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131 Bibliotheken, 19 Leser, 0 Gruppen, 68 Rezensionen

kluftinger, allgäu, jubiläumsband, krimi, lokalkrimi

Kluftinger

Volker Klüpfel , Michael Kobr
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 27.04.2018
ISBN 9783550081798
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

Komissar Kluftinger - von allen liebevoll "Klufti" gerufen - ist gerade erst glücklicher Opa geworden. Als sie zu Allerheiligen in typischer Familientradition die Familiengräber besuchen staunen sie nicht schlecht. Neben den Gräbern der Bekannten und Verwandten finden sie ein frisch ausgehobenes Grab an dem Kluftis Namen, samt dem aktuellen Jahr als Sterbejahr steht. Erst wird der Vorfall vom Komissar noch als Scherz abgetan, doch die Vorfälle dieser Art häufen sich. Und schnell wird klar - irgendjemand will Klufti sterben sehen.. Doch was hat der-/diejenige mit seiner Vergangenheit zu tun? Welche Verbindung zu früheren Fällen oder Tätern bestehen? Was ist das Motiv und wer soll der Täter sein?
Eine spannende Suche nach Antworten auf diese Fragen beginnt..

Meine Meinung:
Bei dem Buch handelt es sich um den 10. Band einer Reihe um Komissar Kluftinger und seine Familie. Da ich bis jetzt noch keinen einzigen davon gelesen hatte, hoffte ich dennoch gut in die Geschichte einsteigen zu können. Dies gelang mir durch den langsamen Einstieg, in dem vorerst Familienszenen stattfinden und in dem ich die Personen etwas näher kennenlernen konnte gut. Auch ohne das Vorwissen der vorherigen Bände konnte ich den Krimi problemlos lesen und verstehen.
Durch gezielte Rückblicke in die Vergangenheit Kluftis erfährt man als Leser mehr über seinen Werdegang, sowie über seine "Jugendsünden". Die Figur des Kluftingers ist authentisch und durch und durch sympathisch. Dem Autorenduo ist hier eine einzigartige Figur gelungen, die meine Meinung nach die ländliche bayrische Idylle gut verkörpert.

Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und die Ermittlungen beginnen eher gemächlich, was jedoch gut zur allgemeinen Stimmung des Romans und zu den Protagonisten passt. Der Spannungsbogen wird langsam aufgebaut, um am Ende seinen Höhepunkt zu finden. Zwischendurch werden typische Alltagsszenen eingebaut, die an eine Komödie erinnern und über Klufti mit seinen Eigenarten herzlich lachen lassen. Diese Kombination aus Spannung und Komödie macht den Roman zu etwas besonderem. Hier ist den Autoren eine perfekte Mischung gelungen.
Das Ende wurde eher offen gehalten, wobei jedoch die wichtigsten Fragen geklärt wurden und die noch bestehenden auf jeden Fall Spannung für den Folgeband erzeugen. Obwohl ich grundsätzlich in sich abgeschlossene Geschichten bevorzuge, hat mich dieses offene Ende hier nur wenig gestört und wurde gut umgesetzt.
Ein kleiner Kritikpunkt besteht jedoch darin, dass die Abschlussszene in der es zum Showdown kommt meinem Empfinden nach etwas zu durcheinander und unübersichtlich war. Ansonsten aber definitiv charmant herzlich und absolut lesenswert!

Fazit:
Ein charmanter Krimi mit einer perfekten Mischung aus Spannung und Spaß. Definitive Leseempfehlung!

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(30)

39 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

krimi, korsika, blutrache, familiengeheimnis, gewalt

Das korsische Begräbnis

Vitu Falconi
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.03.2018
ISBN 9783426521700
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

Der Krimiautor Eric Marchand kommt mit den Änderungen an seinem neuen Roman nicht voran. Ein Umgebungswechsel soll Muse und Ideen für den Abschluss des Buches bringen. Da er in den Hinterlassenschaften seiner Mutter auf ein Medaillon und Tagebücher gestoßen ist, die auf Korsika hinweisen, wählt er diese Insel als Destination. 
Im Bergdorf Speloncato wird er zufällig Zeuge eines Begräbnisrituals. Da er ein guter Menschenkenner ist, bemerkt er sofort, dass zwischen den Einwohnern gewisse Gruppierungen zu bestehen scheinen. Seine Neugier ist geweckt und er beschließt zu bleiben.
Doch diese Neugier wird ihm zum Verhängnis - Schon bald ist er verwickelt in die korsischen Kulturen und rutscht von einem Ereignis ins nächste. Denn die Inselbewohner vergessen nichts und sind sehr nachtragend. Blutrache und Machtverhältnisse werden bei ihnen großgeschrieben. Kann sich Eric noch glimpflich retten? Wird er auch etwas über seine eigene Familiengeschichte und die Verbindungen seiner Mutter zu dieser Insel erfahren?

Meine Meinung:
Der Schreibstil des Buches ist sehr bildhaft und flüssig zu lesen, weshalb ich mich gut in die Szenerie hineinversetzen konnte. Vor allem die Umgebungsbeschreibungen der zerklüfteten Berge und die Beschreibung der Bewohner konnte mich begeistern. Die Atmosphäre die im Dorf herrscht, wurde gut transportiert.
Auch in Eric konnte ich mich gut hineinversetzen. Allerdings konnte ich seine Handlungen vor allem zu Ende nicht immer ganz nachvollziehen. Szenenweise provoziert er, ist streitlustig oder lässt sich zu sehr von seiner Neugier leiten anstatt zu beobachten. Und gerade durch diese Eigenschaften bringt er sich immer wieder in brenzlige Situationen - was die Geschichte natürlich spannend macht.
Die ersten Hälfte des Buches erzählt nicht nur von Eric, sondern  schwenkt auch immer wieder zu anderen Morden und Ereignissen. Dies verwirrte mich anfangs etwas, wird gegen Ende jedoch alles schlüssig zusammengeführt. Da es einen Folgeband gibt, wird jedoch nicht alles aufgelöst. Aber gerade genug, um meine Fragen zu beantworten und mich mit einem zufriedenen Gefühl zurückzulassen.
Auch wenn die Geschichte stellenweise in einem gemächlichen Tempo dahinplätschert, wird vor allem gegen Ende ein Spannungsbogen aufgebaut.
Die korsische Kultur, in der Blutrache, Familiengeschichte bzw. Herkunft und die Verbindung zu den Ahnen eine große Rolle spielt, war mir bisher auch noch nicht bekannt. Über diese habe ich durch das Buch so einiges erfahren. Alles in allem haben diese Beschreibungen der Insel definitiv den Wunsch in mir geweckt, sie selbst einmal aufzusuchen und zu erleben. :)

Fazit
Kein typischer Kriminalroman in dem es um einen Mord und die damit verbundene Aufklärung geht, sondern vielmehr eine Studie der Insel Korsika und ihren Bewohnern. Man wird als Leser sanft in die Verstrickungen der Familiengeschichten und in eine traditionsreiche Kultur eingeführt.
Ein Buch, das mir sehr gut gefallen hat!

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(110)

134 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 109 Rezensionen

thriller, spionage, agenten, russland, cia

Wahrheit gegen Wahrheit

Karen Cleveland , Stefanie Retterbush
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei btb, 10.04.2018
ISBN 9783442716746
Genre: Krimi und Thriller

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(134)

177 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 121 Rezensionen

zoo, thriller, nachtwild, amoklauf, mutter

NACHTWILD

Gin Phillips , Susanne Goga-Klinkenberg
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 29.03.2018
ISBN 9783423261968
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

Joan und ihr Sohn Lincoln verbringen einen Tag wie jeden anderen - spielend im Zoo. Doch dieser Tag soll nicht wie die bisherigen enden.. Als sie sich auf den Weg zum Ausgang machen, hören sie Schüsse und sehen Leichen auf den Gehwegen, sowie einen Täter mit Waffe.
Für Joan ist klar: Nun geht es um das nackte Überleben. Sie muss ihren Sohn schützen! Um jeden Preis. Doch was wird das bedeuten? Was kommt alles auf sie zu?

Meine Meinung:
Der Einstieg in das Buch ist mir gut gelungen. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Was das Ganze ebenfalls spannend macht, sind Zeitangaben vor den Kapiteln. So liest man quasi in Echtzeit und erlebt so die Geschichte mit den Betroffenen mit. Einige Szenen, vor allem im zweiten Abschnitt, haben mich berührt oder mich den Atem anhalten lassen.

