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56 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 33 Rezensionen

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Bonfire – Sie gehörte nie dazu

Krysten Ritter , Charlotte Breuer , Norbert Möllemann
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Diana, 13.08.2018
ISBN 9783453292130
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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54 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

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Der Stoff, aus dem Träume sind

Jana Stieler
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.08.2018
ISBN 9783956498008
Genre: Romane

Rezension:

Obwohl die Geschichte und die Charaktere an sich interessant sind, war dieses Buch irgendwie kein Highlight für mich, weil genau das an ihm fehlte: Irgendein wichtiges Problem, ein Konflikt, irgendetwas auf das die Handlung hinarbeitet.
Vom Klappentext her hatte ich erwartet, dass sich zumindest Claire ihrer Vergangenheit in der Hinsicht stellen muss, als das da irgendwas verborgenes ist oder sie ein Problem lösen muss - dies wird allerdings nur oberflächlich erwähnt und nicht wirklich gelöst,.

ich hätte mir irgendwie mehr erwartet - es war ganz angenehm zu lesen, aber ich würde es persönlich nicht ein zweites Mal lesen, weil es einfach nichts hat, was mich angezogen hat. Die Handlung war zwar nicht schleppend oder langweilig, aber da es auf nichts hingearbeitet hat, fehlte mir irgendwie etwas.

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(44)

53 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

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Die Elternsprecherin

Laurie Gelman , Maike Müller
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.08.2018
ISBN 9783956498329
Genre: Humor

Rezension:

Elternsprecher haben es nicht leicht – deswegen nimmt Jennifer ihre Position mit Humor und macht in ihren Emails von Anfang an klar, wie es laufen wird: Wer am schnellsten antwortet und sich freiwillig für Ausflüge meldet, bekommt die besten Termine am Elternsprechtag – sie wird eine Liste führen! Doch solche Aussagen und ihr Humor kommen nicht bei anderen Eltern an. Und das Jahr ist ja voller Ausflüge, Elternabenden und Gesprächen mit der – zugegeben – etwas außergewöhnlichen Lehrerin. Dazu kommen noch private Probleme von Jennifers Freunden und schon ist ein sehr humorvolles Buch geschrieben.

Schon nach wenigen Seiten hat man das Gefühl, die einzelnen Eltern und ihre Angewohnheiten zu kennen und Jennifers Humor ist einfach große Klasse! Dieses Buch ist vermutlich vorrangig für Pädagogen und Eltern sehr humorvoll, denn man wird sich oder alte Bekannte wiedererkennen. Der Leser begleitet Jennifer durch ein Schuljahr und kuriose Aktionen und interessante Eltern geben die nötige Würze, so dass es nie langweilig wird. Zusätzlich gilt es ja auch noch ein Mysterium zu lösen: Wer ist die ständig abwesende und vielbeschäftigte Mutter, die nur mit automatisierten E-Mails antwortet? Und warum hat sich die eine Mutter heimlich mit der Lehrerin getroffen?

Ein tolles Buch zum Nebenher-Lesen, was viel lustiger war, als ich anfangs gedacht habe und bestimmt ein tolles Geschenk für alle Eltern (oder die, die es werden wollen).

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(150)

226 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 132 Rezensionen

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Miss Gladys und ihr Astronaut

David M. Barnett , Wibke Kuhn
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 28.05.2018
ISBN 9783548289540
Genre: Romane

Rezension:

Tom ist Astronaut und auf dem Weg zum Mars – geplant war das allerdings nicht, man könnte eher von einem dummen Zufall reden. Als an Board die Verbindung zur Bodenstation Probleme bereitet, erreicht Tom durch einen weiteren Zufall die ältere Dame Gladys, die sich um ihre beiden minderjährigen Enkel kümmert. Was sich dann entwickelt, ist eine wunderbare Verbindung zwischen All und Erde, zwischen Alt und Jung und zwischen zwei problematischen Familien, die sich unbewusst gegenseitig helfen.

Dieses Buch hat es geschafft, mich zum Lachen, zum Weinen, zum Nachdenken, zum Trauern und zum Wütend werden zu bringen – was kann man sich mehr wünschen? Die Charaktere sind so vielschichtig und die Einblicke in die Vergangenheit zeigen viel Tiefe und heben das anfangs humorvolle Buch dann auch eine ganz andere, viel tiefgründigere Ebene. Ich wollte es überhaupt nicht mehr aus der Hand legen und es ist eines meiner Buchschätz des Jahres geworden.

Neben der Hauptgeschichte werden noch Themen wie Rassismus, Mobbing und Armut angesprochen, ohne erhobenen Zeigefinger, aber mit sehr viel Feingefühl.

Ein Buch, das ist sofort wieder lesen würde und das mir sehr ans Herz gewachsen ist – auch wenn ich zugeben muss, dass mir einzelne Charaktere anfangs sehr unsympathisch waren, aber das war vielleicht auch beabsichtigt.

Auch wenn die ganzen Ereignisse eher an einen Hollywood-Roadtrip/Comedy-Film erinnern und sehr unwahrscheinlich ist, dass sie tatsächlich so passieren würden – ausgeschlossen wäre es nicht und das ist es, was das Buch so besonders war – natürlich auch in der Kombination mit einem tollen Schreibstil!

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(137)

204 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 132 Rezensionen

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Ins Dunkel

Jane Harper , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.07.2018
ISBN 9783499274732
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Teambuilding steht ganz hoch im Kurs und was bietet sich besser dafür an, mit Kollegen zusammenzuwachsen als der Australische Busch? Bisher ging ja alles gut, beteuert der Organisator, doch dieses Mal kehrt die eine Gruppe verspätet und völlig verstört zurück und eine Person fehlt: Alice. Die ermittelnden Kommissare, die dazu stoßen, hatten vorher schon Kontakt mit ihr, denn sie sollte ihnen wichtige Informationen über die Firma geben, in der sie arbeitet. Wer könnte etwas mit ihrem Verschwinden zu tun haben? Oder ist womöglich eine längst vergessene Figur aus der Vergangenheit aufgetaucht?

Das Buch ist zwar der zweite Teil der Reihe, aber vollkommen unabhängig lesbar. Von Anfang bis Ende ist die Spannung gleichbleibend hoch, aber nie vollkommen überspannt. Vielleicht hätte ich mir an der ein oder anderen Stelle einen (falsch leitenden) Cliffhanger gewünscht, so dass man noch etwas mehr Gänsehaut bekommt, aber das ist Meckern auf hohem Niveau.

Es sind ständig mehrere Verdächtige und so bleibt dem Leser trotz der Rückblicke, die ein wenig mehr Einblick geben, doch verborgen, was wirklich passiert ist. Besonders gefällt mir, dass Australien irgendwie nicht in so vielen Büchern eine große Rolle spielt und hier ist die Landschaft geradezu gemacht für diese Story.

Für mich ist die Story zwar mehr Krimi als Thriller, aber es gibt definitiv Thriller-Elemente, allein durch die bedrohliche Umgebung. Wer also auf blutrünstige und psychopathische Thriller gerne verzichtet, der ist hier an der richtigen Stelle.

