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130 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 75 Rezensionen

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Höllenjazz in New Orleans

Ray Celestin , Elvira Willems
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2018
ISBN 9783492060868
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Den Axeman gab es wirklich. Zwischen 1918 – 1919 wurden damals sechs Menschen in New Orleans getötet.  Ray Celestin hat recherchiert und einen Debütroman geschrieben.

Die Leseprobe begann ziemlich fesselnd und hatte mich gleich in ihren Bann gezogen. Das Buch musste ich also unbedingt lesen. Eine interessante Geschichte um den mysteriösen Axeman-Mörder von New Orleans.

In New Orleans geht 1919 ein brutaler Mörder um. Der „Axeman“, wie er von der Polizei genannt wird,  schickt der Presse Briefe. John Riley von der Times-Picayune liest den Brief, den die Redaktion erhalten hat. In dem Brief kündigt er sich an und schreibt, wer Jazz spielt ist sicher. Die anderen müssen die Axt fürchten. Ein unheimlicher Brief.  Detective Michael Talbot ermittelt in dem Fall und sogar die Mafia sucht den mysteriösen Mörder mit der Axt.

Die Handlung fing sehr spannend an und die Story hatte mich gleich in ihren Bann gezogen. Auch die Ermittler fand ich anfangs ganz interessant. Im Mittelteil ging die Spannung jedoch irgendwie verloren und  die Handlung wurde sehr langatmig und war zäh zu lesen.  Zum Schluss fand ich das Geschehen wieder spannender, aber insgesamt wurden meine Erwartungen nicht so ganz erfüllt. Auch die Charaktere konnten mich nicht so richtig begeistern. Mehrere Ermittler:  Detective Michael Talbot, der mit dem Fall beauftragt ist,  Luca D’Andrea, ein ehemaliger Polizist sucht im Auftrag der Mafia nach dem Axeman und Ida, Sekretärin einer Detektivagentur,  ermittelt zusammen mit ihrem besten Freund Louis Armstrong.

 Insgesamt fand ich den Roman nur mäßig spannend. Ich hatte wohl zu hohe Erwartungen.

Das Cover ist übrigens sehr gelungen,  ein richtiger Eye-Catcher und zieht die Blicke sofort auf sich.

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22 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Liebe Mrs. Bird

AJ Pearce , Silke Jellinghaus
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Kindler, 25.09.2018
ISBN 9783463400976
Genre: Romane

Rezension:

„Liebe Mrs. Bird“ ist das Romandebüt von AJ Pearce.

Die Geschichte spielt in London 1941 während des Zweiten Weltkrieges. Emmeline Lake nimmt einen Job beim London Evening Chronicle an.  Ihr großer Wunsch ist es, Kriegsreporterin zu werden. Doch diese Stelle ist anders als von ihr erwartet, denn sie wird als Sekretärin der Kummerkastentante Henrietta Bird eingestellt und sortiert für sie die Leserbriefe. Anstößige Briefe sollen in den Papierkorb, Hernietta Bird hat da ihre eigenen Regeln. Doch Emmy liest mitfühlend die Briefe und antwortet den Frauen im Namen von Mrs. Bird.

„Liebe Mrs. Bird“ ist ein sehr bewegender und mitfühlender Roman, der sich sehr flüssig lesen lässt. Die Handlung ist unterhaltsam und es gibt auch bewegende Momente. Es geht nicht nur um diese Briefe der Frauen, sondern auch um Emmeline, ihr Liebesleben und die Freundschaft zu ihrer besten  Freundin Bunty, um ihre anderen Freunde, ihre Kollegen und auch um ihre Schichten auf der Feuerwache. Und schließlich sind da auch noch die Angriffe der Deutschen Luftwaffe auf London. Immer wieder wird die Stadt bombardiert und Emmy hat Angst um ihre Freunde, Familie und auch um ihre Kollegen, die Feuerwehrmänner, die im Einsatz sind, unter ihnen Buntys Freund William. Emmy sitzt während ihrer Schichten bei der Feuerwache am Telefon, um Notrufe entgegen zu nehmen.

Die Handlung hat mir sehr gut gefallen und auch die Charaktere, ob nun sympathisch oder auch unsympathisch dargestellt, allen voran Emmy, ein ganz starker Charakter, sehr sympathisch und auch die guten Freunde oder die schrullige Mrs. Bird. Das Buch ließ sich sehr flüssig lesen, man taucht gleich ein in diese wunderbare Geschichte, ich fand das Buch von Anfang bis Ende fesselnd. Ein wirklich gelungener Debütroman.

Von mir eine ganz klare Leseempfehlung!

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56 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

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Alchimie einer Mordnacht

Benjamin Black , Elke Link
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 04.10.2018
ISBN 9783462049190
Genre: Historische Romane

Rezension:

Der Protagonist Christian Stern erzählt von seiner Vergangenheit,  wie er im Winter 1599 als junger gelehrter nach Prag kam und dort die Leiche eines Mädchens findet, es wurde brutal ermordet. Es ist Magdalena, die Tochter von Dr. Kroll, Hofarzt des Kaisers (Knochensäger  und Magier). Vom Kaiser erhält Christian Stern den Auftrag, den Mörder zu finden.

Die Handlung dieses historischen Kriminalromans beginnt ganz gemächlich. Christian Stern erzählt von seiner Studentenzeit und von zu Hause. Er ist ein unehelicher Sohn des Bischofs und berichtet von seinem Ziehvater Stern. Man erfährt also erst einmal einiges über Christian Stern, bis er schließlich auf die Leiche eines Mädchens trifft, die er auch an Ort und Stelle begutachtet. In Würzburg hat er 12 Monate Medizin studiert. Christian gerät selbst in Verdacht und schließlich mitten zwischen die Intrigen am Hofe des Habsburger Kaisers Rudolf II.

Die Handlung war für mich leider nicht so spannend wie erhofft. Ich fand so einige Kapitel doch sehr langatmig und zähflüssig zu lesen. Der Beginn dieses Romans war ja schon langsam bis Christian Stern die Leiche findet. Dann wurde es auch interessant. Christian Stern geriet selbst unter Mordverdacht. Doch großartig ermittelt wurde irgendwie nicht, die ganzen Intrigen und Beziehungen der Protagonisten standen hier im Vordergrund. Caterina Sardo, die Mätresse des Kaisers Rudolf II, mit der auch Christan Stern sich einlässt, hat mir ganz gut gefallen.  Die anderen Charaktere fand ich blass und uninteressant. Auch Christian Stern, anfangs noch ganz interessant, konnte mich nicht so richtig begeistern.  Insgesamt ist „Alchimie einer Mordnacht“ für mich nur ein mittelmäßiger  historischer Roman. Die Handlung hätte spannender sein können, lieber spannende Ermittlungsarbeit  und dafür weniger Bettszenen.

