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150 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 65 Rezensionen

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Uns gehört die Nacht

Jardine Libaire , Sophie Zeitz
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 25.07.2018
ISBN 9783257300727
Genre: Liebesromane

Rezension:

Schonungslos ehrlich, manchmal bis über die Schmerzgrenze

Was als Affäre angefangen hat, entwickelt sich zwischen Jamey, der das typische gelangweilte Oberschichten-Söhnchen ist, und Elise, die aus einem zerrütteten Elternhaus im Drogenmilieu stammt, zu einer alles überschattenden, zerstörerischen Liebe, die beinahe an Sucht grenzt. Schon ganz zu Beginn steht über allem die Frage, ob diese Geschichte jemals gut ausgehen kann.

Das Buch beschreibt in bruchstückhaften Episoden das Kennenlernen, die Affäre und die sich entwickelnde Liebesgeschichte der beiden Protagonisten, die dabei aber seltsam distanziert bleiben. Die Geschichte hat es überhaupt nicht geschafft, mich auf emotionaler Ebene zu überzeugen, auch wenn die Gefühlswelt der beiden Protagonisten ausführlich dargestellt ist.

Der Sprachstil ist manchmal sehr direkt, an manchen Stellen schon beinahe zu vulgär und obszön, Beschreibungen wirken dagegen manchmal überhöht bildhaft und angestrengt künsterisch („Die Luft ist frisch und kalt, gesättigt von Smog und Meer und Tannennadeln, wie ungeschmolzenes Wachs“ (S. 44), „Ein verästelter Blitz auf einem Großstadtdach gleißte mit schmutzigem Licht, …, wie ein Vogel, der in die Welt fliegt“ (S. 97)), was oft gestellt und unwirklich klingt. Es kommt dadurch irgendwie kein richtiger Lesefluss zustande.

Alles in allem wirkt das Buch bemüht und steif, die Sexszenen sind so angelegt, dass sie schockieren sollen und lassen einen als Leser irgendwie peinlich berührt zurück. War der Roman zu Beginn aufgrund seiner Andersartigkeit noch faszinierend, wurden die ausschweifenden Beschreibungen ab circa der Mitte nur noch ermüdend.

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176 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

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Racheopfer

Ethan Cross
E-Buch Text: 94 Seiten
Erschienen bei Bastei Entertainment, 02.10.2013
ISBN 9783838747163
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Racheopfer

Ackermann jr. ist wegen mehrfachen Mordes verurteilt worden und sitzt in einem Hochsicherheitsgefängnis ein. Schon in der ersten Szene lernt der Leser, dass er es nicht mit einem „normalen“ Serienmörder zu tun hat, sondern dass Ackermann kaltblütig und sehr gerissen ist und außerdem über eine unglaubliche Beobachtungsgabe und Anpassungsfähigkeit verfügt. Genau diese Eigenschaften machen ihn so gefährlich, aber auch zu einem begehrten Forschungsobjekt für Dr. Kendrick, der mithilfe von Korrekturen im Hirn Psychopathen heilen will. Als Ackermann dann in die Anstalt von Dr. Kendrick verlegt wird und dort auf eine alte Bekannte trifft, die noch eine Rechnung mit ihm offen hat.

Dieser Kurzthriller aus der Feder von Ethan Cross verspricht laut Klappentext die Vorgeschichte von Serienkiller Francis Ackerman jr. Wenn man mit dieser Erwartung an das Buch herangeht, wird man enttäuscht werden. Man erfährt über die Kindheit/Jugend von Ackermann nicht mehr, als man nach dem ersten Buch der Shepard-Reihe nicht sowieso schon weiß. Es ist in keinster Weise die Erklärung dafür „wie das Töten begann“, sondern erzählt lediglich eine Episode aus Ackermanns Leben, als er schon für mehrfachen Mord verhaftet wurde und im Gefängnis sitzt. Was dieses Buch aber ist, ist ein unterhaltsamer Kurzthriller für alle, die Francis Ackermann jr. noch nicht kennen und so den Einstieg in die Reihe suchen oder aber ein kurzer Appetithappen für alle eingefleischten Fans der Reihe. Der Schreibstil ist typisch für Ethan Cross, er liest sich flüssig, die Spannung wird aufgebaut, ohne dass es an irgend einer Stelle zu Längen kommt und die Charakterisierung von Ackermann fällt so aus, dass man ihn als Leser unglaublich faszinierend findet. Die Tatsache, dass Cross es schafft, dass einem als Leser dieser grausame, kaltblütige Serienmörder (beinahe) sympathisch wird, spricht für sich. Ein Kritikpunkt in der Geschichte ist Jenny, die zu naiv, zu unüberlegt handelt, um in irgend einer Weise ein würdiger Gegner für Ackermann zu sein, sodass sich das Katz-und-Maus-Spiel zwischen den beiden nicht so richtig entfalten kann. Da hätte ich mir eine etwas raffiniertere Persönlichkeit gewünscht. Auch Dr. Kendrick und seine Forschung am Gehirn von Schwerverbrechern bleiben eher blass, sie ist nur Rahmenprogramm für die „Ackermann-Show“, obwohl sie definitiv Stoff für mehr geboten hätte. Das mag der Kürze des Buches (etwa 150 Seiten) geschuldet sein, bewirkt aber auch, dass dem Ganzen „das gewisse Etwas“ fehlt. Dem ganzen Kurzthriller fehlt etwas die Raffinesse, die man sonst von Ethan Cross gewöhnt ist, und vieles wird so schnell und so überhastet abgearbeitet, dass einige Handlungen und Entscheidungen total unlogisch sind. Manche Details der Geschichte sind sehr vorhersehbar, andere nicht richtig ausgearbeitet.

Fazit: Punktabzug gibt es erstens einmal für den Klappentext. Selten einen so irreführenden und unpassenden Text zu einem Thriller gesehen, dem jeder Bezug zum tatsächlichen Inhalt fehlt. Trotz einiger Schwächen ist der Kurzthriller gut zu lesen und macht Lust auf mehr (vorallem weil ich ja weiß, dass Ethan Cross es noch besser kann!).

