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53 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

meredith wild, all for you, lyx verlag, erotik, booklove

All for You - Sehnsucht

Meredith Wild , Stefanie Zeller
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 26.10.2017
ISBN 9783736305885
Genre: Erotische Literatur

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60 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

thriller, mord, familie, geheimnisse, harlan coben

In ewiger Schuld

Harlan Coben , Gunnar Kwisinski
Flexibler Einband
Erschienen bei Goldmann, 21.08.2017
ISBN 9783442205196
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Schreibstil
Der Schreibstil war einfach toll.Das Lesen hat super Spaß gemacht. Selbst inhaltlich langatmige Stellen, konnte der Schreibstil retten, da es immer auf gewisse Weise spannend erzählt war.Man kam sehr schnell voran und ist geradezu über die Seiten hinweg geflogen.
Charaktere
Maya steht im Zentrum der ganzen Geschichte.Ihr Ehemann wurde umgebracht, ihre militärische Karriere ist vorbei, sie ist fast allein.Von ein paar Menschen wird sie noch unterstützt.Zu Beginn tut Maya einem wirklich leid. So viele Schicksalsschläge.Nach dem Tod ihres Mannes spielt sie Hobby-Detektivin, womit die meisten Leute in Büchern und Filmen ja immer sehr erfolgreich sind. So auch Maya. Sie ist zielstrebig und hat einen klaren Plan, was sie will und wie.Im Laufe der Handlung wird Maya jedoch immer unsympathischer und gerade das Ende stellt sie in ein ganz anderes Licht.Aber im Grunde ein sehr starker Charakter, bei dem man eine Entwicklung miterlebt, die man zwar nicht gut heißen muss, die aber doch interessant ist.
Die Familie Burkett ist die Familie von Joe, Mayas Ehemann.Eine ziemlich abgekapselte Familie, die scheinbar durch Geld alle ihre Probleme zu lösen versucht.Eine kalte Familie, der man nicht so einfach vertrauen sollte.
Meine Meinung
Ein ziemlich spannender Thriller, der gerade durch seinen Schreibstil überzeugt.
Das Buch beginnt mit einer Beerdigung. Nach meinem Geschmack nicht der beste Einstieg in ein Buch, zumal es auch etwas langgezogen wirkte.
Aber danach nimmt die Story relativ schnell an fahrt auf. Maya glaubt ihren toten Ehemann auf einer Kamera gesehen zu haben. Sie beginnt Nachforschungen anzustellen und auf einmal kommen Verbindungen zum Mord an ihrer Schwester und Joes toten Bruder zum Vorschein.
Es wirkt dabei teilweise leider ziemlich konstruiert und als müsste der Autor das ganze unnötig kompliziert machen.Die ganze Geschichte beginnt sich zuzuspitzen, es werden immer mehr Leute mit hinein gezogen. Da kann man leicht mal den Überblick verlieren, wer nun zu wem gehört, und wer für welche Seite kämpft.Auch Probleme aus Mayas Vergangenheit werden mit aufgerollt. Irgendwann wirkt das Ganze leider etwas zu überspitzt. Ein oder zwei Geheimnisse weniger hätten dem Buch nicht geschadet und das Ganze nicht so verwirrend wirken lassen.
Die letzten 50 Seiten waren dann der Showdown. Leider lief dort auch alles auf einmal so schnell ab. Maya springt hin und her, noch mehr Leute werden in die Geheimnisskrämerei mit eingezogen.Die Auflösung am Ende scheint auf der einen Seite Sinn zu ergeben, auf der anderen Seite wirkte es aber auch unrealtistisch.Ohne spoilern zu wollen, muss trotzdem gesagt werden, dass Mayas ganze Handlungen nach diesem Ende teilweise einfach nicht nachvollziehbar sind und nur wie unnötiges Drama wirken.
Auch wenn jetzt relativ viel Kritik zum Inhalt kam, bin ich immernoch vom Schreibstil, von der äußerlichen Aufmachung und der Atmosphäre im Buch begeistert. Obwohl man an vielen Stellen verwirrt und hinters Licht geführt wird, hat das Lesen einfach Spaß gemacht.Viele Kapitel enden mit einem kleinen Cliffhänger und man will einfach weiterlesen.
Wer Thriller liebt, die ein bisschen mit dem Leser spielen und die unerwartete Plottwists bereithalten, dazu durch Schreibstil und Atmosphäre überzeugen, ist hier ziemlich gut aufgehoben.

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(18)

40 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

der dunkle turm, stephen king, revolvermann, stephen king; der dunkle turm, schwarz

Der Dunkle Turm – Schwarz

Stephen King , Joachim Körber
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.07.2017
ISBN 9783453504028
Genre: Fantasy

Rezension:

Schreibstil
Kings Schreibstil scheint in diesen Büchern sehr gewöhnungsbedürftig zu sein.Teilweise sehr ausschweifend und man weiß gar nicht mehr so richtig, was der Sinn hinter den Worten ist.Leider hat es mich manchmal an die Schreibstil von Pflichtlektüren in der Schule erinnert.Die waren auch oft unverständlich und man musste sich richtig quälen, weiter zu lesen.Nicht alle Stellen waren so. Teilweise war es auch sehr spannend und nachvollziehbar erzählt, aber vieles eben leider auch nicht.
Charaktere
Im Mittelpunkt steht natürlich der Revolvermann.Ein spannender Charakter, auch wenn er an vielen Stellen so undurchschaubar erscheint.Er wirkt auf der einen Seite so geheimnisvoll, eiskalt und unantastbar, aber dann zeigt er auch weiche Seiten, gerade im Umgang mit Jake.Man erfährt relativ viel von ihm und seiner Geschichte und doch wirkt er so unnahbar.
Jake ist ein kleiner Junge, der aus einer anderen Welt kommt, als der Revolvermann.Beide treffen aufeinander und gehen die Reise gemeinsam an.Jake bringt etwas lockeres mit in die Geschichte. Er ist ein schlauer Junge und irgendwie schließt man ihn schon in sein Herz.
2 ziemlich starke Charaktere die hier zusammen treffen, von unterschiedlichen Dingen geprägt wurden und der ganzen Geschichte etwas besonderes verleihen.
Meine Meinung
Schwarz ist der Auftakt der Reihe um den Dunklen Turm.Leider hat das Buch für mich einige Schwächen, die mir das Lesen deutlich erschwert haben.
Wie bereits erwähnt, bin ich kein Freund des Schreibstils und das hat mich beim Lesen auch immer wieder zurück geworfen. Es war zu einfach zwischendurch einfach mit den Gedanken abzuschweifen. Manchmal konnte ich mich kaum auf die Handlung konzentrieren, da immer wieder der Haupterzählfaden verlassen wurde.Es gab immer wieder Rückblenden, die manchmal nicht so deutlich gekennzeichnet waren, dass man für einen Moment ziemlich verwirrt war, wo man sich denn nun genau befindet.
Stephen kann hat ohne Zweifel eine grandiose und interessante Welt erschaffen.Nur leider habe ich sie nicht ganz verstanden. Schaut man sich dazu den Trailer vom Film an, ist man nur noch verwirrter, denn irgendwie scheint beschriebenes und verfilmtes kaum zusammen zu passen. Leider ist das relativ häufig der Fall bei solchen Hollywood-Verfilmungen.
Aber zurück zum Buch selber. Die Stellen, in denen es wirklich Action gab und viel passiert ist, die waren wirklich gut geschrieben. Man konnte dem Verlauf super folgen und war richtig in der Handlung gefangen.Leider wurden solche Episoden immer wieder von tiefschürfenden Monologen des Revolvermannes unterbrochen, der gedanklich das eine oder andere mal zu weit abdriftete.
Das Gespräch am Ende zwischen Revolvermann und dem Mann in Schwarz war nochmal ziemlich interessant. Viele Themen, die auch die Gesellschaft und die weite des Verstandes ansprachen, haben dieses Kapitel zu einem der interessantesten des ganzen Buch gemacht.
Das Ende lässt einen schon gespannt zurück, wie die Reise des Revolvermannes weiter geht.
Zusammengefasst ein ziemlich verwirrender Auftakt für diese Reihe. Man wird in die Geschichte hinein geworfen und weiß gar nicht so recht, wo man steht. Der Schreibstil macht es einem leider noch etwas schwerer in die Story einzutauchen.Man braucht wirklich etwas Geduld und viel Vorstellungskraft, um in diese gigantische Welt von Stephen King einzutauchen.

