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376 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 127 Rezensionen

genmanipulation, thriller, wissenschaft, gentechnik, marc elsberg

HELIX - Sie werden uns ersetzen

Marc Elsberg
Fester Einband: 648 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 31.10.2016
ISBN 9783764505646
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Bevor ich anfange zu erzählen, wie das Buch ist, muss ich erst los werden: Kauft es, lest es, verschlingt es, macht euch ein Bild und seid genauso geschockt, wie ich, das es so realistisch ist!!!

Klapptext:

Der US-Außenminister stirbt bei einem Staatsbesuch in München. Während der Obduktion wird auf seinem Herzen ein seltsames Zeichen gefunden – von Bakterien verursacht? In Brasilien, Tansania und Indien entdecken Mitarbeiter eines internationalen Chemiekonzerns Nutzpflanzen und –tiere, die es eigentlich nicht geben kann. Zur gleichen Zeit wenden sich Helen und Greg, ein Paar Ende dreißig, die auf natürlichem Weg keine Kinder zeugen können, an eine Kinderwunschklinik in Kalifornien. Der Arzt macht ihnen Hoffnung, erklärt sogar, er könne die genetischen Anlagen ihres Kindes deutlich verbessern. Er erzählt ihnen von einem – noch inoffiziellen – privaten Forschungsprogramm, das bereits an die hundert solcher »sonderbegabter« Kinder hervorgebracht hat, und natürlich wollen Helen und Greg ihrem Kind die besten Voraussetzungen mitgeben, oder? Doch dann verschwindet eines dieser Kinder, und alles deutet auf einen Zusammenhang mit sonderbaren Ereignissen hin – nicht nur in München, sondern überall auf der Welt ...


Cover:

Ich musste zwei Mal hinschauen bis ich merkte, das um den Titel "Helix" ein DNA-Strang abgebildet ist. Jetzt finde ich das Cover perfekt gestaltet. Schwarzer Hintergrund, wirkt düster und bedrohlich. Der Titel in goldgelben Farben gestaltet, wie die Sonne, die aus dem "Loch" kommt, die einem zum Licht führt.


Meine Meinung:

ich habe selten ein Buch gelesen, das einen so zum Nachdenken bringt. Faszinierend. Marc Elsberg hat wieder einmal ein aktuelles Thema aufgegriffen und was unschlagbares daraus gemacht. Realität, gepaart mit Fantasie und Drama, wie er es selbst in der Danksagung geschrieben hat. Kann ich bestätigen. Das Thema ist so brisant, so beängstigend und doch könnte es uns bald treffen. Würden wir uns dafür entscheiden, wenn wir könnten? Ihr wollt sicher wissen, was es ist, dann lest es :) 
Ich kann nur so viel verraten: Es geht um uns, uns Menschen, jeden einzelnen von uns und das Hauptmerkmal ist unsere DNA!
So nun zum Schreibstil. Marc Elsberg's Schreibstil ist hervorragend. Es ist flüssig geschrieben und da jede paar Seiten ein Kapitel endet, ist es perfekt aufgeteilt und hält die Spannung von er ersten bis zur letzten Seite.
Die Charaktere sind interessant gestaltet. Teilweise ein wenig merkwürdig. Mit Helen konnte ich mich bis zum Schluss nicht anfreunden.
Jessica, die Agentin, ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. Aber macht euch ein Bild. Ihr werdet sicher mindestens eine Figur haben, mit der ihr euch identifizieren könnt. 

Fazit:

Ich kann nur sagen, wenn ihr bis hier her gekommen seid, dann kauft es! Das Thema ist so akutell und so gut recherchiert, das man es lesen muss!!! Also geht in eure nächste Buchhandlung und verlangt nach Helix! Glaubt mir, ihr werdet nicht enttäuscht sein!

Idee: 5/5

Charaktere: 5/5

Geschichte: 5/5

Cover: 5/5


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348 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 61 Rezensionen

liebe, krebs, bipolare störung, tod, schwangerschaft

Tanz auf Glas

Ka Hancock , Katharina Volk
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 14.01.2015
ISBN 9783426512814
Genre: Romane

Rezension:  
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372 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 112 Rezensionen

zeitreise, liebe, leuchtturm, fluch, new york

Vierundzwanzig Stunden

Guillaume Musso , Eliane Hagedorn , Bettina Runge
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Pendo Verlag, 01.06.2016
ISBN 9783866124011
Genre: Romane

Rezension:

Das Buch habe ich sofort verschlungen. Innerhalb weniger Stunden hatte ich das Buch beendet und bin mit einem seltenen "Wow-Effekt" sitzengeblieben. Eine Geschichte, die dich in den Bann ziehen wird, dich nicht mehr loslässt und dich nachdenklich zurück lässt.

Klapptext:
Lisa träumt von einer Karriere als Schauspielerin. Um sich ihr Studium zu finanzieren, arbeitet sie in einer Bar in Manhatten. Dort macht sie eines Abends die Bekanntschaft eines faszinierenden, aber rätselhaften Mannes: Arthur Costello. Der junge Arzt hat eine ungewöhnliche Bitte: Lisa soll ihm dabei helfen, als Krankenschwester verkleidet seinen Großvater aus der Psychatrie zu befreien. Sie lässt sich auf das Abenteuer ein. Zwar geliegt die nächtliche Aktion, doch verliert sie Arthur dabei aus den Augen. Erst ein Jahr später soll sie ihm wieder begegnen, aber diesesmal ist es sie, die seine Hilfe braucht. Aus den beiden wird ein Liebespaar. Bald stellt sich heraus, dass Arthur kein Mann wie jeder andere ist. Er offenbart ihr sein schreckliches Geheimnis, und von nun an kämpfen beide gemeinsam gegen einen unerbittlichen Feind - die Zeit...

Cover:
Das Cover zeigt eine Frau von hinten, die auf einem Steg sitzt und einen Leuchtturm ansieht. Es hat den anschein, als würde sie auf etwas warten. Ein passendes Cover zu dem Buch.

meine Meinung:
Das Buch hat mich sofort in den Bann gezogen. Arthur beschreibt seine Kindheit und dann sein schreckliches Geheimnis bzw. das was aus ihm geworden es. Das Ganze mitzuerleben macht das Buch zu dem was es ist, realitätsnah, nachgenklich, verwirrend und spannend. 

Der Schreibstil ist flüssig und die Aufteilung der Kapitel ist perfekt, sodass man einerseits immer weiß, wo man sich befindet und anderseits sich richtig gut reinversetzen kann.

Die Charaktere sind so gut gewählt. Mit viel Tiefgang ausgestattet und so sympathisch, dass man sich in die Hauptcharaktere schnell hineinversetzen kann.

Ich muss immer noch über den Kern des Buches nachdenken und es stimmt so.

Fazit:
Ich kann es euch nur ans Herz legen, lest das Buch und ihr werdet vieles aus einer anderen Perspektive sehen. Vor allem aber das Leben und die Zeit die ins bleibt. Wer es liest wird mir recht geben und lernt nicht nur eine tolle Geschichze von Arthur und Lisa kennen, sondern lernt noch was wichtiges vom Leben.

Idee: 5/5
Charaktere:5/5
Cover: 4/5
Umsetzung: 4,5/5

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51 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

familie, scheidung, kinder, england, nina stibbe

Ein Mann fürs Haus

Nina Stibbe , Marcus Ingendaay
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Manhattan, 28.03.2016
ISBN 9783442547463
Genre: Romane

Rezension:

Ich hab mir von dem Buch vieles erhofft. Spannung, humor, was fürs Herz, aber nichts davon ist leider eingetroffen.

Klapptext:

Nach der Scheidung ihrer Eltern ziehen die neunjährige Lizzi, ihre beiden Geschwister und ihre Mutter in ein kleines Dorf auf dem englischen Land. Dort reagiert man sehr frostig auf den vaterlosen Haushalt. Und für Lizzie und ihre Schwester stehen bald fest, dass es nur einen Weg gibt, um in Flatstone akzeptiert zu werden: Sie müssen einen neuen Mann für ihre Mutter finden. Also erstellen sie eine Liste möglicher Kandidaten, schicken diese Briefe - unterschrieben mit dem Namen ihrer ahnungslosen Mutter und bitten die Auserwählten zum Tee. Eine geniale Idee, wenn sie funktionieren würde..

Cover:


Das Cover ist als Hintergrund in weiß gehalten. Mit schwarzer Schrift steht schlicht der Titel darauf. Das i von Nina ist als Art Strauch gekennzeichnet, an dem ein Esel dran kauen will.

