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672 Bibliotheken, 17 Leser, 0 Gruppen, 151 Rezensionen

drohne, jugendbuch, thriller, elanus, ursula poznanski

Elanus

Ursula Poznanski
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Loewe, 22.08.2016
ISBN 9783785582312
Genre: Jugendbuch

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907 Bibliotheken, 26 Leser, 2 Gruppen, 151 Rezensionen

jugendbuch, thriller, ursula poznanski, layers, obdachlos

Layers

Ursula Poznanski
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Loewe, 17.08.2015
ISBN 9783785582305
Genre: Jugendbuch

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(2.064)

3.281 Bibliotheken, 53 Leser, 4 Gruppen, 254 Rezensionen

computerspiel, jugendbuch, thriller, erebos, sucht

Erebos

Ursula Poznanski
Flexibler Einband: 485 Seiten
Erschienen bei Loewe, 06.06.2011
ISBN 9783785573617
Genre: Jugendbuch

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(98)

193 Bibliotheken, 14 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

harry potter, fantasy, magie, englisch, bloomsbury

Harry Potter and the Goblet of Fire

Joanne K. Rowling , Jonny Duddle
Flexibler Einband: 638 Seiten
Erschienen bei Bloomsbury UK, 01.09.2014
ISBN 9781408855683
Genre: Kinderbuch

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(25)

57 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

deutscher klassiker, faust, klassiker, goethe, drama

Faust: Der Tragödie zweiter Teil

Johann Wolfgang von Goethe
E-Buch Text
Erschienen bei null, 16.03.2011
ISBN B004SIYNUS
Genre: Sonstiges

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(43)

151 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

geister, rhiannon lassiter, der 13.gast, jugendbuch, gespenster

Der 13. Gast

Rhiannon Lassiter , Nina Schindler
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 07.03.2013
ISBN 9783596854936
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Rezension: „Der 13. Gast“
• Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
• Verlag: FISCHER KJB; Auflage: 1 (7. März 2013)
• Sprache: Deutsch
• ISBN-10: 3596854938
• ISBN-13: 978-3596854936
• Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 16 Jahre
• Originaltitel: „Ghost of a Chance“

Im Fantasy-Roman „Der 13. Gast“ von Rhiannon Lassiter, der 2013 beim Fischer-Verlag erschienen ist, geht es um die 16-jährige Evangeline Chance, die an ihrem Geburtstag herausfindet, dass sie schon seit längerer Zeit unter den Toten weilt, ohne dass sie es bemerkt hat.

Inhalt:
Eva gesellt sich an ihrem 16. Geburtstag zu den anderen Gästen an der Festtafel. Sie wundert sich, warum sie von keinem beachtet wird. Wie auch? Zu diesem Zeitpunkt wandelt sie schon als Geist durch das große Herrenhaus. Schon zu Lebzeiten wurde sie von ihren Verwandten als Verrückte abgestempelt, niemand sah sie als eine richtige Chance an. Nur ihr Großvater verstand sie, nur er glaubte daran, dass sie wirklich einen sechsten Sinn hatte und deshalb Übernatürliches sehen konnte. Denn im Chance-Haus spukt es. Ruhelose Seelen, denen der Zutritt ins Himmelreich verwehrt geblieben ist, weil sie noch keinen Frieden gefunden hatten, weil sie noch etwas erledigen müssen. Eva hat dies schon gespürt, bevor sie sich selbst in einen Geist verwandelte.
Nun ist sie im Chance-Anwesen gefangen, das Grundstück lässt sie nicht gehen. Ihr ist es ein Rätsel, auf welche Art sie gestorben ist, nur Eines steht fest: Sie hat ganz sicher kein Selbstmord begangen, sie muss einem Mord zum Opfer gefallen sein. Nur wer könnte der Mörder sein? Etwa ein Familienangehöriger? Jemand, der nach ihrem Erbe her ist und nicht nur das Haus, sondern auch dessen Inhalt für sich beanspruchen will? Im Testament von Sir Edward (Evas Großvater) ist nämlich festgelegt worden, der eine Enkel solle das Grundstück mitsamt des Herrenhauses erben, Eva  all die wertvollen Gegenstände.
Doch da gibt es noch tief verborgen im Keller, wo sich viele grausame Dinge befinden, eine böse Hexe. Sie ist vor vielen Jahren von Chances umgebracht worden, mithilfe eines Tauchstuhls. Seitdem ist sie von abgrundtiefen Hass erfüllt und hat Rache geschworen. Sie versucht immer wieder, den jetzigen Chances das Leben zur Hölle zu machen, sie ist noch verbitterter als jemals zuvor. Sie ist Verursacherin einer Reihe von harmlosen bis hin zu ziemlich schlimmen Unfällen. Evas Großvater hat seine Enkelin immer davor gewarnt, den Keller zu betreten. Er scheint gewusst zu haben, welch große Gefahr sich dort verbirgt.
Kann Eva den Kampf gegen die bösen Mächte gewinnen? Kann sie den wahren Mörder finden, der nicht nur ihres, sondern auch weitere Leben auf dem Gewissen hat? Kann es unter solchen Umständen ein Happy End geben? Tot ist tot – oder etwa nicht?

Meine Meinung:
Das Buch konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln. Man kann sich richtig gut in die Charaktere hineinversetzen, worauf ich sehr viel Wert lege. Man wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Wirklich spannend, manchmal sogar etwas unheimlich. Was mir aber nicht allzu gut gefallen hat, ist, dass das Ende so gar nicht zu meinen Vorstellungen gepasst hat – einerseits ist es zwar gut, wenn man überrascht werden kann, aber andererseits darf es auch nicht so erscheinen, als wollte die Autorin unbedingt mit allen Mitteln erreichen, dass die Geschichte auch allen jüngeren Lesern gefällt. Ich kann das nicht richtig ausdrücken, ohne zu viel zu verraten, also: Macht euch am besten selbst ein Bild! :)

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(12)

29 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

paradies, hass, djihad, liebe, romea

Djihad Paradise

Anna Kuschnarowa
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Beltz, J, 24.05.2017
ISBN 9783407746580
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Im Roman „Djihad Paradise“ Anna Kuschnarowa aus dem Jahre 2013 geht es um die Frage, wie weit man für den Glauben gehen muss, um ins Paradies zu gelangen (nach Ansicht der Salafisten) und wie wichtig Toleranz gegenüber anderen ist.

