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94 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 61 Rezensionen

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Suddenly Forbidden

Ella Fields
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Forever, 26.07.2019
ISBN 9783958184596
Genre: Liebesromane

Rezension:

Bei diesem Buch handelt es sich um den ersten Band der "Gray Springs University"-Serie, es ist in sich abgeschlossen und kann für sich alleine gelesen werden.

Mich hatten hier der Klappentext und auch die Leseprobe angesprochen und mich neugierig auf die Geschichte von Quinn und Daisy gemacht.

Die Handlung wird aus beider  Sicht erzählt - diesen Erzählstil mag ich sehr gerne, weil er so ermöglicht, sich so in die Gedanken und Gefühle beider Protagonisten hineinzuversetzen.

Was mir gut gefallen hat, war, dass die Anzahl der Protagonisten überschaubar bleibt. Es gibt neben den beiden eine Handvoll Nebencharaktere, so konnte ich mich gut auf die Geschichte selbst konzentrieren.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig, und es gab auch keine Hänger in der Handlung, und ich bin förmlich durch die Seiten geflogen.

Die Handlung selbst enthält immer wieder Rückblenden in die Vergangenheit von Quinn und Daisy, und das hat mir sehr gut gefallen. Stückchenweise erfährt man als Leser vom Kennenlernen der beiden, und wie sich das enge Band bildet, das die beiden zusammenhält.

Die Charaktere konnten mich überzeugen, weil sie authentisch handeln, und der Leser hier keine zuckersüße Liebesgeschichte geboten bekommt, sondern Situationen entstehen, die durchaus auch im wahren Leben passieren können. Auch die Reaktionen der Protagonisten waren für mich nachvollziehbar. Dadurch wurden sie lebensecht und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen.

Daisy ist manchmal eher naiv, trotzdem fand ich sie als Charakter sehr liebenswert. Auch Quinn konnte mich von sich überzeugen, weil er für seine Überzeugungen eintritt, auch wenn dies nicht immer einfach für ihn ist. 

Ein richtiger Abschluss einer Geschichte ist für mich ein Epilog - der, der hier geschrieben wurde, hat mir sehr gut gefallen und hat das Buch für mein Empfinden perfekt abgerundet.

Fazit: "suddenly forbidden" ist eine College-Romanze, die mich von sich überzeugen konnte und mir sehr gut gefallen hat. Eine Handlung, wie sie auch im realen Leben passieren könnte, und authentische Charaktere konnten mich von sich überzeugen und haben mir Lesevergnügen beschert. Ich vergebe eine Leseempfehlung.

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Solange sie tanzen

Barbara Leciejewski
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Tinte & Feder, 14.05.2019
ISBN 9782919809066
Genre: Romane

Rezension:

Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen und staune immer wieder über die Vielfältigkeit der Themen, die sie verwendet, denn jedes Buch ist anders - mal traurig, mal ernst, mal nachdenklich, dann wiederum fröhlich und voller Liebe. Aber alle Bücher haben eins gemeinsam: einen tollen Schreibstil, der den Leser in das Buch kippen lässt, und das man nicht zuklappt, bevor man nicht mit dem Lesen fertig ist. So auch hier.

Die Autorin hat sich hier eines Themas gewidmet, dem wir uns alle unweigerlich stellen müssen: dem Altwerden, dem Alter, und den damit verbundenen Verlusten und Erinnerungen.

Sensibel erzählt sie aus Adas Sicht davon, wie sie Hans kennenlernt, welchen Schwierigkeiten ihre Liebe ausgesetzt ist, und Stück für Stück verbindet sie die Gegenwart, in der Ada ohne Hans leben muss, der kürzlich verstorben ist, mit der Vergangenheit, und man liest über eine große Liebe - aber auch über Hürden, die zu bewältigen sind und die die Liebe manchmal zu einer Herausforderung machen. Durch das tägliche abendliche Beobachten eines tanzenden Paares im Haus gegenüber erlebt Ada ihr Leben noch einmal, erinnert sich an die schönen, aber auch schlimmen Momente ihres Lebens.

Die Geschichte geht unter die Haut und lässt einen nicht so schnell wieder los. Mit einfühlsamen Schreibstil lässt uns die Autorin die gesamte Gefühlspalette durchleben, erzählt davon, wie viele schöne Momente Ada hatte, wie sie eine Liebe erleben durfte, die nicht jeder erlebt, aber auch davon, wie schwer sie damit zu kämpfen hat, dass sie in der aktuellen Zeit immer wieder vergisst, ihre Ängste, die sie dadurch ausstehen muss. Nicht nur einmal standen mir die Tränen in den Augen und ich musste schlucken, bevor ich weiterlesen konnte.

Ada ist eine liebenswerte alte Dame, über 80, die alleine wohnt, lediglich mit ihrem alten Boxer Hemingway als Begleiter. Sie ist unheimlich lebensecht geschildert, und ich mochte sie sehr - ihren unerschütterlichen Glauben an die Liebe, ihren Mut, ihren Witz, ihre Tatkraft und ihre Warmherzigkeit. Ich konnte mich wunderbar in ihre Gedankengänge, ihre Ängste und Gefühle hineinversetzen und sie nachvollziehen.

Mein Mann und ich hatten gestern unseren 25. Hochzeitstag, und gerade deshalb hat mich die Geschichte von Ada und Hans besonders berührt - denn mein Mann und ich haben nun schon eine lange Zeitspanne mit Auf und Abs miteinander erlebt, haben uns viel zu erzählen und bereits einen großen gemeinsamen Erinnerungsschatz. Und unweigerlich denkt man darüber nach, was bisher war, was noch kommen wird, und hofft, dass man noch viele gemeinsame Jahre verleben darf.

Die Charaktere sind liebevoll und authentisch ausgearbeitet, und zwar nicht nur die der Hauptprotagonisten Ada und Hans, sondern auch die Nebencharaktere wurden einfühlsam beschrieben und fügen sich wunderbar in die Gesamthandlung ein. 

Fazit: "Solange sie tanzen" ist ein Roman, der unter die Haut geht, und der den Leser alle Emotionen durchleben lässt. Es ist ein ruhiges Buch, das fesselt und sensibel über das Älterwerden und die damit verbundenen Ängste und Schwierigkeiten erzählt, aber auch über schöne Momente, die man noch erlebt. Es ist eine Geschichte über eine große Liebe, und noch viel mehr - es ist eine Geschichte über Hoffnung und Zusammenhalt, über Freundschaft, Wagnisse und die Wunder, die die Liebe mit sich bringt. Absolute Leseempfehlung von mir! 

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6 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Remoment

Daniel Tappeiner
E-Buch Text: 260 Seiten
Erschienen bei Hybrid Verlag, 14.02.2019
ISBN 9783946820574
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ich muss gestehen, nach Anfrage des Autors, ob ich bereit wäre, sein ebook zu lesen, war ich gespannt auf das Buch, denn es entspricht mit dem Science Fiction-Genre nicht unbedingt meinem üblichem Leseschema. Der angenehme Schreibstil der Leseprobe und auch die Aussicht auf eine damit verbundene Liebesgeschichte haben mich dann neugierig gemacht.

Das Buch ist in einem flüssigen Schreibstil verfasst und hat es mir leicht gemacht, mich darin zurechtzufinden. 

Die Handlung wird aus der Sicht des Hauptprotagonisten Dominic erzählt, und ich konnte mich gut in ihn hineinversetzen. Die Geschichte startet mit dem Ereignis, das ihn durch die Zeitreise zurückführt ins Jahr 1987. Damit beginnt eine abenteuerliche Geschichte, in der er versucht, die Zeit zu ändern, ohne sie allzuviel zu beeinflussen. Doch das Leben spielt oft anders, als man denkt, und somit passiert so einiges Unvorhergesehenes. 

Die Geschichte entwickelt immer wieder Twists und bleibt damit bis zum Ende spannend, weil man erfahren möchte, wie es weitergeht. Denn entgegen der anfänglichen Annahme ist die Sache mit der Zeitreise nicht so schnell erledigt.

Der enthaltene Anteil an Romantik und Liebe schafft den Ausgleich zur eher nüchternen und ein wenig düsteren Atmosphäre, die sonst überhand nehmen würde.

Fazit: "Remoment" ist das Debüt des Autors, das sich keineswegs verstecken muss. Ein angenehmer Schreibstil und eine phantasievolle Geschichte, verbunden mit Liebe, haben es mir leichtgemacht, das Buch rasch auszulesen und mit Dominic mitzufiebern. Mir hat es gut gefallen und ich vergebe eine Leseempfehlung.

