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93 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

liebe, schicksal, nicola yoon, newyork, nicolayoon

The Sun is also a Star.

Nicola Yoon , Susanne Klein , Dominique Falla
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Dressler, 20.03.2017
ISBN 9783791500324
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(38)

44 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

vergebung, ratgeber, paris, die verseflüsterin, verseflüsterin

Die Verseflüsterin

Nicolas Fougerousse , Elisabeth Liebl
Fester Einband: 232 Seiten
Erschienen bei Scorpio Verlag, 13.02.2017
ISBN 9783958031067
Genre: Romane

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Markus arbeitet als IT-Techniker und ist nicht ganz zufrieden mit seiner Beziehung und noch weniger mit seinen vielen Arbeitsstunden, da ihm zu wenig Zeit für sein Leben bleibt. Eines Tages wird er mit einer Botschaft auf seinem Auto überrascht. „Hör auf deine Gefühle!“ – Diese Nachricht bringt ihn zum Nachdenken, es folgen weitere Ereignisse, die sein Leben grundlegend verändern. Am Ende des Buches ist Markus ein anderer Mensch.

 

Meine Meinung zum Buch:

Mir hat an dem Buch die poetische Schreibweise des Autors an manchen Stellen sehr gut gefallen, aber an anderen Stellen wiederum war mir die Sprache zu gekünstelt und wirkte aufgesetzt. Aufgrund des Titels, des Klappentextes und des Genres hatte ich mir vorgestellt, dass das Buch in eine andere Richtung gehen würde. Erwartet hatte ich mir eine Liebesgeschichte, eventuell mit versteckten Botschaften, gespickt mit ein paar Lebensweisheiten. Der Roman begann auch so ähnlich, doch dann wurde er immer mehr zu einem Ratgeber mit Allgemeinweisheiten darüber, wie man ein glückliches Leben führen kann: Yoga, Ausgleich, auf sich selbst hören, usw. Für mich war nicht wirklich eine neue Erkenntnis dabei. Als es dann zu Details wie Nasendusche am Morgen kam, war mir das Ganze zu viel, so genau möchte ich das jetzt gar nicht wissen. Vor allem wurde es so dargestellt, als ob dies die einzige richtige Art des glücklichen Lebens darstellt. Auch die Geschichte von Markus Mutter, ihre Vergewaltigung und wie sie mit dem Mann danach umgeht, finde ich sehr konstruiert dargestellt und völlig unrealistisch. Etwa ab der Hälfte des Buches bin ich inhaltlich, ähnlich wie seine Frau Isabelle, ausgestiegen und habe mich eher aufgrund des doch relativ angenehmen Schreibstils durchgerungen das Buch zu Ende zu lesen.

 

Titel und Cover:

Der Titel klingt sehr ansprechend und poetisch, doch leider wird das Buch dem Titel nicht gerecht. Auch das Cover gefällt mir durch die unaufdringliche, einfache Gestaltung in dezenten Farbtönen.

 

Mein Fazit:

Das Leben von Markus hat sich aufgrund seiner neuen Erkenntnisse grundlegend verändert, meines durch das Buch leider nicht.

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(53)

73 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 51 Rezensionen

tod, roman, verlust, krankheit, liebe

In jedem Augenblick unseres Lebens

Tom Malmquist , Gisela Kosubek
Fester Einband: 301 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 11.03.2017
ISBN 9783608983128
Genre: Romane

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Tom und Karin freuen sich auf ihr erstes gemeinsames Kind. Kurz vor der Geburt erfährt Karin, dass sie an Leukämie erkrankt ist, einer sehr aggressiven Form. Mehrere Wochen vor dem Geburtstermin wird das kleine Mädchen per Kaiserschnitt auf die Welt geholt. Tom bekommt eine gesunde Tochter geschenkt, doch dafür kann seine Partnerin nicht gerettet werden und verstirbt kurz darauf an den Folgen ihrer Erkrankung. Auch Toms Vater ist schwer krank und kann nicht mehr viel Zeit mit seiner Enkelin verbringen.

 

Meine Meinung zum Buch:

Leben und Tod liegen so eng nebeneinander. Mir hat der traurige Einstieg in das Buch sehr gut gefallen und auch die Idee, dass Tom das Buch aus seiner Sichtweise schreibt, finde ich sehr gelungen. Die Beschreibung der Beziehung zwischen Karin und Tom hat mich nicht so ganz überzeugen können, doch der schwierige Start ins Leben mit seiner Tochter und der Kampf um Karin im Krankenhaus dafür umso mehr. Ich finde es sehr traurig, dass Karin ihre Tochter nicht ein einziges Mal sehen konnte.

Recht schwierig zu lesen fand ich die gedanklichen und zeitlichen Sprünge: Es waren viele Rückblenden, aktuelle Ereignisse und dann wurde auch noch die Krankengeschichte von Karin vermischt mit der Krankengeschichte von Toms Vater. Dies war mir als Leser zu sprunghaft und hat mir die Lust am Lesen ziemlich gemildert. Ich hätte mich als Autor eher auf eine Geschichte konzentriert, so war es für mich als Leser nicht ganz rund und auch nicht so passend. Ich glaube, dass der Roman, wenn er nur die Lebensgeschichte von Karin, Tom und Livia erzählt hätte, noch viel emotionaler und spannender wäre.

 

Titel und Cover:

Den Titel finde ich schön und poetisch und er passt auch ziemlich gut zur Geschichte. Das Cover wurde neutral und ruhig gehalten.

 

Mein Fazit:

Mir hat das Thema und Herangehensweise an das traurige Schicksal der Familie sehr gut gefallen, allerdings konnte ich mich mit der sehr sprunghaften Schreibweise des Autors nicht ganz anfreunden.

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(100)

156 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 90 Rezensionen

hamburg, sturmflut, usa, liebe, flut

Sturmherz

Corina Bomann
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.02.2017
ISBN 9783548288390
Genre: Romane

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Alexa und ihre Mutter Cornelia haben ein sehr angespanntes Verhältnis zueinander und sind sich als Erwachsene so gut wie möglich aus dem Weg gegangen. Ein Schicksalsschlag führt die beiden wieder zusammen, nachdem Alexa die Vormundschaft für ihre Mutter übernehmen soll, die im Koma liegt. Auch die dramatische Sturmflutkatastrophe Hamburgs aus dem Jahr 1962 wird Alexa und den Lesern nähergebracht.

 

Meine Meinung zum Buch:

Die Autorin schafft es überzeugend zu beschreiben, wie sich das distanzierte Verhältnis zwischen Alexa und ihrer Mutter im Laufe des Romans verändert. Je mehr Alexa über die Träume, das Schicksal und das Leben ihrer Mutter erfährt, umso mehr Verständnis kann sie auch für sie aufbringen. Interessant fand ich auch den historischen Rückblick in das Jahr 1962 zur Hamburger Sturmflutkatastrophe. Corinna Bomann berichtet darüber sehr detailliert und bildlich über die Zustände von damals, sodass ich mir gut ein Bild von der tragischen Situation machen konnte, obwohl ich bis dahin noch nicht viel darüber gehört oder gelesen hatte. Auch Alexa geht es ähnlich und sie erfährt mit der Zeit immer mehr Details aus dem Leben ihrer Mutter. Mir hat das Mutter-Tochter-Konstrukt sehr gut gefallen und auch die Erzählungen von Cornelias Jugendliebe Richard fand ich als Bereicherung. Die Kombination mit den Personen der Gegenwart und den historischen Rückblenden, die uns verstehen lassen, warum die Menschen so geworden sind, wie sie jetzt sind, ist der Autorin auch in diesem Roman wieder sehr gut gelungen. Den offenen Schluss übern die Beziehung zwischen Alexa und Ethan fand ich nicht störend, so kann sich jede/r LeserIn eine eigene Meinung dazu bilden.

 

Titel und Cover:

Der Titel gefällt mir, da er kurz und prägnant ist und die Geschichte genau auf den Punkt bringt. Das Cover sieht optisch trügerisch idyllisch, fast zu harmonisch aus, für die historische Tragödie.

 

Mein Fazit:

Corinna Bomann hat eine sehr gute Mischung aus Erzählungen der Gegenwart kombiniert mit Berichten aus den 1960er Jahren geschafft. Zudem gehen die Geschichte der Mutter-Tochter-Beziehung und die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit direkt ins Herz.

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(67)

94 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 64 Rezensionen

krimi, schweden, flüchtlinge, organhandel, tom stilton

Schlaflied

Cilla Börjlind , Rolf Börjlind , Christel Hildebrandt
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei btb, 20.02.2017
ISBN 9783442757169
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Cosmina wettet bei einem Hahnenkampf in Poerto Galera und verliert, gleich darauf lernt sie einen sympathischen Mann kennen und ist wenige Stunden später tot.

