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330 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 79 Rezensionen

tryll, trolle, fantasy, amanda hocking, wendy

Verborgen

Amanda Hocking , Violeta Topalova
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbt, 27.08.2012
ISBN 9783570161449
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Einstieg in den Roman ist der Autorin recht gut gelungen. Durch einen anregenden Prolog steigt der Leser gleich mit Spannung in den Roman und ist gefesselt.
Die Sprachstil ist einfach gehalten, aber dennoch sehr angenehm zu lesen. Amanda Hocking verwendet ein paar Fremdwörter mehr als noch in der vorherigen Reihe, allerdings bleibt die Schreibweise unverkennbar.
Die Grundidee des Romans ist an sich zwar bereits schon bekannt und unzählige Male durchgesponnen, allerdings verwendet die Autorin einzigartige, neue Facetten, die den Roman zu etwas besonderem machen. Amanda Hocking lässt viele ausdrucksstarke Bilder entstehen und verleiht ihrer neuen Romanreihe damit so einen unverwechselbaren Charakter.
Schade ist allerdings, dass der Leser gerade zu Anfang das Gefühl hat, dass Amanda Hocking mehr durch die Geschichte hetzt, als sich tiefgründig mit ihr auseinander zu setzten. Viele Aspekte werden nur Oberflächlich betrachtet, andere gar nicht angesprochen. Es geht einfach zu schnell und ein paar Seiten mehr hätten dem Roman sehr gut getan. Im Mittelteil wiederum scheint sich Amanda Hocking etwas mehr Zeit genommen zu haben. Die Geschichte wirkt tiefgründiger und das Lesen macht wesentlich mehr Spaß. Das Ende hingegen wirkt wieder völlig überstürzt - als wolle die Autorin den ersten Teil ubedingt beenden.
Die Charaktere sind sehr gut gelungen. Sie sind liebevoll gestaltet, sodass der Leser gar nicht anders kann, als sie in sein Herz zu schileßen. Auch die Protagonistein besitzt Ecken und Kanten, was sie äußerst sympathischer macht und das Buch zudem authentischer wirken lässt.
Der Roman besitzt kaum besondere Spannungsmomente. Dennoch kann man nicht sagen, dass es dem Leser langweilig wird. Vielmehr fiebert er mit der Protagonistin mit und wird Zeuge ihrer Entwicklung.
Letztendlich ist zu sagen, dass Amanda Hocking leider nicht an das Niveau ihrer ersten Buchreihe "Unter dem Vampirmond" anknüpfen konnte. Zwar ist die Idee toll, aber die Umsetzung etwas dürftig. Gerade am Anfang zu kurz und zu oberflächlich, das Ende überstürzt.

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(257)

666 Bibliotheken, 6 Leser, 7 Gruppen, 119 Rezensionen

hexen, magie, liebe, cate, bruderschaft

Töchter des Mondes - Cate

Jessica Spotswood , Stefanie Lemke
Fester Einband: 363 Seiten
Erschienen bei INK, 09.08.2012
ISBN 9783863960247
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Einstieg in den Roman fällt dem Leser nicht sonderlich leicht. Zum einen muss er sich in die Zeit des Roman einfinden, um die handelnden Personen besser verstehen und ihr Verhalten nachvollziehen zu können. Zum anderen muss er sich an die Schreibweise der Autorin gewöhnen.
Jessica Spotswood's Schreibstil ist um einiges anspruchsvoller als der anderer Jugendbuchautorinnen und -autoren. Dennoch erscheint er keinesfalls kompliziert oder schwierig. Man könnte ihn als "angenehm gehoben" bezeichnen.
Der Inhalt des Buches bietet sehr viel Platz für Zündstoff. Es weden einige schwierige und diskussionsbedürftige Themen aufgegriffen, wie zum Beispiel Hexenverfolgung, Geschwisterliebe, Übernahme von Verantwortung nach dem Tod der Eltern. Daher ist dieses Buch wohl eher de älteren Lesern unter uns zu empfehlen. Zudem merkt man anhand der Darstellung des Umfeldes, dass sich die Autorin sehr viele Gedanken gemacht und gut recherchiert hat. Der Roman wirkt, bezogen auf die Zeit der Handlung, äußerst authentisch und realitätsnah.
Als ich mir den Klappentext des Romans durchgelesen hatte, hatte ich fast Angst, dass es sich bei "Töchter des Mondes" um eine Abklatschversion der Serie "Charmed - Zauberhafte Hexen" (Originaltitel: "Charemed", Idee: Constance M. Burge) handelt. Diese Befürchtung bewahrheitete sich keineswegs, da das Geschehen komplett anders dargestellt wird.
Die Handlung ist äußerst spanndend, sodass sich der Leser nur schwer von dem Roman losreißen kann. Einige beeindruckende und überraschende Wendepunkte lassen die Spannungskurve zudem stetig stigen.
Jessica Spotswood hat wundervolle Charaktere geschaffen. Sie besitzen viele Facetten und wirken tief durchdacht. Hier hat sich einer Gedanken gemacht!!! Jeder hat seine eigenen Charakterzüge, die ihn einzigartig machen. Darüberhinaus wirken sie so authentisch und lebensnah, dass es den Anschein hat. dass sie nicht frei erfunden wären. Das besondere hierbei ist, dass der Leser von einzelnen Personen überrascht werden könnte, da sich die Einteilung in "Gut-Böse", nicht immer als richtig erweisen könnte.
Alles in allem ein äußerst gelungener Auftakt der Trilogie. Toller historischer Hintergrud und wahnsinns Charaktere. Ich empfehle diesen Roman zu 100% weiter!

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(36)

59 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 24 Rezensionen

biest, gestaltwandler, wandlung, liebe, gewalt

Das Biest in ihm

Swantje Berndt
Buch: 260 Seiten
Erschienen bei Sieben-Verlag, 01.07.2012
ISBN 9783864430787
Genre: Fantasy

Rezension:

Der Einstieg in den Roman fällt dem Leser doch sehr schwer. Die Handlung erscheint vorwiegend chaotisch und diffus. Dass die Autorin gerade zu Beginn viele unterschiedliche Namen von drei verschiedenen Handlungsparteien nennt, macht die Sache nicht gerade einfacher.
Auch die Schreibweilse von Swantje Berndt könnte dem Leser anfangs etwas befremdlich vorkommen. Sie ist recht anspruchsvoll, manchmal sogar kompliziert. Teilweise umgangssprachlich aber nie vulgär. Man merkt eindeutig, dass es sich bei "Das Biest in ihm" nicht um ein leichtes Jugendbuch handelt, sondern um einen Roman für Erwachsene.
Die Sichtweise wechselt dabei stetig zwischen einzelnen Charakteren. Dadurch erlang der Leser einen breiteren Einblick in das Geschehen und die Gefühlswelt der Protagonisten bzw. Antagonisten. Manchmal vergisst die Autorin jedoch vor dem Übergang einen "Cut" zu machen, sodass der Leser dann doch etwas irritiert ist.
Auch das Geschehen sorgt, gerade zu Beginn des Romans, für einiges an Verwirrung. Die Spannung ist zwar da und baut sich auch stetig auf, dennoch kann der Leser einigen Handlungssträngen nicht gleich folgen. Im nachhinein wird dies besser, verschwindet aber nie gänzlich.
Ein paar Fehler sind der Autorin im Buch passiert, die dem aufmerksamen Leser auffallen.
Die Handlung zeigt ebenfalls eindeutig, dass es sich bei "Das Biest in ihm" nicht um ein Jugendbuch, sondern einem Erwachsenenroman handelt. Sie ist anspruchsvoll und besitzt ein recht hohes Maß an Brutalität. Auch die Tatsache, dass alles handelnden Personen erwachsen sind, dementsprechend denken und handeln, unterstützt diese Aussage.
Die Charaktere sind sehr liebevoll gestaltet und besitzen alle etwas Besonderes. Kleine Ecken und Kanten lassen sie einzigartig werden. Alle Personen besitzen viel Ausdruckskraft, Stärke und Witz. Auch wenn sie manchmal etwas übertrieben wirken, sind sie, meiner persönlichen Meinung nach, das Beste am ganzen Buch.
Alles in allem war ich doch recht enttäuscht von dem Roman. Er ist zwar nicht schlecht, besitzt viel Spannung und eindrucksvolle Charaktere. Dennoch ist er sehr verwirrend und kompliziert geschrieben.

