Leserpreis 2018

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Sternchen, das kleine Einhorn

Denitza Gruber
Pappbuch: 14 Seiten
Erschienen bei arsEdition, 12.09.2018
ISBN 9783845827384
Genre: Kinderbuch

Rezension:

„Vorsicht Spoiler!“

Die kleine Fee hat Geburtstag, Sternchen und die Freunde planen eine Überraschungsparty. Jedes Tier macht Vorschläge, damit es eine tolle Feier wird. Ella freut sich über dieses Fest.

 

 

Meine Meinung:

Beim ersten Blick auf das Buch bemerkte ich nur – oh süß! Das Cover ist niedlich, schon der Kopf des Einhorns als Fingerpuppe gibt dem Bild eine gewisse Faszination und Ausdruckskraft. Splitter glitzern auf den Abbildungen. Die Fingerpuppe ist aus Plüsch.

 

Die bunten Illustrationen im Buch sind ebenso entzückend. Durch ein Loch in den Seiten schaut die Fingerpuppe heraus. Die letzte Seite ist durch die Bindung der Fingerpuppe sehr dick. Allerdings kann man sie nicht wirklich viel bewegen. Schade, aber vielleicht kommt es auch durch die Stabilität. Die Seiten sind aus strapazierfähiger Pappe.

 

Die Geschichte ist bündig und kindgerecht. Die Kinder können sie verstehen, weil sie Verbindungen durch eigene Erlebnisse herstellen können.

 

 

Ich finde das Buch niedlich, deswegen gibt es auch 4 Sterne von mir.

 

 

Fazit:

Die Thematik passt für das Alter perfekt, denn es stellt Berührungspunkte her. Bezaubernd sind die bunten Illustrationen und ein süßer Anblick ist die Fingerpuppe.

 

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Prinzessin Schneeflöckchen und der Schneesturm

Teresa Heapy , Lucy Fleming
Fester Einband: 32 Seiten
Erschienen bei arsEdition, 19.09.2018
ISBN 9783845826226
Genre: Kinderbuch

Rezension:

„Vorsicht Spoiler!“

Prinzessin Schneeflöckchen ist aufgeregt. Am Abend soll sie auf dem Ball singen. Unterstützung erhält sie dabei von ihrer Freundin Isabella. Aber ein aufziehender Schneesturm macht Isabella den Weg zum Schloss strapaziös. Also macht sich Schneeflöckchen auf den Weg, um ihrer Freundin beizustehen. Zusammen schaffen sie es und es steht nichts der Vorführung am Abend im Wege.

 

 

Meine Meinung:

Das, was zuerst ins Auge fällt, ist das Cover. Sehr beeindruckend und durch die Größe der Figuren auffallend.

 

Die Historik passt hervorragend zur jetzigen Jahreszeit. Das Geschehen ist kindgerecht, denn die Texte sind kurz und harmonisch. Es ist eine Geschichte für Mädchen, denn der Inhalt dreht sich um Prinzessin, Schloss, Ball, Pony und Singen. Aber der Werdegang wird auch bestimmt von Freundschaft, Mut und um Versagungsangst.

 

Wunderschön finde ich die bunten Illustrationen. Ein toller Hingucker auch ohne Geschehen.

 

Der einzige Schwachpunkt– warum sind die Kinder allein unterwegs? Die Frage könnte aufkommen!

 

Ansonsten gefällt mir das Buch überaus gut. Schon allein wegen den Abbildungen. Wer genau hinschaut, sieht in dem Buch auch viele kleine Herzchen. Infolgedessen vergebe ich auch gern 5 Sterne.

 

Das Buch kann ich jedenfalls nicht nur dem Weihnachtsmann empfehlen, denn die Mädchen werden sich sicherlich darüber freuen.

 

 

Fazit:

Eine bezaubernde winterliche Geschichte, märchenhaft illustriert und für das Alter absolut passend.

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135 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 75 Rezensionen

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Das Leuchten unserer Träume

Dani Atkins , Sonja Rebernik-Heidegger
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.10.2018
ISBN 9783426522059
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Vorsicht Spoiler!“

Sophie kann man Verlust nicht umgehen, seit sie ihren Bruder bei einem Unfall verloren hat. Deswegen möchte sie auch keine enge Beziehung zu einem Mann eingehen. Dann bricht in ihrem Wohnhaus ein Feuer aus. Im letzten Moment wird sie von einem jungen Mann gerettet. In ihre Wohnung kann sie nicht mehr zurückkehren. Nicht nur in den nächsten Stunden steht er ihr helfend zur Verfügung. Als sie vorübergehend bei ihm einzieht, fühlt sie sich immer mehr zu ihm hingezogen. Trotzdem kann sie den Tod ihres Bruders nicht verwinden. Sophie kann ihre Angst nicht überwinden, bis sie Unglaubliches erfährt. Sie muss sich entscheiden.

 

Natürlich ist das nur eine kurze Zusammenfassung, denn ich möchte den Inhalt nicht ganz verraten. Aber ich kann euch nur empfehlen, das Buch zu lesen. Die Geschichte steckt voll Herzweh und beinhaltet doch Zuversicht.

 

 

Meine Meinung:

Ein feinfühliges Thema, welches bewundernswert dezent an den Leser herantritt.

 

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Die Charaktere sind bemerkenswert, denn sie sind ausschlaggebend für den Inhalt des Werdegangs. Gerade der Entwicklungsprozess bei Sophie ist gelungen. Aber auch Ben, der eine beachtliche Karriere hinter sich hat, vollzieht eine andere Kehrtwendung. Zwei vollkommene unterschiedliche Menschen müssen einen gemeinsamen Nenner finden. Das ist nicht leicht, denn das Schicksal ist gegen sie.

Beim Lesen dachte ich nur, es ist alles so eindeutig, was soll da noch kommen. Die Wendung kommt, wie in jedem der Bücher von der Autorin. Nicht ist sicher oder perfekt.

 

Das ist das richtige Buch um sich auf der Couch bequem zu machen. Voller Sensibilität, anschaulich und gegenwärtig. Das Geschehen ist ergreifend, aber dessen ungeachtet voller Mut und Zuversicht.

 

Gefühle an den Tag legen, Einblick gewähren und Reaktion zeigen, so kann man den Ablauf beschreiben.

 

Das Cover passt, der Text lässt sich flüssig lesen. Die Geschichte ist nicht langweilig, sondern bis zum Ende bewegend. Wer auf gefühlvolle Romane steht, kann nichts verkehrt machen.

 

Mir hat das Buch jedenfalls sehr gut gefallen, deswegen gibt es auch 5 Sterne von mir. Seufz …

 

 

 

Fazit:

Es ist eine aufwühlende Geschichte, die sich einnehmend lesen lässt. In dem Werdegang stecken beeindruckende Charaktere, der Lebensbereich ist anschaulich dargestellt und die Atmosphäre ist überzeugend.

 

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Ich kann 1000 Dinge zeichnen.Kritzeln wie ein Profi!

Norbert Pautner
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Bassermann, 22.10.2018
ISBN 9783809439646
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Das ist kein direktes Buch zum Zeichnen lernen, sondern eine Vorlage zum „Kritzeln.“ Kritzeln heißt, man bringt mit Strichen eine Zeichnung auf Papier. Man hat es ja oft bewundert, wenn Künstler mit wenigen Federstrichen ein tolles Bild zaubern. Jetzt kann man es selbst!

 

Der Autor gibt verschiedene Motive vor, die man nachzeichnen kann. Natürlich sind der eigenen Fantasie keine Grenzen gesetzt, sodass man damit auch seine eigenen Objekte verwirklichen kann. Zumindest hat man eine gewisse Vorstellung, wie man zu Werke gehen vermag.

 

Der Inhalt der Zeichnungen sieht folgendermaßen aus:

- Menschen

- Fabelwesen

- Tiere

- Pflanzen

- Essen und Trinken

- Alltagsdinge

- Fahrzeuge

- Orte

- Gebäude

- Register

 

Der Autor hält sich auch nicht mit Worten auf, sondern legt sofort los. In 2 bis 6 Schritten kann man eine Zeichnung entstehen lassen. Ich habe es selbst ausprobiert und es klappt wunderbar.

 

 

Das Vorgehen ist einfach, denn mit jedem Federstrich mehr wird ein Bild. Das Buch eignet sich für Kinder, ebenso für Erwachsene. Motive gibt es jede Menge. Man lernt etwas und der Spaßfaktor ist auch dabei.

 

Das Cover gibt einen Einblick auf den Inhalt. Der Preis ist auch ansprechend, denn es sind über 150 Seiten.

Gefällt mir sehr gut, deswegen gibt es auch 5 Sterne dafür.

 

 

Fazit:

Auf jeden Fall ist man damit in der Lage mit Strichen eine schöne Zeichnung hinzubekommen, denn die Ableitung ist perfekt. Der Lernfaktor ist gegeben und Spaß macht es auch.

