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51 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

drogen, dystopie, heyne, junktown, konsumgesellschaf, konum, krank, krimi, maschinen, matri, matthias oden, mord, müll, oden, partei

Junktown

Matthias Oden
E-Buch Text: 450 Seiten
Erschienen bei Heyne Verlag, 09.05.2017
ISBN 9783641197179
Genre: Science-Fiction

Rezension:  
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144 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

entführung, fährtenleserin, familie, flucht, gefangenschaft, goldmannverlag, goldmann verlag, helena pelletier, jagd, jägerin, karen dionne, michigan, moor, psychopath, thriller

Die Moortochter

Karen Dionne , Andreas Jäger
Flexibler Einband
Erschienen bei Goldmann, 24.07.2017
ISBN 9783442205356
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

Helena Pelletier lebt auf der Upper Peninsula in Michigan. Ihr Vater war für Helena immer ein Held bis sie vor 15 Jahren erfuhr, dass er ihre Mutter entführt hatte. Als ihre Mutter entführt wurde war sie gerade einmal im Teenie-Alter. Mit 16 wurde sie von ihrem Entführer schwanger. Die Familie lebte lange nach den Regeln des Vaters in einer Blockhütte im Moor der Upper Peninsula. Nachdem Helena all das herausfand sorgte sie (als Teenie) dafür, dass ihr psychopathischer und nazistischer Vater ins Gefängnis, sie und ihre Mutter frei kamen.

Helena gründete eine glückliche Familie und ist zweifache Mutter. Doch eines Tages ist plötzlich alles anders. Aus dem Hochsicherheitsgefängnis ist ein Häftling entflohen. Helena weiß sofort, dass es ihr Vater ist. Er hat noch einen Rechnung mit ihr offen. Die Familienidylle ist in Gefahr.

Der Flüchtige versteckt sich in „seinem“ Mohr. Nur Helena hat die Fähigkeiten ihn in diesem Gebiet ausfindig zu machen. Eine brutale Jagd beginnt. Helena will ihre Familie beschützen, ihr Vater sie dafür bestrafen, dass sie sein „Familienglück“ zerstört hat.

Meine Meinung:

„Die Moortochter“ scheint auf den ersten Blick ein gewöhnlicher Thriller zu sein. Doch das Buch ist viel mehr! Die spezielle Umgebung, das Moor, macht die Geschichte zu etwas ganz besonderem. Durch das Moor hat Helena einiges gelernt, was sie auf der Jagd nach ihrem Vater sehr gut gebrauchen kann. Mit dem Moor steht und fällt das ganze Buch.
Die Schilderungen über Flora und Fauna in der Natur sind zu Beginn sehr interessant und tragen zur Atmosphäre bei, aber zum Ende hin sind es in Summe doch geringfügig zu viele. Das Buch spielt eben in seiner Welt und diese ist komplett verschieden von unserer. Deshalb denke ich, dass die Schilderungen über diese Welt doch vonnöten sind.

Das gesamte Geschehen wird aus der Perspektive Helenas erzählt. Das lässt tiefe Einblicke in ihre Gefühlswelt zu. Die Rückblenden in ihre Vergangenheit, in eine Zeit in der sie ihren Vater noch vergötterte, nehmen einen großen, wenn nicht sogar den größten, Teil des Buches ein. Die gesamte Geschichte ist irgendwie spannend und interessant. Man will immer weiter lesen! Aber zum richtigen Thriller wird das Buch erst im letzten Drittel. Der Showdown könnte auch aus einem Hollywood-(Superhelden)film stammen. Wer aber einen Thriller mit Action erwartet hat, der lag weit daneben. Trotzdem hat das Buch seinen Charme!

Einzig störend fand ich die Einwürfe des Märchens „Die Tochter des Moorkönigs“ von Hans-Christian Andersen. Für mich haben sie nur wenig bis gar nichts mit der Handlung zu tun und waren etwas unnötig, weshalb ich sie irgendwann nicht mehr gelesen habe.

4 von 5 Sternen



  (2)
Tags: moor, spannung, thriller, vatertochter   (4)
 

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

journalismus, politik, thriller

Stadt der Intrigen

Christina Kovac , Andrea Brandl
Flexibler Einband
Erschienen bei Penguin, 10.04.2017
ISBN 9783328101581
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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73 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

affäre, bauernhof, berlin, deutschland, eifersucht, eislaufmutter, familie, intrigen, krimi, landleben, leiche, misstrauen, mord, neid, psychodrama

Trügerische Nähe

Susanne Kliem
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei carl's books, 14.09.2015
ISBN 9783570585504
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

Marlis und Johannes bilden mit Nora, Alexander und ihrem Sohn Lukas eine kleine „WG“ in einem renovierten Bauernhof vor den Toren Berlins. Alle träumen von einem Neuanfang, doch das plötzliche Auftauchen von Livia, Marlis Tochter aus erster Ehe bringt einige unerwartete und ungeliebte Veränderungen mit sich. Aus der Landidylle wächst ein Geflecht aus Lügen, Verrat, Neid und Eifersucht. Livia verfolgt ausschließlich ihre eigenen Interessen und spielt dabei die anderen Bewohner gegeneinander aus. Eines Tages wird sie Tod aufgefunden und allen verbleibenden Bewohnern ist klar, dass nur einer von Ihnen Livia umgebracht haben kann.

