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1.231 Bibliotheken, 12 Leser, 20 Gruppen, 188 Rezensionen

thriller, los angeles, serienmörder, mord, serienkiller

Der Kruzifix-Killer

Chris Carter , Maja Rößner
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.06.2009
ISBN 9783548281094
Genre: Krimi und Thriller

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28 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 7 Rezensionen

thriller, korruption, danzig, katarzyna bonda, heyne

Das Mädchen aus dem Norden

Katarzyna Bonda , Paulina Schulz
Flexibler Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Heyne, 06.03.2017
ISBN 9783453270749
Genre: Krimi und Thriller

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66 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

berlin, thriller, uwe wilhelm, brutal, thrille

Die sieben Farben des Blutes

Uwe Wilhelm
Flexibler Einband
Erschienen bei Blanvalet, 17.07.2017
ISBN 9783734103445
Genre: Krimi und Thriller

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84 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

moor, thriller, gefangenschaft, psychopath, dramatische ereignisse

Die Moortochter

Karen Dionne , Andreas Jäger
Flexibler Einband
Erschienen bei Goldmann, 24.07.2017
ISBN 9783442205356
Genre: Krimi und Thriller

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45 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

thriller, monströse versuche, norwegen, sekte, trilogie

Der Hirte

Ingar Johnsrud , Daniela Stilzebach
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 26.06.2017
ISBN 9783764505875
Genre: Krimi und Thriller

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57 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

entführung, thriller, brasilien, psychothriller, pageturner

Sag kein Wort

Raphael Montes , Kirsten Brandt
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Limes, 26.06.2017
ISBN 9783809026785
Genre: Krimi und Thriller

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49 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

psychothriller, mary torjussen, suche, psychose, stalker

Die Verlassene

Mary Torjussen , Thomas Bauer
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.06.2017
ISBN 9783734104442
Genre: Krimi und Thriller

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92 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

kate morton, familiengeheimnis, cornwall, das seehaus, liebe

Das Seehaus

Kate Morton , Charlotte Breuer , Norbert Möllemann
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Diana, 10.04.2017
ISBN 9783453359468
Genre: Romane

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892 Bibliotheken, 15 Leser, 6 Gruppen, 99 Rezensionen

thriller, struwwelpeter, andreas gruber, wien, todesfrist

Todesfrist

Andreas Gruber
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.03.2013
ISBN 9783442478668
Genre: Krimi und Thriller

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182 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 49 Rezensionen

blake crouch, thriller, science fiction, roman, zeitenläufer

Dark Matter. Der Zeitenläufer

Blake Crouch , Klaus Berr
Flexibler Einband: 408 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 27.03.2017
ISBN 9783442205127
Genre: Science-Fiction

Rezension:


Zum Inhalt:


Es geht um Jason Dessen, einen College-Professoren, der nach einem gemütlichen Abendessen mit seiner Frau und seinem Sohn noch zu einer Feier eines alten Freundes in einer gemütlichen Kneipe geht. Auf dem Weg von der Kneipen-Feier zurück nach Hause wird er plötzlich von einem Fremden verfolgt und niedergeschlagen. Als er wieder zu sich kommt, sieht er einen maskierten Mann vor sich, der ihm eine unbekannte Substanz spritzt und ihn in eine Art Würfel legt. Jason stolpert aus dieser Kiste und wird von lauter ihm völlig fremden Menschen begrüßt, als wenn er ein alter Freund wäre. Es sind alles Wissenschaftler, die glauben, dass Jason etwas Großartiges gelungen sei. Er merkt sofort dass irgendetwas nicht stimmt und nichts mehr so ist wie er es in Erinnerung zu haben glaubt. Er läuft vor den Forschern davon und macht sich auf den Weg in seine Wohnung. Als er dort ankommt, fällt ihm auf, dass etwas fehlt. Weder seine Frau noch sein Sohn scheinen zu existieren und er selbst ist kein durchschnittlicher Professor sondern einer der intelligentesten Wissenschaftler. Jason bekommt in Erfahrung, dass er durch den seltsamen Würfel in ein Parallel-Universum gelangt ist und versucht alles, um in sein altes und normales Leben zurück zu gelangen.


Meine Meinung:


Ich muss sagen, dass ich mir von diesem Buch deutlich mehr erhofft hatte. Ich hab viele positive Stimmen gehört und dementsprechend waren auch meine Erwartungen groß. Leider konnten diese Erwartungen nicht richtig erfüllt werden, mir war das ganze Buch zu weit hergeholt, auch wenn das zu einem Buch, das einen Science-Fiction-Charakter besitzt natürlich in einem gewissen Maß zu erwarten ist.
Ich fand den wissenschaftlichen Teil ziemlich übertrieben dargestellt, immerzu wurde von Physik und irgendwelchen anderen Dimensionen geredet, die sich bei jeder Entscheidung öffnen würden. Wenn bei jeder Entscheidung, die jeder Mensch trifft, immerzu eine neue Welt mit einer anderen getroffenen Entscheidung entstehen würde, müsste die Anzahl unglaublich groß sein. Zu jeder Entscheidung, die theoretisch jeder Mensch mit jedem Atemzug und jeder Bewegung trifft, gibt es ja auch mindestens eine (eher deutlich mehr, bis ebenfalls an die unendlich) andere Möglichkeiten in dieser Situation zu handeln und sich für eine Möglichkeit zu entscheiden. Das hatte ich die ganze Zeit beim Lesen mit im Kopf, dadurch ist es mir wahnsinnig schwer gefallen, mich in die Geschichte hineinfallen zu lassen. 
Im Grunde genommen, gefällt mir die Idee, die hinter diesem Buch steckt, echt gut. Leider haben für mich die Charaktere unter der Darstellung der unterschiedlichen Welten etwas leiden müssen. Ich konnte mich weder mit Jason noch mit Amanda, die ja mit ihm durch die Zeiten läuft, oder einer der anderen Personen identifizieren und so in ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen eintauchen oder sie, wie es für mich im Optimalfall wäre, einige Geschehnisse aufgrund des Wissens über bestimmte Charakterzüge der Personen bereits vorhersagen. Das hat zwar für eine gewisse Spannung gesorgt, gleichzeitig aber auch dafür, dass ich mich beim Lesen immer ein bisschen wie ein Fremdkörper in der Geschichte gefühlt habe.
Obwohl mich das Buch eigentlich nicht wirklich gepackt hat, war zu jedem Zeitpunkt beim Lesen immer eine Grundspannung präsent. Ich wollte die ganze Zeit über wissen, wie es weiter geht und wohin es Jason und Amanda als nächstes verschlägt. Leider war mir das Ende schon am Anfang klar, wenn auch nicht ganz so drastisch, malerisch und etwas übertrieben wie es sich in Wirklichkeit bzw im Buch ergeben hat.


