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305 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 83 Rezensionen

liebe, liebesbriefe, jenny han, familie, briefe

To all the boys I’ve loved before

Jenny Han , Birgitt Kollmann
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 25.07.2016
ISBN 9783446250819
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover ist toll. Das Mädchen, das ganz verträumt in ein Büchlein schreibt. Der Titel ist auch so passend in einer Schreibschrift gewählt. Soo schön. Und vor allem finde ich es besonders, dass das Buch nicht diesen glatten Einband bekommen hat, sondern etwas „rauer“ geblieben ist.

Lara Jean hat ihre eigene Art über Liebeskummer hinwegzukommen. Sie schreibt einen Brief an die Jungs und zählt alle schlechten Eigenschaften auf, aber ohne diese abzuschicken. Doch dann gelangen diese Briefe doch irgendwie zu den Personen …
Soweit dachte ich, dass jetzt der Spaß beginnt und Lara Jeans Leben etwas aus der Bahn geworfen wird. Aber sehr weit gefehlt. Drei der fünf Briefe richten kaum Schaden an, und alles dreht sich um die übrigen beiden.
Einer davon ist sogar richtig heikel, denn eigentlich sollte dieser Junge für Lara Jean eh tabu sein, denn es ist der Freund der Schwester (so viel wird ja schon auf dem Klappentext verraten). Den anderen, Peter, lernt man als Leser auch erst kennen. Natürlich erst durch seine schlechten Eigenschaften, denn die haben wir ja schwarz auf weiß.
Am besten hat mir der „Vertrag“ der beiden gefallen, denn ab da hatte ich mir viel Eifersucht, Chaos und lustige Zusammentreffen erhofft. Aber nicht wirklich bekommen. Viele der Situationen lösen sich wieder viel zu schnell auf und richten wenig an. Also definitiv nicht das „außer Kontrolle“ geratenes Leben, was der Klappentext verspricht. Das fand ich dann doch etwas enttäuschend.

Was ich aber ganz großartig fand, was das Familienleben. Kitty, ihre kleine Schwester, habe ich sofort ins Herz geschlossen. Margot, die große Schwester, mochte ich leider nicht so gerne. Die Art, wie sie mit Josh umgeht und das Drama, das sie veranstaltet fand ich doch etwas anstrengend.
Diese Familie war für mich auch das eigentliche Thema in dem Buch. Die Jungs haben sich da immer irgendwie eingliedern müssen, was auch wirklich toll gelungen ist. Vor allem hat mich die Plätzchen-Szene begeistert.

Sprachlich kann das Buch klar punkten. Man fliegt nur so über die Seiten und möchte wissen, was alles passieren wird. Zwar fand ich viel zu wenig Aufregung und Verwirrung um die Briefe auf den nicht wenigen Seiten, dagegen konnte aber die Familiengeschichte absolut überzeugen.

Fazit: Leider ein Klappentext, der zu viel verspricht. Großartige Familie und Gefühlschaos für zwei Jungs, die die Wahrheit schriftlich bekommen haben.

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(120)

242 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 54 Rezensionen

liebe, almost, roman, verlieben, vertrag

Almost

Anne Eliot , Birgit Niehaus
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 18.03.2016
ISBN 9783423716710
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:
Vielen Dank, dass ich bei der Leserunde auf Lovelybooks dabei sein durfte :-)

Das Cover fand ich okay. Ich bin an sich kein Freund von Gesichter auf dem Cover, aber bei diesem Buch hat es mich nicht wirklich gestört.

Jess und Gray gehen auf dieselbe Schule. Allerdings kann Jess mit Gray wenig anfangen. Als sich die beiden um denselben Praktikumsplatz bewerben, ändert sich alles.
Sie will ihren Eltern beweisen, dass sie wieder „normal“ ist und sie diese eine Nacht ein paar Jahre zuvor überwunden hat. Dazu schmiedet sie einen Plan, in dem Gray ihren Freund spielt. Aber was Jess nicht weiß, Gray hatte ebenfalls eine Rolle in ihrer Albtraum-Nacht.
Interessant war es zu lesen, wie genau Jess und Gray diesen Plan in die Tat umsetzen.
Toll war es, dass man richtig gespürt hat, wie sehr sich Gray vornimmt, immer für Jess da zu sein und ihr zur Seite steht.
Vieles, was Gray andeutet z.B. was der Trainer gemacht oder nicht gemacht hat, zieht sich komplett durch das Buch. Als Leser bleibt nichts anderes übrig, als sich die Details auszumalen. Aber keine Sorge, man erfährt alles.
Der Plan und das ganze Durcheinander, das die beiden aushecken, war allerdings dazu verurteilt irgendwann kompliziert zu werden..
Man wird richtig auf die Folter gespannt, was in dieser Nacht, die Jess Leben verändert hat. Ich konnte das Buch aus genau diesem Grund kaum aus der Hand legen.
Besonders schön fand ich die neuen Freunde, die Jess ohne ihren Plan nie dazu gewonnen hätte. Die beiden haben der ganzen Geschichte ein wenig Leichtigkeit gebracht.

Das einzige, was mich etwas gestört hat, waren die ständigen Meinungswechsel von Jess. Einmal will sie, auf der anderen Seite wieder nicht. Das fand ich irgendwann doch etwas anstrengen bzw. hat sie mich fast schon genervt.

Sprachlich konnte mich das Buch überzeugen. Abwechseln ist einmal die Sicht von Jess, und im nächsten Kapitel wieder von Gray beschrieben. So weiß man gleich, was in den Protagonisten vorgeht und ist ganz gespannt, wie der jeweils andere reagiert.

Fazit: schwieriges Thema sehr gut und gefühlvoll erzählt. Klare Leseempfehlung.

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(85)

179 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 65 Rezensionen

aneurysma, liebe, jugendbuch, krankheit, friedhof

All die schönen Dinge

Ruth Olshan , Cornelia Niere
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 22.02.2016
ISBN 9783789103711
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:

Tammie hat eine Vorliebe für Pistazieneis. Und für Sprüche. Genauer gesagt: für Sprüche, die auf Grabsteinen stehen. Ein etwas ungewöhnliches Hobby für eine 16-Jährige. Weniger ungewöhnlich wird es, wenn man weiß, dass Tammie ein Aneurysma im Kopf hat. Es hat sich dort inmitten ihrer Synapsen bequem gemacht und kann jeden Moment explodieren. Oder eben nicht. Das ist die entscheidende Frage und um die kreist ziemlich viel in Tammies Leben. Erst als Tammie eines Tages auf dem Friedhof einen Jungen kennenlernt, der an Grabsteinen rüttelt, ändert sich von Grund auf alles für sie.


Meine Meinung:
Das Cover ist richtig schön. Jedes Wort des Titels auf einem Post-It. Und das passt ja auch so gut zum Inhalt…
Dass Tammie ein Aneurysma hat ist kein Geheimnis. Aber dass ihr Lieblingsort der Friedhof geworden ist, auf dem sie nach einem Grabspruch für sich sucht, klingt recht morbide.

Und ehrlich gesagt war es das auch. Im Grunde beschäftigt sich die komplette Geschichte mit ihren Ausflügen zum Friedhof. Dass sie dort Fynn kennenlernt, dessen Job es ist an den Grabsteinen zu rütteln, war eine schöne Ablenkung und eine enorme Auflockerung.

Leider konnte ich sehr viele von Tammies Entscheidungen überhaupt nicht nachvollziehen…ob es ihr Liebesleben betraf oder Ausräum-Aktionen in ihrem zuhause.

Bei einigen Seiten hatte ich mich sogar gefragt, ob ich die Geschichte davor total missverstanden hatte oder ob Tammie ein wenig schwindelte, was ihre Erfahrungen mit Jungs betraf.