Meine Meinung:


Man taucht beim Lesen von der ersten Seite an in eine andere Welt ein. Das ganze Geschehen ist so detailgetreu beschrieben, als Leser fühlt man sich sofort in die Geschichte aufgenommen. Ich persönlich finde allerdings, dass es sich weniger um einen Kriminalroman handelt als um eine gute, sehr spannende Erzählung. Für einen Krimi fehlt das Ermittlungsgeschehen.

Wie schon in Susanne Kliems Scherbenhaus sind auch hier wieder alle Personen sehr konkret und akribisch genau beschrieben. Dadurch kann man sich die Protagonisten und ihr Zusammenleben gut gut Vorstellen. Alle Standpunkte und somit auch die Handlung sind, aus menschlicher Sicht, gut nachvollziehbar.

Alles in allem behandelt auch dieses Buch von Susanne Kliem menschliche Abgründe. Livia die keine Rücksicht auf das Paradies der vier Erwachsenen nimmt und selbstsüchtig einzig ihre eigenen Interessen verfolgt. Alexander der Livias Reizen nicht widerstehen kann. Nora, die misstrauisch ist und vor allem ihrem Mann in Sachen Seitensprünge nicht traut. Marlis die sich alles, wie durch eine Brille, schönredet und Probleme klein macht. Johannes mit seinen zwei Seiten.
All das macht „Trügerische Nähe“ zu einem spannenden Buch und einem prickelnden Thriller. Der psychologische Aspekt trägt auf großartige Weise zur Spannung bei. Das einzige was ich persönlich, durch die Aufschrift als Kriminalroman, vermisse, sind polizeiliche Ermittlungen wie sie sonst in den anderen Krimis immer als Hauptbestandteil vorkommen.

Trotzdem handelt es sich um eine solide Erzählung, die vor Spannung und intelligenter Konstruktion profitiert. Vor allem in der zweiten Hälfte ein grandioses Psychodrama.
4 von 5 Sternen

Mein Bücherblog: bookpageweb

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Tags: krimi, spannnung, susannne klie, thriller   (4)
 

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34 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

astrologie, dystopie, ermittlungen, im zeichen des todes, krimi, mord, penhaligon verlag, serienkiller, sterne, sternzeichen, thriller

Im Zeichen des Todes

Sam Wilson , Andreas Helweg
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 28.12.2016
ISBN 9783764531737
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

In San Celeste bestimmt nicht die Hautfarbe oder die Religionszugehörigkeit zu welcher „gesellschaftlichen Gruppe“ eine Person gehört, sondern das Sternzeichen unter dem Man geboren wurde. Das Tierkreiszeichen bestimmt das gesammte Leben, von der Geburt an bis zum Tod.

Der Polizeichef Peter Williams wird ermordet. Detective Jerome Button soll zusammen mit der Astroprofilerein Lindiwe „Lindi“ Childs herausfinden, wer den Mord verübt hat. Bei den Ermittlungen geraten die Ermittler selbst tiefer in die ganze Sache hinein als ihnen Lieb sein kann.

Parallel dazu wird, in einem zweiten Handlungsstrang von Daniel Lapton erzählt, der, erst nach dem Tod seines Vaters erfährt, dass er eine uneheliche Tochter hat, die ihm 17 Jahre lang vorenthalten wurde.

Meine Meinung:

Der Klappentext klang sehr Vielversprechend und dementsprechend waren die Erwartungen auch sehr hoch.
Die Grundidee und Aussage des Buches ist auch wirklich sehr positiv anzumerken. Jeder Mensch ist nun mal verschieden und ein „Schubladensystem“ wie die Tierkreiszeichen aus dem Buch kann nicht funktionieren. Sam Wilson äußert „versteckt“ Kritik an der bestehenden Gesellschaft, in der äußerliche Merkmale wie Hautfarbe oder Merkmale wie die Religionszugehörigkeit über den gesellschaftlichen Stand entscheiden und nicht die wirklichen Charaktermerkmale zählen.
Der zum Fall der Mordserie parallel laufende Handlungsstrang um Daniel Lapton ist doch ein sehr verwirrender „Schnörkel“ der nichts mit dem Fall zu tun hat. Außerdem sind mir persönlich die Sternzeichen zu stark betont, was für die Aussage des Buches verständlicherweise auch notwendig ist.
Der Konflikt zwischen dem Jagfinstinkt von Detective Button und der Fukusiertheit auf die Macht der Sterne durch Lindi Childs machen die Handlung wiederrum interessant. Außerdem steht Thriller dauf und bis zu einem gewissen Grad ist auch Thriller drin.

