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123 Bibliotheken, 20 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

liebe, autor, verlag, lyx, roman

Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt

Kristina Günak
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 24.04.2017
ISBN 9783736304659
Genre: Liebesromane

Rezension:

Bea arbeitet in einem Verlag und ist eigentlich für die Liebesromane zuständig. Doch als schwierige Zeiten bevorstehen, muss sie mit dem Bestseller Autor auf eine Lesereise gehen.
Bea ist ein so großherziger Mensch, dass sie zu nichts und niemanden Nein sagen kann. Vor allem bei ihrer Familie setze sie alle Hebel in Bewegung um sie in jeder Lebenslage zu unterstützen. Aber auch alle anderen, die sie um Hilfe bitten, können sich auf sie verlassen.  Ganz im Gegensatz dazu steht Tim Bergmann, der sehr menschenscheue Autor, der sich in der Öffentlichkeit kaum benehmen kann. In diesem Buch konnte ich mich richtig mit Tim identifizieren, denn er gibt sehr wenig von sich preis. Durch seine Vergangenheit ist er eher zurückgezogen und fasst nur schwer Vertrauen zu Menschen. Doch er hat so viele Facetten an sich, die man während der Lesereise von ihm kennen lernen darf. Die einen sind eher amüsant, die anderen sehr tiefgründig und erklären das ein oder andere Verhalten. Tim und Bea gaben zusammen schon ein sehr interessantes Team, was unglaublich viel Spaß gebracht hat. Bea mit der perfekt organisatorischen Art und Tim, der gerne mal Termine vergisst oder einfach ignoriert.
Die Vergangenheit der beiden fand ich besonders spannend zu lesen. Beide hatten ihre Schwierigkeiten, die im Laufe des Buches langsam aufgedeckt wurden. Ich fand, dass dieser Teil der Geschichte irgendwann im Vordergrund stand. Auch die Flirterei und Streiterei hätte ich gerne noch ausführlicher gelesen. Die vielen kleinen Szenen haben so viel Spaß gemacht, dass ich auf eine große Explosion gehofft hatte.
Sprachlich kann das Buch absolut überzeugen. Es liest sich so leicht, dass man kaum aufhören möchte. Ab und zu wäre es mir allerdings lieber gewesen, dass man ein wenig mehr auf die Gefühle der beiden eingegangen wäre. Schade war, dass das Buch so stark begonnen hat und das Ende dann etwas zu schnell abgearbeitet wurde.
Fazit: In diesem Buch prallen zwei Welten aufeinander, die doch viel gemeinsam haben.

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(98)

218 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 77 Rezensionen

liebe, new adult, freundschaft, bianca iosivoni, der letzte erste blick

Der letzte erste Blick

Bianca Iosivoni
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 24.04.2017
ISBN 9783736304123
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das Cover ist nicht ganz meines, da mir einfach Gesichter auf dem Titelbild nicht so gut gefallen. Lieber möchte ich mir selbst ein Bild von den Protagonisten machen.
An einem neuen College, weit weg von Zuhause möchte Emery noch einmal neu anfangen. Aber schon der Einzug in ihr neues Wohnheim zeigt, dass die nicht zu unterschätzen ist. Emery macht gleich einen großartigen Eindruck, indem sie ihrem Mitbewohner die Nase bricht. Aber auch das kann Mason nicht unbedingt davon abbringen, sie ab und zu provozieren. Seinen besten Freund Dylan, der Emery weiche Knie bereitet, lernt man auch sofort kennen. Aber er bleibt eher etwas geheimnisvoll für sie. Dass Emery nicht freiwillig so weit weg von ihren Eltern gezogen ist, merkt man gleich. Man kann allerdings nur erahnen, was so schlimmes passiert ist, um diese starke Persönlichkeit aus der Stadt zu jagen. Was mir besonders gut gefallen hat, war das Knistern zwischen Emery und Dylan, das auch das gesamte Buch über nicht verschwunden ist. Zwar wird dieses Knistern durch die vielen Streiche, die sich die beiden immer wieder spielen, ein wenig unterbrochen. Aber diese Streiche und die darauf folgende Rache sind so lebhaft beschrieben, dass es mich oft zum Lachen brachte und die Anziehung der beiden eigentlich nur nochmal betonte. Diese Art der beiden Protagonisten macht das Buch auch so viel leichter und lockerer, denn bei jeder Aktion denkt man nur „Was sich liebt, das neckt sich“.
In Dylans Leben steigt man durch die Perspektivwechsel in jedem Kapitel. Sofort kann man sehen, dass sein Leben nicht einfach ist und sein Tag doppelte Stundenzahl haben müsste. Er nimmt sich so viel vor, was man kaum schaffen kann. Als Leser kann man nur hoffen, dass er es irgendwann merkt und die eine oder andere Aufgabe vernachlässigt.
Auch fand ich Emerys neue Clique und Dylan Freunde einfach toll. Solche Freunde wünscht man sich in Realität. Egal, wie es einem von ihnen geht, die anderen sind für denjenigen da und niemand von ihnen wird fallen gelassen. So sollten Freundschaften einfach sein.
Sprachlich kann die Autorin absolut begeistern. Das Buch kann man kaum aus der Hand legen, da die Geschichte so facettenreich erzählt wird. Auf eine große Streiterei war doch sehr vorhersehbar. Aber auch das war so geschickt und nicht übertrieben gelöst, dass es sich von anderen typischen New-Adult-Büchern abgrenzen kann.
Fazit: In diesem Buch wird Freundschaft ganz groß geschrieben, und natürlich Gefühle und großartige Streiche.

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208 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 61 Rezensionen

roman, freundschaft, trauma, eleanor oliphant, ich eleanor oliphant

Ich, Eleanor Oliphant

Gail Honeyman , Alexandra Kranefeld
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 24.04.2017
ISBN 9783431039788
Genre: Romane

Rezension:

Das Cover ist richtig schön. Die kleine Person, die balancierend auf einem bunten „Stein“ steht, der eigentlich ein großer Farbklecks ist.
Eleanor Oliphant ist ein typischer Einzelgänger. Sie geht zu Arbeit, geht nach Hause, kocht immer wieder dieselben Gerichte und hat sehr veraltete Ansichten und Einstellungen. Zu Beginn des Buches dachte ich, dass es eine recht einfache und sehr unterhaltsame Geschichte sein wird. Und so war es zuerst auch. Wie z. B. der „Running Gag“ um Eleanors soziales Empfinden, das sie von allen anderen Menschen besondere soziale Kompetenzen erwartet, die sie selbst nicht ansatzweise hat. Aber im Laufe des Buches hat sich das anders entwickelt und mich hat einiges doch sehr irritiert. Was genau mit ihrer Mutter „Mummy“ los war, wird erst später aufgedeckt. Allein beim Lesen hatte ich ein sehr ungutes und bedrückendes Gefühl, wenn die beiden telefoniert haben oder Eleanor über sie sprach. Ihren Kollegen aus der Firma fand ich richtig großartig. Er ist so ganz natürlich und freundschaftlich aufgetreten, egal wie nüchtern und plump Eleanor ihn behandelt hat (schon das erste gemeinsame Trinken gehen hat ihre Einstellungen deutlich gezeigt). In vielen Situationen wusste ich auch nicht, ob ich laut loslachen oder mich wundern sollte. Die Geschichte um den Musiker empfand ich zuerst als interessant. Ich hatte gedacht, dass Eleanor so aus sich heraus kommt und ihr Verhalten etwas sozialer wird. An manchen Stellen waren ihre Aktionen fast schon als Stalking auszulegen und dagegen waren ihre Gedanken und Vorstellungen wie eine naive Grundschulliebe. Genau hier merkte man, wie verstörend ihre Vergangenheit sein musste, um sie so kaputt zu erleben.
Sprachlich ist das Buch toll zu lesen. Erst amüsant, dann wieder bedrückend. In diesem Buch wird man als Leser durch sehr viele Emotionen gezerrt. Eleanor macht eine Entwicklung durch, die am Ende sehr schon zu lesen war. Die Vergangenheit und Bindung mit Mummy bleibt trotzdem lange ein Geheimnis, zu dem man sich erst selbst seine Version ausmalen kann.
Fazit: Amüsant, traurig und bedrückend, wie die Vergangenheit eines Menschen das soziale Empfinden beeinflussen kann.

