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28 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

fitness, sachbuch, training, muskeln, ernährung

Gestern hast du „morgen“ gesagt

Michèl Gleich , Justyna Krzyzanowska , Stephan Staats
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Becker Joest Volk Verlag, 21.09.2016
ISBN 9783954531080
Genre: Sachbücher

Rezension:

Mein Gesamteindruck: Daumen hoch.

„Gestern hast du „morgen“ gesagt, ist ein großformatiges Buch mit optisch ansprechenden Fotos. Ich habe mir die Mühe gemacht und nicht nur Bildchen geschaut, sondern auch die Texte gelesen. Wer Motivation sucht, findet hier Motivation pur. Der Autor sagt: „Ziele sind wie Magnete: Sie ziehen den Erfolg an“ aber auch „Erfolg ist eine Treppe, keine Tür“. Mit beidem hat er Recht. Oh ja, ich lass mich immer wieder gerne motivieren, obwohl ich längst ein Sportjunkie bin. Ich trainiere 3 – 4 mal die Woche, oft auch mehr. Ich suche immer wieder neue Möglichkeiten und Herausforderungen mich auszupowern, weil ich merke, wie mir Sport gerade beim täglichen Stressabbau guttut. Ich kann dem Autor aber auch zustimmen, wenn er sagt: „Wenn dir eine Übung und dein Training nicht spätestens nach dem fünften Mal Freude bereiten, machst du irgendetwas falsch.“ Vielleicht sollest du dann mal grundsätzlich deine Einstellung überdenken, denn Spaß sollte das ganze schon machen, sonst bleibst du nicht dran. Vieles ist nämlich auch eine Kopfsache. Dr. Michèl Gleich sagt dazu: „In meinem Leben gibt es zwei wichtige Grundsätze: Wenn mir etwas keinen Spaß macht, lasse ich es nicht gleich sein und gebe auf. Das ist keine Option. Niemals! Nein, ich ändere dann einfach meinen Weg zum gesteckten Ziel. Meine Einstellung.“

Das Buch gliedert sich in drei Hauptteile: Training, Ernährung und Rezeptteil.

Der Trainingsteil stellt ein 5-StufenTrainingsprogramm mit dem eigenen Körpergewicht vor, d. die Übungen sind sowohl für den Einsteiger als auch für den fortgeschrittenen Sportler geeignet, Intensität und Schwierigkeitsgrad steigen mit den Stufen an. Die Übungen werden Schritt für Schritt erklärt. Man kann eigentlich nichts falsch machen. Und das Schöne ist, man kann zu Hause trainieren, braucht dazu keine platzraubenden extra Übungsgeräte. Die Übungen sind teils sehr anspruchsvoll, aber man kann ja auf einem niedrigen Level anfangen und sich langsam steigern. Kein Problem, also. Ausschlaggebend ist der persönlichen Fitnesslevel und den gilt es zu verbessern.

Der zweite Hauptteil widmet sich der Ernährung. Hier gilt: „Ohne Proteine geht grundsätzlich nichts!“ Um Muskulatur aufzubauen, benötigt der Körper eine ausreichende Proteinversorgung. Wichtig: das Training beginnt mit dem Essen. Wer abnehmen will sollte auf eine negative Energiebilanz achten. Dr. Gleich empfiehlt die 80%-Regel. Mit einem gesunden Kaloriendefizit holt sich der Körper die fehlende Energie aus den Fettdepots.

Der Rezeptteil…. Sieht alles sehr appetitlich aus. Aber ich gestehe, ich bin nicht die große Köchin, ich habe mir nur die Salate und die Fleischbällchen zum Nachmachen herausgepickt und die schmeckten wirklich lecker.

Mein Fazit: Ein gelungenes Trainingsbuch für Dranbleiber!!! – Denn: Erfolg stellt sich ein, wenn du da weitermachst, wo du gestern aufgegeben hättest!

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Tags: eigengewichtübungen, ernährun, muskeln, sport   (4)
 

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46 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 46 Rezensionen

kochbuch, vegetarisch, eva fischer, ernährung, gesünder essen

Life changing Food

Eva Fischer
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Brandstätter Verlag, 05.09.2016
ISBN 9783710600364
Genre: Sachbücher

Rezension:

Rein von der Aufmachung und den wunderschönen Illustrationen hat mich das Buch sofort angesprochen. Ein Kochbuch das auch die Seele nährt. Es macht Freude in den Seiten zu blättern, der Anblick der Fotos lässt einem bereits das Wasser im Munde zusammenlaufen. Das Konzept klingt vielversprechend.

Da ich gerne neue Rezepte ausprobiere und auch sehr auf gesunde Ernährung achte, empfand ich ‚Life changing food - Das 21 Tage Programm‘ genau passend für mich.

Leider wurde ich etwas enttäuscht, die Rezepte sind nicht unbedingt alltagstauglich. Viele Zutaten sind in normalen Geschäften nicht zu bekommen, jedenfalls nicht bei uns auf dem Lande.  Es ist also eher schwierig spontan was auf den Tisch zu zaubern. Man muss seine Einkäufe schon sehr genau planen.

Gleich zu Anfang erfährt man, warum die Autorin ihre Ernährung umgestellt hat und wie gut ihr diese Lebensmittel tun, wie sie förmlich den Kraft- und Energiezuwachs spürt, die sie dem Körper schenken. Wie wichtig gesunde Ernährung für unser Wohlbefinden ist, dürfte zwar den meisten Lesern bekannt sein, doch die Autorin bringt es zur Vertiefung nochmals sehr anschaulich und kurzweilig rüber.

Menschen die an Nahrungsmittelunverträglichkeiten leiden finden in dem Buch jede Menge Tipps, davon bin ich zum Glück nicht betroffen. Aber einige Inspirationen für meine Küche konnte ich mir holen.

Fazit: Ein ansprechendes Kochbuch zum Schmökern und Ideen holen, jedoch nicht unbedingt was für die spontane Küche.

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100 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

familie, therapie, verlust, chaos, schreiben

Eine Therapie für Aristoteles

Melanie Sumner , Eva Kemper
Fester Einband: 356 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 15.02.2016
ISBN 9783832197964
Genre: Romane

Rezension:

Klappentext:

Wie schreibt man einen Roman in 30 Tagen?

Aristoteles »Aris« Thibodeau ist zwölfeinhalb Jahre alt. Nein, sie ist kein Junge. Und ja, sie ist zu Höherem berufen. Leider steckt sie seit dem Tod ihres Vaters in einer eher mäßig interessanten Kleinstadt fest, wo sie sich um das desolate Liebesleben ihrer Mutter kümmern muss. Nicht zu vergessen ihr Job als Koerzieherin ihres kleinen Bruders Max, für dessen Therapie das gesamte Geld der Familie draufgeht.
Zum Glück hat Aris einen Plan. Mithilfe des Ratgebers ›Schreiben Sie einen Roman in 30 Tagen!‹, den ihre Mutter ihr als Therapieersatz in die Hand gedrückt hat, will sie einen Bestseller schreiben. Inhalt des Buches: ihre charmant dysfunktionale Familie. Wenn nur ihre Mutter endlich die Finger vom Onlinedating lassen würde, dann könnte sie erkennen, dass der perfekte Mann für sie der Handwerker und Nanny-Ersatz Penn Mac-Guffin ist. Und Aris hätte zumindest schon mal den romantischen Strang ihres Plots in der Tasche (und einen Vater im echten Leben). Als jedoch ein Unfall einen düsteren Teil der Thibodeau-Familienhistorie enthüllt, muss Aris einsehen, dass manches im Leben – genauso wie in der großen Literatur – nicht exakt so verläuft, wie es geplant war.

 

Meine Meinung:

Aris wirkt sehr erwachsen für 12 1/2 Jahre. Ihre Gedankengänge sind zum Teil recht tiefgründig. Wobei schon auch der Teenager durchblitzt.

Die Protagonisten sind gut gezeichnet und kommen lebendig rüber. Interessant finde ich auch Nebenfiguren wie Kate und Anders. Alle haben irgendwie eine Meise, aber genau das macht sich aus.

Das Buch ist zwar humorvoll geschrieben, aber es liest sich deshalb nicht unbedingt flott weg. Und es ist auch ganz bestimmt keine leichte Kost.

Ich empfand Mitleid mit Aris und ihrem Bruder. Denn ihre vom Leben überforderte und chaotische Mutter kann beiden keine Stütze sein. Aris übernimmt zum Teil die Rolle, die ihre Mutter zu erfüllen hätte. Ihr Bruder hat psychische Probleme und geht in Therapie. Die tapfere Aris therapiert sich selber indem sie ihr Leben in Tagebuchform reflektiert.

So ganz konnte ich mich mit dem Buch nicht anfreunden. Deshalb nur 3 Sterne.