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(29)

154 Bibliotheken, 20 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

historischer roman, paris, kingsbridge, london, sevilla

Das Fundament der Ewigkeit

Ken Follett , Dietmar Schmidt , Rainer Schumacher , Markus Weber
Fester Einband: 1.200 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 12.09.2017
ISBN 9783785726006
Genre: Historische Romane

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15 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

zwillinge, psychothriller, mord, vergangenheitsbewältigung, familiendrama

Schläfst du noch?

Kathleen Barber , Maria Zettner
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.08.2017
ISBN 9783453422087
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Schläfst du noch? ist ein spannender Roman, der an manchen Stellen vielleicht an einen Thriller anknüpfen könnte, und am Ende mit einem bemerkenswerten Plottwist daher kommt.
Die ganze Story war wirklich sehr gut ausgedacht. Es gab keine allzu großen Ausschweifungen. Es wurde sich wirklich auf das Nötigste und Relevante für die Story beschränkt.Besonders gelungen war die Einbindung des Podcasts. Gerade diese Stellen waren richtig gut und interessant geschrieben.Zwischendrin wurden auch immer wieder Ausschnitte aus Internet Diskussionen eingebaut, wo Leute ihre Meinung zu den neuesten Erkenntnissen mitteilen konnten.So wirkte es noch authentischer.
Was ziemlich belastend war und bis zum Ende hin auch so blieb, waren die Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit.Die ganze Story wird von Josie aus der Ich-Perspektive erzählt. Und manchmal schweift sie mitten in ihren Gedankengängen in Ereignisse aus der Vergangenheit ab.Die Grenzen sind dabei leider nicht deutlich gezogen und so ist man als Leser immer wieder verwirrt, wenn man feststellen muss, dass man gerade einen Zeitsprung gemacht hat.Die Rückblenden waren zwar immer ziemlich interessant, aber den Übergang hat man nicht immer sofort mitbekommen, sodass man eben kurz stutzen muss, um wieder hinein zu finden.
Ein weiterer Punkt, der etwas überspitzt war, war der Hass von Josie auf Lanie.Diese Zwillingsgeschichte wurde auf Gut gegen Böse aufgebaut.Man hat viel aus Lanies Vergangenheit erfahren, als sie noch jünger war. Sie war nicht der netteste Mensch und hat auch Fehler gemacht. Jedoch wirkte der Hass von Josie teilweise überspitzt und nicht ganz gerechtfertigt ihrer Schwester gegenüber.
Zum Ende kann man nur sagen, dass es sehr gelungen ist.Eine Auflösung, die wirklich logisch erscheint, die man aber so die ganze Zeit nicht wirklich in Betracht gezogen hat.Ein Roman mit Familiendrama der etwas anderen Art, auf eine Weise, die wirklich spannend ist und einen, trotz kleiner Mängel, in ihren Bann zieht.

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(62)

117 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

liebe, nacho figueras, polo, jessica whitman, pferde

Die Wellington-Saga - Verführung

Nacho Figueras , Jessica Whitman , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.07.2017
ISBN 9783734103735
Genre: Liebesromane

Rezension:

Cover
Das Cover wirkt wie beim erste Teil schon so luxeriös und zeigt einem, dass man dabei ist, in eine andere Welt einzutauchen.Dieser Schimmer und Perlmutt-Effekt ist etwas ganz besonderes.Für die Schrift und auch die Innenklappen im Buch wurde diesmal grün ausgwählt, was auch sehr schön zu dem ganzen äußeren Erscheinungsbild passt.
Das Einzige, was bei dem Material etwas stört, ist der Buchrücken. Wer Leserillen hasst, wird es hier schwer haben, denn das Buch lässt sich kaum ohne irgendwelche Leserillen oder zumindest einen rundgelesenen Buchrücken beenden.(Ja, Jammern auf hohem Niveau)
Schreibstil
Der Schreibstil ist so leicht und angenehm. Die Seiten fliegen nur so dahin.Man kommt super schnell voran und es wirkt auch an kaum einer Stelle langatmig.
Charaktere
Diesmal standen Kat und Sebastian im Vordergrund.Beide auf ihre Weise starke und selbstbewusste Charaktere. Sie scheinen zu wissen, was sie wollen.Mehr oder weniger. Zusammen ergänzen sie sich ziemlich gut.Es macht Spaß, die beiden zu begleiten, ihre inneren Kämpfe mit sich selbst mitzuerleben.Da beide doch ziemlich starke Charaktere sind, kann es an der einen oder anderen Stelle etwas anstrengend werden.Aber im Grunde 2 wirklich tolle Charaktere, die toll ausgearbeitet sind und die man gerne auf ihrer Reise begleitet.
Eine weitere wichtige Rolle hat die Schauspielerin Liberty gespielt.Ein mir zutiefst unsympathischer Charakter. Aber auf diese Weise war sie doch ein toller Charakter & hat die Geschichte perfekt ergänzt mit der gewissen Portion an Drama.
Meine Meinung
Verführung ist der 2. Teil der romantischen Wellington Trilogie und kann locker an Teil 1 anknüpfen.
Es erinnert wieder so ein bisschen an eine Cinderella Story. Zwar hat Kat auch schon Erfahrungen mit Reichtum und den schönen Dingen des Lebens durch ihre Arbeit als Regisseurin und doch musste sie hart auf dem Boden der Tatsachen ankommen.Dann kommt der strahlende Prinz Sebastian in ihr Leben und schafft ihr die Möglichkeit an ihrem Traum zu arbeiten.Liberty nimmt immer mal den Platz der bösen Stiefschwester ein. Und doch...am Ende wird alles gut. Happy End..alle sind glücklich.
Diese Bücher entführen dich einfach in eine Welt der Reichen und Schönen. Man kann miterleben, wie hart man doch manchmal kämpfen muss, um als irgendwas zu zählen. Reichtum fliegt nicht jedem einfach zu.
Was auch schon bei Teil 1 positiv war, waren die Sex-Szenen. Es sind nicht zu viele, sie sind nicht überspitzt oder zu kitschig.Manchmal ist es schwer das richtige Maß zu finden, aber bei diesen Büchern ist das bis jetzt auf jeden Fall gelungen.
Natürlich triefen solche romantischen Geschichten oft von Klischees und zu viel Drama.Aber auch das hält sich hier in einem guten Gleichgewicht.
Stimmung und Atmosphäre werden wirklich toll aufgefangen.Gerade bei den Polospielen. Wer sich (wie ich) noch nicht so viel mit dem Sport auseinander gesetzt hat, kann zu Beginn diese Begeisterung darum nicht verstehen.Und doch schafft Nacho Figueras es, dann man von diesem Gefühl und der Atmospäre mitgerissen wird. Ohne es zu sehen, fiebert man in gewisser Hinsicht beiden Spielen mit. Man hat Reiter und Pferd vor seinem inneren Auge.Man merkt defintiv, dass es eine Herzensangelegenheit des Autors ist und er seine ganze Leidenschaft in diese Schilderungen hineinlegt.
Wer auf Romantik, Drama und jede Menge Gefühl steht, mal in eine andere luxouriöse Welt abtauchen möchte und sich von dem Polo Spielen mitreißen lassen möchte, der ist in Wellington genau richtig aufgehoben.