Das Buch beginnt mit einem ausführlichen Kennenlernen von Joan und Lincoln. Es ist in langen Beschreibungen geschrieben, was mich persönlich aber überhaupt nicht gestört hat. So erfährt man viel über die enge Bindung zwischen Mutter und Kind - die ja auch eines der Hauptthemen des Buches darstellt. Ich konnte mich gut in Joan hineinversetzen. Etwas schwer tat ich mich manchmal, da Lincoln von Superhelden begeistert ist - dafür interessiere ich mich wenig. Daher kenne ich "Predator" oder "Superman" nicht wirklich, wodurch mir vielleicht einiges entgangen ist.
Im weiteren Verlauf konnte ich Joans Handeln als Mutter gut nachvollziehen, was die Geschichte realistisch gestaltet. Auch Lincoln wirkte für mich wie ein typisches vierjähriges Kind, auch wenn er bereits etwas weiter entwickelt ist, was sich in seiner Wortwahl zeigt - für ein Einzelkind jedoch durchaus nachvollziehbar.

Auch zwei andere Charaktere, die sich im Zoo verstecken lernen wir kennen. Das hätte ich jedoch eher weniger gebraucht, da hier eindeutig ein Umdenken gefragt ist und ich mich durch die beiden kurzen Kapiteln im ersten Abschnitt nicht wirklich in die Personen hineinversetzen konnte. Was jedoch einen interessanten Aspekt des Buches darstellt, sind Kapitel aus der Sicht des Täters. So lernen wir seine verquerte Denkweise kennen und bemitleiden ihn sogar teilweise, wenn er in Rückblicken über sein bisheriges Leben erzählt.
Die genaue Motivation für seine Tat bleibt für mich jedoch schlussendlich etwas unklar.

An sich ist die Idee des Buches sehr gut und spannend und konnte meine Erwartungen bis zur Hälfte etwa ganz gut erfüllen. Danach nimmt es jedoch leider zunehmend ab. Die Geschichte wird immer wirrer und konstruierter, was zu Kosten der Spannung geht. Auch das Finale lässt mich mit einem unbefriedigendem Gefühl zurück. Hier konnte ich mich mit der Hauptperson Joan nicht mehr identifizieren. Ihre Handlungen weichen für mich von der bisher beschriebenen Person ab. Außerdem ist der Schluss etwas zu überzogen - "amerikanisch". Am Ende bleiben zu viele Fragen offen..

Fazit:
Gute Idee, allerdings ab der Hälfte zunehmend wirr und wenig spannend. Leider wurde viel Potential verschenkt - Ich hätte mir mehr erwartet!

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(95)

134 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 90 Rezensionen

irland, familiengeschichte, adoption, amerika, kloster

All die Jahre

J. Courtney Sullivan , Henriette Heise
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Zsolnay, Paul, 29.01.2018
ISBN 9783552063662
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:
Nora Flynn wandert mit 21 aus Irland aus, um ihrem Verlobten Charlie nach Amerika zu folgen. Ihn liebt sie nicht wirklich, aber ihr Pflichtgefühl treibt sie. Außerdem möchte sie damit ihrer Schwester Theresa, die sie begleiten wird und für die sie seit dem Tod ihrer Mutter mehr oder weniger verantwortlich ist, eine Ausbildung ermöglichen. Doch es kommt anders als geplant - Theresa wird ungewollt schwanger. Nora muss eine Entscheidung treffen. Und diese hat weitreichende Folgen auf ihre ganze Zukunft..
Fünfzig Jahre später hat Nora vier Kinder: Brian, Bridget, John und ihren Liebling Patrick. Theresa lebt als Nonne im Kloster. Beide Schwestern haben keinen Kontakt mehr. Bis sie Patricks Tod wieder zueinander führt und sie sich mit der Vergangenheit auseinandersetzen müssen..


Meine Meinung:
Durch einen langsamen, flüssigen Schreibstil und eine ruhige Erzählweise konnte ich schnell in das Buch hineinfinden. Die Geheimnisse der Familie werden Stück für Stück langsam teilweise aufgedeckt, womit eine Spannung aufgebaut wird, die mich das Buch nicht mehr aus der Hand legen lies.
Die Charaktere sind sehr gut gelungen. Jeder einzelne hat eine unverwechselbare Persönlichkeit. Keiner gleicht dem anderen. Und jeder hat seine eigenen Probleme und Geheimnisse, was es noch spannender macht. Auch aktuelle Themen wie Homosexualität, Schulden, Alkoholismus, usw. werden eingeflochten.  Die Vielzahl der integrierten Probleme und Themen war mir persönlich jedoch nicht zu viel und passte gut zum Buch.
Fehlende Kommunikation ist ein Hauptthema, welches sich durch die Geschichte zieht. Verdrängen und Verschweigen wird stattdessen großgeschrieben. Dadurch wurde ein enorm großes Lügengerüst aufgebaut, welches man als Leser Stück für Stück aufdeckt.
Am Ende fehlte mir persönlich jedoch der große Knall. Das passt einerseits zum Buch, lässt bei mir allerdings viele offene Fragen zurück. Ich konnte das Verhalten der Hauptperson Nora nicht vollständig nachvollziehen. Einige Lösungen werden zwar am Schluss angedeutet, blieben mir aber zu unvollständig.


Fazit:
Ein netter und eindrücklicher Familienroman den ich empfehlen kann, obwohl mich das Ende nicht überzeugt hat.

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(78)

151 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 43 Rezensionen

sarah morgan, freundschaft, liebe, dachgarten, ein sommergarten in manhatta

Ein Sommergarten in Manhattan

Sarah Morgan , Jutta Zniva
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 12.06.2017
ISBN 9783956496707
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:
In dem zweiten Teil der Serie geht es um Frankie, die schüchterne und introvertierte Floristin der Clique. Laut ihren Erfahrungen können Beziehungen nicht langfristig bestehen und sie lehnt diese strikt ab. Was aufgrund ihrer Vorgeschichte und Erlebnisse kein Wunder ist..
Mit Matt, dem großen Bruder ihrer Freundin Paige, ist sie seit Jahren gut befreundet. Doch in letzter Zeit fühlt sie sich hingezogen zu ihm, was ihren Prinzipien widerspricht. Auch in ihm wachsen alles andere als freundschaftliche Gefühle. Doch werden die Beiden zueinander finden - Wo Frankie Beziehungen und Liebe doch so strikt ablehnt?

Meine Meinung:
Nach Band 1 war ich absolut überzeugt von der Geschichte und den Protagonistinnen. Leider konnte dieser Band diese Erwartungshaltung nicht mehr erfüllen.

Der Schreibstil war auch hier wieder flüssig, romantisch und gut zu lesen und es kam eine gewisse Spannung auf. Sehr interessant fand ich wie die Entwicklung Frankies von einem zurückgezogenen Teenager, der wirklich schlimme Sachen durchmachen musste, zu einer selbstbewussten Frau, die langsam ihre Ängste Schritt für Schritt überwindet, erzählt wurde. Allerdings konnte mich hier die Protagonistin nicht derart fesseln wie in Band 1. Außerdem fand ich die Entwicklung der Beziehung und die Überwindung ihrer Ängste zu schnell erzählt, wenn man ihre Einstellung und Vorgeschichte berücksichtigt. Das war mir persönlich zu unrealistisch.
Matt fand ich hingegen authentisch beschrieben. Er ist der perfekte Traummann (was auch nicht ganz realistisch ist aber in einem Buch absolut ok :D ).

Paige und Eva treten in diesem Band etwas in den Hintergrund. Dennoch bin ich gespannt wie es mit Eva weitergehen wird und wie sie ihre große Liebe finden wird. Also vielleicht werde ich auch noch Band 3 lesen müssen..

Natürlich weiß man bei solch einem Roman schon wie die Geschichte ausgehen wird und erwartet  auch eine gewisse Portion an Kitsch und Romantik. Allerdings waren mir manche Szenen etwas zu übertrieben und für die Protagonistin somit auch nicht ganz passend. Frankie ist keine Romantikerin. Also hätte ich mir nüchternere und unkonventionellere Szenen gewünscht.

Fazit:
Ein netter und kurzweiliger Liebesroman für zwischendurch.

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(22)

42 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

is, gewalt, gutmütigkeit, horrorehe, is-kämpfer

Die Braut

Claudia Rinke
Flexibler Einband
Erschienen bei Planet! ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 16.01.2018
ISBN 9783522505901
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Anna ist nach dem Tod ihres Vaters etwas neben die Spur geraten. Sie hat sich selbst isoliert und mehr oder weniger nur mehr mit ihrer Freundin Kayla, die Muslima ist, Kontakt. In der U-Bahn werden die beiden Zeugen einer "Werbeveranstaltung" radikalisierter Muslime, die Flyer verteilen. Anna findet diese in ihrer Naivität interessant und recherchiert genauer über das Thema. Auf Youtube entdeckt sie Videos eines Mannes namens Abu Salman, der auffallende blaue Augen hat. Als er mit ihr über Facebook Kontakt aufnimmt nimmt das Schicksal seinen Lauf. Nach und nach krempelt er lediglich über Online Chats ihr ganzes Leben um.  So soll sie zum Islam konvertieren und die Niquab (eine Vollverschleierung) tragen. Wird es ihr noch gelingen, sich aus dieser Gemeinschaft des IS zu befreien oder kann sie Abu Salman noch weiter überzeugen?


