ban-aislingeachs Bibliothek

273 Bücher, 238 Rezensionen

Zu ban-aislingeachs Profil
Filtern nach
273 Ergebnisse
Wähle einen Buchstaben, um nur die Titel anzuzeigen, die mit diesem beginnen.



LOVELYBOOKS-Statistik

(2)

12 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

altersvorsorge, geld, sparen, versicherung

Kein Geld macht auch nicht glücklich

Philipp Wolk , Jochen Till
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.04.2018
ISBN 9783442177370
Genre: Sachbücher

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(0)

1 Bibliothek, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Lebensmittel als Medizin

Jo Robinson
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei riva, 12.03.2018
ISBN 9783742305053
Genre: Sachbücher

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(663)

1.253 Bibliotheken, 19 Leser, 2 Gruppen, 51 Rezensionen

ash, elfen, fantasy, fee, feen, jugendbuch, julie kagawa, krieg, liebe, meghan, nimmernie, plötzlich fee, puck, winter, winternacht

Plötzlich Fee - Winternacht

Julie Kagawa , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Heyne, 15.06.2015
ISBN 9783453314450
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(3)

12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

abenteuer-geschichte, kurt austin, sahara, wasserknappheit

Das Osiris-Komplott

Clive Cussler , Graham Brown , Michael Kubiak
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.03.2017
ISBN 9783734103612
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Thriller „das Osiris-Komplott“ wurde von dem Autorenduo Clive Cussler und Graham Brown geschrieben. Bei diesem Buch handelt es sich um den 13 Band der Kurt Austin Reihe und ist am 20.03.2017 auf Deutsch im Blanvalet Verlag erschienen. Der Thriller umfasst 544 Seiten. Es ist nicht notwendig die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, wer dies jedoch tun will, dem teile ich hiermit gerne mit, dass der erste Band der Kurt Austin Reihe „Todeswrack“ heiß. Alle Bücher der Reihe sind in der dritten Person Singular geschrieben und zwar hauptsächlich aus der Sicht von Kurt Austin. In diesem Buch spielt die Rolle von Wasser eine wichtige Rolle wie auch der Unruheherd Nordafrika. Zudem wird eine spannende Frage gestellt und zwar wie würden die Menschen mit einem Mittel umgehen, welches sowohl als Waffe eingesetzt werden könnte wie auch in der Medizin eine wichtige Rolle spielen könnte.

 

Vor der Küste Lampedusas passiert ein Unfall und plötzlich kippen alle Menschen um. Es sieht so aus, als ob dieser Unfall für etliche Todesopfer verantwortlich wäre. Nur eine Ärztin konnte sich mit ein paar Leuten in einem Raum im Krankenhaus retten und sendet nun einen Hilferuf aus, welchen Kurt und Joe empfangen. Natürlich gehen die Beiden diesem hinterher, aber niemals hätten sie mit dem was sie erwartet gerechnet. Gamay und Paul dagegen haben Urlaub und wollen einen See besuchen, welcher aus dem Nichts entstanden ist, aber als sie jedoch ankommen ist dieser verschwunden. Zusammen mit einem Libyer machen sie sich auf die Suche nach dem verschwundenen Wasser, welches in ganz Nordafrika zu Bürgerkriegen führen könnte. Ob die beiden Fälle wohl zusammenhängen? Und was hat der Geheimbund Osiris aus Ägypten damit zu tun?  

 

Kurt Austin ist ein kreativer und mutiger Mann, welcher selbst bei den größten Problemen nicht einfach ausgibt. Mit ihm wird es einem nie langweilig und obwohl ich schon viele Bücher mit ihm gelesen habe, überrascht er mich mit seinen Heldentaten noch immer. Mein Lieblingscharakter im Buch ist jedoch sein bester Freund und Mitarbeiter Joe Zavala. Der einstige Ingenieur hat auch jede Mut und geniale Ideen. Durch seine Sprüche, welche mich immer wieder zum Lachen bringen, hat er sich jedoch in mein Herz geschlichen. Das ungleiche, aber perfekt zusammenpassende Paar Gamay und Paul Trout mag ich auch sehr. Wie Kurt und Joe sind auch die Beiden sehr mutig, aber nicht ganz so verrückt wie die anderen Beiden im Team. Wie man heraushören kann, habe ich im Laufe der Zeit alle in mein Herz geschlossen. Was mich sehr gefreut hat, war die Tatsache, dass ich auch andere Charaktere, mit denen ich nicht gerechnet habe, treffen konnte. Ich hätte mich sehr gefreut, wenn diese eine größere Rolle gespielt hätten. Auf der einen Seite fand ich die italienische Ärztin, welche im Buch ebenfalls eine große Rolle spielt, zwar grandios und sehr taff, aber auf der anderen Seite hat sie sich nicht so verhalten wie ich es von einem Arzt erwartet hätte. Da mich dies beim Lesen irritiert gestört hat, ziehe ich einen halben Punkt ab. Die Bösewichte im Buch sind zwar eiskalt, aber auch faszinierend. Als ich mich mit denen beschäftigt habe, habe ich mir immer wieder die Frage gestellt ob es nicht Leute in Nordafrika gibt, welche so etwas planen nach dem Arabischen Frühling.

 

Wie ich es von Clive Cusslers Büchern gewöhnt bin, war auch dieses Buch in einem sehr angenehmen Schreibstil geschrieben, so dass sich dieses flüssig lesen ließ. Bis auf wenige Ausnahmen empfand ich die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite als sehr spannend. Die Mischung oder auch Zutaten welche die Autoren ins Buch geworfen haben um daraus einen sehr spannenden Thriller zu schreiben sind Abenteuerkitzel, die alten Ägypter, Machtmissbrauch, der arabische Frühling und seine Nachwirkungen, Wassermangel, Osiris, der schwarze Nebel. Dank dieser Mischung war es für mich nicht nur ein spannender Thriller, sondern auch ein Roman über dessen Fragen ich noch einige Zeit lang nachdenken werde. Denn zum Beispiel Wassermangel wird uns in Zukunft sehr beschäftigen. Grandios fand ich im Buch auch die Beschreibungen der verschiedenen Orte in Europa und Nordafrika. Wie fabelhaft dies ist kann ich vielleicht an dem Beispiel Wrack am Meeresgrund erklären. Ich bin keine Taucherin und habe solch ein Wrack auch noch nie gesehen, aber durch die Beschreibung der Autoren konnte ich dieses bildhaft vor mir sehen. Da das Buch mir das gegeben hat was ich mir davon erhofft hatte und dazu noch Stoff zum Nachdenken, runde ich die 4,5 Sterne auf 5 Sterne auf.

Da Clive Cussler einer meiner Lieblingsschristeller ist, empfehle ich alle Bücher von ihm weiter und dieses gehört eindeutig zu meinen Empfehlungen dazu.  

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(5)

6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Digitale Drecksarbeit

Moritz Riesewieck
Flexibler Einband: 312 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 08.09.2017
ISBN 9783423261739
Genre: Sachbücher

Rezension:

„Dieses Buch erzählt von den Menschen, die ich getroffen habe: Menschen, die Tausende Kilometer von uns entfernt den schmutzigsten Job des Internets machen und denen wir zu verdanken haben, dass wir verschont bleiben von Millionen von Fotos und Videos voller Grausamkeiten. Ohne ihren Filter hätten wir wohl ein anderes Bild vom Menschen und vom Zustand unserer Gesellschaft. Aber sollte uns das nicht nachdenklich stimmen. Nie zuvor war es so einfach, das Böse aus der Welt zu schaffen: ein Mausklick genügt. Aber wollen wir das? Oder besser gefragt: sollten wir das wollen? Wie weit geht das Löschen? Was wird uns vorenthalten? Wie beeinflusst uns das in unserem Denken und Handeln? (S. 13)

 

Das Sachbuch „Digitale Drecksarbeit“ wurde von Moritz Riesewieck geschrieben. Das Buch ist am 08.09.2017 auf Deutsch in der dtv Verlagsgesellschaft erschienen und umfasst 312 Seiten.

 

1985 erblickte Moritz Riesewieck das Licht der Welt und wuchs im Ruhrgebiet auf. Nach seinem Schulabschluss studierte er erst einmal Wirtschaftswissenschaften. Doch bald begann er dann an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Regie zu studieren. Für seine Regie-Arbeiten hat er bereits zahlreiche Preise und Stipendien erhalten. Zudem gehört er zu Laokoon, einer Gruppe von Künstlern und Wissenschaftlern, welche ungewöhnliche Erzählformate entwickeln, welche meist von Recherche ausgehen.

 

Das Buch ist in einem schönen Schreibstil geschrieben, welcher sich flüssig lesen lässt. Das Buch hätte ich auch ohne die Fotos schön gefunden, aber auch diese passen gut zum Buch, auch wenn sie nicht notwendig sind.

 

Usern von Facebook ist vielleicht schon mal aufgefallen, dass sie selten über Bilder des Bösen stolpern und manche haben sich wohl gedacht, dass dahinter neue Computerprozesse liegen. So dachte anfangs auch der Autor und schildert gleich am Anfang wie er dahinterkam, dass die Forschung noch nicht so weit ist. Doch wer macht dann diese Drecksarbeit? Im Buch erzählt er von den Philippinen und wie er dort versucht hat mit Leuten, welche diese Arbeit im Akkord erledigen, in Kontakt zu kommen. Dies liest sich sehr spannend, erschreckend fand ich die Tatsache, dass diese armen Leute keine psychologische Hilfe bekommen und dabei wird im Buch sehr deutlich beschrieben was für Bilder von Vergewaltigungen bis zum Mord sich diese Arbeiter ansehen müssen, woran viele zerbrechen und nicht mehr fähig sind ein normales Leben zu führen. Es kommen auch verschiedene Leute vor, welche diese Arbeit machen und bei manchen haben mich ihre Kommentare geschockt, aber ich glaube so seltsam ist dies gar nicht, wenn man bedenkt womit sie ihre Nahrung verdienen.

 

Was ich sehr grandios fand war die Tatsache, dass der Autor auch die Geschichte der Philippinen ins Buch eingewoben hat. Man erfährt nicht sehr viel, aber doch genug um sich ansatzweise ein Bild zu machen. Zudem versucht er diese Kultur uns näher zu bringen, welche mir nach dem Lesen des Buches leider noch fernen erschien. Denn wie man Duterte wählen konnte, kann ich genauso wenig verstehen wie man Trumpf wählen konnte. Was mich jedoch am meisten schockiert hat, war die Tatsache, dass sich Menschen tatsächlich ans Kreuz nageln lassen um somit Jesus Leiden nachempfinden zu können.

 

Im Buch beschreibt er zudem Facebook und wofür dieses stehen will, aber tatsächlich tut (z.B. Geheimverträge mit Staaten) und auch wie es zum Bösen in der Welt kommen kann. Was mich jedoch sehr abgestoßen hat war das letzte Kapitel und dafür ziehe ich ihm einen Stern ab. Seine Pauschalmeinung über Ted finde ich zum Beispiel völlig unangebracht und frage mich wie sehr er sich damit beschäftigt hat, denn ich schaue jede Woche mindestens einen Talk hat und solche negativen Talks habe ich bisher nur sehr selten gefunden. Was mir jedoch im letzten Kapitel gefällt ist seine Idee wie man Facebook nutzen könnte um für eine bessere, eine gute, Welt zu sorgen.

 

Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter, vor allem den Usern von Facebook. Wobei die Drecksarbeit nicht nur für diese gemacht wird, sondern auch für Google, YouTube und andere.