Zusammengefasst kann ich sagen, dass es ein Buch ist, das man durchaus lesen kann, nicht jeder wird sich so an den Parallelwelten festbeißen wie ich, trotzdem hat mir das leider viel vom Lesevergnügen genommen, deshalb vergebe ich, aufgrund der ständig vorhandenen Spannung, immerhin noch 3 von 5 Sternen.

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160 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 76 Rezensionen

thriller, mannheim, julia corbin, die bestimmung des bösen, kriminalbiologie

Die Bestimmung des Bösen

Julia Corbin
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Diana, 09.05.2017
ISBN 9783453359345
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zum Inhalt:
Es beginnt mit einem Rückblick in die Vergangheit eines Mädchens, dessen Eltern getötet werden, während sie mit geschlossenen Augen im Auto sitzt und, wie es ihr Vater wollte, bis 100 zählt. Nachdem sie die Augen wieder geöffnet hat, liegt ihre Welt in Trümmern und nichts ist mehr, wie es einmal war.
Danach geht es weiter mit der Ermittlerin Alexis Hall, die zu einem Tatort gerufen wird, der einen schaurigen Anblick bietet. Zwei Frauen sind auf brutale Art und Weise ermordet worden und sitzen aneinander gelehnt auf einer abgelegenen Insel, angebunden an zwei Bäume. Aufgrund der schlechten Spurenlage wird Karen hinzugerufen, eine Biologin, die sich damit auskennt, wie sich Käfer und Fliegen um und in Leichen ansiedeln und vermehren. Zusammen mit ihrem Kollegen Oliver beginnt für Alexis eine aussichtslose Suche nach dem grausamen und zugleich sehr strukturierten Mörder, die sie auf eine Reise in ihre eigene Vergangenheit führt.


Meine Meinung:
Das Buch und die Geschichte, die darin erzählt wird, sind wirklich gut gelungen und auf eine lockere und spannende Art geschrieben. Man merkt nicht, dass es sich um den Debütroman von Julia Corbin handelt, ihr Schreibstil ist wirklich sehr leicht zu lesen, mit detailreichen aber nicht langweiligen Informationen um die tatsächliche handlung drumherum. Es herrschte eine gute Spannung, die aber nie einen totalen Höhepunkt erreicht hat. Das war aber nicht schlimm, trotz allem war immer eine Neugier da, was als nächstes passieren würde und welche Schritte Alexis unternehmen will, um den Täter zu überführen. Der Spannunsgbogen hat sich auch schön aufgebaut, mit einem Höhepunkt schon relativ früh und immer wieder gab es kleinere Spannungsbögen, die den großen unterstützt haben. Es kam nur nicht zu einer unglaublich spannenden Stelle, dass man gar nicht mehr aufhören kann zu lesen, was vermutlich an dem lockeren und entspannten Schreibstil gelegen hat, der dafür gesorgt hat, dass man gerne liest aber keine außergewöhnliche Spannung hervorruft. Mir war auch die Protagonistin Alexis sehr sympathisch, durch die Kapitel mit Informationen zu ihrer Vergangenheit, bekommt man einen guten Einblick in ihr Leben und ihre Gefühle. Auf diese Weise fällt es sehr leicht, sich mit ihr zu identifizieren und mitzuleiden, wenn wieder etwas nicht ganz so gut abläuft, wie sie es gerne hätte oder wenn sie Entscheidungen trifft, bei denen es nicht nur um sie, sondern auch um Freunde und Kollegen geht. Es geht im Buch nicht nur um die Ermittlungen, sondern auch darum, auf welche Art und Weise verschiedene Spuren verfolgt werden. Dazu erzählt die Autorin viele biologische und chemische Fakten, die so in einem Thriller normalerweise nicht erwähnt werden. Für mich war das sehr spannend, da ich mich für solche Dinge interessiere und die wissenschaftlichen Fachbegriffe und Vorgänge waren auch für den Laien sehr verständlich formuliert. Aber obwohl ich es wirklich spannend fand, war es mir für einen fiktiven Thriller doch etwas zu viel Info, an manchen Stellen hatte ich eher das Gefühl als wenn ich ein Sachbuch lesen würde, das eventuell sogar für Kinder geschrieben ist, da die Sprache so einfach gehalten ist. Alles in allem hat das Buch mir aber total gut gefallen, es war von allem was dabei und auch die Spannung und die Handlung sind nicht zu kurz gekommen. Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen.

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216 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

japan, mord, schule, geständnisse, thriller

Geständnisse

Kanae Minato , Sabine Lohmann
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 27.03.2017
ISBN 9783570102909
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zum Inhalt:
In Geständnisse geht es um eine Lehrerin, die ihrer Klasse die Geschichte vom Tod ihrer Tochter erzählt. Dabei wird schnell klar, dass es sich nicht, wie die ganze Zeit von allen angenommen wurde, um einen Unfall handelt. Ihre kleine Tochter wurde im Alter von vier Jahren ermordet. Moriguchi gibt die Schuld an der grausamen Geschichte zwei Schülern aus ihrer Klasse. Sie gesteht also ihrer gesamten Klasse die Wahrheit und macht am Ende darauf aufmerksam, dass sie den wahren Mörder von Manami nicht ungeschoren davonkommen lassen wird. Die Geschichte einer Tragödie nimmt einen spannenden und verstörenden Lauf.



Meine Meinung:
Ich finde das Buch absolut großartig. Es ist ein spannendes und toll geschriebenes Buch, das den Leser bis zum letzten Satz im Unklaren über das Ende lässt.Das Buch ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, angefangen mit der Sicht der Lehrerin. Danach geht es weiter mit den Charakteren der beiden Jungs, die Manami umgebracht haben sollen, und die die Geschichte aus ihrer Sichtweise heraus erzählen, wodurch man als Leser einen völlig neuen Blick auf die Geschehnisse bekommt und Tatsachen erfährt, die immer nur eine der handelnden Personen kennt - es trägt also jeder andere Details fürs Verständnis bei. Dadurch sind Handlungen von anderen Personen manchmal sehr überraschend und sorgen ebenfalls für eine schöne Spannung.Ich finde die Idee, ein Buch in der Art zu schreiben, dass verschiedene Personen aus ihrem Leben erzählen eigentlich eher langweilig, die Autorin hat es mit diesem Roman (eigentlich schon fast ein Thriller, auf jeden Fall aber einem Spannungsroman) allerdings geschafft, diese Idee grandios und den Leser total fesselnd umzusetzen. Man überlegt die ganze Zeit über wie die verschiedenen Charakteren und die damit verbundenen Handlungsstränge zusammenhängen und wer die Wahrheit sagt, wer Lügen auftischt und wer einfach nur Teile der Geschichte nicht erzählt. Die Charaktere sind allesamt sehr gut und überzeugend dargestellt, es fällt einem leicht sie und ihre Handlungsweisen zu verstehen, es sei denn man steckt gerade mitten in der Geschichte eines der Täter und erfährt Details über die Lehrerin. Dann waren manche Geschehnisse überraschend und nicht immer sofort nachzuvollziehen. Das hat der Spannung des Buches allerdings zu keinem Zeitpunkt geschadet. Insgesamt fand ich die Geschichte allerdings etwas konstruiert, da viele Ereignisse plötzlich zusammengepasst haben oder Personen wie aus dem Nichts zu verschiedenen Zeitpunkten und an unterschiedlichen Orten aufgetaucht sind. Auch das hat aber nicht dafür gesorgt, dass die Spannung des Romans gelitten hätte, deshalb hat es mich persönlich beim Lesen nicht negativ beeinflusst.
Zusammengefasst kann ich dieses Buch jedem Thriller-Fan, Lesern von Spannungsromanen aber auch solchen Leuten empfehlen, die einfach nur mal etwas Besonderes lesen möchten. Ich habe dem Buch also 5 von 5 Sternen gegeben.