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(386)

747 Bibliotheken, 5 Leser, 3 Gruppen, 171 Rezensionen

dystopie, liebe, adam, juliette, gabe

Ich fürchte mich nicht

Tahereh H. Mafi , Mara Henke
Fester Einband: 317 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 23.07.2012
ISBN 9783442313013
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Autorin gelingt einen sehr guten Einstieg in den Roman. Der Leser wird sanft aber zielgerichtet in die Welt der Protagonistin eingeführt, nach und nach mit den wichtigen Informationen gefüttert. Dadurch ist der Roman schon nach den ersten Seiten nicht aus der Hand zu legen.
Der Sprachstil der Autorin ist einzigartig. Tahereh Mafi verwendet einfache, recht kurze Sätze, welche teilweise sogar nur aus einem einzigen Wort bestehen. Häufige Wortwiederholungen stehen an der Tagesordnung. Dies mag dem Leser zu Anfang etwas befremdlich vorkommen. Aber nach den ersten Seiten wirkt dieser Schreibstil nicht etwa unterfordernd oder anstrengend, sondern vielmehr eindrucksvoll und prägsam auf den Leser.
Die Autorin schreibt aus Sicht der Protagonistin, sodass sich der Leser enger mit ihr verbunden fühlt, mit ihr mitfühlen kann und sie schnell ins Herz schließt.
Die Charaktere sind sehr liebevoll gestaltet. Sie besitzen, jeder für sich, etwas Besonderes, was sie von anderen unterscheidet und sie einzigartig macht. Sie wachsen dem Leser schnell ans Herz, sodass er sich augenblicklich mit ihnen mitfühlt und sich ihnen verbunden fühlt. Sehr gut ist auch, dass einzelne Personen nicht von vornherein durch den Leser einschätzbar sind. Das hält die nötige Spannung aufrecht und wirkt zudem auch noch authentischer.
Die Handlung ist mal etwas Anderes und hebt sich von anderen Romanen hervor. Zwar ist die Grundsroty bekannt, dennoch baut die Autorin einzigartige Elemente in die Geschichte, sodass sie letztendlich etwas ganz besonderes ist.
Dem Leser ist es nicht möglich, das Buch guten Gewissens aus der Hand zu legen. Zu spannend ist das Geschehen, zu aufregend die Geschichte. Von der ersten bis zur letzten Seite fiebert man mit und kann einfach nicht aufhören zu lesen. Viel zu schnell ist das Ende des Buches erreicht. Tahereh Mafi, bitte gib uns mehr!
Alles in allem bin ich begeistert. Ein Dystopieroman der Extraklasse! Voller Spannung, Humor und Leidenschaft.

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(72)

150 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

liebe, rache, gunnar, raina, ritter

Die Rache des Ritters

Tina St. John ,
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 10.05.2012
ISBN 9783802585210
Genre: Romane

Rezension:

Lara Adrian schafft einen hervorragenden Einstieg in den Roman. Der Leser fühlt sich unmittelbar in das Geschehen hineinversetzt und fiebert augenblicklich mit den Protagonisten mit.
Der Schreibstil der Autorin ist äußerst angenehm und flüssig zu lesen. Er ist recht einfach, unterfordert den Leser jedoch nicht. Lara Adrian hat einen wunderbaren Blick fürs Detail und gibt dem Leser damit das Gefühl noch näher am Geschehen beteiligt zu sein. Sie schreibt aus der Sichtweise unterschiedlicher Personen, wodurch der Leser einen breiteren Einblick in die Gefühlswelt der Protagonisten erlangt. Es ist ihm dadurch möglich die Handlungen und Gedanken einzelner Charaktere besser nachzuvollziehen. Die Autorin verwendet viele mittelalterliche Begriffe wodurch dem Leser deutlich wird, dass sie sich ausgiebig mit dem Thema auseinandergesetzt hat.
Auch das Geschehen an sich lässt diesen Schluss zu. Das Buch ist recht realistisch geschrieben und wirkt dadurch authentischer. Die Handlung ist äußerst spannend. Es wird nie langweilig und daher lässt sich der Roman kaum aus der Hand legen. Dabei steigt die Spannungskurve stetig und fällt erst zum Schluss ab.
Die Charaktere sind der Autorin eigentlich recht gut gelungen. Sie sind rund uns stimmig, besitzen sowohl Stärken als auch Schwächen. Übercharaktere sind nicht vorhanden. Dennoch entsprechen die einzelnen Personen vielen Klischees und stellen daher nichts Außergewöhnliches dar.
Alles in allem bin ich durch dieses Buch ein Fan von Lara Adrian geworden. Bei "Die Rache des Ritters" handelt es sich um ein kleines historisches Meisterwerk voller Spannung, Gefühl und Feuer! Absolut empfehlenswert!

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51 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 43 Rezensionen

erotik, laura lay, das geheimnis der flamingofrau, ebook, dominanz

Das Geheimnis der Flamingofrau

Laura Lay
E-Buch Text
Erschienen bei null, 25.02.2012
ISBN B007ECZ06G
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Am Anfang stiftet die Erzählung einiges an Verwirrung für den Leser, da es sich um eine Geschichte in der Geschichte handelt. Es dauert also seine Zeit, bis sich der Leser richtig in das Geschehen einfinden und die Handlung nachvollziehen kann. Sobald diese Verwirrung allerdings überwunden ist, liest sich die Geschichte fast wie von selbst.
Der Schreibstil der Autorin besitzt einiges an Niveau, ist aber dennoch nicht allzu kompliziert und leicht zu verstehen. Er ist sehr flüssig, sodass die Seiten nur so dahin fliegen.
Dadurch, dass sich zwei Geschichten in einer befinden, fiebert der Leser in zweierlei Hinsicht mit. Die Handlung wirkt somit alles andere als langweilig oder zäh. Im Gegenteil - Laura Lay versteht es die Spannung nie sinken zu lassen, sondern sie bis zur letzten Seite zu steigern um am Ende zu einem großartigen Abschluss zu finden.
Die Charaktere wirken äußerst authentisch und lebensnah. Sie sind äußerst interessant und vielschichtig dargestellt, sodass sie einen bleibenden Eindruck auf den Leser hinterlassen.
Da es sich hier um einen Erotikroman handelt, hat die sexuelle Komponente natürlich auch einen gewichtigen Einfluss. Diese ist der Autorin unheimlich gut gelungen. Fast zaghaft und vorsichtig baut sich die Spannung immer weiter auf, bis diese dann zum Schluss ihren Höhepunkt erreicht. Besonders dabei ist, dass diese erotische Handlung nie vulgär oder ordinär ist, sondern immer einen gehobenen Anspruch zu haben scheint. Fast schon romantisch wird ein erotisches Bild von Dominanz und Unterwerfung dargestellt.
Ich empfehle diese Erzählung jedem, der etwas für gute, erotische Geschichten übrig hat. Auch wer nichts von (soft) BDSM hält, wird in dieser Geschichte auf seine Kosten kommen. Um den Jugendschutz zu wahren gilt das natürlich nur für Leser über achtzehn Jahren.

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179 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

magie, dunkelheit, die erwählte, der weg in die dunkelheit, liebe

Der Weg in die Dunkelheit - Die Erwählte

Erica O'Rourke , Maike Claußnitzer
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 18.06.2012
ISBN 9783442268702
Genre: Fantasy

Rezension:

Dem Leser ist es sehr schnell möglich sich in den Roman einzufinden. Das liegt vor allem an dem hervorragendem Schreibstil der Autorin. Sie verwendet eine gehobene Sprache, welche aber nicht kompliziert ist und daher beim Lesen auch kein Hindernis darstellt. Ihre Ausdrucksweise ist elegant, aber dennoch natürlich. Man hat eher das Gefühl einen Erwachsenenroman zu lesen als ein Jugendbuch.
Dieses Empfinden wird noch durch den ersten Eindruck der Protagonistin verstärkt. Ich hätte anfangs eher eine junge, aber dennoch erwachsene Frau erwartet, als eine Schülerin.
Im Allgemeinen sind auch die Charaktere der Autorin sehr gut gelungen. Sie sind rund, realitätsnah und bedienen kaum ein Klischee. Sie wirken, jede für sich, auf ihre eigene Art einzigartig und entwickeln sich im Laufe der Handlung weiter. Gerade bei der Protagonistin erkennt der Leser einen deutlichen Wandel. Man merkt deutlich, dass sich hier einer Gedanken gemacht hat!
Die Handlung ist im Grundkern die gleiche, wie in anderen Geschichten auch. Sie besitzt aber dennoch viele Facetten, die den Roman einzigartig machen und ihn von anderen hervorhebt. Manchmal könnte es sein, dass dem Leser einige Dinge (z.B. aus "Herr der Ringe") bekannt vorkommen. Aber das tut der Handlung keinen Abbruch.
Der Roman ist äußerst spannend geschrieben und der Leser hat nicht das Gefühl ihn zur Seite legen zu können, ohne etwas zu verpassen. Fast bis zur letzten Seite steigt der Spannungsbogen stetig und fällt auch zum Schluss nicht vollständig ab.
Letztendlich finde ich den Roman äußerst gelungen und empfehle ihn zu einhundert Prozent an alle Fantasyfreunde weiter! Durch den gehobenen, aber nicht komplizierten, Sprachstil und der recht jungen Protagonistin deckt das Buch mehrere Altersklassen ab.

