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549 Bibliotheken, 20 Leser, 2 Gruppen, 161 Rezensionen

fantasy, liebe, elly blake, eis, feuer

Fire & Frost - Vom Eis berührt

Elly Blake , Yvonne Hergane
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 14.02.2018
ISBN 9783473401574
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ruby ist ein Fireblood. Da es verboten ist, diese Fähigkeit zu haben, muss sie ihre Gabe verbergen und kann nur heimlich üben und versuchen die Macht des Feuers zu beherrschen. In einer gefährlichen Lage wird sie überraschend von dem Frostblood Arcus gerettet. Dieser hat ihr aber nicht ganz uneigennützig geholfen, denn einige versuchen, den bösartigen König vom Thron zu stoßen und brauchen dafür auch die Unterstützung von Ruby. Sie helfen ihr, ihre Fähigkeiten zu schulen und machen sie bereit für den Kampf.

Das Cover verdient mehr als fünf Sterne. Es ist magisch schön und passt mit ihrem Flammenhaar sehr gut zur Hauptdarstellerin. Es ist ein typischer Young-Adult-Roman aus dem Fantasy-Genre. Die Liebesgeschichte spielt eine wichtige Rolle. Auch das Geplänkel vorher. Dass die Heldin erwachsen werden muss und ihre Fähigkeiten erst schulen muss, kennt man auch aus diversen Serien.

Gut gefallen hat mir auch der Erzählstil, der passend aber nicht zu flach ist und durchaus auch für ältere Leser passt. Es handelt sich mal wieder um den Beginn einer Trilogie. also ist das Ende auch nicht so richtig rund, da es ja keine auserzählte Storyline ist. Ein guter Start in eine neue Reihe. Es ist aber noch etwas Luft nach oben offen.

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(8)

13 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

baiern, franken, historischer roman, karolinger, alemannen

Das Spiel der Königsmacher

Priska Lo Cascio
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Droemer, 01.03.2018
ISBN 9783426281512
Genre: Historische Romane

Rezension:

Wozu ist Lovleybooks im besten Falle da?

Um neue AutorINNEN zu entdecken.
Genau dass ist mir hier beim"Spiel der Königsmacher" gelungen. Priska Lo Cascio war mir unbekannt vor diesem Roman aber schon während des Lesens war mir klar, dass ich sofort ein weiteres Buch von dieser Autorin lesen möchte. Der Schreibstil, die Art, wie hier Geschichte mit Fiktion verwoben wird, hat mir ausmehmend gut gefallen und hat mich im besten Sinne an die Bücher von Rebecca Gablé erinnert.

Es liest sich flott, die Geschehnisse sind logisch und nachvollziehbar und die historischen Fakten wohldosiert und auf sehr eingängige Art dargelegt. Die Hauptdarsteller sind warme menschliche Wesen, deren Schicksal den Leser berührt. Zwischen ihnen wimmelt es von historischen Persönlichkeiten, die der Geschichte den nötigen Drive geben und das Spannungsbarometer hochtreiben.

Ich fühlte mich aufs Beste unterhalten und habe mit diesem Buch einen kleinen Blick in eine aufregende und unruhige Zeit in deutschen Landen gemacht.

Toller Histo-Schmöker. Unbedingt lesen.

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(50)

121 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

science fiction, hexen, kai meyer, weltraum, fantasy

Hexenmacht

Kai Meyer , Jens Maria Weber
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 22.02.2018
ISBN 9783596701742
Genre: Fantasy

Rezension:

Als Kai-Meyer-Fan musste ich natürlich auch den zweiten Band der Hexenmacht-Trilogie lesen. Man wird gleich richtig wieder reingeschmissen in die Geschichte. So etwas mag ich eigentlich ganz gerne. Ob man wirklich kein Vorwissen braucht, wage ich zu bezweifeln. Ich war sogar froh, dass ich vom Autor durch kleinere Zusammenfassungen und Hinweise immer wieder ein bisschen an den Vorgänger erinnert wurde, denn es passiert einfach eine Menge in dieser Geschichte und es sind auch einige verschiedene Handlungsstränge, denen man folgt.

Nach vielen Fantasy-Büchern ist dies eine Reihe, die neben fantastischen auch sehr viele Science Fiction Momente hat und mich an Space-Operas von Heitz oder Witzko erinnert. Zumindest was die Aktion und das hohe Tempo betrifft und auch die intergalaktischen Kämpfe und Verfolgungsjagden sind deutliche Merkmale dafür. Aber so ganz ohne Magie und ähnliches ist diese Geschichte freilich doch nicht. Da kommt der alte Kai Meyer durch. Und ehrlich, das fand ich sogar die besten Sequenzen.

Der Mix aus SF, Hexen, Göttern und Piraten ist sehr unterhaltsam. Allerdings muss man wirklich am Ball bleiben bei dem Buch, denn es ist streckenweise schon sehr trickreich verwoben und legt einige falsche Fährten. Und wie es sich für einen mittleren Band gehört, bleiben noch ziemlich viele Fragen offen, d.h. man MUSS also den dritten Band ebenfalls lesen. 

Von mir eine Leseempfehlung - aber bitte fangt mit Teil 1 an.

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(100)

165 Bibliotheken, 6 Leser, 3 Gruppen, 64 Rezensionen

neapel, italien, freundschaft, neapolitanische saga, elena ferrante

Die Geschichte des verlorenen Kindes

Elena Ferrante , Karin Krieger
Fester Einband: 614 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 02.02.2018
ISBN 9783518425763
Genre: Romane

Rezension:

Mit „Die Geschichte des verlorenen Kindes“ schließt Elena Ferrante ihre Geschichte über die wechselvolle Freundschaft von Elena und Lila. Es ist ein Portrait von zwei Frauen aber auch ein Kaleidoskop der damaligen Gesellschaft, eine Collage von Italien und speziell von Neapel. Nicht nur persönliche menschliche Dramen und Entwicklungen wurden geschildert sondern auch und oft die politische und gesellschaftliche Landschaft. Die Entwicklungen und Veränderungen über mehrere Jahrzehnte.

