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69 Bibliotheken, 22 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

rom, thriller, serienmörder, italien, krebs

Schattenkiller

Mirko Zilahy , Katharina Schmidt , Barbara Neeb
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 09.12.2016
ISBN 9783404174201
Genre: Krimi und Thriller

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Die Geliebte, der Mann, dessen Frau und die zwei Söhne.

Valerie Springer
Flexibler Einband
Erschienen bei Berger & Söhne, Ferdinand, 02.01.2013
ISBN 9783850285810
Genre: Gedichte und Drama

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Fanny hat eine besondere Gabe, sie ist eine Zeit-Zauberin, außerdem hat sie einen IG (= Imaginärer Gesprächspartner) und eine besondere Art zu lieben und von anderen geliebt zu werden. Zuerst hat Fanny eine Affäre mit Nikolaus, der mit Sylvie verheiratet ist und mit ihr zwei erwachsene Söhne namens Max und Moritz hat. Zeitgleich verliebt sich Fanny auch in Max, obwohl sie nicht weiß, dass er der Sohn von Nikolaus ist und ab diesem Zeitpunkt geraten alle Gesetze für Zeit und Raum außer Kraft.

 

Meine Meinung zum Buch:

Das Buch ist wirklich anders geschrieben und aufgebaut als alle anderen Bücher, die ich bisher gelesen habe. Die Autorin macht bewusst, gleich wie Fanny, Zeitsprünge und wechselt die Erzählperspektive zwischen den einzelnen Personen. Zwischendurch gibt es Einschübe, die als Erklärung dienen und als „Eine Belanglosigkeit“ bezeichnet werden, obwohl sie nicht belanglos sind. Fanny hat auch die Gabe, die Zeit stillstehen zu lassen. Zwischendurch stellt man sich als Leser immer wieder Fragen, wie „Was wäre anders, wenn…“ oder „Was würde sich ändern, wenn…“ zB. Fanny dies oder jenes anders gemacht oder nicht gemacht hätte. Es wäre die ganze Geschichte anders verlaufen.

Ein paar schöne Zitate habe ich mir auch herausgeschrieben:

„Sie war lebendig, in der Leblosigkeit.“ (S. 105)

„…ist Zeit betrüblich relativer, als Einstein sich das wohl dachte.“ (S. 108)

„Der Schmetterlingseffekt der Chaostheorie besagt, dass kleinste Abänderungen der Ausgangssituation eine qualitativ veränderte Entwicklung innerhalb eines Systems bewirken.“ (S. 148)

 

Titel und Cover:

Der außergewöhnliche Titel hat mich sofort angesprochen, obwohl ich selbst eigentlich viel lieber kurze und prägnante Titel bevorzuge. Da Cover passt auch ganz gut zum Inhalt, da es unscharf und undeutlich ist und somit mehr Spielraum für eigene Interpretationen lässt.

 

Mein Fazit:

Mir hat diese völlig andersartige Geschichte sehr gut gefallen und von mir aus hätte sie gerne noch weitergehen können!

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13 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

2016, eltern-sein, nina massek, humor, ratgeber

Eine Mama am Rande des Nervenzusammenbruchs: 20 wunderbare Flunkereien, die Eltern das Leben erleichtern

Nina Massek
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.11.2015
ISBN 9783442158645
Genre: Sachbücher

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Nina Massek beschreibt in 20 Kapiteln, die auch gerne durcheinander oder einzeln gelesen werden können, ihre Erfahrungen mit „Notlügen“ mit ihren eigenen und ihr bekannten Kindern. Die Themen reichen von Haustieren, Spielplatz, Einkaufen mit Kindern bis zu Urlaub und Autoritätspersonen. Nina Massek gibt keine Ratschläge, sondern berichtet aus ihrem Alltag und manchmal sind die Geschichten auch mit einem Augenzwinkern zu lesen und nicht ganz ernst gemeint.

 

Meine Meinung zum Buch:

Mir gefällt an dem Buch die lockere Schreibweise der Autorin und auch, dass sie sich selbst nicht immer zu ernst nimmt. In manchen Situationen hat man das Gefühl, dass man sich mit Nina Massek bei einem lockeren Tratsch im Café befindet und sie aus ihrem ganz normalen Chaosfamilienalltag mit kleinen Kindern berichtet. Bei manchen Themen musste ich schmunzeln und konnte mich auch selbst gut wiedererkennen, z.B. bei den Bügelperlen, die überall im Haus wiederauftauchen, nur nicht da wo sie sein sollten oder auch wenn es um das gerechte Aufteilen von Diskutieren über Nahrungsmitteln geht, obwohl eigentlich immer genügend davon vorhanden ist. So wurde bei uns auch schon diskutiert, warum ein Kind ein größeres Pausenbrot mitbekommt und nachgemessen (ok, wirklich 1 cm), so viel Zeit muss sein, auch wenn man schon spät dran ist und dann hat man Erklärungsbedarf. Sehr gut kenne ich auch die Frage, wann wir endlich da sind, obwohl wir erst losgefahren sind, aber dafür ist uns leider auch noch kein Geheimrezept eingefallen. Die Kleiderfrage sehe ich hingegen ziemlich entspannt, da mache ich mir keinen Stress, was Kinder für den Kindergarten anziehen möchten, da kann es auch gerne ein Sommerkleid im Winter, dann halt mit dicken Strumpfhosen und T-shirts darunter sein. Was mir nicht so gefallen hat, ist, wenn man als Elternteil offensichtlich lügt, z.B. wenn man beim Naschen erwischt, dann sollte man das auch zugeben, denn Kinder merken das und wir wünschen uns ja auch von ihnen, dass sie ehrlich sind, auch wenn es unangenehm ist, was es zu erzählen gibt. Und als Elternteil darf ich auch einmal etwas nicht wissen und das zugeben oder die Kinder auf später vertrösten oder wir sehen gemeinsam nach, einfach eine Geschichte zu erfinden, finde ich nicht gut. Ich glaube aber, dass Nina Massek ein bisschen überspitzt formuliert hat und manche Gespräche in allen Familien mit Kindern auf ähnliche Weise geführt werden und vorkommen, nur alle erzählen dies nicht so frei und ehrlich.

 

Titel und Cover:

Auch wenn der Untertitel „20 wunderbare Flunkereien, die Eltern das Leben erleichtern“ einen Ratgeber-Charakter hat, so ist das Buch definitiv kein Ratgeber. Das Cover finde ich recht unscheinbar gestaltet, es könnte durchaus mehr Farbe oder und Grafik vertragen. Ich weiß nicht, ob mir das Buch in einer Buchhandlung aufgefallen wäre, glaube aber, eher nicht.

 

Mein Fazit:

Nachdem ich in letzter Zeit einige Bücher und Blogs zu diesem Thema gelesen habe, muss ich sagen, dass mir „Eine Mama am Rande des Nervenzusammenbruchs“ im Großen und Ganzen ziemlich gut gefallen hat.

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137 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 74 Rezensionen

thriller, entführung, psychothriller, helen callaghan, debüt

Dear Amy - Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest

Helen Callaghan , Heike Reissig
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur, 10.01.2017
ISBN 9783426654200
Genre: Krimi und Thriller

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35 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

schweden, schären, vergangenheit, erste liebe, inselleben in vergangenen zeiten .