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(74)

92 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 66 Rezensionen

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Scarlett

Laurel Remington , Britt Somann-Jung
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.07.2018
ISBN 9783551520968
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Eine moderne Mischung aus Kochen, Teenagern und Online-Blogging: In Scarletts Leben muss sie bei allem vorsichtig sein, denn der Blog ihrer Mutter veröffentlicht schamlos alles, was in ihrem Leben schief geht. Als Scarlett sieht, dass ihre Nachbarin ins Krankenhaus kommt, kümmert sie sich liebevoll um die Katze – und kann nicht widerstehen, sie ein wenig umzusehen. Was sie findet, wird ihr Leben verändern.

Das Buch ist für die Altersgruppe sehr schön geschrieben, aber auch ältere Generationen können das Buch ohne Probleme lesen und sich dabei sowohl amüsieren, als auch nachdenklich und traurig werden. Zu Anfang dachte ich noch, dass das Buch leicht fantastische Elemente haben wird (der Untertitel mit dem „Duft von Magie“ deutet darauf ja hin) – aber irgendwie war ich dann sehr froh, dass es sehr realistisch gehalten wurde.

Ein Buch, das es geschickt schafft, die Online-Welt in ein Buch zu bringen ohne sie zu verteufeln, aber auch nicht ohne die Gefahren und Einflüsse darzustellen. Letztendlich kann man einige Lehren daraus ziehen, unter anderem die, dass man immer über alles reden sollte und Empathie sehr wichtig ist.

Ein Wort muss noch zum Cover gemacht werden: Der Farbton, der perfekt zum Namen der Protagonistin passt (Scarlet(t) = Scharlachrot) und die vielen kleinen Details, die zum Inhalt der Geschichte so toll passen, sind ein toller Hingucker und wären auf jeden Fall etwas, das mich sofort im Laden angesprochen hätte.

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(132)

197 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 121 Rezensionen

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Die Wahrheit über Dinge, die einfach passieren

Ali Benjamin , Petra Koob-Pawis , Violeta Topalova
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 23.07.2018
ISBN 9783446260498
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Suzy redet nicht mehr. Seit ihre langjährige Freundin bei einem tragischen Unfall ums Leben kam, versteht sie die Welt nicht mehr – und die Welt kann sie nicht mehr verstehen. Denn was bringt es, zu reden, wenn manche Herzen schon nach so wenigen Schlägen aufhören zu schlagen? Doch war es wirklich ein Unfall?

Es ist schwierig, nichts über den Inhalt zu verraten, aber gleich vorweg: Ein herausragendes Werk in Sachen Jugendliteratur/Young Adult Fiction. Die Gefühlswelt eines (intelligenten) Teenagers wird sehr tiefgründig dargestellt. Der Aufbau des Buches ist sehr spannend an ein wissenschaftliches Experiment angelehnt, was auch zum Inhalt des Buches passt. Wer die ersten zwei Seiten liest und schon begeistert ist, der wird auch den Rest des Buches lieben. Die Mischung aus Sturheit, Einsamkeit, Verbissenheit, Ungläubigkeit und Naivität, die Suzy im Buch auszeichnen, sind meiner Meinung nach absolut nachvollziehbar. Besonders schön fand ich, dass zwar die Eltern geschieden sind, aber die familiären Umstände nicht im Mittelpunkt des Teenie-Dramas stehen. Im Gegenteil: Wir erleben hier sehr hilfsbereite, verständnisvolle, aber auch hilfslose Eltern.

Das Buch berührt, bringt zum Lachen, zum Nachdenken und nebenbei lernt man noch einige interessante Fakten über Quallen – wie das zusammenpasst: Einfach lesen.

In Rückblenden wird geschickt erzählt, wie sich die Freundschaft zwischen Suzy und der Verunglückten entwickelt hat und warum es so tragisch war, dass sie gerade jetzt verstarb. Die Middle-School-Probleme sind sicherlich nicht übertrieben, denn wenn die Hormone verrückt spielen, dann spielen auch Beziehungen und Schulklassen verrückt.

Wie gesagt, ich möchte nichts verraten, aber kann das Buch jedem nur ans Herz legen.

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(51)

55 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 49 Rezensionen

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Riskante Manöver

Birand Bingül
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei btb, 10.04.2018
ISBN 9783442716388
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Als das Pharmaunternehmen Wenner vor einer medialen Katastrophe steht, wird PR Spezialist Mats Holm zu Hilfe geholt. Nachdem ein Medikament der Firma im Verdacht steht, mehrere Kinder schwer krank und womöglich getötet zu haben und so die Frage aufkommt, ob bei den Tests nicht irgendetwas vertuscht wurde, braucht die Führungsspitze dringend Hilfe. Außerdem ist auch noch eine Mitarbeiterin verschwunden. Kann Holm das Unternehmen retten?

Unfreiwillig gerät Holm, von dem es wohl noch weitere Bücher in Zukunft geben wird, in die Rolle eines Ermittlers. Denn um die ideale Strategie für Wenner zu finden, muss er ja schließlich wissen, was die Wahrheit ist. Unterstützt wird er von seiner Partnerin Laura, die eigentlich genauso viel macht wie er, weswegen es mir unverständlich ist, warum sowohl die Charaktere immer nur von Holm reden, als auch der Autor sich entschieden hat, ihn im Untertitel zu benennen und Laura überhaupt nicht. Das kann ich als Leser irgendwie nicht ganz nachvollziehen.

Die Charaktere sind alle vielschichtig und die Geschichte ist spannend verworren, so dass man als Leser auch bis zum Ende nicht wirklich weiß, wer jetzt was verschuldet hat. Dadurch, dass aus verschiedenen Perspektiven erzählt und doch nicht viel verraten wird, muss man das Puzzle Stück für Stück zusammensetzen.

Zugegeben, Mats hat schon einfach sehr passende gute Kontakte, das ist fast ein wenig zu passend, aber das kann ich großzügig akzeptieren, schließlich hat er ja einen Ruf in Sachen PR-Management, da muss man sich ja einige Tricks einfallen lassen. Die Nebengeschichte, die seine Tochter betrifft, fand ich persönlich eher seltsam, weil sie nicht wirklich zum Plot gepasst hat. Ich denke mal, dass diese in Folgebänden eine Rolle spielt, oder sich einfach durchziehen wird, aber die hätte für mich jetzt nicht sein müssen.

Vom Ende bin ich einerseits enttäuscht, weil es genau meinen ersten Impuls bestätigt hat und das irgendwie nicht das ist, was ich möchte in einem Buch – das es offensichtlich ist. Aber zugegeben, dadurch dass diese Sichtweise zuerst ganz anders war und man dachte, jetzt sei alles geklärt, nur um dann nochmal alles anders dazustellen – das hat mir gefallen. Kann der Autor ja nicht ahnen, dass ich gleich das Richtige denke.

Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen, man hatte keine langweiligen Stellen und es war mal sehr interessant zu sehen, wie ein Kriminalfall aus einer anderen Perspektive gelöst wird und gleichzeitig, wie ein Unternehmen in Zeiten der Krise vorgeht – denn das war schon sehr realistisch! Ich könnte mir auch vorstellen, ein weiteres Buch mit Mats als Hauptperson zu lesen, auch wenn ich mir gar nicht vorstellen kann, wie das dann anders wäre als jetzt – aber das kommt vermutlich darauf an, wer ihn dann einstellt. Da lasse ich dem Autor seine Kreativität!

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(88)

96 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 92 Rezensionen

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Nie wieder Amore!

Tessa Hennig
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 06.07.2018
ISBN 9783548290928
Genre: Humor

Rezension:

Ihre Romanze mit dem Italiener musste die junge Monika damals beenden, denn sie war zu der Zeit bereits verlobt, und konnte sich nicht rechtzeitig zu Vincenzo bekennen, bevor dieser überraschend verstarb. Jetzt, als Rentnerin, die gerade versucht, sich in der Welt der Alten- und Pflegeheime zurechtzufinden, erhält sie einen Anruf aus Italien. Die junge deutsche Lena hat ein Video gefunden, auf dem Moni und ihr Vincenzo zu sehen sind – und der soll sogar noch am Leben sein und auf Sizilien wohnen! Hals über Kopf beschließt Moni zu Lena nach Sizilien zu fahren und wird von ihrem Enkel, einem angehenden Architekten begleitet. Dort kommt dann nicht nur die Liebe, sondern auch die Mafia ins Spiel.

Zugegeben, nach dem ersten Drittel des Buches war ich sehr enttäuscht. Für mich war schon abzusehen, wie das grobe Ende sein würde (und ich habe tatsächlich Recht behalten). Der Anfang hat zwar viele humorvolle und nachdenklich Szenen, andererseits fühlte ich mich die meiste Zeit, als wäre ich in einem Reiseführer, der mir sämtliche Sehenswürdigkeiten Siziliens beschreibt und dazu dann die Anmerkungen des Architektur-Students, die natürlich zur Rolle passen, aber für mich persönlich einfach zu viel waren.

Als dann aber die Geschichte mit der Sprachschule und die Verwicklungen der Mafia damit anfingen, etwa nach dem ersten Drittel, da hatte ich richtig Spaß an dem Buch. Viele verschiedene Generationen und Kulturen sind so unterschiedlich dargestellt und doch gut aufeinander abgestimmt: Lena mit ihrer jugendlichen Romantik und Euphorie; Moni mit ihrer sturen und durchsetzungskräftigen Art; Monis Tochter Tanja, die am liebsten alles so haben würde, wie es bisher war; Jan, der anfangs schnöselige Deutsche, dessen Gerechtigkeitssinn aber immer wieder durch kommt; und Francesca, die Vollblut-Italienerin, die ihren Traum von der Sprachschule mit Lena verwirklichen will. Was alle verbindet ist die Liebe zu Italien, die in allen früher oder später brennt.

Insgesamt fand ich auch herausragend, wie im Buch gleich zu Anfang gut dargestellt wurde, welche der Personen welche Talente hat, die sich dann am Ende überraschend gut zusammenfügen, um das zu erreichen, was sie wollen. Das Buch lässt sich als gute Sommerlektüre lesen (für den Preis sowieso!) und ich bin mir sicher, dass ein Leser/eine Leserin, die sowieso Interesse an Italien hat, auch den ersten Teil mit mehr Euphorie liest, oder sich dann zu einer Sizilien-Reise inspirieren lässt: Vielleicht ja zu Francescas Sprachschule, wenn es die denn gäbe.

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(143)

211 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 112 Rezensionen

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Nichts ist gut. Ohne dich.

Lea Coplin
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.04.2018
ISBN 9783423717786
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als ihr Bruder bei einem Autounfall starb, brach für die damals noch junge Jana eine Welt zusammen. Seither ist alles anders – die Beziehung zu ihrer Schwester, ihren Eltern, und ihren besten Freund von damals hat sie auch verloren. Kein Wunder, dass Jana einen riesigen Schock bekommt, als eben dieser in einem Buchladen vor ihr steht. Warum ist Leander zurück? Und warum verspürt sie den Drang, unbedingt mit ihm zu reden?

Das Buch ist eine Mischung aus Romanze und Drama und zeigt sehr deutlich und anschaulich, wie einschneidende Erlebnisse auf Menschen einwirken und wie unterschiedlich diese damit umgehen. Zudem wird klar: Erst, wenn man sich den Problemen stellt, kann man tatsächlich damit abschließen. Die einzelnen Charaktere sind sehr realistisch geformt, ihre Verhaltensweisen mögen vielleicht nicht immer logisch sein, aber nachvollziehbar auf jeden Fall, wenn man die ganze Geschichte dann kennt. Der Autounfall und Leanders Rolle darin, ist ein Faktor, der den Leser dazu treibt, weiterzulesen, denn schließlich ist es wie ein Kriminalfall, den man aufklären möchte.

Allerdings hätte das natürlich auch viel schneller gemacht werden können, so dass die „Enthüllung“ am Ende schon viel früher im Buch kommt. Allerdings ist es dennoch in Ordnung, dass die Autorin sich entschieden hat, dass ihre Charaktere da noch nicht so weit sind, denn vom Plot her passt es, dass man so etwas mal nicht einfach nach dem ersten Wiedersehen bespricht.

Insgesamt war das Buch im Rückblick doch recht dramatisch, denn selbst alle Nebencharaktere hatten tiefe seelische Wunden oder einfach große Probleme zur Zeit, so dass ständig jemand anderes im Mittelpunkt stand und doch alles zusammen gehört. Man könnte jetzt sagen, dass das zu überspitzt dargestellt ist, aber während des Lesens kam es mir überhaupt nicht so vor. Im Leben gibt es ja mal tatsächlich Phasen, die einfach für alle chaotisch sind.

Ein bisschen enttäuscht war ich von der „Aufklärung“ am Ende und auch die Tatsache, warum es bisher nicht angesprochen wurde in all den Jahren ist zwar irgendwie logisch, aber auch nicht. Es ist schwer, jetzt etwas zu sagen, da die meisten Leser dieser Rezension ja das Ende noch nicht kennen. Aber ich kann so viel sagen: Dass so viele Menschen ein Geheimnis mit sich rumschleppen, an dem nicht nur sie, sondern auch ihre Verwandten kaputt gehen, ist wahrscheinlich, aber wenn es dann an den Punkt kommt, an dem man es lüften könnte, tut es keiner, was ich seltsam finde. Denn noch mehr schaden würde es den anderen auch nicht: Über das Drama damals ist keiner hinweg gekommen.

Wie bei allen Büchern, in denen ein Geheimnis in der Luft schwebt, ist es schwer zu sagen, ob der Plot nur deswegen so leichtgängig war, weil man als Leser dazu getrieben war, schnell zu lesen, um zu erfahren, was damals geschah. Ich finde, dadurch dass das Buch die erwähnten anderen Dramatiken hat, liest man automatisch mit viel Druck dahinter, was sich positiv auswirkt. Man hat Freude beim Lesen und leidet mit den Charakteren mit.