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79 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 38 Rezensionen

norwegen, holz, somme, edvard, shetland inseln

Die Birken wissen's noch

Lars Mytting , Hinrich Schmidt-Henkel
Fester Einband: 516 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 07.03.2016
ISBN 9783458176732
Genre: Romane

Rezension:

Edvards Eltern sind während eines Frankreichurlaubs 1971 auf sonderliche Weise verunglückt. Der damals knapp 4jährige Junge war mit dabei, wurde aber zunächst nicht aufgefunden. Erst 4 Tage später tauchte er 120 km entfernt und unversehrt in einer Arztpraxis auf.

So wuchs Edvard bei seinem Großvater Sverre im norwegischen Gudbrandstal auf, einem etwas verschrobenen Mann, der im Krieg für die Deutschen an der Ostfront stand und dessen Bruder Einar, für die Gegenseite kämpfte. Einar, der Meistertischler fiel 1944 im Krieg. Er hatte in den 30er Jahren in Paris gelebt und für eine Möbelfirma mit Weltruf gearbeitet. Ihm war das Leben auf dem Hirifjellhof zu eng geworden, nun erinnern nur noch eine verlassene Schreiner-Werkstatt und ein Flammbirkenwäldchen an ihn.

Seit Edvard 13 Jahre alt war reiste der Großvater einmal im Jahr für eine Woche zum Jahrestreffen des Schaf- und Ziegenzüchtervereins und Edvard musste den Hof am Laufen halten.

Und nun ist auch der Großvater gestorben. Edvard muss die Beerdigungsmodalitäten erledigen. Er erfährt zu seinem Erstaunen, dass schon seit 1979 ein prunkvoller Sarg für Sverre beim Leichenbestatter bereit steht, ohne dass der Großvater davon wusste. Getischlert von Einar, für seinen Bruder. Aber Einar ist doch 1944 bei Authville in Frankreich gefallen, an dem Ort wo 1971 auch Edvard Eltern ihr Leben verloren.

In Großvaters Kleiderschrank findet er einen teuren schwarzen Anzug aus feinstem Material. In dessen Jackentasche steckt eine Eintrittskarte zu den Bayreuther Festspielen vom 30. Juli 1981. Außerdem findet er Dias, die er zuvor noch nie gesehen hatte. Großvater brauchte immer nur einen 24er Film im Jahr, wie sich herausstellte war es eine 36er Rolle, 12 Dias unterschlug er. Sie stammten von seiner heimlichen Woche im Ausland. Außerdem findet Edvard 5 Umschläge mit Klebestreifen verschlossen: Nicole, Walter, Anna, Einar und Edvard.

Mich hat diese Geschichte von der ersten bis zur letzten Zeile festgehalten und gefesselt. Eine kraftvoll und farbig erzählte Familiengeschichte, mit wundervoller Atmosphäre und schönen Bildern. Eine Familiengeschichte voller Geheimnisse und Menschen wie Urgestein. Es geht um Schweigen, Schuld und Verrat, und darum, ob diese Fragen wirklich so einfach zu beantworten sind. Was ist geschehen in den vier Tagen als Edvard verschwunden war? Und was hat es mit diesem Sarg von Einar auf sich? Und wer war eigentlich Nicole, seine Mutter? Und es geht auch um Konkurrenz zwischen Brüdern und um Familientragödien.

Der Autor malt Bilder. Ich spürte die Sonne auf der Haut und fand mich im Flammbirkenwäldchen wieder. Ich fühlte die Maserung des Holzes und sah den Schimmer kostbarer alter Walnussmöbel. Ich bekleidete Edvard übers Meer auf der Suche nach seinen Wurzeln. Ich habe mit den Charakteren gelebt und gelitten. Die Geschichte hallt immer noch in mir nach. Genauso muss ein Buch sein. Mein Dank an den Autor. Ich werde hoffentlich noch viel von ihm lesen.

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Tags: brüder, flammbirke, krie, norwege, schwede, walnuss   (6)
 

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84 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

geheimdienste, nsa, usa, drohnen, marokko

Never Say Anything

Michael Lüders
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Beck, C H, 15.11.2016
ISBN 9783406688928
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Die Journalistin Sophie Schelling hatte sich auf eine ganz normale Dienstreise eingestellt. Doch manchmal ist man zur falschen Zeit am falschen Ort: Sophie sieht etwas, das sie nie hätte sehen dürfen.

In seinem packenden Polit-Thriller führt Michael Lüders auf die dunkle Seite des amerikanischen Drohnenkriegs und stellt seine Heldin vor eine Gewissensfrage: Wie weit bist du bereit zu gehen, um die Wahrheit herauszufinden? Würdest du dafür deine Zukunft aufs Spiel setzen? Oder vergisst du lieber, was du erlebt und erfahren hast? Immer tiefer verstrickt sich Sophie in das Netz eines übermächtigen Gegners, bis aus ihrer Suche ein blutiger Kampf ums Überleben wird.

Dieser Thriller ist eine höchst aktuelle Auseinandersetzung mit den Geheimdiensten und einer entfesselten Moral. Erzählt aus der Sicht einer mutigen Frau, die ihren Beruf als Journalistin ernster nimmt als ihr guttut. Der Inhalt ist fiktiv, doch Ähnlichkeiten mit der Wirklichkeit waren unvermeidbar!“

Mit diesen Worten stellt der Autor und Orientkenner Dr. Michael Lüders sein Buch auf seiner Webseite vor.

Hier nun mein Leseeindruck und meine Meinung:

Das kleine Bergdorf Gourrama am Fuß des Altlasgebirges in Marokko wird zum Ziel eines Drohnenangriffs. Einzige Überlebende des Massakers ist die Berliner Reisejournalistin Sophie Schelling, die mit Hassan dem Herausgeber eines marokkanischen Magazins hierher gereist war, um über ein außergewöhnliches Bauwerk, einer freistehenden „Himmelsleiter“, zu berichten. Schwerverletzt durch eine Schusswunde beobachtet Sophie, wie den Toten mit Messern zu Leibe gerückt wird, um die Patronenkugeln zu entfernen. Unbekannte Frauen retten Sophie das Leben und sie fliegt nach Berlin zurück.

In ihrer Redaktion stößt sie auf Unverständnis. Deshalb veröffentlich sie ihre Erlebnisse zunächst im neutralen Ton und ohne Wertung, später ungeschönt auf Facebook und bringt damit eine Lawine ins Rollen. Sophie ist hartnäckig, sie beginnt zu recherchieren und gerät immer mehr in Gefahr und ins Visier der Macht.

Ein zweiter Handlungsstrang erzählt von Marc Lindsay, einem ehemaligen Soldaten der US-Army, der als Aussteiger zum gefürchteten Militärkritiker geworden ist.

„Never Say Anything“ ist ein spannend geschriebener Polit-Thriller. Brisante Themen werden dem Leser auf unterhaltsame Art nahegebracht. Für mich war dieses Buch regelrecht ein Augenöffner. Ich hatte mich vorher nur am Rande mit diesen Themen befasst. Schande auf mein Haupt!

Es geht um Lauschangriffe des NSA, niemand ist davor sicher. Big Brother is watching you. Siehe Angela Merkels Handy. Auch die Presse bekommt ihr Fett weg, Medienvertreter lassen sich von den Mächtigen einen Maulkorb umhängen. Enthüllungsplattformen übernehmen die Aufgabe der Aufklärung. Die Welt braucht mutigeWhistleblower wie Eward Snowdon. Es geht um Cyper-Angriffe, gehackte Facebook-Acounts und manipulierte Kontobewegungen. Aber vor allem geht es um Verbrechen an Menschen, um Folter und Gewalt, um zivile Opfer die als unvermeidliche Kollateralschäden angesehen werden, um Lug und Trug und den Verlust der Moral. Man fragt sich: Wer ist nun der Gute und wer ist der Böse?

Die Beschreibungen der Örtlichkeiten in Marokko, fand ich sehr gelungen. Die Protagonisten haben mich zwar nicht erreicht, aber das tat der Spannung keinen Abbruch. Auch die Handlung war in manchen Punkten nicht ganz rund. Aber das Buch hat mich zum Nachdenken gebracht. Es werden Themen angerissen, vor denen viele von uns lieber die Augen verschließen. Auf dem Umweg der Unterhaltung schafft es Herr Lüders dem Leser brisante Themen nahezubringen. Ich hab den Namen des Autoren bei Google aufgerufen und fand viele interessante Links. Michael Lüders Sachbuch: " Wer den Wind sät" habe ich auf jeden Fall auf meine Kaufliste gesetzt.

Mein Fazit: Daumen hoch!!! Trotz der erwähnten Schwächen 5 Sterne.

