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657 Bibliotheken, 19 Leser, 3 Gruppen, 36 Rezensionen

magie, fantasy, jugendbuch, nicholas flamel, michael scott

Die Geheimnisse des Nicholas Flamel - Der unsterbliche Alchemyst

Michael Scott ,
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei cbj, 01.03.2010
ISBN 9783570400005
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Lange auf dem SUB gelegen, weil es über 400 Seiten hat (und es sieht noch dicker aus). Aber die Neugier hat gesiegt und ich habe es gelesen.

Das Cover:

Ein Traum! Oder was denkt ihr? Ich finde es einfach wunderschön. Das Gold glänzt und das Cover ist einfach nur magisch. Wirklich sehr gut gelungen

Der Inhalt:

Ein Job im Buchladen kommt Josh traumhaft vor, besonders weil seine Zwillingsschwester Sophie gegenüber im Cafe jobbt. Bis die Buchhandlung überfallen wird und Josh herausfindet, dass sein Chef niemand geringeres ist als der 670 Jahre alte Alchemyst Nicholas Flamel. Mit Hilfe von Magie wird ihm ein besonderes Buch gestohlen und als Josh diesem Buch versehentlich Seiten entreißt, befinden sich die Zwillinge schon mittendrin im magischen Gefecht zwischen Gut und Böse. Noch ahnen sie nicht, dass sie Teil einer großen Prophezeiung sind, die die Menschheit zerstören oder retten wird…

Meine Meinung:

Michael Scott hat einen sehr schönen Schreibstil. Trotz der Dicke des Buches, die mich anfangs etwas abgeschreckt hatte, war ich schnell mittendrin in der Geschichte und wollte sie unbedingt weiterlesen.

Ich habe mir den großen Nicholas Flamel immer etwas anders vorgestellt. Nicht vom Äußeren, sondern von seiner Art. Er wirkt ein wenig wie ein zerstreuter Professor und hat nicht die Fähigkeiten, die ich erwartet habe. Aber er ist trotzdem ein kluger, durchaus sympathischer Mann, der einen aber nicht ganz hinter seine Fassade blicken lässt.

Die Geschwister finde ich leider bis jetzt weder besonders sympathisch noch unsympathisch. Kennt ihr das? Sie sind eben da, aber wirklich für sie interessieren… Naja. Was ich klar sagen kann: Sophie scheint die Stärkere der beiden zu sein und auch die Mutigere.

Und einen anderen Charakter (die bösen lasse ich mal außen vor) möchte ich auch noch erwähnen. Die Frau von Nicholas Flamel. Wie heißt es so schön: Hinter jedem mächtigen Mann steht eine starke Frau (oder so ähnlich). Sie ist klug, hilfsbereit, kann Situationen gut einschätzen und ich mag sie.

Über die Story möchte ich keine großen Worte verlieren, das muss man einfach selbst lesen. Es ist spannend gemacht und ich habe gerne verfolgt, wie Sophie und Josh plötzlich von einer Welt erfahren, in der all die Dinge möglich erscheinen, von denen sie bisher nur gelesen haben. Ihr Staunen und wie ihr geschichtliches Wissen dann doch mal nützlich sein kann: man kann sich als „Normalsterblicher“ hineinversetzen.

Mein Fazit:

Ich habe mir sofort nach Beenden des Buches Band 2 gekauft (der im Übrigen nicht wirklich dünner ist, aber hoffentlich genauso spannend). Das sagt schon alles. Ich liebe diese magische Welt und ja, ich bin Potter-Fan und deshalb will ich noch mehr über Nicholas Flamel erfahren.

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Tags: der unsterbliche alchemyst, magie, nicholas flamel   (3)
 

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13 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

kreuzfahrt, bettina querfurth, meer, urlaub, reise

Wo bitte geht's zum Meer?

Bettina Querfurth
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Diana, 09.01.2017
ISBN 9783453285439
Genre: Sachbücher

Rezension:


Das Cover:


Passend zum Thema gemacht und meiner Meinung nach originell gestaltet. Besonders angetan bin ich von dem Rahmen um den Titel gemacht aus einem Anker. Die Farben sind harmonisch und durch das Kreuzfahrtschiff auf dem Cover kann man schon ahnen, wohin die Reise einen verschlägt.


Der Inhalt und meine Meinung:


Die Autorin erzählt hier von ihren persönlichen Erfahrungen mit Kreuzfahrtschiffen. Als leidenschaftliche Vielfahrerin gibt sie hier viele Tipps für die eher unerfahrenen unter uns. Von der Anfahrt zum Schiff und der Einschiffung (das „An-Board-Gehen“) bis hin zum Buffet, der Unterhaltung und dem Landgang zeigt sie auf, wie man einen entspannten Kreuzfahrturlaub haben kann. Außerdem gibt es zu Anfang des Buches einen „Welcher Kreuzfahrttyp sind Sie?“-Test und am Ende jedes Kapitels gibt es eine kleine überschaubare Zusammenfassung der Tipps, so genannte Rettungsringe für Anfänger. Und für alle, die sich noch ein bisschen mit Fachjargon beschäftigen möchten gibt es am Ende des Buches ein ABC mit Wörtern, die einem auf hoher See begegnen können.


Ich bin in meinem Leben (leider) erst einmal mit einem Kreuzfahrtschiff gefahren und das war die AIDA. Seitdem möchte ich es unbedingt mal wiederholen, weil mir diese Erfahrung, jeden Tag woanders an Land zu gehen, sehr gefallen hat. Dieses Buch hat mir wieder die Lust gemacht aktiv nach einer für mich passenden Kreuzfahrt zu suchen. 


Ich selbst konnte aus diesem Buch viele Tipps mitnehmen, zumal die Autorin auch Internetseiten angibt, bei denen man nähere Informationen zu Reisen mit Kreuzfahrtschiffen findet.


Für alle, die jetzt Angst haben es könnte sich um ein reines Sachbuch handeln: NEIN, das ist es definitiv nicht. Es werden keinesfalls nur Fakten aufgezählt, sondern die Autorin beschreibt tatsächlich ihre Erfahrungen, die teilweise lustig und definitiv hilfreich sind. Sie spricht über die unterschiedlichen Eigenschaften verschiedener Nationalitäten und über Tischgespräche, die man führen sollte oder eben nicht. Und ein Punkt hat es mir besonders angetan, weil ich zugeben muss, dass ich mir bei so etwas, auch in „normalen“ Hotelanlagen ebenfalls unsicher bin: Welche Kleideretikette muss man einhalten? Darf man mit dem Bademantel zum Essen gehen oder muss man selbst auf dem Weg zum Pool gut angezogen sein und darf nicht im Bikini durch das Hotel/Kreuzfahrtschiff laufen? Ich habe mich gefreut, dass ich offenbar nicht die Einzige bin, die sich Gedanken um diese Dinge macht.


Erwartet hatte ich tatsächlich mehr einen Roman, aber diese Mischung aus Roman (wahren Begebenheiten) und Sachbuch mit Tipps fand ich sehr unterhaltsam.


Mein Fazit:


Vor meiner nächsten Kreuzfahrt, die mit Sicherheit kommt, werde ich definitiv dieses Buch wieder zur Hand nehmen und mich ein bisschen inspirieren lassen.

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Tags: bettina querfurth, kreuzfahrt, meer   (3)
 

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marissa meyer, wie monde so silbern, cyborg, märchen, cinder

Wie Monde so silbern

Marissa Meyer , Astrid Becker
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.07.2016
ISBN 9783551315281
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover:

Finde ich wunderschön. Genau wie die Cover von den weiteren Teilen. Ich finde sie einfach sehr raffiniert gemacht, weil es zunächst einfach wie ein unbestimmtes Muster aussieht und dann erkennt man bei genauerem Hinsehen, dass es sich um Schuhe handelt. Sehr schön.

Der Inhalt:

Cinder ist Mechanikerin und lebt zusammen mit ihrer Stiefmutter und zwei Stiefschwestern. Sie ist eine Außenseiterin und sehr überrascht als plötzlich Prinz Kai in unauffälliger Kleidung in ihrer Werkstatt auftaucht und möchte, dass sie etwas Wichtiges für ihn repariert. Ihre Wege kreuzen sich von da an öfter und es entwickelt sich etwas. Doch es gibt Geheimnisse. Und wieso möchte die Königin von Luna Prinz Kai unbedingt heiraten. Auf dem Ball von Prinz Kai kommt es zum Showdown…

Meine Meinung:

Ich habe dieses Buch lange vor mir hergeschoben, weil ich keine Lust auf Märchen hatte. Und den Namen der Hauptperson (Cinder) fand ich recht einfallslos, weil es ganz offenbar auf Cinderella hinweisen sollte. Aber dann las ich es. Und war überrascht.

Cinder ist kein gewöhnliches Mädchen und keinesfalls mit Cinderella vergleichbar. Sie gefiel mir von Anfang an. Sie hat ein gutes Herz, kommt mir ihrer jüngeren Stiefschwester gut aus und versucht alles, um ihre Stiefmutter zufrieden zu stellen. Unbeachtet und auch gefürchtet von manchen Menschen ist sie eine Außenseiterin. Und dann kommt Prinz Kai ausgerechnet in ihre Werkstatt.

Prinz Kai ist ein besonnener junger Mann, der ein guter Kaiser werden will. Er ist ein guter Mensch und das bringt ihn manchmal in eine Zwickmühle. Er muss sich entscheiden zwischen dem, was moralisch richtig wäre und dem, was für sein Land und die Menschen darin das Beste wäre.

Ja, die Story hatte teilweise tatsächlich etwas von Cinderella, allerdings in einer ganz besonderen Art und Weise. Schon allein die Welt, in der wir uns hier befinden, ist ganz anders als die Welt, die wir kennen. Es gibt mehr als nur Menschen. So gibt es auch die Bewohner des Mondes mit denen die Menschen Frieden haben wollen. Doch es bahnt sich etwas an.

Die kleinen, angedeuteten romantischen Momente kommen hier ebenso wenig zu kurz wie die Spannung. Die Königin von Luna hat etwas vor und es kommt etwas auf die Menschen zu.

Das Ende ist definitiv ein Cliffhanger und das mag ich gar nicht. Ich muss doch wissen wie es endet!!!

Fazit:

Ich habe mir im Anschluss sofort die weiteren Teile gekauft, das sagt doch alles, oder?

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Tags: cinderella-story, fantasy, marissa meyer, wie monde so silbern   (4)
 

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gott, humor, apostel, religion, lustig

Und Gott sprach - Es werde Jonas

Sebastian Niedlich
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Schwarzkopf & Schwarzkopf, 01.09.2015
ISBN 9783862654994
Genre: Humor

Rezension:


Das Cover:


Ja. Sagt mir nicht zu. Ist weder witzig noch aussagekräftig. Aber auf den Inhalt kommt es an.


Der Inhalt:


Jonas ist Autor und zumindest unter seinem Pseudonym als Erotikautor erfolgreich. Lieber wäre er jedoch mit seriöser Lektüre erfolgreich. Und dann passiert ein Unglück nach dem anderen: seine Freundin verlässt ihn, seine Mutter ist enttäuscht von ihm und dann wird er ausgerechnet von einer Kirchturmspitze erschlagen und stirbt. Doch Gott hat einen Plan. Jonas soll sein neuer Messias sein und so wacht Jonas im Leichenschauhaus auf.


