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Das rote Adressbuch

Sofia Lundberg , Kerstin Schöps
Fester Einband
Erschienen bei Goldmann, 20.08.2018
ISBN 9783442314997
Genre: Romane

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273 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 92 Rezensionen

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Palace of Silk - Die Verräterin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 29.05.2018
ISBN 9783764531973
Genre: Fantasy

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157 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

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Palace of Fire - Die Kämpferin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 23.07.2018
ISBN 9783764531980
Genre: Fantasy

Rezension:

Rea ist eine Magdalena, sie kann bei Hautkontakt die Gedanken anderer Menschen nicht hören, sondern diese auch manipulieren. In ihrem Heimatland England herrscht deswegen ein striktes Berührungsverbot, welches auch der Grund ist, warum Rea Handschuhe trägt, die sie nur für eigentlich verbotene Kämpfe auszieht. Als der Geheimdienst auf sie aufmerksam wird, beginnen die Ereignisse ihren Lauf zu nehmen. Sie wird als Leibwächterin von Kronprinz Robin eingestellt, es dauert jedoch gar nicht lange, bis die beiden deutlich mehr verbindet. Als herauskommt, dass Rea eine Magdalena ist, flieht sie nach Paris, wo deutlich liberalere Gesetze im Bezug auf Magdalenen gelten. Reas Traum von einem friedlichen Leben währt jedoch nicht lange, denn Ninon, Schwester des französischen Königs und Reas Freundin, bittet sie ebenfalls um Personenschutz. Als dann auch noch Robin auftaucht und um Ninons Hand anhält, ist das Chaos beinahe perfekt. Die Anwesenheit eines englischen Prinzen spaltet die Pariser Gesellschaft in Befürworter und Gegner der Berührungsfreiheit und auch am Hof gibt es sowohl für die eine als auch die andere Seite, Sympathisanten, die ihre eigenen Ränkespiele realisieren. Allen voran Madame Hiver, die Mätresse des Königs. Als Robin schließlich nicht Ninon, sondern Rea einen Heiratsantrag macht, wagt Rea an Robins Seite eine Rückkehr nach London, obwohl das Risiko, aufgrund ihrer Fähigkeiten verurteilt zu werden, eigentlich zu groß ist. Hinzu kommt ihr Pakt mit Madame Hiver, dessen Vereinbarung sie zu erfüllen hat. Als Robin schließlich verschwindet und für gesetzlos erklärt wird, spitzt die Situation sich zu.

Nachdem der erste Band Motive der Sage von König Arthur aufgegriffen hat und der zweite Teil Die drei Musketiere ins Spiel gebracht hat, steht diesmal Robin Hood Pate. Die Elemente der Sagen und Geschichten sind dabei zwar immer klar erkennbar, werden aber zu einer neuen spannenden Geschichte, die mit ihren literarischen Vorlagen letztendlich nur noch die Bezüge teilt. Palace of Glass, Palace of Silk und Palace of Fire haben genug an Hintergrund und eigener Handlung zu bieten. So ist die Welt von Rea, in der Berührungen verboten sind, schlüssig durchdacht. Sowohl was die Kleidung, die gesellschaftliche Ordnung, als auch das alltägliche Leben betrifft. Und wie überall, wo es Verbote gibt, gibt es ebenso Befürworter und Gegner dieses Verbots, wodurch die Palace-Saga einen politischen Aspekt bekommt, ohne dabei zu politisieren. Im Vordergrund steht Reas Geschichte. Ihr Verlangen nach Berührung und Freiheit, ihr Traum von einer Welt, in der Berührungen nicht verboten sind und ihr Kampf dafür und gegen ihre inneren Dämonen. Das ist mitunter düster und grausam, aber genau diese Eigenschaften lassen die Ereignisse real wirken. Und dann gibt es noch die Liebesgeschichte zwischen Rea und Robin, die wie, ein Gegenpol, allen Schrecken gegenübersteht. Und natürlich wünscht man den beiden, dass sie am Ende zusammenfinden. Weil sie sich lieben, weil sie sich gemeinsam für eine Sache einsetzen und weil sie sich schon so einigen Schwierigkeiten stellen mussten. Allerdings sind die Nebencharaktere auch nicht ohne, weshalb man für sie ebenfalls auf ein gutes Ende hofft und genauso wie bei den Hauptcharakteren mitleidet, wenn sie Rückschläge hinnehmen müssen.

Die Geschichte um Rea spielt nicht nur vor einem gut durchdachten Hintergrund, sondern ist auch tiefgründig. Keine Figur ist in irgendeiner Weise oberflächlich gestaltet, selbst Reas Widersacher haben ihre Motive. Ebenso wie die erzählte Welt ebenfalls einen Ursprung und eine Geschichte hat. Trotz der verschiedenen Figurenhintergründe entstehen keine Längen, vielmehr fügen sich diese Details zu einem Ganzen. C. E. Bernard hat die Palace-Saga auf Englisch verfasst, sodass sie auf Deutsch in der Übersetzung von Charlotte Lungstrass-Kapfer vorliegt. Die jedoch wunderbare Arbeit geleistet hat, die richtigen Worte für die richtigen Stellen zu finden. Der Erzählstil ist packend und macht es leicht in die Geschichte einzutauchen. Hinzu kommt, dass die Handlung selten vorhersehbar ist. Charaktere, die man bereits auf bestimmte Handlungsmuster festgelegt hatte, agieren auf einmal völlig anders als erwartet. Bei manchen Szenen muss man ganz schön schlucken, allerdings ist man zu gebannt, um mit dem Lesen aufzuhören oder zu überblättern. Darüber hinaus haben die Szenen absolut ihre Berechtigung, da es nicht um sie selbst, sondern um den Zustand der erzählten Welt geht.