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(107)

305 Bibliotheken, 17 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

bibliomantik, bücher, die seiten der welt, fantastik, fantasy, fischer verlag, gefahr, jugendbuch, jugendliche, jugendroma, kai meyer, magie, magisch, mystik, parallwelt

Die Seiten der Welt

Kai Meyer
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 24.08.2017
ISBN 9783596198528
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Jugendbuchroman „die Seiten der Welt“, welcher zum Fantasy Genre gehört, wurde von Kai Meyer geschrieben. Es handelt sich dabei um den ersten Roman einer neuen Reihe, welche denselben Namen trägt wie das Buch. Dieser Roman ist am 31.07.2014 im Fischer Verlag erschienen und umfasst 576 Seiten. Der Jugendbuchroman wurde in der dritten Person Singular geschrieben und zwar hauptsächlich aus der Sicht von Furia. Dieses Buch ist eine wunderbare Einführung in eine neue spannende Welt mitten unter uns, in welcher man aus Büchern Magie ziehen kann und wo Furia in ein Abenteuer gerät, welches sie das Leben kosten könnte und dies bevor sie ihren Bruder befreit hat.

 

Bis auf Furias Bruder Pip beherrschen alle Mitglieder ihrer Familie die Bibliomantik. Doch die Fähigkeiten von Furia sind noch nicht ganz entfaltet worden, denn bisher hat sie noch nicht ihr Seelenbuch gefunden, welches sie braucht um ihre ganze Macht erwecken zu können. Ihre Familie lebt im Geheimen, denn vor Jahrhunderten hat ein Mitglied ihrer Familie den falschen Weg eingeschlagen und dafür wurde der ganze Clan bestraft. Nur Furias Familie konnte damals von Deutschland nach England flüchten. Noch heute suchen die Herrscher der Bibliomantik nach dieser Familie. Doch dies ist nicht die einzige Gefahr. Die andere große Gefahr ist die Entschreibung aller Bücher, welche die Bibliomantik zerstören und die Vergangenheit verändern würde. Eines Tages wird ihr Bruder entführt und Furia ist die einzige welche ihn retten kann. Deshalb macht sie sich nach Libropolis auf und versucht dort Hilfe zu finden. In der Stadt trifft sie auf den Rebellen Finnian und auf die Diebin Cat, welche ihr eventuell helfen können.

 

Furia ist ein spannender Charakter, welche schon viel durchmachen musste. In jungen Jahren hat sie ihre Mutter verloren und in ihrem Vater nicht wirklich einen Halt gefunden. Da ihre Familie sich verstecken muss hat sie nur ihren Bruder, ihren Vater und die Angestellten. Deshalb hat es mich so überrascht wie leicht sie sich in neue Gegebenheiten einführen konnte. Zudem habe ich sie sehr ins Herz geschlossen, da sie eine Kämpfernatur ist und das Herz am richtigen Fleck hat. Pip, Furias Bruder, fand ich einfach nur süß. Ihn muss man während dem Lesen näher kennen lernen, da er einen sehr überraschen wird. Ich hoffe das wir im Laufe der Bücher erfahren werden ob er sich die Sache mit den Clowns nur eingebildet hat oder ob da doch mehr dahintersteckt, als wir ahnen. Cat und Finnian sind auch sehr faszinierende Charakter, aber da sie einen ebenfalls überraschen, möchte ich nichts weiter über sie erzählen. Ganz große Klasse fand ich, dass ich oftmals Charaktere in die falsche Schublade gesteckt haben und diese dann später wieder herausholen und umpacken musste. Denn oftmals hat mich der Autor in eine Falle tappen lassen, aber dies fand ich einfach grandios und hat das Lesen für mich noch spannender gemacht. Ich konnte mit fast allen Charakteren mitfühlen und deren Handlungen nachvollziehen, auch wenn ich nicht alle mochte.

 

Der Jugendbuchroman ist in einem sehr angenehmen Schreibstil geschrieben, welcher sich flüssig lesen lässt und für mich von der ersten bis zur letzten Seite spannend war. Die Fantasie des Autors ist einfach grandios. Es fängt schon mit der Bibliothek in Furias Elternhaus an, aber dann wird es immer besser. Die Stadt Libropolis hat mir sehr gefallen, auch wenn mir die Situation die dort herrscht nicht so ganz zusagt. Die Bibliomantik ist eine schöne und spannende Idee, deshalb bin ich sehr gespannt was er daraus in den nächsten Büchern machen wird. Immer wieder hat Kai Meyer neue kreative Sachen eingebracht, welche mir diese Welt nähergebracht haben. Schön fand ich auch, dass durch die unterschiedlichen Charaktere auch unterschiedliche Sichten zu entdecken waren wie auch das man dank denen unterschiedliche Aspekte der Bibliomantik entdecken konnte (z.B. die Kavaliere, Isis Vater,..). Das Kopfkino während dem Lesen war so großartig, dass ich es klasse finden würde, wenn das Buch eines Tages verfilmt werden würde. Was ich ein wenig schade fand war die Tatsache, dass ich nicht so viel wie ich mir gewünscht hätte über Siebenstern erfahren haben. Da es das erste Buch der Reihe ist, hoffe ich einfach mal, dass ich mehr über ihn erfahren werde. Sehr spannend fand ich auch die Fragen welche man sich beim Lesen stellte. Wie zum Beispiel wann ist ein Leben wertvoll und was macht ein Leben wertvoll? Beim Lesen fragt man sich zudem auch auf welcher Seite man stehen möchte, wenn man nicht zu den Unterdrückten gehört? Da ich schon einige Jahre gelebt habe, sind mir die Antworten nicht schwergefallen, aber ich denke, dass es vor allem für Jugendliche die mitten in der Pubertät stecken ein spannendes Thema zum Nachdenken sein könnte.

 

Dieser grandiose erste Roman erhält von mir 5 Sterne und die Auszeichnung als Highlight. Deshalb empfehle ich das Buch sehr gerne weiter. Vor allem Jugendlichen, aber auch Erwachsenen möchte ich das Buch ans Herz legen, wenn diese Bücher lieben, denn diese spielen im Roman eine sehr große Rolle.

  (6)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(13)

18 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

kiwi, maori, natur, neuseeland, reiseführer, rugby, schaf

Gebrauchsanweisung für Neuseeland

Joscha Remus
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Piper, 17.09.2012
ISBN 9783492276207
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Gebrauchsanweisung für Neuseeland“ wurde von dem Schriftsteller und Journalisent Joscha Remus geschrieben. Das Sachbuch ist am 17.09.2012 im Piper Verlag erschienen und umfasst 224 Seiten.

 

Joscha Remus erblickte in Speicher, Süd Eifel, das Licht der Welt. Nach seiner Schulzeit studierte er in Trier und in Berlin Biologie, Germanistik und Philosophie. 2007 gründete er das erste Wissenscafé in Deutschland und zwar in Stuttgart, davor hatte er begonnen Sachbücher, Reiseführer und Prosa zu veröffentlichen. Von 2006 bis 2010 schrieb und produzierte er weltweit wegwärts, eine Hörreise im Feature Format. Für dieses Projekt erhielt er im Jahr 2010 den Deutschen Hörbuchpreis. Inzwischen arbeitet er vorwiegend als Wissenschafts-, Gourmet und Reisjournalist und bei seinen Reisebüchern geht es vor allem um folgende Länder: Australien, Neuseeland, Südsee, Argentinien und Rumänien.

 

Bei diesem Sachbuch handelt es sich um keinen klassischen Reiseführer, welcher einen Tipps gibt, sondern um ein Buch das einen schönen Rundumblick über Neuseeland gibt und Lust auf eine Reise in das Land macht. Das Sachbuch ist in einem angenehmen Schreibstil geschrieben, welcher sich flüssig lesen lässt. Obwohl ich in meiner Jugend eine neuseeländische Freundin hatte und dank ihr sehr viel über dieses Land wusste, habe ich nun viel Neues gelernt. Zudem hat es mir Lust gemacht dort hinzureisen, mal schauen wann ich das Projekt in Angriff nehme. Nun was ich habe neues gelernt. Die Maori fand ich schon immer faszinierend, aber ich konnte nun mehr über ihre Geschichte und ihren Kampf für Gleichberechtigung lernen. Zudem wusste ich bisher nicht, dass man anhand der Tätowierungen der Maoris ablesen kann wer ihre Vorfahren waren. Was mich auch sehr überrascht hat war, dass die Kiwis, so werden die Neuseeländer gelernt, gerne barfuß gehen, auch in Restaurants. Das Kiwis die Farbe schwarz sehr lieben wusste ich bereits, aber nun habe ich auch erfahren wie es dazu kam. Natürlich kommt im Buch auch die Natur, die besonderen Tiere, welche es nur in Neuseeland gibt und Sport vor. Das Landleben und die Schafe wie auch die Filmindustrie (z.B. Herr der Ringe) fanden natürlich im Buch auch ihren Platz. Zudem erzählte er auch einiges über Politik und ich bin sehr überrascht, dass Neuseeland das erste Land war, welches das Frauenwahlrecht eingeführt hat.

 

Ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter, denn es ist interessant, informativ und hat teilweise einen sehr amüsanten Schreibstil über welchen ich schmunzeln musste. Ich empfehle das Buch vor allem Lesern die in das Land reisen wollen und vorab einen Einblick bekommen wollen wie auch Lesern die sich generell für Neuseeland interessieren.

  (4)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(2)

2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Julius Zebra - Boxen mit den Briten

Gary Northfield , Friedrich Pflüger , Gary Northfield
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei cbj, 31.10.2016
ISBN 9783570163931
Genre: Kinderbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(48)

103 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

abenteuer, abenteuer, spannung & reise, dystopie, eine gutes buch, etwas schwach, evolution die quelle des lebens, jugendbuch, krieg, skurril-komisch, umweltschutz

Evolution - Die Quelle des Lebens

Thomas Thiemeyer
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Arena, 26.06.2017
ISBN 9783401601694
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Jugendbuchroman „Evolution – die Quelle des Lebens“ aus dem Bereich Fantasy wurde von Thomas Thiemeyer geschrieben. Es handelt sich hierbei um den dritten Band der Reihe Evolution. Um das Buch und die Charaktere richtig verstehen zu können, muss man die Bücher in der richtigen Reihenfolge lesen, der erste Roman der Reihe trägt den Titel „die Stadt der Überlebenden“. Das Buch, welches am 26.06.2017 im Arena Verlag erschienen ist, umfasst 416 Seiten. Es ist wie die letzten Bände in der dritten Person Singular geschrieben und zwar aus mehreren Blickwinkeln, was es für mich umso spannender gemacht hat. In diesem Teil der Reihe geht der Überlebenskampf weiter und man stellt sich wichtige ethische Fragen. Zudem fehlt natürlich die Fantasy nicht und auch eine weitere interessante Möglichkeit der Zukunft. Es ist ein spannendes, interessantes Buch bei dem ich von der ersten bis zur letzten Seite mitgefiebert und mitgefühlt habe.  

 

Bis auf Katta haben es alle in die Stadt geschafft und könnten aufatmen, wenn sie sich nicht so große Sorgen um ihre Freundin machen würden. Denn in der Stadt ist man sicher, dass Katta tot ist. Auch von Lucie fehlt erst einmal jede Spur und die Freunde wissen nicht, dass sie in einem künstlichen Koma liegt. Als sie von diesem aufwacht, kann sie sich an nichts mehr erinnern. Deshalb denken die Freunde, dass sie nun endlich in Sicherheit sind und sich auf die Suche nach einer Lösung für ihre Heimkehr machen können. Doch schnell müssen sie erfahren, dass sie der Anführerin Gaia nicht so leicht vertrauen können und dann müssen sie sich auch noch die Frage stellen auf welcher Seite sie im bevorstehenden Krieg stehen wollen – auf der von den Squids und der Tiere oder auf der Seite der Menschen.

