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95 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Revival

Stephen King , Bernhard Kleinschmidt
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.08.2016
ISBN 9783453438484
Genre: Romane

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

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Der Lohn der Navy

Patrick O'Brian , Andrea Kann
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 01.01.2005
ISBN 9783548261317
Genre: Historische Romane

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70 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 22 Rezensionen

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DOORS - Der Beginn

Markus Heitz
E-Buch Text: 97 Seiten
Erschienen bei Knaur eBook, 20.08.2018
ISBN 9783426454817
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

KURZBESCHREIBUNG:

Der verzweifelte Geschäftsmann Walter van Dam stellt eine ungewöhnliche Truppe zusammen, welche seine Tochter Anna-Lena retten soll. Diese ist nämlich verschwunden. Was erst wie eine Entführung klingt, überrascht die sechs Mitglieder der Rettungs-Mannschaft schnell, denn nach einem kurzen Kennenlernen werden unter Leitung des Höhlenforschers Dr. Wilhelm Rüdiger Friedemann die Free-Climber und Kletterkünstler Viktor Troneg und Dana Rentski, dem technisch versierten Carsten Spanger, der spirituellen Coco Fendi, dem Parapsychologen Dr. Ingo Theobald zu einem heruntergekommenen Haus kutschiert, unter dem sich eine scheinbar unendlich tiefe Höhle befindet. In dieser soll die zwanzigjährige junge Frau augenscheinlich verschwunden sein. Das ungleiche wie auch geheimnisvolle Sextett macht sich auf den Weg in die Tiefe - und stößt nicht nur auf einige Gefahren sondern auf fünf mit obskuren wie deutlichen Zeichen versehene Türen ...



KOMMENTAR:

Mit dem kostenlosen Trailer-Roman 'Doors - Der Beginn' geht der Autor Markus Heitz direkt in die Vollen; immerhin bleiben ihm nur 80 Seiten. Kurz und knapp umreist der deutsche Schriftsteller ein Ausgangs-Szenario, welches mit so vielen Fragezeichen gespickt ist, dass dem Leser bald schwindelt. Die Lösung der vielen Rätsel ist nämlich der Clou an dem Ganzen. Gleich drei Romane mit dem Haupttitel 'Doors' werden zeitgleich veröffentlicht und damit hat der Leser selbst die Option zu entscheiden, wie die hier spannend wie mysteriöse beginnende Story dann weiter geht. Ich verrate wohl nicht zuviel, dass die Protagonisten vor eben jener Auswahlmöglichkeit stehen, durch welche Tür sich nun wenden, um ihren Auftrag zu erfüllen. Die drei erschienenen Bücher werden sich dann um jeweils ein Abenteuer pro Tür drehen. Diese an sich brillante Idee ist zugegebenermaßen nicht brandneu - ähnliche Konzepte, dem Leser Optionen zu bieten, gab es zuvor schon -, doch die Auswahl, drei Bücher zu haben, ist schon faszinierend gut. Zumal es nach Beendigung dieser Kurzgeschichte, welche in die 'Doors'-Materie führt, dem Lesewurm unter den Fingern brennt! Jeder der erwähnten Figuren hat Herr Heitz ein mehr oder weniger offensichtliches Geheimnis eingepflanzt und selbst der Auftrag wie auch das verwitterte Haus, welches den Höhleneingang birgt, müssen hinterfragt werden. Markus Heitz nutzt bei diesem Projekt seine Erfahrungen aus Rollenspiel-Projekten, in denen man ja oftmals vor diversen Entscheidungen steht, welchen Weg man nun begehen mag. Der Start in dieses Abenteuer wird übrigens als erste Staffel betitelt - kein Wunder, bietet er jede Menge Material, die den Leser interessieren könnten. Diese gestaffelte Rollenspiel-Szenario wurde nun in Buchform umgesetzt und die Vorgeschichte ist schon mal eine kurzweiliger Anfixer für jeden Freund von mystisch - abenteuerlichen Romanen! Auf geht's zu den 'Doors'-Büchern...
8,8 Sterne

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299 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 9 Rezensionen

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Dead Zone - Das Attentat

Stephen King , ,
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Heyne, 03.09.2007
ISBN 9783453432727
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

KURZBESCHREIBUNG:

Eigentlich geht es Johnny Smith ganz gut. Er hat in seinem Beruf als Lehrer in der Cleaves Mills High School Fuß gefasst und in Sarah Hazlett eine Frau für's Leben kennengelernt. Da reißt ihn ein Autounfall aus dem Leben und er liegt beinahe fünf Jahre im Koma. Als er wieder erwacht, muss er allerdings nicht nur seinen Einstieg in die immer weiter laufende Welt bekommen, sondern sich mit der Gabe auseinander setzen, welche er zwar in einer schwächeren Version schon vor dem Unfall hatte, die aber nun ausgewachsen scheint: er kann nämlich alleine durch eine Berührung Dinge vorhersehen oder geheime Gedanken und Erlebnisse der kontaktierten Person erkennen! Dies ist natürlich Fluch und Segen zugleich! Die Presse sowie viele fanatische Menschen stürmen nun auf ihn ein, andererseits beginnen die Leute Johnny mit einer gewissen Angst zu meiden. Als ihn eines Tages George Bannerman, der Sheriff von Castle Rock um seine Mithilfe in einer Mordserie bittet, erahnt der einstige Lehrer, dass er seine Gabe vielleicht doch zum Guten einsetzen sollte. Allerdings kann er sich da noch nicht vorstellen, dass er noch viel schlimmere Dinge wie zum Beispiel ein Attentat von großem Ausmaß vorhersehen muss - ohne zu wissen, wie er ein solches verhindern soll!



KOMMENTAR:

Also ich muss direkt vorneweg sagen, dass ich das Buch 'Dead Zone: Das Attentat' als viel langatmiger in Erinnerung hatte. Bei meinem Re-Read - so nennt man ja heutzutage erneutes Lesen - merkte ich jedoch sehr schnell, wie sehr dieser Roman aus der Feder von Stephen King sehr zu fesseln weiß! Das liegt an verschiedenen Punkten: erstens zeigte er mit diesem Roman (neben seinen bis dato verfassten Richard-Bachman-Büchern), dass er weit mehr als ein schlichter Horror-Autor ist; ich würde das Buch eher in Richtung Mystery-Thriller einstufen. Zweitens ist es erneut die Tiefgründigkeit, welche er seinen Charakteren verleiht. Das mag in meiner Sturm- und Drangphase vielleicht die erwähnte Langatmigkeit ausgelöst haben; damals musste die Geschichte schnell und knackig voran gehen, wie zum Beispiel in einem John-Sinclair-Heftroman. Drittens entfacht King in seiner Geschichte einen wirklich guten Überblick über den Zustand der Siebziger in den U.S.A. All die Dinge wie Watergate, Vietnam und dem damaligen Wahlsystem werden hier fast schon nebenbei skizziert. Dazu kommen dann noch Dinge, welche ich King-typisch nennen möchte. Auch in diesem Roman ist mit der Mutter von John Smith eine Figur vorhanden, die sich in einen religiösen Wahn steigert - ein Thema, welches Stephen King immer wieder zu beschäftigen scheint, siehe der Kurzgeschichte 'Kinder des Mais', dem jüngeren Roman 'Revival' oder seinem Erstling 'Carrie'. Letztgenannter wird in dieser Geschichte übrigens erwähnt - ein netter Gimmick. Auch das Thema Attentate wird immer wieder von King angepackt; ich kann mir gut vorstellen, dass er sich oft selber mit der in diesem Roman aufkommende Frage, ob man Hitler töten würde, wenn man in die Zeit vor den zweiten Weltkrieg zurück reisen könne, gestellt hat. Wichtig mag noch in der Historie des Autors sein, dass in 'Dead Zone: Das Attentat' erstmalig Castle Rock eine Rolle spielt; eine fiktive Kleinstadt, in der King in seinen folgenden Werken immer wieder vorbeischaut und damit ein eigenes Universum schafft, was heute sogar eine eigene Fernsehserie aufweist. Das Werk von 1979 ist - auch wenn es auf Platz Eins der amerikanischen Bestsellerlisten stand - bestimmt nicht das Meisterwerk des Autors, aber doch ein wahnsinnig unterhaltsamer, informativer sowie wichtiger Roman von King - kann man jedem Nicht-Fan vorbehaltlos empfehlen!
8,4 Sterne

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55 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Du bist noch nicht tot

Dan Wells , Jürgen Langowski
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.12.2016
ISBN 9783492281126
Genre: Fantasy

Rezension:

KURZBESCHREIBUNG:

Der mittlerweile siebzehnjährige John Cleaver ist nach dem Tod seiner Mutter der Anfrage einer geheimen Organisation des FBI gefolgt, welche es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Dämonen - oder Verwelkten, wie das Team sie nennen - aufzuspüren und zu vernichten. In Fort Bruce kommen sie dank der Hilfe von Brooke Watson, in der viele Erinnerungen von Niemand (welche vor Jahrtausenden Hulla hieß) schlummern und sie mit diesem Wissen das Team um Leiterin Linda Ostler unterstützt, auf die Spur von Mary Gardner. Und diese Verwelkte will das Team schnell ausschalten; allerdings mit katastrophalen Ausgang: Kelly Ishid stirbt und Albert Potash wird schwer verletzt. Dazu kommt es noch schlimmer: zum einen geht ein Verwelkter namens Meshara in dem Pflegeheim um, in dessen geschlossenen Abteilung Brooke untergebracht ist! Bei der Observierung dessen stößt die Truppe auf eine drei weitere Verwelkte! Was geschieht hier in Fort Bruce; sind die Gegner auf die Einheit aufmerksam geworden und vereinen sich nun zu einem Rückschlag? Zu allem Übel taucht auch noch ein Verwelkter auf, den Brookes Erinnerungen als Rack identifiziert. Dieser agiert wie ein Kannibale und sendet in dreister weise einen Brief an John und das Team. Der junge Soziopath sieht diesen als Herausforderung des einstigen Königs der Verwelkten an und nimmt sie entgegen der Teamregeln an!



KOMMENTAR:

Eigentlich als Trilogie angedacht, legt der Autor Dan Wells dank des großen Erfolges nun doch noch weitere Romane um den außergewöhnlichen Jungen John Cleaver nach. 'Du bist noch nicht tot' ist also der vierte Roman der Reihe und der Autor hat mit der Schaffung eines Teams einen riesigen Schritt in der Serie getan. Dazu gibt es durch die Erinnerungen von dem Verwelkten namens Hulla, der nun in Brooke haust, jede Menge Informationen, welche die Dämonen, gegen die John in den vorherigen Romanen nahezu alleine kämpfte, nun mit einem tiefgründigen Background näher bringt. Dabei klingt die umfassende Entstehungsgeschichte wie diverse Werdegänge sinnig und spannend. Wells expandiert somit sein 'Serienkiller-Universum', was allerdings John in der ersten Hälfte des Romans ein wenig in den Hintergrund drängt. Aufgrund der vielen Hinweise und Informationen über die Gegner unseres Anti-Helden muss man sich aber schon sehr auf das Werk konzentrieren, es fordert ein wenig mehr als wie die Vorgängerbände. Insgesamt kann man bei den Romanen nun eigentlich keineswegs mehr von Thriller reden - das Werk aus dem Jahr 2014 geht schon eher in die Kategorie Horror / Fantasy / Mystery. Das ist aber weiterhin nicht auf den Romanen erkennbar, und wird wohl weiterhin Neuleser ziemlich überraschen, welche sich zuvor nicht mit der Reihe auseinander gesetzt haben. Die Erweiterung wie Offenbarung der Geschichte der Dämonen oder Verwelkten fand ich äußerst interessant und birgt natürlich jede Menge Stoff für weitere Romane. Die Erstellung eines Teams klingt ebenfalls als logische Konsequenz der vorherigen Bände, wenn auch in der Story weniger effektiv wie gedacht - ohne mehr verraten zu wollen. Gerade gegen Ende des Buches geht dieses schon eine härtere Gangart, was die Serienkiller-Reihe nun definitiv von vielen Mystery-Serien abhebt. John ist und bleibt zum Glück ein schräger Querdenker und nach dem furiosen Finale darf man gespannt sein, wie die Geschichte um den ungewollten Helden weiter gehen wird!
8,4 Sterne

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(32)

53 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Flavia de Luce - Der Tod sitzt mit im Boot

Alan Bradley , Katharina Orgaß
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 25.06.2018
ISBN 9783764531140
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

KURZBESCHREIBUNG:

Seit dem Tod des Vaters und Familienoberhauptes ist alles anders auf Buckshaw: Tante Felicity hat erstmal das Kommando übernommen und es steht zu Befürchten, dass der Rest der Familie in alle Winde verstreut wird! Da kommt Doggers Idee einer Bootstour die Themse hinauf gerade recht. Kaum mit dem langjährigen Diener von Colonel Haviland de Luce und Ihren Schwestern Daphne und Ophelia unterwegs, fischt die junge Flavia auch schon auf ungewöhnliche Weise eine Leiche aus dem Fluss! Sofort nehmen die junge Detektivin und der treue Dogger die Ermittlungen auf und stellen fest, dass der talentierte junge Schauspieler Orlando Whitbread zwar ertrunken war, sich jedoch auch Gifte in seinem Körper befanden! Da der zuständige Wachtmeister Opper des Ortes Volesthorpe die de Luces erstmal im Gasthaus ‚Fasan und Eiche‘ unterbringen lässt, beginnt Flavia zu schnüffeln. Was hat der gerade im Ort gastierende Zirkus Shadrach, in dem Orlando bekannt war, mit dessen Tod zu tun und wie viel Einfluss hatte die kratzbürstige und alternde Schauspiel-Diva Poppy Mandrill auf den Sohn eines Pfarrers, dessen Vater wegen dreifachen Mordes erhängt wurde? Viele Fragen, die unsere liebenswürdige Chemie-Expertin in recht kurzer Zeit beantworten muss...



