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80 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

psychothriller, killer, mörder, liebe, gewal

Ohne mich kannst du nicht leben!

Heike Schwandt
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Loewe, 21.10.2013
ISBN 9783785575741
Genre: Jugendbuch

Rezension:

,,Ich werde dein Schutzengel sein. Ein Schutzengel für einen Engel - meinen Engel. Wir werden zusammen fliegen. Vielleicht schon bald.''


Obwohl der Jugendthriller mit etwa 270 Seiten recht kurz ist, hat er durchaus seine Längen, da sich ein großer Teil mit Luisas vollkommen normalen Teenager-Alltag beschäftigt. Natürlich bringt es Abwechslung, allerdings wiederholt sich vieles und es sind nun einmal alltägliche Dinge, wie Schule, das Suchen nach der großen Liebe oder Stimmungsschwankungen der besten Freundin, die nicht wirklich zur Spannung der Story beitragen. Wobei sich diese generell nie wirklich stark gezeigt hat – Sachen, die den Leser mit Adrenalin ausfüllen sollten, wirkten für mich oft ziemlich an den Haaren vorbeigezogen und sehr voraussehbar. Man findet sich leicht in die Story ein, auch wenn man nicht von ihr mitgerissen wird, weil sie selbst eher so dahinplätschert, und auch Luisa schließt man ins Herz, weil sie eine sympathische Protagonistin ist. Die anderen Charaktere wurden, in meinen Augen, etwas vernachlässigt und wirken deswegen auch nicht sonderlich stark ausgebaut. 
Wirklich interessant hingegen waren die kurzen Passagen aus der Sicht von Luisas ,,Stalker'', wo man kleine Einblicke in seine vollkommen psychotische Gedankenwelt erhält. Auch den Verlauf der Ermittlungen fand ich interessant und da ich persönlich zwei Verdächtige hatte, habe ich natürlich jeden kleinsten Hinweis aufgesogen um herauszufinden, wer der Täter ist. 
Gerade der letzte Teil des Romans hat mir gut gefallen, auch, wenn mir hier wieder die gewünschte Spannung gefehlt hat. Da dort aber immerhin einige Wendepunkte waren, habe ich ihn gerne verfolgt, weil er, für mich, noch mal ordentlich etwas aus der Story rausgeholt hat.

Fazit:
In ,,Ohne mich kannst du nicht leben'' hat mir leider die erwünschte Spannung gefehlt, weshalb es einige Längen gab. Nichts desto trotz war es interessant, die Geschichte rund um Luisa und ihren gefährlichen Stalker zu verfolgen und der Schlussteil konnte mich auch noch einmal begeistern.

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117 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 66 Rezensionen

thriller, cruelty, cia, scott bergstrom, agenten

Cruelty

Scott Bergstrom , Christiane Steen
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 17.02.2017
ISBN 9783499272660
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

,,Und zum ersten Mal, seit ich sieben war, falte ich die Hände und bete zu einem Gott, von dem ich weiß, dass er nicht existiert.''

Schon als ich begonnen habe Cruelty zu lesen, war es in etwa wie reinste Poesie. Lange, verkapselte Sätze, detailverliebte Beschreibungen und tiefgängige Gedanken einer sympathischen und vielseitigen Protagonistin – vom Lieblingsbuchpotenzial gepackt war ich sofort und auch die Story hat es wirklich in sich. 
Es passiert selten, dass ein Thriller es schafft, mich so sehr in den Bann zu ziehen, gerade weil man als Leser oft schnell herausbekommt, wer der Kopf hinter der Thematik (sei es Mord, Vergewaltigung oder anderes) ist. Ganz anders ist es hier gewesen – zusammen mit Gwen jagt man den spärlichen Information hinterher; ob nun durch Städte, Länder oder Kontinente. Dieses Prinzip des Umherreisens hat mir gut gefallen, da man immer wieder einen kleinen Absatz in der Story hatte um alles Neue ein wenig sacken zu lassen, eine kurze Pause einzulegen und dann weiter in ein neues Gebiet zu reisen, neue Eindrücke zu sammeln und dem fertigen Puzzle ein Stück näher zu kommen. 
Auch spannungstechnisch kann ich definitiv nichts bemängeln. Mit jeder neuen Information geraten Gwen und der Leser tiefer in ein dunkles Netz, mit neuen Geheimnissen, Verschwörungen, Verbündeten und Feinden, wobei man nie so genau weiß, wem man wirklich trauen kann. Sowohl Gwen, als auch die Handlung sind unvorhersehbar, sodass man gar nicht anders kann als weiterzulesen. Ich jedenfalls war von Anfang bis Ende gepackt, woran auch die zahlreichen Actionszenen sicherlich ihren Anteil haben. Cruelty lebt gewissermaßen durch harte Kämpfe, was mich nie gestört hat, immerhin gehören sie dazu und auch, wenn ziemlich oft jemand zusammengeschlagen wird, habe ich nie das Gefühl gehabt, dass diese Gewalt zu sehr im Vordergrund stand, sodass ich es als störend empfinden hätte können. 
Hingegen gestört hat mich tatsächlich der teilweise definitiv zu dreckige Umgangston. Gerade durch die ersten Kapitel hatte ich mich schon an den einfühlsamen und wirklich wunderschönen Schreibstil gewöhnt, wodurch ich sowohl überrascht, als auch enttäuscht war, dass dieser etwas nachgelassen hat. Natürlich hat sich mit Gwen auch die Sprache weiterentwickelt, allerdings ist es einfach übertrieben, wenn man in drei Sätzen fünf mal das Wort 'ficken' verwenden muss, auch, wenn der Roman in dunklen und dreckigen Ecken spielt. 
Zudem ist mir oft aufgefallen, dass es Gwen sehr leicht fiel, auf neue Spuren zu stoßen, indem sie scheinbar belanglose Informationen kombiniert hat oder ihr schlicht und einfach etwas in den Schoß gefallen ist. Für mich persönlich gab es noch zu wenig Hindernisse, die ein wirkliches Problem hätten werden können, schließlich ist sie doch gerade erst ganz neu in ihrer Rolle als Racheengel und hatte trotzdem ständig alles in ihrer Gewalt. 
Neben dem, sonst wirklich fabelhaften, Schreibstil hat mich Gwendolyn, die Protagonistin, fasziniert. Man merkt bereits zu Beginn, dass sie etwas ganz Besonderes ist, bzw. etwas in sich hat, dass sie von anderen abhebt. Sie war mir wirklich von der ersten Seite an sympathisch und auch die Frau, zu der sie am Ende geworden ist, habe ich noch immer ins Herz geschlossen. Während des Romans entwickelt sich unser anfänglich recht schüchternes Mädchen nämlich zu einer wahren Meisterkämpferin. Und auch wenn diese Weiterentwicklung manchmal ganz schön schnell geht, hatte ich keinerlei Probleme damit, sie nachvollziehen zu können. 
Neben Gwen sind ebenso alle anderen Charaktere sehr gut ausgebaut. Mir persönlich fiel es immer schwer, herauszufinden, wer Freund und wer Feind ist, was sicherlich auch der Sinn hinter dem vielseitigen Ausbau der Protagonisten war. 
Aber vor allem mit Gwen habe ich stets gefühlt und gelitten – vor allem natürlich habe ich sie bewundert. Für ihren Mut und ihre Disziplin, und ich bin wirklich traurig, dass unsere gemeinsame Reise durch die Welt (vorerst) schon ein Ende hat.

Fazit:
,,Cruelty'' kann mit viel Spannung, einem wundervollen Schreibstil und einer ebenso fantastischen Protagonistin in einem düsteren und dreckigen Teil der Welt überzeugen. Zwar sehe ich noch kleine Schwächen; an der Tatsache, dass dieser Thriller eine absolute Leseempfehlung ist, ändert sich jedoch nichts.


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502 Bibliotheken, 15 Leser, 1 Gruppe, 88 Rezensionen

pandora, zwillinge, eva siegmund, zukunft, träume

Pandora - Wovon träumst du?

Eva Siegmund
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbt, 11.04.2016
ISBN 9783570310595
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Der Sandmann war nicht aus Vergnügen grausam, sondern aus Notwendigkeit.''

Rezension:
Mich konnte bereits der Klappentext begeistern, da mich die Idee der Chips im Kopf und der des perfekten Überwachungssystems des Sandmanns sofort neugierig gemacht haben.
Beim Lesen habe ich allerdings schnell merken müssen, dass sich meine aufgebauten Erwartungen nicht erfüllen würden.
Vorab: Der Klappentext nimmt meiner Meinung nach viel zu viel der Handlung vorweg, sodass man als Leser schon von Anfang an über Informationen verfügt, die erst sehr viel später auftauchen und zu diesem Zeitpunkt dementsprechend auch nicht mehr den gewünschten Effekt der Überraschung oder des Erstaunens verursachen.
Die eigentlich verheißungsvolle Story nimmt von Beginn an nur sehr langsam Fahrt auf und auch später gibt es immer wieder Passagen, die sich mehr mit unnötigen Gefühlsdramen und weiteren Nebensächlichkeiten beschäftigen, als irgendwie zu der Hauptstory um den Sandmann beizutragen. Von diesem wurde ich leider auch etwas enttäuscht, denn zum einen hatte er, meiner Meinung nach, zu wenige Auftritte, zum anderen hatte ich mir ein bösartiges, gerissenes und auch ein wenig psychopathisches Genie erhofft, als was er sich dann doch nicht entpuppte. Auch die Story um ihn herum ist zwar interessant, leider aber nichts außergewöhnliches.
Des Weiteren ist die Handlung sehr leicht vorauszuschauen, was wahrscheinlich auch daran liegt, dass der Klappentext viel vorweg genommen hat. Trotzdem könnte jeder mit ein bisschen Fantasie leicht erkennen, was noch passieren würde, weshalb bei mir auch nie wirkliche Spannung aufkam, was mich nicht davon abgehalten hat weiter zu lesen, denn ich habe mir immer noch die eine große Wendung erhofft, welche leider nicht mehr kam.
Einen großen Pluspunkt bekommen aber die verschiedenen Spielplätze der Handlung. Das Berlin der Zukunft wird stets sehr detailliert wiedergegeben, sodass man die Kulissen direkt vor dem inneren Auge sehen kann, was mir sehr gefallen hat.
Da Sophie und Liz ihr gesamtes bisheriges Leben voneinander getrennt verbracht haben, sind sie auch vom Charakter her vollkommen verschieden. Ich konnte mich mit beiden nicht hundertprozentig anfreunden oder identifizieren, obwohl sie sich im Laufe der Handlung definitiv weiterentwickelt haben und auch ihre pubertären Ausbrüche einigermaßen in den Griff bekommen haben. Trotzdem waren beide ein einziges Klischee – das Mauerblümchen und die Beliebte – und ich musste ein paar mal zu oft tief durchatmen, bevor ich weiterlesen konnte.
Dass zusätzlich noch Liebesgeschichten eingebaut werden, hatte ich eigentlich gar nicht erwartet. Da sie mittlerweile in fast jedes Buch hineingehören weiß ich nicht, ob sie mich wirklich stark gestört haben; unrealistisch und ein wenig unnötig fand ich sie stellenweise aber schon.

Fazit:
Obwohl meine Vorfreude so groß war, wurde ich bin „Pandora“ ziemlich enttäuscht. Ein Buch mit viel verschenktem Potenzial und eindeutig zu viel Klischee.


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14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

zwischenwelt, neid, licht am ende des tunnels, familie, ebook

Tunnel 8: Dazwischen

Ronja Bendixen
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 04.01.2017
ISBN 9781541155589
Genre: Jugendbuch

Rezension:

,,Kann das wirklich das Ende sein?''

