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16 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

dschungel, regenwald, holzmafia, maffia, korruption

Das Verschwinden der Luft

Christian Kahl
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Divan, 17.10.2016
ISBN 9783863270407
Genre: Krimi und Thriller

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16 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

rom, thriller, dauerregen, chemotherapie, profiler

Schattenkiller

Mirko Zilahy , Katharina Schmidt , Barbara Neeb
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 09.12.2016
ISBN 9783404174201
Genre: Krimi und Thriller

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(38)

56 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

thriller, zersetzt, lena sander, medizin, operation

Zersetzt - Thriller

Lena Sander
E-Buch Text
Erschienen bei null, 01.10.2013
ISBN B00FKUFVGS
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wir sind alle mal krank. Manchmal ist es nur ein Schnupfen und dann gibt’s auch die, bei denen eine OP nötig ist oder eine Chemotherapie ran muss um die gefährlichen Zellen loszuwerden. Dieser Thriller hat mich aufgrund der angepriesenen wahren Begebenheiten um eine mysteriösen Krankheit sehr interessiert. Leider muss ich gestehen konnte das Buch nicht das halten was es verspricht.

Eigentlich ist das Thema und auch die Story gut gedacht. Die junge Journalistin Julia wird mit einer mysteriösen Krankheit konfrontiert an der ihr Vater leidet. Sie wird den Eindruck nicht los, dass man ihr nicht ganz die Wahrheit sagt. Das sich ihr Gefühl nicht tauscht bestätigt sich als auch die Krankenschwester an sie wendet. Auch ihre Mutter hat die gleichen Symptome. Sie weißt auf Ungereimtheiten mit dem Konzern der eingesetzten Implantate hin. Julia kann das nicht glauben und begibt sich auf Hintergrundregere um dies bei ihrem Arbeitgeber für alle öffentlich zu machen. Eine Liebensgeschichte wird auch noch eingebaut. Wird es eine große Story auf Seite eins geben ?

Bei diesem Thriller bin ich wirklich hin und hergerissen. Zu Beginn des Thrillers war ich echt gefesselt. Man kommt durch den guten Schreibstil sehr schnell in die Geschichte. Die ersten Seiten fliegen nur so dahin. Auch wenn es am Anfang schwer zu verstehen ist, warum Julia nicht ins Krankenhaus geht sondern zu ihrer Psychologin. Der Leidensdruck muss enorm hoch sein. Die Geschichte wird dann rückblickend erzählt.

Umgeschlagen hat meine Begeisterung als die journalistischen Tätigkeiten von Julia nur noch aus Action besteht und das eigentliche Thema so in den Hintergrund rückt, dass es gar nicht mehr existent ist. Die Sorge um den Vater und dessen Krankheit wird absolut zur Nebensache. Das fand ich sehr schade. Wenn man Julia allerdings so zeigen wollte, dass ihr die Arbeit und der Ruhm mehr wert ist, als die Sorge um den Vater, dann hat man das gut geschafft.

Ganz am Ende im Nachwort der Autorin bekommt man noch Hintergrundinfos zu den Implantaten, die Krankheiten verursacht, also um das eigentliche Thema im Buch. Für mich wurden diese leider nur zum Teil in die Geschichte eingebaut.

Fazit: Ein eigentlich guter Thriller mit gutem Thema, das für sich für mich irgendwann verliert. Am Anfang sehr fesselnd und nachdenklich. Wer Aktion liebt ist hier absolut richtig. Lesenswert ist er allemal und bekommt von mir 3 von 5 Punkten.

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(27)

31 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

krimi, cosy, reihe, band , bastei entertainment

Tiefer Grund

Matthew Costello , Neil Richards
E-Buch Text: 302 Seiten
Erschienen bei beTHRILLED by Bastei Entertainment, 14.10.2016
ISBN 9783732531448
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich habe mit diesem Buch mein erstes e-Book gelesen. Muss gestehen ein echtes Buch ist mir um einiges lieber, aber dieses Buch hat es mir doch recht angenehm gemacht. Das Buch ist schön zu lesen und überzeugt vor allem durch die vielen Dialoge.

Wer jetzt aber viel Blutvergießen hofft, der wird hier enttäuscht werden. Ein Krimi mit vielen kleinen Irrungen und Wirrungen wird einem hier serviert. Alles beginnt mit einer Schülerabschlussparty und einem betrunkenen Lehrer der letztlich tot aufgefunden wird. Die Schuldirektorin möchte das der Sache auf den Grund gegangen wird und bekommt Sarah als Privatdetektivin vermitteltet. Nur weil er sich mit Jugendlichen und einer Schule beschäftigt es aber kein Jugendkrimi.

Eigentlich hat Sarah einen anderen Job der sie auf Trapp hält. Auch einen Umzug in ein neues Haus hat sie mit ihren beiden Kindern erst hinter sich und wirklich keine Zeit zusätzlich noch als Detektivin zu arbeiten. Aber es interessiert sie, was genau hinter dem vermeintlichen Tod des Lehrers steckt. Außerdem gehen Ihre Kinder dort zur Schule. Wird sie da noch neutral bleiben können ?

An ihren alten Freund Jack denkt sie immer wieder bei der Ermittlungsarbeit und plötzlich ist er wieder da, wenn auch nur um sein altes Hausboot herzurichten und dann zu verkaufen. Er läßt sich von Sarah überreden ihr bei dem schwierigen Fall zu helfen, den sowie es aussieht scheint es sich um Drogen an der Schule zu handeln. Sarah wird außerdem bedroht und damit ist klar, sie ist dem Mörder zu sehr auf die Belle gerückt. Einschüchtern läßt sie sich nicht.

Im Laufe der Ermittlungen stößt sie und Jack auf viele Verdächtige. Da sind Lehrerkollegen genauso dabei wie der Kioskbesitzer und sein Bruder und das dunkle Drogenmilieu mit unbekannten dritten. Die ganze Ermittlungsarbeit zwischen Jack und Sarah, die Herangehensweise und auch das was sie aufdecken ist flüssig mit vielen Dialogen geschrieben. Auch die privates Seite der beiden kommt nicht zu kurz. Toll finde ich auch die Herangehensweise an das Themen Drogen an der Schule.

Man wird auch das Gefühl nicht los, das sich zwischen den beiden Ermittlern doch mehr als nur Freundschaft entwickeln könnte. Was die beiden letztlich rausfinden, dazu müsst ihr diesen Krimi lesen.

Von diesem Krimi scheint es Vorgänger zu geben, jedoch braucht man diese nicht um hier ins Ermitteln einzusteigen. Auch die Geschichte ist schön aufgebaut, durch die Dialoge kann man sich gut in die Figuren eindenken so das man meint, man kennt diese persönlich. Sie werden sehr sympathisch durch den Autor dargestellt. Die Kapitel sind kurz und daher schnell gelesen und die Spannung bleibt bis zum Schluss erhalten. Der Krimi lebt durch die vielen Verwirrungen und macht Spaß. Was mich etwas gestört hat war, dass letztlich Jack mehr als Sarah der Held des Krimis ist und mir persönlich hätte die Sarah diese Rolle verdient gehabt.

Ich empfehle Euch diesen Krimi und vergebe 4 von 5 Sternen. Viel Spaß beim Lesen wünsche allen und ich freu mich auf eine hoffentlich Fortsetzung dieser Krimireihe.


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(43)

50 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

innsbruck, joe fischler, alpenkrimi, adoption, tochter

Veilchens Blut

Joe Fischler
Flexibler Einband: 264 Seiten
Erschienen bei Haymon Verlag, 09.11.2016
ISBN 9783709978412
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:



Ich habe mich über das Wiedersehen mit Veilchen sehr gefreut. Valerie Mauser ist eine außergewöhnliche Polizistin. Im letzten Fall hat sie selbst ihr Leben zum Einsatz gebracht und wurde schwer verletzt. In diesem Fall beginnt alles in der Reha bei der sich Valerie, genannt Veilchen, erholen sollte.