KOMMENTAR:

Mit ‚Der Tod sitzt mit im Boot‘ hat der kanadische Autor Alan Bradley den nun schon neunten Fall seiner jungen Ermittlerin Flavia de Luce vorgelegt. Tragisch geht der rote Leitfaden um die sympathische Charaktere weiter, was natürlich ein gutes Bindemittel für die Leserschaft ist. Denn neben Flavia selber machen die Romane von Bradley eben jene Nebenfiguren wie Dogger oder ihre beiden Schwestern Daffy und Feely aus. Positiv ist in dem jüngsten Werk, dass der äußerst charismatische Dogger mehr in den Fokus rückt und damit die detektivischen Arbeiten von der jungen Flavia interessanter gestaltet. Mir persönlich hat die Kulisse um den Mordfall gut gefallen, da hat sich der Autor mit der familiären Bootsfahrt schon was pfiffiges ausgedacht. Der Fall an sich ist an sich interessant, jedoch auch nicht so fesselnd wie erhofft. Dazu hatte ich irgendwie das Gefühl, dass die Geschichte um Pfarrer Whitbread, dem Vater des Opfers als bekannt hingestellt wurde und mir der Verdacht kam, dass ich wohl in den vorherigen Romanen etwas überlesen hätte. Trotzdem war dieser neunte Band kurzweilig und hat mir auch aufgrund seines vertrauten Schreibstils (dank konstantem Übersetzer-Duo Katharina Orgaß und Gerald Jung) gut gefallen. Die Flavia-De-Luce Geschichten sind tatsächlich immer wieder lesenswert. Damit kommt die Frage auf, warum diese nicht öfters erscheinen. Allerdings ist es ja bekanntlich so, dass weniger oftmals auch mehr ist. So darf man sich einfach in aller Ruhe und Geduld auf den nächsten Roman von Alan Bradley freuen!
7,8 Sterne

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25 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Die Chroniken von Amber - Die Gewehre von Avalon

Roger Zelazny , Thomas Schlück
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 11.11.2017
ISBN 9783608981285
Genre: Fantasy

Rezension:

KURZBESCHREIBUNG:

Entkommen aus der Gefangenschaft seines Bruders Eric versucht Lord Corvin von Amber durch die Schatten - so nennen sich die Zwischenreiche - in sein einstiges Herrschaftsgebiet Avalon zu gelangen. Doch da trifft er auf Lance, einem alten Bekannten, der verletzt an einem Baum lehnt. Körperlich arg durch seine lange Gefangenschaft verändert, ist Corwin zum Glück nicht so schnell zu erkennen, nimmt er sich den Problemen des Landes Lorraine an, welches von den dunklen Kreisen bedroht wird. Aus diesem stürmen immer wieder Armeen von Monster und seelenlosen Unmenschen. Corvin steht dem Herrscher Ganelon bei, welchen er vor einer Ewigkeit selbst aus Avalon verbannte! Schnell erkennen die beiden, dass sie nur gemeinsam gegen die tödliche Gefahr, welche von dem dunklen Kreis und seinem teufelsähnlichen Herrscher ausgeht, bestehen können, um wieder in das geliebte Avalon zurück zu gelangen. Das soll allerdings nur der Ausgangspunkt für Corwins eigentliches Ziel sein: die Eroberung des Throns von Amber!



KOMMENTAR:

Es ist schon ein paar Monate her, als ich den ersten Teil dieser Neuauflage von den ‚Chroniken von Amber‘ gelesen habe und ich muss gestehen, dass der Einstieg in Band Zwei offen gestanden nicht ganz so leicht war. Der amerikanische Autor Roger Zelazny packte nämlich dermaßen viel Material in seine Romane, dass man wirklich leicht den Überblick verlieren kann. Allerdings wurden die Geschehnisse um Corwin nach und nach wiedergegeben, dass man nach etwas mehreren Seiten wieder auf der Höhe des Geschehens ist. Auch ‚Die Gewehre von Avalon‘ hat eine flotte Abfolge an Ereignissen - immer mal wirft Zelazny etwas ein, was dem Leser (noch) kein Begriff ist, wie zum Beispiel die 'Mondreiter' - damit kann man sich gegebenenfalls überfordert fühlen. Der Autor hatte zuweilen viele Ideen, die er in diese Roman-Serie packen wollte, wobei es bisher fraglich ist, ob er auch jede Idee vollends ausschöpfte. Je mehr Seiten man hinter sich bringt, umso fesselnder wirkt der Roman dann aber auch. Besonders als der Schauplatz sich dann nach Amber verlagert. Dort packt Zelazny dann seine Schreibfähigkeiten aus, die den Leser einfach fesseln und mitnehmen. Leider ist er ansonsten in seinem Handlungsstrang etwas oberflächlich gewesen; ich finde es schon überraschend, das seine Heldenfigur Corvin in jeder Welt oder Zwischenreich Rauchware auftreibt beziehungsweise einstecken hat. Auch umgangssprachlich scheinen ja viele Welten die Redewendungen unserer Erde übernommen zu haben. Natürlich ist es bestimmt nicht so einfach, jeweils eine Sprache und neue Redewendungen wie Namen für jegliche Dinge zu erschaffen, doch dann wäre es schon angebrachter, dass zum Beispiel in einem mittelalterlichen Zwischenreich ein eher mittelalterlicher Sprachumgang eingepflegt würde. Der Autor machte es sich da ein wenig einfach, was jedoch einen Hauch von trivialen Werken anlastend wirkt. Im Ganzen gesehen hat der zweite Band 'Die Gewehre von Avalon' dasselbe Level wie sein Vorgänger mit einigen interessanten aufgeworfenen Gegebenheiten, die eine Spannung auf den nächsten Band hoch halten...
7,8 Sterne

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Stimmen der Straße

Philip K Dick , Jürgen Bürger , Kathrin Bielfeldt
Fester Einband: 396 Seiten
Erschienen bei Liebeskind, 23.08.2010
ISBN 9783935890724
Genre: Romane

Rezension:

KURZBESCHREIBUNG:

Der Fernseh-Verkäufer Stuart Hadley ist ziemlich verzweifelt. Sein Job samt seinem Vorgesetzten, der ehrgeizige und sparsame Ladenbesitzer Jim Fergesson sind nicht nur langweilig sondern widern Stuart an. Seine Beziehung mit seiner stark an ihm hängenden Ehefrau Ellen bringt ihm aber auch keine Zufriedenheit in seinem Leben. Trennen kann er sich aber auch nicht, da Ellen hochschwanger ist. Da lernt er über sein befreundetes Ehepaar Dave und Laura Gold die 'Gemeinschaft der Wächter' kennen. Auch wenn ihn die wortgewaltige und aggressive Marsha Frazier abstoßend vorkommt, beginnt er schnell zu begreifen, dass er über sie an Theodore Beckheim kommen kann, dem Anführer der Gemeinschaft. Allerdings ahnt Hadley nicht im geringsten, dass diese Vereinigung auch nicht das Ziel seiner Suche nach sich selbst und seinem Platz in dem Leben ist - ganz im Gegenteil!



KOMMENTAR:

Der Roman 'Stimmen der Straße' wurde im Jahre 2007 posthum veröffentlicht. Es ist das Zweitwerk des amerikanischen als Science Fiction und Fantasy Autor bekannten Schriftstellers Philip K. Dick, der im Jahre 1982 verstarb. Viele seiner folgenden Romane dienten als Vorlage für Filme und Serien. Dieses Erstlings-Werk hat jedoch überhaupt nichts fiktives oder phantastisches an sich; Dick versetzt den Leser in die Zeit der Fünfziger des amerikanischen Kalifornien und bedient sich anhand seiner Figur Stuart Hadley mit der Fragestellung nach dem Sinn des Lebens. Denn Hadley ist gewiss kein Vorzeige-Held; er ist eine frustrierte Persönlichkeit, welche ständig sich selbst hinterfragt. Interessant sind die Charaktere des 1952 geschriebenen Romans allemal, die hörige Ehefrau Ellen und die teils dominante Marsha bilden einen echten Kontrast. Leider kann man dem Roman nicht viel mehr abgewinnen; der Weg von Hadley ist irgendwie vorgezeichnet und kann nur in einem wahrhaften Chaos enden! Dazu braucht man kein Hellseher zu sein. Als Fan des amerikanischen Autors wollte ich mir das Werk aber schon mal antun und bin eigentlich nicht überrascht worden. Wäre das Buch ein echter Brenner gewesen, wäre es schon viel früher auf den Markt gebracht worden. Wer Interesse an Persönlichkeiten hat, die mit sich und ihrem Leben hadern, der wird mit 'Stimmen der Straße' ganz nett bedient - nicht mehr, nicht weniger. Die Freunde von den Fiktionen des Philip K. Dick sollten sich es stark überlegen, ob sie sich den Roman aneignen und lesen wollen - meine Meinung zumindest!
5,5 Sterne

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19 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

Asche zu Asche, Blut zu Blut

James Oswald , Sigrun Zühlke
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.03.2015
ISBN 9783442480319
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

KURZBESCHREIBUNG:

Der Christmas-Killer ist tot! Detective Inspector Anthony McLean macht sich extra auf den Weg nach Aberdeen, um an der Beerdigung von Donald Anderson teilzunehmen, nachdem der Serienmörder im Gefängnis selbst einem Gewaltakt zum Opfer fiel. So ganz fällt dem Polizisten aber nicht die Last von den Schultern, hatte er zwar selber Anderson dingfest gemacht, doch seine Freundin Kristie war eines seiner Opfer gewesen. Zu allem Übel wird neben den vielen aktuellen Fällen, in denen McLean steckt, nun eine weibliche Leiche gefunden, welche ganz nach dem Muster des Christmas-Killers getötet wurde! Ist dies die Tat eines Nachahmers, was angesichts eines sehr populären Buches über die Verbrechen von Anderson ja nicht mal so schwer wäre, oder hat McLean damals doch den falschen Mörder erwischt? Es bleibt nicht viel Zeit, diesen Fragen auf den Grund zu gehen - die Tote ist die Tochter des zwielichtigen Razor MacDougal, der McLean ziemlich unter Druck setzt ... und das nächste Opfer wird alsbald gefunden!



KOMMENTAR:

Auch den Roman 'Asche zu Asche, Blut zu Blut' hat der schottische Autor James Oswald erst online veröffentlicht, bevor sich ein Verlag seiner Werke annahm. Dies ist meiner Meinung nach auch lohnenswert; der Schreibstil ist flüssig gehalten und kommt der deutschen Übersetzung durch Sigrun Zühlke zu Gute. Allerdings muss man doch ein wenig an die Kollegen aus demselben Lande denken; stärker als der Vorgänger-Roman 'Das Mädchenopfer' lehnt sich Oswald hier an seinen Mentor Stuart MacBride und ich meine auch ein wenig die klassischen Merkmale von Ian Rankin heraus zu Lesen. Gerade ersteren hat er ja seine Figur, den Detective Constable mit selbigen Namen gewidmet und wenn ich mich nicht irre ist die in diesem Roman aus Aberdeen zu dem Team von DI Anthony McLean gestoßene DS Kirsty Ritchie von MacBride erschaffen und in seinen Romanen nach Edinburgh abgeschoben worden. Das müsste ich mal recherchieren. Die Reibereien zwischen McLean und seinen Kollegen sowie harte Diskussionen mit den Vorgesetzten - das alles ist mir gerade durch MacBrides Figur Logan McRae sehr vertraut - wenn auch dort ein paar Stufen derber; um nicht obzöner zu sagen. In diesem zweiten Roman um die Charaktere McLean geht es tiefer in seine eigene Geschichte, was einen großen Reiz der Geschichte ausmacht. Die Figuren wie Grumpy Bob oder auch die zynische Emma Baird sind dem Leser schnell wieder vertraut, der Wiedererkennungs-Faktor ist also gegeben. Die knallharte Action darf man bei diesem Roman nicht erwarten, dafür jedoch eine leichte Prise an Mystik, welche Oswald schon in seinem ersten Roman versprühte und dem Thriller weitere Würze verleiht. Schlussendlich ein guter Kriminalroman, wobei er von meiner Seite aus ein wenig hinter 'Das Mädchenopfer' einzustufen gilt, war dieser einfach eine Spur dunkler. Trotzdem bin ich auf den nächsten Band gespannt, da die gesamten Charaktere doch nun sehr vertraut sind und man gerne von ihnen liest - allen voran DI Anthony McLean...

