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Dein Fleisch und Blut

Nicole Makarewicz
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Holzbaum Verlag, 01.10.2018
ISBN 9783902980748
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Buchcover ist recht schlicht gehalten. Es ist lediglich eine Puppe zu sehen, die auf dem Bauch liegt. Einerseits sagt dies nichts, aber andererseits auch alles über das Buch aus.

Die Geschichte beginnt mit einem kurzen Prolog, welcher eine Szene schildert, die fünf Monate vor der eigentlichen Geschichte spielt, aber bereits einen kleinen Hinweis bzw. Einblick in die Geschichte gibt.

Vorweg möchte ich sagen, dass das Buch wahrscheinlich nichts für jedermann ist, da es um Kinder geht. Genauer gesagt, um Pädophile, Männer, die sich an Kindern vergehen.

Die Journalisten Leah Sebelia schreibt ein Buch über Pädophile und Kinderpornografie, um den Leuten die Augen zu öffnen und zu verhindern, dass dieses Thema tabuisiert wird. Eine wichtige Aufgabe, die allerdings auch wirklich nicht einfach ist. Denn um dieses Buch zu schreiben, recherchiert sie sehr viel und führt Interviews mit Pädophilen, die versuchen, ihre Neigung nicht auszuleben. Das, was sie herausfindet, ist selbstverständlich ganz und gar nicht angenehm zu hören. Im Gegenteil, es ist schrecklich und dementsprechend macht sich Leah Gedanken darüber und kommt von diesem Thema nicht mehr los. Als sie dann auch noch Zugang zu einem Pädophilenforum erhält. Was sie dort alles erfährt und sieht, nimmt sie mit, stärkt aber zusätzlich ihren Entschluss, etwas dagegen tun zu müssen.
So nimmt die Geschichte ihren Lauf. Leah wird immer stärker in die Pädophileszene hineingezogen, weswegen ihr Freund Schluss macht, da er das Thema nicht mehr aushält. Gleichzeitig versucht Leah einem kleinem Mädchen zu helfen, welches in einem Video auftaucht, in dem es gerade vergewaltigt wird. Da die Polizei nur sehr langsam und mühsam ihre Arbeit tut, setzt sich Leah daran, ihr zu helfen und mehr über dieses Forum herauszufinden. Dies ist jedoch nicht ganz ungefährlich und schon bald gerät Leah in Gefahr.

Da mich dieses Thema interessiert - natürlich nicht im positiven Sinne - wurde es für mich nie langweilig. Es werden viele Dinge aufgezeigt, schreckliche Dinge, die Kindern, teilweise sogar Babys angetan werden. Es werden Szenen geschildert, die einem ans Herz gehen - im negativen Sinne - es ist also wirklich nichts für sensible Menschen. Aber genau dadurch wurde mein Interesse geweckt und glücklicherweise ist dieses Buch immer noch ein Thriller, dementsprechend gab es auch Elemente, welchen einen Thriller ausmachen. Es wurde immer wieder sehr spannend und auch gefährlich. Man bekam einen kleinen Einblick in die Sichtweise des Mörders, da ein paar Kapitel aus seiner Sichtweise geschrieben wurden. Die Spannung steigerte sich, es gab gefährliche Szenen und man bangte um die Protagonisten.

Diese wurden sehr gut ausgearbeitet und dadurch, dass nicht zu viele Charaktere in der Geschichte vorhanden waren, konnte man sie gut auseinanderhalten. Sie wurden sehr gut beschrieben, ihr Verhalten war sehr unterschiedlich. Teilweise hatte ich das Gefühl, die Protagonisten persönlich zu kennen, durch die sehr gute Ausarbeitung.
Die Hauptprotagonistin Leah war mir sehr sympathisch. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen, ihre Handlungen nachvollziehen und ihre Hartnäckigkeit, etwas gegen die Pädophile zu unternehmen, haben mich sehr beeindruckt und heiße ich trotz der gefährlichen Situationen, in welche sie deswegen gelangt, für bewundernswert.

Auch der Schreibstil ist sehr gut und durchaus angenehm zu lesen. Allgemein ist der Schreibstil durch immer wieder auftauchende Fremdwörter niveauvoller als der anderer Autoren. Im Zusammenhang mit der Geschichte versteht man aber jedes Fremdwort, von daher gab es kein Verständnisproblem. Die Schriftgröße ist relativ klein gehalten, wodurch wahrscheinlich auch die wenigen Seitenzahlen zustande kamen (214), doch dies gab dem Lesen des Buches keinen Einbruch. Im Gegenteil, es ließ sich wirklich sehr flüssig und vor allem auch schnell lesen. Was wiederum wahrscheinlich auch an der Dichte des Buches lag. Es gab keine langweiligen Szenen, es passierte immer etwas. Man fühlte sich in der Geschichte, so real hat diese gewirkt.

Die Geschichte ist in mehrere Kapitel eingeteilt, die meistens immer einen Tag schildern. Zwischendrin kann es aber Pausen geben, bei denen ein paar Tage übersprungen werden. Dies tut der Geschichte aber keinen Abbruch. Man nimmt dies kaum wahr.

Das einzig Negative was ich an diesem Buch zu sagen habe, ist die Polizeiarbeit. Ich bin der Meinung, die Kriminalpolizei hätte mehr tun können, wenn einerseits Leah ihnen mehr Material zum ermitteln überlassen hätte, aber auch, wenn diese einfach richtig recherchiert und verdeckt ermittelt hätten. So konnte ich die Arbeit der Polizei nicht immer ganz nachvollziehen. Es hätte bestimmt einiges verhindert werden können, hätten sie sich mehr angestrengt. So kam mir die Polizeiarbeit aber ein bisschen naiv bzw. zu wenig vor.

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Tags: buch, dein fleisch und blut, erschreckend, journalistin, kinderpornografie, kindesmissbrauch, leah sebelia, nicole makarewicz, pädophilenszene, schockierend, serienmörder, thriller   (12)
 

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31 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 18 Rezensionen

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Schattenmänner

Christian v. Ditfurth
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 13.08.2018
ISBN 9783570103524
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Buchcover ist recht schlicht und einfach gehalten und sagt dementsprechend nicht all zu viel über die Geschichte aus. Doch das Cover passt zum Inhalt der Geschichte.

Der Schreibstil ist bekanntlich mit kurzen Sätzen gepickt. Nebensätze bilden oft einen eigenen Satz. Wodurch das Lesen abgehackt wirkt, wenn einem der Schreibstil nicht zusagt. Ich hatte mich dieses mal relativ schnell daran gewöhnt, wodurch mir das Lesen einfacher viel. Aber trotzdem war es irgendwie anstrengend, da man ja bekanntlich nach jedem Punkt im Text eine Pause macht und durch die vielen kurzen Sätze immer wieder Pausen entstehen, wodurch das vorankommen etwas erschwert wird. Wobei quasi das Gegenteil mit diesen Sätzen bezweckt werden soll: Kurze Sätze lassen die Handlung schneller vorantreiben und mehr Spannung aufbauen. Bei wem es funktioniert...

Der Einstieg in die Geschichte viel mir doch recht schwer, da es gleich zu Beginn wieder viele verschiedene Erzählstränge gibt und dementsprechend auch viele verschiedene Charaktere. Bis man diese alle voneinander unterscheiden kann, dauert es ein bisschen. Auch weiß man nicht immer gleich sofort, um welche Personen es im nächsten Kapitel geht, wodurch man sich nicht darauf einstellen kann.
Nachdem man alle Protagonisten und Handlungsstränge kennt, nimmt die Geschichte gut an Lauf zu. Es geschehen immer mehr Verbrechen, die Ermittlungen schreiten jedoch nur mäßig voran. Nach und nach ermitteln die Kommissare dann doch ein paar Daten und Fakten. Und so nimmt die Geschichte ihren Lauf. Ungefähr in der Mitte des Buches nimmt die Ermittlung ihren Tiefpunkt an, genauso wie die Geschichte. Sie ist langatmig, da nicht viel passiert und die Ermittlungen stocken. Irgendwann taucht dann ein Hinweis auf, der die Ermittlungen wieder zum Laufen bringt. Und ab da steigt die Spannung kontinuierlich. Von Seite zu Seite wird es ein klein wenig spannender. Das Ende des Buches ist schließlich am spannendsten, denn es gibt einen Showdown. Dieser hält sich auch relativ lange und hat mir zugesagt.

Ich glaube, es war das erste mal, dass ich in einem Buch von Christian V. Ditfurth die Thematik im großen und ganzen verstanden habe. Dementsprechend konnte ich mit den Protagonisten besser mitfiebern und war dadurch einfach viel mehr in der Geschichte drin.

Die Kapitel sind ja bekanntlich recht kurz, wodurch mir das Lesen etwas erschwert wurde. Da man nicht immer sofort wusste, um wen es beim nächsten Kapitel geht, sodass man sich nicht gleich darauf einstellen konnte. Doch man gewöhnt sich nach einer Weile immerhin daran. Aber auch mit den kurzen Kapiteln soll ja eine schnellere Handlung und größere Spannung aufgebaut werden.

Im großen und ganzen war das Buch recht lesenswert. Die bekanntlichen Mängel (eigener Schreibstil, langatmige Szenen) beeinträchtigen den Lesespaß, doch immerhin war die Thematik verständlich. Und ab der zweiten Hälfte war das Buch richtig spannend!

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Tags: c. bertelsmann, christian v. ditfurth, facebook-gruppe, katzenfreunde, kommissar de bodt, langatmig, randomhouse, rüstungskonzerne, schattenmänner, spionage, sprachgewandt und spannend geschrieben, thriller   (12)
 

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105 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 63 Rezensionen

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Immer wenn du tötest

B. C. Schiller
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Penguin, 14.05.2018
ISBN 9783328101635
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich war sehr gespannt auf dieses Buch und hatte durch den vorherigen Band "Targa" auch recht hohe Erwartungen.

