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132 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 45 Rezensionen

weihnachten, liebe, waisenkind, familie, vergangenheit

Der Weihnachtswald

Angelika Schwarzhuber
Flexibler Einband
Erschienen bei Blanvalet, 18.09.2017
ISBN 9783734101366
Genre: Romane

Rezension:

Eva, eine Anwältin aus Frankfurt, fährt jedes Jahr zu ihrer Oma, die einzige Person, die aus ihrer Familie noch lebt. Aber eigentlich macht sich Eva nicht viel aus Weihnachten. Sie findet es nervig und außerdem lädt ihre Oma jedes Jahr ein Waisenkind zu sich nach Hause ein. Wie auch dieses Jahr. Erschwerend kommen auch noch finanzielle Probleme hinzu und es ist nicht sicher, ob die Familie das Haus in dem Eva aufgewachsen ist behalten darf. Das alles sind für Eva genug Gründe, schlecht gelaunt zu sein und sie lässt all ihren Frust an dem kleinen Waisenkind Antonie aus. Das ist zu viel für das Mädchen und sie versucht auszureißen. Gemeinsam mit ihrem Jugendfreund Philipp macht sich Eva auf die Suche nach Antonie. Doch auf der Suche machen sie eine Zeitreise in die Jugend von Evas Oma und erleben die Vorweihnachtszeit zusammen mit längst verstorbenen Angehörigen, bis sie herausfinden, wofür sie wirklich in die Vergangenheit gereist sind.


Eva kam anfangs etwas kaltherzig und hart rüber, was nicht nur an ihrem Verhalten gegenüber Antonie lag. Man hatte das Gefühl, sie hat schon alles aufgegeben und war nur auf ihr eigenes Wohl aus. Doch am Ende vom Roman, wenn man ihre komplette Geschichte kannte, war zumindest ein Teil davon sehr verständlich. Philipp auf der anderen Seite war auf jeden Fall der Nettere der beiden. Er war von Anfang an sehr freundlich und einfühlsam Antonie gegenüber und war nicht so auf sich selber konzentriert. Er war auch der kompletten Familie in der Vergangenheit sehr aufgeschlossen gegenüber. Und die Beziehung zwischen ihm und Eva war vor allem Dank ihm etwas sehr besonderes.


Mich hat diese ganze Zeitreisegeschichte sehr überrascht, weil ich vom Klappentext mehr eine alte Liebe aufgearbeitet verstanden habe. Dass die beiden dann tatsächlich "unversehens in der Vergangenheit" landen, macht diese Geschichte schon sehr einzigartig. Auch das Familienleben in der Vergangenheit war total interessant und die verschiedenen Positionen in der Familie wurden meiner Meinung nach sehr gut beleuchtet. Dadurch, dass es in einer ganz anderen Zeit spielt, war natürlich auch die Spannung sehr hoch: Was passiert als Nächstest? Wie und wann reisen sie zurück? Warum sind sie überhaupt in der Vergangenheit? Vor allem auf Letzeres war ich sehr gespannt und wurde nicht enttäuscht.


Auch der Liebesfaktor der Geschichte konnte mich vollkommen überzeugen, da Eva und Philipp sich selber treu geblieben sind und sich ihre Verbindung zueinander mit jedem Kapitel gesteigert hat. Philipp war total süß im Umgang mit Eva und auch mit Antonie. Vor allem letzteres war besonders schön.


Der einzige Kritikpunkt, den ich bei dem Buch habe, ist die Mitte der Geschichte, die sich leider etwas gezogen hat. Für mich hat es sich die meiste Zeit im Kreis gedreht. Von "Ich habe das herausgefunden" bis "Sie dürfen nicht wissen, wer wir sind" zu "Kommen wir hier wieder weg?" und das mehrere Kapitel lang. Irgendwann hat man auch als Leser den Ernst der Lage erkannt und es hätte durchaus etwas kürzer gefasst werden können.


Doch dann kam der Schluss, der alles wieder rausgerissen hat und das Buch sehr spannend zu einem Ende gebracht hat. Ich kann euch diese Geschichte von Eva, Philipp und Antonie in der Vergangenheit sehr ans Herz legen, da sie trotz einer gewissen Länge etwas einzigartiges an sich hat und außerdem super in die Weihnachtszeit passt. 

Von mir bekommt das Buch 4 von 5 Punkten.

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365 Bibliotheken, 26 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

illuminae, jay kristoff, amie kaufman, liebe, science fiction

Illuminae

Amie Kaufman , Jay Kristoff , Gerald Jung , Katharina Orgaß
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 13.10.2017
ISBN 9783423761833
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Nach einem Angriff auf die Siedlung Kerenza muss die überlebende Bevölkerung in Raumschiffen ins Weltall flüchten, um auf einen sicheren Planeten zu fliegen. Dabei wird keine Rücksicht auf Familie und Freunde genommen und jeder mit zufällig auf die drei Raumschiffe zugeteilt. So auch Kady Grant und Ezra Mason, die am Morgen vom Angriff noch der Meinung waren, das Ende ihrer Beziehung wäre das Schlimmste, was ihnen passieren könnte. Während ihrer Reise nehmen beide komplett unterschiedliche Rollen ein: Kady taucht ab und hilft dem Untergrund alles Schlimme zu verhindern, während Ezra als Pilot eingesetzt wird. Doch plötzlich dreht die künstliche Intelligenz AIDAN völlig durch und entfacht eine Art Krieg zwischen den Raumschiffen entfacht und außerdem den tödlichen Virus Phobos freisetzt. Kady und Ezra versuchen die Katastrophe zu bekämpfen und dabei  ihre Liebe zueinander zu retten.


Die Idee hinter der Geschichte ist wirklich gut. Mir hat die Beziehung zwischen Kady und Ezra gefallen und außerdem ist Kady eine echt mutige, starke junge Frau. Ein weiterer Pluspunkt der Geschichte: Sie war an einigen Stellen, vor allem am Ende sehr emotional. Was das Buch für mich zum Scheitern gebracht hat, war tatsächlich die Gestaltung.


Dadurch, dass die Geschichte hauptsächlich durch Chatverläufe zwischen Piloten und denen zwischen Kady und Ezra, beziehungsweise Kady und dem Untergrund erzählt wird, hat mir ein bisschen der Zusammenhang gefehlt. Ich bin schon am Anfang des Buches mit all den Piloten und Raumschiffen durcheinander gekommen und durch die vielen Infos am Anfang, bin ich irgendwann gar nicht mehr zurechtgekommen, wer jetzt wohin gehört und was machen will. Auch die Monologe von AIDAN waren eher kompliziert. 


Dennoch ist das Buch künstlerisch gesehen eine Hochleistung und viel mehr als nur ein normales Buch. Die verschiedenen, ausführlichen Grafiken und die verschiedenen Gestaltungen der Chatverläufe oder AIDANs Monologen sind echt Wahnsinn gewesen. Wer also das Buch nicht lesen will, sollte zumindest mal in einer Buchhandlung durchblättern, weil das lohnt sich wirklich!


Und weil die Geschichte zwar emotional war, ich ihr aber nicht folgen konnte, die Gestaltung aber top war, gebe ich den Illuminae Akten 3/5 Sternen

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180 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 90 Rezensionen

new york, anna pfeffer, liebe, chatroman, cbj verlag

New York zu verschenken

Anna Pfeffer
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbj, 28.08.2017
ISBN 9783570173978
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Anton wurde abserviert. Und das, kurz nachdem er seiner Ex eine Reise nach New York geschenkt hatte! Weil er aber nicht alleine reisen will, sucht er kurzerhand auf Instagram nach einer neuen Olivia Lindmann, denn auf den Namen ist das Ticket gebucht. Und wie es der Zufall so will, schreibt ihn tatsächlich jemand an: Liv, die eine kleine Schwester daheim hat, deren Eltern getrennt sind und die sich einfach nicht zeigen will. Und das, obwohl Anton immer und immer wieder darauf beharrt. Doch nach einer Weile ist das Aussehen Nebensache, denn die beiden lernen sich immer näher kennen, bis ihre Bekanntschaft eine überraschende Wendung nimmt.
Anton wurde schon während der Geschichte mehrmals von Liv als oberflächlich und arrogant bezeichnet und leider muss ich ihr da zustimmen. Er hat viele grenzwertige Kommentare vom Stapel gelassen, die immer wieder auf dem Aussehen von Frauen allgemein, von dem von Liv, dem seiner neuen Freundin und dem seiner Ex herumhacken und mit der Zeit echt viel werden. Auch hat er sich null wie ein 17-jähriger Teenager verhalten (Ich hatte das Gefühl, dass die beiden viel jünger sind, als wie es im Klappentext steht). Und sein Bezug zu Geld ist wirklich sehr verschoben. Mag ja sein, dass seine Eltern relativ reich sind, aber dann mit dem Geld um sich schmeißen und seiner Freundin dieses und jenes kaufen: Wirklich? Aber er hatte auch ein paar positive Seiten an sich. Zum Schluss des Romanes, als er dann wirklich interessiert an Liv ist und nicht nur daran, wie sie aussieht, wird er ihr gegenüber sehr süß und aufmerksam und sein Humor hatte auch öfter etwas, dass mir sehr gefallen hat.

