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93 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 53 Rezensionen

schweden, krimi, rassismus, tom stilton, rassenhass

Die Strömung

Cilla Börjlind , Rolf Börjlind , Christel Hildebrandt
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei btb, 08.03.2016
ISBN 9783442753956
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

 

Kurze Inhaltszusammenfassung:

In Schweden passieren kurz hintereinander grausame Morde an kleinen Kindern, was die Ermittlungsarbeit der Polizei auch aufgrund des öffentlichen Interesses erschwert und die Verantwortlichen unter Druck setzt. Olivia Rönning arbeitet trotz persönlicher Bedrohungen weiter am Fall und sogar der ehemalige Ermittler Tom Stilton wird hinzugezogen um möglichst rasch Erfolge erzielen zu können. Auch die Ereignisse aus der Vergangenheit und die Verschwiegenheit der betroffenen Personen erleichtert das Lösen des Falles nicht.

 

Meine Meinung zum Buch:

Obwohl „Die Strömung“ bereits der dritte Kriminalroman mit Olivia Rönning ist und ich die beiden vorangegangenen Teile nicht gelesen habe, hatte ich absolut keine Schwierigkeiten hineinzufinden. Ich hatte auch nicht das Gefühl, dass mir inhaltlich etwas fehlt, da der aktuelle Fall in sich abgeschlossen ist. Dass zwei Autoren an dem Buch geschrieben haben finde ich als absolute Bereicherung. Der Krimi ist sehr geradlinig aufgebaut, er ist durchgehend spannend und flüssig zu lesen – und das obwohl er über 500 Seiten hat. Allein bei der Auflösung des Falles ganz zum Schluss konnte man als Leser schon erahnen, wie die Dinge aus der Vergangenheit mit den aktuellen Geschehnissen zusammenhängen und war nicht mehr ganz so überrascht. Die Thematik finde ich sehr interessant und auch die Verknüpfung von vergangenen Ereignissen mit der Gegenwart war eine Bereicherung. Auch die Charaktere wirken authentisch und sympathisch, sodass ich gerne noch mehr von ihnen lesen möchte und mir schon einmal den ersten und den zweiten Teil besorgt habe.

 

Titel und Cover:

Das Cover wirkt sehr hochwertig und düster und verheißt Unheil, wie es sich für einen spannenden Krimi gehört. Der Titel lässt noch nicht erahnen, wie er zum Inhalt passt.

 

Mein Fazit:

Das Buch ist absolut spannend von der ersten bis zur letzten Seite (und das sind nicht wenige), sodass ich mir jetzt auch die beiden Vorgängerkrimis besorgt habe und mich schon auf das Lesen freue.

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(68)

113 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 59 Rezensionen

entführung, thriller, roman, kindesentführung, kinder

The other Girl

Maggie Mitchell , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 26.02.2016
ISBN 9783471351123
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Lois und Carly May werden im Alter von zwölf Jahren entführt und in einer Jagdhütte gefangen gehalten. Dort beginnt eine Freundschaft zwischen den beiden Mädchen, die sie ein Leben lang begleitet, auch wenn sie sich nach ihrer Freilassung nicht mehr sehen dürfen. Zwanzig Jahre danach ist Lois Universitätsprofessorin und veröffentlicht ein Buch über die damaligen Geschehnisse und Carly May ist eine alkoholabhängige, erfolglose Schauspielerin, die ein Drehbuch über die damaligen Ereignisse vorgelegt bekommt – und somit kreuzen sich die Lebenswege von Carly May und Lois ein zweites Mal.

 

Meine Meinung zum Buch:

Die Autorin Maggie Mitchell beschreibt sehr detailliert, für meinen Geschmack schon etwas zu genau und am Anfang hatte ich gewisse Schwierigkeiten in das Thema hineinzufinden. Das Buch hat mich nicht von Anfang an gefesselt, ich musste erst mit den Charakteren, die abwechselnd aus ihrer jeweiligen Perspektive die Ereignisse schilderten, warm werden. Zudem hätte die Schriftgröße etwas größer ausfallen können. Die Thematik fand ich sehr spannend. Vor allem, dass die beiden Mädchen „freiwillig“ mit ihrem Entführer mitgegangen sind, ohne Aufstand und ohne Fluchtversuche bei ihm geblieben sind, finde ich erstaunlich. Etwas gefehlt hat mir, wie das soziale Umfeld mit dem Verschwinden der Mädchen umgegangen ist, wie haben sich die Eltern gefühlt, usw. Diese Sichtweise hätte das Buch für mich spannender gemacht, denn es war zwischenzeitlich etwas langatmig. Das Thema hätte auf alle Fälle noch Potenzial für eine spannendere Umsetzung geboten.

 

Titel und Cover:

Das Cover finde ich optisch wunderschön und auch sehr passend zum Inhalt des Buches. Dass der Titel in englischer Sprache ist, mag ich normalerweise nicht so gerne, in diesem Fall passt es aber ganz gut und ist stimmig.

 

Mein Fazit:

Kein schlechter Debütroman von der Autorin, allerdings hätte er noch viel spannender sein können. Das Thema hätte noch mehr Potenzial geboten.

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47 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

thriller, schweden, psychothriller, spannung, mord

Aroma des Todes (Hochspannung 15)

Jacob Nomus
E-Buch Text: 125 Seiten
Erschienen bei Bastei Entertainment, 18.02.2016
ISBN 9783732519842
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Sylvia bekommt anonym ein Buch zugeschickt, in dem beschrieben wird, wie sie angeblich ihren Freund Matts, von dem sie seither nichts mehr gehört hat, ermordet hat. Nachdem Sylvia unter Gedächtnislücken leidet und gewisse Ereignisse aus ihrer Vergangenheit aufarbeiten muss, ist ihr oft nicht bewusst, was Realität und was Wahnvorstellungen sind. Dadurch ist es für sie auch schwierig herauszufinden, wem sie vertrauen kann. Ihre Mitbewohnerin Anna setzt sich sehr für sie ein und kümmert sich fürsorglich um sie, ihr Vater verfolgt eine andere Strategie, ihr Freund Matts ist spurlos verschwunden und ihre Mutter ist schon während ihrer Kindheit verstorben.

 

Meine Meinung zum Buch:

Der Autor hat das Buch sehr spannend aufgebaut, sodass in sehr schneller Abfolge rasch viele Ereignisse passiert sind. Aufgrund der kurzen, übersichtlichen Kapitel lässt sich das Buch auch extrem zügig – nahezu in einem Schwung – lesen, für meinen Geschmack schon zu schnell. Dadurch kommen auch nicht so viele Details und Wendungen im Laufe des E-books vor und für mich als Leser war relativ schnell klar, wer hinter der Verwirrung in Sylvias Leben stecken muss. Für einen Thriller war mir auch etwas zu wenig „thrill“, für mich war es eher ein etwas oberflächlicher Krimi. Ich glaube, dass der Autor das Thema, das zweifellos sehr interessant ist, noch konkreter und genauer ausarbeiten hätte können um einen wirklich spannenden Krimi oder Thriller zu erhalten.

 

Titel und Cover:

Der Titel passt in Anbetracht von Sylvias „Therapie“ zur Traumabewältigung sehr gut, ebenfalls auch die Schnecke, die auch eine tragende Rolle spielt.

 

Mein Fazit:

Gewisse Teile des Thrillers hätten durchaus noch weiter ausgebaut werden können und es hätte auch etwas mehr an „thrill“ vorkommen dürfen, damit das E-book meinen Geschmack trifft.

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63 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

hemingway, biografie, f. scott fitzgerald, 1920er jahre, cote d'azur

Der Sommer, in dem F. Scott Fitzgerald beinahe einen Kellner zersägte

Emily Walton
Fester Einband: 168 Seiten
Erschienen bei Braumüller Verlag, 01.03.2016
ISBN 9783992001521
Genre: Biografien

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

F. Scott Fitzgerald verbringt mit seiner Frau Zelda und der vierjährigen Tochter Scottie den Sommer an der Küste in Südfrankreich. Dort möchte er ohne Ablenkung an seinem Roman arbeiten und zugleich aufgrund der Währungsvorteile Geld sparen. Sein voriger Roman „Der große Gatsby“ war nicht ganz so erfolgreich wie erhofft und deshalb musste er sich mit Kurzgeschichten sein Leben finanzieren. Doch auch in der Abgeschiedenheit des französischen Dorfes lässt Fitzgeralds Arbeitseifer zu wünschen übrig, zu groß ist auch hier die Ablenkung durch Freunde, Partys, Alkohol und durch seine kränkelnde Frau.

