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42 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 20 Rezensionen

hoffnun, geheimnis, zusammenhalt, vergangenhei, organspend

Wünsche, die uns tragen

Kathryn Hughes , Uta Hege
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 07.04.2017
ISBN 9783548289175
Genre: Romane

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(21)

24 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

norderney, liebe, nordsee, kindesentführung, anni deckner

Die Sehnsucht der Inselärztin: Ein Nordseeroman (Ein Nordsee-Roman 3)

Anni Deckner
E-Buch Text
Erschienen bei Forever, 03.04.2017
ISBN 9783958181694
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Thordis ist nach vielen Jahren wieder auf die Insel Norderney zurückgekehrt und arbeitet dort als Hausärztin. Zufällig ist auch ihre damalige Jugendliebe Boie wieder auf der Insel und betreibt dort eine Zahnarztpraxis. Thordis ist sich unsicher, wie viel Nähe sie zulassen möchte und kann, vor allem, da sie ihre ganze Energie darin setzt, ihren Sohn Leo, der mit seinem Vater in der Türkei lebt, wieder zurückzubekommen.

 

Meine Meinung zum Buch:

Mir gefällt der Schreibstil der Autorin einerseits sehr gut und auch die Themen fand ich spannend, vor allem den Sorgerechtsstreit zwischen Thordis und ihrem Ex-Mann und dass dieser mit dem gemeinsamen Sohn nun in der Türkei lebt. Auch Thordis als Charakter habe ich sehr sympathisch gefunden, ihre impulsive und teilweise unüberlegte Art ist bereichernd. Was mir allerdings zu viel war, waren die vielen Haupt- und Nebengeschichten, sodass ich das Gefühl hatte, alle Themen können nur noch oberflächlich angerissen werden. So wurde dann auch die Geschichte von der geplanten Rückführung von Leo aus der Türkei, dann am Ende gar nicht mehr thematisiert und auch nicht aufgelöst. Eigentlich hätte die Geschichte gut über zwei Bücher ausgedehnt werden können und wäre trotzdem noch sehr spannend gewesen. In diesem Fall hatte ich eher das Gefühl die Liebesgeschichte wird im Zeitraffer erzählt und alles geht irgendwie zu schnell, auch der Schluss des Buches war somit schon etwas surreal. In der Geschichte um den Sorgerechtskampf zwischen Thordis Ex-Mann habe ich mich gewundert, dass sie jahrelang noch nichts unternommen hat um ihren Sohn zu sehen und jetzt überschlagen sich die Ereignisse. Außerdem glaube ich auch, dass Thordis Sohn, der seine Mutter mit zwei Jahren zuletzt gesehen hat und bis auf wenigen Telefonaten keinen Kontakt zu ihr hatte, bestimmt Anpassungsschwierigkeiten in seinem neuen Umfeld mit fremden Menschen haben wird. Es war mir die glückliche Familie und das Happy End zu klischeehaft dargestellt.

 

Titel und Cover:

Der Titel klingt nach einem typischen „Liebesroman“ und lässt nicht durchblicken, dass eigentlich die Sehnsucht nach Thordis vermisstem Sohn im Vordergrund steht. Das Cover erinnert mich sehr an Strandidylle und Werbung.

 

Mein Fazit:

Mir hat das Thema der Geschichte um den vermissten Sohn sehr gut gefallen, aber die Aufklärung der Geschichte war mir zu schnell, unrealistisch und klischeehaft.

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143 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 68 Rezensionen

entführung, thriller, baby, lösegeld, psychothriller

The Couple Next Door

Shari Lapena , Rainer Schumacher
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.03.2017
ISBN 9783785725856
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Anne und Marco sind zu einer Dinnerparty für Erwachsene bei ihren Nachbarn eingeladen und müssen auf Wunsch der Nachbarin ihr Baby Cora alleine zuhause lassen. Jede halbe Stunde sehen sie nach dem Baby, doch plötzlich ist dieses spurlos verschwunden. Wurde das Baby entführt? Bald schon stehen Marco und Anne selbst im Verdacht an der Entführung und Lösegeldforderung beteiligt zu sein. Nach missglückten Versuchen, Cora wieder zu bekommen, sind sich die Ermittler nicht mehr sicher, ob Cora überhaupt noch am Leben ist.

 

Meine Meinung zum Buch:

Die Autorin hat einen nahezu perfekten Thriller geschaffen, bei dem die Spannung während des gesamten Buches spürbar ist. Sehr gelungen finde ich auch die vielen Wendungen und Verdachtsmomente, sodass man sich zwischenzeitlich überhaupt nicht sicher sein kann, wer als Verdächtiger in Frage kommt und wer unschuldig ist. Dazu tragen auch die Ermittler bei, die Anne aufgrund ihrer psychischen Erkrankung und Marco aufgrund seiner Schulden nicht von ihrer Liste streichen. Die beiden Charaktere Anne und Marco finde ich sehr gut beschrieben, vor allem auch, da sie beide Schwächen und Probleme haben. Auch Annes Eltern wurden als Charaktere recht gut beschrieben. Dies hätte ich mir für das Nachbarehepaar auch gewünscht. Die beiden Nachbarn kommen für mich recht einseitig und oberflächlich vor, was nicht dazu passt, dass Anne und ihre Nachbarin, zumindest vor der Geburt von Cora – zusammengearbeitet und sehr gut befreundet waren und auch jetzt noch Tür an Tür in einem Reihenhaus wohnen.

 

Mein Fazit:

„The Couple Next Door“ ist für mich ein nahezu perfekter Thriller, bei dem die Spannung konstant aufrecht bleibt und bei dem ich wirklich nur ein paar kleine Feinheiten bemängeln kann.

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73 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

thriller, fiona cummins, der knochensammler, die ernte, knochenkrankheiten

Der Knochensammler - Die Ernte

Fiona Cummins , Birgit Schmitz
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 23.03.2017
ISBN 9783651024991
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Jakey ist sechs Jahre alt und leidet an einer seltenen Knochenkrankheit, die seinen Körper schubweise stärker verknöchern lässt. Als ob dies nicht schon genug für die Familie wäre, ist ihnen auch noch der Knochensammler auf der Spur, der menschliche Knochen für seine persönliche Sammlung sucht. Der Knochensammler wird nicht aufgeben, bevor er Jakey entführt hat; auch die gleichaltrige Clara befindet sich schon in seinen Fängen.

 

Meine Meinung zum Buch:

Ich finde die Idee, das Buch anhand einer seltenen Krankheit aufzubauen, von der ich auch selbst noch nicht so genau Bescheid wusste, richtig gut gelungen. Auch der Umgang von Jakey Familie im alltäglichen Kampf mit der Krankheit finde ich richtig gut beschrieben und hat mich gefesselt. Generell habe ich es als Bereicherung empfunden, dass nicht nur die Entführungen der beiden Kinder und die Taten des Knochensammlers im Vordergrund standen, sondern auch die Familiengeschichten und wie alle beteiligten Personen mit ihrem Schicksal umgehen. Beim Knochensammler ging es mir ähnlich, auch hier war der familiäre Hintergrund sehr interessant, sodass ich gerne noch mehr über ihn und vor allem auch über seine Frau erfahren hätte. Die Spannung konnte durch die kurzen Kapitel, die zahlreichen Blickwechsel und auch durch die minutiösen Zeitangaben konstant aufrecht gehalten werden. Auch am Schluss ist die Spannung nicht abgebrochen, obwohl man schon recht früh darauf hingewiesen wurde, wer der Knochensammler ist. Vor allem dadurch, dass am Ende noch einige Wenden in der Geschichte kommen und am Schluss dann doch keine vollständige Gewissheit erfolgt, ist das Buch wirklich spannend bis zur letzten Seite. Einzig die Kampfszene am Schluss, in der Etta Fitzroy so schwer verletzt wurde, zusätzlich ein Brand ausgebrochen ist usw. war für mich etwas überzogen. Hier hätte es durchaus auch ein bisschen weniger sein können.

 

Titel und Cover:

Der Titel und der Klappentext klingen sehr vielversprechend und geben einen guten Hinweis, auf was man gefasst sein muss. Was mich etwas stört ist, dass „Jakey“ im Buch und „Jackey“ am Cover anders geschrieben wird.

 

Mein Fazit:

Der Knochensammler ist ein grausamer Thriller, bei dem die Spannung bis zur letzten Seite gehalten werden kann und der auch nach dem Ende des Buches noch nachwirkt.

