booknator

booknators Bibliothek

127 Bücher, 18 Rezensionen

Zu booknators Profil
Filtern nach
127 Ergebnisse
Wähle einen Buchstaben, um nur die Titel anzuzeigen, die mit diesem beginnen.



LOVELYBOOKS-Statistik

(170)

475 Bibliotheken, 5 Leser, 3 Gruppen, 68 Rezensionen

fantasy, jugendbuch, hexenjäger, liebe, magie

Witch Hunter - Herz aus Dunkelheit

Virginia Boecker , Alexandra Ernst
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 11.11.2016
ISBN 9783423761512
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Einstieg: Obwohl ich Band 1 erst im Oktober gelesen hatte, fiel mir der Einstieg überraschend schwer. Ich weiß selber nicht genau woran es lag, aber ich bin irgendwie nicht in die Geschichte hereingekommen und konnte mich auch an viele Personen gar nicht mehr richtig erinnern. Nach und nach ist mir das Geschehen aus Band 1 aber dann doch wieder präsenter geworden und ich konnte gut weiterlesen. 

Setting: Nach wie vor, passt das historische Setting einfach perfekt zur Geschichte. Die neuen Schauplätze, die die Autorin geschaffen hat, haben dies nur noch mehr bestätigt. Die Burgen, die kleinere Örtchen oder die Gefängnisse, konnte ich mir toll vorstellen und gut vor meinem Auge ausmalen. 

Handlung: Direkt sehr positiv ist mir aufgefallen, dass die Geschichte sehr schnell rasant startet. Die Handlung setzte kurz zeitversetzt nach Band 1 ein & nimmt dann ihren Lauf, ohne, dass ich das Gefühl hatte, die Geschichte würde zu schnell voranstreiten oder sich unnötig in die Länge ziehen. 
Wie eben schon erwähnt, kommt sehr zeitlich die erste spannungsgeladenere Szene. Dies zieht sich auch durch das gesamte Buch, denn immer wieder gibt es heiklere und nervenaufreibende Szenen, was mir persönlich sehr gefällt. 
Diese Szenen, aber auch die Handlung sind vom Inhalt her eher düster angehaucht. Was mir hier allerdings gefehlt hat, war die Atmosphäre. Denn obwohl ich wusste, dass das Geschehen eigentlich total schrecklich ist, so hat mir aber das düstere Gefühl dazu gefehlt und somit ist es nur halb so gut herübergekommen, wie es hätte können. 
Dennoch fand ich die Handlung durchweg sehr gelungen. Es wurde sehr viel auf Band 1 referiert und Bezug genommen, was mir bei einer Dilogie sehr wichtig ist. Klar, hier und da lassen sich die typischen Merkmale eines Jugendbuches erkennen und teilweise waren sie auch nicht super notwendig, aber unterm Strich hatte ich sehr viel Spaß beim Lesen und habe mich stets unterhalten gefühlt.
Etwas schade fand ich jedoch, dass die Rosen (die genaue Bezeichnung ist mir jetzt entfallen) erst so spät aufgetreten sind. Ich fand ihre Fähigkeiten nämlich unglaublich cool und hätte da gerne noch viel mehr von gelesen, dennoch waren sie ein richtige Highlight!

Charaktere: Ich persönlich mag die Protagonistin und ihre Gruppe zwar sehr gerne und habe gebannt ihre Geschichte verfolgt, jedoch sind sie mir nicht unglaublich ans Herz gewachsen. Ich fand es sehr schön zu beobachten, dass einige von ihnen einen kleinen Wandel durchmachen und sich weiterentwickeln. Klar, dieser Wandel war nicht weltbewegend, aber dennoch in Ansätzen mehr oder weniger zu erkennen und das fand ich echt gut! Besonders toll fand ich übrigens, dass Charaktere, die in Band 1 angeschnitten wurden, ihren großen Auftritt in Band 2 hatten und dass es ein Wiedersehen mit ganz vielen Personen aus Band 1 gab. 

Schreibstil: Der noch in Band 1 von mir bemängelte Schreibstil, ist in diesem zweiten Band nicht mehr zu finden. Ich bin super gut und vor allem flüssig durchs Buch gekommen und hatte keinerlei Probleme beim Lesen. Daumen hoch!

Fazit: Alles in allem fand ich diesen zweiten Band sehr gelungen. Er war unterhaltend, an einigen Stellen zwar typisch Jugendbuch, aber dennoch sehr gut geschrieben. Bei einigen Charakteren lässt sich teilweise eine kleine Wandlung erkennen und auch der düstere Touch konnte mich überzeugen. 
Etwas an der Atmosphäre hat es mir dann aber doch gefehlt und hier und da war auch noch etwas Lust nach oben da, aber sonst ist dieses Buch und damit die komplette Dilogie sehr gelungen! 

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(200)

455 Bibliotheken, 14 Leser, 4 Gruppen, 39 Rezensionen

magie, fae, throne of glass, fantasy, hexen

Throne of Glass - Königin der Finsternis

Sarah J. Maas , Tanja Ohlsen
Flexibler Einband: 784 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 11.11.2016
ISBN 9783423717076
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Meinung: (Achtung: Spoiler für Band 1 & 2!) Lang ersehnt war dieser vierte Band. Auf heißen Kohlen habe ich bereits Wochen vor dem Erscheinungstermin gesessen und konnte es nicht abwarten, endlich wieder in der Geschichte rund um Celaena zu versinken. So viel sei gesagt: Die Erwartungen waren hoch und sie sind vollkommen erfüllt worden!

Setting: Der Leser befindet sich wieder komplett in Adarlan und bekommt prompt einen großen Teil von Celaena altem Leben zu Gesicht, denn viele Szenen spielen aus bereits bekannten Settings oder in dem Armenviertel und Celaena altem Apartment. 
Dennoch werden auch neue Schauplätze geschaffen, die unter anderem vor Atmosphäre nur so triefen und die unglaublich authentisch und ansprechend gestaltet sind. Daumen hoch für ein absolut gelungenes Setting, dem Verbinden von Alt & Neu und dem Schaffen von unglaublicher Atmosphäre! 

Handlung: Das Buch beginnt mit der Rückkehr Celaenas nach Adarlan als Aelin Ashryver Galathynius. Sehr schnell wird klar, dass sie sich einen Plan überlegt hat und dieser größtenteils beinhaltet, dass sie mit ihrer Vergangenheit abschließt und offene Rechnungen begleicht.
Schnell werden die Handlungsstränge von ihr und Chaol zusammengeführt, wobei Maas es schafft, ohne unnötig viel auf den vorherigen Band zu verweisen, das bereits passierte und für den vierten Band wichtige, zurück in das Gedächtnis des Lesers zu rufen. 
Aelins Plan wird durch ihr vorher unbekannte Geschehnisse oft anpassungsbedürftig, wodurch sich die einzelnen Geschichten relativ schnell verweben. Zudem gewinnt die Geschichte durch sehr eindrucksvolle Dialoge zwischen den Charakteren und der Einführung neuer Charaktere an einer gewissen Komplexität, die auch schon in den vorherigen Bänden vorhanden war. Es ist jedoch nicht zu Komplex bzw. unverständlich, da die Autorin immer wieder Rückgriffe gibt und somit dem Gedächtnis des Lesers auf die Sprünge hilft.