 

 

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51 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Leise rieselt das Glück

Debbie Macomber , Nina Bader
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 01.10.2018
ISBN 9783734106521
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Vorsicht Spoiler!“

Merry arbeitet, damit sie ein Studium absolvieren kann. Viele Überstunden und ein mürrischer Chef belasten sie. Dazu warten zu Hause ein behindernder Bruder und eine kranke Mutter auf sie. Ihr Vater ist als Vertreter unterwegs. Zeit für eine Liebe hat sie also nicht. Das möchten ihre Mutter und ihr Bruder ändern, sie melden Merry heimlich auf eine Partnerbörse im Internet an. Zuerst ist Merry sauer, aber als ein Mann sich meldet und sie sich mit ihm austauscht, ändert sich das. Immer mehr fühlt sie sich hingezogen zu ihm, aber auch Jay ist hingerissen von ihr. Nach einiger Zeit verabreden sie sich zu einer ersten Begegnung. Als Merry ihre Chatbekanntschaft bemerkte, gibt sie sich nicht zu erkennen, denn diesen Mann will sie nicht begegnen. Jay ist betrübt, als Merry nicht auftaucht. Aber er lässt nicht locker und versucht alles, um sie für sich zu gewinnen.

 

Meine Meinung:

Eine typische Weihnachtsgeschichte. Jay könnte man mit Scrooge vergleichen. Erst hartherzig, dann ändert er sich und begreift den Sinn von Weihnachten und einer Beziehung. Merry als einfühlsame junge Frau ist gut dargestellt. Beide Charaktere sind überzeugend, ebenso das Ambiente oder die Atmosphäre. Aber auch den Bruder finde ich authentisch, er ist sehr empfindsam.

 

Natürlich kann man sich die Entwicklung dieser Begebenheit vorstellen, aber dennoch vermittelt sie durch eine wechselnde Erzählweise ein ansprechendes Intermezzo. Jedenfalls steckt in dem Werdegang viel Gefühl.

 

Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und ist in Kapiteln dargestellt. Der Titel passt zum Geschehen, das Cover hat auch weihnachtliche Bestandteile.

 

Jedenfalls hat mir die Geschichte gut gefallen, deswegen gibt es auch 5 Sterne.

 

Fazit:

Die Geschichte ist unterhaltsam, hat überzeugende Persönlichkeiten und allerlei weihnachtliche Atmosphäre. Ein Weihnachtsmärchen mit Gefühl, genau passend für diese Jahreszeit.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Süß & gesund – Weihnachten Neue Rezepte

Stefanie Reeb , Thomas Leininger
Fester Einband: 96 Seiten
Erschienen bei Knaur Balance, 01.10.2018
ISBN 9783426675694
Genre: Sachbücher

Rezension:

Bisher habe ich mich noch nicht mit veganer Küche beschäftigt. Da aber auch schon im Freundeskreis dieses Thema aufgekommen ist, möchte ich jetzt einen Blick auf dieses Thema werfen. Außerdem war ich der Meinung – vegan, kann nicht schmecken. Aber ich lasse mich gern überzeugen.

 

Das Cover sieht schon sehr ansprechend aus und absolut nicht nach veganen Plätzchen.

 

Inhalt:

- Oh du fröhliche Plätzchenzeit

- 7 Tipps für gelungene Kekse

- So geht veganes Backen

- Mehlsorten mit Charakter

- Nostalgiker

- Paradiesvögel

- Helden der Stunde

- Basics

- Rezeptverzeichnis

- Autorin und Fotograf

- Impressum

 

Die 7 Tipps passen für jedes Plätzchenbacken und sind nicht auf vegan profiliert. Aber die nächsten Seiten sind wichtig für veganes Backen. Es geht um Austausch von einzelnen Grundstoffen. Was anstatt von Milch, Butter und Eier verwendet werden kann. Ebenso werden Mehlsorten vorgestellt.

 

Nostalgiker sind Plätzchenarten, die schon seit vielen Jahren zur Weihnachtszeit gebacken werden. Hier jedoch mit anderen Zutaten. Unter der Rubrik Paradiesvögel stellt die Autorin neue eigene Rezeptideen vor.

 

Helden der Stunde sind Rezepte, die nicht viel Zeit benötigen.

 

Selbst gemachte Schokolade, Mehlmischungen, Glasur oder Lebkuchengewürz findet man in der Rubrik Basics.

 

Beim Rezept sind die Zutaten angegeben, die Durchführung und auch der Zeitaufwand. Ich glaube die Haltbarkeit ist uninteressant, denn meistens sind Plätzchen schnell gegessen. Eine Kalorienangabe gibt es nicht.

 

Das Buch ist handlich, alle Rezepte sind mit bunten Fotografien unterlegt. Die Autorin demonstriert mit ihrem Buch, dass auch gesunde Plätzchen lecker sind.

 

Das kann ich allerdings noch nicht bestätigen, denn ich habe es noch nicht ausprobiert. Jedenfalls ist das eine gute Alternative, um Plätzchen unbekümmert zu essen, ohne das man ein sehr schlechtes Gewissen hat. Für Gesundheitsbewusste ein großer Vorteil.

 

Ich werde die Plätzchen ausprobieren, denn weniger Kalorien ist doch toll.

 

 

 

 

Fazit:

Dieses Buch ist ein sehr geeigneter Einstieg, um vegan zu backen. Es geht um Austausch von einzelnen Grundstoffen. Was anstatt von Milch, Butter und Eier verwendet werden kann. Ebenso werden Mehlsorten vorgestellt.

Alles ist gut definiert und mit Bildern versehen. Außerdem ist es einfacher, überarbeitete Rezepte anzuwenden, bevor man experimentiert und es nicht schmeckt. Außerdem gibt es bekannte Rezepte und Neue. Gesund naschen ist doch effektiv. Ich kann das Buch empfehlen, deswegen gibt es auch 5 Sterne von mir.

 

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5 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Endless Trust

Alexia Meyer-Kahlen , Jenny Simon
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 05.09.2018
ISBN 9783649630623
Genre: Kinderbuch

Rezension:

„Vorsicht Spoiler!“

Charly steht nicht auf Friesen, deswegen hat sie keine Lust auf einen Ausflug zu einem Pferdestall. Aber sie hat nicht mit der Reaktion des Pferdes gerechnet, denn Janko hat seine Ansicht klar verdeutlicht. Es dauert seine Zeit bis Charly erkennt, sie sind ein Team und nichts kann sie mehr trennen. Das erkennen nicht nur ihre Schwestern, sondern auch die Besitzerin des Pferdes. Charly wird durch den Internetauftritt bekannt. Ihre Schwester verfolgt jede Einzelheit mit der Kamera und stellt dies ins Netz. Allerdings wird es auch eine Belastung, denn nicht nur positive Erfahrungen werden bekannt gegeben. Aber Charly nutzt dies, um auch andere Mädchen auf Probleme aufmerksam zu machen. Ihre Erkenntnisse und Einsichten helfen ihr auch selbst, ihre Handicaps in den Griff zu bekommen.

 

Das ist nur eine vage Beschreibung, denn ich möchte die Ereignisse nicht bekannt geben. Es wäre ineffektiv, wenn man den ganzen Inhalt des Buches schon kennt.

 

 

 

Meine Meinung:

Das ist ein typisches Mädchenbuch, überhaupt für Pferdeliebhaberinnen.

Es ist die Geschichte eines jungen Mädchens, die die Liebe eines Pferdes gewinnt. Sie werden unzertrennlich und stehen vor einer großen Belastungsprobe. Allerdings ist die Geschichte nicht frei erfunden, sondern sie wurde nach einer Begebenheit erzählt. Wie viel Wahrheit enthalten ist, kann ich nicht beurteilen, denn ich kenne die tatsächliche Chronologie nicht. Ich kann nur die Geschichte beurteilen und die hat mir gefallen. Sie enthält Pferdewissen, aber auch die Problematik, dass Tiere anders reagieren können, als wie Menschen voraussetzen.

 

Die Protagonistin ist liebenswert, aber sie ist auch selbstsüchtig. Sie denkt zu viel an sich und an das Tier, aber sie denkt nicht an ihr Umfeld. Natürlich ist es schwierig, aber sie ist ja kein kleines Kind mehr.

Viele Mädchen werden sie sicherlich beneiden, denn nicht jede hat das Glück, so eine Verbindung zu einem Pferd aufzubauen.

 

Die Geschichte lässt sich flüssig lesen, ist dramatisch und anschaulich. Die Lebendigkeit wird auch durch die Begeisterung zum Pferd offenbart.

 

Manchmal denke ich, dass die Herausforderungen nie aufhören werden, bis zum Schluss nicht. Und irgendwie soll es wohl so sein. Janko ist das Pferd meines Lebens, das weiß ich ganz fest und sicher in meinem Herzen.“

 

Ich glaube, diese Worte werden wohl nur Menschen verstehen, die eine tiefe Bindung zu ihrem Tier haben.

 

Die Geschichte verknüpft nicht nur Tierliebe, sondern auch Verlustängste und die Neuen Medien.

 

Das Cover passt hervorragend, ebenso der Titel.

 

Ich kann das Buch empfehlen, denn mir hat die Geschichte gut gefallen.

 

Fazit:

Gute Atmosphäre, effektive Darstellung der Vorgänge eines Reitstalles und deren Aktivitäten. Maßgeblich ist aber die Liebe zu einem Pferd.