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(181)

390 Bibliotheken, 27 Leser, 0 Gruppen, 89 Rezensionen

liebe, jennifer l. armentrout, morgen lieb ich dich für immer, rezension, kindesmisshandlung

Morgen lieb ich dich für immer

Jennifer L. Armentrout , Anja Hansen-Schmidt
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.03.2017
ISBN 9783570311417
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover finde ich sehr hübsch. Auch wenn Gesichter abgebildet sind, stören mich diese nicht so sehr. Der Titel, der darüber gedruckt wurde und der weiße Rahmen machen das Cover richtig schön. 

Mallory und Rider kennen sich schon ihr ganzes Leben. Zusammen haben sie eine nicht wirklich angenehme Kindheit bei Pflegeeltern erlebt, was für beide ziemlich traumatisieren war. Während Rider Stärke zeigt, hat sich Mallory sehr verschlossen und spricht so gut wie gar nicht mehr. 
Mallorys Kontakt zu anderen beschränkt sich eigentlich nur auf ihre beste Freundin Ainsley, mit der sie auch am liebsten nur per Chat kommuniziert und ihre neuen Pflegeeltern. Aber alles ändert sich, als sie auf die Highschool wechselt und keine Hausunterricht mehr bekommt. 
Dort trifft sie nach vielen Jahren wieder auf Rider. Pötzlich hat sie nicht nur mit ihrer Schüchternheit sondern auch mit ihren Gefühlen zu kämpfen. 

Dieser Teil war richtig gut beschrieben. Als Leser merkt man, wie sich Mallory weiterentwickelt und durch Rider immer mutiger und stärker wird. Genauso wie sie habe ich mich jedes Mal gefreut, wenn sie die Mittagspause mit ihren neuen Bekannten überstanden hat und vielleicht sogar mit ihnen reden konnte. 
Rider lernt man eher weniger kennen. Man erfährt immer wieder von der gemeinsamen Vergangenheit, aber wirklich Neues gibt es da kaum. Sehr schade, denn Rider hätte mit seiner Geschichte alles abrunden können. Da wird man doch sehr im Dunkeln gelassen. 
Was ich auch vermisst habe, war noch mehr von Ainsley zu lesen. Man erfährt, wer sie ist und mit welchem Schicksal sie zu kämpfen hat. Aber dann ist auf einmal kaum noch etwas von ihr zu hören. 
Die letzten 100 Seiten hätte ich mir auch etwas anders vorgestellt. Es passiert so viel, was ich an sich nicht unbedingt gebraucht hätte. Hier macht Mallory eine enorme Entwicklung, die sie das Buch über nicht gemacht hatte. Das war mir dann einfach etwas zu viel. 

Sprachlich ist das Buch sehr schön. Ich wurde direkt auf der ersten Seite in die Geschichte gezogen und konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Wenn der Schluss nicht so geballt gewesen wäre, hätte mich das Buch noch besser gefallen. 

Fazit: Trauma in der Vergangenheit und Gefühle und Stärke im Jetzt.

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1.098 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 227 Rezensionen

liebe, krankheit, nicola yoon, jugendbuch, leben

Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt

Nicola Yoon
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Dressler, 17.09.2015
ISBN 9783791525402
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Zum Cover kann man einiges sagen. Mittlerweile gibt es schon das dritte, das passend zum Film gemacht ist. Dabei fand ich allerdings das ursprüngliche viel schöner. Die bunten Farben, kleinen Kunstwerke und nur die Schrift sind wenigstens in klein noch auf diesem gezeigt.

Dass Madeleine nicht gesund ist, merkt man schon auf den ersten Seiten. Hier ist eine Art von Zustandsbericht über ihr Befinden, der auch im Buch immer wieder auftaucht.
Madeleine lebt im wahrsten Sinne zu Hause in einer Blase, die sie nicht verlassen darf. Aber irgendwie möchte sie das auch nicht. Sie ist mit ihrer Krankenschwester befreundet und verbringt ihre Zeit mit lesen, lernen und Emails.
Aber als der neue Nachbarsjunge einzieht, ist ihre Welt plötzlich anders.

Es war so aufregend zu lesen, wie Madeleines bekanntes und isoliertes Leben zu klein wird und sie ausbrechen möchte. Olly macht es ihr natürlich nicht leichter. Ihn lernt man durch Madeleines Beobachtungsposten kennen und man kann sich eigentlich schon gleich ein Bild von seiner nicht so heilen Familie machen.
Wie sich die beiden schreiben und so näher kennenlernen war super zu lesen. Ollys Neugier auf das Mädchen von nebenan springt richtig über und man fiebert mit, ob sich die zwei auch wirklich irgendwann persönlich treffen werden.
Diese Protagonisten muss man einfach lieben. Madeleine, die mit ihrer Situation so stark umgeht und Olly, der für sie über einige Hürden springt. Allein schon dadurch merkt man, wieviel sich die Zwei bedeuten.

Sprachlich kann man von diesem Buch nur begeistert sein. Es geschehen so viele Dinge, dass das Tempo ganz schön hoch ist. Das unglaublich Gute ist, dass das auch das gesamte Buch über so bleibt. Man leidet richtig mit Madeleine, hofft auf das Happy End und im nächsten Moment ist man von den Ereignissen schockiert… und mein Gott, was für ein Ende?! Großartig!

Was man definitiv noch betonen muss, ist die großartige Gestaltung im Buch. Die Kapitel, die Krankenblätter, die Tagebucheinträge,… selten habe ich solch ein tolles Innenleben eines Buches gesehen.

Fazit: Ein schwieriges Thema, liebenswerte Protagonisten und eine grandios gefühlvolle Geschichte.
Absolute Leseempfehlung!

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Die Perlenfrauen

Katie Agnew , Jens Plassmann , Sascha Rotermund , Angelika Thomas
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Random House Audio, 13.02.2017
ISBN 9783837137408
Genre: Romane

Rezension:

Das Cover sieht genauso wie das des Buches aus. So schöne Farben, der Titel und außen herum Blüten. Einfach hübsch.

Die Story beginnt in England und man lernt sofort Sophias Großmutter Tilly durch ihren Brief kennen. Sophia ist eher ein nicht wohlhabendes It-Girl, das mit ihrem besten Freund zusammen lebt. Anfangs dachte ich, dass ihn die Briefe mehr interessieren als Sophia. Aber das wendet sich, denn in diesen Schriften beschreibt ihre Großmutter ihr Leben.
In der nächsten Sekunde steht man in New York und lernt Dominic kennen.
Und wieder etwas später befindet man sich in Japan und begleitet Aiko auf der Suche nach den kostbaren Perlen, aus denen Tillys Kette gefertigt wurde.