Das Buchcover gefällt mir im Großen und Ganzen recht gut, besonders der fühlbare rote Titel sieht klasse aus. Dagegen gefällt mir dieser orangene Aufkleber, der sich nicht entfernen lässt(!), da dieser aufgedruckt ist, gar nicht. Aber ansonsten passt die Aufmachung des Buches recht gut zu "Targa", was mir wichtig ist, da die beiden Bücher im Regal nebeneinander zueinander passen sollen

Das Buch hat meine recht hohen Erwartungen erfüllen können! Ich bin sehr begeistert von diesem Band!

Die Geschichte beginnt mit einem Prolog, welche auf den vorherigen Band "Targa" Bezug nimmt. Ich würde empfehlen, erst "Targa" zu lesen, bevor man mit diesem Buch beginnt, da doch immer wieder Szenen aus "Targa" aufgegriffen werden und man diese dadurch besser verstehen kann.

Nach dem Prolog beginnt die Geschichte mit einer spannenden und gefährlichen Szene. Eine Szene, die aus der Sicht des Mörders beschrieben wird, wobei die Person an sich unbekannt bleibt. Auch im weiteren Verlauf wird die Geschichte immer wieder aus der Sicht des Mörders geschildert, was ich liebe und die Geschichte dadurch definitiv spannender ist.

Hauptsächlich wird aber aus Targa's Sichtweise erzählt, da sie in der Geschichte die Hauptprotagonistin ist. Auch dieses mal mochte ich Targa wieder sehr. Ihre gefühlskalte Art ist so interessant und sogar manchmal beängstigend. Doch ich spürte eine leichte Veränderung ihres Charakters im Verlauf der Geschichte, jedoch nicht zum Negativen.

Viel mehr möchte ich eigentlich gar nicht zum Inhalt des Buches sagen, um nicht zu spoilern.

Schon von Anfang an war die Geschichte spannend, doch mit jeder gelesenen Seite wurde die Spannung größer, wodurch ich auch immer weiter und weiter lesen wollte. Durch den sehr angenehmen Schreibstil von B.C. Schiller gelang mir dies auch recht schnell.

Das Buch ist in mehrere Kapitel eingeteilt, welche eine angenehme Länge haben und dadurch den Lesefluss nicht beeinträchtigen, sondern diesen eher unterstützen.

Ich kann das Buch definitiv an alle Thriller, Targa und B.C. Schiller-Fans weiterempfehlen. Es ist vielleicht nicht für Personen mit schwachen Nerven geeignet, da manchmal doch recht kranke Szenen geschildert werden, aber vielleicht sind die Szenen ja doch gar nicht so schlimm 

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Tags: bc schiller, bka, blauäugig, blond, blut, bodyguard, freya, freya von rittberg, immer wenn du tötest, kunst, penguin verlag, reihe, serienmörderin, targa, thriller, undercover-ermittlerin   (16)
 

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386 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Mystic City - Das gefangene Herz

Theo Lawrence , Andreas Helweg
Flexibler Einband
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 16.02.2016
ISBN 9783473584925
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Buchcover ist sehr schön gestaltet, mit dunkleren Farbtönen, welche zur Geschichte passen, da es in dieser oft ebenfalls düster ist.

Der Einstieg in die Geschichte viel mir einfach, da der Schreibstil des Autors einfach gehalten ist und die Geschichte sich somit angenehm und schnell lesen lässt.

Die Geschichte beginnt mit einem Prolog, in der eine kurze, spannende und gefährliche Szene geschildert wird, wodurch man neugierig auf die weitere Geschichte wird.

Über die gesamte Geschichte hinweg spürte ich eine leichte Spannung, die mich dazu brachte, immer weiter zu lesen, um noch mehr zu erfahren. Die Geschichte an sich ist interessant und für mich inhaltlich etwas ganz neues. Die Spannung steigt immer mal wieder etwas an und schwächt sich dann wieder etwas ab.
Trotz der teilweise ausführlichen Beschreibungen, könnte ich mir die Welt in Mystic City nicht so richtig vorstellen. Lediglich eine grobe Vorstellung war mir möglich, dies erschwerte es mir manches mal, mir die Situationen bildlich vorstellen zu können.
Leider gab es manche Szenen, die etwas kurios bzw. skurril waren und meiner Meinung nach nicht wirklich zur Geschichte gepasst haben bzw. es der Geschichte nichts vorweg genommen hätte, wenn die Szenen einfach weggelassen worden wären.

Hin und wieder sind ein paar kleine Rechtschreibfehler oder falsche Wörter aufgetaucht, die etwas gestört haben.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und lassen sich sehr gut voneinander unterscheiden. Manche Charaktere möchte ich sehr gerne, andere hingegen gar nicht.
Aria, die Hauptprotagonistin, war mir sympathisch und ich konnte ihre Handlungen meistens nachvollziehen. Hunter war mir sehr sympathisch, er ist ein wirklich toller Kerl. Für mich zählt er zu den bookboyfriends

Die Geschichte ist in 3 große Teile geteilt, die wiederum in kleinere Kapitel unterteilt sind. Die Länge ist genau richtig, wodurch ein flüssiges lesen ermöglicht wird.

Zum Ende der Geschichte hin wird es noch einmal richtig spannend und sie endet mit einem kleinen Cliffhanger. Mir hat der erste Band der Trilogie auf jeden Fall gefallen, weswegen ich unbedingt weiter lesen möchte!

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Tags: aria, das gefangene herz, dystopie, fantasy, gefahr, hunter, kampf, liebe, magie, mystic city, mystiker, ravensburger buchverlag, rebell, theo lawrence, trilogie   (15)
 

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47 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Der Buchliebhaber

Charlie Lovett , Heike Reissig , Andreas Helweg
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.11.2017
ISBN 9783442487110
Genre: Liebesromane

Rezension:

Schon als ich das Buch zum ersten Mal gesehen habe, war ich sofort in das Buchcover verliebt und auf den Inhalt der Geschichte gespannt. Für mich strahlt das Cover Ruhe aus und die Farben harmonieren sehr gut miteinander. Auch die Schriftart passt perfekt zu diesem Cover. Was mir auch sehr gefällt, ist, dass der Titel angehoben ist.

Ich fand relativ schnell in die Geschichte hinein und bemerkte, dass jedes neue Kapitel mit einem kurzen Rückblick in vergangene Zeiten beginnt. Diese historischen Rückblicke sind wichtig, um die Geschichte zu verstehen und sie erzählen die Geschichte bereits aus einem sehr frühen Jahrhundert. Mit jedem neuen Kapitel gibt es einen größeren Sprung an vergangenen Jahren der Rückblicke, wodurch die Geschichte zum Ende hin nur noch 230 Jahre zurückliegt.
Jedes Kapitel beginnt mit einer kurzen Erzählung zu einem Gebäudeteil der Kathedrale. Die Hauptgeschichte spielt jedoch im Mai 2016, zu erkennen an dem Datum eines jeden neuen Kapitels.

Diese Rückblicke, die es dem Leser ermöglichen, die Geschichte besser zu verstehen und den Verlauf nachvollziehen zu können, bringen jedoch auch den Nachteil mit, längere Textpassagen mit reinen Erzählungen vorzufinden. Besonders in der ersten Hälfte des Buches empfand ich die Textpassagen, in denen nur erzählt und beschrieben wurde, etwas anstrengend, wodurch mir das Lesen des Buches erschwert wurde.

Der Schreibstil des Autors ist jedoch sehr angenehm zu lesen, wenn auch manchmal etwas längere Sätze vorzufinden sind.

Der Hauptprotagonist Arthur Prescott war mir im großen und ganzen sehr sympathisch. Er ist manchmal etwas eigensinnig, doch weiß er ganz genau, was er will. Er mag nicht nur Bücher, wie man anhand des Buchtitels meinen könnte, er liebt sie. Er liebt die Kathedrale mit ihrer Bibliothek und den darin enthaltenen Manuskripten. Denn er liest und liebt nicht die Bücher aus der heutigen Belletristik, sondern die alten Bücher, Manuskripte. Er liebt es, an den Manuskripten zu riechen, in ihnen hineinzulesen, das Pergament in Händen zu halten und der Anblick der vielen Manuskripte in der Kathedralsbibliothek. Dort fühlt er sich wohl und er kann sich stundenlang dort aufhalten.
Wenn man die Manuskripte, auf die heutigen Bücher der Belletristik und das Pergament auf die Buchseiten aus Papier und meine Bücherregale überträgt, dann sind Arthur Prescott und ich ziemlich gleich, was ihn mir sympathisch macht.

Als Kind hat Arthur Prescott bereits von seinem Großvater Geschichten über König Artus und dem heiligen Gral erzählt und vorgelesen bekommen und die Aufgabe erhalten, nach einem verschollenen Manuskript zu suchen. Dieser Aufgabe widmet er sich auch in seinem späteren Leben, woraus auch der Grund besteht, dass er sich so lange in der Kathedralsbibliothek aufhält. Denn dort scheint es Hinweise auf das verschwundene Manuskript zu geben, doch diese muss Arthur Prescott erst einmal finden. Dies gelingt ihm einfacher mithilfe von Bethany.
Bethany kommt nach Barchester, um die Manuskripte der Kathedralsbibliothek zu digitalisieren, wovon Arthur nicht sehr begeistert ist. Bethany mochte ich als Protagonistin auch sehr. Sie brachte frischen Wind in die Geschichte und hatte oftmals ein Auge für Hinweise.
Auch Arthur's Freunde, Oscar und David waren mir sympathisch. Doch die Frau mit dem Herzen war Gwyn, eine Freundin von Arthur, welche auch Dekanin ist.

