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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

geflüchtete, rassismus, gastarbeiter, gesellschaftskritik, zugehörigkeit

Unter Weißen

Mohamed Amjahid
Flexibler Einband: 188 Seiten
Erschienen bei Hanser Berlin, 20.02.2017
ISBN 9783446254725
Genre: Sachbücher

Rezension:

Heute habe ich eine Rezension von "Unter Weißen. Was es heißt privilegiert zu sein" von Mohamed Amjahid für euch.
Der Autor ist Journalist für "Die Zeit" und er ist als Sohn von marokkanischen Migranten in Deutschland geboren, hat dann einige Zeit im Herkunftsland der Eltern gelebt um dann zum Studium wieder nach Deutschland zu kommen. In diesem Buch erzählt er aus seinem Alltag als nordafrikanischer Mann in Deutschland. Besonders richtet es sich an Menschen wie mich: "Biodeutsche" also weiße Deutsche ohne Migrationshintergrund. Wir sind die Privilegierten in dieser Gesellschaft, die Menschen die sich keine Sorge machen müssen täglich Opfer von Alltagsrassismus zu werden. Ich habe auf erschreckende Art und Weise festgestellt wie viele Vorteile ich gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund und gegenüber People of Colour habe. "Unter Weißen" erzählt nicht nur aus Mos Leben, es geht auch um die Geschichte von Rassismus und um kolonialistische Denkweisen die sich bis heute in unserer Gesellschaft wiederfinden lassen. Es geht um den erschreckenden Anstieg von Rechtsextremismus in Europa und dessen Ursachen, um den unterschiedlichen Umgang der Medien mit Straftaten die von biodeutschen oder nicht-biodeutschen Menschen begangen werden, um Rassismus in der LGBT+ Community und warum Minderheiten andere Minderheiten diskriminieren anstatt sich gegenseitig zu unterstützen und um vieles mehr.
Ich würde dieses Buch jeder Person empfehlen, die in Deutschland lebt und sich für Rassismus und soziale Gerechtigkeit interessiert. Besonders ist es ein Buch für uns Weiße. Wir kennen unsere Privilegien meist nicht und wissen dementsprechend nicht zu schätzen was wir alles haben. 
Ich habe unglaublich viel von diesem Buch gelernt und mitgenommen und kann es nur empfehlen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Vielen Dank an den Hanser Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars :)

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1.099 Bibliotheken, 25 Leser, 1 Gruppe, 250 Rezensionen

orient, 1001 nacht, liebe, märchen, jugendbuch

Zorn und Morgenröte

Renée Ahdieh , Dietmar Schmidt
Fester Einband: 390 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 12.02.2016
ISBN 9783846600207
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:

Jeden Tag erwählt Chalid, der grausame Herrscher von Chorasan, ein Mädchen. Jeden Abend nimmt er sie zur Frau. Jeden Morgen lässt er sie hinrichten. Bis Shahrzad auftaucht, die eine, die um jeden Preis überleben will. Sie stehen auf verschiedenen Seiten und könnten unterschiedlicher nicht sein ... Und doch werden sie magisch voneinander angezogen ...

Eine märchenhafte Geschichte über wahrhaft große Gefühle.

Meine Meinung:
Zorn und Morgenröte ist ein Buch, das etwas ganz besonderes an sich hat. Es ist eine Nacherzählung von Tausendundeine Nacht und man spürt diese Magie und dieses besondere Feeling einfach beim lesen. Ich lese selten Bücher, die im orientalischen Raum spielen und dieses hier hat mir sehr gut gefallen, es war wirklich mal etwas ganz anderes.
Es geht um Sharzad, ein sechzehnjähriges Mädchen, das im Königreich von Chalid wohnt. Dieser ist ein junger Herrscher, der sein Volk in Angst und Schrecken versetzt. Jeden Abend nimmt er sich eine neue Braut und heiratet sie nur um die am darauffolgenden Morgen hinzurichten. Dies hat er auch mit Sharzads bester Freundin getan und deshalb will sie sich rechen und meldet sich freiwillig als Chalids neue Frau.
Sie hat einen Plan und sie will ihn töten, will endlich Rache und Genugtuung erlangen. In der ersten Nacht erzählt sie ihm Geschichten und Chalid ist beeindruckt und will mehr davon... Er lässt sie am Leben und somit nimmt eine ganz neue Geschichte ihren Lauf.

Sharzad ist eine Protagonistin, die mir ausgesprochen gut gefallen hat. Sie ist willensstark, intelligent, körperlich stark und ganz einfach Badass. Ich habe unglaublich gerne aus ihrer Perspektive gelesen und sie hat mich einfach in ihren Bann gezogen.
Auch Chalid ist mir im Laufe der Geschichte unglaublich and Herz gewachsen. Er ist böse, mysteriös und unergründlich - zumindest zu Beginn der Geschichte. Er hat einfach wunderbar in diese Geschichte hineingepasst und ich habe es geliebt nach und nach mehr über ihn zu erfahren.
Und die Nebencharaktere, die keine so große Rolle gespielt haben, waren auch unglaublich toll, gar nicht flach oder eindimensional sondern aufregend und vielseitig, was meiner Meinung nach sehr für die Qualität eines Buches spricht.
Es gibt eine Art "Love-Triangel" und ich verstehe, dass das etwas ist dass in Jugendbüchern viel zu oft passiert und dass es oftmals sehr nervig sein kann aber in diesem Buch hat es mich persönlich gar nicht so gestört. Es war klar für wen das Herz von Sharzad wirklich schlägt und ich fand diese "Dreiecksbeziehung" jetzt nicht weiter tragisch. 

Des Weiteren fand ich den Schreibstil dieses Buches ausgesprochen gut. Ich liebe es wie die Autorin mit Worten spielt und ihnen diese ganz besondere Magie verleiht, ich fand dass Zorn und Morgenröte auf eine ganz besondere Art und Weise geschrieben wurde, die mich positiv in ihren Bann gezogen hat.

Was mir auch gefallen hat, ist dass das Buch einen Glossar besitzt. Das kann auf jemand Fall sehr hilfreich sein, da es manchmal relativ schwer ist zu verstehen wer genau gemeint ist, weil viele der Charaktere mehrere Titel, Namen und Spitznamen haben. Leider befindet sich der Glossar ganz am Ende des Buchs, so dass ich gar nicht wusste dass er existiert bis es dann schon ein wenig zu spät war.
Aber an sich macht das natürlich nichts. Falls ihr das Buch nun lesen wollt wisst ihr ja jetzt, wo ihr diese Übersicht finden könnt.
Zur optischen Aufmachung bleibt mir nur zu sagen, dass auch diese mir sehr gut gefällt. Das Blau des Buches und des Schutzumschlages ist wirklich schön und ansprechend und das Bild auf dem Cover ist toll gemacht. Obwohl ich normalerweise Menschen auf Covern nicht allzu gut finde, spricht dieses mich dennoch positiv an. Außerdem sind die schönen Details, wie eine Karte zu Beginn des Buches und ein kleines blaues Lesebändchen weitere Pluspunkte, da man merkt wie viel Liebe und Aufwand in die Gestaltung gesteckt wurde.
Abgesehen von all dem hat "Zorn und Morgenröte" einfach eine unglaublich gute und spannende Geschichte. Ich wollte das Buch kaum aus der Hand legen und habe mit den Charaktere gefiebert und für sie und ihre Zukunft gehofft. Ich habe mich in eine Liebesgeschichte verliebt, die ich am Anfang des Buches nicht für möglich gehalten hätten und doch hat diese mich berührt, zum weinen gebracht und positiv überrascht.
Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter und kann die Fortsetzung kaum erwarten.