Alles in allem ein solides, gesellschaftskritisches mit etwas Spannungsspaß.
Daher vergebe ich:
3 von 5 Sternen

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Tags: ermittlungen, krimi, mord, serienkiller, sterne   (5)
 

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41 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

3 stern, band 3, farisiskander, fortsetzun, kathrin lange, ohne auswe, serie, terro, thriller

Ohne Ausweg

Kathrin Lange
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.12.2016
ISBN 9783734102653
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Faris Iskander, ein Sonderermittler beim LKA Berlin, wird als Undercoveragent in die JVA Karlshorst eingeschleust, nach dem sein Kollege bei Ermittlungen in einer Terrorgruppe ermordet wurde. Faris, als islamistischer Terrorist getarnt, soll im Gefängnis neue Fakten über den eingebuchteten Anführer, Muhammad al-Sadiq, eines Terrornetzwerks in Erfahrung bringen. Doch während er im Gefängnis ermittelt läuft seiner Einheit draußen die Zeit weg. Es sterben immer mehr Menschen durch Giftanschläge. Parallel dazu findet Faris heraus, dass auch ein rechtes Terrornetzwerk einen Anschlag verüben will. Ein Kampf ohne Ausweg, sowohl an der islamistischen, als auch an der rechtsradikalen Front beginnt.

Meine Meinung:
Die beiden vorhergehenden Bände der Iskander-Reihe kenne ich nicht. Aufgrund des doch leider aktuellen Themas und der vielen positiven Bewertungen fand ich den Titel sehr interessant. Angenehm zu lesen war das Buch jedenfalls, aber die Spannung baut sich für meinen Geschmack zu langsam auf. Zu viel Zeit wird auf die Vorbereitung des Einsatzes „verschwendet“. Durch die immense Menge der Figuren macht es schwer immer genau zu wissen wer wie zueinander steht und manchmal auch warum die Protagonisten manchmal so handeln wie sie es tun. Im großen und Ganzen ist alles klar, aber die Feinheiten der Geschichte verschwimmen teilweise doch sehr stark.
Grundsätzlich finde ich die Idee des Buches aber sehr gut. Es ist einfach Notwendig, dass wir uns auch mit diesen (traurigeren) Themen, wie zum Beispiel Terrorismus auseinandersetzen.

Guter, solide umgesetzter Ansatz aber nicht überwältigend, daher:
3 von 5 Sternen


Mein Bücherblog: bookpageweb

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Tags: 3 stern, kathrin lange, ohne auswe, terro, thriller   (5)
 

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5 sterne, atemlos, band 18, befe, befeh, gerechtigkeit, jack reacher, lee child, militär, soldat, spannen, spannend, spannung, thriller

Der letzte Befehl

Lee Child , Wulf Bergner
Fester Einband
Erschienen bei Blanvalet, 26.06.2017
ISBN 9783764505066
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

Wir schreiben das Jahr 1997, "Der Letzte Befehl" ist somit eine Reise in die Vergangenheit des "Kultermittlers" Jack Reacher und spielt zeitlich gesehen vor den 17 anderen Bändern der Jack Reacher-Reihe.
Der Militärpolizist Reacher wird in eine Kleinstadt in Missisippi beordert, in der eine junge Frau gewaltsam ums Leben kam.  Zu den Verdächtigen gehört der Sohn eines einflussreichen Politikers, der im Militärcamp der Ortschaft stationiert ist. Die Karriere dieses Mannes und der Ruf der Armee sind in Gefahr.
Der Auftrag Reachers ist es den örtlichen Ermittlern "auf die Finger zu blicken" und zu klären ob ranghohe Mitglieder der US Army mit der Tat in Verbindung stehen.
Am Schauplatz des Geschehens muss Reacher feststellen, dass ihn nicht nur diese eine Leiche erwartet, sondern noch weitere aus der Vergangenheit und vom Einsatzort der US Army im Kosovo. Es gab noch mehr Morde nach genau dem selben Schema. Außerdem ist da noch die Attraktive Sherif(in) bzw. die Chef-Ermittlerein der örtlichen Polizei. Sie ist hochintelligent und war selbst einmal Teil der Army. Sie kann Reacher locker das Wasser reichen.