Man muss die Sagen und Geschichten, die in die Handlung geflochten sind, nicht kennen, um die Palace-Saga zu verstehen. Wer sie hingegen kennt, der findet immer wieder kleinere und größere Details in der Handlung, die sich der Artussage, den drei Musketieren oder Robin Hood zuordnen lassen, was beim Lesen für den einen oder anderen Moment der Wiedererkennung sorgt. Der Schreibstil lädt dazu ein, die Geschichte flüssig weglesen zu wollen. Oberflächlich lesen lässt sich die Geschichte aber nicht. Dazu sind Figuren und Handlungen zu komplex, was aber bewirkt, dass man beim Lesen völlig in die Geschichte eintauchen kann. Als Strandlektüre eignet sich die Palace-Saga daher vielleicht nur bedingt, da man bei Ablenkung vielleicht das eine oder andere Detail überliest, zum immer wieder Lesen dagegen ziemlich gut, da einem beim erneuten Lesen sicherlich noch einige Details mehr auffallen, als bei der ersten Lektüre. Vor allem ist die Palace-Saga aber eine Geschichte für alle, die träumen. Von Gerechtigkeit, Gleichheit und Gemeinschaft. Und auch, wenn die französische Revolution schon einige Zeit zurück liegt, sind ihre Ideale, in Reas und in unserer Welt, in gewisser Weise immer noch aktuell.

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Tags: c. e. bernard, palace of fire, palace of glass, palace of silk, palace saga, penhaligon verlag   (6)
 

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740 Bibliotheken, 27 Leser, 0 Gruppen, 182 Rezensionen

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Palace of Glass - Die Wächterin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 19.03.2018
ISBN 9783764531959
Genre: Fantasy

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374 Bibliotheken, 34 Leser, 2 Gruppen, 141 Rezensionen

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Children of Blood and Bone – Goldener Zorn

Tomi Adeyemi , Andrea Fischer
Fester Einband: 624 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 27.06.2018
ISBN 9783841440297
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Zélie ist eine Divîné. Sie hat magische Fähigkeiten. In einer Welt, in der Magie verboten ist, nicht unbedingt von Vorteil. Als ein altes Artefakt auftaucht, dass Zélie die Möglichkeit gibt, nicht nur ihre Magie vollständig zu entwickeln, sondern auch die Magie in ihr Land Orïsha zurückzuholen, begibt sie sich auf eine Mission. Denn auch der Kronprinz von Orïsha ist hinter dem Artefakt her. Zusammen mit ihrem Bruder und der Schwester des Kronprinzen versucht sie ihren Gegnern immer einen Schritt voraus zu sein. Sollte sie scheitern, könnte es das endgültige Ende der Magie in Orïsha bedeuten.


Tomi Adeyemi erzählt Children of Blood and Bone: Goldener Zorn aus der Sicht von vier verschiedenen Personen: Zélie, ihrem Bruder Tzain, der Prinzessin Amari und dessen Bruder Kronprinz Inan. Dadurch wird die Handlung vielseitig, erfordert aber etwas Konzentration vom Leser, sonst verliert man leicht den Überblick, wer gerade spricht. Obwohl die Sichtweisen wechseln und man beim Lesen etwas darauf achten muss, wer gerade erzählt, ist die Erzählung jedoch nicht anstrengend zu lesen. Tomi Adeyemis Schreibstil verbindet die einzelnen Handlungsstränge zu einer Geschichte, die sich flüssig lesen lässt. Auch das Erzähltempo und die Handlungsentwicklung sind angenehm zu lesen und geben der Geschichte die Möglichkeit sich in angemessenem Erzähltempo entwickeln.

Tomi Adeyemi erzählt allerdings die Geschichte einer Rebellion. Und kein Aufstand kommt ohne Gewalt und Tod aus. Das muss auch Zélie im Laufe der Handlung erfahren. Als Leser muss man an manchen Stellen schon etwas schlucken. Weniger wegen der dargestellten bzw. beschriebenen Grausamkeiten, sondern weil einem bewusst wird, das auf Unterdrückung neue Gewalt folgt. Der Weg zur Menschlichkeit ist (nicht nur) innerhalb der Geschichte vor allem durch Kampf und Aufstände geprägt. In ihrem Nachwort betont die Autorin, dass das Buch ihre Antwort auf die Gewalt gegen Schwarze in Amerika ist. In diesem Kontext erhalten die Gewaltsamkeiten im Buch eine tiefere und wichtige Bedeutung. Children of Blood and Bone: Goldener Zorn ist nicht nur eine spannende und gut geschriebene Geschichte über den Aufstand einer unterdrückten Gruppe, sondern auch eine Parabel auf das tägliche Leben und führt unweigerlich zu der Frage, ob Menschlichkeit tatsächlich erkämpft werden muss. Auch wer kein allzu großer Fan von Fantasyromanen ist, wird, durch den aktuellen politischen und gesellschaftlichen Bezug, für sich etwas in der Geschichte finden können.

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Tags: children of blood and bone, fischer fjb, goldener zorn, tomi adeyemi   (4)
 

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56 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

The Crown´s Game

Evelyn Skye , Friederike Levin
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Julius Beltz GmbH & Co. KG, 20.08.2018
ISBN 9783407749482
Genre: Jugendbuch

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112 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Hazel Wood

Melissa Albert , Frauke Schneider
Fester Einband
Erschienen bei Dressler, 20.08.2018
ISBN 9783791500850
Genre: Jugendbuch

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19 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Drachenkralle - Die Klaue des Morero

Janika Hoffmann
Fester Einband: 250 Seiten
Erschienen bei Amrun Verlag, 15.05.2017
ISBN 9783958695566
Genre: Fantasy

Rezension:

Maya und Simon, Maro und Katharina. Drache und Reiter. Einander Verpflichtete. An erster Stelle vor allem aber Freunde. Als Simon der Drachin Maya zu Hilfe kommen muss, versteht er ziemlich schnell, dass Drachen nicht die bösartigen Geschöpfe aus den Legenden sind. Und als wäre diese Erkenntnis nicht schon genug, um einiges zu verändern, wird gleichzeitig deutlich, dass die wahre Bedrohung viel weitreichendere Folgen hätte, als ein Angriff durch einen Drachen. Denn wenn die Klaue des Morero in die falschen Hände gerät, könnten die Folgen weitaus verheerender sein. Simon und seine Freunde beschließen das Artefakt zu suchen, damit kein zu gieriger Herrscher seine Finger danach ausstrecken kann.