Vier Monate vorher wurde ein etwa 10jähriger Junge ermordet und im Wald vergraben aufgefunden. Die Spuren führen das Ermittlerteam rund um Olivia Rönning und Tom Stilton als Berater nach Rumänien, in die die dunklen Machenschaften des heiligen Dolches und die traurige Welt der ärmsten aller Menschen, die in der Kanalisation leben. Zeitgleich nimmt die Obdachlose Muriel ein obdachloses Mädchen, das aus Nigeria geflüchtet ist, in einer einsamen Waldhütte auf und kümmert sich um sie.

 

Meine Meinung zum Buch:

Für all jene, die bereits die vorigen Krimis mit dem Ermittlerteam rund um Olivia Rönning und Tom Stilton gelesen haben, ist dieser Teil ein absolutes Muss! Auch als Einsteiger ist der Krimi gut lesbar, da er in sich abgeschlossen ist und alle Informationen über die Personen, die aus der Vergangenheit von Bedeutung sind, wiederholt werden. Die Thematik über Menschen die auf der Flucht sind und auf welch unterschiedliche Arten mit ihnen umgegangen wird, finde ich spannend und top aktuell. Die Charaktere, die mir schon aus den vorigen Krimis bekannt waren, haben sich auch diesmal wieder langsam, aber kontinuierlich weiterentwickelt, was mir sehr gefällt. Neben der Aufklärung des Krimis ist trotzdem Raum und Platz für persönliche Geschichten der Personen und für Einblicke in das Leben der Ermittler bzw. Berater. Trotz der vielen spannenden und überraschenden Momente, bleibt kurz Zeit zum Nachdenken und Reflektieren. Das Autorenteam hat meiner Meinung nach genau die richtige Mischung gefunden!

 

Titel und Cover:

Der Titel passt sehr gut zum Inhalt des Buches und das Cover wirkt verstärkend auf die düstere Stimmung des Krimis und harmoniert optisch mit den vorigen Teilen der Krimireihe.

 

Mein Fazit:

Für alle Tom Stilton und Olivia Rönning Fans ist „Schlaflied“ eine absolute Leseempfehlung, aber auch für Neueinsteiger ist dies gut möglich, da der Kriminalfall in sich abgeschlossen ist.

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(96)

226 Bibliotheken, 16 Leser, 1 Gruppe, 88 Rezensionen

alexander der große, fantasy, magie, makedonien, jugendbuch

Schattenkrone - Royal Blood

Eleanor Herman , Christine Strüh , Anna Julia Strüh
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 23.02.2017
ISBN 9783841422309
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Alexander möchte endlich aus dem Schatten seines mächtigen Vaters hervortreten und selbst regieren. Kat verliebt sich zum ersten Mal, begibt sich auf Rachefeldzug und Ahnensuche, lernt sich selbst besser kennen und erkennt ihre ungeahnten Fähigkeiten. Zo ist schwanger, streift ihre Fesseln ab und begibt sich auf eine gefährliche Reise zu ihrem Geliebten. Cyn spielt mit ihrer manipulativen Art mit ihren Mitmenschen. Heph weiß nicht mehr, wem er trauen kann, handelt impulsiv und unüberlegt. Jacob begibt sich auf eine lange Reise, kämpft um sein Leben und verliert dabei seine Liebe aus den Augen? Alle Jugendlichen haben gemeinsam, dass sie sich selbst in einem Entwicklungsprozess befinden und dadurch selbst häufig kopflos handeln.

 

Meine Meinung zum Buch:

Der magische Aspekt, der erst im Laufe des Buches stärker hervorgetreten ist, hat mich überrascht und sehr gut gefallen. Auch von den Kampfszenen, die ich normalerweise nicht so gerne habe, war ich positiv überrascht. Sie hatten genau die richtige Länge und wurden nicht zu sehr gestreckt, sodass sie auch für meinen Geschmack spannend waren.

Mir haben die unterschiedlichen Charaktere, vor allem die Jugendlichen, die sich gerade selbst in einem Entwicklungs- und Selbstfindungsprozess befinden am besten gefallen. Auch dass ihre Handlungen häufig kopflos und unüberlegt sind, finde ich in der Altersgruppe passend. Was mir nicht so gut gefallen hat, waren die vielen Handlungsstränge und die Anzahl der involvierten Personen. Hier hätte die Autorin reduzieren müssen. Manche Charaktere, wie z.B. Zo kamen so selten und kurz vor, dass ich es schade gefunden habe. Gegen Ende des Buches kam Zo überhaupt nicht mehr vor und ihre Situation hängt völlig in der Luft. Über Jacob habe ich mir auch mehr Informationen erwartet und auch seinem Charakter wurde zu wenig Aufmerksamkeit entgegengebracht, was ich schade finde. Am Ende waren es mir viel zu viele Situationen, die begonnen wurden, aber keine wurde zu Ende gedacht oder zu Ende geführt. Mir ist bewusst, dass bald der zweite Teil folgen wird, aber so viele offene Handlungsstränge waren mir dann doch zu viel. Hier wurde meiner Meinung nach das meiste Potenzial verschenkt, ansonsten hätte es ein wirklich toller erster Teil mit 5 Sternen werden können.

 

Titel und Cover:

Der Titel „Schattenkrone“ passt genau zu Alex, der bis jetzt immer im Schatten seines Vaters stand und diese Situation nun verändern möchte. Das Cover finde ich optisch sehr ansprechend, vor allem die unaufdringliche, angenehme Farbgestaltung. Das Buch macht für mich einen erdigen, starken Eindruck - trotz Fantasy-Elementen. Auch das Alter des weiblichen Hauptcharakters lässt sich durch das Bild gut einschätzen.

 

Mein Fazit:

Manchmal ist weniger mehr! Für meinen Geschmack waren zu viele Personen und Handlungsstränge involviert, sodass alle ein wenig zu kurz kamen. Am Ende bleibt zu viel ungeklärt und offen.

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(59)

71 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 61 Rezensionen

spreewald, erntehelfer, gurkenbauern, klaudia wagner, krimi

Spreewaldtod

Christiane Dieckerhoff
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.02.2017
ISBN 9783548287614
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Mitten in der hektischen Gurkenerntezeit wird im Fließ ein junger, toter Erntehelfer gefunden, der nicht eines natürlichen Todes gestorben ist. Klaudia Wagner ermittelt in ihrem zweiten Fall gemeinsam mit ihrem ehemaligen Erzfeind und Kollegen Demel an dem Fall. Bald schon geschieht ein weiterer Mord und die Gurkenbauern der Region sind in Aufruhr.

 

Meine Meinung zum Buch:

Mir hat die Beschreibung des Spreewaldes und der örtlichen Gegebenheiten sehr gut gefallen. Obwohl ich noch nie dort war, konnte ich mir die Gegend bildlich gut vorstellen. Ich mag es auch gerne, wenn in einem Krimi nicht nur der Kriminalfall im Vordergrund steht, sondern auch die persönlichen Geschichten der Ermittler Raum und Platz haben. Diesmal hat es mich jedoch etwas gestört, da sehr viele Andeutungen und ein starker Bezug zum vorigen Teil vorausgesetzt wurden, die nicht weiter erklärt wurden. Obwohl ich den ersten Teil des Krimis auch gelesen habe, wenn auch schon vor längerer Zeit, war es für mich teilweise mühsam. Für LeserInnen, die mit dem zweiten Teil einsteigen wollen, wird der Lesespaß nochmals gemindert. Zu Beginn brauchte ich eine gewisse Zeit, bis ich wieder mit den Charakteren vertraut war und mich voll und ganz auf die Geschehnisse konzentrieren konnte. In der Mitte war der Krimi etwas langatmig und sehr wiederholend. Erst als zum Endspurt in der Aufklärung und Suche nach Verdächtigen ging, wurde es wieder richtig spannend. Gestört hat mich auch, dass viele Andeutungen dann nicht mehr beantwortet wurden, z.B. woher die Staatsanwältin jemanden deckt und Klaudia zurückpfeift, wenn sie eine Befragung durchführen will. Ebenso wurden in Bezug auf den Kollegen Thang im Krankenstand Vermutungen aufgestellt und dann so stehen gelassen. Dies finde ich schade, deshalb konnte der zweite Teil für mich nicht mit der Spannung des ersten Krimis mithalten, obwohl das Thema und die Gegend richtig nett waren.

 

Titel und Cover:

Der Titel ist kurz und aussagekräftig, wie es mir immer gut gefällt. Das Cover hat durch einen Kippeffekt (Glatt- und Mattschattierungen) eine interessante Optik und passt sehr gut zum Inhalt sowie zum Vorgängerkrimi.

 

Mein Fazit:

Um „Spreewaldtod“ richtig genießen zu können, empfehle ich unbedingt zuerst den vorigen Teil „Spreewaldgrab“ zu lesen.