Es war interessant und spannend, den Protagonisten bei der Suche nach dem verschollenen Manuskript "zuzusehen". Leider gab es oft Passagen, in denen viel erzählt wurde und in der eigentlichen Geschichte nichts geschah. Dadurch wurde der Lesefluss ein bisschen gestockt, denn diese Passagen wurden nach einiger Zeit anstrengend zu lesen. Auch bei der Suche und dem Lösen des Rätsels kam ich nicht immer hinterher und verstand nicht immer genau, wie die Protagonisten auf die jeweiligen Ergebnisse und Hinweise gekommen sind.

Durch die Rückblicke erhält man auch viele historische Informationen, die teilweise echt interessant, aber teilweise auch nicht so interessant waren. Auch spielt die Religion und der Glaube eine große Rolle in dieser Geschichte. Mich hat das im großen und ganzen nicht gestört, doch ich könnte mir durchaus vorstellen, dass dies anderen Lesern anders ergehen könnte.

Die Geschichte strahlt eine ruhige und angenehme Atmosphäre aus und gibt den Lesern einen gewissen anderen Blick auf Bücher. An Buchliebhaber kann ich das Buch weiterempfehlen, vielleicht auch an jene, die gerne historische Romane lesen.

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Tags: arthur prescott, barchester, bethany, bibliophil, bibliothek, bibliothek digitalisieren, buch der ewolda, bücher, charlie lovett, der buchliebhaber, goldmann-verlag, kathedrale, liebe, manuskripte, roman, sakrileg, the lost book of the grail   (17)
 

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41 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

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Mitra

Björn Beermann
Flexibler Einband: 460 Seiten
Erschienen bei tredition, 16.01.2018
ISBN 9783746900735
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Gestaltung des Buchcovers ist wunderschön. Es hat meine Aufmerksamkeit sofort geweckt. Die Farben harmonieren wunderbar miteinander und die feinen filigranen weißen Zeichnungen lassen das Buchcover magisch wirken.

Die Inhaltsangabe des Buches, die sich wirklich interessant anhört, hat mich auf die Geschichte neugierig gemacht.

Der Einstieg in die Geschichte fällt sehr leicht, da der Schreibstil wirklich einfach gehalten ist. Dadurch lässt sich die Geschichte auch wirklich schnell lesen. Die Ausdrucksweise des Autors hat mir jedoch leider nicht immer zugesagt. Die Geschichte beginnt mit einem Prolog, der einen kleinen Einblick auf das Hauptthema der Geschichte gibt. Anschließend beginnt die Geschichte richtig, indem von Mitra, der Hauptprotagonistin, erzählt wird.

Mitra war mir im großen und ganz sympathisch und ich konnte ihr Verhalten meistens nachvollziehen, jedoch nicht immer. Ich konnte mich ein wenig mit ihr identifizieren, da sie eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement beginnt, die ich nun bald abgeschlossen habe.
Trotzdem konnte Mitra mich nicht komplett überzeugen, da mir einfach schlichtweg die Tiefe der Charaktereigenschaften gefehlt haben. Aber so erging es mir auch mit all den anderen Protagonisten. Mir waren sie leider alle viel zu wenig ausgearbeitet und dadurch zu oberflächlich beschrieben. Ich konnte mich nicht in sie hineinversetzen und mit ihnen mitfühlen, hoffen und bangen, denn dazu hat mir leider der Bezug zu den Protagonisten gefehlt.

So erging es mir leider auch bei der Geschichte. Sie war interessant, dem kann ich nicht widersprechen, doch Spannung konnte ich leider keine fühlen. Auch hier war mir alles zu oberflächlich beschrieben. Mir hat die Tiefe der Geschichte gefehlt, die mich sonst fesselt und nicht mehr los lässt und bei mir ein Chaos der Gefühle hinterlässt oder zumindest Spannung in die Geschichte bringt. Die Geschehnisse plätscherten vor sich hin, ohne das ich mitfiebern konnte, ohne dass ich Angst um die Protagonisten bekam, obwohl sie in eine brenzlige Situation geraten. Es entstanden einige gefährliche Szenen, doch sie konnten mich nicht mitreißen oder bangen lassen.

Nach einigen Seiten wirft die Geschichte viele Fragen auf. Leider werden diese nur sehr langsam oder gar nicht beantwortet, was mich nach einiger Zeit nervte, da ich dadurch ewig brauchte, um die Geschichte zu verstehen bzw. um zu erkennen, worum es in der Geschichte gehen soll bzw. was das Hauptthema ist. Diese vielen ungeklärten Fragen, diese Ungewissheit machte mich ganz hibbelig, wodurch ich mir schwer tat, in Ruhe die Geschichte weiterzulesen.

Leider war ich von der Namensgebung des Autors nicht immer zufrieden. Es gab eine ganze Gruppe an Protagonisten, deren Vornamen mit dem Buchstaben M beginnt. An sich keine schlechte Idee, doch bei so vielen Protagonisten ging mir das allmählich auf die Nerven.

Die Geschichte ist in viele recht kurze Kapitel eingeteilt, die immer einen Titel haben. Leider haben mir die Titel nicht zugesagt, da ich sie teilweise einfallslos, aber auch unpassend empfand. Unpassend vielleicht in dem Sinne von sie klangen zu kindisch bzw. verrieten zu viel über das nächste Kapitel.

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Tags: aggy, ausbildung, björn beermann, elemente, fantasy, hamburg, hausgeist, kampf, macht, magie, magisches erbe, mitra, reihe, tredition, tredition verlag   (15)
 

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Life edition.

Jacqueline Thießen
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Brendow, J, 04.02.2015
ISBN 9783865067388
Genre: Sonstiges

Rezension:

Zu Beginn des Buches erhält man einen kleinen Einblick in Jacqueline's Leben vor der Zeit von GNTM.

Man erhält einen Einblick in die Gedanken und Gefühle von Jacqueline, die sie während der Zeit bei GNTM durchlebte und kann sich dadurch gut in sie hinein versetzen, mit ihr mitfühlen und ihre Handlungen bei GNTM verstehen. Es sind viele schöne Sprüche und Zitate enthalten, welche Jacqueline in der GNTM-Zeit aufgeschrieben hat. Auch sind einige Tipps enthalten und viele Textabschnitte, die zum Nachdenken anregen.
In der Mitte des Buches sind einige Fotos von Jacqueline, die vor, während und nach der Zeit von GNTM entstanden sind. Zum Ende des Buches hin, erzählt Jacqueline noch etwas zu den restlichen Editions, bei denen sie nicht mehr dabei war und dementsprechend keine Hintergrundinformationen uns geben kann, aber ihre Gedanken, die bei den Editions aufkommen.
Und schließlich erhält man als Leser noch einen Einblick in Jacqueline's Leben nach GNTM. Vieles ist hierbei gleich geblieben, aber vieles hat sich auch verändert. Sie berichtet über ihre Modelaufträge, die sie erhalten hat und wie ihr Leben in Zukunft aussehen wird.

Man erhält außerdem einen Einblick hinter die Kulissen/die Kamera, welche man durch die Fernsehsendung nicht erhält. Dadurch erfährt man einige interessante Daten und Fakten über GNTM.

Das Buch ist definitiv für alle Jacqueline Fan's geeignet, aber auch für jene, die einfach mehr zu GNTM erfahren möchten, insbesondere solche Dinge, die hinter der Kamera passieren.

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Tags: brendow verlag, fan, gedanken, gefühle, germany's next topmodel, gntm, hinter den kulissen, jacqueline thiessen, leben, life edition, mein modeltagebuch   (11)
 

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148 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 41 Rezensionen

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Nacht

Elena Melodia , Karin Diemerling
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 23.09.2011
ISBN 9783426283332
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Buchcover sagt mir zu. Es ist einfach gehalten, aber geheimnisvoll gestaltet. Der Titel passt mit der Gestaltung des Covers überein, sagt aber nicht viel zum Inhalt des Buches aus.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir etwas schwer, da ich nicht sofort erkannte, mit welcher Szene die Geschichte begann. Erst nach und nach verstand ich allmählich, worum es in der Geschichte gehen sollte.

Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten und jugendlich, wobei mir die Art hierbei nicht immer zusagte. Trotzdem lässt sich die Geschichte durch den sehr flüssigen Schreibstil schnell lesen.

Die Geschichte wird nach einiger Zeit interessant und immer mal wieder steigt etwas die Spannung an, bleibt jedoch nicht lange erhalten. Letztendlich kann ich nach Beenden des Buches nicht sagen, worum es eigentlich in der Geschichte ging bzw. was das Thema war. Besonders in der ersten Hälfte des Buches wurden mehrere Themen aufgegriffen, die in der zweiten Hälfte jedoch in den Hintergrund geraten sind. Im Gegensatz dafür kommt ein anderes Thema auf. Um was es in der Grundgeschichte jedoch geht, kann ich noch immer nicht sagen.
Es kommen sehr viele Fragen beim Lesen des Buches auf, die nur zum Teil beantwortet werden. Die offenen Fragen, um die Geschichte überhaupt zu verstehen, bleiben jedoch unbeantwortet.

Die Hauptprotagonistin war mir nicht immer sympathisch und ihr Verhalten konnte ich nicht immer nachvollziehen. Allgemein waren die Protagonisten in der Geschichte meiner Meinung nach nicht gut ausgearbeitet. Die Charakterzüge waren recht flach.