Elena Ferrante erzählt sehr ausführlich und detailverliebt. Sie kehrt immer wieder zu vorher getroffenen Aussagen zurück, beleuchtet erneut, lässt Geschehnisse reflektieren und erneut betrachten. Mein Eindruck nach vier Büchern ist der, dass man da schon einiges hätte straffen und kürzen können. Die Spannung bezieht das Buch jedenfalls nicht aus dem eher langatmigen Erzählstil.

Es geht vor allem um die Entwicklung der zwei Mädchen zu Frauen und in den nachfolgenden Bänden um die Charakterbildung, die durch verschiedene Ereignisse aber auch durch das Alter, die Familienkonflikte und die Umwälzungen der Gesellschaft befeuert werden. Die Freundschaft der beiden verändert sich ebenfalls sehr stark und meiner Meinung nach ist es in weiten Phasen keine wirkliche Freundschaft mehr sondern eine Art Haßliebe.

Der vierte Band findet einen einigermaßen versöhnlichen Schluss. Sicher ist aber diese Reihe nicht für jedermann geeignet. Ein bisschen Geduld muss man schon aufbringen.

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(58)

78 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 56 Rezensionen

hollywood, krimi, drogen, skandal, fatty arbuckle

Der Mann, der nicht mitspielt

Christof Weigold
Fester Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 15.02.2018
ISBN 9783462051032
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Was für ein furioser Roman. Hier stimmte wirklich alles.

Das Cover ist vielversprechend und passte perfekt zum Inhalt.

Der Erzählstil war ganz mein Geschmack. In der ersten Person erzählt Hardy Engel seine Geschichte mit einer gehörigen Portion Sarkasmus und Ironie. Dabei legt der Autor von Anfang an ein hohes Tempo vor und zieht die Spannungsschraube stetig an.

Mit großer Sachkenntnis und vielen Details und Fakten gespikt wird man von diesem Buch sofort in seinen Bann gezogen. Man IST SOFORT drinnen in den Zwanziger Jahren mitten im verruchten Zentrum der Filmbranche. Man schmeckt den Gin und riecht die Camel-Zigaretten. Oldtimer rauschen durchs Bild, Starletts und Filmbosse bevölkern die Besetzungscouchen. Mehr als ein Star streift Hardys Weg und ich fühlte mich wie in einem guten alten Schwarz-Weiß-Film.

Hardy selbst ist ein typischer Privatermittler. Nachdem es mit der Schauspielkarriere nicht voran geht, musste er sich ein neues finanzielles Standbein suchen und greift auf das Wissen seiner Berufserfahrung in Deutschland zurück. Hardy ist etwas knapp bei Kasse und kann sich deshalb seine Kundschaft nicht unbedingt immer aussuchen. Außerdem ist er aber auch ein sehr hartnäckiger Detektiv und sehr kreativ im Einsatz seiner Mittel. Schnell wird es natürlich gefährlich für ihn, weil er dem ein oder anderen auf den Schlips tritt. Es macht Spaß zu lesen, wie er sich immer wieder schlau herauslavieren kann und wie er stetig der Lösung seines Falles näherkommt.

Ein wirklich tolles Buch und ich hoffe, es gibt eine Fortsetzung.

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(9)

13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

Die Kamelien-Insel: Roman

Tabea Bach
E-Buch Text: 321 Seiten
Erschienen bei Bastei Entertainment, 23.02.2018
ISBN 9783732549979
Genre: Sonstiges

Rezension:

Sylvia ist erfolgreich in ihrem Job. Sylvia ist seit über 10 Jahren mit einem Wohnungsmakler verheiratet. Sylvia könnte es eigentlich gut gehen. Sie merkt gar nicht, dass sie von Job zu Job hetzt, ihre Ehe nur noch eine Farce ist und das Leben eigentlich schon lange an ihr vorbei rauscht. Dann stirbt ihre Tante, die sie seit vielen Jahren nicht mehr gesehen hat. Und Syliva fährt in die Bretagne um zu sehen, was sie geerbt hat, bevor ihr Mann auf ihren Wunsch alles verkauft.

Von da an ändert sich alles schlagartig. Sie landet auf einer wunderschönen kleinen Privatinsel, die nun ihr gehört. Hier hatte ihre Tante eine Kameliengärtnerei. Sylvia spürt plötzlich, dass hier etwas Wertvolles und Unveräußerliches auf sie wartet. Hals über Kopf verliebt sie sich auch in den Gärtner auf der Insel und sie beschließt, dass sie ihr Erbe nicht veräußern sondern es antreten will. Ihr Mann hat aber inzwischen ganz andere eigene Pläne und verhandelt bereits mit einem interessierten Käufer, der auf der Insel eine Feriensiedlung anlgegen will.

Tabea Bach erzählt die Geschichte einer Frau, die wie aus einem langen Dornröschenschlaf erwacht. Die plötzlich die wirkliche Liebe findet und Geheimnisse aus ihrer Vergangenheit aufdeckt, die so manches in einem neuen Licht erscheinen lassen. Sie macht eine Kehrtwende in ihrem Leben und ihr Ehemann wird vom Freund zum Feind.

Die Sprache ist angenehm und einfühlsam. Vor allem Sylvia macht eine Entwicklung durch und verändert sich zum Ende hin sehr. Die weiblichen Charaktere sind stark und interessant. Bei den Männern hatte ich aber das Gefühl, sie wären doch ein bisschen eindimensional geraten. Der eine ist ein wirklich rund herum mieser Kerl und der andere einfach zu perfekt und fast zu gut. Die Geschichte ist auch etwas vorhersehbar aber das ist vielleicht auch dem Genre geschuldet. Unterhaltsam und gut lesbar.