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(38)

44 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 38 Rezensionen

kochbuch, rezepte, histaminfrei, laktosefrei, histaminintoleranz

Happy Healthy Food

Nathalie Gleitman , Klaus Arras , Liya Geldman , Katja Briol
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Becker Joest Volk Verlag, 17.03.2017
ISBN 9783954531264
Genre: Sachbücher

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Nathalie Gleitman leidet selbst an mehreren Unverträglichkeiten und hat sich persönlich intensiv mit Ernährung auseinandergesetzt. In ihrem Buch gibt sie theoretische Inputs sowie über 100 Rezepte an Interessierte und/oder Betroffene weiter. Die Rezeptideen reichen von Frühstück bis zu Naschereien.

 

Meine Meinung zum Buch:

Mir hat die positive Herangehensweise an das Thema durch die selbst noch junge Autorin sehr gut gefallen. Sie versucht aus ihrer Situation das Beste herauszuholen und trotz Einschränkungen gesunde und kreative Gerichte zu entwerfen, zu kochen und zu genießen. Aufgebaut ist das Buch so, dass zwischendurch immer wieder kurze theoretische Inputs und Erfahrungsberichte vorkommen, aber auch ganz viele und tolle Rezepte und Fotos von der Autorin. Mir waren die Rezepte teilweise zu zeitintensiv, z.B. Zubereitungszeit für einen Apfelkuchen 80 Minuten und noch 2 ½ Stunden zum Auskühlen - andere wiederum habe ich richtig toll gefunden, wie z.B. Müsliriegel selbst herzustellen. Mein persönliches Highlight sind definitiv die Nachspeisen und süßen Gerichte, aber auch den Bikini-Burger finde ich recht lustig. Die Bezeichnungen und Überschriften zu den Kapiteln sind zu Großteil auf Englisch. Die lustigen Fotos der Autorin erinnern mich an Instagram. Somit glaube ich, dass dieses Buch sehr gut für eine junge Zielgruppe passen könnte und sich Teenager sehr angesprochen fühlen.

 

Titel/Cover/Gestaltung:

Der Titel und die optische Gestaltung sowie die zahlreichen Fotos vermitteln einen gelungenen und positiven Eindruck, so wie es auch das Buch wiederspiegelt. Man merkt auch, dass die Autorin selbst intensiv an der Gestaltung mitgewirkt hat.

 

Mein Fazit:

Das Buch ist sehr positiv gestaltet und motivierend, auch bei Unverträglichkeiten und Ernährungseinschränkungen nicht den Mut zu verlieren – insbesondere für das Teenageralter. Für mich wirkt es sehr modern, wer Instagram mag, wird auch dieses Buch mögen.

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73 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 57 Rezensionen

thriller, nur ein kleiner gefallen, darcey bell, blog, freundinnen

Nur ein kleiner Gefallen - A Simple Favor

Darcey Bell , Juliane Pahnke
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 10.04.2017
ISBN 9783959671019
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Stephanie und Emily haben eigentlich nur gemeinsam, dass sie beide Mutter eines fünfjährigen Sohnes sind, die befreundet sind und die gleiche Vorschulklasse besuchen. Ansonsten ist Stephanie verwitwet, Buchbloggerin und engagierte Vorstadtmutter und Emily, verheiratet, PR-Chefin bei einem Modelabel. Eines Tages verschwindet Emily spurlos und das Leben aller Beteiligten wird auf den Kopf gestellt.

 

Meine Meinung zum Buch:

Mir haben die beiden völlig unterschiedlichen Charaktere Stephanie und Emily sehr gut gefallen. Ich glaube auch, dass sie wirklich gute Freundinnen hätten sein können, da sich die beiden super ergänzt hätten. Natürlich war die Charakterisierung etwas überzogen und klischeebehaftet, aber das habe ich in Kauf genommen. Der Hintergrundgedanke, dass jede/R ein Geheimnis mit sich herumträgt, von dem sein Umfeld nichts weiß, hat mir sehr gut gefallen. Vor allem, wenn man neue Bekanntschaften macht, tendiert man doch eher dazu, wie Stephanie auch, sein Gegenüber aufgrund der aktuellen Situation einzuschätzen und weiß nicht, was diese Person vorher schon erlebt hat. An Emily fand ich interessant, dass sie es geschafft hat, so viele Geheimisse und Lügen, nicht nur vor ihrer Freundin Stephanie, sondern auch vor ihrem Mann zu verheimlichen. Sie spielt wirklich viele verschiedene Rollen und diese anscheinend nicht so schlecht. Stephanie ist meiner Meinung nach zu gutgläubig und naiv dargestellt worden. Mich hat es in alltäglichen Situationen weniger gestört, aber am Ende, wo sie doch von allen ausgenutzt und übers Ohr gehauen wird, das war schon zu viel. Auch die Handlungen wurden zum Schluss ziemlich unrealistisch und chaotisch, sodass es mir nicht mehr so gefallen hat. Die spitzen Intrigen und kleinen Geheimnisse und Sticheleien habe ich viel besser gefunden, den abgehobenen Schluss hätte das Buch auch so nicht nötig gehabt.

 

Titel und Cover:

Das Cover wirkt zeitlos und recht unauffällig. Mir gefällt der doppelte Titel nicht, es vermittelt den Eindruck als ob eine Übersetzung des englischen Titels notwendig wäre oder der deutsche Titel alleine zu wenig aussagekräftig wäre um allein zu stehen.

 

Mein Fazit:

In jedem Menschen schlummern düstere Geheimnisse. Manche Geheimnisse sollte man wirklich nicht einmal seinen Freunden anvertrauen.

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152 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 90 Rezensionen

marmelade, trauer, familiengeheimnis, boddenlandschaft, freundschaft

Das Brombeerzimmer

Anne Töpfer
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.03.2017
ISBN 9783548613178
Genre: Romane

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Nora ist ein Jahr nach dem unerwarteten Tod ihres Ehemannes noch immer sehr unglücklich und einsam. Ihre Freundin hilft ihr über den schlimmen Jahrestag hinweg. Durch Zufall entdeckt Nora einen Brief und lernt bald darauf sehr nette Verwandte ihres verstorbenen Mannes kennen, die auch ihre Leidenschaft für Marmelade teilen.

 

Meine Meinung zum Buch:

Mir haben die zu Beginn sehr traurige Geschichte und auch Nora als Charakter sehr gut gefallen. Auch Noras Leidenschaft für Marmeladen finde ich bewundernswert und die detaillierten Beschreibungen, wie köstlich diese schmeckt, hat Lust auf Marmelade gemacht, obwohl ich ansonsten nicht so ein Fan davon bin. Zwischenzeitlich hatte ich das Gefühl, dass sich die Geschichte im Kreis gedreht hat und inhaltlich nicht wirklich viel passiert ist. Dafür ist es mir am Ende dann doch zu rasch gewesen. Am Schluss werden die Geheimnisse aufgedeckt, auf die man schon das ganze Buch über wartet, und dann wird es von den Charakteren ohne großes Erstaunen abgetan, das war mir zu oberflächlich. Etwas zu einfach gestrickt fand ich auch, dass sich Nora, ihre neuen Freunde sowie ihre alten Freunde alle auf Anhieb super verstehen und gernhaben. Nora und Mandy haben auch immer wieder berufliche Visionen entwickelt, wie sie ihre Zukunft gestalten wollen, von Neuanfängen geträumt, aber umgesetzt wurde konkret auch nichts. Ich finde, hier wäre noch Potenzial gewesen um die Handlung glaubwürdiger und spannender zu gestalten. Ansonsten habe ich die einzelnen Charaktere sehr liebenswürdig und ihre Macken nett gefunden. Dass die Liebesgeschichte nicht kitschig ausgeartet ist, sondern erst am zarten Anfang ist, finde ich sehr passend.

 

Titel und Cover:

Der Titel passt perfekt zum Inhalt des Buches und auch das Cover ist optisch ein Hingucker. Durch die Erhebungen sowie den Glanzeffekt wird es noch zusätzlich aufgewertet.

 

Mein Fazit:

Ich würde gerne eine Fortsetzung von Nora und Mandy lesen. Wie ist es ihnen weiterhin gegangen? Konnten sie ihre beruflichen Visionen umsetzen? Sind sie mittlerweile glücklich verliebt?