Fynns Hund fand ich zu Beginn super, da er doch eine nicht kleine Rolle spielt. Allerdings entwickelte sich die Geschichte eher um den Hund herum, als um die Beziehung von Tammie und Fynn.

Fynn und seine Mutter waren die einzigen Charaktere, die mich richtig überzeugten. Fynn, der so viel erwachsener wirkt und im Gegensatz seine Mutter. Sie ist sehr jung geblieben und für alles offen. Die beiden haben für mich die besten Szenen und Seiten in dem ganzen Buch dargestellt.

Sprachlich konnte mich das Buch nicht ganz überzeugen. Für mich war einfach „zu wenig“ Aneurysma und zu viel Hund. Leider konnte ich auch nicht in das Buch finden, da ich ständig überlegen musste, warum irgendeine Entscheidung getroffen wurde.

Fazit: Ein Buch mit einigen Highlights, von dem ich mir aber viel mehr versprochen hatte.

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(89)

200 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 44 Rezensionen

liebe, lena marten, nicht auch noch der, zöliakie, wg

Nicht auch noch der!

Lena Marten
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 04.02.2016
ISBN 9783736300293
Genre: Liebesromane

Rezension:

Schon das Cover ist toll. Die zwei schwarzen Figuren, das Pink und Beige/Weiß. Dazu noch ein paar kleine Details… so hübsch.
Allein wie Luca die Umzugssituation meistert ist richtig zum Lachen und das erste Aufeinandertreffen bzw. der erste Abend in ihrem neuen Zuhause verspricht ein großartiges Buch. Was ich nicht so toll fand, war die Ignoranz die Ben für Lucas Krankheit hatte. Das erste Mal mag ja witzig gewesen sein, aber dann wurde es eher gemein. Aber Luca weiß sich ja zu helfen... Viele Streitereien und Auseinandersetzungen bleiben aufgrund der unterschiedlichen Charaktere also nicht aus und bringen ein ganz schönes Tempo in das Buch. Während man vieles über Luca erfährt, bleibt Ben doch etwas geheimnisvoll, da er immer wieder nur Kleinigkeiten preisgibt. Aber das Beste kommt natürlich zum Schluss :-) Trotzdem merkt man, wie ständig die Funken zwischen den beiden fliegen und immer leidenschaftlicher und prickelnder werden. Neben den beiden Hauptpersonen möchte man auf die kleinen Geschichten rund um die (neuen) Freundschaften, die sich dank der Wohnsituation entwickeln, in diesem Buch nicht verzichten. Auch wenn Luca einer Freundin ein sehr seltsames Date zu verdanken hat...
Sprachlich kann man nichts besser machen. Ab der ersten Seite zieht Luca den Leser in ihren Bann. Durch diese besondere Schlagfertigkeit und Kommentare ist jedem gleich klar, dass sie sich nichts gefallen lässt.
Fazit: Eine Steigerung von Anfang bis Ende. Viel Gefühl, Leidenschaft, Freundschaft und interessante Ereignisse. Ein absolutes Muss in jedem Bücherregal.

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(15)

38 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

texa, lustig, sommer, road tri, jugendroman

Wie mein Sommer in Flammen aufging

Jennifer Salvato Doktorski , Anne Braun
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei cbt, 08.02.2016
ISBN 9783570310250
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Neben dem Titel trägt auch schon das Cover perfekt zum Inhalt bei. Ein Mädchen, ein Benzinkanister und ein Auto. AXDS kann ja keine gute Kombination sein, wenn man auch das etwas angebrannt Foto ansieht.
Die Geschichte beginnt eigentlich bereits nach diesem Brand. Und zwar bei dem Teil, wie Rosie mit der Vorladung bzw. der gerichtlichen Verfügung umgeht und was ihre Eltern beschließen. Erst im Laufe des Buches erfahren wir, was an diesem Tag genau passiert ist.
Dank ihren Eltern, die sie aus Joey’s Reichweite bringen wollen, ist ein Road-Trip natürlich die ideale Idee. Zusammen mit Matty und seinen Freunden geht es quer durch die USA. Klar, dass viele Erlebnisse, Abenteuer und Gefühle auf die vier warten. Was ich ein wenig schade fand war, dass man eigentlich nicht so viel von der USA mitbekommen hat. Ja, ein paar Orte waren großartig beschreiben, aber ich hätte mir gewünscht, ein bisschen mehr auf diesem Trip zu „sehen“. Ich hatte auch mit mehr Ärger und Zankereien der vier gerechnet, da ja alle Charaktere sehr verschieden sind. Das spannendste war, was an diesem gewissen Abend passiert ist, als Joeys Auto abbrannte. Immer wieder bekommen man als Leser ein Stückchen mehr erzählt. Das Highlight kommt natürlich zum Schluss, mit dem ich auch wirklich nicht gerechnet hatte und mich einige Male zum Lachen brachte.
Sprachlich was das Buch toll. Ich konnte es kaum aus der Hand legen, da ich unbedingt wissen wollte, für wen denn nun Rosies Herz schlägt und was aus der gerichtlichen Verfügung wird.
Fazit: vier Teenager auf Reisen, viele Gefühle und neue Freundschaften. Klare Leseempfehlung.

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51 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

liebe, freundschaft, maria, liebesroman, beste freunde

Vom ersten Tag an und für immer

Lucy Hepburn , Angelika Naujokat
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.09.2015
ISBN 9783453417953
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das Cover ist toll. Zwei Schattenpersonen, die von einem Band, das den Titel trägt umschlungen werden. Einfach hübsch anzusehen.
Zu Beginn hatte ich paar kleine Bedenken, dass es eine klischeehafte Geschichte wird. Aber das war bei weitem nicht so.
Nell führt einen Blumenladen. Zwar etwas chaotisch, aber dafür mit viel Herz. Und das spürt man als Leser gleich. Ihr zur Seite steht Olive, ihre Mitarbeiterin, die sich immer wieder in Nells Liebesleben einmischt. Natürlich meint sie es nur gut, aber manchmal gelingen ihre Pläne nicht so optimal. Und Alex, Nells bester Freund, will ihre beste Freundin Maria heiraten. Da zerbricht Nells Welt ein wenig, denn ihr wird endlich bewusst, welche Gefühle sie für Alex wirklich hat. Mit Olives Unterstützung stürzt sie sich in neue Abenteuer und kommt aus ihrem Trott heraus. Es war so schön zu lesen, wie Nell in ihrem Hobby aufgeht und welche Leidenschaft sie dafür hat. Auch auf Dates lässt sie sich ein und die verlaufen nicht immer reibungslos. Manchmal wusste ich nicht, mit wem ich mehr Mitleid haben soll ;-)
Was ich besonders toll fand war, dass das Buch nicht nur die Alex und Nell Geschichte zu bieten hatte. Neben den Dates gibt es Nells Laden, ihre Kunden, die Freundschaften und den Mann, der ihren Laden kaufen möchte.
Sprachlich konnte mich das Buch begeistern. Es hat so viel Witz, dass mich sogar eine Mafia-Beerdigung richtig zum Lachen gebracht hat. Auf der anderen Seite hat es genauso viel Gefühl, dass ich mit Nell mitgehofft habe, den richtigen Mann zu finden. Den Schluss fand ich nicht ganz optimal, da kamen doch so manche Happy-End-Übertreibungen zusammen. Aber das macht das Buch nicht schlechter :-)
Fazit: Ein Buch mit viel Gefühl, Freundschaften und sehr viele wunderschönen Blumen.

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11 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Der Anfang vom Happy End

Emma Garcia , Andrea Brandl
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.11.2014
ISBN 9783442380824
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das Cover ist recht einfach gelstaltet. Nur die rote Schrift und ein Schnuller, der im Grunde schon das Thema des Buches verrät. Dazu noch ein paar verspielte Kleinigkeiten und fertig.