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161 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 9 Rezensionen

gestaltwandler, erotik, wölfe, fantasy, miki

Wolf Diaries - Besiegt

G. A. Aiken , Karen Gerwig
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Piper, 16.07.2012
ISBN 9783492268356
Genre: Fantasy

Rezension:

Der zweite Band der "Wolf-Diaries" lässt sich sehr gut mit dem ersten vergleichen.
Der Beginn des Romans ist der Autorin etwas besser gelungen als beim vorherigen Buch. Vermutlich liegt das auch unter anderem daran, dass sich der Leser bereits auf die Handlung und die Schreibweise von G. A. Aiken einstellen konnte, und sich dadurch besser auf das Buch einlassen kann.
Die Schreibweise ist ebenso schnörkellos und herb wie beim ersten Band. Der Leser sollte sich von vornherein darauf einstellen, dass es sich bei "Wolf-Diaries" keineswegs um eine kitschige Jugendbuchreihe, mit einem blumigen Sprachstil handelt. Wer das nicht mag, sollte am besten die Finger von der Reihe lassen! Der Schreibstil ist eher derb und rutscht teilweise in das Vulgäre ab. Dennoch gilt auch hier: einmal daran gewöhnt, stellt dieser Umstand kein großes Problem dar. Gerade die die schlagkräftigen und wortgewandten Dialoge sind der Autorin sehr gut gelungen - ich habe bei einem Buch selten so viel gelacht.
Auch in diesem Band spielt die sexuelle Komponente eine herausragende Rolle. Das sollte dem Leser klar sein, bevor er das Buch liest. Es handelt sich hierbei nicht um "Blümchensex", genau wie im ersten Band, sondern er ist ebenso wie die Sprache: derb und hart. Daher würde ich diesen Roman, zur Wahrung des Jugendschutzes, nur an die Leser über 18 Jahre weiter empfehlen.
Trotz dieser Tatsache hat man das Gefühl, dass die Handlung gegenüber dem Sex mehr im Vordergrund steht als noch beim Band zuvor. Das Buch ist spannender geschrieben und die Handlung komplexer. Damit fiebert der Leser mit den Charakteren mit.
Die Personen sind der Autorin, wie auch im vorherigen Band, hervorragend gelungen. Sie besitzen alle starke Züge, viel Ausstrahlung und Power. Manchmal wirkt dies etwas übertrieben um realistisch zu sein, was dem Ganzen jedoch keinerlei Abbruch tut. Die Autorin hat sich besondere Mühe gegeben sie witzig, kraftvoll, interessant und liebenswert darzustellen, das merkt man deutlich. Und das ist ihr auch gelungen.
Alles in allem muss ich sagen, dass ich ein Fan der "Wolf-Diaries"-Serie geblieben bin und voller Spannung auf den nächsten Band warte. Ein spritziges kleines Meisterwerk voller Witz, Schlagfertigkeit und einer knisternden Grundstimmung!

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(226)

510 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 86 Rezensionen

zeitreise, liebe, new york, vergangenheit, jugendbuch

Timeless

Alexandra Monir , Antoinette Gittinger
Fester Einband: 370 Seiten
Erschienen bei Heyne HC, 18.06.2012
ISBN 9783453267589
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Alexandra Monir schafft einen fabelhaften Einstieg in das Buch. Der Leser fühlt sich sofort in die Welt der Protagonistin hineinversetzt und fühlt mir ihr mit. Häppchenweise füttert die Autorin ihn mit Informationen, sodass nicht alles auf einmal auf ihn einströmt, sondern nach und nach.
Der Sprachstil der Autorin ist recht einfach gehalten, unterfordert den Leser jedoch nicht. Sie schafft wunderbare Bilder mit liebevollen Details, sodass sich der Leser das Geschehen vor seinem inneren Auge sehr gut vorstellen kann. Die Dialoge sind wie aus dem Leben gegriffen und zeitweise kann man sich zumindest ein Schmunzeln nicht verkneifen.
Die Charaktere sind sehr sympatisch und äußerst liebenswert. Gerade die Protagonisten sind tiefgründig durchdacht, vielschichtig und keinesfalls auf dem ersten Blick zu durchschauen. Auch wirken sie keineswegs übertrieben, sondern sehr realistisch und lebensnah. Man merkt deutlich, dass sich hier einer Gedanken gemacht hat.
Das Geschehen ist äußerst romantisch, mädchenhaft und nicht übermäßig kompliziert. Einfach mal genau das Richtige für zwischendurch, um dem Alltag zu entfliehen. Der Spannungsbogen steigert sich stetig und fällt erst zum Ende hin ab.
Dennoch stört mich, dass die Autorin nicht tiefgründig genug in die Geschichte eintaucht. Der Leser hat öfter das Gefühl, dass alles angeschnitten wird, ohne, dass Alexandra Monir, richtig darauf eingeht. Manche Aspekte werden zu oberflächlich betrachtet, andere gar nicht angesprochen. Auch gibt es hier und da einen kleinen Logikfehler.
Außerdem finde ich einige der vielen geschichtlichen Aspekte, die im Roman aufgeführt werden, teilweise übertrieben und fehl am Platz. Manchmal hatte ich mehr das Gefühl an einer Stadtrundfahrt teilzunehmen, als ein Buch zu lesen. Gerade, wenn diese Informationen rein gar nichts mit dem eigentlichen Geschehen zu tun haben, wirkt es doch eher anstengend als nützlich oder informativ.
Alles in allem finde ich den Roman nicht schlecht, auch, wenn er einige Macken besitzt. Er ist etwas Gutes für zwischendurch, aber nichts weltbewegendes.

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327 Bibliotheken, 4 Leser, 3 Gruppen, 74 Rezensionen

werwölfe, fantasy, liebe, nora melling, engel

Schattenblüte - Die Wächter

Nora Melling ,
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Polaris, 01.03.2012
ISBN 9783862520107
Genre: Fantasy

Rezension:

Gerade zu Beginn des Buches ist es schwer sich mit der Schreibweise der Autorin zurecht zu finden. Nora Melling verwendet vor allem während der ersten 30-50 Seiten nur sehr kurze und einfache Sätze, die teilweise sogar nur aus einzelnen Wörtern bestehen. Zwar war dies im ersten Band auch schon der Fall, allerdings nicht so ausgeprägt.
Für den Leser mag das etwas befremdlich wirken, doch gerade dieser Sprachstil trägt hervorragend zur melancholischen, sogar depressiven, Grundstimmung bei, welche von Beginn an herrscht. Gerade für die sensiblen Leser unter uns ist es wichtig zu wissen, dass dieses Klima während des gesamten Romans anhält, auch wenn es mit der Zeit etwas (!) abschwächt. Ich persönlich empfinde diese Grundstimmung als sehr anstrengend und drückend. Dennoch gehört es zum Buch und mach dieses dadurch im gewissen MAß zu etwas Besonderem.
Anders als im ersten Band wird in diesem Buch aus der Sichtweise zweier Personen geschrieben. Dadurch erlangt der Leser einen weiteren Einblick, sowohl in den Verlauf der Handlung, als auch in die Gefühlswelt der Hauptcharaktere. Er kann das Geschehen somit besser nachvollziehen und sich sehr gut in die Gefühlswelt der Hauptfiguren hineinversetzen.
Die Charaktere sind, wie auch bei "Die Verborgenen", in sich rund und schlüssig. Es gibt keine Übercharaktere, da alle Personen sowohl Stärken, als auch Schwächen besitzen. Die Figuren entwickeln sich im Laufe der Handlung weiter, sodass sie auch in diesem Punkt äußerst realistisch erscheinen.
Die Handlung ist um einiges spannender als im ersten Teil. Jetzt hat der Leser das Gefühl etwas zu verpassen, sollte er das Buch beiseite legen. Die Spannungskurve steigt stätig an und fällt auch zum Schluss keineswegs. Im Gegenteil - scheinbar wächst sie noch auf der letzten Seite, da das Buch an der gefühlt spannensten Stelle, endet. Das macht Lust auf mehr!
Alles in allem eine äußerst gelungene Fortsetzung des ersten Bandes. Meiner Meinung nach allerdings einen Tick zu depressiv geschrieben.