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104 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 63 Rezensionen

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Immer wenn du tötest

B. C. Schiller
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Penguin, 14.05.2018
ISBN 9783328101635
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Immer wenn du tötest

Ein neuer Fall für eine besondere Ermittlerin: Weil Freya von Rittberg, die Hauptverdächtige in einer Reihe von bizarren Morden scheinbar von höchster Stelle geschützt wird und die Polizei ihr die Verbrechen nicht eindeutig zuordnen kann, soll Targa Hendricks in das Umfeld der Künstlerin eingeschleust werden. Je näher Targa der exzentrischen Freya kommt, die ihre Gemälde mit dem Blut ihrer Anhänger malt, umso mehr erfährt man auch als Leser von ihrer traumatischen Vergangenheit. Aber wie weit geht ihre Obsession? Reicht es ihr tatsächlich aus, dass ihre Fans für sie bluten oder geht sie weiter?

Wer ungewöhnliche Ermittler und krankhafte Täter mag, der ist mit diesem Thriller bestens beraten. Besonders für dieses Genre ist, dass sehr früh feststeht, wer der Hauptverdächtige ist und sich der Thrill hauptsächlich darüber aufbaut, dass sich ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen den beiden Protagonisten entwickelt. Beide Protagonisten sind starke Frauenfiguren, die beide extrem von ihrer Vergangenheit geprägt sind. Während Targa, anschließend an den ersten Band, versucht, das Geheimnis ihrer Vergangenheit zu lösen, verwendet Freya ihre als Rechtfertigung für ihre Andersartigkeit. Dem Autorenduo ist es sehr gut gelungen, diese Vergangenheiten in Rückblenden, Erzählungen und Erinnerungen in den Text einzuflechten, ohne dass es den Fortgang der Geschichte behindet.

Trotz aller Brutalität und Krankhaftigkeiten in diesem Thriller gibt es auch recht lustige Szenen, nämlich immer dann, wenn Targa, die Probleme mit sozialen Kontakten hat, versucht, sich wie ein „normaler“ Mensch zu verhalten. Da sie sich die Umgangsformen allerdings erst in Recherchen anlesen muss, wirken ihre Versuche unbeholfen und bizarr, sodass man als Leser das eine oder andere Mal schmunzeln muss. Diese Versuche machen aber Targa umso liebenswürdiger.

Der Schreibstil wirkt manchmal etwas abgehackt, was einerseits Beschreibungen etwas weniger bildlich werden lässt, an anderen Stellen aber ganz gut passt, wenn es zB zum Ende zu immer rasanter dem Showdown entgegen geht, entsteht dadurch eine Art atemlose Spannung. Die Geschichte besteht aus drei Handlungssträngen, die nach und nach geschickt zusammen geführt werden, auch wenn bei einem eine Meiner Meinung nach überflüssige Person auftaucht. Pfleger Niklas bringt die Geschichte für mich in keinster Weise weiter und hat mich auf Dauer eigentlich eher genervt. Die Charakterbeschreibungen sind meist schlüssig, aber auch etwas unpersönlich, was im Fall von Targa ihre „Sozialprobleme“ unterstreicht, aber im Fall von Freya hätte ich mir fast etwas mehr „Einblick“ gewünscht, weil sie doch durch Widersprüche geprägt ist und es interessant gewesen wäre, wie sie die vor sich selbst erklärt.

Bei diesem Thriller handelt es sich um den zweiten Band einer Reihe, der aber auch gut ohne den Vorgänger gelesen werden kann. Aber auch Fans der Reihe kommen auf ihre Kosten, da einige Charaktere des ersten Bands auch hier wieder vorkommen.

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84 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 73 Rezensionen

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Der einsame Bote

Gard Sveen , Günther Frauenlob
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 08.06.2018
ISBN 9783471351505
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Thommy Bergmann will sich nicht damit abfinden, dass die vermisste Amanda als tot gilt. Auch den Tod ihres Mörders Farberg zweifelt er an, da die DANN-Analyse des verbrannten Leichnams noch ausstehen. Daher beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln, um während der Ermittlungen auf alte Verdächtige und neue Bedrohungen zu stoßen.
Ohne die Vorgänger zu kennen, macht es wenig Sinn, diesen Kriminalroman zu lesen, aber auch, wenn man davon absieht, dass einem als Leser viele Vorinformationen fehlen, wirken die Ermittlungen oft chaotisch, neue Erkenntnisse und Verdächtige scheinen oft willkürlich und zufällig aufzutauchen und die Entscheidungen, die sowohl der Hauptagierende Kommissar Thommy Bergmann, wie auch Bergmanns Kollegin Bech machen, sind so oft irrational und nicht nachvollziehbar (warum muss sie zB alleine ins Haus des Verdächtigen gehen? Was soll der komplette Alleingang von Bergmann? Und warum muss eine Prosituierte mit von der Partie sein, wenn er auf den Hof eines Hauptverdächtigen fährt?). Der Eindruck des Chaotischen wird noch dadurch verstärkt, dass die Kapitel sehr kurz sind und daher irgendwie gehetzt wirken und es ohne erkennbares System zu Perspektivwechseln kommt. Die Idee hinter der Geschichte ist sehr gut und auch an Grausamkeit und menschlichen Abgründen wurde nicht gespart, aber insgesamt wirkt die Ausführung fast lieblos. Der Schreibstil ist aber eigentlich ganz angenehm, sodass sich das Buch ziemlich schnell durchlesen lässt, obwohl die Spannung etwas fehlt. Vielleicht für Fans der Reihe um Thommy Bergmann ganz interessant zu lesen, um einen Abschluss zu den vorhergegangenen Büchern zu haben, aber nicht unbedingt ein Buch, dass ich weiter empfehlen würde.
Sehr schade, vor allem, weil ich vom ersten Band der Reihe nur gutes gehört habe…

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44 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

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Das Finkenmädchen

Nicole Trope , Carola Fischer
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 25.05.2018
ISBN 9783404176823
Genre: Romane

Rezension:

Bei diesem Buch fällt einem zuerst einmal sofort das Cover auf. Es ist wunderschön und verspielt, aber total irreführend. Man erwartet irgendwie ein fröhliches, leichtes Buch und das ist hier ganz und gar nicht der Fall. In diesem Buch geht es um ein sehr wichtiges Thema und ich finde es wahnsinnig gut, dass es hier angesprochen wird. Und dass es aus zwei ganz unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird, die beide gleichermaßen ungewöhnlich sind. Bei beiden Perspektiven wird sehr einfühlsam aus der Opfersicht erzählt. Also nicht vom Cover irreführen lassen, aber trotzdem unbedingt lesen! Das ist kein Roman für zwischendurch, sondern einer, mit dem man sich beschäftigen muss, der nachhallt.