Klar ist, dass alle drei Lebenswege irgendwie miteinander verknüpft sein müssen. Aber das zieht sich etwas in die Länge. Durch die vielen Zeitensprünge, denn einmal spielt die Geschichte in den 1940ern und dann wieder in den 2010ern, bekommt man sehr viel von der Vergangenheit erzählt. Für mich war es fast etwas zu viel. Laut Klappentext geht es in dem Buch/Hörbuch darum, wie Sophia die verloren gegangene Kette wieder finden soll. Aber genau das ist so wenig in der Geschichte beschrieben und läuft eher im Hintergrund. Und wenn endlich etwas damit auftaucht, ist es nach wenigen Minuten auch wieder vorbei. Schade, denn diese Suche hatte ich mir sehr aufregend, lustig und dramatisch vorgestellt.
Auch hätte ich mir diese Verknüpfung der Geschichten etwas eher gewünscht. Man muss dieses Hörbuch schon sehr lange hören, bis die Details zu einem Ganzen zusammengesetzt werden. Was mich nicht wirklich überzeugen konnte war, dass ziemlich alles in diesem Buch total reibungslos verläuft. Falls ein Stein im Weg war, wurde der sofort wieder weggeräumt.

Sprachlich ist das Hörbuch toll, es ist leicht und locker beschrieben und die Stimmen sind sehr angenehm zu hören. Die Sprecher verleihen den Charakteren in diesem Hörbuch nochmal eine Extraportion Leben.
  Fazit: Eine Perlenkette, die so unterschiedliche Menschen miteinander verbindet.

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(38)

69 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

weihnachten, heyne, debbie johnson, 2016, liebe

Weihnachtspunsch und Rentierpulli

Debbie Johnson , Irene Eisenhut
Flexibler Einband: 302 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.10.2016
ISBN 9783453421066
Genre: Liebesromane

Rezension:

Bei dem Cover ist der Titel genau getroffen. Tolles Wintermotiv, der kleine Schneemann, die Wollhandschuhe und eine Winterpulli.
Wie Maggie und Marco im wahrsten Sinne auf einander prallen, ist schon ein grandioser Einstieg in die Geschichte. Teilweise wusste ich gar nicht, ob ich darüber schockiert sein oder lachen sollte. Maggie zeigt bereits in diesem Moment, wie schlagfertig und stark sie ist. Zu Beginn war ich erst etwas verwirrt, als von ihrer Tochter gesprochen wurde, da mich das Alter ein wenig in Schleudern gebracht hat. Aber als ich (endlich) dahinter gestiegen bin, hat auch alles einen Sinn gemacht. Wegen mir hätte man das fast eher schreiben können, denn ich dachte die ganze Zeit, dass ich irgendwas verpasst hatte. Wie Marco dann zu Maggies „Pflegefall“ wird war auch herrlich. Schon da merkt man, wie viel Marco seine Familie bedeutet, was auch das gesamte Buch über erhalten bleibt. Von Maggies Leben hätte ich liebe früher das ein oder andere Detail erfahren, denn über ihre Vergangenheit bekommt man nur nach und nach Informationen. Dafür stehen bei ihr Hochzeiten im Mittelpunkt, denn als Brautschneiderin ist sie zu allerhand Feiern eingeladen. Durch ihre Kundinnen spürt man richtig, wie viel diese ihre bedeuten. Es sind nicht nur Kunden, sondern eher als Freunde an deren Lebensgeschichte sie teilhaben darf. Wie Marco in ihre Welt passt, war fast zu einfach, aber da möchte ich nicht zu viel verraten. Besonders haben mir die kleinen Streitereien und Sprüche gefallen, die sich die beiden immer wieder zuwerfen. Die Gefühle zwischen ihnen fand ich allerdings unglaublich schnell. Sie mag ihn, er mag sie und fertig. Bei diesem Punkt hätte ich mir mehr von allem gewünscht.
Sprachlich war das Buch super schön. Zwar bin ich ab und zu über einen Satz gestolpert, aber das hat das Buch keinesfalls schlechter gemacht. Was mich allerdings gestört hat war Maggies Vergangenheit. Die hat das Buch irgendwann richtig runter gezogen und dieses „Was für eine schöne Geschichte“- Gefühl war komplett verschwunden und hat mich mit einem komischen Nachgeschmack sitzen lassen.
Fazit: Ein Buch mit süßen und amüsanten Protagonisten, das nicht nur im Winter gelesen werden sollte.

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

verliebt steht mir gut, gemma burgess, coco, blanvalet, joe

Verliebt steht mir gut

Gemma Burgess , Claudia Geng
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.12.2016
ISBN 9783734103605
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das Cover ist ganz hübsch. Besonders toll finde ich den Hintergrund, die gezeichnete Skyline von New York.
Coco ist die Brave unter ihren Freundinnen und möchte es eigentlich jedem Recht machen. Aber dass sie damit nicht unbedingt glücklich wird, merkt sie als sie ihr Freund betrügt. Ab da geht es erst richtig los. Coco krempelt ihr Leben um und bemerkt, dass sie auch anders sein kann, was dem Leser natürlich die ein oder andere großartige und lustige Situation bereitet. Durch ihre Freunde bzw. Freundinnen kann man das Auf und Ab bei Freundschaften fühlen. Aber am Wichtigsten ist ja schließlich, dass man immer für einander da ist.
Und wie sollte es anders sein, Coco verändert sich und schon ist der nächste Mann nicht weit. Dieses Teil der Geschichte mochte ich besonders. Zwar konnte ich manche Reaktion von Coco nicht verstehen und hätte mir am liebsten das Buch an den Kopf geschlagen ;-)
Sprachlich konnte mich das Buch komplett überzeugen. Die Personen sind so bildlich dargestellt, dass man sich als Teil von Cocos Clique sieht. Zwar haben mir Cocos Zweifel zu Beginn ein wenig den Nerv geraubt, aber das hat sich durch ihre Veränderung gelegt.
Fazit: Ein schönes Buch für Zwischendurch, was zeigt, dass man es definitiv nicht jedem Recht machen sollte.

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139 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

humor, liebe, emma chase, liebesroman, wer wird denn gleich von liebe sprechen?!

Wer wird denn gleich von Liebe sprechen?!

Emma Chase , Heide Franck
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 15.01.2015
ISBN 9783802595844
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das Cover gefällt mir bei dieser Reihe total gut. Einfach und schlicht, nur der Titel in schönen Farben und am unteren Ende die Skyline.
Wie Drew seinen Feierabend verbringt erfährt man gleich zu Beginn. Dann kommt allerdings Kate dazu. Sie bringt Drew ganz schön durcheinander. Was ich super fand ist, dass das Buch aus Drews, also der männlichen, Sicht geschrieben wurde. Das war mal etwas ganz anderes und total spannend zu lesen.
Es fliegen die Fetzen, sie vertragen sich wieder aber vor allem stehen die beiden in direktem Konkurrenzkampf. Und das fand ich auch so spannend zu lesen. Es geht eben nicht nur um Gefühle zwischen ihnen oder das Hin und Her, sondern noch um so viel mehr. Man lernt beide Protagonisten so gut kennen, dass man sich als Leser in beide herrlich versetzen kann. Während man Kate eher durch ihre Freunde näher kennen lernt, ist bei Drew die Familie dafür zuständig. Und seine kleine Nichte muss man einfach lieben.
Es war großartig, die unterschiedliche Entwicklung von Drew und Kate zu lesen; beide ehrgeizig und zu einander hingezogen. Manchmal fand ich Drew ein wenig zu plump oder direkt, aber trotzdem was es nicht billig.
Sprachlich war das Buch super. Man kann kaum aufhören zu lesen, denn man möchte immer wissen, wie die Story weitergeht und welche Sprüche sich die beiden noch um die Ohren werfen. Neben den Gefühlen und natürlich Missverständnissen kann man bei diesem Buch richtig über Drews Aktionen und Kates Schlagfertigkeit lachen.
Fazit: Young Adult Fans sollten dieses Buch unbedingt lesen. Gefühle, Witz und viel Testosteron machen die Geschichte zu einem Lesevergnügen. Absolute Leseempfehlung!