 Zorn und Morgenröte ist ein wundervolles Buch und ich habe jede Seite genossen. Ich vergebe vier einhalb von 5 Sternen und kann es wirklich nur weiterempfehlen :)

Vielen Dank an den one Verlag und lovelybooks für die Bereitstellung dieses Leseexemplars! :)

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

The Honest Truth

Dan Gemeinhart
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Scholastic UK Ltd., 05.03.2015
ISBN 9781910002131
Genre: Kinderbuch

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77 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

behinderung, freundschaft, krankheiten, jungendbuch, lähmung

Flieg, so hoch du kannst

Barry Jonsberg , Ursula Höfker
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei cbt, 09.03.2015
ISBN 9783570309643
Genre: Jugendbuch

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

The Hollow

Kim Harrison

Erschienen bei Harpercollins Specials, 05.02.2015
ISBN 9780007493944
Genre: Sonstiges

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(264)

444 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

meer, klassiker, ernest hemingway, fischer, hemingway

Der alte Mann und das Meer

Ernest Hemingway , Werner Schmitz , ,
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.03.2014
ISBN 9783499267673
Genre: Klassiker

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31 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

homosexualität, jugendbuch, lgbt, schule, nur drei worte

Simon vs. the Homo Sapiens Agenda

Becky Albertalli
E-Buch Text: 313 Seiten
Erschienen bei Penguin, 07.04.2015
ISBN 9780141356105
Genre: Jugendbuch

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50 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

klassiker, literatur, fontane, realismus

Frau Jenny Treibel

Theodor Fontane
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Tredition, 31.10.2011
ISBN 9783842407275
Genre: Romane

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192 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 57 Rezensionen

familie, napoleon, streit, tod, kindheit

Teo

Lorenza Gentile , Annette Kopetzki
Fester Einband: 200 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.05.2015
ISBN 9783423280518
Genre: Romane

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

poseidon, anaklxsmos, götter, zeus, young adult

Percy Jackson - Diebe im Olymp

Rick Riordan , Robert Venditti , Attila Futaki , Attila Futaki
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.03.2011
ISBN 9783551775610
Genre: Comics

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2.215 Bibliotheken, 42 Leser, 5 Gruppen, 106 Rezensionen

dystopie, die bestimmung, veronica roth, tris, liebe

Die Bestimmung - Letzte Entscheidung

Veronica Roth , Petra Koob-Pawis
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.02.2015
ISBN 9783442482528
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der dritte Teil der Divergent Reihe ist ein spannender Abschluss einer wirklich tollen Dystopie!

Die Bestimmung ist eine dieser Reihen, die etwas sehr Besonderes für mich sind. Es war nach Die Tribute von Panem die erste Dystopie, die mich wieder überzeugen konnte. Ich mag die Welt, die Veronica Roth kreiert hat und die Charaktere sind authentisch und sorgen dafür, dass man wirklich etwas für sie empfindet.

Tris ist die Protagonistin der Reihe und sie ist eine dieser Badass-Protagonistinen, die für ihre Welt und gleichzeitig gegen das korrupte System der Gesellschaft in der sie lebt kämpft. An ihrer Seite sind ihre Freunde und ihr Freund, Four, in den sie sich schon zu Beginn der Reihe verliebt und der ihr auch im letzten Teil zur Seite steht.

In diesem letzen Band der Reihe ist die Hälfte der Handlung aus Fours Sicht geschrieben. Zunächst fand ich das wirklich sehr verwirrend, da man sich im Verlauf der Reihe einfach sehr an Tris und ihre Art zu Reden und zu Denken gewöhnt hat, aber mit der Zeit habe ich diesen Perspektivenwechsel mehr und mehr zu schätzen gelernt. Es hat auf jeden Fall einige Vorteile.

Die Bestimmung - Letzte Entscheidung ist auf jeden Fall sehr spannend!

Ich versuche hier sehr spoilerfrei zu bleiben und auch nicht all zu viel über die ersten Teile zu verraten, aber so viel sei gesagt: Im dritten Teil erfährt Tris neue Dinge über die Gesellschaft in der sie lebt und lernt, wie viele Dinge in ihrem Leben bisher eine totale Lüge waren. Es ist wirklich schockierend, Und auch unter denen Leuten, von denen Tris gedacht hatte, dass sie auf ihrer Seite seien und denen sie auf dem Weg zur Rebellion vertraut hat, stellt sich nicht jeder als vertrauenswürdig heraus,

Das Buch ist an vielen Stellen brutal und nervenaufreibend, was allerdings mehr als verständlich ist, da es von einer Kriegssituation handelt. Diese wurde auf jeden Fall gut beschrieben und auch all die Gefühle der Charaktere kamen mir sehr realistisch vor.

Wie bereits gesagt ist Tris eigentlich eine sehr, sehr starke Protagonistin, die kämpft und auch wirklich viel zu kämpfen hat. Aber trotz alle dieser Stärke merkt man sehr stark, wie Tris an all dem, was während dieser Reihe passiert, nach und nach zerbricht,

Ich finde, dass es gut  dargestellt wird, wie sehr ihr alles zusetzt und dass sie oft nicht damit klar kommt. Ich habe oft Kritik gehört und gelesen, daran wie schlechte Tris manchmal mit allem umgeht und was für schlechte Entscheidungen sie im Buch manchmal trifft, und während ich zustimme. dass einige Entscheidungen und Handlungen ihrerseits alles andere als richtig waren, kann ich dennoch nachvollziehen, dass sie ganz einfach mit der Situation vollkommen überfordert ist. Es macht Sinn, dass sie sich so verhält.

Dennoch muss ich sagen, dass mir die vorherigen Bände und vor allem der allererste besser gefallen haben als dieser, was auch damit zusammenhängt, dass ich das Ende nicht so wirklich mochte.

Dennoch ist Die Bestimmung als ganze Reihe eine absolute Buchempfehlung von mir und Die Bestimmung - Letzte Entscheidung ein sehr gutes Buch!

