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science fiction, roboter, sylvain neuvel, zorn der götter, aliens

Giants - Zorn der Götter

Sylvain Neuvel , Marcel Häußler
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.05.2017
ISBN 9783453534803
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Originaltitel: Waking Gods - The Themis Files Book 2


Autor: Sylvain Neuvel

Reihe: Giants, Band 2

Genre: Sciene-Fiction

Seiten: 480 Seiten

Verlag: Heyne Verlag

Kaufen? Paperback: 14,99€ / Ebook: 11,99€


Klappentext:


Dr. Rose Franklin und ihr Team haben ihr Leben dem mysteriösen, außerirdischen Roboter gewidmet, den Rose als Kind vergraben fand. Gerade als die Wissenschaftler glauben, das Rätsel um die gewaltige Maschine endlich gelöst zu haben, taucht ein zweiter Roboter auf – noch größer und noch tödlicher als der erste. Und das ist erst der Anfang: Die Riesenroboter landen überall auf der Erde, und die Menschheit muss sich der größten Herausforderung ihrer Geschichte stellen, denn die Alien-Invasion hat begonnen ... (Quelle: Heyne Verlag)


Meine Meinung:


Nach Teil 1 im vergangenen Jahr, folgt nun die Fortsetzung des außerirdischen Roboter Romans und ich durfte ihn auch gleich als einer der Ersten vorablesen!


Das Cover hat sich zu seinen Vorgänger nicht groß verändert, aber zeigt trotzdem alles nötige, um den Buch einen Inhalt entnehmen zu können und ist deshalb schön gelungen!


Es sind 10 Jahre vergangen, seit Themis der Welt präsentiert wurde und ein Unbekannter Besitz von Rose Franklins Körper und Geist ergriffen hat. Jetzt versucht sie sich in der dieser Welt zurechtzufinden. Doch auch die Piloten von Themis, Kara und Vincent, haben einen großen Schritt gemacht. Der Roboter stellt den Schutz des Planeten dar und muss sofort kampfbereit sein, denn die Außerirdischen haben sich auf den Weg zur Erde gemacht. Einer ist die Vorhut, doch er ist nicht allein und sie folgen einem ganz bestimmten Ziel...


Das Buch ist wie schon beim Vorgänger meistens in Dialogen gegliedert oder in Einsatzprotokollen und Tagebucheinträgen. Dadurch ist der Leser wirklich nur an diese Texte gebunden, ohne (oder nur selten) etwas über die Umgebung oder Gedanken der handelnden Personen zu erfahren. Als Vermittler steht natürlich wieder der große Unbekannte, über den man als Leser zwar viel mehr erfährt, er aber trotzdem meist als "Mächtiger" zwischen den verschiedenen anderen Protagonisten agiert. Doch mir hat diesmal gefallen, dass auch Gespräche mit mehr als nur einer Person stattfinden, was vorher sonst immer ein bisschen eintönig war.


Ins Buch reinzukommen war für mich diesmal recht schwierig. Ich wusste nicht mehr so viel vom ersten Band und leider wurde auch nur wenig reflektiert, weshalb ich wirklich 150 Seiten gebraucht habe, bis mich die Story packen konnte. Bis der erste Roboter erscheint und auch bevor Themis einschreitet, wurde einfach zu viel geredet und (für mein Empfinden) unnötige Gespräche geführt, die alles nur stark in die Länge gezogen haben.

Danach ging es bei mir jedoch sehr schnell. Ich wollte unbedingt wissen wie es weiter geht und habe auch jedes Detail aufgenommen.

Giants 2 ist ein sehr faktenreiches Buch, dass viel mit Biologie und Physik erklärt und darin die Lösungen findet. Mir persönlich hat das sehr gut gefallen, da nicht nur auf die Außerirdischen Schiene gefahren wurde um einem Hype nachzugehen. Neuvel hat wirklich Zeit und Wissen investiert, was man der Handlung auch angemerkt hat!

Zu den Personen gebe ich nur kurze Umrisse, da es während des Buchverlaufs mal mehr, mal weniger werden. Mir gefiel die Zusammenstellung, ähnlich wie im Vorgänger, wieder sehr gut. Die auch die ab und zu erzwungene Harmonie, habe ich ihnen in vielen Momenten abgenommen und als sich alles zuspitzt und eine schräge Familienzusammenführung stattgefunden hat und wichtige Menschen starben, ist das Buch und seine Handlungsträger nicht überemotional geworden, sondern sachlich und es jetzt nicht in ein Drama verwandelt hat.


Sylvain Neuvel folgt ganz und gar sehr Wenigen seiner Autorenkollegen. Er bringt sehr viel Wissen in seine Bücher ein und vermittelt mit konkreten Argumenten, wie es auch draußen in der Welt zugehen kann. Es war eine andere Erfahrung, viele Gedankengänge einmal oder zweimal zu lesen und dann ihren Sinn dahinter zu verstehen, was wahrscheinlich nicht jedem gefällt und auch nur für ein bestimmtes Publikum maßgeschneidert ist.


Fazit:


Mit faszinierender Handlung, braucht man doch ein Stück um in "Giants - Zorn der Götter" reinzukommen, dann aber vollkommen mitgerissen zu werden!


Note: 2

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98 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

liebe, david levithan, andrea cremer, was andere menschen liebe nennen, fantasyroma

Was andere Menschen Liebe nennen

David Levithan , Andrea Cremer , Bernadette Ott
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei cbt, 26.06.2017
ISBN 9783570163559
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Originaltitel: Invisibility (USA)

David Levithan und Andrea Cremer
Jugend/Fantasy
416 Seiten
cbt Verlag
Kaufen? Paperback: 14,99€ / Ebook: 11,99€

Klappentext:

Der 16-jährige Stephen ist unsichtbar – und zwar schon von Geburt an. Ein Fluch lastet auf ihm. Ganz allein lebt er in einem Hochhauskomplex mitten in New York City. Eines Tages zieht dort Elizabeth mit ihrer Familie ein und es passiert etwas, womit Stephen nie in seinem Leben gerechnet hätte. Elizabeth kann ihn sehen! Zwischen den beiden entspinnt sich eine Liebesgeschichte, so traumhaft schön wie der Sommer, aber gleichzeitig auch so bedrohlich wie ein nahendes Unwetter. Und dann müssen die beiden eine Entscheidung treffen, die den Unterschied zwischen Liebe und Tod bedeuten kann.

Meine Meinung:

Und nun ein neues Buch von Bestsellerautor David Levithan in Zusammenarbeit mit Andrea Cremer über die erste große Liebe und einem sehr interessanten Fantasy Einschlag

Das Cover ist echt süß gemacht, vor allem der Augenkontakt von Stephen und Elizabeth und die übertragene Bedeutung des gegenseitigen Wahrnehmens hat mir gut gefallen. Dazu noch als kleines Zusatz der Central Park mit der Silhouette der New York Skyline ist eine schöne Ergänzung.

Elizabeth ist neu in der Stadt und zieht gegenüber von Stephen ein. Doch keiner außer ihr kann ihn sehen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Liebesgeschichte und gemeinsam fassen sie den Plan seinen Fluch zu brechen. Doch dafür müssen sie sich auf die Suche nach Stephens Großvater machen, doch der birgt eine große Gefahr…

Die Kapitel sind abwechselnd aus Stephens und Elizabeths Sicht geschrieben und vor allem das bei ihm die große Überschrift (also 1. Kapitel, 5. Kapitel...) bei Stephen durchsichtig ist und nur schwarz umrahmt, sodass sein "Unsichtbar-Sein" nochmal hervorgehoben wird, war ein gelungener Schachzug. Das hin und her wechseln hatte seinen Charme, doch manchmal fand ich den Cut genau an der falschen Stelle gesetzt und wollte unbedingt wissen was der andere gerade macht oder denkt 😢.
Reingekommen bin ich recht schnell und habe mich auch gut mit den drei Hauptcharakteren Stephen, Elizabeth und Lauri identifizieren können. Und Elizabeths kleiner Bruder (Lauri) ist war wirklich der Oberhammer! Super sympathisch mit seinem Charisma und Selbstironischen Selbst, hat er die Stimmung in einigen Momenten auflockern können.
Die Story selbst rutscht sehr schnell in eine Fantasyline ab, womit ich ehrlich gesagt überhaupt nicht gerechnet hätte. Ganz Levithan like dachte ich an eine romantische Liebesgeschichte, doch um Stephen wieder sichtbar zu machen, müssen sie seinen magischen Fluch brechen und genau darauf bezieht sich ein Großteil der Geschichte. Ich persönlich fand es schön, dass es nicht in eine schnulzige Lovestory ausgeartet ist und auch mal eine andere Idee verfolgt wurde. Auch empfehle ich dieses Buch eher ab 14 zu lesen, da es an einigen Stellen dann schon
Das Einzige, was dann langsam schwierig wurde war Elizabeth. Ihre Gedanken konnte ich ab einem gewissen Punkt nicht mehr wirklich nachvollziehen und auch die Entscheidungen waren für mich nicht verständlich. Leider hat sich das bis zum Ende durchgezogen, sodass ich auch manchmal einfach gehofft habe, dass das Kapitel zu Ende ist.

Die beiden Hauptprotagonisten sind beide von einer ähnlichen Ader. Sie sind eher ruhig, zurückgezogen, gehen aber bei Vertrauten auf. Die Verbindung der beiden fand ich schön ausgebaut, da sich der Anfang sehr darauf konzentriert und das eher Verrückte, aus der Luft Gegriffene dann die Oberhand nimmt. Manchmal hätte ich mir den einen oder anderen Moment zwischen Stephen und Elizabeth gewünscht, um auf die Grundhandlung zurückzukommen. Und gegen Ende war wie schon erwähnt Elizabeth dann eher undurchsichtiger.

David Levithan und Andrea Cremer konnte man als Autorenduo dann doch ziemlich leicht unterscheiden. Während der eine (ich vermute Levithan) eher poetischer Natur war und auch viel drum herum erzählt hat, hat der andere (vielleicht Cremer) auf die jugendliche Art gesetzt. Von ihr kam eher Sprüche und der Slang von jüngeren Lesern. Das beides hat gut zusammen funktioniert, auch wenn deutliche Unterschiede schon spürbar waren.

