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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Second Chance

Rose Bloom
Flexibler Einband: 312 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 19.09.2018
ISBN 9783752805703
Genre: Liebesromane

Rezension:

Trip war Stars erster fester Freund. Und dass, obwohl die beiden nicht unterschiedlicher sein könnten. Trip kommt aus einer Pflegefamilie und muss mit Drogen dealen um seine beiden kleinen Brüder über die Runden zu bekommen, während Star von ihrem Vater schon mit der Muttermilch für die Firmenübernahme vorbereitet wurde. Stars Vater hat das Leben seiner Tochter komplett durchgeplant und da passt ein Freund aus der untersten sozialen Schicht mit Tattoos und Drogen nicht rein.
Jahre später treffen sich Trip und Star, die in echt Tanner und Cassie heißen, wieder. Die beiden stehen mittlerweile mitten im Leben und haben gleichermaßen mit der Vergangenheit und dem Drama zwischen ihnen zu kämpfen. Tanner möchte Cassie unbedingt wieder für sich gewinnen, doch diese hat ihm nie verziehen und möchte nur noch eins: So weit weg von ihm, wie möglich.

Cassie hatte es nie leicht gehabt mit ihrem Vater. Er hatte schon immer ihr Leben bestimmt und geregelt und als Jugendliche wollte sie sogar durch illegale Substanzen besser in der Schule werden. Nur dadurch hat sie erst Tanner kennengelernt, der durch sie eine ganz andere Art menschlicher Beziehung entdeckt hat. Er war seitdem er sie das erste Mal gesehen hat, vollkommen von ihr eingenommen und wollte sie nur noch beschützen.

Tanners spätere Besessenheit von Cassie ist allerdings auch ein Kritikpunkt an der ganzen Sache (wenn auch nur der einzigste). Cassie und er haben sich durch äußere, komplizierte Umstände trennen müssen und Cassie hatte anfangs den Eindruck gemacht, wirklich mit der ganzen Sache abgeschlossen zu haben, obwohl es sie zu einer komplett anderen Person gemacht hat. Sie hat Tanner mehrmals eindrücklich Nein gesagt und ihn immer zurückgestoßen. Doch er lässt nicht locker, sucht Kontakt zu ihrer besten Freundin und stellt alles auf den Kopf, nur um sie zurückzugewinnen. Ich fand dieses Verhalten sehr stalkerhaft und etwas gruselig.

Doch davon abgesehen hat mich das Buch einfach nur positiv überrascht. Es hat sich sehr flüssig gelesen und wurde unerwartet total emotional. Obwohl mir Cassie anfangs etwas unsympathisch war, mochte ich doch ihre anfängliche Beharrlichkeit Tanner gegenüber, und auch als sie sich ihm geöffnet hatte, hat es mir immer besser gefallen. Der Spannungsbogen zu ihrer gemeinsamen Vergangenheit war sehr schön und es hat mich wirklich getroffen, als alles raus kam. Ich habe geheult wie schon lange nicht mehr bei einem Buch. Vor allem das Ende hat die ganze Sache nicht viel besser gemacht und ich war wirklich sehr geflasht, wie sehr mich diese Geschichte dann doch berührt hat.

Deswegen, aber auch wegen Tanners Besessenheit gebe ich "Second Chance" 4 von 5 Punkten. Mir hat es wirklich gut gefallen, und ich bin jetzt schon sehr gespannt, auf Band zwei, in dem es um Tanners Bruder Nash gehen wird.

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The Ivy Years – Was wir verbergen

Sarina Bowen , Ralf Schmitz
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.06.2018
ISBN 9783736307872
Genre: Liebesromane

Rezension:

3.5
Scarlet will nur eins: Weg von ihrer Familie, von den dramatischen Skandalen ihres Vaters, weg von Hockey. Einfach ein neues Leben anfangen. Sie hofft, dass ihr das auf dem Harkness College gelingt und es sieht alles ganz gut aus. Sie trifft auf Bridger und zum ersten Mal seit einem Jahr fühlt sie sich wieder pudelwohl. Bis ihre Eltern wieder in ihr Leben treten und sie unbedingt als Verteidigung ihres Vaters haben wollen. Scarlet möchte das überhaupt nicht und will auch Bridger nicht mit reinziehen, denn auch er hat ein Päckchen aus der Vergangenheit, dass er mit sich trägt und ihm das Leben erschwert...

An sich hat mir das Buch ganz gut gefallen. Die Geschichte, wie Scarlet sich gegen ihre Eltern auflehnt und für ihre Freiheit kämpft, war sehr spannend und auch Bridgers Vergangenheit und seinen Kampf, den er führen muss, hat einen beim Lesen berührt. Scarlet und Bridger haben auch als Pärchen echt gut funktioniert, sie haben einander vertraut und haben sich nicht wegen unnötigen Missverständnissen, wie in manch anderen Büchern desselben Genres, zerstritten, obwohl dafür genügend Gründe da waren. Ihre Beziehung hat einfach harmoniert und die beiden waren sehr verantwortungsbewusst.
Auch der Plot Twist am Ende hat dem Buch nochmal einen Kick gegeben und es wiederum auch spannender gemacht.

Was mir allerdings gar nicht gefallen hat, ist, wie sich die Liebesgeschichte zwischen Scarlet und Bridger aufgebaut hat. Sie hat sich genau genommen nämlich gar nicht aufgebaut, sondern war plötzlich einfach da. Ich hätte mir schon erhofft, mehr zu lesen, wie sich die beiden verliebt haben und ich finde, man braucht das als Leser auch manchmal, um sich selber in die Charaktere zu verlieben. Und so toll die beiden auch waren, es hätte besser sein können. Die beiden haben sich gerade erst kennengelernt und zack waren sie schon zusammen und unsterblich verliebt. Und für Liebe auf den ersten Blick wurde es auch zu wenig beschrieben.

Auch hat das Buch bei mir keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Mir hat die Geschichte zwar sehr gefallen, aber als ich jetzt diese Rezension schreiben wollte, wusste ich partout nicht mehr, was eigentlich passiert ist, und das, obwohl ich das Buch erst vor vielleicht drei Wochen beendet habe.. Ich musste erst ewig überlegen und nochmal durch das Buch blättern, bis ich es wieder wusste.

Und leider haben diese Kritikpunkte das Buch schon sehr abgewertet, dass ich dem zweiten Band der Ivy Years Reihe 3.5 von 5 Punkten geben muss.

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Save Us

Mona Kasten
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei LYX, 31.08.2018
ISBN 9783736306714
Genre: Liebesromane

Rezension:

Rubys Zukunftspläne wurden innerhalb fünf Minuten komplett zerstört, als der Direktor der Maxton-Hall sie rausschmeißt. Alles deutet darauf hin, dass James die Bilder, die der Grund für ihre Suspendierung sind, an Mr. Lexington geschickt hat, aber Ruby traut ihm das einfach nicht zu. Während sie verzweifelt versucht, die Wahrheit ans Licht zu bringen und wieder auf die Maxton-Hall zu kommen, kämpfen James und Lydia gegen ihren boshaften Vater, der noch immer nichts von Lydias Schwangerschaft weiß und die Zukunft seiner beiden Kinder schon komplett durchgeplant hat - zu seinem Nutzen und in seinem Interesse natürlich. Auch Wren und Ember stellen sich den neuen Herausforderungen, als Wren wegen der Insolvenz seiner Familie sein Luxusleben aufgeben muss. Neben ihren Freunden und deren Problemen müssen auch Alistair und Keshav herausfinden, was sie wirklich vom Leben wollen und wie sie ihre Ziele und Wünsche erreichen.

Ruby ist in den ersten beiden Bänden der Maxton Hall Trilogie sehr stark, ehrgeizig und warmherzig aufgetreten. Jetzt, wo ihre Zukunft erst mal ungewiss ist, lässt sie trotzdem nicht locker, ist für ihre Freunde nach wie vor da, obwohl sie bei einigen echt Grund dazu hat, sie zu hassen oder zumindest wütend zu sein, und unterstützt James, wo sie kann. Sie ist auch nicht mehr ganz so verbissen in vielen Aspekten, vor allem dem schulischen, und wird immer lockerer, vor allem, da sie ja, wie gesagt, die Auszeit hat.
James zeigt sich in Save Us als viel stärkere Persönlichkeit, im Vergleich zu Save Me und Save You. Er traut sich endlich für das einzustehen, was er möchte, kämpft für seine Zukunft, ohne dabei Ruby und seine Schwester aus den Augen zu verlieren. Er ist für beide verstärkt da und unterstützt sie, wo er kann. Er entwickelt sich meiner Meinung am meisten in der ganzen Reihe.
Und diese Entwicklung beider Hauptcharaktere hat mir wahnsinnig gut gefallen. Es gibt einen meilenweiten Unterschied zwischen der Ruby und dem James, wie man sie in Save Me kennenlernt und den beiden, wenn man sie in Save Us wieder verabschieden muss. Beide sind stärker geworden und haben den Weg gefunden, mit dem sie zufrieden in die Zukunft gehen können.

Auch gefallen haben mir die vielen verschiedenen Sichten und dadurch neue Geschichten und Charaktere zum Entdecken. Neu an Bord sind in Save Us im Vergleich zu Save You die Sichten von Graham Sutton, und Alistair; die "alten" Sichten von Ruby, James, Ember und Lydia sind auch wieder da. Mir haben die drei in sich verschiedenen Beziehungen extrem gut gefallen, vor allem die von Alistair und Keshav. Allerdings hat man auch Wren von einer ganz anderen Seite entdeckt und er und Ember waren einfach zu süß zusammen. Lydia und Graham sind sich endlich auch wieder näher gekommen und Lydia akzeptiert die Schwangerschaft langsam komplett.

Der einzige, kleine Kritikpunkt, den ich habe, ist, dass mich keine Szene zu Tränen rühren konnte, wie es bei Save Me und Save You war. Es waren viele, viele Stellen, die einem das Herz erwärmt haben oder in denen man die Verzweiflung selber mitempfindet, aber weinen musste ich nicht. Und so dumm es klingt, ein bisschen habe ich auf etwas mehr Herzschmerz gehofft.
Trotzdem war es schön zu sehen, wie alle Probleme langsam aber sicher gelöst werden und es sich auf ein Happy End für alle zubewegt.

