buecherschluckers Bibliothek

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149 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

fantasy, penhaligon, kendare blake, magie, intrigen

Der Schwarze Thron - Die Königin

Kendare Blake , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 25.09.2017
ISBN 9783764531478
Genre: Fantasy

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163 Bibliotheken, 26 Leser, 1 Gruppe, 46 Rezensionen

fantasy, jugendbuch, scherben der dunkelheit, dark fantasy, zirkus

Scherben der Dunkelheit

Gesa Schwartz
Fester Einband: 500 Seiten
Erschienen bei cbt, 25.09.2017
ISBN 9783570164853
Genre: Jugendbuch

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127 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 62 Rezensionen

dani atkins, liebe, kanada, flugzeugabsturz, roman

Sieben Tage voller Wunder

Dani Atkins , Sonja Rebernik-Heidegger
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.10.2017
ISBN 9783426520888
Genre: Liebesromane

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112 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

jugendbuch, erste liebe, liebe, verlust, familie

Unsere verlorenen Herzen

Krystal Sutherland , Petra Koob-Pawis
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei cbt, 25.09.2017
ISBN 9783570164976
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Ganze Rezi: Hier


Meine Meinung:
Erst einmal möchte ich über den genialen Schreibstil von Krystal Sutherland sprechen. Ich liebe ihn, so sehr!!!  Sie schreibt mit so unheimlich viel trockenen Humor, dass ich manchmal echt ein paar Minuten lachen musste, bevor ich weiterlesen konnte. Das hätte ich bei diesem Buch gar nicht erwartet, aber es zeichnet sich wirklich durch seinen Humor aus. Außerdem ist noch viel Melancholie und Tiefgründigkeit zu finden. Es ist wirklich eine komische Mischung: Humor/Witz und Tiefgründigkeit. Aber es passt ausgesprochen gut zusammen und schon alleine deswegen, lohnt es sich, das Buch zu lesen! Ich habe so viele witzige und tiefgründige Stellen markiert. Ich finde, Krystal ist definitiv geboren, um zu Schreiben!

Zudem mag ich die ausgewählten Charaktere sehr gerne, vor allem, weil sie wirklich sehr detailliert und extrem beschrieben wurden. Also, als Eigenschaften gehen sie immer in Extreme. Es ist wirklich eine bunte Mischung, jeder der Charaktere ist einzigartig, was wiederum das Buch einzigartig macht! Vor allem Henry ist für mich ein sehr besonderer Charakter. 

Die Geschichte an sich fängt direkt an, es gibt kein großes vorheriges "Um-den-heißen-Brei-Gerede", was mir den Einstieg erleichtert hat. Es kommt sehr schnell zum Hauptthema des Buches, welches sich dann auch bis zum Ende hin zieht. Das heißt also auch, dass es keine sehr krassen Wendungen gibt, in dem Buch. Spannung ist hier nicht wirklich zu finde, was ich aber zu 90% auch gar nicht so schlimm fand, weil der Fokus einfach auf andere Dinge gelegt wurde. Dazu zählt z.B. Witz, Gänsehautmomente, und auch viele Geheimnisse, die nach und nach ans Licht kommen.


Man hatte aber nicht das Gefühl, dass es lange Leerläufe gab, also langweilige Part. Es ist irgendwie immer etwas passiert, selbst, wenn es nicht sehr aufregende Alltagserzählungen waren. Aber man hat sich definitiv nicht gelangweilt. Das kann auch daran liegen, dass es eben keine normale Liebesgeschichte ist, denn, dann hätte ich sie erst gar nicht gelesen ;-)! Man spürt beim Lesen einfach dieses besondere zwischen Henry und Grace, zwischen Schmerz und Freunde, zwischen Partys und Isolation. 


Als es dann jedoch zum Ende des Buches ging, hat sich der rote Faden der Geschichte etwas verloren und für mich hat dann irgendwas nicht mehr so ganz zusammengepasst, was ich sehr schade fand. Es war dann immer nur noch da Hin und Her zwischen Henry und Grace. Und all seine Freunde sagen das richtige, aber er ist stur und sie auch und blaa! Das war tatsächlich etwas ätzend. Über das Ende bin ich auch etwa enttäuscht. Es war so, als wär ein Luftballon geplatzt, aber ohne Geräusch und ohne Luft. Es war plötzlich einfach vorbei.


Fazit:
Auch wenn das Ende etwas blöd und enttäuschend war, kann ich nur sagen, dass es sich alleine schon wegen dem unglaublich coolen Humor der Autorin lohnt, es zu lesen. Wer die Mischung aus Witz und Melancholie interessant findet, sollte sich das Abenteuer von Henry und Grace nicht entgehen lassen!

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Tags: blogge, cbtverlag, krystalsutherland, rezensio, unsereverlorenenherzen   (5)
 

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36 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

märchenadaption, fluch, ballett, märchen, gebrüder grimm

Im Bann der zertanzten Schuhe (Märchenspinnerei 5)

Janna Ruth
E-Buch Text: 313 Seiten
Erschienen bei null, 13.06.2017
ISBN B072FSB3WF
Genre: Sonstiges

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

deborahellis

Wenn der Mond am Himmel steht, denk ich an dich

Deborah Ellis , Edith Beleites
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei cbj, 11.09.2017
ISBN 9783570403563
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Ganze Rezension: Hier entlang


Meine Meinung:
++kann Spoiler enthalten++
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Das Buch hat ich von vorne bis hinten berührt und alle Gefühle in mir explodieren lassen. Da war mal Freude, weil Farrin und Sadira sich gefunden haben. Da war mal Wut und Angst, weil Farrin und Sadira erwischt wurden und sich nicht mehr sehen konnten. Da war mal unendliche Leere und Traurigkeit, weil dein Herz bei dem Gelesenen zerbrochen ist und es sich angefühlt hat, als könnte man es nie wieder zusammen setzen. Es hat mich emotionale wirklich fertig gemacht. Vor allem auch, weil es auf einer wahren Begebenheit basiert - persönlich konnte ich da die Geschichte noch mehr nachvollziehen.

Die Charaktere, die es ja theoretisch wirklich gegeben hat, finde ich einfach nur super. Sie wurden detailliert beschrieben, man konnte sich richtig gut in sie hineinversetzen und hat sie einfach nur Lieben gelernt, zumindest wenn es um Farrin und Sadira geht. 
Dann gab es auch Charaktere, vor denen man wirklich Angst bekommen hat, einfach weil man genau weiß, dass es solche Menschen wirklich gibt und das lässt einen einfach nur traurig sein.


Viele dieser "Gefühlsausbrüche" ist aber auch der Autorin zu verdanken, weil sie einfach einen unglaublich schönen Schreibstil hat. Er hat einen regelrecht verzaubert und man konnte gar nicht mehr davon loskommen. Das ist auch der Grund, warum ich das Buch innerhalb einem Tag gelesen habe. Die Wortwahl der Autorin ist teilweise sehr einfach, aber trotzdem in einer wunderschönen Metapher verpackt, sodass man das Wesentliche erkennt, aber trotzdem die Fantasie nicht blockiert wird. Man spürt in jedem Satz einfach diese Liebe, aber gleichzeitig auch diesen unendlich schweren Schmerz.

Leider muss ich an dieser Stelle auch sagen, dass es ein Buch ist, das kein Happy End besitzt, denn im echten Leben gibt es oft kein gutes Ende. Ich hätte nicht damit gerechnet, ich hatte gehofft, es geht für alle Betroffenen des Buches gut aus, aber ich habe mich geirrt. Der Schmerz des Buchendes sitzt tief. Und ich glaube, dass ich diese Geschichte niemals vergessen kann, weil einfach zu viele Emotionen dabei waren. 

Ich finde, es ist eine Geschichte, die jeder Jugendliche und Erwachsene gelesen haben sollte, einfach auch, weil wichtige Themen wie Homosexualität oder Menschenrechte behandelt werden. Es ist meiner Meinung nach wichtig, dass man spätestens als junger Erwachsener wissen sollte, was in anderen Ländern abgeht und dass man nicht überall so viel Rechte hat, wie hier in Deutschland.

Ich bin der Autorin sehr dankbar dafür, dass sie die Geschichte von Farrin und Sadira aufs Papier gebracht hat. Für mich werden diese beiden Mädchen für immer weiterleben. Und für mich, tief in meinem Herzen, gab es ein Happy End für die beiden. 


