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10 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Good Morning, Mr. Mendelssohn

Rosemarie Marschner
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 10.03.2017
ISBN 9783423261425
Genre: Historische Romane

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27 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

koran, syrien, reportage, is, gesellschaft

Inside IS - 10 Tage im 'Islamischen Staat'

Jürgen Todenhöfer
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Penguin, 12.12.2016
ISBN 9783328100836
Genre: Sachbücher

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29 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

sachbuch, gehirn, hirn, synapsen, thebrain

The Brain

David Eagleman , Jürgen Neubauer
Fester Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Pantheon, 06.03.2017
ISBN 9783570552889
Genre: Sachbücher

Rezension:

Klappentext
Unterhaltend und fundiert: Ein Pageturner über die Hirnforschung

Die Hirnforschung macht rasante Fortschritte, aber nur selten treten wir einen Schritt zurück und fragen uns, was es heißt, ein Lebewesen und Mensch zu sein. Der renommierte Neurowissenschaftler David Eagleman nimmt uns mit auf die Reise durch das Gewirr aus Milliarden von Hirnzellen und Billionen von Synapsen – und zu uns selbst.
Das sonderbare Rechengewebe in unserem Schädel ist der Apparat, mit dem wir uns in der Welt orientieren, Entscheidungen treffen und Vorstellungen entwickeln. Seine unendlich vielen Zellen bringen unser Bewusstsein und unsere Träume hervor. In diesem Buch baut Bestsellerautor David Eagleman eine Brücke zwischen der Hirnforschung und uns, den Besitzern eines Gehirns. Er hilft uns, uns selbst zu verstehen. Denn ein besseres Verständnis unseres inneren Kosmos wirft auch ein neues Licht auf unsere persönlichen Beziehungen und unser gesellschaftliches Zusammenleben: wie wir unser Leben lenken, warum wir lieben, was wir für wahr halten, wie wir unsere Kinder erziehen, wie wir unsere Gesellschaftspolitik verbessern und wie wir den menschlichen Körper auf die kommenden Jahrhunderte vorbereiten können.

Der Autor
David Eagleman, geboren 1971, wurde in Neurowissenschaften promoviert und war Schüler des legendären Biologen Francis Crick. Er ist einer der angesehensten und bekanntesten Hirnforscher der Welt. Eagleman forscht und lehrt über das Unbewusste und die menschliche Wahrnehmung an der Stanford University. Mit »Fast im Jenseits«, einer Sammlung von kurzen Geschichten über das Leben nach dem Tod, gelang ihm ein in 20 Sprachen übersetzter Weltbestseller. Zuletzt ist bei Pantheon von ihm erschienen »Inkognito. Die geheimen Eigenleben unseres Gehirns« (2013).

Meine Meinung

Story

Das menschliche Gehirn ist immer noch ein Ort, der trotz Hightechmedizin immer noch nicht vollständig erforscht worden ist. David Eagleman ist ein führender Wissenschaftler auf dem Gebiet der Wahrnehmung. Durch seine verständliche Art wird er auch der Rockstar unter den Neurowissenschaftlern genannt. Wie nehmen Menschen ihre Umwelt war, kann man mit der Haut sehen ( kann man ), kann man mit einer Gehirnhälfte leben ( Kann man), wie kommt es, dass man die Zeit unterschiedlich wahr nimmt, wie entsteht Sympathie und Sinnestäuschung, was ist mit künstlicher Intelligenz, was geschieht im Hirn, mit seinen 1 Billiarden Synapsenverbindungen, (1.000.000.000.000.000 ) wenn man nur ein Glas hebt und trinkt ? Eagleman gibt Antworten auf diese und andere Fragen. Dabei erfährt der Leser wie weit die Hirnforschung heute ist und wo noch Lücken sind.

Schreibstil

Ein Neurowissenschaftler, der ein Buch schreibt, da wissen sicherlich einige nicht, was das für ein Wissenschaftler ist. Die Frage ob man das, was er schreibt, überhaupt versteht, liegt nahe. Doch schon nach den ersten Seiten wird klar, dass das Buch in einen Schreibstil gehalten ist, der es auch Leihen ermöglich den Inhalt zu verstehen. Immer wieder erläuterter Eagleman, anhand von Fall Beispielen seine Ausführungen.

Mein Fazit


Sachbücher zu lesen ist immer ein Abenteuer. Kann man dem Inhalt folgen, ist ein Grundwissen erforderlich, schmeißt der Autor mit Fachbegriffen um sich. Alles weit gefehlt. Das Buch ist so gehalten, dass jeder Leser dem Thema folgen kann, dazu gibt es immer wieder Beispiele, die der Leser auch selber nachmachen kann. Der Autor redet den Leser mit Du an, was eine besondere Beziehung zwischen Leser und Autor schafft. Das Buch ist so, wie ein Sachbuch sein sollte, leicht verständlich und informativ. Am Ende schafft es das Buch, das der Leser ein ganz anderes Verständnis zu seiner eigenen Wahrnehmung findet.
Von mir bekommt das Buch volle fünf von fünf Leseratten/Sternen und eine absolute Leseempfehlung.

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

historischer roman, geschichte, männlicher protagonist, deana zinßmeiste, goldmann verlag

Das Lied der Hugenotten

Deana Zinßmeister
Flexibler Einband: 460 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.01.2017
ISBN 9783442484096
Genre: Historische Romane

Rezension:

Klappentext
Wenn um den Glauben gekämpft wird, kann nur die Liebe gewinnen.

Paris 1572. In der blutigen Bartholomäusnacht muss der Hugenottenjunge Pierre miterleben, wie sein Zuhause ausgelöscht wird. Sein Vater flüchtet mit ihm und der kleinen Schwester Magali in die Provinz Touraine. Um in Frieden leben zu können, passen sie sich dem katholischen Dorf an. Jahre später ahnen selbst Pierre und Magali nicht, dass sie einmal Hugenotten waren. Doch eines Tages erfährt Pierre durch einen Zufall die Wahrheit und seine Erinnerung kehrt zurück – mit schrecklichen Folgen

Die Autorin

Deana Zinßmeister widmet sich seit einigen Jahren ganz dem Schreiben historischer Romane. Bei ihren Recherchen wird sie von führenden Fachleuten unterstützt, und für ihren Bestseller »Das Hexenmal« ist sie sogar den Fluchtweg ihrer Protagonisten selbst abgewandert. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern im Saarland.

Meine Meinung


Story
Die Nacht vom 23. auf den 24. August 1572 ist als die Bartholomäusnacht in die Geschichte Frankreich eingegangen. Eine Nacht unvorstellbarer Grausamkeiten gegen die damaligen Protestanten, auch Hugenotten genannt. Dieses Ereignis ist auch der Ausgangspunkt des neuen Roman von Deana Zinßmeister. Der Glasmacher Jacon wird wie alele anderen von den Ereignissen überrollt und muss aus Paris fliehen. Sein Wunsch nach La Rochell zu kommen wird im durch die Krankheit seiner erst ein paar Tage alten Tochter verwehrt. Er lebt fortan unter Christen und lebt seinen Glauben nicht öffentlich aus. Jahre später holen ihn die Ereignisse aber wieder ein und Jacon muss um das Leben seiner Familie fürchten. Neben dem Erzählstrang um Jacon kommt noch das Schicksal Olivers hinzu. Oliver und seine Schwester müssen seit dem Tod ihrer Mutter bei Verwandten unterkommen, doch die verhalten sich Oliver gegenüber ziemlich Sadistisch

Schreibstil
Das Buch ist einfach zu lesen. Die Autorin ist bekannt für ihre guten Recherche zu historischen Themen. So werden dem Leser Einblicke in das Leben der Hugenotten gegeben, ohne dass der Leser davon erdrückt wird bez. das Ganze zu langatmig wird

Charaktere
Deanna Zinßmeister versteht es sehr gut den Charakteren Leben einzuhauchen. Man fühlt als Leser mit. Insbesondere das Schicksal von Olivers geht einem sehr nahe.

Mein Fazit


Ganz besonders hat mir gefallen, dass Deana Zinßmeister zwar die Geschichte um Jacon erzählt, aber sich dabei kein Urteil erlaubt. Sie bleibt bei dem christlich /protestantischen Krieg neutral. Denn auch die Hugenotten stehen in Grausamkeit dem Christen nahe .Das Buch ist ein schöner, lesenswerter Roman, der alles hat was man sich um einen Historienroman wünschen kann. Egal ob Figuren oder Ereignisse, die Autorin versteht es sehr gut, genau so viel zu erzählen, das der Leser genug weiß um der Geschichte zu folgen, ohne dass dabei Längen aufkommen.
Ich vergebe eine Leseempfehlung und volle fünf von fünf Leseratten/Sternen.

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20 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

historischer roman, würzburg, die brücke über den main, brücke, unterfranken

Die Brücke über den Main

Roman Rausch
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.03.2017
ISBN 9783499272837
Genre: Historische Romane

Rezension:

Klappentext
Eine Brücke für alle Zeiten

Die Alte Mainbrücke in Würzburg blickt auf eine fast tausendjährige Geschichte zurück. Das wechselvolle Schicksal dieses Bauwerks erzählt Roman Rausch in einem großen, Jahrhunderte überwölbenden Roman. Von ihrem sagenhaften Bau über Zeiten von Bruderzwist, Not und Wohlstand, Hexenwahn und Bauernkrieg, bis zur Sprengung durch die Nazis vor den anrückenden Amerikanern wird hier die Geschichte einer Stadt und einer Landschaft zum Leben erweckt.

Ein historischer Roman wie ein Gemälde der Zeit

Der Autor
Roman Rausch, 1961 in Mainfranken geboren und aufgewachsen, arbeitete nach dem Studium der Betriebswirtschaft im Medienbereich und als Journalist. Für seine Würzburger Kommissar-Kilian-Krimis wurde er 2002 auf der Leipziger Buchmesse und 2011 mit dem Weintourismuspreis ausgezeichnet. 2015 folgte der Bronzene HOMER für «Die letzte Jüdin von Würzburg». Er lebt als Autor und Schreibcoach in Würzburg und Berlin.

Meine Meinung

Story
Die Brücke, die das linksmainische mit dem rechtsmainischen Würzburg verbindet, ist eine der ältesten Brückenbauwerke Deutschlands und Mittelpunkt des neuen Roman von Roman Rausch. Eingewoben in kleinen Geschichten erzählt der in Würzburg lebende Autor, die Geschichte der Brücke, aber auch die Geschichte der Stadt Würzburg.

Schreibstil
Das Buch ist leicht und flüssig zu lesen. Abwechselnd in kleinen Geschichten in und um Würzburg, folgen geschichtliche Abschnitte. Von den Anfängen bis in die heutige Zeit wird so die Geschichte der Stadt lebendig. Als roter Faden bleibt die Brücke allgegenwärtig. Dem Autor ist es gelungen Geschichte unterhaltsam wiederzugeben, auch die geschichtlichen Abrisse sind unterhaltsam, ohne auszuufern.

Charaktere
Die Charaktere sind wechselnd und Zeitepochen typisch. Sie wechseln stetig und sind so nicht lange im Gedächtnis. Sie bebildern eher die jeweilige, für die Zeit Epoche gültige Geschichte.