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111 Bibliotheken, 16 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

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Hippie

Paulo Coelho , Maralde Meyer-Minnemann
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 26.09.2018
ISBN 9783257070491
Genre: Romane

Rezension:

Die Geschichte, die Paulo Coelho hier schreibt, hat sich wirklich so zugetragen, er hat nur einige Namen geändert und erzählt hier in der dritten Person. Es ist eine autobiographische Erzählung seiner Erlebnisse zur Hippie-Zeit, als er sich mit einer jungen Frau, der er in Amsterdam begegnet, zusammen auf die Reise im Magic Bus macht, der von Amsterdam nach Kathmandu fährt.

Paulo Coelho , schreibt, dass er diese Geschichte selbst erlebt hat, dazu gehören auch Aufenthalte in psychiatrischen Einrichtungen, in die er drei Mal von seinen Eltern eingewiesen wurde und Behandlungen mit Elektroschocks. Das ist schon heftig. Hier erfährt man unerwartete Ereignisse aus seiner Vergangenheit.

Sein Schreibstil des Autors ist sehr angenehm zu lesen, mir hat „Die Spionin“ von ihm sehr gefallen. Und ich war gespannt auf die Erlebnisse des bekannten Schriftstellers während seiner Tour mit dem Magic Bus auf dem Hippie-Trail. Eine interessante und auch bewegende Story, die von Paulo Coelhos rebellischen Leben während der Hippie-Zeit erzählt und uns an seinen damaligen Erlebnissen teilhaben lässt. Es gibt jedoch auch einige langatmige Kapitel und auch die Tour geht nicht so richtig voran. Auch endet der Verlauf Paulo Coelhos Reise anders als erwartet, das fand ich doch etwas enttäuschend. Insgesamt hatte ich mir etwas mehr von dieser Geschichte erhofft.

 

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Blut und Gold

Snorri Kristjánsson , Jan Möller
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 25.09.2018
ISBN 9783499274305
Genre: Historische Romane

Rezension:

Wikinger Unnthor Reginsson hat seine Kinder auf sein Gut Flussfeste eingeladen. Karl, Bjorn, Aslak und Jorunn reisen mit ihren Familien an.  Man munkelt, dass Unnthor einen Schatz versteckt hat. Als ein Mord passiert, fängt Helga Finnsdottir an zu ermitteln, ein Mädchen, das von Unnthor und seiner Frau Hildigunnur als Tochter aufgenommen wurde.

„Blut und Gold“ ist der Auftakt einer historischen Krimi-Reihe von Autor Snorri Kristjánsson. Der Schreibstil des Autors ist angenehm zu lesen. Man taucht sofort ein in die die Wikingerwelt von 970. Die Handlung beginnt ganz gemächlich. Zunächst einmal treffen nach und nach alle erwachsenen Kinder mit ihren Familien auf Unnthors Gut ein. Mutter Hildigunnur hat alle Hände voll zu tun um alle zu versorgen und wird dabei von ihrer Ziehtochter Helga unterstützt. Alles bisher ganz unterhaltsam, jedoch noch nicht so spannend. Es gibt Wettkämpfe und es wird gegessen und getrunken. Es gibt auch Streit zwischen den Geschwistern und schließlich einen Mord. Nun fängt der Krimi an, die Suche nach dem Mörder geht los und es wird spannend. Helga Finnsdottir hat mir als heimliche Ermittlerin sehr gut gefallen, wie sie von einem zum anderen geht und die Familienmitglieder beobachtet und aushorcht. Zusammen mit Helga habe ich mitgerätselt, wer der Mörder sein könnte.

Mir hat dieser historische Roman sehr gefallen, ich fand ihn unterhaltsam und spannend. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall für Helga.

„Blut und Gold“ ist ein guter Auftakt der Wikinger-Krimi-Reihe.

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117 Bibliotheken, 16 Leser, 0 Gruppen, 61 Rezensionen

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Der Spielmann - Die Geschichte des Johann Georg Faustus

Oliver Pötzsch
Fester Einband: 784 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 21.09.2018
ISBN 9783471351598
Genre: Historische Romane

Rezension:

„Der Spielmann“ ist die Geschichte des Johann Georg Faustus von Autor Oliver Pötzsch.

Gaukler kommen in die Stadt Knittlingen. Der kleine Johann, von seiner Mutter Faustus, der Glückliche, genannt, steht an der Straße und staunt. Er ist von den Darbietungen der Künstler völlig fasziniert. Zum Herbstmarkt strömen die Menschen von überall herbei. So lernt der kleine Faustus den Magier Tonio del Moravia kennen, einen unheimlichen Mann mit stechend schwarzen Augen.

Von Oliver Pötzschs Henkerstochter-Reihe bin ich absolut begeistert. Die spannende Handlung, Kuisls Kommentare und seinen Spürsinn. Daher war ich natürlich jetzt auch ziemlich neugierig auf das neue Werk von ihm, die Geschichte des Johann Georg Faustus.

Oliver Pötzsch hat einen so wunderbaren Erzählstil, bildhaft, detailliert und dabei ist die Handlung auch noch fesselnd und spannend. Man ist gleich mittendrin im Geschehen, als würde man Johann auf den Markt begleiten und den Gauklern zusehen. Johann lernt Zaubertricks und führt sie seiner Freundin Margarethe vor, in die er unsterblich verliebt ist.

Auch die weitere Handlung bleibt durchgehend spannend. Johann trifft Jahre später wieder auf Tonio del Moravia und wird sein Gehilfe, da er Knittlingen verlassen muss. Zusammen ziehen sie als Gaukler und Magier umher. Faustus, der Glückliche, der eigentlich gar nicht glücklich ist, vermutet, dass Tonio sich mit schwarzer Magie beschäftigt. Wo auch die Gaukler hinkommen, verschwinden plötzlich kleine Kinder. Es geht nicht mit rechten Dingen zu.

Mir hat die Handlung richtig gut gefallen, ein wunderbarer historischer Roman. Die Geschichte vom jungen Faustus bis zum bekannten Magier Doktor Johann Georg Faust. Auch die verschiedenen Charaktere haben mir sehr gefallen. Außer natürlich Faustus, hat mir auch Karl Wagner richtig gut gefallen. Die beiden sind ein tolles Team.