7,7 Sterne

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59 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Die Toten Hosen: Am Anfang war der Lärm

Philipp Oehmke ,
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Rowohlt , 21.11.2014
ISBN 9783498073794
Genre: Biografien

Rezension:

KURZBESCHREIBUNG:

Die Toten Hosen sind eine außergewöhnliche Erscheinungsweise innerhalb der deutschen Musikszene - und darüber hinaus! Sie begannen in dieser Formation 1982, als der Punk eigentlich schon als tot galt und die Nachgeburten wie New Wave oder EBM den Markt für sich erobern wollten. Doch die deutsche Punk-Szene lebte - besonders in und um den Ratinger Hof, wo sich Campino und Kollegen nicht selten herumtrieben. Aus den mehr als chaotischen Tagen wurde die wohl größte Rockband der deutschen Musikgeschichte. Diesen mehr als wellig zu nennenden Weg mit Alkohol- und Drogenexzessen, Konflikten mit der Staatsgewalt und gesellschaftlicher Ablehnung hat der Autor und jahrelanger Freund der Band Philipp Oehmke versucht, in einem Buch zusammenzufassen. Ein Kompendium des Lebens der Toten Hosen sozusagen...



KOMMENTAR:

Ich muss zugeben: als ich mit dem Buch 'Die Toten Hosen: Am Anfang war der Lärm' begonnen hatte und las, dass der Autor Philipp Oehmke die Band in den frühen Neunzigern kennen lernte, dachte ich mir: oha, wie soll der Gute denn fundiert die Geschichte der Band sinnig zusammen bekommen, wenn er nicht mal die gesamte Zeit miterlebt hat? Im Nachhinein kann ich nun alle Leser dieser Zeilen beruhigen: durch die Zusammenarbeit mit den Bandmitgliedern, welche seit dieser Zeit nun auch seine Freunde und Kumpels geworden sind, hat Oehmke ein sehr beeindruckendes Werk auf den Markt gebracht! Wie vorteilhaft diese enge Freundschaft war, zeigen Kapitel wie zum Beispiel über die familiäre Herkunft von Campino, Breiti, Kuddel, Andi und Trini. Diese sind sehr er- und aufklärend geschrieben und geben doch Antworten auf die Fragen um diese Band, welche doch aus echten Freunden besteht. Wie konnten sie all das erlebte über die Jahrzehnte mit Rückschlägen und Eigensinnigkeiten überstehen, ohne sich gegenseitig zu zerfleischen? Das Buch durchleuchtet also nicht nur den Werdegang der Band, wie unter anderem mit solch besonderen Abschnitten der Auftritte hinter dem einstigen 'Eisernen Vorhang' in den Achtzigern, sondern wirft auch einen tiefgründigen Blick in die Zeit davor und einen vorsichtigen Ausblick, wie und wo die Musiker sich in der Zukunft sehen. Dazu hat der Autor wirklich fundiertes Hintergrundwissen wie die damaligen Verhältnisse im 'Ratinger Hof' in die Seiten gedrückt und manche kurz oder lang auf der Bühne erschienenen Gestalten auf dem Weg der Band mehr oder minder durchleuchtet; manchmal auch schlicht offen interviewt. Der Leser bekommt somit einen sehr guten Überblick über die damaligen Verhältnisse in der Szene sowie die Sichtweisen von diversen Personen. Fesselnd beschrieben reist man so über die Seiten - und gleichfalls durch die Jahre der Bandgeschichte. Ein sehr tiefgehender und stark berührendes Kapitel ist '1000', welches sich natürlich mit dem tragischen Tod von Rieke Lax auf einem Konzert der TOTEN HOSEN beschäftigt. Es ergreift nicht nur den Leser, man merkt den Jungs in ihren Meinungen und auch Taten zu der Zeit an, wie sehr das Thema sie mitnahm und beschäftigte. 'Die Toten Hosen: Am Anfang war der Lärm' ist nicht nur ein Buch für Fans der Band; jeder Musik-interessierte Leser bekommt mit diesem Buch einen tollen Leitfaden zur deutschen Punk-Szene der Achtziger sowie ein detailliertes Gesamtbild der Lage der Nation in dieser Zeit - und danach! Es ist bis dato die beste Biographie, welche ich über eine Musikband lesen durfte!
9,3 Sterne

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(210)

439 Bibliotheken, 14 Leser, 1 Gruppe, 46 Rezensionen

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Mr. Mercedes

Stephen King ,
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.09.2015
ISBN 9783453419018
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

KURZBESCHREIBUNG:

Eigentlich ist der ehemalige Detective Bill Hodges raus, nachdem er vor einem halben Jahr in die wohlverdiente Rente ging! Da erhält er einen anonymen Brief, welcher augenscheinlich von dem Mercedes-Killer stammt; jene Person, die vor einem Jahr einen Mercedes S 600 in eine vor dem Arbeitsamt wartende Menschenmenge hinein raste und acht Menschenleben sowie viele Verletzte forderte. Hodges ist schnell bei der Sache, ist der Fall zum einen einer, den er leider nicht klären konnte und dies ihn schon irgendwie belastete; zum anderen bringt der alter Jagdtrieb den Mann aus seiner selbstzerstörenden Monotonie, welche sich eh schon zu oft um den Selbstmord drehte. Allerdings ist der unbekannte Mörder mehr als gut informiert - was den Detective in Rente wirklich überrascht. Wer steckt hinter diesen Provokationen und was plant der Mercedes-Killer als nächstes? Bill ist sich sicher, dass der Gejagte wieder töten will - und zwar diesmal in einem noch größeren Stil!



KOMMENTAR:

Das erste was ich nach den anfänglichen Seiten des Romans 'Mr. Mercedes' dachte, war: oh, Stephen King auf Psycho-Thriller-Pfaden! Dem ist allerdings nur bedingt so. Ganz schnell erfährt der Leser, wer der Mörder ist und der amerikanische Autor packt den Leser in das spannende Handlungs-Gefecht zwischen dem Killer und dem ehemaligen Polizisten. Dabei muss man Bill Hodges - diesen totalen Anti-Helden - wirklich gerne haben. Sehr realitätsbezogen lässt King diesen als selbst-zweifelnden Rentner erscheinen, der dem Leben gar nicht mehr soviel abgewinnen kann. Ein ungewohnter Krimi in dem klassischen Stephen-King-Stil; das ist es, was hier der Leser geboten bekommt, wenn auch in der von ihm selten benutzten gegenwärtigen Erzählung. Gleichfalls ist es wieder mal ein Kampf zwischen Gut und Böse - allerdings auf eine ganz neue Art vom Meister des Horrors, wie King ja oftmals genannt wird; geboten. Kein Dämon, kein Spuk - der Horror ist hier mal wieder in Menschengestalt vertreten - und auch diesen beschreibt King sehr nachvollziehbar aus der Sichtweise des Mercedes-Killers. Die Story-Line ist rundum perfekt und immer wieder gelingt dem Autor eine kleine oder auch größere Wendung in der Handlung, welche sich zu einem spannenden Showdown hinarbeitet. 'Mr. Mercedes' ist ein sehr gelungenes Werk, was wieder einmal aufweist, dass Stephen King alle Varianten von Romanen beherrscht - und dabei wirklich tolles abliefert! Da erfreut es den Leser umso mehr, dass der Roman der erste einer Trilogie um den Detective Bill Hodges ist - es gibt also noch einiges an Nachschlag aus der Feder des Autors!

8,4 Sterne

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Mission im Mittelmeer

Patrick O'Brian , Andrea Kann
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 01.10.2004
ISBN 9783548261256
Genre: Historische Romane

Rezension:

KURZBESCHREIBUNG:

Napoleon Bonaparte ist aus dem Exil entflohen! Diese Nachricht jagt durch ganz Europa und setzt auch die englische Krone samt Royal Navy in Alarmbereitschaft. Da allerdings nicht viele Schiffe der Flotte einsatzbereit sind, wird Admiral Aubrey von seinem eigentlichen Plan, die peruanische Regierung beim Aufbau einer Seeflotte zu unterstützen, abgehalten und startet den Blockade-Dienst bei Gibraltar. Schnell ändern sich jedoch die Order; scheinbar will Napoleon mit dem Gold von nordafrikanischen Herrschern die Allierten aufhalten sowie seine Armee vergrößern und so wird die 'Surprise' ausgesandt, um in der Adria die napoleon-gesinnten Schiffe zu vernichten und den Goldtransport zu stoppen. Außerdem muss Stephen als Botschafter unbedingt mit dem Dey Omar Kontakt aufnehmen, damit die Goldreserven nicht dem französischen Widersacher in die Hände fallen. Doch dieser ist gerade im tiefsten Landesinneren auf der Jagd. Maturin bleibt nichts anderes übrig, als ihm nachzureisen, ohne zu Wissen, ob dies erfolgreich sein wird...



KOMMENTAR:

Kein Zweifel, der Hammer des Buches ist die anfangs schlichte Nachricht vom Todes der Frau Maturins! Ich dachte tatsächlich, dass ich mich wohl nun in der Reihenfolge der Serie vertan haben musste, jedoch setzen die sonstigen Handlungen tatsächlich an dem Vorgängerband 'Der gelbe Admiral' an. Es ist schon überraschend, dass diese nicht unerhebliche Tatsache von dem Autor Patrick O'Brian so sehr am Rande eingepflegt wurde, war Diana Villiers in früheren Büchern eine der zentralen Persönlichkeiten! Während man weiterlesend diese Information verdaut - wie es Stephen Maturin auf seine Art auch tut - ist der Roman ansonsten nicht mit so vielen Neuerungen oder Überraschungen gespickt. Man kann fast sagen, dass die maritimen Geschehnisse in dem Roman 'Mission im Mittelmeer' an den Rand geschoben wurden; die Reise von Jack Aubreys Freund und Vertrauten Maturin zu dem Dey von Tunesien ist im Grunde der Dreh-und Angelpunkt. Fans der Serie erfreut natürlich jede Fahrt von Aubrey auf der lieb gewonnenen 'Surprise', doch es gibt nicht gerade etwas, was man da nicht schon einmal in einer ähnlichen Art und Weise gelesen hat. So muss ich leider sagen, dass der neunzehnte Band recht flach ist - abgesehen von der schon erwähnten Neuigkeit. Die O'Brian-Freaks wird dies nicht stören, doch für den Rest wird dieser Band wohl etwas langatmig anmuten. Schade, denn wissentlich gibt es danach nur noch einen fertiggestellten Roman, bevor der Autor während den Arbeiten am 21. Band verstarb....

6,5 Sterne

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Sherlock Holmes' Buch der Fälle

Arthur Conan Doyle , Henning Ahrens
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 25.09.2019
ISBN 9783596298990
Genre: Historische Romane

Rezension:

Vorneweg:


Ich habe den Roman in der Werkausgabe des Weltbild-Verlag (ISBN 3-8289-7181-4) gelesen, welcher mittlerweile vergriffen und in der WAS LIEST DU - Datenbank leider nicht vorhanden ist. Diese sollte aber inhaltlich identisch sein mit dieser Ausgabe…

KURZBESCHREIBUNG:

Dies ist das fünfte Buch mit den letzten zwölf Kurzgeschichten um den Detektiv Sherlock Holmes, die Sir Arthur Conan Doyle im Jahre 1927 veröffentlichte und damit die Geschichte des berühmtesten Detektivs der Welt von seinem Freund nochmals weiter erzählen ließ. In einem Vorwort erklärt der britische Autor sogar, warum er diese zu Papier brachte...



'Der illustre Klient':

Sherlock Holmes behält über den Vermittler James Damery einen außergewöhnlichen Auftrag: er soll Violet, die Tochter von General de Melville, von einer Heirat mit dem Verbrecher Baron Adelbert Gruner verhindern. Diese ist jedoch vollkommen in Gruner verliebt, so das der Meisterdetektiv den direkten Kontakt mit seinem Kontrahenten sucht. Doch Gruner ist eiskalt und droht Holmes sogar unterschwellig mit dem Tode!