Heimwärts über das Eis

Gunilla Linn Persson , Stefan Pluschkat
Flexibler Einband: 334 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 12.12.2016
ISBN 9783458361879
Genre: Romane

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

„Heimwärts über das Eis“ beinhaltet zwei Handlungsstränge: Einerseits wird rückblickend in das Jahr 2014 die Rückreise einer Gruppe Jugendlicher über das Eis und das damalige Unglück, das das gesamte Inselleben bis dato verändert, geschildert. Der zweite Handlungsstrang handelt von Ellinor, die ihr gesamtes Leben einsam und traurig auf der Insel verbracht hat. Nach der Rückkehr ihrer Jugendliebe auf die Insel verändert sich ihr Leben von Tag zu Tag ein klein wenig.

 

Meine Meinung zum Buch:

Was mir am besten gefallen hat, ist die bildhafte Sprache und die poetische Ausdrucksweise der Autorin. Es wurden Plätze, Personen und die Natur lebhaft und treffend beschrieben und trotzdem bleibt zwischen den Zeilen sehr viel Raum für eigene Gedanken und eigene Interpretationen. Sehr gelungen finde ich auch die Wandlung von Ellinor, wie sie sich von einer traurigen, frustrierten, lustlosen älteren Dame durch das Aufkeimen ihrer Gefühle für Herrmann, ihrer damaligen Jugendliebe, wiederfindet und ihr Leben reflektiert und verändert. Vor allem Ellinors Schicksal und ihr täglicher Überlebenskampf ist herzergreifend. Obwohl die beiden Erzählstränge bewusst langsam aufgebaut werden und weniger an aktiven Handlungen passieren, passiert sehr vieles auf der emotionalen und zwischenmenschlichen Ebene, sodass das Lesen ein wahrer Genuss ist. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass mir in den letzten wenigen Kapiteln das Interaktionstempo dann zu schnell wurde, und es nicht so gut zum restlichen Aufbau des Buches passte. Ohne den Schluss verraten zu wollen, war es für mich zu schnell, zu viel, zu surreal.

 

Titel und Cover:

Der Titel hat mich sofort angesprochen und er passt auch wirklich perfekt zum Handlungsstrang aus dem Jahr 1914, bei dem die Jugendlichen ihre Rückreise über das Eis antreten. Am Cover gefallen mir das typisch skandinavische Motiv und die Farbgestaltung. Was mir nicht so gut gefällt, ist der Schriftzug, da er etwas überdimensioniert ist und auch zwischen dem Namen der Autorin und dem Titel kein Unterschied in der Schriftgröße oder Schriftart erkennbar ist.

 

Mein Fazit:

„Heimwärts über das Eis“ kann ich all jenen empfehlen, die Romane mit weniger aktiven Handlungen, dafür aber umso mehr Lebensgeschichten, Schicksale, Natur, Poesie und eigenen Gedankengängen mögen.

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37 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

thriller, mord, psychothriller, stuttgart, buch

Dafür wirst du büßen

Guido Kniesel
Flexibler Einband: 258 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 03.12.2016
ISBN 9781540484017
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Der Horrorschriftsteller Karl Baumann hat nach dem dramatischen Autounfall, bei dem seine Frau Mara ums Leben gekommen ist, eine Schreibblockade. Aus finanziellen Gründen muss er nun endlich sein aktuelles Werk „Love Body“ in Angriff nehmen und dafür recherchiert er in diversen Online Dating-Agenturen. Nach seinem ersten katastrophalen Date gerät er unerwartet in Mordverdacht und kommt für ein paar Tage ins Gefängnis. Dafür schreibt sich sein neues Buch quasi wie von selbst.

 

Meine Meinung zum Buch:

Mir hat die Buch-in-Buch Geschichte sehr gut gefallen und es war für mich auch aufgrund der unterschiedlichen Schriftarten immer gut erkennbar ob es sich um die Geschichte von Karl oder um Anna handelt. Durch die abwechselnden Handlungsstränge wird die Spannung konstant aufrechterhalten und ich habe das Buch ziemlich schnell verschlungen. Für mich hätten es durchaus auch noch gerne 100 Seiten mehr sein können. Mit der Zeit nähern sich die beiden Erzählstränge von Karl und Anna immer weiter an und man erkennt die Parallelen immer deutlicher. Ebenfalls verstricken sich beide immer mehr in fast ausweglose Situationen. Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, ist, dass das Ende von Annas Geschichte noch einmal umgeschrieben wurde, denn mit dem ersten Ende wäre ich nicht zufrieden gewesen, mit dem Jetzigen kann ich gut leben. Bei Karls Geschichte hat mich gestört, dass ich bis zum Schluss über den Unfallhergang im Unklaren geblieben bin, vor allem, da es häufiger angesprochen wurde und am Ende bestimmt noch einen spannenden Platz gefunden hätte.

 

Titel und Cover:

Der Titel klingt sehr vielversprechend und macht neugierig. Das Cover ist optisch interessant gestaltet, sodass man das Schattenspiel erst auf den zweiten Blick erkennt. Außerdem liegt das Buch durch den weichen, geschmeidigen Einband sehr gut in der Hand.

 

Mein Fazit:

Auch wenn es meiner Meinung nach eher ein Thriller als ein Psychothriller war, kann ich für das Buch eine absolute Leseempfehlung aussprechen!

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53 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 41 Rezensionen

krebs, familie, berlin, großmutter, krankheit

Im Sommer wieder Fahrrad

Lea Streisand
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 18.11.2016
ISBN 9783550081309
Genre: Romane

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(102)

174 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 87 Rezensionen

cornwall, weihnachten, thriller, stiefmutter, minen

Stiefkind

S. K. Tremayne , Susanne Wallbaum
Flexibler Einband
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.12.2016
ISBN 9783426516621
Genre: Krimi und Thriller

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93 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 54 Rezensionen

schweden, krimi, rassismus, tom stilton, rassenhass

Die Strömung

Cilla Börjlind , Rolf Börjlind , Christel Hildebrandt
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei btb, 08.03.2016
ISBN 9783442753956
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

 

Kurze Inhaltszusammenfassung:

In Schweden passieren kurz hintereinander grausame Morde an kleinen Kindern, was die Ermittlungsarbeit der Polizei auch aufgrund des öffentlichen Interesses erschwert und die Verantwortlichen unter Druck setzt. Olivia Rönning arbeitet trotz persönlicher Bedrohungen weiter am Fall und sogar der ehemalige Ermittler Tom Stilton wird hinzugezogen um möglichst rasch Erfolge erzielen zu können. Auch die Ereignisse aus der Vergangenheit und die Verschwiegenheit der betroffenen Personen erleichtert das Lösen des Falles nicht.

 

Meine Meinung zum Buch:

Obwohl „Die Strömung“ bereits der dritte Kriminalroman mit Olivia Rönning ist und ich die beiden vorangegangenen Teile nicht gelesen habe, hatte ich absolut keine Schwierigkeiten hineinzufinden. Ich hatte auch nicht das Gefühl, dass mir inhaltlich etwas fehlt, da der aktuelle Fall in sich abgeschlossen ist. Dass zwei Autoren an dem Buch geschrieben haben finde ich als absolute Bereicherung. Der Krimi ist sehr geradlinig aufgebaut, er ist durchgehend spannend und flüssig zu lesen – und das obwohl er über 500 Seiten hat. Allein bei der Auflösung des Falles ganz zum Schluss konnte man als Leser schon erahnen, wie die Dinge aus der Vergangenheit mit den aktuellen Geschehnissen zusammenhängen und war nicht mehr ganz so überrascht. Die Thematik finde ich sehr interessant und auch die Verknüpfung von vergangenen Ereignissen mit der Gegenwart war eine Bereicherung. Auch die Charaktere wirken authentisch und sympathisch, sodass ich gerne noch mehr von ihnen lesen möchte und mir schon einmal den ersten und den zweiten Teil besorgt habe.