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(227)

409 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 91 Rezensionen

liebe, herz, märchen, kuckucksuhr, jack

Die Mechanik des Herzens

Mathias Malzieu , Sonja Finck
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Carl's Books, 08.06.2012
ISBN 9783570585085
Genre: Fantasy

Rezension:

"Die Mechanik des Herzens" ist kaum mit anderen Büchern vergleichbar, und daher gelingt es nicht wirklich, es nach den gleichen Kriterien wie andere Romane zu rezensieren. Es lebt nicht ausschließlich durch Spannung oder eindrucksvolle Charaktere, sondern vielmehr durch eine märchenhafte Handlung, ausdrucksstarke Bilder und viel Denkstoff.
Das Geschehen des Buches stellt nichts Besonderes dar. Es handelt sich im Kern um eine einfache Liebesgeschichte, bei der die Protagonisten Höhen und Tiefen erleben. Doch Mathias Malzieu schafft es durch eine wunderbare Schreibweise und eindrucksvolle metaphorische Bilder etwas ganz Besonderes daraus zu zaubern.
Die Charaktere sind mit äußerst liebevollen Details dargestellt sodass sie dem Leser schnell ans Herz wachsen und er mit ihnen mitfühlt. Manchmal scheinen sie etwas skurril und eigenartig zu wirken. Das ist aber gewollt und versetzt den Leser nur mehr in Malzieus eigensinnige Welt.
Die Schreibweise des Autors ist sehr bildlich und verschnörkelt. Man kaum von einem "einfachen" Stil sprechen. Manch einer mag das vielleicht als etwas anstrengend empfinden. ich persönlich weiß diese Art zu Schreiben aber sehr zu schätzen (nicht zuletzt, weil Malzieu sie sehr gut beherrscht).
Das Buch ist nicht unbedingt etwas für jeden Geschmack, da sowohl Handlung als auch Charaktere, wie bereits erwähnt, sehr skurril und eigensinnig sind. Manch einen mag diese Form der Fantasie nicht liegen. Auch herrscht während des gesamten Buches eine melancholische, beinahe düstere Grundstimmung. Wer diese spezielle Art des Schreibens nicht mag sollte am besten die Finger von dem Roman lassen. Allen anderen kann ich das Buch nur empfehlen! Es ist ein wunderbares Märchen mit ausdrucksstarken Bildern, viel Inhalt und Denkstoff.

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82 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

werwolf, vampir, vampire, werwölfe, liebe

Mondscheinbiss

Janin P. Klinger
Buch: 204 Seiten
Erschienen bei Sieben-Verlag, 01.05.2012
ISBN 9783864430602
Genre: Fantasy

Rezension:

Es ist nicht wirklich leicht in den Roman einzusteigen und in das Geschehen hineinzufinden.
Die Schreibweise der Autorin macht von Anfang an deutlich, dass es sich bei "Mondscheinbiss" um ein Buch für ältere Leser handelt. Sie ist zwar angenehm, aber dennoch anspruchsvoll. Es werden recht viele Fremdwörter verwendet und einige Sätze sind, meiner persönlichen Ansicht nach, manchmal etwas zu verschachtelt. Das Lesen des Romans wird dadurch zwar etwas "verlangsamt", da sich der Leser mehr konzentrieren muss, ist aber dennoch nicht anstrengend.
Auch die Handlung des Buches macht deutlich, dass eine Altersempfehlung ab ca. 14 Jahren vollkommen gerechtfertigt ist. Die Charaktere sind allesamt erwachsen (das "Nesthäkchen" ist gerade 18 Jahre alt geworden), handeln und denken auch dementsprechend. Damit fällt es den älteren Lesern von uns leichter sich in sie hineinzuversetzen und ihre Gedankengänge nachzuvollziehen. Es handelt sich auch um keine einfache und oberflächliche Liebesgeschichte, sondern "Mondscheinbiss" ist ein satter Krimi (tlw. Thriller) der den Leser zum Mitdenken anregt und ihm seine Konzentration abverlangt.
Einmal in das Buch hinein gefunden, fällt es sehr schwer, es wieder beiseite zu legen. Die Handlung ist schon zu Beginn des Romans sehr einnehmend und die Spannungskurve wird zum Ende immer drastischer gespannt und fällt erst mit der letzten Seite. Es wird nie langweilig, denn neben einem äußerst brisantem Kriminalfall haben die Protagonisten auch Probleme in Sachen Beziehung und Familie zu lösen.
Die Charaktere sind äußerst realistisch und lebensnah dargestellt, sodass man meinen könnte, dass sie nicht frei erfunden wären. Sie wachsen dem Leser schnell ans Herz, sodass es für diesen leicht ist, sich in die handelnden Personen hinein zu denken und mit ihnen mitzufühlen.
Alles in allem betrachte ich "Mondscheinbiss" als eine äußerst gelungene Mischung aus Fantasy, Romantik, Crime und Thrill. Ein Buch zum Weiterempfehlen!

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(1.086)

1.815 Bibliotheken, 19 Leser, 13 Gruppen, 220 Rezensionen

vampire, liebe, hexen, fantasy, werwölfe

Shadow Falls Camp - Geboren um Mitternacht

C.C. Hunter , Tanja Hamer
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 21.06.2012
ISBN 9783841421272
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Es fällt dem Leser sehr leicht in den Roman hineinzufinden.
Der Schreibstil der Autorin ist äußerst flüssig, einfach zu lesen, aber dennoch nicht unterfordernd. Es wird ein sehr jugendlicher Sprachstil verwendet. Da aus der Sicht der Hauptdarstellerin erzählt wird, wirkt das Geschehen dadurch authentischer.
Die Charaktere des Buches sind der Autorin äußerst gut gelungen. Auch wenn sie manchmal etwas übertrieben erscheinen, wirken sie doch alles in allem rund und stimmig. Der Leser entdeckt immer wieder neue Facetten an den Charakteren. Da diese sich auch weiter entwickeln, macht es Spaß, den Handelnden "zuzusehen". Auch ist es dem Leser schnell möglich, sich in die einzelnen Charaktere (vor allem in die Hauptperson) hineinzuversetzen und mit ihnen mitzufühlen. Dank der liebevollen Gestaltung durch die Autorin wachsen sie ihm schnell ans Herz.
Die Handlung des Buches ist nicht besonders anspruchsvoll, dafür aber äußert spannend. Der Leser taucht nach und nach die Welt der Protagonistin ein und erlebt das Geschehen mit ihr zusammen. Dabei steigert sich die Spannungskurve stetig und fällt auch in den letzten Seiten des Romans nicht vollständig ab, sodass das Ende offen bleibt, und sich der Leser auf einen spannenden zweiten Teil der Serie freuen darf.
Während des gesamten Romans herrscht eine etwas düstere Grundstimmung, welche nur zum Teil durch einzelne Lichtblicke unterbrochen wird. Diese spiegelt das Befinden und die Psyche der Hauptperson sehr gut wieder und lässt das Geschehen wiederum authentischer wirken. Die Angst, dass die Lesefreude unter dieser Grundstimmung leidet ist nicht haltbar. Im Gegenteil - sie verstärkt den Reiz des Romans sogar.
Auch finde ich es gut, welche Themen in dem Roman aufgegriffen werden. Scheidung der Eltern, Trennungsschmerz, Liebe, Sexualität und nicht zuletzt die Suche nach der eigenen Identität. Das alles sind Probleme, die Jugendliche belasten und daher direkt aus dem Leben gegriffen sind. Es fällt dem (jugendlichen) Leser also noch leichter sich in die Gedankenwelt der Protagonistin hineinzuversetzen.
Alles in allem bin ich begeistert von diesem Buch. Eine wunderbare liebenswerte Hauptdarstellerin gekoppelt mit einer fesselnden Geschichte und einer tollen Idee!