'Der erbleichte Soldat':

Als sich James M. Dodd nach dem Burenkrieg nach seinem verletzten Kameraden Godfrey Emsworth, erkundigen möchte, wird er nach dem zweiten Anschreiben von dessem Vater Colonel Emsworth schroff abgewiesen. Dodd lässt nicht locker und reist zu dem Gutshaus der Emsworth. In der Nacht entdeckt er ein bleiches Gesicht, welches in sein Fenster schaut und James ist sich sicher, dass es sein Kamerad Godfrey gewesen war. Doch wo steckt sein Kamerad, wenn doch seine Eltern behaupten, dass er zur Erholungszwecken auf einer Weltreise sei?

'Der Mazarin-Stein':

Vom Ministerium persönlich erhält Sherlock Holmes den Auftrag, den wertvollen 'Mazarin-Stein', welcher entwendet wurde, ohne viel Aufsehen wieder zu beschaffen. Dem Hauptverdächtigten Graf Negretto Sylvius ist der Meisterdetektiv auch schnell auf der Spur und kann bald Beweise für den Diebstahl aufweisen, jedoch weiß Holmes nicht, wo sich der Juwel befindet. Er muss dem Dieb also eine geschickte Falle stellen...

'Die drei Giebel':

Trotz einer Drohung von der berüchtigten Spencer-John-Bande macht sich Sherlock Holmes zu den drei Giebeln in Harrow Weald und erhält dort eine sehr merkwürdige Geschichte vorgesetzt:die Witwe Mary Maberley erhält von einem Makler ein verlockendes Angebot zum Kauf ihrer Immobilie, jedoch besteht sein Klient ausdrücklich darauf, nicht nur das Mobiliar mit zu kaufen, sondern nahezu jeglichen privaten Besitz der Dame! Was hat der geheimnisvolle Klient ein so starkes Interesse, dass er nicht nur Gangster sondern auch Susan, das Dienstmädchen von Mrs. Maberley für seine Zwecke einspannt?

'Der Vampir von Sussex':

Einen ganz außergewöhnlichen Fall lassen Holmes und Watson nach Sussex reisen: Robert Ferguson verdächtigt seine eigene Frau, dass sie ein Vampir sei! Nicht dass sie seinen Sohn Jack schon schlug, so wurde sie von der Hebamme dabei beobachtet, wie sie sich bei dem gemeinsamen Baby an dessen Blut labte. Die peruanische Schönheit ist zwar durch ihr feuriges Temperament bekannt, doch ansonsten war sie Ferguson eher eine sehr liebende Ehefrau. Was hat seine Frau in eine scheinbar Untote verwandelt? Der Meisterdetektiv beginnt sofort mit Verhören der Hausbewohner, um dem Rätsel auf die Schliche zu kommen...

'Die drei Garridebs':

Ein äußerst ungewöhnlicher Fall wird von dem Forscher und Sammler Nathan Garrideb an den Meisterdetektiv herangetragen: der in seinen Nachnamen vernarrte Amerikaner Alexander Hamilton Garrideb eröffnet in seinem Testament seinem bekannten Namensvetter, dem Rechtsanwalt John Garrideb, dass wenn dieser zwei weitere männliche Garridebs ausmacht, sie jeweils einen Drittel seiner Ländereien erhalten. Erwähnter John Garrideb taucht da auch schon bei Sherlock Holmes und Watson in London auf und bestätigt diese fast unglaubliche Geschichte. Holmes findet diese jedoch mehr als eigenartig und beginnt mit seinen Forschungen auf seinem Weg - und macht eine interessante Entdeckung!

'Die Thor-Brücke':

Eigentlich ist der Fall ganz eindeutig: die Frau von Neil Gibson, dem Goldkönig wird mit einem Kopfschuss tot auf der Thor-Brücke unweit des Anwesens ihres ehrgeizigen Mannes aufgefunden. Die Gouvernante Grace Dunbar wurde an dem Abend der Todesnacht in der Nähe gesehen und man fand die vermeintliche Mordwaffe in ihrem Kleiderschrank. Nun kommt aber Gibson zu Holmes, um ihn zu bitten, Ms. Dunbar vor dem Strang zu bewahren! Er sei sich sicher, dass die Betreuerin seiner Kinder unschuldig sei. Der Meisterdetektiv macht sich auf den Weg zum Anwesen, um dieses Rätsel zu lösen...

'Der Mann mit dem geduckten Gang':

Trevor Bennett, der Sektretär, Vertraute und Verlobte der Tochter von Professor Presbury bittet Sherlock Holmes um Hilfe: sein zukünftiger Schwiegervater, ein eigentlich sehr angesehener Professor scheint nach einem unangekündigten Urlaub nicht ganz schadensfrei zurückgekehrt zu sein. Neben gelegentlicher Aggression ist er nicht gut auf seinen Hund zu sprechen und wird mehr und mehr eigenbrötlerischer. Hängt diese Veränderung mit dem Kästchen zusammen, dass er aus dem Urlaub mitgebracht und nun wie den heiligen Gral aufbewahrt hat? Holmes hat hier wohl eine harte Nuss zu knacken und ahnt gar nicht, was alles noch geschieht, als er in dem Gutshaus von Presbury anreist...

'Die Löwenmähne':

Zurückgezogen lebt Holmes mittlerweile an der Küste von Sussex, als er bei einem Spaziergang Zeuge wird, wie der Physiklehrer Fitzroy McPherson aus dem Privatinstitut in der Nachbarschaft am Strand verstirbt. Sofort ist sein Spürhund-Instinkt wieder geweckt. Warum sprach McPherson zuletzt von einer Löwenmähne und hat die heimliche Verlobung mit der bildhübschen Maud Bellamy etwas mit seinem Tod zu tun?

'Die verschleierte Mieterin':

Besorgt meldet sich die Vermieterin Mrs. Merrilow bei dem Meisterdetektiv, ist ihre Mieterin Mrs. Ronder, welche wegen einer entsetzlichen Entstellung eigentlich nur verschleiert in die Öffentlichkeit geht, in einer schlechten Verfassung. Sie scheint aus irgendwelchen Gründen dahinzusiechen. Offenbar hat ihre Vergangenheit die zurücklebende Frau eingeholt, war sie einst in einem bekannten Wanderzirkus unterwegs, der wegen einer Tragödie mit Todesfolgen bekannt wurde. Waren die damaligen Geschehnisse doch nicht so aufgeklärt, wie die Menschheit gedacht? Holmes macht sich begierig daran, Licht in das Dunkel zu bringen...

'Shoscombe Old Place':

Das Gestüt von Shoscombe Old Place ist Schauplatz eines pikanten Falles von Sherlock Holmes: Robert Norberton, der Bruder der Besitzerin Lady Beatrice Falden legt in letzter Zeit eine Art an den Tag, welche auf Irrsinn scheinen lässt! Er streitet mit seiner Schwester, verbannt ihren treuen Hund außerhalb des Guts und treibt sich nachts bei der Gruft an der Kirche herum. Hat ihm das Renn-Derby, bei dem sein Pferd unbedingt gewinnen muss, damit Norberton seinen Kopf aus der Schulden-Schlinge ziehen kann, den Kopf verdreht? Gemeinsam mit Watson macht sich Holmes auf den Weg nach Shoscombe, um diese Geheimnisse aufzuklären...

'Der Farbenhändler im Ruhestand':

Ein scheinbar belangloser Fall: betrogen von seiner viel jüngeren Frau mit seinem Freund und Schachpartner Dr. Ray Ernest bittet der zurückgezogene Firmenteilhaber Josiah Amberley den Meisterdetektiv, zumindest sein gestohlenes Vermögen zurück zu holen. Beschäftigt mit anderen Tätigkeiten sendet Holmes erstmal Doktor Watson aus. Er wäre aber kein Meisterdetektiv, wenn er nicht irgendwie schon etwas Faules ahnt und dementsprechend agiert, um gemeinsam mit Watson den Fall zu klären...



KOMMENTAR:

Der Band 'Sherlock Holmes' Buch der Fälle' waren die letzten Veröffentlichungen von dem schottischen Schriftsteller Sir Arthur Conan Doyle mit seinem berühmten Meisterdetektiv. Viele Kritiker sahen auch in diesen Kurzgeschichten nicht die besten des Autors, jedoch muss man sagen, dass sich Conan Doyle doch um etwas Abwechslung mühte und so zwölf weitere aufregende Fälle dem Leser präsentierte. Besonders bei der Herangehensweise suchte der Schriftsteller neue Wege. So erzählt zum Beispiel Holmes selber die Geschichten 'Der erbleichte Soldat' und 'Die Löwenmähne' in einer doch etwas anderen Weise, als wie von seinem Chronisten Doktor John Watson gewohnt. Besonders letztere Novelle hat ihren eigenen Reiz, lebt der Detektiv in dieser schon zurückgezogen in Sussex und wird alsbald wieder als Detektiv aktiv. Und so widmet sich der Autor verschiedensten Themen: einen Hauch Grusel verbreitet die Story 'Der Vampir von Sussex', eine ziemlich eigenartige Suche nach einem Menschen mit ungewöhnlichen Namen findet in 'Die drei Garidebs' statt und 'Der Farbenhändler im Ruhestand' entwickelt sich von einer harmlosen Liebestragödie in einen gewaltigen Mordfall. Aber auch die Freunde des klassischen Holmes-Falles wird hier unter anderem mit 'Die verschleierte Vermieterin' einige interessante Fälle mit starkem Vergangenheits-Bezug der Charaktere angeboten. Rundum ein Buch für alle Arten von Holmes-Fans und ein echter Fingerzeig auf die Vielfältigkeit des Autors mit seiner berühmtesten Charaktere. In den letzten Jahrzehnten haben sich natürlich viele Schriftsteller teils in den phantasievollsten Geschichten dem bekanntesten Meisterdetektiv gewidmet und seit 2013 hat der englische Autor Anthony Horowitz von offizieller Seite aus - also der Erbengemeinschaft 'Conan Doyle Estate Ltd.' - den Auftrag, weitere 'originale' Sherlock Holmes Romane zu verfassen. Dabei sind lediglich die Romane von Sir Arthur die wahren Originale! Immer wieder lesenswert!
7,7 Sterne

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32 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Das Orakel vom Berge

Philip K. Dick , Norbert Stöbe
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.02.2017
ISBN 9783596521326
Genre: Romane

Rezension:

KURZBESCHREIBUNG:

Der zweite Weltkrieg wurde von den Deutschen und den Japanern gewonnen, welche sich die Vereinigten Staaten im Anschluss aufgeteilt haben. Während die Asiaten die Westküste beherrschen, ist das deutsche Reich an der Ostküste als Besatzer präsent. Nur an den Rocky Mountains entlang gibt es einige wenige freie Staaten; zusammengefasst in einer neutralen Zone. Etliche Jahre nach Kriegsende haben sich die Amerikaner mit dieser Situation mehr oder minder arrangiert, auch als es zwischen den zwei Großmächten zu Spannungen kommt, welche auf amerikanischem Boden ausgetragen werden. Menschen wie der Antiquitätenhändler Robert Childam oder der japanische Diplomat Nobusuke Tagomi versuchen so durch das 'I Ging', dem sogenannten 'Buch der Wandlungen', ihr eigenes Schicksal herauszufinden. Dies gelingt leider nur mehr oder weniger. Und dann gibt es noch ein Buch namens 'Die Plage der Heuschrecken', welches eine alternative Realität beschreibt, in dem Amerika mit den Briten den Krieg gewonnen hat. Verboten und eigentlich nur in der neutralen Zone erhältlich, ist Juliana Frink so von diesem Werk beeindruckt, dass sie unbedingt den Autoren kennen lernen möchte und sich mit ihrem neuen Freund Joe, ein eigenbrötlerischer Italiener, auf den Weg zu seiner Festung in den Bergen macht...