Mein Fazit


Mit "Die Brücke über den Main" ist es Roman Rausch ein weiteres Mal gelungen, Geschichte unterhaltsam zu erzählen. In kurzen Abschnitten erlebt der Leser, an Hand kurzer kleiner Geschichten, Einblicke in die jeweilige Epoche. Dazwischen erhellen kurze geschichtliche Abrisse, das Wissen um die damalige Zeit, rund um das Maintal. Und durch das Ganze schlängelte sich die Geschichte um die Brücke. Lesen und dabei was lernen, dass von einem Autor, der das gesunde Mittelmaß umzusetzen versteht. Da möchten wir mehr von.
Ich vergebe volle 5 von 5 Leseratten/Sternen  und eine Leseempfehlung.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Der Angstmacher

Noah Fitz
Flexibler Einband: 504 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 27.02.2017
ISBN 9781544182520
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Klappentext
Alles Böse ist vergänglich, nur das Schöne währet ewiglich.“ Über das Buch: Er kennt all ihre Ängste und all ihre Geheimnisse. Er weiß, wovor sich seine Opfer fürchten. Das, was sie einst geliebt haben, verwandelt er in einen Alptraum. Psychologe Johannes Hornoff und Hauptkommissar Breuer stehen vor einem Rätsel: Warum lässt der Serienkiller seine Opfer wieder frei, nachdem er sie gefangen und gefoltert hat, um sie dann später doch zu töten? Ist es wirklich so oder werden die Ermittler einfach nur getäuscht? Der Serienkiller nennt sich „Der Angstmacher“. Er hinterlässt keine Spuren. Bis auf eine Videokassette, auf der er seine grausamen Folterungen festgehalten hat, hat die Polizei nichts in der Hand.

Der Autor
Noah Fitz (Jahrgang 1978) hatte schon immer den Wunsch, Bücher zu schreiben und ein bekannter Autor zu werden. Im Laufe der Jahre sammelten sich bei ihm etliche Manuskripte an. Mit dem Selfpublishing bei Amazon öffnete sich für ihn eine Tür, um seinem Ziel näher zu kommen.
Ein Buch zu schreiben ist wie einen Film zu drehen, nur findet das Kino in den Köpfen der Leser statt und nicht auf der Leinwand; genau das ist am Schreiben so faszinierend für Noah Fitz.

Meine Meinung

Story
Völlig unterschiedliche Menschen verschwinden für ein paar Tage und tauchen dann seelisch zerstört wieder auf. Kurze Zeit später sind sie Tod. Was die Polizei findet, ist ein Video mit Grausamen Folter Szenen. Die Polizei steht wieder mal vor einem Rätsel und bittet ihren charismatischen Helfer Dr. Hornoff um Rat

Schreibstil
Das Buch wird aus der Sicht von Dr. Hornoff, dem Täter und dem Opfer erzählt, Naoh Fitz behält, wie schon aus den ersten Teilen, seinen einfachen gradlinigen Schreibstil bei. Insbesondere das Martyrium der Opfer kommt sehr glaubhaft an.

Charaktere
Die Charaktere sind alle gut gezeichnet. Von Teil zu Teil machen sie eine Entwicklung durch, die nachvollziehbar ist und schon zu einem festen Erzählstrang gehört, den man als Leser gerne weiter verfolgt.

Mein Fazit

Wie schon in den ersten Teilen geht es auch in diesen Teil schnell zur Sache. Die Rollen zwischen Ermittlern, Täter und Opfer sind klar verteilt. Doch nichts ist so, wie es scheint und die Geschichte nimmt eine Wendung. Auch dieses Mal nimmt das Privatleben des Dr.Honoff einen großen Teil der Geschichte ein, das ist nicht minder spannend und birgt auch manche Komik. Noah Fitz hat mit diesem Roman einen großen Schritt nach vorne gemacht. Es ist für mich der beste Teil der Hornoff Reihe. Dazu trägt auch das unkonventionelle Ende bei.
Ich weiß nicht, wie der Autor das noch toppen will und vergebe volle fünf von fünf Leseratten/Sternen einem dicken Plus dahinter und eine absolute Leseempfehlung für Thriller Fans.



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86 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

alaska, fracking, thriller, eis, familie

Lautlose Nacht

Rosamund Lupton , Christine Blum
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 11.11.2016
ISBN 9783423261210
Genre: Romane

Rezension:


Klappentext
Eine Frau, die alles riskiert. Ein Kind, das über sich hinauswächst. Eine lebensgefährliche Fahrt durch die arktische Nacht.Die britische Physikerin Yasmin fliegt mit ihrer zehnjährigen Tochter Ruby nach Alaska, um ihren Mann Matt zu treffen, der dort einen Dokumentarfilm dreht. Doch die Polizei empfängt sie mit der Nachricht, dass Matt weit oben im Polarkreis umgekommen ist. Yasmin will das nicht glauben. Sie ist überzeugt, dass Matt am Leben ist und ihre Hilfe braucht. Zusammen mit Ruby macht sie sich auf eine lebensgefährliche Reise durch ewiges Eis und ewige Nacht, um ihn zu finden. Und irgendwann bemerkt sie, dass jemand sie verfolgt. Jemand, der ihnen Böses will... Atmosphärisch, hochspannend – mit einem spektakulären Plot: der neue Roman von Bestsellerautorin Rosamund Lupton.

Die Autorin
Rosamund Lupton studierte in Cambridge, arbeitete als Literaturkritikerin und schrieb zahlreiche Drehbücher für Film und Fernsehen. Gleich mit ihrem Romandebüt ›Liebste Tess‹ wurde sie zur internationalen Bestsellerautorin mit Millionenauflage weltweit. Es wurde in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in London.

Meine Meinung

Story
Yasmin möchte ihren Mann Matt in Alaska treffen der dort als Naturfilmer arbeitet, doch am Flughafen wird ihr von der Polizei mitgeteilt, dasihr Mann vermisst wird, ja möglicherweise ums Leben gekommen ist.Yasmin will das nicht wahrhaben. Zusammen mit ihrer Tochter der gehörlosen aber hochbegabten Ruby macht sich die Astrophysikern auf dem Weg durch die ewige Nacht, und das ewige Eis um Matt zu finden , denn sie ist.est davon überzeugt, das Matt lebt und ihre Hilfe braucht.

Schreibstil
Das Buch ist einfach zu lesen, die Geschichte wird aus der Sicht von Ruby und Yasmin erzählt.Die lebensfeindliche Landschaft wird gut beschrieben und man kann sich gut darin wiederfinden.

Charaktere
Die Geschichte wird aus der Sicht von Mutter und Tochter erzählt. Nicht nur die unterschiedliche Beschreibung der Suche, auch das unterschiedliche Verhältnis von Mutter und Tochter zu Matt, werden gut vermittelt.

Mein Fazit

Die Suche nach einem vermissten Menschen ist nicht neu und schon mehrfach in Buch und Film erzählt worden. Dennoch kann man aus dem Stoff mit den richtigen Mitteln eine spannende Geschichte machen, wie z.B Rosamund Lupton in ihrem neuen Triller "Lautlose Nacht". Beeindruckend, wie es ihr gelingt, die Atmosphäre einzufangen, die Kälte, die trostlose Landschaft, die Hoffnungslosigkeit hinsichtlich der enormen weiten der Arktischen Tundra. Das und wie Menschen dort leben und dass ihr Lebensraum doch die Erdöl und Erdgas Förderung bedroht wird, hat Rosamund Lupton in einen spannenden Triller eingearbeitet. Ein Triller der von mir 5 von 5 Leseratten/Sterne bekommt.

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26 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

terror, is, jordanien, schwarze flaggen, joby warrick

Schwarze Flaggen

Joby Warrick , Cornelius Hartz
Fester Einband
Erschienen bei Theiss, Konrad, 01.01.2017
ISBN 9783806234770
Genre: Sachbücher

Rezension:

Klappentext
Es ist der 4. Februar 2015. Eine Frau wird gehenkt. Zusammen mit anderen IS-Kämpfern hatte sie eine Hochzeitsgesellschaft gestürmt. Bilder von zerfetzten Menschen gingen darauf durch das arabische Fernsehen.
Warum fühlte sich diese Frau von der Terrororganisation und den Botschaften ihres Gründers Al-Zarqawi angezogen? Warum sind es so viele, die sich dem IS anschließen? Und was hat das noch mit Religion zu tun?
Diesen Fragen ist der Reporter und zweifache Pulitzer-Preisträger Joby Warrick nachgegangen, er hat Gefängnisse besucht, mit Beamten, Terroristen und Agenten gesprochen. Warrick fördert dabei Unglaubliches zu Tage: In seiner wegweisenden Reportage beschreibt er die Beteiligung der US-Regierung unter George W. Bush und Barack Obama an der blutigen Karriere Al-Zarqawis! Der Blick auf die Wurzeln des IS zeigt auch, welche neue Kraft - anstelle der Religion - den Terror heute antreibt. Ein packend geschriebener, nuancierter Bericht, der durch Gründlichkeit und Präzision besticht.

Der Autor
Joby Warrick ist seit 1996 Reporter der Washington Post und zählt zu den wenigen Autoren, die zweimal den Pulitzer-Preis gewonnen haben. Beim ersten Mal als Journalist und jetzt als Autor von ›Schwarze Flaggen‹ für sein Arbeite über den IS.

Meine Meinung

Story

Plötzlich war er da, der islamische Staat. Zum ersten Mal ist es einer Terrororganisation gelungen einen Staat zu errichten und so eine Basis für den Terror, der von den Herrschern des IS-Regimes ausgeht, zu erlangen. Die angrenzenden Staaten aber auch die Weltmächte müssen mit ansehen, wie es den Truppen gelingt, in kürzester Zeit ein Gebiet zu erobern, größer als Israel und der Libanon zusammen. Nicht nur Waffen amerikanischer Bauart auch Ölquellen fallen den Schergen in die Hände und damit viel Geld. Doch woher kamen die Soldaten des IS, wie konnte der IS so stark werden und warum haben die Geheimdienste so versagt. Der zweifache Pulitzer Preisträger Joby Warrick geht in seinem neuen Buch diesen und weiteren Fragen nach.

Schreibstil

Das Buch hat durchaus Romancharakter,. chronologisch erzählt der Autor, wie der Aufstieg der IS zustande kam. Bei der Lektüre kommt durchaus Spannung auf. Die Geschichte verliert sich dabei auch nicht in lange Erklärungen, kurz wie möglich, so lang wie nötig. Auch das oft komplizierte Stammes-Gefüge wird einfach erklärt.

Mein Fazit

Der Nahe Osten ist schon immer ein Ort der Gewalt und des Krieges gewesen. Man kann 100 Bücher lesen und weiß immer noch nicht alles über die komplizierten Zusammenhänge. Entwicklungen, die wir heute sehen, haben ihren Ursprung oft schon vor 100 Jahren. Das Buch von Joby Warrick kann auch nicht den ganzen Zusammenhang aufzeigen. Dennoch ist es dem Autor gelungen, eine Passage daraus sinnvoll und nachvollziehbar aufzuzeigen. Dabei ist das Buch spannend, was für ein Sachbuch nicht immer der Fall ist. Selbst Leser, die mit dem Thema Naher Osten nicht vertraut sind, kommen mit dem Buch gut zu Recht.Es ist informativ, spannend, recht einfach zu lesen.Für mich, der viel über das Thema Naher Osten liest, eins der besten Bücher seit Langem. Den Pulitzer Preis hat es zu Recht bekommen. Ich hoffe noch mehr von dem Autor, der für die Washington Post schreibt zu lesen. Von mir gibt es volle fünf von fünf Leseratten/Sternen  und eine Leseempfehlung.

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64 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

kreuzfahrt, sarah lotz, tag vier, gänsehautfeeling, mystery

Tag Vier

Sarah Lotz , Thomas Bauer
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.04.2016
ISBN 9783442314171
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Klappentext
Drei Tage im Paradies, aber am vierten bricht die Hölle los.