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(81)

171 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 72 Rezensionen

thriller, psychothriller, perfect girl, vergangenheit, familie

Perfect Girl - Nur du kennst die Wahrheit

Gilly Macmillan , Maria Hochsieder
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.02.2017
ISBN 9783426520567
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Zoe Maisey verursachte mit 15 Jahren unter Alkoholeinfluss einen Unfall mit Todesfolge, bei dem drei Jugendliche ums Leben kamen. Sie musste eine Haftstrafe absitzen und währenddessen zerbrach die Ehe ihrer Eltern. Nun, drei Jahre später hat ihre Mutter einen neuen Ehemann mit Sohn gefunden, der nichts über ihre Vergangenheit weiß. Wieder droht die Familie an Zoes Geheimnissen zu zerbrechen und dann wird plötzlich auch noch Zoes Mutter zuhause tot aufgefunden. Wer wird diesmal als schuldig verurteilt?

 

Meine Meinung zum Buch:

Mir hat der Thriller sehr gut gefallen, da die Autorin nicht nur die damaligen Geschehnisse und Geheimnisse um den Unfall mit Zoe aufarbeitet, sondern auch das Leben als neue Familie in den Mittelpunkt gestellt wird. Interessant finde ich, dass jeweils abwechselnd aus unterschiedlichen Perspektiven berichtet wird, z.B. erzählt Zoe, ihre Mutter, ihre Tante Tessa, ihr Stiefbruder, ihr Anwalt usw. Dadurch wird laufend die Geschichte um eine Ansicht oder um einen Aspekt erweitert und somit auch die Spannung konstant aufrechterhalten. Interessant finde ich auch, dass nicht nur Zoe ein Geheimnis mit sich trägt, das ihr Stiefvater und ihr Stiefbruder nicht wissen sollten, sondern auch alle anderen Beteiligten haben Geheimnisse voreinander, die sie mehr oder weniger geschickt zu verbergen versuchen. Als Bereicherung finde ich auch die Geschichte in der Geschichte, also das Drehbuch, das Lukas für seine Stiefmutter und Stiefschwester geschrieben hat, in dem er von seinen Erinnerungen an seine gestorbene Mutter berichtet und gleichzeitig vor der Gewalttätigkeit seines Vaters warnt. Auch die Situation, in der die Polizei herausfinden möchte, wer für den Tod von Zoes Mutter verantwortlich ist und auch untereinander Vermutungen angestellt werden, finde ich spannend aufbereitet.

 

Titel und Cover:

Das Cover ist optisch wunderschön und ästhetisch und hat mir auf Anhieb gefallen. Den Titel finde ich gewöhnungsbedürftig, vor allem, da es ein Englischer Titel mit deutschem Untertitel ist, was nicht ganz so stimmig ist.

 

Mein Fazit:

„Perfect girl“ ist ein abwechslungsreicher, spannender Thriller, der die Geschehnisse aus unterschiedlichen Perspektiven berichtet und somit auch sehr facettenreich ist.

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(148)

259 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 136 Rezensionen

mord, psychologie, krimi, roman, erinnerungen

Das Buch der Spiegel

E.O. Chirovici , Werner Schmitz , Silvia Morawetz
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 27.02.2017
ISBN 9783442314492
Genre: Romane

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Literaturagent Peter Katz bekommt von Richard Flynn den ersten Teil eines Manuskriptes zugesandt, das sofort sein Interesse weckt. Es geht um den Mord eines Psychologieprofessors, der damals nicht aufgeklärt werden konnte. Als Peter wissen möchte, wie die Geschichte, von der Richard behauptet, dass sie auf wahren Tatsachen beruht, weitergeht, ist Richard inzwischen verstorben und das Manuskript ärgerlicherweise nicht auffindbar. Peter engagiert John Keller für intensive Recherchearbeiten. Es werden die Sichtweisen aller damals beteiligten Personen eingeholt bzw. rekonstruiert und so wie es scheint hat jede/r eine andere Erinnerung bzw. Sichtweise der Geschehnisse.

 

Meine Meinung zum Buch:

Ich finde die Idee und die Herangehensweise mithilfe des Manuskriptteiles sehr interessant und auch sehr gelungen umgesetzt. Dadurch, dass verschiedene Personen ihre Sichtweisen schildern, ist das Buch durchgehend spannend und als LeserIn ist man hin- und hergerissen von den unterschiedlichen Geschichten. Sobald man den Eindruck bekommt, so könnte der Abend damals tatsächlich abgelaufen sein, kommt wieder eine Wende und eine Neuorientierung. Es ist schwierig zwischen Fakten und Erinnerungen (ob wahr oder falsch) zu unterscheiden und genau dies macht den Nervenkitzel aus. Ich bin am Ende froh, dass das Manuskript von Richard erst so spät wiederauftaucht, denn so konnten viel mehr Eindrücke gewonnen werden. Auch der Schluss, der nicht alles aufklärt, gefällt mir persönlich sehr gut. So kann man auch als LeserIn noch zusätzlich die eigene Sichtweise hineindenken.

 

Titel und Cover:

Den Titel finde ich nicht aussagekräftig genug, eher etwas täuschend, obwohl er spannend klingt und das Cover gefällt mir optisch sehr gut, ist auch auffällig, sagt aber meiner Meinung nach, nicht viel über den Inhalt aus.

 

Mein Fazit:

Das Buch der Spiegel war vom Anfang bis zur letzten Seite spannend – Die Suche nach der endgültigen Wahrheit ist damit aber noch nicht beendet. Wer die Wahrheit sucht, muss weitersuchen.

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(46)

55 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 46 Rezensionen

alleinerziehend, zimmermann, kinder, single, schwange

Esst euer Eis auf, sonst gibt's keine Pommes

Katja Zimmermann
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 13.01.2017
ISBN 9783548376707
Genre: Humor

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Katja Zimmermann beschreibt ihr Leben, beginnend von ihrer Schwangerschaft mit Zwillingen bis zum Beginn der Pubertät ihrer Kinder. Ihr Partner verlässt sie zwei Wochen nach der Geburt um in Australien seine Träume zu verwirklichen, Katja bleibt in Deutschland und ist von nun an Single und Alleinerziehend. Auf humorvolle und ehrliche Weise beschreibt sie die Höhen und Tiefen ihres Alltages, wie wichtig soziale Netzwerke und die Unterstützung von Freunden und Familie sind und gibt auch einen kurzen Einblick in die finanzielle Situation in Deutschland.

 

Meine Meinung zum Buch:

Katja Zimmermann hat es geschafft, in einer humorvollen und autobiografischen Weise, ihr Leben als Alleinerziehende Single-Mom mit Zwillingen in ein Buch zu packen. Allein dies ist neben Kindererziehung, Beruf, Haushalt usw. schon eine Glanzleistung und mindestens 5 Sterne wert. Mir gefällt der lockere Schreibstil, die Kapitel sind recht kurz und die 12 Jahre vergehen wie im Flug. Neben den Alltagsproblemen und den gesamten Anforderungen, die Kinder mit sich bringen, hat Katja auch ganz ehrlich ihre Ängste, Sorgen und Unsicherheiten berichtet und auch immer wieder betont, wie wichtig das familiäre Umfeld ist und dass man sich nicht genieren muss, Hilfe einzufordern. Fast noch schwieriger als die Betreuung und Erziehung ihrer beiden Kinder, gestaltet sich für Katja die Suche nach einem neuen Partner, vor allem, wenn dieser auch eigene Kinder in die Patchworkfamilie einbringt. Als tolle Idee gefällt mir, dass sich die Nachbarn auf der gemeinsamen Treppe treffen um sich dort auszutauschen und ihre „kleinen Freiheiten“ zu haben. Auch die Geschichten von Katjas Bekannten, die ebenfalls teilweise Alleinerziehend sind, finde ich als Bereicherung. Interessant fand ich auch die finanzielle Unterhaltsregelung in Deutschland, da ich nur die österreichische Variante kenne. Was mir nicht ganz so gut gefallen hat, ist, dass der Vater der Zwillinge häufig negativ dargestellt wird. Natürlich kann ich verstehen, dass sie nicht begeistert darüber war, mit Zwillingen sitzen gelassen zu werden, aber in einem Buch, das eben auch ihre Kinder lesen können oder werden, finde ich es nicht so schön, dies so häufig zu betonen. Außerdem kann er uns auch schlecht seine Sicht erklären. Das ist mein einziger Kritikpunkt, ansonsten bewundere ich Katja für ihren Mut und für ihren ehrlichen Einblick. Was mir auch noch gut gefällt, sind die Literaturempfehlungen und Blogs am Ende des Buches.

 

Titel und Cover:

Den Titel fand ich auf Anhieb sympathisch und witzig und auch das Cover ist ein Hingucker, somit hat mich das Buch sofort angesprochen.

 

Mein Fazit:

Eine ehrliche und humorvolle Autobiografie einer Single-Alleinerziehenden-Zwillings-Mama, die trotzdem ganz viel Power hat und es nebenbei auch noch geschafft hat, dieses Buch zu schreiben.