 

Titel und Cover:

Das Cover wirkt sehr hochwertig und düster und verheißt Unheil, wie es sich für einen spannenden Krimi gehört. Der Titel lässt noch nicht erahnen, wie er zum Inhalt passt.

 

Mein Fazit:

Das Buch ist absolut spannend von der ersten bis zur letzten Seite (und das sind nicht wenige), sodass ich mir jetzt auch die beiden Vorgängerkrimis besorgt habe und mich schon auf das Lesen freue.

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(69)

113 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 59 Rezensionen

entführung, thriller, roman, kindesentführung, kinder

The other Girl

Maggie Mitchell , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 26.02.2016
ISBN 9783471351123
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Lois und Carly May werden im Alter von zwölf Jahren entführt und in einer Jagdhütte gefangen gehalten. Dort beginnt eine Freundschaft zwischen den beiden Mädchen, die sie ein Leben lang begleitet, auch wenn sie sich nach ihrer Freilassung nicht mehr sehen dürfen. Zwanzig Jahre danach ist Lois Universitätsprofessorin und veröffentlicht ein Buch über die damaligen Geschehnisse und Carly May ist eine alkoholabhängige, erfolglose Schauspielerin, die ein Drehbuch über die damaligen Ereignisse vorgelegt bekommt – und somit kreuzen sich die Lebenswege von Carly May und Lois ein zweites Mal.

 

Meine Meinung zum Buch:

Die Autorin Maggie Mitchell beschreibt sehr detailliert, für meinen Geschmack schon etwas zu genau und am Anfang hatte ich gewisse Schwierigkeiten in das Thema hineinzufinden. Das Buch hat mich nicht von Anfang an gefesselt, ich musste erst mit den Charakteren, die abwechselnd aus ihrer jeweiligen Perspektive die Ereignisse schilderten, warm werden. Zudem hätte die Schriftgröße etwas größer ausfallen können. Die Thematik fand ich sehr spannend. Vor allem, dass die beiden Mädchen „freiwillig“ mit ihrem Entführer mitgegangen sind, ohne Aufstand und ohne Fluchtversuche bei ihm geblieben sind, finde ich erstaunlich. Etwas gefehlt hat mir, wie das soziale Umfeld mit dem Verschwinden der Mädchen umgegangen ist, wie haben sich die Eltern gefühlt, usw. Diese Sichtweise hätte das Buch für mich spannender gemacht, denn es war zwischenzeitlich etwas langatmig. Das Thema hätte auf alle Fälle noch Potenzial für eine spannendere Umsetzung geboten.

 

Titel und Cover:

Das Cover finde ich optisch wunderschön und auch sehr passend zum Inhalt des Buches. Dass der Titel in englischer Sprache ist, mag ich normalerweise nicht so gerne, in diesem Fall passt es aber ganz gut und ist stimmig.

 

Mein Fazit:

Kein schlechter Debütroman von der Autorin, allerdings hätte er noch viel spannender sein können. Das Thema hätte noch mehr Potenzial geboten.

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(32)

48 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 28 Rezensionen

thriller, schweden, mord, spannung, psychothriller

Aroma des Todes (Hochspannung 15)

Jacob Nomus
E-Buch Text: 125 Seiten
Erschienen bei Bastei Entertainment, 18.02.2016
ISBN 9783732519842
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Sylvia bekommt anonym ein Buch zugeschickt, in dem beschrieben wird, wie sie angeblich ihren Freund Matts, von dem sie seither nichts mehr gehört hat, ermordet hat. Nachdem Sylvia unter Gedächtnislücken leidet und gewisse Ereignisse aus ihrer Vergangenheit aufarbeiten muss, ist ihr oft nicht bewusst, was Realität und was Wahnvorstellungen sind. Dadurch ist es für sie auch schwierig herauszufinden, wem sie vertrauen kann. Ihre Mitbewohnerin Anna setzt sich sehr für sie ein und kümmert sich fürsorglich um sie, ihr Vater verfolgt eine andere Strategie, ihr Freund Matts ist spurlos verschwunden und ihre Mutter ist schon während ihrer Kindheit verstorben.

 

Meine Meinung zum Buch:

Der Autor hat das Buch sehr spannend aufgebaut, sodass in sehr schneller Abfolge rasch viele Ereignisse passiert sind. Aufgrund der kurzen, übersichtlichen Kapitel lässt sich das Buch auch extrem zügig – nahezu in einem Schwung – lesen, für meinen Geschmack schon zu schnell. Dadurch kommen auch nicht so viele Details und Wendungen im Laufe des E-books vor und für mich als Leser war relativ schnell klar, wer hinter der Verwirrung in Sylvias Leben stecken muss. Für einen Thriller war mir auch etwas zu wenig „thrill“, für mich war es eher ein etwas oberflächlicher Krimi. Ich glaube, dass der Autor das Thema, das zweifellos sehr interessant ist, noch konkreter und genauer ausarbeiten hätte können um einen wirklich spannenden Krimi oder Thriller zu erhalten.

 

Titel und Cover:

Der Titel passt in Anbetracht von Sylvias „Therapie“ zur Traumabewältigung sehr gut, ebenfalls auch die Schnecke, die auch eine tragende Rolle spielt.

 

Mein Fazit:

Gewisse Teile des Thrillers hätten durchaus noch weiter ausgebaut werden können und es hätte auch etwas mehr an „thrill“ vorkommen dürfen, damit das E-book meinen Geschmack trifft.

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(38)

67 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

hemingway, biografie, f. scott fitzgerald, 1920er jahre, cote d'azur

Der Sommer, in dem F. Scott Fitzgerald beinahe einen Kellner zersägte

Emily Walton
Fester Einband: 168 Seiten
Erschienen bei Braumüller Verlag, 01.03.2016
ISBN 9783992001521
Genre: Biografien

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

F. Scott Fitzgerald verbringt mit seiner Frau Zelda und der vierjährigen Tochter Scottie den Sommer an der Küste in Südfrankreich. Dort möchte er ohne Ablenkung an seinem Roman arbeiten und zugleich aufgrund der Währungsvorteile Geld sparen. Sein voriger Roman „Der große Gatsby“ war nicht ganz so erfolgreich wie erhofft und deshalb musste er sich mit Kurzgeschichten sein Leben finanzieren. Doch auch in der Abgeschiedenheit des französischen Dorfes lässt Fitzgeralds Arbeitseifer zu wünschen übrig, zu groß ist auch hier die Ablenkung durch Freunde, Partys, Alkohol und durch seine kränkelnde Frau.