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Tags: cyber-angriff, drohnen, geheimdienste, nsa, usa   (5)
 

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105 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 60 Rezensionen

liebe, krimi, seniorenheim, senioren, michaela grünig

Ohne Ziel ist der Weg auch egal

Michaela Grünig
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.10.2015
ISBN 9783426516522
Genre: Humor

Rezension:

Ich gebe offen zu, mir fällt es sehr schwer für dieses Buch eine Rezension zu schreiben. Die vielen zum größten Teil positiven Rezensionen versetzen mich in Erstaunen.

Doch kurz zum Inhalt: Lenjas Freund Ben hat sich von ihr getrennt. Er will mit ‚Ärzte ohne Grenzen‘ für unbestimmte Zeit nach Nicaragua. Für Lenja ist das wie ein Schlag ins Gesicht, sie kann die Trennung nicht akzeptieren und entwickelt einen verwegenen Plan. Mit Hilfe ihrer Freundin Karla, die Maskenbildnerin ist, verwandelt sie sich in die 76 jährige Oma Karla und zieht in den Seniorenstift ein, in dem Ben vorübergehend jobbt. Sie will Ben um jeden Preis zurückgewinnen. Verwicklungen sind vorprogrammiert. Vor allem weil auch die lieben Alten nicht ganz ohne sind. Und auch noch ein Kriminalfall zu lösen ist.

Meine Meinung:

Das Cover soll wohl die Irrungen und Wirrungen des Lebens verdeutlichen. Oft befindet man sich in einer Sackgasse, der Weg geht nicht mehr weiter, man stößt an seine Grenzen, und ein andermal kommt man überraschend ans Ziel, ohne viel Mühe.

Die Handlung empfand ich als an den Haaren herbeigezogen. Okay, das ist von der Autorin so gewollt. Trotzdem, warum geht es nicht eine Nummer kleiner? Das Buch hat für meinen Geschmack von allem zu viel. Es will Liebesroman, Krimi und Komödie gleichzeitig sein. Dem kann es allerdings nicht gerecht werden. Zuviel reingepackt würde ich sagen. Auch sprachlich fand ich dieses zu viel. Es gibt zu viele Adjektive, zu viele Verdopplungen. Mit hat das Lesen keinen Spaß gemacht. Das klingt jetzt hart. Aber ich musste mich wirklich Quälen, es zu Ende zu lesen.

Von mir deshalb nur 2 Sterne…. fairerweise, da es anscheinend viele Leserinnen gibt, die meine Meinung nicht teilen und ich vielleicht auch nicht zur angesprochenen Leserinnengruppe gehöre.

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134 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 64 Rezensionen

new york, highschool, dunkle geheimnisse, ich. bin. so. glücklich., amoklauf

Ich. Bin. So. Glücklich.

Jessica Knoll ,
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei INK, 05.11.2015
ISBN 9783863960865
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Ich. Bin. So. Glücklich." erinnert mich zumindest auf den ersten Seiten an „Gone Girl“, obwohl die Stories grundverschieden sind. Aber warum ist das so? Es liegt an der Hauptprotagonistin. In „Gone Girl“ hieß die Protagonistin Amy, hier heißt sie Ani. Beide leben ein perfektes Leben.

Ani ist erfolgreich, stilsicher und verlobt mit einem Adligen. Sie liebt den Glamour, Eleganz und Designerklamotten, alles muss makellos und glänzend sein. Sie legt großen Wert auf Außenwirkung. O ja, sie hat es im Leben zu etwas gebracht, und stellt es auch zu Schau. Ani hat sich ihre Bilderbuchwelt erschaffen. Aber ist sie hinter dieser Fassade auch glücklich? Ani ist skrupellos, schikaniert gerne andere und genießt ihre Macht. Einen sympathischen Zug konnte ich an ihr wirklich zu Anfang nicht entdecken. Ein echtes Miststück eben.

Und doch quält sich Ani mit einem Geheimnis, das 14 Jahre zurückliegt. Das Buch ist in Ich-Form geschrieben. In Rückblenden wird der Leser in Anis Jugendzeit zurückversetzt und bekommt Stück für Stück mit, was in dieser Zeit falsch gelaufen ist. Ani hat viel verdrängt. Und doch wirkt diese Vergangenheit in die Gegenwart hinein, sie muss sich diesen schlimmen Geschehnissen stellen.

Die Hauptprotagonistin ist keine Sympathieträgerin. Wobei sich im Laufe der Geschichte das Bild von Ani ändert. Der Leser lernt sie langsam zu verstehen, wenn auch nicht zu lieben. Als richtig unsympathisch empfand ich ihren Verlobten. Ani hat sich anscheinend nur von Status und Namen blenden lassen. Geschätzt habe ich ihren Lehrer Mr. Larson. Er ist ein offener und mitfühlender Mensch und hatte einen guten Einfluss auf Ani. Auch Anis Eltern kommen nicht gut weg. Wer will solche Eltern?

Insgesamt waren alle Personen sehr gut gezeichnet. Man konnte sie sich als Leser bildlich vorstellen. Sie wirkten echt, egal ob sympathisch oder unsympathisch.

Fazit: Ein sehr spannendes und durch den schönen Schreibstil flüssig lesbares Buch. Die Autorin beherrscht es, Spannung aufzubauen und zu halten. Ich hab mich beim Lesen in keiner Sekunde gelangweilt. Daumen hoch! Unbedingt lesenswert.

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Tags: clique, karriere, schule   (3)
 

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225 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 86 Rezensionen

thriller, norwegen, auftragskiller, killer, oslo

Blood on Snow - Der Auftrag

Jo Nesbø ,
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 25.09.2015
ISBN 9783550080777
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eigentlich bin ich mit einer ganz anderen Einstellung an das Buch herangegangen. Auftragskiller sind keine Sympathieträger. Doch Olaf hat es geschafft, dass ich für ihn Sympathie empfand. Er kommt  daher wie ein tapsiger Bär, leicht vertrottelt und unbeholfen. Er hält sich selbst nicht für klug, hat ein weiches Herz, kann sich unterordnen, gerät aber auch schnell in Wut und ist grottenschlecht in Mathe. Seine Meinung. Ich halte ihn trotz seiner Legasthenie für ziemlich klug. Olaf betreibt Understatement. Er ist unwahrscheinlich belesen und weiß über viele Dinge Bescheid. Er erfasst Zusammenhänge sehr schnell.

Dann erhält Olaf einen heiklen Auftrag. Er soll die Frau seines Chefs killen. Olaf ist sich seiner vertrackten Lage bewusst, sollte er den Auftrag annehmen. Nur ist ihm auch klar, sollte der den Auftrag ablehnen, ändert das nichts an seiner Lage. So oder so: Er hat ein Problem. Und nun passiert ihm was nicht passieren durfte. Er verliebt sich in sein Opfer. Mehr möchte ich zur Handlung nicht verraten.

Beim Hauptprotagonisten scheiden sich bei mir die Geister. Ich war beim Lesen zwischen Sympathie und Abneigung sehr gespalten. Olaf durchlebte eine verkorkste Kindheit und Jugend. Aber entschuldigt das seine Verbrechen? Er geht nicht zimperlich vor, bei seinen Aufträgen, hat aber auch weiches Herz. Seine Gedankengänge haben Tiefe. Er ist auf alle Fälle ein hochinteressanter Charakter.

Der Schreibstil Nesbos gefällt mir sehr. Kurze und knappe Sätze. Nesbo verliert sich nicht in überflüssigen Wendungen, er kommt genau auf den Punkt und das erhöht das Tempo und die Spannung. Außerdem schreibt Nesbo fast poetisch, da gibt es wunderschöne Sätze, die nachklingen, wie: „Was lässt uns erkennen, dass wir sterben werden? Was passiert an dem Tag, an dem wir verstehen, dass es nicht nur eine ferne Möglichkeit ist, sondern eine verdammte Tatsache, dass unser Leben zu Ende gehen wird.“ Oder: „Manche Frauen wissen nicht, was für sie das Beste ist, sie streuen einfach ihre Liebe aus, ohne was zurückzuverlangen.“

Aber Vorsicht: Es gibt auch Szenen die äußerst brutal sind. In dem Milieu, in dem Olaf agiert, gibt es keine Gnade, da sind Opfer, Opfer und Feinde, Feinde, mehr nicht.

Fazit: Ein etwas anderer Thriller, der die Untiefen der Seele eines Killers ausleuchtet. Auf die Fortsetzung darf man gespannt sein.