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(171)

294 Bibliotheken, 21 Leser, 0 Gruppen, 129 Rezensionen

thriller, jonas winner, murder park, vergnügungspark, freizeitpark

Murder Park

Jonas Winner
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.06.2017
ISBN 9783453421769
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zum Inhalt:
Es geht darum, dass auf einer abgelegenen Insel ein Erlebnispark zum Thema Serienmörder eröffnet werden soll. Auf dieser Insel war bis vor 20 Jahren ein Freizeitpark, Zodiac Island, der geschlossen werden musste, da drei junge, alleinerziehende Mütter ermordet worden sind. Aus diesem Grund hat Rupert Levin beschlossen, dass das die perfekte Kulisse für einen gruseligen Platz voller Nervenkitzel mit dem Namen Murder Park wäre. Nun sollen für ein Eröffnungswochenende 12 Personen testen und anschließend darüber berichten, wie dieser Park so ist. Es soll ein Krimi-Spiel mit Singles und Potential auf eine neue Beziehung werden.
Der Hauptcharakter der Insel soll Jeff Bohner, der Mörder der jungen Frauen vor 20 Jahren, sein. Zu diesem Zweck sind in mehreren Orten und ehemaligen Häusern auf der Insel Accessoires von verschiedenen Morden zusammengestellt worden.
Nachdem nun Paul Greenblatt und 11 weitere Personen, alles Journalisten oder Angestellte, auf der Insel eingetroffen sind, wird klar, dass das Ganze kein Spiel sondern bitterer Ernst ist, es kommt zum ersten Mord und die Fähre, die sie wieder nach Hause bringen soll, kommt erst wieder in drei Tagen auf der Insel an.


Meine Meinung:
Das ganze Buch ist wirklich wahnsinnig spannend geschrieben, mit einer Geschichte, die zwar nicht vollkommen neu ist, da ich schon in anderen Büchern über entgleiste Krimi-Spiele gelesen habe, aber trotz allem voller Potential steckt. Es herrschte eine wunderbare Spannung, die sich bereits aufgebaut hat sobald die Personen alle zusammen auf der Fähre zur Insel waren, und die auch nie wirklich nachgelassen hat. Beim Lesen steht der Leser auf diese Weise die ganze Zeit über unter Strom und fiebert total mit den Charakteren im Buch mit. Auch wenn es für mich kein typischer Thriller war, waren einige Thrillerelemente enthalten. Insgesamt ist es fast schon ein Horrorroman gewesen, da es wirklich zu brutalen Morden kommt und man das gefühl bekommt, dass auf dieser Insel keiner mehr sicher ist. Die alle paar Kapitel eingebauten Interviews zu den beteiligten Personen fand ich gut gelungen, auf diese Weise hat man als Leser einiges an Hintergrundinfo zu den Charakteren und erfährt, was sie dazu bewogen hat, bei dieser wahnwitzigen Reise in den Murder Park mitzumachen. Auch Infos zu dem Charakterzügen und die Art und Weise des Denkens wird einem so um einiges klarer, es fällt leichter sie zu verstehen. Trotzdem hatte ich das Gefühl, als wenn ich nie den kompletten Überblick über die Personen hat, da viele nur kurz auftauchen, aber trotzdem eine große Rolle spielen. Besonders diejenigen, deren Interviews erst am Ende auftauchen, aber die immer präsent sind ohne viel von sich zu verraten stehen so immer etwas im Abseits. Mir fiel es schwer einen Überblick zu behalten und ich habe mir irgendwann eine kleine Liste angelegt, bis mir aufgefallen ist, dass genau so eine Liste am Ende des Buches existiert und ich mir die Mühe hätte sparen können. Ich finde es unpraktisch, eine Liste mit doch relativ wichtigen, zusammengefassten Informationen nicht einfach an den Anfang eines Buches zu drucken. Trotzdem muss ich sagen, dass mir diese Interview-Idee wirklich gefallen hat, besonders da der Psychiater, der die Interviews führt, ebenfalls ein Teilnehmer der Reise ist und er so auch über alle Bescheid weis, während die meisten Teilnehmer sich erst kennenlernen müssen. Nach und nach erfährt man als Leser auch, dass fast alle Mitreisenden schon im alten Vergnügungspark ihre eigenen individuellen und teilweise traurigen oder traumatischen Erlebnisse hatten. So kann also jeder sein eigenen Motiv für die Morde an den Teilnehmern haben und es bleibt spannend bis zum Schluss.  Das Ende fand ich dann allerdings doch etwas weit hergeholt, auch wenn es durchaus spannend und auch überzeugend geschrieben war. Ich kann auf jeden Fall sagen, dass mir das Buch wirklich gut gefallen hat, ich vergebe sehr gute 4,5 von 5 möglichen Sternen.

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10 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Kreuzblume

Andrea Schacht
Flexibler Einband: 736 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.10.2016
ISBN 9783734103872
Genre: Historische Romane

Rezension:

Zum Inhalt:
Es handelt sich um einen historischen Roman, der im napoleonischen Krieg spielt. Die Geschichte beginnt mit einem kurzen Eindruck vom Kölner Dom, der zu der Zeit gebaut wurde, und geht weiter mit der Geschichte rund um Antonia, die die Hauptperson im Buch darstellt. Um mit ihrer Mutter als Marketenderin und ihren Brüdern unbeschadet mit den Soldaten umherzuziehen, verwandelt sich die junge Antonia in den Jungen Toni. Nach dem Tod ihrer Eltern gibt sie das Leben als Junge auf und versucht ihr Glück in der "normalen" Gesellschaft, was ihr nicht leicht fällt, da sie durch ihr Leben rund um das Schlachtfeld keinerlei Einblicke in das Leben einer Dame bekommen hat. Sie braucht eine Zeit, um sich einzugewöhnen und wird dabei kritisch beäugt.
Gleichzeitig geht es während des gesamten Buches um den Kölner Dom, dessen Bau zur Zeit stillgelegt ist, da die Dombaupläne verschollen sind. Antonia macht sich zusammen mit einigen Gefährten auf die Suche nach ihnen.