Meine Meinung:

Der Schreibstil war sehr flüssig, was fast das einzig gute daran war. Man konnte es schnell lesen.
Die Charaktere waren mir leider viel zu oberflächlich. Ich habe gar keinen Bezug zu den Menschen bekommen und das find ich sehr schade, weil die Idee des Buches ganz gut war. Der Klapptext ha tmich ein wenig an "E-Mail für dich" oder "Der perfekte Mann" erinnert, aber leider war es für mich ein Desaster. Hätte ich nicht an der Leserunde teilgenommen, hätte ich das Buch abgebrochen.
Einzig die Tatsache, welcher Mann die Mutter am Schluss bekommt, hat mich dazu gebracht das Buch zu ende zu lesen. 
Sehr häufig kamen mir die Szenen im Buch nur lieblos dahingeklatscht vor und brachten leider auch kein Tiefgang oder großartige Gefühle mit sich.

Fazit:
Für mich war es leider kein Buch fürs Herz ohne Humor und Spannung. 
Ich kann es leider nicht empfehlen.

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

buch

Das Erwachen

Simon Kernick ,
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.12.2015
ISBN 9783453438408
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich liebe die Bücher von Simon Kernick. Sie haben Hand und Fuß und dazu sind sie überragend recherchiert.

Klapptext:

Nick Barron hat das Gedächtnis verloren. Er glaubt, dass er früher einmal ein Cop war. Jetzt wohnt Barron bei seiner Schwester in einem einsamen Landhaus. Doch schnell hat er den Verdacht, dass die Menschen um ihn herum in belügen. Als eine Bande maskierte Verbrecher das Haus überfällt, bricht für Barron die Hölle los. Offensichtlich verfügt er über ein gefährliches Wissen - doch er kann sich an nichts erinnern. Es beginnt eine furiose Hetzjagd...

Cover:

Das Cover zeigt die Hälfte eines Mannes, der an einer verlassenen Straße steht mit einer Waffe in der Hand.

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist wiedereinmal flüssig. Die Charaktere sind gut durchdacht. Das Einzige, was mich gestört hat ist, dass im Klapptext Nick Barron steht, er aber Matt Barron hieß. 
Ich konnte mich sofort in Barron hineinversetzen und mit ihm mit leiden. Ich wollte genauso wie er unbedingt wissen, warum ihn Menschen umbringen wollen und was er wirklich wissen sollte. Er war mir sofort sympathisch, was im weiteren Verlauf der Geschichte immer mehr wurde. Lag es daran, dass er ein Cop war oder vielleicht weil er ein sympathischer Killer ist?
Die Idee war grandios. Die Umsetzung war an sich richtig gut, allerdings haben mir ab und an die Zusammenhänge gefehlt bzw. der Tiefgang. Das Buch war leider nicht das Beste von Simon Kernick.

Fazit:

Ein guter Thriller für einen Tag.

Idee 5/5

Umsetzung 4/5

Charaktere 4/5

Cover 3,5/5

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Ich will dich, aber ...

Christina Stöger
Flexibler Einband: 164 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 27.11.2015
ISBN 9783738644630
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Anja hat mir sofort gefallen. Sie ist 26, jung, witzig, ein wenig zu naiv und einfach herzerwärmend. Nur hat sie eine Schwäche, die viele von uns Frauen kennt, sie trifft die falschen Männer. In der Geschichte, hat sie mich teilweise an mich selbst erinnert. Vielleicht wird es dir auch so gehen?

Klapptext:

Nach der Trennung von ihrem Ex-Freund Florian glaubt Anja, ihr Leben im Griff zu haben - neuer Job, neue Wohnung und der Umzug aufs Land. Für Männer scheint es keinen Platz zu geben, bis ... Emma und ihr Verlobter Alex in ihr Leben treten. Und plötzlich ist alles anders. Anja lässt sich auf das Liebesspiel mit Alex ein und eine heiße Affäre beginnt. Doch kann das gut gehen?

Cover:

Das Cover gefällt mir. Es zeigt eine Frau in einem schwarzen Kleid, mit einem verführerischen Blick. Um sie herum fliegen Schmetterlinge. Das zeigt eindeutig, dass sich Anja verlieben soll.

Meine Meinung:

Christina Stöger zeigt wieder mal was sie kann. Ihr Schreibstil ist flüssig. Die Gedankengänge von Anja sind nachvollziehbar, tiefgründig und vor allem so menschlich und oftmals genauso wie wir uns Frauen das Leben und vor allem die Männer schön denken. Wir fallen auf vieles rein. Genau das hat Christina Stöger klischeehaft aufgezeigt, allerdings in so einer Art, dass man Anja trotzdem lieben muss und Alex, leider auch.

Anja ist für mich eine Person, die mich teilweise an mich selbst erinnert. Planlos, naiv, versucht das Beste zu machen, vor allem in Hinblick auf die Männer, versucht sich zu verbiegen, um es ihnen Recht zu machen und vergisst dabei ganz ihre eigenen Gefühle. Sie gibt sich bedingungslos hin und doch bekommt sich nicht dasselbe zurück.

Alex sollte ich eigentlich nicht mögen. Er ist ein Arschloch, weil er fremd geht. Allerdings zeigt er immer wieder, dass Anja ihm nicht egal ist und genau das macht ihn leider so sympathisch, dass man ihn mögen muss.

Die Geschichte selbst zeigt, dass wir meist genauso handeln, wie Anja und Alex in der Geschichte. Gedankenlos, egoistisch und nicht bedacht darauf, wie wir andere Menschen verletzen. Christina Stöger zeigt so gut, wie sich die Menschen in den Situationen verhalten, was sie denken und was wir dafür tun würden, um mit jedem Preis den Ausmaß an Egoismus einzugrenzen.

Fazit:

Für mich wieder mal ein so tolles Buch. Auf jedenfall ein Muss für alle die Romantik, Intrigen, Affären und/oder einfach ein gutes Buch lesen wollen. Ich kann es nur empfehlen!

Charaktere 5/5

Idee 5/5

Umsetzung 5/5

Cover 5/5

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1.554 Bibliotheken, 48 Leser, 2 Gruppen, 148 Rezensionen

trauer, liebe, jojo moyes, familie, verlust

Ein ganz neues Leben

Jojo Moyes ,
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 24.09.2015
ISBN 9783805250948
Genre: Romane

Rezension:

Den ersten Teil habe ich verschlungen und geheult wie ein Schlosshund.. Ich wollte nicht, dass die Geschichte zwischen Lou und Will aufhört. Ich habe noch lange um Will getrauert und wollte mich nicht an den 2. Teil wagen. Wollte nicht wissen, wie es Lou geht, wenn ich es schon nicht gut verkraftet habe, aber ich bereue keine Seite! Grandios geschrieben.

Klapptext:

Sechs Monate hatte Louisa Clark und Will Traynor zusammen. Ein ganzes halbes Jahr. Und diese sechs Monate haben beide verändert. Lou ist nicht mehr das Mädchen aus der Kleinstadt, das Angst vor seinen eigenen Träumen hat. Aber sie führt auch nicht das unerschrockene Leben, das Will sich für sie gewünscht hat. Denn wie lebt man weiter, wenn man den Menschen verliert, den man am meisten liebt? Eine Welt ohne Will, das ist für Lou immer noch schwer zu ertragen. Ein einsames Apartment, ein trister Job am Flughafen - Lou existiert, aber ein Leben ist das nicht. Bis es eines Tages an der Tür klingelt - und sich eine Verbindung zu Will auftut, von der niemand geahnt hat. Endlich schöpft Lou wieder Hoffnung. Hoffnung auf ein neues Leben.

Cover:

Das Cover zeigt den Schatten einer Frau, die gepflückte Blumen in der Hand hält. Um sie herum sind blaue Blumen abgebildet.

Meine Meinung:

Ich liebte die Geschichte um Lou und Will. Für mich waren sie das Traumpaar. Sie haben mich lange begleitet und lange habe ich getrauert. Aber nun wollte ich wissen, wie es mit Lou weiter geht. Was sie aus ihrem Leben gemacht hat, ob sie wirklich das Leben führt, was Will sich für sie erhofft hat, da sie noch so viel erleben sollte.
Ich habe sofort mit Louisa mitfühlen können, mich wieder in sie hineinversetzen können und habe genauso gefühlt wie sie. Ich musste Tränen verdrücken, habe stellenweise geschmunzelt und gelacht und manchmal fand ich es so rührend, das ich den Tränen wieder mal nahe war.

Jojo Moyers versteht es, Charaktere so menschlich wirklich zu lassen, als würde man sich im Spiegel sehen, die Gefühle selbst durch leben und die Vergangenheit verarbeiten.

Ihre Schreibweise ist so flüssig, dass man es leider viel zu schnell lesen kann. Der Satzbau ist so verständlich und die langen Kapitel machen so einem viel weniger aus.

Fazit:

Wieder ein Buch, das man als Liebesroman Fan lesen MUSS! Sowieso, wenn man die Geschichte um Will und Lou genauso geliebt hat, wie ich. Eine richtig gute Fortsetzung, die es, genau wie der erste Teil, gelesen werden sollte.