Fazit:
Es ist eine Geschichte, auf wahrer Begebenheit, die genauso traurig ist, wie sie wunderschön ist. Ich danke der Autorin, dass sie die Geschichte von Farrin und Sadira aufs Blatt gebracht hat. Ich wünschte, jeder könnte sie erfahren. Ich werde diese Geschichte definitiv niemals vergessen, dafür hat sie mich einfach zu sehr berührt. Ich kann sie jeden einzelnen von euch ans Herz legen!!

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3 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

magie, fantasy

Die Honigtröpfer / Solid Yol

Nick Finkler
Flexibler Einband: 612 Seiten
Erschienen bei epubli, 03.02.2017
ISBN 9783742700339
Genre: Romane

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273 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

nachtbeben, fantasy, jenna strack, jennastrack, liebe

Nachtbeben

Jenna Strack
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 12.07.2016
ISBN 9781533450562
Genre: Fantasy

Rezension:


Ganze Rezension, hier: HIER


Meine Meinung:
Ich möchte als erstes den angenehmen, lockeren und schönen Schreibstil von Jenna Strack erwähnen, denn dieser ist definitiv erwähnenswert! Schon ab dem ersten Satz konnte ich mich super in den Stil reinlesen. Auch die Wortwahl war anders, aber gut anders und allgemein schreibt Jenna sehr detailliert und auch tiefgründig. Sie schreibt gewisse Aussagen oft nicht offensichtlich, sondern verpackt diese als schöne Umschreibung oder Metapher. Das hat mir wirklich sehr gefallen.

Gleich nachdem man den Prolog gelesen hatte, bekam man Gänsehaut, denn Emmas schlimmes Erlebnis wird sehr nah und detailliert geschrieben, sodass es sich anfühlt, als würde man nebendran stehen, jedoch vereist, nicht in der Lage, helfen zu können. Als dann aber das erste Kapitel beginnt, wird die Atmosphäre eher ruhiger und nicht ganz so dramatisch. Langsam aber sicher lernt man die einzelnen Charaktere kennen, die man sich wirklich sehr gut vorstellen kann. 

Leider bleibt diese ruhige Atmosphäre die meiste Zeit. Das Genre ist ja Fantasy, aber in den ersten Kapitel, bis mindestens zur Hälfte des Buches, merkt man kaum etwas von dem Genre. Es geht nur ab und zu um sehr reale Träume, aber die könnten auch, wenn man es so will, als luzides Träumen oder Seelenverwandtschaft betiteln. Also nichts außergewöhnliches, was einen in eine andere Welt versetzt. Es ist wie eine Linie, die sich die ganze Zeit nur in eine Richtung streckt. Kein hoch, kein tief, nur eine einzige Melodie. Es ist irgendwie etwas passiert, ohne, dass es sehr spannend war. Es war, als würde man einer Person über seinen Alltag erzählen, der vielleicht nicht gerade so normal ist.

Zudem muss ich sagen, dass viele Dinge, oder viele Personen einfach sehr voraussehbar waren. Wenn man ein Charakter kennengelernt hat, wusste man sofort, wie dieser drauf ist. Man hat außerdem schnell 1 und 1 zusammengezählt und gewisse Handlungsstränge einfach schon vorgeahnt, die sich dann tatsächlich bestätigt haben. Das fand ich nicht so gut. Als Leser wusste man, was passieren wird, aber die Hauptperson, Emma, war naiv und wusste es nicht. Das hat nicht ganz zusammengepasst. 


Das zog sich bis hin zu über die Hälfte der Geschichte. Aber dann wurde es so richtig spannend, es kam schlag auf schlag. Plötzlich passierten die Dinge wirklich mit nur wenigen Seiten abstand. Trotz der voraussehbarer Handlung, kam einem noch die ein oder andere Überraschung entgegen und das Gefühl, der kriechenden Neugier kam schlagartig in einem hoch. Ab da an habe ich das Buch wirklich sehr geliebt und wollte es gar nicht mehr weglegen. Auch wenn man in diesem Teil auch noch nicht wirklich den Fantasy-Touch gespürt hat, war es trotzdem befriedigend und okay.

Erst gegen Ende hin, die letzten 3-4 Kapitel, wurden fantasymäßig, was für das Genre Fantasy eindeutig etwas zu wenig ist. Dies ging dann auch eher in die Märchen und Legendenrichtung Jedoch hat mir der Schluss gut gefallen, denn es wurde wieder viel mit Worten gespielt und die Bombe kam zum Platzen. Es sind ein paar heftige Dinge passiert, die mir wie ein Stein im Magen saßen. Ich bin echt mal gespannt, ob es einen zweiten Teil geben wird, ober ob die Reise mit Emma hier ihr Ende nimmt.


Fazit:
Im Grunde genommen ging es sehr viel um Träume, Märchen, Legenden und außergewöhnliche Fähigkeiten - zumindest waren das die Aspekte, die den Fantasy-Teil darstellen sollten. Der Rest war eher Gegenwartsliteratur. Es war wirklich ein interessantes Thema, mit einer super Hintergrundgeschichte, die auch nach der Hälfte des Buches richtig gut wurde. Jedoch war es einfach zu wenig Fantasy, für dieses Genre und ein wenig zu lahm für den Anfang. Ansonsten ist mir das Buch definitiv in Erinnerung geblieben.

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Tags: blogger, fantasy, jennastrack, nachtbeben, rezension   (5)
 

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6.355 Bibliotheken, 27 Leser, 19 Gruppen, 61 Rezensionen

harry potter, fantasy, magie, zauberei, hogwarts

Harry Potter und der Halbblutprinz

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 19.03.2010
ISBN 9783551354068
Genre: Jugendbuch

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163 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 79 Rezensionen

new york, liebe, chatroman, anna pfeffer, chat

New York zu verschenken

Anna Pfeffer
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbj, 28.08.2017
ISBN 9783570173978
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Ganze Rezension: Hier


Meine Meinung:
Ich finde es immer unheimlich interessant, einen Schreibstil zu lesen, der aus mehreren Autoren entwickelt wurde - und so ging es mir bei diesem Buch auch wieder. Man hatte das Gefühl, dass zwei Gedanken zu einem verschmelzen, was das Buch und den Stil sehr interessant gemacht haben. Ich bin also sehr gut und vor allem auch sehr schnell durch das Buch gelangt, denn ich war innerhalb ein paar Stunden fertig. Ich denke, ob das nun ein positiver oder ein negativer Aspekt ist, kann jeder für sich entscheiden :-)
Vielleicht liegt es aber auch einfach nur daran, dass das Buch in Chat-Form geschrieben ist!?

Die Idee der Hauptcharaktere hat mir sehr gut gefallen, denn es waren eindeutig Gegensetze, so wie man es auch in der Realität kennt (Gegensetzt ziehen sich ja auch an). Daher war man sofort vertraut mit diesen Persönlichkeiten, auch wenn man sie nun z.B. nicht gern mochte.

Die Geschichte startet sehr interessant mit einer Instagram-Anzeige von Anton, der eine neue Reisebegleitung sucht. Man wird also sofort in das Geschehen hineingeworfen und erst später wird erklärt, wie es überhaupt dazu kam. Das fand ich eine sehr gute Reihenfolge, weil man nicht gleich von Anfang an die Vorgeschichte verstehen musste, was manchmal für Verwirrung sorgen kann.
Auch zwischendurch waren immer sehr große Wow-Momente, wo es dann wieder und wieder interessant wurde.


Aber wie ich schon erwähnt habe, was das leider nur zwischendurch der Fall. Der größte Teil war für mich eher langweilig. ich weiß nicht, ob es einfach an mir liegt, oder an meinen Geschmack, oder, dass es durchgehend in Char-Format geschrieben ist. Da es dieses etwas andere Format ist, werden halt keine Details beschrieben, wie z.B. "Sie sah in ihrem königsblauen Kleid, wie eine Elfe aus". Ich hoffe ihr wisst, was ich meine? :-) Es ist eben ein durchgängiger Sms-Chat-Verlauf. Deshalb ist es definitiv nur etwas für zwischendurch. 

Der Schluss hat ich dann aber doch umgehauen, weil die Auflösung eine ganz andere war, wie ich es erwartet hätte. Und es war vor allem nicht vorhersehbar, was ich immer ganz besonders bei Büchern liebe!



Fazit:
Ich fand das Buch nicht unbedingt sehr spannend oder sehr unterhaltsam, aber das Ende fand ich einfach nur richtig krass überraschend! Für zwischendurch ist es eine süße, kleine Geschichte. Wird aber definitiv nicht mein Lieblingsbuch.