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(563)

1.076 Bibliotheken, 21 Leser, 1 Gruppe, 167 Rezensionen

mona kasten, trust again, liebe, dawn, new adult

Trust Again

Mona Kasten
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 13.01.2017
ISBN 9783736302495
Genre: Liebesromane

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(55)

91 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

musik, england, liebe, rockstar, fan

Juliet, Naked

Nick Hornby , Clara Drechsler , Harald Hellmann , Clara Drechsler Harald Hellmann
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 19.08.2010
ISBN 9783462042450
Genre: Sachbücher

Rezension:  
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(30)

79 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

familiengeschichte, zwillinge, tragödie, eclair, familie

Die Liebe, die uns bleibt

Jenny Eclair
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 25.08.2017
ISBN 9783404175321
Genre: Liebesromane

Rezension:

Cover
Das Cover ist wunderschön. Das zarte rosa, ein bisschen verspielt, die schöne goldene, geschwungene Schrift.Alles sieht so liebevoll aus. Jedoch führt einen das Cover und Titel etwas irre, denn es wirkt, als würde es sich um einen schönen, romantischen Liebesroman handeln. Der Inhalt verspricht aber etwas ganz anderes.
Schreibstil 
Der Schreibstil von Jenny Eclair war leider ziemlich anstrengend. Was am Anfang noch witzig war, durch Übertreibungen und Ironisierung, wurde im Laufe der Geschichte immer unnötiger und wirkte an einigen Stellen auch einfach unpassend.Das Nutzen von Rückblicken war an vielen Stellen ein geschicktes Mittel, doch auch das wurde viel zu häufig verwendet und erschwerte das Lesen gegen Ende ungemein.
Charaktere
Charaktermäßig hatte das Buch einiges zu bieten.Auch wenn manche Charaktere nicht sehr sympathisch waren, wie zum Beispiel Lucas, waren sie doch durchaus gut aufgebaut, egal ob Fern, Charlie, Rowena oder Edwina.Auch wenn man von Charlie und Rowena nie etwas aus ihrer Sicht lesen konnte, was ziemlich schade war, hat man einen guten Überblick über die beiden bekommen.
Edwina und Fern sind mir wohl am meisten ans Herz gewachsen.Beide hatten kein einfachen Leben und sind am Ende doch relativ starke Frauen gewesen.Charaktere machen ein gutes Buch erst so richtig aus. Und auch, wenn der Roman einige Schwächen hat, enttäuscht er nicht in seinen Charakteren.
Meine Meinung
Jenny Eclair hat hier einen Roman geschrieben, der eine tolle Idee beinhaltet, aber leider an vielen Stellen Schwächen aufweist.Die Thematik rund um Familie, Generationen, Konflikte, Drogen und Ehrlichkeit ist eine tolle Grundlage. Und in gewisser Weise hat der Roman auch alles beinhaltet, aber an manchen Stellen wurde einfach gespart.
Von manchen Sachen hatte der Roman dann einfach zu viel.Die Rückblicke waren zu Beginn ein tolles Mittel, um in die Geschichte einzutauchen, erste Hintergründe kennen zu lernen. Aber mit der Zeit wurde es zu viel.Edwina betritt einen Raum und plötzlich fällt ihr irgendeine Geschichte von vor 50 Jahren ein, die teilweise nichtmal etwas mit dem Raum zu tun zu haben scheint.Für mich als Leser war es dabei teilweise wirklich anstrengend, an der Geschichte dran zu bleiben. Zu viele Einzelheiten, zu viele Details, zu wenig Bezug auf die eigentliche Handlung.
Viele Kapitel plätschern nur so dahin, ohne größeren Spannungsbogen.Spannung fehlt dem Ganzen generell etwas. Gerade am Anfang werden so viele Geheimnisse angesprochen, die dann zwar aufgelöst werden, aber doch eher nebenbei.Der Fokus liegt einfach auf den Lebensgeschichten der Charaktere, die alle irgendwie miteinander verbunden sind.
Am interessantesten fand ich die Kapitel von Fern. Einfach auch, weil es aus ihrer Zeit und Sicht geschrieben wurde. Es war keine Rückblende, Einfach ihre aktuelle Geschichte.
Abschließend möchte ich nur sagen, dass Jenny Eclair einen interessanten Roman mit vielen verschiedenen Ebenen und Perspektiven geschrieben hat. Ihr Schreibstil ist etwas Außergewöhnliches und entweder mag man ihn oder eben leider nicht,Mich persönlich konnte die Geschichte leider nicht ganz abholen.
Aber wer auf etwas komplexere Romane mit Familientragödien steht und gerne auch mal einen etwas anderen Schreibstil bevorzugt, der ist bei diesem Roman bestens aufgehoben.

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(152)

277 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 87 Rezensionen

rock my dreams, jamie shaw, the last ones to know, rockstar, rockstars

Rock my Dreams

Jamie Shaw , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.07.2017
ISBN 9783734105555
Genre: Liebesromane

Rezension:

Cover
Das Cover ist mit eins der schönsten dieser Reihe.Das Grün ist wundervoll gewählt, schön kräftig und es passt einfach so gut.Auch das Covermodel ist ziemlich sexy und reiht sich perfekt an seine Vorgänger an.Wie bei allen Bändern geht auch hier die silberne Schrift des Titel nach der Zeit etwas ab, aber ansich wieder wunderschön und stimmig.
Schreibstil
Jamie Shaw schreibt mit einer Leichtigkeit, bei der das Lesen einfach Spaß macht.Das Ganze ist nicht gezwungen, es ist witzig, humorvoll und auch berührend.Die Seiten fliegen nur so dahin und ohne, dass man es merkt, hat man plötzlich das halbe Buch durchgelesen.Ein toller und leichter Schreibstil.
Charaktere
Hailey und Mike sind für mich neben Shawn meine absoluten Favouriten.Jeder wird wohl an irgendeiner Stelle sein Herz an Mike verlieren.Mike wurde in den ersten 3 Teilen nicht groß in der Vordergrund gerückt, man hat wenig von ihm erfahren, darum war ich umso gespannter, wie am Ende seine Geschichte sein wird. Und er hat mich absolut überzeugt.Er ist so liebevoll, verständnisvoll, fürsorglich und kein Playboy oder Badboy, wie zum Beispiel Adam aus der Band.Er spielt nicht mit Mädchen - er wartet auf die eine.Er ist so ein Typ der dir am liebsten den ganzen Himmel schenken würde und mit dir Pferde stehlen geht.
Auch Hailey ist so ganz anders als die anderen Mädchen.Man kann gar nicht genau beschreiben warum, aber sie ist einfach ein einfaches, kleines Mädchen, das ihrem Traum hinterher jagt und eigentlich niemanden zu sehr zur Last fallen möchte. Sie wirkt zu Beginn vielleicht nur schwach und schüchtern, aber im Laufe der Geschichte erkennt man, dass da ganz viel Stärke in ihr steckt.Sie kann einstecken, aber auch austeilen, was man gerade am Ende gemerkt hat.Die beiden bilden ein tollen und harmonisches Paar und irgendwie auch eins der sympathischsten.
Meine Meinung
Rock my Dreams bildet einen wundervollen und rockigen Abschluss dieser Reihe.
Nach den 4 Teilen, darf ich dieses hier als meinen Lieblingsband bezeichnen, denn ich bin so eine Leserin, die sich in Mike verliebt hat.
Ich fand es sehr schön, dass Hailey und Mike schon relativ früh zueinander stehen und sich das nicht bis auf die letzte Seiten gezogen hat.Zwischendrin wurde es vielleicht etwas langatmig, während der Zeit, als Mike auf Tour war und doch liest man gerne weiter und hat nicht das Bedürfnis zu pausieren.Es ist interessant zu sehen, wie die Mädchen und auch die Jungs mit dieser Zeit klarzukommen versuchen.
Jamie Shaw hat hier einfach eine wundervolle Welt geschaffen - perfekt für jeden Fangirl.Die Charaktere waren alle wundervoll und sind so authentisch rübergekommen.Auch wenn man einen Charakter wirklich hasst - in diesem Buch ist das defintiv Danica - macht es irgendwie Spaß sie zu hassen, denn es wirkt einfach so echt, nicht aufgesetzt.
Der kleine Held und Feenfreund ist ja immernoch Leti. Er ist von Anfang an dabei und steht den Mädels zur Seite, wo er nur kann. Er ist einfach ein Bindeglied, dass Teil der Gruppe ist und das vermutlich keiner missen möchte.
Rock my Dreams ist so voller Leidenschaft, Hingabe, gewürzt mit der richtigen Portion an Drama, dass man wirklich traurig ist, wenn es vorbei ist.
Viel mehr kann ich über diesen letzten Teil gar nicht sagen, nur vielen Dank an Jamie Shaw, dass sie uns auf diese Reise mitgenommen hat. Danke, dass wir mit in die Welt der Rockstars tauchen konnten, dass wir sehen konnten, was sich so hinter den Kulissen abspielt und welche Opfer gebracht werden müssen.
4 Paare, 4 Geschichten, jede auf ihre Art dramatisch und leidenschaftlich und am Ende so hingebungsvoll und verführerisch.

