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Monsterseelen

Jeamy Lee
E-Buch Text: 253 Seiten
Erschienen bei Amrun Verlag, 08.08.2013
ISBN B00B3TUBL0
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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Das letzte Sandkorn

Bernhard Giersche
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Begedia Verlag, 14.06.2013
ISBN 9783943795523
Genre: Fantasy

Rezension:

Was wäre, wenn Gott jedem einzelnen Menschen auf der Welt ein und das selbe Ultimatum stellen würde?
>> Du hast zehn Tage Zeit, die Welt zu retten, bevor ich sie zertrete mit allem Gewürm darauf. Zehn Tage und Nächte gebe ich Dir, Dir alleine, um die Welt zu retten. Nutze sie oder vergehe zusammen mit allen anderen Deiner Art.<<
Jeder einzelne Mensch auf Erden erhält diese Botschaft und der Untergang nimmt seinen Lauf.
Nahezu die gesamt Menschheit handelt so, wie Gott es sich fast gedacht hatte. Nur ein paar Wenige sehen die Sache anders.

Nachdem ich schon ein begeisterter Fan der Armageddon-Reihe von D.J. Franzen bin, kam ich nicht umhin, dem Begedia Verlag einen weiteren Besuch abzustatten, um zu prüfen, welche Werke sich dort außerdem anbieten. So dauerte es auch nicht lange und “Das letzte Sandkorn” von Bernhard Giersche landete auf meiner privaten Wunschliste und nur wenig später dann auch in meinem Briefkasten.

Auf 296 Seiten begleitet der faszinierte Leser Adam, Fred, Brigitta und Tomate auf ihrem Weg in den Untergang.
Ich liebe die Art und Weise, wie Bernhard Giersche seine Charaktere geschaffen hat.
Adam, der Versicherungsfachmann, dessen Sichtweise der Leser aus der Ich-Perspektive erleben darf, ist sozusagen der Held dieser Geschichte. Er ist nicht besonders “hart” und eigentlich ein ganz normaler Kerl mit einer herrlich lockeren “Ruhrpottschnauze”. Im Laufe der Geschehnisse wächst er jedoch über sich hinaus und hat recht schnell einen festen Platz im Herzen der Leser.
Fred ist mehr oder weniger ein entlaufener Irrer mit einer unschönen Vorgeschichte. Eigentlich kein Mensch, den man auf Anhieb sympathisch finden würde und trotzdem jemand, der erst durch die Geschehnisse zu dem wird, was er wirklich ist, nämlich ein Pfundskerl.
Brigitta, die Frau mit Handicap, deren Auftauchen in der Geschichte für eine wichtige Wandlung sorgt – eine wundervolle Frau.
Nicht zu vergessen der religiös komplett fehlgeleitete Laurenz Beck, ehemaliger Bankdirektor, der von der Rettung der Welt eine komplett andere Auffassung hat als der Rest der Überlebenden.
Natürlich möchte nun jeder wissen, wer zum Geier eigentlich Tomate ist.
Nur so viel: Tomate ist Liebe. Tomate ist der Schlüssel zur Selbstlosigkeit. Tomate ist Hoffnung.

Abgesehen von diesen hammergeil gestalteten Personen, deren Sichtweisen jeweils einen eigenen, sehr gelungenen Schreibstil haben, gibt es so viele Dinge in diesem Roman, die mich begeistert haben, dass eine einzige Buchbesprechung dafür kaum ausreicht.
So bemerkte ich zum Beispiel einige Aspekte, die deutliche Kritik an Religionen aller Arten und der Gesellschaft mit all ihren Hierarchien ausdrückten. Das Thema “Töten im Namen des Herrn” steht hierbei an vorderster Stelle. Obwohl die mitunter lockere und umgangssprachliche Schreibweise einen großen Unterhaltungswert erzeugt, entgeht dem aufmerksamen Leser kaum die Ernsthaftigkeit, die mahnend im Hintergrund steht.

Die Story deckt eigentlich alle möglichen Facetten der Unterhaltung ab. Es gibt reichlich Action, einige Gewaltszenen, Liebe, Spannung und schließlich noch eine bemerkenswerte Dosis Tiefgang und Rührung. Gegen Ende hat es mir buchstäblich die Tränen in die Augen getrieben. Ich bin weiß Gott keine Heulsuse, aber Bernhard Giersche hat mich zum weinen gebracht. Ich weiß noch nicht, ob ich das gut finden soll.
Fakt ist, dass ich eigentlich nur kurz “reinlesen” wollte, weil ich noch haufenweise andere Bücher zu lesen habe. Daraus wurde nichts. Ich habe alle anderen Bücher an die Seite geschoben und dieses Buch regelrecht gefressen.

Wie diese Geschichte endet? Nun, sie endet für jeden von uns anders. Deswegen sollte man sich die Mühe machen und diesen wundervollen Roman lesen. Sollte es jemals eine Fortsetzung dazu geben, bin ich wahrscheinlich die Erste, die ihn bestellen wird. Ich bin gerade ziemlich bedrückt, weil ich noch nicht loslassen kann. Der Roman ist zuende gelesen und in meinem Hirn arbeitet es noch immer.