Meine Meinung:

Die Geschichte und Spannung bauen sich langsam, gut nachvollziehbar und detailliert beschrieben auf. Dennoch führt Lee Child gradlinig am roten Faden entlang. Als Leser hat man genügend Zeit um die Gesamterscheinung der Handlung zu erkennen. Das Geschehen kommt praktisch auf den Leser zu. Kein Punkt ist für den Verlauf des Folgenden unwichtig, alles was Reacher auffällt, wird er brauchen.

Für mich war der 18. Band der Reacher-Reihe der Erstkontakt mit Lee Child und mit Reacher selbst. Ich bereue fast, dass mir vorher noch kein Reacher-Roman in die Finger gekommen ist. Jack Reacher ist ein Charakter den man einfach mögen muss! Sympathisch, mit Sinn für Humor und eine starke Persönlichkeit.
Der Roman stellt die Frage was wichtiger ist: Bedingungsloser Gehorsam oder persönliche Überzeugung? Jack Reacher bleibt sich selbst und seiner Moral treu und verlässt die Army.

Gut gefallen hat mir außerdem die Konstellation Jack Reacher und Chefermittlerin Deveraux. Sind die Beiden Verbündete oder Gegner? Das wird nie so ganz klar. Das Aufeinandertreffen dieser Personen erhöht sowohl die Spannung als auch den Lesespaß.

Lee Child und Jack Reacher haben in mir nun einen neuen, treuen Leser gefunden. Lee Child ist ein grandioser Autor und Jack Reacher eine großartige, fesselnde Figur.

Eine klare Leseempfehlung und somit:

5 von 5 Sternen

Mein Bücherblog: bookpageweb

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Tags: 5 sterne, band 18, befe, jack reacher, lee child, spannend, thriller   (7)
 

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

blogger, gillesparis, kinderheim, meinlebenalszucchini, rezension, roman, schicksal, waisenkind

Mein Leben als Zucchini

Gilles Paris , Melanie Walz
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Knaus, 23.01.2017
ISBN 9783813507706
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Icare, der eigentlich viel lieber Zucchini genannt werden will, lebt, seit sein Vater mit einer anderen Frau der "Pute" weggegangen ist, bei seiner Mutter. Die arbeitslose Alkoholikerin kümmert sich kaum um ihren Sohn und Zucchini muss schon früh lernen auf eigenen Beinen zu stehen. Nur wenn er etwas dummes macht bekommt er Aufmerksamkeit in Form einer "Abreibung die sich gewaschen hat".
Nach dem Tod seiner Mutter lernt Icare den Gendarmen Raymond kennen, der den kleinen Balger sofort ins Herz schließt.Da er niemanden mehr hat landet Zucchini im Kinderheim. Dort wird er von der Truppe gut aufgenommen und ist zum ersten Mal wirklich ein Kind. Geborgenheit und Zusammenhalt waren bis zu diesem Zeitpunkt Fremdwörter für Icare.
Auch die Heimbetreuer kümmern sich großartig um ihre Schützlinge und ermöglicehn den Kinder, die schon genug Schreckliches erleben mussten, eine sorgenfreie Kindheit.
Als dann noch Camille in das Kinderheim einzieht erlebt Zucchini zum ersten Mal was Verliebtheit ist und sein Herz schlägt höher. Auch sein Freund, der Gendarm Raymond, hält sein Versprechen und besucht Zucchini (fast) regelmäßig.

Meine Meinung:

Nach der Menge an Thrillern die ich in den letzten Wochen gelesen habe brauchte ich wirklich mal wieder etwas anderes. Mein Leben als Zucchini klang aufgrund der Kritik der Bild am Sonntag sehr verführerisch.

Das Buch ist so irre traurig, so irre rührend, so irre einfühlsam und dabei trotzdem unheimlich komisch.
--- Bild am Sonntag

Und ja, das Buch ist etwas ganz Besonderes! Einzigartig und nicht wirklich einem Genre zuzuordnen. Mit seiner Brillianz sprengt der Inhalt die Grenzen dessen was man von einem Roman erwartet. Traurig, rührend, einfühlsam all das trifft zu! Die kindliche Perspektive der Geschichte brauch am Anfang zwar etwas Eingewöhnungszeit, ist aber eben auch der Reiz an diesem Buch. Die vielen dramatischen Ereignisse in Zucchinis Leben klingen harmloser als sie es sind, weil der kleine Junge die gesamte Tragweite des ganzen noch nicht so ganz erfassen kann.

Neben dem kleinen Zucchini ist da auch noch die tolle Truppe aus dem Heim, die alle, obwohl sie noch so jung sind, eine interessante und eigne Persönlichkeit haben. Alle Personen werden sehr konkret und einfühlsam beschrieben. Der dicke Jujube, der obertolle Simon, der weinerliche Achmed, ... Auch die Erwachsenen werden als sympathische Charaktere gezeichnet und tragen dadurch maßgeblich zur Atmosphäre der Geschichte bei.