Liv war von Anfang an die Bodenständigere der beiden, weshalb sie mir sympathischer war, als Anton. Doch auch sie war genauso, wie Anton sie immer beschrieben hatte: sehr voreingenommen. Sie hat Anton oftmals nicht die Chance gelassen, mit ihr zu schreiben, denn oft war sie einfach eingeschnappt und hat ihn ignoriert. Sie hat ihn von Anfang an in eine Schublade gesteckt und er hatte es schwer, dort wieder rauszukommen. Und das hat mich mit der Zeit auch sehr genervt. Sie fand ich außerdem sehr zurückhaltend während dem ganzen Chat.
Und da wären wir auch schon bei einer Sache, die in dem Buch anders war: Chat. Das ganze Buch ist ein WhatsApp Chat Verlauf und dieser wird nicht ein einziges Mal unterbrochen. Mir persönlich hat diese Art von Geschichte gefallen, auch wenn ich am Anfang eher skeptisch war. Man ist gut mitgekommen, von wem jetzt welche Nachricht war und außerdem war es sehr flüssig zu lesen. Was allerdings nicht so toll war, war die fehlende Tiefe in der Geschichte. In einem Chat kann man einfach nicht wirklich tiefsinnig werden (und wenn doch, über Sprachnachrichten, zumindest ist es bei mir so :D) und jedesmal, wenn es anfing tiefer zu werden, hat einer von den beiden einen witzigen Spruch geschrieben und das wars. Im echten Gespräch ist das normalerweise nicht so.

Die Entwicklung der Geschichte war zudem etwas langweilig, da die meiste Zeit über die selben Sachen geschrieben wurde und sich nie etwas neues aufgetan hat. Es ging so gesehen mehr um die Charaktere, als um die Geschichte und nachdem die Charaktere jetzt nicht so wahnsinnig toll waren, kann man zusammengefasst sagen, dass der Roman für zwischendurch auf jeden Fall super ist, man aber auf keinen Fall mehr erwarten sollte, denn dann wird man nur von etwas flachen Protagonisten und einem nicht ganz so spannenden Verlauf enttäuscht.

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123 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

krebs, musik, boyband, boygroup, drew

Ich und die Heartbreakers

Ali Novak , Michaela Link
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.06.2017
ISBN 9783570311172
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Stellas Schwester, der größte Fan der Heartbreakers, hat Krebs und kann deshalb nicht auf eines der Konzerte ihrer Lieblingsband gehen. Stella würde alles für sie tun und so fährt sie mit ihrem Bruder Drew bis nach Chicago um ein Autogramm zu holen - und das, obwohl sie nicht mal die Musik der vier Jungs mag! Doch alles kommt etwas anders als geplant und plötzlich verbringen die beiden Geschwister einen kompletten Abend mit der Band, die tatsächlich viel sympathischer ist, als Stella sich je erträumen konnte. Vor allem an Oliver Perry hat es ihr angetan. Doch kann man mit einem Superstar glücklich werden? Vor allem, wenn die eigene Schwester daheim immer kranker wird? Stella begibt sich auf eine Reise der Selbstentdeckung und ist auf dem besten Weg dabei nicht nur ihr Herz zu verlieren.
Stella, fast achtzehn Jahre, liebt ihre Familie über alles und das stellt sich ihr in den Weg, als sie an ihre eigene Zukunft denkt. Sie liebt es zu fotografieren und hasst die Musik der Heartbreakers (aber nicht die Jungs dahinter). Während dem Roman lernt sie an sich selber zu denken und nicht ihr ganzes Leben nach den Wünschen anderer und dem Krebs ihrer Schwester zu richten.Oliver, der Leadsänger der Heartbreakers liebt das Leben in der Band und sieht die Jungs als seine Familie an, was ihm am Ende des Romans einige Probleme bereitet. Er ist sehr aufmerksam und süß Stella gegenüber und auch er entwickelt sich während der Geschichte weiter.
Mich hat die ganze Geschichte sehr an One Direction erinnert. Bei der ganzen Atmosphäre der Jungs und der Szenen Backstage musste ich immer wieder an den Film "This Is Us" von 1D denken und das hat mir sehr gefallen (einmal Directioner, immer Directioner). Und die Beziehung zwischen Stella und Oliver war sehr süß und ich mochte vor allem ihn sofort.
Was mir wiederum nicht so gut gefallen hat, war die schnelle, innige Beziehung zwischen Stella und der Band, allen voran Oliver. Im ersten Moment schreit sie die Jungs im Aufzug noch an, zwei Stunden später schleicht sie sich heimlich mit ihnen aus ihrem Hotelzimmer und noch später schaut sie, angekuschelt an Oliver, einen Film mit ihm. Die ganze Liebesgeschichte fand auf den ersten hundert Seiten statt und der Rest vom Buch erzählt Stellas inneren Konflikt zwischen ihrer eigenen Zukunft und ihrer Schwester, was immer ein Hin und Her mit denselben Argumenten war. Und kaum, dass einmal was schlimmes passiert ist, verteufelt sie ihre eigene Entscheidung. Auch die Szenen, die hochdramatisch hätten sein können und vermutlich auch sollen, waren gefühlsmäßig eher flach.
Was mich beeindruckt hat, war der leichte, flüssige Schreibstil. Normalerweise brauche ich für 100 Seiten durchschnittlich eine Stunde (kommt ganz aufs Buch drauf an), aber bei diesem Buch war ich bereits nach einer halben Stunde auf Seite 100 und hatte den kompletten Roman nach zweieinhalb Stunden durch.
Zusammengefasst gebe ich dem Buch 3.5 Punkte, weil ich mit den Konflikten und den dramatischen Szenen nicht ganz warm geworden bin und mir alles etwas zu schnell ging, der Rest aber sehr süß war und mich alles an One Direction erinnert hat :D
Für mich war "Ich und die Heartbreakers" auf jeden Fall mehr eine Lektüre für zwischendurch, als eine bewegende Liebesgeschichte. Wenn ihr also auf der Suche nach einer leichten Geschichte seid, solltet ihr dem Buch auf jeden Fall eine Chance geben!

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327 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 103 Rezensionen

kochen, liebe, taste of love, poppy j. anderson, maine

Taste of Love - Geheimzutat Liebe

Poppy J. Anderson
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 13.01.2017
ISBN 9783404174683
Genre: Liebesromane

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698 Bibliotheken, 31 Leser, 1 Gruppe, 138 Rezensionen

liebe, jennifer l. armentrout, morgen lieb ich dich für immer, vergangenheit, rezension