 

Meine Meinung zum Buch:

Die Autorin Emily Walton hat es geschafft, eine Atmosphäre zu schaffen, in der man sich als Leser sofort in die 1920er Jahre hineinversetzt fühlt. Zum Teil hat man sogar das Gefühl, inmitten einer Autobiografie von F. Scott Fitzgerald geraten zu sein. Zudem beschreibt die Autorin sehr eindrucksvoll Fitzgeralds Alkoholexzesse und die damit verbundenen Dummheiten, die er anstellt. Nachdem auch noch weitere Künstler wie Ernest Hemingway ins Spiel kommen, wird die Geschichte inhaltlich noch runder und dadurch aufgewertet. Auch die wechselnden Freundschaftsbeziehungen sowie die Paarbeziehungen der Eheleute untereinander werden ausführlich und authentisch beschrieben. Im Epilog wird das weitere Leben der einzelnen Charaktere weiterverfolgt und kurz geschildert. Insgesamt bietet das Buch eine etwas andere Leseerfahrung, die für meinen Geschmack gerne etwas länger hätte ausfallen können.

 

Titel und Cover:

Der Titel klingt sehr interessant und Neugierde erweckend – und das obwohl er ziemlich lange ist und ich eigentlich kürzere Titel bevorzuge. Einzig das fehlende Komma im Titel stört. Das Cover wirkt hochwertig und ist optisch sehr an den Stil der 1920er Jahre angepasst. Es zeigt eine Strandpromenade in Südfrankreich, somit passt es ausgezeichnet zum Inhalt des Buches.

 

Mein Fazit:

Ich kann eine absolute Leseempfehlung für Literaturinteressierte, aber auch für Einsteiger abgeben.

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(118)

194 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 76 Rezensionen

münchen, gina angelucci, krimi, cold case, inge löhnig

Gedenke mein

Inge Löhnig
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 15.01.2016
ISBN 9783548612287
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Gina Angelucci ermittelt in ihrem aktuellen Cold Case Fall an einem Familiendrama aus der Vergangenheit, in dem Petras Ehemann ums Leben gekommen und die gemeinsame Tochter spurlos verschwunden ist. Petra möchte nach langer Ungewissheit endlich einen Abschluss finden und setzt alles daran, dass der Fall, der vor Jahren schnell und schlampig abgehandelt wurde, wieder aufgerollt wird.

 

Meine Meinung zum Buch:

Nachdem ich bis jetzt alle Krimis mit Kommissar Dühnfort und Gina Angelucci von Inge Löhnig gelesen und als sehr spannend befunden habe, muss ich sagen, dass dieser auch sehr spannend aufgebaut war, allerdings nicht ganz an den Vorgänger-Krimi herankommt. Dies ist der erste Fall, in dem Gina Angelucci die Hauptermittlerin des Krimis darstellt und Kommissar Dühnfort nur eine Nebenrolle erhalten hat, was ich persönlich etwas schade finde, da ich ihn als Ermittler auch sehr eindrucksvoll empfunden habe. Im nächsten Krimi würde ich mir hier eine bessere Balance zwischen den beiden Ermittlungsfällen von Kommissar Dühnfort und Gina wünschen.

Gut gelungen finde ich die Verknüpfung von Privatleben der Ermittler und den Bezug zum aktuellen Ermittlungsfall. Da Gina selbst gerade schwanger ist, ist die Suche nach einem verschwundenen Kind natürlich noch emotionaler als es ohnehin schon ist.

Ich würde empfehlen, die Vorgänger-Krimis zuerst zu lesen und nicht mit „Gedenke mein“ in die Serie einzusteigen, da man ansonsten zu viel zwischenmenschliche Beziehungsgeflechte versäumt hat und eventuell nicht so gut nachvollziehen kann.

 

 

Titel und Cover:

Das Cover ist optisch ansprechend gestaltet und passt auch aufgrund des Stils und der Farbgestaltung zur Krimireihe mit Kommissar Dühnfort und Gina Angelucci. Der Titel sowie der schwarze Rabe wirken düster, unheilversprechend und deshalb vielversprechend für einen guten Krimi.

 

Mein Fazit:

In diesem Krimi war erstmals Gina Angelucci die Hauptermittlerin und Kommissar Dühnfort nur ein Nebencharakter. Im nächsten Krimi würde ich mir wünschen, dass die Beiden ausgewogene Rollen erhalten.

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35 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

schweden, patrick hedström, seri, fjällbacka, missbrauch

Die Schneelöwin

Camilla Läckberg , Katrin Frey
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 18.11.2016
ISBN 9783548288680
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Erica recherchiert für ihr neues Buch über Gewalt in Familien und besucht die inhaftierte Laila, die vor etwa 40 Jahren angeblich ihren Ehemann getötet hat, nachdem dieser die gemeinsame Tochter im Keller angekettet wie ein Tier gefangen gehalten hat. Ihr Mann Patrik ermittelt in Vermisstenfällen, in denen junge Mädchen auf mysteriöse Weise und scheinbar spurlos verschwunden sind, bis ein Mädchen schwerverletzt und traumatisiert wie aus dem Nichts plötzlich auftaucht und bald darauf an den schweren Verletzungen stirbt. Erica ist auch sehr an Patriks Fällen interessiert und recherchiert hinter seinem Rücken auf eigener Faust bis sie sich selbst in Lebensgefahr befindet.

 

Meine Meinung zum Buch:

Der neunte Kriminalroman von Camilla Läckberg „Die Schneelöwin“ ist gewohnt spannend und atmosphärisch geschrieben. Vor allem, wenn man die Vorgänger-Krimis der Autorin gelesen hat, ist man auch schon mit den involvierten Charakteren vertraut und hat diese liebgewonnen und möchte natürlich auch erfahren, was sich in ihrem Privatleben tut. In dieser Hinsicht war ich ein wenig enttäuscht, denn Anna und Dan kommen in diesem Buch eher als Randfiguren vor und auch Erica wirkt sehr gestresst, unorganisiert, wenig zielstrebig in ihrer Arbeit und was mir nicht gefallen hat ist, dass so häufig wiederholt wird, wie genervt sie von ihren Zwillingen ist und wie froh sie täglich ist, wenn sie diese in der Kita abgeliefert hat. Der kriminalistische Inhalt und auch die Verknüpfung mit Geschehnissen und Personen aus der Vergangenheit sowie das Verweben der beiden Handlungsstränge sind der Autorin auch in diesem Fall wieder sehr gut gelungen.

 

Titel und Cover:

Der Titel „Die Schneelöwin“ klingt sehr stark und passt sehr gut zu den Handlungen des Kriminalromans. Die trügerisch idyllische verschneite schwedische Winterlandschaft ist wunderschön anzuschauen und lädt zu einem Schwedenurlaub im Winter ein.

 

Mein Fazit:

Der neunte Fall von Camilla Läckberg mit Erica und Patrik hat mir insgesamt recht gut gefallen. Für den nächsten Roman würde ich mir wünschen, dass die Hauptcharaktere, insbesondere Erica wieder etwas motivierter und energiereicher wirkt und dass Anna und Dan wieder eine größere Rolle zugeschrieben bekommen.

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(72)

108 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 59 Rezensionen

spreewald, krimi, mord, hörsturz, lübbenau

Spreewaldgrab

Christiane Dieckerhoff
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 15.01.2016
ISBN 9783548287607
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Die Polizistin Klaudia Wagner lässt sich nach der Trennung von ihrem Freund und nach langem Krankenstand auf eine Polizeistation in den Spreewald versetzen und hofft auf einen ruhigen Neuanfang. Während sie selbst noch von ihrem Tinnitus und Übelkeit eingeschränkt ist, bekommt sie zeitgleich den Tod eines Unternehmers aufzuklären und entdeckt unerwartet eine weitere Leiche, die schon vor sehr langer Zeit vergraben wurde. Natürlich ergeben sich auch zum gleichen Zeitpunkt Missverständnisse und Differenzen mit ihren männlichen Arbeitskollegen und sie muss sich von einem Tag auf den anderen eine neue Wohnung suchen.