Am vierten Tag einer Kreuzfahrt durch den Golf von Mexiko hält das betagte Schiff „Beautiful Dreamer” plötzlich und unerwartet an. Die Maschinen lassen sich nicht wieder starten, es gibt keinen Strom, keinen Funkempfang, und weder Passagiere noch Crew-Mitglieder können Rettung anfordern. Als die Situation sich verschlimmert und das Essen sich dem Ende neigt, beginnt die Besatzung unruhig zu werden. Und dann wird noch die Leiche einer jungen Frau in ihrer Kabine entdeckt, Panik bricht aus. An Bord hält sich ein Mörder auf – aber das ist noch nicht alles: Merkwürdige Dinge geschehen, und bald wünschten alle, es wäre nur ein Mörder, der unter ihnen ist.

Die Autorin

Sarah Lotz ist Drehbuch- und Romanautorin und lebt mit ihrer Familie und diversen Tieren in Kapstadt, Südafrika. www.sarahlotz.com

Meine Meinung

Story
Alles läuft gut auf der Kreuzfahrt durch die Karibik, bis zum vierten Tag, als plötzlich die Motoren ausgehen und das Kreuzfahrtschiff, mit über 2900 Menschen an Bord, zum Stehen kommt. Während der Kapitän noch von einem kurzen Zwischenfall redet, beginnt für die Schiffbesatzung eine schwer Zeit. Die Passagiere werden immer ungehaltener. Als auch an den nächsten Tagen kein Weiterkommen in Sicht.st, spitz sich die Situation zu. Handys, Funk alles funktioniert nicht und Hilfe ist auch nicht in Sicht. Als die Passagiere erfahren, dass es auf dem Schiff einen Mordfall gibt, bricht Panik aus.

Schreibstil

Das Buch hat einen außergewöhnlichen Schreibstil. Der erste Teil beschäftigt sich mit den Vorgängen auf dem Schiff, das wird aus unterschiedlichem Blickwinkel erzählt. Der zweite Teil erzählt die Geschichte in Form von Zeitungsberichten, während im dritten Teil einige Personen durch eine unbekannte Behörde verhört werden, der Epilog hat, so scheint es, nichts mit den ersten Teilen zu tun.

Charaktere
Die Darstellung der Ereignisse wird sowohl aus Sicht der Passagiere als auch aus der Sicht der Besatzung erzählt. Mit Letzteren ist es auch möglich, einen Bezug herzustellen. Man fühlt mit, unter welchen Druck diese stehen. Ein Bezug zu den Passagieren ist kaum möglich, dafür erfährt der Leser zu wenig über diese.

Mein Fazit

Das Buch ist recht ungewöhnlich, zu nächst einmal mal drei unterschiedliche Erzählweisen. Am Ende eines jeden Teils bleibt der Leser mit vielen Fragen zurück. Auch der Epilog liest sich seltsam, als wenn er nicht zum Buch gehört. Sicherlich werden sich einige Leser am Ende fragen, ob sie das Buch verstanden haben. An einigen Stellen nimmt das Buch Bezug auf das erste Buch der Autorin "Drei", auch diese endetet ungewöhnlich und ließ Fragen offen. Vielleicht bleibt den Leser die Hoffnung, dass ein weiteres Buch erscheint, in den dann alles aufgeklärt wird. Das Buch ist an sich recht gut gemacht, es ist spannend und durch den Erzählstil hebt es sich von den meisten Büchern ab. Auf jeden Fall bleibt das Buch hängen. Bleibt zu hoffen wie, und ob es weitergeht, weil dieses nicht ersichtlich ist, gebe ich dem Buch 3,5 Leseratten. Sollte es noch weiter gehen und die Fragen, die man hat, beantwortet werden, hätte es auch 4 oder 5 Leseratten verdient. So aber muss man gespannt sein, was nun und ob überhaupt etwas kommt, von einer Autorin, die durchaus viel Talent besitzt.
Ich vergebe wie gesagt, 3,5 von 5 Leseratten/Sternen .

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93 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

science fiction, avatare, virtuelle realität, unsterblich, digitale welt

Unsterblich

Jens Lubbadeh
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.07.2016
ISBN 9783453317314
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Klappentext
DIESE ZUKUNFT IST NUR EINEN KLICK ENTFERNT

Der Traum der Menschheit vom ewigen Leben ist Wirklichkeit geworden: Dank Virtual-Reality-Implantaten können die Menschen als perfekte Kopien für immer weiterleben. Auch Marlene Dietrich ist als Star wiederauferstanden und wird weltweit gefeiert – bis sie eines Tages spurlos verschwindet. Eigentlich unmöglich! Für den Versicherungsagenten Benjamin Kari wird aus der Suche nach ihrem digitalen Klon ein mörderisches Katz-und-Maus-Spiel.
Mit »Unsterblich« legt der Wissenschaftsjournalist Jens Lubbadeh einen Debütroman vor, der die Hybris unserer digitalisierten Gegenwartswelt schonungslos und packend entblößt.

Der Autor

Jens Lubbadeh ist freier Journalist und hat bereits für Technology Review, Greenpeace Magazin, Spiegel Online und viele weitere Print- und Digitalmedien geschrieben. Für seine Arbeit wurde er mit dem Herbert Quandt Medienpreis ausgezeichnet. "Unsterblich" ist sein erster Roman. Jens Lubbadeh lebt in Hamburg.
www.lubbadeh.de

Mein Fazit


Story

2044, der Tod ist gestorben, zumindest teilweise. Ein Hightech Unternehmen hat es möglich gemacht, dass von jedem Menschen Hologrammen angefertigt werden können, die nach dem Tod des Menschen weiterleben. Aber auch schon längst gestorbene Menschen können wieder auferstehen, z.B John F. Kennedy, der gerade wieder Präsident ist, zumindest sein Hologramm. Michael Jackson rockt wieder die Charts, zusammen mit Elvis Presley, aber auch Filmstars wie z.b Marlene Dietrich gibt es wieder- Und die ist plötzlich verschwunden, ja man glaubt sie soll ermordet sein. Aber wie ist das möglich ein Hologramm zu entführen geschweige denn zu ermorden. Der Versicherung Agent Benjamin Kari wird auf die Suche nach dem digitalen Klon geschickt.

Schreibstil
Das Buch ist, obwohl es viel zu erklären gibt, einfach zu lesen. Es ist schon erstaunlich, wie es dem Autor gelingt, auf knapp 450 Seiten eine neue Welt entstehen zu lassen und die ganzen Vorgänge rund um die neue Technologie zu erklären und dennoch spannend zu erzählen.

Charaktere
Hauptfigur ist Benjamin Kari. Die Geschichte wird aus seiner Sicht erzählt. Einen Bezug kann man indes nicht aufbauen, was auch nicht unbedingt vom Nachteil ist, so bleibt die Geschichte flüssig und recht temporeich.

Mein Fazit


Eine interessante Geschichte in einer Welt von morgen. Die Geschichte ist recht temporeich und spannend. Es sagt uns, welch ungewöhnliche Wege der Mensch gehen kann auf der Suche nach Unsterblichkeit. Kari muss im Laufe der Geschichte erkennen, dass das Unternehmen, für das er tätig ist, nicht ganz die Wahrheit sagt. Und das der Weg, den die Menschheit gewählt hat, auch nicht der richtige ist, obwohl sicherlich nachvollziehbar. Wenn der Lebenspartner früh stirbt, hat man noch den Klon. Schauspieler können weiter Filme drehen usw. Da die Klone für die Menschen an sich keine Gefahr darstellen, ist es für den Leser nicht ganz so einfach dafür zu sein oder dagegen.
Ich vergebe gute vier von fünf Leseratten/Sternen  und eine Leseempfehlung für S/F Fans.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

verstoßen, familienschicksal, mischa-trilogie, mischa (3), krieg

Mischa - Verstoßen

Noah Fitz
E-Buch Text: 277 Seiten
Erschienen bei Amazon Media, 17.12.2016
ISBN B01N0SABIY
Genre: Romane

Rezension:

Rezension der gesamten Trilogie ohne Spoiler

Klappentext

„Wann kommt Papa nach Hause?“, wollte die kleine Anita von ihrer Mutter wissen. „Das weiß ich nicht“, sagte Johanna Berg beruhigend, obwohl sie wusste, dass ihr Mann von den Russen abgeholt worden war, weil er sich für die Rechte der Deutschen eingesetzt hatte. Wahrscheinlich hatten sie ihn noch in der gleichen Nacht erschossen. „Warum haben die Männer unseren Papa verhaftet?“, hakte Anita mit besorgter Miene nach. „Weil wir Faschisten sind“, mischte sich der vierzehnjährige Gregor ein. Seine sechsjährige Schwester brachte ihn mit ihren Fragen schon immer schnell aus der Fassung. „Sind wir das, Mama? Faschisten?“, wimmerte das erschrockene Mädchen. Tränen glitzerten in ihren vor Angst flackernden Augen. „Nein, Liebes“, antwortete Johanna mit zittriger Stimme. ***** „Schnell! Packt eure Sachen und verschwindet von hier! Die kommen, um euch zu holen!“ Ein aufgeregter Nachbar stürmte ins Haus und zerrte an Johanna und ihren Kindern, um sie zur Eile zu bewegen. Michael schaute seine Mutter und die Geschwister mit weit aufgerissenen Augen an. Er rannte zum Fenster und sah, wie sich mehrere Männer mit Gewehren und finsteren Mienen dem Haus näherten. Einer schoss auf ihren Hund, als der sich auf die Eindringlinge stürzen wollte. Der laute Knall ließ alle zusammenfahren. Das arme Tier war auf der Stelle tot. Durch Michaels Körper ging ein Ruck. Anita begann zu weinen, das Baby greinte. ***** „Nein!“, schrie Johanna, als sie samt ihren Kindern von den Soldaten abgeführt wurde und zusehen musste, wie ihr Haus in Flammen aufging. „Verräter, Faschisten, Teufel ...“, hallten die Worte der Dorfbewohner in ihr nach, als Familie Berg und einige anderen Deutsche Richtung Bahnhof eskortiert wurden, um später in Viehwaggons nach Sibirien abtransportiert zu werden ...

Der Autor
Noah Fitz (Jahrgang 1978) hatte schon immer den Wunsch, Bücher zu schreiben und ein bekannter Autor zu werden. Im Laufe der Jahre sammelten sich bei ihm etliche Manuskripte an. Mit dem Selfpublishing bei Amazon öffnete sich für ihn eine Tür, um seinem Ziel näher zu kommen.
Ein Buch zu schreiben ist wie einen Film zu drehen, nur findet das Kino in den Köpfen der Leser statt und nicht auf der Leinwand; genau das ist am Schreiben so faszinierend für Noah Fitz.
Bei Fragen, Verbesserungsvorschlägen und Anregungen ist Noah Fitz unter noahfitz@gmx.de rund um die Uhr zu erreichen.

Meine Meinung
Story
Im Vielvölkerstaat Russland leben vor den 2. Weltkrieg auch eine große Gruppe ehemaliger Deutscher.Als der Zweite Weltkrieg ausbricht und Hitler Russland überfällt, machen die Russen auch die bei ihnen lebenden Deutschen mitverantwortlich.
Es beginnt eine große Deportationswelle, bei der die Deutschstämmigen aus ihren Häusern und Dörfern gerissen und in weit entfernte Gebiete verschleppt werden. Das viele den Transport nicht überleben wird hingenommen. Man will die Deutschen zur Zwangsarbeit in der Landwirtschaft einsetzen. Dabei werden auch Kinder nicht verschont. Dieses ist die Geschichte von Mischa .