KOMMENTAR:

Mit dem Roman 'Das Orakel vom Berge' hat der amerikanische Autor Philip K. Dick aufgezeigt, was für überwältigende Gedankengänge und Vorstellungen doch in seinem Kopf schwebten. Er krempelt hier die Geschichte mitten im zweiten Weltkrieg dramatisch um und versetzt in dieses Geschehen seine Protagonisten. Im Detail bedeutet das einen Sieg der deutschen und japanischen Armeen, welche sich Amerika aufteilten. Ich kann mir gut vorstellen, dass dieses Buch in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts nicht wenige Landsmänner des exzentrischen Autors ein Schaudern zugeführt hat. Typischerweise sind die Protagonisten auch in diesem Roman keine Helden, sondern eher zweifelnde und suchende Figuren. Es mag gut sein, dass dies nicht wenig des Seelenlebens von Dick wiederspiegelt. Besonders die Frage nach dem eigenen Sein taucht ja nicht selten in seinen Werken auf. Sehr gut kann man es zum Beispiel an der Person Juliana Frink ausmachen, die in ihrem Leben dahintreibt, glaubt immer wieder mal, auf dem rechten Weg zu sein und steht plötzlich wieder vor einer Leere. Leider muss man dem relativ kurzen Roman dasselbe eingestehen; Dick schien sich ein wenig in der Handlung zu verzetteln und beendete 'Das Orakel vom Berge' mit mehr Fragen oder gedanklichen Anstöße, denn einem schlüssigen Ende. So bin ich etwas zwiegespalten und muss die hohe Wertung der grundsätzlichen Idee mit dem etwas unbefriedigenden Verlauf der Handlung kombinieren. Empfehlen möchte ich hierzu übrigens die Film-Serie 'The Man in the High Castle', welche den Roman sehr detail-verliebt umsetzt und die eigentliche Geschichte in alle Richtungen wohl überlegt auf derzeit schon drei Serien-Staffeln ausgebaut hat.
7,9 Sterne

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

abenteuergeschichte, fantasy, horror, monster

Der Monstrumologe und das Drachenei

Rick Yancey , Susanne Gerold
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 15.04.2016
ISBN 9783404208234
Genre: Fantasy

Rezension:

KURZBESCHREIBUNG:

Der mittlerweile sechzehnjährige Will Henry James gerät durch seine Rebellion bald täglich mit seinem Herrn, dem Monstrumologen Pellinore Warthrop, aneinander. So ist es nicht überraschend, dass er seiner Angebeteten, der ebenfalls zur jungen Frau gereiften Lilly Bates, unerlaubterweise die neuste Errungenschaft des Monstrumologen präsentieren möchte: das T. cerrejonensis - ein Drachenei! Allerdings erwartet die beiden Teenager eine böse Überraschung; sie finden in der Kammer, in der das Ei sein sollte, eine Leiche, welcher der Kopf nahezu weg geschossen wurde! Und auch der Wächter des Monstrumariums wurde kaltblütig ermordet. Nun galt es für die eingeweihten Monstrumologen schnell zu reagieren, um das Relikt noch zu retten. Da wird allerdings Warthrop auch noch entführt und Will wagt einen Alleingang mit un-voraussehbaren Ausgang!



KOMMENTAR:

Der Roman 'Der Monstrumologe und das Drachenei' bildet den Abschluss der vierbändigen Reihe um den Assistenten Will Henry James, dessen Tagebücher der Autor ja bearbeitet veröffentlicht hat. Auch wenn er bei diesem letzten Band warnt, dass es teilweise verwirrend erscheint und des außerdem einige unkonventionelle Zeitsprünge gibt, sind diese schon beim Lesen etwas gewöhnungsbedürftig bis störend. Der mit gerade 250 Seiten relativ dünne Roman macht manchmal tatsächlich den Eindruck, als hätte Rick Yancey selber nicht gewusst, wie er den Abschluss der Reihe vernünftig zur Abrundung zu Ende bringen solle. Will Henry James agiert so mit seinen sechzehn Jahren ziemlich überraschend hart und aggressiv; dazu scheint er sich selber stark anzuzweifeln. Zumindest hat Yancey die Hauptfigur wohl so tragisch hinbekommen wie angedacht. Das erwähnt kurze Werk ist ansonsten gewohnt interessant geschrieben und besonders wieder in dem jungen 19. Jahrhundert hineingepflanzt. Somit ist der Band schlussendlich nicht ganz so, wie ich es erwartet - oder gar gewünscht - hätte, aber trotz Kürze noch gut. Es ist halt immer ein Kreuz bei Reihen oder Serien, die gefallen: die Messlatte liegt brutal hoch! Und gerade bei einem geplanten Abschluss hat doch jeder andere Vorstellungen...
7,5 Sterne

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128 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 74 Rezensionen

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Höllenjazz in New Orleans

Ray Celestin , Elvira Willems
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2018
ISBN 9783492060868
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

KURZBESCHREIBUNG:

Detective Michael Talbot steckt in einer schwierigen Situation: Der 'Axeman' verübt Angst und Schrecken in der Stadt New Orleans. Zwar sind seine Opfer nur italienische Landsmänner und Frauen, aber spätestens mit einem öffentlichen Drohbrief, in dem der Killer allen Einwohnern droht, welche keinen Jazz in seiner nächsten Mordnacht spielen werden, dass als nächstes über sie seine Axt einschlagen könnte, muss der Polizist dringend eine Spur finden. Das ist nicht leicht, hat er ohnehin nur wenige Freunde, da er seinen früheren Kollegen Luca D'Andrea verpfiffen hatte. Dazu hat er eine Farbige zur Frau, was im Jahre 1919 trotz des noch nicht lange beendeten Bürgerkrieges in den Vereinigten Staaten im Süden immer noch nicht gerne gesehen wird. Zu aller Problematik wird just auch eben jener ehemaliger Kollege aus der Haftstrafe entlassen und der wendet sich bald an die italienische Familie, welche Luca den Auftrag gibt, den 'Axeman' ausfindig zu machen. Eine Konfrontation scheint unvermeidlich. Beide wissen jedoch nicht, dass auch die gelangweilte Mitarbeiterin der Pinkerton Detektei namens Ida Davis heimlich Jagd auf den 'Axeman' macht. Dabei wird sie von ihrem farbigen Freund unterstützt, der eigentlich eher der Jazz-Musik zugeneigt ist: Louis Armstrong...



KOMMENTAR:

Der historische Kriminalroman 'Höllenjazz in New Orleans' ist das erste Buch des amerikanischen Autors Ray Celestin, welcher damit den Auftakt zu seiner vierteiligen Reihe namens 'City Blues Quartett' einleitet. Ich muss sagen, dass der Schriftsteller mich schnell durch die Szenerie gefesselt hatte; die Stadt und das musikalische Leben in dieser im frühen zwanzigsten Jahrhundert hat Celestin hervorragend eingefangen. Eigenartig fand ich jedoch, dass es im 'Big Easy' wohl ausschließlich geregnet hatte. Zu dieser lebhaften Bühne als Handlungsrahmen war das Mitwirken von dem Musiker Lous Armstrong ein weiterer erfreulicher Schachzug. Dazu eine Art Anti-Held als Hauptcharaktere und mit Ida Davis jede Menge weiblichen Charme - wenn auch ziemlich eigensinnig; allesamt wirklich gelungene Grundsteine. Der Kriminalfall an sich und der verzückenden Tatsache, dass dies einen realistischen Hintergrund hat und die Schriftstücke des Mörders heutzutage kriminalistische Relikte sind, war ebenfalls toll eingefädelt, jedoch fand ich es ziemlich anstrengend wie verwirrend zugleich, dass nun drei verschiedene Parteien auf der Suche nach dem Mörder waren. Die Fakten da aus den verschiedenen Handlungssträngen herauszufiltern, bedurfte zeitweise etwas größere Konzentration. So verlor die Spannung an diesem Fall im Verlauf des Romans doch etwas an Reiz. Allerdings waren die erwähnten Zutaten Treibstoff genug, um sich weiter durch die Seiten zu hangeln. Ray Celestin hat so ein gutes Debüt abgeliefert, dessen Ende mich allerdings mit einer zwiespältigen Meinung zurückließ. Ohne nun Spoilern zu wollen ist der Roman nicht gänzlich rund und bleibt nicht nur offen, sondern auch die Ermittler erhalten kein wirklich vollendetes Puzzle! Andererseits beinhaltet der Epilog einen sehr tollen Plot, welchen ich nicht für möglich gehalten hätte. Es heißt nun also, sich etwas in Geduld zu fassen und mit dem Erscheinen des nächsten Romans aus der Feder des Autors den Protagonisten raus aus New Orleans hinein nach Chicago zu folgen...
8,0 Sterne

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125 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 53 Rezensionen

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Der Mond des Vergessens

Brian Lee Durfee , Andreas Heckmann
Fester Einband: 880 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 10.03.2018
ISBN 9783608961416
Genre: Fantasy

Rezension:

KURZBESCHREIBUNG:

Eigentlich hat der siebzehnjährige Nail ein angenehmes Leben: auch wenn er von dem geheimnisvollen und einsilbigen Shawcroft großgezogen wurde, kann er in dem kleinen Küstenort Galgenhafen seine Soldatenausbildung durchführen, wird bei seinen Freunden angesehen und liebt heimlich das Mädchen Ava Shay. Doch als die Insel Gul Kana, auf der sich jener Ort befindet, von dem Krieg heimgesucht wird, der seit einigen Jahren auf den Nachbars-Inseln Adin Wyte und Wyn Darre tobt und unter Führung von Aeros Raijael, dem weißen Prinzen und selbsternannter Nachkomme des gottesähnlichen Laijon von seinen Untertanen der Insel Sor Sevier ausgeführt wird, ändert sich das Leben des jungen Waisen. Dem Massaker entkommen flüchtet er mit seinen Freunden wie von seinem Ziehvater Shawcroft befohlen in den Norden, da ihm die Bluthölzler, die Mord-Garde auf den Fersen ist und es so aussieht, als wäre Nail ihre Jagd-Trophäe. Hängt dies unter anderem mit seiner Herkunft ab und von der beeindruckenden Axt sowie dem magisch wirkenden blauen Stein, welche Shawcroft für Nail versteckt hat und dieser sich der Untensilien annimmt? Viele Fragen für den erschütterten Jungen. Zeitgleich macht man sich in Amadon, der Hauptstadt und Sitz des Königshauses von Gul Kana auf den Angriff der Sor Sevierer bereit. Allerdings sieht der junge König Jovan Bronachell in diesem Angriff den prophezeiten feurigen Sündenerlass und ist einer Verteidigung der Insel gar nicht so zugetan. Ganz entgegen seiner Schwester Jondralyn, eine bildhübsche Frau, die sich auf keinen Fall von dem weißen Prinzen unterjochen lassen möchte und durch den Einfluss des Zwerges Roguemoore und dem abtrünnigen Bluthölzler Habichtholz den Lehren der Mia zuwendet, welche die Rückkehr der fünf Kriegerengel, treue Diener von Laijon, voraussagt. Und diese Lehren scheinen ehrlicher als der Glaube an Laijon, was Jondralyn mehr und mehr Ärger mit dem Großvikar Denarius und seines Quorums hervorruft. Kann sie gegen die vernichtende Einstellung ihres augenscheinlich verblendeten Bruders überhaupt noch etwas unternehmen oder können die Invasoren unter Raijael die Insel im Handstreich nehmen?



KOMMENTAR:

Der Roman 'Der Mond des Vergessens' ist der Auftakt einer fünfteiligen Reihe um die Kriegerengel des göttlichen Lajion. Diese haben neben ihrer unterschiedlichen Herkunft individuelle Waffen - der Mond des Vergessens, die mächtige Streitaxt ist eine davon. Hauptsächlich ist das mit an die neunhundert Seiten gewichtige Debüt von dem amerikanischen Autor Brian Lee Durfee die Geschichte des Jungen mit unbekannter Herkunft Nail. Und auch wenn man schon aufgrund Titel und dem informativen Anhang ahnt, dass dieser eigentlich nicht gerade zum Helden geborene und auch keinesfalls so agierende Nail scheinbar einer der Kriegerengel sein soll, gerät er doch kurzfristig in die Sklaverei und bildet damit die Basis zu den Vorhersagen der Lehren Mias, scheint uns die Geschichte etwas anderes vermitteln zu wollen. Damit kommt schon ein weiterer Aspekt des Buches in den Blickpunkt, ist der Krieg, welcher in der faszinierenden Inselwelt von Durfee tobt, doch großteils ein Kampf drei verschiedenster Glaubensrichtungen - allerdings mit gemeinsamen Wurzeln. Alleine dies sorgt in den vielen Handlungssträngen, die gerne mal ein klein wenig Unruhe beim Lesen des Machwerkes stiften und nur durch Konzentration gezähmt werden können, für vielerlei Disput und Duelle. Auch die vielen Geheimnisse und versteckten Machenschaften - scheinbar so viele, wie die Königssitz in Amadon an Geheimgängen birgt - verlangen ein hohes Level an Konzentration beim Schmökern. Doch man wird mit dem Beginn einer tollen und intriganten Geschichte belohnt, die stellenweise eine heftige Brutalität aufweist, so dass dieses Buch bestimmt nicht gerade für jüngere Leser geeignet ist. Man kann wirklich nicht behaupten, dass die Sor Sevierer zimperlich mit ihren Gegnern umgehen. Trotz allem werfen auch diese 'Bösen' faszinierende Charaktere aus, wie es die mordlustige Enna Spades zum Beispiel ist. Charaktere zu erschaffen liegt dem Autor scheinbar bestens, denn 'Der Mond des Vergessens' ist vollgepackt mit solchen. Shawcroft, Jondralyn und Tala Bronachell, die ganzen Bluthölzler sowie Nail und seine Freunde - die Liste an ausdrucksstarken Figuren ist echt lang. Der Auftakt dieser neuen Fantasy-Reihe, welche wohl trotz eines sehr offenen Endes - oder gerade deswegen - in den nächsten Jahren einiges an spannenden Lesefutter aufbieten wird, kann jedem Freund des Genres empfohlen werden, wenn auch phantastische Gestalten wie Drachen, diverse Meeresbewohner und die Zombie-Vampir-Ghoul-Mischung der Ohgule in diesem Roman eher eine Randbedeutung haben. Es kommt noch Großes von den fünf Kriegerengel auf uns zu, wie der sehr gelungene Serienstart andeutet!
8,5 Sterne