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

Red Rising - Golden Son

Pierce Brown , Bernhard Kempen
Fester Einband: 500 Seiten
Erschienen bei Heyne HC, 27.04.2015
ISBN 9783453269828
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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442 Bibliotheken, 20 Leser, 1 Gruppe, 33 Rezensionen

freundschaft, liebe, roadtrip, rätsel, englisch

Paper Towns

John Green
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bloomsbury Publishing Plc, 27.04.2010
ISBN 9781408806593
Genre: Jugendbuch

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373 Bibliotheken, 16 Leser, 2 Gruppen, 80 Rezensionen

mars, dystopie, pierce brown, red rising, science fiction

Red Rising

Pierce Brown , Bernhard Kempen
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Heyne, 27.10.2014
ISBN 9783453269576
Genre: Science-Fiction

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

mythologie, götter, jugendbuch, fantasy, labyrinth

Percy Jackson and the Battle of the Labyrinth

Rick Riordan
E-Buch Text: 352 Seiten
Erschienen bei ePenguin, 05.03.2009
ISBN B0033807E0
Genre: Sonstiges

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112 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

essays, kurzgeschichten, tod, freundschaft, liebe

Das Gegenteil von Einsamkeit

Marina Keegan , Brigitte Jakobeit
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 05.03.2015
ISBN 9783100022769
Genre: Romane

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253 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

liebe, jenny han, liebesbriefe, freundschaft, familie

To All the Boys I've Loved Before

Jenny Han
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Simon & Schuster US, 01.03.2014
ISBN 9781481417754
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kennt ihr das, wenn ein Buch so sehr gehypt wird und einfach alle es so lieben, dass ihr es unbedingt auch lesen wollt? Es ist gar nicht so wichtig um was es geht oder ob einen das Thema des Buchs wirklich interessiert; manchmal weiß man das gar nicht so richtig oder hat sich nur flüchtig damit beschäftigt. Aber trotzdem will man es unbedingt lesen, weil man ständig mitbekommt, wie sehr Andere es lieben.

Meistens kauft mich sich dann das Buch und geht mit sehr hohen Erwartungen rein, die oft auch erfüllt werden. Immerhin hat es meistens guten Grund, wenn ein Buch große Massen überzeugen kann! Bei diesem Buch war das leider nicht der Fall und alle meine Erwartungen wurden enttäuscht.

Aber erst mal zum Inhalt. Es geht um Lara Jean, die immer wenn sie einen Schwarm hatte, eine Brief schrieb, in dem sie mit der Schwärmerei abschließt und aufhört in den Jungen verliebt zu sein. Diese Briefe hat sie nie verschickt, sondern sie versteckte sie. Allerdings werden sie eines Tages alle verschickt und plötzlich erfahren all diese Jungs von Lara Jeans geheimen Gefühlen.

Was ich mir erhofft habe, war eine wirklich witzige und süße Geschichte, in der die Sache mit den Briefen eine wichtige Rolle spielt, in der die Protagonistin irgendwie versucht ihre früheren Schwärmereien davon zu überzeugen, dass sie nicht mehr in alle verliebt ist und gleichzeitig alles darauf setzt, herauszufinden, wer ihre Briefe einfach so verschickt hat. Ich habe mir süße Jungen erhofft (jeder schwärmt ständig von Peter K. als super tollen fiktiven Boyfriend), aber davon ist bei mir leider nichts angekommen.

Ganz oft während dem Lesen habe ich mir gewünscht, dass endlich mal richtig was passiert. Ich fand es leider an vielen Stellen einfach langweilig. Aber was wirklich dazu geführt hat, dass dieses Buch mich nicht überzeugen konnte, ist folgendes: Lara Jean war mir einfach viel zu naiv! Ich habe sie nur als nervig empfunden. Sie weiß nicht, was sie will und redet zwar ständig von ihren Schwärmereien und in wen sie verliebt ist, aber gleichzeitig kam sie mir einfach so unreif für wahre Liebe oder eine richtige Beziehung vor. Sie verhält sich eher wie eine dreizehn-jährige, was mich wirklich sehr gestört hat.

Außerdem ist die Handlung längst nicht so interessant, wie ich es mir gewünscht hatte. Lara Jean verliebt sich in Josh, den Freund ihrer Schwester. Das alleine ist schon mal wirklich nicht in Ordnung und auch die Tatsache, dass Josh während des Buchs auch manchmal etwas für Lara zu empfinden scheint oder gar die Möglichkeit sieht, mit ihr zusammen zu kommen, obwohl er in einer langen und ernsthaften Beziehung mit Lara Jeans Schwester war, spricht auf jeden Fall auch nicht für ihn!

Aber natürlich gibt es noch einen zweiten Jungen in dieser Dreiecksbeziehung.

Und das ist Peter K. Peter, der von allen Seiten geliebte und von Fangirls vergötterete Charakter, war mir noch viel unsympathischer als Josh. Er kann nett sein und süß, ja. Manchmal. Ab und zu. Aber in anderen Momenten ist er einfach nur unausstehlich, lässt Lara Jean in totaler Ungewissheit, was genau jetzt zwischen den beiden los ist, hängt ständig mit seiner Exfreundin rum und versucht diese zu beeindrucken und mir schien es, als wären Lara Jeans Gefühle ihm total egal.

Eine weiter Sache, die mich richtig gestört hat war, dass die Sache mit den Briefen zur totalen Nebensache wurde! Wie ja schon gesagt, hatte ich mir von dieser Storyline im Buch wirklich großes erhofft. Das ganze Potential ist doch da!

Aber leider spielt all das nur ganz kurz eine Rolle. Lara Jean scheint es gar nicht zu interessieren, wer die Briefe verschickt hat und warum. Es ist ihr schlicht und einfach egal. Und von den fünf Briefen, die verschickt wurden, zeigen überhaupt nur die zwei Jungen, um die es sowieso in der Dreiecksbeziehung geht eine für das Buch wichtige Reaktion. Das war also ebenfalls enttäuschend.

Nun kommen wir doch noch zu einigen positiven Aspekten. 

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Ich muss sagen, auch hier habe ich mehr erwartet, einfach weil Jenny Han von so vielen als Lieblingsautorinnen mit einem der schönsten Schreibstile bezeichnet wird. Ich persönlich fand den Schreibstil nicht allzu besonders, aber dennoch ließ er sich schön und flüssig lesen, was ich hier als positiv werte.

Ich habe Kitty, Lara Jeans kleine Schwester geliebt! Sie ist süß, sie ist witzig und einfach total toll! Also gab es immerhin einen Charakter, bei dem wirklich alles richtig gemacht wurde.

Und das Cover!!!! Das Cover ist einfach wunderschön! Die Vorderseite und vor allem auch die Rückseite, der Buchrücken und die Seiten im Buch sind wunderschön gestaltet. Einer der Hauptgründe, weshalb ich traurig bin, dass das Buch mir nicht gefallen hat, ist dass ich das Cover nicht mehr so sehr genießen kann. Aber wow, hier wurde bei der Buchgestaltung wirklich absolut alles richtig gemacht! 

To All The Boys I've Loved Before hat mir leider einfach nicht gefallen und konnte meine Erwartungen bei weitem nicht erfüllen, weshalb ich sehr enttäuscht war.

 Auf Grund der oben genannten Gründe bekommt es leider nur 2 von 5 Herzchen von mir.

