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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

magie, dorf, manhwa, schönheit, armut

Ciel 01

Ju-Yeon Rhim
Flexibler Einband: 182 Seiten
Erschienen bei TOKYOPOP, 01.08.2007
ISBN 9783867191715
Genre: Comics

Rezension:

Wir machen einen kleinen Ausflug in die Welt der Manhwa. Das sind Comics aus Südkorea, leicht erkennbar an der "westlichen" Leserichtung und einem wunderbar aufwendigen und filigranen Zeichenstil. Als realistisch kann man die Figuren von Ju-Yeon Rhim beim besten Willen nicht beschreiben, aber das Betrachten macht unglaublich viel Spaß. Und kann im krassen Kontrast zur Handlung stehen …


Beschreibung des Verlags:
Yvien Magnolia lebt ein unscheinbares Leben auf dem Dorf. Außer dass das etwas naive und unbedarfte Mädchen bei einem Adeligen als Dienstmagd gearbeitet hat und dieser sie mit seinem hässlichen Sohn verheiraten wollte, ist noch nicht so viel in ihrem Leben passiert. Als sie eines Tages allerdings wieder einmal vor dem Adeligen fliehen muss, landet sie zufällig in einer Magieschule, die dem Königshaus untergestellt ist. Dort lernt Magnolia die Kraft der Magie kennen, die in ihr verschlossen ist …

Wie die Beschreibung schon andeutet, fängt die Geschichte eher seicht an. Yviens (wie spricht man den Namen eigentlich aus?) Leben ist ereignislos, ihre Familie ist arm und hat außer Yviens Schönheit nichts vorzuweisen. Nicht dass Yvien die Schönheit nicht auch ausnutzen würde um zu bekommen, was sie will. Dumm nur, dass jeder Mann auch Yvien will … Um ihre Tochter nicht zwangsverheiraten zu müssen schickt Yviens Mutter sie auf die Magierschule Lowood. Dort wird sie (wer hätte es gedacht) zur Berühmtheit mit starken magischen Kräften und besten Kontakten zu schwerreichen Mitschülern wie January und Lariatte.

Man darf sich aber nicht von diesem Einstieg und den unschuldig-schönen Figuren täuschen lassen. Mit jedem Band schleicht sich mehr Düsternis in die immer vielschichtigere Geschichte. Monster, Machthunger, blutrünstige Verwandte, ein grausamer König, (lebendige) Legenden, Kräfte, die die ganze Welt vernichten könnten … Alles erzählt in mehreren verwickelten Strängen und Rückblenden und Zeitsprüngen. Einiges habe ich erst beim zweiten Lesen kapiert. Dazu zeigen alle Figuren immer neue Seiten an sich, was ich toll finde. Nichts ist schlimmer als Charaktere ohne Entwicklung. Wenn das nette, naive Mädchen plötzlich das Messer zieht und alle Bösewichte kalt macht, bin ich begeistert.

A propos Begeisterung: Dieser Zeichenstil! Wahnsinnig toll! Eleganz, Anmut, Schönheit, Vielseitigkeit und dann noch diese KLEIDER! In jedem Band neue, mit Rüschen, Korsetts, ausladenden Röcken, Schmuck … Ein Mädchentraum. Und alles gar nicht mal so trivial, weil das Aussehen der Protagonisten sich auf die Atmosphäre auswirkt. Ein Sommertag kann gleich viel fröhlicher wirken, ein Gemetzel aber durch den Kontrast von Kleidung und Situation umso grausamer. Übrigens sind die Titelbilder zu den einzelnen Kapiteln immer kleine Kunstwerke, die man ewig anschauen könnte.

Ausstattung: Im üblichen Tokyopop-Taschenbuch-Format, also etwas größer als bei der "Konkurrenz". Leider gibt es im Manga keine Farbseiten, aber die wären auch nur die Kirsche auf dem Sahnehäubchen.

Meine liebste Stelle: Uff … Bei Serien im zweistelligen Bereich ist das keine leichte Frage ^^. Woran ich mich aber mit einem Lächeln erinnere ist ein Kapitel ca. in der Mitte der Serie, in der es romantisch wird zwischen Yvien und (Name verrate ich nicht). Die Atmosphäre schwankt so schön zwischen kindlicher Schwärmerei und tiefer Liebe, da geht einem das Herz auf.

Fazit: Hatte ich anfangs nur wegen des Zeichenstils zugegriffen, hat mich die Geschichte immer mehr in ihren Bann gezogen. Und wenn man dem verschlungenen Plot mal nicht mehr richtig folgen kann, guckt man sich einfach die Bilder an. Oder die Kleider … hach. Ach ja, für Männer ist die Reihe wohl eher nix ^^

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Tags: magie, mystery, romance   (3)
 

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90 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 40 Rezensionen

fantasy, tougard, seelenseher, cornelia franke, avid

Seelenseher

Cornelia Franke , Dominic Franke
Flexibler Einband: 520 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 13.03.2015
ISBN 9783944544427
Genre: Fantasy

Rezension:  
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58 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

steampunk, plasma, steamtown, wiedergänger, mord

Steamtown - Die Fabrik

Carsten Steenbergen , T. S. Orgel ,
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 14.05.2015
ISBN 9783944544342
Genre: Fantasy

Rezension:  
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51 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

magier, fantasy, dark fantasy, hexen, wicca

Der unrechte Wanderer

Michael Marcus Thurner
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.03.2015
ISBN 9783442264049
Genre: Fantasy

Rezension:

Düster geht es zu in "Der unrechte Wanderer" von Michael M. Thurner, düster und roh und gewalttätig und überhaupt nicht nett. Wer Angst vor derber Sprache hat, sollte das Buch gar nicht erst lesen. Alle anderen können sich ein paar Seiten lang an die Grausamkeiten gewöhnen (das geht beunruhigend schnell ...) und dann ihre Aufmerksamkeit den wirklich ungewöhnlichen und spannenden Ideen schenken. Und den Klappentext ignorieren, der hat mit der Geschichte nicht allzu viel zu tun ^^

Die Geschichte geht undurchsichtig los und gibt nur langsam ihre Geheimnisse preis. Protagonist Eldar wird von einem unangenehmen Zeitgenossen aus der "Treibgierde" gezogen, einer von Nebel umhüllten Insel, die von der Zeit losgelöst ist und auf der sich Wica und Magicae bekriegen. Das tun sie auch außerhalb der Insel, aber dort weniger spektakulär. Warum das so ist? Tja, auf die Lösung dieser Frage wartet man als Leser lange, lange, lange Zeit.