Meine Meinung:
Der Einstieg in das Buch gelang mir rasch. Es lässt sich leicht und flüssig lesen. Die Spannung wird sofort aufgebaut und ich las die Geschichte fast in einem Rutsch durch.
Die Protagonistin Anna ist mit ihren 15 Jahren selbstverständlicherweise noch etwas naiv. Sie war allerdings sehr realistisch dargestellt und ich konnte mich gut in sie und die Situation hineinversetzen - was das Buch umso authentischer und erschreckender macht!
Einen Punkt Abzug gibt es jedoch, da mir persönlich das Ende etwas zu unrealistisch und schnell war. Hier hätte sich die Autorin eventuell mehr Zeit lassen sollen. Der letzte Abschnitt hätte durchaus mehr Raum in der Geschichte einnehmen können und noch etwas ausgebaut werden können.


Fazit:
Ein realistisches und packendes Buch über eine aktuelle Thematik, das ich vor allem jüngeren Mädchen zur Aufklärung über Internetbekanntschaften usw. empfehlen kann.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Älter werden - fit bleiben: Bewegung bis ins hohe Alter

Shazadi Simone Paulyn
Flexibler Einband: 94 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 15.12.2017
ISBN 9781981610884
Genre: Sonstiges

Rezension:

Von dem Buch hätte ich mir nach einer kurzen Einführung über das Alter bzw. Altersprozesse im Allgemeinen, einen Großteil an Informationen über Trainingsgestaltung bei älteren Menschen erwartet. Damit wurde ich jedoch enttäuscht.

Kapitel wie anatomischen Veränderungen im Alter, Pathophysiologie mancher Krankheiten, Rauchen usw. werden allesamt kurz angeschnitten. Dabei lässt sich jedoch weder in den Kapiteln selbst, noch im gesamten Buch ein eindeutiger roter Faden finden. Es handelt sich um eine Auflistung von Fakten. Diese sind jedoch nur teilweise mit Quellenangaben hinterlegt und oftmals auch nicht evidenzbasiert. Teilweise wiederholen sich diese Aussagen auch.

Das Buch bezieht sich außerdem auf orientalischen Tanz. Dies war aus dem Titel nicht erkennbar und trifft auch nicht mein Interessensgebiet. Manche der spärlichen Aussagen zur Trainingsgestaltung konnte ich schon auf die Praxis umlegen, aber nur sehr wenige, die außerdem relativ allgemein gehalten waren.

Fazit:
Ein Buch, das ich nicht unbedingt weiterempfehle. Es werden viele Themen angeschnitten, aber keines ausführlich beschrieben. Meine Erwartungshaltung wurde nicht erfüllt.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

Das Brustgespenst

Patricia Causey
Flexibler Einband: 140 Seiten
Erschienen bei epubli, 05.10.2017
ISBN 9783745026870
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:
In dem Buch geht es um Katia, eine ganz normale Frau, welche die Diagnose "Brustkrebs" erhält.  In den folgenden kurzen Kapiteln wird der Lebensalltag und die Geschichte dieser Protagonistin erzählt. So begleitet man sie von der Diagnose, bis hin zum Kampf gegen den Krebs und der Entscheidung, ob sie weiterkämpfen will oder nicht.

Meine Meinung:
Obwohl das Büchlein mit 134 Seiten plus einer großen Schriftart relativ dünn ist, wird die Geschichte ganz gut erzählt. Ich konnte mich super in die Protagonistin hineinversetzen und mitfühlen. Ihr Verhalten war schlüssig. Sie war realitätsnah und ihr Handeln nachvollziehbar dargestellt.
Obwohl die jeweiligen "Stationen" nur relativ kurze Einblicke gewähren, konnte ich mir dennoch einen kurzen Einblick in den Lebensalltag und die Gefühle einer Krebspatientin verschaffen.
Manche Situationen, wie zum Beispiel den Abbruch des Arbeitsalltages, hätte ich mir jedoch noch ausführlicher gewünscht bzw. haben mir gefehlt. Auch die Gedanken der Patientin selbst blieben aufgrund des geringen Umfangs teilweise auf der Strecke und hätten eventuell noch etwas ausführlicher beschrieben werden können.
Vor allem im letzten Abschnitt des Buches konnten die aufkommenden Emotionen jedoch gut transportiert werden.
Ein letzter Kritikpunkt waren die vielen Rechtschreib- und Grammatikfehler die auf jeden Fall noch ausgebessert werden sollten!

Fazit:
Ein Buch evtl. für Angehörige von Krebspatienten. Knapper Einblick in das Leben einer Krebspatientin. Interessant, aber mit einigen Kritikpunkten.

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190 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 122 Rezensionen

colorado, roman, kent haruf, kleinstadt, amerikanische kleinstadt

Lied der Weite

Kent Haruf , Rudolf Hermstein
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 12.01.2018
ISBN 9783257070170
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:
Der Autor erzählt aus dem Leben mehrerer Personen. Victoria ist siebzehn und schwanger. Sie wird von der Mutter vor die Tür gesetzt. Die beiden Brüder McPheron die alleine auf der Farm leben nehmen sie auf. Doch kann das gut gehen?
Der zweite Handlungsstrang handelt von zwei Brüdern und ihrem Vater. Die Mutter ist vor kurzem ausgezogen. Wie wird sich ihr Leben weiterentwickeln und was haben die beiden Handlungsstränge miteinander zu tun?


Meine Meinung:
Der Autor war mir zuvor noch unbekannt. Doch damit sind mir so einige schöne Lesestunden entgangen, wie mir schnell klar wurde!
Sein Schreibstil ist einzigartig. Trotz weniger Worte schafft er eine bildhafte Atmosphäre. Dazu tragen auch seine detaillierten Szenenbeschreibungen dar, die ich in keinem Augenblick als zu umfangreich zu empfunden habe. Weiter schafft er es ein wohliges Gefühl beim Leser zu wecken. Auch im transportieren von Emotionen ist er Meister. Es gab Szenen in denen ich selbst aggressiv wurde, die mich zum lachen oder weinen brachten.
Obwohl er die Gedanken seiner Personen nicht schildert, konnte ich mich in alle gut hineinversetzen. Durch diese Erzählweise bleiben sie in gewisser Weise mysteriös und werden sicher teilweise durch jeden Leser anders ergänzt und wahrgenommen. Die Protagonisten sind auf jeden Fall tiefgründig und realitätsnahe.
Obwohl der Erzählfluss der Geschichte eher langsam ist und die Geschichte nicht von Spannung und Action lebt, habe ich mich in keinem Moment gelangweilt.


Fazit:
Es ist schwer in Worte zu packen, was dieses Buch in einem auslöst. Es ist zutiefst berührend und ein einmaliges Leseerlebnis, das mir sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird. 
Definitive Leseempfehlung!

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

berlin, berlin-krim, mode, mysterium, elsa p.

Elsa P.

Daniela Schneiderheinze
E-Buch Text: 305 Seiten
Erschienen bei Independently published, 23.08.2017
ISBN B0753TN2SP
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Chantal Latzke (von allen Kevin genannt) und ihr Kollege bilden ein skurilles Ermittlerteam. Kevin mit ihrem ungewöhnlichen Kleidungsstil und Köpke mit seinem umfassenden (manchmal auch unnütz klingendem) Wissen ergänzen sich perfekt. Die Beiden werden zu einem sonderbaren Fall gerufen. In einer Altbauwohnung wurde Elsa P. schrecklich zugerichtet. Rund um die Person sind sechs Gegenstände kreisförmig aufgelegt: Apfel, Münze, Ring, Zeitung, Glühbirne und Lutscher. Doch was haben diese Gegenstände mit der Person zu tun? Und welches Motiv hatte der Täter? Fragen über Fragen in einem Fall, der sich in eine ungewöhnliche Richtung entwickelt..


Meine Meinung:
Es handelt sich hierbei um einen außergewöhnlichen Krimi, der so gar nicht der Norm entspricht. Dies beginnt beim Ermittlerteam und seinen eigenartigen Umgangsformen und zieht sich weiter über den Fall bis zum Schreibstil. Dieser ist sehr detailreich gestaltet, was das Lesen kombiniert mit den zahlreichen unterschiedlichen (und teilweise ähnlichen) Namen der Personen schwierig und anstrengend macht. Durch die vielen Details entstehen stellenweise vermeidbare Längen.
Viele der Szenen sind komikhaft übertrieben und eher fiktiv als realistisch. Auch die teilweise doch sehr unverblümten und schroffen Dialoge zwischen Kollegen oder bei den Ermittlungsarbeiten fielen auf.
Der Fall ist schlüssig, auch wenn am Ende viele offene Fragen bestehen bleiben und nur ein kleiner Puzzleteil des ganzen aufgebauten Rätsels aufgeklärt wird.
Nichtsdestotrotz baute sich, nach leichten Startschwierigkeiten aufgrund von sich verlierenden Detailbeschreibungen und fehlenden Spuren, eine Spannung auf und ich konnte das Buch rasch beenden. Nach den Längen am Anfang folgten im Mittelteil sich überschlagende Ereignisse und ich verlor als Leser den wesentlichen Fall teilweise aus den Augen bzw. blieb verwirrt zurück.