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206 Bibliotheken, 12 Leser, 1 Gruppe, 110 Rezensionen

schweden, krimi, fabian risk, dänemark, happy slapping

Minus 18 Grad

Stefan Ahnhem , Katrin Frey
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 02.01.2017
ISBN 9783471351246
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

In Schweden häufen sich unglückliche Unfälle, bei denen sehr wohlhabende Personen ums Leben kommen und deren Leichen verschwunden sind bzw. dann gefroren wiederauftauchen. Das Ermittlerteam ist wirklich gefordert, die Zusammenhänge zu erkennen und scheinbar unbedeutende Puzzleteile zusammenzufügen. Parallel dazu sind sie einer Jugendbande auf der Spur, die Obdachlose tötet und die Filme im Internet verbreitet.

 

Meine Meinung zum Buch:

Obwohl es sich um den dritten Teil einer Krimi-Reihe handelt, ist es gut möglich, mit dem aktuellen Teil zu starten. Für mich beinhaltet „Minus 18 Grad“ alle Elemente, die es für einen spannenden Krimi, den man nicht aus der Hand legen möchte, benötigt: Das Ermittlerteam ist selbst nicht perfekt, im Gegenteil, jede und jeder kämpft mit seinem eigenen Privatleben, mit Expartnern, gegen die Alkoholsucht, gegen Karrierebremsen und teilweise auch gegeneinander, trotzdem harmoniert das Zusammenarbeiten dann irgendwie doch noch. Die einzelnen Geschichten aus dem Privatleben der ErmittlerInnen sind mindestens genauso spannend wie die Aufklärung des Falles und nehmen einen bedeutenden Platz im Rahmen des Buches ein. Zudem sind auch noch die Ehepartner, Expartner und Kinder der ErmittlerInnen involviert. Der Ermittlungsfall ist meiner Meinung nach auch eine richtig gelungene Idee und die Spannung bleibt durch die vielen Wendungen und Unterbrechungen konstant aufrecht, sodass es wirklich kaum möglich ist, das Buch zur Seite zu legen. Am Ende sind noch immer nicht alle Dinge geklärt und es gäbe auf alle Fälle die Möglichkeit für eine Fortsetzung.

 

Titel und Cover:

Der Titel macht neugierig und das Cover in Kontrastfarben hebt den Titel nochmals so richtig hervor. Außerdem wirkt es düster und unheilvoll, genau richtig für einen guten Krimi.

 

Mein Fazit:

Obwohl es bereits der dritte Teil der Krimi-Reihe ist, und ich die beiden Vorgänger-Bücher nicht gelesen habe, war es kein Problem hineinzufinden, im Gegenteil – ich war gefesselt und möchte jetzt auch die beiden vorangegangenen Teile nachholen.

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(83)

112 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 64 Rezensionen

thriller, mord, hamburg, bernhard aichner, totenrausch

Totenrausch

Bernhard Aichner
Fester Einband: 380 Seiten
Erschienen bei btb, 09.01.2017
ISBN 9783442756377
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Brünhilde Blum wird international als Mörderin gesucht, nachdem sie die Männer, die für den Tod ihres Mannes verantwortlich waren, gerächt hat. Sie flüchtet nach Hamburg und will dort mit ihren beiden Töchtern einen Neuanfang starten, doch ein Versprechen ihrerseits soll eingelöst werden und schon bald ist sie wieder im gleichen Milieu gelandet und muss grausame Verbrechen ausüben um ihre Familie zu retten.

 

Meine Meinung zum Buch:

Obwohl ich die beiden ersten Teile der Trilogie nicht gelesen habe, war es überhaupt nicht schwierig, mitten im Geschehen einzusteigen. Es gab kurze Rückblenden, die als kurze Zusammenfassung der ersten beiden Teile ausreichend sind. Gut gefallen hat mir der mitreißende Schreibstil des Autors und die recht kurzen und übersichtlichen Kapitel, zusätzlich noch unterbrochen durch Dialoge – somit konnte ich das Buch ziemlich schnell lesen und auch die Spannung wurde nicht unterbrochen. Der Charakter von Brünhilde Blum, später Marie, hat mich zu Beginn fasziniert – auf der einen Seite die liebevolle, aufopfernde Mutter, auf der anderen Seite brutale Mörderin und dann wiederum einfühlsame Bestatterin – trotz alledem ein runder und passender Charakter. Im Laufe des Thrillers wurde Brünhilde (oder Marie) aber zunehmend unglaubwürdiger und auch die Handlungen wurden surreal, sodass es mir nicht mehr ganz so gut gefallen hat.

 

Titel und Cover:

Der Titel „Totenrausch“ passt perfekt zu den beiden vorigen Teilen, das Cover ist ebenfalls stimmig und optisch ansprechend.

 

Mein Fazit:

Der finale Thriller der Totenfrau-Trilogie ist bestimmt ein spannender Abschluss für jene, die die ersten beiden Teile gelesen haben, aber auch ein Quereinsteigen direkt in den letzten Teil ist gut möglich. Auf die Fernsehserie, die in Vorbereitung ist, bin ich auch schon gespannt!

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(61)

66 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 61 Rezensionen

low carb, salat, rezepte, salate, dressing

Shaking Salad Low Carb

Karin Stöttinger
Fester Einband: 152 Seiten
Erschienen bei Brandstätter Verlag, 09.01.2017
ISBN 9783710601040
Genre: Sachbücher

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Shaking Salad „Low Carb“ knüpft an das Vorgänger-Buch der Autorin an und beinhaltet sowohl vegetarische, vegane, Fisch- und Fleischgerichte als auch süße Speisen und Cheat Meals. Geschmacklich ist für Jeden etwas dabei. Die meisten Gerichte sind nach dem „Low Carb“-Prinzip zusammengestellt. Die Zubereitung variiert von schnell bis zeitintensiv und somit eignen sich die Gerichte auch für einen schnellen Snack für unterwegs, bis hin zum Picknick oder Essen im Glas zuhause – alleine oder mit Familie und Freunden.

 

Meine Meinung zum Buch:

Ich finde die Autorin sehr sympathisch und auch die einzelnen Gerichte sind ansprechend präsentiert und machen Lust aufs Ausprobieren. Die bunte Mischung aus vegetarischen, veganen Gerichten, Fisch, Fleisch und süßen Speisen finde ich auch gelungen und abwechslungsreich, hier ist glaube ich, für jeden Geschmack etwas dabei. Mir persönlich fehlen ungefähre Zeitangaben für die Dauer der Zubereitung. Manche Salate bzw. Gerichte sind sehr zeitintensiv und einige davon eignen sich auch nicht so gut für „unterwegs“ – sind also nicht „to go“ wie beworben. z.B. würde ich mir nicht die Mühe machen, Süßkartoffelstreifen in Fett knusprig zu backen und dann in ein Glas mit saftigen Zutaten quetschen, wo sie wieder lasch werden und nicht mehr schmecken. Des weiteren sind nicht alle Rezepte „Low Carb“ im üblichen Sinn, da zB. Kartoffeln dabei sind und Baguette als Beilage. Für mich ist das kein Problem, da es für mich keine Rolle spielt, aber für Menschen, die sich nach dem „Low Carb-Prinzip“ ernähren wollen, ist es irreführend. Ansonsten hätten diese Rezepte auch zu den „Cheat Meals“ gehört, genau genommen. Etwa die Hälfte der Gerichte würde ich eher frisch zubereitet genießen, etwa wenn man Gäste eingeladen hat und kreativ im Glas servieren möchte, da sie frisch und warm besser schmecken.

 

Titel/Cover/Bilder:

Aufgrund des Titels und der Aufmachung habe ich mir vorgestellt, dass das Buch mehr Rezepte für schnelle, kreative Salatgerichte, die sich zum Mitnehmen eignen, beinhalten würde. „Rasch geschichtet“ und „schnell geschüttelt“ - dies war nur teilweise der Fall, zum anderen Teil sind die Gerichte ziemlich zeitintensiv. Die grafische Gestaltung und Präsentation der Gerichte hat mich aber sehr angesprochen und macht wirklich Appetit!

 

Mein Fazit:

Nicht immer „Low Carb“ oder „to go“, aber trotzdem interessante und leckere, wenn auch aufwändige Salate, die zum Nachkochen anregen.

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(94)

171 Bibliotheken, 9 Leser, 2 Gruppen, 70 Rezensionen

freundschaft, neapel, italien, roman, studium

Die Geschichte eines neuen Namens

Elena Ferrante , Karin Krieger
Fester Einband: 624 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 10.01.2017
ISBN 9783518425749
Genre: Romane

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Zu Beginn des Buches sind Elena und Lila beide 16 Jahre alt. Dieser Roman beschreibt den zweiten Teil einer Saga und beinhaltet die Jugendjahre der beiden Freundinnen, die sich trotz unterschiedlichster Lebensgeschichten innerlich stark miteinander verbunden fühlen und trotz Höhen und Tiefen ihre Freundschaft aufrechterhalten. Lila ist mit 16 Jahren frisch verheiratet, aber trotz plötzlichem Wohlstand nicht glücklich. Elena quält sich durch anstrengende Studienjahre, erschwert durch ihre Armut und unglücklich verliebt.