Meine Meinung: 


Jonas ist mir nicht so recht sympathisch. Schreiben ist für ihn das Wichtigste und seine Freundin nimmt er als zu selbstverständlich an. Und so ist es kein Wunder, dass sie ein Zeichen setzen will und geht. Ausgerechnet zu seiner Mutter. Und die ist sehr religiös und ist sehr enttäuscht von ihrem Sohn.


Die Charaktere sind sehr vielfältig. Besonders Lena, die Freundin, ist eine selbstbewusste, junge Frau, die weiß was sie will und recht bodenständig ist. Mir gefällt sie wirklich gut.


Jonas Mutter ist was ganz Besonderes. Ich finde sie etwas nervig. Sie redet ständig und fast nur von Gott. Jonas ist eigentlich das genaue Gegenteil von ihr. Seine Mutter möchte ihn ständig bekehren, weil Jonas absolut nicht an Gott glaubt. Oder zumindest nie geglaubt hat.


Jonas ist ein kluger Mann, der den großen Durchbruch möchte. Er möchte Erfolg. Und bekommt den Tod. Und dann das Leben, das unsterbliche Leben.


Und nun zu Gott. Ja, er spielt eine wesentliche Rolle in dem Buch, denn er ist der Hauptsprecher. Und das finde ich total witzig. Denn es wirkt so echt. Und in manchen Augenblicken habe ich gedacht: Ja, das würde Gott jetzt sagen. Oder: Wirklich? So ist das also?


Der Sprecher ist absolute klasse. Er bringt so viel Leidenschaft mit, man nimmt ihm seine Rolle total ab.


Der Inhalt war etwas Besonderes, weil ich so ein Buch noch nicht gehört/gelesen habe. Gott ist im Prinzip die Hauptperson, die alles einfädelt bzw. die Geschehnisse lenkt und Jonas die Person, die der Messias werden soll. Und obwohl er gar nicht gläubig ist (oder vielleicht genau deswegen) ist er der Richtige dafür. Und dieses Paradoxon ist das tolle an dem Buch. Denn Jonas ist ein Mensch wie du und ich und er glaubt nicht an Gott oder an übernatürliche Wesen.


Mein Fazit:


Ein sehr unterhaltsames Buch, das meine Empfehlung verdient.

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sarkasmus, aufgabe, vergangenheit, reisen, tod

Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens

Sebastian Niedlich , Matthias Keller
Audio CD
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.01.2016
ISBN 9783785752982
Genre: Humor

Rezension:


Das Cover:


Lustig. Und nachdem man den Inhalt kennt, weiß man auch, dass der Tod die Schmetterlinge aka Seelen einfängt, die aus Toten herausfliegen. Und Kegeln ist ein toller Zeitvertreib mit dem Tod.


Der Inhalt:


Martin hat ein ungewöhnliches Erlebnis am Sterbebett seiner Oma. Er kann als einziger den „Tod“ sehen, der direkt neben seiner Oma steht und darauf wartet, dass sie ihren letzten Atemzug macht. Er freundet sich mit dem Tod an, der ihn als Nachfolger möchte. Bis ins Erwachsenenalter begreift Martin das aber noch nicht. Erst als er Fähigkeiten entwickelt, wie zum Beispiel die Todesart von Menschen vorauszusehen, begreift er, dass er sein Nachfolger werden soll. Doch ist er dazu bereit?


Meine Meinung:


Ein absolut unterhaltsamer Roman. Nur die Vorstellung, dass der Tod vermenschlicht wird und Martin mit ihm befreundet ist, fand ich persönlich schon sehr interessant. Schon bald habe ich mich in Martin hineinversetzt und überlegte, wie ich reagieren würde, was ich tun würde, wenn ich sehen könnte, auf welche Art Menschen, die ich kenne, zu Tode kommen würden. Es ist wirklich seltsam. Und gleichzeitig hatte ich das Gefühl, dass diese Vorstellung vom Tod, gar nicht so schlimm ist. Der Tod kommt als Freund. Und oft als Erlösung. Und man kann ihn nicht verhindern, aber Martin versucht es.


Der Tod als Charakter war sehr interessant. Ich finde, dass er sich im Roman manchmal wie ein Kind verhält, dem man selbst erstmal etwas beibringen oder erklären muss. Zum Beispiel was Gefühle sind und wann sie nützlich sein können. Und was Freundschaft ist. Andererseits scheint er so viel mehr vom Leben und insbesondere seinem Ende zu wissen.


Martin ist ein ganz normaler kleiner Junge, den wir bis ins Erwachsenenalter begleiten. Ich finde genau das zeichnet ihn aus: Er ist wie du und ich und somit könnten auch wir mit dem Tod befreundet sein und die Fähigkeiten haben. Zu seinen Fähigkeiten gehört unter anderem das Teleportieren, was ich echt cool finde.


Mein Fazit:


Ich hatte richtig Spaß bei diesem Hörbuch und es hat mich teilweise auch zum Nachdenken angeregt, aber nicht auf eine bedrückende Art und Weise. Noch kurz zum Sprecher: Es ist toll ihm zuzuhören und er ist sehr authentisch.

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

thriller, lauf sophie, wanderbuch

Lauf, Sophie

May B. Aweley
E-Buch Text: 212 Seiten
Erschienen bei null, 25.04.2016
ISBN B01ESCNCLE
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Das Cover:


Zuerst war ich mit dem Cover recht zufrieden und der Titel hat mich schon neugierig gemacht. Ich stellte mir vor, dass die Frau auf dem Cover Sophie sei, die vor ihrem Peiniger davonläuft. Und vielleicht ist es so. Aber nachdem ich das Buch gelesen habe, weiß ich, dass sich Sophie bis auf die Unterwäsche und ihre Sportschuhe ausziehen musste bevor sie „weglaufen“ durfte. Und selbst wenn sie ihre Klamotten hätte anbehalten dürfen, dann wären es Jeans gewesen und kein Kleid. Das stört mich schon ein bisschen.


Der Inhalt:


Schon fünf tote Mädchen. Und nun glaubt das FBI endlich den Mörder gefangen zu haben. Doch er will spielen, denn er hat einen Nachfolger auserkoren, der in diesem Moment eine neue junge Frau entführt und mit ihr ein Spiel spielt. Es ist Sophie, die Nichte des ermittelnden Agenten. Und es zählt jede Minute.


Meine Meinung:


Es ist schwierig. Grundsätzlich fand ich die Idee der Story wirklich klasse. Nachdem ich die Inhaltsangabe gelesen hatte, war ich sehr neugierig. Ich stellte mir vor, wie diese Jagd auf blutjunge Frauen stattfinden würde und wie die Ermittler auf deren Spur kommen würde. Und eine der Frauen wäre Sophie. Und das war der erste enttäuschende Punkt für mich, denn Sophie ist die einzige Frau, auf die derzeit Jagd gemacht wird. Daher fand ich die Inhaltsangabe etwas irreführend. Und zu dem Cover habe ich mich oben ja nun schon geäußert.


Ein weiterer Kritikpunkt, den ich in der Regel nicht anführe, mir hier aber sehr deutlich wurde: Es gibt viele Fehler. Es sind oft keine Rechtschreibfehler, sondern grammatikalische Fehler. Ein Fehler, der häufiger vorkam, war zum Beispiel, dass ein Wort im Satz wiederholt vorkam, an Stellen, wo kein Wort hingehört. Das sieht einfach nach Aufmerksamkeitsfehlern aus, die vielleicht nur in der Auflage, die ich habe, sind (welche das ist steht leider nicht im Buch).


Mein dritter Kritikpunkt ist die Länge des Buches. Solch eine Story auf so wenige Seiten zu verteilen erschien mir schon zu Beginn schwierig und ich finde einfach, dass man so viel mehr hätte da rausholen können. Die Story hat so viel Potential und man hätte viele Passagen bzw. Vorgänge im Buch einfach näher beschreiben können. Das Verhör zieht sich zwar relativ lange, aber es findet kaum Ermittlungsarbeit statt. Der Täter verrät einfach schon sehr viel von sich aus. Es ist sehr einfach für das Ermittlerteam herauszufinden was los ist. Zu einfach. Die Entführung von Sophie ist wirklich gut beschrieben, allerdings ist alles was danach kommt viel zu kurz. Man bekommt nicht all zuviel von diesem Täter mit, es wird nicht wirklich was mit Sophie gemacht und die Jagd auf sie gestaltet sich eher unspektakulär.


Und zum Guten im Buch, denn das gibt es auch. Die Idee. Klingt erst mal nicht viel, aber ich wollte wirklich wissen wie es weiter geht. Sophie schien mir sehr sympathisch und ich wollte wissen ob und wie sie es schafft. Außerdem wollte ich mehr wissen, wie sich ihr Onkel beim FBI verhält, wie er es schafft sie zu finden.


Mein Fazit:


Die Idee war wirklich gut, an der Umsetzung hat es meiner Meinung nach gemangelt. Ich gebe hierfür leider nur 2,5 von 5 Sternen.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

daniela arnold, totenherz, thriller

Totenherz

Daniela Arnold
Flexibler Einband: 264 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 09.05.2016
ISBN 9781533171535
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Das Cover:


Gefällt mir richtig gut. Thriller müssen dunkel sein. Und schwarz, rot, weiß sind für mich sowas wie Grundfarben bei Covern von Thrillern. Auch das Titelbild ist wirklich gut gewählt, ziemlich am Ende des Buches erfährt man, was es damit auf sich hat.


Der Inhalt:


Menschen sterben und es sind scheinbare Selbstmorde, auch wenn keine Gründe auffindbar sind. Die Fälle werden abgeschlossen. Bis eine Frau verschwindet, dann ermordet aufgefunden wird und ihr Freund kurze Zeit später tot in seiner Wohnung liegt. Einziger Hinweis: Ein Foto, dass er kurz vor seinem Tod essen musste. Ermittlerin Julia kommt dem Täter auf die Spur, doch vielleicht steht sie ihm schon viel zu nah.


Meine Meinung:


Ich finde dieses Buch wirklich spannend. Von der alleinerziehenden Ermittlerin Julia erfährt man einiges: warum sie nach Finnland zurückkehrt, was mit dem Vater ihres Kindes passiert ist und man erfährt viel über ihren Zwiespalt zwischen Arbeit und Kind. Außerdem hat sie einen sehr bekannten Vater, der früher ebenfalls ein begnadeter Ermittler war. Und kaum kommt sie nach Finnland, um etwas kürzer zu treten, wird sie in einen Fall hineingezogen, der sie auch privat sehr mitnimmt.


Von der ersten Seite an wird man in die Story hineingezogen und möchte wissen, wer der Täter ist. Eigentlich errate ich das sogar sehr schnell bei Thrillern und Krimis, aber hier gestaltete es sich wirklich schwierig und am Ende wurde ich wirklich überrascht. Wobei ich zugeben muss, dass ich den Sinn der Morde nicht ganz verstehen kann, aber man muss ja auch nicht jeden Psychopathen verstehen.


Die angedeutete integrierte Liebesgeschichte hätte ich gerne noch weiter bzw. intensiver verfolgt. Ich finde, dass hier das Verstehen und Verzeihen der Fehler zu schnell kam, aber das ist wohl Ansichtssache (hier gehe ich nicht genauer drauf ein, weil ich nichts verraten möchte, es gehört zur Hauptstory).