Über Drachen ist schon viel geschrieben worden und doch nimmt die Faszination nicht ab. Janika Hoffmann erschafft in „Drachenkralle – Die Klaue des Morero“ eine ganz eigene Welt der Drachen und deckt innerhalb der Handlung viele Lebensbereiche der Drachen ab. Vor allem handelt die Geschichte aber von Freundschaft, Zusammenhalt, Verantwortung und vom Erwachsenwerden. Simon ist vierzehn, erst vierzehn mag man denken, muss im Laufe der Handlung aber bald Entscheidungen treffen, die ihn über sich hinauswachsen lassen. Seine Erlebnisse auf der Suche nach der Klaue des Morero sorgen ebenfalls dafür, dass Simon und ebenso seine Freunde am Ende der Geschichte deutlich erfahrener und erwachsener sind.

„Drachenkralle – Die Klaue des Morero“ ist spannend geschrieben und scheut auch nicht davor zurück von Verlusten, Grausamkeiten und Trauer zu erzählen. Allerdings werden diese Ereignisse immer im Kontext erzählt, sodass dadurch vielmehr verdeutlicht wird, wie gefährlich das Unternehmen für Drachen und Reiter eigentlich ist. Mitunter finden sich in der Geschichte ein paar kleinere erzählerische Schwächen, die vielleicht ein kurzes Stutzen verursachen, die Handlung und den Erzählfluss an sich aber nicht weiter beeinträchtigen. Das junge Alter der Protagonisten, sowie der Aspekt des Erwachsenwerdens machen das Buch vor allem für jüngere bzw. jugendliche Leser interessant. Die Jagd nach dem Artefakt spricht allerdings auch bereits erwachsene Leser an.

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Tags: amrun verlag, die kralle des morero, drachenkralle, janika hoffmann   (4)
 

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133 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 78 Rezensionen

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Die Wahrheit über Dinge, die einfach passieren

Ali Benjamin , Petra Koob-Pawis , Violeta Topalova
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 23.07.2018
ISBN 9783446260498
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Franny ist tot. Ertrunken. Ihre Freundin Su kann das nicht begreifen, denn schließlich war Franny eine gute Schwimmerin. Und so beschließt Su herauszufinden, warum Franny ertrunken ist. Bis sie an einen Punkt kommt, an dem sie akzeptieren muss, dass manche Dinge einfach passieren.

Su ist neugierig, wissbegierig und klug. Aber sie ist auch eine Außenseiterin. Da sie sich dadurch bedingt zurückzieht, ist oft etwas einsam und auch mit ihren Gedanken viel allein. Die Geschichte wird aus Sus Perspektive erzählt, sodass man als Leser Einblick in ihre Gedankenwelt erhält. Auch wenn sich Sus Gedankengänge mitunter überschlagen, behält man trotzdem den Überblick und kann ihrer Logik ohne Probleme folgen. Ali Benjamin schreibt mit viel Gefühl und erweckt so Sympathie für ihre nachdenkliche und selbstständige Protagonistin. Der gefühlvolle Schreibstil trägt zudem dazu bei, die Sichtweise der zwölfjährigen Su glaubwürdig darzustellen. Ein Mädchen zwischen Kindheit und Pubertät, in vielen Dingen schon sehr erwachsen und weiter als Gleichaltrige, in anderen Dingen noch sehr naiv.

„Die Wahrheit über Dinge, die einfach passieren“ ist eine Geschichte über Trauerbewältigung, Freundschaft und Wissenschaft. Der wissenschaftliche Aspekt spiegelt sich auch in der Gliederung des Buches wieder, dessen einzelne Teile nach der Struktur eines Versuchsprotokolls angeordnet sind. Zwischendurch finden sich immer wieder Notizen von Su, die sich vom restlichen Text abheben. Trotz der dargestellten kindlichen Sichtweise, die eben der Tatsache geschuldet ist, dass die Geschichte aus der Sicht eines zwölfjährigen Mädchens erzählt wird, ist Ali Benjamins Roman aber nicht nur eine Geschichte für Kinder und Jugendliche. „Die Wahrheit über Dinge, die einfach passieren“ berührt auch erwachsene Leser.

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Tags: ali benjamin, die wahrheit über dinge, die einfach passieren, hanser literaturverlage, the thing about jellyfish   (4)
 

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71 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 57 Rezensionen

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Sprichst du Schokolade?

Cas Lester , Christine Spindler , Kate Forrester
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 18.06.2018
ISBN 9783845827353
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Liebe geht durch den Magen. Freundschaft aber auch. Als das kurdische Mädchen Nadima neu in Josies Klasse kommt, scheitert die Kommunikation erst einmal an den Sprachschwierigkeiten. Bis Josie auf die Idee kommt, dass Schokolade eigentlich jeder versteht. Von da an teilen die beiden Mädchen ihre Pausenmahlzeiten. Wenn sie sich nicht mit Worten verständigen können, schicken sie sich Emojis und werden nach und nach richtig gute Freundinnen. Josies selbstbewusste und vorlaute Art schafft es aber immer wieder, sie in Schwierigkeiten zu bringen und auf einmal ist ihre Freundschaft zu Nadima gar nicht mehr so sicher.