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(141)

190 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 122 Rezensionen

colorado, roman, kent haruf, kleinstadt, amerikanische kleinstadt

Lied der Weite

Kent Haruf , Rudolf Hermstein
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 12.01.2018
ISBN 9783257070170
Genre: Romane

Rezension:

„Das Lied der Weite“ heißt das neue Buch von Kent Haruf.

 

Was mir daran gefallen hat?
Das Cover passt gut zum Setting. Irgendwo in der Mitte der Vereinigten Staaten. Pferde und Rinder sind Bestandteil des Lebens dieser Menschen. Und die Weite der Felder.
Die Protagonisten der Geschichte sind sympathisch. Mit großem Interesse verfolgt man die Geschehnisse. Dabei ist für jede Generation etwas dabei. Es gibt das junge Mädchen, welches ungewollt schwanger wird und – nachdem sie keine Unterstützung von der eigenen Mutter bekommt – bei einer Lehrerin Hilfe sucht. Es gibt den Vater, der sich alleine um seine Söhne kümmern muss, da die Mutter die Familie wegen psychischer Probleme verlässt. Es gibt zwei Farmer, die schon gut über 70 noch immer ihre Ranch alleine bewirtschaften und eigentlich ganz zufrieden mit ihrem einsamen unspektakulären Leben sind, bis sie einwilligen, dem Mädchen und dem Baby Unterkunft in ihrem Haus zu geben. Nach und nach werden all diese Geschichten miteinander verwoben. Dies geschieht ganz leise und unauffällig. Ohne viel Worte.
Erfrischend sind die Dialoge. Hier zeigt sich, wie gut Haruf seine Charaktere beschreiben kann. Das bringt zum Lachen, aber berührt auch.
Am Ende bleibt manches ungesagt und dennoch ist man zufrieden und hofft, dass sich alles weiter zum Positiven entwickelt.


Was mir nicht so gefällt?
Das Buch ist vom Diogenesverlag und gewohnt hochwertig aber auch ziemlich dünn. Dafür ist es wirklich sehr teuer. Dafür gibt es natürlich keinen Stern Abzug aber ich denke, so manchen könnte der Preis abschrecken, was schade ist, denn es ist ein echtes Leseerlebnis.

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(66)

161 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

fantasy, finsterirdische, liebe, fantasy buch, fantasie

Königreich der Schatten - Rückkehr des Lichts

Sophie Jordan , Barbara Imgrund
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 05.02.2018
ISBN 9783959671729
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das „Königreich der Schatten“ von Sophie Jordan geht in die zweite und letzte Runde. Der erste Band war mir noch ziemlich gut in Erinnerung und es geht nahtlos mit der Geschichte weiter. Luna, die blinde Herrscherstochter, ist eine faszinierende Person, die im Laufe des Buches immer stärker und kämpferischer wird. Fowler, der Mann an ihrer Seite, tritt wegen einer schweren Verletzung lange in die zweite Reihe und ist später vor allem als möglicher Geliebter präsent.


Am Besten an der Geschichte haben mir die Grundidee gefallen. Die Dunkelheit, die täglich nur von einer kurzen Lichtspanne unterbrochen wird. Die Finsteridischen, die unter der Erde leben, Menschen zu sich in die Tiefe ziehen und eine unheimliche Bedrohung für alle scheinen. Und natürlich Luna selbst. Eine Art Aschenputtel, welches sich zu einer Herrscherin mausern soll.


Aber auch genau daran hakt es. An den nötigen Erklärungen und dem Ausbau der Einzelheiten. Genau das hätte etwas Besonderes aus dem Zweiteiler machen können. Schon im ersten Band hatte ich das Gefühl, die Autorin hätte es sehr eilig mit ihrer Erzählung von Höhepunkt zu Höhepunkt zu hasten. Daran hat sich auch in der Fortsetzung wenig geändert. Frustriert war ich dann aber doch, dass am Ende kaum etwas erklärt wird. Viele Fragen bleiben einfach offen und auch die Charaktere bleiben zum Großteil blass und man kann ihre Beweggründe nicht immer nachvollziehen.


Mein Fazit: Hier wurde großes Potential grundlos verschenkt.


Das Cover gehört mit zum Schönsten, was ich in letzter Zeit in Händen hatte. Schade, dass die Geschichte mich etwas unzufrieden zurücklässt.

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(78)

198 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 62 Rezensionen

fantasy, mären, bernhard hennen, azuhr, die chroniken von azuhr

Die Chroniken von Azuhr - Der Verfluchte

Bernhard Hennen
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 29.12.2017
ISBN 9783596297269
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Chroniken von Azuhr: Der Verfluchte ist der Auftaktband einer neuen Reihe von Bernhard Hennen einem meiner absoluten Lieblingsautoren.


Was mir an dem Buch gefallen hat:


Es handelt sich um ein Rundrum-Wohlfühl-Paket.


Angefangen bei dem ansprechendem Cover und dem azurblauen Buchschnitt; beides weckt die Kauflust des Lesers. Und von der ersten Seite an hat mich die Geschichte gefangen genommen. Milan, der jugendliche Held, besticht mit einem sympathischen Wesen und einer aufgeweckten Art, die ihn im Laufe des Buches zu einem richtigen „Helden“ heranwachsen lassen. Hennen schickt aber eine große Anzahl starker Charaktere in den Ring, die jenseits jeder schwarz-weiß Zeichnung durch verschiedene Stärken und Schwächen bestechen und allesamt für so manche Überraschung gut sind.


Die Fantasywelt ist an ein historisches Setting angelehnt welches aber ziemlich schnell durch eine Vielzahl magischer und märchenhafter Wesen bereichert wird. Bekannte und unbekannte Gestalten kreuzen den Weg und auch wenn man immer wieder als Leser denkt, ach so, ein Riese, eine Hexe…. so kommt es dann doch meistens etwas anders als man denkt. Hennen spielt mit den gängigen Mustern und gibt überall mehr als eine Prise Neues hinzu, wodurch es immer wieder zu unerwarteten Wendungen kommt.