Als Rose in das Gefängnis verlegt wird, in dem auch Birdy ihre Strafe absitzt, scheint sie sich an diese nicht erinnern zu können. Birdy aber trägt eine Wut und einen Hass auf Rose in sich, seit sie ein kleines Mädchen ist. Sie will Rose an sich erinnern, an die Fehler die sie gemacht hat, als sie noch ihre Nachbarin war. Sie will sie dafür büßen lassen, dass sie ihr nicht geholfen hat, als sie die Chance dazu hatte. Nach und nach erfährt man als Leser in Rückblenden und Erinnerungsfetzen, was damals vorgefallen ist und auch, was seither passiert ist, warum beide Frauen im Gefängnis sind.

Besonders ist der Charakter von Birdy. Sie wird sehr kindlich, beinahe naiv dargestellt, ist aber so voller Wut, dass es zunächst nicht ganz leicht fällt, sie sympathisch zu finden. Sie ist geistig zurückgeblieben und Nicole Trope gelingt es mit ihrem Schreibstil, der in Kapiteln, in denen Birdy erzählt, einfach gehalten ist, diese Eigenschaft von ihr glaubhaft zu vermitteln. Schon auf den ersten Seiten lernt man Birdy als jemanden kennen, der „ schlau genug [ist], zu wissen dass [sie] langsam [ist] (S.8). Bei ihr scheint „die Tür zu ihrem Gehirn immer offen zu stehen“, was sie zu einem noch leichteren Opfer macht als andere Kinder, weil ihren Aussagen noch weniger Glauben geschenkt werden als denen der anderen. Sie scheint das Geschehene auch weniger prozessieren zu können wie andere Betroffene und die Darstellung ihrer Gedanken, ihrer Erinnerungen und ihrer Wut lassen einen als Leser geschockt, sprach- und hilflos zurück.

In den Kapiteln, in denen Rose in der Ich-Perspektive erzählt, ist die Sprache gewählter, komplexer und hochtrabender, sodass der Unterschied der beiden Charaktere schon durch den Schreibstil deutlich wird. Dennoch ist es gerade zu Anfang etwas schwierig, herauszufinden, wer in welchem Kapitel gerade spricht, eine kurze Überschrift hätte da vielleicht nicht geschadet, aber man findet als Leser sehr schnell den Rhythmus heraus.

Rose wird zunächst eher als ein mütterlicher Typ dargestellt und man fragt sich lange, wie die Tat, die sie angeblich begangen haben soll, mit ihrem zivilisierten Auftreten in Einklang gebracht werden soll. Nach und nach zeigt sich, dass sie sehr unselbstständig ist und von ihrem Mann auch bewusst so unselbstständig gehalten wurde. Auch sie legt eine Naivität und Blauäugigkeit an den Tag, vor allem, wenn es um ihren Mann Simon geht. Sie scheint bewusst die Augen verschlossen zu haben, um ihr Leben nicht zu gefährden und ja nichts von ihrem Lebensentwurf in Frage stellen zu müssen. Die Beschreibungen, die sie von Simon gibt, sind zwar nur subjektiv, zeigen aber doch, dass er einen Großteil der Schuld daran trägt, dass sie geworden ist, wie sie ist. Sie hat diesem Mann blind vertraut und ihr ganzes Leben auf ihn ausgerichtet. Als das dann zu zerbrechen droht, weigert sie sich sehr lange, die Augen zu öffnen. Man verzweifelt während des Lesens beinahe an ihr. Man möchte sie schütteln und sie anschreien, dass wegschauen nur dem Täter/den Tätern hilft, andererseits hat man natürlich Mitleid mit ihr, da ihr ganzes Leben auseinanderbricht und sich alles als eine Lüge und Täuschung herausstellt. Als dann langsam feststeht, was passiert ist, fragt man sich, warum sie nicht endlich die Wahrheit sagt, wen sie zu schützen versucht.

Ein kleiner Kritikpunkt: Die beiden Töchter von Simon sind sehr spannende, da sehr unterschiedliche Charaktere, daher hätte ich gerade bei den beiden noch gern gelesen, wie sie am Ende mit der Situation umgehen. Schade, dass dazu wenig erwähnt wird, aber natürlich liegt der Fokus des Romans vor allem auf den Charakteren Birdy und Rose.

Ein packender Roman über Kinder, die um ihre Kindheit betrogen werden. Über Wut, Rache und die Macht der Versöhnung. Aber auch viel mehr als das: Ein Roman darüber, wie leicht etwas übersehen wird, wie leicht wir uns von Menschen täuschen lassen und wie bereitwillig wir manchmal die Augen verschließen. Ein Thema, dass so aktuell ist und so öffentlich diskutiert wird wie selten, wird in dem Roman sehr einfühlsam aus einer gänzlich anderen, oft vergessenen Perspektive erzählt.

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222 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 113 Rezensionen

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Nichts ist gut. Ohne dich.

Lea Coplin
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.04.2018
ISBN 9783423717786
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Jana und Leander haben sich seit 6 Jahren nicht mehr gesehen. Nicht mehr, seit Janas Bruder bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, bei dem Leander den Wagen gefahren ist. Trotz Freundschaft mit Jana ist Leander damals ohne eine Erklärung aus ihrem Leben verschwunden. Weder Jana noch ihre Eltern und ihre Schwester haben mit dem Verlust des Bruders richtig umgehen können und jeder der vier bleibt auf seine Art und Weise verkorkst zurück. Als dann Leander wieder auftaucht und auch noch Kontakt zu Jana sucht, ist ein Gefühlschaos natürlich vorprogrammiert. Inwieweit kann eine Freundschaft so eine Schuld überleben? Reißen alte Wunden wieder auf? Und welchen Grund hat Leander, so plötzlich wieder zurückzukommen?