Stattdessen erhört sie den Hilferuf ihrer Tochter und rast im wahrsten Sinne des Wortes zu ihr. Genauso rasant, gerät sie plötzlich in Verwicklungen und wird letztlich sogar polizeilich gesucht.  

Dieser Krimi ist sehr rasant und komisch zugleich. Egal ob die ungewöhnliche Mofafahrt, die Flucht vor der Polizei in ein Geheimversteck oder auch die Entführung von Zootieren inklusive eines Rittes auf dem einen oder anderen Tier, alles das nimmt Veilchen mit ihren Mitstreitern Stolwerck, Sandro Weiler und Schmatz in Kauf. Doch warum eigentlich?

Sie möchte letztlich nur ihre Tochter die sie einst zur Adoption gegeben hat, kennenlernen. Hacken an der Sache ist, dass Luna in extremen Schwierigkeiten steckt und außer ihrer leiblichen Mutter keinen Unterschlupf mehr weiß.

Ein Mord, eine Polizistin die eigentlich ins Bett und nicht auf Ermittlungstour gehört und dazu noch so ein paar verstrickte Schwierigkeiten machen das Buch ebenso lesenswert.
Veilchen gerät plötzlich so ins Visier, dass sie in der Öffentlichkeit von ihren ehemaligen Kollegin sogar als Entführerin gilt. Wird sie mit Stolwerck, Sandro und Schmatz ihre Tochter Luna da rausholen können ? Und werden Tochter und Mutter zueinander finden?

Veilchen ist mir seit dem letzten Fall wirklich sehr ans Herz gewachsen. Wer einen rasanten und auch spannenden Krimi mit wirklich sehr komischen Szenen lesen möchte ist hier absolut richtig. Mir hat auch gut gefallen, dass die Tochter-Mutter Zusammenführung nicht als “heile Welt” dargestellt wird. Nein die Luna ist für mich als pubertierender Teenager gut von Autor getroffen worden. Wäre für mich ansonsten eher unrealistisch gewesen. So ungewöhnlich das Veilchen ist, genauso besonders wurde Luna für mich ins das Buch geschrieben. Authentisch eben. Toll eingebaut sind auch die Liebesgeschichten. Auch diese fand ich gut gelungen.

Egal welche Flucht es war in manchen Szenen letztlich etwas zu übertrieben, das man sich wünschte die Geschichte würde endlich weitergehen. Aus diesem Grund fällt für mich leider dieser Veilchen-Krimi etwas hinter dem letzten zurück. Ich vergebe 3,5 Sterne von 5 möglichen und wünsche mir, dass das nächste Abenteuer mit Veilchen wieder zur alten gewohnten Stärke zurück gewinnt.

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20 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

nordsee, amsterdam, krimi, sklaven, kyra slagter

Kalte Brandung

Isa Maron , Stefanie Schäfer
Flexibler Einband: 430 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 21.09.2016
ISBN 9783832163587
Genre: Krimi und Thriller

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47 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 37 Rezensionen

krimi, mord, roussillon, ehebruch, eifersucht

Rabenschwarzer Winter

Philippe Georget , Corinna Rodewald
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 14.10.2016
ISBN 9783548288482
Genre: Krimi und Thriller

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32 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

münchen, münche, 2016, krimi, studentenverbindun

Altherrenjagd

Andreas Schröfl
Flexibler Einband: 312 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 06.07.2016
ISBN 9783839219232
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dieser Krimi ist gewöhnungsbedürftig in vielerlei Hinsicht und überzeugt letztlich mit seinem typisch bayerischen Humor. Die Hauptperson könnte nicht besser dargestellt werden. Bier spielt dabei genauso eine große Rolle wie eine Münchner Studentenverbindung und die moderne Schnitzeljagd “Geocaching” genannt.

Sie fragen sich und wo ist da der Krimi ? Ja Mord passiert auch noch. Alles ganz schön viel und das verpackt auf gut 300 Hundert Seiten, das geht nur in Bayern. Kurz zusammengefasst um was sich die Geschichte dreht. Sanktus entdeckt zusammen mit Freunden seiner Frau eine Leiche. Die Leiche ist der Geschäftspartner von Dr. Engeler. Dieser bangt um sein Leben und bittet Sanktus um Hilfe bei der Suche nach dem Mörder. Warum gerade Sanktus? Er hat Erfahrungen als Privatdetektiv und das weiß auch Dr. Engeler von Sanktus Dengler genannt.

Sanktus selbst arbeitet aktuell in einem Biergarten, war früher auch mal Brauer und daraus hat sich noch ein Stammtisch erhalten. Sanktus hat eigentlich keine Lust, wieder zu ermitteln, aber seine Freunde, der Stammtisch stehen ihm beratend zur Seite. Dengler und Sanktus sind schon zwei komplett verschiedene Persönlichkeiten und doch gehen sie gemeinsam auf Ermilltertour.
Der Tote kommt aus einer Studentenverbindung und hier beginnt zuerst die Suche. Hinzu kommt noch ein Vermisstenfall, auch dieser aus der Verbindung. Genau hier startet die Geocaching-Tour durch München um den Vermissten letztlich noch zu finden und zwar lebend. Ob das gelingt und wie diese Fälle zusammenhängen, dazu müsst ihr diesen Krimi lesen.

Ich muss gestehen zu Beginn dachte ich mir beim Lesen “das wurde gedruckt ?” Ja, an den Schreibstiel musste ich mich gewöhnen und muss sagen, hätte nicht gedacht, dass mir der Krimi letztlich so gut gefallen wird. Der Schreibstil passt perfekt zum Buch zur Person und was mich besonders begeistert hat, war wie viel verschiedene Dialekte so genial getroffen wurden, dass man meint diese Personen gerade sprechen zu hören. Dafür zolle ich großen Respekt an den Autor dies so in einem Buch wiederzugeben. Genial.

Geocaching kenne ich durch einen Arbeitskollegen der dies aktiv betreibt. Auch hier wurde dies durch den Autor sehr gut dargestellt und wiedergegeben. Bei dieser Suche habe ich wirklich oft geschmunzelt, vor allem wenn die Diskussionen beim Bier besprochen wurden.
Betrunken eine solche Tour zu starten hat auch was für sich. Grundsätzlich ist das Bier schon sehr präsent unabhängig vom Getränk an und für sich.

Dieser Krimi ist bei vielen Dingen sehr nah an der Realität. Genauer möchte ich das nicht beschreiben sonst würde ich da den Reiz rausnehmen, diesen Krimi noch zu lesen. Ich kann nur sagen auch Bildung kommt hier nicht zu kurz. Schöner Bierkrimi aus München mit Einbindung der Studentenverbindungen, dies in München doch sehr viele gibt.

I kon den nur weiterempfehlen und gfrei mi af an Nachfolger mit dem Sanktus und dem ganzen Bierstammdisch, Hät ned glabt das der so Spaß machn  kon. I vergeb 4 von 5 Punkten und wünch Eich viel Spaß beim Lesen.

Dieser Krimi ist gewöhnungsbedürftig in vielerlei Hinsicht und überzeugt letztlich mit seinem typisch bayerischen Humor. Die Hauptperson könnte nicht besser dargestellt werden. Bier spielt dabei genauso eine große Rolle wie eine Münchner Studentenverbindung und die moderne Schnitzeljagd “Geocaching” genannt.

Sie fragen sich und wo ist da der Krimi ? Ja Mord passiert auch noch. Alles ganz schön viel und das verpackt auf gut 300 Hundert Seiten, das geht nur in Bayern. Kurz zusammengefasst um was sich die Geschichte dreht. Sanktus entdeckt zusammen mit Freunden seiner Frau eine Leiche. Die Leiche ist der Geschäftspartner von Dr. Engeler. Dieser bangt um sein Leben und bittet Sanktus um Hilfe bei der Suche nach dem Mörder. Warum gerade Sanktus? Er hat Erfahrungen als Privatdetektiv und das weiß auch Dr. Engeler von Sanktus Dengler genannt.