Dieses Buch ist der zweite Teil. Aber auch ohne den ersten gelesen zu haben, hat man keine Probleme die Zusammenhänge zu verstehen. Gleich am Anfang sind zwar ein paar Anspielungen, wie Max und Viv zusammengekommen sind, aber eine kurze Anmerkung löst alles auf.

Die Geschichte ist super. Wie man alles unter einen Hut bekommt, ist hier ganz toll verarbeitet. Genauso wie die Charaktere.
Mit Viv habe ich gleich zu Beginn mitgefiebert, wie Max wohl auf den kommenden Nachwuchs reagieren wird. Seine Reaktion und sämtliche folgende Pläne und Tätigkeiten waren richtig großartig zu lesen.
Besonders schön fand ich auch die Geschäftsidee und alle damit verbundenen Personen. Solche Situationen, die Viv bestehen muss, kann man wirklich nur mit seinen Freunden durchhalten.
Außerdem konnte ich lernen, wie man sich auf einer Hochzeit total blamiert und was man alles einsetzen muss, um sein Geschäft zum laufen zu bekommen.
Und der Schluss… diese Ereignis konnte ich mir bildlich vorstellen und da kam ich aus dem lachen kaum heraus.
Das einzige, was ich nicht ganz so schön fand, war der Klappentext. Dieser hatte nämlich ein wenig geschwindelt. Vivs Mutter wurde nicht ganz so beschrieben, wie es dann auch im Buch zu lesen war.

Sprachlich kann man sich bei diesem Buch überhaupt nicht beschweren. Jedes Kapitel beginnt mit einem Buchausschnitt, das sich Viv gekauft hatte und schon ein wenig preisgibt, über welche Probleme sie stolpern wird.

Fazit: Eine leicht chaotische Bald-Mama, die über die ein oder andere Schwierigkeit stolpert. Und ein Bald-Vater, der sich richtig ins Zeug legt. Nur zu empfehlen.

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(347)

673 Bibliotheken, 15 Leser, 2 Gruppen, 160 Rezensionen

selbstmord, liebe, suizid, depression, jennifer niven

All die verdammt perfekten Tage

Jennifer Niven ,
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Limes, 28.12.2015
ISBN 9783809026570
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:
Allein das Cover ist richtig toll. Ein Mädchen, das in einer Höhe, die wie der Mond aussieht, sitzt und ein Junge, der zu ihr nach oben klettert. Wenn man ganz genau hinsieht, bemerkt man die Linien im „Mond“.
Wie sich Violet und Finch kennenlernen ist bereits zu Beginn ein Highlight. Von da an startet die rasante Geschichte der Beiden.
Abwechselnd bekommt der Leser die Sicht von Violet oder Finch zu lesen. Die Überschriften sagen auch eine Menge über die Zeit ihn ihrem Leben.
Während Violet über den Tod eines geliebten Menschen hinwegkommen muss und einen Countdown bis zu ihrem Abschluss hat, zählt Finch die Tage die er „wach“ ist. (Was genau dahinter steckt möchte ich hier natürlich nicht verraten.)

Es ist traumhaft zu lesen, wie sich die Personen entwickeln und welche Orte Indianas sie dank eines Projekts besuchen. Dass dabei Gefühle auftauchen hatte ich mir seit der ersten Begegnung der beiden gewünscht. Aber wie beide das auf ihre ganz besonderen Arten behandeln ist einfach schön zu lesen.
Sprachlich kann man es kaum besser machen. Innerhalb von Sekunden ist man in die Geschichte versunken und kommt sehr schwer davon los. Dieses Buch ist eine durchgehende Steigerung. Es gibt keine einzige langweilige Seite und ebenso keinen Punkt, an dem die Geschichte stillsteht.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und wollte gar nicht, dass es überhaupt endet ;-)

Fazit: Lesen, Lesen, Lesen!! Eine Geschichte, die Drama, Romantik und Tragödie vereint.

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(43)

79 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

liebe, jugendbuch, freundschaft, monster, jungs

Jungs to go

Lisa Aldin ,
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.09.2015
ISBN 9783453269927
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:
Mädchen sind einfach nicht so Toni Valentines Ding. In ihrer alten Jungs-Clique fühlt sich die Siebzehnjährige viel wohler als in der Gesellschaft ihrer sorgfältig gestylten neuen Klassenkameradinnen der exklusiven Mädchenschule. Außerdem versteht sie Jungs viel besser. Als eine ihrer Mitschülerinnen Liebeskummer hat, weiß sie sofort: Man muss den Treulosen eifersüchtig machen! Und Kerle dafür hat Toni ja praktischerweise an der Hand. Kurz entschlossen vermietet sie einen ihrer Jungsfreunde zum einmaligen Date. Der Plan wird ein voller Erfolg – und Toni kurz darauf Inhaberin einer gefragten Schein-Date-Agentur. Bis sie sich selbst verliebt und damit nicht nur ihre Geschäftsidee, sondern auch ihren Seelenfrieden ernsthaft gefährdet …

Meine Meinung:
Toni hat keine Freundinnen, dafür aber viele Freunde. Das kommt ihr auf ihrer neuen Schule zu Gute, als sie einen Jungs-Verleih gründet. Dass diese Geschäftsidee den ein oder anderen Haken hat, war eigentlich klar. Auch wie sich Tonis Gefühle entwickeln, konnte sie nicht ahnen.

Allein schon die Farbe ist ein Hingucker im Regal. Auch die tolle verspielte Schrift und der „To-Go“-Kaffeebecher passen super.
Zu Beginn des Buches war ich mir nicht sicher, wie gut diese Geschichte um den Verleih in Tonis Leben passen wird, da sie kein typisches Mädchen ist. Aber sehr schnell wurde ich eines Besseren belehrt. Tonis Leben, Gefühle und Beziehungen zu ihren Freunden ist eher der Mittelpunkt. Auch wie sich sich an ihrer neuen Schule zurecht finden muss, mit welchen Mädels sie zu tun hat und wie sie Freundschaften schließt, hat mich einfach begeistert. Noch dazu gibt es einige Partys und Ausflüge, die immer wieder neue Wendungen und Abenteuer bringen. Ich fand es super, mit Toni und ihren Jungs auf Monster-Jagd zu gehen und über ihre Skifahrer- Künste zu schmunzeln.

Sprachlich hat mich absolut nichts gestört, man fliegt richtig über die Seiten. Die nicht allzu langen Kapitel machen es schwer, das Buch überhaupt aus der Hand zu legen.

Fazit: Ein Buch, mit dem man nichts falsch machen kann. Der Jungs-Verleih und viele Gefühle kommen hier definitiv nicht zu kurz. Absolute Leseempfehlung.

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174 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 58 Rezensionen

jugendbuch, roadtrip, liebe, auf und davon, freundschaft

Auf und davon

David Arnold ,
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Heyne, 24.08.2015
ISBN 9783453269835
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:
Das Cover ist toll. Man merkt gleich, dass das Buch ein Road-Trip wird. Die Schattenfigur eines Mädchens, das auf einem Bus sitzt. Richtig schön. Das macht gleich Lust einfach ins Auto zu springen und loszufahren.

Mim möchte zu ihrer Mutter reisen, da sie der Meinung ist, dass ihre Mutter sie unbedingt bräuchte.
Also macht sie sich auf, mit dem Bus die vielen Kilometer zurückzulegen. Und bei ihrer Reise begegnen ihr allerhand interessanter Personen.
Wen sie kennenlernt und welche Ziele sie stellvertretend für die ein oder andere Person erfüllt ist schön zu lesen. Natürlich spielen auch die Zufälle dabei eine kleine Rolle ;-)

Was mich allerdings beim lesen sehr gestört hat waren die Notizen. Zwar hat der Leser so die Möglichkeit vieles aus Mims Vergangenheit zu erfahren, aber dass diese Gedanken immer in Briefform an eine unbekannte Person gehen, und ich auch bis zum Ende nicht wirklich dahinter gestiegen bin, wer das ist (oder habe ich das überlesen?), fand ich ziemlich irritierend. Auch wie ich mit der immer wiederkehrenden „Kriegsbemalung“ und Mims Magenreflex umgehen soll, wusste ich bis zum Schluss leider nicht.

