Leserpreis 2018

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193 Bücher, 184 Rezensionen

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Ein Song bleibt für immer

Alice Peterson , Sylvia Strasser
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 27.07.2018
ISBN 9783404177080
Genre: Liebesromane

Rezension:

Alice Martineau ist eine reale Person, die wirklich gelebt, geliebt und gesungen hat. Das ist es, was das Buch für mich von Anfang an so interessant und authentisch gemacht hat. Dieses Wissen und auch, dass Alice an ihrer Krankheit gestorben ist, darf man meiner Meinung nach durchaus wissen, wenn man mit diesem Buch anfängt. Es geht in dieser Geschichte nicht darum, den Leser über das traurige Ende im Ungewissen zu lassen. Es geht vielmehr darum zu erzählen, wie eine junge Frau mutig ihren Weg ging, auch wenn dieser scheinbar aussichtlos und für sie unpassierbar erschien. Wie sie ihren leidenschaftlichen Wunsch, Sängerin zu werden, in die Tat umsetzte, obwohl sie an einer schweren Erkrankung der Atemwege litt. Wie sie zuversichtich und klug die Jahre nutzte, die sie hatte. Denn nicht die länge des Lebens sondern seine Intensität ist es, die wichtig ist.

Alice ist eine tolle Frau. Und ihre Geschichte gibt nicht nur Kranken Mut sondern sollte vor allem gesunden Menschen vor Augen führen, dass das Leben zu kurz ist, um es zu verschwenden mit Nichtstun und in Starre verharren. Greift nach den Sternen und erfüllt eure Herzenswünsche. Dazu ist das Leben da. Und nur keine Angst. Was soll schon schief gehen. Denn selbst, wenn nicht alles klappt, so kann man doch sagen, ich habe es versucht.

Also für mich ein positives Buch. Und auch die geweinten Tränen sind schön. Denn Alice ist nicht vergessen.

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Gelobtes Land – HOOP

Christine Heimannsberg
Flexibler Einband
Erschienen bei Independently published
ISBN 978-9-463-67441-6
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Wie meist in Dystophien, so ist auch in „Gelobtes Land“ eine totalitäre Regierung an der Macht, die das Leben der einfachen Menschen bis ins Kleinste durchorganisiert und indoktriert. Im Fall dieser Geschichte wird mal wieder das Leben der Frauen gering geschätzt. Männliche Nachkommen sind am Wichtigsten. Das ist ja nicht so weit weg von der Realität manch wirklicher Länder heutzutage. Und natürlich gibt es junge Menschen, die sich dagegen auflehnen. Die sich verlieben, die sich wehren, die flüchten. Lore muss ihren kleinen Bruder schützen und flieht mit ihm. Sie machen sich auf die Suche nach dem Gelobten Land, in dem die Menschen frei sein können und auch Frauen vollwertige Mitglieder der Gesellschaft sein können.

Es handelt sich um einen ersten Band, das war mir nicht ganz klar am Anfang – aber das ist ja inzwischen auch normal, dass es immer Trilogien sind. Der Auftakt dieser Reihe ist interessant. Vor allem Lore lernt man gut kennen und ihr Beschützerinstinkt und ihr Überlebenswille sind bewundernswert. In einer düsteren und lebensfeindlichen Umwelt und immer wieder vor allem Männlichen Angriffen ausgesetzt gelingt es ihr doch immer wieder, für sich die Freiheit zu behalten, die sie sich mit ihrer Flucht erkämpft hat.

Ich bin gespannt, wie es mit Lore und ihrem Bruder und mit der Welt weitergeht.

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118 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

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Liebe und Verderben

Kristin Hannah , Gabriele Weber-Jarić
Fester Einband: 591 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 14.09.2018
ISBN 9783352009136
Genre: Romane

Rezension:

Was für ein ergreifendes, wunderschönes, erschütterndes, spannendes Buch ist „Liebe und Verderben“. Kristin Hannah hat sich mit dieser Geschichte mal wieder selbst übertroffen.

Man merkt, dass es ein persönliches Buch ist. Eines, welches reale Personen und reale Geschehnisse verarbeitet, auch wenn sie natürlich keine Biografie ist. Im Vordergrund steht hier nicht eine reine Liebesgeschichte, sondern es ist ein Drama um eine dreiköpfige Familie. Und Alaska spielt als Kulisse eine entscheidende Nebenrolle.

Von der ersten Seite an bin ich tief eingetaucht und Leni und das Schicksal von ihr und ihren Eltern hat mich nicht losgelassen, auch wenn ich das Buch mal notgedrungen aus der Hand legen musste. Und es verfolgt mich auch nach Beendigung der letzten Seiten in meinen Gedanken.

Ich finde, Kristin Hannah wird immer besser und besser.