Fazit:
“Das letzte Sandkorn” von Bernhard Giersche ist ein Pageturner wie er im Buche steht. Wer auf schnörkellose Action steht, die trotzdem genug Tiefgang für den nachdenklichen, gefühlsbetonten Leser bereit hält, kommt an diesem Buch eigentlich nicht vorbei. Von mir gibt es daher eine Leseempfehlung mit Sternchen.

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Fida

Stefanie Maucher
Flexibler Einband: 216 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 26.03.2013
ISBN 9781483957517
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Laura ist 13 Jahre alt und steht in der Blüte ihrer Teenagerjahre. Freunde, Make up und eine erste zarte Schwärmerei stehen im Mittelpunkt ihres jungen Lebens. Alles könnte perfekt sein, wäre da nicht dieser eine schwarze Tag im Leben des Teenagers, an dem sie spurlos verschwindet. Keine Zeugen, keine Hinweise, keine Hoffnung. Tatjana und Jochen, Lauras Eltern, drohen an diesem Verlust zu zerbrechen.  Mit dem Verschwinden ihrer Tochter, beginnt auch deren Ehe sich in Luft aufzulösen. Während Tatjana ihre Tochter nicht aufgeben will, wendet Jochen sich bereits anderen Dingen zu. "Fida" ist eine Geschichte über Tränen, Trauer, Hoffnung und unaussprechliches Leid. Darüber hinaus ist "Fida" ein Thriller, in dem das abgrundtief Böse Regie führt.
Von Stefanie Maucher kenne ich bisher bereits die Bücher "Fanklin Gothic Medium" und "Kalte Berechnung" sowie einige fiese kleine Kurzgeschichten. Deswegen war mir von Anfang an klar, dass ich mich für "Fida" warm anziehen muss.  Zugegeben, ich bin eine abgebrühte Leserin, die über Berge von Leichen und Wannen voller Blut bestenfalls müde grinst. Wenn ich mir also für ein Buch von Stefanie Maucher einen Kaffee mit Schuss zubereite und meiner Familie für jede Unterbrechung einen Todesblick schicke, hat das einen ganz bestimmten Grund.
Diese Autorin kann etwas, das nur wenige Schriftsteller können. Sie kann mich komplett ohne Splatter und Trash in einen bodenlosen Abgrund schubsen. Einfach so - mit einem wissenden Lächeln auf den Lippen und einer Aneinanderreihung unerträglicher Geschehnisse, mit den richtigen Worten erzählt.
"Fida" präsentiert sich aus verschiedenen Perspektiven. Der Leser darf abwechselnd zu Gast in jeder einzelnen Psyche sein - auch in der der Bestie.  Auf diese Weise geht der Leser durch eine wahre Gefühlshölle. Gleich auf den ersten Seiten wird man mit unfassbarer Trauer und Verzweiflung konfrontiert. Es schleicht sich heimtückisch an einen heran und erschlägt einen dann nahezu, nachdem man begriffen hat, worum es eigentlich geht. Nach den ersten 50 Seiten habe ich mir eine Kleenex-Box aus der Kammer geholt und meinem Kaffee weitere Prozente zugeführt.
Lauras Sichtweise war eigentlich kaum zu ertragen. Es hat mich fast erstickt, nicht in dieses Buch springen zu können, um einfach nur irgendetwas zu unternehmen.
Unnötig zu erwähnen, dass ich schließlich im Kopf des Täters am liebsten eine mittelschwere Atombombe gezündet hätte. Das war wieder eines jener Bücher bei denen ich mich zwischendurch immer mal neu erden muss, um zu realisieren, dass es nur ein Roman ist.
Erzählt wird das Ganze in zwei Zeitabschnitten. Auf der einen Seite gibt es die Zeit, in der das Verbrechen stattfindet und auf der anderen Seite ist es bereits ein Jahr später. Frau Maucher führt diese beiden Zeitzonen gleitend und fast unmerklich wieder zueinander, indem sie den Leser Schritt für Schritt an die Auflösung heranführt. Die Hobbydetektive unter den Lesern werden hier ihren Spaß haben. Es ist nicht alles so wie es den Anschein hat - oder doch? Es gibt jedenfalls die eine oder andere Überraschung und jede Menge Aha-Effekte.
Insgesamt hat es mich stellenweise vor Spannung fast gekillt. Dieses Buch kostete mich eine Menge Nerven, Taschentücher und Likör für meinen Kaffee. Stefanie Maucher hat einen emotionalen Kraftakt geschaffen, der die volle Bandbreite möglicher Reaktionen auslösen kann. Als Leser schwankt man ständig zwischen Trauer, Wut, Verzweiflung und Hoffnung. "Fida" ist ein Thriller, der noch lange nach dem Lesen im Gehirn hockt wie ein kleiner böser Troll.
Fazit: "Fida" von Stefanie Maucher ist ein Thriller, der einen mit 180 Sachen überfährt. Und noch bevor man begreifen kann, was einen gerammt hat, wendet es und überrollt einen erneut. Große Klasse und absolute Kaufempfehlung.

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34 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Der Finder

Michael Schreckenberg
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Gardez, 16.11.2010
ISBN 9783897962217
Genre: Krimi und Thriller

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Der wandernde Krieg: Sergej

Michael Schreckenberg
Buch: 450 Seiten
Erschienen bei Juhr Verlag, 10.10.2012
ISBN 9783942625111
Genre: Science-Fiction

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