Im Nachwort erzählt Oliver Pötzsch noch, wie er zu der Idee kam, diesen historischen Roman zu schreiben und er gibt auch noch Wandertipps zu den verschiedenen Handlungsorten. Anschließend sind die Zitate aufgeführt, die der Autor verwendet hat aus Goethes Drama „Faust, Der Tragödie erster Teil.

„Der Spielmann“ ist ein wirklich gelungener Auftakt der Faustus-Reihe und ich bin schon sehr gespannt auf den Folgeband.

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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D.I. Helen Grace - Blinder Hass

Matthew J. Arlidge , Stefan Lux
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 21.08.2018
ISBN 9783499273704
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Blinder Hass“ ist der 7. Band der Thriller-Reihe um D.I. Helen Grace.

Man kann dieses Buch jedoch auch lesen, ohne die vorigen Bände zu kennen. Ich habe auch noch nicht alle Bücher dieser Reihe gelesen, fand die gelesenen Thriller jedoch alle ganz spannend.  Vom  letzten Band „Eingeschlossen“ war ich richtig begeistert. D.I. Helen Grace gefällt mir als Ermittlerin sehr gut.

„Blinder Hass“ beginnt auch spannend, konnte mich aber nicht durchgehend fesseln. Diese Story war irgendwie nicht packend genug für mich.

Ein junges Paar, das mordend durch Southampton zieht. Helen Grace findet eine angeschossene Frau auf der Straße. Helen versucht noch Hilfe anzufordern, doch die Frau ist zu schwer verletzt.  Das geht Helen ziemlich nah.  Als nächstes ist ein Apotheker dran. Worum geht es hier? Tötet das Pärchen wahllos oder aus Rache? Hängen die Fälle irgendwie zusammen?

Nachdem Helen im Gefängnis war, ist es für das ganze Ermittlerteam eine merkwürdige Situation wieder mit ihr zusammen zu arbeiten. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

Die Ermittler haben mir wieder sehr gut gefallen.  Detective Sergeant Charlie Brooks, die felsenfest an Helens Unschuld geglaubt hatte, sagt ihr auch mal die Meinung. Dass es Spannungen zwischen Helen und der Kollegin Sanderson gibt, ist verständlich.

Trotzdem konnte mich dieser Fall diesmal nicht so fesseln, wie die vorigen. Im vorigen Band habe ich als Leserin mitgefiebert, wer der Täter ist. Es gab einige Wendungen und Matthew J. Arlidge hat es richtig gut verstanden, den Leser auf falsche Fährten zu führen. Das hat mir diesmal in „Blinder Hass“ gefehlt. Spannend war dieser Band jedoch trotzdem. Ich gebe diesmal 3,5 von 5 Sternen.

Hier noch die Bücher in der richtigen Reihenfolge:

1. Eene Meene - Einer lebt, einer stirbt
2. Schwarzes Herz
3. Kalter Ort
4. In Flammen
5. Letzter Schmerz
6. Eingeschlossen
7. Blinder Hass

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99 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 69 Rezensionen

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Er will dein Herz

Tania Carver , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 07.09.2018
ISBN 9783548290454
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Er will dein Herz“ ist Band 7 der Marina-Esposito-Thriller-Reihe von Tania Carver.

Man kann diesen Thriller aber auch lesen, wenn man die anderen Bände noch nicht kennt. Ich empfehle aber trotzdem mit dem ersten Band zu starten. Ich fand die bisherigen Thriller dieser Reihe allesamt spannend.

Auch in diesem Buch war die Handlung wieder spannend. Es wird nach einem Serienmörder gesucht, der Jagd auf misshandelte Frauen macht. Frauen, die vor ihren Ehemännern ins Frauenhaus flüchten wollen, kommen dort nie an. Sie sollten von einer Frau abgeholt werden, die ihnen ein Codewort nennt. Was ist geschehen? In einem Fall wird die siebenjährige Tochter eines Opfers gefunden, die aber völlig verängstigt ist. Die Mutter wird erst später gefunden. Den Opfern wurde das Herz herausgeschnitten. Die Presse sitzt den Ermittlern im Nacken. Der Herzensbrecher, wie er genannt wird,  muss gestoppt werden.

Die Handlung war von Anfang bis Ende spannend und auch diesen Band der Reihe fand ich wieder fesselnd. DI Phil Brennan leitet die Ermittlungen und auch seine Frau Marina Esposito, die Polizei-Psychologin unterstützt später das Ermittlerteam. Die Beziehung der beiden ist hier auch Thema. Marina hat Phil verlassen, da er sie nicht beschützten kann. Die genauen Umstände dazu erfährt man im vorigen Band der Reihe. Die beiden müssen sich zusammenraufen und gemeinsam an diesem Fall arbeiten. Auch die anderen aus dem Ermittlerteam geben ihr Bestes um den Mörder zu überführen. Phil hat sich schon zu Anfang auf einen Verdächtigen festgelegt. Ich auch, aber ich hatte einen anderen Verdacht, der sich dann auch bestätigt hat. Irgendwie war mir schon gleich klar, wer der Täter ist, ich habe aber noch auf eine Wendung gehofft. Der Leser wird zwar noch auf falsche Fährten gelockt und ich dachte es kommt vielleicht doch noch anders, aber okay. Dass Marina sich von Phil getrennt hat, hat mir auch nicht so gefallen.

Nicht der beste Band der Reihe, aber dennoch wieder ganz spannend.

Hier die Bände in der richtigen Reihenfolge:

1. Entrissen

2. Der Stalker

3. Stirb, mein Prinz

4. Jäger

5. Morgen früh, wenn du willst

6. Du sollst nicht leben

7. Er will dein Herz

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95 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 65 Rezensionen

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Todeskäfig

Ellison Cooper , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.08.2018
ISBN 9783548290768
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Washington, D.C. Die Tochter eines Senators wird tot in einem Tierkäfig aufgefunden, verdurstet. FBI Special Agent Altair, die nebenbei auch noch Neurowissenschaftlerin ist, ist für diesen Fall zuständig. Der Senator macht Druck und die Presse weiß auch schon Bescheid. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Und es verschwindet wieder ein Mädchen.