 

Jem und Marek waren schon in den vorherigen Bänden Gegner und das entwickelt sich weiter. Doch Marek hat mich überrascht, den diesen Schritt, welchem er im Buch geht, habe ich ihm nicht zugetraut. Im letzten Buch konnte ich Zoe näher kennen lernen und so hat es mich sehr gefreut, dass ich nun die Chance hatte Katta, welche ich eigentlich nicht sehr mochte, kennen zu lernen und ich kann sagen, dass sie meine Meinung geändert hat. Da sieht man mal wieder, dass man die Leute nicht nach dem ersten Eindruck beurteilen sollte. Lucie konnte ich nun auch wieder besser verstehen. Sehr schade fand ich jedoch, dass mir Olivia, Arthur und Paul nicht näherkamen, ich konnte sie einfach nicht aus der Schublade „intelligente/mutige Nerds“ auspacken. Die neuen Charaktere, welche teilweise eine wichtige Rolle spielen, bringen noch mehr Schwung hinein und ich fand es sehr spannend zu lesen wie sie plötzlich beginnen ihre Welt durch die Augen der Jugendlichen zu sehen und sich zu fragen ob wirklich alles so perfekt ist wie sie dachten. Bei Gaia, der Anführerin der Stadt muss ich einfach wow schreiben. Ich mochte sie zwar vom ersten Augenblick nicht, aber sie ist ein sehr faszinierender Charakter, welcher voller Überraschungen steckt.

 

Wie die ersten beiden Bücher ist auch dieses in einem sehr angenehmen Schreibstil geschrieben, welcher sich flüssig lesen lässt. Im Mittelpunkt des Buches stehen wie wir es schon kennen Jem, Lucie und Marek. Doch diesmal kommt noch ein neuer Charakter namens Emilia hinzu, welche aus der Stadt in der Wüste stammt, auch sie spielt nun eine wichtige Rolle im Buch und auch Katta wird vom Nebencharakter zum wichtigen Charakter. Noch besser hätte ich es gefunden, wenn auch Ragnar oder Leòds Sicht im Buch vorgekommen wäre, denn dann hätte man alle verschiedenen Blickwinkel gehabt und dies wäre für mich das absolute Highlight gewesen. Im Laufe des Buches sind mir die meisten Charaktere sehr an Herz gewachsen, so dass ich das Buch sehr intensiv und nahbar fand. Was mich sehr gefreut hat war die Tatsache, dass auch die Liebe im Buch vorkommt, auch wenn sie nicht im Vordergrund steht. Was mir beim Lesen des Buches vor allem gefallen hat war das Kopfkino, welches bei den Beschreibungen bei mir anging. Ich würde mich sehr freuen, wenn die drei Bücher eines Tages verfilmt werden würden.

 

Nach dem zweiten Band wo wir zwar in der Zukunft, aber in einer mittelalterlichen Stadt waren, war ich sehr gespannt auf die Stadt in der Wüste. Thomas Thiemeyer hat mich nicht enttäuscht. Seine Fantasy ist einfach großartig und die neue Möglichkeit der Zukunft fand ich zum einen sehr spannend, aber zum anderen auch sehr erschreckend. Zum Beispiel die Tatsache, dass ich es keine Menschen jenseits der 50iger gibt. Da stellte ich mir natürlich die Frage, welche Möglichkeit also die mittelalterliche Stadt oder die Stadt in der Wüste ich besser fand bzw. welche näher am richtigen Weg dran war. Eine Frage, über welche ich erst im Laufe des Buches entscheiden konnte. Auch der Überlebenskampf wird noch spannender, denn nun befindet man sich kurz vor dem Krieg. Zudem stellt man sich wie die Jugendlichen die Frage auf welcher Seite man stehen will und ob der Schritt, welchen die Menschheit gehen will, wirklich der Richtige ist. Es ist eine sehr spannende Frage, welcher der Autor klug, aber auch spannend zu lösen weiß. Was mich bei dem Buch sehr gefreut hat war die Tatsache, dass ich die Tiere näher kennen lernen konnte. Termiten, welche deutlich größer und klüger sind, und uns scheinbar verstehen. Wenn man dies bedenkt ist die Entscheidung für eine der beiden Seiten noch schwierigerer.

 

Für mich erreicht das Buch 4,5 Sterne, aber da ich nur wenig zu bemängeln habe gebe ich ihm fünf Sterne. Es ist ein spannender, interessanter Jugendbuch Roman, welchen ich nicht nur Jugendlichen ans Herz legen will. Die Hauptcharaktere sind zwar Jugendliche, aber die Fragen im Buch beschäftigen nicht nur junge Leser, sondern auch Erwachsene.

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(118)

214 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 83 Rezensionen

die schule der nacht, familiengeheimnis, fantas, fantasy, gegenwartsliteratur, geheimbund, geheimgesellschaft, jugendbuch, mord, mystery, oxford, penhaligon, rezension, rezensionsexemplar, studium

Die Schule der Nacht

Ann A. McDonald , Christoph Göhler
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 22.05.2017
ISBN 9783764531775
Genre: Romane

Rezension:

Der Roman „Die Schule der Nacht“ wurde von Ann A. McDonald geschrieben und ist am 22.05.2017 auf Deutsch im Penhaligon Verlag erschienen und umfasst 416 Seiten. Es ist in der dritten Person Singular aus der Sicht von Cassie geschrieben.


Nachdem Cassie mit 16 Jahren aus dem Waisenhaus geflohen ist, lebt sie unbekannt irgendwo in den USA und ist der Meinung, dass man sie niemals finden kann. Doch da hat sie sich geirrt, denn eines Tages erhält sie ein Päckchen mit folgender Nachricht „Du kannst dich nicht für immer vor der Wahrheit verstecken. Bitte komm zurück, und bring alles zu einem guten Ende.“ In dem Päckchen findet Cassie noch ein Bild ihrer verstorbenen Mutter in einer Robe von Raleigh, einer Universität der Oxford Universität. Bisher hatte Cassie nicht gewusst, dass ihre Mutter jemals in England gewesen war und sie wusste schon gar nicht, dass sie dort studiert hat. Neugierig geworden fängt die junge Frau ein Auslandssemester in Raleigh an. Dabei findet sie nicht nur heraus, dass ihre Mutter eine andere Frau war als sie gedacht hat, sondern begibt sich in dieser traditionsreichen Welt auch in Gefahr, als sie einer Geheimgesellschaft mit dem Namen „die Schule der Nacht“ auf die Spur kommt.


Obwohl ich Cassie anfangs sehr schüchtern fand und sie nicht wirklich verstehen konnte, mochte ich sie dennoch von Anfang an. Sie ist intelligent, nicht auf den Mund gefallen, mutig und kreativ. Manches Mal ging sie mir zu weit, aber schnell habe ich verstanden das sie so handeln musste, wenn sie mehr über ihre Mutter erfahren wollte. Bei den Nebencharakteren fand ich sehr spannend, dass ich schnell die falschen Leute mochte und gebraucht habe bis ich die wahre Natur der Charaktere herausgefunden habe. Für mich war dies eine spannende Mischung, welche genial zu dieser Geschichte passte.


Das Buch war in einem sehr angenehmen Schreibstil geschrieben und ließ sich deshalb flüssig lesen. Die Geschichte fand ich von Anfang an sehr spannend. Mir war zwar schnell klar, dass es eine Geheimgesellschaft geben musste und diese natürlich nicht gut sein konnte, aber ich fand es deshalb nicht uninteressant. Diese ist sehr interessant aufgebaut und wenn ich richtig verstanden habe was diese tun, dann handelt es sich um eine fantasyreiche Geschichte. Die falschen Spuren, welche die Autorin gelegt hat, fand ich sehr interessant, da somit das Ende nicht von vorneherein klar war. Alles im Buch ist sehr gut beschrieben, so dass ich mir fast alles gut vorstellen konnte.


Da mir die Geschichte sehr gefallen hat, empfehle ich sie gerne weiter.

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(45)

107 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

alien, becky chambers, der lange weg zu einem kleinen zornigen planeten, galaxie, ki, künstliche intelligen, künstliche intelligenz, pepper, roboter, science fiction, sci-fi, sidra, universum, wayfarer universum, zwischen zwei sternen

Zwischen zwei Sternen

Becky Chambers , Karin Will
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 25.01.2018
ISBN 9783596035694
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Der Science-Fiction Roman „Zwischen zwei Sternen“ wurde von Becky Chambers geschrieben. Das Buch ist am 25.01.2018 auf Deutsch im Fischer Torverlag erschienen und umfasst 464 Seiten. Es handelt sich zwar um den zweiten Band der Wayfarer Reihe, aber da es so gut wie nichts mit dem ersten Band der Reihe zu tun hat, muss man diesen nicht kennen um dieses Buch lesen zu können. Für alle Fans des ersten Buches muss ich sagen, dass nur Pepper und Blue aus dem anderen Buch hier vorkommen, also warne ich euch zuvor, damit ihr nicht so enttäuscht wie ich seid. Der Science-Fiction Roman wurde in der dritten Person Singular geschrieben und zwar aus der Sicht von Jane/Pepper und Lovelace/Sidra.

 

Die von der Crew geliebte Lovely, die KI der Wayfarer, ist nach einem totalen Systemausfall tot. Da Pepper sieht wie die Crew darüber leidet und mit der neuen Lovelace nicht zu Recht kommt, bietet sie dieser an in einen Bodykit zu schlüpfen und das Raumschiff zu verlassen. Aus Mitleid mit der Crew entscheidet sich die KI diesen Schritt zu gehen. Doch es fällt ihr alles andere als leicht in so engem Raum gefangen zu sein. Sie ist jedoch nicht alleine, Pepper riskiert Hals und Kragen um ihr zu helfen. Denn Pepper selbst weiß leider nur zu gut wie es ist ganz alleine zu sein und mit den neuen Sachen einfach nicht zu Recht zu kommen.

 

Lovelace, welche sich später Sidra nennt, ist nicht die Lovely welche wir aus dem ersten Roman kennen. Sie ist kälter, objektiver und verzweifelter. Man muss sie jedoch selbst kennen lernen bzw. sie lernt sich im Laufe des Buches selbst kennen und lernt damit zu leben, dass sie nun anders ist. Pepper mochte ich schon im ersten Buch und habe da schon eine Verbindung zu ihr aufgebaut, sie ist direkt und mutig. So mutig, dass sie manches Mal auch verbotene Wege geht, wenn diese der einzige Weg zum richtigen Ziel sind. Ihren Freund Blue mochte ich auch sehr. Die anderen Nebencharaktere fand ich sehr angenehm und diese haben für mich eine interessante Mischung gebildet.

 

Wie das erste Buch der Reihe ist auch dieses in einem sehr angenehmen Schreibstil geschrieben, so dass sich dieses flüssig lesen ließ. Da ich jedoch zwei Versuche brauchte um mich mit dem Buch anzufreunden, muss ich leider einen Stern abziehen. Was ich sehr genial an der Geschichte fand ist, dass wir durch diese lernen wie zwei fremde Charaktere sich mit einer neuen Umgebung anfreunden müssen und wie sie sich im Laufe der Geschichte ändern. So wird aus Jane, welche wirklich eine sehr tragische Geschichte hat Pepper und durch die Geschichte kann man diesen Charakter noch besser verstehen. Und natürlich geht es auch um Lovelace, welche zu Sidra wird und ihren Weg auf dem Planeten finden muss und dies ohne aufzufallen, damit die Leute nicht erfahren das sie verbotenerweise in einem Bodykit steckt. Denn dies könnte nicht nur sie, sondern auch Pepper und Blue das Leben kosten. Ich fand es sehr faszinierend, dass wir im Roman nun einen Planeten kennen lernen dürfen und erfahren wie das Leben auf solch einem verläuft und gleichzeitig wieder mehrere Kulturen kennen lernen können bzw. schon bekannte noch besser verstehen. Die Fantasy der Autorin ist einfach großartig und grandios fand ich natürlich, dass ich mir selbst die kreativsten Charaktere oder Orte dank der großartigen Beschreibung bildlich vorstellen konnte.