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17 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

kinderbuch, drachen, mini dino, drachenalarm auf meinem teller, tom nicoll

Drachenalarm auf meinem Teller

Tom Nicoll , Doris Hummel , Sarah Horne
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 06.03.2017
ISBN 9783845820446
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Eric bekommt durch Zufall einen eigenen Mini-Drachen namens Ping, den er in den Sojasprossen vom chinesischen Lieferservice findet. Gemeinsam mit Ping erlebt Eric viele lustige Abenteuer, aber er muss auch sehr aufpassen, da er den Mini-Drachen vor seiner Familie und seinen Freunden versteckt hält. Außerdem bekommt er durch Ping jede Menge Ärger, da dieser seine Schmutzwäsche auffrisst, Unterlagen seines Vaters unabsichtlich verbrennt, usw.

 

Meine Meinung zum Buch:

Ich habe das Buch gemeinsam mit meiner siebenjährigen Tochter gelesen. Es eignet sich zum Vorlesen, aber auch zum selber lesen. Motivierend sind die vielen Zeichnungen sowie die kurzen Kapitel. Das Buch hat uns beiden ziemlich gut gefallen, da es recht actionreich ist und Ping als Mini-Drache in der Welt der Menschen ziemlich viel Unsinn anstellt. Erleichtert waren wir mit Eric, als er endlich seinen Freunden von seinem Geheimnis erzählt hat und sie von nun an gemeinsam für den Mini-Drachen sorgen konnten. Was ich nicht witzig gefunden habe, war die Aktion, in der Ping den Roller so umgebaut hat, dass der unbeliebte Nachbarsjunge damit in einen Baum gerast ist und sich verletzt hat. Ansonsten haben wir auch über Pings Scherze lachen können.

 

Titel und Cover:

Der Titel kling bereits witzig und vielversprechend und auch das frech-fröhliche Cover passt perfekt zur Geschichte.

 

Mein Fazit:

„Drachenalarm auf meinem Teller“ ist ein kurzweiliges und freches Buch, das für Mädchen und Buben im Grundschulalter sehr gut zum Vorlesen, aber auch zum selber lesen passt.

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47 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

erziehung, ratgeber, kinder, schreien, rhino

Erziehen ohne auszurasten

Sheila McCraith
Flexibler Einband: 212 Seiten
Erschienen bei TRIAS, 22.02.2017
ISBN 9783432101699
Genre: Sachbücher

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Sheila McCraith ist selbst Mutter von vier Söhnen und hat für sich ein Programm entwickelt, wie sie im Alltag ruhiger bleiben und ihre Kinder weniger anschreien, dafür mehr lieben möchte. Sie gibt ihre Erfahrungen und Tipps in einem 30-Tage-Programm an Eltern weiter, die in einer ähnlichen Situation sind. Ergänzend werden Tipps für den Alltag, Erinnerungshilfen, Tabellen und Zitate angeführt.

 

Meine Meinung zum Buch:

Es ist nicht ganz leicht dieses Buch zu bewerten. Einerseits finde ich die Aufbereitung, die Gliederung und Farbgestaltung sehr übersichtlich, farbenfroh und ansprechend gestaltet. Die Grundidee des Buches und die praxisorientierte Herangehensweise gefallen mir auch sehr gut. Das Konzept finde ich in der Umsetzung allerdings sehr schwierig. Die Autorin hat selbst in der Erprobung weit über ein Jahr benötigt und das Buch ist für 30-Tage gedacht. Somit kann ich mir vorstellen, dass es bei den meisten Eltern nicht so schnell funktionieren, da gewisse Grundmechanismen, die eingeprägt sind, auch nicht so schnell wieder abtrainiert werden können und dies führt wiederum zu Frustration. Ich finde es mutig, dass die Autorin sehr viel von sich selbst und ihrer Familie preisgibt. Sie hat auch einen eigenen Blog, auf dem sie berichtet und sie rät dazu, die Großeltern, Freunde, usw. auch miteinzubeziehen und darüber zu reden und geht sehr extrovertiert an das Thema heran. Ich kann mir vorstellen, dass dies nicht jedermanns Sache ist und auch nicht jeder die Möglichkeit hat oder mag, andere Personen miteinzubeziehen. Generell hat mir das Buch, das ich eher als persönlichen Erfahrungsbericht von Sheila McCraith sehe, weniger Erziehungscharakter wie es für uns passend ist, sondern einen starken amerikanischen Touch. Ein paar Dinge sind sicherlich für jede/n dabei, die man umsetzen und in den Alltag integrieren kann. Die Farbe orange hat für die Autorin einen sehr großen Stellenwert. Ich kann mir auch vorstellen, dass viele mit der Farbe orange ein Problem haben könnten oder die Farbe nicht mögen, wobei ich es nicht tragisch finde, wenn man stattdessen gelb, hellblau oder welche Farbe auch immer nimmt. Die Autorin sieht es als persönliche Challenge, was für mich für eine Erziehungsangelegenheit nicht passen würde.

 

Titel und Cover:

Der provokante Titel und die optische Gestaltung, vor allem in den Farben orange und pink, die ich persönlich sehr gerne mag, haben mich sehr angesprochen.

 

Mein Fazit:

Sheila McCraith war mit ihrer Challenge sehr erfolgreich. Ich hoffe, dass auch noch weiterhin viele Eltern, die das Konzept ausprobieren, davon profitieren.

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196 Bibliotheken, 24 Leser, 0 Gruppen, 85 Rezensionen

liebe, abschiebung, schicksal, new york, nicola yoon

The Sun is also a Star.

Nicola Yoon , Susanne Klein , Dominique Falla
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Dressler, 20.03.2017
ISBN 9783791500324
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Zufällig treffen sich Daniel, der auf dem Weg zum Bewerbungsgespräch seiner Uni ist und Natasha, die illegal im Land ist und am Abend zurück nach Jamaika abgeschoben werden soll. Die beiden Teenager verbringen den Tag miteinander und haben mit der Zeit das Gefühl sich schon ewig zu kennen. Daniel verliebt sich auf den ersten Blick, Natasha erst auf den zweiten. Dieser eine schicksalhafte Tag bedeutet eine Veränderung für alle Beteiligten.

 

Meine Meinung zum Buch:

Mir hat das Jugendbuch sehr gut gefallen. Zuerst war ich skeptisch wegen der Liebesgeschichte, aber sie war überhaupt nicht kitschig, im Gegenteil – etwas Besonderes. Was ich sehr gelungen finde ist auch der Einstieg ins Buch: Die Autorin beschreibt einzelne Situationen aus verschiedenen Sichtweisen. Zuerst berichtet Daniel, dann Natasha oder eine andere Person. Dadurch sind die Ereignisse viel facettenreicher und wirklich kurzweilig. Ebenfalls gelungen finde ich die Mischung aus Liebesgeschichte, aufgebaut auf die Kennenlernfragen, die Daniel im Internet gefunden hat und nun mit Natasha ausprobiert, da ihnen nicht viel Zeit bleibt um sich ausführlich kennenzulernen. Die beiden Charaktere sind auch grundverschieden, nicht nur, dass sie aus unterschiedlichen Kulturen kommen, was an sich schon interessant wäre, sie haben auch konträre Interessen: Daniel liebt die Poesie, Natasha die Wissenschaft und so können schöne Diskussionen entstehen. Die inhaltlichen Kapitel mit den kurzen Erklärungen von Sachverhalten habe ich auch als Bereicherung empfunden. Einzig der Schluss mit dem Zeitsprung hat mir nicht ganz so gut gefallen.

 

Titel und Cover:

Der Titel ist sehr treffend ausgewählt und das Cover springt aufgrund der fröhlichen und auffälligen Farbgestaltung direkt ins Auge.

 

Mein Fazit:

Ich kann eine klare Leseempfehlung für Jugendliche als auch für Erwachsene aussprechen. Obwohl sich die Geschichte um die entstehende Liebe zwischen Daniel und Natasha rundherum aufbaut, ist sie auf keinem Fall kitschig oder oberflächlich, im Gegenteil.

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50 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

vergebung, ratgeber, paris, die verseflüsterin, verseflüsterin

Die Verseflüsterin

Nicolas Fougerousse , Elisabeth Liebl
Fester Einband: 232 Seiten
Erschienen bei Scorpio Verlag, 13.02.2017
ISBN 9783958031067
Genre: Romane

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Markus arbeitet als IT-Techniker und ist nicht ganz zufrieden mit seiner Beziehung und noch weniger mit seinen vielen Arbeitsstunden, da ihm zu wenig Zeit für sein Leben bleibt. Eines Tages wird er mit einer Botschaft auf seinem Auto überrascht. „Hör auf deine Gefühle!“ – Diese Nachricht bringt ihn zum Nachdenken, es folgen weitere Ereignisse, die sein Leben grundlegend verändern. Am Ende des Buches ist Markus ein anderer Mensch.

