen schreibe ich ungern etwas zu den Charakteren, da ich finde, dass man diese selber kennen lernen muss, denn sonst geht Spannung und Interesse verloren. Interessant fand ich das in dem Buch die USA und England sich begegnen und es einige seltsame Sachen gibt. Ich konnte gut mit Evie mitfühlen und mochte sie vom ersten Augenblick an. Auch Edward, den Prinzen von England mochte ich, auch wenn ich ihn nicht immer verstanden habe. Ganz wichtig für Deutsche die das Buch lesen und noch nie einen Amy gedatet haben, möchte ich mit auf den Weg geben, dass man nicht übersehen kann, wenn dieses Interesse an einem haben und es sehr schnell ernst wird. Deshalb versteht Evie Edward meiner Meinung nach nicht immer.

 

Das Buch ist einem wunderbaren Schreibstil geschrieben, welcher sich leicht lesen lässt. Die verschiedenen Orte im Buch sei es Oxford, London oder Paris sind gut beschrieben, so dass ich mir alles gut und deutlich wie einen Film vor meinen Augen vorstellen konnte. Übrigens fand ich nicht nur Evie und Edward gut gelungen, sondern auch die Freunde konnte ich in mein Herz schließen. Die Briefe waren eine tolle Idee, aber leider war einem zu schnell klar wohin die Reise ging, aber die Liebesgeschichte hat mir schon so gut gefallen, dass die Briefe nur einen tollen Zusatz waren und da hat es mir persönlich nichts ausgemacht, dass ich schon früh wusste wohin die Reise geht. Man darf nicht zu viele Erwartungen an das Buch hegen, sondern es einfach als einen schönen Liebesroman, den man gemütlich am Strand lesen kann, sehen und schon macht es Spaß das Buch zu lesen. Meine Erwartungen wurden getroffen und ich fand es amüsant, dass ich nicht nur an Harrys Frau denken musste, sondern auch an Kate, Williams Frau.

 

Ich empfehle diese schöne, aber kitschige Liebesgeschichte im Jugendbuchformat gerne weiter.

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Die Seiten der Welt – Nachtland

Kai Meyer
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 21.03.2018
ISBN 9783596198535
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Jugendbuch Roman „die Seiten der Welt – Nachtland“ wurde von Kai Meyer geschrieben und gehört zum Fantasy Genre. Es handelt sich bei diesem Buch um den zweiten Teil der Reihe „die Seiten der Welt“. Man muss unbedingt zu erst den ersten Roman der Reihe, welcher wie die Serie heißt, lesen um dieses Buch verstehen zu können. Die Bücher bauen aufeinander auf. „Nachtland“ ist am 25.06.2015 auf Deutsch im Fischer FJB Verlag erschienen und umfasst 591 Seiten. Wie der erste Roman ist auch dieses Buch in der dritten Person Singular geschrieben, doch diesmal gibt es mehrere Hauptcharaktere und nicht nur Furia.

 

Im Moment leben Furia und ihre Gefährten noch sicher in Furias Elternhaus, aber es wird wohl nur eine Zeit lang dauern bis die Agenten sie finden und auch dieses Widerstandsnest zerstören werden. Deshalb entscheiden sie sich weiter zu kämpfen und begeben sich auch eine gefährliche Suche nach dem Zentrum der Macht. Doch der Weg dorthin ist sehr gefährlich und es ist unsicher ob alle dies überleben können. Zudem erfahren sie auf der Suche nach dem Zentrum von Geheimnissen welche ihre Sicht der Welt ändern.

 

Die meisten Charaktere kannte ich schon aus dem ersten Band und deshalb fiel es mir sehr leicht mit den meisten Charakteren sofort wieder mit zu fühlen. Klasse fand ich das Furia an ihren Aufgaben gewachsen ist und dass wir mehr über Finnians und Cats Herkunft erfahren dürfen. Zugleich haben wir ein paar Charaktere aus den alten Häusern welche die Macht innehaben getroffen und es war sehr interessant diese verschiedenen Charaktere ein Stück zu begleiten. Obwohl ich nicht alle mochte. Isis, Pip und Furia sind weiterhin meine Lieblingscharaktere, auch wenn mir nicht gefällt wie sich Isis im Laufe des Buches entwickelt und ich hoffe sehr, dass sie den Sprung davon weg im letzten Band schafft. Ein paar neue Leute die sich ihnen anschließen fand ich interessant und ein paar davon habe ich auch gleich in mein Herz geschlossen. Es ist eine gute Mischung aus guten, bösen Charakteren, aber auch aus solchen die man nicht so leicht in eine Schublade packen kann. Klasse fand ich auch, dass es ein paar Charaktere gab die ich erst einmal in die falsche Schublade gepackt habe.