Es war schön zu lesen, wie Mim Freundschaften schließt und wie lange diese neuen Personen Mim auf der Reise begleiten und was sie zusammen erleben oder auch wie sie vor nicht so netten Menschen fliehen.

Bis mich das Buch wirklich gefesselt hatte, hat es meiner Meinung nach sehr lange 200 Seiten gebraucht. Danach ging das Buch recht flott zu lesen.
Sprachlich konnte mich der Stil nicht wirklich überzeugen. Die Story ist dagegen super, aber leider in meinen Augen nicht optimal umgesetzt.

Fazit: Ein Buch mit Höhen und Tiefen. Aber ein schöner Road-Trip mit einigen Überraschungen und Ereignissen.

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(15)

29 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

liebe, erfüllung, schule, freundschaft, anke greifenender

Das bisschen Sünde

Anke Greifeneder
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.03.2015
ISBN 9783442384204
Genre: Liebesromane

Rezension:

Klappentext:

Das Schönste am Erwachsensein ist es, die Teenagerzeit für immer hinter sich zu lassen. Denkt zumindest Annie, die sich lieber ihrem Traumjob widmet, als ihr Leben mit kindischen Dates und unreifen Kerlen zu vergeuden. Und ganz ehrlich: Wer braucht schon Schmetterlinge im Bauch, wenn man zwei süße Katzen hat? Doch dann steht Annies große Liebe aus Schulzeiten vor ihr. May ist aufregend, unwiderstehlich – und immer noch ein Riesenarsch. Um ihn endlich die längst fällige Lektion zu erteilen, muss Annie Himmel und Hölle in Bewegung setzen – und versucht zu allem Überfluss, doch noch Max‘ Herz zu erobern.
Meine Meinung:

Das Cover ist an sich recht schlicht gehalten. Nur der Titel und ein angebissener Apfel. Und der hat Eva im Paradies auch schon kein Glück gebracht…


Annie, Apothekerin mit einer recht extrovertierten Mutter, träumt von einer eigenen Apotheke. Und auch von einem Mann. Doch genau an dieser Stelle hapert es. Bei dieser Suche nach Mr. Right ist der Leser dabei.

Fast das gesamte Buch ist eine kleine Zeitreise in Annies Vergangenheit. Als ihr Max, ihr großer Schwarm aus Schulzeiten, wieder begegnet, geht es drunter und drüber.

Begonnen mit einem Blind Date für die Hochzeit einer Schulfreundin, gehen die Zufälle immer weiter und enden bei den verschiedensten Gefühlen und Personen.

Auch toll zu lesen war es, wie Annie nach dem ganzen Drama in einem Kloster zu Ruhe kommen will.

Zugegeben, ich fand Max Sprüche schon unter der Gürtellinie und konnte nicht verstehen, was Annie nach all dem an ihm so toll fand und ihm immer wieder verzeihte.

Besonders gelungen fand ich die Nebengeschichte, die in der Apotheke spielte. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet und noch weniger mit der Auflösung. Das brachte noch einmal extra Aufregung in die Geschichte.


Sprachlich kann man an diesem Buch nichts Schlechtes finden. Innerhalb weniger Seiten ist man in Annies Leben eingezogen und kann das Buch kaum aus der Hand legen. Sehr unterhaltsam und vor allem lustig wird Annies Klassentreffen und die damit verbundenen Ereignisse erzählt.


Fazit:

Ein tolles Buch, das einen an die eigene Schulzeit und –freunde erinnert. Wer einmal Teil von Annies Klasse sein möchte, sollte unbedingt zu diesem Buch greifen. Absolute Leseempfehlung.

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(46)

72 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

krimi, lustig, verfolgung, fbi, 1. fall

Mit High Heels und Handschellen

Janet Evanovich , Lee Goldberg , Ulrike Laszlo
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.05.2014
ISBN 9783442480647
Genre: Liebesromane

Rezension:

Klappentext:
FBI Special Agent Kate O’Hare ist bekannt für ihren Verstand und – solange es nicht um Schokolade geht – ihre eiserne Disziplin. In den vergangenen Jahren hat die hübsche Dreiunddreißigjährige etliche Kriminelle hinter Gittern gebracht. Doch obwohl Kate sich längst einen Namen als Agentin gemacht hat, ist der einzige Name, der sie selbst interessiert: Nicolas Fox. International operierender Trickbetrüger und nicht nur kriminell, sonder vor allem kriminell attraktiv und gefährlich charmant. Und so fliegen, wenn O’Hare und Fox aufeinandertreffen, nicht nur die Fetzen, sondern auch die Funken…

Meine Meinung:

Wieder ein Evanovich Roman, der einen tollen Start in eine neue Reihe verspricht.

Das Cover ist super. Es hat schon etwas Geheimnisvolles mit den Schattenfiguren der Hauptdarsteller. Dazu noch die tollen Farben, die ja in den nächsten Bänden wechseln.

Kate O’Hare ist in diesem Fall die Protagonistin und ihr „Gegenspieler“ ist Nick Fox, Trickbetrüger.
Doch anstatt ihr quer durch das ganze Buch zu jagen, gibt es einen besonderen Auftrag. Die beiden müssen zusammenarbeiten und einen anderen Verbrecher fangen.
Und das war richtig lustig zu lesen. Man begleitet die beiden durch die Welt und heckt mit ihnen die spannenden Pläne aus. Auch die Auswahl und Anheuerung ihres Teams bekommt man zu lesen. (Ich bin auch schon gespannt, ob in den weiteren Teilen dieselben Personen mitspielen werden.)
Wie dann die Durchführung des Plans umgesetzt wurde ist das Highlight. Es hat Spannung, Witz und auch ein paar fliegende Funken.

Sprachlich kann man an diesem Buch gar nichts aussetzen. Zwar fand ich, dass das Buch nicht die auf der Rückseite angekündigten „Brüller“ auf Lager hatte, aber trotzdem sehr unterhaltsam und lustig war.

Fazit:
Ein Evanovich Roman der Lust auf mehr macht. Abenteuer, Spannung und Witz bleiben garantiert nicht auf der Strecke. Klare Leseempfehlung.

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(7)

19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

lita, ratgeber

Was Jungs wollen

Pete Hautman , Stefanie Frida Lemke
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 13.05.2013
ISBN 9783453534308
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt:

Lita und Adam sind beste Freunde. Und während Lita versucht, ihrer Freundin ein Date mit ihrem Schwarm zu arrangieren und fleißig Verhaltenstipps gibt, möchte Adam ein Buch schreiben. Er möchte einen Ratgeber veröffentlichen mit dem Thema „Was Jungs wollen“. Dabei fallen ihm allerhand Marketingideen und spannende Themen ein.

Meine Meinung:
Das Cover ist ein richtiger Hingucker. Allein die pink-lila Farbe und dazu die bunten Strümpfe und Schuhe. Echt hübsch.


Dass Adam einen Ratgeber schreiben will, passt Lita eher weniger. Denn von den besten Freunden ist sie es, die besser mit Worten umgehen kann. Das merkt man schon allein daran, dass sie den bekannstesten Blog der Schule betreibt. Aber das ist ein Geheimnis, das noch nicht einmal ihre Freunden kennen.
Und genau dieser Blog bzw. die Fragen und Antworten sind richtig lustig zu lesen. Auf manche gibt sie hilfreiche, auf manche eher unterhaltsame und bissige Antworten.