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437 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 170 Rezensionen

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Die Wellington-Saga - Versuchung

Nacho Figueras , Jessica Whitman , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.05.2017
ISBN 9783734103728
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ich hatte zum Zeitpunkt des Erscheinens der Serie viele positive Rückmeldungen gelesen, und der Klappentext hat mich jedenfalls gespannt auf das Buch gemacht.

Das Buch ist Band 1 eines Dreiteilers, jedoch in sich abgeschlossen. In Band 2 wird die Geschichte von Alejandros Bruder erzählt.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen - sie ist romantisch, und konnte mich verzaubern. Sie wird abwechselnd aus der Sicht von Georgia und Alejandro erzählt - ein Erzählstil, der mir sehr gut gefällt, weil man sich so sehr gut in die Gedanken und Gefühle der Protagonisten versetzen kann.

Auch der Schreibstil selbst gefiel mir sehr gut, er ist flüssig und fesselnd, und ich habe das Buch, nachdem ich es mal begonnen hatte, in einem Rutsch ausgelesen.

Die Protagonisten wurden gut ausgearbeitet. Klar gibt es genug Klischees - die Reichen, die nichts anderes im Kopf haben, als gut auszusehen, ihr Geld zu zeigen und auszugeben, stehen Anderen gegenüber, die sich ihr Geld schwer verdienen müssen und von einem luxuriösen Lebensstil nur träumen können. Gerade daher fand ich Georgia sehr erfrischend, weil sie sich trotz vieler Versuchungen nicht so leicht einwickeln lässt. Auch Alejandro - obwohl er einer der Reichen ist - war mir sehr sympathisch, weil er trotzdem am Boden geblieben ist.

Sehr gut haben mir auch die Schilderungen des Polo-Spiels gefallen. Sie machen Lust darauf, sich mal ein Match in echt anzusehen. Am Ende des Buches findet sich auch noch eine genaue Beschreibung des Ablaufs und der Spielregeln.

Die Liebesgeschichte konnte mich gut unterhalten - sie hat Romantik, ein wenig Intrigen, und die wenigen Erotikszenen sind ansprechend und nicht allzu ausführlich geschrieben.

Lediglich das Ende kam sehr abrupt, ich hätte hier noch gern einen Epilog gehabt. Auch zwischendrin ging es mir manchmal etwas zu schnell weiter.

Fazit: "Versuchung", der erste Band der Wellington-Saga, konnte mich mit Romantik und Liebe überzeugen. Es ist eine Liebesgeschichte mit sympathischen und liebenswerten Protagonisten. Ich vergebe gern eine Leseempfehlung.

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120 Bibliotheken, 19 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

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The Mister

E L James , Jeannette Bauroth , Andrea Brandl , Karin Dufner
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.04.2019
ISBN 9783442490240
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Ich gestehe, ich habe die "Shades of Grey"-Serie geliebt und sie gern gelesen - und die schönen Szenen mehrmals quergelesen. Wobei mir auch nicht wichtig war, wie richtig BDSM umgesetzt wurde, sondern weil ich finde, dass es einfach eine schöne Liebesgeschichte ist. Deshalb war ich natürlich - wie viele andere LeserInnen - auf das neue Werk der Autorin gespannt und ging völlig entspannt und ohne Erwartungen an das Buch heran.

Nun - meine Rezension zu "The Mister" fällt mir schwer. Wer Angst hat, auch hier wieder eine BDSM-Geschichte zu lesen, kann sich entspannen. Vielmehr erwartet den Leser eine romantische Liebesgeschichte, die mir an sich gut gefallen hat.

Die Handlung wird hier aus Maxims Sicht in der Ich-Form und in kürzeren Abschnitten dazwischen aus Alessias Sicht in dritter Person erzählt. Ich fand das verwirrend und es hat mich zeitweise aus dem Lesefluss gerissen. Vor allem konnte ich mich dadurch in Alessias Gefühle und Gedanken nicht so gut hineinversetzen, wie ich es bei Maxim konnte.

Mir ging die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden viel zu rasch. Vor allem gegen Ende ging es rasend schnell weiter, und das Ende selbst konnte mich auch nicht ganz überzeugen. 

Die Charaktere der Protagonisten Alessia und Maxim wurden gut ausgearbeitet, nichtsdestotrotz legen beide manchmal Verhaltensweisen an den Tag, die für mich nicht ganz nachvollziehbar waren.

Zwischendurch hat die Geschichte immer wieder mal Längen, und es fiel mir nicht allzu schwer, das Buch zwischendurch mal zur Seite zu legen. 

Die gesamte Handlung verläuft sehr vorhersehbar, sobald man erfahren hat, was hinter Alessias Vergangenheit steckt. Wobei ich den Anlass für ihren Aufenthalt in London erschreckend fand, weil ebendies leider auch viel zu oft in der Realität passiert und kein happy end findet.

Fazit: "The Mister" konnte mich, obwohl ich keine große Erwartungen hegte, leider nur bedingt überzeugen. Einer Handlung, die mir sehr gut gefiel, standen leider immer wieder Szenen gegenüber, die schleppend verliefen und das Lesevergnügen ein wenig zäh gemacht haben. Das Buch konnte mich nicht im Ansatz so sehr fesseln wie die SoG-Reihe der Autorin. Mir persönlich fehlte etwas - man kann es lesen, muss aber nicht. 

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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His Dark Symphony

Pam Godwin

Erschienen bei LYX.digital, 01.05.2019
ISBN 9783736311046
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Ich hatte mich nach der Leseprobe von "His dark Symphony" - die zugegebenermaßen bereits sehr heftig zu lesen war - sehr auf das Buch gefreut, weil ich erleben wollte, wie sich eine Beziehung zwischen Emeric und Ivory entwickelt bzw. welchen Schwierigkeiten sie ausgesetzt sind.

Leider jedoch hat mich das Buch im Endeffekt enttäuscht. Die Autorin konnte mir keine Liebe zwischen den beiden vermitteln, lediglich sexuelle Anziehungskraft. 

Für mich persönlich ist immer ein wenig bitterer Beigeschmack, wenn Minderjährige mit einem Lehrer eine Beziehung eingehen. Aber es gibt dann durchaus auch Geschichten, die mir dann trotzdem sehr gefallen, weil das Thema sensibel behandelt wurde - hier jedoch leider nicht.

Ivory hat in Sachen sexuelle Beziehung schlimme Jahre hinter sich bzw. erlebt sie noch, kann kein Vertrauen nach dem bisher Erlebten aufbauen, was durchaus nachvollziehbar ist. Und meiner Meinung nach macht Emeric genau dort weiter, wo andere Männer aufgehört haben - nur verpackt er das, was er von ihr will, mit mehr Einfühlsamkeit - das Endergebnis bleibt jedoch das gleiche. Und nach dem, was Ivory bisher erlebte, konnte ich ihr Vertrauen ihm gegenüber absolut nicht nachvollziehen, das ging mir alles viel zu schnell.

Emeric machte auf mich einen egoistischen, ich-bezogenen Eindruck, der mit allen Mitteln durchsetzen möchte, mit Ivory eine Beziehung zu führen. Es gab Szenen, die strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen würden und ungestraft blieben - das hat mir absolut nicht gefallen und meinem Gerechtigkeitssinn widersprochen - gewisse Taten bleiben Straftaten, egal, wie sehr man sie rechtfertigt.

Ab der Hälfte gab es fast nur mehr Sexszenen, und die waren meinem Empfinden nach nichtmal allzu schön beschrieben. 

Von einigen Leserinnen der Leserunde zu dem Buch, an der ich teilnehmen durfte, wurde der Vergleich zu Shades of Grey hergestellt - ich konnte nicht unbedingt eine Parallele herstellen. Bei SoG stehen Vertrauen, Respekt und Liebe im Vordergrund - das konnte ich hier leider nicht wirklich finden. Hier steht ein Mann im Vordergrund, der ungeachtet aller bisherigen Erlebnisse der Protagonistin und ungeachtet seiner eigenen Vergangenheit einfach nur seine Interessen durchsetzen will - nämlich Sex mit Ivory zu haben, auf seine Art. 

Das einzige, was ich wirklich positiv an dem Buch fand, war der Schreibstil - er ließ sich einfach und flüssig lesen, konnte durchaus auch fesseln - das war der einzige Grund, dass ich das Buch zu Ende gelesen habe, denn die Handlung konnte mich leider nicht für sich gewinnen.

Der Musikaspekt, den man anhand des Klappentextes erwarten könnte, geriet eher in den Hintergrund. Ebenso hätten die Schwierigkeiten einer Lehrer-Schülerin-Beziehung viel besser ausgearbeitet werden müssen - leider stand jedoch nur die sexuelle Komponente im Vordergrund.