Allgemein kann aber gesagt werden, dass Maas die Handlung abwechselnd spannend und dann wieder ruhiger gestaltet. Auf große Höhepunkte, kommen Lesephasen in der sich die Geschichte beruhigt, wobei sie allerdings nicht langweilig wird, da sogar die Konversationen der Charaktere oder aber das Wechseln zu einem anderen Charakter so eindrucksvoll wirken.

Die Geschichte um Manon wird ebenfalls um neue Schauplätze und neue, wie auch alte Charaktere erweitert. Die hier sehr düster angehauchte Handlung konnte mich, wie auch schon in Band 3, absolut überzeugen, da nicht nur die Charaktere rund um Manon und ihre Dreizehn sich weiterentwickeln, sich die Geschichte sondern auch zunehmends interessanter, komplexer, düsterer und vor allem gespickt mit für den Leser unbekannten Situationen und somit verwirrender gestaltet.  
Doch nicht nur Manon entwickelt sich, sondern auch Aelin und ihr kleiner Stab aus ihrem neuen Hof lernt dazu und wächst an den gemachten Erfahrungen, wobei Maas es schafft, die Charaktere dabei sehr real und eindrucksvoll wirken zu lassen. 

Insgesamt kann die Handlung jedoch mit einem Wort wohl am besten beschrieben werden: episch! Denn genau dies ist es. Als Leser wird man so in den Bann um die Geschichte von Aelin, Manon und ihren Mitstreitern gezogen, dass man das Buch gar nicht aus der Hand legen möchte. Die Geschichte wird so komplex, gewinnt an vielen neuen Verstrickungen zwischen den Charakteren und wird dadurch einfach bemerkenswert gut. 

Besonders gefallen hat mir, neben dem fulminanten und unglaublich nervenaufreibenden Ende, die Szene, in denen sich alle Handlungsstränge zum aller ersten Mal getroffen haben und sich in ein Szenarium entwickelt hat, dass so eindrucks -und effektvoll war, dass ich es wahrscheinlich nie vergessen werde. Alleine für diese eine Szene und der Genialität dahinter, sollte dieses Buch 5 Sterne bekommen!

Charaktere: Wie bereits gesagt, entwickeln sich die Charaktere in diesem Band weiter, was mir persönlich in Fortsetzungen allgemein aber gerade von einer solch stattlichen Länge sehr wichtig, wenn nicht gar ausschlaggebend für eine positive Bewertung ist. 
Maas hat es allerdings definitiv geschafft, ihren sowieso schon absolut liebenswürdigen, authentische und sehr tiefgründigen Charakteren mehr Ecken und Kanten, mehr Schatten und noch mehr Tiefe zu verleihen. Ich bin beeindruckt!

Schreibstil: Auch der Schreibstil scheint episch. Durch ihre teils sehr außergewöhnliche Wahl der Worte oder besser gesagt ihrem erstaunlichen Talent, Worte in Sätzen so zu platzieren und sie so zu wählen, dass sie der Geschichte alleine durch den Schreibstil ein imposantes Auftreten verleihen, kann ich persönlich nur besonders hervorheben. Alles andere würde der Geschichte jedoch auch nicht gerecht werden.

Fazit: Alles in allem kann man die Komplexität der Geschichte, das Ausmaß der Handlungen der Charaktere und die Protagonisten selbst schlecht zusammenfassen. Es ist wie, wenn man die Farbe rot beschrieben bekommt oder noch nie Achterbahn gefahren ist. Man versteht erst so richtig was rot ist und wie sich Achterbahn fahren anfühlt, wenn man es selber gesehen oder erlebt hat. Und genau das ist dieser Roman. Eine unglaublich epische Achterbahnfahrt gefüllt mit den unterschiedlichsten Facetten und Farben einer Geschichte, die an Genialität, Gefühlen, Atmosphäre, Nervenkitzel und purem Lesevergnügen nicht mehr zu übertreffen ist!

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(518)

1.199 Bibliotheken, 74 Leser, 1 Gruppe, 112 Rezensionen

gläsernes schwert, fantasy, dystopie, victoria aveyard, mare

Gläsernes Schwert

Victoria Aveyard , Birgit Schmitz
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.07.2016
ISBN 9783551583277
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Mögliche Spoiler zu Band 1! 
Meine Meinung: Der Einstieg in diesen zweiten  Band gestaltete sich für mich relativ schwierig. Die Geschichte setzte direkt nach dem schockierenden Ende von  Band 1 ein und auch wenn ich mich noch gut an das Ende erinnere, so war es mir nicht wirklich möglich in die Geschichte einzutauchen. Meine Gedanken sind ständig auf andere Reisen gegangen und infolgedessen konnte ich einfach nicht gefesselt werden. Trotzdem ist der Einstieg von der Handlung her doch sehr spannend und vor allem actionreich, deshalb kommt es wahrscheinlich drauf an, wie schnell mal sich darauf einlassen kann. 

Zuerst muss ich sagen, dass mich die Idee zwischen den Roten & den Silbernen auch in diesem Band unglaublich faszinieren konnte! Ich finde es so so cool, dass die Silbernen, und auch einige Rote, besondere Fähigkeiten haben und diese familienspezifisch einsetzen können. Außerdem mag ich einfach, dass es zwischen Silber und Rot diese riesige Kluft gibt, die gerade im 2 Band immer wieder sehr deutlich gezeigt wird. 

Der allgemeinen Plot dieses Bandes, welcher wäre, dass Mare sich mit einer kleinen Truppe von Freunden und Anhängern der Garde auf den Weg macht, um die Liste von den Roten mit besonderen Fähigkeiten abzuhaken. Die Geschichte wird dadurch im positiven Sinne sehr nervenaufreibend, weil immer wieder Rekrutierungszüge detailliert beschrieben werden und man somit den spannenden Weg vom Ausgangspunkt bis hin zum Roten miterlebt. Die Rekrutierungen waren dahingehend besonders fesselnd, weil ich unbedingt wissen wollte, welche Fähigkeit die Roten haben, beziehungsweise ob sie überhaupt rekrutiert werden können. Anschließend gab es immer kurze Ruhephasen und er Leser konnte das gelesene verarbeiten. Excellenter Mix von Seiten der Autorin!

Einhergehend mit den Rekrutierungen sind natürlich die vielen verschiedenen Schauplätze die sich bieten und von der Autorin so erschaffen wurden, dass der Leser sie sich gut vorstellen kann. Der Wechsel zwischen den Schauplätzen bringt gewinnende Geschwindigkeit in das Buch und feuert die Spannung und den Abwechslungsreichtum der Geschichte an, wobei es auch bei ruhigeren Szenen nicht langweilig wird. 

Die grundlegende Handlungen wird mit der ständigen Frage des Verrates untermauert. Während die Autorin immer wieder an den passenden Stellen kurz auf den ersten Band verweist und das Gedächtnis des Leser auffrischt, ist die Vertrauensfrage immer wieder Thema. Besonders gut zeigt dies, dass Band 1 extrem Einfluss auf die Charaktere und deren Handeln und Denken genommen hat.

Mare ist mir anfangs unsympathisch. Sie weiß, dass sie unglaublich gefährlich ist und das merkt man auch an ihre Art des Denkens, denn sie selber ist davon überzeugt, dass sie jetzt unnahbar ist und sowieso das bekommt, was sie will, auch, wenn sie das nach Außen hin nicht zeigt. Dies legt sich aber relativ schnell wieder und der Leser bekommt eine Mare zurück, die reifer geworden ist, was ich besonders gut finde, dass es einfach zeigt, wie einschneidend die Erlebnisse im Palast waren. 
Auch wenn zum Ende hin moralische Fragen aufgrund ihres Handelns eingeworfen werden, so kann ich es Mare einfach nicht wirklich verdenken, zumal ich ihre Denkweise nachvollziehen konnte. Für mich bleibt sie einfach eine sehr starke Protagonisten, bei der ich mit Freuden ihre Geschichte weiterverfolgt habe.