 Was treibt Selbstmordattentäter an?


Was sich im ersten Moment nach einer schnulzigen Lovestory anhört (immerhin heißen die beiden Protagonisten Romea und Julian), ist weitaus mehr, als es vielleicht den Anschein haben mag. Es steckt nämlich viel mehr dahinter: Was macht Sekten für manche Menschen so attraktiv? Wie kann es sein, dass man von einem bestimmten Glauben dermaßen eingenommen wird, dass für anderes kaum noch Platz ist?                                                          Romea und Julian – das Liebespaar schlechthin. Nichts kann sie trennen. Noch nicht richtig erwachsen und doch ist beiden sofort klar, dass sie ewig zusammen bleiben werden. Aber manchmal läuft es eben nicht so wie man es sich vorstellt.
Romea und Julian (das klingt so toll!!) brennen durch; sie werden von einem Trucker bis nach Barcelona mitgenommen. Julian möchte einem Drogenboss, bei dem er Schulden hat, entkommen, und Romea hat genug von ihren spießigen Eltern, die ihre Arbeit mehr als die eigenen Kinder lieben. Echte Workaholics eben – kaum Zeit fürs Familienleben, dafür aber steinreich. Na ja, besser als nichts, was?!
Doch ihr Trip ist von sehr, sehr kurzer Dauer: Nach nur wenigen Stunden wird Julian von der Polizei aufgegriffen, er war zu unvorsichtig, er hat sich bei nicht ganz legalen Geschäften erwischen lassen. Back to Germany! Und: ein halbes Jahr Knast. Das sind doch tolle Aussichten, oder?                                             Aber wer jetzt denkt, dass dies das Aus zwischen Romea und Julian bedeutet, der hat sich gewaltig getäuscht; die beiden halten fest zusammen, nichts kann sich zwischen sie schieben. Zumindest noch nicht.
Im Gefängnis lernt Julian Murat, ein Moslem mit sehr extremen Ansichten, kennen. Anfangs findet er Murats Getue mit dem Betteppich und der ständigen Reinigung vorm Beten einfach nur lächerlich. Doch dann probiert er es selbst  aus und siehe da: er fühlt sich wie noch nie zuvor. Irgendwie frei, irgendwie geborgen. Er möchte mehr über diesen Glauben erfahren, er möchte mehr über Allah in Erfahrung bringen. Romea steht der Sache zuerst eher skeptisch  gegenüber, sie kann nicht verstehen, wieso Julian derart von dieser Religion gefangen ist. Aber auch sie wird gläubig. Die beiden verändern sich immer mehr. Sie schließen sich der „Bruderschaft“ an, einer Gruppe salafistischer Moslems, die ihren Glauben sehr streng ausüben. Ständig Gebete und Predigten. Und irgendetwas vernebelt sowohl Romea als auch Julian gewaltig die Sicht. Aber insbesondere Julian merkt nicht, dass die Bruderschaft aus ihm einen ganz anderen Mensch macht. Musik ist auf einmal unrein, Menschen, die sich von der Religion abgewandt haben, sollten am besten sterben, alles, was nicht den Vorstellungen der Salafisten entspricht, ist Abschaum. Julian wird zur sektengesteuerten Maschine. Auf einmal gelangt er an extremistische Gruppen wie Al-Quaida und ist bereit, für seinen Glauben zu sterben. Natürlich sind eine Menge Gehirnwäsche und Manipulation im Spiel. Doch nicht nur sich,  auch Hunderte von anderen Menschen, die Ungläubigen, möchte er mit in den Tod reißen. Romea hat noch rechtzeitig den Absprung geschafft, aber besteht für Julian noch Hoffnung?

Das Buch ist echt einzigartig. Total aufwühlend. Mir fehlen die Worte, ehrlich. Die Thematik ist wirklich interessant; man fiebert von der ersten bis zur letzten Seite mit. Tut er’s? Tut er’s nicht? Der Prolog und der Epilog bilden eigentlich die Rahmenhandlung, der Hauptteil dient nur zur näheren Beschreibung. So im Nachhinein gefällt mir der Aufbau wirklich gut. Ich kann das Buch ohne Bedenken jedem empfehlen, der wenigstens ein kleines Fünkchen Interesse für Religionen oder Politik aufweist oder zumindest ein bisschen neugierig darauf ist. Fazit: Schlimmer geht’s immer, aber besser geht’s nicht! 5 von 5 Sternen!

  (9)
Tags: lieblingsbuchpotential   (1)
 

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2.002 Bibliotheken, 29 Leser, 4 Gruppen, 182 Rezensionen

fantasy, maggie stiefvater, liebe, magie, jugendbuch

Wen der Rabe ruft

Maggie Stiefvater , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei script5, 09.10.2013
ISBN 9783839001530
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Fantasy-Roman „Wen der Rabe ruft“ von der Bestseller-Autorin Maggie Stiefvater ist am 9. Oktober 2013 im „Script5-Verlag“ erschienen und handelt von Blue, einer Jungenclique, die schon ewig auf der Suche nach einem König namens Glendower bzw. einer bestimmten Ley-Linie ist und natürlich einer Menge geheimnisvoller Ereignisse, die alle dem gleichen Ursprung zu entstammen scheinen …