 

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Tags: drogen, feinde, killer, opfer   (4)
 

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32 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

häkeln, diy, häkel, handarbeit, mützen

myboshi Häkel-Street-Style

Thomas Jaenisch , Felix Rohland , Justyna Krzyzanowska
Fester Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Becker Joest Volk Verlag, 18.09.2015
ISBN 9783954530342
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das neue myboshi-Buch bietet einen Mix an verschiedenen Stilen. Das Motto ist der Street-Style. Und da ist wirklich für jeden Geschmack was dabei, Mützen, Taschen, Schals, Accessoires, einfarbig, bunt gemixt mit tollen Mustern und Farbkombinationen. Es ist wunderschön bebildert und es macht Spaß in dem Buch zu blättern und zu schmökern. Es ist randvoll mit neuen pfiffigen und tragbaren Ideen. Die Anleitungen zu den einzelnen Modellen sind überraschend einfach nachzuarbeiten. Für Häkelanfänger sind die Häkel-Basics im Kapitel „Know how“ anhand von Zeichnungen Schritt für Schritt beschrieben. Also auch Neulinge auf diesem Gebiet kommen damit gut klar. Ich bin ja kein Anfänger mehr. Ich hab mich noch vor Jahren noch durch wirklich sehr komplizierte Häkelschriften beißen müssen. So tolle Anleitungen hätte ich mir als Häkel-Frischling damals gewünscht. Daumen hoch, für dieses gelungene Buch. Ein Modell habe ich auch gleich nachgearbeitet – sieht super aus - und etliche weitere Modelle stehen auf meiner To-Do-Liste.

Ich freue mich schon auf die langen Winterabende, um meinem Häkelhobby zu frönen.

Fazit: So macht DIY wirklich Spaß

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Tags: anleitunge, diy, häkel   (3)
 

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115 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 55 Rezensionen

krimi, ruhestand, selbstmord, münchen, friedrich ani

Der namenlose Tag

Friedrich Ani
Fester Einband: 301 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 08.08.2015
ISBN 9783518424872
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Auf dieses Buch habe ich mich gefreut. Ich bin schon seit Jahren begeisterte Leserin von Friedrich Anis psychologischen Krimis. Und um es gleich zu verraten: „Der namenlose Tag“ hat mich nicht enttäuscht. In diesem Buch erleben wir einen weiteren unkonventionellen Ermittler: Den Ex-Kommissar Jakob Franck. Jakob Frank ist kinderlos, geschieden, beziehungslos und seit zwei Monaten im Ruhestand. Er lebt zurückgezogen in seiner kleinen Wohnung in München. Seine Toten suchen ihn immer noch auf und sprechen mit ihm. In seinem Beruf war er der Überbringer von Todesnachrichten gewesen. Diese Aufgabe wurde ihm von den Kollegen zugeschoben, weil er, wie kein anderer, gut mit diesen belastenden Situationen umgehen konnte. Doch aus der Welt der Toten kehrt niemand unversehrt und traumlos zurück. Deshalb spielt er manchmal Online-Poker, um den Kopf frei zu bekommen. Eines Abends klopft ein Gast an seine Tür. Ludwig Winther bittet den Ermittler um Hilfe. Der Fall liegt 21 Jahre zurück, seine Tochter, die siebzehnjährige Esther hatte sich im Park an einem Baum erhängt. Winther glaubt nicht an einen Freitod. Franck erinnert sich an den Fall. Es war der 14. Februar. Er hielt damals die Mutter der toten Esther sieben Stunden lang schweigend im Arm. Winther ist ein gebrochener Mann. Für ihn gibt es keinen 14. Februar mehr. Der 14 Febr. steht in keinem Kalender. „Ich reiß nur die eine Seite raus, anders kann ich nicht überleben.“ Ein Jahr später erhängt sich auch seine Frau Doris. Angeblich gab es vor einundzwanzig Jahren Hinweise auf Selbsttötungsabsichten von Esther. Sandra, ihr Freundin, hatte den Winthers gesagt, Esther wollte sich was antun. Ludwig Winther hat ihr nicht geglaubt –„Doris hat die Sandra ernst genommen, das hab ich ihr nie verziehen. Angeblich hatte unsere Tochter eine Schwermut in sich gehabt.“ Der Gerichtsmediziner hielt Fremdeinwirkung für nicht ganz ausgeschlossen. Winter behauptet, seine Tochter wäre ein glückliches Kind gewesen, frei von Schwermut, heiter und fern aller dunkler Gedanken. Es war ein ganz normaler Montag gewesen. Aufstehen, Schule … von 14 Uhr an wusste niemand wo Esther sich aufgehalten hatte. Um 19 Uhr entdeckte die Spaziergängerin Linda Schilling mit ihrem Dackel, die Leiche der siebzehnjährigen Schülerin im Park. Die mehrfach verknotete Schlinge mit unbekannten Fingerspuren konnte laut Vermutung des Arztes von einer zweiten Person angefertigt worden sein. Diese Vermutung wurde von Hauptkommissar Block seiner Zeit verworfen. Woher das Seil stammte wurde nicht herausgefunden. „Ich gehe. Ich will dich nicht mehr sehen“, waren die letzten Worte, die Doris Winther auf einem Fetzen Papier hinterließ. – Franck fragt sich: „Wie kann ein Ehemann mit so einer Botschaft weiterleben? Und warum hat er hat er uns nie die Gründe verraten? Was war es was ihm seine Frau vorwarf und sie zwang in den Tod zu gehen“. Ein rundum gelungener Krimi, mit einem einfühlsamen, sympathischen Ermittler. Franck besitzt die Eigenschaft, der Gedankenfühligkeit. Er lässt die Menschen reden, er kann zuhören, strömt Ruhe und Vertrauen aus, hat Antennen für menschliche Abgründe – und doch ist er in seiner Ehe gescheitert. Franck glaubt Winther nicht – er beschönigt was, glaubt er, …. Zitat: Die Lüge von damals war der Mantel, den Winther immer noch trug. … Familien, in denen sich ein Angehöriger das Leben nahm, offenbaren selten ihre Geheimnisse. - Und dass es in dieser Familie Geheimnisse gab, war mir klar. Ein weiteres Zitat: Das Schweigen war Brauch in dieser Familie und hat diese Familie zerstört. Lange Zeit konnte ich die Szene zu Anfang des Buches, in der ein kleiner Junge den Mord an seiner Mutter beobachtet nicht einordnen. Hatte diese Sequenz überhaupt was mit dem Fall Winther zutun und wie ist der Zusammenhang. Keine Sorge, der Leser erhält eine Auflösung. Kein Roman zum zügigen Weglesen. Dafür ist die Sprache viel zu schön. Ich habe jeden Satz genossen, das Buch oft aus der Hand gelegt und einer Formulierung nachgelauscht. Ani schreibt mit viel Poesie und berührt die Seele. Und trotzdem ist er imstande Spannung zu erzeugen. Dieses Buch hat es wieder mal bestätigt: Friedrich Ani ist definitiv mein Lieblingskrimiautor. Ani malt Bilder. Nur ein paar Kostproben: **Er war kein Alkoholiker, nicht einmal ein Trinker; er hatte die Dunkelheit durchquert und sein zwanghaftes Saufen überwunden.*** ***In den Augen dieses Mannes, dachte Franck, nistete der schwarze Vogel Einsamkeit, den er aufgrund so unendlich vieler Begegnungen mit vom Schicksal seelisch verunstalteten Menschen kannte.*** ***Wieder ein Schweigen, wieder ein Mensch, er einen doppelten Schatten warf.*** *** Auf der Suche nach dem mutmaßlichen Mörder von Esther Winther hatte Franck die Tapetentüren der Familie und einer Handvoll Bekannter geöffnet und Verliese vorgefunden, die aus nichts als staubigem Schweigen und Lügengerümpel bestanden.****

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Tags: schweigen   (1)
 

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239 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 70 Rezensionen

oma, märchen, familie, großmutter, tod

Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid

Fredrik Backman ,
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 25.06.2015
ISBN 9783810504814
Genre: Romane

Rezension:  
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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

triathlon, mord, franken, krimi, roth

Dreikampf

Sabine Fink
Flexibler Einband: 281 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 01.07.2015
ISBN 9783839217351
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Sie hatten mich zu dem gemacht, der ich war“. Dieser Satz im 1.Kapitel klingt mysteriös und hat mich sofort gepackt. Überhaupt ist der Einstieg in den Krimi schon sehr heftig. Der Vergewaltiger Ronnie wird von seinem Opfer ermordet. Er oder sie ritzt Zeichen in Ronnys Brust. Bis zum Schluss war mir nicht klar, ob es sich bei dem Täter um einen Mann oder um eine Frau handelt. Dann die Rechtfertigung: Ronny hatte die Saat des Bösen in sich getragen.

Danach setzt die Handlung erst Jahre später ein. Die Kriminalkommissarin Maria Ammon, vom K1 in Erlangen, startet in der Polizeistaffel beim Triathlon in Roth. Sie läuft den Marathonlauf über 42,195 km. Am Abend vor dem Start findet sie Dirk Gottwald, den Geschäftsführer von Sport Gottwald aus Herzogenaurach erhängt in der Toilettenkabine. Ein tragischer Unfall bei einem autoerotischem Spielchen? In der Toilette findet Maria einen Fetzen Papier, auf dem ein rotes Herz von drei Pfeilen durchbohrt ist mit einer rätselhaften Unterzeichnung.