Sanktus selbst arbeitet aktuell in einem Biergarten, war früher auch mal Brauer und daraus hat sich noch ein Stammtisch erhalten. Sanktus hat eigentlich keine Lust, wieder zu ermitteln, aber seine Freunde, der Stammtisch stehen ihm beratend zur Seite. Dengler und Sanktus sind schon zwei komplett verschiedene Persönlichkeiten und doch gehen sie gemeinsam auf Ermilltertour.
Der Tote kommt aus einer Studentenverbindung und hier beginnt zuerst die Suche. Hinzu kommt noch ein Vermisstenfall, auch dieser aus der Verbindung. Genau hier startet die Geocaching-Tour durch München um den Vermissten letztlich noch zu finden und zwar lebend. Ob das gelingt und wie diese Fälle zusammenhängen, dazu müsst ihr diesen Krimi lesen.

Ich muss gestehen zu Beginn dachte ich mir beim Lesen “das wurde gedruckt ?” Ja, an den Schreibstiel musste ich mich gewöhnen und muss sagen, hätte nicht gedacht, dass mir der Krimi letztlich so gut gefallen wird. Der Schreibstil passt perfekt zum Buch zur Person und was mich besonders begeistert hat, war wie viel verschiedene Dialekte so genial getroffen wurden, dass man meint diese Personen gerade sprechen zu hören. Dafür zolle ich großen Respekt an den Autor dies so in einem Buch wiederzugeben. Genial.

Geocaching kenne ich durch einen Arbeitskollegen der dies aktiv betreibt. Auch hier wurde dies durch den Autor sehr gut dargestellt und wiedergegeben. Bei dieser Suche habe ich wirklich oft geschmunzelt, vor allem wenn die Diskussionen beim Bier besprochen wurden.
Betrunken eine solche Tour zu starten hat auch was für sich. Grundsätzlich ist das Bier schon sehr präsent unabhängig vom Getränk an und für sich.

Dieser Krimi ist bei vielen Dingen sehr nah an der Realität. Genauer möchte ich das nicht beschreiben sonst würde ich da den Reiz rausnehmen, diesen Krimi noch zu lesen. Ich kann nur sagen auch Bildung kommt hier nicht zu kurz. Schöner Bierkrimi aus München mit Einbindung der Studentenverbindungen, dies in München doch sehr viele gibt.

I kon den nur weiterempfehlen und gfrei mi af an Nachfolger mit dem Sanktus und dem ganzen Bierstammdisch, Hät ned glabt das der so Spaß machn  kon. I vergeb 4 von 5 Punkten und wünch Eich viel Spaß beim Lesen.

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41 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

krimi, wien, zigarettenschmuggel, soko wien, soko

Killer-Tschick

Gerhard Loibelsberger
Fester Einband: 248 Seiten
Erschienen bei Haymon Verlag, 12.10.2016
ISBN 9783709972519
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Fernsehserie um SOKO-WIEN sollte doch relativ bekannt sein. Im Film spielt Penny Lanz die Ermittlerin hinter den Kollegen Nowak und Ribarski. In diesem Krimi wird sie jedoch zur Hauptfigur. Diese Rolle steht ihr jedenfalls sehr gut und war eine gute Idee des Autors.

Das jedoch ist nicht die einzige Besonderheit an diesem Krimi. Es gibt sehr viele Dialoge die im Wiener Dialekt geschrieben sind. Damit man die besonderen Ausdrücke aus Wien auch verstehen kann, hat er diese als “Fußnote” in das Buch eingebaut. Auch ein Glossar aller im Buch verwendeten Begriffe sind am Schluss nochmals zusammengefasst. Super Idee und ich hab dass sonst noch nirgendwo gelesen. Ich muss gestehen auch ich als Bayerin, die den Dialekt eigentlich versteht, habe ein paar Begriffe nachgelesen.

Nun um was geht’s in diesem Krimi. Gleich zu Beginn bekommt man den ersten Toten serviert. Es sieht eigentlich alles nach Herzverzagen oder Altersschwäche aus. Doch es stellt sich heraus, das die Tote aufgrund von illegalen Zigaretten, die Spuren von Rattengift und Arsen enthalten, ihr Leben lassen musste. So beginnt eine aufregende Jagd in und um Wien, um sowohl den illegalen Machenschaften ein Ende zu setzten als auch die Morde aufzuklären, den es werden noch ein paar hinzukommen. Ein toter Chinese wie passt der nun in dieses Bild ? Hängen die Morde zusammen ?

Lebensgefährlich wird´s da nicht nur die oben beschriebene Jagd sondern auch für Penny. Unterstützung bekommt sie ausgerechnet von Bojko Schiwkow einem Bulgaren, der während der Ermittlungen ins Visier rückt. Doch was hat Bojo mit dem Fall wirklich zu tun ? Wer steckt hinter den illegalen Geschäften und den Morden ? Mafia oder lauter Einzeltäter ?

Die Frage, die sich Penny auch stellen muss, was ihre Freundschaft zu ihren Kollegen eigentlich wert ist? Wird sie von ihren Kollegen im Stich gelassen ?

Mich hat die Handlung sehr stark an die Serie erinnert, ja ich hatte sogar das Gefühl als ob ich nicht ein Buch lese sondern den Krimi am Fernsehen verfolge. Sehr spannungsgeladen, fesselnd, emotional und am Schluss mit einem Finale mit dem man nicht rechnen wird.

Penny lernt man von einer ganz andere Seite kennen, die Rolle der Hauptfigur steht ihr und davon kann es ruhig mehr geben. Ich hatte viel Spaß mit diesem Krimi und vergebe 4 von 5 Sternen.

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

krimi, krimi-reihe, österr. krimi

Puppentanz

Anni Bürkl
Flexibler Einband: 249 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 06.07.2016
ISBN 9783839219171
Genre: Krimi und Thriller

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173 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 84 Rezensionen

krimi, arne dahl, schwedenkrimi, spannung, schweden

Sieben minus eins

Arne Dahl , Kerstin Schöps
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.09.2016
ISBN 9783492057707
Genre: Krimi und Thriller

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31 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

entführung, rache, krimi, england, nordengland

Ich will vergelten

Mari Hannah , Sigrun Zühlke
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 19.08.2013
ISBN 9783442474806
Genre: Krimi und Thriller

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

wörthersee, krimi, zigarren, kärnten-krimi, kärnten

Wörthersee mortale

Roland Zingerle
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Haymon Verlag, 06.06.2016
ISBN 9783709978580
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Diesmal geht die Reise an den Wörthersee. Eine gelungene Kulisse für einen Kärtner Krimi. Durchaus lesenswert, tolle Figuren einzig die Geschichte hat mich nicht ganz überzeugt. Der Schreibstil des Autors ist schön lesbar und die Gegend wird einem nett dargelegt.

Ein Detektiv Heinz Sablatnig wird von einem Versicherungsunternehmen beauftragt eine Beute ausfindig zu machen, die vor 13 Jahren verschwunden ist. Bei einem brutalen Raubüberfall ist eine wertvolle Zigarrensammlung verschwunden, zwei Menschen ermordet, einer kam hinter Gitter und die vermeintliche Komplizen kurze Zeit später verstorben. Die Beute jedoch ist bis heute verschwunden.

Warum nach so langer Zeit nach den Zigarren gesucht wird, liegt am daran, dass der Sohn des damaligen Geschädigten, nach diesen Suchen läßt.

Bei der Suche nach der verschwunden Beute ist es natürlich sehr von Vorteil, dass die Schwester von Sablanig bei der Polizei ist. Auch sie ist auf die Beute angesetzt. Gemeinsam tauschen Sie Ergebnisse aus und unterstützten sich gegenseitig. Doch wie die Beute verschwunden ist, warum und wo sie zu finden ist, dazu müsst ihr den Krimis lesen.