Charaktere 5/5

Cover 4,5/5

Idee 5/5

Umsetzung 5/5 

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598 Bibliotheken, 17 Leser, 3 Gruppen, 45 Rezensionen

thriller, ethan cross, mord, serienkiller, ich bin die angst

Ich bin die Angst

Ethan Cross
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.11.2014
ISBN 9783404170784
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Den 1. Teil "Ich bin die Nacht" habe ich in einem rutsch gelesen und war gespannt auf den 2. Er konnte mit dem ersten nicht ganz mithalten, ist aber echt zu empfehlen und für alle die, die wissen wollen, was die Verbindung zwischen Francis und Markus ist, muss diesen Teil lesen!

Klapptext:

Der "Anarchist", ein mysteriöser Killer, verbreitet in Chicago Angst un Schrecken. Er trinkt das Blut seiner Opfer, bevor er sie anzündet. Schlimmer noch: Er zwingt sie, ihm dabei unentwegt in die Augen zu schauen. Denn sie sollen sein wahres Gesicht sehen. Nicht das Gesicht des liebevollen Ehemannes und Vaters, das er seit Jahren für seine Familie aufsetzt, sondern das Gesicht des absoult Bösen. Um den Anarchisten zur Strecke zu bringen, muss Marcus Williams von der Shepherd Organization sich ausgerechnet an seinen Todfeind wenden: Francis Ackerman junior, den berüchtigsten Serienkiller der Gegenwart.

Cover:

Der erste Teil war ganz in Schwarz, was die Nacht reflektierte. Dieses hier ist ganz in rot gehalten. Das Cover ist rot und mit rot ist auch ein wenig versteckt der Autor und der Titel darauf geschrieben. Die Buchseiten sind in rot getaucht und mit weißer Schrift wurde der Titel geschrieben. Grandiose Idee.

Meine Meinung:

Der Schreibstil von Ethan Cross ist flüssig, sodass man das Buch recht schnell und zügig lesen kann, auch wenn man es nicht will. Die Spannungskurve wurde hochgehalten und ist auch hoch geblieben. Grandios geschrieben, gut durchdacht. Die Charaktere sind undurchschaubar und leider muss man einen Francis Ackerman junior gern haben. Ethan Cross hat es mal wieder geschafft, dass ich Francis immer noch mag und somit einen Killer sympathisch finde, sogar mit Menschlichkeit ausgestattet und ein Herz besitzt.
Der 2. Teil knüpft genau an dem vorhergehenden Buch an und obwohl ich meist finde, das Fortsetzungen oft nicht besser oder gar mit dem 1. Teil mithalten können, konnte dieser hier sich gut mit dem 1. messen. Allerdings hat mir an manchen Stellen ein wenig Tiefgang, der Gefühle gefehlt. Als Marcus die Verbindung zwischen sich und Francis erfahren hat, hat mir seine Gefühle gefehlt. Schade eigentlich, sonst wäre es rund um ein herausragendes Buch gewesen.

Fazit:

Ein großartiger Thriller mit ein paar kleinen fehlenden Tiefgängen. Ich kann es nur empfehlen, wer wissen will, wie es mit Marcus und Francis weiter geht. Ich bin gespannt auf den 3. Teil.

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900 Bibliotheken, 24 Leser, 1 Gruppe, 118 Rezensionen

thriller, sebastian fitzek, entführung, berlin, pädophilie

Das Joshua-Profil

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 26.10.2015
ISBN 9783785725450
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Bisher hab ich alle Fitzek Bücher verschlungen und immer wieder frag ich mich, wie er das Niveau halten kann und war mir unsicher, ob es mit diesem Buch so weiter geht. Aber ich konnte es kaum aus den Händen legen.

Klapptext:

Der erfolglose Schriftsteller Max ist ein gesetzestreuer Bürger. Anders als sein Bruder Cosmo, der in der Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt sitzt, hat Max sich noch niemals im Leben etwas zuschulden kommen lassen. Doch in wenigen Tagen wird er eines der entsetzlichsten Verbrechen begehen, zu denen ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur, dass er heute noch nichts davon weiß... im Gegensatz zu denen, die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist.

Cover:

Das Cover zeigt zwei Hände und an jeder Finger ist ein Stück Faden zu einem bekannten Spiel befestigt. Es soll ein Netz der Intrige dar stehen, geh ich mal davon aus. Das alles miteinander vernetzt ist.

Meine Meinung:

Wie immer hat Sebastian Fitzek einen flüssigen Schreibstil, sodass man dieses Buch leider viel zu schnell lesen kann.

Die Charaktere fand ich interessant verwickelt und erzählt. Cosmo, der straffällig ist und bleiben wird und ich könnte Fitzek dafür hassen, dass ich so jemanden sympathisch finde und eine Sympathie für so jemanden haben kann.

Max Rhode, der nicht erfolgreiche Autor, der "die Blutschule" geschrieben hat. Wer es noch nicht weiß, das Buch gibt es wirklich und es ist ein Pseudonym für Sebastian Fitzek. Das Buch muss nicht zwingend gelesen werden, um den Kontext der Geschichte zu verstehen, aber ich habe es davor gelesen und konnte mir daher besser die Hintergründe zusammen reimen und so ist auch einiges von der Blutschule klar geworden. Ich kann es auch nur wärmstens empfehlen ;)

aber zurück zum Buch. Die Geschichte um Kindes Missbrauch, Internet und vor allem "der gläserne Mensch" sind brandaktuelle Themen, die immer wieder diskutiert werden. Hier erhält man einen umfassenden Einblick und dazu noch einige Zusammenhänge. Und auch, wenn es nur ein Buch ist, regt es wahnsinnig zum Nachdenken an. Hier mal, danke an den Autor :)

Fazit:

Alles in allem wieder mal ein grandioser Fitzek, den ich allen Thriller-Fans ans Herz legen kann. Klug geschrieben, Spannung pur, eine gute Recherche und dazu grandios und durchdacht geschrieben.

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298 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 79 Rezensionen

weihnachten, reise, familie, berlin, leipzig

Eine wundersame Weihnachtsreise

Corina Bomann
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Schroeder, Marion von, in Ullstein Buchverlage GmbH, 11.10.2013
ISBN 9783547711912
Genre: Romane

Rezension:

Eine schöne Geschichte mit Herz, Humor, ein wenig realitätsfern, aber zum Träumen.

Klapptext:

Eigentlich kann Anna Weihnachten nicht ausstehen. Doch in diesem Jahr will sie mit der Familie feiern. Und so setzt sie sich in den Zug nach Berlin. Was folgt, ist ein unvorhergesehener Roadtrip der verschneiten Art: Nichts geht mehr, Anna muss sich mit Schneepflug und per Anhalter durchschlagen, und überall läuft in Dauerschleife "Last Christmas". Auf ihrer Odyssee begegnet sie aufmüpfige alten Damen, einem lebensklugen LKW-Fahrer und einem Haufen Hippies. Doch so unterschiedlich diese Menschen auch sind, sie alle verbindet an diesem Tag das eine: Es ist Weihnachten

Cover:

Das Cover zeigt rote Vogelbeeren, die gerne für Weihnachtsdeko genommen wird, verziert mit Schnee. In der Mitte ist ein rundes Bild zu sehen, auf dem eine Frau mit einem roten Mantel und einem Koffer durch die verschneite Landschaft wandert.

Meine Meinung:

Das Buch hat mich für die Adventszeit einfach angesprochen. Es klang melancholisch, romantisch und ein wenig zum Träumen. Genauso war es auch. Ein tolles Buch mit tollen Charakteren und einem flüssigen Schreibstil. Anna war mir sofort sympathisch. Die 22-jährige Studentin ähnelte mir sehr und so litt ich mit ihr mit. Ihre Geschichte hat mich irgendwie berührt und innerlich hoffte ich, dass sie es noch rechtzeitig nach Hause schaffen würde, um mit ihrer Familie Weihnachten zu verbringen.

Eine Geschichte zum Nachdenken. Wenn die Familie chaotisch ist, wie reagiert man auf Weihnachten? Welche Gefühle löst es bei einem aus? Was, wenn man sich mit den neuen Vater nicht versteht? Genau das hat Anna mir klar gemacht, dass Familie, egal wie chaotisch sie ist, sie einen trotzdem lieben und sich Sorgen machen.

Fazit:

Ein tolles Buch für die Adventszeit und ein Muss für Romantiker und welche, die mit einer Tasse Tee an einem kalten Wintertag sich in eine Decke kuscheln und lesen wollen.

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47 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

mobbing, angst, missbrauch, drohung, unmenschen

Mein Gang durch die Hölle

Renée Wum
Flexibler Einband: 340 Seiten
Erschienen bei edition fischer, 28.10.2014
ISBN 9783899508116
Genre: Biografien

Rezension:

Grausame Bücher sind schrecklich, tragisch und nehmen einen mit, aber wenn die Geschichte dann auch noch so in der Realität passiert ist, ist man fassungslos, geplättet, erschüttert und weiß nicht wohin mit den Gefühlen. So ging es mir, als ich dieses Buch las.