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(43)

98 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

usa, thriller, weißes haus, us, sam bourne

Der Präsident

Sam Bourne , Ruggero Leò
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 21.07.2017
ISBN 9783404176588
Genre: Krimi und Thriller

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(152)

290 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 109 Rezensionen

thriller, fbi, ethan cross, geiselnahme, spectrum

Spectrum

Ethan Cross , Rainer Schumacher
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 21.07.2017
ISBN 9783404175550
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Charaktere

Brilliante Charaktere. Alle.
Gerade August Burke war sehr authentisch. Ich hatte erst ein ganz anderes Bild von ihm, aber er war in seiner verdrehten Art so sympathisch, dass es Spaß gemacht hat, ihm bei der Arbeit zuzuschauen.
Auch Nic und Carter waren zwei ziemlich sympathisch Charaktere. Bei Nic war ich zu Beginn skeptisch, aber später merkt man, dass er nicht wie sein Vater ist, dass er ein eigenes Leben jetzt hat und weiß, auf welche Seite er gehört.
Rundum durchdachte Charaktere. Sogar die Bösen und Mörder.

Meine Meinung

 Ein wirklich gelungener Thriller von Ethan Cross mit teilweise wirrend Handlungssträngen und doch mit einem interessanten Gesamtbild.

Ethan Cross wurde durch seine Shepard-Reihe bekannt und hat nun in diesem Jahr ein Buch außerhalb dieser Reihe veröffentlicht.
Der Bastei Lübbe Verlag war so freundlich und hat mir dieses tolle Buch als Rezensionsexemplar zu Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

Besonders begeistert hat mich der Schreibstil von Ethan Cross. Obwohl es ein Thriller war, ließ es sich super leicht lesen, man kam schnell voran, aber trotzdem war es keine leichte Kost.
Viele Handlungsstränge bildeten am Ende ein Gesamtbild, welches doch etwas schwer zu durchschauen war.

In den ersten Kapitel gibt es sehr viele Perspektivenwechsel. Viele verschiedene Leute, in verschiedenen Situationen werden vorgestellt. Zu Beginn scheint das durchaus verwirrend und man braucht bei manchen auch eine ganze Weile, bis man versteht, wie sie in die Geschichte passen.
Aber gerade das macht es auch zu reizvoll. Man kann einen Thriller nicht einfach lesen, den Ermittlern die Arbeit überlassen und den Kopf ausschalten. Man muss mit am Ball bleiben. Man muss es nachvollziehen können, mitdenken und die Verbindungen selber sehen. 
Ethan Cross gelingt es auf geschickte Art und Weise den Leser immer wieder zu fesseln und dafür zu sorgen, dann man an der Geschichte dran bleibt. Denn hat man ein Detail verpasst, ergibt das Bild am Ende keinen Sinn.

Mir ging es selber manchmal auch so, dass ich etwas verwirrt war, wie genau diese oder jene Verbindung gezogen wurde.
So war es etwas schwer den Zusammenhang zwischen einem Banküberfall zu Biochemischen Waffen nachzuvollziehen.
Vielen geht dann auf das Labor im Untergrund der Bank zurück und doch wirkte es an manchen Stellen unlogisch. Auch der Konflikt zwischen CIA und FBI war mir etwas schleierhaft.

Aber es wurde nicht nur Spannung erzeugt sonder auch ein Moment der Trauer.
Die Szene als die Polizeibeamten um ihrem verstorbenen Bruder trauerten, war wirklich ergreifend. Ein Gefühl, dass bis jetzt die wenigsten Thriller bei mir ausgelöst haben.
Gerade in so eine Genre ist es doch wichtig, dass sich nicht nur auf Mord und Hinterhalt konzentriert wird, sondern dass auch zwischenmenschliche Beziehungen nicht vergessen werden.

Am Ende ein sehr gelungener Thriller, mit einem gut durchdachten Plot. Ein Thriller der zum Mitdenken anregt, um Verbindungen zu erkennen, die sonst nie entdeckt wurden wären.

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(30)

35 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

glück, kloste, kurzgeschichten, leserunde, erzählungen

Wer verteilt das Glück?

Bastian Aue
Flexibler Einband: 104 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 11.05.2017
ISBN 9781546916208
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ein nettes kleines Buch für zwischendurch.Es behandelt ein Thema, das bestimmt viele beschäftigt. Wer verteilt das Glück?Warum scheinen manche Menschen im Glück zu schwimmen und andere bekommen scheinbar nichts ab?
Paul stellt sich genau diese Frage, als es in seinem Leben nur noch bergab zu gehen scheint.Er trifft viele Leute und lernt von ihnen, was sie von GLück halten und wo sie es erhalten.
Ansich eine wirklich tolle Idee, aber mir hat an vielen Stellen einfach der Tiefgang gefehlt.Man rennt geradezu durch die Geschichte.An jeder Station wird nur kurz angehalten und trotzdem vieles offen gelassen. Es bietet einem zwar auch die Möglichkeit, selber noch etwas über die verschiedenen Möglichkeiten nachzudenken, aber dennoch ging alles ziemlich schnell.
Interessant war es, die Entwicklung von Paul mitzuerleben. Er hat sich nicht zum Spaß auf diese Reise begeben. Er hat wirklich gelitten, was teilweise nicht ins Bild gepasst hat, aber irgendwie die Geschichte auch einfach abgerundet hat.
Am Ende ein interessantes Buch, dem leider etwas Tiefgang fehlt, was jedoch dadurch kompensiert wird, dass man als Leser selber zum Nachdenken angeregt wird und über das eigene Glück nachdenken kann.

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(39)

64 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

liebe, das glück und wir dazwischen, taylor jenkins reid, paralleluniversum, schicksal

Das Glück und wir dazwischen

Taylor Jenkins Reid , Babette Schröder
Flexibler Einband
Erschienen bei Diana, 26.06.2017
ISBN 9783453291775
Genre: Liebesromane

Rezension:

Schreibstil
Taylor Jenkins Reid schreibt auf eine Art und Weise, die einfach super erfrischend ist und dazu super leicht zu lesen.Man kommt sehr schnell voran. Die Sprache ist emotional, ohne dabei zu kitschig zu wirken.Es sehr erfrischender Schreibstil, der einfach Spaß macht beim Lesen.
Charaktere
Sehr positiv ist, dass die Charaktere alle irgendwo liebenswert sind. Alle sind toll durchdacht und haben ihre eigenen kleinen Macken, sind aber dennoch sympathisch.Mit Hannahs Familie und Ethan fällt es vielleicht etwas schwer sich anzufreunden, aber das ist vermutlich genau so von der Autorin gewollt und darum mag man sie doch irgendwie.Auch wenn es schon ein Liebesroman ist, sind alle Charaktere erwachsen. Bei keinem hat man das Gefühl, dass in ihm ein kleines hysterisches Kind steckt.Durchweg durchdachte und erwachsene Charaktere.Besonders Hannah, Gabby und Henry sind mir ans Herz gewachsen.(Und Charlemagne, auch wenn sie ein Hund ist. Ein toller Hund.)
Meine Meinung
Ein wundervoller Roman, der zeigt, dass aus jeder Entscheidung etwas Neues entstehen kann.
Taylor Jenkins Reid hat mit diesem Roman ein wundervolles Werk geschaffen, dass auch irgendwie Hoffnung entfacht, wenn man mal glaubt, dass man falsche Entscheidungen getroffen hat. Am Ende kann doch etwas Gutes daraus werden.
Sie greift die Idee des Multiversums auf.Demnach gibt es unzählige Paralleluniversen, die sich immer dann abspalten, wenn ein Mensch eine Entscheidung trifft. Je nachdem, wie er sich entscheidet, entwickelt sich das Leben in eine andere Richtung.
Bei Hannah ging es nun in 2 Richtungen. In der einen Geschichte entscheidet sie sich auf einer Party, bei ihrer Jugendliebe Ethan zu bleiben, bei der anderen verlässt sie die Party frühzeitig mit ihren Freunden Gabby und Mark. Beide Geschichten nehmen einen anderen Verlauf.Manche Ereignisse geschehen trotzdem, aber auf eine andere Art und Weise. Und am Ende steht man mit 2 fertigen Geschichten da. Welche ist nun die schönere?Wo ist sie glücklicher geworden?
Abwechselnd werden die Kapitel mit den 2 Entscheidungen erzählt.Einmal Unfall und einmal direkt die große Liebe. Zunächst mag es für den Leser verwirrend sein, aber hat man sich einmal daran gewöhnt, ist es super spannend die beiden Geschichten zu verfolgen.Am Ende darf jeder für sich entscheiden, welche Geschichte man besser findet und welches Ende man Hannah am meisten wünscht.
Ich für meinen Teil habe diese Entscheidung getroffen.Man wird auf eine interessante Reise mitgenommen, die mit so viel Liebe aber auch dem nötigen Ernst erzählt wird, was einfach nur berührend ist.
Manchmal lohnt es sich genau über seine Entscheidungen nachzudenken und doch weiß man nie, was einen auf der anderen Seite erwartet. Das Blatt kann sich auf eine völlig andere Weise wenden.Findet es heraus und begebt euch mit Hannah auf diese Reise.