Mein Fazit zu dem Krimi. Es geht teilweise sehr hoch her. Detektiv Sablatnig ist dabei die Hauptfigur. Er ist vom Autor sehr gut dargestellt, auch die Umgebung rund um den Wörthersee kommt gut zur Geltung. Was abfällt ist letztlich die Geschichte. Sie wurde trotz alledem gut beschrieben. Für mich jedoch nur im Gesamtbild nur durchschnittlich.  3 von 5 Sterne vergebe ich hierfür.

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110 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 41 Rezensionen

krimi, alzheimer, köln, demenz, drogen

Vergessen

Elke Pistor
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 08.08.2014
ISBN 9783548286105
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dieser Krimi über eine neue Reihe um die Kommissarin Verena Irlenbusch geht es viel darum die Hauptpersonen kennenzulernen. Der Auftakt ist durchaus gelungen und lesenswert hat aber für meine Begriffe noch Luft nach oben gelassen.

Man lernt die Hauptperson Kommissarin Irlenbusch mit Ihrer an Alzheimer erkrankten Oma kennen. Genauer gesagt das Krankheitsbild und die Auswirkungen der Krankheit sowohl auf das zusammenleben als auch den Spagat einer arbeitenden Enkelin, die ihre Oma nicht abschieben möchte und auch nicht einfach ihre Arbeit vernachlässigen kann. Ja und letztlich kommt auch noch das Privatleben, die Liebe, hinzu und wieder ist ein erneuter Konflikt vorhanden mit denen Verena klarkommen muss.

Außerdem um den eigenwillige zu scheinenden neuen Kollegen Christoph Todt. Mit ihm muss Irlenbusch zusammen arbeiten, nachdem ihre eigentliche engste Mitarbeiterin kurzfristig ausfällt. Dieser Kollege scheint sehr auf sich bezogen zu sein und die weibliche Kollegin nicht wirklich ernst zu nehmen und meint er sei der bessere. Schlichtweg kompliziert. Genau das macht das gemeinsame Ermitteln gar nicht so leicht. Auch den Menschen Todt lernt man kennen und nicht nur der Leser sondern auch Verena lernt ihn schätzen. Ob sich da nicht noch was privates entwickeln könnte. Wünschen würde man es ihnen.

Natürlich kommen auch die Morde nicht zu kurz. Auch diese gehen letztlich wie der Titel des Buches schon verheißt in die Vergangenheit die einige schlichtweg vergessen lassen wollten. Nun werden sie vom Mörder genau daran erinnert. Doch was war so schlimm, dass gleich zwei Morde passieren, jemand schweigt und Angst zu haben scheint, ein Kind verschwindet und die Polizei im Dunkeln tappen läßt ?

Fazit: Ein guter Auftakt mit Luft nach oben. Wobei die Geschichte um die Figuren in dem Krimi sehr gut gelungen sind. Ebenso toll ist die Alzheimer-Krankheit angesprochen worden. Der Krimi und die Geschichte um die Morde sind solide aber im Gegensatz zum Rest des Buches etwas schwach gelungen. Vor allem das Motiv dahinter hinkt für mich etwas. Ich vergebe jedoch 4 von 5 Sternen und hoffe auf eine bessere Geschichte für Verena und Christopher, den die beiden haben eine Fortsetzung redlich verdient.

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51 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

1

D.I. Grace: Einer lebt, einer stirbt

M. J. Arlidge , Karen Witthuhn , Hauptmann & Kompanie, Werbeagentur
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 11.03.2016
ISBN 9783499272042
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In diesem Thriller ist der Titel “Einer lebt, einer stirbt” echt Programm. Ich habe zuerst den zweiten Fall gelesen und kannte dadurch letztlich schon, wer überleben wird. Allerdings hat das beim Lesen der Spannung keinen Abbruch getan. Ich habe den ersten Fall von Helen Grace genauso gern gelesen wie den zweiten Fall. Diesen hier fand ich fast noch grausamer und herzloser.

Die eigenwillige Ermittlerin Helen Grace hab ich aus den zweiten Fall schon sehr gerne gemocht. Jetzt kann ich gar nicht mehr genug von ihr bekommen.

Eigentlich schaut alles nach einem normalen Fall aus und doch ist hier gar nichts normal. Eine junge verstörte Frau, abgemagert ist gerade der Hölle entkommen. Ihr Freund hat sich letztlich vor Ihren Augen das Leben genommen, damit sie weiterleben kann. Helen versucht zu verstehen was wirklich vorgefallen ist und ob sie dem jungen Mädchen wirklich glauben schenken kann.

Als ein zweiter ähnlich gelagerter Fall geschieht, sieht das so aus, als ob ihr eine Serienmörderin unterwegs ist. Auch wenn sie selber gar nicht die Morde begeht. Sie entführt zwei Personen, sperrt Sie ein und überlässt Ihnen die Entscheidung. Eine Waffe, eine Kugel und der der überlebt wird in die Freiheit entlassen. Zwischen den beiden Fällen scheint es keine Verbindung zu geben. Wie sucht sie dann Ihre Opfer aus ? Warum macht sie das ? Was hat sie davon ?

Die Überlebenden sind aber anschließend so traumatisiert, das sie ihr Leben nur schwer in den Griff kriegen und sich große Vorwürfe machen, warum sie nicht an der Stelle des Toten sind. Ja sie wünschen sich fast den Tod. Sie bleiben in der Hölle gefangen und das ein Leben lang, obwohl man der Hölle entkommen ist. Eigentlich unglaublich aber hier leider war. Auch die Presse bekommt Wind davon und möchte sich die Schlagzeilen nicht entgehen lassen. Der Chef, die Presse, ein mit privaten Problemen Ermittler aus dem Team alle setzten Helen letztlich unter Druck. Sie hat so ihre eigenen Mittel mit diesem Druck umzugehen.

Doch nicht nur in beruflichen Leben ist nichts wie es scheint auch im privaten Bereich scheint sich etwas zu verändern. Hinzu kommt, dass sie durch die Morde sehr gefordert ist und letztlich unschöne Dinge aufdecken muss. Die die berufliche wie die private Seite von Helen sehr strapazieren wird.

Ich möchte hier keinesfalls die Spannung rausnehmen um mehr erfahren zu wollen, müsst ihr diesen mörderischen Thriller einfach lesen. Eines kann ich jetzt schon verraten, langweilig wird einem garantiert nicht und für Helen wird’s noch richtig persönlich.

Was mir an diesem Thriller abgesehen von der Geschichte so fasziniert und gefesselt hat, war der Schreibstil und die Aufbauweise in dem Thriller. Die Entführungsfälle sind so hautnah beschrieben, dass man die Gefühle jeder einzelnen Person schon fast mitfühlen kann. Ja in der Entscheidung eingebunden ist und sich letztlich selber die Frage stellt. Was würde ich wohl in so einem Fall tun ?
Wann ist man selber so gebrochen und welche Entscheidung ist letztlich die bessere, sterben oder mit dem erlebten weiterleben zu dürfen oder sogar müssen. Wird man in solchen Situationen schlichtweg zum Mörder und kann das letztlich jeder werden ?

Einen Thriller so aufzubauen, dass er den Leser nicht mehr loslässt, man sich selber in die jeweils dargestellten Personen hineindenken, mitfühlen und bedauern kann und die Aufklärung auch noch so manches ans Tageslicht bringt, verdient schlichtweg 5 von 5 Sterne. Hier ist der Lesespaß garantiert.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

regensburg, reitinger, schatzsuche, gewalt in der ehe, 2016

Reitinger kehrt zurück

Lotte Kinskofer
Buch
Erschienen bei Prolibris, 21.07.2016
ISBN 9783954751280
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Titelbild verrät schon sehr deutlich, dass es hier um einen Krimi aus Regensburg handelt. Man sieht abgebildet die Donau und dahinter die wunderschöne Stadt mit ihren verwickelt kleinen Gassen.