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(437)

756 Bibliotheken, 4 Leser, 4 Gruppen, 203 Rezensionen

facebook, zukunft, liebe, freundschaft, jugendbuch

Wir beide, irgendwann

Jay Asher , Carolyn Mackler , Knut Krüger
Fester Einband: 395 Seiten
Erschienen bei cbt, 27.08.2012
ISBN 9783570161517
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als ich mir den Klapptext durchgelesen habe, hat mich die Inhaltsangabe doch ziemlich an den Film "30 über Nacht" (Originaltitel: "13 Going on 30") erinnert und ich befürchtete schon fast, dass es sich bei diesem Roman um einen Abklatsch des Films handelt. Diese Angst ist völlig unbegründet!
Selten habe ich mich in einen Roman so schnell eingelebt, wie in diesem. Der Leser fühlt sich praktisch von der ersten Seite an in das Geschehen mit eingebunden. Die Gefühlswelt der Protagonisten wird ihm offen gelegt, sodass er sich mit ihnen verbunden fühlt und mit ihnen mitfühlt.
Der Sprachstil ist sehr jugendlich und frisch gehalten. Die Schreibweise ist nicht übermäßig kompliziert, sondern es werden zumeist einfache Sätze verwendet. Dadurch wirkt das Buch authentischer, da es sich bei den Protagonisten um Jugendliche im Alter von ca. 16 Jahren handelt.
Es wird aus der Sicht beider Hauptpersonen geschrieben, wobei in kurzer Folge gewechselt wird. Dadurch erlang der Leser Einblick in die Gefühlswelt beider Protagonisten. Er fühlt sich näher mir ihnen verbunden und versteht das ganze Geschehen besser. Es macht die Handlung umso spannender, wenn man sie aus zwei Blickwinkeln verfolgen kann. Dass der Roman sowohl von einem männlichen, als auch von einem weiblichen Autor verfasst wurde, wirkt sich hierbei äußerst positiv aus. Es ist immer realistischer, wenn über die Gedankenwelt eines 16 jährigen Teenagers von einem Gleichgeschlechtlichen berichtet wird.
Die Charaktere sind wunderbar rund gestaltet und natürlich. Sie wirken wie aus dem echten Leben gegriffen und darüber hinaus äußerst liebenswert.
Was ich an diesem Roman besonders liebe, ist der eigentliche Inhalt des Buches, der uns zum denken anregt. Was wäre wenn...? Und auch die Frage: ist es wirklich gut, wenn wir unsere Zukunft kennen? Endlich mal wieder ein Buch mit einer Handlung, die zum Nachdenken verleitet!
Außerdem finde ich persönlich es wunderbar, wie viele Emotionen in diesem Roman stecken. Der Leser möchte lachen, weinen, schreien oder vor Freude tanzen. Dieses Buch ist voller Gefühle die durch die enge Verbundenheit des Lesers zum Roman auf diesen übergehen.
Ich empfehle dieses Buch zu einhundert Prozent weiter! Ein Muss für jedes Bücherregal!

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(3.764)

5.968 Bibliotheken, 63 Leser, 38 Gruppen, 627 Rezensionen

liebe, zeitreise, london, zeitreisen, fantasy

Rubinrot

Kerstin Gier
Fester Einband: 345 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.01.2009
ISBN 9783401063348
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Wenn man den kleinen Aufkleber "Spiegel-Bestseller" auf einem Buch sieht, geht man mit einer gewissen Erwartungshaltung an das Buch heran. Das ist vielleicht nicht immer vom Vorteil (meiner Meinung nach sollte man ein Buch grundsätzlich ohne Erwartungen und Ansprüchen begegnen), aber wenn die Erwartungen erfüllt wurden freut man sich umso mehr. So auch bei Rubinrot!
Mit den ersten Worten findet sich der Leser sofort und ohne Probleme in das Geschehen ein. Das Buch fesselt den Leser von der ersten Seite an und zieht ihn unweigerlich in seinen Bann.
Die Sprach ist sehr einfach, unterfordert den Leser jedoch nicht. Sie ist eher frisch und jugendlich, mit viel Witz und wortgewandten Dialogen. Nicht selten kann der Leser zumindest ein Grinsen nicht unterdrücken.
Die Autorin hat in ihrem Roman wundervolle und runde Charaktere erschaffen. Gerade die Protagonistin erscheint äußerst liebenswert, sodass der Leser gar nicht anders kann, als mit ihr mitzufühlen. In dem Roman sind keine "Übercharaktere" vorhanden, da jede Person sowohl Stärken, als auch Schwächen besitzt. Was außerdem alle Charaktere innehaben: genug Potenzial für viel Zündstoff und Überraschungen!
Obwohl innerhalb des Geschehens nicht besonders viel passiert was die Spannungskurve ins Unermessliche steigern würde (dazu sind wohl die nächsten beiden Teile da), schafft es der Leser nicht, das Buch aus der Hand zu legen. Man ist gefangen von der Magie, den Charakteren und dem Hunger danach, zu erfahren, wie es weiter geht. Ich persönlich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen.
Mein Fazit: ich empfehle dieses Buch jedem Fan von Fantasybüchern. Ob nun Jugendliche, Eltern oder Großeltern. Es ist ein wahres Fest aus Witz, Magie und liebenswürdigen Charakteren. Danke Kerstin Gier!

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(204)

449 Bibliotheken, 3 Leser, 4 Gruppen, 99 Rezensionen

venedig, liebe, wasser, feuer, jugendbuch

Feuer und Glas - Der Pakt

Brigitte Riebe
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Heyne, 21.05.2012
ISBN 9783453267381
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Es ist für den Leser nicht ganz einfach, sich in das Buch hineinzufinden. Zwar erscheint die Protagonistin von Beginn an liebenswert, sodass der Leser mit ihr mitfühlt. Trotzdem wird es durch die Sprache doch etwas erschwert, ab der ersten Seite vollkommen in das Buch und die Geschichte einzutauchen.
Der Sprachstil der Autorin ist etwas anspruchsvoller, als es bei anderen Jugendromanen der Fall ist. Das könnte daher kommen, dass Brigitte Riebe bisher meist Erwachsenenromane geschrieben hat. Dennoch ist die Schreibweise keinesfalls kompliziert oder unangenehm. Eher im Gegenteil. Auch ist es der Autorin gelungen, das richtige Maß für den Einsatz von italienischen Begriffen zu benutzen. Es sind nicht so viele Worte, dass es für den Leser anstrengend wird, aber gerade genug, um ihm die Handlung glaubhaft darzustellen und in die Magie Italiens zu entführen. Zudem hat sie alle Begriffe in einem Glossar aufgeführt.
Doch wenn sich der Leser erstmal in das Buch eingefunden hat, kann er es kaum noch aus der Hand legen. Von diesem Roman geht eine Leidenschaft und Magie aus, die den Leser in den Bann zieht, unweigerlich an das Buch fesselt und von fernen Ländern, Abenteuern und Liebe träumen lässt. Schon nach den ersten Seiten wurde mir klar, dass diese Roman etwas Besonderes ist und Potenzial zum "Lieblingsbuch" hat.
Die Charaktere des Romans sind sehr angenehm gestaltet. Sie sind rund, Stärken und Schwächen sind ausgeglichen. Dadurch wirken sie sehr natürlich. Dazu unterliegen sie im Laufe der Handlung einer persönlichen Entwicklung. Dadurch wirken sie noch realitätsnaher und der Leser fühlt sich stärker mit ihnen verbunden. Sehr gut gelungen finde ich die Tatsache, dass nicht alle Charaktere von Anfang an einschätzbar sind. Die Einordnung zu "Gut" oder "Böse" ist nicht immer ratsam und kann sich am Ende des Buches als Fehleinschätzung erweisen. Vielmehr werden in diesem Buch "Grauzonen" abgedeckt, wie es auch im wirklichen Leben meist der Fall ist.
Die Handlung ist zwar leicht vorhersehbar, dennoch zu keinem Moment langweilig. Immer wieder wird der Leser mit kleinen Überraschungsmomenten konfrontiert. Nicht zuletzt aus diesem Grund bleibt die Spannung erhalten und steigert sich stetig bis zur letzten Seite. Das Ende ist offen gestaltet, sodass die Spannungskurve bis zum Schluss weit oben bleibt und sich der Leser auf einen zweiten Teil freuen darf.
Ich empfehle dieses Buch jedem - ob jugendlich oder erwachsen. Es ist ein Meisterwerk aus zarter Liebe, Spannung, strahlender Magie und einer romantischen Kulisse. Ich liebe es!!!