Es tut mir leid, dass ich das Buch hier so "zerreiße" und ich weiß, dass es ein absolutes Lieblingsbuch von vielen ist. Aber ich konnte mich einfach wirklich nicht damit anfreunden und ich will hier ja immerhin meine ehrliche Meinung kund tun. Ich hoffe ihr seid mir nicht böse, auch wenn ihr das Buch mögt.

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867 Bibliotheken, 9 Leser, 2 Gruppen, 187 Rezensionen

selbstmord, liebe, depression, depressionen, jugendbuch

Mein Herz und andere schwarze Löcher

Jasmine Warga
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 23.04.2015
ISBN 9783737351416
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Aysel will sterben.

Das ist von Anfang an klar und niemand und nichts kann oder soll etwas daran ändern. Im Internet versucht sie auf einer Seite einen "Selbstmordpartner" zu finden und stößt auf Roman. Die beiden planen ihren Selbstmord zusammen aber Aysel sich wird während des Buchs immer unsicherer, ob sie mit Roman wirklich sterben oder nicht doch lieber mit ihm zusammen das Leben leben möchte?!

Nun, was soll ich sagen? Das Buch konnte mich tatsächlich von Anfang an überzeugen! 
Ich fand die ersten Seiten schon interessant, obwohl es nicht viel Handlung gab, einfach weil ich gleich an Aysel und ihrem Leben interessiert war. Ich habe sie als eine tolle Protagonistin empfunden, schon ganz zu Beginn. 

Was ich besonders toll fand, ist Aysels Liebe zur klassischen Musik, die schon von Anfang an Thema ist. Ich fand es einfach wunderschön, wie sich das immer wieder durch das Buch zieht und wie toll die Autorin das in der Geschichte immer wieder eingebaut hat. Aysel denkt nämlich oft an bestimmte Stücke oder Kompositionen und es hilft ihr manchmal sich besser zu fühlen.

Ganz ähnlich ist es auch mit Aysels Liebe zur Physik. Die spielt nämlich eine ganz besondere Rolle im Buch. besonders das Konzept von potenzieller und kinetischer Energie. Energie kann niemals ganz verschwinden, sie wird immer übertragen - also was passiert mit der Energie eines Mensches, wenn dieser stirbt? 
Ich habe Physik in der Schule gehasst und so bald wie möglich abgewählt, aber das Buch hat es wirklich geschafft mir das wieder etwas näher zu bringen. Einstein und seine Theorien und alles was mit Energie zu tun hat, ist tatsächlich einfach total interessant.

Im Buch geht es oft um die "schwarzen Qualle", die in Hasel wohnt und die als Zeichen für ihre Depressionen steht. Diese wird immer wieder aufgegriffen, was mir auch sehr gut gefiel.

"Mein Körper ist eine sehr effiziente Maschine zur  Vernichtung schöner Gedanken."
Die Depressionen wurden somit für den Leser verdeutlicht und man kann wirklich sagen, dass das Buch einem hilft diese Krankheit zu verstehen, was ich echt super finde! Vor allem auch die Tatsache, dass auch Aysel merkt, als sie auf Roman trift, dass Depressionen total unterschiedlich sein können, fand ich richtig gut. Sie fühlen sich nämlich keines falls für jeden gleich an und das wurde super rüber gebracht.

Ach ja, Roman... Zunächst war ich genau wie Aysel sehr überrascht was für eine Art Mensch Roman ist. Es scheint nicht wirklich depressiv und zurück gezogen, er lacht und lächelt und kommt einem nicht selbstmordgefährdet vor. Ein Zeichen mehr dafür, wie toll realistisch die Geschichte ist! Erst nach einiger Zeit merkt man, dass Roman sehr wohl seine Gründe hat und dass ihm Tragisches und Trauriges passiert ist und er hat mir einfach total leid getan.

"Ich mag die Worte anderer Leute. Sie füllen mich aus." 
- Roman

Was ich eben falls toll fand, war dass auch andere Charaktere, vor allem die Familien der beiden Protagonisten immer wieder mit eingebracht wurden. Zum Beispiel hat mir von Anfang an Romans Mutter mit am aller meisten leid getan. Sie ist so herzlich und freundlich und sie hat es nicht verdient Roman zu verlieren. Wirklich nicht. Man merkt, wie glücklich Romans Mutter wird, als er anfängt sich mit Aysel zu treffen, weil sie denkt dass sie ihm vielleicht aus seinen Depressionen helfen kann... Die Wirklichkeit sah so anders aus.

Im Bezug auf Aysels Familie merkt man wirklich, dass Asyels Depressionen ihre Wahrnehmung extrem beeinflussen. Ihre Familie schien zunächst total gemein, so wie sie sie geschildert hat. Mit einer totalen Zicke und Tusse als Schwester und einer extrem gleichgültigen Mutter, die laut Aysel "Angst" vor ihr habe. 

Erst mit der Zeit wurde klar, dass Aysel Liebe von ihrer Familien entgegen gebracht bekommt, diese aber auf Grund ihrer Krankheit einfach nicht richtig wahrnehmen kann...

"Ich vermute, bei so ziemlich allem im Leben geht es um die Wahrnehmung des Betrachters." - S. 244

Das Ende hat mir gefallen, aber es war alles etwas zu schnell. Das Buch lässt sich so toll lesen, dass einem 100 Seiten wie garn nichts vorkommen und am Ende hätte ich mir wirklich gewünscht, dass bestimmte Dinge etwas länger gedauert hätten und dass manches nicht vor kam, dass ich gerne noch gesehen hätte. Ich fand das Buch so toll, dass 100 Seiten mehr gerne noch Platz gefunden hätten und zu einem runderen Buch geführt hätten, denke ich.

"Traurigkeit hat nichts Schönes an sich, nichts Charmantes nichts Glamouröses. Traurigkeit bedeutet nichts als Dunkelheit und jeder, der das anders sieht, hat nicht begriffen, worum es geht. Ich glaube, was Roman sagen will ist: dass er uns ich beide im Dunkeln stehen und dass dies etwas Vertrautes, etwas Tröstliches am sich hat. Aber tröstlich ist nicht gleich schön. (...) Hoffnung ist schön. Schon deshalb möchte ich nicht, dass wir weiter in der Dunkelheit bleiben. Ich möchte kein grauer Himmel sein. ich möchte, dass wir Hoffnung finden. Gemeinsam."

Alles in allem ist "Mein Herz und andere schwarze Löcher" ein wirklich schönes Buch, das von mir wegen der kleinen Kritik was das Ende angeht 4,5 Sterne bekommt, aber dennoch einen Ehrenplatz in meinem Herzen besitzt :)

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109 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 26 Rezensionen

familie, roman, antarktis, seattle, maria semple

Wo steckst du, Bernadette?