 

Meine Meinung zum Buch:

Mir hat an dem Buch die poetische Schreibweise des Autors an manchen Stellen sehr gut gefallen, aber an anderen Stellen wiederum war mir die Sprache zu gekünstelt und wirkte aufgesetzt. Aufgrund des Titels, des Klappentextes und des Genres hatte ich mir vorgestellt, dass das Buch in eine andere Richtung gehen würde. Erwartet hatte ich mir eine Liebesgeschichte, eventuell mit versteckten Botschaften, gespickt mit ein paar Lebensweisheiten. Der Roman begann auch so ähnlich, doch dann wurde er immer mehr zu einem Ratgeber mit Allgemeinweisheiten darüber, wie man ein glückliches Leben führen kann: Yoga, Ausgleich, auf sich selbst hören, usw. Für mich war nicht wirklich eine neue Erkenntnis dabei. Als es dann zu Details wie Nasendusche am Morgen kam, war mir das Ganze zu viel, so genau möchte ich das jetzt gar nicht wissen. Vor allem wurde es so dargestellt, als ob dies die einzige richtige Art des glücklichen Lebens darstellt. Auch die Geschichte von Markus Mutter, ihre Vergewaltigung und wie sie mit dem Mann danach umgeht, finde ich sehr konstruiert dargestellt und völlig unrealistisch. Etwa ab der Hälfte des Buches bin ich inhaltlich, ähnlich wie seine Frau Isabelle, ausgestiegen und habe mich eher aufgrund des doch relativ angenehmen Schreibstils durchgerungen das Buch zu Ende zu lesen.

 

Titel und Cover:

Der Titel klingt sehr ansprechend und poetisch, doch leider wird das Buch dem Titel nicht gerecht. Auch das Cover gefällt mir durch die unaufdringliche, einfache Gestaltung in dezenten Farbtönen.

 

Mein Fazit:

Das Leben von Markus hat sich aufgrund seiner neuen Erkenntnisse grundlegend verändert, meines durch das Buch leider nicht.

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81 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 58 Rezensionen

tod, roman, verlust, krankheit, liebe

In jedem Augenblick unseres Lebens

Tom Malmquist , Gisela Kosubek
Fester Einband: 301 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 11.03.2017
ISBN 9783608983128
Genre: Romane

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Tom und Karin freuen sich auf ihr erstes gemeinsames Kind. Kurz vor der Geburt erfährt Karin, dass sie an Leukämie erkrankt ist, einer sehr aggressiven Form. Mehrere Wochen vor dem Geburtstermin wird das kleine Mädchen per Kaiserschnitt auf die Welt geholt. Tom bekommt eine gesunde Tochter geschenkt, doch dafür kann seine Partnerin nicht gerettet werden und verstirbt kurz darauf an den Folgen ihrer Erkrankung. Auch Toms Vater ist schwer krank und kann nicht mehr viel Zeit mit seiner Enkelin verbringen.

 

Meine Meinung zum Buch:

Leben und Tod liegen so eng nebeneinander. Mir hat der traurige Einstieg in das Buch sehr gut gefallen und auch die Idee, dass Tom das Buch aus seiner Sichtweise schreibt, finde ich sehr gelungen. Die Beschreibung der Beziehung zwischen Karin und Tom hat mich nicht so ganz überzeugen können, doch der schwierige Start ins Leben mit seiner Tochter und der Kampf um Karin im Krankenhaus dafür umso mehr. Ich finde es sehr traurig, dass Karin ihre Tochter nicht ein einziges Mal sehen konnte.

Recht schwierig zu lesen fand ich die gedanklichen und zeitlichen Sprünge: Es waren viele Rückblenden, aktuelle Ereignisse und dann wurde auch noch die Krankengeschichte von Karin vermischt mit der Krankengeschichte von Toms Vater. Dies war mir als Leser zu sprunghaft und hat mir die Lust am Lesen ziemlich gemildert. Ich hätte mich als Autor eher auf eine Geschichte konzentriert, so war es für mich als Leser nicht ganz rund und auch nicht so passend. Ich glaube, dass der Roman, wenn er nur die Lebensgeschichte von Karin, Tom und Livia erzählt hätte, noch viel emotionaler und spannender wäre.

 

Titel und Cover:

Den Titel finde ich schön und poetisch und er passt auch ziemlich gut zur Geschichte. Das Cover wurde neutral und ruhig gehalten.

 

Mein Fazit:

Mir hat das Thema und Herangehensweise an das traurige Schicksal der Familie sehr gut gefallen, allerdings konnte ich mich mit der sehr sprunghaften Schreibweise des Autors nicht ganz anfreunden.

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(122)

173 Bibliotheken, 4 Leser, 3 Gruppen, 114 Rezensionen

hamburg, sturmflut, liebe, usa, flut

Sturmherz

Corina Bomann
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.02.2017
ISBN 9783548288390
Genre: Romane

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Alexa und ihre Mutter Cornelia haben ein sehr angespanntes Verhältnis zueinander und sind sich als Erwachsene so gut wie möglich aus dem Weg gegangen. Ein Schicksalsschlag führt die beiden wieder zusammen, nachdem Alexa die Vormundschaft für ihre Mutter übernehmen soll, die im Koma liegt. Auch die dramatische Sturmflutkatastrophe Hamburgs aus dem Jahr 1962 wird Alexa und den Lesern nähergebracht.

 

Meine Meinung zum Buch:

Die Autorin schafft es überzeugend zu beschreiben, wie sich das distanzierte Verhältnis zwischen Alexa und ihrer Mutter im Laufe des Romans verändert. Je mehr Alexa über die Träume, das Schicksal und das Leben ihrer Mutter erfährt, umso mehr Verständnis kann sie auch für sie aufbringen. Interessant fand ich auch den historischen Rückblick in das Jahr 1962 zur Hamburger Sturmflutkatastrophe. Corinna Bomann berichtet darüber sehr detailliert und bildlich über die Zustände von damals, sodass ich mir gut ein Bild von der tragischen Situation machen konnte, obwohl ich bis dahin noch nicht viel darüber gehört oder gelesen hatte. Auch Alexa geht es ähnlich und sie erfährt mit der Zeit immer mehr Details aus dem Leben ihrer Mutter. Mir hat das Mutter-Tochter-Konstrukt sehr gut gefallen und auch die Erzählungen von Cornelias Jugendliebe Richard fand ich als Bereicherung. Die Kombination mit den Personen der Gegenwart und den historischen Rückblenden, die uns verstehen lassen, warum die Menschen so geworden sind, wie sie jetzt sind, ist der Autorin auch in diesem Roman wieder sehr gut gelungen. Den offenen Schluss übern die Beziehung zwischen Alexa und Ethan fand ich nicht störend, so kann sich jede/r LeserIn eine eigene Meinung dazu bilden.

 

Titel und Cover:

Der Titel gefällt mir, da er kurz und prägnant ist und die Geschichte genau auf den Punkt bringt. Das Cover sieht optisch trügerisch idyllisch, fast zu harmonisch aus, für die historische Tragödie.

 

Mein Fazit:

Corinna Bomann hat eine sehr gute Mischung aus Erzählungen der Gegenwart kombiniert mit Berichten aus den 1960er Jahren geschafft. Zudem gehen die Geschichte der Mutter-Tochter-Beziehung und die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit direkt ins Herz.

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107 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 71 Rezensionen

krimi, schweden, flüchtlinge, organhandel, tom stilton

Schlaflied

Cilla Börjlind , Rolf Börjlind , Christel Hildebrandt
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei btb, 20.02.2017
ISBN 9783442757169
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Cosmina wettet bei einem Hahnenkampf in Poerto Galera und verliert, gleich darauf lernt sie einen sympathischen Mann kennen und ist wenige Stunden später tot.

Vier Monate vorher wurde ein etwa 10jähriger Junge ermordet und im Wald vergraben aufgefunden. Die Spuren führen das Ermittlerteam rund um Olivia Rönning und Tom Stilton als Berater nach Rumänien, in die die dunklen Machenschaften des heiligen Dolches und die traurige Welt der ärmsten aller Menschen, die in der Kanalisation leben. Zeitgleich nimmt die Obdachlose Muriel ein obdachloses Mädchen, das aus Nigeria geflüchtet ist, in einer einsamen Waldhütte auf und kümmert sich um sie.