 

Wie der erste Band ist auch dieses Buch flüssig geschrieben und lässt sich somit leicht lesen. Vom ersten Moment an wird es spannend und dies hält sich fast bis zum Ende. Es gab nur wenige Momente wo man sich erholen konnte. Sehr gut hat mir gefallen, dass wir andere Welten dieses Buchwelt kennen lernen dürften, nur schade, dass keine schönen Welten dabei sind. Vielleicht überrascht mich der Autor im letzten Buch und ich darf mal eine schöne Refugie kennen lernen. Die verschiedenen Refugien beschreibt er sehr gut, detailliert so dass ich mir diese bildlich vorstellen konnte. Grandios fand ich die Tatsache, dass man zugleich die Geschichte über die verschiedenen Refugien kennen lernte dürfte und auch mehr über die Buchwelt selbst erfahren konnte. Diese Welt ist so groß und spannend, dass ich schon sehr neugierig bin wo die Reise als nächstes hin geht. Die Geschichte ist interessant und spannend. Die Fantasie im Buch ist wunderbar, in diese Welt würde ich selbst gerne mal eintauchen und für mich hatte die Fantasie Hand und Fuß, beindruckend fand ich vor allem wie viel Macht ein alter Biblioman haben konnte. Einen Punkt muss ich dem Buch dennoch leider abziehen, da es für mich ein paar Stellen gab die nicht gepasst haben und leider waren diese kleinen Mängel nicht so wenig, so dass es mich öfters in meinem Lesefluss gestört hat.

 

Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter. Wer das erste Buch mochte, der wird meiner Meinung nach auch das zweite Buch der Reihe mögen.

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Der Hirte

Ingar Johnsrud , Daniela Stilzebach
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 26.06.2017
ISBN 9783764505875
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Thriller „der Hirte“ wurde von Ingar Johnsrud geschrieben und umfasst 512 Seiten. Das Buch ist am 26.06.2017 im Blanvalet Verlag erschienen und der erste Teil der Frederik Beier Reihe. Der Thriller ist in der dritten Person Singular geschrieben und zwar hauptsächlich aus der Sicht von Frederick Beier.

 

Eigentlich schien es ein Routinefall zu sein, als die Politikerin Kari Lise Wetre die Polizei bietet ihre Tochter zu finden, welche spurlos verschwunden ist. Doch als Frederick Beier und seine Kollegen auf dem Sitz der Sekte „Gottes Licht“ ankommen, finden sie ermordete Mitglieder, obwohl der Hof eigentlich wie ein Hochsicherheitstrakt geschützt war und zudem finden sie unter dem Hauptgebäude der Sekte eine Labor das auf hochriskante Experimente hinweist. Doch Annette Wetre, die ein Mitglied der Sekte war, und die anderen Mitglieder der Sekte bleiben spurlos verschwunden.

 

Es fiel mit schwer mit den Charakteren mitzufühlen, wenn man mal von Frederick absieht. Denn nur über seine Vergangenheit lernt man einiges kennen, aber seine wichtigsten Kollegen bleiben dagegen eher farblos und auch wenn mir Kafa genauso sympathisch wie Frederick war, konnte ich sie doch nicht so ganz fassen. Es fehlten mir einfach zu viele Informationen. Was ich sehr spannend fand, war die Tatsache, dass ich den obersten Chefs von Frederick nicht trauen konnte und dies brachte für mich zusätzliche Spannung in die Geschichte. Die Nebencharaktere waren im Großen und Ganzen ganz in Ordnung, aber zum Beispiel Fredericks Exfrau konnte ich einfach nicht verstehen und ihre Handlungen waren für mich nicht nachvollziehbar. Ich hoffe, dass sich der Autor dadurch eine Tür offen gelassen hat durch die in weiteren Bänden vielleicht eine andere Möglichkeit entstehen könnte. Neben Frederick fand ich den Mörder am Besten beschrieben. Dieser war erschreckend, verstörend, aber zugleich hochinteressant, vor allem seine tragische Lebensgeschichte. Da für mich die Mischung der Charaktere eher nicht so gut gelungen war, ziehe ich dem Buch einen Stern ab.