Das Ende ist dann der klare Spannungshöhepunkt und absolut genial ausgedacht, denn es ist kein einfaches großes Finale eines Mittelteils ohne wirklich fatale Folgen, welches die Autorin versucht hat zu schreiben um den Leser bei der Stange zu halten, sondern genau das Gegenteil. Gerade diesen Aspekt finde ich so überzeugend! Einzig und allein Mares Blackout fand ich sehr schade, da die Spannungskurve komplett und auch sehr plötzlich abgerissen wurde, was nicht hätte sein müssen. 

Fazit: Wenn 578 Seiten nicht wie dies erscheinen, dann spricht das ganz klar für das Buch. Mit einer unglaublich fesselnden und spannungsgeladenen Handlung, dem ständig spürbaren Einfluss aus den Geschehnissen des ersten Bandes sowie einer grundlegend genialen Idee kann dieser zweite Band definitiv von sich überzeugen. 
Auch, wenn der Einstieg für mich schwierig war, Mare anfangs eher unsympathisch wirkte, die Handlung gegen Ende nicht so abrupt hätte abreißen müssen und der Vorgänger noch einen Ticken besser war, so ist diese Fortsetzung definitiv gelungen. 
Auf heißen Kohlen sitzend heißt es dem 3. Band entgegenfiebern, denn ich kann es schon jetzt nicht erwarten ihn endlich in den Händen zu halten!  

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(548)

1.174 Bibliotheken, 28 Leser, 2 Gruppen, 217 Rezensionen

raumschiff, liebe, these broken stars, jugendbuch, amie kaufman

These Broken Stars. Lilac und Tarver

Amie Kaufman , Meagan Spooner , Stefanie Frida Lemke
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 27.05.2016
ISBN 9783551583574
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meinung: Der Einsieg in dieses Buch gestaltet sich recht einfach, da sofort klar wird, wer welche Rolle hat und wo der Leser sich befindet. Schnell wird klar, dass die Geschichte immer gleichmäßig abwechselnd aus der Sicht von Tarver & aus der Sicht von Lilac geschildert wird, was eine sehr umfangreiche und vielschichtige Schilderung der Geschichte verspricht.

Aber fangen wir bei der Idee an, denn diese gefällt mir sehr gut. Ein aus einfachen Verhältnissen stammender junger Mann und das reichste Mädchen des Universums stürzen mit dem besten Raumschiff des Universums auf einen unbekannten, einsamen Planeten ab und sind die vermeintlich einzigen Überleben. Rettung nicht in Sicht. Klingt doch erstmal ganz interessant, oder?

Zu Beginn des Romanes kommt der etwas abgeänderte Eindruck von „Titanic“ rüber, denn nicht nur Szenen ähneln denen von Titanic, auch die Charaktere sind im Kern die gleichen, was ich persönlich irgendwie richtig cool fand, weil erstens jeder Titanic kennt und zweitens, es einfach im Weltall spielt. Außerdem setzt die Geschichte sehr rasant an und die Handlung startet schon nach wenigen Seiten mit viel Spannung und Action.

Wie bereits erwähnt, wird die Geschichte aus den Sichtweisen der Protagonisten geschildert. Dadurch erhält der Leser nicht nur einen sehr guten Einblick auf die Geschichte, sondern auch in die Gedankenwelt beider Protagonisten. Somit wird ermöglicht, dass die Charaktere sehr schnell Sympathiepunkte sammeln können und man als Leser erkennt, dass sie beide sehr komplexe, mannigfaltige Charaktere sind.
Gerade Tarver mochte ich direkt sehr gerne. Durch das Buch hindurch macht er zwar keine riesige Wandlung durch, er gewinnt aber dennoch an Tiefe & gerade seine herzliche, aufopferungsvolle, ausdauernde und authentische Art macht ihn mir so unglaublich sympathisch.
Lilac ist der Gegensatz dazu, denn sie macht eine richtige Wandlung durch, was ich persönlich im Vorhinein schon geahnt hatte aber trotzdem echt toll zu beobachteten fand. Das anfangs noch von Geld und der High-Society geprägte Mädchen wächst an ihren Aufgaben und wird zu einer neuen Lilac. Bei ihr ist aber auch schon auf den ersten Seiten zu erkennen, dass sie eine herzensgute Persönlichkeit ist.

Apropos unsere beiden Protagonisten. Besonders gut hat mir der Verlauf ihrer Beziehung gefallen. Aus Spoilergründen gehe ich nicht genau darauf ein, aber ich fand gerade die Phase, in denen die beiden auf Gehässigkeiten aus waren, echt unterhaltsam. Ehrlich gesagt war es leider sehr vorhersehbar, was gar nicht so schlimm wäre, wenn es nicht so einen riesigen Part im Buch eingenommen hätte, was ja auch nicht schlimm ist, wenn einem solche Geschichten liegen, was bei mir nicht hundertprozentig der Fall ist.

Das Überleben auf dem Planeten ist spätestens ab dem Zeitpunkt, in denen die Stimmen einsetzten, super interessant. Mir persönlich ging, zu meiner Überraschung, jedes Mal bei diesen Szenen ein kleines wenig die Pumpe. Durch diese Stimmen wird der gesamte Planet mysteriöser, die Spannung wird angehoben und als Leser fragt man sich, was echt ist & was nicht? Im Verlauf des Buches macht sich dann die extreme Verwirrung breit und so richtig weiß man dann nicht mehr, wo oben und unten ist. Fand ich super!
Unterstützt wird dies auch durch die im Buch gegebenen Plot Twists, die gerade am Ende den Leser sehr perplex zurücklassen. Auch die zwischen jedem Kapitel eingeschobenen Gesprächsfetzen heizen das ganze nochmal ordentlich an. Bravuröse Leistung würde ich sagen.

Zu guter Letzt noch der Schreibstil. Ich konnte wunderbar in der Geschichte versinken und die Seiten nur so dahinfliegen lassen. Auch, wenn ich den Schreibstil als nicht wirklich super besonders empfunden habe, so konnte ich mir doch sehr gut die einzelnen Situationen und die entworfenen Landschaften und das Raumschiff vorstellen.
Was ich aber besonders toll fand, ist, dass die Autorinnen es geschafft haben, die Gefühle der Protagonisten auf den Leser zu übertragen. Ich rede hierbei von einer ganz bestimmten Stelle gegen Ende des Buches, bei der sich einfach alles falsch anfühlt. Das fand ich wirklich ganz ganz große Klasse!

Fazit: Alles in allem bin ich von diesem ersten Band sehr überzeugt. Die Weltgestaltung ist grandios, die Handlung schnell einsetzend - fortschreitend spannender und mysteriöser, die Charaktere sympathisch und glaubwürdig gestaltet und der Schreibstil so gehalten, dass man gut in der Geschichte versinken und sich alles toll vorstellen kann.
Einzig und alleine die Beziehung der Protagonisten hatte mir etwas zu viel Augenmerk und war mir zu vorhersehbar. Außerdem konnte mich das Buch nicht komplett vom Hocker reißen, was ja aber sehr subjektiv zu betrachten sein sollte.