Ein spannender erster Band einer neuen Thriller-Reihe. Spannung schon gleich zu Anfang, als die Cops zu dem Haus mit dem unerträglichen Geruch gerufen werden. Ich fand die Handlung dieses Thrillers durchgehend sehr fesselnd und das Buch ließ sich ruckzuck lesen. Das Erzähltempo ist sehr hoch, die Kapitel meistens kurz. Ein gut durchdachter Plot und ich mag es wenn ich miträtseln kann, wer der Mörder sein könnte. Ellison Cooper versteht es, den Leser auf falsche Fährten zu locken. Ich hatte aber einen Verdacht, der sich dann auch bestätigt hat. Das Motiv des Täters fand ich jedoch überraschend.

Auch das Ermittlerteam hat mir gefallen, sympathisch und interessante Charaktere.  Sayer Altair untersucht als Neurowissenschaftlerin noch nebenbei Gehirne von Serienkillern, was ich auch ganz interessant fand. Auch der Kollege Vik gefällt mir sehr gut und auch die anderen Nebencharaktere, wie z.B. die Nana oder Sayers Nachbar. Ich freue mich schon auf den nächsten Band dieser neuen Thriller-Reihe.

Ein spannender erster Fall für FBI Special Agent Sayer Altair.

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54 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 44 Rezensionen

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Oberons blutige Fälle

Kevin Hearne , Friedrich Mader
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 30.08.2018
ISBN 9783608962956
Genre: Fantasy

Rezension:

Da mir der Fantasyroman „Die Chronik des Eisernen Druiden“ sehr gut gefallen hat, war ich natürlich ziemlich neugierig auf das neue Buch von Kevin Hearne. Zwei Kriminalfälle mit Oberon als Ermittler im Mittelpunkt.  Es gibt diese Fälle zu lösen: „Der entführte Pudel“ und „Das Eichhörnchen auf dem Zug“.

Zunächst  wurde Rassepudel Jack Frederick Oscar Worthing Chasuble Wilde entführt.  Aber es sind noch mehr Hunde entführt worden. Atticus und Oberon sind schon dran an der Ermittlung. Im zweiten Fall gibt es eine Leiche, die aussieht wie Atticus.

 

Ich mag Kevin Hearnes Schreibstil sehr und Oberons Kommentare sind immer ganz witzig zu lesen. Die mentalen Gespräche mit ihm und Atticus gefallen mir sehr. Auch Terrier Starbuck hat später immer mal wieder einen Kommentar zum Geschehen dazu gegeben. Ich fand das Buch eher unterhaltsam und weniger spannend. Wer auf spannende Kriminalfälle hofft, wird sicher enttäuscht.

Atticus und Oberon ermitteln in zwei Fällen und kommen der Polizei immer wieder in die Quere. Die Handlung ist ganz witzig durch Oberons Kommentare und wohl hauptsächlich  etwas für Kevin Hearne Fans. Das Buch ließ sich flüssig und schnell lesen.

Zwei unterhaltsame und humorvolle Kriminalromane, wobei mir der zweite mit den Eichhörnchen besser gefallen hat, da fand ich die Kommentare der Hunde witziger. Wolfshündin Orlaith ist auch dabei. Oberon hasst Eichhörnchen, die sind einfach nur böse. Der Druide Atticus und sein irischer Wolfshund Oberon sind zwei sehr sympathische Charaktere. Ich mag die beiden sehr.

 

„Oberons blutige Fälle“  - zwei unterhaltsame Fantasy-Kriminalromane mit Oberon als Ermittler, eher etwas für Fans der Reihe „Die Chronik des Eiserenen Druiden“ von Kevin Hearne.

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Das zweite Opfer

Lisa Gardner , Bettina Zeller , Bettina Zeller
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 21.08.2018
ISBN 9783499274794
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nicky Frank überlebt einen Autounfall. Verzweifelt sucht sie ein kleines Mädchen namens Vero. Das Rettungsteam kann es nicht finden, auch nicht der Spürhund. Nicky Frank hat eine Gehirnerschütterung, bereits die dritte. Sergeant Wyatt Foster hat dabei ein merkwürdiges Gefühl. Nach dem Gespräch mit dem Ehemann stellt sich heraus, dass es das kleine Mädchen nicht gibt. Die Franks haben keine Tochter. Wyatt Foster lässt Fingerabdrücke nehmen. Der Ehemann ist irgendwie verdächtig. Irgendetwas stimmt nicht. Das Ergebnis der Fingerabdrücke im Auto ist überraschend, sie sind von einer Veronica Sellers, die vor 30 Jahren als sechsjähriges Mädchen entführt wurde. Es wird immer rätselhafter.

Mir hat das „Das zweite Opfer“ von Lisa Gardner richtig gut gefallen. Ich fand diesen Thriller durchgehend sehr spannend. Die mysteriöse Handlung hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Eine geheimnisvolle Story um Vero.  Es gab einige Wendungen und ich wusste nicht, worauf das ganze überhaupt hinausläuft. Die Autorin versteht es, den Leser auf falsche Fährten zu locken. Genau wie die Ermittler fand ich die ganze Story auch sehr mysteriös und rätselhaft. Was verschweigen die Franks, bzw. der Ehemann? Worum geht es hier überhaupt? Ich habe beim Lesen mitgerätselt und versucht zu verstehen, was da vor sich geht. Die Auflösung hat mich dann doch überrascht.

Wieder ein spannender Thriller von Lisa Gardner.

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307 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 140 Rezensionen

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Blutrausch - Er muss töten

Chris Carter , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 24.08.2018
ISBN 9783548289533
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Blutrausch“ ist der 9. Fall der Hunter-und-Garcia-Reihe von Chris Carter.

Ein schockierender Tatort. Linda Parka, ein junges Model wurde umgebracht. Hunter und Garcia sind die UV-Einheit (ultra violent) des LAPD für besonders brutale Mordfälle.  Die beiden sind hinter einem Mörder her, den sie anfangs den „Künstler“ nennen. Es ist jedoch nicht sein erster Mord. Das FBI schaltet sich ein und übernimmt die Ermittlungen. Hunter und Garcia sind zur Unterstützung jedoch mit im Team.

Wieder ein neuer Fall für Hunter und Garcia. Ich mag diese beiden Ermittler sehr, ein sympathisches Duo. Der Thriller beginnt ziemlich spannend. Der Tatort ist schockierend. Die nachfolgende Handlung konnte mich diesmal jedoch nicht ganz so fesseln, wie bei den anderen Büchern dieser Reihe, die ich bisher gelesen habe. Der Anfang war spannend, wieder ein ungewöhnlicher Mordfall, doch die Ermittlungen und der weitere Verlauf der Handlung waren etwas zäh. Die Agents Fisher und Williams vom FBI leiten die Ermittlungen, Hunter und Garcia sind zur Unterstützung dabei. Direktor Adrian Kennedy wollte Robert Hunter unbedingt dabei haben.