Bei dem Roman handelt es sich eher um einen Jugendroman und das merkt man auch an der einfachen, schnörkellosen Sprache. Aber dadurch lässt sich das Buch sehr schnell und flüssig lesen. Die Gefühle sind sehr schön eingefangen. Man kann als Leser die Zerrissenheit der beiden Hauptprotagonisten, aus deren Sicht abwechselnd geschrieben ist, die ganze Zeit spüren und auch einige Nebencharaktere sind sehr schön ausgearbeitet, vor allem Leanders Mutter und Marie, Janas Schwester. Bei der finde ich das Verhalten, wie sie mit dem Tod des Bruders umgeht sogar noch etwas besser als Janas Reaktionen. Marie versucht, alles zu verdrängen und irgendwie mit ihrem „bisherigen“ Leben weiter zu machen, während Jana komplett planlos durch ihr Leben treibt und scheinbar gar nichts mehr mit sich anzufangen weiß, was mir selbst leider nicht so ganz verständlich war. Wenn ich mir überlege, dass ein naher Verwandter so früh gestorben wäre, würde ich wahrscheinlich eher versuchen, das Leben auszukosten, wo es nur geht, während sich Jana gar keinen Spaß mehr zu gönnen scheint, aber Menschen sind nun mal verschieden und reagieren unterschiedlich auf Verluste, von dem her war es nicht unrealistisch, das Jana so reagiert haben könnte. Ihre Art ist mir dadurch leider etwas unsympathisch geworden, auch, weil sie dazu noch sprunghaft ist, wenig über ihre Handlungen nachzudenken scheint und fast nie die Konsequenzen bedenkt, die ihre Aktionen auch für andere Menschen in ihrem Leben haben. Ich würde sie jetzt nicht gerade als egoistisch bezeichnen, aber doch als sehr unbedacht. Sie gibt sich rebellisch und soll wohl auch als stark und kämpferisch rüber kommen, aber dadurch, dass sie allen Konfrontationen aus dem Weg geht und sich versteckt (zB der Brief ect.), wirkt ihr Charakter nicht durchgängig. Auch über ihr Alter bin ich beim Lesen kurz gestolpert. Sie ist zu der Zeit 18, die Beschreibungen passen meist ganz gut oder lassen sogar noch auf einen jüngeren Menschen schließen, aber ihre Lebensumstände (sie hat Abi gemacht und jobbt SEITHER, was so dargestellt ist, als dauere dieser Zustand schon zu lange an), passen nicht ganz dazu.

Leander dagegen, der zweite Hauptcharakter, war mir sehr sympathisch, vor allem auch in seinen Nachrichten, die immer mal wieder in den Text eingestreut waren. Die Dialoge, die Jana und Leander dort führen, waren aus meiner Sicht sehr gelungen, mal witzig, mal etwas nachdenklicher, aber immer sehr schön zu lesen und irgendwie mehr Gespräch als es die face-to-face-Gespräche der beiden jemals waren. Der einzige kleine Kritikpunkt an Leander ist, dass ich die Anziehung, die Jana auf ihn ausübt, vor allem zu Beginn nicht ganz verstanden habe, da wird mMn zu schnell von Schuldgefühl auf Verliebtheit umgeschaltet, aber das gibt sich im Laufe des Romans. Besonders war auch der Umgang, den er mit seinen Mitbewohnern hat, die beide eine interessante und eigenwillige Persönlichkeit haben und mit seiner Mutter.

ES gibt aber auch durchaus Beziehungen im Roman die zu kurz kommen oder gar nicht beleuchtet werden, wodurch viel Potential verschenkt wird (zB. Leander und sein Vater, Jana und ihre Mutter).

Das Ende des Buches war nicht sonderlich überraschend, kam mir aber etwas abrupt vor, auch weil so viele Dinge unausgesprochen zwischen ihnen bleiben. Ich fand es zwar richtig schön, dass Leanders Mutter quasi noch mal einen Auftritt bekam, und einen so beinahe poetischen noch dazu, und dass das Ende, wie die ganze Geschichte der beiden nicht so superkitschig dargestellt wurde wie in vergleichbaren Büchern des Genres (leider) oft üblich, aber ein paar mehr Seiten hätten dem ganzen am Ende nicht geschadet.

Insgesamt ein schönes Jugendbuch mit einem nicht ganz alltäglichen Thema, das an manchen Stellen die Gefühle, die Zerrissenheit und auch die Schuldgefühle ganz gut aufgreift, dem aber gleichzeitig an anderen Stellen die Tiefe fehlt. Ich hätte mir ein bisschen mehr Aufarbeitung gewünscht. Absolut gelungen ist der Schreibstil, der sich locker lesen lässt und es dadurch schafft, dass man das Buch in einem Stück durchlesen möchte, auch wenn das Thema wenig überraschendes bereithält. Von mir gibt’s 3.5 Sterne.

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51 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

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Die Arznei der Könige

Sabine Weiß
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 29.03.2018
ISBN 9783404176465
Genre: Historische Romane

Rezension:

Nach dem Tod ihres Mannes und ihres Sohnes will Jakoba eigentlich ins Kloster eintreten und dort als Heilerin Menschen helfen, doch ihr Bruder hat andere Pläne für sie. Um sich finanzielle Vorteile zu verschaffen, verheiratet er sie mit einem brutalen Mann. Als sie sich wehrt, muss sie fliehen. Unerwartete Hilfe bekommt sie dabei von Arnold und Mona. Arnold ist Heiler und Theriakkrämer, Mona, seine Frau, umgibt eine exotische Ausstrahlung. Jakoba möchte von Arnold lernen und begleitet den reisenden Heiler bis nach Venedig. Doch sie wird in  Auseinandersetzungen hineingezogen, die mit ihr eigentlich gar nichts zu tun haben. Sie flieht weiter nach Paris, um dort zu arbeiten, doch auch dort stößt sie auf Schwierigkeiten. Kann sie trotzdem ihren Weg finden?