Dennoch kann man mit diesem Auftakt der Reihe, die in jedem Band übrigens eine abgeschlossene Geschichte erzählt und sich mit einer echt super schönen äußerlichen Gestaltung präsentieren kann, nichts falsch machen. Von mir gibt's eine Kaufempfehlung!

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(583)

984 Bibliotheken, 14 Leser, 2 Gruppen, 87 Rezensionen

fantasy, jennifer estep, frostfluch, mythos academy, götter

Mythos Academy - Frostfluch

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 13.07.2015
ISBN 9783492280327
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eher 3,5 als 3 Sterne!

Meine Meinung
An den zweiten Band der Mythos Academy Reihe, bin ich anders herangegangen als an den ersten. Beim ersten Band hatte ich nämlich noch sehr hohe Erwartungen. Dies war jetzt nicht mehr der Fall. Ich wusste, worauf ich mich einlasse und womit ich rechnen muss und dies hat sich deutlich ausgezahlt gemacht.

Der Einstieg in dieses Buch lässt sich recht schnell und kurz zusammenfassen: Wiederholung. Die ersten guten 50 Seiten wird einfach der komplette Inhalt aus Band 1 wiederholt.
An sich wurden die Wiederholungen echt richtig gut eingebaut und es wurde toll mit dem gegenwärtigen Inhalt der Geschichte verwoben. Dafür gibt's Pluspunkte.
Leider wurde aber wirklich alles wiederholt. Vielleicht ist mir das nur aufgefallen, weil zwischen Band 1 und 2 nur so wenig Zeit des Lesens für mich war, aber ich fand doch, dass das Ganze die Ausmaße gesprengt hat. Ich hatte das Gefühl, dass ich Band 1 für das Verständnis nicht mal gelesen haben müsste. Mh, ein wenig doof und auch langweilig.

Sehr gut fand ich, dass die Protagonistin Gwen sehr viel angenehmer ist als im ersten Band. Besonders auffallend war, dass sie nicht mehr so ultra naiv und so „ungläubisch“ handelt bzw. ist. Damit meine ich, dass sie nicht an diese ganzen Mythensache geglaubt hat. Hat sich glücklicherweise geändert. Sie ist sehr angenehm, freundlicher gegenüber ihren Mitmenschen, empathischer, hat eine witzige und unterhaltende Art an sich und ich muss sagen, sie wird mir einfach richtig sympathisch, so langsam, auch wenn sie teilweise noch diese Null-bock Einstellung hat, die mich ein wenig nervt. Ich konnte mich gut in ihre Gedankenwelt hineinversetzten und meistens auch ihre Handlungen nachvollziehen.

Dies ist wohl der Autorin und ihrem tollen Schreibstil zu verdanken. Jennifer Estep schreibt wirklich unglaublich gut. Sie beschreibt die Umgebung und die einzelnen Szenen mit ausreichenden Details, um sich diese gut vorstellen zu können aber übertreibt es dabei nicht. Das fand ich wirklich sehr schön und man konnte super flüssig durch das Buch durchkommen.

Auch die Handlung ist spannender und spricht mich persönlich mehr an als in Band 1. Es wird alles ein bisschen gefährlicher und hektischer.
Gwen's Gabe nimmt, wie von mir erhofft, immer mehr Gestalt und Ausmaß an und wird immer interessanter. Ich bin bei ihrer Gabe wirklich sehr gespannt, was uns Leser da noch zu erwarten hat.
Wie oben schon erwähnt, mochte ich die Handlung lieber. Ich fand, dass es einfach spannender war. Man konnte ein kleines wenig miträtseln und mitfiebern, wer Gwen denn jetzt genau verfolgt und ihren Tod sehen will. Generell ist die Handlung einfach actionreicher und teilweise sogar ein Fünkchen brutaler als im 1 Band. Das fand ich sehr gut.
Was mir eher weniger gefallen hat, war, dass es leider wieder sehr vorhersehbar war. Leider war schnell klar, welchem Charakter man überhaupt nicht trauen konnte. Doof, dass das so der eigentliche Clue an der Sache sein sollte. Natürlich konnte man sich, aufgrund von Informationen, die einem die Autorin in ultra kleinen Häppchen lieferte, viele Sachen zusammenreimen und ich war dementsprechend bei den Auflösungen am Ende nicht wirklich überrascht oder erschrocken. Finde ich auch sehr schade.

Außerdem muss ich noch einige kleine Sachen zum Ende anmerken. Einmal, dass Gwen und Logan in einer bestimmten Situation, unglaublich idiotisch und dumm handeln. Das hat mich wirklich absolut sauer gemacht. Ich verstand zwar, warum die Autorin es so geschrieben hatte und was sie bewirken wollte, aber es war einfach nur schlecht gelöst. Da hätte die Autorin sich wirklich etwas anderes ausdenken sollen.
Zweitens will ich sagen, dass das Ende große Lust auf den dritten Band der Reihe macht. Ich denke Gwen wird immer Stärker und als Leser erfärht man endlich eine ungefähre Richtung, in die sich die Geschichte entwickeln wird.
Und drittens finde ich, dass die Autorin ihre Bücher immer so schön ausklingen lässt. Man hat als Leser das Gefühl, dass eine kleine aber spannende und unterhaltende Reise zu Ende geht und man diese noch mit einem letzten, gemütlichen Abend ausklingen lässt. Das fand ich richtig schön!

Mein Fazit
Alles in allem lässt sich eine deutliche Steigerung zum ersten Band erkennen. Mir gefiel Gwen viel viel besser und auch die Handlung ist unterhaltsamer und spannender, auch wenn sie immer noch vorhersehbar ist. Mir gefielen die Charaktere im Allgemein in diesem Buch gut bis sehr gut und der Schreibstil der Autorin ist ebenfalls klasse.
Leider hat die Autorin nicht immer die beste Lösungen für bestimmte Situationen gefunden und am Anfang des Buches den kompletten Inhalt aus dem ersten Band wiederholt.
Dennoch eine gelungene Fortsetzung, die noch viel mehr für den nächsten Band verspricht.

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(146)

263 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 60 Rezensionen

stephen king, krimi, thriller, finderlohn, mord

Finderlohn

Stephen King ,
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.09.2015
ISBN 9783453270091
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Meine Meinung
Kommen wir zuerst einmal zum Positiven.
Mir hat besonders gut gefallen, dass man einen Wandel in den Personen erkennen kann. Hodges ist ein lebensfroher Rentner geworden ist, der viel Sport macht und sich bewusst ernährt. Zusammen mit Holly hat er eine Firma gegründet, in der Holly beinahe aufgeht und alle Zwangsneurosen gut verarbeiten kann. Jerome stellt sich seinem noch so jungfräulichem Leben entgegen. Also sind zumindest die bereits bekannten Charaktere mit einer tollen Wandlung versehen.
Die anderen Charaktere haben aber alle mehr oder weniger einen fetten Sprung in der Schüssel. Finde ich aber gut, weil es einfach passend ist. Peter kann ich anfangs nicht einschätzen, die erste Periode mag ich ihn, die zweite absolut nicht und in der dritten dann doch. Also auch eher durchwachsen. Vom Morris werde ich gar nicht anfangen, denn sein Charakter ist mehr als nur fragwürdig und nicht nachvollziehbar, sowie unsympathisch. 