 

Meine Meinung zum Buch:

Nachdem ich schon gespannt auf die Fortsetzung gewartet habe, muss ich zugeben, das Warten hat sich gelohnt. Der zweite Teil, der die völlig unterschiedlichen Erfahrungen der beiden Freundinnen während ihrer Jugendzeit beschreibt, war prägend. Mir haben die beiden Charaktere, die völlig unterschiedlich sind, beide auf ihre Art und Weise sehr gut gefallen, allerdings konnte ich mich mit Elena besser identifizieren. Sie kämpft sich mühevoll und teilweise lustlos durch ihr Studium und kann sich noch nicht an ihrem Erfolg erfreuen, da dies auch von ihrem Umfeld und ihrer Familie nicht die Anerkennung bringt, die sie sich erhofft. Einzig Lila spornt sie immer wieder dazu an, weiterhin fleißig zu sein und nicht aufzugeben und dann auch ihre Jugendliebe, die eher auf intellektueller Basis ist. Lila wirkt sehr unglücklich und betrübt und ist trotz ihres neu erheirateten Reichtums nicht glücklich, weder in ihrer Ehe, noch intellektuell. Sie bewundert und beneidet ihre Freundin um die Möglichkeit, studieren zu dürfen. Auch wenn die beiden Freundinnen teilweise eine recht komplizierte Beziehung führen, auch streiten und sich dann wieder für längere Zeit aus dem Weg gehen, haben sie dennoch eine tiefere innere Bindung, sodass sie immer wieder den Kontakt zueinander finden. Genau dies hat mir auch sehr gut gefallen, dass es in einer Freundschaft nicht immer nur rosig ist, sondern auch Hochs und Tiefs normal sind. Zudem spielt auch der wirtschaftliche Faktor der 60er Jahre in Italien in diesem Teil eine bedeutende Rolle und ich habe es als zusätzliche Bereicherung empfunden. Obwohl der Roman über 600 Seiten hat und teilweise sehr detailliert und ausschweifend beschrieben wird, habe ich mich nicht gelangweilt, sondern gut unterhalten gefühlt.

Vor allem das Ende ist, wie schon im ersten Teil, interessant und ohne Abschluss, sodass ich zu gerne gleich wissen möchte, wie sich die Lebensgeschichten von Elena und Lila weiterhin gestalten.

 

Titel und Cover:

Der Titel passt wunderbar zum Inhalt, vor allem zu Lila und das Cover spiegelt treffend das italienische Flair der 60er Jahre. Hilfreich war auch, dass zu Beginn eine kurze Zusammenfassung aller Personen und was bisher passiert ist, dargestellt war. Der Roman wurde unter einem Pseudonym geschrieben, wer der bzw. die AutorIn oder Autorengruppe ist, ist nicht bekannt.

 

Mein Fazit:

Mir hat die Fortsetzung „Die Geschichte eines neuen Namens“ noch besser gefallen als der erste Teil „Meine geniale Freundin“. Ich wurde auf alle Fälle wieder vom #FerranteFever angesteckt und warte jetzt schon gespannt und voller Vorfreude auf das Erscheinen der nächsten Teile der Saga.

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(71)

73 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 74 Rezensionen

low carb, kochbuch, lchf, diät, rezepte

Easy. Überraschend. Low Carb.

Bettina Matthaei , Oliver Brachat
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Becker Joest Volk Verlag, 02.12.2016
ISBN 9783954531127
Genre: Sachbücher

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Das Low Carb Kochbuch beinhaltet Rezepte für eine Diät-Form, die derzeit im Trend liegt. Dadurch, dass Kohlenhydrate weggelassen werden, sollen Abnehmerfolge schneller sichtbar sein. Bettina Matthaei bietet Rezepte für Hauptgerichte, schnelle Gerichte, vegetarische Gerichte und viele alternative Brotrezepte.

 

Meine Meinung zum Buch:

Ob wenige Kohlenhydrate, dafür aber viel Fett – zum Großteil tierisches Fett – tatsächlich eine gesunde Ernährungsform darstellen, sei hintenangestellt, mich konnte das Kochbuch nicht vollständig zufrieden stellen. Was mir sehr gut gefallen hat, sind die Brotrezepte, davon sind wirklich zahlreich Varianten geboten, sodass es nicht eintönig wird und die sich auch gut in den Ernährungsplan integrieren lassen. Das Thema Frühstück wurde eigentlich nur angerissen und bietet kaum Gerichte, sodass es entweder besser ausgearbeitet oder weggelassen werden müsste, meiner Meinung nach. Die vegetarischen Gerichte sind abwechslungsreich und schmackhaft. Bei den „schnellen Gerichten“ hätte ich mir auch mehr Rezepte erwartet, denn dies sind die Gerichte, die man im Alltag am häufigsten isst, die restlichen Fleisch- und Fischgerichte fand ich weder überraschend noch neu und vom Preisniveau auch eher hochpreisig.

 

Titel und Cover:

Das Cover und die Fotos der Gerichte sind sehr hochwertig und aufwändig gestaltet, allerdings finde ich den Titel etwas hochgestochen. Aufgrund von Schlagwörtern wie „Easy“ oder „überraschend“ und „genial“ auf dem Cover waren meine Erwartungen an das Buch ziemlich hoch.

 

Mein Fazit:

Das Kochbuch hatte aufgrund der großen Versprechungen hohe Erwartungen bei mir ausgelöst, diese aber nur teilweise erfüllen können. Es sind relativ wenige neue Rezepte oder Gerichte für „jeden Tag“ dabei, ausgenommen sind hier die Brotrezepte, die sind super!

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(35)

40 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 32 Rezensionen

erziehung, kinder, humorvoll, eltern, zw

Eltern haften an ihren Kindern

Martin Zingsheim
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 02.12.2016
ISBN 9783548376585
Genre: Humor

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Martin Zingsheim ist Kabarettist und Vater von drei kleinen Kindern. Er erzählt Anekdoten aus seinem Familienalltag mit Kindern ohne den Anspruch als Maßstab oder Ratgeber für andere gelten zu wollen. Das Buch ist in Kapitel gegliedert, die gerne auch durcheinander gelesen werden können. Zusätzlich sind die einzelnen Kapitel gespickt mit Zitaten aus

 

Meine Meinung zum Buch:

Martin Zingsheim schreibt selbst, dass sein Buch kein Ratgeber sein soll und dieses Versprechen hat er auch eingehalten. Interessant fand ich, dass einmal aus Sicht eines Familienvaters geschrieben wird. Mir hat seine lockere Schreibweise teilweise sehr gut gefallen und auch einige Geschichten fand ich zum Schmunzeln, allerdings hat mich das Buch nicht komplett überzeugt. An manchen Stellen fand ich doch recht langatmig und wiederholend bzw. auch nicht so komisch, wie ich es mir von einem Kabarettisten erwartet hätte. Die Kapitel über die pseudoenglischen Geheimbotschaften zwischen Elternteilen und dem Urlaub mit Kindern, habe ich sehr gut nachempfinden können und wurden auch witzig aufgegriffen, wohingegen mir die Themen wie Religiosität und Medien nicht gefallen haben. Die Zitate und die Zeichnungen von Kindern fand ich hingegen wiederum als Bereicherung und Auflockerung.

 

Titel und Cover:

Das Cover finde ich einerseits lustig, aber optisch nicht auffällig oder herausragend. Der Titel hat mich angesprochen, allerdings hat er bei mir falsche Erwartungen geweckt. Unter „Eltern haften an ihren Kindern“ habe ich mir Anekdoten von Helikoptereltern und solchen, die alles perfekt machen wollen und jeden Schritt ihrer Sprösslinge überwachen und dokumentieren, vorgestellt.

 

Mein Fazit:

Nachdem ich einige aktuelle Ratgeber und Nicht-Ratgeber sowie Blogs über das Thema gelesen habe, hat mich Martin Zingsheim nicht ganz überzeugen können und es gibt meiner Meinung nach, witzigere und kurzweiliger Bücher.

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81 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 70 Rezensionen

vegan, rezepte, diät, kochen, abnehmen

Vegan for Fit Gipfelstürmer – Die 7-Tage-Detox-Diät

Attila Hildmann , Hubertus Schüler , Justyna Krzyzanowska
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Becker Joest Volk Verlag, 02.12.2016
ISBN 9783954531318
Genre: Sachbücher

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Mit „Vegan for Fit 2“ bietet Attila Hildmann ein effektives Diät- und Fitnessprogramm an, das in nur 7 Tagen Erfolg verspricht und zudem gesund ist. Detox steht hier stark im Vordergrund, neben Sport und Bewegung sowie ein vorgegebener Ernährungsplan (Morgens, Mittags, Abends und Shakes) mit Rezepten für 7 Tage, der im Bedarfsfall um weitere 7 Tage erweitert werden kann.