Ausgangspunkt der Geschichte ist die Erwähnung einer Heilerin namens Jakoba die Glückliche aus Deutschland in Gerichtsakten in Paris. Sabine Weiß webt um diesen Prozess eine komplette Lebensgeschichte, wie sie sich möglicherweise zugetragen haben könnte. Dabei flicht sie geschickt historische Tatsachen und Bräuche, Gewohnheiten und damaligen Wissensstand mit ein, sodass man als Leser ein lebhaftes Bild vor Augen hat und durchaus etwas über die Lebensumstände der damaligen Zeit lernen kann. Besonderes Augenmerk liegt dabei natürlich auf der Medizin und Heilkunst im 14. Jahrhundert, zusammen mit Jakoba lernt der Leser, was damals bekannt war, wie welche Krankheit behandelt wurde, aber auch viel über den Aberglauben und die Einschränkungen, mit denen zu kämpfen war.

Viele Elemente der Geschichte sind nicht neu und lassen sich so oder so ähnlich auch in vielen anderen historischen Romanen finden (die Heilerin, die Selbstbestimmung der Frau, geheimnisvolle Orden, ect.), ergeben aber alles in allem ein stimmiges Bild.

Die Charaktere waren alle glaubwürdig angelegt und vor allem die Entwicklung von Jakoba war interessant mitzuerleben. Was ihr zu Beginn an Selbstbewusstsein und Kampfgeist fehlt, eignet sie sich im Laufe ihrer Reise nach und nach an und zusammen mit ihrer Neugierde und dem Verlangen zu helfen entsteht das Bild einer starken Frau. Besonderes Highlight sind die beiden Nebencharaktere Arnold und Mona, die mit besonderer Sorgfalt entworfen sind. Beide haben ihre Geheimnisse und das Leben hat ihnen beiden das eine oder andere Mal übel mitgespielt, doch sie haben sich eine Zuversicht und Lebensfreude bewahrt, die sie besonders sympathisch macht. Schön war auch der Umgang der beiden miteinander. Sie waren sehr liebevoll zueinander aber auch verständnisvoll und stellen so die einzig funktionierende Beziehung des ganzen Romans dar. Schade, dass man im Roman nicht mehr von den beiden, von der Vergangenheit und ihren Geheimnissen erfährt!

Der einzige Charakter, der mich nicht überzeugen konnte, war Roger. Daher war die Liebesgeschichte zwischen Jakoba und Roger für mich nicht nachvollziehbar, ich konnte weder die Anziehung verstehen noch hat mich der Umgang der beiden miteinander berührt. Dadurch hat die Geschichte etwas an Glaubwürdigkeit verloren.

Richtig schön sind auch die Ortsbeschreibungen, allen voran natürlich die Beschreibung von Venedig und von Paris, aber auch Lüneburg und die Orte auf ihrem Weg.

Alles in allem ein richtig schöner und vor allem gut recherchierter historischer Roman, der zwar ein paar kleine Schwächen aufweist, den ich aber guten Gewissens weiter empfehlen kann.

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187 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 93 Rezensionen

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Das Böse in deinen Augen

Jenny Blackhurst , Sabine Schilasky
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 27.04.2018
ISBN 9783404176892
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Imogen Reid, beruflich und psychisch angeschlagen von ihrem letzten Fall als Kinderpsychologin, zieht zurück in ihre Heimatstadt Gaunt. Sie nimmt dort eine Stelle bei place2bee an und bekommt den Fall der 11-jährigen Ellie Atkinson übertragen, die in Gaunt bei einer Pflegefamilie lebt, nachdem sie Eltern und Bruder bei einem Brand verloren hat. Das tiefverstörte Kind hat neben der Aufarbeitung der Vergangenheit mit Vorurteilen in der Stadt und vor allem in ihrer Schule zu kämpfen. Einzig in ihrer Pflegeschwester Mary scheint sie eine Verbündete gefunden zu haben, die sich nichts aus dem Gerede der Leute macht und sich weigert zu glauben, das Ellie übernatürliche Fähigkeiten hat, die dazu führen, das Menschen in ihrer Umgebung schlimme Dinge zustoßen. Imogen hat sofort Mitleid mit dem Kind und versucht zu kompensieren, was die Umwelt ihr antut, übertritt dabei aber ihre Grenzen mehrfach. Als sie selber dann aber einen Verlust erleidet, ist sie sehr schnell dabei, Ellie die Schuld dafür zu geben. Aber kann ein kleines Mädchen wirklich hinter all dem stecken? Hat Ellie wirklich übernatürliche Fähigkeiten?

Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven: Imogen berichtet in der Ich-Perspektive ihre Sicht der Dinge, von Ellies Seite erfährt der Leser in der 3. Person. Eingeschoben wird hin und wieder ein Kapitel aus einer ganz anderen Sicht, in denen man von Geschehnissen erfahren soll, bei denen weder Imogen noch Ellie persönlich anwesend sind, diese Einschübe verwirren aber, da meist nicht sofort klar ist, wer jetzt gerade erzählt. Die hätte man besser ganz weglassen sollen.

Die Personen bleiben insgesamt sehr blass, einzig von Imogen werden mehrere Facetten gezeigt, dabei ist sie aber so nervig und oft sind ihre Handlungen so schlecht nachvollziehbar, dass sie mir sehr unsympathisch war. Sie verhält sich unprofessionell, manchmal richtig irrational und zeigt schon bei ihrer Ankunft abergläubische Züge, vor allem was das Unheimliche des Orts angeht und später dann auch bei Ellie, was so gar nicht zu ihrer Ausbildung passen mag. Das dann in das Geschehen auch noch ihre Paarprobleme eingewoben waren, war meiner Meinung nach auch überflüssig und zog das Buch bloß in die Länge.

Bis weit über die Mitte des Buches meint man als Leser beinahe, einen Mystery-Thriller in der Hand zu halten, bis es dann am Ende für alles eine halbwegs logische Erklärung gibt.

Insgesamt ist mir die ganze Geschichte zu mystisch, zu paranormal und es gibt auch relativ viele Logikfehler, Klischeedarstellungen und nicht nachvollziehbare Reaktionen, die den Lesefluss stören.

Dass dann auch noch sehr schnell feststand, wer als Täter einzig in Frage kommt, sorgt dafür, dass sich auch das letzte bisschen Spannung verflüchtigt. In dem viel zu offenen Ende wird dann skurrilerweise noch mal versucht, Spannung oder zumindest Verwirrung aufzubauen, aber darauf wäre besser auch verzichtet worden.