Trotz der genannten Kritikpunkte vergebe ich 4 von 5 Punkten, da das Buch auf jeden Fall unterhaltsam und einfallsreich geschrieben ist. Es war nicht hundertprozentig nach meinem Geschmack, aber auf jeden Fall ein erfrischendes Lesevergnügen.


Fazit: Kein konventioneller Krimi, aber ein unterhaltsames Buch mit erfrischend ungewöhnlichen Ansätzen.

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10 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

religion, glaube, mormonen, erfahrungen, erwartungen

Losing my Religion: Die Mormonen und ich

Eric T. Hansen
E-Buch Text: 178 Seiten
Erschienen bei Hula Ink, 30.08.2017
ISBN 9783946213154
Genre: Biografien

Rezension:

Inhalt:
Der Autor Eric T. Hansen wuchs in einer Mormonengesellschaft auf. Dieser Glaube war anfangs tief verwurzelt, veränderte sich allerdings mit der Zeit. Zweifel kamen auf und der Autor begann über Glauben im Allgemeinen nachzudenken und sowohl die positiven, als auch die negativen Seiten seiner Kirche wahrzunehmen. Bis er sich entschloss, die Kirche zu verlassen und einen anderen Lebensweg einschlug.
In seinem Buch lässt er uns an diesem Prozess teilhaben.

Meine Meinung:
Bevor ich das Buch las, wusste ich nur sehr wenig über das Mormonentum Bescheid. Dem Autor ist es gelungen, nicht nur die geschichtliche Entwicklung dieser Religion prägnant zu erzählen, sondern auch ihre Glaubenssätze und Regeln neutral darzustellen. Es werden sowohl die positiven, als auch die Seiten, die Kritik in ihm weckten, dargestellt. Somit erhält man umfassende, informative und interessante Einblicke. Durch die neutrale Schilderung konnte ich viele der Auslegungen nachvollziehen, wobei andere für mich zu fiktiv blieben.
Weiter setzt sich der Autor mit Gott und Glaube im Allgemeinen auseinander. Das brachte mich zum Nachdenken, wie ich selbst dazu stehe.
Alles in allem war es ein interessantes und ungewöhnliches Buch, das ich nur weiterempfehlen kann.

Fazit:
Ein interessantes Buch, das für alle Leser, die sich für Religion im Allgemeinen oder für das Nachdenken darüber interessieren, hervorragend geeignet ist.

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

depressionen, therapie, klient, psychotherapeut, manisch-depressiv

Der glücklose Therapeut

Noam Shpancer , Brigitte Heinrich
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei btb, 10.08.2015
ISBN 9783442749522
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:
David Winter ist Psychologe mit Spezialgebiet Depressionen. Sein aktueller Klient Barry Long setzt ihm zu. Lange ist Dr. Winter mit seinen Gedanken auf der falschen Spur - bis er erkennt, dass dieser Patient schizophren ist. Nun dreht sich das Gedankenkarussel jedoch weiter - Soll er ihn weiter behandeln? Was scheint er ihm noch alles zu verheimlichen?
Auch in Davids Privatleben gibt es die eine oder andere Krise. Seine Frau distanziert sich von ihm und verlässt ihn. Auch zu seiner Tochter hat er kein enges Verhältnis. Sein Schwiegersohn zeigt ebenfalls psychische Auffälligkeiten und weckt in ihm dunkle Assoziationen - Wie soll er sich in diesem Fall verhalten?

Meine Meinung:
Das Cover finde ich sehr gelungen. Es zeigt eine typische bekannte Szene aus dem Alltag eines Psychologen - einen Patienten/Klienten, der auf der Couch liegt. Da man den Kopf nicht sieht, kann man spekulieren, ob es sich um David selbst, Barry Long oder jemand ganz anderen handelt. Dieser Eyecatcher des Buchcovers weckte jedoch leider falsche Vorfreude.
Wie man bereits in der Inhaltsangabe erkennen kann, besteht ein Großteil der Geschichte aus der Selbstreflexion und den ausschweifenden Gedankenspielen des Protagonisten. Für mich als Leser ohne psychologischen Hintergrund schien dies jedoch nur mäßig interessant. Ich musste mich daher durch manche lange Passagen richtiggehend durchkämpfen.
Dies lag keineswegs am Schreibstil - ganz im Gegenteil! Dieser ist flüssig, gut formuliert und leicht zu lesen. Die Geschichte ist vom Aufbau her gut durchdacht (auch wenn das Ende in manchen Anteilen vorhersehbar war), doch sie hat leider meinen Geschmack nicht ganz getroffen.
In den letzten Seiten kam für mich etwas mehr Spannung auf, als einige Aspekte der Geschichte aufgedeckt und abgeschlossen wurden. Bis dorthin war es jedoch für mich eher ein langweiliges, trübes Durchkämpfen durch einen Text der von Selbstmitleid getränkt ist. In den Dialogen wurde für meinen Geschmack zu wenig auf den Punkt gekommen, sondern eher um den heißen Brei herumgeredet (was ich auch irgendwie mit Psychologen verbinde - von demher hätte es gepasst. Leider nicht mein Fall.).

Fazit:
Ein Buch, das meinen Geschmack nicht treffen konnte. Für Leser mit psychologischer Vorbildung oder tiefergreifendem Interesse in diesem Fachgebiet jedoch denke ich durchaus spannender.

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

bauernhof, bookondemand, deutschsprachige autoren, dorfleben, alter mann und junge frau

Das Geheimnis meines Vaters, von dem er selbst nichts wusste

Bert Sieverding
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 01.12.2017
ISBN 9783746032382
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:
Karl Siemer leidet seit seiner Jugend an Berührungsphobien, deren Ursache er selbst nicht kennt. Er lebt zurückgezogen, ohne soziale Kontakte, nur für seine Arbeit. Den Kontakt zu seinem Vater hat er bis auf vereinzelte Telefonate vollständig abreißen lassen. Seit zwanzig Jahren besuchte er sein Elternhaus nicht mehr.
Doch mitten in einer wichtigen Budgetbesprechung erreicht ihn die Nachricht vom Tod seines Vaters. Sofort macht er sich unwillig auf, um seinen Vater zu beerdigen und den Nachlass zu regeln. Doch zurück im Dorf stellt er fest, dass sich offenbar im Leben seines Vaters so einiges ereignet hatte, von dem er nicht wusste.. Langsam beginnt er die Familiengeschichte aufzuarbeiten und stößt dabei auch auf den Grund für seine Phobie.

Meine Meinung:
Der Roman lässt sich flüssig lesen, da der Schreibstil relativ einfach, aber nicht plump, gehalten ist. Die Dialoge sind mir persönlich jedoch teilweise etwas gezwungen und gekünstelt vorgekommen. Dies passt jedoch irgendwie zum Charakter des Protagonisten und ist somit keine wirkliche Kritik.
Die Geschichte selbst ist stellenweise etwas langatmig. Jedoch war es von einer gewissen Spannung (nicht übermäßig, aber doch) die Geheimnisse mit aufzudecken. Mit dem Ende hätte ich so nicht gerechnet, aber ich fand es passend und einen guten Abschluss!
Vor allem nach dem Beenden des Buches begann ich darüber nachzudenken. Der Protagonist macht mit der Reise durch die Geschichte seines Vaters auch eine Reise zu sich selbst und eine persönliche Weiterentwicklung durch. Im Fokus steht für mich als Fazit, wie wichtig die Familie ist und dass man einen Abbruch des Kontaktes eventuell später bereuen könnte.
Vier Sterne vergebe ich deshalb, weil das Buch zwar gut war, mich allerdings nicht gänzlich überzeugen und begeistern konnte. Es ist in sich sehr stimmig, aber mit dem Protagonisten konnte ich durchgehend nicht ganz warm werden.

Fazit:
Ein gelungener Roman mit einem ungewöhnlichen (und anfangs etwas gewöhnungsbedürftigen) Protagonisten.