Das ist überhaupt die größte Stärke dieses Buches. Das alles anders kommt, als gedacht, gehofft, befürchtet. Das Ende dieses ersten Bandes ist eine runde Sache – und dennoch gibt es so einige vielversprechende Zukunftsaussichten für den zweiten Band.

 

Was mir an dem Buch nicht gefallen hat:


Eine der Figuren überlebt diese Geschichte leider nicht. Darüber war ich etwas traurig. Aber für die Handlung ist es ein Katalysator und dramaturgisch durchaus nachvollziehbar, deshalb alles richtig gemacht, lieber Bernhard Hennen.


Fazit:


Volltreffer – unbedingt kaufen und lesen.

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(172)

323 Bibliotheken, 13 Leser, 2 Gruppen, 133 Rezensionen

wonder woman, amazonen, superhelden, fantasy, leigh bardugo

Wonder Woman - Kriegerin der Amazonen

Leigh Bardugo , Anja Galić
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 06.02.2018
ISBN 9783423761970
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nachdem ich von Leigh Bardugo schon "Das Lied der Krähen" gelesen hatte, war ich sehr gespannt auf das Wonderwoman-Buch. Mein Fehler war allerdings mal wieder, dass ich bestimmte Erwartungen an das Buch hatte. Also erstens, dass es ähnlich vielschichtig ist wie das Krähen-Buch und zweitens, dass es sich an den erst kürzlich ausgestrahlten Hollywood-Film anlehnt. Aber weit gefehlt.

Hier wird nicht ein junger Mann gerettet sondern das Mädchen Aila. Beide sind auch noch Teenager - hätte ich mir aber denken können, denn es ist ja ein Jugendbuch. Dementsprechend ist die Handlung leider für mich auch etwas flach gewesen. Es geht um altersspezifische Fragen. Um das Erwachsen- und Selbstständigwerden. Um das abnabeln von der Mutter und um Mut und Freundschaft.
Dabei lernt man auch etwas von der griechischen Mythologie. Das hat mir wiederum sehr gut gefallen. Alles in allem ein Buch, welches nett war aber dem Mythos und der Comicfigur Wonderwoman meiner Meinung nach nur sehr bedingt gerecht wird.

Später habe ich herausgefunden, dass es sich um ein Projekt handelt, in dem verschiedene bekannte Autorinnen aus dem Jugend-Fantasy-Sektor die Jugend der Comichelden nacherzählen. Interessante Idee. Ich werde mal schauen, was da noch kommt.

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(37)

45 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

kinder, pädagogik, familie, zeitgenössische belletristik, eine familiengeschichte

Eine Insel zwischen Himmel und Meer (Reihe Hanser)

Lauren Wolk
E-Buch Text: 288 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.02.2018
ISBN 9783423434249
Genre: Sonstiges

Rezension:

Es gibt Bücher, die einen von Anfang an magisch anziehen. Dazu gehört für mich "Die Insel zwischen Himmel und Meer". Das lag natürlich erst mal an dem wunderschönen Cover, welches liebevoll und märchenhaft zugleich wirkt. Und ähnlich geht es auch im Inneren weiter.

In einer sehr angenehmen und auf das Wesentliche reduzierten Sprache erzählt Lauren Wok von dem Mädchen Crow. Sie ist ein Findelkind, welches auf einer Insel gestrandet ist. Sie wird gefunden, aufgenommen und geliebt. Sie hat eine glückliche und heitere Kindheit in der die Natur, das Meer aber auch die Gelassenheit und Liebe der Menschen um sie rum sie zu einem starken Mädchen reifen lassen. Doch irgendwann glaubt sie, das ihr das alles nicht reichen würde. Das etwas fehlt. Sie möchte wissen, wo sie hergekommen ist und macht sich auf eine Suche nach der Vergangenheit.

Es handelt sich wohl eigentlich um ein Jugendbuch. Aber ich habe es nicht als solches empfunden. Sicher ist der klare Schreibstil auch für Jugendliche gut geeignet und die Geschichte handelt vom Erwachsenwerden und vom Begreifen, was Familie und Liebe bedeuten. Aber es ist durchaus auch ein Buch für reifere Semester. Ich fand es ergreifend, zart und sprühend und einfach wunderschön.

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(133)

209 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 101 Rezensionen

euthanasie, verbrechen, mord, inge löhnig, zweiter weltkrieg

Die Vergessenen

Ellen Sandberg
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Penguin, 27.12.2017
ISBN 9783328100898
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dieses Buch zu lesen gab es einige gute Gründe. Der Klappentext hat mich sehr angesprochen. Ich mag Geschichten, die in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts spielen. Dann habe ich rausgefunden, dass es sich bei Ellen Sandberg um ein Pseudonym der Autorin Inge Löhnig handelt. Und zu guter Letzt spielt das Buch in München, meiner Heimatstadt. Da konnte schon fast nichts mehr schiefgehen.

Genau so war es dann auch. Nach einigen Büchern ihrer Dühnfort-Krimi-Reihe war ich gespannt auf diesen Stand-Alone. Frau Sandberg/Löhnig hat einen tollen Schreibstil. Man kommt den Protagonisten schnell sehr nahe und die Spannung baut sich kontinuierlich auf. Es geht um ein dunkles Kapitel in der deutschen Geschichte welches mit viel Fingerspitzengefühl aber auch dem nötigen Maß an warnendem Zeigefinger und deutlicher Anklage erzählt wird.

Ein Buch, über welches man sicher noch eine Weile nachdenken kann und sich tatsächlich auf seine Weise doch von den Krimis der Autorin abhebt. Von mir gibt es dafür eine Leseempfehlung.