 

Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter, auch wenn ich leider zwei Versuche gebraucht habe um das Buch zu lesen. Dies lag jedoch nicht so sehr an dem Buch wie an mir, das ich gehofft hatte, dass die Crew der Wayfarer im Buch auftauchen würde.

  (4)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(4)

6 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

Der Schattenkrieg

Ronen Bergman , Norbert Juraschitz , Jens Hagestedt , Henning Dedekind
Fester Einband: 864 Seiten
Erschienen bei DVA, 22.01.2018
ISBN 9783421045966
Genre: Sachbücher

Rezension:

„In vielerlei Hinsicht war die Geschichte von Israels Geheimdiensten, wie sie in diesem Buch erzählt wurde, eine lange Kette beeindruckender taktischer Erfolge, aber auch katastrophaler strategischer Fehlschläge“ (S. 733)

 

Das Sachbuch „der Schattenkrieg – Israel und die geheimen Tötungskommandos des Mossad“ wurde von dem Journalisten Ronen Bergman geschrieben. Das Buch ist am 22.01.2018 auf Deutsch im DVA Verlag erschienen und umfasst 735 Seiten.

 

Ronen Bergman erblickte 1972 in Tel Aviv, Israel, das Licht der Welt. Nach seinem Schulabschluss studierte er an der Universität Haifa Jura und arbeitete dann für den israelischen Generalstaatsanwalt. Seine Promovierung schrieb er über den Mossad an der Universität Cambridge. Inzwischen arbeitet er als Chefkorrespondent im Bereich des Militär- und Geheimdienstes bei der gemäßigt konservativen israelischen Tageszeitung Yediot Acharnonot. Er hat sich einen Namen als der führende Experte für Fragen über Geheimdienste und Sicherheit im Nahen Osten gemacht. Analysen von ihm werden unter anderem in SPIEGEL, in der Zeit und in der New York Times veröffentlicht. Zudem hat er mehrere Bücher geschrieben und für diese auch einige Preise gewonnen, u.a. den Sokolow-Preis, welcher Israels wichtigster Preis für Journalisten ist.

 

Das Sachbuch ist in einem wundervollen Schreibstil geschrieben, welcher sich flüssig lesen lässt und wodurch es mir nicht schwer gefallen ist ein so dickes Sachbuch zu lesen, denn normalerweise schrecke ich vor solch dicken Büchern dieses Genres zurück.

 

Was ich sehr genial fand, aber was mich sehr gewundert hat, war die Tatsache, dass das Buch zu einer Zeit beginnt als der Staat Israel noch nicht geplant war. Über diesen Teil der Geschichte wusste ich nur wenig, aber durch das Buch habe ich nun viel dazu gelernt. So zum Beispiel von der Tatsache, dass die Juden in Europa als feige verurteilt wurden, weil sie sich in den Konzentrationslagern, wo sie die Mehrheit waren, nicht gewehrt haben. Ich wusste auch nicht, dass es im Britischen Heer eine Abteilung nur für Juden gab, welche heimlich und ohne das Wissen der Briten Jagd auf Nazis gemacht haben, als sie nach dem Ende des Krieges in Deutschland stationiert waren.

 

Dann fing es mit der Geschichte Israels an und zwar damit wie es überhaupt zur Gründung gab und wie es nach der Gründung verlief. Gleich zu Beginn mussten sie gegen die arabischen Nachbarländer Krieg führen und da wundert es nicht, dass die Israelis diesen bis heute nicht wirklich über den Weg trauen. Dann berichtet der Autor über die Gründung der Geheimdienste und zwar über den bekannten Mossad (Auslandsgeheimdienst), den Schin Bet (Informationsdienst) und den AMAN (Nachrichtendienst des Militärs). Schon am Anfang erklärt er sehr gut die Unterschiede zwischen den verschiedenen Diensten und deren Aufgabe. Im Laufe des Buches lernt man natürlich wie sich diese im Laufe der Zeit verändert haben. Es wurden sehr viele Fälle genannt um nur zwei bekannte zu nennen die Entführung von Adolf Eichmann und dann die später die bekannten Bilder aus Dubai. Was mich sehr überrascht hat war die Tatsache, dass der israelische Geheimdienst, im geheimen natürlich ,manches Mal mit den Geheimdiensten der arabischen Länder zusammengearbeitet hat.

 

Mir hat sehr im Buch gefallen, dass sich manche Stellen spannend wie ein Thriller lesen ließen, da man nicht wusste wie es ausgehen würde. Dann kam im Buch natürlich die Bombenentwicklung vor und aus welchen Gründen sie auf Briefbomben verzichtet haben und dann ging es um Drohnen. Da habe ich wieder etwas Neues gelernt, denn ich wusste nicht, dass Israel diese erfunden hat und schon jahrelang militärisch nutzt. Im Buch lernt man auch die verschiedenen Präsidenten kennen und deren Gesinnungen, da gibt es zum Beispiel den sehr interessanten Ariel Scharon, welcher sich im Laufe seines Lebens sehr geändert hat. Was fast immer galt, war die Tatsache, dass Israel versuchte Kollateralschäden, wie es im Militärjargon heißt, zu vermeiden, vor allem wenn Frauen und Kinder dabei waren. Außerdem galt und gilt vielleicht bis heute die Devise, dass man versuchen muss jeden Israeli zu retten.

 

Das Buch bleibt meiner Meinung nach stets objektiv, denn wir lernen auch die Seite der Moslems kennen. So kommt natürlich im Buch auch die PLO, Hamas und Fatah vor, bei welchen man sogar erfährt wie diese gegründet wurden und von wem. Auch dies liest sich sehr spannend. Was ich ebenfalls erst nach dem Lesen des Buches weiß ist die Tatsache, dass Baschar al-Assad eigentlich gar nicht als Präsident Syriens vorgesehen war, sondern seine Brüder. Und ein großes Lob gibt es von mir für die wundervollen Fotos. Mir hat hier sehr gefallen, dass sowohl Israelis wie auch Moslems gezeigt wurden.


Ich spreche für dieses grandiose Buch eine klare Leseempfehlung aus. Ich lege es vor allem jenen Lesern ans Herz, welche mehr über die Geschichte Israels und deren Geheimdienste lernen wollen. Übrigens man kann in dem Buch sowohl Gründe für als auch gegen Israel finden.

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(297)

518 Bibliotheken, 4 Leser, 4 Gruppen, 55 Rezensionen

amisch, amische, amish, band 3, familie, hass, kate burkholder, krimi, linda castillo, mord, ohio, painters mill, spannung, thriller, usa

Wenn die Nacht verstummt

Linda Castillo , Helga Augustin
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.05.2012
ISBN 9783596184521
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Thriller „wenn die Nacht verstummt“ wurde von der Schriftstellerin Linda Castillo geschrieben. Es handelt sich dabei um den dritten Band der Kate Burkholder Reihe. Man kann das Buch lesen ohne die anderen Bücher zu kennen, der erste Band heißt jedoch „die Zahlen der Toten“. „Wenn die Nacht verstummt“ ist am 23.05.2012 auf Deutsch im Fischer Taschenbuch Verlag erschienen und umfasst 336 Seiten. Es ist hauptsächlich in der ersten Person Singular aus der Sicht von Kate Burkholder geschrieben.

 

Obwohl sich die Amisch kaum etwas mit den englischen, wie sie alle anderen Menschen in den USA nennen, zu tun haben, werden sie von manchen Leuten gehasst. Inzwischen passieren immer mehr übliche Fälle aus Hass gegen diese gläubigen Menschen. Als Kate dann mit ihrem Team zu einem Hof gefunden wird, in welchem drei Leute, ein Vater, sein Bruder und die Mutter tot in einer Güllegrube liegen, denkt man das es sich dabei um einen Unfall handelt. Doch stimmt dies? Wenn nein, hat dies etwas mit den anderen Fällen zu tun?

 

Kate kenne ich schon aus dem zweiten Band der Reihe und mag diese starke Frau, welche eine schlimme Vergangenheit hat und es den Menschen nicht leicht macht sie zu mögen. Sie war einst eine Amish und manchmal vermisst sie dieses leben, doch sie kann nicht mehr zurück. Mir hat im Buch sehr gefallen, dass sich noch mehr über sie erfahren habe und manches hat mich sehr überrascht. Ihren Freund Tomasetti kenne ich ebenfalls schon aus dem zweiten Band und mag seine Art, auch wenn die meisten Menschen ihn wegen der Dunkelheit, die ihn umgibt, wohl kaum mögen werden. Die Nebencharaktere kenne ich teilweise auch schon, mag diese und kann wie bei Kate und ihrem Freund die Handlungen verstehen. Sehr genial fand ich die neuen Menschen, welche wir durch den Fall kennen lernen durften und muss meinen Hut vor der Autorin ziehen, weil sie mich oft dazu gebracht hat die falschen Menschen zu mögen.

 

Das Buch ist in einem sehr angenehmen Schreibstil geschrieben, welcher sich flüssig lest und bei dem man sich die Orte und die Handlungen bildhaft vorstellen konnte. Ich liebe es das ich mit jedem Band mehr über die Amish lernen kann und dabei sind nicht nur Sachen die verstehen kann, sondern oftmals lese ich es und kann die Handlungen einfach nicht verstehen. Vor allem, wenn ich dann bedenke, dass Kate doch einst selber eine Amish war und sie somit mit ihr reden könnten und nicht einem englischen Polizisten vertrauen müssten. Die Geschichte ist einfach genial und deshalb handelt es sich bei diesem Buch um ein Highlight. Oft wurde ich in die falsche Richtung geschickt und niemals hätte ich auf den Mörder kommen können. Nie hätte ich mit diesem Ende gerechnet, einfach nur grandios. Dabei hat die Autorin uns Puzzlestücke gegeben und ich hätte diese richtig zusammenlegen können, aber auf den Gedanken, dass das Puzzle so aussehen muss bin ich einfach nicht gekommen.

 

Ich empfehle dieses wunderbare Buch Lesern von eher leichten Thrillern, mir hat sich nämlich nicht der Magen umgedreht und dabei passiert dies bei mir bei harten Thrillern. Für mich ist es ganz klar ein Highlight der Reihe und ich bin sehr gespannt ob es so grandios weiter geht.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(6)

9 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

alien, außerirdische, ben miller, anybody out there, biologie, forschung, leben, physik, planeten, suche, weltall, wissenschaft

ANYBODY OUT THERE?

Ben Miller , Sonja Hagemann
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Penguin, 13.06.2017
ISBN 9783328100966
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Sachbuch „Anybody out there“ wurde von Ben Miller geschrieben. Das Buch ist am 13.06.2017 auf Deutsch im Penguin Verlag erschienen und umfasst 350 Seiten. Zusammen mit dem Autor machen wir uns auf die Suche nach Aliens.


Ben Miller erblickte am 24.02.1966 in London das Licht der Welt. Er ist bekannt als Schauspieler, Komiker und als Drehbuchautor. Wenige Menschen wissen wohl das er nach seinem Schulabschluss Naturwissenschaften am St. Catharine’s College in Cambridge studiert hat und kurz bevor er sich für die Karriere als Komiker entschied in Quantenmechanik promovieren wollte, dies jedoch nicht tat.