Maria Semple , Cornelia Holfelder-von der Tann
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei btb, 12.01.2015
ISBN 9783442748518
Genre: Romane

Rezension:


Was mich bei diesem Buch gleich angesprochen hat, ist das Cover. Es gefällt mir richtig gut. Ich mochte schon das englische Cover total und dass das deutsche dann noch schöner ist, ist wirklich selten und hat mich irgendwie total gefreut.
Der Klappentext klingt ja auch ziemlich interessant.
Ganz normale "Erwachsenen" Romane sind für mich als Jugenbuchliebhaberin normalerweise nicht so wirklich das Richtige, aber ich dachte mir, dass es gut wäre mehr zu lesen, was ich sonst nicht so gewohnt bin und außerdem hat mir Die letzten Tage von Rabbit Hayes ja auch total gut gefallen und das war ebenfalls ein Roman. Ich dachte also dieses Buch könne mir sehr gut gefallen.
Dem war leider nicht wirklich so.
Hier ist das Problem, was ich mit dem Buch habe: Die Charaktere sind einfach total unsympathisch. Und damit meine ich zu ziemlich jeden.
Bernadette selbst ist ziemlich unausstehlich und während es klar wird, dass sie wohl psychische Probleme hat, wird darauf einfach meiner Meinung nach total schlecht reagiert und der Umgang mit dem Thema hat mir einfach nicht gefallen.
Auch ihr Mann, der am Anfang noch ganz nett erscheint, hat mir irgendwann nicht mehr gefallen, da er sich einfach wirklich unreif verhalten hat und total blöde Fehler begannen hat.
Die anderen wichtigen Charaktere sind Nachbarinnen und Arbeitskollegen, die nichts besseres mit ihrem Leben zu tun haben als zu lästern, was ich auch nicht sonderlich mochte.
Der einzige Charakter, der mir zumindest meistens gefallen hat, ist Bee, Bernadettes Tochter. Sie ist süß und witzig und verhält sich als einzige auf eine Art und Weise, die ich nachvollziehen kann.

Zum Schreibstil muss ich doch nochmal etwas positives sagen. Ich fand es, vor allem zu Beginn, echt toll, dass die Geschichte in Form von E-mails, Briefen, Nachrichten usw geschrieben ist. Nur selten gibt es Momente, in denen Bee das Erzählen kurz übernimmt, aber ansonsten erfährt man alles über Nachrichten der Personen aneinander. Das finde ich wirklich cool gemacht und es ist auch wirklich gut umgesetzt worden.

Am besten gefallen hat mir dann doch tatsächlich das Ende. Es ist nochmal ein bisschen was anders, es gab mehr Handlung und ich fand es nicht mehr so langweilig. Am Ende hat es mir wirklich noch ziemlich gut gefallen, was ich überraschend fand.

Alles in allem will ich gar nicht sagen, dass das Buch nicht gut ist. Es hat einfach nur meinen Geschmack nicht so wirklich getroffen und mir deshalb nicht allzu gut gefallen. Es gab aber dennoch Dinge, die mir gut gefallen haben, weshalb die Bewertung auch noch relativ gut ausfällt. Bee ist eine süße Protagonistin und ich bin froh sie kennengelernt zu haben, obwohl mir ihre Geschichte sonst nicht wirklich zugesagt hat.

Meine Bewertung:
Für mich war das Buch leider nichts aber ich kann mir trotzdem vorstellen, dass es anderen von euch gut gefallen könnte, wenn ihr Romane dieser Art mögt. 
Die Charaktere haben mich genervt aber es gab auch gute Seiten. 
Es bekommt letztendlich 3 von 5 Herzchen von mir!

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(215)

346 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 95 Rezensionen

familie, glück, autismus, kinderbuch, freundschaft

Das Blubbern von Glück

Barry Jonsberg , Ursula Höfker
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei cbt, 22.09.2014
ISBN 9783570162866
Genre: Kinderbuch

Rezension:

"Du singst dein eigenes Lied, Pumpkin, und du tanzt nach deiner eigenen Melodie. Du siehst die Welt mit anderen Augen als wir. Und weißt du, was? Manchmal wünschte ich, jeder sähe sie mit deinen Augen. Ich weiß, dass die Welt dann ein besserer Ort wäre."

Das Blubbern von Glück ist einfach ein unglaublich tolles und ein ganz und gar besonderes Buch. Das liegt daran, dass auch die Protagonistin Candice genau das ist: besonders. Sie denkt nicht so, wie irgendeine durchschnittliche 12-jährige es tun würde. Manche würden sagen sie sei "komisch", aber ich finde andere Worte passen viel besser: herzlich zum Beispiel, oder freundlich, liebenswürdig und außergewöhnlich, auf eine sehr positive Art!

"Das Blubbern von Glück" ist in Aufsatzform geschrieben, das heißt man bekommt alles so erzählt, wie Candice es aufschreibt. In der Schule soll sie nämlich einen Erlebnisbericht über ihr bisheriges Leben schreiben, aber Candice beschließt, nicht wie gefordert zu jedem Buchstaben einen Absatz, sondern gleich immer ein ganzes Kapitel zu schreiben.

Der Schreibstil ist total toll und ebenfalls richtig besonders. Es lässt sich super lesen und ich musste ganz oft lächeln und lachen, weil Candice einfach so süß denkt und schreibt. Ich kann den Schreibstil nicht genug loben, er ist einfach wundervoll!

Candice liebt Wörter und ihr Lieblingsbuch ist das Oxford Wörterbuch. Darin liest sie jeden Abend vor dem Schlafen gehen, um möglichst viele Wörter kennen zu lernen. Außerdem hat sie einen Fisch, den sie Erdferkel-Fisch nennt (ein Wortwitz, der schwer zu erklären ist) und sie sorgt sich, dass ihr Fisch sie wohl als Gott sehen könnte, was sie unbedingt vermeiden möchte.

"Ich schloss die Augen, weil ich die Dunkelheit mag. Es gibt Leute, die Angst haben vor der Dunkelheit. Wenn überhaupt, habe ich Angst vor dem Licht."

Während des Buchs trifft Candice auf Douglas aus einer anderen Dimension, der neu in ihre Klasse kommt, Physik liebt und felsenfest davon überzeugt ist, in einer falschen Dimension gefangen zu sein. Sie freunden sich an und Candice tut alles ihr mögliche um ihm zu helfen.

Das ist sowieso eine von ihren schönsten Eigenschaften: Candice versucht immer allen Menschen um sich herum zu helfen. Es ist etwas ganz zentrales in diesem Buch: 

Candice versucht ihren Eltern zu helfen, ihrer Mutter die Depressionen hat und ihrem Vater, der sich wieder mit ihrem Reichen Onkel Brian versöhnen soll. Sie versucht ihrer Lehrerin zu helfen, die von ihren Mitschülern nicht ernst genommen wird, da sie ein "seltsames Auge" hat.

Candice will ganz einfach allen Menschen, die sie liebt zu einem besseren Leben verhelfen. Sie will den Glückspegel der Welt anheben und das Blubbern von Glück, das sie früher einmal kannte zurück bringen.


"Lachen ist gut. Lachen ist wundervoll. Ich verstehe oft nicht, wo es herkommt, genieße jedoch die Wirkung, die es hervorbringt. In meiner Familie wird nicht genügend gelacht. (...) Ich weiß zwar nicht, wie ich die Leute zum Lachen bringe, möchte es aber weiterhin tun."