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Tags: annapfeffer, blogger, newyork, newyorkzuverschenken, rezensio   (5)
 

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103 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

tod, trauer, die seele meiner schwester, zwillinge, rezension

Die Seele meiner Schwester

Trisha Leaver , Stefanie Frida Lemke
Fester Einband
Erschienen bei Kosmos, 08.06.2017
ISBN 9783440149133
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Ganze Rezi: Hier


Meine Meinung:
Wie ich es schon öfters erwähnt habe, hat mich die Story tatsächlich emotional total an meine Grenzen gebracht. Ich lese viele Bücher, die Melancholie, Tiefgründigkeit und auch traurige, emotionale Momente beinhalten, aber selten ist es vorgekommen, dass ich schon nach den ersten Seiten Tränen in den Augen bekommen habe. Dieses Buch hat mich also nach wenigen Seiten sowas von heftig berührt, dass ich nicht wusste, wie ich diese Geschichte überstehen soll. Ich habe richtig diesen Schmerz gespürt, die Ella bei dem Verlust ihrer Schwester hatte - es hat sich wirklich verdammt real angefühlt.

Das kann aber auch an dem detaillierten und tiefgründigen Schreibstil der Autorin liegen, der mir unglaublich gut gefallen hat. Ich konnte mich sofort auf ihn einlassen und das hat sich auch bis zum Schluss nicht geändert. Durch die Ich-Perspektive von Ella konnte ich mich als Leser super in die Person hineinversetzten - sonst hätte es mich ja auch nicht so berührt. Ich glaube, solch ein Schreibstil ist für alle Genres angenehm.

Ich war dann also teilweise wirklich dagesessen und musste das Buch für einige Momente zuklappen, weil sich meine ganze Lunge und mein Herz zusammen gezogen hat und meine Gedanken einen Wirbelsturm versursacht haben. Dieses Buch hat so viele Gefühle in mir geweckt, dass es fast nicht zu ertragen war. Einerseits war das anstrengend für mich und meinen Kopf - anderseits war das für mich auch einfach das Zeichen, dass die Autorin bei diesem Buch alles richtig gemacht hat. 


Es gab nicht unbedingt viele Überraschungsmomente oder Wendepunkte, aber irgendwie war das voll okay, denn die "Warum?"-Momente waren mehr als genug vorhanden. Dadurch hat der Kopf sehr viel alleine nachgedacht und spekuliert, da hat man einfach diese Spannungspunkte nicht gebraucht. Der Aspekt, dass Ella sich als Maddy ausgegeben hat, hat alleine schon sehr viel aufgewirbelt. 

Viele andere aus der Leserunde bei Lovelybooks meinten, dass alles sehr vorhersehbar ist, was ich persönlich gar nicht fand. Natürlich hat man sich ein paar Sachen gedacht oder gewünscht, die dann auch so gekommen sind - das waren aber lediglich Gedankengänge und nichts, was den Plot oder das Ende verraten hat.

Ich bin also super schnell durch das Buch gekommen und habe die Worte gerade so verschlungen. Schon nach den ersten Seiten, wollte ich, dass die Geschichte nicht endet und ich schätze, das ist ein gutes Zeichen.


Fazit:
Wie schon gesagt, hat mich das Buch emotional an meine Grenzen gebracht - der viel wichtigere Punkt ist aber, dass es vor allem einfach toll war. Ich bin froh, dass ich es gelesen habe und werde es definitiv nicht so schnell aus meinem Kopf und Herzen löschen können. Wer also ein Buch lesen möchte, bei dem sich die Gefühle und Emotionen ganz nah und real anfühlen, sollte es unbedingt lesen. Ihr werdet es nicht bereuen!

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Tags: blogger, dieseelemeinerschwester, emotional, rezension, trishaleaver, twins   (6)
 

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liebe, rockstar, jamie shaw, rock my heart, musik

Rock my Heart

Jamie Shaw , Veronika Dünninger
Flexibler Einband
Erschienen bei Blanvalet, 13.02.2017
ISBN 9783734102684
Genre: Liebesromane

Rezension:


Ganze Rezension hier: Klick mich


Meine Meinung:
Jamie Shaw hat einen echt coolen unter unterhaltsamen Schreibstil, der definitiv Lust aufs Lesen macht. Diese coole Art hat sie auch an ihre Charaktere weitergegeben, die alle etwas ans sich haben, was sie rausstechen lässt. Schon alleine, wenn ich den Namen Adam Everest höre, überfällt mich sofort eine Gänsehaut - für mich definitiv auch der beste Charakter des ganzen Buches. Man merkt, dass sie jedem Charakter wirklich eine spezielle Bedeutung gegeben hat, die im Laufe des Buches ein springender Punkt sein wird, das hat mir ganz gut gefallen. So sind immer die guten und schlechten Seiten der Charaktere ans Licht gekommen.

In den Schreibtstil bin ich also von Anfang an super reingekommen - das kann ich auch auf die Geschichte an sich bestätigen. Nur leider blieb das nicht die ganze Zeit so. Der Anfang war relativ spannend und cool. Dann kam leider eine Phase, die sich sehr gezogen hat und auch teilweise langweilig war. Ich weiß nicht wieso, es ist immer etwas passiert, aber ich hab es einfach als lahm empfunden. Als dieser anstrengender Mittelteil vorbei war, wurde es wieder genau so spannend und cool wie am Anfang. Man hat wieder mit gefiebert und hatte Herzklopfen - so sollte es eigentlich die ganze Zeit sein.


Im Laufe des Buches kamen so manche Überraschungen ins Rollen über die ich mich gefreut habe, gerade, wenn es in die Richtung Liebe zwischen Adam und Peach ging. Es gab Momente, da musste man einfach Schmunzeln, weil sie wirklich sehr süß waren - Es gab aber auch Momente, wo man einfach wütend wurde, weil man als Leser etwas offensichtliches gesehen hat, was die beiden Charaktere anscheinend ignorieren wollten. Für ein Hoch und Tief wurde also teilweise gesorgt - manchmal kam einem der Ablauf des Geschehens auch schon von anderen Büchern bekannt vor. 

Die schönste Verwandlung der Geschichte fand ich die von Adam, denn er wurde vom Klischee-Rockstar zu einem Rockstar mit weicher Seele, was ich echt toll fand. Man hat sich dann doch gewünscht, man könnte Adam Everest seinen Freund nennen, hehe. Adam Everest und seine Band, Peach und Dee waren also Top - die Geschichte an sich war okay, hat mich aber irgendwie nicht ganz in seinen Bann ziehen können. Leider.


Fazit:
Eine Geschichte mit sehr coolen (und auch heißen) Charakteren, mit einem coolen Hauptthema (Musik und Liebe) - aber irgendwie hat irgendetwas gefehlt - irgendwas Ausschlaggebendes, das mich vom Hocker gehauen hätte. Deshalb bin ich mir auch noch nicht so sicher, ob ich Band 2 lesen soll. Aber Adam Everest ist echt heiß und das ist ein sehr wichtiger Aspekt!

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Tags: adameverest, blogger, jamieshaw, rezension, rockmyheart   (5)
 

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

wennsternefallen, liebesroman, rezension, blogger, soulofstars

Soul of Stars

Anika Ackermann
Flexibler Einband: 376 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 21.07.2017
ISBN 9783744838511
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Ganze Rezi: Hier


Charaktere:
Sola: Sola ist der Hauptcharakter des Buches, hat blonde Haare und im Teenageralter. Zu Beginn wirkt sie wie ein typischer Teenager - sehr zickig und stur - was teilweise wirklich genervt hat. Man kann natürlich nachvollziehen, dass ihre Gefühle Achterbahn fahren, weil sie ihren Vater verloren hat und nun alleine auf dieser Insel ist. Aber ich war dann doch froh, als nach und nach immer mehr an Mut und Reife gewonnen hat. Durch ihr kleines Abenteuer auf der Insel wurde sie zu einer Persönlichkeit, was mich sehr gefreut hat. Am Anfang hat sich jeder über ihr selbst entworfenes Prinzessinenkleid lustig gemacht und sie hat sich geschämt - am Schluss hat sie es mit Würde getragen. Sie ist also auch der Charakter, der sich am Meisten weiterentwickelt hat und man lernt sie auf jeden Fall zu mögen.