Einige Szenen fand ich lediglich zu überspitzt, beziehungsweise zu zufällig plot-technisch passend, z.B. am Anfang, als Jana zufällig von Leander gerettet wird, als sie sich beim Surfen verletzt. Glück gehabt, dass der Hauptcharakter als Hobby so etwas betreibt und sich nachts im Park herumtreibt (mit Freunden, die wohl alle nicht eingreifen konnten), so dass der neue Charakter gleich mal als Held dasteht.

Aber letztendlich ist es ein Jugendbuch (und kein schlechtes, in der Tat) und alle fiktiven Bücher sind so gestaltet, dass Szenen passend zum Plot sind, so dass ich dennoch 4 von 5 Sternen vergeben kann.

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117 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 75 Rezensionen

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Zurück auf Gestern

Katrin Lankers
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 20.06.2018
ISBN 9783649623779
Genre: Jugendbuch

Rezension:

In Claires Leben ist alles etwas chaotisch: Die Stiefschwester ist in allem besser als sie, die Stiefmutter verbietet der ganzen Familie Schokolade, sie schwärmt für der Bruder ihrer besten Freundin, was sie der aber schon immer verschweigt und der sich jetzt ausgerechnet für ihre Stiefschwester zu interessieren scheint, und in Mathe läuft es auch nicht gut. Gott sei Dank hat sie Lulu, ihre „Herzensschwester“ und beste Freundin, der sie auch als erste von dem geheimnisvollen Geschenk ihrer verstorbenen Großmutter erzählt, dass sie – ganz nach dem Willen ihrer Oma – zum 15. Geburtstag erhalten hat: Einen wunderschönen Anhänger – der, wie die beiden herausfinden werden – magische Kräfte hat. Bald stellen die Mädchen fest, dass so ein Zeitumkehrer viele Probleme lösen kann, aber leider auch viele neue hervorruft.

Kathrin Lankers hat ein sehr ansprechendes Jugendbuch geschaffen mit tollen Charakteren und viel Spannung und Geheimnis. Ein wenig hat es mich an die „Rubinrot“-Reihe von Kerstin Gier erinnert, aber nicht in dem Maße, dass die Idee geklaut wäre, sondern lediglich vom Grundgedanken her.

Das Buch war von Anfang bis Ende spannend, auch wenn man – als erfahrener Leser – schon ahnen kann, dass so Zeitveränderungen nicht immer so einfach sind, wie sie erscheinen und wie Claire und Lulu es in ihrem anfänglich naiven Denken noch vermuten. Die beiden sind vielschichtige Charaktere, die sich im Laufe der Geschichte entwickeln, ganz genau so, wie es bei normalen Teenagern der Fall sein würde, nur eben mit einem Touch Magie.

Besonders fällt auf, dass nicht nur die Hauptcharaktere eine Verwandlung durchlaufen, sondern auch die vielen Nebencharaktere, was dem Buch eine große Tiefe gibt und es sehr authentisch wirken lässt. Es lässt sich gut mit dem Begriff des „coming-of-age“-Romans betiteln, denn tatsächlich verstehen Claire und Lulu immer mehr, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen und die Handlungen andere Personen nachzuvollziehen. Kurz: Sie werden langsam erwachsen.

Das Buch bietet das Potential für eine Fortsetzung, könnte aber genauso gut so als geschlossene Handlung dastehen, schließlich muss ja nicht jedes Buch zu einer Trilogie oder mehr ausgebaut werden. Es war ein großer Lesegenuss, der einzige Schwachpunkt ist vielleicht für Erwachsene Leser, dass vieles antizipiert werden kann und es kaum große Überraschungen gibt. Ich kann allerdings nicht einschätzen, ob die Zielgruppe der 12-15 Jährigen das nicht teilweise als unvorhergesehener ansehen wird. Deswegen gibt es von mir als erwachsener Leser 4 Sterne, aber ich kann es ganz klar jedem lesebegeisterten Mädchen (und auch Jungen! Nur weil die Protagonisten Mädchen sind, heißt es nicht, dass Jungs das Buch nicht lesen können, es gibt schließlich auch genug männliche Charaktere) empfehlen!

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(293)

532 Bibliotheken, 15 Leser, 1 Gruppe, 201 Rezensionen

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Ohne ein einziges Wort

Rosie Walsh , Stefanie Retterbush
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 14.05.2018
ISBN 9783442487387
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ausgerechnet an einem Tag, der sonst für Sarah zu den schwärzesten des Jahres zählt, trifft sie auf Eddie, einen sympathischen und gutaussehenden Mann, mit dem sie spontan die nächsten Tage verbringt. Sarah ist sich sicher: Zwischen den beiden ist etwas Besonderes. Und auch Eddie scheint es nicht zu gefallen, dass er ausgerechnet so kurz nach ihrem Kennenlernen in einen lang geplanten Urlaub verschwindet. Aber es sind ja nur wenige Wochen und dann können sich die beiden wiedersehen. Doch dann meldet sich Eddie nicht aus dem Urlaub – und nach einiger Zeit vermutet Sarah das Schlimmste? Was steckt hinter Eddies Verhalten? Was hat die Vergangenheit damit zu tun? Und wie können ihre Freunde helfen, die alle mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen haben?

Rosie Walsh hat einen wirklich ergreifenden Roman geschrieben, der viele Themen aufwirft, über die man nachdenken kann. Die Grundzüge der Geschichte sind toll gemacht, man selbst kann auch nur spekulieren, was es mit Eddies Schweigen auf sich hat und die Autorin verwirrt den Leser geschickt mit Andeutungen, die man sich selbst zusammenstückelt, aber nicht weiß, ob man das Puzzle richtig zusammengesetzt hat.

Leider muss ich sagen, dass ich die hauptsächliche Passivität von Sarah nicht ganz verstehen kann. Es gibt mehrere Situationen, in denen ich als Leser nicht verstehen kann, warum sie nicht das offensichtliche tut und so wirkt es für mich, als habe die Autorin es absichtlich so gemacht, um die Spannung zu steigern beziehungsweise das Buch künstlich zu verlängern. Ich hätte mir gewünscht, dass es stärkerer Gründe geben würde, warum Sarah sich zum Beispiel nicht an Nachbarn wenden kann oder einfach mal mehr versucht, über Eddie herauszufinden.

Dennoch hat mir die Handlung gut gefallen und so kann ich über die seltsamen Stellen hinwegsehen. Eine große Freude war Rudi, der Patensohn von Sarah, der trotz seines jungen Alters oft die beste Beobachtungsgabe und die praktischsten Tipps von sich gab, wobei er dennoch manchmal naiv und simpel war – was aber vielleicht tatsächlich schneller zu einer Lösung geführt hätte.

Ich kann mir gut vorstellen, das Buch in einigen Jahren mit Freude erneut zu lesen, was für mich immer ein gutes Zeichen ist.