Deshalb gibt es von mir 4.5 von 5 Punkten.

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41 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

Ich und die Heartbreakers - Make my heart sing

Ali Novak , Michaela Link
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei cbt, 11.06.2018
ISBN 9783570312216
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eigentlich war sie an dem Abend nur für die Garderobe zuständig, doch als Felicity gehen will, darf sie doch auf dem Benefizmaskenball bleiben. Dort trifft sie auf Alec, den Bassisten der Heartbreakers, und die beiden fühlen sich sofort zueinander hingezogen. Sie verabreden sich erneut und bald lädt Alec sie auf eine Familienfeier ein. Doch die beiden gehen nie dort hin. Stattdessen entdeckt Felicity ein dunkles Geheimnis ihrer Mutter und begibt sich mit Alec und ihren Freunden Asha und Boomer mit einem Roadtrip auf die Suche nach ihrer Schwester und entdeckt dabei so viel mehr als nur die Antwort auf ihr Verschwinden.
Felicity kämpft im Roman schwer mit dem Verschwinden ihrer Schwester, da sie nie ihre Gründe erfahren hatte. Sie hat auch das Gefühl, ihre Schwester vor ihrer Mutter ersetzen zu müssen um wenigste eine Mustertochter in der Familie zu haben. Dabei vergisst sie, was sie wirklich vom Leben möchte und braucht dringend Antworten, aber vor allem die Hilfe von Alec, sich selbst wiederzufinden. Doch auch Alec hat Probleme mit seiner Familie. Sein Vater, King, hat seine Band unter Vertrag, was es Alec unheimlich schwer macht, seinen eigenen Weg zu gehen. Er möchte sein eigenes Plattenlabel gründen, mit seinen eigenen Künstlern und eigenen Ideen. Und das gefällt seinem Vater gar nicht. Unterstützt bei seinem Plan wird Alec vor allem von seinen Bandkollegen und auch Felicity würde ihn unterstützen, wenn sie alles von seinen Plänen wüsste...
Was nach einer echt tollen Geschichte klingt, hat sich leider nur halb so gut entpuppt. Und das liegt nicht mal an dem Plot.
An dem ersten Band der Heartbreakers Reihe hat mir besonders die Beziehung der Band untereinander und die Szenen innerhalb dieser Gruppe gefallen. Es hatte mich irgendwie auch an One Direction erinnert und ich habe auf ähnliches in der Fortsetzung gehofft. Leider ist Ali Novak diese besondere Chemie der vier Jungs auf dem Weg von Band 1 zu Band 2 verloren gegangen. Die Konversationen zwischen Alec und seinen Freunden klangen erzwungen und unnatürlich. Es hat sich einfach nichts zwischen ihnen aufgebaut und das Buchen stellenweise lang werden lassen. Besonders aufgefallen ist mir das bei einer Stelle in der Mitte des Buches, aber auch während des gesamten Buches war es oft holprig und hat sich gezogen. Man hat dem Buch einfach angemerkt, dass es ursprünglich von Wattpad kommt und das war etwas schade. Denn der Schreibstil ist halt nun mal etwas sehr, sehr wichtiges an einem Buch und wenn der nicht passt, kann der Plot noch so gut sein.
Und der war eigentlich echt gut! Familiendrama auf beiden Seite, die erste große Liebe, für die man sich und seine Pläne aufopfert, Unsicherheiten, Zukunftsangst... alles dabei! Ganz besonders gut gefallen hat mir die Beziehung von Alec und Felicity und wie er immer an ihrer Seite stand, komme was wolle. Auch die Art, wie sie beide für ihre Zukunft kämpfen und gegen ihre Eltern rebellieren war sehr realistisch und toll dargestellt. Ebenfalls gefallen hat mir Felicitys Freundschaft zu Asha und Boomer, vor allem zu Asha. Sie war einfach tief und echt und wichtig für die Story. Asha an sich war eh eine tolle Persönlichkeit, mit der man sich gut identifizieren konnte - nämlich einfach ein waschechtes Fangirl, die ganze Zeit total am Ausrasten, dass sie ihre Lieblingsboyband so nah erleben darf. Ich würde genauso reagieren, würde meine beste Freundin plötzlich Harry Styles daten. Wobei.. ich glaube da wäre ich eher eifersüchtig 😂
Alles in allem konnte die Geschichte den Schreibstil einigermaßen wieder ausgleichen und somit gebe ich dem Buch 3.5 von 5 Punkten!

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374 Bibliotheken, 15 Leser, 0 Gruppen, 114 Rezensionen

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Die letzte erste Nacht

Bianca Iosivoni
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX, 25.05.2018
ISBN 9783736307179
Genre: Liebesromane

Rezension:

Tate und Trevor können nicht in einem Raum sein, ohne sich gegenseitig anzustacheln oder sich zu streiten. Nicht umsonst werden die beiden auch gerne mal TNT bezeichnet. Doch trotz ihrer dauerhaften Uneinigkeiten liegt zwischen ihnen mehr in der Luft. Sie versuchen es so lange wie möglich zu ignorieren, doch die Spannung zwischen den beiden scheint irgendwann unerträglich, Außerdem ist da noch der geheimnisvolle Tod von Tates Bruder, den sie unbedingt aufdecken möchte. Doch irgendein wichtiges Detail verbirgt sich vor ihr und daran ist Trevor nicht gerade unschuldig...

Ich muss leider sagen, dass meine hohen Erwartungen an Die letzte erste Nacht nach Band 2 nicht erfüllt wurden. Mir hatte die  Geschichte von Luke und Elle wirklich gut gefallen und ich hatte auf eine ähnliche emotionale Achterbahn mit Trevor und Tate gehofft. Doch die blieb leider mehr oder weniger aus. 

Ich dachte ausgehend vom Klappentext, dass TNT, wie Elle und Luke, auch schon vorher befreundet waren und auch, ihre Verhaltensweise in Band 1 und Band 2 hat in mir hohe Erwartungen an die Freundschaft und die Beziehung der beiden geweckt. Leider haben sich Tate und Trevor entweder gestritten, ignoriert, oder aus Protest das gemacht, was der andere nicht wollte. Es konnte sich so nicht wirklich eine Chemie zwischen den beiden aufbauen und das hat ihre Freundschaft nicht wirklich gezeigt. Auch sind die Gespräche der beiden nie so tiefsinnig geworden, wie die aus anderen Büchern. Es gab zwar - wie sollte es auch anders sein - eine wirklich dramatische Vergangenheit, die mir eigentlich auch echt gut gefallen hat, aber dennoch haben die extrem emotionalen Szenen mit tiefsinnigen Gesprächen und offenbarten Gefühlen gefehlt.

Mich konnte auch Trevor nicht wirklich begeistern. Er war einen Großteil des Buches sehr unnahbar und hat sich nie wirklich geöffnet. Das hat die Entwicklung der Beziehung der beiden auch gehindert. Ich hatte einfach gehofft, dass Trevor ähnlich beschützterisch wie Luke ist, aber irgendwie war er das einfach nicht und dadurch, dass er immer so wenig von sich und seinen Gefühlen gezeigt hat, konnte er mich nicht für sich gewinnen.

Im Gegensatz zu Trevor hat mir Tate als Protagonistin aber sehr gut gefallen. Sie ist eine sehr starke Persönlichkeit und lässt sich von fast nichts unterkriegen. Egal in welcher Situation und egal was sie gerade über den Tod ihres Bruders erfahren hat - Tate ist stark und kämpft weiter. Sie ist immer für ihre Freunde da und einfach alles in allem eine sehr bewundernswerte Protagonistin.

Auch gefallen hat mir die Spurensuche nach Tates Bruder und seinem Tod. Es war echt spannend, auch wenn man schon relativ bald wusste, wer alles involviert sein würde. Trotzdem hat die Suche einige unerwartete Wendungen genommen und mich gefesselt. 

Ich fand es auch sehr schön wieder mehr von der ganzen Gruppe rund um Tate und Trevor zu lesen. Besonders die Freundschaft zwischen Dylan und Tate wurde wieder mehr gezeigt und mir war im ersten Band gar nicht so aufgefallen, dass die beiden so eng befreundet sind. Aber auch Emery, Elle, Luke, Mason und Grace hatten ihr Comeback und das ist ihnen von vorne bis hinten gelungen!

Es mag jetzt vielleicht auch scheinen, dass mir das Buch bis auf diese drei Aspekte nicht gefallen hat, aber das ist nicht der Fall. Alles in allem war die Geschichte von Tate und Trevor unheimlich süß und die beiden waren ein tolles Paar, mit einer spannenden Vergangenheit. Wären dem Buch nicht zwei Vorzeige-New-Adult-Romane vorausgegangen, hätte es mir wahrscheinlich auch noch besser gefallen. Im Gesamten bekommt "Die letzte erste Nacht" von Bianca Iosivoni von mir 4 von 5 Punkten und ist und bleibt mit dem Rest der Firsts Reihe eine große Leseempfehlung

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102 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

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Deathline - Ewig wir

Janet Clark
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbj, 10.04.2018
ISBN 9783570165140
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Josies Herz ist gebrochen, seit ihr Freund Ray die Deathline des Naturvolkes der Yowama überschritten hat. Dabei hatte er ihr doch versprochen, ewig bei ihr zu sein! Doch Josies Liebeskummer rückt in den Hintergrund, denn die komischen Vorkommnisse in Angels Keep haben nicht aufgehört - im Gegenteil: Sie werden immer schlimmer und die amerikanische Kleinstadt wird nationales Gespräch. Fernsehsender rücken an und nun ermittelt auch das FBI. Josie und ihre Freunde stehen jetzt vor der Entscheidung, das Geheimnis der Yowama zu verraten, um den Ermittlungen zu helfen, oder doch zu den Yowama zu halten. Vor allem, weil Josie viel tiefer in den Traditionen und Geheimnissen zu stecken scheint...

