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17 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

klassiker

The Tenant of Wildfell Hall

Anne Brontë , Stevie Davies , Herbert Rosengarten
Flexibler Einband: 535 Seiten
Erschienen bei Penguin Books Ltd, 01.06.1996
ISBN 0140434747
Genre: Romane

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8 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Nachricht ins Glück

Emma S. Rose
E-Buch Text: 206 Seiten
Erschienen bei null, 29.02.2016
ISBN B01BVYTYFK
Genre: Sonstiges

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52 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

märchen, kleiner junge, märchenhaft, zauberei, john boyne

Der Junge mit dem Herz aus Holz

John Boyne , Adelheid Zöfel , Oliver Jeffers
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 24.04.2014
ISBN 9783596810949
Genre: Kinderbuch

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134 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 35 Rezensionen

nordsee, thriller, serienmörder, serienkiller, meer

Der Jungfrauenmacher

Derek Meister
Flexibler Einband: 413 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.06.2015
ISBN 9783734100604
Genre: Krimi und Thriller

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

schottland, reiseimpressionen, sachbücher, highlands

Das Schottland-Lesebuch: Impressionen und Rezepte aus Highlands und Lowlands

Almut Irmscher
E-Buch Text: 216 Seiten
Erschienen bei null, 16.05.2014
ISBN 9781499608960
Genre: Sonstiges

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Tags: highlands, reiseimpressionen, sachbücher, schottland   (4)
 

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34 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

glaube, inklusion, autismus, raphael müller, prosa

Ich fliege mit zerrissenen Flügeln

Raphael Müller
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Fontis – Brunnen Basel, 07.03.2016
ISBN 9783038480082
Genre: Sonstiges

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Tags: autismus, fontis verlag, ich fliege mit zerrissenen flügeln, raphael müller   (4)
 

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

tourette, freundschaft, hörbuch, familie, gefühle

Jetzt spricht Dylan Mint, und Mr. Dog hält die Klappe

Brian Conaghan , Peter Krick , Markus Langer , Michael Kellner
Audio CD
Erschienen bei Oetinger Media GmbH, 19.09.2014
ISBN 9783837308266
Genre: Kinderbuch

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Tags: hörbuch, oetinger audio   (2)
 

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102 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

mystery, the returned, tote, seth patrick, staudamm

The Returned – Die Vergangenheit kehrt zurück

Seth Patrick , Bea Reiter
Flexibler Einband
Erschienen bei Loewe, 08.03.2016
ISBN 9783785584323
Genre: Krimi und Thriller

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Tags: script5, seth patrick, the returned   (3)
 

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454 Bibliotheken, 9 Leser, 7 Gruppen, 74 Rezensionen

thriller, dorf, arno strobel, sekte, psychothriller

Das Dorf

Arno Strobel
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 18.12.2014
ISBN 9783596198344
Genre: Krimi und Thriller

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Tags: arno strobel, das dorf, psychothriller, spannungsliteratur, thriller   (5)
 

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240 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

liebe, märchen, eifersucht, die mechanik des herzens, andalusien

Die Mechanik des Herzens

Mathias Malzieu , Sonja Finck
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei btb, 09.06.2014
ISBN 9783442747801
Genre: Romane

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(331)

646 Bibliotheken, 13 Leser, 3 Gruppen, 94 Rezensionen

thriller, amnesie, fremd, münchen, hypnose

Fremd

Ursula Poznanski , Arno Strobel , Hafen Werbeagentur
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 30.10.2015
ISBN 9783805250849
Genre: Krimi und Thriller

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316 Bibliotheken, 7 Leser, 3 Gruppen, 28 Rezensionen

internat, england, liebe, freundschaft, organspende

Alles, was wir geben mussten

Kazuo Ishiguro ,
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei btb, 06.11.2006
ISBN 9783442736102
Genre: Romane

Rezension:

Das Buch war ein Spontankauf, weil ich den Trailer der Verfilmung vor einigen Jahren gesehen hatte. Der Trailer hatte meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Aber wie es so im Leben ist, hatte es sich bis heute nicht ergeben. Weshalb ich spontan entschied, mir die Buchvorlage zu Gemüte zu führen. Und im Nachhinein gesehen, war das wohl die richtige Entscheidung für mich.

Ishiguro nimmt einen mit in die Perpektive von Kathy, einer Kollegiatin von Hailsham. Sie berichtet dem Leser von ihrem Alltag in dem Internat und später auch von ihrem weiterne Lebensweg. Und dabei ist man immer nah dran an der Freundschaft zwischen Kathy, Ruth und Tommy. Ruth, die extrovertierte Bestimmerin, Tommy der verschobene Aussenseiter und Kathy, die ruhige Mitläuferin.

