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Ostseerache

Eva Almstädt
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 29.03.2018
ISBN 9783404176663
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Rezension: „Ostseerache“ von Eva Almstädt



Allgemein:

„Ostseerache“ von Eva Almstädt ist ein Krimi, welcher im März 2018 als Taschenbuch sowie als eBook erschienen ist. Das Taschenbuch kostet 10 Euro, das eBook 8,99 Euro. Das Buch ist der 13. Band aus der Reihe „Komissarin Pia Korritki“. Alle Bücher sind jedoch in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden.


Erster Satz:

„Nicole Mohr sammelte die Notenhefte ein.“


Klappentext:

In einem beschaulichen Dorf an der Ostsee wird eine junge Frau auf grausame Weise ermordet. Die Dorfbewohner verdächtigen Flora, die als Jugendliche eine Mitschuld am Tod eines Nachbarjungen gehabt haben soll und die nun wieder in ihr Elternhaus zurückgekehrt ist. Die Mordkommission Lübeck ermittelt. Auch Kommissarin Pia Korittki, die gerade ihre Hochzeit plant, sieht einen Zusammenhang zwischen beiden Ereignissen und rollt den früheren Todesfall wieder auf. Schon bald muss sie fürchten, dass es nicht bei diesen zwei Morden bleiben wird.



Meine Meinung:

Cover: Das Cover zeigt uns einen Ausschnitt einer Holzbrücke mit Blick auf eine riesige Feld- und Wiesenfläche. Rechts im Hintergrund steht ein gemütlich aussehendes Haus, welches offenbar freistehend ist. Das Cover finde ich gelungen, es wirkt durch die dunklen Farben eher düster und passt damit perfekt in das Krimi Genre. Außerdem harmoniert es sehr mit den Covern aus den vorherigen Bänden. Das Cover bekommt volle Punktzahl von mir.


Schreibstil: Den Schreibstil fand ich gut, aber nicht hevorragend. Das Buch ließ sich größtenteils recht flüssig lesen und Eva versteht es, den leser mit ihren Geschichten in den Bann zu ziehen und wie sie dabei vorgehen muss. Der Einstieg fiel mir jedoch ziemlich schwr, da man anfangs erst einmal überhaupt keinen Schimmer hatte, was gerade passiert. Auch fand ich es etwas verwirrend, dass das Buch aus mehreren Perspektiven geschrieben wurde, sodass ich gelegentlich Probleme hatte, mich in den Schreibstil wieder ein zu finden. Eva Almstädt bietet dem Leser jedenfalls sehr viel Abwechslung und veranschaulicht ihre Sätze immer sehr schön. Der Schreibstil bekommt 3,5 Sterne von mir.


Charaktere: Pia: Pia war mir sehr symphatisch. Sie steht mit beiden Beinen im Leben und weiß genau was sie will – und nicht will. Besonders schön fand ich es, dass sie sich immer viele Gedanken darüber gemacht hat, wie sie im Job immer vollen Einsatz zeigen kann, dabei aber trotzdem nicht ihren kleinen Sohn Felix vernachlässigt.Das zeigte einfach, dass sie ein sehr harmonierbedürftiger Mensch ist und aus allem immer die beste Billanz ziehen möchte. Für mich war aber ihre relativ gefasste Art und Weise mit Lars' Tod nicht nachvollziehbar und ihre Stärke kam mir völlig falsch vor. In dieser Situation hätte ich mir sie gerne gepackt und geschüttelt, denn über ihre Reaktionm war ich wirklich erschrocken. Das hat sie mir etwas unsymphatisch gemacht.


Flora: Flora mochte ich total gerne und ich hatte von Anfang an im Gefühl, dass sie nichts mit dem Tod von Simon zu tun hatte. Dafür war sie meiner Meinung nach viel zu gutmütig und es passte nicht in das Bild, welches ich mir von ihr gemacht habe. Zudem muss ich sagen, dass ich sie für ihre Stärke bewundert habe. Obwohl jeder im Dorf sie noch für ihre damalige Tat verachtet hat und dann sogar noch neu beschuldigt wurde, den Mord an Nicole begangen zu haben, ist sie immer selbstbewusst und weitestgehend gefasst gewesen. Ich glaube, diese Stärke hätte nicht jeder an den Tag gelegt.


Bernhard: Ich konnte ihn nie richtig einschätzen, denn er wirkte immer etwas mysteriös und geheimnisvoll. Er hat nie den Eindruck geweckt, dass er zu etwas Bösem fähig ist. Dementsprechend erschrocken war ich, als klar wurde, dass er alles andere als unschuldig ist. Ich habe viele Bewohner verdächtigt – aber ihm hätte ich das nicht unbedingt zugetraut. Vor allem aber auch aus dem Grund, weil sein Motiv für mich kein richtiges Motiv war.



Fazit:

„Ostseerache“ von Eva Almstädt ist ein guter Krimi für zwischendurch. Die Spannung bleibt im gesamten Verlauf des Buches konstant und es wird zu keiner Zeit langweilig. Gut gefallen hat mir, dass Eva es schafft, den Leser immer und immer wieder auf eine flasche Fährte zu bringen und so gut wie jeden Dorfbewohner irgendwie verdächtig zu machen.

Mir haben aber dennoch zwei Aspekte gar nicht gefallen. Das war zum Einen der Tod von Lars, der so einfach nicht hätte passieren müssen. Das war für mich etwas unnötig Hineingeworfenes, was absolut überflüssig war und nicht wirklich zur Handlung passte. Auch die Art und Weise, wie Pia mit seinem Tod umging – nämlich so, als wäre er gar nicht tot – hat mir alles andere als gut gefallen. Diese Szene wirkte etwas an den Haaren herbei gezogen und verdammtz unrealistisch.