Leider fand ich diese wenigen Zeilen fast das Highlight. Für mich ist in diesem Buch zu wenig passiert. Besser gesagt diese ca. 350 Seiten hätten wahrscheinlich auch in der Hälfte erzählt werden können. Viele Themen oder Aktionen wurden meiner Meinung nach zu sehr in die Länge gezogen, bei denen ich mir teilweise nicht sicher war, warum diese erzählt wurden. Andererseits wurde Wichtigeres viel zu schnell abgehandelt.

Sprachlich kann man sich nicht beschweren. Es ist schön und einfach geschrieben. Man findet auch sofort in die Geschichte hinein. Persönlich finde ich, dass zu viele Personen mitgespielt haben, die man erst einmal einordnen muss.

Fazit:

Eine tolle Geschichte nicht ganz perfekt umgesetzt. Für alle, die wissen wollen „Was Jungs wollen“ ist dieses Buch ein Lesevergnügen.

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37 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

liebe, briefe, amerika, weltreise, deutschland

In 80 Tagen zu dir

Natascha Sagorski
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 22.06.2015
ISBN 9783442383023
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:
Stine und Finn erleben beide auf ihre eigene Weise ein persönliches Desaster. Stine schnappt sich daher die Briefe ihrer Großmutter um ein wenig mehr über sie und vielleicht auch über sich selbst zu erfahren und macht sich auf eine Reise. Auf der anderen Seite macht dies Finn ebenso, allerdings aus etwas anderen Gründen. Als sich die beiden immer wieder über den Weg laufen, hat wohl das Schicksal die Hände im Spiel gehabt.

Meine Meinung:
Das Cover ist schon richtig hübsch. Ein gezeichneter Ballon, in dem zwei Personen fahren. Allein durch die Farbwahl kann man mit einer tollen und liebevollen Geschichte rechnen.

Dieses Buch ist in die Reiseroute der beiden Hauptpersonen unterteilt und nimmt den Leser mit auf viele fantastische Inseln.

Der Grund der Reise ist bei beiden Personen ein wenig unterschiedlich: Stine flüchtet wegen eines peinlichen Auftritts und Finn aus Liebesgründen.

Stine fällt Finn gleich auf und auch, dass sie sich immer wieder begegnen ist für ihn schicksalhaft. Aber den wahren Grund dieser Zufälle erfährt er erst sehr spät.

Es ist richtig schön zu lesen, welche Orte besucht werden, wer die Reise auf welche Art bestreitet und wann sich die beiden begegnen. Mal am Strand, mal bei einer Feier und bei einigen anderen Gelegenheiten ebenso. Auch die vielen versteckten kleinen Orte, die sie besuchen werden toll beschrieben. Manchmal kann man sich richtig vorstellen, mit ihnen im Meer zu planschen oder unter einem Wasserfall zu stehen.

Natürlich darf in diesem Buch die Liebe nicht fehlen. Und wie diese zustande kommt und was die beiden alles gemeinsam erleben ist großartig zu lesen. (Da möchte ich nichts vorweg nehmen)

Ergänzt wird diese Geschichte mit den Briefen von Stines Großmutter und Finns Großvater.

Sprachlich kann man sich nicht beklagen. Flüssig und leicht geschrieben, dass man sich super in das Buch und die Geschichte versetzen kann. Vor allem die alten Briefe sind wunderschön zu lesen, denn man spürt richtig die tiefen Gefühle.

Fazit:
Ein Buch zum Eintauchen. Großes Kino an Gefühlen, lustigen Aktionen und einer tollen Reise.

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444 Bibliotheken, 5 Leser, 3 Gruppen, 65 Rezensionen

sophie kinsella, liebe, hochzeit, griechenland, flitterwochen

Das Hochzeitsversprechen

Sophie Kinsella , Jörn Ingwersen
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.01.2014
ISBN 9783442479863
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:
Fliss und Lottie sind Schwestern, aber sehr unterschiedlich. Während Fliss über die Eskapaden und Fehler ihres Ex-Manns Buch führt und damit ihren Anwalt auf Trab hält, erlebt Lottie ihren persönlichen Albtraum. Statt eines Antrags von ihrem Freund, trennen die beiden sich. Aber glücklicherweise begegnet Lottie einem alten Freund, Ben, den sie gleich heiratet. Nun liegt es an Fliss und Bens Freund, die anstehenden Flitterwochen bestmöglich zu sabotieren.

Meine Meinung:
Das Cover ist sehr schön und genau passend zum Inhalt des Buches. Eine Frau im Brautkleid vor einem Haus in den typischen Farben Griechenlands, blau und weiß.

Auf diesen Kinsella Roman hatte ich mich richtig gefreut. Und ich wurde natürlich nicht enttäuscht.
Bereits der Klappentext deutet auf einen turbulente Zeit, wenn die Hochzeitsnacht mit sämtlichen Mitteln verhindert wird.

Als Lottie einen alten Freund von ihrer Zeit in Griechenland wieder trifft, funkt es bei den beiden so gewaltig, dass sie beschließen schleunigst zu heiraten.
Wie sollte man auch so schnell den Mann fürs Leben gefunden haben, hatte ich mich gefragt. Als Leser war ich fast schon überrumpelt von Lotties Aktion und ich stand auf Fliss Seite, die Flitterwochen so unangenehm wie möglich zu gestalten. Von sämtlichen Ideen war ich begeistert, habe aber gleichzeitig mit Lottie gelitten. So viele Versuche habe die beiden unternommen, an so vielen verschiedenen Orten und Gelegenheiten, aber Fliss hatte ihre „Fernsteuerung“ vor Ort…
Viel mehr möchte ich gar nicht verraten. Nur noch, dass man einen guten Einblick in Fliss Leben und ihren zauberhaften Sohn, sowie in die verrückten Ideen von Lottie bekommt.

Sprachlich kann man überhaupt nichts aussetzen. Die Kapitel sind wechselnd aus Lotties und Fliss Sicht geschrieben. Also hat man einmal die Sabotageideen von Fliss und dann natürlich die Ausführung, die Lottie zu spüren bekommt, zu lesen.

Fazit:
Ein typischer Kinsella. Liebe, Fettnäpfchen und einige damit verbundene lustige Aktionen der Hauptpersonen. Klare Leseempfehlung.

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117 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

liebe, mädchen, freundschaft, auf eine wie dich habe ich lange gewartet, jugendbuch

Auf eine wie dich habe ich lange gewartet

Patrycja Spychalski
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.07.2015
ISBN 9783570309735
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Laura muss mit ihren Eltern aus der Stadt aufs Land zeihen. Davon ist sie natürlich wenig begeistert. Als ihr Irina begegnet, hat sie schnell Anschluss gefunden und fühlt sich immer wohler. Als sich die beiden auf einer Party küssen, sind Lauras Gefühle durcheinander, denn Enzo verursacht auch ein ziemliches Kribbeln in ihrem Bauch.
Das Cover ist recht schlicht gehalten. Blauer Himmel und fliegende Vögel, die auch in der Geschichte eine kleine Rolle spielen werden. Nur die große Schrift bzw. der Titel sind ein wenig verschnörkelt. Richtig schön.