Während Eldars Gastgeber sich nicht allzu lange guter Gesundheit erfreut, lernen wir in anderen Handlungssträngen weitere Personen kennen. Die frühere Hure Amelia ist auf der Suche nach ihren Kindern, der Magier Pirmen will die Macht über die Magicae erlangen, die Oberhexe Terca hat auch noch ein paar Wörtchen mitzureden ...

Wie genau alle Geschichten miteinander zu tun haben, erfährt man erst gegen Ende. Und das Ende ist leider der große Schwachpunkt, denn es wird viel zu schnell abgehandelt. Plötzlich ist die Geschichte aus, Figuren haben sich nicht so entwickelt und verhalten, wie man vermutet hatte und irgendwie ist alles komisch. Leider ein Wermutstropfen auf diesem ansonsten wirklich empfehlenswerten Buch.

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Tags: dark fantasy, gewalt, hexen, magier   (4)
 

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 4 Gruppen, 14 Rezensionen

schönheit, mord, christine jaeggi, krimi, lavendel

Fatale Schönheit

Christine Jaeggi
E-Buch Text: 337 Seiten
Erschienen bei null, 06.02.2015
ISBN B00TBPFNBQ
Genre: Romane

Rezension:

Der alte Spruch gilt hier doppelt: Zum einen habe ich nach dem Cover ein anderes Buch erwartet - düsterer, erwachsener, intensiver. Das trifft aber alles nicht zu, die Geschichte bleibt für mich irgendwie oberflächlich, sie plätschert fröhlich (und manchmal nicht ganz sinnvoll) dahin. Besonders das Ende klang nach einem Kinder-Krimi im Stil von Scooby-Do.

Zum anderen ist da die Protagonistin Lea. Sie verschanzt sich hinter eine Fassade aus Make-up, um ihre Unsicherheit nicht zu zeigen. Diese stammt aus der Schulzeit, in der sie wegen ihrer Akne gemobbt wurde und ist so schlimm, dass sie als, inzwischen schöne, Erwachsene nicht an einer Schule vorbeigehen will. Die Verwandlung des hässlichen Entleins verdankt sie einer Wundercreme von Lava Kosmetik. Und hier beginnt der Plot, allzu konstruiert zu wirken.

Denn Lea will die Chefin des Konzerns unbedingt interviewn - ist sie doch ihre Heldin. Lea bekommt einen neuen Chef - den Sohn der Konzerninhaberin - der mit seiner Mutter nichts mehr zu tun haben will. Diese wiederum scheint etwas mit dem gewaltsamen Tod von Leas Patentante zu tun zu haben - was Lea dann auch erfährt. Und weil wir es mit einem Frauenroman zu tun haben, verknallt sich Lea in ihren Chef - will es sich aber natürlich nicht eingestehen. Der will außerdem ihre Abteilung schließen. Und so weiter ...

Die Krimihandlung ist aber nur ein Teil der Geschichte. Ein weiterer ist die "Lavendelsage", die nach und nach erzählt wird und mit der (fluchbelasteten) Wundercreme zu tun hat. Diese Sage hat mir wirklich gut gefallen, es ist eine klassische dramatische Geschichte und DER Pluspunkt des Buches.

Ein weiterer elementarer Teil der Geschichte soll Leas Wandlung von einer oberflächlichen, unsicheren Person zur selbstbewussten Frau sein, die sich nicht mehr hinter einer Fassade verstecken muss - und diese Verwandlung kam bei mir überhaupt nicht an. Was Schönheit überhaupt ist und wie sie unser Verhalten und unsere Wahrnehmung beeinflusst, sind Themen, bei denen man allzu leicht in Plattitüden abrutscht. Genau das passiert der Autorin hier leider, ich hatte das Gefühl, dass ich das alles schon oft in Frauenzeitschriften gelesen habe ...

Abschließend muss ich also sagen, dass mich das Buch nicht überzeugt hat. Die Figuren sind zwar nett, bleiben aber flach. Der Plot geht so und die Sprache - hm. Irgendwie hatte ich das Gefühl, eher einen Roman für weibliche Teenager zu lesen als einen Krimi mit anspruchsvollen Themen.

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Tags: mobbing, mord, schönheit   (3)
 

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

götter, tag und nacht, science fiction

Dunkelwärts

Ulf Fildebrandt
Flexibler Einband: 362 Seiten
Erschienen bei scholz film fernseh ABC Fachverlag, 12.11.2014
ISBN 9783956480775
Genre: Fantasy

Rezension:

Eine Warnung vorweg: Das Buch ist nichts zum mal-so-für-zwischendurch-Lesen. Mehrere Handlungsstränge und Zeitebenen sind miteinander verwoben und von einem halben Dutzend Protagonisten bevölkert ... von denen ein paar unsterblich sind und die deswegen überall auftauchen.

Wenn ich die Qualität des Buches in einem Wort zusammenfassen müsste, wäre es "solide". Interessant, aber mit ein paar Schwächen. Man verschlingt es nicht am Stück, will es aber auf jeden Fall ganz lesen. Ein großer Pluspunkt ist das Setting. Die Geschichte spielt auf einem Planeten, der immer gleich zur Sonne steht. D. h., die eine Seite ist permanent dunkel, auf der anderen herrscht ewiges Tageslicht.

Die pauschale Bezeichnung Science Fiction trifft es dabei nicht ganz, weil eine hoch entwickelte auf eine eher primitive Gesellschaft trifft und sich so ein Abenteuerroman und historisch angehauchtes in die Handlung schleichen. Und dann kommen noch die fiesen moralischen Fragen dazu: Darf man "niedere" Lebensformen für Experimente benutzen, um die Wissenschaft voranzutreiben? Und darf der Experimentierende massiv in die Lebensweise der Beobachteten eingreifen, für die Forschung?