 

Da ich mich für Politik und Sekten interessiere, war mir klar, dass mich das Thema interessieren würde. Für mich war es angenehm, dass das Buch in einem schönen Schreibstil geschrieben ist, welcher sich flüssig lesen ließ. Im Buch werden zwei Geschichten erzählt. Eine die in der heutigen Zeit spielt und mit der verschwundenen Tochter der Politikerin zu tun hat und eine die in der Vergangenheit spielt und in der die Rassenhygiene eine große, erschreckende Rolle spielt. Am Anfang hat mich die Geschichte in der Vergangenheit gestört, aber dann wurde auch diese immer spannender und ich wollte unbedingt wissen wie die beiden Geschichten zusammengehören. Nach Lesen des Buches blieben mir jedoch einfach zu viele Fragen offen, so dass ich einen weiteren halben Punkt abziehen muss. Die Handlungsorte dagegen die ein sehr bereites Spektrum abbildeten, waren sehr gut und detailliert beschrieben, so dass ich mir diese bildhaft vorstellen konnte. Was mir auch sehr gefallen hat war die Tatsache, dass immer wieder interessante Ideen eingebracht wurden, mit denen ich einfach nicht gerechnet hatte. Dadurch konnte ich einiges Lernen und dies mag ich bekanntlich sehr. Die Geschichte ist sehr spannend, aber manchmal bietet sie zu viel Action und die Ermittler haben in Kämpfen, hier spreche ich vor allem von Frederick und Kafa, zu viel Glück. Wenn man das Buch jedoch nicht zu ernst nimmt, macht das Lesen weiterhin Spaß. Zumindest war dies bei mi der Fall. Was ich großartig fand war die Tatsache, dass Fredericks Privatleben zwar eingebracht wurde, aber kaum Platz wegnahm, so dass es mich nicht störte. Einen ganz großen Punkt muss ich dem Buch wegen dem miserablen Ende abziehen. Für mich war es enorm unbefriedigend, zeigte keine Auflösung die meiner Meinung nach stimmen konnte und zudem waren einfach zu viele Fragen weiterhin offen. Ich werde das nächste Buch lesen, in der Hoffnung, dass dieser Fall etwas mit diesem Buch zu tun hatte. Sollte dies jedoch nicht der Fall sein, dann ist für mich die Serie nicht gelungen.

 

Da das Buch im Großen und Ganzen interessant und spannend ist, wenn man sich für Politik oder Sekten interessiert, empfehle ich das Buch weiter. Man sollte jedoch mit einem offenen Ende leben können, weil man sonst am Ende so unglücklich ist wie ich es war.

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196 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 14 Rezensionen

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Misterioso

Arne Dahl , Maike Dörries
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.11.2003
ISBN 9783492239929
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Krimi „Misterioso“ wurde von Arne Dahl geschrieben. Das Buch ist am 01.11.2003 im Piper Verlag erschienen und umfasst 352 Seiten. Bei dem Krimi handelt es sich um den ersten Teil der “A-Team Reihe“. Das Buch ist in der dritten Person Singular geschrieben und zwar hauptsächlich aus der Sicht von Paul Hjelm.

 

Am Anfang der Geschichte sieht es so aus als ob Paul seinen Job verlieren würde. Doch dann kommt alles anders und er kommt in eine Sondereinheit der Reichskripo, welche ins Leben gerufen wurde, weil einige mächtige Geschäftsleute getötet wurden. Die Suche nach dem Täter ist sehr schwieriger. Hat es etwas mit einer Geheimloge zu tun, der russischen Mafia oder doch etwas ganz anderem? Außerdem was hat es mit dem Jazzstück „Misterioso“ zu tun, welches der Mörder scheinbar hört, wenn er die Männer durch einen Kopfschuss aus nächster Nähte tötet?

 

Ich mag das Team in der A-Gruppe sehr, denn bei den Charakteren handelt es sich um eine interessante Mischung aus Polizisten, welche scheinbar andere Wege gehen als ihre Kollegen und damit anecken. Zudem ist die Stimmung im Team nicht so einfach, denn die Polizisten kommen aus verschiedenen Städten und manchen passen scheinbar nicht zusammen. Doch sie müssen lernen miteinander zu arbeiten und sich gegenzeitig Chancen zu geben, denn nur zusammen können sie den Fall lösen. Obwohl Paul Hjelm im Vordergrund steht, fand ich die anderen Mitglieder von der A-Gruppe auch sehr wichtig. Auch die verschiedenen Charakteren, welche man im Laufe der Geschichte begegnet sind sehr interessant und die Mischung fand ich sehr klasse. Den Mörder fand ich zwar ein wenig durchsichtig, aber ich bin nicht auf ihn gekommen und so stört mich dies nicht sehr.