 

Meine Meinung zum Buch:

Der Krimi lässt sich sehr rasch und flüssig lesen, einerseits aufgrund der klaren Strukturierung und Unterteilung der Kapitel, aber auch die einzelnen Kapitel laden zum Weiterlesen ein. Vor allem die Polizistin Klaudia ist sehr facettenreich dargestellt: Einerseits wird sie von einem geheimen Verehrer mit Rosen beschenkt, von den Arbeitskollegen kann sie noch nicht richtig eingeschätzt werden, da sie wenig von ihrem Privatleben preisgibt und durch ihr unglückliches Händchen mit Männern bringt sie sich selbst in prekäre Situationen, die für sie beinahe lebensgefährlich werden. Von ihrem Kollegen hätte ich mir erwartet, dass er Klaudia mehr anvertraut und sich vielleicht mit ihr verbündet, vor allem, da er es in seiner Beziehung auch nicht gerade einfach hat.

 

Titel und Cover:

Den Titel finde ich okay, aber nicht besonders originell oder ausgefallen. Das Cover ist optisch ansprechend und in auffälligen Farben gestaltet. Durch die glänzende Beschichtung ist es auch sehr angenehm in der Hand zu halten.

 

Mein Fazit:

Nachdem mir die Polizistin Klaudia Wagner bis zum Ende des Buches schon richtig sympathisch geworden ist, würde ich mich sehr über eine Fortsetzung mit ihr als Ermittlern freuen.

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101 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 45 Rezensionen

krimi, london, alice quentin, serienmörder, entführung

Eismädchen

Kate Rhodes ,
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 30.11.2015
ISBN 9783548287102
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

In London herrschen eisige Temperaturen und ein Serientäter setzt die Morde an jungen Mädchen von Kinsella, der im Hochsicherheitsgefängnis sitzt, nach. Alice Quentin wird als Polizeipsychologin hinzugezogen und versucht Kinsella zur Mithilfe bei der Täterfindung zu überzeugen. Schon bald fühlt sie sich selbst bedroht und auch in dem Cottage, in dem sie währenddessen wohnt, hat sie das Gefühl, beobachtet und bedroht zu werden. Es wird für sie schwierig zu unterscheiden, wer neugewonnene Freunde und potentielle Täter sind.

 

Meine Meinung zum Buch:

Der dritte Krimi mit Alice Quentin als Profilerin war durchgehend sehr spannend und auch kurzweilig zu lesen. Interessant waren in diesem Fall vor allem das Motiv und auch die Ausführung der Kindesentführungen. Die Kombination aus Fallarbeit und Privatleben von Alice war ausgewogen, sodass man als Leser auch einen guten Überblick über die neuen Personen in Alices Leben gewinnen konnte. Allerdings wurden zugleich auch alle neueingeführten Charaktere verdächtig dargestellt und ein Motiv bzw. Kontakt zum damaligen Täter Kinsella haben sie auch, da sie im Sicherheitsgefängnis arbeiten. So war es am Ende schwierig vorherzusagen, wer tatsächlich als Täter in Frage kommen könnte. Die Beziehung zwischen Alice und Burns war in diesem Krimi aufgrund von Missverständnissen und unausgesprochenen Gefühlen auf Stillstand, aber vielleicht ergibt sich im nächsten Krimi noch eine Gelegenheit.

 

Titel und Cover:

Der Titel „Eismädchen“ passt sehr gut zu den Geschehnissen und den frostigen Temperaturen, die im Krimi häufig erwähnt wurden. Auch das Cover ist optisch sehr ansprechend und stimmig mit dem Inhalt des Buches.

 

Mein Fazit:

Der dritte Krimi mit Alice Quentin als Polizeipsychologin hat mir besser gefallen als der vorige Kriminalfall. Alice wirkt sympathischer und auch die Handlungsstränge sind realitätsbezogener, sodass ich mir einen weiteren Krimi in der Reihe sehr gut vorstellen könnte.

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45 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

claudia brandes, waldemar ott, mordkommission, henry buttler, gerichtsreporter

Identität unbekannt

Anna Martens
E-Buch Text: 323 Seiten
Erschienen bei Midnight, 30.11.2015
ISBN 9783958190580
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

In einem Münchner Vorort wird die Leiche eines Mädchens in einem Weiher gefunden. Das interessante ist, dass die Identität des Mädchens nicht bekannt ist und anscheinend niemand das tote Mädchen vermisst. Die Polizei steht vor einer großen Herausforderung und ermittelt in eine Richtung, die Kriminalreporterin Claudia ist vom Fund geschockt und verfolgt in ihren Recherchen eine andere Spur.

 

Meine Meinung zum Buch:

„Identität unbekannt“ hat sehr temporeich und spannend begonnen, danach ist es allerdings etwas abgeflaut und die Ermittlungsarbeiten der Polizei sowie die Recherchearbeiten der Kriminalreporterin Claudia haben sich in die Länge gezogen. Sehr gut gefallen haben mir die brisanten Themen und Missstände in Bezug auf illegale Adoptionen und Menschenhandel. Die Hauptakteurin Claudia wurde mir nicht so richtig sympathisch. Einerseits hat sie selbst in ihrer Vergangenheit auch schlimme Entscheidungen treffen müssen, mit denen sie auch heute noch nicht im Reinen ist, auf der anderen Seite kann sie auch keine zwischenmenschliche Nähe zulassen und wirkt sehr unentschlossen. Bei der Mithilfe in der Aufklärung des Falles handelt sie oft kopflos und unüberlegt. Zudem hätte ich mir am Ende des Buches einen Ausblick über das Privatleben von Claudia gewünscht, so ist alles ungeklärt und aufgeschoben geblieben.

 

Titel und Cover:

Das Cover finde ich optisch sehr ansprechend und dezent, düster gestaltet, sodass es gut zum Inhalt des Buches passt. Auch der Titel ist vielversprechend und stimmig.

 

Mein Fazit:

„Identität unbekannt“ hat mir recht gut gefallen, allerdings hätte es für einen Thriller noch etwas mehr „thrill“ enthalten können und der offene Schluss über Claudias Privatleben hat mir nicht ganz so gut gefallen.

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55 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 34 Rezensionen

krimi, sauerland, mord, krimi-reihe, knollenblätterpilz

Katz und Mord

Mareike Albracht
E-Buch Text: 284 Seiten
Erschienen bei Midnight, 06.11.2015
ISBN 9783958190528
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Im Sauerland lebt es sich momentan gefährlich. Zuerst stirb Luise, eine alte Dame aus dem Dorf, qualvoll an einer Pilzvergiftung und ihre Katze wird vermisst, danach wird auch noch Jürgen in seinem Haus erschossen aufgefunden. Spätestens jetzt ist auch den Ermittlern klar, dass es sich um Mord handeln muss. Die beiden sympathischen Ermittler Anne Kirsch und Thorsten Seidel versuchen die beiden Fälle aufzuklären, wobei Anne während ihres Urlaubes inoffiziell und quasi undercover vor Ort ermittelt. Und natürlich bleibt in so einem kleinen Örtchen nichts geheim und Anne ist bald selbst in einer prekären Situation.