Ebenfalls sehr gut gefallen hat mir Stephen Kings Schreibstil. Der war wirklich herrlich. Man merkte einfach, dass dieser Mann mit Worten umgehen kann wie ein Jongleur mit seinen Bällen. Jedes Wort wirkte so perfekt passend und mit großer Bedacht gewählt, dass mich dies immer wieder aufs Neue beeindruckte. Stephen King hat also eine absolute Fähigkeit ´mit Worten umzugehen und diese geschickt einzusetzen.

Außerdem mochte ich die Grundidee wirklich gerne. Sie hört sich so vielversprechend und so aufregend an. Ein Buch, bei dem es sich hauptsächlich um Bücher dreht. Und dazu dieser unglaubliche Klappentext, der einen die wildesten Gedanken durch den Kopf schießen lässt.

Und daran ist es dann gescheitert. Einerseits hatte ich wohl zu hohe Erwartungen, andererseits ist dieses Buch aber auch wider des Klappentextes.
Damit meine ich, dass der Klappentext natürlich der Wahrheit entspricht, es aber eine gefühlte Ewigkeit (knapp 200 Seiten!) dauert, bis dann die eigentliche Handlung für die gegenwärtige Situation (Morris entdeckt, dass sein Fund futsch ist) eintritt.Und das ist mir einfach zu Lang. 
Ich musste mich anfangs, aber eigentlich sogar im gesamten Buch dazu zwingen, es in die Hand zu nehmen und zu Lesen. Die ersten 200 Seiten waren mit die härtesten, wobei ich aber sagen muss, dass es beim Lesen dann ganz interessant fand. 
Dennoch, wenn ein Buch mich absolut überhaupt nicht fesseln kann und mich nicht dazu bewegt es zu lesen, dann kann ich diesem Buch keine gute bis sehr gute Sternebewertung geben.

Mein Fazit
Alles in allem ist dieses Buch keinesfalls schlecht. Allerdings ist es auch nicht überragend. Es ist, naja, solide.
Der Schreibstil, sowie die Entwicklung der Charaktere aus Band 1 gefallen mir ausgesprochen gut. Die Idee kann ebenfalls mit Pluspunkten punkten und ich fand es toll, dass die alte Gruppe wieder zusammen auf Verbrecherjagd ging.
Allerdings zieht sich dieses Buch gerade auf den ersten 200 Seiten extrem und so richtig kommt erst Spannung auf den letzten 100 Seiten auf. 
Teilweise, musste ich mich zwingen dieses Buch zu lesen. Dann war es ganz interessant, schloss ich es allerdings, verspürte ich leider nicht den Drang weiterzulesen. 
 Gesamte Rezension: http://booknaator.blogspot.de/2015/11/rezension-stephen-king-finderlohn.html

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(205)

592 Bibliotheken, 14 Leser, 2 Gruppen, 89 Rezensionen

liebe, aurora, parallelwelt, anna jarzab, fantasy

Das Licht von Aurora

Anna Jarzab , ,
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Loewe, 22.06.2015
ISBN 9783785579503
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung

Zuerst einmal möchte ich sagen, dass der Klappentext ein wenig irreführend ist. In diesem Buch geht es nämlich relativ wenig und eher dem Ende entgegen um die „große Liebe“. Klar dieses Thema ist immer unterschwellig mit dabei und wird auch immer wieder erwähnt, aber ist nicht der Haupthandlungsstrang in diesem Buch. Ich hatte selber ein bisschen die Befürchtung, es wäre vielleicht so ein alles-dreht-sich-um-Liebe-Buch, war es aber nicht und das hat mir wirklich gut gefallen. Die Liebesgeschichte war gut kompensiert, man bekam nicht zu viel und nicht zu wenig davon. 

Fangen wir aber von vorne an, denn die ersten hundert Seiten waren für mich nicht sehr fesselnd. Gemerkt habe ich dies,durch das ständiges Abschweifen meiner Gedanken. Dem hinzu kommt, dass ich viele Fragen hatte, die anfangs nicht beantwortet wurden. Wer zum Beispiel ist Thomas? Wer sind Libertas? Wo ist diese Juliana? Was war das mit Grant? An sich ist es ja nicht schlimm, wenn ein Buch Fragen aufwirft, aber irgendwie hat mir das den Lesespaß genommen, da ich einfach nicht wusste, wo oben und wo unten ist.

Diese Fragen werden dann plötzlich in kürzester Zeit geklärt und man findet sich als Leser dann doch recht gut in die Geschichte ein. Schnell wird klar, dass in diesem Buch viel über die dortige Politik geschrieben wird. Durch diese und auch durch die allgemeine gesellschaftliche Lage, kommt es erst zur generellen Handlung bzw. Idee des Buches. 

Die Übernahme von Julianas Leben durch Sasha, fand ich wirklich toll. Auch, wenn die Idee nichts neues ist, gefiel sie mir. Sasha gewinnt schnell an Tiefe und der Leser lernt sie gut kennen. Man ist gespannt, wie sie ihre Aufgaben meistert und ob sie auffliegt. 

Durch die kurzen Kapitel über Thomas, lassen auch den anfangs undurchsichtigen Charakter immer mehr an Tiefe gewinnen. Man merkt, dass er ein wirklich herzensguter Mensch ist und seine Absichten wirklich absolut positiv sind. Diese kurzen Kapitel, welche es übrigens auch von Juliana gab, brachten ein wenig Abwechslung in die Geschichte, was mir ausgesprochen gut gefallen hat.

Allgemein lässt sich sage, dass die Autorin ihre Charaktere gut beschrieben hat. Mir fiel es mehr als nur leicht, die Charaktere visuell, vor meinem inneren Auge, zu gestalten. Dabei gab es von süß und niedlich bis hin zu kalt und intrigant, wirklich alles.

Mindestens genau so gut, wie auch genial, ist das Paralleluniversum Aurora. Ich liebe nicht nur den Namen, sondern auch diese wunderbaren Polarlichter am Himmel. Die Vorstellung dieses Naturspektakels Nacht für Nacht, war unglaublich schön. Aurora steht zwar vor einem beginnenden Konflikt, aber auch das gefiel mir gut. Durch die gezielte Beschreibung der Autorin, konnte ich nicht nur die Sache mit den Paralleluniversen verstehen, sondern mir auch das Setting, wie den Palast und andere Handlungsorte gut vorstellen.

Teilweise lässt sich dieses Buch in bestimmten Handlungssträngen leicht durchschauen. Beispielsweise wer sich in wen verliebt, oder die „Sache“ mit dem König. Dadurch entstehen gerade im Mittelteil Längen, die nicht unbedingt hätten sein müssen. Dennoch gibt es gerade zum Ende hin Wendungen, die ich als Leser nicht erwartet hätte. Diese Wendungen greifen sogar so tief in die Geschichte, dass sie diese mehrfach in ein nicht absolut neues, aber ein anderes Licht rücken. 


Mein Fazit

Das Licht von Aurora ist ein empfehlenswertes Buch.

Durch die tolle Beschreibung der Autoren, lassen sich Charaktere und Setting leicht erfassen. Die Charaktere sind nicht nur abwechslungsreich, sondern erfahren auch zunehmend an Tiefe. Durch teilweise unerwartete Wendungen, gewinnt das Buch an Spannung und kann damit die Längen des Mittelteiles ausgleichen. Dazu gibt es eine toll ausgedachte Welt und eine niedliche Liebesgeschichte. 

Alles in allem hat mir dieses Buch wirklich gut gefallen, aber komplett vom Hocker gehauen, hat es mich nicht. Trotzdem absolut verdiente 4 Sterne!