 

Das Buch ist in einem Schreibstil geschrieben, in den ich erst einmal hineinkommen musste. Erst ab der Mitte des Buches ging es flüssig und dann hat es mir auch Spaß gemacht das Buch zu lesen. Wobei ich ehrlich sagen muss, dass ich das Buch nie zu Ende gelesen hätte, wenn ich nicht ein paar Serienfolgen des A-Teams kennen würde. Die Beschreibungen der verschiedenen Orte fand ich sehr gut und konnte mir diese gut vorstellen, auch wenn ich selbst noch nie in Schweden war. Der Plot war klasse, schade fand ich zwar, dass ich niemanden im Verdacht hatte der Mörder zu sein, aber irgendwie war das auch mal eine tolle Idee. Die Auflösung war gut wie auch der Plot und ging mir nicht so schnell, außerdem habe ich keine offenen Fragen mehr.

 

Dennoch muss ich dem Buch zwei Punkte abziehen. Einen Punkt dafür das es sich am Anfang so enorm gezogen hat und ich öfters aufgeben wollte. Den zweiten Punkt muss ich abziehen, weil mich Pauls Privatleben und die ansatzweise genannten Sexszenen so genervt haben. Ich brauche so etwas nicht in einem Krimi.

 

Ich empfehle das Buch nur jenen Leuten weiter, welche sich bis zur Hälfte des Buches durchbeißen wollen. Ich selbst werde den zweiten Band der Reihe lesen und dann entscheiden ob ich noch weitere Bücher von Arne Dahl lesen werde oder nicht.

 

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In 80 Büchern um die Welt

Aufbaustudiengang Buchwissenschaft der Ludwigs-Maximilians-Universität , Feridun Zaimoglu
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Thiele & Brandstätter Verlag , 16.02.2011
ISBN 9783851791570
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Sachbuch „in 80 Büchern um die Welt“ wurde vom Aufbaustudiengang Buchwissenschaft der Ludwigs-Maximilians-Universität geschrieben. Das Buch ist am 16.02.2011 auf Deutsch im Thiele & Brandstätter Verlag erschienen.

 

Wie der Titel es bereits beschreibt, kann man mit dem Buch tatsächlich durch die Welt reisen und zwar dank vielen Lesetipps. Ich hatte erst einmal Angst, dass nur Bücher die ich zu den schwierigen Romanen schieben würde genannt werden würden. Aber meine Angst war zum Glück um sonst. Natürlich gibt es auch dafür Lesetipps, aber es gibt auch Tipps für lustige Romane, Krimis und vieles mehr.

 

Das Buch ist in sechs Kapitel aufgeteilt und zwar nach den Kontinenten. Natürlich gibt es nur fünf davon, aber Süd- und Nordamerika haben ein einiges Kapitel. Dann gibt es mehrere Buchtipps, welche stets folgendermaßen aufgebaut wurden erst der Autor, dann der Titel und dann eine Überschrift um das Buch kurz zu beschreiben. Ein Beispiel dafür wäre Jon Krakauer / in die Wildnis und dann als Kurzbeschreibung „Sehnsucht nach Freiheit, Abenteuer und Einsamkeit“. Dann kam eine längere Info zu dem Buch, welche jedoch sehr selten zu lang war. Zudem gab es kleine Schreibproben hier zum Beispiel von im Garten des Vaters von Jan Siebelink geschrieben „Was hat Gott bloß mit der niederdeutschreformierten Kirche in den Niederlanden vor? Einer Kirche, die lehrt, dass die Gnade Gottes allen zuteil wird, Bruder. In diesem Fall wären alle selig, und die Hölle könnte ihre Pforten schließen.“ Zum Abschuss gab es dann immer eine kurze Info zum Autor und oftmals noch ein Notabene, mit interessanten aber nichts besonders wichtigen Informationen. Durch das Buch habe ich gelernt das auch scheinbar uninteressante Geschichten ein Juwel sein können und dank dem Buch, welches in einem schönen Schreibstil, welcher sich sehr leicht lesen ließ, werde ich jetzt nicht mehr so einen großen Bogen um Romane machen.