Leander: Leander ist ein recht schüchterner Junge, mit dunklen Haaren und einem Stotter-Problem, der mit Sola auf dieser Insel Kontakt aufnimmt. Er hat nicht unbedingt das größte Selbstbewusstsein, aber Sola hat ihn von Anfang an so akzeptiert, wie er ist und ich denke, das hat ihn im Laufe des Buches sehr stark gemacht. Er stellt alle andere immer vor sich und gibt mehr, als er nimmt. Ich finde ihn unheimlich liebevoll und sympathisch und er ist definitiv in meinem Herzen. Leander ist einfach so ein Charakter, bei dem man anfängt zu Lächeln, wenn sein Name in der Geschichte fällt. Ich habe ihn sehr ins Herz geschlossen und bin froh, dass die Geschichte für ihn gut ausgeht. Ich würde sogar behaupten, dass er mein Lieblingscharakter dieses Buches ist. 


Meine Meinung:
Fangen wir mit meinem Einstieg in die Geschichte an. Ich muss sagen, dass ich mich nicht sofort in das Buch fallen lassen konnte. Es hat etwas gedauert - ich weiß nicht genau, woran es liegt, aber es war einfach ein holpriger Start. Vielleicht auch, weil der Anfang für mich etwas ZU trocken ablief. Es sind emotionale Dinge passiert, die ich aber nicht richtig an mich ranlassen konnte, wodurch auch nicht viel Gefühlt habe. Das fand ich etwas schade. 
Natürlich hat sich das im Laufe der Geschichte geändert - ich glaube, es war der Zeitpunkt, bei dem an dem sie 1-2 Tage auf der inselverbracht hatte. Dann wurde es für mich viel interessanter und vor allem auch spannend. Ich konnte es gar nicht mehr weglegen und wurde auch richtig nervös, wie es weiter gehen wird. Das hat sich zum Glück auch bis zum Ende hin gezogen - vor allem der Abschnitt "Buch 3" hat das Wasser in mir kochen lassen. Ich vermute, ich hatte durchgehend den Mund offen, vor diesen ganzen Überraschungsmomenten. 

Den Schreibstil von Anika Ackermann habe ich definitiv lieben gelernt. Sie schreibt mit sehr viel Witz, aber auch Tiefe. Ich musste zwischendurch sehr oft schmunzeln. Zudem hat sie viele verschiedene Gefühle in einem ausgegraben - einmal war man einfach nur wütend, z.B. wegen Maris, dann musste man Grinsen, weil der Emmling etwas angestellt hat und im nächsten Moment hat man Gänsehaut vor Rührung und Liebe bekommen. Anika hat hier eine echt gute Mischung gefunden, die ich mir in mehreren Büchern wünschen würde :-)


Auch ihre detaillierten Beschreibungen fand ich super. Es hat sich angefühlt, als wäre man selbst auf dieser Insel. Jede Erkundungstour konnte ich mir bildlich vorstellen - es war wie ein echter Film in meinem Kopf und ich denke, wenn man das behaupten kann, hat die Autorin alles richtig gemacht. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich diesen Fantasy-Ort in Zukunft noch öfters besuchen werde.

Zudem wurden Charaktere erschaffen, die etwas besonderes haben und die man ins Herz schließt. Ich muss z.B. jetzt noch ab und zu an Leander denken. Es war also nicht dieses in die Geschichte eintauchen und danach gleich wieder rausgehen und vergessen - sondern, es ist wirklich etwas hängen geblieben.

Das Ende ist eine kompliziertere Sache. Meiner Meinung nach kann man es als offenes, geheimnisvolles Ende sehen, oder aber auch als abschließendes Ende, das meiner Meinung nach dann nicht ganz positiv ausgeht. Ich denke, das kann jeder für sich selbst entscheiden, was das ganze Buch nochmal interessanter macht.


Fazit:


Es war eine Geschichte, die einen verzaubert und in eine wundervolle, neue Welt mitnimmt. Ich hab mich dem Universum und den Sternen ganz nah gefühlt. Ich glaube, ich werde noch sehr lange an diese Geschichte denken, spätestens dann, wenn ich das Lied höre, was ich während dem Lesen gehört habe. Wer die Mischung aus Fantasy und Gegenwartsliteratur mag, sollte bei diesem Bücherkauf nicht zögern

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alpha, musik, henry, berlin, sean

Alpha-Reihe / Alpha Two

Minny Baker
Flexibler Einband: 604 Seiten
Erschienen bei epubli, 17.06.2017
ISBN 9783745069525
Genre: Romane

Rezension:


Ganze Rezi: Hier
Meine Meinung:
Wo soll ich nur anfangen? 
Ich denke, als erstes sollte ich erwähnen, dass ich diesmal überhaupt gar keine Startschwierigkeiten hatte (womit ich bei Band 1 ziemlich zu kämpfen hatte)! 
Ich bin sofort super in die Geschichte reingekommen und habe mich sofort wieder ein Teil von UCoP gefühlt - es hat sich ein bisschen angefühlt, wie nach längerer Zeit Heim kommen und alte Freunde wieder treffen. Auch der Schreibstil der Autorin ist so wunderbar geblieben, wie er bei Band 1 war - es ist echt unfassbar angenehm zu lesen. Die Mischung aus Humor, Gefühl und Gelassenheit macht es aus.


Diesmal war auch die Geschichte an sich und der Handlungsverlauf unglaublich spannend. Es war ein Wechselbad der Gefühle - zwischendurch habe ich vor Spannung glatt vergessen zu Atmen, denn es hat mir ab und zu wirklich den Atmen geraubt. Es kamen so viele Überraschungen, die man niemals erwartet hätte. Auch hat man sich wieder kräftig geärgert oder gefreut. Es waren wirklich alle Emotionen bei einem selbst vorhanden. Zwischendrin musste ich auch einfach mal das Buch zuklappen, um mich zu fragen, ob das, was ich gerade gelesen habe, wirklich passiert ist. Es war weder langatmig, noch irgendwie langweilig. Und ich denke, das macht auf jeden Fall ein gutes Buch aus!


Außerdem habe ich selten ein Buch oder eine Reihe gelesen, die mich wirklich so permanent mit in mein Alltag begleitet, wenn ich gerade mal nicht lese. Egal wo ich hingegangen bin, sei es zur Arbeit, shoppen, oder einfach nur raus - immer musste ich an die Geschichte, an UCoP und an Beth&Henry denken. Es mussten nur Kleinigkeiten übereinstimmen, wie z.B. Tee, Tanzen oder auch Kinderschokolade (;-) und schon wurde ich in diese Welt zurückgesetzt. Es war immer wieder ein schönes Gefühl, weil man genau weiß, dass man sich in dieser Geschichte wohl fühlt.


Auch diesmal haben mich die Charaktere nicht enttäuscht. Ich habe alle wieder so aufgefunden, wie ich sie nach dem ersten Band "verlassen habe" und das hat die Vorfreude nur noch mehr gesteigert. Vor allem Henry wurde zur Suchtgefahr. Er hat in dem zweiten Band so viel Mist gebaut, aber im Gegensatz zu Beth, hat es mich überhaupt nicht gestört, wenn er mal Blöd wurde. Man hat ihn irgendwie verstanden, auch wenn es unmöglich erscheint, aber es war okay. Ich musste mich also diesmal nicht über irgendeinen Charakter ernsthaft aufregen und beginnen ihn zu "hassen". 
Ich mag wirklich rund um alle Charaktere (okay, fast), aber Henry ist und bleibt meine Nummer 1 !


Ich kann wirklich nur sagen, dass ich unglaublich froh bin, diese Reihe entdeckt zu haben. Ein Bücherleben ohne Beth, Henry und UCoP möchte und kann ich mir nicht mehr vorstellen! An dieser Stelle auch ganz viel Liebe an die liebe Autorin des Buches, mit der ich mich immer wieder austauschen kann und die ich auch schon in mein Herz geschlossen habe! Es ist immer wieder toll, über die ganzen Henrys und Kinderschokoladen zu quatschen :-) !