Ella sieht den Bus nicht kommen, als sie über die Straße läuft; nur die Schmerzen spürt sie, als sie von ihm erfasst wird und durch die Luft geschleudert wird. Als sie wieder aufwacht, fühlt sie sich völlig gesund. Doch Ellas schwerverletzter Körper liegt im Koma und ihr Geist befindet sich im Dazwischen, so lange, bis sie stirbt. Das tut sie auf jeden Fall; es ist nur noch eine Frage der Zeit. Bis dies passiert, hat sie allerdings eine Aufgabe zu erfüllen, was nicht so einfach zu sein scheint, denn im Dazwischen trifft sie auf Simon und Finn, zu denen sie sich sofort hingezogen fühlt. Die beiden Jungs verbindet aber mehr, als Ella ahnt und einer von ihnen hütet ein Geheimnis. Doch was hat man noch zu verlieren, wenn man sowieso stirbt? 

Ich war sehr gespannt, aber auch ein wenig skeptisch, als ich dieses Buch zu lesen begonnen habe, weil ich schon viele Romane kenne, die sich mit dem Thema „Leben nach dem Tod“ beschäftigen, mich aber ziemlich enttäuscht haben. Ganz anders ist es allerdings bei „Tunnel 8“. 
Schon nach den ersten Seiten war ich vollkommen von der Story gefesselt und konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ronja Bendixen hat mit dem Dazwischen eine wundervolle neue Welt erschaffen, von der ich gerne noch mehr gesehen hätte. Das Konzept dieser Welt hat es mir ebenso angetan ; seien es nun die verschiedenen Tunnel oder die Aufgabe, die jeder 'Bewohner' zu erfüllen hat, - es ist unglaublich genial. Und gerade, weil ich bisher nie auch nur in diese Richtung gedacht hatte, war ich umso angetaner, davon zu lesen und bin richtig in der Story versunken. 
Allerdings habe ich ein bisschen Zeit gebraucht, mich mit unseren Protagonisten anzufreunden. Ella schien mir auf den ersten Blick ziemlich unsympathisch, aber nach ein paar Kapiteln hatte ich mich dann an sie gewöhnt und konnte mich auch ohne Probleme mit ihr anfreunden. Genauso ging es mir übrigens mit Simon - er kam mir anfangs viel zu aufdringlich rüber, sodass ich selbst schon vor ihm flüchten wollte.
Ansätze einer Dreiecksbeziehung sind zu erkennen, allerdings sollte man sich davon nicht abschrecken lassen, falls man sowas nicht gerne mag. Denn Simon und Finn sind keine Zufallskandidaten, die beide einfach nur an Ella interessiert sind; die beiden verbindet eine Geschichte, die mir nah ging, weil sie mich auch wirklich überrascht hat. Durch diese wird der gesamte Roman plötzlich aus einem ganz anderen Licht beleuchtet; er verlieht ihm noch einen tieferen Hintergrund.
Doch die eigentliche Frage, die man sich auch als Leser stellen wird, ist, wie man damit umgeht, wenn man weiß, dass man nicht mehr aufwacht. Wenn man die Familie nie wiedersehen wird; wenn man weiß, dass es vorbei ist. Ronja Bendixen führt Ella, zusammen mit dem Leser, mit einem sehr emotionalen Schreibstil, durch ihre Trauerphasen. Von Leugnung über Wut und schließlich zur Akzeptanz; sie erzählt sehr einfühlsam über die Ängste und Hoffnungen der  Jugendlichen und konnte mich damit mehr als einmal sehr berühren.

Jetzt warte ich gespannt auf die geplante Fortsetzung, denn ich bin mir sicher, dass diese mich ebenso begeistern können werden wird. 


Fazit:
,,Tunnel 8 - Dazwischen'' konnte mich vollkommen begeistern. Mit einem sehr einfühlsamen und emotionalem Schreibstil werden wir von der Autorin an der Seite von Ella durch eine unglaublich geniale neue Welt geführt und lernen einen ganz anderen Blickwinkel auf die Zeit zwischen Leben und Tod kennen.


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194 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 17 Rezensionen

klonen, klavier, klon, wissenschaft, hamburg

Blueprint Blaupause

Charlotte Kerner , Charlotte Kerner , Cornelia Niere
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Beltz, J, 10.04.2017
ISBN 9783407741028
Genre: Jugendbuch

Rezension:

,,Heute schreibe ich um mein Leben, das mir damals entglitt.''

Da schon vom Beginn des Buches an klar war, wie die Geschichte um Iris und Siri ausgehen würde und es auch im weiteren Verlauf des Buches keine großen Wendungen gab, kam bei mir während des Lesens nicht wirklich Spannung auf. Allerdings denke ich, dass es sowieso nicht das Ziel des Romans war, da das Hauptaugenmerk deutlich auf Siris Kindheit, der engen Beziehung zwischen Mutter und Kind und dem Recht auf eine eigene Identität liegt. 

In verschiedenen chronologisch angeordneten Abschnitten wird erst die Schwangerschaft Iris’, dann die Kindheit und Jugend Siris genau beleuchtet. Jeder dieser Abschnitte zeigt die Entwicklung des Verhältnis zwischen Ichdu und Duich, wie sich Iris und Siri gegenseitig nennen, das, je älter Siri wird, schlechter wird, da sie ein Bedürfnis nach einer eigenen Identität entwickelt. Nebenbei werden immer wieder moralische Werte aufgegriffen, inwieweit Klonen richtig oder falsch ist. Ebenso erfährt man als Leser, was es für gewaltige Auswirkungen mit sich bringt, immerhin erfährt es Siri ja hier an eigener Hand. Das ist auch ziemlich interessant zu lesen; zumindest mich hat es stellenweise zum Nachdenken gebracht. 
Die Sprache ist teilweise sehr abgehackt und wirr, an anderen Stellen wieder sehr ausführlich oder wissenschaftlich, sodass es sich dann auch teilweise fast wie ein Forschungsbericht liest. Auch die Erzählform wechselt immer wieder zwischen der Ich- und Sie-Form; manchmal spricht Siri den Leser auch direkt an und versucht so, Spannung und Neugierde aufzubauen, was bei mir nur semi erfolgreich war. 
Weder Iris noch Siri konnten mich besonders überzeugen, obwohl beide recht vielseitig ausgebaut sind – immerhin sind sie in gewissen Maßen ja auch gleich. Ich konnte mich trotzdem weder mit Siri identifizieren noch Mitleid für sie aufbringen, dafür war sie das gesamte Buch über zu distanziert. Gestört hat mich das allerdings nicht sonderlich; ich fand es trotzdem recht interessant ihr Leben zu verfolgen. 
Das Nachwort der Autorin hat mich ebenfalls angesprochen, da dort nicht mit der Zukunft, sondern mit der Vergangenheit und Gegenwart bezüglich des Klonfortschritts gearbeitet wurde. Es war beunruhigend, darüber zu lesen und auch anschließend habe ich mich noch ein bisschen weiter mit dem Thema beschäftigt; einfach, weil es mich interessiert hat.

Fazit:

In „blueprint“ wird der Leser zum Nachdenken über das menschliche Individuum angeregt. Hauptsächlich beschäftigt es sich mit den Werten und Normen bezüglich des Klonen. Das Augenmerk wird eher auf die Gefühle von Siri und ihren Umgang mit der Tatsache, ein Klon zu sein, gerichtet als auf Spannung, weshalb die Story leicht vorherzusehen ist.



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1.464 Bibliotheken, 18 Leser, 1 Gruppe, 76 Rezensionen

liebe, fantasy, träume, nachtmahr, splitterherz

Splitterherz

Bettina Belitz
Flexibler Einband: 632 Seiten
Erschienen bei script5, 12.11.2012
ISBN 9783839001424
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Eine neue Seele ist da. Sie ist zart und wild zugleich. Sie hat Widerhaken. Sie schmeckt köstlich.“

Meine Meinung:
Was als zaghafter Jugendroman mit merkwürdigen Geschehnissen beginnt, wird nach einiger Zeit zu einem fantasievollen und mysteriösen Meisterwerk. Von Anfang an konnte mich die Story vollkommen in den Bann ziehen, weshalb ich zwischendurch ein paar mal Angst hatte, dass es sich letztlich wieder nur um eine typische Vampir-Liebesgeschichte, wie man sie schon zu oft vorfinden kann, handeln würde und alle meine aufgebauten Erwartungen futsch wären. Doch ich würde nicht enttäuscht - Bettina Belitz öffnet eine Tür in eine völlig neue Welt, denn es gibt viel Wichtigeres als Blut. Einige Storyelemente konnte ich voraussehen, andere aber, haben mich vollkommen umgehauen und teilweise auch ein wenig verwirrt, da das Buch sehr intelligent ist und man mitdenken muss. Natürlich nicht zwingend, aber es macht mehr Spaß, denn jedes Detail hat seine eigene wichtigste Rolle in diesem genialen Gesamtbild.
Obwohl der Roman gute 600 Seiten umfasst, wurde es mir nie langweilig, was wohl an dem unglaublich lebhaftem Schreibstil der Autorin liegt. Er ist so detailverliebt und präzise, dass man als Leser keine Schwierigkeiten hat, sich die Umgebung bildlich vorzustellen – vom Stand der Sonne bis zum Geruch der Blumen. Da ist sicherlich nicht für jeden was, denn diese lebendigen - und langen - Beschreibungen unterbrechen natürlich auch den eigentlichen Handlungsverlauf bzw. ziehen ihn etwas. Mir hat es allerdings sehr gefallen, gerade weil ich mich so mit Leichtigkeit in der Story verlieren konnte.
Das Buch wird übrigens aus der persönlichen Sicht von unserer Hauptprotagonistin Elisabeth, welche lieber Ellie genannt wird, erzählt. Ellie scheint bei vielen Lesern nicht wirklich gut angekommen zu sein, was mich etwas überrascht hat, da ich sie weder nervig noch überheblich fand, wobei ich eigentlich oft Probleme mit weiblichen Hauptprotagonistinnen habe. Sie ist 17, intelligent, eigensinnig und auf ihre Art liebenswert, gerade wegen ihren Phobien, kann aber nicht gut mit Menschen, weshalb sie auch einsam ist. Ich finde ihren Charakter glaubwürdig; er ist vielseitig und gut ausgearbeitet. Und alle, die kritisieren, dass sie ziemlich viel schläft, was wirklich wahr ist, sollten im Hinterkopf behalten, dass eben dies ein sehr wichtiger Bestandteil der Story ist.
Ellie ist klasse, aber richtig umgehauen hat mich Colin. Ich kann ehrlich sagen, dass ich lange nicht mehr solche Sympathie für einen Buchcharakter aufbringen konnte, wie für ihn. Unnahbar, mysteriös und vor allem: gefährlich. Aber er läuft nicht herum und erzählt allen, wie gefährlich er doch ist und er möchte auch nicht, dass jemand seine „weiche Seite“ entdeckt, wie es sonst in anderen Romanen oft der Fall ist. Colin ist wirklich gefährlich – und das spürt man beim Lesen einfach.
Genauso spürt man das Knistern zwischen ihm und Ellie. Die beiden geben ein wundervolles Team ab; jeder verändert sich in der Gegenwart des Anderen. Wortgefechte, Herumgeflirte und große Gefühle – die Beziehung zwischen den beiden entwickelt sich zwar langsam, wirkt so aber glaubwürdig.