Zum Anderen hat mir das Ende nicht gefallen. Mir erschließt es sich bis heute nicht, warum er Nicole Mohr auf dem Gewissen hat. Es gab so viele Bewohner, bei denen es weitaus einleuchtender gewesen wäre und die tatsächlich ein ausschlaggebendes Motiv gehabt hätten – Rache, Eifersucht, Neid … Aber das war für mich kein wirkliches Mordmotiv.


Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen, außer die beiden Aspekte, die ich gerade genannt habe. Ansonsten hat mir das Buch wirklich gut gefallen und ich vergebe trotz Allem 4/5 Sterne.


Danke, dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte :-)

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20 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

Die Kamelien-Insel: Roman

Tabea Bach
E-Buch Text: 321 Seiten
Erschienen bei Bastei Entertainment, 23.02.2018
ISBN 9783732549979
Genre: Romane

Rezension:

Allgemein:

„Die Kamelieninsel“ von Tabea Bach ist ein Roman, welcher im Jahr 2018 im Bastei Lübbe Verlag erschienen ist. Das Buch umfasst 336 Seiten und ist sowohl als Taschenbuch für 9,90 Euro sowie als eBook für 8,99 Euro erhältlich.


Der erste Satz:

„Der Himmel glühte in feurigen Farben und spiegelte sich tausendfach im Lack der Fahrzeuge, die sich in einer endlosen Kolonne auf der Schnellstraße Zentimeter für Zentimeter voranschoben.“



Inhalt:

Sylvia hat ausgesorgt, doch glücklich ist sie nicht in ihrem terminreichen Leben und in ihrer scheinbar perfekten Ehe. Als sie eine Kamelien-Insel in der Bretagne erbt, lässt sie München hinter sich. Aber Sylvias finanztüchtiger Mann hat die Insel bereits zum Verkauf angeboten. So ist man in der Kameliengärtnerei nicht gut auf die unbekannte Erbin zu sprechen. Gefangen vom Zauber der Insel und berührt von der Herzlichkeit der Menschen, gibt Sylvia ihre Identität nicht preis. Als sie sich in Maël verliebt, der als Gärtner auf der Insel arbeitet, wird ihre Lage erst recht kompliziert ...



Meine Meinung:

Cover: Das Cover ist ein absoluter Hingucker und hat mich sofort angesprochen. Der Blick auf die vermeintliche Kamelieninsel strahlt eine Ruhe und Gelassenheit aus, die sich beim Lesen automatisch auf den Leser wieder spiegelt. Das Cover ist schlicht, aber sagt dennoch sehr viel über die Harmonie in der Geschichte aus. Lediglich die Frau auf dem Cover passt nicht mit dem Bild in meinem Kopf, welches ich mir indirekt von Sylvia gemacht habe, überein. Da hätte ich es besser gefunden, wenn man diesen Aspekt weg gelassen hätte. Dennoch volle 5 Sterne für dieses wunderschöne Cover!


Schreibstil: Tabea Bachs Schreibstil hat mir gut gefallen. Zu Beginn fiel es mir sehr schwer, in die Geschichte einzufinden. Es passierte irgendwie zu viel auf einmal und die Nennungen der vielen Charaktere hat mich persönlich etwas verwirrt. Zur Mitte hin wurde es aber immer besser und zuletzt fand ich ihren Schreibstil klasse. Sie schreibt sehr einfühlsam, sehr nah am Geschehen und einfach auf eine Art und Weise, die mich wirklich verzaubert hat. Sie hat es geschafft, mich während dem lesen aus meinem eigenen Alltag herauszuholen und mir das Gefühl zu geben, dass ich selber ein Teil der Geschichte bin. 5/5 Sterne für den Schreibstil


Charaktere: Sylvia: Sylvia ist eine sehr symphatische Frau. Sie steht mit beiden Beinen fest im Leben und weiß, was sie will – oder eben auch nicht will. Anfangs konnte ich ihre Naivität nicht so ganz nachvollziehen. Es war mir ein Rätsel, wie sie sich Holgers Verhalten gefallen lassen konnte und gegen seine (offensichtliche) Untreue nichts weiter unternommen hat. Dennoch hat es mir sehr gut gefallen, dass man im Buch Fortschritte erkennen konnte und es war schön mitzuverfolgen, wie Sylvia sich gewandelt hat. Mir war sie sehr symphatisch und ihren eisernen Willen, die Hilfsbereitschaft und ihre Hartnäckigkeit in Sachen, die ihr am Herzen liegen, habe ich an ihr wirklich sehr bewundert. Sie ist eine starke, selbstbewusste Frau und ich habe mich zum Schluss wirklich sehr für sie gefreut, dass sie endlich ihr vollkommenes Glück gefunden hat.


Holger: Holger war mir vom ersten Moment an absolut unsymphatisch und meine Meinung zu ihm hat sich im gesamten Buch nicht verändert. Ich war von seiner Kaltherzigkeit und seinen skrupellosen Handlungen geschockt. Er erschien mir als ein sehr egoistischer Mensch, denn er hat immer nur an seinen eigenen Vorteil gedacht, nicht aber, was seine Handlungen und Schlüsse für seine Mitmenschen bedeuten. Ich hatte zwischenzeitlich gehofft, dass das Blatt sich noch wendet und es eine simple Erklärung für Holgers Art gab, die blieb aber aus. Holger ist definitiv einer dieser Menschen, die man im Leben nicht braucht! Und tatsächlich habe ich ein wenig Schadenfreude empfunden, als er schlussendlich alleine dort stand und niemanden mehr hatte, der ihm permanent den Rücken gestärkt hat. Ich sag es immer wieder: Karma regelt das schon! ;-)