Klapptext:

Koby erträgt viele Jahre lang, zuerst in der Schule und im Internat, dann in seinem Sportclub, Mobbing, Schläge, Misshandlungen, Missbrauch durch Mitschüler und einen Erzieher. Eines Tages bricht er unter seiner ständigen Angst, vor alle der immer wiederkehrenden Todesangst vor dem Ertrinken und dem Eingesperrtsein, zusammen. Im Krankenhaus findet er endlich Mut, einen Teil seiner Leidensgeschichte zu erzählen. Als er feststellt, dass seine Eltern und die Ärzte ihm Glauben schenken, bricht er ein weitere Mal zusammen. Übergroß ist seine Scham, und er stellt sich immer wieder die Frage, warum er das alles mit sich machen ließ. Doch sein Leidensweg ist noch nicht zu ende..

Cover:

Das Cover ist in schwarz gehalten mit einer roten Schrift wurde der Titel drauf geschrieben. Im Hintergrund sieht man schwarze Hände von einem Mann, als würde er sich schützen wollen.

Meine Meinung:

Die Geschichte ist nichts für schwache Nerven. Mich hat das Buch richtig mitgenommen und traurig gestimmt. Koby musste so vieles mitmachen, so vieles durchleben, dass ich brutal finde, dass ihm niemand geholfen hat. Vor allem finde ich krass, dass keiner etwas gesagt hat, niemand sich neben ihm stellt, ihm hilft, sondern jeder nur weg schaut.

Das lässt einen richtig nachdenken über unsere Gesellschaft über den Egoismus, der immer mehr in unser Leben kommt.

Das einem Jugendlicher so etwas passiert, ist schrecklich und schlimm.

Ich konnte mich leider viel zu gut in Koby hineinversetzen, mit ihm leiden und alle hassen.

Das Einzige was mich an diesem Buch gestört hat, war der Schreibstil. Er war leider nicht flüssig geschrieben und somit hat das Buch ein wenig schleppend gewesen.

Fazit:

Ein Buch, dass man gelesen haben muss, um zu sehen, wie schrecklich die Welt sein kann und das wir alle, wenn wir ein wenig auf andere Menschen zugehen würde, das Leben besser machen könnten.

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712 Bibliotheken, 15 Leser, 1 Gruppe, 133 Rezensionen

thriller, horror, sebastian fitzek, fitzek, max rhode

Die Blutschule

Max Rhode ,
Flexibler Einband: 250 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 08.10.2015
ISBN 9783404172672
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Da ich ein riesen Fitzek Fan bin, war klar, dass ich dieses Buch besitzen musste. Aber ich bereue es keinesfalls! Ein großartiges Buch, das wieder richtig gut geschrieben und brutal war.

Klapptext:

Die Teenager Simon und Mark können sich keinen größeren Horror vorstellen, als aus der Metropole Berlin in die Einöde Brandenburgs zu ziehen. Das Einzige, worauf sie sich freuen, sind sechs Wochen Sommerferien, doch auch hier macht ihnen ihr Vater einen Strich durch die Rechnung. Er nimmt sie mit auf einen Ausflug zu einer ganz besonderen Schule. Gelegen mitten im Wald auf einer einsamen Insel. Mit einem grausamen Lehrplan, nach dem sonst nur in der Hölle unterrichtet wird...

Cover:

Das Coverbild könnte nicht treffender sein. Der Titel ist wie mit Blut hingeschrieben. Auf dem Bild sieht man ein auf schwarz-weiß-Bild gemachten Holztisch und einen Holzstuhl. Auf dem Tisch sind vier Schnitte, wie als hätte ein Tier seine Krallen drüber gekratzt.

Meine Meinung:

Dadurch, dass Max Rohde eigentlich Sebastian Fitzek ist, bin ich mit einer ganz anderen Erwartungshaltung ans Buch gegangen. Ich wollte Spannung, etwas das mich mitreist, mich psychisch mitnimmt und brutal ist. Das war es auch!

Anfangs dachte ich noch, dass es gar nicht Fitzeks Style ist. Es war ein wenig langweilig und langatmig, doch auf einen Schlag konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es war einfach so gut geschrieben.

Die Gedanken von Simon konnte man so gut verstehen und auch seinen Zwiespalt.

Die Charaktere waren super ausgedacht und die Idee war grandios. Eine Mischung aus "Der Exorzist" und "Possession". Für mich war das Buch im nachhinein eher ein Horrorbuch als ein Thriller. Aber es war unglaublich gut geschrieben. Der Schreibstil war flüssig, wie man es von ihm erwartet. Die Charaktere tiefgründig und verwirrend und die Geschichte großartig.

Fazit:

Ein richtig guter Einstieg von Max Rhode alias Sebastian Fitzek. Ich bitte um mehr, viel mehr!
Charaktere 5/5

Idee 5/5

Umsetzung 4/5

Cover 4,5/5

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279 Bibliotheken, 5 Leser, 3 Gruppen, 85 Rezensionen

stalker, stalking, thriller, you, caroline kepnes

YOU - Du wirst mich lieben

Caroline Kepnes , Katrin Reichardt
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei INK ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 07.05.2015
ISBN 9783863960797
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Klapptext hatte sich so gut angehört, spannend, spektakulär, brutal, aber in Wirklichkeit war es langweilig, öde und flach.

Klapptext:

Als die angehende Schriftstellerin Guinevere Beck die Buchhandlung betritt, in der Joe Goldberg arbeitet, ist er augenblicklich hingerissen von ihr. Sie ist all das, was er will: wunderschön, clever, tough und so sexy. Auch wenn sie es noch nicht weiß, besteht für Joe kein zweifel: Beck ist perfekt für ihn. Zum Glück bezahlt sie ihren Einkauf mit ihrer Kreditkarte, denn so kann Joe tun, was jeder normale Mensch in dieser Situation tun würde: Er googelt ihren Namen. Es gibt nur eine Guinevere Beck in New York. Sie hat einen öffentlichen Facebook-Account, und sie twittert ununterbrochen. Joe findet problemlos heraus, dass Beck an der Brown University studiert hat, in der Bank Street wohnt und sich an diesem Abend mit ihren Freundinnen in einer Bar treffen wird - die perfekte Gelegenheit für ein "zufälliges" Wiedersehen! Besessen von Beck beginnt Joe, ihr Leben unbemerkt in seine Hand zu nehmen. Er inszeniert eine Reihe von makaberen Ereignissen, die ihre Welt Stück für Stück zerstören- und Beck auf direktem Weg in seine offene Arme trieben. Und bald kann Beck gar nicht anders, als sich in den seltsamen, aber irgendwie charismatischen Typ zu verlieben, der wie für sie gemacht scheint...

Cover:

Das Cover passt zu diesem Buch. Düster, nicht ausgereift, mit einer Note von Außergewöhnlichkeit. Der obere Teil des Covers ist in weiß/grau gehalten, unten in blutrot. Das Wort "You" ist in Großbuchstaben un einem dunkelrot in die Mitte geschrieben.

Meine Meinung:

Der Klapptext hat mich sofort animiert dieses Buch zu kaufen. Ich habe gedacht, dass es ein außergewöhnlich gutes Buch ist. Das Thema um Starkerei und vor allem Voyeurismus ist ein pikant. Ab wann zählt man als Stalker? Wie schnell bekommt man in der heuten Zeit, wo ein Mensch so "gläsern" ist, alles heraus. Was für ein Ausmaß haben Facebook, Twitter & Co. auf unsere Umgebung, auf fremde Menschen? An sich ein spannendes Thema, das aktuell ist.

Aber die Autorin hat es leider nicht gut umgesetzt. Ich habe ewig gebraucht mich in die Geschichte einzufinden. Und ich habe es nicht wirklich bis zum Schluss geschafft. Es plätscherte oftmals vor sich hin. Die Charaktere an sich waren auch nicht gut ausgewählt. Joe, der Stalker, der alles macht um Beck zu bekommen. Der Grenzen überschreitet, sogar nicht von Mord zurückschreckt, nur um das zu bekommen, was er will. An sich ja eine gute Idee, aber Joe war für mich zu weit weg. Keine Figur, mit der ich mich identifizieren konnte, weil er gut beschrieben wurde. Es war einfach zu oberflächlich gehalten. Seine Beweggründe, seine Motive, seine Taten, einfach lieblos geschrieben.

Beck, die naive junge Frau, die sich dann schnell von Joe einlullen lässt, fand ich auch zu platt, zu oberflächlich geschrieben.

Das einig positive war, dass der Schreibstil richtig gut war, aber auch das das Thema trotz allem interessant war, dass man es zu ende lesen wollte, was Joe nun macht.

Fazit:

Ein Buch, das ich leider nicht wirklich weiterempfehlen kann. Ich habe mir darunter was ganz anderes vorgestellt. Spannender, tiefgründiger, besser recherchiert, aber vor allem Brutaler.