Fazit:

Eine Geschichte mit viel Fantasy, die gegen Ende ein wenig an Stärke verliert, aber trotzdem grundlegend gelungen ist.

Note: 2-

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zukunftsvision, familie, freundschaft, lance rubin, virus

Tot war ich gestern

Lance Rubin , Frauke Meier
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.05.2017
ISBN 9783492703437
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Originaltitel: Denton Little's Still Not Dead (USA)


Lance Rubin

Denton-Little-Reihe, Band 2

Jugend

368 Seiten

Piper Verlag

Kaufen? Paperback: 16,99€ / Ebook: 14,99€



Klappentext:


Denton Little wusste von klein auf, dass er mit 17 Jahren sterben wird. Doch wie sich herausstellte, wusste Denton überhaupt nichts. Nicht nur ist er nach seinem Todestag noch immer quicklebendig, plötzlich will ihn auch noch die Regierung in die Finger kriegen – denn eigentlich stirbt man, wenn man zu sterben hat. Als wäre das nicht schon durchgeknallt genug, taucht obendrein Dentons totgeglaubte Mutter auf und behauptet, sie habe sein illegales Überleben von langer Hand geplant, damit er zur zentralen Figur ihrer Untergrundbewegung werden kann. Darauf hat Denton jedoch gar keine Lust. Stattdessen macht er sich auf die Suche nach seinem besten Freund Paolo, den er vor seinem baldigen Ableben retten will. Verfolgungsjagden, Beziehungschaos, Familiengeheimnisse und zu viel Marihuana erwarten Denton auf seinem Weg, sowie ganz nebenbei die zentralen Fragen des Lebens. (Quelle: Piper Verlag)


Meine Meinung:


Teil 2 der "Denton Little"-Reihe, bei dem ich aber ehrlich gesagt erst gegen Ende bemerkt habe, dass es eine Fortsetzung ist.


Das Cover hat die gewisse Ironie und versprüht damit schon einen genug Charme. Sowohl der Sarg selbst, als auch die kleinen Zeichnungen drum herum sind eher einfach gehalten und durch die Details, merkt man, dass jetzt kein Grusel-Horror Buch dahintersteckt, sondern ein einfaches Jugendbuch.


Denton Little sollte eigentlich tot sein. Aber er ist es nicht und damit im Visier der Regierung. Wie konnte er überleben und dann greift noch seine totgeglaubte Mutter in sein Leben ein um ihn für ihre Organisation zu gewinnen. Denn diese folgt einen ganz bestimmten Plan, doch Dent ist eher um das Wohl seines besten Freundes Paolo besorgt, der in weniger als 3 Wochen sterben soll...


Das Buch ist in der Ich-Perspektive von Denton Little geschrieben und bleibt auch bei der ganzen Handlung bei ihm. Da das Hauptaugenmerk auch auf Denton liegt, fand ich das sehr passend.


Um in das Buch hereinzukommen, brauchte ich eine Weile, was daran lag, dass ich nicht wusste, dass ein zweiter Teil ist. Aber das ging dann ziemlich schnell vorbei, da sich der Inhalt schon stark von dem des Vorgängers abghebt (zumindest dem was ich anderen Rezies entnehmen konnte).

Der Plot ist flüssig und kommt auch schnell voran. Die Idee allein fand ich wahnsinnig interessant, vor allem der Gedanke, sein eigenes Todesdatum zu wissen, hat mich zum Nachdenken gebracht. Und da geht das Buch noch tiefer, denn er hinterfragt die Moral dahinter. Was, wenn man sein Tod überlebt hat und dann für eine vermeintlich gute Sache seinen Kopf hinhalten soll? Das Buch wirft viele Fragen auf, die mir gut gefallen und es an sich hochspannend gemacht haben. Doch mein größtes Problem waren leider einfach die Charaktere. Ich hatte solche Probleme, Dent zu folgen, weil er mir die meiste Zeit einfach nur unsympathisch war und seine Gedanken sich in einem wirrwarr verloren haben.


Denton "Dent" Little ist ein lockerer High School Typ, der mehr oder weniger unfreiwillig in die Sache seiner Mutter hineingezogen wird. An sich, konnte ich seine Verwirrung schon nachvollziehen, aber wie er damit umgeht ist manchmal zu viel gewollt und hat so leider nicht wirklich meinen Geschmack getroffen. Und ich musste bei ihm ständig an eine Zahnpasta denken (Tut mir leid, ich habe eine Tube, wo groß Dent draufsteht 🙈).


Lance Rubin hat einen selbstironischen und jugendlichen Schreibstil. Ich kam gut mit seinem Ausdruck gut zurecht und kam auch flüssig voran, sodass es letztendlich nur an den Personen lag. Aber trotzdem würde ich zukünftig gerne wieder neues von Rubin lesen!


Fazit:


Ein Buch mit guten Ansätzen, die einen zum Nachdenken anregen und für Jugendliche durchaus zu empfehlen ist! Doch haben mich die Protagonisten nicht catchen können, weshalb es zwischendurch dann sehr schwierig war.


Note: 2-

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cassandra clare, schattenjäger, lady midnight, los angeles, fantasy

Lady Midnight

Cassandra Clare
Fester Einband: 720 Seiten
Erschienen bei Margaret K. McElderry Books, 08.03.2016
ISBN 9781442468351
Genre: Jugendbuch

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67 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

schattenjäger, cassandra clare, lady midnight, dämonen, wesen der unterwelt

Lady Midnight

Cassandra Clare , Franca Fritz , Heinrich Koop
Flexibler Einband: 832 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.09.2017
ISBN 9783442487042
Genre: Fantasy

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1.114 Bibliotheken, 36 Leser, 2 Gruppen, 129 Rezensionen

cassandra clare, schattenjäger, liebe, lady midnight, fantasy

Lady Midnight

Cassandra Clare , Franca Fritz , Heinrich Koop
Fester Einband: 880 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.05.2016
ISBN 9783442314225
Genre: Jugendbuch

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fantasy, martinez, absurditäten, witzig, piper

Constance Verity

A. Lee Martinez , Karen Gerwig
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.06.2017
ISBN 9783492281171
Genre: Fantasy

Rezension:

Originaltitel: Last Adventure of Constance Verity (USA)


Autor: A. Lee Martinez

Reihe: Constance Verity, Band 1

Genre: Fantasy

Seiten: 416 Seiten

Verlag: Piper Verlag

Kaufen? Taschenbuch: 9,99€ / Ebook: 8,99€


Klapptentext:


Constance »Connie« Verity rettet die Welt schon seit ihrem siebten Lebensjahr. Immer wieder. Doch nach 28 Jahren als intergalaktische Superheldin hat Connie echt keine Lust mehr auf den Job. Sie will endlich ein normales Leben – mit einem langweiligen Arbeitsplatz und einem netten Freund. Um das zu bekommen, gibt es dummerweise nur eine Möglichkeit: Connie muss die gute Fee töten, die ihr ihre besondere Gabe bei der Geburt verliehen hat. Das stellt sich natürlich als alles andere als einfach heraus, und nach und nach kommt Constance einer noch viel größeren Verschwörung auf die Spur, die anscheinend ihr ganzes bisheriges Leben beeinflusst hat. Der grandiose Auftakt zu einer wunderbar komischen Martinez-Trilogie! (Quelle: Piper Verlag)


Meine Meinung:


Heute kommt die Rezension zu einer völlig ausgeflippten Geschichtemit viel Fantasie Einschlag, dass aber eindeutig überhandgenommen hat.


Erst mal zum Cover, das Constance "Connie" Verity zeigt. Sie wirkt einerseits cool mit der trashigen Klamotte und den Waffen. Doch der tiefe Ausschnitt ist für mein Empfinden ein bisschen zu viel des Guten. Doch allgemein der Titel mit den eingerahmten Namen und der grüne Hintergrund hat mir dann als Kontrast wieder gut gefallen.


Die 35-Jährige Constance Verity hat in ihrem Leben schon viel erreicht. Hat dutzende Male die Welt gerettet und wünscht sich nun nach so vielen Jahren ein normales Leben. Unterstützt wird sie von ihrer Freundin Tia, die dem ganzen zwar kritisch gegenüber steht, aber trotzdem Connie auf ihren Abenteuern hilft. Um ihre Kraft loszuwerden, muss sie einige Welten überwinden und sich selbst hinterfragen...


Das Buch folgt Connie in der Es-Perspektive von Herausforderung zu Herausforderung und bleibt auch zu 90% bei ihr, was ganz gelungen war.


Das Buch fängt interessant an, vor allem, weil man bei einem Jobgespräch gleich zu Anfang erst mal die Handlung hinterfragt, aber dann eines besseren belehrt wird. Allerdings ging danach nicht mehr wirklich viel. Das Buch verläuft unglaublich schleppend und ich kam voran. Außerdem folgt der Buchverlauf weder Logik, noch wirklichen Spannungsaufbau.

Die Voraussetzung, dass Connie ihre Gabe loswerden will, fand ich als Grundidee gut, doch leider wiederspricht sie sich selber und nachdem ihr Wunsch Wirklichkeit wird, ist es trotzdem als hätte sich nicht geändert. Auch die Masse an Wesen, die im Laufe der Geschichte auftauchen, sind zwar einerseits cool und haben den gewissen Charme, doch viel zu überlaufen, als wollte Martinez so viele wie möglich einfließen lassen, was auf Dauer aber einfach nicht funktioniert hat. Zwischenzeitlich ließ sich einfach querbeet lesen, weil alle 5 Seiten einer neuer Kampf zwischen Connie und Tia und einem Drachen oder Kobold oder Alien oder Vampir ausgebrochen ist. Leider konnte das Buch nur sehr wenig überzeugen und Martinez sollte es eher ruhiger und übersichtlicher angehen lassen.


Constance "Connie" Verity ist tough und hat auch ein großen Maß an Selbstbewusstsein. Ich als Leser erfahre viel über ihr Leben und wie sie über das eine oder andere reich denkt, vor allem, da sie ja schon kreuz und quer durch die Zeit gereist ist, aber wie schon erwähnt, ist zu viel, einfach wirklich zu viel!