Solenn: Zu Beginn fand ich Solenn total komisch und sie machte auf mich immer einen sehr kalten und abgebrühten Eindruck. Aber je näher man sie kennen gelernt hat, desto mehr hat man als Leser festgestellt, dass sie auch eine andere Seite hat. Ich fand es jedoch absolut nicht fair, wie sie sich zwischenzeitlich gegenüber Sylvia verhalten hat. Sie hat all ihren Frust an ihr ausgelassen und das fand ich nicht richtig. Umso mehr gefreut habe ich mich dann, als Solenn endlich festgestellt hat, dass Sylvia im Prinzip auf ihrer Seite steht und ihr nur helfen möchte. Zum Schluss fand ich Solenn wirklich sehr liebenswert und freundlich und ich hatte das Gefühl, dass vieles an ihr nur Fassade ist. Auch hier fand ich die Entwicklung der Protagonistin echt schön.


Mael: Mael war der einzige Protagonist, mit dem ich wirklich nicht warm geworden bin. Ich fand ihn unberechenbar, konnte ihn überhaupt nicht einschätzen und hatte auch wirklich keinerlei innere Vorstellungskraft von ihm bzw. seinem Aussehen. Er wirkte zwar immer sehr höflich und zuvorkommend, doch irgendwie hatte ich immer das Gefühl, dass er ein falsches Spielchen treibt. Vielleicht hat mich da meine innere Stimme ein wenig verrückt gemacht, aber irgendwie hatte ich immer im Hinterkopf, dass er nicht der Mann ist,für den er sich ausgibt. Mein Gefühl wurde nie bestätigt, somit habe ich schlussendlich gedacht, dass ich vielleicht einfach nur persönliche Probleme mit ihm hatte – kommt ja auch schon einmal vor. Mael war aber tatsächlich der einzige Charakter, der mir wirklich so gar nicht zugesagt hat.


Ich vergebe insgesamt 4/5 Sterne für die Charaktere. Einen Stern Abzug gibt es, weil ich wirklich meine Schwierigkeiten mit Mael hatte.



Fazit:

„Die Kamelieninsel“ ist ein Buch, welches ich so noch nie gelesen habe. Auch wenn es mir am Anfang nicht ganz so gut gefallen hat, so war ich umso begeisterter, als ich erst einmal in der Geschichte gefangen war. Es hat mir großen Spaß bereitet, den Kampf um die Kamelieninsel miterleben zu dürfen und Tabea Bach hat es geschafft, mich während dem Lesen die unterschiedlichsten Emotionen fühlen zu lassen. Das Buch hat mich wirklich in seinen Bann gezogen und konnte mich definitiv überzeugen. Auch wenn das Buch bei den Charakteren zum Teil Schwachstellen aufgewiesen hat, so hat es diesen Aspekt durch die durchweg spannende Stimmung und die wunderschöne Atmosphäre eindeutig wieder Wett gemacht. Ich freue mich schon jetzt, bald ein neues Buch der Autorin lesen zu können und bin schon ganz gespannt darauf, welche Geschichte uns Leser das nächste Mal erwartet.

Das Buch bekommt von mir 4/5 Sterne!


An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal an Bastei Lübbe und an die Lesejury wenden, die mir im Rahmen einer Leserunde das Buch kostenlos zur Verfügung gestellt haben. Vielen Dank dafür!

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Mein Leben oder ein Haufen unvollkommener Momente

Peter Bognanni , Anja Hansen-Schmidt
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 29.01.2018
ISBN 9783446258631
Genre: Jugendbuch

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Verliere mich. Nicht.

Laura Kneidl
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.01.2018
ISBN 9783736305496
Genre: Liebesromane

Rezension:

Rezension: „Verliere mich. Nicht“ von Laura Kneidl




Allgemein:


„Verliere mich.Nicht“ von Laura Kneidl ist ein Roman, der dem New Adult Genre angehört und im Jahr 2018 im Lyx Verlag erschienen ist. Das Buch umfasst 467 Seiten und ist als Paperback sowie als eBook zu kaufen. Die Paperback Ausgabe kostet 12,90 Euro, das eBook 9,99 Euro.


Der erste Satz:

„Ich starrte auf die zerkratzte Tür mit dem abgesprungenen Lack und zögerte, den Schlüssel herumzudrehen.“


Inhalt:

Mit Luca war Sage glücklicher als je zuvor in ihrem Leben. Er hat ihr gezeigt, was es bedeutet, zu vertrauen. Zu leben. Und zu lieben. Doch dann hat Sage' dunkle Vergangenheit sie eingeholt - und ihr Glück zerstört. Sage kann Luca nicht vergessen, auch wenn sie es noch so sehr versucht. Jeder Tag, den sie ohne ihn verbringt, fühlt sich an, als würde ein Teil ihrer selbst fehlen. Aber dann taucht Luca plötzlich vor ihrer Tür auf und bittet sie, zurückzukommen. Doch wie soll es für die beiden eine zweite Chance geben, wenn so viel zwischen ihnen steht?