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240 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

liebe, freundschaft, krebs, familie, survival kit

Wie viel Leben passt in eine Tüte?

Donna Freitas , Christine Gallus
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.11.2014
ISBN 9783423782838
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover ist toll. So schlicht, allein aus dem Titel bestehend, aber trotzdem sehr ansprechend.


Als Roses Mutter stirbt hinterlässt sie ein Survival-Kit, das Rose bei ihrer Trauer helfen soll. Als sie sich endlich an die Tüte wagt, führen sie viele enthaltene Gegenstände zu Will.

Will fand ich von Anfang an spannend und ich wollte noch viel mehr über ihn erfahren. Leder gibt es aber nur ab und zu ein paar Informationen über ihn, sodass man ihn nur langsam kennen lernt.

Roses Familie war toll beschrieben, denn den Schmerz, den die Mutter hinterlassen hat, kann man auf jeder Seite spüren. Während Roses Vater in Trauer und Alkohol versinkt, versucht sie die Familie zusammenzuhalten.

Ich fand es besonders schön zu lesen, wie Rose langsam wieder Freunde entwickelt und man als Leser dabei richtig mitfühlen konnte. Will hilft ihr dabei natürlich und die Geschichte zwischen den beiden war großartig zu erleben.

Langsam merkt man, wie Rose Gefühle entwickelt, nur schade, dass Will eher ein großes Geheimnis bleibt.

Das einzige, was mich etwas gestört hat war eine Reaktion von Rose. Viel mehr kann ich ohne Spoiler nicht verraten, nur dass ich schon fast entsetzt war, was sie erwartete.


Sprachlich war das Buch toll. Die Autorin hat es geschafft, dass die Gefühle der Protagonisten, deren Trauer und die Verarbeitung komplett auf den Leser überspringen und man das Buch kaum aus der Hand legen möchte.


Fazit: Ein großartiges Buch über ein schweres Thema, das die Gefühle perfekt einfängt.

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555 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 124 Rezensionen

frigid, new adult, liebe, jennifer l. armentrout, piper

Frigid

J. Lynn , Jennifer L. Armentrout , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.11.2016
ISBN 9783492309851
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das Cover ist sehr typisch für das Young-Adult Genre: Zwei Personen, die sich gegenüber stehen. Was mit gut gefallen hat ist, dass sie nur halb abgebildet wurden, denn so kann man sich wenigstens den Rest in Gedanken ausmalen.


Dass Sydney und Kyler eingeschneit werden, ist eigentlich von Anfang an klar, denn die ganze Zeit wird nur von dem großen Schneesturm gesprochen. Das spannende war für mich eher, was alles bis dahin und während dessen passiert.

Kleine Eskapaden und andere Verwirrungen verzögernd die Geschichte um Sydney und Kyler eigentlich nur, denn es ist ja schließlich klar, was zwischen den beiden passieren wird. Aber genau davon hätte ich noch mehr lesen wollen. Denn ab dem Moment, an dem sich die beiden näher kommen, nimmt das Buch ein unglaubliches Tempo auf.

Meiner Meinung nach hat kaum etwas gefehlt, was die Autorin noch hätte in dieser Geschichte unterbringen können. Egal an welche Wendung man denken kann, die Autorin hat sie untergebracht. Und das war einfach viel zu viel. Hätte sich die Autorin lieber auf den ein oder anderen Aspekt festgelegt und diese toll erzählt, hätte ich nicht das Gefühl von „Das auch noch“ gehabt. Manchmal ist weniger einfach mehr.


Ein wenig vermisst habe ich die Freunde der beiden, da sie am Anfang noch in der Geschichte einen Platz gefunden hatten. Aber das wurde leider immer weniger.


Sprachlich kann man nichts aussetzen. Ich bin nur so über die Seiten geflogen und wollte immer wissen, wie es mit den beiden Protagonisten weitergeht. Was ich nicht so schön fand, waren die teilweise harten Ausdrücke, die ich nicht ständig lesen möchte. Aber die gehören wohl zu dem Genre dazu.


Fazit: Eine tolle Geschichte, die die Autorin leider zuviel ausgeschlachtet hat.

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95 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

jugendliebe, rezension, sex, blog blogger, alte liebe

Einfach. Wir zwei.

Tammara Webber , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 417 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.12.2016
ISBN 9783734103582
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das Cover ist mal wieder wunderschön und passt genau zu den ersten beiden Bänden.
Zuerst muss ich sagen, dass dieser Band auch gut ohne die vorherigen lesbar ist, da hier andere Protagnisten und eine ganz andere Storyline beschrieben wurde.
Boyce und Pearl kennen sich aus Kindertagen, und schon ihr Kennenlernen ist eine ganz dramatische Geschichte. Die bekommt man aber nur Häppchenweise zu lesen. Immer wieder springt die Autorin in der Zeit zurück und man erfährt erst im Laufe des Buches und aus unterschiedlichen Perspektiven, was alles in der Vergangenheit passiert ist.
Da jeder der beiden aus unterschiedlichen Gründen eine schwere Zeit hat, stehen sich die beiden sehr nah und versuchen sich zu unterstützen.
Da beide Protagonisten immer wieder aus ihrer Sicht die Geschichte weitererzählen, kann man als Leser in beide Welten eintauchen. Dadurch erfährt man so viel über ihre Vergangenheit und jeweilige Lebenssituation. Erst wenn beide Welten kollidieren, kommt die große Gefühlsexplosion, auf die man schon wartet, denn das Knistern zwischen ihnen kann man ab der ersten Seite spüren.

Sprachlich kann dieses Buch ganz klar überzeugen. Die Autorin schafft es, dieses besondere Gefühl, das zwischen Boyce und Pearl besteht, die gesamte Story hoch zu halten, dass man kaum aufhören kann zu lesen. Besonders schön fand ich, dass sich nicht alles nur um die beiden dreht, jeder hat sein eigenes Leben, Probleme und Freunde.

Fazit: Eine Buch/Reihe mit Suchtfaktor. Absolute Leseempfehlung!

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452 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 116 Rezensionen

liebe, liebesbriefe, briefe, jenny han, familie

To all the boys I’ve loved before

Jenny Han , Birgitt Kollmann
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 25.07.2016
ISBN 9783446250819
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover ist toll. Das Mädchen, das ganz verträumt in ein Büchlein schreibt. Der Titel ist auch so passend in einer Schreibschrift gewählt. Soo schön. Und vor allem finde ich es besonders, dass das Buch nicht diesen glatten Einband bekommen hat, sondern etwas „rauer“ geblieben ist.

Lara Jean hat ihre eigene Art über Liebeskummer hinwegzukommen. Sie schreibt einen Brief an die Jungs und zählt alle schlechten Eigenschaften auf, aber ohne diese abzuschicken. Doch dann gelangen diese Briefe doch irgendwie zu den Personen …
Soweit dachte ich, dass jetzt der Spaß beginnt und Lara Jeans Leben etwas aus der Bahn geworfen wird. Aber sehr weit gefehlt. Drei der fünf Briefe richten kaum Schaden an, und alles dreht sich um die übrigen beiden.
Einer davon ist sogar richtig heikel, denn eigentlich sollte dieser Junge für Lara Jean eh tabu sein, denn es ist der Freund der Schwester (so viel wird ja schon auf dem Klappentext verraten). Den anderen, Peter, lernt man als Leser auch erst kennen. Natürlich erst durch seine schlechten Eigenschaften, denn die haben wir ja schwarz auf weiß.
Am besten hat mir der „Vertrag“ der beiden gefallen, denn ab da hatte ich mir viel Eifersucht, Chaos und lustige Zusammentreffen erhofft. Aber nicht wirklich bekommen. Viele der Situationen lösen sich wieder viel zu schnell auf und richten wenig an. Also definitiv nicht das „außer Kontrolle“ geratenes Leben, was der Klappentext verspricht. Das fand ich dann doch etwas enttäuschend.