Josie ist eine sehr liebe Protagonistin. Sehr scharfsinnig und immer darauf bedacht für ihre Freunde da zu sein, unterstützt sie die Yowama bei dem Kampf gegen die Schatten in Angels Keep. Manchmal allerdings etwas von ihrer Liebe zu Ray geblindet... Mir hat sie trotzdem sehr gut als Protagonistin gefallen. Sie ist einfach sehr sympathisch und das ist einfach angenehm beim lesen.
Ray, der im ersten Band der Dilogie noch sehr zurückhaltend und geheimnisvoll war, war das jetzt zwar immer noch, aber hat sich doch schon auch mehr geöffnet. Er verrät Josie nach wie vor viele wichtige Details nicht mit, aber unterstützt sie, wo er kann. Ich finde allgemein, dass er im Umgang mit Josie lockerer geworden ist und die Liebesgeschichte zwischen den beiden sich quasi voll entfalten hat.

Neben den Protagonisten Josie und Ray waren auch die anderen Nebencharaktere wieder sehr präsent und haben die Geschichte nur bereichert. Vor allem die Einführung neuer Charaktere hat das Ganze extrem interessant gemacht. Das Gespann von Josie und ihren Freunden funktioniert einfach so gut und es war total schön, die Entwicklung der Einzelnen mitzulesen. Und ich muss gestehen, vor allem Josies Bruder, Patrick, hat es mir irgendwie angetan. Er ist einfach so mitfühlend und besorgt um seinen Freundeskreis und seine Familie, dass es schon wieder süß ist. Auch Serena, ein neuer Gast auf dem Gestüt von Josies Familie, ist eine totale Bereicherung der Geschichte und hat eine sehr interessante Wendung mit sich gebracht.

Auch gefallen hat mir die Welt der Yowama. Janet Clark hat mit den Mythen und Traditionen des Indianer- und Naturvolkes eine extremst spannende neue Welt erschaffen. Vor allem das mit der Deathline und der Zwischenwelt war total interessant, oder auch die ganzen Stellen im Wald, in denen sich die Magie und Macht der Yowama komplett gezeigt hat.

Aber am wichtigsten an einem guten Buch ist ja wohl der Plot und auch da war Ewig Wir keine Enttäuschung- im Gegenteil! Es gab zigtausende, extrem krasse Wendungen der Handlung und einiger Charaktere, die ich so NIE erwartet hätte! Ich konnte das Ende kaum abwarten, so dringend wollte ich wissen, wie es ausgeht und dann plötzlich war - baam! - wieder ein neuer, überraschender Aspekt da.
Alles in allem war Ewig Wir - Deathline von Janet Clark von der ersten bis zur letzten Seite ein tolles Leseerlebnis und ich kann jedem, der eine tolle Liebesgeschichte mit spannendem Plot sucht, die Ewig Reihe empfehlen!

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36 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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Ein Sommer mit Alejandro

Jody Gehrman , Anne Braun
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbt, 14.05.2018
ISBN 9783570312018
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Dakota lebt mit ihrem Vater in einer Künstlerkolonie in Kalifornien. Zumindest noch. Denn eigentlich hatte sie vor, ihrem Freund an die Rhode Island School of Design, kurz RISD, folgen. Doch der ist kurzerhand mit Dakotas bester Freundin fremd gegangen und plötzlich steht ihr ganzes Leben auf dem Kopf. Sie schreibt sich ihre Wut und ihren Kummer von der Seele und macht ganz spontan eine Flaschenpost draus, auf die Alejandro aus Barcelona antwortet. Dakota ist total fasziniert von ihm. Doch sie weiß nicht, dass Jack, der Junge aus dem Nachbarort, den sie letztens im Café gesehen hat dahintersteckt und schon baut sich eine ganze Lügenfassade auf.

Dakota liebt es, aus alten kaputten Sachen Kunstwerke zu erschaffen. Sie lebt in ihrer Jurte (eine Art Zelt) bei ihrem Vater, arbeitet in einem Kräuterladen und ist nach den Scenes vom Café Vida. Sie ist außerdem ein sehr begehrtes Mädchen in ihrer Gegend. Doch statt sich auf einen Jungen einzulassen, überlegt sie, die Welt zu entdecken - angefangen mit Barcelona.
Jack ist ein sehr introvertierter Jugendlicher, der in einer wohlhabenden Familie mit Weingut und Restaurant aufgewachsen ist. Sein bester Freund aus der Grundschulzeit hat sich umgebracht und seitdem hatte Jack eher weniger Freunde in seinem Leben. Den meisten Kontakt hat er mit Attila, seinem ehemals Hauslehrer und jetzigem Chauffeur. Neben sich als Spanier ausgeben, kann Jack auch sehr gut Klavier spielen.

Doch leider hat Jack nicht nur gute Seiten an sich. Der Selbstmord seines Freundes hat ihn extrem unsicher gemacht, und obwohl das ein legitimer Grund ist, so zu werden und so zu sein, haben seine dauerhaften Komplexe schon gestört. Er hat sich andauern nicht getraut mit Dakota zu sprechen und war sich bei ALLEM was er macht unsicher.

Was auch ein Manko an Jack war, ist, dass es schon etwas stalkerhaft war, Dakota hinterherzuspionieren und die Flaschenpost zu lesen. Er wusste ungefähr schon alles über sie, bevor die beiden überhaupt ein Wort gewechselt haben und das war schon sehr daneben. Ich würde sowas jedenfalls total creepy finden...

Ein letzter Kritikpunkt an "Ein Sommer mit Alejandro" ist, dass es meiner Meinung nach sehr unrealistisch war, dass Dakota so viele Verehrer hatte. Neben Jack gab es da nämlich auch noch zwei andere Kandidaten. Und von denen war vor allem der eine extrem aufdringlich, hat andauernd mit ihr geflirtet und versucht, sie für sich zu gewinnen. Es kam mir einfach so vor, als wäre Dakota das einzige Mädchen dort und jeder findet sie sofort attraktiv.

Was mir wiederum sehr gut an dem Buch gefallen hat, war die Handlung an sich. Es war total süß, wie Dakota und Jack sich immer mehr kennengelernt haben, und diese Grundidee mit der Flaschenpost war auch echt toll. Die Geschichte hatte auch genug Tiefe mit zum Beispiel dem ehemals besten Freund von Jack, sodass es nicht langweilig und flach wurde. Es war aber auch nicht krass tiefsinnig, und das hat das Buch zu einer perfekten, süßen, schnell zu lesenden Sommergeschichte gemacht.

Dieses ganze Sommerfeeling wurde durch das Setting in der Künstlerkolonie an den Stränden von Kalifornien nur bestärkt. Man konnte sich die Strände, diese kleinen Ortschaften mit Palmen und einfach Sonne den ganzen Tag extrem gut vorstellen und so dumm wie es klingt, man hat fast schon die Wärme der Sonne auf der eigenen Haut gefühlt, so schön war das alles beschrieben!

"Ein Sommer mit Alejandro" von Jody Gehrman ist auf jeden Fall eine wunderschöne, leichte Sommerlektüre mit einer süßen Liebesgeschichte. Und für Zwischendurch lohnt es sich auf jeden Fall! Deswegen bekommt das Buch von mir 4 von 5 Punkten!

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1.421 Bibliotheken, 62 Leser, 0 Gruppen, 245 Rezensionen

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Save You

Mona Kasten
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei LYX, 25.05.2018
ISBN 9783736306240
Genre: Liebesromane

Rezension:

Seit James sie so kaltherzig behandelt hat, traut Ruby ihm nicht mehr über den Weg. Er hat ihr Herz gebrochen und sie will es ihm nicht nochmal anvertrauen. Aber sie merkt, dass es James immer schlechter geht und dass sein Leben langsam, aber sicher bergab geht. Jetzt muss sie sich entscheiden. Soll sie lieber auf ihre Gefühle achten oder James in der schlimmsten Zeit seines Lebens beistehen? 

Ruby begegnet einem im zweiten Band der Maxton Hall Reihe wieder als diese unheimlich starke, junge Frau, die trotz ihrer verletzten Gefühle für die Menschen, die ihr wichtig sind, da ist. Sie kämpft für die Sachen, die sie will, wie zum Beispiel den Studienplatz in Oxford, und ist für mich nur ein weiterer positiver Charakterzug. Ich konnte mich außerdem sehr gut mit Ruby identifizieren, als die Handlung langsam Weihnachten entgegenkam und Ruby ihre Liebe zu dieser tollen Zeit im Jahr erzählt hat - I feel with you, Ruby!
Die Kapitel aus James Sicht haben meiner Meinung nach das Buch nur aufgewertet. Mir hat es fast das Herz zerrissen, aus seiner Sicht seine Gefühle zu erfahren - Das war viel emotionaler, als wenn Ruby sie einfach nur erlebt hätte. James hat in dem Buch eine wahnsinnig große Entwicklung durchgemacht und das war einfach nur sehr schön und erleichternd mitzuverfolgen.

Ich kann an dem Buch einfach nichts negatives aussetzen. Mir hat es von Seite 1 bis Seite 369 gefallen, in jedem Aspekt, mit jedem Charakter, der vorkam. Und vor allem auf die Charaktere wurde in "Save You" viel mehr eingegangen, als in "Save Me". Es gab endlich Kapitel aus Embers und Lydias Sicht, die dem Buch viel mehr Tiefe gegeben haben. Man hat jetzt nicht mehr nur die Geschichte von Ruby und James im Mittelpunkt, sondern auch Lydia und ihre Schwangerschaft oder Ember und Rubys Familie im Allgemeinen. Man lernt diese beiden Charaktere sehr nah kennen und lernt sie auch zu schätzen. Außerdem wurde durch diese beiden neuen Perspektiven auch ein ganz anderer Blickwinkel auf James' Freunde hinzugefügt und man bekommt als Leser einen viel tieferen Einblick in die ganze Gruppendynamik und Freundschaft der Jungs. Und die hat sich auch von vorne bis hinten gelohnt.