Morgen lieb ich dich für immer

Jennifer L. Armentrout , Anja Hansen-Schmidt
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.03.2017
ISBN 9783570311417
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ihre Kindheit war alles andere als einfach. Mallory und Rider wurden als sie klein waren beide von derselben Familie adoptiert, die die beiden Kinder misshandelt, bis sie nach vielen Jahren endlich in eine andere kommen. Doch sie werden getrennt und kommen in finanziell total verschiedene Familien. Mallory hat eine sichere, geplante Zukunft vor sich, während Rider um jeden Cent kämpfen muss. Als die beiden sich an Mallorys erstem Schultag an einer öffentlichen Schule wiedersehen, können sie es kaum fassen. Sie treffen sich immer wieder und während die anfangen, immer mehr füreinander zu empfinden, tun sich neue Freund- und Feindschaften auf und die Vergangenheit wird immer weiter aufgerissen.
Mallory, die im Buch immer wieder als Maus bezeichnet wird, wurde schon in Kindestagen immer von Rider beschützt. Als sie wieder an die öffentliche Schule geht, muss sie das plötzlich selber machen. Sie wird herausgefordert mit ihrer eigenen Stimme für sich zu stehen und unabhängig zu werden. Rider hingegen war schon immer der, der den Mund aufgemacht hat und sich schon als er ganz klein war für andere, in dem Fall Mallory, eingesetzt. Doch auch er hat Probleme während des Romans. Da gibt es zum Beispiel die eifersüchtige Freundin, oder den kleinen Adoptivbruder, der immer in Schwierigkeiten ist und Rider muss schon wieder für andere da sein.
Leider klingt die Geschichte nur im Klappentext wirklich gut. Während dem Buch gab es einige Stellen, die sich sehr gezogen haben und ich habe zwischenzeitlich auch mal ein anderes Buch reingeschoben. Und auch die Stellen, die dramatisch und emotional sein sollten, waren bis auf eine einzige Ausnahme eher gefühlslos und haben mich nicht wirklich berührt.
Mallorys Entwicklung hat sich die ganze Zeit auf einen Aspekt beschränkt, was mit der Zeit etwas langweilig wurde. Sie hat immer denselben Konflikt in sich selber gekämpft, was auch irgendwann den Reiz verlor. Von Riders Entwicklung hat man leider nicht viel mitbekommen. Er war die meiste Zeit des Romans derjenige, der mit der Vergangenheit zurechtkommt, bis er dann plötzlich, von jetzt auf gleich doch Probleme damit hatte.
Nur beim Ende hat mich Jennifer L. Armentrout überrascht, als sie einen Schluss geschrieben hat, mit dem ich so gar nicht gerechnet habe. Das war aber auch wirklich die einzige Überraschung den ganzen Roman über.

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767 Bibliotheken, 19 Leser, 0 Gruppen, 140 Rezensionen

liebe, trauer, brittainy c. cherry, wie die luft zum atmen, verlust

Wie die Luft zum Atmen

Brittainy C. Cherry , Katja Bendels
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei LYX, 13.01.2017
ISBN 9783736303188
Genre: Liebesromane

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1.717 Bibliotheken, 35 Leser, 1 Gruppe, 301 Rezensionen

erotik, liebe, royal, geneva lee, prinz

Royal Passion

Geneva Lee , Andrea Brandl
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 18.01.2016
ISBN 9783734102837
Genre: Erotische Literatur

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Who Runs the World?

Virginia Bergin
E-Buch Text: 352 Seiten
Erschienen bei Macmillan Children's Books, 01.06.2017
ISBN 9781509834044
Genre: Sonstiges

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

kinderbuch, disney, hörbuch, der hörverlag, ab 5 jahren

Der König der Löwen

Luzia Czernich , Frank-Lorenz Engel
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Der Hörverlag, 27.03.2017
ISBN 9783844525243
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Simba soll nach seinem Vater der neue König des geweihten Landes werden, doch sein Onkel Scar hat etwas dagegen - er will den Thron für sich haben. Durch einen gemeinen Plan muss Simba das Land verlassen und schämt sich wiederzukommen. Doch bald findet er neue Freunde: Timon und Pumbaa, die ihm zeigen, dass er seine Sorgen hinter sich lassen muss - Hakuna Matata ist ihr Lebensmotto - und ein paar Jahre klappt das auch, bis Nala, Simbas alte Löwenfreundin kommt und ihn holt, um das geweihte Land vor Scar zu retten.


Das Hörbuch ist sehr angenehm zu hören. Die Stimme war sehr ruhig und die Geschichte berührend wie immer, obwohl ich kaum Bezug zu den Disneyfilmen habe... 😅 Außerdem ist König der Löwen ein unanstreitbarer Klassiker, da kann man gar nichts falsch machen!


Durch die Kürze der Geschichte kann man das Hörbuch auch echt zwischendurch mal hören und zu den Löwen, Erdmännchen und Warzenschweinen verreisen 🌴🐆

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291 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 110 Rezensionen

liebe, janet clark, deathline, ewig dein, rezension

Deathline - Ewig dein

Janet Clark
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbj, 20.03.2017
ISBN 9783570173664
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Josie hat sich schon immer eine Bestimmung in ihrem Leben gewünscht. Um endlich mal eine zu bekommen, vollzieht sie ein Ritual der Yowama, dem Naturvolk ihrer Gegend. Und ein paar Jahre später fangen plötzliche komische Sachen an. Das komplette Telefonnetz fällt aus, in dem Café ihrer Freundin Dana haben alle Videokonsolen dieselbe Störung... Und so viele undurchschaubare Gäste auf der Pferderanch. Außerdem ist da auch noch Ray ein Greenie, beziehungsweise Yowama, der urplötzlich auf der Ranch arbeitet, und dass, obwohl Josies Vater schon seit Jahren keine Yowama mehr einstellt. Je mehr passiert, desto mehr läuft die ganze Sache aus dem Ruder und Josie muss versuchen, das Leben ihrer Freunde und Pferde zu schützen.


Josie ist eine angenheme Protagonistin, die allem auf den Grund gehen will und von jetzt auf gleich sogar sehr viel hat, dem sie auf den Grund gehen muss. Doch egal, was sie entdeckt, sie verkraftet es ziemlich gut und macht fast sofort weiter. Sie hat eine starke Persönlichkeit und es scheint, als lässt sie sich von nichts und niemandem runterziehen.

Ray auf der anderen Seite ist sehr geheimnissvoll und ist darum bemüht, dass niemandem in seinem Umfeld etwas passiert. Das hat ihn manchmal etwas übervorsichtig werden lassen, aber alles in allem habe ich auch ihn in mein Herz geschlossen.


Die Geschichte war echt extrem spannend. Ich habe die ganze Zeit mitgefiebert und irgendwann war ich an einem Punkt, wo ich einfach nicht wusste, wie es ausgeht und wie ich das Ende verkraften soll 😅  Das Buch hatte außerdem auch einige emotionale Parts, bei denen ich angefangen habe, zu weinen, obwohl es ein Hörbuch war. Auch das Ganze Yowama-Naturvolk-Feeling war sehr interessant und spannend, vor allem, weil dieses Naturvolk etwas übernatürliches an sich hat. 

 

Die Geschichte spielt größtenteils auf einer Pferderanch, aber ich kann jeden beruhigen, der Pferderomane nicht wirklich mag, denn die Pferde spielen die meiste Zeit eher eine kleine Rolle im Hintergrund und es geht nie nur um die Tiere, sondern immer um Ray und Josie und die ganzen komischen Sachen, die um sie herum passieren.

 

Die Stimme von Friederike Walke war sehr angenehm anzuhören. Sie hat eine relativ tiefe Stimme meiner Meinung nach und das hat perfekt zu der Geschichte gepasst.


Trotz all der positiven Aspekte, gebe ich dem Buch nur 4.5 Punkte von 5, einfach, weil mich das Ende nicht mehr so fesseln konnte, wie der Anfang. Das kann unter Umständen auch daran liegen, dass ich das Ende nicht wahrhaben wollte, es rausgezögert habe, und die Spannung dadurch verloren gegangen ist, aber ich muss trotzdem einen kleinen halben Punkt deshalb abziehen....

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322 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

paris, liebe, frankreich, internat, stephanie perkins

Herzklopfen auf Französisch

Stephanie Perkins ,
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei cbj, 13.01.2014
ISBN 9783570402207
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Anna wird von ihrem Vater, einem Schnulzenautor, an die School of America in Paris, kurz SOAP, geschickt, wo sie bereits an ihrem ersten Abend den überaus süßen und herzlichen Étienne St. Claie kennnenlernt und sich seinem Charme von der ersten Sekunde an nicht entziehen kann. Doch wie es so ist bei besonders heißen Typen: Sie haben schon eine Freundin. Und in diesem Fall kommt noch dazu: Daheim, in Atlanta, wartet Cristopher auf Anna. So stürzt sie sich in ein Schuljahr voller Ärger, und das nur, weil St. Clair einfach nicht ander kann, als unbeschreiblich zu sein.