Was ich aber ganz großartig fand, was das Familienleben. Kitty, ihre kleine Schwester, habe ich sofort ins Herz geschlossen. Margot, die große Schwester, mochte ich leider nicht so gerne. Die Art, wie sie mit Josh umgeht und das Drama, das sie veranstaltet fand ich doch etwas anstrengend.
Diese Familie war für mich auch das eigentliche Thema in dem Buch. Die Jungs haben sich da immer irgendwie eingliedern müssen, was auch wirklich toll gelungen ist. Vor allem hat mich die Plätzchen-Szene begeistert.

Sprachlich kann das Buch klar punkten. Man fliegt nur so über die Seiten und möchte wissen, was alles passieren wird. Zwar fand ich viel zu wenig Aufregung und Verwirrung um die Briefe auf den nicht wenigen Seiten, dagegen konnte aber die Familiengeschichte absolut überzeugen.

Fazit: Leider ein Klappentext, der zu viel verspricht. Großartige Familie und Gefühlschaos für zwei Jungs, die die Wahrheit schriftlich bekommen haben.

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279 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 61 Rezensionen

liebe, almost, anne eliot, vergewaltigung, verlieben

Almost

Anne Eliot , Birgit Niehaus
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 18.03.2016
ISBN 9783423716710
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:
Vielen Dank, dass ich bei der Leserunde auf Lovelybooks dabei sein durfte :-)

Das Cover fand ich okay. Ich bin an sich kein Freund von Gesichter auf dem Cover, aber bei diesem Buch hat es mich nicht wirklich gestört.

Jess und Gray gehen auf dieselbe Schule. Allerdings kann Jess mit Gray wenig anfangen. Als sich die beiden um denselben Praktikumsplatz bewerben, ändert sich alles.
Sie will ihren Eltern beweisen, dass sie wieder „normal“ ist und sie diese eine Nacht ein paar Jahre zuvor überwunden hat. Dazu schmiedet sie einen Plan, in dem Gray ihren Freund spielt. Aber was Jess nicht weiß, Gray hatte ebenfalls eine Rolle in ihrer Albtraum-Nacht.
Interessant war es zu lesen, wie genau Jess und Gray diesen Plan in die Tat umsetzen.
Toll war es, dass man richtig gespürt hat, wie sehr sich Gray vornimmt, immer für Jess da zu sein und ihr zur Seite steht.
Vieles, was Gray andeutet z.B. was der Trainer gemacht oder nicht gemacht hat, zieht sich komplett durch das Buch. Als Leser bleibt nichts anderes übrig, als sich die Details auszumalen. Aber keine Sorge, man erfährt alles.
Der Plan und das ganze Durcheinander, das die beiden aushecken, war allerdings dazu verurteilt irgendwann kompliziert zu werden..
Man wird richtig auf die Folter gespannt, was in dieser Nacht, die Jess Leben verändert hat. Ich konnte das Buch aus genau diesem Grund kaum aus der Hand legen.
Besonders schön fand ich die neuen Freunde, die Jess ohne ihren Plan nie dazu gewonnen hätte. Die beiden haben der ganzen Geschichte ein wenig Leichtigkeit gebracht.

Das einzige, was mich etwas gestört hat, waren die ständigen Meinungswechsel von Jess. Einmal will sie, auf der anderen Seite wieder nicht. Das fand ich irgendwann doch etwas anstrengen bzw. hat sie mich fast schon genervt.

Sprachlich konnte mich das Buch überzeugen. Abwechseln ist einmal die Sicht von Jess, und im nächsten Kapitel wieder von Gray beschrieben. So weiß man gleich, was in den Protagonisten vorgeht und ist ganz gespannt, wie der jeweils andere reagiert.

Fazit: schwieriges Thema sehr gut und gefühlvoll erzählt. Klare Leseempfehlung.

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189 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 66 Rezensionen

aneurysma, liebe, jugendbuch, krankheit, friedhof

All die schönen Dinge

Ruth Olshan , Cornelia Niere
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 22.02.2016
ISBN 9783789103711
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:

Tammie hat eine Vorliebe für Pistazieneis. Und für Sprüche. Genauer gesagt: für Sprüche, die auf Grabsteinen stehen. Ein etwas ungewöhnliches Hobby für eine 16-Jährige. Weniger ungewöhnlich wird es, wenn man weiß, dass Tammie ein Aneurysma im Kopf hat. Es hat sich dort inmitten ihrer Synapsen bequem gemacht und kann jeden Moment explodieren. Oder eben nicht. Das ist die entscheidende Frage und um die kreist ziemlich viel in Tammies Leben. Erst als Tammie eines Tages auf dem Friedhof einen Jungen kennenlernt, der an Grabsteinen rüttelt, ändert sich von Grund auf alles für sie.


Meine Meinung:
Das Cover ist richtig schön. Jedes Wort des Titels auf einem Post-It. Und das passt ja auch so gut zum Inhalt…
Dass Tammie ein Aneurysma hat ist kein Geheimnis. Aber dass ihr Lieblingsort der Friedhof geworden ist, auf dem sie nach einem Grabspruch für sich sucht, klingt recht morbide.

Und ehrlich gesagt war es das auch. Im Grunde beschäftigt sich die komplette Geschichte mit ihren Ausflügen zum Friedhof. Dass sie dort Fynn kennenlernt, dessen Job es ist an den Grabsteinen zu rütteln, war eine schöne Ablenkung und eine enorme Auflockerung.

Leider konnte ich sehr viele von Tammies Entscheidungen überhaupt nicht nachvollziehen…ob es ihr Liebesleben betraf oder Ausräum-Aktionen in ihrem zuhause.

Bei einigen Seiten hatte ich mich sogar gefragt, ob ich die Geschichte davor total missverstanden hatte oder ob Tammie ein wenig schwindelte, was ihre Erfahrungen mit Jungs betraf.

Fynns Hund fand ich zu Beginn super, da er doch eine nicht kleine Rolle spielt. Allerdings entwickelte sich die Geschichte eher um den Hund herum, als um die Beziehung von Tammie und Fynn.

Fynn und seine Mutter waren die einzigen Charaktere, die mich richtig überzeugten. Fynn, der so viel erwachsener wirkt und im Gegensatz seine Mutter. Sie ist sehr jung geblieben und für alles offen. Die beiden haben für mich die besten Szenen und Seiten in dem ganzen Buch dargestellt.

Sprachlich konnte mich das Buch nicht ganz überzeugen. Für mich war einfach „zu wenig“ Aneurysma und zu viel Hund. Leider konnte ich auch nicht in das Buch finden, da ich ständig überlegen musste, warum irgendeine Entscheidung getroffen wurde.

Fazit: Ein Buch mit einigen Highlights, von dem ich mir aber viel mehr versprochen hatte.

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219 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 45 Rezensionen

liebe, lena marten, nicht auch noch der, zöliakie, wg

Nicht auch noch der!

