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(31)

65 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

jugendbuch, ted staunton, mord, wahrheit, lügen

WHO I AM NOT - Von Lügen und anderen Wahrheiten

Ted Staunton , Bea Reiter
Flexibler Einband: 232 Seiten
Erschienen bei Arena, 05.01.2015
ISBN 9783401600451
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Wer bin ich? Und wer möchte ich sein? Darum geht es in dem neuen
Jugendbuch von Ted Staunton. Ein Junge um die 16 Jahre alt, der nicht
weiß, wie er heißt oder wo er herkommt. Sein Leben lang schlüpfte er in
verschiedene Rollen, während er von einer Pflegefamilie zur nächsten
gereicht wurde. Als er durch einen Zufall bei der Familie Dellomondo
landet, und sich als deren seit drei Jahren vermissten Sohn Danny ausgibt,
glaubt er zunächst in Sicherheit zu sein. Doch als er herausfindet, in was
er hineingeraten ist, droht wieder einmal alles zu zerbrechen.

Rezension:
Ein Leben ohne Identität, immer auf der Flucht und eine Gratwanderung
zwischen Wahrheit und Lüge, zwischen Sittlichkeit und Kriminalität. Man
kann sich nur schwer vorstellen, wie es ist, seinen Namen und sein
Geburtsdatum nicht zu kennen, nicht zu wissen, wo seine Wurzeln liegen
und keine eigene Vergangenheit zu haben. Doch genau so sieht das Leben
von dem Jungen aus, um den es in dem Jugendbuch „Who i am not“
geht. Als der Mensch, bei dem er sich ansatzweise „wie zu Hause“ gefühlt
hat, bei einem Unfall ums Leben kommt, sucht er sich schnellstmöglich
eine neue Identität und wird zu „Danny“, einem kanadischen Jugendlichen,
der seit 3 Jahren als verschollen gilt. Er wird immer mehr ein Teil der
Familie Dellomondo und tut das, was man von ihm als Danny erwartet.
Auch als er merkt, dass seine Tarnung aufzufliegen droht, klammert er sich
an die Sicherheit, die ihm dieses neue, „normale“ Umfeld bietet. Wie lange
wird das wohl gutgehen?
Das Buch ist wie ich finde, sehr spannend geschrieben. Der Autor schafft
es, jedes Kapitel mit einem „Paukenschlag“ zu beenden, sodass es einem
nur schwer gelingt, die Lektüre aus der Hand zu legen. Als Leser merkt
man, je mehr er zu „Danny“ wird, der er nicht ist, desto besser lernt man
jedoch den Jungen hinter der Fassade kennen. Ein Kind ohne
Vergangenheit, ohne Charakter und ohne Fähigkeiten lernt, in eine Familie
aufgenommen zu werden, zu liebe und zu vertrauen. Er beginnt zu werden,
wer er ist und zu verstehen, wohin sein Weg führt. Dieses besondere
Jugendbuch lässt den Leser nachdenklich zurück. Es gewährt einen Einblick
in das Leben eines Jugendlichen, der so gar nicht in die Gesellschaft
hineinpasst, die wir kennen. Es regt dazu an, sich zu fragen, was man im
Leben erreichen möchte. Und es lässt einen dankbar sein, für das
wohlbehütete Leben, welches wir zum größten Teil alle kennen: In Liebe
und Geborgenheit in einer Familie aufzuwachsen.

 

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(61)

110 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 51 Rezensionen

judenverfolgung, juden, roman, frankreich, enteignung

Das Haus am Himmelsrand

Bettina Storks
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag, 15.09.2014
ISBN 9783827012395
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:
In diesem Roman, welcher von einer Autorin aus der
Bodensee-Region geschrieben wurde und im
nahegelegenen Freiburg spielt, geht es um die
Geschichte einer Familie. Lizzy Tanner verspricht
ihrem Großvater auf dem Sterbebett, statt seiner dafür
zu sorgen, dass Gerechtigkeit einkehrt. Als die Familie
dann noch erfährt, dass scheinbar wildfremden
Menschen das Familienanwesen „Rosshimmel“
vererbt werden soll, begibt sich Lizzy auf eine Reise in
die dunkle Vergangenheit ihrer Familie. So gelingt es
ihr mit Hilfe einiger Zeitzeugen, die Geheimnisse ihrer
Vorfahren zu lüften. Dabei stößt sie nicht nur ihre
nächsten Verwandten vor den Kopf, sondern auch
selbst an ihre Grenzen.