Anna, die Protagonistin, begegnet dem Leser als sympathisch, offen und herzlich. Obwohl sie gegen ihren Willen nach Paris geschickt wurde, arrangiert sie sich kurze Zeit mit der Situation und genießt die Zeit. Sie möchte später Filmkritikerin werden, was mehrfach erwähnt wurrde und man außerdem daran sehen kann, dass sie in ihrer Freizeit immer ins Kino gegangen ist.
Étienne St. Clair, meist nur St. Clair genannt, ist in Amerika geboren, in England aufgewachsen (daher hat er auch einen laut Anna und vielen anderen Mädchen "unwiderstehlichen, britischen Akzen") und geht in Paris zur Schule - total international also. Er hat Höhenangst und mag es nicht, alleine zu sein. Seine Familienverhältnisse sind von Anfang an eher weniger ideal und verschlimmern sich außerdem im Laufe des Buches. Er wird als etwas kleiner, aber total süß, herlich und witzig beschrieben und genauso sieht man ihn als Leser.

Mir hat die Geschichte echt gut gefallen. Ich musste schon auf den ersten Seiten Tränen verdrücken und die sofortige Chemie zwischen Anna und St. Clair ist unheimlich herzerwärmend. Aber auch die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Charakteren ist echt gelungen. Dadurch, dass sowohl Anna, als auch St. Clair eine (Fast-)Beziehung mit jemand anderem haben, gibt es ein großes Hin- und Her in der Mitte des Buches, das auf den letzten paar Seiten etwas nervig wird, aber da kriegt Stephanie Perkins ganz schnell die Kurve, sodass das nicht wirklich stört.

Ich glaube auch, dass das Buch den Faktor "Im Ausland leben" ziemlich gut darstellt, obwohl ich persönlich keine großen Erfahrungen damit habe. Und auch das ganze Paris-Feeling (Eiffelturm, Notre Dame, Cafés...) hat dem Buch ein gewisses Etwas gegeben, dass mich auch sehr gefesselt habe. Ich habe mich jeden Abend auf das Lesen gefreut 😊

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Tags: anna and the french kiss, lovestory, young adult   (3)
 

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23 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

london, oliver harris, bilderbuch, nick belsey, online

London Stalker

Oliver Harris , Gunnar Kwisinski
Fester Einband
Erschienen bei Blessing, 13.03.2017
ISBN 9783896675606
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nick Belsey, früherer Detektiv, wurde nach seinem letzten Fall suspendiert und lebt seitdem für sich alleine in dem verlassenen Polizeigebäude. Bis eine ältere Dame kommt und ihren Sohn als vermisst meldet. Doch Nick stellt bald fest, dass der junge Mann nicht nur einfach verschwunden ist, sondern tatsächlich eine brisante Vorgeschichte hat: Er ist Stalker der Prominenten Amber Knight. So beginnen für Nick die Ermittlungen - undercover und selber auf der Flucht vor dem Gesetz nistet er sich bei Amber ein und deckt nach für nach alles auf. Doch bald stellt sich heraus: Der Fall ist weitaus größer, als der eines einfachen Stalkers.


Der Anfang des Buches war etwas schwer, ich hatte Schwierigkeiten mich mit Nick anzufreunden und habe das leider bis zum Schluss nicht geschafft. Für mich war er als Protagonist viel zu geheimnissvoll, bis zum Ende habe ich mich nicht wirklich in ihn reinversetzen können und das hat der Geschichte leider viel Qualität genommen. Auch die Mitte des Buches war eher mäßig spannend. Ich habe das Buch tatsächlich zwischendurch auch weggelegt und ein anderes gelesen. Erst zum Ende hin, als alles angefangen hat Sinn zu machen, bin ich wieder in die Geschichte reingekommen. Und dann kam das Ende und ich habe noch nie SO ein Ende gelesen. Alleine dafür rentiert sich das Buch schon fast wieder 😂


Der britische Faktor, der im Klappentext teilweise versprochen wurde, ist mir jetzt nicht wirklich aufgefallen, weder positiv noch negativ, und ich habe ihn auch nicht vermisst.


Was ich faszinierend finde, ist, wie zum Schluss alles Sinn gemacht hat. London Stalker war mein erster richtiger Krimi/Thriller und ich finde das einfach bewundernswert, wie man so logische Sachen schreiben kann. Hut ab vor dem Autor!


Meine Meinung zu dem Buch ist eher durchwachsen und dadurch, dass ich mit dem Protagonisten nicht zurechtkomme, gebe ich London Stalker nur 2.5 von 5 Punkten.

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57 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

hamburg, schule, trauma, regentropfen glück, tragödie

RegenTropfenGlück

Jana Frey
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Arena, 29.07.2016
ISBN 9783401600048
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ben trifft Nisha an ihrem ersten Tag an seiner Schule und ist sofort begeistert von dem geheimnisvollen Mädchen. Er will sie kennenlernen und stellt Fragen über Fragen. Doch bei Nisha kommt er nicht richtig an. Sie ist sehr in sich gekehrt und kämpft mit eigenen Problemen. Irgendwann merkt sie, wie wohl sie sich bei ihm fühlt. Und so fangen sie an, sich zu lieben und viel zusammen zu erleben: Eine Nacht im Wohnwagen, viele regnerische Nachmittage im Park... Doch sie merken nicht, wie sie beide in verschiedenen Welten leben und dass sie für ihre Liebe kämpfen müssen.

Ben begegnet einem in der Geschichte als sympathischer Teenager, der aus einer etwas ungewöhnlichen Familienkonstellation kommt. Seine Eltern, Jo und Karla, leben polyamor, das heißt, sie haben neben dem jeweils anderen noch zusätzliche Beziehungen. Und so weiß Ben nie, wer gerade daheim ist, wenn er aufwacht und ganz abgesehen davon, dass er nicht alle "Liebhaber" seiner Eltern mag, wird er in der Schule sehr oft damit aufgezogen, sodass er sich die ganze Zeit normale Familienverhältnisse wünscht.
Nisha ist ein schüchternes, misstrauisches Mädchen, die immer schwarz trägt und irgendwie ein bisschen traurig ist - zumindest sagt das Ben. Sie lebt in ihrer eigenen Welt, in der sie glücklich ist und hängt sehr an ihrer Familie, vor allem an ihrer kleinen Schwester Aysel.

Das Buch ist aus der dritten Person und in verschiedenen Sichtweisen geschrieben. Das heißt ein "Kapitel" konzentriert sich die Handlung mehr auf Bens Gefühle und Gedanken, im nächsten auf Nishas. Der Schreibstil war wahnsinnig toll und detailliert. Jana Frey hat eine so schöne Sprache, es hat einfach etwas poetisches gehabt 😍

Am Anfang des Buches hatte ich Probleme in die Geschichte reinzukommen. Es wurden auf sehr wenig Seiten sehr viele Charaktere eingeführt und ich bin echt nicht mitgekommen, wer das nun alles war. Das hat sich erst irgendwann in der Mitte geklärt.
Außerdem hatte das Buch eine Länge in der Mitte, in der einfach nicht viel passiert ist und sich irgendwie alles im Kreis gedreht hat. Erst zum Ende hin wurde es wieder spannend und plötzlich waren alle Kapitel so verwirrend 😅 Ich saß da und dachte mir nur so: Was zur Hölle passiert hier eigentlich?!

Was das Buch für mich trotzdem noch zu einem wahnsinnig gutem Buch gemacht hat, ist das Ende. Ich werde euch jetzt hier nicht spoilern 😉 Ich habe mit der Wendung nie gerechnet und jetzt im Nachhinein betrachtet hat das Buch das eigentliche Thema sooo verdammt gut umfasst und dargestellt. Ich habe sogar ein paar Tränen verdrücken müssen...

Sollten euch Geschichten über psychische Krankheiten sehr nah gehen, oder euch runterziehen, solltet ihr euch überlegen, ob ihr das Buch lest, #triggerwarning!!

Insgesamt ist die Geschichte unheimlich berührend, hatte aber dennoch ihre Schwächen am Anfang und in der Mitte, weshalb ich RegenTropfenGlück gute 3.5 Punkte gebe.