Auch das Ende des Buches ist ein großes Fragezeichen. Es endet mit einem Cliffhanger, doch um ehrlich zu sein, interessiert es mich nicht, wie die Geschichte weitergeht, da ich den Inhalt der Geschichte sowieso nicht verstanden habe. Ich weiß nicht, ob es überhaupt eine Fortsetzung zu diesem Buch gibt. Falls es diese gibt, werde ich sie nicht lesen.

Alles in allem hat mich das Buch/die Geschichte nicht überzeugt. Es gibt zu viele Unklarheiten und offene Fragen, die mich verwirrt zurücklassen und ich somit gar nicht sagen kann, worum es eigentlich in der Geschichte geht.

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Tags: albträume, alma, alpträume, buio, elena melodia, fantasy, geheimnis, morde, morgan, nacht, pan, pan-verlag, roman, serienmörder, teenager   (15)
 

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187 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 15 Rezensionen

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Der Käfig

Richard Laymon , Marcel Häußler
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.03.2011
ISBN 9783453435308
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht. Diese beginnt mit einem Prolog, welcher dem Leser einen ersten Eindruck von der Thematik der Geschichte gibt.

Der Schreibstil des Autors ist sehr leicht und flüssig. Das Buch lässt sich dadurch angenehm schnell lesen. Die Seiten fliegen im Nu dahin.

Die Protagonisten, wovon es viele gibt, haben alle eine eigene Persönlichkeit, wodurch man sie gut voneinander unterscheiden kann. Dies deutet auf eine gute Charakterausarbeitung hin.

Die vielen Protagonisten erleben unterschiedliche Szenen und haben so ziemlich nichts miteinander zu tun. Dies hat mich verwundert, denn im Klappentext wurde von etwas teilweise komplett anderem berichtet. Ich dachte schonDer Käfig, dass es in dem Buch neben der Hauptgeschichte (Klappentext) weitere Geschichten gibt, doch zum Ende des Buches habe ich dann schließlich verstanden, warum dem so war. Nur leider kam dadurch die Hauptgeschichte meiner Meinung nach etwas zu kurz.
___

Es war mein erstes Buch aus diesem Genre und von diesem Verlag. Ich wollte es einfach mal ausprobieren und für den Anfang wurde mir daher dieses Buch empfohlen. Ich muss sagen, es geht in eine ganz andere Richtung, als ich vermutet hatte. Ich hatte mir mehr Horror erhofft, doch stattdessen gab es für mich teilweise eher viel abartiges. Leider hat es daher meinen Geschmack nicht so ganz getroffen und ich bleibe lieber bei meinen Lieblingsgenre. Aber es war wirklich interessant, mal etwas aus diesem Genre zu lesen.

Ich möchte nicht sagen, dass die Geschichte schlecht war, denn das kann ich mit einem gelesenen Buch aus diesem Genre nicht beurteilen. Jedoch konnte es mich leider auch nicht begeistern. Aber vielleicht dafür euch. Probiert es aus 

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Tags: amara, blutig, der käfig, heyne hardcore, horror, mumie, rachefeldzug, richard laymon, thriller, untote   (10)
 

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116 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

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Sag Mami Goodbye

Joy Fielding , Günter Panske
Flexibler Einband: 373 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.08.2009
ISBN 9783442471973
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Albtraum einer jeden Mutter. Niemand sollte so etwas erleben müssen, doch leider mussten es schon einige durchmachen. Die Entführung der eigenen Kinder vom Exmann.

Der Einstieg in die Geschichte viel mir zu Anfang etwas schwieriger, da ich nicht verstand, welche Szenen geschildert wurden. Erst nach und nach Begriff ich, dass es sich um eine Gerichtsverhandlung handelte. Diese zieht sich leider ziemlich lange und es passiert zu Beginn noch nicht viel.

Die Gerichtsverhandlungen erzählen die Gegenwart, doch immer wieder werden Szenen aus der Vergangenheit der Protagonistin erzählt. Diese beiden Erzählstränge wechseln sich ab, jeder Strang hat eine entsprechende Länge. Auch die Szenen aus der Vergangenheit ziehen sich, doch das ist auch nötig, um alles wichtige zu erfahren, damit man den Lauf der Geschichte und die Handlungen der Protagonisten nachvollziehen kann.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, er hat mir sehr zugesagt. Dadurch ließ sich auch die Geschichte zügig lesen und die Seiten flogen nur so dahin.

Die Hauptprotagonistin Donna war mir im großen und ganzen sympathisch. Je mehr ich aus ihrem Leben erfuhr, desto mehr konnte ich sie verstehen und desto mehr tat sie mir leid. Ich konnte ihre Handlungen nicht unbedingt nachvollziehen, aber ich möchte nicht sagen, dass diese dadurch nicht möglich wären. Jeder Mensch reagiert nun mal anders auf verschiedene Gegebenheiten. Und wie man sich in solchem Fall fühlen mag, kann und möchte ich auch nicht herausfinden.

Victor dagegen ist ein Psychopath, den ich nicht verstehen konnte und wollte. Die ständigen Streitereien, Provokationen und Diskussionen, die insbesondere von seiner Seite aus gingen und nicht enden mochten, gingen mir Anfangs noch auf die Nerven, im späteren Verlauf dann aber nur noch auf die Psyche. Ich verabscheute ihn mehr und mehr und irgendwann fing ich auch einfach an, ihn zu hassen. Aber genug zu ihm, so viel Aufmerksamkeit hat er nicht verdient.

Dann gab es da noch einen anderen wichtigen Protagonisten, der mich doch immer wieder überraschte. Er überraschte mich damit, dass er so verständnisvoll zu sein schien und gegebenenfalls auch Reue zeigen konnte. Er blieb immer so ruhig und sachlich, dass ich mich manchmal fragte, wie er es schaffte, den ganzen Ärger und die Wut nicht aus sich herauskommen zu lassen. Immer wieder war er einfach nur da, ein Fels in der Brandung.

Je mehr und mehr ich von der Geschichte las, desto fester glaubte ich daran, dass etwas schlimmes geschehen würde. Allerdings hatte ich nicht damit gerechnet, was schlussendlich geschah. Durch den Einblick in die Gedanken und Gefühlswelt von Donna, hatte ich das Gefühl, ich wäre sie und müsste das durchstehen. Sie wurden so gut geschildert, dass ich die Gedanken und Gefühle von Donna förmlich selbst hatte und spürte. Und das ging mit der Zeit auf meine Psyche. Was ganz und gar nicht ein Kritikpunkt sein soll. Im Gegenteil, das alles hat mich so mitgenommen, wurde so realistisch geschrieben/dargestellt, dass ich das Gefühl hatte, ich wäre Donna und stehe gleich vor einem Nervenzusammenbruch. Am Ende der Geschichte liefen mir ein paar Tränen über die Wange, da mich die Geschichte so berührt hat. Für mich macht aber genau das ein Psychothriller aus, denn in dieses Genre würde ich das Buch einordnen.

Die Kapitel sind unterschiedlich lang, doch haben sie immer eine angenehme Länge. Jedes neue Kapitel beginnt mit einer fortlaufenden Nummer. Ungefähr die erste Hälfte des Buches erzählt die Vergangenheit der Protagonistin. Die andere Hälfte des Buches erzählt dann schließlich die Gegenwart.

Die Geschichte wird aus der Erzähl-Perspektive erzählt, wodurch man in die Gedanken- und Gefühlswelt jeder Person blicken kann. Ich mag die Erzähl-Perspektive sehr gerne.

Das Buch/die Geschichte ist wahrscheinlich nicht für jedermann geeignet. Aber für mich darf das Buch definitiv als Psychothriller betitelt werden.

  (1)
Tags: adam, diskussionen, donna, entführung, exmann, goldmann-verlag, joy fielding, kinder, kiss mommy goodbye, provokationen, psychokrieg, psychopath, psychothriller, roman, sag mami good-bye, scheidung, sharon, streitereien, thriller, victor   (20)
 

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Sanft wie der Wind.

Ursula Walther , Joseph Pittman
Flexibler Einband
Erschienen bei Aufbau Tb
ISBN 9783746617503
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Geschichte beginnt mit einem Prolog, in der eine Szene geschildert wird, die noch in der Zukunft liegt und erst später eintreten wird. Dieser Prolog zeigt eine traurige Situation auf, bei der man sofort wissen möchte, was geschehen ist und man sogleich Angst und Hoffnung spürt.

Der Einstieg in die Geschichte fällt einem wirklich leicht, da der Schreibstil des Autors überaus angenehm und einfach gehalten ist. Man ist sofort in der Geschichte drin und erlebt alles mit, als würde man selbst die Geschichte erleben.

Der Hauptprotagonist, aus dessen Sichtweise die Geschichte erzählt wird, ist mir nicht nur sympatisch gewesen, er war mir so vertraut, dass er mein Vater hätte sein können, so nahe und verbunden habe ich mich mit ihm gefühlt. Eine exzellente Charakterisierung der Protagonisten durfte ich aber auch bei den anderen Charakteren feststellen. Auch diese waren mir auf Anhieb so vertraut, als würde ich die Menschen schon mein ganzes Leben lang kennen, als hätten sie mich schon immer begleitet und wären enge Freunde von mir. Annie - als wäre sie meine Mum und Janey meine kleine Schwester. Die Protagonisten sind mir wirklich sehr ans Herz gewachsen und es macht mich wirklich traurig, nun Abschied von ihnen nehmen zu müssen.

So wie es Brian erging, als er Linden Corners zum ersten Mal sah oder die Windmühle, genauso erging es mir auch. Ich war fasziniert. Ich fühlte mich sofort in diesem kleinen Dorf willkommen und überdies sogar heimisch. Es fühlte sich so an, als würde ich selbst Linden Corners das erste Mal entdecken und mich dort so geborgen fühlen, als würde ich schon immer hier wohnen. Die Einwohner dieses Dorfes sind so freundlich und voller Liebe, als wären sie eine große Familie. Jeder hilft jedem, wo er nur kann, jeder wird sofort freundlich aufgenommen und immer wieder wird zusammen gefeiert, gelacht und ge.... So gerne würde ich dazugehören.