Meine Meinung:
Mir hat die gesamte Geschichte einfach wunderbar gefallen. Sie ist total leicht zu lesen und man hat das Gefühl, als wenn man sich selbst im 19. Jahrhundert befinden würde. Die Lebenssituation von Antonia und den anderen Charakteren ist sehr lebendig und detailreich dargestellt, wie es für einen historischen Roman oft üblich ist. Dabei ist jedoch nicht übertrieben worden, es zieht sich zu keiner Zeit die Handlung zu stark in die Länge, selbst wenn über längere Zeiträume nicht viel passiert.  Ich finde auch die Darstellung der Charaktere sehr gelungen. Im Vordergrund steht dabei natürlich Antonia, die es durch ihr anfängliches Leben als Trossbub und das Umherziehen mit den Soldaten wirklich nicht besonders leicht hat. Man kann erkennen, dass es für Frauen, die damals nicht zu den oberen Gesellschaftsschichten gehörten, kein einfaches Leben war. Und auch nach ihrer Verwandlung zurück zur Frau ist es schön dargestellt, wie Antonia versucht sich in ihr neues Leben einzugewöhnen. Durch ihr Leben als Junge hat sie ein großes Selbstbewusstsein entwickelt, das viele Menschen, egal ob Männer oder Frauen, abschreckt und (obwohl sie es häufig nicht zugeben wollen) auch einschüchtert. Ihre komplette Lebenssituation wird mit eindruckvollen Bildern geschildert und es fällt einem als Leser wahnsinnig leicht ihren Gedankengängen zu folgen oder ihre Handlungen zu verstehen.  Aber auch ihre neuen "Brüder" in der gehobenen Gesellschaft, Cornelius und David, sind sehr schön und detailreich geschildert. Man kann ihren Gedanken und Handlungen ebenso leicht folgen wie denen von Antonia, wodurch es einem wirklich leicht fällt, richtig in die Geschichte einzutauchen. Dadurch wird man beim Lesen total von der Geschichte umhüllt und fühlt sich wie bei einer Reise in die Vergangenheit.
Alles in allem kann ich nur sagen, dass mir das Buch total gut gefallen hat, es ist eine besondere Empfehlung für alle Neulinge in Sachen historischer Romane, da es keine schwere Kost ist. Aber auch für alle erfahrenen und begeisterten Fans von historischen Büchern kann ich es nur empfehlen. Ich vergebe volle 5 von 5 Sternen!

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(194)

421 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

mittelalter, england, liebe, historischer roman, pest

Die Tore der Welt

Ken Follett , Rainer Schumacher , Dietmar Schmidt
Flexibler Einband: 1.344 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 12.10.2012
ISBN 9783404167890
Genre: Historische Romane

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

journalismus, thriller, politik

Stadt der Intrigen

Christina Kovac , Andrea Brandl
Flexibler Einband
Erschienen bei Penguin, 10.04.2017
ISBN 9783328101581
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zum Inhalt:
Das Buch spielt in den USA und zwar die meiste Zeit über in Washington. Es geht um die Fernsehjournalistin Virginia Knightly, die talentiert und ehrgeizig ist und sich auf diese Weise bereits einiges erarbeitet hat. Einer ihrer großen Vorteile ist dabei die Tatsache, dass sie Bilder und Filme, die sie einmal gesehen hat nicht mehr vergisst, sie besitzt also eine Art fotografisches Gedächtnis. Als es dann eine Vermisstenmeldung gibt, weiß Virginia sofort dass und wo sie sie bereits gesehen hat, kann sich jedoch nicht mehr an den Inhalt des Berichts erinnern und fängt an zu recherchieren. Dabei greift sie auf ihre Kontakte zu Polizei zurück, genauer gesagt auf Michael Ledger, mit dem sie eine Zeit lang zusammen war. Mit ihren Recherchen gerät sie unbewusst in Intrigen und Machtspiele sehr wichtiger Persönlichkeiten und bedroht ihr eigenes Leben.


Meine Meinung: Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gefallen, auch wenn es mich nicht vollständig überzeugen konnte. Ich finde dass der Inhalt wirklich interessant klingt und großes Potential besitzt, aber nicht zu 100 Prozent umgesetzt wurde.
Es fehlte mir über große Teile des Buches einfach die Spannung, es wurde viel erzählt, gelogen bzw nicht die ganze Wahrheit erzählt und gelästert. Für einen Thriller war es fast schon langweilig, auch wenn ich nicht mit dem Ende gerechnet hätte, das für mich wirklich überraschend und toll geschrieben war. Es war auch nicht weit hergeholt, dadurch dass über die gesamte Zeit hinweg einfach viele wichtige Informationen von den verschiedenen Leuten verschwiegen wurden, war es leicht einen gelungenen und überzeugenden Plot-Twist einzubauen. Es herrschte auf diese Weise immer eine gewisse Grundspannung worauf es am Ende hinauslaufen würde, aber für einen guten Spannungsbogen war es mir einfach zu wenig.
Was mich auch wirklich gestört hat, war die Tatsache, dass Virginia über Michael Ledger wirklich extrem viele Informationen bekommt. Die sind zwar, wie sich immer wieder herausstellt, meistens nur unvollständig, aber für mich war es trotzdem zu leicht an diese Infos heranzukommen. Außerdem lässt er sie an Tatorte und andere von der Polizei nicht freigegebene Orte und Informationen. Das hat mich immer wieder gestört, da für mich ein Thriller, auch wenn er voller Intrigen und Machtbekundungen steckt, überzeugend sein sollte.
Allerdings war mich die Hauptperson Virginia wirklich sympathisch. Obwohl sie inzwischen erfolgreiche Journalistin im Fernsehen ist, hat sie, wie jeder andere auch, so ihre kleinen Probleme mit sich selbst und vor allem mit den Männern. Nicht nur mit dem Kommissar, sondern auch mit anderen bzw einer anderen Person. Das ganze wirkte auf mich einfach nur natürlich und menschlich, ich habe immer mit ihr mitgefühlt, wenn etwas unvorhersehbares passiert ist. Über Virginia hat man auch einen tollen Blick hinter die Kulissen des Fernsehens bekommen und wie es dort vor, nach und während einer Nachrichtensendung zugeht.
Alles in allem ist es ein Buch, das ich weiterempfehlen kann, allerdings darf man keinen 100-prozentigen Thriller erwarten.