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(215)

313 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 185 Rezensionen

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Der Kreidemann

C.J. Tudor , Werner Schmitz
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 29.05.2018
ISBN 9783442314645
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Als Kinder zeichneten Eddie und seine Freunde sich geheime Botschaften mit Kreide – bunte Kreidemännchen, um sich heimlich zu treffen. Doch dann fanden Sie die Leiche eines Mädchens und distanzieren sich mehr voneinander – die Spiele sind vorbei. Dreißig Jahre später scheint die Vergangenheit vergessen, doch dann erhält Eddie einen Brief mit einem Strichmännchen und einem Stück Kreide – und es beginnt von vorn.

Ich habe vermehrt gelesen, dass Leute sagen, sie finden, es sei kein Thriller – aber ich finde schon: Es ist spannend von Anfang bis Ende; man weiß nie, wem man trauen kann und vor allem deswegen, weil es Zeitsprünge gibt und der Erzähler selbst (Eddie) auch teilweise Dinge nicht gleich erzählt und das große Puzzle sich erst Stück für Stück zusammensetzt; es gibt sehr mysteriöse und tragische Vorfälle und man bleibt gefesselt bei der Handlung dabei.

Durch das Foreshadowing und die Zeitsprünge ist man als Leser sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit aktiv dabei und durch viele falsche bzw. offensichtliche Fährten kann man versuchen, herauszufinden, was denn wirklich damals passiert ist – der Schluss macht absolut Sinn und trotzdem wäre man nicht drauf gekommen!

Weil allerdings ein kleiner Aspekt noch nicht geklärt ist (oder ich es nicht ganz verstanden habe), muss ich leider einen Stern abziehen. Da sonst alles geklärt war, hätte das meiner Meinung nach auch noch dazugehört.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Ich, Jean und die Nacht meines Lebens

Brian Katcher , Ute Mihr
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.02.2018
ISBN 9783423650298
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Deacon ist nicht sehr erfahren im Umgang mit Mädchen und als er es aufgrund widriger Umstände nicht schafft, ein Date für den Abschlussball zu finden, entschließt er sich zu etwas Ungewöhnlichem: Seine Großmutter Jean soll ihn begleiten – schließlich konnte diese damals selbst nicht zu ihrem eigenen Abschlussball gehen. Doch was der gemeinsame Tanzkurs und der Abschlussball für positive und negative Folgen haben, das konnte keiner ahnen.

Ein außergewöhnliches Buch, das mit viel Liebe geschrieben ist. Deacon ist ein sehr sympathischer Teenager und seine Großmutter einfach nur liebenswert. Das Buch ist sehr jugendfreundlich geschrieben und hat auch einige wichtige, aktuelle, moralische Themen, die sich unbemerkt ins Buch schleichen und sehr gut ins Gesamtkonzept passen.

Wer eine liebenswerte, humorvolle und teilweise auch nachdenkliche, moderne Jugendgeschichte lesen möchte, ist mit diesem Buch bestens ausgestattet!

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36 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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Zu viele Köche

Rex Stout , Gunter Blank , Tobias Gohlis
Fester Einband: 248 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 11.11.2017
ISBN 9783608981131
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Geschichte ist sehr spannend, vor allem, weil Wolfe diesmal persönlich involviert ist. Deswegen hat er einige vorgefertigte Meinungen, die seinem Partner und auch den Behörden zu denken geben.

Weiterhin habe ich einige Probleme, wie auch bei Teil 1 mit dem Schreibstil. Diesmal kam dazu, dass es relativ lange dauerte, bis der Mord und die Ermittlungen begannen und klar, es war wichtig, alle Personen vorher kennenzulernen, aber es war mir etwas zu viel Gerede über Essen, Köche und Anstellungen, sowie um Geheimrezepte.
Nun ja, der zweite Teil des Buches konnte dann überzeugen, die Auflösung auch! Und zwischendurch war es dann richtig spannend.

Mich persönlich spricht die Reihe nicht so sehr an, ich lese sie aber gerne als Zeitvertreib, weil sie jetzt eben zu Hause ist.
Den Preis finde ich immer noch zu hoch, wie schon bei Band 1

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34 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

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Der rote Stier

Rex Stout , Conny Lösch , Jürgen Dollase
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 21.04.2018
ISBN 9783608981124
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Obwohl vom Klappentext dieser Nero Wolfe Band mich am wenigsten ansprach, hat er sich zu meinem Favoriten entwickelt.
Während ich bei den anderen Bänden oft das Gefühl hatte, dass es sich sehr lange hin zog, bis man als Leser mal wusste, was jetzt eigentlich der Fall ist - ging es hier gleich zur Sache.
Die Charaktere sind wieder sehr vielfältig, jeder mit seiner eigenen Geschichte und die Verdächtigungen sind deswegen ebenso vielfältig. Diesmal gefiel mir der Aufbau insgesamt einfach besser.

Vielleicht komme ich auch langsam erst in den Schreibstil hinein, der weiterhin verschachtelt ist. Nero hab ich mitlerweile auch lieb gewonnen, denn in den ersten zwei Büchern war er mir irgendwie zu exzentrisch und distanziert - aber jetzt wo man seine Macken kennt und er ab und zu auch mal Schwächen zugibt, wird er gleich sympathischer.

Die Nero-Wolfe-Reihe ist definitiv nicht meine Lieblings-Krimi-Reihe und ich kann von keinem der Bücher behaupten, dass sie mich so begeistern, dass ich sie sofort verschlungen habe. Dennoch waren sie ein guter Zeitvertreib, mit jeweils einem gut durchdachten Mordfall und einer vollständigen Aufklärung - etwas, was ich in anderen Krimis sehr vermisse. Sollte ein weiterer Band neu aufgelegt werden, werde ich - je nach Klappentext - überlegen, sogar weiterzulesen.

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(82)

112 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 70 Rezensionen

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Es klingelte an der Tür

Rex Stout , Conny Lösch , Jürgen Kaube
Fester Einband: 248 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 11.03.2017
ISBN 9783608981117
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein Klassiker in Neuauflage - und das wirklich ansprechend gestaltet, das Cover gefällt mir super, auch vom haptischen her und es wirkt sehr aufwändig und hochwertig - was sich im Preis niederschlägt, dazu später mehr.

Woran ich mich zuerst gewöhnen musste, war der recht nüchterne Schreibstil. Der Assistent des Ermittlers Nero Wolfe gibt den Fall durch seine Augen wieder, schreibt es quasi nieder, als würde er einen ausführlichen Bericht verfassen. Es ist ein außergewöhnlicher Sprachstil, in den man erst einmal rein finden muss. Am Anfang habe ich mich deswegen echt schwer getan, das Buch zu lesen und dranzubleiben, aber irgendwann war ich dann komplett drin.

Ich nehme an, dass dadurch, dass dieses Buch im Original nicht das erste der Reihe ist, mir einige Informationen fehlen, die nicht weiter tragisch sind und auch durch Nebensätze nach und nach eingefüllt werden - z.B. Nero Wolfe's Eigenheiten, wer die anderen Charaktere sind, wer überhaupt der Erzähler ist etc.
Das machte den Einstieg zusätzlich etwas schwierig.