Fazit: "his dark Symphony" konnte mich leider nicht überzeugen. Eine Geschichte, bei der die sexuelle Komponente viel zu sehr im Vordergrund stand, hat die Handlung vollkommen überlagert. Die Charaktere waren mir beide nicht allzu sympathisch, vor allem der Protagonist Emeric wurde sehr Ich-bezogen und egoistisch dargestellt. Wenn es kein Leserundenbuch gewesen wäre, hätte ich es abgebrochen. Von mir gibt es keine Leseempfehlung.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Wake 4 - Der Aufstieg

Sasa Jay
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei BoD – Books on Demand, 20.02.2019
ISBN 9783748190547
Genre: Fantasy

Rezension:

Es geht spannend weiter in der Geschichte um Mia und dem Teufel.

Die Handlung setzt nahtlos an das Ende von Band 3 an.

Im Gegensatz zum Vorband, wo Mia und Ramon die Hauptpersonen waren, rücken nun die Freunde und Verbündeten mehr in den Fokus. Das hat mir einerseits gut gefallen, andererseits kamen ein paar neue Namen dazu, und manchmal musste ich schon auch nachdenken, wie denn nun wer zu jemand anderem stand.

Auch die Handlung selbst hat etwas weniger Action und mehr Erklärungen, was aber auch sein muss, damit man die Hintergründe besser verstehen kann. 

Alles in allem hat mich auch dieses Buch gespannt auf den weiteren Fortgang gemacht. 

Weiterhin sehr gut gefallen mir die bildhaften Beschreibungen und auch die gut geschilderten Gedanken und Gefühle der Protagonisten. Die Charaktere werden immer komplexer, wodurch man ihre zukünftigen Handlungen und Gefühle nicht vorhersehen kann.

Auch die Handlung selbst hat immer wieder Twists, sodass der Spannungsbogen erhalten bleibt und man neugierig ist und bleibt, wie es weitergeht.

Fazit: "Wake - der Aufstieg" ist die lesenswerte Fortsetzung der Serie um Mias Kampf gegen den Teufel. Eine immer komplexere und spannende Handlung mit unvorhersehbaren Twists zieht den Leser ins Buch. Lediglich die nun schon sehr zahlreichen Charaktere haben mich zeitweise ein wenig überfordert. Leseempfehlung.

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49 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

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Mein zauberhafter Buchladen am Ufer der Seine

Rebecca Raisin , Annette Hahn
Flexibler Einband: 316 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 15.02.2019
ISBN 9783746634456
Genre: Romane

Rezension:

An diesem Buch haben mich der Klappentext und das bezaubernde Cover angesprochen, die eine romantische Geschichte versprachen.

Wir lesen hier von Sarah, die in den USA lebt und mit Herz und Seele einen kleinen Buchladen führt - allerdings nicht allzu erfolgreich. Kurzerhand tauscht sie mit ihrer Freundin Sophie und reist nach Paris, um deren Buchladen weiterzuführen.

Leider konnte mich die Geschichte jedoch nicht ganz überzeugen. Ich hatte mir Romantik erwartet, die kommt zwar auch vor, aber nicht im erhofften Ausmaß. Stattdessen liest man, wie sich Sarah bemüht, den Buchladen zu führen, wie sie immer wieder an Grenzen stößt und diese nur schwer bewältigen kann. Die Liebesgeschichte kam mir ebenfalls zu kurz. 

Ein Teil der Handlung spielt in der Weihnachtszeit - da hätte man viel mehr daraus machen können. Gerade die Schilderungen von Paris haben mir im Buch sehr gut gefallen, vermittelten sie doch Romantik. Aber leider war das zu wenig ausgebaut und die Ernsthaftigkeit der Handlung - nämlich die Schwierigkeiten, einen erfolgreichen Buchladen zu führen - hat dies zu sehr überlagert. Ebenso gab es einige Längen.

Die Geschichte wird aus Sarahs Sicht erzählt - und sie kommt eher unbeholfen und auch naiv herüber. Die Nebencharaktere fand ich allesamt eher unsympathisch und sie konnten mich nicht wirklich überzeugen.

Fazit: "Mein zauberhafter Buchladen am Ufer der Seine" konnte mich leider nicht überzeugen. Die aus dem Klappentext anzunehmende Romantik kam viel zu wenig vor, stattdessen wurde zu viel aus dem Alltag einer Buchverkäuferin erzählt. Auch die Liebe kam zu kurz, war eher Nebensache, die gesamte Handlung vermittelte eher einen ernsten als bezaubernden Eindruck. Ich war leider enttäuscht von der Geschichte.

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191 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 76 Rezensionen

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Prince of Passion – Nicholas

Emma Chase , Sabine Längsfeld
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 16.04.2019
ISBN 9783499273919
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Manchmal braucht es ein wenig Romantik - wobei ich dieses Wochenende genug davon hatte, denn gestern abend habe ich zum Xten Mal "Pretty Woman" geschaut - aber das ist eine andere Geschichte :)

Zurück zum Buch: Wie gesagt - manchmal braucht es ein wenig Romantik - und die bekommt man mit der Geschichte von Nicholas und Olivia in "Prince of Passion" auf jeden Fall geliefert.

Der Schreibstil ist spritzig, modern und flüssig, sodass ich mich schnell eingelesen habe und das Buch auch in einem Rutsch ausgelesen habe.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Nicholas und Olivia erzählt - ein Schreibstil, den ich sehr mag, weil er ermöglicht, sich in beide Charaktere hineinzuversetzen.

Zur Handlung will ich gar nicht allzuviel sagen, nur eines: welche romantische Seele liebt es nicht, von der Liebe auf den ersten Blick zu lesen, von ihren Irrungen und Wirrungen, aber auch vom Happy End? Welcher Romantiker möchte beim Lesen nicht dahinschmelzen, weil es einfach so süß ist, von der Liebe zu lesen? Welcher Romantiker kann es nicht nicht erwarten, den ersten Kuss der Protagonisten, das erste Näherkommen, zu erleben? Ich bin Romantikerin - und ich will das alles. Ich will mitleben, dahinschmelzen, weinen und lachen zugleich. Das alles habe ich hier erlebt. Natürlich gibt es Situationen, bei denen man ganz genau weiß, dass es sie ihm wahren Leben niemals geben wird - aber genau das braucht es manchmal, um beim Lesen dem Alltag zu entfliehen. 

Ich mochte Nicholas sehr - seine kleinen Querelen mit seiner Großmutter, der Queen, und auch mit dem Hochadel allgemein. Das Land, in dem die Geschichte spielt, gibt es zwar nicht, aber gewisse Parallelen zu England sind - nehme ich mal an - durchaus beabsichtigt und vorhanden. Aber das stört gar nicht, es macht einfach Spaß, Nicholas dabei zu beobachten, wie er in der Welt der "Normalen" ankommt, und dass er sich auch mal anstrengen muss, weil ihm das, was er will, nicht sofort in den Schoß fällt.

Auch Olivia mochte ich sehr - sie ist einfach süß, lässt sich aber auch nicht so einfach einwickeln.

Gut eingebaut fand ich die Schwierigkeiten, die ein großer Bekanntheitsgrad mit sich bringt - es ist nicht immer alles eitel Sonnenschein, wenn man in der Öffentlichkeit steht. Da gibt es durchaus auch dunkle Seiten, die zum Vorschein kommen, wenn man zu keinem Zeitpunkt unbeobachtet bleibt. Gerade in der heutigen Zeit von social media ist es noch schwieriger, eine gewisse Privatsphäre zu behalten. 

Fazit: "Prince of Passion" ist der bezaubernd-romantische Auftakt einer Trilogie, wobei der erste Band die Geschichte von Nicholas erzählt und in sich abgeschlossen ist. Ich bin in das Buch hineingekippt, musste schmunzeln, weinen und bin dahingeschmolzen. Kurzum: ein Buch für Romantiker, das einfach Spaß macht zu lesen, und mit ein wenig Sarkasmus den Hochadel aufs Korn nimmt. Leseempfehlung von mir!

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61 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

Als mein Herz zerbrach

Nicole Jacquelyn , André Taggeselle
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 26.10.2017
ISBN 9783404176502
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

An dem Buch "als mein Herz zerbrach" hatten mich der Klappentext und das schöne Cover angesprochen.

Der Schreibstil ist angenehm und locker, und ich habe die Geschichte an zwei Tagen ausgelesen.

Was die Autorin durchaus versteht, ist Emotionen an den Leser zu vermitteln. Wut und Zorn, Eifersucht, Liebe, Trauer - dies alles kam gut bei mir an und konnte mich an das Buch fesseln.