Blue ist ein 15-jähriges Mädchen, das mit gefühlten 100 Verwandten gemeinsam mit ihrer Mutter im gleichen Haus wohnt. Eines haben sie allerdings gemeinsam: Sie haben allesamt magische Fähigkeiten. Mutter, Cousine und Tanten besitzen das Talent, in die Zukunft blicken zu können, Blue selbst „verstärkt“ deren Gabe. Wenn sie beispielsweise zusammen mit ihrer Mutter eine Sitzung durchführt, kann diese ihre Wahrnehmung verschärfen und die Energien, die den Menschen entströmen, besser deuten.
Blue geht auf eine gewöhnliche Highschool, die Privatschule „Aglionby“ scheint unerreichbar. Dort gehen nur die Reichsten und auch Begabtesten hin, um später an einer Elite-Uni studieren zu können. Die Jungen dieser Schule werden „Raven Boys“ genannt, was sie ihrem Rabenemblem auf der Uniform zu verdanken haben. Blue steht diesen Schülern sehr voreingenommen gegenüber – reiche Schnösel, die durch ordentlich aufgeblasenes Verhalten auffallen und denken, alle müssten zu ihnen aufblicken. Das alte Lied eben: Vorurteile.

Gansey, Noah, Adam und Ronan sind „Raven Boys“ und unzertrennlich. Immer im Vierer-Gespann anzutreffen, die besten Freunde. Sie verbindet eine gemeinsame Sache: Jeder ist auf der Suche nach einer Ley-Linie, die sich in Henrietta befindet. Ley-Linien, auch Leichenwege genannt, sind energiegeladene Pfade, die den Toten den Weg weisen. Gansey und die anderen Jungen vermuten, dass sich irgendwo unter dieser Ley-Linie der walisische König Glendower befindet, der nur darauf wartet, gefunden und wieder zum Leben erweckt zu werden. Es gibt tatsächlich Beweise dafür, dass solche Art von Magie existiert.

Jedes Jahr, in einer ganz bestimmten Nacht, empfängt Blue die Seelen derer, die innerhalb des nächsten Jahres sterben bzw. auf dem Leichenweg wandeln werden. Bisher hat sie, im Gegensatz zu ihren Verwandten, nie einen der Geister zu Gesicht bekommen, bis auf einmal Gansey vor ihr steht. Ihr wird prophezeit, dass er entweder ihre große Liebe ist oder sie ihn eines Tages töten wird. Oder beides.                                                                                              Als sie ihm und seiner Clique schließlich zum ersten Mal im richtigen Leben begegnet, merkt sie schnell, dass die Jungen ganz anders sind, als sie es von Raven-Boys erwartet hätte. Bald freunden sie sich an und zwischen Adam und ihr scheint es zu funken. Sie lässt sich von der Idee, den Ley-Linien und Glendower auf die Schliche zu kommen, mitreißen und hilft den Jungen fortan bei der Suche. Mit Erfolg. Nur leider hat auch jemand anders schon seit geraumerr Zeit dieses Ziel vor Augen, jemand, der alles für seinen Erfolg tun würde, jemand, der in der Vergangenheit für seine Besessenheit sogar ein Menschenleben geopfert hat …

Es dauert sehr lange, bis das Buch wenigstens ein bisschen Fahrt aufnimmt, was sehr schade ist. Ich war, um ehrlich zu sein, etwas enttäuscht; ich hatte mir einfach mehr erhofft. Klar, Ley-Linien und dieser Kram sind interessant, aber nicht, wenn dieses Thema immer und immer wieder aufgerollt wird, bis man einfach genug davon hat. Manchmal hatte man dadurch das Gefühl, nicht von der Stelle zu kommen. Trotzdem hat mir der Schreibstil gefallen, und auch das Ende hat mir zugesagt. Zumindest die letzten 50 Seiten waren sehr spannend …
Mich hat das Buch komischerweise ein wenig an „Zurück nach Hollyhill“, „Soul Seeker“ und „City of Bones“ erinnert.

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(41)

89 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

erster weltkrieg, england, london, trauma, krieg

Abgesang

Anna Hope , Judith Schwaab , ,
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Kindler, 07.03.2014
ISBN 9783463403229
Genre: Romane

Rezension:

Im historischen Roman „Abgesang“ von Anna Hope aus dem Jahr 2014 geht es um 3 Frauen, die eines gemeinsam haben: alle haben mit den Folgen des Ersten Weltkrieges zu kämpfen, jede auf seine eigene Art.
Das Buch wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert; im Großen und Ganzen aus der von Hettie und jenen von Evelyn und Ada.                                                      

 Hettie wohnt zusammen mit ihrer Mutter und ihrem Bruder Fred in einem kleinen Häuschen. Fred musste wie so viele andere auch in den Krieg ziehen und ist seitdem traumatisiert. Nachts ruft er immer wieder verzweifelt bestimmte Namen, tagsüber läuft er bloß  die ganze Zeit über durch die Gegend, vermutlich ohne genau zu wissen, was er überhaupt tut. Hettie arbeitet als Tänzerin, die man mieten kann – sie hat ihr Hobby zum Beruf gemacht und doch ist dieser Job unglaublich hart. Sie ist dazu verpflichtet, der Mutter und dem Bruder die Hälfte ihres Lohnes abzugeben, daher bleibt kaum Geld,  das man für Vergnügungen jeglicher Art ausgeben könnte.  Eines Abends lernt sie einen rätselhaften Mann kennen, dem sie nach anfänglichem Zögern schließlich doch vertraut. Doch irgendetwas stimmt nicht mit ihm. Ist er wirklich die Rettung, die in die Freiheit führt?

Evelyn ist seit dem Tod ihres Lebensgefährten, der im Krieg gefallen ist, verbittert und hat keine Freude mehr am Leben. Sie versucht vergeblich, sich mit Arbeit abzulenken. Als der neue Kollege Robin auftaucht, merkt sie nach kurzer Zeit, dass sie in den letzten Jahren viel zu sehr vereinsamt ist – sie möchte daran etwas ändern. Sich jedoch auf etwas Neues einzulassen und Fraser, den ehemaligen Geliebten, endlich loszulassen, ist nicht einfach. Erst recht nicht, wenn man jahrelang nichts anderes gemacht hat, als voller Verbitterung sein tristes Leben zu leben.