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145 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 35 Rezensionen

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Wo wir uns finden

Nicholas Sparks , Astrid Finke
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Heyne, 03.09.2018
ISBN 9783453271739
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Vorsicht Spoiler!“

Hope verbringt mit ihrem Hund ein paar Tage im Strandhaus ihrer Eltern. Allein, denn ihr langjähriger Freund ist mit seinen Kumpels unterwegs. Darüber ist sie ärgerlich, denn sie muss jetzt allein zur Hochzeit ihrer Freundin. Am Strand begegnet sie einen jungen Mann, der aus Afrika angereist ist. Zufällig treffen sie sich im Restaurant wieder. Sie plaudern und stellen dabei fest, dass sie sich sympathisch sind. In den nächsten Tagen entwickelt sich eine Bindung zwischen ihnen. Dann fährt Hope zur Hochzeit und begegnet ihren Freund, der dennoch zur Hochzeit gekommen ist. Er macht ihr einen Heiratsantrag. Hope fährt am Abend zurück zum Strandhaus, dort wartet Tru auf sie. Er möchte ebenso mit ihr eine Bindung eingehen. Hope ist aufgewühlt und überwältigt. Sie muss sich entscheiden, aber es gibt viel zu bedenken.

 

Das ist die Kurzfassung, denn mehr verrate ich nicht!

 

 

Meine Meinung:

Eine berührende Liebesgeschichte. Typisch Nicholas Sparks, denn es gibt einige Wendungen. Es ist nicht so, wie man es annimmt. Aber trotz der Hilflosigkeit und manchmal Hoffnungslosigkeit steckt die Geschichte voller Leichtigkeit. Das liegt an der Atmosphäre und des Ambientes.

 

Das Cover passt wunderbar zum Inhalt, ebenso der Titel des Buches.

 

Das Geschehen lässt sich flüssig lesen, man hat die über 300 Seiten ruckzuck gelesen. Die Protagonisten sind gut gewählt. Ihre Charaktere passen sehr gut. Es sind nicht nur unterschiedliche Menschen, sondern sie sind auch in verschiedenen Ländern aufgewachsen. Hope, die endlich eine Familie gründen möchte, aber ihr Freund keine Anstalten dazu macht, ganz im Gegenteil. Dann trifft sie auf Tru, der ihre weiblichen Tribute anregt. Aber ebenso ihre Gefühle durcheinanderbringt. Hope muss sich zwischen zwei Männern entscheiden, aber nicht nur das. Da sind die familiären Verpflichtungen mit ihren Eltern und der Kinderwunsch.

 

Natürlich ist es nicht einfach, sich zu entscheiden. Es gibt Bindungen, die man vielleicht nicht aufgeben kann oder will. Im Leben stellt sich dann irgendwann die Frage: „Was wäre wenn?“

 

Toll ist die Idee mit dem Briefkasten. Der Titel „Seelenverwandte“ passt dazu. Diesen soll es wirklich geben. Da werden Briefe abgelegt, die von allen Personen gelesen werden können. Ich glaube, das ist ein guter Einfall, um seine Gedanken schweben zu lassen.

 

Gelungen finde ich auch die Beschreibung der Umgebung, egal ob in Afrika oder am Strand.

 

Ich habe mich wunderbar unterhalten gefühlt, deswegen gibt es auch 5 Sterne von mir. Der Autor versteht etwas von guter Frauenromantik, denn die Geschichte hat viel Gefühl.

 

 

Fazit:

Diese Liebesgeschichte hat viele Details, das passende Ambiente, gute Charaktere und eine bewegende Einfühlungsgabe. Es ist ein Lesevergnügen der besonderen Art.

 

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Kleiner Zeichenkurs Tiere (100% selbst gemacht)


Flexibler Einband: 32 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 20.06.2018
ISBN 9783649627609
Genre: Sonstiges

Rezension:

Dieses Sachbuch gibt eine Anleitung zum Zeichnen von Tieren wieder. Es ist speziell für Kinder gedacht.

Man lernt nicht nur das Verfahren, sondern es gibt auch Übungen dafür.

 

Der Inhalt ist aufgeteilt in verschiedene Abschnitte:

- Wie du dieses Buch benutzt

- Geschwungene Linien

- Negativraum und Weißraum

- Kreise

- Zeichnen mit Raster

- Werkzeuge

- Schatten

- Geometrische Formen

- Muster

- Strukturen

- In Bewegung

- Farben mischen#Strichzeichnungen

- Persönlichkeiten zeichnen

- Inspiration

 

Jeder Bereich ist mit bunten Illustrationen belegt. Das Cover gibt einen kleinen Einblick vom Inhalt.

 

Das Buch beschert einen kleinen Eindruck, denn für jeden Abschnitt gibt es nur eine Doppelseite bei dem Format. Viel zu wenig, um wirklich Kenntnis vom Zeichnen der Tiere zu bekommen. Außerdem finde ich einzelne Abschnitte für das Alter zu schwierig, wie zum Beispiel der Negativraum. Es werden auch zu wenig Tiere aufgeführt, sodass der Grundgedanke nicht passend ist.

 

Für Anfänger und das sind ja Kinder ist dies Buch nicht richtig geeignet. Die Altersgrenze müsste nach oben angehoben werden.

 

 

Fazit:

Kreatives Zeichnen von Tieren ist das Fundament, mit Anleitung wird es begreiflich gemacht. Es gibt zwar Anschauungen, aber für das Alter finde ich das Buch zu schwierig. Außerdem wird zu wenig aufgeführt.

 

Mich hat das Buch nicht überzeugt, deswegen gibt es auch nur 3 Sterne von mir.

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Hör mal, es ist Weihnachten!

Kerstin M. Schuld
Pappbuch: 10 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 25.09.2018
ISBN 9783649627845
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Dieses Kinderbuch ist aus festem Pappmaterial. Eigentlich dürfte das Buch nicht so schnell auseinandergehen, denn es ist massiv. An der rechten Seite ist eine Soundleiste angebracht.

In diesem Buch gibt es fünf Lieder, die in der Soundleiste integriert sind, allerdings immer nur die erste Strophe des Liedes.

 

Wenn man das Buch aufschlägt, sieht man erst einmal weihnachtliche Bilder, die das Thema des Liedes ausdrücken. Auf einer Seite ist das Lied vorhanden, einschließlich der Noten -  freilich nur die erste Strophe. Die Melodie und die erste Strophe hört man, wenn man auf das entsprechende Symbol auf der Soundleiste drückt. So kann man die nächsten Strophen selbst singen, weil man die Melodie im Kopf hat. Der Gesang ist ansprechend, weil einfach die Stimme der Sängerin bezaubernd ist. Außerdem sind die Lieder jedem bekannt.

 

Das Buch ist eine Beihilfe zum Singen, allerdings ist es kein Liederbuch zum anhören des kompletten Liedes. Es ist ja keine CD, sondern ein Buch mit unterstützender Wirkung.

 

Die Illustrationen sind wundervoll, bunt und kindgerecht. Ebenso bezaubernd ist das Cover, welches einen Eindruck des Inhaltes wiedergibt.

Für das Alter kann ich das Buch wirklich empfehlen.

 

 

Fazit:

Ich finde das Buch sehr schön. Es macht nicht nur einen weihnachtlichen Eindruck, es klassifiziert diese Impression durch Bilder und anteilmäßiger Musik.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

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Hektor

Anne Ameling , Günther Jakobs
Fester Einband: 32 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 05.07.2018
ISBN 9783649628361
Genre: Kinderbuch

Rezension:

„Vorsicht Spoiler!“

Der kleine Wolf trifft seine Freunde im Wald. Diese haben eine Bande gegründet. Nur mit einer Mutprobe darf er Mitglied sein. Er ist tapfer und nimmt die Herausforderung an. Er muss bei einem bösen Bären Brombeeren aus dem Garten pflücken. Natürlich passiert ein Unglück. Seine Freunde sehen, wie der Bär ihren Freund mit in die Höhle nimmt. Jetzt haben sie Angst, aber wollen ihren Freund unbedingt retten. Sie sind ganz mutig und stellen sich dem Bären in den Weg.

 

 

Meine Meinung:

Eine herzige Geschichte um Freundschaft. Natürlich ist die Mutprobe nicht in Ordnung, denn wahre Freundschaft bedarf kein Wagnis. Den Freunden tut es auch leid und sie helfen gemeinsam, damit alles wieder seine Ordnung hat. Aber auch die Bedeutung von Verleumdung greift die Geschichte auf, denn der Bär ist gar nicht böse.

 

Natürlich wird die Frage von den Kindern gestellt werden: „Was ist BB?“ Kann ich auch nicht sagen, denn es wird nicht aufgeklärt. Da müssen die Eltern sich etwas einfallen lassen. Kinder sind wissbegierig! Deswegen wird ein Stern abgezogen, denn sonst hätte das Buch 5 Sterne von mir bekommen.

 

Der Text ist passend für das Alter, keine Gewalt, aber humorvoll. Alles ist unterlegt mit großen bunten Illustrationen. Ausnahmslos kindgerecht und ansprechend.

Das Cover gibt einen Eindruck auf die Freunde und ist sehr ansehnlich.

 

 

 

Fazit:

Die Mission ist dank einer niedlichen Geschichte erfüllt, denn die Bedeutung von Freundschaft und Vorurteile sind gut dargestellt. Die Tiercharaktere sind sympathisch gezeigt und ebenso reizend illustriert. Durch die Begebenheiten können die Kinder Parallelen ziehen.