A. Lee Martinez versucht sein Glück mit einem trashigen und abenteuerlustigen Superhelden-Roman, muss aber eindeutig an einem flüssigeren Schreibstil arbeiten und bei der Planung einer Reihe, den Leser nach und nach mit Informationen über Land und Leute füttern.


Fazit:


Eine lustige und schöne Grundidee, die aber leider ein Buch geworden ist, bei dem man nur sehr langsam voran kommt und überladen ist von Ideen, die versucht haben, dem Leser alle auf einmal beizubringen. "Constance Verity" konnte mich nicht wirklich überzeugen.


Note: 4+

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krebs, boygroup, boyband, musik, drew

Ich und die Heartbreakers

Ali Novak , Michaela Link
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.06.2017
ISBN 9783570311172
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Originaltitel: The Heartbreakers (USA)

Autorin: Ali Novak
Genre: Jugend
Seiten: 416 Seiten
Verlag: cbt Verlag
Kaufen? Taschenbuch: 9,99€ / Ebook: 8,99€

Klappentext:

Stella tut alles für ihre kranke Schwester. Sogar bis nach Chicago fahren und sich stundenlang die Füße platt stehen, um ein Autogramm von Caras Lieblings-Boygroup zu ergattern, den Heartbreakers. Würg! Aber da muss Stella durch – ihr Geburtstagsgeschenk für Cara soll so richtig krachen. Kurioserweise läuft es dann komplett anders als gedacht: Stella kommt nicht nur mit einem Autogramm zurück, sondern verliebt bis über beide Ohren. In wen? OMG! In DEN Oliver Perry von den Heartbreakers! Aber darf Stella das? Flirten, Glücklichsein und mit der Band abhängen – während ihre Schwester daheim ums Leben kämpft? (Quelle: cbt Verlag)

Meine Meinung:

Nachdem ich im letzten Jahr "Ich und die Walter Boys" von Ali Novak gelesen hatte, war ich gespannt auf die Neuerscheinung von ihr und durfte es auch gleich wieder als Rezi Exemplar vom cbt Verlag lesen.

Das Cover ist süß gestaltet und auch, wie bei Novaks anderen Roman "Ich und die Walter Boys", mit dem mädchenhaften Etwas ausgestattet.

Stella, Cara und Drew sind Drillinge und somit tief verbunden. Doch Cara hat Leukämie und um ihr eine Freude zu machen, reisen ihre Geschwister nach Chicago, um ein Autogramm von ihrer Lieblingsband zu ergattern, den Heartbreakers. Doch statt eines Autogramms, gibt es nur eine Absage. Als Stella dann im Hotel auf die Boygroup trifft und erlebt sie mit ihnen einen unvergesslichen Abend. Doch das ist nur der Anfang eines großen Abenteuers...

Stella führt den Leser durch die Geschichte und steht auch im Fokus des ganzen Geschehens. Mit ihren Gefühlswirrwarr, vor allem für ihre Schwester Cara, hat sie mir einen guten Einblick geben können.
Reingekommen bin ich recht schnell. Novak hält sich nicht viel mit Erklärungen auf und geht sofort ins Geschehen, sodass ich nach und nach vieles über Stella erfahren konnte. Auch durch den lockeren Schreibstil der Autorin bin ich schnell vorangekommen und die 416 Seiten vergingen wirklich im Flug. Dennoch konnten mich der Teil der Annäherung wenig packen. Das Kennenlernen war für mich sehr klischeehaft gestaltet, weshalb ich auch so eine bestimmte Ahnung hatte wie die Geschichte weitergehen würde. Doch im Nachhinein wurde ich eines Besseren belehrt 🙈. Denn das Buch entwickelt sich in eine schöne Jugendgeschichte. Es gab keine der üblichen Bad Boys oder einen Chef innerhalb der Band, was eine gelungene Abwechslung war und aus dem üblichen Rahmen herausfiel. Natürlich darf man gegen Ende keine Spannungsaufbau oder eine Lovestory á la Jojo Moyes erwarten, aber als Zwischendurch und um nicht viel über die Handlung nachdenken zu müssen, kann "Ich und die Heartbreakers" gut punkten.
Stella liebt die Fotografie! Sie ist ein Bestanteil des Lebens, der ihr hilft mit der Krankheit von Cara klarzukommen und das merkt man in jedem Satz! Ich kam gut mit der Perspektive von Stella klar, aber es waren die Momente mit ihrer Schwester, die sie mir erst richtig sympathisch gemacht haben! Sie würde alles für Cara tun und genau diese Liebe und Zuneigung hat mich stark beeindruckt!

Ali Novak verführt den Leser mit einem flüssigen und sehr jugendlichen Schreibstil. Genauso, wie schon bei ihrem Debütroman kommt sie einfach mit Geschichten voller Charme, Ironie und Naivität (nicht Negativ gemeint) daher und kann damit das gezielte Publikum für sich gewinnen.

Fazit:

Schöne Jugendliteratur mit dem Touch an Romantik, aber auch Schwesternliebe, die es braucht, um den Leser zu fesseln!

Note: 2

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krebs, monster, hörbuch, mitternacht, trauer

Sieben Minuten nach Mitternacht

Patrick Ness , Siobhan Dowd , Bettina Abarbanell , Maria Furtwängler
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Der Hörverlag, 16.08.2011
ISBN 9783844507799
Genre: Romane

Rezension:

Originaltitel: Monster Calls (UK)

Autor: Patrick Ness (Idee von Siobhan Dowd)
Genre: Kinderbuch
Seiten: 224 Seiten
Verlag: cbt Verlag
Kaufen? Taschenbuch (versch. Ausgaben): 8,99/9,99€ / Ebook (epub, epdf): 7,99/8,99€
/ Hörbuch (CD, Download): 9,99€/6,95€

Klappentext:

Das Monster erscheint sieben Minuten nach Mitternacht. Aber das jagt Conor keine Angst ein. Was er eigentlich fürchtet, ist jener monströse Albtraum, der ihn jede Nacht quält, seit seine Mutter so schwer krank ist. Das wilde und weise Monster aber wird Conor in seinen Albtraum begleiten und ihm das Gefährlichste überhaupt abverlangen: die ganze Wahrheit hinter seinem Schmerz!

Meine Meinung:

Wahrscheinlich eher als Kinderbuch angedacht, hat "Sieben Minuten nach Mitternacht" mich aber durch herausragende Filmkritiken neugierig gemacht und mich letztendlich tief berühren können!

Das Cover ist klasse! Ich bin bei Filmcovern immer vorsichtig, doch mit Conor zu Füßen des Monsters/der Eibe, erfasst es das Buch sehr gut und spiegelt auch eine Szene in der Geschichte selbst wieder.

Conors Mutter ist schwer krank und nun versucht er mit der Situation umzugehen. Dann taucht eines Nachts plötzlich ein Monster auf, das behauptet von ihm gerufen worden zu sein. Und er erzählt Conor 3 Geschichten. Und danach, soll Conor ihm eine Vierte erzählen. Seine Geschichte.

Das Buch ist aus der 3. Person geschrieben und leitet mit Conor O'Malley durch die Geschichte. Mir gefiel der Blick von oben, aber dass kein Wechsel auf andere Personen stattfand, da so die Aufmerksamkeit des Lesers komplett auf ihm lag!

Ohne weite Umschweife, bin ich in die höchst emotionale Geschichte hineingerutscht. Die Kapitel sind in verschiedene Emotionen oder Momente unterteilt, wie "Unsichtbar" "Grandma" oder "Frühstück". Diese Aufteilung hat für mich zu Beginn klar gemacht, dass es sich hierbei um ein Kinderbuch handeln soll, da es ziemlich einfach klang und damit für Kindern verständlich. Doch obwohl es nach außen wie eine Geschichte für jüngeres Publikum wirkt, ist es eins für jede Generation geworden.

Das Buch versucht Conor nicht als einen sehr erwachsenen Jungen darzustellen, die er mit seinen 12 Jahren zweifellos ist, sondern hinter die Fassade zu blicken. Auf die Seele eines kleinen Jungen. Doch dafür steht das Monster, das Conor "heimsucht" und behauptet von ihm selbst gerufen zu sein. Es wird nicht als gutes Wesen, als Retter in der Not oder Engel dargestellt, sondern als neutraler Mittelsmann und die Geschichten, die er erzählt, spinnen nur eine Brücke zum unausweichlichen Ende.
Ich war nur über eine Filmkritik auf dieses Buch bzw. Hörbuch gestoßen und nicht sicher, ob die Geschichten nicht vielleicht eher niedlich und kindlich sind. Doch davon sollte man sich nicht täuschen lassen! Patrick Ness und Siobhan Dowd erschaffen wohlüberlegte Bilder im Kopf, die voller Moral stecken und das wahre Leben in einer versteckten Botschaft wiederspiegeln. Auf den ersten Blick wirkt der Ausgang von den verschiedenen Erzählungen ungerecht und unverständlich. Doch wenn sie erst mal ein paar Minuten wirken, denkt man darüber nach und versteht sie. Im weiteren Buchverlauf ging es immer mehr an die Psyche von Conor. Er soll in einem jungen Alter die Wahrheit des Lebens zu erkennen und diese auch zugeben zu können. Aber auch sich gegen die Meinung anderer zu wehren. Und ich habe jede Sekunde mitfiebern müssen! Das Buch hält des Leser emotional unglaublich auf Trab und am Ende muss ich wirklich zugeben, dass ich Rotz und Wasser geheult habe 💦!
Conor O'Malley ist eher der Einzelgänger. Seit seine Mutter krank ist wird er in der Schule gemobbt und von den anderen gemieden, um es mit seinen Worten zu sagen "Es ist, als hätte ich die Krankheit, nicht meine Mutter". Vielleicht ist auch ein Blick, wie wir mit anderen Menschen umgehen und es auf sie wirken kann. Doch er lässt es zu, ohne Gegenwehr. Und dabei ist es ebendieses Monster, was den Einschlag in sein Leben bringt. Und wie ich schon oben geschrieben habe, ist es, als würde er aus seiner Trance erwachen und langsam einen Schritt in Richtung Gegenwehr suchen, aber auch mit den Folgen leben müssen.