Auch gefallen hat mir Rubys Standfestigkeit. In den meisten Young Adult Romanen braucht der Junge ja nur mit dem Finger zu zucken und das Mädchen rennt wieder zu ihm. Nicht so bei "Save You". James kämpft in dem Buch mit allen Mitteln, um Ruby zurückzugewinnen, aber Ruby lässt ihn nicht mehr so einfach an ihn ran. Und obwohl sie seine eher bescheidene Lebenslage genau kennt und er ihr unendlich leid tut, verzeiht sie ihm nicht sofort, sondern bleibt eben sehr standhaft auf Abstand.

Allgemein ist das Buch definitiv nicht voll von Klischees. Ich muss jetzt dazu sagen, dass ich nicht zwingend immer etwas gegen klischeebehaftete Bücher habe und ich mich bei manchen Szenen in "Save You" auch über eine etwas dramatischere, aber vorhersehbare Wendung gefreut hätte. Die ist aber meistens nie gekommen. Stattdessen ist die Handlung nur noch süßer und herzerwärmender geworden. 

Apropos herzerwärmend: Das Buch war eine reine emotionale Achterbahn. Ich habe nicht mal die ersten fünf Kapitel gelesen gehabt und schon sind die ersten Tränen geflossen. Mein Herz hat sich durchgehend zusammengezogen, so süß waren die Szenen teilweise. Ich habe jedes Gefühl nachempfinden können und habe durchgehend mit James und Ruby mitgefühlt. Und dann gab es wieder die Szenen im Veranstaltungskomitee oder bei Ruby daheim, die einfach alles wieder aufgelockert haben.

Und eine letzte, wichtige Sache, die das Buch wieder zu einem der besten Young Adult Bücher gemacht hat: Das Ende! Mona Kasten ist einfach die Queen der Cliffhanger und ich weiß nicht wie ich es bis zum 31. August aushalten soll! Ich dachte schon, dass alles gut ausgeht und der dritte Band sich vielleicht mit anderen aufgekommenen Problemen beschäftigt, aber nein: Dann zerstört Mona einfach alles, was Ruby wichtig ist und ich saß da und dachte mir nur so: Wie konnte sie?! Man fühlt das ganze Buch so mit Ruby mit und dann plötzlich ist alles kaputt. Es tut mir immer noch im Herzen weh und ich hoffe einfach, dass im dritten und finalen Band, "Save Us", endlich alles geklärt ist und Ruby doch noch ihr Happy End bekommt. Außerdem hoffe ich auch, dass noch mehr von Lydia erzählt wird, und das jedes Problem jedes einzelnen Charakters gelöst werden können.

Mit "Save You" hat Mona Kasten sich wieder einmal übertroffen und eins ist sicher: Ich zähle die Tage bis"Save Us", damit ich endlich weiß, wie es mit Ruby und James ausgeht! Es ist jetzt auch nicht mehr überraschend, dass ich "Save You" volle 5 von 5 Punkten gebe! Große Leseempfehlung von mir!

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

england, thriller

The Chemistry of Death

Simon Beckett
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Dell Publishing Company, 31.07.2007
ISBN 9780440335955
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In Manham, einem kleinen Ort in der britischen Region Norfolk, lebt David Hunter, ehemals forensischer Anthropologe (Bei diesem Beruf beschäftigt man sich mit Leichen, die teilweise schon sehr alt oder einfach nicht identifizierbar sind. Ein forensischer Anthropologe kann mit verschiedenen Techniken und Anhaltspunkten den ungefähren Zeitraum des Todes, die Todesursache und genauere Informationen über die Identität des Opfers aussagen). Er ist erst vor ein paar Jahren dorthin gezogen, weil er Abstand von seinem vorherigen Leben brauchte. Und den hatte er auch, bevor die Leiche von Sally Palmer, einer jungen Frau aus Manham gefunden wird und die Polizei dringend Davids Hilfe braucht. Sally wurde nämlich nicht nur getötet, sondern ach verstümmelt und misshandelt. Und es bleibt nicht nur bei dem einen Opfer...

David war mir sehr sympatisch. Er ist ein sehr ruhiger, erwachsener Mann, der in seinem Leben schon viel Leid erfahren musste. Genau das hat ihn sehr nah und persönlich für den Leser gemacht. Das Buch war auch aus seiner direkten Sicht geschrieben, was ich anfangs nicht erwartet hätte, und das hat seiner Beziehung mit dem Leser sehr geholfen. Und besonders gegen Ende des Buchs, wenn er auch viel in Kontakt mit anderen Charakteren gekommen ist (ganz besonders einer Charakterin...😏), habe ich noch lieber aus seiner Sicht gelesen.

Doch so toll David als Protagonist war, hat er dieses Buch nicht zu einem sofortigen 5-Sterne-Buch gemacht. Ich lese normalerweise keine Krimis, keine Thriller und vor allem keine Mischung aus den beiden Genres. "The Chemistry of Death" habe ich gezwungenerweise im Englischunterricht lesen müssen, und das Buch hat sehr gemischte Gefühle in mir ausgelöst. Ich war richtig überrascht, dass mir das Buch tatsächlich ziemlich gut gefallen hat, aber es gab einige Kapitel, die ich nur mit Grauen gelesen habe und irgendwann habe ich für mich beschlossen: Das Buch wird nur noch tagsüber gelesen und nicht mehr abends vor dem Schlafen gehen! 

Simon Beckett hat alles extrem genau beschrieben und das kann schon mal sehr ekelhaft werden, wenn es um teilweise verrottete Leichen geht. Außerdem war der Mörder ganz schön abartig in dem Buch und ich dachte mir mehrmals "Was zur Hölle?!". Klar braucht das Buch solche Sachen für die Spannung, aber ich hätte auf ein paar Sachen auch sehr gut verzichten können. 

Vor allem zum Ende des Buches konnte ich die Kapitel kaum noch ruhig lesen. Das Buch war größtenteils aus Davids Sicht geschrieben, aber ab und an gab es Kapitel aus einer "externen" Sicht, oft die Sicht des Opfers. Als Leser wusste man also, dass das Opfer noch lebt, während David und die Polizei vergeblich irgendwas versuchen und das hat mich wahnsinnig gemacht - eben vor allem beim letzten Opfer zum Schluss. Ich habe das Buche echt auch mehrmals aus der Hand gelegt, so sehr habe ich mitgefiebert. Ich wollte einfach nur noch, dass es vorbei ist.

Was mir sehr gut an dem Buch gefallen hat, waren die wahnsinnig vielen, extrem spannende Wendungen, die die Handlung immer wieder genommen hat. Ich war echt immer wieder geschockt, was alles noch passieren kann. Es gab natürlich auch einige vorhersehbare Sachen (wie zum Beispiel das letzte Opfer und teilweise auch der Mörder), aber größtenteils hat mich das Buch immer wieder überrascht. Simon Beckett arbeitet auch seeeehr viel mit Cliffhangern am Ende von Kapiteln und die haben das Lesen noch spannender gemacht.

Da wir das Buch im Rahmen des Englischunterrichts (Q11) gelesen haben, mussten wir es logischerweise ja auf Englisch lesen. Anfangs wollte ich einfach das deutsche Hörbuch auf Spotify anhören, aber ich bin dann doch bei dem Buch geblieben und bereue es kein bisschen! Das Englisch war die meiste Zeit sehr verständlich und auch wenn ich nicht jedes Wort verstanden habe, gab es ganz selten Momente, in denen ich den Sinn des ganzen Satzes nicht verstanden habe. 

Zusammengefasst haben mir die Charaktere, allen voran David sehr gut gefallen, die Handlung war von vorne bis hinten spannend, manchmal fast zu spannend und abgedreht für mich, und auf Englisch war das Buch sehr gut zu verstehen. Mein einziger Kritikpunkt sind einfach die ganzen ekelhaften, abgefuckten Stellen, auf die ich echt verzichten hätte können und so bekommt "The Chemistry of Death" von Simon Beckett von mir 4,5 von 5 Punkten!

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312 Bibliotheken, 13 Leser, 2 Gruppen, 110 Rezensionen

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Scherben der Dunkelheit

Gesa Schwartz
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei cbj, 25.09.2017
ISBN 9783570164853
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Während ihren Ferien, die Anouk bei ihrer Tante verbringt, besucht sie eine Vorstellung des Dark Circus, der schon seit Jahren immer wieder in den kleinen Ort in der Bretagne kommt. Und sie hat noch nie so etwas fesselndes, magisches gesehen. Doch ihr Gefühl sagt, dass da nicht alles stimmt und als sie plötzlich Rhasgar, den Zauberer der Show, beim Üben beobachtet und wieder trifft merkt sie, wie die dunkle Seite des Dark Circus nach ihr zieht und bald steckt sie tiefer in den Mysterien, als es ihr lieb ist.

Anouk ist sechzehn Jahre alt und hasst die actiongeladenen Urlaube ihrer Eltern. Viel lieber verbringt sie ihre Ferien mit Zeichnen und Malen bei ihrer Tante und ihrer Cousine. Als sie anfängt den Dark Circus zu entdecken, stellt sie sich als mutig und durchaus auch neugierig heraus. Sie ist eine dieser Protagonisten, die wortwörtlich durchs Feuer für ihre Freunde gehen würde.
Rhasgar ist der undurchschaubare Zauberer des Dark Circus, der die Zuschauer mit seiner Spiegel- und Lichtshow verzaubert. Im Gegensatz dazu hat er eher einen düsteren Charakter. Er lässt niemanden so schnell an sich ran, bis Anouk kommt und langsam, aber sicher die Finsternis in ihm aufdeckt.

Für mich war es ganz schwer, in das Buch reinzukommen und ich bin auch gefühlt auf der allerletzten Seite noch nicht in der Geschichte angekommen. Mir haben die Handlungen zu große Sprünge gemacht und ich wurde als Leser nicht abgeholt. Angefangen mit der allerersten Zirkusaufführung, die direkt in Kapitel 1 beginnt: Obwohl die Beschreibung der Showeinlagen der Artisten sehr bildlich beschrieben war, oder vielleicht sogar gerade deshalb, bin ich irgendwann nicht mehr hinterhergekommen. 