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(250)

482 Bibliotheken, 11 Leser, 13 Gruppen, 136 Rezensionen

liebe, fantasy, werwolf, werwölfe, berlin

Schattenblüte. Die Verborgenen

Nora Melling
Fester Einband: 347 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Polaris Verlag, 15.11.2010
ISBN 9783862520008
Genre: Fantasy

Rezension:

Der Einstieg in den Roman fällt dem Leser recht leicht. Die Autorin schafft es ihn schon innerhalb der ersten Seiten dazu zu bringen, sie in die Situation einzufinden und mit der Protagonistin mitzufühlen.
Unterstützt wird der gelungene Einstieg durch eine recht angenehme Sprache der Autorin. Diese ist jugendlich und frisch. Oft werden sehr kurze und einfache Sätze verwendet. Ich persönlich mag das nicht besonders, aber es trägt sehr gut dazu bei, sich in die düstere und verzweifelte Stimmung der Protagonistin hineinzufinden. Deren Gefühlswelt wird dem Leser so offen gelegt, dass dieser die Hauptfigur sehr schnell ins Herz schließt und mit ihr mitfühlt.
Während des gesamten Romans herrscht eine sehr düstere und depressive Stimmung. Kleine Lichtblicke werden schnell wieder verdrängt. Ich persönlich finde das nicht sehr angenehm und den emotionaleren Lesern unter uns werden ständig kleine Tränen in den Augen stehen. Dennoch passt diese Grundstimmung sehr gut zum Thema des Buches - Selbstmord, Tod und dessen individuelle Verarbeitung. Das Leben ist nun einmal nicht immer von Sonnenschein erfüllt und dieser Roman stellt das sehr gut dar.
Die Personen des Buches sind rund gestaltet. Jede besitzt sowohl Stärken aus auch Schwächen, sodass es keine Übercharaktere gibt. Darüberhinaus sind sie sehr lebensnah dargestellt.
Allgemein ist die Handlung des Romans sehr realitätsnah (wenn man von der Existenz der Werwölfe absieht). Es läuft nicht alles so, wie es der Leser gerne hätte, sondern die Protagonisten müssen durchaus auch Rückschläge einstecken. Dazu gibt es während des Geschehens viele Wendepunkte und Überaschungsmomente, wodurch der Handlungsverlauf nicht vorhersehbar ist und die Spannung steigt.
Dennoch sollte man bei "Schattenblüte" keinen Roman mit übermäßiger Spannung erwarten. Es geht vielmehr um das Innenleben der Protagonistin und ihre persönliche Verarbeitung mit dem Thema "Tod". Dennoch ist der Leser auf eine gewisse Art und Weise an das Buch gefesselt. Erst in den letzten Seiten des Buches steigt die Spannungskurve extrem an und der Roman ist kaum noch zur Seite zu legen.
Alles in allem finde ich den Roman gut gelungen. Ich empfehle es Lesern ab vierzehn Jahren, die sich trauen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

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(236)

534 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 137 Rezensionen

liebe, julia, romeo, shakespeare, fantasy

Julia für immer

Stacey Jay , Antje Görnig
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei INK, 09.02.2012
ISBN 9783863960216
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Autorin hat sich mit ihrem Roman und ihrer Idee, die hinter dem Buch steckt, sehr viel vorgenommen. Die Geschichte der Julia und ihres Romeos ist ein Klassiker und so in die Köpfe der Menschen eingebrannt, dass sie das ultimative Bild der wahren Liebe darstellt. Jetzt alles umzudrehen, und die Liebe in Hass zu verwandeln ist ein echtes Wagnis, das die Autorin eingegangen ist. Doch dieses Wagnis, hat sich durchaus gelohnt.
Dem Leser ist es schnell möglich sich in das Buch einzufinden. Die Autorin schafft es, den Leser immer mit kleinen "Informartionshäppchen" zu versorgen, ohne ihn jedoch zu unter- oder überfordern. Unterstützt wird das durch den gelungenen Sprachstil von Stacey Jay. Er ist einfach, ohne den Leser jedoch zu unterfordern, und flüssig zu lesen.
Die Charaktere des Romans sind der Autorin unheimlich gut gelungen. Sie sind so natürlich dargestellt, dass man glauben könnte, dass sie real wären. Sie wirken rund und wecken während des Lesens das Bedürfnis, immer mehr über sie und ihr Leben zu erfahren. Jede einzelne Person besitzt Stärken und Schwächen. Der Leser kann gar nicht anders als mit ihnen mitzufiebern und sie ins Herz zu schließen.
Die Autorin hat eine große Begabung dafür, den Leser mit plötzlichen Wendepunkten und Überraschungsmomenten zu schocken und damit das gesamte Geschehen auf den Kopf zu stellen. Gerade wenn man das Gefühl hat, die Handlung jetzt einigermaßen vorhersagen zu können passiert etwas, womit der Leser nicht einmal im Entferntesten gerechnet hat. Dadurch steigert sich die Spannungskurve bis zur letzten Seite praktisch ins Unermessliche und dem Leser ist es praktisch unmöglich das Buch guten Gewissens aus der Hand zu legen, bevor er nicht die letzte Seite erreicht hat.
Der Roman wird sowohl aus der Sich Julias, als auch aus der von Romeo erzählt. Das steigert die Spannung noch zusätzlich und lässt dem Leser deutlich die unterschiedliche Sichtweise der beiden Figuren erkennen. Interessant ist, dass sich auch die Schreibweise mit dem jeweiligen Protagonisten leicht ändert. Aus Romeos Sicht wirkt das Geschehen wesentlich düsterer und grausamer.
Dennoch muss ich gestehen, dass ich das Buch an einigen Stellen verwirrend finde. Das Innenleben der Personen bzw. deren Handlungen scheinen manchmal etwas konfus, sodass es dem Leser teilweise etwas schwer fällt dem Gedankengang zu folgen. Auch finde ich das Geschehen an einigen Stellen etwas zu übertrieben. Dieser Makel nimmt aber keinesfalls Oberhand und die positiven Aspekte überwiegen deutlich.
Alles in allem finde ich das Buch äußerst lesenswert. Eine wunderbare Mischung aus Magie, Spannung und Liebe! Mit großer Vorfreude warte ich auf den zweiten Band!

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(113)

220 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 22 Rezensionen

fantasy, wolf, wölfe, gestaltwandler, erotik

Wolf Diaries - Gezähmt

G. A. Aiken , Karen Gerwig
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Piper, 14.05.2012
ISBN 9783492268349
Genre: Fantasy

Rezension:

Dieses Buch ist anders als die Romane, die ich bisher gelesen habe.
Ich brauchte etwas um in die Geschichte und dir "Andersartigkeit" des Romans hineinzufinden, mich umzustellen. Die ersten Seiten sorgen etwas für Verwirrung und dem Leser ist es kaum möglich sich in die Gefühlswelt der Protagonisten hineinzufinden. Nach und nach wird er jedoch in den Bann des Romans gezogen, sodass das Buch letztendlich kaum aus der Hand zu legen ist.
Wenn man einen Mädchenroman mit einem blumigen Schreibstil und viel Gefühl erwartet, ist man bei "Wolf Diaries" eindeutig fehl am Platz. Die Autorin schreibt in einer sehr herben Sprache, die teilweise in das Vulgäre abrutscht. Wenn man sich jedoch erst einmal daran gewöhnt hat stellt dieser Umstand kein großes Problem dar. An vielen Stellen ist das Buch recht witzig gestaltet, sodass sich der Leser zumindest ein Schmunzeln nicht verkneifen kann. Was ich an diesem Roman besonders mag sind die schlagkräftigen Dialoge der handelnden Personen.
Bevor man das Buch liest sollte man sich darüber im klaren sein, dass es sich hier um einen sehr erotischen Roman handelt. Der Sex im Buch ist allerdings wie die Sprache: derb und keinesfalls verspielt. Daher würde ich dieses Buch auch nur den älteren Lesern von uns weiterempfehlen (allein um den Jugendschutz zu wahren).
Die Charaktere, die die Autorin geschaffen hat, sind besonders. Sie besitzen viel Power, Aussagekraft und Stärke - jeder auf seine Art und Weise. Sie sind rund gestaltet, tiefgründig bedacht uns besitzen sowohl Stärken als auch Schwächen. Manchmal erscheinen sie auf den Leser vielleicht ein bisschen zu übertrieben dargestellt um noch natürlich zu sein. Aber im Gesamten sind die handelnden Personen interessant und liebenswert.
Die Handlung des Buches ist mittelmäßig spannend. Der Knoten scheint erst in den letzten paar Seiten zu platzen. Dennoch ist der Roman kaum aus der Hand zu legen. Die Autorin überdeckt die fehlende Spannung gekonnt mit Witz, aussagekräftigen Dialogen und einer erotisch knisternden Stimmung. Dadurch wird dem Leser keinesfalls langweilig.
Letztendlich ist also zusammenzufassen, dass dieser Roman durchaus lesenswert ist - wenn man sich nicht an der Sprach stört und sich des erotischen Hintergrunds durchaus bewusst ist!

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(795)

1.371 Bibliotheken, 11 Leser, 15 Gruppen, 310 Rezensionen

dystopie, liebe, fraktionen, zukunft, ferox

Die Bestimmung

Veronica Roth , Petra Koob-Pawis
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei cbt, 19.03.2012
ISBN 9783570161319
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Am Anfang des Buches hatte ich mich, ehrlich gesagt, nicht wirklich wohl gefühlt. Vor dem Lesen hatte ich sehr hohe Erwartungen an den Roman gestellt, da er bereis in den höchsten Tönen gelobt wurde. Doch anfangs hatte ich etwas Probleme mich einzufinden und mich in die Protagonistin reinzufühlen. Vielleicht lag es daran, dass dieses Buch anders ist, als andere Bücher. Doch genau diese Andersartigkeit, macht es nachher umso mehr besonders und lesenswert.
Einmal richtig reingekommen ist es dem Leser nicht mehr möglich, das Buch aus der Hand zu legen. Es hat einfach etwas Besonderes, dass den Leser in seinen Bann zieht. Es ist anders,als andere Bücher und hebt sich dadurch ab. Die gesamte Idee der Handlung hat etwas. Ich persönlich liebe Geschichten, die einen lehrreichen Hintergrund haben. Wenn der Autor auf ein Problem aufmerksam machen will und die Geschichte Inhalt hat. Genau das tut Veronica Roth - mit Bravur.
Die Autorin hat es geschafft einzigartige Charaktere zu erschaffen. Sie sind rund, besitzen sowohl Stärken als auch Schwächen und wirken dadurch sehr natürlich. Jeder ist auf seine Art und Weise liebenswert, sodass sich der Leser schnell mit ihnen verbunden fühlt.
Besonders gut gelungen ist die unverblümte "Realität", die die Autorin beschreibt. Es läuft nicht immer alles wie im Märchen und manchmal müssen auch die Protagonisten einige Rückschläge einstecken. Dadurch wirkt die gesamte Handlung echter und realitätsnäher.
Dennoch finde ich das Buch an einigen Stellen etwas grausam und brutal. Es gibt einige Punkte an denen sich der Leser vielleicht etwas vor den Kopf gestoßen fühlen könnte. Denn über diese Brutalität geht die Autorin teilweise hinweg, als wäre nichts gewesen. Das erzeugt bei mir persönlich Unverständnis. Für ein Jugendbuch scheint mir das Maß an Gewalt doch etwas hoch.
Spannend ist der Roman allemal - und zwar von der ersten Seite an! Es gibt keine Einzigen Abschnitt der Geschichte an dem der Leser das Gefühl hat, das Buch weglegen zu können, ohne etwas zu verpassen. Die Autorin versteht es durch Überraschungsmomente und unerwartete Wendepunkte diese Spannung noch zu steigern.
Was soll ich sagen? Tolle Charaktere und endlich mal wieder ein Buch mit Inhalt der zum Denken anregt. Ein Manifest aus Spannung, Aktion und einer zarten Liebe. Nur leider teilweise etwas zu brutal.

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(380)

830 Bibliotheken, 6 Leser, 6 Gruppen, 142 Rezensionen

liebe, zeitreisen, zeitreise, vergangenheit, fantasy

Hourglass

Myra McEntire , Inge Wehrmann
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 15.05.2012
ISBN 9783442475636
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich war unheimlich gespannt auf dieses Buch. Es wurde bereits sehr gelobt und dementsprechend hohe Ansprüche stellte ich, als ich mit dem Lesen begann. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht.
Auch wenn innerhalb der ersten Seiten nichts passiert, was die Spannung ins Unermessliche steigert, schafft es die Autorin in kürzester Zeit den Leser in ihren Bann zu ziehen. Die Schreibweise ist zwar einfach, dennoch eindrucksvoll und flüssig. Es wird aus der Sicht der Hauptfigur berichtet, und das auf eine ganz natürliche Art und Weise, dass sich der Leser gleich mit ihr verbunden fühlt.
Die Charaktere sind der Autorin sehr gut gelungen. Sie sind natürlich und jeder auf seine gewisse Art liebenswert. Durch ihre kleinen (oder etwas größeren) Ecken und Kanten wachsen sie dem Leser ans Herz und wirken darüberhinaus sehr natürlich und lebensnah. Auch unterliegen die Personen im Laufe der Handlung einer persönlichen Entwicklung, was sie noch "echter" wirken lässt.
Wie bereits erwähnt sind die ersten Seiten des Buches nicht besonders spannend. Dennoch ist die Handlung keinesfalls langweilig. Im Gegenteil: irgendetwas an diesem Roman zieht den Leser in seinen Bann, sodass er einfach weiterlesen muss. Die Spannungskurve steigt aber von Seite zu Seite und fällt auch in den letzten Seiten nicht ab, da das Ende des Buches offen gehalten ist. Die Spannung wird noch gesteigert, da es innerhalb des Buches viele Wendepunkte und Überraschungsmomente gibt. Der vermeintliche Protagonist wird zum Antagonisten und umgekehrt. Genau das ist es, was eine Geschichte besonders macht, und die Myra McEntire beherrscht dieses Terrain.
Es gibt eigentlich so gut wie keine Kritik, die bei diesem Buch angebracht wäre. Die Autorin hat ein kleines Meisterwerk aus Spannung, phantastischen Elementen und einer zarten Liebe erschaffen. Mit viel Hintergrund und Inhalt. Ich freue mich auf Band 2!!!

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(35)

114 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 11 Rezensionen

fantasy, wb, assassinen, assassin, 2012

Der Prinz der Schatten

Torsten Fink
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.04.2012
ISBN 9783442268566
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich habe dieses Buch gelesen, weil ich Torsten Fink als Schriftsteller sehr schätze. Er hat eine wunderbare Art mit Worten umzugehen. Diese Begabung zeigt sich auch wieder in seinem neuen Roman.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig - leicht zu lesen. Der Autor ist in der Lage seitenlang Geschehnisse zu beschreiben, die innerhalb kürzester Zeit vor sich gehen, ohne dass es langweilig wird. Dabei geht er auf kleine Details ein, sodass der Leser das Gefühlt hat, tatsächlich in die Handlung involviert zu sein.
Das Buch ist sehr spannend. Obwohl ich eigentlich mehr ein Fan der "Romantasy" bin, habe ich mich an keiner einzigen Stelle des Romans gelangweilt oder mich unwohl gefühlt. Während des Geschehens baut sich eine Spannungskurve auf, die stetig steigt und erst zum Ende hin, hier aber auch nur zum Teil, abfällt. Es gibt viele Überraschungsmomente, sodass die Handlung keinesfalls vorhersehbar ist. Auch bleibt der Leser über einige Dinge im unklaren, sodass die Spannung dadurch weiterhin zunimmt. Die Perspektiven des Erzählers wechseln recht häufig. Dadurch wird es dem Leser ermöglicht viele Hintergründe für bestimmte Handlungen zu erkennen und damit die Taten und das Geschehen besser nachzuvollziehen.
Die Charaktere sind dem Autor gut gelungen. Sie werden glaubhaft und detailreich dargestellt, sodass es dem Leser recht leicht fällt sie vor seinem geistigen Auge zu sehen.
Ich würde dieses Buch allerdings nur den älteren Lesern unter uns empfehlen. Es herrscht doch eine recht düstere Grundstimmung und der Anteil an Brutalität ist wesentlich höher als in anderen Büchern.Wer diesen Roman lesen will muss sich auch darüber im klaren sein, dass es sich hierbei weder um eine Heldengeschichte mit Übercharakteren, noch um eine Liebesgeschichte handelt. Wer damit leben kann, dem würde ich auf jeden Fall empfehlen dieses Buch zu lesen. Es kann sich nur lohnen!