Patrick Ness hat dieses Buch mit einem "kleinen" Jungen geschrieben, doch sein Schreibstil und die Beabsichtigungen dahinter, sind weit erwachsenerer Natur. Mir hat dieser geglückte Versuch gefallen und ich trauere darum, dass Siobhan Dowd dieses Buch nicht beenden konnte.

Die Erzählerin, Maria Furtwängler, ist ein bekanntes Gesicht und hat nun hier ihr Glück als Erzählerin versucht. Sie schafft es gut die Emotionen rüberzubringen und führt auch grundsolide durch die Geschichte. Doch obwohl es bei mir selten vorkommt, hätte ich mir in diesem Fall lieber einen Sprecher gewünscht. Ich hatte aus den Trailern Liam Neesons Synchronstimme als Monster im Ohr und dagegen die weibliche Komponente hat einfach nicht so Gänsehaut-Momente verursacht, wie es im Buch und Film der Fall war.

Fazit:

"Sieben Minuten nach Mitternacht" ist ein GROßARTIGES Buch!!! Es überbringt so viel Moral und wie das echte Leben mitspielt. Egal welchen Alters man ist, lest dieses Buch, ihr werdet es nicht bereuen!!!

Note Buch: 1***

Note Hörbuch: 1-
(Trennung von Buch und Hörbuch aufgrund der Erzählerin)

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Mein Name ist Leon

Kit de Waal , Katharina Naumann
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 19.05.2017
ISBN 9783499271175
Genre: Romane

Rezension:

Originaltitel: My Name is Leon (UK)


Autorin: Kit De Waal

Genre: Belletristik

Seiten: 320 Seiten

Verlag: Rowohlt Verlag

Kaufen? Paperback: 14,99€ / Taschenbuch: 9,99€ / Ebook: 9,99€


Klappentext:


Leon ist neun und ziemlich dunkelhäutig, sein Halbbruder Jake dagegen ganz blond und erst sechs Monate alt. Als ihre Mutter Sandra mal wieder richtig Pech mit einem Kerl hat, bleibt sie einfach im Bett liegen. Und Leon muss sich um Jake kümmern, ihn wickeln, etwas zu Essen besorgen.
Das fliegt natürlich irgendwann auf, das Sozialamt schaltet sich ein. Es bringt die beiden Jungs erst einmal bei Pflegemutter Maureen unter: übergewichtig, rothaarig, etwas nah am Wasser gebaut - man muss sie schon ein bisschen kennenlernen, um zu merken, was für ein riesengroßes Herz Maureen hat. Bald findet sich auch eine richtige Adoptivfamilie. Allerdings nur für Jake, denn der ist ja klein und blond. Leon weiß nicht mehr ein und aus vor Schmerz. Und er fasst einen Plan. Einen gefährlichen Plan, in diesem heißen Londoner Sommer 1981 … (Quelle: Rowohlt Verlag)


Meine Meinung:


Nach "Niagara Motel" habe ich nun einen ganz ähnlichen Vertreter vom Rowohlt Verlag bekommen und war nun sehr gespannt!


Das Cover war für mich ein bisschen verwirrend und man versteht erst ab dem letzten Drittel des Buches die besondere Bedeutung dahinter. Nämlich, das sich nie ganz zu Hause fühlen von Leon in dem Buch und die ständige (auch unfreiwillige) Suche, nach einem neuen Zuhause.


Leon ist 9, als sein kleiner Bruder Jake geboren wird und seine Mutter in eine tiefe Depression fällt. Daraufhin kommen die Geschwister in eine Pflegefamilie. Aber Leon vermisst seine Mutter. Kurz daraufhin wird Jake auch noch adoptiert. Keiner scheint Leon zuhören zu wollen oder sich für ihn einzusetzen. Daraufhin sucht seinen eigenen Weg...


Das Buch folgt Leon mit der Perspektive und bleibt dabei sehr dem kindlichen Trotz verbunden. Ich konnte so Leon wirklich in seinen Gedanken verfolgen, auch wenn es nicht aus seiner direkten Sicht erzählt wurde, hat das ziemlich gut funktioniert.


Die Geschichte fängt vielversprechend an und entwickelt sich auch in einem angenehmen Tempo, sodass ich nach und nach in Leons Leben reingerutscht bin. Er ist schon sehr selbstständig, hilft im Haushalt und kümmert sich Tag und Nacht um seinen Bruder. Mir gefallen Bücher dieses Genres sehr und auch mit einem jungen Protagonisten.

Leons Verlassen seines bekannten Terrains und die Übersiedlung zu Maureen ist sehr gelungen! Die Gefühle waren sehr eindrücklich, haben die Situation gut erfasst, weshalb sich der Rest der Geschichte eher langatmig gestaltet hat. Denn danach passiert nicht mehr wirklich viel. Die Kapitel haben sich in einem gleichbleibenden Einklang fortgesetzt und erst die letzten 20 Seiten haben nochmal ein wenig Spannung aufgebracht. Ich hatte nichts Actiongeladenes erwartet, doch leider war das ganze Buch eher langweilig gestaltet und ohne ein erkennbares Ziel geschrieben, weshalb es auch leider keinem bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen hat.

Leon ist selbstlos. Das beweist er vor allem am Anfang, wenn es um die Fürsorge seines kleinen Bruder geht. Aber er hats ich auch das Kindliche behalten. Spielt mit Action-Figuren und sieht die Welt durch Kinderaugen, so wie es auch sein sollte. Sein Gedanken werden im Buchverlauf immer undurchdringlicher und einsichtiger, auch bedingt durch sein Umfeld, das sich so oft wechselt, hat stark dazu beigetragen. So konnte ich viele seiner Entscheidungen nur noch schwer nachvollziehen.


Kit De Waal hat mit ihrem kindbetonten Schreibstil versucht viel Gefühl rüberzubringen, was sie zeitweise schafft, aber am Ende ist leider zu viel gewollt und zu wenig geschafft, was mich sehr enttäuscht hat.


Fazit:


Mit gutem Start, zieht sich "Mein Name ist Leon" gegen Ende zu viel in die Länge und hat sein Potential nicht komplett ausschöpfen können.


Note: 3-


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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

ashley little, niagara motel

Niagara Motel

Ashley Little , Katharina Naumann
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 19.05.2017
ISBN 9783499290831
Genre: Romane

Rezension:

Originaltitel: Niagara Motel (Canada)

Autorin: Ashley Little
Genre: Drama
Seiten: 272 Seiten
Verlag: Rowohlt Verlag
Kaufen? Paperback: 16,99€ / Ebook: 14,99€

Klappentext:

Tucker Malone ist elf Jahre alt. Zusammen mit Mutter Gina zieht er kreuz und quer durch Kanada, von Motel zu Motel. Tucker hat schon mehr von der Welt gesehen als die meisten Erwachsenen. Als Gina nach einem Unfall im Krankenhaus landet und Tucker im Jugendheim, beschließt er, dass nun der Zeitpunkt gekommen ist, endlich seinen Vater zu finden. Zusammen mit Meredith, sechzehn und schwanger, macht er sich auf die Reise in die USA, denn dort vermutet Tucker seinen Vater. Auf dem Highway Richtung Süden begegnen ihnen Glücksritter, Verrückte und Beladene. Und alle sind sie auf der Suche... (Quelle: Rowohlt Verlag)

Meine Meinung:

Ein eher unbekanntes Buch, das vielleicht auch ein wenig unscheinbar wirkt, aber meine Neugier erweckt hat und damit auch nicht enttäuscht!

Das Cover ist echt wunderschön! Mit den Silhouetten im Sonnenuntergang sieht es echt toll aus und zeigt natürlich auch die Beziehung der beiden Hauptprotagonisten zueinander.

Tucker reist mit seiner Mutter, die Stripperin ist, durch ganz Kanada. Doch wegen einer Krankheit, die einen Unfall auslöst, muss er in ein Haus, voll mit verhaltensgestörten Jugendlichen. Dort findet er eine Verbündete, Meredith. Zusammen mit ihr beginnt er die Suche nach seinem Vater zu suchen. Sie reisen per Anhalter und treffen dabei auf die schrägsten Typen...

Das Buch ist aus der Sicht von Tucker geschrieben und vermittelt so das Bild von dem leicht Kindlichen, aber auch der Last, die er als 11-Jähriger schon mit sich trägt. Das hat mir unglaublich gut gefallen!

Reingekommen bin ich ziemlich schnell. Little hält sich auch nicht lange mit drum herum reden auf und verfolgt einen direkten Schreibstil, der immer wieder gut zur Geltung kommt. Die Geschichte entwickelt sich durch den Unfall von Tuckers Mutter echt schnell, fängt sich danach aber, als er in das Jugendheim kommt und sich erst mal selbst in der neuen Situation zurecht finden muss. Doch als beide zum großen Abenteuer aufbrechen, geht es alles wieder ziemlich schnell und ist auf insgesamt 272 Seiten ziemlich rasant durchgepokert. Mir persönlich hat das nichts ausgemacht, da die Autorin keine ewigen Szenerien erschafft, sondern alles mit Hilfe von kindlicher Kurzlebigkeit beschreibt. Das Buch ist voll mit tollen kleinen Geschichten, die interessant und mit viel Lebe zum Detail, verfasst sind. Es ist nicht vorhersehbar und vor allem das Ende hat es meiner Meinung nach ins sich!

Tucker Malone ist ein 11-Jähriger Junge, der zuerst ziemlich erwachsen wirkt. Er kann Autofahren und kümmert sich um seine Mutter, wenn ihre Krankheit sie in die Knie zwingt. Doch man merkt auch deutlich seine (auf Deutsch gesagt) primitive Ansicht von Welt und Werten. Und genau das hat für mich einen großen Ausschlag gegeben. Es ist kein Buch über ein Kind, dass schon übernatürlich reif ist, sondern immer noch eine Zauberwelt in sich hat. Das hat super gepasst!

Meredith ist 16 und, obwohl es äußerlich nicht so wirkt, ein treue Seele. Natürlich ist sie nicht perfekt und lässt sich dummerweise auch noch schwängern, aber ich bewundere ihren Mut und dass sie sich mit einem 11 Jahre alten Jungen auf eine Reise durch die USA einlässt.

Ashley Little findet einen schönen Schreibstil durch Tuckers Gedanken. Er ist flüssig, schnell, findet aber in den richtigen Momenten Tiefe. Ich würde gerne wissen, ob sie einige der Mitfahrgelegenheiten selber kennengelernt hat, oder ob sie nur ihrer Fantasie entsprungen sind.