Das Buch ist absolut zu empfehlen, aber trotzdem sicherlich nicht jedermanns Sache. Man muss sich schon sehr darauf einlassen können um die Magie dahinter zu erkennen. Schaft man die Magie und die Aussage der Geschichte zu finden, so wird man einige Botschaften finden die wirklich etwas wert sind. Einziger Wermutstropfen an diesen herausragenden Werk sind die (etwas zu häufigen) Druckfehler. Bei dieser Geschichte kann man da aber wirklich drüber hinwegsehen.

Fast perfekt und deswegen auch (ausnahmsweise) nur fast 5 Sterne ;)

4,9 von 5 Sternen (4+ Sterne)

Mein Blog: bookpageweb

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282 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 90 Rezensionen

amy gentry, entführung, familie, fremde, good as gone, kindesentführung, kirche, krimi, roman, rückkehr, spannend, spannung, thriller, vermisst, zweifel

Good as Gone

Amy Gentry , Astrid Arz
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 27.02.2017
ISBN 9783570103234
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Klappentext:

Mit dreizehn wurde sie entführ. Acht Jahre später taucht sie unversehrt wieder auf. Die Familie kann ihr Glück kaum fassen, bis ihre Mutter von einem furchtbaren Verdacht gequält wird...

Inhalt:

Dem Ehepaar Anna Davolos und Tom Whitaker ist das wohl schlimmste passiert was einem Ehepaar nur passieren kann. Ihr Familienglück war von einem auf den nächsten Tag zerstört; Ihre dreizehnjährige Tochter Julie wurde in der Nacht von eine völlig Fremden aus dem Haus entführt. Geklaut aus  dem Kinderzimmer! Die einzige Zeugin ist Julies kleine Schwester Jane.

Acht Jahre lang ist Anna von Albträumen geplagt und das Ehepaar sucht nach seiner verschwundenen Tochter. Alle ihre Suchaktionen haben zum selben, ernüchternden Ergebnis geführt: keine Julie. Die Polizei hat den Fall schon seit langem zu den Akten gelegt, doch plötzlich steht scheinbar die 21 jähriger Version von Julie vor der Haustür. Die Familie ist wieder vereint und alle sind glücklich.
Doch schon bald kommt zu tage, dass die Geschichte der wiedergefundenen Tochter  nicht stimmen kann. Anna hat einen furchtbaren Verdacht und macht sich auf die Suche nach der Wahrheit.

Meine Meinung:

Die Geschichte beeindruckt mit ihrer Spannung und durch die perfekte Identifikationsmöglichkeit mit den Personen. Parallelen mit dem Fall Natascha Kamputsch (alle die nicht wissen wer das ist, können hier mal klicken) sind nicht von der Hand zu weisen. Es scheint stellenweise fast so als hätte der Fall der Autorin als Inspiration gedient. Die Gefühlswelt der Personen ist durch die einfühlsame und auf den Punkt gebrachte Sprache gut nachzuempfinden. Dennoch ist die Stimmung nicht allzu bedrückend, sondern man erfährt deutlich die Wechsel von "zum Tode betrübt" bis zu "himmelhoch jauchzend" und alles dazwischen.

Parallel zur "Hauptgeschichte" wird die Lebensgeschichte der vermeintlichen Julie rückwärts, also von ihrem 21 jährigen ich bis in ihre Kindheit erzählt. Dabei werden ihre Lebensstationen, die sie unter falscher Identität durchlebt hat, aufgezeigt.
Diese Einschübe über die Lebensgeschichte der neuen Julie stören die Handlung zwar nicht, sind aber, vor allem am Anfang des Buches eher verwirrend. Zu Beginn ist es nicht klar wer diese Person wirklich ist. Allerdings tragen diese Lebensabschnitte der "neuen" Tochter doch zur Aussage des Buches bei. Good As Gone beschäftigt sich mit der Fragestellung, was Persönlichkeit und menschliche Identität überhaupt ausmacht. Die neue Julie hat so oft ihre Identität gewechselt. Vom Pflegekind über das Zimmermädchen bis zur Stripperin. Und das alles als "andere Person".
Wie gut kennen wir die Menschen wirklich die wir lieben? Das ist eine Interessante Frage die das Buch unter anderem behandelt.
Good As Gone ist ein spannender, philosophischer Roman, der dennoch die Philosophie so unterbringt, dass es wirklich Spaß macht ihn zu lesen. Zugegeben, die Grundidee ist nicht neu, aber sehr gut ausgeführt und spannend erzählt. Das macht einen Thriller aus. Eine klare Leseempfehlung! Ich persönlich hoffe auf weitere Bücher von Amy Gentrey.