Ich fand diesen Thriller auch gut, aber diesmal irgendwie nicht ganz so rasant und packend. Dieser Band war diesmal etwas anders. Es gab natürlich auch unerwartete Wendungen. Das letzte Drittel war auch wieder spannender, die Ereignisse überschlugen sich und ganz plötzlich wussten die Ermittler wer der Täter ist. Nicht nur Captain Blake hatte sich gewundert, ja, ich mich auch. Die Handlung endet schließlich mit einem Cliffhanger und macht neugierig auf das nächste Buch.

„Blutrausch“ ist für Chris Carter Fans natürlich ein Muss. Ich finde diesen Band  jedoch etwas schwächer als seine Vorgänger.

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289 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 117 Rezensionen

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Ein Augenblick für immer - Das erste Buch der Lügenwahrheit

Rose Snow
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 21.08.2018
ISBN 9783473401697
Genre: Jugendbuch

Rezension:

June zieht zu ihrem Onkel nach England, um dort ihren Schulabschluss zu machen. Cornwall ist eine wunderschöne Gegend,  voller Geheimnisse und Legenden.  Auch zum alten Herrenhaus „Green Manor“, gibt es die Legende einer ermordeten Geliebten, die seit Jahrhunderten dort ihr Unwesen treibt. Geheimnisvoll sind auch Junes  Cousins. Die beiden Brüder Blake und Preston ziehen sie magisch an.

„Ein Augenblick für immer“ ist das „erste Buch der Lügenwahrheit“, der Auftakt der magischen Romantasy-Trilogie von Rose Snow, das Pseudonym von Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit.

Mir hat dieser erste Band der Reihe richtig gut gefallen. Der Schreibstil gefällt mir, lässt sich wunderbar flüssig und angenehm leicht lesen.  Die Handlung ist spannend und macht neugierig auf den weiteren Verlauf dieser Trilogie.

Green Manor, ein altes Herrenhaus, nahe einer Steilküste, dazu die Legende einer ermordeten Geliebten, die seit Jahrhunderten dort ihr Unwesen treibt und von June gesichtet wird.
Das verspricht ja schon gleich ziemlich viel Spannung.  Dazu noch die Zwillinge, die Junes Gefühle durcheinanderbringen.

June war mir gleich sehr sympathisch. Die Protagonisten und auch die Nebencharaktere gefallen mir alle sehr gut.  June und Blake gefallen mir jedoch noch am besten.

„Ein Augenblick für immer“ ist ein klasse Auftakt der neuen Fantasy-Trilogie von Rose Snow.

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108 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 73 Rezensionen

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Vier Tage in Kabul

Anna Tell , Ulla Ackermann
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 21.08.2018
ISBN 9783499273841
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die schwedische Kriminalkommissarin Amanda Lund ist als Ausbilderin für Sicherheitskräfte in Afghanistan und erhält den Auftrag in einem Entführungsfall zu ermitteln. Zwei schwedische Diplomaten sind in Kabul plötzlich verschwunden. Amanda erhält Anweisungen von ihrem Vorgesetzten Bill Ekman, der in Stockholm  einen Mordfall an einen Regierungsmitarbeiter untersucht.

Der Thriller fing ganz spannend an, konnte mich aber im weiteren Verlauf nicht so richtig fesseln. Amanda Lund ist auf der Suche nach dem Diplomatenpaar und Bill Ekman hat mit einem Mordfall in Stockholm zu tun. Es passiert zwar einiges und die beiden Ermittler stehen immer in Kontakt. Zwischendurch fand ich jedoch einige Kapital etwas langatmig und zäh zu lesen. Amanda Lund als Ermittlerin konnte mich auch noch nicht so richtig begeistern, als Unterhändlerin kam sie ja nicht so zum Einsatz. Den Schluss dieses Thrillers fand ich jedoch noch ganz spannend.

Insgesamt fand ich diesen Thriller nur so mittelmäßig spannend zu lesen, mich konnte er leider nicht so richtig packen.

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277 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 143 Rezensionen

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Der Schatten

Melanie Raabe
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei btb, 23.07.2018
ISBN 9783442757527
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Journalistin Norah Richter trennt sich von ihrem Mann und verlässt fluchtartig Berlin und zieht nach Wien um die Vergangenheit hinter sich zu lassen.  Doch dort taucht eine Bettlerin vor ihr auf der Straße auf und prophezeit ihr, dass Norah am 11. Februar am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten wird. An diesem Datum ist vor vielen Jahren etwas Schreckliches passiert.

Dieser Thriller ließ sich flüssig lesen, der Schreibstil hat mir ganz gut gefallen. Die Handlung  fand ich auch größtenteils  fesselnd. Ein paar Kapitel waren zwischendurch mal etwas langatmig. Doch nach  und nach baut diese Geschichte auf.  Ich war neugierig worauf das Ganze hinausläuft. Sehr mysteriös die unheimliche Bettlerin und dann die Dinge in ihrer Wohnung.  Genau wie Norah wollte ich wissen, was da vor sich geht. Hat sie wirklich einen Grund Arthur Grimm zu töten? Und wird sie es auch tun? Und wer ist dieser Mann überhaupt. Die Auflösung fand ich dann doch überraschend und ungewöhnlich.

Mir hat dieser Thriller ganz gut gefallen.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Schmälzle und die Kräuter des Todes

Linda Graze
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.07.2018
ISBN 9783499273216
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kommissar Justin Schmälzle aus Karlsruhe, schwarz und Veganer, ist zum Polizeiposten Bad Wildbad gewechselt, wo kaum etwas passiert. In die Enz wurden Blumenkübel geworfen. Da war es in Karlsruhe aufregender. Bis ein toter Mann im Fluss unter der Lindenbrückle treibt, mit Küchenkräutern bedeckt. Eine Frau verschwindet und mysteriöse Tütchen mit Kräutern tauchen auf, die an Jugendliche dort verkauft werden. Nun ist auch etwas in Bad Wildbad los und Schmälzle kann ermitteln.

Der Kommissar, der haitianische Wurzeln hat, war mir ganz sympathisch. Justin liebt Reismilch-Macchiato und auch das Team des Polizeipostens hat mir ganz gut gefallen. Die Dialoge sind teilweise ganz witzig, noch dazu der schwäbische Dialekt. Manchmal vielleicht etwas zu übertrieben, zu gezwungen witzig. Lies sich aber ganz gut lesen. Zu Anfang war ich mir noch nicht ganz sicher, was ich von dem Ermittlerteam halten soll, es hat mir aber später doch noch sehr gut gefallen.