Ada kann einfach nicht hinnehmen, dass sie ihren Sohn im Krieg verloren hat. Und wegen dieser unendlich großen Trauer driftet sie immer mehr von ihrem Mann ab. Die beiden haben sich auseinander gelebt, langsam aber sicher. Auf längere Sicht scheint eine Trennung unausweichlich – es sei denn, Ada kommt mit dem Verlust ihres Sohnes irgendwann klar.
In London soll eine öffentliche Bestattung eines unbekannten, im Krieg gefallenen Soldaten in Form eines riesigen Ereignisses stattfinden. Es soll helfen, mit den Geschehnissen abzuschließen, sie hinter sich zu lassen und in ein Leben ohne Trauer, die alles andere verdrängt, zu blicken. Werden Ada und Evelyn diese Chance nutzen? Werden irgendwann alle Wunden geheilt sein, auch bei Hettie?

 Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Charaktere waren wirklich unheimlich sorgfältig gestaltet; man konnte sich ohne Probleme in alle hineinversetzen. Anfangs war der ständige Perspektivenwechsel noch etwas verwirrend, doch schon nach kurzer Zeit gewöhnt man sich daran. Die Geschichte war ununterbrochen spannend, von der ersten bis zur letzten Seite. Ich habe noch nicht viele historische Romane gelesen, dieser hier war jedoch der beste bisher. Vielleicht liegt das daran, dass Hope den Ersten Weltkrieg als Thematik gewählt hat, den ich sehr interessant finde. Ich bin wirklich begeistert. Fast restlos. Es gibt nämlich einen kleinen Minuspunkt: Am Ende bleiben mehrere Fragen, die eigentlich von großer Bedeutung sind, offen.  Na ja, trotzdem auf jeden Fall lesenswert!

  (3)
Tags: historischer roman, sehr gut   (2)
 

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

durchschnitt, langatmig, enttäuschend

Dreizehn Tage

V. M. Giambanco , Elke Link
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.07.2016
ISBN 9783426515952
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Im Thriller "13 Tage" von der Autorin Valentina Giambanco, im Jahr 2014 beim "Droemer-Knaur-Verlag" erschienen, geht es um Mordfälle, die ganz Seattle erschüttern: Ein Psychopath schlachtet kaltblütig eine ganze Familie ab; er zwingt den Vater dazu, dabei zuzusehen, wie Frau und Kinder ermordet werden, bevor er ihn ebenfalls ins Jenseits befördert. 

Die Ermittler finden am Tatort eine Botschaft des Mörders vor: "Dreizehn Tage". So lange haben sie Zeit, bis etwas noch viel Schrecklicheres geschehen wird ...                                                                                                       Ein Katz-Und-Maus-Spiel beginnt, die Polizei jagt anfangs jedoch den falschen Mörder, denn John Cameron ist unschuldig, zumindest was die Morde an die Sinclairs angeht. Es dauert sehr lange, bis die taffe Ermittlerin Alice Madison ihre Kollegen davon überzeugen kann, dass sich hinter dem wahren Mörder jemand ganz Anderes verbirgt. Ein Kranker, jemand, der ohne Gewissen und Schuldgefühle lebt. Jemand, der auf die perversesten Ideen kommt. Wer denkt sich schon so etwas wie einen metallenen Käfig, der mit Stahlklingen und Glasscherben ausgestattet ist und in dem man seine Opfer zu Tode quälen kann, aus? Für Alice steht sofort fest: sie haben es mit einem unberechenbaren Monster zu tun, der alles bin ins kleinste Detail plant. Mit einem Perfektionisten der etwas anderen Art, der alles dafür gibt, dass sein sorgfältig geplanter Plan aufgeht, dass alles so verläuft, wie er sich das in seinem kranken Hirn ausmalt. Kann die Polizei weitere Morde verhindern? Kann sie verhindern, dass am 13. Tag nach dem schrecklichen Blutbad bei den Sinclairs eine Katastrophe geschieht? Und was hat dieser Fall mit dem vom Hoh River zu tun? Damals, vor langer Zeit, wurden drei Jungen entführt, nur zwei kamen zurück, und ein Täter wurde nie gefunden ...

Um ehrlich zu sein, war ich etwas enttäuscht. Wobei es "etwas" noch nicht einmal ganz trifft. Der Klappentext klingt so spannend, meinen Erwartungen konnte das Buch allerdings überhaupt nicht gerecht werden. Die Story war unheimlich langatmig und es gab so viele verschiedene Charaktere, dass es ziemlich lange gedauert hat, bis ich mir alle merken konnte und mir hat gar nicht gefallen, dass schon ziemlich zu Beginn verraten wurde, wer der Mörder ist. Auch mit dem Schreibstil kam ich leider nicht ganz klar, irgendwie war er dermaßen distanziert, dass ich in die Geschichte  nicht richtig rein kam. Kurze, abgehackte Sätze sind einfach nicht mein Ding ...                                                                                         

Aber ich muss dazu sagen, dass es Stellen gibt, die wirklich gelungen sind, nämlich jene, die von der Vergangenheit von Alice, Cameron und dem Mörder der Familie Sinclair handeln. Auch das Ende war richtig spannend und originell; es wäre schön gewesen, wenn dies nicht nur auf die letzten zwanzig Seiten zugetroffen hätte.                                                                                                   

Leider hat das Buch daher nicht mehr als zwei Sterne verdient ...