Fazit:

Niagara Motel beschreibt eine Reise von zwei Kindern nach dem Glück und ihren Platz in der Welt. Er ist ehrlich, wirkt aber durch die Führung eines kleinen Jungen, wie ein Märchen mit intensivem Ende!

Note: 1

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40 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

janet mcnally, girls in the moon, rezension, jugendbuch

Girls In The Moon

Janet McNally , Ivana Marinovic
Fester Einband: 350 Seiten
Erschienen bei cbt, 25.04.2017
ISBN 9783570164495
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Originaltitel: Girls in the Moon (USA)

Autorin: Janet McNally
Genre: Jugend
Seiten: 416 Seiten
Verlag: cbt Verlag
Kaufen? Hardcover: 16,99€ / Ebook: 13,99€

Klappentext:

New York, die aufregendste Stadt der Welt! Phoebe, Tochter zweier Rocklegenden, besucht ihre Schwester Luna, die kurz davor ist, mit ihrer Band The Moons so richtig durchzustarten. Doch Phoebe möchte Luna nicht nur beim Berühmtwerden zusehen. Sie möchte, dass sich ihre Mutter und ihre Schwester versöhnen, sie möchte ihren Vater finden und Schluss machen mit allen Geheimnissen und Halbwahrheiten, die die Familie zerstört haben. Und sie möchte diesen Jungen kennenlernen, mit dem sie sich seit Monaten heimlich schreibt: Archer.

Meine Meinung:

Unter dem Titel selbst konnte ich mir zwar nicht so viel vorstellen, doch der Klappentext und das Cover konnten meine Neugier wecken!

Wie schon gesagt, gefällt mir das Cover unheimlich gut! Mit der Hauptperson, Phoebe, im Vordergrund und den unscharfen Umrissen New Yorks fällt es sofort ins Auge und gibt schonmal Anhaltspunkte für die Geschichte.

Phoebes Leben ist alles andere als einfach. Der Streit mit ihrer besten Freundin und die Tatsache, dass sie ihren Vater seit Jahren nicht gesehen hat, unterstützt die Situation eher weniger. Doch dann will sie mal raus und reißt zu ihrer Schwester nach New York. Doch diese folgt ihren ganz eigenen Ziele, so muss Phoebe anfangen ihre zu finden.

Das Buch erzählt aus Phoebes Perspektive, was natürlich am naheliegensten, aber auf den Leser beruhigend wirkt, da es auch keine spannungsgeladene Geschichte und kein Sichtwechsel nötig ist.

Ach ja, wieder ein 0815 Roman wo jemand seine Perspektive sucht. Nein, zumindest nicht überwiegend und das wird dem Leser schon auf den ersten Seiten klar. Phoebe ist eine Person, die nicht reinpasst. Ihre Eltern sind oder waren Musiker und Luna folgt ihnen mit Paradebeispiel. Aber statt verzweifelt versuchen sich einzubringen, ist Phoebe die Ruhe selbst und bleibt sich selbst treu. Das hat mich sehr beeindruckt und doch wird das Buch nicht langweilig. Man darf nichts actiongeladenes oder einen großen Wendepunkt erwarten. Für mich war das nicht nötig. Es ist ein Lebensabschnitt von Phoebe, der viel Einblick in ihr Leben und Gedanken gewährt, aber ein offenes Ende hat. So hatte ich viele Ideen, wie es genau weitergehen könnte. Ich persönlich fand das mal eine nette Abwechslung, ohne etwas zu vermissen. AuCh die Konfrontation mit ihrem Vater, die einen Anfang nimmt, war eine schöne Korponente.

Janet McNallys Schreibstil ist jugendlich mit einem Hang zum Poetischen. Ich war schnell durch und hab diese Art von Genre genießen können.

Fazit:

Eine Story mit toller Protagonistin , die durch ihr Leben führt und über die wahre Wichtigkeit darüber spricht.

Note: 1-

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456 Bibliotheken, 16 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

tod, lauren oliver, mobbing, zeitschleife, liebe

Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

Lauren Oliver , Katharina Diestelmeier
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 29.09.2016
ISBN 9783551315854
Genre: Jugendbuch

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freundschaft, wg, nora miedler, liebe, jugendbuch

Kühlschrank-Chroniken

Nora Miedler , Petra Hämmerleinova
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Arena, 04.01.2016
ISBN 9783401601168
Genre: Jugendbuch

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1.416 Bibliotheken, 42 Leser, 6 Gruppen, 134 Rezensionen

fantasy, throne of glass, assassinin, magie, champion

Throne of Glass - Die Erwählte

Sarah J. Maas ,
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.10.2015
ISBN 9783423716512
Genre: Jugendbuch

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liebe, royal, heather cocks, england, mein herz und deine krone

Mein Herz und deine Krone

Heather Cocks , Jessica Morgan , Anja Hackländer
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.02.2017
ISBN 9783734102950
Genre: Liebesromane

Rezension:

Originaltitel: The Royal WE
Autorinnen: Heather Cocks und Jessica Morgan
Genre: Liebe
Verlag: Blanvalet Verlag
Seiten: 704 Seiten
Kaufen? Taschenbuch: 9,99€ / Ebook: 8,99€

Klappentext:

Eigentlich wollte Rebecca Porter, genannt Bex, sich in Oxford ganz auf die Uni konzentrieren. Doch als sie in das gleiche exklusive Wohnheim wie Prinz Nicholas, zukünftiger König von England, einquartiert wird, kommt alles anders. Trotz seiner allgegenwärtigen Bodyguards und überbesorgter Freunde kommen Bex und Nicholas sich näher – und Bex wird in eine Welt geworfen, die ihr völlig fremd ist, sowohl die guten Seiten (tolle Urlaube, Dinner im Palast) als auch die schlechten (Klatschpresse, nervige Familie). Und am Abend vor der Hochzeit des Jahrhunderts muss Bex sich fragen, ob sie für ihre große Liebe Nicholas wirklich ihr ganzes Leben aufgeben kann ...

Meine Meinung:

Mich, als großer Liebhaber, hat „mein Herz und deine Krone“ sofort angesprochen. Trotz meiner Bedenken, dass es vielleicht zu sehr nach der wahren William und Kate Story kommt, bin ich voller Aufregung an das Buch herangegangen.

Das Cover ist echt süß, mit denen metallicrosa und den „keep calm“-Style schön umgesetzt.


Die Durchschnittsamerikanerin Rebecca „Bex“ Porter reist zu ihrem Auslandssemester nach Oxford, England. Dummerweise läuft sie an ihrem ersten Tag den britischen Thronfolger Prinz Nicholas in die Arme. Langsam kommen sie sich näher, umringt von Bodyguard und Paparazzi müssen Sie sich selbst zurechtfinden und zueinander...


Das Buch ist aus der Sicht von Bex geschrieben, was ganz gut passt, denn so bekommt man einen passenden Eindruck von ihren Gefühlen und ich als Leser konnte so sehr gut mit ihr mitfiebern und leiden. Doch das letzte Kapitel ist aus der Perspektive von einer vertrauten Person von Bex geschrieben, die vielleicht während der Handlung ein bisschen untergeht, aber dann noch mal ein anderes Licht auf sich wirft. Aber ich will nicht zu viel verraten 😉.
Reingekommen bin ich schnell und die Geschichte fängt auch super an. Spannend und witzig rutscht Bex langsam in die Sache ein. Nicks Clique und in das Königshaus und sie erkennt, dass alles gar nicht so glamourös ist wie es von außerhalb scheint. Sie muss den Anforderungen des englischen Königshauses gerecht werden und in das prachtvolle Leben von Nick eintauchen, aber trotzdem versucht sie auf diesem Weg nicht sich selber zu verlieren. Mir hat sehr gut gefallen wie die Geschichte ein Leben mit Höhen und Tiefen beschreibt und doch trotz des wirklich großen Trubels einen normalen Klang annimmt und eine schöne Royale Geschichte entsteht. So sind die süßen Gesten wie, dass beim Schauen einer DVD eine Liebesgeschichte entstehen kann, zwar so klischeehaft aber wirkt trotzdem natürlich.
Aber leider passiert genau das was ich befürchtet hatte, denn das Abrutschen in die William und Kate Schiene. Da ich ein großer England Roll Fan bin kann ich die Geschichte der beiden sehr gut kannten kannte ich die Geschichte der beiden sehr gut und es gibt einfach viel zu viele Parallelen! Die Handlung wird zwischenzeitlich wie eine Biografie und nicht wie eine eigene ausgedachte Story. Natürlich verstehe ich ein paar Anregungen zu suchen doch das waren leider für mich zu viele.
Bex ist mit ihrem ganzen Wesen eine sehr sympathische Persönlichkeit. Sie hat mich als Leserin während ihres Weges zur Berühmtheit mitgezogen und an besonderen Stellen mitfühlen lassen. Ihre Beziehung zu ihre Zwillingsschwester Lacey und auch die zu Nick finde ich hat viel Tiefgang gezeigt, auch wenn es dann an einigen Szenen, speziell am Ende, ein bisschen zu viel gewollt war und dann nicht richtig rüber kam.
Nicholas „Nick“ ist die andere große Person in diesem ganzen Plot. So wie Cocks und Morgan in beschreiben, hätte ich mich wohl auch in den pflichtbewussten, stolzen, aber auch bodenständigen Typen aus dem Königshaus verliebt. Und nichtsdestotrotz dass das Buch aus Bex‘ Sicht geschrieben wurde hat Nick mich als Leser trotzdem einen guten Einblick gegeben und bei wichtigen Momenten eine bestimmte Rolle gespielt. Und zuletzt muss ich wohl seine Durchhaltevermögen bei seiner wirklich schrägen (und gar nicht royal like) Familie und den Menschen, bei denen man sich doch täuschen kann noch mal erwähnen. Echt schön umgesetzt.


Der Schreibstil von Heather Cocks und Jessica Morgan sprüht förmlich vor Witz und den guten Tag an Ironie. Ihre Gedankengänge lassen sich gut verfolgen um beide haben einen schönen Roman gestaltet, auch wenn wahrscheinlich viel am Beispiel der englischen Royals hängt.