Pluspunkte sammelt dieser Thriller lediglich durch den bildlichen Stil der Autorin, der sich recht flüssig lesen lässt, auch wenn die Übersetzung nicht die beste ist. Die winzigen Lichtblicke im Buch waren die Dialoge, die manchmal echt lustig, sarkastisch und treffend sind.

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537 Bibliotheken, 17 Leser, 2 Gruppen, 156 Rezensionen

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Wie man die Zeit anhält

Matt Haig , Sophie Zeitz
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.04.2018
ISBN 9783423281676
Genre: Romane

Rezension:

Schon auf den ersten beiden Seiten erfährt der Leser das wichtigste über den Inhalt des Buches: Tom Hazard ist alt - „alt wie ein Baum, wie eine Islandmuschel, wie ein Renaissancegemälde“ (S.11), und sieht dabei nicht älter aus als 40. Möglich macht das eine besondere genetische Disposition, die ihn bedeutend langsamer altern lässt als „normale“ Menschen. Das Leben, das er deshalb zu führen gezwungen ist, hält so manche Schwierigkeit bereit, das allerschwierigste ist wohl, dass er sich (eigentlich) nicht auf Normalsterbliche einlassen darf. „Die erste Regel lautet: du darfst nicht lieben“ (S. 7). Schon früh lernt er, dass die Menschen dem Unbekannten, dem in ihren Augen Unerklärlichen ablehnend gegenüberstehen und er sich und die Menschen in seiner Umgebung in Gefahr bringt, sobald bekannt wird, „was“ er ist. Deshalb erfindet er sich alle 8 Jahre an einem neuen Ort unter einem neuen Namen neu, damit niemandem auffällt, dass er nicht älter wird. Diesmal lässt er sich nach London versetzen und arbeitet dort als Geschichtslehrer. Beim Lesen erlebt man, wie er Camille kennenlernt und plötzlich vieles in Frage stellt, aber viel wichtiger ist eigentlich die Lebensgeschichte, die man in Erinnerungsfetzen und Flashbacks präsentiert bekommt. Zeitlich nicht geordnet springt man mit Tom zusammen durch die Zeit, landet mal im elisabethanischen Theater bei Shakespeare, begleitet Cook auf eine Entdeckungsreise oder trifft Fritzgerald im Café. In keiner Zeit verharrt man lange, man bekommt nur kurze Spotlights, ein kurzes Aufblitzen der Ereignisse, was einerseits einen gewissen Reiz hat, andererseits aber auch irgendwie unbefriedigend ist, weil man als Leser gern mehr über eine bestimmte Zeit, eine bestimmte Person oder die Stimmung einer Epoche erfahren würde.

Tom bleibt nicht nur anderen Menschen gegenüber reserviert, auch als Leser habe ich eine gewisse Distanz nie ganz abgelegt, aber die Melancholie, mit der Tom über sein Leben, die Zeit im Allgemeinen und den Wert der Zeit nachdenkt, machen ihn zu einem herausragenden Charakter, der die Geschichte trägt und als zentraler Fixpunkt des Buches wunderbar dargestellt ist. Die Nebencharaktere, allen voran Camille bleiben sehr blass, wodurch der Liebesgeschichte im „Jetzt“ Komplexität und Plausibilität fehlt.

Spannender als der Inhalt sind die Fragen, die man sich als Leser unwillkürlich stellt:

Ist die Unsterblichkeit (oder wie hier ein extrem verlängertes Leben) überhaupt erstrebenswert, wenn man es alleine durchleben muss? Tom scheint diese Frage für sich oft mit einem Nein zu beantworten und treibt oft nur durch sein Leben.

Wie vertraut kann einem ein Mensch werden, mit dem man bestimmte Erfahrungen nicht teilen kann? Überhaupt sinniert man viel über den Wert zwischenmenschlicher Beziehungen.

Alles in allem ein Roman, der etwas ganz Besonderes ist, der zum Nachdenken anregt und über das Leben philosophiert (auch wenn manche Sätze etwas klischeehaft oder gewollt nachdenklich wirken: „Die Liebe ist das, was dem Leben Sinn gibt“ (S 346), ect.). Matt Haig schafft es, Gegenwart und Vergangenheit zu verknüpfen, gekonnt Brücken zu schlagen und Themen anzusprechen, die über all die Jahre gleich geblieben sind, mal Traurige (zB als Tom feststellt, dass die Menschheit nicht aus der Geschichte lernt) mal Schöne, wie die Liebe zur Musik.

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Close to you

Isabell May
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei ONE, 23.02.2018
ISBN 9783846600573
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Violet zieht von Florida nach Maine zum Studieren, wobei der Neuanfang eher einer Flucht gleicht. Sie beendet beinahe jeden Kontakt zu Leuten aus ihrer alten Heimat, nur ihr bester Freund Jackson nimmt da eine Sonderstellung ein, eine Stellung, die er wohl auch schon vor ihrem Umzug gehabt hat. Schon bei der Ankunft trifft Violet auf Aiden, der zwar schön ist, aber sehr abweisend. Trotz seines wenig einladenden Verhaltens geht er ihr nicht mehr aus dem Kopf und irgendwie scheinen die beiden immer wieder zusammenzustoßen. Auch mit Dorian, den sie auf einer Party trifft und Cloe, die wie ein Wirbelwind in ihr Leben stürmt, freundet sie sich bald an.

Meinung: Erst einmal muss ich sagen, dass ich es sehr schade fand, dass im Klappentext schon so viel von der Handlung verraten wurde. Meiner Meinung nach hätte nicht erwähnt sein müssen, dass sie durch Zufall in der Wohnung von Aiden landet, weil es ein Überraschungsmoment schon vorwegnimmt!

Der Einstieg in die Geschichte fällt sehr leicht, weil man direkt in die Handlung hineinkommt, ohne dass eine lange Einleitung nötig wäre, aber ich hab mich etwas schwer getan, Violet im ersten Abschnitt zu verstehen. Ihre Handlungen und Gedanken waren oft sehr zwiespältig: Einerseits hat sie Panikattacken und lässt keinen Menschen an sich heran, auch schon, bevor sie nach Maine gekommen ist, andererseits zieht es sie zu dem abweisendsten und aggressivsten Jungen an ihrem College hin, bevor sie auch nur die leiseste Ahnung von seiner „guten Seite“ hat. Ich hätte es glaube ich besser verstanden, wenn sie ihm am Anfang etwas skeptischer gegenüber gestanden hätte und erst nach der ersten Schlüsselszene (Milchszene J) ihre Einstellung überdacht hätte. Auch ging es mir „zu schnell“ dass die beiden von Liebe sprechen, weil sie irgendwie keine schönen, keine einfachen Momente erleben können, immer scheinen sie von einem Problem, von einem Missverständnis ins nächste zu schlittern.