Lena Marten
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 04.02.2016
ISBN 9783736300293
Genre: Liebesromane

Rezension:

Schon das Cover ist toll. Die zwei schwarzen Figuren, das Pink und Beige/Weiß. Dazu noch ein paar kleine Details… so hübsch.
Allein wie Luca die Umzugssituation meistert ist richtig zum Lachen und das erste Aufeinandertreffen bzw. der erste Abend in ihrem neuen Zuhause verspricht ein großartiges Buch. Was ich nicht so toll fand, war die Ignoranz die Ben für Lucas Krankheit hatte. Das erste Mal mag ja witzig gewesen sein, aber dann wurde es eher gemein. Aber Luca weiß sich ja zu helfen... Viele Streitereien und Auseinandersetzungen bleiben aufgrund der unterschiedlichen Charaktere also nicht aus und bringen ein ganz schönes Tempo in das Buch. Während man vieles über Luca erfährt, bleibt Ben doch etwas geheimnisvoll, da er immer wieder nur Kleinigkeiten preisgibt. Aber das Beste kommt natürlich zum Schluss :-) Trotzdem merkt man, wie ständig die Funken zwischen den beiden fliegen und immer leidenschaftlicher und prickelnder werden. Neben den beiden Hauptpersonen möchte man auf die kleinen Geschichten rund um die (neuen) Freundschaften, die sich dank der Wohnsituation entwickeln, in diesem Buch nicht verzichten. Auch wenn Luca einer Freundin ein sehr seltsames Date zu verdanken hat...
Sprachlich kann man nichts besser machen. Ab der ersten Seite zieht Luca den Leser in ihren Bann. Durch diese besondere Schlagfertigkeit und Kommentare ist jedem gleich klar, dass sie sich nichts gefallen lässt.
Fazit: Eine Steigerung von Anfang bis Ende. Viel Gefühl, Leidenschaft, Freundschaft und interessante Ereignisse. Ein absolutes Muss in jedem Bücherregal.

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39 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

texa, lustig, sommer, road tri, jugendroman

Wie mein Sommer in Flammen aufging

Jennifer Salvato Doktorski , Anne Braun
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei cbt, 08.02.2016
ISBN 9783570310250
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Neben dem Titel trägt auch schon das Cover perfekt zum Inhalt bei. Ein Mädchen, ein Benzinkanister und ein Auto. AXDS kann ja keine gute Kombination sein, wenn man auch das etwas angebrannt Foto ansieht.
Die Geschichte beginnt eigentlich bereits nach diesem Brand. Und zwar bei dem Teil, wie Rosie mit der Vorladung bzw. der gerichtlichen Verfügung umgeht und was ihre Eltern beschließen. Erst im Laufe des Buches erfahren wir, was an diesem Tag genau passiert ist.
Dank ihren Eltern, die sie aus Joey’s Reichweite bringen wollen, ist ein Road-Trip natürlich die ideale Idee. Zusammen mit Matty und seinen Freunden geht es quer durch die USA. Klar, dass viele Erlebnisse, Abenteuer und Gefühle auf die vier warten. Was ich ein wenig schade fand war, dass man eigentlich nicht so viel von der USA mitbekommen hat. Ja, ein paar Orte waren großartig beschreiben, aber ich hätte mir gewünscht, ein bisschen mehr auf diesem Trip zu „sehen“. Ich hatte auch mit mehr Ärger und Zankereien der vier gerechnet, da ja alle Charaktere sehr verschieden sind. Das spannendste war, was an diesem gewissen Abend passiert ist, als Joeys Auto abbrannte. Immer wieder bekommen man als Leser ein Stückchen mehr erzählt. Das Highlight kommt natürlich zum Schluss, mit dem ich auch wirklich nicht gerechnet hatte und mich einige Male zum Lachen brachte.
Sprachlich was das Buch toll. Ich konnte es kaum aus der Hand legen, da ich unbedingt wissen wollte, für wen denn nun Rosies Herz schlägt und was aus der gerichtlichen Verfügung wird.
Fazit: vier Teenager auf Reisen, viele Gefühle und neue Freundschaften. Klare Leseempfehlung.

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57 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

liebe, freundschaft, maria, liebesroman, beste freunde

Vom ersten Tag an und für immer

Lucy Hepburn , Angelika Naujokat
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.09.2015
ISBN 9783453417953
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das Cover ist toll. Zwei Schattenpersonen, die von einem Band, das den Titel trägt umschlungen werden. Einfach hübsch anzusehen.
Zu Beginn hatte ich paar kleine Bedenken, dass es eine klischeehafte Geschichte wird. Aber das war bei weitem nicht so.
Nell führt einen Blumenladen. Zwar etwas chaotisch, aber dafür mit viel Herz. Und das spürt man als Leser gleich. Ihr zur Seite steht Olive, ihre Mitarbeiterin, die sich immer wieder in Nells Liebesleben einmischt. Natürlich meint sie es nur gut, aber manchmal gelingen ihre Pläne nicht so optimal. Und Alex, Nells bester Freund, will ihre beste Freundin Maria heiraten. Da zerbricht Nells Welt ein wenig, denn ihr wird endlich bewusst, welche Gefühle sie für Alex wirklich hat. Mit Olives Unterstützung stürzt sie sich in neue Abenteuer und kommt aus ihrem Trott heraus. Es war so schön zu lesen, wie Nell in ihrem Hobby aufgeht und welche Leidenschaft sie dafür hat. Auch auf Dates lässt sie sich ein und die verlaufen nicht immer reibungslos. Manchmal wusste ich nicht, mit wem ich mehr Mitleid haben soll ;-)
Was ich besonders toll fand war, dass das Buch nicht nur die Alex und Nell Geschichte zu bieten hatte. Neben den Dates gibt es Nells Laden, ihre Kunden, die Freundschaften und den Mann, der ihren Laden kaufen möchte.
Sprachlich konnte mich das Buch begeistern. Es hat so viel Witz, dass mich sogar eine Mafia-Beerdigung richtig zum Lachen gebracht hat. Auf der anderen Seite hat es genauso viel Gefühl, dass ich mit Nell mitgehofft habe, den richtigen Mann zu finden. Den Schluss fand ich nicht ganz optimal, da kamen doch so manche Happy-End-Übertreibungen zusammen. Aber das macht das Buch nicht schlechter :-)
Fazit: Ein Buch mit viel Gefühl, Freundschaften und sehr viele wunderschönen Blumen.

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12 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Der Anfang vom Happy End

Emma Garcia , Andrea Brandl
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.11.2014
ISBN 9783442380824
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das Cover ist recht einfach gelstaltet. Nur die rote Schrift und ein Schnuller, der im Grunde schon das Thema des Buches verrät. Dazu noch ein paar verspielte Kleinigkeiten und fertig.

Dieses Buch ist der zweite Teil. Aber auch ohne den ersten gelesen zu haben, hat man keine Probleme die Zusammenhänge zu verstehen. Gleich am Anfang sind zwar ein paar Anspielungen, wie Max und Viv zusammengekommen sind, aber eine kurze Anmerkung löst alles auf.

Die Geschichte ist super. Wie man alles unter einen Hut bekommt, ist hier ganz toll verarbeitet. Genauso wie die Charaktere.
Mit Viv habe ich gleich zu Beginn mitgefiebert, wie Max wohl auf den kommenden Nachwuchs reagieren wird. Seine Reaktion und sämtliche folgende Pläne und Tätigkeiten waren richtig großartig zu lesen.
Besonders schön fand ich auch die Geschäftsidee und alle damit verbundenen Personen. Solche Situationen, die Viv bestehen muss, kann man wirklich nur mit seinen Freunden durchhalten.
Außerdem konnte ich lernen, wie man sich auf einer Hochzeit total blamiert und was man alles einsetzen muss, um sein Geschäft zum laufen zu bekommen.
Und der Schluss… diese Ereignis konnte ich mir bildlich vorstellen und da kam ich aus dem lachen kaum heraus.
Das einzige, was ich nicht ganz so schön fand, war der Klappentext. Dieser hatte nämlich ein wenig geschwindelt. Vivs Mutter wurde nicht ganz so beschrieben, wie es dann auch im Buch zu lesen war.