 

Meine Meinung zum Buch:

Für all jene, die bereits die vorigen Krimis mit dem Ermittlerteam rund um Olivia Rönning und Tom Stilton gelesen haben, ist dieser Teil ein absolutes Muss! Auch als Einsteiger ist der Krimi gut lesbar, da er in sich abgeschlossen ist und alle Informationen über die Personen, die aus der Vergangenheit von Bedeutung sind, wiederholt werden. Die Thematik über Menschen die auf der Flucht sind und auf welch unterschiedliche Arten mit ihnen umgegangen wird, finde ich spannend und top aktuell. Die Charaktere, die mir schon aus den vorigen Krimis bekannt waren, haben sich auch diesmal wieder langsam, aber kontinuierlich weiterentwickelt, was mir sehr gefällt. Neben der Aufklärung des Krimis ist trotzdem Raum und Platz für persönliche Geschichten der Personen und für Einblicke in das Leben der Ermittler bzw. Berater. Trotz der vielen spannenden und überraschenden Momente, bleibt kurz Zeit zum Nachdenken und Reflektieren. Das Autorenteam hat meiner Meinung nach genau die richtige Mischung gefunden!

 

Titel und Cover:

Der Titel passt sehr gut zum Inhalt des Buches und das Cover wirkt verstärkend auf die düstere Stimmung des Krimis und harmoniert optisch mit den vorigen Teilen der Krimireihe.

 

Mein Fazit:

Für alle Tom Stilton und Olivia Rönning Fans ist „Schlaflied“ eine absolute Leseempfehlung, aber auch für Neueinsteiger ist dies gut möglich, da der Kriminalfall in sich abgeschlossen ist.

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(101)

242 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 92 Rezensionen

alexander der große, fantasy, magie, makedonien, jugendbuch

Schattenkrone - Royal Blood

Eleanor Herman , Christine Strüh , Anna Julia Strüh
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 23.02.2017
ISBN 9783841422309
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Alexander möchte endlich aus dem Schatten seines mächtigen Vaters hervortreten und selbst regieren. Kat verliebt sich zum ersten Mal, begibt sich auf Rachefeldzug und Ahnensuche, lernt sich selbst besser kennen und erkennt ihre ungeahnten Fähigkeiten. Zo ist schwanger, streift ihre Fesseln ab und begibt sich auf eine gefährliche Reise zu ihrem Geliebten. Cyn spielt mit ihrer manipulativen Art mit ihren Mitmenschen. Heph weiß nicht mehr, wem er trauen kann, handelt impulsiv und unüberlegt. Jacob begibt sich auf eine lange Reise, kämpft um sein Leben und verliert dabei seine Liebe aus den Augen? Alle Jugendlichen haben gemeinsam, dass sie sich selbst in einem Entwicklungsprozess befinden und dadurch selbst häufig kopflos handeln.

 

Meine Meinung zum Buch:

Der magische Aspekt, der erst im Laufe des Buches stärker hervorgetreten ist, hat mich überrascht und sehr gut gefallen. Auch von den Kampfszenen, die ich normalerweise nicht so gerne habe, war ich positiv überrascht. Sie hatten genau die richtige Länge und wurden nicht zu sehr gestreckt, sodass sie auch für meinen Geschmack spannend waren.

Mir haben die unterschiedlichen Charaktere, vor allem die Jugendlichen, die sich gerade selbst in einem Entwicklungs- und Selbstfindungsprozess befinden am besten gefallen. Auch dass ihre Handlungen häufig kopflos und unüberlegt sind, finde ich in der Altersgruppe passend. Was mir nicht so gut gefallen hat, waren die vielen Handlungsstränge und die Anzahl der involvierten Personen. Hier hätte die Autorin reduzieren müssen. Manche Charaktere, wie z.B. Zo kamen so selten und kurz vor, dass ich es schade gefunden habe. Gegen Ende des Buches kam Zo überhaupt nicht mehr vor und ihre Situation hängt völlig in der Luft. Über Jacob habe ich mir auch mehr Informationen erwartet und auch seinem Charakter wurde zu wenig Aufmerksamkeit entgegengebracht, was ich schade finde. Am Ende waren es mir viel zu viele Situationen, die begonnen wurden, aber keine wurde zu Ende gedacht oder zu Ende geführt. Mir ist bewusst, dass bald der zweite Teil folgen wird, aber so viele offene Handlungsstränge waren mir dann doch zu viel. Hier wurde meiner Meinung nach das meiste Potenzial verschenkt, ansonsten hätte es ein wirklich toller erster Teil mit 5 Sternen werden können.

 

Titel und Cover:

Der Titel „Schattenkrone“ passt genau zu Alex, der bis jetzt immer im Schatten seines Vaters stand und diese Situation nun verändern möchte. Das Cover finde ich optisch sehr ansprechend, vor allem die unaufdringliche, angenehme Farbgestaltung. Das Buch macht für mich einen erdigen, starken Eindruck - trotz Fantasy-Elementen. Auch das Alter des weiblichen Hauptcharakters lässt sich durch das Bild gut einschätzen.

 

Mein Fazit:

Manchmal ist weniger mehr! Für meinen Geschmack waren zu viele Personen und Handlungsstränge involviert, sodass alle ein wenig zu kurz kamen. Am Ende bleibt zu viel ungeklärt und offen.

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(69)

84 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 68 Rezensionen

spreewald, erntehelfer, krimi, gurkenbauern, klaudia wagner

Spreewaldtod

Christiane Dieckerhoff
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.02.2017
ISBN 9783548287614
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Mitten in der hektischen Gurkenerntezeit wird im Fließ ein junger, toter Erntehelfer gefunden, der nicht eines natürlichen Todes gestorben ist. Klaudia Wagner ermittelt in ihrem zweiten Fall gemeinsam mit ihrem ehemaligen Erzfeind und Kollegen Demel an dem Fall. Bald schon geschieht ein weiterer Mord und die Gurkenbauern der Region sind in Aufruhr.

 

Meine Meinung zum Buch:

Mir hat die Beschreibung des Spreewaldes und der örtlichen Gegebenheiten sehr gut gefallen. Obwohl ich noch nie dort war, konnte ich mir die Gegend bildlich gut vorstellen. Ich mag es auch gerne, wenn in einem Krimi nicht nur der Kriminalfall im Vordergrund steht, sondern auch die persönlichen Geschichten der Ermittler Raum und Platz haben. Diesmal hat es mich jedoch etwas gestört, da sehr viele Andeutungen und ein starker Bezug zum vorigen Teil vorausgesetzt wurden, die nicht weiter erklärt wurden. Obwohl ich den ersten Teil des Krimis auch gelesen habe, wenn auch schon vor längerer Zeit, war es für mich teilweise mühsam. Für LeserInnen, die mit dem zweiten Teil einsteigen wollen, wird der Lesespaß nochmals gemindert. Zu Beginn brauchte ich eine gewisse Zeit, bis ich wieder mit den Charakteren vertraut war und mich voll und ganz auf die Geschehnisse konzentrieren konnte. In der Mitte war der Krimi etwas langatmig und sehr wiederholend. Erst als zum Endspurt in der Aufklärung und Suche nach Verdächtigen ging, wurde es wieder richtig spannend. Gestört hat mich auch, dass viele Andeutungen dann nicht mehr beantwortet wurden, z.B. woher die Staatsanwältin jemanden deckt und Klaudia zurückpfeift, wenn sie eine Befragung durchführen will. Ebenso wurden in Bezug auf den Kollegen Thang im Krankenstand Vermutungen aufgestellt und dann so stehen gelassen. Dies finde ich schade, deshalb konnte der zweite Teil für mich nicht mit der Spannung des ersten Krimis mithalten, obwohl das Thema und die Gegend richtig nett waren.

 

Titel und Cover:

Der Titel ist kurz und aussagekräftig, wie es mir immer gut gefällt. Das Cover hat durch einen Kippeffekt (Glatt- und Mattschattierungen) eine interessante Optik und passt sehr gut zum Inhalt sowie zum Vorgängerkrimi.

 

Mein Fazit:

Um „Spreewaldtod“ richtig genießen zu können, empfehle ich unbedingt zuerst den vorigen Teil „Spreewaldgrab“ zu lesen.

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(92)

190 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 81 Rezensionen

thriller, vergangenheit, psychothriller, perfect girl, unfal

Perfect Girl - Nur du kennst die Wahrheit

Gilly Macmillan , Maria Hochsieder
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.02.2017
ISBN 9783426520567
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Zoe Maisey verursachte mit 15 Jahren unter Alkoholeinfluss einen Unfall mit Todesfolge, bei dem drei Jugendliche ums Leben kamen. Sie musste eine Haftstrafe absitzen und währenddessen zerbrach die Ehe ihrer Eltern. Nun, drei Jahre später hat ihre Mutter einen neuen Ehemann mit Sohn gefunden, der nichts über ihre Vergangenheit weiß. Wieder droht die Familie an Zoes Geheimnissen zu zerbrechen und dann wird plötzlich auch noch Zoes Mutter zuhause tot aufgefunden. Wer wird diesmal als schuldig verurteilt?