  (3)
Tags: durchschnitt, enttäuschend, langatmig   (3)
 

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(104)

279 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

endgame, james frey, dystopie, die auserwählten, aliens

Endgame. Die Auserwählten

James Frey , Katrin Steigenberger
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 14.10.2016
ISBN 9783841504531
Genre: Jugendbuch

Rezension:

In dem Buch „Endgame – Die Auserwählten“ von James Frey, das im Jahre 2014 im Oetinger-Verlag erschienen ist, geht es um 12 Jugendliche, die darum kämpfen, dass ihr Geschlecht als einziges auf dieser Erde überlebt.
Meteoriten löschen Tausende von Menschenleben aus. Die Welt bricht in Chaos aus, niemand weiß, was das zu bedeuten hat – außer ein paar Jugendlichen, die ihr Leben lang auf diesen Augenblick vorbereitet wurden. Tag für Tag hartes Training. Sie haben gelernt, wie man kämpft, sich verteidigt, und Schmerz erträgt. Denn sie sind auserwählt, an „Endgame“ teilzunehmen, also um das Überleben des eigenen Geschlechts zu kämpfen. Ein Spiel auf Leben und Tod, auf Gedeih und Verderb. Es gibt keine Regeln, doch jeder weiß: verliert man, bedeutetet dies der Tod für Freunde und Familie, für fast alle Menschen, die man kennt. Um zu gewinnen, muss man insgesamt 3 verschiedene Schlüssel finden, die quasi überall sein könnten. Eine Jagd quer über alle Kontinente beginnt und niemand weiß, wem er trauen kann. Es gibt Spieler, die kein Erbarmen kennen, denen es Spaß macht, andere zu quälen und alles daran setzen, ihre Gegner zu töten – auf grausame Weise. Andere Spieler jedoch verbünden sich, versuchen ihr Glück gemeinsam, sind eigentlich friedlich gestimmt. Verrat und Tod sind natürlich allgegenwärtig, doch auch Liebe und Freundschaft sind ständige Begleiter. So kommt es, dass sich mehrere Spieler ineinander verlieben, obwohl jeder genau weiß, dass „Endgame“ sie alle in der Hand hat, dass letzen Endes nur einer überleben kann…
Erst einmal sorry dafür, dass der Inhalt so vage klingt, aber anders hätte ich zu viel verraten und ich möchte euch ja nicht den Spaß am Lesen verderben und zu viel Handlung vorwegnehmen. Es kann auch sein, dass meine Zusammenfassung den Anschein erweckt, bei „Endgame“ handele es sich bloß um einen billigen Abklatsch von Panem, falls es so sein sollte, tut es mir ebenfalls leid, denn dies ist ganz und gar nicht der Fall. Anfangs dachte ich das zwar selbst, aber jetzt bin ich da anderer Meinung. Anders als bei Panem ist das Buch nämlich voller Rätsel, aber auch da möchte ich nicht allzu viel verraten…
Na ja, auf jeden Fall ist es sehr spannend und fesselnd geschrieben, sodass man es gar nicht mehr aus der Hand legen will. Anfangs ist es allerdings etwas verwirrend, weil es echt viele Hauptcharaktere gibt (12, um genau zu sein), zwischen denen immer wieder gewechselt wird, weshalb man sich beim Lesen teilweise echt ziemlich konzentrieren muss. Manchmal ist die Handlung auch wirklich brutal, was mir, um ehrlich zu sein, eher missfällt. Aber alles in allem war es durchaus lesenswert – bin auf jeden Fall auf die Fortsetzung gespannt!

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173 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

amoklauf, trauer, jugendbuch, es wird keine helden geben, liebe

Es wird keine Helden geben

Anna Seidl ,
Buch: 256 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.01.2016
ISBN 9783841504029
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Im Roman „Es wird keine Helden geben“ von Anna Seidl, der im Januar des Jahres 2014 im Oetinger-Verlag erschienen ist, geht es um die fünfzehnjährige Miriam, die nach einem schrecklichen Amoklauf an ihrer Schule wieder neu ins Leben finden muss. Erwähnenswert an dieser Stelle wäre, dass die Autorin gerade einmal 16 Jahre alt war, als sie dieses Buch verfasste.

Der Alptraum eines jeden Schülers bzw. Lehrers wird wahr: ein vermeintlich harmloser Mitschüler schießt um sich und reißt mehrere Menschen mit sich in den Tod. Die große Frage: Warum? Was hat Matias dazu veranlasst, ein solches Blutbad anzurichten? Plötzlich ist alles anders; die Schüler müssen lernen, mit dieser grausamen Tat zu leben, all ihre Verluste zu verarbeiten. Auch Miriam gehört zu denjenigen, denen der Boden unter den Füßen weggerissen wurde: bei dem Amoklauf kam ihre große Liebe Tobi ums Leben. Ein Leben ohne ihn scheint unmöglich zu sein, schlichtweg unerträglich und ohne jeglichen Sinn. Miriam verkriecht sich, verständlicherweise muss sie den Schock erst einmal verarbeiten, bevor sie zum Alltag zurückkehren kann. Zumal sie direkt vom Amoklauf betroffen war, denn hätte das SEK Matias nicht in letzter Sekunde erschossen, wäre auch sie ums Leben gekommen; der Amokläufer hatte die geladenen Waffe bereits schussbereit auf sie gerichtet. In den folgenden Tagen wünscht sich Miriam mehrmals, sie wäre bei der Tragödie auch gestorben, denn so wäre sie wenigstens wieder bei Tobi. In dieser Zeit denkt sie viel nach. Aus welchem Grund hat Matias es getan? Sind sie und ihre Mitschüler/-innen sogar Schuld daran? Welchen Sinn hat ihr Leben nun, wo Tobi nicht mehr da ist?

