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Imagines

Anna Todd , Nicole Hölsken
Flexibler Einband: 784 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.02.2017
ISBN 9783453420038
Genre: Romane

Rezension:

Titel: Imagines: Dein Star ganz nah – Storys
Autor: Anna Todd und weitere Wattpad Autoren
Seitenzahl: 784 Seiten
Verlag: Heyne
Genre: Fan Fiction, Kurzgeschichten
Erscheinungstermin: 13. Februar 2017
Neupreis Dt: 11,99€ e-Book/ 14,99€ Broschiert
ISBN: 978-3453420038

Das Cover:

Pink, pinker, „Imagines“
Das knallpinke Cover schreit einen fast an, so grell und schön zugleich ist die Farbe, damit hebt es sich optisch von Anna Todds anderen Büchern farblich ab. Im Stil ähnelt es ihnen aber trotzdem. In schwarz ist ein verschnörkelter Spiegel auf das Cover geprägt, darin steht der Untertitel das Buches „Dein Star ganz nah“ und in alter Anna Todd Manier ist der Titel darunter in schwarzer Schrift sichtbar. Das angenehme weiche Material trägt dazu bei, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen will, weil es sich so gut anfühlt.
Auch, wenn ich das Buch nicht sowieso unbedingt hätte haben wollen, wäre es mir durch sein Cover doch direkt ins Auge gesprungen. Übrigens passt die Metapher des Spiegels seht schön zur Gattung des Imagines.


Der Inhalt:

Vorweg vielleicht noch eine kleine Erklärung was Imagines überhaupt sind – ich wusste es vor diesem Buch auch nicht. Imagines sind meistens in der Fan Fiction angesiedelt und in der „Du“-Perspektive geschrieben, man wird als Leser in die Geschichte eingebunden, indem man als Du direkt angesprochen wird.

„Storys über Benedict Cumberbatch, Kanye West, Selena Gomez, Zayn Malik, Tom Hardy und viele mehr!

Manchmal verschwinden wir gerne in eine Fantasiewelt, die uns den Alltag versüßt und unsere Vorstellungskraft anregt. Genau das tun auch die Autoren dieses Bandes. In Imagines bringen namhafte Autoren, allen voran Anna Todd, uns mit unseren liebsten Prominenten zusammen und erzählen Geschichten voller Ruhm, Glamour, Leidenschaft und Liebe.“

Worum genau es in dem Buch geht ist schwer zu erzählen, denn eine Sammlung von Kurzgeschichten nachzuerzählen wäre ja ohne Witz und müsstest gar nicht mehr selbst lesen. Ich versuche euch nur ein paar Beispiele an Stars und Szenarien zu geben, die mir persönlich sehr gut gefallen habe, aber noch lange nicht alles verraten.


Jeder schwärmt doch heimlich für irgendeinen Star aus Film, Fernsehen oder der Musik, vielleicht auch für einen Sportler und genau diese unerreichbaren Menschen kannst du in „Imagines“ treffen.
Stell dir vor, du triffst Oscarpreisträgerin JLaw und ziehst mit ihr um die Häuser oder du begegnest deinem Kindheitsidol und ihr verliebt euch ineinander. Du bist Ehefrau deines Lieblingsserienhelden und er überrascht dich zu eurem Hochzeitstag. Oder ein superheißer Schauspieler und Tänzer verliebt sich in dich und lässt seine megaheiße Freundin für dich stehen, oder du bist die beste Freundin eines Weltstars.
Es geht aber nicht nur um Liebe und Freundschaft, es kann auch um die Rechte der Frauen und Selbstliebe – die Message dieser Geschichte hat mir besonders gut gefallen – oder um ein dystopisches Szenario.

Man springt von Geschichte zu Geschichte in eine ganz andere Rolle, von trotteliger Fast Food Verkäuferin hin zur begabten Tänzerin oder Maler und mal bis du ein Mann, mal eine Frau, mal jung, mal alt.

Mein Fazit:

Das Fangirl in mir hat mehr als einmal ganz laut aufgekreischt, bei den vielen Stars, die man in den Geschichten trifft. Alle sind vertreten, Männer, Frauen, Sänger, Schauspieler, Youtuber und und und…
Ich war im Sog der Geschichte und wollte immer wissen, wen ich gleich treffe, unter welchen Umständen und wie es ausgeht. Natürlich haben mir manche Geschichten besser gefallen als andere, aber das ist normal und hängt auch von den betreffenden Stars ab. Manche kannte ich auch gar nicht.
In einigen der Geschichten habe ich mich selbst wiedererkennt, in der Art der Figuren, ihren Eigenschaften oder ihrem Lieblingsstar.
Man lernt so viele kleine Dinge in den einzelnen Imagines. Den Mut zur Selbstliebe, dass Promis auch normale Menschen sind, dass auch Promis Ängste haben, aus Promis auch Fans werden können, jeder mal einen schlechten Tag hat.
Durch das Buch habe ich Wattpad für mich entdeckt, es gibt so viele Autoren, die tolle Geschichten schreiben, man muss sie nur erstmal finden.
Die Idee aus diesen Geschichten ein Buch zu machen, finde ich genial und sehr gut umgesetzt. An manchen Stellen muss man natürlich zwischen den Geschichten warten und sich bewusst machen, dass man immer von hier nach da springt, was ein gewaltiger Unterschied zu einem Roman ist, aber genau das macht die „Imagines“ in meinen Augen so besonders. Man schlüpft in alle möglichen Rollen, die dem eigenen Charakter entsprechen oder auch überhaupt nicht, man kann sein wer man will.
Das Buch habe ich in ersten Linie angefragt, weil Anna Todd als Autorin genannt worden ist, aber beim Lesen haben mich die Geschichten überzeugt und für sich eingenommen. Weil man aber leider nie weiß, ob und welche Geschichten einem gefallen, kann ich keine 5 Sterne geben, sondern „nur“ 4.

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170 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 13 Rezensionen

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Wer die Nachtigall stört ...

Harper Lee , Claire Malignon , Nikolaus Stingl , any.way
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 22.07.2016
ISBN 9783499217548
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Titel: Wer die Nachtigall stört
Autor: Harper Lee
Seitenzahl: 448 Seiten
Verlag: rowohlt
Genre: Klassiker
Erscheinungsdatum: 11. Juli 1960
Neupreis Dt: 9,99€ Taschenbuch
ISBN: 978-3499217548

unbenannt_7
Mich erinnert das Cover von „Wer die Nachtigall stört…„an so ein Schattenspiel oder einen Schattenschnitt, ich weiß nicht genau wie man das nennt.
Der Querschnitt eines Baumes wird vom Mond angeschienen und wir sehen nur seine Silouette, genau wie die eines Kinder und eines Vogels, der auf dem Baum sitzt.
Ich vermute mal der Vogel soll die Nachtigall aus dem Titel darstellen und bei dem Kind handelt es sich bestimmt um unsere Hauptfigur Scout.
Farblich passt es für mich sehr gut in die Zeit, in der das Buch spielt, da es ja in Sepia- Schwarz- und Weißtönen gehalten ist.
Als ich es ausgepackt habe, an Weihnachten, war ich sofort angetan und positiv überrascht von dem wirklich hübschen Cover.


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„Amerika in den 30er Jahren. In die idyllische Südstaaten-Kindheit der achtjährigen Scout und ihres älteren Bruders Jem drängt sich die brutale Wirklichkeit aus Vorurteilen und Rassismus. Scouts Vater Atticus, ein menschenfreundlicher Anwalt, soll den schwarzen Landarbeiter Tom Robinson verteidigen, der angeblich ein weißes Mädchen vergewaltigt hat. Tapfer versuchen Scout und ihr Bruder, das demokratische Gerechtigkeitsempfinden ihres Vaters zu unterstützen, und geraten dabei selbst in große Gefahr.“

Wir springen in den Sommer der kleinen Scout, kurz bevor sie in die Schule kommt. Sie, ihr Bruder Jem und Dil sind neugierig auf das Haus ihrer Nachbarn den Radleys. Es gibt viele Gerüchte rund um die Radley Familie und da sind die Kinder natürlich besonders neugierig. Atticus, Scouts und Jems Vater, ist Anwalt in Maycomb Country, ihrer Heimatstadt und muss den schwarzer Tom Robinson verteidigen.
Jem und Scout sind mit der Wahrheit konfrontiert, wie stark die Menschen doch zwischen Rassen unterscheiden und welche Vorurteile vor einem „Nigger-Freund“ herrschen.
In einer kleinen Stadt wie Maycomb ist Atticus Verteidigung ein großer Skandal, vor dem er und seine Kinder nicht verschont bleiben.


Scout lebt in ihrer kindlichen Welt, ganz ohne Vorurteile und Abneigungen gegen ganze Menschengruppen, sie versteht nicht, was die Leute gegen die Radleys oder gegen Tom Robinson haben, für sie sind es genau so Menschen wie ihr Vater oder ihr Bruder. Sie entwickelt sich, im Laufe des Buches zu einem starken Mädchen, das offen und selbstbewusst ist.
Jem hingegen gerät im Verlauf des Buchs in die Pubertät und will ein Mann sein, das belastet natürlich seine Beziehung zu Scout. Dennoch ist er immer noch ein Junge und auch er hat seine Faszination für die Radleys noch nicht abgelegt. Was ihm noch zu gute kommt.