Mit diesem Buch erzählt die Autorin die Geschichte von Laura und ihren verrücktspielenden Gefühlen. Laura begegnet Enzo gleich zu Beginn und bereits hier findet sie ihn interessant. Als dann aber Irina in ihr Leben tritt, rückt Enzo etwas in den Hintergrund. Die beiden Mädels erleben zusammen aufregende Zeiten und Laura wird so in das Dorf integriert, wie sie es wahrscheinlich ohne Irina nicht kennengelernt hätte.
Irina ist in dem Dorf und vor allem in ihrer Klasse der „schräge Vogel“. Eine, die sich nicht anpassen möchte. Diese Rolle stand ihr super. Allerdings hätte ich auch gerne ein wenig mehr von Irina erfahren, also ein bisschen hinter die Kulissen von ihrer Coolness geschaut.
Das einzige, was ich sehr schade fand, dass das Buch so schnell geendet hat. Es hat bis kurz von Schluss richtig an Fahrt aufgenommen, dass man kaum aufhören wollte zu lesen. Die Dinge, die Laura mit Irina erlebt, welche geheimen Orte die beiden zu ihren eigenen erklären und natürlich der Kuss. Daher kam der Schluss viel zu schnell. Als Leser empfand ich, dass dieser nicht ganz zu den Personen gepasst hat, wie sie einem in der Geschichte begegnet waren.
Auch schade war, dass Enzo so wenig Platz in dem Buch erhalten hat. Die Geschichte und vor allem die Gefühle von Laura kommen hier etwas zu kurz.

Sprachlich konnte das Buch absolut überzeugen. Es ist locker geschrieben, bedient einige Klischees von Schülergruppe und ist zum eintauchen in das Buch genau richtig.

Fazit: Ein Buch über Gefühle, die die Hauptperson erst einmal zu den Personen ordnen muss. Voller liebevoller Charaktere und aufregendes vom Land. Absolute Leseempfehlung.

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75 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 31 Rezensionen

freundschaft, liebe, musik, young adult, sommer

Open Road Summer

Emery Lord , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Beltz, J, 02.02.2015
ISBN 9783407745248
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Reagan bekommt die Möglichkeit ihre beste Freundin Dee, einen Musiksuperstar, auf ihrer Tour zu begleiten. Damit kann sie den Sommer über aus ihrem üblichen Leben flüchten. Neben Krisen und Skandalen stehen sich die Freundinnen auch in sämtlichen Gefühlslagen bei. Als dann auch noch ein neuer Support-Act dazu stößt, wird Reagan ganz schön aus der Bahn geworfen.

Meine Meinung:
Das Cover ist so schön. Die beiden Mädels, das Sonnenlicht und die tolle Schriftart. Allein schon der Anblick weckt Fernweh.

Mit Reagan begleiten wir Lilah Montgomery alias Dee in ihrem Tourbus, auf der Bühne und ganz privat. Es wurde sehr schön dieses Leben beschrieben, das sich wahrscheinlich viele von uns gewünscht haben… als Star. Durch Reagans Augen bekommt man einen sehr guten Blick hinter die Kulissen dieser schillernden Welt. Reagan passt dabei eigentlich mit ihrem Aussehen und Auftreten kaum dazu. Warum sie sich auf ihre Art verhält, erfährt man nach und nach in dem Buch.
Bei Matt, dem „Neuen“ und einstigen Kinderstar, der sich der Tour anschließt, bringt Reagan einiges aus seiner Vergangenheit an die Oberfläche, das er am liebsten versteckt halten wollte. Und wie beide mit ihren Vergangenheiten umgehen wird so wunderbar beschrieben, dass man sich richtig in Reagans Gefühle hinein versetzen kann.
Auch der Schluss brachte mich zum Lachen, wie stur Reagan sein kann…

Sprachlich konnte mich das Buch absolut begeistern. Die Kapitel sind in Städte bzw. die Route unterteilt, die die beiden zurücklegen. Ein wenig schade fand ich allerdings, dass sehr wenig über das Land oder die Städte geschrieben wurde. Ein paar Mal konnte man sich in die Natur und Landschaften denken, aber ich hätte mir noch ein wenig mehr gewünscht.
Besonders toll fand ich, dass es die Autorin geschafft hat, mir fast schon eine Melodie zu den beschriebenen Songs ins Ohr zu zaubern.

Fazit: Bei diesem Buch hätte ich am liebsten einen Soundtrack. Die Texte und entstehenden Songs hätte ich zu gerne gehört. Absolute Leseempfehlung für diesen Roadtrip durch die USA.

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288 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

liebe, tammara webber, vergewaltigung, missbrauch, liebesgeschicht

Einfach. Für Dich.

Tammara Webber , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.04.2015
ISBN 9783734101502
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:
Landons Leben war bis zu einem grausamen Verbrechen perfekt. Und ab da ging es schulisch als auch privat bergab… Im College lernt er Jaqueline kennen, unter keinen schönen Umständen. Bereits vorher ist sie ihm in der Vorlesung aufgefallen. Seitdem geht sie ihm nicht mehr aus dem Kopf.

Meine Meinung:

Was habe ich mich über dieses Buch gefreut. Band 2 von einem meiner absoluten Lesehighlights. Daher muss ich zugeben, dass meine Erwartungen sehr, sehr hoch gewesen sind… und ich wurde nicht enttäuscht.

Das Cover ist dem ersten Teil sehr ähnlich. Verspielt und mit tollen Farben gestaltet. Der Unterschied ist nur, dass diesmal die beiden Personen unter einem Regenschirm stehen.

Dieses Buch erzählt die Geschichte von Lucas bzw. Landon und Jaqueline… nochmal. Diesmal aus seiner Sicht.
Hier ist die Besonderheit, dass die Kapitel immer wieder zwischen Landon und Lucas wechseln. Die einen beschreiben seine Vergangenheit, seine Schulzeit, sein Verhalten nach dem Verbrechen und die anderen spielen im Jetzt.
Für mich war es toll, nach dem ersten Teil nochmal die Geschichte der beiden aus Lucas Sicht zu lesen. Vieles von seinem Verhalten wurden nun durch den Rückblick in seine Vergangenheit erklärt. Noch dazu kommt die wunderschöne Liebesgeschichte zwischen Jaqueline und Lucas. Von den Anfängen, wie sie ihm in der Vorlesung aufgefallen ist über ihre „Rettung“ und seinen Gedanken als Tutor bis hin zu der entstehenden Liebe zwischen den beiden.

Sprachlich konnte mich das Buch absolut überzeugen. Man tauscht sofort in die Geschichte ein, erfährt noch mehr über Lucas und seine Gefühle.
Das Buch liest sich richtig schön und viel zu schnell, sodass man schon bald am Ende angelangt.

Fazit: Wen der erste Teil begeistert hat, muss auch zu diesem Buch greifen. Es werden Fragen geklärt und die Geschichte der beiden nochmal durchlebt.

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92 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

schwangerschaft, liebe, behinderung, zwangsneurosen, unterschiede

Amy & Matthew - Was ist schon normal?

Cammie McGovern , Beate Brammertz
Fester Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Heyne, 30.03.2015
ISBN 9783453269163
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Amy kann nicht sprechen und kaum laufen. Aus diesem Grund organisiert ihre Mutter ein paar Schüler, die Amy helfen sollen. Und Matthew ist einer von ihnen. Allerdings sieht er mehr in Amy, als ein Mädchen, das Hilfe benötigt.