Idee 4/5

Umsetzung 2/5

Cover 2,5/5

Charaktere 2/5

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551 Bibliotheken, 6 Leser, 12 Gruppen, 109 Rezensionen

thriller, robert hunter, chris carter, mord, serienmörder

Die stille Bestie

Chris Carter , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 11.09.2015
ISBN 9783548287126
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich habe alle seine Bücher verschlungen und musste natürlich sein Neues besitzen und lesen. Es hat mich gefesselt und es war so atemberaubend gut, dass ich immer noch total geplättet von der Brutalität und der Gewalt bin.

Klapptext:

Profiler Robert Hunter vertraute immer nur wenigen Menschen. Eigentlich nur einem: Lucien Folter, seinem Freund aus Studientagen. Bis dieser plötzlich verschwand. Jahre später kommt ein Anruf: Die Körperteile unzählige Mordopfer sind aufgetaucht, grausige Trophäen. Angeklagt ist Lucien Folter. Und er will nur mit einem reden: Robert Hunter...

Cover:

Das Cover zeigt den Titel in weiß. Drum herum sind Rosenstiele mit Dornen dran. Wer liebt, der muss auch mit schlechten Zeiten umgehen? Soll das eine gute Metapher sein? Wenn ja, dann gut gewählt.

Meine Meinung:

Für mich zählt Chris Carter schon nach seinem Debüt zu den besten Autoren im Bereich Thriller und hier beweist er wieder mal, warum er dazu gehört. Diese Geschichte ist mehr als nur durchdacht und schlüssig. Sie zieht einen in den Wahnsinn der Psyche. Was stellt unsere Psyche mit uns an, denken wir oftmals auch grauenvoll? Sind wir das evtl. schon, weil wir solche Bücher lesen? 
Lucien war gebildet und mit seinem Wissen über die Psyche eines Menschen bestens vertraut, da hat Chris Carter einen perfekten Charakter geliefert, der so schlüssig und dahinter steht, was er denkt.

Robert Hunter ist wieder ein unglaublich guter Ermittler. Ich liebe diesen Charakter aus sieben Siegeln, wo man nach jedem Buch immer ein wenig mehr versteht, wie er tickt, aber er verbirgt so vieles. 

Das Einzige was ich Chris Carter hier ankreiden muss, ist, dass sein Kollege Carlos Garcia nicht von der Partie ist. Die beiden sind für mich ein unschlagbares Team. Ich hoffe, dass er im nächsten Buch wieder dabei ist.

Ansonsten war die Story fast meisterlich. Spannend, brutal, geisteskrank und richtig gut durchdacht.

Fazit:

Für alle die Chris Carter lieben, ist dieses Buch ein muss und für alle, die ihn noch nicht kennen, werden ihn lieben lernen :) Also eine absolute Empfehlung, fast schon ein Muss, es als Thriller-Fan zu lesen.

Charaktere 5/5

Idee 5/5

Umsetzung 5/5

Cover 4,5/5


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326 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 79 Rezensionen

liebe, tod, hospiz, roman, abschied

Zwanzig Zeilen Liebe

Rowan Coleman ,
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 31.08.2015
ISBN 9783492060172
Genre: Romane

Rezension:

Ich wusste zuerst nicht, ob das Buch wirklich so gut ist, wie es oft gesagt wurde. Aber es ist fast besser. Eine mitreißende, gefühlsvolle, traurige, berührende Geschichte, die so viel mehr ist, als nur ein Buch. Es zeigt uns was Leben ist, wie man Dinge handhaben soll, dass wir die Momente genießen sollen und vor allem unser Leben endlich in die Hand nehmen, Initiative ergreifen und handeln sollen!

Klapptext:

Es gibt Briefe, die dir ein Lächeln ins Gesicht zaubern, und solche, die dich um Weinen bringen. Und dann, ganz selten. gibt es noch die Nachrichten, die sich tief in dein Herz brennen. Die dir bewusst machen, worauf es wirklich ankommt: auf die Liebe. Auf das Glück. Auf den einen Moment im Leben, in dem die Sterne am Himmel ein wenig heller leuchten...

Nacht für Nacht bringt Stelle diese und andere Zeilen zu Papier. Doch es sind nicht ihre eigenen Gedanken und Wünsche. Die Hospizschwester schreibt Abschiedsbriefe im Auftrag ihrer schwer kranken Patienten und überreicht deren Nachrichten, nachdem sie verstorben sind. Bis sie einen Brief verfasst, bei dem sie keine Zeit verlieren darf. Denn manchmal lohnt es sich zu kämpfen: um die Menschen, die wir leiben. Und um die Momente, die das Leben so unglaublich lebenswert machen.

Cover:

Das Cover zeigt türkisen Wolken auf weißen Hintergrund. Ein Briefumschlag mit einem Brief befindet sich in der linken unteren Ecke des Covers. Rechts befindet sich ein Poststempel. Eindeutig geht es ihr um Briefe, um Wünsche und um Träume.

Meine Meinung:

Das Buch hat mich richtig berührt. Es hat mir gezeigt, dass wir nicht träumen sollen, sondern für unseren Traum einstehen sollen, handeln müssen um es wirklich zu erleben und es nicht nur als Traum zu verinnerlichen. 

Der Schreibstil ist flüssig und die Kapitel kann man recht schnell lesen.

Die Charaktere waren für mich am Anfang ein wenig zu distanziert geschrieben. Ich habe zuerst keinen Bezug zu den Charakteren erhalten. Stella war die Erste, zu der ich einen Draht aufbauen konnte, in die ich mich hineinversetzt hab. Hope war für mich am Anfang einfach zu weit weg, aber im Laufe des Buches, konnte ich mich so mit ihr identifizieren, als wäre oft ich diejenige, die die Sätze aussprach nicht Hope. 

Das Thema über Verlust, Ängste, Tod, ist schwierig. Sowieso die Gefühle und Gedanken richtig zu beschreiben und aufzufangen. Ihnen gerecht zu werden. Am Anfang hatte die Autorin Probleme damit, die Personen mit den richtigen Gefühlen auszustatten, so kam es mir jedenfalls vor, als wäre sie noch nicht richtig mit der Geschichte vertraut. Aber mit der Zeit war es, als wären die Personen real, als könnte ich ihre Gefühle spüren, ihre Gedanken vollenden und ihre Ängste versuchen zu lösen. Es war, als sei ich in der Geschichte gefangen, wollte sie alle retten und vor allem als sie ich oftmals die Person, die diese Gedanken, Gefühle, Todesängste miterlebte.

Daher gibt es für mich hier auch 5 Sterne ohne Einschränkungen. 

Fazit:

Es war ein Buch, dass ich jedem empfehlen kann, der nicht weiß, was das Leben für einen Sinn hat. Was wir machen sollen, wie wir uns verhalten müssen, was von uns erwartet wird und wie wir handeln müssen!

Es ist eine Geschichte, die mich lehrt, wie ich durchs Leben schreiten sollte, dass man keine Zeit verlieren darf, denn wie schnell kann sich das Blatt wenden!

Daher ein Muss für alle Menschen, dieses bezaubernde, traurige, gefühlsvolle Geschichte zu lesen und sich in die Flut von Gefühlen, Träumen, Ängste und Hoffnungen zu werfen!

Idee 5/5

Umsetzung 5/5

Charaktere 5/5

Cover 4,5/5

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39 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

humor, hans, kreuzfahrt, herbert, tanzen

Männerferien

Friedrich Kalpenstein
E-Buch Text
Erschienen bei Amazon Publishing, 15.09.2015
ISBN 9781503953987
Genre: Romane

Rezension:

Ich hab das Buch geliebt und wollte nicht, dass es endet. Ein so tolles Buch, dass man Bauchmuskeln bekommt ;)

Klapptext:
Herbert bucht seiner Freundin Anja eine romantische Kreuzfahrt. Doch es kommt anders als geplant. Da Anja kurzfristig verhindert ist, muss schnell Ersatz her. Wer wäre dafür besser geeignet, als sein bester Kumpel Hans. Die Männertour verläuft keineswegs entspannt. Nicht zuletzt, weil die Ansichten der beiden Kreuzfahrer über einen erholsamen Urlaub unterschiedlicher nicht sein könnten. Auf Mallorca kommt es zum Wendepunkt im Leben der beidem Freunde. Herbert muss sich entscheiden, welchen Weg er gehen wird.

Cover:
Das Cover hat mich sofort angesprochen mit dem blauen Cover. Es sieht schon nach Meer aus. Dann denkt man sofort an Sommer, Sonne, Stand, Meer, Kreuzfahrt, Cocktails :) Einfach ein Traum, also muss das Buch definitiv her. Das Coverbild zeigt zwei Männer von hinten, die beide eine Badehose tragen, Badeschlappen und einer hält in der Hand ein Quitscheentchen und der andere ein Schwimmring. Zeigt schon, dass der Roman sehr amüsant wird.