Gesamte Rrezension: 

http://booknaator.blogspot.de/2015/10/rezension-das-licht-von-aurora-anna.html

  (2)
Tags: annajarzab, daslichtvonaurora   (2)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(160)

411 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 68 Rezensionen

endgame, james frey, dystopie, spiel, weltuntergang

Endgame - Die Hoffnung

James Frey
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 19.10.2015
ISBN 9783789135248
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung

Vorab kann ich sagen, wer Band 1 nicht mochte, wird Band 2 nicht besser finden.

Wenn wir mal die ganzen skurrilen Bezeichnungen und die Namen, Orte etc. außer Acht lassen, von denen man im Leben noch nichts gehört hat, wird in diesem Buch eine Sci-Fi mäßige Grundstimmung deutlich. Liegt wahrscheinlich an der allgemeinen Idee des Buches und dem vorherigen Wissen aus Band 1. 

Es dauert einen relativen Zeitraum, bis die Handlung so richtig an Fahrt kommt. Dieser Zeitraum ist nötig, um die Struktur des Buches mit dessen Verlauf vorzubereiten und ist nebenbei alles andere als langweilig, da er mit Kampfszenen das Interesse des Lesers bei der Stange hält.

Diese Kampfszenen treten sehr häufig und in den unterschiedlichsten Brutalitätsformen auf. Mir, als Fan solcher Szenen, geht da natürlich das Herz auf. Diese mega actionreichen Kämpfe, bei denen man teilweise Wörter überliest, weil es so spannend ist, machen Endgame einfach aus. Dabei spielt natürlich die geniale Ausbildung der Spieler eine große Rolle!

Leider dauert es einen relativ langen Zeitraum, bis man wieder auf dem Schirm hat, wer denn jetzt nochmal wer war, was diese Person gemacht hat und ob man sie vorher leiden konnte, sprich, ob sie eben gute oder böse Absichten hatte. Sobald man sich diese Informationen ins Gedächtnis gerufen hatte, steht einem perfekten Lesegenuss allerdings nichts mehr im Wege.

In diesem Buch lässt sich eine tolle Handlung erkennen, welche das ganze Bild von Endgame wendet. Zuallererst gefallen mir die Personenkonstellationen sehr gut. Die Spieler treten mit neuen Charakteren in Beziehungen, aus denen sie natürlich ihre Vorteile ziehen. Diese Beziehungen waren außerordentlich interessant und trugen sehr zum weiten Verlauf der Geschichte bei. 

Dieser Verlauf gefällt mir sehr gut. Man erkennt klar, welche Zeile ein Spieler verfolgt und welche Mittel dem Zweck dafür dienen. Diese Handlungsstränge sind so interessant, dass man als Leser einfach wissen muss, was als nächstes geschieht. Näher kann ich hierauf  aufgrund von Spoilern nicht eingehen.

Desweiteren erhält dieses Buch, hervorgerufen durch ein bestimmtes Ereignis, eine apokalyptische Nuance und die Welt wird Teil von Endgame (hier möchte ich nicht zu viel verraten, aber gerade dieser Teil ist unglaublich gut!). Denn dadurch erhält der Leser einen Einblick, warum Endgame passiert, wer er erschaffen hat, wer die wirklichen Feinde sind. Schlichtweg, ist dieses Buch genialer als anfangs gedacht und  dann plötzlich gar nicht mehr so Fantasy/Sci-Fi lastig, sondern durchaus real.


Mein Fazit

Ich liebe dieses Buch! Bei Endgame gehen die Meinungen auseinander, aber ich kann versprechen, wer Teil 1 mochte, wird Teil 2 mindestens genauso sehr mögen, wenn nicht sogar lieben. Eine mehr als gelungene Fortsetzung, die mit genialen und actiongeladenen Szenen punktet, mit interessanten Charaktere und Handlungen prahlen kann und sogar eine allgemeine Veränderung der Sichtweise auf Endgame bewirkt.

Gesamte Rezension: 

http://booknaator.blogspot.de/2015/10/rezension-james-frey-endgame-die.html#more 


  (1)
Tags: endgame, endgamediehoffnung, jamesfrey   (3)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(130)

222 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

thriller, max bentow, berlin, nils trojan, psychothriller

Das Dornenkind

Max Bentow
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 24.08.2015
ISBN 9783442204328
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung

Dieses Buch von Max Bentow war irgendwie anders. Da ich den direkten Vergleich zum ersten Band hatte, ist mir hier direkt aufgefallen, dass der fünfte Band einen anderen Stil hat. Das komplette Buch war anders aufgebaut und auch der Schreibstil hatte leichte Veränderungen aufzuweisen. Dennoch lässt sich im Laufe des Buches klar Bentows Handabdruck identifizieren.

Der Einstieg gestaltete sich einerseits verwirrend, andererseits leider auch unnötig langgezogen. Hier geht es vermehrt darum, was Wendy macht und wen sie trifft, wie die drei Todesopfer umkommen und eine Heimlichtuerei um den vemeintlichen Mörder, wobei man als Leser schon weiß, dass es sich dabei um den zurückgekehrten Federmann handelt. Ebenfalls weiß man, wer Wendy ist bzw. als wen sie sich ausgibt. Demnach war am Anfang viel zu viel Seitenverschwendung um nichts und die Zeitspanne, bis dann endlich Trojan in den Mittelpunkt rückte, war zu lang.

Wenn man den Einstieg geschafft hat, kommt die Geschichte richtig in Fahrt. Trojan nimmt die Ermittlungen auf und findet schnell seinen Weg zu Wendy. Von da an nimmt die Geschichte nicht nur an Dynamik zu, sondern stellt Wendy als einen absolut undurchsichtigen Charakter dar. Bis zum Ende weiß man als Leser nicht, welches Spiel sie spielt und auf wessen Seite sie überhaupt steht. Das macht sie absolut unberechenbar und hilft der Spannung im Buch immens. 

Auch die Handlung nimmt immer weiter an Spannung zu, woran Wendy nicht unbeteiligt ist. Auf einen Höhepunkt, folgt der nächste und darauf wieder einer, nachdem man dann nicht mehr weiß, wo überhaupt oben und unten ist. 

Desweiteren wird mit anderen Charakteren gespielt, von denen man nicht weiß, wer sie überhaupt sind und in welcher Beziehung sie zum Federmann stehen. Generell ist unklar, ob es nur den Federmann gibt oder noch den ein oder anderen Handlanger. Deshalb schwirren dem Leser unzählige Fragen durch den Kopf, welche sich glücklicherweise zum Ende hin aufklären! 

Das Ende lässt mich allerdings etwas skeptisch zurück. So richtig hat es mir nicht gefallen, aber ich bin trotzdem Ok damit.


Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass auch dieses Buch wieder durchaus gelungen ist. Auch, wenn die Grundstruktur und der Stil anders waren, sollte man als aktiver Leser von Max Bentows Bücher, ein Auge auf dieses Buch habe.

Durch die nicht allzu detaillierte Schreibweise und den allgemeinen Handlungsstrang, sowie die Unberechenbarkeit Wendys, lassen die Geschichte schnell, eine spannende Jagd aufnehmen.

Leider muss bis zu diesem Beginn, ein relativ seitenfressender Einstieg gemeistert werden, welcher nicht langweilig ist und durchaus Verwirrung stiftet, allerdings nur das in die Länge zieht, was man als Leser beispielsweise aufgrund des Klappentextes schon weiß.

Trotzdem ein wirklich lesenswerter Psychothriller, den ich meinen Freunden empfehlen würde. 