Die Sprache bleibt dabei eher klinisch, große Emotionen gibt es in dem Buch nicht. Das ist aber vielleicht auch ganz gut so, weil die Hauptfigur ein Wissenschaftler ist. Und weil eine Gefühlsachterbahn die Handlung noch verworrener machen würde. Bei der muss man nämlich auf Zack sein, um hinterher zu kommen ^^. Am Ende (das ein bisschen zu schnell abgehandelt wird) hatte ich nicht alles verstanden. Das kommt dann, wenn ich das Buch zum zweiten mal lese.

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Tags: götter, science fiction, tag und nacht   (3)
 

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dystopie, umweltverschmutzung, wasserwesen, fantasy, liebe

Firelove

Nola Nesbit
E-Buch Text: 281 Seiten
Erschienen bei null, 01.03.2015
ISBN 9783955307158
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Das mit dem Mögen ist ja so eine Sache. Wenn man die Protagonistin eines Buches mag, lässt man ihr viel durchgehen und mag auch das ganze Buch. Wenn man die Protagonistin aber für eine egoistische Kuh hält ... hat man ein Problem ^^

Ich möchte hier versuchen, objektiv zu bleiben. Auf der Pro-Seite stehen eine gute Grundidee in einem ausgeklügelten Setting mit glaubwürdigen Figuren und ein komplexer Plot, der viele Überraschungen enthält. 

Auf der Contra-Seite stehen unglaubwürdige Wendungen, undurchsichtige Verhaltensweisen und dass der komplexe Plot manchmal ziemlich konstruiert ist - da passieren Sachen, die sind einfach unlogisch, müssen aber die Handlung vorantreiben. Und besagtem Plot hätte eine kleine Ausdünnung an einigen Stellen auch gut getan.

Und dann ist da noch Nia Petit. Mann, kann ich die nicht leiden. Ab einem gewissen Punkt habe ich quasi bei jedem Satz, bei jedem Gedanken von ihr die Augen verdreht. Und das Buch ist aus ihrer Perspektive geschrieben. Eigentlich hat die Autorin einen super Job geleistet, wenn die Figuren beim Leser Emotionen auslösen. Hier ist der Job halt ein bisschen zu gut gewesen ^^

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Tags: dystopie, fantasy, wasserwesen   (3)
 

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57 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 22 Rezensionen

dämonen, engel, fürsten, unsterblich, fantasy

Fürsten der Dämonen: Unsterblich

J. K. Bloom
E-Buch Text: 420 Seiten
Erschienen bei Egmont LYX.digital, 04.12.2014
ISBN 9783802597282
Genre: Sonstiges

Rezension:

"Fürsten der Dämonen" von J. K. Bloom ist eine interessante Variante der Engel-Dämonen-Menschen-Thematik. Die Grundidee finde ich sehr gut und aus der Geschichte könnte ein richtig gutes Buch werden. Allerdings ist es für mich momentan noch ein früher Entwurf.

Die Personen, allen voran Protagonistin Leanne, handeln oft nicht wirklich nachvollziehbar. Leanne scheint mitten in der Pubertät zu stecken mit sämtlichen negativen Folgen: Hält sich für erwachsen, selbstständig und stark, verhält sich aber irrational, ihre Gefühle hüpfen im Dreieck und ständig muss sie gerettet werden.

Genauso gibt es Sprünge in der Handlung, Wendungen scheinen unglaublich, Dinge tauchen ohne große Erklärungen auf und zum Ende des Buches werden jede Menge neue Figuren eingeführt, die noch kaum eine Rolle spielen. Da hätte eine Entzerrung und Verlangsamung des Plots sehr geholfen, auch weil die Geschichte als Reihe angelegt ist.

Das alles heißt jetzt nicht, dass das Buch nicht lesenswert wäre. Andere Teilnehmer der Leserunde waren begeistert, vielleicht bin ich einfach zu kritisch ^^

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Tags: dämonen, engel, mystery, romantic fantasy   (4)
 

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

magie, kriegerin, fantasie, halana, mehrteile

Halana und der Turm des Schwarzen Herzogs

Marco Reuther
Flexibler Einband: 440 Seiten
Erschienen bei Gollenstein Verlag, 01.03.2012
ISBN 9783863900083
Genre: Fantasy

Rezension:

"Halana und der Turm des Schwarzen Herzogs" ist endlich mal wieder ein Fantasy-Abenteuer zum richtig gut finden. Sympatische Protagonisten, fiese Bösewichte, Blut und Kampf und Witz und Sarkasmus - so sieht eine gelungene Geschichte dieses Genres aus.

Halana ist eine alleinerziehende Mutter (ja, ihr lest richtig) und eine der besten Kriegerinnen ihres Fürsten. Manchmal ist sie fast ein bisschen zu perfekt, aber sie ist ja schließlich auch die Heldin der Geschichte. Nur ihr Männergeschmack scheint nicht so gut zu sein ...

Dafür hat sie aber einen tollen Sohn. Der Knirps hat ihre kriegerischen Fähigkeiten geerbt und dazu jede Menge Naseweisheit. Wenn er nicht so lustig wäre, ginge er einem gewaltig auf die Nerven ^^

Dann allerdings wird er vom Schwarzen Herzog entführt, der so Halana unter seine Kontrolle bringen will. Das lassen sich natürlich weder Mutter noch Sohn (noch einer ihrer Gefährten) bieten und das Abenteuer fängt erst richtig an.

Im Lauf der Geschichte lernt man andere Völker kennen, von Zauberern (die eventuell irgendwas mit Halana zu tun haben?) bis zu einem Steppenvolk (das eine ziemlich gewöhnungsbedürftige Art der Ahnenverehrung hat). Und dann gibt es noch den Gelb ... Mann, ist das ein gruseliges Teil!

Aber ich will hier nicht zu viel erzählen, das sollt ihr lieber selber lesen ^^
Und das Lesen lohnt sich wirklich! Die Geschichte hat mich insgesamt sehr an David Eddings' Elenium-Saga erinnert. Wer sie kennt, mag sie; und wer sie nicht kennt, sollte sie direkt nach Halana lesen.