 

Meine Meinung zum Buch:

Die Autorin Emily Walton hat es geschafft, eine Atmosphäre zu schaffen, in der man sich als Leser sofort in die 1920er Jahre hineinversetzt fühlt. Zum Teil hat man sogar das Gefühl, inmitten einer Autobiografie von F. Scott Fitzgerald geraten zu sein. Zudem beschreibt die Autorin sehr eindrucksvoll Fitzgeralds Alkoholexzesse und die damit verbundenen Dummheiten, die er anstellt. Nachdem auch noch weitere Künstler wie Ernest Hemingway ins Spiel kommen, wird die Geschichte inhaltlich noch runder und dadurch aufgewertet. Auch die wechselnden Freundschaftsbeziehungen sowie die Paarbeziehungen der Eheleute untereinander werden ausführlich und authentisch beschrieben. Im Epilog wird das weitere Leben der einzelnen Charaktere weiterverfolgt und kurz geschildert. Insgesamt bietet das Buch eine etwas andere Leseerfahrung, die für meinen Geschmack gerne etwas länger hätte ausfallen können.

 

Titel und Cover:

Der Titel klingt sehr interessant und Neugierde erweckend – und das obwohl er ziemlich lange ist und ich eigentlich kürzere Titel bevorzuge. Einzig das fehlende Komma im Titel stört. Das Cover wirkt hochwertig und ist optisch sehr an den Stil der 1920er Jahre angepasst. Es zeigt eine Strandpromenade in Südfrankreich, somit passt es ausgezeichnet zum Inhalt des Buches.

 

Mein Fazit:

Ich kann eine absolute Leseempfehlung für Literaturinteressierte, aber auch für Einsteiger abgeben.

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188 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 76 Rezensionen

münchen, gina angelucci, krimi, cold case, inge löhnig

Gedenke mein

Inge Löhnig
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 15.01.2016
ISBN 9783548612287
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Gina Angelucci ermittelt in ihrem aktuellen Cold Case Fall an einem Familiendrama aus der Vergangenheit, in dem Petras Ehemann ums Leben gekommen und die gemeinsame Tochter spurlos verschwunden ist. Petra möchte nach langer Ungewissheit endlich einen Abschluss finden und setzt alles daran, dass der Fall, der vor Jahren schnell und schlampig abgehandelt wurde, wieder aufgerollt wird.

 

Meine Meinung zum Buch:

Nachdem ich bis jetzt alle Krimis mit Kommissar Dühnfort und Gina Angelucci von Inge Löhnig gelesen und als sehr spannend befunden habe, muss ich sagen, dass dieser auch sehr spannend aufgebaut war, allerdings nicht ganz an den Vorgänger-Krimi herankommt. Dies ist der erste Fall, in dem Gina Angelucci die Hauptermittlerin des Krimis darstellt und Kommissar Dühnfort nur eine Nebenrolle erhalten hat, was ich persönlich etwas schade finde, da ich ihn als Ermittler auch sehr eindrucksvoll empfunden habe. Im nächsten Krimi würde ich mir hier eine bessere Balance zwischen den beiden Ermittlungsfällen von Kommissar Dühnfort und Gina wünschen.

Gut gelungen finde ich die Verknüpfung von Privatleben der Ermittler und den Bezug zum aktuellen Ermittlungsfall. Da Gina selbst gerade schwanger ist, ist die Suche nach einem verschwundenen Kind natürlich noch emotionaler als es ohnehin schon ist.

Ich würde empfehlen, die Vorgänger-Krimis zuerst zu lesen und nicht mit „Gedenke mein“ in die Serie einzusteigen, da man ansonsten zu viel zwischenmenschliche Beziehungsgeflechte versäumt hat und eventuell nicht so gut nachvollziehen kann.

 

 

Titel und Cover:

Das Cover ist optisch ansprechend gestaltet und passt auch aufgrund des Stils und der Farbgestaltung zur Krimireihe mit Kommissar Dühnfort und Gina Angelucci. Der Titel sowie der schwarze Rabe wirken düster, unheilversprechend und deshalb vielversprechend für einen guten Krimi.

 

Mein Fazit:

In diesem Krimi war erstmals Gina Angelucci die Hauptermittlerin und Kommissar Dühnfort nur ein Nebencharakter. Im nächsten Krimi würde ich mir wünschen, dass die Beiden ausgewogene Rollen erhalten.

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27 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

missbrauch, seri, camilla läckberg, reihe, entführung

Die Schneelöwin

Camilla Läckberg , Katrin Frey
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 18.11.2016
ISBN 9783548288680
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Erica recherchiert für ihr neues Buch über Gewalt in Familien und besucht die inhaftierte Laila, die vor etwa 40 Jahren angeblich ihren Ehemann getötet hat, nachdem dieser die gemeinsame Tochter im Keller angekettet wie ein Tier gefangen gehalten hat. Ihr Mann Patrik ermittelt in Vermisstenfällen, in denen junge Mädchen auf mysteriöse Weise und scheinbar spurlos verschwunden sind, bis ein Mädchen schwerverletzt und traumatisiert wie aus dem Nichts plötzlich auftaucht und bald darauf an den schweren Verletzungen stirbt. Erica ist auch sehr an Patriks Fällen interessiert und recherchiert hinter seinem Rücken auf eigener Faust bis sie sich selbst in Lebensgefahr befindet.

 

Meine Meinung zum Buch:

Der neunte Kriminalroman von Camilla Läckberg „Die Schneelöwin“ ist gewohnt spannend und atmosphärisch geschrieben. Vor allem, wenn man die Vorgänger-Krimis der Autorin gelesen hat, ist man auch schon mit den involvierten Charakteren vertraut und hat diese liebgewonnen und möchte natürlich auch erfahren, was sich in ihrem Privatleben tut. In dieser Hinsicht war ich ein wenig enttäuscht, denn Anna und Dan kommen in diesem Buch eher als Randfiguren vor und auch Erica wirkt sehr gestresst, unorganisiert, wenig zielstrebig in ihrer Arbeit und was mir nicht gefallen hat ist, dass so häufig wiederholt wird, wie genervt sie von ihren Zwillingen ist und wie froh sie täglich ist, wenn sie diese in der Kita abgeliefert hat. Der kriminalistische Inhalt und auch die Verknüpfung mit Geschehnissen und Personen aus der Vergangenheit sowie das Verweben der beiden Handlungsstränge sind der Autorin auch in diesem Fall wieder sehr gut gelungen.

 

Titel und Cover:

Der Titel „Die Schneelöwin“ klingt sehr stark und passt sehr gut zu den Handlungen des Kriminalromans. Die trügerisch idyllische verschneite schwedische Winterlandschaft ist wunderschön anzuschauen und lädt zu einem Schwedenurlaub im Winter ein.

 

Mein Fazit:

Der neunte Fall von Camilla Läckberg mit Erica und Patrik hat mir insgesamt recht gut gefallen. Für den nächsten Roman würde ich mir wünschen, dass die Hauptcharaktere, insbesondere Erica wieder etwas motivierter und energiereicher wirkt und dass Anna und Dan wieder eine größere Rolle zugeschrieben bekommen.

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104 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 58 Rezensionen

spreewald, krimi, mord, hörsturz, lübbenau

Spreewaldgrab

Christiane Dieckerhoff
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 15.01.2016
ISBN 9783548287607
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Die Polizistin Klaudia Wagner lässt sich nach der Trennung von ihrem Freund und nach langem Krankenstand auf eine Polizeistation in den Spreewald versetzen und hofft auf einen ruhigen Neuanfang. Während sie selbst noch von ihrem Tinnitus und Übelkeit eingeschränkt ist, bekommt sie zeitgleich den Tod eines Unternehmers aufzuklären und entdeckt unerwartet eine weitere Leiche, die schon vor sehr langer Zeit vergraben wurde. Natürlich ergeben sich auch zum gleichen Zeitpunkt Missverständnisse und Differenzen mit ihren männlichen Arbeitskollegen und sie muss sich von einem Tag auf den anderen eine neue Wohnung suchen.

 

Meine Meinung zum Buch:

Der Krimi lässt sich sehr rasch und flüssig lesen, einerseits aufgrund der klaren Strukturierung und Unterteilung der Kapitel, aber auch die einzelnen Kapitel laden zum Weiterlesen ein. Vor allem die Polizistin Klaudia ist sehr facettenreich dargestellt: Einerseits wird sie von einem geheimen Verehrer mit Rosen beschenkt, von den Arbeitskollegen kann sie noch nicht richtig eingeschätzt werden, da sie wenig von ihrem Privatleben preisgibt und durch ihr unglückliches Händchen mit Männern bringt sie sich selbst in prekäre Situationen, die für sie beinahe lebensgefährlich werden. Von ihrem Kollegen hätte ich mir erwartet, dass er Klaudia mehr anvertraut und sich vielleicht mit ihr verbündet, vor allem, da er es in seiner Beziehung auch nicht gerade einfach hat.