Durch die Ich-Perspektive - an die ich mich überraschenderweise sehr schnell gewöhnt hatte - aus Brian Duncan's Sichtweise erhält man das Gefühl, man würde sich in der Geschichte befinden und alles selbst miterleben. Es fühlt sich nicht so an, als würde ich es aus Brian's Sichtweise erleben, sondern viel mehr aus meiner Eigenen, als wäre ich die ganze Seite über an Brians Seite, aber nur ein stummer Begleiter.

Die Geschichte ist in längere Kapitel eingeteilt, die meistens einen Monat beinhalten. Jedes Kapitel enthält den Monat als Überschrift, welcher in der Geschichte gerade ist. Außerdem gibt es hier und da Zwischenspiele, die an der Situation in der Zukunft aus dem Prolog anknüpfen, bis schließlich am Ende der Geschichte diese beiden Perspektiven ineinander fließen.

Ich bin so begeisterst von der Geschichte, die Protagonisten, Linden Corner, die Windmühle und alles was zur Geschichte dazugehört. Ich fühlte mich in diesem Buch so unglaublich wohl. Das Ende ist sehr traurig, doch ich hoffe und glaube an das Beste der Protagonisten.

  (1)
Tags: annie, aufbau verlag, brian duncan, janey, joseph pittman, liebe, linden corner, roman, sanft wie der wind, tilting at windmills, tod, windmühle   (12)
 

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(288)

623 Bibliotheken, 9 Leser, 2 Gruppen, 202 Rezensionen

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Stormheart - Die Rebellin

Cora Carmack , Birgit Salzmann , Alexandra Rak , Carolin Liepins
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 22.05.2017
ISBN 9783789104053
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Geschichte beginnt mit einem recht kurzen Prolog. In diesem erhält man einen kleinen und knappen Einblick in das Leben eines unheilvollen Mannes, wodurch Spannung geschürt wird.

Der Schreibstil ist wirklich angenehm zu lesen, man liest die Seiten nur so hinweg, man rauscht durch sie hindurch. Durch diesen flüssigen Schreibstil lässt sich das Buch wirklich schnell lesen.
Anschließend beginnt die eigentliche Geschichte. Sie ist geheimnisvoll und erst nach und nach erfährt man, worum es geht und was sich gerade ereignet. Mein Interesse wurde dadurch geweckt und ich wollte weiter und weiter lesen, um mehr zu erfahren. Auch ein wenig Spannung mischte sich hier und da unter die Geschichte. Mit der Zeit wurde diese größer und größer, sodass ich nicht mehr aufhören wollte zu lesen.

Die Hauptprotagonistin empfand ich als angenehm und sie war mir sympathisch. Ich konnte ihr Handeln verstehen, doch manchmal nicht ganz nachvollziehen. Aurora/Roar habe ich in mein Herz geschlossen und ich freue mich schon darauf, mehr von ihr lesen zu können.
Auch Lock gefiel mir. Sein Beschützerinstinkt und seine Einfühlsamkeit, einfach sein ganzes Wesen machen ihn wirklich verführerisch. Aber auch seine Handlungen konnte ich nicht immer ganz nachvollziehen, doch im großen und ganzen ist er einfach liebenswert.
Leider ging mir das anfängliche hin und her zwischen eben diesen beiden Protagonisten ziemlich auf die Nerven. Dies legte sich jedoch zum Glück und wandelte sich nach und nach, was mir deutlich mehr zusagte.
All die anderen Protagonisten wurden ebenfalls gut ausgearbeitet, ein bildliches vorstellen der Charaktere wurde mir dadurch ermöglicht. Einige konnte ich in mein Herz schließen, andere dagegen wollte ich so weit wie möglich davon entfernen.

Die Welt, insbesondere die Magie, die die Autorin in diesem Buch geschaffen hat, hat mir unglaublich zugesagt. Die Idee, so einfach und doch so neu, sympathisiert mir in jeder Hinsicht. Mich fasziniert die Natur und alles was dazugehört, weswegen ich von dieser Magie vermutlich so angetan bin. Leider sind mir kleine Fehler/Wörter aufgefallen, die der Zeitepoche, in der die Geschichte spielt, nicht ganz entsprechen. Es waren jedoch nur wenige, weshalb ich darüber hinweg sehen konnte.

Die Geschichte endet an einem spannenden Punkt und mit einem spannenden Epilog, die nichts gutes versprechen, wodurch ich unbedingt weiter lesen möchte, aber dennoch nicht mit einem miesen Cliffhanger zurückgelassen werde.

Die Geschichte ist in Kapitel aufgeteilt, die sehr schön aufgemacht sind. Es gibt zu jedem Kapitel einen Spruch, der wunderschön und manchmal durchaus zutreffend ist, ein bisschen bezaubernde Verschnörkelung und die Kapitelnummern.

Ich bin von der Geschichte wirklich beeindruckt. Ich fühle mich zu der Welt, der Magie und den Protagonisten, woraus die Geschichte besteht, hingezogen und würde am liebsten noch viel viel mehr davon lesen. Das Buch ist mir auf jeden Fall ans Herz gewachsen.

  (1)
Tags: aurora, cora carmack, die rebellin, fantasy, herz, kampf, königreich, liebe, magie, oetinger, prinz, prinzessin, roar, stormherat, stürme, sturmjäger, thronerbin   (17)
 

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877 Bibliotheken, 16 Leser, 1 Gruppe, 51 Rezensionen

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Carrie

Stephen King
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 22.11.2013
ISBN 9783404169580
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Einstieg in die Geschichte ist einfach und verständlich. Es wird in einem kurzen Abschnitt eine Situation aus der Vergangenheit erzählt, bevor es schließlich mit der eigentlichen Geschichte losgeht.

Der Schreibstil des Autors ist in diesem Buch sehr angenehm zu lesen und durchaus verständlich. Man merkt nur hin und wieder, dass die Geschichte schon vor einigen Jahren niedergeschrieben wurde, doch das störte mich keineswegs. Im Gegenteil, es hat mir das Gefühl gegeben, ein wichtiges Buch des Autors, welches schon beinahe ein Klassiker ist, die verdiente Aufmerksamkeit zu geben.

Die Geschichte ist von Anfang an interessant und es gibt keine lange Vorgeschichte, sondern alles wichtige, was man wissen muss, wird erzählt. Und das macht die Geschichte aus. Ich würde nun sagen, nachdem ich das Buch gelesen habe, dass die Geschehnisse nicht gruselig sind oder zumindest nur sehr wenig. Das einzige was ich dazu sagen kann, ist, es ist erschreckend. Ich konnte mehrmals einfach nicht glauben, was in der Geschichte passierte.

Carrie tut mir einfach so unfassbar leid! Sie musste so viele Qualen, Spott und Leid ertragen, ich persönlich kann es nachvollziehen, dass sie schließlich so gehandelt hat. Ihr blieb gar keine andere Möglichkeit. Es musste aus ihr heraus. Durch die vielen Jahre, in denen sie das alles ertragen musste, hatte sich einiges in ihr angesammelt, das früher oder später hinaus musste. Ihr wurde ein perfekter Anlass dazu gegeben. Sie konnte wohl gar nicht anders handeln, es geschah wie von selbst. Und durch ihre Gabe, die sie besaß, wurden die Ausmaße einfach nur noch gewaltiger.

Ich konnte mir während des Lesens alles sehr bildlich vorstellen, das machte manche Szenen wirklich gruselig. Besonders eine Szene ist mir in Erinnerung geblieben, die mich gefühlt zu Tode erschreckt hat. Es hat sich einfach so echt angefühlt. Richtig unheimlich. Ich hatte an dieser Textstelle wirklich Angst.

Auch die Charaktere konnte ich mir nahezu bildlich vorstellen. Als würde beim Lesen ein Film ablaufen. Die Charaktere waren alle so unterschiedlich und so gut ausgearbeitet, sodass ich das Gefühl hatte, ich habe diese Menschen in der Geschichte wirklich mal gekannt.

Während die Geschichte erzählt wird, gibt es immer wieder Ausschnitte von Zeugen und Zeitungsartikel, die nach der Katastrophe entstanden sind. Man erhält dadurch quasi immer wieder eine kleine Vorschau in die Zukunft, in der alles vorbei ist. Diese Ausschnitte und Zeitungsartikel machen neugierig, man möchte erfahren, was überhaupt passiert ist, wie die Ausschnitte und Zeitungsartikel zustande gekommen sind. Was passiert sein muss, damit so über die Katastrophe berichtet wurde.

Und wenn du denkst, das ist heftig, liest du eine Seite weiter und es wird noch heftiger. Und so geht es immer und immer weiter bis du dann irgendwann zum Ende kommst. Und dann bist du einfach nur noch so geschockt, dass du es kaum glauben kannst und vor dich hinstarrst und überlegst, was da in der Geschichte alles gerade passiert ist und du eine Weile brauchst, bis du wieder in der Realität angekommen bist.

Dadurch gewinnt die Geschichte auch an Spannung, doch alleine die Geschichte an sich, ohne die Ausschnitte und Zeitungsartikel, ist durchgehend spannend, man möchte immer weiter- und weiterlesen, um herauszufinden, wie alles geschehen konnte und auch wenn es einen davor graut, die Wahrheit zu erfahren, fesselt einen die Geschichte so sehr, dass man sich nicht befreien kann.