„Sprichst du Schokolade?“ beschäftigt sich mit vielen Aspekten der Themen Migration, Multikulturalität, Integration und damit, was es bedeutet, vor Krieg fliehen zu müssen. Auch wenn die Geschichte aus Josies Perspektive erzählt wird, wird dabei sowohl auf die Sichtweisen Einheimischer, als auch Geflüchteter eingegangen. Etwa, wenn Nadima sich Sorgen macht, sie und ihre Familie könnten ausgewiesen werden, als sie einmal in der Schule nachsitzen muss. Zwischendurch gibt es den einen oder anderen politischen Unterton, allerdings vorrangig durch erwachsene Charaktere. Auch wenn Kinder und jüngere Jugendliche deren Aussagen vielleicht nicht in vollem Umfang verstehen, wird der Sinn dahinter dennoch mehr als deutlich.

Neben dem Thema Integration geht es auch um ganz normale Probleme von Jugendlichen, wie Eifersüchteleien, Freundschaftskrisen und Schwierigkeiten im Schulalltag. Das macht die Geschichte allerdings nicht zu noch einem Roman über pubertierende Mädchen, sondern verortet sie vielmehr in einem realitäts- und alltagsnahen Umfeld. Ein schönes Extra sind die Rezepte am Ende des Buches, die einen Josies und Nadimas kulinarischen Austausch nicht nur schmecken lassen, sondern auch leicht nachzukochen sind. Cas Lester ist mit „Sprichst du Schokolade?“ eine sensible und realitätsnahe Darstellung aktueller Themen gelungen, die in dieser Form, sowohl ein Plädoyer für ein faires Miteinander ist, sich aber auch nicht davor scheut, Schwierigkeiten anzusprechen und zum Nachdenken anzuregen. Die Autorin findet dabei einen Ton, der einem die Ereignisse nahe gehen lässt, ohne jemals das Gefühl von Schaulust zu erwecken.

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Tags: arsedition, cas lester, do you speak chocolate?, sprichst du schokolade?   (4)
 

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

apfel, caraval, dante, donatella, elantine, empress, erbe, fate, fates, flatiron books, handel, jacks, julian, kuss, legend

Legendary

Stephanie Garber
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Flatiron Books, 01.01.2018
ISBN 9781250192226
Genre: Sonstiges

Rezension:

Nur ein paar Tage, nachdem Donatellas Schwester Scarlett Caraval gewonnen hat, geht es für die beiden Schwestern und die Caraval Darsteller nach Valenda. Anlässlich des 75. Geburtstags von Kaiserin Elantine soll dort, in der Hauptstadt des Meridianreiches, die nächste Spielrunde Caraval stattfinden. Donatella und Scarlett beschließen erneut zu spielen. Allerdings muss Donatella schon nach kurzer Zeit feststellen, dass es um weit mehr geht als nur um das Spiel. Aber da fangen die Grenzen zwischen Illusion und Wirklichkeit bereits zu verschwimmen an.

Im Gegensatz zum ersten Band „Caraval“, in dem Scarlett im Vordergrund steht, wird „Legendary“ aus der Sicht ihrer jüngeren Schwester Donatella erzählt. Allerdings steht für Donatella genauso viel auf dem Spiel wie in der ersten Spielrunde für Scarlett und es ist spannend, die Handlungsmotive der Schwestern zu vergleichen und herauszufinden wie und wofür sie jeweils kämpfen. „Legendary“ funktioniert aber auch ohne den Vorgängerband, da sich einerseits vorangegangene Ereignisse aus dem Kontext erschließen lassen, andererseits eine eigenständige Handlung vorliegt. Und über allem steht die Frage nach Legends Identität.

Stephanie Garbers Schreibstil schafft es wieder einmal, den Leser erneut für eine Runde Caraval zu begeistern. Zwischendurch werden immer wieder subtile Hinweise gegeben, die zur Lösung des Rätsels beitragen. Da die Handlung allerdings aus Donatellas Sicht erzählt wird, verschwimmen die Grenzen zwischen Illusion und Wirklichkeit nicht nur für die Protagonistin, sondern ebenso für den Leser. Dinge, die zwei Seiten zuvor noch eindeutig schienen, sind so auf einmal gar nicht mehr haltbar. Hinzu kommen verschiedene Bedrohungen, die Donatellas Wunsch diese Runde Caraval für sich zu entscheiden, immer wieder dem Scheitern nah bringen. Das sorgt allerdings dafür, dass die Geschichte nicht vorzeitig an Spannung verliert.

Im Nachwort erwähnt Stephanie Garber selbst, dass das zweite Buch schwerer zu schreiben ist, als das Erste. Mit „Legendary“ hat die Autorin aber eine sehr gelungene Fortsetzung vorgelegt.

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Tags: a caraval novel, flatiron books, legendary, stephanie garber   (4)
 

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61 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 56 Rezensionen

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Die Unruhigen

Linn Ullmann , Paul Berf
Fester Einband: 440 Seiten
Erschienen bei Luchterhand, 11.06.2018
ISBN 9783630874210
Genre: Romane

Rezension:

Eine Lebensgeschichte. Aber nicht vollständig. Dafür viele kleine detaillierte Momente. Vater – Mutter, Vater – Tochter, Mutter – Tochter, allerdings nie alle drei auf einmal. Das hat das Erzählen mit dem Fotografieren gemeinsam. Einer muss immer das Bild machen bzw. die Geschichte erzählen. Und so sind Fotos mit der ganzen Familie selten. Zumal die Eltern der Erzählerin getrennt leben und sich die Momente vor allem in Mutter – Tochter und Vater – Tochter unterteilen lassen. Im Mittelpunkt stehen Gespräche und zwischenmenschliche Interaktionen, die den roten Faden der Erzählung bilden.