 

Meine Meinung zum Buch:

Mir hat der Thriller sehr gut gefallen, da die Autorin nicht nur die damaligen Geschehnisse und Geheimnisse um den Unfall mit Zoe aufarbeitet, sondern auch das Leben als neue Familie in den Mittelpunkt gestellt wird. Interessant finde ich, dass jeweils abwechselnd aus unterschiedlichen Perspektiven berichtet wird, z.B. erzählt Zoe, ihre Mutter, ihre Tante Tessa, ihr Stiefbruder, ihr Anwalt usw. Dadurch wird laufend die Geschichte um eine Ansicht oder um einen Aspekt erweitert und somit auch die Spannung konstant aufrechterhalten. Interessant finde ich auch, dass nicht nur Zoe ein Geheimnis mit sich trägt, das ihr Stiefvater und ihr Stiefbruder nicht wissen sollten, sondern auch alle anderen Beteiligten haben Geheimnisse voreinander, die sie mehr oder weniger geschickt zu verbergen versuchen. Als Bereicherung finde ich auch die Geschichte in der Geschichte, also das Drehbuch, das Lukas für seine Stiefmutter und Stiefschwester geschrieben hat, in dem er von seinen Erinnerungen an seine gestorbene Mutter berichtet und gleichzeitig vor der Gewalttätigkeit seines Vaters warnt. Auch die Situation, in der die Polizei herausfinden möchte, wer für den Tod von Zoes Mutter verantwortlich ist und auch untereinander Vermutungen angestellt werden, finde ich spannend aufbereitet.

 

Titel und Cover:

Das Cover ist optisch wunderschön und ästhetisch und hat mir auf Anhieb gefallen. Den Titel finde ich gewöhnungsbedürftig, vor allem, da es ein Englischer Titel mit deutschem Untertitel ist, was nicht ganz so stimmig ist.

 

Mein Fazit:

„Perfect girl“ ist ein abwechslungsreicher, spannender Thriller, der die Geschehnisse aus unterschiedlichen Perspektiven berichtet und somit auch sehr facettenreich ist.

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(166)

282 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 147 Rezensionen

mord, psychologie, krimi, roman, manuskript

Das Buch der Spiegel

E.O. Chirovici , Werner Schmitz , Silvia Morawetz
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 27.02.2017
ISBN 9783442314492
Genre: Romane

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Literaturagent Peter Katz bekommt von Richard Flynn den ersten Teil eines Manuskriptes zugesandt, das sofort sein Interesse weckt. Es geht um den Mord eines Psychologieprofessors, der damals nicht aufgeklärt werden konnte. Als Peter wissen möchte, wie die Geschichte, von der Richard behauptet, dass sie auf wahren Tatsachen beruht, weitergeht, ist Richard inzwischen verstorben und das Manuskript ärgerlicherweise nicht auffindbar. Peter engagiert John Keller für intensive Recherchearbeiten. Es werden die Sichtweisen aller damals beteiligten Personen eingeholt bzw. rekonstruiert und so wie es scheint hat jede/r eine andere Erinnerung bzw. Sichtweise der Geschehnisse.

 

Meine Meinung zum Buch:

Ich finde die Idee und die Herangehensweise mithilfe des Manuskriptteiles sehr interessant und auch sehr gelungen umgesetzt. Dadurch, dass verschiedene Personen ihre Sichtweisen schildern, ist das Buch durchgehend spannend und als LeserIn ist man hin- und hergerissen von den unterschiedlichen Geschichten. Sobald man den Eindruck bekommt, so könnte der Abend damals tatsächlich abgelaufen sein, kommt wieder eine Wende und eine Neuorientierung. Es ist schwierig zwischen Fakten und Erinnerungen (ob wahr oder falsch) zu unterscheiden und genau dies macht den Nervenkitzel aus. Ich bin am Ende froh, dass das Manuskript von Richard erst so spät wiederauftaucht, denn so konnten viel mehr Eindrücke gewonnen werden. Auch der Schluss, der nicht alles aufklärt, gefällt mir persönlich sehr gut. So kann man auch als LeserIn noch zusätzlich die eigene Sichtweise hineindenken.

 

Titel und Cover:

Den Titel finde ich nicht aussagekräftig genug, eher etwas täuschend, obwohl er spannend klingt und das Cover gefällt mir optisch sehr gut, ist auch auffällig, sagt aber meiner Meinung nach, nicht viel über den Inhalt aus.

 

Mein Fazit:

Das Buch der Spiegel war vom Anfang bis zur letzten Seite spannend – Die Suche nach der endgültigen Wahrheit ist damit aber noch nicht beendet. Wer die Wahrheit sucht, muss weitersuchen.

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(47)

55 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 45 Rezensionen

alleinerziehend, kinder, berlin, zimmermann, australien

Esst euer Eis auf, sonst gibt's keine Pommes

Katja Zimmermann
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 13.01.2017
ISBN 9783548376707
Genre: Humor

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Katja Zimmermann beschreibt ihr Leben, beginnend von ihrer Schwangerschaft mit Zwillingen bis zum Beginn der Pubertät ihrer Kinder. Ihr Partner verlässt sie zwei Wochen nach der Geburt um in Australien seine Träume zu verwirklichen, Katja bleibt in Deutschland und ist von nun an Single und Alleinerziehend. Auf humorvolle und ehrliche Weise beschreibt sie die Höhen und Tiefen ihres Alltages, wie wichtig soziale Netzwerke und die Unterstützung von Freunden und Familie sind und gibt auch einen kurzen Einblick in die finanzielle Situation in Deutschland.

 

Meine Meinung zum Buch:

Katja Zimmermann hat es geschafft, in einer humorvollen und autobiografischen Weise, ihr Leben als Alleinerziehende Single-Mom mit Zwillingen in ein Buch zu packen. Allein dies ist neben Kindererziehung, Beruf, Haushalt usw. schon eine Glanzleistung und mindestens 5 Sterne wert. Mir gefällt der lockere Schreibstil, die Kapitel sind recht kurz und die 12 Jahre vergehen wie im Flug. Neben den Alltagsproblemen und den gesamten Anforderungen, die Kinder mit sich bringen, hat Katja auch ganz ehrlich ihre Ängste, Sorgen und Unsicherheiten berichtet und auch immer wieder betont, wie wichtig das familiäre Umfeld ist und dass man sich nicht genieren muss, Hilfe einzufordern. Fast noch schwieriger als die Betreuung und Erziehung ihrer beiden Kinder, gestaltet sich für Katja die Suche nach einem neuen Partner, vor allem, wenn dieser auch eigene Kinder in die Patchworkfamilie einbringt. Als tolle Idee gefällt mir, dass sich die Nachbarn auf der gemeinsamen Treppe treffen um sich dort auszutauschen und ihre „kleinen Freiheiten“ zu haben. Auch die Geschichten von Katjas Bekannten, die ebenfalls teilweise Alleinerziehend sind, finde ich als Bereicherung. Interessant fand ich auch die finanzielle Unterhaltsregelung in Deutschland, da ich nur die österreichische Variante kenne. Was mir nicht ganz so gut gefallen hat, ist, dass der Vater der Zwillinge häufig negativ dargestellt wird. Natürlich kann ich verstehen, dass sie nicht begeistert darüber war, mit Zwillingen sitzen gelassen zu werden, aber in einem Buch, das eben auch ihre Kinder lesen können oder werden, finde ich es nicht so schön, dies so häufig zu betonen. Außerdem kann er uns auch schlecht seine Sicht erklären. Das ist mein einziger Kritikpunkt, ansonsten bewundere ich Katja für ihren Mut und für ihren ehrlichen Einblick. Was mir auch noch gut gefällt, sind die Literaturempfehlungen und Blogs am Ende des Buches.

 

Titel und Cover:

Den Titel fand ich auf Anhieb sympathisch und witzig und auch das Cover ist ein Hingucker, somit hat mich das Buch sofort angesprochen.

 

Mein Fazit:

Eine ehrliche und humorvolle Autobiografie einer Single-Alleinerziehenden-Zwillings-Mama, die trotzdem ganz viel Power hat und es nebenbei auch noch geschafft hat, dieses Buch zu schreiben.