In einem Stadtteil von Regensburg wohnt auch der Journalist Reitinger mit seiner Familie. An einem schönen Tag ist er mit seiner Tochter in der Stadt unterwegs als er am Donauufer einen alten Kollegen entdeckt. Es scheint so, als ob sich eine Frau in die Donau stürzen möchte und Reitinger schreitet ein um das zu verhindern. In einem Gespräch mit der Frau erfährt er, dass vor kurzem ihr Mann in der Donau gefunden wurde. Sie glaubt jedoch nicht an Selbstmord sondern geht von Mord aus und niemand scheint ihr zu glauben.

Reitinger wittert dahinter seine Chance mit einer größeren Story wieder ins Berufsleben einsteigen zu können. Er befindet sich aktuell in Elternzeit und möchte doch wieder etwas mehr gefordert werden. Auf drängen dieser verzweifelten Frau läßt er sich schließlich, getrieben von der Neugierde darauf ein und hilft der Witwe herauszufinden, wer der Mörder ihres Mannes ist.

Seine Tochter ist natürlich dabei, wenn er sich auf Reschere zum Tatverdächtigen der Witwe begibt. Der Tote aus der Donau hat sich die letzte Zeit viel mit Archäologie beschäftigt. Kammhuber hieß der Schatzsucher mit dem der Tote in und um Regensburg herum auf Schatzsuche unterwegs war. Kammhubers Frau wirkte irgendwie nervös. Letztlich passiert Hr. Kammhuber auch noch ein Unfall. Alles sehr mysteriös, denn der Stiefsohn soll angeblich was mit dem Unfall zu tun haben. Was steckt da für eine Familiengeschichte dahinter ?

Nicht nur auf den Spuren der Schatzsuche sondern auch in das Drogenmilieu führen in Details die er herausfinden wird. Natürlich wird er auch mit der Polizei zusammenarbeiten, hier kennt er rein zufällig die an diesem Fall zuständige Ermittlerin, die ihm mit ein paar Details versorgt. Auch in der Redaktion kann er sich auf eine Mithelferin besonders verlassen. Findet Reitinger den wirklichen Mörder ? Und vor allem welche Spur ist die heißere Drogen oder Archäologie ? Wie geht’s beruflich für Reitinger weiter ?

Reitinger ist aber nicht nur wegen der Story unterwegs. Nein auch privat möchte seine Frau umziehen. Wohnungssuche in Regensburg und noch so einiges mehr passiert im privaten Bereich. Langweilig wird einem da bestimmt nicht.

Kurzweilig ist auch dieser Regionalkrimi in dem ein Journalist und nicht wie sonst ein Kommissar die Hauptrolle inne hat. Mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen. Hervorheben möchte ich hier die vielen Gesprächsdialoge die dazu beitragen, die verschiedenen Ermittlungsansätze zu verstehen und einem vor allem den Journalisten Reitinger näher bringt. Da ich den Ort Regensburg ein wenig kenne, muss ich auch hier sagen gut beschrieben. Was mir ein wenig fehlt ist das typisch bayerische, auch wenn man dazusagen muss, dass Reitinger in Regensburg zugezogen ist. Ich hatte viel Spaß mit dem Krimi und vergebe 4 von 5 Sternen. Viel Spaß beim Lesen wünsch ich allen.

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43 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

auftragskiller, thriller, usa, killer, bastei lübbe

Der Killer

David Baldacci
Flexibler Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 09.09.2016
ISBN 9783404173839
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In diesem Thriller geht’s um einen Auftragskiller der in verschiedenste Länder reist um gefährliche Menschen auszuschalten. Er begibt sich dabei jedes Mal selbst in größte Gefahr. Genau aus diesem Grund hat er auch immer einen Notfallplan parat um untertauchen zu können.

Es kommt wies kommen muss, als er eine junge Frau ausschalten soll und dies nicht übers Herz bringt, erledigt dies ein zweiter Schütze und die Frau stirbt zusammen mit ihrem Kind. Will Robie´s Notfallplan kommt zum Einsatz. Doch auch hier passieren merkwürdige Dinge. Er nimmt eine Jugendliche in seine Obhut und geht am Anfang davon aus, dass sie verfolgt wird, doch in Wahrheit ist er das Ziel. Doch wie konnten seine Verfolger vom seinem Notfallplan wissen ? Warum ist das Mädchen mit verstrickt ? Hat das etwas mit seinen Fällen zu tun oder warum wurde er zum Ziel ?

Genau das versucht Will nun herauszufinden und darf als zugeschalteter Ermittler genau in dem Fall mitermitteln bei dem sein Notfallplan schließlich zum Einsatz kam. Wie passt nun das zusammen ?

Das jedoch ist noch nicht alles was in dem Thriller passiert. Auch das junge Mädl um die sich Will kümmert steckt in Schwierigkeiten und die Liebe wird auch noch eine größer Rolle spielen.

Wie Ihr seht ein sehr Actionreicher Thriller in dem auch viele Morde passieren und letztlich ein unerwartetes Ende findet. Ich lese solche Thriller eher weniger aber der hier hat Spaß gemacht. Er liest sich leicht und ist spannungsreich aufgebaut. Für mich ist die Figur am Anfang echt hart beschrieben und ich dachte schon das ist nichts für mich und dann bekommt die Figur Will eine wirklich tolle Rolle. Es wird die menschliche Seite dieses Killers in den Mittelpunkt gerückt, was diesem Buch und der Geschichte nur gut tut.

Für mich außerdem ein sehr aktueller Thriller. In diesen Zeiten von Erdogan dem IS und dazu das kampfbereite Amerika ist dieser Thriller für mich sehr zeitkritisch zu sehen. Das hat zwar mit diesem Thriller nichts zu tun, doch warum ich gerade in dieser Zeit diesen Thriller lesen muss, das habe ich mich beim lesen öfters gefragt. Ja sogar darüber nachgedacht ob nicht Teile die in diesem Thriller beschrieben wurden, tatsächlich der Wahrheit entsprechen könnte. Vorstellen möchte man sich das zwar nicht, aber möglich wäre es durchaus.

Diesen besondern Thriller mit Actionreichen - Killer Effekten kann man zum lesen nur weiterempfehlen. Eines muss ich allerdings noch gestehen, denn der Bonus der in dem Buch dabei ist fand ich noch viel spannender als die eigentliche Geschichte. Dieser Thriller bekommt von mir 4 von 5 Sternen.

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41 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 32 Rezensionen

krimi, regionalkrimi, heimatkrimi, mord, forst

Teufelstritt

Ursula Hahnenberg
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.06.2016
ISBN 9783442484157
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mal was ganz anderes, dachte ich mir bei diesem Krimi und war sehr neugierig drauf. Da ja bei Krimis meist viel über Gegend beschrieben wird, in der der Krimi spielt, hatte ich mich besonders darauf gefreut. Doch leider wurde ich hier echt enttäuscht. In dem ganzen Krimi fehlt mir der Ortsbezug und die Beschreibung der Gegend teilweise voll und genau deshalb tue ich mich schwer mich hier wohlzufühlen.

Eigentlich hat die Geschichte viel Potential. Julia eine junge Försterin findet ihren Chef den Waldbesitzer Ludwig Voss erschossen im Wald. Sie wird in die Ermittlungen selbst verwickelt, da ihr Verhalten schon ungewöhnlich ist. Auch das Dorf kann Julia nicht leiden und stempelt sie gleich als Mörderin ab. Um ihre Unschuld zu beweißen begibt sich Julia auf der Suche nach dem wahren Mörder. Julia findet heraus, dass ihr Chef kein Heiliger wahr, ganz im Gegenteil. Doch wem gegenüber war er so grausam, das dieser zu einem Mord fähig war ? Der Pfarrer war der beste Freund des Opfers und irgendwie scheint er ein Spiel zu spielen nur welches oder ist er letztlich der Mörder ? Letztlich kommen noch ein paar Figuren aus Ludwig Voss Leben hinzu.