Am nächsten Morgen startet der spektakuläre Triathlon. Bei den Schwimmern gibt es einen Unglücksfall, ein Rettungsteam holt einen verletzten Schwimmer aus dem Wasser. Später verunglückt ein Radfahrer und muss mit dem Rettungswagen in die Klinik gebracht werden. Zuvor hatte es einen Knall gegeben, ist der Fahrer deshalb ins Schlingern geraden und von der Bahn abgekommen? Und auch bei den Läufern gibt es einen Unglücksfall? Maria beobachtet wie ein Läufer auf einer Trage in einen Krankenwagen gehievt wird. Beim Verpflegungstand fällt ihr eine Zeichnung ins Auge, doch das Kind, das den Müll einsammelt, stopft es schon in den Müllsack.

Die Familie Gottwald bittet Maria um Hilfe und dann wir Maria auch noch persönlich in diesen Fall hineingezogen.

Dies ist der dritte Band um die engagierte Kriminalkommissarin Maria Ammon. Schon der Prolog ist ein Schocker, der für Gänsehaut sorgt. Die Autorin schreibt flüssig und spannend, der Leser wird in das Geschehen hineingezogen und fühlt mit den Protagonisten. Maria Ammon war mir sehr sympathisch, ebenso wie Michelle, ihre Praktikantin und natürlich ihr neuer unkonventioneller Chef. Die Handlung war temporeich und immer wieder überraschend. Die Auflösung des Falls bringt eine psychologische Komponente ins Spiel. Der Leser fragt sich, was macht einen Menschen zum Täter?

Daumen hoch. Ein Top-Krimi, der sich im schönen Frankenland anspielt.

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Tags: franken, marathon, roth, triathlo   (4)
 

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34 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

brandstiftung, brand, mord, österreich, krimi

Baumgartner und die Brandstifter

Reinhard Kleindl
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Haymon Verlag, 04.09.2015
ISBN 9783709978238
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ausgerechnet am Hochzeitstag des Sohnes brennt der Egger-Hof. Die pflegebedürftige Großmutter Kunigunda Egger, die zu Hause bleiben musste, kommt in den Flammen um. Wie sich später herausstellt, war es kein Unglücksfall sondern Brandstiftung.

Die Grazer Mordkommission ermittelt unter der Führung von Gregor Wolf. Oberst Sukitsch, hatte ihm die Leitung der Abteilung überantwortet .Denn der eigentliche Chef der Abteilung Franz Baumgartner ist wie vom Erdboden verschluckt. Niemand weiß wo er sich aufhält, er ist weder in Urlaub noch hat er sich abgemeldet. Was steckt dahinter?

Bald wird klar, Familie Egger verheimlicht etwas. Und dass auch gewiss nichts aufkommt, dafür sorgt schon Friederike Egger. Sie hält die Fäden der Familie in der Hand. Aber was versucht sie zu vertuschen? Geht es um den alten Streit, den die Familie mit den Nachbarn, den Gollners, führt?

Und wie passen die junge Künstlerin Anna und ihr Lebensgefährde Juri in die Geschichte? Und dann taucht plötzlich Franz Baumgartner wieder auf.

Reinhard Kleindls zweiter Kriminalroman um Kommissar Baumgartner entwickelt enorme Sogwirkung. Die Kapitel sind kurz und knackig und machen neugierig auf mehr. Es gibt auch einige wunderbare Sätze, die mich berührten. Seine Protagonisten sind gut gezeichnet. Bei einigen durfte ich bis in die Seele schauen. Die Ermittler sind Persönlichkeiten mit Kanten und Ecken. Ich konnte sie mir als Leser gut vorstellen und zu ihnen Emotionen aufbauen. Besonders Baumgartner ist ein ungewöhnlicher Mensch.

Zum Schluss sind zwar einige Fragen offen geblieben, doch da werden die Fäden sicherlich im 3. Band wieder aufgenommen.

Fazit: Ein spannendes Lesevergnügen mit ganz viel Stoff zum Nachdenken.

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Tags: brandstiftun, escord, streit   (3)
 

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102 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 56 Rezensionen

schöffin, krimi, berlin, giftmord, liebe

Sündenbock

Judith Arendt
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 06.03.2015
ISBN 9783548285658
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der 2. Fall der der Schöffin Ruth Holländer zugelost wurde scheint klar. Der Rentner Jürgen Dombroschke ist angeklagt seine schwerst pflegebedürftige, ans Bett gefesselte Frau, langsam mit einem Rattengift umgebracht zu haben. Erschwerend kommt hinzu, das Dombroschke noch einige Woche in der Wohnung neben seiner verstorbenen Frau lebte, ehe sein Nachbar und Freund Uwe Ringel die Sache, wegen des bestialischen, Gestanks, der aus Dombroschkes Wohnung kam, ins Rollen brachte. Es stellt sich die Frage es Motivs. Wurde Dombroschke die Pflege zu viel?

Jürgen und Margit Dombroschkes Ehe war kinderlos geblieben, sie führten zumindest dem Anschein nach eine gute Partnerschaft. Das Sagen in der Ehe hatte zweifellos Margit, und Jürgen ordnete sich ihr gerne unter. Die Dombroschkes waren ein eingespieltes Team. Das Paar verband eine tiefe gemeinsame Leidenschaft zum Tanz. Als Turniertanzpaar errangen sie Pokal um Pokal. Den letzten Preis holten sie sich, als sich bereits die Krankheit bei Margit abzeichnete. Dann war endgültig Schluss.

Nun sitzt Jürgen Dombroschke auf der Anklagebank und beteuert seine Unschuld. Ein kleiner, eher unscheinbarer Mann, altmodisch, aber gepflegt gekleidet. Ein Mann, den man nichts Schlechtes zutrauen würde.

Die Autorin versteht es, den Leser in die Geschichte einzubeziehen. Die Erzählweise mit Rückblenden, aktuellen Verlauf, Verhörprotokollen fand ich gelungen. Nebenbei erfährt der Leser auch viel über das Schöffenamt. Ich fühlte mich der Schöffin Ruth Holländer sehr nahe. Ihre Charaktere haben Leben und wirken menschlich. Die Schöffin ist keine Superheldin, auch ihr eigenes Leben läuft nicht so glatt, wie sie es gerne hätte. Da gibt es Probleme mit ihrem Liebhaber, dem noch verheirateten Staatsanwalt Hannes Eisenrauch, ihren Kindern und mit ihrem kleinen Bistro.

Mir persönlich hat der 2. Fall um die Schöffin Ruth Holländer sehr gefallen, ich fand mich jederzeit gut unterhalten. Wer jedoch den Nervenkitzel sucht wird vielleicht enttäuscht sein. Sündenbock ist eher ein leiser Krimi, kein Thriller, der von Action lebt.

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284 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

schwangerschaft, liebe, new york, rosie, freundschaft

Der Rosie-Effekt

Graeme Simsion , Annette Hahn
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 30.10.2014
ISBN 9783810522580
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ich liebe Don, diesen verschrobenen Professor und ich bin fast ein bisschen eifersüchtig auf Rosie. Der Autor Graeme Simsion hat seine Protagonisten in diesem Folgeband wieder so realitätsnah und doch so bezaubernd gezeichnet, dass ich bereits sehnsüchtig einen 3. Band erwarte (ich hoffe doch, dass es noch eine Fortsetzung gibt).

"Ich hatte mich damit abgefunden, dass ich anders konfiguriert bin als die meisten anderen Menschen, oder, präziser ausgedrückt, dass meine Konfiguration an einem Ende des Spektrums der verschiedensten menschlichen Konfigurationen lag. Meine angeborene Fähigkeit zur Logik war bedeutend größer als meine Fähigkeit zu sozialer Interaktion.", so beschreibt sich Don in einem Zitat.

Mittlerweile sind die beiden seit knapp einem Jahr verheiratet und leben in New York. Don arbeitet an der Uni und Rosie bastelt an ihrem Abschluß und schreibt an ihrer Doktorarbeit. Und ... Rosie ist schwanger. D.h.sie hat Don damit mehr oder weniger überrumpelt, denn schwanger zu werden, stand eigentlich noch nicht auf den Plan. Für Don, der am Asperger-Syndrom leidet, ist die Veränderung der Lebenssituation nicht einfach zu verkraften, aber auch Rosie versteht anscheinend die Welt nicht mehr.

Der Autor Graeme Simsion hat seine Protagonisten gewohnt liebevoll und anschaulich gezeichnet. Es macht vor allem Spaß Dons Gedankengängen zu folgen. Ich muss immer wieder schmunzeln, wenn Don die Menschen nach ihrem BMI einschätzt. Oder wenn er unbewusst in Fettnäpfchen tritt. Dons Leben braucht Regeln, für alles hat er einen Plan.