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41 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

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Schulcafé Pustekuchen - Die Mogelmuffins

Kati Naumann , Silvia Baroncelli
Fester Einband: 152 Seiten
Erschienen bei Kosmos, 08.02.2018
ISBN 9783440154991
Genre: Kinderbuch

Rezension:

KURZBESCHREIBUNG:

Für Tilli Hupf ist die Schule prima: zum einen ist diese direkt neben dem Haus, in dem sie mit ihrem jüngeren Bruder Jacob und ihrer Mutter Vera wohnt; zum anderen leitet ihre Oma Moma das Schulcafé, in der Tilli mehr als nur aushelfen darf. Da ihre eigenwillige Großmutter auch ihre beste Freundin ist, hat diese auch schon einen Plan für die schwere Geografiearbeit bei der strengen Lehrerin Frau Habersack. In Muffins versteckt sollen die Lösungen parat liegen. Doch Frau Habersack kommt dem ganzen auf die Schliche und plötzlich ist nicht nur eine gute Note in Gefahr, sondern die gesamte Existenz des Schulcafé Pustekuchen. Kann Tilli und ihre Freundin Annika dies noch verhindern?


KOMMENTAR:

Das Buch 'Schulcafé Pustekuchen: Die Mogelmuffins' ist das Debüt in Sachen Kinderbücher für die Autorin Kati Naumann. Und vorweggenommen ist ihr dieses Debüt wirklich gelungen. Das begründet sich durch die wunderbaren Charaktere, die Jung und Alt hier durch Vorlesen, Gemeinsamlesen oder Selbstlesen kennenlernen. Neben der liebenswürdigen Tilli ist da vor allem ihre Oma Moma, welche so außergewöhnlich vollgepackt mit Frohsinn und Einfallsreichtum ist, dass jeder sich eine solche Großmutter wünscht. Kombiniert mit einem Schulcafé, was mit seinen ausgefallenen Rezepten schon beim Lesen den Mund wässerig macht, gibt es hier praktisch Lesestoff für Körper und Geist. Die Handlung ist dem Alter von acht Jahren entsprechend; die Erfahrung zeigte, dass auch ältere Kinder und vor allem deutlich jüngere die Geschichte zu schätzen wissen, stellt sie sich doch kurzweilig, spannend und immer wieder lustig dar. Das Sahnehäubchen bilden die Illustrationen von der italienischen Künstlerin Silvia Baroncelli, welche der Phantasie von Groß und Klein einen deutlichen Schubser verleiht. Insgesamt regt das Werk sogar zu weiteren Tätigkeiten an; ich glaube, dass Muffins backen direkt jedem Leser durch den Kopf schießt. Der Auftakt der Reihe, welche noch in diesem Jahr seine Fortsetzung finden soll und sogar als Hörspiel adaptiert wurde, kann man also locker als gelungen bezeichnen - 'Die Mogelmuffins' hat alles, was ein Kinderbuch haben muss; es hätte nur gerne eine längere Geschichte sein können! Trotzdem wunderbar...
9 Sterne

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287 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

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Todesmarsch

Stephen King , Nora Jensen
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.09.2013
ISBN 9783453436916
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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68 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Rabenschatten - Der Herr des Turmes

Anthony Ryan , Sara Riffel , Birgit Pfaffinger
Flexibler Einband: 861 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 01.07.2018
ISBN 9783608949728
Genre: Fantasy

Rezension:

KURZBESCHREIBUNG:

Fünf Jahre sind vergangen, als Vaelin Al Sorna, der zugleich gefürchtete wie geachtete Krieger in seine Heimat die Königslande zurück kehrt. Kaum angekommen, wird er auch schon von einer gewissen Rena attackiert, welche die Tochter des verstorbenen Erzfürsten von Cumbrael sein soll. Vaelin nimmt diese unter dem Vorwand, ihr das Schwert ihres Vaters auszuhändigen, kurzerhand mit auf seine Reise, die ihn in die Nordlande führen soll. Währenddessen macht sich Lady Lyrna Al Nieren, die Schwester des Königs Malcius, auf den Weg , um für ihren Bruder einen Friedensvertrag mit den Lonakhim auszuhandeln. Keiner ahnt jedoch, dass die Gefahr für die gesamten Königslande von einer ganz anderen Seite droht! Frentis, ein alter Gefährte von Vaelin, welcher in der Gewalt der undurchsichtigen Volarianerin durch die Welt reist und eine Todesliste abarbeiten muss, ahnt mehr und mehr, das eine Invasion von ganz anderer Seite droht, doch er kann sich nicht der geistigen Fesseln seiner Herrin lösen und wird zu allem Übel in dem ganzen Morden eingespannt...



KOMMENTAR:

Vaelin Al Sorna ist zurück! Dieser Krieger ist der Protagonisten, der mich seit dem ersten Roman der Rabenschatten-Trilogie von Anthony Ryan mit all seinen beeindruckenden Figuren am meisten fasziniert hat. Nun ist er wieder in den Königslande, anstatt sich jedoch in Ruhe zurück ziehen zu können, drängen weitere Kriege nach seinem Handeln! Der schottische Autor hat mit 'Der Herr des Turmes' den Nachfolger des ersten Rabenschatten-Romans 'Das Lied des Blutes' vorgelegt, welcher vom Aufbau her schon recht unterschiedlich ist. Mit drei Handlungssträngen startet der Leser in ein weit über 800 Seiten starkes Abenteuer, das in allen drei Strängen sehr zart und behütet aufgezogen ist und nur langsam wächst und Formen annimmt. Dieses leicht gestreckte Vorspiel dauert so gut ein Viertel des Romans, in denen der Leser nicht so wirklich weiß, worauf die Handlungen hinzielen. Ebenso las sich das Buch besonders in diesem vorderen Bereich ein wenig ungewohnt, was wohl an dem leicht gewandelten Übersetzer-Team liegen mag. Gerade die Geschichte um Prinzessin Lyrna ist ziemlich mystisch und recht geheimnisvoll aufgebaut. Nach diesen Seiten holt Ryan jedoch mächtig aus und dreht die gewohnten Königslande doch ausufernd auf den Kopf. Mit fortschreitender Geschichte kommen die Handlungsfäden langsam zusammen und entwickeln das Puzzle, welches auffallend viele Schlachtszenen beinhaltet. Das sollte aber bei einer Invasion auch nicht allzu überraschend sein. Ein klein wenig betrübt mich, dass Vaelin im Gegensatz zum ersten Band viel weniger Raum innerhalb der Seiten zugesprochen bekam und auf diesen dazu sehr verhalten agiert. Der Gute scheint recht ruhig wie auch weise geworden zu sein; an Sympathie hat er jedoch nichts verloren. Dafür kümmert sich Ryan allerdings nun mehr um seine Rabenschatten-Welt und präsentiert dem lesenden Volk die umliegenden Ländereien und Meere etwas ausführlicher. Und dieses Universum ist schon sehr faszinierend, besonders mit den auf Sklaventum errichteten volarianische Kaiserreich. Aber auch die Bewohner der Melnendeischen Inseln wissen zu gefallen. Wohl ein interessanter wie uriger Ort, um sich niederzulassen. Insgesamt bildet dieser zweite Band eine gelungene Fortsetzung in diesem wahrhaftigen Epos einer Fantasy-Trilogie, die aufgrund ihrer sehr dosierten Mystik und vordergründig fast mittelalterlich nennenden Zustände einen eigenen Status bilden, welcher in der Zukunft einmal kultig zu nennen ist!
8,9 Sterne

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139 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 53 Rezensionen

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Die Chroniken von Amber - Die neun Prinzen von Amber

Roger Zelazny , Thomas Schlück
Flexibler Einband: 268 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 14.10.2017
ISBN 9783608981278
Genre: Fantasy

Rezension:

KURZBESCHREIBUNG:

Ohne große Erinnerung erwacht Corwin in einem Privatkrankenhaus in New York. Schnell begreift er, dass seine Verletzungen, die wohl von einem Autounfall herrühren, gar nicht so schlimm sind wie ihm vorgegaukelt wird. Corwin, der unter dem Namen Carl Corey aufgenommen wurde, flüchtet aus der Institution. Sein einziger Anhaltspunkt ist seine Schwester Evelyn Flaumel, die ihn wohl in diese Klinik eingeliefert hat. Verwirrend wird es für ihn, als er durch Florimel, wie seine Schwester wirklich heißt, erfährt, dass er noch viele weitere Geschwister hat, allesamt Prinzen und Prinzessinnen, welche von Corey erwarten, dass er in das ominöse Amber zurückkehrt, um seinen Bruder Eric vom Thron zu stoßen. Nur langsam dämmert Corwin, dass Amber eine Stadt in einer ganz anderen Welt ist - und die Erde, wie wir sie kennen, nur in deren Schatten liegt! Doch schon alleine um seiner Erinnerung Willen macht er sich auf den abenteuerlichen Weg zu dieser unsterblichen Stadt...



KOMMENTAR:

Ich finde es ja toll, dass alte Serien, wie es 'Die Chroniken von Amber' nun mal eine ist, nochmal eine liebevoll gestaltete Neuauflage erleben. Die alten Romane, welche zwischen den Siebzigern und den Neunzigern veröffentlicht wurden, waren nur noch schwer und/oder teuer zu erhalten. Immerhin sind die Bücher von Autor Roger Zelazny, welcher leider 1995 verstarb, beginnend 1970 erstmals in der Original-Ausgabe (also der englischen Variante) auf den Markt gekommen; die erste Hochblüten-Zeit der Fantasy. Denn genau in diesem Genre sind diese Bücher zuhause. 'Die neun Prinzen von Amber' ist nun der Auftakt der Reihe, in dem der Leser mit Amber, dem Zentrum der wahren Realität, vertraut gemacht wird. Und so lernt man gemeinsam mit der Hauptcharaktere Corwin die Geheimnisse um die ewige Stadt, ihre Eigenheiten und dem gesamten Rest, was als Schatten bezeichnet wird, kennen. Auch unsere Erde ist nur einer von unzähligen Schatten-Bereichen, in der Corwins Reise beginnt. Der amerikanische Autor ging dabei stilistisch einen sehr direkten und knapp gehaltenen Weg an; sein Anliegen war mehr, die Geschichte voran zu treiben. Oftmals erinnert mich diese Art des Schreibens an die klassischen Heftromane, in denen nicht selten Detailgenauigkeiten und tiefgründige Beschreibungen oder Erklärungen beiseite geschoben wurden. Nicht falsch verstehen, ich liebe Heftromane sehr, aber diese Form in einem - wenn auch recht dünnen - Buch vorzufinden, ist schon ein wenig sonderlich. So schießt man als Leser geradezu durch die Seiten, in der mit riesigen Schlachten und voluminösen Gemetzeln nicht gespart wird. Schlussendlich ist das Schicksal des Helden die zentrale und reizvolle Storyline, das andere fast schon schmückendes Beiwerk. Trotzdem besitzt der erste Teil einen gewissen Charme (und das ist bestimmt nicht die Tatsache, dass Corwin anscheinend in allen Welten Zigaretten auftreibt), den man nicht entgehen kann und trotz einiger Oberflächlichkeiten bleibt es nur dem nächsten Band entgegen zu fiebern, um die Geschehnisse um Corwin und der Stadt Amber weiter zu verfolgen. Prima, dass der Verlag Klett-Cotta in seinem Unterbau Hobbit Presse die nächsten Romane monatlich auf den Markt bringt. Lange Wartezeiten sind somit keinerlei Thema...