Mich hat es überrascht, dass Daniela Arnold auf so wenigen Seiten so viel Inhalt unterbringen konnte. Es hat Spaß gemacht das Buch zu lesen und trotz der geringen Seitenanzahl bin ich mit der Story und der Ausarbeitung der Charaktere überaus zufrieden.


Mein Fazit:


Ich werde gerne noch mehr von Frau Arnold lesen wollen. Es erhält von mir 4 von 5 Sterne.

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Tags: daniela arnold, thriller, totenherz   (3)
 

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

max brooks, world war z

World War Z

Max Brooks , Joachim Körber , David Nathan , Michael Pan
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Random House Audio, 24.06.2013
ISBN 9783837120394
Genre: Fantasy

Rezension:


Auf Empfehlung meines Mannes. Ich bin The-Walking-Dead-Verrückt und da kam dieses Hörbuch gerade recht. Wobei ich zunächst etwas abgeschreckt wurde, weil es ganze 14 Stunden dauert. Naja, jeden Morgen und Abend auf dem Weg zur und von der Arbeit habe ich es gehört.


Der Inhalt:


Das etwas andere Zombiebuch. Dieses Buch stellt ein riesiges Interview mit den unterschiedlichsten Personen aus verschiedenen Ländern, mit unterschiedlichen Berufen und Persönlichkeiten dar. Im Prinzip also ein Buch mit vielen Zombiegeschichten.


Meine Meinung: 


Zuerst dachte ich, dass das Buch recht langweilig wird. Ich meine, ein 14-stündiges Interview?! Aber so war es nicht. Der Journalist, der das Interview führt, kommt nicht oft zu Wort. Er lässt seine Interviewpartner reden. Und die reden viel und spannende Geschichten. Über das, was sie vor der Zombieapokalypse gemacht haben, wie sie davon erfahren haben, ob sie es sofort geglaubt haben oder erst, als es fast zu spät war. Und dann das Wichtigste: Wie sie überlebt haben bzw. noch immer überleben, denn das Schlimmste scheint zwar vorbei zu sein, aber ganz besiegt sind die menschenfressenden Zombies noch nicht. Und man erkennt wie sich ein Mensch verändern kann, wenn er mit so einer Welt konfrontiert und eventuell überfordert ist. Manchen macht es Spaß zu morden und sind für diesen Krieg geboren, andere ziehen sich in Wälder zurück und versuchen dieser Welt so weit es geht zu entfliehen. Es wird von den Anfängen erzählt, als die Menschen noch relativ hilfsbereit waren und kurze Zeit später waren sie so angsterfüllt, dass sie anderen Menschen nur noch aus dem Weg gingen. Es wird sogar von Kannibalismus gesprochen (und ich meine nicht, dass Zombies Menschen fressen, sondern Menschen Menschen essen).


Ich war schon fasziniert von diesem Buch. Auch durch die Art des Buches, dass es als Interview geschrieben ist, macht alles so echt. Man könnte fast glauben, dass wir in dieser Welt gerade jetzt leben und sie sich langsam von dem Schock erholt. Es ist einfach kein normaler Roman und das bringt es so nah. Ich habe teilweise tatsächlich überlegt: Was würde ich tun? Zu wem würde ich als erstes fahren? Telefone sind ausgefallen. Wie findet man seine Verwandten? Das ist schwierig. Ich habe wirklich kurz daran gedacht Familienmitglieder anzurufen und den Fall durchzusprechen, wer zu wem fährt in einem solchen oder ähnlichen Katastrophenfall, um sich nicht zu verpassen. (Mein Plan: Mein Vater und mein Bruder mit meiner Oma fahren zu uns, und dann fahren wir gemeinsam zu meinen Schwestern


Mein Fazit:


Wirklich empfehlenswert für Leute, die auf Apokalypse stehen und natürlich auf Zombies

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

urologie, telefonzelle, schlafwandler;, altenheim, mund zu mund beatmung

Von Meersberg, Raum 13!

Karsten Gebhardt
Flexibler Einband: 295 Seiten
Erschienen bei Shaker Media , 09.11.2016
ISBN 9783956314971
Genre: Comics

Rezension:

Eine völlig verrückte Inhaltsangabe und deswegen musste ich es einfach lesen.

Das Cover:

So verrückt wie die Inhaltsangabe. Wenn man das Buch gelesen hat, dann machen die Einsen und Nullen Sinn (die Informatiker und Mathematiker wissen hier Bescheid). Was das Dreirad und die Pilotenbrille sollen? Ich habe keinen Plan 😀

Der Inhalt (abgeschrieben von der Rückseite des Buches, weil das keiner so zusammenfassen kann):

Treffen sich ein Schwuler, eine Blondine, Bürgermeistersohn, Voyeur, Wissenschaftler und adeliger Karli in einer typisch deutschen WG.
Unter anderem …
Was wie ein Witz klingt, geht auch so weiter: Karli wird von einem Gorilla k.o. geschlagen, landet ständig auf dem OP-Tisch einer Vermummten, hat Sex mit einer Prinzessin, einen totgelachten Stier auf dem Gewissen, Zoff mit einer Hexe, wird in einer Mittelalterkommune zu hundert Stockhieben verurteilt und bewahrt nebenbei die Erde vor einer Alien-Invasion. Außerdem rettet er einen Filmstar und gibt der Bundeskanzlerin ultimative Tipps für die nächste Wahl.
Unter anderem …
Was im Plot wissenschaftlich bewiesen wird: Die Menschheit ist nur ein Spiel und existiert gar nicht. Einen syrischen Flüchtling braucht jeder. Pi ist der Schlüssel zu allem. Im Showdown treffen die WG-Bewohner und ihr illegaler Flüchtling im TV auf die Bundeskanzlerin.
Unter anderem …

Meine Meinung:

Na, was denkt ihr jetzt? Ich wusste wirklich nicht wie man diese ganzen Dinge in einem Buch zusammen unterbringen kann. Und doch, es hat funktioniert und das ganz ohne die Erde verlassen zu müssen. Die Aliens kommen einfach zu Karli. Oder so ähnlich 😀

Man kann das Buch gar nicht mit eigenen Worten zusammenfassen, deshalb wird diese Rezension relativ kurz ausfallen. Das Buch ist ein bisschen durchgeknallt und doch hat alles einen Sinn und steuert auf ein Ziel zu. Mit dem Ende habe ich so nicht gerechnet und der Showdown, von dem in der Inhaltsangabe die Rede ist, kommt meiner Meinung nach etwas zu kurz und wird eher in den Hintergrund gerückt bei all den anderen Ereignissen. Es hat Spaß gemacht das Buch zu lesen. Es ist aus der Perspektive von Karli geschrieben, man erlebt seine Emotionen und seine Gier nach Sex bzw. schönen Frauen. Und wie er beginnt Dinge in Frage zu stellen, allen voran sich selbst. Besonders nachdem sein verrückter WG-Mitbewohner, der eigentlich ein Genie ist, ständig davon spricht, dass wir alle nur Teil eines Spiels sind und von Zockern gelenkt werden. Der Schreibstil ist fließend, man findet sich in Karli ein und auch seine verrückten WG-Mitbewohner haben alle ihren gewissen Charme.

Mein Fazit:

Eine Lektüre für alle etwas Verrückten und für alle anderen zum vergnüglichen Zeitvertreib.

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Tags: karsten gebhardt, verrückt, von meersberg   (3)
 

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thriller, cruelty, cia, scott bergstrom, agenten

Cruelty

Scott Bergstrom , Christiane Steen
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 17.02.2017
ISBN 9783499272660
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Das Cover:


Finde ich absolut cool. Ich mag das Neon-Orange, das auch den Buchschnitt ziert. Das macht das Buch irgendwie einzigartig. Man wird darauf aufmerksam. Es gibt eine Sache, die mir nicht gefällt. Ich finde die Schuhe auf dem Bild hätten rot sein sollen. Etwas Markantes im Bild. Obwohl rot auch wieder nicht zu orange passt.


Der Inhalt:


Gwens Mutter wurde vor 10 Jahren ermordet. Den Todestag verbringt sie mit ihrem Vater, bevor er geschäftlich nach Paris muss. Und dann verschwindet er spurlos. Gwen erfährt, dass ihr Vater CIA-Agent ist und vermutlich übergelaufen ist oder entführt wurde. Gwen weiß nicht, wem sie trauen kann und beschließt nach Europa zu fliegen und ihren Vater zu suchen. Aus dem 17-jährigen Mädchen wird eine erwachsene, toughe Frau, die lernt, was das wahre Leben bedeutet.


Meine Meinung:


Ich mag den Schreibstil. Ich habe sofort in die Geschichte gefunden und Gwen ist mir sehr sympathisch. Obwohl sie allerdings verständlicherweise schnell lernen musste erwachsen zu werden, ging mir das etwas zu schnell. Mehrere Wochen wurden in wenige Sätze gepackt. Von einem unerfahrenen Mädchen zu einer knallharten Frau, die auf dem Weg ihren Vater zu retten über Leichen gehen muss.


Bei den Nebencharaktern gefällt mir Terrance besonders gut und ich habe mir gewünscht, dass Gwen und er zusammenkommen. Ob es so kam, könnt ihr selbst lesen. Er ist ein unglaublich lieber Kerl, der gut mit Computern umgehen kann und eine große Hilfe und insbesondere moralische Unterstützung für Gwen ist.


Außerdem gibt es noch den netten Nachbarn Bela, der früher beim Mossad war und nun Gwen mit seinen Kontakten in Europa weiterhilft. Denn auch er glaubt nicht, dass ihr Vater übergelaufen ist.


Sein Kontakt in Europa ist Yael. Sie besitzt eine Tanzschule und ist eine äußerst begnadete Tänzerin. Und eine Kämpferin, die Gwen alles beibringt, was sie können muss, um sich den Menschen zu stellen, die ihren Vater haben.


Ich mag Thriller und Action und dieses Buch hat das alles vereint. Mir persönlich kamen Gefühle etwas zu kurz.


Und eine Sache muss erwähnt werden: Dieses Buch wird verfilmt von Jerry Bruckheimer. Und darauf freue ich mich schon sehr.

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2.495 Bibliotheken, 19 Leser, 5 Gruppen, 46 Rezensionen

fantasy, harry potter, magie, hogwarts, zauberer

Harry Potter und der Gefangene von Askaban

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 23.02.2007
ISBN 9783551354037
Genre: Fantasy

Rezension:


Das Cover (habe eine Sonderausgabe):

Ich mag es. Es ist so anders als die „normalen“ Cover. Diese Ausgaben hat mir mein Mann mal geschenkt und ich finde, dass die Cover wirklich schön sind. Hier gefällt mir besonders der obere Teil und hätte mir fast gewünscht, dass mehr Fläche des Buches so bedruckt wäre, weil ich den fallenden Schnee so schön finde.

Der Inhalt:

Harry Potter ist mittlerweile in seinem dritten Jahr in Hogwarts und es wird spannend. Noch vor Beginn des Schuljahres wird er von seiner Tante so sehr provoziert, dass er zaubert. Und das ist außerhalb von Hogwarts streng verboten. Doch statt Ärger zu bekommen und von der Schule ausgeschlossen zu werden, wird er sehr freundlich sogar vom Zaubereiminister empfangen. Schnell erfährt er auch warum. Sirius Black, ein Mörder, ist aus Askaban entflohen und hat offenbar nur ein Ziel: Harry Potter finden und töten.