Fazit:
„Splitterherz“ konnte mich mit seiner verworrenen und mysteriösen Story vollkommen überzeugen. Durch den sehr lebendigen Schreibstil der Autorin, fällt es leicht, sich in der Geschichte zu verlieren und auch die Protagonisten sind wunderbar ausgearbeitet, Colin verdient hierbei ein Extra-Lob. Ebenso fand ich die zarte Liebe zwischen ihm und Ellie glaubwürdig und erfrischend. Ein Meisterwerk mit Lieblingsbuchpotenzial und eine klare Leseempfehlung!


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Tags: liebesroman, trilogie   (2)
 

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lux, opposition, liebe, katy, daemon

Opposition - Schattenblitz

Jennifer L. Armentrout , Anja Malich
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 29.04.2016
ISBN 9783551583444
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Mit Dawson und Beth hatte alles angefangen. [...] Und mit Daemon und mir endete es.“

Rezension:
Nachdem ich von Band 4 so begeistert war, bin ich mit recht hohen Erwartungen an den fünften Teil getreten. Ziemlich vielversprechenden wird man gleich zu Beginn des finalen Bandes mit einer dramatischen Situation konfrontiert – die Lux sind auf der Erde angekommen, Daemon und seine Geschwister sind zu ihnen übergewechselt und der Krieg ist ausgebrochen. Während man voller Spannung die Geschehnisse verfolgt, ist diese Situation auch schon viel zu schnell wieder vorbei, was mich ziemlich enttäuscht hat, weil man definitiv mehr aus dieser Storyidee hätte fischen können.

Dafür, dass gerade ein verheerender Krieg ausgebrochen ist, gibt es nur wenige Kampfszenen. Zwar gibt es nach wie vor Gewalt, Verlust und Leid; das alles wird aber ständig von der unglaublichen Liebe zwischen Katy und Daemon überschattet. Natürlich ist deren Beziehung wichtig, allerdings war sie in diesem Teil einfach zu präsent und oft haben sich diese Szenen auch etwas gezogen.
Statt dem Krieg werden Emotionen in den Vordergrund gestellt, was unweigerlich dazu geführt hat, dass Spannung verloren geht. Natürlich muss nicht immer die Gewalt im Vordergrund stehen, allerdings wurden die ständigen Liebesbeteuerungen nach einer Weile zu viel. Zumal diese Passagen auch recht kitschig waren, auch wenn es natürlich toll war zu sehen, dass die beiden endlich zueinander gefunden haben.
Ebenso fehl am Platz haben meiner Meinung nach, das ständige Triezen und der Sarkasmus von Daemons Seite aus. Gerade in den ersten Bänden haben mir seine übertriebenen Konter immer wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, aber mittlerweile passt es einfach nicht mehr zu seinem Charakter. Immerhin ist er nicht mehr der typische Bad Boy, sondern erwachsen geworden, weswegen mich sein plötzlich wechselndes Verhalten ein wenig gestört hat.

Allgemein finde ich, dass in diesem Teil gewissermaßen oberflächlich gearbeitet wurde. Die Geschehnisse sind vorhersehbar, unvorhergesehene Wendungen gibt es kaum noch und teilweise wirken Handlungen auch unnachvollziehbar. Ebenso wurden einige der geliebten Nebencharaktere größtenteils komplett aus der Handlung gestrichen. Zwar sind im Gegenzug auch neue aufgetaucht, diese wurden allerdings nur skizziert und sind nicht wirklich ausgearbeitet – es fehlt ihnen einfach an Tiefe.

Trotz der geäußerten Kritik, hat es auch dieser Teil geschafft, mich in den Bann zu ziehen. Durch den Wechsel der Perspektiven zwischen Daemon und Katy kommt noch mal Schwung in die Story und auch wenn letztere, wie gesagt, vorhersehbar war, hat es Spaß gemacht noch ein letztes Mal in die Welt der Lux abzutauchen.


Fazit:
Mit „Opposition – Schattenblitz“ hat Jennifer L. Armentrout einen passenden Abschluss der Reihe geschaffen. Obwohl der große Krieg ausgebrochen ist, werden erwartete Kampfszenen von emotionalen Beziehungen in den Schatten gestellt. Gerade die von Daemon und Katy steht, wie zu erwarten, stark im Vordergrund, wird aber nach einer gewissen Weile zu viel. Dahingegen werden altbekannte Nebencharaktere leider vernachlässigt.


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474 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 41 Rezensionen

liebe, häusliche gewalt, rebecca donovan, freundschaft, gewalt

Liebe verletzt

Rebecca Donovan , Christine Strüh
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 25.09.2014
ISBN 9783733500313
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:
Liebe ist langmütig. Liebe ist geduldig. Aber Liebe ist nicht blind … … und sie sieht nicht ewig zu, wie Emma leidet.
Genau das aber macht Evan so gefährlich – wenn er die Striemen auf ihrem Rücken entdeckt und die Brandwunden auf ihren Armen … wenn er herausfindet, dass ihre Stiefmutter sie brutal misshandelt, wird er sie befreien wollen aus dieser Hölle auf Erden.
Und weil Emma das spürt, stößt sie Evan mit Nachdruck von sich. Den Menschen, dessen Liebe sie heilen könnte. Den Menschen, den sie am meisten begehrt. Weil diese Liebe sie das Leben kosten kann …

Rezension:
Seit ihr Vater tot und ihre Mutter krank ist, lebt Emily, genannt Emma, bei ihrem Onkel und ihrer Tante Carol. Letztere hasst die Sechzehnjährige allerdings zutiefst und lässt Emma diesen Hass anhand von psychischer und physischer Gewalt spüren. Emma verbirgt ihr Geheimnis vor der Außenwelt um Carols Kinder zu schützen, die von ihrer Mutter geliebt werden und erarbeitet stattdessen zusammen mit ihrer besten Freundin Sara einen Plan, der ihr helfen soll die Zeit bis zum Collage irgendwie zu überstehen. Doch dann kommt Evan in die Stadt und bringt ihren Plan vollkommen durcheinander.

Bereits in den ersten Seiten kann man sie bedrückende Stimmung, als Resultat des ernsten Themas, deutlich spüren. Unter anderem liegt das auch an dem heuchlerischen Charakter von Emmas Tante Carol. Immer wieder geht sie gewaltsam auf Emma los und scheint dafür noch nicht mal einen richtigen Grund zu haben, was mich das ganze Buch über etwas gestört hat. Ich konnte ihre vollkommen unerklärliche Abneigung gegenüber Emma einfach nicht nachvollziehen und habe ständig gehofft, dass endlich Licht ins Dunkel gebracht wird, sodass man vielleicht auch Carols Perspektive (in sehr geringen Maßen) zu verstehen beginnen könnte. Aber nichts da – ihre brutalen Attacken blieben leider grundlos.

Emma ist eine starke Protagonistin, doch die jahrelangen Misshandlungen haben ihr stark zugesetzt. So hat sie starke Vertrauensprobleme und immer wieder Panikattacken, welche ihr das Leben zusätzlich erschweren. Auch wenn es mich immer wieder entsetzt hat, was ihr, vor allem durch Carols Hand, zustößt, konnte ich Emmas Handlungen diesbezüglich verstehen. Natürlich stellt sie ihre eigenen Bedürfnisse automatisch zurück und fürchtet sich vor den möglichen Konsequenzen; sie ist labil und würde das glückliche Leben von Carols Kindern außerdem nie gefährden.
Andere Handlungen hingegen haben mich immer wieder überrascht. Sobald Emma ihr „zu Hause“ verlässt, konzentriert sie sich vollkommen auf ihr Schulleben, zu dem normale Teenager-Probleme und auch jede Menge außerschulische Aktivitäten gehören, welche ziemlich ausführlich beschrieben werden, sodass es sich stellenweise wie ein ganz normaler High-School-Roman liest.
Gemeinsam mit Sara unternimmt sie Ausflüge zu wilden Partys – und auch wenn die Angst vor Carol ständig im Hintergrund schwebt, driftet es stellenweise weit vom eigentlichen Thema ab, weshalb sich die Seiten auch immer mal wieder etwas ziehen.
Auch, wenn es vielleicht merkwürdig klingt, aber ich hätte mir stattdessen einen größeren Bezug auf Emmas Misshandlung gewünscht. Nicht unbedingt auf detaillierte Beschreibungen von Carols Gewaltausbrüchen, sondern mehr, wie Emma damit umgeht, wie sehr es ihr schadet und wie sehr sie doch eigentlich kämpfen muss. Es hätte mich einfach mehr interessiert als eine seitenlange Niederschrift von Gerüchten, wer schon mit wem im Bett gewesen sein soll.

Einen weiteren großen Storyteil nimmt natürlich Emmas Beziehung zu Evan ein. Letzterer ist ein wirklich toller Charakter, welchen ich sofort ins Herz geschlossen habe, auch wenn er nicht außergewöhnlich herausstechend ist. Und auch wenn die Geschichte der beiden, für meinen Geschmack, stellenweise einen kitschigen Touch bekommt und vorhersehbar wirkt, stellen sich ihr auch immer wieder Hürden und plötzliche Wendungen in den Weg. Da sich alles sehr langsam entwickelt, was vor allem an Emma liegt, zieht es sich zwar ein bisschen, wirkt aber realistischer, schließlich braucht Emma nicht unbedingt einen festen Freund, sondern eine Stütze, damit sie nicht vollkommen allein ist.


Fazit:
„Liebe verletzt“ ist ein Roman mit einer sehr interessanten und ernsten Grundthematik, die jedoch zu oft in den Hintergrund gerückt ist und von einer normalen Highschool-Geschichte mit einigen Längen ersetzt wurde. Stellenweise konnte ich Handlungen und Beweggründe der Protagonisten nur schwer nachvollziehen, was die zarte Liebesgeschichte und die Stärke der Hauptprotagonistin Emma aber wieder auszugleichen wussten.


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lux, origin, liebe, daemon, fantasy

Origin - Schattenfunke

Jennifer L. Armentrout ,
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 18.12.2015
ISBN 9783551583437
Genre: Jugendbuch

Rezension:

,,Denn du wirst dich entscheiden müssen, Katy. Zwischen deinen eigenen Leuten und denen, zu denen derjenige gehört, der dich mutiert hat.''

Meine Meinung:
Die Handlung setzt ungefähr da an, wo der Vorgängerband mit einem bösen Cliffhänger geendet hat. Der Einstieg ist mir persönlich sehr leicht gefallen, obwohl ich zwischen den beiden Bänden ein paar Wochen Pause hatte.  Katy wird von Daedalus gefangen gehalten und muss täglich unermessliche physische und psychische Quälen über sich ergehen lassen. Zusätzlich macht ihr die Trennung von Daemon genauso zu schaffen wie ihm, wobei sie gar nicht so lange andauert, wie ich erwartet habe.  Die Beziehung der beiden wird in diesem Band ordentlich auf die Probe gestellt, jedoch steht sie ebenso klar im Vordergrund und letztlich wird beiden klar, wie weit sie füreinander gehen würden. Was mich persönlich richtig gefreut hat, denn obwohl Daemon und Katy sehr viel durchmachen, schaffen sie es immer wieder den anderen glücklich zu machen. Langsam wurde die bedingungslose Liebe aber auch mal Zeit. 
Erstmals kommen wir in den Genuss die Geschichte auch aus Daemons Perspektive verfolgen zu können. Kapitelweise wechseln er und Katy sich ab, was noch mal ziemlich Schwung in die Story bringt. Generell ist es schön, auch mal mehr von Daemons Gedanken zu hören. 
Was diesen Teil aber, zumindest in meinen Augen, von den anderen abhebt, sind die vielen neuen Hintergrundinformationen. Daedalus hat einige überzeugende Argumente, die sowohl Katy als auch die Leser das gesamte Alien-Weltbild überdenken lassen. Die Grenze zwischen Gut und Böse beginnt zu verschwimmen und man wird mit Informationen geradezu überschüttet.  Einen großen Teil tragen auch die Origins dazu bei; eine Handlungsentwicklung, die sehr unerwartet kam, mich aber sehr überzeugt hat. 
Neben Liebe und Verwirrung gibt es im vierten Band der Reihe vor allem Tod und Qual.  Jennifer L. Armentrout wagt oftmals Schritte, die ich ihr nicht wirklich zugetraut hätte, weshalb der ganze Roman eine herzzerreißende Note bekommt, aber umso authentischer wirkt.  Generell enthält dieser Teil noch mehr überraschende Wendungen, als alle seine Vorgänger und bleibt diesmal auch größtenteils unvorhersehbar, sodass man als Leser oft geschockt wird. 
Leider finde ich nach wie vor, dass die Nebencharaktere im Gegensatz zu Daemon und Katy etwas verblassen. Natürlich haben sie in diesem Band auch keine große Rolle, aber ich hätte gerade die neuen Charaktere etwas besser kennengelernt. Vielleicht soll man aber auch einen gewissen Abstand zu ihnen wahren, damit mehr Spielraum bleibt; alles ist möglich und ein schwerwiegender Kritikpunkt ist das für mich auch nicht wirklich.