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(40)

62 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 32 Rezensionen

krimi, rumänien, mord, korruption, einsamkeit

Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens

Oliver Bottini
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 30.01.2018
ISBN 9783832197766
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:



Oliver Bottini ist ein Garant für politische und
gesellschaftspolitische Krimis. Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens deckt
beide ab. Der Roman spielt zu weiten Teilen in Rumänien, welches unter den europäischen
sicherlich eines der armen Länder ist. Dennoch gibt es auch hier die ganze
Bandbreite an menschlichen Abgründen. Mord und Todschlag, Korruption, Betrug,
Erpressung. Das Buch schöpft aus dem Vollen und ist dabei düster und spannend.



Die rumänischen Kommissare haben, wie ihre Kollegen auf der ganzen
Welt, mit privaten Problemen und Unzulänglichkeiten zu kämpfen und müssen dennoch
einen Mordfall aufklären und dabei, auch wie überall, gegen die Windmühlen der
Vorgesetzten und der politischen Machthaber ankämpfen.



Besonders interessant ist an diesem Setting, dass die
ökologischen und wirtschaftlichen Straftaten zwar den westlichen gleichen und
dennoch schienen sie mir dramatischer und lebensbedrohlicher für Mensch und
Natur. In Rumänien, wo die Korruption noch zur Tagesordnung gehört und der
Einzelne kaum gegen die Mächtigen ankommt, sind integre Ermittler noch mehr
eine Wohltat als in unseren heimischen Gefilden.



Fazit: Düster und sehr politisch. Kein Mainstream-Krimi.
Mich erinnerte Bottini man wieder sehr an Friedrich Ani. Im positiven Sinne.



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(97)

159 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 88 Rezensionen

bodensee, vertreibung, brigitte riebe, flucht, familie

Marlenes Geheimnis

Brigitte Riebe
Fester Einband
Erschienen bei Diana, 11.09.2017
ISBN 9783453292055
Genre: Historische Romane

Rezension:

Ich war auf einer Lesung von Brigitte Riebe und habe dann erst das Buch gelesen.
Man merkte, dass Frau Riebe diese Geschichte mit Leib und Seele recherchiert hat. Die Hintergründe und geschichtlichen Fakten sprudelten nur so aus ihr heraus und man findet sie vortrefflich verwoben in dieser Geschichte wieder.


Wie alle Riebe-Bücher habe ich schnell einen Zugang zu den Hauptdarstellern gefunden und mit ihnen mitgefiebert. Die Dramatik des Krieges und der Bedrohung durch die Deutschen war hautnah und erschreckend. Es gibt ein paar Momente im Buch, die mich einen dicken Kloß schlucken ließen. Und mehr als einmal habe ich um die Darsteller gebangt. Dass am Ende das Gute nicht untergeht in dieser harten Zeit, das fand Frau Riebe sehr wichtig zu betonen. Und dass diese Geschichte tatsächlich auch mit ihrer Familie etwas zu tun hat.


Wirklich eines ihrer besten unter all den guten Büchern. "Marlenes Geheimnis" waren eines meiner Jahreshighlights.

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(43)

83 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

zweiter weltkrieg, polen, chicago, freundin, demenz

Karolinas Töchter

Ronald H. Balson , Max Stadler
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 18.08.2017
ISBN 9783746632971
Genre: Romane

Rezension:

Ich hatte mir von „Karolinas Töchter“ eine spannende Geschichte aus den Wirren des zweiten Weltkrieges erhofft. Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Autor Ronald Balson hat einen ausgesprochen schönen Erzählstil. Er gibt seinen Protagonisten Charakter und Tiefe. Schnell kann man Sympathie für Lena empfinden und hofft, dass sie ihr Vorhaben gegen die Intrigen des garstigen Sohnes in die Tat umsetzen kann.


Sie erzählt Stück für Stück von den traumatischen Erlebnissen im Krieg und man erfährt so einiges über die damaligen Verhältnisse, über die deutschen Schergen, über die Überlebensstrategien der Verfolgten, über Menschlichkeit und Mut in harten Zeiten.


Ein wirklich toller Kriegsroman, der streckenweise aufwühlend und mitreißend und immer glaubhaft erzählt wird. Ein wirklich tolles Buch und ich kann es nur wärmstens empfehlen.

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(215)

654 Bibliotheken, 40 Leser, 0 Gruppen, 92 Rezensionen

schattenjäger, fantasy, cassandra clare, feenwesen, liebe

Lord of Shadows - Die dunklen Mächte

Cassandra Clare , Franca Fritz , Heinrich Koop
Fester Einband: 831 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 09.10.2017
ISBN 9783442314256
Genre: Fantasy

Rezension:

Was mir gefallen hat?

Im zweiten Teil  "Der dunklen Mächte"-Trilogie gibt Cassandra Clare dem Leser jede Menge neue Rätsel auf. Die magische Welt gerät nach und nach an einen Abgrund und die Heldinnen und Helden wissen kaum mehr als wir. Emma und Julian erkennen, dass Ehrlichkeit so manches einfacher macht und sind gemeinsam auf der Suche nach einer Lösung für ihre Probleme.
Schön auch, dass jede Menge bekannte Gesichter aus Vorgängerromanen ein Gastspiel haben und die Reihen der Autorin langsam zusammenwachsen. Am Ende wird es richtig spannend und man freut sich tatsächlich auf den dritten Teil.

Was mir nicht so gefallen hat?

Wie einigen anderen Lesern war auch mir das Liebeskarussell zu voll und es drehte sich in einem irrwitzigen Tempo, so dass man schon mal die eigentliche Bedrohung aus den Augen verlieren konnte. Dadurch wurde das Buch an manchen Stellen etwas langatmig. Bei 800 Seiten ist so was ja immer gefährlich. Es hätte also durchaus 100 Seiten kürzen sein dürfen ohne an Handlung zu verlieren.