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(156)

341 Bibliotheken, 26 Leser, 1 Gruppe, 90 Rezensionen

rassismus, angie thomas, the hate u give, jugendbuch, thug

The Hate U Give

Angie Thomas , Henriette Zeltner
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei cbt, 24.07.2017
ISBN 9783570164822
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Schreibstil ist wirklich gewöhnungsbedürftig.Es ist wirklich sehr umgangssprachlich und ziemlich viel Jugendsprache.Natürlich ist er auch an die Lebensumstände in den Gebieten angepasst, hat aber an vielen Stellen das Buch einfach etwas zerstört und wirklich anstrengend zum Lesen gemacht.Gegen Ende wurde es etwas besser, aber dennoch hat mir der Schreibstil nicht zugesagt.

Die Charaktere waren teilweise wirklich anstrengend. Besonders Starr. Sie wirkt am Anfang wie so ein kleines verzogenes Mädchen. Wie sie redet, wie sie denkt, immer mit ihrem 'Boyfriend'. Das strikte Trennen ihrer zwei Welten.Am meisten hat mich gestört, dass sich sich selber in diese schwarze Opferrolle gedrängt hat. Leider ist es so, dass es viel Rassismus gegen Schwarze gibt, aber hier wirkte es oft so, als würden sie sich mutwillig in diese Rollen drängen.Starr durfte ruhig etwas gegen Schwarze sagen und irgendwelche komischen Kommentare abgeben, aber sobald es einer ihrer weißen Freunde macht, ist sie nur beleidigt.Unsympathisch und nicht überzeugend.

Ein wirklich interessantes Buch mit einer wichtigen Botschaft, dass sich aber leider oft in unsympathischen Charakteren und zu vielen Details verliert.
Das Buch wurde im englischsprachigen Raum schon so gehypte und diese Welle griff jetzt auch auf Deutschland über. Darum musste ich das Buch unbedingt lesen, denn ich wollte wissen, ob der Hype verdient ist. Ich habe es zusammen mit meiner lieben Marina gelesen. Sie ist auch Bloggerin und ihren Blog findet ihr hier.
Ich muss sagen, der Hype ist teilweise verdient.Die Thematik ist ohne Frage wirklich wichtig und es ist schrecklich, dass solche Vorfälle heute noch passieren.
Aber die ersten 200 Seiten waren wirklich schrecklich.Am Anfang wird direkt Khalil erschossen, aber dann verliert sich die Geschichte etwas.Es gibt zu viele Details, zu viele Dramen zwischen Freunden, die wirklich nicht hätten sein müssen. Dazu die unsympathische Starr, die immer nur schlecht gelaunt ist und alles als persönlichen Angriff wertet. 
Nach 200 Seiten wird es dann richtig gut. Starr findet ihre Stimme und sie beginnt etwas zu tun, um Gerechtigkeit für ihren erschossenen Freund Khalil zu bekommen.Man fiebert wirklich mit, ist schockiert und ergriffen.Besonders schockierend sind die geschilderten Szenen am Ende, wo es zu Straßenkämpfen und Randalen kommt.Das ergreifende hier ist, dass es keine fiktiven Szenarien sind, sondern, dass sie so auch heute noch auf den Straßen der Welt stattfinden.
T-H-U-G-L-I-F-EThe Hate U Give Little Infants F***s Everybody
Am Ende kommt die Botschaft des Buches richtig gut heraus und bringt einen auch zum Nachdenken.Es sollten so viel weniger Vorurteile und so viel weniger Rassismus auf der Welt herrschen.Die Stimme ist eine Waffe und wir Menschen sollten anfangen sie zu nutzen, anstatt von richtigen Waffen.
Fazit:
Ein gutes Buch, eine wichtige Botschaft, aber leider viel Drama, wo keins nötig wäre und eine unsympathische Hauptprotagonistin.

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(9)

14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

eve dallas, j.d.robb, new york, vergangenheit, nora roberts

In Rache entflammt

J.D. Robb , Uta Hege
Flexibler Einband
Erschienen bei Blanvalet, 15.05.2017
ISBN 9783734103711
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Cover


Das Cover passt perfekt in diese Reihe.
Das Psyeudonym der Autorin springt einem sofort ins Auge, darunter etwas kleiner der Titel. Ein schlichten Cover, in schwarz gehalten, mit einem markanten Symbol.
Was die Blume mit der Geschichte zu tun hat, ist zwar nicht unbedingt ersichtlich, aber passt dennoch stimmig ins Bild.


Schreibstil


Der Schreibstil war eigentlich ziemlich angenehm.
Das Buch hat eigentlich in keiner Seite an Spannung verloren.
Manche Abschnitte ließen sich leider etwas langsamer lesen, was für mich besonders durch die langen Kapitel bedingt war.
Aber trotzdem durchweg ein super Lesegefühl.


Charaktere


Die Charaktere sind rundum gut gelungen. 
Eve Dallas ist wirklich eine toller Ermittlerin. Auch wenn sie durch diesen Fall an vieles aus ihrem Leben erinnert wird, schafft sie es, bei Verstand zu bleiben und sich zu fokusieren und zu konzentrieren. Dabei ist sie keine aggressive Ermittlerin, die immer schlecht gelaunt ist und Leute nur zur Schnecke macht. Sie ist verständnisvoll, besonnen und es macht einfach Spaß ihr bei der Arbeit zuzusehen.


Auch der Täter Isaac McQueen ist sehr gut gelungen. Ein richtiger Psychopath.
Das ganze Ermittlerteam, Roarke...alles super Charaktere, die zusammen super funktionieren.


Meine Meinung


Eve Dallas ist mit einem spannenden Fall zurück, der sie in die Abgründe ihrer Vergangenheit führt.


Mit 'In Rache entflammt' veröffentlicht Nora Roberts als J.D. Robb nun schon den 33. Band der Eve Dallas Reihe.
Für mich war es der erste Teil, den ich von ihre gelesen hab, aber definitiv nicht der Letzte.
Das Schöne ist, dass es gar kein Problem ist mittendrin einzusteigen. Jeder Fall wird trotzdem in sich abgeschlossen. Hat man Vorwissen aus den anderen Teilen, versteht man vielleicht die ein oder andere zwischenmenschliche Beziehung besser, aber es hindert einen nicht am Verstehen der Geschichte.


Diese hier hat es besonders in sich, da Eve Dallas von einem alten Feind wieder kontaktiert wird. Es beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel. Dabei wird sie immer wieder an ihre Vergangenheit erinnert, die alles andere als rosig war.
Sie sieht sich plötzlich Menschen konfrontiert, die sie bis jetzt aus ihrem Leben verbannt hat.


Doch bei all den persönlichen Problemen wird sich trotzdem auf knallharte Polizeiarbeit konzentriert. Es macht Spaß bei den Ermittlungen dabei zu sein. Man fiebert richtig mit. 
Manchmal ist es vielleicht etwas viel und man kann als Leser nicht alle Schritte nachvollziehen und doch ist man immer gespannt und erstaunt, was sie so alles rausbekommen und wie sich die Schlinge um den Hals von Isaac McQueen immer enger zieht.


Ein wirklich brillianter und spannender Roman, den man wirklich mit Freude liest und immer mitfiebert.

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180 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 94 Rezensionen

liebe, liebesroman, buchladen, annie darling, london

Der kleine Laden der einsamen Herzen

Annie Darling , Andrea Brandl
Flexibler Einband
Erschienen bei Penguin, 09.05.2017
ISBN 9783328100980
Genre: Romane

Rezension:

Schreibstil


Der Schreibstil war die meiste Zeit ziemlich angenehm. Manche Stellen und Dialoge waren jedoch etwas schwer und ließen sich nicht ganz so flüssig lesen, was im gesamten Lesefluss doch etwas gestört hat.

