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210 Bibliotheken, 3 Leser, 11 Gruppen, 54 Rezensionen

allgäu, kluftinger, krimi, mord, hotel

Rauhnacht

Volker Klüpfel , Michael Kobr
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.09.2009
ISBN 9783492052047
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der beste Kluftinger!

Endlich ist es da: das bereits heiß ersehnte 5. Buch vom Autorenduo Volker Klüpfel und Michael Kobr „Rauhnacht“. Nachdem mir vor allem „Milchgeld“ und „Erntedank“, die ersten zwei Bände der Kluftinger-Krimis sehr gut gefallen haben, war ich von den beiden Folgebänden nicht ganz überzeugt.
In „Rauhnacht“ hingegen ermittelt der grummelige Klufti in Bestform. Das Setting mit einem zugeschneiten Berghotel, einem mysteriösen Mord und einem Mörder, der unter den Hotelgästen zu finden ist, war zwar nicht ganz neu, aber toll umgesetzt. Die immer wieder stattfindende Anlehnung an Agatha Christies „Hercule Poirot“ und A.C.Doyles „Dr.Watson“ sorgen für einen kurzweiligen Lesespaß.
Ich persönlich mag richtige Krimis, bei denen ein Mord zu klären ist, viel lieber als die derzeit überall erhältlichen Serienmörderkrimis, vor allem, wenn sie wie bei „Rauhnacht“ so leicht und flüssig, aber doch spannend zu lesen sind.
Alles in allem ist dies für mich der beste Kluftinger-Roman bisher, den man auch sehr gut lesen und verstehen kann, falls man die vorherigen Bände nicht kennt.

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67 Bibliotheken, 0 Leser, 5 Gruppen, 25 Rezensionen

hunde, krimi, italien, turin, hundekrimi

Blut & Barolo

Carsten Sebastian Henn
Fester Einband: 343 Seiten
Erschienen bei List, Paul, 12.08.2009
ISBN 9783471300039
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Fremde Welten

Das Buch von Carsten S. Henn: „Blut & Barolo“ ist nach Tod und Trüffel bereits der zweite Hundekrimi aus dem Piemont, für mich war es allerdings der erste und wahrscheinlich auch letzte:
Die vierbeinigen Spürnasen Niccolò (das Windspiel) und Giacomo (die Trüffelnase) sind zwar sympathisch und der Anfang der Geschichte auch spannend und amüsant geschrieben, aber je länger man liest, desto unrealistischer wird die Handlung.
Es finden sich zwar auch interessante Aspekte bezüglich Tieren und Glauben, aber andere Themen, wie die „perfekte Verbindung“ mit Gedankenlesen zwischen Mensch und Hund sind für mich wirklich zu weit hergeholt. Auch das furiose Finale mit dem Zusammentreiben der potentiellen Täter mit Hunden, Dachshunden (die an die Lemuren aus Madagascar erinnern) und Wölfen, sowie einer „Dolmetscherin“ hat meinen Geschmack leider nicht treffen können.
Drei Sterne gibt es für die Idee, den angenehm fließenden Schreibstil und die sympathischen Spürnasen – eine Empfehlung für das Buch kann ich allerdings nur ausgesprochenen Hundefreunden geben.

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83 Bibliotheken, 1 Leser, 4 Gruppen, 31 Rezensionen

schweden, krimi, spanien, costa del sol, mord

Kalter Süden

Liza Marklund , Anne Bubenzer (Übers.) , Dagmar Lendt (Übers.)
Fester Einband: 518 Seiten
Erschienen bei Ullstein HC, 12.08.2009
ISBN 9783550087516
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Spanien auf Schwedisch

In Lisa Marklunds neuem Buch „Kalter Süden“ ermittelt die Journalistin Annika Bengtzon im sonnigen Marbella. Zunächst scheint es für mich als Erstleser der Autorin, dass es sich um einen in sich geschlossenen Krimi handelt, aber es finden sich immer wieder Anspielungen auf die bereits abgeschlossenen Fälle und komplizierte Verwicklungen. Dadurch ist es nicht immer ganz einfach, die Handlung z.B. mit der Wiederaufnahme des Prozesses um Filip Andersson nachzuvollziehen.
Nichtsdestotrotz ist dieses Buch sehr spannend und detailgenau recherchiert. Ungewöhnliche Einbruch- und Todesarten (der Gasmord) haben zumindest meine Aufmerksamkeit gefesselt und für eine schlaflose – durchlesene – Nacht gesorgt. Auch die Einblicke in die Welt des Journalismus und die Entstehung von Schlagzeilen fand ich spannend und z.T. sehr amüsant. Und auch der menschliche Teil kommt durch Annikas komplizierte Beziehungen zu Exmann, verdeckten Ermittlern… nicht zu kurz.
Anfänglich sorgten eingestreute „Kurzgeschichten“ , die am Ende des 2. Weltkrieges spielen, für etwas Verwirrung meinerseits, aber diese sind am Ende wichtig für die Auflösung des Falles und dienen dem Verständnis der Geschichte. Ich hätte, um alle Verwandschaftsverhältnisse und Bündnisse zu verstehen, noch eine Art Stammbaum gebraucht, da viele Namen nur kurz erwähnt werden und für die Lösung des Falles durchaus wichtig sind.
Insgesamt hat mir der „Kalte Süden“ sehr gut gefallen, für mich als Erstleserin der Autorin, handelt es sich um einen spannenden Krimi mit Tiefgang. Glücklicherweise ist es keiner der vielen zur Zeit im Handel befindlichen Serienmörderkrimis, sondern ein zwischen alten Bündnissen, Drogenmafia und Familiendramen variierender Kriminalroman. Einen kleinen Punktabzug gibt es nur für die weiterlaufenden Handlungsstränge aus den vorangegangenen Romanen, aber ich werde diese sicher auch noch lesen…

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