 

Titel und Cover:

Den Titel finde ich okay, aber nicht besonders originell oder ausgefallen. Das Cover ist optisch ansprechend und in auffälligen Farben gestaltet. Durch die glänzende Beschichtung ist es auch sehr angenehm in der Hand zu halten.

 

Mein Fazit:

Nachdem mir die Polizistin Klaudia Wagner bis zum Ende des Buches schon richtig sympathisch geworden ist, würde ich mich sehr über eine Fortsetzung mit ihr als Ermittlern freuen.

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101 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 45 Rezensionen

krimi, london, alice quentin, serienmörder, entführung

Eismädchen

Kate Rhodes ,
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 30.11.2015
ISBN 9783548287102
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

In London herrschen eisige Temperaturen und ein Serientäter setzt die Morde an jungen Mädchen von Kinsella, der im Hochsicherheitsgefängnis sitzt, nach. Alice Quentin wird als Polizeipsychologin hinzugezogen und versucht Kinsella zur Mithilfe bei der Täterfindung zu überzeugen. Schon bald fühlt sie sich selbst bedroht und auch in dem Cottage, in dem sie währenddessen wohnt, hat sie das Gefühl, beobachtet und bedroht zu werden. Es wird für sie schwierig zu unterscheiden, wer neugewonnene Freunde und potentielle Täter sind.

 

Meine Meinung zum Buch:

Der dritte Krimi mit Alice Quentin als Profilerin war durchgehend sehr spannend und auch kurzweilig zu lesen. Interessant waren in diesem Fall vor allem das Motiv und auch die Ausführung der Kindesentführungen. Die Kombination aus Fallarbeit und Privatleben von Alice war ausgewogen, sodass man als Leser auch einen guten Überblick über die neuen Personen in Alices Leben gewinnen konnte. Allerdings wurden zugleich auch alle neueingeführten Charaktere verdächtig dargestellt und ein Motiv bzw. Kontakt zum damaligen Täter Kinsella haben sie auch, da sie im Sicherheitsgefängnis arbeiten. So war es am Ende schwierig vorherzusagen, wer tatsächlich als Täter in Frage kommen könnte. Die Beziehung zwischen Alice und Burns war in diesem Krimi aufgrund von Missverständnissen und unausgesprochenen Gefühlen auf Stillstand, aber vielleicht ergibt sich im nächsten Krimi noch eine Gelegenheit.

 

Titel und Cover:

Der Titel „Eismädchen“ passt sehr gut zu den Geschehnissen und den frostigen Temperaturen, die im Krimi häufig erwähnt wurden. Auch das Cover ist optisch sehr ansprechend und stimmig mit dem Inhalt des Buches.

 

Mein Fazit:

Der dritte Krimi mit Alice Quentin als Polizeipsychologin hat mir besser gefallen als der vorige Kriminalfall. Alice wirkt sympathischer und auch die Handlungsstränge sind realitätsbezogener, sodass ich mir einen weiteren Krimi in der Reihe sehr gut vorstellen könnte.

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45 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

claudia brandes, waldemar ott, mordkommission, henry buttler, gerichtsreporter

Identität unbekannt

Anna Martens
E-Buch Text: 323 Seiten
Erschienen bei Midnight, 30.11.2015
ISBN 9783958190580
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

In einem Münchner Vorort wird die Leiche eines Mädchens in einem Weiher gefunden. Das interessante ist, dass die Identität des Mädchens nicht bekannt ist und anscheinend niemand das tote Mädchen vermisst. Die Polizei steht vor einer großen Herausforderung und ermittelt in eine Richtung, die Kriminalreporterin Claudia ist vom Fund geschockt und verfolgt in ihren Recherchen eine andere Spur.

 

Meine Meinung zum Buch:

„Identität unbekannt“ hat sehr temporeich und spannend begonnen, danach ist es allerdings etwas abgeflaut und die Ermittlungsarbeiten der Polizei sowie die Recherchearbeiten der Kriminalreporterin Claudia haben sich in die Länge gezogen. Sehr gut gefallen haben mir die brisanten Themen und Missstände in Bezug auf illegale Adoptionen und Menschenhandel. Die Hauptakteurin Claudia wurde mir nicht so richtig sympathisch. Einerseits hat sie selbst in ihrer Vergangenheit auch schlimme Entscheidungen treffen müssen, mit denen sie auch heute noch nicht im Reinen ist, auf der anderen Seite kann sie auch keine zwischenmenschliche Nähe zulassen und wirkt sehr unentschlossen. Bei der Mithilfe in der Aufklärung des Falles handelt sie oft kopflos und unüberlegt. Zudem hätte ich mir am Ende des Buches einen Ausblick über das Privatleben von Claudia gewünscht, so ist alles ungeklärt und aufgeschoben geblieben.

 

Titel und Cover:

Das Cover finde ich optisch sehr ansprechend und dezent, düster gestaltet, sodass es gut zum Inhalt des Buches passt. Auch der Titel ist vielversprechend und stimmig.

 

Mein Fazit:

„Identität unbekannt“ hat mir recht gut gefallen, allerdings hätte es für einen Thriller noch etwas mehr „thrill“ enthalten können und der offene Schluss über Claudias Privatleben hat mir nicht ganz so gut gefallen.

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54 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 34 Rezensionen

krimi, sauerland, mord, krimi-reihe, knollenblätterpilz

Katz und Mord

Mareike Albracht
E-Buch Text: 284 Seiten
Erschienen bei Midnight, 06.11.2015
ISBN 9783958190528
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Im Sauerland lebt es sich momentan gefährlich. Zuerst stirb Luise, eine alte Dame aus dem Dorf, qualvoll an einer Pilzvergiftung und ihre Katze wird vermisst, danach wird auch noch Jürgen in seinem Haus erschossen aufgefunden. Spätestens jetzt ist auch den Ermittlern klar, dass es sich um Mord handeln muss. Die beiden sympathischen Ermittler Anne Kirsch und Thorsten Seidel versuchen die beiden Fälle aufzuklären, wobei Anne während ihres Urlaubes inoffiziell und quasi undercover vor Ort ermittelt. Und natürlich bleibt in so einem kleinen Örtchen nichts geheim und Anne ist bald selbst in einer prekären Situation.

 

Meine Meinung zum Buch:

Der Autorin ist mit ihrem Debütkrimi ein sehr guter Auftakt gelungen. Der Einstieg in das Geschehen ist für die LeserInnen gut gelungen und auch die Handlungsstränge sind klar und gut nachvollziehbar. Die Hauptcharaktere Anne wirkt sehr authentisch: sie ist etwas eigensinnig, wurde kurz vor ihrem Liebesurlaub von ihrem Freund verlassen und wirkt jung und dynamisch, neugierig und hält sich nicht immer so genau an die Vorschriften. Ihr Kollege Thorsten hat eine Frau und zwei kleine Kinder und versucht seine familiäre Situation mehr oder weniger erfolgreich mit seinem Berufsleben zu vereinen. Er ist von seinen Vorgesetzten genervt, aber den jungen und unerfahrenen Kollegen gegenüber tolerant und fair. Dazu kommen noch die typischen Dorfbewohner vor – von der sexy Kellnerin, über rebellierende Jugendliche, dem feuchtfröhlichen Jagdverein bis zu den älteren Herrschaften, die alles im Blick haben. Inhaltlich darf man sich nicht zu viel Krimi mit blutigen Details erwarten, sondern eher einen witzigen, frechen Dorfkrimi mit ein wenig Klischee und Tratsch und Klatsch, was mir aber sehr gut gefallen hat.

 

Titel und Cover:

Das Cover ist optisch sehr ansprechend und mit vielen Details gestaltet, die perfekt zum Inhalt des Buches passen. Auch der Titel lässt deutlich erkennen, dass man sich auf einen provinziellen humorvollen Krimi einlässt.

 

Mein Fazit:

Mareike Albracht ist ein guter Debütkrimi mit authentischen Ermittlern gelungen, sodass ich mir auch einen Folgekrimi mit Anne Kirsch und Thorsten Seidel sehr gut vorstellen kann und gerne lesen würde.