Für mich lebte dieses Buch vor allem durch den charmanten Schreibstil. Der war zum einen flüssig und gefällig. Aber vor allem konnte ich mich nicht der Nostalgie verschließen, die mich immer wieder überkam, wenn ich ins Buch eintauchte. Denn Ishiguro adaptiert sehr gekonnt den Stil großer britischer Autorinnen der vergangenen Jahrhunderte. Dadurch betont er um vieles mehr den englischen Schauplatz, und ich fühlte mich nicht selten in eine BBC - Film - Kulisse versetzt. Traumhaft.    

Zu Beginn fühlt man sich tatsächlich wie in einem Internatsbuch, gut unterhalten aber auch beiläufig. Wenn da nicht immer wieder diese Andeutungen wären, die eine gewisse Spannung aufrecht erhalten. Denn natürlich weiß auch die Protagonistin nichts von der ganzen Wahrheit, die ihr Dasein und das ihrer Freunde bestimmt. Mit dem Erwachsenwerden flechtet der Autor immer mehr Ungereimtheiten ein, aber auch emotionale und menschliche Konflikte zwischen den Figuren, die nie überdramatisch sind, aber immer die ganze Welt von Kathy bewegen. Hier ist das Buch stark. Nicht, weil es Dramatik und Katastrophe aus jeder Zeile sprüht. Aber für jeden, der auf den Geschmack kommt, hält es emotionale Wechselbäder und tiefgreifende Gedanken bereit. Über allem schwebt die Frage nach einem Grund, nach dem warum. Warum spricht Kathy zu Beginn so über ihre Freunde aus Kindertagen? Und was hat es mit den Spendern auf sich? Welches Geheimnis birgt Hailsham?

Am Ende, soviel sei verraten, erhält der Leser eine Antwort. Ob sie ihm gefällt, bleibt ihm selbst überlassen. Ebenso, ob ihm auch der Ausgang des Ganzen gefällt. Mich ließ die letzte Seite mit einer so großen Ohnmächtigkeit zurück, dass ich es erstmal sacken lassen musste. Sie war sehr unangenehm, stimmte mich zwar traurig. Aber mehr noch zeigte sie eine erschreckende Allegorie zu menschlichen Handlungen, zu der Welt, wie sie heute ist. Der Originaltitel, der auf den Lieblingssong von Kathy anspielt,  'Never let me go' spiegelt die Vielschichtigkeit wieder, mit der Ishiguro hier das ganze Buch über spielt. Er gibt uns die Welt, gibt uns die Geschichte. Was jeder sieht und herausließt, überlässt er dem Leser selbst.

Fazit

'Alles was wir geben mussten' war ein Glücksgriff. Trotzdem die Geschichte kein hochspannender Pageturner ist, schafften es die Seiten einen ohne jeden Special Effekt zu fesseln. Das ist Geschmackssache und nicht für jeden Leser das Richtige. Wer sich aber darauf einlässt, wird mit einem Buch belohnt, dass einen in die Geschichte zieht und das man sicher nicht mehr gehen lassen wird, auch wenn es längst vorbei ist. Wie Kathy, Ruth und Tommy wird es dann immer einen Platz im Herzen haben.

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Tags: alles was wir geben mussten, belletristik, kazuo ishiguro, never let me go, verlag btb   (5)
 

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

china

Bitterer Tee

Shan Sa , Elsbeth Ranke
Flexibler Einband: 234 Seiten
Erschienen bei Piper
ISBN 9783492271059
Genre: Romane

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

suche, japan, trauer, gesellschaft, verzweiflung

Auf der Suche nach einer fernen Stimme

Taichi Yamada , Ursula Gräfe , Kimiko Nakayama-Ziegler
Flexibler Einband: 184 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 10.11.2010
ISBN 9783442473977
Genre: Romane

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

nordkorea, kommunismus, familie, hunger, gesellschaft

Ihr seid hier im Paradies!

Hyok Kang , Philippe Grangereau , Hanna van Laak , Philippe Grangereau
Flexibler Einband: 191 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 19.09.2005
ISBN 9783442153466
Genre: Sachbücher

Rezension:

‚Ihr seid hier im Paradies!‘ ist ein Buch, was man gelesen haben muss, um zu verstehen, worum es geht. Das Buch ist kein fiktionaler Text, sondern beruht auf den Schilderungen des Nordkoreaners Hyok Kang, die von dem Co-Autor aufgeschrieben wurden. Daraus entstand dieses Buch.