Die Handlung war ganz unterhaltsam, springt teilweise hin- und her und ich wusste anfangs nicht, wie das eigentlich alles zusammenhängt. Der Fall mit den Küchenkräutern ist ganz interessant. Spannung ist hier aber weniger vertreten.

Insgesamt ein ganz unterhaltsamer Auftakt der Schwarzwald-Krimi-Reihe von Linda Graze.

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37 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Die im Dunkeln

Karen Ellis , Bettina Zeller
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.07.2018
ISBN 9783499273094
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Hier geht es um verschwundene Mädchen, ein Serienmörder mit Werkzeugkoffer und FBI-Expertin Elsa Myers, die zur Aufklärung beitragen soll. Es gibt mehrere ungelöste Fälle. Während der Ermittlungen beschäftigen sich die Gedanken der Ermittlerin immer wieder mit ihrer eigenen Vergangenheit und ihrem Verhältnis zu ihrer Mutter, einer Cholerikerin, die ihre Tochter oft geschlagen hat. Und noch dazu liegt ihr Vater im Krankenhaus und hat nicht mehr lange zu leben. Auch wenn ihre Gedanken immer mal wieder abschweifen und es ihr nicht so gut geht, macht sie sich an die Ermittlungen, auf die Jagd nach dem Entführer. Die verschwundene Ruby muss gefunden werden.

Dieser Thriller hat mir ganz gut gefallen, ein wenig mehr Spannung wäre jedoch noch schöner gewesen. Es wird viel über die Vergangenheit der Ermittlerin geschrieben und das Verhältnis zu ihrer Mutter. Die Medien machen Druck und Elsas Vater liegt im Krankenhaus mit Endstadium Lungenkrebs. Es ist alles nicht einfach für Elsa Myers. Dies ist jedoch der Auftakt einer neuen Thriller-Reihe, mir gefällt es, wenn auch auf das Privatleben der Ermittler eingegangen wird und man genügend Hintergrundwissen zur Vergangenheit erhält. Elsa Myers und ihr Partner Lex Cole haben mir sehr gut gefallen und auch Mel, die Nichte von Elsa, die bei der Suche nach Ruby mitgeholfen hat, fand ich auch klasse. Nur die Suche nach dem Täter fand ich jetzt nicht ganz so spannend, wie erhofft. Man erfährt früh, wer der Täter ist und es gibt irgendwie auch keine Überraschungen. Die Handlung dieses Thrillers hat mir jedoch insgesamt sehr gut gefallen.

Ich habe bereits ein paar Romane der Autorin unter dem Namen Kate Pepper gelesen, die ich sehr spannend fand.

„Die im Dunkeln“ ist ein sehr guter Auftakt einer neuen Thriller-Reihe.

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

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Ein Leben aus leuchtenden Tagen

Laura Barnett , Barbara Ostrop
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Kindler, 26.06.2018
ISBN 9783463406930
Genre: Romane

Rezension:

„Ein Leben aus leuchtenden Tagen“ handelt von der britischen Sängerin und Songwriterin Cass Wheeler. Nach 30 erfolgreichen Jahren zieht sie sich aus der Öffentlichkeit zurück und nimmt zehn Jahre später ein Greatest-Hits-Album auf. Die Songs erinnern sie an verschiedene Personen und Ereignisse aus der Vergangenheit und lassen den Leser an ihren Erinnerungen und den verschiedenen Stationen ihres Lebens  teilhaben, von der Geschichte eines kleinen Mädchens bis zur Gegenwart. Jedes Kapitel beginnt mit einem Songtext.

Gemeinsam mit der Songwriterin Kathryn Williams hat die Autorin ein Album von Songs geschaffen, die Begleitmusik zu ihrem Roman und auch das vierzehnte Album von Kathryn Williams. Laura Barnett hat sich auch von den Erzählungen der Musikerin inspirieren lassen.

Ein sehr bewegender und gefühlvoller Roman.

 

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225 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 101 Rezensionen

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Die Charité

Ulrike Schweikert
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 26.06.2018
ISBN 9783499274510
Genre: Historische Romane

Rezension:

Die Charité, das Berliner Krankenhaus 1831. Eine Geschichte über die Medizin und den Alltag in diesem Krankenhaus und über die Menschen, die dort arbeiten. Herr Doktor Dieffenbach und seine Kollegen versuchen mit ihrem Können und den damaligen Mitteln, die zur Verfügung standen, die Menschen dort von ihren Krankheiten zu heilen, was jedoch nicht immer gelingt. Die ehrgeizige junge Pflegerin Elisabeth kümmert sich aufopfernd und liebevoll um die Patienten und gerät immer wieder in Streit mit dem jungen Unterchirurg Alexander Heydecker. Nicht alle Wärterinnen sind so hilfsbereit und freundlich zu den Patienten. Die Hebamme Martha arbeitet inzwischen auch dort, jedoch im Totenhaus der Charité. Jeder hat seine eigenen Beweggründe dort zu sein.

Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen. Die Handlung zieht einen gleich in ihren Bann, interessant, spannend und unterhaltsam. Elisabeth war mir gleich sehr sympathisch und auch die anderen Charaktere haben mir gut gefallen. Der Alltag dort im Krankenhaus ist sehr anschaulich beschrieben, so dass ich mir alles bildlich gut  vorstellen konnte. Die Zustände damals waren schon ziemlich krass. Und die Pflegerinnen arbeiten dort für sehr wenig Lohn wirklich sehr hart und die Arbeitstage  sind lang. Die Ärzte versuchen so viele Leben wie möglich zu retten. Dr. Dieffenbach arbeitet auch als plastischer Chirurg und wird von der Gräfin Ludovica bewundert.

Das Buch ließ sich sehr flüssig lesen. Man taucht sofort ein in die Geschichte. Die Handlung wechselt zwischen den verschiedenen Charakteren und Handlungsorten hin- und her. Die Operationen und Sektionen wurden teilweise sehr bildhaft beschrieben. Operationen ohne Narkose, da mussten die Menschen einiges aushalten. Frauen durften damals nur als Wärterinnen im Krankenhaus arbeiten, einige wurden dann als Schwestern ausgebildet. Medizin durften sie damals noch nicht studieren. Nicht alle Ärzte waren talentiert, doch Professor Dieffenbach war ein berühmter Arzt in der Charité und später wurde er Direktor der Chirurgischen Universitätsklinik und ist Autor des Buches „Die Operative Chirurgie“.