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Tags: abenteuer, fantasy, kriegerin, magie   (4)
 

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69 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

schweden, liebe, romantasy, romantik, skandinavien

Kjell - Das Geheimnis der schwarzen Seerosen

Evelyn Boyd
E-Buch Text: 239 Seiten
Erschienen bei Impress, 10.10.2013
ISBN 9783646600247
Genre: Fantasy

Rezension:

Ja, ich gehöre zu denen, die gerne Romantic Fantasy lesen. Ja, da gibt es viele Wiederholungen. Nein, "Kjell" von Evelyn Boyd ist keine davon.

Das liegt zum einen an dem wunderbar melancholischen Schreibstil. Der bleibt immer unaufgeregt, wird nicht pathetisch - und zieht einen in die Geschichte hinein als würde man von einem Wassergeist in die Tiefe gerissen.

Zum anderen sind die Charaktere sehr gut gelungen. Protagonistin Sofie versucht über den Verlust ihrer Eltern hinwegzukommen und fährt dafür ausgerechnet an den Ort, an dem ihr Bruder starb. Es ist ein Ferienhaus in Schweden, in dem die Familie vor dem Unglück viele schöne Sommer verbrachte. Und an dem sie einen Jungen trifft (romantic fantasy, was erwartet ihr? ^^).

Außerdem passieren mysteriöse Dinge: Junge Mädchen verschwinden, eine Einbrecherbande macht die Gegend unsicher und eine seltsame alte Frau warnt Sofie vor einem Unglück. Was am Anfang ein bisschen viel an Handlung ist, löst sich später auf und ergibt eine schöne Geschichte.

Mein einziger Wermutstropfen ist das emotionale Hin und Her bei Sofie (die vermutlich lebensmüde ist, weil sie nicht abreist), aber die Geschichte ist trotzdem absolut lesenswert. Und der Stil der Autorin phantastisch, ich will definitiv mehr von ihr lesen.

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Tags: melancholie, romantic fantasy, schweden   (3)
 

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33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

finnland, island, schweden, wassergeister, liebe

Kjell - Versuchung der Ewigkeit

Evelyn Boyd
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 08.01.2015
ISBN 9783646600834
Genre: Fantasy

Rezension:

Nachdem Band 1 von "Kjell" mit einem ziemlich fiesen Cliffhanger geendet hatte, geht es vorerst mit Sofie alleine weiter. Sie ist zurück in Deutschland und von Trauer zerfressen - bis sie sich irgendwann aufrafft und sich nach einem Studium umguckt. Vorher macht sie aber noch eine Reise: Nach Finnland, an einen See. Gelernt hat sie also überhaupt nichts ^^

Für die Geschichte ist das aber sehr gut, weil es erstmal im bekannten Ton und Setting weitergeht: Melancholie an einem skandinavischen See und dann taucht da ein Junge auf, der irgendwie mysteriös erscheint. Diesmal ist er blond und heißt Kimi, aber auch hier passieren wieder seltsame Dinge und Sofie scheint beobachtet zu werden ... von jemandem aus der Vergangenheit?

Der zweite Band gefällt mir wieder recht gut, hat aber gegenüber Teil 1 eindeutige Schwächen. Er beginnt in diesem herrlich ruhigen Ton, den ich so gern gelesen habe, wird aber gegen Ende regelrecht hektisch. Statt langsam auf einen Höhepunkt zuzusteuern, hetzt eine Episode die nächste - und darunter leiden Stil und Geschichte.

Lesenswert ist das Buch trotzdem, aber halt leider nicht so schön wie der erste Band.

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Tags: finnland, romantic fantasy   (2)
 

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

kunst, lustig, tina grube, lauter nackte männer, moderne kunst

Lauter nackte Männer

Tina Grube
E-Buch Text: 288 Seiten
Erschienen bei dotbooks Verlag, 24.10.2014
ISBN 9783955207724
Genre: Romane

Rezension:

"Lauter nackte Männer" von Tina Grube ist ein gelungenes und lesenswertes Stück Frauenunterhaltung. Ziemlich 90er-lastig, aber es wurde ja auch damals zum ersten Mal veröffentlicht ^^

Charaktere und Handlung sind ziemlich klischeehaft und vorhersehbar, aber so etwas hatte ich erwartet. Und wenn wir ganz ehrlich sind: Dann und wann braucht man sowas auch, man kann ja nicht ständig ernstes Zeug lesen.

Die Protagonistin Mona ist eine sympathische Malerin, die sich mit einem Job als Lehrerin über Wasser hält. Künstlerisch ist sie auf nackte Rückansichten von Männern spezialisiert. Der erste Verkaufserfolg ist ein Bild, dass sie eigentlich ihrem Bruder geschenkt hat. Dessen Verlobte allerdings kann das Bild nicht leiden und gibt es in eine Galerie, wo es als Werk eines männlichen Künstlers verkauft wird und einen kleinen Hype auslöst.

Mona (ganz Frauenroman-typisch) klärt die Situation natürlich nicht auf, sondern verkleidet sich als Mann. Das führt selbstverständlich zu Verwicklungen und dann gibt es noch (wer hätte das gedacht!) den attraktiven und charmanten neuen Sprachschüler ...

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Tags: comedy, frauenliteratur, verwechslungsgeschichte   (3)
 

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13 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

nicht jugendfrei, explizit, gay

Hugs & Fucks

Juli D. Finn
E-Buch Text
Erschienen bei null, 23.12.2014
ISBN B00RDRRUDI
Genre: Sonstiges

Rezension:

"Hugs & Fucks" von Juli D. Finn ist das erste Buch aus dem Gay-Bereich, das ich gelesen habe. Aber es wird definitiv nicht das letzte bleiben, dafür fand ich es zu gut.

In dem Buch geht es um Josh (der das Buch auch geschrieben hat, ist ja schließlich sein Tagebuch oder seine "Bibel"), einen Studenten. Ich hatte vorher die Leseprobe nicht gelesen und war ein bisschen überrascht von dem sehr ... direkten Einstieg in Joshs Liebesleben. Wer Probleme mit schwulem Sex hat, sollte es definitv nicht lesen, alle anderen sollten es einfach genießen ^^

Josh drückt sich sehr direkt aus und lässt uns an allem möglichen teilhaben. Ob Hörsaal, Glockenturm, Zugabteil - Josh nimmt uns überall mit hin und erzählt von seinen Erlebnissen, seinen Freunden und neuen Bekanntschaften.

