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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Kalte Fluten

Ralph Westerhoff
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 13.10.2011
ISBN 9783897058507
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Scheinbar ist der Mordfall gelöst, da passiert ein weiterer und Wolfgang steht nun plötzlich selbst als Verdächtiger im Scheinwerferlicht, Wiebke versucht ihren Partner zu entlasten, hat er wirklich einen Mann bei lebendigen Leib begraben? Hat er Richter und Henker zugleich gespielt? Zugleich scheint sie im Privaten ihr Glück gefunden zu haben, auch wenn es eine Beziehung der etwas anderen Art ist, doch dann taucht Daniel plötzlich auf, der verschwundene Bruder von Thomas. Wer entscheidet was normal ist, was ist normaler Alltag- was ist Wahnsinn? Was ist die Motivation für den Mörder seine Opfer so zu bestrafen?
Viele Fragen die Ralph Westerhoff in seinem Erstlingswerk seinen Lesern stellt, aber die Antworten gibt er nur versteckt, er überlässt es einem sich selbst ein Bild zu machen, was den Mörder zu seinen Taten treibt. Der Mörder will bestrafen, nachdem Wiebke jemanden in den Tod geschickt hat, gerät auch sie in sein Visier. Sie muss bestraft werden denn auch sie hat Schuld auf sich geladen.....

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thriller, träume

LUZID

Gundel Limberg
Flexibler Einband: 616 Seiten
Erschienen bei Pressel, J, 13.10.2011
ISBN 9783937950976
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Bens Träume bringen keine Erhohlung, sie laugen aus, fordern ihn, bringen ihn nicht nur an die Grenze seines Geistes, es verschwimmt Wirklichkeit und Traumwelt. Doch auch in der heilen Welt von Morpheus geht das Leben seinen Weg, manche zerbrechen an den Forderungen immer mehr zu träumen, wählen den Tod- oder die Flucht in den Wahnsinn. Vom Militär wird Druck ausgübt, man will Ergebnisse um siegen zu können. Benjamin White jedoch bekommt Angst, Angst vor seinen Träumen, er will ihnen entkommen und auch seinen Gefängniswärtern, denn er wird zum Verbrecher wider Willen. Der Parallelwelt und der realen Welt will er entkommen, der realen Welt kann man sich durch Flucht entziehen- aber wer kann vor seinen Träumen fliehen? Träume lassen sich nicht abstellen, sie kommen ob man will oder nicht.
Benjamin White ist ein Gefangener doch er will sich nicht der Situation ausliefern, er will entkommen, er will überleben, er will wieder träumen können wie vorher.....
Die deutsche Autorin ein anspruchsvolles Buch, das keine leichte Kost ist, die Schreibweise ist sehr komplex und dicht, fordert damit den Leser. Eine seichte Lektüre für den Strand ist es nicht, hier ist die Gefahr vorhanden das man zu sehr von Benjamins Geschichte gefesselt wird und die Zeit vergisst. Sie überschreitet mit ihrer Erzählweise Grenzen, verwebt die Aspekte von Thriller und Erzählung miteinander, es ist weder das eine noch das andere, sondern etwas Neues. Obwohl kein Blut fließt hält sie den Spannungbogen enorm hoch, obwohl es keine näheren Informationen über die Zeit Bens vor Morpheus gibt, fesselt sie den Leser damit, das sie die Geschichte in einem straffen Zeitrahmen hält, es gibt kein davor und kein danach. Die Geschichte erinnert ein wenig an den "Zauberberg" nur im Gegensatz zu Thomas Manns Helden ist White unfreiwillig am Ort, er wird wie im Gegenstück mit Polikt, Philosophie und statt der Liebe mit Träumen konfrontiert. Benjamins Mentor scheint zu Beginn Oberst Teskow zu sein, doch nach Zeiten der Eingewöhnung ist Benjamin noch von weiteren Mentoren umgegeben oder sind alle nur Traumjäger? Es fällt ihm schwer zu entscheiden,wer ist böse, wer ist gut, wer lebt noch im Jetzt und wer nur noch in der Welt der Träume.
Die Begleitung Benjamins durch die Träume der Menschen, die Reise in die Traumwelten, das Durchschreiten der Traumtor und der Kampf gegen die Jäger- es ist eine spannende Gute Nacht Geschichte... in diesem Sinne - träumen Sie schön heute Nacht.......