„Die Charité – Hoffnung und Schicksal“ ist ein gelungener historischer Roman, der von mir eine Leseempfehlung bekommt.

 

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Fiona: Das Leben und das Sterben

Harry Bingham , Kristof Kurz
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 26.06.2018
ISBN 9783499291371
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Fiona: Das Leben und das Sterben“ ist der zweite Band der Fiona-Griffiths-Reihe von Harry Bingham.

In einer Gefriertruhe am Straßenrand entdeckt die Polizei von Cardiff nicht nur verdorbenes Fleisch, sondern auch ein Frauenbein mit Schuh und weitere Leichenteile eines Mannes. Fiona Griffiths beginnt zu ermitteln.

Ein neuer mysteriöser Fall für Fiona Griffiths. Die Handlung ist auch im 2. Band wieder durchgehend unterhaltsam und spannend. Die geniale Fiona Griffiths ermittelt wieder, diesmal im Mordfall „Geschnetzeltes“. Gleichzeitig beginnt sie auch in der  Vergangenheit ihres Vaters nachzuforschen, um mehr über sich selbst zu erfahren.

Fiona ist einfach genial, ich liebe diese Ermittlerin. Als Jugendliche war sie zwei Jahre krank und in Behandlung. Fi hat das Cotard-Syndrom, eine seltene und sehr ernste Krankheit. Es geht ihr inzwischen besser, doch sie ist eben anders als andere Menschen. Sie versucht ein normales Leben zu führen, was ihr nicht immer gelingt oder gar leicht fällt. Sie schläft schlecht und nur wenig und ist auch ziemlich sonderbar. Ihre Kollegen halten sie für etwas verrückt. Fiona ist jedoch voller Tatendrang und versucht bei ihrer Vorgesetzten Rhiannon Watkins Pluspunkte zu sammeln. Privat ist sie noch mit Buzz zusammen und zwischendurch taucht ihr Kumpel Lev immer mal auf.

Mir hat auch der zweite Band dieser Reihe wieder richtig gut gefallen. Den dritten Teil kenne ich bereits, den hatte ich zuerst gelesen. Da wusste ich aber vorher nicht, dass es noch zwei Vorgängerbände gab (Totenklage und Totenspiel), die wohl nicht mehr lieferbar waren, aber nun beim Rowohlt-Verlag wieder erhältlich sind. Die Titel der Bücher wurden geändert.

Die Bücher in der richtigen Reihenfolge:

1.    Fiona: Den Toten verpflichtet

2.    Fiona: Das Leben und das Sterben

3.    Fiona: Als ich tot war

Band 4 und 5 erscheinen erst 2019.

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56 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

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Fiona: Den Toten verpflichtet

Harry Bingham , Kristof Kurz
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 26.06.2018
ISBN 9783499291357
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Fiona: Den Toten verpflichtet“ ist der erste Band der Fiona-Griffiths-Reihe von Harry Bingham.

Fiona Griffith ermittelt in einem ungewöhnlichen Fall. In einer verdreckten und verkommenen Wohnung werden eine Frau und ihre Tochter tot aufgefunden. Das kleine Mädchen wurde äußerst brutal ermordet. Und was hat die Kreditkarte eines reichen Mannes dort zu suchen, der bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam?

Mit Fiona Griffith hat Harry Bingham eine ganz außergewöhnliche Ermittlerin erschaffen. Ich bin absolut begeistert von dieser genialen Hauptfigur. Auch die anderen Charaktere in diesem Roman gefallen mir ganz gut, Fiona ist für mich jedoch ein richtiges Highlight. Sie ist mit einer ungewöhnlichen Krankheit vorbelastet, über die sie kaum spricht. Sie schläft nur wenig, ist ziemlich sonderbar und die Kollegen halten sie für etwas verrückt. Fionas Chef ist mir ihrer Arbeitsweise nicht immer einverstanden. Von den uninteressanten Arbeiten gelangweilt, die ihr zugeteilt wurden, ermittelt sie auf eigene Faust in dem Mordfall an der Frau und dem Mädchen.

Das Buch ließ sich ruckzuck in einem Rutsch lesen. Mir hat dieser Thriller sehr gut gefallen, spannend und fesselnd und auch unterhaltsam durch Fionas Dialoge und Gedanken. Die Handlung hat mir durchgehend gefallen. Der Mord an dem Mädchen war jedoch schon ziemlich brutal, nichts für Zartbesaitete. Fiona Griffiths ist eine geniale Ermittlerin. Ich möchte mehr von ihr lesen und freue mich schon auf weitere Fälle mit dieser liebenswerten Heldin.

„Fiona: Den Toten verpflichtet“ ist ein ziemlich gelungener Auftakt der Fiona-Krimireihe von Harry Bingham.

Die bisherigen Bände in der richtigen Reihenfolge:

1.    Fiona: Den Toten verpflichtet

2.    Fiona: Das Leben und das Sterben

3.    Fiona: Als ich tot war

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180 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 114 Rezensionen

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Der Alphabetmörder

Lars-Erik Schütz
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 08.06.2018
ISBN 9783548289304
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Der Alphabetmörder“ ist der Auftakt einer neuen Thriller-Reihe um dem Fallanalytiker  Jan Grall.

Der Thriller liest sich bereits schon zu Anfang sehr spannend. Man ist sofort mitten drin im Geschehen. Eine gefesselte und geknebelte Frau, ein Mann mit einem Tätowiergerät. Man spürt direkt die Verzweiflung der Frau und das Surren der Tätowiernadel.  Eine heftige Mordreihe für die Fallanalytiker Jan Grall und Kollegin Rabea Wyler. Die Jagd nach dem Alphabetmörder kann beginnen.

Lars Schütz  hat einen ziemlich fesselnden Schreibstil. Zu Anfang beginnt dieser Thriller schon gleich mit Spannung. Ohne umschweifende Erzählungen ist man mittendrin im Geschehen. Ich fand diesen Thriller  so ziemlich durchgehend spannend und das Buch habe ich in einem Rutsch durchgelesen. Die Ermittler sind auf der Jagd nach einem äußerst brutalen Serienmörder. Die Opfer wurden mit Buchstaben tätowiert, A, B und C und brutal zugerichtet. Wie viele werden wohl noch folgen? Eine ungewöhnliche Mordserie. Mit der Post taucht dann noch ein Hautfetzen auf und Grall entdeckt das Z bei sich im Hotel.  Nebenbei hat Grall noch mit seiner Hyposensibilität zu kämpfen und mit seiner Vergangenheit, denn Jan Grall stammt aus der Gegend, wo die Morde stattfinden. Ich war sehr  gespannt auf diesen Thriller und wurde nicht enttäuscht. Die Auflösung hat mir jedoch irgendwie nicht so ganz gefallen, ansonsten fand ich das Buch aber durchgehend spannend.