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63 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

london, who's your daddy, tagebuch, bridget jones, helen fielding

Bridget Jones' Baby

Helen Fielding , Karin Diemerling , Heike Reissig , Stefanie Retterbush
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.11.2016
ISBN 9783442486656
Genre: Liebesromane

Rezension:

Bridget Jones: Ende 30, Single und voller Sorge auf immer und ewig alleine zu bleiben. Panisch, dass sie nie wieder ordentlichen Sex hat, schläft sie mit niemand geringerem als Mark Darcy und Daniel Cleaver, mit denen sie schon eher mal eine Dreiecksbeziehung hatte. Kurze Zeit darauf stellt sie fest, dass sie schwanger ist. Doch nur von wem? Auf einer turbulenten "Reise" mit einigen Hindernissen und Rivalitäten ordnet sie ihre Gefühle der beiden Männer gegenüber und kommt ihrem Glück immer näher.

Briget ist eine angenhme Protagonistin. Das Buch ist aus ihrer witzigen, leicht naiven Art und Weise geschrieben, die alle Probleme locker und amüsant erzählt.Ihre gesamte Art ist einfach nur herzlich und man schließt sie schnell ins Herz.
Marc Darcy ist ein höflicher, charmanter, liebenswerter Mann Mitte 40, der schon immer Probleme hatte, seine Gefühle offen zu zeigen. Er ist eine der beiden möglichen Väter des Kindes uns sehr besorgt um Bridgets Wohl, zeigt das nur auf die etwas falsche Weise.
Daniel Cleaver ist, um mit Bridgets Worten zu sprechen, ein Flachwichser (Sorry, das musste ich jetzt bringen 😂). Er wirkt einfach nur egoisitsch, eingebildet, pervers und notgeil. Er achtet kaum auf die Bedürfnisse anderer und ist vielen gegenüber einfach nur respektlos.
Bridgets Freunde, die mittlerweile verheirateten, sowie auch die Singles, sind zeitweise echt nervig gewesen.

Ich habe die ersten Bände der Bridget Jones Reihe, sowie die ersten zwei Filme nicht gelesen oder gesehen, also fiel es mir am Anfang echt schwer, alle Namen sofort jemandem zuzuordnen. Vor allem Daniel Cleaver hatte mich verwirrt, denn im Film (den ich vorher schon gesehen habe) war der "zweite Vater" Jack Qwant, ein Mathematiker, der nie zuvor aufgetaucht ist, und Daniel Cleaver wurde schon am Anfang des Filmes für tot erklärt. So konnte ich mit Daniel am Anfang gar nichts anfangen.
Außerdem kommt mir die ganze Geschichte etwas unrealistisch vor. Bridget nimmt die Tatsache, dass sie schwanger ist, ohne weiter drüber nachzudenken hin, und man erfährt nicht, wie sie in den ersten Wochen mit dem Gedanken umgeht.
Es dreht sich die meiste Zeit auch nur darum, wie die beiden Männer mit der Schwangerschaft umgehen, und wie es Bridget damit geht, wird nur durch diverse äußere Stressfaktoren klar. Aber direkte Gedanken über das neue Leben in ihr macht sie sich augenscheinlich nicht.

Abgesehen davon, dass ich mir eine kurze Erklärung der jeweiligen Charaktere gewünscht hätte, und Bridgets Muttergedanken ignoriert wurden, hat mir das Buch jedoch ziemlich gut gefallen. Die Geschichte war locker und witzig erzählt, die Protagonisten waren größtenteils angenehm, und das Ende hat mir sehr gut gefallen.

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94 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

weihnachten, jugendbuch, liebe, jay asher, weihnachtsbaum

Dein Leuchten

Jay Asher
E-Buch Text: 321 Seiten
Erschienen bei cbt, 31.10.2016
ISBN 9783641203061
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Sierra reist jedes Jahr mit ihren Eltern nach Kalifornien um dort Weihnachtsbäume zu verkaufen und die Weihnachtszeit dort zu verbringen. Da sie nach Heilig Abend wieder nach Oregon fahren muss, hat sie sich bis jetzt nicht auf die Jungs in Kalifornien eingelassen. Doch dann trifft sie auf Caleb, der dieselbe Schwäche für Weihnachten hat und alles in allem total sympathisch, aufmerksam und süß ist - wäre da nicht die Sache mit seiner Schwester, von der alle erzählen.
Beide, Sierra und Caleb, waren sehr angenehme Protagonisten. Sierra war einfach rundum freundlich und hat für alles und jeden Verständnis gezeigt. Und manche Handlungen von ihr waren einfach echt putzig 😇😍😜 Caleb hat sich auch sofort in mein Herz geschlichen. Er ist einfach ein "Good Boy", den man nur gerne haben kann. Er war allen gegenüber sehr aufmerksam und hat Verständnis gezeigt. Und in Anbetracht seiner Vergangenheit war er mehr als nett 😊. Allerding fand ich ihn am Ende des Buches etwas zu überängstlich und übervorsichtig, dass ich ihn schon gerne mal angeschrien und ihm meine Meinung gegeigt hätte.
Mir hat das Buch gut gefallen. Allerdings muss ich sagen, dass ich durchaus auch schon bessere Bücher gelesen habe. Die Geschichte war schön und ein bisschen herzerwärmend - aber mehr auch nicht. Es hat einfach dieser "Wow-Effekt" gefehlt, dieser "Gänsehaut-Heulen-OMG-Moment" 😅. Wisst ihr was ich meine?
Für ein Weihnachtsbuch kam bei mir ganz schön wenig Weihnachtsstimmung auf. Lag vielleicht daran, dass ich es NACH Weihnachten gelesen habe und die Weihnachtszeit schon vorbei ist, aber irgendwie hatte ich da mehr erwartet.

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(2.168)

3.278 Bibliotheken, 98 Leser, 5 Gruppen, 259 Rezensionen

liebe, hardin, anna todd, tessa, erotik

After truth

Anna Todd , Corinna Vierkant-Enßlin , Julia Walther
Flexibler Einband: 672 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.04.2015
ISBN 9783453491175
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Der zweite Band der Reihe hätte durchaus besser sein können. Die Beziehung von Tessa und Hardin ist ein einziges Auf und Ab. Ich würde sogar soweit gehen, dass man sagen kann, das sich die Handlung immer wieder wiederholt, nur das jedes Mal ein anderer Konflikt als Grundlage da ist.
Sie vertragen sich, sie streiten sich, sie trennen sich, stellen aber kurz darauf wieder fest, dass sie nicht ohne den anderen Leben können, versöhnen sich wieder, haben Sex, vertragen sich wieder, streiten sich... Das ist im Prinzip das ganze Buch.
Die Konflikte sind teilweise mehr als überflüssig und unnachvollziehbar und selbst die wiederholen sich 🙄😒
Trotz alledem habe ich das Buch gerne gelesen und dieses Hin und Her bei den beiden ist mir erst nach dem Lesen wirklich extrem aufgefallen. Während dem Lesen ist After Truth einfach ein sehr angenehmes Buch und man verliebt sich einfach immer mehr in Hardin und mag Tessa immer mehr 😍😜🙊
Was mir außerdem noch positiv aufgefallen ist, ist, dass man während dem Lesen nicht bemerkt, dass After ursprünglich von Wattpad kommt. Mir ist das bei "Dark Love - Dich darf ich nicht lieben" von Estelle Maskame aufgefallen, doch bei "After Truth" und auch bei "After Passion" ist mir das nicht ins Auge gefallen. Ich hoffe, ihr könnt den Gedankengang nachvollziehen... 🙃

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102 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

solo für girl online, zoe sugg, jugendbuch, zoella, zoesugg

Solo für Girl Online

Zoe Sugg , Henriette Zeltner
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei cbj, 28.11.2016
ISBN 9783570174463
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Personen

Die Hauptperson in Girl Online ist Penny Porter, ein anfangs schüchternes, ängstliches, teilweise naives Mädchen aus Brighton, das mit Panikattacken und mangelndem Selbstvertrauen zu kämpfen hat. Im dritten Teil "begleitet" man sie auf ihrem finalen Kampf gegen die Angst und auf ihrer Suche nach ihrem wahren Ich und den Dingen, die sie glücklich machen. Penny ist keine besonders nervige Protagonistin - im Gegensatz, sie ist sogar sehr liebenswert! - aber vor allem am Ende des Buches kam es mir so for, als würde sie mit Lebensweisheiten nur so um sich schmeißen. Und das muss man echt mögen.
Noah Flynn, Pennys Exfreund, kommt in dem ganzen Roman aktiv echt wenig vor. Direkt am Anfang des Buches erfährt man, dass er komplett untergetaucht ist, und man muss ein ganz schönes Stück lesen, bis man ihn das nächste Mal wieder sieht. Doch auch er macht in dem Roman eine persönliche Entwicklung durch, die man allerdings nicht so sehr merkt, wie die von Penny.
Und letztendlich gibt es noch Elliot - mein absoluter Liebling aus dem ganzen Buch! Elliot ist Pennys bester Freund und unterstützt sie in jeder Lebenslage. Er hat einfach immer eine Lösung für jedes Problem und erkennt diese, bevor es irgendjemand anderes tut. Doch auch er hat mit eigenen Konflikten zu kämpfen und muss immer noch seine Eltern von seinem Freund Alex überzeugen (#alexiotforever). Das wäre jedoch um einiges einfacher, wenn seine Eltern untereinander klar kämen.
 