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40 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 28 Rezensionen

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Die Tote und der Polizist

Sofie Sarenbrant , Hanna Granz
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 17.08.2018
ISBN 9783352009167
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der dritte Teil der Sofie Sarenbrand Reihe um die Polizistin Emma war für mich leider der langatmigste und am wenigsten spannende. Sicherlich können auch Quereinsteiger in das Buch „die Tote und der Polizist“ einsteigen aber ich fand es besser, dass ich schon die beiden Vorgänger gelesen hatte. Emma ermittelt diesmal verdeckt. Das soll heißen, alle halte sie für Tod und dadurch soll ihr gelingen den psychopathischen Mörder schneller zu fassen.

Aber lange zieht sich der Plot. Die Autorin erzählt vieles aus mehreren Sichtweisen, lässt sich Zeit, versucht die Charaktere zu beleuchten, vergisst aber darüber etwas, dass auch Action und Handlung wichtig sind. Das Hin und Her zwischen den Erzählansichten war mir oft zu gewollt und zu sehr auf gewollte Cliffhanger aus. Ich habe mich tatsächlich etwas durchkämpfen müssen.

Der Schluss ist ganz okay aber es wird auch durch den kleinen Showdown nicht zu einem wirklich guten Krimi.

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166 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 109 Rezensionen

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Der Abgrund in dir

Dennis Lehane , Steffen Jacobs , Peter Torberg
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 29.08.2018
ISBN 9783257070392
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Auf das neue Buch von Dennis Lehane muss man sich einlassen, denn die erste Hälfte des Buches war ich ständig auf der Suche nach dem Thrill, der immer in Lehanes Büchern steckt. Aber der Autor nimmt sich erst mal sehr viel Zeit dafür, uns Rachels verkorkstes Leben zu erzählen und warum sie mit noch nicht mal 30 Jahren schon schwere Angstzustände bekommt. Erst Brian, ihr zweiter Mann, kann sie da rausholen und kurze Zeit scheint ihr Leben besser zulaufen. Bis das Ganze kippt, weil sie erkennt, dass Brian wohl etwas vor ihr verbirgt.

Im zweiten Teil nimmt die Geschichte Fahrt auf und jetzt ist es ein typischer Lehane - erinnert stimmungsmäßig ein wenig an Shutter Island. Wer ist hier der Bösewicht, worum geht es eigentlich, was ist das Geheimnis, dass Brian verbirgt? Oder täuscht sich Rachel und es ist alles ganz anders, es gibt eine einfache Erklärung?

Ich mag Lehane und auch wenn dieses Buch nicht so spannend beginnt, wie ich es von ihm gewohnt bin, so hat mich doch der Erzählstil bei der Stange gehalten und das Buch ist immer noch eine Leseempfehlung wert. Vor allem, für die letzten 50 Seiten.

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65 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

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Das Weingut - In stürmischen Zeiten

Marie Lacrosse
Flexibler Einband: 672 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 23.07.2018
ISBN 9783442205547
Genre: Historische Romane

Rezension:

"Stürmische Zeiten" ist der erste Band der Serie " Das Weingut". Und der Sturm, der hier gemeint ist, ist nicht nur der Krieg zwischen Deutschen und Franzosen sondern auch ein Sturm der Gefühle. Er entbrennt zwischen dem Hausmädchen Irene und dem Sohn des Hauses Franz. Die Liebe der beiden hat nicht wirklich eine Chance, denn der Standesunterschied ist noch das geringste Problem der Liebenden.

Was mir besonders gefallen hat?
Zum einen die Art, wie Marie Lacrosse schreibt. Das ist spannend, gefühlvoll ohne Kitsch aber auch hart und direkt, gerade wenn es um die Kriegsszenen und das Elend der Verletzten geht.

Die Hauptdarsteller Irene und Franz sind natürlich ein nettes Pärchen. Noch jung und blauäugig aber auch mutig und bereit etwas zu wagen.

Die Dramaturgie der Story spitzt sich zum Ende hin zu und das große Rätsel um Irenes Herkunft bleibt ungelöst, was es nötig macht, dass man dem zweiten Teil entgegen fiebert.

In der Leserunde wurde über das Cover diskutiert. Ich finde ja, es ist etwas zu weichgespült für den gehaltvollen Text, der dahinter steckt. Das könnte manchen Histo-Leser - vor allem die männliche Fraktion - etwas abschrecken. Ich fand es Klasse und kann es sehr empfehlen.

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62 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

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Land im Sturm

Ulf Schiewe , Jan Reuter
Fester Einband: 928 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 31.08.2018
ISBN 9783785726242
Genre: Historische Romane

Rezension:

Mit „Land im Sturm“ wagt Ulf Schiewe ein ungewöhnliches Projekt. Es handelt sich nicht um eine durchgängig geschriebene Storyline. Vielmehr hat er sich vier wichtige historische Ereignisse herausgepickt, die die deutsche Geschichte maßgeblich beeinflusst haben. Die erzählt er u. a. mit Hilfe eines ganz speziellen Kunstgriffes, der darin besteht, dass die Darsteller der ersten Geschichte aus zwei drei Familien stammen, und deren Nachkommen übernehmen dann in den späteren Abschnitten die Hauptrollen. So muss man sich als Leser zwar immer wieder von gerade liebgewonnenen Personen trennen aber irgendwie hat man das Gefühl, dass sie nicht ganz verschwinden, weil Urenkel und Ururenkel erscheinen und den Plot weitertragen. Man könnte also sagen, dass Deutschland der Hauptdarsteller ist und mehrere Familien über viele Generationen agieren stellvertretend für die Deutschen.