Der Fall selbst ist aber sehr spannend, gewitzt gelöst und hoch brisant. Der hat all das wider wettgemacht! Auf jeden Fall lesenswert für Krimifans, da bin ich mir sicher.

Zu dem Preis möchte ich trotzdem ein Wort verlieren. 15 Euro für eine Mischung aus Hard- und Softcover (ich weiß nicht genau, wie man das nennt) ist meiner Meinung nach schon ein happiger Preis. Deswegen und wegen dem schwierigen Einstieg gibt es einen Stern Abzug.

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(138)

208 Bibliotheken, 9 Leser, 2 Gruppen, 107 Rezensionen

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The Wife Between Us

Greer Hendricks , Sarah Pekkanen , Alice Jakubeit
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 15.05.2018
ISBN 9783499291173
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In „The wife between us“ verfolgt der Leser drei Handlungsstränge von drei Frauen, deren Gemeinsamkeit ihre Liebe zu einem Mann ist: Richard. Während Vanessa ihrem perfekten Leben mit Richard nachtrauert, über die Scheidung noch nicht wirklich hinweg ist und erst einmal wieder beginnen muss, zu leben; ist Nellie absolut glücklich mit Richard  - wären da nicht mysteriöse Vorfälle, die sie sich nicht erklären kann. Vanessas einzige Hoffnung ist noch, Richards baldige Hochzeit zu verhindern. Doch da ist auch noch Emma, die einen Brief bekommt, der ihr sagt, sie müsse dringend die Wahrheit über Richard erfahren.

Es ist schwierig, mehr zum Inhalt dieses Buches zu sagen, ohne wichtige Informationen vorweg zu nehmen, deswegen habe ich mich auch grob am Klappentext orientiert. Es handelt sich hier um einen Roman, der meiner Meinung nach aber eher ein Mini-Psychothriller ist. Allein die seltsamen Vorgänge bei Nellie (Dinge verschwinden, Tiere verschwinden, mysteriöse Anrufe) reichen dafür schon aus. Aber auch die Art und Weise, wie Vergangenheit und Zukunft aufeinander einwirken – die wahren Auswirkungen werden erst ganz am Ende offensichtlich -  sprechen schon sehr für einen Thriller.

Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, wusste auch nie, wie weit ich den Berichten der einzelnen Frauen wirklich trauen kann, schließlich war vor allem bei Vanessa offensichtlich, dass sie enorm am Boden zerstört ist, so dass man sich nicht sicher sein kann, ob sie Tatsachen verdreht oder sie sich nur eingebildet hat und ähnliches geschieht dann auch bei Nellie. Ich fand es unglaublich spannend, ein echter Pageturner und das Ende war echt überraschend und einige Twists waren wirklich unvorhersehbar und deswegen genial.

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34 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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An Abundance of Katherines

John Green
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Penguin Books Ltd, 10.05.2012
ISBN 9780141346090
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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(201)

377 Bibliotheken, 10 Leser, 2 Gruppen, 150 Rezensionen

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Wie man die Zeit anhält

Matt Haig , Sophie Zeitz
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.04.2018
ISBN 9783423281676
Genre: Romane

Rezension:

Du darfst dich auf keinen Fall verlieben! Dies ist die oberste Regel für Tom Hazard, denn er ist anders als normale Menschen: Er altert so langsam, dass er mehrere Jahrhunderte alt wird. Liebe und die Schmerzen des Verlustes,  wenn der geliebte Mensch normal altert und stirbt, können für ihn nur hinderlich sein. So sagt es ihm Hendrich, sein Mentor und Beschützer – denn Tom braucht ständig neue Identitäten, um nicht aufzufallen.

Es handelt sich hier um ein unglaublich tiefgängiges, eindrückliches und gleichzeitig spannendes Buch. Ich bin normalerweise kein Fan von Geschichte und von Episoden in der Vergangenheit, aber gemeinsam mit Tom durch verschiedene Epochen und Länder zu gehen und mitzubekommen, was er alles erlebt, wie er seine Identitäten ändert, wie die Einstellungen der Menschen waren, wie sich die Kultur ändert – und was eben doch all die Jahre immer gleich bleibt – das fand ich unglaublich interessant. Die Idee, den Hauptcharakter nicht unendlich leben zu lassen, sondern ihn nur als sehr langsam alternden Charakter vorzustellen, ist für mich etwas Neues. Auch wenn ich weiß, dass es so etwas nicht gibt (oder doch?), hatte ich nie wirklich das Gefühl, einen Fantasyroman zu lesen. Vielmehr war es so logisch erklärt und in sich schlüssig, dass ich mich nicht wundern würde, wenn sich Tom morgen bei mir vorstellen würde. Das muss man als Autor auch erst mal schaffen, die Grenzen von Fiktion und Wirklichkeit so verschwimmen zu lassen, dass es für den Leser real wirkt.

Die Verknüpfung von Orten mit Geschehnissen in der Vergangenheit und eine Fülle von vielseitigen Charakteren geben dem Buch ihren besonderen Reiz! Ich kann es wirklich nur jedem empfehlen – vielleicht sogar besonders Leuten, die sowieso ein Interesse an Geschichte haben oder einfach jemandem, der mal eine ganz andere Liebesgeschichte lesen will  - denn letztendlich wird es sich doch darum drehen: Wie kann man lieben, wenn man unendlich lebt?

Bisher mein Belletristik-Highlight 2018 und ich habe das Buch jetzt schon mehrmals gelesen. Nach diesem Autor werde ich weiterhin die Augen offenhalten!

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(63)

66 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 64 Rezensionen

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Das Meer löscht alle Spuren

Lone Theils , Ulrike Brauns
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.04.2018
ISBN 9783499273155
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein berühmter Dichter flüchtet mit seiner Frau aus einem Kriegsgebiet, doch auf der Flucht trennen sich ihre Wege und nun ist Amina nirgends mehr aufzufinden! Kann die Journalistin Nora Sand ihm helfen? Und worin verstrickt sie sich selbst, als sie zu graben anfängt?

Lone Theils‘ Erzählweise ist durchgehen spannend, auch wenn das Privatleben von Nora Sand auch eine große Rolle bekommt – dies aber nie zu Unrecht, denn schließlich nimmt die Recherche bald auch ihr privates Umfeld sehr ein und sie weiß nicht, wem sie noch trauen kann. Das Thema Flüchtlinge ist aktuell und wird hier, wie ich finde, gut und anschaulich dargestellt, ohne es zu strapazieren. Die Missstände existieren und können und müssen genannt werden. Es ist tatsächlich gut vorstellbar, dass die Handlung genau so irgendwo stattfindet und wer einen fröhlichen Roman vermutet, ist hier falsch. Es war erfrischend, mal einen Kriminalroman zu lesen, in dem die „Ermittlerin“ mal keine Polizistin, sondern Journalistin ist.