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18 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

thriller, serienmörder, serienkiller

Das Opfer Null

Federico Inverni , Sigrun Zühlke
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Penguin, 09.05.2017
ISBN 9783328100911
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zum Inhalt:

In diesem Buch geht es um den Ermittler Lucas, der zusammen mit der Psychiaterin Anna versucht, eine Mordserie aufzuklären. Nachdem Lucas bei einem Unfall seine Familie verloren hat, hat sich für ihn die ganze Welt auf den Kopf gestellt, er hat aufgehört zu essen, zu schlafen und zu fühlen. Auf diese Weise (und auch schon vor dem Unfall) ist er ein Ermittler geworden, der Tatorte liest wie ein Buch. Bei einem Anschlag auf einen Bus werden mehrere Menschen getötet, zeitgleich tauchen in der Stadt in regelmäßigen Abständen Leichen von jungen Mädchen auf. Während Anna jetzt Täterprofile erstellt, macht sich Lucas auf die Suche nach anderen Spuren und gemeinsam versuchen sie, den Täter zu fassen. Während ihr neuer Chef Captain Gacey ihnen im Nacken hängt, beginnt Anna zu überlegen, ob der Unfall Lucas nicht mehr geschadet hat, als alle annehmen und ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Meine Meinung:

Ich hatte hohe Erwartungen an dieses Buch, da es in Italien einen absoluten Hype ausgelöst haben soll. In vielen Punkten kann ich das auch nachvollziehen, insgesamt muss ich aber sagen, dass ich etwas enttäuscht wurde.  Mir fiel es schwer, mich in den Ermittler Lucas hineinzuversetzen und seine (eigentlich ja nicht vorhandenen) Gefühle nachzuvollziehen. Auf diese Weise waren seine Hndlungen total unvorhersehbar, was gleichzeitig natürlich auch eine gewisse Spannung ausgelöst hat. Aber dadruch, dass auch die Psychiaterin Anna etwas undurchsichtig und voller Probleme ist, gab es keinen Charakter, mit dem ich mich identifizieren konnte. Das finde ich bei Büchern immer etwas schade, da für mich die Identifikation - besonders die mit den Mördern oder anderen Verbrechern -  immer einen besonderen Reiz ausmacht.  Trotz allem war die ganze Zeit über eine gewisse Spannung da, die immer wieder etwas zugenommen und auch abgenommen hat. Es war also immer spannend zu lesen, besonders die Plot-Twists, die für mich die komplette Geschichte und die Hintergründe mehrmals über den Haufen geworfen und so alles durcheinander gebracht haben. Das ist ein Aspekt, der mir sehr gut gefallen hat, da es nicht immer leicht ist, solche kompletten Handlungsänderungen sinnvoll und überzeugend in der Geschichte unterzubringen. Leider waren für mich zwar die Plot-Twists überzeugend, dafür aber viele andere Aspekte eher weniger. Zum Beispiel einige Dinge, die Lucas angeblich aus den Tatorten erkannt hat, waren doch etwas unrealistisch und an den Haaren herbiegezogen. Dass eine einzelne Person an eine Tatort kommt oder eine Leiche untersucht und dabei immer wieder auf einige Dinge stößt, die andere übersehen haben sollen war etwas merkwürdig. Auch dass er oft schon weiß was als nächstes entdeckt wird oder an welcher Stelle etwas zu finden ist, hat mich nicht überzeugt. 

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(148)

246 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 76 Rezensionen

thriller, haus, psychothriller, london, the girl before

The Girl Before

JP Delaney , Karin Dufner
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Penguin, 25.04.2017
ISBN 9783328100997
Genre: Krimi und Thriller

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

serienmörder, thriller, jordi llobregat, arzt, historische krimis

Die Anatomie des Teufels

Jordi Llobregat , Stefanie Karg
Flexibler Einband: 520 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 25.04.2017
ISBN 9783764506117
Genre: Historische Romane

Rezension:

Zum Inhalt:
Das Buch spielt in Barcelona, im Jahr 1888, kurz vor der Weltausstellung. Es geht um Daniel Amat, der zu Beginn des Buches in Oxford lebt und sich dort ein schönes und zufriedenes Leben aufgebaut hat. Er soll Professor an der Universität werden und bald heiraten. Doch dann erreicht in die Nachricht aus Barcelona mit der Information, dass sein Vater bei einem Unfall ums Leben gekommen sei. Also macht er sich auf den Weg zur Beerdigung und um sich um die letzten Angelegenheiten seines Vaters zu kümmern. Bei dieser Beerdigung trifft er auf Bernat Fleixa, einen Journalisten, der zusammen mit Daniels Vater, der Arzt war, einer großen Geschichte auf der Spur war, jedoch vor dessen Tod nichts genaueres mehr in Erfahrung bringen konnte. Daniels Vater hat mitbekommen, dass es schon zahlreiche Morde an jungen Frauen gegeben hat, die allesamt Prostituierte waren und so von niemandem vermisst wurden. Auf diese Weise konnte die Polizei die verstümmelten Leichen verschwinden lassen und es gab keine Aufregung. Daniel und Bernat machen sich jetzt also zusammen auf die Suche nach dem Mörder und stoßen dabei auf auf Gerüchte, dass ein grausames Tier, das Gos Negre, der Übeltäter sei. Sie wollen das jedoch nicht glauben und bringen unglaubliche Dinge ans Tageslicht.
Meine Meinung:
Die Mischung aus historischem Roman und Thriller hat mich sofort angesprochen, da beides meine absoluten Lieblingsgenres sind. Zusätzlich süielt auch Fantasy eine kleine Rolle, die anderen beiden Genres überwiegen jedoch. Ich bin also mit großen Erwartungen in dieses Buch hineingegangen, die im großen und ganzen auch nicht enttäuscht wurden. Komplett überzeugen konnte mich der Inhalt allerdings auch nicht.
Es kam häufig zu Situationen, die wirklich bis ins kleinste Detail beschrieben wurden. Ob es sich dabei um Gefühle, Geschehnisse oder die Beschreibung der Umgebung hatte, machte dabei keinen Unterschied, es war wirklich von allem was dabei. An manchen Stellen hat es für mich auch sehr gut gepasst, dass die Situationen so detailreich waren, dadurch fiel es mir leicht es mir auch gut vorzustellen. Dadurch, dass es aber über lange Zeiträume so war, hatte besonders der Mittelteil für mich einige Längen, durch die ich mich etwas hindurcharbeiten musste. Zum Ende hin hat die Spannung für mich dann wieder etwas die Überhand gewonnen und es wurde leichter längere Abschnitte am Stück zu lesen ohne ungeduldig zu werden und zu warten, dass endlich was passiert.
Die Erklärungen zur Pathologie und Anatomie der Opfer oder auch ganz allgemeine Beschreibungen aus Lehrbüchern oder Vorlesungen fand ich wirklich sehr interessant und auch für den Leser einfach erklärt. Man muss auch damit klarkommen, dass einige Situationen echt etwas eklig sind und auch den Stil des gesamten Buches nach genau geshildert werden und es außerdem eine Menge Tote gibt, auch wenn die meisten nur namenlose Opfer sind.
Es gab manches Mal Situationen in denen ich überrascht war, wie die Charaktere jetzt handeln. Das war für mich sowohl ein positiver Überraschungseffekt, als auch ein bisschen negativ, da ich mir dadurch kein eindeutiges Bild der Personen machen konnte und auch bei Einblicken in die verschiedenen Handlungsstränge nicht vorhersagen konnte wie jetzt wer darauf reagieren wird. Gleichzeitig ist auf diese Weise die Spannung  immer wieder dagewesen und hat es auch in etwas längeren Teilen nicht vollständig langweilig werden lassen.
Es gab für mich über das Buch hinweg nicht viele Plot-Twists, erst gegen Ende ist es immer wieder hin und her gegangen, die Schuld wurde von einem zum anderen und wieder zurück gegeben. So war das Ende doch noch unerwartet gut.