5 von 5 Sternen

  (1)
Tags: empfehlung, identitä, roman, spannung, thriller, usa   (6)
 

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94 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

berlin, carla brendel, intrige, macht, manipulation, moderne sicherheitstechnik, mord, psycho, psychothriller, safe haven, sicherheit, spannung, stade, stalker, susanne kliem

Das Scherbenhaus

Susanne Kliem
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei carl's books, 20.03.2017
ISBN 9783570585665
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Klappentext:

Jedes Haus birgt Geheimnisse. Doch in diesem lauert der Tod.

Carla erhält seit Monaten anonyme Drohbriefe und wird von Angstattacken geplagt. Als sich die Chance ergibt, in ein hochmodernes Wohnhaus in Berlin zu ziehen, freut sie sich auf einen Neuanfang. In ihrem perfekt abgesicherten Smart Home und der engen Hausgemeinschaft fühlt sie sich beschützt. Doch dann gibt es immer mehr alarmierende Vorfälle, und Carla ahnt, dass der Feind gar nicht von außen kommt, er ist schon in ihr...

Inhalt:

Carla Brendel macht eine Schlimme Zeit durch. Sie wurde gestalkt und erhielt von ihrem Stalker Briefe und Emails mit Fotos von teilweise verletzter menschlicher Haut. Zu den terrorisierenden Briefen kommt noch hinzu dass ihre Schwester vor kurzem an Krebs verstorben ist.
Seit diesen Vorfällen hat Carla panische Angst vor fremden Menschen. Ihre Halbschwester Ellen bittet Carla zu ihr nach Berlin zu kommen. Dieser Tapetenwechsel vom Land in die Großstadt scheint ihr auf den ersten Blick ganz gut zu tun.
In Ellens Wohnanlage fühlt sich Carla durch die moderne Sicherheitstechnologie geschützt. Kurz nach Carlas Ankunft verschwindet Ellen jedoch spurlos und wird wenige Tage später tot aus der Spree geborgen. Carlas Suche nach dem waren Grund für den Tod ihrer Schwester beginnt.

Meine Meinung:

Schon die ersten Seiten haben mich an das Buch gefesselt! Äußerst Spannend und einfach nicht mehr aus der Hand zu legen bevor es zu Ende ist. Susanne Kliem versteht ihr Handwerk wirklich und erschafft eine tiefgründige Psychospannung.
Im Safe Heaven scheint nichts wirklich. Fassade und Persönlichkeit einer Person sind oft nicht das selbe. Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft können geleugnet sein, genauso wie der unscheinbare, verschlossene Nachbar von nebenan der beste Freund sein kann. Freund entpuppt sich als Feind und der ehemalige Feind wird zu einer bedeutenden Person. Das Scherbenhaus thematisiert menschliche Abgründe in einer äußerst spannenden Form. Psychische Manipulation und die möglichen Gefahren eines Smart Home Systems werden präzise dargestellt und sehr bereichernd in den Spannungsbogen eingebaut. Dabei helfen auch die geheimnisvollen und präzise gewählten Charaktere.
Einziger Wermutstropfen an diesem grandiosen Werk sind die teilweise großen Sprünge und die dadurch entstehenden Löcher in der Handlung.

4 von 5 Sternen

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Tags: deutschland, krimi, pschothriller, spannung   (4)
 

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

berlin, deutschland, krimi, psycho, spannung, thriller

Das Scherbenhaus

Susanne Kliem
E-Buch Text: 336 Seiten
Erschienen bei carl's books, 20.02.2017
ISBN 9783641197438
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Klappentext:

Jedes Haus birgt Geheimnisse. Doch in diesem lauert der Tod.

Carla erhält seit Monaten anonyme Drohbriefe und wird von Angstattacken geplagt. Als sich die Chance ergibt, in ein hochmodernes Wohnhaus in Berlin zu ziehen, freut sie sich auf einen Neuanfang. In ihrem perfekt abgesicherten Smart Home und der engen Hausgemeinschaft fühlt sie sich beschützt. Doch dann gibt es immer mehr alarmierende Vorfälle, und Carla ahnt, dass der Feind gar nicht von außen kommt, er ist schon in ihr...