Fazit:

Guter zweiter Band mit marginalen Schwächen der neuigierig auf Teil drei macht.

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(284)

637 Bibliotheken, 33 Leser, 2 Gruppen, 86 Rezensionen

thriller, robert langdon, spanien, barcelona, dan brown

Origin

Dan Brown
Fester Einband: 670 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 04.10.2017
ISBN 9783431039993
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


*Was mir gefallen hat am neuen Dan Brown Thriller ORIGIN:*

Von der ersten Seite an fesselte mich die Geschichte. Brown ist ein gewiefter Autor der es aufs Trefflichste versteht, den Leser mit seinen falschen Fährten zu narren, viele richtige Spuren zu legen und mich mitzunehmen auf eine Jagd nach der wahrscheinlich wichtigsten wissenschaftlichen Entdeckung in der Geschichte der Menschheit. (Ja, drunter geht bei Dan Brown ja selten was.)

Langdon agiert – ähnlich wie Indiana Jones – integer und mutig, lässt sich von nichts schrecken, bleibt über weite Strecken der Einzige, von dem man sicher sagen kann, dass er der Gute ist, während alle anderen sich erst vor dem Leser beweisen und ihre Glaubwürdigkeit mühselig erringen müssen. Als sehr angenehm empfand ich es diesmal auch, wie die Gegenseite dargestellt wurde. Ohne spoilern zu wollen – die Motive der tatsächlichen Drahtzieher sind überraschend und glaubwürdig und Dan Brown hat sich hier wirklich Mühe gegeben und etwas ganz Besonderes einfallen lassen.

Außerdem sind es diesmal vor allem die Nebendarsteller, die viel Profil und Tiefe bekommen und dafür sorgen, dass bis zum Schluss neue Facetten ans Licht kommen, die Geheimnisse aufdecken und Aha-Effekte bereithalten.

Hervorheben möchte ich auch die Lösung des Falles, die mich wirklich begeistert. Auch wenn natürlich einiges vorhersehbar war, so war es dennoch in seiner Gesamtheit und Konsequenz ein gelungener Plot.

*Was mir nicht so gefallen hat?*

Etwas schade finde ich, dass Langdon diesmal etwas schablonenhaft wirkt, da er persönlich, als Mensch mit all seinen Gefühlen, erst ganz am Schluss etwas aus dem Schatten der anderen hervortritt. Langdon wirkte für mich diesmal eher wie der Stichwortgeber und der Codeknacker als der wirkliche Hauptdarsteller. Diese Rolle teilten sich diesmal einige reale und eine künstliche Persönlichkeit.

Fazit: Spannend, intelligent und Dan Brown at his best.

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(173)

236 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 147 Rezensionen

liebe, geheimnisse, familie, das glück an regentagen, regentage

Das Glück an Regentagen

Marissa Stapley , Katharina Naumann
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 07.11.2017
ISBN 9783499291708
Genre: Liebesromane

Rezension:

Mae kehrt nach vielen Jahren nach Alexandria Bay zurück. Sie versucht zur Ruhe zu kommen und auch die Vergangenheit zu verstehen. Ihre Großeltern haben ihr damals nicht die Wahrheit erzählt und sie hatte von ihrem Freund Gabe und dessen Verschwinden eine ganz falsche Vorstellung. Auch Gabe kommt zurück in die Stadt und alte Gefühle und alte Probleme kommen hoch. Was ist die Wahrheit und können die beiden wieder zueinander finden?


Sehr gefallen hat mir die Sprache der Autorin. Sie kann die teils dramatischen Gefühle der Protagonisten sehr gut zum Leser transportieren. Man empfindet schnell Sympathien und Mitgefühl. Dass die Großmutter ein Leben voller Lügen gelebt hat war traurig aber nicht ganz unverständlich.


Wer nach einem spannenden Roman mit alten Familienkonflikten und mehr als einer großen Liebesgeschichte sucht, ist bei diesem Büchlein genau richtig.

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(83)

184 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 70 Rezensionen

drachen, fantasy, anthony ryan, das erwachen des feuers, krieg

Das Erwachen des Feuers

Anthony Ryan , Birgit Maria Pfaffinger , Sara Riffel
Fester Einband: 832 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 09.09.2017
ISBN 9783608949742
Genre: Fantasy

Rezension:

Endlich mal wieder eine Drachengeschichte, die ein paar neue Facetten auf diese hochinteressanten Viecher wirft. Nach Hennen und seinen allgewaltigen Drachen wird hier im neuen Roman von Anthony Ryan aus den Drachen erst mal eine geschundene und von den Menschen bejagte Spezies. Das Blut der Drachen hat magische Fähigkeiten. (Im Gegensatz zu Rhinozeroshorn aber tatsächliche.) Da aber immer weniger Drachen gesichtet werden und sich die Aufzucht als schwierig und ineffizient herausgestellt hat, ist man alsbald auf der Suche nach dem geheimnisvollen weißen Drachen.


Das Buch hat, ähnlich den Sanderson-Romanen, eine politische verzwickt dargestellte Fantasywelt und man braucht etwas, um hineinzufinden. Es gibt eine relativ große Anzahl an verschiedenen Parteien, von denen mehrere sich auf die Jagd machen. Teilweise machen sie dabei gemeinsame Sache, teilweise wollen sie sich gegenseitig ausstechen. Daraus entwickelt sich ein Fantasy-Abenteuer-Spionage-Roman mit einem sehr unterhaltsamen Plot und schrägen Charakteren.