Ulf Schiewe schaffte es, dass ich in allen Abschnitten Empathie für die Darsteller empfand und mit ihnen teils sehr dramatische und oft auch sehr schwere Zeiten miterleben durfte. Große Schlachten und große gesellschaftliche Veränderungen sind das Thema dieses Buches. Was machten diese Kriege mit den Menschen und mit dem Land. Wie entwickelten sich die demokratischen und politischen Strukturen im Herzen Europas. Wie erlebte das einfache Volk all dies mit.

Ein spannendes Stück Zeitgeschichte in vier Kapiteln. Wer sich darauf einlässt, wird hervorragend und klug unterhalten. Ein bisschen Geschichtsunterricht mit einer Prise Roman. Eine ausgewogene Mischung, die ich uneingeschränkt empfehlen kann.

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131 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

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Nichts als Liebe

Christina Lauren , Marie Rahn
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 13.07.2018
ISBN 9783746634784
Genre: Liebesromane

Rezension:

Wer mich kennt weiß, dass ich bei Liebesgeschichten sehr wählerisch bin. Da muss alles passen, sonst gibt es von mir keine Empfehlung. Ich mag keinen Kitsch und keine Weichzeichner. Oft tue ich mir mit diesen Roman schwer, die immer nach dem gleich Schema gestrickt sind und die andere Frauen ja ununterbrochen verschlingen können. Deshalb wage ich mich selten an dieses Genre. Dabei mag ich es, wenn Drama und Liebe zwischen zwei Buchdeckeln vorkommen.

Umso mehr zählt also, dass ich „Nichts als Liebe“   ohne Wenn und Aber empfehlen kann. Die beiden Hauptdarsteller, Macy und Elliot, lernen wir bereits als Kinder kennen. Wie zwischen den beiden schnell eine tiefe und innige Freundschaft wächst aus der im Laufe der Jahre mehr wird, das ist einfach toll zu verfolgen. Man spürt die Liebe und Nähe. Dann kommt der Bruch. Viele Jahre später treffen die beiden sich wieder und alle alten Gefühle brechen auf. Dann wird es richtig dramatisch. Das hat mir gut gefallen. Die Autorin hat eine schöne Sprache, die all dies sanft und glaubwürdig beschreibt.

Ein wirklich schöner Liebesroman. Auch für Leserinnen, die so etwas eher mit Vorbehalt lesen.

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54 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

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Das Mädchen, das von Freiheit träumte

Tilli Schulze , Lorna Collier , Simone Jakob
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 13.07.2018
ISBN 9783746634197
Genre: Historische Romane

Rezension:

Wie kann man ein Buch als wundervoll bezeichnen, wo es doch so dramatisch und teils sehr tragisch ist. Man kann, wenn man das Buch von Tilli Schulze gelesen hat. Dabei ist es natürlich auch deshalb bewegend, weil die Autorin hier eine wahre Geschichte erzählt.

Das Leben der kleine Tilli ist schwer, denn es ist eine schwere Zeit. 1939. Krieg, Nazis, faschistisches Denken und faschistische Bedrohung. Tillis Bruder ist taub und wird deshalb zu den Kindern gezählt, deren Leben unwert ist und die man weghaben wollte aus Deutschland. Eine furchtbare Situation.

Aber auch nach dem Krieg muss Tilli ums Überleben kämpfen. Die Russen sind kaum besser als die Deutschen. Bewundernswert ist, wie das Mädchen mit Optimismus und Idealismus durch alle Tiefen geht, nie den Mut verliert, aus innen heraus eine Kraft ausstrahlt, die aus jeder Seite des Buches herausscheint.

Der Schreibstil ist wahnsinnig intensiv, man leidet mit den Darstellern mit. Die Wut auf die teilweise Ohnmacht der Menschen drückt einem die Kehle zu, die Freude über kleine Siege und die Neugierde, wie es weitergeht mit Tilli lassen einen nicht mehr los und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Eine großartige, bewegende, hautnah erzählte Geschichte.

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85 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

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Die Zeit der Kraniche

Ulrike Renk
Flexibler Einband: 515 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 13.07.2018
ISBN 9783746633565
Genre: Historische Romane

Rezension:

Im dritten Teil der Ostpreußensaga von Ulrike Renk geht es um die letzten Tage des zweiten Weltkrieges. Rund um das Gut von Frederike bricht alles zusammen. Der Krieg fordert Opfer, Hunger und Not halten Einzug. Die meiste Zeit muss Freddie alleine versuchen, sich und die Kinder durchzubringen. Und auch danach wird nicht alles leichter und besser.

Wie schon bei der Australiensaga, so dachte ich auch hier beim dritten Band, man hätte die Geschichte durchaus straffen können. Der Alltagstrott wurde schon sehr genau beschrieben. Pluspunkt waren die Figuren, die ich liebgewonnen hatte und die mir am Herzen lagen. Alles in allem also ein solider Abschlussband, den man natürlich lesen sollte, wenn man die ersten beiden kennt.