Fazit:
Mit „„Origin – Schattenfunke“ ist in meinen Augen das Meisterwerk der bisherigen Reihe. Neben der bedingungslosen Liebe zwischen Daemon und Katy gibt es diesmal viele neue Informationen, die erfolgreich Verwirrung bringen und Zweifel sehen. Verrat, Qual und Tod sind ein großer Bestandteil des Romans, machen ihn authentischer und bewegender denn je und heben ihn klar von den vorigen Bänden ab; auch wenn die Nebencharaktere nach wie vor etwas zu kurz kommen.


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589 Bibliotheken, 15 Leser, 0 Gruppen, 63 Rezensionen

liebe, dark love, estelle maskame, portland, stiefgeschwister

DARK LOVE - Dich darf ich nicht begehren

Estelle Maskame , Bettina Spangler
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Heyne, 19.09.2016
ISBN 9783453270657
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

,,Wir haben sie verloren, die Liebe und das Begehren, das wir teilten. Ich glaube, Stille ist das Einzige, was uns geblieben ist.''

Die Story:
Eden und Tyler; Tyler und Eden. Eigentlich sind sie nur zu zweit wirklich komplett, doch seit Tyler Eden verlassen hat, haben beide gelernt unabhängig voneinander zu existieren. Eden geht aufs College und ist, durch den Hass, der ihr mittlerweile von allem Seiten entgegen gebracht wird, erwachsen geworden; wo Tyler steckt, weiß anfangs niemand so genau. 
Dann steht der Sommer wieder vor der Tür und mit ihm Tyler, sowie ein wahnwitziger, aber verlockender Vorschlag. Doch zwischen den beiden ist nichts mehr so wie es war und plötzlich scheint es schwer, wieder gemeinsam zu existieren. 

Es ist zweifellos spannend, Tyler und Eden mal nicht als Paar zu erleben, sondern ganz voneinander getrennt. Zwar taucht Tyler bald wieder auf, aber diesmal gibt es kein sofortiges Vergeben und Vergessen - die lange Trennung steht zwischen den beiden. Zudem sind viele Leute gegen ihre Liebe und ihre geheime Beziehung hat sogar die Familie entzweit.

,,Ich bin sauer, weil ich nicht länger das für ihn empfinde, was ich früher für ihn empfunden habe und ich bin sauer, dass er schuld daran ist, dass ich mich jetzt so fühle.“ 

Gerade die familiären Konflikte haben auf mich leider entweder zu übertrieben gewirkt oder wurden zu schnell beiseite gelegt, sodass sie manchmal schlichtweg unrealistisch gewirkt haben. 
Generell hat der Story etwas an Hürden gefehlt. Abgesehen vom Anfang, gab es nur wenig Drama, und auch, wenn zwischendurch einige Konfliktsituationen entstanden, lief der Großteil der Story doch ein bisschen zu friedlich ab.

Die Charaktere:
Im finalen Band wird mehr Augenmerk auf die Entwicklung der Protagonisten gelegt. Sowohl Eden, als auch Tyler werden erwachsen und diese Entwicklung ist bei beiden auf unterschiedlichste Art begründet und nachvollziehbar. Tylers Entwicklung hat mich anfangs ein bisschen abgeschreckt und zwischenzeitlich auch immer mal wieder gestört, da ich manchmal das Gefühl hatte, er habe sich selbst total verloren, wobei eigentlich das Gegenteil der Fall ist. 
Und endlich wird auch mal richtig auf die Nebencharaktere eingegangen, was mich sehr gefreut hat. Sie haben ihre verdiente Aufmerksamkeit bekommen und wirken jetzt ausgearbeiteter als jemals zuvor.

Der Schreibstil:
Estelle Maskame hat nach wie vor einen sehr angenehmen Schreibstil. Sie findet das richtige Maß aus Gedanken, Eindrücken und Konversationen, sodass man als Leser nur so durch die Seiten fliegt, weil alles so unglaublich lebendig wirkt.


Fazit:
Mit „Dark Love – Dich darf ich nicht begehren“ wurde die Reihe rund um Tyler und Eden wunderbar abgeschlossen. Zwar gibt es kleine Schwächen, wie den teils undramatischen Verlauf der Story oder die unrealistischen Konfliktsituationen, doch dafür glänzen alle Protagonisten diesmal ausgearbeiteter als in den vorigen Bänden und der Schreibstil ist so fesselnd und überzeugend wie immer.


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bibliomantik, bücher, fantasy, kai meyer, furia

Die Seiten der Welt - Nachtland

Kai Meyer
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 25.06.2015
ISBN 9783841421661
Genre: Jugendbuch

Rezension:

,,Schon seit Wochen roch Furia nach Büchern: Sie war auf dem besten Weg, eine erstklassige Bibliomantin zu werden.''

Die Story:
Ich muss zugeben, dass ich gerade in den ersten Kapiteln einen etwas holprigen Einstieg hatte, was mich ziemlich verwundert hat. Ich kam einfach nicht so wirklich in die Geschichte rein, was allerdings wahrscheinlich daran lag, dass es schon eine ganze Weile her war, seit ich den ersten Teil gelesen hatte und zwischen diesem und dem zweiten Teil ein Zeitsprung liegt. Etwa nach den ersten dreißig Seiten war ich dann aber vollkommen gefangen von Kai Meyers wunderbaren Schreibstil und der phantastischen Geschichte. 
Im Allgemeinen wirkt dieser Teil etwas dunkler als sein Vorgänger. Geprägt vom Verrat, Leid, Tod, Misstrauen und Angst dringen wir in düstere Teile von Libropolis und dem Sanktuarium ein. Dieses Dunkle vermischt sich allerdings nach wie vor mit humorvollen Wesen – das kecke Schnabelbuch steht hierbei wieder an der Spitze; es ist einfach zum Knuddeln –, Freundschaft und zarten Liebesgeschichten. 
Und mehr denn je bin ich davon überzeugt, dass Furia und Severin noch eine Chance bekommen sollten. Nicht Siebenstern, der so geprägt von seiner Macht und seinen Taten ist, sondern seine jugendliche Version, Severin, welcher in Furia vor mehreren Jahrhunderten eine wahre Freundin gefunden hat. Irgendwie kann man ihn bestimmt auch wieder jung zaubern, damit die Distanz von circa 200 Jahren überbrückt wird.

,,Und du warst diejenige [...] die ihn inspiriert hat. Du bist Teil seiner Schöpfung und zugleich auch der Grund dafür.“ 

Die beiden verbindet einfach etwas ganz Großes und Einzigartiges und ich hoffe, dass ihnen das demnächst auch mal bewusst wird. 
Auch was die Spannung betrifft, ist nichts auszusetzen. Von der ersten bis zur letzten Seite war ich gefesselt und habe jeden Wendepunkt und jede neue Intrige mit großen Enthusiasmus verfolgen können.

Die Charaktere:
Wären die Charakter Exlibri, und bei manchen wünsche ich mir das sogar manchmal, wären sie garantiert nicht blass, sondern bunt und facettenreich. Es überrascht mich jedes Mal aufs neue, dass neue Charaktere dazukommen können und man als Leser trotzdem schon von Beginn an, das Gefühl hat, sie bereits Ewigkeiten zu kennen. Solche ausgearbeiteten Schöpfungen verdienen einfach nur die Höchstform von Bewunderung. Jeder einzelne Charakter ist so lebendig und einzigartig, so liebenswert und vertraut. Mir sind sogar die eigentlichen Bösewichte in gewissem Maße sympathisch. 
Ich könnte Seiten darüber füllen, wie sehr ich Furias Mut bewundere, wie schön ich es finde, dass Kat ihren bunten Strumpfhosen noch immer treu bleibt und wie süß ich Duncan finde, aber ich möchte weder zu viel vorweg nehmen, noch das es ausartet.

Der Schreibstil:
Kai Meyers Schreibstil zu beschreiben ist für mich einfach und schwierig zugleich. Er ist phänomenal, zieht den Leser voll in den Bann und lässt jedes kleinste Detail lebendig wirken, aber das Gefühl dabei, ist schwer in Worte zu fassen. Er schafft es, den Leser in eine andere Welt zu entführen und erinnert mich immer wieder aufs neue daran, warum ich Fantasyromane so sehr liebe. 
Das Buch erzählt übrigens aus der unpersönlichen Sicht und wechselt dabei auch ständig den Erzähler. Unterschiedliche Charaktere an verschiedenen Orten und zu anderen Zeiten erzählen Handlungsstränge, bis diese irgendwann zusammenlaufen und ein Gesamtbild ergeben. Als Leser wird man so mit vielen Informationen und Eindrücken versorgt, die die Spannung allesamt erfolgreich noch mal steigern, sodass man wirklich nur so an den Seiten klebt.


Fazit:
Mit „Die Seiten der Welt – Nachtland“ hat Kai Meyer eine außerordentliche Fortsetzung geschaffen. Auch wenn die Geschichte jetzt ein bisschen dunkler ist, nimmt sie gefangen und entführt den Leser erneut vollends in die Welt der Bibliomantik. Mit traumhaften Charakteren und einem phantastischen Schreibstil ist ihm mal wieder ein Meisterwerk gelungen.


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liebe, opal, fantasy, lux, katy

Opal - Schattenglanz

Jennifer L. Armentrout , Anja Malich
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.04.2015
ISBN 9783551583338
Genre: Jugendbuch

Rezension:

,,Es gibt kein garantiertes Happy End und du - [...] Du bist keine Superheldin, egal wozu du auch immer in der Lage bist."

Die Story:
Seit Dawson am Ende des zweiten Bandes mit einem gewaltigem Cliffhänger zurückgekehrt war, gab es einen kleinen Zeitsprung. Daemon und Katy führen endlich eine innige Liebesbeziehung und alles scheint wieder normal zu sein. Doch Dawson ist durch die lange Zeit in Gefangenschaft nicht mehr ganz er selbst und als dann auch noch Blake mit einem Plan zurückkommt, für den er Katy’s Hilfe benötigt, ist die Normalität wieder ganz aus der Reichweite. Aber nach wie vor gehen seltsame Dinge vor und Katy begreift, wie weit sie gehen würde, um Daemon und die anderen zu beschützen... 