Fazit:



Eine süße Liebesgeschichte mit vielen tollen Momenten, die aber leider mit wenig eigenen Ideen der Autorinnen daherkommt.

Note 2*

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krimi, sherlock holmes, jugendbuch, holmes, mord

Holmes und ich – Die Morde von Sherringford

Brittany Cavallaro , Anja Galic
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 19.02.2016
ISBN 9783423761369
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Originaltitel: Last of August

Autorin: Brittany Cavallaro
Reihe: Holmes und Ich, Band 2
Genre: Jugend
Seiten: 352 Seiten
Verlag: dtv Verlag
Kaufen? Hardcover: 18,95€ / Ebook: 14,99€

Klappentext:

Nachdem sie bei ihrem ersten Fall beinahe umgebracht wurden, kommen die Ferien Charlotte und Jamie ziemlich gelegen. Gemeinsam wollen sie ein paar Tage auf dem englischen Landsitz der Holmes‘ verbringen. Aber Charlotte ist nicht die einzige Holmes mit Geheimnissen, und die Atmosphäre bald sehr angespannt. Zudem knistert es heftig zwischen Charlotte und Jamie. Sind sie wirklich bloß Freunde? Als plötzlich Charlottes Onkel, Detektiv, wie es sich für einen Holmes gehört, verschwindet, ist das eine willkommene Ablenkung. Die beiden stürzen sich sofort in die Ermittlungen. Sein letzter Auftrag führt sie zu einem Kunstfälscherring. Erster Halt: Berlin. Erste Kontaktperson: August Moriarty – ehemaliger Schwarm von Charlotte und von vielen tot geglaubt...

Meine Meinung:
OHHHH JAAAA!!!! Nachdem ich den ersten Teil so verschlungen hatte, konnte ich den Release des 2. Teils der „Holmes und Ich“-Reihe kaum noch abwarten! Charlotte Holmes und Jamie Watson sind zurück in ihrem neuen Abenteuer!!!!!!

Das Cover gleicht dem Vorgänger im schönen Gleichsinn und mir gefällt das schwarze mit den eingekerbten weißen Figuren sehr gut. Auch, dass Cavallaro einen Stammbaum der Holmes‘ und Moriatys auf der ersten beigefügt hat.

Schräger geht es echt nicht mehr. Gerade noch haben Charlotte Holmes und James „Jamie“ Watson einen Mordfall gelöst und sind irgendwie Freunde, da schneit wieder das kühle selbst der Protagonistin herein. Als Holmes und Watson ihre Feiertage auf dem Landsitz von „Lotties“ Familie verbringen, scheint sich etwas zusammenzubrauen. Dann verschwindet Charlottes Onkel, Leander, auch noch und führt das Duo nach Berlin. Dort treffen sie auf Milo, Holmes‘ Bruder und den für tot erklärten August Moriaty, der zwischen Holmes und Watson für mächtig Klärungsbedarf sorgt…
Wie schon in 1. Teil der Reihe, ist das Buch aus der Sicht von Jamies Sicht geschrieben, allerdings kommt diesmal gegen Ende ein Bericht bzw. Protokoll aus Charlottes Perspektive.

Reingekommen bin ich recht schnell. Das Buch ist sehr jugendlich verfasst und ich war dementsprechend schnell durch. Die Handlung hat mich anfangs auch sehr angesprochen und das die Story zwischen den beiden weitergeführt wurde mit ihrer schwierigen Kommunikation, aber gleichzeitig spielerischen Verständnis des anderen. Cavallaro ist mit „Sherlock Holmes“ Manier an den Aufbau herangegangen. Die beiden Hauptprotagonisten beginnen mit der Suche nach Leander und da kommen Milo und August dazu. Und die neuen Charaktere haben für mich eine interessante Ergänzung, weil sie einerseits für mehr Handlungsspielraum sorgen, so z.B. mit vielen Kontakten, und andererseits für einige Unstimmigkeiten im neu geschaffenen Team sorgen. Ich fand den Wechsel vom bekannten Terrain ganz spannend und hab mich auch wieder auf einen nervenaufreibenden Fall eingestellt. Doch irgendwie ist der nicht wirklich ins Rollen gekommen. Denn statt sich auf die Suche nach Leander zu konzentrieren, verwendet Cavallaro sehr viel Zeit und Worte um die Beziehung zwischen Charlotte, Jamie und August auszuschmücken und neue Streitpunkte zu schaffen, sodass alles andere ein bisschen hinten abfällt. Das hat dem Ganzen über weite Strecken die Spannung genommen und erst gegen Ende, wenn es um die eigentliche Auflösung geht, kam dann wieder der Nervenkitzel mit einem offenen Cliffhanger am Ende.

James „Jamie“ Watson nimmt ganz natürlich wieder ihren Platz neben Holmes ein und spielt wie schon sein Vorfahre, eine angenehme Rolle im Plot. Mir hat gut gefallen, dass er alles um sich herum mit den Gedanken eines ganz normalen Menschen immer wieder reflektiert, was in anderen Büchern oft untergeht. Seine Beziehung zu Holmes schätzt er nach wie vor kritisch ein, obwohl seine Gefühle klar definiert sind. Er macht im 2. Teil einen großen Sprung, auch in Richtung Selbstständigkeit und Vertrauen in die eignen Stärken, was er im Vorgänger eher Charlotte überlies. Mein einziges Manko bei ihm ist der ständige Konkurrenzkampf, dem er sich August ausgesetzt fühlt.

Charlotte ist pragmatisch und ziemlich gefühlskalt, was sie von außen betrachtet auch wieder vollkommen verkörpert. Doch das kleine Extrakapitel am Ende hat mir umso besser gefallen, da es zwar auch eine Sherlock like Charlotte zeigt, aber auch Gefühlsregungen zulässt und ich hoffe, dass sich das vielleicht auch im nächsten Band fortsetzt.

Brittany Cavallaro schreibt mit einem jugendlichen Schreibstil. Bei ihr reiht sich ein Ereignis an das nächste und so bin ich gut durch die knapp 350 Seiten gekommen, auch wenn sie sich diesmal, wie schon oben erwähnt, eher auf die romantische Ader orientiert, statt auf die Kriminalistische.

Fazit:

Ein grundsolider 2. Teil mit bekennender Sherlock-Holmes-Manier der Autorin, aber mit weniger Action als im ersten und deswegen nicht 100% überzeugend.

Note: 2

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Tags: brittanycavallaro, sherlockholmes   (2)
 

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bücher, london, liebe, bookless, fantasy

BookLess - Wörter durchfluten die Zeit

Marah Woolf
Flexibler Einband: 310 Seiten
Erschienen bei Körner, Ina, 15.08.2013
ISBN 9783000426148
Genre: Fantasy

Rezension:

Autorin: Marah Woolf

Reihe: BookLess, Band 1
Genre: Jugend/Fantasy
Seiten: 312 Seiten
Verlag: Oetinger Verlag
Kaufen? Taschenbuch: 8,99€

Klappentext:

Never without a book: Das magische Flüstern! Sie trägt ein mysteriöses Mal in Form eines Buches am Handgelenk und kann hören, was die Bücher ihr zuflüstern. Als die 17-jährige Lucy ein Praktikum in der Londoner Nationalbibliothek beginnt, entdeckt sie Bücher, deren Texte verschwunden sind und an die sich niemand mehr zu erinnern scheint. Als die Bücher sie immer eindringlicher um Hilfe bitten, versucht Lucy dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Und Nathan, von dem sich Lucy unwiderstehlich angezogen fühlt, scheint darin verwickelt zu sein.

Meine Meinung:

Für mich zu Anfang ein ziemlich unscheinbares Buch, wurde "bookless" von Marah Woolf dann so gehypt, dass ich überglücklich war, es als Rezensionsexemplar lesen zu dürfen!

Lucy ist gerade frisch nach London gezogen. Wohnt in einer WG mit 3 schrägen Persönlichkeiten und arbeitet in der London Library . Doch als sie dort dann von ihrem Chef in den gefürchteten und verstaubten Keller verbannt wird, beginnen die Bücher um sie herum mit ihr zu sprechen und Lucky kommt einem Geheimnis auf die Spur. Als dann noch Nathan auftaucht, der so unscheinbar und gefährlich wirkt, scheint sie anzufangen, ihrer Lebensaufgabe zu folgen...

Das Buch ist aus der 3. Person geschrieben und folgt größtenteils Lucy im Buchverlauf. Doch es schwenkt auch immer wieder zu Nathan und einigen anderen Protagonisten (zu denen ich aber nichts weiter verrate) hin und her, sodass man einen guten Überblick zur Handlung bekommen, allerdings einige Momente schon vorweggenommen wurde und ich keinen wirklichen Spannungsbogen am Ende hatte. Das war leider sehr schade und ich hätte mir vielleicht weniger „Spoiler“ im Voraus gewünscht.

In die Geschichte selbst, hab ich sehr schnell reingefunden und konnte sofort mit der Hauptprotagonistin Lucy Guardian sympathisieren. Wie es oft zu Beginn von Trilogie ist, wird erst mal viel erklärt, sodass das Buch erst ein Stück brauch um in die eigentliche Handlung zu finden. Allerdings bin ich durch den jugendlichen Schreibstil der Autorin schnell durchs Buch gekommen, weshalb das nicht weiter auffiel. Der weitere Buchverlauf hat in mir eine große Neugier geweckt, da Lucy und ihre Gabe etwas Ungewöhnliches waren und auch in anderen Romanen eher weniger zu finden sind. Seine Neuheit War eine nette Abwechslung! Mir hat vor allem gefallen, wie sich die Handlung von etwas eher unscheinbaren, immer weiter entwickelt und damit auch die gewisse Bedrohung wächst.

Lucy ist eher die ruhigere Persönlichkeit. Sie ist im Heim aufgewachsen und weiß nichts über ihre Herkunft. Doch das hatte nicht vom Leben abgehalten, sondern eher nur stärker gemacht. Mit einer tollen Ersatzmutter, coolen Mitbewohner und einem besten Freund, scheint ihr Leben super zu laufen. Das macht auch ihre Vergesslichkeit und permanentes zu spät kommen zu einer eher schönen Pointe aus. Ich habe sowohl ihre Unsicherheit am Anfang mitbekommen und ihre Angst als ihr Leben sich begann zu wandeln, doch gleichzeitig ist sie auch die positive Entwicklung, die sie als 17 Jährige hinlegt. Darauf hoffe ich auch indem kommenden zwei Büchern!