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monika feth, thriller, frauenhäuser, blutrosen, jugendthriller

Blutrosen

Monika Feth
Fester Einband: 450 Seiten
Erschienen bei cbt, 17.04.2017
ISBN 9783570163153
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Zum Inhalt:
Blutrosen ist ein Thriller von Monika Feth, der sich rund um Romy dreht, die auch schon in den Jette-Thrillern eine Rolle gespielt hat. In diesem Buch geht es um Fleur, die auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Freund Zuflucht in einem Kölner Frauenhaus sucht. Dabei trifft sie auf Romy, die als Volontärin beim KölnJournal arbeitet und eine Reportage über Frauenhäuser schreiben will. Dazu möchte sie Fleur interviewen. Gleichzeitig erfährt der Leser etwas über Mikael, der Ex-Freund von Fleur, der sich mit nicht ganz legalen Methoden auf die Suche nach Fleur macht und dabei vor nichts zurückschreckt. Schnell findet er sie also auch und es kommt zu einem ersten Mord, der Fleur, Romy und alle anderen Mitglieder des Frauenhauses total verunsichrt.



Meine Meinung:
Für mich war dieses Buch ein absolutes Highlight. Ich mochte bisher alle Jugendthriller von Monika Feth und auch dieses neue Werk hat mich absolut überzeugt.
Ich finde die Geschichte rund um Romy, Fleur und Mikael wirklich toll dargestellt. Durch die drei unterschiedlichen Sichtweisen auf ein und dieselbe Handlung bekommt man total viele Hintergrundinformationen und fühlt sich wirklich als ein Teil des Geschehens. Besonders die Sicht von Mikaek ist dabei interessant, da man dadurch die 'Augen des Bösen' hat.  Während man aus seiner Sicht liest, ist man fast schon überzeugt von seinen Gedanken und wenn man dann zu den Sichtweisen von Romy oder Fleur zurückkommt, merkt man wie verrückt das alles ist. Aus der Sicht von Fleur bekommt man die Unsicherheit und die Angst vor Verfolgung hautnah mit, während Romy eine fast (wenn auch nicht immer) neutrale Sicht auf die Dinge bietet. Es ist also zu jedem Zeitpunkt spannend und da es nicht so viele verschiedene Sichtweisen gibt, wird es gleichzeitig auch nicht unübersichtlich.
Auch das Thema Frauenhäuser ist meiner Meinung nach wirklich wichtig und auch interessant. Ich finde es wirklich erschreckend, wie viele Frauen auf der Suche nach Hilfe sind und wie wenig Plätze gleichzeitig angeboten werden. Das Thema ist von Monika Feth wirklich gut recherchiert und deutlich aber nicht überdramatisiert dargestellt worden. Man bekommt einen Einblick in ein total spannendes Gebiet, das sonst nicht oder nur am Rande angeschnitten wird.
Der Schreibstil ist wie immer rasant und ohne Längen, selbst wenn über einige Kapitel hinweg nicht viel passiert, wird es nicht langweilig, man hat immer das Gefühl als wenn im nächsten Satz eine große Wendung auf einen zukommt.

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joy fielding, thriller, kindesentführung

Die Schwester

Joy Fielding , Kristian Lutze , Petra Schmidt-Schaller , Kati Schaefer
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Der Hörverlag, 10.04.2017
ISBN 9783844525373
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zum Inhalt:
Es geht um Caroline und Hunter, die inzwischen seit 10 Jahren verheiratet sind und mit ihren beiden Töchtern, Samantha und Michelle, auf dem Weg in einen Urlaub in Mexiko sind. Dort treffen sie sich mit ihren Freunden, um gemeinsam eine schöne und entspannte Zeit zu verbringen. Am letzten Tag ihres Urlaubs essen die Freunde noch einmal gemeinsam zu Abend und alles sieht nach einem perfekten Abschluss ihres Urlaubs aus. Doch als Caroline und Hunter zurück in ihrer Hotelsuite sind, sehen sie, dass ihre kleine Tochter Samantha nicht mehr in ihrem Bettchen liegt. Der schöne Abend findet auf diese Weise ganz schnell einen grausamen Abschluss.
Die Presse stürzt sich auf den Fall und Caroline steht ganz schnell im Fokus der Ermittlungen der Polizei und Journalisten, da sie es nicht schafft, ihre Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Für ihren Mann Hunter geht es schnell wieder zurück in den Alltag, doch Caroline droht an den Erlebnissen zu zerbrechen. Eines Tages, 15 Jahre nach dem Verschwinden ihrer Tochter, bekommt Caroline dann einen Anruf einer jungen Frau, die glaubt ihre Tochter zu sein. Für Caroline und ihre Tochter Michelle beginnt eine Reise in die Vergangenheit und eine Suche nach der Wahrheit.