Eine wirklich tolle Idee sind dabei die Kommentare von Leuten, die Joshs Bibel in der Bibliothek entdeckt haben und seine Erlebnisse verfolgen. Vor allem, weil man sich in den Kommentaren teils selbst wiederfindet. So wird Josh anfangs Arroganz vorgeworfen, aber je mehr man liest, desto netter wird er. Und desto mehr will man wissen, wo die Geschichte noch hinführt.

Fazit: Unbedingt reinlesen! Wer's nicht mag, kann nach dem ersten Kapitel immer noch aufhören. Das wäre allerdings schade, weil einem dann ein tolles Buch entgeht.

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Tags: explizit, gay, nicht jugendfrei   (3)
 

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21 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

dark fantasy, engel, verfluchen, mystisch, fantasie

Elurius

Yvonne Gees
E-Buch Text: 503 Seiten
Erschienen bei null, 25.02.2013
ISBN B00BLJL1YS
Genre: Fantasy

Rezension:

"Elurius" von Yvonne Gees, zweiter Teil einer Trilogie, ist für mich ein zwiespältiges Thema. Einerseits erkenne ich die vielschichtige Geschichte, deren Plot genau durchdacht ist und bei der ein großes Figurenensemble zusammenspielt. Andererseits ... hat es mich einfach nicht beeindruckt.

Die Geschichte fängt an mit der jungen Tadeya, die von ihrer Großmutter großgezogen wurde und Leute verfluchen kann. Sie und ihr Freund Jesco treffen bald auf den mysteriösen Robert Adlam, der in einen Konflikt mit einem alten Magier verwickelt ist. Der wiederum scheint eine Verbindung zu Tadeyas Großmutter zu haben ...

So, das war eine sehr kurze Zusammenfassung des Inhalts (oder der ersten Kapitel ...). Auf 500 Seiten gibt es natürlich viel mehr zu lesen ^^. Die Geschichte ist aber nicht nur lang, sondern auch sehr komplex. Es gibt viele Charaktere, die in den unterschiedlichsten Verbindungen untereinander stehen und alle müssen irgendeine Rolle spielen.

Das gelingt leider nicht immer, so kommt z. B. Tadeya viel zu kurz. Ihr Freund Jesco dagegen ... Mann, den Typ kann ich nicht leiden. Das kann aber auch an mir liegen, weil ich mit seiner militant-religiösen Art nicht zurecht komme. Die (angeblichen und echten) Bösewichter sind mir da schon lieber, auch wenn Ihre Entwicklungen nicht immer nachvollziehbar sind.

Und dann kommen noch die übernatürlichen Figuren ins Spiel, aber erst spät. Manche auch zu spät, denn die Geschichte nimmt keine richtige Fahrt auf. Man erfährt anfangs viel und es werden jede Menge Erzählstränge kombiniert. Die werden auch nach und nach zusammengeführt, aber nicht alles wird erklärt. Einiges habe ich erraten können, anderes blieb unklar.

Ich fand auch den Schreibstil gewöhnungsbedürftig. Der ist sehr umständlich, da musste ich mich erstmal reinfinden. Später ging das Lesen flüssiger, aber man merkt doch das fehlende Lektorat.

Fazit: "Elurius" war einfach nicht meins. Ich denke aber, dass die Geschichte bei anderen mehr Begeisterung hervorrufen kann. Ein Blick ins Buch schadet auf keinen Fall.

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Tags: dämonen, dark fantasy, engel   (3)
 

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32 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

marie, eon lylac, welten, die wächterin pharea, rezension

Marie zwischen den Welten: Die Wächterin Pharea

Eon Lylac
Flexibler Einband: 532 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 22.10.2014
ISBN 9781502822987
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

vampire, vampirjägerin, vampir, liebe, vampirjägeri

Zwischen zwei Welten

Selina Marie
E-Buch Text: 277 Seiten
Erschienen bei null, 04.09.2014
ISBN B00NC2GERQ
Genre: Fantasy

Rezension:

"Zwischen zwei Welten" von Selina Marie handelt von der jungen (und ein bisschen naiven) Vampirjägerin Scarlett, die von einer Hexe an den Meistervampir Callum gebunden wird. Dass das Zoff und eine Romanze ergibt, ist klar ^^

Meine Meinung zum Buch ist ein bisschen gespalten. Das Lesen macht Spaß, Stil und Humor treffen meinen Geschmack und die Figuren sind sympathisch. Trotzdem erscheinen die Figuren ein bisschen platt, ihre Entwicklung ist (für mich) nicht immer nachvollziehbar oder sprunghaft.

Und die Handlung ... Die ist irgendwie unausgereift. Scarlett verhält sich manchmal reichlich unlogisch (was sich mit ihrer Naivität nicht immer erklären lässt) und begibt sich in Gefahren, die wirklich nicht hätten sein müssen.

Gegen Ende tauchen plötzlich tonnenweise Nebencharaktere auf, die zur Handlung noch nicht viel beitragen und den Leser mit vielen Fragen zurücklassen. Das soll wohl Lust auf den zweiten Band (der demnächst erscheinen soll) machen, ist für mich aber ein bisschen frustrierend, weil es einfach zu viele offene Fragen sind.

Insgesamt erschien mir die Geschichte wie der Rohentwurf eines Buches, das noch richtig gut werden kann.

Fazit: Kurzweiliges und durchaus lohnendes Lesevergnügen, über das man aber nicht allzu viel nachdenken sollte, weil es sonst viele Schwächen offenbart.