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107 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 70 Rezensionen

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Todeskäfig

Ellison Cooper , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.08.2018
ISBN 9783548290768
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In einem „Todeskäfig“ wird die zu Tode gefolterte Tochter eines Senators gefunden. Politik und Öffentlichkeit haben also ein großes Interesse an dem Mordfall und FBI Special Agentin Sayer Altair steht in ihrem ersten Fall ziemlich unter Druck. Aber nach anfänglich falschen Spuren führen ihre soliden Ermittlungen schließlich doch zum richtigen Täter. Dazwischen liegt ein spannender Thriller, der vielleicht nicht unbedingt überraschende, aber doch solide Crimekost bietet und durchaus Spaß macht. Der Schreibstil ist angenehm und passend zum Genre. Die Hauptdarsteller bekommen Raum für ein Privatleben, so etwas mag ich auch in Thrillern sehr gerne. Dennoch verliert die Autorin den Fall nicht aus den Augen.

Für mich ein gelungenes Debüt. Bitte mehr von dieser Autorin.

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39 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Die Stimmlosen

Melanie Metzenthin
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Tinte & Feder, 17.07.2018
ISBN 9782919801343
Genre: Historische Romane

Rezension:

Nach „die geliehene Schuld“ von Claire Winter und „Wie Treibholz im Sturm“ von Daniela Ohms passten „die Stimmlosen“ zeitlich und thematisch gut zu meinem Lesestoff der letzten Monate. Melanie Methenthin beschreibt das Leben von Richard und Paula im zerbombten Hamburg der Nachkriegszeit. Die Not der Menschen ist groß. Es mangelt an allem. Wohnraum, Kleidung, Essen, Heizung. Eindringlich erzählt die Autorin und lässt ihre Protagonisten trotz all dem Elend mutig und zuversichtlich erscheinen, wodurch auch der Leser leichter durch diese raue Zeit kommt. Richard mutet etwas blauäugig an, da er überrascht erkennen muss, dass die Menschen und die Seilschaften immer noch die gleichen wie vor Kriegsende sind und dass sich noch einiges tun muss, um die alten Verkrustungen und die versteckten Nazisympathisanten auszumerzen.

Das Buch liest sich schnell und spannend und bietet einige interessante Informationen und Details über die damalige Zeit. Man sollte allerdings den Vorgängerband gelesen haben, denn nur dann kommt man den Darstellern so wirklich nahe.

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(143)

273 Bibliotheken, 18 Leser, 1 Gruppe, 98 Rezensionen

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Vox

Christina Dalcher , Marion Balkenhol , Susanne Aeckerle
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 15.08.2018
ISBN 9783103974072
Genre: Romane

Rezension:

Christina Dalcher hatte eine tolle Idee für eine neue Dystophie.

Leider hat sie diese Idee wohl auch für sich selber zu wörtlich genommen. Dass man nämlich möglichst weniger als 100 Worte sagen sollte, denn sonst bekommt man einen Stromschlad.

Anders kann ich mir nicht erklären, warum sie dieser Geschichte nicht durch ein paar ausführlichere Beschreibungen, ein paar erklärende Szenen, ein bisschen mehr Spannung und Charaktertiefe für die Protas die Qualtität verliehen hat, die dieses Buch gebraucht hätte.

So bleibt die Spannung seicht, der Plot vorhersehbar und unlogisch, das Finale unverständlich, weichgespült und langweilig.

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(317)

563 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 204 Rezensionen

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Ohne ein einziges Wort

Rosie Walsh , Stefanie Retterbush
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 14.05.2018
ISBN 9783442487387
Genre: Liebesromane

Rezension:

Sarah verliebt sich unsterblich in Eddie. Eine Woche lang schweben die beiden auf Wolke sieben. Dann muss er für ein paar Tage verreisen und ist plötzlich wie vom Erdboden verschwunden. Scheinbar gibt es keinen erklärbaren Grund dafür. hat er Sarah belogen - nein, das scheint nicht so gewesen zu sein. Man erfährt in Rückblenden über ihre Zeit zusammen und hat das Gefühl, da stimmte einfach alles. Ist ihm etwas zugestoßen - nein, auch das ist unwahrscheinlich, denn sie kann keine Hinweise darauf finden. Aber warum meldet er sich dann nicht mehr.

Fast die Hälfte des Buches währt dieser Zustand der Ungewissheit. Das hat mich fast etwas genervt, weil die gute Sarah so abwartend und unentschlossen ausharrt und wartet. Außer ein paar Nachrichten an ihn zu schreiben, tut sie nicht viel, ihn zu finden oder das Rätsel zu lösen.

Aber irgendwann passiert doch etwas und so langsam kommt man darauf, was hier eigentlich los ist. Und das ist traurig, dramatisch und geht zu Herzen.

Besonders gefällt mir das tolle Cover und der angenehme Schreibstil an dieser Geschichte. Man hätte sicherlich einiges am Anfang kürzen können, um es etwas spannender zu machen. Aber dafür punktet die Geschichte später mit Glaubwürdigkeit.