Meine Meinung:
Mir hat dieses Hörbuch wirklich sehr gut gefallen. Es ist wirklich toll vertont und besitzt trotz der fast 10 Stunden Hördauer kaum Längen. Ich war von Anfang an voll in der Geschichte drin und fand Caroline total sympathisch. Über die gesamte Länge der Erzählung kann man genau merken, wie verzweifelt Caroline nach dem Verschwinden von Samantha ist, für sie ist nichts mehr wie es vorher war. Ihr gesamtes Leben wurde auf den Kopf gestellt, sie findet keinen Job mehr und wird Tag für Tag mit der Wahrheit konfrontiert, während die Presse Geschichten über sie erzählt.
Ich finde es immer sehr interessant, wenn gleichzeitig Geschehnisse aus der Gegenwart und auch aus der Vergangenheit der Personen erzählt werden. Auch hier wird zeitgleich die Vergangenheit beginnend vor 15 Jahren und die Gegenwart erzählt. Dabei gleicht sich die Vergangenheit zeitlich immer mehr an die aktuelle Zeit an und es bleibt die ganze Zeit über sehr spannend, da man einen unmittelbaren Vergleich mit der Handlung aus der Zeit von früher bekommt. Nach und Nach bekommen sowohl Caroline als auch der Hörer immer weitere Einblicke in die Vergangenheit und wie es zu der großen Aufregung in Mexiko kommen konnte.
Als ich begonnen habe, das Hörbuch zu hören, hätte ich nie im Leben mit diesem Ende gerechnet. Ich fand es wirklich großartig. Durch diesen Abschluss bekommt man auf die gesamte Handlung vorher einen komplett anderen Blick. Zwischenzeitlich kommt es dafür zu kaum einem Plot-Twist, die Überraschung beschränkt sich komplett auf die letzten paar Kapitel. Auch wenn zwischenzeitlich immer neue und überraschende Informationen zu den unterschiedlichen am Urlaub in Mexiko beteiligten Personen kommt, und man so neue Einblicke in die wahren Charaktere bekommt, war für mich zu keienm Zeitpunkt klar, wie die Geschichte enden würde.

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Sanfte Rache

Sandra Brown , Christoph Göhler , Martina Treger
Audio CD
Erschienen bei Random House Audio, 12.12.2016
ISBN 9783837137248
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zum Inhalt:
Es geht in diesem Hörbuch um die beiden Hauptpersonen Jeff und Emory. Die Geschichte wird meistens aus der Sicht von Emory erzählt, es kommen aber auch Abschnitte aus der Sicht von anderen Beteiligten vor.
Emory geht alleine in den Bergen laufen, wird dann niedergeschlagen und wacht in einer fremden Berghütte wieder auf. In dieser Hütte lebt ein Mann, der zwar freundlich zu ihr ist, sie aber nicht mehr gehen lässt und ihr auch seinen Namen nicht verraten will. Emory arbeitet als Kinderärztin und ist dort bei allen Kollegen sehr beliebt. Während ihr Mann Jeff sie bei der Polizei als vemisst meldet und diese sich auf die Suche macht, entwickeln sich zwischen dem unbekannten Mann und Emory sexuelle Gefühle. In der Zwischenzeit wird Jeff von der Polizei als Hauptverdächtiger wahrgenommen, bis Emory plötzlich wieder auftaucht. Sie erzählt der Polizei keine Einzelheiten zu ihrer Entführung und die Suche nach dem unbekannten Mann beginnt.


Meine Meinung:
Mir hat dieses Hörbuch sehr gut gefallen. Es ist wirklich sehr schön vertont und es macht Spaß dem Geschehen zu folgen, was an der angenehmen Stimme der Sprecherin liegt.
Trotz allem fand ich es nicht immer leicht den Handelnden zu folgen und die Geschehnisse zu verstehen. Dadurch fiel es mir schwer alle Zusammenhänge zu sehen und alle Personen miteinander zu verknüpfen, was mir in normalen Büchern immer deutlich leichter fällt. Zusätzlich fand ich die Verbindungen zwischen den Charakteren teilweise etwas zu weit hergeholt, auch wenn ich es gerade noch im Rahmen fand, zu einem Thriller gehören eben auch einige unerwartete Plot-Twists und Zusammenhänge. Den letzten
Plot-Twist in diesem Thriller fand ich ziemlich gut gelungen, obwohl er (wie immer) etwas abwegig war. Es war gut dargestellt und trotz allem überzeugend.
Die Geschichte an sich hat etwas gebraucht, um in Gange zu kommen und fesselnd zu werden. Nach einiger Zeit, nachdem ich auch die Charaktere etwas kennen gelernt habe, fand ich es jedoch deutlich besser, es wurde wirklich spannend und ich wollte gar nicht mehr aufhören, das Hörbuch zu hören und habe Stunde um Stunde vor dem CD-Player gesessen und zugehört. Das Schicksal von Emory hat mich total gepackt und ich habe immer mit ihr mitgefühlt und für sie gehofft, dass alles wieder gut wird.
Was ich nicht so passend fand, war dass sich zwischen dem unbekannten Mann in der Hütte und Emory eine Sexgeschichte entwickelt hat, die in mehrern Szenen vorkam und die für mich einfach nicht in einen Thriller hineingepasst hat.

Insgesamt würde ich aber sagen, dass es ein wirklich lohnendes Hörbuch war, das eine spannende Geschichte umfasst, die jeder Thrillerfan genießen würde. Ich vergebe also sehr gute 4 von 5 Sternen.

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fortsetzun, serie, ohne auswe, kathrin lange, 3 stern

Ohne Ausweg

Kathrin Lange
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.12.2016
ISBN 9783734102653
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zum Inhalt:
Es geht in "Ohne Ausweg" darum, dass eine islamistische Gruppe rund um den Anführer Muhammad al-Sadiq einen Terroranschlag auf die Menschen in Berlin plant. Obwohl dieser Anführer im Gefängnis sitzt, gelingt es ihm offenbar weiterhin die Fäden zu ziehen und Menschen zu töten. Darum plant jetzt die Polizei einen verdeckten Ermittler in dieses Gefängnis einzuschleusen, um mehr über diesen Anschlag und die Hintergründe zu erfahren. Der Polizist, der eingeschleust werden soll ist Faris Iskander, der bereits seit langer Zeit auf einen solchen Einsatz vorbereitet wird und jetzt seinen Auftrag bekommen soll.
Den Ausschlag für die startenden Ermittlungen sind Giftgasanschläge, die scheinbar willkürlich auf Personen ausgeübt werden, die an dem Gas ersticken und kaum eine Überlebenschance haben. Während also die Polizei den Einsatz und alle damit zusammenhängenden Vorbereitungen plant, finden Anschläge statt, die ganz Berlin in Aufruhr versetzen. Schnell wird allerdings auch klar, dass nicht nur die Islamisten ihre Finger im Spiel haben, sondern auch die Gegenseite mitspielt. Dabei handelt es sich um eine Gruppe von Rechtsradikalen, die eigene Pläne verfolgen.