Wenn man "Solo für Girl Online" mit den vorherigen Bänden vergleicht, ist es der "Selbstfindungsroman" der Reihe. So ziemlich jeder Charakter in dem Buch macht eine große Entwicklung durch und das ist wirklich interessant zu verfolgen!

Fazit

Im Großen und Ganzen ist "Solo für Girl Online" ein wirklich sehr gelungener Roman, dennoch habe ich ein paar Kritikpunkte:
Penny schmeißt viel zu sehr mit Lebensweisheiten um sich Ihre Handlungen konnte ich teilweise echt nicht nachvollziehen Einige neue Personen sind extrem nervig (Das stört nicht beim Lesen, aber ich habe die Szenen trotzdem gehasst) Ich hoffe ihr könnt die Kritikpunkte einigermaßen nachvollziehen... :)

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253 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 49 Rezensionen

ali novak, sommer, jackie, ich und die walter boys, liebe

Ich und die Walter Boys

Ali Novak , Michaela Link
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei cbt, 08.08.2016
ISBN 9783570311165
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Personen

Im Großen und Ganzen steht Jackie im Mittelpunkt. Jackie, die ihre Familie verloren hat und zu der Familie Walter ziehen muss. Im Buch begegnet sie einem als charakterstarke Protagonistin, die sich mit ihrem Schicksalsschlag nach und nach immer mehr arrangiert. Man konnte gut aus ihrer Sichtweise lesen und sich mit ihr identifizieren.
Neben ihr gibt es dann auch noch die Jungs der Familie Walter, auf die ich jetzt nicht alle einzeln eingehen kann und werde, weil es nunmal ein ganzer Haufen an individuellen Persönlichkeiten istm zum anderen aber auch die Freude am Lesen nehmen würde. Ich finde es immer spannend ein Buch mit vielen verschiedenen Charakteren zu lesen und vor allem hier hat es wiedermal eine Autorin geschafft eine handvoll an einzigartigen Persönlichkeiten zu erschaffen und jedem eine eigene Entwicklung während des Buches zu geben.

Fazit

"Ich und die Walter Boys" ist ein sehr, sehr gutes Buch für Leute, die gerne von Großfamilien lesen und viele verschiedene Personen haben möchten. Ich zähle mich zu den Leute dazu :D
Der einzige Kritikpunkt, den ich an dem gesamten Buch habe, ist das Ende, weil ich das überhaupt nicht nachvollziehen konnte, und mit dem ich mich bis heute noch nicht anfreunden kann.
Trotz allem gebe ich dem Buch 4 von 5 Punkten!

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190 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 87 Rezensionen

liebe, jugendbuch, katrin bongard, erste liebe, stolz und vorurteil

Loving

Katrin Bongard
Buch: 296 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.04.2015
ISBN 9783841503480
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Gestaltung

Das war so ein harter Coverkauf bei mir :D
Das Cover hat mit den Sonnenuntergangsfarben und dem Pärchen vorne drauf sofort meine romantische Seite angesprochen. Trotzalledem passt das Cover nicht ganz zu der Story. Loving ist ein Jugendroman, der wirklich auf der Teeniebasis aufbaut und das Cover sieht viel zu erwachsen aus. Aber das ist meine Meinung.

Die Personen

Ich mag Ella. Sie  hat einen Buchblog und mag Bücher. Außerdem hat sie eine Brille, was sie zu einem Buch-Ich macht. Aber mal abgesehen davon: Ella wird als sehr nett und höflich beschrieben. Sie freundet sich schnell mit Hannah, Lucas Schwester an und ist auch so extrem höflich zu allen, auch zu Melanie.
 
Luca ist der Typ den alle wollen, wenn ihr wisst was ich meine. Arrogant, hübsch und immer vergeben. So nimmt man ihn zumindest am Anfang des Buches war. Doch zum Ende hin verändert er sich immens ins positive und gefällt mir nur noch mehr als am Anfang. Katrin Bongard hat hier wirklich zwei gute Protagonisten erschaffen.

Der Schreibstil

"Loving" ist vollgestopft mit süßen Klischees und Vorurteilen, die aber nicht stören, wenn man beachtet, dass das Buch eine Altersempfehlung für 14 Jahre hat und wirklich nicht so dick ist. Ich weiß jetzt nicht mehr genau, ob ich bei dem Buch geweint habe, aber ich gehe jetzt mal davon aus, weil ich fast bei jedem Buch weinen muss. Nehmt es als gutes oder schlechtes Zeichen ;)

Fazit

Für mich ist "Loving" eine Sommerlektüre. Keine komplizierte Geschichte, einfach zu verstehende Charaktere und nicht zu dick. Ich habe es auch schon zum zweiten Mal gelesen, also ist es wirklich gut und kriegt von mir 4.5 von 5 Punkten!

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3.267 Bibliotheken, 42 Leser, 3 Gruppen, 324 Rezensionen

obsidian, liebe, fantasy, lux, aliens

Obsidian - Schattendunkel

Jennifer L. Armentrout , Anja Malich
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 29.04.2016
ISBN 9783551315199
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Personen

Zum einen haben wir da Katy Swartz. Ich mochte sie schon seit dem Klappentext, alleine deshalb, weil dort stand, dass sie Buchbloggerin ist. Und das macht Protagonisten immer schon sympathisch. Aber abgesehen davon ist Katy sehr stur, teilweise dickköpfig und rotzfrech, wenn es um Daemon geht. Ihr Dickkopf bringt sie im Laufe des Buches ein paar Mal in Lebensgefahr, und ich habe vor allem an einer Stelle nur über ihre Sturheit den Kopf schütteln können.
Außerdem ist sie sehr charakterstark und auch nachdem sie herausgefunden hat, was Daemon und Dee sind, zieht sie nicht den Kopf ein, sondern verbringt weiter Zeit mit den beiden, ohne auch nur ein Fünkchen Angst zu haben. Und trotz der ganzen eher harten Charakterzüge, hat sie eine fürsorgliche und besorgte Art und auch wenn sie mit Daemon am Anfang noch nicht so gut kann, als er einmal (scheinbar) in Gefahr war, hat sie dann doch Angst um ihn. Alles in allem: Katy ist echt klasse!
 
Dann gibt es noch Daemon Black. Und wie lässt der sich besser beschreiben, als mit Katys eigenen Worten:
"Makelloses Gesicht. Toller Körper. Ätzendes Verhalten - die heilige Dreieinigkeit scharfer Typen." Seite 35 Daemon ist dieser typische "Bad Boy", den es in ach so vielen Young Adult Romanen gibt und von dem man irgendwie nie genug hat. Er sieht wahnsinnig gut aus und verhält sich wie der letzte Idiot. Doch auch ihn mochte ich von Anfang an. Und nach ein bisschen Zeit und ein paar mehr Tagen, die er mit Katy verbringt, wird auch er viel netter und man mag ihn noch mehr. Nur am Ende vom Buch hat er mich etwas enttäuscht und ich hatte mehr erwartet. Katy hatte ihm gerade sein Leben gerettet und er redet kaum mit ihr. Wirklich nicht sehr toll.
 
Dee ist die perfekte beste Freundin. Sie versteht sich auf Anhieb mit Katy und widersetzt sich den Anweisungen ihres Bruders, um mit Katy weiter Zeit zu verbringen. Sie muntert Katy auf, wenn diese sauer oder eifersüchtig auf Daemon ist und hält immer zu ihr. Außerdem war es sie, die die beiden verkuppelt hat, was sie noch viel besser macht.