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

extreme, verlag: wörterseh, disziplin, mut, nordpol

Grenzgängerin

Evelyne Binsack , Doris Büchel
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Wörterseh, 08.11.2017
ISBN 9783037630938
Genre: Biografien

Rezension:

Inhalt:
Evelyne Binsack ist die erste Schweizerin, die in ihrem Leben 3 "Pole" der Welt besucht hat. Den Mount Everest, als höchsten Berg der Erde, den Südpol, sowie den Nordpol. In diesem Buch geht es um ihre Expedition zum Nordpol, die in 4 Etappen durchgeführt wird. Hierbei geht es sowohl um die sportlichen Leistungen, als auch um psychische Faktoren wie Willensstärke, die Reise zu sich selbst in völliger Abgeschiedenheit oder auch Grenzerfahrungen. Weiters enthält das Buch in der Mitte eine Reihe von Fotos, die die Beschreibung gut untermalen und helfen, sich das Beschriebene bildlicher vorzustellen.

Meine Meinung:
Ich bewundere diese Frau in höchsten Maßen und bringe ihr meinen vollsten Respekt für diese Leistungen entgegen. Ich selbst würde diese Stärke und die damit verbundenen Strapazen, die bereits in jahrelanger Vorbereitung und hartem Training beginnen, vermutlich niemals durchstehen. Ihre Disziplin ist wahrhaft bewundernswert.
Der Schreibstil ist locker und einfach gehalten und das Buch lässt sich rasch und flüssig durchlesen.
Wie bereits geschrieben erfährt man so einiges über das Training, aber auch über die Inuits, Eisbären oder den "Expeditionstourismus". Daher war das Buch durchaus lehrreich für mich und ich konnte mir das eine oder andere mitnehmen.
Zum Nachdenken hat mich die Lebensphilosophie von Evelyne Binsack gebracht. Was ist wirklich wichtig? Welche Prioritäten sollte man setzen? Was kann man bei solch einer Expedition über sich und über Gesellschaft oder Gruppendynamik lernen, in völliger Abgeschiedenheit?


Fazit
Auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung für alle Naturliebhaber, Fans von außergewöhlichen Leistungen und Abenteuern, sowie auch für alle Fans von (Extrem)sportlern. Es war auf jeden Fall eine Bereicherung für mich und ich vergebe gerne 5 von 5 Sternen

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26 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

strafverteidiger, alexander stevens, 9 1/2 perfekte morde, ermittlungen, anwalt

9 1/2 perfekte Morde

Alexander Stevens
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.11.2017
ISBN 9783492311441
Genre: Sachbücher

Rezension:

Inhalt:
Kann man trotz modernster Technologien wie Handyortung, DNA-Analysen und einem umfassenden Rechtssystem dennoch einen perfekten Mord begehen, der zwar vielleicht entdeckt wird, bei dem der Mörder aber dennoch ungestraft entkommen kann? Genau mit dieser Frage beschäftigt sich dieses Buch.
Strafverteidiger Alexander Stevens beschreibt 10 aktuelle und wahre Mordfälle bei denen den Tätern genau das gelingt. Doch wie ist das möglich? Er berichtet detailreich von den Ermittlungen und erklärt durch welche Taktiken die Mörder (bewusst oder unbewusst) ihrer Strafe entkommen können - jeder auf seine ganz eigene Art.

Meine Meinung:
Das Buch war auf jeden Fall lesenswert. Der Schreibstil ist flüssig und die Thematik interessant. Mit einer stellenweise Prise Humor wird das trotzdem eher trockene Rechtsthema aufgepeppt. Doch zwischendurch folgen immer wieder Abschnitte, in denen der Autor den Lesern ein komplexes juristisches Gedankenkonstrukt vor Augen führt, was für mein Empfinden manchmal etwas kompliziert und mühsam zu lesen und zu durchblicken war. Deswegen gibt es einen Stern Abzug.
Alles in allem waren die Fälle jedoch durchaus teilweise amüsant, auf jeden Fall aber sehr interessant! Welche Lücken unser Rechtssystem doch aufweist und wie "leicht" man teilweise doch einen Mord begehen kann hat mich überrascht. Mit diesen Fällen und Geschichten hätte ich nicht gerechnet.
Durch dieses Buch wird gezeigt, dass CSI und Tatort doch nicht immer ganz mit der Realität übereinstimmen und es nicht immer so einfach ist, einen Fall aufzudecken. ;)
Die Spannung und das Interesse wurde durchgehend aufrechterhalten und ich hatte das Buch relativ rasch durchgelesen. Ich werde die eine oder andere Passage auf jeden Fall in Erinnerung behalten.

Fazit:
Eine klare Leseempfehlung für alle juristisch interessierten oder einfach neugierigen Leser!

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(40)

61 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 32 Rezensionen

krimi, rumänien, mord, korruption, einsamkeit

Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens

Oliver Bottini
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 30.01.2018
ISBN 9783832197766
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Die 18-jährige Lisa wird brutal ermordet. Seltsamerweise sollen Cozma und Cippo den Fall übernehmen. Sie stehen beide bereits kurz vor dem wohlverdienten Ruhestand und sind für Mordfälle eigentlich seit längerer Zeit nicht mehr zuständig. Was ganz in ihrem Interesse ist - denn sie haben gewisse Taten ihrer Vergangenheit zu verbergen! 
Warum sollen ausgerechnet sie diesen Fall übernehmen? Hat da jemand seine Finger im Spiel? Und was hat es mit dem Mord auf sich? Handelt es sich wirklich um eine reine verzweifelte Liebestat oder steckt mehr dahinter?

Meine Meinung:
Das Buch beginnt recht komplex mit mehreren Handlungssträngen und Zeitsprüngen. Durch die Kapitelüberschriften, die Hinweise auf die jeweilige Lokalisation geben und den gelegentlichen Blick in das Namensregister am Buchende, konnte ich mich allerdings rasch in die Geschichte hineinfinden. Anfangs bleibt noch unklar, wie diese Handlungsstränge zusammenhängen sollen - aber am Ende führen sie schlüssig und stimmig zusammen.
Die verschiedenen Hauptpersonen werden eindrücklich beschrieben und sind jede auf ihre Art ganz speziell. Vor allem Cozma, den Komissar mit dem untrüglichen Bauchgefühl, konnte ich ins Herz schließen. Er bildet gemeinsam mit Cippo ein eigenwilliges und gut eingespieltes Paar. Beide haben sie ihre Stärken und Schwächen,  doch sie waren mir schnell sympathisch. Auch die anderen Figuren konnte ich durchgehend mehr oder weniger ins Herz schließen.
Dem Autor gelingt es ausdrücklich gut, die etwas niedergeschlagene Atmosphäre des Landes Rumänien nach der Wende einzufangen und diese zu vermitteln. Trauer, Verlust und die charakterlichen Veränderungen aufgrund von Schicksalsschlägen sind ein großes Thema. Gesellschaftskritische Themen wie Landspekulationen, Nahrungsmittelanbau in "Billigländern" und den anschließenden Export der Lebensmittel, sowie Korruption fließen gekonnt mit ein. Dabei verliert der Autor die eigentlichen Ermittlungen jedoch nicht aus den Augen, sondern webt diese Unterthemen stattdessen passend mit hinein.
Schnell stellt sich nicht nur die Frage nach dem Mörder - sondern auch wer im Hintergrund die Fäden zieht und was das eigentliche Motiv ist!
In den letzten Kapiteln steigt die Spannung rapide an und es kommt zu einem unerwarteten, spektakulären, aber durchwegs passenden Showdown. Am Ende bleiben einige Fragen offen, doch das passt gut zum Stil des Buches.

Besonders begeistert haben mich der literarische, fast schon poetische Schreibstil und die besondere Atmosphäre bzw. die eindrücklichen Emotionen, die vermittelt werden. Außerdem hat mich die Komplexität der Geschichte, die dennoch ein rundes Gesamtbild ergibt überzeugt.Was ich persönlich an einem Krimi schätze, sind vielschichtige Protagonisten, die nicht bei oberflächlichen Beschreibungen stehen bleiben, sondern viele Facetten und Eigenarten haben. Und genau das konnte ich in diesem Buch ebenfalls finden!

Fazit:
Eine definitive Leseempfehlung! Eindrücklich, emotional, besonders, einzigartig. Definitiv eines der Top-Highlights dieses Jahres und einer der besten Krimis die ich jemals gelesen habe! Vom Schreib- und Erzählstil her eines der besten mir bekannten Bücher überhaupt!

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

krimi, frankreich

Tod in Deauville

James Holin
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Dryas Verlag, 26.09.2017
ISBN 9783940258793
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt
Im Dorf Deauville in der Normandie steht ein Filmfestival bevor, zu dem zahlreiche weltbekannte Stars erwartet werden. Außerdem steht im Museum für zeitgenössische Kunst eine Buchprüfung durch den Rechnungshof an.
Während einer Vernissage bricht Monsieur Bougival, der Buchhalter der Museums, plötzlich tot zusammen. Kommissar Serano ermittelt, gemeinsam mit der Angestellten des Rechnungshofes Eglantine de Tournevire. Schnell merken sie: Bougival war nicht nur in einer unglücklichen Ehe gefangen, sondern auch den Intrigen der "Oberschicht" auf der Spur.