Die Geschichte ist nicht in Kapitel eingeteilt, sondern wird von den Ausschnitten und Zeitungsartikeln immer wieder unterbrochen und danach schließlich wieder weitergeführt. Aber sie ließ sich trotzdem sehr schnell und einfach lesen.

Jetzt im Nachhinein kann ich verstehen, warum viele sagen, dass dieses Buch das Meisterwerk von Stephen King ist. Ich kann dem zustimmen. Es ist ein wirklich gutes Buch und ich kann es jedem weiterempfehlen, der gerne gruselige Geschichten liest.

Ich werde definitiv noch weitere Werke von dem Herrn King lesen und ich freue mich schon jetzt sehr darauf!

  (1)
Tags: abschlußball, bastei lübbe, blut, carrie, gabe, glaube, horror, leid, mobbing, qual, religion, roman, schule, stephen king, telekinese, thriller, zeitungsartikel   (17)
 

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319 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 160 Rezensionen

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Die Party

Jonas Winner
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.09.2018
ISBN 9783453439184
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags:  
 

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10 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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…und ich will nicht gnädig sein!

Wolfgang Wirth
Flexibler Einband: 348 Seiten
Erschienen bei epubli, 19.06.2018
ISBN 9783746734637
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich muss zugeben, dass mich das Buchcover überhaupt nicht anspricht und mich, wenn ich es in der Buchhandlung sehen würde, eher abschrecken würde. Aber davon darf man sich nicht verleiten lassen.

Die Geschichte beginnt mit einem Prolog, in welcher eine dramatische Situation erzählt wird, welche für die Geschichte wichtig ist, da auf diese Situation aufgebaut wird.

Die Geschichte ist interessant und es ist auch einiges an Spannung enthalten, wodurch man immer weiter lesen möchte. Im ersten Drittel des Buches ist es etwas ruhiger, da die Gegebenheiten von Nick aufgezeigt werden und die Geschichte nur langsam ihren Lauf nimmt. Danach wird die Geschichte richtig spannend, dies hält auch relativ lange an.

Es ist wirklich erschreckend, wie Menschen sich verändern können und sogenannte Freunde einen im Stich lassen können. Ebenso erschreckend, wie viele scheinbar anständige Menschen ihre kleinen Geheimnisse haben, die nicht ganz legal oder sozial in Ordnung sind. Das zeigt dieses Buch auf und erinnert daran, dass man sich vielleicht öfters mal fragen sollte, wer ein wahrer Freund ist und wer die Wahrheit sagt.

Der Schreibstil des Autors ist eigentlich sehr angenehm zu lesen, wären da nicht die vielen Rechtschreibfehler und falsche Wörter. Beispielsweise steht "ich" im Text, obwohl "ihn" gemeint ist. Diese Holperstellen haben das Lesen erschwert, jedoch lässt sich die Geschichte im großen und ganzen trotzdem schnell lesen.

Der Hauptprotagonist Nick - Dominik Becker - ist mir sympathisch, trotz seiner Anklage ein Mord begangen zu haben. Er wurde gut ausgearbeitet, sodass es mir so vorkam, als wäre er ein realer Kumpel von mir gewesen. Auch die andere Protagonisten wurden gut ausgearbeitet und hatten alle eine eigene Persönlichkeit.

  (0)
Tags: ausbruch, flucht, geheimnisse, hexengefängnis, mord, rache, thriller, und ich will nicht gnädig sein, unschuldig, wahrheit, wolfgang wirth   (11)
 

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(19)

34 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 16 Rezensionen

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Giftflut

Christian v. Ditfurth
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei carl's books, 04.09.2017
ISBN 9783570585658
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Was würdest du tun, wenn eine Serie von Anschlägen Deutschland erschüttern würde und dadurch schon hunderte von Menschen ums Leben gekommen sind? Gar nicht mehr aus dem Haus gehen? Oder voller Mut - oder Leichtsinnigkeit - dein Leben ganz normal wie bisher weiterleben? Was würdest du tun?

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht. Er beginnt mit einem Prolog, der nicht sehr aufschlussreich ist, da nur eine kurze Szene dargestellt wird, welche jedoch interessant ist und neugierig auf den weiteren Verlauf der Geschichte macht, da ein Cliffhanger am Ende des Prologs entsteht.

Auch der weitere Verlauf der Geschichte zeigt sich interessant und wird nach wenigen Seiten auch spannend.

Die Charaktere waren mir bereits überwiegend durch den vorherigen Band "Zwei Sekunden" bekannt. Sie hatten sich nicht wirklich verändert, weswegen ich auch nicht weiter auf sie eingehen werde. Außer auf Lebranc. Lebranc taucht in diesem Band neu auf. Er ist Kommissar in Paris und tut sich mit de Bodt und seinem Team, welches nach wie vor aus Salinger und Yussuf besteht, recht früh zusammen. Zusammen ermitteln sie die Anschläge, die fast Schlag auf Schlag folgen. Im späteren Verlauf tauchen weitere zwei Ermittler auf, die man aus dem vorherigen Band bereits kennt. Alle zusammen stellen das Ermittlerteam dar.

Auch gibt es noch weitere Protagonisten, die einen großen Teil der Geschichte ausmachen. Die einen sind gut, die anderen weniger. Jeder hat jedoch seine eigenen Charaktereigenschaften, was auf eine gute Ausarbeitung der Protagonisten hindeutet.

Der Schreibstil des Autors hat sich zu meinem Bedauern leider auch nicht geändert. Nach wie vor trifft man auf kurze, teils sogar sehr kurze Sätze. Oft ist ein Haupt- und ein Nebensatz nicht zu erkennen, da nur Hauptsätze, welche eigentlich gar keine sind, verwendet wurden. Mein Lesefluss wurde dadurch beeinträchtigt, da nach jedem Punkt gewöhnlicherweise eine kurze Pause entsteht und durch viele Punkte dementsprechend viele Pausen entstehen. Möglicherweise sollte durch die kurzen Sätze der Lesefluss beschleunigt werden, da gefühlt mehr dadurch passiert, doch bei mir war dies leider nicht der Fall.

In dem Zeitraum, in welchem die Anschläge Schlag auf Schlag geschehen, ist die Geschichte wirklich spannend. Man ist geschockt, welche Anschläge ausgeübt wurden und ist gleichzeitig gespannt und gar ängstlich, wann der nächste Anschlag ausgeübt wird und wie.
Doch sobald die Anschlagserie so ziemlich vorbei ist, gerät die Ermittlungsarbeit in den Vordergrund und die Geschichte verliert somit auch an Tempo und Spannung. Lange tappen die Ermittler im Dunkeln, es wird eine Theorie nach der anderen aufgestellt und alles immer und immer wieder durchgekaut, sodass man irgendwann gar nicht mehr hinterherkommt und nicht mehr weiß, welcher Ermittlungsstand der letzte und somit auch der aktuellste ist.
Nach dem letzten Anschlag entsteht jedoch langsam eine Richtung, die die richtige Spur zu sein scheint und endlich passiert wieder etwas und es wird spannend.
Doch auch hier fühlt man sich wieder wie in einem Irrweg und muss herausfinden; was durch das ganze Chaos, welches entstanden ist, gar nicht so einfach ist.
Ob die Ermittler letztendlich wirklich die richtigen Täter gefunden haben, müsst ihr bekanntlich selbst herausfinden 😉
Ich bin mir jedenfalls unsicher, da ich das angebliche Motiv der angeblichen Täter beim besten Willen nicht verstanden habe.

Die Kapitellängen sind ebenfalls kurz gehalten, manchmal nicht mal eine Seite lang und mit jedem neuen Kapitel erhält man die Sichtweise eines anderen Protagonisten. Hierdurch entsteht ein schneller Wechsel, wodurch wahrscheinlich auch ein schnelles Tempo und Spannung erzeugt werden soll, aber bei mir eher das Gegenteil bewirkt hat.

  (1)
Tags: actionreich, anschläge, berlin, carl's books, christian v. ditfurth, ermittlungen, eugen de bodt, europa, explosiv, giftflut, kommissar de bodt, krieg, lebranc, nervenzerfetzend, politik, randomhouse, thriller   (17)
 

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(33)

36 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

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Besondere Umstände

Gabriela Kasperski
Fester Einband: 536 Seiten
Erschienen bei Appenzeller, 01.09.2013
ISBN 9783858826619
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wie es sich anfühlen mag, wenn man sein Neugeborenes verliert, weil es entführt worden ist, möchte keiner herausfinden. Doch was ist, wenn ausgerechnet dir das passieren würde? Was würdest du tun?

Schon zu Beginn der Geschichte begegnet man vielen verschiedenen Charakteren, wodurch das Einfinden in die Geschichte erschwert wird.
Doch das, was man liest, ist wirklich interessant.
Leider habe ich wirklich lange gebraucht, bis ich endlich alle Charaktere auseinanderscheiden konnte. Aber ich muss zugeben, selbst am Ende des Buches konnte ich manche Protagonisten noch nicht richtig zuordnen. Was jedoch auch einfach daran liegen könnte, dass dieses Buch der 2. Band einer Reihe ist.

Der Schreibstil ist wirklich angenehm zu lesen, man liest die Seiten nur so hinweg, man rauscht durch sie hindurch. Durch diesen flüssigen Schreibstil lässt sich das Buch wirklich schön weg lesen. Ich mag Gabriela Kasperski's Schreibstil sehr.

Der Hauptprotagonist Kommissar Werner Meyer ist ein angenehmer Charakter. Ich konnte mich gut in ihn hineinfühlen und seine Handlungen nachvollziehen. Zita Schnyder dagegen war mir manchmal etwas zu hysterisch. Bei ihr kommt es öfters mal vor, dass sie herumschreit. Auch wie sie manches mal mit Werner umgegangen ist, konnte ich nicht verstehen und er tat mir hin und wieder sogar leid. Doch eines muss man ihr lassen, sie ist eine sehr gute Komplizin an Werner's Seite.