Die Sachen, die dort aufgeführt wurden waren viel zu surreal und sind meiner Meinung nach nicht mit dem normalen Menschenverstand zu erklären, aber Anouk und ihre Cousine haben das alles für gegeben hingenommen und nicht eine einzige Aufführung hinterfragt! Während ich als Leser auf irgendeine Erklärung gewartet habe, die das ganze Buch über nicht kam. Irgendwann so ab 200 Seiten dachte ich dann, dass es wieder geht und das ich zumindest den Großteil verstehen würde, aber dann wurde es nochmal komplizierter und abgedrehter und ich bin komplett ausgestiegen. Und Anouk hat sich das ganze Buch über über nichts gewundert. Nicht mal, als sie viel mehr von dem Zirkus mitbekommen hatte und selber Teil davon wurde. Sie hat das einfach so hingenommen und der Leser musste schauen, wo er bleibt.

Auch die Bildlichkeit, die mir am Anfang ziemlich gefallen hat, hat irgendwann aufgehört. Beziehungsweise, Gesa Schwartz hat nach wie vor alles beschrieben, aber das waren so unvorstellbare und unübersichtliche Beschreibungen, dass man es sich schon wieder gar nicht vorstellen konnte. Ich habe das komplette Buch hindurch immer nur verstanden, was gerade gemacht wurde, und wieso das gemacht wurde, aber nie wie es gemacht wurde und über fast 600 Seiten ist das schon irgendwann mühsam.

Auch die Beziehung zwischen Rhasgar und Anouk hätte so viel schöner sein können. Während Anouk als Protagonistin für den Leser charakterlich ziemlich offen und verständlich war, war Rhasgar einfach so extrem kühl, distanziert und verschlossen, sodass es für mich schwer war auch nur irgendeinen Ansatz von Beziehung zu ihm zu entwickeln. Anouk hätte genauso gut einen Stein lieben können, für zwei Drittel des Buches wäre es dasselbe gewesen. Es gab nur zwei Szenen im ganzen Buch, in denen sich Rhasgar geöffnet hat und die sind beide erst viel zu spät, nämlich Ende des Buches gekommen. Ich kam mir etwas ausgeschlossen aus dem Beziehungsaspekt der Geschichte vor.

Neben Rhasgar wurden auch die anderen Charaktere meiner Meinung nach sehr vernachlässigt und man konnte keine große Beziehung zu ihnen aufbauen. Sie kamen einfach zu wenig vor und wenn, hat man auch nicht viel über sie erfahren.

Was mir an dem Buch wirklich gefallen hat, ist die Handlung an sich. Wie schon gesagt: Die Handlungsstränge und das Ziel der Handlungen hat man durchaus verstanden, nur die Umsetzung war quasi nie verständlich. Mir hat es Spaß gemacht mitzuverfolgen, wie Anouk und Rhasgar gegen die Finsternis im Dark Circus kämpfen und ich wollte am Ende echt wissen, ob sie es schaffen. Das muss man dem Buch nämlich lassen: Dadurch, dass es so wahnsinnig unverständlich war, konnte man definitiv nicht vorhersehen, wie es ausgeht!

Auch das Setting in Frankreich, was vor allem am Anfang der Geschichte thematisiert wurde, war extrem passend und faszinierend. Leider ist das etwas in den Hintergrund gerutscht, aber es war dennoch ein sehr schöner Aspekt des Buches.

Zusammengefasst ist "Scherben der Dunkelheit" von Gesa Schwartz ein Buch, was unheimlich viele Fragen offen lässt und den Leser etwas außen vor lässt, dennoch aber mit Spannung und guter Handlung vollgepackt ist. Leider kann ich dem Buch trotzdem nicht mehr als 1,5 Punkte geben. Für mich überwiegen einfach die negativen Aspekte und die haben mir das Buch auch sehr schwer zum Lesen gemacht.

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100 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 72 Rezensionen

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Keiner trennt uns

Jana von Bergner
Flexibler Einband: 260 Seiten
Erschienen bei Independently published, 01.03.2018
ISBN 9781980407249
Genre: Romane

Rezension:

[3.5]
Nachdem Hannas Vater gestorben ist, steht die 21-jährige plötzlich alleine mit ihren drei Geschwistern da und muss jetzt auch noch darum bangen, diese ebenfalls zu verlieren. Sie brauchen unbedingt einen neuen Erziehungsberechtigten. Doch für Hanna, die 'nebenbei' auch noch Medizin studiert, stehen die Chancen schlecht. Bis sie ein zweites Mal auf den Polizisten Mark trifft, der ihr die Todesnachricht überbracht hat, und dieser ihr seine Hilfe anbietet. Und plötzlich befinden sich die beiden in einer gestellten Beziehung, um die Vormundschaft zu gewinnen.

Hanna ist eine sehr starke junge Frau. Trotz ihres Verlustes beider Eltern stellt sie ihre Trauer in den Hintergrund um voll und ganz für ihre Familie da zu sein. Dabei vernachlässigt sie ihr eigenes Leben komplett. Ich fand es total rührend, wie sie sich um ihren kleinen Bruder Mika gekümmert hat und wie wichtig ihr ihre Familie ist.
Mark, der fünf Jahre ältere Schutzpolizist, lernt Hanna und ihre Geschwister unter sehr ungünstigen Umständen kennen, fühlt sich aber dennoch sofort zu Hanna hingezogen. Dabei kämpft er selber noch mit seiner Vergangenheit, die er unter keinen Umständen irgendjemandem erzählen will. Er war total süß im Umgang mit Mika und hat einfach perfekt zu Hanna gepasst. 

Doch obwohl sowohl Hanna, als auch Mark wirklich tolle Protagonisten waren und ich einfach nur einen zweiten Band von den beiden möchte, haben mir ein paar andere Charakterzüge der beiden nicht so getaugt. 
Hanna war einfach viel zu naiv. Sie kannte Mark noch gar nicht, als sie ihn plötzlich als ihren Freund ausgegeben hat. Natürlich ist er ein Polizist und da erwartet man jetzt nicht irgendwelche dunklen Geheimnisse, aber ihn von jetzt auf gleich in ihr Leben zu holen und von ihm unterschwellig zu erwarten, alles zu tun um ihr die Vormundschaft zu sichern, ist wie gesagt sehr naiv und auch 'etwas' unhöflich ihm gegenüber. Er krempelt dann tatsächlich sein Leben um, um Hanna zu helfen und nachdem sich auch Gefühle zwischen den beiden entwickeln, ist es nicht mehr so krass, dass er ihr von jetzt auf gleich zur Seite steht. Allerdings öffnet er sich immer noch nicht ihr gegenüber und verrennt sich von einer Lüge in die nächste, bis es irgendwann unmöglich wurde, das Lügennetz aufrecht zu erhalten. Für einen 26-jährigen, berufstätigen Mann fand ich das ganz schön unverantwortlich und ehrlich gesagt auch etwas dumm. Klar ist die Schwelle zur Wahrheit oft schwerer, als die zur Lüge, aber er wusste ja die ganze Zeit, wie übel Hanna ihm das nehmen wird und hat trotzdem nicht mit ihr gesprochen. Und dafür, dass er bei der Polizei ist, könnte man schon meinen, dass er etwas mutiger ist. 

So sehr ich die Beziehung von Hanna und Mark liebe, war sie mir leider trotzdem etwas zu schnell. Denn kaum, dass die beiden ihre "Showbeziehung" angefangen haben, waren sie plötzlich total verliebt ineinander und wussten nicht, was sie ohne den anderen machen sollen. Sie haben es zwar dem jeweils anderen nicht gesagt, aber nachdem das Buch ja aus ihrer und seiner Sicht geschrieben ist, wurde das einem als Leser schnell klar. Und es wirkte einfach nur sehr überstürzt. Selbst, wenn es Liebe auf den ersten Blick gewesen wäre, und das ist definitiv nicht passiert. Die Beziehung war einfach von 0 auf 100. Es wäre meiner Meinung nach schöner gewesen, eine Entwicklung der Gefühle der beiden mitzuerleben, selbst wenn das Buch dadurch dann vielleicht 400 statt 300 Seiten lang gewesen wäre.

Aber natürlich gibt es in "Keiner trennt uns" auch einige Aspekte, die mir sehr gefallen haben und die das Buch besonders emotional gemacht haben. Ich habe schon auf den ersten 30 Seiten heulen müssen und das hat in vielen Passagen in dem Buch nicht mehr aufgehört. Mir ging das Schicksal von den vier Geschwistern sehr nahe und vor allem der achtjährige Mika tat mir besonders leid und wegen ihm habe ich definitiv am meisten geheult. Es hat mir einfach im Herzen weh getan, ihn so traurig zu sehen. Auch gefallen hat mir, dass Mark Polizist ist. Irgendwie habe ich eine Schwäche für Polizisten in Büchern/Filmen und Mark bildet da keine Ausnahme. Aber am schönsten an dem ganzen Buch ist immer noch die Beziehung von Mark und Hanna (auch, wenn ich sie weiter oben etwas kritisiert habe). Ich habe es geliebt, wie er für sie da war, wenn sie Unterstützung gebraucht hat, ich habe es geliebt, wie sie sich um ihn gesorgt hat. Die beiden sind so süß und besorgt miteinander umgegangen. Als Leser war es unheimlich entspannend, ihre Beziehung mitzuerleben. Die Chemie zwischen den beiden hat einfach zu 10000% gepasst und ich wünsche mir wirklich einen zweiten Band von den beiden!

Alles in allem hat das Buch neben vielen Kritikpunkten auch einige schöne Aspekte gehabt und ich habe es gerne gelesen. Deswegen gebe ich "Keiner trennt uns" von Jana von Bergner 3.5/5 Sterne.