Mit wem ich allerdings nicht so ganz klar kam, waren die Protagonisten. Rachel, Shanes Frau, stirbt gleich zu Beginn des Buches und ich konnte daher die enge Freundschaft zwischen ihr und Kate, aber auch die Liebe, die sie mit Shane verbunden hat, nicht fühlen. Nach ihrem Tod wird sie auch relativ wenig erwähnt, sodass ich keine Bindung spürte.

Die Handlung wird aus Shanes und Kates Sicht erzählt, was mir an sich sehr gut gefällt, weil es die Möglichkeit bietet, sich in die Gedanken beider hineinzuversetzen.

Leider konnten mich weder Shane noch Kate so richtig überzeugen.

Shane ist gefühllos, und trotz vieler Möglichkeiten, sich zu bessern, fällt er doch immer wieder in ein gewisses Schema zurück und verletzt Kate immer wieder aufs Neue. Ich konnte nicht nachvollziehen, was ihn zu dem Mann ausmachte, in den sich Kate und auch Rachel verliebt hatten. Er sagt Dinge zu Kate, die unverzeihlich sind, und vor allem tut er dies nicht nur einmal. Auch der von ihm gefühlte Zwiespalt, das Gefühl, nach Rachel niemanden lieben zu dürfen, wurde mir nicht wirklich vermittelt.

Kate wiederum probiert es immer wieder mit ihm, auch wenn er sie oft tief verletzt. Sie lässt sich so gut wie alles gefallen, früher oder später kommt sie doch immer zu ihm zurück. Erst gegen Ende entwickelt sie endlich Rückgrat, aber das war für mein Empfinden viel zu spät - ebenso wie Shanes Besserung. 

Die erotische Anziehungskraft der beiden zueinander ist spürbar geschildert - die erotischen Szenen selbst fand ich allerdings nicht allzu ansprechend beschrieben. Abgesehen davon hätte die Geschichte meiner Ansicht nach auch ohne auskommen können.

Die Entwicklung der Liebe zueinander konnte ich leider nicht spüren. Es gab auch einige Momente, in denen ich auf Aufklärung einer gewissen Szene gewartet hätte, und die niemals kam. 

Sehr schön fand ich die Szenen mit den Kindern, wie einfühlsam beide sich um sie bemühen und versuchen, sie den Verlust der Mutter nicht allzu sehr spüren zu lassen. Bis auf eine Szene im letzten Drittel, die ich absolut nicht nachvollziehen konnte, fand ich alles rund um die Kinder absolut schön beschrieben.

Das Buch weckt Emotionen- an manchen Stellen stiegen mir die Tränen in die Augen, und an manchen musste ich schmunzeln. Ich, die ich selbst Mutter bin, konnte einiges am Verhalten der Kinder und auch der Eltern durchaus nachvollziehen - es waren sehr lebensechte Szenen dabei. 

Fazit: "Als mein Herz zerbrach" ist eine emotionale Liebesgeschichte, die mich mit der Handlung zwar überzeugen konnte, leider jedoch nicht mit den Charakteren. Die Emotionen sind sehr gut beschrieben, auch die Szenen mit den Kindern haben mir gut gefallen. Allerdings waren mir sowohl Shane als auch Kate bis zum Ende nicht sympathisch.

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85 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 58 Rezensionen

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The One Right Man

Piper Rayne , Cherokee Moon Agnew
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Forever, 02.05.2019
ISBN 9783958183391
Genre: Liebesromane

Rezension:

Nachdem mir bereits der erste Band der Serie sehr gut gefallen hatte, war ich nun gespannt auf die Geschichte von Chelsea und Dean in "the One Right Man", die sich im Ende des vorigen Buches schon angekündigt hatte.

Der Schreibstil des Autorenduos ist wie gewohnt flüssig und angenehm zu lesen. Positiv hervorheben möchte ich auch, dass den beiden immer neue Geschichten einfallen, sodass ich bisher nicht das Gefühl hatte, bereits Gelesenes neu zu lesen. (Auch die dreiteilige Serie "San Francisco Hearts" hatte mir schon sehr gut gefallen). 

Die Geschichte wird hier alleinig aus Chelseas Sicht erzählt. Das fand ich etwas schade, denn so konnte ich mich in Dean nicht wirklich hineinversetzen, und seine Wandlung zu einem Mann, der es wirklich ernst meint, konnte ich nicht vollständig nachvollziehen.

In dem Buch wurde auf Rückblenden in die Vergangenheit der beiden verzichtet, was die Autorinnen im Nachwort damit erklären, dass sie die Handlung bewusst auf die Gegenwart konzentrieren wollten. Aus Gesprächen erfährt man jedoch genug, um zu erfahren, warum die Ehe der beiden in Vergangenheit nicht geklappt hatte. Der Grund für das Scheitern der Beziehung konnte mich jedenfalls überraschen und war für mich auch nachvollziehbar.

Die Charaktere sind wie immer sehr gut ausgearbeitet und lebensecht. Allerdings konnte ich mit den beiden trotzdem nicht richtig warm werden. Chelsea, die tief verletzt wurde, ließ sich meiner Meinung nach viel zu schnell wieder mit Dean ein, und auch er konnte mich länger nicht von seinen wahren Absichten überzeugen. Wie oben bereits erwähnt, tat ich mir vielleicht auch deshalb bei ihm schwerer, weil man seine Gedanken nicht erfährt. 

Obwohl es hier durchaus einige Szenen gibt, bei denen ich schmunzeln musste, und auch die Wortwechsel zwischen Dean und Chelsa schlagfertig und witzig sind, war mein Gesamteindruck der Handlung eher ernster und nicht locker-leicht. Das liegt sicherlich auch an den Erfahrungen, die Chelsea in der Vergangenheit durchmachen musste.

Der Erotikanteil war leider mir zu hoch und hat die Geschichte für meinen Geschmack etwas zu sehr in den Hintergrund gedrängt. Auch wenn dies wahrscheinlich beabsichtigt war, da die Beziehung der beiden vor fünf Jahren hauptsächlich auf Sex basierte, war es mir trotzdem too much.

Natürlich haben auch Chelseas Freundinnen Victoria und Hannah einen Anteil an der Geschichte, und es gibt auch ein Wiedersehen mit einer Protagonistin aus der "San Francisco Hearts"-Reihe, was mir sehr gut gefallen hat.

Schön fand ich auch die Einbindung der großen Familie Chelseas, und den Zusammenhalt, den sie haben.

Ich bin nun gespannt auf den Abschlussband der Serie mit Hannahs Geschichte.

Fazit: "The One Right Man" konnte mich nicht ganz so überzeugen wie Band 1 der Serie. Trotzdem vergebe ich eine Leseempfehlung, denn die Geschichte an sich hat mir gut gefallen. 

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235 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 100 Rezensionen

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Wild Hearts

T. M. Frazier , Anja Mehrmann
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.03.2019
ISBN 9783736308312
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Wer die King-Reihe der Autorin gelesen hat, der weiß, dass diese sehr brutal ist - obwohl sie mir gefallen hat, war sie mir teilweise zu brutal.

Dieses Buch ist anders als erwartet - es ist viel sanfter und hatte mich überrascht. Überrascht auch deshalb, weil die Bewertungen bisher eher durchwachsen waren und ich nicht damit gerechnet hatte, dass mir das Buch so gut gefallen würde. Doch das hat es getan.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Sawyer und Finn erzählt. Sie flieht vor ihrem gewalttätigen Vater, nachdem ihre Mutter verstorben ist, zu einem Grundstück, das ihre Mutter vor ihrem Vater geheimgehalten hatte. Doch dort lernt sie Finn kennen, der ganz und gar nicht begeistert ist, eine neue Nachbarin zu haben.

Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd, und ich habe das Buch an einem Nachmittag ausgelesen. 

Beide Protagonisten verarbeiten den Tod eines geliebten Menschen - doch auf ganz unterschiedliche Weise. Die Emotionen werden sehr gut an den Leser transportiert, sodass ich mit den beiden mitgefühlt habe. Die Entwicklung der Liebesgeschichte zwischen den beiden verläuft sanft und vorsichtig, und das passt auch perfekt angesichts dessen, dass Sawyer bisher sehr behütet aufwuchst.

Die bildhafte Beschreibung der Sümpfe Lousiannas hat mir das Gefühl gegeben, direkt dort zu sein, und nicht nur Sawyer und Finn, sondern auch die wenigen Nebencharaktere wurden gut ausgearbeitet und haben sich perfekt in die Handlung eingepasst.

Sowohl Finn als auch Sawyer entwickeln sich sehr weiter; in Rückblenden erfährt man häppchenweise von ihrer Vergangenheit. 