Autobiographie? Fiktion? Vielleicht biographische Fakten fiktiv in Szene gesetzt? „Die Unruhigen“ verweigert sich einer genauen Einordnung. Fakt ist, dass Linn Ullmanns Vater tatsächlich Drehbuchautor und Regisseur war und ihre Mutter auch tatsächlich Schauspielerin ist. Ihre Erzählweise, sowie der Verzicht auf Namen, entziehen den Roman ein Stück weit der Realität. Ebenso der Umstand, dass die Erzählerin von sich mitunter in der dritten Person spricht. Hinzu kommt der filmische Aspekt. Die Erzählerin schafft Momentaufnahmen. Der Titel „Die Unruhigen“ bezieht sich dabei ebenso auf die Charaktere, wie auch auf die Bilder, die in diesen Momentaufnahmen geschaffen werden. Denn unruhige, womöglich laufende, Bilder ergeben einen Film und genau das ist es, was Linn Ullmann mit ihrem Detailreichtum schafft. Aber auch die Personen sind Unruhige. Immer in Bewegung und immer auf der Suche.

Der Erzählton ist dagegen eher weniger unruhig, sondern ruhig und bedächtig. Zusammen mit den vielen kleinen Details entsteht Atmosphäre und es fällt leicht, in die erzählte Welt einzutauchen. Wenn man sich darauf einlässt. Der Roman verlangt Aufmerksamkeit. So werden immer wieder Dialogausschnitte, Briefe und Tagebucheinträge in die Erzählung mit eingebunden. Diese bilden die Ausgangspunkte für verschiedene Episoden aus der Vergangenheit, in denen vieles ungesagt bleibt und trotzdem keine Lücken entstehen.

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Tags: die unruhigen, linn ullmann, luchterhand literaturverlag   (3)
 

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26 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

düster, fantasy, geheimnisvoll, grusel, halbdunkel, kurzgeschichte, kurzgeschichten, kurzgeschichtensammlung, märchen, melancholie, melancholisch, metaphern, miriam schäfer, mystery, mystisch

Das Fehlen des Flüsterns im Wind … und andere phantastische Kurzgeschichten aus dem Halbdunkel

Miriam Schäfer
Flexibler Einband: 184 Seiten
Erschienen bei Acabus Verlag, 27.02.2018
ISBN 9783862825639
Genre: Fantasy

Rezension:

Wichtel, Geister, Engel, sie alle haben ihre eigene Geschichte. Mal ist ein kleines Mädchen, das sich mit ihrem Wunsch an eine Wichtelfrau wendet, mal sind es Geister, die keinen Frieden finden und mal ist es ein Engel, der gebeten wird, einen Wunsch zu erfüllen. Aber es gibt auch die anderen Geschichten, in denen der Schauer vorherrscht. Ein altes Bild, das nicht das ist, das es zu sein scheint, ein Geist, der nichts Gutes im Schilde führt.

Miriam Schäfers Kurzgeschichten könnten nicht unterschiedlicher sein und sind doch im Phantastischen vereint. Ob es Elemente aus Feenmärchen oder aus Tausend-und-einer-Nacht sind, ob Science Fiction oder High Fantasy, ob Urban Legends oder Schauerliteratur, „Das Fehlen des Flüsterns im Wind und andere phantastische Kurzgeschichten aus dem Halbdunkel“ lässt nahezu kein Genre außen vor. Gut so, denn so kommt bei den 21 Kurzgeschichten jeder auf seine Kosten. Themen wie Freundschaft, Liebe, Angst, Tod, Neugier und Ehrgeiz finden alle ihren Platz und jede Geschichte hat immer auch ein bisschen was mit Hoffnung zu tun. Der Erzählton wechselt zwischen den Geschichten, ist allerdings immer der Handlung angemessen. Eine Wanderung durch den Schnee hat eher einen poetischen Ton, während eine zum Scheitern verurteilte Expedition eher mit einem deutlich düsteren, melancholischeren Ton versehen ist. Unabhängig vom Erzählton ist der Erzählstil allerdings bei jeder Geschichte fesselnd, egal ob bedächtig oder eher spannend.

Darüber hinaus haben alle Geschichten die typischen Merkmale der Kurzgeschichte, so märchenhaft und phantastisch sie auch sein mögen. Das heißt: unvermittelter Einstieg, komprimierter, verdichteter Inhalt und ein meistens offenes Ende. Das regt einerseits dazu an, die Geschichte selber weiterzuspinnen, allerdings muss man andererseits auch bereit sein, etwas eigene Phantasie ins Lesen zu investieren. Längenmäßig bewegen sich die Texte zwischen 2 und 20 Seiten, was jedoch nicht heißt, dass die kürzeren einfacher sind oder die längeren eindeutigerer. „Das Fehlen des Flüsterns im Wind“ lässt den Leser gedanklich in seine phantastischen Welten abtauchen und lässt ihn auch nach der Lektüre nicht sofort wieder in die Realität zurück. Und selbst nach mehrmaligem Lesen halten die Texte immer noch etwas Neues bereit.

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Tags: acabus verlag, das fehlen des flüsterns im wind, miriam schäfer, rezension   (4)
 

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55 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

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Die Bücherjäger

Dirk Husemann
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 29.06.2018
ISBN 9783404176939
Genre: Historische Romane

Rezension:

Gianfrancesco Poggio Bracciolini ist Handschriftenjäger und Kopist. Als er in einem abgelegenen Kloster ein Buch entdeckt, dessen Inhalt einer Verschwörungstheorie nahekommt, wird er allerdings zum Bücherjäger, denn das gefundene Buch ist nicht das einzige seiner Art. Bei der Suche nach den weiteren Exemplaren erhält Poggio mal mehr, mal weniger Hilfe von Baldassare Cossa, dem frisch abgesetzten Papst, und Agnes von Mähren, einer Witwe, die noch eine Rechnung mit dem König offen hat. Und dann ist da noch Oswald von Wolkenstein, der die Bücher gerne für sich hätte.