Meine Meinung
Leider konnte dieser Krimi meinen Erwartungen überhaupt nicht gerecht werden. Der Sprachstil erzählt langsam und sorgsam die Geschichte. Allerdings wirkt er vor allem Anfangs und auch danach noch in vielen Szenen und Dialogen etwas holprig und unbeholfen. Die zahlreichen Namen und Nebenhandlungen, bereiteten mir beim Einstieg in das Buch ebenfalls Schwierigkeiten.
Nach einem typischen Krimi Einstieg folgen immer wieder zahlreiche Passagen mit ausufernden Nebenhandlungen, in denen der Autor wirklich nichts auslässt - von Sadomaso-Sessions über Prostitution bis hin zu tödlichen "Zaubern".
Diese Nebenhandlungen lenken vom eigentlichen Geschehen ab und die Ermittlungen rücken immer weiter in den Hintergrund. Auch wenn es dem Autor gelingt, die Szenen und Personen relativ bildhaft darzustellen, bleiben die Personen für mich zu viele und zu oberflächlich und der Krimi, oder sollte ich besser sagen Roman, konnte mich nicht überzeugen. Falls es sich um eine Komödie handeln sollte (das könnte ich mir noch am ehesten vorstellen), so hat der Humor leider nicht meinen Geschmack getroffen. Ein klassischer Krimi war es für mich definitiv keiner.
Einige Grundideen wären gar  nicht so schlecht gewesen - aber sie hätten nicht alle in ein Buch gepackt werden sollen und die Umsetzung war leider etwas dürftig.

Fazit
Ein Krimi mit zahlreichen abstrusen Nebenhandlungen, der mich nicht überzeugen konnte. Durch den holprigen Sprachstil gestaltete sich das Lesen teilweise mühsam und viele Passagen riefen hochgezogene Augenbrauen bei mir hervor. Das Ende war relativ vorhersehbar.

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158 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 95 Rezensionen

paris, die lichter von paris, eleanor brown, liebe, künstler

Die Lichter von Paris

Eleanor Brown , Christel Dormagen , Brigitte Heinrich
Flexibler Einband: 387 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 23.10.2017
ISBN 9783458363040
Genre: Romane

Rezension:

Cover
Das Bild assoziiere ich mit einer nachdenklich in die Zukunft blickenden Frau. Somit passt es gut zum Inhalt des Buches. Ich denke es wäre mir auch in einer Buchhandlung aufgefallen.

Inhalt
Es handelt sich um eine Geschichte aus der Sicht zweier Frauen einer Familie. Der Großmutter und der Enkelin.
Die Geschichte von Madeleine spielt 1999. Nach einem Streit mit ihrem Mann Philipp reist diese zu ihrer Mutter. Philipp ist gutaussehend, gesellschaftlich anerkannt und wohlhabend. Doch er respektiert Madeleine nur wenig, ist bestimmend und oberflächlich. Sie ordnete sich ihm immer unter, gab ihre Leidenschaft das Malen für ihn auf und isst sogar kaum noch, um ihm zu gefallen. Doch als ihr beim Entrümpeln des Hauses die Tagebücher ihrer Großmutter in die Hände fallen, beginnt sie ihre Beziehung und ihr bisheriges Leben zu überdenken.
Die Großmutter, Margie, ist ihrer Enkelin sehr ähnlich. Auch sie entspricht nicht dem damaligen Schönheitsideal, weshalb auch bei ihr die Verehrer nicht Schlange stehen. So begleitet sie ihre rechthaberische Cousine als Anstandsdame auf eine Europareise. Doch in Paris wird plötzlich alles anders..

Die Geschichte wird in diesen zwei Handlungssträngen erzählt, die sich jeweils passend abwechseln.

Meine Meinung
Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte plätschert in einem angenehmen Tempo dahin, weshalb dieses Buch eine leichte, lockere Lektüre ist. Man wird als Leserin langsam in das Leben der beiden Frauen, ihre Ansichten und gesellschaftlichen Erlebnisse, sowie in ihre Träume und Leidenschaften eingeführt. Beide dürfen nicht ihrer Kunst nachgehen und sind bemüht, sich nach den gesellschaftlichen Konventionen zu strecken und sich in das Idealbild zu pressen.
Die Protagonistinnen sind authentisch und ihre Gefühle und Ansichten nachvollziehbar geschildert. Ich konnte mich in beide gut hineinversetzen.
Große Spannungen und unerwartete Wendungen sind bei diesem Buch allerdings nicht zu erwarten. Es bleibt relativ vorhersehbar. Doch vor allem aufgrund der tollen Aussagekraft des Buches würde ich es trotzdem empfehlen. Man sollte sich nicht aufgeben und nicht versuchen, einem Ideal zu entsprechen, wenn man damit unglücklich ist. Irgendwie findet man immer einen Weg, sich selbst zu verwirklichen, auch wenn er vielleicht nicht der gesellschaftlich anerkannte oder ganz der gewünschte ist!

Fazit
Alles in allem ein schöner und gefühlvoller Roman mit einer wichtigen Aussage, der auch den Leser zum reflektieren seines Lebens anregt. Er hat mich jedoch nicht umgehauen und war etwas vorhersehbar. Nichtsdestotrotz vor allem aufgrund seiner Aussagekraft vergebe ich 4 Sterne.
Eher eine lockere Lektüre für zwischendurch.

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51 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

winter, fortsetzung, mord, parko, engel

Der Engel des Bösen

Martin Krüger
E-Buch Text
Erschienen bei Edition M, 17.10.2017
ISBN 9781542099769
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Da ich den ersten Band der Reihe bereits kannte und regelrecht verschlungen hatte, waren meine Erwartungen an den zweiten Teil natürlich dementsprechend hoch - Und ich wurde keineswegs enttäuscht!

Inhalt:
Eine gemütliche Feier im Kollegenkreis wird abrupt unterbrochen. Ein Täter stellt über einen Live-Stream Bilder eines potentiellen Mordopfers ins Netz, das gezwungen wird seinen eigenen Tod anzukündigen. Untermalt wird das Ganze durch einen Countdown. Nun läuft die Zeit für Marie Winter und ihre Kollegen. Kann sie die Frage, die ihr der Täter gestellt hat, in der kurzen Zeit beantworten oder werden sie gezwungen sein die Ermordung einer unschuldigen Frau live mitanzusehen?Es folgen immer weitere Countdowns und "Aufgaben". Marie Winter und ihre Kollegen ermitteln verzweifelt am Rande ihrer Kräfte. Doch dann taucht Parkov, ein BKA Ermittler mit ungewöhnlichen Methoden, mit dem sie bereits im vorherigen Band gut zusammengearbeitet hatte, wieder auf der Bildfläche auf. Wird es den Beiden gelingen den Täter zu stellen?

Meine Meinung:
Auch in diesem Teil wird die Spannung bereits wieder von den ersten Seiten an aufgebaut und steigert sich im weiteren Verlauf des Buches bis ins schier unerträgliche (im positiven Sinne). Der Täter scheint den Ermittlern immer voraus zu sein und alles im Blick zu haben. Auch in diesem Band wird man als Leser immer wieder, gemeinsam mit den Ermittlern, auf falsche Fährten geführt, was das Lesevergnügen nur umso spannender macht.Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft. Ich konnte mich in alle Szenen sehr gut hineinversetzen. Manchmal sogar so gut, dass ich richtiggehend mitfühlen konnte und das Prasseln des Regens nahezu um mich herum spüren konnte.Die beiden Ermittler, welche ich schon im ersten Teil ins Herz geschlossen habe, zeigen in diesem Band wieder neue Facetten ihrer bewegten Vergangenheit. Ich bin nach diesem Buch nur noch mehr Fan von ihnen. Unglaublich, wie man so faszinierende Protagonisten entstehen lassen kann - Großes Lob an den Autor.Das Ende kam für mich völlig unerwartet und lies mich überrascht zurück. Genau so soll es sein!

Fazit:
Ein Thriller der Extraklasse mit Suchtfaktor! Eindeutig eine große Leseempfehlung für alle Thrillerfans!

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54 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

klimawandel, sachbuch, klima, ozonloch, antarkti

Planet Planlos

Stefan Bonner , Anne Weiss
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaur, 02.10.2017
ISBN 9783426214329
Genre: Sachbücher

Rezension:

In dem Buch "Planet Planlos" von Stefan Bonner und Anne Weiss geht es um die globale Erwärmung und die Auswirkungen, die der Klimawandel haben könnte/wird. Sie zeigen eindrücklich die wissenschaftlichen Belege auf, wie weit fortgeschritten der nicht allzu ferne Weltuntergang ist und dass es höchste Zeit ist, die Notbremse zu ziehen. Denn der Klimawandel hängt nachweislich mit der Industrialisierung der Menschen zusammen - auch wenn das Klimawandelgegner (natürlich stark unterstützt von den Wirtschaftsbossen) nach wie vor zu leugnen versuchen. Doch die Fakten sprechen für sich..