Eine Autorin, die ich im Auge behalten werde.

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(220)

319 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 187 Rezensionen

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Der Kreidemann

C.J. Tudor , Werner Schmitz
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 29.05.2018
ISBN 9783442314645
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Der Kreidemann" ist nur zufällig auf meinem Büchertisch gelandet. Aber manchmal muss der Zufall einfach nachhelfen, um endlich mal wider eine spannende neue Autorin zu entdecken.

Die Geschichte an sich ist schnell erzählt. In Eddies Jugend erschreckte der Kreidemann ihn und seine Freunde. Doch gab es ihn wirklich? Als Erwachsener ist Eddi Lehrer und hat eigentlich mit der Vergangenheit abgeschlossen, als ihn ein mysteriöser Brief mit einer Kreidezeichnung erreicht. Und dann ertrinkt einer seiner Freunde.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Durch das rote Cover fällt das Buch ins Auge. Der Einband passt hervorragend zum Plot. Der wiederrum ist logisch und beginnt eher ruhig und beschaulich und zieht ganz gemächlich die Daumenschrauben an, was mich dazu brachte, das Buch in nur drei Tagen zu lesen. Gut gemacht. Mehr davon.

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(119)

142 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 110 Rezensionen

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Tiefer denn die Hölle

Peter Gallert , Jörg Reiter
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 06.04.2018
ISBN 9783548290355
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Tiefer denn die Hölle“ ist der zweite Teil der Krimireihe um den Polizeiseelsorger Martin Bauer. Martin ist ein sehr empathischer Kerl. Genauso, wie man sich einen Seelsorger vorstellt. Privat hat er gerade zwar nicht so alles im Griff, denn es kriselt bei seiner schwangeren Frau und ihm, vor allem weil er, wie das bei Vermittlern gerne mal ist, kein Ende mit seinem Job findet und das Privatleben immer wieder hintanstellt. Das nervt Frau und Tochter macht ihn aber umso erfolgreicher in seinem Job.

Der Fall ist für meinen Geschmack fast etwas zu aufgebläht durch seltsame Kleinigkeiten, wie den Toten, der mit Honig überzogen wurde. Das ist an nordische oder amerikanische Thriller angelehnt und wäre gar nicht von Nöten, denn der Krimi besticht durch soliden Spannungsbogen und interessantes Setting im Ruhrgebiet. Bauer hat ein paar ermittlungstechnisch ungewöhnliche Ansätze, da er nicht das Kriminalistische sondern das Menschliche in den Mittelpunkt rückt. Das gefällt mir gut.

Ich habe das Buch gerne gelesen und werde die Reihe weiter im Auge behalten.

 

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(280)

508 Bibliotheken, 20 Leser, 2 Gruppen, 165 Rezensionen

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Scythe - Der Zorn der Gerechten

Neal Shusterman , Kristian Lutze , Pauline Kurbasik
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 14.03.2018
ISBN 9783737355070
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Neal Shusterman schafft es, mit seiner Scythe-Trilogie neue Weg zu gehen und eine dystophische Reihe zu entwickeln, die neben dem reinen Unterhaltungswert noch viel mehr zu bieten hat. Die Zukunft der Menschheit wird durch die Unsterblichkeit und die Heilung fast aller Krankheiten zu einer ganz neuen Welt. Es gelten neue Regeln, neue Gesetze. Gerechtigkeit und Tod sind nicht unbedingt im gleichen Atemzug zu nennen. Die Scythe sorgen nur scheinbar für einen gerechten Tod. Citra möchte dies verbessern, nachdem sie zu Anastasia geworden ist. Auch Rowan als Scythe Luzifer (was für ein Name) ist in Sachen Modernisierung unterwegs. Aber die alten Scythe sind nicht begeistert und beide sind ins Visier mächtiger Feinde geraten.

Auch der zweite Band „Zorn der Gerechten“ hat nichts von der Spannung eingebüßt, die im ersten Band aufgebaut wurde. Die Charaktere werden intensiv beschrieben und man spürt, wie die jungen Leute mit ihren Ämtern reifen und wachsen. Die Sprache ist nur scheinbar einfach, denn es verbirgt sich eine Tiefe und Intensität in der Erzählweise, die auch Erwachsenen Spaß macht. Mir drängen sich fast zwangsläufig die Vergleiche mit „Panem“ auf – im besten Sinne, versteht sich.

Begeistert warte ich auf Teil 3.

Ein Lob auch der Covergestaltung. Eine wahre Freude für jedes Bücherregal.

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88 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

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Die letzte Reise der Meerjungfrau

Imogen Hermes Gowar , Angela Koonen
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 29.03.2018
ISBN 9783431040821
Genre: Romane

Rezension:

Die letzte Reise der Meerjungfrau“ hatte mich mit Titel und Klappentext eigentlich schon am Haken. Und die Leseprobe offenbarte, dass hier ein ungewöhnliches und ungewöhnlich schön geschriebenes Buch auf mich wartet. Meine Erwartungen wurden gleich in mehrfacher Hinsicht voll und ganz erfüllt.