Meine Meinung:

Cover: Das Cover ist mal wieder wunderschön. Es zeigt dieselben Blumen und dasselbe Muster wie bei „Berühre mich. Nicht“, jedoch ist hier die Grundfarbe blau statt rosa/pink. Ich finde die Pastelltöne auf den Buchrücken traumhaft und im Regal sind die Bücher ein wahrer Hingucker. 5/5 Sterne


Schreibstil: Auch die Fortsetzung war wieder locker, leicht und flüssig zu lesen. Die Autorin weiß, wie sie die Handlungen am besten in Szene setzt und hat einen breit gefächerten Wortschatz. Auch mag ich es, wenn in Büchern detailliert alles beschrieben wird. Leider wie im Vorgänger auch wieder ein bisschen too much! Die ersten 60-70 Seiten des Buches handelten einfach grob gesagt nur um Sages Ankunft im Motel und der Leser erfuhr mal wieder jedes noch so kleinste Detail, aber irgendwann ist auch gut. Das sollte die Autorin vielleicht für ihre nächsten Werke ein wenig berücksichtigen. Letztendlich hätte man „Verliere mich.Nicht“ und „Berühre mich. Nicht“ locker in einem einzigen Buch zusammenfassen können. Aber dann hätte es natürlich auch weniger Geld gegeben...

Dennoch 4/5 Sternen. An sich mag ich ihren Schreibstil wirklich sehr gerne!


Charaktere: Sage: Sage mochte ich auch in diesem Buch überhaupt nicht. Sie wirkte nicht vollständig ausgearbeitet und ich hatte teilweise das Gefühl, dass die Autorin ihre Rolle als Sage nur halb angefertigt hat. Zudem war Sage für ihr Alter absolut unreif, handelte alles andere als auch nur ansatzweise erwachsen und sie wurde mir von Seite zu Seite immer unsymphatisch. Immer dieses: „Ich muss mich von Luca fernhalten...“ bis zu: „Aber ich liebe ihn doch so sehr...“ und diese Wandlung gefühlt 20 mal im Buch – a n s t r e n g e n d !


Luca: Luca ist mir immer symphatischer geworden. Ich mochte ihn ja schon im ersten Band sehr gerne, aber hie hat er nochmal einige Symphatiepunkte hinzu gewonnen! Ich habe mich wirklich gefragt, wie er es mit Sage aushalten kann – ich glaube, ich hätte das nicht geschafft! Luca ist ein absoluter Traumtyp und zu einem meiner liebsten Bookboyfriends geworden. Er wirkt sehr authentisch und im Umgang mit April und Sage geht mir wirklich das Herz auf. Luca ist wirklich toll!


April: April habe ich in diesem Buch wieder genauso verständnisvoll, rücksichtsvoll und liebevoll wahrgenommen wie schon im ersten Teil. Ich mag sie selbst als Person wirklich, wirklich gerne. Sie ist sehr tolerant und ich finde es super, dass sie sich nie zwischen Luca und Sage gestellt hat, sondern jede ihrer Entscheidungen akzeptiert hat – auch wenn sie Luca das ein oder andere Mal einen Tritt in den Hintern gegeben hat. Aber genau so sollte eine „kleine“ Schwester sein! April fand ich wirklich großartig, ebenso wie Luca. Vielleicht liegt's ja an der Familie :-D


Bei Sage konnte ich leider keinerlei Entwicklung feststellen, sodass ich wie bei „Berühre mich. Nicht“ 3/5 Sterne für die Charaktere vergebe.



Fazit:

Nachdem mir „Berühre mich. Nicht“ leider gar nicht gut gefallen hat und ich schon ziemlich enttäuscht war, hatte ich die Hoffnung, dass mir „Verliere mich. Nicht“ vielleicht besser gefallen wird - war leider nicht unbedingt der Fall.

Ich fand das Buch bzw. die Reihe nicht unbedingt schlecht, aber auch nicht gut. Es war letztendlich nichts Neues und irgendwie eine zusammengewürfelte Geschichte, dessen Inspirationen fast allesamt aus anderen Büchern entsprungen sind. Es gab eigentlich nichts, was ich nicht in einem anderen New Adult Roman schon gelesen habe und das fand ich ziemlich schade. Inspirationen holen ist gut – Handlungen aus verschiedenen Büchern allesamt in ein einziges Buch zu packen nicht.


Ich kann auch der Fortsetzung „Verliere mich. Nicht“ leider nur 3/5 Sternen geben. 

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487 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 96 Rezensionen

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Coldworth City

Mona Kasten
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2017
ISBN 9783426520413
Genre: Fantasy

Rezension:


Allgemein:

„Coldworth City“ von Mona Kasten ist eine Science Fiction/ Urban Fantasy Geschichte, die im Knaur Fantasy Verlag erschienen ist. Das Buch umfasst 318 Seiten und ist als Taschenbuch und eBook zu kaufen. Die Taschenbuchversion ist für 12,99 Euro sowie als eBook für 9,99 Euro in eurer örtlichen Buchhandlung oder im Internet erhätlich.


Der erste Satz:

„Wann? - Der Mann in dem abgetragenen Ledermantel hatte leise gesprochen, obwohl der Lärmpegel in der Bar ziemlich hoch war.“



Inhalt:

Vor drei Jahren täuschte Raven ihren Tod vor, um der skrupellosen Forschungsorganisation AID zu entkommen. Seitdem ist sie auf der Flucht, denn Raven ist eine Mutantin, die über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügt, und AID würde alles tun, um sie wieder in ihre Gewalt zu bringen. Seit ihrer Flucht lebt Raven unerkannt in Coldworth City – bis der verschlossene Wade auftaucht und ihr anbietet, sie im Umgang mit ihren Fähigkeiten zu unterrichten. Damit ist die Zeit des Versteckens vorüber, denn schon bald sehen sich Raven und Wade einer Verschwörung gegenüber, die nicht nur das Ende der Mutanten bedeuten, sondern auch die ganze Welt ins Chaos stürzen kann.