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32 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

vegan, kochbuch, italien, pasta, italienische küche

Vegan Italian Style

Attila Hildmann , Simon Vollmeyer , Justyna Krzyzanowska , Johannes Schalk
Fester Einband: 260 Seiten
Erschienen bei Becker Joest Volk Verlag, 02.11.2015
ISBN 9783954531110
Genre: Sachbücher

Rezension:

Inhalt:

Vegan Italian Style von Atilla Hildmann gibt einen guten Einblick in die typisch italienische Küche. Zu Beginn sind viele theoretische Inputs z.B. über die verwendeten Kräuter in der italienischen Küche, gefolgt von praktischen Tipps zur Zubereitung von Pasta-Gerichten oder Pizza-Teig. Hier hat mir sehr gut gefallen, dass die Zubereitungsvarianten sehr genau beschrieben sind und auch immer mit zahlreichen Bildern veranschaulicht werden.

Die Gliederung des Buches ist übersichtlich und entspricht den italienischen Speisekarten: Zu Beginn Antipasti e Pane, Insalate, Pasta e Pesto, Pizze, Secondi Piatti und zum Schluss natürlich Dolci.

Die Rezepte sind Großteils relativ einfach und schnell zu kochen, was ich für die Alltagsküche praktisch finde. Es sind aber auch aufwendigere Rezepte dabei, bei denen man z.B. den Nudelteil selbst zubereiten kann, was dann schon einen größeren Zeitaufwand und etwas Erfahrung voraussetzt. Zudem sind die meisten Zutaten auch relativ einfach im Lebensmittelhandel erhältlich oder bereits zuhause vorhanden (ausgenommen z.B. Muschelnudeln, die man aber auch durch einfacher erhältliche Nudeln ersetzen könnte), sodass man ohne Großeinkauf in Spezialgeschäften gleich mit dem Kochen beginnen kann.

Viele Rezepte sind bereits bekannte Gerichte, wie z.B. Pizze, die hier von Atilla Hildmann um ein paar leckere vegane Varianten erweitert werden.

Nicht so gut gefallen hat mir beispielsweise beim Gericht „Erbsen mit Speck und Salbei“ – die Bezeichnung des Gerichtes. Auch wenn Atilla Hildmann „Speck“ in Anführungszeichen setzt, so könnte man dies auch sprachlich ändern, indem man das Gericht, das mit Tofu zubereitet wird, auch „Erbsen mit Tofu und Salbei“ nennt.

 

Titel und Cover:

Der Titel klingt sehr vielversprechend und auch die Gestaltung des Covers wirkt sehr hochwertig. Zusätzlich sind auch im Buch sehr viele Illustrationen und Fotos, die einerseits vermitteln, wie die Gerichte fertig aussehen sollten, die aber auch die Freude am Kochen und den Genuss beim gemeinsamen Essen vermitteln. Sehr gut gefallen hat mir, dass auf den Fotos Menschen unterschiedlichen Alters beim gemeinsamen Kochen oder Essen gezeigt werden.

 

Fazit:

Ich ernähre mich grundsätzlich vielseitig, bin allerdings keine Vegetarierin oder Veganerin, doch ich mag die italienische Küche sehr gerne, deshalb habe ich im Buch von Attila Hildmann geschmöckert und einige Rezepte gefunden, die ich bereits ausprobiert habe und die mir sehr gut geschmeckt haben. Ich finde das Kochbuch nicht nur für Veganer geeignet, sondern für alle, die die italienische Küche mögen praktisch, da man auch einige alltagstaugliche Rezepte findet, die sehr gut schmecken und schnell zubereitet sind.

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

mord, literatur, gute töchter, krimi, krimi;

Gute Töchter

Joyce Maynard , Constanze Suhr
Fester Einband
Erschienen bei HarperCollins, 09.10.2015
ISBN 9783959670067
Genre: Romane

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Die beiden Schwestern Rachel und Patty verbringen ihre Kindheit und Jugendzeit Großteils auf sich alleine gestellt in der Natur und in der Nachbarschaft. Ihr Vater hat die Familie verlassen um sich seinem Studium, einer neuen beruflichen Herausforderung und um die vielen Frauen, die ihn verehren zu kümmern und ihre Mutter, die an einer Depression erkrankt ist, zieht sich daraufhin immer mehr in ihr Zimmer und in die Bibliothek zurück. Als die beiden Mädchen im Pubertätsalter sind, treibt ein Serienmörder, der Sunset Strangler, sein Unwesen am nahe gelegenen Berg, auf dem sich die Mädchen auch gerne aufhalten. Der Vater der Mädchen ist nun leitender Ermittler in der Mordserie, sodass sie ihn privat noch weniger zu Gesicht bekommen. Rachel ist mit dem Erwachsenwerden sehr beschäftigt und Patty trainiert sehr hart für ihre Basketballkarriere.

 

Meine Meinung zum Buch:

Das Buch von Joyce Maynard war für mich überraschend anders als ich es aufgrund des Titels und der Leseprobe erwartet hätte. Sehr gut gefallen hat mir einerseits, dass das Buch aus der Sichtweise von Rachel erzählt wurde. So haben auch die Probleme mit dem Erwachsenwerden und die Beschäftigung mit sich selbst, die Bedeutung von Freundschaft und Cliquen, die besondere Beziehung zu ihrer jüngeren Schwester und die abgöttische Liebe zu ihrem Vater eine große Rolle eingenommen und waren teilweise überzogen, wie es ein Mädchen im Teenageralter empfindet. Dennoch fand ich das Buch in der Mitte sehr langatmig und es wurde ständig wiederholt, sodass am Ende die Ereignisse dann wieder wie im Flug abgehandelt wurden. Hier hätte es mir besser gefallen, den Mittelteil zu straffen und den Schluss etwas ausführlicher zu behandeln. Vor allem, da ja am Schluss eine interessante neue Wende aufgetaucht ist. Nicht überzeugen konnten mich Rachels Visionen, die dann plötzlich aufgehört haben und die sie auch nicht überzeugend den Erwachsenen vermitteln konnte. Gut gefallen hat mir die Kombination aus Erzählungen der beiden Mädchen über ihre Kindheit und das Erwachsenenleben, kombiniert mit dem kriminalistischen Aspekt, den die Suche nach einem Mädchenmörder in der näheren Umgebung eingenommen hat.

 

Titel und Cover:

Das Cover finde ich sehr gelungen, denn es vermittelt mit dem Mädchen, das sehnsuchtsvoll über den Zaun guckt, ein gutes Bild der kleinen Rachel, die sich auch in den Gärten der Nachbarn die Zeit vertrieben hat bzw. neugierig hinübergeguckt hat. Der Titel ist in Ordnung, allerdings finde ich den Preis für das E-book bzw. Buch für die tatsächliche Länge zu hoch.

 

Mein Fazit:

„Gute Töchter“ ist eine Kombination aus Erzählungen über das Erwachsenwerden eines jungen Mädchens gespickt mit kriminalistischen Momenten, aber mit kleinen Abstrichen.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

fortsetzun, band

Straße nach Nirgendwo

Nele Löwenberg
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 12.08.2016
ISBN 9783548288239
Genre: Romane

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Der zweite Roman „Straße nach Nirgendwo“ über Sheridan Grant setzt dort fort, wo „Sommer der Wahrheit“ geendet hat. Sheridan ist nach einem heftigen Streit von ihrem Zuhause geflüchtet und möchte in New York als Musikerin einen Neuanfang starten. Dazu kommt es leider nicht, denn ihr Bruder Esra läuft Amok und verursacht den Tot von mehreren Menschen und zugleich wirft dies ein schlechtes Bild auf Sheridan, die daraufhin von der Polizei schlecht behandelt und von der Presse zerrissen wird. Wieder befindet sich Sheridan in einem Ausnahmezustand und flüchtet nach Amerika, wo sie sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser hält und auch hier wieder negative Erfahrungen sammeln muss bis sie schließlich in Massachusetts Dr. Paul Sutton kennenlernt und sich in ihn verliebt.

 

Meine Meinung zum Buch:

Der zweite Roman von Nele Löwenberg ist ebenso spannend wie der erste Teil mit Sheridan Grant. Als Leser hofft man mit Sheridan mit, dass sie nun endlich ihren Frieden gefunden hat und glückliches Leben beginnen kann, doch für Sheridan wechseln sich die glücklichen Zeiten mit sehr schlimmen Zeiten ab, sodass sie auch am Ende des zweiten Teiles noch nicht zur Ruhe gekommen ist. Mir hat die Fortsetzung, wie auch schon der erste Roman, sehr gut gefallen, obwohl die traurige Lebensgeschichte von Sheridan auch hier turbulent und gefährlich weitergeht. Schade finde ich, dass sie den Kontakt zu den Familienmitgliedern, die sie doch in ihr Herz geschlossen hat, auch abbricht und weiterhin, trotz ihrer neuen Liebe, sehr einsam scheint. Der Schluss bringt einige Überraschungen mit sich und das offene Ende lässt darauf hoffen, dass Nele Löwenberg bald einen Fortsetzungsroman für uns haben wird.