Mr. Hancock, ein angesehener Londoner Händler lebt in seiner Komfortzone und auch ein bisschen in der Vergangenheit, bevor die Frau ihm gestorben ist. Seine Nichte Sukie führt ihm mit Herzblut und Übermut den Haushalt. Alles geht seinen gewohnten Gang, bis einer seiner Kapitäne von einer Reise ein ungewöhnliches Exemplar einer angeblichen Meerjungfrau mitbringt. Der Händler versucht, mit der Neugierde seiner Mitmenschen Geld zu machen und stellt das Exponat aus. Schon bald ruft das eine geschäftstüchtige Puffmutter auf den Plan, die den Run auf die Meerjungfrau für ihre eigenen Geschäftszwecke nutzen will. Dort lernt Hancock die Kurtisane Angelica kennen und entbrennt in ungeahnter Leidenschaft. Die junge Dame weiß, was sie will und verlangt als Beweis seiner Liebe eine lebende Meerjungfrau.

Das Buch besticht nicht nur durch die Sprache, die tatsächlich ein Genuss ist, sondern auch durch viele facettenreiche Charaktere und eine Handlung, die vor allem von den Entwicklungen der Personen lebt und ein ums andere Mal mit interessanten und ungewöhnlichen Geschehnissen und Beschreibungen zu überraschen weiß.

Die gesellschaftlichen Verhältnisse der Londoner Gesellschaft werden klug und auf eine feine Art geschildert. Die Meerjungfrau setzt durch ihr bloßes Erscheinen eine Spirale in Gang, der sich alle, die näher in Kontakt mit ihr kommen, nicht entziehen können. Dabei geht es nicht nur um das große Geld. Hancocks scheinbar eingeschlafenes Seelenleben kommt gehörig durcheinander und die unterschiedlichen Wünsche und Träume der Huren harmonieren nicht unbedingt immer mit seinen Plänen.

Imogen Hermes Gowar gelingt ein ungewöhnliches, bildreiches Buch, welches auf langsame und fast bedächtige Art von großer Aufregung und gewaltigen Umbrüchen erzählt. Der Wunsch danach, die Meerjungfrau wäre echt und es gäbe auch eine lebende zu finden, zieht sich auch beim Lesen durch die Geschichte und die Autorin gibt den Akteuren und dem Leser scheinbar gerne, was er sich wünscht und manchmal zeigt sie ihm auch erst im Laufe der Geschehnisse, was er eigentlich braucht und wünscht.

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The Ivy Years - Bevor wir fallen

Sarina Bowen , Ralf Schmitz
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.03.2018
ISBN 9783736304505
Genre: Liebesromane

Rezension:

Liebesgeschichten mag ich eigentlich nur, wenn sie gut geschrieben sind. Also ohne allzu großen Kitsch. Gerne mit Witz und Ironie. Gerne, wenn die Akteure nicht schablonenhaft und eben nicht perfekt sind.

Corey sitzt im Rollstuhl mit einer Lähmung. Also eine Heldin, wie ich sie noch nicht hatte. Ansonsten ist sie aber ein kluges Mädel welches versucht, das dramatische Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen und sich von der Bemutterung der Eltern zu lösen.

Und Adam, ja der ist der typische Teenie-Schwarm. Gutaussehend, charismatisch, sportlich. Und er behandelt Corey wie jedes andere Mädchen. Das macht ihn sympathisch und dass sie sich in ihn verliebt ist von der ersten Begegnung an klar. Er ist da etwas blind für seine Gefühle und hat eine echt ätzende Freundin, die er erst mal loswerden muss. Aber er hat auch so noch einiges zu klären bevor er erkennen kann, dass Corey eben mehr ist, als jedes andere Mädchen.

Der Erzählstil hat mich voll und ganz überzeugt. Sehr erfrischend und unterhaltsam. Ich kannte die Autorin nicht und werde sie im Auge behalten. Nicht nur für Teenager sondern auch für ältere Semester durchaus eine Leseempfehlung.

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

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Die Amerikanerin

Deon Meyer , Stefanie Schäfer
Fester Einband: 209 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 09.03.2018
ISBN 9783352009143
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich bin ein Deon Meyer Fan. Und ich lese alle Bücher von ihm. Nach Fever – in dem der Autor mal das dystopische Genre ausprobiert hat – kommt mit „Die Amerikanerin“ jetzt wieder ein neues Buch über Bennie Griessel. Die Freude wird lediglich dadurch eingeschränkt, dass das Buch extrem kurz ist. Das ist schade, denn es macht wieder großen Spaß dem südafrikanischen Ermittler in seiner Arbeit und seinem Privatleben zu folgen.

Der Erzählstil ist wie immer spannend und eindringlich, allerdings gibt es kaum überraschende Wendungen und auch die privaten und beruflichen Feinheiten bleiben wegen der Kürze des Buches etwas dünn. Der Plot wird geradlinig und stimmig erzählt. Bennies Privatleben ist diesmal eher ruhig und harmonisch. Ein guter Krimi. Bitte mehr davon und bitte wieder in der üblichen Ausführlichkeit.