Schreibstil

Das Buch ist einfach zu lesen, die Geschichte geht nah. Der Leser wird Zeuge an dem traurigen Schicksal der Familie Berg. In kurzen Kapiteln erzählt das Buch von der Deportation, von Verlusten und dem Leben auf dem Land, ohne dabei in völliger Düsternis zu bleiben. So gibt es auch Tage, an denen die drei Geschwister so was wie Freude erleben.

Charaktere
Mischa ist die Hauptfigur, über ihn erfährt der Leser auch das Schicksal seiner Geschwister. Nicht alle Russen auf die die Kinder stoßen sind ihnen feindlich gesonnen. In Onkel Emil finden die Kinder eine Art Vaterersatz. Das Boshafte wird durch den Russen Pulski verkörpert, er ist überall und schikaniert, wo er kann. Das ist nicht immer logisch, muss es aber auch nicht, man versteht, dass er stellvertretend für all die Russen steht, die nur auf Weisung von oben Hass gegen eine Bevölkerungsgruppe empfinden. In einer Nebengeschichte geht es um Mischa`s Bruder, der aus der Deportation fliehen kann und von den Russen verfolgt wird.

Mein Fazit


Die aus drei Teilen bestehende Geschichte steht für ein dunkles Kapitel des 2. Weltkrieges. Noah Fitz lässt den Leser am täglichen Leben des jungen Mischa`s teilhaben. Die Gefühle der Geschwister bei ihren Schicksalsschlägen sind nachfüllbar. Noah Fitz schafft es, das Niveau der Geschichte, über alle drei Teile zu halten. Eine interessante und spannende Geschichte, die Stellvertretern für viele Vertrieben Menschen steht, nicht nur deutsche.
Mir hat die Trilogie gut gefallen und ich vergebe vier von fünf Leseratten/Sternen und eine Leseempfehlung für Leser die diese Thematik mögen. 

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familienschicksal, mischa-trilogie, vergessen, mischa (2), schicksal der russland-deutschen

Mischa - Vergessen

Noah Fitz
E-Buch Text: 222 Seiten
Erschienen bei null, 27.11.2016
ISBN B01N6AEB3F
Genre: Romane

Rezension:

Rezension der gesamten Trilogie ohne Spoiler

Klappentext

„Wann kommt Papa nach Hause?“, wollte die kleine Anita von ihrer Mutter wissen. „Das weiß ich nicht“, sagte Johanna Berg beruhigend, obwohl sie wusste, dass ihr Mann von den Russen abgeholt worden war, weil er sich für die Rechte der Deutschen eingesetzt hatte. Wahrscheinlich hatten sie ihn noch in der gleichen Nacht erschossen. „Warum haben die Männer unseren Papa verhaftet?“, hakte Anita mit besorgter Miene nach. „Weil wir Faschisten sind“, mischte sich der vierzehnjährige Gregor ein. Seine sechsjährige Schwester brachte ihn mit ihren Fragen schon immer schnell aus der Fassung. „Sind wir das, Mama? Faschisten?“, wimmerte das erschrockene Mädchen. Tränen glitzerten in ihren vor Angst flackernden Augen. „Nein, Liebes“, antwortete Johanna mit zittriger Stimme. ***** „Schnell! Packt eure Sachen und verschwindet von hier! Die kommen, um euch zu holen!“ Ein aufgeregter Nachbar stürmte ins Haus und zerrte an Johanna und ihren Kindern, um sie zur Eile zu bewegen. Michael schaute seine Mutter und die Geschwister mit weit aufgerissenen Augen an. Er rannte zum Fenster und sah, wie sich mehrere Männer mit Gewehren und finsteren Mienen dem Haus näherten. Einer schoss auf ihren Hund, als der sich auf die Eindringlinge stürzen wollte. Der laute Knall ließ alle zusammenfahren. Das arme Tier war auf der Stelle tot. Durch Michaels Körper ging ein Ruck. Anita begann zu weinen, das Baby greinte. ***** „Nein!“, schrie Johanna, als sie samt ihren Kindern von den Soldaten abgeführt wurde und zusehen musste, wie ihr Haus in Flammen aufging. „Verräter, Faschisten, Teufel ...“, hallten die Worte der Dorfbewohner in ihr nach, als Familie Berg und einige anderen Deutsche Richtung Bahnhof eskortiert wurden, um später in Viehwaggons nach Sibirien abtransportiert zu werden ...

Der Autor
Noah Fitz (Jahrgang 1978) hatte schon immer den Wunsch, Bücher zu schreiben und ein bekannter Autor zu werden. Im Laufe der Jahre sammelten sich bei ihm etliche Manuskripte an. Mit dem Selfpublishing bei Amazon öffnete sich für ihn eine Tür, um seinem Ziel näher zu kommen.
Ein Buch zu schreiben ist wie einen Film zu drehen, nur findet das Kino in den Köpfen der Leser statt und nicht auf der Leinwand; genau das ist am Schreiben so faszinierend für Noah Fitz.
Bei Fragen, Verbesserungsvorschlägen und Anregungen ist Noah Fitz unter noahfitz@gmx.de rund um die Uhr zu erreichen.

Meine Meinung
Story
Im Vielvölkerstaat Russland leben vor den 2. Weltkrieg auch eine große Gruppe ehemaliger Deutscher.Als der Zweite Weltkrieg ausbricht und Hitler Russland überfällt, machen die Russen auch die bei ihnen lebenden Deutschen mitverantwortlich.
Es beginnt eine große Deportationswelle, bei der die Deutschstämmigen aus ihren Häusern und Dörfern gerissen und in weit entfernte Gebiete verschleppt werden. Das viele den Transport nicht überleben wird hingenommen. Man will die Deutschen zur Zwangsarbeit in der Landwirtschaft einsetzen. Dabei werden auch Kinder nicht verschont. Dieses ist die Geschichte von Mischa .

Schreibstil

Das Buch ist einfach zu lesen, die Geschichte geht nah. Der Leser wird Zeuge an dem traurigen Schicksal der Familie Berg. In kurzen Kapiteln erzählt das Buch von der Deportation, von Verlusten und dem Leben auf dem Land, ohne dabei in völliger Düsternis zu bleiben. So gibt es auch Tage, an denen die drei Geschwister so was wie Freude erleben.

Charaktere

Mischa ist die Hauptfigur, über ihn erfährt der Leser auch das Schicksal seiner Geschwister. Nicht alle Russen auf die die Kinder stoßen sind ihnen feindlich gesonnen. In Onkel Emil finden die Kinder eine Art Vaterersatz. Das Boshafte wird durch den Russen Pulski verkörpert, er ist überall und schikaniert, wo er kann. Das ist nicht immer logisch, muss es aber auch nicht, man versteht, dass er stellvertretend für all die Russen steht, die nur auf Weisung von oben Hass gegen eine Bevölkerungsgruppe empfinden. In einer Nebengeschichte geht es um Mischa`s Bruder, der aus der Deportation fliehen kann und von den Russen verfolgt wird.

Mein Fazit


Die aus drei Teilen bestehende Geschichte steht für ein dunkles Kapitel des 2. Weltkrieges. Noah Fitz lässt den Leser am täglichen Leben des jungen Mischa`s teilhaben. Die Gefühle der Geschwister bei ihren Schicksalsschlägen sind nachfüllbar. Noah Fitz schafft es, das Niveau der Geschichte, über alle drei Teile zu halten. Eine interessante und spannende Geschichte, die Stellvertretern für viele Vertrieben Menschen steht, nicht nur deutsche.
Mir hat die Trilogie gut gefallen und ich vergebe vier von fünf Leseratten/Sternen und eine Leseempfehlung für Leser die diese Thematik mögen. 

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Mischa - Vergessen

Noah Fitz
Flexibler Einband: 278 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 28.11.2016
ISBN 9781540698711
Genre: Romane

Rezension:

Rezension der gesamten Trilogie ohne Spoiler

Klappentext

„Wann kommt Papa nach Hause?“, wollte die kleine Anita von ihrer Mutter wissen. „Das weiß ich nicht“, sagte Johanna Berg beruhigend, obwohl sie wusste, dass ihr Mann von den Russen abgeholt worden war, weil er sich für die Rechte der Deutschen eingesetzt hatte. Wahrscheinlich hatten sie ihn noch in der gleichen Nacht erschossen. „Warum haben die Männer unseren Papa verhaftet?“, hakte Anita mit besorgter Miene nach. „Weil wir Faschisten sind“, mischte sich der vierzehnjährige Gregor ein. Seine sechsjährige Schwester brachte ihn mit ihren Fragen schon immer schnell aus der Fassung. „Sind wir das, Mama? Faschisten?“, wimmerte das erschrockene Mädchen. Tränen glitzerten in ihren vor Angst flackernden Augen. „Nein, Liebes“, antwortete Johanna mit zittriger Stimme. ***** „Schnell! Packt eure Sachen und verschwindet von hier! Die kommen, um euch zu holen!“ Ein aufgeregter Nachbar stürmte ins Haus und zerrte an Johanna und ihren Kindern, um sie zur Eile zu bewegen. Michael schaute seine Mutter und die Geschwister mit weit aufgerissenen Augen an. Er rannte zum Fenster und sah, wie sich mehrere Männer mit Gewehren und finsteren Mienen dem Haus näherten. Einer schoss auf ihren Hund, als der sich auf die Eindringlinge stürzen wollte. Der laute Knall ließ alle zusammenfahren. Das arme Tier war auf der Stelle tot. Durch Michaels Körper ging ein Ruck. Anita begann zu weinen, das Baby greinte. ***** „Nein!“, schrie Johanna, als sie samt ihren Kindern von den Soldaten abgeführt wurde und zusehen musste, wie ihr Haus in Flammen aufging. „Verräter, Faschisten, Teufel ...“, hallten die Worte der Dorfbewohner in ihr nach, als Familie Berg und einige anderen Deutsche Richtung Bahnhof eskortiert wurden, um später in Viehwaggons nach Sibirien abtransportiert zu werden ...

Der Autor
Noah Fitz (Jahrgang 1978) hatte schon immer den Wunsch, Bücher zu schreiben und ein bekannter Autor zu werden. Im Laufe der Jahre sammelten sich bei ihm etliche Manuskripte an. Mit dem Selfpublishing bei Amazon öffnete sich für ihn eine Tür, um seinem Ziel näher zu kommen.
Ein Buch zu schreiben ist wie einen Film zu drehen, nur findet das Kino in den Köpfen der Leser statt und nicht auf der Leinwand; genau das ist am Schreiben so faszinierend für Noah Fitz.
Bei Fragen, Verbesserungsvorschlägen und Anregungen ist Noah Fitz unter noahfitz@gmx.de rund um die Uhr zu erreichen.

Meine Meinung
Story
Im Vielvölkerstaat Russland leben vor den 2. Weltkrieg auch eine große Gruppe ehemaliger Deutscher.Als der Zweite Weltkrieg ausbricht und Hitler Russland überfällt, machen die Russen auch die bei ihnen lebenden Deutschen mitverantwortlich.
Es beginnt eine große Deportationswelle, bei der die Deutschstämmigen aus ihren Häusern und Dörfern gerissen und in weit entfernte Gebiete verschleppt werden. Das viele den Transport nicht überleben wird hingenommen. Man will die Deutschen zur Zwangsarbeit in der Landwirtschaft einsetzen. Dabei werden auch Kinder nicht verschont. Dieses ist die Geschichte von Mischa .