 

Titel und Cover:

Der Titel „Straße nach Nirgendwo“ passt sehr gut zum Inhalt des Buches, denn er spiegelt sehr gut die Hoffnungslosigkeit und die fehlende Zugehörigkeit von Sheridan wieder. Das Cover ist optisch sehr dezent und in harmonischen Farben gestaltet und passt auch gut zum ersten Teil.

 

Mein Fazit:

Nachdem der offene Schluss nahelegt, dass bald ein dritter Teil über Sheridans Leben folgen wird, freue ich mich schon jetzt darauf, welche Wende Sheridans Leben noch nehmen wird und ob sie dann endlich an ihrem persönlichen Ziel angekommen ist.

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(7)

12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Morgen früh, wenn du willst

Tania Carver
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 02.12.2016
ISBN 9783548613345
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Marina und Phil sind nach einer sehr aufregenden und belastenden Zeit mit ihrer Tochter nach Birmingham gezogen und versuchen dort einen Neuanfang. Phil muss erst mit seinem neuen Team vertraut werden und bekommt gleich zu Beginn einen sehr anspruchsvollen Ermittlungsfall, in dem es um sehr extreme Tötungsdelikte geht, die von den Opfern so gewünscht wurden. Zusätzlich ist auch Marina wieder in den Fall verstrickt, was die Angelegenheit nicht einfacher oder ungefährlicher macht.

 

Meine Meinung zum Buch:

Der neue Thriller von Tania Carver gefällt mir gut, allerdings kommt er meiner Meinung nach, nicht an den Vorgänger-Thriller heran. Er ist sehr zügig zu lesen und aufgrund der relativ kurzen Kapitel mit abwechselnden Handlungssträngen bleibt die Spannung auch durchgehend gut erhalten. Gut gefallen hat mir auch, dass Phil wieder aktiv in das Berufsleben einsteigt und in diesem Thriller wieder einen größeren Raum bekommen hat. Auch seine alltäglichen beruflichen Zweifel und Gedanken, die er sich um sein neues Team macht, machen ihn als Charakter sympathisch. Marina hat mir in diesem Teil nicht ganz so gut gefallen, da sie trotz ihrer psychologischen Ausbildung und ihrer Erfahrung in der Arbeit mit psychisch kranken Verbrechern von einer Falle in die nächste tappt und sich auch Phil gegenüber sehr eigenartig verhält. Dieser große Widerspruch zwischen ihrer Kompetenz und ihrem Handeln hat mir nicht so gut gefallen. Der Ermittlungsfall ist diesmal sehr komplex und verwoben, vielleicht schon etwas zu kompliziert gestaltet. Hier hätte mir eine Handlungslinie mit ein oder zwei Charakteren oder ein oder zwei Wendungen weniger noch besser gefallen. Nichts desto trotz ist der Thriller von Tania Carver gut gelungen und ich habe das Lesen genossen.

 

Titel und Cover:

Das Cover ist sehr modern und in auffallenden Farben gestaltet und passt sehr gut zum Inhalt des Buches. Den Titel finde ich für meinen Geschmack etwas zu lang und nicht ganz zutreffend.

 

Mein Fazit:

Ich freue mich schon auf einen weiteren Thriller mit Marina und Phil und vielleicht werden die beiden Birmingham nach einem schlechten Start auch wieder verlassen und Phil zu seinem vorigen geschätzten Team zurückkehren oder irgendwo anders einen weiteren Neuanfang starten.

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(56)

77 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 48 Rezensionen

krimi, alzheimer, vergangenheit, köln, nazivergangenheit

Treuetat

Elke Pistor
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.07.2015
ISBN 9783548286112
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

In ihrem neuen Fall ermittelt Verena Irlenbusch an Mordfällen, die auf Anhieb nichts gemein haben, aber trotzdem zusammenhängen. Zudem muss sie eine Balance zwischen ihren beiden Kollegen aufrecht erhalten, damit eine gute Zusammenarbeit als Team möglich ist und auch in ihrem Privatleben ist sie mit der Pflege ihrer an Alzheimer erkrankten Großmutter überfordert. Als dann auch noch Dokumente aus der Nazivergangenheit ihres Großvaters ans Tageslicht kommen, stößt Verena Irlenbusch an ihre Grenzen.

 

Meine Meinung zum Buch:

Der Kriminalroman von Elke Pistor setzt nahtlos am Vorgänger-Krimi an und auch die bereits bekannten Hauptakteure sind wieder mit dabei. Dies macht das Buch vor allem für diejenigen, die bereits den vorigen Teil gelesen haben noch spannender. Im aktuellen Kriminalroman geht es in sehr großem Ausmaß um die zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen dem neu zusammengesetzten Kolleginnenteam von Verena und auch darum wie sie ihren Alltag zu managen versucht. In einem weiteren Handlungsstrang geht es um die Aufklärung der Mordfälle, die zudem auch mit Verenas Ahnengeschichte verwoben sind. Mir hat die Balance zwischen Aufklärung der Mordfälle und zwischenmenschlichen Geschichten sehr gut gefallen. Auch die Tatsache, dass Verena diesmal an ihre Grenzen des Möglichen stößt und sich selbst gegenüber Eingeständnisse machen muss, habe ich als sehr ehrlich und sympathisch empfunden. Der offene Schluss legt natürlich nahe, dass es einen Nachfolgekrimi geben wird, auf den ich mich schon jetzt sehr freue.

 

Titel und Cover:

Der kurze und prägnante Titel sowie das dezent gestaltete Cover gefallen mir persönlich sehr gut und passen auch gut zum Inhalt des Kriminalromans sowie zum vorigen Krimi der Autorin.

 

Mein Fazit:

Nachdem der Schluss recht polarisierend und offen im Ausgang gehalten wurde, warte ich schon voller Vorfreude auf den Folge-Krimi, da ich natürlich wissen möchte, wie es in Verenas Leben weiter geht und welche Konsequenzen auf ihr Handeln auf sie zukommen werden.

 

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103 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 56 Rezensionen

schweden, homosexualität, siri bergman, stockholm, krimi

Mann ohne Herz

Camilla Grebe , Åsa Träff , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei btb, 15.06.2015
ISBN 9783442749133
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Siri Bergmann hatte bis vor kurzem noch eine Gemeinschaftspraxis als Psychologin mit ihrer besten Freundin, doch die Freundschaft ist in die Brüche gegangen und die Praxis wurde aufgelöst. Nach einem langen Tief hat sich Siri wieder gefangen und startet als Polizeipsychologin, wo sie gemeinsam mit ihrem langjährigen, schwulen Freund arbeiten darf. Dies ist das Schöne an der Sache, weniger schön ist der erste Fall, in dem sie arbeiten darf. Es werden schwule Männer auf brutalste Weise ermordet und verstümmelt, wie beispielsweise das Herz herausgeschnitten oder der Penis abgetrennt. Die Polizei tappt lange Zeit im Dunkeln und weiß nicht so recht, ob es die Tat eines Schwulenhassers ist oder ob persönliche Motive dahinterstecken.

 

Meine Meinung zum Buch:

Dem Autorenduo ist es sehr gut gelungen, den Psychothriller spannend und auch durchgehend klar zu strukturieren, sodass man als LeserIn nicht den Eindruck hat, dass mehrere Personen geschrieben haben. Es hat mich positiv überrascht, dass es so eine runde Geschichte geworden ist. Das Thema Homosexualität wird in diesem Buch auch aufgegriffen und die Autorinnen machen deutlich, dass man es vor 20 oder 30 Jahren mit dem Vorhaben sich zu outen noch nicht so leicht hatte, wie es heute schon der Fall ist. Vor allem Sven konnte mit der Ablehnung durch seine Familie und den Enttäuschungen durch Freunde nicht gut umgehen. Besonders sympathisch finde ich auch den Charakter von Sigi, die in ihrem Leben bereits Höhen und Tiefen erlebt hat, und vielleicht gerade dadurch menschlich und liebenswert erscheint. Ich finde sie sehr unterhaltsam und würde in Folge auch gerne wissen, wie es in ihrem Privatleben weitergeht. Bleibt sie in ihrer intakten Familie mit Freund und Sohn oder lässt sie sich auf das Ungewisse ein.

 

Titel und Cover:

Das Cover und der Titel passen meiner Meinung nach sehr gut zum Inhalt des Buches und vor allem der Titel spricht auch das eigentliche Anliegen von Sven an.

 

Mein Fazit:

Das Schwesternduo Camilla Grebe und Asa Träff haben mich mit diesem Buch neugierig gemacht, noch weitere Bücher von ihnen zu lesen.