Endlich haben es Daemon und Katy mal richtig hinbekommen. Mittlerweile haben sich beide ihre Gefühle eingestanden und sind in einer Beziehung – eine große Erleichterung für mich, denn dieses ewige Hin und Her aus den vorigen Teilen ging mir oft gehörig auf die Nerven. Und ich muss sagen: Sie sind wirklich süß zusammen. Daemon hat mich oft mit seiner lieben und fürsorglichen Art überrascht, aber genau das trägt, zusammen mit den üblichen Wortgefechten, zu ihrer authentischen Beziehung bei. 
Gerade der erste Teil des Buches setzt mehr auf die Liebesgeschichte zwischen den beiden Turteltauben, als auf die Spannung. Dafür wurde mein Puls gen Ende ganz schön auf die Probe gestellt – Nervenkitzel garantiert. 
In „Opal“ wurde mehr mit Intrigen gearbeitet, als in den vorigen Teilen. Jeder könnte der Feind sein und eigentlich sollte man niemanden vertrauen. Zeitweise war das ein ganz schönes Wirrwarr und manchmal schwebten mir auch kleine Fragezeichen über dem Kopf, weil ich nicht so ganz hinter die Absichten der Protagonisten gekommen bin. Es verging übrigens mal wieder kaum eine Seite, bei der ich kein Grinsen im Gesicht hatte oder wegen der ich nicht kräftig lachen musste.

„Knutschte mich ein Elch?“ 

Unter anderem wegen solchen Textstellen fällt es dem Leser manchmal schwer, nicht die Beherrschung zu verlieren. Allerdings passen solche Aussagen auch sehr treffend zu unserer Protagonisten Katy. (Was für eine Überleitung.)

Die Charaktere:
Katy ist nach wie vor eine Protagonisten, die meine Meinung gründlich zwiespaltet. Einerseits ist sie authentisch und eine wirklich süße, aber auch starke Protagonistin mit nachvollziehbarem Gedankengängen, den richtigen Beweggründen und Eigenschaften, die sie einfach sympathisch und liebenswert machen, andererseits möchte ich sie manchmal so richtig durchschütteln. Sie denkt teils viel zu viel, steht nie richtig hinter ihren Handlungen und hat sich selbst oft nur schlecht unter Kontrolle. 

„Ich war keine dieser unselbstständigen Mädchen, die die ganze Zeit mit ihrem Freund zusammenhängen mussten“
 
Der Punkt ist leider, dass sie genau das ist. Ihre ständigen Eifersuchtsanfälle sind einfach nur vollkommen unbegründet und leider auch ziemlich nervig. An manchen Stellen tat mir Daemon da schon ordentlich leid. 
Dieser strahlt geradezu seine Treue und Liebe zu Katy aus und schafft es trotzdem, seine altbekannte Macho-Art nicht zu verlieren. Er ist geradezu zum Dahinschmelzen. 
Alle anderen Charaktere machen ebenfalls die ein oder andere Veränderung durch, werden aber trotzdem ein bisschen stiefmütterlich behandelt und kommen ein wenig kurz.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist locker, jugendlich und flüssig. Teilweise auch ein wenig kitschig, aber das fällt weniger auf, als die ausführlichen Beschreibungen. Letztere sind bezogen auf Katy’s Gedankengänge manchmal ein bisschen langwierig geworden, zumal sie sich auch ständig im Kreis drehen.


Fazit:
„Opal – Schattenglanz“ konnte mich im Allgemeinen, mit einem Mix aus Spannung, Intrigen und Gefühlen, mehr überzeugen als seine Vorgänger. Die Liebesgeschichte zwischen Katy und Daemon ist großartig, dafür steht sie im Vordergrund und lässt viel wichtiges in den Hintergrund rücken. So nervig wie Katy manchmal war, Daemons Charakter konnte es größtenteils wieder ausbügeln. Trotzdem sind die anderen Charaktere teils zu kurz gekommen.


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liebe, john green, wunderkind, freunde, sommerferien

Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)

John Green , Sophie Zeitz
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 22.08.2016
ISBN 9783446253131
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Dieses Lächeln könnte Kriege beenden und Krebs heilen.“

Es ist ein Buch von John Green, weshalb ich unweigerlich hohe Erwartungen hatte. Doch diese wurden widerlegt, denn es ist so vollkommen anders als erwartet und trotzdem auf seine einzigartige Weise unglaublich schön.
Wie alle John Green Bücher, beschäftigt sich auch dieses, wenn man ein wenig zwischen den Zeilen ließt, mit der Frage des Vergessen und Vergessen werden. Der Protagonist, Colin, hat große Angst davor, in seinem Leben nichts zu erreichen und zu sterben, ohne in Erinnerung zu bleiben. Genau deshalb versucht er ja dieses Theorem zu entwickeln, weshalb ein ziemlich großer Teil des Buches voll mit Mathegleichungen ist.
Anfangs hat mich dies ein bisschen (eigentlich total) abgeschreckt, weil ich mit Mathe nichts am Hut habe, aber die 86 Fußnoten erklären selbst die kompliziertesten Schritte und machen sie größtenteils verständlich.
Natürlich kann man die Mathetheorie auch einfach überspringen, aber mir hat es irgendwann sogar Spaß gemacht, Colins geniale Fortschritte verstehen zu können.
Colin ist nicht der gewandteste Mensch, wenn es um Konversationen geht, weshalb diese oft in vollkommenen Unsinn ausarten, was für den ein oder anderen Lacher sorgt.
Ein wenig enttäuscht war ich von dem Roadtrip, denn dieser umfasste ungefähr 20 Seiten, bis Colin und Hassan wieder sesshaft wurden. Da hatte ich mir mehr herumreisen und Urlaubsfeeling gewünscht.
Das dieses Buch eigentlich eine Liebesgeschichte ist und keine Komödie, habe ich zwischendurch ein paar mal vergessen. Die Idee von Colin und seinen 19 Katherines ist zwar ziemlich interessant, ernst nehmen konnte ich sie aber nicht wirklich. Tiefe Gefühle und Romantik haben da einfach gefehlt, vielleicht liegt das ja aber auch an Colins merkwürdigen Sozialverhalten.


Fazit:
„Die erste Liebe [nach 19 vergeblichen Versuchen]’’ lässt mich zwiegespalten zurück. Einerseits hat John Green hier wieder ein tiefgründiges Buch mit einem sympathischen Protagonisten und jede Menge Humor geschaffen, andererseits versagt es für mich in ein paar Elementen. So konnten weder der „Roadtrip“, noch die Liebesgeschichten mich wirklich für sich begeistern.


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mystic city, dystopie, liebe, droge, hunter

Mystic City - Das gefangene Herz

Theo Lawrence , Andreas Helweg
Flexibler Einband
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 16.02.2016
ISBN 9783473584925
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Ich habe immer gewusst, dass mir diese Geschichte das Herz brechen würde.“

Die Story:
Aria hat keine Erinnerungen mehr an die Zeit, bevor sie die Überdosis genommen hat. Das, was ihre Eltern ihr erzählen, ergibt keinen Sinn. Zu ihrem Verlobten fühlt sie sich nicht hingezogen, obwohl die ganze Stadt von der heimlichen Liebe zwischen ihnen schwärmt.
In der Tiefe trifft sie auf Hunter, den Rebellen, der ihr zeigt, was wirklich vorgeht und zu dem sie sich scheinbar ohne Grund hingezogen fühlt.
Dann erreichen sie Flashbacks und Aria beginnt alles in Frage zu stellen.

Dieses Buch fesselt den Leser, auch, wenn die Handlungen und Geschehnisse teilweise zu erahnen sind. Es ist auch nicht durchgehend spannend, aber dafür baut es auf Intrigen und Verschwörungen, dass einem nur so der Kopf schwirrt.
Macht ist hier wichtiger als Liebe, wichtiger als alles. Manche gehen für sie über Leichen. Damit wurde überzeugend gearbeitet, das Setting und die Stimmung kommen glaubwürdig rüber. Auch Mystic City an sich ist interessant, teilweise fehlen aber ein paar Informationen. Da es sich hier um eine Trilogie handelt, hat das aber nichts zu sagen.
Die Liebesgeschichte ist zwar stellenweise ein bisschen kitschig geraten, jedoch überzeugt sie größtenteils.

Die Charaktere:
Aria, als Protagonistin, ist überzeugend und vielseitig ausgearbeitet. Sie ist eigensinnig und intelligent, zwar lebt sie im Luxus, versucht sich aber trotzdem für die Ärmeren einzusetzen. Sie ist verwirrt, nachdem sie ihr Gedächtnis verloren hat und als sie bemerkt, dass etwas nicht stimmt, akzeptiert sie ihr Vorzeige-Leben nicht, sondern geht der Sache auf den Grund, egal zu welchem Preis.
Leider sind nicht alle Charaktere so gut ausgearbeitet, es wurde aber bei allem versucht. Charakterliche Wendungen, Intrigen und natürlich die Vergangenheit der verschiedenen Protagonisten sorgen dafür, dass man sie bis zum Schluss nicht richtig einschätzen kann, auch wenn einige deutlich auf die Seiten Gut und Böse verteilt sind.

Der Schreibstil:
Der Beginn der Trilogie wurde aus Arias persönlicher Sicht geschrieben. Das Buch ließt sich flüssig und angenehm. Geschehnisse sowie Aussehen von Charakteren und Schauplätzen werden ausführlich beschrieben, sodass man leicht in die neue Welt eintauchen kann.
Die Sprache wechselt zwischen umgänglich, vornehm und einer älteren Variante, die manchmal etwas fehl am Platz wirkt.


Fazit:
„Mystic City – Das gefangene Herz“ ist ein überzeugender Auftakt der Trilogie. Voll mit Intrigen, Rebellionen und sympathischen Charakteren gelingt es dem Buch, die Leser durchgehend zu fesseln, auch, wenn manchmal die Spannung fehlt, da einige Passagen leicht zu erahnen sind.


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1.435 Bibliotheken, 18 Leser, 5 Gruppen, 124 Rezensionen

dystopie, liebe, tahereh mafi, ich fürchte mich nicht, jugendbuch

Ich fürchte mich nicht

Tahereh H. Mafi , Mara Henke
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.07.2014
ISBN 9783442478491
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Der Mond versteht, was es heißt, Mensch zu sein. Unsicher. Allein. Gezeichnet von Kratern der Unvollkommenheit.“

Die Story:
Fast ein ganzes Jahr ist Juliette schon ganz allein in der dunklen Zelle eingesperrt. Doch plötzlich bekommt sie einen neuen Zellengenossen – Adam. Er redet mit ihr und wenn er sie ansieht, entdeckt sie kein Abscheu in seinen Augen. Bald schon darf Juliette die Zelle verlassen um den Machthabern als Folterwaffe zu dienen. Doch sie möchte keine Menschen mehr verletzen und beginnt zu kämpfen – zusammen mit Adam, der ihre Gefühle weckt. Doch hat ihre Liebe eine Chance, wenn sie ihn nicht berühren kann?

Obwohl die Story fesselnd ist und schnell süchtig macht, gibt es einige negative Punkte. So wird die eigentliche Dystopie oft von der zentralen Liebesgeschichte überlagert, was schade ist, da man gerne mehr über die zerstörte Welt erfahren würde. Zwar wird es für einige Leser teilweise vielleicht kitschig, jedoch ist hier endlich mal eine Liebesgeschichte eingebaut, die nicht auf unnachvollziehbarer Hingabe beruht, sondern teilen sich die Protagonisten hier eine gemeinsame Vorgeschichte – es gibt einen Grund für die Gefühle.
Zudem setzt die Autorin oft unnötige Cliffhanger, indem sie spannende Szenen in mehrere Kapitel aufspaltet. Teilweise mag es ja spannender wirken, aber meistens geht eher ein wenig davon verloren.