Meiner Meinung nach war der Roman sehr lesenswert, wenn er auch sehr deprimierend und traurig war. Anna Seidl war zwar gerade mal 16 Jahre alt, als sie ihr Debüt schrieb, aber trotzdem zähle ich sie schon zu den ganz Großen; ihr Buch hat mich von ihrem schriftstellerischen Talent überzeugt. Allerdings gibt es auch ein paar Aspekte, die eher negativ sind. Dazu gehört beispielsweise, dass einen die Handlung, wie schon gesagt, sehr runterzieht oder auch, dass man den Lesefluss ab und an durch Pausen unterbrechen und sich ablenken muss, damit man auf andere Gedanken kommt. Also wirklich keine leichte Kost, aber trotzdem auf ganz eigene Art und Weise besonders…

  (3)
Tags: bewegend, tieftraurig   (2)
 

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(36)

61 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

cornwall, krimi, mabel clarence, england, selbstmord

Schatten über Allerby

Rebecca Michéle
Flexibler Einband: 328 Seiten
Erschienen bei Dryas Verlag, 01.09.2013
ISBN 9783940258236
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Der Cornwall-Krimi „Schatten über Allerby“, von der 1963 in Süddeutschland geborenen Autorin Rebcca Michéle, ist im  Goldfinch- Verlag erschienen. Es ist der 3. Fall der Hobbydetektivin Mabel Clarence, einer Dame Mitte Sechzig und deren Freund Victor, ein Tierarzt, ebenfalls nicht mehr der Jüngste. Mabel besitzt ein Herrenhaus, Higher Barton, das für Feste oder andere Veranstaltungen gebucht werden kann. Die junge Lady Carter-Jones möchte dort den Geburtstag ihres Mannes feiern, es soll eine Überraschungsparty werden. Kurz darauf wird sie leblos in der Badewanne aufgefunden. Selbstmord? Alles spricht dafür, doch Miss Mabel kann das nicht so recht glauben und beginnt deshalb, auf eigene Faust zu ermitteln.

Durch  Zufall hat sie die einmalige Chance, sich als Pflegerin des Lord Carter-Jones auszugeben. Diesem hat das Schicksal übel mitgespielt, er hat seine Eltern schon früh verloren, ist nach einem schweren Unfall an den Rollstuhl gefesselt und als wäre dies nicht schon genug, begeht seine Ehefrau Michelle Selbstmord aus ihm unbekannten Gründen. Kein Wunder, dass er jegliche Lebensfreude verloren hat. Mabel versucht, sie ihm ein Stück weit wiederzugeben. Angela, die Haushälterin, wohnt ebenfalls auf Allerby, macht zunächst auch einen freundlichen Eindruck, aber auch sie hat etwas zu verbergen.
Mabel ist mit einer Spürnase gesegnet, sie hat einen guten Riecher für Kriminalfälle, dies hat sie auch in der Vergangenheit schon bewiesen. Sie zweifelt an dem Suizid Michelles und sie hat gute Gründe dafür, denn Mrs Carter-Jones schien doch so voller Freude am Leben zu sein. Mabel gibt nicht auf, forscht nach, und kommt einem Geheimnis auf die Schliche: Michelle war nicht so unschuldig, wie sie angenommen hatte, sie hatte eine heimliche Affäre mit einem Ägypter …
Dann geschieht etwas Unerwartetes: Es gibt einen weiterer Mordfall auf Allerby, wie sich herausstellt, ist der ehemalige Geliebte Michelles, der Ägypter Mahmoud El-Said,  einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen. Purer Zufall? Nein. Die Indizien sprechen gegen Lord Carter-Jones, hat er erst seine Frau und dann deren Liebhaber kaltblütig aus Rache, die von Eifersucht angetrieben wurde, ermordet? Für die Polizei sieht es so aus, doch Mabel ist mal wieder anderer Meinung. Auf einmal kommt ans Licht, dass der Captain ( =Lord C.-J.) schon seit Längerem laufen konnte, seine Lähmung war nur vorgetäuscht. Kann man ihm noch vertrauen?
Miss Daniels, so gibt sich Mabel auf Allerby House aus, gibt sich nicht geschlagen, sie untersucht die Geschehnisse weiter. Bis sie einen Schritt zu weit geht, der vermeintliche Mörder merkt, dass ihm jemand auf der Spur ist. Plötzlich wird sie narkotisiert und wacht in einem kleinen Keller auf, benommen und zusammen mit einem jungen Mann, der nicht weiß, was er tut, auch er vertraut der falschen Person …

Meiner Meinung nach war dieser Krimi keinesfalls schlecht, er ist mit vielen Hintergrundinformationen über England ausgeschmückt, was mir sehr gut gefallen hat. Mabel war mir anfangs zwar sympathisch, aber nach und nach ist sie immer mehr in meine Missgunst gefallen. Ich weiß nicht genau, woran dies lag, aber irgendetwas störte mich an dieser alten Dame. Vielleicht die Tatsache, dass sie meint, sie könne die Arbeit der Polizei weitaus besser erledigen.
Richtig vom Hocker reißen konnte mich der Cornwall-Krimi nicht, die Geschichte hatte zu viele Stellen, die einfach hätten gestrichen werden können. Teilweise hat sie sich wirklich in die Länge gezogen, sodass man sich als Leser fragt, wann denn endlich mal wieder etwas passieren wird.
Das Ende war sehr überraschend, was meine Meinung über das Buch beträchtlich verbesser hat. Ich fand wirklich schön, dass der Fall zwar an sich abgeschlossen war, aber die letzten Sätze trotzdem durchblicken ließen, dass es nicht das letzte Abenteuer von Victor und Mabel gewesen sein wird.
Ich glaube, mir hat es nicht allzu gut gefallen, weil ich noch zu jung für das Genre war, ich bevorzuge Krimis, die actionreicher sind. Ich muss aber zugeben, das Buch eignet sich prima als Bettlektüre, es entspannt durch die Ruhe und Gelassenheit, die es ausstrahlt. Ich weiß nicht genau, wie ich es beschreiben soll, aber die britische Atmosphäre wird sehr gut vermittelt, die Protagonisten trinken Tee und schon fühlt man sich selbst auch gleich viel besser …


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Almuth spielt auswärts

Tanja Kokoska
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 16.02.2015
ISBN 9783492305631
Genre: Romane

Rezension:

In dem Roman "Almuth spielt auswärts" von Tanja Kokoska, 2013 erschienen, geht es in erster Linie um die schon etwas ältere Almuth, die sich zusammen mit ihren beiden Freundinnen auf große Reise in die Schweiz begibt.