Der Schreibstil

Obsidian ist komplett aus der Sicht von Katy geschrieben und das sehr gut. Es ist mal sehr angenehm, nicht dieses typische Mädchendramagefühlsding zu lesen, das Katy nämlich gar nicht hat, sondern die Gefühle einer starken, jungen Frau mitzuerleben. Doch nicht nur das ist ein großer Pluspunkt für Obsidian, sondern auch der Spannungsaufbau. Jennifer L. Armentrout verrät erst ziemlich in der Mitte, was Daemon und Dee sind und ich fand es vor allem kurz davor extrem spannend und konnte es kaum aus der Hand legen.

Fazit

Bevor ich zu den abschließenden Worten komme, muss ich noch was loswerden:
Ich war geschockt, als ich wusste, was Dee und Daemon sind. Nicht negativ im Nachhinein, aber einfach geschockt. Ich hatte, wie schon oben erwähnt, mit Werwölfen oder so gerechnet, aber nie im Leben mit dem, was sie dann tatsächlich waren. Und der Schock war so groß, dass ich das Buch erstmal für ne Woche weggelegt habe. Und auch jetzt bin ich mir nicht sicher, was ich genau davon halten soll. Nur so als kleine Vorwarnung/Info.
 
Aber ganz abgesehen davon ist "Obsidian" ein sehr gelungener Roman und Auftakt für eine bestimmt tolle Reihe. Mir hat es sehr viel Freude beim Lesen bereitet und ich bin auch schon auf die Folgebände gespannt (die ich noch besorgen muss und mir noch nicht gespoilert habe).

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1.608 Bibliotheken, 21 Leser, 2 Gruppen, 132 Rezensionen

liebe, colleen hoover, layken, weil wir uns lieben, will

Weil wir uns lieben

Colleen Hoover , Katarina Ganslandt
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 24.07.2015
ISBN 9783423716406
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Personen

Layken ist in diesem Band sehr neugierig und harmoniebedürftig. Sie lässt sich von Will alles erzählen und hört mehr als aufmerksam zu. Außerdem genießt sie - wie Will auch - in diesem Buch besonders die intimen Momente. Wer die ersten beiden Bücher gelesen hat, weiß, dass die beiden bis zu diesem Buch noch nicht miteinander geschlafen haben und für beide ist das ein besonders intensiver Moment.
 
Will genießt neben diesen Momenten auch, Layken alles zu erzählen und ist besonders rührend zu ihr, wenn seine Geschichten sie etwas aus der Fassung bringen. Er trägt sie immer noch auf Händen und ist total süß ^^

Der Schreibstil

Wie auch schon der zweite Teil ist dieses Buch komplett aus Wills Sicht geschrieben. In den Kapiteln gibt es relativ am Anfang immer einen Zeitsprung zwischen dem Flitterwochenende und der Vergangenheit. Der Sprung ist immer mit einer Überschrift gekennzeichnet, was sich nochmal von den anderen Büchern abhebt. Es gibt dieses Mal keine Tagebuchausschnitte oder Zitate am Anfang des Kapitels, sondern mit den Flitterwochen. Und auch die Überschriften haben sich geändert. Es sind jetzt nicht mehr nur Zahlen, sondern auch Sätze, wie "Das Kennenlernen", oder "Total Verknallt". Was geblieben ist, sind Poetry Slam Texte, die auch inhaltlich eine große Rolle spielen.
 
Alle Szenen, die von dem Buch aus in der Vergangenheit spielen, sind Szenen aus dem ersten Teil ("Weil ich Layken liebe"). Colleen Hoover hat, wenn man es so will, einfach den ersten Teil nochmal geschrieben, nur aus einer anderen Sicht.

Fazit

Um ehrlich zu sein: Mich hat das Buch enttäuscht. Die ersten beiden Bände waren echt richtig, richtig gut und ich liebe diese Reihe, aber im dritten Teil hat es mir irgendwie an Inhalt gefehlt. Man kennt ja schon die gesamte Handlung, nur halt aus einer anderen Sicht. Außerdem hatte der zweite Teil ein wirklich rundes Ende, und es hätte nichts gefehlt, wenn der Teil nie gekommen wäre.
Trotzdem war es angenehm zu lesen, entspannend und der Epilog ist ein großes Highlight - nicht nur von dem Buch, sondern von der ganzen Reihe. Ich würde es mir wieder kaufen, aber nur, weil es zu der Reihe gehört.

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874 Bibliotheken, 13 Leser, 2 Gruppen, 57 Rezensionen

liebe, colleen hoover, layken, will, weil ich will liebe

Weil ich Will liebe

Colleen Hoover , Katarina Ganslandt
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 26.08.2016
ISBN 9783423216425
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Personen

Will mochte ich von Anfang an. Er lässt Layken genug Zeit, mit Julias Tod umzugehen und unterstützt sie mit Kel. Bei Kel und Caulder findet er das richtige Maß zwischen Bruder und Vater, was man bei ein paar Szenen, in denen die beiden Jungs Ärger in der Schule hatten, sehr gut sehen kann. Was ihn von den anderen Jungs dieses Buchgenres unterscheidet ist meiner Meinung nach der Fakt, dass selbst wenn Layken mit ihm schlafen möchte und Julias Verbot schon lang vorbei ist, er immer noch nicht mit ihr schlafen will und er immer derjenige war, der das Rückzugssignal gegeben hat. Doch das macht ihn für mich nur noch sympathischer.
 
Layken mochte ich auch sofort. Ein bisschen chaotisch und liebenswert. Doch je weiter man liest, desto sturer wird sie. Nachdem sie Wills Exfreundin Vaughn bei ihm sieht, spricht sie gar nicht mehr mit Will und egal was er versucht, sie lässt in nicht an sich ran. Ich dachte mir die ganze Zeit: "Jetzt stell dich nicht so an!", allerdings muss man auch beachten, dass das Buch aus Wills Sicht geschrieben wurde und man als Leser in der Situation mehr weiß, als Layken. Ihre Sturheit wird ab und zu auch von Will im Buch erwähnt.
 
Kel und Caulder sind zwei sehr liebenswerte Zehnjährige. Sie sind wie Pech und Schwefel und ziehen alles gemeinsam durch. Und wie Kinder in dem Alter halt so sind, sind nicht alle ihrer Pläne so positiv und Will und Layken kriegen mehr als einmal einen Anruf von der Direktorin. Doch im Grunde haben sie mehr als ein gutes Herz. Sie sind gute Freunde mit Kirsten, einem Mädchen, dass von allen anderen aus der Schule gemobbt wird und unterstützen nicht nur sie, sondern auch Will und Layken. Was ich auch bewundernswert finde, ist die Charakterstärke der beiden, vor allem von Kel, der seit er zehn ist, Vollwaise ist und trotzdem immer wieder gut drauf ist und Layken nicht zur Last wird.

Der Schreibstil

Ich mag, dass das Buch aus der Sicht von Will geschrieben wurde. Ich fand es sehr interessant, vor allem, weil ich vorher noch nicht viele Liebesromane aus der Sicht von einem Jungen gelesen hatte (um ehrlich zu sein: Nicht ein einziges).
Neben dem ganz 'normalen' Text gibt es am Anfang von jedem Kapitel ein Tagebuchauszug von Will. Und da der Inhalt des Buches viel auf Poetry Slam aufbaut ist es natürlich nicht vermeidbar, auch Poetry Slam Texte zu lesen. Diese Texte sind mit die besten Stellen im Buch. Colleen Hoover arbeitet dort viel mit Absätzen, und zumindest ich habe dann den Text schon ganz anders gelesen.
Das Ende ist sehr rund, definitiv kein Cliffhanger. Man erwartet nicht, dass es eine Fortsetzung gibt, aber Colleen Hoover hat trotzdem eine geschrieben :D ("Weil wir und lieben").

Fazit

Ich liebe dieses Buch einfach nur! Ich habe mitgelacht, mitgeweint, mitgefiebert in jedem Kapitel. Ich habe über Laykens Sturheit den Kopf geschüttelt und mit Will mitgefühlt. "Weil ich Will liebe" ist wirklich ein Buch, das man unbedingt lesen muss!
 