 

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(106)

156 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 80 Rezensionen

finnland, internet, krimi, schule, skandinavien

Lauras letzte Party

J. K. Johansson , Elina Kritzokat
Flexibler Einband: 266 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 06.07.2015
ISBN 9783518465905
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Miia beginnt ihren neuen Job als Sozialpädagogin an der Schule, die sie vor vielen Jahren selbst besucht hat, nicht gerade unter den besten Voraussetzungen. Vor wenigen Tagen ist Laura, eine 16jährige Schülerin verschwunden. Ihre MitschülerInnen sind beunruhigt, denn niemand weiß, was mit Laura passiert ist. Wurde sie ermordet oder ist sie ausgerissen? Die Unsicherheit macht sich bemerkbar und auch Bewohner aus Meine Meinung zum Buch:

Lauras letzte Party ist ein sehr kurzweiliges und interessantes Buch – besonders auch für Jugendliche. Das Autorenteam J. K. Johansson verwendet bewusst einen jugendgerechten Sprachstil und auch Facebook und Co werden eingebunden, sodass die Handlung einen aktuellen Stil aufweist. Gut gefallen hat mir auch die Beschreibung des Charakters von Miia, die nicht perfekt ist, aber vielleicht gerade deshalb sehr sympathisch erscheint. Weniger gut gefallen hat mir der relativ offen gelassene Schluss, somit hatte dieses Buch keinen Abschluss und dies wird vom Autorenteam hauptsächlich dafür verwendet, damit man auch die beiden folgenden Teile lesen muss. Dies finde ich schade, denn wenn mir eine Serie gut gefällt, dann lese ich sie sowieso dem Dorf geraten selbst ins Visier der Ermittler. Miia, die vorher als Internetpolizistin gearbeitet hat, kann sich nicht zurücknehmen und versucht selbst an der Aufklärung um Lauras Verschwinden mitzuwirken.

 

gerne als Fortsetzung. Hier hätte ich mir einen Abschluss für Laura gewünscht.

 

Titel und Cover:

Der Titel passt sehr gut zum Inhalt des Buches. Das Cover könnte ich mir vor allem für jugendliche LeserInnen moderner vorstellen. Ich glaube, dass es dann die jüngere Zielgruppe besser ansprechen würde.

 

Mein Fazit:

Lauras letzte Party war sehr spannend und kurzweilig zu lesen, aber leider muss man jetzt auf den zweiten Teil warten, da der Fall nicht in sich abgeschlossen ist.

 

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161 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 58 Rezensionen

münchen, mord, krimi, kommissar dühnfort, konstantin dühnfort

Nun ruhet sanft

Inge Löhnig
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 08.05.2015
ISBN 9783548612270
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Kommissar Dühnfort wird zu einem grausamen Tatort gerufen bei dem vermutlich der Familienvater seine Frau und seine beiden Kinder ermordet hat. Doch etwas findet er irritieren, denn der Familienvater steht plötzlich mit roten Rosen vor der Haustür und steht scheinbar unter Schock oder schauspielert er so überzeugend? Kommissar Dühnforts Aufgabe ist es, dies herauszufinden. Falls nicht der Familienvater der Täter ist, wer hätte ein Motiv dazu, zwei kleine Kinder zu töten? Da Kommissar Dühnfort selbst bald Vater wird, ist er gerade von diesem Fall auch persönlich stark betroffen und weiß nicht, ob er seinem Bauchgefühl diesmal trauen kann.

 

Meine Meinung zum Buch:

Nachdem ich bis jetzt alle Krimis mit Kommissar Dühnfort und Gina von Inge Löhnig gelesen und als sehr spannend befunden habe, muss ich sagen, dass dieser Fall noch um eine Spur spannender und dramatischer ist als die Vorgänger-Krimis. Einerseits liegt dies vermutlich daran, dass das Thema sehr emotional und berührend ist, denn es wird eine Mutter mit ihren zwei kleinen Kindern auf grausame Weise getötet. Auch Kommissar Dühnfort, der bald selbst Vater wird, hat in diesem Fall mit den Emotionen zu kämpfen und wirkt dadurch noch sympathischer und einfach menschlich. Somit hat die Autorin es geschafft, den zu ermittelnden Fall und das Privatleben von Kommissar Dühnfort und Gina aufeinander abzustimmen, sodass das Lesen sehr großen Spaß gemacht hat. Etwas schade finde ich, dass Gina, seitdem sie nicht mehr direkt mit Kommissar Dühnfort zusammenarbeitet, etwas in den Hinterhalt gerückt ist. Ich würde auch empfehlen, die Vorgänger-Krimis zuerst zu lesen und nicht mit „Nun ruhet sanft“ in die Serie einzusteigen, da man ansonsten zu viel zwischenmenschliche Beziehungsgeflechte versäumt hat und eventuell nicht so gut nachvollziehen kann.

 

Titel und Cover:

Das Cover ist optisch ansprechend gestaltet und passt auch aufgrund des Stils zur gesamten Krimireihe mit Kommissar Dühnfort. Der Titel sowie die dunklen Gewitterwolken wirken düster, bedrückend, aber vielversprechend für einen guten Krimi.

 

Mein Fazit:

Der aktuelle Krimi mit Kommissar Dühnfort übertrifft die vorangegangen Fälle, die auch schon sehr spannend waren, nochmals um Längen – also unbedingt lesenswert!

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Heimweh

Marc Raabe
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 13.01.2017
ISBN 9783548288789
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Jesse ist 40 Jahre alt, geschieden und arbeitet als Kinderarzt. Außerdem hat er seine Kindheit in einem Kinderheim verbracht und auch davor einiges miterlebt, sodass er sich jetzt das Sorgerecht für seine Tochter Isa mit seiner Frau teilt und die Zeit, die er mit seiner Tochter verbringen darf, sehr schätzt. Von einem Tag auf den anderen ändert sich sein Leben plötzlich, indem er seine Ex-Frau tot in ihrer Wohnung auffindet und seine Tochter Isa entführt wurde. Er macht sich selbst auf die Suche nach seiner Tochter und nimmt Jule, die Freundin seiner Ex-Frau, unfreiwillig mit auf seine Reise. Jesse vermutet, dass der Täter aus seiner Zeit im Kinderheim stammt und deckt mit der Zeit mehr vergrabene Erlebnisse auf als ihm lieb sind.

 

Meine Meinung zum Buch:

„Heimweh“ lässt sich sehr zügig und flüssig lesen, da der Autor sehr detailliert und beschreibend schildert und die Spannung durch Rückblenden in die Jugendzeit von Jesse lebhaft und spannend hält. Einzig in der Mitte des Buches ist der Spannungslevel kurz abgesackt, da sich aufgrund der immer gleichbleibenden Akteure und dem einzigen Handlungsort vieles wiederholt hat. Ansonsten fand ich es spannend, dass Jesse durch einen Gedächtnisverlust in der Kindheit selbst nicht mehr alle Erinnerungen an die damalige Zeit hatte und somit selbst wieder herausfinden musste, wer ihm positiv gesinnt war und wer nicht. Diese Ungewissheit hat auch mich als Leser fasziniert. Nachdem immer mehr Details aus der Vergangenheit ausgegraben wurden, haben sich auch die einzelnen Puzzlestücke zusammengefügt und am Ende war sowohl der Gesamtzusammenhang als auch die Tat nachvollziehbar.

 

Titel und Cover:

Der Titel „Heimweh“ wurde sehr treffend ausgewählt und passt sehr gut, da Jesse in einem Kinderheim aufgewachsen ist. Am Cover gefallen mir der minimalistische Stil und die Kontrastfarben sehr gut.

 

Mein Fazit:

„Heimweh“ ist nach „Schnitt“ und „Der Schock“ ein wirklich lesenswerter Psychothriller, der trotz Gedächtnisverlust des Hauptcharakters im Gedächtnis haften bleibt.

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(81)

118 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 76 Rezensionen

thriller, zwillinge, südfrankreich, mord, frankreich

Janusmond

Mia Winter
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 02.04.2015
ISBN 9783802597909
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Der Roman „Janunsmond“ von Mia Winter handelt von einem außergewöhnlichen Zwillingspaar namens Leon und Lune. Lune hat in einer kleinen Stadt in Südfrankreich studiert und Leon laufend Briefe geschickt, doch nachdem sie seit zehn Jahren kein Lebenszeichen mehr von sich gegeben hat, reist ihr Bruder Leon nach Südfrankreich und möchte seine Schwester für tot erklären lassen. Dort bekommt er allerdings Zweifel, ob sie vielleicht noch am Leben sein könnte und begibt sich mit dem Polizisten Christian auf die Suche nach Lune und die beiden kommen Lune näher als ihnen lieb ist. Lune hat die Gabe andere Menschen in ihren Bann zu ziehen, sodass jeder von ihr beeindruckt ist und zugleich zieht sie das Unglück magisch an.