Ein toller Einstieg in eine neue Trilogie. Am Anfang sollte man etwas Zeit investieren, um richtig reinzukommen aber dann liest es sich schnell und mit großem Vergnügen. Ich freue mich auf die Fortsetzung

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dystopie, fantasy, tod, neal shusterman, scythe

Scythe / Scythe – Die Hüter des Todes

Neal Shusterman , Pauline Kurbasik , Kristian Lutze
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 21.09.2017
ISBN 9783737355063
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Da ich von der Leseprobe wahnsinnig gehypt war, habe ich mir das neue Buch von Neal Shusterman „Skythe“ sofort zugelegt. Das Setting ist eine waschechte Dystophie. Also ein Science Fiction, in dem die Erde eine dramatische Entwicklung durchgemacht hat und die negativen Folgen zu ungeahnten Auswüchsen geführt haben. Hier im vorliegenden Buch ist ein großes Thema, nämlich dass die Menschen den Tod, die Krankheiten, das Sterben eigentlich vollkommen besiegt haben. Es besteht die Möglichkeit sich immer wieder ins Alter eines jungen Menschen zurücktransferieren zu lassen. Aber es gibt nach wie vor auch Kinder, die auf die Welt kommen. Daraus resultiert aber, dass die Bevölkerungszahlen steigen und man anderweitig für eine Reduzierung der Menschheit suchen muss. Dies wird nun von einer modernen Form des Henkerberufes den Skythen ausgeübt. Die Gesellschaft sortiert immer wieder Menschen aus, die sie für überflüssig deklariert und schicken die Todesbringer, um diese Menschen zu töten. Ob alt, ob jung, ob Frau, ob Mann. Vollkommen egal. Jeden kann es treffen. Keiner darf sich wehren. Man soll dankbar sein und durch seinen Tod der Menschheit dienen. Eine überaus erschreckende Realität, in der die Hauptdarsteller Citra und Rowan leben. Beide sind Teenager und haben bereits den Einsatz der Todbringer hautnah miterlebt. Doch dann geschieht Unvorhergesehenes. Beide werden ausgesucht den Beruf des Skythen selber zu erlernen. Und wieder heißt es, sie werden nicht gefragt. Sie sollen sich nicht widersetzen.


Das Buch ist wahnsinnig intensiv. Die Skythen sind, obwohl ja eigentlich Diener des Volkes, eine ständige Bedrohung. Vor allem, da man nicht so genau weiß, nach welchen Kriterien hier die Todgeweihten ausgesucht werden. Um ihre Familien zu schützen willigen Citra und Rowan ein, bei den Todesbringern in die Lehre zu gehen.


Shusterman hinterfragt in diesem Buch ganz deutlich die Gesellschaft. Wie viel ist das Leben eines Einzelnen wert? Was macht das Leben lebenswert? Darf die Gesellschaft Menschen töten, um selber zu überleben? Verliert man dadurch nicht die Wichtigsten Grundpfeiler des menschlichen Lebens aus dem Blick?


Ein absolut gelungener Einstieg in eine großangelegte Geschichte. Die Hauptakteure fand ich sehr gut herausgearbeitet und man merkt, dass beide am Anfang einer dramatischen Entwicklung stehen. Ihre Zuneigung scheint am Ende nicht auszureichen für den harten Weg, den beide eingeschlagen haben.


Ich bin restlos begeistert.

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612 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 104 Rezensionen

fantasy, liebe, die gabe der auserwählten, jugendbuch, kaden

Die Chroniken der Verbliebenen - Die Gabe der Auserwählten

Mary E. Pearson , Barbara Imgrund
Fester Einband: 350 Seiten
Erschienen bei ONE, 26.10.2017
ISBN 9783846600528
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Chroniken der Verbliebenen von Mary E. Pearson geht in die dritte Runde. „Die Gabe der Auserwählten“ schließt nahtlos an den Vorgängerband an. Nach einer kurzen Zeit der Flucht erreichen Lia und Rafe und ihre Getreuen eine halbwegs sichere Unterkunft. Hier können sie sich dem Versorgen der Verletzten und dem Schmieden von Zukunftsplänen widmen. Und hier brechen auch die ersten Differenzen zwischen den beiden auf. Rafe hatte wohl erwartet, dass Lia ihm bedingungslos vertrauen würde und sich ganz in seine beschützenden Hände begibt. Aber sie erkennt, dass sie etwas anderes möchte. Es kommt schließlich zum Bruch.

Das Buch hat ein tolles Cover, welches zu den beiden ersten Teilen passt. Der Schreibstil ist auch so, dass man den Roman nicht aus der Hand legen kann, bis das Ende erreicht ist. Das ist allerdings ziemlich abrupt und wenn ich diesen dritten Teil so Revue passieren lasse, passiert wenig außer, dass Lia und Rafe nicht mehr das naive Liebespaar sind sondern sich immer mehr zu Anführern entwickeln und Lia sich langsam auf ihre Gabe besinnt – was auch mal Zeit wird.

Natürlich ist auch Kaden immer noch mit von der Partie. Dadurch wird eine Art Dreiecksbeziehung aufgebaut – wie meistens in dieser Art von Geschichten. Allerdings auf sehr unterschwellige Art, was ich sehr angenehm finde. Erinnert ein bisschen an die Tribute von Panem. Ähnlich unsicher bin ich auch hier, wer denn nun der Richtige für Lia wäre und ob Kaden nicht doch falschspielt.

Ich kann die Geschichte sehr empfehlen. Wer etwas Geduld hat, sollte vielleicht mit dem dritten gleich warten, bis der Vierte herauskommt, denn nach diesem unbefriedigenden Ende kann ich es kaum mehr erwarten. Und da es noch eine ganze Weile dauert, bis diese Story ihr Ende findet, werde ich den dritten vielleicht in Teilen nochmal lesen, wenn es soweit ist.

Wegen des offenen Endes und der etwas dürftigen Action ziehe ich ein kleines Pünktchen ab.