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Tags: romantic fantasy, vampir, vampirjägerin   (3)
 

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

comedy, rebecca hohlbein, helga, oder mit de, irrwitzig

Helga, oder mit der al Qaida nach Sibirien

Rebecca Hohlbein
Buch: 356 Seiten
Erschienen bei Burger, Ulrich, 10.12.2014
ISBN 9783943378719
Genre: Humor

Rezension:

Ich bin mir nicht sicher, ob ich das Buch jetzt richtig gut finde oder nicht. Auf der pro-Seite stehen wahnwitzige Charaktere, irre Situationen und sehr, sehr unterhaltsame Dialoge. Auf der contra-Seite ... Habe ich von dem Buch einfach mehr erwartet. Ich kann gar nicht sagen, warum, aber am Ende war ich ein bisschen enttäuscht.

Die Handlung beginnt vielversprechend: Wir befinden uns in einem Dorf, das unter der Fuchtel von Helga steht. Ihr gegenüber wohnt die (namenlose) Protagonistin, die sich als einzige noch ein bisschen gegen die Alleinherrschaft auflehnt. Oder sie versucht zumindest die Rebellion. Nebenbei muss sie sich um zwei Söhne kümmern (der jüngere ist ein wahnsinnig süßer Schlaumeier, der ältere ein fast immer unsichtbarer Ninja) und sich irgendwie mit ihrer Familie arrangieren, die auch in Dorf wohnt. Und alle miteinander haben einen gewaltigen Knall. Das kann dann schon mal in einer Feuerschlacht zwischen benachbarten Geschwistern enden.

Man liest also über den täglichen Wahnsinn und dann - ist Helga weg, verschollen im Urlaub. Und wo zuerst die Freude über den Urlaub der Tyrannin war, folgt die Trauer über den Verlust derselben. Und ab diesem Punkt verliert das Buch für mich.

Den Wandel von verhasst zu vermisst kann ich, speziell bei der Protagonistin, nicht ganz nachvollziehen; der Grund für Helgas Herrschaftsanspruch ist mir zu profan und die Auflösung am Ende zu abrupt. Dafür gefällt mir der Stil der Autorin und wie sie die Charaktere beschreibt. Allein dafür lohnt sich das Lesen schon.

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Tags: comedy, irrwitzig   (2)
 

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(1.025)

2.336 Bibliotheken, 87 Leser, 10 Gruppen, 265 Rezensionen

bücher, fantasy, magie, bibliomantik, libropolis

Die Seiten der Welt

Kai Meyer
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 25.09.2014
ISBN 9783841421654
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Die Seiten der Welt" von Kai Meyer standen schon länger auf meinem Wunschzettel. Jetzt bedaure ich, dass ich es nicht schon früher gelesen habe - das war nämlich ein echtes Versäumnis ^^

Was soll ich sagen ... Ich liebe Bücher, die Leute im Buch lieben Bücher ... Das passt perfekt. Ein Fan von Kai Meyers Jugendbüchern bin ich ja ohnehin, da habe ich mir von den Seiten der Welt natürlich einiges versprochen. Und es wurde erfüllt. Der Autor hat sich viele fantastische Gestalten rund um Bücher ausgedacht, aber auch die Fähigkeiten der Bibliomanten - hach, das würde ich auch gern können. Und ich hätte gern einen Buchstabenschwarm in meinem Lesezimmer ^^

Abgesehen davon ist die Geschichte durchaus anspruchsvoll. Es geht um Unterdrückung, eine Zweiklassengesellschaft und die (unausweichliche) Revolution, die aus so einer Situation folgt. Aber auch die Gedanken zu Moral, Recht und Unrecht, die damit einhergehen.

Eingebettet darin ist die Geschichte von Furia, die ihren kleinen Bruder zu retten versucht. Und diese Entführung ... Mann, die hat es in sich. Zunächst mal hat ihr Bruder meinen latenten Grusel vor Clowns (ja, ich habe Stephen Kings "Es" gelesen) noch verstärkt, aber dann fallen die Bösewichte ins Haus ein. Und dabei überleben nicht alle der durchweg sympathischen Bewohner. Am Ende des ersten Teils saß ich ziemlich entsetzt vor dem Buch.

Das ist übrigens eine der Sachen, die ich an Kai Meyers Erzählungen mag: Er zieht einen sofort rein. Man liest zwei Seiten und steckt so tief in der Geschichte, dass man nicht mehr aufhören will zu lesen. Er erschafft fesselnde Welten und bevölkert sie mit Figuren, die man liebt, lustig findet, bemitleidet oder hasst. Dabei sind sie alle nachvollziehbar. Ob guter oder böser Protagonist, man erfährt immer etwas aus der Vergangenheit der Person, das ihre Entscheidungen erklärt.

Das kann allerdings ein wenig dauern. Die ganze Sache um die "Entschreibung" herum habe ich erst auf den letzten Seiten kapiert. Das kann aber auch daran liegen, dass ich nicht mehr klar denken kann, wenn eine Geschichte mich so mitnimmt ^^

Ausstattung: Ich habe mir das Hardcover gegönnt, das hat einen wahnsinnig schönen Schutzumschlag und das Buch selber eine Prägung auf dem Cover. Ein Lesebändchen wäre dazu genau richtig gewesen, ist aber leider ein großer Kostenpunkt - und fehlt hier vermutlich aus genau diesem Grund. Dafür gibt es ein Lesezeichen als Extra, das Bezug zur Geschichte hat. Sobald ich nach London reise, versuche ich damit den Eingang nach Libropolis zu finden ^^

Meine liebste Stelle im Buch: Gleich am Anfang, als Furia die Bibliothek im Keller des Hauses besucht. Da kriegt man direkt mal die geballte Fantasie des Autors um die Ohren gehauen und ich war völlig begeistert von den Origami-Vögeln, dem Buchstabenschwarm und auch dem gruseligen Schimmelrochen.

Fazit: Ein Buch für Bücherliebhaber, und dazu sehr gelungen. Einem Kind würde ich es nicht unbedingt geben, dafür ist es in Teilen zu brutal, aber jedem Jugendlichen und Erwachsenen würde ich es sofort empfehlen. Weil es vielseitig ist, man lachen, weinen, sich gruseln und vor allem mitfiebern kann.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Die Zeit der Gaben

Patrick Leigh Fermor , Manfred Allié
Fester Einband: 413 Seiten
Erschienen bei Dörlemann, 24.06.2011
ISBN 9783908777717
Genre: Romane

Rezension:

Tatsachenberichte sind ja eigentlich nicht so meins, aber hier mache
ich eine ganz große Ausnahme. Denn die Reise von Patrick Leigh Fermor
ist etwas besonderes. Wenn man sie liest, hat man das Gefühl aus seiner
eigenen Zeit herauszufallen und plötzlich woanders zu sein. Oder seid
Ihr schon mal durch deutsche Wälder gewandert und habt griechische
Dramen rezitiert? Fermor tut (oder besser tat) genau das, man beobachtet
als Leser staunend, wie sich Studenten Anfang 30er Jahren so die Zeit
vertrieben.