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Tulpengold

Eva Völler
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 23.02.2018
ISBN 9783431040845
Genre: Historische Romane

Rezension:

Es ist die große Zeit des Tulpenhandels. Tulpen werden mit viel Gold und Geld erworben, sind Kapitalanlagen und Spekulationsobjekte. Jeder möchte mit ihnen in möglichst kurzer Zeit einen möglichst großen Gewinn machen. Eines Tages stirbt auf offener Straße ein Tulpenhändler. Schnell ist klar, er wurde vergiftet. Und er bleibt nicht der letzte Tote.

Währenddessen beginnt der junge Pieter eine Lehre beim großen Maler Rembrandt. In dessen Haushalt ereignen sich bald Dinge, die einen Zusammenhang mit den Morden erkennen lassen. Viele Verbindungen mit den Toten deuten auf den angesehenen Maler oder auf ein Mitglied seines Haushaltes hin.

Pieter ist anders als andere junge Männer in seinem Alter. Sein leicht autistisches Verhalten stößt bei manchem auf Unverständnis und so mancher nutzt seine Schwächen aus, um seine Stärken auszunutzen. Aber Pieter ist schlauer, als so mancher denkt und lernt nach und nach zu erkennen, wer Freund und wer Feind ist und sein analytischer Verstand stellt kluge Berechnungen darüber an, wer der Mörder sein könnte.

Selten habe ich einen so sympathischen und herzerfrischend anderen Helden in einem Histo gefunden. Pieter erobert die Sympathien der Leser im Sturm. Er ist ohne Arglist und frei von Hinterlist. Er ist ein großes Kind und verfügt doch über Fähigkeiten, die man sich viel öfter wünscht. Treue und Aufmerksamkeit und Ehrlichkeit. Und seinen mathematischen Berechnungen über die Liebe, den Tulpenhandel und allerlei anderes zu folgen, macht großen Spaß.

Das Buch ist natürlich auch voller historischer Details über Rembrandt, die Malerei, den Tulpenhandel und den Zusammenbruch des Tulpelhandels. Einfach ein pralles Lesevergnügen.

Liebe Eva, liebe Damen und Herren vom Verlag, bitte unbedingt mehr von Pieter. Ich bin begeistert.

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49 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 24 Rezensionen

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Die andere Schwester

Kristin Hannah
E-Buch Text: 515 Seiten
Erschienen bei Aufbau Digital, 16.02.2018
ISBN 9783841215314
Genre: Romane

Rezension:

Kristin Hannah erzählt wieder mal eine Familiengeschichte. Eine, in der zwei Schwestern sich entfremdet habe. Tragische Geschehnisse in der Vergangenheit und eine schwierige Mutter haben ihr Übriges dazu beigetragen, dass Meghann und Claire nicht miteinander können. Sie sind aber auch ziemlich unterschiedlich. Eine kühle taffe Karrierefrau die eine, eine alleinerziehende Mutter, die in der Natur ihre Kraft findet und für die Vater und Kind das Wichtigste sind.


Im Laufe der Geschichte werden erst einmal die Verhärtungen und Verletzungen aufgedeckt, dann geschehen Dinge, die beide Frauen aus ihrer alltäglichen Bahnen werden und sie wieder aufeinander zu driften. Erst mal mit Abwehr und Abneigung, aber tief drinnen taut das Eis und Blut ist bekanntlich dicker als Wasser.


Schöner Schreibstil, tolle Charaktere, eine gute Dosis Herz und Gefühl und ein bisschen Verstand.


Das Buch ist wohl schon einmal unter anderem Namen erschienen. Das wusste ich zwar nicht, aber ich hatte Glück, ich kannte das Buch noch nicht und kann deshalb volle Punktzahl vergeben. Hannah schreibt einfach Klasse.

 

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38 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

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Die Bärenführerin

Lea Weisz
Flexibler Einband: 348 Seiten
Erschienen bei Tinte & Feder, 13.02.2018
ISBN 9781503900714
Genre: Historische Romane

Rezension:

„Die Bärenführerin“ spielt in der Mitte des 14. Jahrhunderts. Die 17jährige Agnes wurde gerade verlobt. Als Tochter des Grafen von Langerode hat sie gelernt, dass eine arrangierte Hochzeit für alle Seiten von Vorteil sein kann. Aber ihr Zukünftiger ist ein ziemlicher Kotzbrocken. Überheblich und dominant zeigt er schon jetzt, dass er vor Frauen keinen Respekt hat und die Ehe mit ihm kein Zuckerschlecken werden wird. Langsam reift in Agnes Widerstand und der Wunsch, dieser traurigen Zukunftsperspektive zu entkommen. Schließlich fasst sie sich ein Herz und läuft davon.