Charaktere


 Die Charaktere waren alle ziemlich unterschiedlich, haben aber alle perfekt in die Handlung gepasst, auch wenn ich mit dem einen oder anderen meine Probleme hatte.
Gerade Posy war mir manchmal einfach zu anstrengend. Ihr ewige Geheimnistuerei und generell hat sie manchmal Sachen gemacht, die ich einfach nicht nachvollziehen konnte. Außerdem war sie irgendwie immer so hektisch.
Sebastian hatte auch so 2 Seiten. Auf der einen fand ich ihn einfach richtig toll, der Kerl, der einfach sein Ding macht. An anderen Stellen hat mich das wiederum gestört, weil er nie kompromissbereit schien, aber am Ende war er doch ziemlich toll.

Meine Meinung


 Ein richtig süßer Liebesroman, der das Paradies für jeden Bücherwurm bildet.
Ein Liebesroman in einer Buchhandlung, die sich nur um Liebesromane drehen soll. 
Klingt einfach nach einer perfekten Idee, und doch werden immer wieder kleine Steine in den Weg gelegt.
Der Roman glänzt vor allem durch seinen Charme und Witz. Und jeder Bücherwurm kann sich garantiert irgendwo mit Posy identifizieren, wenn es um ihre Liebe zu Büchern geht. 
Ein wirklich niedlicher Roman, der manchmal leider durch anstrengende Dialoge, die nicht so einfach wegzulesen waren und langatmige Zwischenpassagen etwas in die Länge gezogen wurde und dadurch etwas an Spannung verlor.
Die beiden Hauptcharaktere Posy und Sebastian waren ja wirklich niedlich zusammen. Ihre ewigen Streitereien und Diskussionen, obwohl doch klar war, dass beide irgendetwas füreinander empfinden.
Es heißt nicht umsonst "Was sich neckt, dass liebt sich."
Diese beiden verkörpern das einfach perfekt, auch wenn Posy mich immer wieder wahnsinnig gemacht hat, weil sie einfach nicht mit der Sprache heraus rückt und Sebastian, weil er nie auf irgendjemanden zu hören scheint.
Aber am Ende war es einfach ein richtig niedlicher Roman, den sich auf jeden Fall jeder anschauen sollte, der etwas für Liebesromane, Witz und Charme übrig hat.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

italien, krimi

Das Böse vergisst nicht

Roberto Costantini , Anja Nattefort
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 10.04.2017
ISBN 9783570102572
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Charaktere


Leider waren es durchweg unsympathische Charaktere, die wenig Tiefe hatten und die kein Identifikationspotential boten.
Vielleicht muss man Teil 1 und 2 gelesen haben, um sie besser zu verstehen.
Aber gerade Mike/Michele oder wie er sonst noch genannt wurde (auch sehr verwirrend, dass ein Protagonist in verschiedenen Zeiten verschiedene Namen bekommt), war mir sehr suspekt. Erst der kriminelle junge Mann und dann bei der Mordkommission als Polizist.
Alle Charaktere waren wirklich undurchschaubar, war bei einem Thriller zwar gut sein kann, hier aber eher zur Irritation führte.


Meine Meinung


Ein Thriller, der viel politische Kritik beinhaltet, wenn es um die Affairen im Nahen Osten und um Gadaffi geht, aber leider schwach an vielen Stellen.


Besonders störend sind die ständigen Zeitsprünge. In der Mitte des Buches wechselt fast jeden Kapitel zwischen 2011 und 1969. Zu verwirrend, da man auch zu Beginn nicht wirklich versteht, in wieweit diese Ereignisse zusammenhängen.
Für den Leser ist es nur ein unzusammenhängender Wechsel.


Das Buch hat wirklich stark begonnen Man wurde in die Geschiche eingeführt, der besagte Mord geschieht aber auch erst nach etwa 100 Seiten und ist dann Auslöser für viele ineinander verstrickte Geschichten, die im Laufe des Buches alle erzählt werden.
Am meisten hat mich dabei immernoch die Entwicklung von Mike/Michele Balistreri verwirrt.


Leider waren die Geschichten am Anfang so zusammenhangslos und unverständlich, dazu all die italienischen Begriffe und die Machtspiele von Gadaffi und denen, die aufständig gegen ihn waren - das alles ergibt manchmal keinen wirklichen Sinn, dass das Lesen langatmig und anstrengend wird.


Dieser eine Mord an Bord des Schiffes ist am Ende der Auslöser dafür, dass 5 andere Geschehnisse aus der Vergangenheit (50 Jahre zuvor) endlich gelöst werden.
Teilweise war es einfach zu viel.
Und nebenbei ist dadurch auch nicht wirklich dieser Thriller-Effekt aufgetaucht.


Dennoch fiebert man mit und will wissen, warum genau all das zusammen hängt. Was ist das große Bild, wenn man alle kleinen Puzzleteile zusammensetzt?
Auch die ganzen Recherchen und Schilderungen sind wirklich sehr gut gelungen.


Das Böse vergisst nicht bildet den Abschluss der Trilogie von Roberto Constantini.
Aber es ist durchaus möglich den Teil auch einzeln zu Lesen, ohne die Vorbände zu kennen.
Vielleicht lernt man da zwar die Protagonisten besser kennen und versteht die eine oder andere Anspielung, aber auch einzeln ist der Teil ein interessantes Lesevergnügen, dass einen an so mancher Stelle zum Nachdenken anregt.

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197 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 74 Rezensionen

oxford, mystery, rezension, die schule der nacht, studium

Die Schule der Nacht

Ann A. McDonald , Christoph Göhler
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 22.05.2017
ISBN 9783764531775
Genre: Romane

Rezension:

Schreibstil

Mit dem Schreibstil konnte ich mich nicht immer anfreunden.
Es wurde eher ein allwissender Erzähler verwendet, was an vielen Stellen einfach nicht gepasst hat, da es sich größtenteils um Cassie gedreht hat. Da hätte ich einfach eine andere Erzählperspektive erwartet.
Generell ließ es sich stellenweise ziemlich langsam und stockend lesen.

Charaktere

Den Charakteren hat es allen an Tiefe gefehlt. Jeder wurde vorgestellt, man wusste auch, wer wo hin gehört, aber dennoch fehlte einfach das nötige Identifikationspotential.
Cassandra wirkte an vielen Stellen zu dramatisch und irgendwie konnte ich mich nicht mit ihr anfreunden.
Die ganze Gruppe um die reichen Kids war auch mehr als nur unsympathisch, was sich gerade am Ende bestätigt.
Leider ziemlich flache und langweilige Charaktere.

Meine Meinung

Ein mysteriöser Roman mit etwas Fantasy, der mich leider nicht überzeugen konnte.

Die ganze Story hat sich ziemlich gezogen. In den ersten zwei Dritteln ist fast nicht passiert. Erst gegen Ende gab es dann einen kleinen Showdown, der auch ein ziemlich vorhersehbares Ende mit sich bringt.

Vielleicht habe ich mich mit diesem Roman einfach im Genre vertan, denn ich denke, für Fantasy-Fans könnte das durchaus ein guter Roman sein, jedoch gleicht auch das nicht die fehlende Spannung in den meisten Teilen des Buches aus.

Am besten war die beschriebene Atmosphäre.
Man hat das Gefühl, als würde man selber durch die Hallen des Raleigh Colleges laufen und einer von diesen vielen Studenten sein.
Die Beschreibung der Hallen und von Oxford sind wirklich gelungen und kreieren eine einzigartige Atmosphäre.

Die Idee über das Geheimnis ihrer Mutter verbunden mit der Schule der Nacht fand ich wirklich gut, jedoch ist die Umsetzung weniger gelungen, durch zu große Spannungslücken und ein ziemlich abgedrehtes Ende.

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132 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

england, geheimnisse, paula hawkins, into the water, thriller

Into the Water - Traue keinem. Auch nicht dir selbst.

Paula Hawkins , Christoph Göhler
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 24.05.2017
ISBN 9783764505233
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:



Ein guter aber verwirrender Thriller, bei dem es wirklich dauert, bis man wirklich in die Handlung eintauchen kann.


Als ersten fällt auf, dass es wirklich viele Charaktere gibt. 
Aus jeder Sicht wird das eine oder anderen Kapitel erzählt. Doch leider lernt man niemand so richtig gut kennen. Man weiß, wer welche Rolle in der ganzen Geschichte spielt, aber keiner bekommt wirklich mehr Tiefe - Identifikation mit den Charakteren ist dadurch eigentlich gar nicht möglich.