Klingt ja alles ganz spannend, aber leider war das Buch für mich ein auf und ab. Gefallen haben mir die Dialoge von Julia und der Oma. Die Rolle der Oma ist der Autorin gut gelungen. Gefesselt und gleichzeitig ein Highlight in dem Krimi war für mich der zweite Handlungsstrang der in dem Buch eingebaut war. Auch der drittletzte Teil war ganz in Ordnung. Ich möchte hier nicht zu viel verraten aber letztlich spielt die Grausamkeit darin eine große Rolle die auch letztlich zum Mörder führt. Auch der Titel des Buches wird hier erklärt. Teufelstritt.

Das was immer wieder zu den abs in dem Buch geführt hat war die Kommissarin ebenso das immer wieder komische und somit oft unlogische Verhalten Julias gegenüber der Kommissarin. Ein durchschnittlicher Krimi ist es letztlich für mich gewesen, der einige Höhepunkte aber auch genauso viele Tiefen hatte. Ich vergebe deshalb 3 von 5 Sterne.

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37 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

thriller, gefühlschaos, vermisst, angst, shitstor

Toter Himmel

Gilly Macmillan , Maria Hochsieder
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.05.2016
ISBN 9783426517475
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Spannungsreicher Thriller um ein verschwundenes, entführtes Kind und das Gefühlschaos der Mutter und des Ermittelten Polizisten. Um es vorwegzunehmen, diesen Thriller hier kann ich nur weiterempfehlen.

Um was geht’s in diesem Thriller. Es ist ein schöner Tag Rachel ist mit ihrem achtjährigen Sohn spazieren. Ihr Ziel ein Waldspielplatz auf dem sie schon öfters waren. Ihr Sohn Ben kann es nicht mehr erwarten und läuft das letzte Stück nach Rücksprache mit Rachel voraus. Als Rachel dort ankommt ist ihr Sohn unauffindbar. Zuerst glaubt sie noch, das sich ihr Sohn einfach versteckt, leider ist dem nicht so. Was dann beginnt ist ein Albtraum dem wohl keine Mutter miterleben möchte.

Während die zugeschaltete und ermittelnde Polizist Jim in alle Richtungen ermittelt, ist in der Öffentlichkeit die zur Suche ebenfalls hinzugeschaltet wird, Rachel die schuldige. Womöglich sogar die Mörderin. Am Anfang stehen viele in der Familie als auch Freunde hinter Rachel am Ende ist sie völlig alleine. Auch die Beziehung zu Ihrer Schwester wird auf eine harte Probe gestellt. Die Ermittlungen erfordern auch, dass die gesamte Familiengeschichte aufgearbeitet werden muss.

Was ist passiert ? Warum findet die Polizei den Jungen nicht? Warum glaubt niemand Rachel? Und warum wird sie als Schuldige und Mörderin hingestellt ?

Wenn ihr das herausfinden wollt, dann taucht ein in einen Thriller der ganz anderen Art. Ich fand es ganz besonders beklemmend das aus zwei Ich-Strängen erzählt wird. Einmal von Rachel und dann von den Psychologischen Protokollen des Polizisten JIM. Man taucht dadurch so sehr in die jeweiligen Personen ein, das man meint direkt mit ihnen verbunden zu sein. Das sich der Polizist nach diesem Fall psychologische Hilfe suchen muss ist auch ein Thema das ansonsten eher verschwiegen wird. Auch die “Helfer” haben oft Schwierigkeiten damit klarzukommen. Fand ich sehr gut, das dies so eingebaut wurde.

Diese beiden Stränge verdeutlichen und beleuchten noch intensiver was jeder an der Suche nach dem Kind miterlebt, durchmacht und erfahren muss. Außerdem sind Zeitungsberichte und Facebook- Kommentare im Buch miteingebaut, man hat den Eindruck als ist man plötzlich in einer Entführung und der jetzigen Welt mitdabei.

Die Autorin hat hier einen Thriller geschaffen der sehr glaubhaft darstellen kann wie es in Wirklichkeit bei einem ähnlichen Fall ablaufen könnte. Sehr leicht zu lesen und gleichzeitig so spannungsreich aufgebaut, dass man diesen Thriller nur schwer aus der Hand legen kann.

Dieser Thriller hat mich erschüttert und bewegt zugleich. Die Wahrheit ist noch viel schlimmer, die dann zum Vorschein kommt. Ich vergebe 5 von 5 Punkte für diesen spannungsgeladenen Emotionen Thriller der dringend zum lesen empfehlt werden kann.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

voreifel, eifel, krimi, geruch, heidi möhker

Zwiebelangst

Heidi Möhker
Flexibler Einband: 180 Seiten
Erschienen bei KSB-Media, 16.03.2016
ISBN 9783946105411
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein schöner sonniger Tag auf der Terrasse und dazu diesen Krimi, besser kann ein Tag nicht sein. Ich habe den kurzen aber ganz schön knackigen Krimi an einem Tag verschlungen. Es war wirklich ein genussvolles Erlebnis mit vielen neuen Eindrücken.

Ich lese Regionalkrimis sehr gerne und diesen hier kann ich Euch echt nur ans Herz legen. Diesmal geht’s in die Eifel. Ich selber war noch nicht dort aber ich glaube ein bisschen zurückfinden würde ich mich nach dem Krimi schon. Warum, die Autorin beschreibt die Umgebung sehr genau und genau deshalb fühlt man sich auch gleich wohl und hat das Gefühl dort schon gewesen zu sein.

So wie die Umgebung beschrieben wird, so geht es bei den Ermittlerfiguren weiter. Das Team um das sich alles drehen wird sind Sabine, Daniela und Axel, sowie der Staatsanwalt Rüdiger. Jede Figur hat eine bestimmtes Rollenprofil was einen in echt kurzer Zeit alle ans Herz wachsen lässt. Der etwas grantige Axel, die resolute und gutmütige Chefin Daniela, der manchmal nervige und auch attraktive Rüdiger und die etwas ungewöhnliche mit besonderem Spürsinn versehene Sabine. Auch die gesamten Ermittlungen werden toll beschrieben.

Sabine kann Stimmungen und Gefühle in Form von Farben und Gerüchen wahrnehmen. Außer ihrer Tochter weiß niemand von dieser besonderen Begabung. Manchmal ist es hilfreich und oft ist sie auch zu sehr verwirrt und dann hemmen die Wahrnehmungen sie selber.

Sabine wird mit ihren Kollegen zu einem Mord gerufen. Dort angekommen treffen sie auf die Finderin der Leiche. Sie ist Mitglied im Club der “Mörderischen Schwestern” und hatte mit dem Mordopfer, ein Autor, erst Kontakt. Ist sie vielleicht auch die Mörderin oder hat ihr Mann das bessere Motiv ?
Was ist mit der Frau des Mordopfers. Ist die Ehe doch nicht so harmonisch verlaufen und spielt sie letztlich die Rolle der Witwe  zu gut ? Oder hat die Freundin und Managerin der Witwe das bessere Motiv ? Außerdem wäre noch ein alter Schulfreund und der Jogginggefährte des Mordopfers ein möglicher Mörder. Also ganz schön viel verdächte und somit auch viel zu tun für das Team um jeder dieser Spuren nachzugehen.

Parallel zum Mordfall bekommt Sabine von ihrer Tochter Bekke noch den Hinweis, dass deren Freundin sich per Internet auf einen unbekannten eingelassen hat. Bekke will ihrer Freundin natürlich beistehen und hat kein gutes Gefühl dabei. Bei einem Faschingsball kommt es dabei zu einem Zwischenfall und Sabine muss sich nun noch außerdem um ihre Tochter kümmern.