Inhalt:

Carla Brendel macht eine Schlimme Zeit durch. Sie wurde gestalkt und erhielt von ihrem Stalker Briefe und Emails mit Fotos von teilweise verletzter menschlicher Haut. Zu den terrorisierenden Briefen kommt noch hinzu dass ihre Schwester vor kurzem an Krebs verstorben ist.
Seit diesen Vorfällen hat Carla panische Angst vor fremden Menschen. Ihre Halbschwester Ellen bittet Carla zu ihr nach Berlin zu kommen. Dieser Tapetenwechsel vom Land in die Großstadt scheint ihr auf den ersten Blick ganz gut zu tun.
In Ellens Wohnanlage fühlt sich Carla durch die moderne Sicherheitstechnologie geschützt. Kurz nach Carlas Ankunft verschwindet Ellen jedoch spurlos und wird wenige Tage später tot aus der Spree geborgen. Carlas Suche nach dem waren Grund für den Tod ihrer Schwester beginnt.

Meine Meinung:

Schon die ersten Seiten haben mich an das Buch gefesselt! Äußerst Spannend und einfach nicht mehr aus der Hand zu legen bevor es zu Ende ist. Susanne Kliem versteht ihr Handwerk wirklich und erschafft eine tiefgründige Psychospannung.
Im Safe Heaven scheint nichts wirklich. Fassade und Persönlichkeit einer Person sind oft nicht das selbe. Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft können geleugnet sein, genauso wie der unscheinbare, verschlossene Nachbar von nebenan der beste Freund sein kann. Freund entpuppt sich als Feind und der ehemalige Feind wird zu einer bedeutenden Person. Das Scherbenhaus thematisiert menschliche Abgründe in einer äußerst spannenden Form. Psychische Manipulation und die möglichen Gefahren eines Smart Home Systems werden präzise dargestellt und sehr bereichernd in den Spannungsbogen eingebaut. Dabei helfen auch die geheimnisvollen und präzise gewählten Charaktere.
Einziger Wermutstropfen an diesem grandiosen Werk sind die teilweise großen Sprünge und die dadurch entstehenden Löcher in der Handlung.

4 von 5 Sternen

  (0)
Tags: berlin, deutschland, krimi, psycho, spannung, thriller   (6)
 

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5 stern, emotion, fiktiv, frankreich, geschichte, kochen, lebensgeschichte, penguin verlag, rezension, rezensionsexemplar, roman

Ein Diktator zum Dessert

Franz-Olivier Giesbert , Katrin Segerer
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Penguin, 14.11.2016
ISBN 9783328100607
Genre: Romane

Rezension:

Klappentext:

Rose betreibt ein kleines Restaurant in Marseille. Sie ist 105 Jahre alt und hat das 20. Jahrhundert mit all seinen Facetten hautnah erlebt. Für den Fall, dass ihr jemand blöd kommt, trägt sie immer einen Colt in der Tasche. Sie lässt sich von ihrem jugendlichen Gehilfen auf dem Motorrad durch die Stadt kutschieren, hört Patti Smith, treibt sich auf Singlebörsen herum und fühlt sich nun alt genug, ihre Memoiren zu schreiben...

Inhalt:

Rose, die Hauptfigur der Geschichte, geboren am 18. Juli 1907 als Armenierin im Osmanischen Reich. Ihr Geburtsort liegt am schwarzen Meer. Sie ist 105 Jahre alt, eine hervorragend Köchin und lebt mittlerweile in Marseille. Obwohl sie in ihrem Leben viele schreckliche Dinge durchlaufen musste und einiges verloren hat, ist sie lebenslustig geblieben und steht zu ihrer Persönlichkeit, so wie sie ist.  Sie selbst sagt, dass sie im falschen Jahrhundert geboren wurde, in dem Jahrhundert in dem auch Hitler, Stalin und Mao Zedong lebten und die Menschheit heimsuchten.

Schon früh musste Rose lernen auf eigenen Beinen zu stehen und mit Leid umzugehen. Als einzige ihrer Familie überlebte Sie den Völkermord an der Armeniern und gelangte auch über fragwürdige Wege, die sie nicht unbedingt freiwillig ging, schließlich nach Frankreich. Nach ihrem Weg durch einen Harem und die Reise mit einem dicken "Liebhaber" landet Rose schließlich als Adoptivtochter bei einer Bauernfamilie, die alle ihre vier Söhne im Krieg verloren hat. Jetzt ist alles gut sollte man glauben. Kurz vor Roses Abitur sterben ihre Adoptiveltern und ihr Vormund wird der Cousin ihres Adoptivvaters. Die Zeit der Demütigungen beginnt erneut. Rose muss die Schule abbrechen und in der Scheune schlafen.
Trotz allem findet Rose ihre große Liebe mit der sie "ausbüxt". Eine Reise quer durch Frankreich beginnt. Doch die Zeit des Leidens ist noch lange nicht vorbei. Seit 1926 hat die Protagonistin ihr eigenes Restaurant. Zuerst in Paris, dann in Marseille.