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(140)

220 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 119 Rezensionen

schweden, krimi, fabian risk, dänemark, mord

Minus 18 Grad

Stefan Ahnhem , Katrin Frey
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 02.01.2017
ISBN 9783471351246
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

In Schweden häufen sich unglückliche Unfälle, bei denen sehr wohlhabende Personen ums Leben kommen und deren Leichen verschwunden sind bzw. dann gefroren wiederauftauchen. Das Ermittlerteam ist wirklich gefordert, die Zusammenhänge zu erkennen und scheinbar unbedeutende Puzzleteile zusammenzufügen. Parallel dazu sind sie einer Jugendbande auf der Spur, die Obdachlose tötet und die Filme im Internet verbreitet.

 

Meine Meinung zum Buch:

Obwohl es sich um den dritten Teil einer Krimi-Reihe handelt, ist es gut möglich, mit dem aktuellen Teil zu starten. Für mich beinhaltet „Minus 18 Grad“ alle Elemente, die es für einen spannenden Krimi, den man nicht aus der Hand legen möchte, benötigt: Das Ermittlerteam ist selbst nicht perfekt, im Gegenteil, jede und jeder kämpft mit seinem eigenen Privatleben, mit Expartnern, gegen die Alkoholsucht, gegen Karrierebremsen und teilweise auch gegeneinander, trotzdem harmoniert das Zusammenarbeiten dann irgendwie doch noch. Die einzelnen Geschichten aus dem Privatleben der ErmittlerInnen sind mindestens genauso spannend wie die Aufklärung des Falles und nehmen einen bedeutenden Platz im Rahmen des Buches ein. Zudem sind auch noch die Ehepartner, Expartner und Kinder der ErmittlerInnen involviert. Der Ermittlungsfall ist meiner Meinung nach auch eine richtig gelungene Idee und die Spannung bleibt durch die vielen Wendungen und Unterbrechungen konstant aufrecht, sodass es wirklich kaum möglich ist, das Buch zur Seite zu legen. Am Ende sind noch immer nicht alle Dinge geklärt und es gäbe auf alle Fälle die Möglichkeit für eine Fortsetzung.

 

Titel und Cover:

Der Titel macht neugierig und das Cover in Kontrastfarben hebt den Titel nochmals so richtig hervor. Außerdem wirkt es düster und unheilvoll, genau richtig für einen guten Krimi.

 

Mein Fazit:

Obwohl es bereits der dritte Teil der Krimi-Reihe ist, und ich die beiden Vorgänger-Bücher nicht gelesen habe, war es kein Problem hineinzufinden, im Gegenteil – ich war gefesselt und möchte jetzt auch die beiden vorangegangenen Teile nachholen.

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(88)

116 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 68 Rezensionen

thriller, mord, hamburg, bernhard aichner, totenrausch

Totenrausch

Bernhard Aichner
Fester Einband: 380 Seiten
Erschienen bei btb, 09.01.2017
ISBN 9783442756377
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Brünhilde Blum wird international als Mörderin gesucht, nachdem sie die Männer, die für den Tod ihres Mannes verantwortlich waren, gerächt hat. Sie flüchtet nach Hamburg und will dort mit ihren beiden Töchtern einen Neuanfang starten, doch ein Versprechen ihrerseits soll eingelöst werden und schon bald ist sie wieder im gleichen Milieu gelandet und muss grausame Verbrechen ausüben um ihre Familie zu retten.

 

Meine Meinung zum Buch:

Obwohl ich die beiden ersten Teile der Trilogie nicht gelesen habe, war es überhaupt nicht schwierig, mitten im Geschehen einzusteigen. Es gab kurze Rückblenden, die als kurze Zusammenfassung der ersten beiden Teile ausreichend sind. Gut gefallen hat mir der mitreißende Schreibstil des Autors und die recht kurzen und übersichtlichen Kapitel, zusätzlich noch unterbrochen durch Dialoge – somit konnte ich das Buch ziemlich schnell lesen und auch die Spannung wurde nicht unterbrochen. Der Charakter von Brünhilde Blum, später Marie, hat mich zu Beginn fasziniert – auf der einen Seite die liebevolle, aufopfernde Mutter, auf der anderen Seite brutale Mörderin und dann wiederum einfühlsame Bestatterin – trotz alledem ein runder und passender Charakter. Im Laufe des Thrillers wurde Brünhilde (oder Marie) aber zunehmend unglaubwürdiger und auch die Handlungen wurden surreal, sodass es mir nicht mehr ganz so gut gefallen hat.

 

Titel und Cover:

Der Titel „Totenrausch“ passt perfekt zu den beiden vorigen Teilen, das Cover ist ebenfalls stimmig und optisch ansprechend.

 

Mein Fazit:

Der finale Thriller der Totenfrau-Trilogie ist bestimmt ein spannender Abschluss für jene, die die ersten beiden Teile gelesen haben, aber auch ein Quereinsteigen direkt in den letzten Teil ist gut möglich. Auf die Fernsehserie, die in Vorbereitung ist, bin ich auch schon gespannt!

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(62)

67 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 62 Rezensionen

low carb, salat, rezepte, salate, dressing

Shaking Salad Low Carb

Karin Stöttinger
Fester Einband: 152 Seiten
Erschienen bei Brandstätter Verlag, 09.01.2017
ISBN 9783710601040
Genre: Sachbücher

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Shaking Salad „Low Carb“ knüpft an das Vorgänger-Buch der Autorin an und beinhaltet sowohl vegetarische, vegane, Fisch- und Fleischgerichte als auch süße Speisen und Cheat Meals. Geschmacklich ist für Jeden etwas dabei. Die meisten Gerichte sind nach dem „Low Carb“-Prinzip zusammengestellt. Die Zubereitung variiert von schnell bis zeitintensiv und somit eignen sich die Gerichte auch für einen schnellen Snack für unterwegs, bis hin zum Picknick oder Essen im Glas zuhause – alleine oder mit Familie und Freunden.

 

Meine Meinung zum Buch:

Ich finde die Autorin sehr sympathisch und auch die einzelnen Gerichte sind ansprechend präsentiert und machen Lust aufs Ausprobieren. Die bunte Mischung aus vegetarischen, veganen Gerichten, Fisch, Fleisch und süßen Speisen finde ich auch gelungen und abwechslungsreich, hier ist glaube ich, für jeden Geschmack etwas dabei. Mir persönlich fehlen ungefähre Zeitangaben für die Dauer der Zubereitung. Manche Salate bzw. Gerichte sind sehr zeitintensiv und einige davon eignen sich auch nicht so gut für „unterwegs“ – sind also nicht „to go“ wie beworben. z.B. würde ich mir nicht die Mühe machen, Süßkartoffelstreifen in Fett knusprig zu backen und dann in ein Glas mit saftigen Zutaten quetschen, wo sie wieder lasch werden und nicht mehr schmecken. Des weiteren sind nicht alle Rezepte „Low Carb“ im üblichen Sinn, da zB. Kartoffeln dabei sind und Baguette als Beilage. Für mich ist das kein Problem, da es für mich keine Rolle spielt, aber für Menschen, die sich nach dem „Low Carb-Prinzip“ ernähren wollen, ist es irreführend. Ansonsten hätten diese Rezepte auch zu den „Cheat Meals“ gehört, genau genommen. Etwa die Hälfte der Gerichte würde ich eher frisch zubereitet genießen, etwa wenn man Gäste eingeladen hat und kreativ im Glas servieren möchte, da sie frisch und warm besser schmecken.

 

Titel/Cover/Bilder:

Aufgrund des Titels und der Aufmachung habe ich mir vorgestellt, dass das Buch mehr Rezepte für schnelle, kreative Salatgerichte, die sich zum Mitnehmen eignen, beinhalten würde. „Rasch geschichtet“ und „schnell geschüttelt“ - dies war nur teilweise der Fall, zum anderen Teil sind die Gerichte ziemlich zeitintensiv. Die grafische Gestaltung und Präsentation der Gerichte hat mich aber sehr angesprochen und macht wirklich Appetit!

 

Mein Fazit:

Nicht immer „Low Carb“ oder „to go“, aber trotzdem interessante und leckere, wenn auch aufwändige Salate, die zum Nachkochen anregen.