Lesetechnisch gesehen ist das Buch eine Aneinanderreihung von Kapiteln, die nicht lückenlos, sondern fragmenthaft Hyoks Kindheit beschreiben. Wie ein Junge in der kommunistischen Diktatur Nordkorea aufwächst. Daraus ergeben sich keine aufregenden Spannungsbögen. Alles was passiert wird fast schon nüchtern erzählt. Hier und da überkam mich das Gefühl, dass eben aus den Erinnerungen von Hyok einiges subjektiver beschrieben wird, als es ist. Dass hier und da etwas fiktives dazu gemischt ist. Bei all den Unvorstellbarkeiten der Gleichschaltung, die in diesem Buch beschrieben werden, wirken sie dann aber doch nicht mehr so fiktiv.  
 
Bei diesem Buch geht es letzten Endes nicht um Wahrheit oder nicht. Die Sichtweise – und die hat mich daran tief berührt – bleibt bei der eines Kindes, dass es nicht anders kennt. In dem Buch findet sich keine Wertung aus der Sicht der westlichen Welt – wenn man unter ihr die Welt der Marktwirtschaft versteht. So erlebt man einen Menschen, der viele Dinge für uns unvorstellbar gleichgültig aufnimmt. Man wird mit ihm erwachsen. Mit seiner Entwicklung vom Schuljungen zu einem jungen Mann, der die Zeit des Hungers in Nordkorea beschreibt und hinterfragt. Aber bis zu seiner Flucht zweifelt er nicht an dem kommunistischen System, in dessen Zentrum der Große Führer  Kim Il Sung und dessen  der Geliebte Führer Kim Jong Il stehen.

Das letzte Drittel des Buches wird natürlich spannender, weil Hyoks Flucht und die Umstände, wie es dazu kam und wie sie verläuft beschrieben werden. Weniger spannend, aber detailliert. Das Gefühl, wie gefährlich diese Flucht aus der Diktatur ist, bewegt. Aber noch mehr bewegt etwas thematisch hochaktuelles, die Flüchtlingsthematik. Denn am Ende ist Hyok ein Flüchtling, der es schafft, sich nach Südkorea durchzuschlagen. Die letzten Kapitel klingen sehr nachdenklich an.
 
 „Wie könnte ich mich aber nicht gedemütigt fühlen in diesem modernen und reichen Südkorea, das uns zwar aufgenommen hat, uns jedoch als minderwertige Wesen betrachtet? Was auch immer ich früher erlebt habe, Gefahren, Verblendung, Verdummung, permanenter Terror, Hunger, Krankheit und Verfolgung, diese Lebensbruchstücke gehören zu mir und werden für immer in mich eingraviert bleiben. Ich bin davor geflohen, aber ich kann sie nicht verleugnen.“ S. 184


Fazit:

Es gibt so wenige Quellen aus dem totalitär zensierten Nordkorea, so dass diese Schilderung dieses Jungen sehr aufschlussreich den diktatorischen Kommunismus der Kim's beschreibt. Ein Buch, aus dem mich auch die ein oder andere Anekdote an meine Kindheit in der DDR erinnerte. Ein Buch, mit soviel Kraft in allem, was nicht darin geschrieben steht. Ein starkes Buch über die Sehnsucht nach Freiheit, ohne es zu wissen. "Ihr seid hier im Paradies!" ist ein kleiner Schatz in kommunistischem Rot gekleidet. Für jeden, der sich über den Rand seines Tellers hinauslesen will.   

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Tags: diktatur, hyok kang, ihr seid hier im paradies, kim jong-un, kommunismus, nordkorea   (6)
 

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(231)

454 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 103 Rezensionen

thriller, marc raabe, psychothriller, berlin, schock

Der Schock

Marc Raabe
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.06.2013
ISBN 9783548285245
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Beginn des Buches überraschte mich tatsächlich sehr positiv. Raabes Stil ist sehr gut. Er liest sich flüssig und vor allem liest er sich mit komplexen, aber nicht umständlichen Satzkonstruktionen. Die Dialoge sind überzeugend, auch wenn ich in die Geschichte hineingeworfen werde. Der Titel hilft dabei nicht, zu erahnen, wohin die Geschichte mit mir gehen will.

Spannung baut der Autor sehr gut auf. Es gibt schon am Anfang wirklich fesselnde Stellen, die mich überzeugten. Viel Atmosphäre. Und das zu Beginn des Buches zu schaffen, erfordert viel Schreibvermögen. Sonst wirkt es entweder aufgesetzt oder langweilig. Auch die Perspektivenwechsel, bei dem Raabe Schwerpunktmäßig aus Jans Sicht erzählt, überzeugten mich allesamt.

Bis zur Mitte des Buches strickt Raabe ein Konstrukt von Zusammenhängen, bei dem mich nur die Offensichtlichkeit der ein oder anderen Tatsache störte. So zum Beispiel die auffallend roten Augen des Unbekannten, die scheinbar Gott und die Welt bemerkt. Bis Jan dann den Stein der Weisen offenbart. Etwas, was mir als Leser schon lange vorher klar war. Ansonsten war ich tatsächlich von der Geradlinigkeit und dem Einfallsreichtum völlig überzeugt.