 

Meine Meinung zum Buch:

Ich finde es spannend, dass das Programm mit einer Testgruppe in Form einer Challenge ausprobiert wurde und somit nicht nur theoretisch fundiert ist, sondern auch praktisch erprobt wurde, wenn auch mit einer kleinen Stichprobe von 21 TeilnehmerInnen. Grundsätzlich ist das Buch eher praxisorientiert und die Theorie wird häppchenweise eingestreut, ist aber nicht überwiegend. Die Rezeptvorschläge für die ersten 7 Tage bzw. für die mögliche zweite Ergänzungswoche sind durchwegs sehr lecker, enthalten Lebensmitteln, die auch im Handel erhältlich sind und die Zubereitung hält sich zeitlich im Rahmen. Sie sind auch erstaunlich abwechslungsreich und schmackhaft. Für mich gewöhnungsbedürftig sind Shakes als Frühstück. Da hilft mir am dritten Tag, der als „Durchhänger“ bezeichnet ist, auch der „Mango-Matcha-Spinat-Smoothie nicht darüber hinweg, aber das ist halt Geschmacksache. Etwas enttäuscht bin ich vom Sportprogramm, denn die Übungen sind auf Dauer schon recht langweilig und eintönig. Hier hätte ich mir mehr praktische Tipps erwartet. Das Kapitel ist auch sehr übersichtlich ausgefallen. Zudem finde ich, dass die „Belehrungen“, wie man zu einer besseren Welt beitragen kann, am Ende des Buches nicht sein müssen.

 

Titel/Cover/Grafik:

Mir gefällt an diesem Buch, dass es sehr übersichtlich gestaltet ist: Die Größe ist praktisch und handlich, die Gliederung ist übersichtlich und vor allem der Ernährungsplan ist mit vielen Fotos versehen, die Lust auf Kochen und gesundes Genießen machen. Weniger gut gefällt mir das Titelbild, es erweckt für mich den Anschein, dass das Buch nur für Extremsportler geeignet wäre, was überhaupt nicht der Fall ist. Diese falsche Annahme wird auch durch den Titel noch zusätzlich unterstützt.

 

Mein Fazit:

Obwohl ein 7-Tages-Fitnessprogramm einfach klingt, ist es schon relativ schwierig umzusetzen und in den Alltag zu integrieren. Ich kann die Rezeptideen und das Konzept weiterempfehlen, aber den sportlichen Aspekt finde ich verbesserungsbedürftig.

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(158)

342 Bibliotheken, 23 Leser, 2 Gruppen, 134 Rezensionen

weltraum, hexen, kai meyer, raumschiff, science fiction

Die Krone der Sterne

Kai Meyer , Jens Maria Weber
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 26.01.2017
ISBN 9783596035854
Genre: Fantasy

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Baroness Iniza wurde von den Hexen auserwählt, der Gotteskaiserin als Braut gebracht zu werden. Gemeinsam mit ihrem heimlichen Geliebten Glanis gelingt ihr eine chaotische Flucht durch die Galaxie. Auch der Kopfgeldjäger Kranit und die ehemalige Schürferin Shara Bitterstern sowie eine Muse sind an manchen Turbulenzen nicht gänzlich unbeteiligt. Inizas Ziel ist es, Noa zu erreichen, den Ort der Piraten, an dem ihr Onkel Fael regiert.

 

Meine Meinung zum Buch:

Für mich ist „Die Krone der Sterne“ ein völlig neues Leseerlebnis, da ich mich erstmals an Fantasy herangewagt habe. Auch wenn ich zu Beginn schon etwas länger gebraucht habe, bis ich mich in die Charaktere, aber vor allem in den galaktischen Örtlichkeiten und mit den neuen Begriffen zurechtgefunden habe, muss ich zugeben, dass ich es keineswegs bereue.

Die Charaktere sind völlig unterschiedlich und wandeln sich auch innerhalb der Geschichte, sodass für jede/n LeserIn jemand dabei ist, den man interessant finden und mögen muss. Einzig Glanis ist, obwohl er technisch visiert, konzentriert und schlau ist, noch ein wenig blass und geht neben den starken Persönlichkeiten etwas unter. Die Muse ist für mich eine positive Bereicherung – sie ist nicht Mensch und nicht ganz Maschine und somit überhaupt nicht einschätzbar.

Meine Kritikpunkte sind, dass es für meinen Geschmack etwas zu actionreich war, vor allem da die Kampfszenen auch sehr detailliert beschrieben wurden und dann auch noch Iniza und Shara miteinander kämpfen mussten. Hier hätte es für mich etwas weniger sein können, dafür mehr an Hintergrundinformationen, warum Iniza so handelt oder auch über die Gotteskaiserin, die meiner Meinung nach, trotz ihrer bedeutenden Funktion, zu kurz gekommen ist.

Sehr gut gefallen haben mir die unerwarteten Wendungen. Immer wenn man das Gefühl hatte, dass jetzt einmal Ruhe einkehrt und die Geschichte ruhig dahinplätschern könnte, kam ein überraschender Plot oder eine Wende und ich war von der Geschichte wieder komplett eingenommen und gefesselt.

Der Schluss ist nicht endgültig und in sich abgeschlossen, sondern offen gelassen, sodass man am liebsten sofort den nächsten Teil weiterlesen möchte.

 

Titel und Cover:

Der Titel ist recht vage gehalten und verrät noch überhaupt nicht, worum es im Buch geht. Das Cover ist optisch sehr ansprechend und strahlt schon eine gewisse mystische Atmosphäre aus. Die goldenen Elemente heben sich, wenn man das Buch kippt, vom Untergrund ab und insgesamt wirkt das Cover in echt noch viel schöner als auf der Abbildung.
Den gelben Werbeaufkleber finde ich störend, da er ablenkt und nicht ins Bild passt - kann man aber einfach abziehen.

 

Mein Fazit:

Leider ist das Buch genau an der Stelle zu Ende, wo die Charaktere sympathisch wurden und es so richtig spannend geworden ist. Es schreit quasi nach einer Fortsetzung!

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(70)

89 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 69 Rezensionen

rom, thriller, serienmörder, mord, krebs

Schattenkiller

Mirko Zilahy , Katharina Schmidt , Barbara Neeb
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 09.12.2016
ISBN 9783404174201
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

In Rom herrscht seit Wochen Regenwetter und ebenso düster ist auch die Stimmung in der Polizeistation. Ein Täter, der sich selbst als Schatten bezeichnet, lässt Menschen auf brutale Weise ums Leben kommen, schickt mysteriöse Nachrichten an einen ehemaligen Journalisten und lässt die Leichen genau nach seinem ausgeklügelten Plan, zur richtigen Zeit und am richtigen Ort, wieder auftauchen. Das Team um Profiler Enrico Mancini, der Experte für Serienmorde ist, arbeitet auf Hochtouren und kommt dem Täter immer näher, aber die Zeit rennt ihnen auch genauso schnell davon.

 

Meine Meinung zum Buch:

Der Schreibstil des Autors ist sehr detailliert, indem Orte, Personen und sogar einfache Handlungen bis ins kleinste Detail beschrieben werden. An manchen Stellen hat es mir gut gefallen, vor allem, wenn es um die Beschreibung von Örtlichkeiten und Landschaften geht, aber manchmal war es schon zu viel, sodass der Lesefluss gestört wurde. Vor allem bei einem Thriller erwarte ich mir, dass die Spannung konstant hochgehalten wird, dies war hier nicht immer der Fall. Es gab starke Schwankungen und zwischendurch Passagen, die zu langatmig waren. Die Charaktere fand ich allesamt nicht richtig sympathisch und auch zu unpersönlich und oberflächlich. Einerseits kann ich Mancinis Trauer über seine verstorbene Frau gut nachvollziehen und auch verstehen, warum er in gewissen Situationen ausrastet, aber es war teilweise schon einen Tick zu viel. Die Idee mit den Handschuhen fand ich gut, dass er Alkoholabhängig ist, ist wiederum ein gängiges Klischee, das schon so oft bedient wurde, dass es quasi zum Standardermittler gehört. Ebenso finde ich die Staatsanwältin mit ihrer Geheimniskrämerei eigenartig. Warum verheimlicht sie mit allen Mitteln ihren Sohn? Wieso dürfen nicht einmal ihre engsten Teamkollegen davon wissen? Und wie schafft sie es als alleinerziehende Mutter, die tage- und nächtelang durcharbeitet, dies mit einem Kind im Schulalter zu managen? Dies war für mich unglaubwürdig und überzogen. Dass der alte Professor als Berater einbezogen wurde und die Gespräche mit ihm fand ich als Bereicherung. Die Gedankengänge des Täters sowie die Auswahl seiner Opfer und seine Vorgehensweisen fand ich äußerst spannend, sowie den Bezug zu Mancini am Ende auch. Dies habe ich noch nirgendwo auf ähnliche Weise gelesen.