Meine Meinung:

Es ist fast schon schwer meine Meinung zu diesem Buch kundzutun, weil ich die Reihe einfach liebe. Also wisst ihr wie meine Meinung ausfallen wird.

Im Vergleich zu den Filmen muss ich sagen, dass man unbedingt die Bücher gelesen haben MUSS. Da führt leider kein Weg dran vorbei, denn sonst verpasst man die wirklich guten Passagen. Die Bücher gehen so viel tiefer und man bekommt ein besseres Gefühl für die Charaktere und die Beweggründe für ihr Handeln. Im Film ist dann doch alles sehr vereinfacht dargestellt. Ich musste beim Lesen einige Male lächeln. Das Buch amüsiert mich einfach herrlich. Selbstverständlich gibt es hier auch die traurigen, unruhigen und gewaltvollen Szenen, aber ein bisschen Spannung muss schließlich sein.

Eine Sache fand ich im Film jedoch besser gemacht als im Buch (ACHTUNG SPOILER!!):

 

Als Harry mit Hermine in der Zeit zurückreist und Harry im Buch den Patronus gezaubert hat, ist Harry dort alleine und erzählt es später Hermine. Diese antwortet nicht sehr viel darauf. Im Film kommt mir diese Szene viel kraftvoller und gefühlvoller vor. Hermine ist am See dabei, sieht wie Harry zaubert, spricht mit ihm darüber und dass er dieser große Zauberer ist und er nicht seinen Vater gesehen hat. Hier finde ich kommt die ganze Stimmung im Film besser beim Zuschauer an, als beim Leser im Buch.

Und das war dann auch schon meine Kritik.

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Tags: carlsen verlag, harry potter, harry potter und der gefangene von askaban, j k rowling   (4)
 

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(675)

926 Bibliotheken, 18 Leser, 2 Gruppen, 85 Rezensionen

selection, kiera cass, liebe, dystopie, jugendbuch

The Selection

Kiera Cass
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei HarperCollins US, 17.07.2012
ISBN 9780062203137
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Cover:

Das Cover gefällt mir richtig gut. Ich mochte schon immer diese tollen, ausladenden Kleider (nicht an mir, nur zum Gucken). Und das Mädchen auf dem Bild soll hoffentlich unsere Protagonistin America darstellen, die tatsächlich rothaarig ist.

Inhalt:

In Illeà herrscht ein Kastensystem. Je höher die Kaste, desto angesehener der Mensch. Es gibt 8. America ist eine 5 und ihr heimlicher Freund eine 6. Sie liebt Aspen über alles, doch für ihn steht fest, dass er nicht für sie sorgen kann und bringt sie dazu, sich bei der Wahl zur Prinzessin zu bewerben. Ihm zuliebe tut sie es, doch dann macht er Schluss. Und America kommt in die engere Wahl. Mit 34 anderen Mädchen aus allen Kasten zieht sie ins Schloss und lernt Prinz Maxon kennen. Und anders als erwartet ist er sehr sympathisch. America und Maxon werden schnell Freunde. Doch dann ist sie sich ihrer Gefühle nicht mehr sicher. Empfindet sie was für Maxon? Und dann taucht plötzlich Aspen auf…

Meine Meinung:

Meine Vorurteile. Ich habe die Reihe schon länger auf meinem SUB und mich immer gewindet sie zu lesen. Prinzessinnen? Prinzen? Klischees? Nein, danke. Für eine Challenge habe ich es ausgewählt und wurde überrascht.

Die Charaktere sind sehr ausgeprägt.

America hat einen tollen Charakter, ist eine starke Frau, weiß was sie will und ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie interessiert sich für die Menschen und dabei sind ihr die Kasten egal.

Auch Prinz Maxon, dem Oberflächlichkeit vorgeworfen wird, ist ganz anders. Er scheint nicht sehr zufrieden zu sein mit der aktuellen politischen Situation, macht sich ernsthafte Gedanken und verliebt sich Hals über Kopf in die ungewöhnliche America.

Außerdem gibt es noch die kleine Schwester von America, die durch ihre Lebhaftigkeit auffällt und sehr für das Königshaus schwärmt. Sie würde Prinz Maxon sofort heiraten. Außerdem liebt sie das Essen und seit America im Schloss wohnt, bekommt die Familie endlich mehr Essen auf den Tisch.

Und die Story hat mich überrascht. Ich habe zunächst geglaubt, es handele sich hier um eine typische Dreiecksbeziehung zwischen einer Frau und zwei zur Auswahl stehenden Männern. Und natürlich den Kampf um das persönliche Glück. Das alles klang sehr langweilig für mich. AAAAABER…. ich liebe dieses Buch. Die Charaktere haben eine so starke Persönlichkeit (besonders America) und das Leben und das Land faszinieren mich. Illeà scheint ein tolles Land zu sein, mit einer ungewöhnlichen Geschichte. Vor der Zeit von Illeà scheint es nichts gegeben zu haben, denn es wird weder darüber gesprochen, noch gibt es Bücher über die Vorzeit. Dieses Geheimnis wird in den Folgebänden durch die Neugier von America hoffentlich noch gelüftet. Das Kastensystem ist ebenfalls ein Aspekt, der mir nahe gegangen ist, weil die Menschen einfach dort hineingeboren werden, es dann festgelegt ist was sie beruflich machen müssen und fast keine Möglichkeit haben, in den Kasten aufzusteigen.

Das Lesen hat unheimlich Spaß gemacht, besonders weil mir America sehr gefallen hat. Sie ist klug, witzig, hat Herz und weiß, was sie möchte (oder eben nicht, wenn sie sich da mal nicht irrt). Ich bin schon gespannt auf die anderen Teile und freue mich, dass ich sie schon hier habe.

Mein Fazit:

5 von 5 Sternen

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rätselkrimis

Kommissar Schlotterteich: Geschnappt!

Christian Tielmann , Heribert Schulmeyer
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.07.2005
ISBN 9783551354266
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Ich habe im Bücherschrank ein Carlsenbuch gefunden, dass mir wie ein gutes Buch für zwischendurch erschien. Eigentlich handelt es sich hierbei um ein Buch für Kinder, die gerne rätseln. Und da ich auch gerne rätsel, nahm ich es mit. Und glaubte zunächst, ich bin zu blöd dafür.

Das Cover:

Das Cover zeigt genau worum es hier geht. Der Kommissar überführt die Verbrecher und der Leser kann mitraten. Es ist praktisch auf den Punkt gebracht und gefällt mir wirklich sehr gut.

Die Story:

Kommissar Schlotterteich wird manchmal gerufen, manchmal kommt er aber auch zufällig vorbei, wenn sich ein Verbrechen zugetragen hat. Und dann beginnt er zu ermitteln. er hört sich die Geschichten der Zeugen und Verdächtigen an, prüft Hinweise und Spuren und inspiziert den Tatort. Und dann kommt die Auflösung und er weiß, wer der Täter ist.

Meine Meinung:

Der Aufbau des Buches ist gut gemacht, auch wenn ich anfangs zu blöd war das zu kapieren. Ich las die erste Story, dann die zweite Story und war verwundert, warum der Täter nicht genannt wurde und warum die Geschichten offen blieben. Außerdem war ich verwundert, dass die erste Geschichte mit der zweiten offenbar gar nichts zu tun hatte. und dann blätterte ich das Buch einmal durch und entdeckte, dass ich etwas wichtiges übersehen hatte: Man sollte selber miträtseln und die Lösungen plus Erklärungen fanden sich am Ende des Buches (und hier auch noch auf dem Kopf, sodass man das Buch drehen musste). Und nachdem ich nun ein bisschen schlauer war, begann das Rätseln. Gut, das Buch ist nun für Kinder gemacht, deshalb war es für mich wohl etwas zu einfach. Man musste nur etwas aufmerksamer sein und sich Personen und Räume genau vorstellen und vor allem genau aufpassen, was die Personen behaupteten. 

Mein Fazit:

Ich finde das ist ein tolles Buch, um die Aufmerksamkeit von Kindern zu steigern. Denn nur wer genau aufpasst, findet heraus, wer der Verbrecher ist. Außerdem sind die einzelnen Geschichten relativ kurz, sodass man diese zum Beispiel als einzelne Gute-Nacht-Geschichten verwenden könnte (so gruselig sind die Verbrechen nicht). Ich vergebe hier in dem Sinne (aus der Sicht eines Kindes) 3,5 von 5 Lesezeichen.

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aerie, jungendliche, bücherreihe, die bücher von umber, kinderbuch

Die Bücher von Umber - Das Ende der Zeit

Paul W. Catanese , Birgit Schmitz
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.10.2012
ISBN 9783551553485
Genre: Kinderbuch

Rezension:


Die Trilogie hat ihr Ende gefunden. Und ich finde diese Reihe immer noch großartig und bin so glücklich, dass ich alle drei Teile zu Hause hatte, bevor die Preise für die Bücher in die Höhe geschossen sind.

Das Finale hat begonnen. In diesem spannenden letzten Teil der Trilogie passiert so einiges. Die böse Hexe Turiana flieht aus dem Verlies, der König stirbt und nun soll Umber sein zu Hause verlassen. Außerdem gibt es Gerüchte über eine gefährliche Macht, die sich schnell nähert und den Tod mitbringt. Die Hoffnung liegt nun bei Hap.

Das Cover:

Das Cover zeigt einen Teil der gefährlichen Macht, die sich über das Meer nähert. Es ist ein riesiges dunkles Schiff, dass sehr viel fortschrittlicher gebaut ist, als die Flotte von Umber. Und genauso fortschrittlich sind auch die Waffen an Bord, die man auf dem Cover teilweise erkennen kann. Das Cover gefällt mir sehr gut, weil es dunkel gehalten ist und unheilvoll wirkt. Die tobende See und das dunkle Schiff macht alles noch angsteinflösender.

Meine Meinung:

Ich habe diesen dritten Teil regelrecht verschlungen. Es passiert unglaublich viel in diesem Teil und man hat das Gefühl, dass nichts so ist wie es scheint. Das vermeintlich Böse ist gut, das vermeintlich Gute ist böse und es werden Wahrheiten offenbart, die uns näher an die Lösung bringen. Nun scheint auch diese Welt in großer Gefahr zu schweben. Schaffen Hap und Umber es, diese und Umbers Welt zu retten? Und mit wessen Hilfe? Und dann tauchen auch noch totgeglaubte Personen auf.

Bei diesem letzten Teil wird einem definitiv nicht langweilig und das Lesen erscheint sehr kurzweilig. Nachdem ich das Buch zugeschlagen hatte, blieben keine Fragen mehr offen und dennoch: Ich habe diese Welt dann schon vermisst.

Einen Kritikpunkt habe ich dennoch. Trotzdessen, dass es sich hierbei eindeutig um Bücher handelt, in denen Abenteuer die Hauptrolle spielen, finde ich, dass die Liebe doch ein wenig zu kurz kommt. Es wird angedeutet, dass sich bei Umber etwas anbahnt und es wird auch am Ende des Buches bestätigt, jedoch gibt es hier keine schnulzige Liebeserklärungen und keine großen Kuss-, Abschieds-, Wiedersehens-, Glücks- oder sonstige Szenen, die damit zu tun haben. Das fand ich ein wenig schade, weil man hieraus noch etwas mehr hätte machen können.