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Tags: thriller, träume   (2)
 

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

absturz, berlin, erfolg, erzählung, humor, kenia, leben, liebe, münchen, musik, mystik, sinn des lebens, starnberger see, ziele

Amo Vitam

Steven Omen
Fester Einband: 96 Seiten
Erschienen bei epubli GmbH, 13.06.2010
ISBN 9783869315096
Genre: Romane

Rezension:

Amo Vitam ist eine Geschichte mit einem rasanten Tempo. In 93 Seiten verpackt wofür andere das drei oder vierfache benötigen.EIn Einblick in das Leben von Menschen gewährt, Sehnsüchte und Gedanken aufzeigt, aber auch einfach nur das Leben erzählt. Gewiss mag mancher denken die Geschichte ist mit unter 100 Seiten relativ kurz, doch es muss nicht immer ein dickes Buch sein. Ohne viel Schnickschnack,auf das wesentliche beschränkt, denn für alles andere gibt es ja die Phantasie des Lesers. Prägnant und zielsicher führt Steven Omen den Leser durch die Geschichte, lässt ihn nicht abbiegen oder kurz verschnaufen sondern geradewegs auf Ziel, bezw das Ende oder ist es doch nicht das Ende - geht der Weg.

Der Schreibstil ist auch dementsprechend, ohne Schnörkellosigkeit, wird die Geschichte von drei Hauptpersonen erzählt. Franz der Hauptprotagonist. Zu Beginn nach einer Erkrankung, im Sanatorium sinniert er über das was ihm durch den Kopf geht, vergangene Liebschaften, Beruf , die Zukunft ,Vergangenheit und die Krankenschwester Honoratia, refelktiert er sich selber, einem Spiegelbild gleich. Franz ist eine komplexe Person, schwer einzuordnen, ist er nun Künstler, Dichter oder nur der Typ von nebenan. Neugierig machen die Andeutungen seiner Vergangenheit, aber hier bekommt der Leser nur Happen, wie zur Belohnung vorgeworfen,der Rest bleibt im Dunkeln, macht Franz rätselhaft. Angesiedelt ist die Geschichte in der Welt von MTV und Co, zeichnet das rasante Leben eines Popstars.

Den weiblichen Hauptpart müssen sich zwei Frauen teilen, unterschiedlich wie Tag und Nacht. Auf der einen Seite ist die Moldaudeutsche Honoratia, die als Krankenschwester Franz im Sanatorium pflegt. Eine einfache Person, geradlinig, jemand der seinen Platz in der neuen Heimat sucht, sich mit dem geringsten zufrieden gibt, keine Ansprüche an das Leben stellt.

Und die schillernde Amarilla, ein Paradiesvogel ,Luxusgeschöpf , Exgeliebte von Franz und am Beginn nur eine einfache Sekretärin. Bis sie ihre Berufung im Singen in Karakoebars entdeckt. Mit ihrer Stimme und Körper Aufsehen erregt und in eine Welt eintaucht voller Musik, Geld, Ruhm und Tempo.

Verbunden wird das Leben von Amarilla und Franz wieder,als die Sängerin entdeckt wird und ihr Aufstieg beginnt. Verantwortlich dafür ein Russe- Gari. Mit Geld und Einfluss puscht er die Sängerin an die Spitze, mit Franz als ihr Texter. Honoratia, bleibt nur eine Schattengestalt, verblasst und streift nur kurz noch den Weg von Franz.

Amarilla, Franz, die Band und Gari steigen auf in den Olymp -um brutal abzustürzen.

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

fantasy, liebe, werwolf

Wolfsfieber

Ruth Adelmann
Flexibler Einband: 434 Seiten
Erschienen bei novum pro Verlag, 01.10.2010
ISBN 9783990031889
Genre: Fantasy

Rezension:

Wenn ein Debütroman vorliegt, sind die Erwartungen ja sehr groß, zumindestens bei mir. Schließlich kennt der Leser den Autor noch nicht, weiß noch nicht wie dieser mit Worten umgeht, ob er damit spielt oder sie nur einfallslos zu Papier bringt. Im vorliegendem Fall war ich noch skeptischer, da das Thema Werwölfe, Gestaltenwandler und Co. in letzter Zeit doch etwas zu sehr den Markt überschwemmte. Eigentlich kennt man den Ablauf der Geschichten ja schon, sobald man die erste Seite gelesen hat. Junge Frau trifft auf mysteriösen Mann, sie verlieben sich, ihm umgibt ein düsteres Geheimnis und am Schluss fallen sie sich glücklich in die Arme, wenn sie oder er nicht gestorben sind-leben sie noch heute. Dementsprechend skeptisch war ich bei diesem Roman, den eine heimische Autorin, sie lebt im Südburgenland und in Wien, hier aus dem Ärmel, besser gesagt aus der Feder geschüttelt hat, doch ich wurde positiv überrascht. Joe ist eine taffe junge Reporterin die - (hurra- endlich eine neuer Schauplatz!) im beschaulichen Südburgenland zu Hause ist, hier als Lokalreporterin arbeitet, in ihrer Heimat verwurzelt seit ihrer Kindheit an. Ihre Heimat, zu Fuße des Geschriebensteines und des Günser Gebirges. Nicht passend ? Nicht nur das angeblich die Blutgräfin im Brunnen der Lockenhauser Tempelritterburg versenkt wurde,die Natur hier hat vor allem im Herbst, durchaus etwas magisches und verzaubertes. Erhebt sich die Burg Lockenhaus (hier im Roman wurden die Ortsnamen etwas verändert), aus dem Nebel, fährt man die Strasse entlang, nachts,blicken einem Augen, verborgen im Dickicht neben der Strasse hinterher, kein Auto ,keine Menschenseele weit und breit.Nur der Vollmond spendet sein kaltes Licht. Genau in so einer Nacht hat Joe einen Unfall, doch anstatt eines verwundeten Tieres liegt ein nackter Mann vor ihr auf der Strasse. Kein Unbekannter, handelt es sich doch um dem Bibliothekar der erst vor kurzem hier eine Bücherei eröffnet hat. Dieser ist ein Werwolf, nach Jahren der Suche, der Heimatlosigkeit, ist der mit seinem Schicksal hadernde wieder in seine Heimat zurückgekehrt. Im Burgenland, zu Beginn des 19.Jahrhunderts wurde er verwandelt, seither auf de Suche nach einer Rettung für sich, nach einem Heilmittel gegen das Wolfsgift in seinem Körper. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Beziehung, es freut das hier das Geheimnis gleich zwischen den beiden gelüftet wird, seitenlange Geheimniskrämerei bleibt uns hier erspart. Die Handlung selber möchte ich hier nicht weiter anführen, schließlich ist es eine Rezension und keine Inhaltsangabe. Nur soviel, ihre Beziehung verbergen sie vor ihren Mitmenschen, sehr guter Einfall hier den Jugendfreund von Joe als Pfarrer auftreten zu lassen. Ruth Adelmann beschreibt hier die Geschichte von zwei Menschen, die ihren Seelenpartner gefunden haben, zwei unterschiedliche Menschen wie Tag und Nacht. Obwohl hier auch durchaus romantische Stellen vorhanden sind, vermeidet die junge Autorin es geschickt ins Klischeehafte abzugleiten, sie schreibt die Geschichte wie aus dem Leben gegriffen.

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Tags: fantasy, liebe, werwolf   (3)
 

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338 Bibliotheken, 7 Leser, 17 Gruppen, 76 Rezensionen

apokalypse, cherubim, engel, fantasy, glaube, gott, iax, kampf, krieg, liebe, luzifer, schöpfung, seraphim, tod, weltuntergang

Apocalypsia

Andreas Izquierdo
Fester Einband: 622 Seiten
Erschienen bei Rotbuch Verlag, 16.08.2010
ISBN 9783867891080
Genre: Fantasy

Rezension:

Andreas Izquiero hat hier eine Roman geschaffen, der nicht mehr loslässt. Er zieht den Leser in seinen Bann, lässt die Welt der Engel durch seine plastische Schilderung vor den Augen entstehen. Die Zerstörung aus der Sicht der Menschen wird und klar und deutlich erzählt ,den Untergang beschreibt er ohne a la Hollywood unglaubwürdig zu werden, es gibt hier keine Superhelden die dagegen ankämpfen. Im Gegenteil das Individium Mensch ist hilflos gegen die Allmacht . Der Krieg der Engel, deren nackter Kampf ums Überleben und die verzweifelte Suche nach einem Erlöser der zweite Strang der Erzählung. Diese sind Wesen mit Fehlern, mit falschen Hoffnungen, die auch vor Mord und Verrat nicht zurückschrecken um zu überleben. Gott ist nur eine Randfigur, zwar Auslöser, wird erwähnt, aber nicht beschrieben, keine fantasievollen Beschreibungen, kein alter Mann mit weissen Bart- hier ist es dem Leser überlassen seine Gedanken frei zu lassen.

Es ist kein Endzeit - oder Fantasyroman im herkömmlichen Sinne sondern durch seinen Stil, die philosophischen Gedanken und Einflüsse durch die alten Schriften der Religionen, etwas Neues, das nur als ein wunderbarer Roman zu beschreiben ist. Dadurch das die Angst vor dem Ende ein wesentlicher Bestandteil des menschlichen Denkens ist, ein Aufzeigen ob wir nicht mehr darüber nachdenken sollten das, das Ende der Welt so wie wir sie kennen,durchaus möglich ist. Sei es durch den Mensch der sie langsam zerstört oder durch die Offenbarung. Denn wer löst den Beginn des Endes der Menschheit dann wirklich aus - wir selber oder Gott?

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