Das Buch ist in einem angenehmen Schreibstil geschrieben und lässt sich deshalb flüssig lesen. Einen Stern muss ich jedoch leider abziehen, weil es immer mal wieder Seiten gibt, welche für mich viel zu trockend waren und wo ich mich zwingen musste weiter zu lesen. Sehr gefallen hat mir der Humor von Ben Miller, welchen man immer mal wieder merken kann, denn es kommen immer mal wieder lustige Sprüche vor, welche mich zum Lachen gebracht haben.


Das Buch fängt damit an, dass erklärt wird um was für ein Buch es sich hier handelt. Es ist kein Esoterikbuch, sondern es geht um die Wissenschaft und auch diese macht sich Gedanken um Aliens, denn kommen im Buch unter anderem Ufos vor. Dann gibt es im Buch verschiedene Themenbereiche.  Es geht darum wie das Universum entstanden ist und wie es zu uns Menschen kam. Die vielen möglichen Richtungen fand ich sehr faszinierend. Dann machte er sich Gedanken um Aliens und zwar ob es diese gab, wo es diese geben könnte und wie die diese sein könnten. Es hat sich sehr spannenden lesen lassen und auch wenn ich hoffe, dass ich niemals ein Alien treffen werde, so bin ich doch neugierig geworden wie dieses wohl aussehen würde. Klasse fand ich auch, dass er das Seti Programm genannt hat. Über dieses wusste ich schon sehr viel, aber es gab dennoch immer noch neue Sachen die lernen konnte. Ganz am Ende des Buches ging es dann darum wie wir uns mit den Aliens unterhalten wollen, wenn wir diese treffen bzw. wie sprechen diese. Es ging dabei um die alten Ägypter, um Delfine und andere intelligente Tiere und wie sich diese unterhalten bzw. wie wir die Sprache der Ägypter gelernt haben.


Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter, aber nur an Leute die nicht unbedingt wissen wollen ob es Aliens nun gibt oder nicht, denn diese Frage kann natürlich nicht klar beantworten werden.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(514)

814 Bibliotheken, 21 Leser, 2 Gruppen, 111 Rezensionen

andy weir, astronaut, der marsianer, mark watney, mars, marsmission, nasa, raumfahrt, science fiction, science-fiction, scifi, überleben, weltall, weltraum, wissenschaft

Der Marsianer

Andy Weir , Jürgen Langowski
Flexibler Einband: 509 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.10.2014
ISBN 9783453315839
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Der Science-Fiction Roman „der Marsianer“ wurde von Andy Weir geschrieben. Der Roman ist am 13.10.2014 auf Deutsch im Heyne Verlag erschienen und umfasst 509 Seiten. Er ist hauptsächlich in der ersten Person Singular geschrieben und zwar aus der Sicht von Mark Watney.


Mark Watney gehört mit einigen Kollegen zu den ersten Menschen, welche den Mars betreten. Durch einen Unfall halten ihn seine Kollegen für tot und lassen ihn auf dem Mars zurück. Doch er ist nicht tot. Nun muss er versuchen zu überleben und mit der Erde Kontakt aufzunehmen, damit diese wissen das er noch lebt und eine Chance hat zu überleben.


Anfangs mochte ich Mark und seine Kreativität wie auch seinen Mut sehr. Er ist jemand der nicht am Boden liegen bleibt, sondern aufsteht und versucht weiter zu machen. Ich glaube nicht, dass jeder Mensch dazu in der Lage wäre. Seinen Humor habe ich auch sehr gemocht und manches mal musste ich wegen diesem schmunzeln. Doch dann etwa in der Mitte ist er mir einfach auf die Nerven gegangen, wie er mit der NASA geredet hat, war einfach kindisch und dumm. Da es mich so enorm gestört hat, ziehe ich dafür dem Buch einen Stern ab. Die Nebencharaktere lernt man nicht so gut wie ihn kennen und dann deshalb diese nicht wirklich verstehen, aber sie bieten eine spannende Mischung an.


Das Buch ist in einem angenehmen Schreibstil geschrieben, welcher sich lange Zeit flüssig lesen ließ. Der Hauptteil des Buches machen Tagebucheinträge von Mark aus. Diese sind sehr interessant geschrieben, aber zudem sehr technisch und irgendwann war es mir einfach zu trocken. Ich habe nur weitergelesen, weil ich wissen wollte ob er überleben würde. Da ich mich jedoch manchmal zum Lesen zwingen musste, ziehe ich den zweiten Stern ab. Den dritten Stern ziehe ich dafür ab, dass das Buch für mich viel zu viele Seiten hatte. Man hätte dies deutlich reduzieren können und es wäre dennoch interessant gewesen. Ich habe mich gefreut, dass es auch Kapitel in der dritten Person Singular gab, welche aus der Sicht der NASA geschrieben sind. Was ich jedoch klasse am Buch fand, war die Tatsache, dass ich sogar die technischen Sachen verstehen konnte und mir dadurch dieses Buch wie einen Film vorstellen konnte.


Ich empfehle das Buch leider nicht weiter, denn mir hat es einfach nicht gefallen.

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(81)

156 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 44 Rezensionen

dachgarten, ein sommergarten in manhatta, freundschaft, liebe, manhatta, manhattan, manhatten, mira taschenbuch, morgan, mtb, neurosen, new york, pflanzen, sarah morgan, vergangenheit

Ein Sommergarten in Manhattan

Sarah Morgan , Jutta Zniva
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 12.06.2017
ISBN 9783956496707
Genre: Liebesromane

Rezension:

Der Liebesroman „Ein Sommergarten in Manhattan“ wurde von der Schriftstellerin Sarah Morgan geschrieben. Das Buch ist am 12.06.2017 auf Deutsch im Mira Taschenbuch Verlag erschienen und umfasst 394 Seiten. Es handelt sich dabei um den dritten Band der Reihe „From Manhattan with Love“ und das erste Buch der Reihe heißt „Mitternacht in Manhattan“. Man muss die Bücher nicht in der richtigen Folge lesen, aber ich wurde vorschlagen vor diesem Buch den Roman „Schlaflos in Manhattan“ zu lesen, denn da geht es um eine der besten Freundinnen von Frankie, welche auch in diesem Buch eine Rolle spielt. Der Liebesroman ist in der dritten Person Singular geschrieben und zwar aus der Sicht von Frankie.

 

Frankie hatte keine leichte Kindheit, denn ihr Vater verließ ihre Mutter für eine deutlich jüngere Frau und ihre Mutter war danach in fast allen Betten von Puffin Island zu finden. Somit hat sich Frankie vorgenommen sich niemals zu verlieben und versteckt sich hinter einer großen, hässlichen Brille. Doch der große Bruder ihrer besten Freundin Paige ist schon lange in sie verliebt. Doch nie kann er so wirklich bei ihr landen, dabei spürt sie auch Schmerlinge im Buch wenn sie ihn sieht und glaubt, dass er sie nur als gute Freundin sieht. Zudem hält sie nicht viel von sich. Als Matts bester Freund ihm vorschlägt Frankie zu bitten bei einem Dachgarten mitzuhelfen, findet er dies eine geniale Idee und bittet sie darum. Sie hilft ihm und während der Arbeit kommen sie sich langsam näher.

 

Ich habe Frankie und Matt vom ersten Moment an geliebt. Man muss beide Charaktere selber kennen lernen, weil man sonst das Buch nicht lesen will und viele Seiten lernt man erst durch das lesen kennen. Sie sind beide angenehm und mit beiden konnte ich sehr gut mitfühlen und auch wenn ihr Weg nicht leicht war, habe ich doch immer an die Beiden gehofft und fest die Daumen gedrückt. Die Nebencharaktere im Buch kannte ich schon und habe ich schon in mein Herz geschlossen. Manche neuen Charaktere habe ich jedoch kennen lernt und fand diese interessant und überraschend anders als ich gedacht habe. Nur Frankies Mama fand ich unmöglich und bin dankbar, dass ich eine wunderbare Mum habe.

 

Das Buch ist in einem sehr angenehmen Schreibstil geschrieben, welcher sich flüssig lesen lässt. Die Geschichte fand ich sehr interessant, vor allem hat es mir sehr gefallen, dass es nicht nur um die Liebesgeschichte zwischen Frankie und Matt ging, sondern auch über Frankies Entwicklung und ihren nicht so leichten Weg zur Liebe. Alles wurde wunderbar beschrieben, so dass ich sogar Lust bekommen habe mal nach New York zu reisen und wer mich kennt, weiß das ich in den USA eigentlich nur den Süden liebe.

 

Es ist ein schöner Liebesroman, der auch zum Nachdenken anregt. Ich würde ihn vor allem Mütter ans Herz legen, damit sie merken wie viel ihre Kinder doch mitbekommen. Ich bin selbst mit einem Scheidungskind aufgewachsen und weiß, dass sie mehr mitbekommen hat als ihre Eltern jemals gedacht hätten.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(862)

1.668 Bibliotheken, 34 Leser, 1 Gruppe, 102 Rezensionen

ash, elfen, fantasy, fee, feen, jugendbuch, julie kagawa, liebe, magie, meghan, nimmernie, plötzlich fee, plötzlich fee - sommernacht, puck, sommernacht

Plötzlich Fee - Sommernacht

Julie Kagawa , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.11.2014
ISBN 9783453528574
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Jugendbuch Roman „Plötzlich Fee – Sommernacht“ wurde von der Schriftstellerin Julie Kagawa geschrieben. Das Buch ist am 21.03.2011 auf Deutsch im Heyne Verlag erschienen und umfasst 512 Seiten. Das Buch ist in der ersten Person Singular geschrieben und zwar aus Meghans Sicht.

 

Immer mal wieder passieren seltsame Sachen in Meghans Leben. Ihr Vater verschwindet spurlos, sie sieht mehr als gedacht und hat das Gefühl, dass man sie beobachten würde. Doch niemals hätte sie gedacht, dass dies wahr ist. Doch dann wird ihr Bruder durch ein Wechselbalg ersetzt und sie will ihn unbedingt zurückholen. Der Weg wird jedoch nicht einfach werden und ihr Leben steht plötzlich Kopf, als sie nicht nur erfährt, dass ihr bester Freund Robin eine uralte Fee ist, sondern dass sie die Tochter des Feenkönigs Oberon ist. Auf ihrem Weg lernt sie auch Ash, den Prinzen des Winterreiches kennen, ihren Feind, aber ihre Gefühle spielen in seiner Nähe verrückt und sie kann ihn einfach nicht als Feind ansehen.

 

Vor Jahren habe ich den ersten Band schon einmal gelesen und finde es nun sehr interessant wie sich mein Geschmack geändert hat. Damals liebte ich Robin über alles und auch wenn ich seinen Charakter immr noch sehr liebenswert finde, kann ich Meghans Entscheidung plötzlich verstehen. Denn manches Mal geht er mit seinen Streichen zu weit. Meghan mochte ich vom ersten Moment an sehr, aber anfangs war ich ein wenig genervt von ihrer naiven Art. Fast hätte ich dem Buch dafür einen Stern abgezogen, aber sie entwickelt sich genial und mit ihrer jeder Seite kam ich ihr näher und konnte sie besser verstehen. Ihre Loyalität habe ich geliebt und ihren Mut habe ich bewundert, sie ist ein sehr interessanter Charakter. Ash mochte ich sehr, als ich das Buch zum ersten Mal gelesen habe, konnte ich ihn nicht ausstehen, aber inzwischen mag ich ihn. Zwar war er mir am Anfanf einfach zu kalt und lieblos, aber er entwickelt sich weiter und auch er kam mir am Ende sehr nahe. Mit allen drei Charakteren konnte ich mitfühlen. Die Nebencharaktere konnte ich verstehen und auch mit diesen mitfühlen, auch wenn ich nicht alles richtig fand was diese taten. Es ist eine sehr interessante Mischung bei der die Unterteilung zwischen gut und böse nicht so einfach ist, denn es gibt viele Grautöne, was ich sehr grandios fand.