Vollständige Rezension:  http://booknaator.blogspot.de/2015/10/rezension-max-bentow-das-dornenkind.html

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(324)

602 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 120 Rezensionen

aliens, dystopie, rick yancey, das unendliche meer, außerirdische

Das unendliche Meer

Rick Yancey , Thomas Bauer
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 30.03.2015
ISBN 9783442313358
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Meine Meinung

Der Einstieg gestaltete sich für mich extrem schwierig. Charaktere wie zum Beispiel Ringer, Teacup, Poundcake oder Dumbo sind aus meinem Gehirn komplett gelöscht worden. Es kam mir vor, als würden diese Charaktere zum aller ersten Mal auftauchen. Durch andere Rezensionen habe ich erfahren, dass sie wohl mit geflohen sind und deshalb alle beisammen sind. Trotzdem sind das für mich komplett neue Charaktere gewesen und ich hatte überhaupt keine Erinnerungen mehr an sie.

   Zudem fand ich es auch schwierig zu verstehen aus welcher Sicht das aller erste Kapitel (und die folgenden) geschrieben waren. Sobald man sich aber hieran gewöhnt hat, findet man generell relativ schnell heraus, um wen es sich handelt.

Wie auch schon in Band 1 fand ich die Kapitel mit Cassie sehr unterhaltsam. Sie ist meiner Meinung nach ein typischer Teenager und hat eine belustigende Wortwahl,beispielsweise, wenn sie in Gedanken eine Szene kommentiert. Für mich immer noch der sympathischste Charakter.

Bei ihr bleibt es dann auch. Dumbo und Poundcake sind ja auch ganz niedliche Kinder, aber Ben, Sam, Ringer und Teacup stehen viel zu viel unter Anspannung und sind extrem aggressiv. Mir persönlich gefällt das Verhalten, welches Ben und Sam an den Tag legen überhaupt nicht. Wenn man bedenkt, was sie alle im Lager durchmachen mussten, durchaus nachvollziehbar. Gefällt mir aber trotzdem nicht.

   Der angenehme und einfach Schreibstil lässt einen gut durch das Buch lesen. Ich hatte nicht das Gefühl ewig an einem Kapitel zu lesen (welche übrigens schön kurz sind) und das gibt bei mir immer Pluspunkte.

   Generell war dieses Buch doch wieder ziemlich spannend. Mir haben die Rückblenden in die Vergangenheit der Überlebenden gefallen und ich fand es spannend zu erfahren, was sie durchlitten haben. Natürlich brennen auch die Fragen, wo sie jetzt hingehen, wie sie aus einer bestimmten Situation herauskommen oder warum die Anderen diesen langwierigen Prozess mit den Wellen durchführen.

   Leider wurde ich gerade Anfangs und zum Ende hin, wie auch in Band 1, extrem verwirrt. Ich konnte der Geschichte einfach nicht mehr folgen. Ich wusste nicht, wie diese Situation zustande gekommen ist oder über welchen zwischenmenschlichen Bereich zwei Charaktere einen Plan ausgedacht haben. Fand ich dann doch etwas schade, weil mir so der Spaß am Lesen genommen wurde.

Insgesamt sind mir die Charaktere sowieso irgendwie zu kalt. So eine richtige Beziehung kann ich nur zu Cassie aufbauen. Die anderen sind für mich einfach viel zu distanziert. Ich spüre da keinen eisernen Überlebenswillen, Liebe oder Trauer über den Untergang der Welt. Das einzige, was in der Gruppe vorherrschend ist, ist die Aggressivität und Misstrauen. Ich meine alleine, dass sich eine 7 Jährige mit einem 10 Jährigen prügelt. Das war mir dann doch irgendwie zu krass.


Mein Fazit

Alles in allem ein spannendes Buch, mit einer interessanten und vor allem actionreichen, brutalen Handlung und einem spannenden (Cliffhanger-) Ende. Leider sind die Charaktere zu kalt und man baut keine richtige Beziehung zu ihnen auf. Auch die verwirrende und für mich schwer nachzuverfolgende Handlung lassen die Wertung ein bisschen nach unten sacken.


Dennoch kann „Das unendliche Meer“ mit „Die 5. Welle“ mithalten und lässt mich mit Vorfreude auch den dritten und letzten Band dieser Trilogie warten.


(Gesamte Rezension: http://booknaator.blogspot.de/2015/09/rezension-das-unendliche-meer-von-rick.html )

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(281)

707 Bibliotheken, 17 Leser, 0 Gruppen, 132 Rezensionen

pandemie, dystopie, apokalypse, überleben, shakespeare

Das Licht der letzten Tage

Emily St. John Mandel ,
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 14.09.2015
ISBN 9783492060226
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Meine Meinung

Erstmal muss ich sagen, dass Emily St. John Mandel einen wunderschönen Schreibstil hat. Wäre dieser Schreibstil nicht so wundervoll, wäre alles nicht so toll be-und umschrieben, wäre er einfach nicht so wie er ist, hätte dieses Buch mich enormes Durchhaltevermögen gekostet.

In diesem Buch gibt es 2 Handlungsstränge, von denen sich aber wieder einige Abzweigen.

Den ersten und definitiv größten Handlungsstrang bildet der gute Arthur Leander. Von ihm gehen Handlungsstränge über seine Ex-Frauen, seine „letzten Helfer“, seine Geliebte und eigentlich sogar der 2 Handlungsstrang aus.

Arthur ist absolut-mega-berühmt ud so ziemlich der Mittelpunkt des ganzen Buches, obwohl er direkt auf den ersten Seiten ins Gras beißt. Ich werde hier nicht Ausführen wie, warum und was alles passiert, aber es wird viel in der Vergangenheit von Arthur geschrieben. Wenn ich an dieser Stelle ganz ehrlich bin, war es nicht uninteressant, keineswegs, aber irgendwann fing es an langweilig zu werden und ein bisschen zu nerven, denn es hat die Geschichte nicht wirklich weitergebracht. Man hat lediglich erfahren, was Arthur für ein Mensch war und das war es. Es hatte keine Verbindung oder erhebliches Ausmaß auf das Leben nach dem Zusammenbruch.

Der Zusammenbruch kam übrigens Anfangs sehr sehr schnell, pausierte dann aber gut 3 oder 4 Teile lang. Fand ich ein bisschen schade, denn generell liest man sehr wenig über den Zusammenbruch an sich und wie die Menschen reagieren.

Im Mittelpunkt des 2. Handlungsstranges steht Kirsten, sie hatte schon einen kurzen Auftritt in der Zeit vor dem Zusammenbruch. Es geht allgemein um das Orchesters oder die Symphonie, je nachdem wie man es nennen möchte. Anfangs war mit die Idee des Orchesters extrem suspekt und widernatürlich, macht aber dann doch Sinn und entpuppte sich als grandioser Einfall. Leider kam mir das Orchester viel zu kurz. Hinter dieser Idee steckt so viel Potenzial und welches nicht komplett ausgeschöpft wurde. Die Charaktere waren sympathisch und ich hätte wirklich gerne mehr von ihnen Erfahren und gelesen, als ständig von Arthur.

Zum Ende hier wird es dann aber doch noch in einem gemäßigten Rahmen spannend, Fragen werden geklärt und es wird endlich mal auf das Leben 20 Jahre nach einer Apokalypse eingegangen.


Mein Fazit

So richtig weiß ich einfach nicht, was ich von diesem Buch halten soll. Es war nicht wirklich schlecht oder langweilig, aber auch nicht vom Hocker reißend gut.