 

Meine Meinung zum Buch:

Der Autorin ist mit ihrem Debütkrimi ein sehr guter Auftakt gelungen. Der Einstieg in das Geschehen ist für die LeserInnen gut gelungen und auch die Handlungsstränge sind klar und gut nachvollziehbar. Die Hauptcharaktere Anne wirkt sehr authentisch: sie ist etwas eigensinnig, wurde kurz vor ihrem Liebesurlaub von ihrem Freund verlassen und wirkt jung und dynamisch, neugierig und hält sich nicht immer so genau an die Vorschriften. Ihr Kollege Thorsten hat eine Frau und zwei kleine Kinder und versucht seine familiäre Situation mehr oder weniger erfolgreich mit seinem Berufsleben zu vereinen. Er ist von seinen Vorgesetzten genervt, aber den jungen und unerfahrenen Kollegen gegenüber tolerant und fair. Dazu kommen noch die typischen Dorfbewohner vor – von der sexy Kellnerin, über rebellierende Jugendliche, dem feuchtfröhlichen Jagdverein bis zu den älteren Herrschaften, die alles im Blick haben. Inhaltlich darf man sich nicht zu viel Krimi mit blutigen Details erwarten, sondern eher einen witzigen, frechen Dorfkrimi mit ein wenig Klischee und Tratsch und Klatsch, was mir aber sehr gut gefallen hat.

 

Titel und Cover:

Das Cover ist optisch sehr ansprechend und mit vielen Details gestaltet, die perfekt zum Inhalt des Buches passen. Auch der Titel lässt deutlich erkennen, dass man sich auf einen provinziellen humorvollen Krimi einlässt.

 

Mein Fazit:

Mareike Albracht ist ein guter Debütkrimi mit authentischen Ermittlern gelungen, sodass ich mir auch einen Folgekrimi mit Anne Kirsch und Thorsten Seidel sehr gut vorstellen kann und gerne lesen würde.

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32 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 25 Rezensionen

vegan, kochbuch, italien, pasta, italienische küche

Vegan Italian Style

Attila Hildmann , Simon Vollmeyer , Justyna Krzyzanowska , Johannes Schalk
Fester Einband: 260 Seiten
Erschienen bei Becker Joest Volk Verlag, 02.11.2015
ISBN 9783954531110
Genre: Sachbücher

Rezension:

Inhalt:

Vegan Italian Style von Atilla Hildmann gibt einen guten Einblick in die typisch italienische Küche. Zu Beginn sind viele theoretische Inputs z.B. über die verwendeten Kräuter in der italienischen Küche, gefolgt von praktischen Tipps zur Zubereitung von Pasta-Gerichten oder Pizza-Teig. Hier hat mir sehr gut gefallen, dass die Zubereitungsvarianten sehr genau beschrieben sind und auch immer mit zahlreichen Bildern veranschaulicht werden.

Die Gliederung des Buches ist übersichtlich und entspricht den italienischen Speisekarten: Zu Beginn Antipasti e Pane, Insalate, Pasta e Pesto, Pizze, Secondi Piatti und zum Schluss natürlich Dolci.

Die Rezepte sind Großteils relativ einfach und schnell zu kochen, was ich für die Alltagsküche praktisch finde. Es sind aber auch aufwendigere Rezepte dabei, bei denen man z.B. den Nudelteil selbst zubereiten kann, was dann schon einen größeren Zeitaufwand und etwas Erfahrung voraussetzt. Zudem sind die meisten Zutaten auch relativ einfach im Lebensmittelhandel erhältlich oder bereits zuhause vorhanden (ausgenommen z.B. Muschelnudeln, die man aber auch durch einfacher erhältliche Nudeln ersetzen könnte), sodass man ohne Großeinkauf in Spezialgeschäften gleich mit dem Kochen beginnen kann.

Viele Rezepte sind bereits bekannte Gerichte, wie z.B. Pizze, die hier von Atilla Hildmann um ein paar leckere vegane Varianten erweitert werden.

Nicht so gut gefallen hat mir beispielsweise beim Gericht „Erbsen mit Speck und Salbei“ – die Bezeichnung des Gerichtes. Auch wenn Atilla Hildmann „Speck“ in Anführungszeichen setzt, so könnte man dies auch sprachlich ändern, indem man das Gericht, das mit Tofu zubereitet wird, auch „Erbsen mit Tofu und Salbei“ nennt.

 

Titel und Cover:

Der Titel klingt sehr vielversprechend und auch die Gestaltung des Covers wirkt sehr hochwertig. Zusätzlich sind auch im Buch sehr viele Illustrationen und Fotos, die einerseits vermitteln, wie die Gerichte fertig aussehen sollten, die aber auch die Freude am Kochen und den Genuss beim gemeinsamen Essen vermitteln. Sehr gut gefallen hat mir, dass auf den Fotos Menschen unterschiedlichen Alters beim gemeinsamen Kochen oder Essen gezeigt werden.

 

Fazit:

Ich ernähre mich grundsätzlich vielseitig, bin allerdings keine Vegetarierin oder Veganerin, doch ich mag die italienische Küche sehr gerne, deshalb habe ich im Buch von Attila Hildmann geschmöckert und einige Rezepte gefunden, die ich bereits ausprobiert habe und die mir sehr gut geschmeckt haben. Ich finde das Kochbuch nicht nur für Veganer geeignet, sondern für alle, die die italienische Küche mögen praktisch, da man auch einige alltagstaugliche Rezepte findet, die sehr gut schmecken und schnell zubereitet sind.

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31 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

mord, literatur, gute töchter, krimi, krimi;

Gute Töchter

Joyce Maynard , Constanze Suhr
Fester Einband
Erschienen bei HarperCollins, 09.10.2015
ISBN 9783959670067
Genre: Romane

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Die beiden Schwestern Rachel und Patty verbringen ihre Kindheit und Jugendzeit Großteils auf sich alleine gestellt in der Natur und in der Nachbarschaft. Ihr Vater hat die Familie verlassen um sich seinem Studium, einer neuen beruflichen Herausforderung und um die vielen Frauen, die ihn verehren zu kümmern und ihre Mutter, die an einer Depression erkrankt ist, zieht sich daraufhin immer mehr in ihr Zimmer und in die Bibliothek zurück. Als die beiden Mädchen im Pubertätsalter sind, treibt ein Serienmörder, der Sunset Strangler, sein Unwesen am nahe gelegenen Berg, auf dem sich die Mädchen auch gerne aufhalten. Der Vater der Mädchen ist nun leitender Ermittler in der Mordserie, sodass sie ihn privat noch weniger zu Gesicht bekommen. Rachel ist mit dem Erwachsenwerden sehr beschäftigt und Patty trainiert sehr hart für ihre Basketballkarriere.