Mir hat sehr gefallen, wie die Autorin ihre Heldin beschreibt. Man spürt, dass sie eine gelungene Mischung aus einem Kind ihrer Zeit und einem Menschen ist, der selbstbewusst und frei von ungerechten Konventionen sein möchte. Dazu kommt, dass Agnes eine ganz spezielle Gabe hat, die hier aber wohltuend zurückhaltend beschrieben wird und somit nicht allzu fantastisch oder unecht wirkt. Natürlich gibt es auch einen jungen Mann, der zu Agnes passen würde. Auch hier war schön, dass die Entwicklung Schritt für Schritt von statten geht.


Die historischen Fakten sind mehr in Kleinigkeiten und dem Setting zu finden. Es geht nicht um die große Politik, sondern eher um den Durchschnittsbürger der damaligen Zeit. Ich habe das ebook gelesen aber ich finde, es ist ein sehr gelungenes Cover.

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143 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 75 Rezensionen

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In eisiger Nacht

Tony Parsons , Dietmar Schmidt
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 26.01.2018
ISBN 9783404176212
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"In eisiger Nacht" erfrieren 12 junge ausländische Frauen in einem Kühlwagen mitten in London. Eine von ihnen kann noch lebend ins Krankenhaus gebracht werden aber auch für sie kommt die Hilfe bereits zu spät. Max Wolfe berührt das Schicksal der Frauen sehr und er setzt alles daran die Schleuserbande ausfindig zu machen. Dabei ist unklar ob eine chinesische Bande oder die einheimische Familie Warboys Auftraggeber waren.


Wer die ersten drei Bänder dieser Krimireihe von Tony Parsons schon gelesen hat, kennt Wolfe, dessen schlaue Tochter, den eigenwilligen Spaniel, Wolfes Kollegin Edie und den Rest des Teams bereits. Die privaten Beziehungen verdichten sich zusehends. Ich habe den Kommissar wegen seiner Geradlinigkeit und seiner Integrität von Anfang an ins Herz geschlossen. Die Teile des Buches, die sich mit dem Privatleben der Protagonisten beschäftigen, gefallen mir immer besonders gut. Hier kommt auch Parsons Erzählkraft zum Einsatz, die auch mit reduzierten Beschreibungen Gefühle und Stimmungen transportieren kann.


Der Krimiplot ist sehr aktuell und mit einigen mehr oder weniger überraschenden Wendungen. Wie auch schon in den Vorgängern hapert es manchmal etwas an der Logik der Geschehnisse. Da agieren gerade die Polizisten hastig und unüberlegt, gehen viel zu hohe Risiken ein, werden von einer wild gewordenen Vorgesetzten schon mal in tödliche Einsätze geschickt. Außerdem verpufft mehr als einmal die gerade aufgebaute Spannung in einem viel zu schnell abgebrannten Feuerwerk von Gewalt und überzogener Aktion. Besonders eine Szene der Selbstjustiz hat mich am Ende sehr gestört.


Mein Fazit:
Parsons entwickelt interessante Charaktere, denen  man gerne folgt. Das Buch hätte etwas mehr Seiten und damit Raum für eine solide Unterfütterung der Geschichte haben können. So bleibt eine leichte Unzufriedenheit über einige Abläufe. Dennoch werde ich auch bei einer Fortsetzung sicherlich wieder zugreifen, da mir der Schreibstil von Parsons gut gefällt und ich vor allem wissen möchte, wie es mit Max, seiner süßen Tochter und Edie weitergeht.

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58 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 37 Rezensionen

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Herrscher des Nordens - Odins Blutraben

Ulf Schiewe
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.12.2017
ISBN 9783426520031
Genre: Historische Romane

Rezension:

Seit dem „Bastard von Tolosa“ gehört Ulf Schiewe zu meinen Lieblingsautoren im Histo-Bereich. Nach der mehrbändigen Reihe der Normannen im schönen Italien ist es jetzt der berühmte Norwegerkönig Harald, dessen Leben in einer Trilogie beschrieben wird. „Odins Blutraben“ ist der zweite Band.


Harald musste Norwegen nach dem Tod seines Bruders fluchtartig verlassen und hat sich mit seinen Männern bei den Rus als Söldner verdingt. Sie geraten mitten rein in die Verteidigung von Kiew, welches von einer großen Horde Steppenreiter angegriffen wird. In einem dramatischen Kampf, bei dem auch die Wikinger schmerzliche Verluste erleiden, kann Harald seine Klugheit und Führungsqualitäten beweisen. Dabei überwirft er sich aber mit dem Sohn des Fürsten und beschließt, seine Kampfkraft einem anderen Dienstherren anzubieten. Die Wikinger machen sich auf nach Konstantinopel.


Mir hat auch der zweite Teil sehr gut gefallen. Schiewe hat einen süffigen Schreibstil. Spannend und informativ erzählt er vom Leben der wehrhaften Wikinger aber auch die Griechen und ihre damalige Gesellschaftsstruktur kommen nicht zu kurz. Es macht Spaß zu lesen, wie aus dem Jungspund Harald nach und nach ein Mann wird, dem seine Männer vertrauen, den auch seine Feinde respektieren. Ich bin gespannt, wie es dazu kam, dass er tatsächlich zum König von Norwegen wurde. Gut, dass schon in ein paar Wochen Teil drei zu haben ist.

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