Als wenn das schon alles wäre, nein eine kleine Liebensgeschichte bahnt sich in dem Krimi auch noch an. Ihr seht auf gar nicht so vielen Seiten (180) passiert eine ganze Menge und es wird nie langweilig. Ganz im Gegenteil, durch die besondere Wiedergabe von Sabines Wahrnehmungen in Form von Gerüchen und Farben macht diesen Krimi noch interessanter. Die tollen Wortgefechte im Buch machen das ganze noch echter und die Figuren noch sympathischer.

Wer letztlich der Mörder ist, wie das mit Bekkes Freundin so ausgeht, für wen die Liebesgeschichte so geschrieben wurde und ob die Mörderischen Schwestern ihre Finger im Spiel haben und wie das alles mit den Farben und Gerüchen zu sehen ist, dazu müsst ihr diesen Krimi lesen. Ich hatte jedenfalls sehr viel Spaß, musste immer wieder schmunzeln und kann in somit nur weiterempfehlen. Ich würde mich auch freuen, wenn es einen weiteren Krimi geben würde. Ich vergebe 5 von 5 Punkten.

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

berlin, missbrauch, siegfried langer, thriller, ripper

Berlin Ripper

Siegfried Langer
E-Buch Text: 277 Seiten
Erschienen bei null, 21.03.2016
ISBN B01DABBTCS
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Auf die Leserunde habe ich mich aufgrund des Titelbildes beworben. Ich wollte rausfinden was hinter der Rose mit der Spielkarte befindet. Am Ende der Leserunde werden wir vom Autor aufgeklärt, dass es eine Rasierklinge ist. Rose mit Rasierklinge und dazu der Titel Berlin Ripper. Klingt ganz nach einem scharfen Thriller. Doch leider bin ich vom Inhalt nicht ganz so überzeugt wie vom Titelbild.

Ich kannte die Vorgänger zu diesem Buch nicht, was aber kein Problem ist und das ist vor allem dem  Schreibstil des Autors zu verdanken. Der Thriller spielt in Berlin. Hauptkommissar Niklas Steg muss sich um die Aufklärung von Morden an jungen, hübschen, blonden Frauen kümmern, die sich alle im Internet auf Singlebörsen ein Abenteuer gesucht hatten.  Letztlich bekommt die Presse Wind davon und betitelt den Mörder als “Berlin Ripper” den die Frauen werden aufgeschlitzt gefunden.

Die Privatdetektivin Sabrina verbindet mit Niklas eine aktuell freundschaftliche Beziehung ob mehr draus wird, bleibt noch offen. Sabrina ließt aus der Zeitung vom neuen Fall in dem Niklas ermittelt. Sie ist gerade in der Urlaubsplanung mit ihrer Tochter und deren Freund. Einig werden sich die beiden nicht und durch die Beeinflussung der schusseligen Nachbarin kommt das letztlich tatsächliche Urlaubsziel ins Gespräch. Es geht ins Allgäu. Diese Reiseziel hat letztlich doch was mit dem Fall zu tun und bringt die Ermittlungen in Berlin schneller in die richtige Richtung.

Allgäu, ländliche Umgebung und doch eine große Tragödie, wie das alles mit dem Morden in Berlin zusammenhängt und welche Tragödie da so herauskommt um das zu erfahren müsst ihr diesen Thriller lesen.

An diesem Thriller, der für mich jedoch eher ein Krimi ist, haben mir besonders die beschriebenen Szenen mit Sabrina, ihrer Tochter und der im Buch schusselig beschriebenen Nachbarin am besten gefallen. Auch das ländlich beschriebene Allgäu sind für mich mit die besten Teile in diesem Buch.
Die Ermittlungen geraten irgendwie in den Hintergrund, das da ein Hauptkommissar in einem Serienmord ermittelt nimmt man gar nicht mehr so war. Das fand ich persönlich doch sehr schade.

Ich vergebe trotz allem noch 3 von 5 Punkten, da mir am Ende die dargestellten Rückblenden gut gefallen haben und vor allem wegen der Szenen mit Sabrina. Auch wenn ich persönlich nicht ganz überzeugt bin, lesenswert ist er alle mal.

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466 Bibliotheken, 4 Leser, 4 Gruppen, 114 Rezensionen

thriller, serienmörder, mord, psychologin, mörder

Schwesterlein, komm stirb mit mir

Karen Sander , ,
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.08.2013
ISBN 9783499242175
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Als ich die Leseprobe letztes Jahr gelesen habe, war ich schon begeistert. Ich habe mir letztlich das Buch gekauft und endlich gelesen. Meine Schwester hatte sich das Buch vor mir ausgeliehen und fands schon gut. Ich bin noch viel mehr begeistert und hoffe von dieser Autorin noch mehr solcher Thriller lesen zu können, den der schmeckt definitiv nach mehr.

Ja was wird einem so serviert. Einige wirklich grausame Morde, ein sehr sympathischer Ermittler namens Stadler und eine Psychologin spezialisiert auf Serienmorde namens Liz Montario. Er holt sich die Psychologin ins Team und sie muss letztlich feststellen, dass nicht die Morde das interessante sind, sondern alles mit Ihrer Vergangenheit zu tun hat. Ich möchte hier nicht zu viel verraten und die Spannung rausnehmen, diese ist aufreden Fall garantiert vom Anfang bis fast zum Schluss. Letztlich geht alles auf alte grausame Geschichten zurück, die es auch in sich haben und bei denen man schön mit Rätzeln kann.

Ein bisschen was bahnt sich auch zwischen dem Kommissar und der Psychologin noch an, da das Ende dahingehend offen war, hoffe ich das man bald wieder was von diesen beiden hören wird. Unbedingt lesen.

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267 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 112 Rezensionen

amnesie, thriller, entführung, baby, mord

Remember Mia

Alexandra Burt , Susanne Goga-Klinkenberg
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 22.04.2016
ISBN 9783423261012
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Bei diesem Thriller hat mir die Leseprobe schon sehr gut gefallen und das Buch hat mich auch nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil. Er hat mich sogar sehr berührt. Der Schreibstiel ist sehr flüssig geschrieben und dadurch leicht lesbar. Die Erzählweise aus der Sichtweise von Estelle führt dazu, das man noch emotionaler in die Geschichte eintauchen kann und ich habe mich oft gefragt ?  wie würde ich das machen ? wie hätte ich reagiert`? Und noch so einiges mehr.  

Worum geht’s hier eigentlich.
Am Anfang verschwindet ein Kind und die Behörden geben eine Vermisstenanzeige raus. Dann wird im Krankenhaus beschrieben wie eine schlimm verunfallte Patientin eingeliefert wird. Es stellt sich raus, dass sich diese Person namens Estelle sich an nichts erinnern kann. Amnesie. Klar ist jedoch sie hatte einen schweren Unfall, wurde angeschossen und dass sie noch lebt ist pures Glück.

Sie kann sich an nichts erinnern, es kommen kleine Erinnerungen zurück und die die zurückkommen sind echt hart, Ihre Tochter ist verschwunden. Doch mehr weiß sie nicht. Ihr Mann kommt sie letztlich besuchen und anstatt ihr irgendwie zu helfen, macht er ihr vorwürfe und möchte schließlich das sie sich in eine Klinik einweisen läßt. Ja bewacht wird sie auch noch von der Polizei. Warum ihr wird unterstellt am verschwinden des Kindes beteiligt zu sein, ja es womöglich sogar getötet zu haben. Doch was ist wirklich die Wahrheit ?

Sie läßt sich schließlich darauf ein und geht in die Psychiatrische Klinik. Dort beginnt die begleitende Psychologische Rückgewinnung ihres Gedächtnisses. Nur langsam kommt die wahre Geschichte ans Tageslicht. Was hier allerdings rauskommt möchte ich nicht näher verraten, denn das würde auch die Spannung rausnehmen und das möchte ich nicht.