Candice ist definitiv diejenige um die es in dem Buch am meisten geht, sie spielt die wichtigste Rolle.Aber auch die Nebencharaktere sind wichtig und auch sie sind einfach toll. Besonders gut gefallen hat mir Douglas aus einer anderen Dimension.

Er verliebt sich im Laufe der Geschichte in Candice, so wie 12-jährige nun mal "Liebe" empfinden und er ist einfach zuckersüß!

Leider, leider ist das Buch nur total kurz. Die 256 Seiten sind wundervoll, aber ich habe mir wirklich gewünscht, dass es noch mehr zu lesen gibt. Ich hoffe wirklich auf eine Fortsetzung und werde außerdem auf jeden Fall noch mehr von dem Autor lesen!

Das Cover ist zu dem einfach wunderschön und auch der Titel ist viel ansprechender als der Englische und außerdem richtig passend. 

Das Buch ist eines von denen, das nicht nur von Glück erzählt, sondern dass auch wirklich glücklich macht.

Dieses Buch ist eines der sehr wenigen, die ich in letzter Zeit gelesen habe und die auf jeden Fall 5 von 5 Herzchen von mir bekommen müssen, einfach weil ich so ein tolles Gefühl beim Lesen hatte und außerdem so gut wie nichts zu bemängeln finde.

Es verdient diese Bewertung wirklich und zählt zu meinen neuen Lieblingsbüchern!

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124 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

liebe, betrug, beziehung, wörterbuch, new york

Das Wörterbuch der Liebenden

David Levithan , Andreas Steinhöfel
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 17.02.2012
ISBN 9783548610849
Genre: Romane

Rezension:



"Am Ende werden diese Wörter nur ein schwacher Abglanz sein, bar aller Empfindungen, die sich in Worte nicht fassen lassen. Über Liebe zu schreiben ist letztlich so, als versuche man, das Leben selbst in ein Lexikon zu packen. Egal, wie viele Wörter es enthält, es werden nie genug sein."


Das Buch ist wirklich süß und die Idee dahinter richtig interessant. Anders als jedes normale Buch, handelt es sich hierbei, wie der Name ja schon sagt, in gewisser Weise um ein Wörterbuch.

Alphabetisch werden lauter Wörter genannt, die auf irgendeine Art, mit der Liebe und der Beziehung des Protagonisten zu tun haben. Das ist wirklich etwas einzigartiges.

Es wird jetzt nicht zu meinem absoluten Lieblingsbuch werden, einfach weil es nicht so viel Handlung gibt. Die Geschichte einer Beziehung wird erzählt und obwohl hierbei nicht chronologisch vorgegangen wird, merkt man dennoch dass sie sich entwickelt, mal positiv und dann eher negativ, mit Problemen, die mit der Zeit auftreten. Die Zeitsprünge waren nicht allzu verwirrend und haben eher dafür gesorgt, dass etwas mehr Spannung aufgebaut wurde.


"Ich möchte, dass meine Bücher ihre eigenen Regale kriegen", sagtest du, und da wusste ich, dass es okay sein würde, zusammenzuziehen.


Innerhalb des Buchs erfährt man nicht mal den Namen des Erzählers aber trotzdem lernt man ihn und seine Gefühle und Gedanken sehr gut kennen und er ist mir wirklich sympatisch gewesen.

Das Cover finde ich ehrlich gesagt nicht wirklich so toll. Die schönen Innenseiten haben mich aber dann doch schon eher überzeugt, aber das englische Cover ist leider echt um einiges schöner!

Das schönste am Buch war David Levithans wunderschöner Schreibstil. Er ist einer meiner Lieblingsautoren und das obwohl mir nicht jedes seiner Bücher zu hundert Prozent gefällt, ganz einfach weil er so toll mit Wörtern umgehen kann. Auch die Übersetzung von Andreas Steinhöfel ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen!


"Es gibt Phasen, da fürchte ich, mich längst verloren zu haben. Soll heißen, mein Ich ist so untrennbar an das Zusammensein mit dir gebunden, dass ich nicht länger existieren würde, falls wir uns trennten. Diesen Gedanken hebe ich mir für Momente tiefster Unzufriedenheit auf. Ich hatte nie beabsichtigt, so abhängig von jemandem zu werden."


Alles in allem muss ich aber sagen, dass die Geschichte auf Grund ihrer Leichtigkeit und fehlender Tiefgründigkeit ein Buch ist, dass nicht allzu lange im Gedächtnis bleibt. 
Ich finde es ist ein wirklich schönes Buch für zwischendurch.

Es bekommt 3,5/5 Herzchen von mir :)

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255 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

jugendbuch, englisch, familie, freundschaft, insel

We Were Liars

E. Lockhart
Flexibler Einband: 227 Seiten
Erschienen bei Hot Key Books, 15.05.2014
ISBN 9781471403989
Genre: Kinderbuch

Rezension:

We Were Liars erzählt die Geschichte von Candence Sinclair, die einen Unfall hatte an den sie sich nicht mehr erinnern kann, welcher sie mit schrecklichen Migräneschmerzen und vielen Fragen zurück lässt. Die Sinclairs sind eine reiche, wohlhabende und nach außen hin perfekte Familie - so reich, dass sie eine eigene Insel besitzen, Beechwood, auf der sie jeden Sommer verbringen.Candence und ihre Cousine Mirren, ihr Cousin Johnny und Gat, ein Freund von Johnny der immer dabei war, seit Candence acht ist, werden "The Liars" genannt und verbrachten die tollsten Sommer auf Beechwood, immer zusammen. Gat und Candence verlieben sich außerdem ineinander, was vieles kompliziert gemacht hat. Nachdem sie ein Jahr nicht auf Beechwood war sondern mit ihrem Vater Zeit in Europa verbracht hat, kehrt sie im Sommer ihres 18. Geburtstag wieder auf die Insel zurück, wo sie die Liars wieder trifft und hofft herauszufinden was genau bei ihrem Unfall zwei Jahre zuvor geschah.