Fazit:
Ich Liebe es! Diese Fortsetzung darf man einfach nicht verpassen und ich freue mich wie verrückt auf Band 3 :-)




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50 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

krankheit, liebe, tod, kelly rimmer, hoffnung

So blau wie das funkelnde Meer

Kelly Rimmer , Astrid Finke
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 13.06.2017
ISBN 9783764505691
Genre: Liebesromane

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Rezi auf Meinem Blog: Hier
Meine Meinung:
Kommen wir zu der Story. Im Grunde genommen ist es eine wirklich schöne, aber auch herzzerreißende Geschichte, die vom Schicksal geprägt wurde. Erst finden sich zwei einsame Seelen, machen wir Leben erträglicher und dann kommt der große Schmerz, weil etwas verdammt schief geht. Und genau so war es hier auch der Fall. Leider ist dieser Ablauf einer Geschichte nichts Neues für mich, da man sowas z.B. schon mal bei "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" oder bei anderen Büchern gelesen hat. Es gibt genügend davon. Das war ein Aspekt, der mich ein wenig gelangweilt hat, weil es schon etwas voraussehbar war.

Auch, dass nicht wirklich viel passiert ist, hat mich gelangweilt. Es wurde einfach nur von ihrem Leben erzählt, was sie gerade unternehmen oder wo sie gerade zu Mittag essen, wann sie sich streiten und wann sie etwas für den Umweltschutz machen. Irgendwann hat auch das hin und her von Lilah und Callum genervt. So geht es fast das ganze Buch lang, was das Lesen nicht leicht gestaltet hat. Man musste sich teilweise ehrlich zwingen, weiterzulesen, was ich unglaublich schade fand.

Erst im letzten Drittel kam etwas frischer Wind in die Geschichte rein, aber auch nur, weil dann das böse Schicksal zugeschlagen hat und es anfing, unglaublich traurig zu werden. Ab da an war ich dann doch ab und zu den Tränen nahe - es hat mich also schon mitgenommen und mein Herz berührt. Man wollte einfach nicht, dass die Welt in diesem Buch so grausam ist und wieder mal echte Liebe durchtrennen muss. Eigentlich war es voraussehbar, aber doch man gehofft, es wäre dieses mal nicht so. Auch einfach, weil man die Charaktere unglaublich lieb gewonnen hat und man ihnen unendliches Glück gewünscht hat. 


Was ich damit sagen möchte, ist, dass mich das Buch erst richtig berührt hat, als es emotional wurde, was schade ist, denn so kam erst gar nicht die Achterbahn der Gefühle zustande. Man hat nur diese Trauer sehr intensiv gespürt, selten etwas anderes. Der Rest der Geschichte hat man einfach neutral verfolgt.

Was ich aber extrem positiv fand, war der perspektiven Wechsel von Callum und Lilah, weil man z.B. bei Lilah Sachen erfahren hat, die bei Callum niemals zur Sprache gekommen wären. Da waren schon ab und zu sehr überraschende Dinge dabei. Außerdem fand ich die Auswahl der Charaktere sehr schön - sie sind anders, als in anderen Büchern, vor allem, weil sie in zwei unterschiedlichen Extremen gehen. Das hat das ganze etwas spannender gemacht.


Fazit:
Eine außergewöhnliche, rührende und nachdenkliche Geschichte, die vom Schicksal geprägt wird. Leider vom der Grundidee her nichts Neues und zu voraussehbar. Die Charaktere hingegen schließt man definitiv ins Herz und man nimmt sie auch mit in sein reales Leben. Nichts desto Trotz hat irgendetwas gefehlt. Leider. 

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Tags: blogger, emotional, kellyrimmer, meer, rezension, soblauwiedasfunkelndemeer   (6)
 

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

klassiker der weltliteratur, starbucks, rezension, blogger, erzählungen

Literatur zum Mitnehmen! - Neulich bei Starbucks ...

Jill Poskanzer , Nora Katz , Wilson Josephson , Regina Rawlinson
Flexibler Einband: 250 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.07.2017
ISBN 9783442159307
Genre: Humor

Rezension:


Vollständige Rezi und mein Blog: Hier! :) 


Meine Meinung:
Die Story ist im Grunde genommen: Es laufen immer wieder Persönlichkeiten das Starbucks Cafe raus und rein und bestellen ihre Getränke - das wird mit viel Witz und Humor beschrieben. 


Also erstmal: Respekt für diese Idee! Es ist echt eine Bereicherung lesen zu dürfen, welche Persönlichkeit wohl welches Starbucks-Getränk bestellen, wie sie sich verhalten und wie die Baristas mit den Personen umgehen - generell, welche Situationen entstehen. Meistens sind Insider oder Sarkasmus mit reingebunden, was einerseits das ganze nochmal witziger macht - anderseits gibt es Probleme, wenn man die Person, um die es gerade geht, überhaupt nicht kennt. Da hatte ich dann manchmal schon Fragezeichen in meinem Kopf. 


Aber auch wenn man nicht alle Personen gekannt hat, konnte man mit schmunzeln, weil die Situationen teilweise so absurd waren, dass man es einfach mit viel Humor genommen hat, auch wenn man nicht unbedingt diese Insider der jeweiligen Personen verstanden hat. Da das ja aber nicht dauerhaft der Fall war, kann man da ein Auge zudrücken. Die Hauptsache war ja, dass es unterhalten hat!


Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er war lustig, ernst und dazu total locker. Man muss dazu sagen, dass es immer nur kleine Textabschnitte sind, also kein fortlaufender Text, der sich über das ganze Buch vollstreckt. Man könnte es eher als Kommentare beschreiben - als würde jemand beobachten, wir die Personen sich im Starbucks verhalten und das dann erzählt. Auch die Dialoge haben mir gut gefallen, denn man konnte sich dann richtig bildlich vorstellen, wie die Menschen gerade im Cafe sitzen und sich mit Getränken unterhalten.


Ich muss zugeben, dass ich auch ein kleines Starbucks-Opfer bin, weil ich einfach die Frappuccinos über alles liebe ;-) 
Ich trinke kein Kaffee, deshalb mag ich diese Varianten ohne Kaffee sehr gerne.
Dieser Starbucks-Alltag wurde in diesem Buch einfach total lustig vorgestellt - angenehm zu lesen. Auch wenn man Starbucks liebt, kann man definitiv mit lachen und alles mit Humor nehmen!


Es ist perfekt für Zwischendurch, für die Mittagspause oder einfach für die Jenigen, die in einer Leseflaute sitzen und Abwechslung benötigen!


Fazit:
Auch, wenn ich viele Personen nicht gekannt habe, die in dem Buch erwähnt wurden, hat es unglaublich viel Spaß gemacht, zu erfahren, was z.B. J.K Rowling oder John Green bei Starbucks bestellen würden. Unheimlich locker und witzig geschrieben. Unbedingt weiterzuempfehlen! 



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roadtrip, rachel bateman, glücksspuren im sand, tod, glücksspurenimsand

Glücksspuren im Sand

Rachel Bateman , Ute Brammertz , Steffi Korda
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Heyne, 26.06.2017
ISBN 9783453271494
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Ganze Rezi: https://buecherschlucker.blogspot.de/2017/07/glucksspuren-im-sand-rachel-bateman.html#more


Meine Meinung:
Der Schreibstil von Rachel Bateman hat mir unglaublich gut gefallen. Er war locker, nachdenklich, aber trotzdem hat es zu diesem sommerlichen Buch gepasst. Manche Szenen, vor allem intimere, wurden charmant umschrieben, sodass es sich so viel besser und schöner angehört hat, als wenn man direkt auf den Punkt kommen würde. Ich bin sehr schnell durch die Geschichte gekommen und das ist für mich fast immer ein gutes Zeichen :-)



Die Geschichte fängt unheimlich traurig an, denn es geht um den Unfall und um den Tod von Storm. Das hat mich echt sehr mitgenommen, was auch an der melancholischen Stimmung in dem Buch lag - also es wurde sehr real umgesetzt. 
Nach und Nach ging es immer mehr Berg auf, Richtung sommerliches Feeling. Anna und Cameron haben die Liste gefunden - gehen auf die Reise - führen Punkte der Liste aus. Die Autorin hat hier dem Leser die sogenannte Achterbahn der Gefühle geboten. Man hat gelacht, man hat sich gefreut - man war traurig, wütend, überrascht. Aber gleichzeitig wurde einem auch ganz warm um das Herz. Das fand ich einfach schön.