Vor allem Sawyer hat mir gefallen - sie hat Schlimmes durchgemacht, doch das hindert sie nicht daran, allem Neuen offen gegenüberzustehen und mit Neugierde durchs Leben zu gehen - mehr noch, sie versucht alles, was sie bisher versäumt hat, förmlich in sich aufzusagen. Das hat sie mir sehr sympathisch gemacht, weil sie zu keinem Moment verbittert ist, sondern ihre Vergangenheit hinter sich lässt.

Aber auch Finn war mir sympathisch. Er muss erst einen Weg aus seiner Trauer finden, doch mir hat an ihm gefallen, dass er bereit ist, sich wieder auf das Leben einzulassen. Es wurde gut beschrieben, wie sehr er sich zu Sawyer hingezogen fühlt, und mir hat gefallen, dass er auch ehrlich zu ihr ist.

Die Erotik hält sich in Grenzen, doch das Prickeln zwischen den beiden zieht sich durch das gesamte Buch.

Die Geschichte endet mit einem Cliffhanger - wer sich daran stört, sollte das baldige Erscheinen von Band 2 abwarten und dann erst mit dem Lesen beginnen. 

Fazit: "Wild hearts" ist der erste Band eines Zweiteilers, der so ganz anders ist als die King-Reihe der Autorin. Es ist ein eher sanftes Buch, das mich mit sympathischen Charakteren überzeugen konnte, die sehr lebensecht ausgearbeitet wurden. Nach dem Cliffhanger bin ich nun sehr gespannt auf die Fortsetzung. 

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78 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

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One More Promise

Vi Keeland , Penelope Ward , Janine Malz
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.03.2019
ISBN 9783736309166
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Es handelt sich hier um den zweiten Teil der "Second Chances"-Reihe. Die Bücher können jedoch unabhängig voneinander gelesen werden und sind in sich abgeschlossen.

Nachdem mich "one more Chance" trotz großer Freude darauf und vieler positiver Rezensionen leider nicht überzeugen konnte, wollte ich "one more Promise" noch eine Chance geben. Ich hatte aber auch Bammel, dass es mir wieder nicht gefallen würde. Gottseidank aber hat mich dieses Buch zu keinem Moment enttäuscht.

Das Autorenduo hat einen Schreibstil, bei dem ich immer wieder schmunzeln musste, und der mich sofort in das Buch gezogen hat.

Soraya und Graham waren mir beide sehr sympathisch. 
Soraya ist eine junge Frau, die sich nichts gefallen lässt und bei Grahams guten Aussehen nicht gleich vor ihm auf die Knie sinkt - vor allem, nachdem er zum Zeitpunkt ihres Kennenlernens absolut keinen guten Eindruck bei ihr hinterlassen hatte. Sie ist schlagfertig, verbirgt aber hinter ihrem frechen Auftreten auch ihre Verwundbarkeit.

Graham wiederum hat mich sehr beeindruckt. Entgegen dem ersten Eindruck konnte er mich ziemlich schnell mit seinen ernsthaften Bemühungen, Soraya für sich einzunehmen, überzeugen. 

Die Handlung wird aus beider Sicht erzählt und hat es mir leichtgemacht, mich in die Gedanken und Gefühle der beiden hineinzuversetzen. Beide enwickeln sich im Laufe der Handlung sehr weiter.

Grahams Bemühungen, Soraya für sich zu gewinnen, bringen witzige Wortwechsel zwischen den beiden (sowohl im Gespräch, aber auch via Handy-Chats) hervor, bei denen ich immer wieder schmunzeln musste. Doch die Handlung geht auch ein wenig tiefer, und konnte mich dadurch, dass die Gefühle und Gedanken der beiden sehr lebensecht geschildert wurden, überzeugen. 

Was mir an beiden sehr gut gefallen hat, war ihre absolute Ehrlichkeit zueinander, wodurch auch kein unnötiges Drama in der Handlung aufgetreten ist, sondern im Gegenteil diese sehr lebensnah wurde, und Situationen passieren, für die man oftmals gar nichts kann: that´s life!

Die erotischen Szenen sind geschmackvoll beschrieben und vor allem nicht allzu zahlreich. Es prickelt zwischen den beiden, und das wurde wirklich gut herausgearbeitet.

Fazit: "One more Promise" ist ein Buch, das sexy und humorvoll die Liebesgeschichte von Soraya und Graham schildert, denen so manche Steine in den Weg gelegt werden. Durch den fesslenden Schreibstil bin ich nur so durch die Seiten geflogen und habe das Buch an einem Tag ausgelesen. Ich mochte beide sehr und habe sie gern ein Stück ihres gemeinsamen Weges begleitet. Leseempfehlung.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Don't Bite

Anna Katmore
Flexibler Einband: 456 Seiten
Erschienen bei BoD – Books on Demand, 10.04.2019
ISBN 9783749410378
Genre: Fantasy

Rezension:

An "Don't bite" hat mich gleich der Klappentext angesprochen, der eine witzige und etwas andere Vampirgeschichte versprach. Außerdem läuft mir die Autorin in facebook immer wieder über den Weg und ihre Bücher versprechen Qualität - "Märchensommer" (neu überarbeitet und nun erschienen als "Julian") hatte mich schon vor ein paar Jahren sehr überzeugen können. Daher war ich nun gespannt auf Quentin und seine Geschichte.

Die Autorin hat einen fesselnden und witzigen Schreibstil, der es mir leichtgemacht hat, das Buch an einem Tag auszulesen. Sie erzählt die Handlung abwechselnd aus der Sicht von Quentin und Abigail.

Gleich zu Beginn, als Quentin von seinem Urur...onkel Graf Dracula nach Transsylvanien ins Schloss verbannt wird, musste ich zum ersten Mal schmunzeln. Quentin ist ein verwöhnter junger Vampir, der auf die harte Tour lernen muss, was einen Vampir ausmacht. Seine Gedankengänge und auch die Wortwechsel zwischen ihm und Abigail haben mich oft zum Lachen gebracht, trotzdem gibt es aber auch genug Szenen, die ernsthafter sind. Manche Momente wiederum sind emotional und haben mir die Tränen in die Augen steigen lassen..

Die Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet, und ich konnte mich gut in ihre Gedanken und Gefühle hineinversetzen. Man kann gar nicht anders, als Quentin und Abigail gernzuhaben, die beiden sind einfach zu liebenswert. Vor allem Quentin macht eine große Entwicklung durch.

Die bildhafte Beschreibung des Schlosses und der Umgebung haben es mir leicht gemacht, mir alles vorzustellen und das Gefühl zu erhalten, dass es das Schloss samt Einwohnern wirklich gibt. Am liebsten würde ich selbst dorthin fahren, um mich davon zu überzeugen, dass die beiden wirklich dort sind :)

Die Geschichte selbst verläuft ganz anders, als ich erwartet hätte, mit Twists im Plot, die die Handlung bis zum Ende nicht vorhersehbar gemacht haben. Auch dies hat dazu beitragen, dass ich den reader nur schwer zur Seite legen konnte.

Die Entwicklung der Liebesgeschichte zwischen den beiden verläuft nicht zu schnell und konnte mich ebenfalls überzeugen, zwischendrin gab es immer mal wieder süße, romantische Momente, die mich dahinschmelzen ließen - denn ja: auch Vampire können Romantik :)

Fazit: "Don't bite" ist eine Vampir(liebes)geschichte ganz ohne Glitzer, mit einem Vampir, den man einfach nur gernhaben muss. Die Geschichte bleibt durch Twists in der Handlung bis zum Ende spannend und fesselnd, sodass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe. Mein Herz schlägt für Abigail und Quentin - ich vergebe für "don't bite" eine Leseempfehlung!

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Eine Comtesse mit Samthandschuhen

Emily Bold
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Montlake Romance, 02.04.2019
ISBN 9782919808014
Genre: Romane

Rezension:

Ich mag die Bücher der Autorin - egal, ob es sich um die Silberschwingen-Bände handelt oder eben wie hier historical Romance. 

Hier lesen wir über Elizabeth, die ein Jahr nach ihrer durch den König angeordneten Vermählung ihren Gatten noch immer nicht persönlich kennengelernt hat. Es geht eine Wette in London, dass sie noch immer unberührt sei, und wie lange sie das denn noch sein würde. So ist nun Beckett gezwungen, ihr einen Besuch abzustatten, was ihm so ganz und gar nicht passt.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der angenehm flüssige Schreibstil hat es mir leicht gemacht, mich schnell in die Handlung einzufinden. Durch die abwechselnde Erzählung aus Elizabeths und Becketts Sicht konnte ich mich sehr gut in die beiden hineinversetzen und ihre Gefühle nachempfinden.