 

Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter. Es lohnt sich für Leser die passenden Bücher zu den verschiedenen Kontinenten lesen will, also quasi tatsächlich durch Geschichten reisen will.

 

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I Knew U Were Trouble

Kami Garcia , Franziska Jaekel
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 21.06.2017
ISBN 9783473584833
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Buch „I knew u were trouble“ gehört zu dem Liebesroman Genre bei den Jugendbüchern und wurde von Kami Garcia geschrieben. Das Buch umfasst 416 Seiten und erschien am 21.06.2017 auf Deutsch im Ravensburger Buchverlag. Das Buch ist in der ersten Person Singular geschrieben und wird aus Frankies Sicht erzählt.

 

Die reiche Frankie, welche immer versucht hatte es allen Recht zu machen, muss eines Abends den Mord an ihrem Freund, welcher zugleich ihr bester Freund war, mitansehen und doch kann sie sich einfach nicht an das Gesicht den Täter erinnern und leidet unter PTBS. Da ihre Mutter, eine reiche Zimtzicke, keine Geduld mehr mit ihr hat, schiebt sie ihre Tochter zu dem Vater war, welcher als Undercover-Cop arbeitet und den Frankie kaum kennt. Wenigstens trifft sie auf ihrer alten Schule ihre beste Freundin Lex wieder. Diese warnt sie gleich am ersten Tag von Marco und doch kann Frankie einfach nicht die Finger von ihm lassen, fast schon magisch wird sie von ihm angezogen. Doch wie wird sie damit umgehen, wenn sie erfährt, dass ihr Vater hinter ihm her ist, weil er nicht nur illegale Autorennen fährt? Wird dies die beiden jungen Leute auseinanderbringen oder die Beziehung festigen?

 

Normalerweise erzähle ich gerne mehr über Charaktere, aber da ich oftmals das falsche über Frankie und Marco gedacht habe, bin ich der Meinung, dass man für diese Geschichte die Charaktere selber kennen lernen muss, denn sonst fehlt dem Leser etwas.  Doch ich kann sagen, dass ich mit beiden Charakteren mitfühlen und deren Handlungen verstehen konnte. Die Nebencharaktere fand ich genial, hier vor allem die Mädels Lex und Cruz. Das ich oftmals in Fallen getappt bin und meine Meinung über einige Charaktere ändern musste, hat mir sehr gefallen. Wenn ich jedoch von Anfang an mochte war der Dad von Frankie und ihre Mutter ist in meinen Augen keine Mutter, so jemanden braucht kein Mensch in seinem Leben und schon gar nicht jemand der so verletzt ist wie Frankie.

 

Das Buch ist in sehr kurzen Kapitel unterteilt und in einem flüssigen Schreibstil geschrieben, so dass man das Buch flüssig lesen kann und ich wurde von Anfang an in die Geschichte hinein gezogen, weil ich vom ersten Moment an eine Beziehung zu Frankie aufbauen konnte und sie vor der Welt beschützen wollte und ihr zugleich die Erinnerung zurück geben wollte. Obwohl das Buch ganz klar eine Liebesgeschichte ist, spielen der PTBS und Freundschaften auch eine wichtige Rolle. Denn nicht für die Liebe sondern auch auf Freundschaft muss man manchmal seine eigenen Grenzen übertreten und somit ist das ein Buch wo Jugendlich nachdenken können wie weit sie für ihre Freunde und ihre Liebsten bereit sind zu gehen. Ich fand es grandios, dass es der Autorin gelungen ist mir die üblen Viertel der Stadt und das harte Leben in diesen näher zu bringen wie auch die illegalen Autorennen und mein Bild über diese Welt geändert hat. Ich konnte es mir nicht nur bildhaft vorstellen, sondern es hat mich tief im Herzen getroffen, was für ein Leben manche jungen Leute leben müssen.

 

Für mich wurde das Buch eines meiner Lieblingsbücher und ich lege es sehr gerne Lesern dieses Genres ans Herz, denn es lohnt sich. Zudem hoffe ich, dass die Autorin noch viele Bücher schreiben wird, denn meiner Meinung nach hat sie ein großes Talent und ich bin schon sehr gespannt auf ihre weiteren Bücher, welche hoffentlich kommen werden.