 

Das Buch ist in einem sehr angenehmen Schreibstil geschrieben, welcher sich flüssig lesen lässt. Es handelt sich dabei um eine sehr interessante, spannende Geschichte und einen tollen ersten Band. Denn zusammen mit Meghan lernen wir Nimmernie kennen, das Land der Feen und anderer Gestalten und sehen auch die „normale“, menschliche Welt plötzlich mit anderen Augen. Alles ist sehr gut beschrieben, so dass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte. Nach dem ich andere Rezis gelesen habe, hatte ich eigentlich eine schöne Liebesgeschichte erwartet, aber diese kam einfach nicht vor. Nun ja, ganz am Ende des Buches entwickelt sich eine Liebelei, aber das reicht nicht für mich um über eine Liebesgeschichte zu reden. Die Fantasie der Autorin fand ich klasse und vor allem die unbekannten Feen fand ich sehr gelungen, obwohl auch der Unterschied zwischen Sommer- und Winterfeen sehr grandios gelungen ist. Ein wenig lustig fand ich die Tatsache, dass mich manche Sachen an einen Sommernachtstraum oder an Alice im Wunderland denken ließen, aber das meiste ist dann doch die eigene Fantasie der Autorin.

 

Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter und werde die restlichen Bände auf jeden Fall lesen. Eine Liebesgeschichte ist es zwar noch nicht, aber ein schöner Anfang der einen gut in die Welt von Nimmernie einführt und sich dennoch sehr spannend liest.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(52)

135 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 18 Rezensionen

aufgaben, ballade, familie, fluch, leo, liebe, lucy, nancy werlin, rätsel, sarah, schwanger, schwangerschaft, vergewaltigung, verrückt, zach

Der Fluch von Scarborough Fair

Nancy Werlin , Gabriele Burkhardt
Flexibler Einband: 381 Seiten
Erschienen bei cbt, 31.08.2011
ISBN 9783570307175
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Jugendbuch Roman „der Fluch von Scarborough Fair“ wurde von der Schriftstellerin Nancy Werlin geschrieben. Das Buch ist am 31.08.2011 auf Deutsch im cbt Verlag erschienen und umfasst 381 Seiten. Es ist in der dritten Person Singular geschrieben und zwar hauptsächlich aus der Sicht von Lucy.


Vor Jahrhunderten wurden die Frauen der Scarborough Familie verflucht. Es werden immer nur Mädchen geboren und die Frauen bekommen ihr Kind mit 18 Jahren und sobald dieses auf der Welt ist, verfallen sie dem Wahnsinn. Die Mutter von Lucy hat versucht vorzusorgen, aber ihre Tochter hatte den Brief, welche sie ihr geschrieben hatte, zu früh gefunden und nicht verstanden, so dass sie sich erst mit 17 Jahren als sie schwanger ist an diesen erinnert. Sie hat sehr wenig Zeit drei mysteriöse Rätsel zu lösen. Doch nur wenn ihr dies gelingt, dann haben sie und ihre Tochter eine Chance nicht zu enden wie Lucy Mutter, Großmutter, etc. Zusammen mit ihren Adoptiveltern, Zach, ihrem besten Freund, versucht sie verzweifelt die Rätsel zu lösen. Doch das Böse legt ihnen immer wieder Steine in den Weg, immerhin will dieses nicht, dass Lucy die Rätsel lösen kann.


Lucy ist eine sehr sympathische Person, welche ich vom ersten Moment an sehr gemocht habe. Nur ihren Männergeschmack habe ich am Anfang des Buches nicht verstanden, wobei ich dies im Laufe des Buches dann doch verstanden habe. Sie ist jemand der lieber gibt, als nimmt und eine sehr loyale Freundin, auf welche man stets bauen kann. Mein Liebling im Buch ist jedoch Zach. Vom ersten Augenblick an habe ich für ihn geschwärmt. Er ist sympathisch, witzig und stur. Was natürlich dazu geführt hat, dass ich mehr mit ihm mitgefühlt habe als mit Lucy. Zum Glück konnte ich jedoch beide Charaktere verstehen und mit ihnen mitfühlen. Die Nebencharaktere im Buch fand ich auch sehr gelungen, vor allem Lucys Mutter, ihre Adoptiveltern und Lucys beste Freundin. Sehr genial fand ich das Böse, weil ich es nicht sofort in eine Schublade stecken konnte, auch wenn ich sehr schnell wusste wer der Böse ist.


Das Buch ist in einem sehr angenehmen Schreibstil geschrieben, welcher sich flüssig lesen lässt. Sehr gefallen hat mir das bei mir das Kopfkino perfekt funktioniert hat und ich mir alles bildlich vorstellen konnte, von den Orten bis zu den Rätseln. Ich fand die Mischung aus Mystery, Liebesgeschichte (welche jedoch erst einmal Anlauf braucht) und Spannung wunderbar. Ich muss dem Buch dennoch leider einen Stern abziehen, da es sich für mich manchmal gezogen hat und ich einige Stellen gekürzt hätte. Für mich ist es zwar ein schönes Buch, aber kein Highlight. Im Buch hat mir sehr gefallen, dass wir auch etwas mehr über Miranda, Lucys Mutter erfahren dürfen und diese Informationen das vorherige Bild ersetzen. Absolut grandios fand ich die Rätsel und die Lösungen dazu und vor allem die Endlösung, wobei ich schon vorher einen Verdacht hatte.


Alles in allem ein sehr schönes Buch, welches ich gerne weiterempfehle. Und zwar empfehle ich es Lesern die gerne Rätsel lösen, es gibt im Buch drei spannende Rätsel zu lösen bei denen nict von vorne herein die Lösung klar ist und jenen Lesern die gerne Bücher aus der oben genannten Mischung Mystery, Liebe und Spannung lesen.

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(26)

46 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

abenteuer, affen, archäologie, dschungel, entdeckung, epedition;, expedition, forscher, honduras, maya, naturschutz, pyramiden, regenwald, sachbuch, tempelanlagen

Die Stadt des Affengottes

Douglas Preston , Jürgen Neubauer
Fester Einband: 380 Seiten
Erschienen bei DVA, 04.09.2017
ISBN 9783421047571
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Sachbuch „die Stadt des Affengottes“ wurde von Douglas Preston geschrieben. Das Buch ist auf Deutsch am 04.09.2017 im DVA Verlag erschienen und umfasst 380 Seiten.

 

Douglas Preston kennt man natürlich als Schriftsteller und vor allem ist er bekannt für die Reihe Special Agent Pendergast, welche er zusammen mit Lincoln Child schreibt. Wenn man sich jedoch seine Studiengänge anschaut, dann war ihm dieser Weg nicht von vorne herein klar. Er studierte Mathematik, Biologie, Chemie, Physik, Geologie, Anthropologie, Astronomie und Englische Literatur. Nach seinem Studium arbeitet er dann mehrere Jahre an der Princeton University und dem American Museum of Natural History in New York. Diese Berufe gab er auf, als er sich dem Schreiben widmete. Neben seinen Thrillern hat er mehrere Sachbücher über die amerikanische Geschichte geschrieben und schreibt zudem Artikel für National Geographic, Harper’s und The Atlantic.

 

Das Buch ist in einem sehr angenehmen Schreibstil geschrieben, welcher sich flüssig lesen lässt. Das Buch ist in mehrere Kapitel unterteilt, welche nicht zu lang sind und befasst sich mit mehreren Themen.

 

Das erste Thema, wenn man mal das erste Kapitel weglässt, befasst sich mit der Suche nach der weißen Stadt. Wie immer wieder Forscher und Schatzjäger nach ihr gesucht haben und manche behauptet haben, dass sie diese gefunden haben. Sehr amüsant fand ich worauf die Leute früher reingefallen sind, denn bei einer historischen Stadt mitten im Urwald hätte ich nicht erwartet, dass die Stätte noch in Takt ist und mitten drin eine riesige Affenfigur hockt. Sehr schöner Stoff für eine Fantasy Geschichte, aber leider sind die Leute vor Jahrzehnten darauf reingefallen. Dann erzählt der Autor weiter wie seine Expeditionsgruppe versucht hat die weiße Stadt zu finden. In diesem Teil des Themas habe ich sehr viel Neues gelernt und bin positiv überrascht wie weit sich die Forschung inzwischen entwickelt hat.

 

Das zweite Thema umfasst die Vorbereitung zur Expedition und das war sehr spannend zu lesen. Manchmal konnte ich kaum glauben was da stand und vor allem bewundere ich den Mut der Teilnehmer in diesen Teil von Honduras zu reisen, obwohl dieser durch Drogenschmuggel, illegales Holzfällen extrem gefährlich ist. Nach den Ausführungen der Soldaten im ersten Kapitel wäre ich schon einmal nicht dabei gewesen. Da wird alles was im schlimmsten Fall passieren kann erwähnt es geht von Schlangen über Insekten bis hin zu tödlichen Krankheiten und nicht gegen alles kann man sich schützen.

 

Das dritte Thema berichtet von der Entdeckung. Der Autor war übrigens als Journalist für den National Geographic dabei. Es ist sehr spannend zu lesen wie sie die Städte entdecken und dieser immer näherkommen. Für mich war es spannend wie ein Abenteuerroman und auch die Begegnung mit einer riesigen Schlange wird erzählt und was man von der Stadt sehen kann, was relativ wenig ist, da die Natur sich die Stadt erobert hat. Die Fotos dazu fand ich herrlich, aber bekanntermaßen liebe ich Fotos und freue mich immer, wenn in Sachbüchern Fotografien enthalten sind. Zu dem Thema zähle ich dann auch was man über die weiße Stadt erfahren hat und leider ist dies bisher noch relativ wenig.

 

Das vierte Thema da geht es um den Fluch, welchen auch Douglas Preston getroffen hat, sollte man nur lesen, wenn man sich für Krankheiten interessiert. Wenn jemand wie ich Lust darauf hat eine Amazonasschiffreise zu machen, sollte er oder sie dieses Thema nicht lesen. Denn ich habe nun keine Lust mehr darauf und habe es von meiner Wunschreiseliste gestrichen.

 

Im letzten Teil geht es dann um Geschichte und das fand ich ebenfalls sehr spannend. Mir war nicht klar wie schlimm die Epidemien gewütet haben und manche Gedanken von Wissenschaftlern haben mich zwar schlucken lassen, aber im Prinzip fand ich diese dann doch leider sehr logisch. Die Besiedelung von Amerika fand ich auch spannend. Dieser Teil ist eher klein und für mich hätte er ruhig länger sein können, aber ich interessiere mich sehr für Geschichte.

 

Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter. Es eignet sich nicht nur für Geschichtsinteressierte, sondern auch für Leser die gern mal lesen möchten wie so eine Expedition verläuft.

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(5)

19 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

askir, deutsche high fantasy, high fantasy, tipp

Der Falke von Aryn

Richard Schwartz
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.09.2017
ISBN 9783492269476
Genre: Fantasy

Rezension:

Bei dem Fantasy Roman „der Falke von Aryn“, welcher von Richard Schwartz geschrieben wurde handelt es sich um einen Einzelband zur Askir Reihe. Man muss diese Reihe jedoch nicht kennen um das Buch lesen und verstehen zu können. Der Roman ist am 01.09.2012 auf Deutsch im Piper Verlag erschienen und umfasst 464 Seiten. Es ist in der dritten Person Singular geschrieben und wird hauptsächlich aus den Sichten von Lorentha, Raphanael und Raban erzählt.