Der Schreibstil ist ganz große Klasse, die Idee ist wirklich gut, die Charaktere sind ansprechend und interessant gestaltet, alles in allem aber zu viel Arthur und belangloses Zeug. Ich will nicht sagen, dass die Geschichte schleppend vor sich hinplätschern würde aber man liest auch nichts wirklich actionreiches oder apokalyptisches. Es ist halt ein ganz normales Roman, mit teilweise apokalyptischen Flair. 

(vollständige Rezension: http://booknaator.blogspot.de/2015/09/rezension-das-licht-der-letzten-tage.html#more )

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(151)

295 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 55 Rezensionen

schweden, psychothriller, erik axl sund, krimi, selbstmord

Scherbenseele

Erik Axl Sund ,
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 08.09.2015
ISBN 9783442483334
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Meine Meinung
Erstmal muss ich sagen, dass man dieses Buch lesen kann, ohne die vorherige Trilogie gelesen zu haben oder befürchten zu müssen, dass man über das Ende der vorherigen Reihe gespoilert wird.

Ich weiß nicht genau was ich von diesem Buch halten soll. Einerseits hat es mir wirklich gut gefallen, andererseits fand ich es Stellenweise langweilig. Kommen wir aber erstmal zum Positiven: 
Ich bin ja generell ein Fan von kurzen Kapiteln, dementsprechend haben mir die kurzen Kapitel in diesem Buch gut gefallen.
Ebenfalls fand ich es interessant über die ganzen verschiedenen Perspektiven der Selbstmörder zu lesen. Was geht in ihnen vor? Was treibt sie an? Wie fühlen sie sich? Hier hat mir auch die wirklich außergewöhnliche, erschreckende und schmerzvolle Art der Selbstmorde gefallen. 
Dann fand ich die Idee mit "Hunger", den Kassetten und der Zeit nach dem Geburtsdatum echt ansprechend. Das war wirklich nett kombiniert, ebenso wie die Weitererzählung der Geschichte durch einen Perspektivenwechsel und die Überleitungen der einzelnen Kapitel. Das machte die Geschichte zusammenhängend und man hatte das Gefühl nichts zu verpassen.
Was mir auch gefallen hat, war, dass Details über die verschiedenen Charaktere über das gesamte Buch verstreut waren. Sie waren zwar nicht wichtig für die Geschichte, aber trotzdem dafür da den Charakter besser kennen zu lernen. 
Allgemein sehr interessant, wenn man sich für das Thema Selbstmord interessiert, wobei es aber in diesem Buch eher um den Fall über die Person "Hunger" geht und nicht um Selbstmord.

Ich weiß nicht ob es an mir liegt, ob ich unaufmerksam gelesen habe, oder ob doch tatsächlich das Buch Schuld trägt, aber meiner Meinung nach sind es irgendwie zu viele handelnde Personen, bei denen man schnell mal durcheinander gerät und beispielsweise anfangs "Holger" mit "Hurtig" vertauscht. Das fand ich leider ein bisschen schade.
Für mich gibt es immer noch offene Fragen. Warum hat "Hunger" überhaupt diese Kassetten an die Teenager verschickt? Was ist sein eigentliches Motiv dafür gewesen? Irgendwie sind diese Fragen nicht geklärt worden. 
In Scherbenseele geht es in der ersten Hälfte um die Selbstmorde und in der zweiten Hälfte um "Hunger". In dieser ersten Hälfte kommen die Ermittlungen extrem schleppend voran und es kommt das Gefühl auf, dass der Ermittler "Hunger" gar nicht finden will, wobei ich aber auch nicht ganz verstanden habe, was "Hunger" eigentlich verbrochen hat? 
Zum Ende des Buches wurde es dann doch langweilig. Es kam dann raus, wer "Hunger" ist und das doch alle irgendwie eine Familie sind und wer was in seiner Kindheit schlimmes getan hat, aber so der mega Twist war das für mich einfach nicht.

Mein Fazit
Alles in allem kann ich sagen, dass dieser Psychothriller seinen durchaus sehr positiven, interessanten und erschreckenden Stellen, allerdings auch langweilige und schleppend vorankommende aufzuweisen hat. Insgesamt sind bei mir doch zu viele Fragezeichen zurückgeblieben und Szenen, die ich nicht so recht verstanden habe. 
Dennoch ein Psychothriller, den man sich mal näher angucken kann. Es ist was anderes und wem es gefällt, der wird bei diesem  Buch definitiv auf seine Kosten kommen.  

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(264)

448 Bibliotheken, 7 Leser, 7 Gruppen, 74 Rezensionen

thriller, dorf, arno strobel, sekte, psychothriller

Das Dorf

Arno Strobel
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 18.12.2014
ISBN 9783596198344
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(128)

217 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

selection, liebe, erbe, jugendbuch, dystopie

The Heir

Kiera Cass
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei HarperCollins US, 05.05.2015
ISBN 9780062391308
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(220)

497 Bibliotheken, 7 Leser, 3 Gruppen, 90 Rezensionen

antonia michaelis, suche, jugendbuch, eltern, november

Niemand liebt November

Antonia Michaelis , Kathrin Schüler
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 20.08.2014
ISBN 9783789142956
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(272)

481 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 50 Rezensionen

narbenkind, psychothriller, schweden, stockholm, thriller

Narbenkind

Erik Axl Sund , Wibke Kuhn
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.09.2014
ISBN 9783442481187
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(533)

898 Bibliotheken, 26 Leser, 5 Gruppen, 112 Rezensionen

schweden, thriller, psychothriller, erik axl sund, krähenmädchen

Krähenmädchen

Erik Axl Sund , Wibke Kuhn
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.07.2014
ISBN 9783442481170
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(33)

77 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

mord, dürre, wasser, rose von jericho, sekte

Die Quelle

Catherine Chanter , Verena Kilchling
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 19.02.2015
ISBN 9783651021952
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(100)

224 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

freundschaft, aristoteles, dante, liebe, coming of age

Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums

Benjamin Alire Sáenz , Brigitte Jakobeit ,
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Thienemann ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 16.07.2014
ISBN 9783522201926
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(122)

272 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 66 Rezensionen

frankreich, zweiter weltkrieg, saint-malo, 2. weltkrieg, deutschland

Alles Licht, das wir nicht sehen

Anthony Doerr , Werner Löcher-Lawrence
Fester Einband: 519 Seiten
Erschienen bei C.H.Beck, 27.04.2016
ISBN 9783406680632
Genre: Romane

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(65)

84 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

fantasy, könig, drachen, gefah, got
Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(8)

16 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

[A Feast for Crows] [by: George R R Martin]

George R R Martin
Flexibler Einband
Erschienen bei Random House Inc, 30.10.2007
ISBN 8580001040165
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(16)

42 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

fantasy, a song of ice and fire, westeros, drachen, englisch

A Dance With Dragons

George R. R. Martin
Fester Einband: 1.016 Seiten
Erschienen bei Importtitel, 12.07.2011
ISBN 9780002247399
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(2)

4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

A Storm of Swords: Part 1 Steel and Snow

George R. R. Martin
Flexibler Einband
Erschienen bei Voyager, 01.01.0100
ISBN B00DO8WOKY
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(9)

15 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

fantasy, westeros, lannister, englisch, intrigen

A Clash of Kings

George R. R. Martin
Fester Einband
Erschienen bei Spectra Books, 02.02.1999
ISBN B005D3E6SG
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags:  
 
127 Ergebnisse