Die Charaktere:
Juliette ist eine einzigartige Protagonistin. Die vielen Jahre in Einsamkeit und der ständige Hass auf sie, haben sie gebrochen, das spürt man deutlich. Sie versucht ihre Gedanken durchgängig unter Kontrolle zu halten, ist sich sicher, dass sie das Monster ist, für das alle sie halten. Sie empfindet Emotionen tausendmal stärker – Angst wird bei ihr zu unglaublicher Panik, Zuneigung schnell zu unermesslicher Sehnsucht und Begierde. Wenn man sich darauf eingestellt hat, kann man ihre Zerrissenheit jedoch gut nachvollziehen, nichts wirkt übertrieben. Besonders ihre Entwicklung im Laufe des Buches ist wahnsinnig. Trotzdem wirkt sie nachvollziehbar und passiert in kleinen Etappen, man sieht, wie sie stärker wird, versucht richtig von falsch zu unterscheiden.
Auch die anderen Charaktere sind gut ausgebaut. Sie stehen anfangs scheinbar auf festgelegten Seiten, nach und nach werden diese aber durcheinander gewürfelt. Jeder hat Stärken und Schwächen, Geheimnisse, von denen man nichts ahnt, und schafft es auf seine ganz eigene Art Sympathie zu gewinnen.

Der Schreibstil:
Die Autorin arbeitet viel mit ausgeschmücktem Metaphern und lebendigen Beschreibungen. Besonders Juliettes Gedanken sind unglaublich geschrieben. Gedanken, die sich die Protagonistin nicht erlaubt, sind durchgestrichen geschrieben, ein perfektes Stilmittel um ihre Zerrissenheit treffend zu verdeutlichen. Die Sätze sind oft abgehackt, und doch so voll mit Bildern, dass man nur noch tiefer in die Story gezogen wird.
Teilweise ist die Sprache etwas altmodisch und überschwänglich geraten, aber das stört eigentlich nicht weiter, zumal es nicht oft vorkommt.


Fazit:
„Ich fürchte mich nicht“ ist ein fesselnder Auftakt einer, teils zu kurz geratenen, Dystopie, mit einer angenehmen Liebesgeschichte, einer unglaublichen Protagonistin, überzeugenden Charakteren und einem überragenden Schreibstil. Trotz allem sind kleine Minuspunkte immer mal wieder vorhanden, mindern aber nicht wirklich den Glanz dieser Geschichte.


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440 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 43 Rezensionen

riley, tod, fantasy, geister, bodhi

Riley - Das Mädchen im Licht

Alyson Noël , Ulrike Laszlo
Fester Einband: 189 Seiten
Erschienen bei Page & Turner, 08.02.2011
ISBN 9783442203833
Genre: Fantasy

Rezension:

„Die meisten Leute halten den Tod für das Ende.“

Die Story:
Eigentlich ist das Leben nach dem Tod ein wirklich interessantes Thema, das viel Spielraum bietet. Die Autorin hat diesen auf ihre eigene interessante Weise genutzt; das ‚Hier’ erscheint aber trotzdem oft unausgebaut. Zumal sich der Großteil der Story auf der Erde abspielt, wo Riley versucht Seelen einzufangen. Es ist unklar, warum gerade sie für diese spezielle Aufgabe ausgewählt wurde, aber natürlich gelingen ihr schon beim ersten Versuch Dinge, die Millionen von Geistern vor ihr nicht geschafft haben.
Zudem fehlen nennenswerte Höhepunkte der Story komplett. Es gibt keine Momente, wo dem Leser der Atem stockt und schockierende Wendungrn kann man auch nicht vorfinden. Die Story verläuft gradlinig und voraussehbar.

Die Charaktere:
Die zwölfjährige Protagonistin Riley ist eine unglaublich oberflächliche Figur. Sie ist auf banale Äußerlichkeiten fixiert und beleidigt munter ihre Mitmenschen, weil sie sich ihnen überlegen fühlt. Ihre witzigen Konter findet letztlich nur sie selbst witzig, auf andere wirken sie eher verletzend. Rileys unausgereiftes Verhalten hält, bis auf ein paar wenige Passagen, das ganze Buch über an und ging mir persönlich schon nach den ersten paar Seiten unglaublich auf die Nerven.
Allgemein sind die Charaktere nicht ausgearbeitet, sie beschränken sich auf Äußerlichkeiten und nur wenige Charaktereigenschaften.

Der Schreibstil:
Der Roman ist aus Rileys persönlicher Sicht geschrieben. Oft spricht diese den Leser direkt an. Einige Passagen werden lebendig und detailliert beschrieben, andere nur schemenhaft skizziert. Die Sprache ist umgänglich und leicht zu lesen.


Fazit:
In „Riley – Das Mädchen im Licht“ geht es um das Leben von Geistern. Die Autorin interpretiert hierbei ihre ganz eigene Version vom Leben nach dem Tod. Trotzdem fehlt es der Story an Höhepunkten, den Charakteren an Tiefgang und Sympathie. Riley, als oberflächliche Protagonistin, macht die lustige Reise teilweise zu einer Qual.


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747 Bibliotheken, 16 Leser, 0 Gruppen, 83 Rezensionen

new york, liebe, eden, dark love, estelle maskame

DARK LOVE - Dich darf ich nicht finden

Estelle Maskame , Bettina Spangler
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.06.2016
ISBN 9783453270640
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Und in der Sekunde, da sein lebhafter Blick mit meinem verschmilzt, geht mir nur eines durch den Sinn: Hoffnung.“

Die Story:
Nach fast einem Jahr sieht sie Tyler endlich wieder – und verbringt gleich sechs unvergessliche Wochen mit ihm. Eden kann ihr Glück kaum fassen, ihrer großen Liebe wieder nah zu sein. Doch den Sommer ohne Regeln in New York zu verbringen, hat auch ungeahnte Schattenseiten und bald schon fallen alle Folgen auf einmal über die Beiden her...
Werden sie ihren Gefühlen nachgeben und wären diese wirklich stark genug, um den Konsequenzen stand zu halten?

Schon in den ersten Seiten kommt das Urlaubsfeeling auf, das bereits den ersten Teil besonders werden ließ. Mit unglaublichen Schilderungen erlebt der Leser zusammen mit Eden und Tyler New York in voller Pracht.
Dabei kommt die Liebesgeschichte natürlich keinesfalls zu kurz. Das Knistern in der Luft scheint sich teilweise in ein Feuerwerk zu verwandeln und doch geht nichts überstürzt voran. Wendungen, Cliffhänger und weitere Spannungselemente sorgen für reichlich Abwechslung neben den Wortgefechten von Tyler und Eden.

Die Charaktere:
Eden ist eine schwierige Protagonistin. Sie ist vielschichtig und glaubwürdig ausgebaut, allerdings oft nur schwer zu ertragen. Sie handelt sowohl egoistisch, als auch unüberlegt, achtet nicht auf die Folgen und ist schrecklich eifersüchtig – selbst ohne triftigen Grund. Trotzdem schließt man sie ins Herz; kann ihre Gedanken und Zwiespalte meistens nachvollziehen.
Tyler und Eden ausgenommen, fehlt es den Charakteren an Vielschichtigkeit. Sie wirken in ihre Rolle gedrängt und lieb gewinnen kann man viele von ihnen auch nicht wirklich, weil sie einfach zu kurz kommen um sie überhaupt richtig kennenzulernen.

Der Schreibstil:
Alles, und gerade New York, ist sehr lebendig und detailliert beschrieben. Es macht Spaß zu lesen, weil man vom Reisefieber geradezu gepackt wird. Die Sprache ist fließend und einfach gehalten; sie schwankt oft zwischen einer jugendlicher oder einer förmlichen Variante.
Edens Gedanken sind, wie auch im ersten Teil, ein fester Bestandteil der Story und nehmen auch einen großen Teil von ihr ein. Obwohl sie manchmal wiederholt werden, ausufern und überreagierend wirken, passen sie hinein, denn Eden selbst stellt oft genug unausgesprochene Fragen, äußert absurde Theorien oder Vermutungen und ist einfach sie selbst.


Fazit:
„Dark Love – Dich darf ich nicht finden“ ist ein spannender Liebesroman, der die Leser in Reisefieber versetzt. Es macht Spaß, die Geschichte von Tyler und Eden weiterhin zu verfolgen, auch wenn letztere oft überreagiert und gelegentlich ein wenig nervt. Die Nebencharaktere sind im Allgemeinen wieder einmal ein wenig schwach ausgefallen und das Ende konnte mich leider gar nicht überzeugen.
Trotzdem bleibt es eine wunderschöne Geschichte die überzeugend fortgesetzt wurde.


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195 Bibliotheken, 5 Leser, 4 Gruppen, 58 Rezensionen

nebel, jugendbuch, jugendliche, freundschaft, zeit

Vakuum

Antje Wagner
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Bloomsbury Kinderbücher & Jugendbücher, 01.09.2012
ISBN 9783827054371
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Wieso sind es gerade die Geschichten, die wir nie erzählen und am liebsten für immer in uns verschließen würden, die uns am stärksten beeinflussen?“

Die Story:
‚15.07 Uhr’, zeigt die Uhr an. Und sie läuft nicht mehr weiter, denn die Zeit ist stehen geblieben. Alle Menschen sind verschwunden, außer fünf Jugendliche, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Doch sie alle verbindet ein tragisches Schicksal, jedes auf seine eigene Art düster. Sie haben kein Ziel, keine Aufgabe; sie versuchen nur dem tödlichen Nebel zu entkommen. Doch wie groß ist die Chance, dass ihnen das auch gelingt?

Was man sich an Spannung erhofft, wird leider nicht wirklich erfüllt. Fast die komplette erste Hälfte des Buches bezieht sich auf das Vorstellen und Aufeinandertreffen der Protagonisten, welche partout nicht akzeptieren wollen, dass die Zeit stehen geblieben ist. Zwar gibt es auch viele spannende Passagen, wie die brutalen Begegnungen mit dem Nebel, oder unverständliche Andeutungen auf die Vergangenheit der Protagonisten, die neugierig machen, aber trotzdem wirkt der erste Teil wie eine zu lang geratene Einleitung.
Von der besagten Vergangenheit und der allgemeinen Auflösung um die stehen gebliebene Zeit und den Nebel hätte ich mir definitiv mehr erhofft. Die Grundidee dahinter ist zwar wunderschön und lässt den Leser die Story aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachten, jedoch wird das Ende in nur sehr wenigen Seiten geradezu herunter gerattert und lässt den Leser (zumindest mich) unbefriedigt und verwirrt zurück.

Die Charaktere:
Ich persönlich fand es schwer, mich auf die Protagonisten einzulassen, geschweige denn mich mit ihnen zu identifizieren. Fast alle wirkten unnahbar, unsympathisch und teilweise auch nervig. Sie sind zwar gut ausgearbeitet, jedoch wirken sie in ihrer eigenen Art zu übertrieben. Im Laufe des Buches lernt man sie besser kennen und gewöhnt sich auch an sie; ganz das Eis brechen konnten sie bei mir aber nicht.

Der Schreibstil:
Die Kapitel wechseln ohne eine richtige Reihenfolge zwischen den verschiedenen unpersönlichen Sichten der Protagonisten hin und her. Jeder nimmt die Situation anders wahr, empfindet dabei anders, handelt anders. Es ist interessant, den Blickwinkel immer wieder wechseln zu können.
Die Sprache ist umgänglich und leicht zu lesen; zum größten Teil besteht sie aus Konversationen oder Gedanken.