Nathan ist die nette Ergänzung. Er ist etwas älter als Lucy und scheint mit sich selbst ziemlich im Reinen sein und von seiner Lebensaufgabe überzeugt. Sein Selbstbewusstsein war zwischenzeitlich ein Rückruf vom verpeilten Mädchen in die Realität und um was es eigentlich geht. Die Ernsthaftigkeit hat der Handlung sehr gut getan!

Marah Woolf hat einen jugendlichen Stil, mit dem sie mich definitiv erreichen konnte. Die Scheu einiger Autoren vor Kraftausdrücken macht sie definitiv wett und ansonsten hat sie auf jeden Fall die Basis für eine vielversprechende Reihe geschaffen.

Fazit:

Ein neuer Roman auf dem Markt, der ein bisschen brauch um reinkommen, aber trotzdem Lust auf mehr macht.

Note: 2

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detektiv, sherlock, sherlock holmes, jugendbuch, dtv

Holmes und ich – Unter Verrätern

Brittany Cavallaro , Anja Galič
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 07.04.2017
ISBN 9783423761642
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Originaltitel: Last of August

Autorin: Brittany Cavallaro
Reihe: Holmes und Ich, Band 2
Genre: Jugend
Seiten: 352 Seiten
Verlag: dtv Verlag
Kaufen? Hardcover: 18,95€ / Ebook: 14,99€

Klappentext:

Nachdem sie bei ihrem ersten Fall beinahe umgebracht wurden, kommen die Ferien Charlotte und Jamie ziemlich gelegen. Gemeinsam wollen sie ein paar Tage auf dem englischen Landsitz der Holmes‘ verbringen. Aber Charlotte ist nicht die einzige Holmes mit Geheimnissen, und die Atmosphäre bald sehr angespannt. Zudem knistert es heftig zwischen Charlotte und Jamie. Sind sie wirklich bloß Freunde? Als plötzlich Charlottes Onkel, Detektiv, wie es sich für einen Holmes gehört, verschwindet, ist das eine willkommene Ablenkung. Die beiden stürzen sich sofort in die Ermittlungen. Sein letzter Auftrag führt sie zu einem Kunstfälscherring. Erster Halt: Berlin. Erste Kontaktperson: August Moriarty – ehemaliger Schwarm von Charlotte und von vielen tot geglaubt...

Meine Meinung:
OHHHH JAAAA!!!! Nachdem ich den ersten Teil so verschlungen hatte, konnte ich den Release des 2. Teils der „Holmes und Ich“-Reihe kaum noch abwarten! Charlotte Holmes und Jamie Watson sind zurück in ihrem neuen Abenteuer!!!!!!

Das Cover gleicht dem Vorgänger im schönen Gleichsinn und mir gefällt das schwarze mit den eingekerbten weißen Figuren sehr gut. Auch, dass Cavallaro einen Stammbaum der Holmes‘ und Moriatys auf der ersten beigefügt hat.

Schräger geht es echt nicht mehr. Gerade noch haben Charlotte Holmes und James „Jamie“ Watson einen Mordfall gelöst und sind irgendwie Freunde, da schneit wieder das kühle selbst der Protagonistin herein. Als Holmes und Watson ihre Feiertage auf dem Landsitz von „Lotties“ Familie verbringen, scheint sich etwas zusammenzubrauen. Dann verschwindet Charlottes Onkel, Leander, auch noch und führt das Duo nach Berlin. Dort treffen sie auf Milo, Holmes‘ Bruder und den für tot erklärten August Moriaty, der zwischen Holmes und Watson für mächtig Klärungsbedarf sorgt…
Wie schon in 1. Teil der Reihe, ist das Buch aus der Sicht von Jamies Sicht geschrieben, allerdings kommt diesmal gegen Ende ein Bericht bzw. Protokoll aus Charlottes Perspektive.

Reingekommen bin ich recht schnell. Das Buch ist sehr jugendlich verfasst und ich war dementsprechend schnell durch. Die Handlung hat mich anfangs auch sehr angesprochen und das die Story zwischen den beiden weitergeführt wurde mit ihrer schwierigen Kommunikation, aber gleichzeitig spielerischen Verständnis des anderen. Cavallaro ist mit „Sherlock Holmes“ Manier an den Aufbau herangegangen. Die beiden Hauptprotagonisten beginnen mit der Suche nach Leander und da kommen Milo und August dazu. Und die neuen Charaktere haben für mich eine interessante Ergänzung, weil sie einerseits für mehr Handlungsspielraum sorgen, so z.B. mit vielen Kontakten, und andererseits für einige Unstimmigkeiten im neu geschaffenen Team sorgen. Ich fand den Wechsel vom bekannten Terrain ganz spannend und hab mich auch wieder auf einen nervenaufreibenden Fall eingestellt. Doch irgendwie ist der nicht wirklich ins Rollen gekommen. Denn statt sich auf die Suche nach Leander zu konzentrieren, verwendet Cavallaro sehr viel Zeit und Worte um die Beziehung zwischen Charlotte, Jamie und August auszuschmücken und neue Streitpunkte zu schaffen, sodass alles andere ein bisschen hinten abfällt. Das hat dem Ganzen über weite Strecken die Spannung genommen und erst gegen Ende, wenn es um die eigentliche Auflösung geht, kam dann wieder der Nervenkitzel mit einem offenen Cliffhanger am Ende.

James „Jamie“ Watson nimmt ganz natürlich wieder ihren Platz neben Holmes ein und spielt wie schon sein Vorfahre, eine angenehme Rolle im Plot. Mir hat gut gefallen, dass er alles um sich herum mit den Gedanken eines ganz normalen Menschen immer wieder reflektiert, was in anderen Büchern oft untergeht. Seine Beziehung zu Holmes schätzt er nach wie vor kritisch ein, obwohl seine Gefühle klar definiert sind. Er macht im 2. Teil einen großen Sprung, auch in Richtung Selbstständigkeit und Vertrauen in die eignen Stärken, was er im Vorgänger eher Charlotte überlies. Mein einziges Manko bei ihm ist der ständige Konkurrenzkampf, dem er sich August ausgesetzt fühlt.

Charlotte ist pragmatisch und ziemlich gefühlskalt, was sie von außen betrachtet auch wieder vollkommen verkörpert. Doch das kleine Extrakapitel am Ende hat mir umso besser gefallen, da es zwar auch eine Sherlock like Charlotte zeigt, aber auch Gefühlsregungen zulässt und ich hoffe, dass sich das vielleicht auch im nächsten Band fortsetzt.

Brittany Cavallaro schreibt mit einem jugendlichen Schreibstil. Bei ihr reiht sich ein Ereignis an das nächste und so bin ich gut durch die knapp 350 Seiten gekommen, auch wenn sie sich diesmal, wie schon oben erwähnt, eher auf die romantische Ader orientiert, statt auf die Kriminalistische.

Fazit:

Ein grundsolider 2. Teil mit bekennender Sherlock-Holmes-Manier der Autorin, aber mit weniger Action als im ersten und deswegen nicht 100% überzeugend.

Note: 2

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jennifer estep, spinnengift, bria, gin blanco, vampir

Spinnengift

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2017
ISBN 9783492280723
Genre: Fantasy

Rezension:

Originaltitel: Widow's Web

Autorin: Jennifer Estep
Reihe; Elemental Assassin, Band 7
Genre: Urban Fantasy
Seiten: 416 Seiten
Verlag: Piper Verlag
Kaufen? Taschenbuch: 12,99€ / Ebook: 9,99€

Klappentext:

Es scheint ausnahmsweise einmal alles perfekt in Gins turbulentem Leben: Ihre Erzfeindin Mab ist tot, sie hat endlich eine gute Beziehung zu ihrer Schwester und ist rundum glücklich mit ihrem Lover Owen. Doch dann taucht Salina Dubois in der Stadt auf – Owens Exfreundin, die grausame Rache üben will und alles daran setzt, zurückzuerobern, was einst ihr gehörte. Die Südstaatenschönheit entpuppt sich als gefährliche Gegnerin, die nicht nur über mächtige Wasserelementarmagie verfügt, sondern auch ein undurchsichtiges Spiel spielt. Doch sie hat ihre Rechnung ohne Gin Blanco gemacht. Die macht sich natürlich sofort daran, Salinas Geheimnis zu lüften – koste es, was es wolle.


Meine Meinung:

Und wieder schneit ein Buch der legendären Jennifer Estep ins Haus. Der 7. Band der Elemental Assassin Reihe ist erschienen und ich hab ihm kaum aus der Hand legen können.

Das Cover folgt seinen Vorgängern, diesmal in einen schönen Bronzeton und ist auch in Einband wird er toll in Szene gesetzt.

Eigentlich könnte doch alles perfekt sein. Aber für die Spinne gibt es leider keine Sekunde zum Durchatmen. Nicht mal einen Abend mit ihren Freund, Owen Grayson in einem gut betuchten Restaurant kann sie genießen. Denn plötzlich steht seine alte Flamme vor ihnen. Und die hat es in sich; Salina Dubois ist eiskalt und hat beschlossen in ihrer Vergangenheit aufzuräumen. Dazu gehört auch der Casinochef Philipp Kincaid und der ist auch ein alter Bekannter von Owen. Die Beziehung von ihm und Gin wird auf eine harte Probe gestellt, denn ihr Lover scheint seiner Ex ganz verfallen zu sein.

Ja, auf geht es zu einer neuen Runde mit Gin Blanco. Wie immer ist das Buch aus ihre Sicht geschrieben und legt mit sehr offenen Beschreibungen die Gefühle der Hauptprotagonistin da. Doch im Gegensatz zu den Vorgängern braucht das Buch ein bisschen um reinzukommen. Hier steht weniger die große Action im Vordergrund, sondern diesmal auch eine gewisse Tiefgründigkeit. Gin bekommt die Härteprobe zu spüren, was Liebe alles anrichten kann. Das hat mir ziemlich gut gefallen und war eine schöne Abwechslung, weil ich selber darüber nachdenken müsste, wie weit ich gehen würde. Auch, dass es vielleicht nicht immer in die Siegerrichtung geht und “Spinne the Winner“ nicht als Grundeinstellung vorausgeht und sie um etwas kämpfen muss ist gelungen.