Die Handlung in Dirk Husemanns Roman „Die Bücherjäger“ spielt zur Zeit des Konstanzer Konzils, welches das Ende der Kirchenspaltung innerhalb der römischen Kirche bedeutete. Im Vordergrund des Romans steht jedoch die Geschichte rund um Poggio und seine Begleiter, sowie die Suche nach den Büchern. Der Autor erzählt spannend und lässt an mehreren Stellen durch temporeichen Erzählstil auch tatsächlich das Gefühl einer Jagd aufkommen. Den Gegensatz dazu bilden die einzelnen Stationen, die die Charaktere im Laufe ihrer Suche erreichen. Zwar kommt die Jagd nach den Büchern dort nicht zum Erliegen, doch wird der Erzählstil ruhiger und es findet sich Platz für Details und ausführlichere Details zu Gebäuden, Räumen oder der Umgebung. Zusätzlich gibt es einige Rückblenden, die dem Leser von Poggios Vergangenheit erzählen. Einerseits werden dadurch einige Motive und Beweggründe des Protagonisten deutlicher, andererseits bringt es ihn dem Leser auch näher.

Wenn man möchte, dann lässt sich der Roman flüssig runterlesen. Die Geschichte selbst gewinnt allerdings, wenn man bereits während des Lesens, immer mal wieder einen Blick in das Nachwort und das angefügte Glossar wirft und auch selbst ein paar Nachforschungen anstellt. Neben der Haupthandlung finden einige zeitpolitische Ereignisse ihren Weg in die Erzählung und auch die vier Bücherjäger haben tatsächlich gelebt. Die Recherche parallel zur Lektüre lohnt sich allemal, schließlich geht es im Roman um ein nicht unbedingt allgemein bekanntes Kapitel der Geschichte.

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Tags: bastei lübbe, die bücherjäger, dirk husemann   (3)
 

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70 Bibliotheken, 2 Leser, 5 Gruppen, 55 Rezensionen

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Barbarentage

William Finnegan , Tanja Handels
Flexibler Einband: 566 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 07.05.2018
ISBN 9783518468739
Genre: Biografien

Rezension:

William Finnegan ist elf, als er anfängt zu Surfen. Mit vierzehn wird für ihn ein großer Traum wahrscheinlich vieler Surfer wahr. Er zieht mit seiner Familie nach Hawaii. Aber abgesehen davon, im Paradies für Wellenreiter zu leben, beginnt für ihn erst einmal keine leichte Zeit. Als Weißer ist er unter seinen hawaiianischen, samoanischen und filipinischen Klassenkameraden nicht besonders angesehen, was ihn dazu bringt, sich aufs Wasser zu flüchten. Der Anfang ist gemacht.

Surfen, das macht der Autor deutlich, ist mehr als ein Sport. Surfen ist Ausdruck eines bestimmten Lebensgefühls und auch Lebensstils. Surfer sind eine feste Gemeinschaft mit klaren Regeln, die auch dann gelten, wenn sie sich untereinander fremd sind. Hinzu kommt, dass Surfer Suchende sind. Nach der perfekten Welle, nach neuen Herausforderungen und vielleicht auch ein bisschen nach Gefahr und Nervenkitzel. Die Suche nach der perfekten Welle ist es, die ihn an die verschiedensten Strände weltweit treibt, die Suche nach Herausforderungen bringt ihn letztendlich dazu Kriegsreporter zu werden. Und noch während William Finnegan seine Geschichte erzählt wird deutlich, dass sich sein Hobby und sein Beruf gar nicht so unähnlich sind.

William Finnegans „Barbarentage“ ist nicht nur eine Liebeserklärung an das Surfen, bei der weder Höhen noch Tiefen ausgelassen werden, sondern vor allem die Geschichte seines Werdegangs. Sowohl sportlich als auch beruflich. Der Blick zurück, ist dabei ein äußerst reflektierter. Das alles verpackt der Autor geschickt und spannend in eine Erzählung, die auch diejenigen, die bisher nichts mit Surfen zu tun hatten, erreicht. Trotz zahlreicher Fachbegriffe verliert man auch als Surf-Laie nicht den Faden. Der Erzählton nimmt den Leser genug gefangen, um ihn nicht über die Fachwörter stolpern zu lassen. „Babarentage“ ist mehr als nur ein Surferbuch und auch mehr als nur eine Autobiographie. Der Text lässt sich vielmehr zwischen diesen beiden Kategorien ansiedeln und besticht zudem durch den fesselnden Schreibstil des Autors.

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Tags: barbarentage, barbarian days: a surfer's life, suhrkamp nova, william finnegan   (4)
 

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191 Bibliotheken, 8 Leser, 3 Gruppen, 131 Rezensionen

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Die Schönheit der Nacht

Nina George
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Knaur, 02.05.2018
ISBN 9783426654064
Genre: Romane

Rezension:

Claire Costeau ist Mitte vierzig, steht mitten im Leben und ist Madame le Professeur für Verhaltensbiologie. Julie Beauchamp ist Anfang zwanzig, hätte gerne den Mut vor Publikum zu singen und arbeitet in einem Hotel, bis sie weiß welche Richtung ihr Leben nehmen soll. Beide Frauen sind auf der Suche. Nach Selbstverwirklichung und Freiheit. Als sie sich begegnen, löst das in Beiden die unterschiedlichsten Emotionen, Wünsche und Sehnsüchte aus.