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590 Bibliotheken, 16 Leser, 0 Gruppen, 122 Rezensionen

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Der letzte erste Kuss

Bianca Iosivoni
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.10.2017
ISBN 9783736304147
Genre: Liebesromane

Rezension:

Elle, die junge Protagonistin, studiert Journalismus und ordnet jedem ihrer Freunde einen individuellen Klingelton zu. Obwohl sie eine eher ruhige Person ist, vor allem im Vergleich mit Emery aus "Der letzte erste Blick" und ihrem besten Freund Luke, schließt man sie sofort ins Herz. Man merkt, dass sie schwer mit ihrer Vergangenheit und auch Gegenwart zu kämpfen hat, sieht aber gleichzeitig auch, wie froh und stark sie durchs Leben geht und das macht sie zu einer mutigen jungen Frau.
Luke, ihr bester Freund, geht liebend gern joggen und hat den unangefochtenen Ruf des Aufreißers am College. Er neckt Elle liebend gerne und ist auch sonst sehr locker aufgelegt. Doch auch er hat so seine Probleme aus seiner Kindheit und obwohl er selbst mit seiner Vergangenheit kämpft, ist er immer für Elle da, wenn sie jemanden braucht und unterstützt sie wo er kann. Natürlich macht sie dasselbe bei ihm auch und irgendwie wundert es einen nicht, dass bei einer so engen Freundschaft auch irgendwann stärkere Gefühle auftauchen...

Bianca Iosivoni deckt in dem Buch außerdem ganz viele verschiedene Themen ab. 
Da gibt es einmal diese tiefe Freundschaft von Elle und Luke, die mich fast zum schmelzen gebracht hat. Ganz ehrlich: Jeder braucht einen Luke in seinem Leben. Er hat sich so süß um Elle gesorgt und gekümmert, war immer für sie da (und andersrum natürlich genauso). Und mal ganz abgesehen davon: Wenn jemand für einen durchs halbe Land fährt, sollte man ihn ganz fest halten und nie mehr weggeben! 
Dann sind da auch noch die Vergangenheiten der beiden, die total unterschiedlich und doch irgendwie ähnlich sind. Ich hatte ein Hass auf gewisse Personen bei Elle und wollte dieser Person am liebsten eine reinhauen, wenn sie nur den Mund aufgemacht hat. Und Luke wollte ich einfach nur in den Arm nehmen, wenn wieder etwas schreckliches passiert ist. Mich haben viele Wendungen einfach nur schockiert und mich zum heulen gebracht.
Das wichtigste Thema sind aber die Gefühle von Luke und Elle, die weit über Freundschaft hinausgehen. Es zerbricht einen, ihnen dabei zuzusehen, wie sie sich so sehr wollen und aber immer der Gedanke an ihre Freundschaft da ist, die sie unter keinen Umständen verlieren wollen. "Das zählt nicht" ist die Entschuldigung für alles was passiert, bis sie, das, was passiert ist nicht mehr entschuldigen können.

Zusammengefasst hat mir an dem Buch einfach alles gefallen. Ich habe echt die komplette Gefühlspalette durchgemacht: Ich habe gelacht, ich habe geheult, fast schon geschluchzt und mir hat's das Herz zerrissen, so emotional war die Geschichte von Elle und Luke. Das Buch hat mich geschockt und mitgerissen und ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so begeistert von einem Buch war.

Deswegen gibt es von mir für "Der letzte erste Kuss" von Bianca Iosivoni 5/5 Sternen

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48 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 18 Rezensionen

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Weihnachten mit dir

Debbie Johnson , Irene Eisenhut
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.10.2017
ISBN 9783453580602
Genre: Liebesromane

Rezension:

Wer bei diesem Buch eine typische Weihnachtsgeschichte mit Stille Nacht, Heilige Nacht und O du Fröhliche erwartet, kann danach lange suchen. Becca hasst Weihnachten schon seitdem sie ein kleines Kind ist und noch hat sich nichts daran geändert. So fährt der Grinch 2.0 zu ihrer Schwester über die Weihnachtstage und erlebt dort ein Weihnachten, dass sie nie vergessen wird.

Obwohl Becca sehr antiweihnachtlich ist - und das meinem Lebensstil zu 10000% widerspricht 😅 - mochte ich sie als Protagonistin sehr und vor allem ihre persönliche Entwicklung im Laufe des Romans war sehr interessant und schön. Man gönnt ihr richtig all die schönen Momente im Comfort Food Café und mit den Ansässigen dort. Mich hat das Buch und Beccas Lebensgeschichte außerdem zu Tränen gerührt, und das ist IMMER ein gutes Zeichen.

Leider ist es Debbie Johnson nicht gelungen, die Nebencharaktere besonders gut einzufangen. Ich hätte gerne mehr über ihre Schwester, den Stammtisch des Cafés, usw. erfahren und das kam sehr kurz. Es hat sich einfach zu sehr auf Becca selbst konzentriert und das war sehr schade.

Kurzum: Das Buch war an vielen Stellen schön, interessant, emotional, hätte aber durchaus noch weiter ausgebaut werden können. Außerdem habe ich ein bisschen die weihnachtliche Stimmung vermisst.

Deshalb bekommt das Buch 3/5 Punkten

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190 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 79 Rezensionen

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Der Weihnachtswald

Angelika Schwarzhuber
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 18.09.2017
ISBN 9783734101366
Genre: Romane

Rezension:

Eva, eine Anwältin aus Frankfurt, fährt jedes Jahr zu ihrer Oma, die einzige Person, die aus ihrer Familie noch lebt. Aber eigentlich macht sich Eva nicht viel aus Weihnachten. Sie findet es nervig und außerdem lädt ihre Oma jedes Jahr ein Waisenkind zu sich nach Hause ein. Wie auch dieses Jahr. Erschwerend kommen auch noch finanzielle Probleme hinzu und es ist nicht sicher, ob die Familie das Haus in dem Eva aufgewachsen ist behalten darf. Das alles sind für Eva genug Gründe, schlecht gelaunt zu sein und sie lässt all ihren Frust an dem kleinen Waisenkind Antonie aus. Das ist zu viel für das Mädchen und sie versucht auszureißen. Gemeinsam mit ihrem Jugendfreund Philipp macht sich Eva auf die Suche nach Antonie. Doch auf der Suche machen sie eine Zeitreise in die Jugend von Evas Oma und erleben die Vorweihnachtszeit zusammen mit längst verstorbenen Angehörigen, bis sie herausfinden, wofür sie wirklich in die Vergangenheit gereist sind.


Eva kam anfangs etwas kaltherzig und hart rüber, was nicht nur an ihrem Verhalten gegenüber Antonie lag. Man hatte das Gefühl, sie hat schon alles aufgegeben und war nur auf ihr eigenes Wohl aus. Doch am Ende vom Roman, wenn man ihre komplette Geschichte kannte, war zumindest ein Teil davon sehr verständlich. Philipp auf der anderen Seite war auf jeden Fall der Nettere der beiden. Er war von Anfang an sehr freundlich und einfühlsam Antonie gegenüber und war nicht so auf sich selber konzentriert. Er war auch der kompletten Familie in der Vergangenheit sehr aufgeschlossen gegenüber. Und die Beziehung zwischen ihm und Eva war vor allem Dank ihm etwas sehr besonderes.


Mich hat diese ganze Zeitreisegeschichte sehr überrascht, weil ich vom Klappentext mehr eine alte Liebe aufgearbeitet verstanden habe. Dass die beiden dann tatsächlich "unversehens in der Vergangenheit" landen, macht diese Geschichte schon sehr einzigartig. Auch das Familienleben in der Vergangenheit war total interessant und die verschiedenen Positionen in der Familie wurden meiner Meinung nach sehr gut beleuchtet. Dadurch, dass es in einer ganz anderen Zeit spielt, war natürlich auch die Spannung sehr hoch: Was passiert als Nächstest? Wie und wann reisen sie zurück? Warum sind sie überhaupt in der Vergangenheit? Vor allem auf Letzeres war ich sehr gespannt und wurde nicht enttäuscht.


Auch der Liebesfaktor der Geschichte konnte mich vollkommen überzeugen, da Eva und Philipp sich selber treu geblieben sind und sich ihre Verbindung zueinander mit jedem Kapitel gesteigert hat. Philipp war total süß im Umgang mit Eva und auch mit Antonie. Vor allem letzteres war besonders schön.


Der einzige Kritikpunkt, den ich bei dem Buch habe, ist die Mitte der Geschichte, die sich leider etwas gezogen hat. Für mich hat es sich die meiste Zeit im Kreis gedreht. Von "Ich habe das herausgefunden" bis "Sie dürfen nicht wissen, wer wir sind" zu "Kommen wir hier wieder weg?" und das mehrere Kapitel lang. Irgendwann hat man auch als Leser den Ernst der Lage erkannt und es hätte durchaus etwas kürzer gefasst werden können.


Doch dann kam der Schluss, der alles wieder rausgerissen hat und das Buch sehr spannend zu einem Ende gebracht hat. Ich kann euch diese Geschichte von Eva, Philipp und Antonie in der Vergangenheit sehr ans Herz legen, da sie trotz einer gewissen Länge etwas einzigartiges an sich hat und außerdem super in die Weihnachtszeit passt. 

Von mir bekommt das Buch 4 von 5 Punkten.

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699 Bibliotheken, 30 Leser, 2 Gruppen, 93 Rezensionen

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Illuminae

Amie Kaufman , Jay Kristoff , Gerald Jung , Katharina Orgaß
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 13.10.2017
ISBN 9783423761833
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Nach einem Angriff auf die Siedlung Kerenza muss die überlebende Bevölkerung in Raumschiffen ins Weltall flüchten, um auf einen sicheren Planeten zu fliegen. Dabei wird keine Rücksicht auf Familie und Freunde genommen und jeder mit zufällig auf die drei Raumschiffe zugeteilt. So auch Kady Grant und Ezra Mason, die am Morgen vom Angriff noch der Meinung waren, das Ende ihrer Beziehung wäre das Schlimmste, was ihnen passieren könnte. Während ihrer Reise nehmen beide komplett unterschiedliche Rollen ein: Kady taucht ab und hilft dem Untergrund alles Schlimme zu verhindern, während Ezra als Pilot eingesetzt wird. Doch plötzlich dreht die künstliche Intelligenz AIDAN völlig durch und entfacht eine Art Krieg zwischen den Raumschiffen entfacht und außerdem den tödlichen Virus Phobos freisetzt. Kady und Ezra versuchen die Katastrophe zu bekämpfen und dabei  ihre Liebe zueinander zu retten.