Beckett hat so einige Geheimnisse, die er seiner Frau nicht anvertrauen darf, so gern er dies auch tun würde. So konnte ich seinen inneren Konflikt gut nachempfinden, dass er sich zwar sehr zu ihr hingezogen fühlt, sie aber trotzdem immer wieder auf Abstand hält. Ich mochte ihn sehr - einerseits, weil man eben den Hintergrund seiner Handlungen wusste, aber auch, weil er ein liebevoller und herzlicher Mann ist, auch wenn dies nach außen nicht den Anschein macht.

Auch Elizabeth war mir sehr sympathisch. Sie legt genau die richtige Portion Widerspenstigkeit an den Tag, dass es niemals langweilig mit ihr wird und auch Beckett so richtig gefordert ist. Sie ist eine mutige junge Frau, manchmal ein wenig vorlaut, aber gerade deshalb liebenswert. 

Die Handlung selbst ist spannend und entwickelt vor allem gegen Ende einen Twist, mit dem ich nicht gerechnet hatte. 

Sehr gut haben mir die wenigen ansprechend geschilderten erotischen Szenen gefallen, doch vor allem gibt es viele liebevolle und romantische Momente, die mich abholen konnten. Ein ganz klein wenig ist es auch übernatürlich, was aber perfekt zur Handlung gepasst hat.

Fazit: "Eine Comtesse mit Samthandschuhen" konnte mich ab der ersten Seite mit einer fesselnden und romantischen Handlung überzeugen. Die Protagonisten sind liebenswert und wurden liebevoll ausgearbeitet. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe das Buch in einem Rutsch ausgelesen. Leseempfehlung von mir.

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88 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

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Sinful Empire

Meghan March , Anika Klüver
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei LYX, 28.02.2019
ISBN 9783736308244
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Nachdem mich Band 1 nicht so ganz überzeugen konnte und Band 2 eine Steigerung aufwies, war ich nun sehr gespannt auf den finalen Band der Geschichte um Keira und Lachlan. Und was soll ich sagen? Wieso nicht gleich so? Dieses Buch konnte mich von Beginn an überzeugen und fesseln.

Die Handlung wird abwechselnd aus beider Sicht erzählt und schließt nahtlos an das Ende von Band 2 an. Hier hatte ich das Gefühl, dass Mount mehr zu Wort kommt als Keira.

Alle noch offenen Handlungsstränge aus den Vorbänden verbinden sich hier zu einem Ende, sodass keine Fragen offen bleiben.

Auch die Leidenschaft bleibt nicht zu kurz, auch wenn die erotischen Szenen um einiges weniger sind als in Band 1. 

Sehr gut gefallen hat mir, wie die Autorin hier die emotionale Bindung der beiden zueinander herausgearbeitet wird, man kann gut mitverfolgen, wie nahe sich die beiden kommen und dass ihre Gefühle zueinander sich vertiefen und festigen.

Die Handlung selbst ist teils ein wenig brutal, hat aber vor allem einen Twist, mit dem ich absolut nicht gerechnet hatte, womit aber auch viele Fragen beantwortet werden, die sich in den vorigen Bänden gestellt haben.

Fazit meiner Rezension: "Sinful Empire" ist der überzeugende Abschlussband der Trilogie, der mich von Beginn an überzeugen konnte. Eine rasante Handlung, der Abschluss der noch offenen Handlungsstränge und mir sehr sympathisch gewordene Protagonisten haben mich nur so durch die Seiten fliegen lassen. Leseempfehlung.

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116 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 42 Rezensionen

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Für immer und einen Herzschlag

Tamsyn Murray , Julia Gehring
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 17.07.2018
ISBN 9783522505703
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Mich haben an diesem Buch das wunderschöne Cover und auch der Klappentext angesprochen. 

Die Autorin erzählt die Geschichte von Nia und Jonny aus beider Perspektiven, und hat es wunderbar geschafft, mir die beiden näherzubringen, sodass ich mit ihnen mitgelebt habe und mich in sie hineinversetzen konnte.

Jonny war mir sehr sympathisch. Seine Unsicherheiten in Bezug auf das "normale" Leben, dass er auch mal versuchte, seine Grenzen auszureizen, konnte ich sehr gut nachvollziehen, immerhin kannte er ein Leben wie andere Kinder bisher nicht.
 Ich konnte auch sehr gut verstehen, dass er wissen will, wer sein Spender war, denn ich denke, diese Gedanken gehen jedem durch den Kopf, der eine Transplantation überlebt hat.

Nia hat es mir nicht ganz so leicht gemacht, ich konnte zwar ihr Verhalten gut nachvollziehen, ihre Trauer und auch ihre Wut, und von daher verstand ich ihre Kratzbürstigkeit sehr gut, und dass sie alle in ihrer Nähe nicht an sich heranließ. Was mich allerdings ein wenig störte, war ihre Meinung über ihren Bruder. Irgendwie geht man davon  aus, dass Zwillinge ein Herz und eine Seele sind und sich trotz Twistigkeiten gut verstehen. Hier allerdings habe ich den Eindruck erhalten, dass sich die beiden vor Leos Tod so ganz und gar nicht verstanden haben. Mir fehlte dieses oft zitierte Band zwischen den beiden. 

Man merkt, dass die Autorin sehr viel über das Thema recherchiert hat, was sie auch im Nachwort erwähnt. Die Geschichte ist sehr emotional und geht auf jeden Fall unter die Haut. Dass Jonny und Nia sich nicht Knall auf Fall ineinander verlieben, sondern sich eher langsam annähern, unsicher sind, und zwischendurch auch mal einen Schritt zurück machen, hat die Handlung sehr realistisch gemacht. 

Die Handlung selbst hat zwischendrin kurze Längen, aber wieder angezogen, bevor es langweilig wurde. Am Ende ging es mir dann sogar etwas zu rasch, hier hätte ich mir gewünscht, noch ein wenig mehr von den beiden zu lesen.

Fazit: "für immer und einen Herzschlag" ist ein emotionales Buch, das mir gut gefallen hat. Die Geschichte von Nia und Jonny geht unter die Haut, und regt zum Nachdenken an. Im Gesamten ist es zwar eine Liebesgeschichte, aber auch noch mehr - eine Geschichte über Hoffnung, Trauerbewältigung, Freundschaft und auch vom Finden des eigenen Ich. Ich vergebe gern eine Leseempfehlung.

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42 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

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Bad Boss

Stefanie London , Christiane Bowien-Böll
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Forever, 31.05.2019
ISBN 9783958183476
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Hatte mir bereits "Bad Bachelor" sehr gefallen, so konnte mich auch "Bad Boss" überzeugen. Die Autorin hat einen unheimlich fesselnden und flüssigen Schreibstil, mit dem ich nur so durch die Seiten geflogen bin.

Man könnte anhand des Klappentextes eine seichte Liebesgeschichte erwarten - in Wahrheit geht sie jedoch viel tiefer.

Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht von Wes und Remi erzählt - diese Art und Weise des Schreibstils gefällt mir sehr gut, weil man so die perfekte Gelegenheit hat, sich in beide hineinzuversetzen und ihre Gedanken und Gefühle mitzuerleben. 
Weiters enthält jedes neues Kapitel den Auszug einer Meinung aus der Bad Bachelor-App über Wes, die von den Frauen abgegeben wurde. Enthält Teil 1 der Serie eher negative Meinungen über Reed, so liest man hier bei Wes nur positive Meinungen. Aber dies ist genauso schlimm, denn die Frauen beschrieben seine Fähigkeiten im Bett, womit auch seine berufliche Qualifikation in den Hintergrund gerät.

Mir waren sowohl Wes als auch Remi sehr sympathisch. Man konnte spüren, dass es bei den beiden vom ersten Aufeinandertreffen an gefunkt hat. Dementsprechend erlebt man die ersten flirtenden Annäherungen der beiden, und bei den schlagfertigen Wortwechseln der beiden musste ich immer wieder schmunzeln. Dann jedoch wird die Geschichte ernster, aber nicht langweilig und vor allem blitzte trotzdem immer wieder Humor und Leidenschaft durch. 

Wes ist ein Mann, wie ihn sich wohl jede Frau wünscht - gutaussehend, einfühlsam, leidenschaftlich, und ein hervorragender Chef, für den seine Mitarbeiter immer an erster Stelle stehen. Remi hingegen ist eine junge Ballettänzerin, die sich darauf konzentrieren will, in ihrem Beruf Fuß zu fassen und die keinesfalls Privates mit Beruflichem vermischen will - was jedoch sehr schwer wird, als Wes mal ihr Boss wird.