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64 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

abenteuergeschichte, bücherreihe, fantasy, gelesen 2017, horror, monster, schrecken, suche, vier

Der Monstrumologe und die Insel des Blutes

Rick Yancey , Axel Franken
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.05.2014
ISBN 9783404207510
Genre: Fantasy

Rezension:

KURZBESCHREIBUNG:

Als der Monstrumologe Pellinore Warthrop ganz unerwartet von dem Wohnungsvermieter Wymond Kendall Besuch erhält und dieser ihm mit einer sichtlichen Angst ein Paket überreicht, ahnt noch niemand, dass diese Geschehnisse der Beginn eines der größten Abenteuer von Warthrop und seinem Assistenten Will Henry James werden soll. Denn in dem Paket befindet sich ein 'Nidus ex Magnificum', eine Art Töpferware in Nestform, welche jedoch mit 'Pwdre ser' - sogenannte Sternenfäule - behandelt wurde und alleine die Berührung absolut tödlich wirkt! Was wiederum aber beweist, dass das 'Magnificum', der unsichtbare Böse existiert! Der Monstrumologe macht sich direkt auf den Weg nach New York, um das 'Nidus' an das Monstrumarium zu übergeben und dann seine Europareise anzutreten, denn das Paket kam von niemand anderem als John Kearns, einem ziemlich rücksichtslosen Zeitgenossen. Entsetzt stellt jedoch fest, dass Warthrop nicht mit ihm, sondern einem neuen Assistenten namens Thomas Arkwright auf die Reise ging! Für Will Henry beginnt eine schwere Zeit in einem fast normal-bürgerlichen Leben. Bis eines Tages Arkwright alleine nach Amerika zurückkehrt und behauptet, dass Pellinore Warthrop tot ist! Will Henry glaubt dem kein bisschen und macht sich mit dem Monstrumologen-Präsidenten Abram von Helsung und dem etwas rücksichtslosen Monstrumologen Jacob Torrance auf den Weg nach Europa, nicht wissend, dass das gefährlichste Abenteuer jetzt beginnt!



KOMMENTAR:

Der Roman 'Der Monstrumologe und die Insel des Blutes' ist der mittlerweile dritte Band um den Assistenten Will Henry James und seinen Erlebnissen bei dem Monstrumologen. Der Autor Rick Yancey ist diesem geheimnisvollen Assistenten, deren Geschichte er aus dessen Tagebüchern erkennt erneut auf der Spur - und scheint diesmal tatsächlich auf existierende Verwandte dieses in einem Altersheim verstorbenen Menschen gefunden zu haben. Alleine diese Einführung des Schriftstellers finde ich eine wunderbare Idee, welche dieses schriftliche Erbe von Will Henry ziemlich lebhaft erscheinen lässt. Die Geschichte aus den Folianten Sieben bis Zehn streckt sich allerdings ein wenig in diesem Roman. Allerdings ist es schon interessant zu lesen, wie sich der mittlerweile dreizehnjährige Assistent in einer normalen Familie behaupten muss und wie er mit seinen Gedanken und Erfahrungen durch den Monstrumologen umgeht. Die Handlung um das 'Magnificum' ist komischerweise gleichermaßen schwammig wie detailliert. Irgendwie gar nicht fassbar. Auf keinster Weise mit ähnlichen Artefakten des selbigen Genres vergleichbar, ist doch oftmals eine Saga oder komplette Legende hinter solchen Dingen hinterlegt. Das ist in diesem Roman schon anders vom Autor angegangen worden. Am Ende muss ich sagen, dass mich am meisten das Martyrium erschreckt hat, welches Will Henry erleben muss - ganz schon harter Stoff für ein so junges Kind! All die Dinge um dieses 'Magnificum' jedoch war nicht so ganz mein Thema, wenngleich diese Sternenfäule eine interessante Sache war, die im Vorfeld des Romans mit Zeitungsausschnitten untermalt wurde. Trotz flüssigen Schreibstil und feiner Übersetzung daher von mir etwas weniger Punkte als die beiden vorherigen Romane um den Monstrumologen...

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

dynastie, familie, familienkonflikt, macht, macht und intrigen, mond, mondbesiedlung, politik, sciencefiction, wirtschaft

Luna

Ian McDonald , Friedrich Mader
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.12.2016
ISBN 9783453317956
Genre: Science-Fiction

Rezension:

KURZBESCHREIBUNG:
Als die Menschheit den Mond besiedelt, entwickeln sich daraus schnell die fünf Drachen. Das sind die Familien, welche das Sagen auf dem neuen Lebensraum für Menschen haben. Die Familie Corta wird dabei am meisten verachtet, denn Adriana Corta, der Begründerin ihres Clans auf dem Mond, wird oft nachgesagt, sie hätte sich ihren Status auf eine unehrenhafte Art und Weise angeeignet. Trotzdem hat ihre Familie ihre Monopolsstellung erreicht und so gibt es viele Neider und heimliche Lästerer dieser Drachen mit den so unterschiedlichen Kindern von der langsam sterbenden Adriana. In diese Familie gelangt Marina Calzaghe, welche auf dem Mond gekommen ist und viel Geld verdienen will, da ihre Mutter auf Erden eine teure medizinische Versorgung benötigt. Als Bedienstete auf einer Feierlichkeit der Corta engagiert, rettet sie Adrianas Sohn Raffa bei einem Mordanschlag. Fortan ist sie von der Familie eingestellt und damit enden ihre Sorgen um die ständige Zahlung der nötigen Grundelemente auf dem Mond und natürlich die Kosten für das Wohl ihrer Mutter. Aber dadurch wird Marinas Leben nicht nur mit vielen neuen Erfahrungen bereichert, sondern auch der Lebensgefahr ausgesetzt, denn nicht wenige Mondmenschen denken sich: Tod den Corta und ihren Mitstreitern!

KOMMENTAR:
Der Roman 'Luna' aus dem Jahr 2016 konnte mich leider nicht richtig überzeugen. Ich war mit recht hohen Erwartungen an diesen Science-Fiction Roman gegangen und der Autor Ian McDonald legt eigentlich ein wunderbares Setting vor: ein bevölkerter Erdtrabant, auf dem viele technologische Aspekte, die heutzutage auf der Erde seinen Anfang finden, in der gar nicht so entfernten Zukunft umgesetzt werden. Zum Beispiel das 'Chib': eine Art Kontaktlinse, die im Verbund mit einem virtuellen Vertrauten die Plattform darstellt, über welche man Rechnungen zahlt, alle seine Daten unter Kontrolle hat sowie seine sozialen Netze verwaltet; das ist gar nicht so abwegig in der nahen Zukunft. Und dass man für wirklich alles wie auch das Atmen bezahlt - da warte ich noch drauf. Dazu das Gefüge von fünf Familien, welche über den Mond herrschen, sich aber untereinander gar nicht grün sind, ist sehr interessant. Doch McDonald macht dieses Szenario meiner Meinung nach unnötig kompliziert: er mixt eine eigene Sprache aus Englisch und den jeweiligen Herkunftssprachen der Familien und fügt ebenso noch 'Globo', ein vereinfachtes Englisch, was jedoch Maschinen sehr gut verstehen, auf dem Mond ein. Ich glaube, während der ersten hundert Seiten war ich dauernd zwischen aktueller Seite und dem Glossar am Pendeln, bevor ich es aufgab und die Ausdrücke schlicht überlesen habe. Es war schon ungewohnt genug, das der Roman im Präsens geschrieben wurde, was mir persönlich weniger zusagt. Gebündelt mit einem eigenwilligen Schreibstil des Autors fliegt man halt nicht so leicht über die Seiten. Die Geschichte des Buches ist zum großen die der aufgestiegenen Adriana Corta und das derzeitige Treiben ihrer Familie mit all ihren Verknüpfungen und Bestrebungen. Sicherlich hat McDonald sehr viele charismatische Figuren erschaffen, wobei man einige erst einmal verstehen muss. Ich frage mich immer noch, ob diese Wölfe, wie Wagner Corta einer ist, eine Art Spiegelbild der Werwölfe auf Erden darstellt. Dies sickert nicht so richtig durch. So geht es auch mit all diesen religiösen und eher im Hintergrund agierenden Gemeinschaften wie dem 'Orden der Herren des Jetzt' oder den 'Weißen Hasen'. Erwähnen sollte man auch, dass Sex in dem Roman eine wichtige Rolle spielt, da er sich um Stufen freizügiger gestaltet als auf Erden. Ich weiß, dass dies vielen Sci-Fi Lesern vor den Kopf stößt, fand es aber selber ziemlich interessant. Das sehr gewaltige wie nicht minder brutale Finale samt einem recht offenem Ende hebt die Qualität des Buches nochmals an und fixt den Leser schon auf den Fortsetzungsroman, aber unterm Strich denke ich, dass McDonald aus dem Stoff hätte viel mehr draus machen können - und weniger verwirrend. Ich glaube aber, dass meine Neugier siegen wird und ich auch den nachfolgenden Roman auch lesen werde...
7,0 von 10 Sterne

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111 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 38 Rezensionen

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Tausend Teufel

Frank Goldammer
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 13.10.2017
ISBN 9783423261708
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

KURZBESCHREIBUNG:
Etwas über einem Jahr nach Kriegsende ist Max Heller immer noch im Polizeidienst tätig, jedoch hat der Oberkommissar nun mit den sowjetischen Herrschern anstelle zuvor den Nazis zu kämpfen. Und als die beiden russischen Offiziere Major Wadim Berinow und Oberst Vassili Cherin tot aufgefunden werden, gerät er ziemlich in die Mahlsteine von Kommandant Medvedev, dem Leiter der sowjetischen Militäradministration und Oberst Ovtscharov, dem Leiter des Ministerium für innere Angelegenheiten. Er findet bei dem zweiten Toten jedoch einen Rucksack, in dem sich ein abgetrennter Kopf verborgen hält. Heller fokussiert sich auf diesen Fund, als das Lokal von Josef Gutmann, in dem die Sowjets ein und aus gingen, mit Handgranaten und Maschinenpistolen attackiert wird. Hängen die Anschläge mit den Morden zusammen? Was für ein Zwist gibt es unter den russischen Offizieren? Der Oberkommissar hat so seine Probleme, in der mittellosen und hungernden Bevölkerung Unterstützung zu finden. Besonders die Alt-Nazis wie Frau Schlüter, die ehemalige Frau eines Druckereibetrieb-Besitzers machen es Heller nicht leicht. Da trifft er auf Fanny, einem einfältigen Mädchen, die verwahrlost und ziemlich naiv daherkommt, allerdings von Heller schon bei dem Fund des Rucksacks gesehen wurde. Gehört sie auch in dieses verwirrende Puzzle, in dem Prostitution ebenfalls eine Rolle spielt? Trotz aller Warnungen wagt sich Max tiefer in den Sumpf der Wahrheit, welcher ganz schnell tödlich sein kann!

KOMMENTAR:
Der zweite Band mit Max Heller als Ermittler spielt ebenfalls in Dresden, jedoch ist der Krieg nun vorbei und die Russen haben das Kommando übernommen. Schon nach wenigen Zeilen fühlte man sich in 'Tausend Teufel' gut aufgehoben, wenn man das erste Buch 'Der Angstmann' gelesen hatte; aber auch Neueinsteiger sollten ohne Probleme zurecht kommen! Der Autor Frank Goldammer beschreibt einen wirklich bitterkalten Winter aus dem Jahre 1947, was den Leser unwillkürlich unter die Decke kriechen lässt und bedingt durch die beschriebene Armut sowie den Notstand eigentlich beglückt zum Tee, Kaffee oder den Knabbereien greifen lassen sollte. Goldammer ist wirklich begnadet darin, die Stimmung innerhalb seiner Geschichte herüber zu bringen. Und es gelingt ihm zu Mitte des Romans sogar, diese noch zu steigern. Der eigentliche Kriminalfall neigt manchmal ein wenig beiseite zu rücken, aber auch diesen Twist beherrscht Herr Goldammer ziemlich gut. Mehr und mehr entpuppen sich die Morde, die Anschläge als ein Intrigenspiel, in dem es wahrhaftig mehr Verlierer als Gewinner gibt. Spannend und mit dosierter Action versehen schafft der Autor ein fesselndes Finale, dass den Leser erst mit dem Wort ENDE wieder einatmen lässt. In Sachen historischer Kriminalromane kann sich der Autor wirklich mit allen bekannten Größen messen, wobei ich sogar hier und da ganz leichte Züge eines Sir Arthur Conan Doyle oder einer Agatha Christie feststellen konnte. Ein nahezu gleichwertiger Krimi wie das erste Werk um die wunderbare Charaktere des Oberkommissars! Die Freude auf den nächsten Roman kann übrigens aufrecht erhalten werden; schon im kommenden Sommer gibt es den dritten Fall in der Nachkriegszeit von Dresden. Ich freue mich wirklich drauf...
8,4 Sterne

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57 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Nachtschicht

Stephen King
Fester Einband
Erschienen bei Gütersloh: Lizenzausgabe für Bertelsmann Club, 01.01.1978
ISBN B009WC8GW6
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

KURZBESCHREIBUNG:

'Nachtschicht' ist die erste Sammlung an Kurzgeschichten des Autors Stephen King aus seiner Anfangszeit. Von den zwanzig mehr oder weniger langen Geschichten waren die meisten in diversen Magazinen veröffentlicht worden, ehe es zu dieser Zusammenfassung kam. Hier die Stories im einzelnen:

'Briefe aus Jerusalem':

In Briefform berichtet Charles Boone seinem Freund Bones Granson von seinen Erlebnissen im Jahre 1850 in 'Jerusalem's Lot', einem unheilvollen verlassenen Dorf, in dessen Nähe er ein Haus geerbt hat und in dem es ebenfalls beängstigend rumort. Die Nachforschungen mit seinem Diener Calvin McCann offenbaren grauenvolle Ereignisse aus der eigenen Geschichtshistorie der Boones und es scheint, als nehmen diese auch über die Jahre hinweg Charles ein...