Fazit:
„Vakuum“ konnte meine Erwartungen nicht erfüllen. Die Story zog sich immer mal wieder ziemlich in die Länge, hatte dafür aber auch ihre spannenden und interessantem Momente, die Schwung in die Kapitel gebracht haben. Von Ende und Protagonisten bin ich gleichermaßen enttäuscht; die eigentliche Grundidee ist jedoch sehr schön und für mich ein gewaltiger Pluspunkt.


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74 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 8 Rezensionen

teufel, liebe, familie, steinigung, visionen

Wilde Orchideen

Jude Deveraux
Flexibler Einband: 447 Seiten
Erschienen bei Weltbild
ISBN 9783898973977
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Haben Sie je einen Menschen verloren, der Ihnen mehr bedeutete als Ihre eigene Seele?“

Die Story:
Ford Newcombe wittert eine gute Story für sein neues Buch, als seine Assistentin Jackie ihm von der Teufelsgeschichte erzählt. Er beginnt Nachforschungen anzustellen und begegnet Unfreundlichkeit und Angst. Aber warum? Mit geweckter Neugier ziehen Ford und Jackie schnell nach Cole Creek um der Sache genau auf den Grund zu gehen – und sind bald tief in eine Geschichte verwickelt, von der sie nie gedacht hätten, dass sie wahr wäre...

Dieser Roman ist nicht durchgehend spannend. Nicht auf jeder Seite wird ermittelt und ein actionreiches Ereignis gibt es auch nicht immer. Dafür ist er fesselnd. In einem Schreibstil voller Pessimismus, Sarkasmus und starken Emotionen, wird eine wundervolle Geschichte voller Grausamkeit und Verlust erzählt. Auch, wenn die Story gelegentlich vorauszusehend ist, gibt es oft genug scharfe Wendungen. Man wird in die Geschichte hineingesogen, nimmt jedes kleinste Detail auf und hat beim Lesen unglaublich viel Spaß.
Spannung, Action, ein kleines bisschen Grusel, viele bewegende Momente und sogar Liebesgeschichten mit solcher Hingabe, dass sie unverzichtbar scheinen, finden neben den Nachforschungen einen Platz. Ein Buch, dass viele Genres abdeckt und dabei auf ganzer Linie siegt.

Die Charaktere:
Ausgearbeiteter könnten sie gar nicht sein. Es ist fast, als würden Ford und Jackie direkt vor dem Leser stehen und die Kapitel durchspielen, so realistisch und lebendig sind sie und alle anderen Charaktere geschrieben. Jeder mit seiner ganz eigenen Story, die eine mehr, die andere weniger erläutert und doch scheint es so, als würde man sie schon Ewigkeiten kennen.

Der Schreibstil:
Die Kapitel werden abwechselnd aus Fords und Jackies persönlicher Sicht geschrieben. Dabei wird das bereits Geschehene meistens noch einmal kurz wiederholt – nur eben aus der jeweils anderen Perspektive. Das ist unglaublich interessant, denn Ford und Jackie könnten unterschiedlicher gar nicht sein und nehmen in der gleichen Situation völlig andere Dinge war. So lernt man natürlich auch die Protagonisten besser kennen – Jackie sieht Ford beispielsweise anders als er sich selbst (wem man dann wirklich glaubt bleibt dem Leser überlassen).
Der Schreibstil ist teilweise sehr dunkel; voller Pessimismus, schwarzem Humor und Sarkasmus, aber es passt zu den Charakteren und oft muss man trotzdem herrlich lachen.
Generell ist der Roman unglaublich berührend. Es sind keine gefühlvollen Verschönerungen vorhanden, es ist einfach die trockene Realität zusammen mit den Empfindungen der Protagonisten, die den Leser mehr als einmal kräftig Schlucken lässt.


Fazit:
Wer „Wilde Orchideen“ noch nicht gelesen hat, sollte es definitiv schnell tun, denn sonst verpasst er etwas ganz Großes. Eine spannende Geschichte voller Vergebung, Liebe, Hass und einer interessanten sowieso berührenden Mischung aus Realität und Paranormalität, die tiefer geht, als man vermuten würde.


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Tags: hass, liebe, paranormal, vergebung   (4)
 

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dystopie, gelöscht, teri terry, jugendbuch, terrorismus

Gelöscht

Teri Terry , Marion Hertle
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 19.02.2015
ISBN 9783733500382
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Wer Kyla auch ist, es gibt noch eine andere Person, die sich in ihr versteckt. Und vor ihr fürchte ich mich am allermeisten.“

Die Story:
Kyla ist ein Experiment. Die Regierung versucht ‚fehl geratene’ Jugendliche wieder in die Gesellschaft zu integrieren, indem sie all ihre vorigen Erinnerungen verlieren. Ein geslateter Mensch ist ein neuer Mensch; zumindest soll das so sein. Doch bei Kyla ist das nicht so. Während sie die Welt zum zweiten Mal kennenlernt und dabei strengstens überwacht wird, holt ihr altes Ich sie langsam wieder ein. Was ist richtig, was ist falsch, wem kann sie vertrauen? Wer ist Freund, wer ist Feind und wer sagt, dass es dazwischen einen Unterschied gibt?

Die Story ist packend. Von der ersten Seite an klebt man an den Kapiteln und hat kaum eine Chance wegzukommen. Zusammen mit Kyla versucht der Leser verzweifelt Intrigen zu erkennen und die Rollen von Gut und Böse zu vergeben, was so gut wie unmöglich ist. Jede kleinste Wendung (von denen man kaum eine auch nur erahnen kann) verwirft alle bisherigen Theorien.
Allein schon die Grundidee des Slatens ist unglaublich interessant. Kyla muss alles noch einmal lernen und dieser Lernprozess ist durchgehend glaubwürdig geschrieben; langweilen tut man sich an keiner Stelle.
Hinzu kommen Kylas Flashbacks, die weder sie, noch der Leser deuten kann. Fragen über Fragen; Kylas Frustration ist durchaus nachvollziehbar.
Lediglich die Liebesgeschichte zwischen ihr und Ben hat mich ein wenig enttäuscht. Sie sind süß zusammen und halten sich gegenseitig, jedoch konnte ich die plötzlichen Gefühle zwischen ihnen nur schwer nachvollziehen; der Funken ist nicht ganz übergesprungen.

Die Charaktere:
Kyla ist als Hauptprotagonistin sehr sympathisch. Sie hat keine Ahnung, wer sie ist, versucht aber trotzdem sofort eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln und lässt sich nur schwer davon abbringen. Sie verändert sich im Laufe des Buches mehrmals, bleibt im Kern jedoch stets die Alte. Generell kann man sie aus tausend verschiedenen Winkeln betrachten, denn sie ist unglaublich vielseitig.
Aber Kyla ist da nicht die einzige. Auch jeder andere Protagonist verbirgt eine Geschichte mit vielen Geheimnissen, die es herauszufinden gilt. Man weiß nie, wer auf welcher Seite steht und kann das nur sehr schwer einschätzen.

Der Schreibstil:
Teil eins rund um Kyla wurde aus deren persönlicher Sicht geschrieben. Passend, denn Kyla muss sich selbst finden und ihre Gedanken und Gefühle bei dieser Suche gehören einfach dazu.
Der Schreibstil ist leicht geschrieben und einfach zu lesen, vieles wird gut und tiefgreifend erklärt, damit der Leser sich deutlich vor Augen führen kann, in welcher Welt Kyla und alle anderen leben müssen.


Fazit:
„Gelöscht“ ist der mitreißende Auftakt einer Trilogie um die Findung seinerselbst. Jede Seite wirft Fragen auf, gründet Intrigen und wirft die Rollen der Protagonisten um. Die Story ist wie die Charaktere tiefgehend ausgearbeitet und es macht Spaß, sich immer tiefer in das Gespinnst aus Lügen und Geheimnissen zubegeben.
Einzig und allein die Liebesgeschichte zwischen Ben und Kyla ist ein bisschen flach geraten und teilweise auch nicht deutlich nachzuvollziehen.


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Tags: dystopie, psyche   (2)
 

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bloody mary, horror, internat, spiegel, angst

Sag nie ihren Namen

James Dawson , Frank Böhmert
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 02.07.2015
ISBN 9783551314192
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Bloody Mary. Sie sagten es alle zusammen.“

Die Story:
Niemand erwartet wirklich etwas, als sie den Geist rufen. Und niemand hält die merkwürdigen Dinge, die bald darauf geschehen für mehr als nur einen ausgebauten Streich. Schließlich ist Halloween und man möchte sich gruseln. Doch als die ersten Verschwinden anfangen, wird klar, dass es sich um viel mehr handelt, als nur um einen Streich...

Von Anfang an ist man mitten in der Geschichte drin. Die Story ist, was Marys Geschichte angeht, unglaublich spannend, auch, wenn sie teils etwas vorhersehbar ist. Alpträume als eine Art Vision in Marys früheres Leben - man lernt sie und ihre Geschichte dadurch sehr genau kennen, während die Protagonisten um ihr Leben bangen. Das ist sehr geschickt eingefädelt, zumal es viele Wendungen gibt.
Leider versagt die Story dafür an anderen Stellen. Die zusätzliche Liebesgeschichte ist voller Klischees, teilweise völlig fehl am Platz und die beabsichtigten Gefühle haben mich persönlich einfach nicht erreicht.
Auch das Internat an sich konnte sich durch nichts als übliche Cliquenbildung besonders hervorheben.

Die Charaktere:
Für Bobbie als Hauptprotagonistin konnte ich keinerlei Sympathie aufbringen, egal wie sehr ich es versucht habe. Sie überschätzt und unterschätzt sich gleichermaßen, besitzt kein Selbstvertrauen und handelt sowohl überstürzt als auch entgegen ihrer eigentlichen Charakterzüge. Im Laufe des Buches verändert sie sich stark, wird so aber nur noch schwerer nachzuvollziehen.
Auch die Nebencharaktere konnten nicht wirklich überzeugen. Jeder hat seine festgelegte Rolle und einen einschichtigen Charakter.

Der Schreibstil:
Der Roman ist aus der allwissenden Sicht Bobbies geschrieben. Trotzdem beschränkt er sich stark auf Bobbies Wahrnehmung und liefert dem Leser keine zusätzlichen Informationen. Die Sprache ist umgänglich, aber respektvoll und nicht schwierig zu lesen.


Fazit:
„Sag nie ihren Namen“ konnte mich leider nicht überzeugen. Zwar ist Marys Geschichte interessant und spannend, jedoch wirken viele andere Handlungen eher langweilig. Wem die charakterliche Tiefe und Sympathie nicht so wichtig ist, wie die verworrene, manchmal aber auch voraussehbare Detektivstory einiger Internatsschüler, kann man diesen Thriller empfehlen.


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götter, percy jackson, griechische mythologie, fantasy, rick riordan

Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.08.2011
ISBN 9783551310590
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Ein eisiger Schauer lief durch meine Brust. Jetzt wusste ich, warum das Camp in Gefahr war.“

Die Story:
Percy hatte sich das gesamte Schuljahr darauf gefreut, den Sommer im Camp verbringen zu dürfen. Doch dieses ist nicht mehr das, was es einmal war, denn etwas hat Thalias Baum vergiftet und so das Camp schutzlos gemacht. Zum Glück gibt es noch Hoffnung – das Goldene Vlies. Und zufälligerweise weiß Percy vielleicht, wo man es finden kann...

Die Story ähnelt vom Aufbau her sehr dem ersten Teil. Es gibt einen kurzen Einblick in Percys Schuljahr, einen kurzen Aufenthalt im Camp und dann geht es auf eine neue Mission voller Gefahren und Tücken. Die Handlungen sind leider voraussehbarer als im vorigen Band, was die Spannung oft ein wenig dämpft. Dafür gibt es gerade zum Ende hin ein paar gewaltige Cliffhänger, mit denen man nicht unbedingt gerechnet hätte.