Meine Meinung:

Das Cover zeigt zwei Personen. Das Mädchen wird von (wahrscheinlich) einem Jungen über der Schulter getragen. Leider wurde dabei nicht beachtet, dass Amy blond ist, aber egal 

Amy benötigt ein wenig Hilfe in ihrem Schulalltag und soll laut ihrer Mutter neue Freunde finden. Daher engagiert sie ein paar Schüler, die diese Aufgabe übernehmen sollen. Darunter ist auch Matthew, der selbst ein paar Probleme, besser gesagt Zwänge hat.
Für mich war dieses Buch recht anstrengend zu lesen. Der Anfang war toll, bei dem man alle Personen kennen lernt, sowie etwas von deren Hintergrund erfährt. Auch Amy wird so dargestellt, dass sie als „normales“ Mädchen gesehen werden möchte. Allerdings konnte ich das nach dem guten Beginn langsam nicht mehr tun. Die Geschichte nimmt eine etwas andere Fahrt auf und Amy bereitete mir ziemlich schlechte Laune. Sie nutzte ihre Freunde aus und spielte vor allem mit Matthews Gefühlen. Das schlimmste war allerdings, dass sie es schaffte, durch ihre Krankheit jedem ein schlechtes Gewissen zu machen, sobald jemand auf Amy böse war. Auch nutzte sie die Krankheit als Ausrede… nicht schön. Das zog das Bild, das ich von ihr bekommen hatte, leider ins unsympathische. Einzig Matthews Probleme, wie er diese lösen wollte bzw. an ihnen gearbeitet hat und seine Freundschaft zu Amy haben das Buch in meinen Augen verbessert.
Auch der Schluss konnte mich nicht überzeugen Einerseits hatte ich genau damit gerechnet, andererseits war es doch schockierend, diesen Schluss zu lesen. Es war zwar eine interessante Wendung, aber meiner Meinung nach passte er nicht wirklich dazu.
Sprachlich fand ich das Buch sehr schön. Es hat sich gut und schnell gelesen. Ein Kritikpunkt ist für mich die „Überformatierung“. Amys Worte in Großbuchstaben, Gedanken und Betonungen in kursiv, die restliche Geschichte in normaler Schrift. Das empfand ich als etwas zu viel des Guten.

Fazit: Ein Buch, bei dem das Potenzial nicht ganz ausgeschöpft wurde. Trotzdem konnte mich allein Matthews Geschichte überzeugen.

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73 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

erwachsen werden, freundschaft, pubertä, krankheit, coming of age

Das Glück wächst nicht auf Bäumen

Wendy Wunder , Stefanie Retterbush
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 09.03.2015
ISBN 9783442314003
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Hannah und Zoe sind beste Freundinnen. Aber sehr verschieden. Während Hannah versucht, ihre schulischen und privaten Leistungen unter Kontrolle zu halten, wird Zoe von einem emotionalen Tief bzw. Hoch gejagt. Eines Tages beschließen die beiden ihre Probleme einfach für eine Zeit zu vergessen und machen sich auf eine Reise quer durch die USA.

Meine Meinung:
Das Cover ist sehr schön gestaltet. Es besteht zwar fast nur aus dem Titel, trotzdem ist es sehr hübsch. Allerdings weiß ich nicht genau, warum ein Zebra abgebildet wurde…
Gleich zu Beginn bekommt man einen Eindruck von Hannahs und Zoes Leben. Hannah, die für ihr College-Geld arbeitet und Zoe, die so unglaublich viel Energie durch ihre „verrückten“ Pläne ausstrahlt. Auch Zoes Krankheit wird nicht lange verschwiegen. Als Leser bekommt man sofort einen Eindruck, wie schwierig es für Zoe ist, mit der bipolaren Störung zurecht zu kommen. Ganz im Gegensatz dazu steht Hannah. In ihrer Familie ist die die erwachsenste Person und oft muss die die Angelegenheiten ihrer Eltern kontrollieren. Sie hat sich sogar eine Strategie ausgedacht, wie sie Zoe bei ihren Stimmungsschwankungen helfen kann, diese mit kleinen Hilfsmitteln zu kontrollieren.
Schade fand ich, dass die Reise der beiden etwas spät erst begann und relativ schnell die verschiedenen Etappen erzählt waren. Trotzdem lernt man zusammen mit den beiden die unterschiedlichsten Menschen kennen und erlebt verschiedene kleine Abenteuer und Nervenkitzel.

Sprachlich ist das Buch super. Die Kapitel sind nicht zu lange und man lernt schnell die Leben und Familien der beiden Mädchen kennen. Außerdem muss ich ein Kompliment für den Schluss machen. Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet.
Fazit: Ein schönes Buch, das ganz deutlich die Freundschaft zwischen den beiden Mädchen beschreibt, als Leser kann man diese tiefe Verbindung fast schon spüren.

Klare Leseempfehlung.

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118 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

london, liebe, seelenverwandte, love, liebesroman

An jedem einzelnen Tag

Marianne Kavanagh , Sonja Hagemann
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.02.2015
ISBN 9783442383894
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:
Tess und George sind perfekt für einander… finden deren Freunde. Dabei sind sich die beiden noch nicht einmal begegnet. Sie haben ähnliche Ansichten und Interessen, aber trotz aller Bemühungen ihrer Freunde, habe sie es über Jahre geschafft, sich nie über den Weg zu laufen.

Meine Meinung:

Das Cover ist richtig schön. Zwei Schatten, die auf einer Bank sitzen, im Hintergrund die typischen Gebäude von New und London.

Das Buch spielt über einen Zeitraum von 10 Jahren. Und bei Tess und George vergehen diese Jahre in ganz unterschiedliche Richtungen. Durch ihre Freunde haben die beiden schon so viel über den anderen gehört und erfahren, dass sie sich beinahe bereits vor dem ersten Treffen kennen. So viele Male wäre sie sich begegnet, ob beim Essen oder einer Feier. Und genauso oft habe ich gehofft, dass sich einer der beiden endlich umdreht und sie sich begegnen. Dies dauert aber ein wenig… und bringt so einiges durcheinander.

In diesem Buch merkt man richtig, welche unterschiedlichen Richtungen das Leben bringen kann und dass man sich auf keinen Fall auf etwas einlassen darf, dass einen nicht glücklich macht.

Die Kapitel sind nur grob in Jahre unterteilt, in denen die Geschichte spielt. In diesen Kapiteln werden die Leben von Tess und George erzählt, immer wieder wechselnd aus den jeweiligen Perspektiven. Somit weiß man als Leser immer, an welchen Punkt einer der Hauptpersonen steht, natürlich werden uns auch deren Gedanken nicht vorenthalten J

Fazit:

Wer eine wundervolle Liebesgeschichte lesen möchte, die an Seelenverwandtschaft und tolle Freundschaften erinnert, ist mit diesem Buch genau richtig. Klare Leseempfehlung von mir!

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109 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

rezepte, freundschaft, kat yeh, neubeginn, vom schein des seins

Kirschen im Schnee

Kat Yeh , Jessika Komina , Sandra Knuffinke
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Magellan, 20.02.2015
ISBN 9783734847059
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt: GiGi ist die Neue auf einer noblen Schule. Und zum ersten Mal in ihrem Leben lernt sie, wie es ist Freunde zu haben. Aber auch, wie man mit nicht so netten Personen umzugehen hat. Für ihre große Schwester DiDi ist allerdings Lernen das Wichtigste, denn sie möchte, dass GiGi nur das Bester erreicht. Auch die Mutter der beiden hat GiGi nur durch Geschichten von DiDi und ihr Rezeptbuch kennen gelernt.

Meine Meinung:

Vielen Dank, dass ich bei dieser Leserunde bei lovelybooks dabei sein dufte.

Erst einmal muss ich sagen, dass dieser Kinderroman nicht so wie einer wirkt. Sehr oft habe ich vergessen, dass die Hauptperson erst 12 Jahre alt ist.

Das Cover ist großartig. Es hat mich an eine Werbetafel aus den 50ern oder 60ern erinnert. Und die abgebildeten Pancakes lassen einen schon vermuten, dass Rezepte in diesem Buch eine Rolle spielen werden.

Dieses Buch begeisterte mich von der ersten Sekunde an. GiGi lebt mit ihrer Schwester zusammen, die sich für GiGi ein Bein ausreißt. Als GiGi auf eine neue Schule kommt, findet sie zum ersten Mal in ihrem Leben Freunde und gehört irgendwo dazu. Mit diesem Buch begleitet man GiGi auf einer abenteuerlichen Reise, bei der ersten Verknalltheit und beim Aufbau enuer Freundschaften. DiDi, opfert sich richtig auf und bereitet für jede Lebenslage das richtige Rezept aus dem Kochbuch ihrer Mutter zu. Diese sind auch im abgedruckt und nach fast jedem Kapitel zu finden…und klingen wirklich lecker.