Meine Meinung:
Ich liebe den Charakter um Herbert. Er Mann ist einfach tollpatschig und rutscht in so viele Situationen, die es im Alltag zu bewältigen gibt. Friedrich Kalpenstein weiß, wie er seine Leser/innen zum Lachen bringt. So viele Alltagssituationen sind in dem Buch versteckt, dass man aus dem Lachen nicht mehr rauskommt. Ulkige Szenen und einfach einfach so witzig, dass man oft nicht denkt, dass es ein Mann geschrieben hat, weil er die Männerwelt ein wenig auf den Arm nimmt, bei manchen Szenen :) 
Ein Buch, dass bei kaltem Wetter oder in der Sommerhitze perfekt ist. Entweder um sich in den Sommer zu träumen oder ihn nicht mehr weg zu denken ;)
Über den Schreibstil muss man, denk ich, nicht reden. Er ist super flüssig, sodass man es in dem Fall leider schnell lesen kann, wenn man sich nicht immer wieder bremst, um Herbert und Hans zu genießen.

Fazit:
Ein erfischender Roman, der nicht nur einen zum Lachen bringt, sondern den tollen Nebeneffekt hat, dass man Lachfältchen bekommt und zudem noch Bauchmuskeln ;)
Gute Laune, Sommerfeeling und die Lust auf eine Kreuzfahrt ist bei diesem Buch ein toller Effekt.
Sie werden das Buch lieben lernen :)
Daher ran an das Buch, kaufen Sie es und machen Sie Ihr Leben schöner, denn das wird es mit dem Buch durchaus.

Charaktere 5/5
Cover 5/5
Idee 5/5
Umsetzung 5/5

  (24)
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92 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

thriller, berlin, severin boesherz, vincent kliesch, rätsel

Im Augenblick des Todes

Vincent Kliesch
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.08.2015
ISBN 9783734100543
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich habe Vincent Kliesch seine Bücher verschlungen, auch dieses hier. Es hat eine super Geschichte, die einen mitreißt, die einen wissen lassen möchte, wie es endet. 

Klapptext:

Kommissar Serverin Boesherz genießt gerade seinen Spaziergang am Schlachtensee, als ein mysteriöser Mann in einer Limousine vorfährt, sich als "Ismael" vorstellt und Boesherz zu einem Ausflug einlädt. Die Fahrt endet am Tatort eines bestialischen Mordes: Ein Arzt sitzt skalpiert und ausgeweidet in seiner eigenen Praxis. Bei dem Mord handelt es sich um die exakte Kopie des einzigen Verbrechens, das Boesherz nie aufklären konnte. Offenbar will der Täter dem Kommissar gezielt eine Botschaft übermitteln - und es soll nicht die einzige bleiben. Boesherz weiß: Er muss das Rätsel lösen, bevor seine eigenen Vergangenheit ihn einholt...

Cover:

Das Cover zeigt die Silhouette von einem Mann, der über eine Brücke läuft. Im Hintergrund sieht man Häuser. Das Cover ist in einem rot stich gehalten. Es hat mich sofort angesprochen, mich darauf hingewiesen, dass es spannend wird.

Meine Meinung:

Serverin Boesherz sein 2. Fall. Eine großartige Geschichte. Serverin, der kauzige, komische Typ, den die Kollegen nicht so richtig einschätzen können. Hat er Dreck am Strecken oder ist er einfach ein Freak? Ich mochte in schon im ersten Teil. Ein Typ-Mensch den man entweder mag oder nicht. Er hat sein Herz am rechten Fleck und kämpft für die Gute, egal wie weit er gehen muss.

Der Schreibstil ist wie immer flüssig, sodass man es schnell lesen kann, auch wenn man eigentlich will, dass die Geschichte nicht endet.

Die Thematik über intelligente Menschen, die Intrigen spinnen und manipulieren können, ist in unserer Gesellschaft nicht selten. Aber hier Zeit der Autor, was für Möglichkeiten es gibt und vor allem, in welchen "Kotwörter" man sich austauschen kann. Hervorragend recherchiert und umgesetzt.

Allerdings hat Vincent Kliesch so eine tolle Bücherreihe, dass es schwer ist, sich immer wieder zu übertreffen. Meiner Ansicht nach, ist das Buch grandios, aber im Vergleich zu den anderen ein wenig schwächer.

Fazit:

Ein ausgesprochen anregender Thriller, der nichts zum Abschalten ist, sondern zum Mitraten, Kopf einschalten und mitdenken ;) Ich kann es euch nur ans Herz legen.

Charaktere 4/5

Idee 5/5

Umsetzung 4/5

Cover 4/5

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101 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

england, sex, all about a girl, musik, wolverhampton

All About a Girl

Caitlin Moran ,
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei carl's books, 08.09.2015
ISBN 9783570585429
Genre: Romane

Rezension:

Die Idee des Buches war ganz gut, wie ist das Leben in einer Sozialsiedlung, wie werden wir erwachsen, aber die Umsetzung war grauenhaft.

Klapptext:

England 1990: Wie soll man bloß in einer Sozialsiedlung in Wolverhampton inmitten einer chaotischen Familie erwachsen werden - mit einem Vater, der seit zwanzig Jahren von einer Karriere als Rockstar träumt, und einer Mutter, die so überfordert ist, dass sie es bis zur Geburt ihrer Zwillinge verdrängt hat, schwanger zu sein? Reicht Johanna Morrigans Trickkiste aus Popmusik, schwarzem Eyeliner, Doch Martens, derben Sprüchen und einem wilden Partystil aus, um sich neu zu erfinden, endlich Sex zu haben und die Familie aus der Misere zu retten?

Cover:

Das Cover zeigt eine junge Frau in schwarz weiß, mit einer Sonnenbrille und Rocker-Look. Der Titel ist in weiß mittig abgebildet. Die Hintergrundfarben in schwarz und pink finde ich grandios, zeigt, dass es um eine Jugendliche geht.

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist flüssig, sodass man es schnell lesen kann. Ist auch fast das einzig gute an dem Buch, leider. Johanna, die Hauptperson in diesem Buch, war mir so unsympathisch, dass mich oft nicht wundert, weshalb sie keine Freunde hat. An sich finde ich das nicht ausschlaggebend, dass das Buch nicht gut war, auch nicht, dass der Vater ebenfalls total unsympathisch war, der meist nur darauf bedacht war, dass er Karriere macht ohne Rücksicht auf seine Familie.

Was allerdings für mich ein Problem ist, ist, dass ich das ganze aus der Distanz verflogt habe. Ich habe keinen Bezug zu den Charakteren bekommen, konnte mich nicht in sie hinein versetzen, wieso sie so sind, wie sie sind, weshalb sie so unsympathisch sind oder weshalb sie im Laufe des Buches sich verändern. Das finde ich schade und das macht für mich ein Buch aus. Das man mitfiebern kann, sich evtl. selbst nicht leiden kann, weil man sich mit der Person identifiziert oder sonst irgendwas. Es war für mich einfach distanziert und ich war froh, als ich es ausgelesen hatte.

Teilweise fand ich es so primitiv geschrieben, dass ich mir vor kam, als würde ich kein Buch für junge Erwachsene lesen, sondern ein schlechter Porno. Sie hat es zwar direkt geschrieben, was ich auch nicht falsch finde, aber ich würde das Buch auf keinen Fall einer jungen Frau zum Lesen geben.

Fazit:

Ein Buch, das ich leider nicht empfehlen kann. Die Idee war richtig gut durchdacht, welche Chancen oder eher Nicht-Chancen man in solch einer Siedlung erhält, wie man vom Staat unterstützt wird und wie das Leben ist, aber die Umsetzung war für mich persönlich nicht gut.

Charaktere 1/5

Idee 4/5

Umsetzung 1/5

Cover 3/5

  (9)
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516 Bibliotheken, 40 Leser, 3 Gruppen, 31 Rezensionen

schottland, zeitreise, outlander, diana gabaldon, liebe

Outlander - Die geliehene Zeit

Diana Gabaldon ,
Flexibler Einband: 1.232 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.11.2015
ISBN 9783426518106
Genre: Historische Romane

Rezension:

Auch der 2. Teil der Reihe um Jamie und Claire lässt niemanden kalt. Es zieht sie in den Bann der Zeit um 1744 und lässt sie nicht mehr los!

Klapptext:

Schottland, 1968: 20 Jahre nachdem Claire Randall aus der Vergangenheit zurückgekehrt ist, bringt sie ihre Tochter Brianna in die Highlands, denn Brianna soll endlich das Land ihres Vaters kennenlernen. Claire will außerdem die Antwort auf eine Frage finden, die sie seit über 20 Jahren quält: Konnte ihre große Liebe Jamie Fraser die schreckliche Schlacht von Culloden überleben?