Die Charaktere:
Keine der Charaktere hat sich im Vergleich zum erstem Band sonderlich verändert. Gerade bei Percy ist dies schade, denn er handelt größtenteils naiv und unbedacht, obwohl man meinen könnte, dass er schon etwas dazugelernt hätte.
Es kommen aber auch neue Protagonisten dazu, die es allesamt schaffen, auf ihre Art und Weise sympathisch zu wirken.

Der Schreibstil:
Natürlich erzählt Rick Riordan Percys Geschichte auch weiterhin aus dessen persönlicher Sicht. Mehr denn je wird ausführlich auf Percys Gefühle eingegangen.
Auch die sarkastische und pessimistische Erzählweise bleibt größtenteils erhalten, verliert sich in manchen Kapiteln aber ganz.
Wie sein Vorgänger ist auch Band 2 sehr lebhaft geschrieben. Als Leser kann man alles genau vor sich sehen: jeden Kampf, jedes Monster und auch jeden Helden.


Fazit:
„Percy Jackson – Im Bann des Zyklopen“ erzählt von einer neuen, aufregenden Mission voller lebhaften Helden, gefährlichen Fallen und verworrenen Plänen, bei der Percy leider oft zu naiv handelt. Ein Buch voller Witz, Charme und Abenteuer.


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götter, griechische mythologie, fantasy, percy jackson, olymp

Percy Jackson - Diebe im Olymp

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.08.2011
ISBN 9783551310583
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Welterschütterer, Sturmbringer, Vater der Pferde. Heil dir, Percy Jackson, Sohn des Meeresgottes.“

Die Story:
Percy hat es nicht leicht; er scheint nirgendwo richtig dazuzugehören. Doch irgendwann verkündet ihm sein bester Freund, dass er ein Halbblut sei und den Sommer im Camp Half-Blood verbringen solle, damit er weiterleben könne. Schnell wird er in die Welt der Götter eingegliedert und bekommt sogar eine Aufgabe – welche sich als ziemlich gefährlich rausstellt, denn für viele steht Percys Tod ganz oben auf der Liste...

Schon bevor die eigentliche Geschichte beginnt, wird dem Leser mit einer amüsanten Vorwarnung ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Von da an verläuft die Story rasant, trotzdem aber langsam genug, damit man auch alles verstehen kann. Falls man dann doch etwas (oder jemanden) vergisst, gibt es am Ende des Buches ein achtseitiges, ausführliches Glossar.
Die Kapitel sind spannend, witzig und verworren gleichermaßen. Kaum etwas lässt sich im Voraus erahnen.

Die Charaktere:
Die Protagonisten sind nicht unbedingt vielschichtig, im Bezug auf Ticks oder große, charakterliche Veränderungen. Eher sind sie sehr lebhaft und glaubwürdig. Sie reißen Witze und verhalten sich ihrer selbst angemessen. Percy, zum Beispiel, ist sehr jung, was man an einigen Stellen deutlich bemerkt. Er handelt nicht wie ein Erwachsener, was ihn authentisch macht.
Allgemein sind auch die Charaktere, die man nicht unbedingt richtig kennenlernt auf ihre Art liebenswert, oder man versteht sie zumindest auf gewisse Art.

Der Schreibstil:
Rick Riordan schreibt den Beginn der Percy-Jackson-Serie aus Percys persönlicher Sicht. Man wird mit seinen Ängsten und Zweifeln konfrontiert. Manchmal spricht er die Leser direkt an, reißt sie so kurz aus der Geschichte und fädelt einen kleinen Cliffhänger ein.
So wie die Charaktere, sind auch die Orte sehr lebhaft und detailliert beschrieben; es ist trotzdem nicht zu dick aufgetragen.
Sowohl in Konversationen als auch in Percys Gedankenwelt trieft es vor Sarkasmus und Ironie; manchmal muss man einfach laut auflachen.
Gerade dieser Schreistil macht das Buch lebhaft und einzigartig.


Fazit:
Mit „Percy Jackson – Diebe im Olymp“ hat Rick Riordan einen sarkastischen, lebhaften Roman der griechischen Mythologie geschrieben. Er fesselt die Leser auf seine ganz eigene Weise und führt sie in eine verworrene, magische Welt der Götter.


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liebe, lux, onyx, fantasy, daemon

Onyx - Schattenschimmer

Jennifer L. Armentrout , Anja Malich
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 21.11.2014
ISBN 9783551583321
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„bis Neujahr wirst du dazu stehen, absolut, wahnsinnig, unumstößlich und unwiderstehlich in mich verliebt zu sein.“

Die Story:
Die Alienverbindung zwischen Katy und Daemon lässt letzteren feststellen, dass er wirkliche Gefühle für Katy hegt. Mit dieser neuen Erkenntnis, ist er fest entschlossen, Katy für sich zu gewinnen. Diese kann sich aber einfach nicht vorstellen, dass seine Gefühle echt sind und stößt Daemon, so gut sie kann, von sich weg. Schließlich will sie doch eigentlich nur ganz normal sein. Dann taucht Blake auf, und mit ihm geht ihr Wunsch in Erfüllung; bis offenbart wird, dass auch er ein Geheimnis hat...

Im ersten Teil des Buches handelt es hauptsächlich von Katy's Moralvorstellungen Daemon gegenüber. Es ist nach wie vor offensichtlich, dass sie tiefe Gefühle für ihn hegt; jedoch stößt sie ihn immer wieder weg, was nicht wirklich klappt. Kussszenen, Witzeleien, heftige Wortgefechte und letztlich immer wieder der Streit um Daemons Gefühle für Katy liefern einen ziemlich monotonen Ablauf.
Als Blake auftaucht, beginnt sich auch allmählich Spannung aufzubauen. Zwar nur langsam, aber sie kommt auf. Erst in den letzten Kapiteln wird man richtig von der Story gepackt und hängt an den Seiten.
Dafür wird Katy’s Buchblog häufiger erwähnt, was mich persönlich sehr gefreut hat, da er im ersten Teil doch ziemlich vernachlässigt wurde.

Die Charaktere:
Leider geraten die meisten der Charaktere in diesem Band sehr kurz. Katy zieht sich sehr von der Außenwelt zurück und vernachlässigt so alle – außer Daemon und Blake. Diese sind/ bleiben dafür sehr ausgeprägt; besonders Daemon kann man jetzt von verschiedenen Seiten kennenlernen.
Die meisten der Nebencharaktere bekommt man nur gelegentlich in ein paar Sätzen zu Gesicht; in diesen bleiben sie auch ihren vorigen Mustern treu und sind nicht wirklich facettenreich.
Dafür kommen viele neue Personen hinzu; jeder mit seiner eigenen Geschichte, die man nach und nach entdecken kann.

Der Schreibstil:
Auch der zweite Band der Reihe ist aus Katy’s persönlicher Sicht geschrieben. Gerade im ersten Teil des Buches sind ihre Gedanken und Sorgen voller Naivität und nerven manchmal sogar etwas, weil sie schon zu oft erwähnt wurden und meist übertrieben sind.
Dafür macht es großen Spaß, die Wortgefechte zwischen Daemon und Katy zu lesen; größtenteils sind sie so übertrieben, dass man einfach mit schmunzeln muss.


Fazit:
Der zweite Band der Reihe fokussiert sich eher auf die persönliche Beziehung zwischen Katy und Daemon, als auf die Alienwelt. Teilweise sind Passagen langatmig geworden (gerade durch Katy’s übertriebene Naivität) und die Spannung kommt erst spät auf. Trotzdem sind die Wortgefechte zwischen Daemon und Katy herrlich amüsant. Im hinteren Teil des Buches kommen dafür einige schockierende Wahrheiten ans Licht, die Atemstocker garantieren.
Katy’s Bücherblog ist jetzt ein fester Bestandteil der Story. Viele alte Charaktere kommen zu kurz, weil viele neue auftauchen.


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panic, angst, mutproben, spiel, freundschaft

Panic - Wer Angst hat, ist raus

Lauren Oliver , Katharina Diestelmeier
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 21.11.2014
ISBN 9783551583291
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Und zum ersten Mal während des gesamten Spiel verspürte er sie: Panik, die sich in seiner Brust ausbreitete, ihm bis in die Kehle kroch.“

Die Story:
Mittlerweile ist es für die meisten Schulabgänger eine Art Ritual den Sommer über an Panic teilzunehmen. Der Gewinn ist ein riesiger Batzen Geld – meist die einzige Chance aus der Kleinstadt rauszukommen. Die Teilnehmer werden mit ihren Ängsten konfrontiert um weiterzukommen.
Doch dieses Jahr ist es anders. Die Motive sind Rache; die Aufgaben tödlich und die Spieler werden unerbittlich an ihre Grenzen getrieben. Panic artet aus. Doch die Spieler gehen weit um zu gewinnen; notfalls auch über Leichen.

Anfangs ist Panic nur ein Spiel, doch die Beweggründe ändern sich und das Spiel auch. Man kämpft mit den Charakteren um den Gewinn und lernt dabei, wie weit Menschen wirklich für einen Sieg gehen würden. In diesem Sinn ist das Buch sehr glaubhaft geschrieben und wenn Fragen aufkommen, können sie plausibel beantwortet werden.
Zudem gehört zu der eigentlichen Story um die Aufgaben auch noch Liebe, Freundschaft, Betrug und Verrat. Meist ist es sehr verworren, doch an einigen wichtigen Stellen, erkennt man die Auflösung schon viel zu schnell, was die Spannung nimmt. Spannend ist es allgemein auch nicht durchgehend, denn zwischen den Aufgaben, die teilweise etwas kurz geraten, passiert viel nicht allzu wichtiges, was die Story zwar breitflächig macht, aber auch verlangsamt.

Die Charaktere:
Die zwei Hauptprotagonisten sind Dogde und Heather. Über sie lernt man am meisten; man versteht sie, auch wenn der Funke von Charakter zu Leser nicht immer sofort überspringt. Obwohl jeder Spieler für sich kämpft, schließen sich Bündnisse oder neue Feindschaften; es ist interessant diese Entwicklung zu verfolgen.
Aber nicht nur die Beziehungen der Charaktere verändern sich, sondern auch die Charaktere selbst. Immerhin werden sie an ihre Grenzen getrieben; ihren schlimmsten Ängsten ausgesetzt – eine Veränderung des Wesens ist hier passend. Lauren Oliver inszeniert diese Veränderung sehr gut – auch, wenn etwas in den Charakteren verändert wird, bemerkt man es manchmal erst später. Wer wächst oder an Panic zu Grunde geht, bleibt bis zum Schluss (meinstens) nicht vorhersehbar.

Der Schreibstil:
‚Panic’ wird aus der unpersönlichen Sicht erzählt. Im Rahmen dieser Erzählweise stehen abwechselnd Heather oder Dodge; über wen man gerade etwas erfährt steht immer über den Kapiteln. Lauren Oliver hat diese Sicht passend gewählt, denn so werden sowohl Gefühle, als auch die Empfindungen der Nebencharakteren gleichzeitig deutlich. Man bemerkt mehr, als der jeweilige Charakter im Zentrum, ist ihnen manchmal sogar einen Schritt voraus und kann neue Vermutungen aufstellen.


Fazit:
‚Panic’ ist ein Roman, der den Lesern begreiflich macht, wie weit Menschen gehen um das zu bekommen, was sie unbedingt wollen. Die Story ist mitreißend und interessant, teilweise erahnt man vieles aber schon lange im Vorfeld und sie würde auch nicht vollkommen ausgenutzt, denn die ‚Panik’, die bei dem Spiel aufkommen soll, tut es manchmal nicht.

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