Dennoch konnte ich mit der Hauptperson nicht ganz warm werden. Viel zu oft sah sie über recht offensichtliche Dinge hinweg und diesmal bin ich überzeugt, dass es nichts damit zu tun hat, dass erfahrene Leser die Andeutungen des Autors eben schon früh erkennen: Nein, ganz eindeutig hatte Nora die wichtigen Bemerkungen im Dialog erfahren und hätte zumindest mal einen Verdacht äußern können, wie diese miteinander verbunden sind. Oder aber es häuften sich Zufälle von Gewalt in ihrem Umfeld (Einbruch etc) und dennoch geht ihr nie ein Licht auf, dass dies eben kein Zufall mehr sein soll. Das hat mich an mehreren Stellen frustriert aufstöhnen lassen, besonders, als mir dann klar war, was mit Amina geschehen ist/war und die liebe Nora Sand immer noch naiv weiterfragt und nicht 1 und 1 zusammenzählt. Hier ist natürlich der Autor verantwortlich, der die Hinweise entweder geschickter hätte verstecken müssen, oder zumindest mal mit dem Satz „Das konnte doch nicht sein…oder doch?“ dem Leser zu verstehen gibt, dass Nora es durchaus vermutet, aber für abwegig hält.

Die Geschichte ist dennoch spannend (auch wenn man es dann irgendwann vermutet), realistisch, aktuell und das Ende fand ich auch sehr gelungen gemacht. Es ist vielleicht noch wichtig zu erwähnen, dass es sich hier um Teil 2 der Reihe von Nora Sand handelt, aber man das Buch durchaus lesen kann, ohne Teil 1 zu kennen, da alles nötige Wissen über das Privatleben nachgereicht werden, wenn nötig und der Fall ja in sich abgeschlossen ist.

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(136)

165 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 130 Rezensionen

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Wahrheit gegen Wahrheit

Karen Cleveland , Stefanie Retterbush
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei btb, 10.04.2018
ISBN 9783442716746
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein absoluter Pageturner, den Karen Cleveland hier geschaffen hat: Für Vivian bricht die Welt zusammen, als sie bei ihren CIA-Recherchen herausfindet, dass ihr Ehemann Matt ein russischer Spion ist – und er gesteht es ihr auch noch ganz unverfroren! Doch wie kann sie nun ihre Ehe retten? Soll sie Matt ausliefern? Oder benutzt er sie nur und seine Liebe war all die Jahre gespielt? Natürlich muss sie auch an ihre vier gemeinsamen Kinder denken!

Das Szenario ist von Anfang bis Ende mega spannend gehalten, so dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte! Genau wie Vivian weiß man nie, wem man eigentlich trauen soll und was die wahren Absichten der einzelnen Personen sind. Mit jedem Schritt, den Vivian tut, um zu verhindern, dass herauskommt, was sie herausgefunden hat, begibt sie sich aber selbst auf dünnes Eis und in Gefahr. Ich konnte keinen einzigen Plot-Hole entdecken, alles war in sich schlüssig und logisch, die Rückblenden in die gemeinsame Zeit von Vivian und Matt immer passend, um den Plot voranzubringen. Die Spannung wurde meiner Meinung nach dadurch sogar noch verstärkt, da der Leser widerkehrende Motive nun auch in den aktuellen Handlungen von Matt erkennen konnte und verunsichert wurde, ob man ihm nun vertrauen kann oder nicht.

Es ist immer schwierig, ein solches Buch zu rezensieren, ohne die wichtigsten Handlungsschwerpunkte vorwegzunehmen. Es handelt sich hier nicht um einen blutrünstigen oder Psycho-Thriller, sondern wirklich um eine Handlung, bei der einem durch die schwebende Gefahr, die ständig im Raum ist, die Luft wegbleibt. Absolute Leseempfehlung von mir! Bisher mein Thriller-Highlight 2018!

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(346)

723 Bibliotheken, 18 Leser, 2 Gruppen, 195 Rezensionen

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Fire & Frost - Vom Eis berührt

Elly Blake , Yvonne Hergane
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 14.02.2018
ISBN 9783473401574
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Fire & Frost ist der erste Band einer Trilogie von Elly Blake. Die Handlung spielt in einem fiktiven Königreich, das von Frostbloods regiert wird. Diese haben die Gabe, Eis und Kälte durch ihre Körper zu leiten, Eis erscheinen zu lassen und damit Schaden oder Schmerzen zuzufügen. Ruby hingegen ist eine Fireblood, sie hat eine ähnliche Gabe, allerdings entsteht bei ihr stürmisches Feuer. Seit ihrer Geburt wird Ruby dazu angehalten, die Gabe zu unterdrücken, denn die Firebloods sind die Gejagten in dieser Welt. Als sie dann doch von Soldaten aufgespürt wird, nimmt ihr Leben neue Wendungen und sie muss lernen, ihre Gabe zu kontrollieren und versuchen, womöglich nicht nur sich, sondern auch andere zu retten. Wäre da nicht ein Frostblood, der so gar nicht wie die anderen ist.

Dies ist ein gelungener Auftakt zu einer spannenden Jugendbuchreihe. Ruby ist mal eine etwas andere Protagonistin  - sie reagiert oft aufbrausend, unüberlegt und ist reizbar, aber all dies macht irgendwie Sinn, wenn man sich ihre Situation und Vergangenheit ansieht. Außerdem könnte ich auch verstehen, wenn das Feuer, das in ihren Adern lauert, ihr ein buchstäblich feuriges Temperament gibt. Natürlich gibt es auch in diesem Jugendbuch Liebe und Tragödien und ich persönlich konnte den einen Twist relativ früh erahnen, das mag aber auch daran liegen, dass ich einfach schon viel Leseerfahrung habe. So war es für mich kein großer Aha-Moment, aber das Buch hatte trotzdem noch einige Überraschungen parat.

Die Welt, die Elly Blake schafft, ist gespickt mit einer Legende von vier Gottheiten, die ich sehr kreativ fand und die sich auch perfekt in die Geschichte einpasst. Lediglich im Mittelteil fand ich die Handlung teilweise schleppend, denn einiges lief einfach sehr zufällig glücklich für Ruby und die Spannung fiel ein bisschen ab. Das Ende war dann wieder sehr spannend und fesselnd.

Wider Erwartens endet das Buch nicht in einem Cliffhanger – weswegen ich sehr gespannt bin, welche Handlung dann in den Folgebänden im Mittelpunkt stehen wird. Weiterlesen würde ich auf jeden Fall, einfach, weil mir die Welt gut gefällt und wenn es weitere spannende Abenteuer gibt wäre das sicher interessant zu lesen.

Anmerkung: Ich habe das englische Original gelesen.

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(232)

470 Bibliotheken, 13 Leser, 2 Gruppen, 75 Rezensionen

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GötterFunke - Verlasse mich nicht!