Was mich an der Beschreibung von Violet richtig gestört hat, war das plötzliche Ausbleiben ihrer Panikattacken und auch die Willkürlichkeit mit der sie auftreten. Situationen, die sie einmal nicht handhaben kann, die sie erstarrt zurücklassen sind beim nächsten Mal plötzlich kein Problem mehr. Schade eigentlich, weil es schön gewesen wäre, wenn Aidens Probleme nicht immer Violets überdeckt hätten und nur, wenn Aiden grade mal „normal“ war, sind Violets Attacken wieder aufgetreten, damit es ja nicht zu einfach zwischen den beiden wird.

Aiden als Charakter hingegen fand ich gut gezeichnet. Er hat lange gebraucht, um sich zu öffnen, aber nicht so lange, dass es langatmig geworden wäre. Auch die Erklärung, warum er ist, wie er ist, fand ich gelungen und nachvollziehbar. Insgesamt ist er ein viel durchgängiger und beständigerer Charakter als Violet. Seine Gewaltausbrüche fand ich etwas verharmlost dargestellt.

Ab dem zweiten Drittel des Buches fand ich die Interaktion der beiden sehr gut beschrieben, die Gefühle waren gut formuliert, ohne in den Kitsch abzurutschen.

Schön beschrieben waren auch die Nebencharaktere Chloe und Dorian, vorallem in der ersten Hälfte. Ab der Mitte haben beide etwas gelitten, weil sie sehr in den Hintergrund geraten sind. Chloe als der selbstbewusste Wirbelwind war mein Lieblingscharakter, war dann aber zu sehr mit sich selbst beschäftigt und Dorian hätten vielleicht ein paar Ecken und Kanten gut getan, so war er doch etwas zu perfekt. Von Chloe hätte ich gern noch mehr gelesen. Von den Charakteren hat mir Jenna am wenigsten gefallen, weil sie so klischeehaft war und so wenig Innovatives bereithielt.

Die Geschichte ist ganz nett zu lesen, und gut für zwischendurch geeignet, die Hinweise auf Klassiker und die Andeutungen von aktuellen Serien und Musik haben mir sehr gut gefallen, aber aus den guten Ansätzen ist meines Erachtens nach zu wenig gemacht worden. Sowohl die Panikattacken gehen unter wie auch die ganze Stalkergeschichte, auf die ich mich eigentlich am meisten gefreut hatte, weil sie mal was Neues ist, etwas, das ich so noch nicht gelesen hatte. Aber erstens stand leider schon viel zu früh fest, wer der Täter sein muss und zweitens ist sie am Anfang zwar stark angefangen, in der Mitte dann fast gar nicht mehr präsent und am Ende dann viel zu schnell und zu überhastet aufgeklärt. Es wird dabei dann auch gar nicht mehr auf Violets Gefühle eingegangen, obwohl es für sie eigentlich schon ein Schock gewesen sein dürfte.

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Morpheus

Jilliane Hoffman , Sophie Zeitz (Übers.) ,
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.11.2006
ISBN 9783499236914
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Schon im ersten Kapitel merkt der Leser, dass sich die Staatsanwältin C.J Townsend noch nicht von dem „großen“ Fall ihrer Karriere erholt hat, dass sie immer noch mit Spätfolgen und Albträumen der Angriffe und ihrer Schuld zu kämpfen hat. Da sich das alles auf den Vorgängerband „Cupido“ bezieht, und beinahe alles in diesem Band auf den ersten Band verweist oder beruht, ist es empfehlenswert, zuerst diesen zu lesen, da sonst die Beweggründe der Hauptcharaktere nicht nachvollziehbar sind und viele Hintergründe ganz einfach nicht richtig erkannt werden können.

Dann beginnt der Thriller direkt mit dem ersten Mord: Officer Chavez wird brutal erstochen. Zunächst sind Ermittlungsbeamte und Staatsanwaltschaft gleichermaßen geschockt, dass es „einen von ihnen“ getroffen hat, aber dieser Schock scheint sich bald zu legen, als klar wird, dass Chavez Drogenprobleme gehabt hatte und mit Schulden bei Gangs zu kämpfen hatte. Da werden zwei weitere Officer ermordet und man geht von einem Serientäter aus. Da beide Officer irgendwie in illegale Machenschaften von Drogengangs verwickelt waren, ermitteln die Beamten in diesem Milieu. C.J. Townsend aber, die die Officer aus ihrem vorhergegangenen Fall kennt und mit ihnen einen Deal laufen hatte, befürchtet, dass die Taten damit zusammenhängen könnten und verfällt in Panik. Als dann auch noch ein Berufungsverfahren der Cupido-Morde ansteht, ist sie (mal wieder) einem Zusammenbruch nahe und verstrickt sich weiter in ihre Lügen. Sie macht sich selbst immer wieder zum hilflosen Opfer ihrer eigenen Entscheidungen und ihr Kampfgeist, der im ersten Band noch vorhanden war, scheint ihr komplett abhandengekommen zu sein. Alles, worauf sie aus zu sein scheint, ist Schadensbegrenzung.

Der zweite Band kann nicht an „Cupido“ heranreichen, da der Fall oft an den Haaren herbeigezogen wirkt. In den Ermittlungen der Beamten im Drogenmilieu werden außerdem so viele Namen und Gangs jongliert, dass es ziemlich unübersichtlich wird, wer mit wem zusammengearbeitet haben soll und wer wen mutmaßlich aus welchen Gründen umgebracht hat.

Abzüge gibt es außerdem für die verwirrend vielen Abkürzungen und Polizeidienststellen, die sich alle verantwortlich für den Fall fühlen (ich weiß nicht, ob es in der Realität tatsächlich so ein Durcheinander der amerikanischen Behörden und Zuständigkeiten gibt – das wäre tatsächlich erschreckend – aber in diesem Thriller wäre es definitiv nicht nötig gewesen und lässt bloß den Überblick verlieren).