Meine Meinung:
Bei dem Thema in diesem Buch handelt es sich um ein total aktuelles Thema, das allerdings mal aus einer komplett anderen Sicht erzählt wird. Man bekommt sozusagen einen Blick hinter die Kulissen und kann die Motive auf diese Weise fast nachvollziehen. Die Geschichte wird gleichzeitig aus mehreren Perspektiven erzählt. Es gibt die Seite der Islamisten, der Rechtsradikalen und die Sichte der ermittelnden Polizisten, was für eine große Bandbreite an Hintergründen sorgt. Es wirkt trotz der häufig wechselnden Sichtweisen in keiner Weise unübersichtlich oder verwirrend, sondern sehr spannend, da man die ganze Zeit überlegt wann welche Seite hinter die nächsten Schritte der jeweiligen Gegenparteien kommt.
Was es leider etwas unübersichtlich gemacht hat, waren die vielen Namen, die manchmal nur kurz erwähnt wurden und im nächsten Abschnitt wieder eine ganz andere Rolle gespielt haben, da viele Personen auf mehreren Seiten agiert haben. Dadurch war es nicht immer ganz leicht, sofort mitzubekommen, zu welcher Seite sie wirklich gehörenn und wen sie gerade hintergehen. Andererseits hat genau diese verwirrende Tatsache auch wieder für eine großartige Spannung und Atmosphäre gesorgt. Innerhalb weniger Sätze wurde so für eine ganz andere Sichtweise auf die momentane Stimmungslage im Buch gesorgt, da die Charaktere plötzlich eine ganz andere Intention verfolgt haben. Es hat sich beinahe so angefühlt, als wenn jeder bei jedem auf der Gehaltsliste stehen würde oder von irgendwem unter Druck gesetzt wird.
Fast die komplette Handlung findet innerhalb von zwei Tagen statt und da wirklich viel los ist und man gleichzeitig die verschiedenen Sichtweisen liest, hat man das Gefühl, dass einfach unglaublich viel in sehr kurzer Zeit passiert. Dadurch wird es zu keinem Zeitpunkt langweilig und es handelt sich um einen absoluten Pageturner, bei dem man nicht mehr aufhören möchte zu lesen, weil man genau weiß, dass im nächsten Moment wieder etwas Spannendes kommen muss.

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smoke, rauch, london, fantasy, dan vyleta

Smoke

Dan Vyleta , Katrin Segerer
Flexibler Einband: 624 Seiten
Erschienen bei carl's books, 13.03.2017
ISBN 9783570585689
Genre: Fantasy

Rezension:

Zum Inhalt:
Smoke spielt Ende des 19. Jahrhunderts in London und Umgebung. Dabei geht es darum, dass alle Menschen, wenn sie lügen oder auf irgendeine Weise von ihren Gefühlen überwältigt werden, anfangen zu rauchen und so ihre Gefühle für alle zeigen. Es gibt viele verschiedene Arten von Rauch, die sozusagen für die unterschiedlichen Emotionen der Personen stehen. Alle Menschen rauchen von Geburt an, geduldet wird das aber nur bei Kindern bis 11 Jahren oder bei Menschen mit einem niedrigeren Stand in der Gesellschaft. Adelige Kinder werden ab 11 Jahren auf spezielle Schulen geschickt, auf denen sie lernen sollen, nicht mehr zu rauchen. Dazu kommt, dass dieser Rauch ansteckend ist, wenn also jemand von bösen Gefühlen überwältigt wird, überträgt sich das auf die Menschen in seiner Umgebung, die diesen Rauch eingeatmet haben. So kann es zu richtigen Menschenmassen kommen, die außer Kontrolle geraten.
In diesem Buch geht es um ein Jungeninternat, im Speziellen dort um Thomas und Charlie, aus deren Sicht der größte Teil der Geschichte erzählt wird. Die Schüler und Lehrer tragen alle weiße Kleidung, um zu zeigen, dass sie nicht mehr rauchen müssen und ihre Gefühle unter Kontrolle haben, sozusagen eine reine Seele haben. Zusätzlich wird so schon der kleinste Verstoß sichtbar und dementsprechend bestraft.
Über Weihnachten reisen Thomas und Charlie zu der Familie von Thomas und stoßen dort auf viele Geheimnisse und merkwürdige Geschehnisse, die sie im Laufe des Buches versuchen zu lösen.


Meine Meinung:
Ich muss leider sagen, dass mich dieses Buch einfach nicht überzeugen konnte. Ich bin nie wirklich in die Hnadlung der Geschichte eingedrungen, sondern habe mich zu vielen Zeitpunkten nur als Beobachter gefühlt. Ein wirklich gutes Buch muss mich komplett in seinen Bann ziehen, so dass ich mich so fühle, als wenn ich selbst ein Teil der Geschichte werde. Das kann an dem für mich zwischenzeitlich sehr merkwürdigen Schreibstil gelegen haben. Die Sätze waren manchmal sehr lang mit vielen kurzen und fast schon unzusammenhängenden Sätzen, die es schwer gemacht haben, der Handlung zu folgen.
Dazu beigetragen haben eben auch die verschiedenen Perspektiven, zusätzlich zu den Sichtweisen von Thomas und Charlie kamen noch Teile von anderen handelnden Personen, bei denen die Kapitel oft nur wenige Seiten gingen und gleichzeitig nicht klar war, aus wessen Sicht gerade erzählt wird. Diese Perspektivwechsel haben auch dafür gesorgt, dass ich mir von den Charakteren kein richtiges Bild machen konnte und so nicht wusste, auch welche Weise sie handeln und was für sie eine realistische und echte Reaktion sein könnte.
Ich musste mich wirklich zwingen jedes neue Kapitel anzufangen, wodurch es sich für mich sehr gezogen hat, da es auch kein wirklich kurzes Buch ist. Die einzelnen Kapitel sind dann auch immer noch in kleiner Abschnitte unterteilt, die manchmal nur eine halbe Seite gingen und so wiederum für Unterbrechungen um Lesefluss gesorgt haben. Über das komplette Buch hinweg kam es für mich zu vielen Längen, in denen einfach nichts überzeugendes passiert ist, obwohl man sich durch wirklich viel Text kämpfen muss.
Obwohl es natürlich ein fiktives Fantasybuch ist, war es für mich wirklich unrealistisch und nicht nachvollziehbar, was ich schade finde, da für mich die Idee des Rauchs eigentlich wirklich großes Potential hat.
Insgesamt gebe ich also nur 2 von 5 Sternen und würde keine Leseempfehlung aussprechen.

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london, michael robotham, psychologe, thriller, joe o'loughlin

Adrenalin

Michael Robotham , Kristian Lutze
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.06.2011
ISBN 9783442476718
Genre: Krimi und Thriller

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