Cover:

Ich habe noch die alte Ausgabe von dem Club. Hierauf sieht man eine Burg in den Felsen, umgeben von einem See, drum herum nur Felsen, Gebirge und Wiesen. Der Hauptbestandteil des Covers ist eine goldene Taschenuhr mit einem goldenem Band. Hier soll es zum Ausdruck bringen, dass die Zeit immer nur geliehen ist, die wir auf der Erde verbringen können.

Meine Meinung:

wie auch der 1. Teil der Reihe, ist auch der 2. ausgesprochen gelungen. Wieder einmal zeigt die Liebe zwischen Jamie und Claire wie stark ein Band sein kann, denn man nicht durchtrennen kann. Man liebt sich, leiden zusammen, versucht sich gegenseitig zu schützen und zu retten. Claire hat alles für Jamie aufgegeben und er dankt es ihr, indem er sich ständig für sie in Gefahr bringt, um ihr Leben zu retten. Aber es zeigt nicht nur die Liebe der Beiden, sondern auch, wie es im 18.Jahrhundert zuging. Wie die Menschen gelebt und gelitten haben, wie der Krieg zwischen den Schotten und den Engländern war, der Aufstand und wie viele Unschuldige ihr Leben deswegen lassen mussten. 
Wer sich für dieses Buch entscheidet, wird lachen, weinen, sauer sein und vieles wird sich für immer in unser Gehirn einbrennen. 

Der Schreibstil ist wieder einmal richtig flüssig, was bei dieser Menge an Seiten auch notwendig ist. Aber auch hier ist der große Nachteil, den ich Diana Gabaldon nachtragen muss, dass sie oft viel zu vieles ausweitet, viele Szenen zu breit tritt. Aber ich denke, dass genau das das Buch ausmacht.

Fazit:

Ein Buch, dass Sie nicht mehr loslassen wird. Die Geschichte um Jamie und Claire werden Sie noch Ihren Enkeln erzählen! Eine Geschichte, die nie aus der Mode geht und die es immer geben wird.

Charaktere 5/5

Idee 5/5

Umsetzung 4,5/5

Cover 3/5

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53 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

mutter, brett mcbean, mord, mutterliebe, brutal

Die Mutter: Psycho-Thriller

Brett McBean
E-Buch Text: 369 Seiten
Erschienen bei Heyne Verlag, 08.06.2012
ISBN 9783641075514
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ein verstörender Psycho-Thriller, der mich verwirrt zurück lässt. Ich weiß nicht so recht, was ich von dem Buch halten soll...

Klapptext:

Sie steht seit Monaten am Rande des dröhnenden Highways und fährt per Anhalter. Längst hat sie ihren Namen vergessen, wer sie ist, woher sie kam. Sie lebt nur noch, um den Mörder ihrer Tochter zu finden. Ihr einziger Hinweis: Auf dem linken Arm trägt der Mann ein Tattoo: STIRB MUTTER. Jeder Fahrer, der sie mitnimmt, könnte der Killer sein - oder jemand viel Schlimmeres...

Cover:

Das Cover ist in einem düsteren schwarz gehalten. In der Mitte ist in schwarz-weiß ein halbes Gesicht einer Frau zu sehen. Das zeigt, wie düster das Buch sein sollte. Der Titel "Die Mutter" ist in blutrot geschrieben.

Meine Meinung:

Das Buch hat mich bis zum Schluss verwirrt, aber doch mitgerissen. Man wollte wissen, wer der Mörder der Tochter ist und was die arme Frau auf ihrer Reise noch alles mitmachen musste.Teilweise war es so brutal, dass es zurecht als "Heyne Hardcore" veröffentlicht wurde. Der Schreibstil war flüssig, sodass man es schnell lesen konnte.

Der Charakter war richtig gut in Szene gesetzt. Eine Frau, die in ihrem Leben nur noch eins will, Rache. Rache an dem Mörder ihrer Tochter. Ein Buch, das mit Sicherheit von der Grundidee der Realität von manchen Eltern ähnelt. Die Umsetzung war, meiner Meinung nach, allerdings ein wenig verfehlt. Die Frau war düster und innerlich zerrissen beschrieben. Man musste mit ihr mit leiden und fragte sich innerlich, wie eine Frau so etwas noch länger aushalten konnte. Doch teilweise war mir der Charakter suspekt, realitätsfern. Der Schluss war, meiner Meinung nach, auch etwas zu offenherzig und vor allem zu kurz geschrieben. Manch andere Szenen wurden lang und breit ausgetreten und genau der Schluss, der so wichtig ist, war hier einfach zu kurz geraten. Das stört mich richtig bei diesem Buch, weil es einfach hätte anders beschrieben sein sollen.

Fazit:

Ein blutiges, brutales Buch, das nichts für schwache Nerven ist. Wer auf eine große Brutalität steht und einen Thriller, der einen so schnell nicht mehr los lässt, muss dieses Buch, lesen! Ich kann es trotz allem an richtige Hardcore Thriller-Fans empfehlen.

Idee 5/5

Umsetzung 3,5/5

Cover 4/5

Charaktere 4/5

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488 Bibliotheken, 9 Leser, 4 Gruppen, 45 Rezensionen

serienkiller, thriller, dämon, mord, dan wells

Ich bin kein Serienkiller

Dan Wells , Jürgen Langowski
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.11.2010
ISBN 9783492267717
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich war gespannt, wie das Buch ist, da es meist gute Bewertungen erhalten hat, aber ich fand es unrealistisch und für mich galt es nicht als Thriller.

Klapptext:

Du spürst, da ist etwas Böses in dir. Deine Freunde behaupten, es sei bloß Einbildung. Doch du weißt es besser. Mit allen Mitteln versuchst du es zurückzuhalten. Verbietest dir den Kontakt zu Mädchen, besuchst den Psychotherapeuten, hältst dich stets unter Kontrolle. Doch niemand kann dir helfen. Denn diese dunkle Gewissheit ist da. Eines Tages wird es ausbrechen. Du wirst zum Serienkiller werden.

Cover:

Der Hintergrund ist in grau gehalten. Der Titel ist in rot darauf geschrieben, wie mit der Hand geschrieben.

Meine Meinung:

Für mich war dieses Buch kein Thriller. Ein Junge, der denkt, dass er einen Dämon in sich hat, zum Mörder wird und dadurch recherchiert wie er es umgehen kann. Ein wenig unrealistisch, wie sich John benimmt. 

Der Schreibstil war allerdings flüssig und man konnte es schnell herunterlesen.

Der Charakter war für nicht durchdacht und ich konnte mich einfach nicht mit ihm identifizieren. Allerdings habe ich auch mir unter dem Buch was anderes vorgestellt. Mord, blutrünstig und nicht nur John, der seine Gedanken ausbreitet und einen Mord sieht und den dann verfolgt und ständig mit dem Gedanken spielt, ihn umzubringen.

Fazit:

Leider nicht mein Geschmack und mein Buch. Hat mich leider gar nicht überzeugt.

Idee 3/5

Umsetzung 2/5

Charaktere 3/5

Cover 3/5

  (15)
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455 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 58 Rezensionen

berlin, psychothriller, nils trojan, thriller, max bentow

Der Federmann

Max Bentow
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.01.2013
ISBN 9783442478828
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein wahninns Thriller, der einen so in den Bann zieht!

Klapptext:

Als der Berliner Kommissar Nils Trojan an den Schauplatz eines Mordes gerufen wird, erwartet ihn eine grausame Inszenierung: Der jungen Frau wurden die Haare abgeschnitten, ein zerfetzter Vogel ist auf ihrem Körper platziert. Trojan und sein Team sind entsetzt, doch noch während sie die ersten Ermittlungen einleiten, ereignet sich ein zweiter Mord: wieder hatte das Opfer lange blonde Haare, und wieder hinterlässt der Federmann einen makaberen Gruß in Gestalt eines toten Vogels. Unterstützt von der Psychologin Jana Michels macht sich Trojan an die Lösung des Falls - und befindet sich unvermittelt auf einer Reise in die tiefsten Abgründe einer kranken Seele...

Cover:

Das Cover passt perfekt zu diesem Buch. Der Hintergrund ist in einem schattierten grau gehalten. Das ganze Coverbild nimmt ein Vogel ein, der seine Federn aufplustert und seine Flügel zum Angriff startet. Seine Füße sind zum Landeanflug ausgefahren.

Meine Meinung:

Ich war erst skeptisch, ob das wirklich ein Page Tuner sein könnte, weil sich das Buch zwar spannend anhört, aber es mich an viele Thriller erinnert, die nur mittelmäßig waren. Aber dieses hier hat mich umgehauen. Es war grandios geschrieben. Der Schreibstil war flüssig, sodass die Seiten nur so dahin flogen. Die Charaktere um den Polizisten Trojan, der vieles in seinem Leben aufarbeiten muss und bei einer Psychologin Trost sucht. Er kommt oft selbst nicht klar mit seinem Leben, hadert mit seinem Beruf und die kaputte Ehe macht ihm trotzdem noch zu schaffen. Der Tot seiner Eltern hat er noch nicht überwunden. Jana, die Psychologin, die Trojan zuhört und ihn auf den richtigen Weg bringen will. Eine starke Frau, die für mich eine art Vorbild Charakter hat.