Fazit: Ein herrlich unterhaltsamer Roman, der aber auch viel Raum läßt für tiefsinnige Gedanken und der trotz des Humors den Leser zum Nachenken anregt.

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

spionage, datenanalyse, daten, internet, datenschutz

Sie kennen dich! Sie haben dich! Sie steuern dich!

Markus Morgenroth
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Droemer, 21.08.2014
ISBN 9783426276464
Genre: Sachbücher

Rezension:

Klappentext:

Datenspionage gegen Angestellte ist tägliche Praxis in deutschen Unternehmen.
Backgroundchecks bestimmen über Wohnung, Kredit, Job, Liebe.
Ein deutscher Datenanalytiker deckt das ganze Ausmaß der Überwachung und des Datenmissbrauchs auf.

Man braucht keinen Facebook-Account, kein Amazon-Konto, ja nicht einmal einen Internet-Anschluss, um im Netz der Datenhaie zu zappeln. Internationale und nationale Unternehmen schließen aus Adresse, Alter, Geschlecht auf Person und Charakter und vergeben Kredite, Verträge, Arbeitsplätze – oder eben all dies nicht. Wer möchte, dass seine »Klickspur« vom Arbeitgeber analysiert wird? Wer ist sicher, dass dies nicht geschieht? Und was bedeutet diese Spur bei der nächsten Kündigungswelle? Datenschützer sind sich sicher: Alles, was befürchtet wird, ist bereits Realität. Das, was früher einmal »Schicksal« genannt wurde, ist heute allzu oft das diskrete Ergebnis eines illegalen, aber dreist praktizierten Backgroundchecks. Markus Morgenroth macht auf erschreckende Weise klar, was längst an der Tagesordnung ist, und zeigt auf, wie wir uns – halbwegs – schützen können.

Meine Meinung:

Ich habe nichts zu verbergen … ein riesiger Trugschluss!!!

Wir alle können dem Datensammelwahn nicht entgehen. Oder verzichten Sie auf Rauchmelder, Alarmanlagen und Bewegungssensoren, fahren weder Bahn noch fliegen Sie und zum Arzt gehen Sie auch nicht, benutzen keine Kreditkarten, Kundenkarten, haben kein Bankkonto, und öffentliche Plätze vermeiden Sie wegen der Videoüberwachung.

Der Google-Chef Eric Schmidt hat 2010 gesagt: „Wir wissen, wo du bist. Wir wissen, wo du warst. Wir können mehr oder weniger wissen, was du denkst…. Wenn es Dinge gibt, von denen Sie nicht wollen, dass irgendjemand etwas darüber erfährt, dann sollten Sie so etwas nicht tun.“

Und mach dir bitte keine Illusionen, über diese wunderbaren Apps, die du dir kostenlos auf dein Smartphone laden kannst. Nichts ist umsonst: „Wenn du nicht dafür zahlst, dann bist du nicht der Kunde. Du bist das Produkt, das verkauft wird.“

Mir hat das Buch die Augen geöffnet. Ich werde jedenfalls im  Umgang mit meinen Daten vorsichtig sein. Obwohl man wie oben geschrieben, dem ganzen Wahnsinn nicht entgehen kann. Man kann sich nur begrenzt schützen.

Ein Buch, das jeder lesen sollte.

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Tags: apps, daten, missbrauch, smartphone, spionage   (5)
 

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86 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

familie, sommer, maine, frauen, leben

Sommer in Maine

J. Courtney Sullivan , Henriette Heise
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag Taschenbuch, 28.07.2014
ISBN 9783833309519
Genre: Romane

Rezension:

Klappentext:

Ein romantisches Ferienhäuschen an der Küste Neuenglands, vier Frauen, die zusammen den Sommer verbringen: eigentlich paradiesisch, aber zwischen Grandma Alice, Tochter Kathleen, Enkelin Maggie und Schwiegertochter Ann Marie knirscht es gewaltig, denn eine jede bringt die Geister ihrer Vergangenheit mit. Während Alice alles dafür geben würde, eine einzige tragische Nacht in ihrem Leben ungeschehen zu machen, haben auch Maggie, Kathleen und die scheinbar so perfekte Ann Marie Angst, dass ihre gut gehüteten Geheimnisse ans Licht kommen könnten. Doch in diesen paar Wochen werden die Karten auf den Tisch gelegt…und es wird ein wunderschöner Sommer.

 

Es ist ein psychologisch angelegter Roman. Die Figuren sind gut gezeichnet, die Charaktere wirken glaubwürdig .Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Kapitelweise wird jeweils aus der Sicht einer der vier Frauen erzählt. Der Leser kann dadurch gut in die Gedankenwelt der jeweiligen Protagonistin eintauchen. Und jede von den Protagonistinnen trägt an ihrem eigenen Lebenspakt, wobei das traumatische Erlebnis von Alice - der Tod ihrer Schwester Mary -sicherlich auch in das Leben der Töchter und das der Enkelin hineinspielt. Alice lässt sich von Anfang an schwer einschätzen. Sie verhält sich ihren Kindern gegenüber kalt, zu ihrer Schwiegertochter Ann Marie hat sie ein besseres Verhältnis. Die interessanteste Figur in diesem Roman ist zweifellos Alice, interessant jedoch nicht sympathisch. Richtig sympathisch war mir nur Alice Mann Daniel. Er war so lange er lebte, der ausgleichende Pol in der Familie.

Fazit: Mir hat das Buch gut gefallen. Ich mag Romane um Menschen, bei denen sich erst im Laufe der Geschichte herausdröselt wie sie wirklich gestrickt sind. Stellenweise hat das Buch allerdings Längen, die Autorin ist ein bisschen Detailverliebt, da werde ich dann immer etwas ungeduldig. Deshalb von mir nur 4 Sterne. Aber die von Herzen.

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Tags: ferie, geheimnissse, main, sommer, to   (5)
 

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28 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

fitness, sport, training, gesundheit, zabert sandmann

Ich mach dich fit!

Dr. Christine Theiss
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei ZS Verlag GmbH, 21.08.2014
ISBN 9783898834490
Genre: Sachbücher

Rezension:

"Ich mach dich fit! Ohne Geräte nur mit deinem Körper!" Was für ein vielversprechender Titel. Wer von uns will nicht fit sein oder fit werden.
Sie sind hellwach, fühlen sich federleicht und ausdauernd, mit sich im Reinen, Sie finden sich attraktiv und könnten Bäume ausreißen, Sie gehen aufrecht und haben Nerven wie Drahtseile. So fühlt es sich an, wen Sie fit sind – ein großartiger Zustand, schreibt Christine Theiss.

Als Fan von Frau Theiss, die ihre Kämpfe als Kickboxerin verfolgt hat musste ich das Buch haben. Auf den ersten Seiten erzählt die Autorin von ihrem Werdegang, ihrer Kindheit, ihrer Ausbildung und ihren sportlichen Erfolgen. Disziplin und Pünktlichkeit wurden ihr zur zweiten Haut, auch die Selbstfürsorge.

Bevor Frau Theiss mit dem Trainingsprogamm richtig loslegt, steht ein Test um den Einstiegslevel festzustellen. Diesen Test habe ich mit Bravur gemeistert, da ich an und für sich schon sehr sportlich bin, es hakt nur zeitweise mit der Konsequenz. Der innere Schweinhund eben…

Frau Theiss sagt: Jeder kann fit werden. Denn 15 Minuten sind machbar. Da gibt es eigentlich keine Ausrede, von wegen ich hab keine Zeit. Wichtig ist, sich einen festen Zeitpunkt am Tag für den Sport zu reservieren. Die Übungen sind auf verschiedene Fitnesslevel ausgelegt. Es gibt eine Grundübung, eine leichtere Variante und eine schwerer Version. Es findet sich also für Sportliche wie Untrainierte etwas. Und ich muss gestehen, man kommt selbst als sportlich geübte Person ins Schwitzen. Die Übungen sind für jeden Level anspruchsvoll und fordern die Muskeln. Nur die Tischübungen konnte ich leider nicht machen. Mir fehlt ein Tisch, der dafür die nötige Stabilität hat.

Fazit: Ich bin überzeugt, wer den Hintern hochkriegt und das Trainingsprogramm konsequent durchzieht, wird auch Erfolge erzielen.