 

Meine Meinung zum Buch:

Das Buch von Joyce Maynard war für mich überraschend anders als ich es aufgrund des Titels und der Leseprobe erwartet hätte. Sehr gut gefallen hat mir einerseits, dass das Buch aus der Sichtweise von Rachel erzählt wurde. So haben auch die Probleme mit dem Erwachsenwerden und die Beschäftigung mit sich selbst, die Bedeutung von Freundschaft und Cliquen, die besondere Beziehung zu ihrer jüngeren Schwester und die abgöttische Liebe zu ihrem Vater eine große Rolle eingenommen und waren teilweise überzogen, wie es ein Mädchen im Teenageralter empfindet. Dennoch fand ich das Buch in der Mitte sehr langatmig und es wurde ständig wiederholt, sodass am Ende die Ereignisse dann wieder wie im Flug abgehandelt wurden. Hier hätte es mir besser gefallen, den Mittelteil zu straffen und den Schluss etwas ausführlicher zu behandeln. Vor allem, da ja am Schluss eine interessante neue Wende aufgetaucht ist. Nicht überzeugen konnten mich Rachels Visionen, die dann plötzlich aufgehört haben und die sie auch nicht überzeugend den Erwachsenen vermitteln konnte. Gut gefallen hat mir die Kombination aus Erzählungen der beiden Mädchen über ihre Kindheit und das Erwachsenenleben, kombiniert mit dem kriminalistischen Aspekt, den die Suche nach einem Mädchenmörder in der näheren Umgebung eingenommen hat.

 

Titel und Cover:

Das Cover finde ich sehr gelungen, denn es vermittelt mit dem Mädchen, das sehnsuchtsvoll über den Zaun guckt, ein gutes Bild der kleinen Rachel, die sich auch in den Gärten der Nachbarn die Zeit vertrieben hat bzw. neugierig hinübergeguckt hat. Der Titel ist in Ordnung, allerdings finde ich den Preis für das E-book bzw. Buch für die tatsächliche Länge zu hoch.

 

Mein Fazit:

„Gute Töchter“ ist eine Kombination aus Erzählungen über das Erwachsenwerden eines jungen Mädchens gespickt mit kriminalistischen Momenten, aber mit kleinen Abstrichen.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Straße nach Nirgendwo

Nele Löwenberg
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 12.08.2016
ISBN 9783548288239
Genre: Romane

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Der zweite Roman „Straße nach Nirgendwo“ über Sheridan Grant setzt dort fort, wo „Sommer der Wahrheit“ geendet hat. Sheridan ist nach einem heftigen Streit von ihrem Zuhause geflüchtet und möchte in New York als Musikerin einen Neuanfang starten. Dazu kommt es leider nicht, denn ihr Bruder Esra läuft Amok und verursacht den Tot von mehreren Menschen und zugleich wirft dies ein schlechtes Bild auf Sheridan, die daraufhin von der Polizei schlecht behandelt und von der Presse zerrissen wird. Wieder befindet sich Sheridan in einem Ausnahmezustand und flüchtet nach Amerika, wo sie sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser hält und auch hier wieder negative Erfahrungen sammeln muss bis sie schließlich in Massachusetts Dr. Paul Sutton kennenlernt und sich in ihn verliebt.

 

Meine Meinung zum Buch:

Der zweite Roman von Nele Löwenberg ist ebenso spannend wie der erste Teil mit Sheridan Grant. Als Leser hofft man mit Sheridan mit, dass sie nun endlich ihren Frieden gefunden hat und glückliches Leben beginnen kann, doch für Sheridan wechseln sich die glücklichen Zeiten mit sehr schlimmen Zeiten ab, sodass sie auch am Ende des zweiten Teiles noch nicht zur Ruhe gekommen ist. Mir hat die Fortsetzung, wie auch schon der erste Roman, sehr gut gefallen, obwohl die traurige Lebensgeschichte von Sheridan auch hier turbulent und gefährlich weitergeht. Schade finde ich, dass sie den Kontakt zu den Familienmitgliedern, die sie doch in ihr Herz geschlossen hat, auch abbricht und weiterhin, trotz ihrer neuen Liebe, sehr einsam scheint. Der Schluss bringt einige Überraschungen mit sich und das offene Ende lässt darauf hoffen, dass Nele Löwenberg bald einen Fortsetzungsroman für uns haben wird.

 

Titel und Cover:

Der Titel „Straße nach Nirgendwo“ passt sehr gut zum Inhalt des Buches, denn er spiegelt sehr gut die Hoffnungslosigkeit und die fehlende Zugehörigkeit von Sheridan wieder. Das Cover ist optisch sehr dezent und in harmonischen Farben gestaltet und passt auch gut zum ersten Teil.

 

Mein Fazit:

Nachdem der offene Schluss nahelegt, dass bald ein dritter Teil über Sheridans Leben folgen wird, freue ich mich schon jetzt darauf, welche Wende Sheridans Leben noch nehmen wird und ob sie dann endlich an ihrem persönlichen Ziel angekommen ist.

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

tania carver, morgen früh wenn du willst

Morgen früh, wenn du willst

Tania Carver
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 02.12.2016
ISBN 9783548613345
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Marina und Phil sind nach einer sehr aufregenden und belastenden Zeit mit ihrer Tochter nach Birmingham gezogen und versuchen dort einen Neuanfang. Phil muss erst mit seinem neuen Team vertraut werden und bekommt gleich zu Beginn einen sehr anspruchsvollen Ermittlungsfall, in dem es um sehr extreme Tötungsdelikte geht, die von den Opfern so gewünscht wurden. Zusätzlich ist auch Marina wieder in den Fall verstrickt, was die Angelegenheit nicht einfacher oder ungefährlicher macht.

 

Meine Meinung zum Buch:

Der neue Thriller von Tania Carver gefällt mir gut, allerdings kommt er meiner Meinung nach, nicht an den Vorgänger-Thriller heran. Er ist sehr zügig zu lesen und aufgrund der relativ kurzen Kapitel mit abwechselnden Handlungssträngen bleibt die Spannung auch durchgehend gut erhalten. Gut gefallen hat mir auch, dass Phil wieder aktiv in das Berufsleben einsteigt und in diesem Thriller wieder einen größeren Raum bekommen hat. Auch seine alltäglichen beruflichen Zweifel und Gedanken, die er sich um sein neues Team macht, machen ihn als Charakter sympathisch. Marina hat mir in diesem Teil nicht ganz so gut gefallen, da sie trotz ihrer psychologischen Ausbildung und ihrer Erfahrung in der Arbeit mit psychisch kranken Verbrechern von einer Falle in die nächste tappt und sich auch Phil gegenüber sehr eigenartig verhält. Dieser große Widerspruch zwischen ihrer Kompetenz und ihrem Handeln hat mir nicht so gut gefallen. Der Ermittlungsfall ist diesmal sehr komplex und verwoben, vielleicht schon etwas zu kompliziert gestaltet. Hier hätte mir eine Handlungslinie mit ein oder zwei Charakteren oder ein oder zwei Wendungen weniger noch besser gefallen. Nichts desto trotz ist der Thriller von Tania Carver gut gelungen und ich habe das Lesen genossen.

 

Titel und Cover:

Das Cover ist sehr modern und in auffallenden Farben gestaltet und passt sehr gut zum Inhalt des Buches. Den Titel finde ich für meinen Geschmack etwas zu lang und nicht ganz zutreffend.

 

Mein Fazit:

Ich freue mich schon auf einen weiteren Thriller mit Marina und Phil und vielleicht werden die beiden Birmingham nach einem schlechten Start auch wieder verlassen und Phil zu seinem vorigen geschätzten Team zurückkehren oder irgendwo anders einen weiteren Neuanfang starten.