 

Titel und Cover:

Ich finde, dass das Cover einerseits zum Inhalt des Buches passt: Es ist düster, verregnet und die Stimmung ist drückend. Auf der anderen Seite ist es aber auch etwas unscheinbar, sodass ich nicht sicher bin, ob mir das Buch, in einer Buchhandlung ins Auge gesprungen wäre. Glaube, eher nicht. Der Titel passt gut, dass der Täter ein „Schatten“ ist, kommt im Buch mindestens 20 Mal vor, vielleicht auch öfter.

 

Mein Fazit:

Mich hat der „Schattenkiller“ nicht durchgehend gefesselt, es waren sehr spannende Passagen, aber dann wieder sehr langatmige, detaillierte Durststrecken, was ich bei einem Thriller nicht haben möchte. Nachdem es sich um ein Debüt handelt, bin ich mir sicher, dass der Autor bei seinem nächsten Thriller noch eine Schippe draufpacken kann und dann würde ich auch den zweiten Teil gerne lesen.

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Die Geliebte, der Mann, dessen Frau und die zwei Söhne.

Valerie Springer
Flexibler Einband
Erschienen bei Berger & Söhne, Ferdinand, 02.01.2013
ISBN 9783850285810
Genre: Gedichte und Drama

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Fanny hat eine besondere Gabe, sie ist eine Zeit-Zauberin, außerdem hat sie einen IG (= Imaginärer Gesprächspartner) und eine besondere Art zu lieben und von anderen geliebt zu werden. Zuerst hat Fanny eine Affäre mit Nikolaus, der mit Sylvie verheiratet ist und mit ihr zwei erwachsene Söhne namens Max und Moritz hat. Zeitgleich verliebt sich Fanny auch in Max, obwohl sie nicht weiß, dass er der Sohn von Nikolaus ist und ab diesem Zeitpunkt geraten alle Gesetze für Zeit und Raum außer Kraft.

 

Meine Meinung zum Buch:

Das Buch ist wirklich anders geschrieben und aufgebaut als alle anderen Bücher, die ich bisher gelesen habe. Die Autorin macht bewusst, gleich wie Fanny, Zeitsprünge und wechselt die Erzählperspektive zwischen den einzelnen Personen. Zwischendurch gibt es Einschübe, die als Erklärung dienen und als „Eine Belanglosigkeit“ bezeichnet werden, obwohl sie nicht belanglos sind. Fanny hat auch die Gabe, die Zeit stillstehen zu lassen. Zwischendurch stellt man sich als Leser immer wieder Fragen, wie „Was wäre anders, wenn…“ oder „Was würde sich ändern, wenn…“ zB. Fanny dies oder jenes anders gemacht oder nicht gemacht hätte. Es wäre die ganze Geschichte anders verlaufen.

Ein paar schöne Zitate habe ich mir auch herausgeschrieben:

„Sie war lebendig, in der Leblosigkeit.“ (S. 105)

„…ist Zeit betrüblich relativer, als Einstein sich das wohl dachte.“ (S. 108)

„Der Schmetterlingseffekt der Chaostheorie besagt, dass kleinste Abänderungen der Ausgangssituation eine qualitativ veränderte Entwicklung innerhalb eines Systems bewirken.“ (S. 148)

 

Titel und Cover:

Der außergewöhnliche Titel hat mich sofort angesprochen, obwohl ich selbst eigentlich viel lieber kurze und prägnante Titel bevorzuge. Da Cover passt auch ganz gut zum Inhalt, da es unscharf und undeutlich ist und somit mehr Spielraum für eigene Interpretationen lässt.

 

Mein Fazit:

Mir hat diese völlig andersartige Geschichte sehr gut gefallen und von mir aus hätte sie gerne noch weitergehen können!

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(9)

13 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

2016, eltern-sein, nina massek, humor, ratgeber

Eine Mama am Rande des Nervenzusammenbruchs: 20 wunderbare Flunkereien, die Eltern das Leben erleichtern

Nina Massek
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.11.2015
ISBN 9783442158645
Genre: Sachbücher

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Nina Massek beschreibt in 20 Kapiteln, die auch gerne durcheinander oder einzeln gelesen werden können, ihre Erfahrungen mit „Notlügen“ mit ihren eigenen und ihr bekannten Kindern. Die Themen reichen von Haustieren, Spielplatz, Einkaufen mit Kindern bis zu Urlaub und Autoritätspersonen. Nina Massek gibt keine Ratschläge, sondern berichtet aus ihrem Alltag und manchmal sind die Geschichten auch mit einem Augenzwinkern zu lesen und nicht ganz ernst gemeint.

 

Meine Meinung zum Buch:

Mir gefällt an dem Buch die lockere Schreibweise der Autorin und auch, dass sie sich selbst nicht immer zu ernst nimmt. In manchen Situationen hat man das Gefühl, dass man sich mit Nina Massek bei einem lockeren Tratsch im Café befindet und sie aus ihrem ganz normalen Chaosfamilienalltag mit kleinen Kindern berichtet. Bei manchen Themen musste ich schmunzeln und konnte mich auch selbst gut wiedererkennen, z.B. bei den Bügelperlen, die überall im Haus wiederauftauchen, nur nicht da wo sie sein sollten oder auch wenn es um das gerechte Aufteilen von Diskutieren über Nahrungsmitteln geht, obwohl eigentlich immer genügend davon vorhanden ist. So wurde bei uns auch schon diskutiert, warum ein Kind ein größeres Pausenbrot mitbekommt und nachgemessen (ok, wirklich 1 cm), so viel Zeit muss sein, auch wenn man schon spät dran ist und dann hat man Erklärungsbedarf. Sehr gut kenne ich auch die Frage, wann wir endlich da sind, obwohl wir erst losgefahren sind, aber dafür ist uns leider auch noch kein Geheimrezept eingefallen. Die Kleiderfrage sehe ich hingegen ziemlich entspannt, da mache ich mir keinen Stress, was Kinder für den Kindergarten anziehen möchten, da kann es auch gerne ein Sommerkleid im Winter, dann halt mit dicken Strumpfhosen und T-shirts darunter sein. Was mir nicht so gefallen hat, ist, wenn man als Elternteil offensichtlich lügt, z.B. wenn man beim Naschen erwischt, dann sollte man das auch zugeben, denn Kinder merken das und wir wünschen uns ja auch von ihnen, dass sie ehrlich sind, auch wenn es unangenehm ist, was es zu erzählen gibt. Und als Elternteil darf ich auch einmal etwas nicht wissen und das zugeben oder die Kinder auf später vertrösten oder wir sehen gemeinsam nach, einfach eine Geschichte zu erfinden, finde ich nicht gut. Ich glaube aber, dass Nina Massek ein bisschen überspitzt formuliert hat und manche Gespräche in allen Familien mit Kindern auf ähnliche Weise geführt werden und vorkommen, nur alle erzählen dies nicht so frei und ehrlich.

 

Titel und Cover:

Auch wenn der Untertitel „20 wunderbare Flunkereien, die Eltern das Leben erleichtern“ einen Ratgeber-Charakter hat, so ist das Buch definitiv kein Ratgeber. Das Cover finde ich recht unscheinbar gestaltet, es könnte durchaus mehr Farbe oder und Grafik vertragen. Ich weiß nicht, ob mir das Buch in einer Buchhandlung aufgefallen wäre, glaube aber, eher nicht.

 

Mein Fazit:

Nachdem ich in letzter Zeit einige Bücher und Blogs zu diesem Thema gelesen habe, muss ich sagen, dass mir „Eine Mama am Rande des Nervenzusammenbruchs“ im Großen und Ganzen ziemlich gut gefallen hat.

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211 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 109 Rezensionen

thriller, entführung, helen callaghan, dear amy, psychothriller

Dear Amy - Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest

Helen Callaghan , Heike Reissig
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur, 10.01.2017
ISBN 9783426654200
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Margot Lewis arbeitet als Lehrerin und betreut gleichzeitig die Kolumne „Dear Amy“ bei einer Zeitung, in der sie hilfesuchenden Jugendlichen Ratschläge erteilt oder Kontakte zu Hilfestellen vermittelt. Als Katie Browne, ein Mädchen ihrer Schule spurlos verschwindet, bekommt Margot fast zeitgleich einen anonymen Brief, der mit Bethan Avery unterschrieben ist, einem Mädchen, das vor fast 20 Jahren ebenfalls spurlos verschwunden und nicht wiederaufgetaucht ist. Margot, die gerade in Scheidung lebt, ist persönlich stark in den Fall involviert, sodass sich dies zudem negativ auf ihre psychische Erkrankung auswirkt.