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(105)

192 Bibliotheken, 9 Leser, 2 Gruppen, 73 Rezensionen

freundschaft, neapel, italien, roman, studium

Die Geschichte eines neuen Namens

Elena Ferrante , Karin Krieger
Fester Einband: 624 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 10.01.2017
ISBN 9783518425749
Genre: Romane

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Zu Beginn des Buches sind Elena und Lila beide 16 Jahre alt. Dieser Roman beschreibt den zweiten Teil einer Saga und beinhaltet die Jugendjahre der beiden Freundinnen, die sich trotz unterschiedlichster Lebensgeschichten innerlich stark miteinander verbunden fühlen und trotz Höhen und Tiefen ihre Freundschaft aufrechterhalten. Lila ist mit 16 Jahren frisch verheiratet, aber trotz plötzlichem Wohlstand nicht glücklich. Elena quält sich durch anstrengende Studienjahre, erschwert durch ihre Armut und unglücklich verliebt.

 

Meine Meinung zum Buch:

Nachdem ich schon gespannt auf die Fortsetzung gewartet habe, muss ich zugeben, das Warten hat sich gelohnt. Der zweite Teil, der die völlig unterschiedlichen Erfahrungen der beiden Freundinnen während ihrer Jugendzeit beschreibt, war prägend. Mir haben die beiden Charaktere, die völlig unterschiedlich sind, beide auf ihre Art und Weise sehr gut gefallen, allerdings konnte ich mich mit Elena besser identifizieren. Sie kämpft sich mühevoll und teilweise lustlos durch ihr Studium und kann sich noch nicht an ihrem Erfolg erfreuen, da dies auch von ihrem Umfeld und ihrer Familie nicht die Anerkennung bringt, die sie sich erhofft. Einzig Lila spornt sie immer wieder dazu an, weiterhin fleißig zu sein und nicht aufzugeben und dann auch ihre Jugendliebe, die eher auf intellektueller Basis ist. Lila wirkt sehr unglücklich und betrübt und ist trotz ihres neu erheirateten Reichtums nicht glücklich, weder in ihrer Ehe, noch intellektuell. Sie bewundert und beneidet ihre Freundin um die Möglichkeit, studieren zu dürfen. Auch wenn die beiden Freundinnen teilweise eine recht komplizierte Beziehung führen, auch streiten und sich dann wieder für längere Zeit aus dem Weg gehen, haben sie dennoch eine tiefere innere Bindung, sodass sie immer wieder den Kontakt zueinander finden. Genau dies hat mir auch sehr gut gefallen, dass es in einer Freundschaft nicht immer nur rosig ist, sondern auch Hochs und Tiefs normal sind. Zudem spielt auch der wirtschaftliche Faktor der 60er Jahre in Italien in diesem Teil eine bedeutende Rolle und ich habe es als zusätzliche Bereicherung empfunden. Obwohl der Roman über 600 Seiten hat und teilweise sehr detailliert und ausschweifend beschrieben wird, habe ich mich nicht gelangweilt, sondern gut unterhalten gefühlt.

Vor allem das Ende ist, wie schon im ersten Teil, interessant und ohne Abschluss, sodass ich zu gerne gleich wissen möchte, wie sich die Lebensgeschichten von Elena und Lila weiterhin gestalten.

 

Titel und Cover:

Der Titel passt wunderbar zum Inhalt, vor allem zu Lila und das Cover spiegelt treffend das italienische Flair der 60er Jahre. Hilfreich war auch, dass zu Beginn eine kurze Zusammenfassung aller Personen und was bisher passiert ist, dargestellt war. Der Roman wurde unter einem Pseudonym geschrieben, wer der bzw. die AutorIn oder Autorengruppe ist, ist nicht bekannt.

 

Mein Fazit:

Mir hat die Fortsetzung „Die Geschichte eines neuen Namens“ noch besser gefallen als der erste Teil „Meine geniale Freundin“. Ich wurde auf alle Fälle wieder vom #FerranteFever angesteckt und warte jetzt schon gespannt und voller Vorfreude auf das Erscheinen der nächsten Teile der Saga.

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73 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 74 Rezensionen

low carb, kochbuch, lchf, diät, rezepte

Easy. Überraschend. Low Carb.

Bettina Matthaei , Oliver Brachat
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Becker Joest Volk Verlag, 02.12.2016
ISBN 9783954531127
Genre: Sachbücher

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Das Low Carb Kochbuch beinhaltet Rezepte für eine Diät-Form, die derzeit im Trend liegt. Dadurch, dass Kohlenhydrate weggelassen werden, sollen Abnehmerfolge schneller sichtbar sein. Bettina Matthaei bietet Rezepte für Hauptgerichte, schnelle Gerichte, vegetarische Gerichte und viele alternative Brotrezepte.

 

Meine Meinung zum Buch:

Ob wenige Kohlenhydrate, dafür aber viel Fett – zum Großteil tierisches Fett – tatsächlich eine gesunde Ernährungsform darstellen, sei hintenangestellt, mich konnte das Kochbuch nicht vollständig zufrieden stellen. Was mir sehr gut gefallen hat, sind die Brotrezepte, davon sind wirklich zahlreich Varianten geboten, sodass es nicht eintönig wird und die sich auch gut in den Ernährungsplan integrieren lassen. Das Thema Frühstück wurde eigentlich nur angerissen und bietet kaum Gerichte, sodass es entweder besser ausgearbeitet oder weggelassen werden müsste, meiner Meinung nach. Die vegetarischen Gerichte sind abwechslungsreich und schmackhaft. Bei den „schnellen Gerichten“ hätte ich mir auch mehr Rezepte erwartet, denn dies sind die Gerichte, die man im Alltag am häufigsten isst, die restlichen Fleisch- und Fischgerichte fand ich weder überraschend noch neu und vom Preisniveau auch eher hochpreisig.

 

Titel und Cover:

Das Cover und die Fotos der Gerichte sind sehr hochwertig und aufwändig gestaltet, allerdings finde ich den Titel etwas hochgestochen. Aufgrund von Schlagwörtern wie „Easy“ oder „überraschend“ und „genial“ auf dem Cover waren meine Erwartungen an das Buch ziemlich hoch.

 

Mein Fazit:

Das Kochbuch hatte aufgrund der großen Versprechungen hohe Erwartungen bei mir ausgelöst, diese aber nur teilweise erfüllen können. Es sind relativ wenige neue Rezepte oder Gerichte für „jeden Tag“ dabei, ausgenommen sind hier die Brotrezepte, die sind super!

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40 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 32 Rezensionen

erziehung, kinder, humorvoll, eltern, zw

Eltern haften an ihren Kindern

Martin Zingsheim
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 02.12.2016
ISBN 9783548376585
Genre: Humor

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Martin Zingsheim ist Kabarettist und Vater von drei kleinen Kindern. Er erzählt Anekdoten aus seinem Familienalltag mit Kindern ohne den Anspruch als Maßstab oder Ratgeber für andere gelten zu wollen. Das Buch ist in Kapitel gegliedert, die gerne auch durcheinander gelesen werden können. Zusätzlich sind die einzelnen Kapitel gespickt mit Zitaten aus

 

Meine Meinung zum Buch:

Martin Zingsheim schreibt selbst, dass sein Buch kein Ratgeber sein soll und dieses Versprechen hat er auch eingehalten. Interessant fand ich, dass einmal aus Sicht eines Familienvaters geschrieben wird. Mir hat seine lockere Schreibweise teilweise sehr gut gefallen und auch einige Geschichten fand ich zum Schmunzeln, allerdings hat mich das Buch nicht komplett überzeugt. An manchen Stellen fand ich doch recht langatmig und wiederholend bzw. auch nicht so komisch, wie ich es mir von einem Kabarettisten erwartet hätte. Die Kapitel über die pseudoenglischen Geheimbotschaften zwischen Elternteilen und dem Urlaub mit Kindern, habe ich sehr gut nachempfinden können und wurden auch witzig aufgegriffen, wohingegen mir die Themen wie Religiosität und Medien nicht gefallen haben. Die Zitate und die Zeichnungen von Kindern fand ich hingegen wiederum als Bereicherung und Auflockerung.

 

Titel und Cover:

Das Cover finde ich einerseits lustig, aber optisch nicht auffällig oder herausragend. Der Titel hat mich angesprochen, allerdings hat er bei mir falsche Erwartungen geweckt. Unter „Eltern haften an ihren Kindern“ habe ich mir Anekdoten von Helikoptereltern und solchen, die alles perfekt machen wollen und jeden Schritt ihrer Sprösslinge überwachen und dokumentieren, vorgestellt.

 

Mein Fazit:

Nachdem ich einige aktuelle Ratgeber und Nicht-Ratgeber sowie Blogs über das Thema gelesen habe, hat mich Martin Zingsheim nicht ganz überzeugen können und es gibt meiner Meinung nach, witzigere und kurzweiliger Bücher.

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