Schreibstil

Das Buch ist einfach zu lesen, die Geschichte geht nah. Der Leser wird Zeuge an dem traurigen Schicksal der Familie Berg. In kurzen Kapiteln erzählt das Buch von der Deportation, von Verlusten und dem Leben auf dem Land, ohne dabei in völliger Düsternis zu bleiben. So gibt es auch Tage, an denen die drei Geschwister so was wie Freude erleben.

Charaktere

Mischa ist die Hauptfigur, über ihn erfährt der Leser auch das Schicksal seiner Geschwister. Nicht alle Russen auf die die Kinder stoßen sind ihnen feindlich gesonnen. In Onkel Emil finden die Kinder eine Art Vaterersatz. Das Boshafte wird durch den Russen Pulski verkörpert, er ist überall und schikaniert, wo er kann. Das ist nicht immer logisch, muss es aber auch nicht, man versteht, dass er stellvertretend für all die Russen steht, die nur auf Weisung von oben Hass gegen eine Bevölkerungsgruppe empfinden. In einer Nebengeschichte geht es um Mischa`s Bruder, der aus der Deportation fliehen kann und von den Russen verfolgt wird.

Mein Fazit


Die aus drei Teilen bestehende Geschichte steht für ein dunkles Kapitel des 2. Weltkrieges. Noah Fitz lässt den Leser am täglichen Leben des jungen Mischa`s teilhaben. Die Gefühle der Geschwister bei ihren Schicksalsschlägen sind nachfüllbar. Noah Fitz schafft es, das Niveau der Geschichte, über alle drei Teile zu halten. Eine interessante und spannende Geschichte, die Stellvertretern für viele Vertrieben Menschen steht, nicht nur deutsche.
Mir hat die Trilogie gut gefallen und ich vergebe vier von fünf Leseratten/Sternen und eine Leseempfehlung für Leser die diese Thematik mögen. 

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elefanten, trauer, liebe, tod, afrika

Die Spuren meiner Mutter

Jodi Picoult , Elfriede Peschel
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 29.08.2016
ISBN 9783570102367
Genre: Romane

Rezension:

Klappentext
Mitreißend und berührend: Eine Tochter auf der Suche nach ihrer verschwundenen Mutter

Die dreizehnjährige Jenna sucht ihre Mutter. Alice Metcalf verschwand zehn Jahre zuvor spurlos nach einem tragischen Vorfall im Elefantenreservat von New Hampshire, bei dem eine Tierpflegerin ums Leben kam. Nachdem Jenna schon alle Vermisstenportale im Internet durchsucht hat, wendet sie sich in ihrer Verzweiflung an die Wahrsagerin Serenity. Diese hat als Medium der Polizei beim Aufspüren von vermissten Personen geholfen, bis sie glaubte, ihre Gabe verloren zu haben. Zusammen machen sie den abgehalfterten Privatdetektiv Virgil ausfindig, der damals als Ermittler mit dem Fall der verschwundenen Elefantenforscherin Alice befasst war. Mit Hilfe von Alices Tagebuch, den damaligen Polizeiakten und Serenitys übersinnlichen Fähigkeiten begibt sich das kuriose Trio auf eine spannende und tief bewegende Spurensuche – mit verblüffender Auflösung.

Die Autorin

Jodi Picoult, geboren 1967 in New York, studierte in Princeton und Harvard. Seit 1992 schrieb sie mehr als zwanzig Romane, von denen viele Platz 1 der New-York-Times-Bestsellerliste waren. Die Autorin wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, wie etwa 2003 mit dem renommierten New England Book Award. Picoult lebt mit ihrem Mann, drei Kindern und zahlreichen Tieren in Hanover, New Hampshire. "Die Spuren meiner Mutter" ist nach dem Weltbestseller "Bis ans Ende der Geschichte" ihr zweiter Roman bei C. Bertelsmann.

Meine Meinung


Story
Jenna, 13 Jahre ist auf der Suche nach ihrer Mutter Alice.
Die ist, seit Jenna 3 Jahre alt war, nach einem Unfall im Elefantenreservat plötzlich und rätselhaft verschwunden. Auch ihre Großmutter, bei der Jenna aufwächst, will ihr nicht sagen, was einst geschehen ist. Und so macht sich das überaus intelligente Mädchen auf die Suche. Hilfe findet sie in dem meist betrunkenen Privatdetektiv Vergil Stanhope und Serenity Jones ein Medium ohne mediale Kräfte. Das seltsame Trio geht auf die Suche und stößt dabei auf immer neue Rätsel. Für Vergil und Serenity ist.die Suche aber auch eine Suche nach dem, was sie im Leben verloren haben.

Schreibstil
Das Buch ist einfach zu lesen und wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Trotz des schicksalhaften Themas schwingt auch eine Prise Humor mit. Insbesondere, wenn die Geschichte aus der Sicht von Jenna erzählt wird, kommt man oft ins Schmunzeln.

Charaktere
Mit Vergil, Serenity und Jena kann man sich schnell anfreunden. Vom Leben enttäuscht, versuchen insbesondere Vergil und Serenity ihr Leben zu meistern. Neben den menschlichen Charakteren sind es die Elefanten, die die Geschichte bereichern. Mal traurig, mal ergreifend, sie machen einen Großteil der Geschichte aus.

Mein Fazit


Jodi Picoult ist es gelungen ein ernstes Thema, die weltweite Jagt auf Elefanten, mit einer herzzerreißenden Geschichte zu verknüpfen. Sympathische Charaktere, eine stimmige Geschichte und viel Wissenswertes über Elefanten, sowie ein Ende mit Knalleffekt machen die Geschichte absolut lesenswert und das lesen zu einem Vergnügen.
Ich vergebe volle fünf von fünf Leseratten/Sternen und eine absolute Leseempfehlung.

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Mischa - Vertrieben

Noah Fitz
Flexibler Einband: 326 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 14.09.2015
ISBN 9781517352264
Genre: Romane

Rezension:

Rezension der gesamten Trilogie ohne Spoiler

Klappentext

„Wann kommt Papa nach Hause?“, wollte die kleine Anita von ihrer Mutter wissen. „Das weiß ich nicht“, sagte Johanna Berg beruhigend, obwohl sie wusste, dass ihr Mann von den Russen abgeholt worden war, weil er sich für die Rechte der Deutschen eingesetzt hatte. Wahrscheinlich hatten sie ihn noch in der gleichen Nacht erschossen. „Warum haben die Männer unseren Papa verhaftet?“, hakte Anita mit besorgter Miene nach. „Weil wir Faschisten sind“, mischte sich der vierzehnjährige Gregor ein. Seine sechsjährige Schwester brachte ihn mit ihren Fragen schon immer schnell aus der Fassung. „Sind wir das, Mama? Faschisten?“, wimmerte das erschrockene Mädchen. Tränen glitzerten in ihren vor Angst flackernden Augen. „Nein, Liebes“, antwortete Johanna mit zittriger Stimme. ***** „Schnell! Packt eure Sachen und verschwindet von hier! Die kommen, um euch zu holen!“ Ein aufgeregter Nachbar stürmte ins Haus und zerrte an Johanna und ihren Kindern, um sie zur Eile zu bewegen. Michael schaute seine Mutter und die Geschwister mit weit aufgerissenen Augen an. Er rannte zum Fenster und sah, wie sich mehrere Männer mit Gewehren und finsteren Mienen dem Haus näherten. Einer schoss auf ihren Hund, als der sich auf die Eindringlinge stürzen wollte. Der laute Knall ließ alle zusammenfahren. Das arme Tier war auf der Stelle tot. Durch Michaels Körper ging ein Ruck. Anita begann zu weinen, das Baby greinte. ***** „Nein!“, schrie Johanna, als sie samt ihren Kindern von den Soldaten abgeführt wurde und zusehen musste, wie ihr Haus in Flammen aufging. „Verräter, Faschisten, Teufel ...“, hallten die Worte der Dorfbewohner in ihr nach, als Familie Berg und einige anderen Deutsche Richtung Bahnhof eskortiert wurden, um später in Viehwaggons nach Sibirien abtransportiert zu werden ...

Der Autor
Noah Fitz (Jahrgang 1978) hatte schon immer den Wunsch, Bücher zu schreiben und ein bekannter Autor zu werden. Im Laufe der Jahre sammelten sich bei ihm etliche Manuskripte an. Mit dem Selfpublishing bei Amazon öffnete sich für ihn eine Tür, um seinem Ziel näher zu kommen.
Ein Buch zu schreiben ist wie einen Film zu drehen, nur findet das Kino in den Köpfen der Leser statt und nicht auf der Leinwand; genau das ist am Schreiben so faszinierend für Noah Fitz.
Bei Fragen, Verbesserungsvorschlägen und Anregungen ist Noah Fitz unter noahfitz@gmx.de rund um die Uhr zu erreichen.

Meine Meinung
Story
Im Vielvölkerstaat Russland leben vor den 2. Weltkrieg auch eine große Gruppe ehemaliger Deutscher.Als der Zweite Weltkrieg ausbricht und Hitler Russland überfällt, machen die Russen auch die bei ihnen lebenden Deutschen mitverantwortlich.
Es beginnt eine große Deportationswelle, bei der die Deutschstämmigen aus ihren Häusern und Dörfern gerissen und in weit entfernte Gebiete verschleppt werden. Das viele den Transport nicht überleben wird hingenommen. Man will die Deutschen zur Zwangsarbeit in der Landwirtschaft einsetzen. Dabei werden auch Kinder nicht verschont. Dieses ist die Geschichte von Mischa .

Schreibstil

Das Buch ist einfach zu lesen, die Geschichte geht nah. Der Leser wird Zeuge an dem traurigen Schicksal der Familie Berg. In kurzen Kapiteln erzählt das Buch von der Deportation, von Verlusten und dem Leben auf dem Land, ohne dabei in völliger Düsternis zu bleiben. So gibt es auch Tage, an denen die drei Geschwister so was wie Freude erleben.

Charaktere
Mischa ist die Hauptfigur, über ihn erfährt der Leser auch das Schicksal seiner Geschwister. Nicht alle Russen auf die die Kinder stoßen sind ihnen feindlich gesonnen. In Onkel Emil finden die Kinder eine Art Vaterersatz. Das Boshafte wird durch den Russen Pulski verkörpert, er ist überall und schikaniert, wo er kann. Das ist nicht immer logisch, muss es aber auch nicht, man versteht, dass er stellvertretend für all die Russen steht, die nur auf Weisung von oben Hass gegen eine Bevölkerungsgruppe empfinden. In einer Nebengeschichte geht es um Mischa`s Bruder, der aus der Deportation fliehen kann und von den Russen verfolgt wird.