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(241)

542 Bibliotheken, 2 Leser, 6 Gruppen, 121 Rezensionen

dystopie, königin, liebe, fantasy, sprachen

Dark Queen - Schwarze Seele, schneeweißes Herz

Kimberly Derting , Tanja Ohlsen , Ugla Huld Hauksdóttir
Fester Einband: 362 Seiten
Erschienen bei INK, 08.03.2012
ISBN 9783863960179
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Es fällt ziemlich schwer in das Buch und das Geschehen hineinzufinden. Zwar ist die Handlung keinesfalls langweilig oder zäh, jedoch erscheint sie sehr weit weg, sodass man sich nicht von Beginn an in die Charaktere "hineinfühlt" und mit ihnen mitfiebert. Auch ist der Leser nur schwerlich in der Lage, Zeit und Raum des Geschehens einzuordnen. Spielt die Handlung innerhalb einer Fantasywelt in der Vergangenheit, der Gegenwart oder der Zukunft? Erst nach und nach gelangt der Leser an die nötigen Informationen, sodass sich vor dem geistigen Auge eine Welt bilden kann.
Je mehr man jedoch liest, desto spannender und mitreißender wird die Handlung. Die Personen und die Umgebung werden zunehmend vertrauter und das Buch ist am Ende kaum noch aus der Hand zu legen.
Obwohl ich absolut kein Fan von Kriegsgeschichten jeder Art bin, empfand ich den Roman als sehr faszinierend. Er ist eine explosive Mischung aus Spannung, Liebe, Abenteuer. Die Spannungskurve fällt nicht eine Sekunde ab, sondern steigert sich zunehmend bis zur letzten Seite. An einigen Stellen ist die Handlung etwas vorhersehbar, aber die Autorin sorgt in ihrer Geschichte für gelungene Überraschungsmomente.
Bevor ich das Buch gelesen habe, hatte ich Angst, dass die Geschichte doch etwas düsterer wird. Dem kann ich jetzt nicht mehr zustimmen. Zwar wird die Handlung und das Umfeld, welches mittelalterähnliche Zustände aufweist, keinesfalls unverblümt dargestellt, was ich sehr angenehm finde. Dennoch gibt es auch genügend "Lichtmomente" im Verlauf des Geschehens, dass eine dunkle Stimmung keineswegs überhand nimmt.
Die Sprache ist angenehm und fließend, sodass es keine Schwierigkeiten bereitet das Buch zu lesen.
Die Charaktere sind der Autorin gut gelungen. Man merkt deutlich, dass sie viel Liebe und Engagement in die Darstellung der einzelnen Personen investiert hat.
Alles in allem würde ich dieses Buch sowohl den jüngeren, als auch den erfahrenen Lesern von uns weiterempfehlen. Wenn man ersteinmal "drin ist", liest sich das Buch fast wie von selbst und ist äußerst spannend.

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(276)

730 Bibliotheken, 12 Leser, 4 Gruppen, 104 Rezensionen

engel, liebe, fantasy, himmel, alexandra adornetto

Halo

Alexandra Adornetto , Katharina Naumann , Christiane Steen , Sonja Fiedler-Tresp
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 01.03.2012
ISBN 9783499216008
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Alexandra Ardonetto hat eine wunderbare Art mit Worten umzugehen. Ihr Schreibstil ist blumig und leicht verschnörkelt. Allerdings nicht anstrengend, sodass das Lesen schwer fällt. Im Gegenteil: Es macht viel Spaß das Buch zu lesen da die Sprache sowohl besonders, als auch faszinierend ist. Ganz besonders gelungen finde ich die Dialoge zwischen den einzelnen Personen. Sie sind sowohl witzig, als auch eindringlich, haben Inhalt und viel Gefühl.
Die Autorin hat viele interessante Ideen und Gedanken in das Buch einfließen lassen. Es ist deutlich, dass sie sich intensiv mit den thematisierten Problemen auseinander gesetzt hat und auch vollkommen dahinter steht. Man merkt, dass sie bei der Entstehung des Buches mit vollem Herzen dabei war und keine "halben Sachen" durchgehen lassen wollte.
Von den Charakteren des Buches bin ich eher weniger begeistert. Meines Erachtens handelt es sich, um typische Übercharaktere, die einfach zu perfekt dargestellt werden. Selbst die angeblichen "Fehler" einzelner Personen (wie z.B. ein übermäßiger Beschützerinstinkt) gelten nicht wirklich als Schwächen, sondern runden eher das makellose Gesamtbild ab. Auch die Charaktere, die nicht perfekt erscheinen wirken doch sehr klischeehaft.
Die Handlung des Buches ist ebenfalls sehr vorhersehbar und von vielen Klischees durchzogen. Man könnte sie auch als kitschig bezeichnen. Ich persönlich mag es, wenn es manchmal etwas kitschiger daher geht, aber es ist gewiss nicht jedermanns Sache. Daher würde ich dieses Buch auch Lesern abraten, die nicht ab und an mal etwas für große Romantik übrig haben. Mit fehlen die besondern Überraschungsmomente, die eine Handlung besitzen sollte. Das Geschehen im Buch ist eher vorhersehbar.
Alles in allem bin ich dem Roman gegenüber etwas zwiegespalten. Einerseits bin ich begeistert von vielen Gedanken und der sprachlichen Darstellung. Andererseits bin ich enttäuscht von der doch etwas vorhersehbaren und klischeehaften Handlung und den Charakteren.

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336 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 35 Rezensionen

banshee, tod, liebe, seele, unterwelt

Soul Screamers - Rette meine Seele

Rachel Vincent , Alessa Krempel
Flexibler Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 12.03.2012
ISBN 9783899419887
Genre: Fantasy

Rezension:

Der Einstieg in das Buch war sehr angenehm. Auch wenn man den ersten Band nicht unmittelbar vorher gelesen hatte, findet man wieder gut in das Geschehen hinein. Die Autorin schafft es sehr angenehm nach und nach wieder wichtige Informationen der Handlung im letzten Buch preiszugeben, ohne den Leser am Anfang mit einer Inhaltsangabe von diesem zu belasten.
Die Sprache ist, wie auch im letzten Roman, sehr angenehm. Sie ist einfach, wenn auch nicht zu einfach. Sehr anschaulich, witzig und gefühlvoll.Ich mag es besonders an diesen Büchern, dass Rachel Vincent natürlich schreibt. Die Dialoge sind so gestaltet, wie man sich wirklich unterhalten würde. Sie sind nicht verschönt oder hochgestochen, sondern ganz natürlich.
Wie auch im letzten Band möchte ich den gelungenen Inhalt hervorheben. Ich finde es sehr schön, dass die Autorin neue Ideen eibringt, weit abseits von Vampiren und Werwölfen. Eine sehr gelungene und angenehme Abwechslung zu anderen Fantasyromanen.
Die Charaktere sind Rachel Vincent sehr gut gelungen. Alle haben sowohl Schwächen, als auch Stärken. Was sie realistischer wirken lässt und sie auch sympathischer macht (kleine Macken lassen eine Person immer sympathischer wirken). Sie sind so liebevoll gestaltet, dass der Leser sie schnell ins Herz schließt und man spürt, dass sich die Autorin viele Gedanken gemacht hat.
Die Handlung ist äußerst spannend. Ich persönlich finde das Geschehen im ersten Band spannender, aber da ist absolute Geschmackssache. Wichtig für die Rezension ist: es gibt keinen Moment im Buch, an dem es langweilig wird. Die Spannungskurve steigt stetig und fällt auch nicht vor den letzten Seiten ab. Es macht Spaß dieses Buch zu lesen und ich empfehle es auf jeden Fall weiter!

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