Meine Meinung:

Cover: Können wir bitte einmal kurz darüber sprechen, wie toll dieses Cover ist? Mona Kasten hat mit diesem Meisterwerk bei mir voll ins Schwarze getroffen. Zu erkennen ist ein Mädchen mit tiefschwarzen, vermutlich kinn- bis schulterlangen Haaren, das wahrscheinlich unsere Hauptprotagonistin Raven widerspiegeln soll. Im Stirnbereich sieht man rechts und links die Stadt Coldworth City, in der sich die Geschichte abspielt. Die blauen „Farbkleckse“ oben und unten runden das Cover für mich perfekt ab. Hier defintiv 5/5 Sterne von mir!


Schreibstil: Das Buch wird in der dritten Person geschrieben und hat mir, ganz anders als erwartet, ausgesprochen gut gefallen. Wer mich schon ein wenig länger verfolgt, weiß, dass ich überwiegend in der Ich-Perspektive lese und mir alles andere unheimlich schwer fällt. Das war bei diesem Buch gar nicht so. Ich konnte mich sofort in die Geschichte einfinden und fand Mona Kastens Schreibstil wie immer großartig und in jeder Hinsicht sehr präzise und ausführlich. Dennoch denke ich, dass hier eine Ich-Perspektive aus Ravens Sicht super gewesen wäre, deswegen vergebe ich 4/5 Sternen.


Charaktere: Raven: Raven ist mitunter eine unserer Hauptprotagonisten. Sie wirkt auf mich wahnsinnig zielstrebig und sie weiß genau, was sie will – oder eben nicht will. Raven hat eine schwere Zeit hinter sich und wie sie sich um ihren jüngeren Bruder Knox kümmert, hat mich zutiefst berührt. Die enge Bindung zwischen den beiden war mit den Händen greifbar und hat mir sehr gut gefallen. Ich bewundere Raven vor allem wegen ihrem Mut, ihrer Hilfsbereitschaft und ihre Aufopferung für diejenigen, die sie von ganzem Herzen liebt.

Knox: Knox ist der jüngere Bruder von Raven und wirkt auf mich leicht verletzlich. Über ihn hat man als Leser leider nicht so viel herausfinden können wie etwa über Raven oder Wade, aber Knox hat eine sehr liebevolle und vor allem ruhige Seite. Er fühlt sich aufgrund seiner nicht vorhandenen Gabe weniger wertvoll und hat immer den Eindruck vermittelt, dass er sich im Gegensatz zu den anderen eher schwach und minderbemittelt fühlt. Ich habe ihn als Charakter dennoch wahnsinnig lieb gewonnen und konnte seine Handlungen und Gedankengänge sehr gut nachvollziehen. An Knox hat mir seine Feinfühligkeit sehr gut gefallen.

Wade: Wade fand ich richtig, richtig toll. Wie er sich für Raven und Knox eingesetzt hat, fand ich wirklich großartig. Er ist ein unglaublich lieber, junger Mann, der selbst früher vieles erlebt hat und dennoch immer zu jeder Zeit versucht, für andere da zu sein und ihnen unter die Arme zu greifen, wo es nur geht. Er hat sein Herz am rechten Fleck und meines zu einem kleinen Teil auch echt gewonnen. Wade ist hilfsbereit, freundlich zu jedem, mutig und dennoch verletzlicher, als er auf den ersten Moment zugeben möchte. Hinter seiner Fassade verbergen sich viele Geheimnisse und mich hat es sehr gefreut, hinter die Kulisse zu schauen.




Fazit:

„Coldworth City“ konnte mich wirklich überzeugen. Ich war anfangs sehr skeptisch, weil die Bewertungen über das Buch sehr durchwachsen sind und so gut wie jede Meinung vertreten ist. Nichts desto trotz wollte ich mir gerne mein eigenes Urteil darüber bilden – und wurde positiv überrascht! Die Handlung war sehr gut ausgearbeitet und mit viel Liebe zum Detail geschrieben. Die Charaktere waren alle wunderbare Persönlichkeiten und alle auf ihre eigene Art und Weise besonders. Auch wenn mir bei Knox ein wenig gefehlt hat, so fand ich alle anderen wirklich hervorragend. Neben den Hauptprotagonisten hat mir insbesondere Thalia wirklich sehr gut gefallen.

Alles in allem eine tolle Geschichte, die definitiv mehr Anerkennung und positive Rezensionen verdient hat. Von mir gibt es insgesamt 4/5 Sterne!




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6.413 Bibliotheken, 64 Leser, 13 Gruppen, 241 Rezensionen

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Harry Potter und der Stein der Weisen

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 23.01.2005
ISBN 9783551354013
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Allgemein:

„Harry Potter und der Stein der Weisen“ ist ein Roman von J.K Rowling und wurde im Jahr 1997 erstveröffentlicht. Das Buch umfasst 335 Seiten und ist der erste Teil einer Reihe, die insgesamt sieben Ausgaben umfasst.


Der erste Satz:

„Mr und Mrs. Dursley im Ligusterweg Nummer 4 waren stolz darauf, ganz und gar normal zu sein, sehr stolz sogar.“


Inhalt:

Die Geschichte „Harry Potter und der Stein der Weisen“ handelt von dem elfjährigen Harry, der seine gesamte Kindheit über immer dachte, er sei ein ganz gewöhnlicher Junge. Doch an seinem 11. Geburtstag erfährt Harry, dass er ein Zauberer ist und in der größten Schule für Hexerei und Zauberei, Hogwarts, erwartet wird. Dort stürzt Harry gemeinsam mit seinen neu gefundenen Freunden von einem Abenteuer in's Nächste – Und hofft dabei sehnlich, mehr über seine Eltern und dessen Vergangenheit zu erfahren.