Sprachlich hat mich das Buch begeistert. Sofort ist man ein Teil von GiGis und DiDis Leben und erlebt die Schulzeit nochmal durch GiGi.

Fazit: Ein Mädchen, ein außergewöhnlicher Name und eine aufopfernde Schwester. Dieses Buch ist voller Wendungen, interessanter Rezepte für jede Lebenssituation, Freundschaft und Familie.

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74 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

schwiegermutter, frauenroman, paris, single, lehrerin

Tausche Schwiegermutter gegen Goldfisch

Sabine Zett
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 18.11.2013
ISBN 9783442381395
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:

Elisa hat es nicht einfach. Neben ihrem Sohn, im Pubertätsalter, muss sie sich auch mit ihrer Schwiegermutter herumärgern, der sie nichts recht machen kann. Dazu kommt, dass die fest davon überzeugt ist, dass ihr Mann eine andere hat. Als er eine Geschäftsreise nach Paris vorhat, scheint die Katastrophe perfekt.

Meine Meinung:

Das Cover ist sehr hübsch. Bei mir hat es gleich den Eindruck erweckt, als müsste die Protagonistin mit einem Goldfischglas auf dem Schoss in einem Wartezimmer sitzen.

Das Buch beginnt, dass sich Elisa dank der Kellner in einem Restaurant alt vorkommt. Und zuhause läuft es nicht besser. Der Schwiegerdrachen macht ihr das Leben ganz schön schwer. Ich hätte an Elisas Stelle wahrscheinlich schon mal meine Meinung gesagt. Auf solch einen Ausbruch habe ich auch leider das ganze Buch gewartet.

Elisas Mann empfand ich als schwierig. Die Heimlichtuerei und noch dazu, dass er nicht mal für seine Frau einsteht hat mich ziemlich genervt. Mit diesem Prachtexemplar hätte ich ebenfalls mal ein Wörtchen geredet. Aber sie zeigt allen, auch als sie wieder als Lehrerin arbeitet, dass sie ziemlich gut alleine zurecht kommt. Diese Zeit in der Schule hat mich am meisten begeistert und welche Folgen Handys haben können, hat mich richtig zum lachen gebracht. Schade, dass dieses Thema nicht eher in das Buch eingearbeitet wurde.

Sprachlich kann ich nichts schlechtes sagen. Ab der ersten Seite ist man der dieser „verrückten“ Familie.

Fazit:

Schönes unterhaltsames Buch. Wenn man wissen möchte, was alles passiert, wenn die eigenen Eltern versuchen zu verreisen, sollte auf jeden Fall zu diesem Buch gegriffen werden.

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(8.464)

9.572 Bibliotheken, 76 Leser, 9 Gruppen, 318 Rezensionen

krebs, liebe, tod, krankheit, john green

Das Schicksal ist ein mieser Verräter

John Green , Sophie Zeitz
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.05.2014
ISBN 9783423625838
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Hazel hat Krebs. In der Selbsthilfegruppe trifft sie auf Gus. Nicht nur ihre Krankheit verbindet die beiden, sondern auch die Bücher, die die beiden lesen. Aber immer wieder bekommen sie die schreckliche Macht dieser Krankheit zu spüren.

Meine Meinung:

Auf den ersten Blick ist das Cover nicht besonders spektakulär. Weiße Schrift und Gebäude auf blauem Grund. Aber wenn man sich die Gebäude genauer ansieht, bemerkt man den Unterschied. Einmal die Wolkenkratzer der USA und auf der anderen Seite die typischen holländischen Reihenhäuser. Den Hintergrund klärt erst die Geschichte auf.

Hazel lernt Gus in der Kirchenselbsthilfegruppe kennen. Durch ihre Krankheit finden sie schnell zueinander und tauschen ihre Lieblingsbücher. Genau an diesem Punkt änderte sich für mich das Buch. Alles dreht sich um diese Bücher und die ganzen anderen Geschichte, sowie andere Charaktere kamen mir nur noch in den Hintergrund gerückt vor. Es war wie eine Hauptgeschichte und ein paar kleine außen herum, z. B. Freunde, Familie und Liebe.

Gus war mir vom ersten Moment an total unsympathisch. Einen Grund dafür kann ich noch nicht mal nennen, er hat einfach keinen guten Eindruck bei mir hinterlassen.

Hazel kam mir zweiseitig vor. Einerseits belegt sie am College Kurse und scheint intelligent zu sein, andererseits will sie unbedingt wissen, wie ihr Lieblingsbuch weitergeht. Dabei scheut sie keine Mühen es irgendwie herauszufinden, was mir fast schon auf die Nerven gegangen ist. Oft habe ich mich nach dem Sinn gefragt und es einfach auf ihre Krankheit geschoben, dass sie mit dem Buchende nicht zufrieden ist.

Sprachlich fand ich das Buch toll geschrieben. Ich hatte erst Bedenken, dass es viele medizinische Ausdrücke das Lesen erschweren, aber das war gar nicht der Fall. Alles war gut verständlich und schnell zu lesen.

Fazit:

Nach diesem großen Hype um das Buch hat es mich wirklich enttäuscht. Durch sämtliche Medien, Trailer und Spoiler kannte ich das Ende bereits und die restliche Story davor konnte mich auch nicht überzeugen.

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(28)

47 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

hochzeit, liebe, single, wien, familie

Angezogen wäre das nicht passiert

Marie-Theres Stremnitzer
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag Taschenbuch, 15.09.2014
ISBN 9783833309762
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:

Während Luisas Schwestern scheinbar Glück im Liebesleben haben, ist für Luisa kein Mann in Sicht. Obwohl sie sich auf fremde Hochzeiten einlädt oder sich bei einer Single-Börse im Internet anmeldet, Luisa tappt von einem miserablen Date zum nächsten.

Meine Meinung:

Dieses Buch habe ich im Rahmen einer Leserunde auf lovelybooks bekommen. Auch vielen Dank für die liebe Widmung!

Dass Luisa sich auf fremden Hochzeiten herumtreibt, hat einen sehr guten Grund. Sie möchte endlich den Mann fürs Leben finden. Nur hatte sie bisher leider noch kein Glück… oder übersieht sie den Mann in ihrem Leben einfach?

Dieses Buch hatte einige Highlights, aber leider auch viele schlechte Seiten. Das erste Date, das Luisa im Internet findet, hat mich richtig zum Lachen gebraucht. Sein Auge, der Kellner, die anderen Gäste, diese Szene habe ich richtige vor mir gesehen. Auch dass Luisa ihren angeblich privaten Taxifahrer hat, war eine tolle Idee. Leider war der Rest des Buches für mich eher ein langweiliges Durcheinander. Die Geschichte enthält Sprünge, die ich nicht mehr nachvollziehen konnte. Einmal wird angekündigt, dass sie zu ihrer Schwester reist und schwupps ist die bereits dort. Bzw. die Rückreise habe ich gar nicht mitbekommen. Ich hat noch überlegt, wo sie sich nun aufhält, bis ich endlich verstanden hatte, dass sie wieder in ihrer Heimat ist.

Dieses Buch habe ich mehrmals zur Hand genommen, aber durchgehalten habe ich leider nicht. Die Handlung nach diesem ersten, extrem lustigen, Date konnte mich nicht mehr überzeugen. Auf die letzten Seiten habe ich komplett verzichtet, da es mich leider nicht gereizt hat zu wissen, wie das Buch weitergeht.

Sprachlich fand ich es toll. Es war schön geschrieben und der Beginn konnte mich richtig hineinziehen.

Fazit: Eine Geschichte mir lustigen Passagen, aber leider konnte sie mich nicht bei Laune halten.

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