Eigentlich ist Claire angekommen. Sie hat ihren Kindheitswunsch, sich mit Menschen und ihrem Verhalten zu beschäftigen, verwirklicht und hat eine Familie, zu der sie eigentlich gerne nach Hause kommt. Eigentlich, denn hinter der Fassade bröckelt es an den verschiedensten Stellen. Claire und ihr Mann Gilles, ein Komponist, sind sich nicht wirklich treu und eigentlich wollte Claire sowieso nie Kinder haben. Ihr Sohn Nicolas ist mittlerweile erwachsen und als er seine Freundin Julie seinen Eltern vorstellt, beginnt die Handlung sich zu entwickeln.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Claire und Julie erzählt, wobei auch Wechsel im Erzählton vollzogen werden. Claire neigt dazu, das Verhalten ihrer Mitmenschen zu analysieren oder in Gedanken, die entsprechenden Stellen aus ihren Vorlesungen zu rezitieren. Entgegen der möglichen Erwartung, wirkt dies jedoch nicht altklug, sondern eher so, als würde sie sich in die Wissenschaft flüchten, um sich mit bestimmten Alltagssituationen nicht auseinandersetzen zu müssen. Julie ist eher auf sich selbst bezogen. Nicht aus Egoismus, sondern weil sie dabei ist, sich selbst zu finden.

Nina George spickt ihren Roman mit unglaublich vielen Details, ohne jemals die Geschichte zu überladen. Stattdessen entsteht Atmosphäre und man hat das Gefühl sich mitten in der entsprechenden Szenerie zu befinden. Die Sprache wirkt durch den Detailreichtum und die Satzkonstruktion mitunter fast poetisch. Würde man „Die Schönheit der Nacht“ auf das Wesentliche reduzieren wollen, so könnte man davon sprechen, dass sich der Text aus einer Essenz von Begehren, Selbstzweifeln und Salz zusammensetzt. Definitiv ein Buch, das gekostet und nicht verschlungen werden will.

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Tags: die schönheit der nacht, knaur verlag, nina george   (3)
 

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160 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 129 Rezensionen

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Wahrheit gegen Wahrheit

Karen Cleveland , Stefanie Retterbush
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei btb, 10.04.2018
ISBN 9783442716746
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Vivian und Matt Miller. Zehn Jahre verheiratet, vier Kinder. Sie Analystin bei der CIA, er IT-Spezialist. Eigentlich eine echte Bilderbuchfamilie. Vielleicht ein wenig zu perfekt. Als Vivian einen Algorithmus entwickelt, der ihr Zugriff auf die Daten eines russischen Agentenbetreuers gewährt, bricht alles zusammen. Zwischen all den Informationen befindet sich auch ein Bild von ihrem Mann.

Es ist das Szenario einer typisch amerikanischen Krimiserie: Russische Schläferagenten. So ganz ist der alte Ost-West-Konflikt nie aus den Köpfen und der Politik verschwunden. Mit dem Unterschied, dass es im Krimi meistens nur die amerikanischen Agenten gegen die russischen Schläfer sind. Vivian hat den Konflikt direkt in ihrer Familie. Liefert sie ihren Mann an die CIA aus, nimmt sie gleichzeitig ihren Kindern den Vater und zerstört ihre Familie. Wenn sie schweigt, macht sie sich strafbar.

Karen Clevelands Motivation einen Roman über Spionageabwehr der CIA zu schreiben, kommt nicht von ungefähr. Die Autorin war selbst als Analystin tätig. Dennoch ergeben sich ein paar Ungereimtheiten. Wie kann es sein, dass jemand, der gegen russische Schläferagenten ermittelt, keine russischen Sprachkenntnisse nachweisen muss? Oder, dass sich jemand, der sich so um seine Familie sorgt, keine Hilfe sucht, obwohl die Bedrohung offensichtlich ist?

Nichtsdestotrotz ist Karen Cleveland ein spannender und fesselnder Roman gelungen. Dadurch, dass der Leser die Ereignisse aus Vivians Sicht erlebt, entsteht stellenweise eine erschreckend reale Beklemmung, die es nahezu unmöglich macht, nicht weiterzulesen. Und dann ist da noch die stete, im Subtext gestellte, Frage an den Leser, wie er wohl handeln würde, wäre er selbst in der Situation. Vivians Verhalten mag zwar mitunter nicht völlig nachvollziehbar sein, regt aber zum Nachdenken an. Sieht man von den mehr oder weniger kleineren Schwächen der Handlung ab, dann ist der Autorin ein durchaus spannender Roman gelungen, der sich, dank des Schreibstils, flüssig weglesen lässt.

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Tags: btb verlag, karen cleveland, need to know, wahrheit gegen wahrheit   (4)
 

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145 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 66 Rezensionen

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Ein fauler Gott

Stephan Lohse
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 06.03.2017
ISBN 9783518425879
Genre: Romane

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Die Affekte

Rodrigo Hasbún , Christian Hansen
Fester Einband: 142 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 07.08.2017
ISBN 9783518427644
Genre: Romane

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444 Bibliotheken, 6 Leser, 3 Gruppen, 28 Rezensionen

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Lila, Lila

Martin Suter
Flexibler Einband: 344 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 10.11.2009
ISBN 9783257234695
Genre: Romane

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(124)

166 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 107 Rezensionen

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Krokodilwächter

Katrine Engberg , Ulrich Sonnenberg
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 28.03.2018
ISBN 9783257070286
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Was ist ein Krokodilwächter? Ein kleiner Vogel, der zwischen den Zähnen von Krokodilen nach Nahrung sucht und damit das Krokodilmaul reinigt. Was hat so ein Vogel mit einem in Kopenhagen begangenen Gewaltverbrechen zu tun?

Eine junge Frau wird tot aufgefunden. Ermordet und mit Schnitten im Gesicht. Für die Ermittler Jeppe Kørner und Anette Werner ergibt sich zunächst keine heiße Spur, bis die Vermieterin der getöteten jungen Frau zugibt, den Mord so in einem Romanmanuskript beschrieben zu haben. Verständlich, dass man sie verdächtigt, den Mord nicht nur beschrieben, sondern auch begangen zu haben. Allerdings wird nach und nach deutlich, dass mehrere Personen Zugang zum Manuskript hatten und es mehr Verdächtige gibt, als man angenommen hat.