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Tags: fitness, sport, training, übunge   (4)
 

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73 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 44 Rezensionen

usa, auswandern, humor, kalifornien, familie

Silicon Wahnsinn

Katja Kessler , Katja Keßler
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Schroeder, Marion von, in Ullstein Buchverlage GmbH, 01.08.2014
ISBN 9783547712018
Genre: Humor

Rezension:

Klappentext:

„Wir waren gerade zehn Jahre verheiratet. Andere Ehefrauen bekommen da ja gern einen Ring, eine Reise oder einen neuen Busen spendiert. Mir schenkte mein Kerl mal eben ein neues Leben.“ Als ihr Mann für ein Jahr ins kalifornische Silicon Valley muss, sagt Katja Kessler ihrem gemütlichen Leben in Potsdam kurzentschlossen Tschüss und findet sich über Nacht mit vier kleinen Kindern und sieben großen Koffern in einem Mini-Apartment am Highway wieder. Mit einem Mal heißt Alltag: Kolibris vor dem Küchenfenster, der Duft von Eukalyptus in der Luft, Popo-Vermessungs-Roboter in der Jeans-Abteilung. Aber schnell wird auch klar: Mist! Hier läuft leider gerade verdammt viel schief ... Wie es ist, im Land der unbegrenzten Möglichketen an eigene Grenzen zu stoßen, warum Glück ein Gast ist, der gern durch die Hintertür kommt – Katja Kessler : „Beim Reisen lernst du vieles kennen. Zum Beispiel dich selbst.“

 

Meine Meinung:

Frau Kessler schreibt in einem locker-flockigen Stil, von dem ich mich sofort angesprochen fühlte. Diese Art, das Leben nicht so tierisch Ernst zu nehmen und auch mal über sich selber Lachen zu können hat mich begeistert. Ich habe mich stellenweise köstlich amüsiert und musste ein paar Mal herzhaft lachen

Die Autorin beschreibt humorvoll ihren Umzug mit vier Kindern nach Amerika, die Probleme die dabei auftauchen, die kleinen und großen Katastrophen. Das Buch ähnelt in seiner Aufmachung einem Tagebuch mit, Datum, Uhrzeit, Notizen, kleinen Zettelchen und Fotos. Das alles wirkt sehr ansprechend.

Aber … es wird auch sehr schnell klar, dass sich Frau Kessler in einer ganz anderen Liga wie Otto-Normal-Frau bewegt. High Society eben. Geld macht natürlich vieles leichter und möglich. Da kann sich Otto-Normal-Frau, die mit jedem Euro rechnen muss, mit Frau Kessler nicht vergleichen und von daher fällt es relativ schwer, sich in ihre Rolle zu versetzten. Man kann sich die Szenen nur von außen besehen, man kann staunen, aber sie nicht wirklich miterleben.

Trotzdem ein unterhaltsames und kurzweiliges Lesevergnügen.

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393 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 115 Rezensionen

schweden, liebe, freundschaft, ove, verlust

Ein Mann namens Ove

Fredrik Backman , Stefanie Werner
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 21.08.2014
ISBN 9783810504807
Genre: Romane

Rezension:

Ove ist ein Pedant der schlimmsten Sorte, sein Leben läuft in geordneten Bahnen, nach unumstößlichen Regeln. Er ist ein Kontrollfreak und Prinzipienreiter, der darauf pocht: “Recht muss Recht bleiben.“ Missmutig stapft er durchs Leben und ist stets darauf gefasst von einer unfähigen Umwelt enttäuscht zu werden. An seinen Mitmenschen liegt ihm nichts, sie sind ihm eher lästig, die meisten hält er ohnehin für Trottel. Die Freundin seines Nachbarn nennt er ‚das blonde Schaf‘. An einem Dienstag wird Ove mit 59 Jahren, ohne Vorwarnung, von heute auf morgen, aus seinem Job freigestellt ‚die Firma will die ältere Generation langsam ‚auslaufen lassen‘ und Stellen abbauen. Ove hält nun nichts mehr am Leben. Seine Frau ist vor einem halben Jahr gestorben. Ove plant seiner geliebten Sonja schnellstens zu folgen.

Wenn da nicht die neuen Nachbarn wären, die gerade eben ins unmittelbare Nachbarhaus einziehen. Die Frau, eine Ausländerin, schwanger, mit zwei kleinen Mädchen und einem baumlangen blonden Ehemann. Ove steht Menschen über 1,85 ohnehin skeptisch gegenüber, das Blut schafft es bei denen nicht ins Gehirn (Originalton Ove), und seine Auffassung findet auch noch Bestätigung, der Typ stellt sich beim Rückwärtsfahren mit seinem Anhänger so dusslig anstellt, das er Ove Briefkasten schrottet.

Frederick Backmanns Debütroman: „Ein Mann namens Ove“ ist für mich ‚der Roman‘ des Jahres 2014. Ich habe das Buch von der ersten bis zur letzten Zeile genossen und diesen, auf den ersten Blick recht unsympathischen Zeitgenossen, lieb gewonnen. In dem Buch stehen so viele Weisheiten, die man sich auf der Zunge zergehen lassen sollte. Der Schreibstil ist humorvoll und leicht lesbar und dennoch schreibt der Autor niemals seicht, sondern immer mit viel Tiefe. Die Charaktere sind alle sehr liebevoll gezeichnet, man kann sie jede einzelne Person tatsächlich vorstellen. Die Protagonisten werden zu Menschen aus Fleisch und Blut, ja, sie werden zu Nachbarn. Herrlich, wie sich auch diese Katze in Oves Leben einschleicht, und das, obwohl er Katzen gar nicht mag.

Unser Hauptprotagonist ist ein Mensch mit einem großen Herzen. Das hat der Arzt ihm gesagt und ein großes Herz hat er auch bildlich gesprochen. Obwohl sich dies seinen Mitmenschen nicht sofort erschließt, denn Ove ist nach außen hin eher stachlig, aber wer sich die Mühe macht und ihn näher kennenlernt, wie z.B. seine neue Nachbarin Parvaneh, der weiß um diesen Schatz. Ove ist Ove. Als sein Vater starb, er war erst 16 Jahre, als seine Mutter starb war er erst 7, da verlor er sein Lachen. Erst mit Sonja kam das Lachen wieder in sein Leben. Wenn Sonja kicherte, klang es so, wie Ove sich kichernde Champagnerbläschen vorstellte. Sonja, die ihn so zu nehmen wusste wie er war, war seine große und einzige Liebe. Er fand, er habe nicht gelebt, bevor sie in sein Leben kam. Und als sie es verließ, war es wieder dasselbe.

Der Leser erfährt in Rückblenden wie Ove zu dem Menschen wurde, der er war. Oves Leben war nicht immer leicht, doch mit Sonja kam Farbe in sein Leben. Sonja nannte ihn einmal im Scherz, den unflexibelsten Mann der Welt. Und doch führten die beiden eine wunderbare Ehe. Die Liebe zwischen den beiden hat mich sehr berührt.

Owes Grundeinstellung war: „Der, der nicht so viel schwätzt, redet auch nur selten Mist.“ Und danach halte ich mich jetzt.

Fazit: Unbedingt Lesen.

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(48)

68 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 40 Rezensionen

generationen, irland, intrigen, das haus der lady armstrong, andrew o`connor

Das Haus der Lady Armstrong

Andrew O'Connor , Marie Rahn
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 16.06.2014
ISBN 9783548285757
Genre: Historische Romane

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(106)

232 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 12 Rezensionen

thriller, homosexualität, italien, serienmörder, berlin

Nachtprinzessin

Sabine Thiesler
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.03.2013
ISBN 9783453435247
Genre: Krimi und Thriller

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262 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 65 Rezensionen

thriller, rache, mord, bestatterin, bestattungsinstitut

Totenfrau

Bernhard Aichner
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei btb, 10.03.2014
ISBN 9783442754427
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Vom Autoren Bernhard Aichner hatte ich bisher noch nichts gelesen. Die „Totenfrau“ hat mich von der ersten bis zur letzten Zeile gefesselt und wirkt auch jetzt noch in mir nach, d.h. eigentlich bin ich sprachlos und geschockt. Aber muss ein guter Thriller nicht so sein? Übrigens, hat der Autor für die Recherche zu dem Roman ein halbes Jahr bei einem Bestattungsinstitut als Aushilfe gearbeitet.

Inhalt:

Blum ist Bestatterin. Sie ist liebevolle Mutter zweier Kinder, sie besticht durch ihr großes Herz, ihren schwarzen Humor und ihre Coolness. Blum fährt Motorrad, sie trinkt gerne und ist glücklich verheiratet. Blums Leben ist gut. Doch plötzlich gerät dieses Leben durch den Unfalltod ihres Mannes, eines Polizisten, aus den Fugen. Vor ihren Augen wird Mark überfahren. Fahrerflucht. Alles bricht auseinander. Blum trauert, will sich aber mit ihrem Schicksal nicht abfinden. Das Wichtigste in ihrem Leben ist plötzlich nicht mehr da. Ihr Halt, ihr Glück. Durch Zufall findet sie heraus, dass mehr hinter dem Unfall ihres Mannes steckt, dass fünf einflussreiche Menschen seinen Tod wollten.