Cover
Das Cover ist passend gestaltet und zeigt, wie unserer Erde (und somit auch allen Spezies - auch unserer) langsam die Luft ausgeht. Außerdem kann man der Gestaltung bereits entnehmen, dass es sich nicht um ein trockenes Sachbuch handelt, sondern die Autoren, trotz der ernsten Sachlage, versuchen ein möglichst humorvolles und bildhaftes Buch zu schaffen.

Inhalt
Die Autoren beginnen anhand von persönlichen Schicksalen aufzuzeigen, welche Auswirkungen der Klimawandel bereits aktuell hat. Diese schockieren und man kann sich aufgrund der Leidensgeschichten und der verwendeten Wir-Form nur schwer davon distanzieren.Daran anschließend folgt eine historische Darstellung der Entwicklung der Klimaforschung, die aufschlussreich ist und mich insofern schockiert hat, als dass ich nicht wusste wie weit zurück die ersten nachweislichen Veränderungen bereits liegen!Das folgende Kapitel versucht die Komplexität der verschiedenen Klimasysteme (Polarkappen, Meeresströmungen, Windströmungen, usw.) und die Auswirkungen des Klimawandels darauf verständlich zu erklären. Dies ist den Autoren sehr gut gelungen und man beginnt als Leser langsam zu begreifen, wie ernst die Lage ist.Weiter geht es mit einer Aufzeichnung des täglichen CO2 Ausstoßes eines Durchschnittsbürgers, sowie Ausführungen über die (halbherzigen) Einigungen der Politiker. Spätestens jetzt wird klar, dass eine radikale Änderung notwendig ist, um im wahrsten Sinne des Wortes die Welt zu retten!Das letzte Kapitel zeigt mithilfe eines 10-Punkte-Plans ausführlich auf, wie genau das gehen könnte. Prägnant und ohne Verschönerungen wird dies hier aufgezeigt: Änderungen im Wirtschaftssystem, in der Energiegewinnung, unseres verschwenderischen Lebensstils, sowie auch einer Umstellung auf weitgehend fleischlose Ernährung, uvm.

Meine Meinung
Ein verständliches und trotzdem ausführliches Buch über dieses Thema zu schreiben, ist dank der Komplexität und auch der Unerforschtheit gewisser Klimaparameter schwierig - doch das ist den Autoren äußerst gut gelungen! Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Trotz der schockierenden Eindrücklichkeit, gelingt es den Autoren das trockene und traurige Thema mit einer Prise Humor rüberzubringen.Der Inhalt wirkt gut wissenschaftlich belegt und die Kapitel sind sinnvoll und schlüssig gereiht und aufeinander aufgebaut. Sehr gut fand ich, dass man als Leser nicht mit den harten Fakten alleingelassen wird, sondern auch versucht wird aufzuzeigen, durch welche kleinen Schritte man bereits im eigenen Alltag etwas zum Positiven verändern kann. Auch die Zitate, die den Text untermauerten, haben mir gut gefallen.

Fazit
Ein Buch, das von jedem und jeder gelesen werden sollte! Es handelt sich um ein Thema, das uns alle betrifft und jeder Mitbewohner dieser Erde sollte sich darüber informieren und etwas dagegen tun.Außerdem ist es ein extrem gutes Sachbuch, an dem ich keine Kritikpunkte finden konnte.

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21 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

als, biografie, krankhei, krankheit, leben

Am Leben Sein

Ines Schmidt
Flexibler Einband: 164 Seiten
Erschienen bei Spica Verlag GmbH, 21.08.2017
ISBN 9783946732204
Genre: Sachbücher

Rezension:

Cover
Bereits das Cover fand ich extrem ansprechend und wäre in einer Buchhandlung absolut nicht daran vorübergegangen. Das Wortspiel Am Leben Sein, spiegelt bereits vieles wieder - Die Krankheit ALS, sowie dass die Diagnose einer unweigerlich zum Tod führenden Krankheit nicht bedeuten muss, sich aufzugeben. Dies, sowie dass Liebe und Wertschätzung nicht nur für Kranke, sondern für jeden Menschen wichtige Lebensinhalte sein sollten, stellen für mich die Hauptaussagen des Buches dar, die ich mir mitnehmen konnte.

Inhalt
Bei dem Buch von Ines Schmidt handelt es sich jedoch nicht um ein Sachbuch über eine neurologische Erkrankung, sondern um etwas viel persönlicheres. Ihr Sohn Paul erfuhr mit 17, dass er an der unheilbaren Krankheit ALS leiden würde, die im Laufe der nächsten 3 bis 6 Jahre zum Tod führen sollte. Aus ihrer Sicht und derer von Franzi, Pauls bester Freundin, begleiten wir als Leser Paul bei diesem Weg - von der Diagnose bis zum letzten Atemzug und noch etwas darüber hinaus. Diese Geschichte wird mit einer CD mit ausgewählten, persönlichen Songs von Paul und seinen Freunden, sowie auch von Ines, begleitet.

Meine Meinung
Der Schreibstil ist einfach und klar und deshalb leicht lesbar und verständlich. Allerdings brauchte ich trotz der "nur" 159 Seiten relativ lange, um dieses Buch zu beenden. Dies hängt vor allem damit zusammen, dass es mich sehr stark berührt hat, zum Nachdenken gebracht hat und ich Zeit brauchte, um das Gelesene zu verarbeiten. Diese Pausen sind denke ich auch notwendig, um den Hintergrund und die Tragweite des Buches und der Geschichte zu begreifen.
Es wird aufgezeigt, wie wichtig der Lebenswille und eine positive Grundeinstellung, sowie Liebe durch die Mitmenschen ist. Wie viele Emotionen in diesem Buch stecken und dadurch vermittelt werden, ist für mich schwer in Worte zu fassen. Mut und Kraft, genauso wie Trauer und Leid durch die Erkrankung werden eindrücklich beschrieben.

Fazit
Eine klare Leseempfehlung für jeden! Ich kann mich an kein Buch erinnern, dass mich jemals so berührt und beschäftigt hat!
Vor allem auch für Personen, die in Gesundheitsberufen tätig sind (Pfleger/innen und Therapeut/innen) finde ich das Buch absolut notwendig! Es vermittelt einem wahnsinnig berührend und eindrücklich, was Betroffene und deren Angehörige fühlen und auch wie wichtig ein wertschätzender, individueller Umgang mit den Patienten ist - Das sollte man sich immer wieder vor Augen führen!

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Kurvendiskussion

Iris Nepomuck
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Geest-Verlag, 20.04.2017
ISBN 9783866856103
Genre: Romane

Rezension:


Ein Schönheitsideal aus Photoshop, Diäten, Leistungsdruck und Selbstdarstellung auf sozialen Medien prägen momentan unser Gesellschaftsbild stark. Dabei ist es schwer, sich davon abzugrenzen und auf sich selbst zu vertrauen, so wie man ist. Vor allem wenn man in der Kindheit Erfahrungen gemacht hatte, die einen verunsichern und prägen (wie z.B. dass Anerkennung und Liebe an Leistung geknüpft ist). Über diese Probleme und ihre eigenen schwierigen Erfahrungen damit berichtet die Autorin in ihrem Roman.

Inhalt:
Das Buch wurde von der Autorin Iris Nepomuck teilweise autobiographisch, auf eigenen Erfahrungen basierend, verfasst. Die Protagonistin Julia ist 19, als sie erkennt, dass sie seit Jahren in einer Illusion lebt. Hungern und erbrechen gehören zu ihrem Alltag, genauso wie ihr Perfektionszwang und der Wunsch von allen bewundert zu werden. Doch ist das wirklich notwendig? Was sind die im Leben wirklich wichtigen Werte? Will sie so weitermachen? Oder ist es Zeit für eine Veränderung? Somit begibt sie sich auf eine lange und schwere Reise zu sich selbst..


Meine Meinung:
Da ich bereits einige Bücher zu diesem Thema gelesen habe und ich selbst bereits einmal am Rande einer Essstörung stand, hat das Buch sofort mein Interesse geweckt.
Mithilfe von Tagebucheinträgen werden die intimsten Gedanken offen und schonungslos berichtet. Der Schreibstil ist locker und flüssig und die Geschichte bzw. die Eindrücke der Autorin haben mich bereits nach mehreren Seiten gefesselt.
Ich konnte mich sehr gut in die Protagonistin hineinversetzen. Ihre Ängste, Zwänge, Lügen und Gedanken werden eindrücklich beschrieben und in manchem davon konnte ich mich selbst entdecken, wodurch das Buch auch eine gewisse Reise zu sich selbst ist und zum Auseinandersetzen und Hinterfragen der Gesellschaft sowie der persönlichen Entwicklung anregt.
Der gesamte Entwicklungsweg und Reifungsweg war gut nachvollziehbar. Ich freute mich, wie die Lebensfreude in den verschiedenen Einträgen immer mehr zu spüren war. Wie schwer der Weg aus der Sucht jedoch tatsächlich ist und wie einen diese Erfahrung lebenslang beeinflusst kann man nur verstehen, wenn man dieses Buch gelesen hat. Es ist ein mehr oder weniger Lebenslanger Kampf, nicht doch wieder rückfällig zu werden und sich seinen Selbstzweifeln und Depressionen nicht erneut hinzugeben.