Alles in allem: Ein sehr gelungener Abschluss der Trilogie.

Und ich kann mich nur noch mal wiederholen: Ich bin so glücklich diese Bücher zu haben. Und bin gleichzeitig etwas erstaunt, dass ich zuvor von diesen Büchern nichts gehört hatte. Meiner Meinung nach hätten sie schon ein wenig gehypt werden sollen😉

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Tags: das ende der zeit;, die bücher von umber   (2)
 

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harry potter, fantasy, hogwarts, magie, zauberer

Harry Potter und die Kammer des Schreckens

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 23.02.2006
ISBN 9783551354020
Genre: Fantasy

Rezension:


Na gut, dieses Buch kennt vermutlich fast jeder (und die, die es nicht kennen, sind bestimmt schon genervt von diesen ständigen Phrasen, dass jeder die Bücher kennt. Mein Vater zum Beispiel hat noch nie was von Harry Potter gehört und ich war ganz entsetzt!)

Das Cover:

Ich gebe zu, ich habe schon schönere Cover der HP-Bücher gesehen. Mein Exemplar gehört zu einer Sonderausgabe, die mir mein Mann einmal geschenkt hatte. Meiner Meinung nach passt der untere Teil des Covers mit dem Mond eher zu Teil 3 der Harry Potter Reihe, aber dafür passt der obere Teil des Covers sehr gut zu diesem Teil. Die Farbe grün gefällt mir auch nicht wirklich gut, aber das ist wohl Geschmackssache und da jeder Teil dieser Sonderausgaben eine andere Farbe hat, warum dann also für diesen Teil nicht grün.

Der Inhalt:

Harry Potter erlebt hier sein zweites Jahr in Hogwarts und freut sich schon richtig auf die Schule. Dort ist es wesentlich schöner als bei seiner Verwandtschaft. Doch irgendwas oder irgendwer möchte ihn nicht in Hogwarts haben. Und so muss er sein neues Schuljahr schon mit einer Strafarbeit beginnen. Er hört eine mysteriöse Stimme, was auch für Zauberer nicht gut ist. Und dann kommt es auch noch zu seltsamen Versteinerungen und dann wird es klar: Die Kammer des Schreckens wurde geöffnet und nun scheinen alle muggelstämmigen Zauberer und Hexen in Gefahr zu sein. Harry und seine Freunde gehen dem Geheimnis auf den Grund und begeben sich in Gefahr.

Meine Meinung:

Ich werde mein Leben lang von diesen Büchern schwärmen. Da kann nur eine gute Rezension rauskommen. Selbstverständlich erhält dieser Potter-Roman wieder die vollen Sterne von mir, denn diese Reihe gehört absolut zu meinen Lieblingen. Was mich am meisten fasziniert: Mittlerweile vergleiche ich beim Lesen der Romane immer die Bücher mit den Filmen: welche Unterschiede gibt es, welche Gemeinsamkeiten, hätte man dies und das nicht anders lösen können?. So ist das nun mal. Aber ich muss sagen, dass ich finde, dass dieser Teil wirklich gut verfilmt wurde. Allerdings werden doch vermeintliche Kleinigkeiten weggelassen, die ich persönlich wichtig finde. Insbesondere Ginnys Reaktionen, sie ist die kleine Schwester von Ron, kommen im Buch viel besser rüber als im Film. Zwar wird sie im Film ab und zu gezeigt, aber im Buch kommt sie viel öfter zur Sprache und auch ihre Verliebtheit in Harry. Und auch die Beziehung zwischen Lockhardt und Harry kommt im Buch viel besser rüber. Insbesondere diese kleinen Reden, die Lockhardt schwingt, um Harry Potter zu zeigen, wie man sich richtig vermarktet um richtig berühmt zu werden (nicht, dass Harry das nötig hätte), kommen im Film viel zu kurz. Mir gefallen diese kleinen Reden im Buch besonders gut, da man hier die Bescheidenheit und auch die Abneigung gegen das Berühmtsein von Harry richtig bemerkt. Die Entwicklung der Charaktere von Harry, Ron und Hermine kommt hier auch nicht zu kurz. Insbesondere die Beziehung zwischen Ron und Hermine verbessert sich immer mehr.

Die Spannung kommt in diesem Teil natürlich auch nicht zu kurz, zieht sich aber etwas in die Länge. Und um nicht zu spoilern, belasse ich es auch dabei.

Mein Fazit (ihr habt es geahnt):

5 von 5 Sterne für Harry Potter und die Kammer des Schreckens.

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seelenfänger, vampir, fantas, seelenfänge, tragik

Seelenfänger: Jäger und Gejagte

Charlotte da Silva
E-Buch Text: 427 Seiten
Erschienen bei Henning Verlag, 10.12.2014
ISBN B00QW4DI0C
Genre: Sonstiges

Rezension:


Auch wenn ich skeptisch gegenüber Büchern bin, die Vampire als Thema haben, war ich sehr überrascht.

Das Cover:

Angsteinflösend. Das war das erste Wort, das mir dazu einfiel. Es erinnert mich irgendwie an einen Zombie, auf dessen Auge man gezoomt hat. Aber wenn man das Auge näher betrachtet, erkennt man diesen Schimmer, dieses Glänzen. Da ist etwas. Insgesamt finde ich das Cover äußerst gelungen, da es eindeutig neugierig macht und gleichzeitig aber auch so gar nichts verrät. Durch den Untertitel dachte ich allerdings, dass die Person auf dem Cover zur zweiten Kategorie, die der Gejagten, gehört.

Zum Inhalt:

Richards Leben findet jäh ein Ende als sein Fürst ihn erdolcht, weil dieser Richards Frau für sich alleine möchte. In den letzten Momenten seines Lebens kommt ein Priester und schenkt ihm ein neues Leben.

Rund 200 Jahre später: Williams Vater wird von einem Vampir getötet. Das stürzt die Familie in ein Loch. Fortan muss William alleine für seine Schwester Marie und ihren vaterlosen Sohn John sorgen. Doch er findet keine Arbeit und dann wird John auch noch krank. In seiner Verzweiflung tritt er einer Gruppe von Vampirjägern bei, deren Arzt sich um John kümmert und William verdient Geld um für seine Familie sorgen zu können. Anfangs läuft alles wie es soll, bis William auf die ersten Vampire trifft und er anfängt, die Ziele der Gruppe in Frage zu stellen. Besonders Tristan, der Anführer der Gruppe, der zu Anfang noch gut auf William zu sprechen ist, scheint nicht der Held zu sein, für den ihn die Gruppe hält. Sind die Vampire wirklich wie wilde Tiere und töten aus reinem Überlebensinstinkt und Blutdurst? Oder steckt mehr dahinter?

Meine Meinung:

Die ersten Seiten fand ich ehrlich gesagt langweilig. Es war zwar leicht in die Geschichte reinzukommen, aber Rittergeschichten interessieren mich nicht wirklich und das war sie zu Anfang. Bis Richard seinen Tod und sein neues Leben findet. Er wird zum Vampir gemacht. Und ab da an zog mich die Geschichte in seinen Bann. Jeder der Charaktere ist sehr vielschichtig und ich muss zugeben, dass ich selbst die Protagonisten nicht immer sympathisch fand, aber ihre Eigenschaften machen sie nur menschlich und genau das fand ich gut. Die ganze Story spielt hauptsächlich im Jahr 1757 und ist sehr authentisch. Die Umgebung wird sehr gut beschrieben und man findet sich wirklich in diesem Jahr in London wieder. Alles ist dreckig, die verschiedensten Gestalten treiben sich auf der Straße herum und natürlich gibt es noch keine Elektrizität.

Um auf den Titel des Buches zu sprechen zu kommen ohne zu viel verraten zu wollen: Die Vampire sind Seelenfänger. Und das ist ein wirklich toller Aspekt, der der Autorin hier eingefallen ist. Denn so hat dieses Buch rein gar nichts mit diesen typischen Vampirgeschichten gemeinsam, die ich sonst so gelesen habe. Es wird mit Klischees aufgeräumt und auch die Liebe kommt hier nicht zu kurz, nimmt aber nicht den größten, wenn auch aber einen bedeutenden Teil des Buches ein. Insbesondere die festen Familienbande zwischen William und Marie kommen sehr deutlich zutage, auch wenn Marie etwas vor William zu verbergen hat. Man hat das Gefühl, dass ständig etwas passiert, auch in ruhigeren Momenten.

Als Vampir gehört Richard selbstverständlich zu der gejagten Spezies und muss sich besonders vor Tristan in Acht nehmen. Tristan ist zunächst der geborene Anführer bis er beginnt, seine persönliche Fehde auf dem Rücken der Gruppe auszutragen. In meinen Augen ist er definitiv der unsympathischste Charakter (auch wenn der Fürst vom Anfang ihm in nichts nachsteht).

Mein Fazit:

Soweit ich weiß, arbeitet die Autorin schon an Teil 2 und ich bin mega gespannt darauf. Ich werde mir das Buch definitiv kaufen. Die Autorin hat mich begeistert. Das Buch erhält 5 von 5 Sternen.

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berlin, mord, thriller, trauma, entführung

Der Todesprophet

Chris Karlden
Flexibler Einband: 382 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 15.08.2016
ISBN 9783746632322
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Ich habe mich mal wieder in mein Genre gewagt. Thriller. Und dann noch einer meiner liebsten Sorte, denn für mich war er zum großen Teil ein Psychothriller. Ich mag, wenn es an die Nerven geht.

Cover:

Das Cover finde ich sehr spannend. Schon vor dem Lesen ist das Kopfkino bei mir losgegangen. Bei dem Titel und dann eine Spritze auf dem Cover habe ich mir ein Buch à la Todesengel im Krankenhaus vorgestellt. Bekommen habe ich etwas ganz anderes. Zu Thrillern gehört meiner Meinung nach ein farbarmes Cover mit Eyecatchern und das hat dieses Cover geschafft.

Inhalt:

Ben Weidner ist Journalist und ihn plagen auch ein Jahr nach seinen schrecklichen Erlebnissen in Äthiopien Albträume und von Zeit zu Zeit muss er sich mit Blackouts rumschlagen. Seine Frau hat ihn verlassen und sein Job ist nun ein anderer. Im Rahmen einer Recherche zu einem Artikel sagt ihm ein Wahrsager die Zukunft voraus und dass um 2:41 Uhr etwas Schlimmes geschehen wird. Ben schreibt darüber. Und prompt ist er der Hauptverdächtige in einem Mordfall, da genau diese Uhrzeit hier eine wichtige Rolle spielt. Ben sieht nur eine Möglichkeit. Er muss fliehen und versuchen seine Unschuld zu beweisen. Doch der Täter ist gerissen und schreckt auch nicht vor Bens Familie zurück.