Der Anfang ist wirklich sehr schnell. Man wird in das Geschehen geworfen, bekommt auf den ersten 50 Seiten viele Menschen vorgestellt und weiß eigentlich gar nicht, um was es so richtig geht. 


Im Klappentext wird von einem Tod gesprochen, der aufgeklärt werden soll. Doch mit der Zeit gibt es mindestens 5 verschiedene Tode, aus verschiedenen Jahrzehnten, die irgendwie miteinander verbunden sein sollen oder auch nich. 
Es ist wirklich sehr verwirrend für den Leser die verschiedenen Charaktere den verschiedenen Geschichten und Todesumständen zuzuordnen, die aufgeführt werden.


Atmosphärisch hat das Buch einiges zu bieten, denn die ganze Gegend von Beckford bekommt einen schaurigen Beigeschmack und man möchte auf keinen Fall in die Nähe des Ortes und des Flusses kommen.
Die düstere, geheimnisvolle Atmosphäre wurde sehr gut aufgebaut und hat sich durch das ganze Buch gezogen.


Vom Plot war ich nochmal ziemlich überrascht. 
So ein Plottwist im letzten Kapitel hatte ich nicht erwartet, auch wenn einem noch kleine Ungereimtheiten in der ganzen Geschichte auffallen können und man mit der einen oder anderen Frage zurückgelassen wird.


Dennoch hat mich dieser Roman von Paula Hawkins nicht vollständig überzeugt, da einfach zu viele einzelne Geschichten mit eingebracht wurden, die wirklich getrennt zu betrachten waren und die ganze Geschichte unnötig verkomplizierten.

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333 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 103 Rezensionen

liebe, drogen, brittainy c. cherry, wie das feuer zwischen uns, liebesroman

Wie das Feuer zwischen uns

Brittainy C. Cherry
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 21.07.2017
ISBN 9783736303560
Genre: Liebesromane

Rezension:

Cover
Wie schon Teil 1, ist das Cover wunderschön.Das Covermodel ist wieder echt toll gewählt und ist eine toller Eye-catcher.Auch die Farben passen ziemlich gut. Diesmal ist es eher etwas bräunlicher-rötlicher, was sehr gut zum Element Feuer passt.
Schreibstil
Der Schreibstil von Brittainy C. Cherry ist einfach wundervoll.Sie schreibt mit zu einer Leichtigkeit, so gefühlvoll und emotional, dass die Seiten nur so dahinfliegen. Es liest sich einfach sehr schön flüssig und man kommt schnell voran und liest schonmal das halbe Buch am Stück, ohne es zu bemerken. Ein mega Schreibstil.
Charaktere
Mit den Charakteren hatte ich diesmal so meine Probleme.Die beiden Hauptcharaktere waren Logan und Alyssia. Logan war mir noch relativ sympathisch. Er war nicht wirklich ein Bad Boy, hatte aber eine wirklich schlimme Kindheit, Misshandlungen und sogar der Absturz in die Drogen. Er hatte es nicht einfach, hat aber immer weiter gekämpft, was ich definitiv bewundert habe. Auch, wie er sich immer um seine Familie kümmert. Einfach rührend.Im Gegensatz zu Logan war Alyssia ziemlich blass. Ein Charakter mit dem ich einfach nichts anfangen konnte.Auch sie hatte ihre familiären Probleme und doch war sie ziemlich farblos. Sie war nicht so ein starker Teil der Geschichte.Beim Lesen habe ich mich immer mehr auf die Kapitel von Lo als von Ally gefreut, da sie mir einfach zu naiv und zu uninteressant war.
Dafür waren die Nebencharaktere ziemlich stark. Gerade Kellan und Erika. Die beiden und ihre Geschichte haben mich sehr berührt und waren für mich charaktermäßig stärker als Lo und Ally.
Meine Meinung
Ein guter zweiter Teil, der leider nicht an den ersten herankommt, da er zu viel wollte.
Nach 'Wie die Luft zum Atmen' war ich mega gespannt auf dieses Buch.Leider wurde ich an einigen Stellen enttäuscht.
Das Buch wollte einfach zu viel. Zu viel Drama, zu viele Krisen, an jeder Ecke eine andere Katastrophe.Schon das erste Drittel ist vollgepackt mit Drama aber auch viel Liebe. Nach einer verheerendern Wendung gibt es dann einen Zeitsprung von 5 Jahren.Und auch ab hier - Drama so weit das Auge reicht.
Am schlimmsten fand ich wirklich die Geschichte um Kellan und Erika. Dabei zuzusehen, wie alles auseinander zu brechen scheint und es kaum noch Hoffnung gibt, hat einen manchmal wirklich verzweifelt zurück gelassen. Aber zu sehen, wie alle mitkämpfen und nicht aufgeben, hat immer wieder neue Hoffnung geschenkt - und man darf sagen, es hat sich gelohnt.
Die Story um Logan und Alyssia hingegen war da etwas farblos und hat sich nur darum gedreht, ob sie nun nur miteinander schlafen oder doch noch Gefühle füreinander haben und wieder ein glückliches Paar werden.Die beiden haben sich dabei selber so viele Steine in den Weg gelegt, dass es irgendwann nur noch anstrengend war, dieses hin und her zu verfolgen.
Eine extra Portion Drama haben dann die Eltern der beiden noch reingebracht. Logans Vater der gewaltätige Drogendealer, der ihn und seine Mutter regelmäßig verprügelt.Und Allys Mum, der man es nie recht machen kann und die bei jeder Entscheidung maßlos enttäuscht ist.Wie man sieht, viel Drama, dass man erstmal verdauen muss.
Am Ende leider ein etwas schwächerer Teil 2, aber immernoch herausragend, wenn es um den Schreibstil geht, der einen immer wieder betroffen macht und emotional aufwühlt.Manchmal stimmt es eben - weniger ist mehr.Ein bisschen weniger Drama und ein paar mehr ausgereifte Charaktere hätten dieses gute Buch in ein sehr gutes Buch verwandelet.
Aber das Wichtigste ist - am Ende brennt das Feuer zwischen High und Lo.

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698 Bibliotheken, 18 Leser, 0 Gruppen, 135 Rezensionen

liebe, trauer, brittainy c. cherry, wie die luft zum atmen, verlust

Wie die Luft zum Atmen

Brittainy C. Cherry , Katja Bendels
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 13.01.2017
ISBN 9783736303188
Genre: Liebesromane

Rezension:


Das Cover ist wirklich richtig schön. In relativ schlichten Farben gehalten - gräulich, etwas dunkel, mal etwas heller - auf jeden Fall an das Element Luft angelehnt, welches im Titel erwähnt wird.
Das Male-Model für das Cover passt auch perfekt. Man kann ihn auf definitiv mit Tristan identifizieren - und wer eine Schwäche für Bärte hat (so wie ich), kommt hier auf jeden Fall auf seine Kosten.


Schreibstil


Der Schreibstil war wirklich sehr angenehm. Das Buch ließ sich super schnell lesen, da es so leicht geschrieben war. 
Besonders beeindruckt war ich, wie gut die ganzen Gefühle dem Leser vermittelt wurden. 
Selten hat es ein Buch geschafft mich so zum Weinen zu bringen, was auch durch den tollen Schreibstil verstärkt wurde.


Charaktere


 Im Mittelpunkt standen Elizabeth und Tristan - beide gezeichnet von schweren Schicksalsschlägen und irgendwie kreuzen sich ihre Wege.
Elizabeth war mir manchmal etwas nur nervig, aber auf der anderen Seite war sie einfach so liebevoll, hilfsbedürftig und absolut zuckersüß zu ihrer kleinen Tochter Emma.
Tristan hat mich am Anfang sehr aufgeregt, denn er hat das Arschloch der Stadt gegeben, obwohl er es doch gar nicht nötig hatte. Er hat sich das Leben selbst und allen anderen um ihn herum unnötig schwer gemacht.
Beide haben mich aber trotzdem überzeugt, auch wenn ich manchmal die Wege, wie sie mit ihrer Trauer umgingen, nicht ganz nachvollziehenkonnte.


Und kurz zu Emma - Elizabeths Tocher. Sie ist einfach das goldigste Wesen, was mir bis jetzt in einem Roman begegnet ist. Ich könnte die Kleine nur knuddeln.
Kinder können einfach so viel Hoffnung schenken - genau das hat man hier gemerkt.


Meine Meinung


 Ein wundervoller, gefühlvoller Roman bei dem definitiv kein Auge trocken bleibt.