Mir hat dieser Auftakt der Thriller-Reihe von Lars Schütz sehr gut gefallen und ich bin gespannt auf weitere Fälle mit dem Fallanalytiker-Duo Jan Grall und Rabea Wyler.

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60 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

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Naturnahes Kochen – einfach, gut, gesund

Erwin Seitz , Jens Gyarmaty
Fester Einband: 223 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 11.06.2018
ISBN 9783458177456
Genre: Sachbücher

Rezension:

„Naturnahes Kochen“ ist ein Kochbuch von Erwin Seitz. Der Autor ist gelernter Metzger und Koch, hat danach studiert und arbeitet inzwischen als freier Journalist und Autor.

Das Kochbuch aus dem Insel-Verlag macht einen stabilen und hochwertigen Eindruck, ist etwas schwer, hat aber ein handliches Format.

Das Buch enthält nicht nur Rezepte sondern auch eine Warenkunde mit praktischen Tipps für den Einkauf. Frische natürliche Zutaten und einfache, gute, gesunde und schnelle Rezepte soll hier das Motto sein.

Die ausführliche Warenkunde nimmt etwa die Hälfte des Buches ein. Zu den Rezepten gibt es noch einige Infos über das Gericht. Die Zutatenlisten sind überschaubar und die Zubereitung ist leicht verständlich. Zu den Rezepten gibt es gelungene Fotos, was mir immer ganz gut gefällt.

Meine Erwartungen wurden leider nicht so ganz erfüllt, ich hatte irgendwie mehr Gemüse-Rezepte erwartet. Die hier vorgestellten Rezepte sprechen mich jetzt nicht so sehr an. Für mich ist kaum was Interessantes zum Nachkochen dabei. Bei naturnahem Kochen denke ich irgendwie nicht an Schweinebauch und Schweinekotelett, Kirsche mit Schokolade oder exotische Früchte. Ist aber alles Geschmacksache, jedoch hatte ich andere Erwartungen. Die Warenkunde ist ganz interessant zu lesen.

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(64)

112 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

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Die Ärztin - Das Licht der Welt

Helene Sommerfeld
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.04.2018
ISBN 9783499273995
Genre: Historische Romane

Rezension:

„Die Ärztin – Das Licht der Welt“ ist Band 1 einer zweibändigen Geschichte um die Ärztin Ricarda Thomasius. 

1876 wird die Gärtnerstochter Ricarda, nach einem schweren Schicksalsschlag in der Familie, von der Komtess Henriette von Freystetten mit nach Berlin genommen. Die Komtess und drei weitere Frauen praktizieren dort als Ärztinnen. Ricarda und ihre zwei Freundinnen helfen bei den Behandlungen und würden gerne Pflegerinnen werden. Doch die Eltern der Mädchen haben mit ihnen andere Pläne, wie es damals  üblich war. Doch Ricarda kämpft für ihre Zukunft.

Ein schöner historischer Roman um Ärztinnen und junge Frauen, die es in der damaligen Männerwelt schwer haben und versuchen auf eigenen Beinen zu stehen. Medizin konnten die Frauen damals nur im Ausland studieren. Die Eltern versuchten die Mädchen irgendwo unterzubringen und machten Heiratspläne für die Töchter. Doch Ricarda hat ihre eigenen Träume und Pläne, genau wie die vier Ärztinnen in Berlin.

Die Charaktere gefallen mir sehr gut, besonders Ricarda. Auch die Handlung ist interessant und unterhaltsam. Die Handlungsorte in Berlin sind bildlich sehr gut beschrieben und auch der Berliner Dialekt liest sich ganz witzig. Helene Sommerfeld (ein Autorenpaar) hat einen angenehm leicht zu lesenden Schreibstil. Das Buch endet mit einem kleinen Cliffhanger, der aber eigentlich keiner ist, denn man kann sich denken, wie es weitergeht und da es sich ja auch um eine zweibändige Sage um die Ärztin Ricarda Thomasius handelt. Der zweite Band kommt im November raus und ich bin sehr gespannt wie es mit Ricarda weitergeht.

 

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313 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 186 Rezensionen

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Der Kreidemann

C.J. Tudor , Werner Schmitz
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 29.05.2018
ISBN 9783442314645
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Der Kreidemann“ ist ein sehr gelungenes Thriller-Debüt der Autorin J.C. Tudor.

Dieser Thriller beginnt schon gleich mit Gänsehautfeeling. Ein totes Mädchen wird im Wald gefunden. Ein heftiges Szenario. Eine Gruppe von Kindern ist Strichmännchen-Zeichnungen in den Wald gefolgt.

Man ist sofort drin im Geschehen, eine unheimliche Atmosphäre und die Autorin schafft es, den Leser bereits mit wenigen Sätzen schon zu fesseln. Was für eine Spannung.

Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt, in den achtziger Jahren und in 2016.

1986. Eine Kindergang auf dem Jahrmarkt. Ein bleicher Mann. Ein schrecklicher Unfall. Auch dort ist man mitten drin im Geschehen.

2016 bekommt Eddie einen mysteriösen Brief, der Kreide und eine Strichmännchen-Zeichnung enthält. Was hat das alles zu bedeuten? Der Kreidemann?

Die Leseprobe hatte mich unheimlich neugierig gemacht auf diesen Thriller. Und das Buch hat meine Erwartungen wirklich erfüllt: ein unglaublich spannender Thriller. Da sieht man Strichmännchen-Zeichnungen jetzt mit ganz anderen Augen, wie auch die Autorin. J.C. Tudor hat einen ziemlich spannenden Erzählstil. Man spürt die gruselige Atmosphäre, als wäre man selbst an Ort und Stelle. Auch die Protagonisten, die Kindergang in den 80ern und als Erwachsene in der Gegenwart, haben mir richtig gut gefallen.

Das Buch ließ sich ruckzuck lesen, ich konnte es kaum aus den Händen legen. Wer ist der Kreidemann? Wie hängt alles zusammen? Miträtseln und versuchen herauszufinden, was geschehen ist. Mir hat das Buch sehr gefallen.

Ein klasse Thriller, der von mir eine ganz klare Leseempfehlung bekommt.

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