Und was man noch dazusagen muss: Man muss nicht "Weil ich Layken liebe" zuerst lesen. Ich wusste erst nicht, dass es dazu einen ersten Teil gibt und bin auch so gut klargekommen und ich finde immer noch, dass dieser Teil der Beste ist, obwohl ich die anderen Teile auch schon gelesen habe.

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1.554 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 169 Rezensionen

liebe, colleen hoover, tod, layken, lehrer

Weil ich Layken liebe

Colleen Hoover ,
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.11.2015
ISBN 9783423216142
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Personen

Layken ist eine sehr starke Persönlichkeit. Sie ist in fast jeder Lebenssituation gefasst und rastet nicht völlig aus, was manch andere Protagonisten sehr wohl gemacht hätten. Und trotzdem hat sie immer wieder ihre Momente, in denen sie kurz davor ist auszurasten. Die Neuigkeiten ihrer Mutter werfen sie völlig aus der Bahn, doch schon nach kurzer Zeit und dank Wills Unterstützung hat sie sich wieder gefangen und stellt ein großes Vorbild für Kel da.
 
Will ist Laykens Fels in der Brandung. Er hilft ihr aus ihrem Tief in der Mitte vom Buch und unterstützt sie auch weiterhin. Trotzdem kann man manchmal nur den Kopf über ihn schütteln. Vor allem dann, wenn er ein wichtigen Punkt vergisst, der sein Verhältnis zu Layken komplett auf den Kopf stellt! Allgemein kann ich aber immer noch sagen, dass ich Will mehr mag, als Layken. Ich mag Layken zwar auch sehr, aber Will noch so um 0,01% mehr.
 
Julia, Laykens Mutter, ist meiner Meinung nach auch bewundernswert. Sie wirkt trotz des Todes ihres Ehemannes sehr gefasst. Allerdings wird auf Julia in der Hinsicht nicht viel eingegangen. Colleen Hoover hat es mit Julia auch geschafft, eine wirklich großartige Mutter zu erschaffen. Sie hat mehr Lebenserfahrung als Layken und versucht immer wieder sie vor Fehlern (mit oder ohne Will) zu beschützen.

Der Schreibstil

"Weil ich Layken liebe" ist aus der Sicht von Layken geschrieben. Colleen Hoover geht sehr detailliert auf die Gefühle von Layken ein und lässt den Leser definitiv mitfühlen (und mitweinen...). Jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat von "The Avett Brothers", einer Countryband, die im Buch, sowie in den Folgebänden eine relativ große Rolle spielt. Inhaltlich ist außerdem Poetry Slam sehr wichtig für Layken und Will, weshalb sich hin und wieder auch Poetry Slam Texte finden, die mit das Schönste am ganzen Buch sind.

Fazit

Man kann gar nichts gegen das Buch sagen. Es ist mitreißend und ich habe es in einem Zug gelesen. Ich hatte allerdings höhere Ansprüche, da ich bei dieser Reihe (ausversehen) mit dem zweiten Teil angefangen habe, und der mich total geflasht hat. Deshalb hat mich "Weil ich Layken liebe" leicht enttäuscht. Nichtsdestotrotz habe ich dieses Buch wirklich gerne gelesen und natürlich auch mitgeweint, was zwar bei vielen, aber nicht bei allen Büchern die ich lese, passiert, und definitiv positiv ist ;)

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homosexualität, schwul, highschool, coming out, jugendbuch

Die Welt übt den Untergang und ich grinse zurück

S.J. Goslee , Marianne Harms-Nicolai , David B. Hauptmann
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Dressler, 20.03.2017
ISBN 9783791500300
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Nachdem Mike durch einen kleinen, betrunkenen "Ausrutscher" auf einer Party erfährt, dass er auf Jungs steht, dreht sich seine Welt komplett auf den Kopf. Er, der noch vor kurzem mit einer besten Freundin Lisa zusammen war, steht auf Jungs?! Und als dann auch noch Tim Wallace, sein ehemaliger Erzfeind, der ihn nach der Schule verprügelt hat, so nett zu ihm wird und alle Feindseligkeit verschwunden ist, macht sein Leben gar kein Sinn mehr, bis er sich mit dem ganzen arrangiert und merkt, wie nett Tim eigentlich ist.

Mike, dessen Geschichte in diesem Buch erzählt wird, wird als netter, lockerer, sechzehnjähriger Teenager beschrieben, der herausfindet, dass er auch auf Jungs steht. In der Geschichte begleitet man ihn auf seinem Coming Out Prozess, der sich an vielen Stellen sehr einfach, an manchen Stellen sehr kompliziert gestaltet. Mike ist als Protagonist angenehm. Er sieht alles sehr entspannt und zeigt nur in wenigen Szenen Anspannung oder Nervosität.
Auf der anderen Seite ist Tim Wallace, dem man im Buch immer nur als Wallace begegnet. Mike und Tim hatten beide keinen guten Start miteinander und Tim hat Mike nach der Schule des öfteren verprügelt. Doch während der eigentlichen Geschichte begegnet er einem als freundlicher, teils schüchterner Junge, der schon vor längerer Zeit herausgefunden hat, dass er schwul ist, nur noch nicht öffentlich dazusteht. 

Für mich war es schwer, das Buch fair zu bewerten, denn während dem Lesen habe ich mir nur negative Notizen machen können, andererseits fehlt mir auch der Vergleich, da dies mein erster LGBT Roman ist... 😅

Während dem Buch fehlt ein bisschen der Grundkonflikt, an dessen Lösungsweg sich die Geschichte hätte entlanghangeln können. Mike steckt die Tatsache, dass er schwul ist, sehr leicht weg und deshalb fällt diese Konfliktmöglichkeit schon von Anfang an weg. Es gäbe so viele verschiedene Alternativen, nur findet keine davon in der Geschichte statt. Stattdessen ist es 3/4 des Buch ein Hin und Her, ob Mike Tim nun mag oder nicht und ein richtiger Konflikt kommt erst auf den letzten knapp 40 Seiten auf. 
Auch kommt es mir ein bisschen komisch vor, dass die Erkenntnis über seine sexuelle Orientierung Mike sehr überrascht. Oder, dass er mitten im Roman erkennt, dass er sich neben seiner Familie und engsten Freunden auch noch anderen gegenüber outen muss. Als ob man über sowas nicht nachdenkt oder so. Aber da fehlt mir einfach der Vergleich zu anderen Coming Outs.
Der größte Kritikpunkt, den ich habe, ist Mikes und Tims Beziehung im Allgemeinen. Sie ist extrem realitätsfern. Erst mal ist mir aufgefallen, dass es Mike anscheinend nicht interessiert, warum Tim ihn immer verprügelt hat und die einzige wirkliche Erklärung von Tim ist "Vielleicht brauchte ich auch einfach einen Grund, um dich anzufassen." Das, als eine Entschuldigung für jahrelanges Verprügeln ist wirklich nur lächerlich und außerdem ist Gewalt immer ein No Go! Nachdem Mike seine Erfahrungen mit Tim anscheinend vergessen hat, sind sie dann plötzlich Best Friends und gehen direkt am Anfang richtig ran. Also praktisch von: Du bist mein Feind und hast mich verprügelt direkt zu Ich bin unsterblich in dich verliebt. Abgesehen davon hat Mike mir zu wenig Emotionen gezeigt. Er war das ganze Buch immer gechillt über alles und jeden und man musste schon viel Fantasie haben, um ein bisschen Nervosität oder überhaupt irgendeine andere Gefühlsregung als 'Alles Ok' zu finden.

Das einzig positive was ich, abgesehen von ein paar, sehr vereinzelten Szenen, über das Buch sagen kann, ist der Schreibstil und der hat es für mich wirklich gerettet. Denn trotz all den negativen Aspekten hat sich das Buch sehr, sehr flüssig und locker gelesen und ich habe mich jeden Abend schon fast ein bisschen aufs lesen gefreut. Und durch den LGBT Faktor war es für mich sowieso nochmal eine ganz neue Erfahrung.

Im Prinzip kann man zusammenfassend über das Buch sagen, dass es einen echt guten Schreibstil hat, die Story jetzt aber nicht die Beste ist und deshalb hat sich "Die Welt übt den Untergang und Ich grinse zurück" noch 1.5 Punkte von mir geholt!

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