Blum sucht Rache. Was ist passiert? Warum musste Mark sterben? Als sie die Antworten gefunden hat, schlägt sie zu. Erbarmungslos. Warum sie das tut? Warum sie dazu fähig ist? Die Antwort darauf liegt Jahre zurück.

Schreibstil:

Mir persönlich hat der Schreibstil sehr gut gefallen. Knappe, prägnante Sätze, auf da Wesentliche reduziert. Dadurch wurde Stimmung und Atmosphäre erzeugt und zugleich die Spannung vorangetrieben. Der Roman entwickelte einen eigenartigen Sog, ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen, wollte wissen, wie es weitergeht.

Charaktere:

Blum, die Frau mit den zwei Gesichtern, die ihren Kindern eine liebevolle Mutter ist, die ihren Schwiegervater Karl bei sich aufgenommen hat und ihn pflegt und auch für ihren Angestellten Reza eine tolle Chefin ist, die aber eiskalt und unbarmherzig zuschlägt, gegen Menschen ist, die es ihrer Meinung nach verdient haben. Bei ihr gibt es kein entweder oder. Diese Frau ist eine tickende Zeitbombe, sympathisch war sie mir nicht. Ihre Gnadenlosigkeit hat mich erschüttert.

Oh ja, sie erinnert tatsächlich an Lisbeth Salander, wie auf dem Cover geschrieben steht. Blum ist genau wie diese ein ungewöhnlicher Charakter, eine Kämpferin und Soziopathin. Aber sie ist noch um einiges härter. Sie kennt weder Reue, noch ist sie sich irgendeiner Schuld bewusst.

Dagegen ist Mark, ihr Ehemann, ein Sympathieträger. Er wird liebevoll gezeichnete. Jedenfalls was wir durch Blums Gedanken an ihn erfahren. Auch Reza, der stille, aber absolut zuverlässige Mitarbeiter wird gut beschrieben. Und der durch Krankheit schwer gehandikapte Schwiegervater wirkt wie der sprichwörtlichen Bilderbuchopa.

Minuspunkte bekam Marks Kollege Massimo von mir, weil er, kaum dass sein Kollege unter der Erde ist, dessen Frau anbaggert, anstatt sich um seine alkoholkranke Frau zu kümmern. Und dann gibt es ja auch noch Dunja, die Frau die soviel durchmachen musste, die traumatisiert ist und niemandem traut. Sie alle kommen überzeugend rüber.

Meine Meinung:

Schon der Prolog war der Knaller. Ein ungewöhnlicher Start. Aber er lässt erahnen, was auf dem Leser zukommt. Der Roman ist nichts für schwache Nerven. Manche Szenen durfte ich mir nicht so genau vorstellen, sonst hätte ich das Buch nicht zu Ende lesen können. Die Spannung ist durchgängig und lässt einem nicht mehr los. Selbstjustiz ist ein heißes Thema. Ich bin immer noch angewidert und fasziniert, ob dieser Konsequenz.

Fazit: Spannender Lesestoff … unbedingt lesen.

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165 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 74 Rezensionen

sekte, krimi, odenwald, mord, colonia dignidad

Celeste bedeutet Himmelblau

Brigitte Pons
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 03.04.2014
ISBN 9783802593888
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Bereits der Prolog wirft Fragen auf und zieht den Leser sofort in die Geschichte.

Ein Bauer wird tot auf seinem Acker aufgefunden. Er muss schon länger dort gelegen haben, denn die Leiche ist befallen vonTierfraß.

Der junge Polizeibeamte Frank Liebknecht und seine Chefin Brunhilde Schreiner werden an den Tatort gerufen. Frank hatte sich erst kürzlich von Darmstadt in das Provinzörtchen Vielbrunn versetzen lassen. Er trägt eine Narbe im Bauchraum. Es hatte wohl an seiner früheren Dienststelle einen Vorfall gegeben, über den er jedoch schweigt.

Die Kollegen aus der Großstadt werden zu dem Fall hinzugezogen. Diese gehen von einem Unfall mit Todesfolge aus. Frank  gibt sich damit nicht zufrieden und macht sich auf eigene Faust ans Ermitteln und deckt nach und nach spektakuläre Hinweise um eine junge Frau, ein ungeborenes Kind und eine ominöse Sekte auf.

Der erste Krimi einer Serie um Frank Liebknecht. Mir war der Hauptprotagonist sehr sympathisch, obwohl er nicht immer sehr professionell vorgeht. Auch die anderen Personen sind plastisch beschrieben, so dass man sie sich gut vorstellen kann. Der Schreibstil ist leicht lesbar und manchmal sogar poetisch, allerdings fand ich den Handlungsverlauf doch ein bisschen zäh. Irgendetwas hat mir gefehlt, ich kann nicht sagen was, der Funke ist jedenfalls nicht zu 100 % übergesprungen-

Dennoch ein durchaus empfehlenswerter Krimi, der dem Leser gut unterhält.

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37 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

mandela, südafrika, apartheid, gefängnis, gefängnisinsel

Mandela

Christo Brand , Barbara Jones , Michael Bayer , Sigrid Schmid
Fester Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Residenz, 13.03.2014
ISBN 9783701733392
Genre: Biografien

Rezension:

Auf dieses Buch habe ich mit Spannung gewartet. Die Geschichte einer Freundschaft zwischen dem Gefängniswärter Christo Brand und seinem Gefangenen, dem späteren Friedensnobelpreisträger Nelsen Mandela, von Christo Brand erzählt.

Der Autor erlebt zunächst eine unbeschwerte Kindheit auf der Farm seiner Eltern. Diese sind Buren und lehren dem Jungen von klein auf einen respektvollen Umgang mit allen Menschen, egal welcher Hautfarbe. Seine Freizeit verbringt er mit den Kindern der farbigen Arbeiter. Rassismus ist für ihn kein Thema. Erst als er und seine Eltern gezwungen sind in der Stadt zu leben, erfährt er die rigorose Unterdrückung der schwarzen Bevölkerung. Als 19jähriger bewirbt er sich um einen Posten als Gefängniswärter, um den Wehrdienst zu entgehen und wird prompt auf die berüchtigte Gefängnisinsel Robben Island berufen, diese liegt ca. 7 km vom Festland entfernt und war früher eine Lebrakolonie.

Hier begegnet er den 60jährigen ANC-Häftling Nelsen Mandela. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte er von diesem Mann noch nicht einmal gehört. Mandela, der zu lebenslanger Zwangsarbeit und Einzelhaft verurteilt ist, beeindruckt in schon bald durch seine stille Würde und Demut.

Auf Robben Island sind noch weitere ANC-Mitglieder inhaftiert. Doch Mandela gilt von Anfang an als ihr unbestrittener Anführer. Er hat eine natürliche Führungsbegabung, die er jedoch mit Charme und Humor einsetzt, er kann Menschen für sich einnehmen (auch Gefängniswärter). Christo Brand lernt diesen ganz besonderen Gefangenen zu schätzen und erweist Mandela immer wieder kleine Annehmlichkeiten, die ihm, dem Gefängniswärter, sollten seine Handlungen publik werden, selber Kopf und Kragen kosten konnten.

Mandela und seine Kameraden sind eine Gruppe enger Freunde, die sich gegenseitig durch jede Entbehrung helfen. Sie können die lange Haft nur überstehen, indem sie ständig tätig sind, ihr Gehirn beschäftigen, die Tage mit Aktivitäten ausfüllen. Mandela verwendet jede freie Minute um sich fortzubilden. Er hält Bildung für die „Zukunft des Landes“. Sein Mantra an seine Mitgefangenen lautet: „Die Zeit im Gefängnis vergeht schneller, wenn ihr euch weiterbildet.“

Mich hat das Buch sehr beschäftigt, obwohl es wirklich sehr leicht und flüssig zu lesen ist, hinterließ es bei mir einen starken Eindruck. Das liegt natürlich vor allem an der Person von Nelsen Mandela, ich wollte einfach mehr von ihm erfahren. Mandela, der schon zu Lebzeiten zur Legende wurde und der weltweite Verehrung erfuhr. Er wurde zum Hoffnungsträger eines gerechten, nichtrassistischen Südafrika, in dem alle Menschen ungeachtet ihrer Hautfarbe in Frieden leben können. Nur er konnte eine friedliche Lösung herbeiführen, nachdem Südafrika mehr und mehr einem Bürgerkrieg zusteuerte.

Christo Brand war unglaublich stolz darauf, als 2005 die Nelson Mandela Foundation das Buch A Prisoner in the Garden herausbrachte, in dem ein Kapitel ihm und seiner Beziehung zu Mandela gewidmet war.

Fazit: Ein absolut lesenswertes Buch, das an keiner Stelle langweilt. Im Gegenteil, nebenbei habe ich viel dazu gelernt. Das Buch bringt zum Nachdenken und selbst wenn man es aus der Hand legt, beschäftigt es einem in Gedanken weiter.

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