Meine Meinung:

Cover: Das Cover zeigt Harry, wie er auf seinem Besen, dem Nimbus Zweitausend, durch die Lüfte Hogwarts fliegt. Zugegeben, das Cover ist nicht unbedingt meins. Meiner Meinung nach fehlen hier Details, die das Cover ein wenig schicker gemacht hätten. Dennoch gefällt es mir weitaus besser, als das Cover der „normalen“ Ausgabe. Bei meiner Ausgabe handelt es sich um eine einmalige Sonderausgabe.



Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr flüssig und lässt sich leicht lesen. J.K. Rowling verfügt über eine Menge Verben und Adjektive, die sie sehr gut einzusetzen weiß. Sie schmückt jeden Satz super aus, sodass selbst Leser mit wenig Fantasie Vorstellungen von der Welt in und um Hogwarts herum bekommt.


Charaktere: Alle Charaktere bei Harry Potter sind so einzigartig und verleihen dem Buch einen gewissen Flair. Die Charaktere könnten unterschiedlicher nicht sein und sind alles auf ihre eigene Art und Weise besonders. Die Weasley-Familie hat es mir echt angetan. Sie waren alle unglaublich authentisch und waren mir auf Anhieb symphatisch. Dennoch war Harry mein persönlicher Held. Er wirkte für mich trotz seines noch jungen Alters sehr reif und hat mich so manches Mal echt beeindruckt.


Lieblingszitat (S.58/59):

„Du bist Zauberer, Harry“ (…), „I-Ich bin was?“, (…), „Ein Zauberer. Und ein verdammt guter, möchte ich wetten. Sobald du ein wenig Übung hast.“


Fazit:

Ich habe wirklich lange gebraucht, bis ich Harry Potter eine Chance gegeben habe. Warum, kann ich gar nicht so genau sagen. Vielleicht lag es an dem übermäßigen Hype, vielleicht weil es zu Beginn nicht ganz zu dem Genre gehörte, welches ich bevorzuge. Tatsache ist jedoch: Das Warten hat sich gelohnt!

Auch wenn mir der Einstieg echt schwer fiel, so wurde es ab der Hälfte immer besser und zum Schluss flogen die Seiten nur so vor sich hin, sodass ich am Ende verwundert war, dass das Buch zu Ende war. Der nächste Band wird sicher schon bald bei mir Zuhause einziehen!



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Von Amor gemobbt

Anna Fischer
E-Buch Text
Erschienen bei null, 16.11.2017
ISBN B077JQG2BY
Genre: Sonstiges

Rezension:

Allgemein:


„Von Amor gemobbt“ ist ein Liebesroman von der Autorin Anna Fischer, welcher im Jahr 2017 als Selfpublisher erschienen ist. Es handelt sich hierbei um einen Einzelband, den man unabhängig von anderen Büchern der Autorin lesen kann. Das Buch umfasst 316 Seiten.



Erster Satz:

„Mir fielen die zwei kuschelnden Tauben vor einer Notrufsäule auf, während ich den Bahnsteig entlanghastete.“



Inhalt:


Zoé steht mitten im Leben, aber in der Liebe im Abseits! Als notorischer Langzeitsingle sehnt sie sich nach dem Partner fürs Leben. Endlich scheint sich das Liebes-Blatt zum Guten zu wenden, als sie auf geradezu schicksalhafte Weise dem Geschäftsmann Gérard ›vor die Füße fällt‹!
Wäre da nicht dieser mysteriöse Fremde, der behauptet, er wäre der Liebesgott Amor höchstpersönlich und hätte mit seinem Liebespfeil versehentlich den Falschen getroffen. Seine Aufgabe sei es, mit ihrer Hilfe den Fehler zu korrigieren und sie mit ihrem wahren Schicksalsmenschen zu verkuppeln! Andernfalls würde das nicht nur für Zoé ein bitter-böses Ende nehmen …



Meine Meinung:


Cover: Das Cover strahlt in vielen hellen Farben, die einen direkt dazu animieren, dem Buch eine Chance zu geben. Mir gefällt die Aufmachung des Ganzen sehr gut und es hat mich sofort neugierig darauf gemacht, worum es in dem Buch geht. Das Cover trifft alle Voraussetzungen, die man von einem Liebesroman erwartet.


Schreibstil: Der Schreibstil war genau mein Ding. Ich bevorzuge die Ich-Perspektive und dass diese in dem Buch die Oberhand hat, hat mich sofort überzeugt. Dadurch konnte man sich als Leser sehr gut in Zoe hineinversetzen und man hatte oft das Gefühl, selber mittendrin zu sein. Es war sehr locker und leicht zu lesen. Alles war ganz genau beschrieben, aber ich hatte an keiner Stelle das Gefühl, dass es zu viel war – das perfekte Mittelmaß würde ich sagen. Diesen Schreibstil kann die Autorin gerne beibehalten.


Charaktere: Die Charaktere waren alle super ausgearbeitet und sehr detailliert beschrieben. So konnte man sich als Leser recht schnell ein Bild von den handelnden Personen machen und im Laufe des Buches hatte ich meine eigenen Fantasien im Kopf, wie die Protagonisten nach den Beschreibungen wohl aussehen mochten. Zoe war mir sehr symphatisch und so manches Mal konnte ich mir ein Grinsen nicht verkneifen. Anfangs wirkte sie eher introvertiert und schüchtern, doch wie sagt man so schön? Der Schein trügt oft. Die Entwicklung, welche Zoe gemacht hat, war als Leser sehr schön mitzuverfolgen. Im realen Leben wäre Zoe eine sehr gute Freundin für mich.