Natürlich gibt es ähnliche Bücher mit Handlungen über Listen oder Dingen, die man noch machen/erleben möchte - aber das war einfach etwas ganz anderes. Die Dinge auf der Liste waren nicht unbedingt Klischees und, was ich seht gut fand, die Handlung war nicht wirklich voraussehbar. Es gab also einige Überraschungsmomente und Wendepunkte, die alles spannend gelassen haben.
Es war kein Roman, bei dem nervenaufreibende Dinge passiert sind, aber es gab sehr viele Gänsehautmomente - da war gar keine Action benötigt. Man hat es einfach sehr genossen. Ich persönlich habe mir bei dem Buch vorgestellt, dass ich am Meer sitze und diese Geschichte lese. Es ist außergewöhnlich, ein Buch oder eine Geschichte als locker, luftig, sommerlich oder frei zu beschreiben - aber genau so würde ich es bei diesem Roman tun. Ich glaube, darunter kann sich trotzdem jeder etwas vorstellen.


Zudem wurde alles sehr detailliert beschrieben - man konnte sich jeden Ort und jede Person ausgesprochen gut vorstellen, es hat sich also angefühlt, als wär man ein Teils des Buches und wenn ich dieses Gefühl beim Lesen bekommen, hat der Autor alles richtig gemacht - dann bin ich in der Geschichte angekommen und in einer anderen Welt.
Es war also eine tolle Mischung aus Melancholie, Nachdenklichem, aber trotzdem Sommer-Feeling. 


Fazit:
Es war wirklich eine wunderschöne, sommerliche Geschichte, mit melancholischen Aspekten und schönen Zitaten. Die Message der Geschichte is einfach, mehr Mut im Leben zu haben und sich ruhig trauen, seinen eigenen Weg gehen und lieben zu lernen. Man hat nur ein Leben.. und wenn man manchmal etwas mutiger wär - könnte man vielleicht viel glücklicher werden. Es ist unheimlich wichtig, sich das immer wieder ins Gedächtnis zu rufen. Auch ich vergesse das immer und immer wieder. Deshalb bin ich froh, dass es solche Bücher gibt. Danke.

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Tags: glücksspurenimsand, rachelbateman, renzensio, roman, sommer   (5)
 

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liebe, david levithan, andrea cremer, was andere menschen liebe nennen, fantasyroma

Was andere Menschen Liebe nennen

David Levithan , Andrea Cremer , Bernadette Ott
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei cbt, 26.06.2017
ISBN 9783570163559
Genre: Jugendbuch

Rezension:


ganze Rezension: https://buecherschlucker.blogspot.de/2017/07/was-andere-menschen-liebe-nennen-david.html


Meine Meinung;
Fangen wir mit dem Schreibstil an: Er war unglaublich toll und tiefgründig. Ich habe mir während dem Lesen so viele Zitate unterstrichen, weil so unendlich viele schöne Sätze dabei waren, die mit Hoffnung, Liebe, Melancholie und dem Leben zu tun hatten. Das liebe ich ganz besonders, wenn man während dem Lesen gleichzeitig auch in die Traumwelt der Zitate eintauchen kann. Außerdem ist man super schnell mit dem Lesen voran gekommen - es hat sich trotz den tiefgründigen Floskeln also angenehm flüssig lesen lassen. Witziger weiße hatte ich das Gefühl, dass Stephen und Jo eine unterschiedliche Erzählweise haben, was auch nochmal die verschiedenen Charakterzüge unterstrichen hat. 

Bis zu der Mitte hin hat mir das Buch unglaublich gut gefallen, es war sehr emotional und ich musste auch ab und zu eine Träne verdrücken - vor Rührung und vor Freude. Es war eine außergewöhnliche und besondere Liebesgeschichte, die richtig Spaß gemacht hat, zu lesen. Und Buuum - plötzlich nahm die Geschichte eine ganz andere Richtung an, die ich niemals erwartet hätte und die ich sowas von unpassend fand. Ich hätte weinen können - ich habe mich so unglaublich sehr gefreut, dass das Buch so toll ist und habe mir schon geschworen, 5 Sterne zu geben, aber dann ging es Berg ab. Für mich war das schon ein kleiner Untergang, denn ich wollte nicht, dass diese innige Geschichte zwischen Stephen und Jo einfach so zerrissen wird und einen ganz anderen Lauf nimmt.

Aber leider ist es so gekommen. Der Zauber vom Anfang war vorbei. Es kam immer mehr "Fantasy" dazu, aber richtig unpassend und blöd umgesetzt. Ich mag das Genre Fantasy unglaublich gerne - aber hierzu hat es eben überhaupt nicht gepasst, ich wurde richtig sauer, weil ich einfach der Meinung war, dass die Autoren diese tolle und berührende Geschichte einfach kaputt gemacht haben. Wie konnten sie nur? Warum? Was haben sie sich dabei gedacht? Solche Sätze sind mir ab diesem Zeitpunkt die ganze Zeit durch den Kopf gegangen. Für mich hat diese neue Richtung der Geschichte einfach alles kaputt gemacht, was ich vorher während dem Lesen aufgebaut hatte: Spannung, Rührung, Magie, Bauchkribbeln - alles weg.



Leider bleib das dann auch so, denn die Geschichte wurde immer skurriler und ging immer mehr ins Fantasy-Mäßige. Das war echt das erste Mal, dass ich mich aufgeregt habe, weil etwas zu sehr Fantasy ist (normalerweise Liebe ich es). 
Einerseits wollte man wissen, wie es weiter- und ausgeht. Anderseits hat dieser Break total die Lust genommen. Wirklich schade. 

Stephen blieb zwar weiterhin sehr sympathisch, aber man fing an, Mitleid mit ihm zu bekommen. Nicht wegen der Tatsache, dass er unsichtbar ist, sondern wegen Jo - weil sie in der Geschichte immer mehr in den Fokus gerückt ist und dabei Stephen einfach weggedrängt wurde. Das ist auch ein Grund, warum ich Jo absolut nicht leiden kann. Man hatte einfach das Gefühl, dass Jo mit allen Mitteln in den Vordergrund wollte und selbst sie begann Stephen schlechter zu behandeln. Ich hätte ab und zu echt an die Decke gehen können. 

Das Ende war zudem sehr offen - wodurch man eigentlich eine Fortsetzung erwarten würde. Ob diese kommt, weiß ich nicht.


Fazit:

Einfach nur absolut schade, dass die Anfangs so wunderschöne Geschichte einen solchen bescheuerten Lauf genommen hat. Ich hätte dem Buch wirklich gerne 5 Sterne gegeben, aber ich kann und will es nicht. Also: eine unglaublich schöne und berührende Geschichte, die leider blöd umgesetzt wurde - 3,5 von 5 Sterne

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libellenfrühlin, schicksal, dennis kohlmann, mut, fantasie

Libellenfrühling

Dennis Kohlmann
E-Buch Text: 152 Seiten
Erschienen bei Selfpublisher, 15.06.2017
ISBN B071XJSHW2
Genre: Fantasy

Rezension:


Vollständig: https://buecherschlucker.blogspot.de/2017/07/libellenfruhling-dennis-kohlmann.html

Meine Meinung:
Mir gefiel die Geschichte von Anfang an richtig gut und ich habe mich überraschend schnell ins das Buch eingelesen. Das blieb nicht nur am Anfang so, sondern zog sich bis hin zum Ende. Der Schreibstil war total angenehm und mir gefällt es unheimlich, wie der Autor seine Wörter und Ausdrücke wählt - nämlich mit der viel Bedacht, so kam es mir zumindest vor. Dadurch, dass die Kapitel nicht allzu lang waren, hatte man zwischendrin genug Zeit, um auch mal durchzuatmen.

Mit den Kapiteln verbinde ich jedoch auch eine kleine Schwachstelle, bzw. ein Kritikpunkt. Manchmal hat es sich nämlich so angefühlt, als wären die Kapitel nicht ganz vollständig und rund gewesen. Als ich dann nach einem Kapitel weitergelesen habe, habe ich mich oft gewundert, weil es sich einfach nicht so angefühlt hat, als sollte dieses Kapitel jetzt schon Enden. Da hat mir einfach oft ein runder Abschluss gefehlt, einen thematischen Abschluss, dass man das Gefühl bekommt, bereit zu sein, den nächsten Meilenstein, sozusagen, zu lesen. Leider habe ich manchmal auch nicht ganz den Sinn von einzelnen Kapiteln-Reihenfolgen verstanden. Ein Kapitel war "fertig" und in dem nächsten Kapitel wurde dann etwas erzählt, worauf nie wider so richtig angeknüpft worden ist und dann ging es auch schon wieder mit der eigentlichen Geschichte weiter. Es waren also ab und zu ein paar Seitensprünge dabei, die ich persönlich nicht ganz nachvollziehen konnte. 