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Lunars Kinder

Ardy K. Myrne
Flexibler Einband: 444 Seiten
Erschienen bei epubli, 12.07.2018
ISBN 9783746741895
Genre: Fantasy

Rezension:

Der Fantasy Roman „Lunars Kinder“ wurde von Ardy K. Myrne geschrieben. Das Buch ist am 12.07.2018 im Epubli Verlag erschienen und umfasst 444 Seiten. Es ist in der dritten Person Singular geschrieben und zwar hauptsächlich aus Ardethas Sicht.

 

Ardetha weiß nicht woher sie kommt, angeblich ist sie das Kind von Lunar und somit eine Mondwaise. So war es schon früh klar, dass sie eines Tages in den Mondorden eintreten soll, schon allein, weil die Hohepriesterin Arkana ein großes Interesse an ihr hat. Doch je näher ihr Weihefest kommt, desto näher kommt ihr der Dämon Dunkler Mond, welcher sie schon immer quälte. Um diesen im Schach zu halten muss sie unbedingt das Traumreisen lernen. Doch wem kann sie wirklich vertrauen, wenn der Dämon immer näherkommt? Wer von den Angereisten ist ein Gegner oder sind alle ihre Freunde? Und was hat es mit dem mysteriösen Wanderer Kaden auf, welchem sie ihr Herz schenkt? Kann sie diesem wirklich vertrauen? Und dann wird sie bei ihrem Weihefest auch noch von einem Fluch getroffen und verwandelt sich in ein Monster. Wie kann sie diesen Fluch überwinden?

 

Die 16jährige Ardetha ist ein wunderbarer Charakter und beim lesen habe ich oftmals vergessen, dass sie eigentlich noch ein Teenager ist, weil sie einfach viel erwachsener rüberkommt. Doch ich glaube dies liegt an dieser Welt in welcher man schneller erwachsen wird. Sie ist ein sehr sympathischer Mensch, der hilfsbereit und loyal ist, deshalb mochte ich sie vom ersten Moment an und habe sie gerne begleitet. Es hat mich jedoch sehr gefreut, dass sie im Laufe des Buches an ihren Aufgaben wachsen konnte. Die Nebencharaktere sind der Autorin auch sehr gut gelungen, vor allem die Mischung aus guten und bösen Charakteren fand ich klasse. Besonders genial fand ich die Tatsache, dass ich die Charaktere oftmals in die falsche Schublade gesteckt habe und dies erst im Laufe der Geschichte erfahren habe. Den richtig bösen Charakter habe ich sehr schnell entdeckt, aber da ich bis zum Ende gebraucht habe um diesen zu verstehen, blieb die Spannung bei mir erhalten.

 

Das Buch ist in einem wunderbaren Schreibstil geschrieben, welcher sich flüssig lesen lässt. Ich fand den Epilog sehr schön, denn ich wurde damit gut in die Geschichte hineingeführt und wusste woher Ardetha scheinbar stammt. Man wird sehr schnell in die Fantasy Welt eingeführt, aber es ging mir nicht zu schnell, ich konnte alles verstehen und mir bildhaft vorstellen. Den Hut ziehe ich vor der Autorin auch für die Reime im Buch, denn diese sind meiner Meinung nach sehr gut gelungen und passen perfekt zu dieser Welt. Obwohl man sich im Buch nur in einer Ortschaft und deren Umland bewegt, erfährt man doch einiges über die Welt und ich hoffe, dass die Autorin diese Welt nutzt um noch weitere Geschichten in dieser spielen zu lassen. Die Fantasy ist schön und vor allem wurde diese mit dem Traumreisen, dem dunklen Mond und den Seelentieren sehr gut erklärt und hat für mich eine schöne Mischung ergeben. Im Buch gibt es zwar eine Liebesgeschichte, aber diese stand nicht im Vordergrund. Es war eine spannende Geschichte die nicht von Anfang an sehr spannend war, aber langsam immer spannender wurde und dann am Ende den Höhepunkt erreichte. Im Buch wird sehr schön gezeigt wie wichtig Freundschaft und Liebe ist (Liebe nicht nur zwischen Mann und Frau, sondern auch in der Familie). Dennoch muss ich dem Buch leider einen halben Punkt abziehen, weil ich mit dem Ende unglücklich bin. Für mich sind nämlich neue Fragen erschienen und dafür gab es keine Antworten und mir war das Ende zu offen.

 

Trotz dem halben Punkt Abzug, empfehle ich das Buch sehr gerne weiter. Denn für mich war es eine wunderbare, interessante und spannende Geschichte, welche ich sehr gerne gelesen habe.

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