Paula, eine der Freundinnen, erbt eine Menge Geld. Welcher Verwendungszweck eignet sich besser als ein Aufenthalt in das Land der Alpen, Ziegen und Fotzelschnitten? Richtig!

Almuth, Lilo und Paula machen gemeinsam Urlaub - ohne Männer, einfach nur mit der Grundidee, es sich mal wieder so richtig gut gehen zu lassen. Wer hätte gedacht, dass sich Almuth während des Trips so verändert? Sie ist eine interessante Frau mit sehr außergewöhnlichen Gedankengängen. Barcelona, der Fußballverein, ist das Größte für sie und oft vergleicht sie vierschieden Situationen aus ihrem Alltag mit denen im Fußball. "Laufwege" beispielsweise, kann man auf zweierlei Weise verstehen, wenn man Almuth erst mal besser kennenlernt. Denn dann weiß man, was eine liebenswürdige und lebendige Dame ist ...

In der Schweiz lernt Almuth einen 15 Jahre jüngeren Mann kennen, Jens Lehmann sein Name. Zwischen den beiden scheint alles zu funktionieren, alles passt. Sie verbringen eine Nacht miteinander. Danach ist nichts mehr, wie es war. Almuth muss ständig an Jens denken, aber auch Schuldgefühle breiten sich nach und nach in ihr aus. Schließlich wartet zu Hause ihr Ehemann Günther auf sie ...

Sie beginnt, sich Fragen zu stellen. War das jetzt alles schon? Ist schon alles gelaufen? Darf ich mit Jens zusammen sein? Will ich so weiter leben wie bisher? All diese Grübeleien machen ihr schwer zu schaffen und sie hadert auch sehr mit sich, ob sie Günther nun von ihrer Affäre, die schwerwiegende Folgen hat, beichten soll oder eben nicht. Ob sie das tut, muss man selbst herausfinden :)

Mir hat das Buch allem in allem betrachtet ganz gut gefallen. So etwas ist mir bisher noch nie untergekommen, es war etwas völlig anderes. Nicht vergleichbar mit 95 % aller Geschichten, würde ich sagen. Der Schreibstil war sehr leicht zu lesen, nur manchmal ein wenig unverständlich - ab und zu musste ich die ein oder andere Passage nochmals lesen, um wirklich folgen zu können. Das lag aber zugegebenermaßen mehr an mir, ab und zu bin ich schwer von Begriff :). Ich war auch überrascht, dass mir das Buch so gut gefallen hat, denn ich dachte, es sei mehr eine Story für Frauen ab 50 und älter - das passt nicht allzu gut in meine Altersklasse.

Aber mein Fazit: Wirklich jedem zu empfehlen, vorausgesetzt, man schmunzelt gerne ... :)

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meerman, fi, mondlich, zauberer, gargyl

Die Chroniken der Nebelkriege 4: Der silberne Traum

Thomas Finn
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 01.02.2013
ISBN 9783473400881
Genre: Jugendbuch

Rezension:

In dem Fantasy-Prequel   „Der Silberne Traum“ von Thomas Finn aus dem Jahr 2013 geht es darum, dass Morgoya, eine finstere Kreatur, die Weltherrschaft an sich reisen möchte und einige der Bewohner erbittert Widerstand leisten, um zu verhindern, dass das Unvorstellbare passiert: Morgoya kommt an die Spitze der Macht und jeder wäre ihr unterlegen, auf der Welt gäbe es nur noch Schrecken, ganze Völker würden ausgelöscht.

Eine dieser Rebellen ist Fi, eine Elfe aus Lunomon, die neben dem Kampf gegen das Böse außerdem versucht, ihre vergessenen Erinnerungen zurückzuerlangen…
Das Buch ist vor allem für Fantasy/-Science-Fiction-Fans oder für jene, die an der Trilogie „Die Chroniken der Nebelkriege“ bereits Gefallen gefunden hat, geeignet.

Genaueres zur Handlung:
Fi wacht auf einem verlassen Schiff auf. Sie weiß weder, wer sie ist, noch, wie sie überhaupt erst auf das Klabauterschiff gekommen ist und zu welcher Mission sie aufgebrochen war. Bald jedoch findet sie wichtige Verbündete im Kampf gegen die Schreckensherrschaft Morgoyas. Unter ihnen befindet sich Nikk, ein attraktiver Meermann, der schon bald ein Auge auf Fi geworfen hat. Gemeinsam erleben sie viele Abenteuer, wie beispielsweise eine Schlachten gegen mehrere Schattenkreaturen, oder Begegnungen mit zauberhaften Wesen, wie dem Däumlingszauberer Eulertin, der die Crew um Einiges bereichert. Im Laufe der Geschichte wird dem Leser immer mehr bewusst, wie wichtig Freundschaft, Vertrauen und der Kampf für das Gute ist.

Meinungsbild:
Meiner Meinung nach hat Herr Finn mit seinem Werk bewiesen, dass er der geborene Fantasybuch-Autor ist. Er hat sehr viel in die Geschichte eingebaut, es ist sehr außergewöhnlich. Auf jeder Seite kann man aufs Neue Abenteuer bestaunen. Natürlich kann man nicht alles im logischen Sinne nachvollziehen, immerhin handelt es sich um keinen gewöhnlichen Roman, bei dem keine fantastische Elemente auftreten. Schon nach kurzer Zeit schließt man die Charaktere ins Herz, man kann sich richtig in sie hineinversetzen, mit ihnen fühlen.
Nicht so gut gefallen hat mir allerdings, dass das Buch vielleicht doch etwas zu überladen ist. Ständig ist etwas anderes passiert ( was man andererseits auch loben kann ), aber wenn man das Werk nicht an einem Stück liest, kann es passieren, dass man nicht mehr in den Handlungsstrang hineinfindet und deshalb die letzten paar Seiten nochmals lesen muss ( wie es mir erging ). Im Großen und Ganzen aber betrachtet, ist „Der Silberne Traum“ empfehlenswert

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unfall, freundschaft, anders sein, bissig, familie

Nenn mich einfach Superheld

Alina Bronsky
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 02.04.2015
ISBN 9783462047547
Genre: Romane

Rezension:


"Nenn mich einfach Superheld" - so heißt ein wundervoll einfühlsamer Roman von Alina Bronsky. Es geht um den Jugendlichen Marek, der lernen muss, sich so anzunehmen, wie er ist und lernen muss, nicht immer der Mittelpunkt zu sein.