Meine Meinung:

Ich liebe Psychothriller. Und Chris Karlden hat es hier geschafft, dass der Leser mit dem Protagonisten Ben leidet. Ich mag Ben. Und ich habe ihn nicht für einen Mörder gehalten. Doch zusammen mit seinen Blackouts und seinen Selbstzweifeln habe ich auch begonnen zu überlegen, ob Ben nicht doch ein Mörder sein könnte und seine Taten dann vergisst. Der Thriller beginnt schon recht rasant. Man erfährt was genau Ben in Äthiopien passiert ist und bemitleidet ihn. Durch diesen Rückblick versteht man auch, warum es Probleme mit seiner Frau und Tochter gibt. Im Laufe des Thrillers erkennt man dann, dass es sich nicht um einen einfachen Mordfall handelt und hinter den Taten ganz andere Motive verborgen sind. Immer mehr Menschen sind im Laufe des Thrillers miteinander verwoben und auch, wenn ich zeitweise Angst hatte, dass der Autor hier den roten Faden aus den Augen verliert, hatte alles am Ende einen Sinn und war wirklich gut durchdacht. Was mir an diesem Thriller besonders gefallen hat ist, dass hier ein „normaler“ Mensch im Mittelpunkt stand und der Thriller nicht, wie es in vielen Thrillern passiert, aus Sicht des Kommissars geschrieben wurde. Zwar spielen diese hier ebenfalls eine Rolle, jedoch sind sie anfangs eher Nebenrollen und kommen erst gegen Ende des Buches mehr zum Vorschein. Zugegebenermaßen muss ich sagen, dass der Thriller zum Ende hin auch ein paar Klischees bedient. Allerdings gibt es heutzutage wohl kaum noch Thriller, in denen es keine Inhalte gibt, die nicht irgendein Klischee bedienen.

Mein Fazit:

Auch den nächsten Thriller von Chris Karlden werde ich definitiv lesen. Ich mag seinen Schreibstil und seine Denkweise.

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bücherreihe, die bücher von umber, gelesen 2012, lieblingsbuch, fantasy

Die Bücher von Umber - Drachenspiele

Paul W. Catanese , Birgit Schmitz
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.11.2011
ISBN 9783551552792
Genre: Kinderbuch

Rezension:


Inhalt:

Im zweiten Teil begeben sich Lord Umber und Happenstance auf weitere spannende Abenteuer auf ihrem Weg zu den Drachenspielen, die von dem König Burgador veranstaltet werden, einem tyrannischen König.

Meine Meinung:

Ich bin sowieso schon verliebt in die Reihe. Da es ein zweiter Teil ist, möchte ich nicht zu sehr auf den Inhalt eingehen, weil ich nicht spoilern möchte. 

ACHTUNG: Kann minimale Spoiler zu TEIL 1 enthalten:

Man erfährt hier mehr über Happenstances Vergangenheit, da mit Umbers Hilfe ein Teil seiner Erinnerung zurückkehrt. Happenstance entwickelt sich weiter und versucht mit seinem neuen Leben und seiner Gabe als Fädenzieher klarzukommen. Allerdings kann er das nicht alleine schaffen und benötigt Hilfe, doch der einzige Mann, der ihm helfen könnte, ein anderer Fädenzieher, ist immer unterwegs und schwer auffindbar und birgt offenbar Geheimnisse. Und dann müssen sie sich auch noch mit König Burgador und seinem Sohn Magador auseinandersetzen.

Die ganze Story ist sehr spannend geschrieben und die Neugier auf die Fädenzieher bleibt erhalten. Man lernt neue Wesen kennen, wie die Bittmichs, die eine äußerst interessante und gefährliche Spezies darstellen. Außerdem bin ich ständig gespannt, welche neuen Erfindungen Umber in diese Welt einführt und ob er es irgendwie schafft in seine Welt zurückzukommen.

Ich liebe diese Bücher einfach. Sie sehen äußerst unscheinbar aus, aber in ihnen kann man Abenteuer, Fantasy, Freundschaft und auch Liebe entdecken und das macht sie besonders.

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Tags: die bücher von umber, drachenspiele, p.w. catanese   (3)
 

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jahreszeiten, fantasy, liebe, jennifer wolf, morgentau

Morgentau - Die Auserwählte der Jahreszeiten

Jennifer Wolf
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.07.2016
ISBN 9783551315953
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Das Cover:

Finde ich einfach wunderschön. Das Mädchen auf dem Cover passt meiner Meinung nach sehr gut zur Protagonistin Maya Morgentau (Der Name ist im Übrigen auch wunderschön). Sie sieht so unschuldig und liebenswürdig aus. 

Zum Inhalt:

Die Menschen leben auf einem kleinen noch bewohnbaren Teil der Erde und verehren die Erdgöttin Gaia. Alle 100 Jahre wird ein Mädchen ausgewählt und sie muss sich zwischen einem der vier Söhne von Gaia, den Jahreszeiten, entscheiden und ist von da an 100 Jahre an diesen gebunden. Eine schwierige Entscheidung. Und dieses Mal trifft es Maya. Doch wird sie sich für die richtige Jahreszeit entscheiden?

Meine Meinung:

Ich habe das Buch zuerst als Hörbuch gehört und dann nochmal als Buch gelesen. Ich war vom Hörbuch und der Erzählerin einfach total begeistert und musste das Buch dann einfach haben und habe es mir gekauft. 

Der Schreibstil ist flüssig. Es ist seltsam, aber der Schreibstil hat in meinen Augen eine gewisse Ruhe ausgestrahlt, was aber keinesfalls heißt, dass hier nicht jede Menge passiert. Und Langeweile kommt definitiv nicht auf. 

Die Protagonistin ist Maya und es ist ein ganz besonderes Jahr. Es wird wieder ein junges Mädchen ausgewählt, um bei der Erdgöttin Gaia zu leben und einen ihrer Söhne zum Mann zu nehmen. Maya glaubt nicht daran, dass sie ausgewählt werden könnte, da sie sich für sehr gewöhnlich hält und beispielsweise ihre beste Freundin sehr viel schöner ist als Maya. Doch Gaia persönlich erwählt Maya und sie muss Abschied von ihrer Mutter nehmen. 

Maya schien mir anfangs eine sehr schüchterne Person zu sein, die sich im Laufe des Buches aber weiterentwickelt und erwachsen wird. Sie übernimmt Verantwortung, entdeckt Gefühle und fängt an die Weltordnung und deren Gesetze in Frage zu stellen. 

Natürlich kommen hier auch Männer vor und das sind die heißbegehrten Jahreszeiten. Schon auf der Erde wird diskutiert, wen ein Mädchen auswählen würde und es wird immer von denselben gesprochen. Der Sommer ist so toll, weil es immer warm ist. Der Frühling und der Herbst sind auch sehr begehrt. Wohin schon lange niemand wollte: zum Winter. Denn hier ist es kalt und niemand will für 100 Jahre frieren. Doch als Maya Nevis, den Winter, kennenlernt, fühlt sie sich von ihm angezogen. Sie versucht ständig ihm näher zu kommen, aber er weicht aus und scheint keinerlei Interesse daran zu haben, dass sich ein Mädchen für ihn entscheidet.

Ich habe bei diesem Buch gelächelt, habe ein paar Tränen vergossen, war entsetzt, war erfreut, habe nicht geglaubt, was ich gelesen habe, habe mit dem Ende nicht gerechnet. Es kam einfach so viel zusammen und es war wunderschön. Ein Buch, was ich auf jeden Fall öfter lesen werde und ich freue mich schon jetzt auf Abendsonne, den zweiten Teil.

Mein Fazit:

Absolut empfehlenswert. Fantasy mit Gefühl. Ich war begeistert. 5 von 5 Sternen.

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gesellschaft, mutterschaft, mütter, kinder kriegen, reue

Regretting Motherhood

Orna Donath , Karlheinz Dürr , Elsbeth Ranke
Flexibler Einband: 260 Seiten
Erschienen bei Knaus, 04.02.2016
ISBN 9783813507195
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ein heikles Thema und wird von der Gesellschaft immer noch ignoriert. Deshalb interessierte mich dieses Buch:

Allgemeine Infos zum Buch:

Geschrieben wurde dieses Buch von der israelischen Soziologin Orna Donath, die auch die Studie „Making a Choice“ über jüdische Frauen in Israel, die keine Kinder wollten, vornahm und im Jahr 2011 veröffentlichte. Sie geht in diesem Buch insbesondere auf die Frauen ein, die nie Mütter werden wollten, es aber aus den unterschiedlichsten Gründen wurden und wie diese damit umgehen.

Meine Meinung:

Das Buch behandelt ein sehr schwieriges Thema und ich, als Frau, die zwar noch keine Kinder hat, sich ein Leben ohne Kinder aber nicht vorstellen kann, ist dieses Thema ein wenig sonderbar. Um ehrlich zu sein konnte ich mir gar nicht vorstellen, dass es Frauen gibt, die nicht gern Mutter sein wollen. Natürlich weiß ich, dass es Frauen gibt, die sich dagegen entscheiden, aber mir blieb immer ein Rätsel warum. Diese süßen kleinen Menschen, die von einem selbst stammen, in denen die eigenen Gene weitergetragen werden, die so viel Liebe brauchen und diese auch zurückgeben: Ich wollte nicht glauben, dass jemand auf so eine Erfahrung in seinem Leben verzichten möchte. Aber ich wollte wissen warum. Und deshalb machte mich dieses Buch so neugierig. Weil ich grundlegend eine andere Einstellung dazu habe.

In diesem Buch kommen Frauen zu Wort, die nur eins oder mehrere Kinder haben, die unterschiedlichen Alters sind (von 26 bis 73 Jahren) und aus unterschiedlichen Gründen nie Kinder wollten und aus den unterschiedlichsten Gründen trotzdem Kinder haben. Den Frauen werden Fragen gestellt und diese beantworten sie in diesem Buch so gut es eben geht, denn manche können es nicht genau erklären.

Interessant fand ich, dass viele Frauen Kinder bekamen, weil die Gesellschaft das verlangt. Man steht einfach unter Druck. Zudem kommen sie aus einer Gesellschaft, in der es als normal gilt, Kinder zu haben (und nicht nur eins). Die Gesellschaft versteht nicht, wenn eine Frau sagt, dass sie keine Kinder möchte. Man muss schon eine sehr starke Frau sein, um dazu zu stehen und sagen zu können: „Ich will kein Kind.“ Und man muss sich als Frau damit abfinden können, ja man muss damit rechnen, von der Familie verstoßen zu werden, wenn man so denkt.

Nach dieser Lektüre habe ich meine Meinung nicht geändert. Ich möchte immer noch Kinder. Aber ich kann ein bisschen nachvollziehen wie schlimm es sein muss, wenn man das nicht will und die Gesellschaft einen trotzdem dazu zwingt. Einige Mütter zwangen sich gute Mütter zu sein. Sie versuchten auf das Kind einzugehen, sie versuchten eine gute Mutter zu sein. Manche Mütter versuchten es gar nicht erst und verließen den Mann und das Kind oder überließen die Erziehung von Anfang an anderen Familienmitgliedern. Es ist erstaunlich wie viel Einfluss die Gesellschaft auf Menschen hat. Es gibt in diesem Buch auch Frauen, die erst nach dem ersten Kind begriffen, dass sie keine Mutter sein wollen.

Eines sagen fast alle Frauen: Sie lieben ihr Kind. Und doch wollen sie keine Mutter sein. 

Diese Aussage scheint ein Paradoxon zu sein, aber wenn man sich damit auseinandersetzt kann man es nachvollziehen. Sie möchten keine Mutter sein. Aber trotz allem lieben sie diesen Menschen, der ihr Kind ist. Viele sagen sie würden die Zeit gerne rückgängig machen und keine Mutter mehr sein, aber sie beziehen es nicht explizit auf ihr Kind. Sie sagen nicht: Ich möchte, dass mein Kind tot ist oder nie gewesen ist. Ihre Aussage bezieht sich nicht auf den Menschen, auf die Person. Und ich muss sagen, dass mir diese Frauen sehr leid tun und ich finde, dass die Gesellschaft es akzeptieren sollte, wenn Frauen keine Mütter werden wollen.