We Were Liars erzählt die Geschichte eines Mädchens, dass ein Trauma erlebt hat und es nicht richtig verarbeiten kann. Es erzählt die Geschichte einer scheinbar perfekten Familie, die in Wirklichkeit jedoch auf so viele Arten kaputt ist.Und die Art wie es dies erzählt ist einfach einzigartig.Einen Tipp kann ich euch geben, falls ihr das Buch eines Tages auch mal lesen werdet: Vertraut diesem Buch nicht. Als Leser hat man immer ein gewisses Grundvertrauen in ein Buch, so geht es mir zumindest. Und dieses Vertrauen wurde von diesem Buch schamlos ausgenutzt und missbraucht. We Were Liars ist wirklich ein passender Titel - auch das Buch selbst ist ein Lügner, in gewisser Weise.Mehr kann ich dazu nicht wirklich sagen ohne zu spoilern. Nur so viel: Es gibt einen Plottwist, der die Geschichte auf so krasse Art verändert, wie es in noch keinem Buch, dass ich je zuvor gelesen habe geschah. Das fand ich wirklich beeindruckend und hat mich total von We Were Liars überzeugt.
Die Charaktere hatten auf jeden Fall alle Ecken und Kanten, keiner von ihnen war auch nur ansatzweise perfekt, was mir bei Büchern meistens sehr gut gefällt.Candence ist an sich keinesfalls ein richtig und vollkommen liebenswürdiger Charakter aber ich habe sie dennoch ins Herz geschlossen. Mein Lieblingscharakter ist Gat und ich finde dass er und Candence sehr gut zusammen passen.Sehr gut an dem Buch hat mir gefallen, dass es zwar eine wirklich schöne Liebesgeschichte hat, dass diese jedoch nicht das Wichtigste am Buch war und sich nicht alles um sie gedreht hat.
Ich habe bemerkt, dass ich in letzter Zeit irgendwie sehr viele Jugendbücher lese, die psychische Krankheiten thematisieren und dass sie mich oft faszinieren und begeistern. Ich finde es gut und wichtig, dass man sich mit sowas befasst, weshalb ich es auch toll finde, dass es viele Bücher, auch schon für "jüngere" Leser gibt, die sich gerade damit befassen. Bei We Were Liars geht es um eine posttraumatische Belastungsstörung (auch PTSD von post traumatic stess disorder), und ich fand wirklich dass das Buch eine sehr interessante und aufschlussreiche Darstellung bietet.
Der Schreibstil ist ein weiterer Punkt, bei dem We Were Liars bei mir punkten konnte. E. Lockhart schreibt auf eine ganz besondere Weise, sie benutzt manchmal mitten in Sätzen Absätze, was zusammen mit ihrer gerade zu poetischen Ausdrucksweise bei mir stellenweise das Gefühl erweckt hat, dass einige Teile des Buchs eher wie ein Gedicht waren. Wie gesagt, etwas ganz besonderes.Ab und zu erzählt Candence von Märchen, die in gewisser Weise mit dem Rest der Geschichte zu tun haben, man kann es nicht wirklich beschreiben sondern muss es wahrscheinlich gelesen haben, aber ich kann nur sagen, dass ich das ebenfalls für eine richtig tolle Idee halte.
We Were Liars ist eine ganz besondere Geschichte, ein Buch wie diesen habe ich noch nie zuvor gelesen. Es hat den Hype wirklich verdient und ich kann es nur weiter empfehlen. Ich hoffe, dass es auch noch auf deutsch übersetzt wird und hierzulande genauso gut ankommt.
Von mir bekommt das Buch 5 von 5 Herzchen.

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liebe, paris, freundschaft, frankreich, young adult

Anna and the French Kiss

Stephanie Perkins
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Usborne Publishing Ltd, 01.01.2014
ISBN 9781409579939
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Anna And The French Kiss ist eine süße Geschichte über Freundschaft, Liebe und das Erwachsen werden.Anna ist siebzehn und wird von ihren Eltern für ein Jahr auf eine amerikanische Schule nach Paris geschickt – gegen ihren Willen. Sie findet jedoch schnell Freunde und unter ihnen ist ein sehr attraktiver und interessanter Junge mit britischem Akzent und französisch-amerikanischer Herkunft – Étienne, der von allen nur bei seinem Nachnamen St. Clair genannt wird. Die Freundschaft der beiden wird immer stärker und so auch ihre Gefühle füreinander. Jedoch hat St. Claire eine Freundin und Anna ist in ihren Schwarm Torph verliebt, der zu Hause in Atlanta ist – oder?Zuerst einmal muss ich sagen, dass mir der Schreibstil sehr gut gefallen hat. Ich wollte einfach ständig weiter lesen, nicht weil es so spannend war oder sonderlich viel passiert ist sondern einfach, weil es sich so schön lesen ließ. Genau das Richtige für eine nicht allzu tiefgründige, leichte und süße Geschichte wie diese. Ich denke, dass es das Richtige für diejenigen unter euch ist, die gerne mehr auch englisch lesen wollen und dies bisher noch nicht getan haben. Es ist wirklich kein allzu anspruchsvolles englisch.Anna ist für mich an sich eine sehr sympathische Protagonistin, sie ist ein bisschen sehr ängstlich und hat einen kleinen Putzfimmel und auch sonst so ihre Macken. Ihre Unbeholfenheit in vielen Situationen hat dazu geführt, dass ich mich gut mit ihr identifizieren konnte. Besonders mochte ich ihre Leidenschaft für Filme und dass sie den großen Traum hat später Filmkritikerin zu werden. Das einzige, was mir bei ihr nicht gefallen hat, ist ihre Unentschlossenheit, besonders was die Liebe angeht.Étienne ist auf jeden Fall ein toller Charakter und ich verstehe, dass viele Leserinnen der Geschichte sich scheinbar wünschen jemanden wie ihn zum Freund zu haben. Ich selbst habe ihn wären dem Lesen ins Herz geschlossen, mich jedoch nicht wirklich in ihn verliebt. Ein bisschen was hat wohl noch gefehlt um mich ganz zu überzeugen.Bei der Geschichte selbst hätte ich mir einfach gewünscht, dass noch ein bisschen mehr passiert und es ein wenig mehr Handlung gibt.
Was ich mochte ist, dass sich so vieles um die Stadt als solche gedreht hat und man einen Einblick in das wunderschöne Paris erhält. Ich habe mich durch das Buch oft dort wieder gefunden und mir gewünscht tatsächlich da zu sein.Ich muss ehrlich sagen, dass ich etwas mehr von diesem Buch erwartet habe. Manchmal ist der Hype um ein Buch einfach zu groß, und in Amerika und generell in der Bookstagramer-Gemeinschaft auf Instagram wird dieses Buch extrem gehypt. Es heißt immer überall, dass dieses Buch „keine normale Liebesgeschichte“ sei, jedoch fand ich schon, dass es eher eine typische Romanze war. Süß zwar, aber nicht so umwerfend, wie ich erwartet hatte.Letztendlich kann ich sagen, dass mir das Buch gut gefallen hat. Es ist eine süße Liebesgeschichte und genau das Richtige für zwischendurch.
 Anna and the French Kiss ist schön, konnte meinen ganz hohen Erwartungen allerdings nicht vollkommen gerecht werden. Es bekommt 3,5 / 5 Herchen von mir.