Rezension:
Der Roman verbindet eine Familien- und eine
Liebesgeschichte mit geschichtlichen, gut
recherchierten Fakten über den Nationalsozialismus.
Speziell liegt der Schwerpunkt auf der
Judenverfolgung, da ein früherer Geschäftspartner von
Lizzy´s Großvater Jude war. Lizzy muss mit Erstaunen
und Entsetzen feststellen, wie sehr die damaligen
gesellschaftlichen Missstände in ihrer Familie
ausgelebt wurden und versucht verzweifelt die
Wahrheit herauszufinden.
Neben der Suche nach Gerechtigkeit, hat Lizzy auch
noch mit privaten Problemen zu kämpfen. Die
Beziehung zu ihrem Lebensgefährten droht zu
zerbrechen und sie muss sich damit auseinandersetzen
und herausfinden, was sie im Leben wirklich möchte.
Die Erziehung ihrer Tochter und die Demenz ihrer
Großmutter machen es ihr nicht gerade leichter.
Lizzy ist ein sehr sympathischer Charakter und man
kann sich sehr gut in sie hineinversetzen.
Doch das erkennt man erst, nachdem die Probleme in
ihrem Leben auftauchen, denn vor dem Tod ihres
Großvaters musste sie sich nie Gedanken über Geld
machen. Da sie aus einer wohlhabenden und
angesehenen Familie stammt, wurde ihr finanziell
immer der Rücken gestärkt. Nun steht sie mehr oder
weniger alleine da, ohne Ausbildung, ohne Job und als
alleinerziehende Mutter. Man kann Lizzy so gut
verstehen und wünscht ihr nur das Beste für ihre Suche
nach Gerechtigkeit, nach sich selbst und nach einer
neuen Liebe.

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(8.685)

10.108 Bibliotheken, 76 Leser, 9 Gruppen, 345 Rezensionen

krebs, liebe, tod, krankheit, john green

Das Schicksal ist ein mieser Verräter

John Green , Sophie Zeitz
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.05.2014
ISBN 9783423625838
Genre: Jugendbuch

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(715)

1.141 Bibliotheken, 28 Leser, 3 Gruppen, 110 Rezensionen

liebe, humor, asperger-syndrom, rosie, australien

Das Rosie-Projekt

Graeme Simsion , Annette Hahn
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 22.01.2015
ISBN 9783596197002
Genre: Liebesromane

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(160)

282 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

schwangerschaft, liebe, new york, rosie, freundschaft

Der Rosie-Effekt

Graeme Simsion , Annette Hahn
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 30.10.2014
ISBN 9783810522580
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:
Genetikprofessor Don Tillman lernt im Rahmen seines Ehefrauen-
Projektes Rosie kennen, in die er sich, auf seine ganz eigene Art,
rettungslos verliebt. Und das, obwohl Rosie genau das Gegenteil von
dem ist, was sich Don als seine perfekte Ehefrau ausgemalt hat. Die
beiden heiraten und ziehen gemeinsam von Australien nach New York.
Eines Tages erzählt Rosie ihrem Mann, dass sie schwanger ist. Darauf
ist Don natürlich nicht vorbereitet und weiß nicht, wie er mit dieser
neuen Situation umgehen soll. Doch dann tut er das, was er am besten
kann und informiert sich diesbezüglich über alle wissenschaftlichen
Fakten und will sich das komplette medizinische Wissen rund um die
Schwangerschaft aneignen. Darüber hinaus vergisst er jedoch all seine
Pflichten als fürsorglicher Ehemann und seine Vorbereitung darauf, ein
liebender Vater zu werden. Wird Rosie es schaffen, Don's
Andersartigkeit weiterhin tolerieren und ihm seine gesellschaftlichen
Fauxpas verzeihen?