Ansonsten ist man wirklich wie mit Libellenflügeln durch die Geschichte geflogen, also leicht und angenehm. Es waren unglaublich viele emotionale und tiefgründige Aspekte dabei, die mich zum nachdenken gebracht haben und die auch einen Appell mit sich ziehen, was ich sehr wichtig und schön finde, gerade für das Alter, für das dieses Buch gedacht ist. Vor allem wurden auch Charaktere gewählt, die man so auch in der Realität findet, gerade die "Mumie" wäre auch heutzutage ein Gesprächsthema und vielleicht leider auch ein Mensch, der eher vermieden und dumm angeschaut wird. Während der Geschichte wird eben gezeigt, dass es wichtig ist, nicht immer nur alles Oberflächlich zu sehen, denn solche Personen sind oft unsere Helden oder Vorbilder. 


Die Mischung aus Fantasy und Gegenwartsliteratur hat mir wirklich total gut gefallen. Ich mag beide Genres unheimlich gerne und eine Mischung davon ist dann natürlich perfekt. Man konnte Fantasy, Mystik, aber auch gegenwärtige Dinge auffinden. Es zeigt einem, dass es auch besondere Momente im echten Leben geben kann, wenn man nur genug an Wunder glaubt und sich auch mal kleineren, unscheinbaren Details oder Gegebenheiten widmet, wie z.B. in der Geschichte, den Libellen!

Außerdem gab es ab und zu auch bestimme Wendepunkte, mit denen man vorher nicht gerechnet hätte, was natürlich auch eine gute Geschichte ausmacht. Das Ende war für mich wie ein Nadelstich ins Herz, aber warum genau, werde ich nicht erzählen, denn ich möchte nicht zu viel verraten! Ich kann euch nur sagen, dass es sich unheimlich lohnt, diese Geschichte gelesen zu haben, wenn man Ecken und Kanten akzeptieren kann.



Fazit:
Wie gerade schon erwähnt, hat die Geschichte ein paar Ecken und Kanten, die einem auffallen, aber vollkommen zu akzeptieren sind. Wer Tiefgründiges, gemischt mit Fantasy  mag, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen - es verzaubert einen, auch in der Wirklichkeit.



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84 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

sex, mississippi, ausreißerin, roman, armut

Fay

Larry Brown , Thomas Gunkel
Fester Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.05.2017
ISBN 9783453270961
Genre: Romane

Rezension:


(https://buecherschlucker.blogspot.de/2017/07/fay-larry-brown.html#more)

Meine Meinung:
Die Geschichte beginnt langsam und vorsichtig, aber mit Wucht, denn ziemlich schnell werden Themen behandelt, die entweder viele als Tabu-Thema abstempeln oder die einfach zu grausam sind, um darüber zu reden. Der Autor drängt hier aber lediglich, sich mit diesen Themen auseinander zu setzen. Er will, dass man die Augen auf macht - und das das ganze Buch über. Dieser Aspekt gefällt mir wirklich gut, weil es einfach der Realität entspricht.

Am Anfang war mir der Schreibstil nicht ganz geheuer, da ich solch einen Stil in der Form vorher noch nie kennengelernt habe. Es ist eine Mischung aus alt, ausgefallen, jedoch aber auch locker. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, in einer anderen Zeit oder Epoche zu lesen und leben, ob es nun so war, weiß ich nicht, aber ich denke, das sollte dann jeder beim Lesen selbst entscheiden.


Zudem hat mir am Schreibstil noch gefallen, dass er oft sehr detailliert war, aber auf einer Weise, dass der Leser selbst noch genug Fantasie mit rein bringen konnte. Fay zum Beispiel wurde immer nur Charakteristisch sehr stark beschrieben und ansonsten als bildschön. Und das ist der Punkt, der mir sehr gut gefallen hat, denn so konnte jeder selbst entscheiden, was "bildschön" für einen bedeutet. Fay sieht für mich z.B. wie auf diesem Bild hier aus. Man konnte sich also sozusagen eine eigene Fay formen und ich denke, dass das bei dieser Geschichte sehr wichtig ist. 

Trotz den tiefgründigen Aspekten hat manchmal einfach etwas bei der Geschichte gefehlt. Es ist zwar etwas passiert, auch sehr schlimme oder aufregende Dinge, aber es hat sich nicht so angefühlt, als wäre etwas großes oder spannendes passiert. Es stimmt schon, dass emotionale oder tiefsitzende Themen ausholend beschrieben wurden, aber ich persönlich habe dies eher philosophisch aufgegriffen und nicht als aufregender Wende oder Höherpunkt. Im Grunde genommen war es wie ein Spaziergang, bei dem man Dinge beobachtet, aber nicht wirklich im Geschehen mit dabei ist. Man spaziert einfach so leicht und locker über die Worte und die Story und kommt nicht ins Schwitzen oder bekommt Herzrasen, weil man unbedingt weiter lesen wollte. So war das leider hier nicht der Fall.

Außerdem muss ich leider sagen, dass mit der Schluss überhaupt nicht gefallen hat. Ich war sogar eher etwas enttäuscht. Als es am Ende dann doch ein kleines bisschen Spannend war, wollte man ein verdientes Ende haben, was für Fay, als auch für Sam/Aaron gerecht wird. Aber das war meiner Meinung nach überhaupt nicht der Fall. Das Ende war sowas von ein Cliffhanger, das kann man sich gar nicht vorstellen. Für mich war es nicht nur ein offenes Ende, sondern für mich war es ein offenes Buch. Ich möchte sogar so weit gehen, dass ich das Ende thematisch nicht verstanden habe - ich könnte jetzt also nicht sagen, was mit dem Ende gemeint ist. Und das finde ich bei der Geschichte sehr schade, denn durch den allgemein sehr offenen Schreibstil, hätte man als Schluss doch nochmal ein Haltepunkt gebraucht, der einem versichert hätte, was nun genau aus Fay oder Sam oder Aaron geworden ist.


Fazit:


Die Geschichte von Fay ist sehr tiefgründig und voll mit schwierigen Themen, vor denen man beim Lesen auf keinen Fall die Augen schließen sollte, denn man sollte sich darauf einlassen können, sonst wirkt es nicht. Leider ist die Geschichte auch teilweise sehr zäh gestaltet und das Ende ist für mich ein No-Go. Es ist eher wie ein sehr langer, ruhiger Spaziergang.

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Alpha One (Alpha-Reihe 1)

Minny Baker
E-Buch Text: 686 Seiten
Erschienen bei null, 24.02.2017
ISBN B06X9RX4YG
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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197 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 74 Rezensionen

oxford, mystery, rezension, die schule der nacht, studium

Die Schule der Nacht

Ann A. McDonald , Christoph Göhler
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 22.05.2017
ISBN 9783764531775
Genre: Romane

Rezension:

Die Geschichte von Cassie und der Schule der Nacht fängt mit einem spannenden Prolog an. Dieser zieht sich jedoch nur über wenige Seiten und danach sieht es anfangs etwas mau aus. Ich habe etwas gebraucht, bis ich in der Geschichte drin war. Es hat sich etwas gezogen und die vielen Informationen über das College wurden an den falschen Stellen eingesetzt. Denn direkt am Anfang ist man eigentlich damit beschäftigt, in die Geschichte herein zu kommen, und nicht gleich viele Informationen zu verarbeiten. Der Anfang war also eher eine etwas langweiligere Bergsteigerei.


Nach den ersten Kapiteln konnte ich gut in das Buch rein finden, nur leider hat mir der Schreibstil so gar nicht zugesagt, was, glaube ich, auch der Punkt war, der mich am meisten gestört hat, von dem ganzen Buch. Ich bin mit der Ausdrucksweise der Autorin einfach nicht warm geworden - bis zum Ende hin nicht. Ich hatte keine Verständnisprobleme, auch wenn ihre Wortwahl oft sehr ausgefallen war, aber es war einfach nicht mein Geschmack.


Zudem konnte man sich alles sehr bildlich darstellen. Es wurde sehr detailliert geschrieben, egal, ob es um Personen, Orte oder Situationen ging. Die Atmosphäre ist definitiv durch das Buch gekrochen gekommen und hat die eigene Seele berührt. Hut ab davor!