Leider kommt Raabe meinem Gefühl nach dann von einer handfesten, geradlinigen Psycho-Thriller-Story ab. Er streift in viele Richtungen und vernachlässigt dabei die Person des Unbekannten zu Gunsten anderer Plots. Mir fehlte ab dem Punkt so Recht das Eintauchen in die Geschichte. Wo waren die ganzen potentiellen Geschichten, die ich mir ausgemalt hatte?

Spannung war immer noch vorhanden, denn die Geschichte geht schließlich um Leben und Tod. Aber umso weiter sie fortschritt, umso mehr floss ein Handlungsstrang in den Anderen. Das mögen die einen, für mich verlor damit der PSYCHO- Thriller an Überzeugungskraft im Hinblick auf die Psyche aller Beteiligten. Das Finale besteht aus viel Action (Wieder sehr gut beschrieben!). Aber es wirkte alles ‚zu viel‘ und damit war auch nicht genügend Zeit, aufgeworfene Fragen ausreichend zu beleuchten. Was Raabe am Anfang bei den psychologischen Profilen der Charaktere gut gelungen war, wurde mir zum Ende hin zu gehetzt, zu oben auf, zu einfach. Dadurch verloren die Protas und ihre Gegenspieler an Glaubwürdigkeit und es gab hier und da Plot-Holes (Löcher ;) ), die einfach überschrieben waren. Das Detail hat mir gefehlt. Diese Verliebtheit in Details der Story, die im Setting so wunderbar hervor kam. Denn hier punktete Raabe natürlich mit der absolut natürlichen Beschreibung Berlins.

Fazit:

Der Schock ist ein Psychothriller bei dem ich noch immer den Zusammenhang von Titel und Inhalt suche.  Sehr guter Titel. Sehr gutes Buch, was mich von Anfang an sich gebunden hat. Aber eben auch irgendwas dazwischen. Es fühlte sich an, als liefe ich gegen eine Mauer und tastete mich an dieser entlang, ohne den Lichtschalter zu finden. Und als der Autor ihn dann für mich umlegte, blendete mich das Finale ein bisschen zu… sehr. Eines erreichte Der Schock ganz sicher: Ich werde auch die anderen Bücher von Marc Raabe lesen, um festzustellen, wie er diese Storys verlaufen lässt. Denn dafür ist Raabes Schreibstil wirklich ein Lesegenuss.   




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Tags: berlin, der schock, marc raabe, thriller   (4)
 

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548 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 60 Rezensionen

sandra regnier, magie, elemente, liebe, fantasy

Die Zeitlos-Trilogie - Das Flüstern der Zeit

Sandra Regnier
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 13.03.2015
ISBN 9783551314222
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(204)

362 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 54 Rezensionen

labyrinth, jugendbuch, rainer wekwerth, jugendliche, thriller

Das Labyrinth ist ohne Gnade

Rainer Wekwerth
Fester Einband: 344 Seiten
Erschienen bei Arena, 22.07.2014
ISBN 9783401067902
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Es war zurück. Über die drei Bände hat sich zwischen mir und dem Labyrinth so eine Art Hassliebe entwickelt, keine Frage. Teil 1 fix gelesen und über alle Kritikpunkte hinweggesehen; bei Teil 2 begann dann aber die Qual und aus unerfindlichen Gründen schleppte ich mich durch, bis ich feststellen musste, dass Band 3 da weitermachte, wo die 2 aufhörte. Was auch logisch ist, nebenbei. Und so waren die ersten 120 Seiten sehr lange Seiten für mich. Es hat ein halbes Jahr gebraucht, bis ich sie gelesen hatte. Was mich aufgehalten hat?

Wieder und wieder dasselbe Mantra. Tor suchen, hindurchgehen und einer muss natürlich immer sterben. Die Welten haben mich ohne Gnade nicht überzeugen können. Die Sprache ist durchweg sehr jugendlich, was mir teilweise den Magen herumdrehte. Ich spreche vom Ausdruck, aber auch der sehr simplen Grammatik, die sehr oft im krassen Kontrast altbacken und hölzern wirkte. In allem was ich las fehlte mir einfach die Seele. Spannung war aufgezwungen da durch ominöse Schattenwesen, aber sobald sich mal ein anderes Gefühl ausbreiten wollte, als Anspannung, wechselte die Perspektive und alles schaltete sich zurück auf hölzernem Anfang. Ich hatte sehr oft dass Gefühl, dass es nicht gelungen war, allen vorkommenden Protas schreiberisch gerecht zu werden. Wenn der Autor sich in eine Figur gerade einschrieb, gab es den Cut und die nächste kam dran. Zum nerven kurze Charakterkapitel kamen so zustande und hätte mich meine Bessere Hälfte nicht schon vor einem Jahr gespoilert, auf was das alles hinauslaufen sollte, dann hätte ich das Buch meinem Sohn (2 Jahre) gegeben, der es dann zerstört hätte. Einfach weil es mich so frustrierte, immer wie ein Esel durch die Seiten zu laufen, die Möhre in Reichweite vor meiner Nase. Und jedes Mal, wenn ich dachte, ich krieg sie, kam der Autor oder Lektor und zog sie weg.