Sprachlich kann man sich bei diesem Buch überhaupt nicht beschweren. Jedes Kapitel beginnt mit einem Buchausschnitt, das sich Viv gekauft hatte und schon ein wenig preisgibt, über welche Probleme sie stolpern wird.

Fazit: Eine leicht chaotische Bald-Mama, die über die ein oder andere Schwierigkeit stolpert. Und ein Bald-Vater, der sich richtig ins Zeug legt. Nur zu empfehlen.

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788 Bibliotheken, 15 Leser, 2 Gruppen, 182 Rezensionen

selbstmord, liebe, suizid, depression, trauer

All die verdammt perfekten Tage

Jennifer Niven ,
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Limes, 28.12.2015
ISBN 9783809026570
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:
Allein das Cover ist richtig toll. Ein Mädchen, das in einer Höhe, die wie der Mond aussieht, sitzt und ein Junge, der zu ihr nach oben klettert. Wenn man ganz genau hinsieht, bemerkt man die Linien im „Mond“.
Wie sich Violet und Finch kennenlernen ist bereits zu Beginn ein Highlight. Von da an startet die rasante Geschichte der Beiden.
Abwechselnd bekommt der Leser die Sicht von Violet oder Finch zu lesen. Die Überschriften sagen auch eine Menge über die Zeit ihn ihrem Leben.
Während Violet über den Tod eines geliebten Menschen hinwegkommen muss und einen Countdown bis zu ihrem Abschluss hat, zählt Finch die Tage die er „wach“ ist. (Was genau dahinter steckt möchte ich hier natürlich nicht verraten.)

Es ist traumhaft zu lesen, wie sich die Personen entwickeln und welche Orte Indianas sie dank eines Projekts besuchen. Dass dabei Gefühle auftauchen hatte ich mir seit der ersten Begegnung der beiden gewünscht. Aber wie beide das auf ihre ganz besonderen Arten behandeln ist einfach schön zu lesen.
Sprachlich kann man es kaum besser machen. Innerhalb von Sekunden ist man in die Geschichte versunken und kommt sehr schwer davon los. Dieses Buch ist eine durchgehende Steigerung. Es gibt keine einzige langweilige Seite und ebenso keinen Punkt, an dem die Geschichte stillsteht.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und wollte gar nicht, dass es überhaupt endet ;-)

Fazit: Lesen, Lesen, Lesen!! Eine Geschichte, die Drama, Romantik und Tragödie vereint.

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82 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

freundschaft, liebe, lisa aldin, jugendbuch, monster

Jungs to go

Lisa Aldin ,
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.09.2015
ISBN 9783453269927
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:
Mädchen sind einfach nicht so Toni Valentines Ding. In ihrer alten Jungs-Clique fühlt sich die Siebzehnjährige viel wohler als in der Gesellschaft ihrer sorgfältig gestylten neuen Klassenkameradinnen der exklusiven Mädchenschule. Außerdem versteht sie Jungs viel besser. Als eine ihrer Mitschülerinnen Liebeskummer hat, weiß sie sofort: Man muss den Treulosen eifersüchtig machen! Und Kerle dafür hat Toni ja praktischerweise an der Hand. Kurz entschlossen vermietet sie einen ihrer Jungsfreunde zum einmaligen Date. Der Plan wird ein voller Erfolg – und Toni kurz darauf Inhaberin einer gefragten Schein-Date-Agentur. Bis sie sich selbst verliebt und damit nicht nur ihre Geschäftsidee, sondern auch ihren Seelenfrieden ernsthaft gefährdet …

Meine Meinung:
Toni hat keine Freundinnen, dafür aber viele Freunde. Das kommt ihr auf ihrer neuen Schule zu Gute, als sie einen Jungs-Verleih gründet. Dass diese Geschäftsidee den ein oder anderen Haken hat, war eigentlich klar. Auch wie sich Tonis Gefühle entwickeln, konnte sie nicht ahnen.

Allein schon die Farbe ist ein Hingucker im Regal. Auch die tolle verspielte Schrift und der „To-Go“-Kaffeebecher passen super.
Zu Beginn des Buches war ich mir nicht sicher, wie gut diese Geschichte um den Verleih in Tonis Leben passen wird, da sie kein typisches Mädchen ist. Aber sehr schnell wurde ich eines Besseren belehrt. Tonis Leben, Gefühle und Beziehungen zu ihren Freunden ist eher der Mittelpunkt. Auch wie sich sich an ihrer neuen Schule zurecht finden muss, mit welchen Mädels sie zu tun hat und wie sie Freundschaften schließt, hat mich einfach begeistert. Noch dazu gibt es einige Partys und Ausflüge, die immer wieder neue Wendungen und Abenteuer bringen. Ich fand es super, mit Toni und ihren Jungs auf Monster-Jagd zu gehen und über ihre Skifahrer- Künste zu schmunzeln.

Sprachlich hat mich absolut nichts gestört, man fliegt richtig über die Seiten. Die nicht allzu langen Kapitel machen es schwer, das Buch überhaupt aus der Hand zu legen.

Fazit: Ein Buch, mit dem man nichts falsch machen kann. Der Jungs-Verleih und viele Gefühle kommen hier definitiv nicht zu kurz. Absolute Leseempfehlung.

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173 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 58 Rezensionen

jugendbuch, roadtrip, liebe, auf und davon, freundschaft

Auf und davon

David Arnold ,
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Heyne, 24.08.2015
ISBN 9783453269835
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:
Das Cover ist toll. Man merkt gleich, dass das Buch ein Road-Trip wird. Die Schattenfigur eines Mädchens, das auf einem Bus sitzt. Richtig schön. Das macht gleich Lust einfach ins Auto zu springen und loszufahren.

Mim möchte zu ihrer Mutter reisen, da sie der Meinung ist, dass ihre Mutter sie unbedingt bräuchte.
Also macht sie sich auf, mit dem Bus die vielen Kilometer zurückzulegen. Und bei ihrer Reise begegnen ihr allerhand interessanter Personen.
Wen sie kennenlernt und welche Ziele sie stellvertretend für die ein oder andere Person erfüllt ist schön zu lesen. Natürlich spielen auch die Zufälle dabei eine kleine Rolle ;-)

Was mich allerdings beim lesen sehr gestört hat waren die Notizen. Zwar hat der Leser so die Möglichkeit vieles aus Mims Vergangenheit zu erfahren, aber dass diese Gedanken immer in Briefform an eine unbekannte Person gehen, und ich auch bis zum Ende nicht wirklich dahinter gestiegen bin, wer das ist (oder habe ich das überlesen?), fand ich ziemlich irritierend. Auch wie ich mit der immer wiederkehrenden „Kriegsbemalung“ und Mims Magenreflex umgehen soll, wusste ich bis zum Schluss leider nicht.

Es war schön zu lesen, wie Mim Freundschaften schließt und wie lange diese neuen Personen Mim auf der Reise begleiten und was sie zusammen erleben oder auch wie sie vor nicht so netten Menschen fliehen.

Bis mich das Buch wirklich gefesselt hatte, hat es meiner Meinung nach sehr lange 200 Seiten gebraucht. Danach ging das Buch recht flott zu lesen.
Sprachlich konnte mich der Stil nicht wirklich überzeugen. Die Story ist dagegen super, aber leider in meinen Augen nicht optimal umgesetzt.