Insgesamt wirkt der Thriller bloß wie ein Versuch, Cupido zu kopieren und an den Erfolg anzuknüpfen, ohne besondere neue Ideen. Da er mit einem Cliffhanger endet, kann ich nicht einmal vom Lesen abraten, ohne nicht den dritten Band „Argus“ gelesen zu haben, von dem ich hoffe, dass er wieder ähnlich gut ist wie Cupido und Morpheus dann nur das „Buch dazwischen“ wäre, das gelesen werden muss, um den Zusammenhang herzustellen.

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Tiefer denn die Hölle

Peter Gallert , Jörg Reiter
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 06.04.2018
ISBN 9783548290355
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Polizeiseelsorger Martin Bauer wird zu einem Tatort gerufen, der so beklemmend und verstörend ist, dass ein Ermittler mit einer Panikattacke kämpft und Bauers Amtskollege Rüdiger Vaals, der zuerst am Tatort war, beim Anblick der Leiche einen Herzinfarkt erlitten hat. Ebenjener scheint über den Toten mehr zu wissen und stammelt im Notarztwagen, er hätte „nicht aufgepasst… [vor] fünfzehn Jahre[n]“ (S.47), er sei verdammt und erwähnt den Namen Josef Hartwig, bevor er nicht mehr ansprechbar ist. Bauer versucht, mehr über Hartwig und auch über den Toten herauszufinden und übertritt dabei (wie schon zuvor?) seinen Kompetenzbereich. Einzig Kommissarin Verena Dohr hilft ihm wiederwillig, aber bis die beiden die Zusammenhänge hinter den Morden, den Anschuldigungen und längst vergangener Verbrechen erkennen, ist es beinahe zu spät.

Gallert und Reiter schaffen mit Martin Bauer einen Ermittler, der so untypisch ist und dessen Blickpunkte auf die menschlichen Abgründe so ganz anders sind als die gewohnten, der Schuld nicht nur im rechtlichen Sinn verurteilen will, sondern auch auf christlich-moralischer Ebene agiert, ohne irgendwie belehrend zu wirken. Der Aspekt, der den Krimi so herausragend, so eindrücklich macht, ist der ungewöhnliche Tatort und die äußerst gelungene Tatortbeschreibung: Die Ermittlungen, die in die Tiefe eines ehemaligen Bergwerkstollens führen, sind sehr bedrückend geschildert, man kann die Enge, die Klaustrophobie als Leser buchstäblich fühlen. Die Beschreibungen von Orten und Personen sind sehr anschaulich, sehr eingängig, dass sofort ein Film im Kopf entsteht, ohne dass die Beschreibungen zu detailreich, zu ausführlich oder langgezogen sind. Das der Fall dann noch gut konstruiert ist und bis zum Ende spannend bleibt und die eine oder andere Überraschung oder Wendung bereithält, rundet Lesevergnügen ab. Mir haben auch die Begriffe und Erklärungen aus dem Bergbau gefallen, die auch die Mentalität der Bewohner des Ruhrgebiets einfangen.

Die beiden Hauptcharaktere sind vielschichtig gezeichnet und durch ihre persönlichen Probleme irgendwie greifbarer, ohne dass es zu ausführlich beschrieben wird. Zwar werden immer wieder Hinweise auf den vorangegangenen Band gegeben, dieser Krimi lässt sich aber auch gut lesen, wenn man den Vorgänger nicht kennt.  

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204 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Der Spezialist

Mark A. Smith , Dietmar Schmidt
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 19.07.2013
ISBN 9783404168149
Genre: Krimi und Thriller

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Die Kälte in dir

Oliver Kern
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 12.12.2013
ISBN 9783802592898
Genre: Krimi und Thriller

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

lyx, reihe, thriller

Nichts als Schweigen

Pamela Callow , Anne-Marie Wachs
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 07.08.2014
ISBN 9783802592867
Genre: Krimi und Thriller

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Wie Feuer und Wasser

Jane Heller
Flexibler Einband: 383 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 01.01.2004
ISBN 9783442457861
Genre: Romane

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158 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 20 Rezensionen

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Die Rache der Kinder

Hilary Norman , Rainer Schumacher
Flexibler Einband: 365 Seiten
Erschienen bei Lübbe, 11.08.2009
ISBN 9783404163182
Genre: Krimi und Thriller

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Das Böse in uns

Cody McFadyen , Axel Merz
Flexibler Einband: 570 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 19.04.2013
ISBN 9783404169382
Genre: Krimi und Thriller

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

Mord auf Malta

Dan Turèll , Christel Hildebrand , Christel Hildebrandt , Dan TurÞll
Flexibler Einband: 315 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 02.05.2007
ISBN 9783404151066
Genre: Krimi und Thriller

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Herzstoß

Joy Fielding , Kristian Lutze
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.03.2013
ISBN 9783442478644
Genre: Krimi und Thriller

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488 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

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Lauf, Jane, lauf!

Joy Fielding , Mechtild Sandberg-Ciletti
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 01.03.2004
ISBN 9783442457748
Genre: Krimi und Thriller

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469 Bibliotheken, 5 Leser, 10 Gruppen, 28 Rezensionen

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Grabesstille

Tess Gerritsen , Andreas Jäger
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.09.2013
ISBN 9783442374823
Genre: Krimi und Thriller

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(270)

487 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 118 Rezensionen

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Pretty Girls

Karin Slaughter , Fred Kinzel
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 07.12.2015
ISBN 9783959670074
Genre: Krimi und Thriller

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1.502 Bibliotheken, 29 Leser, 3 Gruppen, 225 Rezensionen

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Ich bin die Nacht

Ethan Cross
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 20.12.2013
ISBN 9783404169238
Genre: Krimi und Thriller

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114 Bibliotheken, 0 Leser, 5 Gruppen, 5 Rezensionen

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Denn niemand hört dein Rufen

Mary Higgins Clark , Andreas Gressmann , Karl-Heinz Ebnet , Mary Higgins Clark
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.02.2011
ISBN 9783453433946
Genre: Krimi und Thriller

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