Fazit:


„Von Amor gemobbt“ war ein sehr schöner Liebesroman, den ich gerne gelesen habe. Die Idee der Autorin wurde gut umgesetzt und man konnte beim lesen förmlich spüren, dass dieses Buch eine große Herzensangelegenheit für die Autorin war. Das Ende war für mich, wie für viele andere auch, etwas abrupt und ich hätte mir vielleicht auch noch ein oder zwei Kapitel gewünscht, um das Ganze abzurunden. Allerdings finde ich, dass man sich als Leser gut ein kleines, eigenes Ende überlegen kann. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Alles in allem fand ich das Buch wirklich sehr schön und es hat mir Spaß gemacht, Zoe auf ihrem Weg zu begleiten.


Anmerkung: Ein großes Dankeschön an Anna Fischer, die mir ihren Roman zum Lesen zur Verfügung gestellt hat!

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Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt

Nicola Yoon , Simone Wiemken
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei cbt, 17.04.2017
ISBN 9783570310991
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Allgemein:

„Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt“ ist ein Roman von Nicola Yoon und wurde im Jahr 2015 im cbt Verlag veröffentlicht. Das Buch umfasst 335 Seiten und ist ein Einzelband.


Der erste Satz:

„Ich habe viel mehr Bücher gelesen als du.“



Inhalt:

Die 17-jährige Madeline Whittier leidet an einer seltenen Immunkrankheit, die es ihr unmöglich macht, das Haus zu verlassen. Seit sie denken kann, ist sie in ihrem sterilen Haus gefangen, in dem alles in weiß gehalten und die Luft gefiltert wird. Die Umstände machten ihr nie etwas aus, doch als plötzlich im Nachbarhaus eine neue Familie einzieht, ändert sich für Madeline von Schlag auf Schlag alles. Als sie Olly kennenlernt, möchte sie die Welt dort draußen erleben und kennen lernen. Sie ist es leid, ihr ganzes Leben in ihrem Zimmer zu verbringen. Trotzdem geht sie dieses Risiko ein und kommt einem bösen Geheimnis auf die Schliche...


Meine Meinung:

Cover: Das Cover zeigt Madeline und Olly, die sich durch eine Scheibe hindurch gegenüber stehen und ihre Hände ansatzweise aufeinander legen. Mir gefällt das Cover sehr gut, da man das Aussehen der Protagonisten von Anfang an im Kopf hat und sich keine eigenen Figuren „erfinden“ muss. Bei Ollys Blick wird einem ganz warm ums Herz, denn sein Blick ist sehr eindringlich und liebevoll. Das Cover bekommt definitiv volle Punktzahl.


Schreibstil: Vom Schreibstil war ich von Anfang an sehr angetan. Man fliegt nur so durch die Seiten und plötzlich ist man schon wieder 100 Seiten weiter. Besonders vorteilhaft war, dass das Buch aus der Sicht von Madeline geschrieben wurde, weil man sich als Leser dadurch super in sie hineinversetzen konnte und ich habe richtig mit ihr gelitten, aber auch einige Male total grinsen müssen.


Charaktere: Madeline ist so ein starkes Mädchen. Trotz ihrer Immunkrankheit ist sie total aufgeweckt und lässt sich nicht unterkriegen. Sie hat eine unheimliche Willenskraft, die mich manches Mal wirklich erstaunt zurück gelassen hat. Zudem ist sie ein richtiger Dickkopf und sobald sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, wollte sie dies so schnell wie möglich umsetzen.

Olly ist sehr einfühlsam, verständnisvoll und liebevoll. Er hat sich nicht abschrecken lassen, als Madeline von ihrer Krankheit erzählt hat. Das fand ich sehr beeindruckend, denn heutzutage würden die meisten eher flüchten. Ich glaube, dass sich insgeheim jedes Mädchen einen Olly wünscht, er war wirklich ein Traum. Er hat alles in seiner Macht Stehende für Madeline getan, egal ob er das für sinnvoll hielt oder nicht. Olly hat mein Herz auf jeden Fall gwonnen!


Lieblingszitat (S.301):

„Es war einmal ein Mädchen, dessen Leben eine Lüge war.“


Fazit:

„Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt“ ist eines der besten Bücher, das ich je gelesen habe und das sage ich nicht einfach so. Es hat mich zutiefst berührt und wird mich noch einige Zeit verfolgen, da bin ich mir sehr sicher. Madelines Geschichte ist mir sehr nah gegangen und ich hatte beim Lesen öfter Gänsehaut, als ich an beiden Händen abzählen kann. Es hat etwas mit sich gebracht, was mich nicht mehr los lässt und das schafft ein Buch wirklich nur sehr, sehr selten. Wenn ich die Möglichkeit hätte, dem Buch mehr als 5 Sterne zu geben, hätte es bei mir die höchste Zahl, mit der man ein Buch nur bewerten kann. Ein einziges Wort, welches mir sofort beim Gedanken an dieses Buch einfällt:

G-R-A-N-D-I-O-S!

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Berühre mich. Nicht.

Laura Kneidl
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.10.2017
ISBN 9783736305274
Genre: Liebesromane

Rezension:

Rezension: „Berühre mich. Nicht“ von Laura Kneidl


Allgemein:

„Berühre mich.Nicht“ von Laura Kneidl ist ein Roman, der dem New Adult Genre angehört und im Jahr 2017 im Lyx Verlag erschienen ist. Das Buch umfasst 459 Seiten und ist als Paperback sowie als eBook zu kaufen. Die Paperback Ausgabe gibt es für 12,90 Euro zu kaufen, das eBook für 9,99 Euro.