 

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262 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 48 Rezensionen

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Silfur - Die Nacht der silbernen Augen

Nina Blazon , Felicitas Horstschäfer
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei cbj, 21.03.2016
ISBN 9783570163665
Genre: Kinderbuch

Rezension:

„Vorsicht Spoiler!“

Eine Familie aus Deutschland verbringt ihre Ferien in Island, während der Vater dort arbeitet. Das gemietete Ferienhaus bewohnt eine alleinerziehende Mutter mit ihrer Tochter, die währenddessen sich ausquartieren. Die Tochter Elin macht es den Jungen nicht gerade leicht, gerade Fabio hat eine Abneigung entwickelt. Währenddessen freundet sich sein Bruder mit dem Mädchen an. Fabio ist sauer darüber und geht seinen eigenen Weg. Außerdem sieht er merkwürdige Dinge und kann sie nicht erklären. Er freundet sich mit einem Jungen an, der auf seine Schwester dauernd aufpassen muss. Dabei erfährt er, dass er außergewöhnlich ist, weil er Elfen sehen kann. Die finden das allerdings nicht gut und versuchen ihn abzuschütteln. Die Brüder fahren mit Elin zu einem Reiterhof, da sie Geburtstag hat. Immer mehr hat Fabio für bizarre Mädchen Elin Verständnis, und versucht ebenfalls eine Verbindung zu ihr aufzubauen. Ihr Geburtstag wird ein einziges Fiasko und Fabio steckt mitten in einer Intrige mit den Elfen. Immer mehr kann er die Zusammenhänge mit Elin und deren Familie herstellen. Aber helfen kann er nicht allein, denn er braucht die Hilfe der Elfen.

 

 

Meine Meinung:

Eine wunderschöne Geschichte, die Realität und Fantasie miteinander verbindet.

 

Die Handlung ist plausibel und die Charaktere der Protagonisten sind überzeugend. Gerade der Werdegang von Fabio gefällt mir. Keiner traut diesem Jungen etwas zu, weil sein jüngerer Bruder der Perfektionist ist. Aber auch die Persönlichkeit von Elin ist überzeugend. Sie wird von den anderen Kindern ausgegrenzt, weil sie anders ist. Aber trotz ihrer übermütigen Art igelt sie sich nicht ein, sondern ist selbstbewusst, obwohl sie dadurch keine Freunde findet. Lediglich in ihrem Inneren leidet sie darunter. Aber auch das Umfeld und die Sphäre sind unbestreitbar anschaulich dargestellt. Es gibt genügend Fabelwesen wie Elfen, Wächter, Wölfe und Wiedergänger, die in der Geschichte verflochten sind.

 

 

Zu Kapitelbeginn gibt es kleine Zeichnungen. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und wird immer spannender. Das Cover gefällt mir gut, denn es platzierte silberne Flügel. Der Titel passt perfekt, denn er gibt ein Teil des Inhaltes wieder.

 

Auch als Erwachsener kann man dieses Buch gut lesen, ich habe mich wunderbar unterhalten gefühlt.

 

Im Nachwort erklärt die Autorin, wie die Idee zu dieser Geschichte entstanden ist. Ich finde es toll, wie die isländischen Mythen in dem Geschehen eingeflochten sind, darüber hinaus gibt es diese Schauplätze wirklich.

 

 

Fazit:

Realitätsbezogen und dennoch voller Mythen, die das Geschehen geheimnisvoll und spannend machen. Ein Buch nicht nur für Kinder!

 

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138 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

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Missing - Niemand sagt die ganze Wahrheit

Claire Douglas , Ivana Marinovic
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Penguin, 11.06.2018
ISBN 9783328101697
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Vorsicht Spoiler!“

Seit der Schulzeit sind Francesca und Sophie die besten Freundinnen. Ihr Band ist so eng, dass Außenstehende zu einer Freundschaft zu den Mädchen sehr schwer haben. Als sie älter werden, teilen sie nicht alle Geheimnisse. Das Gewissen lastet schwer, denn es steht viel auf dem Spiel. Eines Nachts verschwindet Sophie spurlos. Ein Schuh wurde auf dem beschädigten Pier gefunden. Damit ändert sich für Frankie alles, sie verlässt mir ihrer Familie die Kleinstadt. Jahre später wurden sterbliche Überreste an Land gespült. Als Daniel, Sophies Bruder, sich meldet, kommen die Erinnerungen an den Tod ihrer besten Freundin zurück. Frankie reist an den Unglücksort zurück, um Daniel bei der Nachforschung der Untersuchungen in dieser Nacht behilflich zu sein. Sie wollen den Schuldigen finden, der ihre beste Freundin auf den Gewissen hatte.

 

 

Meine Meinung:

Das Cover passt sehr gut zur Geschichte, der Titel ebenso. Das Geschehen lässt sich flüssig lesen und hält den Spannungsbogen bis zum Schluss. Bei dem Thriller fließt kein Blut, sondern er besteht aus psychologischer Dramatik.

 

Die Begebenheiten werden aus zwei Perspektiven erzählt. Einmal von Francesca und dann von Sophie. Beide Protagonistinnen passen mit ihren Charakteren überein. Francesca – sie ist selbstsüchtig und engherzig. Das Gegenteil ist Sophie. Die Freundschaft ist wirklich ein Wunder bei diesen Charakteren, aber gerade deswegen passiert auch dieses Unglück.

 

Die unterschiedlichen Betrachtungsweisen sind mit Datumsangabe und Namen versehen, aber der Lesefluss wird nicht beeinträchtigt.

 

Die trostlose Atmosphäre eines Touristenortes in der stillen Jahreszeit kommt ebenso gut rüber, wie der Lebensbereich der Protagonisten. Aber auch das Thema von Missbrauch ist gut eingearbeitet und glaubhaft.

 

Erstaunt war ich über die Wendung, die die Geschichte genommen hat. Darauf war ich nicht gefasst.

 

Die Geschichte hat mir wirklich sehr gut gefallen. Zum einen durch die Darstellung der Stimmung und dann auch durch die Ausdruckskraft der Protagonisten. Von mir gibt es 5 Sterne dafür.

 

 

Fazit:

Dieser psychologische Thriller bietet ein gutes Spektrum an Spannung, ist durch die Atmosphäre bedrohlich und hat eine effektive Wendung.

 

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Bad Friends: Was habt ihr getan?

Gilly Macmillan
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Audible Studios, 02.07.2018
ISBN B07DRH9FLF
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Vorsicht Spoiler!“

Noah ist schwer krank. Er weiß, dass ihm nicht mehr viel Zeit bleibt. Deswegen hat er eine Liste abgefasst mit Ereignissen, die er noch erleben möchte. Sein bester Freund Abdi, ein Flüchtlingsjunge, spielt dabei eine große Rolle. Ein paar Erfahrungen kann man einfach nur mit gleichaltrigen machen. Eines Nachts schleicht er sich mit seinem Freund aus dem Haus. Er hat einen Rucksack dabei, um sein erstes Bier zu trinken. Obwohl er geschwächt ist, lässt er nichts unversucht, um ein paar Ereignisse zu erfahren. Abdi sieht seine Schwäche und will mit ihm nach Hause. Es kommt zu einem heftigen Streit, dabei fällt Noah ins Wasser.

 

Mehr wird nicht verraten!

 

 

 

Meine Meinung:

Nach den ersten Seiten dachte ich, was hat das mit einem Thriller zu tun? Aber dann nahm die Handlung Fahrt auf und die Geschehnisse veränderten sich. Jetzt kann ich sagen – super!

 

Die Geschichte hat unterschiedliche Handlungsstränge, die aber miteinander verbunden sind. Es gibt durch die Protagonisten variable Perspektiven. Aber auch das Thema ist brisant! Zum einen durch die Flüchtlingskrise in Europa, jedoch auch emotional durch die Krankheit eines Kindes.

 

Die Menschen sehen nur die Flüchtlinge, aber nicht den Wendepunkt, warum sie überhaupt ihr Heimatland verlassen. Die Flucht, die Misshandlung und welches Schicksal auf diese Personen wartet. Wie die Flüchtlinge in einem neuen Land versuchen, sich den neuen Bedingungen anzupassen und was passiert, wenn Medien Jagd auf eine Story machen.

 

Gut dargestellt finde ich auch, wie unterschiedlich Menschen auf Freundschaft reagieren, die nicht ungleicher sein könnte. Aber auch der Umgang mit einer schweren Krankheit.

 

Die Protagonisten passen mit ihren Charakteren überein. Noah, der aufgrund seiner Krankheit sehr fordernd ist. Abdi der versucht alles recht zu machen, aber selbst in eine große Krise gerät. Ebenso überzeugend ist Detective Jim. Anschaulich sind ebenso die Atmosphäre und das Ambiente.

 

Das Cover passt und der Titel ebenso.

 

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, deswegen gibt es auch 5 Sterne von mir.

 

 

Fazit:

Eine aus dem Rahmen fallende Geschichte, die absolut überzeugend ist.

 

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74 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

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Das Weingut - In stürmischen Zeiten

Marie Lacrosse
Flexibler Einband: 672 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 23.07.2018
ISBN 9783442205547
Genre: Historische Romane

Rezension:

„Vorsicht Spoiler!“

Irene, in einem Waisenhaus aufgewachsen, beginnt ihren Dienst bei einem Weinhändler. Dort lernt sie den Sohn des Hauses kennen, beide verlieben sich ineinander. Der deutsch-französische Krieg macht auch nicht vor der Familie des Weinhändlers halt. Franz meldet sich freiwillig, aber in Frankreich. Inzwischen merkt Irene, dass sie ein Kind von Franz erwartet. Wilhelm kennt nur ein Ziel, die Liebenden zu trennen und das Kind zur Adoption freizugeben. Dazu ist ihm jedes Mittel recht. Franz wird bei einem Gefecht schwer verletzt und der Arzt gibt ihm keine Überlebenschance. Das nutzt Wilhelm, um Irene auf seine Seite zu bringen.