Die Idee hinter der Geschichte ist wirklich gut. Mir hat die Beziehung zwischen Kady und Ezra gefallen und außerdem ist Kady eine echt mutige, starke junge Frau. Ein weiterer Pluspunkt der Geschichte: Sie war an einigen Stellen, vor allem am Ende sehr emotional. Was das Buch für mich zum Scheitern gebracht hat, war tatsächlich die Gestaltung.


Dadurch, dass die Geschichte hauptsächlich durch Chatverläufe zwischen Piloten und denen zwischen Kady und Ezra, beziehungsweise Kady und dem Untergrund erzählt wird, hat mir ein bisschen der Zusammenhang gefehlt. Ich bin schon am Anfang des Buches mit all den Piloten und Raumschiffen durcheinander gekommen und durch die vielen Infos am Anfang, bin ich irgendwann gar nicht mehr zurechtgekommen, wer jetzt wohin gehört und was machen will. Auch die Monologe von AIDAN waren eher kompliziert. 


Dennoch ist das Buch künstlerisch gesehen eine Hochleistung und viel mehr als nur ein normales Buch. Die verschiedenen, ausführlichen Grafiken und die verschiedenen Gestaltungen der Chatverläufe oder AIDANs Monologen sind echt Wahnsinn gewesen. Wer also das Buch nicht lesen will, sollte zumindest mal in einer Buchhandlung durchblättern, weil das lohnt sich wirklich!


Und weil die Geschichte zwar emotional war, ich ihr aber nicht folgen konnte, die Gestaltung aber top war, gebe ich den Illuminae Akten 3/5 Sternen

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New York zu verschenken

Anna Pfeffer
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei cbj, 28.08.2017
ISBN 9783570173978
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Anton wurde abserviert. Und das, kurz nachdem er seiner Ex eine Reise nach New York geschenkt hatte! Weil er aber nicht alleine reisen will, sucht er kurzerhand auf Instagram nach einer neuen Olivia Lindmann, denn auf den Namen ist das Ticket gebucht. Und wie es der Zufall so will, schreibt ihn tatsächlich jemand an: Liv, die eine kleine Schwester daheim hat, deren Eltern getrennt sind und die sich einfach nicht zeigen will. Und das, obwohl Anton immer und immer wieder darauf beharrt. Doch nach einer Weile ist das Aussehen Nebensache, denn die beiden lernen sich immer näher kennen, bis ihre Bekanntschaft eine überraschende Wendung nimmt.
Anton wurde schon während der Geschichte mehrmals von Liv als oberflächlich und arrogant bezeichnet und leider muss ich ihr da zustimmen. Er hat viele grenzwertige Kommentare vom Stapel gelassen, die immer wieder auf dem Aussehen von Frauen allgemein, von dem von Liv, dem seiner neuen Freundin und dem seiner Ex herumhacken und mit der Zeit echt viel werden. Auch hat er sich null wie ein 17-jähriger Teenager verhalten (Ich hatte das Gefühl, dass die beiden viel jünger sind, als wie es im Klappentext steht). Und sein Bezug zu Geld ist wirklich sehr verschoben. Mag ja sein, dass seine Eltern relativ reich sind, aber dann mit dem Geld um sich schmeißen und seiner Freundin dieses und jenes kaufen: Wirklich? Aber er hatte auch ein paar positive Seiten an sich. Zum Schluss des Romanes, als er dann wirklich interessiert an Liv ist und nicht nur daran, wie sie aussieht, wird er ihr gegenüber sehr süß und aufmerksam und sein Humor hatte auch öfter etwas, dass mir sehr gefallen hat.

Liv war von Anfang an die Bodenständigere der beiden, weshalb sie mir sympathischer war, als Anton. Doch auch sie war genauso, wie Anton sie immer beschrieben hatte: sehr voreingenommen. Sie hat Anton oftmals nicht die Chance gelassen, mit ihr zu schreiben, denn oft war sie einfach eingeschnappt und hat ihn ignoriert. Sie hat ihn von Anfang an in eine Schublade gesteckt und er hatte es schwer, dort wieder rauszukommen. Und das hat mich mit der Zeit auch sehr genervt. Sie fand ich außerdem sehr zurückhaltend während dem ganzen Chat.
Und da wären wir auch schon bei einer Sache, die in dem Buch anders war: Chat. Das ganze Buch ist ein WhatsApp Chat Verlauf und dieser wird nicht ein einziges Mal unterbrochen. Mir persönlich hat diese Art von Geschichte gefallen, auch wenn ich am Anfang eher skeptisch war. Man ist gut mitgekommen, von wem jetzt welche Nachricht war und außerdem war es sehr flüssig zu lesen. Was allerdings nicht so toll war, war die fehlende Tiefe in der Geschichte. In einem Chat kann man einfach nicht wirklich tiefsinnig werden (und wenn doch, über Sprachnachrichten, zumindest ist es bei mir so :D) und jedesmal, wenn es anfing tiefer zu werden, hat einer von den beiden einen witzigen Spruch geschrieben und das wars. Im echten Gespräch ist das normalerweise nicht so.

Die Entwicklung der Geschichte war zudem etwas langweilig, da die meiste Zeit über die selben Sachen geschrieben wurde und sich nie etwas neues aufgetan hat. Es ging so gesehen mehr um die Charaktere, als um die Geschichte und nachdem die Charaktere jetzt nicht so wahnsinnig toll waren, kann man zusammengefasst sagen, dass der Roman für zwischendurch auf jeden Fall super ist, man aber auf keinen Fall mehr erwarten sollte, denn dann wird man nur von etwas flachen Protagonisten und einem nicht ganz so spannenden Verlauf enttäuscht.

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Ich und die Heartbreakers

Ali Novak , Michaela Link
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.06.2017
ISBN 9783570311172
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Stellas Schwester, der größte Fan der Heartbreakers, hat Krebs und kann deshalb nicht auf eines der Konzerte ihrer Lieblingsband gehen. Stella würde alles für sie tun und so fährt sie mit ihrem Bruder Drew bis nach Chicago um ein Autogramm zu holen - und das, obwohl sie nicht mal die Musik der vier Jungs mag! Doch alles kommt etwas anders als geplant und plötzlich verbringen die beiden Geschwister einen kompletten Abend mit der Band, die tatsächlich viel sympathischer ist, als Stella sich je erträumen konnte. Vor allem an Oliver Perry hat es ihr angetan. Doch kann man mit einem Superstar glücklich werden? Vor allem, wenn die eigene Schwester daheim immer kranker wird? Stella begibt sich auf eine Reise der Selbstentdeckung und ist auf dem besten Weg dabei nicht nur ihr Herz zu verlieren.
Stella, fast achtzehn Jahre, liebt ihre Familie über alles und das stellt sich ihr in den Weg, als sie an ihre eigene Zukunft denkt. Sie liebt es zu fotografieren und hasst die Musik der Heartbreakers (aber nicht die Jungs dahinter). Während dem Roman lernt sie an sich selber zu denken und nicht ihr ganzes Leben nach den Wünschen anderer und dem Krebs ihrer Schwester zu richten.Oliver, der Leadsänger der Heartbreakers liebt das Leben in der Band und sieht die Jungs als seine Familie an, was ihm am Ende des Romans einige Probleme bereitet. Er ist sehr aufmerksam und süß Stella gegenüber und auch er entwickelt sich während der Geschichte weiter.
Mich hat die ganze Geschichte sehr an One Direction erinnert. Bei der ganzen Atmosphäre der Jungs und der Szenen Backstage musste ich immer wieder an den Film "This Is Us" von 1D denken und das hat mir sehr gefallen (einmal Directioner, immer Directioner). Und die Beziehung zwischen Stella und Oliver war sehr süß und ich mochte vor allem ihn sofort.
Was mir wiederum nicht so gut gefallen hat, war die schnelle, innige Beziehung zwischen Stella und der Band, allen voran Oliver. Im ersten Moment schreit sie die Jungs im Aufzug noch an, zwei Stunden später schleicht sie sich heimlich mit ihnen aus ihrem Hotelzimmer und noch später schaut sie, angekuschelt an Oliver, einen Film mit ihm. Die ganze Liebesgeschichte fand auf den ersten hundert Seiten statt und der Rest vom Buch erzählt Stellas inneren Konflikt zwischen ihrer eigenen Zukunft und ihrer Schwester, was immer ein Hin und Her mit denselben Argumenten war. Und kaum, dass einmal was schlimmes passiert ist, verteufelt sie ihre eigene Entscheidung. Auch die Szenen, die hochdramatisch hätten sein können und vermutlich auch sollen, waren gefühlsmäßig eher flach.
Was mich beeindruckt hat, war der leichte, flüssige Schreibstil. Normalerweise brauche ich für 100 Seiten durchschnittlich eine Stunde (kommt ganz aufs Buch drauf an), aber bei diesem Buch war ich bereits nach einer halben Stunde auf Seite 100 und hatte den kompletten Roman nach zweieinhalb Stunden durch.
Zusammengefasst gebe ich dem Buch 3.5 Punkte, weil ich mit den Konflikten und den dramatischen Szenen nicht ganz warm geworden bin und mir alles etwas zu schnell ging, der Rest aber sehr süß war und mich alles an One Direction erinnert hat :D
Für mich war "Ich und die Heartbreakers" auf jeden Fall mehr eine Lektüre für zwischendurch, als eine bewegende Liebesgeschichte. Wenn ihr also auf der Suche nach einer leichten Geschichte seid, solltet ihr dem Buch auf jeden Fall eine Chance geben!