Wie die Luft zum Atmen ist der erste Teil der 'Romance-Elements-Reihe' und wirklich gelungen.


Ein paar wenige Kritikpunkte gibt es allerdings doch. 
Die Handlung ist teilweise ziemlich schnell. Gerade das Zusammentreffen der beiden und wie plötzlich sie verliebt sind, obwohl beide erst aus einer tiefen und harten Trauerphase zurückkehren. 
Es ging da alles ziemlich schnell und wirkte etwas kitschig und unrealistisch.
Aber solche Momente machen diese Art von Romanen einfach aus.
Leider wirkt es manchmal dadurch etwas oberflächlich.


Trotzdem war der Roman einfach so toll und gefühlvoll geschrieben. Ich habe wirklich noch nie so oft bei einem Buch geweint, wie bei diesem.
Manche Stellen waren einfach so emotional und wunderschön.

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161 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 69 Rezensionen

thriller, jugendthriller, caleb roehrig, niemand wird sie finden, vermisst

Niemand wird sie finden

Caleb Roehrig , Heide Horn , Christa Prummer-Lehmair
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei cbj, 22.05.2017
ISBN 9783570173343
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Schreibstil
Der Schreibstil war wirklich ziemlich leicht für einen Thriller.Es ließ sich flüssig und schnell lesen und man hat schon irgendwie gemerkt, dass es eher ein Thriller für junge Thrillerfans ist, durch die Art, wie Gespräche oder ähnliches aufgebaut waren. Sehr guter Schreibstil, der einen schnellen Lesefluss ermöglicht.
Charaktere
Der erste, der im Mittelpunkt steht ist Flynn - ein wirklich netter Junge, der sich ernsthaft Sorgen um seine verschwundene Freundin macht. Nebenbei hat er noch ein paar andere Probleme und muss lernen zu akzeptieren, dass er der ist, der er ist. Ein wirklich sympathischer Charakter, mit dem sich vermutlich vor allem jüngere Leser identifizieren können.January ist das verschwundene Mädchen und im Verlauf des Buches, erfährt man immer mehr von ihr, was sie immer unsympathischer wirken lassen. Auch wenn so in der Opferrolle gesehen wird, fällt es doch oft schwer, sie bloß als Opfer zu sehen.
Fazit
Ein guter Thriller, mit einem etwas enttäuschenden Ende.
Das Buch ist eigentlich wirklich gut und gerade durch den leichten Schreibstil, macht das Lesen Spaß.
Zwischendurch wird es etwas langatmig, da es da eher an eine Teenie-Romanzen-Tragödie erinnert, als an einen Thriller.Besonders Flynns sexuelle Neigung und sein Liebesleben werden ziemlich stark beleuchtet und lenkt oft von der eigentlichen Handlung - dem Verschwinden Januarys - ab.
Es ist immer wieder erstaunlich, wie 15-jährige Menschen zu kleinen Hobbyermittlern werden und ganz alleine einen so komplizierten Fall lösen können. Manches wirkt einfach etwas unrealistisch und vermittelt meines Erachtens nach eine falsche Herangehensweise mit solchen Tragödien.
Das Ende fand ich dann etwas enttäuschend. Es war nicht unbedingt wirklich überraschend und nicht richtig zufriedenstellend. Es hat zwar zur der Geschichte gepasst und zu den Eindrücken, die von January vermittelt wurden, aber doch zu offen.
Für Jugendliche auf jeden Fall ein gelungener Thriller, der sich nicht rein auf menschliche Verbrechen beschränkt, sondern auch Themen wie Homosexualität oder Kritik an politischen Strategien nicht scheut.

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(183)

304 Bibliotheken, 18 Leser, 0 Gruppen, 134 Rezensionen

thriller, jonas winner, murder park, vergnügungspark, freizeitpark

Murder Park

Jonas Winner
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.06.2017
ISBN 9783453421769
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Schreibstil

Der Schreibstil war teilweise wirklich etwas anstrengend. Viele abgehackte Sätze, manche schienen auch so durcheinander und die Zeitformen waren irgendwie manchmal falsch verwendet. Das hat einen flüssigen Lesefluss leider oft verhindert.

Charaktere

Die Charaktere waren alle irgendwie unsympathisch. Man konnte sich mit keinem wirklich identifizieren. Alle wirkten so geheimnisvoll und das an vielen Stellen so gezwungen.
Gerade Paul Greenblatt, der im Mittelpunkt stand war ein richtig merkwürdiger Protagonist, der an vielen Stellen unnötiges Drama gemacht hat.

Fazit

Ein Murder Park als Freizeitpark - sehr interessante Idee, leider ist die Umsetzung an vielen Stellen etwas schwach.

Der Leser wird in diesem Thriller immer wieder in die Irre geführt, was auf der einen Seite richtig gut gelungen ist. Aber an manchen Stellen haben sich die Ereignisse dann so überschlagen, zu viele verwirrende Dialoge und Gedanken, dass man fast gar nichts mehr verstanden hat. Es war manchmal als würde ein roter Faden fehlen. Am Ende wurde er zwar immer wieder gefunden, aber zwischendurch war es einfach zu viel.

Es war richtig gut, wie Jonas Winner schon fast mit der Psyche des Lesers spielt.
So viele Morde auf der Insel und irgendwie scheint keiner so richtig betroffen davon zu sein, richtig Angst zu haben oder sich Sorgen zu machen. Es war allgemein etwas emotionslos, was mich als Leser etwas wahnsinnig gemacht hat.

Einige Stellen waren unnötig sexualisiert. Szenen, die gar nicht hinein gepasst haben und auch für die Handlung nicht weiter wichtig waren. Die hätten wirklich nicht sein müssen.

Der Plot am Ende war wirklich unerwartet, wieder etwas verwirrend, aber Verwirrung gehört zu einem Thriller auch einfach dazu.
Auch am Ende haben sich die Ereignisse wieder etwas überschlagen, dass es schwer fiel, den ganzen Geständnissen zu folgen und doch hat alles ein stimmiges Bild ergeben.

Ein Thriller mit einigen Schwächen, aber mit einer grandiosen Idee.
Viel Spaß im Murder Park.

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358 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 109 Rezensionen

liebe, the last ones to know, rock my soul, jamie shaw, musik

Rock my Soul

Jamie Shaw , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.06.2017
ISBN 9783734103568
Genre: Liebesromane

Rezension:

Charaktere

In Teil 3 dreht sich alle um Kit und Shawn. Bis jetzt mag ich die beiden wirklich am meisten.
Kit ist eine kleine Rockerbraut und unter 4 Brüdern aufgewachsen (wenn ich das immer so gelesen habe, habe ich sie wirklich um ihre Brüder beneidet - manchmal zumindest).
SIe ist nicht so ein typisches sexy Mädchen, sondern irgendwie bodenständiger.
Auch sie hatte den einen oder anderen Aussetzer, aber trotzdem war sie einfach tough.
Shawn ist einfach so ein toller rücksichtsvoller Kerl. Auch er hat seine Geschichte, gerade seine Highschool Zeit, aber jetzt ist er der, der die Band organisiert. Er kümmert sich um alles so rührend. Ich wünsche mir auch so einen Shawn. Und diese grünen Augen - ich schmelze dahin.

Wen ich bis jetzt noch gar nicht erwähnt habe ist Leti - der schwule beste Freund in den Büchern.
Er ist einfach so witzig und weiß in ernsten Situationen einfach immer, was zu sagen ist.

Fazit

Ein großartiger dritter Teil, der bis jetzt mein Favorit ist.

Kit und Shawn passen einfach so toll zusammen.
Beide verbindet ein Vorfall aus ihrer Highschool Zeit, der besonders Kit nie losgelassen hat.

Was mich immer wieder etwas wahnsinnig macht bei diesen Büchern, ist, dass es doch immer klar ist, dass sie sich lieben und am Ende eh alles irgendwie gut wird und doch schmeißt irgendjemand Steine in den Weg und anstatt einfach darüber zu reden, wird hysterisch überreagiert. 
Irgendwie gehört es dazu, aber manchmal ist es einfach etwas zu viel.

Aber Kit und Shawn ergänzen sich auf eine wundervolle Art und Weise, teilen einen Humor und es wird nie langweilig mit den beiden.

Es ist übrigens toll in diesem Teil mit auf eine Tour genommen zu werden und etwas das Gefühl zu bekommen mitten drin zu sein, in diesem Rockstar Leben.

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