 

 

Meine Meinung:

Der historische Roman ist gut angelegt. Zum einen ist die Situation der arbeitenden Bevölkerung dargestellt. Dann kommt die Arbeit in den Weinbergen dazu, die Konstellation „Arm-Reich“ und der Zustand bei einem Krieg. Aber nicht nur die blutigen Auseinandersetzungen und Feindseligkeiten im deutsch-französischen Krieg, sondern auch die Art und Weise, wenn Menschen getötet werden oder verletzt sind. Anhand der detaillierten Beschreibung kann man sich die Schwierigkeiten und die Gnadenlosigkeit gut vorstellen.

 

Die Protagonisten stimmen mit den Charakteren überein. Franz, der zwiegespaltet ist. Irene, die zwar ein Dienstmädchen ist, aber dennoch ihre eigene Meinung vertritt. Gut finde ich Minna, die mit beiden Beinen auf dem Boden steht. Wilhelm ist mir absolut unsympathisch, ein unangenehmer Mensch, genau wie seine Tochter Mathilde.

 

Gut dargestellt sind ebenso das soziale Umfeld und die Atmosphäre.

 

Das Cover passt sehr gut zum Inhalt, ebenso der Titel. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und ist dramatisch. Das Geschehen ist in Kapiteln angelegt, die mit Ort und Zeit versehen sind.

 

Am Anfang werden die Protagonisten vorgestellt, am Ende gibt es ein Glossar.

 

Mich hat das Buch vollkommend überzeugend. Ich habe es sehr schnell durchgelesen, weil ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte.

 

Das Buch ist der erste Teil dieser Familiensaga.

 

 

Fazit:

Ein gelungener Gesellschaftsroman, der die Schwierigkeiten und Ausweglosigkeit in dieser Zeit darstellt. Überzeugend sind dabei nicht nur die Protagonisten, sondern auch das Milieu.

 

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84 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

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Sommer in Bloomsbury

Annie Darling , Andrea Brandl
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Penguin, 14.05.2018
ISBN 9783328101116
Genre: Liebesromane

Rezension:

Klappentext:

Verity Love ist Single und glücklich damit: Sie liebt ihre schnuckelige Dachwohnung, ihre verfressene, eigenwillige Katze und ihren Job in einer kleinen Londoner Buchhandlung, die nur Liebesromane mit Happy End verkauft. Wenn bloß die ständigen Verkupplungsversuche ihrer Kolleginnen nicht wären! Fremde Menschen mag Verity nämlich überhaupt nicht, deshalb beschäftigt sie sich viel lieber im Hinterzimmer mit dem Papierkram, statt Kunden zu bedienen. Kurzerhand erfindet sie Peter – ihren umwerfend attraktiven und wahnsinnig charmanten Freund. Doch als sie in einer heiklen Situation einen gutaussehenden Fremden als Peter ausgeben muss, wird ihr Leben plötzlich ganz schön kompliziert …

 

„Vorsicht Spoiler!“

Verity möchte nicht dauernd von ihren Freunden verkuppelt werden, deswegen erfindet sie einen Scheinfreund. Blöd ist nur, dass sie unbedingt ihren Freund kennenlernen wollen. Deswegen verfolgen sie Verity zu ihrem angeblichen Date. Um sich keine Blöße zu geben, setzt sich Verity zu einem Fremden an den Tisch. Johnny ergeht es nicht anders, auch er wird dauern verkuppelt. Deswegen macht er ihr einen Vorschlag – sie spielen für ein paar Wochen ein Paar. Der Gedanke ist gut und Verity nimmt das Angebot an. Aber die ganze Angelegenheit wird immer komplizierter und Verity würde am liebsten die Sache beenden.

 

 

Meine Meinung:

Ein vollkommen durchschaubarer Frauenroman, denn man kann sich das Ende schon vorstellen. Allerdings ist er ausgerüstet mit humorvollen Einlagen. Dafür sorgen die Protagonisten, allen voran – Verity. Sie ist mir richtig sympathisch, denn sie entwickelt sich weiter und bleibt nicht als Verlegenheitslösung bestehen. Johnny – sein Charakter findet keine Zustimmung bei mir. Passt aber auch irgendwie nicht zusammen, da er selbstsicher und eigenständig ist. Toll finde ich den ganzen Familienclan. Ich konnte mich richtig in das Pfarrhaus hineinversetzen.

 

Das Geschehen lässt sich flüssig lesen, denn die Darlegung ist entspannt und locker. Die Geschichte ist in Kapiteln angelegt, die jeweils mit einem Spruch aus „Stolz und Vorurteil“ beginnen.

 

Das Cover finde ich sehr passend, ebenso der Titel.

 

Das ist der zweite Band einer Reihe. Obwohl ich das erste Buch nicht gelesen habe, konnte ich diesen Band gut verstehen, denn das Buch ist abgeschlossen. Es hat also keinen großen Einfluss auf das Geschehen von Verity.

 

Alles in einem hat mir die Geschichte gefallen. Passt gut zur Sommerzeit und man entspannt dabei.

 

 

Fazit:

Eine humorvolle Liebesgeschichte im modernen Jane-Austen-Stil.

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141 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

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DNA

Yrsa Sigurdardottir , Anika Wolff
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei btb, 09.10.2017
ISBN 9783442715756
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Vorsicht Spoiler!“

Huldar hat das erste Mal einen wichtigen Fall übertragen bekommen. Als er an dem Tatort auftaucht, erblickt er nicht nur die Leiche, sondern auch ein kleines Mädchen. Sie war unter dem Bett versteckt und ist eine wichtige Zeugin im Mordfall ihrer Mutter. Dazu muss er ausgerechnet mit der Psychologin Freyja zusammenarbeiten, mit der er eine Nacht verbracht hatte. Das macht alles viel schwieriger. Die Ermittlungsarbeit ist aufreibend und bringt sie einfach nicht weiter. Die Zeit drängt, denn das Mädchen hatte gehört, dass ein weiterer Mord geschehen soll. Die Ermittler können es nicht verhindern und eine weitere Frau wird das Opfer des Killers. Als durchsickert, dass es eine Zeugin gibt, muss das Mädchen unter Polizeiaufsicht gestellt werden. Endlich konnte ein Durchbruch erzielt werden, als das verschwundene Handy des Opfers geortet wurde. Huldar und sein Team konnten daraufhin den Täter festnehmen, denn alle Indizien deuteten auf ihn.

 

 

Meine Meinung:

 „Als sie schließlich aufbrach, war auf ihrem Weg durchs Krankenhaus nichts mehr von den Kindern zu sehen. Auch nicht am Ausgang oder auf dem halbleeren Parkplatz davor. Ihr neues Leben hatte sie mit Haut und Haaren verschluckt.“

 

So endet der Prolog! Diese Handlung ist der Hintergrund des Geschehens in der Geschichte.

 

Die Protagonisten sind effektiv gewählt. Sie passen gut mit ihren Charakteren überein. Sympathisch finde ich Freyja. Sie ist eine junge Frau, die versucht nach einer gescheiterten Beziehung neu anzufangen. Sie lässt sich nicht unterkriegen und versucht das Beste aus jeder Problematik zu machen. Huldar ist ein junger Mann, der unbedarft in Situationen gerät, die er hinterher bereut. Dabei ist er intelligent und prüfend, nur manchmal eben arglos.

Bei Karl weiß ich nicht, ob ich ihn bemitleide oder nur den Kopf schütteln soll. Er ist ein absoluter Eigenbrötler, hat aber trotzdem Sehnsucht nach Anbindung.

 

Der Täter ist gestört, denn die Morde sind unbegreiflich und grausam. Die Mordwerkzeuge sind ausfallend, denn man bringt sie nicht mit Verbrechen in Verbindung. Erst bei der pathologischen Untersuchung des Opfers werden die Merkmale beschrieben.

 

Es gibt einzelne Handlungsstränge und die jeweiligen Perspektiven. Im Laufe des Geschehens führen sie zusammen. Die Tiefgründigkeit dieser Geschichte ergibt sich durch die Handlungsabläufe, aber auch durch die autoritären Protagonisten. Ich hatte einen anderen Täter im Verdacht, war deshalb über den tatsächlichen Täter absolut erstaunt. Fabelhafte Wendung des Geschehens!

 

Das Geschehen lässt sich flüssig lesen und der Spannungsbogen wird zum Schluss eindrucksvoll. Es gab zwar ein paar Seiten, die etwas weitschweifig waren, tut der Geschichte aber keinen Abbruch. Dafür sind die nachfolgenden Seiten spannend.

Detailliert sind die Atmosphäre und der Lebensbereich der Protagonisten. Die Geschichte ist in Kapiteln angelegt.

 

Der Titel passt präzise. Das Cover ebenso. Jetzt weiß ich auch, was das Klebeband für eine Bedeutung hat.

 

Das Thema des Buches sind nicht nur die zwischenmenschlichen Beziehungen oder ein gestörtes Familienleben, sondern auch die Ermittlungsarbeit der Polizei. Aber auch die Adoption und wie wichtig die Herkunft für die betreffende Person ist, spielt eine große Rolle.