 

Meine Meinung zum Buch:

Am Roman hat mir der Schreibstil der Autorin sehr gut gefallen. Mia Winter beschreibt die örtlichen Begebenheiten von Louisson sehr detailliert und bildhaft, sodass man den Eindruck hat, dass man selbst inmitten der schmalen Gassen des Hurenviertels herumstreift. Auch die Beschreibung der zwischenmenschlichen Beziehungen ist ihr sehr gut gelungen und die Kontakte und Dialoge nehmen einen relativ großen Raum im Roman ein, was ich auch als sehr gelungen empfinde. Interessanterweise ist die Hauptperson Lune selbst recht unsympathisch, aber trotzdem fesselte sie mich als Leser, sowie sie auch ihr gesamtes Umfeld im Roman gefesselt hat. Die Spannung war auch von Anfang an gegeben und konnte bis zum Schluss aufrechterhalten werden, sodass ich das Buch wirklich kaum weglegen konnte und sehr gerne gelesen habe.

 

Titel und Cover:

Der Titel gefällt mir sehr gut, denn er lässt schon erahnen mit welcher Magie das Buch die Leser in den Bann zieht. Am Cover gefällt mir die Grafik vom französischen Dörfchen besonders gut, der schwarze Buchschnitt gibt dem ganzen noch einen düsteren Touch, allerdings fand ich es nicht so toll, dass dadurch manche Seiten zusammengeklebt waren.

 

Mein Fazit:

Der Roman „Janusmond“ von Mia Winter hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und ich hoffe, dass die Autorin noch zahlreiche weitere fesselnde Romane schreibt.

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252 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 61 Rezensionen

thriller, melanie raabe, mord, die falle, falle

Die Falle

Melanie Raabe
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei btb, 11.04.2016
ISBN 9783442714179
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Die Romanautorin Linda Conrads führt nach dem Tod ihrer Schwester ein völlig abgeschottetes Leben in ihrer Villa am Starnberger See. Seit elf Jahren hat sie ihre Villa nicht mehr verlassen, aber trotzdem ist sie gut vernetzt und wird von ihrer Assistentin, ihrem Verleger und ein paar Personen regelmäßig besucht. Sie hat sich auch selbst die Aufgabe gestellt, regelmäßig Bücher zu veröffentlichen, die auch bei den LeserInnen gut ankommen. Plötzlich wird ihr Leben nochmals auf den Kopf gestellt, als sie den vermeintlichen Mörder ihrer Schwester als Reporter im Fernsehen erkennt. Zuerst fällt sie in eine tiefe Lethargie, doch dann schmiedet sie einen Plan, wie sie ihn in ihr Haus locken könnte um ein Geständnis aus ihm herauszulocken. Obwohl sie sich sehr gut auf diesen Tag vorbereitet, läuft dann doch nicht alles nach Plan und die Ereignisse überhäufen sich.

 

Meine Meinung zum Buch:

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und vor allem auch Linda, die einerseits ein total abgeschottetes Leben von der Außenwelt führt und auf der anderen Seite trotzdem so viel von der realen Welt mitbekommt, dass es quasi schon wieder „normal“ wirkt. Spannend finde ich auch, das Katz- und Mausspiel im Interview zwischen Linda und dem (vermeintlichen) Mörder ihrer Schwester, wobei sie zwischenzeitlich selbst am Zweifeln ist, ob sie den richtigen Mörder erwischt hat oder ob sie sich in etwas verrannt hat. Auch die LeserInnen werden in das Katz- und Mausspiel hineingezogen, sodass zwischenzeitlich nicht klar ist, ob Linda wirklich überzeugt davon ist, dass sie ihren Interviewer in der Wohnung ihrer Schwester gesehen hat oder ob sie womöglich sogar selbst etwas mit dem Tod ihrer Schwester zu tun hat. Gerade diese Unsicherheiten haben das Buch für mich noch spannender gemacht.

 

Titel und Cover:

Das Cover ist optisch schön aufbereitet, hochwertig und passt auch zum Inhalt des Buches, genauso wie der Titel, der kurz und prägnant und vielversprechend klingt.

 

Mein Fazit:

„Die Falle“ ist ein außergewöhnlich spannender Krimi von Melanie Raabe und ich hoffe, dass wir von der Autorin noch viele weitere Krimis zu lesen bekommen.

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733 Bibliotheken, 11 Leser, 5 Gruppen, 185 Rezensionen

magersucht, schwestern, briefe, familie, lilly lindner

Was fehlt, wenn ich verschwunden bin

Lilly Lindner
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 19.02.2015
ISBN 9783733500931
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Phoebe vermisst ihre ältere Schwester April sehr, die schon seit längerer Zeit stationär in einer Klinik zur Behandlung ihrer Magersucht untergebracht ist. Die kleine Schwester macht sich große Sorgen, das kann man auch in den rührenden Briefen, die sie täglich an ihre Schwester schreibt, spüren. Die Eltern können mit Phoebe nicht über die Krankheit von April sprechen, da sie es selbst kaum damit zurechtkommen und auch in der Klinik darf Phoebe ihre Schwester nicht besuchen. So ist sie mit ihren Gedanken über die Krankheit ziemlich alleine gelassen und schreibt all ihre Gedanken und Erlebnisse in Briefen nieder, die sie an ihre Schwester schickt. Obwohl sie keine Antwort bekommt, schreibt sie unaufhörlich weiter. Phoebes einziger Trostspender ist der Familienhund, der jetzt auch vermehr ihre Nähe sucht.

 

Meine Meinung zum Buch:

Lilly Lindner schreibt sehr klar und in einfacher Sprache aus der Sicht eines Kindes, was in einer Familie vorgeht, wenn ein Familienmitglied schwer krank ist und sie beschreibt auch wie unterschiedlich die beiden Elternteile bzw. Phoebe mit der Erkrankung ihrer Schwester umgehen und wie die Familie langsam daran zerbricht. Ebenso ist die Krankheit Magersucht für viele immer noch ein Tabuthema, das totgeschwiegen wird und die Angst der Eltern macht sich auch darin bemerkbar, dass nun auch das Essverhalten der jüngeren Tochter kritisch beobachtet wird. Durch die miteinbeziehende Schreibweise der Autorin, kann man sich sehr gut in die Situation der Familie und insbesondere in die kleine Schwester Phoebe hineinversetzen.

Sehr gut gefallen hat mir dann auch etwa in der Mitte des Buches der Wechsel zu April, die Briefe an ihre Schwester Phoebe beantwortet, aber ihr nicht schickt, da sie Angst hat, dass die Briefe nicht bei ihrer Schwester ankommen oder ihre Mutter die Briefe verstecken könnte. April beschreibt die Krankheit aus ihrer Sicht und geht auch komplett anders damit um. Ebenfalls ist deutlich zu erkennen, dass sie hin- und hergerissen ist, denn einerseits möchte sie sehr gerne wieder bei ihrer kleinen Schwester sein, aber auf der anderen Seite spürt sie auch, dass sie schon zu tief in die Magersucht hineingerutscht ist, sodass es für sie keinen Ausweg mehr gibt.

Ebenfalls sehr gelungen finde ich die poetische Auseinandersetzung mit Wörtern und die Wortspielereien und das Erfinden von neuen Wörtern bzw. das neu interpretieren von Wörtern durch die beiden Schwestern, dies hat dem Buch eine zusätzliche positive literarische Wende gegeben. Und auch das Thema, dass Eltern durch ihren anstrengenden Arbeitsalltag immer weniger Zeit und Geduld für ihre Kinder aufbringen können oder Zeit haben, sich mit ihnen auseinanderzusetzen und richtig zuzuhören oder gemeinsam Zeit zu verbringen, hat das Buch sehr deutlich angesprochen. Auch Phoebe und April werden eher als störend empfunden, wenn sie Fragen stellen, werden diese ignoriert und wenn sie sich austoben, werden sie nach draußen geschickt, damit sie nicht so viel Unordnung und Chaos ins Leben der Erwachsenen bringen. Dadurch haben sich die beiden von ihren Eltern immer weiter entfernt, aber die Schwestern sind dadurch noch enger zusammengewachsen.

 

Titel und Cover:

Der Titel klingt poetisch und weist schon sehr gut auf den Inhalt des Buches hin und das Cover ist optisch sehr ansprechend gestaltet, sodass man das Buch gerne in sein Bücherregal stellt.