Der erste Satz:

„Ich habe keine Angst.“


Inhalt:


Als Sage in Nevada ankommt, besitzt sie nichts - kein Geld, keine Wohnung, keine Freunde. Nichts außer dem eisernen Willen, neu zu beginnen und das, was zu Hause geschehen ist, zu vergessen. Das ist allerdings schwer, wenn einen die Erinnerungen auf jedem Schritt begleiten und die Angst immer wieder über einen hereinbricht. So auch, als Sage ihren Job in einer Bibliothek antritt und dort auf Luca trifft. Mit seinen stechend grauen Augen und seinen Tätowierungen steht er für alles, wovor Sage sich fürchtet. Doch Luca ist nicht der, der er auf den ersten Blick zu sein scheint. Und als es Sage gelingt, hinter seine Fassade zu blicken, lässt das ihr Herz gefährlich schneller schlagen.


Meine Meinung:

Cover: Das Cover ist wunderschön. Die Mischung aus den Rosen und dem weißen Muster finde ich persönlich traumhaft schön und ist etwas Besonderes, denn es ist so ganz anders als die Cover der sonstigen üblichen New Adult Romanen. Dazu gefällt mir auch die Schriftart des Buchtitels ausgesprochen schön. Das Cover bekommt von mir eindeutig volle 5 Sterne!


Schreibstil: „Berühre mich. Nicht“ war mein erstes Buch der Autorin. Mir hat der Schreibstil soweit sehr gut gefallen. Sie hat ein sehr umfangreiches Repertoires und kann sich gut ausdrücken. Eine sehr detaillierte Beschreibung des Ablaufs mag ich prinzipiell sehr gerne, nur fand ich es teilweise wirklich ein wenig too much. Das Buch hatte einige Längen und hat sich in manchen Kapitel ganz schön gezogen. Hier ist manchmal weniger mehr! Von mir 4/5 Sterne für den Schreibstil.


Charaktere: Sage: Sage ist im Buch unsere Hauptprotagonistin. Sie ist geprägt durch ihre Vergangenheit und dementsprechend in Gegenwart anderer Menschen eher zurückhaltend und beinahe scheu. So weit so gut, bei ihrer Geschichte ist dieses Verhalten durchaus nachvollziehbar. Was für mich aber überhaupt nicht nachvollziehbar war, waren ihre enormen Stimmungsschwankungen, die mir oftmals wirklich tierisch auf die Nerven gegangen sind. Dieses ewige hin und her, mal vertraue ich ihm, mal nicht, fand ich wirklich sehr anstrengend. Nun könnte man sagen: „Mensch, sie ist doch erst 18 Jahre alt!“, aber ich fand ihr Verhalten wirklich nicht sonderlich altersentsprechend.

Luca: Luca war grandios. Ich habe ihn für seine ungemeine Geduld gegenüber Sage wirklich sehr bewundert. Er hat stets einen kühlen Kopf bewahrt und eine Engelsgeduld aufgewiesen, von der sich einige Männer eine Scheibe abschneiden können. Was aber überhaupt nicht ins Bild gepasst hat, sind seine Tätowierungen auf dem Arm, die selbstverständlich für die PR schon im Klappentext erwähnt werden mussten. Warum kann es nicht einfach mal möglich sein, in einem New Adult Roman einen Kerl auszumachen, der kein Bad Boy ist und der keine Tätowierungen hat? Dieses Klischee finde ich mittlerweile wirklich, wirklich anstrengend. Luca ist ein so liebenswerter junger Mann, ich konnte ihn mir beim besten Willen nicht mit Tattoos vorstellen. Und seien wir mal ehrlich, ein wahrer Bad Boy war er doch jetzt auch nicht wirklich, oder? Also ich meine im gesamten Verlauf des Buches zwei bis drei Eroberungen gezählt zu haben, das ist für mich nicht die Art Bad Boy, die sofort im Klappentext erwähnt werden muss!

April: April ist eine Protagonistin, an der ich wenig auszusetzen habe. Ich habe April als besonders verständnisvoll, wachsam und aufmerksam wahr genommen. Sie kam sehr authentisch und natürlich rüber und ich habe sie gleich ins Herz geschlossen. Ich hatte bei ihr das Gefühl, dass sie eine Person ist, bei der es sogar sehr wahrscheinlich ist, sie mal im wahren Leben zu treffen. Das Gefühl blieb bei den anderen Protagonisten leider aus. April habe ich wirklich sehr lieb gewonnen und ich würde mich freuen, irgendwann etwas über ihre Geschichte zu lesen.

Bei den Charakteren kann ich leider nur gut gemeinte 3/5 Sternen vergeben, auch wenn Luca trotz der Umstände mein Herz definitiv gewonnen hat.



Fazit:

Ich hatte hohe Erwartungen an „Berühre mich. Nicht“, besonders wegen der durchweg positiven Bewertungen. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Ich war sogar ziemlich enttäuscht von der Story. Sie wirkte an vielen Stellen so unrealistisch und ich konnte Sage manchmal wirklich absolut nicht nachvollziehen und ihr Verhalten nicht verstehen. Ich möchte nicht spoilern, daher gehe ich mit weiteren Details vorsichtig um, da ich sonst Inhalte aus dem Buch aufgreifen würde, was für die, die das Buch noch nicht gelesen haben, echt doof wäre. Daher könnt ihr mir gerne schreiben, wenn ihr euch mit mir über das Buch unterhalten möchtet – ich habe da wirklich Redebedarf mit denen, die auch nicht 100% mit dem Buch zufrieden waren.

Alles in allem kann ich dem Buch leider nur 3 Sterne geben. Die Story hat mich wegen ihrem Hintergrund gepackt, nicht aber durch Tiefgründigkeit oder Glaubwürdigkeit. Ich hoffe, dass die Punkte, die mir gefehlt haben, in der Fortsetzung „Verliere mich. Nicht“ auffindbar sind und der Folgeband mich mehr packt. Auf die Fortsetzung bin ich trotz der Umstände schon sehr gespannt.

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