Es frustrierte mich, weil ich nicht glauben wollte, das Rainer Wekwerth - weg von allem Hype- , nur so kann. So halb. So gescripted. So leblos. Tja und dann kam diese Seite... da wo drauf stand: Buch 2. Plötzlich änderte sich etwas grundlegend in der Geschichte und schon passte alles zusammen. Hier und da wiederholten sich Spannungs - und Gefühlsbeschreibungen, die ich Satz- oder Abschnittsweise querlas. Aber die verbuche ich unter Genre: Jugendbuch. Ich hatte an ein Ende mit Schrecken geglaubt, aber dieser Abschluss der Triologie war mit einmal bis in die Nebencharaktere überzeugend. Flüssiger Lesestil wechselte sich mit spannenden Komponenten ab. Die Auflösung von allem gefiel mir gut und war mal ein deftig schönes SciFi- Element. Es war einfach richtig richtig gute Unterhaltung. Sogar der Epilog war für mein Empfinden nicht zu kurz oder enttäuschend, trotzdem er sehr früh endet. Sicher wünscht sich der ein oder andere noch mehr von den anderen zu erfahren.

Vielleicht lag da auch die Schwäche des Buches. Es gab nur einen wirklichen Protagonisten, der keiner sein durfte, dafür aber 6 Nebenfiguren, die oft mehr sein mussten. Eine umfangreiche Hintergrundstory macht noch keinen Prota. Den dagegen klein zu drücken, kann einer Geschichte auch schaden. Dazu gab es Antagonisten, die bis zum Ende kein Profil bekamen. Die Tiefe der Bedeutung der Wesen war selten spürbar mit den Erlebnissen der Charaktere verknüpft. Die Schreckensworte waren 'Labyrinth' oder 'Seelentrinker'.

Am Ende wurde alles anders. Und das versöhnt mich mit dem Labyrinth. Danke Rainer.

Fazit:

Uneingeschränkt empfehlen kann ich die Labyrinth- Triologie nicht, denn zu sehr wurde im Ganzen meine Erwartungen nicht getroffen. Ich schätze, wer Wekwerth lesen möchte, wird in anderen Bücher des Autors mehr von ihm finden. Dennoch ist das Leseempfinden sehr subjektiv und man sollte selbst herausfinden, ob meine Kritikppunkte für einen ausschlaggebend sind. Für einen Abschlussband ist 'Das Labyrinth ist ohne Gnade' gut gelungen. Es setzt die Geschichte und den Stil aus Band 2 nahtlos fort und mit dem Bruch auf Hälfte des Buches gewinnt es sehr an Lesewert. Letzten Endes wird jeder, der ins Labyrinth schon eingetaucht ist nicht enttäuscht werden. Wer mit der Reihe liebäugelt, sollte den 1. Band etwas kritischer anlesen. Wenn ihm das zusagt, ist er gut beraten mit einer spannenden Jugendbuchreihe, ansonsten sollte er lieber die Finger davon lassen. Es ist eine unendliche Geschichte.


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Tags: arena verlag, dystopie, jugendbuch, labyrinth triologie, rainer wekwerth, thriller   (6)
 

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

krimi, lisa wild, hanika, krimi bayern, heimat

Und bitte für uns Sünder

Susanne Hanika
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.01.2012
ISBN 9783492272674
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags: hanika, krimi   (2)
 

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

fantasy, tairen soul i, englisch, romantasy, rezension

Lord of the Fading Lands

C.L. Wilson
Flexibler Einband: 398 Seiten
Erschienen bei Harpercollins Publishers Inc, 28.09.2010
ISBN 9780062023025
Genre: Sachbücher

Rezension:  
Tags: englisch, fantasy   (2)
 

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(44)

122 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

humor, felix achterwinter, kurzgeschichten, lustig, kinder

Schnall dich an, sonst stirbt ein Einhorn!