 

 

Fazit:

Der Thriller ist perfekt! Er enthält elementare Themen, ist hart und fesselnd.

 

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105 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

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Die Frauen am Fluss

Katherine Webb , Babette Schröder
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Diana, 14.05.2018
ISBN 9783453292079
Genre: Historische Romane

Rezension:

Klappentext:

England, 1922. Zuerst stellt die Ankunft der Londonerin Irene die Ordnung des idyllischen Dorfes Slaughterford auf eine harte Probe. Kurz darauf geschieht ein brutaler Mord. Der Tote ist ein angesehener Gutsherr – und Irenes Mann. Gemeinsam mit dem Stallmädchen Pudding begibt sich Irene auf die Suche nach der Wahrheit. Die Spuren führen das ungleiche Paar tief in die angrenzenden Wälder und zu einer Liebe, die nicht sein durfte und ein ganzes Dorf schuldig werden ließ.

 

 

„Vorsicht Spoiler!“

Irene hat für das dörfliche Leben keine Affinität. Aber durch ihre Heirat war sie gezwungen, sich anzupassen, was ihr äußerst schwer fiel. Zugleich machte ihr Nancy, die alte Tante von Alistair zu schaffen. Dazu war sie unglücklich verliebt und somit hatte ihre Ehe keinen guten Start. Das Unheil nahm jedoch seinen Lauf, als ihr Mann ermordet wurde. Der angebliche Täter war schnell gefasst. Seine Familie war verzweifelt, trotzdem versuchte seine Schwester Pudding alles, um ihren Bruder zu retten. Irene war zu diesem Zeitpunkt selbstquälerisch und mutlos. Erst durch Pudding und die gemeinsame Suche nach dem wirklichen Täter konnte sie eine Verbindung zu ihrem Leben herstellen.

 

Das junge Mädchen hatte ein Problem – sie konnte nicht reden. Für die Familie eine große Belastung, Clemmie störte es meistens nicht, bis sie sich verliebte. Viele Probleme hätten verhindert werden können, viel Leid wäre den Betroffenen erspart geblieben, wenn Clemmie sich hätte ausdrücken können.

 

 

Meine Meinung:

Der historische Roman hat fast 500 Seiten. Er lässt sich allerdings ohne Stocken lesen. Das Cover passt wunderbar zum Inhalt, ebenso der Titel.

 

Es sind Frauen, die die Hauptakteure des Geschehens sind. Dazu gibt es zwei Handlungsstränge. Beide Ereignisse sind miteinander verflochten. Der Aufbau der Geschichte ist ungewöhnlich und deshalb aus dem Rahmen fallend. Gut beschrieben ist der Alltag der Protagonisten, ebenso die Lebensbedingungen der Dorfgemeinde und deren Gemeinsamkeit.

 

Im Inhalt geht es um Schuld und Gewissen, die individuellen Auswirkungen des Ersten Weltkrieges, Aberglauben und Mord. Natürlich geht es auch um Liebe, die eine Einwirkung auf das Geschehen hat.

 

Die Protagonisten passen zwar mit ihren Charakteren überein, aber gelungen finde ich sie nicht ganz. Irene ist mir einfach zu blutarm. Auch der Wandel zum Schluss macht sie nicht interessanter. Pudding ist das ganze Gegenteil, dem ungeachtet eine weibliche Person und dazugehört sie zur Unterschicht. Sie könnte zu der damaligen Zeit gar nicht so die Initiative ergreifen. Auch die Freundschaft zwischen den Frauen ist nicht überzeugend, da die Standesunterschiede zu groß sind.

 

Beachtenswert finde ich das Ambiente und die Atmosphäre. Vollkommend überzeugend!

 

Der Spannungsaufbau wird immer besser, denn es gibt eine Wendung des Geschehens.

 

Trotz ein paar Unklarheiten hat mir die Geschichte gefallen. Gerade das Geschehen um Clemmie. Deswegen gibt es 4 Sterne von mir.

 

 

 

Fazit:

Ein behutsamer Frauenroman, der historisch gut betrachtet werden kann. Handlung und Hergang ist interessant und etwas traurig.   

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65 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

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Dreizehn ist mein Glücksbringer

Jennifer E. Smith , Anne Brauner , Anke Pregler
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 04.06.2018
ISBN 9783959672108
Genre: Romane

Rezension:

Klappentext:

Alice glaubt nicht an Glück, dazu ist in ihrem Leben schon viel zu viel Schlimmes passiert. Dennoch schenkt sie ihrem besten Freund Teddy, in den sie heimlich verliebt ist, zum Geburtstag einen Lottoschein. Und das Unglaubliche tritt ein – Teddy knackt den 140-Millionen-Jackpot! Was zuerst wie die Erfüllung aller Träume erscheint, verändert alles zwischen ihnen. Teddy droht durch den plötzlichen Geldregen abzuheben und ist nicht mehr der, dem Alice ihr Herz geschenkt hat. Bedeutet das unverhoffte Glück im Spiel für sie Pech in der Liebe?

 

„Vorsicht Spoiler!“

Seit ein paar Jahren die besten Freunde – Leo, Alice und Teddy. Zum Geburtstag für Teddy kaufte Alice einen Lottoschein mit ausgesuchten Zahlen. Glückszahlen hatte sie keine, aber dafür hatten diese Zahlen eine Bedeutung für sie. Fassungslos müssen sie an dem Abend feststellen, dass der Schein einen Jackpot geknackt hat. Ein Kuss an diesem Abend hat für Alice eine Bedeutung oder nicht? Der Geldsegen bringt nicht nur Alice aus dem Gleichgewicht, sondern erst recht Teddy. Er beginnt das Geld mit vollen Händen auszugeben, ist damit aber nicht glücklich. Glück bedeutet für ihn, wenn sein Vater sich ändern würde. Aber auch für Alice möchte er akzeptierbar sein, denn Teddy möchte mehr, als nur der beste Freund sein. Aber Millionen stehen im Weg.

 

Meine Meinung:

Der Jugendroman beinhaltet die erste Liebe, aber auch den Verlust der Eltern. Egal ob ein Todesfall oder Scheidung, immer haben die Kinder eine negative Erfahrung. Ein Neuanfang kann aber auch Hoffnung bedeuten, nur ist es schwer, Erinnerungen loszulassen. Gleichzeitig lässt uns die Autorin daran teilhaben, wenn unverhofft viel Geld einen Einfluss auf den Menschen hat. Es gibt ein paar Konflikte, aber keine großen Ereignisse oder Effekte. Die Geschichte ist überschaubar und lässt sich flüssig lesen.

 

Es gibt anschauliche Persönlichkeiten, die Figuren haben ihre Eigenarten und können deswegen Vergleiche mit der Realität standhalten. Die Protagonisten passen mit ihren Charakteren überein.

 

Das Cover passt super, aber auch der Titel.

 

Geld ist nicht alles, aber es macht vieles einfach – so kann man den Inhalt auf den Punkt bringen.

 

Fazit:

Ein Jugendroman, der die Themen von erster Liebe, Trauerverarbeitung, Freundschaft, aber auch Humanität vereinigt. Kann man gut lesen, aber beinhaltet keine überraschenden Momente.

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(3)

4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Endlich Wunschgewicht! für Frauen

Allen Carr , John Dicey , Annika Tschöpe
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.05.2018
ISBN 9783442177325
Genre: Sachbücher

Rezension:

Klappentext:

Viele Frauen kennen ihn, den berüchtigten Jo-Jo-Effekt, und möchten endlich dauerhaft abnehmen. Mit der berühmten Easyway-Methode hat Bestsellerautor Allen Carr bereits Millionen von Menschen von ihren Problemen befreit. Nun zeigt er, dass se

in leichter und effektiver Weg auch Gewichtsprobleme löst – und das ohne Diät, ohne Schuldgefühle und ohne Medikamente. Mit seinen einfachen Anleitungen erreicht man mühelos eine gesündere Ernährung und langfristigen Gewichtsverlust.

 

 „Vorsicht Spoiler!“

„Sehen wir uns jetzt an, was passiert, wenn man Menschen eine Schale Nüsse vorsetzt: Es wird drauflosgefuttert, bis der letzte Rest vertilgt ist! Wieso ist die intelligenteste Spezies auf dem Planeten so dumm, dass sie sich bis zum Platzen vollstopft und damit  Behäbigkeit und Übergewicht verurteilt, während ein Tierchen, dessen Gehirn nicht größer als eine Nuss ist, deutlich mehr an Vernunft an den Tag legt? Die Vermutung liegt nahe, dass die Intelligenz hier gar keine Rolle spielt.“

Das Tierchen ist ein Eichhörnchen!

 

Meine Meinung:

Das Buch kann ich wirklich schwer einordnen. Ich habe ein Diätratgeber erwartetist es aber nicht. Mehr eine psychologische Einflussnahme und Lenkung.

 Fertignahrung wird als „Mist“ eingeordnet. Hat der Autor ja recht, denn in Fertignahrung stecken viele versteckte Kalorien. Es ist auch nicht als gesunde und ausgewogene Ernährung deklariert.

 „Achten Sie auf ihre Nahrungszufuhr, dann ergibt sich der Rest von selbst.“

Ok – das wissen auch alle. Dafür brauche ich keinen Ratgeber.

Der Autor sieht Vergleiche zur Tierwelt oder zur Mutter Natur. Wenn man dies beachtet – hat man kein Übergewicht.