Das Buch lohnt sich allein schon der unglaublichen
Strecke wegen, die Fermor zurücklegte. Von England aus mit der Fähre
nach Holland und von dort zu Fuß (ich wiederhole: zu Fuß!) bis nach
Konstantinopel, dem heutigen Istanbul. Dass man auf so einer Reise viel
erlebt, versteht sich von selbst. Und doch klingen Fermors Erlebnisse
unglaublich, vor allem durch die unterschiedlichen Situationen. Vom
armen Schäfer bis zum Baron hat Fermor jeden getroffen, die dicken
Bayern im Hofbräuhaus besoffen auf der Tischplatte einschlafen sehen, in
Höhlen übernachtet, in Wiener Kaffeehäusern die Sonntage verbracht,
sich versehentlich in einem Freudenhaus einquartiert, wäre fast
erfroren ... Wenn man sich hundert verschiedene Filme ansieht, hat man
immer noch weniger Handlung gehabt als nach den drei Bänden von Fermors
Reise.

Und
dann ist da noch der Schreibstil. Der ist, ich wiederhole mich hier,
charmant. Ein besseres Wort dafür fällt mir nicht ein. Fermor klingt die
ganze Zeit warmherzig, erzählt die verblüffendsten Dinge völlig
uneitel, beschreibt Leute und Landschaften so präzise, als ob man sie
selber sehen würde. Immer merkt man ihm die Freude des Augenblicks an.
Das ist umso erstaunlicher, als dass er die Bücher erst Jahrzehnte nach
seiner Reise schrieb. Aufmerksame Leser können aus dem Buch auch viel
über die Geschichte Europas lernen. Überall ist wissenswertes zur
jeweiligen Region und Ihren Bewohnern eingestreut, zu Lebensweisen,
traditioneller Kleidung, und vielem mehr. Gemerkt habe ich mir davon
zwar kaum etwas (Schande über mich), aber angenehm zu lesen war es
allemal. Ich habe die Bücher als eine Art Zeitreise betrachtet, da ich
mir immer wie mitten im Geschehen vorkam.

"Die Zeit der Gaben" ist
der erste Band der Reise, gefolgt von "Zwischen Wäldern und Wasser" und
zum Abschluss "Die unterbrochene Reise". Dieser dritte Band ist
leider unvollendet, Fermor verstarb in hohem Alter, während er daran
arbeitete. Allerdings fand man in seinem Nachlass das Manuskript zu
einem weiteren Bericht. "Die Entführung des Generals" erscheint im April
beim Dörlemann Verlag und ich freue mich schon sehr darauf. 

Ausstattung:
Liebhaber schöner Bücher kommen am Dörlemann Verlag nicht vorbei. Ein
großer Teil des Programms erscheint im Leineneinband, das MUSS man mal
gefühlt haben. Außerdem haben alle Bücher Lesebändchen, Kapitalbänder
(das sind diese hübschen Abschlüsse oben und unten am Buchblock), und
sehr oft ungemein schöne Vorsatzpapiere. Natürlich sind die Bücher dann
auch nicht billig, aber ihren Preis absolut wert.

Meine liebste Stelle im Buch:
Fermors Erlebnisse in Stuttgart. Nicht nur, weil sie in einer Stadt
spielen, die ich kenne ^^. Er kommt dort bei zwei jungen Mädchen unter,
deren Eltern verreist sind und die natürlich nicht herausbekommen
dürfen, dass da ein Mann übernachtet. Die beiden schleppen ihn noch zu
Geburtstagen und Feierlichkeiten und die ganze ungehörige Angelegenheit
steht mehrmals kurz vor der Entdeckung, geht aber natürlich gut aus. Ich
mag daran besonders, dass man Fermor den Übermut von damals noch
anmerkt.

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to-do-liste, reisen, jugendbuch, roadtrip, soundtrack

Der Soundtrack meines Lebens

Jessi Kirby , Isabel Thalmann , Elisabeth Spang , Isabel Thalmann
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Thienemann ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 14.02.2014
ISBN 9783522201988
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich muss gestehen, das Buch lag einige Zeit auf meinem (elektronischen) SUB. Aber gelegentlich kommt es vor, dass ein ewiges SUB-Buch sein Schicksal gar nicht verdient. Hier haben wir so einen Fall.

Ok, das peinliche Geständnis zuerst: Ich habe auf der ersten Seite angefangen zu heulen und bis zum Ende der Geschichte nur gelegentlich damit aufgehört. Und es war ein Fehler, das Buch partout mit zum Friseur nehmen zu wollen, um es endlich auszulesen. Schließlich wusste ich ja, wie es auf meine Tränendrüsen wirkt ^^

Gerade das finde ich aber auch toll daran. Das Buch berührt einen. Es klingt zwar nach einer ziemlich vorhersehbaren und patriotischen Geschichte, aber sie hält durchaus Überraschungen parat. Und patriotisch ist sie überhaupt nicht. Dafür traurig, lustig, poetisch, grüblerisch, ... . Vor allem die Sprache hat es mir angetan, weil sie erfolgreich auf dem schmalen Grat zwischen wahnsinnig schön und furchtbar kitschig tanzt, ohne abzurutschen.