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polizei, manga, l, death note, shinigami

Death Note Black Edition 01

Tsugumi Ohba , Takeshi Obata
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Tokyopop, 15.04.2009
ISBN 9783867196710
Genre: Comics

Rezension:

„Death Note“ ist der erste Manga, den ich gelesen habe und er hat mir sehr gut gefallen. 
Erst einmal, gefällt es mir generell Mangas zu lesen. Im Vorhinein war ich mir, was das angeht, ein wenig unsicher. Aber es ist wirklich nicht schlecht. Man kommt sehr schnell voran, deshalb ist es auch etwas, was man gut zwischen durch lesen kann und parallel zu anderen Büchern oder einfach mal so an einem Nachmittag. Im Moment komme ich immer noch manchmal mit der Reihenfolge der Bilder durcheinander, aber mit der Zeit versteht man das Prinzip dann doch.Zu der Story selbst muss ich sagen, dass sie mir wirklich sehr gut gefällt. Death Note ist spannend und hat mich wirklich mitgerissen. Die Idee den eigentlichen Bösewicht als Hauptcharakter zu benutzen finde ich wirklich genial.
Nun nochmal etwas zum Zeichenstil. Wie bereits gesagt lese ich die Black Edition der Mangareihe und ich finde die Bücher so schön! Man merkt, dass wirklich viel Liebe ins Detail gesteckt wurde und auch wenn ich bisher noch keine anderen Mangas gelesen habe, mit denen ich den Zeichenstil vergleichen könnte, kann ich sagen dass mir dieser hier wirklich sehr gut gefällt. Ich habe ja schon gesagt, dass ich finde dass L wirklich toll aussieht und ich finde dass auch die anderen Charaktere sehr gut und ihreren Persönlichkeiten entsprechend gezeichnet wurden. Das Aussehen passt einfach zu ihnen. Besonders möchte ich an dieser Stelle noch einmal die Todesgötter hervor heben, da ich deren Aussehen wirklich sehr kreativ und toll finde.Es geht von Anfang an erstmal um Light, der durch das Death Note eines Todesgotts die Fähigkeit bekommt jeden zu töten, solange der dessen Namen und Gesicht kennt. Light sagt selbst, dass er diese Fähigkeiten nutzen will um eine "bessere Welt" aufzubauen. Er wird im Internet von Anhängern unterstützt, die ihn "Kira" nennen, in der Öffentlichkeit jedoch richten sich alle gegen diesen neuen Serienmörder und die Polizei beginnt Ermittlungen. Leiter der Sondereinheit ist noch dazu niemand anderes als Lights Vater. Die Ermittler bekommen Hilfe vom geheimnisvollen L, der ein wahres Genie ist, was Detektivarbeit angeht und vor dem Light sich wirklich in Acht nehmen muss.
Ich persönlich mag Light nicht besonders. Das liegt an seinen ethischen Einstellungen und daran, dass er generell kein wirklich liebenswerter Charakter ist. Das Gute ist aber, dass er so intelligent ist. Sein Genie macht ihn zu einem super Charakter für die Story.Außerdem liebe ich L. Er ist so mysteriös und immer mindestens genauso weit wie Light oder ihm sogar schon einen Schritt voraus. Somit ist er ein mehr als ebenbürtiger Gegenspieler für Light. In gewisser Weise ist er der "Gute" und das obwohl er gegen den eigentlichen Hauptcharakte arbeitet. Ihr seht, mir gefällt dieses Prinzip sehr gut. Zudem liebe ich wie L aussieht und wie besonders und exzentrisch er ist.Was ich schade finde ist, dass es bisher kaum wichtige und gute weibliche Charaktere gibt. Das ganze Ermittlerteam besteht zum Beispiel nur aus Männern... Die einzige weibliche Rolle, die in beiden ersten Teilen vor kommt ist Lights Schwester, aber alles was sie jemals macht, ist ihren Bruder anzuhimmeln, und sich zu fragen wie er nur so schlau sein kann während sie ach so dumm ist... Ich wünsche mit für die weitern Teile gute, starke Frauen oder Mädchen. die zeigen, dass sie es genauso drauf haben wie die Männer.

Alles in allem finde ich, dass Death Note ein sehr cooler Manga ist mit einer tollen Story. Man muss Lights Ansichten auf keinen Fall vertreten um die Geschichte toll und spannend zu finden. Mir macht es großen Spaß diese Reihe zu lesen und finde es echt super bisher. Ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung.

Ich mochte diesen Mange wirklich sehr gerne und bis auf ein paar Kleinigkeiten gibt es eigentlich nichts auszusetzen! Death Note, Black Edition 1 bekommt 4 von 5 Herzchen von mir!

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Are We There Yet?

David Levithan
Flexibler Einband: 213 Seiten
Erschienen bei Random House Childrens Books, 13.03.2007
ISBN 0375839569
Genre: Sonstiges

Rezension:

David Levithan ist einer meiner Lieblingsautoren. Vielleicht habt ihr schon mal von einigen seiner Büchern gehört. „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ ist sein wohl bekanntestes eigenes Buch und bei „Will und Will“ hat er mit John Green zusammen gearbeitet. 
Einige seiner Bücher wurden ins Deutsche übersetzt, „Are We There Yet“ gehört aber bisher nicht dazu.Ich hatte eigentlich ziemlich hohe Erwartungen an dieses Buch, aber ich habe mich auch darauf eingestellt, dass es mir eventuell nicht gefallen könnte, da ich bisher auch schon ein Buch von David Levithan gelesen habe, die ich nicht wirklich mochte.
Dieses Buch geht leider auch eher in die negative Richtung.
Es geht um zwei Brüder, die sich sehr auseinander gelebt haben, obwohl sie sich mal sehr gut verstanden haben. Die beiden sind sich kein bisschen ähnlich und im Leben des Einen ist einfach kein Platz für den Anderen – bis ihre Eltern den beiden eine gemeinsame Reise nach Italien organisieren.
Ich mochte einige der Charaktere sehr und fand auch die Entwicklung, die in der kurzen Zeitspanne, in der das Buch spielt, stattgefunden hat gut. Außerdem liebe ich natürlich die Art wie David Levithan schreibt. Er kann wundervoll mit Worten umgehen. Es gab wieder einmal viele sehr schöne Zitate und das Buch liest sich einfach sehr gut. Außerdem war es wirklich nicht so vorhersehbar, wie ich am Anfang befürchtet habe. Immer wenn ich dachte, dass ich jetzt weiß, wo es mit der Geschichte hin geht und was als nächstes passiert, geschah etwas anderes.
Jedoch hat mir vieles von dem, was unerwartet passiert ist, nicht gut gefallen. Ich fand die Story an ein paar Stellen eher langweilig und einige Wendungen nicht sonderlich gut gelungen. Die Romanze, um die es in dem Buch auch noch geht, wurde meiner Meinung nach nicht gut gelöst und zudem war Julia nicht wirklich ein guter oder für die Geschichte wirklich relevanter Charakter. Das Ende hat mich auch ein wenig enttäuscht, weil ich die ganze Zeit auf etwas gewartet habe, dass mich doch noch voll und ganz von dem Buch überzeugt.
Letztendlich ist die Geschichte nicht schlecht für zwischendurch, wenn man nicht mit zu hohen Erwartungen heran geht und es gibt einige schöne Momente und die üblichen wunderschönen Zitate. Das Beste ist meiner Meinung nach auf jeden Fall David Levithans Schreibstil. Alles in allem konnte mich Are We There Yet vom Inhalt jedoch nicht sonderlich überzeugen. 

Das Buch war für mich so ein Mittelding. Ich mochte manche Aspekte, während andere mich gestört haben. Rückblickend und im Vergleich mit anderen Büchern muss es eher negativ bewerten. Insgesamt vergebe ich leider nur 2,5 von 5 Herzchen.

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