'Spätschicht':

Um ein paar Extra-Kröten zu verdienen, beteiligt sich umherreisende Gelegenheitsarbeiter Hall während der freien Woche um den Unabhängigkeitstag an den Reinigungsarbeiten im Keller einer Spinnerei in Gates Falls, in der er noch recht frisch eingestellt ist. Er ahnt zwar dass es in diesem heißen Sommer eine Plackerei wird, aber wie sehr ahnt er noch nicht. Ein größeres Problem sind aber die Ratten; diese sind in dem Keller bis zu dreißig Zentimeter groß. Als es zu ersten Angriffen kommt, fordert Hall seinen Vorarbeiter Warwick auf, dagegen etwas zu unternehmen. Ob dies jedoch nicht ein verhängnisvoller Fehler ist?

'Nächtliche Brandung':

Bernie und seine Freunde leben am Strand von Anson Beach in den Tag hinein. Highlight ihres neuen Lebens sind nun absurde Dinge wie aktuell die Verbrennung des sterbenden Alvin Sackheim. Denn eigentlich sind alles des Todes geweiht, da die Super-Grippe Captain Trips die Menschheit nahezu ausgelöscht hat...

'Ich bin das Tor':

Der Astronaut Arthur erzählt seinem Freund Richard eine eigenartige Geschichte, welche aufzeigt, warum er seit seiner Mission zur Venus immerzu seine Hände verbunden hat. Was kein anderer Mensch auf Erden weiß, ist bei Arthur verankert - er ist das Tor von einer außerirdischen Existenz!

'Der Wäschemangler':

Als Officer Johnny Hunton zum Unfallort gerufen wird, bemerkt er direkt die unheimliche Aura, welche der Wäschemangler verbreitet. Und dieser tötete die Mitarbeiterin Mrs. Frawley, welche in die Maschine gezogen wurde. Eigenartigerweise reagierte keine der Sicherheitseinrichtungen. Nach weiteren Unfällen und den Geschichten seines Freundes Mark Jackson über Dämonenbeschwörung neigt der Polizist diesen Glauben zu schenken und findet dazu mehr und mehr Fakten. Allerdings fürchtet er, diese allesamt zu spät erhalten zu haben, um den Wäschemangler aufzuhalten...

'Das Schreckgespenst':

Ist Lester Billings, der sich auf die Couch des Psychiater Dr. Harper begibt, irre, oder ist an seiner unheimlichen Geschichte etwas dran, dass ein Gespenst aus dem Kleiderschrank nach und nach seine drei Kinder Denny, Shirl und Andrew umbrachte? Die Dinge sprechen irgendwie für sich...

'Graue Masse':

Als Timmy, Sohn von Richie Grenadine ziemlich erschüttert in die Kneipe 'Nachteule' kommt, ist der Besitzer Henry mit seinen Freunden geneigt zu handeln, denn Timmys Vater hat wohl schlechtes Bier getrunken und meidet nun jegliches Licht. Außerdem stinkt es im Haus wie diese graue Masse, welche in dem Bier war!

'Schlachtfeld':

Als Johnny Renshaw von seinem Auftrag zurück in sein Apartment kommt, erhält er überraschend ein Päckchen Kriegsspielzeug. Und zwar von jener Spielzeugfabrik, dessen Besitzer Hans Morris er getötet hat, denn Renshaw ist Profi-Killer. Er ahnt nicht, dass dieses Spielzeug nun nach seinem Leben trachtet...

'Lastwagen':

Mehrere Personen werden auf einer Raststätte von Lastwagen festgehalten! Sie hoffen, dass dieser Horror-Trip ein Ende nimmt, sobald den Monstern auf vier Rädern der Sprit ausgeht. Allerdings sind diese gar nicht so dumm und stellen die Eingekesselten vor die Entscheidung: betanken oder platt gemacht werden...

'Manchmal kommen sie wieder':

Jim Norman erhält endlich einen neuen Job als Lehrer an der Harold Davis High School. Dieser soll ihm helfen, endlich seine Schatten der Vergangenheit vollends abzulegen. Doch bald kommen seine Träume wieder - und dazu werden an der Schule einige neue Schüler eingestellt; die Schüler, welche vor ca. zwanzig Jahren seinen Bruder Wayne nieder stachen!

'Erdbeerfrühling':

Eine unheimliche Mordserie erschütterte das New Sharon Teacher's College, die während des sogenannten Erdbeerfrühlings 1968 geschah. Die Erinnerung ist für den Erzähler frisch, auch wenn das alles fast zehn Jahre her ist. Aber nun ist wieder ein Erdbeerfrühling und die erste Leiche wird gefunden!

'Der Mauervorsprung':

Der Tennislehrer Stan Norris verliebt sich in Marcia, welche jedoch die Frau des mächtigen Mr. Cressner ist. Dieser möchte seine Frau aber eigentlich nicht hergeben, doch bietet Norris eine Wette an. Er muss auf dem Sims um sein Penthouse im 43. Stockwerk einmal herum gehen. Schafft er es, kann er Marcia sowie 20.000 Dollar behalten, schafft er es nicht - nun das bedeutet Tod!

'Der Rasenmähermann':

Eigentlich war die Welt - und besonders sein Rasen - für Harold Parkette in Ordnung, bis eines Tages die Katze des Nachbarn unter den von seinem jungen Helfer aktiven Mäher geriet. Als im Folgejahr das Gras so hoch war, dass sich die Nachbarn schon lustig über Harold machten, ordert er einen Rasenmähermann - und ahnt nicht, was er damit für eine alles verschlingende Bestie gerufen hat!

'Quitters, Inc.':

Als Dick Morrison am Flughafen seinen alten Bekannten Jimmy McCann trifft und dieser ihn eine Adresse von NONFUMO, einer Organisation, welche helfen soll, Nichtraucher zu werden, ahnt er nicht, dass sich sein Leben radikal ändern wird; denn NONFUMO hat sehr radikale Methoden!

'Ich weiß, was du brauchst':

Erst war es nur ein scheinbar zufälliges Treffen, doch dann gelangt der unscheinbare Edward Jackson Hamner Junior immer mehr in das Leben von der Studentin Elizabeth. Denn entgegen seinem vernachlässigten Erscheinungsbild weiß er immer, was Liz gerade benötigt und ist jederzeit zur Stelle. Ein Traummann - oder eher ein Horror?

'Kinder des Mais':

Die Reise von Küste zu Küste sollte die Ehe von Vicky und Burt Robertson retten, doch als sie in das scheinbar ausgestorbene Örtchen Gatlin kommen und langsam einem ziemlich bedrohlichen Religions-Wahn erkennen, sieht es eher so aus, als müsste das Ehepaar eher ihr Leben retten...

'Die letzte Sprosse':

Larry erinnert sich an die tolle Kindheit mit seiner Schwester Katrina, in der diese sogar einmal vor dem sicheren Tod rettete. Doch den kurzen Brief, den Larry Jahre später von seiner kleinen Kitty erhält, lässt ihn daran nachhaltig zweifeln...

'Der Mann der Blumen liebte':

Blumen, so glaubt der namenlose junge Mann, sind immer eine nette Geste - zu jedem Anlass! Auch wenn der Anlass den Tod mit sich bringt!

'Einen auf den Weg':

Herb Tooklander und sein alter Kunde Booth ahnten Übles, als der Reisende Gerard Lumley halb-erfroren in die Kneipe 'Tookey's Bar' stürmt und erzählt, dass er bei dem wütenden Schneesturm vom rechten Weg abgekommen wäre und seine Frau Janey sowie seine Tochter Francie nun in dem Wagen in Jerusalem's Lot aushaarten. In jenem verfluchten Jerusalem's Lot, das zwar vor gut zwei Jahren niederbrannte, aber die Vampire dort immer noch hausen...

'Die Frau im Zimmer':

Johnny sieht den Fakten ins Auge: seine Mutter ist durch Krebs unheilbar krank - und wird trotz komplizierter Operation den Rest ihres Lebens ein Pflegefall bleiben. Soll er den drastischen Schritt gehen und ihrem Leiden ein Ende bereiten?



KOMMENTAR:

In dem Buch 'Nachtschicht' wurden im Jahre 1978 erstmalig Kurzgeschichten von dem damals mittlerweile namenhaften Schriftsteller Stephen King zusammengefasst veröffentlicht. Einige dieser Stories hatte er tatsächlich schon zuvor in diversen Zeitschriften veröffentlichen können, andere wiederum hatten noch nie das Licht der Öffentlichkeit zu Gesicht bekommen. Ebenso gemischt ist die Art der Geschichten, sei es nun klassisch angehaucht wie Briefe aus Jerusalem, eine Vorgeschichte zu Kings Werk 'Brennen muss Salem', welche ein wenig an H.P. Lovecraft erinnert und den Stil in Briefen und Tagebucheinträgen wie der Roman 'Dracula' aufweist. Oder gar Science Fiction beschlagen, wie es in Ich bin das Tor der Fall ist. Stephen King läßt das Grauen in allen alltäglichen Geschehnissen aufleben, sei es bei der Reinigung eines Kellers, wie in Spätschicht beschrieben, oder bei dem schlichten Konsum von Bier, wodurch der Horror in Graue Masse entstand. Bekanntlicherweise greift der Autor immer wieder gerne zu technischen Gerätschaften, die ein Eigenleben entwickeln. Dies ist in dieser Anthologie bei Der Wäschemangler sowie Lastwagen, bei dem sich Fahrzeuge aller Art gegen ihre Schöpfer erheben, der Fall. Beide Kurzgeschichten wurden übrigens wie viele andere auch verfilmt. Auch nicht selten arbeitet King mit klassischen Ängsten, wie zum Beispiel das Monster im Schrank, welches er in Das Schreckgespenst unterbrachte. Klar, dass ein Thema wie Krebs nicht fehlen darf. Der Autor wagt sich da sogar an die Problematik der Sterbehilfe, was in Die Frau im Zimmer nachzulesen ist. Und auch die Ursachen, wie zum Beispiel das Rauchen, werden in Quitters, Inc. in die Mangel genommen. Einige Geschichten wirken leider wie aus einem Bild herausgerissen, haben ihren Charme, aber fühlen sich nicht komplett an. Das ist besonders bei Nächtliche Brandung der Fall. Die Story ist wie ein Kapitel aus seinem großen Wälzer 'The Stand- Das letzte Gefecht' und ich fürchte, das Leser, die den Roman überhaupt nicht kennen, auch mit dieser Kurzgeschichte herzlich wenig anfangen können. Auch Der Mann, der Blumen liebte startet so irgendwie im Nichts und endet schließlich auch dort. Die wirklich starken Stücke in diesem Buch sind auf jeden Fall Kinder des Mais, welches sich mit religiösem Wahn beschäftigt - spannend und erschreckend zugleich; sowie Einen auf den Weg, was in etwa zwei Jahre nach den Geschehnissen aus 'Brennen muss Salem' spielt. Und nicht vergessen zu erwähnen sollte man Die letzte Sprosse. Hier beweist Stephen King in einer komprimierten Version, wie toll er doch erzählen kann und der Handlung dann noch ein aufwühlendes Ende verleiht. Ich glaube übrigens, dass sich manche Qualität der Geschichte auf den Übersetzer zurückverfolgen lässt; es haben an diesen zwanzig Geschichten etliche Leute gütig getan. So ist es interessant, dass die so spannende und schon erwähnte Story Kinder des Mais von niemand geringerem als Wolfgang Hohlbein übersetzt wurde - heute einer der Großen des Genres im deutschsprachigen Bereich. 'Nachtschicht' ist ein wirklich gutes Buch für alle, die mal zwischendurch eine gute Horror-Geschichte lesen möchten. Da kann man immer wieder auf dieses Werk zurückgreifen...

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