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Die ersten 150 Seiten waren beim Lesen für mich leider etwas schleppend, aber danach konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.
Das Buch steckt voller Gegensätze – Schwarz gegen Weiß, Kinder gegen Erwachsene, Schuld gegen Unschuld, Faszination gegen Angst. Das hat auch mich fasziniert. Auch mit 21 habe ich meine kindlichen Eigenschaften und Einstellungen noch nicht abgelegt und denke andersherum auch schon wie eine Erwachsene. Es war sehr spannend für mich das Amerika der 30er Jahre aus Sicht eines Kindes zu sehen und zu merken, dass nicht nur in Deutschland die Vorurteile ganz oben auf der Tagesordnung stehen.
Was mich doch wirklich erschreckt hat und das Buch nur noch interessanter für mich gemacht hat ist, dass die Kluft zwischen Schwarz und Weiß in Amerika wieder brandaktuell ist. Vor nicht mal 100 Jahren konnten schwarze Mitbürger in den USA für ein Verbrechen verurteilt werden, einfach weil sie eine niedere Geschellschaftsschicht darstellten. Heute im 21. Jahrhundert kann ein schwarzer US-Bürger auf offener Straße von einem Polizisten erschossen werden, ohne das dieser mit Konsequenzen rechnen muss. Merkt ihr was ich meine? Fast 100 Jahre später treten wir auf der gleichen Stelle… wir handeln immer noch aus Vorurteilen und irgendwelchen Vorstellungen heraus, die nur in unserer Fantasie existieren.
Wieso schauen wir nicht einfach auf den MENSCHEN und nicht auf sein Äußeres?
Ich weiß, ich weiß, leichter gesagt als getan, aber ganz ehrlich Leute – Gleichberechtigung lässt grüßen! Ich möchte nicht unterdrückt werden, weil ich eine Frau bin oder weil ich eine Brille tragen oder braune Haare habe. Wo wird halt gemacht vor diesen Vorurteilen?
Ein Buch, das vor über 50 Jahren geschrieben wurde ist heute noch genauso aktuell wie damals, das müssen auch heute noch viel mehr Leute lesen.
Von mir bekommt „Wer die Nachtigall stört…“ 4 Sterne.

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97 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Weil sie das Leben liebten

Charlotte Roth
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.06.2016
ISBN 9783426517291
Genre: Romane

Rezension:  
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474 Bibliotheken, 14 Leser, 1 Gruppe, 139 Rezensionen

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Wer war Alice

T. R. Richmond , Charlotte Breuer , Norbert Möllemann
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 29.02.2016
ISBN 9783442205080
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Titel: Wer war Alice
Autor: T.R. Richmond
Verlag: Goldmann Verlag
Seitenzahl: 445 Seiten
Genre: Krimi/ Thriller
Erscheinungsdatum: 29. Februar 2016
Neupreis Dt: 14,99€ (broschiert)

Klappentext:

"Alice Salmon war erst 25 Jahre alt, als sie eines Morgens leblos im Fluss gefunden wurde. Eigentlich wollte sie am Abend zuvor nur Freunde treffen, stattdessen durchlebte sie die letzten Stunden ihres Lebens. Aber was ist passiert? Ist sie wirklich gestürzt, weil sie zu viel getrunken hat, wie die Polizei vermutet? War es ein tragischer Unfall? Die Nachricht ihres Todes verbreitet sich wie ein Lauffeuer, auch über Facebook und Twitter. Gleich werden Vermutungen angestellt, über sie, ihr Leben und ihren Tod. Auch ihr ehemaliger Professor Jeremy Cooke ist erschüttert. Er macht sich daran, herauszufinden, was in der Nacht tatsächlich geschah, und sammelt alles über Alice. Er schreibt sogar ein Buch über den Fall. Nur warum ist er so engagiert? Was hat er zu verbergen? Was haben ihr Exfreund Luke und ihr Freund Ben mit der Sache zu tun? Und wer war Alice?"

Das ist die Frage, wer war Alice?
Alice ist die Frau, die man tot am Flussufer gefunden hat.
Erstmal ein paar Worte zum Cover, denn ich finde das Cover sehr gelungen. Das Gesicht eines Mädchen das schläft oder vielleicht tot ist, sieht man aber genauer hin, erkennt man, dass das Gesicht des Mädchens nass ist (ja man sieht die einzelnen Wassertröpfchen im Gesicht und in den Haaren) Die plakative Art, wie der Buchtitel, untergebracht ist, passt sehr gut zum Thema des Buchs und zu Alice selbst, denn sie war Journalistin mit Leib und Seele.