Die Illusion von Genuss – das sehe ich anders. Geschmack ist immer eine Illusion, egal ob ich Fertignahrung oder Frische Küche zu mir nehme. Das ist eine Utopie, den Verbraucher glauben zu machen, dass Geschmack bei Fertignahrung nicht richtig existiert. Dass nur frische Küche ein Vergnügen bereitet.

Das Buch ist in Kapitel unterteilt. Am Anfang des Kapitels stehen Anhaltspunkte und am Ende des Kapitels eine Zusammenfassung. Fakten und andere Anspielungen sind grau unterlegt.

Um das Wunschgewicht zu erreichen, sollte man alle Anweisungen befolgen. Warum das Buch nur für Frauen ist – ist mir schleierhaft.

Ich kann eins sagen – der Autor kann gut reden, bzw. schreiben. Er verändert die Sicht auf die Dinge und dementsprechend auf die Ernährungsumstellung.

Falsche Ernährung – Übergewicht! Um dies zu ändern, muss man seine Einstellung ändern. Kein Junkfood (ungesunde Lebensmittel), dafür viel Obst und Gemüse.

Ich kann dem Autor nicht widersprechen, denn vieles stimmt. Um seine Taktik anzuwenden, braucht man kein Kochbuch und keine Diätanleitung. Ob es einfach ist, seine Gewichtsprobleme damit in den Griff zu bekommen? Das kann ich nicht beantworten. Vielleicht hilft euch ja die Lektüre.

 

Überzeugt hat mich das Buch allerdings nicht, denn mir ist es zu weitschweifig.

 

Fazit:

Das Buch ist aufschlussreich, schlüssig und hat einige humorvolle Passagen. Es ist kein Diätratgeber, sondern eine Einflussnahme auf die Vorgehensweise mit Lebensmitteln.

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223 Bibliotheken, 7 Leser, 3 Gruppen, 136 Rezensionen

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Die Schönheit der Nacht

Nina George
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Knaur, 02.05.2018
ISBN 9783426654064
Genre: Romane

Rezension:

Klappentext:

Vor der beeindruckenden Kulisse der bretonischen Küste lässt Bestseller-Autorin Nina George zwei Frauen sich selbst neu entdecken: ihre Wünsche und Träume, ihre Sinnlichkeit, ihr Begehren.

Die angesehene Pariser Verhaltensbiologin Claire sehnt sich immer rastloser danach, zu spüren, dass sie lebt und nicht nur funktioniert. Die junge Julie wartet auf etwas, das sie innerlich in Brand steckt – auf des Lebens Rausch, auf Farben, Mut und Leidenschaft. In der glühenden Sommerhitze der Bretagne, am Ende der Welt, entdecken die beiden unterschiedlichen Frauen Lebenslust und Leidenschaft neu – und werden danach nie wieder dieselben sein.


In der "Schönheit der Nacht" erzählt Nina George, Autorin des Welt-Bestsellers „Das Lavendelzimmer“, sinnlich, intensiv und präzise von Weiblichkeit in allen Facetten: eine Geschichte vom Werden, vom Versteinern und vom Aufbrechen.

 

 

„Vorsicht Spoiler!“

Claire ist Verhaltensbiologin, schließt keine Freundschaften und lebt für ihre Arbeit, Mann und Sohn. Ihr Mann hat unzählige Liebschaften und Claire hat sie still akzeptiert. Allerdings will sie auch die Leidenschaft spüren, sie erlaubt sich ein kurzes Liebesabenteuer. Bein Verlassen des Hotels begegnet ihr ein Zimmermädchen, kurze Worte werden gewechselt, dann bricht Claire auf. Die Ferien haben begonnen und die Familie fährt wie jedes Jahr in die Bretagne. Allerdings stellt der Sohn seine neue Freundin vor. Ausgerechnet das Zimmermädchen steht vor Claire. Worte bleiben ungewechselt, es herrscht Frieden zwischen den Frauen. Julie wird eingeladen und soll den Sommer mit der Familie verbringen. Julie war noch nie am Meer, deswegen nimmt sie die Einladung an. Der Sommer bringt eine große Herausforderung für die Familie.

 

„Oh Claire, ich weiß, und es ist nicht schön, der Mann zu sein, der eine Frau kleiner gemacht hat, als sie sein wollte, als sie sein konnte. Der ihr zugemutet hat, ich Leben zugunsten eines Kindes aufzugeben. Der dabei zugesehen hat, wie sie sich quälte in einer Welt, die für Frauen niemals ganz offensteht.“

 

„Ich wünsche dir so unendlich viel Glück, mein Kind, dachte Claire. Von Herzen wünsche ich dir ein Zuhause und Frieden und dass du eines Tages weißt, wer du bist und wer du sein kannst.“

 

 

Meine Meinung:

Dramatisch ist das Buch nicht, denn hier geschieht kein Verbrechen. Oder doch? Ist es kein Frevel sich zu verstellen, nur intakt sein und die Waffen zu strecken? Viele Frauen kennen das. Als Mädchen hat man seine Vorstellungen, was man entdecken will, erleben, was man alles erreichen möchte. Dann lernt man einen Mann kennen, verliebt sich, bekommt Nachwuchs und alles ist weggeblasen – kein launiges Lüftchen, sondern ein Sturm, der durch alle Bereiche des Lebens geht. Das Leben ist zwar kein Trümmerfeld, aber die eigenen Interessen und Beweggründe sind dahin. Manche Frauen sind damit zufrieden, Andere nicht! Sie vermissen etwas – sich selbst! Einige Frauen stellen sich die Frage: „Was wäre wenn? Kann man neu anfangen? Sich selbst finden?“

 

„Wie viele Frauen ist eine Frau? Und wie viele Jahre fließen davon, bis eine Frau das Eigene gefunden hat?“

 

Überzeugende Worte!

 

Die Autorin hat das gut in ihrer Geschichte verarbeitet. Dazu hat sie passende Protagonisten gestellt. Claire – selbstbewusst und dennoch pessimistisch, aber nicht depressiv. Oder Julie – jung und voller Energie. Beide Frauen entdecken viel mehr, als ihre Weiblichkeit. Dazu passen sehr gut das Umfeld und die Lebensbereiche.

 

Die Geschichte hat mich überzeugt, denn sie spiegelt die Charaktere und Denkweisen der Frauen. Ich vergebe 4 Sterne dafür!

 

Fazit:

Ein Frauenroman der Empfindungen auf eine andere Stufe stellt. Eine Geschichte um sich selbst zu finden.

 

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Sommersturm über Cornwall

Louisa Leaman , Marie-Luise Bezzenberger
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.05.2018
ISBN 9783442486496
Genre: Romane

Rezension:

Klappentext:

Nina Munroe ist eine Karrierefrau mit einem attraktiven Verlobten und einer exakt geplanten Zukunft. Bis der Tod ihres Vaters alles verändert: Bei der Testamentseröffnung erfährt Nina, dass ihre Eltern ein Strandhaus an der Küste von Cornwall besaßen, das sie nun erbt: Snare Cove. Als sie das Cottage besucht, entdeckt Nina, dass das Haus den Schlüssel zu einem Geheimnis birgt, das mit dem frühen Tod ihrer Mutter zu tun hat. Unterstützt von dem Lebenskünstler Danny kommt sie allmählich ihrer Familiengeschichte auf die Spur. Nina ahnt allerdings nicht, welche Geister der Vergangenheit sie mit ihren Nachforschungen geweckt hat ...

 

„Vorsicht Spoiler!“

Nina ist mit ihren Hochzeitsvorbereitungen beschäftigt, als ihr Vater verstirbt. Bei der Testamentseröffnung stutzt sie, als er ihr ein Strandhaus in Cornwall vererbt. Sie hatte noch nie guten Kontakt mit ihrem Vater, deswegen hatte sie mit einer Zuwendung nicht gerechnet. Nina fährt nach Cornwall, um sich das Anwesen anzusehen. Dort muss sie allerdings feststellen, dass das Haus vollkommen verwahrlost ist. Dazu soll es spuken, was mehr der Alleinlage geschuldet ist. Nina möchte eigentlich nur eins, und zwar mehr Informationen über ihre verstorbene Mutter. Aber je mehr sie fragt, desto mehr Unbehagen kommt auf sie zu. Wäre da nicht Danny, der sie unterstützt, würde sie kampflos abreisen. Zumindest muss sie ihr Leben überdenken. Was ist ihr wichtig?

 

Meine Meinung:

Eine tolle Geschichte, die mehrere Faktoren miteinander verbindet. Einmal die Werte des Lebens, dann die Bewältigung der Vergangenheit und ein Neuanfang.

 

Überwältigend sind auch die Bilder im Kopf, die die Autorin erzeugt. Nicht nur das wilde Cornwall, sondern auch die Beschreibung der Strandräuber oder das Leben in London. Die jeweilige Atmosphäre ist wirklich gut eingefangen und die Darstellung der Umgebung ebenso.

 

Es gibt einige Wendungen in der Geschichte, aber das Geschehen ist auch verbunden mit Realität und ein bisschen Mystik. Das Geschehen lässt sich flüssig lesen und ist wirklich spannend bis zum Schluss.

 

Die Charaktere passen den Protagonisten gut. Nina, die nicht weiß, was sie eigentlich will. Danny, der mit Leichtigkeit durch das Leben geht. Aber auch Jake, der sich vom mittellosen Studenten zum Prunksüchtigen gemausert hat. Macht Geld glücklich?