Katrine Engberg führt ihr Ermittlerteam und damit auch den Leser immer wieder in die Irre. Das liegt nicht zuletzt an dem beiläufigen Detailreichtum mit dem die Geschichte gespickt ist. Diese Details sind nicht sofort offensichtlich und lassen sich an manchen Stellen leicht übersehen, für die Entwicklung der Geschichte sind sie aber nicht ganz unwichtig. Auch das Romanmanuskript ist für die Handlung von Bedeutung. Immer wieder streut die Autorin ein bis zwei Seiten lange Passagen daraus ein. Zusammen mit den Informationen aus der Haupthandlung findet man bereits nach kurzer Zeit Parallelen zwischen der Protagonistin aus dem Manuskript und der ermordeten jungen Frau. Deuten lassen sich diese jedoch erst nach und nach. Interessant ist hier vor allem die Erzählerperspektive. Der Erzähler im Romanmanuskript ist ein allwissender. Vor dem Hintergrund des Mordes wirkt das Manuskript dadurch nahezu wie der Bericht eines Stalkers, was der Geschichte ein Element des Schauers verleiht.

Der Titel „Krokodilwächter“ passt ausgezeichnet zu der Art und Weise wie die Autorin ihr Ermittlerteam den Fall lösen lässt. Stück für Stück, so wie auch der Vogel Stück für Stück zwischen den Krokodilszähnen herauspickt, offenbaren sich die Hinweise zur Lösung des Falls. Andererseits lebt der Krokodilwächter auch gefährlich, ein zugeklapptes Maul könnte sein Ende bedeuten. Eine unbedachte Handlung der Polizei könnte aber auch den Ermittlungserfolg kosten. Anspielungen auf die Lösung des Falls gibt es von Anfang an, allerdings lässt sich erst fast ganz zum Schluss das Puzzle auch zusammensetzen. Auch die genaue Bedeutung des Krokodilwächters wird am Ende aufgeklärt, doch die Symbiose zwischen Krokodil und Vogel lässt sich als Metapher auf mehr als ein Element des Thrillers anwenden. Katrine Engberg ist somit ein spannender Roman gelungen, der seine Geheimnisse nicht vorzeitig preisgibt.

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Tags: diogenes verlag, katrine engberg, kopenhagen serie, krokodilwächter   (4)
 

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174 Bibliotheken, 3 Leser, 4 Gruppen, 61 Rezensionen

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Emma, der Faun und das vergessene Buch

Mechthild Gläser
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Loewe, 13.02.2017
ISBN 9783785585122
Genre: Jugendbuch

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332 Bibliotheken, 5 Leser, 3 Gruppen, 126 Rezensionen

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Der Zopf

Laetitia Colombani , Claudia Marquardt
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 21.03.2018
ISBN 9783103973518
Genre: Romane

Rezension:

Ein Zopf braucht drei Stränge. Laetitia Colombanis Roman erzählt von drei Frauen, die allerdings unterschiedlicher nicht sein könnten. Zufall? Da ist Smita, die in Indien lebt und nicht einmal einer Kaste angehört, aber dafür kämpft ihrer Tochter ein besseres Leben zu ermöglichen. Giulia in Italien, die in der familieneigenen Perückenfabrik arbeitet und bis spät in die Nacht liest. Und schließlich Sarah in Kanada, die versucht Familie und Karriere unter einen Hut zu bringen. Drei Frauen, die auf den ersten Blick so gar nichts gemeinsam haben und die dennoch Teil ein und derselben Geschichte sind. Mehr noch, sie alle stehen vor einer Wende in ihrem Leben.

Laetitia Colombanis „Der Zopf“ reißt die drei Frauen aus ihrem gewohnten Alltag und stellt sie vor unbekannte Aufgaben. Die Art und Weise mit der diese drei Frauen ihre jeweiligen Aufgaben angehen, ist bewundernswert und sorgt dafür, dass man sich eigentlich nicht für einen Lieblingscharakter entscheiden kann, sondern mit ihnen allen Dreien mitfiebert und ihnen wünscht, ihre Aufgaben zu meistern. Beinahe beiläufig werden Themen wie Gleichberechtigung, Rassismus und Emanzipation angesprochen und im Rahmen der Erzählung sehr deutlich auf den Punkt gebracht ohne dabei den eigentlichen Geschichten um Smita, Giulia und Sarah Raum zu nehmen. Diese subtile Eindringlichkeit ist es auch, die den Leser zwischendrin aufhorchen lässt. Gepaart mit dem sehr zugänglichen Erzählstil der Autorin entwickelt „Der Zopf“ eine eigene Dynamik, der man sich nicht so leicht entziehen kann.

Der Zopf wird im Laufe des Romans zur Allegorie, die über die verflochtenen Haare, sowie die drei Handlungsstränge hinausgeht. Drei Frauen, zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Zwischendurch verflechtet Laetitia Colombani immer wieder Prosa mit Poesie, indem sie die Handlung durch Gedichte unterbricht. Diese Gedichte fügen sich allerdings nahtlos in die Handlung ein und verleihen Sorgen und Hoffnungen der Protagonistinnen Ausdruck.
Trotz der Gattungs- und Perspektivenwechsel verliert der Leser nie den Überblick. Im Gegenteil ist es eher so, dass die Geschichte dadurch an Breite und Tiefe gewinnt und ihr narratives Potenzial erst daraus entwickelt. In Kombination mit Erzählstil und der Handlung an sich ist der Autorin mit „Der Zopf“ ein mehr als überzeugender Roman gelungen.

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Tags: der zopf, laetitia colombani, la tresse, s.fischer verlag   (4)
 

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Six of Crows by Leigh Bardugo (2015-09-29)


Fester Einband
Erschienen bei null, 01.01.1800
ISBN B017YC9CZK
Genre: Sonstiges

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(159)

271 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

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A Court of Mist and Fury

Sarah J. Maas
Fester Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Bloomsbury USA Childrens, 03.05.2016
ISBN 9781619634466
Genre: Fantasy

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