Rezension:
Don Tillman verzaubert den Leser auch in der Fortsetzung des
weltbekannten Romans „Das Rosie-Projekt“ mit seinem einzigartigen
Charme und seiner liebenswürdigen und skurrilen Art, das Leben zu
meistern. Er ist ein Mann mittleren Alters, der geringe soziale
Kompetenzen aufweist, sehr rational denkt und nur das glaubt, was
wissenschaftlich belegt werden kann.
Don steht nun vor der schwierigen Aufgabe Vater zu werden und
möchte dieses Problem natürlich so gut es geht lösen. Er entwirft für
Rosie einen exakt ausgetüftelten Schwangerschaftszeitplan und einen
gut recherchierten Ernährungsplan, vernachlässigt dabei aber die
soziale Komponente der Schwangerschaft und kümmert sich nicht um
Rosies emotionale Bedürfnisse.
Rosie reagiert auf diese unabsichtliche Nachlässigkeit Don's sehr
hysterisch, will sich von ihm trennen und das Kind alleine großziehen.
Sie denkt, dass Don überhaupt kein Vater sein möchte und vertraut
nicht darauf, dass es möglich ist, dass er auf seine Art ein liebender
Vater sein kann. Sie ist davon überzeugt, dass Don's Fähigkeit zu
lieben, schon damit an seine Grenzen stößt, dass er eine Frau hat um
die er sich kümmern und für sie da sein muss. Sie glaubt nicht, dass
das auf einen zweiten Menschen, erst recht wenn es sich um so ein
kleines hilfloses Wesen handelt, übertragbar sein kann. Doch wie man
das von Don gewohnt ist, überrascht er uns alle immer wieder aufs
neue.
Es ist wunderbar sympathisch und amüsant, mitzuerleben, wie hilflos
sich Don in gesellschaftlichen Situationen verhält, zuzuhören, mit
welch exakt ausgewählten Worten er alltägliche und wissenschaftliche
Gespräche bestreitet und mitzufühlen, wie er nach und nach doch ein
paar emotionale Seiten an sich erkennt.
Graeme Simsion behandelt in seinem zweiten Buch ein sehr heikles
Thema und der Leser wird diesmal nicht nur mit dem bekannten und
geliebten Humor, sondern auch mit traurigen und tiefgründigen
Gefühlen konfrontiert, welche es unausweichlich machen, mit den
Protagonisten mitzuleiden und zu hoffen, dass für diese ganz
besondere Ehe alles gut ausgeht.

 

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(5)

11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

cyberwar, it, new york city, computer

Cyberstorm

Matthew Mather , Norbert Stöbe
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.08.2014
ISBN 9783453534704
Genre: Science-Fiction

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(585)

1.100 Bibliotheken, 10 Leser, 6 Gruppen, 67 Rezensionen

tod, flucht, liebe, jugendbuch, zahlen

Numbers - Den Tod im Blick

Rachel Ward , Uwe-Michael Gutzschhahn
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.04.2012
ISBN 9783551311511
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Numbers erzählt die Geschichte der 15-jährigen Jem, die mit
einer besonderen Gabe, oder besser gesagt einem Fluch geboren
wurde. Wenn Sie einem Menschen in die Augen blickt, sieht sie
vor ihrem inneren Auge eine Zahl. Ein Datum. Das Todesdatum
ihres Gegenüber. Und die Zahlen stimmen, das hat Jem schon am
eigenen Leib miterleben müssen. Als sie sich eines Tages mit
ihrem Schulkameraden Spinne anfreundet, trifft sie zum ersten
Mal in ihrem Leben einen Menschen, dem sie sich vollkommen
anvertrauen kann.
Als die beiden eines Nachmittags einen Ausflug zum London Eye
unternehmen, fällt Jem auf, dass ganz viele Menschen dort
dieselbe Zahl tragen. Sie ahnt, dass etwas schreckliches passieren
muss und flüchtet zusammen mit Spinne von diesem Ort der
Gefahr. Doch das hat Folgen für die beiden, denn sie werden mit
dem Anschlag in Verbindung gebracht...

Rezension:
„Numbers – Der Tod im Blick“ ist der erste Teil der Numbers-
Trilogie. Es handelt sich um ein Jugendbuch, wenngleich das
Thema auch für Erwachsene sehr präsent ist, denn es geht um
den Tod, und mit diesem wird jeder Mensch irgendwann einmal
konfrontiert werden. Das Buch beinhaltet sehr tiefsinnige
Gedanken, die man sich zum Thema Tod machen kann.
Beispielsweise ob man „seine Zahl“ wissen wollte, wenn es
einem jemand sagen könnte oder ob man sein Leben anders
gestalten würde, wenn man wüsste, man hätte nur noch ein paar
Monate zu leben. Das alles wird durch die vorherrschende
düstere Stimmung unterstrichen. Es sind wenige positive
Gedanken und Stimmungen vertreten. Es kommt wie das Leben
eben so spielt und es gibt immer einen Ausweg.
Besonders ist auch, dass das Buch sehr umgangssprachlich
geschrieben ist. Das gefällt vielleicht nicht jedem, doch dieser
sogenannte „Slang“ passt einfach sehr gut zu den Charakteren.
Es handelt sich um 15-Jährige Jugendliche aus der Unterschicht,
die tragischerweise auch mit Drogenkonsum konfrontiert
werden und keine leichte Kindheit haben.
Die Autorin hat sehr reale und authentische Charaktere
geschaffen, die eine einzigartige und glaubwürdige
Liebesgeschichte durchleben. Diese wird ganz ohne Kitsch
beschrieben und steht ganz im Gegensatz zu den
„Teenieschwärmereien“, die man ansonsten aus Jugendbüchern
gewohnt ist.