Mein Fazit

Die aus drei Teilen bestehende Geschichte steht für ein dunkles Kapitel des 2. Weltkrieges. Noah Fitz lässt den Leser am täglichen Leben des jungen Mischa`s teilhaben. Die Gefühle der Geschwister bei ihren Schicksalsschlägen sind nachfüllbar. Noah Fitz schafft es, das Niveau der Geschichte, über alle drei Teile zu halten. Eine interessante und spannende Geschichte, die Stellvertretern für viele Vertrieben Menschen steht, nicht nur deutsche.
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61 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

physik, biographie, autobiografisch, stephen hawking, astrophysik

'Eine wunderbare Zeit zu leben'

Stephen Hawking , Hainer Kober , Bernd Schuh , Bernd Schuh
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 16.12.2016
ISBN 9783499632358
Genre: Sachbücher

Rezension:

Klappentext
Stephen Hawking ist der berühmteste Wissenschaftler unserer Zeit. Ein Meister der eleganten Vereinfachung, der Mann, der Astrophysik und Kosmologie weltweit populär gemacht hat. Dieses kleine Lesebuch, zusammengestellt aus Anlass des 75. Geburtstages, präsentiert in Selbstzeugnissen den privaten Stephen Hawking - Kindheit, Studium, Karrierebeginn und das Leben mit ALS -, und sein wissenschaftliches Credo in ausgewählten Texten. Es ist für alle gedacht, die sich wichtige Stationen in Leben und Werk des großen Physikers noch einmal vor Augen führen oder anhand von einigen seiner wichtigen Texte Zugang finden möchten zu Stephen Hawkings Universum.
Woher kommen wir? Wer sind wir? Wohin gehen wir? - Menschheitsfragen, die uns alle beschäftigen, Fragen nach dem Sinn und dem Ziel des Lebens. Für die Welt der Physik, der Kosmologie, hat Stephen Hawking sein eigenes Bild dazu entworfen.
Hawkings Aufsatz "Informationserhaltung und Wettervorhersage für Schwarze Löcher" und der Essay " Die Haare der Schwarzen Löcher" von Bernd Schuh werden hier zum ersten Mal in einer Printausgabe publiziert.

Der Autor
Stephen Hawking wurde 1942 geboren. 1962 erfuhr der junge Student, dass er an einer unheilbaren Motoneuronen-Erkrankung leide und nur noch wenige Monate zu leben habe. Trotz dieser schrecklichen Diagnose setzte er seine Studien fort und ging an die Universität Cambridge, wo ihm freie Hand für seine einflussreichen Arbeiten insbesondere über Schwarze Löcher gegeben wurde. Dreißig Jahre lang, von 1979 bis 2009, war er „Lucasischer Professor für Mathematik“ im Fachbereich für angewandte Mathematik und theoretische Physik, ein Lehrstuhl, den in der zweiten Hälfte des 17.
Jahrhunderts Isaac Newton innehatte. Für seine Beiträge zur modernen Kosmologie hat er zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Hawking ist Mitglied der Royal Society und der US National Academy of Sciences.

Meine Meinung

Story

Das Buch gibt in 11 Kapitel das wichtigste zum Leben und Schaffen des berühmten Astrophysikers wieder. Seine Kindheit, seine Studienjahre, sein Leben mit ALS. Dazu kommen zwei Kapitel über seine Arbeit. Interessant für alles die mehr über den Mann wissen wollen der 30 Jahre auf dem Lucasischen Stuhl saß, auf dem schon Isaak Newton gesessen hat, nur das Hawking seiner elektrisch ist ( Originalton Hawking)


Schreibstil
Bis auf.in Kapitel, sind alle Kapitel leicht verständlich nur das Kapitel 7 wird für die meisten völlig unverständlich sein, denn es gibt einen Aufsatz wieder, so wie Astrophysiker untereinander reden. Im nächsten Kapitel erklärt der Co Autor Bernd Schuh den Leser dann aber auf.
Ausstattung: Das Buch umfasst 144 Seiten und enthält auch Bilder zu Leben des Astrophysikers.

Mein Fazit


Für Leser, die nur an der Person Stephen Hawking und sein Leben mit ALS interessiert sind, ist das Buch eine gute Lektüre. Für Leser, die mehr über die Arbeit und die Forschung des Astrophysikers wissen wollen, empfehlen sich die Titel“ Eine kurze Geschichte der Zeit „ und „Das Universum in der Nussschale". Das Buch soll auch allen, die an der Krankheit ALS leiden Mut machen.
Ich vergebe fünf von fünf Leseratten/Sternen  und eine Leseempfehlung.

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

historischer roman, spanien, mittelalter, mauren, 1001 nacht

Die Heilerinnen von Aragón

Guido Dieckmann
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 21.09.2016
ISBN 9783499271755
Genre: Historische Romane

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121 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 84 Rezensionen

thriller, familiengeheimnis, psychothriller, unfall, fahrerflucht

Leons Erbe

Michael Theißen
E-Buch Text: 232 Seiten
Erschienen bei Bastei Entertainment, 02.05.2016
ISBN 9783732525102
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Klappentext

Für Katja bricht eine Welt zusammen, als ihr Sohn Leon bei einem Autounfall ums Leben kommt. Es ist der zweite schwere Schicksalsschlag in kurzer Zeit. Erst vor sechs Monaten ist ihre Schwester spurlos verschwunden. Als Katja nach Leons Trauerfeier einen Anruf erhält, überschlagen sich die Ereignisse: Ein Notar ist im Besitz einer Kiste, die Leon seiner Mutter vererbt hat. Als Katja die Kiste öffnet, entdeckt sie darin ein Armband, das ihrer Schwester gehörte. Wie ist ihr Sohn in den Besitz dieses Armbandes gekommen? Und warum hat er es bei einem Notar hinterlegt? Was will Leon seiner Mutter aus dem Tod heraus damit sagen? Für Katja beginnt eine Suche nach der Wahrheit - nichtsahnend, dass sie damit die Tür zu einem dunklen Familiengeheimnis öffnet ...

Der Autor
Michael Theißen, Jahrgang 1986, lebt zehn Fahrminuten von Mönchengladbach entfernt und absolvierte vor Kurzem ein Studium der Sozialwissenschaften in Köln. Seine Leidenschaft ist das Lesen und Schreiben von Psychothrillern. Seine Lieblingsserie im Fernsehen, The Big Bang Theory, ist sein Kontrastprogramm, wenn er von Mördern und Geheimnissen eine Pause braucht. In seiner Freizeit ist er außerdem als Handballschiedsrichter aktiv.

Meine Meinung

Story
Katja hat gerade ihren 15. jährigen Sohn beerdigen müssen. Leon wurde bei einem Autounfall getötet. Was anfänglich wie ein normaler Unfall, mit Fahrerflucht aussieht, entpupp sich zu einem mysteriösen Familiendrama, denn bei Katja meldet sich eine Notarkanzlei. Leon hat dort für den Fall seines Ablebens für seine Eltern etwas hinterlegt. Dort überreicht man ihr eine Holzkiste, in der sich ein Armband befindet. Dieses gehörte Katjas Schwester Nicole und die ist vor Monaten spurlos verschwunden. Was hatte Leon mit Nicole zu tun. Bei Katjas Recherchen in der Schule entsteht ein ganz anderes Bild von ihrem Sohn. In was für Kreise ist Leon reingeraten?

Schreibstil
Das Buch ist einfach zu lesen der Schreibstil aber ungewöhnlich. Viele Nebensächlichkeiten werden geschildert, als Leser ist man unsicher, ob diese relevant sind oder nicht. Die ganze Geschichte wird einzig aus der Perspektive von Katja erzählt.

Charaktere
Einen Bezug zu den Charakteren ist lediglich bei Katja möglich, da die gesamte Geschichte aus ihrer Sicht erzählt wird. Im Laufe der Geschichte tun sich für Katja immer neue Abgründe auf, sodass man schon mit der Hauptpropagandistin mitleidet.

Mein Fazit

Ein Familien Drama mit immer neuen Wendungen, man ist als Leser versucht mitzuraten, was am Ende herauskommt. Immer wieder verlaufen die Spuren ins Nichts, die Verzweiflung Katjas ist spürbar. Insgesamt ein guter Thriller. An einigen Stellen handelt Katja unlogisch, aber das macht die Geschichte interessant, man stellt sich die Frage, wie man selber vorgehen würde. Der Erzählstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, was aber kein negativer Gesichtspunkt ist, es macht die Geschichte anders. Der Autor versteht es gut, eine ungeheure Spannung aufzubauen. Ein gelungenes Erstlingswerk, von einem Autor, von dem man hoffentlich noch mehr zu lesen bekommt.
Ich vergebe gute vier von fünf Leseratten/Sternen  und eine Leseempfehlung.

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111 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 32 Rezensionen

paris, weltausstellung, historischer roman, historisch, 1889

Der Turm der Welt

Benjamin Monferat
Fester Einband: 704 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 26.08.2016
ISBN 9783805250931
Genre: Historische Romane

Rezension:

Klappentext
Die ganze Welt schaut auf Paris.
Oktober 1889: Die Pariser Weltausstellung geht dem Ende zu. Millionen von Menschen strömen in die Lichterstadt, um Zeuge des Spektakels zu werden. Die brisante internationale Lage scheint für einen Augenblick vergessen. Und doch würde gerade hier, im bunten Gewimmel der Nationen und Interessen, ein Funke genügen, um das Pulverfass zur Explosion zu bringen. Ausgerechnet da werden zwei Ermittler des französischen Geheimdienstes tot aufgefunden - sie waren einer Verschwörung auf der Spur.
Was niemand weiß: Die Zukunft Europas ist mit dem Schicksal einiger Besucher der Ausstellung eng verknüpft: Eine französische Adelige - Königin der Pariser Salons - fürchtet um ihr Geheimnis: dessen Enttarnung würde weit mehr als nur einen gesellschaftlichen Skandal bedeuten. Ein deutscher Offizier, unterwegs in einer sehr persönlichen Agenda, wird zum Spielball der Großmächte. Ein junger Fotograf schließt einen folgenschweren Pakt, um das Herz seiner großen Liebe zu gewinnen. Ist die bildschöne Kurtisane in Wahrheit eine Spionin?
Schließlich versammelt sich alles, was Rang und Namen hat, an der Spitze des Eiffelturms, um das Abschlussfeuerwerk zu bestaunen. Wann wäre der Zeitpunkt für einen Anschlag besser gewählt, um die Welt im Chaos versinken zu lassen? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt: zu Lande, zu Wasser – und in der Luft ...

Der Autor
Benjamin Monferat ist ein Pseudonym, hinter dem sich der deutsche Autor Stephan M. Rother verbirgt. Als Schriftsteller und Historiker hat er sich ganz der Geschichte verschrieben – in all ihren Bedeutungen. Neben einem Kleinbahnhof an der innerdeutschen Grenze aufgewachsen, gehört das Schnaufen historischer Dampflokomotiven zu seinen ältesten Erinnerungen. Die Lebensgeschichte seines Großvaters, der im Dritten Reich am Bau luxuriöser Salonwagen beteiligt war und gleichzeitig tätigen Widerstand gegen das Regime übte, war einer der Impulse, aus denen heraus «Welt in Flammen» entstand.

Meine Meinung


Story
Paris 1889 am letzten Oktobertag, der letzte Tag der Weltausstellung, nicht nur die Temperaturen sind in diesem Herbst ungewöhnlich warm, auch das Klima unter den großen Nationen der Weltausstellung ist aufgeheizt. Besonders unter den Briten, den Franzosen und den Russen klingt der Ruf nach Krieg nicht mehr nur hinter vorgehaltener Hand. Alle fürchten sich vor den übermächtigen Deutschen. Ein Krieg soll das Kräfteverhältnis in Europa wieder gerade rücken.Aber keiner will den Krieg auslösen, also sucht man nach Gründen, oder versucht welchen zu schmieden. Uns so, wie jeder seine Kriegstreiber hat, gibt es auch die, die das verhindern wollen. Ein Intrigenspiel der Nationen beginnt.

Schreibstil
Das Buch erfordert ein wenig Aufmerksamkeit, denn viele Figuren, Handlungsstränge und Orte gilt es zu verfolgen, zu jedem Charakter kommt eine Erzählung aus seiner Vergangenheit hinzu. Die ganze Geschichte spielt zwischen dem 29. und dem 31. Oktober in Paris.

Charaktere
Die Charaktere sind zahlreich und umfassend skizziert, dadurch wirken sie echt. Da man zu Anfang nicht weiß, wer welches Spiel auf welcher Seite spielt, ist es etwas schwierig, Sympathien aufzubauen.