Bevor ich euch etwas über den Inhalt von "Wer war Alice" verrate, muss ich noch etwas zur Art des Romans sagen, denn es ist keine normale Geschichte. Es ist wie ein Puzzle in dem Alice und die Umstände ihres Todesfalls zusammengesetzt und aufgeklärt werden. In einzelnen Episoden wie zum Beispiel Briefen, Tagebucheinträgen oder Blogposts von verschiedenen Personen werden nach uns nach immer mehr EInzelheiten entdeckt. T.R. Richmond hat für sein Buch also quasi die Form des Briefromans gewählt, die einige vielleicht von Goethes "Leiden des jungen Werthers" kennen.
Wirklich interessant ist auch die Tatsache, dass das Buch nicht nur Alice Geschichte erzählt, sondern auch uns Lesern Stoff zum Nachdenken gibt. Überlegt doch mal, wenn, sagen wir, ein Mordfall in den Medien publik gemacht wird, es aber keinen Täter gibt, was machen die Medien dann? Die Zeitungen und das Fernsehen  spekulieren und zerreißen die Story in alle Einzelteile und die sozialen Medien sind nicht besser, völlig Fremde stellen alle möglichen Vermutungen an und streuen wirre Gerüchte.
Merkt ihr, was ich meine? Die Medien manipulieren uns und wir laufen immer mit den Trends mit.

Ok jetzt kurz zum Inhalt von "Wer war Alice", Alice ist tot, so viel wissen wir schon seit den ersten Seiten. Ich habe auch euch schon erzählt, dass Alice Todesfall im Verlauf des Buchs zusammengepuzzlt wird. Das Buch ist also verkehrt herum, wir wissen, dass Alice tot ist, aber wir wissen nicht wie es passiert ist und wieso. Jeremy Cooke ein Anthropologie Professor in Southhampton will den Fall aufklären und sammelt alle Informationen über Alice, die er bekommen kann. Dabei kommt er mit verschiedenen Menschen aus Alice Leben in Kontakt und lernt etwas über sich selbst und über Alice.

Ok, es ist ganz schön schwer hier nichts vorweg zu nehmen, es für euch aber immer noch spannend zu machen, ich hoffe ich hab es geschafft.

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31 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

abenteuer, begegnungen, bruder, brüder, geisterbeschwörer, marokko, marroko, reise, roadtrip, roman, suche, wolfgang popp, wüste, wüste welt, zweideutig

Wüste Welt

Wolfgang Popp
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Edition Atelier, 12.01.2016
ISBN 9783903005143
Genre: Romane

Rezension:

Titel: Wüste Welt
Autor: Wolfgang Popp
Verlag: Edition Atelier
Seitenzahl: 158 Seiten
Genre: Roman
Erscheinungsdatum: 12. Janunar 2016
Neupreis Dt: 18,50€ (gebunden)

Klappentext:

"Eine rätselhafte SMS seines Bruders führt einen Wiener Musiker nach Marokko. Dort angekommen fehlt vom Bruder aber jede Spur. Eine abenteuerliche Reise quer durch das ganze Land beginnt. Mysteriöse Hinweise und ein altes Hippie-Paar führen ihn schließlich in die Wüste zu einem Stamm von Geisterbeschwörern. Und dort geht’s erst richtig los.
Eine Roadnovel vom Ende der Straße, eine Geistergeschichte ohne Geister, ein Wüstentagebuch."

An dieser Stelle möchte ich mich zuerst nochmal für die Lovelybox "Das Gute ist ganz nahe" bedanken! "Wüste Welt" ist das erste Buch aus der Box, das ich gelesen habe.

Wie ihr an meiner Bewertung sehen könnt, hat mir "Wüste Welt" leider überhaupt nicht gefallen, natürlich gab es gute Momente aber die Verwirrung und Irritation haben überwogen.
Warum ich mich so gefühlt habe, erkläre ich euch jetzt natürlich auch.
Eins noch vorweg, lasst euch bitte von meiner negativen Rezension nicht abschrecken "Wüste Welt" zu lesen, sollte es euch interessieren oder meine Rezension euch neugierig machen.

Eine rätselhafte SMS von seinem Bruder lässt unseren namenlosen Protagonisten, im ganzen Buch wird nicht einmal sein Name genannt, nach Marokko reisen. Ob er seinen Bruder in Marokko findet, weiß er nicht, genauso wenig, ob sein Bruder überhaupt noch dort ist.
In Marokko angekommen beginnt eine seltsame Schnitzeljagd quer durchs Land, hinein in die Wüste.
An den verschiedensten, fremden Orten lernt der Protagonist diverse Menschen kennen, die auch seinen Bruder kannten und ihm immer wieder Hinweise geben. Ein älteres deutsches Ehepaar begleitet ihn einen Großteil seine Reise, in Gudrun und Bernhard findet er neue Freunde. Manche der Begegnungen wirken so surreal, das nicht nur der Protagonist sich fragt, ob es wahr sein kann.
Eine weitere irritierende Tatsache ist, dass das Buch keine Kapitel oder ähnliche Orientierungspunkte bietet, dem Lesefluss hilft es zwar, aber mich hat es eher gestört.
Der Schreibstil von Wolfgang Popp, der ganz ohne direkte/ wörtliche Rede auskommt, ist flüssig und angenehm, an manchen Stellen aber etwas zu nüchtern.
Generell hat mich das Buch mehr verwirrt als alles andere, viele mysteriösen Personen, Orte und Rituale.