Johannes Hayers , Felix Achterwinter , ,
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 19.12.2014
ISBN 9783499628726
Genre: Sachbücher

Rezension:  
Tags: elternratgeber, felix achterwinter, humor, johannes hayers   (4)
 

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(295)

521 Bibliotheken, 13 Leser, 8 Gruppen, 59 Rezensionen

thriller, dänemark, sonderdezernat q, mord, krimi

Verheißung - Der Grenzenlose

Jussi Adler-Olsen , Hannes Thiess
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 16.03.2015
ISBN 9783423280488
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Aufmachung

Verheissung wartet mit einer dicken Hardcoverausgabe auf mich, die schwerer aussieht, als sie letztlich ist. Wie schon im Vorgängerteil, ist auch dieses Buch von guter Qualität. Für ein Hardcover ist die Bindung sehr flexibel, so dass das Buch sich ohne Gewissensbisse flach aufklappen lässt. Nach dem Lesevergnügen hatte ich allerdings das Gefühl, ich habe es etwas 'rund' gelesen. Da muss man es dann regalfein wieder zurecht drücken und schieben.
Beim Cover und der Einbandgestaltung wartete dtv mit Altbewährtem auf. Als Reihenbuch ist es auch kein Wunder. Die Aufmachung ist Geschmackssache. Mir gefiel sie schon immer gut, weil sie sich auf eine symbolträchtige Sache beschränkt und sie mit einer individuellen Farbgebung in das Zentrum rückt. Der Schriftsatz gefiel mir auch schon immer. Klassisch. Gewohnt. Das Grün ist sehr ansprechend. Alles in allem ein Hardcover, das sich zu kaufen lohnt, wenn man der Jussi-Mania verfallen ist. Es hebt sich in jedem Fall von anderen Hardcovern des Genres ab und bleibt dem Reihenauftritt treu. 

Inhalt

Diese Treue kann man vom Inhalt auch behaupten.  

Für Neulinge: Es geht um den dänischen Polizeikommissar Carl Morck, der das Sonderdezernat Q im Keller der Polizeizentrale in Kopenhagen leitet. Sein Team besteht aus Assad, dem syrischen Einwanderer und Rose, der toughen Frau in der Runde. Seit Band sechs darf auch das Milchgesicht Gordon, frisch gebackener Jurist, endlich ein Schreibtisch ... eckchen im Dezernat Q beziehen. Gemeinsam lösen die drei unter Carls Chefsein Fälle, die von der dänischen Justiz nie aufgeklärt wurden. Zumeist handelt es sich um ungelöste Mordfälle, die oft zehn Jahre und mehr zurück liegen.
Im 6. Fall beginnt alles mit dem Selbstmord eines Polizeibeamten auf der Insel Bornholm, der Carl und sein Team an diese entlegenen Zipfel Dänemarks treibt. Es stellt sich heraus, dass dieser Polizist sich obsessiv mit der Aufklärung des Unfalltodes einer jungen Frau vor 17 Jahren beschäftigt hatte. Umso mehr Carl und seine Kollegen den Fall untersuchen, umso tiefer geraten sie in eine Verstrickung von Gegebenheiten, die schlussendlich dazu führen, dass die Tote nur Opfer eines Mordes gewesen sein konnte. Alle Spuren deuten auf einen geheimnissvollen Mann, der damals für eine Zeit auf Bornholm lebte. Aber wer ist der Mordverdächtige heute? Dessen Identität herauszufinden gestaltet sich schwieriger, als Carl es sich denkt.      

Meinung


Der Adler-Olsen. Nach zwei Jahren des Wartens, war das Erscheinen von Verheissung eine wortwörtliche Verheissung. Das Lesevergnügen stellte sich erst einmal nicht ein. Wie gewohnt schreibt Herr Adler-Olsen in einem flüssigen, harmonischen Stil. Ich empfand den Stil als den Rundesten der sechs Bücher. Auch wenn über 600 Seiten verdammt viel sein können, sie kamen mir beim Lesen nie so vor. Die Gliederung der Kapitel und auch die Perspektiven der Personen waren immer gut nachzuvollziehen. Schreiberisch ist Verheissung ein sehr ansprechendes Buch.