 

Lorentha wurde von der Garde beurlaubt und dabei hat sie eigentlich nicht falsch gehandelt, sondern nur nicht bedacht, dass für die Adligen andere Gesetzte gelten als für den Rest der Menschen. Bisher hat sie es immer vermieden zurück nach Aryn zu gehen, denn dort verbrachte sie schreckliche Jahre, nachdem sie ihr Gedächtnis verloren hatte und ihre Mutter starb. Bis heute weiß sie nicht wer der Mörder ihrer Mutter ist. Diesen will sie nun finden um endlich dieses Kapitel der Vergangenheit schließen zu können. Als sie in der Stadt ankommt, bekommt sie jedoch von dem Statthalter die Aufgabe zusammen mit dem Ordensmagier Lord Raphanael den goldenen Falken, welcher aus dem Tempel gestohlen wurde, rechtzeitig zur Prozession wieder zu finden, denn sollte ihnen dies nicht gelingen, dann könnte die Stadt in einen Aufruhr geraten, welcher wieder wie einst vor Jahren, blutig niedergeschlagen werden würde.

 

Richard Schwartz ist es, wie ich es erwartet habe, gelungen interessante Charaktere zu erschaffen mit denen ich schnell eine Verbindung aufbauen konnte und mit denen ich somit mitfühlen konnte. Lorentha hat eine harte Schale, aber einen weichen Kern bzw. das Herz sitzt bei ihr am richtigen Fleck. Spannend fand ich vor allem ihre Geschichte, denn ihr Weg ist außergewöhnlich und macht sie somit auch zu einer außergewöhnlichen, spannenden Frau. Ihr Mut und ihr Dickschädel fand ich beeindruckend, vor allem, dass sie sich dem harten Leben aussetzte, anstatt den leichten Weg, welchen sie hätte gehen könnten, zu gehen. Raphanael und seine kleine Tochter Arin sind mir auch schnell ans Herz gewachsen. Er ist ein mutiger Mann, mit klaren Verstand und einer sehr sympathischen Art. Seine Tochter ist schon viel weiter als andere Kinder, was vielleicht daran liegt, dass sie anders erzogen wird als adlige Kinder, denn sie wird nicht zu Seite geschoben, sondern ist der Mittelpunkt der Familie. Mein Herz jedoch hat mal wieder ein Dieb gestohlen. Raban ist einfach vom ersten Moment an mein Lieblingscharakter gewesen. Er ist selbstbewusst, flink und geschickt und hat sich von unten nach oben gearbeitet. Barlin, Raphanaels besten Freund mochte ich auch sehr. Insgesamt ist es dem Autor gelungen eine spannende Mischung aus guten und bösen Charakteren zu erschaffen, deren Handlungen man nachvollziehen konnte.

 

Das Buch ist in einem angenehmen Schreibstil geschrieben, welcher sich flüssig lesen lässt. Die Geschichte fängt erst einmal langsam und gemächlich an, aber dann nimmt sie Fahrt auf und bleibt bis zum Ende konstant. Klasse fand ich auch, dass ich oftmals in die falsche Richtung geschickt wurde. Die Magie im Buch wurde spannend erzählt und ich konnte mir die verschiedenen Formen sehr gut vorstellen. Der Konflikt in der Stadt zu welchem Reich diese nun gehören sollte, ist ebenfalls eine spannende Geschichte. Dazu kommt dann noch die Geschichte um Lorenthas Mutter und schon hat man zwei spannende Geschichte die in einer verwoben sind. Die Stadt und das Umland konnte ich mir bildhaft vorstellen, so dass ich regelrecht in die Geschichte versunken bin. Was ich bei seinen Büchern sehr liebe ist das Wechselbad an Gefühlen, welches ich durchleben darf. Ich lache, weine, fühle mit und mein Herz schlägt vor Spannung ein paar Takte schneller. Das schaffen nur wenige Autoren bei mir. Fast hätte es das Buch zu meinen Lieblingsbüchern geschafft, aber ich muss dem Buch leider einen halben Stern abziehen, denn für mich bleiben am Ende noch Fragen offen und so etwas mag ich überhaupt nicht. 


Ich empfehle diesen wunderbaren Fantasy Roman jedoch sehr gerne weiter.


  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(21)

51 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

abfall, informativ, konsum, minimalismus, müll, müllberg, müllvermeidung, nachhaltigkeit, natron, plastik, ratgeber, reinigungsmittel, sachbuch, umweltschutz, zero waste

Ohne Wenn und Abfall

Milena Glimbovski
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 05.10.2017
ISBN 9783462050196
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Sachbuch „Ohne Wenn und Abfall“ wurde von Milena Glimbovski geschrieben. Das Buch ist am 05.10.2017 auf Deutsch im Kiepenheuer & Witsch Verlag erschienen und umfasst 304 Seiten.

 

Im ersten Kapitel geht es um Milena selbst, welche es geschafft hat den ersten unverpackt Laden in Berlin zu gründen. Der Weg war nicht einfach und ihr lagen viele Steine im Weg. Wie sie es dennoch schaffte diesen Laden zu gründen und wie es mit dem Laden bis heute weiterging, erzählt sie in einem wunderbaren Schreibstil am Anfang. Es war sehr interessant zu lesen wie eine Gründung eines Start Ups funktionieren kann. Ganz hinten im Buch gibt es dann auch eine Liste mit Unverpackt Läden, leider ist keiner in meiner Nähe dabei.

 

Die Themen Minimalismus, über welches ich schon einiges wusste und das Thema Zero Waste fand ich sehr interessant. Vor allem bei Zero Waste habe ich ein paar neue Sachen gelernt bzw. festgestellt, dass ich manches einfach in den falschen Müll werfe, was mir nun hoffentlich nicht mehr passieren wird. Der Besuch in der Mülltrennungsanlage fand ich auch sehr interessant, obwohl ich nicht weiß ob ich den Geruch ertragen würde, würde mich so ein Besuch auch reizen und dabei bin ich alles andere als eine Grüne oder eine Öko-Tussi.

 

Für den ersten Teil erhält das Buch zwei Sterne. Die nächsten drei Sterne hat es dann für die übrigen Kapitel verloren. Diese waren zwar weiterhin in einem wunderbaren Schreibstil geschrieben und es gab auch ein paar Tipps über welche ich nachdenken werde oder die ich sogar umsetzen werde, aber es wurde immer schlimmer. Reinigungsmittel soll man selber machen – sorry wer der arbeitet hat denn so viel Zeit bzw. am Wochenende Lust dies zu machen - aber ehrlich gesagt konnte und wollte ich das Buch nicht fertiglesen. Denn ich wurde davon immer genervter, wobei ich übrigens beim Thema Reisen zustimme, dass man lieber nicht zu oft mit einem Billigflieger fliegen sollte. Wir haben dies übrigens umgesetzt und festgestellt, wenn man weniger reist, dann sind auch alle zwei oder drei Jahren Reisen in Australien, Neuseeland oder so möglich. (Natürlich nur mit unserem Gehalt). Billigflieger, wenn man sie zu oft nutzt, sind so teuer wie wenige Reisen im Jahr. Man sollte also, wenn man schon nicht auf die Natur achten will, seinen Geldbeutel anschauen und schauen was einem mehr Freude bringt. Ich bin übrigens ausgestiegen, als sie vorgeschlagen hat Bambustoilettenpapier zu kaufen, welches „so teuer wie der Wocheneinkauf einer fünfköpfigen Familie bei Aldi ist“. Das war mir dann so abgehoben, dass ich einfach abbrechen musste.

 

Ich bin mir nicht sicher ob ich das Buch nun weiterempfehlen möchte oder nicht, für mich war es nichts.

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(66)

134 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

abenteuer, spannung & reise, dystopie, fantasy, gute miene zum bösen spiel, gutes ende, jugendbuch, manchmal etwas kompliziert, mittelalterliche bevölkerung, spannung, super cool und spannend, wissenschaft, zeitreise

Evolution - Der Turm der Gefangenen

Thomas Thiemeyer
Fester Einband: 376 Seiten
Erschienen bei Arena, 03.01.2017
ISBN 9783401601687
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Jugendbuch Roman „Evolution – der Turm der Gefangenen“ wurde von dem Schriftsteller Thomas Thiemeyer geschrieben. Das Buch ist am 03.01.2017 im Arena Verlag erschienen und umfasst 376 Seiten. Es handelt sich dabei um das zweite Buch der Evolution Reihenfolge und es ist unbedingt wichtig erst das Buch „die Stadt der Überlebenden“ zu lesen, weil man sonst die Geschichte nicht verstehen kann. Das Jugendbuch ist in der dritten Person Singular geschrieben und hauptsächlich aus der Sicht von Jem und Lucie, wobei auch die Sichten von anderen Leuten vorkommen.

 

Bis auf Jem haben es die Freunde geschafft in die Stadt zu kommen und aufgenommen zu werden. Es war jedoch Jems Glück das er nicht dabei war, denn die Schwarzen werden in der Stadt als Sklaven gehalten. Doch auch den Freunden in der Stadt geht es nicht besonders gut, denn anstatt in der Zukunft zu sein, sind sie mitten im Mittelalter gelandet. Frauen sind nichts wert, man braucht sie nur um Kinder zu zeugen. Wissenschaft gilt in der Welt als schwarze Magie und mit Zeitreisenden haben sie ein Problem, zum Glück wissen nur wenige Leute, dass die Jugendlichen dazu gehören. Mit Freunden welche Lucie und ihre Freunde in der Festung gefunden haben, erfahren sie aus verbotenen Büchern, dass sie nicht die ersten Zeitreisenden sind und es mitten in der Wüste eine Stadt geben soll, in welcher die Zeitreisenden gelandet sind. Doch werden sie zusammen aus der Stadt fliehen und ankommen können, wenn ihr Weg durch das Land der Squids führt? Und was wird sie dort erwarten? 

 

Die Jugendlichen kannte ich schon aus dem ersten Roman der Reihe und hatte zu einigen bereits eine Verbindung aufgebaut. Ich fad es sehr interessant zu sehen wie diese an den neuen Aufgaben wachsen, schade fand ich nur, dass nicht alle an einem Strang ziehen. Lucies Entwicklung im Buch hat mir nicht gefallen, inzwischen mag ich sie nicht mehr und bin gespannt ob sich dies im nächsten Buch ändern wird. Marek zeigt nun sein wahres Gesicht, aber damit hatte ich schon nach dem ersten Buch gerechnet. Jem liebe ich nach wie vor, wobei ich sagen muss, dass sich Ragnar, einer der neuen Charaktere in mein Herz geschlichen hat. Die Entwicklung vor allem von Zoe und Katta fand ich klasse. Die Nebencharaktere im Buch bilden eine schöne Mischung aus guten, sympathischen und bösen, unsympathischen Charakteren, welche man dennoch mehr oder weniger verstehen kann.