Fazit: Ein Buch mit Höhen und Tiefen. Aber ein schöner Road-Trip mit einigen Überraschungen und Ereignissen.

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

liebe, erfüllung, schule, freundschaft, anke greifenender

Das bisschen Sünde

Anke Greifeneder
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.03.2015
ISBN 9783442384204
Genre: Liebesromane

Rezension:

Klappentext:

Das Schönste am Erwachsensein ist es, die Teenagerzeit für immer hinter sich zu lassen. Denkt zumindest Annie, die sich lieber ihrem Traumjob widmet, als ihr Leben mit kindischen Dates und unreifen Kerlen zu vergeuden. Und ganz ehrlich: Wer braucht schon Schmetterlinge im Bauch, wenn man zwei süße Katzen hat? Doch dann steht Annies große Liebe aus Schulzeiten vor ihr. May ist aufregend, unwiderstehlich – und immer noch ein Riesenarsch. Um ihn endlich die längst fällige Lektion zu erteilen, muss Annie Himmel und Hölle in Bewegung setzen – und versucht zu allem Überfluss, doch noch Max‘ Herz zu erobern.
Meine Meinung:

Das Cover ist an sich recht schlicht gehalten. Nur der Titel und ein angebissener Apfel. Und der hat Eva im Paradies auch schon kein Glück gebracht…


Annie, Apothekerin mit einer recht extrovertierten Mutter, träumt von einer eigenen Apotheke. Und auch von einem Mann. Doch genau an dieser Stelle hapert es. Bei dieser Suche nach Mr. Right ist der Leser dabei.

Fast das gesamte Buch ist eine kleine Zeitreise in Annies Vergangenheit. Als ihr Max, ihr großer Schwarm aus Schulzeiten, wieder begegnet, geht es drunter und drüber.

Begonnen mit einem Blind Date für die Hochzeit einer Schulfreundin, gehen die Zufälle immer weiter und enden bei den verschiedensten Gefühlen und Personen.

Auch toll zu lesen war es, wie Annie nach dem ganzen Drama in einem Kloster zu Ruhe kommen will.

Zugegeben, ich fand Max Sprüche schon unter der Gürtellinie und konnte nicht verstehen, was Annie nach all dem an ihm so toll fand und ihm immer wieder verzeihte.

Besonders gelungen fand ich die Nebengeschichte, die in der Apotheke spielte. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet und noch weniger mit der Auflösung. Das brachte noch einmal extra Aufregung in die Geschichte.


Sprachlich kann man an diesem Buch nichts Schlechtes finden. Innerhalb weniger Seiten ist man in Annies Leben eingezogen und kann das Buch kaum aus der Hand legen. Sehr unterhaltsam und vor allem lustig wird Annies Klassentreffen und die damit verbundenen Ereignisse erzählt.


Fazit:

Ein tolles Buch, das einen an die eigene Schulzeit und –freunde erinnert. Wer einmal Teil von Annies Klasse sein möchte, sollte unbedingt zu diesem Buch greifen. Absolute Leseempfehlung.

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(45)

74 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

krimi, lustig, verfolgung, fbi, 1. fall

Mit High Heels und Handschellen

Janet Evanovich , Lee Goldberg , Ulrike Laszlo
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.05.2014
ISBN 9783442480647
Genre: Liebesromane

Rezension:

Klappentext:
FBI Special Agent Kate O’Hare ist bekannt für ihren Verstand und – solange es nicht um Schokolade geht – ihre eiserne Disziplin. In den vergangenen Jahren hat die hübsche Dreiunddreißigjährige etliche Kriminelle hinter Gittern gebracht. Doch obwohl Kate sich längst einen Namen als Agentin gemacht hat, ist der einzige Name, der sie selbst interessiert: Nicolas Fox. International operierender Trickbetrüger und nicht nur kriminell, sonder vor allem kriminell attraktiv und gefährlich charmant. Und so fliegen, wenn O’Hare und Fox aufeinandertreffen, nicht nur die Fetzen, sondern auch die Funken…

Meine Meinung:

Wieder ein Evanovich Roman, der einen tollen Start in eine neue Reihe verspricht.

Das Cover ist super. Es hat schon etwas Geheimnisvolles mit den Schattenfiguren der Hauptdarsteller. Dazu noch die tollen Farben, die ja in den nächsten Bänden wechseln.

Kate O’Hare ist in diesem Fall die Protagonistin und ihr „Gegenspieler“ ist Nick Fox, Trickbetrüger.
Doch anstatt ihr quer durch das ganze Buch zu jagen, gibt es einen besonderen Auftrag. Die beiden müssen zusammenarbeiten und einen anderen Verbrecher fangen.
Und das war richtig lustig zu lesen. Man begleitet die beiden durch die Welt und heckt mit ihnen die spannenden Pläne aus. Auch die Auswahl und Anheuerung ihres Teams bekommt man zu lesen. (Ich bin auch schon gespannt, ob in den weiteren Teilen dieselben Personen mitspielen werden.)
Wie dann die Durchführung des Plans umgesetzt wurde ist das Highlight. Es hat Spannung, Witz und auch ein paar fliegende Funken.

Sprachlich kann man an diesem Buch gar nichts aussetzen. Zwar fand ich, dass das Buch nicht die auf der Rückseite angekündigten „Brüller“ auf Lager hatte, aber trotzdem sehr unterhaltsam und lustig war.

Fazit:
Ein Evanovich Roman der Lust auf mehr macht. Abenteuer, Spannung und Witz bleiben garantiert nicht auf der Strecke. Klare Leseempfehlung.

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

lita, ratgeber

Was Jungs wollen

Pete Hautman , Stefanie Frida Lemke
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 13.05.2013
ISBN 9783453534308
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt:

Lita und Adam sind beste Freunde. Und während Lita versucht, ihrer Freundin ein Date mit ihrem Schwarm zu arrangieren und fleißig Verhaltenstipps gibt, möchte Adam ein Buch schreiben. Er möchte einen Ratgeber veröffentlichen mit dem Thema „Was Jungs wollen“. Dabei fallen ihm allerhand Marketingideen und spannende Themen ein.

Meine Meinung:
Das Cover ist ein richtiger Hingucker. Allein die pink-lila Farbe und dazu die bunten Strümpfe und Schuhe. Echt hübsch.


Dass Adam einen Ratgeber schreiben will, passt Lita eher weniger. Denn von den besten Freunden ist sie es, die besser mit Worten umgehen kann. Das merkt man schon allein daran, dass sie den bekannstesten Blog der Schule betreibt. Aber das ist ein Geheimnis, das noch nicht einmal ihre Freunden kennen.
Und genau dieser Blog bzw. die Fragen und Antworten sind richtig lustig zu lesen. Auf manche gibt sie hilfreiche, auf manche eher unterhaltsame und bissige Antworten.

Leider fand ich diese wenigen Zeilen fast das Highlight. Für mich ist in diesem Buch zu wenig passiert. Besser gesagt diese ca. 350 Seiten hätten wahrscheinlich auch in der Hälfte erzählt werden können. Viele Themen oder Aktionen wurden meiner Meinung nach zu sehr in die Länge gezogen, bei denen ich mir teilweise nicht sicher war, warum diese erzählt wurden. Andererseits wurde Wichtigeres viel zu schnell abgehandelt.

Sprachlich kann man sich nicht beschweren. Es ist schön und einfach geschrieben. Man findet auch sofort in die Geschichte hinein. Persönlich finde ich, dass zu viele Personen mitgespielt haben, die man erst einmal einordnen muss.

Fazit:

Eine tolle Geschichte nicht ganz perfekt umgesetzt. Für alle, die wissen wollen „Was Jungs wollen“ ist dieses Buch ein Lesevergnügen.

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