Was mir nicht gefallen hat, ist die Eintönigkeit. Glücklicherweise hat das Buch nur 272 Seiten, worüber ich froh bin, denn ich hatte mit der Zeit das Gefühl, dass sich Aussagen einfach wiederholten. Es gab nichts Neues zu berichten. Und obwohl es am Anfang des Buches gesagt wurde, war ich enttäuscht darüber, dass die Männer nicht zu Wort kamen. Bei Männern scheint es immer okay zu sein, wenn sie kein Vater sein wollen. Wenn Frauen das nicht wollen, dann sind viele Menschen entrüstet. Und für mich ein ganz wichtiger Punkt kam ebenfalls nicht zur Sprache: Die Sicht der ungewollten Kinder. Mich hätte interessiert wie sie damit umgehen, nicht gewollt zu sein. Ich glaube, dass Kinder so etwas spüren.

Mein Fazit:

Ein sehr wichtiges Thema, das in der Gesellschaft gemieden wird. Allerdings gibt es zu häufige Wiederholungen und meiner Meinung nach einfach kein Fazit. Außerdem fehlen mir, die im letzten Absatz genannten Punkte. Deshalb gibt es hierfür leider nur 3 von 5 Sternen.

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liebe, zweiter weltkrieg, krieg, winterhonig, verlust

Winterhonig

Daniela Ohms
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Knaur, 01.04.2016
ISBN 9783426653975
Genre: Romane

Rezension:

Kurzinhalt:

Mathilda wächst in einer Großfamilie auf dem Land auf und lernt schon als Kind den Stalljungen Karl kennen. Mit den Jahren wächst die Zuneigung. Doch abgesehen davon, dass ihr Vater wegen alter Familienfehden Karl nicht akzeptieren würde, hat Karl ein Geheimnis. Dieses Geheimnis ist für ihn gefährlich und kann auch Mathilda in Gefahr bringen.

Cover:

Vom Cover bin ich leider nicht so begeistert. Und ich muss dazu sagen: Das Auge isst mit, nicht nur beim Essen, sondern auch beim Bücherkauf. Und hier ist es so, dass es mir im Buchladen einfach nicht aufgefallen wäre, weil es sehr schlicht und unauffällig ist. Und auch der Titel macht erstmal nicht neugierig, weil mir, wie vermutlich den meisten, das Wort „winterhonig“ nichts sagt und ich vor dem Lesen nicht wusste, was es ist 

Meine Meinung:

Es passiert nicht oft, aber dieses Buch hat es geschafft. Es gab in diesem Buch einige Passagen, die sich gezogen haben. Ich dachte zeitweise: „Ok, das hätte nicht so ausführlich sein müssen bzw. das hätte man auf weniger Seiten zusammenfassen können.“ Aaaaaber… es war nie langweilig. Es hat Spaß gemacht, es hat mich unterhalten. Ich dachte immer das wäre ein Widerspruch in sich, wenn sich ein Buch in die Länge zieht und Spaß, aber hier hat es funktioniert.

Die Geschichte zwischen Mathilda und Karl steht im Vordergrund, aber auch Mathildas Bruder, der den Kontakt zwischen seinem besten Freund Karl und Mathilda erst hergestellt hat, spielt eine wichtige Rolle. Eine sehr wichtige sogar. Durch ihn habe ich gemerkt, dass selbst unscheinbare Nebenrollen eine tragende Rolle spielen können. Warum, verrate ich euch hier nicht, das müsst ihr selbst lesen.

Immer wieder gibt es auch Rückblicke, die von Mathildas schwerer Kindheit erzählen. Als Nachzüglerin in der Familie, voll von Trauer über den frühen Tod ihrer Mutter und seit jeher ein eher bescheidenes Verhältnis zu ihrem Vater, hat Mathilda es nicht leicht. Schon früh muss sie auf dem Hof mitanpacken und als im Krieg nach und nach ihre Brüder in die Wehrmacht eingezogen werden, müssen die Mädchen die schweren Arbeiten übernehmen. Einziger Lichtblick ist Karl, der ihren unstillbaren Durst nach Wissen befriedigt und sie zum Lachen bringt. Ihr zeigt, dass das Leben auch Spaß machen kann, selbst wenn es schlechte Zeiten gibt.

Mir gefallen die Charaktere wirklich sehr. Sie sind sehr vielfältig und jeder ist einzigartig. Selbst augenscheinlich unsympathische Charaktere werden erklärt, bzw. man versteht nach einiger Zeit warum sie so geworden sind und akzeptiert ist. Natürlich nicht mit jedem Charakter: Wir sind hier immer noch im 2. Weltkrieg, wo Machthunger und Gewalt herrscht.

Der Roman ist meiner Meinung nach sehr authentisch und man kann sich wirklich vorstellen, wie das Leben auf dem Land im 2. Weltkrieg gewesen sein muss. Wenn auch von Bomben häufig verschont, so mussten die Menschen trotzdem ihren Beitrag zum vermeintlichen zukünftigen Sieg beitragen. Außerdem hat die Autorin einen sehr flüssigen Schreibstil und ich fand auch das Nachwort sehr interessant. Hier erzählt sie, wie sie überhaupt auf die Idee zur Geschichte gekommen ist und auch, dass ihre Oma einen entscheidenden Beitrag zum Buch geleistet hat und ein Teil des Romans durchaus ihren wahren Kern hat.

Mein Fazit:

Eine unterhaltsame Liebesgeschichte in einer außergewöhnlichen Zeit mit spannenden Charakteren und verschiedensten Emotionen. Mir hat es sehr gut gefallen und erhält deshalb auch 5 von 5 Sternen.

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harry potter, fantasy, hogwarts, theaterstück, magie

Harry Potter und das verwunschene Kind

J.K. Rowling , John Tiffany , Jack Thorne
Fester Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.09.2016
ISBN 9783551559159
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Sehnsüchtig darauf gewartet und schnellstmöglich verschlungen. Das geht nur mit einem Harry Potter.

Es ist anders. Es ist ein Theaterskript. Und wenn ich die vielen schlechten Bewertungen zu dem Buch lese, in denen die Leser überrascht waren, dass es kein richtiger Roman ist, kann ich nur den Kopf schütteln. Es war bekannt, dass es ein Theaterskript ist und kein Roman. Und auch, dass J.K. Rowling hier nicht alleine gehandelt hat.

Cover:

Mir gefallen die Farben und auch der erste Blick aufs Cover. Aber: Mehr nicht. Ich weiß selbst nach dem Lesen nicht so genau, wer hier das verwunschene Kind sein soll und ich verstehe auch nicht, was das Bild auf dem Cover aussagen soll. Ein Junge in einer Art Nest und er sieht nicht gerade glücklich aus. 

Inhalt:

Der neue HP behandelt die drei Freunde Harry, Ron und Hermine eher als Randfiguren und so richtig zum Einsatz kommen sie erst gegen Ende des Buches. Die Hauptfiguren sind hier dagegen Harrys Sohn Albus und dessen Freund Scorpius, Sohn von Draco Malfoy. Eine ungewöhnliche Freundschaft, zumal beide die große Last des Erbes ihrer Väter zu tragen haben. Scorpius versucht Albus vor Dummheiten zu bewahren, doch als dieser den Zeitumkehrer stiehlt, um eine in seinen Augen gute Tat zu vollbringen, kommt es zu Veränderungen in der Zeit. Nun müssen sie versuchen, die Veränderungen wieder hinzubiegen.

Meine Meinung:

Ich hatte mir vorgenommen dieses Theaterskript als eigene Geschichte zu betrachten. Natürlich ist es in einem gewissen Maß eine Fortsetzung, jedoch war mir klar, dass es wenig mit der für uns „realen“ Welt von Harry Potter zu tun haben wird. Ich musste mich wie die meisten erst mal an die Art eines Theaterskripts gewöhnen, aber ich fand mich schnell rein. Anfangs waren es mir zu viele neue Namen, aber auch hier gewöhnt man sich schnell dran. Ich habe mich sehr darüber gefreut Albus und Scorpius kennenzulernen. Und auch, dass sie sich angefreundet haben und man gemerkt hat, dass Albus genauso ein Sturrkopf sein kann wie sein Vater hat mir gefallen. In den Kindern kann man eben doch einen Teil unserer alten Figuren erkennen. Die Story an sich gefiel mir auch sehr gut, wobei ich hier nicht allzu viel verraten möchte. Albus belauscht ein Gespräch zwischen Harry und Diggory, der vom Zeitumkehrer gehört hat und möchte, dass Harry Cedric Diggory zurückholt. Er vermisst seinen Sohn immer noch sehr. Harry lehnt ab, weil er weiß, dass man mit der Zeit nicht spielen sollte, doch sein Sohn sieht das als Chance, etwas Gutes zu tun. Er stiehlt zusammen mit Scorpius den Zeitumkehrer und reist dann zurück zum Trimagischen Turnier. Doch durch diese Tat verändert er die ganze Zukunft, und das nicht zum Guten. Also müssen sie versuchen, die Zeit wieder zurückzuändern. Ich muss zugeben, es ist eine ganz schöne Spielerei. Mir gefiel das Buch sehr gut und als Harry Potter Fan hat es mir wirklich Spaß gemacht endlich wieder die Magie zu spüren und man erfährt auch noch ein paar überraschende Details.

Eine Sache gibt es, mit der ich mich nicht ganz anfreunden kann. Ich finde es seltsam Harry als Vater zu erleben. Klar, es sind einige Jahre vergangen und ich selbst bin nun auch erwachsen, aber ich habe immer noch den Jungen vor Augen und kann ihn mir nicht so gut als Vater vorstellen. Ich finde auch, dass hier die Weasleys eindeutig zu kurz kommen. Sowohl Ginny, die ja eigentlich zur engen Familie von Harry gehört, als auch Ron kommen kaum vor bzw. haben nicht wirklich große Rollen.

Mein Fazit:

Alles in allem ist es ein gelungenes Theaterskript und ich würde gerne mal das Theaterstück in London ansehen (wenn es doch nicht immer ausverkauft wäre und so teuer wäre!). Harry Potter erhält nach all den Jahren von mir auch wieder 5 Sternen.

 

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Tags: harry potter, j.k. rowling   (2)
 

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liebe, dave, katie, julia beylouny, love

Erinner mich an Liebe

Julia Beylouny
E-Buch Text: 348 Seiten
Erschienen bei Forever, 12.08.2016
ISBN 9783958181236
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das Cover:

In Rosa gehalten. Ok, das fand ich schon etwas kitschig und klischeehaft, aber man kann ja noch mehr entdecken. Eine Frau, die liest, ein Mann, der offenbar zuhört und sie sehen sich nicht an. Außerdem eine Gitarre, die eindeutig auf Musik hinweist. Ich muss zugeben die Schriftart gefällt mir hier nicht so gut, aber dafür ist das Cover stimmig zum Buchinhalt.