Man erfährt hier aufgrund der Amnesie der Hauptperson auch Einblicke in eine Psychose und deren Behandlung. Macht für mich diesen Thriller nochmals spannend, sowohl die Herangehensweise des Arztes als auch die Ängste und Überwindungen die Estelle dadurch durchlebt.

Ebenso spannend finde ich die Rückblende wie es eigentlich zu dieser Situation gekommen ist. Von dem Kennenlernen bis zur Ehe und deren Verlauf sowie letztlich der Geburt des Kindes und auch die Schwierigkeiten anschließend zuhause. Besonders gefallen haben mir auch die Zwischeneinblendungen dazwischen, die als Polizeiberichte oder Pressemeldungen dargestellt waren und so nochmals eine etwas andere Sicht gewährt hat.

Ich kann Euch diesen Thriller nur weiterempfehlen und vergebe letztlich 5 von 5 Sternen.

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82 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

provence, krimi, albin leclerc, mord, rothaarige frauen

Tod in der Provence

Pierre Lagrange
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 22.03.2016
ISBN 9783651025127
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Den erste Fall von Albin Leclerc und seinem Mops habe ich geradezu verschlungen. Ein wirklich leicht lesbarer und schöner Krimi. Hier kommt auch die Landschaft in Frankreich nicht zu kurz. Wenn man das Buch ließt, fühlt man sich in der Provence gleich richtig wohl und möchte gerne Urlaub dort machen.

Im Krimi kommt natürlich nicht nur ein Urlaubsfeeling auf. Nein, auch passieren hier ein paar Morde die den in Ruhestand befindlichen Albin wieder auf den Plan rufen. Er hat zum Ruhestand einen Hund geschenkt bekommen, damit er seinen alten Kollegen nicht mehr auf die Nerven geht, doch dieser Wunsch geht nicht in Erfüllung. Den er beobachtet seine Kollegen ganz genau und bekommt natürlich mit als eine Leiche gefunden wird. Vorher erfährt man über das Opfer auch so einiges und der Mörder kommt am Anfang auch schon ins Spiel.

Im Krimi wird sich jedoch sehr viel um eine Familie drehen. Niklas Onkel aus Frankreich stirbt und er wird das Landgut erben. In seiner Ehe läuft es auch nicht gerade rund und in der Arbeit einfach viel zu viel zu tun. Da Niklas die Beerdigung und noch so einiges zu regeln hat und direkt in die Provence reisen muss, passt perfekt um eine kleine Auszeit zu nehmen und der Familie auch einen Urlaub zu verschaffen. Seine Frau Hannah ist darüber sehr glücklich.

Am Landsitz vom Onkel angekommen ist Hannah total begeistert, einzig ihre kleine Tochter muss noch überzeugt werden, dass sie vor dem Haus keine Angst haben muss. Der Garten des Anwesens ist etwas verwildert und strahlt etwas unheimliches aus. Niklas und Hannah beschließen letztlich ganz in die Provence zu ziehen, dass Haus in ein Hotel umzubauen und den Anbau in ein Atelier für Hannah und ein Büro für Niklas. Mit dem Ausbau des Anbaus beginnt Niklas nach der Beerdigung und Hannah erkundet ihre neue Heimat. Sie ist Malerin und lernt auch einen Berufskollegen kennen der sich gleichzeitig als ihr Nachbar rausstellt. Niklas wird sehr eifersüchtig und reagiert sehr über. Ob das nun an dem zusätzlichen Umbau, den Verlust des Onkels oder doch an dem zusätzlichen Verehrer seiner Frau liegt, gilt es noch rauszufinden.

Ebenso wie die Familie mit den Morden zusammenhängt und was Albin so alles rausfinden wird und wie sehr dieser seinen ehemaligen Kollegen zusetzt, dazu müsst ihr diesen Krimi lesen.

Ich habe mit dem ersten Opfer schon mitgelitten, beim zweiten Opfer hatte ich von dem doch grausamen und langem Überlebenskampf die durch die schöne Provence und den Weinbergen führt eine Gänsehaut.

Der eigenwilligen Albin und sein Mobs, mit dem er hin und wieder auch seine Ermittlungen bespricht,
sind das Highlight in diesem Krimi. Hinzu kommt, dass der Autor Albin auch noch in eine Liebesgeschichte schreibt. Die Veronique ist so sympathisch und passt hervorragend zu Albin. Eine wirklich zusätzlich schöne Geschichte die bei all den Aufklärungen zu den Morden passiert.

In die Provence hab ich mich jedenfalls jetzt schon verliebt und das liegt an der liebevollen nahebringen dieser Region durch den Autor. Auch finde ich es eine tolle Idee, dass Hanna Malerin ist. Wenn die Region beschrieben wird, sehe ich es auch gleich als "gemaltes Bild" vor mir.

Der Autor schafft eine Atmosphäre dem man sich wirklich nicht entziehen kann. Egal ob er dabei die Gegend, die Mordausführungen oder die Gedankengänge von Albin beschreibt, alles liest sich leicht, man kommt schnell in die Geschichte und beginnt mitzuleiden, mitzufiebern und ist am Ende wirklich völlig geschockt.

Ja, das Finale möchte ich nicht vorwegnehmen, nur so viel. Ich habe damit nicht gerechnet und finde es wirklich grusselig und genial zugleich. Der gesamte Krimi macht soviel Lust auf mehr, dass durch die Leseprobe für den zweiten Fall nur noch gesteigert wird. Ich vergebe 5 von 5 Sternen für diesen Lesespaß.

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91 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 63 Rezensionen

wien, krimi, serienmörder, carlotta fiore, theresa prammer

Mörderische Wahrheiten

Theresa Prammer
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 15.04.2016
ISBN 9783471351376
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich war nach der Leseprobe sehr begeistert und habe mich auf diesen Krimi aus Wien sehr gefreut. Ich liebe die Stadt Wien und im Krimi wird ja oft viel über die Umgebung beschrieben, darauf habe ich mich zusätzlich gefreut. Leider haben mich diese Mörderischen Wahrheiten enttäuscht.

Zu Beginn geht’s eigentlich gut los. Eine junge Polizisten kommt nach Wien zurück um ihren ehemaligen Kollegen, der beim letzten gemeinsamen Einsatz schwer verletzt wurde beizustehen, da er aus dem Koma erwacht ist. Auf dem Weg ins Krankenhaus erfährt sie übers Radio, dass grausame Kindermorde passiert sind. Es stellt sich heraus, das diese Morde mit einem alten Fall des frisch aus dem Koma erwachten Polizisten zu tun haben. Der aktuell ermittelnde Leiter möchte seinen alten Kollegen bei den Ermittlungen dabei haben. Leider gibt es ein Problem, denn er hat nach dem Koma sein Gedächtnis verloren.

Letztlich wird er aus dem Krankenhaus entlassen und wird der jungen Polizistin übergeben. Auch hier kommt noch hinzu, dass Sie vermutet die Tochter zu sein, die er damals auf einem Rummelplatz verloren hat und deshalb auch den Polizeidienst aufgab um sich ganz der Suche nach seiner Tochter zu widmen.

Eigentlich gar nicht so schlechte Geschichte und auch die Kindermorde sind sehr rätselhaft. Warum passiert dies ? Wie hängt dies wirklich alles mit den alten Fall zusammen ?

Leider wird die Geschichte für mich einfach zu lange erzählt, so dass sie letztlich unglaubwürdig wird. Von der Umgebung Wiens bekommt man nicht wirklich was erzählt, was ich sehr schade finde. Die Rollen in dem Krimi wirken ebenso blass. Wirklich hineinfüllen oder identifizieren könnte ich mich leider nicht.

Das ich letztlich 2 von 5 Sterne vergebe hängt einzig und allein am Schluss genauer an den letzten 70 Seiten. Hier erfährt man was wirklich hinter den Kindermorden steckt. Dieser Teil ist gut, spannend erzählt und läßt einen mitfiebern, wenn auch die Geschichte dazu nicht die fast 500 Seiten gebraucht hätte.

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