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897 Bibliotheken, 5 Leser, 4 Gruppen, 75 Rezensionen

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Die Tage in Paris

Jojo Moyes , Karolina Fell , ,
Fester Einband: 112 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 23.01.2015
ISBN 9783499267901
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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356 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

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Der kleine Hobbit

Tolkien
Fester Einband
Erschienen bei Bertelsmann Buchclub, 01.01.1991
ISBN B00B6S1FSQ
Genre: Sonstiges

Rezension:

Eckdaten:

Titel: Der kleine Hobbit
Autor: J.R.R. Tolkien
Verlag: dtv-Verlag
Seitenzahl: 336
Genre: Fantasy
Erscheinungstermin: 1957
Neupreis Dt: ab 7,95 €

Klappentext:

„Vorbei ist es mit dem beschaulichen Leben von Bilbo Beutlin, seit er sich auf ein Abenteuer eingelassen hat, das Hobbitvorstellungen bei Weitem übersteigt. Nicht nur, dass er sich auf eine Reise von der Dauer eines Jahres begibt, die ihn quer durch Mittelerde führen wird, er lässt sich auch vom Zwergenkönig als Meisterdieb unter Vertrag nehmen und verpflichtet sich, den Zwergen bei der Rückgewinnung ihres geraubten Schatzes zu helfen. Auf seiner abenteuerlichen Reise gelangt Bilbo in den Besitz des Ringes, den er später an seinen Neffen Frodo weitergibt – die Grundlage für die legendäre Trilogie um den »Einen Ring«.“

Der erste Satz:

„In einem Loch im Boden, da lebte ein Hobbit.“

Das Cover:

Bei der Beschreibung der Covers beziehe ich mich auf die Ausgabe, die ich gelesen habe. Ihr könnt sie euch gerne auf dem Bild genauer anschauen.
Im Mittelpunkt steht ganz klar die Zeichnung des Drachen Smaug, der den Schatz der Zwerge bewacht, das Ziel von Bilbos Reise. Eine für unsere Fantasy wirklich lustige Zeichnung von Smaug ziert das Cover, ein Drache mit Schmetterlingsflügeln, so würde sich doch heute keiner mehr einen Drachen vorstellen - trotzdem ist die Zeichnung, meiner Meinung nach, wunderschön.
Der kleine Hobbit, Bilbo Beutlin, tanzt über die Buchtitel und lüftet seinen Hut für uns.
Obwohl das Cover dem Leser ein genaues Bild von zwei der Figuren malt und die Illustrationen das Bild noch unterstreichen, entstehen in unserer Fantasie immer andere Bilder der Figuren.
Ich kann nur sagen, dass mir das Cover der alten Ausgabe viel viel besser gefällt, als das der heutigen Ausgaben.

Inhalt und Figuren:

„Der kleine Hobbit“ erzählt die Vorgeschichte zur weltbekannten „Der Herr der Ringe“-Trilogie, in der sich alles um den Ring dreht. In „der kleine Hobbit“ schildert Tolkien, wie Bilbo Beutlin auf seiner verrückten und gefährlichen Reise zum Einsamen Berg, gemeinsam mit den Zwergen und Gandalf, den Ring findet und viele andere Abenteuer erlebt. Die 14 Gefährten kämpfen sich durch Ork-Höhlen, einen verwunschenen Wald und gegen einen Drachen.
Viel muss ich über den Inhalt wahrscheinlich nicht sagen, denn ich glaube jeder von uns kennt die Geschichte des kleinen Hobbits und aus der Herr der Ringe.
Ich muss sagen, mir waren viele der Figuren zwar sympathisch, vor allem natürlich Bilbo, aber ich habe es leider nicht geschafft einen Draht zu ihnen aufzubauen, was natürlich daran liegen kann, dass ich den Verlauf der Geschichte schon kannte.

 

 

Schreibstil:

Anders als in den Filmen und im Computerspiel erzählt das Buch die Geschichte gar nicht aus Bilbos Ich-Perspektive, sondern aus der eines Er/Sie-Erzählers, der in die verschiedenen Figuren springt.
Ehrlich gesagt, hat mich das zu Anfang etwas irritiert, weil ich etwas anders erwartet hatte.
Auch mit dem Layout des Buches habe ich mich schwer getan, die Seiten in meiner alten Ausgabe sind einfach viel voller und gedrängter mit Wörtern, als wir es heute erwarten.
Aber das ist nur eine kleine Kritik am Rande.
Generell hat Tolkien es nämlich geschafft, dass ich vom ersten Moment an die Welt von Mittelerde vor mir sehen konnte mit all ihren Bewohnern und das ist es, was ein Schriftsteller können muss, um ein gutes Buch zu schreiben.