Die Geschichte mit den brutalen Morden ist grandios durchdacht und niedergeschrieben. Es ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Die Spannungskurve fällt nicht einmal ab. Das die Personen, die ermordet wurden, vorher kennen gelernt wurden, fand ich persönlich super. Man hat von den Personen einiges erfahren, wie sie gelebt haben, was sie taten, wie sie sich fühlen. Das macht meiner Meinung nach einen guten Psychothriller aus.

Fazit:

Eine gut durchdachte Geschichte, die gelesen werden sollte.

Idee 5/5

Umsetzung 5/5

Chraktere 5/5

Cover 4,5/5

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102 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

horror, abtreibung, jack ketchum, entführung, angst

Lebendig

Jack Ketchum , Kristof Kurz
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.05.2014
ISBN 9783453676589
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dieses Buch war mein erster Jack Ketchum und definitiv nicht mein Letzter!

Klapptext:

Sara wird von einer Abtreibungsklinik von einem Pärchen religiöser Fanatiker entführt. Die Entführer haben es sich zum Ziel gesetzt, das Kind zu retten und Sara für ihre "Gottlosigkeit" zu bestrafen. Sie halten sie in einem Kellerverlies fest und drohen ihr, eine mächtige Geheimorganisation würde ihre Familie töten, sollte sie einen Fluchtversuch wagen. Doch bald muss Sara erkennen, dass der grausame Plan ihrer Entführer noch viel weiter geht. Weiter, als sie es für möglich gehalten hätte.

Cover:

Das Cover zeigt eine leblose Frau mit wasserstoffblonden Haaren, die mit offenen Augen auf einem Holzboden liegt. Ihre Lippen sind rot. Der Titel "Lebendig" ist zentriert unten mit roten Buchstaben geschrieben worden. Hier geht es eindeutig um Mord und Perfektion!

Meine Meinung:

Das Buch hat mich von der ersten Seite gefesselt. Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen. Allerdings hätte ich bei einem Heyne Hardcore Buch mit noch mehr Brutalität gerechnet, als es hier beschrieben wurde.

Für mich war es eher wie ein guter Thriller.

Aber die Geschichte ist grandios, auch wenn es 3 Kurzgeschichten in einem sind.

"Lebendig", das eigentliche Buch, fand ich klasse. Spektakulär, Brutal, gut durchdacht und richtig gut geschrieben. Der Schreibstil war flüssig, sodass es wirklich schnell zu lesen war. Die Charaktere waren gut durchdacht, auch, wenn ich von Sara mehr Ängstlichkeit erwartet hätte und Kath war für mich einfach zu kühl. Man hat nie so wirklich ihre Gefühle erkannt oder gewusst, was sie wirklich durchmacht.

Die anderen beiden Kurzgeschichten fand ich als Bonus wirklich gelungen.

Fazit:

Insgesamt ein gutes Buch für starke Nerven, die mehr als nur einen normalen Thriller brauchen!

Idee 5/5

Umsetzung 4/5

Cover 4/5

Charaktere 4/5

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1.202 Bibliotheken, 81 Leser, 5 Gruppen, 92 Rezensionen

schottland, zeitreise, liebe, outlander, highlands

Outlander - Feuer und Stein

Diana Gabaldon , Barbara Schnell
Flexibler Einband: 1.136 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 04.05.2015
ISBN 9783426518021
Genre: Historische Romane

Rezension:

Ich habe mich lange von dem Buch gedrückt, weil Bücher, die in der Vergangenheit spielen, nicht meins ist, aber dieses Buch hat mich besseres belehrt. Jamie und Claire ist eine Liebesgeschichte, die schon so viele Menschen ins Herz geschlossen haben und ich nun auch!

Klapptext:

Schottland, 1945: Die englische Krankenschwester Claire Randall ist in den zweiten Flitterwochen, als sie neugierig einen alten Steinkreis betritt und darin auf einmal ohnmächtig wird. Als sie wieder zu sich kommt, befindet sie sich im Jahr 1743 und ist von jetzt auf gleich eine Fremde, ein "Outlander".

Cover:

Ich habe noch das uralte Buch über den Club. Auf dem Cover sieht man Wasser, verschwommen eine Burg bei Sonnenuntergang. Dazu sieht man einen Vogel auf einem Baumast und viele Rosen in einem Übertopf. Das zeigt auf Romanik und dennoch durch den Vogel, dass Gefahr droht.

Meine Meinung:

Lange habe ich mich nicht an das Buch getraut und heute bereue ich es. Jamie und Clairs unfassbare Geschichte zerreißt einem fast das Herz. Die Charaktere könnten nicht besser sein. Claire, die aus einer anderen Zeit durch Zufall und Tollpatschigkeit in die Vergangenheit gerät und von Jamie aus den Klauen seines Revalens Randall rettet, ist der Beginn einer wahrhaftigen Liebe. Sie müssen vieles einstecken und austeilen, müssen ihre Liebe bewahren, beweisen und verteidigen. Jamie, der Retter, der Märtyrer, der alles für seine Liebenden macht.

Eine Geschichte, die niemanden kalt lässt. Die jeden in den Bann zieht und niemand wird davon weg kommen. 
Die beiden haben mich die letzten Tage begleitet und teilweise bin ich mit ihnen den schweren Weg gegangen. Ich habe mich neben ihnen gesehen und versuchte mit ihnen zu kämpfen. Man verlässt durch dieses Buch die Realität und taucht in eine andere Welt ein. Eine gefährliche, bedrohliche, aber trotzdem liebenswürdige Welt. Man will am liebsten nicht mehr auftauchen.

Das einzige was ich Diana Gabaldon ankreiden muss, sind die seitenweise Ergüsse, die sie von sich gibt. Seitenweise Geschwafel bzw. einfach zu viele Abschweifungen von unnützen Dinge. Aus 800 Seiten hätten auch locker 500 werden können, wenn sie nicht alles breit getreten hätte. Aber trotz allem ist der Schreibstil flüssig, man kann es so einfach runter lesen und die Geschichte bleibt trotz allem unglaublich gut.

Fazit:

Eine Geschichte, die für alle Romantiker ein Muss ist.

Charaktere 5/5

Cover 2/5

Idee 5/5

Umsetzung 4,5/5

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schweiz, thriller, krimi, rache, mord

Das große Schweigen

Katja Montejano
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 16.07.2015
ISBN 9783954516575
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein Buch, dass mich von der ersten bis zur letzten Seite mitgerissen hat. Spannung ist garantiert!

Klapptext:

"Atme, so lang du noch kannst!" - diese bizarre Nachricht erreicht eine ehemalige Kripobeamtin kurz nach dem Mordanschlag auf ihren Vater, einen Berner Staranwalt. Es ist für sie der Anfang eines Alptraums. Ein gnadenloser Killer beginnt ein grausames Spiel und tötet Schlag auf Schlag ihre Freunde. Als sie erkennt, dass auch ihr Leben in Gefahr ist, trifft sie eine einsame Entscheidung...

Cover:

Das Cover ist schlicht gehalten. Ein türkiser Hintergrund auf dessen ein Drahtzaun zu sehen ist. Das könnte darauf schließen, dass etwas gefährliches passieren wird.

Meine Meinung:

Ich liebe die Bücher von Katja Montejano. Sie sind großartig geschrieben, flüssig und mit kleinen Abschnitten. Alle sind spannend und von Nervenkitzel umgeben.

Auch dieses hier.

Ich konnte von der ersten Seite in das Buch eintauchen und wollte gar nicht mehr heraus. Die Welt umgab mich und ich befand mich zusammen mit Pimerose auf der Suche nach dem Mörder ihrer Freunden und Verwandten. Sie war für mich eine Frau, auf die ich hinaufblickte. Mutig, klug, faszinierend. Auf eigene Faust sucht sie den Mörder und schreckt auch vor den schlimmsten Androhungen nicht zurück.

Das Thema in diesem Buch ist richtig gut gewählt. Geld und Macht spielt leider in dieser Welt so viel Rolle, dass Menschenleben leider weniger wert sind als Geld, Macht und Ruhm. Das hat Katja, meiner Meinung nach, richtig gut umgesetzt und perfekt demonstriert.

Ein unglaubliches Buch, dass nichts für schwache Nerven ist. Ausgeklügelt, grandios verpackt und mit super Charakteren gespickt. Ein Buch, dass jeder Krimi/Thriller Fan lesen sollte.

Fazit:

Diese Geschichte wird noch bekannt werden, davon bin ich überzeugt. Sie ist so gut, dass es verdient hätte, von jedem gelesen zu werden.

Idee 5/5

Umsetzung 5/5

Charaktere 5/5

Cover 4/5

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