Mein Fazit

Das Buch beruht auf wahren Fakten. In der Tat nehmen die Spannungen gegen Deutschland ab 1880 er Jahren zu und gipfelten 2 Jahrzehnte später in den 1 Weltkrieg. Benjamin Monferat hat sehr auf Authentizität der Handlung, der Örtlichkeiten und der damaligen Situation geachtet. Der Spannung tut dies keinen Abbruch. Der interessierte Leser füllt sich schnell in die damalige Zeit versetzt. Dank der Stadtkarten von Paris von 1889 ist es für weniger ortskundige Leser einfach, sich zurechtzufinden. Ein Buch, das alles bietet, Liebe, Agentenkrimi, Drama und das alles vor einer realen Kulisse. Wie schon mit Welt in Flammen ist es dem Autor gelungen, ein sehr lesenswertes Buch zu schreiben. Ich vergebe fünf von fünf Leseratten/Sternen und eine Leseempfehlung.



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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

geschichte, weltkrieg, sachbuch

Höllensturz

Ian Kershaw , Klaus Binder , Bernd Leineweber , Britta Schröder
Fester Einband: 800 Seiten
Erschienen bei DVA, 12.09.2016
ISBN 9783421047229
Genre: Sachbücher

Rezension:

Klappentext
Europa am Abgrund

Das europäische zwanzigste Jahrhundert war geprägt von kriegerischen Auseinandersetzungen. Europa erlebte gewaltige Turbulenzen, die Hölle zweier Weltkriege in der ersten Jahrhunderthälfte und tiefgreifende Veränderungen.

Der britische Historiker Ian Kershaw erzählt in einem meisterhaften Panorama die Geschichte dieses Kontinents vom Vorabend des Ersten Weltkriegs bis in die Zeit des beginnenden Kalten Kriegs Ende der vierziger Jahre, nachdem die europäische Zivilisation an den Rand der Selbstzerstörung gelangt war. Ethnische Auseinandersetzungen, aggressiver Nationalismus und Gebietsstreitigkeiten, Klassenkonflikte und die tiefe Krise des Kapitalismus waren die treibenden Kräfte, die Kershaw dabei besonders in den Blick nimmt. Neben den großen Entwicklungslinien in Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft schildert er auch immer wieder Erlebnisse und Erfahrungen einzelner, die einen Eindruck geben vom Leben im Europa der ersten Jahrhunderthälfte.

Der Autor
Ian Kershaw, geboren 1943, war bis zu seiner Emeritierung Professor für Modern History an der University of Sheffield und zählt zu den bedeutendsten Historikern der Gegenwart. Seine große zweibändige Biographie Adolf Hitlers gilt als Meisterwerk der modernen Geschichtsschreibung.

Meine Meinung

Story
Wie kam es zum Ersten Weltkrieg? Warum waren die Länder Europas so erpicht darauf in den Krieg zu ziehen. War das Attentat auf den österreichischen Thronfolger wirklich der Auslöser. Warum wurde Deutschland bestraft. Und was führte schließlich zum Zweiten Weltkrieg? Wie konnte die NSDAP an die Macht kommen? Und warum haben die anderen Länder nicht schon viel früher interveniert um den Krieg zu verhindern, wo schon bei Hitlers Machtübernahme die Zeichen auf Krieg standen? Der Renommierte englische Historiker, der schon mit seiner Hitler Biografie für Furore gesorgt hat, erklärt in diesem Werk die Ereignisse und gibt antworten auf diese und viele andere Fragen.

Schreibstil

Das Buch ist gut verständlich und man kommt trotz einiger Fremdwörter zu einem flüssigen Lesen. Kershaw hat das Buch chronologisch aufgebaut. Im Wechsel erklärt er die Situation in den einzelnen Ländern. Er schildert sehr aufschlussreich, wie die Menschen den Krieg erlebten und was er ihnen brachte, bez abverlangte.

Ausstattung
Das Buch enthält zwei Bildteile mit insgesamt 30 Abbildungen, dazu kommen mehrere politische Karten Europas zu den einzelnen Epochen. Ein über 30 Seiten langer Anhang mit ausgewählter Literatur, sowie ein Sach und Namensregister runden das 766 seitige Werk ab.

Fazit

Nehmen wir es vorweg, ich denke, dass Ian Kershaw wiedermal ein Buch geschrieben hat, das Maßstäbe setzten, könnte. Kershaw versteht es wie kein Zweiter die Ereignisse von 1914 bis 1949 dazustellen und dem Leser nahezubringen. Sehr ausgewogen erklärt er die jeweilige Situation in den Ländern Europas. Das Werk ist ein Sachbuch, bei dem es eine Freude ist, es zu lesen, ja Ian Kershaw versteht es sogar, eine gewisse Spannung reinzubringen. Im Gegensatz zu nahezu allen anderen Büchern über den ersten oder Zweiten Weltkrieg hört sein Werk nicht mit der Kapitulation Deutschland auf, sondern geht noch weiter und er erklärt, wie es nach den jeweiligen Kriegen weiterging. Sehr anschaulich vermittelt er ein Bild der jeweiligen Klassen. Das Buch ist der erste Teil einer zweibändigen Reihe und man darf gespannt sein, wie es weitergeht. Meine Empfehlung wäre: Das Buch als Schulbuch rauszubringen der interessierte Schüler weiß nach Lektüre des Werks, was man über die Geschichte Europas wissen sollte. Das beste Sachbuch, das ich je gelesen habe.
Ich vergebe volle fünf von fünf Leseratten/Sternen  und eine absolute Leseempfehlung.

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31 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

krimi, psychothriller, kontrolle, klaus schuker, thriller

Kontrolle. Macht. Tod.

Klaus Schuker
Flexibler Einband: 271 Seiten
Erschienen bei fabulus Verlag, 28.09.2016
ISBN 9783944788319
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Klappentext
Eine schöne Frau zu quälen verschafft ihm Befriedigung. Ihren Willen zu brechen ist besser als jeder Sex. Von dieser Erkenntnis führen den Unbekannten nur wenige Schritte bis zum perfide kalkulierten Mord. Das erste Opfer ist eine Jurastudentin, das grausame Spiel beginnt. Es wird sechzehn lange, entsetzliche Tage dauern.
Wer steckt dahinter? Die Polizei tappt im Dunkeln, während der 54-jährige Privatdetektiv Molden mitten in die Ermittlungen gerät. Für seine Auftraggeberin verfolgt er Spuren, die sich als trügerisch erweisen, und verliebt sich leidenschaftlich in eine faszinierende Frau. Dabei merkt er nicht, dass er unaufhaltsam selbst in den Fokus des Mörders rückt. Und mit ihm Greta, deren bezauberndes Lachen seinen wunden Punkt berührt.

Der Autor

Jahrgang 1959, arbeitete zunächst als Polizeibeamter, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Neben Krimis veröffentlichte er Kurzgeschichten, Erzählungen und Filmbesprechungen. 2003 rief er die »Schulpatenschaften mit Autoren« ins Leben, die u. a. von der Robert-Bosch-Stiftung gefördert werden. 2009 brachte er eine Schreibwerkstatt zum Thema »Berufsfindung und Identität« mit EU-Fördergeldern auf den Weg. Klaus Schuker hat bis heute über 2000 Lesungen und Schreibwerkstätten absolviert.
http://www.klaus-schuker.de

Meine Meinung

Story

Ein Serienmörder tötet junge Frauen, zuvor weidet er sich an ihrer Angst. Als der Privatdetektiv Molden von der Mutter eines Tatverdächtigen beauftragt wird herauszufinden, wer ihren Sohn beschuldigt hat, gerät Molden in ein Netz aus Lügen, falschen Verdächtigungen. Schließlich wird er selbst Opfer eines Anschlags. Ist er auf etwas gestoßen das er nicht wissen, soll.

Schreibstil

Das Buch ist einfach zu lesen und hält sich nicht mit Nebensächlichkeiten auf. Die Handlung ist nachvollziehbar, die Beschreibung der Protagonisten einfach und sachlich.

Charaktere
Außer mit Detektiv Molden kann man kaum eine Beziehung aufbauen. Dennoch sind die Charaktere gelungen beschrieben, es bleibt Platz für eigene Vorstellungen.

Mein Fazit


Die Geschichte ist ein solider Psychotriller, spannend für eine kurzweilige Lese Unterhaltung. Positiv fiel mir auf, dass auf die typischen Diskrepanzen zwischen Privatdetektiven und der Polizei verzichtet wurde. Molden ist auch nicht der Typische gut aussehende Detektiv mit Geldproblemen. Alles in allem eine solide Geschichte für Leser ohne Literarischen Ansprüchen und Lust auf kurzweilige Unterhaltung. Mir persönlich hat Schurkers Roman "Engelsspiel" besser gefallen.
Ich vergebe gute drei von Fünf Leseratten/Sterne

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

thriller, triebtäter, pädophilie, serientäter

Die Nacht in dir

Christa Bernuth
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 24.06.2016
ISBN 9783423261074
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


!!! ACHTUNG !!!
DA ES SUCH UM EINEN ZWEITEN BAND EINER REIHE HANDELT SPOILER GEFAHR

Klappentext
»Ich bin der, der niemand sein will. Ich bin das, wovor sich alle fürchten.«

Die dunkle Vergangenheit hat Lukas Salfeld wieder eingeholt. Der verurteilte frühere Mörder hat Familie und Job verloren und führt ein einsames und minutiös überwachtes Leben. Regelmäßig muss er sich bei der Polizei und seinem Therapeuten melden. Nur Kommissarin Sina Rastegar glaubt an ihn und vor allem an seine besondere Gabe, sich in die Seele eines Triebtäters hineinversetzen zu können. Über Lukas hofft sie nicht nur dessen Sohn Leander, einen international gesuchten Serienmörder, zu finden, sondern sie bittet ihn auch um Hilfe bei der Aufklärung eines mysteriösen Todesfalls in einem Nobelinternat. Eine verhängnisvolle und höchst gefährliche Entscheidung.

Die Autorin
Christa Bernuth arbeitete nach dem Studium an der Deutschen Journalistenschule in München viele Jahre als freie Journalistin für verschiedene Zeitungen und Magazine. Ihre Kriminalromane wurden in mehrere Sprachen übersetzt und drei davon verfilmt. Christa Bernuth lebt mit ihrem Mann in München.

Meine Meinung

Story

Der Tod eines Internatsschülers sieht für die Polizei zunächst wie ein.tragischer Selbstmord aus. Kommissarin Sina Rastegar hat aber ihre Zweifel, da sie aber mit ihrer Vermutung im Kommissariat auf taube Ohren stößt, muss sie selber ermitteln. Dabei greift sie zu einem ungewöhnlichen Mittel, sie bittet den Triebtäter Lukas Salfeld um Hilfe. Salfeld lebt unter neuer Identität abgeschieden im Ort. Vor vielen Jahren, noch als Teenager, hat er seine Freundin umgebracht. Nach dem er seine Strafe abgesessen hat, versucht er ein.eues Leben zu beginnen, doch die Vergangenheit holt ihn wieder ein. Als Sina Rastegar Lukas bittet undercover im Internat zu ermitteln.willigt er ein. Doch bald gibt es einen weiteren Toten und alles deute auf Lukas.