Nach dem etwas holprigen Anfang und der Abfindung des Schreibstils, ging es jedoch rapide Berg auf! Die ersten spannenden Geschehnisse kamen dran und man wollte einfach immer mehr erfahren. Als Cassie also angefangen hatte, die Nachforschungen anzustellen, wurde es wirklich spannend. Ab da an konnte man auch wesentlich schneller lesen und in Cassies-Welt eintauchen.
Es sind teilweise Dinge passiert, die einem Thriller glichen und niemals zu erwarten waren. Man hat auf jeden Fall zwischendurch viele "NEIN!?!?'s" und "OMG!!'s" ausgestoßen. Diese Spannung hat die Autorin super standgehalten und auch mit den Überraschungseffekten hat sie nicht gespart. 


Das Thema allgemein wurde super umgesetzt! Die Geschichte hat also den interessanten Klappentet bestätigt. Ich fand diese Mischung aus Realität und Fantasy, mit einem klein bisschen Psychothriller super! Nicht zu viel und auch nicht zu wenig.


Fazit:
Es wurde von Seite zu Seite immer überraschender und spannender. Eine wirklich coole Story, die viele Genres vermischt. Wenn ihr mal gerne so richtig Gänsehaut haben wollt bei einem Buch, dann ist dieses hier genau richtig dafür :-)

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Tags: annamcdonald, blogger, dieschuledernacht, oxford, rezension   (5)
 

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541 Bibliotheken, 10 Leser, 2 Gruppen, 81 Rezensionen

harry potter, newt scamander, phantastische tierwesen und wo sie zu finden sind, drehbuch, fantasy

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

J.K. Rowling , Anja Hansen-Schmidt
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 14.01.2017
ISBN 9783551556943
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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53 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

liebe, bücher, liebesroman, anniedarling, buchhandlung

Der kleine Laden der einsamen Herzen

Annie Darling
E-Buch Text: 400 Seiten
Erschienen bei Penguin Verlag, 09.05.2017
ISBN 9783641205836
Genre: Liebesromane

Rezension:


buecherschlucker.blogspot.de


Meine Meinung:
Als Leser konnte man sehr schnell ins das Buch rein finden und ist gut durch die Sätze gekommen. Die Autorin hat hierbei einen sehr schönen Schreibstil benutzt, der die Gefühle und Gedanken der Charaktere super rübergebracht hat. Auch die Dialoge waren amüsant und unterhaltsam. Mit ihren Worten konnte die Autorin mich mit in die Magie des Buchhandels mitnehmen - ich habe mich gern verzaubern lassen! :-)

Gleich am Anfang hat mich eine Sache irgendwie total gestört und auch bisschen wütend gemacht. Mag sein, dass ich hier übertreibe, aber an einer Stelle hatte sich Posy eine Penguin-Tasse geholt und sich gewünscht, ein Buch vom Penguin-Verlag zu lesen. Da dachte ich mir schon ein bisschen "!??!!?!?!??". Es ist ja okay, wenn man Verlage nennt - aber warum seinen eigenen? Und warum auch noch so spezifisch. Ich weiß nicht, ich glaube, es sollte lustig rüberkommen, aber bei mir hat es irgendwie die gute Anfangsstimmung runtergezogen, sorry!

Obwohl mir der Schreibstil sehr gefallen hat, hat sich der Mittelteil etwas gezogen und es wurde schnell langatmig. Es geschah lange Zeit nichts und so hat sich auch die Schnelligkeit des Lesens verlangsamt. Ich persönlich habe in diesem Teil immer mehr das Buch weggelegt, was ich total schade fand!
Spoiler: Posy hatte wegen Sebastian eine Lüge verbreitet. Um diese Lüge ging es in diesem Part hauptsächlich und dieses Hin- und Herspiel war irgendwann nur noch total nervig und hat einen etwas zu sehr aufgeregt.


Zum Thema Gefühle: Die hat die Autorin super aufkommen lassen. Man war einmal unglaublich wütend, vor allem auf Sebastian, weil er wirklich ein riesengroßer Idiot ist und man ihn am liebsten ununterbrochen Schütteln möchte. Arrgg! Es hat einen regelrecht verrückt gemacht, mit seiner Art klarkommen zu müssen.

Dann hat man wieder mal Mitgefühl verspürt, weil Posy zwischendurch so sehr verzweifelt war und sie aufgeben wollte. Wenige Minuten später hatte man dann aber auch schon wieder die Schnauze voll von ihrem Geheule und ihrer zickigen Art wegen der verdammten Lüge. Natürlich kam auch Liebe ins Spiel, was einen das Herz hat aufblühen lassen - da kam dann schon der Romantiker in einem hoch! 💑💑💑

Die letzten 100 Seiten waren so ganz anders, als die vorherigen! Man konnte das buch nicht mehr aus der Hand legen und wollte einfach nur wissen, wie es ausgehen wird. Vor allem auch, weil sich plötzlich manche Charakterzüge verändert haben (Sebastian 'hust'), aber auch viele Handlungen einen anderen Weg eingeschlagen haben, als man es am Anfang dachte. Wenn der Roman die ganze Zeit SO gewesen wäre, dann wäre er nah zu perfekt gewesen!

Und glaubt mir, der letzte Satz, mit dem dieses Buch endet ist LEGENDÄR!💫💫
Leider kann und will ich ihn nicht verraten, denn 1. würde ich dann ganz fett spoilern und 2. versteht man ihn nur, wenn man auch das buch gelesen hat. Also wirklich eine "wow" an die Autorin - diese Idee für den Schlusssatz war unschlagbar - und ich habe unglaublich geschmunzelt und gelacht! 😁

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Mein Leben als Zucchini

Gilles Paris , Melanie Walz
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Knaus, 23.01.2017
ISBN 9783813507706
Genre: Romane

Rezension:


Inhalt:
Der 9-jährige Zuccini (eigentlich Icare), muss in ein Waisenhaus einziehen, nachdem er seine Mutter aus versehen mit einem Revolver erschossen hat - was sich im ersten Moment schlimm anhört, ist Zuccini's Glück, denn ab diesem Zeitpunkt an, geht es ihm viel besser. Er wird nicht mir angeschriene, bekommt keine Abreibungen mehr und muss nicht mehr mit den Äpfeln auf dem Speicher reden. Er lernt den Gendarmen "Raymond" kennen und fühlt sich durch ihn sicher. Außerdem hat Zuccini im Waisenhaus das erste Mal das Gefühl, geliebt zu werden und was es heißt, Freundschaften zu schließen. Da gibt es den coolen Simon, die ängstliche Alice, Ahmed, der immer heult, der verfressene Jujube, die Popel-Beatrice und Zuccinis ganz persönlicher Engel: Camille. Jeder von ihnen ist vom Leben gezeichnet. Zusammen erleben sie jedoch tolle, aber auch harte Momente. Und am Ende, hat das Leben noch eine ganz besondere Überraschung für Zuccini vorbereitet, auf die jeder seiner neuen Freunde neidisch ist...


Meinung:
Als erstes möchte ich sagen, dass die Geschichte unglaublich rührend, witzig, traurig und süß zugleich ist. Es ist schwierig, dass man als Leser so viele Emotionen gleichzeitig fühlt, aber dann weiß man, dass es ein verdammt gutes Buch sein muss. Und das war es auch!
Der Schreibstiel war dazu total passend und man ist super durch die Sätze gekommen. Es ist zwar ein etwas anderer Stil zu Schreiben, mir hat er jedoch gefallen. Vor allem auch die philosophischen Elemente und Gedanken, die Kinder eben so haben.

In diesem Buch kann man zwar nicht von Spannung sprechen, jedoch aber von Gänsehaut! Auch, wenn es nicht sehr aufregend war, wollte man sich einfach nur von der Geschichte berieseln lassen und wissen, wie es letztendlich ausgeht. Es nimmt einen einfach total mit, weil man weiß, dass dies keine erfundene Situation ist, sondern oft leider harte Realität.

Du liest über diese kleinen Menschen - kleine Wracks - und dir kommen die Tränen. Im nächsten Satz musst du mit Tränen in den Augen schmunzeln und lachen. Dann berührt dich im nächsten Moment wieder etwas total. Du liest über die Figuren.. und willst sie einfach nur noch in den Arm nehmen. Es ist unglaublich, wie sehr man die ganzen Charaktere ins Herz schließt. Der Autor hat das unglaublich toll beschreiben können.

Wer wirklich von dieser Geschichte verzaubert werden möchte, sollte auf jeden Fall das Buch lesen und nicht den Film schauen, denn der Film ist zwar ganz niedlich, aber noch lange nicht so wunderschön, wie das Buch!



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