Auch all die anderen Protagonisten; wovon es in der Geschichte wirklich viele gibt; wurden sehr gut herausgearbeitet, wodurch man sie nach und nach durch die Charaktereigenschaften gut voneinander unterscheiden konnte.

Die Kapitel sind mit Ort, Tag und Datum versehen und sind relativ lange. Sie beinhalten mehrere Seiten. Doch innerhalb der Kapitel gibt es einige Absätze und auch immer wieder ändert sich die personale Erzählperspektive aus Sicht der Protagonisten, wodurch immer eine kleine Pause entsteht. Diese wechselnden Erzählperspektiven mag ich sehr gerne, da sie Abwechslung und auch wie ich finde, Spannung in die Geschichte einbringen.

Die Geschichte hat mir vom Anfang bis zum Ende sehr gefallen. Sie beinhaltet für mich sehr interessante Themen, wie Schwangerschaft, Babys und die Familie, aber auch der Mord an der Sozialarbeiterin. Schon nach ein paar Seiten war die Geschichte nicht einfach nur noch interessant, sondern auch spannend. Es entstand eine gleichmäßig anhaltende Spannung, die auch mal stärker wurde und dann wieder abflachte. Doch sie war immer da. Wie ein innerlicher Druck, der auf dich einwirkt und dich regelrecht dazu zwingt, weiterzulesen. Denn die Handlung war sehr gut durchdacht, es passierte immer etwas, woraufhin man die daraus resultierenden Folgen erfahren wollte und auch neue Erkenntnisse in dem Mordfall, die teilweise recht schwer zu erlangen waren und dafür Dinge aufdeckten, an die man nicht ansatzweise gedacht hat.

  (1)
Tags: baby, babys, besondere umstände, entführung, ermittlung, frauen, gabriela kasperski, geburt, kommissar werner meyer, roman, 'schnyder & meier' reihe, schwanger, wendungen, zita schnyder   (14)
 

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(22)

29 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Herzen im Schleudergang

Nadja Nollau
E-Buch Text: 238 Seiten
Erschienen bei dotbooks Verlag, 20.11.2012
ISBN B00ABLIWCQ
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das Buchcover ist wirklich süß gestaltet worden, hat jedoch mit dem Inhalt des Buches nichts zu tun.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach zu lesen, aber nichts besonderes.

Die Hauptprotagonistin Kristina war mir sympathisch, auch wenn sie einige Jahre älter ist als ich. Doch wie sie ihrer Tochter manchmal hinterher rannte, wenn diese beleidigt war oder etc. nervte mich ein bisschen. Ich betete darum, dass Kristina standhaft blieb und nicht gleich wieder nachgab. Der Altersunterschied zu Tom störte mich überhaupt nicht, ich konnte die Zweifel und Ängste, die Kristina jedoch hatte, gut nachvollziehen.

Der Anfang der Geschichte war etwas schleppend. Hin und wieder konnte ich bei ein paar Situationen jedoch schmunzeln. Manchmal war die Geschichte ein bisschen zu vorhersehbar, doch es gab auch Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hatte.

Den Dialekt, den Rita drauf hatte, nervte mich nach einiger Zeit auch. Ich verstand zwar alles und bin auch mit dem Dialekt aufgewachsen, aber das war einfach zu viel des Guten. 

  (1)
Tags: altersunterschied, ängste, herzen im schleudergang, kristina, liebe, liebesgeschichte, nadja nollau, rita, roman, tom, wendungen, zweifel   (12)
 

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(62)

154 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

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Alterra: Der Krieg der Kinder

Maxime Chattam , Maximilian Stadler , Nadine Püschel
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 02.11.2012
ISBN 9783426513088
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Auch dieser Band ist, wie die anderen Teile, mit Liebe zum Detail gestaltet worden. Ein wunderschönes Buchcover, das einen kleinen Einblick in die Geschichte gibt.

Der Schreibstil ist nach wie vor angenehm und einfach zu lesen. Leider sind mir hin und wieder ein paar Rechtschreibfehler und falsch übersetzte Wörter aufgefallen. Aber das trübte zum Glück nur wenig mein Lesevergnügen.

Die Hauptcharaktere Matt, Ambre und Tobias entwickeln sich im Laufe der Geschichte immer weiter, sie werden reifer und passen sich den Gegebenheiten an, aber trotzdem bleiben sie immerzu die Hauptprotagonisten, die ich so gerne mag und die wie Freunde für mich geworden sind.

Im Laufe der Geschichte passieren einige Dinge, mit denen ich nicht gerechnet habe und Wendungen, an die ich niemals gedacht hätte. Umso spannender wurde die Geschichte aber dadurch. Die Geschichte ist die ganze Zeit über interessant und spannend, doch kurz nach der Hälfte des Buches konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen! Es war so spannend, die Seiten flogen nur so dahin und ich wollte immer weiter und weiter lesen. Ich kam gar nicht mehr von dem Buch los, so spannend war es!

Das Ende der Geschichte, der "Trilogie" hat mich zufriedenstellend zurückgelassen. Es war nicht zu offen, aber sozusagen auch nicht zu geschlossen. Und das, worauf das Ende hingedeutet hat, hat mir zugesagt.

Da einige, nicht unbedingt harmlose, Gewaltszenen in der Geschichte beschrieben sind, würde ich das Buch nicht unbedingt jüngeren Lesern weiterempfehlen. Allen anderen, die gerne Fantasy lesen, kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen.

Alles in allem hat mir dieser Band am besten gefallen. Er war so spannend. Aber die ganze "Trilogie" hat mir sehr gut gefallen und ich würde sie weiterempfehlen. Ich bin nun ein bisschen traurig, dass alles vorbei ist.

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Tags: abenteuer, alterra, ambre, der krieg der kinder, fantasy, gefährlich, gewaltszenen, interessant, matt, maxime chattam, pan-verlag, reihe, spannend, tobias, trilogie, wendungen   (16)
 

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66 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Flauschangriff

Ilona Schmidt
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Piper, 15.09.2014
ISBN 9783492304474
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ich besitze die Weltbild-Ausgabe des Buches und ich muss fast sagen, sie gefällt mir sogar besser als die Originalausgabe aus dem Piper-Verlag. Denn um die Hündin auf dem Cover dreht sich die ganze Geschichte.

Der einfache und flüssige Schreibstil der Autorin sorgt dafür, dass sich das Buch angenehm und schnell lesen lässt.

Die Geschichte ist aus der Sicht von Lady geschrieben, Lady ist eine Cockerspanielhündin und sozusagen die Hauptprotagonistin.
Gerne würde ich Lady einmal persönlich treffen, sie ist ein so süßer und wie ich finde auch kluger Hund. Neben ihr ist auch Jennifer, Lady's Frauchen, sozusagen eine Hauptprotagonistin. Ich konnte mich super mit ihr identifizieren, sie war mir sehr sympathisch, denn sie setzt sich für das Wohl der Hunde ein und ist angehende Tierärztin.
Es gibt noch weitere Protagonisten, die ich sehr mochte, aber genauso auch welche, die ich am liebsten einsperren würde.
Alle Protagonisten wurden sehr gut ausgearbeitet, sodass sie mir sehr real vorkamen, als würde ich eine Geschichte lesen, die so wirklich passiert bzw. passiert ist, also auf wahrer Gegebenheit beruht.

Die Erzählperspektive ist die Ich-Perspektive aus eben dieser Hündin, was mir überraschenderweise ziemlich gut gefallen hat.

Die Geschichte beginnt traurig und ich dachte schon, dass ich das Buch abbrechen müsste, da ich eine traurige Geschichte zu diesem Zeitpunkt nicht unbedingt gebrauchen konnte. Doch zum Glück änderte sich dies nach einigen Seiten, wodurch die Geschichte nun unheimlich süß und schön wurde. Ich durfte manchesmal schmunzeln, wodurch mir die Geschichte nur noch sympathischer wurde. Zum Ende des Buches hin änderte sich dies leider wieder. Die Geschichte wurde traurig und es sind ein paar schlimme Dinge passiert, auf die ich aber nicht näher eingehen möchte, da ich sonst spoilere.

Durch die Sichtweise und Erzählperspektive von Lady, habe ich das Gefühl, Hunde nun besser zu verstehen und ihr Verhalten besser deuten zu können. Unheimlich gerne würde ich wissen, ob Hunde unsere Sprache verstehen können oder unser Verhalten bzw. unser denken.

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Tags: flauschangriff, florian, gefahr, hund, hundeliebe, ilona schmidt, jennifer, lady, piper, plato, roman, tierärztin, tiere, weltbild   (14)
 

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183 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

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Alterra: Im Reich der Königin

Maxime Chattam , Maximilian Stadler , Nadine Püschel
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 02.11.2012
ISBN 9783426513071
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Auch dieser Band hat eine wunderschöne detailreiche und zum Inhalt passende Covergestaltung. Diese Bücher verschönern jedes Bücherregal.

Die Geschichte nimmt nahezu einen nahtlosen Übergang von Teil 1 zu Teil 2 der Alterra-Trilogie/Reihe. Der Schreibstil ist auch in diesem Band sehr angenehm und einfach zu lesen, wobei mir kleine Rechtschreibfehler aufgefallen sind.
Durch den sehr angenehmen Schreibstil, aber auch durch die interessante und auch recht spannende Geschichte, lässt sich das Buch wieder sehr einfach und schnell lesen.

Die Protagonisten Matt, Tobias und Ambre entwickeln sich im Laufe der Geschichte immer weiter und verhalten sich schon recht erwachsen. Durch den Lauf der Geschichte müssen die Protagonisten einige Entscheidungen treffen und Taten folge leisten, die nicht immer sehr harmlos sind und die Protagonisten somit auch prägen.