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(43)

68 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

freundschaft, deutschland, 1933, nationalsozialismus, stuttgart

Der wiedergefundene Freund

Fred Uhlman , Felix Berner
Flexibler Einband: 115 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 27.11.1998
ISBN 9783257231014
Genre: Romane

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(115)

234 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 23 Rezensionen

australien, liebe, leuchtturm, kinderwunsch, kind

Das Licht zwischen den Meeren

M. L. Stedman , Karin Dufner
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.11.2014
ISBN 9783442384006
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:
Als Tom Sherbourne Isabel Graysmark kennenlernt, beginnt für ihn ein
ganz neues Leben. Nach allem was er im Krieg erleben musste, gibt sie
ihm, durch ihre lebensfrohe Art und ihr junges Wesen, wieder neue
Lebenskraft. Da Tom eine Stelle als Leuchtturmwärter auf einer
abgelegenen Insel angenommen hat, begleitet Isabel ihn dorthin und die
beiden führen ein glückliches Leben. Alles was ihnen fehlt ist ein Kind,
doch es will einfach nicht funktionieren. Als dann eines Tages ein Boot auf
Insel geschwemmt wird, in dem ein toter Mann und ein neugeborenes
Baby liegen, will Isabel das Kind unbedingt behalten und überzeugt Tom
davon, den Vorfall nicht an die Küstenwache zu melden. Erst Jahre später
erfahren sie, was diese Entscheidung für schwerwiegende Konsequenzen
nach sich gezogen hat...

Rezension:
„Das Licht zwischen den Meeren“ ist eine sehr berührende Geschichte
über Liebe, Verzweiflung und schicksalhafte Fügungen.
Es werden ständig schwerwiegende Entscheidungen von den Figuren
getroffen, Ereignisse verschwiegen und Geheimnisse verraten.
Dabei wird der Leser immer wieder dazu angeregt, sich mit sich selbst
auseinanderzusetzen, indem Fragen in ihm hervorgerufen werden wie:
Was hätte ich an dieser Stelle getan? Wie hätte ich mich entschieden?
Da es in diesem Buch keine typischen guten und bösen Charaktere gibt,
kann man sich sehr gut in jeden einzelnen hineinversetzen. Jeder macht
Fehler, aber gleichzeitig müssen sie Dinge durchleben, bei denen man
ihnen großes Mitgefühl entgegenbringt. Dieses Mitleiden lässt die
schwerwiegenden Entscheidungen die getroffen werden, verständlich
erscheinen.
Beispielsweise kann man Isabel in der Hinsicht verstehen, dass sie sich ein
Familienglück wirklich verdient hat, nach all diesen nicht enden wollenden
Schicksalsschlägen. Und das was sie dazu bringt, das Baby nicht
zurückzugeben, sind keine bösen Absichten, sondern der in ihr
aufkeimende Mutterinstinkt.
Tom zeichnet vor allem die Liebe zu seiner Frau Isabel aus, die über sein
Pflichtbewusstsein und seinen gesunden Menschenverstand hinaus geht.
Er hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, seine Frau zu schützen und
verschweigt ihr zuliebe deshalb einen Vorfall, den er unter normalen
Umständen sofort hätte melden müssen.
Das Buch wird überschattet von einer spannungsgeladenen, düsteren
Stimmung, die den Leser das Gefühl der vorherrschenden Einsamkeit und
Verzweiflung sehr gut nachfühlen lässt. Noch dazu unterstreicht das
dunkel gehaltene Cover, auf welchem das Bild eines Leuchtturms
abgebildet ist, diese Wirkung optimal.
Alles in allem handelt es sich hierbei um eine schlüssige, glaubwürdige
und runde Geschichte mit einem traurigen aber passenden Ende.

 

 

 

 

 

 

 

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