Meine Meinung:

„Der kleine Hobbit“ ist wirklich eine bezaubernde Fantasy-Geschichte über Mut, Freundschaft und Vertrauen. Kleine äußere Makel habe mein Leseerlebnis leider erschwert, aber das tut der Sache keinen Abbruch. Wer sich mal in eine ganz andere fantastische Welt flüchten möchte, ist beim kleinen Hobbit und seinen Gefährten genau richtig.

Bewertung: 3/5 Sternen

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797 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 132 Rezensionen

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Vom Ende der Einsamkeit

Benedict Wells
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 24.02.2016
ISBN 9783257069587
Genre: Romane

Rezension:  
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134 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

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Der Zirkus der Stille

Peter Goldammer
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Atlantik Verlag, 16.04.2016
ISBN 9783455600438
Genre: Romane

Rezension:

Eckdaten:

Titel: „Der Zirkus der Stille“
Autor: Peter Goldammer
Verlag: Atlantik
Seitenzahl: 254 Seiten
Genre: Roman, Jugendbuch
Erscheinungsdatum: 16.April 2016
Neupreis Dt: 20,00 €

 

Klappentext:

„Thaïs Leblanc wächst nach dem Tod der Mutter bei ihrer Großmutter auf, der unvergleichlichen Victoria, wie sie auf Zirkusplakaten tituliert wird. Thaïs verabscheut das Zirkusleben und zieht, kaum volljährig, nach Paris; sie will nur eins: Normalität. Doch als die Großmutter stirbt, konfrontiert deren seltsames Testament sie mit ihrer Familiengeschichte, die sie zum wundersamen Cirque perdu und seinem Direktor Papó bringt. Dort lernt Thaïs, dass man sich seinen Ängsten stellen muss und für die wichtigsten Dinge im Leben keinen Applaus von anderen braucht.“

 

Inhalt und Charaktere:

Das ehemalige Zirkuskind Thaïs hat einen schweren Gang vor sich, sie muss ihre Großmutter, die sie aufgezogen hat, zu Grabe tragen. Die eher schwierige Beziehung zwischen Enkelin und Großmutter hindert Thais, jedoch nicht daran die weite Fahrt zum Haus ihrer Großmutter auf sich zu nehmen. Thaïs fühlt sich anfangs gar nicht wohl im Haus ihrer Großmutter und mit der ganzen Situation.
Kurz darauf trifft der Cirque perdu auf der Wiese hinter Victorias Haus ein. Die Zirkusleute haben ihre eigenen Traditionen bei Beerdigungen und natürlich läuft auch Victorias Trauerfeier so ab, Musik, Tanz und Spaß und eine Trauerschnur. Laut Zirkusdirektor Papó haben die Zirkusleute 3 Phasen der Trauer, die Thaïs durchlaufen wird.
Ein weiteres Geheimnis aus Thaïs Leben wird nach dem Tod ihrer Großmutter wieder an die Oberfläche gekehrt. Wer ist ihr Vater? Auch hier kann der Cirque perdu ihr Antworten geben.
Thaïs gefällt mir besonder gut, weil sie zwei Seiten hat. Einmal die „normale“ Thaïs, die wie jeder andere von uns ist und sich ein normales Leben wünscht und die „andere“ Thaïs, die nicht von dieser Welt zu sein scheint. Auch der Zirkusdirektor Papó begeistert mich, ein weiser alter Mann, der viel Lebenserfahrung aber auch viel Humor und Liebe.

Schreibstil:

Peter Goldammer hat in „Der Zirkus der Stille“ einen sehr entspannten unaufgeregten Schreibstil, der sehr gut zur Geschichte passt. Allein das Thema Zirkus in einem Buch auf zu greifen hat mir sehr gefallen, aber der Cirque perdu ist ja kein normaler Zirkus, nein nein, hier geht es nicht einfach um eine Manege und ein paar Artisten. Peter Goldammer beschreibt in seinem Buch viel mehr! Ein Lebensgefühl und eine ganz eigene Welt der Zirkusleute mit eigener sozialer Herachie, eigenen Traditionen und Ritualen. Man erlebt Thaïs Wandel von der ersten Seite an mit, wobei die Kapitelüberschriften eine super Hilfe sind. Apropos Überschriften das Cover und der Titel passen wie die Faust aufs Auge! Rot-weiß gestreift steht stilisiert für den Zirkus und auf dem Cover sieht es auch noch so aus, als würden die Streifen sich bewegen, im Gegensatz dazu steht der Titel „Der Zirkus der Stille“. Das fast bewegliche Cover strahlt trotzdem eine Ruhe aus die man im Titel, im Schreibstil und in der Geschichte selbst immer wiederfindet.