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53 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 50 Rezensionen

markt, kochbuch, rezepte, paris, berlin

It's Market Day

Fabio Haebel , Timon Koch , Ulf Pape
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Brandstätter Verlag, 04.09.2017
ISBN 9783710601064
Genre: Sachbücher

Rezension:

Optik:
Die Aufmachung von "It's Market Day" hat mich sehr angesprochen. Viele Bilder, viele Rezepte immer mit Bild, robustes Papier - für ein Kochbuch eine gute Idee, denn den ein oder andern Fleck kann es schon mal geben. Sowohl die Fotos der Gerichte als auch der Märkte und Menschen sind natürlich, nicht extrem gestellt oder fotogeshoppt. Sehr sympathisch.

Idee:
Da ich wahnsinnig gerne auf Märkte gehe, genau mein Ding diese Idee. Die Berichte sind gut geschrieben und unterhaltsam. Man erfährt tatsächlich etwas über die verschiedenen Länder und Sitten und Menschen. Die Gerichte waren teilweise etwas überraschend und hätte ich nicht unbedingt den jeweiligen Städten zugeordnet. Ich mag Kochbücher, die auch Geschichten erzählen.

Rezpete:
Eine kunterbunte Mischung an Rezpeten. Sicherlich werde ich nicht alle nachkochen aber es sind einige dabei, die mich angesprochen haben. Vor allem, dass sie nachkochbar und eher bodenständig daherkommen, gefällt mir gut.

Fazit:
Ein unterhaltsames Kochbuch. Für junge Leute auf jeden Fall ein guter Tipp.

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180 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 102 Rezensionen

new york, kim nina ocker, liebe, hotel, praktikantin

Nothing Like Us

Kim Nina Ocker
E-Buch Text
Erschienen bei LYX.digital, 06.07.2017
ISBN 9783736305656
Genre: Liebesromane

Rezension:

ch hatte mal Bedürfnis nach leichter Strandlektüre für meinen Urlaub. Also nix wie auf den Tolino geladen und ab damit nach Italien.
Die Geschichte spielt ja im fernen New York und passte also nicht ganz an den Strand der Toskana. Aber ansonsten wurde ich gut unterhalten.

Lena ist ein nettes Mädel - aus Deutschland, das war überraschend - die in einem großen Hotel ein Praktikum beginnt und hofft, in der Küche die großen Koch- und Backgeheimnisse zu erschnuppern. Aber erst läuft mal alles nicht so rund. Nur der etwas großspurige Sander holt sie aus dem Stimmungstief. Sie weiß nicht, dass er der Sohn vom Hotelbesitzer ist.

Natürlich, die Geschichte ist nicht wahnsinnig überraschend gestrickt. Und von New York erfährt man für meinen Geschmack auch etwas wenig. Aber ansonsten war es witzig zu lesen. Die Dialoge sind frisch und witzig und das Pärchen hatte durchaus Potential.

Besonders hat mir das Ende gefallen, welches nicht weichgespült war und fast schon neugierig auf eine Fortsetzung machen würde.

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290 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 146 Rezensionen

fantasy, aditi khorana, jugendbuch, amrita am ende beginnt der anfang, märchen

Amrita. Am Ende beginnt der Anfang

Aditi Khorana , Peter Klöss
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Dressler, 21.08.2017
ISBN 9783791500560
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Warum hat mir das Buch so gut gefallen? Das frage ich mich immer wieder nach der Lektüre von Romanen. Was macht es aus, dass eine Geschichte mit glücklich macht? Welche Inkredenzien hat es gehabt? Welcher Cocktail der Gefühle wurde ausgelöst? Warum würde ich es weiterempfehlen?

Bei "Amrita" fällt es mir nicth schwer eine Begründung zu finden. Da passt nämlich wirklich alles.

Angefangen bei dem tollen Cover, welches mich sofort zum Zugreifen, Reinlesen und Kaufen aufgefordert hat.
Über den Prolog, der eine magische Stimmung einleitet, die sich über weite Strecken des Buches immer wieder einstellen konnte und das Buch aus dem Einheitsbrei der Jugendfantasy weit herausgebt.
Dazu eine sanfte kluge Erzählweise, die der jugendlichen Heldin und den ganzen anderen Figuren Lebendigkeit und Charakter verleihen.
Und nicht zum Schluss eine absolut stimmige Geschichte, die durchaus mehr will, als nur zu unterhalten. Lasst Euch überraschen.

Ich war begeistert und vergebe die volle Punktzahl für diesen tollen Fantasyroman, der alle Altersgruppe glücklich machen kann.

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darwin, marx, karl marx, london, charles darwin

Und Marx stand still in Darwins Garten

Ilona Jerger
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 11.08.2017
ISBN 9783550081897
Genre: Romane

Rezension:

Ich hatte die Vermessung der Welt im Hinterkopf, als ich mich auf auf „Und Marx stand still in Darwins Garten“ beworben habe. Und meine Vorstellung wurde in weiten Teilen bestätigt. Auch hier handelt es sich um zwei Forscher und Entdecker, zwei Welteneroberer, zwei Weltenveränderer. Und wie all diese Männer sind sie leicht schrullig und verschroben, wie Humbold und Gauß wie Cook und Bell.

Um die beiden Männer einzufangen, erzählt die Autorin Ilona Jerger in Episoden abwechselnd von den beiden Akteuren. Darwin war mir der sympathischere, seine Weltanschauung ist der meinen näher als die des sperrigen Marx. Beide Männer sind schon im letzten Drittel ihres Lebens, krank und jeder auf seine Weise abgeklärt vom eigenen Erfolg oder auch vom Misserfolg.

Natürlich haben sie sich nie getroffen. Und es dauert auch, bis sie im Buch ein richtiges Gespräch führen. Es geht – nach ihren Forschungsgebieten nicht anders zu erwarten – um Gott und wie die beiden das menschliche Leben gesehen oder gesehen haben könnten.

Im Vordergrund stehen haben nicht diese Fragen sondern für mich trotz allem die Persönlichkeiten, denen man sich in diesem Buch auf menschlicher Ebene nähert. Ein ruhiges und gemächliches Buch, welches ohne Spannung und Hektik auskommt.

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