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Taste of Love - Geheimzutat Liebe

Poppy J. Anderson
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 13.01.2017
ISBN 9783404174683
Genre: Liebesromane

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Morgen lieb ich dich für immer

Jennifer L. Armentrout , Anja Hansen-Schmidt
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.03.2017
ISBN 9783570311417
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ihre Kindheit war alles andere als einfach. Mallory und Rider wurden als sie klein waren beide von derselben Familie adoptiert, die die beiden Kinder misshandelt, bis sie nach vielen Jahren endlich in eine andere kommen. Doch sie werden getrennt und kommen in finanziell total verschiedene Familien. Mallory hat eine sichere, geplante Zukunft vor sich, während Rider um jeden Cent kämpfen muss. Als die beiden sich an Mallorys erstem Schultag an einer öffentlichen Schule wiedersehen, können sie es kaum fassen. Sie treffen sich immer wieder und während die anfangen, immer mehr füreinander zu empfinden, tun sich neue Freund- und Feindschaften auf und die Vergangenheit wird immer weiter aufgerissen.
Mallory, die im Buch immer wieder als Maus bezeichnet wird, wurde schon in Kindestagen immer von Rider beschützt. Als sie wieder an die öffentliche Schule geht, muss sie das plötzlich selber machen. Sie wird herausgefordert mit ihrer eigenen Stimme für sich zu stehen und unabhängig zu werden. Rider hingegen war schon immer der, der den Mund aufgemacht hat und sich schon als er ganz klein war für andere, in dem Fall Mallory, eingesetzt. Doch auch er hat Probleme während des Romans. Da gibt es zum Beispiel die eifersüchtige Freundin, oder den kleinen Adoptivbruder, der immer in Schwierigkeiten ist und Rider muss schon wieder für andere da sein.
Leider klingt die Geschichte nur im Klappentext wirklich gut. Während dem Buch gab es einige Stellen, die sich sehr gezogen haben und ich habe zwischenzeitlich auch mal ein anderes Buch reingeschoben. Und auch die Stellen, die dramatisch und emotional sein sollten, waren bis auf eine einzige Ausnahme eher gefühlslos und haben mich nicht wirklich berührt.
Mallorys Entwicklung hat sich die ganze Zeit auf einen Aspekt beschränkt, was mit der Zeit etwas langweilig wurde. Sie hat immer denselben Konflikt in sich selber gekämpft, was auch irgendwann den Reiz verlor. Von Riders Entwicklung hat man leider nicht viel mitbekommen. Er war die meiste Zeit des Romans derjenige, der mit der Vergangenheit zurechtkommt, bis er dann plötzlich, von jetzt auf gleich doch Probleme damit hatte.
Nur beim Ende hat mich Jennifer L. Armentrout überrascht, als sie einen Schluss geschrieben hat, mit dem ich so gar nicht gerechnet habe. Das war aber auch wirklich die einzige Überraschung den ganzen Roman über.

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Wie die Luft zum Atmen

Brittainy C. Cherry , Katja Bendels
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei LYX, 13.01.2017
ISBN 9783736303188
Genre: Liebesromane

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Royal Passion

Geneva Lee , Andrea Brandl
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 18.01.2016
ISBN 9783734102837
Genre: Erotische Literatur

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Who Runs the World?

Virginia Bergin
E-Buch Text: 352 Seiten
Erschienen bei Macmillan Children's Books, 01.06.2017
ISBN 9781509834044
Genre: Sonstiges

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ab 5 jahren, der hörverlag, disney, hörbuch, kinderbuch

Der König der Löwen

Luzia Czernich , Frank-Lorenz Engel
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Der Hörverlag, 27.03.2017
ISBN 9783844525243
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Simba soll nach seinem Vater der neue König des geweihten Landes werden, doch sein Onkel Scar hat etwas dagegen - er will den Thron für sich haben. Durch einen gemeinen Plan muss Simba das Land verlassen und schämt sich wiederzukommen. Doch bald findet er neue Freunde: Timon und Pumbaa, die ihm zeigen, dass er seine Sorgen hinter sich lassen muss - Hakuna Matata ist ihr Lebensmotto - und ein paar Jahre klappt das auch, bis Nala, Simbas alte Löwenfreundin kommt und ihn holt, um das geweihte Land vor Scar zu retten.


Das Hörbuch ist sehr angenehm zu hören. Die Stimme war sehr ruhig und die Geschichte berührend wie immer, obwohl ich kaum Bezug zu den Disneyfilmen habe... 😅 Außerdem ist König der Löwen ein unanstreitbarer Klassiker, da kann man gar nichts falsch machen!


Durch die Kürze der Geschichte kann man das Hörbuch auch echt zwischendurch mal hören und zu den Löwen, Erdmännchen und Warzenschweinen verreisen 🌴🐆

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Deathline - Ewig dein

Janet Clark
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbj, 20.03.2017
ISBN 9783570173664
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Josie hat sich schon immer eine Bestimmung in ihrem Leben gewünscht. Um endlich mal eine zu bekommen, vollzieht sie ein Ritual der Yowama, dem Naturvolk ihrer Gegend. Und ein paar Jahre später fangen plötzliche komische Sachen an. Das komplette Telefonnetz fällt aus, in dem Café ihrer Freundin Dana haben alle Videokonsolen dieselbe Störung... Und so viele undurchschaubare Gäste auf der Pferderanch. Außerdem ist da auch noch Ray ein Greenie, beziehungsweise Yowama, der urplötzlich auf der Ranch arbeitet, und dass, obwohl Josies Vater schon seit Jahren keine Yowama mehr einstellt. Je mehr passiert, desto mehr läuft die ganze Sache aus dem Ruder und Josie muss versuchen, das Leben ihrer Freunde und Pferde zu schützen.


Josie ist eine angenheme Protagonistin, die allem auf den Grund gehen will und von jetzt auf gleich sogar sehr viel hat, dem sie auf den Grund gehen muss. Doch egal, was sie entdeckt, sie verkraftet es ziemlich gut und macht fast sofort weiter. Sie hat eine starke Persönlichkeit und es scheint, als lässt sie sich von nichts und niemandem runterziehen.

Ray auf der anderen Seite ist sehr geheimnissvoll und ist darum bemüht, dass niemandem in seinem Umfeld etwas passiert. Das hat ihn manchmal etwas übervorsichtig werden lassen, aber alles in allem habe ich auch ihn in mein Herz geschlossen.


Die Geschichte war echt extrem spannend. Ich habe die ganze Zeit mitgefiebert und irgendwann war ich an einem Punkt, wo ich einfach nicht wusste, wie es ausgeht und wie ich das Ende verkraften soll 😅  Das Buch hatte außerdem auch einige emotionale Parts, bei denen ich angefangen habe, zu weinen, obwohl es ein Hörbuch war. Auch das Ganze Yowama-Naturvolk-Feeling war sehr interessant und spannend, vor allem, weil dieses Naturvolk etwas übernatürliches an sich hat. 

 

Die Geschichte spielt größtenteils auf einer Pferderanch, aber ich kann jeden beruhigen, der Pferderomane nicht wirklich mag, denn die Pferde spielen die meiste Zeit eher eine kleine Rolle im Hintergrund und es geht nie nur um die Tiere, sondern immer um Ray und Josie und die ganzen komischen Sachen, die um sie herum passieren.

 

Die Stimme von Friederike Walke war sehr angenehm anzuhören. Sie hat eine relativ tiefe Stimme meiner Meinung nach und das hat perfekt zu der Geschichte gepasst.


Trotz all der positiven Aspekte, gebe ich dem Buch nur 4.5 Punkte von 5, einfach, weil mich das Ende nicht mehr so fesseln konnte, wie der Anfang. Das kann unter Umständen auch daran liegen, dass ich das Ende nicht wahrhaben wollte, es rausgezögert habe, und die Spannung dadurch verloren gegangen ist, aber ich muss trotzdem einen kleinen halben Punkt deshalb abziehen....

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Herzklopfen auf Französisch

Stephanie Perkins ,
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.01.2014
ISBN 9783570402207
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Anna wird von ihrem Vater, einem Schnulzenautor, an die School of America in Paris, kurz SOAP, geschickt, wo sie bereits an ihrem ersten Abend den überaus süßen und herzlichen Étienne St. Claie kennnenlernt und sich seinem Charme von der ersten Sekunde an nicht entziehen kann. Doch wie es so ist bei besonders heißen Typen: Sie haben schon eine Freundin. Und in diesem Fall kommt noch dazu: Daheim, in Atlanta, wartet Cristopher auf Anna. So stürzt sie sich in ein Schuljahr voller Ärger, und das nur, weil St. Clair einfach nicht ander kann, als unbeschreiblich zu sein.

Anna, die Protagonistin, begegnet dem Leser als sympathisch, offen und herzlich. Obwohl sie gegen ihren Willen nach Paris geschickt wurde, arrangiert sie sich kurze Zeit mit der Situation und genießt die Zeit. Sie möchte später Filmkritikerin werden, was mehrfach erwähnt wurrde und man außerdem daran sehen kann, dass sie in ihrer Freizeit immer ins Kino gegangen ist.
Étienne St. Clair, meist nur St. Clair genannt, ist in Amerika geboren, in England aufgewachsen (daher hat er auch einen laut Anna und vielen anderen Mädchen "unwiderstehlichen, britischen Akzen") und geht in Paris zur Schule - total international also. Er hat Höhenangst und mag es nicht, alleine zu sein. Seine Familienverhältnisse sind von Anfang an eher weniger ideal und verschlimmern sich außerdem im Laufe des Buches. Er wird als etwas kleiner, aber total süß, herlich und witzig beschrieben und genauso sieht man ihn als Leser.

Mir hat die Geschichte echt gut gefallen. Ich musste schon auf den ersten Seiten Tränen verdrücken und die sofortige Chemie zwischen Anna und St. Clair ist unheimlich herzerwärmend. Aber auch die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Charakteren ist echt gelungen. Dadurch, dass sowohl Anna, als auch St. Clair eine (Fast-)Beziehung mit jemand anderem haben, gibt es ein großes Hin- und Her in der Mitte des Buches, das auf den letzten paar Seiten etwas nervig wird, aber da kriegt Stephanie Perkins ganz schnell die Kurve, sodass das nicht wirklich stört.

Ich glaube auch, dass das Buch den Faktor "Im Ausland leben" ziemlich gut darstellt, obwohl ich persönlich keine großen Erfahrungen damit habe. Und auch das ganze Paris-Feeling (Eiffelturm, Notre Dame, Cafés...) hat dem Buch ein gewisses Etwas gegeben, dass mich auch sehr gefesselt habe. Ich habe mich jeden Abend auf das Lesen gefreut 😊

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Tags: anna and the french kiss, lovestory, young adult   (3)
 
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