 

Meine Meinung:

Es war echt schade, als das Buch vorbei war. Ich hätte gerne noch viel mehr erfahren, was passiert mit den Figuren, wie geht es mit den Cirque perdu weiter und wofür entscheidet sich Thaïs?
Das Ende hat mich in diesem insgesamt tollen Buch leider etwas enttäuscht, mir hat etwas gefehlt.
Eigentlich habe ich dieses Buch nur gelesen, bzw mich darauf bei Lovelybooks.de nur darum beworben, weil ich staunen wollte und ich habe gestaunt, besser gesagt ich wurde begeistert. Die Welt des Zirkus kennenzulernen fand ich super.
Ehrlich gesagt fällt es mir gerade schwer meine Gefühle gegenüber dem Buch in Worte zu fassen, vielleicht sollte ich für das Buch ein eigenes Gefühlsglas anfertigen und in mein Regal stellen (wer das Buch liest, wird die Anspielung verstehen).
Viele viele Gefühle hat „Der Zirkus der Stille“ in mir wecken können, Trauer, Unsicherheit, Angst, Vorsicht, Begeisterung, Glück, Verwunderung und Stauen um nur ein paar davon in Worte zu fassen. Wenn ihr Lust auf eine Achterbahn der Gefühle habt, kann ich euch dieses tolle Buch nur empfehlen!

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Tags: atlantik, atlantikverlag, peter goldammer   (3)
 

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1.625 Bibliotheken, 19 Leser, 4 Gruppen, 200 Rezensionen

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Die Luna-Chroniken - Wie Monde so silbern

Marissa Meyer , Astrid Becker
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 20.12.2013
ISBN 9783551582867
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eckdaten:
Titel: Wie Monde so silbern
Autor: Marissa Meyer
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 384
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 15. Juni 2015
Neupreis Dt: 18,90 €

Klappentext:

Cinder lebt bei ihrer Stiefmutter und ihren zwei Stiefschwestern, arbeitet als Mechanikerin und versucht gegen alle Widerstände, sich nicht unterkriegen zu lassen. Als eines Tages in unauffälliger Kleidung niemand anderes als Prinz Kai an ihrem Marktstand auftaucht, wirft das unzählige Fragen auf: Warum braucht Kai ihre Hilfe? Und was hat es mit dem plötzlichen Besuch der Königin von Luna auf sich, die den Prinzen unbedingt heiraten will? Die Ereignisse überschlagen sich, bis sie während des großen Balls, auf den Cinder sich einschmuggelt, ihren Höhepunkt finden. Und diesmal wird Cinder mehr verlieren als nur ihren Schuh …

Inhalt und Charaktere:

Eine futuristische Cinderella Story

Die Mechaniker in Cinder lebt im Asiatischen Staatenbund bei ihrer Stiefmutter Adri und ihren Stiefschwestern Peony und Pearl. Nach dem Tod ihres Vaters ist es an Cinder den Unterhalt der Familie zu verdienen mit einem Mechanikerstand auf dem Markt von Neu-Peking. Von den anderen Marktanbietern wird Cinder für ihr Sein gemieden, denn sie ist ein Cyborg, obwohl sie es so gut es geht zu verstecken versucht.
Eines Tages kommt Prinz Kai zu ihr an den Stand und möchte seine Androidin repariert haben – kein Problem für Cinder.
Doch kurz darauf bricht auf dem Markt die blaue Pest aus und sie und Iko, ihre kleine Androidenfreundin, müssen den Markt schnell verlassen. Zuhause trifft Cinder auf ihre Stieffamilie, die sich Kleider für den alljährlichen Ball schneidern lässt. Wie bei der richtigen Aschenputtelgeschichte ist es Cinder nicht erlaubt mit ihrer Familie den Ball zu besuchen, stattdessen soll sie Adri alles mögliche reparieren.
Als auf dem Schrottplatz auch noch ihre kleine Schwester, Peony, an der blauen Pest erkrankt, muss auch Cinder in Quarantäne…
Als Cyborg wird sie von ihrer Mutter als Freiwillige gemeldet um an ihr ein Gegenmittel für die schreckliche Krankheit zu finden.
Im Labor geschieht jedoch etwas Unerwartetes… und dann auch noch diese erneuten Begegnungen mit Prinz Kai…
Cinder ist eine moderne, selbstbestimmte Frau auch wenn sie gesetzlich nicht mal als Mensch anerkannt ist. Sie hat Mut, Stärke und alles, was es braucht, um sich gegen ihre Stiefmutter und die ganze Welt zu stellen. Cinder ist nicht irgendwer auch wenn sie sich für einen Niemand hält. Sie ist etwas besonderes und das sieht auch Prinz Kai und alle anderen in ihr, jetzt ist es nur noch an ihr, das zu begreifen.
Prinz Kai steht im Zwist zwischen seinen Gefühlen und seinen Pflichten als angehender Kaiser des Asiatischen Staatenbundes. Cinder scheint ihr von ihrer ersten Begegnung an zu faszinieren. Andererseits steht er vor der Bedrohung der Lunarier, die ihn entweder zum Krieg oder zu einem Heiratsbündnis zwingen wollen.
König in Levana von Luna manipuliert alle mit ihren bioelektrischen Fähigkeiten und auch Prinz Kai und alle Bewohner Neu-Pekings. Ob sie es schafft ihren Willen durchzusetzen hängt nicht nur von ihr sondern auch von Kai ab.