Die Hauptfigur Honor ist dabei immer sympathisch, wenn sie auch manchmal Dinge sagt oder tut, die ich nicht nachvollziehen kann. Der Autorin gelingt dabei das Kunststück, dass man für Honor (die die Geschichte erzählt) so empfindet, wie es ihr großer Bruder vermutlich tat. Honor sieht sich selbst nämlich als erwachsen und verantwortungsvoll, aber naja. Man möchte sie auf ihrem Weg begleiten und notfalls beschützen, so wie Rusty es tut. Ihn mochte ich anfangs nicht wirklich, und das ist auch durchaus so beabsichtigt. Man lernt ihn erst nach und nach kennen und folgt Honor, während sie sich in ihn verliebt. Und nein, das ist kein Spoiler, das stand schon im Klappentext ^^

Die weiteren Figuren wie Verwandte und Freunde von Honor und Rusty, hätten ein klein wenig mehr Fürsorge der Autorin vertragen können. Sie sind nämlich fast ausnahmslos überzeichnet. Aber ein bisschen Klischee tut so einem Jugendbuch ja auch keinen großen Abbruch, und für einen kleinen Lacher hier und da sind sie auch gut. Ansonsten lenken sie möglichst wenig von der emotionalen Entwicklung Honors ab. Die erreicht ihren Höhepunkt, als der Roadtrip endlich ans Meer führt. Der Moment ist irre schön beschrieben und geflennt hab ich auf den folgenden Seiten auch gleich wieder. Gefolgt von einer Wendung, die mich dann doch ziemlich überrascht hat, aber mehr verrate ich an dieser Stelle nicht.

Meine liebste Stelle im Buch: Honor erfährt stockbesoffen (Nie wieder Tequila!), dass das geliebte Auto ihres Bruders nach einem Pornosternchen benannt ist.

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Zwischen Wäldern und Wasser

Patrick Leigh Fermor , Manfred Allié , Gabriele Kempf-Allié
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.12.2008
ISBN 9783596169573
Genre: Romane

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japan, geisha, liebe, kultur, schicksal

Die Geisha

Arthur Golden ,
Flexibler Einband: 572 Seiten
Erschienen bei btb Verlag (TB), 05.12.2005
ISBN 9783442735228
Genre: Historische Romane

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32 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

trauer, tod, lebe, freund, schwere kost

immeer

Henriette Vásárhelyi
Buch: 200 Seiten
Erschienen bei Dörlemann, 15.08.2013
ISBN 9783908777939
Genre: Romane

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65 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

manga, katze, süß, verlaufen, kurzgeschichten

Kleine Katze Chi 1

Konami Kanata
Flexibler Einband: 168 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.06.2014
ISBN 9783551742247
Genre: Comics

Rezension:

Oh. Mein. Gott. Wie kann etwas so kleines nur so unglaublich niedlich sein? Die Mangareihe "Kleine Katze Chi" von Konami Kanata zu lesen macht einfach unglaublich viel Freude.

Es ist soooo süüüüüüüß! Es ist niedlich! Es ist toll! Es ist ... Okay, eine Minute, ich muss wieder runterkommen.

...

...

So, jetzt hab ich mich wieder in der Gewalt. Es ist wirklich erstaunlich, was das Lesen mit einem anstellen kann. Fragt meinen Freund, der guckt mich immer nur leise seufzend an, während ich "Kleine Katze Chi" lese. Das könnte daran liegen, dass ich quietschend und mit den Beinen strampelnd über das Sofa rolle und dabei kichere. Das ist übrigens eine absolut gerechtfertigte Reaktion.

Aber vielleicht beginne ich lieber mit dem Inhalt. Es geht, oh Wunder, um die kleine Katze Chi. Während eines Spaziergangs mit Mama und Geschwistern trödelt Chi vor sich hin - und ist plötzlich allein. Im Park wird er dann vom kleinen Yohei Yamada und seinen Eltern gefunden und aus Mitleid mit heim genommen. Zunächst versuchen die Yamadas, ein neues zuhause für das kleine Kätzchen zu finden, weil in ihrer Wohnung keine Haustiere erlaubt sind. Doch es kommt, wie es kommen muss: Es findet sich niemand und die Yamadas schließen das süße Kätzchen ins Herz. Damit fängt die Handlung aber erst an und natürlich wird es auch Probleme geben mit dem Haustierverbot und einem großen schwarzen Kater aus der Nachbarschaft ...

Die Kapitel bilden (meistens) abgeschlossene Episoden und erzählen ungemein charmant aus dem Alltag einer Katze. Chi ist neugierig, ein wenig tapsig, begeisterungsfähig ... und versucht in katzenhafter Weise Schnürsenkel, Plastiktüten und ähnliches zu bekämpfen. Oder Tierärzte. Getragen wird die Handlung von einem unvergleichlich süßen Zeichenstil. Mich für kleine Katzen zu begeistern ist wirklich nicht schwer, aber diese Zeichnungen sind fast besser als echte Kätzchen.

Für eine Unzahl an Emotionen benötigt Konami Kanata nur zwei große Kulleraugen und ein spitzzahniges Mäulchen und schon sind da Begeisterung, Verwunderung, Freude, Trauer, Langeweile, Mordlust und grenzenlose Faszination. Für Chis Bewegungen muss die Autorin stundenlang ihre eigene Katze beobachtet haben. Jede Haltung ist eindeutig kätzisch. Das muss man erstmal schaffen, wenn die Darstellung eher chibi-artig als anatomisch korrekt ist.

Ausstattung: Es handelt sich bei dem Buch um eine Klappenbroschur, was für Manga eher ungewöhnlich ist. Die Klappen ergeben aber durchaus Sinn, da auf der vorderen immer noch ein Extra zum Ausschneiden abgedruckt ist. Ein süßes Lesezeichen beispielsweise oder ein Chi-Fanclub-Ausweis. Das Format ist etwas größer als das übliche Manga-Format, passt aber immer noch problemlos in die Handtasche.

Meine liebste Stelle im Buch: Alle! Es ist wirklich schwer sich zu entscheiden ... Aber am lautesten lache ich immer, wenn Chi sich mit dem Gedanken "Ein Feind!" auf irgendwas stürzt, um es umzubringen. Zu knuffig ^^

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110 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

stephen king, fantasy, schwarz, turm, reihe

Der dunkle Turm - Schwarz

Stephen King
E-Buch Text: 336 Seiten
Erschienen bei Heyne Verlag, 17.04.2008
ISBN B004U5FA92
Genre: Sonstiges

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