 

Das Cover ist faszinierend, so rätselhaft wie die Geschichte.

 

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, denn sie beinhaltet mehrere Facetten. Dafür gibt es von mir 5 Sterne.

 

Fazit:

Mysteriös und dramatisch ist das Geschehen. Hervorragende Darstellung der Atmosphäre und des Lebensbereiches, daraus resultiert die Dynamik der Ereignisse.

 

 

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91 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 83 Rezensionen

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Eine Liebe in Apulien

Sabrina Grementieri , Katharina Schmidt , Barbara Neeb
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 03.04.2018
ISBN 9783956497971
Genre: Liebesromane

Rezension:

Klappentext:

Der silbrige Glanz des Olivenbaumes vor dem alten Haus, der Duft der Bougainvillea, die Hitze des Südens. Gern denkt Viola an die Sommer, die sie in Apulien bei ihrer Großmutter Adele verbracht hat. Nun fährt sie aus einem traurigen Anlass zurück nach Süditalien. Adele ist gestorben. Der zweite Schock für Viola: Sie erbt das etwas heruntergekommene Anwesen. An das Erbe ist jedoch eine Aufgabe geknüpft. Eine Aufgabe, die Violas Leben verändern wird.  

 

 

„Vorsicht Spoiler!“

Viola ist traurig, als sie nach Italien reist. Ihre Großmutter ist verstorben und sie verlebt die letzten Tage in diesem Anwesen. Umso erstaunter ist sie, als sie diesen Grundbesitz erbt. Jedoch wird sie damit vor schwierigen Aufgaben gestellt. Sie muss nicht nur den heruntergekommenen Hof unterhalten, sondern hat auch noch eine Verantwortung, der darauf lebenden Menschen. Als sie sich endlich entschließt zu bleiben und das Anwesen in ein Hotel umzuwandeln, fangen die Schwierigkeiten an. Jede Menge Hindernisse erschweren das Bleiben. Viola kennt keinen Grund dafür, dann bekommt sie ein lukratives Angebot.  Als ihre beste Freundin bei einem Anschlag schwer verletzt wird, will Viola aufgeben.

 

 

 

Meine Meinung:

Das Cover gibt einen wunderbaren Blick in den Süden. Schon allein deswegen hat mich das Buch gereizt. Dazu der Klappentext und schon ist man mit den Gedanken im Süden.

 

Die Geschichte hat ihre Anziehungskraft aber nicht nur die magische Wirkung des Südens zu verdanken, sondern hauptsächlich der Protagonisten. Natürlich spielt die Umgebung eine große Rolle, aber die Szene wird durch die zentralen Personen gefestigt. Mir gefällt Viola, sie lässt sich nicht unterkriegen und kämpft. Sie hat nichts zu verlieren, aber zu gewinnen. Carmela fand ich unsympathisch und der Charakter passte gut mit ihrer Rolle überein. Aris dagegen war sehr ansprechend und ich habe ihn für seine Loyalität bewundert.

 

Natürlich gibt es im Geschehen ein paar Effekte, wo ich nicht damit gerechnet hatte. Am Anfang war die Geschichte vorhersehbar, aber das hat sich im Laufe des Geschehens geändert.

 

Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und der Fortgang ist auch gefühlvoll und sogar vereinzelt dramatisch.

 

Manchmal fehlte mir jedoch die Verbindung. Warum Rinaldi sich gegen seine Frau stellt, die Struktur passt nicht zu seiner Darstellung. Gut finde ich wiederum, dass der Aspekt von Tourismus und die Vermarktung gut hervorgehoben wurden, ist. Da denkt kein Tourist daran, dass hinter einem Neubau ein Verlust steckt.

 

Aber ansonsten ist es ein entspannender Frauenroman, der zerstreut und unterhält. Dazu gibt Italien einen Aspekt mit sehnsüchtiger Wirkung. Wer würde da schon nicht hinziehen.

 

 

Fazit:

Unterhaltender Frauenroman, der Lust auf den Süden macht.  

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Stickerfacts Fußball

Jens Dreisbach
Flexibler Einband: 24 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 23.04.2018
ISBN 9783845824017
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Klappentext:

Hier können 11 verschiedene Fußballszenen vom Stadion bis zur Umkleidekabine mit über 200 Stickern ausgestattet werden - mit Spielern, Trainern, Pokalen und vielem mehr. Dazu gibt es interessante Infos und coole Fußballfakten!

 

 

Meine Meinung:

Dieses Heft bietet einiges Wissenswerte über Fußball. Es ist zwar dünn, steckt aber trotzdem voller Know-how. Ein großes Plus für Kinder sind natürlich die Sticker, welches das Heft bietet. Diese können bei den jeweiligen Stars, Stadien, Mannschaften oder Pokalen eingeklebt werden.

Der Inhalt ist mehr auf den deutschen Fußball aufgebaut, aber auch international gibt es einiges zu erfahren.

 

Ich muss sagen, das ist günstiger, als wenn man dauernd die Paninibilder kauft.

 

Inhalt:

- Fußball ist ein einfaches Spiel

- In der Kabine

- Deutsche Stars von heute und morgen

- Die Bundesliga

- Unter deutschen Stadiondächern

- Topspielerinnen aus aller Welt

- Europapokal

- Fußballarenen in aller Welt

- Topstars aus aller Welt

- Rund um den Globus – die Weltmeister

- Früh übt sich

 

Alles ist unterlegt mit bunten Bildern und kindgerecht aufgebaut. Es gibt genügend Sticker um Seiten damit zu bekleben.

 

 

Fazit:

Zwar dünn, aber dafür abwechslungsreich und interessant.

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196 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 47 Rezensionen

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Die Legenden der besonderen Kinder

Ransom Riggs , Silvia Kinkel , Andrew Davidson
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Knaur, 03.04.2018
ISBN 9783426226568
Genre: Fantasy

Rezension:

Klappentext:

Die langerwartete Rückkehr in die Welt von Jacob, Emma und Miss Peregrine - SPIEGEL-Bestseller-Autor Ransom Riggs erzählt in diesem Band mit einzigartigen Fantasy-Erzählungen die wunderbaren, unheimlichen und herrlich skurrilen "Legenden der besonderen Kinder"

 

Die Geschichte der ersten Ymbryne und der Entstehung der Zeitschleifen, die Sage vom Mädchen, dessen beste Freundin seine tote Schwester ist, oder das Märchen vom Wald der besonderen Tiere – jedes besondere Kind kennt die berühmten Erzählungen, die über Generationen in aller Welt gesammelt wurden.
Nun liegen die faszinierenden »Legenden der besonderen Kinder« endlich auch in schriftlicher Form vor - in hochwertiger Geschenk-Ausstattung mit zahlreichen Illustrationen

Ein Muss für Fans der Bestseller-Reihe und der Verfilmung von Tim Burton - und ein atmosphärischer Einstieg für alle, die die Welt der »besonderen Kinder« noch entdecken möchten.

 

 

 

„Vorsicht Spoiler!“

„Dieses Buch, das Sie gerade in Händen halten, ist nur für die Augen von Besonderen bestimmt.“

 

„Sie würden dieses Buch nämlich seltsam, erschütternd oder gar nicht nach Ihrem Geschmack finden. Und im Übrigen gehen die darin enthaltenen Geschichten Sie auch nichts an.“

 

Das ist unter der Einleitung vermerkt und sollte ein Hinweis auf die enthaltenen Geschichten zu verstehen sein.    

 

 

Meine Meinung:

Der Verleger hat recht, denn die Geschichten versteht nur ein Besonderer. Alle Anderen verbuchen die Erlebnisse unter Märchen und Sagen. Zum Teil ist es auch so. Die Geschichten werden weitergegeben, jeder erzählt ein Teil dazu. Ist es Wahrheit oder sind sie erfunden?

 

Aber das ist eigentlich uninteressant, denn Geschichten sollen unterhalten. Der Leser möchte kein langweiliges Buch in der Hand halten. Ich habe hiermit kein monotones Buch in der Hand gehalten. Die Geschichten sind abstrakt, abwechslungsreich und auch lehrreich. Alle haben eine Bedeutung.

 

Wer absonderliche Geschichten mag, ist damit gut ausgerüstet. Ob Geister, Tauben oder Kannibalen – alle haben eins gemeinsam – sie sind bizarr. Die Kluft zum „Normalen“ ist die Struktur der Protagonisten. Das ist gut hervorgehoben. Aber auch wer anders ist, will nur so sein, wie alle. Nur werden sie nicht akzeptiert.

 

Bemerkenswert ist der Schreibstil des Autors – rational und unverkennbar.

 

Gut finde ich, dass man erfährt, wie überhaupt die Zeitschleifen entstanden sind und warum die Kinder darin agieren.

 

In dem Buch befinden sich auch Illustrationen. Die Ausgefallenheit wird durch die Schwarz/weiß Impression verstärkt. Das Cover macht durch die Goldprägung einen hochwertigen Eindruck. Auch diese Darstellung des Gewächses hat ihre Eigenheiten – schaut genau hin.

 

Mir hat das Buch gut gefallen, allerdings finde ich den Preis für die Seitenzahl zu teuer. Deswegen gibt es nur 4 Sterne von mir.

 

 

Fazit:

Die Kurzgeschichten sind außergewöhnlich, abwechslungsreich und haben einen moralischen Aspekt.

 

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