 

Meine Meinung zum Buch:

Der Psychothriller ist toll aufgebaut, sodass man zu Beginn leicht und einfach mit den Charakteren vertraut wird und auch gut in den Lesefluss hineinkommt. Mit der Zeit wird er immer mysteriöser und fesselnder, sodass man ihn kaum aus der Hand legen kann und quasi in einem Rutsch lesen kann. Bei Margot spürt man, dass sie Dinge aus ihrer Vergangenheit verdrängt oder verschweigt und dies schlägt sich auch auf ihre Gefühlsebene nieder. Zwischenzeitlich verliert man als Leser das Gefühl dafür, wen man vertrauen kann und wer ein falsches Spiel spielt. Die Geschichte der beiden vermissten Mädchen und auch die Parallele zu einem Entführungsfall, der vor 20 Jahren geschehen ist, sowie die Wiederaufrollung finde ich sehr interessant. Ebenfalls spannend finde ich, dass über Margots Vergangenheit erst im Laufe des Buches immer mehr Details bekannt werden und auch, dass Margot selbst nicht so leicht durchschaubar ist.

 

Titel und Cover:

Das Cover ist aufgrund der Kontrastfarben schwarz und neongrün sehr auffällig und modern und spricht auch eine jüngere Zielgruppe an. Der englische Titel samt Untertitel gefällt mir sehr gut

 

Mein Fazit:

Ich kann für „Dear Amy“ eine absolute Leseempfehlung für Leser, die Psychothriller lieben, aussprechen. Mich hat das Buch gefesselt, sodass ich es kaum weglegen konnte – ein Psychothriller ganz nach meinem Geschmack!

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39 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

schweden, schären, vergangenheit, erste liebe, eis

Heimwärts über das Eis

Gunilla Linn Persson , Stefan Pluschkat
Flexibler Einband: 334 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 12.12.2016
ISBN 9783458361879
Genre: Romane

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

„Heimwärts über das Eis“ beinhaltet zwei Handlungsstränge: Einerseits wird rückblickend in das Jahr 2014 die Rückreise einer Gruppe Jugendlicher über das Eis und das damalige Unglück, das das gesamte Inselleben bis dato verändert, geschildert. Der zweite Handlungsstrang handelt von Ellinor, die ihr gesamtes Leben einsam und traurig auf der Insel verbracht hat. Nach der Rückkehr ihrer Jugendliebe auf die Insel verändert sich ihr Leben von Tag zu Tag ein klein wenig.

 

Meine Meinung zum Buch:

Was mir am besten gefallen hat, ist die bildhafte Sprache und die poetische Ausdrucksweise der Autorin. Es wurden Plätze, Personen und die Natur lebhaft und treffend beschrieben und trotzdem bleibt zwischen den Zeilen sehr viel Raum für eigene Gedanken und eigene Interpretationen. Sehr gelungen finde ich auch die Wandlung von Ellinor, wie sie sich von einer traurigen, frustrierten, lustlosen älteren Dame durch das Aufkeimen ihrer Gefühle für Herrmann, ihrer damaligen Jugendliebe, wiederfindet und ihr Leben reflektiert und verändert. Vor allem Ellinors Schicksal und ihr täglicher Überlebenskampf ist herzergreifend. Obwohl die beiden Erzählstränge bewusst langsam aufgebaut werden und weniger an aktiven Handlungen passieren, passiert sehr vieles auf der emotionalen und zwischenmenschlichen Ebene, sodass das Lesen ein wahrer Genuss ist. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass mir in den letzten wenigen Kapiteln das Interaktionstempo dann zu schnell wurde, und es nicht so gut zum restlichen Aufbau des Buches passte. Ohne den Schluss verraten zu wollen, war es für mich zu schnell, zu viel, zu surreal.

 

Titel und Cover:

Der Titel hat mich sofort angesprochen und er passt auch wirklich perfekt zum Handlungsstrang aus dem Jahr 1914, bei dem die Jugendlichen ihre Rückreise über das Eis antreten. Am Cover gefallen mir das typisch skandinavische Motiv und die Farbgestaltung. Was mir nicht so gut gefällt, ist der Schriftzug, da er etwas überdimensioniert ist und auch zwischen dem Namen der Autorin und dem Titel kein Unterschied in der Schriftgröße oder Schriftart erkennbar ist.

 

Mein Fazit:

„Heimwärts über das Eis“ kann ich all jenen empfehlen, die Romane mit weniger aktiven Handlungen, dafür aber umso mehr Lebensgeschichten, Schicksale, Natur, Poesie und eigenen Gedankengängen mögen.

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39 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

thriller, psychothriller, mord, fiktion, buch

Dafür wirst du büßen

Guido Kniesel
Flexibler Einband: 258 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 03.12.2016
ISBN 9781540484017
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Der Horrorschriftsteller Karl Baumann hat nach dem dramatischen Autounfall, bei dem seine Frau Mara ums Leben gekommen ist, eine Schreibblockade. Aus finanziellen Gründen muss er nun endlich sein aktuelles Werk „Love Body“ in Angriff nehmen und dafür recherchiert er in diversen Online Dating-Agenturen. Nach seinem ersten katastrophalen Date gerät er unerwartet in Mordverdacht und kommt für ein paar Tage ins Gefängnis. Dafür schreibt sich sein neues Buch quasi wie von selbst.

 

Meine Meinung zum Buch:

Mir hat die Buch-in-Buch Geschichte sehr gut gefallen und es war für mich auch aufgrund der unterschiedlichen Schriftarten immer gut erkennbar ob es sich um die Geschichte von Karl oder um Anna handelt. Durch die abwechselnden Handlungsstränge wird die Spannung konstant aufrechterhalten und ich habe das Buch ziemlich schnell verschlungen. Für mich hätten es durchaus auch noch gerne 100 Seiten mehr sein können. Mit der Zeit nähern sich die beiden Erzählstränge von Karl und Anna immer weiter an und man erkennt die Parallelen immer deutlicher. Ebenfalls verstricken sich beide immer mehr in fast ausweglose Situationen. Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, ist, dass das Ende von Annas Geschichte noch einmal umgeschrieben wurde, denn mit dem ersten Ende wäre ich nicht zufrieden gewesen, mit dem Jetzigen kann ich gut leben. Bei Karls Geschichte hat mich gestört, dass ich bis zum Schluss über den Unfallhergang im Unklaren geblieben bin, vor allem, da es häufiger angesprochen wurde und am Ende bestimmt noch einen spannenden Platz gefunden hätte.

 

Titel und Cover:

Der Titel klingt sehr vielversprechend und macht neugierig. Das Cover ist optisch interessant gestaltet, sodass man das Schattenspiel erst auf den zweiten Blick erkennt. Außerdem liegt das Buch durch den weichen, geschmeidigen Einband sehr gut in der Hand.

 

Mein Fazit:

Auch wenn es meiner Meinung nach eher ein Thriller als ein Psychothriller war, kann ich für das Buch eine absolute Leseempfehlung aussprechen!

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63 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 46 Rezensionen

krebs, familie, berlin, großmutter, krankheit

Im Sommer wieder Fahrrad

Lea Streisand
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 18.11.2016
ISBN 9783550081309
Genre: Romane

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Lea ist 30 Jahre alt, lebenslustig und steht mitten im Leben – bis sie plötzlich erfahren muss, dass sie an Krebs erkrankt ist. Die Autorin beschreibt den Umgang mit ihrer Krankheit, mit Höhen und Tiefen. Gleichzeitig gedenkt sie ihrer verstorbenen Großmutter, indem sie durch ihre intensive Beschäftigung mit den Hinterlassenschaften in Form von Bildern und Briefen „Mütterchen“, wie sie von allen genannt wurde, wieder lebendig werden lässt.

 

Meine Meinung zum Buch:

Lea Streisand hat eine sehr mitreißende Art zu schreiben, sodass ich das Buch quasi in einem Rutsch gelesen habe und kaum weglegen konnte. Trotz der ernsten Themen, war es schön, das Buch lesen zu dürfen und auch die negativen Seiten zu erfahren. Lea Streisand schreibt mal humorvoll, mal zynisch, mal frech – treffend, wie es für die Situation gerade passt. Super gelungen finde ich die Idee, dass sie zwei Lebensgeschichten in einem Buch verpackt hat: Einerseits ihre Erfahrungen und ihr Umgang mit ihrer plötzlich aufgetretenen Krebserkrankung und auf der anderen Seite die Erinnerungen an ihre verstorbene Großmutter, die in ihrem Leben als Schauspielerin und Regieassistentin sowie während der Kriegsjahre sehr viel erlebt hat. Beide Lebensgeschichten ergänzen sich so gut und vor allem die Erinnerung an ihre Großmutter gibt Lea während ihrer Zeit der Krankheit und der Chemotherapie sowie danach Kraft und Stärke.

 

Titel und Cover:

Den Titel habe ich schon von Beginn an sehr schön gefunden, wenn man dann mitten im Lesen ist, erfährt man auch die tiefere Bedeutung und dann ist er wirklich sehr treffend und gelungen. Am Cover gefällt mir die Farbe, die mich persönlich gleich angesprochen hat und das Foto von Mütterchen.

 

Mein Fazit:

„Im Sommer wieder Fahrrad“ ist ein Buch mit einem wunderschönen Titel und beschreibt das wahre Leben mit Höhen und Tiefen von damals und heute, sodass ich eine klare Leseempfehlung aussprechen muss!

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