 

Mein Fazit:

Das Buch ist keine leichte Kost, im Gegenteil, es ist auch sehr traurig und teilweise aussichtslos, trotzdem habe ich es auch sehr schön gefunden, vor allem die starke Bindung der beiden Schwestern, die in einer wenig herzlichen Familie aufwachsen, habe ich sehr rührend gefunden. Das Buch eignet sich auch sehr gut zum Lesen für Mädchen im Teenageralter mit ihren Eltern, damit man dann eine gemeinsame Grundlage hat um über das Thema Magersucht zu sprechen.

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102 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 56 Rezensionen

schöffin, krimi, berlin, giftmord, liebe

Sündenbock

Judith Arendt
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 06.03.2015
ISBN 9783548285658
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

In „Sündenbock“, dem zweiten Fall mit Schöffin Ruth Holländer, geht es um einen Prozesse, bei dem der Rentner Jürgen Dombroschke verdächtigt wird, seine an Parkinson erkrankte Frau im Endstadium mit Rattengift vergiftet zu haben. Ruth entdeckt ein paar Unstimmigkeiten und versucht auf eigene Faust weitere Nachforschungen zu betreiben und bringt sich damit selbst in Lebensgefahr. Gleichzeitig ist auch ihr Privatleben etwas aus dem Ruder gelaufen und zudem muss sie sich noch um ihr Bistro kümmern.

 

Meine Meinung zum Buch:

Auch der zweite Fall mit Ruth Holländer als Schöffin hat mir, wie schon der erste Teil, sehr gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist relativ einfach und aus dem Leben gegriffen, die Kapitel sind kurz und übersichtlich, sodass man das Buch sehr zügig lesen kann. Die Hauptakteurin Ruth Holländer ist eine alleinerziehende Mutter von zwei Kindern im Teenageralter, dazu ist sie noch Inhaberin eines kleinen französischen Bistros, ehrenamtliche Schöffin am Gericht und in einer komplizierten Partnerschaft mit einem verheirateten Mann, der gerade in Scheidung lebt, aber zwischen ihr und seiner Familie hin und hergerissen ist. Ruth ist sehr authentisch dargestellt – eine typische Durchschnittsfrau, die mitten im Leben steht – und genau dies macht sie auch sehr sympathisch. Ebenso gut gefallen hat mir die Ausgewogenheit, dass einerseits die Arbeit als Schöffin und die Aufklärung des Falles einen großen Teil des Buches einnimmt, aber trotzdem noch sehr viel Platz für persönliche Angelegenheiten und für das Privatleben von Ruth geblieben ist. Diese Kombination aus Krimi und Beziehungsroman finde ich eine sehr gut gelungene Mischung. Einzig der Schluss, in dem Ruth eigenständige Nachforschungen anstellt und sich selbst in Gefahr begibt, habe ich nicht ganz so gut gefunden, da es schon etwas unrealistisch und vorhersehbar war, das restliche Buch war super.

 

Titel und Cover:

Der Titel passt sehr gut zum Inhalt des Buches und das Cover finde ich optisch ansprechend gestaltet und es harmoniert auch sehr gut mit dem Cover des ersten Falles.

 

Mein Fazit:

Ich habe den zweiten Fall mit Ruth Holländer als Schöffin sehr genossen und würde mich freuen, wenn sie schon bald wieder zu einem neuen, spannenden Fall hinzugezogen wird.

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186 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 73 Rezensionen

krimi, frankfurt, thriller, emilia capelli, ermittlerinnen

Lotusblut

Judith Winter
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.02.2015
ISBN 9783423215695
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Emilia Capelli und Mai Zhou ermitteln in ihrem zweiten Fall an einem mysteriösen Mordfall an einem älteren Ehepaar, das vorher ein asiatisches Mädchen entführt hat. Das Mädchen konnte entkommen, hat aber den Täter gesehen und ist nun auf der Flucht in einer unbekannten Stadt. Em und Mai versuchen ihr Bestes, um das Mädchen vor dem Mörder zu finden und erleben in diesem Fall eine zusätzliche Erschwernis durch die sprachlichen und symbolischen Barrieren der für ihnen nicht so einfach verständlichen asiatischen Kultur.

 

Titel und Cover:

Der Titel „Lotusblut“ ist kurz, prägnant, treffend und gefällt mir persönlich sehr gut wie auch die farbliche und grafische Gestaltung des Covers. Das Cover ist optisch aufgrund der dezenten Farbgestaltung mit den roten Kontrasteffekten ein Hingucker.

 

Meine Meinung zum Buch:

Da ich auch schon den ersten Teil „Siebenschön“ gelesen habe, muss ich leider eingestehen, dass ich den ersten Teil durchgehend spannender fand. „Lotusblut“ hatte einige sehr spannende und interessante Sequenzen, aber auch einige Längen. Gut gefallen hat mir, wie sich die Zusammenarbeit zwischen Emilia Capelli und Mai Zhou weiterentwickelt hat, sodass man als LeserIn vor allem von Mai Zhou einen zunehmend positiveren Eindruck gewinnt. Im ersten Teil war sie eher unnahbar und noch nicht so sympathisch. Mutig finde ich auch, dass sich Em und Mai laufend über ihre Dienstvorschriften hinwegsetzen um schneller zum Ziel zu kommen. Trotzdem scheinen sich die beiden Kolleginnen noch nicht vollends zu vertrauen. Ebenfalls sehr spannend fand ich die Thematik des Buches, allerdings finde ich, dass man hier noch mehr an Spannung herausholen hätte können. Eine zusätzliche Aufwertung waren die kleinen Einblicke in asiatische Kulturkreise. Zudem hätten die persönlichen Lebensumstände des kleinen Mädchens noch näher beschrieben werden können.

Die Bezeichnung „Thriller“ finde ich auch etwas übertrieben, eigentlich war es eher ein Krimi.

 

Mein Fazit:

„Lotusblut“ war teilweise sehr spannend, dann hatte es wieder gewisse langatmige Passagen. Mir hat das Buch nicht ganz so gut gefallen wie der erste Teil, sondern leider nur mittelmäßig.

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35 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

geld, anonymer wohltäter, familie, journalismus, vater-sohn-beziehung

Geschenkt

Daniel Glattauer
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.04.2016
ISBN 9783442483006
Genre: Romane

Rezension:

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Gerold Plassek arbeitet als schlecht bezahlter Journalist bei einer Gratiszeitung und betreut dort mit möglichst geringem Aufwand die Klatschkolumne. Er versucht die Tage so gut wie möglich herunterzubiegen um sich am Abend mit seinen Freunden in der Stammkneipe zu treffen und dort bis zur Sperrstunde zu philosophieren und das eine oder andere alkoholische Getränk zu konsumieren. Eines Tages bekommt er plötzlich seinen 14jährigen Sohn Manuel, von dessen Existenz er bis dato nichts wusste, für ein paar Monate zur Nachmittagsbetreuung, da seine Mutter beruflich ins Ausland muss. Fast zeitgleich passiert auch ein großes Wunder: Ein unbekannter Spender reagiert auf seine Klatschkolumne und spendet anonym Geld an die Organisation, die Gerold zuvor in seiner Kolumne erwähnt hat. Somit gerät sein Alltagsleben, wie er es bis dahin gewohnt war, in komplett andere Bahnen und die Veränderungen machen sich auch bei Gerold selbst bemerkbar.

 

Meine Meinung zum Buch:

Daniel Glattauer schreibt über ein ernstes, problembehaftetes Thema, aber trotzdem mit viel Witz und Satire, sodass das Lesen ein wahrer Genuss ist. Mit der Zeit wird auch der zu Beginn unsympathische Hauptcharakter Gerold immer sympathischer und insgesamt werden die Menschen im Buch mit all ihren positiven wie negativen Seiten beschrieben, was es sehr authentisch macht. Interessant beschrieben ist auch die Annäherung von Gerold und Manuel, die sich zu Beginn überhaupt nicht ausstehen können und mit der Zeit ein eingespieltes Team werden. Auch bei der Auflösung am Ende des Buches, wer oder was sich hinter der mysteriösen Spendenaktion verbirgt, ist es nicht vorhersehbar und der Schluss ist sehr stimmig mit dem restlichen Buch.

 

Titel und Cover:

Der Titel „Geschenkt“ ist kurz und knackig formuliert und trifft den Inhalt des Buches sehr gut. Am Cover gefällt mir die auffällige Farbgestaltung in türkis, allerdings hat der Hardcovereinband einen anderen Farbton als der sehr dünne und empfindliche Softeinband, was mir nicht so gut gefallen hat und was ich auch nicht als besonders praktisch empfinde.

 

Mein Fazit:

„Geschenkt“ ist ein gesellschaftskritisches Buch über den Umgang mit Alkohol, das einerseits zum Nachdenken anregt und auf der anderen Seite trotzdem nicht anklagend ist, sondern den Inhalt mit Witz und satirischen Pointen vermittelt.

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