Inhaltlich scheiden sich wohl die Geister an Verheissung. Das dtv die Sonderdezernat Q- Fälle als Thriller bezeichnet, weil es das Marketing so will, macht es dem Buch nicht leicht. Ich würde die Bücher dem Krimi-Genre zuordnen. Und wenn ich es unter dem Gesichtspunkt betrachte, dann ist Verheissung ein solider Krimi. Sehr früh war für mich klar, wer nicht der Täter sein wird. In Spannungsliteratur ist das immer störend. Am Ende war die Auflösung und auch die Verstrickungen aller Handelnden meines Geschmacks nach zu unausgereift. Die Überraschung des Tatmotives verpuffte in einem saloppen Finale, das sich überschlug. Auch das Opfer, die 19-jährige Alberte, war das gesamte Buch über von so großer Bedeutung und doch nur der Schatten einer Erinnerung für den Leser. Die Stärke der ersten Sonderdezernat Q Bücher waren die Fälle, die in der Vergangenheit lagen und die aufgedeckt wurden. In diesem Fall gibt es nur die eine damalige Begebenheit, die sich mit Fällen aus der näheren Vergangenheit mischt, die aber offensichtlich nur dazu diesen Fährten zu legen. Und eben das macht es sehr durchsichtig. Der Autor bedient sich Spannungsinstrumenten aus seinem Repertoire sehr geschickt und doch kombiniert er sie meines Erachtens sehr offensichtlich.

Wenn ich die Bücher zusammendampfe, dann ist der Grund, warum ich Bücher des Autors aus der Sonderdezernat Q-Reihe so begeistert lese und sie auch weiterhin verfolgen werde wie ein Süchtiger,  die Charaktere, die Jussi Adler-Olsen da geschaffen hat. Und hier ist ihm mit Verheissung ein ganz ganz starkes Buch gelungen. Nach den ersten 50 seiten fühlte ich mich wieder zu Hause angekommen. Glücklich und zufrieden. Nicht nur die Figuren Carl, Assad und Rose bekommen nach dem charakterlich schwächeren 5. Band Erwartung Rückenwind und trumpfen im Zusammenspiel, aber auch Carl für sich allein ungemein auf. Auch die Hauptantagonistin bekommt ein überzeugendes Charakterprofil, das ihr Handeln nachvollziehbar macht. Auch wenn es der Spannung der Geschichte nicht immer gut tut, die Figuren bleiben sich treu. Und das auf ganzer Linie.

Überhaupt glänzt Verheissung durch sehr gute Recherche, so wie man es von dem Autor gewohnt ist. Dabei liegt der Fokus auf den verschiedenen heidnischen Kulten, die im Norden praktiziert werden. Die Thematik gefiel mir sehr gut, vor allem, weil auch vergleichbar aktuelle Bezüge genommen wurden. Mit Bornholm als Hauptschauplatz des Buches beschreitet der Autor neue und gelungene Wege, auch wenn mir manchesmal das gute alte Kopenhagen fehlte. Wieder schafft es Adler- Olsen dabei, die fundiert recherchierten Fakten so einzubeinden, dass sie nicht trocken oder arrangiert wirken. Ganz stark. 


Fazit

Verheissung ist das, was eingefleischte Reihenfans lieben werden. Und all andere kann es mit einer guten, wenn auch nicht perfekten, Krimigeschichte packen. Der Schreibstil und der fundierte Hintergrund machen das Buch zu einem guten Griff für jeden krimibegeisterten Leser, der nach anspruchsvoller Unterhaltung sucht, bei der die Charaktere selbst im Mittelpunkt stehen. Eine ganz klare Empfehlung für Fans nordischer Ermittlerkrimis, für Fans der Reihe ein Must Read!

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Tags: adler-olsen, krimi   (2)
 

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(15)

28 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

kindesentführung, schleswig-holstein, krimi, hendrik wolff, küsten-krimi

Die Tote am Deich

Heike Denzau
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 12.04.2011
ISBN 9783897058262
Genre: Krimi und Thriller

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Tags: emons verlag, heike denzau, krimialroman, nordseeküste   (4)
 

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mord, jugendthriller, thriller, internet, mord;

Singe, fliege, Vöglein, stirb

Janet Clark
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Loewe, 10.03.2014
ISBN 9783785577523
Genre: Jugendbuch

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Tags: janet clark, jugenbuch, thriller, verlag loewe   (4)
 

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liebe, jugendbuch, familie, zufall, schicksal

Sam & Emily - Kleine Geschichte vom Glück des Zufalls

Holly Goldberg Sloan , Barbara Lehnerer , Bernadette Ott , Holly Goldberg Sloan
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.07.2012
ISBN 9783401065182
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Aufmachung 

Mir liegt die Hardcoverausgabe vor, die sehr gut verarbeitet ist. Bei der Covergestaltung hat mich Arena überrascht. Bis weilen waren das ein oder andere Cover der Arena Bücher für meinen Geschmack doch wenig ansprechend. Dieses dagegen ist ein richtiger Eyecatcher. Die Farbgebung zwischen beige, rot, türkis und braun ist sehr gut aufeinander abgestimmt. Das Motiv des Nadelwalds im Hintergrund passt ebenso zur Geschichte, wie die Silhouetten der beiden Figuren auf dem Cover, die offensichtlich Sam und Emily sein sollen. Besonders gefallen hat mir die Struktur des Einbandes. Das nackte Hardcover ist kein Hingucker, aber der Einband hat eine leichte Papierstruktur, die türkisen Ranken und der Titel sind in griffig gummierter Farbe aufgebracht. Sonst bin ich schwer von Ranken und Geschnörkel zu überzeugen. Aber hier passt alles zusammen. Der lange Titel des Buches ( Im Englischen simpel mit 'I'll be there' als Anspielung auf einen Song gefasst.) wurde besonders schön gestaltet. Für mich, als Grafik- Kauz geht da das Herz auf.   