Ich habe das Buch in einem Rutsch ausgelesen, weil ich nicht aufhören konnte und immer nur erfahren wollte, wie es mit den beiden weiter geht. Die Autorin hat ihre Protagonisten liebevoll ausgearbeitet, mit ihrem Vorzügen und liebenswerten Eigenschaften, aber auch mit ihren Ecken und Kanten, mit ihren Unsicherheiten und Fehlern. Dadurch wirken sie sehr lebensecht und man hat am Ende das Gefühl, neue Freunde gewonnen zu haben.

Die erotischen Szenen sind überschaubar und ansprechend beschrieben, was mir gut gefallen hat, weil sie die tolle Handlung nicht überlagern. 

Natürlich lesen wir hier auch wieder über Remis Freundinnen Darcy und Anna, und es stoßen neue Nebencharaktere dazu, die sich perfekt in die Gesamtgeschichte einpassen.

Sehr gut fand ich auch hier wieder die Denkansätze, die die Autorin in Sachen Social Media gibt. Was einmal im Internet landet, kann nicht mehr zurückgenommen werden - und auch wenn es positive Meinungen sind, so können diese der betroffenen Person durchaus ebenso schaden wie negative. 

Fazit: "Bad Boss" konnte mich ebenso überzeugen wie der erste Teil der New York-Bachelors-Reihe. Ein angenehm flüssiger Schreibstil, liebevoll ausgearbeitete und sympathische Protagonisten und eine Handlung, die durchaus auch zum Nachdenken anregt, konnten mich von Beginn bis Ende überzeugen. Leseempfehlung.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Smoke: Liebesroman

Amelia Gates , Cassie Love
E-Buch Text
Erschienen bei Fine Line Verlag, 17.03.2019
ISBN B07PSKV9Q6
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ich habe bisher schon Bücher vom Autorinnen-Duo gelesen und war auch diesmal sehr gespannt, weil die beiden Spannung perfekt mit Liebe vermischen. Ich wurde auch nicht enttäuscht.

Die Handlung wird abwechselnd aus Callies und Smokes Sicht erzählt. Somit hat man als Leser einen perfekten Einblick in die Gefühle und Gedanken der beiden. 

Die Geschichte startet mit einem kurzen Rückblick, wie Smokes Bruder verstirbt und verspricht gleich anfangs Spannung.

Die Zerrissenheit von Smoke, der Callie nicht wollen darf, aber es trotzdem tut, wurde sehr gut dargestellt. Auch die Anziehungskraft der beiden zueinander, das Prickeln und Knistern zwischen den beiden, wurde sehr gut beschrieben.

Mir hat auch gut der Einblick in das Leben in einem Rider-Club gefallen, wie die Rangordnung untereinander gestaltet ist, und vor allem der Zusammenhalt. 

Die Handlung verläuft rasant, spannend und hat auch Twists, die den weiteren Verlauf nicht unbedingt vorhersehbar gemacht haben. 

Das einzige kleine Manko, das ich fand, war das Wort "verdammt" - im Sprachgebrauch fand ich es in Ordnung, es passt so, denn in einem Bikerclub ist die Sprache eben ein wenig harscher, aber es wurde sehr oft auch bei Schilderungen verwendet, und da fand ich es zu viel. 

Callie ist ein kleines Energiepaket, unabhängig und muss erst lernen, dass sie auch mal nachgeben und schwächer sein darf. Das hat so manche Situation ergeben, bei der ich schmunzeln musste, denn einfach zu handeln ist sie sicherlich nicht. Auch bei Smoke musste ich manchmal lachen, wenn es durchaus mal Momente gab, an denen er seine Schwierigkeiten hatte, mit ihr klarzukommen. Somit fehlte es auch nicht an Humor in der Geschichte.

Die erotischen Szenen sind ansprechend geschrieben und regen durchaus das Kopfkino an. 

Fazit meiner Rezension: "Smoke" ist ein Buch, das mir von Beginn an sehr gut gefallen hat. Eine rasante und spannende Handlung, erotisches Prickeln und sympathische Charaktere haben das Buch zu einem Lesevergnügen gemacht - von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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48 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

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Das wilde Herz des Westens

Alexandra Fischer
E-Buch Text: 574 Seiten
Erschienen bei null, 15.01.2019
ISBN B07JNJD83H
Genre: Liebesromane

Rezension:

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist fesselnd, sodass ich bald in der Handlung gefangen war.

Die Geschichte wird aus Sicht mehrerer Protagonisten erzählt, jedoch hatte ich zu keiner Zeit ein Problem damit zuzuordnen, aus wessen Sicht gerade erzählt wird.

Die Handlung selbst ist zwar schon auch Liebesgeschichte, aber viel mehr noch die Geschichte von Siedlern, die zur Zeit der Pioniere quer durch die USA reisen und vielen Gefahren ausgesetzt sind. Nicht nur Indianer bedrohen die Reise, sondern auch Banditen und wilde Tiere. Das Thema ist historisch gut recherchiert, insbesonders die Schwierigkeiten der Iren, die ihnen als Einsiedler von den Einheimischen Amerikanern bereitet werden. 

Lediglich zwischendurch gab es ein paar kleine Längen, die jedoch im Gesamten nicht ins Gewicht gefallen sind, vor allem, weil die Handlung in der zweiten Hälfte angezogen hat und so richtig spannend wurde.

Die Charaktere waren mir gemischt sympathisch. Briana mochte ich sehr - sie macht immer das Beste aus jeder Situation und verliert nie den Mut, und schafft es, sich durchzusetzen, obwohl auch ihr anfangs Steine in den Weg gelegt werden. Phoebe hingegen war eine Zicke - eine verwöhnte junge Frau, die niemals Mühen auf sich nehmen musste und die nun auf der Reise erleben muss, dass es nicht immer nach ihrer Pfeife geht. Auch die Brüder Silas und Jesse waren mir gemischt sympathisch. 

Fazit: "Das wilde Herz des Westens" ist eine spannende Geschichte aus der Pionierzeit der USA und erzählt von den Mühen und Plagen de Siedlerreise, aber auch von den Schwierigkeiten, die irischen Einwanderern bereitet werden. Die Liebesgeschichte läuft eher nebenher, im Vordergrund steht die gut historisch aufbereitete Siedlerreise. Es ist ein Buch, das mir insgesamt sehr gut gefallen hat. 

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(138)

179 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 133 Rezensionen

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Weil es Liebe ist

Christina Lauren , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Forever, 29.03.2019
ISBN 9783958183629
Genre: Liebesromane

Rezension:

Dieses Buch hat mir wieder bestätigt: Ich bin eine unheilbare Romantikerin. Bereits die Leseprobe konnte mich überzeugen, und in weiterer Folge das gesamte Buch ebenso, sodass ich es an einem Wochenende - trotz mehr als 400 Seiten - ausgelesen hatte. 

Holland ist eine junge Frau, die ihren Platz im Leben noch nicht so ganz gefunden hat. Auf ihrem Weg zur Arbeit macht sie extra einen Umweg, nur um dem jungen Straßenmusiker Calvin zuzuhören. Und dann kommt ihr das Leben in den Weg ...

Das Autorenduo  (Christina Lauren ist ein Konglomerat aus zwei Autorinnen) hat einen unheimlich fesselnden und angenehmen Schreibstil, dank dessen ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Durch die Erzählung aus Hollands Sicht konnte ich mich sehr gut in sie einfühlen, und musste nicht nur einmal angesichts ihrer Tollpatschigkeit schmunzeln. Sie ist unheimlich liebenswert. Mir hat sehr gut an ihr gefallen, dass sie sich nicht unterkriegen lässt, und dass sehr viel mehr in ihr steckt, als sie selbst glaubt.

Auch Calvin war mir sehr sympathisch. Dank der bildhaften Beschreibungen konnte ich sein Gitarrespiel förmlich fühlen, seine Leidenschaft für die Musik spüren, doch auch seine Unsicherheiten waren gut hervorgehoben und haben ihn gerade deshalb so liebenswert gemacht -weil er seine Fehler hat, seine Ecken und Kanten. Manchmal wollte ich ihn einfach nur knutschen.

Die Geschichte selbst hebt sich durch die Einarbeitung der Musik von anderen ab, und keine Minute hatte ich Langeweile. Es hat einfach Spaß gemacht zu beobachten, wie die beiden umeinander herumschleichen, und immer wieder haben sie mich zum Schmunzeln gebracht. 

Sowohl Calvin als auch Holland wurden sehr liebevoll gezeichnet. Ihre Fehler, aber auch ihre positiven Eigenschaften haben sie sehr lebensecht gemacht. Ich hatte im Lauf der Geschichte das Gefühl, neue Freunde gewonnen zu haben.