Hauptprotagonistin Gin hat wie schon erwähnt diesmal echt eine Gefühlschaos am Start Punkt es geht um ihre Liebe zu holen und dass es in den Kampf gegen eine andere Frau geht, die ebenfalls an ihm zerrt. Eine schöne Mischung zu den anderen Teilen, obwohl natürlich ihr mordlüsternes Ich nicht zu kurz kommt.

Jennifer Estep hat ein tolles Händchen für das Schreiben von Geschichten! Mir gefällt immer wieder wie sie den Lebenslauf ihrer Figuren weiterführt, vorgekommene Charaktere aufgreift und neue hinzufügt.

Fazit:

"Spinnengift" ist erneut ein schönes Buch der Elemental Assassin Reihe geworden und überzeugt diesmal auch durch die Frage nach der wahren Liebe und um sie zu kämpfen.

Note: 1

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Tags: elementalassassin, jenniferestep   (2)
 

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215 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

trust again, mona kasten, liebe, freundschaft, vergangenheit

Trust Again

Mona Kasten
E-Buch Text: 480 Seiten
Erschienen bei Lyx.digital, 13.01.2017
ISBN 9783736302501
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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78 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

thriller, lügen, geheimnisse, psychothriller, nina sadowsky

Be my Girl

Nina Sadowsky , Andrea Brandl
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Penguin, 13.02.2017
ISBN 9783328100041
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Originaltitel: Just Fall (USA)


Autorin: Nina Sadowsky

Genre: Psychothriller

Seiten: 336 Seiten

Kaufen? Paperback: 13,00€ / Ebook: 9,99€


Klappentext:


Ellie und Rob sind das perfekte Paar. Gut aussehend, erfolgreich, bis über beide Ohren verliebt. Aber nur Augenblicke nach dem Jawort scheint alles in Scherben zu liegen. Rob verbirgt eine entsetzliche Vergangenheit. Je mehr Ellie erfährt, desto tiefer wird sie in einen Strudel aus Lügen und Verrat gezogen, der ihrer beider Leben bedroht. Wer ist der Mann, den sie geheiratet hat? Und wie weit will sie gehen, um ihre Liebe zu retten? Denn Rob ahnt nicht, dass auch sie nicht ehrlich zu ihm war …


Meine Meinung:


Ein Psychotriller, der mich allein von Titel und Klappentextsehr angesprochen hat.

Das Cover ist cool gemacht, mit dem Stoff, der ganz nach dem Hochzeitskleid des Hauptcharajters aussieht und somit auch Inhaltsbezogen ist.

Ellie heiratet den perfekten Mann! Rob ist charmant, liebevoll und rundum perfekt. Doch dann beginnt seine Fassade zu bröckeln und er zieht Ellie in eine dunkle Welt…

Das Buch wechselt zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Letzteres fängt am frühsten Punkt an arbeitet sich bis dahin vor, wo die Gegenwart im Buch anfängt. Es ist abwechselnd aus der Sicht der verschiedenen Protagonisten geführt, also nicht allein von Ellie, wie man vielleicht zu Anfang denkt.

Mit guter Brutalität startet „be my girl“ mit Sadowsky als jungfräuliche Autorin und stimmt so auf einen Thriller ein. Der Wechsel zwischen den Zeiten hat mir gut helfen können, die Charaktere besser zu verstehen. Die Suche für Ellie, nach der Wahrheit, bzw. mit der danach (Gegenwart) wird immer wieder selbst hinterfragt, durch Selbstzweifel und vielleicht zu gehetzte Entscheidungen, das mit Vertretern seiner Art hohe Ähnlichkeit aufweist. Doch obwohl auf dem Cover Psychothriller steht, bleibt der Nervenkitzelleider aus. Der Weg wo das Buch hinführt, auch mit dem Einbringen eines Polizisten, hat mich immer wieder verwirrt und auch das Ende, fand ich sehr enttäuschend.

Die Hauptprotagonistin Ellie war mir anfangs weniger, aber später doch sehr sympathisch gesonnen. Sie war eine interessante Person, über die ich im Buchverlauf auch mehr erfahren wollte, sodass ich viele Handlungsstränge und die Entscheidungen dazu, aus ihrer Vergangenheit resultiert haben.

Zu Rob nur ein paar Worte. Über ihn wird erst gegen Ende, seine eigentlichen Motive bekannt, weshalb er mir lange Zeit nicht so gesinnt war und ich mit ihm nichts anfangen konnte. Leider sehr schade.

Der Schreibstil der Autorin ist okay und konnte bei mir einige geistvolle und eklige (muss ja so sein) Bilder in den Kopf zaubern. Doch sie muss noch tiefer in dieses Genre eintauchen, damit die wirkliche Gänsehaut auftaucht!


Fazit:


Nina Sadowsky debütiert mit einem grundsoliden Buch, der aber nicht mit großer Spannung daherkommt.


Note: 3-

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familie, amybloo, amerika, vergangenheit, schwestern

Wir Glücklichen

Amy Bloom , Kathrin Razum
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei btb, 13.02.2017
ISBN 9783442714308
Genre: Romane

Rezension:

 Originaltitel: Lucky Us

Autorin: Amy Bloom
Genre: Roman
Verlag: btb Verlag
Seiten: 336 Seiten
Kaufen? Taschenbuch: 9,95€

Klappentext:


Die eine hält große Reden und träumt von einer Karriere in Hollywood, die andere taucht am liebsten in Bücher ab und legt Frauen die Tarotkarten. Iris und Eva könnten nicht unterschiedlicher sein, und doch sind sie Schwestern, die alles teilen: das Glück, die zerbrochenen Träume, den nichtsnutzigen Vater – und den Glauben, dass es immer irgendwie weitergeht. Eine berührende Geschichte – so groß und klein und wunderbar wie das Leben selbst.

Meine Meinung:


Ein historischer Roman, der mich unglaublich neugierig gemacht hat! Vor allem Stories mit Schwestern lese ich immer wieder gerne.

Das Cover ist schlicht und gibt einen kleinen Touch der damaligen Zeit zum Besten.

Die 13-Jährige Eva wird von ihrer Mutter sitzen gelassen. Bei einem wildfremden Vater und Halbschwester. Doch das junge Mädchen und die ältere Iris spüren sofort eine Verbindung, die sie auf eine große Reise bringt. Nach Los Angeles, New York und darüber hinaus.

Das Buch ist aus Evas Sicht geschrieben. Zwischendrin gespickt mit Briefen von vorkommenden Personen, die sich in Buchverlauf über die ganze Welt verteilen und über die dortige Lage im 2. Weltkrieg schreiben. Außerdem sind manchmal Kapitel aus ihrer Sicht.
Beim Reinkommen hatte ich keine wirklichen Probleme. Es war eher die Tatsache, dass mich der Inhalt sehr überrascht hat. Das erste Treffen zwischen Evie und Iris und ihre Beziehung zueinander lässt zunächst genau das Gegenteil als im klappentext vermuten, aber Bloom schafft eine gute Überleitung. Es ist nicht das Buch über große schwesterliche Gefühle, sondern wie das Leben so mitspielt. Es gab keine spannungsgeladene Szenen oder mit aufbauschen Wendepunkt, deshalb sollte man einfach „nur“ ein Buch über das normale Leben erwarten.
Der Anfang mit dem Abenteuer in Los Angeles, um einen Traum zur Schauspielerin zu verwirklichen. Eine Reise nach New York und die Fortsetzung auf dem Broadway. “Wir Glücklichen“ beschreibt die Geschichte von zwei unterschiedlichen Schwestern, sie ihren Weg und ihre Freiheit suchen.
Mit ernsten Themen wie Homosexualität, 2. Weltkrieg und der eigenen Bestimmung.

Eva ist die ruhigste und wahrscheinlich selbstloseste Persönlichkeit, die ich je in einem Buch antreffen durfte. Sie ist hochintelligent und trotzdem folgt sie ihrer Schwester nach LA um die Haushälterin zu verkörpern. Für das Wohlbefinden Iris' zu sorgen. Sie macht in Buchverlauf, über die Jahre, so viel durch und als Charakter hat sie mich vollkommen überzeugen können. Ihre eigener Charakter reift und scheint sich auch manchmal in eine Traumwelt zu flüchten um der eigentlichen Realität zu entgehen.
Iris ist wirklich das komplette Gegenteil. Selbstbewusst und mit klaren Ziel vor Augen. Doch auch an sowas kann man ziemlich schnell zerbrechen, wie sie immer wieder zu spüren bekommt. Träume verlieren um woanders neu anzufangen. Sie wird weniger in den Vordergrund gestellt, weshalb mich einige ihrer Entscheidungen manchmal etwas überrascht haben, aber trotzdem hat mir Iris als Protagonistin sehr gut gefallen.
Zuletzt möchte ich noch zu Gus kommen. Auf ihn treffen Iris und Eva in New York und vor allem Letztere spürt sofort eine enge Verbindung zu ihm. Seine Geschichte hat mich im Buchverlauf unglaublich beeindruckt und er hat einige der wenigen Szenen in meiner Leseära bekommen, bei der mir wirklich die Tränen kamen. Ich musste mich fragen wieviel ein Mensch eigentlich aushalten kann um nicht völlig zu zerbrechen.

Amy Bloom hat ein großartiges Buch verfasst, bei dem ich jedes Wort förmlich ausgesaugt habe! Ihr toller Schreibstil komplettiert das Ganze.

Fazit:


Ein schönes Buch über das ganz normale Leben und es zu nehmen wie es kommt!

Note: 1

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Meine happy crazy Großfamilie oder Mein erster Roman mit 15 3/4

Caitlin Moran , Ilse Rothfuss
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.02.2017
ISBN 9783570311189
Genre: Jugendbuch

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familie, eleanor & park, liebe, jugendbuch, rainbow rowell

Eleanor & Park

Rainbow Rowell , Brigitte Jakobeit
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 11.11.2016
ISBN 9783423626392
Genre: Jugendbuch

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