 

Das zweite Buch der Reihe ist wie das erste Buch der Reihe in einem schönen Schreibstil geschrieben, welcher sich flüssig lesen lässt. Es bleibt weiterhin spannend und immer wieder passieren Situationen, welche mich sehr überraschen. Vor allem bin ich neugierig welche Richtung unter den Jugendlichen die Richtige ist. Sehr gut wurde beschrieben wie die Zeitreisenden in dieser neuen Welt anecken und einfach nicht reinpassen wollen, denn sie lieben ihre Technik und halten sie nicht für schwarze Magie. Ich hoffe, dass ich im dritten Buch erfahren werde wieso die Menschen aus der Zukunft in solch einer Situation wieder ins Mittelalter zurückfinden, denn ich kann dies nicht so ganz begreifen und mir gefällt überhaupt nicht was man den Schwarzen antut, aber leider überrascht mich dies nicht. Die Orte sind sehr gut beschrieben, so dass ich mir diese deutlich vorstellen konnte und klasse fand ich auch, dass ich nun endlich auch weiß wie ein Squid aussieht. Es bleiben immer noch Fragen offen und ich bin gespannt auf den letzten Band und hoffe, dass dieser so spannend bleibt wie dieser und das sich meine Fragen beantworten. Übrigens die zwei kleinen Liebesgeschichten im Buch bzw. vielleicht auch drei, je nachdem wie man es sieht, gefallen mir sehr. Denn diese runden die Geschichte für mich ab.

 

Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter und freue mich auf den dritten Band.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(1)

3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Geheimakte 16

Steve Berry , Barbara Ostrop
Flexibler Einband: 497 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 18.09.2017
ISBN 9783734104527
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Thriller „Geheimakte 16“ wurde von dem amerikanischen Schriftsteller Steve Berry geschrieben. Das Buch ist am 18.09.2017 auf Deutsch im Blanvalet Verlag erschienen und umfasst 497 Seiten. Das Buch ist in der dritten Person Singular geschrieben und hauptsächlich aus der Sicht von Cotton Malone und seiner ehemaligen Chefin Stephanie Nell.

 

Eigentlich hatte Malones ehemalige Chefin ihn nur darum gebeten einen Mann zu babysitten und somit hatte sich Malone dies sehr leicht vorgestellt. Doch natürlich ist es nicht leicht, sondern fast am Anfang wird er fast umgebracht und muss sehen wie ein Helikopter verbrannt und mit diesem sehr viel Geld. Doch dann kommt Malone einem Mann aus Nordkorea auf die Spur, welcher unbedingt eine hochbrisantes Geheimakte in den Besitzt bekommen will, welche den Untergang der USA bedeuten würden. Malone muss diese Geheimakte unbedingt in die Hände bekommen, bevor die Papiere ans Licht kommen und der USA schaden können. Ihm bleiben für die Jagd nur wenige Tage Zeit.

 

Es ist nicht mein erstes Buch über Cotton Malone und somit kannte ich viele der Charakter schon. Wie immer mochte ich ihn sehr, seinen Mut und seine Ehrlichkeit liebe ich schon sehr lange. Auch seine ehemalige Chefin mag ich sehr, eine intelligente, mutige Frau, auf welche man vertrauen kann, denn sie hilft einem wo sie kann. Luke musste natürlich mein Herz erobern, denn der Agent ist einfach so geschrieben wie die Charaktere, welche ich vom ersten Moment an liebe. Mit Isabella Schaefer hatte ich da schon eher meine Probleme. Ich fand sie vor allem am Anfang zu zickig, aber sie ändert sich auf eine wunderbare Weise. Die Bösewichte fand ich sehr interessant, denn nach und nach erfährt man welche Menschen wirklich böse sind und welche nur auf der falschen Seite stehen. Eine sehr geniale Mischung.

 

Das Buch ist in einem wunderbaren Schreibstil geschrieben, welcher sich flüssig lesen lässt. Sehr spannend fand ich die Tatsache, dass im Buch zwei Geschichte stecken, welche miteinander verbunden sind. Zum einen die Geschichte um die Jagd von Malone, Luke und Isabela durch Europa auf der Spur des Nordkoreaners und zum anderen die Geschichte um Malones alte Chefin, welche in den USA auf die Spur nach uralten Papieren geht, welche nicht ans Tageslicht kommen dürfen. Das Buch ist sehr bildhaft beschrieben, so dass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte. Sehr schön fand ich auch, dass ich einige neue Sachen über die Geschichte der USA lernen durfte und am Ende des Buches gibt es ein Kapitel indem der Autor die Fiction von der Wahrheit trennt, dieses war auch sehr interessant zu lesen. Unheimlich und übel, aber dennoch interessant fand ich auch die Informationen über Nordkorea und vor allem deren Arbeitslager, welche im Buch genial eingebunden sind.

 

Ich liebe die Bücher um Catton Malone einfach, deshalb empfehle ich sie gerne weiter. Wer jedoch auf einen Agententhriller mit einer Liebesgeschichte hofft, wird enttäuscht werden. Es handelt sich hierbei um ein interessantes, informatives, spannendes Agentenbuch, aber um keine Liebesgeschichte auch nicht um solche wie wir es aus James Bond kennen, welche ich jedoch nicht Liebe nennen würde.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(44)

79 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

2010, amisc, amisch, band 2, burkholder, ermittlung, familienmord, fischer verlag, kate burkholder, krimi, minderjährige, mord, painters mill, thriller, usa

Blutige Stille

Linda Castillo , Helga Augustin
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 09.10.2012
ISBN 9783596512669
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Thriller „Blutige Stille“ wurde von der Schriftstellerin Linda Castillo geschrieben. Es handelt sich dabei um den zweiten Band der Kate Burkholder Reihe. Der erste Band der Reihe heißt „die Zahlen der Toten“, aber man muss das Buch nicht kennen um diesen Band zu lesen. „Blutige Stille“ ist am 09.02.2012 auf Deutsch im Fischer Taschenbuch Verlag erschienen und umfasst 391 Seiten. Es ist vor allem in der ersten Person Singular aus der Sicht von Kate Burkholder geschrieben, aber teilweise kommt auch die dritte Person Singular vor und dann wird das Buch aus der Sicht von John Tomasetti erzählt.

 

Eine ganze Familie, sieben Leute, wurden umgebracht und die beiden jungen Mädchen wurden vergewaltigt und gefoltert bevor sie endlich sterben konnten. Denn der Tod war eine Gnade, wenn man bedenkt, was Ihnen davor angetan wurde. Scheinbar gibt es keinen Grund wieso die Familie ausgelöscht wurde, aber dann findet Kate Burkholder das Tagebuch von Mary, einer der Töchter und kommt einem grausamen Geheimnis auf die Spur.

 

Kate Burkholder ist eine sehr interessante Person und vor allem fand ich genial, dass sie selber aus der Welt der Amisch stand und wegen einem schrecklichen Erlebnis diese verließ. Ein leichter Mensch ist die Frau nicht, aber ich mochte sie dennoch von Anfang an und fand es klasse, dass ich durch sie mehr über die Welt der Amisch lernen dürfte. Ihren Freund John Tomasetti, welchen ebenfalls etwas Grausames geschehen ist, fand ich auch sehr interessant. Ein harter Kerl der es sich und anderen nicht leicht macht ihn zu mögen, aber genau deswegen habe ich ihn sofort in mein Herz geschlossen. Die Nebencharaktere sind auch sehr interessant und bilden eine wunderbare Mischung, ich konnte die Handlungen fast immer nachvollziehen. Bei den Bösen ging es jedoch über meine Vorstellungskraft hinweg bzw. ich wollte dies auch nicht verstehen. 

 

Das Buch ist in einem sehr angenehmen Schreibstil geschrieben, welcher sich flüssig lesen lässt. Anfangs hat es mich überrascht, dass es mir beim Wechsel der Sichten so vorkam, als ob das Buch von zwei Autoren geschrieben wurde, aber ich gewöhnte mich schnell daran und es störte mich nicht. Der Plot ist sehr interessant und vor allem mit der Entwicklung des Falls und dem Ende habe ich nicht gerechnet, ebenso wenig bin ich auf den Täter gekommen. Ich hatte zwar einen Anfangsverdacht, aber es entwickelte sich anders als gedacht. Interessant fand ich die komplizierte Geschichte zwischen Tomasetti und Kate, was das Buch für mich ein wenig leichter gemacht hat. Die Orte sind sehr gut beschrieben, wie auch die Taten, so dass ich mir diese teilweise schon zu gut vorstellen konnte.

 

Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter und werde die weiteren Bände auf jeden Fall lesen, wenn sie bei mir in der Bücherei vorhanden sind.

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(74)

142 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

anderson, boston, chick lit, ehestreitigkeiten, exmodel, familie, fitness, fitnessstudio, fitnesstrainer, fortsetzung, freundschaft, gegensätze ziehen sich an, liebe, liebesroman, poppy j. anderson

Taste of Love - Zart verführt

Poppy J. Anderson
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 26.10.2017
ISBN 9783404175338
Genre: Liebesromane

Rezension:

Der Liebesroman „Taste of Love – Zart verführt“ wurde von der Schriftstellerin Poppy J. Anderson geschrieben. Bei dem Buch handelt es sich um den dritten Band der Reihe „Taste of Love“, der erste Roman heißt „Geheimzutat Liebe“. Man kann das Buch jedoch ohne Probleme lesen ohne den ersten Roman gelesen zu haben. Der Liebesroman „Zart verführt“ erschien am 26.10.2017 im Verlag Bastei Lübbe und umfasst 368 Seiten. Das Buch ist in der dritten Person Singular geschrieben, vor allem aus der Sicht von Liz und auch ein wenig aus der Sicht von Adam.

 

Obwohl Liz es für keine gute Idee hält, geht sie doch zu einer TV Morgenshow um ihre neu eröffnete Chocolaterie bekannt zu machen. Was sie jedoch bis zu dem Auftritt nicht weiß ist das Adam Stone auch anwesend sein wird. Er war einst ein bekanntes Model und damals schwärmte Liz von ihm, inzwischen arbeitet er als Fitnessguru. Der macht in der Show eine zweideutige Bemerkung über sie, welche Liz in den falschen Hals bekommt und somit bemerkt sie gar nicht, wie sehr sie ihm eigentlich gefällt. In ihren Augen kann sie ihm auch gar nicht gefallen, denn er hat im Fernsehen über ihre Problemzonen gesprochen.Sie will diesen Idioten nie wiedersehen, aber ihre große Schwester Vicky sieht das ganz anders und will die Beiden unbedingt verkuppeln.

 

Das Buch ist in einem sehr angenehmen Schreibstil geschrieben, welcher sich flüssig lesen lässt und bis zum Ende ist es ein leichter Liebesroman für zwischendurch. Doch am Ende kommt ein Thema vor über welches man doch nachdenken muss. Die Charaktere sind sehr sympathisch und es ist interessant eine Zuckerbäckerin und einen Fitnessguru auf einander treffen zu lassen, denn die Beiden trennen schon allein deswegen Welten. Manchmal habe ich Liz zwar nicht verstanden und auch nach dem Buch kann ich mir ihre Figur immer noch nicht so ganz vorstellen, obwohl diese im Buch so eine große Rolle spielt, zumindest aus ihrer Sicht. Adam habe ich vom ersten Moment an sehr gemocht, aber gegen Ende verändert er sich dann auf eine Weise, welche ich zwar nachvollziehen kann, aber dennoch ziemlich blöd fand. Weil ich das Buch deshalb nicht komplett rund fand, ziehe ich dem Buch einen Stern ab. Die Nebencharaktere sind ebenfalls sympathisch und vor allem habe ich Hank und Vicky in mein Herz geschlossen, obwohl vor allem Vicky kein leichter Charakter ist. Die Orte wurden wunderbar beschrieben, so gut das ich mir diese sehr gut vorstellen konnte.

 

Ich empfehle das Buch gerne weiter und für mich ist er auch mit dem Thema am Ende ein schöner leichter Roman für den Sommer oder für Zwischendurch.

  (2)
Tags:  
 
273 Ergebnisse

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach!

Hol dir mehr von LovelyBooks

Mit der Verwendung von LovelyBooks erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir und unsere Partner Cookies zu Zwecken wie der Personalisierung von Inhalten und für Werbung einsetzen.