Fazit:
Eine klare Leseempfehlung für alle Betroffenen, Angehörigen die ihre betroffenen Familienmitglieder besser verstehen und unterstützen können wollen, sowie für alle, die sich einen kritischen Blick auf die Gesellschaft erlauben wollen. Authentisch, ehrlich und berührend.

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

charleston, deutsche spione, erfolgreiche schriftsteller, fbi-agenten, bootsunfall

Das letzte Manuskript

Dan Walsh , Eva Weyandt
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Francke-Buchhandlung, 01.08.2017
ISBN 9783868276664
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt
Als der berühmte und geheimnisvolle Schriftsteller Gerard Warner stirbt, nimmt er das Geheimnis über seine Abstammung und Familiengeschichte mit ins Grab - dachte die Verwandtschaft zumindest zunächst. Sein Enkel Michael erbt nicht nur einen Teil des Vermögens, sondern auch das Haus des Großvaters. Hier stößt er auf "das letzte Manuskript". Doch was hat es mit dieser Geschichte, die so anders ist als die bisherigen Romane seines Großvaters, auf sich?

Meine Meinung
Da es sich bei dem Autor um einen Pastor handelt, sowie das Buch eindeutig als christliches Buch gekennzeichnet wurde, waren meine Erwartungen anfangs gemischt. Doch vor allem in der ersten Hälfte spielen Gott und Glaube noch keine große Rolle. Erst in der zweiten Hälfte des Buches fließen diese zwei Säulen in die Geschichte ein. Alles in allem habe ich rückblickend betrachtet dies jedoch nicht störend oder übertrieben gefunden, auch wenn die Verteilung des Themas nicht ausgeglichen ist. Aber in der ersten Hälfte des Buches hätten diese Themen vermutlich inhaltlich nicht gepasst. Außerdem sind sie keinesfalls so herausgehoben, dass für Leser ohne christlichen Glauben dieses Buch zu vermeiden wäre.
Der Schreibstil ist locker und leicht und somit lässt sich das Buch gut und schnell lesen. So gänzlich fesseln konnten mich die Figuren und der Schreibstil jedoch leider nicht. Doch das ist Geschmackssache, da mich eher Charaktere mit zahlreichen Facetten die nicht so oberflächlich bleiben, sondern weiter in die Tiefe gehen, faszinieren. Gerard war hier natürlich so ein Charakter. Doch in Michael und seine Frau Jenn konnte ich mich nur wenig hineinversetzen.
Die Liebesgeschichte mit einer Kriegsgeschichte zu verbinden und dabei den Spannungslevel aufrecht zu erhalten ist dem Autor sehr gut gelungen. Vor allem das Manuskript in der Geschichte fand ich teilweise sehr fesselnd. Auch die optische Abgrenzung des Manuskripts von der "Gegenwart" möchte ich lobend erwähnen. So wurde Klarheit geschaffen.
Allerdings waren manche Zufälle und konfliktfreie Lösungen der Handlung mir persönlich etwas zu unrealistisch und zu problemlos (Mehr kann ich leider an dieser Stelle nicht verraten). Deshalb gibt es leider Punkteabzug.
Besonders interessant fand ich auch den geschichtlichen Hintergrund USA-Deutschland. Über diesen historischen Aspekt wusste ich bisher noch nichts.
Gesamt würde ich gerne 3.5 Punkte vergeben, doch das ist leider nicht möglich. ;)

Fazit
Auch wenn mich vor allem der Einstieg nicht fesseln konnte, entwickelte sich die Handlung zu einem mehr oder weniger fesselnden Lesevergnügen mit wenigen Defiziten. Für alle Leser, welche eine lockere und eher leichte Lektüre mit historischem Hintergrund suchen eine gute Leseempfehlung!

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57 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

england, freundschaft, party, roman, buecherseele79

Die Party

Elizabeth Day , Klaus Timmermann , Ulrike Wasel
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 19.09.2017
ISBN 9783832198671
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Martin Gilmour ist ein Einzelgänger und aufgrund seiner speziellen Art auch ein Außenseiter. Seinen Vater hat er nie kennengelernt, seine Mutter war ihm gegenüber sehr distanziert. Seine Mutter hasst er bis zum jeztigen Tag. Es gibt nur einen Mensch in seinem Leben - Ben, seinen besten Freund. Alles in seinem Leben dreht sich um Ben und darum, ihm zu gefallen.
Ben ist attraktiv und reicht und gehört der privilegierten Oberschicht an. Martin tut alles um sich Bens Aufmerksamkeit zu sichern und dauerhaft in seiner Nähe zu bleiben. Dafür begibt er sich in eine gefährliche Abhängigkeit..
Nach vielen Jahren hat auch Lucy, Martins Ehefrau, begriffen, dass es in seinem Leben nur Ben gibt. Ihr Ehemann mag sie, aber Liebe?
Auf der Party scheinen all diese unterdrückten Emotionen hochzukommen und die Vergangenheit holt sie ein. Bis sie auf der Polizeistation von Templeworth landen. Was ist geschehen? Was steckt hinter dem Ganzen?

(Es ist schwierig, bei diesem Buch noch nicht zu viel zu verraten und gleichzeitig auch nicht zu wenig Inhalt zu liefern. Ich hoffe ich habe den Mittelweg ganz gut gefunden. ;)  )

Meine Meinung:
Das Buch entsprach auf jeden Fall nicht meinen Erwartungen. Ich versprach mir eine rasante Party, in der ein Vorfall den nächsten ablöst und (vielleicht alkoholgeschwängert) Geheimnisse und Intrigen aufgedeckt werden.

Die Geschichte wurde jedoch mit viel weniger Action, dafür aber mit mehr Tiefe und Einblicken in die Psyche der Figuren erzählt. Das konnte meine Erwartungen schlussendlich völlig übertreffen und mich restlos begeistert zurücklassen!
Die Party findet zwar tatsächlich statt - wie sie auch der Titel schon verspricht - aber sie wird in Rückblenden auf der Polizeistation erzählt.

Martin ist ein faszinierender und einzigartiger Charakter, der mir jedoch größtenteils unsympathisch war. Seine Entwicklung, die auch mit Rückblenden in seine Kindheit erzählt wird konnte ich jedoch gut und schlüssig nachvollziehen. Er ist psychisch sehr labil, von Ben besessen und weist seltsame Aggressionsfantasien auf.
Lucy war mir hier definitiv sympathischer. Sie machte die größte und bedeutendste Entwicklung durch. Sehr interessant war hier, wie sie aus Martins Sicht erzählt wurde und anschließend ihre geschriebenen Aufzeichnungen, die eine komplett andere Facette ihrer Persönlichkeit zeigen. Denn sie ist nicht so schüchtern und einfältig wie sie sich gibt - Es steckt wahnsinnig viel mehr dahinter und ihr Verhalten hat nachvollziehbare Gründe!
Ein Kapitel aus der Sicht Bens gab es leider nicht. Das wäre jedoch noch interessant gewesen! Jedoch kann man zwischen den Zeilen in den einzelnen Szenen einiges über seinen wahren Charakter erahnen (Ich muss aufpassen nicht schon zu viel zu verraten.).

Die Unterschiede zwischen "Ober-" und "Unterschicht" werden in interessanten Aspekten herausgearbeitet und verleihen dem Roman eine Tiefe, die zum Nachdenken anregt. Alles hat am Ende Sinn ergeben und sich zu einem unerwarteten Bild zusammengesetzt!
Besonders gut hat mir gefallen, dass eine unterschwellige Spannung und ein ungutes Gefühl von Seite 1 weg mitschwang. Nach und nach wurden einzelne Facetten der Figuren aufgelöst und entwickelten sich zu einem immer spannenderen Bild.
Obwohl es sehr viel um die Psyche der Protagonisten und die gesellschaftlichen Unterschiede geht, war dieser Roman keineswegs langweilig, sondern großartig und fesselnd geschrieben von der ersten bis zur letzten Seite!

Fazit:
Der Autorin ist hier ein überaus lesenswertes und einmaliges Kunstwerk gelungen, das mich gänzlich überzeugen konnte! Das Ende war für mich nicht voraussehbar, die Figuren sind definitiv einzigartig und faszinierend und die Spannung wird von der ersten bis zur letzten Seite aufrechterhalten!

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