Marah Woolf
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Dressler, 19.03.2018
ISBN 9783791500423
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als ich das bekannte Buchcover erblickte, war ich sofort in Aufregung: Endlich geht es weiter mit Jess und Cayden! Doch gleichzeitig wusste ich auch: Dies ist der Abschluss der Trilogie, der Abschied von all den Charakteren, die ich lieb gewonnen hatte. Dennoch konnte ich es kaum erwarten, mit dem Lesen zu beginnen – und ich wurde nicht enttäuscht.

Band 3 der Reihe um Jess und Prometheus/Cayden beginnt gleich spannend: Nachdem Cayden sich im aufregenden Cliffhanger am Ende des letzten Buches verletzt hatte, spitzt sich die Lage jetzt dramatisch zu. Neben altbekannten Gesichtern greifen nun auch neue Charaktere/Götter ins Geschehen ein. Besonders gefallen hat mir, dass Hermes, der bisher ja nur die Geschichte kommentierte, in diesem Band auch eine tragende Rolle bekommt. Im fulminanten Finale der Trilogie muss Jess sich entscheiden: Wird sie Cayden verzeihen?

Ich persönlich fand die Dramatik am Anfang des Buches etwas übertrieben und nicht mehr ganz so realistisch, wie die Bücher die Götter bisher dargestellt haben, denn nach der Rettung Caydens scheint es von den Sterblichen keinen zu interessieren, wie dieses Wunder denn möglich war.

Cayden als Mensch gefällt mir sogar noch besser als als Gott. Die neuen Charaktere fand ich aufregend und gleichzeitig war ich sehr froh, dass es nicht zu viele neue waren, denn insgesamt springen da ja schon viele Götter rum, so dass ich manchmal echt innehalten und nachdenken musste, wer das jetzt ist, was seine Fähigkeiten und Absichten sind etc. Aber dafür fehlt mir vermutlich auch ein wenig das Grundlagen-Götterwissen, vielleicht hätte mir eine Art Personenübersicht geholfen. Aber das war nicht weiter schlimm, denn die Wichtigsten kennt man ja und der Spannung hat das für mich nicht geschadet.

 Das Ende hat für mich die Trilogie passend und schlüssig beendet, auch wenn ein Verlust, den ich hier natürlich nicht weiter benennen werde, mir persönlich stark ans Herz gegangen ist und den ich so leicht nicht verkraften konnte.

Der Spannungsbogen war konstant hoch, so dass beim Lesen kaum Zeit bleibt, Luft zu holen und ich am liebsten das Buch in einem Rutsch durchgelesen hätte. Die Wendungen der Geschichte waren allesamt unerwartet und gleichzeitig schlüssig, was natürlich enorm zum Lesevergnügen beigetragen hat – besonders den Schluss hatte ich so nicht erwartet – bin aber sehr happy mit der gesamten Geschichte und finde, dass es der Autorin gelungen ist, dieses Buch zu einem tollen Abschluss zu bringen!

Wer die ersten beiden Bände verschlungen hat, sollte unbedingt hier weiterlesen und wer ein generelles Interesse an  Göttersagen hat, sowie ein Fan von Spannung und Liebesgeschichten ist, wird hier voll auf seine Kosten kommen!

Lediglich wegen der kleinen Ungereimtheiten am Anfang, die ich oben erwähnt habe, gebe ich 4 Sterne (am liebsten 4 ½ aber das ist hier ja leider nicht möglich).

 

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203 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 143 Rezensionen

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NACHTWILD

Gin Phillips , Susanne Goga-Klinkenberg
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 29.03.2018
ISBN 9783423261968
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Stell dir vor, du bist mit deinem kleinen Sohn im Zoo und willst gerade nach einem schönen Tag nach Hause gehen, doch kurz vor dem Ausgang musst du ein schreckliches Bild sehen: Eine Gestalt hat offenbar mehrere Menschen erschossen und befindet sich jetzt immer noch im Zoo. Du kannst nicht weg. Du willst dein Kind schützen. Langsam wird es Nacht.

Die Geschichte ist unglaublich spannend und meiner Meinung nach größtenteils realistisch umgesetzt. Die inneren Konflikte, die die Mutter durchstehen muss, sind sehr eindrucksvoll beschrieben, denn natürlich versteht ihr Sohn, dass es gefährliche Menschen gibt, aber kleine Kinder sind natürlich trotzdem mal unabsichtlich laut oder werden quengelig, wenn sie zu lange still sitzen müssen bzw. Hunger bekommen. Diese Aspekte hat der Autor sehr gut hervorgebracht und sie verleihen dem Buch eine Spannung, wie sie selten bei Thrillern vorkommt, denn schließlich sind sehr selten kleine Kinder im Mittelpunkt. Die Dynamik der beiden hat mir sehr gut gefallen und auch, dass alles hauptsächlich aus ihrer Sicht erzählt wurde. Die kleinen Abschnitte, die kurz die Erlebnisse anderer Personen im Zoo beschreiben, halten die Spannung hoch und führen letztendlich als verschiedene Handlungsstränge ja dann auch logisch zusammen. Die Charaktere der Täter und auch die Beweggründe zum Morden machen meiner Meinung nach insofern Sinn, als dass ich mir vorstellen kann, dass manche Menschen tatsächlich so etwas aus dem Grund machen (Es ist schwierig, hier nichts zu spoilern).

Auch ist mir bewusst, dass keiner in solchen Extremsituationen perfekt reagieren wird und es für den Leser ein Leichtes ist, zu sagen: „Na, also da gäbe es ja definitiv einen logischeren Weg“ oder „Warum macht sie es nicht einfach soundso?“. Dennoch erscheinen mir einige der Entscheidungen, die die junge Mutter trifft, etwas sehr unlogisch und passen so gar nicht zu den Überlegungen und planvollen Aktionen, die sie sonst trifft. Wer würde sich schon freiwillig von seinem Handy und damit dem einzigen Kontakt zur Außenwelt trennen, wenn dadurch nicht wirklich etwas gewonnen wird?

Aufgrund mehrerer dieser seltsamen Gedankenaussetzer der Hauptperson muss ich dem Buch leider ein paar Minuspunkte geben, denn es hat mich beim Lesen enorm gestört.

Ich habe in anderen Rezensionen gelesen, dass manche Leute sich einen anderen Schauplatz als den Zoo gewünscht haben. Ich hingegen fand das eigentlich recht gut gewählt, denn es erklärt, warum es wirklich so beängstigend ist (warum sollten nachts im Zoo auch Lichter brennen?), schafft einige spannende Tierbegegnungen (nach dem Klappentext hatte ich Angst, dass es in einer Art Jumanji-Alle-Tiere-Rennen-Frei-Herum-Szene enden wird, was zum Glück nicht eintraf, aber selbstverständlich werden einige Tiere herumrennen, wenn Glaswände zerschossen werden) und erklärt, warum es nicht so einfach ist, sich zu verstecken oder komplett zu fliehen (der Zoo ist natürlich abgesperrt ringsrum, denn Besucher sollen ja auch nicht so einfach reinspazieren.

Letztendlich war es eine spannende Geschichte, aus der man noch ein kleines bisschen mehr hätte machen können.

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