Schreibstil:
Marissa Meyer erzählt die Geschichte um Cinder in der dritten Person und gibt einen guten Einblick auf Cinders Denken und Wesen. Anfangs haben mich die futuristischen Technikbegriffe irritiert und auch etwas abgeschreckt, aber nach kurzem habe ich mich schnell daran gewöhnt.
Schnell konnte ich mich gar nicht mehr von der Geschichte losreißen.So viele kleine Kniffe und versteckte Andeutungen finden sich im Buch, sodass man unbedingt weiterlesen will, um zu wissen ob man mit seiner Vermutung richtig liegt.
Insgesamt: spannender, zum weiterlesen anregender Schreibstil.

Meine Meinung:
Am Anfang war ich etwas irritiert und abgeschreckt von der Welt, in der die Geschichte spielt. Die ersten 40 Seiten waren eine Überwindung für mich und ich musste mich langsam an die Geschichte herantasten. Dann hat mich Cinders Geschichte doch gepackt und wie! In dem Buch ist wirklich alles drin Spannung, Liebe, Action und viel Gefühl.
Eine utopische Version des Aschenputtel Märchens hat mich verzaubert und ehrlich gesagt sind wirklich alle Elemente der alten Geschichte in Marissa Meyers Buch vertreten, außer der guten Fee im engeren Sinne.
Ich kann euch das Buch ehrlich nur empfehlen, es ist zwar anfangs gewöhnungsbedürftig aber danach wirklich gut!


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Tags: androiden, carlsen, carlsen verla, cinder, cinderella, cyborgs, dsytopie, fantasy, futuristische welt, lesenwert, luna chroniken, marissa meyer, roboter, utopie, verlag carlsen, wie monde so silber   (16)
 

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Weil ich Will liebe

Colleen Hoover , Katarina Ganslandt
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 26.08.2016
ISBN 9783423216425
Genre: Jugendbuch

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Weil wir uns lieben

Colleen Hoover , Katarina Ganslandt
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 24.07.2015
ISBN 9783423716406
Genre: Jugendbuch

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Morgen ist leider auch noch ein Tag

Tobi Katze ,
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 25.09.2015
ISBN 9783499629273
Genre: Sachbücher

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Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse

Thomas Meyer
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 26.02.2014
ISBN 9783257242805
Genre: Romane

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Die Welle

Morton Rhue , Hans-Georg Noack
Flexibler Einband: 186 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 01.02.1997
ISBN 9783473580088
Genre: Jugendbuch

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Die dunkle Seite des Mondes

Martin Suter
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 30.11.2001
ISBN 9783257233018
Genre: Romane

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Morgen kommt ein neuer Himmel

Lori Nelson Spielman , Andrea Fischer
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 22.03.2016
ISBN 9783596521128
Genre: Romane

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Tagebücher

Kurt Cobain , Clara Drechsler , Harald Hellmann
Buch: 315 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 03.12.2008
ISBN 9783462600056
Genre: Biografien

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Ein letzter Brief von dir

Juliet Ashton , Rainer Schmidt , ,
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.02.2014
ISBN 9783499228612
Genre: Liebesromane

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Cash - Die Autobiografie

Patrick Carr , Johnny Cash , Patrick Carr
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Edel Books - Ein Verlag der Edel Germany GmbH, 16.02.2012
ISBN 9783841901439
Genre: Biografien

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Faust

Johann Wolfgang von Goethe , Erich Trunz ,
Fester Einband: 777 Seiten
Erschienen bei C.H.Beck, 01.03.2018
ISBN 9783406611384
Genre: Klassiker

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Eindeutig Liebe

Jessica Thompson , Dietmar Schmidt
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 21.09.2012
ISBN 9783404167876
Genre: Liebesromane

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Stolz und Vorurteil

Jane Austen , Christian Grawe , Ursula Grawe , Christian Grawe
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Reclam, Philipp, 10.02.2016
ISBN 9783150204085
Genre: Klassiker

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Während die Welt schlief

Susan Abulhawa , Stefanie Fahrner
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Diana, 09.04.2012
ISBN 9783453356627
Genre: Romane

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Mayas Tagebuch

Isabel Allende , Svenja Becker
Fester Einband: 600 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 11.04.2016
ISBN 9783518467039
Genre: Romane

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