Zum Buch:

Katie ist Krankenschwester und möchte unbedingt etwas Neues probieren. Sie kommt auf die verrückte Idee im Radio nach einem Job zu suchen. Und dort meldet sich Bayless. Er engagiert sie als Vorleserin. Sie soll ihm vorlesen, während er sich hinter einer Trennwand versteckt. Erst, wenn sie das Buch beendet hat, möchte er sich ihr zeigen. Katie findet es seltsam und spannend zugleich und auch die Geschichte im Buch hat es in sich. Langsam beginnt sie für diesen seltsamen Mann Gefühle zu entwickeln, auch wenn es nicht sein sollte.

Meine Meinung:

Bevor ich mit dem Besten beginne, fange ich lieber von vorne an. Die Charaktere sind mir durchweg sympathisch, bis auf Katies Verlobter. Er scheint sehr selbstsüchtig zu sein und hat einfach nichts Liebevolles an sich. Besonders toll finde ich Katies Freunde. Ihre beste Freundin unterstützt sie in allem und ist offen und ehrlich. Ihr WG-Kumpel ist einfach nur ein bisschen verrückt. Man fühlt sich in der WG einfach selbst wie zu Hause.

Bayless ist wirklich mysteriös und ich war mir anfangs nicht so sicher, was ich von ihm halten soll. Ich stellte mir vor, dass er völlig entstellt sein müsste und Angst vor der Welt hat und sich deshalb in seinem kleinen Zimmer verschanzt. Er ist allerdings absolut sympathisch, offen, neugierig und hilfsbereit.

Als Katie sich entschlossen hatte, für Bayless zu „arbeiten“ und ihm vorzulesen dachte ich zunächst: „Laaaangweilig“. Es kann doch nicht spannend sein ein Buch zu lesen, in dem ein Buch vorgelesen wird. Doch auch die Geschichte im Buch des Buches hat mich fasziniert und war wirklich spannend. Ich habe gehofft und mitgelitten. Ich war sauer. Und das interessante war zu erfahren, was Bayless und Katie von dieser Geschichte hielten. Sie unterhalten sich darüber, stellen Vermutungen auf. Ich konnte teilweise Katie und dann wiederum Bayless absolut verstehen ud deren Meinung nachvollziehen.

Und dann kam diese HAMMER-Wendung. Ich muss wirklich sagen: Gut gemacht Julia. Zugegeben, im Anschluss dachte ich mir, dass ich es hätte wissen müssen und bei genauerem Hinsehen hätte es einfach Klick machen müssen. Obwohl ich auch sagen muss, dass es schon am Anfang eine Stelle im Buch gab, bei der ich glaubte, es wissen zu können. Ich würde euch so gerne von der genialen Wendung erzählen, aber ich würde dazu euch die Spannung nehmen. Lest es also selbst.

Ich kann nur so viel sagen: Irgendwie war ich einen Augenblick wie erstarrt und ich konnte es einfach nicht glauben! Und doch hat alles Sinn gemacht.

Mein Fazit: Eine romantisch, verwirrende Liebesgeschichte zweier Menschen, die einfach zusammen gehören. 4 von 5 Lesezeichen.

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thriller, spannend, jugend, nervenkitzel, spie

play2live

Kirsty McKay , Frank Böhmert
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 18.03.2016
ISBN 9783551520838
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Um ehrlich zu sein konnte ich mit dem Cover nicht viel anfangen. Bei der Betrachtung des Covers dachte ich zuerst, dass es hier um ein Spiel im Internet geht und ein Jugendlicher die Realität aus den Augen verloren hat und denkt, das Spiel sei real und setzt es um. Aber hier geht es um etwas anderes. Den Titel finde ich gut getroffen und die Farben passen wirklich toll zum Buch. Ich finde, dass es im Buch einige düstere Stellen gibt.

Das Buch spielt auf einer Insel, auf der es nur ein Eliteinternat gibt, in das Eltern ihre genialen Kinder hinschicken. Auch Cate verbringt ihre Schulzeit dort, auch wenn sie weiß, dass sie nicht mit den Oberschlauen mithalten kann. Zumindest Kunst interessiert sie und ihr Kunstlehrer versucht sie zu fördern. In ihrem dritten Jahr kann Cate es nicht glauben: Sie ist eine der Auserwählten. Sie darf am geheimen Spiel „Killer“ teilnehmen und gehört von nun an zur Gilde. Es gibt bei diesem Spiel einen Meister, 12 Spieler und einen Killer. Wer es schafft, den Killer zuerst zu erraten und noch nicht getötet wurde, gewinnt das Spiel. Es wird von Lehrern geduldet, da dabei normalerweise niemand zu schaden kommt, auch wenn es den ein oder anderen Streich gibt. Doch dieses Jahr ist alles anders. Einer der 12 Mitspieler hat es auf Cate abgesehen und will ihr etwas antun. Aber warum? Und kann sie das Geheimnis um den Killer rechtzeitig lüften bevor noch andere Schüler zu Schaden kommen?

Die Idee dieses Buches finde ich echt gut. Besonders gefiel es mir als plötzlich Cates Freund aus Kindertagen in der Schule auftaucht. Er lässt alte Zeiten wieder aufleben und scheint wirklich ein toller Typ zu sein. Er sieht gut aus, ist charmant, witzig und ein wirklich guter Freund. Er möchte Cate unbedingt helfen, den Killer ausfindig zu machen und gerät dabei selbst ins Visier des Killers. Mir gefiel, dass das ganze auf einer Insel spielt. Die Landschaft wird sehr gut beschrieben und man kann sich die Insel total gut vorstellen. Ich habe manchmal das Gefühl gehabt den Wind in meinen Haaren zu spüren und die salzige Luft zu riechen (und nein, ich lebe nicht am Meer und habe draußen gesessen und gelesen ). Das Internatsgelände, der Wald, das Meer, die geheimnisvollen Höhlen, in denen die Gilde ihre Treffen abhält. Das alles passt toll zusammen und man spürt beim Lesen einfach diese Stimmung. Die Charaktere hatte ich mir anfangs etwas anders vorgestellt. Vielleicht habe ich da auch an typische Klischees gedacht und geglaubt, dass dort alle Jugendlichen mit Nerdbrille und hochintelligentem Gequatsche herumlaufen. Aber es sind nun mal ganz normale Jugendliche. Vaughn, Cates Freund aus er Kindheit, bringt durch seine Idee, ein eigenes Internetforum für das Spiel zu eröffnen, zusätzlich Fahrt ins Spiel.

Ich muss zugeben, dass es auch Stellen gab, die mich gelangweilt haben, weil sie sich irgendwie gezogen haben, aber dass ich tatsächlich überrascht war, als ich erfuhr wer der Killer ist, beweist mir, dass es für mich doch ein gutes Buch ist. Denn das ist mir wichtig: möglichst lange miträtseln zu können und trotzdem keine Ahnung zu haben, wer der Killer ist.

Der Schreibstil ist wirklich schön, insbesondere wenn man bedenkt, dass es ein Buch für Jugendliche ist. Ich konnte es zügig lesen und man bleibt durch die vielen Vorkommnisse am Ball. Und man fiebert nicht nur im Spiel mit. Ich habe gehofft, dass Cate und Vaughn vielleicht ein Paar werden, habe gehofft, dass Martin, der in Cate verliebt ist, keine Chance bei ihr hat, obwohl er mir trotzdem leidtat und habe mich gefreut, dass Cate Alex, den Meister des Spiels, trotz des Kusses offenbar als Mann ausgeschlossen hat, was ihn als den allseits beliebten Jungen bestimmt getroffen hat. Und trotzdem war ich mir unsicher wen sie nun „wählt“.

Alles in allem hat das Buch wirklich für gute Unterhaltung gesorgt und ich kann es besonders Jugendlichen weiterempfehlen.

Mein Fazit: 3,5 von 5 Sternen.

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Tags: spannung   (1)
 

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stefanie hasse, fantasy, bücher, liebe, elemente

BookElements - Die Magie zwischen den Zeilen

Stefanie Hasse
Flexibler Einband: 232 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.09.2015
ISBN 9783551300423
Genre: Fantasy

Rezension:

Wollt ihr ein Buch über Bücher lesen? Wenn ihr Leseratten seid, dann kann die Antwort nur „Ja, ich will“ lauten.

Ich habe lange gebraucht, bis ich dieses Buch zur Hand genommen habe. Gekauft letztes Jahr auf der Buchmesse in Frankfurt und Stefanie Hasse hat es sogar signiert. Und trotzdem hat mich die Lust auf dieses Buch nicht gepackt. Und das, obwohl ich total auf Bücher stehe, in denen es um Bücher geht.

Lin ist eine Wächterin und beherrscht das Element Wind. Als Wächterin ist es ihre Aufgabe die Buchfiguren, die Nacht für Nacht von eifrigen Lesern und Leserinnen aus den Büchern herausgelesen werden, einzufangen. Denn in unserer Welt können sie gefährlich sein und sind zudem meist hilflos. Für dieses Schicksal muss Lin jedoch ein Hobby aufgeben: Das Lesen. Denn es ist zu gefährlich für einen Wächter. Und doch hat sie einen Schwachpunkt und liest in einem ungewöhnlichen Buch. Es ist alt und sie verliebt sich in den Protagonisten Zac. Doch im realen Leben ist da noch Ric. Er ist ein Feuerelement. Wie Gegensätze sich doch anziehen können..

Lins Entwicklung in diesem Buch gefällt mir sehr gut, weil sie während des Buches erwachsener zu werden scheint. Ich mag sie, auch wenn mir manchmal ihre Schwärmereien von Zac und ihre Genervtheit (gibt es das Wort?) von Ric auf die Nerven gehen. Und was hält Ric eigentlich von Lin? Ric scheint ein sehr cooler Typ zu sein, den die Frauen umschwärmen. Und dann ist da noch sein tolles Auto: ein Diablo. Mit Flügeltüren, 5-Punkt-Gurten und einer starken Maschine. Und Ric scheint unnahbar zu sein und zeigt nie Gefühle. Das kann ja was werden. Und dann ist da noch Ty, die beste Freundin und Mitbewohnerin von Lin. Ty ist eine tolle Freundin, immer für Lin da und natürlich hat sie immer gute Ratschläge zur Hand. Außerdem ist sie in Lins Geheimnis, dass sie eine Wächterin ist, eingeweiht. Doch Ty verbirgt ein schlimmes Geheimnis.

Mir gefiel die Vorstellung sehr gut, dass Figuren aus Büchern herausgelesen werden können. Je mehr Emotionen ein Leser in eine Figur steckt, desto wahrscheinlich ist es, dass diese Figur in unserer Welt erscheint. Aber seien wir mal ehrlich: Möchte jemand eine böse Hexe aus Hänsel und Gretel hier haben? Oder gar einen Vampir oder einen Werwolf? Natürlich gibt es auch „nette“ Figuren wie Dornröschen oder der Prinz auf dem weißen Pferd, aber würden die in unserer Welt zurecht kommen? Ich bezweifle das stark. Die Idee ist allerdings sehr cool. Und hier sehr gut umgesetzt. Ich möchte nicht auf die Intrigen in diesem Buch eingehen, weil ich euch nicht zu viel verraten will. Nur so viel: Der Kampf zwischen Wächtern und Buchfiguren hat gerade erst begonnen.

Mein Fazit: Viel Spannung, viele Emotionen und ein roter Faden, der alles sehr real macht und man wünscht sich teilweise dort zu sein.

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Tags: bücher, magie, stefanie hasse   (3)
 
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