Ebenso wurden auch die Nebencharaktere gut ausgearbeitet. Allen voran stehen Hollands Onkel und dessen Ehemann, die ich mir so richtig gut vorstellen konnte. Doch auch ein paar Protagonisten, die nicht ganz so liebenswert waren, kamen vor und haben die Geschichte perfekt abgerundet.

Natürlich kommt die Romantik und Liebe nicht zu kurz, ebenso, wie es gegen Ende einen Twist in der Handlung gibt, mit dem ich nicht gerechnet hatte. Aber genau das hat es auch gebraucht, damit es nicht zu kitschig wird. 

Fazit meiner Rezension: "Weil es Liebe ist" ist ein Buchtitel, der perfekt zum Inhalt passt. Zwei liebenswerte, lebensechte Protagonisten müssen sich erst finden, um glücklich zu werden. Romantik, Liebe, aber auch etwas Drama runden die Geschichte perfekt ab und bringen von der ersten Seite an Lesevergnügen. Für mich war es ein Lesehighlight und ich vergebe eine Leseempfehlung.

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

Josephine! Tanzende Herzen (Herz-Reihe 4)

Josie Kju
E-Buch Text: 348 Seiten
Erschienen bei Independently published, 02.03.2019
ISBN B07P8HQM7H
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ich hatte von der Autorin aus der Serie bereits Band 1 und 2 gelesen, und auch dort kam Granny Josephine bereits vor. Dieses Buch hier kann man durchaus auch als Einzelband lesen, auch wenn man die Vorbände nicht kennt.

Hier lesen wir nun über das Leben von Josephine - einer Frau, die so einige Geheimnisse hatte und mich überraschen konnte; und die vor allem in 91 Jahren Vieles erlebte - und das war nicht immer schön, hat sie jedoch zu der starken Frau gemacht, die sie dann wurde.

Das Buch ist in einem angenehm flüssigen Schreibstil verfasst, der es mir ermöglicht hat, mich rasch einzulesen. Die Geschichte beginnt im Jahr 1946, als Josephine noch ein junges Mädchen ist und ihre große Liebe kennenlernt.

Die Autorin hat es im Verlauf der Handlung ganz wunderbar geschafft, die gesamte Gefühlspalette offenzulegen und ihre Protagonisten liebenswert darzustellen.

Man konnte an Josephine sehr gut beobachten, wie sie sich von einem jungen unbedarften Mädchen in eine erwachsene Frau verwandelt, die unheimlich stark ist und ihre Familie beisammenhält. Eine Frau, die für ihre Kinder zurücksteckt, und die alle anderen vor sich stellt. Sie nimmt Strapazen auf sich, die man sich nicht vorstellen kann, und ich konnte erkennen, dass ihr Charakter in den bisherigen Bänden eher schwach gestreift wurde - hier erkennt man das wahre Ausmaß dieser tollen Frau.

Fazit: "Josephine! Tanzende Herzen" ist ein Buch über eine wunderbare, starke Frau, das mich berührt hat. Die Emotionen, die man beim Lesen durchlebt, liegen nah beieinander - Unglaube und Wut, aber auch tiefe Liebe, Leidenschaft und Romantik. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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80 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

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Limonadentage

Annie Stone
Flexibler Einband: 348 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.03.2019
ISBN 9783956498718
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ich muss gestehen, die Rezension zu "Limonadentage" fällt mir schwer.

Der Klappentext und auch das frisch-fröhliche Cover hatten mich sofort angesprochen und ich war sehr gespannt auf die Geschichte von Avery & Cade. 

In gewissen Teilen hatte mir die Geschichte auch sehr gut gefallen. Sie wird sowohl aus Averys, als auch Cades Sicht erzählt. Diese Erzählweise finde ich toll, weil man sich die Gedanken und Gefühle der Protagonisten gut hineinversetzen kann.

Auch der Schreibstil ist fesselnd und ich habe mich innerhalb kurzer Zeit in die Geschichte eingefunden.

In Rückblenden erfährt man nach und nach vom Kennenlernen der beiden, einzelne Szenen ihrer Jugend und wie sie sich ineinander verliebt haben. Diese Rückblenden sind meist an Situationen der Gegenwart gekoppelt. Auf diese Weise verbinden sich die Gegenwart und Vergangenheit gut miteinander.

Womit ich jedoch meine Probleme hatte, waren die Charaktere an sich. Wo ich in den Rückblenden beide als liebevoll und liebenswert erlebte, konnte ich mich mit ihnen in der Jetztzeit leider nicht anfreunden. 

Ich hatte erwartet, eine süße Liebesgeschichte zu lesen. Erwartet hatte ich die erste Liebe und zweite Chancen. Statt dessen handeln die beiden unreif, reden nicht miteinander und tänzeln umeinander herum. Gewisse Situationen und Verhaltensweisen, die ich nicht näher erklären möchte, um nicht zu spoilern, haben bei mir einen "das geht ja gar nicht"-Gedanken ausgelöst und einen bitteren Beigeschmack hinterlassen.

Das Buch endet mit einem Cliffhanger, bevor die Serie mit "Limonadenträume" ihren Abschluss finden wird.

Fazit der Rezension: "Limonadentage" konnte mich nach einem tollen Beginn in Folge nur bedingt überzeugen. Die zauberhaften Rückblenden mit liebenswerten Protagonisten konnten meine Abneigung gegen ihr Verhalten in der Gegenwart leider nicht aufwiegen. Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, bin aber im Endeffekt enttäuscht. 

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One-Way-Ticket from Hell to Love

Helen Marie Rosenits
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 14.11.2018
ISBN 9783744864619
Genre: Romane

Rezension:

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Autorin erzählt aus der Sicht beider Protagonisten, und damit konnte ich mich gut in die beiden hineinfühlen.

Die Geschichte hat zwar ernste Elemente, aber ebenso musste ich auch immer wieder schmunzeln. Vor allem ist sie sehr lebensecht, weil die Protagonisten mit ihren Fehlern und Unsicherheiten dargestellt werden. Dadurch kann man sich perfekt in sie hineinversetzen. Natürlich findet auch die Liebe ihren Platz und sorgt dafür, dass die Handlung damit perfekt ausgeglichen und nicht zu ernsthaft wird.

Die Protagonisten sind nicht mehr ganz jung, sondern schon in einem etwas reiferen Alter - aber sie sind im Kopf und im Herz jung geblieben, und das ist die Hauptsache. 

Christoph entwickelt sich im Laufe der Geschichte sehr weiter, als er erkennen muss, dass beruflicher Erfolg absolut nichts wert ist, wenn die Gesundheit abhanden kommt. Die Erkenntnis "Gesundheit ist das höchste Gut" wurde hier hervorragend umgesetzt.

Ich mochte auch Britta sehr. Sie ist eine Frau wie du und ich, mit Selbstzweifeln und Unsicherheiten, wie wir sie alle haben. Dadurch war sie sehr lebensecht und auch liebenswert.

Ich musste bei den Wortwechseln zwischen den beiden immer wieder schmunzeln, denn die Freundschaft und Liebe der beiden kommt nicht einfach aus dem Nichts, sondern sie müssen sie sich beide erarbeiten. 

Fazit der Rezension: "One way ticket from Hell to Love" ist ein kurzweiliger Roman, der mir Spaß gemacht hat. Die Charaktere sind lebensnah beschrieben und konnten mich gut unterhalten. Schön fand ich, dass die Protagonisten älter sind und ich mich gut in sie hineinversetzen konnte. Leseempfehlung von mir.

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Sinfonie der Lust | Erotischer Roman

Ayana Hunter
Flexibler Einband: 392 Seiten
Erschienen bei blue panther books, 28.02.2019
ISBN 9783862774968
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Mich haben an diesem Buch das schön gestaltete Cover und die Leseprobe angesprochen.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig, und es ist mir leicht gefallen, mich in die Geschichte einzulassen. Dadurch hat es auch richtig Spaß gemacht weiterzulesen, es wurde niemals langweilig.

Vor allem den Charakter von Lara, die aus ihrer Ehe ausbrechen will, fand ich interessant gestaltet.

Sehr schön beschrieben fand ich auch die erotischen Szenen, die zu keinem Zeitpunkt vulgär waren - im Gegenteil - sie regen das Kopfkino an, und so soll es auch sein.

Obwohl es ein Erotikroman ist, reiht sich hier nicht eine Erotikszene an die andere, sondern es gibt auch viel Handlung drumherum, was mir gut gefallen hat, und für mich die Geschichte perfekt abgerundet hat, weil man damit auch die Protagonisten ein wenig näher kennenlernen konnte.

Fazit: "Sinfonie der Lust" hat mir sehr gut gefallen. Es ist ein schön geschriebener Roman mit ansprechend beschriebenen Erotikszenen. Ich vergebe gern eine Leseempfehlung.

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