Es werden ein paar Fragen im Laufe der Geschichte aufgeklärt, doch genauso kommen auch wieder neue Fragen auf, die nicht beantwortet werden.

Mich stört ein wenig das Verhalten der Erwachsenen, die nicht wie die Zyniks sind. Dieses Verhalten passt meiner Meinung nach überhaupt nicht zur Geschichte.
Genauso stören mich die zwar wenigen, aber dennoch auftretenden Logikfehler, die ich erkennen konnte, sich aber nicht aufklären lassen.

Auch dieser Band endet wieder mit einem kleinen Cliffhanger, sodass ich gerne sofort den nächsten Band lesen möchte.

Die Geschichte ist auch hier wieder in drei große und in viele kleinere Kapitel aufgeteilt, von denen jedes eine zum Teil detailreiche, aber v.a. schöne Aufmachung aufweist.

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Tags: abenteuer, alterra, ambre, entscheidungen, fantasy, im reich der königin, matt, maxime chattam, pan-verlag, tobias, zyniks   (11)
 

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(74)

159 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

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Echo Boy

Matt Haig , Violeta Topalova
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.12.2016
ISBN 9783423717120
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Buchcover ist wirklich schön gestaltet worden. Der Mond fasziniert mich und lässt das Buch mystisch wirken. Die Farben sind gut gewählt worden und harmonieren miteinander. Das Cover des Buches sagt jedoch nicht viel über den Inhalt des Buches aus, zumindest nicht viel offensichtliches. Und auch der Titel finde ich etwas unpassend gewählt. Dieser passt in diesem Fall zwar sehr gut zur Geschichte, klingt aber meiner Meinung nach nicht sehr schön.

Durch den sehr angenehmen Schreibstil des Autors gelangt man ohne Umschweife in die Geschichte hinein. Es beginnt sehr spannend, sodass man unbedingt weiter lesen möchte. Die Geschichte ist immerzu interessant, aber ab der Hälfte des Buches und ca. ab Seite 300 konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen! Die Geschichte war so spannend, dass ich beim Lesen gar nicht die Seiten bemerkt habe. Die Spannung hat bei mir einen richtigen Rausch ausgelöst, sodass ich überrascht war, als ich plötzlich über 50 Seiten gelesen habe, dabei kam es mir so vor, als hätte ich erst mit dem Lesen begonnen.

Die Hauptprotagonistin Audrey ist trotz ihrer 15 Jahre recht erwachsen, wie ich finde, sodass ich sie und ihr Handeln gut nachvollziehen konnte. Auch die anderen Protagonisten sind gut ausgearbeitet worden und zeigten recht unterschiedliche Charaktere auf, was die Geschichte dadurch umso interessanter machte.

Die Geschichte ist in zwei Sichtweisen aufgeteilt, wobei die Sichtweise von Audrey deutlich überwiegt. Desweiteren ist das Buch in einzelne Kapitel unterteilt, die angemessen lang sind, sodass der Lesefluss nicht unterbrochen wird.

Negativ aufgefallen sind mir allerdings die hin und wieder aufgetauchten Rechtschreibfehler bzw. der Satzbau. Und auch zwei, drei Logikfehler konnte ich entdecken, welche allerdings recht klein sind und sie mich nicht weiter störten.

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Tags: audrey, daniel, defekt, dtv-verlag, echo boy, echos, fantasy, flucht, gefühle, matt haig, roboter, töten   (12)
 

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266 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 18 Rezensionen

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Alterra: Die Gemeinschaft der Drei

Maxime Chattam , Maximilian Stadler , Nadine Püschel
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 02.11.2012
ISBN 9783426513064
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Gestaltung des Buches ist wunderschön. Das Cover spiegelt den Inhalt der Geschichte wieder und ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet worden. Genauso wie das Innere des Buches. Es hat eine wunderschöne Aufmachung. Jedes Kapitel ist mit Verschnörkelungen verziert. Die Geschichte ist in drei größere Kapitel aufgeteilt, welche auch sehr schön gestaltet wurden.

Die Geschichte ist von Anfang an interessant und wird nach und nach immer spannender, sodass man es irgendwann gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Auch empfand ich manche Stellen als gruselig, bei denen ich mir wirklich überlegt habe, ob ich weiterlesen soll oder nicht.
Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm, das Buch lässt sich dadurch unglaublich schnell lesen.
Obwohl unser Hauptprotagonist Matt 14 Jahre alt ist, ist die Schreibweise nicht kindlich gehalten, sondern eher wie in einem normalen Jugendbuch.

Wie eben schon erwähnt ist Matt Carter der Hauptprotagonist in der Geschichte. Er ist mir sehr sympathisch und ein wirklich angenehmer und wie ich finde für sein Alter sehr reifer Charakter. Er entwickelt sich im Laufe der Geschichte weiter und wird immer mutiger.
Tobias, Matt's bester Freund ist ebenfalls ein sehr angenehmer Charakter. Er hält sich manchmal etwas mehr im Hintergrund und ist öfters etwas ängstlicher als seine Freunde, trägt aber sein Herz am rechten Fleck.
Ambre, die dritte im Bunde, ist ein sehr schlaues und kluges Mädchen. Auch sie mochte ich sehr und konnte mich mit ihr das ein oder andere Mal auch identifizieren.

Insgesamt enthielt die Geschichte einige Protagonisten, wobei die einen eine etwas größere und die anderen eine etwas kleinere Rolle gespielt haben. Nach kurzer Zeit kann man alle Protagonisten recht gut untereinander unterscheiden, da sie gut ausgearbeitet worden sind und jeder charakterlich natürlich anders ist.

Da in der Geschichte der Klimawandel, woraufhin alles weitere passiert, was in der Geschichte erzählt wird, behandelt wird, ist diese auch heute noch sehr aktuell, wenn auch nicht ganz real.

In der Geschichte entstehen viele Rätsel und Ungereimtheiten, die nicht sofort alle aufgeklärt werden. Nur nach und nach erfährt man mehr. Trotzdem bleiben am Ende Unklarheiten offen, was mich doch etwas störte. Die Geschichte endet mit einem kleinen Cliffhanger und ich bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht.

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465 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 28 Rezensionen

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Mystic City - Tage des Verrats

Theo Lawrence , Andreas Helweg
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 01.02.2014
ISBN 9783473401109
Genre: Jugendbuch

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Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

Paula Hawkins , Christoph Göhler
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 24.05.2017
ISBN 9783734100512
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Als ich das Buch das erste mal gesehen habe, war ich sofort neugierig und wollte mehr darüber wissen. Mir hat die Aufmachung des Buches sehr gut gefallen, es ist schlicht, hat aber etwas geheimnisvolles. Leider habe ich das Buch dann aus den Augen verloren, aber durch die ABS-Gruppe wurde ich wieder darauf aufmerksam, da wir eine Leserunde zu dem Buch veranstaltet haben und nun habe ich "Girl on the Train" endlich gelesen.

Die Geschichte war von Anfang an interessant und durch den angenehmen Schreibstil war ich auch sofort in der Geschichte drin. Mir ist erst sehr viel später aufgefallen, dass das Buch im Präsens und aus der Ich-Perspektive geschrieben ist. Eigentlich mag ich beides nicht, aber bei diesem Buch machte mir das überhaupt nichts aus, da es mir beim Lesen irgendwie gar nicht aufgefallen ist.

Die Hauptprotagonistin Rachel war mir sympathisch, obwohl sie eine Sorte von Mensch ist, den man nicht immer leiden kann. Nicht vom Charakter, sondern vom Verhalten her. Sie tut einige Dinge, die nicht gern gesehen sind, aber man versteht, warum sie es tut, warum sie sich so verhält.

Die anderen Protagonisten waren gut ausgearbeitet worden, man konnte sie sich bildlich vorstellen. Manche Charaktere mochte ich mehr, manche weniger, aber das ist ja normal und auch gut so. Es waren nicht zu viele Protagonisten in dem Buch vorhanden, sodass man sie auch alle gut unterscheiden konnte.

Meiner Meinung nach hätte die Geschichte kürzer sein können. Die erste Hälfte des Buches war zwar immerzu interessant und man erfuhr einiges über die Protagonisten, um auch die Geschichte zu verstehen, aber dadurch hat es sich etwas gezogen.
Ab der zweiten Hälfte konnte ich das Buch dann allerdings nicht mehr aus der Hand legen. Es wurde immer spannender, ich wollte unbedingt weiterlesen, auch um endlich herauszufinden, was wirklich passiert war, wer in die Sache verwickelt war und wer welche Rolle spielte. Es entstand ein Rätsel, das man zu lösen versuchte und wenn man dachte, man weiß sie, wurde diese auch schon wieder in Frage gestellt.
Letztendlich habe ich einen Teil des Rätsels selbst lösen können, aber der Rest war so gut verzwickt, das ich nicht drauf kam und mich die Lösung schließlich dann doch auch ein bisschen überraschte.

Die Geschichte ist in Kapitel aufgeteilt, welche den zeitlichen Verlauf darstellen. Die Geschichte nimmt ihren Lauf und immer öfters bekommt man die Sichtweise von einer anderen Person, was die Geschichte interessanter und v.a. spannender machte. Bei einer Person gibt es jedoch Rückblenden, die dann schließlich in der Gegenwart enden.

Letztendlich habe ich mich in dieser Geschichte irgendwie wohl gefühlt.

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Tags: alkohol, betrug, fremdgehen, girl on the train, lügen, paula hawkins, roman, thriller, vorurteile, wahrheit, zug, zugfahrt   (12)
 
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