Schreibstil

Das Buch ist etwas anspruchsvoller geschrieben aber dennoch gut verständlich. Ein wenig Aufmerksamkeit ist von Nöten, da die Geschichte in verschiedenen Zeiten erzählt wird. Das Buch ist die Fortsetzung von „ Das falsche in mir", Anders als bei manchen Krimi oder Thriller Reihen sollte der Leser den ersten Teil vorher Lesen, die Geschichte ist zwar Stimmig, aber an einigen Stellen nimmt das Buch Bezug auf den ersten Teil und als Leser hatte ich mehrmals das Gefühl etwas verpasst zu haben .

Charaktere

Die Autorin Christa Bernuth hat bei der Erzählung aus der Sicht von Lukas Salfeld sehr gut die Gefühlswelt eines Triebtäters beschrieben. Auch wie das Leben eines Treibtäters sich gestaltet, überwacht von der Polizei, ausgegrenzt von den Mitmenschen, das kommt sehr gut rüber.

Fazit

Das Buch ist mehr als nur ein Thriller, denn die Darstellung des Lukas Salfeld gibt dem Leser Einblicke in ein Leben, von dem die meisten Menschen sich distanzieren. Darüber schafft es die Autorin einen sehr verschachtelten Roman zu schreiben, der dem Leser ständig neue Wendungen präsentiert und der sich in vielen Punkten z.B Schreibstil, Ende von anderen Trillern absetzt. Ich habe inzwischen auch den ersten Teil gelesen. Es würde mich sehr freuen, wenn es weiter Teile geben würde, Potenzial ist sicherlich vorhanden. Beide Teile sind für mich das Beste, was ich an Trillern seit langen gelesen habe. Ich habe es für den Leserpreis 2016 auf Lovelybooks nominiert. Ich vergebe volle fünf von fünf Leseratten/Sternen mit einem dicken Plus dahinter und einer absoluten Leseempfehlung.



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31 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

mörderjagd, mord, mörde, mordermittlungen, ehemaliger gefangener

Das Falsche in mir

Christa Bernuth
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 27.05.2016
ISBN 9783423216371
Genre: Krimi und Thriller

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32 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

roman rausch, würzburg, geschichte, bombennacht, zerstörung würzburgs

Bombennacht

Roman Rausch
Fester Einband: 340 Seiten
Erschienen bei Echter, 26.09.2016
ISBN 9783429038854
Genre: Historische Romane

Rezension:

Klappentext

16. März 1945: Ein friedlicher und sonniger Frühlingstag bricht in Würzburg an. Tausende Flüchtlinge haben in der Stadt am Main Zuflucht gefunden, unter ihnen Eugen, ein deutsch-russischer Junge, der sich vor der SS hüten muss. In der Nervenheilanstalt in der Füchsleinstraße kümmert sich Professor Werner um die vielen Kriegsverletzten. Da taucht ein totgeglaubtes Mädchen auf, das seine menschenverachtenden Praktiken offenlegen kann. Krankenschwester Fanny erkennt in ihr eine ehemalige Patientin und geht der Sache nach.
Unterdessen bereitet man in der Villa des Nervenarztes ein Geburtstagsfest vor. Der Jude Paul soll eine berühmte NS-Sängerin am Klavier begleiten, während er mit einem Zwangsarbeiter seine Flucht plant.
Und Pfarrer Titus liest seine Morgenmesse. Wird es eine Totenmesse für die Stadt sein? Denn während die Würzburger darauf hoffen, dass der Krieg bald vorbei sein möge, bereitet sich an der Küste Englands eine Bomberstaffel auf einen ihrer zahlreichen Einsätze vor. Am Ende des Tages werden deren Flugzeuge den Himmel über Würzburg verdunkeln und einen tödlichen Feuersturm entfachen.

Der Autor

Der Schriftsteller Roman Rausch wurde 1961 in Würzburg geboren und studierte Betriebswirtschaft mit den Schwerpunkten Marketing und Medienwirtschaft. Außerdem arbeitete er lange im Bereich der Medien und im Journalismus.
Im Jahr 2002 gründete er gemeinsam mit Blanka Stipetic die Schreibakademie storials.com. Seine ersten Romane veröffentlichte er auf eigene Faust und erhielt hierfür für seine bis dahin erschienene Kilian-Trilogie auf der Leipziger Buchmesse 2002 den Books on Demand-Autoren-Award.
Neben seinen beiden Krimiserien veröffentlicht er auch Romane, die nicht in die Serien gehören. Dazu gehört mit Das Caffeehaus von 2009 auch sein erster historischer Roman.
Roman Rausch lebt und arbeitet in Berlin und Würtburg.

Meine Meinung


Story
Würzburg März 1945 , keiner sagt es aber jeder weiß es Deutschland ist am Ende, das Ende des Krieges nur noch eine Frage von Tagen. Von Osten kommen die Russen und von Westen die Engländer und Amerikaner. Um die Moral, der deutschen zu brechen, bedienen sich die Alliierten der Bomberflüge. Nacht für Nacht fliegen sie deutsche Städte an und zerstören, was noch zu zerstören ist. Würzburg ist bisher von großen Angriffen verschon geblieben. Das hat zur Folge, dass einige glauben, dass es auch so bleibt, aber auch Flüchtlinge strömen immer mehr in die Stadt der trügerischen Illusion glauben hier das Ende des Kriegs abzuwarten. In der Nacht auf den 16. März wird ihnen das zum Verhängnis.

In der Tat ist Würzburg das Opfer fehlender Ziele geworden strategisch völlig unwichtig, kam Würzburg nur auf die Liste der zu bombardierenden Städte, weil die britische Royal Air Force keine Ziele mehr hatte, neben 5000 Toten wurde auch die einzigartige Altstadt fast völlig zerstört und gerade diese hauptsächlich aus Holz gebauten Häuser sollten vielen Menschen zum Verhängnis werden. Einen guten Bericht mit dem Ablauf des Angriffs findet der Interessierte Leser hier>>

Schreibstil

Das Buch ist einfach zu lesen, der Leser erfährt Einblicke sowohl in die Ansichten der ausführenden Bomberpiloten als auch in diverse Charaktere, die den Angriff am Boden erlebten.

Charaktere

Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Sichtweisen erzählt, um einen Bezug herzustellen, ist das Buch zu kurz, aber das kann auch vom Autor so gewollt sein, er verdeutlich damit sehr gut, wie schnell ein Leben vorbei sein kann.

Fazit


Nehmen wir es vorweg, ein Happy End kann das Buch nicht haben. Zu Anfang beginnt der Autor mehrere Handlungsstränge aufzubauen, aber nicht alle lösen sich auf, sie wirken auf einmal so banal, so unwichtig das man als Leser auch keine Erklärung erwartet. Auch ohne übliche Heldengeschichten ist das Buch spannend und temporeich geschrieben. Es ist (zum Glück) nur schwer vorstellbar, was in den Menschen vorgegangen ist, die so was erleben mussten.
Roman Rausch ist es gelungen ein Stück deutsche Geschichte lebendig werden zu lassen. Dabei steht Würzburg stellvertretend für alle Städte, denen ein Bombenangriff zum Schicksal wurde und es ist gleichgültig, ob es deutsche, russische, englische oder französische Städte waren.
Ich gebe volle fünf von fünf  Sterne/Leseratten Plus und eine absolute Leseempfehlung. Ich habe das Buch in der Kategorie Historische Romane bei LovlyBooks zum Leserpreis 2016 nominiert.

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47 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

benzin, bakterium, leserunde, will hofmann, vergrünen

Lebensnacht

Will Hofmann
Fester Einband: 335 Seiten
Erschienen bei fabulus Verlag, 25.08.2016
ISBN 9783944788296
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Klappentext
Menschen sterben weltweit in großer Zahl, ihre Leichname lösen sich in Pfützen auf, nur Knochen und Kleidungsstücke bleiben übrig. Und der Geruch nach Benzin. Der nicht für möglich gehaltene Super-GAU stellt selbst die Auswirkungen der Atombombe in den Schatten und wird Realität: Die Menschheit steht vor dem Aus.
Professor Harry Kauffmann, Träger des Chemie-Nobelpreises und weltweit anerkannte Koryphäe auf seinem Gebiet, versucht mit seinem Team, den Schaden einzudämmen, der ihm bei seinen Experimenten unterlaufen ist. Er wollte Benzin mithilfe genetisch veränderter Bakterien herstellen. Um die tödlichen Folgen seiner Forschungen zu bekämpfen, fehlen aber die adäquaten Mittel. Ein dramatischer Wettlauf mit der Zeit beginnt. Wie wird dieser enden?

Der Autor
Geboren 1949 im Taunus. Arzt für Allgemeinmedizin und Psychiatrie mit 20-jähriger Praxiserfahrung in Berlin- Neukölln. Er begann in seinen Jugendjahren zu schreiben. Erste Veröffentlichungen 1979 »Da läuft was aus« als SelfPublisher und 2011, »Abenteuermond« – ein Kinder-Science Fiction. Bei Kindle bisher erscheinen: »Oktan«, »Das Licht«, »Million Dollar Jucken« und »Glückwunsch zum Geburtstag, Zombie«. Will Hofmann ist inspiriert von Edgar Alan Poe, Guy de Maupassant, Stanislaw Lem und vielen anderen, also von den Bereichen Grusel, Fantasy und Science Fiction. Seine Werke lassen sich deshalb diesen Genres zuordnen. Daneben entstanden zahlreiche Skripts für den Unterricht an Kranken- und Altenpflege-
schulen sowie Info-Broschüren zu unterschiedlichen medizinischen Themen für Patienten. Durch seine wissenschaftliche Ausbildung und pädagogische Praxis vermag es Will Hofmann, komplexe Zusammenhänge anschaulich darzustellen. Die fantastischen Theorien in den Romanen wirken glaubhaft, nachvollziehbar und geben den Geschichten ihren besonderen Reiz.

Meine Meinung

Story
Professor Harry Kaufmann ist es gelungen, wonach die Menschheit schon lange forscht, einen alternativen Brennstoff, zum Erdöl zu finden. Er bekommt dafür den Nobelpreis, denn durch seine Forschung ist eines der größten Risiken der Menschheit, das Ende des Erdöls gelöst. Er wird gefeiert und getragen, bis plötzlich seltsame Todesfälle auftreten. Menschen lösen sich buchstäblich auf und hinterlassen eine nach Benzin riechende Lache.Kaufmann und sein Team müssen schnell eine Lösung finden.

Schreibstil
Das Buch ist einfach zu lesen und wird aus der Sicht des Bruders von Harry Kaufmann erzählt. Damit klärt sich zwangsläufig auf, dass es am Ende ein Überleben gibt, nur nicht wie. Auch die wissenschaftlichen Debatten zwischen Harry Kaufmann und seinen Bruder, der Arzt ist, sind für Laien gut verständlich, ja sogar recht informativ.

Charaktere

Die Charaktere sind gut geschildert vor allem die Hauptperson Harry Kaufmann, der alles andere als ein Sympathieträger ist.Im Laufe der Geschichte macht er eine Charakteränderung durch.

Mein Fazit

Der Autor hat eine gelungene Geschichte geschrieben, in der klar wird, wie schnell sich Forschung die dem Menschen weiterhelfen soll, in einen menschlichen Albtraum verwandeln kann. Harry Kaufmann ist alles andere als ein Held, man nimmt teil an seinem seelischen Zusammenbruch, als er erkennt, dass er rücksichtslos gehandelt hat. Auch die Wandlung der Menschheit, die in Harry einen Helden sah und nun den Teufel, kommt sehr gut rüber. Ein gelungener Roman, dem aber mehr an Umfang gut gestanden hätten.
Mir hat das Buch wirklich gut gefallen und ich vergebe volle vier von fünf Leseratten/Sternen und eine Leseempfehlung.

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