 

Inhalt 

Im Buch geht es um Sam und Emily. Sam ist ein 17-jähriger Junge, der im Leben nicht immer Glück gehabt hat. Er lebt mit seinem 14-jährigen Bruder Riddle bei seinem Vater. Der wiederum lebt in einem Truck und verdient seinen Lebensunterhalt mit allem, was man so an krummen Dingern drehen kann. Sam und sein kleiner Bruder sind in diesem Leben auf sich gestellt. Sie suchen sich ihr Essen aus Mülltonnen zusammen. Sam verdient hin und wieder ein paar Dollar auf dem Schrottplatz, während ihr Vater sich um seine Belange kümmert. So ziehen die drei beinah monatlich in eine neue Stadt in einen neuen Bundesstaat. Weder Sam noch Riddle haben je eine Schule von innen gesehen.  Eine Tages kommen sie in eine Stadt, in der Sam auf Emily trifft.

Emily ist ein behütetes Mädchen mit einem intakten familiären Umfeld. Sie ist ebenfalls 17 Jahre und führt das Leben eines typischen, amerikanischen Teenagers. Einziger Unterschied zu Gleichaltrigen ist wohl ihre Eigenschaft, Anteil an dem Schicksal anderer zu nehmen. Durch Zufall treffen Sam und Emily aufeinander und es ist dieser Zufall, der eine ganze Kette an Ereignissen lostritt.   

 

Meinung 

Der Schreibstil ist locker und einfach gehalten. Prägnante Sätze, wenig komplizierte Wörter, so dass man nur so durch die Seiten fliegt. Ich konnte mir gut vorstellen, wie die Sätze im amerikanischen Original formuliert sind. Manchmal empfand ich die Formulierungen eine Verkrüppelung der deutschen Sprache, doch wenn ich dann an die Erzählweise im Englischen dachte, passte es in die direkten Formulierungen ohne viel Umschweife.  Der geradlinige Schreibstil passt zu dem Erzählstil der Geschichte. Die Autorin springt ohne Hemmungen in die Perspektiven der an der Handlung Beteiligten. Sie scheut dabei keine Nebenfigur und zu Beginn fiel es mir schwer, diese Sprünge auch innerhalb von Kapiteln ohne Trennung zu verarbeiten. Mit den Seiten aber gewöhnte ich mich daran. Und irgendwann in der Mitte des Buches merkte ich plötzlich, dass der Schreibstil, der so ungehemmt auch das Innere des ´Highschool- Verehrers Bobby Ellis oder des absolut nicht liebenswerten Vaters von Sam und Riddle darstellte, ein wichtiger Bestandteil ist, um sich in die Geschichte ziehen zu lassen.  Denn ab da plötzlich wusste ich, wohin das Buch mit mir wollte. Ja, es geht um Sam und Emily. Aber es ist kein Liebesroman, wie ich ihn erwartet hatte. Überraschend wenig davon bekommt man hier geboten. Dafür aber eine Geschichte, die sich um mehr dreht, als die wahre Liebe zweier Teenager. Es ist die Geschichte von den viele kleinen Zufällen im Leben, durch die man sein Glück finden kann oder eben nicht. Hier erfährt man in einer scheinbaren, amerikanischen Klischeewelt, was dahinter steckt.

Natürlich lebt die Handlung von vielen glücklichen Zufällen und am Ende fragt man sich vielleicht, wie realistisch das alles sein soll. Aber was von Sam und Emily, sowie den ganzen Nebenfiguren hängenbleibt, ist doch ein Lächeln. Dieses gute Gefühl, dass es in der Welt auch noch Dinge gibt, die gut ausgehen können. Im Fazit ist es eine kleine Geschichte vom Glück des Zufalls. Nicht mehr und nicht weniger. Sie ist zum Verlieben einfach und deshalb einfach zum Verlieben. Für jeden, der sich nicht vor scheinbar offensichtlichen Handlungssträngen scheut - die dann doch nicht so offensichtlich sind - absolut zu empfehlen.      

WERTUNG: 8 von 10 Käuzen

also 4 von 5 Sternen.

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Tags: glück, jugendbuch, lebensroman, liebesroman, mitgefühl, schicksal, zufall   (7)
 
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