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77 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 48 Rezensionen

krimi, alzheimer, vergangenheit, köln, nazivergangenheit

Treuetat

Elke Pistor
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.07.2015
ISBN 9783548286112
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

In ihrem neuen Fall ermittelt Verena Irlenbusch an Mordfällen, die auf Anhieb nichts gemein haben, aber trotzdem zusammenhängen. Zudem muss sie eine Balance zwischen ihren beiden Kollegen aufrecht erhalten, damit eine gute Zusammenarbeit als Team möglich ist und auch in ihrem Privatleben ist sie mit der Pflege ihrer an Alzheimer erkrankten Großmutter überfordert. Als dann auch noch Dokumente aus der Nazivergangenheit ihres Großvaters ans Tageslicht kommen, stößt Verena Irlenbusch an ihre Grenzen.

 

Meine Meinung zum Buch:

Der Kriminalroman von Elke Pistor setzt nahtlos am Vorgänger-Krimi an und auch die bereits bekannten Hauptakteure sind wieder mit dabei. Dies macht das Buch vor allem für diejenigen, die bereits den vorigen Teil gelesen haben noch spannender. Im aktuellen Kriminalroman geht es in sehr großem Ausmaß um die zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen dem neu zusammengesetzten Kolleginnenteam von Verena und auch darum wie sie ihren Alltag zu managen versucht. In einem weiteren Handlungsstrang geht es um die Aufklärung der Mordfälle, die zudem auch mit Verenas Ahnengeschichte verwoben sind. Mir hat die Balance zwischen Aufklärung der Mordfälle und zwischenmenschlichen Geschichten sehr gut gefallen. Auch die Tatsache, dass Verena diesmal an ihre Grenzen des Möglichen stößt und sich selbst gegenüber Eingeständnisse machen muss, habe ich als sehr ehrlich und sympathisch empfunden. Der offene Schluss legt natürlich nahe, dass es einen Nachfolgekrimi geben wird, auf den ich mich schon jetzt sehr freue.

 

Titel und Cover:

Der kurze und prägnante Titel sowie das dezent gestaltete Cover gefallen mir persönlich sehr gut und passen auch gut zum Inhalt des Kriminalromans sowie zum vorigen Krimi der Autorin.

 

Mein Fazit:

Nachdem der Schluss recht polarisierend und offen im Ausgang gehalten wurde, warte ich schon voller Vorfreude auf den Folge-Krimi, da ich natürlich wissen möchte, wie es in Verenas Leben weiter geht und welche Konsequenzen auf ihr Handeln auf sie zukommen werden.

 

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105 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 56 Rezensionen

schweden, homosexualität, siri bergman, stockholm, krimi

Mann ohne Herz

Camilla Grebe , Åsa Träff , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei btb, 15.06.2015
ISBN 9783442749133
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Siri Bergmann hatte bis vor kurzem noch eine Gemeinschaftspraxis als Psychologin mit ihrer besten Freundin, doch die Freundschaft ist in die Brüche gegangen und die Praxis wurde aufgelöst. Nach einem langen Tief hat sich Siri wieder gefangen und startet als Polizeipsychologin, wo sie gemeinsam mit ihrem langjährigen, schwulen Freund arbeiten darf. Dies ist das Schöne an der Sache, weniger schön ist der erste Fall, in dem sie arbeiten darf. Es werden schwule Männer auf brutalste Weise ermordet und verstümmelt, wie beispielsweise das Herz herausgeschnitten oder der Penis abgetrennt. Die Polizei tappt lange Zeit im Dunkeln und weiß nicht so recht, ob es die Tat eines Schwulenhassers ist oder ob persönliche Motive dahinterstecken.

 

Meine Meinung zum Buch:

Dem Autorenduo ist es sehr gut gelungen, den Psychothriller spannend und auch durchgehend klar zu strukturieren, sodass man als LeserIn nicht den Eindruck hat, dass mehrere Personen geschrieben haben. Es hat mich positiv überrascht, dass es so eine runde Geschichte geworden ist. Das Thema Homosexualität wird in diesem Buch auch aufgegriffen und die Autorinnen machen deutlich, dass man es vor 20 oder 30 Jahren mit dem Vorhaben sich zu outen noch nicht so leicht hatte, wie es heute schon der Fall ist. Vor allem Sven konnte mit der Ablehnung durch seine Familie und den Enttäuschungen durch Freunde nicht gut umgehen. Besonders sympathisch finde ich auch den Charakter von Sigi, die in ihrem Leben bereits Höhen und Tiefen erlebt hat, und vielleicht gerade dadurch menschlich und liebenswert erscheint. Ich finde sie sehr unterhaltsam und würde in Folge auch gerne wissen, wie es in ihrem Privatleben weitergeht. Bleibt sie in ihrer intakten Familie mit Freund und Sohn oder lässt sie sich auf das Ungewisse ein.

 

Titel und Cover:

Das Cover und der Titel passen meiner Meinung nach sehr gut zum Inhalt des Buches und vor allem der Titel spricht auch das eigentliche Anliegen von Sven an.

 

Mein Fazit:

Das Schwesternduo Camilla Grebe und Asa Träff haben mich mit diesem Buch neugierig gemacht, noch weitere Bücher von ihnen zu lesen.

 

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(108)

157 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 80 Rezensionen

finnland, internet, krimi, schule, skandinavien

Lauras letzte Party

J. K. Johansson , Elina Kritzokat
Flexibler Einband: 266 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 06.07.2015
ISBN 9783518465905
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Miia beginnt ihren neuen Job als Sozialpädagogin an der Schule, die sie vor vielen Jahren selbst besucht hat, nicht gerade unter den besten Voraussetzungen. Vor wenigen Tagen ist Laura, eine 16jährige Schülerin verschwunden. Ihre MitschülerInnen sind beunruhigt, denn niemand weiß, was mit Laura passiert ist. Wurde sie ermordet oder ist sie ausgerissen? Die Unsicherheit macht sich bemerkbar und auch Bewohner aus Meine Meinung zum Buch:

Lauras letzte Party ist ein sehr kurzweiliges und interessantes Buch – besonders auch für Jugendliche. Das Autorenteam J. K. Johansson verwendet bewusst einen jugendgerechten Sprachstil und auch Facebook und Co werden eingebunden, sodass die Handlung einen aktuellen Stil aufweist. Gut gefallen hat mir auch die Beschreibung des Charakters von Miia, die nicht perfekt ist, aber vielleicht gerade deshalb sehr sympathisch erscheint. Weniger gut gefallen hat mir der relativ offen gelassene Schluss, somit hatte dieses Buch keinen Abschluss und dies wird vom Autorenteam hauptsächlich dafür verwendet, damit man auch die beiden folgenden Teile lesen muss. Dies finde ich schade, denn wenn mir eine Serie gut gefällt, dann lese ich sie sowieso dem Dorf geraten selbst ins Visier der Ermittler. Miia, die vorher als Internetpolizistin gearbeitet hat, kann sich nicht zurücknehmen und versucht selbst an der Aufklärung um Lauras Verschwinden mitzuwirken.

 

gerne als Fortsetzung. Hier hätte ich mir einen Abschluss für Laura gewünscht.

 

Titel und Cover:

Der Titel passt sehr gut zum Inhalt des Buches. Das Cover könnte ich mir vor allem für jugendliche LeserInnen moderner vorstellen. Ich glaube, dass es dann die jüngere Zielgruppe besser ansprechen würde.

 

Mein Fazit:

Lauras letzte Party war sehr spannend und kurzweilig zu lesen, aber leider muss man jetzt auf den zweiten Teil warten, da der Fall nicht in sich abgeschlossen ist.

 

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