Neben ihrer Lebensgeschichte erzählt Rose in ihren "Memoiren" auch von ihrem heutigen Leben. Sie ist eine erfolgreiche Köchin in Marseille, führt ihr eigenes Restaurant (das "La petitte Provence") und treibt sich auf Dating-Webseiten im Internet herum.

Die Lebensgeschichte ist von einem auf und ab geprägt. Rache ist für Rose die einzige wirkliche Gerechtigkeit.

Meine Meinung:

Rose geht mit dem Geist der Zeit und das auf eine äußerst spritzige Weise mit viel Humor aber auch einiges an Ernsthaftigkeit. Eine absolute Leseempfehlung. Ich war nach wenigen Seiten an das Buch gefesselt und konnte es nicht mehr weglegen. Aber einiges an geschichtlichem Interesse ist schon nötig um das Buch mit Freude lesen zu können. An manchen Passagen wirkt es etwas langatmig und umständlich, aber dennoch sehr spannend. Ist aber durchweg anschaulich und gefühlsbetont. Die Handlungen der Personen (vor allem Rose) sind sehr gut nachvollziehbar, da sowohl die äußere Handlung als auch dass innere Geschehen der Charaktere schön und einfühlsam ausgeführt wird.  Die historische Tiefgründigkeit und die sprachliche Gewandtheit des Autors ist absolut bewundernswert.

Die Rezepte im Anhang des Buches habe ich zwar noch nicht ausprobiert, sie klingen aber sehr vielversprechend und werden auch bald mal auf den Tisch kommen.

4 von 5 Sternen

Informationen zum Buch:

Das mir vorliegende Buch ist ein Rezensionsexemplar, das ich über das Bloggerportal der "Randomhouse-Verlagsgruppe" erhalten habe. Vielen Dank ;)

Titel: Ein Diktator zum Dessert

Autor: Franz-Oliver Giesbert

Seitenzahl: 314 Seiten (+21 Seiten Anhang)

Verlag: Penguin Verlag

Jahr der Erstveröffentlichung: 2016

  (1)
Tags: emotion, fiktiv, geschichte, roman   (4)
 

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(104)

193 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

abenteuer, andy weir, astronaut, mark watney, mars, marsianer, nasa, rettet mark watney, science fiction, science-fiction, sci-fi, überleben, überlebenskampf, weltall, wissenschaft

Der Marsianer

Andy Weir ,
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.09.2015
ISBN 9783453316911
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Der Marsianer von Andy Weir

Der Marsianer ist 2011 in den USA erschienen. In Deutschland ist das Buch seit 2014 verfügbar (Verlag: Heyne). Das Buh wurde 2015 von 20th Century Fox verfilmt.

Klappentext:

Ein Mann. Allein. Auf dem Mars. Bringt ihn zurück! Bei einer Expedition auf dem Mars gerät der Astronaut Mark Watney in einen Sandsturm und wird bewusstlos. Als er aus seiner ohnmacht erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Crew. Die spektakulärste Rettungsmission um das Überleben eines einzelnen Menschen beginnt…

Inhalt:

Mark Watney (Astronaut und Botaniker) wird beim Missionsabbruch von Ares 3 durch einen Teil der Wohnkuppel verletzt. Da die Crew keine Lebensdaten mehr von ihm erhält wird er nach kurzer Suche für Tod gehalten und bleibt auf dem Mars zurück. Doch Watney ist nicht tot, er LEBT! Watney sieht als seine einzige Chance zu Überleben auf die nächste Ares Mission zu warten. Bis dahin muss er für Nahrung und Wasser sorgen und den weit entfernten Landeplatz von Ares 4 erreichen. Wie er so schön selbst beschreibt muss er sich „Mit Wissenschaft aus der Scheiße ziehen“.

Meine Meinung:

Andy Weir stellt in seinem Erstlingsroman ein mögliches Szenario erschreckend realistisch dar. Dennoch ist der Science Fiction Roman immer wieder mit Humor gespickt und dadurch sehr angenehm zu lesen. Ich selbst konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, da man einfach wissen will wie es weiter geht. Die Geschichte bleibt bis zum Schluss spannend und trotzdem für eine Science-Fiction sehr realistisch. Eine Meisteleistung!
Das Buch wird sogar von Chris Hadfield (Astronaut) als einfallsreich, packend und sehr realistisch gelobt.

5 von 5 Sternen

Imformartionen  zum Buch:

(deutsche Ausgabe)
Autor: Andy Weir

Verlag: Heyne

Datum der Erstveröffentlichung: 2011 (USA) und 2014 (Deutschland)

Preis: 9,99 € (Taschenbuch)

Der Film: Der Film ist der beste und sehr realistische Science Fiction Film den ich bisher gesehen habe. Witzig und dennoch ernst. Auch wenn man das Buch gelesen hat ist der Film noch interessant und sehenswert.

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