Marek ist nach dem Angriff eines Rottweilers ein anderer Mensch geworden. Sein Gesicht ist entstellt, sein Selbstbewusstsein ist auf dem niedrigsten aller Punkte. Den Kontakt zu seinen alten Freunden bricht er komplett ab. Die anderen Menschen wechseln die Straßenseite, sobald sie ihn erblicken, sie ekeln sich vor ihm. Jüngere Kinder haben sogar Angst seinetwegen. Marek schwimmt im Selbstmitleid, er sieht nur noch sich selbst und verweigert jegliche Versuche seiner Mitmenschen, zu ihm zu gelangen, ihn wieder zu öffnen.

Irgendwann besucht er eine Selbsthilfegruppe; Mareks Mutter hat dies geschickt eingefädelt. "Krüppeltrupp" - so nennt er die Mitglieder der Therapiestunden. Unter ihnen befindet sich die hübsche Jenna, das erste Mädchen, in das sich Marek nach seinem Unfall verliebt. Der Guru - der Gruppenleiter - organisiert eine gemeinsame  einwöchige Fahrt auswärts.

So weit, so gut. Als ihn plötzlich eine SMS von Ferdi, seinem jüngeren Bruder, den er bisher kaum zu Gesicht bekommen hat, erreicht, sein Vater sei gestorben, ist nichts mehr wie es war. Mareks Mutter lebet schon lange nicht mehr mit Mareks Papa zusammen, er ist mit der ehemaligen Au-Pair durchgebrannt. Ferdinand - auch Ferdi genannt - ist ihr Sohn. Dort angekommen, wo Mareks Vater mi seiner neuen Familie bis zuletzt gelebt hat, ist er völlig überfordert mit der neuen Situation. Denn auf einmal ist er Ferdis großer Bruder, der Verantwortung übernehmen und endlich annehmen muss, dass es auch andere Menschen auf dieser Welt gibt, dass es Menschen gibt, die ihn brauchen.

Nach diesem Buch war ich, wie soll ich es ausdrücken, etwas geplättet. So viele Eindrücke, so viele Gefühle. Von Mitleid über Freude, vom Gedanken, wie abartig etwas verlaufen kann  bis zu dem, wie wundervoll dies geschehen kannt. Die ganze Palette war vertreten, das kommt wohl nicht allzu häufig vor. Und das ist genau der Punkt, der diese Geschichte zu einer ganz besonderen macht. Es war schön, Mareks Geschichte hautnah mitzuerleben, zu sehen, wie er sich entwickelt, wie er über sich selbst hinauswächst. Ich würde sagen, das Buch hat es verdient, von sehr vielen Menschen gelesen zu werden, denn jeder sollte die Botschaft von "Nenn mich einfach Superheld" zur Kenntnis nehmen. Allerdings hat mir nicht gefallen, wie das Buch ausgeht. So viele Antworten bleiben aus…

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thriller, wulf dorn, mord, psychiatrie, entführung

Kalte Stille

Wulf Dorn
Flexibler Einband: 445 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.03.2012
ISBN 9783453434035
Genre: Krimi und Thriller

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jugendbuch, wulf dorn, thriller, wölfe, wahnvorstellung

Die Nacht gehört den Wölfen

Wulf Dorn
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbt, 26.10.2015
ISBN 9783570163979
Genre: Jugendbuch

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jugendbuch, thriller, halluzinationen, wahnvorstellungen, selbstmord

Mein böses Herz

Wulf Dorn
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbt, 10.02.2014
ISBN 9783570308912
Genre: Jugendbuch

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thriller, stalking, psychiater, mord, jan forstner

Dunkler Wahn

Wulf Dorn
Fester Einband: 431 Seiten
Erschienen bei Heyne HC, 31.08.2011
ISBN 9783453267053
Genre: Krimi und Thriller

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thriller, psychothriller, schwarzer mann, trigger, psychiatrie

Trigger

Wulf Dorn
Flexibler Einband: 429 Seiten
Erschienen bei Heyne, 05.10.2009
ISBN 9783453434028
Genre: Krimi und Thriller

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thriller, angst, london, phobia, entführung

Phobia

Wulf Dorn
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne HC, 09.09.2013
ISBN 9783453267336
Genre: Krimi und Thriller

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dystopie, liebe, suzanne collins, panem, jugendbuch

Die Tribute von Panem - Flammender Zorn

Suzanne Collins , Sylke Hachmeister , Peter Klöss
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.10.2015
ISBN 9783841501363
Genre: Jugendbuch

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dystopie, liebe, panem, suzanne collins, jugendbuch

Die Tribute von Panem - Gefährliche Liebe

Suzanne Collins , Hanna Hörl , Silke Hachmeister , Peter Klöss
Buch: 432 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.04.2014
ISBN 9783841501356
Genre: Jugendbuch

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15.340 Bibliotheken, 103 Leser, 32 Gruppen, 448 Rezensionen

dystopie, liebe, panem, hungerspiele, jugendbuch

Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele

Suzanne Collins , Sylke Hachmeister , Peter Klöss , Werbeagentur Hauptmann & Kompanie
Buch: 416 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.10.2012
ISBN 9783841501349
Genre: Jugendbuch

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